Hainfeld Info 02/2010 - Wir Hainfelder
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Hainfeld Info 02/2010 - Wir Hainfelder
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Zeitschrift des Vereins WIR HAINFELDER<br />
mit aktuellen Gemeindeinformationen<br />
der Stadt <strong>Hainfeld</strong><br />
Erscheinung quartalsweise, Ausgabe 2.<strong>2010</strong><br />
Die Zeitung für <strong>Hainfeld</strong>er - Wissenswertes über <strong>Hainfeld</strong> und seine Menschen<br />
<strong>Hainfeld</strong>: alte und<br />
neue Heimat<br />
2<br />
10
2-10<br />
Eine Münze für<br />
besondere Anlässe<br />
Die <strong>Hainfeld</strong>er Gutscheinmünze hat sich im Laufe der letzten<br />
Jahre zu einem sehr beliebten Geschenkartikel für besondere<br />
Anlässe entwickelt.<br />
In der Sparkasse und ab sofort auch in<br />
der Trafik Horvath erhältlich.<br />
2<br />
Inhalt 2-10<br />
2 Editorial<br />
3 Vorwort Obmann,<br />
Vorwort Bürgermeister<br />
4 Mein Hobby<br />
6 - 10 Erinnerungsstücke<br />
aus der alten Heimat<br />
12-14 Auswanderer<br />
18 Hauptschule, Comic<br />
17-22 Gemeindenachrichten<br />
24 Auswanderung wider Willen<br />
26 Pfarre<br />
28 Dr. Fenz, Ärztezentrum<br />
29-31 Neue Betriebe<br />
32 Kino, Bücherei<br />
33 Hüttendienste<br />
36 Veranstaltungskalender, Wochenmarkt<br />
Liebe Leserin!<br />
Lieber Leser!<br />
<strong>Hainfeld</strong>er Zu- und Auswanderer, dieses interessante Thema<br />
haben wir für diese Ausgabe gewählt. Ein Thema mit vielen<br />
persönlichen Lebenssituationen und Schicksalen. Viele von<br />
Ihnen werden sich an die „Auswanderer aus <strong>Hainfeld</strong>“ erinnern<br />
und „Zuwanderer in <strong>Hainfeld</strong>“ auch persönlich kennen.<br />
Einige dieser Personen stellen wir Ihnen in dieser Zeitung vor.<br />
In unserer neuen Rubrik „Mein Hobby“ geben uns Menschen aus<br />
<strong>Hainfeld</strong> Einblicke in ihre ganz persönlichen Sammlungen.<br />
Für die Kinder und Jugendlichen haben die Jugendgemeinderäte<br />
der Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong> wieder ein spannendes und<br />
vielseitiges Ferienspiel zusammengestellt, mit dem beigefügten<br />
Anmeldeformular können sich die Kinder zeitgerecht<br />
anmelden.<br />
Ein weiteres Highlight für unsere Jugend ist das neu<br />
eingeführte „Jugendtaxi,“ das sicher gerne in Anspruch<br />
genommen werden wird.<br />
Frau Hedda Kasser, die von Beginn des „Kinodienstags“<br />
an die Filme ausgesucht hat, stellen wir Ihnen dieses Mal<br />
persönlich vor.<br />
Auch Pater Paulus hat uns zu unserem Spezialthema aus<br />
Sicht der Kirche einen Artikel geschrieben.<br />
Für den Sommer sind wieder einige attraktive Veranstaltungen<br />
wie der 300. Wochenmarkt, das Waldfest und das<br />
Stadtfest geplant, dazu wünsche ich Ihnen schon jetzt gute<br />
Unterhaltung.<br />
Wie attraktiv unsere Stadt als <strong>Wir</strong>tschaftsstandort ist, kann<br />
man an den zahlreichen neuen Geschäften sehen, die wir<br />
Ihnen diesmal vorstellen.<br />
Ich möchte Ihnen noch einen schönen Sommer wünschen, einen<br />
erholsamen Urlaub, und den Kindern lustige Ferien!<br />
Anita Zehetmayer<br />
Redaktionsleiterin<br />
Impressum:<br />
<strong>Info</strong>rmationszeitung des Vereins „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“ Verein für Stadtmarketing, Förderung von <strong>Wir</strong>tschaft, Fremdenverkehr, Stadtbild, Kultur und Geselligkeit.<br />
Herausgeber: Verein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“-Für den Inhalt verantwortlich: Helmut Stacher; Redaktionsleitung: Anita Zehetmayer, weitere Mitarbeiter und<br />
Mitarbeiterinnen dieser Ausgabe: Alexandra Eichenauer-Knoll, Margarete Kowall, Markus Eder; Lektorat: Monika Kinzl. Titelfoto: Alexandra Eichenauer-<br />
Knoll. Layout und Produktion: ESTA Grafik, St. Pölten, Inserate: Helmut Stacher, Verein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“. Redaktions- und Vereinssitz: 3170 <strong>Hainfeld</strong>,<br />
Hauptstraße 14, E-Mail: redaktion@hainfeld.at; Druck NP-Druck St. Pölten
Liebe Leserin!<br />
Lieber Leser!<br />
Zu- und Auswanderer sind ein interessantes Thema. Im Jahr<br />
1962 war ich mit meinen Eltern auch ein „so genannter Einwanderer“.<br />
<strong>Wir</strong> kamen von Kilb, damals eine Marktgemeinde<br />
mit ca. 1500 Einwohnern. <strong>Hainfeld</strong> kam uns wie eine Großstadt<br />
mit vielen verschiedenen Geschäften und Gasthäusern vor.<br />
<strong>Hainfeld</strong> war eine florierende Einkaufsstadt im Gölsental und es<br />
gab auch viele kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen.<br />
Berufsbedingt konnte ich dieses Flair nur an den Wochenenden<br />
genießen.<br />
Leider konnte <strong>Hainfeld</strong> diesen Status, wie viele andere Einkaufsstädte<br />
auch, aus welchem Grund auch immer, nicht halten.<br />
Durch Generationswechsel und fehlender Nachfolger, sowie verstärktes<br />
Auftreten der Lebensmittelkonzerne verschwanden viele<br />
Geschäfte. Fabriken schlossen oder verlagerten ihre Produktion<br />
in andere Gebiete und es gingen Arbeitsplätze verloren, auch die<br />
Einwohnerzahl ging zurück und dadurch auch die Kaufkraft.<br />
Durch jahrelanges Bemühen verschiedener Gruppen, wie der<br />
Stadtgemeinde, den <strong>Wir</strong>tschafttreibenden und der Bevölkerung,<br />
konnte der Abwärtstrend gestoppt werden.<br />
Schauen Sie heute nach <strong>Hainfeld</strong> und Sie werden staunen, wie<br />
sich die Stadt in den letzten 15 Jahren positiv entwickelt hat.<br />
<strong>Hainfeld</strong> bietet somit heute einen ansehnlichen Branchenmix.<br />
Viele Firmen haben sich wieder angesiedelt und sorgen für eine<br />
positive Arbeitsplatzentwicklung.<br />
Leerflächen sind so gut wie keine mehr vorhanden.<br />
<strong>Hainfeld</strong> ist nicht nur wieder „die Einkaufsstadt“ im Gölsental<br />
geworden, sondern auch eine Stadt zum Wohlfühlen und zum<br />
Genießen.<br />
Eine Stadt mit kulturellen und gesellschaftlichen Höhepunkten,<br />
also eine Stadt für Einwanderer.<br />
Helmut Stacher<br />
Obmann der Vereins „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“<br />
Liebe <strong>Hainfeld</strong>erin!<br />
Lieber <strong>Hainfeld</strong>er!<br />
Werter Gast!<br />
2-10<br />
Der <strong>Hainfeld</strong>er Wochenmarkt feiert seinen 300. Markttag, auch das<br />
<strong>Hainfeld</strong>er Ferienspiel geht wieder in seine nächste Runde. Beide Aktionen<br />
sind aus einer Reihe von Projekten für eine sinnvolle Belebung<br />
unserer Stadt lanciert worden und wurden vom Verein<br />
„WIR HAINFELDER,“ dem von der Gemeinde unterstützten Stadtmarketingverein,<br />
vor Jahren in’s Leben gerufen und haben sich seit dem<br />
Start bewährt und weiterentwickelt. Diese guten Beispiele sind Begleitmaßnahmen<br />
zur Belebung unserer Stadt, die auch ein enormes<br />
Kommunikationspotential, ein positives Miteinander fördern und wären<br />
ohne direkte und indirekte Förderungen der Gemeinde wohl in<br />
dieser Form undenkbar. Die <strong>Hainfeld</strong>er Gemeindepolitik ist sich ihrer<br />
diesbezüglichen Verpflichtung und Verantwortung bewusst. Darum<br />
waren und sind uns solche Aktivitäten wichtig, die nicht nur wirtschaftlich,<br />
sondern auch menschlich ein positives Lebensgefühl in<br />
<strong>Hainfeld</strong> bewahren und ausbauen können.<br />
In die gleiche Richtung geht nun ein neues Projekt, das quer über alle<br />
GR-Fraktionen einstimmig zur Begutachtung ein halbes Jahr befristet<br />
an den Start geschickt wurde.<br />
Die Jugendtaxi-Gutscheinaktion, bei der alle <strong>Hainfeld</strong>er Jugendlichen<br />
eingeladen sind, sich an den Mittwochnachmittagen am Gemeindeamt<br />
ihre Gutscheinmarken abzuholen, mit denen sie vergünstigt<br />
mit den teilnehmenden Taxiunternehmen im Bezirk einen „sicheren<br />
Heimweg“ antreten können. In diesem Sinne wurde nun auch der Bau<br />
des Jugend-Corners beim Beachvolleyballplatz begonnen. All diese<br />
Umsetzungen haben, auch in Zeiten eines kaum vorhandenen Spielraumes<br />
im Gemeindebudget, trotzdem ihren besonderen Stellenwert<br />
und werden, bewusst nach den gegebenen Möglichkeiten geplant und<br />
forciert. Dies ist nur möglich, wenn man auf eine vorausschauende<br />
und besonnene Finanzpolitik setzt, zu der ich mich bekenne. Die Gemeinde<br />
sieht sich auch in Zukunft ihrer Verantwortung gegenüber<br />
ihren BürgerInnen, nicht nur im bundes- und landesverwaltungspflichtigen<br />
Auftrag, sondern wird sich darüber hinaus für eine Weiterentwicklung<br />
des positiven Lebensgefühls in <strong>Hainfeld</strong> einsetzen. Dieses<br />
Lebensgefühl, die intakte Infrastruktur und die betriebene Wohnbaupolitik<br />
werden es sein, dass <strong>Hainfeld</strong> sich zu einem beliebten „Zuwanderer-<br />
und nicht Abwandererort“ entwickeln kann.<br />
In diesem Sinne wünsche ich allen <strong>Hainfeld</strong>erInnen und unseren Gästen<br />
einen aktiven und erholsamen Sommer in unserer Stadt, den<br />
Landwirten eine gute Ernte, auch den Kindern und Jugendlichen viel<br />
Spaß z.B. im Stadtbad, am Spielplatz, im Funpark, und bei der Teilnahme<br />
am Ferienspiel.<br />
Ihr Bürgermeister
2-10<br />
Seit rund 30 Jahren züchtet Rudolf Gölss in seiner Freizeit<br />
Orchideen und Kakteen. Ich besuchte ihn in seinem<br />
3 x 6 m großen Glashaus und war sofort verzaubert<br />
von der Pracht, der Vielfalt und der Exotik seiner Pflanzen. Im<br />
Winter teilt er das Glashaus ab, da die Orchideen bei 20° und<br />
die Kakteen mit 8° gehalten werden sollen. Jetzt ist alles offen,<br />
zum Teil stehen die Pflanzen auch im Garten oder werden in die<br />
schattigen Bäume gehängt.<br />
Seit kurzem ist der gelernte Maurer mit dem „Grünen Daumen“,<br />
der die letzten 15 Jahre bei Schmid-Schrauben beschäftigt war,<br />
in Pension. Nun kann er sich etwas mehr Zeit lassen beim täglich<br />
morgendlichen Besprühen seiner Schützlinge. Denn viele<br />
dieser Pflanzen, besonders jene, die nur auf Kork hängen, leben<br />
ausschließlich von der Luftfeuchtigkeit. 1x/Woche werden die<br />
Orchideen gebadet, was auch ca. 2 Stunden in Anspruch nimmt.<br />
Länger wegfahren ist bei diesem Hobby also nur bei einer guten<br />
Vertretung möglich. Herr Gölss verzichtet gerne darauf, er hat ja<br />
ohnehin die ganze Pracht der Welt bei sich zu Hause.<br />
Kakteen sind im Mai und Juni recht aktiv und treiben die<br />
schönsten Blüten, im Sommer ist dann für die Orchideen Wachs-<br />
Mein Mein Hobby<br />
Hobby<br />
Vom Glück prachtvolle Blüten zu treiben<br />
tumszeit. Als<br />
Mitglied der „Österreichischen<br />
O r c h i d e e n g esellschaft“<br />
trifft<br />
sich Herr Gölss<br />
1x im Monat mit<br />
Gleichgesinnten<br />
in Bad Fischau,<br />
wohin er stets<br />
zwei der gerade<br />
schönsten Blüten<br />
mitnimmt<br />
und für Prämierungen<br />
einreicht.<br />
Unzählige wunderbare Fotos belohnen ihn für seine tägliche<br />
Arbeit. Ich denke an den Spruch „Doppelt lebt, wer auch Vergangenes<br />
genießt.“ Gelegentlich besichtigt der <strong>Hainfeld</strong>er auch<br />
Botanische Gärten, wie jene in Wien und Linz, fährt zum Orchideenmarkt<br />
nach München oder zu einer Spezialgärtnerei in der<br />
Nähe von Passau. Und natürlich freut er sich über Spaziergänger,<br />
die er gerne durch sein Blütenreich führt.<br />
Alexandra Eichenauer-Knoll
<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er_Lovely_89,5x128_Wo22:Layout 1 20.05.<strong>2010</strong> 8:44 Uhr Seite 1<br />
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2-10<br />
Erinnerungsstücke<br />
an die alte Heimat<br />
Das Thema Zuwanderung polarisiert und wird oft sehr emotionsgeladen diskutiert. Jene aber, um die es eigentlich<br />
geht, halten sich meist diskret zurück - wohl wissend, dass Anpassung bis hin zur Verdrängung der eigenen Identität<br />
traditionell in Österreich der erfolgreichste Weg der Integration war und ist. (2)<br />
Eine Erfolgsgeschichte, die ein wenig traurig macht. Denn unsere neuen Nachbarn könnten uns einiges erzählen.<br />
Ihre Geschichten eröffnen uns Perspektiven auf Länder abseits der Tourismusklischees, ihre Küche bringt neue<br />
Geschmacksnoten und ihr Blick von außen auf unsere kulturellen Eigenheiten lässt uns schmunzeln.<br />
Daher haben wir einige unserer neuen Nachbarn, die in vielen Fällen ohnehin schon gute alte Bekannte sind, vor<br />
die Kamera gebeten. Der Gegenstand in ihrer Hand sollte uns dabei ein wenig über ihre alte Heimat erzählen.<br />
PS: Nicht alle InterviewpartnerInnen kamen übrigens in der Hoffnung auf Freiheit oder bessere Arbeitsbedingungen,<br />
es gibt auch jene, die dem romantischen Pfad der Liebe folgten.<br />
Einige interessante Zahlen:<br />
- Am 1. 1. <strong>2010</strong> stellten erstmals deutsche Staatsangehörige mit 138.225 Personen die größte Ausländergruppe in Österreich, knapp<br />
gefolgt von Personen aus Serbien, Montenegro und dem Kosovo mit 134.159 Personen. (1)<br />
- Der Ausländeranteil in Wien ist mit 20,7% knapp doppelt so hoch wie im österreichischen Durchschnitt (10,7%). Wien wird demzufolge<br />
eine relativ „junge“ Stadt werden. (1)<br />
- 2<strong>02</strong>0 wird jeder 4. Österreicher, langfristig jeder 3. über 60 Jahre alt sein. Die Herausforderungen an das Gesundheitssystem und die<br />
Altenbetreuung sind enorm. (2)<br />
Alexandra Eichenauer-Knoll<br />
<strong>Wir</strong> haben jedem unserer Interviewpartner folgende Fragen gestellt:<br />
1.) Seit wann sind Sie in Österreich?<br />
2.) Was gefällt Ihnen besonders in Österreich?<br />
3.) Was vermissen Sie am meisten aus Ihrer Heimat?<br />
4.) Welchen Beruf üben Sie aus?<br />
5.) Was heißt in Ihrer Landessprache „Ich gehe gern in <strong>Hainfeld</strong> einkaufen?“<br />
6.) Ein typisches Rezept Ihres Landes?(optional)<br />
Chunxing Wang, China (800 km südlich von Shanghai)<br />
Foto: Richard Zeller<br />
„Ich bin seit 1994 in Österreich, ich bin hergekommen, weil ich<br />
mir ein besseres Leben als in meiner Heimat gewünscht habe,<br />
um zu arbeiten und um Geld zu verdienen. Schließlich habe ich<br />
meinen Mann kennen gelernt und bin in <strong>Hainfeld</strong> geblieben.“<br />
„Mir gefällt es in <strong>Hainfeld</strong> sehr gut, ich mag die Menschen hier<br />
und sie haben mich sehr nett aufgenommen. Auch das Klima in<br />
Österreich ist für mich sehr angenehm.“<br />
„Aus meiner Heimat fehlt mir ganz besonders meine Familie.“<br />
„Wo xi hunn zai haifei de mai dongxi“<br />
Gangbao Hühnerfleisch:<br />
Zutaten: (4 Portionen)<br />
1 Huhn, grüner und roter Paprika, Karotten, Erdnüsse,<br />
Knoblauch, Ei, Salz, Pfeffer, Kartoffelstärke, Reiswein, Sojasoße,<br />
Chilisoße, Glutamat, Wasser.<br />
Huhn auslösen, auf ca. 2 cm große Stücke schneiden, Teig<br />
aus Salz, Ei, 2 Löffel Kartoffelstärke. Hühnerstücke in den<br />
Teig tauchen und goldgelb backen.<br />
Ein wenig Öl in einer Pfanne erhitzen und klein würfelig geschnittene<br />
Karotten und Paprika kurz rösten, dann mit 1/8 l<br />
Wasser aufgießen und Hühnerstücke, Salz, Pfeffer, Stamperl<br />
Reiswein, Sojasoße, Chilisoße, 3 zerdrückte Knoblauchzehen<br />
hineingeben und kurz aufkochen. 1/8l Wasser mit 2 TL Kartoffelstärke<br />
verrühren und in die Pfanne quirlen und kurz<br />
aufkochen. Dazu Jasminreis servieren.<br />
(1) Statistik Austria, (2) Zuwanderung nach Österreich, Werner T. Bauer, 2009, ÖGPP
Orsolya Heindl, Ungarn<br />
Orsolya Heindl zeigt uns eine gewebte Tischdecke mit ungarischen Folkloremotiven<br />
wie den Pfau. Die Farben schwarz/rot/weiß sind typisch für die Szekler,<br />
eine ungarische Volksgruppe, die nach 1945 von Rumänien nach Ungarn<br />
zwangseingesiedelt worden war. Ihrer Großmutter widerfuhr dieses Schicksal,<br />
während - Ironie des Schicksals - die andere Großmutter als in Ungarn lebende<br />
Schwäbin zur gleichen Zeit zwangsausgesiedelt worden war.<br />
Foto: Eichenauer-Knoll<br />
Veli Cicek, Türkei<br />
Veli Cicek arbeitet gerne mit<br />
Leder, einem pflegeleichten<br />
Naturprodukt, das sich der<br />
Raumtemperatur anpasst.<br />
Sein Heimatland Türkei<br />
ist bekannt für Textil- und<br />
Ledererzeugung.<br />
Foto: Eichenauer-Knoll<br />
2-10<br />
„Ich bin seit 1999 in Österreich.<br />
Mein Vorname lautet auf ungarisch: Orsolya, auf deutsch einfacher:<br />
Ursula“<br />
“Am meisten gefallen mir die Berge, die saftig grüne Landschaft<br />
und die Bauernhöfe. Schafkäse habe ich früher gar nicht gekannt,<br />
er ist nun eine meiner Lieblingsspeisen.<br />
Ich liebe den Winter, die Adventmärkte und den Schnee, wir<br />
fahren gerne Schi. In Ungarn gab es in meiner Kindheit noch<br />
viel Schnee, jetzt nur mehr selten.<br />
Der Zusammenhalt der Menschen am Land ist auch noch sehr<br />
beeindruckend für mich.“<br />
“Ich vermisse die Nähe zu meiner Familie, dass spontane Besuche<br />
nicht möglich sind, und manchmal meine Muttersprache.“<br />
“Ich bin Volks- und Sonderschullehrerin, mein Hobby ist seit 17<br />
Jahren Geige spielen.<br />
Ich habe zwei Kinder, Sebastian ist 8 Jahre, Rebecca ist 6 Jahre.<br />
Sie wachsen zweisprachig auf, mit mir reden sie ungarisch, mit<br />
Papa deutsch.“<br />
„Szeretek <strong>Hainfeld</strong>ben bevásárolni.“<br />
Zarte Butterbohnen in Stücke schneiden, in etwas Butter oder<br />
Öl kurz erhitzen, etwas Wasser dazu, zudecken u. dünsten,<br />
immer wieder Wasser nachgeben.<br />
Wenn die Bohnen weich sind, letztes Wasser noch verdunsten<br />
lassen, salzen und 1-2 Knoblauchzehen draufpressen, umrühren<br />
- eine herrliche Beilage.<br />
„Ich bin seit 1977 in Österreich bin verheiratet und habe<br />
zwei Töchter (Selma und Mercan).“<br />
„Ich arbeitete 16 Jahre bei der Firma Urban, nach der Schließung<br />
machte ich mich 1994 zusammen mit meiner Frau Eunice<br />
in der Hüffelstraße 34 als Tapezierer und Polsterer selbständig.<br />
Ich produziere eigene Polstermöbel und habe mich dabei auf<br />
Sondermaße spezialisiert. Außerdem biete ich Reparaturen jeglicher<br />
Art von Sitz-, Schlaf- und Stilmöbeln an.“<br />
„Ich vermisse hier ein wenig den langen Sommer, der in der<br />
Türkei von März bis Dezember dauert.<br />
Ich schätze hier besonders die Berge und die Natur als wunderbaren<br />
Erholungsraum.“<br />
Beruf: Tapezierer und Tischlermeister
2-10<br />
Linda Raihana, Irak<br />
„Mein Mann Adison und ich sind seit 1992 in Österreich. Mein<br />
Mann war im Irak 12 Jahre im Krieg, deshalb wollte er den Irak<br />
verlassen, eigentlich war es Zufall, dass wir nach Österreich gekommen<br />
sind, meine Schwägerin war bereits hier und wir sind<br />
von einem Tag auf den anderen geflohen, da wir keine Zukunft<br />
für uns im Irak gesehen hatten.“<br />
„Ich bin seit September 1974 in Österreich. Habe meinen Österreichweg<br />
in St Veit a. d. Glan angefangen. In <strong>Hainfeld</strong> wohnen<br />
wir seit 2006. <strong>Wir</strong> fühlen uns ganz wohl in <strong>Hainfeld</strong>, denn die<br />
<strong>Hainfeld</strong>er haben uns ganz schnell in ihrer Mitte aufgenommen.“<br />
„Österreich ist ein sehr schönes Land. Landschaftlich sehr abwechslungsreich.<br />
Ich liebe ab und zu ein gutes Glas österreichischen<br />
Wein! Ich habe mit den Österreichern sehr gute Erfahrungen<br />
gemacht.“<br />
„Manchmal vermisse ich das total flache Land, wo man so weit<br />
schauen kann, bis an den Horizont, ohne dass das Auge sich an<br />
einem Berg stösst. Oder Hering essen am Strand.“<br />
„Ich bin Landwirtin und arbeite bei der Firma Zöchling auf Gut<br />
Landsthal in der Landwirtschaft und in der Fachschule Pyhra in<br />
der Molkerei, wo ich hauptsächlich für das Käsen zuständig bin.<br />
<strong>Wir</strong> haben einen Sohn namens Holger. Natürlich haben wir ihm<br />
auch holländisch beigebracht, denn es ist uns wichtig, dass er<br />
mit seiner Großmutter sprechen kann. Für die Kinder war es<br />
überhaupt kein Problem, zweisprachig aufzuwachsen.“<br />
„Ik ga graag boodschappen in <strong>Hainfeld</strong>.”<br />
„Die Freiheit hat für uns die höchste Priorität, wir konnten unserem<br />
Sohn Anderson eine Ausbildung ermöglichen, wir sind<br />
beide berufstätig und voll integriert. Sehr wichtig für uns ist es<br />
auch, dass unser 27-jähriger Sohn nicht in den Krieg eingezogen<br />
werden kann.“<br />
„Heute vermisse ich gar nichts mehr, da bis auf eine Schwester<br />
fast meine gesamte Familie bereits in Österreich wohnt. Anfangs<br />
habe ich vor allem meine große Familie sehr vermisst, wir hatten<br />
aber das große Glück, eine sehr nette Familie kennen zu lernen,<br />
die uns damals sehr geholfen hat, dass wir in Österreich Fuß fassen<br />
konnten und Arbeit gefunden hatten. <strong>Wir</strong> sind heute immer<br />
noch die besten Freunde.“<br />
„Im Irak habe ich in einer Boutique gearbeitet, in Österreich arbeite<br />
ich bei Mc Donalds.“<br />
Reistorte:<br />
Die Zutaten sind würfelig geschnittenes<br />
Rindfleisch, Erdäpfel, Melanzani,<br />
Tomaten, Paprika, Zwiebel,<br />
Basmati-Reis.<br />
Den Reis mit Tomatensauce dünsten,<br />
die weiteren Zutaten anbraten, dann in Schichten, beginnend<br />
mit Erdäpfel, Melanzani, Tomaten, Paprika, Zwiebel<br />
in einen Topf geben, das Ganze zweimal wiederholen, zum<br />
Schluss das Fleisch und den Reis darauf geben und dünsten,<br />
bis es gar ist, dann aus dem Topf stürzen und servieren.<br />
Afke Schirnhofer-Schraa, Niederlande<br />
Foto: Zehetmayer<br />
Afke Schirnhofer zeigt<br />
einen Gewürzkäse mit<br />
Kreuzkümmel und Nelken,<br />
der in ihrer Heimat „friese<br />
kruidnagel kaas“ genannt<br />
wird.<br />
Foto: Eichenauer-Knoll.<br />
Pareltsjebrei:<br />
„Pareltsjebrei ist eine Nachspeise die aus Rollgerste und<br />
Rosinen gemacht wird. Für 4 Personen nimmt man 150 g<br />
Rollgerste und wäscht sie ordentlich unter fließendem Wasser,<br />
gibt sie in einen Topf und kocht sie, bis sie weich ist. Dann<br />
fügt man zwei Hände Rosinen und ein paar Löffel Zucker<br />
dazu und lässt das Ganze nochmals kurz aufkochen. Jetzt<br />
nimmt man den Topf vom Herd, verfeinert mit einem guten<br />
Himbeer- oder schwarzen Johannisbeersaft. Man kann ihn<br />
warm essen, aber mir schmeckt er am besten, wenn er richtig<br />
ausgekühlt ist.“
Joseph Gnidote, Benin/Westafrika<br />
„Ich bin seit 1973 in Österreich und habe mit meiner<br />
Lebensgefährtin zwei Kinder (Alice, Andreas).“<br />
„Ich arbeitete in der Stadt Salzburg, zuerst am LKH und dann im<br />
MA-Pflegeheim.“<br />
„Ich mag die Landschaft und die Menschen hier.“<br />
„Ich vermisse die Sonne und meine vielen Verwandten.“<br />
Beruf: Altenpflegehelfer<br />
„Guyiname le <strong>Hainfeld</strong>*“<br />
* In Benin gibt es neben der Amtssprache Französisch 80 verschiedene Landessprachen.<br />
Dieser Satz ist in der am meisten verbreiteten Sprache „Fon“ verfasst.<br />
Ali Malekpour, Iran<br />
„Ich bin seit 1959 in Österreich, bin verheiratet und Vater einer<br />
Tochter (Jasmin).“<br />
„Ich vermisse meine Familie und auch den familiären Zusammenhalt<br />
zu Hause. Ich komme aus dem Nordiran, mein Großvater<br />
war dort Kaufmann. Die Gegend ist ähnlich dem Voralpenland,<br />
allerdings haben wir auf einer Seite das Kaspische Meer.<br />
Ich schätze die Freiheit hier, vor allem die Meinungsfreiheit.<br />
Man kann in Österreich seine Meinung äußern ohne zu riskieren,<br />
dafür im Gefängnis zu landen.“<br />
Beruf: Humanmediziner, von 1977 bis 2003 arbeitete Dr. Malekpour<br />
als praktischer Arzt in Rohrbach.<br />
Simone Pohl, Deutschland<br />
„Ich bin eigentlich aus persönlichen Gründen seit Jänner <strong>2010</strong><br />
aus Dresden nach Österreich übersiedelt, da fast meine ganze<br />
Familie in Österreich wohnt, aber auch der Liebe wegen. Mein<br />
Lebensgefährte und ich kennen uns mittlerweile seit über 20<br />
Jahren.“<br />
„Vor allem gefällt mir die schöne Landschaft zum Wandern und<br />
Spazieren gehen. Die Gemütlichkeit in Österreich ist sehr angenehm,<br />
hier ist es nicht so hektisch wie in Deutschland.“<br />
„Nicht sehr viel, da ja meine Familie auch hier ist, allerdings<br />
meine Freundinnen vermisse ich schon.“<br />
„Ich bin Serviererin in einer Konditorei in <strong>Hainfeld</strong>.“<br />
2-10<br />
Herr Gnidote hält eine Figur,<br />
die das historische Königreich<br />
Dahomey (übers.: Bau der Schlange)<br />
symbolisiert, das bis zur Eroberung<br />
durch die Franzosen Ende des 19.<br />
Jahrhunderts den südlichen Teil<br />
des modernen Staates und des<br />
Nachbarstaates Togo umfasste. Seit<br />
1960 ist Benin wieder unabhängig.<br />
Foto: Eichenauer-Knoll<br />
Ali Malekpour zeigt uns einen<br />
Teppich aus Behschahr. Jede<br />
orientalische Familie legt Wert<br />
auf Teppiche, man sitzt und isst<br />
auf ihnen und im Sommer werden<br />
sie zum Schlafen auf die Terrassen<br />
hinaufgetragen. Leider werden<br />
noch immer Mädchen zwischen<br />
ca. 8-14 Jahren für geringsten<br />
Lohn in den Fabriken beschäftigt<br />
- das ist die traurige Kehrseite der<br />
schönen Stücke.<br />
Foto: Eichenauer-Knoll<br />
Simone Pohl hält einen kleinen<br />
Teller aus Meissener Porzellan in<br />
ihren Händen.<br />
Foto: Zehetmayer
10<br />
2-10<br />
Katerina Vysocky, Tschechien<br />
„Ich lebe bereits seit über 20 Jahren in Österreich. Ich bin hier,<br />
weil sich meine Eltern immer gewünscht haben, dass wir Kinder<br />
in Freiheit aufwachsen können. Deshalb haben sie diesen<br />
Schritt gewagt und sind mit uns Kindern ausgewandert.“<br />
„Da kann ich eigentlich nichts Spezielles nennen. Ich fühle<br />
mich hier sehr wohl und es kommt mir vor, als hätte ich nie<br />
woanders gelebt. Das gefällt mir besonders an Österreich.“<br />
„Am meisten vermisse ich die gute Mehlspeise.“<br />
„Von Beruf bin ich im Kundenservice bei IKEA.“<br />
Ich wohne seit ca. 5 Jahren in <strong>Hainfeld</strong> und habe eine 3jährige<br />
Tochter Tiara. Ich habe von Geburt an mit ihr tschechisch<br />
gesprochen und sie spricht heute bereits deutsch und tschechisch.“<br />
„Ráda chodím nakupovat u <strong>Hainfeld</strong>u.“<br />
Ana Sofinetti, Rumänien<br />
„Ich bin seit 1992 in Österreich, bin geschieden, habe einen Sohn<br />
namens Lukas.“<br />
„Ich mag die Leute, die Natur, ich mag einfach alles in Österreich.“<br />
„Ich vermisse meine Eltern sehr, die zu Hause eine kleine Landwirtschaft<br />
haben. Mama ist schon recht krank und in den letzten<br />
Jahren gab es immer so schwere Hochwasser bei uns.“<br />
„Ich arbeite seit 1993 als Köchin im Kurhotel Salzerbad. Auch<br />
privat koche ich sehr gerne, z.B. „Sarmal“, eine rumänische Gemüsesuppe<br />
mit Fleischbällchen.“<br />
„En modue so fac cumporoturi in <strong>Hainfeld</strong> tot ce imi place.“<br />
Yolanda „Jolly“ Egger, Kolumbien<br />
„Ich bin seit 1982 in Österreich. Ich kam als Touristin, um<br />
Deutsch zu lernen. Die Reise war ein Geschenk meiner Eltern, als<br />
ich die Pflegeschule beendet hatte. Ich habe eine österreichische<br />
Schwägerin und das half natürlich am Anfang. Nach einem halben<br />
Jahr wollte ich meinen Aufenthalt verlängern und habe in<br />
meinem Beruf zu arbeiten begonnen. Dadurch haben sich meine<br />
Sprachkenntnisse verbessert, und ich habe auch mehr über die<br />
österreichische Mentalität erfahren. Meinen Mann habe ich erst<br />
vier Jahre später kennen gelernt.“<br />
„Yolanda Egger, mein Mädchenname war Acuña.“<br />
„Die soziale Sicherheit. Alle können eine Versicherung haben<br />
und sind auch, wenn sie arbeitslos werden, abgesichert.“<br />
„Nichts!“ (auf weitere Nachfrage): „Die Früchte und das Gemüse<br />
von zuhause. Das schöne Wetter und die Verwandten, das vermisse<br />
ich schon.“<br />
„Ich bin von Beruf Krankenschwester.“<br />
„Ich habe drei Kinder, ein Mädchen und zwei Buben. Sie verste-<br />
Ana Sofinetti zeigt uns eine<br />
Porzellanfigur aus Sighetu-<br />
Marmatiei. Diese Manufaktur ist 23<br />
km von ihrem Heimatort Remeti-<br />
Maramures nahe der ukrainischen<br />
Grenze entfernt.<br />
Foto: Eichenauer-Knoll<br />
hen alle spanisch und können sich auch ein bisschen unterhalten,<br />
es fehlt halt die Routine.“<br />
“Yo compro con gusto en <strong>Hainfeld</strong>.”<br />
Katerina Vysocky ist in Pilsen<br />
geboren, wo bereits seit der<br />
Stadtgründung (1307) Bier gebraut<br />
wird und ist weltbekannt mit seinem<br />
„Pilsner Urquell.“ Katerina zeigt ein<br />
typisches Biertrinkgefäß aus ihrer<br />
Heimatstadt.<br />
Foto: Zehetmayer<br />
Yolanda Egger hält einen Hut aus<br />
Kolumbiens Küstenregion. Jede<br />
Region hat in ihrer Heimat einen<br />
eigenen Hut.<br />
Foto: Eichenauer-Knoll
2-10<br />
11
12<br />
2-10<br />
Auf in die weite Welt<br />
Die Recherche von Personen, die aus <strong>Hainfeld</strong> weggezogen sind, war äußerst schwierig. Einige konnte ich<br />
jedoch durch die freundliche Mithilfe von Herbert Kiegler, Monika Leuthner, Monika Kahlfuß, Erika Karger<br />
und Stefanie Gassner ausfindig machen, wofür ich mich auf diesem Weg herzlich bedanken möchte.<br />
Recherchiert von Anita Zehetmayer<br />
Erich Kreppenhofer<br />
Kanada<br />
Ich habe jedem Interviewpartner folgende Fragen gestellt:<br />
1.) Wann sind Sie ausgewandert?<br />
2.) Was gefällt Ihnen besonders in diesem Land?<br />
3.) Was vermissen Sie am meisten aus Ihrer Heimat?<br />
Erich Kreppenhofer <strong>2010</strong><br />
1) „Ich bin im Jahr 1967 ausgewandert.<br />
Der Grund war wahrscheinlich<br />
ein gewisses Fernweh.<br />
Kanada hat riesige Weiten und<br />
war natürlich sehr unbekannt<br />
Die erste Jagd 1968<br />
für mich. Die riesigen Wälder,<br />
das zahlreiche Wild und die viel größere Freiheit haben mich<br />
hier gehalten.“<br />
2) „Ich bin seit 40 Jahren beruflich unabhängig und genieße<br />
die vielen Möglichkeiten in diesem Land wie z.B. das Jagen in<br />
den Rocky Mountains, Lachsfischen im Pazifik. Ich habe in den<br />
letzten 43 Jahren fast 35 Jahre in Kanada verbracht. Hier in<br />
Kanada habe ich meine Pferde, lerne unterwegs immer wieder<br />
gute Freunde kennen und erfahre alle Neuigkeiten über das Internet.“<br />
3) „Ich besuche Österreich jedes Jahr mindestens einmal,<br />
manchmal öfter. Ich bin immer noch österreichischer Staatsbürger<br />
und werde es auch bleiben. Ich erinnere mich an die<br />
Forellen im Ramsaubach, an gute und schlechte Zeiten.<br />
In nächster Zeit werde ich wieder einige Tage in Wien verbringen,<br />
Freunde besuchen, natürlich den Heurigen und die Rennbahn<br />
in Ebreichsdorf.“<br />
Rolf Plehs<br />
Emmenbrücke, Schweiz<br />
Rolf Plehs 2003<br />
1) „Nach meinem Militärdienst im Jahr 1959 war es sehr<br />
schwierig, in Österreich Arbeit zu finden, so kam ich zufällig<br />
in die Schweiz, habe dort Anfang 1960 Arbeit gefunden, meine<br />
Frau kennen gelernt und mit ihr eine Familie gegründet.“<br />
2) „Österreich gefällt mir nach wie vor besser, aber hier in der<br />
Schweiz habe ich meine Familie.“<br />
3) „Ich vermisse vor allem die Mentalität der Österreicher und<br />
nütze daher jede Gelegenheit, um meine Heimat zu besuchen,<br />
komme gerne immer wieder zu jedem Klassentreffen und pflege<br />
nach wie vor den Kontakt zu meinen ehemaligen Schulkameraden<br />
und Freunden.“<br />
Rolf Plehs vor 30 Jahren
2-10<br />
MIT SICHERHEIT<br />
BESSER GEKAUFT!<br />
1
1<br />
2-10<br />
Gerhard Braun<br />
Sipplingen/Bodensee, Deutschland<br />
1) „Ich habe bis 1949 in <strong>Hainfeld</strong> gewohnt, zuerst in der „Schmidfabrik“<br />
später dann in der Hauptstr. 25, habe Kindergarten und<br />
Schule in <strong>Hainfeld</strong> besucht, anschließend eine Schriftsetzerlehre<br />
in St.Pölten absolviert. 1965 bewarb ich mich in einer Stuttgarter<br />
Druckerei, um, wie es damals hieß „Auslandserfahrung“ zu<br />
sammeln. 1967 habe ich geheiratet, in der Folge wurden mein<br />
Sohn und meine Tochter geboren. Ich habe bis zu meiner Pensionierung<br />
die Produktion von Büchern als Verlagshersteller<br />
betreut.“<br />
2) „Die gleichberechtigten Möglichkeiten im Beruf, Wohnungsangebot,<br />
die Betreuung auf den Ämtern und die Zwangslosigkeit<br />
innerhalb der gesellschaftlichen Schichten.<br />
Die Lage meines Wohnortes ermöglicht es, in kurzer Zeit Ziele<br />
in Süddeutschland, Vorarlberg, in der Schweiz und im Elsass zu<br />
erreichen.“<br />
3) „Eindeutig die fröhliche und eher leichte Lebensart, die Heiterkeit<br />
in geselliger Runde und ganz besonders den Liptauer und<br />
das Bier im <strong>Hainfeld</strong>er Bräustüberl!“<br />
Gerhard Braun, 2005<br />
Gerhard Braun, 1962<br />
Auf in die weite Welt<br />
Waltraud Komar<br />
Patterson Lakes, Melbourne, Australien<br />
1) „Im Jahr 1965 machten mein Mann und ich unsere Hochzeitsreise<br />
nach Australien und blieben fünf Jahre. Anschließend<br />
wohnten wir einige Jahre in St. Pölten, 1974 hat unser Fernweh<br />
wieder gesiegt und wir zogen dann für immer nach Australien.<br />
<strong>Wir</strong> waren damals beide selbständig. Der Hauptgrund war jedoch<br />
die bessere Versorgung unseres behinderten Sohnes. Dieser<br />
besondere Lebensumstand hat mich auch dazu veranlasst,<br />
ein Buch mit dem Titel „Don’t lose it“ zu schreiben. Es soll ein<br />
Ratgeber für Eltern in der Betreuung und mit dem Umgang mit<br />
behinderten Kindern sein. Das Buch ist leider noch nicht auf<br />
deutsch übersetzt worden. <strong>Info</strong>rmationen über das Buch unter:<br />
http://www.product01.co.uk/komar_site/welcome.htm.<br />
Auch unsere Tochter hat unser Fernweh geerbt, sie lebt heute in<br />
England.“<br />
2) „Die Großzügigkeit der gesamten Lebensweise in Australien<br />
und vor allem die Gastfreundlichkeit dieses Landes. <strong>Wir</strong> sind<br />
damals sehr herzlich aufgenommen worden und haben bald gute<br />
Freunde gefunden. Nach mehrmaligem Ortswechsel haben wir<br />
heute ein schönes Haus mit Swimmingpool und nur 200 m zum<br />
Meer.“<br />
3) „Die Berge fehlen uns besonders, die intensive Vegetation<br />
hier und die schönen Laubbäume. <strong>Wir</strong> haben zwar in Australien<br />
auch Laubbäume, die sind jedoch nicht so farbenprächtig wie in<br />
Österreich.<br />
Die Mentalität und die Gemütlichkeit in Österreich fehlt uns<br />
auch manchmal ein wenig.“<br />
Waltraud Komar und ihr Ehemann Alfred <strong>2010</strong>
Toyota Vorreither<br />
3170 <strong>Hainfeld</strong><br />
Wiener Straße 63<br />
Tel. <strong>02</strong>764/2634<br />
E-Mail: vorreither@kabelweb.at<br />
www. vorreither.at<br />
2-10<br />
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1<br />
2-10<br />
Hoher Qualitätsstandard<br />
an der Hauptschule <strong>Hainfeld</strong><br />
Der beste Polyschüler Niederösterreichs kommt aus <strong>Hainfeld</strong>!<br />
Jubel herrschte an der Hauptschule <strong>Hainfeld</strong>! Nach dem Sieg<br />
im Poly-Viertelwettbewerb dominierte Michael Wollinger im<br />
Fachbereich Metall auch das Landesfinale im WIFI St. Pölten.<br />
Er siegte klar vor den Vertretern der Polytechnischen Schulen<br />
Tulln und Mistelbach.<br />
Dir. Johannes Hübner: „Das ist der Beweis, dass an der Schule<br />
sehr gut gearbeitet wird. Die Schüler sind für das<br />
Berufsleben bestens vorbereitet. Michael Wollinger<br />
wird seine Lehrzeit als Mechatroniker bei der Firma<br />
Fischer Fittings in Traisen absolvieren.<br />
Dieser Sieg ist auch Ausdruck einer allgemeinen<br />
Qualitätsentwicklung. Zu den Schulerfolgen der<br />
letzten zwei Jahre zählen u. a. der Sieg bei den<br />
Waldjugendspielen, der Sieg bei den Leichtathletik-Bezirksmeisterschaften<br />
bei den Knaben C, ein<br />
Spitzenergebnis beim Standardvortest Mathematik<br />
und beim Pilotprojekt Schulhausroman.<br />
Große Nachfrage gibt es im Bereich des <strong>Info</strong>rmatikschwerpunktes.<br />
Die Schüler arbeiten statt an den<br />
alten Tafeln an Aktive-Boards, in den EDV-Räumen<br />
und in den <strong>Info</strong>rmatikklassen, zusammen stehen<br />
54 Computer im schuleigenen Netzwerk zur Verfügung.<br />
Zusätzlich zu den Pflichtstunden können<br />
die Schüler den ECDL – Europäischen Computerführerschein<br />
ablegen. Damit haben die Schüler einen gewissen Vorsprung für<br />
manche weiterführende Schulen bzw. für verschiedene Berufe.<br />
Auch das Sport- und Kreativangebot konnte durch unverbindliche<br />
Übungen entscheidend ausgebaut werden.“<br />
Im Bild v.li. Sieger Michael Wollinger aus <strong>Hainfeld</strong>, Landesschulinspektor Leopold Rötzer, der<br />
zweitplatzierte Christian Ortlieb (Tulln) und auf Platz drei Patrik Krcal (Mistelbach).<br />
Sprachverwirrungen aus der Sicht von Doris Lampl
Die Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong> startet auf<br />
Initiative des Ausschusses für Sport<br />
und Jugend eine Gutscheinaktion für<br />
<strong>Hainfeld</strong>er Jugendliche im Alter von 14<br />
bis 20 Jahren.<br />
Die Aktion beginnt mit 1. Juli und ist mit<br />
31. Dezember <strong>2010</strong> befristet. Anhand<br />
dieser 2 Jahresquartale wird geprüft,<br />
wie sich diese Aktion „für einen sicheren<br />
Weg unserer Jugendlichen“ bewährt,<br />
und wird bei Bedarf fortgeführt, geändert<br />
oder eingestellt.<br />
Gemeindenachrichten 2-10<br />
Liebe BürgerInnen!<br />
Liebe Gäste!<br />
Ich darf Sie als wiedergewählter Bürgermeister der Stadt<br />
<strong>Hainfeld</strong> herzlich grüßen und allen für das entgegengebrachte<br />
Vertrauen danken. Ich werde mich auch weiterhin<br />
persönlich dafür einsetzen, dass die gemeinsamen Interessen<br />
der Stadt <strong>Hainfeld</strong> im Vordergrund stehen. Die Auswirkungen<br />
des starken Rückganges von Finanzmitteln des<br />
Die <strong>Hainfeld</strong>er Jugend-Taxi-Aktion<br />
Die Jugendlichen können selbst oder<br />
auch deren Eltern, Großeltern oder ältere<br />
Geschwister einmal im Jahresquartal<br />
an den Mittwochnachmittagen bis<br />
18.30 Uhr ein Gutscheinheft im Gemeindeamt<br />
<strong>Hainfeld</strong> abholen.<br />
Dieses Gutscheinheft beinhaltet 10<br />
Stück „€ 2.- Marken“, die nur von den<br />
<strong>Hainfeld</strong>er Jugendlichen selbst für je<br />
eine Fahrt mit einer Gutscheinmarke<br />
bei den teilnehmenden Taxiunternehmen<br />
eingelöst werden können. Jedes<br />
Bundes und des Landes NÖ müssen erst verkraftet werden<br />
und machen Einsparungen im Gemeindebudget notwendig.<br />
Die gute Entwicklung der Stadt <strong>Hainfeld</strong> in den letzten Jahren<br />
hilft uns dabei sehr. Durch eine überlegte Finanzpolitik<br />
wollen wir auch in Zukunft notwendige Infrastrukturprojekte<br />
verwirklichen.<br />
Das wünscht Ihnen allen, Ihr Bürgermeister…<br />
Taxiunternehmen im Bezirk ist eingeladen,<br />
sich an dieser Aktion, zu den im<br />
Gemeinderat ausgehandelten Konditionen,<br />
zu beteiligen. Das Taxiunternehmen<br />
Klaus Ensfellner hat sich als<br />
erstes bereit erklärt, diese Gutscheinmarken<br />
ab dem 1. Juli <strong>2010</strong> anzunehmen<br />
und vergünstigt mit der Gemeinde<br />
abzurechnen. Ausgenommen sind jene<br />
Fahrten, die schon durch andere Veranstalter<br />
gefördert werden.<br />
Am Foto v.l.n.r.: Jugend-GR Norbert Scharaditsch, Nikolas Weissenböck, Bgm. Albert Pitterle, GR René Ebhart, Jugend-Sport-StR Johann Schildbeck, Alexander Hauss,<br />
Jugend-GR Andrea Kammerhofer mit Taxi-Unternehmer Klaus Ensfellner, der diese Aktion mitfinanziert.
Sehr geehrte <strong>Hainfeld</strong>erInnen!<br />
Liebe Kinder<br />
und Jugendliche!<br />
Es ist uns auch heuer eine ganz<br />
besondere Freude, gemeinsam<br />
mit der Stadtgemeinde<br />
<strong>Hainfeld</strong>, den Vereinen und<br />
Institutionen das Ferienspiel<br />
<strong>2010</strong> präsentieren zu dürfen.<br />
<strong>Wir</strong> haben für Euch ein<br />
sehr attraktives Programmzusammengestellt<br />
und hoffen, dass für<br />
jeden das Richtige dabei<br />
ist, damit es in den Ferien<br />
nicht langweilig wird.<br />
Ein Ferienspiel wäre ohne<br />
den unermüdlichen Einsatz<br />
der Vereinsmitglieder,<br />
den freiwilligen Helfern<br />
und den Mitarbeitern der<br />
Gemeindenachrichten 2-10<br />
Viel Spaß, Eure Jugendgemeinderäte<br />
verschiedensten Institutionen nicht möglich.<br />
<strong>Wir</strong> möchten uns bei allen Mitwirkenden,<br />
die für die Vorbereitung und für den Ablauf<br />
des Ferienspiels verantwortlich sind,<br />
recht herzlich im Namen der Stadtgemeinde<br />
bedanken.<br />
<strong>Wir</strong> möchten Sie darauf hinweisen, dass<br />
alle Anmeldungen verbindlich sind, da<br />
die Betreuer und die Planung auf die Teilnehmerzahl<br />
abgestimmt werden muss!<br />
Andrea Norbert<br />
Aus diesem Grund sind<br />
nur Anmeldungen mit der<br />
Unterschrift eines Erziehungsberechtigten<br />
gültig.<br />
Anmeldungen sind generell<br />
bis 1 Woche vor dem Ferienspieltermin<br />
möglich.<br />
<strong>Wir</strong> wünschen allen Kindern<br />
und Jugendlichen und natürlich<br />
auch den Betreuern<br />
ein schönes Ferienwetter<br />
und interessante Spiele.
1. Termin: 26.06.<strong>2010</strong><br />
14:30 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Kinderspielplatz beim<br />
Stadtbad <strong>Hainfeld</strong><br />
Titel: Spielefest<br />
Beschreibung: Spielstationen mit Siegerehrung<br />
und Geschenke für alle Kinder.<br />
Musik mit Mandy Schmitner. Speisen und<br />
Getränke. Ersatztermin bei Schlechtwetter<br />
03.07.<strong>2010</strong>.<br />
Veranstalter: Kinderfreunde und SPÖ<br />
<strong>Hainfeld</strong> ( Fr. Bettina Pitterle )<br />
Telefon: 0676/842246291<br />
2. Termin: 05.07.<strong>2010</strong><br />
16:00 bis17:30 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Kinderfreundeheim<br />
Titel: Russland und Litauen<br />
kennenlernen<br />
Teilnehmer: Mind. Alter ab 3 Jahre<br />
Beschreibung: Russische Märchen und<br />
Spiele<br />
Veranstalter: VHS ( Fr. Erna Baumgarten,<br />
Fr. Ieva Knopp )<br />
Telefon: 0676/842246281<br />
3. Termin: 06.07.<strong>2010</strong><br />
Veranstaltungsort: Familie Zeller,<br />
Gerstbach 3<br />
Titel: „Erlebnis Bauernhof“<br />
Teilnehmer: Ab 6 Jahre, bitte bis<br />
30.06.<strong>2010</strong> anmelden<br />
Beschreibung: Natur begreifen, Landwirtschaft<br />
erleben<br />
Veranstalter: Bauernbund <strong>Hainfeld</strong> und<br />
Landjugend ( Hr.Franz Wiesbauer)<br />
Telefon: <strong>02</strong>764/8843, oder 0650/2376098<br />
4. Termin: 07.07.<strong>2010</strong><br />
10:00 bis 12:00 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Institut für Bildung<br />
und Kultur<br />
Gemeindenachrichten 2-10<br />
Ferienspiele <strong>2010</strong><br />
Termine<br />
Titel: Klavierunterricht einmal<br />
anders<br />
Teilnehmer: von 6 bis 12 Jahre<br />
Beschreibung: Dass Klavierunterricht auch<br />
Spaß machen kann, beweist unser Tastenprojekt.<br />
Am Ende können die Kinder bereits<br />
ein Lied spielen.<br />
Veranstalter: Clara Schumann Musikschule<br />
( Fr. Monika Kinzl )<br />
Telefon: 0676/4268617<br />
5. Termin: 07.07.<strong>2010</strong><br />
13:00 bis 16:00 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Sportzentrum <strong>Hainfeld</strong><br />
Titel: Auf der Suche nach dem<br />
„ASKÖ – Schatz“<br />
Teilnehmer: Mind. 8 Personen, keine Altersbeschränkung!<br />
Beschreibung: Zu Beginn wirst du zum<br />
Piraten gemacht. Danach erwartet dich<br />
eine aufregende Reise durch die verschiedenen<br />
Disziplinen der Leichtathletik, bei<br />
denen du wertvolle Goldtaler sammelst.<br />
Diese kannst du dann am Ende gegen eine<br />
Schatzkarte eintauschen.<br />
Veranstalter: ASKÖ <strong>Hainfeld</strong><br />
Ansprechperson: Fr. Anna-Kristina Bilek,<br />
Fr. Andrea Auer<br />
Telefon: 0676/9301344 0680/2004674<br />
6. Termin: 08.07.<strong>2010</strong><br />
10:00 bis 11:30 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Clublokal La Vita <strong>Hainfeld</strong>,<br />
Hoffmannweg 9, 3170<br />
Titel: Lateinamerikanische Tänze<br />
Teilnehmer: min. 6, max. 20 Personen<br />
(normale Straßenschuhe, keine Turnschuhe,<br />
mind. Alter 8 Jahre)<br />
Beschreibung: Cha Cha, Rumba, Samba,<br />
Rock and Roll ( wahlweise )<br />
Veranstalter: Tanzsport Club „LA VITA“<br />
( Hr. Dr. Manfred Seemayer)<br />
Telefon: 0699/11507141 oder<br />
0660/7611517<br />
7. Termin: 08.07.<strong>2010</strong><br />
Veranstaltungsort: Pfarrzentrum <strong>Hainfeld</strong><br />
Titel: Tanzworkshop für Kinder<br />
10:00 bis 10.45 Uhr, Ballettschnuppern,<br />
Teilnehmer 4 bis 7 Jahre<br />
11.00 bis 11.45 Uhr, Hip Hop, Jazz- und<br />
Musicaldance, Teilnehmer 7 bis 14 Jahre<br />
16:00 bis 18:00 Uhr, Tanzkurs für Kinder<br />
in Standard- und Lateinamerikanischen<br />
Tänzen<br />
Teilnehmer: von 8 bis 12 Jahre<br />
Veranstalter: 1. Tanzsportclub <strong>Hainfeld</strong><br />
und die Clara Schumann Musikschule<br />
( Fr. Monika Kinzl )<br />
Telefon: 0676/4268617<br />
8. Termin: 13.07.<strong>2010</strong><br />
10:00 bis 13:00 Uhr<br />
Treffpunkt: Volksschule Schulgarten beim<br />
Horteingang<br />
Titel: Jogawanderung<br />
Beschreibung: Wanderung mit integrierten<br />
Jogaübungen und Fantasiereisen.<br />
Ausrüstung: Decke oder Handtuch, leichte<br />
Bekleidung, Kopfbedeckung, Turnschuhe,<br />
Getränk.<br />
Nur bei Schönwetter! Max. 15 Teilnehmer,<br />
keine mind. Teilnehmerzahl!<br />
Veranstalter: Schülerhort ARAMSAMSAM<br />
Telefon: 0676/842246282<br />
( Fr. Ingrid Sperl )<br />
9. Termin: 16.07.<strong>2010</strong><br />
14:00 bis 17:00 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Freiwillige Feuerwehr<br />
und Rettung <strong>Hainfeld</strong><br />
Titel: Helfen ist cool<br />
Beschreibung: ab 7 Jahre und mind. 4<br />
Teilnehmer mit Jause!<br />
Veranstalter: FF <strong>Hainfeld</strong> & Rettung<br />
<strong>Hainfeld</strong> ( Hr. Roland Marchl )<br />
Tel : 0680/2075575 oder<br />
Tel. FF: 0676/5337138<br />
( Hr. Helmut Halbwachs )<br />
Tel. RK: 0664/5001854<br />
( Hr. Thomas Schweiger )
10. Termin: 22.07.10<br />
ab 15:30 bis 18:00 Uhr<br />
(nur bei Schönwetter)<br />
Veranstaltungsort: Kinderspielplatz<br />
(beim Bad )<br />
Titel: Spiel & Spaß<br />
Teilnehmer: Kinder bis 12 Jahre, bitte etwas<br />
zum Trinken den Kindern mitgeben<br />
und bei einem sehr heißen Sommertag<br />
eine Kopfbedeckung.<br />
Beschreibung: Es werden verschiedene<br />
Spielstationen aufgebaut wo sich die Kinder<br />
beschäftigen können.<br />
Wie z.B Sleckline, Dosenschießen.<br />
Veranstalter: Fitandfunnykids<br />
( Hr. Andreas Tietze )<br />
Telefon: 0664 23 62 429<br />
11. Termin: 27.07.<strong>2010</strong><br />
14:30 bis 15:30 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Hauptschule <strong>Hainfeld</strong><br />
Titel: <strong>Wir</strong> machen Musik<br />
und singen dazu<br />
Beschreibung: Kinder von 8 bis 12 Jahre<br />
Veranstalter: Sängerverein <strong>Hainfeld</strong> ( Fr.<br />
Gerti Lehmann )<br />
Telefon: 0676/777 22 69<br />
12. Termin: 28.07.<strong>2010</strong><br />
14:00 bis 17:00 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Kinderfreundehaus<br />
Titel: Spiel & Spaß<br />
in der Zirkus Werkstatt<br />
Mind. Teilnehmer: 8, von 6 bis 12 Jahre<br />
Beschreibung: Mit Jause! 1 T-Shirt weiß<br />
mitbringen!<br />
Veranstalter: Kneipp Aktiv Club <strong>Hainfeld</strong><br />
( Fr. Helga Schwaiger )<br />
Telefon: <strong>02</strong>764/2235<br />
13. Termin: 06.08.<strong>2010</strong><br />
15:00 bis 18:00 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Tennis Club <strong>Hainfeld</strong><br />
Titel: „<strong>Wir</strong> spielen Tennis“<br />
Teilnehmer: Ab 5 Jahre, Tennis Racket und<br />
Tennis Schuhe mitbringen.<br />
Beschreibung: Mit einer kindgerechten<br />
Methodik werden die Kinder in spielerischer<br />
Weise an den Tennissport herangeführt.<br />
Veranstalter: Tennis Club <strong>Hainfeld</strong><br />
( Hr. Erich Moser )<br />
Telefon: 0664/4647066<br />
Gemeindenachrichten 2-10<br />
14. Termin: 11.08.<strong>2010</strong><br />
14:00 bis 18:00 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Pfarrzentrum <strong>Hainfeld</strong><br />
Titel: Es geht rund<br />
Teilnehmer: Kinder ab 5 Jahre<br />
Beschreibung: Spiel und Spaß in und um<br />
das Pfarrzentrum. € 2,- für Jause und Material<br />
mitbringen. Die Veranstaltung findet<br />
bei jedem Wetter statt.<br />
Veranstalter: Pfarre <strong>Hainfeld</strong><br />
( Hr. Markus Eder )<br />
Telefon: <strong>02</strong>764/2322<br />
15. Termin: 12.08.<strong>2010</strong><br />
15:00 bis 17:00 Uhr<br />
Veranstaltungsort: GH Haginvelt,<br />
kleiner Saal<br />
Titel: Linedance<br />
Teilnehmer: ab 6 Jahre<br />
Beschreibung: Die Kinder lernen nach<br />
Country-Musik zu tanzen. Dazwischen<br />
Basteln von Lederbändern. Wer mag, soll<br />
in Cowboy-Kleidung kommen!<br />
Unkostenbeitrag: € 2,-<br />
Veranstalter: Red Hat Linedancer <strong>Hainfeld</strong><br />
(Fr. Maria Schweiger)<br />
Telefon: 0664/64 18 810<br />
16. Termin: 14.08.<strong>2010</strong><br />
bis 15.08.<strong>2010</strong><br />
Veranstaltungsort: Liasenböndl<br />
Titel: Ferienspiel<br />
Beschreibung: Zeltlager Liasenböndl. Zelte<br />
werden mit Auto transportiert!<br />
Treffpunkt: 14.08.<strong>2010</strong> um 16:00 Uhr<br />
beim Kinderfreundeheim<br />
Ende: 15.08.<strong>2010</strong> 11:00 Uhr<br />
Veranstalter: Heimat und Trachtenverein<br />
<strong>Hainfeld</strong> ( Hr. Walter Palwein )<br />
Telefon: 0680/2132568<br />
17. Termin: 19.08.<strong>2010</strong><br />
09:30 bis 16:30 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Fahrt in den Tierpark<br />
Haag<br />
Beschreibung: <strong>Wir</strong> machen einen<br />
Ausflug in den Tierpark Haag<br />
Unkostenbeitrag: Kinderfreunde € 8,-<br />
Nicht Mitgl. € 10,- Erw. € 12,-<br />
Veranstalter: Kinderfreunde ( Fr. Bettina<br />
Pitterle )<br />
Telefon: 0664/4011127<br />
18. Termin: 20.08.<strong>2010</strong><br />
15:00 Uhr<br />
Veranstaltungsort: ÖTB - Turnplatz<br />
Titel: Orientierungslauf<br />
Beschreibung: In möglichst kurzer Zeit<br />
müssen 10 Stationen gefunden werden,<br />
bei denen Fragestellungen zu beantworten<br />
sind.<br />
Nenngeld: € 1,-<br />
Ausrüstung: sportliche Bekleidung<br />
Alter: 8 bis 15 Jahre<br />
Mind. Teilnehmer 10<br />
Veranstalter: ÖTB -TURNVEREIN HAIN-<br />
FELD 1882 ( Hr. Meinhard Exinger )<br />
Telefon: 0650/6366223<br />
19. Termin: 22.08.<strong>2010</strong><br />
09:30 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Sportzentrum Voralpen<br />
<strong>Hainfeld</strong><br />
Titel: Ferienspiel -<br />
Go-Kart-Rennen<br />
Teilnehmer: Kinder bis 12 Jahre<br />
Veranstalter: ARBÖ - OK <strong>Hainfeld</strong><br />
( Hr. Franz Fenz )<br />
Telefon: 0664/170 66 08<br />
20. Termin: 25.08.<strong>2010</strong><br />
15:00 bis 17:00 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Kinderfreundeheim<br />
Titel: Südamerika und Peru<br />
kennenlernen Sprache Spanisch.<br />
Teilnehmer: Mind. Alter ab 3 Jahre<br />
Beschreibung: Südamerikanische Tänze,<br />
Peruanische Märchen<br />
Veranstalter: VHS <strong>Hainfeld</strong> ( Fr. Erna<br />
Baumgarten )<br />
Telefon: 0676/842246281<br />
Impressum: Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong>, Bgm. Albert Pitterle, Redaktion: Robert Grabner, Layout: ESTA-Grafik
Name: Vorname:<br />
Adresse:<br />
PLZ/Ort:<br />
Tel.Nr.:<br />
Anmeldeformular für das <strong>Hainfeld</strong>er Ferienspiel <strong>2010</strong><br />
Ich melde hiermit mein Kind geb.am:<br />
für das Ferienspiel mit der Nr: Datum an.<br />
Mein Kind ist gegen Zecken geimpft: JA* NEIN*<br />
Es besteht eine/keine Allergie gegen:<br />
Ich bzw. eine Ersatzperson sind im Veranstaltungszeitraum unter der<br />
Tel. Nr: erreichbar.<br />
2-10<br />
Sollte mein Kind an der Ferienaktion nicht teilnehmen können, werde ich es rechtzeitig abmelden.<br />
Ich nehme zur Kenntnis, dass die Ferienaktion von geeigneten Personen betreut wird, die sich<br />
Mühe geben werden, Unglücks - und Schadensfälle jeglicher Art zu vermeiden. Ich nehme daher zur<br />
Kenntnis, dass die Teilnahme auf eigene Gefahr erfolgt und der Veranstalter nur für solche Schäden<br />
haftet, die unter Versicherungsschutz gebracht werden können.<br />
Die Gemeinde übernimmt für Hin - und Heimweg der Kinder keinerlei Haftung. Die Eltern haben<br />
dafür zu sorgen, dass ihre Kinder zeitgerecht gebracht bzw. abgeholt werden.<br />
* nicht Zutreffendes streichen<br />
Datum, Unterschrift<br />
Das Anmeldeformular bitte bis eine Woche vor dem Ferienspieltermin in den Briefkasten beim alten<br />
Rathauseingang in der Heinrich Zmoll Gasse 2 einwerfen!<br />
Alle <strong>Info</strong>rmationen und Termine finden Sie auch unter: http://hainfelder.ferienspiele.at<br />
21
22<br />
2-10<br />
Gemeindenachrichten 2-10<br />
Die Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong><br />
gratuliert den neuen <strong>Hainfeld</strong>erInnen:<br />
Colin Trzaskalik, im Bild mit den Eltern Silke Trzaskalik und Thomas Schwarz mit<br />
GR Monika Leitner in Vertretung des Bürgermeisters.<br />
Sebastian Filzwieser, im Bild mit Mutter Jasmin Filzwieser<br />
mit Vbgm. Monika Kahlfuß in Vertretung des Bürgermeisters.<br />
Emanuel Halbwachs, im Bild mit den Eltern Ronald und Doris Halbwachs<br />
mit Vbgm. Monika Kahlfuß in Vertretung des Bürgermeisters.<br />
Patrick Ritzengruber, im Bild mit den Eltern Ivana und Thomas Ritzengruber<br />
mit Vbgm. Monika Kahlfuß in Vertretung des Bürgermeisters.<br />
NIOUNDA Daniel-Verdin<br />
BEGANOVIC Alissa<br />
DALLINGER Mia<br />
TOLKHADOVA Aisha<br />
KAIBLINGER Johanna<br />
EDELBAUER Jonas<br />
LUKOWICZ Alina<br />
ETTL Laura<br />
Sebastian Schmölz, im Bild mit den Eltern Corinna und Hubert Schmölz mit GR<br />
Monika Leitner und Vbgm. Monika Kahlfuß in Vertretung des Bürgermeisters.<br />
Laura Ettl, mit den Eltern Lindner Reinhard und Ettl Silke mit Tochter Mayara mit<br />
GR Monika Leitner und Vbgm. Monika Kahlfuß in Vertretung des Bürgermeisters.<br />
Jonas Edelbauer, im Bild mit Mutter Isabell Edelbauer mit GR Monika Leitner<br />
und Vbgm. Monika Kahlfuß in Vertretung des Bürgermeisters.<br />
Johanna Kaiblinger, im Bild mit den Eltern Leopold und Eva mit Tochter Lena<br />
mit GR Monika Leitner und Vbgm. Monika Kahlfuß in Vertretung des Bürgermeisters.<br />
GEBURTEN TODESFÄLLE<br />
LENZ Alois, geb. 1936<br />
KAPFENBERGER Edeltraud, geb. 1928<br />
KLESL Ignaz, geb. 1926<br />
MASCHEK Maria, geb. 1926<br />
ILIC Mara, geb. 1924<br />
LURGER Franz, geb. 1914<br />
SPARBER Ingeborg, geb. 1933<br />
WINTER Gerhard, geb. 1920<br />
PUM Johannes, geb. 1927<br />
REISCHER Josef, geb. 1937<br />
STEIGBERGER Rosa, geb. 1920<br />
PUNZ Heinrich, geb. 1919
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2-10<br />
Auswanderung wider Willen<br />
Erlebnisse einer 16jährigen <strong>Hainfeld</strong>erin<br />
Wie andere jüdische MitbürgerInnen*) <strong>Hainfeld</strong>s, war auch die 16jährige Helga Schrenzel gezwungen, in Folge<br />
des „Anschlusses“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 <strong>Hainfeld</strong> zu verlassen.<br />
Davor lebte sie mit ihren Eltern mitten<br />
in <strong>Hainfeld</strong>, in ihrem von den<br />
Eltern 1927 errichteten Haus in der<br />
Heinrich Zmollgasse 7. Vater Emmerich war<br />
seit 1919 hier als Rechtsanwalt tätig, Mutter<br />
Anny, geb. Lederer, Hausfrau. Helga besuchte<br />
die Schule und einer ihrer liebsten<br />
Spielkameraden war der Nachbarsbub Gustl<br />
Exinger. Sie spielten besonders gerne „Nibelungen“<br />
nach dem Film von Fritz Lang. Als<br />
„Kriemhild“ und „Siegfried“ sprachen sie<br />
einander in ihren Briefen ein ganzes Leben<br />
lang an. Auch andere <strong>Hainfeld</strong>er Kinder waren<br />
an den Spielen beteiligt. Sie besuchten<br />
das Schwimmbad und in den Ferien kam<br />
noch ihr Cousin Herbert Steiner, der spätere<br />
Mitbegründer des Dokumentationsarchivs<br />
des Österreichschen Widerstandes, hinzu.<br />
Das Leben war „ziemlich gut“, schreibt Helga.<br />
Doch kam es schon vor dem „Anschluss“<br />
zu antisemitischen Angriffen, man warf ihnen<br />
mehrmals die Fenster mit Ziegelsteinen<br />
ein. Nach dem „Anschluss“ änderte sich<br />
alles. Helgas „gute“ Freundin wich ihr aus,<br />
die Freundin ihrer Mutter, Maria Hackenberg<br />
hingegen, plauderte mit der Mutter wie<br />
immer in der Öffentlichkeit. Deshalb wurde<br />
sie fotografiert, und das Bild zur Anprangerung<br />
auf dem Hitlerplatz (Hauptplatz)<br />
ausgestellt, Frau Hackenbergs Mann verlor<br />
seinen Posten. Die Familie Schrenzel war<br />
bald völlig isoliert. Sie mussten, wie die anderen<br />
Juden/Jüdinnen <strong>Hainfeld</strong>s und überall<br />
in Österreich gegen Gebühr die Namen Sara<br />
und Israel annehmen und waren weiteren<br />
Schikanen ausgesetzt. Niemand durfte mehr<br />
in jüdischen Geschäften einkaufen. Durch<br />
unzählige Gebote und Verbote war für Juden/Jüdinnen<br />
die Teilnahme am öffentlichen<br />
Leben unmöglich gemacht worden. Darüber<br />
berichtete das <strong>Hainfeld</strong>er Wochenblatt, jeder<br />
konnte es lesen und wissen. Die „Arisierung“<br />
das bedeutete Aneignung des jüdischen Eigentums<br />
durch NS AnhängerInnen und an-<br />
Die Nibelungen: Grete Tuschl als Königin Ute, Otto<br />
Schwarz als König Gunther, Helga Schrenzel als Kriemhild<br />
und Gustl Exinger als Siegfried<br />
dere MitbürgerInnen, brachte auch die<br />
Familie Schrenzel um ihren Besitz.<br />
Es wurde immer enger und die Eltern<br />
Schrenzel erkannten glücklicherweise<br />
die Gefahr. Sie veranlassten Helga, ganz<br />
allein nach London zu fliehen, um sich<br />
vor Schlimmeren zu retten. In England<br />
litt das junge Mädchen unter Heimweh<br />
und hatte Schwierigkeiten mit der fremden<br />
Sprache, machte aber dennoch eine<br />
Ausbildung als Kinderbetreuerin.<br />
Das Ehepaar Schrenzel musste nach<br />
Wien übersiedeln, wo sie bis 1941 unter<br />
schlimmen Verhältnissen wohnten.<br />
Mit einem Koffer und 5 $ in der Tasche<br />
emigrierten sie in die USA. Ihr nicht der<br />
Arisierung zum Opfer gefallenes Hab<br />
und Gut, schickten sie zuvor vermeintlich<br />
nach Hamburg, wo es angeblich bei<br />
einer Bombardierung zerstört worden<br />
war. Jahre später tauchten allerdings Gegenstände<br />
daraus im Dorotheum wieder<br />
auf. Die Kiste war niemals abgesendet<br />
worden und jemand hatte sich daran<br />
bereichert.<br />
1945 konnten die Familienmitglieder<br />
einander wieder in die Arme schließen.<br />
Helga kam nun auch in die USA. Sie<br />
heiratete später, bekam Kinder und hat<br />
heute auch Enkel.<br />
1947 erhielt die Familie Schrenzel ihr<br />
arisiertes**) Haus mit eingeschränkten<br />
Verfügungsrechten zurück. Da die nunmehrige<br />
Besitzerin den Kaufpreis und<br />
die Umbaukosten forderte, musste die<br />
Familie Schrenzel schließlich $ 5000 für<br />
die Restitution ihres Besitzes zahlen!<br />
Manchmal besuchte Helga in den folgenden<br />
Jahren <strong>Hainfeld</strong> und ihren Kinderfreund,<br />
„Siegfried“ Gustl Exinger.<br />
Ganz zurückgekehrt ist sie, wie die anderen<br />
emigrierten Juden und Jüdinnen<br />
<strong>Hainfeld</strong>s auch, nicht mehr.<br />
Margarete Kowall<br />
Anmerkungen<br />
*)Insgesamt lebten 24 Juden und Jüdinnen in <strong>Hainfeld</strong>, hatten dort Besitz oder wurden hier geboren:10 emigrierten, bei 6 ist das Schicksal nach 1938 unbekannt, vermutlich<br />
umgekommen, 1 wurde hingerichtet, 2 kamen in Theresienstadt um, 1 in Auschwitz und 1 starb, erlebte davor aber die Arisierung seines Geschäftes in <strong>Hainfeld</strong>. Von 3 weiteren<br />
ist die Arisierung ihres Besitzes und bei einem davon eine kurze Haft, und dass sie überlebten, bekannt, sonst nichts.<br />
**) der damalige „Käufer“ war ein ehemaliger Illegaler, der das Haus weit unter seinem Preis erwarb.<br />
Literatur und Quellen<br />
Christoph Lind „…sind wir doch in unserer Heimat als Landmenschen aufgewachsen..“(St. Pölten 20<strong>02</strong>); Briefe an die Autorin, Zeitzeug/innen – Narrativinterviews; Gesprächkreis<br />
Rohrbach 1996-2001; <strong>Hainfeld</strong>er Wochenblatt, mehrere Ausgaben; Niederösterreichisches Landesarchiv BH St. Pölten 1938-1948, BH Lilienfeld 1938-1947
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2-10<br />
2
2<br />
2-10<br />
Es gibt nur einen Gott<br />
Die Pfarre <strong>Hainfeld</strong> kann sich in jeder Ausgabe von<br />
„<strong>Hainfeld</strong> <strong>Info</strong>“ zu Wort melden. Dafür danken wir. Die<br />
Überlegungen zum Thema „Zuwanderer“ schreibe ich als<br />
auch ein Zugewanderter bzw. als einer von der Stifts-und Diözesanleitung<br />
nach <strong>Hainfeld</strong> Geschickter.<br />
Viele unserer Bewohner waren einmal „Zugewanderte“; die hier<br />
ihre Lebensexistenz aufgebaut haben. Eine besondere Gruppe<br />
unter ihnen ist die des muslimischen Glaubens, die meist als Arbeitssuchende<br />
oder als Asylanten aus Südosteuropa oder Asien<br />
zu uns gekommen sind.<br />
Seit 2004 habe ich neun davon getauft.<br />
Ich versuche, Gemeinsames und Unterschiede im Bereich des<br />
Religiösen und der Umgangsformen aufzuzeigen als Hilfe für<br />
das Alltagsleben miteinander, also was Christen im Umgang mit<br />
Muslimen beachten sollten.<br />
„Es gibt nur einen Gott“! So predigt man in den Kirchen und<br />
Moscheen. Christen und Muslime stimmen im Bekenntnis zur<br />
Einzigkeit Gottes überein. Die Christen wagen sich allerdings<br />
noch einen Schritt weiter in das Geheimnis Gottes hinein. Nach<br />
unserer Überzeugung ist dieser eine Gott kein einsames Ich,<br />
sondern Beziehung, Liebe,...<br />
Der eine Gott ist seit Ewigkeit her in sich dreipersonal, Vater,<br />
Sohn und Geist. Wenn Gott Liebe und Gemeinschaft ist, dann<br />
besteht auch der Sinn unseres Lebens darin, unser Leben mit anderen<br />
zu teilen, lieben zu lernen, am „Du“ zu reifen und gerade<br />
so unser Wesen zu entfalten- auch im Umgang mit Andersgläubigen.<br />
Gläubige des Islam wollen nicht als Mohammedaner, sondern<br />
als Muslime bezeichnet werden.<br />
Witze über Religiöses oder gar Gott (arabisch: Allah) sind den<br />
Muslimen fremd und zuwider.<br />
Muslime achten im Allgemeinen die christliche Religion mit ihren<br />
Festen und Gebräuchen.<br />
Jesus und Maria werden hoch geachtet, aber anders verstanden<br />
als im Christentum.<br />
Diskussionen mit Muslimen über Glaubensinhalte sind nur dann<br />
sinnvoll, wenn beide Seiten dies ausdrücklich wünschen und<br />
dazu in der Lage sind.<br />
Muslimen ein gemeinsames Gebet anzubieten ist problematisch.<br />
Gebete, in denen Gott als Vater oder Dreifaltiger angerufen wird,<br />
sind für Muslime unakzeptabel.<br />
Zurückhaltung gilt im Islam als große Tugend. Distanzlose Vertraulichkeiten<br />
sind zu unterlassen.<br />
Das Kopftuch bei Frauen ist vielen Muslimen aus religiösen<br />
Gründen wichtig. Man sollte das respektieren.<br />
Die Zurschaustellung „körperlicher Reize“ wird im Islam verurteilt.<br />
Kurze Hosen und Röcke, nabelfreie T-Shirts, hautenge<br />
Kleider, etc. gelten als Ärgernis.<br />
Von Muslimen soll im Falle von Hilfsmaßnahmen nicht mehr an<br />
Entkleidung verlangt werden, als unbedingt nötig ist.<br />
Gastfreundschaft ist Muslimen eine wichtige Tugend. Einladungen<br />
können angenommen und ausgesprochen werden. Das<br />
verpackte Gastgeschenk wird erst nach dem Besuch geöffnet.<br />
Ein Muslim kann eine Christin heiraten, Kinder gelten als Muslime.<br />
Einer Muslima ist es verboten, einen Christen zu heiraten.<br />
Nach katholischem Kirchenrecht ist eine Ehe zwischen Christen<br />
und Muslimen mit Dispens möglich. Der christliche Teil soll sich<br />
aber bemühen, Kinder christlich zu erziehen.<br />
Von Muslimen kann verlangt werden, dass sie sich bemühen, die<br />
Kultur ihrer nichtmuslimischen Mitmenschen zu verstehen und<br />
zu respektieren.<br />
Diese Aufzählung beansprucht selbstverständlich weder Vollständigkeit<br />
noch ausnahmslose Gültigkeit. Das Verhalten der<br />
Muslime hängt nicht nur vom Herkunftsland, sondern auch von<br />
der Angepasstheit an unsere Umgebung ab.<br />
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Der „zugezogene“ Pfarrer P. Paulus Müllner assistiert vom „gestandenen“ <strong>Hainfeld</strong>er Diakon Gerhard Schultheis<br />
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2
2<br />
2-10<br />
Hofrat Dr. Helmut Fenz erhielt das „Goldene<br />
Doktordiplom“ für seine Verdienste überreicht!<br />
Im großen Festsaal der Veterinär-Medizinischen Universität<br />
Wien wurde im Rahmen eines Festaktes Herrn Hofrat Dipl. Tierarzt<br />
Dr. Helmut Fenz vom Rektor der Universität Wolf-Dietrich<br />
von Fircks für 50 Jahre verdienstvolle Tätigkeit das „Goldene<br />
Doktordiplom“ überreicht.<br />
Dr. Fenz, 1931 als Sohn eines Tierarztes in <strong>Hainfeld</strong> geboren,<br />
praktizierte zunächst nach dem Besuch des Stiftsgymnasiums<br />
in Seitenstetten und der Absolvierung des Studiums der Veterinärmedizin<br />
in seiner Heimatgemeinde als Tierarzt. 1965 trat<br />
er in den Nö. Landesdienst ein, zuerst als Amtstierarzt bei der<br />
Bezirkshauptmannschaft Amstetten und ab 1969 war er fast<br />
30 Jahre lang bei der Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld tätig.<br />
In seinem amtstierärztlichen Aufgabengebiet erwarb er sich<br />
große Verdienste bei der Seuchenbekämpfung im Bezirk Lilien-<br />
Hofrat Dipl. Tierarzt Dr. Helmut Fenz und der Rektor der Universität Wolf-Dietrich von Fircks<br />
In der letzten „<strong>Hainfeld</strong>-<strong>Info</strong>“ mit dem Thema „Ärztestadt <strong>Hainfeld</strong>“ ist<br />
uns leider ein kleiner Fehler bei der Angabe der Telefonnummer für die<br />
Terminvereinbarung mit einem der Fachärzte im Ärztezentrum passiert.<br />
Bitte notieren Sie sich die richtige unten stehende Telefonnummer!<br />
<strong>Wir</strong> ersuchen das Versehen zu entschuldigen!<br />
Terminvereinbarung mit einem der Fachärzte im Ärztezentrum<br />
über das Team der Ärztegemeinschaft<br />
unter der Tel.Nr.<br />
<strong>02</strong>764/67800<br />
feld, sowie auch bei zahlreichen Einsätzen in angrenzenden Bezirken.<br />
Die Calzinose - eine tödliche Rinderkrankheit - ist durch<br />
seinen unermüdlichen Einsatz bekämpft worden. Die Ursache<br />
wurde erforscht und ist mit Hilfe von angeordneter Vorbeugung<br />
kaum mehr aufgetreten. Aber auch bei der Tuberkulose-Sanierung<br />
der Rinder, der Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche,<br />
sowie der damals stark grassierenden Tollwut engagierte sich<br />
Dr. Fenz „im Sinne der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt.“<br />
Mehrere Fachpublikationen sowie zahlreiche Fachvorträge in<br />
vielen Gemeinden des Bezirkes wurden ebenso vom ehemaligen<br />
Lilienfelder Amtstierarzt durchgeführt.<br />
1989 erhielt Hofrat Dr. Fenz von Landeshauptmann Siegfried<br />
Ludwig das „Silberne Komturkreuz“ für besondere Verdienste<br />
für das Bundesland Niederösterreich.<br />
Weitere Auszeichnungen:<br />
Medaille in Gold vom Nö. Alm- und<br />
Weidewirtschaftsverein<br />
Ehrendiplom der Landeskammer<br />
die Tierärzte Niederösterreichs<br />
Ehrenurkunde des Nö. Bauernbundes<br />
Ehrenmedaille in Silber vom<br />
Nö. Landes-Jagdverband<br />
Hippolytorden der Diözese St.Pölten für<br />
jahrzehntelange Tätigkeit als Organist<br />
Chordiplom des Diözesanbischofs<br />
Ehrenmedaillen des Stiftes Lilienfeld<br />
in Silber und Gold<br />
Ehrenmedaille in Silber der Gemeinde Kleinzell<br />
für Verdienste um die Gemeinde und Leitung<br />
des Kirchenchores<br />
Dr. Fenz ist mit Gattin Maria seit 50 Jahren verheiratet<br />
und ist Vater von drei Töchtern und Großvater<br />
von vier Enkelkindern.
2-10<br />
Staffelübergabe an den Nachwuchs<br />
aus Sport Kapfenberger wird Sport Schweiger<br />
<strong>Wir</strong> gehen in Pension!<br />
„Nach 38jähriger Tätigkeit möchten wir uns bei unseren Kunden, besonders<br />
bei unseren langjährigen Stammkunden, für die Treue herzlichst bedanken!<br />
<strong>Wir</strong> haben unser Geschäft in die jüngeren und sehr engagierten Hände unseres<br />
langjährigen Mitarbeiters, Herrn Thomas Schweiger, gelegt.“<br />
Hans und Lydia Kapfenberger<br />
Ich darf mich vorstellen!<br />
Seit 1. Mai <strong>2010</strong> führt nun Thomas Schweiger das traditionsreiche<br />
Sport- und Modefachgeschäft Kapfenberger, unterstützt<br />
durch seine Eltern Edda und Franz Schweiger, weiter.<br />
Lydia und Hans Kapfenberger konnten mit Top-Beratung, Service<br />
und hoher Qualität punkten. Auch Thomas Schweiger, der<br />
selbst verschiedene Sportarten leidenschaftlich betreibt, wird<br />
in Zukunft um beste Kundenberatung bemüht sein und dabei<br />
besonders auf trendige Sportmode, Outdoor- und Trekkingbekleidung,<br />
sowie Produkte rund um den Wintersport setzen:<br />
„Top-Sportswear von Jack Wolfskin, Mammut, Mellos und viele<br />
weitere Trendmarken sowie Schuhwerk für Bergsport, Trekk-<br />
und Travel (Meindl, Scarpa, Lowa) gehören zu den Highlights<br />
der Schuhmode.“<br />
Claudia Scheuher, (ehemalige Filialleiterin bei NKD) die Inhaberin<br />
des neuen SC-S hop in der Hauptstraße 21, in <strong>Hainfeld</strong><br />
hat ihr Hauptaugenmerk auf Geschenkartikel gelegt.<br />
Neben stilvollen Billets sowie exklusiven Artikeln für Taufe,<br />
Erstkommunion, Firmung, Hochzeit und Trauer, erhält man auch<br />
die dazu passenden Geschenke für jeden Anlass.<br />
Als besonderen Service finden die Kunden ein großes Angebot<br />
an speziellen Kerzen. Diese werden je nach persönlichem Bedarf<br />
nach Größe und Form angefertigt und auf<br />
Bestellung nach insgesamt ca. drei Wochen<br />
geliefert.<br />
Aber auch die bei Sammlern beliebten Elfen<br />
und Engel werden in limitierter Form<br />
in allen Größen und Variationen angeboten.<br />
Neben Sonderposten mit unterschiedlichsten Artikeln wurde<br />
auch der Schulbedarf in das Sortiment aufgenommen.<br />
So hat der Shop auch während der Schulzeit morgens täglich<br />
von 7.00 - 7.30 Uhr zusätzlich für die Schüler geöffnet.<br />
Besuchen Sie einfach diesen neuen Shop und schmökern Sie unter<br />
den vielen verschiedenen Waren, Sie werden sicher etwas<br />
Passendes finden!<br />
Öffnungszeiten:<br />
Mo, Di, Do, Fr: 08.30 - 12.00 und 15.00 - 18.00 Uhr<br />
Mi, Sa: 08.30 - 12.00 Uhr<br />
Besuchen Sie auch die Homepage:<br />
www.sc-shop.eu<br />
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<strong>Hainfeld</strong>, Hauptstraße 31<br />
Tel.: 0664 / 64 18 810<br />
Mail: msa.schweiger@gmx.at<br />
Öffnungszeiten:<br />
MO - FR 07.00 – 12.00 Uhr<br />
15.00 – 18.00 Uhr<br />
SA 09.00 – 12.00 Uhr<br />
Foto<br />
Am 7. Juni <strong>2010</strong> eröffnete Maria Schweiger ein neues<br />
Geschäftslokal in <strong>Hainfeld</strong>.<br />
Die umfangreiche Angebotspalette erstreckt sich von<br />
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Als besonderes Service werden auch für die<br />
„Schuljause“ Getränke, Wurstsemmerl oder –<br />
kornspitz, div. Riegel und Süßigkeiten angeboten.<br />
Zusätzlich bietet Frau „Maria“ die Möglichkeit:<br />
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Papiersorten von 80 – 300g<br />
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• Visitenkarten mit Zuschnitt ab 1 Bogen<br />
• Thermobindung für umfangreichere Unterlagen<br />
• Kein Originalausdruck notwendig – USB-Stick<br />
genügt<br />
• Fotos oder Dokumente sind auf Diskette gespeichert<br />
und können nicht gedruckt werden, weil Ihr neuer<br />
PC kein Diskettenlaufwerk mehr hat???<br />
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v.l. Mitarbeiterin Andrea Zechner, Geschäftsinhaberin Daniela Mitterwachauer<br />
Foto: Zehetmayer<br />
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Haföda Stub’n<br />
3170 <strong>Hainfeld</strong>, Hauptstr. 33<br />
Tel. Nr. 0650/9484176<br />
Daniela GELLES hat vor kurzem „Hermi’s Stüberl“ übernommen,<br />
und die Imbissstube in „Haföda Stub’n“ umbenannt.<br />
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Die Kaffeejause wird mit hausgemachter Mehlspeise versüßt.<br />
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Di-Fr 07.00-18.00 Uhr<br />
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Sonntag, Montag und Feiertag geschlossen.<br />
Fußpfl ege Daniela Mitterwachauer<br />
3170 <strong>Hainfeld</strong>, Wiener Straße 6.<br />
Daniela Mitterwachauer ist medizinisch-diabetische Fußpfl egemeisterin<br />
und hat das Fußpfl egestudio in <strong>Hainfeld</strong> von Anni<br />
Wallner im November 2009 übernommen.<br />
Öffnungszeiten des Studios:<br />
Mo: 8.00 – 12.00 Uhr<br />
Di – Fr: 8.00 – 12.00, 13.00 – 18.00 Uhr
Die ZEBRA LOUNGE hat in <strong>Hainfeld</strong>,<br />
Wiener Straße 1, eröffnet und bietet als<br />
Café, Bar und Cocktail-Lounge den Gästen<br />
viel Neues. Marianne Gansch, die<br />
junge Unternehmerin, hatte bereits seit<br />
ihrem 17. Lebensjahr den Traum, ihr<br />
eigenes Lokal zu eröffnen. In den letzten vier Jahren hat sie damit<br />
neben ihrem Bürojob begonnen, sich in dieser Branche weiterzubilden<br />
und legte erfolgreich nachstehende Prüfungen ab:<br />
-Meisterprüfung für Hotellerie und Gastronomie<br />
-Diplom Barkeeperin<br />
-Kaffeebarista<br />
-Weinfachfrau<br />
Sie möchte mit der Auswahl ihres Angebotes alle Altersgruppen<br />
ansprechen.<br />
2-10<br />
Tischreservierungen unter der Tel. Nr. 0676/782 14 08<br />
Öffnungszeiten:<br />
Mo: 16:00 – 24:00<br />
Di: Ruhetag<br />
Mi: 16:00 – 24:00<br />
Do: 16:00 – 24:00<br />
Fr: 16:00 – 04:00<br />
Sa: 16:00 – 04:00<br />
So: 14:00 – 24:00<br />
<strong>Info</strong>s unter: www.zebra-lounge.at<br />
marianne@zebra-lounge.at<br />
Die ZEBRA LOUNGE bietet 60 verschiedene<br />
Cocktails an, beginnend von Pre<br />
Dinner Cocktails über Sours, Fizzes, Collinses,<br />
Tropicals bis zu Coladas und alkoholfreien<br />
Cocktails, sowie eine Anzahl<br />
verschiedener Geschmacksrichtungen für<br />
den Biergenuss wie z.B. Preiselbeerbier, Lime & Mint Bier,….<br />
Am späten Nachmittag steht die ZEBRA LOUNGE auch als gemütliches<br />
Kaffeehaus mit ausgefallenen kalten und warmen<br />
Kaffeespezialitäten zur Verfügung. Die Vielfalt der Getränke erstreckt<br />
sich bis hin zu Sojamilch für Allergiker.<br />
Für den Hunger zwischendurch werden frisch zubereitete überbackene<br />
Brote serviert.<br />
Ein besonderes Highlight dieses Lokals ist bestimmt der im hinteren<br />
Bereich gelegene große, idyllische Gastgarten.<br />
Am Freitag, dem 25.6.<strong>2010</strong> ist eine Veranstaltung in der<br />
ZEBRA LOUNGE mit DJ Zotti & DJ Jassi,<br />
(Seniorenfl oor), Musik aus den 70ern, 80ern, und 90ern, NDW, Dance!<br />
Weiters<br />
vermieten wir<br />
Schlafgelegenheiten,<br />
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(50m 2 und 100 m 2 )<br />
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1
2<br />
2-10<br />
Ins Kino gehen ist Kulturprogramm<br />
Die <strong>Hainfeld</strong>er Kinodienstage und<br />
-sonntage sind inzwischen für Freunde des<br />
anspruchsvollen Films zu einer Institution<br />
geworden. 27 Filme wurden im Laufe der<br />
letzten 5 Jahre gespielt und stets gab<br />
es einen regen Gedankenaustausch bei<br />
einem Glaserl Wein danach.<br />
Für die Filmauswahl war von der ersten<br />
Stunde an Hedda Kasser verantwortlich,<br />
die damals gerade als Direktorin der<br />
<strong>Hainfeld</strong>er Volksschule in den Ruhestand<br />
getreten war. Die neue Aufgabe reizte sie,<br />
obwohl ihr als Nordic-Walking-Trainerin<br />
an der VHS, Obfrau des <strong>Hainfeld</strong>er<br />
Pfarrchors und engagierter Großmutter<br />
sicher auch so nicht fad geworden wäre.<br />
Aber das Kino hatte sie schon seit ihrer Kindheit in St. Pölten<br />
gefesselt, die gemeinsamen Stunden mit ihrem leider viel zu<br />
früh verstorbenen Vater sind ihr unvergesslich. „Damals gab es<br />
in St. Pölten noch 4 Kinos, das Parkkino, das Pittner-Kino, das<br />
Mühlweg- und das Apollo-Kino“, erzählt sie. Auch später sparte<br />
sie jeden Groschen, um sich das Vergnügen eines Filmbesuches<br />
leisten zu können.<br />
„Eine Filmauswahl verlangt viel Gespür für das Publikum und<br />
muss auch mit der eigenen Weltanschauung übereinstimmen“,<br />
erzählt Frau Kasser weiter. Ergänzend liest sie Zeitungsberichte<br />
und informiert sich über Radio und Fernsehen. Auch<br />
Prämierungen und Nominierungen für Filmpreise wie die<br />
Goldene Palme (Cannes), der Preis der österreichischen<br />
Diagonale, der Bayerische Filmpreis, der Goldene Bär (Berlin),<br />
der Deutsche Filmpreis und natürlich der Oscar sind wichtige<br />
Anhaltspunkte.<br />
Ein Schwerpunkt der Auswahl ist immer wieder der österreichische<br />
Film, der viel zu oft unterschätzt wird, oder Filme mit rot-weiß-<br />
Stadtbücherei <strong>Hainfeld</strong><br />
die aktuellen Bestseller liegen bereit<br />
Öffnungszeiten: Dienstag 9.00 - 13.00, 14.30 - 18.00 Uhr. Donnerstag 14.30 - 18.00 Uhr, Tel <strong>02</strong>764 / 2246 DW 77<br />
Der Feind im Schatten<br />
(Gebundene Ausgabe)<br />
„Ein Kommissar tritt ab, der nie einfach<br />
nur einen Mord aufdecken durfte, sondern<br />
immer auch das System dahinter. Eine<br />
Weltverteilung, große Schuld. Und diesmal<br />
sogar die ganze Nachkriegsordnung.“<br />
Martin Halter, Frankfurter Allgemeine<br />
Zeitung, 30.04.10 „Der mit Abstand<br />
berührendste Wallander-Krimi.“ Stephan Bartels, Brigitte<br />
„Mankell ist das Kunststück gelungen, eine Figur zu schaffen, in<br />
die sich viele hineinversetzen können. <strong>Wir</strong> haben die gleichen<br />
Probleme wie Kurt: <strong>Wir</strong> fürchten uns vor dem Tod und vor<br />
Krankheiten, haben Probleme, den Menschen unsere Liebe zu<br />
zeigen, die uns am nächsten stehen, wir arbeiten zu viel, trinken<br />
zu viel, essen das Falsche und sind Meister im Verdrängen.“<br />
2<br />
roter-Beteiligung. Unvergesslich sind<br />
Filme wie „Ein Augenblick Freiheit“,<br />
„Das weiße Band“, „Nordwand“,<br />
„Darwins´s Nightmare“, „Die Fälscher“,<br />
„Revanche“, oder „42+“. Zu letzterem<br />
war auch die Cutterin Carina Ressler<br />
geladen, die kurz über ihre Arbeit<br />
sprach. Das ist auch ein großes<br />
Anliegen von Hedda Kasser: Kino zum<br />
Angreifen zu machen, Künstler, die<br />
mit den gezeigten Filmen gearbeitet<br />
haben, persönlich vor Ort zu haben.<br />
Auch beim zuletzt gezeigten Film<br />
am 8. Juni „Der Räuber“ gab es eine<br />
solche Gelegenheit. Martin Prinz,<br />
gebürtiger Lilienfelder und Autor des<br />
gleichnamigen Buches, war für eine<br />
kurze Lesung und Gespräche anwesend.<br />
Für Kinder gibt es übrigens die Kinosonntage mit Frühstück,<br />
wo schon zum 5. Male der international renommierte Film–<br />
pianist Gerhard Gruber live zu Stummfilmen gespielt hat. Ein<br />
Leckerbissen für Slapstick-Fans, Filmhistoriker und alle, die<br />
gerne und viel lachen.<br />
All diese Angebote wecken durchaus Interesse am Film, auch bei<br />
Menschen, die sich vorher nicht so damit beschäftigt haben. Und<br />
das freut Hedda Kasser besonders: „Ich bekomme immer wieder<br />
Vorschläge oder werde nach meiner Meinung zu bestimmten<br />
Filmen gefragt. Mir ist es einfach wichtig, damit auch das einzig<br />
noch verbliebene Kino im Bezirk zu unterstützen und Kinokultur<br />
zu erhalten.“<br />
Die größten Publikumshits waren übrigens das Bergsteigerdrama<br />
„Nordwand“ (182 P.) und die Komödie rund ums Pilgern „Pilgern<br />
auf Französisch“ (172 P.).<br />
Alexandra Eichenauer-Knoll<br />
Leichenblässe (Audio CD-Hörbuch)<br />
Johannes Steck liest:<br />
Thrillerautor Simon Beckett<br />
ist zurück, und mit ihm<br />
natürlich der Held seiner<br />
ersten beiden Bestseller, der<br />
forensische Anthropologe<br />
David Hunter. In<br />
Leichenblässe reist Hunter<br />
nach seiner Genesung von<br />
einem Mordanschlag auf<br />
Wunsch seines Lehrers<br />
Tom Lieberman nach<br />
Tennessee und sieht sich mit einem skrupellosen Serienmörder<br />
konfrontiert, der die beiden Wissenschaftler auf ihrem eigenen<br />
Spezialgebiet in die Irre führt.
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Veranstaltungskalender<br />
Von Ende Juni bis Ende September <strong>2010</strong><br />
23.06. 19.00 Uhr Bildvortrag Madagaskar im Kultursaal des<br />
Gemeindezentrums des Kulturausschusses<br />
der Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong><br />
26.06. 14.30 Uhr Spielefest der Kinderfreunde und der SPÖ <strong>Hainfeld</strong> am<br />
Kinderspielplatz neben dem Stadtbad<br />
<strong>02</strong>.07. 14.00 Uhr 300. Wochenmarkt, großes Fest am Hauptplatz<br />
04.07. 10.00 Uhr Gartenfest der ÖBB Landwirtschaft veranstaltet von<br />
Edi Schulz bei den Personalhaus-Garagen, Hauptstr. 72-76<br />
10.07. 18.00 Uhr Sommerfest des Heimat- und Trachtenvereins <strong>Hainfeld</strong><br />
im Bauhof<br />
11.07. 11.00 Uhr Frühschoppen des Heimat- und Trachtenvereins <strong>Hainfeld</strong><br />
im Bauhof<br />
16.07. 16.00 Uhr Singnachmittag am Wochenmarkt<br />
31.07. 14.0 Uhr Ducati-Event am Hauptplatz, Veranstalter Ducati Wien/<br />
Ernst Grabner<br />
06.08. 14.00 Uhr Wochenmarkt am Hauptplatz-gemütlicher Nachmittag<br />
07.08. Waldfest der FF Feuerwehr <strong>Hainfeld</strong> am Vollberg<br />
08.08. 06.00 Uhr Treffpunkt Hauptplatz, Bergtour Hochanger der<br />
Naturfreunde <strong>Hainfeld</strong><br />
14.08. 20.30 Uhr Österreichs prämierter Kulturnachwuchs spielt für einen<br />
guten Zweck im Kultursaal des Gemeindezentrums<br />
15.08. 09.00 Uhr Pfarrkirche <strong>Hainfeld</strong>, hl. Messe mit Kräuterweihe<br />
15.08. 09.00 Uhr Nö. Meisterschaften der Masters, Veranstalter<br />
ASKÖ Sparkasse <strong>Hainfeld</strong> im Sportzentrum Voralpen <strong>Hainfeld</strong><br />
20.08. 15.00 Uhr Orientierungslauf des ÖTB TURNVEREIN HAINFELD 1882<br />
am ÖTB-Turnplatz<br />
20.08. 16.00 Uhr Singnachmittag am Wochenmarkt<br />
21.08. 13.00 Uhr Familienfest des Kultur- & Fremdenverkehrsvereins<br />
<strong>Hainfeld</strong> beim Mostheurigen Kirchenbauer<br />
28.08. 10.00 Uhr Stadtfest des Vereins „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“ im gesamten<br />
Stadtgebiet<br />
03.09. 14.00 Uhr Wochenmarkt am Hauptplatz-Sturmheuriger<br />
04.09. Tagesausflug des Heimat- und Trachtenvereins <strong>Hainfeld</strong> nach Brünn<br />
06.09. 19.00 Uhr Rückenbewusste Kreislaufgymnastik des ASKÖ Sparkasse<br />
<strong>Hainfeld</strong> in der HS-Turnhalle <strong>Hainfeld</strong><br />
10.09. 14.00 - 18.00 Uhr Tag der offenen Tür in der Clara Schumann<br />
Musikschule, <strong>Hainfeld</strong>, Hauptstraße 22<br />
12.09. 10.30 Uhr Bergmesse am Kirchenberg<br />
17.09. 16.00 Uhr Singnachmittag am Wochenmarkt<br />
19.09. Naturfreundetag in Kienberg der Naturfreunde <strong>Hainfeld</strong><br />
22.09. 16.30 Uhr Hammerwurf-Saison-Ausklang-Meeting des ASKÖ<br />
Sparkasse <strong>Hainfeld</strong> im Sportzentrum Voralpen <strong>Hainfeld</strong><br />
Kinodienstag-Besucher: v.l.n.r.: Mag. Alexandra<br />
Eichenauer-Knoll, Nina und Andrea Kargl , Autor<br />
Martin . Prinz, Hedda Kasser, Kinobetreiber Karl Essl.<br />
Reger Besucherandrang beim 1. <strong>Hainfeld</strong>er Stadtflohmarkt<br />
des Vereins „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“ am 30. Mai <strong>2010</strong><br />
Österreichs prämierter Kabarettnachwuchs<br />
spielt für einen guten Zweck<br />
Smile f r<br />
Children<br />
Jürgen Vogl<br />
Gewinner Steyrer „Kleinkunstpreis 2009“<br />
Bernhard Lentsch<br />
2. Platz „Hirschwanger Wuchtel 2009“<br />
Gerhard Gradinger<br />
„Die lange Nacht des Kabaretts 2009“<br />
Helmut Tschellnig<br />
Finalist Kärntner „Kleinkunstdrache“<br />
Clemens Maria Schreiner<br />
„Grazer Kleinkunstvogel“<br />
Stefan Scheiblecker<br />
Gewinner Comedy „Knock Out“<br />
Sa, 14.8.<strong>2010</strong><br />
hainfeld, 20:30 uhr<br />
Kultursaal<br />
Der Reinerlös kommt dem SPZ und dem<br />
Schülerhort Aramsamsam zugute!<br />
VVK Tickets: € 10,- AK Tickets: € 12,-<br />
Vorverkaufsstelle: Sparkasse <strong>Hainfeld</strong> Tel.: 0664/ 5824117<br />
In Kooperation mit der Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong><br />
Die nächste Ausgabe erscheint<br />
Ende August <strong>2010</strong><br />
mit dem Thema:<br />
„Innovation”