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endokrinologikum

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Mein Labor

Im Dialog: informativ und transparent

Slogan der Zeitschrift – Mein Labor

Ausgabe 3 | 2011

Nachgefragt:

Prof. Dr. med. Christoph Keck

„Wir sind Ärzte zum Anfassen.“

Hamburg

Das Gynäkologen-Team stellt sich vor

Kinder- und Jugendgynäkologische

Sprechstunde

Fachbeiträge

Thrombophilie (Thromboseneigung)

Präanalytik Gerinnung

Neuer Service: Praxismarketing

„Großes Design für kleines Budget!“

Standorte stellen sich vor

Frankfurt am Main

Sehr geehrte Kolleginnen

und Kollegen, sehr geehrtes

Praxis-Team,

mit Prof. Dr. med. Christoph Keck haben

wir seit dem 1. Februar einen neuen

ärztlichen Leiter der Gynäkologie.

Nach den ersten Wochen wollten wir

mehr erfahren und haben nachgefragt.

Das Hamburger Gynäkologen-Team hat

neue Gesichter. Wir stellen Ihnen das

Team vor und berichten über unsere

interdisziplinäre Mädchensprechstunde.

Einen Schwerpunkt bildet das Thema

Gerinnung mit einem Beitrag zur

Thrombophilie (Thromboseneigung) und

praxisnahen Hinweisen zur Präanalytik.

Ein weiteres Thema ist unser neuer

Service Praxismarketing unter dem Motto

„Großes Design für kleines Budget“.

In der Serie „Standorte stellen sich vor“

berichten wir ausführlich über das

Endokrinologikum Frankfurt am Main.

Natürlich finden Sie auch in dieser

Ausgabe wieder aktuelle Termine und

Veranstaltungshinweise.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Endokrinologikum


Mein Labor

Nachgefragt: Prof. Dr. med. Christoph Keck

Wir sind Ärzte zum Anfassen

Mit Prof. Dr. med. Christoph Keck haben wir seit dem 1. Februar einen

neuen ärztlichen Leiter der Gynäkologie in Hamburg. Darüber hinaus

ist Prof. Dr. med. Keck verantwortlich für den Bereich Gynäkologie der

gesamten Endokrinologikum-Gruppe. Mit ihm haben wir einen der

wenigen Kollegen für das Endokrinologikum gewinnen können, der

alle drei Schwerpunkte abdeckt:

• Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

• Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin und

• Operative Gynäkologie und Onkologie

Jetzt, nach den ersten Wochen, wollten wir mehr erfahren und

haben nachfragt.

Redaktion: Herr Prof. Keck, Sie sind von Köln zu uns nach Hamburg

gekommen. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?

Prof. C. Keck: Das Endokrinologikum gehört zu den führenden

Instituten in Deutschland im Bereich der Endokrinologie und

Reproduktionsmedizin. Deshalb hat mich selbstverständlich die

Aufgabe gereizt, am Endokrinologikum die Leitung des Fachbereiches

Gynäkologie zu übernehmen. Das Endokrinologikum hat immer

schon Pionierarbeit geleistet und stellt derzeit das größte Netzwerk

endokrinologischer Standorte in Deutschland dar. Insbesondere ist es

die Interdisziplinarität, die das Endokrinologikum auszeichnet, sodass

nicht nur Gynäkologen, sondern auch internistische und pädiatrische

Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Endokrinologie tätig sind und

wir darüber hinaus auch über hohe Kompetenz in Gebieten wie der

Humangenetik, der Pathologie etc. verfügen.

Das bietet zum einen die Möglichkeit, Fragestellungen interdisziplinär

zu bearbeiten und stellt darüber hinaus auch einen besonderen Reiz dar,

denn auf diese Weise hat man quasi immer einen Spezialisten vor Ort,

der kompetent zur jeweiligen Fragestellung etwas beitragen kann.

Redaktion: Können Sie ein konkretes Beispiel nennen?

Prof. C. Keck: Ja gerne. Nehmen wir z. B. das Syndrom der polyzystischen

Ovarien. Dabei handelt es sich um eine sehr häufige Erkrankung,

immerhin sind 8 bis 10 % aller Frauen im fortpflanzungsfähigen

Alter betroffen. Dieses Krankheitsbild bietet aber so viele Facetten,

dass man sowohl internistische Kompetenz als auch genetische

Expertise benötigt, um dieser Erkrankung beizukommen. Tritt die

Krankheit bei jungen Frauen auf, so kommen dann sogar pädiatrisch-

endokrinologische Aspekte auf, die wir hier am Endokrinologikum

dann auch entsprechend behandeln können.

Redaktion: Wie haben Sie das vor

Ort tätige Team im Bereich der

Gynäkologie in den ersten Wochen

erlebt und wie sind die Pläne für die

nahe Zukunft?

Prof. C. Keck: Hier in Hamburg

verfügen wir über ein hervorragendes

Gynäkologen-Team aus erfahrenen

Kolleginnen und Kollegen, die

das gesamte Spektrum der

gynäkologischen Endokrinologie und

Reproduktionsmedizin abdecken.

Wir haben allein fünf Fachärzte mit

der Fakultativen Weiterbildung in

gynäkologischer Endokrinologie

und zwei weitere Fachärztinnen, die

kurz vor Abschluss ihrer speziellen

Weiterbildung stehen. Damit können

wir auch spezifische Fragestellungen,

wie sie z.B. in der

„Mädchensprechstunde“ auftreten,

kompetent bearbeiten.

Wir werden in der nahen Zukunft

noch weitere Kolleginnen und

Kollegen ins Team holen, sodass ich

schon jetzt verspreche, dass Sie in

den nächsten Ausgaben von „ Mein

Labor“ weitere Neuigkeiten erfahren.

Das Gynäkologen-Team (v.l. n. re.):

Dr. Birthe Nitz (IVF-Labor), Dr. med.

Lisa Beiglböck, Dr. med. Raquel Pozo

Ugarte, Prof. Dr. med. Christoph Keck,

Priv. Doz. Dr. med. Michael Graf, Dr.

med. Cornelia Wiegand, Priv. Doz. Dr.

med. Ulrich A. Knuth, Nicola Becker

(IVF-Labor), Dr. med. Dunja Frenzel

Redaktion: Wo sehen Sie den Fokus Ihrer Aufgaben in der nächsten Zeit?

Prof. C. Keck: Zunächst einmal ist es mein Ziel, den bereits jetzt sehr

hohen Standard in der Behandlung und bei der Laborbefundung

weiter voranzutreiben und neue Ideen einzubringen, zum Wohle

unserer Einsender, Zuweiser und Patienten. Wir werden insbesondere

in der Reproduktionsmedizin neue Akzente setzen. Dies betrifft vor

allem moderne – auch genetische – Untersuchungsverfahren und

die Etablierung neuer zukunftsweisender Labormethoden im Bereich

Im Gespräch:

Prof. Dr. med. Christoph Keck

der Embryologie. Darüber hinaus

werden wir für die Paare das schon

bestehende Beratungsangebot

erweitern bis hin zu Angeboten,

wie Ernährungsberatung, ärztlichüberwachte

Bewegungstherapie etc.

Redaktion: Gibt es noch weitere Pläne?

Prof. C. Keck: Ja, wir werden den Ausbau

unseres IVF-Labors vorantreiben.

Dort haben sich gerade in jüngster

Zeit interessante neue Entwicklungen

ergeben, mit Techniken, die es z.B.

erlauben, noninvasiv – das heißt ohne

überhaupt den menschlichen Embryo

zu berühren – Untersuchungen

durchzuführen, die etwas über die

Wahrscheinlichkeit aussagen, mit

der sich dieser Embryo nun in die

Gebärmutter einnisten wird oder

nicht. Solche Techniken werden wir

implementieren und dadurch die

Chancen für die Paare noch weiter

2 3


erhöhen. Darüber hinaus werden wir spezielle

Fragestellungen – wie z.B. Fertilitätsprotektion für

onkologische Patientinnen – noch stärker in unseren

Sprechstunden etablieren.

Redaktion: Einen hohen Stellenwert

haben Wissenschaft und Fortbildung im

Endokrinologikum. Wo wollen Sie Akzente setzen?

Prof. C. Keck: Der Bereich Fort- und Weiterbildung liegt

mir besonders am Herzen. Da die Universitäten nicht

mehr wie früher eine umfassende Weiterbildung

sicherstellen können, ist es umso wichtiger,

hier am Endokrinologikum ein strukturiertes

Fortbildungsangebot anzubieten.

Hierzu werden wir zum Teil auf bewährte Formate

zurückgreifen: die klassischen „Freitags-bis-Samstags-

Fortbildungen“ und die mehrtägigen Intensivkurse.

Eine sehr gute Plattform sehe ich aber auch in

kleineren praxisnahen Veranstaltungen, Workshops

oder Qualitätszirkeln. Darauf werden wir im Team –

auch interdisziplinär – in diesem Jahr unseren Fokus

richten. Der unmittelbare Kontakt zu den Kolleginnen

und Kolleginnen in Praxis und Klinik ist uns dabei

besonders wichtig.

Redaktion: Wie sehen Sie Ihre Rolle in der

Zusammenarbeit mit Einsendern und Zuweisern?

Prof. C. Keck: Wir sehen uns als Dienstleister für die

Kolleginnen und Kollegen, die als Einsender unser

Labor nutzen oder als Zuweiser gemeinsam mit uns

ihre Patientinnen oder Paare behandeln. Das heißt,

sowohl bei der Befundung für endokrinologische

Fragestellungen werde ich großen Wert darauf legen,

dass – wie schon bisher – ein hoher Praxisbezug

und konkrete Empfehlungen für die Umsetzung in

der täglichen Arbeit gegeben sind. Wir werden noch

stärker als bisher auf die direkte Kommunikation mit

den Einsendern und Zuweisern setzen, um zeitnah

für die jeweiligen Patientinnen bzw. Paare konkrete

Therapiestrategien entwickeln zu können.

Um dies zu gewährleisten, werde ich mich gerade in

nächster Zeit darum kümmern, noch einmal sicherzustellen,

dass die Erreichbarkeit der Ärztinnen

und Ärzten in unserem Haus weiter optimiert

wird. Darüber hinaus werde ich gemeinsam mit

meinem Team noch einmal überlegen, ob wir unsere

Sprechstunden-Angebote noch flexibler gestalten, um

Mein Labor

den Paaren den Zugang zu unser Sprechstunde noch etwas

leichter zu machen.

Redaktion: Sie schätzen den direkten Kontakt zu

Kolleginnen und Kollegen. Wie darf man sich das

vorstellen?

Prof. C. Keck: Wir verstehen uns als „Ärzte zum Anfassen“.

Wir freuen uns, wenn Kolleginnen und Kollegen aus

Praxis und Klinik uns direkt ansprechen oder auch gerne

einmal außerhalb der typischen Fortbildungen zu uns

kommen, um uns und das Endokrinologikum vor Ort

kennenzulernen. Wir nehmen auch gerne konstruktive

Vorschläge auf, wenn jemand Ideen hat, wie wir zur

weiteren Verbesserung der Kommunikation beitragen

können.

Redaktion: Am Endokrinologikum Hamburg gibt

es eine Mädchensprechstunde, die von Ärztinnen

fachübergreifend angeboten wird. Soll dies weiter

ausgebaut werden?

Prof. C. Keck: Ich glaube, es ist zunächst einmal wichtig,

dass alle Zuweiserinnen und Zuweiser wissen, dass wir

solche Spezialsprechstunden vorhalten, damit dieses

Angebot auch entsprechend genutzt wird. Je nach

Bedarf werden wir gerne auch für weitere spezielle

Fragestellungen solche Sprechstunden anbieten. Dies

werden wir in enger Kooperation mit den Zuweiserinnen

und Zuweisern planen.

Redaktion: Herr Prof. Keck, zum Schluss eine persönliche

Frage. Haben Sie schon Zeit gehabt, Hamburg ein wenig

kennenzulernen?

Prof. C. Keck: Wenn man eine neue Position antritt, sind

gerade die ersten Wochen immer etwas hektisch, sodass

ich zugegebenermaßen nur wenig Zeit hatte, Hamburg

wirklich kennenzulernen. Am besten kenne ich das

Elbeufer, was ich bei meinen morgendlichen Joggingläufen

inzwischen ganz gut entdecken konnte. Ich bin aber sehr

zuversichtlich, dass ich noch genug Zeit haben werde,

Hamburg und die Umgebung kennenzulernen. Ich werde

auch versuchen, nach und nach möglichst viele unserer

Kolleginnen und Kollegen vor Ort in ihren Praxen zu

besuchen oder auch zu den regionalen Qualitätszirkeln

zu kommen. Das ist auch immer eine schöne Gelegenheit,

eine Stadt für sich zu erschließen.

Herr Prof. Keck, wir bedanken uns für das Gespräch.

Das Gespräch führte Silvia Wilkes, Redaktion.

Das Gynäkologen-Team in Hamburg

Dr. med. Lisa Beiglböck

Fachärztin für Gynäkologie und

Geburtshilfe, Gynäkologische

Endokrinologie und Reproduktionsmedizin,

Klinische Andrologin (EAA)

Dr. med. Dunja Frenzel

Fachärztin für Gynäkologie und

Geburtshilfe, Weiterbildungsassistentin

Gynäkologische Endokrinologie

und Reproduktionsmedizin

Unser Team wird verstärkt

Dr. med. Jana Bornträger

Fachärztin für Gynäkologie und

Geburtshilfe, Gynäkologische

Endokrinologie und

Reproduktionsmedizin

Priv. Doz. Dr. med. Ulrich A. Knuth

Facharzt für Gynäkologie und

Geburtshilfe, Gynäkologische

Endokrinologie und

Reproduktionsmedizin

Priv. Doz. Dr. med. Michael A. Graf

Facharzt für Gynäkologie und

Geburtshilfe, Gynäkologische

Endokrinologie und

Reproduktionsmedizin

Dr. med. Mandana Motamedi

Fachärztin für Gynäkologie und

Geburtshilfe, Gynäkologische

Endokrinologie und

Reproduktionsmedizin

Prof. Dr. med. Christoph Keck

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe,

Gynäkologische Endokrinologie und

Reproduktionsmedizin

Dr. med. Raquel Pozo Ugarte

Fachärztin für Gynäkologie und

Geburtshilfe, Weiterbildungsassistentin

Gynäkologische Endokrinologie

und Reproduktionsmedizin

Dr. med. Cornelia Wiegand

Fachärztin für Gynäkologie und

Geburtshilfe, Gynäkologische

Endokrinologie und

Reproduktionsmedizin

In der nächsten Ausgabe präsentieren

wir Ihnen die neuen Mitglieder des

Teams der Gynäkologie.

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Mein Labor

Kinder- und Jugendgynäkologische

Sprechstunde (Mädchensprechstunde)

Wir führen im Endokrinologikum Hamburg in der Lornsenstraße eine

interdisziplinäre gynäkologische Spezialsprechstunde durch, in der

besondere Problemstellungen von Mädchen und Jugendlichen durch

Spezialisten abgeklärt und behandelt werden. Unser Team von speziell

ausgebildeten Fachärztinnen bietet diesen jungen Patientinnen ein

umfassendes Beratungs- und Betreuungsangebot.

Das Team ist spezialisiert auf die Abklärung und Behandlung von:

• Pubertätsentwicklungsstörungen

• Syndromale Erkrankungen (z. B. Ullrich-Turner-Syndrom)

• Androgenrezeptorstörungen

• Hyperandrogenämie, Hirsutismus

• Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS)

• Nebennierenerkrankungen (Tumore und Enzymstörungen,

z. B. Adrenogenitales Syndrom)

• Hypophysenerkrankungen

• Genitalfehlbildungen

• DSD (disorders of sexual development)

Sie können für Ihre Patientinnen telefonisch oder per E-Mail einen

Termin vereinbaren. Kinder-Endokrinologie: Telefon 040-306 28-590

Sprech- und Terminvergabezeiten:

Montag 8.00 – 17.30 Uhr

Dienstag 8.00 – 17.30 Uhr

Mittwoch 8.00 – 14.00 Uhr

Donnerstag 8.00 – 17.30 Uhr

Freitag 8.00 – 13.30 Uhr

oder per E-Mail unter kinderendo@endokrinologikum.com

Die Erstvorstellung findet üblicherweise in der Pädiatrie statt. Die

Abklärung und Weiterbetreuung erfolgt dann je nach Krankheitsbild

und Verlauf interdisziplinär pädiatrisch-gynäkologisch-internistisch

und gewährleistet im Fall einer Langzeitbetreuung eine erfolgreiche

Übergabe/Transition der Patientinnen von der Pädiatrie in die

Erwachsenenmedizin.

Weitere Informationen zum Team unserer Praxis, Sprechzeiten/Kontakt

mit Anschriftsangaben sowie für Ihre Anfahrt zu unserer Praxis finden

Sie auf unserer Website unter www.endokrinologikum.com.

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Dr. med. Bele Jakisch

Fachärztin für Kinder-

und Jugendmedizin,

Pädiatrische

Endokrinologie

Dr. med. Lisa Beiglböck

Fachärztin für Gynäkologie

und Geburtshilfe,

Gynäkologische

Endokrinologie und

Reproduktionsmedizin;

Klinische Andrologin (EAA)

Dr. med. Dunja Frenzel

Fachärztin für

Frauenheilkunde und

Geburtshilfe,

Weiterbildungsassistentin

gynäkologische

Endokrinologie und

Reproduktionsmedizin

Dr. med. Julika Lübbren

Fachärztin für Innere

Medizin, Endokrinologie

und Diabetologie

Thrombotische Erkrankungen arterieller oder venöser Gefäße stellen

eine der häufigsten Ursachen von Morbidität und Mortalität in

Deutschland dar.

Thrombophilie

(Thromboseneigung)

Thrombotische Erkrankungen arterieller oder venöser Gefäße stellen

eine der häufigsten Ursachen von Morbidität und Mortalität in

Deutschland dar. Häufig liegt diesen Erkrankungen eine erhöhte

Neigung für eine Thrombose zugrunde. Als Pathomechanismus

liegt dabei eine gestörte Regulation der Hämostase vor. Neben

Veränderungen des Gefäßendothels beruht eine Thrombophilie meist

auf einer verminderten Gegenregulierung der Gerinnung.

Eine Funktionseinschränkung oder der Mangel an Inhibitoren

führt zu einer konstitutiven Überaktivität. Gleichermaßen ist

eine erhöhte Plasmaaktivität von Prokoagulanzien mit einer

thrombophilen Hämostasestörung verbunden. Des Weiteren kann eine

Hyperreagibilität der Thrombozyten oder eine verminderte Aktivität des

Fibrinolysesystems eine Thromboseneigung verstärken. Störungen im

Gerinnungssystem können angeboren oder erworben sein. Vielfach ist

jedoch eine Kombination mehrerer angeborener (Multigendefekt) oder

erworbener Störungen für die Thromboseentstehung verantwortlich.

Darüber hinaus sind exogene Faktoren (Trigger), die zu einer temporären

Verschiebung des Gerinnungsgleichgewichts führen, von großer

Bedeutung (Trauma, Operation, Schwangerschaft, Langstreckenflug

usw.).

Die moderne Laboranalytik kann vielfach zur Erkennung einer

Thrombophilie und der Risikostratifizierung beitragen. Für die

Untersuchung plasmatischer Faktoren hat sich ein Panel ausgewählter

Parameter etabliert. Die verminderte Aktivität des Antithrombins,

Protein C oder des Protein S gilt als ein Hinweis auf eine erhöhte

Thromboseneigung des Patienten. Gleichermaßen gelten die dauerhafte

Erhöhung der Aktivität des Gerinnungsfaktors VIII und wiederholt

nachgewiesene Antiphospholipid-Antikörper als Zeichen einer

individuell verstärkten Thromboseneigung.

Die jährliche Inzidenz der Phlebothrombose liegt bei einer ca. 40jährigen

Frau bei etwa 1:1000. Bei etwa der Hälfte aller Patienten

mit einer venösen Thrombose lassen sich heute eine hereditäre

Thrombophilie nachweisen. Durch molekularbiologische

Untersuchungen können wesentliche Punktmutationen erkannt

werden. Dies ist vorrangig die sogenannte „Faktor-V-Leiden-Mutation“

(SNP im Faktor V-Gen; 1q23), wodurch der aktivierte Faktor Va nicht

ausreichend inaktiviert wird, und der Faktor-II-Polymorphismus

(G20210A), der eine erhöhte Prothrombinkonzentration zur Folge hat.

Beide Mutationen erhöhen das relative Thromboserisiko, jedoch in

Abhängigkeit davon, ob die Mutationen einzeln oder in Kombination

bzw. heterozygot oder homozygot vorliegen. Bei Patienten mit einem

Inhibitormangel wurde gezeigt, dass dem hereditären Antithrombin-,

Protein C- und Protein S-Mangel eine große Zahl unterschiedlicher

Mutationen zugrunde liegen. Die Ursache einer angeborenen Erhöhung

des Faktors VIII konnte bislang noch nicht abschließend geklärt werden.

Weitere Informationen sowie

Versandmaterial können Sie bei

uns anfordern unter

Info-Telefon 0800-33 44 11 6

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Thrombophilie (Thromboseneigung)

Fortsetzung von Seite 7

Mein Labor

Bei Verdacht auf eine Thrombophilie empfiehlt sich zur Risikoabklärung

ein Screening, das plasmatische Faktoren (AT, Protein C, Protein S,

Faktor VIII, Antiphospholipid-AK) und genetische Marker (Faktor V-,

Faktor II-Genmutation) kombiniert. Insbesondere empfiehlt sich

ein Screening bei einem thrombotischen Erstereignis vor dem 45.

Lebensjahr, rezidivierenden Thrombosen oder Aborten, einer Thrombose

an atypischer Lokalisation oder einer positiven Familienanamnese.

Aus dem Laborbefund lässt sich bei einem pathologischen Ergebnis

eines der Risikofaktoren das relative Risiko eines Individuums

bemessen. Unter Einbeziehung zusätzlicher anamnestischer und

patientenbezogener Individualkriterien lässt sich hieraus dann das

absolute Risiko für den Patienten einschätzen. In Folge kann dann, nach

Zusammenführung aller Daten, eine zielführende Therapieempfehlung

gegeben werden.

Priv. Doz. Dr. med. Kai Gutensohn

Facharzt für Laboratoriumsmedizin,

Transfusionsmedizin,

Arzt für Hämostaseologie,

Gesundheitsökonomie

Citrat-Monovette, 10 ml

Was ist zu beachten?

Präanalytik Gerinnung

Die Gerinnungsuntersuchungen sind –

wie kaum andere Analysen –

extrem abhängig von einer optimal

durchgeführten Präanalytik. In diesem

Beitrag möchten wir Sie kurz auf die

wichtigsten Punkte aufmerksam

machen.

Die venöse Blutentnahme muss

möglichst behutsam erfolgen.

• Die Punktion sollte aus einer Vene der

Ellenbogenbeuge erfolgen.

• Blutentnahmen aus Venenkathetern

sind problematisch und

nicht ratsam.

• Möglichst eine weitlumige Kanüle

(>12 G) benutzen. Bei Verwendung

eines Butterflys mit Schlauchsystem

sollte dieses nur kurz sein (10 cm).

• Die Stauung der Vene darf 1 Minute

nicht überschreiten.

Reihenfolge der Entnahmeröhrchen

Das Citrat-Röhrchen sollte nicht als

Erstes abgenommen werden.

Es sollte folgende Reihenfolge

eingehalten werden:

1. Nativblut (Vollblut / Serum)

2. Citratblut

3. EDTA- bzw. Heparin-Blut

Für Fragen, die das Gerinnungslabor betreffen,

steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.

Montag – Freitag 8.30 – 18.00 Uhr

Telefon 040-33 44 11 - 847

Telefax 040-33 44 11 - 809

Mischungsverhältnis

Alle Gerinnungsmonovetten (grün) enthalten Natriumcitratlösung.

• Die Entnahmeröhrchen müssen bis zur Markierung vollständig gefüllt sein.

Unterfüllte Proben, die den Toleranzwert von - 10 % unterschreiten, werden

von der Untersuchung ausgeschlossen.

• Jedes Citrat-Röhrchen muss unmittelbar nach der Füllung durch

mehrmaliges, vorsichtiges Schwenken (nicht Schütteln) gemischt

werden, da sonst in Teilbereichen der Probe bereits eine Aktivierung von

Gerinnungsfaktoren einsetzen kann, die das Ergebnis verfälscht.

Probenlagerung / Probentransport

• Das Citratblut muss vor und während des Transports bei Raumtemperatur

gehalten werden (20°C ± 2°C). Es sollte nicht in den Kühlschrank gestellt

werden, weil die niedrigere Temperatur bereits zur Aktivierung einiger

Faktoren führen kann.

• Der Labortransport am gleichen Tag ist zu empfehlen. Die Blutentnahme

sollte kurz vor Abholung der Proben erfolgen. Dies ist notwendig, da für

einige Parameter (insbesondere für die Faktor VIII- und Protein S-Aktivität)

die kritische Grenze bereits bei 4 Stunden nach der Blutentnahme liegt.

• Für Proben, die nicht am Blutentnahmetag im Labor eintreffen können,

muss in jedem Fall Citratplasma gewonnen werden.

• Citratplasma sofort einfrieren und gefroren versenden (nach Möglichkeit

Trockeneis verwenden).

Thrombozytenfunktionsdiagnostik

Eine Thrombozytenfunktionsdiagnostik sollte vorab telefonisch im Labor

angekündigt werden. Das Citratblut (15 ml) sollte möglichst 3 Stunden nach

Blutentnahme im Labor eintreffen, da die Thrombozyten nur eine in-vitro-

Lebensdauer von 4 bis 5 Stunden haben. Alternativ dazu kann die Blutentnahme

direkt im Aesculabor in Hamburg nach vorheriger Terminabsprache erfolgen.

Lena Georgieva, Dipl.-Biologin

Teamleitung Hämostaseologie

Gewinnung von Citratplasma

Häufige Fehlerursachen

• Aktivierung des

Gerinnungssystems durch eine

verlängerte Venenstauung (Anstieg

von aPTT, TZ, ATIII, Fibrinogen und

F VIII)

• Aktivierung des

Gerinnungssystems durch

erschwerte Punktion (Tissue Faktor-

Freisetzung) oder zu schnelle

Aspiration des Blutes (Scherkräfte)

• Falsche Reihenfolge der

Blutentnahmeröhrchen

• Unzureichende Füllung der

Entnahmeröhrchen

• Fehlende oder schlechte Mischung

des Blutes mit dem Antikoagulanz

• Fehlerhaftes Abpipettieren des

Citratplasmas (Beimengung von

Thrombozyten)

• Fehlerhafte Lagerung des

Probenmaterials

• Das Citratblut bei 2 500 x g für 15 Min. zentrifugieren

• Der Überstand (Citratplasma) wird in zwei neutrale Plastikröhrchen ohne Zusatz abpipettiert

(Bitte dabei beachten, dass die Grenzschicht zwischen Plasma und zellulären Bestandteilen unberührt bleibt.)

• Diese Plastikröhrchen ein zweites Mal zentrifugieren (bei 2 500 x g für 15 Min.)

• Den Überstand (thrombozytenarmes Citratplasma) in zwei weitere Plastikröhrchen abpipettieren

• Die Röhrchen mit „Citratplasma“ beschriften

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Mein Labor

Sicherheitshinweise zum

Internetanschluss in Arztpraxen

Seit einigen Monaten bieten wir neben dem Ihnen bekannten

Leistungsspektrum auch verschiedene Onlinedienste an, die es Ihnen

ermöglichen, den Praxisablauf in zeitlicher und organisatorischer

Hinsicht zu optimieren.

Übermittlungszeiten für Informationen und Befunde werden deutlich

verkürzt sowie Fehlerquellen minimiert.

In der Regel handelt es sich bei den übermittelten Informationen

um hochsensible, personenbezogene Daten im Sinne des

Bundesdatenschutzgesetzes. Bei der Übermittlung muss daher ein

Höchstmaß an Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, da Sie

als Praxisinhaber im Falle eines Datenverlustes oder -missbrauches

vollumfänglich haftbar gemacht werden können.

Um die Übermittlung personenbezogener Patientendaten optimal

abzusichern, haben wir verschiedene Sicherheitsmaßnahmen und

Verschlüsselungen vorgesehen, die bei der Übertragung ein Höchstmaß

an Sicherheit gewährleisten. Die Verbindung zu unserem Laborserver

sowie der Datenaustausch sind dadurch optimal abgesichert. Der

Sicherheitsstandard einer ggf. bereits bestehenden Internetanbindung

wird durch die Nutzung unseres Online-Angebots nicht beeinflusst.

Die Sicherheit des verwendeten PC-Systems, auf dem u.a. auch

Patientendaten gespeichert und verarbeitet werden, wird maßgeblich

durch die Sicherheit des auf diesem PC genutzten Internetanschlusses

und dessen Verwendungsart beeinflusst. Die Sicherung der IT-Infrastruktur

sowie der dort gespeicherten Patientendaten liegt in der

Verantwortung der Praxis.

Hierbei sind verschiedene Sicherheitsaspekte zu beachten. Um

Sicherheitsrisiken zu vermeiden, empfehlen wir:

• Installierten Virenscanner auf aktuellem Stand zu halten

• Installierte und aktivierte Firewall

• Regelmäßige Installation von Updates (Java, Adobe Reader usw.)

• Automatische Windows-Updates aktiviert halten

Beachten Sie bitte die Empfehlung der ärztlichen Berufsorganisation.

Neuer Service –

Praxismarketing

Ab sofort bieten wir eine beratende,

strategische und kreative Unterstützung

bei der professionellen

Konzeption, Gestaltung und Realisierung

Ihrer Praxisdarstellung und der

Umsetzung Ihres Praxismarketingkonzeptes

in Zusammenarbeit mit

unserem Kooperationspartner

„Praxis im Profil“ an.

„Praxis im Profil“ ist eine Marketing-

und Kommunikationsagentur, die

sich auf Heilberufe spezialisiert hat.

Gründer und Inhaber ist Herr Sven

Bähren, der mit seinem Team künftig

für Sie tätig wird.

Wenn Sie Interesse haben und sich

über diesen Service informieren

möchten, sprechen Sie direkt Ihren

Außendienst vor Ort an. Gerne können

Sie auch Informationsunterlagen

anfordern unter Telefon

0800 - 834 32 30.

Die Arztpraxis als

Unternehmen –

Praxismarketing

wichtiger als je zuvor

Außerbudgetäre Praxisumsätze

steigern, Praxisexistenzen sichern,

spezielle Patientenstämme aufbauen

Unser Gesundheitssystem befindet

sich im Umbruch. Viele Ärzte

und Praxen stehen aufgrund

von Regelleistungsvolumina,

Budgetierungen und rückläufigen

Umsatzzahlen im kassenärztlichen

Leistungssektor vor wachsenden

Herausforderungen im Bereich des

unternehmerischen und damit auch

marketingorientierten Handelns.

Heutzutage reicht es längst nicht

mehr, „einfach nur gute Medizin“

zu praktizieren.

Designlinien - „Großes Design

für kleines Budget!“

Vielmehr geht es darum, sich als niedergelassener Kassenarzt mit der

„Arztpraxis von heute“ überzeugend und ansprechend darzustellen,

den Privat- und Selbstzahleranteil langfristig zu vergrößern, um die

rückläufigen Kassenvergütungen aufzufangen, die Praxisexistenz

zu sichern und sich darüber hinaus mit einem einzigartigen

Praxisprofil erfolgreich von der wachsenden Masse der Mitbewerber

hervorzuheben.

Ohne Konzept kein erfolgreiches Praxismarketing

Vielleicht haben Sie sich auch schon häufiger gefragt, wie Sie neue

Privat- und Selbstzahlerpatienten erfolgreicher akquirieren, Ihre

bestehenden Patienten noch besser erreichen und langfristiger an Ihre

Praxis binden können?

Oder Sie planen vielleicht schon seit längerer Zeit eine Verbesserung

Ihrer Außendarstellung, wünschen sich eine professionelle Darstellung

Ihrer Praxis im Internet und eine Optimierung Ihrer bestehenden

Kommunikationsmedien (z.B. Praxisbroschüren und IGeL-Flyer), um Ihre

besonderen Angebote im Bereich der Wahl- und Selbstzahlerleistungen

noch überzeugender und erfolgreicher zu kommunizieren?

Die Umsätze einer Praxis zu steigern, die Außendarstellung der Praxis zu

optimieren und langfristig sicheres Fahrwasser zu erreichen, kann schon

mit einem relativ geringen Kostenaufwand erreicht werden. Wichtig

ist, dass hinter jeder Marketingmaßnahme auch ein funktionierendes

Konzept steckt. Eine sorgfältige Analyse, ein auf die Praxis

zugeschnittenes Marketingkonzept und eine langfristige Evaluierung,

Validierung und Optimierung der Marketingmaßnahmen sind daher die

Grundsteine von „Praxis im Profil“.

Ein Praxismarketingkonzept muss immer langfristig betrachtet und

umgesetzt werden, um definierte Ziele zu erreichen und darf nicht

kurzfristig „übers Knie gebrochen“ werden.

Gutes Praxismarketing muss funktionieren, nicht teuer sein…

…und gute Medizin muss entsprechend gut kommuniziert werden!

Da es erfahrungsgemäß sehr kostenintensiv sein kann, eine

Werbeagentur mit der Konzeption und Umsetzung von

Praxismarketingmaßnahmen zu beauftragen, viele Praxen aber

heutzutage keine Budgets für solche kostspieligen Investitionen zur

Verfügung haben, hat sich „Praxis im Profil“ aus diesem Grund ein

eigenes, budgetschonendes und praxiserprobtes Baukastenprinzip

mithilfe von zeitgemäßen, ansprechenden Gestaltungslinien und

funktionierenden Praxismarketingbausteinen entwickelt. Ganz nach

dem Motto: „Großes Design für kleines Budget!“

Mit diesem Baukastenprinzip ist es möglich, Schritt für Schritt das

eigene Praxismarketing professionell und langfristig erfolgreich

aufzubauen. Und das mit sehr preiswerten, aber dennoch qualitativ

hochwertigen Lösungen. „Man muss das Rad nicht ständig neu

erfinden …“, stattdessen sollten besser bewährte Marketinginstrumente

auf eine Praxis individualisiert und abgestimmt, optimiert und weiter

entwickelt werden.

Sven Bähren

Inhaber / Gründer,

Dipl.-Kommunikationsdesigner

Sohn eines Gynäkologen aus Bad

Segeberg. Nach dem Abitur studierte

Herr Bähren Kommunikationsdesign

mit Schwerpunkt Marketing in

Hamburg und arbeitete anschließend

viele Jahre erfolgreich in namhaften

Design- und Werbeagenturen. 2006

gründete er „Praxis im Profil“, um

speziell für die Heilberufe entwickelte

Marketing- und Kommunikationslösungen

anzubieten. Neben der

selbstständigen Tätigkeit bei „Praxis

im Profil“ ist Herr Bähren erfolgreich

für Unternehmensberatungen

im Gesundheitswesen, wie beispielsweise

der „Kock & Voeste

GmbH“ aus Berlin, tätig.

Sven Bähren,

Praxis im Profil

Bis heute betreut Sven Bähren mit

seinem Team aus Beratern, Designern

und Marketingspezialisten über 50

ärztliche Praxen unterschiedlichster

Fachrichtungen.

Hinweis:

Auf unserem diesjährigen

Frühjahrsseminar steht Ihnen am

7. Mai 2011 Herr Sven Bähren

persönlich rund um das Thema

Praxismarketing zur Verfügung.

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6. EUROFORUM-Jahrestagung

ONKOLOGIE 2011

Mein Labor

Am 11. und 12. April 2011 findet die 6. EUROFORUM-Jahrestagung

„Onkologie 2011“ in Mainz statt.

Im Rahmen dieser Veranstaltung sind Priv. Doz. Dr. med. Angelika

Böhme, Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie, ONKOLOGIKUM

Frankfurt (Medivision-Gruppe), und Prof. Dr. med. Heinrich M. Schulte,

Geschäftsführender Gesellschafter, Endokrinologikum (MediVision

Gruppe) als Referenten eingeladen.

„Alles unter einem Dach –

Neue Versorgungsstrukturen für onkologische Patienten“

• Praxen, Labors, Wissenschaft:

Zentrale Administration – Lokale Expertise

• Nutzung von Synergien – Reduktion von Kosten

• Investoren: Bedrohung oder Chance

• Patienten und Ärzte profitieren

Dienstag, 12. April 2011, 14.45 – 15.15 Uhr

(mit anschließender Diskussion)

Teilnehmer, die sich über uns anmelden, erhalten einen Rabatt in Höhe

von 15% auf die Teilnahmegebühr.

Bitte wenden Sie sich an unsere Veranstaltungsorganisation.

Telefon: 040-33 44 11-99 66, Telefon: 040-33 44 11-99 69

E-Mail: seminare@endokrinologikum.com

Veranstaltungen

bis Juni 2011

8. April und 9. April 2011

Mikroskopierkurs für die

Infektionsdiagnostik in der

Frauenarztpraxis, Hamburg

9. April 2011

Symposium Endokrinologikum

Berlin 2011

6.–8. Mai 2011

Symposium Endokrinologikum

Hamburg

Frühjahrsseminar mit Workshops

und Kasuistiken

14. Mai 2011

Hamburger Symposium

Pädiatrische Endokrinologie

14. Mai 2011

Symposium Endokrinologikum

Frankfurt 2011

14. Mai 2011

Kolloqium Pädiatrische

Endokrinologie, Ulm

18. Mai 2011

Kinderendokrinologischer

Nachmittag, Bochum

23.–25. Juni 2011

Fetomaternale Dopplersonographie

Grund-, Aufbau- und Abschlusskurs,

Hamburg

Weitere Informationen erhalten Sie bei unserer

Veranstaltungsorganisation.

Telefon: 040-33 44 11-99 66

Telefax: 040-33 44 11-99 69

seminare@endokrinologikum.com

Mikroskopierkurs

für die Infektionsdiagnostik in der Frauenarztpraxis

Für Anfänger und als Refresher

Die Themen:

• Einführung in die Mikroskopie

• Anfertigung von Präparaten

• Mikroskopieren diverser Präparate aus dem Vaginalsekretabstrich

Der Termin am Freitag, 8. April 2011, ist bereits ausgebucht.

Für den Termin am 9. April 2011, 9.00 - 13.00 Uhr, sind noch Plätze frei.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Die Teilnahmegebühr

beträgt 90,00 EURO pro Person.

Veranstaltungsort

Endokrinologikum Labore Hamburg und AescuLabor Hamburg,

Veranstaltungsraum 1. OG, Haferweg 40, 22769 Hamburg

Weitere Termine im Herbst

Freitag, 4. November 2011, 15.00 – 19.00 Uhr

Samstag, 5. November 2011, 9.00 – 13.00 Uhr

Symposium Endokrinologikum Berlin 2011

Häufige Fehler und Irrtümer in der Endokrinologie

und Rheumatologie

Am Samstag, 9. April 2011, von 9.00 bis 14.00 Uhr findet unser nächstes

Symposium in Berlin statt. In diesem Jahr wollen wir häufige Fehler und

Irrtümer in wichtigen Teilgebieten mit Ihnen diskutieren.

Das Prinzip „Aus Fehlern lernen“ ist im ganzen Berufsleben eine

tagtägliche Herausforderung und sollte mehr Triebfeder als angstvoller

Hemmschuh in der ärztlichen Fort- und Weiterbildung sein. Mit diesem

Ansatz hoffen wir, Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns darauf,

Sie bei unserem 8. Symposium im Kaiserin-Friedrich-Haus zu begrüßen.

In diesem Jahr haben wir erstmals ein rheumatologisches Thema

aufgenommen. Durch den Zugang von Frau Dr. med. Jutta Weinerth

können wir neben der gesamten Endokrinologie nun auch die

rheumatologische Versorgung mit anbieten.

Veranstaltungsort

Kaiserin-Friedrich-Haus, Hörsaal

Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin

Samstag, 9. April 2011, 9.00 – 14.00 Uhr

Die Einladung und das Programm können Sie bei unserer

Veranstaltungsorganisation anfordern.

Fortbildungen für

Helferinnen in Hamburg

bis August 2011

Mittwoch, 18. Mai 2011

15.00 – 20.00 Uhr

Telefonschulung

Mittwoch, 15. Juni 2011

15.00 – 18.00 Uhr

Hurra, eine Beschwerde

Kommunikations- und

Beschwerdemanagement

Mittwoch, 31. August 2011

15.00-18.00 Uhr

Nahrungsmittelunverträglichkeiten -

wenn Essen krank macht

Das neue Programm erscheint

im Sommer.

Wenn Sie Interesse an einer Schulung

vor Ort haben, sprechen Sie direkt Ihren

Außendienst an.

Bitte Datum vormerken:

6.–8. Mai 2011

Symposium

Endokrinologikum Hamburg 2011

Frühjahrsseminar mit Workshop

und Kasuistiken

Wir freuen uns, Sie in Hamburg

zu begrüßen. Das Programm geht

Ihnen per Post zu.

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Mein Labor

Standorte stellen sich vor:

Endokrinologikum Frankfurt

Seit 2003 besteht das Endokrinologikum Frankfurt. Mit heute

15 Ärzten in den Fachbereichen Endokrinologie, Gynäkologische

Endokrinologie, Rheumatologie und Neurologie versorgen wir

aktuell über 30 000 Patientenfälle pro Jahr und sind ein rasch und

kontinuierlich wachsendes interdisziplinäres Zentrum.

Kollegial im Miteinander und gut vernetzt: In diesem Bewusstsein

arbeitet das Endokrinologikum Frankfurt am Main, ein DIN-

ISO-zertifiziertes medizinisches Versorgungszentrum in der

Stresemannallee. Unser Ziel ist es, Patienten mit endokrinologischen

und rheumatologischen Erkrankungen eine fachübergreifende

Versorgung zu bieten. Dies ist im Endokrinologikum Frankfurt

durch die enge kollegiale Kooperation von Internisten, Endokrinologen,

Rheumatologen, Diabetologen (DDG), zertifizierten Osteologen

(DVO), Neurologen, Gynäkologen und Kinderärzten sowie weiteren

Kooperationspartnern möglich.

Endokrinologie und gynäkologische Endokrinologie

Als mittlerweile eines der führenden ambulanten Zentren im

Rhein-Main-Gebiet bieten wir eine fachübergreifende Diagnostik

und Therapie des gesamten Spektrums endokrinologischer und

metabolischer Erkrankungen von den häufigen Krankheitsbildern

der Adipositas, Schilddrüse und Osteoporose bis hin zu seltenen

Fragestellungen im Bereich der Hypophyse, Nebenniere, angeborener

Stoffwechseldefekte oder Transsexualität. Besondere Schwerpunkte

sind Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes mellitus, neuroendokrine

Erkrankungen ( z.B. Hyperprolaktinämien, Prolaktinome), das PCO-

Syndrom, sowie im gynäkologischen Bereich Kinderwunschpatienten

und jugendliche Patienten mit Pubertätsproblemen und /oder

Wachstumsstörungen. In der integrierten diabetologischen

Schwerpunktpraxis erfolgt die umfassende Betreuung von Patienten

mit sämtlichen Diabetesformen, insbesondere auch Patientinnen mit

Gestationsdiabetes.

Rheumatologie

Mit Dr. Brigitte Krummel-Lorenz etablierte sich in Frankfurt 2003

die erste rheumatologische Schwerpunktpraxis innerhalb des

Endokrinologikums. Was damals mit einem Ausbildungsassistenten

begann, ist heute eine der größten ambulanten rheumatologischen

Einrichtungen im Rhein-Main-Gebiet, die einen entscheidenden Beitrag

zur zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Patientenversorgung

in der Region leistet. Das diagnostische Leistungsspektrum umfasst

neben herkömmlichen Methoden wie der Gelenkpunktion und

Knochendichtemessung auch

Powerdoppler-Ultraschall und

Kapillarmikroskopie. Wir sind

Spezialisten auf dem Gebiet

modernster Infusionstherapien (z. B.

Biologika, Antikörpertherapien) und

werden dabei von unserem speziell

ausgebildeten und routinierten

Praxis-Team unterstützt. Wir freuen

uns, mit dem „Frankfurter Modell“

innerhalb des Endokrinologikums

eine erfolgreiche Intergration

der Rheumatologie in ein

interdisziplinäres Zentrum

entwickelt zu haben und wünschen

den nachfolgenden Zentren mit

neuen rheumatologischen Kollegen

im Endokrinologikum ein ähnlich

gutes Gelingen.

Priv. Doz. Dr. med. Ulrich A. Knuth

Neurologie

Die Neurologie ist die neueste Fachrichtung in unserem Team. Sie liefert

wertvolle diagnostische und therapeutische Beiträge bei chronischen

Autoimmunerkrankungen und Infektionen ( z.B. HIV ). Ein zusätzlicher

Schwerpunkt sind die Abklärung und Behandlung von Polyneuropathien.

Grundlage unserer gemeinsamen Arbeit ist der kontinuierliche und

kollegiale Austausch mit zuweisenden Kollegen aller Fachrichtungen. Ein

zweiter wichtiger Faktor ist die Vernetzung: Wir pflegen eine intensive

Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen, sowie mit lokalen und

überregionalen universitären Zentren, um Patienten rasch und effektiv

versorgen zu können. Unser Zentrum hat sich seit seiner Gründung

zu einem anerkannten Studienzentrum entwickelt; dazu gehört die

regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Studien und

Registern.

Weiterbildung

Im Bereich Weiterbildung führen wir Fortbildungen zu verschiedenen

Fachthemen für Kollegen und Praxispersonal durch und bieten individuelle

Das Frankfurter-Team unter der Leitung

von Priv. Doz. Dr. med. Alexander Mann

Schulungen für Patienten an. Die

Anliegen der Patienten stehen im

Mittelpunkt unserer Kooperationen

mit mehreren Selbsthilfeorganisationen;

darüber hinaus setzen wir uns

auch berufspolitisch für verbesserte

Versorgungsstrukturen ein.

Das Endokrinologikum Frankfurt

am Main ist zudem Akademische

Lehrpraxis und Akademische

Lehreinrichtung des Fachbereichs

Medizin der Johann Wolfgang

Goethe-Universität, Frankfurt am

Main.

Unser Ärzte-Team

Endokrinologie:

PD Dr. W. A. Mann

Dr. K. Jungheim

Dr. M. Shahin

Dr. A. Kastrinaki

Dr. E. Dignaß

Dr. I. Brunner

Prof. Dr. K. H. Usadel

Gynäkologie:

Dr. I. Dornauf

Dr. S. Lojewski

Rheumatologie:

Dr. B. Krummel-Lorenz

Dr. A. Braner

Dr. H. Lantzsch

Dr. P. Eilbacher

Dr. P. Saar

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Neurologie:

Dr. U. Mann

Priv. Doz. Dr. med. Alexander Mann

Facharzt für Innere Medizin,

Endokrinologie und Diabetologie,

Osteologie (DVO)

Ärztlicher Leiter

Endokrinologikum

Frankfurt am Main


Praxis • Diagnostik • Wissenschaft

Gemeinsam mehr bewirken

Impressum

Das Exemplar ist kostenlos.

Erscheinungsweise: quartalsmäßig

Druckauflage: 8 000

Herausgeber

Endokrinologikum

Labor Hamburg GmbH

Lornsenstraße 4–6

22767 Hamburg

Telefon 0800-834 32 30

labor@endokrinologikum.com

www.endokrinologikum.com

HRB 64221, Amtsgericht Hamburg

Inhaltlich verantwortlich

Prof. Dr. med. Heinrich M. Schulte

Dr. med. Bernard Frieling

Prof. Dr. med. Christoph Keck

Dirk Nockemann

Verantwortliche Redaktion

Silvia Wilkes, M. A.

Bildnachweis

Titel: www.istockphoto.com

Layout und Druck

NEUWERK – Agentur für Design und

Kommunikation, Hamburg

mediadruckwerk Gruppe GmbH,

Hamburg

Mein Labor

Aus der Redaktion

Silvia Wilkes, M. A.,

Leiterin Corporate

Design / Public Relations

Wir hoffen, Ihnen nicht zu viel

versprochen zu haben, und Sie auch

in unserer ersten Ausgabe in 2011

interessante Beiträge, Tipps und

Hinweise entdecken konnten.

In der nächsten Ausgabe stellen wir

Ihnen die neuen Gesichter unseres

Gynäkologen-Teams vor: Frau Dr. med.

Jana Bornträger und Frau Dr. med.

Mandana Motamedi.

Ein Schwerpunkt wird – so viel

können wir jetzt schon verraten – die

Rheumatologie sein.

Im Rahmen unserer Serie „Standorte stellen sich vor“ berichten

wir ausführlich über das Endokrinologikum Hannover.

Gerne nehmen wir Ihre Anregungen und Wünsche auf.

Schreiben Sie uns, welche Themen Sie interessieren.

Per E-Mail: redaktion@endokrinologikum.com oder rufen Sie

uns an unter Telefon 040-33 44 11 – 9912.

Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe ist der 21. April 2011.

Ihre Redaktion

Silvia Wilkes

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