5,6 MB - SPD Steinfurt

spd.steinfurt.de

5,6 MB - SPD Steinfurt

steinfurter

sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm

2009 - 2014

Zeitung des SPD-Stadtverbandes mit 13.500 Exemplaren

parteilich - politisch - engagiert

Ein kreatives Programm

und ein kompetentes Team


2

SPD - Kandidatinnen und Kandidaten für den Steinfurter Stadtrat

Klaus Meiers

Wahlbezirk 1

Evgl. Gemeindehaus

Ratsmitglied seit 2004

Ausschüsse:

Soziales, Jugend und

Familie

Haupt– und

Finanzausschuss

Armenfonds 1 und 2

verheiratet, 2 Kinder

53 Jahre

Diplom - Pflegewirt

Waltrud Otterbeck

steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

Wir Sozialdemokraten wollen...

Wahlbezirk 3

Marienschule

Ratsmitglied seit 2004

Ausschüsse:

Planung und Umwelt

Schule und Kultur

verheiratet, 2 Kinder

64 Jahre

Rentnerin

Johannes B. Schmitz

Siegfried Frieler

Wahlbezirk 2

DRK Kindergarten

Arbeitsschwerpunkte:

Sport, Kultur und Wirtschaftsförderung

verheiratet, 3 Kinder

65 Jahre

Pensionär

ein eigenes städt. Jugendamt, damit die Qualität verbessert

wird

mehr soziale Gerechtigkeit, Bürgernähe und Kinderfreundlichkeit

attraktive Spielplätze dort gestalten, wo sie gebraucht

werden

Dafür machen wir uns stark – mit Ihrer Stimme

Wahlbezirk 4

Regenbogenschule

Sachkundiger Bürger

seit 2007

Arbeitsschwerpunkte:

Schule, Sport, Soziales,

Jugend, Senioren

verheiratet, 2 Kinder

48 Jahre

Ausbildungsmeister


SPD - Kandidatinnen und Kandidaten für den Steinfurter Stadtrat

Hans Dieter Makus

Josef Kamer

steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

Wahlbezirk 5

A.-Kolping

Kindergarten

Ratsmitglied seit 1975

Fraktionsvorsitzender

Ausschüsse:

Planung und Umwelt

Hauptausschuss

Stadtentwicklung

Wirtschaftsförderung

verheiratet, 4 Kinder

63 Jahre

Gesamtschullehrer

Wir Sozialdemokraten wollen...

Wahlbezirk 7

St. Nikolaus

Kindergarten

Ratsmitglied seit :

1994

Ausschüsse:

Bauausschuss, Soziales,

Jugend, Familie

und Gesundheit

verwitwet, 62 Jahre,

Malermeister, Kommunalfachangestellter,

jetzt Rentner

Michael Hardebusch

Sonja Ipek

Wahlbezirk 6

St. Nikolaus

Kindergarten

Arbeitsschwerpunkte:

Soziales, Jugend und

Familie

Wirtschaftsförderung

56 Jahre

Diplom Psychologe

Geschäftsführer

weiterhin öffentliche Gebäude unter energiesparenden

Aspekten sanieren

die kreativen Konzepte zur Entwicklung der Stadtkerne

unterstützen

gleiche Bildungschancen für alle Schülerinnen

und Schüler

Dafür machen wir uns stark – mit Ihrer Stimme

Wahlbezirk 8

AWO Kindergarten

Sachkundige Bürgerin

seit 2006

Ausschüsse:

Schule, Kultur und

Sport

verheiratet,

29 Jahre,

Studienrätin

3


4

steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

SPD - Kandidatinnen und Kandidaten für den Steinfurter Stadtrat

Alfred Voges

Wahlbezirk 9

Erich-Kästner-Schule

stellvertretender

Bürgermeister

Ratsmitglied seit 1989

Vors. des OV Borghorst

Ausschüsse:

Hauptausschuss, Wirtschaftsförderung,

Schule,Kultur u.Sport

ledig, 44 Jahre

Versicherungskaufmann

Wir Sozialdemokraten wollen...

Rosemarie Terhalle

Wahlbezirk 10

Jugendheim St. Marien

Ratsmitglied seit 1994

Ausschüsse:

Schule, Kultur, Sport,

Rechnungsprüfung

ZweckverbandversammlungGesellschafterversammlung

Stadtwerke

verheiratet, 2 Kinder

Selbständig

die Industriebrachen entwickeln

die Westtangente verwirklichen, auch zur Erschließung

der Fachhochschule

in beiden Stadtteilen weiterhin günstig Baugrundstücke

anbieten

Dafür machen wir uns stark – mit Ihrer Stimme

Aleida Maffert

Wahlbezirk 11

St. Martin Kindergarten

Sachkundige Bürgerin

seit: 1989

Kreistagsabgeordnete

seit: 1999

Laienrichterin am

Finanzgericht

Ausschüsse:

Bauausschuss

verheiratet, 13 Kinder

66 Jahre,

Krankenschwester,

Meisterin der Hauswirtschaft

Dennis Tschorn

Wahlbezirk 12

DRK Heim

Sachkundiger Bürger

seit: 2008

Ausschüsse:

Planung und Umwelt

Ledig,

28 Jahre

Diplom Wirtschaftsjurist,

Stud. der Rechtswissenschaften


steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

SPD - Kandidatinnen und Kandidaten für den Steinfurter Stadtrat

Elfriede Walterbusch

Wir Sozialdemokraten wollen...

die alten Schulpavillons beseitigen

ein neues Hotel für Burgsteinfurt

Kultur und Tourismus stärken

altersgerechte und familienfreundliche Wohnformen

schaffen

Dafür machen wir uns stark - mit Ihrer Stimme

Frank Müller

Wahlbezirk 13

Ev. Jugendhaus

Ratsmitglied seit: 2004

Ausschüsse:

Planung und Umwelt,

Soziales, Jugend, Familie,

Gesundheit,

verheiratet, 2 Kinder

71 Jahre

Buchhalterin im Ruhestand

Wahlbezirk 15

Wirtschaftsschulen

Sachkundiger Bürger

seit: 2003

Vorsitzendes des OV

Burgsteinfiurt

Bauausschuss

ledig, 39 Jahre,

Kommunikationselektroniker

an der FH

Werner Kreuzfeld

Günter Wacker

Wahlbezirk 14

Kreissparkasse

Ratsmitglied seit: 1989

Ausschüsse:

Vorsitzender des

Bauausschusses,

stellv. Vors. des

Bäderausschusses

verheiratet, 1 Kind

62 Jahre

Textilfacharbeiter,

seit 2007 Rentner

Wahlbezirk 16

Graf-Ludwig-Schule

Ratsmitglied seit: 2004

Ausschüsse:

Bauausschuss.

Betriebsausschuss

Bäder,

Schule, Kultur und Sport

verheiratet, 1erw. Kind

61 Jahre

Verwaltungsfachangestellter

(KFM)

5


6

steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

SPD - Kandidatinnen und Kandidaten für den Steinfurter Stadtrat

Friedgert Hemker

Wahlbezirk 17

Zweigstelle der

Kreissparkasse

Sachkundiger Bürger

seit: 2004

Arbeitsschwerpunkte:

Wirtschaftsförderung,

Stadtentwicklung

verheiratet, 2 Kinder

52 Jahre

Finanzbeamter

Wir Sozialdemokraten wollen...

Ludgera Kessler

die Feuerwehrausstattung optimieren

eine neue Feuerwache für Borghorst

die Vereine und das Ehrenamt stärken

die Schul- und Kindergartenwege sichern

Wahlbezirk 18

Willibrordschule

Sachkundige Bürgerin

seit: 2004

Aufgabenschwerpunkte:

Soziales, Jugend, Familie

und Gesundheit

Wirtschaftsförderung

und Stadtentwicklung

Schöffin am Amtsgericht

Rheine

verheiratet, 1 Kind

54 Jahre

Pharmareferentin

Dafür machen wir uns stark - mit Ihrer Stimme

Marie-Luise Biesterfeld

Wahlbezirk 19.1+19.2

Kindergarten Hollich/

Sellen

Ratsmitglied seit: 1999

Ausschüsse:

Schule, Kultur und

Sport

Rechnungsprüfungsausschuss,

Armenfonds,

Schulverbandversammlung,Zweckverbandversammlung

geschieden, 1 Kind

67 Jahre

Lehrerin im Ruhestand

Impressum:

Auflage: 13500 Exemplare

Herausgeber: SPD - Stadtverband Steinfurt

Industriestr. 1

48565 Steinfurt

Redaktion

Leitung: Klaus Meiers

Friedgert Hemker

Ludgera Kessler

Aleida Maffert

Hans-Dieter Makus

Frank Müller

Walburga Schwermann

Marie-Luise Biesterfeld

Druck: Oing, Südlohn


steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

Kandidatin für den Kreistag – Wahlkreis Nordwalde/Bo.-Ostendorf

Annelie Hegerfeld-Reckert

Jahrgang: 1958, verheiratet, 3 Kinder

Beruf: Geschäftsführerin im Bereich Vermietung und Verpachtung

Sachgebiet: Öffentl. Nahverkehr, Wirtschaftsförderung, Kultur und Gesundheit

Sonstiges: Mitglied des Kreistages des Kreises Steinfurt

Vorsitzende des Ausschusses für Verkehr, Wirtschaftsförderung und

Bau (Kreis Steinfurt)

Mitglied im Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland,

ehrenamtl. Richterin am Oberverwaltungsgericht

Woort 1

48356 Nordwalde

Mobil: 01 75/6 52 32 72

Telefon: 0 25 73/5 17

Wir Sozialdemokraten wollen...

die Friedenau über die Bahnhofstr. an den Stadtkern

sinnvoll anbinden

die Entwicklung eines Sportkonzeptes

die kostenlose Windelentsorgung

kostenlose Bildungsangebote von der Kita bis zur Uni

Dafür machen wir uns stark - mit Ihrer Stimme

��

Gewinnspiel:

Wie viele SPD-Kandidaten/Innen stellen sich zur

Wahl für den Steinfurter Stadtrat?

19

20

21

Name: Vorname:

Anschrift:

Einsenden an: SPD-Stadtverband – Frank Müller – Hauptmannstraße 45

in 48565 Steinfurt. Einsendeschluss ist der 20. August 2009. Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen.

Zu gewinnen ist eine Fahrt nach Berlin

Mitgliedsantrag/Beitrittserklärung

Ja, ich will Mitglied der SPD werden!

Name Vorname

Geburtsdatum Staatsangehörigkeit

Straße/Hausnummer PLZ/Wohnort

Telefon/Fax privat Telefon/Fax geschäftl.

E-Mail Adresse Beruf

Ort, Datum Unterschrift

Bitte besuchen Sie uns auch an den Infoständen auf den Wochenmärkten in Borghorst und Burgsteinfurt oder im Internet.

www.spd-steinfurt.de

7


8

Sportstadt

steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

Familienfreundliche Stadt

Schul- und

Uns

Entwicklu


Stein

Kulturstadt Einkaufss


steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

Hochschul Stadt Stadt zum Leben und Arbeiten

ere

ngsziele

r

furt

Erholungsort

tadt Historische Stadt

9


10

Steinfurt soll sich zu einer

lebens- und liebenswerten,

zukunftsorientierten Stadt

weiterentwickeln.

Die Voraussetzungen dafür sind gut. Wir müssen die

Stärken unserer Stadt nutzen und die Schwächen abbauen.

Dazu fordern wir einen Stadtentwicklungs-Plan, der

alle vorliegenden Leitpläne und Konzepte aufeinander

abstimmt und die Entwicklungsziele für die Zukunft formuliert.

Finanzpolitik

Aus der Not eine Tugend machen…

Seit dem 1.1.2009 führt die Stadt Steinfurt Buch wie ein

Kaufmann. Nach den Richtlinien des NKF (Neues kommunales

Finanzmanagement) ist sie daher verpflichtet,

alljährlich Bilanzen zu erstellen und sämtliche Vorgänge

in der Buchführung zu dokumentieren, die vorher unverbindlich

als "haushaltsrelevant" bezeichnet wurden.

Realistisch betrachtet stellt sich die Haushaltssituation

durch das neue System zwar sehr viel transparenter,

aber insgesamt nicht wirklich günstiger dar.

Erhöhungen kommunaler Steuern sind von der SPD derzeit

nicht gewollt, andererseits nimmt das Gesamtvolumen

der Steuern, an denen die Stadt partizipiert, insgesamt

ab.

Des Weiteren müssen Abschreibungsbeträge in erheblichem

Umfang erwirtschaftet werden. Die Möglichkeiten

finanziellen Handelns sind somit sehr beschränkt.

Die SPD Steinfurt schreibt sich in diesen schwierigen

Zeiten auf die Fahne, innerhalb der noch vorhandenen

Spielräume gezielt Prioritäten zu setzen, um freie Mittel

insbesondere im Bereich der Bildung und des Sports

einzusetzen.

Ganz besonders liegt uns die Sicherheit der Bürger

Steinfurts am Herzen. Deshalb müssen auch die Belange

der Freiwilligen Feuerwehr einer ständigen Prüfung

unterzogen werden. Bedarfe in Sachen Wirtschaftsförderung

und Kultur dürfen bei alledem nicht außer Acht

gelassen werden. Unter diesen Prämissen schätzt die

SPD die Situation realistisch ein.

Zur Zeit muss sie in finanzieller Hinsicht aus der Not

eine Tugend machen…

steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

Familienfreundliche Stadt

SPD setzt sich ein

Gerade bei knapper Kassenlage ist es wichtig, eine vernünftige

Sozialpolitik zu machen. Die SPD setzt sich dafür

ein, dass z.B. die Bäder bezahlbar bleiben. So war es

die SPD, die sich für die Senkung der Eintrittspreise

stark gemacht hat. Ein Antrag auf Rabattierung für Menschen

mit einer Schwerbehinderung von 50 % wurde

durch CDU-Mehrheit leider verhindert.

Wir unterstützen den Ausbau der Kindergärten und Tagesstätten.

Ebenso fördern wir eine leistungsgerechte

Bezahlung für Erzieherinnen. Das „Herumeiern“ der

CDU-Landesregierung im Tarifstreit mit den städtisch angestellten

Erzieherinnen ist unerträglich.

Die Jugendheime müssen auch weiterhin die volle Unterstützung

bekommen. Eine Etatkürzung ist mit der

SPD nicht zu machen.

Wir unterstützen die Spielleitplanung.

Auf Antrag der SPD wurden Spielgeräte, Sitzbänke und

Fahrradständer in den Innenstädten aufgestellt.

Kinder sind unsere Zukunft.

Die SPD fordert seit Jahren ein eigenes städtisches

Jugendamt.

Das eigene Jugendamt hat erhebliche Vorteile: So sind

die Sozialarbeiter dichter an den Klienten. Damit kann

im Vorfeld schon viel erreicht und verbessert werden.

„Nicht erst aktiv werden, wenn das Kind schon in den

Brunnen gefallen ist.“ Prävention ist hier ganz wichtig.

Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass Steinfurt

ein eigenes Jugendamt bekommt.

Auch im Bereich der Seniorenpolitik gibt es noch viel zu

verbessern. Es fehlt z.B. ein trägerunabhängiger Seniorentreffpunkt.

Das könnte z.B. die Kantine im Rathaus

sein. Als Interessensvertretung fordern wir die Einrichtung

eines Seniorenbeirates.

Die SPD möchte eine gesicherte Gesundheitsversorgung.

Das Krankenhaus muss im Bestand gesichert

werden. Für uns gilt aber auch der Grundsatz: Ambulant

vor Stationär. Wichtig ist die wohnortnahe Versorgung

mit Arztpraxen, Apotheken und ambulanten Diensten.


Schulstadt

Bildung ist ein wichtigster Baustein

in unserer Gesellschaft

Die Stadt Steinfurt verfügt in beiden Ortsteilen über mehrere

Grundschulen, zwei Hauptschulen, zwei Realschulen

und zwei Gymnasien.

In den letzten Jahren hat sich in der Schullandschaft einiges

bewegt. So hat man an einigen Grundschulen eine

Übermittagsbetreuung eingerichtet Für den Nachmittagsunterricht

wurde eine Kooperation mit verschiedenen

Einrichtungen, z. B. mit dem OT-Heim, ermöglicht.

An den beiden Hauptschulen ist eine „offene Ganztagsschule“

installiert worden.

Durch die Einführung des Ganztagsbetriebes am Gymnasium

Borghorst und der Realschule am Buchenberg

ist der Neubau einer Aula mit Mensabetrieb am Gymnasium

und einer Mensa an der Realschule zwingend erforderlich.

Beide Vorhaben werden von der SPD gefördert.

Sanierungsarbeiten am Gymnasium Arnoldinum, an der

Realschule Burgsteinfurt und der Marienschule in Borghorst

und an weiteren Schulen werden vorgenommen.

Mit dem Neubau einer Dreifach-Sporthalle an der Willibrordschule

wird die Forderung der SPD nach einer

Sporthalle in der Friedenau umgesetzt.

Stadt zum Leben u. Arbeiten

In einer Stadt lohnt es sich zu leben und zu arbeiten,

wenn die Rahmenbedingungen dafür vorhanden sind.

Wohnen

Wohnqualität ist Lebensqualität. Das Wohnen in unserer

Stadt soll auch in Zukunft für viele Menschen möglich

sein. Deshalb werden wir auf der einen Seite für günstige

Baugrundstücke sorgen und auf der anderen Seite

altersgerechte und alternative Wohnformen fördern. Wir

wollen flächenschonende Planungen und Bebauungen

durch teilweise verdichtetes Bauenund Mobilisierung

von Baulücken, um der Zersiedlung entgegenzuwirken

und Freiraum zu schonen.

Geeignete Maßnahmen sollen zum Schutz des stadtbildprägenden

Großgrüns führen.

Kurz- und mittelfristig erwarten wir ausreichend Vermarktungsflächen,

wie erweiterte Baugebiete an der

Stehrstr., Bahnhofsbereich BF, Frahlingskamp, Spinnerei

Rolinck und Wattendorf/Bahnhof Bo.

steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

Arbeiten

Wir wollen zur Erhaltung bestehender und zur Schaffung

neuer Arbeitsplätze beitragen. Neue Gewerbebetriebe

müssen durch eine geschickte Ansiedlungspolitik für unsere

Stadt gewonnen werden.

Durch die Beseitigung von Industriebrachen bei Wattendorf,

den Umfeldern der Bahnhofsbereiche, Spinnerei

Rolinck, Gebrüder Kock und Websäle I – IV lassen

sich auf den freiwerdenden Flächen neue Nutzungen für

Wohnen, Handel und Gewerbe entwickeln.

Die Errichtung von gewerblich betriebenen Mastställen

in unmittelbarer Nachbarschaft zur Wohnbebauung,

Schulen, Kindergärten und Krankenhaus fördern nicht

die Qualität als Wohn- und Arbeitsplatz- Standort. Die

Gesundheit der betroffenen Menschen ist ein hohes zu

schützendes Gut.

Die SPD lehnt die Errichtung der

Hähnchenmastanlage bei

Schulze Düding ab.

Wirtschaftsförderung

Die SPD hat Akzente in der Grundstückspolitik gesetzt.

So ist der Preis für Baugrundstücke auf 100 € pro qm

incl. Erschließungskosten begrenzt.

Die SPD hat sich ebenfalls für die günstige Vermarktung

von Gewerbegrundstücken eingesetzt, sodass Gewerbetreibende

Bauland für kaum mehr als die Erschließungskosten/Kanalanschlussbeitrag

erwerben können.

Die Attraktivität der Stadt für bauwillige und Gewerbetreibende

wurde dadurch erheblich gesteigert.

Infrastruktur

Der Neubau von Verkehrswegen soll auf absolut notwendige

Maßnahmen beschränkt bleiben. Dabei ist die

Verbesserung der Infrastruktur eine wichtige Vorgabe.

Der Bau der Westtangente in Burgsteinfurt ist ebenso

unerlässlich, wie die Anbindung der Bahnhofstr.

an die Eichendorffstr.

Die Entlastung der Innenstadt, die verbesserte Verteilung

der Verkehre in der Friedenau und die Erschließung

der Fachhochschule sind dabei wichtige Ziele.

Das Fahrradwegenetz muss auf den Prüfstand. Konzepte

zur Verbesserung der Nahmobilität sollen mit Hilfe

sachverständiger Verbände erarbeitet werden. Radwanderwege,

die das touristische Konzept weiterbringen,

vor allem die Verbesserung der Schulwegsicherung

sind das erklärte Ziel.

11


12

Wir streben den Ausbau der vorhandenen Verbindungsachsen

zwischen den Ortsteilen Nünnings Weg und

Münster Stiege an. Wir fordern einen Zeitnahen Ausbau

der Goldstr. in Burgsteinfurt. Altstraßen werden auch

weiterhin nach Beratung mit den Anliegern ausgebaut.

Erholungsort

Wir wollen Steinfurt konsequent zum Erholungsort

weiterentwickeln.

Unsere Stadt mit dem Historischen Stadtkern in Burgsteinfurt,

dem Bagno und Buchenberg, ist eingebettet in

die münsterländische Parklandschaft. Das ist Erholung

pur. Wir wollen die notwendigen Einrichtungen ergänzen,

die eine vollkommene Erholung auch nach modernen

Wellnesskonzepten für unsere Bürger und für Gäste

ermöglichen.

Wir fordern den Bau eines Hotels im Bagno und eines

Stadthotels in Burgsteinfurt. Der geplante Campingplatz

in Veltrup soll zügig umgesetzt werden.

Die Auslastung des bestehenden Wohnmobilstellplatzes

belegt eindrucksvoll den Bedarf nach Einrichtungen dieser

Art. Freizeit- und Sporteinrichtungen sollen auch auf

den touristischen Bedarf ausgerichtet werden. Ein verbessertes

Radwege- und Wanderwege – Konzept stärkt

die vorhandene Infrastruktur. Landwirte können durch

Hofläden und Bauerncafes, oder das Angebot von Übernachtungsmöglichkeiten

die Funktion als Erholungsort

fördern.

Einkaufsstadt

Die Stadt Steinfurt muss sich nachhaltig zu einem Mittelzentrum

mit der Versorgungsaufgabe für die Umlandgemeinden

entwickeln. Bisher erfüllt Steinfurt diese Aufgabe

nur begrenzt.

Das Einzelhandelskonzept gestattet die Steuerung des

Einzelhandels in unserer Stadt.

Sowohl großflächige Einzelhandelsansiedlungen, als

auch wohngebietsnahe Grundversorgung und die Stärkung

der Stadtteilzentren können zum Wohle der Steinfurter

Bürger und auswärtiger Kunden nachhaltig für die

Stadtentwicklung geplant werden.

Die Einkaufszentren BWS und Baumgarten erfüllen eine

wichtige Aufgabe der Grundversorgung. Ein SB- Warenhaus

könnte weitere Kaufkraftverluste zurückgewinnen.

steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

Vorrrangig ist die Stärkung und Belebung der

Innenstädte.

Durch ein geeignetes Flächen- und Gebäudemanagement

müssen die Leerstände beseitigt werden. Neuansiedlungen

von Fachgeschäften, die nach Sortiment und

Qualität im Einzelhandelsgefüge fehlen, sind zu bewerben.

Verbesserte Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten in

beiden Stadtteilen, vor allem in Borghorst, sind einzurichten.

Die Einkaufszentren sollen stärker mit den Zentren

vernetzt werden.

Die Planungsidee einer „Schüttenwall – Passage“ in

Burgsteinfurt ist mit Hilfe eines städtebaulichen Wettbewerbs

weiter zu verfolgen. Der Stadteingang nach Burgsteinfurt

von Nordwesten her schreit nach einer Entwicklung,

vor allem nach dem die Umgestaltung am

Auffahrbauwerk an der B 54 zu erkennen ist.

Die Flächen am „Steinfurter Tor“ müssen für eine gewerbliche

Ansiedlung entwickelt werden. Die Suche

nach einem geeigneten Entwicklungskonzept ist eine

dringliche Aufgabe.

Kulturstadt

Durch Kunst macht die Stadt sich unterscheidbar von

anderen Standorten. Sie gibt ihr einen unverwechselbaren

Namen und kann sie zu einem überregionalen Begriff

machen, mit dem sich Investoren gerne schmücken.

Ganz unmittelbar fördert sie das Wirtschaftsleben, denn

sie holt Besucher und Touristen in die Stadt. Damit diese

auch Geld hier lassen, muss natürlich das Umfeld

(Warenangebot und Gastronomie) stimmen.

Kunst wirkt sinnstiftend, sie kann das soziale Gefüge stabilisieren,

indem sie insbesondere der Jugend ein Ziel

und Werte gibt, die über das bloß Existenzielle hinausreichen.

Sie bringt Menschen generationenübergreifend

zusammen. Dazu benötigte Aktionsräume müssen von

der Stadt zur Verfügung gestellt werden.

Die SPD fordert einen Kulturentwicklungsplan zur

Neuorganisation des kulturellen Schaffens in Steinfurt.

Das bedeutet, Kultur aus einer Hand. Ein Kulturverein

übernimmt die Koordination aller kulturellen Aktivitäten

unserer Stadt. Die SPD spricht sich dafür aus, dass ein

feststehender Förderbetrag dem Kulturverein – jährlich

– zur Verfügung gestellt wird.

Am 30. August

SPD wählen


Elisabeth Veldhues ist die Kandidatin der SPD für die Landratswahl

am 30. August. In einem Interview spricht sie über

ihre politischen Ziele und die Agenda der nächsten Jahre für

den Kreis.

Frage: Frau Veldhues, warum möchten Sie Landrätin des Kreises

Steinfurt werden?

Veldhues: Ich bin hier geboren, aufgewachsen und seit dreißig

Jahren in der Kreispolitik aktiv. Seit mittlerweile vier Jahren

kämpfe ich im Düsseldorfer Landtag für unsere Region - für

eine bessere Förderung von Kindergartenplätzen und den Erhalt

der Zeche in Ibbenbüren. Aber ich denke, vor Ort kann ich

mehr für den Kreis tun. Hier wird die Politik des Landes umgesetzt.

Der Kreis Steinfurt ist eine wunderbare Region, sie

wird aber von der CDU schlecht regiert. Das will ich ändern.

Frage: Sie stehen für den politischen Wechsel im Kreis. Wo

liegen Ihrer Meinung nach die Schwächen der Kubendorff-

CDU?

Veldhues: Unsere Region ist im Aufwind trotz der momentanen

Wirtschaftskrise. Wir haben eine vergleichsweise niedrige

Arbeitslosigkeit, viele mittelständische Betriebe und Städte

und Gemeinden, denen es in der Regel besser geht als anderswo.

Diese Vorteile werden durch die CDU jedoch verspielt.

Die Schere zwischen Arm und Reich geht auch bei uns immer

stärker auseinander. Im Kreis sind 7500 Kinder unter 15 Jahren

auf die Hartz IV-Sätze angwiesen. Die Betreuungsstrukturen

für junge Familien und für hilfsbedürftige Menschen sind

auf dem Niveau der Steinzeit. Dumpinglöhne gibt es auch in öffentlichen

Betrieben.

steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

Diesen Themen widmet die Kubendorff-CDU keine Aufmerksamkeit.

Im Kreisentwicklungsprogramm des Landrates tauchen

Familien als Zielgruppe überhaupt nicht auf. Das Geld,

dass die Kommunen mühsam an den Kreis abstottern, versikkert

woanders, zum Beispiel beim sinnlosen Bau einer Autobahnabfahrt

für den FMO.

Frage: Was wollen Sie besser machen?

Veldhues: Meiner Auffassung nach hat der Kreis vor allem eine

Ausgleichsfunktion. Zum Beispiel im Bereich der Sozialpolitik:

Er muss frühe und diskriminierungsfreie Hilfen anbieten, auch

präventiv tätig werden. Das gilt in besonderem Maße auch für

ältere Menschen. Bei der Pflege vertreten wir den Grundsatz

ambulant vor stationär. Der Kreis muss im vorpflegerischen

Bereich Strukturen schaffen, die es ermöglichen, dass Menschen

solange wie möglich bei ihren Freunden und Angehörigen

leben können. Dafür bedarf es Maßnahmen, die konkret

unterstützen und beraten. Außerdem muss der Kreis seinen

Einfluss beim Land geltend machen, damit das wohnortnahe

Angebot an weiterführenden Schulen gesichert ist - am besten

mit gemeinschaftlichen Schulformen, die das sozial-ungerechte

Aussortieren überflüssig macht.

Frage: Sie haben in der jüngsten Vergangenheit auch den Politikstil

der CDU kritisiert. Was ändert sich mit Elisabeth Veldhues

und der SPD?

Veldhues: Als ich in die SPD 1972 eingetreten bin, versprach

Willy Brandt, mehr Demokratie zu wagen. Dieses Versprechen

gilt für mich heute immer noch. Der jetzige Landrat ignoriert

die demokratischen Institutionen, beruft die Gremien des Kreistages

in der jetzigen Wirtschaftskrise kaum ein. Stattdessen

beruft er einen Krisenrat aus Unternehmern und Bankern. Arbeitnehmervertreter

und die freien Wohlfahrtsverbände bleiben

draußen. Das ist für mich der falsche Weg. Politische Entscheidungen

müssen transparent sein und möglichst alle

Betroffenen einbeziehen, nicht nur Funktionäre.

Wir wollen die kommunale Politik aber auch jenseits der Gremien

stärken. Für uns gilt der Grundsatz der kommunalen

Selbstverwaltung der Bürger. Sie müssen deutlich stärker einbezogen

werden, zum Beispiel durch Beiräte in den Kommunen

oder Bürgerentscheide.

Frage: Die Umfragewerte der SPD waren in der Vergangenheit

schon besser. Warum werden Sie die Wahl dennoch gewinnen?

Veldhues: Wir leben in einer Zeit mit hohem Tempo und hohen

Fliehkräften, in der immer mehr Menschen an den Rand gedrückt

werden. Die Sozialdemokratie steht für einen Staat, der

diesen Fliehkräften entgegenwirkt. Der Chancen schafft und

soziale Härten abfedert. Durch ein gerechtes Bildungssystem,

Hilfe zur Selbsthilfe und einen ausgleichenden Sozialstaat. Das

ist der Markenkern der SPD, den uns keiner streitig machen

kann. Ich gehe zuversichtlich in die Wahlauseinandersetzung.

13


14

Liebe Steinfurterinnen und Steinfurter!

Bewegung, Spiel und Sport hat mein bisheriges Leben

geprägt und ist weiterhin der Lebensmittelpunkt für

mich, privat wie beruflich!

Nach dreizehnjähriger Tätigkeit als Sportpädagoge im

Jugenddorf Burgsteinfurt bin ich 1995 beim Kreissportbund

Steinfurt als hauptberuflicher Mitarbeiter im Kinder-

und Jugendbereich und als Leiter der Geschäftsstelle

angefangen.

In den vielen sportpädagogischen Bezügen und sportpraktischen

Erfahrungen in meiner Berufspraxis und

ehrenamtlichen Tätigkeit hat mich immer die Vielfältigkeit

in der Sportlandschaft in unserem Kreis und vor allem

in meiner Heimatstadt Steinfurt fasziniert.

Integration von sozial Benachteiligten und Menschen

mit Migrationshintergrund durch sportartübergreifende

Angebote und Qualifizierung für das ehrenamtliche

Engagement

steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

Unterstützung im Bildungsbereich durch Bewegung,

Spiel und Sport insbesondere im Elementarbereich

und im Ganztag

Gezielte Nachwuchsförderung von jugendlichen

Sportlern und sozialen Talenten

Verbesserung der Bewegungs- und Sportangebote

im Gesundheitsbereich im Sinne einer echten Prävention

Vereinbarung von Zielen mit beteiligten Partnern aus

den Sportvereinen und gezielte finanzielle Unterstützung

auch mit Hilfe von Sponsoren, Stiftungen und

anderen Fördermöglichkeiten

Unsere Stadt Steinfurt ist eine echte Sportstadt mit

einem breiten Angebot an Aktivitäten unserer über

40 Vereine, in denen nahezu jeder zweite Bürgerlin

Mitglied ist. Vor dem Hintergrund dieses großen

gesellschaftspolitischen Potenzials, das in erster

Linie durch ehrenamtliche Vereinsmitarbeiterlinnen

getragen wird, müssen entsprechende politische

Rahmenbedingungen in der Stadt geschaffen werden:

Entwicklung eines Sportkonzeptes.

Frühzeitige Einbindung von gewählten Entscheidungsträgern

des Stadtsportverbandes

Investition in Zukunftsaufgaben wie z.B. Bewegungs-,

Spiel und Sportangebote im Ganztag und

die Ausbildung von ehrenamtlichen Mitbürgerinnen

und Mitbürgern, gerade auch mit Migrationshintergrund,

ist mein politisches Hauptziel.

Ihr Ulrich Fischer


Ich bin Aleida Maffert, stehe zum Grundsatz meiner Partei,

der SPD. Ich bin Ihre Kandidatin im Kreiswahlbezirk

4 – Steinfurt I

Gehören Sie auch zu

den Mitbürgerinnen

und Mitbürgern, die

der Politik nicht mehr

trauen? Zum Beispiel

weil nach den Wahlen

immer alles anders

kommt als vorher versprochen?

Ich kann Ihnen

nur versprechen,

mich für das Gemeinwohl

einzusetzen und

als Steuerbürger darauf

zu achten, dass mit

den knappen Mitteln

verantwortungsvoll

umgegangen wird.

Natürlich brauche ich dazu Ihre Stimme!

Auch wenn Sie mich nicht wählen, gehen Sie zur Wahl!

Kommunal ist nicht egal!

Erst recht den jungen Wählern darf es nicht am A...

vorbeigehen, was hier vor Ort passiert.

steinfurter sozialdemokraten

Kommunalwahlprogramm 2009 - 2014

Ich will mich auch für Sie einsetzen!

Die SPD ist die Kommunalpartei in

Nordrhein Westfalen.

Unsere Kommunalpolitik ist an unseren

Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit

und Solidarität orientiert.

Deshalb sind soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit,

Integration, Toleranz und Demokratie unverzichtbare Bestandteile

sozialdemokratischer Politik vor Ort. Sie respektiert

die Vielfalt der gesellschaftlichen Gruppen und

leistet ihren Beitrag zum Gelingen einer menschenfreundlichen

Kommune.

Darum kandidiere ich!

Hier meine persönlichen Leitsätze die

mich antreiben, in der Politik mitzu -

mischen:

Der größte Lehrmeister ist das Leben. Höre ihm gut zu!

Denke nicht, alles verstehen zu müssen, dann wirst Du

nach und nach alles begreifen.

Wer zu allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht

sein.

Wer etwas will, sucht Wege, wer etwas nicht will, sucht

Gründe!

Die Kinder sind unsere Zukunft, heute aber die

schwächsten unserer Gesellschaft!

Nur starke Städte und Landkreise können für ihre

Zukunft sorgen!

Kinder, Frauen und Familien stehen

daher für mich im Mittelpunkt meiner

Betrachtungen.

Ich habe 13 Kinder. Sie werden mir

sicher glauben, wenn ich behaupte, in

diesen Bereichen ,Fachfrau" zu sein.

Mein Einsatz findet sich daher auch in

der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer

Frauen wieder.

Sozialdemokratische Politik beruht auf dem Grundgesetz,

das die Gleichstellung von Mann und Frau festgeschrieben

hat. Sie ist in der Bundesrepublik noch immer

nicht hergestellt und auch deshalb weiterhin ein Aufgabenfeld

der Kommunalpolitik. Angefangen von der geringeren

Erwerbsquote der Frau über die Defizite bei der

Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der ungleichen

Lohnverteilung bis zu Fragen der Gewaltprävention erfordert

Kommunalpolitik immer auch noch den besonderen

Blick und Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung.

Unser Kreis Steinfurt bietet im Bereich Kultur und Landschaft

viel Förderungswürdiges und Erhaltenswertes.

Kunst, Kultur, Landschaftspflege und Städtebau sind für

mich ebenso wichtig wie die Sicherheit in den Städten

und Gemeinden. In der Vergangenheit habe ich mich in

den Bereichen Polizei, Feuerwehr, Websaal/Bagno eingesetzt.

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, ist es mir gelungen,

Sie für die SPD und für mich zu interessieren.

Vielen Dank,

Ihre

Aleida Maffert

15


Unser Bürgermeisterkandidat für Steinfurt

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am 30. August stehen Sie vor der Wahl des Rates und

des Bürgermeisters unserer Stadt und auch diesmal bitte

ich um Ihr Vertrauen.

In den letzten fünf Jahren ist vieles in Steinfurt positiv bewegt

und verändert worden.

Dieser Erfolg liegt natürlich nicht allein in meiner Person.

Zusammen mit Ihnen, dem Rat und der Verwaltung haben

wir viel erreicht.

Für diese Unterstützung bin ich ihnen sehr dankbar. Lassen

Sie uns den eingeschlagenen Weg weitergehen,

denn:

Die Richtung stimmt!

Selbst in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise kann

vieles bewegt und gestaltet werden. Die Stadt Steinfurt

wird zwar auch in den nächsten Jahren sparsam mit ihren

Finanzmittel umgehen müssen, da die Aufnahme

neuer Schulden nicht zu verantworten ist. Trotzdem werden

wir unsere Schulen und Kindergärten weiter ausbauen

und modernisieren, damit wir unter anderem die

Anforderungen des Ganztagesbetriebes und die flächendeckende

Betreuung der unter Dreijährigen erfüllen

können, um zwei Beispiele zu nennen.

Die bereits begonnene Spielleitplanung wird uns deutlich

machen, welche Projekte wir angehen müssen, um

die Lebensqualität in unserer Stadt auch für Kinder und

Jugendliche zu steigern. Zudem werde ich dem Rat vorschlagen,

die Aufgaben die das Kreisjugendamt in unserer

Stadt nicht erledigen kann, durch eigene Mit ar -

beiter/Innen anzugehen. So soll ein so genannter

Streetworker die Jugendarbeit außerhalb der Jugendzentren

verstärken und zudem soll die Kooperation zwischen

der Jugendhilfe und den Schulen verbessert werden.

Als zukünftiger Erholungsort wird der Tourismus ein wichtiger

Entwicklungsbaustein sein und wir werden unserer

Innenstädte in Zusammenarbeit mit den Stadtmarketingarbeitskreisen

und den Werbegemeinschaften attraktiv

gestalten, damit die Aufenthaltsqualität gesteigert

wird. In den nächsten Jahren werden wir für diese Aufgabe

weitere Geldmittel, zur Zeit 20.000 Euro für beide

Innenstädte, zur Verfügung stellen.

Wir werden uns dem demografischen Wandel stellen und

weiterhin konsequent die Entwicklung der Verwaltung zu

einem bürgernahen und modernen Dienstleister vorantreiben.

Zurzeit streben wir die Zertifizierung als mittelstandsfreundliche

Verwaltung an und richten unsere Arbeit

an diesem Ziel aus.

Die Schaffung weiterer Arbeitsplätze, die Ansiedlung von

Unternehmen und die Unterstützung der vorhanden Unternehmen

ist auch zukünftig das Hauptarbeitsfeld der

kommunalen Wirtschaftsförderung, die mir unmittelbar

zugeordnet ist.

Anhand dieser wenigen Beispiele können sie erkennen,

dass viele Herausforderungen noch vor uns liegen. Sie

alle sind aufgerufen aktiv die Zukunft unserer Stadt mitzugestalten,

denn nur zusammen können wir erreichen,

dass Steinfurt eine lebenswerte Stadt bleibt. Deshalb

wird auch zukünftig die Bürgerbeteiligung ein wichtiger

Faktor für die Weiterentwicklung von Steinfurt sein.

Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam die Lebensqualität

in Steinfurt auch für die nachfolgenden Generationen

sichern und weiter ausbauen können.

Ihr Bürgermeister für Steinfurt

Andreas Hoge

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine