8,99 - Das WIR-Magazin im Gerauer Land

wir.in.gg.de

8,99 - Das WIR-Magazin im Gerauer Land

Heute lesen Sie an dieser Stelle letztmals ein

Editorial (das bei uns stets „Aus der Redaktion“

hieß) in der Ihnen bekannten Form.

Warum? Mittlerweile ist das WIR­Magazin

bei Ausgabe Nr. 204 angelangt, und es soll

auch hier das greifen, was mein Herausgeber­

Kollege hin und wieder mit der Anmerkung

„alles ist im Fluss“ umschreibt. Was in etwa

übersetzt dem entspricht, was Heraklit

seinerzeit mit „panta rhei“ meinte. Künftig

darf ich Sie an dieser Stelle einladen, einen

Blick in meinen Notizblock zu werfen und

teilzunehmen an Überlegungen, Einblicken,

Ideen, Anmerkungen, die im Laufe eines

Monats – also jeweils zwischen zwei Ausgaben

dieses Magazins – mir wichtig und

festhaltenswert erschienen. Was ich gelesen

habe, was und wer mir begegnet ist, welche

Gespräche stattgefunden haben, was geplant

ist, usw. Sie sind damit noch näher dran an

dem, was im Gerauer Land sich entwickelt

und was nicht sogleich und in epischer Breite

Wir beraten

Sie gern!

Wir aus der Redaktion

von W. Christian Schmitt

Lesernähe

W. Christian Schmitt

ist der für Redaktion und

Konzeption zuständige

Herausgeber des Wir-Magazins;

wcschmitt@wir-in-gg.de

Eine besondere

Überraschung

Schenken Sie doch

mal Lebensfreude!

Wenn jemand nach langer Zeit

endlich wieder entspannt etwas

lesen, Fotos betrachten oder den

Lieblingsfi lm schauen kann, ist

das zurückgewonnene Lebensqualität.

Ein tolles Geschenk.

Wir meinen deshalb: Eine Brille

gehört unter den Tannenbaum!

in der Zeitung stehen muss. Keine Sorge, hier

auf dieser Seite werden Sie nicht zugetextet

mit „Neuigkeiten“ à la Facebook. Sie werden

auch nicht erfahren, wer gerade wo Urlaub

macht, bei einer Party sich amüsiert, bei

einer Vernissage sich zeigt oder auf seinem

Pferd ausreitet. Und mit diesbezüglichen

Bebilderungen werden wir auch nicht dienen

können. Was wir mit dem „Notizblock“

beabsichtigen, ist ganz einfach gesagt: Wir

wollen noch etwas mehr Nähe schaffen zu

Ihnen, unseren Lesern. Sie sollen unmittelbar

teilhaben an Entwicklungsprozessen dieses

Magazins. Und die beginnen bekanntlich in

den Köpfen der Macher. Mir ist seit vielen

Jahren eine Textzeile der Autorin Heike Doutiné

in Erinnerung geblieben, die seinerzeit

für „konkret“ und andere Blätter schrieb und

beim Merlin­Verlag mit dem Gedichtband

„In tiefer Trauer“ debütierte: „Ich schwimme

gegen den Strom. Da dreht sich der Strom

plötzlich um – schwimmt mir nach“.

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08

Bürgermeister-Wahl

Gleich zu Beginn des neuen Jahres sind die Bürger der

Kreisstadt aufgerufen ihr Stadtoberhaupt zu wählen. Sie

können sich entscheiden zwischen Stefan Sauer (CDU)

und Richard Malz­Heyne (SPD). Das WIR­Magazin hat

Amtsinhaber Sauer und den SPD­Bewerber Richard

Malz­Heyne nach seinem Programm befragt.

In diesem Heft

12

Weihnachtsumfrage

Sie hat schon Tradition – die Weihnachtsumfrage des

WIR­Magazins. Hier kommen noch einmal jene zu

Wort, die sich an/in unterschiedlichen Stellen und Funktionen

im Gerauer Land engagieren. Diesmal lautete die

Fragestellung: Was könnte 2013 für mich/uns wichtig

werden? Teil eins der Antworten in dieser Ausgabe.

Kolumnen

Carolin Caprano: Tierecke (21), Dr. Heinrich Klingler:

Geschichte und Geschichten (26), G. Reichenbach: Bürgersprechstunde

(28), Uwe Rettig: Immobilientipps (32)

WIR-Extras

Stefan Gerhardt: Lieblingsorte (28),

Dr. Wolfgang Fenske: Scharia oder Grundgesetz (30)

Hauptuntersuchung (HU) ab 83,- € (PKW)

inkl. Teiluntersuchung AU

Änderungs-, Anbauabnahmen ab 31,- € (PKW)

Stefan Sauer

Will

Impressum

Amend

Hohl

Das WIR-Magazin im Gerauer Land.

Informationen aus Kultur, Politik,

Gewerbe und Vereins leben. Erscheint

monatlich für alle Haushalte in Groß-

Gerau, Berkach, Dornheim, Wallerstädten,

Büttelborn, Klein-Gerau,

Worfelden, Trebur, Nauheim und

Wolfskehlen.

www.wir-in-gg.de

Richard Malz-Heyne

Wilhelm

Deckert

Jung

Herausgeber:

Michael Schleidt, W. Chr. Schmitt

Verlag: M. Schleidt Medienverlag,

Claudiusstr. 27, 64521 Groß-Gerau.

Gesamtauflage: 25.000 Exemplare

Redaktion & Konzeption:

W. Christian Schmitt,

wcschmitt@wir-in-gg.de

c/o. Schmitt‘s Redaktionsstube,

Tel.: 06152-806124,

Mörfelder Str. 1a, 64521 Groß-Gerau


Weihnachten im WIR-Magazin

Hanns-Detlev Höhne

Produktion, Vertrieb, Internet:

Michael Schleidt, Claudiusstr. 27,

64521 Groß-Gerau, Fax 52429

Fotos: T. Jung, W. Chr. Schmitt,

J. Pilgerstorfer, H. Welzenbach, Landratsamt,

Kreisstadt, Büttelborn, Archiv

Anzeigen: (anzeigen@wir-in-gg.de)

G. Contino: 0151-58964877,

A. Zimmer-Kass: 0176-93139599

K. Leicht: 0171-4462450 u.

06152-51163 (Büro)

Die MundArt-Troika

Mitarbeit:

Tina Jung, Kerstin Leicht, E. Menger

Die nächste Ausgabe

erscheint am 26.01.2013

Anzeigenschluß: 17.01.2013,

Redaktionsschluß: 11.01.2013

(per e-Mail)

Nachdruck von Text und Anzeigen,

auch auszugsweise, nur mit schriftlicher

Genehmigung der Herausgeber.

Weihnachts-Extra

Petra Hard­Dörries ist mit „Es flackert, riecht und glitzert“

vertreten, Heinrich Ilsen mit „Wenn die Gans im

Ofen knusprig wird“, Irene Fückel erinnert sich an

„Heiligabend 1943“, Britta Röder bekennt „Ich liebe

Weihnachten“ und Thomas Calliebe empfiehlt „Etwas

für den Gabentisch“.

MundART-Wettbewerb

Die Mundart spiegelt ein Stück Identität und Heimatverbundenheit

der Menschen in ihrer Region. Die

Pflege und Erhaltung von kulturellen Werten im Kreis

Groß­Gerau ist die Idee der Sparkassen­Stiftung und

Anlass eines Wettbewerbs, den Sabine Funk erläutert.

Geothermie-Kraftwerk

Hanns­Detlev Höhne, Sprecher des ÜWG­Vorstands,

beschreibt mögliche Standorte und die aktuelle Entwicklung

in Sachen Geo thermie­Kraftwerk.

16

22

24

Ausgehtipps

Vorweihnachtliches in der Stadthalle (34), Zur Einstimmung

auf die Festtage (34), Gottesdienste in der Ev. Stadtkirche (35).

WIR im Gerauer Land

Aus der Redaktion (3) Worüber die Leute reden (6/7), Tina Jungs

Bilderrückblick (26), Terminkalender (36/37), Schaufenster (39­41)

Kurz & bündig (42­45), Alfred Neumanns Bilderkiste (46)


Tanja Leonhardt zeigt ihre Kunst in Genua.

Die aus der Kreisstadt stammende freischaffende

Künstlerin hat uns eine Art Reisebericht

zukommen lassen, aus dem wir gerne Nachfolgendes

zitieren: „Im Palazzo Ducale in

Genua hingen also neun Fahnen meiner Ausstellung

zu verfolgten Exilautorinnen/ -Intelektuellen.

…Es war im Rahmen der großen

Literaturveranstaltung „L´altra metà del libro”,

bei der drei Tage lang zahlreiche internationale

Autoren gelesen haben. Insgesamt zählte man

8.000 Besucher allein zu den Lesungen…“.

Eingeladen worden war Tanja Leonhardt vom

dortigen Goethe-Institut, das eng zusammen

arbeitet mit dem Palazzo Ducale.

6

Worüber die Leute reden

von W. Christian Schmitt

Kreative in und

aus der Kreisstadt

Christine-Katharina Krämer erfreut

Volksbank-Besucher. Im Kundenbereich

der Volksbank-Zentrale in Groß-

Gerau (Am Sandböhl) hat Christine-

Katharina Krämer, u.a. ausgezeichnet

mit dem Titel „Kulturbotschafterin des

Gerauer Lands 2012“, eine Auswahl

neuer Bilder gehängt, die unter dem

Titel „Momentum“ bis 27. Dezember

während der Geschäftszeiten des

Geldinstituts zu sehen sind. Und sie

stieg für den Fotografen extra auf die

(Erfolgs-)Leiter.

Anette Welp präsentiert ihr neues

Buch. Jetzt hat die Treburer Autorin

ihr neues Buch „Funkensausen“ in

der Groß-Gerauer Buchhandlung

Zimmermann vorgestellt, nun darf der

Rest der Region erfahren, was die

einstige WIR-Kolumnistin („Aus Frauensicht“)

Neues zu Papier gebracht

hat – Gedichte und Geschichten.

Dem Klappentext des im Augen-Auf-

Verlag erschienenen Bändchen (ISBN

3-9810974-7-5, Preis 14,95 Euro) ist

u.a. zu entnehmen: „In ihrem

besonderen Erzählstil philosophiert

Anette Welp über erfüllte

und unerfüllte Liebe sowie

Sehnsüchte in gewöhnlichen,

aber auch ungewöhnlichen

Beziehungen…“. Durchaus auch

als Geschenk für unter den

Gabentisch geeignet.

Susanna und Andreas Schönfeld für den „Music

Sound Award“ nominiert. Ob die beiden Akteure

des Pop-Duos Nicefield in der Abteilung „Bester

Newcomer“ bei der Anfang Dezember in München

anstehenden Entscheidung auch aufs Siegertreppchen

kamen, gab die Jury erst weit nach Redaktionsschluss

dieser WIR-Ausgabe bekannt. Aber

allein schon die Nominierung ist aller Ehren wert.

Ralf Schwob kehrt mit Preis aus Koblenz zurück.

Ähnlich wie beim Volksbank-Kreativpreis wurde der

Groß-Gerauer Autor Ralf Schwob bei der Kunstpreis-Ausschreibung

von „Lotto Rheinland-Pfalz“

unter die vier Hauptpreisträger gewählt und erhielt

aus der Hand des rheinlandpfälzischen Ministerprä-

Das WIR-Magazin im Gerauer Land 204


Demnächst im WIR-Magazin: Für die Januar-Ausgabe sind u.a.

vorgesehen: Exklusiv-Interview mit Stadtbrandinspektor Andreas Möstl

sowie die Kandidaten der Bürgermeister-Wahl in Trebur.

sidenten Kurt Beck (l.) und Finanz-Staatssekretär Dr. Salvatore Barbaro

die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung.

Anderswo zu lesen. Hin und wieder landet man dann doch auf der

Internet-Seite von Wikipedia – und staunt, was es da alles zu lesen gibt.

Unter „Allgemeine Informationen“ über die Gemeinde Trebur findet

man u.a. den Eintrag: „Trebur wird seit Februar 2006 für den möglichen

Standort eines Kernkraftwerks in Erwägung gezogen…“.

Von wem? Das steht da nicht.

WIR | Leute (6)

Doppelten

Espresso

Eigentlich wollte sie Floristin

werden, doch dann hat sie sich

in Seligenstadt als Bäckerei-

Fachverkäuferin ausbilden

lassen – Judith Emmel. Sie

stammt aus Offenbach, hat

zuletzt in Dreieich gewohnt

(heute in einer Eigentumswohnung

im Groß-Gerauer Stadtteil

Auf Esch) und gehört seit 2011

mit zu den ganz besonders

auffallenden Angestellten der

kreisstädtischen Bäckerei Radke. Warum? Weil ihre Größe in steter

Freundlichkeit und jenen 1,53 Zentimetern Körpermaß besteht. Nach

ihren Hobbys befragt, antwortet sie: „Ab und an ins Kino gehen“.

Lebensmotto und Wunsch gleichermaßen: „Einfach nur glücklich

bleiben und zufrieden sein“.

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

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Das WIR-Magazin im Gerauer Land 7

2


Groß-Gerau entscheidet:

Bürgermeisterwahl 2013

Gleich zu Beginn des neuen Jahres,

am 20. Januar, sind auch die Bürger

der Kreisstadt aufgerufen ihr Stadtoberhaupt

zu wählen. Sie können

sich dabei entscheiden zwischen

Stefan Sauer (CDU) und Richard

Malz-Heyne (SPD). Das WIR-Magazin

hat Amtsinhaber Sauer nach

einer Bilanz seiner ersten Amtszeit

und den spät nominierten SPD-

Bewerber Richard Malz-Heyne nach

seinem Programm befragt.

Die CDU-Bürgermeister-Kandidaten

aus dem Kreis Groß-Gerau (v.l.):

Stefan Sauer (Kreisstadt), Kirsten Schork

(Mörfelden-Walldorf), Carsten Sittmann

(Trebur) und Andreas Rotzinger

(Büttelborn).

Nachgefragt (206)

bei Stefan Sauer

Die Meinung der Bürger

ist mir wichtig!

Herr Bürgermeister, bevor Sie am

12. Juli 2007 Ihr Amt als neues Stadtoberhaupt

antraten, fragten wir Sie in

einem WIR-Exklusiv-Interview „Wie

geht’s weiter mit der Kreisstadt?“ Erinnern

Sie sich noch an Ihre Antwort?

Wie etwa dürfte sie gelautet haben?

Stefan Sauer: Vermutlich sollte sich

nach meiner Vorstellung vieles ändern,

denn ich erlebte Groß-Gerau in einem

gewissen Stillstand. Die Innenstadt

war unzufrieden, Fagro und Südzucker

– als die großen Arbeitgeber – waren

insolvent bzw. hatten angekündigt,

den Standort zu schließen. Es fehlte

an Perspektive, und es fehlte mir der

für unsere Kreisstadt nötige Schwung.

Sie hatten fast eine ganze Legislatur periode Zeit

und Gelegenheit, Ihre Vorstellungen von einer „zukunftsfähigen

Stadt“ umzusetzen. Was alles sehen

Sie inzwischen als erledigt an?

Stefan Sauer: Das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept

Groß-Gerau 2020“ ist hierbei an erster

Stelle zu nennen. Es war eine Bürgerbeteiligung,

wie sie Groß-Gerau nicht kannte, und die Resonanz

darauf war beachtlich. Das fertige Konzept liegt vor

(siehe auch Homepage der Stadt Groß-Gerau). Es

hat eine sehr gute Qualität und ist bei allen städtischen

Entscheidungen die Handlungsgrundlage.

Ende November konnten die Bürger bei einem Informationsabend

Aktuelles zur Umsetzung erfahren.

Die Stadthalle ist übrigens auch gut geworden,

barrierefrei und attraktiv als Veranstaltungsort. Mir

persönlich war wichtig, dass die Stadtverwaltung

moderner, ergebnis- und leistungsorientierter geführt

wird. Das spart Geld und steigert das Leistungspotenzial

im Interesse der Bürger. Da sehe

ich uns angekommen, denn ich habe die Zahl der

Ämter von 13 auf 6 reduziert und klare Verantwortlichkeiten

geschaffen. Darüber hinaus wurde

das fachliche Know-how personell ergänzt um die

Stellen Wirtschaftsförderung/Stadtmarketing, des

Stadtplaners und schlussendlich noch der Presse-

u. Öffentlichkeitsarbeit. Ein Leistungspotential, das,

richtig eingesetzt, die Stadt in ihrer inhaltlichen Entwicklung

und im Außenauftritt deutlich nach vorne

bringt. Wir haben den Einzelhandel in der Innenstadt

gefördert und gestärkt. Ich erlebe die handelnden

Personen stärker motiviert und beobachte ein

Zusammenwirken, das mich für die Zukunft positiv

stimmt. Die Attraktivität als Einkaufsstandort, und

da zähle ich den Helvetia Parc dazu, ist gut. Wir

8 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


ehaupten uns in einem äußerst

starken Wettbewerberumfeld, da

dürfen unsere Anstrengungen nicht

nachlassen. Das ehemalige Fagro-

Areal hat sich zum Fagro-Gewerbepark

mit interessanten Neuansiedlungen

(u.a. Fa. CHG) entwickelt.

Auf der Bahnhofsseite entsteht derzeit

die neue PDS-Oberstufe – hier

hat das Zusammenwirken zwischen

Stadt und Kreis so funktioniert,

wie es der Bürger erwartet. Das

Bahnhofsumfeld wird sich hierdurch

komplett verändern und als

Stadtquartier deutlich an Qualität

gewinnen. Der Dornberger Bahnhof

wurde saniert und in diesem

Zusammenhang auch das Gewerbegebiet

Odenwaldstraße deutlich

aufgewertet. Die noch ausstehende

neue Verkehrsanbindung wird die

Attraktivität nochmals deutlich steigern.

Mit Metro und der Lufthansa

Service Gesellschaft konnten wir

Unternehmen für unseren Standort

gewinnen, die uns langfristig gut

tun. Wir konnten der Wirtschafts-

und Finanzkrise trotzen und zählen

nicht zu den Schutzschirmkommunen.

Auch für uns ist es wirtschaftlich

eng, dennoch konnten wir den

Standard bei unserem kulturellen,

sozialen und sportlichen Angebot

halten. Die Vereinswelt wurde

weiterhin unterstützt und gemeinsam

ist es uns gelungen, die wirklich

breite Angebotspalette, für die

Groß-Gerau bekannt ist, zu erhalten.

Darauf können wir stolz sein.

Die Kinderbetreuung wurde durch

Umbauten und Erweiterungsbauten

deutlich verbessert, so dass wir bei

der U3-Betreuung die gesetzlichen

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8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

Anforderungen (08/2013) erfüllen

werden. Mit Blick auf die Grundschulbetreuung

haben wir mit der

Kreisverwaltung gemeinsam bereits

viel unternommen, müssen die Situation

jedoch noch weiter verbessern.

Der Brandschutz, für viele

eine Selbstverständlichkeit, wurde

gefördert wie nie zuvor. Die Feuerwehrhäuser

in Berkach und Dornheim

sind saniert, der Stützpunkt

am Nordring wird im Frühjahr 2013

der Feuerwehr übergeben. Ich bin

aber auch hoch zufrieden mit den

vielen kleinen Hilfestellungen, die

wir geben konnten, denn daran

misst der hilfsbedürftige Verein

oder Bürger die Leistungsfähigkeit

der Kreisstadt.

Was ist an großen, noch offenen

Problemen geblieben?

Stefan Sauer: Es bleibt noch viel

zu tun, obwohl wir auch in diesen

Themenbereichen bereits einiges

in Angriff genommen haben. Die

Planung für die Umgehungsstraße

Dornheim ist abgeschlossen und

liegt derzeit zur Prüfung beim Bundesministerium.

Die Ortsdurchfahrt

Wallerstädten wurde mit einer

engagierten und kon struktiv

arbeitenden Bürgerinitiative betrachtet,Gestaltungsmöglichkeiten

aufgenommen. Wir warten nun

auf grünes Licht der zuständigen

Straßenbehörden, um die Projekte

umsetzen zu können. Noch mehr

annehmen müssen wir uns dem

Straßen-, Schienen- und Luftverkehr;

hier entsteht in der Summe

häufig eine enorme Belastung.

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Ab dem

1. Januar 2013

zurück bei uns

im Team:

Meisterin Tina.

Welcome back!

Das WIR-Magazin im Gerauer Land 9


gilt es zu prüfen, was an Entlastung möglich

ist (u.a. Berkach, Südring). Es fehlt uns hierzu

noch die schlüssige Vorgehensweise. Das

erstellte Radwegekonzept wird in Kürze den

politischen Gremien zur Beratung vorgestellt

und aus meiner Sicht zur Verbesserung der

Verkehrssituation beitragen. Für die Riedhalle

in Dornheim gibt es ein Sanierungskonzept,

welches wir beginnend 2013/2014 umsetzen.

Auch das Hallenbad ist dringend sanierungsbedürftig,

hierzu wurde der Förderantrag

beim Land Hessen bereits positiv beurteilt.

Wir rechnen mit einer Förderung von über 20

Prozent und werden nach Abschluss der Planung

2014 mit der Sanierung beginnen. Das

Umfeld des Groß-Gerauer Bahnhofs sowie die

Sanierung und Erweiterung des städtischen

Seniorenhauses Raiss sind ebenfalls Projekte,

die uns zeitlich und finanziell binden werden.

Die Planungen hierzu wurden bereits im Fachausschuss

vorgestellt. Einen neuen Standort

für den Bauhof gilt es noch zu entwickeln, die

derzeitige Fläche wäre dann als Wohnraum zu

vermarkten. Der städtische Bestand an Liegenschaften

muss bewertet und saniert werden.

Die Bausubstanz ist vereinzelt schlecht

und energetisch auf einem schlechten Stand.

Mir ist wichtig, dass wir die erforderlichen

Aktivitäten immer unter Beachtung unseres

Stadtentwicklungskonzeptes umsetzen und

somit die Erwartungshaltung der Bürger treffen.

Geplant ist, die Information und die Einbindung

der Bürger ab 2013 wieder zu intensivieren.

Der Dialog mit den Bürgern hat uns

schon häufig wertvolle Erkenntnisse gebracht.

Die Meinung der Bürger ist mir wichtig!

Nachgefragt (207)

bei Richard Malz-Heyne

Viel zu viele Menschen

sind auf Hilfe angewiesen

Herr Malz-Heyne, warum wollen Sie

geradezu aus dem Stand Kreisstadt-

Bürgermeister werden, wo doch außer

den einstigen Startbahn-West-Gegnern

und Eingeweihten Sie hier kaum (noch)

einer kennt und einzuschätzen glaubt?

Richard Malz-Heyne: Mit meiner Kandidatur

haben die Groß-Gerauer am

20. Januar 2013 eine echte Wahl,

nicht nur auf dem Stimmzettel, sondern

auch mit meiner Person und meinen

inhaltlichen Schwerpunkten. Wir

leben in einer sehr interessanten Stadt.

Der Bund der Steuerzahler und die Industrie-

und Handelskammer bescheinigen

uns wirtschaftliche Stärke und

geringe finanzielle Probleme, die Sozialanalyse

des Kreises beschreibt uns

bei der Höhe der Sozial- und Transferleistungen

als besonders auffällig. Viel

zu viele Menschen sind auf Hilfe angewiesen.

Jeder dritte Kreisstädter hat

Wurzeln in einem anderen Land und

einer anderen Kultur. Eine bereichernde

Chance aber auch ein Konfliktpotenzial.

Nachdem das Atomkraftwerk

Biblis endlich abgeschaltet ist, muss

nun auch die lokale Energiewende mit

dem nötigen Engagement vorangebracht werden.

Und die Nähe zum Flughafen mit ständig zunehmenden

Belastungen bleibt ein Dauerbrenner.

Groß-Gerau braucht deshalb einen Bürgermeister,

der mit Vernunft die positiven Entwicklungen fortführt

und gleichzeitig den Fehlentwicklungen entgegenwirkt.

Die Balance zwischen wirtschaftlicher

Stärke und sozialer Stadt wieder herzustellen, das

ist für mich die Herausforderung.

Sie haben eine Diplom-Arbeit zur „Anti-Startbahn-

Bewegung“ geschrieben, in der Sie u.a. neben Jürgen

Martin, Henner Gonnermann und Walter Seeger

mit zu den Aktivisten gehörten und zudem das

„Hütten-Besucherbuch“ verwalteten. Was hätten Sie

den Groß-Gerauern – wenn diese Sie zu ihrem Bürgermeister

wählen sollten – heute zu bieten?

Richard Malz-Heyne: Zunächst einmal einen Menschen,

der offen auf Alle zugeht und zuhören kann.

Der Groß-Gerau auch zu Fuß, per Fahrrad und

mit dem Bus kennt. In meinem beruflichen Alltag

habe ich persönlich mit unterschiedlichen Menschen,

ihren Problemen und ihrer Lebensrealität

zu tun. Da sind Wertschätzung und konkrete Lösungen

gefragt. Und die Kunst im engen Rahmen

der Vorschriften und Zuständigkeiten, einer öffentlichen

Verwaltung zu pragmatischen Ergebnissen

zu kommen. Außerdem bin ich in der aktuellen

Stadtpolitik in Groß-Gerau unverbraucht. Das bie-

10 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


tet mir die Chance, festgefahrene Rituale aufzubrechen

und die Sachthemen wieder stärker

in den Mittelpunkt zu stellen.

Sie leiten im Riedstädter Rathaus den Fachbereich

„Öffentliche Ordnung und Soziales“. Wo

sehen Sie die Schwerpunkte Ihrer Arbeit, falls es

Ihnen gelingen sollte, das Rathaus zu wechseln?

Richard Malz-Heyne: Wohnungen in Groß-

Gerau müssen bezahlbar bleiben. Da ständig

Wohnungen aus der Mietbindung fallen, aber

keine neuen hinzukommen, sehe ich hier sofortigen

Handlungsbedarf. Und die städtischen

Wohnungen müssen energetisch saniert werden.

Alle Groß-Gerauer sollen unabhängig von

ihrer Herkunft am städtischen Leben teilhaben.

Für Kinder und Jugendliche, die von Sozialleistungen

leben, möchte ich deshalb einen Stadtpass

einführen, der den kostenlosen Zugang zu

allen städtischen Angeboten sicherstellt und

Beiträge für die Mitgliedschaft in Groß-Gerauer

Vereinen übernimmt. Unbürokratisch und in enger

Zusammenarbeit mit den Vereinen. Mir ist

wichtig, durch verlässliche und qualitative gute

Kinderbetreuung, insbesondere in der Krippe

und im Grundschulalter, Familien zu entlasten

und zu unterstützen. In Würde altern heißt alles

dafür zu tun, dass die Menschen in gewohnter

Umgebung ihren Lebensabend verbringen

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

Dipl.-Kauffrau

Anika Reez

Steuerberaterin

Wirtschaftsmediatorin

Fachberaterin für den

Heilberufebereich (IFU / ISM gGMbH)

Roland Mühlroth

Rechtsanwalt und

Fachanwalt für Miet- und

Wohnungseigentumsrecht

Sudetenstraße 3 . 64521 Groß-Gerau

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Richard Malz-Heyne, Jahrgang 1957, geb. in

Darmstadt, lebt seit 1964 in Groß-Gerau,

verh.; Abitur am Prälat-Diehl-Gymnasium,

Zivildienst DRK Groß-Gerau, Studium als Diplom-Sozialpädagoge

in Darmstadt; seit 1984

bei der Stadt Riedstadt tätig in den Bereichen

Kindertagesstätten, Sozial-, Ordnungsamt und

Brandschutz. Von 1985 bis 1992 Stadtverordneter

und Vors.des Umweltausschusses. Mitbegründer

der Bürgerinitiative gegen die Flughafenerweiterung,

des BUND Groß-Gerau, des

Kulturcafés und des Sport- und Freizeitclub

Groß-Gerau. Mitglied der Naturfreunde, aktiver

Marathonläufer und Kanuwanderer.

können. Dazu müssen wir die Kontakt- und

Freizeitmöglichkeiten für Senioren ausbauen,

unterstützende Angebote für Pflegebedürftige

besser koordinieren und aufsuchende Angebote

im Bereich Altersarmut schaffen. Groß-Gerau

hat noch finanzielle Handlungsmöglichkeiten.

Wir können es uns leisten, die Riedhalle in

Dornheim, das Dorfgemeinschaftshaus in Berkach

und das Dorfzentrum in Wallerstädten

in der derzeitigen Form zu erhalten. Und die

vielfältigen und bunten Vereinsaktivitäten wie

bisher zu unterstützen.

Wie viel Prozent der Stimmen erwarten Sie

denn realistischerweise am 20. Januar, wenn

die Wahllokale geschlossen werden?

Richard Malz-Heyne: Bis dahin möchte ich so

viele Stimmen wie möglich für mich und meine

Vorhaben gewinnen. Dafür setze ich meine

Kraft und meine Präsenz ein. Und ich bin stolz

auf den Einsatz der Frauen und Männer, die

mir helfen und mich unterstützen. Ich bin überzeugt,

wie die Wahl auch ausgeht, meine Themen

und Vorschläge werden in der städtischen

Politik Veränderungen bewirken. In Groß-Gerau

muss wieder die Balance zwischen einer wirtschaftlich

starken und sozialen Stadt hergestellt

werden.

Gesprächspartner: W. Christian Schmitt.

Fröhliche

Festtage

Auch im neuen Jahr sind wir wieder mit

Herz und Verstand an Ihrer Seite, wenn

es um Versicherung und Vorsorge geht.

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Bezirksdirektion Dieter Fessl

Am Höfchen 9, 64521 Groß-Gerau

Telefon 06152 82750

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Telefon 0611 4509860

Das WIR-Magazin im Gerauer Land 11

11-05-011-02_4966 1 05.11.12 1


Sie hat schon Tradition – die

Weihnachtsumfrage des WIR-

Magazins. Jeweils in der letzten

Ausgabe eines Jahres kommen

noch einmal jene zu Wort, die

sich an/in unterschiedlichen Stellen

und Funktionen im Gerauer

Land engagieren. Diesmal lautete

die Fragestellung: Was könnte

2013 für mich/uns wichtig werden?

Nachfolgend Teil eins der

eingegangenen Antworten.

Stefan Sauer ist Kreisstadt-Bürgermeister:

Die Tage ein bisschen

ruhiger angehen lassen, Rückschau

halten, voraus blicken, dazu

bietet die Zeit rund um Weihnachten

und Neujahr Gelegenheit. Was

ist gelungen, wo gilt es nach zu

justieren? Welche Dinge wollen auf

den Weg gebracht sein? Was bewegt

die Menschen in der Stadt,

aber auch im Kreis, im Land, der

Welt? Ziele wollen nicht nur gesteckt,

sondern auch erreicht werden.

Am besten in einem gedeihlichen

Miteinander von Bürgern,

Stadtverwaltung und Parlament.

Weihnachtsumfrage

2012/2013

Hält der große Traum

vom einigen Europa?

Im kleinen wie im großen Kontext

hoffe und baue ich auf einen

offenen und fairen Umgang. Auf

menschliches Einfühlungsvermögen

und zielorientiertes Arbeiten

an der gemeinsamen Sache, auf

der überschaubaren kommunalen

Ebene ebenso wie bei globalen Anliegen.

In diesem Sinne wünsche

ich allen Menschen im Gerauer

Land einen guten Start in ein von

Frieden und harmonischer Zusammenarbeit

getragenes Jahr 2013.

Thomas Will ist Landrat des Kreises

Groß-Gerau: Zum Ende des

Jahres 2012 ist es keineswegs

ausgemacht, ob wir die große Wirtschafts-

und Finanzkrise bereits

überwunden haben, oder ob uns

Schlimmeres erst noch bevorsteht.

So oder so: Wir müssen alles dafür

tun, dass uns in dieser Krisensituation

unser großer Traum von einem

einigen Europa als politischer,

Sozial-, Kultur-, Wirtschafts- und

Lebensraum nicht zwischen den

Fingern zerrinnt. Nichts wäre auf

längere Sicht schlimmer als die

Rückkehr zu einem neuen Nationalismus

mit all seinen Konsequenzen.

Tätige Solidarität ist 2013 aber

auch weiterhin im Innern gefordert,

im Umgang mit den Schwachen,

den Kranken, den Alten, mit denen

ohne Arbeit und ohne Ausbildungsplatz.

Die sozialen Gräben in

unserem Land dürfen nicht noch

tiefer werden. Hier setze ich gleichermaßen

auf einen handlungsfähigen

Staat wie auf eine verantwortungsbewusste

Bürgerschaft,

die die sozialen Einrichtungen unseres

Gemeinwesens gemeinsam

tragen und mit Leben füllen. Und

dann ist da ja auch noch der Ausstieg

aus der Atomenergie. Trotz

aller Schwierigkeiten beim Ausbau

der erneuerbaren Energieträger: Wir

müssen weiterhin Strom sparen und

zugleich die Kraft von Sonne, Wind,

Wasser, Biomasse und Erdwärme

besser nutzen. Im Großen wie im

Kleinen. Unser Kreis jedenfalls wird

seine ehrgeizigen Ziele dazu auch

2013 nicht aufgeben, sondern eher

noch einen Zahn zulegen.

Manfred Hohl ist Kreistags-Vorsitzender:

Da für mich persönlich nur

meine Gesundheit und die meiner

Familie wichtig sind, möchte ich die

Frage des WIR-Magazins dahin erweitern,

was ich allgemein im Jahr

2013 für wichtig halte: Die schlimmen

Unwetter des Jahres 2012 in

den USA, in Italien und in Asien

fordern von den Regierenden, von

der Wirtschaft und auch von der

Bevölkerung endlich entscheidende

Schritte für den Schutz des

Weltklimas zu tun. Ich halte es für

unumgänglich, dass voll erwerbstätige

Menschen von dem Lohn

für ihre Arbeit leben können, ohne

staatliches Geld in Anspruch nehmen

zu müssen. Die europäische

Einheit darf nicht durch Finanz-

Desaster behindert oder gefährdet

werden. Den Menschen im Kreis

Groß-Gerau, die unter Fluglärm,

Straßenverkehr oder Bahnlärm leiden,

wünsche ich, dass ihr Kampf

und ihre Initiativen Erfolg haben

mögen. Ich wünsche der Einwohnerschaft

im Kreis Groß-Gerau für

das Jahr 2013 Glück, Gesundheit

und Zufriedenheit.

Hubert Deckert ist Gemeindevertretervorsteher

in Nauheim: Eine

stabile Wirtschaft schließt soziale

Gerechtigkeit nicht aus. Ich wünsche

mir für das Jahr 2013 beides.

Ich wünsche mir den Ausgleich

zwischen Flughafengegnern und

Flughafenbefürwortern in unserer

Fortsetzung auf S. 15

12 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

Die schönsten Geschenke

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Das WIR-Magazin im Gerauer Land 13


Region und für die vom Fluglärm

Betroffenen flächendeckend eine

Lösung, die Voraussetzung für die

Erhaltung unserer Lebensqualität

ist. Ich wünsche mir Frieden in den

Herzen der Menschen und dass die

Waffen schweigen mögen jetzt und

zu allen Zeiten. Ich wünsche mir,

dass junge Menschen hoffnungsfroh

der Zukunft entgegensehen

können.

Werner Amend ist Bürgermeister

von Riedstadt: Die wirtschaftlichen

Nachrichten sind derzeit

zwiespältig. Ich nenne nur das

Stichwort Eurokrise. Für 2013

wünsche ich mir, dass wir von einem

Rückschlag wie der Immobilienkrise

2007 verschon bleiben

und sich die relativ gute wirtschaftliche

Lage weiter entwickelt. Als

Folge erwarte ich, dass weitere Arbeits-

und vor allem Ausbildungsplätze

entstehen. Auch für Riedstadt

hoffe ich, dass die positive

Zimmererarbeiten

Dachdeckerarbeiten

Spenglerarbeiten

Blitzschutz

Energiepass

Solaranlagen

Asbestentsorgung

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

Weihnachtsumfrage

2012/2013

Entwicklung aus 2012 weitergeht:

Ansiedlung eines internationalen

Unternehmens im Gewerbegebiet

Wolfskehlen, Beschluss über die

Schaffung eines ortsnahen Marktes

für Erfelden und die Ansiedlung

von vielen Familien in unseren

Baugebieten. Persönlich wünsche

ich allen Bürgerinnen und Bürgern

für 2013 Gesundheit, Glück und

Zufriedenheit.

Gerold Reichenbach ist SPD-Bundestagsabgeordneter:

Ich wünsche

mir ein friedliches Jahr 2013.

Mit der Bundestagswahl steht

eine wichtige Entscheidung an.

Deutschland wird sich entscheiden

zwischen einem „weiter so“ unter

dem Diktat der Finanzmärkte oder

für mehr Zusammenhalt und Solidarität.

Die Superreichen und Konzerne

müssen ihren adäquaten gesellschaftlichen

Beitrag leisten und

dürfen nicht weiter ungebremst

ihre Gier zulasten des Mittelstandes

und der Arbeitnehmer befriedigen.

Deshalb wünsche ich mir,

dass sich Europa als solidarisches

Friedens-Projekt entwickelt und

nicht in nationale Chauvinismen

zerfällt. Und wir müssen endlich

begreifen, dass die schlimmsten

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„Schulden“, die wir unseren Kindern

aufbürden werden, die Folgen

des Klimawandels sind. Persönlich

wünsche ich mir die Wiederwahl in

den Deutschen Bundestag, die für

mich auch eine Anerkennung meiner

Arbeit für die Bürger des Wahlkreises

bedeuten würde.

Dr. Franz Josef Jung, Bundesminister

a.D., ist CDU-Bundestagsabgeordneter:

Das Jahr 2013 wird

für uns zu einem Jahr der Richtungsentscheidungen.

Mit der anstehenden

Wahl zum Deutschen

Bundestag sind alle aufgerufen, ihre

Stimme abzugeben und damit über

die Gestaltung der nächsten Jahre

zu entscheiden. Wir in Deutschland

und in Hessen befinden uns gegenwärtig

in einem Aufwärtstrend, der

seines Gleichen sucht. Der Blick zu

unseren Nachbarn verrät uns, dass

die CDU-geführten Regierungen in

Berlin und Wiesbaden in den vergangenen

schweren Jahren, erfolgreich

für die Menschen gearbeitet

haben. Wirtschaftsdaten, Arbeitsmarktzahlen,Bildungsinvestitionen,

die Stärkung der Kommunen

und des Ehrenamtes sprechen eine

deutliche und positive Sprache.

Ich möchte diesen Weg gemein-

sam mit allen Mitbürgerinnen und

Mitbürgern in den nächsten Jahren

weitergehen. Gesundheit, Glück,

Rückhalt und Erfolg sind zeitlos

wichtig, das wünsche ich allen von

Herzen für das kommende Jahr.

Wolfgang Wilhelm ist Geschäftsführer

der Kreisklinik Groß-Gerau:

Die Kreisklinik befindet sich weiterhin

im Aufbruch. So wird die bereits

begonnene Modernisierung

konsequent fortgesetzt, nachdem

wir in den letzten fünf Jahren rund

15 Mio. Euro investiert haben. So

sind nun rund 250 neue, elektrisch

betriebene Betten sowie eine Radio-

und TV-Anlage für unsere Patienten

und modernste Medizintechnik

im Einsatz. Außerdem gibt es

nun an jedem Patientenbett einen

Internetanschluss. Es werden weitere

neue Kooperationen mit niedergelassenen

Ärzten geschlossen,

das medizinische Leistungsspektrum

wird erweitert und ein ambulantes

OP-Zentrum wird in Betrieb

gehen. Ich wünsche mir, dass wir

uns für die Bevölkerung zu einem

modernen Gesundheitszentrum

weiterentwickeln, das die wohnortnahe

Versorgung gewährleistet.

Das WIR-Magazin im Gerauer Land 15


Gartentipp (14)

von Petra Hard-Dörries

Es flackert,

riecht und

glitzert

Wenn im Weihnachtstrubel

zwischenzeitlich mal eine

Pause eingelegt wird und die Kerzen

auf dem Adventskranz brennen,

wird vielleicht doch ein wenig

über die Symbolik nachgedacht,

die zum Beispiel den Kranz zum

Inbegriff der Adventszeit ausrufen.

Der Kranz oder Kreis symbolisiert

die unendlich immer wiederkehrende

Lebenskraft, den Kreislauf

der Hoffnung auf wieder zunehmende

Wärme und Helligkeit, die

uns nach den langen dunklen Winternächten

erwartet.

Traditionell wurde er aus immergrünen

Zweigen gewunden und geflochten,

die in ihrer Farbigkeit von

der sonst draußen herrschenden

Tristesse ablenken. Sie stehen selber

als Symbol für die wiederkeh-

Petra Hard-Dörries

ist Floristmeisterin

und Inhaberin von

„Hollandblumen“,

Groß-Gerau;

Tel.: 06152-58064

rende Fruchtbarkeit der Natur. Je

nach Landstrich nahm man Buchsbaum,

Stechpalme (Ilex), Tanne,

Fichte oder Wacholder. Als Ergänzung

stehen Zapfen mit den in ihnen

enthaltenen Samen, Nüsse, Äpfel

und Eier(!) als Sinnbild da. Ganz

wichtig sind auch Licht elemente,

Wachskerzen, die in ihrer Flamme

an winzige Sonnen erinnern, Wärme

und vielleicht als Bienenwachskerzen

auch noch Duft nach Sommerwiesen

verbreiten.

Zum Grün als Farbe der sprießenden,

lebendigen Natur ist seit

langem Rot traditionelle Weihnachtsfarbe,

vermittelt sie doch

Liebe und Wärme (Feuer). Gold

steht für die warme Sonne und Silber

für das kältere Licht des Mondes.

Gewürze wie Zimt, Anis und

Pfeffer sorgten bei den wohlhabenderen

Menschen für eine bessere

Haltbarkeit der Speisen, und heute

kann man sich eine vorweihnachtliche

Stimmung ohne ihren Duft

gar nicht vorstellen, es würde etwas

Entscheidendes fehlen.

Recht jung ist das Aufstellen eines

Baumes zur Weihnachtszeit,

erst seit etwa 150 Jahren gehört

er dazu.

16 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


Kulinarisch (5)

von Heinrich Ilsen

Wenn die

Gans im Ofen

knusprig wird

Die Adventzeit und das Weihnachtsfest

waren schon immer

eine besondere Zeit, in der

gutes Essen und Trinken eine große

Bedeutung hatten und haben.

Schon Anfang Dezember wurden

Lebkuchen und Plätzchen gebacken,

damit sie Weihnachten gut

durchgezogen sind. Aber freuen

wir uns nicht jedes Jahr wieder auf

die leckere Weihnachtsgans. Ob

mit Beifuss oder mit leckeren Füllungen

ist sie in vielen Familien am

Heiligabend oder den Feiertagen

nicht wegzudenken.

Die Zubereitung und die Vorfreude

auf den leckeren Weihnachtsschmaus

beginnen schon beim

Einkauf. Groß, nicht zu fett und natürlich

frisch, möglichst vom Bauern,

muss sie sein. Vorausgesetzt,

bei einer Gans werden alle Teile

optimal verarbeitet, ist sie nicht

viel teurer als jeder andere Braten.

Herz, Hals, Flügel und Magen werden

zu Gänseklein verarbeitet oder

zu einer kräftigen Suppe. Die Leber

reicht man, gebraten, mit Champignons,

Äpfeln oder mit Zwiebeln auf

Toast oder mit Kartoffelbrei. Das

reine Fett mit Zwiebeln und Äpfeln

veredelt, wird für Gänsefettschnit-

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

Heinrich Ilsen

ist Dozent für „gehobene

Kochkurse“ bei der

Kreisvolkshochschule

Groß-Gerau;

heinrichilsen@arcor.de

ten verwendet, und das reine Bratenfett

zur Zubereitung von Rotkohl,

Sauerkraut oder zum Abschmelzen

von Kartoffelbrei benutzt.

In unserer Region füllt man die

Gans mit Brot, Kastanien, Beifuss,

Äpfeln, Leber und gibt sie mit Rotkohl,

Grünkohl, Knödel oder anderen

Beilagen zu Tisch.

Gebratene Gans: Die ausgenommene

Gans wird innen und außen

gut mit Salz eingerieben. In

die Öffnung füllt man einige Äpfel

und etwas Beifuss, dann näht man

die Gans zu und bindet sie, damit

sie Form bekommt. In eine große

Bratpfanne etwas heißes Wasser

geben und die Gans auf dem

Rücken einlegen. Man brät sie

etwa zwei Stunden, bis sie schön

knusprig ist. Einer sehr fetten Gans

sticht man das Fett etwas ein, damit

dieses besser ausbraten kann

und gießt es am Schluss ab. Während

des Bratens muss die Gans

sehr oft übergossen werden, damit

sie schön saftig wird. Die Gans ist

gar, wenn beim Einstechen an den

Keulen mit einer Nadel nur noch

klarer Saft ausläuft. Für die Sauce

den Bratensatz mit einer guten

Das WIR-Magazin im Gerauer Land 17


Brühe oder Kraftsauce auffüllen, reduzieren

und bei Bedarf mit etwas Stärkemehl binden

und passieren.

Noch ein paar Vorschläge zum Füllen:

(1) Gewürfeltes Weißbrot mit den fein gewürfelten

Innereien (Herz, Magen, Leber) vermischen,

mit Milch überbrühen, mit Zwiebeln,

Petersilie, Majoran, Beifuss, Salz, Pfeffer, etwas

Muskat würzen, fünf Eier zufügen, alles

gut durchkneten und in die ausgewaschene

Gans füllen.

(2) Geschnittene Zwiebel, Äpfel, geschälte

Maroni, Backpflaumen, würzen wie oben,

vermischen mit drei eingeweichten Brötchen,

500 Gramm Schweinemett, drei Eier.

(3) 750g Sauerkraut klein geschnitten, drei

bis vier Äpfel, zwei Zwiebeln in Würfel geschnitten,

50g Gänseschmalz, alles zusammen

weich dünsten, Majoran, Kümmel, Wacholderbeeren,

Beifuss und Pfeffer. Nach so

einem Festtagsschmaus sehnt sich jeder noch

einen leckeren weihnachtlichen Dessert.

Landfrauen (34)

von Irene Fückel

Heiligabend 1943

Es muss wohl Winter 1943/44 gewesen

sein. Weihnachten stand

vor der Tür, Vater war im Krieg an der

Front, und ich hatte ihn wissentlich

noch nie gesehen. Als Ersatz nannte

ich Großvater liebevoll „Papa“. Er

hatte mir für den Heiligen Abend eine

Überraschung versprochen. Dazu durfte

ich auch länger aufbleiben. Meine

Mutter schmückte den Christbaum mit

den alten Glaskugeln und der Krone,

die schon einige Generationen in unserem

Bauernhaus erfreut hatten. Aus

gesiebtem Getreide, vermischt mit

Schmalz, Eiern und braunem Zucker

hatte sie ein weihnachtliches Gebäck

hergestellt, das ziemlich eigenartig

schmeckte.

Äpfel und Nüsse hatten wir zur Genüge

selbst, die standen zum beliebigen

Verzehr jeden Abend auf dem

Tisch. Das alles interessierte mich

aber herzlich wenig.

Viel lieber

wollte ich wissen,

was in dem kleinen

zerfledderten

Päckchen war,

das der Postbote

Irene Fückel

ist Vorsitzende des BezirkslandFrauenverein

Groß-Gerau;

irenefueckel@t-online.de

vor ein paar Tagen gebracht hatte. Und außerdem,

wie war das wohl mit Großvaters Überraschung?

Unsere Tiere, Pferde und Kühe wurden an Heiligabend

früher gefüttert. Als der Christbaum angezündet

war, gab es die Geschenke.

Meine alte Puppe hatte wie in jedem Jahr ein

neues Kleid bekommen und meine Puppenküche

eine neue Gardine. Mutter hatte mir aus einer zerschlissenen

Pferdedecke einen Mantel genäht und

für den Großvater aus dem Rest ein paar Fäustlinge.

Dann endlich öffnete Mutter das Päckchen. Es

war von meinem Vater. Sie erklärte mir, dass dies

Schokolade sei - Schoka-Cola genannt - und als eiserne

Ration an Soldaten verteilt wurde, die einen

gefährlichen Einsatz absolvieren mussten.

Erst Jahre später erfasste ich den Wert von Vaters

Geschenk. Nachdenklich nahm mich mein Großvater

auf den Arm und ging mit mir zum Stall. Da waren

Hans und Berta unsere beiden Pferde – auch

unsere Kühe hatten alle einen Namen. Denk immer

daran, sagte mein Großvater, Tiere sind die treuesten

Freunde des Menschen, wir brauchen sie, und

sie brauchen uns, deshalb behandle sie auch so.

Gemeinsam verteilten wir noch eine Extra- Ration

Futter, es war ja schließlich Heiligabend.

18 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


Zwischen de Zeilen (7)

von Britta Röder

Und ich liebe

Weihnachten

Dieses Jahr wird alles anders! Triumphierend

tippt meine Freundin

Kerstin mit dem Zeigefinger auf den

Reiseprospekt, den sie zwischen unserem

Kaffeegeschirr platziert hat.

Es ist Anfang Dezember und wir sitzen

in unserem Lieblingscafé in der

Stadt. Genussvoll beißt Kerstin in ihren

Christstollen. In einer Woche tausche

ich das dichte Gedränge im Nieselregen

auf dem Weihnachtsmarkt gegen

einen einsamen weißen Sandstrand

unter blauem, karibischem Himmel,

schwärmt sie. Neidisch betrachte ich

die Hochglanzbilder von Palmen und

ewigem Sommer, während draußen im

Wintergrau die Leute mit großen Einkaufstaschen

vorbeihetzen.

Ich kann Kerstin gut verstehen. Es

ist Advent, und wie jedes Jahr um diese

Zeit bin ich mega gestresst. Dabei

sollte es doch gerade jetzt die besinnlichste

aller Jahreszeiten sein. Wo ist

sie nur, die fröhliche Vorfreude auf das

große Fest? Wo das gemütliche Zusammensein

bei Kerzenlicht, das Innehalten

und Zu-sich-selbst-finden am

Ende eines langen bewegten Jahres?

Stattdessen wächst täglich die Panik in

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

mir, ob ich auch

alles rechtzeitig

geregelt bekomme:

die Geschen-

Britta Röder

ist Romanautorin

aus Riedstadt;

britta-roeder@gmx.de

ke, das Plätzchenbacken, den Hausputz. Und

überall gibt es Weihnachtsfeiern, Weihnachtsfeste,

Weihnachtsumtrunke, in der Schule, im Hort,

bei den Kollegen, im Verein. Jeder drängelt sich

noch schnell in meinen überfüllten Terminkalender

und raubt mir die sowieso schon knappe Zeit.

Seit langem habe ich das Gefühl, der Advent ist

zum hektischen Countdown verkommen. Am liebsten

würde ich mit Kerstin die Koffer packen. Im Stillen

überlege ich mir, wen und was ich bei meiner

gelungen Weihnachtsflucht dabei haben müsste.

Natürlich meine Familie. Und auch einige Freunde.

Das Adventskonzert in der Schule meiner Tochter

(wie jedes Jahr). Die Weihnachtskarten, die mit der

Post kommen (wie jedes Jahr). Die liebevoll mit

Licht dekorierten Häuser in der Nachbarschaft (wie

jedes Jahr). Die Festlichkeit, die mich jedes Jahr

aufs Neue überrascht, wenn wir am Heiligabend in

die bis zum letzten Platz gefüllte Kirche treten. Das

von Kindern gespielte Krippenspiel. Und – endlich

– der Augenblick, wenn meine Tochter mit leuchtenden

Augen vor dem Weihnachtsbaum steht.

Das alles zusammen passt in keinen Koffer dieser

Welt. Ich möchte auf nichts davon verzichten. Ich

liebe Weihnachten so wie es ist – wie jedes Jahr.

Wir wünschen eine

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Das WIR-Magazin im Gerauer Land 19


Bücherecke (4)

von Thomas Calliebie

Etwas für den

Gabentisch

Kurz vor Weihnachten strömen

Menschen in die Buchhandlungen

und suchen Lesenswertes

für ihre Lieben – das Buch ist immer

noch ein schönes Geschenk

unter dem Weihnachtsbaum. Die

Bestsellerlisten bieten eine beliebte

Orientierung, aber auch jenseits

der großen Verkaufszahlen gibt es

interessante Schätze zu entdecken.

Ich möchte ihnen heute drei

dieser Preziosen vorstellen und

sehr empfehlen:

Stephan Thome war in diesem

Jahr zum zweiten Mal für den

Deutschen Buchpreis nominiert.

Bereits vor drei Jahren hat er mit

seinem Roman „Grenzgang“ ein

beachtliches Debüt vorgelegt.

Nun beschreibt er in dem Buch

„Fliehkräfte“, wie ein gut situierter

Universitätsprofessor, dem kurz

vor Erreichen des Pensionsalters

nochmal ein beruflich interessantes

Angebot gemacht wird, seine

komplette Lebenssituation in Frage

stellt – und das zu einem Zeitpunkt

im Leben, da er dachte, dass alle

Thomas Calliebe

ist Inhaber einer Groß-

Gerauer Buchhandlung;

info@calliebe.de

wichtigen Entscheidungen schon

getroffen seien.

Rainald Goetz war lange das enfant

terrible des deutschen Literaturbetriebes.

In seinem jüngsten

Roman „Johann Holtrop“ nimmt er

sich in seiner unnachahmlichen Art

die Wirtschaftskrise in den Nullerjahren,

2001 bis 2009 vor. Anhand

des Aufstiegs und des Falls

seines Protagonisten Holtrop, Chef

eines internationalen Unternehmens,

werden die ökonomischen

und sozialen Verwerfungen dieser

Jahre anschaulich verarbeitet.

Christian Thielemann, einer der

gefragtesten Dirigenten, der in seiner

Laufbahn bereits viele weltbekannte

Orchester leitete, widmet

seinem Lieblingskomponisten zum

200. Geburtstag ein persönliches

wie fachkundiges Porträt. „Mein

Leben mit Wagner“. Er zeigt die

Werke Wagners, die Figuren, die

musikalischen Besonderheiten

und auch seine Arbeitsleistung bei

der Aufführung der Opern. Für alle

Freunde klassischer Musik ein lesenswertes

Buch.

20 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


Tierecke (19)

von Carolin Caprano

Das Menü für

Hund & Katze

Gesundheit beginnt mit artgerechter

Fütterung. Stimmt das

Nahrungsangebot nicht, so kann

es schnell zu daraus resultierenden

Erkrankungen kommen. Um

eine artgerechte Fütterung zu gewährleisten,

muss man sich deshalb

zunächst die ursprünglichen

Nahrungsquellen unserer Hunde

und Katzen anschauen.

Hunde und Katzen sind hauptsächlich

Fleischfresser und ihr

Verdauungssystem ist auf diese

Nahrungsquelle eingestellt. Pflanzliche

Bestandteile werden hauptsächlich

über den Mageninhalt von

Beutetieren aufgenommen. So ergibt

sich, dass im Normalfall auch

Eiweiße in Form von Fleisch bei

der Fütterung die höchste Stellung

einnehmen müssen, dann erst folgen

(tierartspezifische) Komponenten

wie Gemüse/Obst, Kohlenhydrate

und Fette.

Heutzutage gibt es ein fast

schon unüberschaubares Angebot

an industriellen Fertigfuttermitteln

zu den unterschiedlichsten

Preisen. Doch auch gerade daran

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

Carolin Caprano

ist Tierheilpraktikerin

mit Praxis in Büttelborn;

Tel.: 06152-9915174

stellen sich hohe Ansprüche, wollen

sie den Bedürfnissen von Hunden

wirklich gerecht werden. Oft

sind die Anteile an hochwertigem

Fleisch zu gering und die Kohlenhydrate

in Form von Getreide zu

hoch. Auch werden häufig künstliche

Zusatzstoffe verwendet, die

meist die Hauptursache für z.B.

Allergien sind.

Zu achten ist deshalb auf einen

hohen Anteil (mindestens 50 bis

60 Prozent bei Hundefutter, bei

Katzen sogar mindestens 70 Prozent)

an Fleisch in Lebensmittelqualität.

Es sollten auch keine sogenannten

„Nebenerzeugnisse“ enthalten

sein, wenn keine exakte Aufschlüsselung

vorliegt. Diese könnten sich

aus unbrauchbaren Abfällen zusammensetzen.

Fleisch- und Getreidequellen

müssen genau deklariert

sein. Die Konservierung

sollte möglichst natürlich sein,

sowie kein Zucker, Salz und kein

Weizen, Mais oder Soja verwendet

werden, da diese schnell zu Allergien

führen können.

deutschem Rinderfilet

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Genußvolle Weihnachtsfeiertage

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Region

Wir bedanken uns bei allen Kunden für Ihr Vertrauen

und wünschen ein friedvolles Weihnachtsfest

und gute Fahrt im neuen Jahr! ❆





Das WIR-Magazin im Gerauer Land 21








Kreis Groß-Gerau

von Sabine Funk

Sparkasse

startet MundART-

Wettbewerb

Die Mundart erlebt in unserer

Gesellschaft eine Renaissance.

Sie spiegelt ein Stück Identität

und Heimatverbundenheit der

Menschen in ihrer Region wider.

Die Pflege und Erhaltung von kulturellen

Werten im Kreis Groß-Gerau

ist die Grundidee der Sparkassen-Stiftung.

Wir wollen die Mundartszene

fördern und mit einem Wettbewerb

dabei auch unentdeckten Talenten

die Möglichkeit zu geben, ihr Können

zu präsentieren. Mit dem ersten

MundART-Wettbewerb unter

dem Motto „Mer sin vun do!“ sind

alle kreativen Köpfe aus dem Kreis

Groß-Gerau eingeladen, die sich

zutrauen, einen Beitrag in Mundart

zu verfassen.

Unterstützt wird die Stiftung der

Kreissparkasse Groß-Gerau bei

diesem Wettbewerb von dem WIR-

Herausgeber und Journalisten W.

Christian Schmitt, einem ausgewiesenen

Kenner der kulturellen

Szene in Groß-Gerau, und dem

bekannten Mundart-Liedermacher

Hans-Werner Brun aus Gernsheim

sowie Jürgen Volkmann, dem Leiter

des Stadtmuseums in Groß-

Gerau.

Der Fachbeirat zum MundART-Wettbewerb der Sparkassen-Stiftung (v.l.).

Werner Wabnitz (Unternehmenskommunikation Kreissparkasse), Anette Neumann

(Stiftungsmanagerin der Kreissparkasse), W. Christian Schmitt (WIR-

Herausgeber), Sabine Funk (Sparkassendirektorin und Vorstandsmitglied), Jürgen

Volkmann (Leiter Stadtmuseum) und Hans-Werner Brun (Liedermacher).

22 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


Sabine Funk,

Sparkassendirektorin, ist

Vorstandsmitglied der

Kreissparkasse Groß-Gerau;

werner.wabnitz@kskgrossgerau.de

Ausgeschrieben wird der Wettbewerb

in den Kategorien Autoren

(Lyrik und Prosa), Lied (Gruppen

und Solisten) und Szene (Theater,

Kerwe- und Büttenreden). Es

können Beiträge eingereicht werden,

die bisher kommerziell nicht

veröffentlicht worden sind. Die

Teilnehmer müssen bis spätestens

8. März 2013 der Sparkassen-Stiftung

Groß-Gerau ihre Bewerbung

einreichen.

Die Beiträge werden von einer

unabhängigen Jury bewertet. Anschließend

werden die besten Einsendungen

zu einer Endausscheidung

am 15. und/oder 16. April

2013 eingeladen. „Die Teilnahme

ist an allen drei Wettbewerbskategorien

mit jeweils einem Beitrag

möglich“, erklärt Stiftungsmanagerin

Anette Neumann. „Wenn

ein Teilnehmer in verschiedenen

Kategorien einen Platz unter den

besten Einsendungen erreicht hat,

kann er wählen, welcher Beitrag an

der Endausscheidung teilnimmt.“

Höhepunkt des Wettbewerbs

wird die Auszeichnung der Preisträger

am 20. Juni 2013 im Rahmen

des „MundART-Abends“ in

der Groß-Gerauer Stadthalle sein.

Für die Prämierung der drei Kate-

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

Die MundART-Troika

gorien stellt die Sparkassen-Stiftung

Groß-Gerau Fördermittel von

insgesamt bis zu 3.000 Euro zur

Verfügung.

Zusätzlich wird ein Nachwuchsförderpreis

in Höhe von 500 Euro

ausgeschrieben. Der Nachwuchsförderpreis

richtet sich an Jugendliche

im Alter von 14 bis 18 Jahren,

die sich am Wettbewerb beteiligen

und wird unabhängig von der Kategorie

vergeben.

Weitere Informationen zum

MundART-Wettbewerb sowie die

Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen

können im Internet unter

www.kskgg.de/stiftung oder in

den Geschäftsstellen der Kreissparkasse

Groß-Gerau abgerufen

werden.

Das WIR-Magazin im Gerauer Land 23


Geothermie

von Hanns-Detlev Höhne

Sechs

Standorte für

Kraftwerke

Ergebnisse der seismischen

Messungen liegen vor. Sechs

Eignungsgebiete für die Errichtung

eines Geothermie-Kraftwerks haben

hohes Entwicklungspotential.

Die besten geologischen Voraussetzungen

hat das Gebiet Trebur-

Ost, gefolgt von Geinsheim-Nord

und Nauheim-Südwest.

2007 hat der Hessische Energiedienstleister

Überlandwerk

Groß-Gerau GmbH, eine hundertprozentige

Tochter der Stadtwerke

Mainz AG, mit politischer Unterstützung

ein anspruchsvolles

und hessenweit einmaliges Projekt

zur Errichtung eines Tiefen-

Geothermiekraftwerks auf den

Weg gebracht. Hierfür wurde in

den vergangenen Jahren mit den

entsprechenden Vorbereitungen

begonnen und erste Voruntersuchungen

des geologischen Untergrundes

vorgenommen. Fünf

Jahre haben wir gemeinsam mit

unseren geologischen Beratern

Daten gesammelt und den Untergrund

analysiert und vermessen:

Jetzt können wir zum ersten Mal

über konkrete Gebiete sprechen,

in denen das erste Geothermiekraftwerk,

unter Berücksichtigung

der geologischen Bedingungen, im

Hanns-Detlev Höhne

ist Sprecher der

Geschäftsführung der

ÜWG Groß-Gerau;

info@uewg.de

Kreis Groß-Gerau errichtet werden

könnte. Wir sind selber von den

erfolgversprechenden Messergebnissen

überrascht. Uns war klar,

dass der Oberrheingraben, in dem

auch das Hessische Ried liegt,

eine der bedeutendsten Regionen

in Deutschland ist, um Erdwärme

zu nutzen. Dass bei uns die geologischen

Bedingungen aber so

hervorragend sind, das hatten wir

nicht zu hoffen gewagt.

Damit ist die Energiewende

für uns längst keine Vision mehr,

wir befinden uns auf dem besten

Wege zur Verwirklichung. Die ausführlichen

Messergebnisse der im

Oktober 2011 durchgeführten vibroseismischen

Untersuchungen

stellten Dr.-Ing. Horst Kreuter und

Dr. John Reinecker von der Firma

GeoThermal Engineering GmbH

(GeoT) vor. Die durchgeführten

Messungen lieferten ein detailliertes

dreidimensionales Abbild des

tiefen Untergrunds. Dieses 3D-

Modell liefert belastbare Daten

über die Lage der Formationen und

Strukturen, welche für die Planung

einer Bohrung notwendig sind.

Bei der Auswertung der Messergebnisse

wurden folgende Faktoren

berücksichtigt: Tiefenlage

24 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


der Gesteinsschicht, Temperatur im Untergrund,

Permeabilität der Gesteine (Durchlässigkeit von Fels

für Flüssigkeiten) sowie die Breite der Störungszone.

Basierend auf den Ergebnissen der dreidimensionalen

seismischen Messung aus dem Jahr 2011

und weiteren Informationen aus zusätzlichen geophysikalischen

Messreihen, wie der gravimetrischen

Untersuchungen im August 2012, konnten sechs

Gebiete identifiziert werden, in denen jeweils ein

Standort für ein Erdwärme-Kraftwerk möglich ist.

Die Gebiete liegen südlich von Rüsselsheim, nördlich

von Groß-Gerau, südwestlich von Nauheim, östlich

von Trebur, nördlich von Geinsheim und südlich von

Wallerstädten.

Die Gebiete unterscheiden sich jedoch in ihren

geologischen Eigenschaften. Mittels einer Bewertungsmatrix,

auf Basis der gewichteten geologischen

Einflussgrößen, wurden die Eignungsgebiete miteinander

verglichen und in eine Rangfolge gebracht.

Das nach diesem Ranking bestgeeignete Gebiet ist

Trebur-Ost, gefolgt von Geinsheim-Nord und Nauheim-Südwest.

Hier ist aus geologischer Sicht die

Wahrscheinlichkeit für eine fündige Bohrung am

größten.

Die geologischen Messergebnisse liegen uns jetzt

vor. Sechs Eignungsgebiete sind bekannt. Weitere

Rahmenbedingungen wie z.B. Natur- und Wasserschutz,

Artenschutz, Baurecht, Wärmeabnehmer

etc. sind für die endgültige Standortsuche noch nicht

eingeflossen, da diese Gegenstand der noch folgenden

Machbarkeitsstudie sind. Die Eignungsgebiete

werden wir den Bürgerinnen und Bürgern vorstellen

und dann gemeinsam im Rahmen des Bürgerdialogs

die Bedingungen klären, die notwendig sind, um

das erste Geothermiekraftwerk im Kreis Groß-Gerau

bauen zu können.

Die Beteiligung der Öffentlichkeit wird von der

neutralen Schweizer Stiftung Risiko-Dialog organisiert

und durchgeführt. Die Grundidee besteht darin,

den Menschen vor Ort einen Dialog anzubieten,

der ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Interessen in der

Projektplanung und Standortwahl einzubringen. Die

Stiftung Risiko-Dialog vertritt dabei keine inhaltliche

Meinung zum Projekt, sondern ermöglicht Gesprä-

NACH UMBAU JETZT

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seit 26. November 2012

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8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

Bürgerforen in der

Stadthalle Groß-Gerau

jeweils um 18.30 Uhr

Donnerstag, 17. Januar:

Erdwärme in Groß-Gerau: Was bedeutet

das für die Bevölkerung?

Dienstag, 5. Februar:

Der Umgang mit den Risiken

der Geothermie.

Montag, 18. Februar:

Die Chancen der Geothermie.

Mittwoch, 6. März: Schlussforum

(voraussichtlicher Termin).

che auf Augenhöhe zwischen den Beteiligten.

Drei spezielle Dialogformate sind angedacht.

Dies sind vier öffentliche Veranstaltungen,

sogenannte Bürgerforen,

ein nicht-öffentlicher Beirat mit cirka

15 Mitgliedern aus Interessengruppen,

Verbänden, Initiativen und Politik

sowie Workshops mit den direkt betroffenen

Anliegern zu einem späteren

Zeitpunkt. Bei diesen Dialogformaten

handelt es sich nicht um Mediationsverhandlungen

von bereits zerstrittenen

Parteien, sondern es geht darum,

unvoreingenommen die Anliegen der

Bevölkerung frühzeitig mit ins Boot

zu holen. Nach Abschluss des Bürgerdialogs

wird die ÜWG die konkrete

Standortentwicklung beginnen. Das

bedeutet, dass eine Machbarkeitsstudie

erstellt wird und die für den Kraftwerksbau

und die Bohrungen notwendigen

Genehmigungen, zum Beispiel

für die Bohrplatzerrichtung, bei den

zuständigen Behörden beantragt und

die weiteren notwendigen Verfahren

bei den Kommunen angestoßen werden.

Sollte alles reibungslos ablaufen,

wäre eine erste Bohrung schon Ende

2013 möglich.

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Das WIR-Magazin im Gerauer Land 25


Geschichte und Geschichten (33)

von Dr. Heinrich Klingler

Auf der B44 wurde

einst Maut kassiert

Ursprünglich existierte nur die Geleitstraße,

in unserer Gegend von Mörfelden

aus über Worfelden und Griesheim

zur Bergstraße und von da nach

Worms. Sie scheint bereits im frühen

Mittelalter genutzt worden zu sein. Erst

um das Jahr Tausend zog Oppenheim,

das inzwischen durch seinen Weinbau

reich geworden war, den Straßenverkehr

an sich, und die alte Geleitstraße fiel als

zweitrangige Handelsstraße zurück.

Diesen neuen Straßenverlauf nutzte

die alte Handelsstraße von Mörfelden

aus in Richtung Gräfenhausen und von

dem sumpfigen Wiesenzug, durch den

der Erzhauser Bach floss und der nur

durch einen Knüppeldamm überquert

werden konnte, ging es dann südwest

durch den Wald um das spätere Jagdhaus

Wiesental zur Steinernen Brücke.

Dieser alte Knüppeldamm (Specke

mittelhochdeutsch = Knüppeldamm)

wurde „Alspeken“ genannt und diente

schon seit dem frühen Mittelalter dem

Verkehr auf der Straße nach Worms.

Von der Steinernen Brücke aus, an der

heutigen Nordwestecke des Golfplatzes

Worfelden, führte dann die Handelsstraße

über den Waldweg – „Alte Gerauer

Straße“ genannt – bis nach Klein-

Gerau. Dann verlief

sie weiter über Groß-

Dr. Heinrich Klingler

ist Studiendirektor i.R.

und Heimatkundler aus

Klein-Gerau;

Tel.: 06152-4439.

Gerau nach Oppenheim. Im Jahr 1832 teilte das Amt

Rüsselsheim dem Bürgermeister von Klein-Gerau

mit, der Vicinalweg von Klein-Gerau nach Mörfelden

sei von der Eichmühle bis zur Steinernen Brücke von

Klein-Gerau in gutem Zustand zu halten, und es sei

seit alters her auch üblich, dass im Winter dieser Teil

schneefrei gehalten werden müsse. Man hatte diese

Handelsstraße zum Vicinalweg erklärt, weil sie somit

nicht mehr der Pflege des Staates anheimfiel, sondern

von den benachbarten Gemeinden gepflegt werden

musste (vicinus lateinisch = die Nachbarschaft).

Dieses Schreiben ist einer der letzten Hinweise

auf die sogenannte Unterstraße von Frankfurt nach

Worms. Während dieser Brief an den Bürgermeister

von Klein-Gerau geschrieben wurde, baute man

bereits an der Chaussee von Groß-Gerau nach Mörfelden,

so wie heute die B44 verläuft. Dass die alte

Handelsstraße über die Alspeken aber noch weiterhin

in Betrieb war, erklärt sich nur dadurch, dass die neue

errichteten Chausseen eine Maut, das sogenannte

„Chausseegeld“ kosteten und mancher dieser zusätzlichen

finanziellen Belastung ausweichen wollte und

den alten Straßenverlauf nutzte. Erst während des

späten 19. Jahrhunderts, nach dem Bau der Bahnlinien,

geriet diese alte Handelsstraße in Vergessenheit,

und sie ist heute nur noch anhand der Lage alter

Tränken und auch ehemaliger Straßenböschungen im

Bereich des Forsthauses Wiesental zu erkennen.

26 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


Weihnachtsmarkt in Büttelborn

Fotografiert von Tina Jung

Bunte Stände schmückten den Büttelborner

Weihnachtsmarkt rund um die

Kirche und das historische Rathaus am

ersten Adventwochenende. Auch die

Künstlerin Zoya Sadri hatten ihr Atelier

hinter der Apotheke geöffent.

Frohe Weihnachten!

Allen unseren Kunden,

Freunden und Bekannten

wünschen wir ein

frohes Weihnachtsfest

und ein gutes

neues Jahr.

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Das WIR-Magazin im Gerauer Land 27


Wir-Magazin-sichert2012.pdf 07.03.2012 13:23:34 Uhr

Bürgersprechstunde (15)

von Gerold Reichenbach

Neben einkünfte

auf Euro und Cent

Ich habe als SPD-Bundestagsabgeordneter

im Gegensatz zu meinem

CDU-Kollegen Franz Josef Jung im

Deutschen Bundestag für eine höhere

Transparenz bei Nebeneinkünften gestimmt.

Wir als SPD-Bundestagfraktion

wollen eine Offenlegung auf Euro

und Cent. Ich frage mich, warum mein

Kollege das nicht will? Die Regierungskoalition

misst mit zweierlei Maß: Sie

fordert von unserem Kanzlerkandida-

Lieblingsorte (6)

von Stefan Gerhardt

ten Peer Steinbrück

vollständige Transparenz,

die sie selbst

nicht gibt.

Wo Esel Fritz grüßt

Mein Lieblingsort ist unweit der Innenstadt

der kleine Spazierweg in

dem Dreieck zwischen Dornberg, Büttelborn

und Berkach – es ist einfach

eine Idylle, sich dort aufzuhalten: Natur

pur! Zu Beginn des Weges überquert

man in der Jakob-Hess-Straße eine

Brücke (etwas breiter als das „Brückelchen“

meines geschätzten Ex-Kollegen

Werner Wabnitz), die aber kein Treff-,

sondern Ausgangspunkt erholsamer

Rundgänge ist und auf der man unbedingt

einen Moment verweilen sollte.

Hier kann man z.B. Entenfamilien beim

ersten Ausflug beobachten, Fische ste-

Gerold Reichenbach

ist für den Kreis

zuständiger SPD-

Bundestagsabgeordneter;

gerold.reichenbach@

bundestag.de

Die SPD-Bundestagsfraktion bemüht sich seit

mehreren Jahren, zuletzt in der Großen Koalition,

um eine Verschärfung der bestehenden Transparenz-

Regeln. Im Ältestenrat fand die SPD-Fraktion für ihre

Vorhaben, nämlich eine Veröffentlichungspflicht auf

Euro und Cent, keine Mehrheit. Schwarz-Gelb war

dagegen! Das liegt wohl daran, dass die Liste der

hen unter der Brücke,

die großen Bäume und

Sonnenauf- und -untergänge

spiegeln sich

im seichten Wasser

des Landgrabens, gefroreneRauhreiftrop-

Stefan Gerhardt

ist Teamleiter Marketing/

Kommunikation der

Volksbank

Südhessen-Darmstadt;

stefan.gerhardt@

volksbanking.de

fen plätschern in den Bach und Nutrias und Eisvögel

kann man mit etwas Geduld ebenso entdecken.

Ein paar Meter nach der Brücke stehen bereits

neugierige Kühe dicht am Zaun. Besonders lieb gewonnen

haben wir ein Stück weiter drei langjährige

„Wegbegleiter“ - Esel Fritz und seine beiden Pferdefreundinnen.

Bei unstörrischer Tagesform ertönt

schon von weitem ein lautes „Begrüßungs-IA“.

28 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


zehn Am-meisten-nebenbei-Verdiener

nur ein Mitglied der SPD-Fraktion aufweist,

die übrigen neun sind von Union

und FDP. Schwarz-Gelb will nur ein

erweitertes Stufenmodell – das aber

das Wesentliche verschweigt. Die SPD

hatte drei Anträge im Bundestag eingebracht,

zwei davon gemeinsam mit den

Grünen: die Veröffentlichungspflicht

auf Euro und Cent sowie die Branchenkennzeichnung.

Alle Anträge wurden

von CDU/CSU und FDP abgelehnt.

Ich unterstütze die Transparenz-Offensive

voll, gehe mit gutem Beispiel

voran und lege schon seit längerem auf

meiner Homepage www.gerold-reichenbach.de

unter der Rubrik „Transparenter

Abgeordneter“ alle meine Einkünfte

offen.

Auf den Feldern und Wiesen ringsherum

ist rund ums Jahr immer was los:

Landwirte bei ihrer täglichen Arbeit;

Feldhasen, Kaninchen und Fasane; der

Ruf des Pfaus aus der nahen Fasanerie;

äsende Rehe, ab und an Schafe, Gänse

und andere Reisende auf der Rast zum

Winter- bzw. Sommerquartier - und

immer wieder Störche: - nach ausgiebigem

„Mülldeponie“-Ausflug auf ihrer

Einflugschneise zurück ins Nest; beim

letzten Rundflug im Sonnenuntergang;

hinter dem Traktor als Naturschauspiel

mit bis zu 20 Kollegen und Greifvögeln

im frischgemähten Gras nach Fröschen,

Mäusen u.v.m. suchend; durch

den Sumpf wartend; beim Junggesellentreff.

Diese erholsame Runden zu

jeder Jahreszeit erfreuen seit einigen

Jahren nicht nur meine Frau und mich,

sondern auch und besonders unsere

Mischlingshündin Sissi.

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

Gibt man nicht Vertrauen,

so erhalt

..

man kein Vertrauen

(Laotse)

Für dieses Vertrauen möchten wir uns ganz herzlich bei allen Kunden und

Geschäftspartnern bedanken. Wir wünschen Ihnen, Ihren und unseren Familien und

Freunden und allen anderen Lesern eine schöne und stressfreie Weihnachtszeit und

ein glückliches und gesundes Jahr 2013.

Ihr Thomas Kliesing und das Team der

Wellness und mehr!

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Wir wünschen

frohe Weihnachten und

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Das WIR-Magazin im Gerauer Land 29


Essay (20)

von Dr. Wolfgang Fenske

Besonderheit des Grundgesetzes. Das Grundgesetz

ist ein ganz besonderes Werk, weil es den Menschen

vor dem mächtigen Staat schützt, dem Einzelnen

Freiheiten ermöglicht. Und der Staat hat

Scharia oder

Grundgesetz?

Iran nach Deutschland kommt, dann wird im Kontext

der Scheidung entsprechend des muslimischen

Gesetzes im Iran Recht gesprochen. Oder wenn

ein Mann mit mehreren Frauen nach Deutschland

dafür zu sorgen, dass die Rechte eines jeden Men­

kommt, dann wird die Ehe akzeptiert, obgleich sie

schen nicht eingeschränkt werden. Gleichzeitig

unserem Verständnis von Ehe widerspricht. Das re­

wird der Mensch an die Gemeinschaft gebunden.

geln internationale Übereinkommen. Oder es wird

Mit dem Grundgesetz können sich Christen ein­

Halal­Fleisch angeboten, was nach dem Recht des

verstanden erklären, weil es das Ergebnis jahrtau­

Tierschutzes nicht erlaubt ist. Tiere ohne Betäubung

sendalten Ringens auf der Basis des christlichen

zu schlachten ist wegen Tierquälerei verboten, wird

Glaubens ist. Von daher haben sie keine grund­

aber durch Ausnahmegenehmigung ermöglicht.

sätzlichen Schwierigkeiten mit dem Grundgesetz.

Oder muslimische Gruppen regeln Auseinander­

Moderne Weltanschauungen und das Grundgesetz.

setzungen im traditionellen Sinn unabhängig von

Menschen entfremden sich vom Christentum und

deutschen gesetzlichen Vorgaben.

fragen: Passt das Grundgesetz noch zu meiner

Weil jedoch auch einzelne Gesetze unseres

Weltanschauung? Manche möchten den Gottesbe­

Landes mit der Scharia übereinstimmen, meinen

zug entfernen, weil sie darin eine Verbindung von

manche, dass es zwischen Scharia und Grundge­

Staat und Kirche erkennen. Es wird die Würde des

Dr. Wolfgang Fenske setz keine Unterschiede geben würde. Wie jedoch

Menschen neu interpretiert, um Abtreibungen oder

ist Pfarrer i.E., Autor für Rechtsprechungen in islamischen Ländern zeigen

weitergehende Eingriffe in das Leben der Menschen Lebenserinnerungen und Blogger oder auch die genannten Beispiele, gibt es einerseits

zu ermöglichen (PID). Oder das traditionelle christ­

aus Leidenschaft; Berührungspunkte und andererseits Unvereinbarliche

Eheverständnis wird abgelehnt. Aussagen des

wolfgangfenske@aol.com

keiten. Es ist zunächst eine Frage, die innermusli­

Grundgesetzes werden in Frage gestellt, weil die damit verbundene misch geklärt werden muss: Was ist eigentlich unter Scharia zu ver­

christliche Weltanschauung nicht von jedem akzeptiert wird.

stehen? Wieweit sind ihre Vorgaben gesetzlich zu beachten? Zurzeit

Scharia und/oder Grundgesetz? Die Frage nach dem Grundgesetz wird ist es so, dass die Gruppen, die in der Öffentlichkeit dominant auftre­

auch gestellt, weil Menschen anderer Kulturen in unserem Land leten, die Definition von „Scharia“ und ihr Verhältnis zum Grundgesetz

ben. Sie leben nicht aus der christlichen Tradition – sie haben darum vorgeben. Vielfach auch so vorgeben, dass es die nichtmuslimische

andere Grundlagen für das Zusammenleben. Sie diskutieren: Sollen Bevölkerung akzeptieren kann. So haben sich muslimische Verbände

wir das Grundgesetz annehmen? Sollen wir unserer Tradition treu Hamburgs zu den „Grundwerten des Grundgesetzes“, der Gleichbe­

bleiben? Passen unsere Grundlagen und das Grundgesetz zusamrechtigung

der Geschlechter, gegen Diskriminierung und Gewalt, bemen?

Und so gibt es muslimische Gruppen in unserem Land, die dakannt. Wie das jeweils im Alltag umgesetzt wird, wird sich zeigen.

rüber diskutieren: Scharia – oder Grundgesetz?

In der Grundsatzerklärung des Zentralrats der Muslime von 2002 heißt

Was ist die Scharia? Die Scharia ist ein Regelwerk, das Gelehrte aus es: „Ob deutsche Staatsbürger oder nicht, bejahen die im Zentralrat

der heiligen Schrift des Islam, dem Koran, und der Sunna herausgear­ vertretenen Muslime daher die vom Grundgesetz garantierte gewalbeitet

haben. Als Sunna werden Texte bezeichnet, die Erinnerungen tenteilige, rechtsstaatliche und demokratische Grundordnung der

an das Leben Mohammeds und seiner Worte bewahrt haben. Koran Bundesrepublik Deutschland, einschließlich des Parteienpluralis­

und Sunna sind die Grundlagen muslimischen Glaubens und Verhalmus, des aktiven und passiven Wahlrechts der Frau sowie der Relitens,

die den Alltag bis ins Detail regeln, denn mit ihnen ist den Musgionsfreiheit. Daher akzeptieren sie auch das Recht, die Religion zu

limen Allahs Grundgesetz gegeben. Weil unterschiedliche Gelehrten­ wechseln, eine andere oder gar keine Religion zu haben.“ (Punkt 11)

gruppen die Scharia erarbeitet haben, wird gesagt, dass es nicht die Freilich hat ein paar Jahre später die Islamkonferenz gezeigt, dass

Scharia gibt, sondern jeweils modifizierte Formen. Von daher wird Vorbehalte gegenüber den Werten des Grundgesetzes bestehen. Und

auch nicht jede Gruppe, die die Frage stellt: Scharia oder Grundge­ das muss vom islamischen Verständnis her auch so sein, denn der

setz die gleiche Antwort geben. Die Scharia wird in unserem Land Scharia, welcher Art auch immer, steht ein theokratisches Modell vor

angewendet, wenn zum Beispiel ein muslimisches Ehepaar aus dem Augen: Die Menschen haben sich an Allahs Gesetz zu orientieren.

30 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


Montag, den 24. und 31. Dez. haben wir

von 8.30 – 14.00 Uhr geöffnet. Auch

zwischen den Jahren sind wir für Sie da.

Dezember 2012

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

Fröhliche Fröhliche Fröhliche

Weihnachten!

Weihnachten!

Weihnachten!

GROSS-GERAU zur Weihnachtszeit. Ein Jahr

geht zu Ende, und die Hektik des Alltags weicht

allmählich der Vorfreude auf die besinnlichen Tage im Kreis

von Familie und Freunden. Für das Vertrauen, das Sie uns

im vergangenen Jahr entgegengebracht haben, und auch

für die Unterstützung unserer Arbeit, ob groß oder klein,

möchten wir uns herzlich bedanken und wünschen allen

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2013!

Paul Weber und das Team der GGV

Stadtwerke Groß-Gerau Versorgungs GmbH

Darmstädter Str. 53 · 64521 Groß-Gerau

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Wir wünschen frohe Weihnachten

und ein gutes Neues Jahr!

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Das WIR-Magazin im Gerauer Land 31


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Immobilientipp (4)

von Uwe Rettig

Der werbewirksame

Auftritt ist wichtig

Wie und wo bewerbe ich meine

Immobilie? „Hätte ich das vorher

gewusst, hätte ich es anders gemacht!“

Diesen Satz habe ich in meiner langjährigen

Laufbahn als Immobilienberater

schon oft zu hören bekommen. Hier

gilt: die professionelle Zusammenstellung

der Verkaufsunterlagen sind die

Visitenkarte Ihrer Immobilie!

Nachdem der Verkaufspreis ermittelt

und festgelegt wurde, wollen die Verkäufer

aktiv mit der Vermarktung Ihres

Hauses oder Ihrer Wohnung beginnen.

Schöne Fotos vom Haus sind heutzutage

dank Digitalkameras ein Kinderspiel,

hier wird fotografiert, was besonders gut gefällt

– die schöne alte Holzdecke im Flur oder der

bunte Teppich im Wohnzimmer. Einen eindrucksvollen

Text, der alle nötigen Informationen über das

Objekt beinhaltet – vor allem wie schön man es

selbst findet – schreibt man ohne große Mühe. Die

Gestaltung funktioniert mit Hilfe diverser Computerprogramme

einfach und schnell. Mit ein paar Klicks

ist die Immobilie im Internet zu sehen, und wer

möchte, kontaktiert noch zusätzlich den ortsansässigen

Zeitungsverlag, um eine Anzeige zu schalten.

Geschafft, jetzt kann der Verkaufsprozess losgehen!

Der Verkäufer hat gute Vorarbeit geleistet und mit

viel Emotion sein zum Verkauf stehendes Herzstück

beschrieben. Doch leider werden bei einer solchen

Uwe Rettig

ist Immobilienberater

der S-Immobilien der

Kreissparkasse;

uwe.rettig@kskgrossgerau.de

Vorgehensweise viele falsche Hoffnungen

geweckt. Geschmäcker sind nun

mal verschieden. Im Maklergeschäft

gilt: schildern Sie Ihre Immobilie so

neutral wie möglich, vermeiden Sie

Superlative und subjektive

Einschätzungen. Eine

professionelle Beratung

zu diesem Thema bietet

Ihnen ein erfahrener Immobilienfachmann.

Ein guter Makler kommt

zur Objektaufnahme in Ihr

Haus oder in Ihre Woh-

nung. Er nimmt Maß, er

lässt sich von Ihnen alle

nötigen Unterlagen geben

und überprüft diese, er

erstellt farbige Grundrisse

und präsentiert diese werbewirksam,

er macht aussagekräftige

Fotos ohne Wäscheständer

oder Kartons im Hintergrund, er erstellt

einen Exposétext mit allen notwendigen

fachlichen Inhalten, der Neugier weckt.

Im Anschluss daran wird das Objekt in

verschiedenen ausgesuchten Internetportalen

beworben und in den richtigen

Printmedien (Wochenzeitungen,

Tageszeitungen oder Stadt- bzw. Gemeindemagazinen)

annonciert. Die Objekte,

welche durch die S-Immobilien

der Kreissparkasse Groß-Gerau GmbH

vermarktet werden, werden zusätzlich

noch in den Aushängen der Sparkassen-Geschäftsstellen

präsentiert!

32 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


Kindertheater mit dem „Theater auf Tour“

Hui Buh –

Die verschwundene Weihnacht

15. Dezember 2012, 15.00 Uhr

Stadthalle Groß-Gerau

Amt für Sport, Kultur und Vereine der Kreisstadt Groß-Gerau

Eintrittskarten: 8,00 € - Infoschalter Stadthaus,

Online-Ticket: www.gross-gerau.de, Ticket-Hotline: 0180/5040300

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Ausgehtipps

Ausflugstipps

Stephan Friedl

ist stellv.

Kulturamtsleiter

in der Kreisstadt;

stephan.friedl@

gross-gerau.de

Vorweihnachtliches

in der Stadthalle

„Manche Leute sagen, es gibt

Gespenster. Manche Leute sagen,

es gibt keine Gespenster. Ich aber

sage: Hui Buh ist ein Gespenst!“

Mit diesen Worten beginnen seit

den siebziger Jahren die Hörspielgeschichten

von Hui Buh, dem

Schlossgespenst (nach den Motiven

von Eberhard Alexander-

Burgh). Basierend auf den Schlossgespenst-Geschichten

von Dirk

Ahner hat das Team des „Theater

auf Tour“ eine Aufführung für Kinder

ab vier Jahren inszeniert, die

als vorweihnachtliches Bühnenspiel

am Samstag, 15. Dezember,

um 15.00 Uhr, in der Stadthalle

Groß-Gerau zu sehen ist. Für die

Organisation zeigt sich das städtische

Amt für Sport, Kultur und

Vereine zuständig. Die vor mehr als

20 Jahren gegründete Truppe des

„Theater auf Tour“, zu deren Repertoire

klassische Märchen ebenso

gehören wie populäre Stücke (beispielsweise

die Geschichten von

„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“

oder „Die kleine Hexe“),

ist weithin bekannt. Eintrittskarten

für das vorweihnachtliche Theaterspiel:

am Informationsschalter

des Stadthauses Groß-Gerau (Am

Marktplatz 1), in den Stadtbüros

Dornheim (Rathausplatz 1) und

Wallerstädten (An der Pforte 2)

sowie im Reisebüro Landsberger

(Darmstädter Straße 22); weitere

Infos unter www.gross-gerau.de

und bei der Ticket-Hotline 0180-

5040300.

Wiebke Friedrich

ist Kantorin

im ev. Dekanat

Groß-Gerau;

wiebke.friedrich@

gmx.net

Zur Einstimmung

auf die Festtage

Ein wunderbares Konzert mit

Bläserklängen erwartet Besucher

am Sonntag, den 23. Dezember,

18 Uhr, in der weihnachtlich geschmückten

Stadtkirche in Groß-

Gerau. Nutzen Sie die Chance am

letzten Tag vor Heiligabend nochmal

zur Ruhe zu kommen und sich

in der passenden Atmosphäre auf

das bevorstehende Weihnachtsfest

einstimmen zu lassen! Der Weihnachtsbaum

wird in vollen Glanz erstrahlen,

die Groß-Gerauer Krippe

aufgestellt und der Rest der Kirche

allein durch Kerzenlicht erleuchtet

sein. Zu Gehör kommen viele Bearbeitungen

bekannter Weihnachtslieder,

aber auch beliebte Werke,

wie die „Air“ und „Jesus bleibet

meine Freude“ von J. S. Bach oder

Sätze aus der „Wasser- und Feuerwerksmusik“

von G. Fr. Händel. Es

spielt ein kleines Ensemble des ev.

Posaunenchores unter der Leitung

von Wiebke Friedrich und die Alphorngruppe

Falkenberg aus Dienheim.

Der Eintritt ist frei!

34 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


Römische Währung

Das Groß-Gerauer Stadtmuseum

verfügt über eine große Anzahl

römischer Münzen, die seit Ende

des 19. Jhds. immer wieder in der

Siedlung Auf Esch gefunden wurden.

Nach sorgfältiger Katalogisierung

durch Werner Jährling, Bernd

Mertens (Foto v.r. mit Bgm. Sauer

und Museumsleiter Volkmann) und

dem Frankfurter Numismatiker Dr.

Helmut Schubert präsentiert das

Stadtmuseum die interessanten

Stücke nun in einer Sonderausstellung

bis zum 28.04. 2013.

Helmut Bernhard

ist Pfarrer des

Ev. Stadtkirche

in Groß-Gerau;

ev.stadtkirche@

t-online.de

Gottesdienste in der

Ev. Stadtkirche

24.12., 15.00 Uhr: Familiengottesdienst

mit dem Krippenspiel „Was

die Hirten erzählen…“, Mitwirkende:

Kindergottesdienst-Kinder, Kindergottesdienst-Team,

Kinderchor,

Wiebke Friedrich, Helmut Bernhard.

24.12., 17.00 Uhr: Christvesper,

Gottesdienst mit Helmut Bern hard

unter Mitwirkung der Kantorei.

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

24.12., 22.00 Uhr: Christnacht,

Gottesdienst mit Pfr. u. Dekan

Bühler und Musik zur Christnacht

mit Kantorin Wiebke Friedrich.

25.12., 10.00 Uhr: Gottesdienst

mit Pfr. H. Bernhard.

26.12., 10.00 Uhr: „Weihnachten

nicht nur fürs Gemüt“, Gottesdienst

Pfr. Helmut Bernhard.

30.12., 10.00 Uhr: „Lieder und

Geschichten zur Weihnachtszeit“,

Singgottesdienst mit Pfr. Helmut

Bernhard.

31.12., 17.00 Uhr: Altjahresgottesdienst

mit Pfr. Helmut Bernhard.

01.01.2013, 17.00 Uhr: Gottesdienst

zum neuen Jahr mit dem

Gottesdienst-Team, anschließend

Sektumtrunk.

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Fr. 25.01. 19:30 WOYZECK Georg Büchner 12,-/8,-

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Sa. 26.01. 19:30 LEONCE & LENA Georg Büchner 15,-/12,-

So. 27.01. 16:00 LENZ: SO LEBTE ER HIN Georg Büchner 15,-/12,-

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Sa. 19.01.

So. 20.01.

Fr. 25.01.

Sa. 26.01.

19:30 NUR DAS Also, BESTE daß Loriot des Ernstes Kunst

auch heiter ist …

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19:30 LEONCE & LENA Georg Büchner

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Riedstadt-Goddelau • Bahnhofstr. 2 •

Ecke Starkenburger Straße • 06158 / 19 4 18

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für den Tarif „5 weg oder Geld zurück“; alle Tarifbedingungen

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Regelmäßige Termine ...

finden Sie auch im aktuellen Veranstal

tungs kalender der Kreisstadt,

erhältlich im Stadthaus Groß-Gerau

oder unter www.gross-gerau.de

bis 27. Dezember

während der Öffnungszeiten

Kunst in der Groß-Gerauer Volksbank:

„Momentum“ Ausstellung

von Christine-Katharina Krämer in

der Volksbank am Sandböhl,

Info: www.voba-gg.de

bis 27. Januar 2013

Marcel Dzama

Mi. 10–18, Do. 10–21 Uhr

Fr. bis So. 10–18 Uhr

Goyas Erben. Für die Entwicklung

der Kunst des letzten Jahrzehnts

war das Werk von Francisco de Goya

(1746-1828) auffallend prägend.

Verschiedenste Gegenwartskünstler

haben sich mit dem spanischen Maler

beschäftigt. Grotesk-karnevaleske

Körperwelten lassen sich in Werken

der Zeitgenossen erkennen, ohne

dass Vorlagen explizit benannt werden.

Ausstellung in den Opelvillen

Rüsselsheim, Zentrum für Kunst,

Ludwig-Dörfler-Allee 9, Tel. 06142-

835907, www.opelvillen.de

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Schlagzeug, Bass)

Tel. 06152 / 719997

www.fusionjazz.de

bis 28. April

Mi. u. Sa. 10-12 Uhr

Do. 14-17, So. 13-17 Uhr

Ausstellung: Pecunia non olet

Römische Geldgeschichte

im Spiegel Groß-Gerauer Fundmünzen

(zusammen mit dem Förderverein

Stadt museum e.V.) im Stadtmuseum

Groß-Gerau, Am Marktplatz 3,

Info-Tel. 06152-716295

Jeden Sonntag

14.00 – 18.00 Uhr

40 Jahre Atelier Mario Derra:

Die Werkstattgalerie im Alten E-Werk

in Gernsheim ist jeden Sonntag

Nachmittag für Besucher geöffnet.

Info-Tel. 06258-4828

12. Dezember

18.00 Uhr

Künstlercafé im Landratsamt GG,

Wilhelm-Seipp-Str. 4 im Schöffer-

Raum, Info: kulturbuero@kreisgg.de

Das Wir-Magazin veröffentlicht an dieser Stelle Termine

von Verbänden, Institutionen, Kunst und Kultur. Zuschriften

bitte an: termine@wir-in-gg.de, Fax 06152-52429

13. Dezember

19.30 Uhr

Was uns Münzen sagen.

Vortrag von Dr. Helmut Schubert.

Die wirtschaftliche Entwicklung

Groß-Geraus im 3. u. 4. Jh. im Spiegel

römischer Münzen (im Rahmen

der Ausstellung „Pecunia non olet“)

im Stadtmuseum Groß-Gerau,

Am Marktplatz 3, Info: 716295

20.00 – 22.00 Uhr

Vortrag: Von der Milch zum Brei.

Ernährungskurs der Elternschule

an der Kreisklinik Groß-Gerau,

Mainzer Straße 11, Info u. Anm.

unter Tel. 06152-9862341

bis 15. Dezember

Weihnachtspäckchen für Osteuropa

Eine Freude u. Hilfe zum Überleben.

Das Intern. Hilfswerk Samariter-

Dienst e.V. sammelt ab sofort wieder

Weihnachtspäckchen für Kinder in

Osteuropa mit Grundnahrungsmitteln

und warmer Kleidung etc. Die Päckchen

können bei Heidrun Alheim-

Gruber, Neckarring 46 in Dornheim

bis zum 15.12. abgegeben werden.

Infos unter Tel. 06152-57351

15. Dezember

ab 11.00 Uhr

Weihnachtsmarkt Riedstadt-Wolfskehlen,

Am Kirchplatz, Raiffeisenstraße,

Info-Tel. 06158-71417

Weihnachtsmarkt Worfelden

an der Sporthalle

15.00 Uhr

Hui Buh das Schlossgespenst

„Die verschwundene Weihnacht“

Kindertheater ab 4 Jahren mit dem

Theater auf Tour in der Stadthalle

Groß-Gerau, Jahnstr. 14. Veranst.:

Amt für Sport, Kultur und Vereine

der Kreisstadt GG, Info unter Tel.:

06152-7160, www.gross-gerau.de

19.00 – 21.00 Uhr

Vortrag: „Der Hessische Landbote“

in der KVHS im Schloss Dornberg,

Hauptstr. 1, Info-Tel. 06152-18700

20.00 Uhr

Lulo Reinhardt Latin Swing Project

im Festungskeller Rüsselsheim,

Hauptmann-Scheuermann-Weg 4.

Info: www.dorflinde.de

15. und 16. Dezember

Weihnachtsmarkt in Dornheim

und Wallerstädten rund um die

Evangelischen Kirchen

Weihnachtsmarkt Nauheim,

Hist. Ortskern, Heinrich-Kaul-Platz.

Veranstalter: Vereine Nauheim

16. Dezember

11.00 Uhr

Büchnerbühne Riedstadt –

Märchenstunde im Theater:

„Erzähl mir was!“ Ein Ensemblemitglied

der Theatergruppe erzählt

36 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204

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12. Dezember 2012

bis 27. Januar 2013

märchenhafte Geschichten im

Theater Leeheim, Kirchstr. 16,

Info-Tel. 06158-188854

14.00 – 17.00 Uhr

Djembe Workshop im Alten Amtsgericht

GG, Darmstädter Str. 31,

Info: www.drumtamtam.de

14.00 – 17.00 Uhr

Kinder-Weihnachtsbasteln und

Landfrauencafé in der Ev. Kirche

Dornheim. Veranst.: Tausendfüssler,

Infos bei Marina Sandner-Veith,

Tel. 06152-53184

15.00 Uhr

Familiensonntag in den Opelvillen

Rüsselsheim mit Kinder- u. Erwachsenenführung

durch die aktuelle Ausstellung.

Info und Anm. unter Tel.

06142-835907, www.opelvillen.de

15.00 Uhr

Weihnachtskonzert des Gesangverein

Eintracht Nauheim in der

Ev. Kirche Nauheim. Alle Beiträge

werden auch über Lautsprecher nach

draußen übertragen, am Stand der

Sänger gegenüber der Kirche werden

Glühwein, Lumumba, Kakao und

Waffeln angeboten. Infos unter:

www.gveintracht-nauheim.de

16.30 Uhr

„Adventsmomente im Museum” –

Gospelkonzert mit dem Bauschheimer

Gospelchor (zus. mit dem

Förderverein Stadtmuseum e.V.)

im Stadtmuseum Groß-Gerau,

Am Marktplatz 3, Info: 716295

19.00 Uhr

„Unsere Lieblinge” Adventssingen

musikalisches Weihnachtsprogramm

im Café Extra Büttelborn, Schulstr.

17, Info-Tel. 06152-178845

Verschenken Sie zu Weihnachten

Schönheit, Wohlbefinden und Pflege

Lassen Sie Ihre Lieben einmal richtig verwöhnen

mit einem Geschenkgutschein

Ich wünsche

allen ein

frohes Weihnachtsfest

und ein gutes

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

neues Jahr

20. Dezember

20.00 Uhr

Light in the City – Clarissa & Alfredo

Hechavarria Duo mit X-Mas in the

City präsentiert von der Sparkassen-

Stiftung in den Burglichtspielen,

Darmstädter Straße 62, Ginsheim-

Gustavsburg. Tel. 06152-713530,

kskgrossgerau.de/veranstaltungen

23. Dezember

17.00 Uhr

Adventssingen des G.V. Liederkranz

1882 Berkach im Schulhof Berkach.

Kinderchor, Happy Voices und der

gemischte Chor des Verein möchten

Ihr Publikum bei Glühwein, Waffeln

und Bockwurst mit weihnachtlichen

Liedern auf das Fest einstimmen.

Info-Tel. 06152-55271

26. Dezember

20.00 Uhr

Night of Music Uli Schaub+Friends

in Trebur im Eigenheim, Astheimer

Str. 55, Info-Tel. 06147-919418

31. Dezember

19.30 Uhr

Silvesterball Riedhalle Dornheim,

Am Sportfeld1. Veranst.: Vereinsring

Dornheim, Info-Tel. 06152-57862

6. Januar

18.00 Uhr

Neujahrskonzert mit den „Frankfurter

Philharmoniker”, Stadthalle GG,

Jahnstr. 14, Tel. 0180-5040300

oder im Reisebüro Landsberger

12. Januar

14.00 – 18.00 Uhr

Schnupperkurs Chorleitung

vom Sängerkreis Groß-Gerau e.V.

unter der Leitung von Kreischorleiter

Markus Braun. Der Kursort ist der

Pavillon des Gesangvereins Frohsinn

auf dem Gelände der Gerhart-Hauptmann-Schule

in Königstädten. Info

und Anm. unter 0621-5296945

13. Januar

9.00 – 12.00 Uhr

Wintergäste auf Rhein und Altrhein

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Schwäne können bisweilen beobachtet

werden. Für Familien mit Kindern

geeignet. Veranst.: Infozentrum Kühkopf.

Leitung: Jörg Lippmann. Anm.

Infozentrum.kuehkopf@t-online.de

17. Januar

18.30 Uhr

Bürgerforum Geothermie

Erdwärme im Kreis Groß-Gerau:

Was bedeutet das für die Bevölkerung?

Stadthalle Groß-Gerau,

Jahnstr. 14, Info: www.dialoggeo.de

18. Janunar

20.00 Uhr

Treburer Theater Tage:

Anny Hartmann mit „Schwamm

drüber“, der besondere Jahresrückblick

2012. Kabarett im Rathaus

Trebur, Info: www.tttage.de

19. Januar

11.11 Uhr

Närrischer Neujahrsempfang

der Chorgemeinschaft Dornheim

im Rathaussaal, Rathausplatz.

Info: www.cg-dornheim.de

20. Januar

11.00 Uhr

Ralf Schwob liest aus seinem Buch

„Büchners letzter Sommer“, Galerie

Büchnerhaus, Riedstadt-Goddelau,

Weidstr. 9, Info-Tel. 06158-4621

14.00 Uhr

Pecunia non olet. Führung durch

die Ausstellung mit Werner Jährling

und Bernd Mertens im Stadtmuseum

Gr.-Gerau, Info-Tel. 06152-716295

15.11 Uhr

Kräppelsitzung für Jung und Alt in

der Riedhalle, Am Sportfeld. Veranst.:

Chorgemeinschaft Dornheim,

Info: www.cg-dornheim.de

25. Januar

20.11 Uhr

Damensitzung Chorgemeinschaft

Dornheim in der Riedhalle,

Info: www.cg-dornheim.de

20.11 Uhr

Damensitzung Carnevalverein GG

im „Wagenrad” am Sandböhl, Groß-

Gerau. Info: www.carneval-verein.de

26. Januar

20.00 Uhr

Mundstuhl „Ausnahmezustand“

in der Stadthalle Groß-Gerau, Jahnstr.

14. Veranst.: MRC Events Gmbh,

Info-Tel. 06434-900544

27. Januar

18.00 Uhr

KUNST KONZERT KÜCHE

Erleben Sie die aktuelle Ausstellung

in den Opelvillen Rüsselsheim musikalisch

und kulinarisch. Anmeldung

und Info unter Tel. 06142-835907,

www.opelvillen.de

Das WIR-Magazin im Gerauer Land 37


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Wir wünschen Ihnen

gesunde Weihnachten!

Wenn Weihnachten vor der Tür steht, sind viele

Menschen oft gestresst oder sogar erkältet. Das Fest

der Liebe sollte aber eine erholsame und gesunde

Zeit sein. Wir haben für Sie bewährte Produkte

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38 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

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Schaufenster

zusammengestellt von Michael Schleidt

Nachwuchsförderung

zum 10-jährigen Jubiläum

Hairschool eröffnet am 7.1.2013

Seit jeher ist Friseur/in ein

Traumberuf für viele Mädchen

und Jungen, und

das mit gutem Recht, wie

Ramona Florian findet.

Kaum ein anderer Beruf

bietet so viele Möglichkeiten,

Menschen zu verschönern.

Zudem ist eine

fundierte Ausbildung zum

Friseur ein Grundstein für

viele Tätigkeiten in der

Kosmetik, als Visagist oder Maskenbildner.

Mit Programmen für Kinder

ab 5 Jahren will Ramona Florian

ab dem 7. Januar 2013 in ihrer neuen

„Hairschool für Kids & Teens“ die

Möglichkeit bieten, in die Welt der

Friseure einzutauchen. Bei persönlicher

und fachgerechter Betreuung

durch qualifizierte Trainer kommt keiner

zu kurz: Alles, was mit Haaren und

dem Friseurberuf zu tun hat, ist zu erfahren

und kann ausprobiert werden.

Selbstverständlich stehen Frisierpuppen

und die benötigten Materialien

(außer chemische Anwendungen) zur

Verfügung. Die Kursprogramme im

8-Wochen-Rhythmus starten jeweils

montags mit einem Schnupperkurs von

Groß-Gerauer Unternehmen

auf GG-Filmportrait

In Kooperation mit HighMotion,

Werbe werk und dem WIR-Magazin

werden auf www.gg-filmportrait.

de in Groß-Gerau erstmals Videos in

einem Gesamtkonzept für Werbung

eingebunden.

Durch den Schulterschluß von

Internet, Video und Printmedien und

deren gegenseitige Verlinkung (u.a.

auch über die Website des WIR-Magazins)

entsteht eine umfassende Präsentationsplattform

für alle Beteiligten

– als Basis für erfolgreiche Werbung.

Auf GG-Filmportrait können Firmen eigene

Videos plazieren oder auch durch

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

1,5 Std. Dauer und werden an den

darauf folgenden Montagen mit einem

sechswöchigen Kurs fortgesetzt.

Für die Kurse wird ein kleiner Kostenbeitrag

erhoben, Aufbaukurse können

bei Bedarf nachgebucht werden.

Aufgrund der aktuellen Nachfrage

wird um eine persönliche oder telefonische

Anmeldung unter Tel. 06152-

9776452 gebeten.

Ramona Florian und ihr Team freuen

sich, Ihr Interesse geweckt zu haben

und auf Ihren Anruf.

Haarwelt

Hairschool für Kids & Teens

Darmstädter Str. 15, Groß-Gerau

Tel. 06152/9776452

www.haarwelt-gg.de

HighMotion produzieren lassen. Die

professionellen Filme eignen sich sowohl

für den dauerhaften Einsatz auf

der eigenen Webseite als auch für Internetplattformen

wie das regionale

www.gg-filmportrait.de, das nun mit

den Kurzvorstellungen von über 30

Firmen aus Groß-Gerau an den Start

geht. Es ist schon erstaunlich was

Groß-Gerau alles zu bieten hat.

Das WIR-Magazin im Gerauer Land 39


Ilona’s Blumenlädchen

im Advent

Die stimmungsvolle Adventsausstellung mit duftenden

Tannenzweigen und schimmernden Kerzen in Ilona’s Blumenlädchen

bot zahlreichen Besuchern einen gelungenen

Einstieg in die Vorweihnachtszeit. Inhaberin Tina Steger

zauberte hierfür kleine und große Gestecke, verziert mit

reichlich Nüssen, Weihnachtsschmuck und schöner Deko.

Von kleinen Mitbringseln bis hin zum großen, festlichen

Schmuck für Ihr Zuhause finden Sie bei Ilona’s Blumenlädchen

alles, was weihnachtlichen Glanz schafft. Und das

bis zu den Festtagen: Das Geschäft ist auch am 23. Dez.

von 10.00 – 12.00 Uhr und am 24. Dez. für Sie geöffnet.

Viele Geschenkideen zu Weihnachten finden Sie in

Ilona’s Blumenlädchen, Gernsheimer Straße 40,

Groß-Gerau, Tel. 06152-81838.

Peter Pan – Moda Italiana:

Ein besonderes Einkaufserlebnis

Seit September wird im Peter

Pan, Jahnstr. 4 in Groß-Gerau,

italienische Mode in guter Qualität

zu moderaten Preisen angeboten.

Neben Damen- und

Herrenmode umfasst das Angebot

Kinderbekleidung für

Kinder von 0 bis 16 Jahre. Insbesondere

für Neugeborene

gibt es ein großes Sortiment

von ganz niedlichen Babyartikeln.

Auch Bettwäsche für

Kinder ist erhältlich. In dem

Geschäft mit familiärer Atmosphäre

finden Sie nicht nur

Bekleidung sondern auch italienische

Bonbonieren, u.a. diverse

Deko- und Geschenkartikel

sowie Taschen.

Schaufenster

zusammengestellt von Tina Jung, Kerstin Leicht und Michael Schleidt

Unter der Muschel –

Exklusive Accessoires & Dekoartikel

Die Eröffnung von Unter der Muschel

fand kurzerhand in den Wohnräumen der

liebevoll restaurierten Villa in der Gernsheimer

Straße in Groß-Gerau statt.

Die von Michaela Knoll mit viel Stil gefühl

Sport Treff mit Auszeichnung

Erneut wurde der Sport Treff in Büttelborn zum 1a-Fachhändler,

Bereich Sport, ausgezeichnet. Diese Auszeichnung

wurde von der Düsseldorfer Fachzeitschrift „Markt

Intern“ vergeben und Martina Herrlich, Inhaberin vom Sport

Treff, nahm die Urkunde entgegen (Foto).

Die Voraussetzung für diesen Preis sind verschiedene Kriterien,

wie z.B. freundlicher Service und fachlich kompetente

und faire Beratung vor Ort, die von Martina und Michael

Herrlich sowie vom ganzen Team im Laden selbstverständlich

umgesetzt werden. Auch das vielseitige Anforderungsprofil

im Leistungsspektrum wird erfüllt. Eine durchgeführte

Umfrage bestätigte zudem eine hohe Kundenzufriedenheit,

auf die Martina Herrlich stolz sein kann. Weiterhin dürfen

wir gespannt sein, was sich der Sport Treff an lukrativen,

sportlichen Aktionen für das nächste Jahr ausdenkt, wenn

er sein 25-jähriges Bestehen feiern wird. Auch sportliche

Weihnachtsgeschenke finden Sie im Sport Treff, Mainzer

Straße 5 in Büttelborn. Einfach mal reinschauen.

ausgesuchten

Acces soires und

Deko artikel, vieles

von der bekannten

Marke LAMBERT,

fanden großen Anklang. Die zahlreichen Besucher, viele

Freunde und Bekannte nutzten die Gelegenheit in der entspannten,

vorweihnachtlichen Atmosphäre bei einem Glas

Sekt die ersten Weihnachtsgeschenke auszusuchen. Unter

der Muschel ist seit dem 17. Nov. geöffnet und mittlerweile

in den neuen Pavillon neben der Villa eingezogen.

Das Geschäft in der Gernsheimer Str. 22 ist nicht zu verfehlen,

davor steht ein rotes Pferd, das alle Blicke auf sich zieht.

Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 10.30–13.00 Uhr,

Sa. 10.00 - 14.00 Uhr, Mo. geschlossen.

Tel. 06152-84418, www.unterdermuschel.de

Mitte Januar werden auch schicke Kommunionsbekleidung

und -geschenke für

Jungen und Mädchen eintreffen. Suchen

Sie noch Weihnachtsgeschenke für Kinder

und Erwachsene? Schauen Sie einfach

vorbei:

Peter Pan – Moda Italiana,

Jahnstr. 4, Groß-Gerau, Tel. 1879963

www.wir-in-gg.de

40 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


4. Kinderhospiz Charity Event

in der Stadthalle Groß-Gerau

Geballte Chartpower in Hessen

Am Samstag, 19. Januar 2013, findet das vierte Kinderhospiz

Charity Event in der Stadthalle Groß-Gerau statt.

Von 14 bis 19 Uhr stehen aktuelle Chartstürmer wie

Daniele Negroni (DSDS 2012), Dante Thomas, Daniel

Schuhmacher oder Neonherz auf der Bühne. Jeder

Künstler performt mindestens 20 Minuten seine aktuellen

Songs. Nach der Veranstaltung stehen einige Künstler

bei einer großen Autogrammstunde zur Verfügung.

Die Erlöse gehen an den Bundesverband

Kinderhospiz e.V. Alle

Stars treten bei diesem Event

ohne Gage auf. Tickets gibt es

auf www.kinderhospiz-charity.de

und an VVK-Stellen in Groß-Gerau,

Nauheim und Trebur.

Nähere Informationen zum Bundesverband

Kinderhospiz e.V.:

www.bundesverband-kinderhospiz.de.

Moderiert wird das Kinderhospiz Charity Event

von Vanessa Meisinger und Comedian Marcel Pramschüfer.

Die Bundesstiftung Kinderhospiz e.V. setzt sich für die

Belange von lebensbegrenzend erkrankten Kindern

und deren Familien in ganz Deutschland ein. Jährlich

wird rund 3.000 Familien die Diagnose mitgeteilt, dass

ihr Kind aufgrund einer Erkrankung nur noch eine sehr

begrenzte Lebenserwartung hat. Für die Angehörigen

und das Kind eine schier unerträgliche Situation. Die

Bundesstiftung Kinderhospiz e.V. trägt dazu bei, dass

diesen Familien in der schweren Zeit beigestanden

wird und man die verbleibende Lebenszeit gemeinsam

in Harmonie und Freude verbringen kann.

Weitere Informationen:

www.kinderhospiz-charity.de

Mobil: 0178-5426360

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

Stress reduzieren,

NEUER

TERMIN

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28.02.2013

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Das WIR-Magazin im Gerauer Land 41


Kurz & bündig

von W. Chr. Schmitt

Von Ägypten-Besuchen, Scherz-Buben

und Brandbriefen in Sachen Lärm

Kreisstadt/Kairo. Ägyptens Präsident Mursi empfing eine EKHN-Delegation, der angehörten:

Pröpstin Gabriele Scherle, Dekan Tankred Bühler (Groß Gerau), Dekan Kurt Hohmann (Rüsselsheim),

Dekanin Dr. Ursula Schoen und Dekan Dr. Achim Knecht (beide Frankfurt), Dekanin

Eva Reiß (Offenbach), Dekan Reinhard Zincke (Dreieich), Pfarrerin Anja Harzke (Beauftragte

für interkulturellen Dialog im Dekanat Offenbach) sowie Pfarrer Andreas Lipsch (Interkultureller

Beauftragter der EKHN und des DWHN).

Biebesheim. „Bitte einsteigen!“ lautete der Titel einer Ausstellung der Kunstkooperative Rhein-

Main direkt am Bahnhof, an der teilnahmen (v.r.): Rebekka Mann, Sandra Hoffmann, Lothar

Reinhardt, Hans-Werner Brun, Christine-Katharina Krämer, Joost Steuer, Mark Warren, Brigitte

Mädler, Caroline Lechelt, Elke Reinhardt und Peter Sorge.

Kreis Groß-Gerau. Dr. Franz Josef Jung, Bundesminister

a.D. sowie CDU-Bundestagsabgeordneter

für den Kreis Groß-Gerau, stellt

sich bei der Bundestagswahl 2013 erneut

dem Wählervotum.

Kreis Groß-Gerau/Riedstadt. Gerald Kummer,

Kreisbeigeordneter und früherer Bürgermeister

aus Riedstadt, kandidiert bei der

2013 anstehenden Landtagswahl im Wahlkreis

48 für die SPD.

Kreisstadt/Darmstadt. Jörg Riebartsch, langjähriger

Mitarbeiter und zuletzt Chefredakteur

der „Echo“-Zeitungen, hat – wie der Kress-

Report meldet – „wegen unterschiedlicher

Auffassungen über die künftige Ausrichtung

der Redaktion“ das Medienhaus Südhessen

verlassen.

Kreisstadt. Kinder-Liedermacher Wolfgang

Hering teilt mit, dass rechtzeitig vor Weihnachten

im Schott-Verlag sein neues Buch

(mit CD) „Sieh mal, was ich kann. 50 Bewegungslieder

für die Kleinen“ erschienen ist.

Kreisstadt. Alt-Bürgermeister Helmut Kinkel

ist vom Amtsgericht Groß-Gerau wg. „Vorteilsnahme

im Amt“ zu einer Geldstrafe verurteilt

worden.

Kreisstadt. Elfi Sekker, Bürgerin und Malerin

(siehe „Kulturatlas Gerauer Land“), hat sich in

einem - u.a. der WIR-Redaktion vorliegenden

– Schreiben in Sachen „Fluglärm über Groß-

Gerau“ eindringlich an Bürgermeister Stefan

Sauer gewandt.

42 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


Kreisstadt. Martin-Buber-Schulleiter Philipp

Stannarius (l.) konnte von Landrat Thomas

Will nicht nur einen nagelneuen Erweiterungsbau,

sondern auch einen Spendenscheck in

Empfang nehmen.

Kreisstadt/Frankfurt. In seiner Reihe „Ausstellungsbesuche

Rhein-Main“ bot das

Stadtmuseum unter der Leitung von Jürgen

Volkmann (vorne) diesmal unter dem Motto

„Stauferzeit, Rententurm und Mainpanorama“

einen Besuch im Historischen Museum

Frankfurt an.

Kreisstadt. Einer öffentlichen Bekanntmachung

der stellv. Wahlleiterin Katja Luley

zufolge ist Horst-Dieter Becker anstelle von

Paula Burfeind als Abgeordneter der Grünen

in die Stadtverordneten-Versammlung nachgerückt.

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Frohe Festtage und einen guten Rutsch

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Das WIR-Magazin im Gerauer Land 43


Kurz & bündig

von W. Chr. Schmitt

Kreisstadt. Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung (siehe WIR- Nr. 202:

„Stolpersteine erinnern an Familie Kahn“) wurden die hier abgebildeten

Stolpersteine am Sandböhl verlegt.

Wallerstädten. Im Dorfzentrum feierte der „Verein der Köche Groß-

Gerau“ sein 25jähriges Bestehen und präsentiert sich mit seinen Gründungsmitgliedern

(v.l.): Ludwig Wenner, Margita Sensfelder, Hans-Werner

Kabey, Jürgen Burckhardt, Josef Groß, Siegfried Nowotny, Ehrengast

Robert Oppeneder, Bodo Voß, Günter W. Fischer und Georg Reiter.

Mörfelden-Walldorf. Mit 27 Mitgliedern ist im Bürgerhaus die Genossenschaft

„BürgerEnergieRheinMain“ gegründet worden; zu den Gründungsmitgliedern

gehören die Stadt Mörfelden-Walldorf, vertreten durch

Bürgermeister Heinz-Peter Becker, und der Kreis Groß-Gerau, vertreten

durch den Ersten Kreisbeigeordneten Walter Astheimer.

Klein-Gerau. Zum ersten Mal verlieh die Gemeinde Büttelborn bei der

Bürgerehrung im Volkshaus auf Anregung des Ausländerbeirats Osama

Syed und Awais Syed den Integrationspreis 2012 für vorbildliches Engagement

in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Gerau;

auf unserem Foto (v.l.): Ismail Özdogan (Vorsitzender des Ausländerbeirates

Büttelborn), Osama Syed, Bürgermeister Horst Gölzenleuchter und

Helmut Gölzenleuchter, Vorsitzender der Gemeindevertretung Büttelborn.

Kreisstadt. In der Hauptstelle der Kreissparkasse wurde die Foto-Ausstellung

zur „Nacht der Sinne 2012“ von Sparkassendirektorin Sabine

Funk und Bürgermeister Stefan Sauer eröffnet, die bei dieser Gelegenheit

Doris Mann (r.), die Siegerin des Fotowettbewerbs auszeichneten.

Groß-Gerau. In der Altenpflegeschule Groß-Gerau stand auch Bauchtanz

auf dem Programm des Schulfestes.

44 Das WIR-Magazin im Gerauer Land

204


Kreisstadt. In der Beratungsstelle des Kreisverbands des Deutschen

Kinderschutzbundes überreichte Martin Gonnermann, Leiter der Beruflichen

Schulen, einen Scheck an die Vorsitzende Elke Anthes (r.) und

Claudette Walther, die stellv. Vorsitzende.

Kreisstadt. Im Rahmen einer

Krimi-Lesung im Öffentlichkeitsraum

der Volksbank traten

vor einem literaturinteressierten

Publikum die beiden „mörderischen

Schwestern“ Brigitte

Pons (2.v.r.) und Ella Theiss

auf und stellten sich hernach

mit Matthias Martiné (Vorstand,

r.) und René Lorenz (Regionalmarktleiter) dem Fotografen.

Büttelborn. Viel Spaß hatten die Seniorinnen und Senioren aller drei

Ortsteile bei den vom Fachdienst für Soziale Angelegenheiten organisierten

Seniorennachmittagen, hier mit den „Scherz Buben“.

WIR-Ticker … Kreisstadt: Stadtkirche ab Januar

für 11 Monate dicht … WIR-Ticker … Kreisstadt:

8. Dez. 2012 bis 25. Jan. 2013

Das WIR-Magazin im Gerauer Land 45


46

Bilderkiste (35)

von Alfred Neumann

Als die Schornsteine

noch rauchten

Alfred Neumann

ist passionierter Sammler und

verfügt über weit mehr als

tausend historische Dokumente

zur Geschichte der Kreisstadt.

Den WIR-Magazin-Lesern

erlaubt er regelmäßig einen Blick

in seine Bilderkiste;

Tel.: 06152-40624

Zum Thema „Die Kreisstadt vor

sechs Jahrzehnten“ schreibt Alfred

Neumann: Dieses Foto (um

1954) zeigt viele Betriebe, die es

heute nicht mehr gibt. Im Uhrzeigersinn

sieht man: Die Siedlung

mit der Kastanienallee Richtung

Woogsdamm; die Union-Brauerei;

das Holzwerk Lämmermann und

die Gärtnerei Sperling (beide in der

Oppenheimer Straße); die Molkerei,

jetzt „real“; Teile der Zuckerfabrik

(die Wohnhäuser südlich der

Fabrik fehlen noch); die Helvetia

mit ungekürztem Schornstein. Am

oberen Rand des Fotos sieht man

die Plantage der Helvetia.

Das WIR-Magazin im Gerauer Land 204


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Stiftung Risiko-Dialog

Bürgerforen Geothermie: Reden Sie mit!

Besuchen Sie die Bürgerforen jeweils um 18.30 Uhr

in der Stadthalle Groß-Gerau!

Do 17. Januar Erdwärme im Kreis Groß-Gerau:

Was bedeutet das für die

Bevölkerung?

Di 5. Februar Der Umgang mit den Risiken

der Geothermie

Mo 18. Februar Die Chancen der Geothermie

Mi 6. März Schlussforum: Integration der

voraussichtlich

Ergebnisse des Bürgerdialogs

Mehr Informationen zum Bürgerdialog finden Sie unter www.dialoggeo.de