0 61 52 - 5 44 93 oder: 01 72 - Das WIR-Magazin im Gerauer Land

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Michael Schleidt, der

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unter 06152-51163 oder per e-Mail unter

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Sie bitte per e-Mail oder per Post in die:

Claudiusstraße 27, 64521 Groß-Gerau.

Impressum

Wir. Das Monatsmagazin im Gerauer Land:

Informationen aus Kultur, Politik, Gewerbe und

Vereins leben. Erscheint für alle Haushalte in Groß-

Gerau, Berkach, Dornheim, Waller städten, Büttelborn,

Klein-Gerau, Worfelden, Trebur, Nauheim

und Riedstadt-Wolfskehlen.

Herausgeber: Michael Schleidt, W. Chr. Schmitt

Verlag: Michael Schleidt Medienverlag,

Claudiusstraße 27, 64521 Groß-Gerau.

Gesamtauflage: 25.000 Exemplare

Redaktion & Konzeption:

W. Christian Schmitt, Tel.: 06152-806124,

wcschmitt@wir-in-gg.de

c/o. Schmitt‘s Redaktionsstube,

Mörfelder Straße 1a, 64521 Groß-Gerau

Layoutsatz, Produktion und Vertrieb:

Werbewerk M. Schleidt, Claudiusstraße 27,

64521 Groß-Gerau, Tel.: 06152-51163

Anzeigen: (anzeigen@wir-in-gg.de)

Guiseppina Contino: 0151-58964877,

Kerstin Leicht: 0171-4462450 und 06152-51163

Mitarbeit: Tina Jung, Kerstin Leicht, E. Menger

Fotos: Tina Jung, W. Chr. Schmitt, Privat,

Landratsamt, Gem. Büttelborn, Wir- Archiv,

Hans Welzenbach, Michael Schleidt

Internet: www.wir-in-gg.de

Die nächste Ausgabe erscheint am 10.12.2011

Anzeigenschluß: 01.12.2011,

Redaktionsschluß: 25.11.2011 (per e-Mail)

Nachdruck von Text und Anzeigen, auch auszugsweise,

nur mit schriftlicher Genehmigung der

Herausgeber.

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W. Christian Schmitt ist der für

Redaktion und Konzeption zuständige

Herausgeber des Wir-Magazins.

e-Mail: wcschmitt@wir-in-gg.de

Wir haben nicht die Absicht, mit den Gelben Seiten in Konkurrenz zu treten.

Auch wenn uns Leser bestätigen, dass sie das WIR-Magazin zunehmend als

Branchenbuch nutzen. Wie das, mögen einige sich fragen? Ganz einfach:

Weil wir im redaktionellen wie im Anzeigenteil einen seriösen Überblick über all das

bieten, was es in unserer Region, im Gerauer Land, an Wichtigem wie Beachtenswertem

anzuzeigen gibt.

Ganz gleich, um welche Bereiche es auch geht: Ob Beruf und Arbeit, Computer und

IT, Gastronomie, Fachhandel, Gesundheit und Medizin, Handwerk, Hausbau und Architektur,

Hobby und Sport, Industrie und Technik, Kfz und Auto, Kunst und Kultur,

Leben und Familie, Nahrungs- und Genussmittel, Reise und Touristik, Städte und Gemeinden

usw. Unsere Leser finden in unserem Magazin allmonatlich die Informationen,

die sie anderswo in dieser kompakten Form nicht finden. Wir produzieren Ausgaben

mit mittlerweile bis zu 140 Anzeigen, die darüber Auskunft geben, wen oder was

es alles unmittelbar vor Ort gibt: Bäcker, Metzger, Friseure, Installateure, Boutiquen,

Autohäuser, Geldinstitute, Versicherungsagenturen, Immobilienmakler, Möbelhäuser,

Brillengeschäfte, Apotheken, Kosmetikinstitute, Fitnessstudios, Dessousläden, Fahrschulen,

Restaurants, Juweliere, Wellnesszentren, Reisebüros, Küchen- oder Bäderspezialisten,

Reformhäuser, Schmuckläden usw. Zudem finden unsere Leser im redaktionellen

Teil jeder Ausgabe eine Fülle von Branchen-Informationen, geschrieben von

ausgewiesenen Kennern ihres Fachs: von Rechtsanwälten, Ärzten, Architekten, Unternehmenssprechern,

Politikern, Heimatkundlern, Floristinnen, Vorstandsvorsitzenden

und Geschäftsführern sowie Vereins- oder Verbandsfunktionären. Bei all unseren Bemühungen

denken wir stets daran, unseren WIR-Lesern Interessantes wie Nutzbringendes

anzubieten. Auch diesmal wünsche ich Ihnen eine angenehme WIR-Lektüre.

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Worüber die Leute reden

Von Mallorca, Fanclubs

und dem WIR-Beirat

Von W. Christian Schmitt, wcschmitt@wir-in-gg.de

Erfolgreiche Auftaktsitzung des WIR-Beirats. So hatten wir uns

das erhofft – viele Anregungen, ein konstruktiver Meinungsaustausch

sowie eine Standortbestimmung des WIR-Magazins aus

Sicht von Meinungsbildnern aus unserem Verbreitungsgebiet. Was

können wir in Zukunft verstärkt füreinander tun, um die Kreisstadt

und die Anrainergemeinden noch mehr als bisher ins Blickfeld

unserer Leser in 25.000 Haushalten im Gerauer Land zu rücken?

Wie lässt sich das WIR-Magazin als flächendeckende Info-

Plattform von den Kommunen noch mehr nutzen? Claudia Weller

(Büttelborn), Jürgen Arnold (Trebur) und Adil Papak vom Ausländerbeirat

in Groß-Gerau mussten kurzfristig ihre Teilnahme auf die

nächste gemeinsame Sitzung im Frühjahr 2012 verschieben. Aber

die im Stadtmuseum versammelte WIR-Beiratsrunde mit (v.l.)

Michael Lämmermann (Vorsitzender Gewerbeverein Groß-Gerau),

Heidi Förster (ev. Dekanat), die beiden WIR-Herausgeber Michael

Schleidt und W. Christian Schmitt sowie Hedi Kirst (Nauheim),

Rainer Fröhlich (Riedstadt) und der kreisstädtische Kulturdezernent

Bernd Landau erarbeitete einen ersten Maßnahmenkatalog,

den wir bis zur nächsten Zusammenkunft umsetzen wollen.

4 WIR-Magazin 191 November 2011

Ilse Hoger legt Naturkunstwerke-Kalender vor. Die in Klein-

Gerau ansässige Künstlerin, die u.a. mit Landart-Projekten

in Erscheinung getreten ist (zuletzt beim Worfelder Künstler-

Picknick), hat von ihren Werken einen „Kalender 2012“ gestaltet,

den es bei der Buchhandlung Calliebe in Groß-Gerau und

in Hogers Atelier, in Klein-Gerau, Albrecht-Dürer-Str. 14 (Tel.

06152-40903, ilse.hoger@gmx.de) gibt; Preis: Euro 19,80.

Meinhard Semmler mit neuem

Suchbild. Wir haben es zur festen

Einrichtung werden lassen, dem

Vorsitzenden des Dornheimer

Heimat- und Geschichtsverein an

dieser Stelle Platz für seine Anliegen

einzuräumen. Er schreibt uns:

„Für die nächste Ausgabe des Wir-

Magazins schlage ich ein Bild mit

Bezug zum Volkstrauertag vor und

frage: Wer kann etwas über den

Entstehungszusammenhang dieses

Fotos berichten bzw. den situativen

Kontext erläutern? In welchem Jahr

wurde die Aufnahme gemacht?

Welche weiteren Hintergrundinformationen

kann ich zu dem Bild geben? Welche Aussage kann

es zum Thema Krieg machen? Wie wirkt es auf mich?“ Semmlers

e-Mail-Adresse: 160444@gmx.de

Mit ihrem Gedicht „68er“ startete vor fast zehn Jahren unsere

WIR-Lyrik-Ecke. Und in unserer Ausgabe Nr. 189 haben

wir vermeldet, dass sie von Groß-Gerau nach Hochheim umgezogen

sei. Doch jetzt hat sich eine „total entspannte Dagmar

Adamski“ von ihrem neuen Hauptwohnsitz gemeldet und

WIR-Ticker … Wo zeigt Altbürgermeister Kinkel demnächst seine Ikonen-Sammlung? … WIR-Ticker … Wo zeigt Altbürgermeister Kinkel demnächst seine Ikonen-


Demnächst in WIR:

Für die Dezember-Ausgabe ist u.a. vorgesehen:

die WIR-Jahresumfrage „Was erwarten Sie von 2012?“

schreibt ergänzend, dass sie ihr Inseldasein als zweite Heimat

beibehalten möchte: „MALLOCA bleibt! Und das ist der Grund:

Mittagsruhe auf der Plaza von Sóller. Die Bäume spenden fette

Schatten. Im Schattenlosen sind weiße Schirme aufgespannt,

der Brunnen plätschert leise. Teenager sitzen eisschleckend

auf der steinernen Balustrade. Kleinkinder krabbeln die flachen

Stufen zum Brunnen herauf. Ein welkes Platanenblatt tänzelt

langsam auf den Tisch herunter und fällt dann doch zwischen

den Stühlen auf den Boden zu den anderen verwelkten Blättern.

Es herrscht mittägliche Ruhe. In den Kinderwagen schlafen

die Kleinkinder, die Eltern sind entspannt. Touristen lesen

Zeitungen, trinken Kaffee, er heißt hier „Cortado“. Eine Frau

hat ihren Kopf auf den Arm gestützt und schreibt Ansichtskarten.

Sie lächelt beim Schreiben. Es ist warm, alles atmet

Ruhe.“ Dagmar Adamski ist auch bei facebook zu finden.

Pop-Duo Nicefield weiter auf Schlager-Hitkurs.

Nicht nur, dass die beiden

Kreisstädter Susanna und Andreas

Schönfeld mit ihrer neuesten CD „Meine

Liebe schenk ich Dir“ die Chance

haben, ihren Fankreis zu erweitern, für

den 16. März 2012 laden sie schon

jetzt zum 2. Nicefield-Fanclubtreffen

sowie zur Schlagerparty mit insgesamt

zehn Künstlern ins Dorfgemeinschaftshaus

nach Berkach ein.

WIR-Video-Clip im Nov.:

Diesmal empfehlen wir einen

Blick in die Büttelborner Ausstellung

„Irani“ von Zoya Sadri und

Lilly Simon unter www.gg-filmportrait.de

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November 2011 WIR-Magazin 191 5


Nachgefragt (182)

Theater

ist für mich

ein Ort

der Freiheit

Christian Suhr, in Goddelau geboren, hat sich mit der BüchnerBühne

in Riedstadt-Leeheim einen Traum erfüllt. Das WIR-Magazin hat ihn

am Rande einer Probe getroffen und befragt.

Herr Suhr, neben unser aller

Träume gibt es jeden Tag die

Wirklichkeit. Wie sieht denn der

Alltag bei der BüchnerBühne aus?

Wen alles haben Sie schon mit

Ihrem Programm erreicht? Wer

könnte, sollte, müsste Sie noch

unterstützen? Was planen Sie für

die kommende Zeit, in der nicht

nur hier im Kreis Büchner ein

Thema sein wird – mit vielfältigen

Erinnerungen an seinen Geburts-

wie Todestag?

Christian Suhr: Unser Alltag besteht

derzeit im Wesentlichen

darin, mit wenigen Kräften ein

möglichst breitgefächertes Kulturangebot

zu realisieren. Seit

der Theatereröffnung im Mai haben

wir 52 Veranstaltungen mit

über 2.000 Zuschauern durchgeführt

– insofern sind wir dankbar

und glücklich über einen guten

Start. Auch nehmen immer mehr

Menschen aus der Region unsere

Angebote wahr. Wir haben mitt-

6 WIR-Magazin 191 November 2011

lerweile regelmäßig Gäste aus

Frankfurt, Mainz, Wiesbaden

und Darmstadt – perspektivisch

ist das für uns natürlich von großer

Bedeutung. Denn wenn wir

unsere Bühne als Kulturstandort

in der Region etablieren wollen,

wird das ohne weitere Partner

und Förderer nicht gehen – und

diesen müssen wir nachweisen,

dass unsere Arbeit auch außerhalb

Riedstadts von Interesse

ist und angenommen wird. Für

die bevorstehenden Büchner-

Gedenkjahre planen wir in Kooperation

mit dem Kulturbüro

des Kreises vier Projekte, die sich

mit unserem Namensgeber auseinandersetzen:

Unter dem Titel

„Wenn es Rosen sind, werden

sie blühen“ hat am 24.2.2012 die

Dramatisierung eines Büchner-

Romans von Kasimir Edschmid

seine Uraufführungspremiere.

Erzählt wird hier der tragisch

gescheiterte Anlauf zu einer radikalen

Erneuerung Deutsch-

lands im absolutistischen Polizeistaat

Hessen. In der Gegenüberstellung

des Dichters und

Mediziners Georg Büchner und

dem protestantischen Theologen

Ludwig Weidig wollen wir

zeigen, dass Deutschland eine

wirkliche Widerstandstradition

mutiger Einzelgänger hat.

Desweiteren wird es ein Musikprojekt

auf Basis von Georg

Büchners Erzählung „Lenz“ mit

dem Jugendclub der Büchner-

Bühne und Musikern aus der

Region geben. Unter dem Titel

„So lebte er hin … Ein Abgesang

auf die Jugend“ gehen wir der

Frage nach, was Menschen aus

der Mitte der Gesellschaft in den

Untergang treibt.

Das allein klingt schon abendfüllend,

aber ich gehe einmal davon

aus, dass dies noch nicht alles ist.

Christian Suhr: Ein zweites Projekt,

das sich an junge Menschen

wendet, werden wir Schulen

in Kreis und Region anbieten:

„Georg Büchner: Ein Fremder

daheim“. Warum verlassen

Menschen ihre Heimat? Georg

Büchners Leben bietet Kindern

und Jugendlichen unseres Erachtens

reichliche Anschauung

zum Thema Migration und Exil.

Für 2013 planen wir in Zusammenarbeit

mit der Villa Büchner

in Pfungstadt eine weitere

Uraufführung, die sich mit

dem Verhältnis der Geschwister

Büchner zu ihrem früh verstorbenen

Bruder beschäftigt:

„Die Wunde Georg – Ein Toter

spricht mit seiner Familie“. Zu

Georg Büchners Geburtstag

im Oktober 2013 schließlich

zeigen wir als deutsch-französisch-polnische

Kooperation im

Büchnersaal des Landratsamtes

das Stück „Freiheit! Gleichheit!

Brüderlichkeit!“ – eine Erinnerung

an Europa. Auf Basis des

Dramas „Dantons Tod“ über die

Französische Revolution, der

Wiege des europäischen Freiheitsgedankens,

stellen wir mit

Büchner die Frage, wieviel diese

Losungsworte im heutigen Europa

noch bedeuten.

Wie stehen Sie eigentlich zu solcherlei

Büchner-Kult? Zu einem

Frühverstorbenen, der aufgrund

seiner politischen Aussagen heute


mit Sicherheit zumindest überwacht

werden würde?

Christian Suhr: Mit der Überwachung

hätten Sie sicherlich recht.

Auch ein paar „falsche Freunde“

werden sich womöglich mit diesem

Dichter schmücken. Doch

allein die Tatsache, dass sich

eine breitere Öffentlichkeit für

eine Weile mit den unbequemen

Fragen Georg Büchners beschäftigen

wird, ist erfreulich.

Politiker vereinnahmen Georg

Büchner wie selbstverständlich

als einen Vorkämpfer für mehr

gesellschaftliche Gerechtigkeit

oder wie immer man das nennen

mag. Wie sicher kann man sein,

dass diese Volksvertreter das

wenige, das Büchner hinterlassen

hat, auch gelesen und verstanden

haben? Denn es reicht ja wohl

kaum, einzig den Satz „Friede

den Hütten, Krieg den Palästen“

zu zitieren? Aber auch Literaturkritiker

sind bei Georg Büchner

rasch immer wieder mit Lobeshymnen

zur Stelle – und machen

sich kaum klar, dass dieser Dichter

heute sicher keine Chance

hätte, den nach ihm benannten

hochdotierten und immer noch

angesehensten Bücherpreis zu

erhalten. Wie würden Sie als

Regisseur Georg Büchner, dessen

wenige Stücke Sie ebenfalls inszenieren,

zum Beispiel Schülern

einer gymnasialen Oberstufe erklären/nahezubringen

versuchen?

Christian Suhr: Siehe unser Schulprojekt:

Georg Büchner war „ein

Fremder daheim“ – jemand,

der für seine Überzeugungen,

die mit der herrschenden Meinungsmacht

kollidierten, Kar-

bei Christian Suhr

riere und Leben riskierte. Der

Büchner-Preisträger Paul Celan

hat ihn 1960 in seiner Dankesrede

einmal den „Dichter der Kreatur“

genannt. In Büchners Werk

ist die bedingungslose Liebe zur

Kreatur (mit all ihren sozialen

und psychischen Abgründen)

tatsächlich die einzige Kraft gegen

die tödliche Leere.

Wir haben eingangs schon kurz

darüber gesprochen, dass Theater

nicht Wirklichkeit ersetzen kann.

Andererseits scheint Theater, das

„nur unterhalten“ will, bei vielen

Regisseuren eher verpönt. Was

fasziniert Sie so sehr am Theater,

das Sie sowohl als Schauspieler

wie auch als Regisseur erleben

und mitgestalten?

Christian Suhr: Theater ist für

mich ein Ort der „Freiheit“. Freiheit

der Gedanken und Gefühle.

Ein Ort der Begegnung. Der gemeinsamen

Zeitreisen in die Zukunft

und Vergangenheit. Die

Theaterbühne war in unserem

Kulturkreis ja zunächst eine soziale

Errungenschaft, entsprungen

aus materieller Not oder ideeller

Unterdrückung – also kein

Luxus für die Oberschicht, sondern

ein „Marktplatz“ der kleinen

Leute. So wurde das Theater

über die Jahrhunderte immer

wieder zu einer Art Labor für soziale

Phantasien. Zu dieser Tradition

versuche ich durch meine

Arbeit etwas beizutragen. Oder

wie Bertolt Brecht in seinem Sonett

Nr. 19 schrieb: „Ich sage ICH

– und könnt auch sagen WIR“.

Gesprächspartner:

W. Christian Schmitt.

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November 2011 WIR-Magazin 191 7


Essay (13)

Tabus und die

Meinungsfreiheit

Es gibt in jeder Gesellschaft Tabu-Themen,

das heißt Themen,

die man nicht ansprechen sollte,

ohne Kon sequenzen befürchten

zu müssen. Heute bringt man

wegen solcher Themen – zumindest

in unseren Breiten – niemanden

auf den Scheiterhaufen.

Aber die Menschen, die sich in

der Mehrheit sehen, geben ihm

auch hier zu verstehen, dass

das, was er gesagt hat, peinlich

und dumm ist, darüber hinaus

nicht hilfreich war. Das kann bis

zu gesellschaftlichen Ausgrenzungen

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Ich werde in diesem Artikel keine Beispiele

nennen – Sie alle haben Themen

vor ihrem inneren Auge, von denen Sie

denken: Na, da sage ich lieber nichts zu -

obgleich Sie die Menschen bewundern, die

den Mut haben, doch das jeweilige Thema

anzusprechen.

Das Wort „Tabu“ kommt aus Polynesien

– und bedeutete, dass man bestimmte Dinge

nicht sagen und tun durfte, um nicht den

Zorn der Götter und ihrer menschlichen

Vertreter auf sich zu laden. Wie alles, wurde

bei uns auch die Vorstellung säkularisiert.

Das bedeutet: Da man an Götter nicht mehr

glaubt, hat man die Vorstellung verwelt licht.

So erging es zum Beispiel auch der Endzeitvorstellung,

der Apokalypse. Ursprünglich

bedeutete sie, Gott wird den Ungerechtigkeiten

und Gesetzlosigkeiten ein Ende bereiten

und eine neue, gute, gerechte Welt

schaffen. Apokalypse war somit Mahnung

und Trost. Dann löste man sie von Gott,

man hat die Mahnung beibehalten – und

nur der gewaltsame Tod ist im Blick: Wenn

ihr euch nicht besser verhaltet, Müll trennt

und CO 2 vermeidet, dann gibt es Eiszeit,

Hitzetod und Waldsterben – das sagen alle

Wissenschaftler; oder man sagt geschäftsfördernd,

ohne die Verhaltensänderungen

zu betonen und nur die Ängste schürend:

Meteore kommen und legen alles in Schutt

und Asche oder die Prophezeiungen der

Mayas oder die von Nostradamus werden

sich erfüllen. Wenn heute Tabus gebrochen

Dr. Wolfgang Fenske

(Nauheim) ist Pfarrer i.E. und Lehrer

für ev. Religion und Philosophie an der

Prälat-Diehl-Schule in Groß-Gerau;

wolfgangfenske@aol.com

werden, dann strafen nicht mehr die Götter,

sondern nur noch die Menschen. Wie so

mancher unserer Vorfahren schon wusste:

Besser ist es, in die Hand Gottes zu fallen als

in die Hand der Menschen.

Tabus wurden also von Göttern gelöst.

Wie alles Religiöse hat auch das Tabu soziale

Hintergründe. Es soll die Einheit der

Gruppe fördern. Und wenn die Einheit der

Gruppe hergestellt ist, dann kann man besser

miteinander handeln. Das ist für unsere

Vorfahren überlebenswichtig gewesen.

Man wird militärisch schlagkräftiger - auch

tabuisierte Hierarchien fördern das Überleben

von gefährdeten Gruppen. Da kann

dann nicht irgendeiner daherkommen und

sagen: Hallo, Leute, es ist alles ganz anders!

Hallo, Ihr Reichen, gebt den Armen was ab!

Hallo, Ihr Mächtigen, ordnet euch dem Volk

unter! Und wenn einer daherkam und das

machte, dann gab es mächtig Ärger. Die alten

Propheten mussten ihn erleiden, Martin

Luther musste ihn erleiden, Aufklärer, Gandhi

– und viele, viele andere überall auf der

Welt. Tabus haben also ihren Gruppen stabilisierenden

Sinn – sind in unserer offenen

Gesellschaft allerdings eher Relikte aus vor-


aufklärerischer Zeit. Doch warum hält man

heute noch so gerne an solchen Relikten fest?

Ganz einfach: Man muss nicht argumentieren.

Wenn die mächtigen Strömungen

der Gesellschaft sagen: So ist es, wenn sich

Meinungsführer viel Mühe machen, eine

bestimmte Weltsicht durchzusetzen, dann

muss man nicht mehr argumentieren – bzw.:

Wehe dem, der dennoch argumentiert!

Manche Menschen sind dann so mutig und

sagen: Das darf man ja nicht sagen, was ich

jetzt sage. Und dann sagen sie es und finden

Bewunderer, weil sie etwas gesagt haben,

was die Meinungsbeherrscher nicht gesagt

haben wollten. Mit der Zahl der Bewunderer

wächst auch die Zahl der Angreifer.

Und das Spielchen beginnt, wie nicht nur

Kämpfer der 68er wissen. Was ist, was die

Angreifer zuerst sagen? Du sagst, das darf

man nicht sagen? Aber du sagst es ja, also

darf man es auch sagen – und jetzt halte den

Mund, denn das, was du sagst, ist als Problem

altbekannt – nur du bist in dieser Hinsicht

nicht hilfreich. Punkt. Aber die gesellschaftspolitischen

Auseinandersetzungen

bekommen viele Menschen nicht so recht

mit, weil sie sich in den Kreisen bewegen,

in denen man tabulos über diese Themen

spricht – freilich wieder neue Tabus aufgebaut

haben. In einem Fußballfanverein darf

man alles – nur nicht die eigene Mannschaft

beschimpfen (es sei denn, nur ganz kurz,

wenn es wirklich nicht anders geht, oder

wenn alle es aus einer emotionalen Schieflage

tun). Es gibt somit Gruppentabus und

gesellschaftspolitische Tabus.

Dann gibt es auch ortsgebundene Tabus.

So darf man an manchen Orten über Gott

sprechen – an anderen wieder nicht. Oder:

Es wird von einem Pfarrer erwartet, dass

er an bestimmten Orten und zu bestimmten

Anlässen von Gott spricht – aber wehe,

es tut ein Nichtpfarrer oder der Pfarrer

tut es zu einem anderen Anlass. Und hier

mischt sich schon das, was man mit „das

tut man aber nicht“ bezeichnen kann, ein:

An einem FKK-Strand liegen und springen

alle in fröhlicher Freiheit, so wie Gott

sie erschaffen hat, und wehe, ein Angezogener

legt sich dazwischen – und umgekehrt:

Wehe, sie rennen unbekleidet durch

die Stadt – es sei denn, es handelt sich um

ein vorher angemeldetes Event. Das heißt,

es gibt auch Tabus, die nicht Meinungen im

Blick haben, sondern die eingebürgerten

Sitten beschützen sollen. Aber das wäre ein

anderes Thema.

Zurück zu den Tabus: Tabus betreffen

eher Meinungen und die daraus folgenden

Verhaltensweisen, während „das tut man

aber nicht“ konkrete Verhaltensweisen im

Blick hat. Nun schützt aber unser Grundgesetz

die Meinungsfreiheit, die anderen

möglichst nicht die Würde nimmt. Aber

darf somit auch jeder sagen, was er meint?

Ja, natürlich. Nur muss er auch in unseren

Breiten bei manchen Aussagen die möglicherweise

ungemütlichen Konsequenzen

berücksichtigen. Bei welchen? Die Tabu-

Themen, liebe Leserinnen und Leser, müssen

Sie selbst herausfinden, wenn Sie diese

denn nicht schon kennen.

Übrigens ein Tipp für die Linken und

Rechten, die Gläubigen und Nichtgläubigen,

die Gleichgültigen und Tausendsassas,

die Fortschrittlichen und Konservativen:

Unsere Gesellschaft lebt von den

Mutigen, den Menschen, die fröhlich und

gelassen sagen, was sie denken. Je mehr es

nicht wagen, desto leichteres Spiel haben

die Andersdenkenden. Und: Es wäre schön,

wenn wir gelassener mit Andersdenkenden

umgehen würden – das entspräche dem

Geist unseres Grundgesetzes. www.wir-in-gg.de


Trebur extra (1)

Die spannende

Geschichte

der Canossa-Gang

Die Idee für eine Gruppierung

wie die „Mir Trewwerer“

wurde noch während

des aktiven Berufslebens von

Alfred Kunert und Norbert Becker

geboren. Im März 2006 war

es dann soweit, dass beide mit

ihren Vorstellungen an die Öffentlichkeit

gingen. Anlässlich

der Präsentation unseres Vorhabens

war es wichtig, unsere

Ziele und Beweggründe klar zu

definieren.

Wir haben dies damals so

ausgedrückt: Die Zukunft, mit

dem Wissen um die demografische

Entwicklung in Deutschland,

sowie die generelle Situation

auf dem Arbeitsmarkt (Arbeitslosigkeit,

Frühverrentung,

Vorruhestand etc.) erfordern

gemeinsame Reaktionen von

Betroffenen und Kommunen,

um den Menschen vor allem im

sozialen Gemeinsinn Unterstützung

und Halt zu geben. Durch

Verbesserung der Kommunikation

der betroffenen Menschen,

durch gemeinsame Aktivitäten

und Pflege von Tradition und

Brauchtum kann eine Verbesserung

der Situation und damit

eine Steigerung des Selbstwertgefühls

und Gemeinschaftsdenkens

erreicht werden. Es gilt

100%

Erfolgsquote

bei der BIKE-TO-BIKE-

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Qualität durch Erfahrung

Infos unter:

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Theorie

10 WIR-Magazin 191 November 2011

die kostbaren Ressourcen der

älteren Generation – Erfahrung,

Wissen und Zeit – effektiver zu

nutzen.

Wer mitwirken sollte: Frauen

und Männer im Vorruhestand,

Rentner, Arbeitslose etc., denen

zu Hause „die Decke auf den

Kopf fällt“; Frauen und Männer,

die ihre Fähigkeiten in den

Dienst anderer stellen wollen;

alle, die in ihrer nachberuflichen

und nachfamiliären Lebensphase

eine aktive Lebensgestaltung

anstreben.

Was wir wollen: Menschen

zusammenführen, Bekanntschaften

und Freundschaften

schließen, über die Kommunikation

gemeinnützige Projekte

planen und durchführen;

Förderung von Tradition und

Brauchtum durch gemeinsame

Aktionen oder auch kulturelle

Veranstaltungen; unsere Erfahrungen

weitergeben z.B. durch

Aktionen in Schulen und Kindergärten.

Nach den ersten Projekten

- Gestaltung des Diakoniegartens

in Groß-Gerau, Aufbau der

Holzpumpe an der Mädchenschule

in Trebur - haben die zwei

Gründer schnell gemerkt, dass

sie Verstärkung brauchen, um

die vielen angedachten Projekte

auch durchführen zu können.

Anlaufstelle war anfänglich

ein Raum der Bücherei im Alten

Rathaus, in dem man sich mittwochvormittags

um 10.00 Uhr

traf. Die Projektideen, der schon

nach einem Jahr auf zwölf Personen

angewachsenen Gruppe,

waren aber so vielfältig, dass

bald der Donnerstagvormittag

als Einsatztag hinzukam. Es war

dann dem glücklichen Umstand

zu verdanken, dass die VHS

ihren Raum im Alten Rathaus

aufgab, und wir diesen übernehmen

konnten. Der den älteren

Treburern bekannte frühere

Rechnerraum der Gemeinde ist

für die „Mir Trewwerer“ geradezu

ideal, kann man doch im alten

Tresor den selbstgebrannten

Schnaps sicher verwahren.

Eine Rangordnung, also z.B.

einen Boss, gibt es bei den „Mir

Trewwerern“ nicht. Derjenige,

der seine Idee als Projekt umgesetzt

sehen will, wird sofort zum

Projektleiter ernannt. Trotzdem

gehen uns die Ideen nicht aus.

Einzig einen Frauenbeauftragten

leistet sich die Gruppe, weil

dafür ein Mann mit besonderem

diplomatischen Geschick

und besten Umgangsformen gebraucht

wird.

Mittlerweile besteht die

Gruppierung aus einer Frau und

16 Männern. Nach dem Zeitpunkt

ihrer Zugehörigkeit sind

dies: Alfred Kunert, Norbert Becker,

Wolfgang Didzoleit, Peter

Zehnder, Elke und Hans Ruhland,

Hans-Georg Claus, Hermann

Studener, Herbert Voll,

Heinz Ewald, Erich Riedel, Wolf-

hard Wirth, Jürgen Roos, Erwin

Seitz, Horst Bartsch, Fritz Roth

und Gerhard Grammes. Wer

die Namen aufmerksam liest,

kann feststellen, dass außer dem

Kornsand und der Hessenaue

alle anderen Treburer Ortsteile

stark vertreten sind.

Sechs Jahre „Mir Trewwerer“

haben deutliche Spuren in

allen Ortsteilen hinterlassen.

Hier der Versuch einer kurzen

Zusammenfassung der bisher

durchgeführten Projekte: Alter

Rathausbrunnen restauriert, Restaurierung

der Schwarzbach-

Hochwasserpumpe, Bänke in

allen Ortsteilen renoviert und

neue Bänke aufgestellt, Brückengeländer

am Schwarzbach

gestrichen und Pflasterniveau

ausgeglichen, aus alten Ackerwalzen

werden „Zwillinge“,

die an der Grünanlage feierlich

aufgestellt werden, Fußweg

Eisdiele-Schwarzbach beispielhaft

in Höhe des Mozartheimes

durch Abriss des alten Zaunes

verschönert, Keller im Alten

Rathaus in ca. 1.500 Arbeitsstunden

restauriert und historische

Funde gesichert und ausgestellt,

Baumfällaktionen an der

Fahrschule Oliver Stähler

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Erleben

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Norbert Becker

ist Gründungsmitglied der

Gruppe „Mir Trewwerer“;

becker-trebur@t-online.de

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Laurentius- und Lutherkirche,

Sicht vom Schwarzbachdamm

auf die Laurentiuskirche durch

Zurückschneiden der Weiden

ermöglicht, durch mehrmaligen

Rückschnitt, historische Mauer

der Laurentiuskirche vom Efeu

befreit, Dach des Gartenhauses

am Behindertenheim Sandkaute

erneuert, Gänsepfad Geinsheim:

Neue Dächer auf Schautafeln

installiert, Keller Altenwohnheim

in Vorbereitung auf „Cafe

Wunderbar“ entrümpelt, bei

Aktion „Sauberes Hessen“ aktiv

mitgewirkt, Pflege einer Streuobstwiese

und dadurch ein Kelterfest

am Alten Rathaus und

die Versorgung der Sponsoren

mit Obstbrand sichergestellt,

„Blumenhose(n)“ auf die Bank

an der Schwarzbachbrücke platziert.

Ferner: im Museum Hochregale

aufgebaut, Garten gerodet,

Hühnerstall abgerissen, alte

Gartenmauer durch Holzzaun

ersetzt, Gartenweg als Zugang

zum Museum vom Burggraben

angelegt, Zwischendecke in

Scheune verlegt, Fußboden in

Scheune gepflastert, Unterstützung

beim Errichten einer Werkstatt,

Schleppdachfundamente

ausgehoben und betoniert, Dach

eingedeckt, Regenrinne installiert,

Rückwand Schleppdach

angelegt, Pfalzausstellung durch

Anfertigung eines Duplikates

des Karlsthrones unterstützt,

Fränkisches Grab und Grenzsteine

neu aufgestellt.

Bei all diesen Aktionen hatten

wir viel Spaß bei der Arbeit,

und es wurde oft herzhaft gelacht.

Legendär sind die Fahrradausflüge

der Gruppe nach

Nierstein. Hier darf allerdings

das Schweigegelübte nicht gebrochen

werden.

Nicht unerwähnt: Die Vielzahl

der Arbeiten ist natürlich

nur durch tatkräftige Unterstützung

der Treburer Gemeinde

und Sponsoren möglich. Gefreut

haben wir uns über die Bürgerehrung

und über die spontan

ausgegebenen Frühstücke der

Treburer Bürger.

Was wir gerne in Angriff

nehmen würden: Neugestaltung

der Grünanlage vor der Turnhalle

nach Erstellung eines Konzeptes,

das im Wettbewerb erstellt

und prämiert werden kann;

Fußweg Eisdiele-Schwarzbach

komplett von angrenzendem

Rote Erde Zaun befreien; Aufstellung

einer selbst gefertigten

Sitzgruppe an der Tuchbleiche;

Mitgestaltung bei Anlegung des

Lindenhaines auf dem ehemaligen

Standort der St. Alban Kirche

– undundundundund.

WIR-Vorschau

Die Berichterstattung über die ehrenamtliche Tätigkeit der Gruppe

„Mir Trewwerer“, die sich selbst auch als „Canossa-Gang“ bezeichnet,

setzen wir fort mit der Serie „Ich mache mit, weil…“, in der

Mitglieder über ihre ganz persönliche Motivation berichten.

In unserer Dezember-Ausgabe veröffentlichen wir

das „Mir Trewwerer“-Gruppenbild.

Das Neueste von den Erfindern der grifflosen Küche.

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Nauheim extra (2)

Unser

Museum wird

neugestaltet

Seit den 90er Jahren ist

die Dauerausstellung

im Erdgeschoss des

Heimatmuseums Nauheim

nicht mehr wesentlich umgestaltet

worden. Es wurden

einige Exponate hinzugefügt,

andere wurden im

Hintergrund platziert. Immer

wieder wurde angeregt,

doch die Dauerausstellung

umzugestalten, um auch

wieder das Interesse der

Bürgerinnen und Bürger zu

wecken und sie zum Besuch

des Museums anzuregen.

Nun haben sich Mitglieder

des Vorstands aufgerafft, eine Neuausrichtung

vorzunehmen, verbunden mit

einer Renovierung der Ausstellungsräume.

Das Museum ist deshalb bis zum 20. Mai

2012 geschlossen. An diesem Tag findet der

„Internationale Museumstag“ (wie jedes

Jahr) statt und gleichzeitig soll auch das

25jährige Bestehen des Museums begangen

werden. Dazu wird eine Broschüre herausgegeben,

die einen Rückblick über diese

Zeit geben und reich bebildert sein soll.

Übrigens, das Motto zum Internationalen

Museumstag 2012 lautet passend zur Nauheimer

Aktion „Welt im Wandel? - Museen

im Wandel?“

Hans Joachim Brugger ist

Vorstandsmitglied beim Heimat-

und Museumsverein

Nauheim; hjbrugger@t-online.de

Unser Foto zeigt Peter Großmann beim Anlegen sowie

Lothar Walbrecht und Helmut Riedl beim Ausräumen

im Heimatmuseum.

Die Neugestaltung umfasst

Ausstellungsflächen

für Nauheimer Handwerk

und Vereine. Es werden

vorhandene Exponate umgesetzt

und vieles neu arrangiert.

Eine Fläche ist dem

Thema „Nauheim ab 1945“

und den Flüchtlingen, Heimatvertriebenen,

aber auch

den Neubürgern gewidmet.

Die ehemaligen Heimatorte

im Egerland, Graslitz und

Schönbach werden beispielhaft

herausgestellt. Besonders

wird die Geschichte

der Nauheimer Musikinstrumenten-Industrie

hervorgehoben, und

entsprechende Musikinstrumente werden

aufgestellt.

Ein wichtiges Ziel der Aktion ist die derzeitige

Dichte von Exponaten aufzulockern

nach dem Grundsatz „Weniger ist mehr“.

Dazu werden die Erläuterungen zu den einzelnen

Objekten umfangreicher dargestellt.

Vor kurzem haben Mitglieder des Vereins,

die sich in der „Remisenmannschaft“

zusammengeschlossen haben, mit dem

Ausräumen und mit den Malerarbeiten begonnen,

die bis zum Erscheinen dieses Beitrags

abgeschlossen sein sollen.


aus dem Landtag (20)

Lasst uns

wenigstens

ruhig schlafen

Die Inbetriebnahme

der neuen Landebahn

Nordwest des Frankfurter

Flughafens war kein

guter Tag für unsere Region.

Ich jedenfalls empfand

diesen Freitag als Tag der

Trauer, der Anlass zu großer

Sorge bot. Denn mit der neuen

Bahn hat der Flughafen

endgültig die Grenzen seines

Wachstums überschritten.

Die nun mögliche Kapazitätssteigerung

wird die

Fluglärmbelastung unserer

Heimat ins schier Unerträgliche

anwachsen lassen. Ge-

Ursula Hammann

ist Landtagsabgeordnete

der Grünen;

U.Hammann@ltg.hessen.de

rade auch im Kreis Groß-Gerau werden wir

dadurch enorm an Lebensqualität verlieren.

Dabei stelle ich keineswegs die wirtschaftliche

und arbeitsmarktpolitische

Bedeutung des Flughafens

auch für unseren Landkreis

in Frage. Aber SPD, CDU

und FDP in Hessen haben

als Befürworter des Ausbaus

politisch erneut auf ganzer

Linie versagt. Weil sie es wieder nicht vermocht

haben, eine sinnvolle Antwort auf

das Wachstum des Luftverkehrs zu finden,

die allen berechtigten Interessen entsprochen

hätte. Einseitig haben sie wie schon

Ein Lichtblick ist

dagegen das

Nachtflugverbot

beim Bau der Startbahn-West den Interessen

der Luftfahrtindustrie auch diesmal alles

andere geopfert.

Und die schwarz-gelbe Landesregierung

hat uns als kühl kalkulierte Zugabe

noch dazu einen Wortbruch von historischer

Dimension serviert: Sie klagt nun

selbst gegen das von ihr lange versprochene

Nachtflugverbot als Ausgleich für die neue

Bahn. Ein Lichtblick ist dagegen das kurz

vor Inbetriebnahme vom

Verwaltungsgerichtshof in

Kassel verhängte Nachtflugverbot,

das bis zur endgültigen

Entscheidung der

Bundesverwaltungsrichter

in Leipzig darüber gelten

soll. Es zeigt, wie wichtig

und richtig es ist, dass vom

Ausbau betroffene Landkreise

und Kommunen

entgegen der vielen Rufe

aus CDU und FDP vor Ort

weiterhin nicht zum Klageverzicht

bereit sind.

Dass Landesregierung,

Fraport und Lufthansa von

dem Urteil aus Kassel kalt erwischt wurden,

zeigt aber leider auch, wie gering man dort

bis heute die berechtigten Forderungen nach

Fluglärmentlastung schätzt. Dabei ist es

längst höchste Zeit, dass die

Landesregierung ihre Klage

gegen das Nachtflugverbot

zurücknimmt. Und dass die

Luftfahrtindustrie ihre Ignoranz

aufgibt und endlich

Lösungen in Angriff nimmt. Lösungen, die

uns wenigstens ruhig schlafen lassen und

die gleichzeitig den Interessen ihrer Beschäftigten

am Frankfurter Flughafen Rechnung

tragen. Das Potenzial dazu hätte sie.

Dachdeckermeisterbetrieb


Zu faul und zu dumm?

Testtag im LOS am 26.11.2011

GROSS-GERAU. Manchen dumm“, sagt Barbara Dexler,

Kindern fällt es scheinbar Leiterin des LOS Groß-Ge-

schwer, sich zu konzentrierau. Ihnen fehlt einfach die

ren. Sie vermeiden das Lesen notwendige Sicherheit im

und verstehen das, was sie Lesen und Schreiben. Doch

lesen, einfach nicht. Ihre rechtzeitig erkannt, kann viel

Schrift ist nicht zu entziffern getan werden, um ihnen zu

und ihre Rechtschreibung helfen.

eine einzige Katastrophe. Am 26.11.11 fndet hierzu im

„Diese Kinder werden mitun- LOS Groß-Gerau, Adolf-Kolter

schnell abgestempelt, ping-Str. 38, ein Testtag statt.

doch sind sie weder faul noch Eltern können die Lese- und

Rechtschreibleistung ihres

Kindes nach vorheriger Anmeldung

unter der Telefonnr.

06152 712902 testen lassen.

Wissenschaftlicher Test sowie

Beratung sind im LOS

kostenlos und die meisten

Kinder absolvieren den etwa

halbstündigen Test gerne.

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zu

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Portrait (11)

Ein klassisches Zitat

war sein Markenzeichen

Von Walter Keber, wkeber@t-online.de

Anlässlich des 175jährigen

Kreisjubiläums

veröffentlichte der

Journalist Walter Keber,

der von 1970 bis

2006 als Redakteur

und Korrespondent für

die „Frankfurter Rundschau“

in Wort und

Bild über den Kreis

Groß-Gerau berichtet

hat, eine Sammlung

von 123 Porträts. Das

Buch ist mit Unterstützung

der Kreissparkasse

Groß-Gerau

unter dem Titel „Gesichter

& Geschichten

aus dem Kreis Groß-

Gerau“ im Welzenbach

Verlag, Groß-Gerau,

erschienen (263

Seiten, 19,80 Euro)

und im Buchhandel

sowie den Sparkassen-Geschäftsstellen

erhältlich.

Zur Person

Wenn es unter den Kommunalpolitikern

im Kreis Groß-Gerau in der

Nachkriegszeit so etwas wie einen

Prototypen für Bürgernähe gegeben hat,

dann ist Gerhard Hasenzahl, der letzte Bürgermeister

des selbstständigen Dornheim

und spätere Erste Stadtrat von Groß-Gerau,

ganz sicherlich einer, der hierzu in der Endauswahl

steht. Denn der am 24. Nov. 2004

Verstorbene war nicht nur ein Vollblutpolitiker,

sondern auch einer, der immer ein

offenes Ohr für die Bürger hatte – und das,

auch wenn es um unbequeme Themen ging.

Und zumindest ein viele Dornheimer

maßlos aufregendes Thema fiel just in seine

Amtszeit: Die zum 1. Januar 1977 von oben

angeordnete Eingemeindung Dornheims

nach Groß-Gerau. Dass dies am Ende doch

relativ reibungslos über die Bühne ging,

die Interessen Dornheims eben nicht untergemangelt

wurden und beispielsweise

damals auch die in beiden Orten traditionelle

Regierungspartei SPD nicht total vom

Bürgerzorn abgestraft wurde, das war mit

ein wesentliches Verdienst von Gerhard

Hasenzahl. Manchmal liebevoll als Gouverneur

von Dornheim apostrophiert, war Hasenzahl

für viele der Dornheimer schlechthin.

Dabei war er zunächst in Biebesheim

am 19. November 1936 in der Familie eines

Malermeisters zur Welt gekommen.

Dort wuchs er auf, besuchte die Volksschule

und später das Gymnasium in

Gernsheim, begann 1955 als Stift bei der

Gemeindeverwaltung Biebesheim. Bienenfleißig

in Fort- und Weiterbildung arbeitete

sich der zielstrebige junge Mann nach oben,

war am Ende Gemeindeoberinspektor und

damit ein ausgewiesener Fachmann fürs

Verwaltungsgeschehen. Darüber hinaus

engagierte sich Gerhard Hasenzahl von

1957 an in der SPD, führte von 1964 bis

Gerhard Hasenzahl, 1936 geboren und aufgewachsen in Biebesheim,

Schulbesuch am Ort und am Gymnasium in Gernsheim; 1955 Verwaltungslehre

bei der Gemeinde Biebesheim und Aufstieg bis zum Gemeindeoberinspektor;

1964 bis 1968 ehrenamtlicher SPD-Gemeindevertreter

und zeitweilig Fraktionsvorsitzender im Biebesheimer Gemeindeparlament;

1970 Bürgermeister im damals noch selbstständigen Dornheim;

1977 zunächst Staatsbeauftragter, nach der Eingemeindung Dornheims

nach Groß-Gerau Wahl zum hauptamtlichen Ersten Stadtrat und Kämmerer

der Kreisstadt; 1983 und 1989 Wiederwahl, 1995 in den Ruhestand

verabschiedet, 2004 gestorben.


1968 als Vorsitzender die sozialdemokratische

Fraktion

in der Gemeindevertretung.

Somit hatte er auch reichlich

Erfahrung im kommunalpolitischen

Geschäft.

Seine Stunde schlug 1970

bei der Bürgermeisterwahl

in Dornheim, nachdem der

Amtsinhaber aus Alters-

und Gesundheitsgründen

nicht mehr antrat. Drei Bewerbungen

lagen für die

Nachfolge auf dem Tisch des

Hauses. Bei einer denkwürdigen

Samstagabendsitzung

im April wurde Gerhard

Hasenzahl einstimmig von

allen 13 Gemeindevertretern Dornheims

gewählt. Nicht nur den Sozialdemokraten,

sondern auch der CDU-Opposition schien

Hasenzahl eindeutig der beste Mann für

die Rathausspitze. Der lenkte fortan die

Geschicke des Gemeinwesens mit viel Fortune,

sowohl bei der Ausweisung neuer

Baugebiete als auch beim Straßenbau und

Realisieren sportlicher Einrichtungen. Vor

allem hatte er auch über den Kirchturm

hinausreichenden politischen Horizont

und Kontakte, was für die Entwicklung des

stark von Landwirtschaft geprägten Ortes

förderlich war.

Doch bald zogen über dem Dorf dunkle

Wolken auf, die Diskussion über Hessens

Verwaltungsreform und vor allem eine gebietliche

Neuordnung auf Gemeindeebene

trieb ihrem Höhepunkt entgegen. Als 1972

das nahe Berkach nach Groß-Gerau eingemeindet

worden war und damit die Kreisstadt

– traditionell am Ort eher etwas misstrauisch

beäugt – bis an die Gemarkungsgrenze

heranrückte, zeichnete sich ab, dass

es mit Dornheims Selbstständigkeit zu Ende

ging. Per Landesgesetz wurde schließlich

zum Jahresende 1976 die Souveränität des

Gemeinwesens, dessen Spuren bis in die

Zeit Karls des Großen zurückreichen, beendet.

Aus den zu Beginn der Siebzigerjahre

noch 25 Kommunen im Kreisgebiert waren

damit nur noch 14 geworden. Die Begeisterung

vieler Dornheimer hierüber hielt sich

in Grenzen. Immerhin, sie hatten ja weiter

Gerhard Hasenzahl als ihren Sachwalter

und Anwalt im neuen, größeren Gemeinwesen,

dessen Stadtteil sie geworden waren.

Hasenzahl war zunächst Staatsbeauftragter

im Zuge der Verwaltungsreform,

wurde nach der Kommunalwahl 1977 Erster

Stadtrat. Somit war ein Dornheimer immerhin

der zweitwichtigste Mann im hauptamtlichen

Magistrat und Stellvertreter des

Groß-Gerauer Bürgermeisters. Sowohl der

damalige Bürgermeister Ingo-Endrick Lan-

Gerhard Hasenzahl, Dornheim

kau als auch Hasenzahl – beide

SPD – erreichten in geheimer

Wahl im Stadtparlament

auf Anhieb die notwendige

absolute Mehrheit. 1983 löste

Manfred Hohl als Bürgermeister

Lankau ab, Hasenzahl

blieb, wurde außerdem 1989

wiedergewählt. 1995 feierte

Hasenzahl sein Jubiläum 40

Jahre öffentlicher Dienst. Im

Juli 1995 schied er regulär am

Ende seiner Amtsperiode in

den Ruhestand aus.

Gerhard Hasenzahl

pflegte einen sehr persönlichen

Amtsstil. Zum einen

gewann er die Herzen der

Menschen durch seine offene Art, war vor

allem einer, der niemals verbissen wirkte,

sondern durch ein freundliches Wesen und

Auftreten gefiel. Trotz engagierter Arbeit

sah er nicht alles so verkrampft, hatte ein

Gespür für Humor und Situationskomik.

Die Menschen spürten auch, dass ihm seine

Arbeit fürs Gemeinwohl Freude bereitete.

So war er ebenfalls über die Parteigrenzen

hinweg populär.

Legendär sind Gerhard Hasenzahls

Haushaltsreden, die er mit hoher Sachkenntnis

in der Stadtverordnetenversammlung

vortrug. Fast schon ein Ritual war,

dass er am Ende der Etateinbringung mit

einem originellen Zitat klassischer Redner,

beispielsweise Worte des Philosophen

Plutarch, die eigene Ansprache würzte. Damit

forderte er die Kommunalpolitiker zu

eingehender und letztlich zustimmender

Beratung in der anschließenden parlamentarischen

Runde auf, bat sie, ihre Hausaufgaben

zum Wohl des Gemeinwesens und

der Bürgerschaft zu machen. Gespannt

wartete das debattenfreudige Stadtparlament

fraktionsübergreifend alljährlich darauf,

was Gerhard Hasenzahl sich diesmal

Tiefsinniges für die aktuelle Haushaltslage

hatte einfallen lassen. Er enttäuschte seine

Zuhörerschaft nie!

Der Dornheimer Hasenzahl war ein

Mann, der fest im lokalen Vereinswesen

verankert war, sportlich beim Fußball ebenso

wie beim Tennisspiel bestehen konnte.

Und er war ein geselliger Mensch, feierte

gern mit seinen Bürgern, vor allem natürlich

in Dornheim, aber beispielsweise auch

beim Hessentag 1994 in der Kreisstadt. Am

Herzen lagen ihm darüber hinaus die Verschwisterungen

Groß-Geraus mit ausländischen

Städten als Beitrag auf lokaler Ebene

zur europäischen Einigung. Engagiert

wirkte er beispielsweise mit, als in das polnische

Szamotuly partnerschaftliche Bande

geknüpft wurden.

November 2011 WIR-Magazin 191 15


16 WIR-Magazin 191 November 2011

und das THW (15)

Aufräumarbeiten

im

kleinen Zoo

Der Groß-Gerauer Tierpark

ist gerade für Familien einer

der beliebtesten Ausflugsorte

in der unmittelbaren

Nähe. In den vergangenen Wochen

aber waren die Tiere und

der Betreiberverein in höchster

Not. Ein Sturm hatte schwere

Schäden angerichtet. Ehrensache

für die Groß-Gerauer THWler,

schnell und unbürokratisch

zu helfen: Acht Stunden war

die Fachgruppe Räumen des OV

Groß-Gerau in der tierischen

Mission am Rande der Kreisstadt

unterwegs. Die spätsommerlichen

Gewitterstürme hatten

ein Gehege des Groß-Gerauer

Tierparks schwer beschädigt.

Mit ihrem Kettenbagger beseitigten

die Räumexperten die

problematischsten Schäden und

halfen damit dem gemeinnützigen

Verein, der den Tierpark in

Groß-Geraus Fasanerie betreibt.

In dem teils aufwendigen

Einsatz rissen die THW-Helfer

den beschädigten Vogelkäfig

der Kuhreiher ab und entfernten

zahlreiche abgerissene Äste aus

einem Teich. Letzteres war ein

durchaus feucht-kaltes Vergnügen

für die Beteiligten THWler,

die neben dem Kettenbagger

auch einen Kipper und einen

Tieflader auffahren mussten.

Auf dem 20.000 Quadratmeter

großen Gelände der Groß-

Dr. Henning Müller ist Einheitsführer

beim THW Groß-

Gerau; info@thw-gg.de

Gerauer Fasanerie sind etwa 350

Tiere in 75 Arten zu sehen. Die

Gehege und Volieren sind überwiegend

naturbelassen angelegt.

Viele Tiere laufen auch frei

herum. Vom Streifenhörnchen

bis zum exotischen Zwergzebu

kann man die Tiere hautnah erleben.

Wegen seiner überschaubaren

Größe und Übersichtlichkeit

ist der kleine Zoo besonders

für junge Familien geeignet. Die

Arbeit und Unterhaltung wird

von einem hauptamtlichen Tierpfleger,

einer bezahlten Hilfskraft

und ehrenamtlich von den

Vereinsmitgliedern geleistet,

weshalb es den ebenfalls ehrenamtlichen

THW-Helfern eine

besondere Freude war, den gemeinnützigen

Betreiberverein in

seiner Not zu unterstützen.

Einmal mehr zeigt dieser

Einsatz, wie wichtig das Ehrenamt

in unserer Gesellschaft ist.

Ob freiwillige Feuerwehr, soziale

Dienste, Sport, Kultur und

Jugendpflege – oder aber THW

und Tierpark: Überall opfern engagierte

Bürger ihre Freizeit, um

die Gesellschaft zu bereichern

oder anderen zu helfen. Für alle,

die davon profitieren, ein Stück

Lebensqualität, für alle ohne

Ehrenamt, ein Ansporn selbst

etwas zu tun.


Wohnen im Alter (4)

Die 80-

jährigen im

Blickfeld

„Niemand darf wegen seiner Behinderung

benachteiligt werden“. (Artikel

3, Absatz 3, des Grundgesetzes).

Seit den 90er Jahren ist das

Thema Barrierefreiheit zunehmend

ins öffentliche

Bewusstsein gerückt. Vor allem

die demographische Entwicklung

rückt das barrierefreie

Bauen und Wohnen auch im

privaten Bereich in den Vordergrund,

da sich in Deutschland,

nach Prognosen

des statistischen

Bundesamtes,

die Zahl der 80jährigen und

Älteren im Jahr 2050 nahezu

verdreifacht. Auch für Familien

mit kleinen Kindern ist Barrierefreiheit

eine Herzensangelegenheit.

So ist es ähnlich schwierig,

mit einem Kinderwagen wie

mit einem Rollstuhl Treppen zu

überwinden.

Doch was heißt das eigentlich

– barrierefrei? Barrierefreiheit

definiert sich als eine soziale

Dimension. Sie ermöglicht es

allen Menschen, in jedem Alter,

gleichberechtigt, selbstbestimmt

und unabhängig zu leben. Barrierefreies

Planen und Gestalten

hat dabei immer auch eine vorsorgende

Dimension. Der normale

Lebensablauf eines jeden

Menschen muss dabei berücksichtigt

werden. Die Herausfor-

Was heißt barrierefrei?

Barbara Heil ist Architektin,

Wohn- und Energieberaterin

und eine der Ansprechpartner

der Qualitätskette Barrierefrei;

energieberatung.heil@web.de

derung ist, eine Wohnung und

ihr Umfeld so zu gestalten, dass

man darin altwerden kann oder

mit eingeschränkter Mobilität

selbstständig und unabhängig

darin wohnen kann.

Wie hoch, wie breit, wie

tief? Die Barrierefreiheit für

den Wohnungsbau beinhaltet

bestimmte Planungsgrundlagen,

für die die

Rollstuhlbefahrbarkeit den

Maßstab darstellt. Es werden

Grundanforderungen an die

vertikalen, horizontalen und

räumlichen Barrieren gestellt.

Stufenlosigkeit (vertikal), ausreichende

Durchgangsbreite (horizontal)

und ausreichende Bewegungsfläche

(räumlich) sind

die wichtigsten Merkmale einer

barrierefreien Wohnung. Jedoch

mit einer einzelnen baulichen

Veränderung lässt sich Barrierefreiheit

nur in den seltensten

Fällen verwirklichen. Eine Wohnung

ist zum Beispiel nur dann

barrierefrei, wenn das auch für

den Zugang zum Haus, oder

den Weg zur Mülltonne gilt, und

wenn in diesem Haus auch jeder

Nachbar von jedem Nachbarn

besucht werden kann










November 2011 WIR-Magazin 191 17


18 WIR-Magazin 191 November 2011

Verlängert

bis 30.11.

Tierecke (16)

Wo Mikro-

Organismen

helfen

Die Effektiven Mikroorganismen

(abgekürzt EM) wurden

von dem japanischen

Agrarwissenschaftler Prof. Dr.

Teruo Higa entdeckt und finden

seit 1982 international Verwendung.

Effektive Mikroorganismen

in Form von EM1® sind

eine Multimikrobenmischung,

die vor allem aus Milchsäure-

und Photosynthesebakterien,

Hefen und fermentaktiven Pilzen

besteht. Die meisten davon

werden normalerweise auch für

die Herstellung von Lebensmitteln

verwendet bzw. kommen

darin vor (z.B. Sauerkraut, Joghurt

und Bier).

Wenn die Mikrobenmischung

aus natürlich vorkommenden

(nicht genetisch veränderten)

Mikroorganismen mit

organischem Material zusammengebracht

wird, produziert

sie eine Fülle nützlicher Substanzen

wie Vitamine, organische

Säuren, mineralische Chelatverbindungen

und unterschiedliche

Antioxidantien. Werden

die Mikroorganismen und die

von ihnen gebildeten Stoffe in

dafür vorgesehenen „Varianten“

eingenommen, so wirken sie im

Körper sehr vielfältig. Die körpereigene

Abwehr wird ange-

Carolin Caprano ist ausgebildete

Tierheilpraktikerin mit

eigener Praxis in Büttelborn;

Tel.: 06152-9915174.

regt, die Darmflora stabilisiert

und eine antioxidative Wirkung

erzielt. Das Trinkwasser kann

aufbereitet werden, indem in

Keramik gebrannte EM (EM-Pipes)

in die Wassernäpfe unserer

Haustiere gelegt werden.

Bei chronischen Erkrankungen,Magen-Darm-Beschwerden,

Hautproblemen und Stress

können Effektive Mikroorganismen

unterstützend eingesetzt

werden. Generell können die

verschiedenen Varianten der

EM sowohl innerlich, als auch

äußerlich (Haut) angewendet

werden. Als Futterzusatz bei Tieren

eignet sich vor allem die Verwendung

von sogenanntem Futter-„Bokashi“

(jap.: Allerlei). Zudem

können die EM in flüssiger

Form auch hervorragend für die

Reinigung von Liegeplätzen,

Käfigen, Katzentoiletten, Stallungen,

Spielzeug etc. eingesetzt

werden. Nach der Reinigung mit

heißem Wasser wird das EM aufgesprüht

und die positiven Organsimen

können sich dort besiedeln

bzw. verhindern so eine

Besiedelung von pathogenen

(krankmachenden) Keimen.


Landfrauen (21)

2012

packt uns

die Reiselust

Man will es kaum glauben,

aber das Jahr 2011 neigt

sich bereits dem Ende zu.

Sehen wir einmal ab von politischen

und wirtschaftlichen

„Turbulenzen“, war es sicherlich

gar nicht so schlecht gewesen.

Auch die Landfrauen können

sich nach den vielen Aktivitäten,

Festen und Reisen ein wenig

zurücklehnen und warten, was

das Jahr 2012 für sie bringt. Natürlich

finden zuvor noch die

Weihnachtsfeiern statt, die jeder

Ortsverein individuell für

sich gestaltet. Traditionsgemäß

richtet der Bezirksverein mit Unterstützung

wechselnder Ortsvereine

die Bezirks-Weihnachtsfeier

aus, die in der Riedhalle

in Dornheim stattfindet. 300

bis 350 Besucherinnen werden

hier erwartet. Dazu braucht der

Bezirksvorstand, der aus fünf

Damen besteht, noch viele helfende

Hände, um aus der etwas

kalt anmutenden „Riedhalle“

eine heimelige Weihnachtsstube

her zu richten. Eine Pause, etwas

Abstand von all den Aktivitäten,

ist dann sicherlich notwendig.

Dabei ist jedoch ein Blick auf

den Terminkalender 2012 unvermeidlich,

denn vom 14. bis

21.Januar heißt es bereits wieder:

Irene Fückel ist Vorsitzende

des BezirkslandFrauenverein

Groß-Gerau;

irenefueckel@t-online.de

Mit den LandFrauen unterwegs

nach Mittenwald. Weitere Termine:

Am 30. Januar 2012 lädt

der Bezirksverein Heppenheim

zu einer Vortragsveranstaltung

nach Gernsheim ein. Christa

Rosch referiert über „Große

Frauenrechtlerinnen.“ Am 10.

März 2012 laden wir zum traditionellen

Frauenfrühstück in die

Riedhalle Dornheim ein. Referent

ist Franz-Josef Euteneuer.

Nach der Jahreshauptversammlung

am 16. April 2012 steht eine

Italienreise auf dem Programm

(vom 20. bis 29. April). Die Busreise

führt uns nach Sorrent,

Capri und Ischia. Wie in jedem

Jahr nehmen die Landfrauen

auch wieder am Landfrauentag

zum Hessentag teil, der diesmal

am 06. Juni 2012 in Wetzlar stattfindet.

Und noch ein Highlight

steht auf unserem Programm für

2012. Eine Schiffsreise auf Havel

und Elbe von Dresden nach Berlin

vom 03. bis 10.Juni . So viel

zum kurz Reinschnuppern ins

Halbjahresprogramm der Landfrauen.

Wenn Sie mehr wissen

wollen, dann rufen Sie mich einfach

mal an unter 06147-666.

Dipl.-Kauffrau

Anika Reez

Steuerberaterin

Wirtschaftsmediatorin

Fachberaterin für den

Heilberufebereich (IFU / ISM gGMbH)

Roland Mühlroth

Rechtsanwalt und

Fachanwalt für Miet- und

Wohnungseigentumsrecht

Sudetenstraße 3 . 64521 Groß-Gerau

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20 WIR-Magazin 191 November 2011

Nachgefragt (183)

Üppigerer Kultur-Etat

muss nicht sein

Viele aus der Musikszene

hier im Gerauer

Land kennen

und verweisen auf

ihn als Experten,

wenn es etwa um

Open-Air-Festivals

in der Region geht –

Jochen Melchior.

Nun ist er seit einiger

Zeit im Kreiskulturamt

zuständig

für eine wesentlich

breitere Veranstaltungspalette.

Das

WIR-Magazin war

zum Interview vor

Ort bei ihm im

Landratsamt.

Jochen Melchior

wohnt in Trebur und

arbeitet an verantwortlicher

Stelle im

Kreiskulturbüro mit

Sitz im Landratsamt;

j.melchior@kreisgg.de

Herr Melchior, beschreiben Sie

doch bitte einmal den Ihnen

vorgegebenen Arbeits-Rahmen

und damit auch die Möglichkeiten

einer Kreiskulturarbeit?

Jochen Melchior: Musik und

Konzertfotografie sind sicherlich

zwei meiner geliebten Hobbies –

und bestimmt wird mein Name

mancherorts in diesem Zusammenhang

erwähnt. Allerdings

handelt es sich hierbei um ein

rein privates Engagement. Mein

Aufgabenfeld im Kreiskulturbüro

ist, wie Sie richtig sagen,

wesentlich breiter aufgestellt. In

meiner inzwischen über zehnjährigen

Tätigkeit im Kreiskulturbüro

konnten wir vielfältige

Akzente setzen. Sei es auf dem

Gebiet der bildenden Künste, der

Leseförderung, mit Kabarett-

und Theaterveranstaltungen,

der klassischen Musik beim Musikfestival

Kirchenklänge oder

bei den Groß-Gerauer Abend-

konzerten, wie aber auch mit

Veranstaltungen für Kinder und

Jugendliche. Letztendlich ist

hier kein inhaltlicher Rahmen

vorgegeben. Den Rahmen setzen

wir uns nur insoweit selbst,

dass wir mit unserem Angebot

nicht als Konkurrent für andere

Veranstalter auftreten wollen.

Und wie breit angelegt ist Ihr

Kulturbegriff?

Jochen Melchior: Wie schon

gesagt, versucht das Kreiskulturbüro

ein breites Spektrum

abzudecken. Den Kulturbegriff

fassen wir sehr weit. In diesem

Zusammenhang stellt sich mir

die Frage, inwieweit sich der

Begriff „Kultur“ überhaupt einschränken

lässt.

Wie hat man sich in der Praxis

z.B. das Zustandekommen eines

Veranstaltungsprogramms vorzustellen?

Legen Landrat, Kreisbeigeordnete,

Kreisausschuss,

Künstleragenturen oder gar diverse

Sachbearbeiter die kulturellen

„Standards“ fest, nach denen

Künstler engagiert werden? Oder

liegt da die Entscheidung einzig

beim Kreiskulturamt?

Jochen Melchior: Die Entscheidungsbefugnis

liegt hier ganz

allein beim Kreiskulturbüro,

selbstverständlich in Abstimmung

mit den jeweiligen Kooperationspartnern.

Bei der Auswahl

des Angebots spielen viele

Faktoren eine Rolle. Einerseits

die Wünsche und Erwartungen

der entsprechenden Zielgruppen,

andererseits aber auch die

künstlerische Qualität und die

Originalität sowie Exklusivität

eines Angebots und auch der


egionale Bezug

zum Kreis

Groß-Gerau –

sei es der Programminhalt

oder auch der

Veranstaltungsort. Auch die

kulturelle Bildung ist ein bedeutender

Faktor bei der Erstellung

des Programms.

Wie funktioniert die Abstimmung

mit den lokalen Kulturämtern,

so dass diese Veranstaltungen

des Kreiskulturamtes als Bereicherung/Ergänzung

und nicht als

Einflussnahme in die eigene Planungshoheit

verstehen?

Jochen Melchior: Die Abstimmung

mit meinen Kolleginnen

und Kollegen aus den kommunalen

Kulturämtern erfolgt in

den regelmäßigen „Kulturamtsleiter-Tagungen“.

Bei diesen

Treffen planen wir gemeinsame

Projekte und wollen uns gegenseitig

unterstützen sowie voneinander

lernen. Dieser Erfahrungsaustausch

hat sehr starke

Synergieeffekte. Diese wirklich

tolle und vertrauensvolle

Zusammenarbeit mit meinen

Kolleginnen und Kollegen „vor

Ort“ verhindert somit auch die

Schaffung von Konkurrenzsituationen.

Die kommenden beiden Jahre

wird wohl das Gedenken an Georg

Büchner mit zahlreichen Veranstaltungen

nicht nur in Goddelau,

sondern im gesamten Kreisgebiet

vieles andere überdecken. Was

ist dennoch außerdem alles an

kulturellen Angeboten geplant?

Jochen Melchior: In der Tat planen

wir in den kommenden Jah-

Entscheidungsbefugnis

liegt hier ganz allein

beim Kreiskulturbüro

bei Jochen Melchior

ren zahlreiche

Projekte zum

Gedenken an

Georg Büchner.

Neben diesen

neuen Aufgaben

– ich möchte hier stellvertretend

ein mehrtägiges Theaterfestival

in Schloss Dornberg im August

2012 nennen – werden wir natürlich

unser bisheriges Angebot

weiterführen. Die „Spargeltage

Gerauer Land“, das „Musikfestival

Kirchenklänge“, „Bücher

und mehr…“, die „KulTour“ und

auch die Groß-Gerauer Abendkonzerte

werden sicherlich

weiterhin stattfinden. Darüber

hinaus sollen zukünftig Schwerpunkte

auf die Integration von

Einwanderern gelegt werden.

Was wünscht sich ein Kultur-

Engagierter wie Sie – außer einem

etwas üppigeren Etat – ganz besonders

für die nächste Zeit?

Jochen Melchior: Ganz offen

gesagt, stellt sich für mich der

Wunsch nach einem etwas üppigeren

Etat nicht wirklich. Ich

sehe es vielmehr als spannende

Aufgabe, mit den vorhandenen

Mitteln den optimalen Erfolg zu

erzielen. Hier können wir seit

Jahren auf eine vertrauensvolle

Kooperation mit unseren Partnern

– auch aus der heimischen

Wirtschaft – bauen. Für die berufliche

Zukunft wünsche ich

mir vor allem zwei Dinge: ein

zufriedenes Publikum sowie

Künstlerinnen und Künstler, die

immer wieder gerne zu uns in

den Kreis Groß-Gerau kommen.

Gesprächspartner:

W. Christian Schmitt.

November 2011 WIR-Magazin 191 21


Kulturämter (4)

Veranstaltungen als

Publikumsmagnete

Das Kulturbüro im Rathaus Trebur versteht

sich als eine wichtige Schnittstelle

für Kultur in Trebur. Eine Vielzahl

von kulturellen Veranstaltungen, wie z. B.

Ausstellungen, Theateraufführungen, Lesungen

sowie viele Angebote für Kinder

stehen im Fokus der Kulturarbeit. So bietet

das Kulturbüro den Kunstschaffenden vor

Ort mit der Rathausgalerie ein Podium zur

Präsentation ihrer Kunstwerke und Raum

für künstlerische Darbietungen. Künstlerinnen

und Künstler stellen aus und kommen

somit ins Gespräch.

Unsere Kleinsten werden bei

uns großgeschrieben.

Seit über zwanzig Jahren besteht die

erfolgreiche Kooperation mit den Treburer

Theater Tagen (TTT). Für die dreiteilige

Veranstaltungsreihe Kabarett im Rathaus

werden Künstlerinnen und Künstler verpflichtet,

die auf dem Sprungbrett zum

großen Erfolg stehen und auch solche, die

schon längst zu den etablierten dieses Genres

gehören. Die TTT-Veranstaltungen sind

ein wahrer Publikumsmagnet. Ein weiteres

besonderes Highlight ist das klassische

Neujahrskonzert, mit dem das Jahr klangvoll

eröffnet wird.

Wer einen besonderen Ortsrundgang

erleben möchte, kann in Trebur mit dem

Nachtwächter durch das abendliche Trebur

spazieren oder eine kulinarische Zeitreise

buchen und neben unterhaltsamen Geschichtshappen

auch kulinarische Häppchen

genießen. Die immer sehr gut be-

22 WIR-Magazin 191 November 2011

Jürgen Arnold ist Bürgermeister

der Gemeinde Trebur;

juergen.arnold@trebur.de

suchten Rundgänge, die in Kooperation mit

der Gesellschaft Heimat und Geschichte

angeboten werden, sind ein Beispiel dafür,

dass die Geschichte Treburs auch heute

noch lebendig ist.

Unsere Kleinsten werden bei uns großgeschrieben.

Wir wollen den Zugang zur Kultur

so früh wie möglich öffnen und vermitteln.

Deswegen holen wir die Kindertheater

nach Trebur, so können Eltern ohne zusätzlichen

Zeit- und Kostenaufwand mit ihren

Kindern Theaterbesuche genießen.

Lesen ist Kultur – deshalb machen wir

uns in Sachen Leseförderung stark. Zwei

Büchereien mit einem umfangreichen Angebot

an Medien und Aktivitäten rund ums

Lesen, Autorenlesungen und ein jährlich

stattfindender Lesewettbewerb für Schülerinnen

und Schüler sind Beispiele hierfür.

Das alles findet in enger Zusammenarbeit

mit den örtlichen Schulen und Kindertagesstätten

statt.

Musik ist Kultur - die Musikschule ermöglicht

den Kindern eine wohnortnahe

musikalische Ausbildung. Sowohl das

Kulturbüro im Rathaus Trebur als auch die

vielen örtlichen Vereine mit ihrem durch

Vielfalt geprägten Vereinsleben setzen kulturelle

Akzente und geben der Gemeinde

Trebur diesen, ihren besonderen Charakter.

Weitere Informationen unter:

www.trebur.de

Experten (2)

Umgang mit

Silberschmuck

Silberschmuck den Sie regelmäßig tragen,

wird nach einiger Zeit nicht mehr

so aussehen wie am ersten Tag, das ist

völlig normal. Wenn Sie jedoch einige Tipps

berücksichtigen, werden Sie sehr lange

Freude an Ihrem Silberschmuck haben:

Tragen Sie Ihren Silberschmuck nicht

beim Sport, Schweiß macht den Schmuck

nicht schöner. Tragen Sie keinen Silberschmuck

beim Schwimmen, das Chlor im

Wasser tut dem Silberschmuck nicht gut.

Tragen Sie Ihren Silberschmuck

nicht beim Sport,

Schweiß macht den Schmuck

nicht schöner.

Gehen Sie nicht mit Ihrem Silberschmuck

schlafen, auch hier schwitzen wir

und der Schmuck kann leicht kaputt gehen.

Ziehen Sie Ihren Silberschmuck erst an,

wenn Sie Ihr Stylingprogramm hinter sich

haben – Make up, Haarspray, Deo etc. ist

nicht für Silberschmuck geeignet

Verwahren Sie den Silberschmuck richtig,

den Sie z.Zt. nicht tragen. Um das Anlaufen

des Silberschmucks nicht noch zu

begünstigen, sollte auf einige Dinge geachtet

werden:

Sollten Sie Ihr Schmuckstück in einer

mit Watte ausgelegten Schachtel gekauft

haben, so entfernen Sie bitte die Watte. Sie

begünstigt das Anlaufen des Silbers und

sollte deshalb wirklich nur für den Transport

verwendet werden. Silberschmuck oxidiert

an der Luft und verfärbt sich dunkel

www.wir-in-gg.de


Jörg Leinekugel ist Uhr macher-

meister und Juwelier in Groß-Gerau;

leinekugel@web.de

bis schwarz. Grund sind die in der Luft enthaltenen

Schwefelwasserstoffe, die mit dem

Silber zu Silbersulfid reagieren.

Um das zu verhindern bietet es sich an,

den Silberschmuck dunkel und luftdicht in

kleinen Druckverschlußbeuteln aufzuheben.

Durch Zugabe von einem Stück Schulkreide

oder Alufolie wird das Anlaufen weitestgehend

verhindert. Der Silberschmuck

ist dabei lieber in Einzelhaft, bitte keine

Grup penhaltung.

Reinigung von Silberschmuck

Reinigen Sie Ihren Silberschmuck regelmäßig

und beginnen Sie immer zunächst

mit der schonendsten Methode. Reinigen

Sie Ihre Schmuckstücke einzeln.

Vorsicht mit Reinigungs- und Lösungsmitteln,

hier kann es zu unerwünschte Reaktionen

kommen. Zahnpasta beinhaltet

Schleifmittel, die Ihren Silberschmuck verkratzen

können.

Vorsicht bei Silberschmuck der mit einem

Stein versehen oder mit einem anderen Material

kombiniert ist; solchen Schmuck reinigt

besser ein Fachmann. Generell können

Sie jedes metallene Schmuckstück ohne

Steinbesatz mit mildem Seifenwasser reinigen.

Trocknen Sie Ihren Schmuck nach dem

Reinigen sehr sorgfältig!

Bei hartnäckigen Verschmutzungen

oder Oxydationen wenden Sie sich an Ihren

Juwelier.

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November 2011 WIR-Magazin 191 23


Jazz Time

in Groß-Gerau • 1950 - 1965

Veranstaltungen im Stadtmuseum

■ Freitag, 18. November, 19.30 Uhr

Gabi Diehl-Tranchina und Joe Tranchina: A Song of Love’s Color

Jazz und Worldmusic (Karten zu 12,- Euro)

■ Sonntag, 20. November, 11.00 Uhr

Museumsfrühstück mit Rundgang durch die Jazz-Ausstellung

(Veranstalter Förderverein Stadtmuseum)

■ Sonntag, 4. Dezember, 11.00 Uhr

Trevor Richards New Orleans Trio

Trevor Richards, John Defferary, Simon Holliday –

Jazz-Entertainement auf Weltniveau. (Karten: 12,- Euro)

■ Sonntag, 29. Januar, 11.00 Uhr

Groß-Gerauer Jazzer der ersten Stunde – Zeitzeugen -

gespräch mit Karl Heinz Heldmann, Reinhard Karwatky,

Wolf Dieter Karwatky, Roland Seligmann, Albert Weiß

und Hans Wieschollek. Musik: Albert-Weiß-Trio

Karten: Infoschalter Stadthaus

Online-Ticket: www.gross-gerau.de

Ticket-Hotline: 0180/504030

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24 WIR-Magazin 191 November 2011

Kreissparkasse

Groß-Gerau

Teilnahme ab dem 18. Lebensjahr möglich. Hinweise zur Spielsuchtgefährdung

erhalten Sie auf Wunsch in Ihrer Sparkassen-Geschäftsstelle.

Sie können uns auch gerne im Internet unter www.kskgg.de besuchen.

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Nachgefragt (184)

Gerer Alt-Jazzer melden

sich eindrucksvoll zurück

Im Groß-Gerauer Stadtmuseum ist derzeit (noch bis 12. Februar) die

Ausstellung „Jazz Time in Groß-Gerau“ zu sehen, mit der an die kreisstädtische

Jazz-Szene der 60er Jahre erinnert wird. Das WIR-Magazin

hat mit einem der Jazzer der ersten Stunde gesprochen, dem 1936 in

Groß-Gerau geborenen Roland Seligmann, der heute in Sachsenkam

(Oberbayern) lebt.

Herr Seligmann, beim Blättern in

alten Unterlagen bin ich auf einen

Artikel aus der Heimatzeitung

vom 22. Januar 1966 gestoßen,

der die Überschrift trug „Jazz –

allgemeinverständlich serviert“,

und in dem es um die „Eröffnung

der Jazzgemeinschaft“ in der

Kreisstadt ging. Aber da war es

ja eigentlich schon vorbei mit der

Jazz-Seligkeit in der Kreisstadt.

Wie sind Sie denn zum Jazz

gekommen?

Roland Seligmann: Ich habe mich

Mitte der 50er Jahre mit dem Jazz

angefreundet – das war für mich

übrigens fast eine logische Folge,

denn Willi Engelleitner, der

Urvater des ‘Gerer Jazz’, wohnte

gegenüber meinem Elternhaus

in der Goethestraße. Sein Bruder

Walter war mein Schulfreund

und so kamen wir öfter zusammen.

Willi hatte damals schon

Jazzplatten, und die Musik gefiel

mir sofort. Er hielt seine ersten

Sessions in seinem Wohnzimmer

ab. Man zog anschließend

ins Café Menne und seitdem war

ich dabei. Im Oktober 1956 wanderte

Willi in die USA aus. Musik

hatte übrigens für mich schon

immer eine Rolle gespielt, und

mein Vater hatte mir kurz nach

der Währungsreform 1948 ein

Akkordeon gekauft. 1953 bin ich

dann umgestiegen auf Posaune,

mit der ich zuerst im Gross-Gerauer

Posaunenchor musizierte.

Fortgesetzt habe ich meine Ausbildung

bei Heribert Glassl, Posaunist

im Tanzorchester Eddy

Trinkaus (ET). In dieser Zeit kam

der Gedanke auf, auch jazzen zu

wollen, und so übte ich fleißig.

50 Jahre und mehr liegt das nun

alles zurück. Wie kam es denn

seinerzeit zur Gründung der „Mill

Creek Stompers“ und der Groß-

Gerauer Jazz-Szene?

Roland Seligmann: Karlheinz

Knöss hatte schon mit einigen

Musikern zusammen gespielt,

aber es war schwierig, einen Proberaum

zu finden. Wir fanden

den in der Waschküche von Dieter

Schaffners Oma Bacher im

Burggraben – und das war die

Gründung der Mill Creek Stompers.

Zu denen gehörten Willi

Kehl (Trompete), Dieter Schaffner

(Klarinette), Karl-Heinz

Heldmann (Banjo und Gitarre),

Karlheinz Knöss (Gitarre und

Banjo), Wilfried Delp (Schlagzeug)

und ich mit Posaune. Als

Karlheinz Knöss 1958 in die

Schweiz ging, tat sich allerdings

nicht mehr viel und die Band löste

sich auf.

Herr Seligmann, im Groß-Gerauer

Stadtmuseum wird mit einer imposanten

Ausstellung an eine Zeit

erinnert, in der Jazz-Konzerte wie

selbstverständlich zum kulturellen

Angebot der Kreisstadt zählten.

Sie haben das alles hautnah miterlebt.

An was erinnern Sie sich

noch besonders?

Roland Seligmann: Karl-Heinz

Heldmann, den ich schon seit

meiner Schulzeit kenne, hatte

die Idee im alten Weinkeller im

Hause Heldmann den Jazz in

Gross-Gerau neu zu beleben.

Eine Band sollte auch wieder

gegründet werden. Also gingen

wir mit einigen Bekannten ans

Werk. Der Boden wurde ausgehoben,

die Wände verputzt,

die Treppe gangbar gemacht.

Der Keller wurde Silvester 1960

eingeweiht. In Musikerkreisen

wurden wir schließlich bekannt,

und man lobte die gute

Atmosphäre in unserem Keller.


Roland Seligmann

Fast jeden Samstag waren auswärtige

Bands zu Gast, z. B. die

Windy City Jazz Pops aus Darmstadt,

die Back Town Blowers aus

Wiesbaden, ein polnisches Jazz

Quartett, es waren noch einige

mehr – ich kann mich heute

garnicht mehr an alle erinnern.

Mittlerweile gab es drei eigene

Bands im Jazz Club: das em-ce

jazztett, die Beachcombers und

les vendome jazz quatre.

Nachdem wir so einen guten

Zuspruch hatten und Mitglieder

aus Frankfurt, Darmstadt,

Wiesbaden, Mörfelden-Walldorf,

Nauheim und andere zu uns kamen,

war es an der Zeit, Veranstaltungen

mit professionellen

Jazzbands zu organisieren.

Es waren mitunter finanzielle

Klimmzüge nötig, aber wir haben

es geschafft. Zu den prominenten

Gastensembles gehörten

das Volker Kriegel Trio aus

Wiesbaden, die Gunter Hampel

Group, die sich deutschlandweit

einen Namen gemacht hatte,

und die Leathertown Jazz Men

aus Offenbach.

Der Höhepunkt aber war der

Auftritt des Posaunisten Albert

Mangelsdorff mit Heinz Sauer,

Guenter Lenz und Ralf Huebner.

Damit hatten wir die Crème de

la Crème der damaligen Jazzszene

im Keller zu Gast. Mangelsdorff

war damals schon international

erfolgreich. Ich erinnere

mich auch sehr gern an unsere

Teilnahme an den ersten Europatagen

1961 in Gross-Gerau, wo

wir auf einem Bandwaggon im

Umzug mitfuhren.

bei Alt-Jazzer Roland Seligmann

Jazz hierzulande hatte es in den

Folgejahren sicher nicht leicht,

sich gegen musikalische Zeiterscheinungen,

Strömungen wie

etwa Rock’n Roll, Beat oder gar

den Schlager zu behaupten. Warum

eigentlich?

Roland Seligmann: Ab 1964 veränderte

sich durch Beatles und

Co. die Musikszene. Das musikalische

Angebot für die Jugend

änderte sich grundlegend durch

die entstehenden Diskotheken,

wo anstatt Live-Musik Schallplattenmusik

gespielt wurde.

Der Kellerbesuch ließ merklich

nach, es kamen nur noch die Eingefleischten.

Das em-ce-jazztett

hat sich im Sommer 1964 aufgelöst,

und gegen Ende des Jahres

1965 kam es zur Auflösung des

Mill-Creek-Jazz-Clubs. Der Keller

wurde geschlossen.

Sie zählen zu den Groß-Gerauer

Alt-Jazzern und sind immer noch

dabei. Was bleibt für Sie das

Faszinosum des Jazz?

Roland Seligmann: Mein Beruf

führte mich 1976 nach Oberbayern

in die Nähe von Bad Tölz,

und hier konnte ich meine musikalischen

Aktivitäten fortsetzen.

Ich spielte in einer Brassband

in München-Trudering, in dem

Vormittagsorchester in Nürnberg

mit Einsätzen in Ungarn,

Südtirol, Tschechien und Italien.

Seit sieben Jahren spiele ich wieder

bei der Second-Spring-Jazzband

in Lenggries. Mit dieser

Band war ich im Stadtmuseum

in Gross-Gerau zu Gast; An-

November 2011 WIR-Magazin 191 25


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Nachgefragt (184)

The Beachcombers im Jazzkeller, 1962 mit (v.l.) Reinhard Karwatky (Trompete),

Alfred Heupt (Posaune), Walter Betz (Bass), Jürgen Dingeldein (Schlagzeug),

Hans Wieschollek (Klarinette) und Siegbert Rau (Banjo); das Foto stellte uns

freundlicherweise Walter Betz zur Verfügung.

lass war eine Jazz Matinee im

Rahmen der 1100-Feier Groß-

Geraus. In Groß-Gerau ist die

Erinnerung an den Jazz der 60er

immer wach geblieben. Karl-

Heinz Heldmann war in dieser

Hinsicht die entscheidende Anlaufstelle,

und in seinem Wohnhaus

in der Schillerstraße trafen

sich zwangslos Jazzer, die zusammen

mit dem ‘Haufe Leit’

aus Darmstadt und den Blütenweg

Jazzern aus Bensheim Musik

machten. Im Jahre 2007 fand

dann in Groß-Gerau im Zelt auf

dem Marktplatz anlässlich der

KulTourtage ein Jazzkonzert

statt. Auf Vermittlung des damaligen

Bürgermeisters Helmut

Kinkel formierten sich die ‘alten

Gerer Jazzer’ und spielten unter

anderem mit den Blütenweg

Jazzern. Karl-Heinz Heldmann,

Walter Betz und ich beschlossen

danach, den Jazzgedanken

26 WIR-Magazin 191 November 2011

in Groß-Gerau wieder aufleben

zu lassen und organisierten am

18 Juli 2009 den ersten Jazz-Club

Stammtisch, der seither zweimal

im Jahr im Café Heldmann

stattfindet. Der Zuspruch war

enorm, und ich war überwältigt

vom allgemeinen Interesse. Die

‘alten Gerer Jazzer’ – verstärkt

durch andere Musiker – haben

sich seitdem häufig formiert und

bei diversen Veranstaltungen

gespielt. Ich habe in der Zwischenzeit

auch Kontakt mit Willi

Engelleitner aufgenommen und

ihm von unseren Aktivitäten

berichtet. Er freut sich natürlich

über die Geschehnisse. Mich

fasziniert am Jazz die Spielweise

und Improvisation, in der ich frei

meine musikalischen Gefühle

ausdrücken kann. Jede Interpretation

wird dadurch einmalig.

Gesprächspartner:

W. Christian Schmitt


Geschichten (28)

Als Klein-

Gerauer

Ameiseneier

sammelten

Im Klein-Gerauer Gemeindearchiv

finden wir eine Niederschrift

aus dem Jahre 1862,

in der es um das Sammeln von

Ameiseneiern geht. Das Schreiben

lautet: Der unterzeichnete

Ortsvorstand der Gemeinde

Klein-Gerau gestattet hiermit,

dass von 1862 an bis Ende 1876

der Großherzogliche Forstfiskus

gegen jährliche Fortentrichtung

des bisherigen Bestandgeldes

von einem Gulden und 45

Kreuzer zur hiesigen Gemeindekasse

in dem Gemeindewald

der Gemeinde Klein-Gerau die

Ameiseneier für den Bedarf der

Dornberger Fasanerie in der

bisher üblichen Weise sammeln

lässt, wobei zugleich festgesetzt

wird, dass die Genehmigung

dieses Vertrags Großherzoglicher

Forst- und Domänendirektion

und die Genehmigung

Großherzoglichen Kreisamtes

Groß-Gerau vorbehalten bleibt.

Klein-Gerau, d. 3ten Juni 1862 –

Großherzoglicher Bürgermeister

Reinheimer.

Diese irrtümlich „Ameiseneier“

genannten Gebilde sind

also eine Bezeichnung der Kokons

der Ameiseneier, die weiß

und oval sind und so an winzige

Hühnereier erinnern. Die Eier

der Ameisen sind recht klein

Dr. Heinrich Klingler ist

Studiendirektor i.R. und Heimatkundler

aus Klein-Gerau;

Tel.: 06152-4439

und aus ihnen schlüpfen beinlose

Larven, also Maden, die

von fertigen Ameisen betreut

und mit flüssiger Nahrung aus

deren Kropf gefüttert werden.

Nach einiger Zeit spinnen sich

diese Maden in einen Kokon

ein, ähnlich wie die Seidenraupen,

und nun entwickelt sich

darin die fertige Ameise. Wieder

sind es pflegende Ameisen,

die diese Kokons bewachen und

dafür sorgen, dass sie stets in

Bereichen des Ameisenhaufens

deponiert werden, in denen die

für ihre Entwicklung notwendige

Temperatur herrscht. Die

Bezeichnung „Ameiseneier“ ist

noch heute in Zoogeschäften bei

der Nennung von Jungvogelfutter

gebräuchlich.

Diese eiweißreiche Kost für

die jungen Fasane sorgte dafür,

dass die Jungtiere sich prächtig

entwickelten. Da aber meistens

die Bauten der roten Waldameise

durchsucht wurden und

dadurch viele Ameisennester

zugrunde gingen, war das ein

erheblicher Schaden für den Gemeindewald

– denn die Ameisen

sind für den Erhalt des ökologischen

Gleichgewichts von großer

Bedeutung.

November 2011 WIR-Magazin 191 27


Wem der Elefantengott

Glück bringen mag

Indrani Roychoudhury (yamunati@hotmail.com), derzeit

wohnhaft in Dornheim, wurde als zweites Kind indischer

Einwanderer geboren und ging in Mörfelden-Walldorf zur

Schule. Sie verbrachte sämtliche Ferien in Kolkata, einem

Ort, der nicht hätte gegensätzlicher sein können als

Deutschland. Nach dem Abitur war sie ein halbes Jahr in

Indien; erforschte ihre eigenen Wurzeln und das Land. Heute

studiert sie Visuelle Kommunikation. Ursprünglich als

Projektarbeit für die Hochschule gedacht, verarbeitet sie

viele Erlebnisse und Erfahrungen über Indien und den Hinduismus

in „Lucky Mantras – Die kleine Fibel der indischen

Gottheiten“. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin

druckt das WIR-Magazin daraus nachfolgenden Text.

Leseprobe

Es heißt, Hindus haben viele

Götter. Genauer gesagt

333,33 Millionen. Gleichzeitig

gibt es die Überzeugung

von nur einem Gott. Wie ist das

möglich?

Betrachtet man die Götter als

die verschiedenen Erscheinungsformen

eines Gottes, macht diese

Denkweise Sinn. Auch ein

Mensch hat viele Facetten. So ist

beispielsweise die eigene Freundin

für den Anderen eine Schwester,

für einen anderen wiederum

eine Primaballerina, für

ihre Mutter ist sie aber einfach

nur die Tochter. Trotzdem handelt

es sich stets um dieselbe Person.

Aus diesem Grund gibt es im

Hinduismus, so wie ich ihn kenne,

keinen Einwand, Jesus oder

Maria ebenfalls zu verehren.

Das Pantheon der indischen

Gottheiten zeigt demnach, dass

Gott unendlich ist. Und weil

Gott unendlich ist, ist er überall

zu finden, selbst in einem

Stein und in einer Kuh. Im Englischen

heißt es: „Hindus believe

everything is god, christian

and muslims belive everything

is gods “. Welche Verwirrung

doch ein einziger Buchstabe

verursachen kann. Ganz klar ist

aber, dass beide Aussagen dasselbe

Ziel vor Augen haben: Der

Mensch soll seine Mitmenschen

und die Natur gut behandeln.

Wie ihr sehen könnt, bestehen

im Hinduismus Polytheismus,

der Glaube an viele Götter,

und Monotheismus, die Vereh-

rung nur eines Gottes, parallel

zueinander. Es gibt hier kein

richtig oder falsch, und genau

das ist es, was manch einen verwirrt.

Es gibt so viel über den

Hinduismus zu erzählen, auch

ich kenne nur einen Bruchteil;

kein Wunder, die Geschichte

reicht ca. 5.000 Jahre zurück und

entwickelt sich immer weiter. So

sind im Laufe der vielen Jahrtausende

eine beträchtliche Zahl

an mythologischen Figuren entstanden

und mit ihnen unzählige

Sagen und Legenden ...

Ganesha ist eine besonders

beliebte Gottheit bei den Hindus:

Der sympathische Elefantengott

bringt Glück und räumt

Hindernisse aus dem Weg. Deshalb

wird er bei jedem Puja (religiöse

Zeremonie) auch immer

als erstes verehrt und reichlich

mit Laddus (Süßigkeit aus Linsen)

beschenkt. Ganesha liebt

nämlich Süßigkeiten, was man

seinem kugelrunden Bauch

auch ansehen kann. Aber nicht

nur beim Puja sucht man zuerst

seinen Segen, sondern auch

dann, wenn man beispielsweise

etwas Neues in seinem Leben

beginnen möchte. Das kann

der Schulbeginn für ein Kind

sein, das Vorstellungsgespräch

für den neuen Job oder auch

der Weg in die Selbständigkeit.

Ganeshas Wohlwollen wird immer

gewünscht.

Er ist übrigens der Sohn von

Shiva und Parvati, einer weiteren

Inkarnation von Durga. Ganes-


has Markenzeichen ist sein

großer Elefantenkopf, um den

sich zahlreiche Legenden ranken.

Demnach hatte die beliebte

Gottheit Ganesha ursprünglich

gar keinen Elefantenkopf, sondern

verlor seinen echten Kopf

bei einem Kampf. Seine Mutter,

die Göttin Parvati, wurde verrückt

vor Schmerz und Wut, als

sie davon erfuhr. Um nicht die

zerstörerische Kraft Parvatis

kennenzulernen, sondern sie

zu beruhigen, musste schnell

gehandelt werden. Dies konnte

nur unter einer Bedingung geschehen:

Man musste einen Ersatz

für Ganeshas Kopf finden.

Deshalb ging man auf die Jagd.

Das erste Tier, welches ihnen im

Wald begegnen würde, müsste

seinen Kopf herhalten. Und der

Sage nach war dies ein schöner,

weißer Elefant.

Hier ist man stets verwundert

über die Tatsache, dass Hindus

kein Rindfleisch essen, dabei

sind die Gründe ganz plausibel.

Zum einen haben Hindus im

Laufe der Zeit festgestellt, dass

sie im täglichen Leben mehr von

ihrer Kuh haben, wenn man

sie am Leben lässt; denn in vedischer

Zeit ca. 3.000 v. Chr. hat

man durchaus Rindfleisch gegessen.

Sie gibt den Menschen

gute Milch, aus der sie wiederum

weitere Speisen zubereiten

können, wie Käse und Joghurt.

Zudem gilt Kuhdung als ausgezeichnetes

Baumaterial, inklusive

antibakterieller Eigen-

von Indrani Roychoudhury

schaften. Das nenne ich original

indische Bioqualität. Der etwas

strenge Geruch verfliegt, sobald

die Masse sich erhärtet. “Solch

ein kostbares Tier”, dachten sich

die Hindus, und begannen die

Kuh immer mehr zu verehren.

Es ist aber im Allgemeinen bekannt,

dass ein sehr großer Teil

der Hindus gar kein Fleisch verzehrt.

Zum einen ist rotes Fleisch

im tropischem Klima gar nicht so

bekömmlich und zum anderen

spielt das Prinzip von “Ahimsa”,

der Gewaltlosigkeit für diese

Menschen eine sehr große Rolle,

daher streichen sie Fleisch ganz

von ihrer Speisekarte.

Es heißt, ausländische Eroberer

trieben bei Schlachten Kuhherden

voran, damit Hindus die

Soldaten nicht so schnell angriffen.

Auch in der indischen Mythologie

gilt die Kuh als heilig.

Krishna, der in einer Hirtenfamilie

Aufwuchs, hatte besonderen

Bezug zu ihnen, weil sie sein

Flötenspiel liebten und Krishna

ernährten. Shivas Reittier ist

ebenfalls ein starker Bulle. Dennoch

wird man in Indien nicht

gleich bestraft, wenn man Rindfleisch

kauft, schließlich leben

dort nicht nur Hindus ...

Meine Verwandten müssen

bei ihrem Deutschlandbesuch

zumindest eine Currywurst

probiert haben. Trotzdem ist es

sicherlich nicht verkehrt, wenn

bei der wachsenden Bevölkerung

Indiens auch in Zukunft

auf Rindfleisch verzichtet wird.

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30 WIR-Magazin 191 November 2011

erklärt es (2)

Allerlei

energiesparende

Begriffe

Zwei Wörter, die das Gleiche meinen,

nennt man Synonyme. „Energieausweis“

und „Energiepass“ sind ein solches

Begriffspaar, dennoch unterscheiden

sich beide insofern, als das Wort „Energiepass“

bis zum Jahr 2004 gebräuchlich war,

danach jedoch im offiziellen Sprachgebrauch

durch das Wort „Energieausweis“

ersetzt wurde.

Darüber hinaus werden ab

dem Jahr 2021 Neubauten nur

noch als Niedrigstenergiehäuser

genehmigt.

Der Energieausweis dient dazu, ein Gebäude

energetisch zu beurteilen. Hierbei

kann die Bewertung eines Gebäudes entweder

auf der Grundlage des berechneten

Energiebedarfs oder auf dem in dem Zeitraum

der letzten drei Jahre gemessenen

Energieverbrauch basieren. Insofern ist

das Wort „Energieausweis“ eigentlich eine

Kurzform für „Energiebedarfsausweis“

oder „Energieverbrauchsausweis“. Bei der

bedarfsorientierten Beurteilung erfolgt im

Wesentlichen eine Analyse der Heizanlage

und der Bausubstanz eines Hauses, während

bei der verbrauchsorientierten Bewertung

der Energieverbrauch der letzten drei

Jahre gemessen wird. Letztere erscheint

deshalb weniger objektiv als erstere, da sie

sehr stark vom Nutzungsverhalten der Bewohner

abhängt. Der Energieausweis sollte

auch Vorschläge zur umfassenden energetischen

Sanierung der Gebäude oder deren

Teile enthalten.

Dr. Renate Wahrig-Burfeind ist Sprachwissenschaftlerin

und Leiterin des in der

Kreisstadt ansässigen Wahrig-Redaktionsbüros;

wahrig-burfeind@t-online.de

In Deutschland regelt die Energieeinsparverordnung

(EnEV), die den EU-Richtlinien

zur Energieeffizienz von Gebäuden

folgt, die rechtlichen Grundlagen dieser

Bewertung. Grundlegendes Ziel der Richtlinien

ist es, Energie einzusparen. Vor dem

Hintergrund, dass 40 Prozent der EU-weit

verbrauchten Energie für die Heizung von

Gebäuden benötigt wird, ist diese Verordnung

zukunftsweisend.

Nach derzeit gültiger EnEV muss ein

Energieausweis ausgestellt werden, wenn

ein neues Gebäude errichtet oder bestehende

Gebäude geändert werden, außerdem

besteht eine Pflicht für den Aushang von

Energieausweisen in öffentlich genutzten

Gebäuden ab 1.000 Quadratmeter Nettogrundfläche.

Mit der bereits 2010 vom

EU-Parlament beschlossenen Neuregelung

der Verordnungen, die bis Juli 2012 in nationales

Recht umgewandelt sein müssen,

besteht dann auch eine Ausweispflicht

für Gebäude ab einer Nutzfläche von 500

Quadratmetern. Darüber hinaus werden

ab dem Jahr 2021 Neubauten nur noch als

Niedrigstenergiehäuser genehmigt. Alle öffentlich

genutzten Gebäude sollten ab 2019

ebenfalls diesem Standard entsprechen.

Dies alles sind sehr ehrgeizige und zukunftsweisende,

aber auch kostenintensive

Vorhaben, die es in den nächsten Jahren

umzusetzen gilt.


Occupy

Büchner

So seh‘ ich das (5)

Dass ein Dichter bzw. sein

Werk von zeitloser Aktualität

seien, wird ja immer gern

behauptet, vor allem dann, wenn Ralf Schwob, M.A.,

Jubiläen und Jahrestage zu Ehren ist Schriftsteller und Buch-

des entsprechenden Künstlers anhändler mit derzeitigem

stehen. Im Falle Büchners stehen Wohnsitz in Riedstadtnun

2012 und 2013 Gedenkjahre Leeheim; ralfschwob@gmx.de

(175. Todestag, 200. Geburtstag)

an, die auch in unserer Region gebührend

gefeiert werden. Es spricht allerdings einiges

dafür, dass Büchner heute wohl eher

bei einer Aktion wie „Occupy Frankfurt“,

mit der viele Menschen vor kurzem auf die

soziale Schieflage unserer Gesellschaft aufmerksam

machen wollten, zu finden sein

würde, als auf einer Bühne, um im Applaus

zu baden.

Für einen moralisch derart klardenkenden

Menschen wie Georg Büchner wäre es

wahrscheinlich schier unerträglich, dass wir

heute, wie Dietmar Dath es in seinem Buch

„Maschinenwinter“ so treffend beschreibt,

„einerseits für unsere Spitzensportler Laufschuhe

mit eingebautem Dämpfungscomputer

bereitstellen, anderseits aber alten

Frauen mit Glasknochen die Zuzahlung

zum sicheren Rollstuhl verweigern.“ Büchner

hat sich zu einer Zeit gegen Ausbeutung

und soziale Ungerechtigkeit mit seiner

Streitschrift „Der hessische Landbote“

aufgelehnt, als dies lebensgefährlich war. Er

hat sehenden Auges den Tod riskiert, weil

er zu einer Gesellschaftsordnung, die den

Großteil der Menschen verelenden ließ, damit

der Profit für eine Minderheit stimmte,

nicht schweigen wollte und konnte. Ich

habe keinen Zweifel daran, dass er heute

wahrscheinlich dem einen oder anderen,

der ihn im nächsten Jahr lauthals feiern

wird, gehörig auf die Nerven gehen würde.

November 2011 WIR-Magazin 191 31


Ausgehtipps

Jazz Time im

Stadtmuseum

Pamela Baer

ist Leiterin der Stadtbücherei

Groß-Gerau;

pamela.baer@

gross-gerau.de

Westafrikanische

Harfenlaute

Am Donnerstag, den 17. November, um

20.00 Uhr, verzaubert Tormentah Jobarteh

in der Stadtbücherei die Zuhörer mit westafrikanischen

Märchen und Musik. Der gebürtige

Deutsche verbrachte acht Jahre in

Gambia bei seinem musikalischen Mentor

Basuro Jobarteh, bis das intensive Studium

der Mandinka-Sprache und der gesamten

Mande-Kultur erfolgreich abgeschlossen

war. Am Ende seines Aufenthaltes wurde

Tormentah von der Familie Jobarteh adoptiert

und ebenfalls zum Griot ernannt, wohl

einmalig für einen weißen Nicht-Afrikaner.

Er erzählt von Herzen mit großer Kraft und

mitreißender Lebendigkeit. Dabei begleitet

er sich selbst virtuos auf der Kora, einer

westafrikanischen Harfenlaute. An diesem

Abend bringt er humorvolle und weise Geschichten

aus der Tradition der Sufi-Muriten

in Gambia und Senegal mit. Karten

sind im Landratsamt und in der Stadtbücherei

erhältlich. Die Veranstaltung findet

in der Reihe „Bücher und mehr….- andere

Welten“ statt und ist eine Kooperation zwischen

Kreiskulturbüro und Stadtbücherei.

Jürgen Volkmann

ist Museumsleiter in der

Kreisstadt Groß-Gerau;

juergen.volkmann@

gross-gerau.de

Die Ausstellung „Jazz Time in Groß-

Gerau“, die derzeit im Stadtmuseum zu sehen

ist, trifft den Nerv des Publikums und

ruft Reaktionen hervor wie: Von „Das ist

ja interessant, dass es so ’ne Musikszene in

Groß-Gerau gegegeben hat!“ bis „Da war

ich selbst dabei, in Heldmanns Keller, das

war ’ne tolle Zeit!“. Die Ausstellung soll nun

einerseits dieser Erinnerung und der Freude

an der Jazzmusik damals Nahrung geben,

möchte dem aktuellen Jazz-Geschehen

und seinen Interpreten aber gleichermaßen

eine Bühne bereiten. Dazu gibt es ein Be-

32 WIR-Magazin 191 November 2011

gleitprogramm, das bisher den bekannten

Bandleader Reimer von Essen präsentiert

hat und nun mit einem weiteren musikalischen

Leckerbissen aufwartet. Am Freitag,

den 18. November, um 19.30 Uhr, kommt

die gebürtige Groß-Gerauerin Gabi Diehl-

Tranchina (siehe auch WIR Nr. 132) mit ihrem

Mann Joe Tranchina ins Stadtmuseum.

Sie lebt in New York und gehört dort zur

etablierten Jazz-Szene, die sie mit ihren Interpretationen

internationaler Klassiker bereichert.

Seit einiger Zeit beschäftigt sie sich

mit der Verbindung von Worldmusic und

Jazz und präsentiert dabei Eigenkompositionen

ihres Mannes. Das Programm steht

deshalb unter dem Motto „A Song of Love’s

Color – Jazz und Worldmusic“. Karten für

die Veranstaltung, die zusammen mit dem

Groß-Gerauer Jazz-Stammtisch organisiert

wird, gibt es zu 12,- Euro im Stadthaus Groß

Gerau, Am Marktplatz 1, Tel.: 06152-7160,

über das Ticketportal: www.gross-gerau.

de, die Tickethotline: 0180-5040300 und an

der Abendkasse.

Frauenband mit

Brasil-Touch

Heidi Förster

ist Öffentlichkeitsarbeiterin

im Ev. Dekanat

Groß-Gerau;

heidi.foerster.dek.grossgerau@ekhn-net.de

Am 18. November um 20.00 Uhr lädt die

Evangelische Dekanatsjugend Groß-Gerau

zu einem besonderen Konzert mit „Kick la

Luna“ in die Evangelische Versöhnungskirche

in Groß-Gerau/Nord, Danziger Str. 6,

ein. Die Frauenband „Kick La Luna“ präsentiert

starke Songs, spannendes Akustik-

Kino und Tanzparty in einem. Neben der

“wahren Sister Soul”, Sängerin Elke Voltz,

„Groove-Meisterin“ Anne Breick an der

Percussion, „Funky-Queen“ Uli Pfeifer am

Bass gehört “Lady-Bossa”, Zélia Fonseca, inzwischen

fest zur Band. Die brasilianische

Gitarristin bringt mit ihrer Akustikgitarre

jazzige Harmonien und einen gehörigen

Brasil-Touch in die Musik. In der besonderen

Atmosphäre und Akustik der in den

70er Jahren erbauten Kirche versprechen

die Veranstalter ein einmaliges Hörerlebnis.

Für Getränke an Bistrotischen wird

gesorgt. Kartenvorbestellungen sind bei

Dekanatsjugendreferent Bernd Altmann telefonisch

unter 06152-187415 oder per Mail

unter djvgg@gmx.de möglich.

Kultur auf dem

Volksbank-Sofa

Jörg Lindemann

ist Vorstandsmitglied

der Groß-Gerauer Volksbank

eG;

vorstand@voba-gg.de

Erfolgreich gestartet ist die erste Veranstaltung

der neuen Reihe „Das Beste aus

dem Gerauer Land – auf dem Kultursofa“,

bei der sich an drei Abenden je fünf Kreative

der Region darbieten können. Rund 100

Zuschauer erfreuten sich an dem abwechslungsreichen

Programm der Premiere und

ließen den Abend bei lockeren Gesprächen

und einem Glas Wein ausklingen. Nun steht

die zweite Ausgabe an: am Mittwoch, den

23. November, um 19.00 Uhr öffnet die Groß-

Gerauer Volksbank wieder die Türen des

Veranstaltungsraumes in der Schulstraße,

um folgende interessante Persönlichkeiten

aus der Region zu präsentieren: Ute Ehrenfels

(Schauspielerin), Christine-Katharina

Krämer (Malerin), Detlef Schaar (Video-

Producer), Susanna & Andreas Schönfeld

als Duo Nicefield (Pop-Musiker) und Jürgen

Volkmann (Museumsleiter). Wieder bekommen

alle Teilnehmer des Abends die Möglichkeit,

in einem Zeitrahmen ihre Künste

vorzustellen. Die fachkundige Jury bewertet

diese und vergibt in einer gesonderten Veranstaltung

den „Volksbank-Kreativpreis“.

Die Schirmherrschaft der Reihe hat Stefan

Sauer, Bürgermeister der Kreisstadt. Moderiert

werden die Abende von W. Christian

Schmitt, WIR-Herausgeber und Mitgründer

des Groß-Gerauer Kulturstammtischs. Der

Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung wird

gebeten unter Telefon 06152/714-411 oder E-

Mail zusage@voba-gg.de.

Notieren Sie sich bitte auch schon die

beiden weiteren Termine: Mittwoch, 21.

März 2012, um 19.00 Uhr und Mittwoch, 9.

Mai 2012, um 19.00 Uhr, dann Verleihung

des „Volksbank Kreativpreis“.

Hans Dieter Weg

ist Pressewart der

Freiwilligen Feuerwehr

Wallerstädten;

h-weg@t-online.de

Die Nikolaus-Rocker

Am 26. November ab 19.00 Uhr ist es

endlich wieder soweit: Kernige Klänge werden

die Wallerstädter Turnhalle zum Erbeben

bringen. Die Mega-Hits von AC/DC,

Deep Purple, U2 & Co. werden den Besuchern

tüchtig einheizen, aber auch viele an-


dere Partyknaller der letzten

Jahrzehnte sind zu erwarten.

Ohrwürmer, die in die Beine

gehen und beste Stimmung

garantieren. Zusammen mit

dem Radiosender „Rockland“

veranstaltet die Wallerstädter

Feuerwehr an diesem Tag wieder

eine Ü30-Party mit dem

saisonal passenden Namen

„Nikolaus-Rock“. Die Saalöffnung

ist auch dieses Mal

wieder um 19 Uhr, die Party

beginnt um 21 Uhr. Dem frühen

Besucher wird mit einer

Happy Hour von 19 bis 21

Uhr die Wartezeit mit verbilligten

Getränken verkürzt.

Der Eintrittspreis beträgt fünf

Euro im Vorverkauf und sechs Euro an

der Abendkasse. Die Vorverkaufsstellen in

Wallerstädten sind Peter Funk’s Hofladen,

Rewe Nahkauf und Elektro Drott.

Helmut Bernhard

ist Pfarrer an der ev.

Stadtkirchengemeinde

Groß-Gerau;

Tel.: 06152-910280

Großes Weihnachts-

Liedersingen

Auch in diesem Jahr findet wieder das

„Große Weihnachtsliedersingen“ in der ev.

Stadtkirche von Groß-Gerau statt und zwar

am Sonntag, 11. Dezember, 17 Uhr. Eingeladen

dazu ist jedermann, besonders Familien

mit Kindern. Ca. 180 Mitwirkende bestehend

aus der Kantorei, dem Posaunenchor,

dem Kammerorchester, dem Jugendchor

und den Kinderchören unter der Leitung

von Kantorin Wiebke Friedrich bringen ein

buntes Programm von weihnachtlichen Stücken

zum Besten, laden aber auch die Besucher/innen

zum Mitsingen bei bekannten

und beliebten Advents- und Weihnachtsliedern

ein. Die Kinderchöre werden das

Weihnachtsliedersingen feierlich eröffnen,

indem sie singend mit Kerzen in die fast

dunkle Stadtkirche einziehen. Als abschließenden

Höhepunkt werden alle Gruppen

vereint „Der Stern zu Bethlehem“ von John

Rutter zu Gehör bringen. Das Weihnachtsliedersingen

bietet eine gute Gelegenheit,

sich musikalisch auf die vorweihnachtliche

Zeit einzustimmen. Der Eintritt ist frei.

termine@wir-in-gg.de

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Groß-Gerau präsentiert

Weihnachtsmarkt

mit mittelalterlicher Meile

2.– 4. Dezember 2011

Innenstadt Groß-Gerau

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November 2011 WIR-Magazin 191 33


Ausgehtipps

Christian Halbig

arbeitet für die Kreisstadt,

Bereich Stadtmar keting/

Wirtschaftsförderung;

christian.halbig@

gross-gerau.de

Groß-Gerauer

Weihnachtsmarkt

Alljährlich lockt der vom Gewerbeverein

Groß-Gerau organisierte Weihnachtsmarkt

viele Besucher in die Innenstadt von

Groß-Gerau. Von Freitag, 2. Dezember bis

Sonntag, 4. Dezember ist es wieder soweit:

Rund um den Sandböhl bieten 50 Stände

Kunsthandwerk, Handarbeiten, Essen und

Getränke sowie vieles mehr. Neu ist bei der

diesjährigen Auflage die mittelalterliche

Meile in der Schulstraße. Die tolle Kulisse

des Sandböhlplatzes macht die Budenstadt

zu etwas Besonderem. Die offizielle Eröffnung

findet am Freitag, dem 2. Dezember,

um 17 Uhr vor der Gaststätte „Zum Wagenrad“

statt. Das Bläser-Ensemble Gräfenhausen

wird anschließend für weihnachtliche

Stimmung sorgen. Für alle Kinder gibt es

wieder ein Karussell und außerdem wird

das beliebte Ponyreiten angeboten. Ein

besonderer Höhepunkt erwartet die Besucher

dieses Jahr beim Rundgang durch die

Schulstraße. In Zusammenarbeit mit der

Kreisstadt Groß-Gerau wird hier erstmals

eine „mittelalterliche Meile“ entstehen. Wie

jedes Jahr kommt auch der Nikolaus mit Geschenken

am Sonntag um 16.30 Uhr an die

Stadtkirche. Im Rahmen des Groß-Gerauer

Weihnachtsmarktes ermöglichen die Kindertagesstätten

den Eltern einen romantischen

Weihnachtsbummel zu zweit. Eltern

können am Freitag, dem 2. Dezember,

den Weihnachtsmarkt genießen, während

ihre Kinder liebevoll von 16.30 bis 20.00 Uhr

betreut werden.

34 WIR-Magazin 191 November 2011

aus dem Gewerbeverein (4)

100.000 Euro

Kaufkraft für

Groß-Gerau

Die Erfolgsgeschichte geht weiter. Wer hätte

das gedacht. Seit der Einführung des

GG-Schecks vor rund einem Jahr konnten

bereits über 100.000 Euro exklusiv für Einkäufe

in der Kreisstadt gewonnen werden.

Bei annähernd hundert Firmen, die den

GG-Scheck unterdessen akzeptieren, bekommt

man nahezu alles, was Groß-Gerau

zu bieten hat.

Die attraktiven Plastikkarten im Wert

von 10 Euro sind ein ideales Geschenk für

jeden Zweck und können bei 17 Verkaufstellen,

u.a. bei den Sponsoren der Aktion

erworben werden. Mit Unterstützung der

Erlenbacher Backwaren GmbH sowie der

Kreissparkasse, Groß-Gerauer Volksbank

und der Groß-Gerauer Versorgungs GmbH

(GGV) wurden die Schecks im November

2010 von der Kreisstadt Groß-Gerau in Zusammenarbeit

mit dem Gewerbeverein eingeführt

und haben sich bestens bewährt.

Michael Lämmermann ist Vorsitzender

des Gewerbevereins Groß-Gerau;

info@gewerbevereins-gg.de

Mit dem Weihnachtsmarkt vom 2. bis 4.

Dezember rund um den Sandböhl sorgt der

Gewerbeverein alle Jahre wieder für die

vorweihnachtliche Stimmung – diesmal in

Zusammenarbeit mit der Kreisstadt Groß-

Gerau erweitert um eine „mittelalterliche

Meile“ (siehe Ausgehtipp links). Ich wünsche

Ihnen schon heute, im Namen des Gewerbevereins

einen friedlichen Jahresausklang

und viel Spaß bei Ihren Weihnachtseinkäufen

in Groß-Gerau.


Opelvillen Rüsselsheim

10 Jahre Stiftung Opelvillen

Linie und Skulptur im Dialog: Rodin, Giaco-

metti, Modigliani – Werke aus der Sammlung

Kasser/Mochary Family Foundation, USA.

Die Linie ist ein zentrales Thema für

die Bildhauerei des 20. Jahrhunderts.

Anhand von Meisterwerken der

Klassischen Moderne beleuchtet die von

Dr. Beate Kemfert, Kuratorin und Stiftungsvorstand

der Opelvillen, konzipierte

Ausstellung in der spannungsvollen Gegenüberstellung

von Skulptur und Zeichnung

die Faszination der Linie auf die Künstler.

Die Ausstellung ist bis zum 5. Februar 2012

zu besichtigen. Info zu Begleitveranstaltungen

unter: www.opelvillen.de

Hartmann Mode in Rüsselsheim

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zur Modenschau bei Hartmann

Mode in Rüsselsheim. In lockerer Atmosphäre und einem Glas Sekt wurde

bei einem Modedefilé die aktuelle Herbst-Wintermode namhafter Hersteller

für die Dame und den Herrn vorgestellt.

Hartmann Mode, Friedensplatz 9, Rüsselsheim. www.mode-hartmann.de

Chopard l Bunz l Pandora l Ponte Vecchio l

Schoeffel l Fope l Jörg Heinz l Thomas Sabo l

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Sie regelmäßig in Ihrem kostenlosen Monatsmagazin für

Groß-Gerau, Büttelborn, Nauheim, Trebur und Wolfskehlen.

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November 2011 WIR-Magazin 191 35


36 WIR-Magazin 191 November 2011

Termine von Kerstin Leicht

Regelmäßige Termine ...

finden Sie auch im Veranstal tungskalender

der Kreisstadt, erhältlich

im Stadthaus Groß-Gerau oder unter

www.gross-gerau.de

Dauerausstellung

im Stadtmuseum Groß-Gerau

Mi. u. Sa. 10–12 Uhr,

Do. 14–17 Uhr u. So. 11–17 Uhr

Römerzeit und Stadtgeschichte

1920-1990 im Stadtmuseum GG,

Am Marktplatz 3, Info-Tel. 716295

bis 30. November

Ausstellung: „Im Einklang“

von Gunda Grimm-Wetzel in der

Volksbank Groß-Gerau, Am Sand-

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bis 13. Januar

Ausstellung: „Irani“ von Zoya Sadri

und Lili Simon im Rathaus Büttelborn,

Mainzer Str. 13. Veranst.:

Ausländerbeirat in Koop. mit der

Gemeinde Büttelborn.

Info-Tel. 06152-178843

bis 5. Februar 2012

Mi. u. Do. 10–21, Fr.–So. 10–18 Uhr

Opelvillen Rüsselsheim

Linie und Skuptur im Dialog: Rodin,

Giacometti, Modigliani …

Werke aus der Sammlung Kasser Art

Founda tion, USA Ausgangspunkt der

bedeutenden Kunstsammlung bildet

die Bronzeskulptur L’Eternelle Idole

(Das ewige Idol), 1893, von Auguste

Rodin, die bereits ankündigt, was die

Bildhauerei des 20. Jahrhunderts auf

der Suche nach neuen Volumina beschäftigen

wird: die Linie. Im Wechselspiel

von ausgewählten zeichnerischen

und skulpturalen Werken der

Moderne wird die Faszination der

Linie beleuchtet. Stiftung Opelvillen

Zentrum für Kunst, Ludwig-Dörfler-

Allee 9, Rüsselsheim. Info-Tel.

06142-835907, www.opelvillen.de

bis 12. Februar

Jazz Time in Groß-Gerau

1950–1965. Die Ausstellung entstand

in Zusammenarbeit mit dem

Groß-Gerauer Jazz Club Stammtisch.

Pedro Warnke (Austellungskurator)

im Stadtmuseum Groß-Gerau,

Am Marktplatz 3, Info-Tel. 716295

Das Wir-Magazin veröffentlicht an dieser Stelle kostenlos

Termine von Verbänden, Institutionen, Kunst und Kultur.

Zuschriften bitte an: WIR-Magazin, Claudiusstraße 27,

64521 Groß-Gerau, Fax 06152-52429

15. November

19.00 Uhr

Konzert in der Dusche: Jessy Lost

in der ehem. Dusche im Bürgerhaus

Wolfskehlen, Albert-Schweitzer-Str. 1,

Info-Tel. 06158-917623

17. November

19.00 Uhr

Konzert der Preisträger des internen

Musikwettbewerbs der PDS-Groß-

Gerau in der Aula der Prälat-Diehl-

Schule (Oberstufe am Wasserturm).

Info bei: heike.mohr@arcor.de

20.00 Uhr

Mamma, Mafia, Musica

Musikspiel auf italienische Art in der

Stadthalle Groß-Gerau, Jahnstr. 14,

Info-Tel. 06152-7160

18. November

18.00 Uhr

Lesung: deutsch-russische Autoren

im Landratsamt Groß-Gerau (Georg-

Büchner-Saal), Info-Tel. 06152-9890

19.30 Uhr

Jazz Time in Groß-Gerau: Gabi

Diehl-Tranchina und Joe Tranchina:

A Song of Love’s Color. Jazz und

Worldmusic im Stadtmuseum Groß-

Gerau, Am Marktplatz 3,

Info-Tel. 06152-716295

19.30 Uhr

„Woyzeck“ als Solo-Theater mit

Christian Suhr an der Büchnerbühne

Riedstadt im Theater Leeheim,

Kirchstr. 16, Tel. 06158-188854

18. bis 20. November

Vernissage: 18.11. um 19 Uhr

„Neue Bilder“ von der Künstlergruppe:

„Einsteins Muttermal“ in

der Kultur Scheuer Egelsbach, Ernst-

Ludwig-Str. 65. Walter Zimbrich wird

am 18.11. die Ausstellung eröffnen.

19. November

20.00 Uhr

Eliminator (ZZ-Top-Covers) im Kulturcafé

GG, Info-Tel. 06152-53551

19. November

20.00 Uhr

Nacht der Trommeln mit dem

Percussion-Ensemble Drum Tam Tam

in der Stadthalle Groß-Gerau,

Jahnstr. 14, Info-Tel. 06152-7160

20.00 Uhr

Mozarts „Krönungsmesse“

Jubiläumskonzert: 100 Jahre Chor

St. Walburga und 30 Jahre Chor

St. Nikolaus von der Flüe Büttelborn

in der Pfarrkirche St. Walburga,

Groß-Gerau, Info-Tel. 06152-56204

20. November

11.00 Uhr

Museumsfrühstück mit Rundgang

durch die Jazz-Ausstellung im Stadtmuseum

Groß-Gerau, Marktplatz 3.

Veranst.: Förderverein Stadtmuseum.

Info-Tel. 06152-716295

ab 11.00 Uhr

Kreativmarkt in Dornheim

in der Riedhalle. Veranst.: Kreativgemeinschaft

Dornheim.

15.00 – 18.00 Uhr

Weihnachtsbasar in der Katholischen

Mission, Frankfurter Str., Groß-Gerau.

Veranst.: Italienische Gemeinde.

16.00 Uhr

„Frühlings Erwachen“. Pubertätsdrama

mit dem Jugendclub der

Büchnerbühne im Theater Leeheim,

Kirchstr. 16, Tel. 06158-188854

17.00 Uhr

Konzert für Harfe und Violine:

Spirit & Pleasure Sonaten, Songs

und Lieder aus England, Deutschland

und Italien mit Johanna Seitz und

Christoph Mayer, Berkacher Kirche.

Veranstaltungsreihe: Groß-Gerauer

Akzente. Info-Tel. 06152-7160


21. November

15.00 Uhr

Café Extra für Kinder:

Story Stage Aschaffenburg

spielt: „Der Fischer und seine Frau“

Interaktives Umwelt-Märchenabenteuer

für Kinder ab 6 Jahren im Café

Extra Büttelborn, Schulstr. 17,

Info-Tel. 06152-178845

22. November

20.00 Uhr

Vortrag: „Die Energiewende in der

Kreisstadt“ GGV-Geschäftsführer

Paul Weber mit einer Zwischenbilanz.

Veranst.: Anti-AKW-Initiative

GG, BUND-GG u. Magistrat der

Kreisstadt im Kulturcafé GG,

Info-Tel. 06152-53551, Eintritt frei.

23. November

19.00 Uhr

Der Volksbank Kreativpreis

Kulturelle Veranstaltungsreihe in

der Groß-Gerauer Volksbank,

Am Sandböhl mit Kreativen aus der

Region. Moderation: W. Christian

Schmitt. Eintritt frei. Um Anmeldung

wird gebeten: Tel. 06152-714411.

(siehe S. 32)

19.00 Uhr

Mittelalterliche Lesung:

Das Geheimnis der Totenmagd“

von Ursula Neeb im Café Extra

Büttelborn, Schulstr. 17,

Info-Tel. 06152-178845

24. November

20.00 Uhr

Lesung: „Ich bin ein Mörder“

von Brigitte Pons in der Buchhandlung

Giebel in Mörfelden.

www.brigittepons-autorin.chapso.de

26. November

14.00 Uhr

Kulturelle Entdeckungen im Ried

Fahrt nach Trebur: Kaiserpfalz,

Laurentiuskirche und hist. Ortsbild

mit dem Förderverein Stadtmuseum,

nähere Informationen beim

Museums leiter J. Volkmann)

Info-Tel. 06152-713295

5 Jahre

kosmetische Gesichtsbehandlung

Fußreflexzonenmassage · Aromamassage

manuelle Gesichts-Lymphdrainage

26. November

20.00 Uhr

Herbstball 2011 im Volkshaus

Büttelborn. Veranst.: Tanzkreis 1988

SKV Büttelborn, Tel. 06152-58857

20.00 Uhr

Sportlerparty in der Riedhalle

Dornheim. Veranst.: SG-Dornheim.

www.sg-dornheim.de

26. und 27. November

Sa. 15-21 u. So. 14-20 Uhr

Weihnachtsmarkt Büttelborn

rund um die Ev. Kirche. Veranst.:

Unser kleiner Weihnachtsmarkt e.V.

27. November

18.00 – 20.30 Uhr

„Umas-Art“. Einladung zum Tag der

offenen Tür. Uma Roychoudhury

gestaltet Bilder in der Sie Ihre Spiritualität

entdecken können. Kraftvollen

Bilder, die mit echtem Gold

(24kr) und Silber sowie Edelsteinen

(Rubinen, Smaragde, blaue Saphir

etc.) geschmückt sind. Genießen Sie

einen netten Abend mit Erläuterung

der Bilder in der Saalestr. 17, Dornheim.

Anm. unter 06152-711330.

www.umas-art.com

28. November

19.00 Uhr

Kulturstammtisch im Restaurant

Al Gusto, Groß-Gerau, Marktplatz.

Veranstalter: Wir-Magazin. Anmeldung

unter: wir@wcschmitt.de

30. November

Parfumabend im Hotel Monika in

Büttelborn, Info-Tel. 06152-1810

1. Dezember

15.00 Uhr

Die Zauberhexe

Nudeltraud mit

neuem Programm

„Die Hexe kocht“

Mitmachtheater mit kleinen Hexereien,

Jonglagen und Clownerien

im Kulturcafé Groß-Gerau,

Info-Tel. 06152-53551

Kennenlern-Angebot:

FirstTime

Gesichtspflege:

29,-€

10% 1 auf alle

Gesichts- Ges und

Körperpflegeprodukte von

BELICO

BioTech Wirkstoffpflege

Gaby Schuck

Walther-Rathenau-Str. 24

64521 Groß-Gerau

Telefon: 0 61 52 - 95 57 74

pure.moments@arcor.de

parfümfrei ∙ für Allergiker geeignet ∙ frei von Mineralölen und Silikon

15. November bis 17. Dezember 2011

2. bis 4. Dezember

Weihnachtsmarkt Groß-Gerau

rund um den Sandböhl mit mittelalterlicher

Meile, Veranst.: Gewerbeverein

Groß-Gerau (siehe S. 34)

4. Dezember

11.00 Uhr

Trevor Richards New Orleans Trio

Jazz-Entertainment auf Weltniveau

im Stadtmuseum Groß-Gerau,

Info-Tel. 06152-716295

5. Dezember

19.30 Uhr

Groß-Gerauer Abendkonzerte:

Julian Prégardien (Tenor) zu Gast

im Landratsamt GG, Wilhelm-Seipp-

Str. 4, Info-Tel. 06152-713530

8. Dezember

15.30 Uhr

Bücherwurm-Treff für

Kinder ab 5 Jahren, Stadtbücherei

Groß-Gerau,

Gernsheimer Str. 5, Tel. 716250

10. Dezember

15.00 Uhr

„Winter in Lönneberga oder wie

Michel eine Heldentat vollbrachte“

Kindertheater mit dem Theater auf

Tour in der Stadthalle Groß-Gerau.

Veranst.: Sparkassen Stiftung.

Info: 0180-5040300

20.00 Uhr

A Tribute to „The Doors“:

The Morrison Hotel im Kulturcafé

Groß-Gerau, Info-Tel. 06152-53551

10. und 11. Dezember

Sa. ab 17 Uhr, So. ab 11 Uhr

Weihnachtsmarkt Wallerstädten

Veranst.: Wallerstädter Vereine

Weihnachtsmarkt Dornheim

rund um die Evang. Kirche,

Veranst.: Vereinsring Dornheim

15. Dezember

17.00 Uhr

Prämiensparverein Rhein-Main e.V.:

241. öffentliche Auslosung, Kreissparkasse

Groß-Gerau, Darmstädter

Str. 22, www.kskgrossgerau.de

17. Dezember

20.00 Uhr

Finest Fools Blues, Rock, Country

im Kulturcafé GG, Info-Tel. 53551

Jutta Herdt

(ärztl. gepr.)

Sport- und Wellnessmassage

Mobil bei Ihnen oder bei mir!

www.juttaherdt.de

☎ 06152 - 66424

Hügelstr. 30 . 64569 Nauheim

November 2011 WIR-Magazin 191 37


Schaufenster

Garn-Bachmann –

Handarbeitsartikel

direkt vor Ort

Seit 1989 ist die Familie Bachmann mit einem

Handarbeitsgeschäft in Groß-Gerau vertreten,

das anfangs eine Filiale von Woll-Bachmann in

Darmstadt-Arheilgen war. Das zunächst von

Günter und Brunhilde Bachmann mit Standort

Am Sandböhl geführte Geschäft, wurde von

ihrem Sohn, Dr. Harald Bachmann, später selbständig

weitergeführt.

Weihnachten & Silvester

im Asienpalast, Helvetia parc

Der Asienpalast ist mit seinem umfangreichen und

vielseitigem Buffet-und Speisenangebot der perfekt

geeignete Ort mit der ganzen Familie, Freunden oder

der Firma auch im größeren Rahmen zu Feiern.

Weihnachten und Silvester stehen schon fast wieder

vor der Tür, wenn Sie noch nicht wissen wo Sie

feiern möchten? Reservieren Sie rechtzeitig im

Asienpalast unter Tel. 06152-1871940/41

und erleben Sie die

herzliche, asiatische

Gastlichkeit. Das

Team vom Asienpalast

freut sich Sie

kulinarisch verwöhnen

zu dürfen.

38 WIR-Magazin 191 November 2011

Am 01.11.1996 fand der Umzug in die Mainzer

Straße 32 statt. Um deutlich zu machen, dass es

sich nicht mehr um eine Filiale von Woll-Bachmann

handelt, haben Dr. Harald Bachmann und

seine Frau Hiltrud Bachmann das Geschäft in

Garn-Bachmann umbenannt. Die Umbenennung

soll einerseits die Eigenständigkeit beider Geschäfte

verdeutlichen, andererseits aber auch die

enge Zusammenarbeit, was sich in der Analogie

der Namen und dem Gleichklang ausdrückt.

Die stets freundliche Beratung und das umfangreiche

Warenangebot haben zum Erfolg dieses

Handarbeitsgeschäftes beigetragen. Alle, die sich

für Handarbeiten interessieren, kommen bei

Garn-Bachmann auf ihre Kosten und besitzen

nach Fertigstellung eines Handarbeitsprojektes

nicht nur ein wertvolles selbstgearbeitetes Einzelstück,

also keine Massenware von der Stange,

sondern auch das Gefühl, etwas Eigenes geschaffen

zu haben. Seitdem bekannt wurde, dass das

Stricken mit Nadeln aus Bambus oder Holz

seltener Gelenkschmerzen verursacht als das

Stricken mit Metallnadeln, wagen sich auch wieder

ehemalige Strickerinnen an neue Projekte.

Garn-Hersteller entwickeln immer wieder ganz

ungewöhnliche Strickgarne – greifen Sie einmal

wieder zur Stricknadel – es lohnt sich.

Garn-Bachmann, Tel. 06152-83318

Mainzer Straße 32, 64521 Groß-Gerau

www.garn-bachmann.de

Dessousberatung

mit Schnäppchen

Andrea Hegen hatte nach Klein-Gerau zum inzwischen

3. Schnäppchenverkauf eingeladen. In familiärer Atmosphäre

machte den Kundinnen das Aussuchen der Dessous richtig

Spaß. Bei Andrea Hegen fühlt man sich immer gut beraten,

was den perfekt sitzenden BH betrifft, und die schönsten

Modelle aus der auslaufenden Kollektion waren rasch vergriffen.

Wer den Schnäppchenverkauf verpaßt hat, kann natürlich

jederzeit nach Terminvereinbarung in den Show-Room kommen

und sich zum Thema Dessous ausführlich beraten lassen.

Als besonderes Weihnachtsgeschenk gibt es nicht nur Ausgefallenes

für Darunter, sondern auch Geschenkgutscheine.

AH-Dessous, Andrea Hegen, Tel. 06152-58317

Heinrich-Engel-Straße 27, 64572 Büttelborn (Klein-Gerau),

E-Mail: AndreaHegen@ahdessous.de

www.ahdessous.de

Erleben Sie

Gaumenfreuden in

historischem Ambiente

Das bereits 1470 fertig gestellte Fachwerkhaus ist

das älteste im Herzen Groß-Geraus und gilt als

ganz besonderes Denkmal. Seit dem Umbau

1980, der ohne einen einzigen Verlust des historisch

wertvollen Gutes einherging, befindet sich

die „Alte Schmiede“ im Besitz der Familie Maric.

Die „Alte Schmiede“ ist seit langer Zeit im gesamten

Rhein-Main-Gebiet für ihre gut bürgerliche,

rustikale Küche sowie ihre Balkanspezialitäten

bekannt. Der Familienbetrieb legt großen Wert auf

Gastlichkeit und bietet Ihnen vielfältigste Gerichte

in bewährter Qualität. Jeden Samstag wird die

Speisekarte durch ein besonderes Angebot ergänzt

– für Genießer gibt es gegrilltes Spanferkel

inklusive Beilagen zu einem moderaten Preis.

Zudem können Sie auch Ihre Familien- oder

Weihnachtsfeier in der „Alten Schmiede“ steigen

lassen. Der Inhaber, Herr Stojan Maric, steht

Ihnen gerne bei Ihrer Planung zur Seite.

Familie Maric heißt Sie herzlich willkommen

im Restaurant Zur alten Schmiede,

Mainzer Straße 4, 64521 Groß-Gerau,

Tel. 06152-81601, Kein Ruhetag!

Promotion im Sport-Treff

Der Odlo-Day beim Sport-Treff in Büttelborn war

wieder ein toller Erfolg. Alle hatten viel Spaß beim

Probieren der neuen Sportmode und jeder war

am Abend zufrieden.Fast 200 Kunden nahmen

das Angebot wahr und konnten sich beim Einkauf

über das geschenkte Fleece-Shirt von der Firma

Odlo freuen.

Wintersportmode, nicht nur von Odlo, und

fachkundige Beratung finden Sie im Sport-Treff,

Mainzer Straße 5 in Büttelborn.


5 Jahre Kosmetikstudio

pure moments

Seit fünf Jahren empfängt Gaby Schuck ihre Kunden

mit einem „Herzlich Willkommen bei pure

moments“, wo sie eine Oase der Ruhe und Entspannung

finden. „Tu deinem Körper etwas Gutes,

damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“.

Unter diesem Motto können Sie wieder positive

Energie gewinnen und sich verwöhnen lassen.

Erfahren Sie durch ein Pflege- und Behandlungskonzept

eine sichtbar schönere Haut. Erleben Sie

durch innovative, pflanzlich basierte Hightech-

Wirkstoffe eine sichtbare Verbesserung Ihres

Hautbildes; insbesondere auch bei Hautproblemen

wie Hautunreinheiten/Rötungen, Couperose,

Rosazea/ mangelnder Spannkraft, trockene und

empfindliche Haut. Durch Fachberatung, Kompetenz

und BELICO Derma Concept wird dies ermöglicht.

Ein weiterer Vorteil ist der Verzicht auf

Parfüme, Silikone, Mineralöle und PEG Konservierungsstoffe.

Dafür sind hochwirksame Wirkstoffe,

Pflanzenextrakte, Vitamine und pflegende Naturöle

enthalten. In der Gesichtspflege werden verschiedene

Behandlungen angeboten, z.B. First

Time zum Kennenlernen, Reinigungs- und Relaxbehandlung

und First Class – Auszeit. Auch die

Pflege für den Mann und Teenagerbehandlungen

beinhaltet das Angebot. Kosmetische Zusatz- und

Spezialbehandlungen runden den Rahmen der

Gesichtspflege ab. Buchen Sie einen Kurzurlaub

für die Sinne, z. B. bei einer Aromamassage mit

warmen Ölen. Für zusätzliche Entspannung sorgen

eine Ohrenkerzen-Therapie, Fußreflexzonenmassage

und manuelle Gesichtslymphdrainage.

Oder darf es eine Reiki-Energiebehandlung sein?

Suchen Sie ein besonderes Geschenk?

ABSCHALTEN- LOSLASSEN- AUFTANKEN

mit einem Gutschein von pure moments.

Beratung und Terminwünsche unter,

Tel. 06152/955774 - pure moments,

Walther-Rathenau-Str. 24, 64521 Groß-Gerau

„Happy Diamonds“

Chopard-Präsentation bei Juwelier Weiss in Rüsselsheim

Zu diesem Anlass wurden die Räume von Juwelier

Weiss kurzerhand in eine Chopard-Boutique

umgestaltet. Ein Repräsentant aus dem Hause

Chopard eröffnete die Präsentation und stand

den ganzen Abend für alle Fragen, Informationen

und Beratung zur Verfügung. Die geladenen

Gäste genossen es sichtlich, sich fast die gesamte

Chopard Uhren- und Schmuckkollektion

sowie auch die Chopard Accessoires wie

Taschen und Cashmere-Seidenschals anschauen,

anfassen und anprobieren zu können.

Dazu verwöhnte Juwelier Weiss seine Gäste mit

Champagner und einem exquisiten Catering.

Die „Happy Diamonds“ by Chopard zogen alle

in ihren Bann und die ersten vorweihnachtlichen

Wünsche wurden erfüllt. Eine rundum gelungene

Veranstaltung. Informationen zum gesamten

Uhren- und Schmuckangebot von Juwelier Weiss

gibt es unter www.weiss-ihr-juwelier.de oder

ein Besuch bei Juwelier Weiss erfreut das Herz

eines jeden Schmuckliebhabers.

Juwelier Weiss, Friedensplatz 7,

Rüsselsheim, Tel. 06142-14001

November 2011 WIR-Magazin 191 39


Rechtstipp (31)

Wann gibt‘s

Extrageld zu

Weihnacht?

Schon vorweihnachtet es

wieder, und (zumeist) mit

der Novemberabrechnung

stellt sich die Frage einer etwaigen

Weihnachtsgeldzahlung.

Muss der Arbeitgeber aber überhaupt

Weihnachtsgeld zahlen?

Kann es gekürzt werden?

Zunächst einmal handelt es

sich bei der Zahlung von Weihnachtsgeld

(oftmals auch als

13. Monatsgehalt bezeichnet)

grundsätzlich um eine zusätzliche

freiwillige Leistung des

Arbeitgebers. D.h. der Arbeitgeber

ist i.d.R. nicht zur Zahlung

verpflichtet. Es

gibt für Arbeit-

nehmer keinen

gesetzlichen Anspruch

auf eine

solche Zahlung.

Ein Anspruch

kann sich aber

z.B. aus dem

Arbeitsvertrag,

einem Tarifvertrag,

einer

Betriebsvereinbarung,

aufgrund einer betrieblichen

Übung oder dem Gleichbehandlungsgrundsatz

ergeben.

Der Arbeitgeber kann mit

der Zahlung eines Weihnachtsgeldes

und einer entsprechenden

Vertragsgestaltung verschiedene

Motive verfolgen. Man unterscheidet

hier zwischen zwei

wesentlichen Charakteren der

Zahlung: Betriebstreue- und

Entgeltcharakter. Entweder stellt

die Zahlung eine (zusätzliche)

Gegenleistung für die Arbeitsleistung

dar, oder aber der Arbeitgeber

möchte die Zugehörigkeit

des Arbeitnehmers zum Betrieb

belohnen bzw. einen Anreiz geben,

auch zukünftig betriebstreu

zu sein. Eine Verbindung beider

Zwecke ist ebenfalls möglich.

Die Unterscheidung hat insbesondere

Bedeutung für die

Frage, ob und in welcher Höhe

Weihnachtsgeld bei Fehlzeiten

Der Arbeitgeber kann

mit der Zahlung eines

Weihnachtsgeldes und

einer entsprechenden

Vertragsgestaltung

verschiedene Motive

verfolgen.

40 WIR-Magazin 191 November 2011

Daniela Dalsasso-Semler ist

Rechtsanwältin und Fachanwältin

für Arbeitsrecht in

Groß-Gerau; daniela.dalsassosemler@sds-rechtsanwaelte.de

(z.B. Krankheit) oder Ruhenszeiten

(z.B. Elternzeit) des Arbeitnehmers

gezahlt wird bzw.

ob dieses auch gezahlt wird,

wenn der Arbeitnehmer zu

einem bestimmten Stichtag nicht

mehr zum Betrieb gehört oder

das Arbeitsverhältnis gekündigt

ist.

Hat die Zahlung reinen

Entgeltcharakter so kann sie

bei Fehl- oder

Ruhenszeiten

gekürzt werden

(der Arbeitnehmer

hat in diesen

Zeiten keine

Arbeitsleistung

erbracht). Hat sie

hingegen reinen

Betriebstreuecharakter

ist sie

ungekürzt auszuzahlen

(der

Arbeitnehmer war betriebstreu).

Stellt die Zahlung eine Belohnung

für die Betriebstreue dar,

und steht der Arbeitnehmer zu

einem bestimmten (vorher vertraglich

vereinbarten) Stichtag

nicht mehr in einem Arbeitsverhältnis

zum Arbeitgeber (oder

das Arbeitsverhältnis ist bereits

gekündigt), so kann die Zahlung

ganz ausbleiben. Hat sie jedoch

reinen Entgeltcharakter, so

ist sie grundsätzlich anteilig bis

zum Zeitpunkt der Beendigung

des Arbeitsverhältnisses zu zahlen

(bis zu diesem Zeitpunkt hat

der Arbeitgeber seine Arbeitsleistung

erbracht).

Welchen Zweck der Arbeitgeber

mit der Zahlung verfolgt,

ist allerdings nicht immer einfach

zu bestimmen. Hier bedarf

es nicht selten einer Auslegung

- gegebenenfalls auch durch das

Arbeitsgericht.

Ärztetipp (18)

Wenn

die Beine

kraftlos sind

Bei Patienten im höheren

Lebensalter kann ein enger

Spinalkanal (Wirbelkanal,

Rückenmarkskanal) die Ursache

von Rücken- und Beinschmerzen

sein. Typischerweise treten

die Schmerzen beim Gehen auf

und strahlen, je nach betroffener

Nervenwurzel, ins Gesäß und

weiter abwärts bis zur Wade oder

zum Schienbein aus. Bei Wirbelkanaleinengungen

im oberen

Lendenwirbelbereich können

die Schmerzen auch zum Knie

oder in den Oberschenkel ausstrahlen.

Das bedeutet, dass der

Patient manchmal

schon nach

sehr kurzen

Wegstrecken

(100 bis 500 m)

stehen bleiben

muss, weil die

Beine schmerzen,

schwer und

kraftlos werden.

Der Neurochirurg

spricht in

diesen Fällen

von einer „Claudicatio spinalis“.

Umgangssprachlich ist die

Erkrankung als „Schaufensterkrankheit“

bekannt, wobei in

diesem Fall nicht eine Durchblutungsstörung

in den Beinen, sondern

der enge Wirbelkanal für

die Beschwerden verantwortlich

ist. Bei engem Wirbelkanal verschwinden

alle Symptome innerhalb

kurzer Zeit, wenn die Patienten

sich nach vorne beugen

oder hinsetzen. Im Gegensatz zu

durchblutungsbedingten Beinschmerzen

ist Stehenbleiben in

der Regel zur Schmerzlinderung

nicht ausreichend. Ursachen

der Spinalkanalenge sind verschleißbedingte

(degenerative)

Veränderungen der Wirbelsäule,

wie Wirbelgelenksarthrose,

knöcherne Randzacken an Wirbelkörper

und Wirbelgelenken,

Verdickung der sog. gelben Bänder

und natürlich Bandscheibenvorwölbungen

oder -vorfälle,

Die Operation zur

Erweiterung des

Spinalkanals erfolgt

in der Kreisklinik

Groß-Gerau ebenfalls

in mikrochirurgischer

Technik

Dr. med. Karim Soulatian arbeitet

in Darmstadt als niedergel.

und in der Kreisklinik

Groß-Gerau als Neurochirurg;

chirurgie@kreiskrankenhaus.de

welche insgesamt zu einer sanduhrförmigen

Einengung des Spinalkanals

und zur Kompression

der abwärts ziehenden Nervenwurzeln

führen.

Eine ursächliche Behandlung

des engen Spinalkanals kann

letztlich nur durch eine operative

Erweiterung erfolgen. Die Operation

soll zu einer Entlastung der

Nervenwurzeln und der Nervenbündel

führen.

Hierbei kom-

men zahlreiche

Verfahren zur

Anwendung.

Sie unterscheiden

sich durch

das Ausmaß der

Entfernung von

knöchernen

Strukturen. Das

Spektrum reicht

von einer Teilentfernung

des gelben Bandes

(Flavektomie) bis hin zur Entfernung

eines halben Wirbelbogens

(Hemilaminektomie). Nicht

selten ist eine Teilentfernung der

kleinen Zwischenwirbelgelenke

erforderlich. Natürlich können

diese Einengungen auch in mehreren

Segmenten vorliegen, so

dass je nach Beschwerden die

Erweiterung ein- oder beidseitig

bzw. in einer oder mehreren Etagen

erfolgt.

Die Operation zur Erweiterung

des Spinalkanals erfolgt

in der Kreisklinik Groß-Gerau

ebenfalls in mikrochirurgischer

Technik, also unter Einsatz eines

speziellen Mikroskops und von

Mikroinstrumenten. Bezüglich

des Aufwandes kann eine Operation

bei engem Wirbelkanal in

einem Segment mit einer beidseitigen

mikroskopischen Bandscheibenoperation

verglichen

werden.


Gartentipp (6)

Was tun,

wenn der

Winter naht

Es wird Zeit, Garten und Balkon

winterfest zu machen.

Viele mediterrane Pflanzen

sind draußen bis zu Nachttemperaturen

von plus zwei Grad

Celsius gut aufgehoben. Wird

es kälter, sollten Zitruspflanzen

(Orange, Zitrone, Kumquat) und

Oliven, Palmen und Kakteen an

einen kalten, aber frostfreien

und hellen Standort kommen.

Nicht zufällig wurden bei

Einführung der ersten Gewächse

dieser Arten in Deutsch-

land vor ca. 300 Jahren zu ihrer

Überwinterung die Orangerien

gebaut. Auch damals schon wurde

klar, dass die Unterbringung

in Wohnräumen während des

Winters zu massiven Schädigungen

wie Blattvergilbung,

Austrocknung der Blattspitzen

und Schädlingsbefall führt.

Wer noch in alten Häusern

mit „Kartoffelkeller“ wohnt,

kann hier trotz Dunkelheit erfolgreich

Geranien und Fuchsien

sowie Datura (Engelstrompete)

einlagern. Den Mangel an Licht

macht die erhöhte Feuchtigkeit

wett. Die Pflanzen verlieren

zwar ihr Laub, aber mit einer

Generalüberholung bei den ersten

gemäßigten Temperaturen

im Frühjahr werden sie nach

wenigen Wochen wieder ansehnlich.

Angebracht sind dann

Rückschnitt, Umsetzen in fri-

Petra Strumpf-Dörries

ist Floristmeisterin und

Inhaberin von „Hollandblumen“,

Groß-Gerau;

Tel.: 06152-58064

sche Erde und vorsichtiges Angießen.

Winterharte Palmen und

Gräser im Außenbereich werden

zusammengebunden, so dass

kein Schneefall das Herz faulen

lässt. Apropos Schnee: Der

wiegt! Wer Säulentaxus und Koniferen

auch mit einigen Schnüren

umwickelt, erleichtert ihren

geraden Stand. Wintergrüne

Kübelpflanzen (Buchsbaum,

Schneeball) brauchen auch im

Winter gelegentlich etwas Wasser,

sobald die Erde antaut. Zwischen

Rosenzweige gesteckter

Fichtenreisig verhindert einen

zu zeitigen Austrieb im Frühjahr

und schützt ein wenig vor scharfen

Winden.

An Stauden lasse ich im

Winter die eingeschrumpelten

Blätter und Fruchtstände stehen,

damit bleiben Unterschlupfwinkel

für all die Nützlinge (Ohrenkneifer,

Marienkäfer etc.) erhalten,

die mir im nächsten Jahr die

Schädlinge in Schach halten sollen.

Außerdem finde ich, Raureif

mit kristallinen Ornamenten hat

im winterlichen Garten seinen

ganz eigenen, bizarren Reiz, und

er braucht zur Entfaltung einen

Untergrund.

November 2011 WIR-Magazin 191 41


Kurz & bündig

Von Klägern,

Spatenstichen und Alice

Zusammengestellt von W. Christian Schmitt

Büttelborn. In Erinnerung an die einmal hier lebende jüdische Familie

Hirsch hat die Gemeinde in der Weiterstädter Straße fünf weitere „Stolpersteine“

verlegen lassen.

42 WIR-Magazin 191 November 2011

Kreisstadt. Sportlerehrung und Party in einem

gab es auch diesmal in der Stadthalle, wie

unsere beiden Fotos beweisen, auf denen zum

einen The Incredible Dexter Band mit Rockpiper

Torsten Käseberg zu sehen ist und zum

anderen die geehrten Geher des TV 1846 mit

(v.l.) Walter Endner (1. Vorsitzender des TV

GG), Margarete Molter, Katrin Rudolph (Moderatorin),

Brigitte Patrzalek, Nicole Best, Andreas

Keil (Moderator), Werner Schaller, Thorsten

Fern sowie Bürgermeister Stefan Sauer.

Nauheim. Zum ersten Spatenstich für den Bau des neuen Außenbahnsteigs

trafen sich (v.l.) Susanne Kosinsky (Leiterin Regionalbereich Mitte

der Deutschen Bahn), Dr. Klaus Vornhusen (Konzernbevollmächtigter

Land Hessen der Deutschen Bahn), Bürgermeister Jan Fischer, Dr. Karin

Arndt (RMV), Landrat Thomas Will sowie Hubert Deckert (Vorsteher der

Gemeindevertreterversammlung).

Kreisstadt. Noch bis 30. November

ist in der Hauptstelle der

Groß-Gerauer Volksbank unter

dem Titel „Im Einklang“ eine

Ausstellung mit Bildern von Gunda

Grimm-Wetzel (Geinsheim) zu

sehen.

Kreisstadt. Der Ausländerbeirat

teilt mit, dass er jeweils am 1.

Donnerstag eines Monats von

15.00 bis 17.00 Uhr im Stadthaus

(Am Marktplatz 1), Zimmer

2.13, eine Sprechstunde abhält.

Klein-Gerau. Ismail Özdogan, 1.

Vorsitzender des SV 1912, weist

darauf hin, dass sein Verein zum

100jährigen eine Festschrift plant

und bittet Mitbürger bzw. Vereinsmitglieder,

dazu „Bildmaterial in

jeglicher Form“ zur Verfügung zu

stellen; ismail@oezdogan.net

Kreis Groß-Gerau. Gerald Weiß,

langjähriger Rüsselsheimer CDU-

Bundestagsabgeordneter und

Ehrenkreisvorsitzender der CDU,

wurde für seine Verdienste um die

gesetzliche Unfallversicherung mit

der DGUV-Medaille ausgezeichnet.

Kreis Groß-Gerau. „Bestürzt und

tief betroffen“, so eine Pressemitteilung

aus dem Landratsamt,

zeigte sich Landrat Thomas Will

angesichts des Todes von Manfred

Seibert, dem langjährigen Vorsitzenden

des Kreisjagdbeirats, der

mit 72 Jahren gestorben ist.

Kreis Groß-Gerau. In der „KUSS“-

Geschäftsstelle im Darmstädter

Regierungspräsidium (Telefon

06152-124396, Christiane Ihl,

kuss@rpda.hessen.de) haben die

Planungen für den 19. Kultursommer

Südhessen (zwischen dem

16. Juni und dem 23. September)

begonnen; Bewerbungsunterlagen

(auch für die „Tage der offenen

Ateliers“) gibt es im Internet unter

www.kultursommer-suedhessen.

de, Anmeldeschluss ist der 26.

Januar 2012.

Kreisstadt. Zur Einstimmung

auf die Adventszeit findet für die

Senioren aus Groß-Gerau und

den Stadteilen am Samstag, 3.

Dezember, um 14.00 Uhr, in der

Stadthalle neuerlich ein Adventsnachmittag

statt.

Worfelden. Ernst Heister, Verkaufsleiter

für Kosmetikartikel,

verheiratet, drei Kinder, stolzer

Besitzer von zwei Hunden, drei

Schildkröten und einem Goldfisch,

war Kandidat beim „Hessenquiz“

des Hessischen Fernsehens.

Riedstadt-Goddelau. Bürgermeister

Werner Amend ist als Nachfolger

von Gerald Kummer zum

neuen 1. Vorsitzenden des Fördervereins

Büchnerhaus gewählt

worden.

Kreisstadt/Thailand. Heiner

Conrad, Rentner, WIR-Kolumnist

und Ex-Banker, konnte seinen 70.

Geburtstag feiern.

Kreisstadt. Aus der Kommune

gibt es Erfreuliches zu vermelden:

in der „1. Nachtragssatzung

2011“ ist vermerkt, dass „die

Steuersätze für Gemeindesteuern

nicht geändert“ werden.

Kreis Groß-Gerau. Die seismischen

Messungen der Firma

DMT, die im Auftrag des Überlandwerks

Groß-Gerau (ÜWG)

durchgeführt wurden, konnten erfolgreich

beendet werden, so eine

Mitteilung des Unternehmenssprechers

Marc André Glöckner;

der „optimale Standort“ für das

geplante Erdwärme-Kraftwerk soll

„in der ersten Jahreshälfte 2012“

bekanntgegeben werden.


Riedstadt. Einmal im Jahr lädt die Stadt langjährig aktive Mitglieder aus

den Gesangvereinen zu einem Sektempfang an das Büchnerhaus ein,

um damit Dank und Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement

auszudrücken. Dabei entstanden die beiden nachfolgenden Fotos, die

„die Veteranen unter den Jubilaren“ zeigen Klaus Hammel, Walter Funk,

Hermann Schellhaas (hintere Reihe), Philipp Dickler, Wilhelm Hammann,

Walter Gengnagel und Ernst-Ludwig Schaffner (mittlere Reihe)

und Ludwig Avemarie, Kurt Reubold, Lieselotte Wendel, Heinz Meusel

und Heinrich Bonn (vorne, jeweils v.l.); sowie den „Jubilaren-Chor“ (unteres

Bild) mit Anneliese Jung, Klaus Klee, Willi Bischoff (hintere Reihe)

und Anja Kleinböhl, Elke Ewald, Marianne Crämer, Elfriede König und

Michael Reiner (vorne, jeweils v.l.).

Kreis Groß-Gerau. Gemeinsam für eine bessere finanzielle Ausstattung

der hessischen Kreise setzen sich (v.l.) Landrat Rudolf Marx (Vorsitzender

Hessischer Landkreistag Süd, HTL), Landrat Thomas Will sowie HLT-Direktor

Dr. Jan Hilligard ein und unterstützen damit eine Verfassungsklage

vor dem Hessischen Staatsgerichtshof.

Kreisstadt. Die Malerin

Christine Rupprecht (siehe

auch „Kulturatlas 2011“)

zeigt im Altenpflegeheim

an der Fasanerie unter dem

Titel „Schönheit liegt im

Auge des Betrachters“

Kostproben ihres Schaffens. ... und alles, was das Gerauer Land zu bieten hat, erfahren

Sie regelmäßig in Ihrem kostenlosen Monatsmagazin für

Groß-Gerau, Büttelborn, Nauheim, Trebur und Wolfskehlen.

November 2011 WIR-Magazin 191 43


Kurz & bündig

Kreisstadt. Mit der Auftaktveranstaltung der Initiative „Fläche sucht

Nutzer“ starteten (v.l.) Norbert Hoffmann (e5-Marketing), Bürgermeister

Stefan Sauer, Kristina Oldenburg (Kokon), Peter Krieg (Handwerksagentur)

und Tom Deichmüller (1-fach Gruppe) eine weitere Offensive zur

Aufwertung des Standortes Innenstadt.

Kreis Groß-Gerau/Berlin. Mit Gerold Reichenbach (MdB) diskutierten

Betriebsräte aus Rüsselsheim im Bundestag über „Entgeltgleichheit und

die Zukunft des Tarifsystems“; unser Foto zeigt (v.l.) Angel Somoza Santos,

Gerold Reichenbach, Brigitte Karikari und Michael Fletterich.

Riedstadt. Marcello Argentino wurde von Sabine Funk, Direktorin Privatkunden

der Kreisparkasse, als Nachfolger von Tanja Crößmann, für

die der Mutterschutz begonnen hat, als neuer Marktbereichsdirektor im

Teilmarkt Riedstadt vorgestellt.

Kreisstadt. Die Sondereinheit SEELIFT (Schnelleinsatzeinheit Logistikabwicklung

im Lufttransportfall) des THW Groß-Gerau, deren Ziel es ist,

dass das Technische Hilfswerk auf jede Katastrophe möglichst schnell

mit Hilfe reagieren kann, hat auch diesmal den Abflug eines Einsatzteams

zur Botschaftsunterstützung in Bangkok koordiniert.

44 WIR-Magazin 191 November 2011

Büttelborn. Innerhalb einer Woche entstand während des Graffiti-Workshops

der Jugendförderung unter der Leitung von Eva Castritius und

Balazs Vesszösi an der Unterführung Taunusstraße eine Landschaft, die

an „Alice im Wunderland“ angelehnt ist, wie die jugendlichen Teilnehmer

Bürgermeister Horst Gölzenleuchter ihr Werk erklärten.

Kreisstadt. Unser Foto zeigt nur einige der 35 Mitglieder der Generationenhilfe

Groß-Gerau, die einen Ausflug zur Sektkellerei Gillot (mit Untergrundführung)

nach Oppenheim unternahmen.

Worfelden/Klein-Gerau. Bei den Seniorennachmittagen trugen die

„Gasskehrer Büttelborn“ (v.l.: Philipp Graf, Hans-Otto Rüger, Georg

Schamber, Dieter Graf, Jochen Raiß, Helmut Reinwart sowie Hans Peter

Haak) das eigens geschriebene Jubiläumslied zur 800- Jahrfeier von

Büttelborn vor.

Nauheim. CDU-Fraktion und Bürgermeister Jan Fischer informierten

sich in der ortsansässigen Praxis für Mundchirurgie, Kieferchirurgie, Gesichtschirurgie,

plastische Operationen und Implantologie von Professor

Dr. Dr. Dr. Adorján F. Kovács.


Kreisstadt/Darmstadt. Christine-

Katharina Krämer, Mitglied im

Groß-Gerauer Kulturstammtisch,

hat uns ein Foto geschickt, das sie

als Teilnehmerin der 2. Kunstmesse

im Darmstadtium zeigt.

Kreisstadt/Frankfurt. Auf der

voice & ip messe war auch

Tina Jung vom WIR-Team. Sie

besuchte den Stand einer Groß-

Gerauer IT-Firma, bei dessen

Gestaltung sie mitgearbeitet hat.

Kreisstadt. Mitglieder des SPD-Ortsvereins besichtigten

die Kreisklinik und ließen sich in einem OP Geräte sowie

Operationstechniken erklären; ganz links Klinikgeschäftsführer

Wolfgang Wilhelm.

Kreistadt. Bei einem Rundgang anläßlich der Eröffnung

der Vitos-Tagesklinik am Burggraben erläuterte Dr. Dorothee

Löber (l.) die Aufgaben der psychiatrischen Ambulanz.

Es informierten sich (v.r.) Marc Hartmann von der

GFP Projektmanagement GmbH als Investor, Bürgermeister

Stefan Sauer und der erste Stadtrat Achim Blohberger.

Ausbildungsmesse –

Informationen aus erster Hand

Kreisstadt. Neben regionalen Firmen und Institutionen

stellten auf der diesjährigen Ausbildungsmesse auch

zahlreiche Großunternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet

ihre Berufsbilder vor, zu denen sich die jungen Leute

informieren konnten. Initiatoren der Veranstaltung in der

Kreissporthalle waren die Prälat-Diehl-Schule und die

Kommunale Jugendarbeit der Stadt Groß-Gerau.

www.wir-in-gg.de

November 2011 WIR-Magazin 191 45


aus Neumanns Bilderkiste (22)

46 WIR-Magazin 191 November 2011

Alfred Neumann, passionierter Sammler,

verfügt über tausende historische

Dokumente zur Geschichte der Kreisstadt.

Den WIR-Magazin-Lesern erlaubt

er regelmäßig Einblicke in seine Bilderkiste;

Tel.: 06152-40624

Als die Ferkel

hier noch quiekten

Zum Thema „Groß-Gerauer Ferkelmarkt“ schreibt Alfred Neumann:

Viele Jahre wurde auf dem Marktplatz alle 14 Tage der Ferkelmarkt

abgehalten. Aus allen Himmelsrichtungen kamen Verkäufer und

Käufer in die Kreisstadt, der Ferkel wegen. 1987 fand der letzte Markt

dieser Art statt. Im Mai 1995 wurde zur Erinnerung an den Ferkelmarkt

eine Ferkelbauerskulptur enthüllt.


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** UAVP: Unverbindliche Herstellermeldung des Apothekenverkaufspreises an die Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA GmbH). Stand 15.07.2011

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