Lebendiger Adventskalender - beim Bistum Mainz

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Lebendiger Adventskalender - beim Bistum Mainz

Katholische Pfarrgemeinde St. Pankratius Mz-Hechtsheim

www.sankt-pankratius.de

Weihnacht 2012

© Katharina Wagner, Pfarrbriefservice


Pfarrer Michael Bartmann Tel. 50 90 30

Bergstr. 22 Fax. 50 90 83

Diakon Franz Luckas Tel. 21 23 625

Gemeinderef. Silke Kaufmann Tel. 21 23 620

Alle Hauptamtlichen haben Sprechstunde

nach Vereinbarung

Pfarrbüro Tel. 50 90 30

Bergstr. 22 Fax. 50 90 83

Öffnungszeiten: Di - Fr 15-18 Uhr

E-Mail: St.Pankratius-Hechtsheim@web.de

Sabine Bauer, Mechthild Hilkert

Pfarrbücherei Tel. 14 440 56

Gemeindehaus, Georg-Büchner-Str 1

Öffnungszeiten: Di 17-19h, Fr 19-20h,

So 10-11.30h

Kindertagesstätte St. Pankratius

Ringstr. 27 Tel. 59 33 97

Leiterin: Barbara Gauly

Kindergarten St. Elisabeth

Max-Born-Str. 5 Tel. 50 43 06

Leiterin: Bernhardine Köhling

Kindertagesstätte St. Franziska

An den Frankengräbern 4 Tel. 59 22 01

Leiterin: Bea Schnettker

Kontakte zur Gemeinde

Das Ich entsteht am Du

Meine Schwestern und Brüder,

gerne schaue ich auf die Glaubenswoche in unserer Pfarrei zurück,

die vom 4.11. bis 11.11.2012 stattfand.

Gottesdienste, Vorträge und Begegnungen gaben Anstöße, den eigenen

Glauben wieder neu in den Blick zu nehmen. Viele Gedanken

sind in mir noch sehr lebendig. Besonders beeindruckend war der

Vortrag von Frau Prof. Dr. Hanna Barbara Gerl-Falkovitz über den

Glaubensweg Edith Steins, die auch und gerade über das Denken

zum katholischen Glauben gekommen ist. Edith Stein führt auf

diesem Weg in ihrer philosophischen Doktorarbeit einen Gedanken

aus, der in diese weihnachtliche Zeit passt. Sie sagt dort sinngemäß,

dass das Ich am Gegenüber, am Du entsteht.

So wie das kleine Kind das Sprechen, das Verstehen und Begreifen

seiner Welt durch die Mutter und den Vater erlernt, so wächst und

reift unser Ich immer in der Begegnung mit dem Du. Unser Ich ist

kein Fertigprodukt, sondern entwickelt sich am Gegenüber.

Gott wird Mensch – Gott bekommt ein menschliches Antlitz, wird zum

Gegenüber, wird zum Du.

Menschwerdung bedeutet, dass Gott sich mir in Jesus Christus so

zuneigt, dass ich in IHM erkenne, wie mein Ich sein soll. In Jesus

Christus sehe ich, wie Gott sich den Menschen gedacht hat, was

Menschsein bedeutet. Wenn ich also IHN immer neu in den Blick

nehme, dann werde ich durch IHN geprägt und geformt, werde ich

Mensch.

Der Glaube wächst nicht von alleine. Ganz im Gegenteil, er verliert

sich von alleine. Ein Glaube der nicht immer neu die Begegnung mit

dem Mensch gewordenen Gott sucht, trägt nicht, sondern löst sich

auf. Von daher ist das Glaubensjahr, das Papst Benedikt ausgerufen

hat, nicht einfach ein Mottojahr unter vielen. Es ist der dringende

Aufruf des Papstes, unseren persönlichen Glauben, den Glauben

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unserer Gemeinde, ja den Glauben der ganzen Kirche in den Blick

zu nehmen. Es ist die dringende Mahnung, unser Ich am Du Gottes

neu auszurichten, damit wir zu Menschen werden, nach dem Abbild

Gottes. Menschwerdung geschieht in uns, wenn wir dies vollziehen.

Und das ist Weihnachten hier und heute.

Alles andere braucht kein Mensch.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien

ein gnadenreiches Weihnachtsfest und

die Begegnung mit dem Mensch gewordenen Gott.

Ihr Pfarrer Michael Bartmann

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© Friedbert Simon, Pfarrbriefservice

Lebendiger Adventskalender

Auch in diesem Jahr findet wieder unsere Aktion der

LEBENDIGE ADVENTSKALENDER

in unserer Gemeinde statt, pünktlich zum 1. Dezember öffnete er

seine Türchen.

Dabei handelt es sich um ein besinnliches Beisammensein mit

Liedern, Texten, Geschichten, Gebeten und Musik. Familien, Paare,

Kommuniongruppen, Kindergärten oder auch Nachbarn organisieren

an jedem Abend im Advent diese Treffen an einem Haus, einer Wohnung

oder auch in einem Hof in Hechtsheim.

Wer Zeit und Lust hat daran teilzuhaben, den Advent auf

eine ganz andere Art kennen zu lernen, kann in

den Schaukästen der Kirche auf der dort

ausgehängten Liste sehen, wann

an welchem Ort der

lebendige Adventskalender

statt findet.

Bei einem Tee, Glühwein

oder Punsch

klingt der Abend aus.

Auch wenn schon einige

Termin verstrichen sind, vielleicht

machen Sie sich in den letzten Tagen vor

Weihnachten doch noch auf den Weg: entdecken Sie

Hechtsheim, lernen Sie Ihre Mit-Bewohner kennen und widmen

sich einer besonderen und stimmungsvollen Adventszeit!

Es wäre schön, wenn sich viele Menschen aus unserer Gemeinde auf

den Weg zu einem Türchen machen. Hier kann man Hechtsheim und

seine Bewohner entdecken und sich der Adventszeit im Besonderen

widmen.

Liane Bangel

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Der goldene Faden

„Wie sind Sie gestrickt?“ – kann man diese Frage an eine Person

richten?

Eigentlich nicht. Der Mensch ist schließlich kein Pullover.

Und doch ist das Bildhafte an dieser Frage hilfreich, - das Bild eines

Musters.

In der Psychologie ist oft von einer Persönlichkeitsstruktur die Rede

oder auch von Verhaltensmustern.

Was soll das?

Wir leben mit vielen Facetten. Vieles verständlich, manches

durchschaubar, das meiste verborgen.

Befreit leben mit dem eigenen Muster und dem Muster der andern

bleibt ein lohnendes Ziel.

Vieles aus unserem Muster scheint vorgegeben, vielleicht sogar festgelegt,

manche Nuance frei einfügbar. Wichtig scheint eins:

Jedes Muster ist gestrickt mit dem

goldenen Faden der Ewigkeit: „Bist geliebt.“

Diesen Faden drückt Gott uns in die Hand – mit kindlichgöttlichem

Händedruck – wenn er an Weihnachten unsere menschliche

Natur annimmt. Jedes Muster durchdrungen, jedes Muster

erleuchtet – aus alter Verstrickung erlöst.

„Na, Sie sind mir vielleicht ein Muster!“

Anregung für die Adventszeit:

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Christa Cambeis

Liebe Gemeinde!

Angeregt durch den kleinen Impulstext „der goldene Faden“, wurden

wir im Redaktionsteam an die griechische Sage von Theseus und

Ariadne erinnert, die an dieser Stelle, wenn auch verkürzt, wiedergegeben

werden soll. In dieser Sage geht es um den Kampf mit einem

Ungeheuer, unter dessen Tyrannei ein ganzes Volk zu leiden hat.

Theseus, der junge Königssohn, ist bereit, den Kampf aufzunehmen,

um dieses Ungeheuer für immer zu besiegen und sein Volk aus seinen

Fängen zu befreien.

Da das Ungeheuer nicht an der Oberfläche wohnt, sondern im

Inneren eines sehr verwinkelten Labyrinths, ist es bislang noch keinem

gelungen, das Ungeheuer zu besiegen und lebend das Labyrinth

wieder zu verlassen. Sämtliche Helden scheiterten an den

Irrwegen des Labyrinths.

Theseus` Frau Ariadne jedoch gibt ihrem Geliebten einen Faden mit,

der ihm helfen soll, aus dem Labyrinth herauszufinden. Und tatsächlich:

Theseus hinterlegt den Faden beim Betreten des Labyrinths,

findet das Ungeheuer und besiegt es. Mithilfe des Fadens kann er den

Rückweg antreten und kehrt heil zurück zu seiner Gemahlin.

Das ganze Volk ist befreit.

Ähnlich wie Märchen und Träume sprechen auch Mythen über sehr

tiefgehende innerseelische menschliche Erfahrungen, die tief im

Unterbewusstsein verankert sind, aber in hohem Maße unser

bewusstes Leben beeinflussen.

Diese Geschichten und vor allem die Bilder darin wollen uns helfen,

dem Wesentlichen in unserem Leben auf die Spur zu kommen und es

uns bewusst zu machen.

Viele, die das Pankratius-Echo lesen, sind reich an Lebenserfahrungen.

Im Labyrinth des ganz persönlichen Lebens galt und gilt es

immer wieder, mit „Ungeheuern“ zu kämpfen und ohne sich zu verirren,

dem eigenen Weg treu zu bleiben.

Es ist eine große Bereicherung, auf Entdeckungsreise zu gehen und

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sich bewusst zu machen, wo der „goldene Faden der Ewigkeit“ im

eigenen Leben sichtbar und spürbar geworden ist.

Sei es als roter Faden innerhalb der eigenen Person, der sich durchzieht,

sei es, dass mir Menschen begegnet sind, die mir in Liebe

einen Faden in die Hand gedrückt haben, mit dessen Hilfe ich glücklich

irgendwo angekommen bin. Es macht die Dynamik einer Gemeinschaft

aus, von solchen Erfahrungen zu berichten, sie weiter zu

sagen als frohe Botschaft für uns alle.

Die Mitteilung solcher Erfahrungen sowie die Weitergabe inspirierender

Texte, Lieder oder Bilder sind äußerst Mut machend und für

viele das Geschenk der Spur Gottes im eigenen Leben.

Wie sind Sie Gott auf die Spur gekommen? Wie sind Sie der Realität

„Gott“ überhaupt begegnet? Wer/Was hat Ihnen geholfen, in Seiner

Nähe zu bleiben? Wie sehen solche Spuren oder auch Fügungen bei

Ihnen konkret aus? Wieso haben Sie den Faden „nach oben“ noch

nicht verloren? Wie/durch wen sind sie drangeblieben?

Weihnachten steht vor der Tür und wir denken ans Schenken. Könnten

wir uns nicht gegenseitig beschenken mit froh machenden, hilfreichen

Geschichten, Bildern, Liedern, Texten, Gebeten, Bibelversen

etc., die unser ganz persönliches Leben positiv beeinflusst haben und

die es wert sind, weiter zu sagen?

Für das PE-Team: Christa Cambeis

In der neuen Rubrik des PE´s „der goldene

Faden der Ewigkeit“ und passend zum „Jahr

des Glaubens“ wird das PE in Zukunft Raum

anbieten für solche Mitteilungen. Seien Sie ganz

herzlich eingeladen, „Ihr Geschenk“ weiter zu

geben.

Wir, das PE-Team, freuen uns auf eine Fülle von Geschenken, die

dann nach und nach abgedruckt ( „ausgepackt“) werden. Gerne

natürlich (aber nicht zwingend) mit Ihrer Unterschrift.

Fädeln Sie´s ein, es lohnt sich!

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Glaubenszeugen auf der Spur

Hildegard von Bingen und Edith Stein im Blick

Die hl. Hildegard (1098-1179),

eine der bedeutendsten Frauen

des Mittelalters, „ist die richtige

Frau für heute, um den

suchenden Menschen Wegweisung

und Orientierung zu geben“.

Das betonte die Theologin und

Historikerin Schwester Philippa

Rath von der Abtei St. Hildegard

in Rüdesheim-Eibingen bei der

Glaubenswoche.

Am 7. November, genau einen

Monat nachdem Papst Benedikt

die Heilige zur Kirchenlehrerin

erhoben hatte, erläuterte die Ordensfrau

die „aktuelle Botschaft“

der Hildegard von Bingen, die in

bewundernswerter Weise

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Theologie, Philosophie, Kosmologie,

Naturheilkunde und Musik

zu einer Einheit verbunden habe.

Warum ist die hl. Hildegard nach

Überzeugung von Sr. Philippa

in dreifacher Hinsicht die richtige

Frau für heute?: Zum einen

mache sie den Menschen ihre

Würde als Gottes Geschöpf und

als Mitarbeiter an dieser Schöpfung

bewusst. Sie weise auf die

Aufgabe hin, die Schöpfung

sinnvoll und heilsam zu gestalten.

Die hl. Hildegard sei aber

auch „die richtige Frau für jene

Menschen, die keinen Zugang

mehr zu Gott haben“.

Sie könne diesen Menschen aufgrund

der von ihr entwickelten

„Schöpfungstheologie“ wieder

„den Himmel ein Stück öffnen“

und sie „über die Schönheit der

Schöpfung zur Schönheit des

Schöpfers führen“, betonte die

Ordensfrau in ihrem Vortrag

zum Thema „Himmlisches mit

Irdischem verbinden“. Und

schließlich: die hl. Hildegard ist

heute „sehr wichtig für die Gläubigen

einschließlich des Klerus“.


Die Heilige rufe nämlich sie

alle täglich neu zur Umkehr

auf, ihren christlichen Glauben

authentisch zu leben und Gott in

den Blick zu nehmen.

„Das müssen sich die Gläubigen

jeden Tag gesagt sein lassen“,

betonte Sr. Philippa.

Vom Denken zum Glauben

Den Auftakt zu der am 11. November

mit einem Familientag

zu Ende gegangenen Glaubenswoche

machte die Religionsphilosophin

Prof. Dr. Hanna-

Barbara Gerl-Falkovitz mit

einem Vortrag zum Thema „Vom

Unglauben über das Denken zum

Glauben“. Sie folgte dabei dem

Lebensweg der Jüdin, Philosophin

und Märtyrerin Edith

Stein (1891-1942), die 1998

heilig gesprochen worden war.

Wie Gerl-Falkovitz darlegte,

war Edith Stein in ihrer Jugend

noch eine radikale Atheistin. Bei

Edmund Husserl, dem Begründer

der Phänomenologie, in dessen

Philosophie Gott keine Rolle

spielt, studierte und promovierte

sie. Zwar werden in dessen

Seminar auch Texte gelesen

und analysiert, in denen Gott

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vorkommt. Aber die Frage nach

den Erfahrungen, die Menschen

mit Gott gemacht haben

und was im Blick darauf das

Wesen Gottes ausmacht, werden

bei Husserl ausgeklammert.

Doch bei Edith Stein wächst

im eigenen Nachdenken immer

mehr der Abstand zum Denken

Husserls. Nach Aussage von

Gerl-Falkovitz beginnt hier

bereits ihre „Suche nach einem

religiösen Weg“. Gegenüber

Husserl, der die Gottesfrage wis-

senschaftlich nicht habe untersuchen

wollen, habe Edith

Stein es unternommen, „das

Thema Gott denkerisch zurück

zu gewinnen“. Bis zu ihrer

Ermordung in Auschwitz sei

sie „immer auf der Suche nach

einem philosophisch verantworteten

Glauben geblieben“.

Schließlich sei ihre Begegnung

mit der gleichaltrigen Freundin

Anna Reinach, deren Mann im

Kriegsjahr 1917 als Soldat in

Belgien gefallen war, der Anlass

gewesen, über eine Konversion

zum Christentum nachzudenken.

Im Gespräch mit Anna Reinach

habe Edith Stein erstmals die

„tragende Kraft des Kreuzes

Christi“ erfahren. Mehrere Jahre

habe sie christliche Literatur ge-

lesen, bis sie „eher zufällig“ die

Lebensbeschreibung der Mystikerin

Teresa von Avila entdeckt

habe. Am Ende einer durchlesenen

Nacht seien dann bei

ihr vor dem Hintergrund großen

menschlichen Leides die drei

Grundentscheidungen gefallen,

nämlich „Christin, Katholikin

und Karmelitin zu werden“.

Mit der Feststellung „in

Auschwitz ist auch jemand für

Brüche auf dem Glaubensweg

Vortrag von Prof. Dr. Marius Reiser

Innerhalb der Glaubenswoche

ging es auch um das Thema

„Brüche auf dem Glaubensweg“.

Prof. Dr. Marius Reiser (em.

Prof. für neutestamentliche

Exegese an der Johannes-Gutenberg-Universität

in Mainz) führte

seine Zuhörerinnen und Zuhörer

auf eine ganz eigene und sehr

originelle Weise an dieses Thema

heran.

Er begann seinen Vortrag mit

der Aussage, dass das Thema

„Brüche auf dem Glaubensweg“

zunächst überhaupt kein Thema

im Neuen Testament und als

solches an keiner einzigen Stelle

dort direkt vorzufinden sei.

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Deutschland gestorben“

wies die Religionsphilosophin

schließlich

auf das Testament von

Edith Stein hin. Eine der hier

aufgezählten fünf Positionen,

für die sie ihr Leben habe geben

wollen, lautete: „Ganz für

Deutschland, damit die

Herrschaft des Antichrist zu

Ende geht“.

Alfons Waschbüsch

Zwei Bibelstellen wurden

schließlich doch angeführt, in

denen die Thematik zumindest

anklinge:

Die Geschichte vom reichen

Jüngling sowie das Gleichnis

vom Sämann.

„Wieso ist der reiche Jüngling

eigentlich traurig weggegangen?“,

so solle man sich, so

Prof. Reiser, einmal gründlicher

fragen. Jesus habe ihm doch

aus Liebe auf seine Frage, was

er tun müsse, um in das Reich

Gottes zu gelangen, die Antwort

gegeben: „Geh und verkaufe all

deinen Besitz“. Das neue Testament

sei da ganz klipp und klar:


Man könne sich nur für oder gegen

Jesus entscheiden, wobei der

Weg ohne Jesus letztlich in die

Verzweiflung führe. Am Beispiel

des Judas, das aus der Zuhörerschaft

später genannt wurde,

konnte dies verdeutlicht werden.

Schließlich könne man auch, so

Professor Reiser, das Gleichnis

vom Sämann auf die Thematik

des Abends beziehen: So wie

die ausgestreuten Samen des

Sämanns auf fruchtbaren Boden

fallen und mehr oder weniger

tief verwurzelt sein könnten, so

sei auch der Glaube durch innere

und äußere Gegebenheiten mehr

oder weniger stark in einem

Menschen vorhanden, d.h. angesichts

ungünstiger Bedingungen

entsprechend bedroht.

Auf die Frage nach dem

Glaubenszweifel im Hinblick auf

die biblische Gestalt des Thomas

und wie dieser zu bewerten sei,

gab Prof. Reiser zu verstehen,

dass Thomas in erster Linie als

Realist zu gelten habe und nicht

als Zweifler. Auch der Zweifel

selbst, der immer wieder auch als

Schwester des Glaubens angeführt

werde, sei aus seiner Sicht

keineswegs als solcher und in

sich selbst positiv zu bewerten.

In sich habe der Zweifel über-

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haupt keinen Wert und man solle

sich diesem Zweifel auch nicht

allzu sehr anheim geben.

Im zweiten Teil des Abends

lenkte Prof. Reiser die Aufmerksamkeit

seiner Zuhörerschaft

schließlich auf ein Gedicht von

Annette von Droste-Hülshoff:

„Geistliches Jahr“.

„Die Droste“, so Prof. Reiser,

zeige in diesem Gedicht ihr

eigenes, vor allem ehrliches

geistliches Erleben von Gottesferne,

ja sogar vom Verlust

Gottes, wenn sie sagt, dass „im

eignen, ausgestorb’nen Herzen“

das Ebenbild Gottes in Sünden

längst erloschen sei.

Wie radikal dieser Verlust erlebt

wird, mache sie deutlich, wenn

sie sagt, dass sich mit demjenigen,

der das göttliche Bild in

seiner Seele verloren hat

zugleich die ganze Welt

verschworen habe. Weltliches

Wissen und Verstand,“der nur

sich selber traut“, werden nicht

als Ersatz für Liebe, Gnade und

Gott selbst angesehen, sondern

von der Dichterin ironisch abgetan

und gar als „eitle Frucht“

bezeichnet.

Glaube und Vernunft stünden

sich zwar nicht als unvereinbare

Gegensätze gegenüber, so konnte

Prof. Reiser letztlich verstanden

werden, das Gedicht sei jedoch

als Gebet zu lesen, das hinsichtlich

seiner Hauptaussage die

Hervorhebung des Verstandes im

Geist der Aufklärung zumindest

stark relativiere.

„O Gott, du bist so mild

und bist so licht!

Ich suche dich in Schmerzen,

birg dich nicht!“

Diese Zeilen zeigten, wie das gesamte

Gedicht, die existentielle

Not der Droste, die an die Worte

Jesu am Kreuz: „Mein Gott,

mein Gott, warum hast du mich

verlassen?“ erinnerten.

Hatte man einen Vortrag erwartet,

wo man mit Hilfe neutestamentlicher

Exegese direkte Antworten und

Hilfen bekommt für den Umgang

mit den Brüchen auf dem

eigenen Glaubensweg, war man

am Ende des Vortrags vielleicht

nicht ganz zufrieden. Auch

einige biografische Angaben zu

Annette von Droste-Hülshoff

hätten den Zuhörern zur besseren

Einordnung des Gedichtes helfen

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können.

Das engagierte, originelle

und darin authentische

Auftreten von Professor

Reiser und seine sehr gründlichen

Gedanken zum Thema

„Brüche auf dem Glaubensweg,“

besonders anhand der Droste,

lassen diesen Abend mit Sicherheit

als wertvollen und unterhaltsam

präsentierten Impuls

innerhalb der Glaubenswoche

weiter-

wirken. Pfarrer Bartmann

bedankte sich abschließend sehr

herzlich für die gewohnte Klarheit,

die sein ehemaliger Theologieprofessor

auch an diesem

Abend ausgezeichnet habe.

Christa Cambeis


Madeleine Delbrel im Blick der Glaubenswoche

Pfr. Michael Bartmann beleuchtet ihr Lebensbeispiel

„Wir wollen Glaubenszeugen anschauen, weil wir in ihren Augen

die Liebe sehen, sodass wir selbst zu Zeugen des Glaubens werden.“

Mit diesen Worten hatte Pfarrer Bartmann in einem Gottesdienst am

3. November unter dem Motto „Glaubenszeugen auf der Spur“ die

Glaubenswoche eröffnet. Er wies dabei auf die Glaubenszeuginnen

Edith Stein und Hildegard von Bingen hin, deren Weg im Verlauf der

Glaubenswoche in Vorträgen aufgezeigt wurden. In Tagesimpulsen

widmete sich Pfarrer Bartmann der französischen Sozialarbeiterin,

Schriftstellerin und Mystikerin Madeleine Delbrel (1904-1964). Diese

war ähnlich wie Edith Stein in ihrer Jugend Atheistin. Sie fand aber

dann unter dem Eindruck tiefgreifender Umbrüche und Leiderfahrungen

zum Glauben. Im nachfolgenden Gespräch kommt Pfarrer Bartmann

dem Lebensbeispiel Madeleine Delbrels auf die Spur.

Worin sehen Sie, Herr Pfarrer Bartmann, die bleibende Aktualität

von Madeleine Delbrel?

In einer säkularisierten Gesellschaft läuft die Kirche oder der

Glaubende Gefahr, sich von dieser Gesellschaft abzuschotten, sich

quasi in die Sakristei des Glaubens zurückzuziehen. So auch zur Zeit

Delbrels. Es gab kaum Berührung zu den „Ungläubigen“, den Sozialisten

und Kommunisten Frankreichs. Die Pfarrgemeinden waren in

sich verschlossen. Madeleine durchbricht diese Mauer, konfrontiert

sich und ihren Glauben mit den Anderen und somit die Anderen mit

sich und ihrem Glauben. Als Glaubende lebt sie mitten in einer ungläubigen

Welt und strahlt durch ihr Zeugnis, ihr Leben den Glauben

in diese Welt hinein. Dies tut sie nicht allein, sondern in Gemeinschaft

mit gleichgesinnten Frauen.

Sie selbst bezeichnet ihren Auftrag, ihre Mission als „Apostolat“...

Dieses Wort hatte ihr Pius XII. bei einer Audienz für ihre Berufung

zugesprochen. So lebt sie ihre Berufung nicht in einer Ordensgemein-

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schaft, in einem Kloster, sondern als geistliche Frau mitten

in der Welt. Ein solches Apostolat gab es zuvor noch nicht.

Ein nachdenkenswerter Satz von Madeleine Delbrel lautet:

„Wer Gott umarmt, findet in seinen Armen die ganze

Welt“. Wie deuten Sie diese Aussage?

Für Madeleine Delbrel ist Gott der Gott aller Menschen, der Vater

aller. Davon geht der Glaube aus, dass Gott alle Menschen geschaffen

hat. Das heißt aber in der Konsequenz, wenn du Gott findest, ihn dein

Eigentum nennst, dann findest du in ihm die ganze Welt, auch deinen

ungläubigen Bruder, dein ungläubige Schwester. Das heißt, dass auch

sie aus unserem Blickfeld nicht verschwinden dürfen, auch sie müssen

uns ein Anliegen sein.

Auch als Atheistin war Madeleine Delbrel ständig auf der Suche

nach Wahrheit. Aber bis zu der Erkenntnis, dass Gott die lebendige

Wahrheit ist, musste sie noch einen weiten Weg gehen ...

Ja, sie hat die Erfahrung des Unglaubens in ihrem Leben als eine

tiefe Leere nicht nur erlebt sondern geradezu durchlitten. Sie droht

an ihm zu verzweifeln. „Gott ist tot, es lebe der Tod“, schreibt sie

mit 17 Jahren. Diese einfache Aussage bringt sie zur Verzweiflung.

Wenn Gott tot ist, dann ist die einzige Wirklichkeit, die einzige Wahrheit,

die dem Menschen bleibt, der Tod, nichts als der Tod. Nachdem

sie schließlich zum Glauben kommt, ändert sich ihre Lebenseinstellung

völlig. Jetzt hält sie den Unglauben für das größte Unglück des

Menschen. Sie weiß, wovon sie spricht. Trotz schmerzlicher Erfahrungen

kommt sie zu der Erkenntnis: „Das Leben! Wie wunderbar ist es!

Und doch achtet man es heutzutage so gering oder lebt in verzerrten

Formen nur eine Karikatur davon. Mein eigenes Leben erscheint mir

jetzt wie das Präludium einer herrlichen Sonate. Im Präludium braust

schon die ganze Fülle ihrer gewaltigen Kraft heran.“

Alfons Waschbüsch

Den „Tagesimpulsen“ hatte Pfr. Bartmann das Buch zugrunde gelegt:

Madeleine Delbrel, “Gebet in einem weltlichen Leben“

Johannes-Verlag Einsiedeln, 8,50 €. (ISBN 978 3 89411 116 8).

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Aktuelles aus Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat

Junge Familien - neue Initiativen

Schon zu Beginn des Jahres stellte sich während des Wochenendes

des Pfarrgemeinderates die Frage, welche Gruppen der Gemeinde

etwas mehr Aufmerksamkeit benötigen könnten. Unser Augenmerk

fiel insbesondere auf die „jungen Familien“: Häufig suchen junge

Erwachsene, die als Paar ein Kind erwarten, den Weg in die Kirche -

vorerst zur Taufe und mit dem Heranwachsen des Kindes auch zum

Gottesdienst, später zur Kommunion und Firmung. Hierbei entstehen

viele Fragen und Bedürfnisse, die durch die Kirche und den Glauben

beantwortet und begleitet werden können.

Aus diesem Grund haben sich Frau Lamke, Frau Büttner, Herr

Fahrendorf, Frau Kaufmann und ich zusammen gesetzt, um diesen

Gedanken zu verfolgen.

Ziel ist es, Angebote für Eltern mit Kindern, aber auch explizit für

die Eltern oder die Kinder zu gestalten. Einen Anfang bildete der

Abschluss der Glaubenswoche am 11. November,

ein Tag, der den Familien gewidmet wurde. Neben

Angeboten für alle gemeinsam bestand die Möglichkeit

des Rückzugs oder des Austausches. Auch

konnte man sich über den Glauben und die Kirche

informieren, während einer Meditation

abschalten oder durch das Schriftgespräch

lesen, was andere

sich fragen oder denken.

Für die Kinder wurde von

Geschichten vorlesen, über

Laternen basteln, Lieder

singen und Plätzchen backen

einiges angeboten.

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Weitere Treffen für neugierige Familien finden im neuen Jahr ab

dem 27. Januar nach dem Kleinkinderwortgottesdienst im Gemeindehaus

statt (10.30 bis ca. 11Uhr).

Wir wollen uns in gemütlicher Runde kennen lernen und evtl. gemeinsame

Aktionen planen wie z.B. Wanderungen, Vorträge, gemütlicher

Kaffeeklatsch, Weinabende. Damit möchten wir Eltern von

kleinen Kindern ein Forum bieten für einen regen Austausch über

“Gott und die Welt”.

Ebenfalls möchten wir eine neue Krabbelgruppe gründen mit Kindern

ab 3 Monaten.

Für Informationen zu den Angeboten wenden Sie sich bitte an das

Pfarrbüro:

Bergstraße 22, 55129 Mainz, Tel. 0 61 31/50 90 30

Folgende Angebote bestehen bereits und finden regelmäßig statt:

Familiengottesdienste

für die ganze Familie

am ersten Sonntag im Monat um 10.30 Uhr in der Kirche

Kleinkinderwortgottesdienste

für Kinder im Kindergartenalter

am letzten Sonntag im Monat um 10.30 Uhr im Gemeindehaus,

Georg-Büchner-Str.1

Kinderwortgottesdienste

Für Kinder im Grundschulalter

in der Regel am 2. und 3. Sonntag im Monat um 10.30 Uhr

im Jugendheim gegenüber der Kirche

Dr. Johanna Ziebart

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Aktuelles aus Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat

Begegnungen durch Glauben

Gemeinsamer Tag der pastoralen Räte Hechtsheim und

Ebersheim am 20. Oktober

,,Schon am Vormittag entstanden Kontakte, die bis in den Abend

hinein eine offene Atmosphäre schufen“. Viele und ähnliche

solcher Kommentare wurden nach dem Begegnungstreffen des Pfarreienverbunds

Hechtsheim und Ebersheim von einigen

Gemeindemitgliedern genannt.

Anlass des Treffens war die Idee einen gemeinsamen “Tag des

Glaubens” zu veranstalten. Aus diesem Grund kamen schon am

Vormittag die Pfarrgemeinde und Verwaltungsräte beider Gemeinden

zusammen. Nach einer lockeren und ausführlichen Kennenlernrunde

ging es gemischt in Kleingruppen weiter, in denen Ideen für den

gemeinsamen Tag gesammelt wurden. So viele Gruppen - beinahe

ebenso viele verschiedene Vorschläge wurden zunächst im Plenum

genannt, wie natürlich das Thema ,,Vater unser“, das uns alle

verbindet.

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst in Ebersheim und einer anschließend

für die Gemeinden offenen Begegnung endete der Tag.

Die vielen Begegnungen durch unseren Glauben werden uns durch

die gemeinsame Vorbereitung vor allem in Erinnerung bleiben.

Wer gerne auch durch gemeinsame Vorbereitung Kontakte zur Nachbargemeinde

bekommen will, ist gerne eingeladen! Bei Interesse

kann man sich jeder Zeit bei den Projektleitern Anette Odenweller

oder bei Paul Brömmel bis zum 31.12.2012 melden, damit im neuem

Jahr bereits die Planung losgehen kann.

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Für den Seelsorgerat des

Pfarreienverbunds

Hechtsheim und Ebersheim

Johannes Blüm

Neues aus dem Caritas-Ausschuss

Seit August ist in unserer Gemeinde der Sachausschuss „Caritative

und Soziale Aufgaben“ in seiner neu zusammengesetzten Form

tätig. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, uns kurz vorzustellen.

Wir sind derzeit fünf Ehrenamtliche aus unserer Gemeinde und als

Hauptamtliche gehören Pfr. Bartmann und Diakon Luckas dazu.

Zum einen verwalten wir den Gemeindeanteil der Gelder aus Kollekte

und Spenden für die Caritas und entscheiden über dessen Verwendung.

Wir können damit Menschen in Notsituationen helfen.

Dazu gehören gesundheitliche Notlagen, Pflegefälle, Hilfe bei Katastrophen

aber auch andere individuelle Notsituationen. Sollten Sie

oder ein Ihnen nahestehender Mensch in eine solche Notlage gekommen

sein, können Sie sich an die Hauptamtlichen, aber auch an den

Caritasausschuss selber wenden (Ansprechpartner s. 1. Innenseite).

Zum anderen wollen wir in der nächsten Zeit unser Augenmerk auf

unsere Gemeindemitglieder in der Pro Seniore Residenz auf der

Frankenhöhe richten. Wir wollen die Einbindung der Bewohner in

unsere Gemeinde stärken und planen Besuche, Gottesdienste und

Veranstaltungen für sie. Weitere Projekte sind in Planung.

Wir freuen uns auf die neue Aufgabe und können stets tatkräftige

Unterstützung gebrauchen. Sollten Sie also Lust haben, sich in der

Pro Seniore Residenz oder bei einem unserer zahlreichen Besuchsdienste

zu engagieren, sind Sie uns herzlich willkommen!

Nicht zuletzt wollen wir an dieser Stelle auch noch den ehemaligen

Mitgliedern des Caritasausschusses für ihren langjährigen intensiven

Einsatz und ihre Hilfsbereitschaft danken. Am 2. Dezember wurde

im Rahmen der Vesper ein persönlicher Dank ausgesprochen an

Dr. Steffens, Herr Schwarz, Frau Bollemann, Herr Meyer.

Wir danken für alle kleinen und großen Spenden und für die

Unterstützung, die der Caritas in unserer Gemeinde zukommen.

Bitte beachten Sie den beiliegenden Brief und die Unterlagen

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Unsere Firmvorbereitung

Seit dem 2. Juni treffen wir die

Vorbereitungen auf die Firmung

2012. Wir sind dieses Jahr ungefähr

50 Firmlinge. Wir trafen uns

alle zusammen an drei Samstagen

und fuhren vom 22.08. bis

zum 24.08. auf Firmfahrt. Die

Reise ging nach Maria-Einsiedel.

In den eingeteilten Firmgruppen

trafen wir uns danach noch insgesamt

10-mal unter der Woche.

Die Firmfahrt

Auf der Firmfahrt lernten wir die

anderen durch Spiele kennen und

stärkten dadurch unsere Gemeinschaft.

Wir schauten am Anfang

und am Ende jeweils einen Film.

Der erste Film lautete: „Briefe

an Gott“ und der andere „Bruce

allmächtig“. Durch diese Filme

lernten wir, dass man durch Gott

auch in schlimmen Situationen

Hoffnung haben sollte und dass

Gott viele Aufgaben hat, die wir

nicht immer respektieren. Nach

dem ersten Film schrieb jeder

für sich einen Brief an Gott. In

diesem Brief sollte man seinen

Gefühlen und Gedanken freien

Lauf lassen. Dies konnte jeder

an dem Ort tun, an dem er sich

Gott nah und sich selbst wohl

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fühlte. Anschließend sollten wir

in unseren Gruppen eine

Gerichtsverhandlung vorbereiten

und sie auch vorspielen. Der

Angeklagte war Gott und wir

brauchten Zeugen, die für und

gegen Gott sprachen.

Trotz des Programms hatten wir

viel Freizeit und konnten über

alles nachdenken. Auch der

Pfarrer brauchte Ruhemomente,

die er mit Schaukeln verbrachte.

Wir verhungerten zum Glück

nicht, da das Essen gut

schmeckte und reichlich angeboten

wurde. Nach dem Packen

feierten wir einen selbst gestalteten

Gottesdienst und fuhren

anschließend, nach einer guten

Mahlzeit, nach Hause.

Die Firmstunden

Unter der Woche lernten sich die

zuvor eingeteilten Gruppen

besser kennen. Wir lasen gemeinsam

das Markus-Evangelium und

machten uns über Gott und das

Jesusbild Gedanken. Unser Fazit

lautete: „Jesus half vielen Menschen

und hatte trotzdem eine

Menge Streitigkeiten, die ihn zu

Tode brachten.“ Wir suchten uns

einen Vers aus den Evangelien

aus, den wir auf einen Zettel

schrieben, und pinnten diesen

am Firmanmeldegottesdienst

(04.11.2012) an eine Pinnwand.

Wir unterhielten uns auch über

unsere geistigen Gaben und

Wünsche. In der letzten Stunde

brachten wir einen Gegenstand

unserer Wahl mit, der das für uns

jeweils Wichtige innerhalb der

Firmvorbereitung symbolisieren

sollte.

Die Samstage

Am Samstag (02.06.2012)

trafen wir uns alle zum ersten

Mal und lernten einander durch

verschiedene Spiele kennen.

Wir stellten uns zuerst alphabetisch,

danach nach dem Geburtstag

geordnet in einer Reihe

auf. Nach den Spielen erfuhren

wir, in welcher Gruppe wir uns

unter der Woche treffen würden.

Die Katecheten/Katechetinnen,

die uns die ganze Zeit über

begleiteten, begrüßten uns mit

offenen Armen. Wir gingen mit

der jeweiligen Gruppe in einen

Raum, wo wir uns näher kennen

lernten. Am zweiten Samstag

(15.09.2012) stellte jede Gruppe

das Markus-Evangelium auf ihre

eigene Weise vor. Eine Gruppe

machte ein Quiz und verschenkte

19

an die Gewinner, die die Frage

richtig beantwortet hatten, Gummibärchen.

Eine andere Gruppe

stellte das Markus-Evangelium

in Form einer Detektei vor.

Nachdem jede Gruppe auf

ihre eigene Art und Weise das

Markus-Evangelium präsentiert

hatte, gingen alle nach Hause.

Der dritte Samstag (27.10.2012)

diente der Beichtvorbereitung

und auch der eigentlichen

Beichte. Morgens erklärte uns

der Pfarrer, wie die Beichte

abläuft und was wir zu tun hatten.

Nach der leckeren Pizza

ging es los. Die Beichte lief

gruppenweise bei 3 Beichtvätern

(Pfarrer Bartmann, Pater Paul,

Pater Vogt) ab. Wer fertig war,

durfte gehen, doch die letzten

hatten Pech und blieben bis zum

Schluss (17.00 Uhr).

Wir hatten viel Spaß und sind

traurig, dass die Firmvorbereitung

nun zu Ende ist, doch jetzt

sind wir bereit für die Spendung

des Firmsakramentes.

Svenja Maurer

Sebastian Licht

Selina Mann


“Ersehnte Einheit - Gott schenkt sie”

Das war 1962 die Aussage dieser Schautafel in meiner Heimatpfarrei

in Koblenz. Sie war Teil einer Ausstellung zur Vorbereitung auf das

Konzil.

Und das Plakat lässt erkennen: Alle menschlichen Bemühungen bleiben

Stückwerk, nur Gottes Geist kann zu einem versöhnten Ganzen

zusammenführen, was so unterschiedlich gewollt und gewirkt wird.

Über alle großen Themen wird im Konzil ausführlich beraten und

manchmal heftig gestritten.

Auch in Sachen Ökumene

dauert es lange, bis der Abschlusstext

den Konzilsvätern

vorgelegt werden kann.

Im November 1964 nehmen

ihn die versammelten Bischöfe

mit überwältigender

Mehrheit an: 2137 von ihnen

stimmen mit Ja, 11 mit Nein.

Der erste Satz lautet: „Die

Einheit aller Christen wiederherstellen zu helfen, ist eine der Hauptaufgaben

des Heiligen Ökumenischen 2. Vatikanischen Konzils“. Damit

ist eine unerhört neue Richtung eingeschlagen. Konkrete Schritte

zur Einheit der Christen sind nun weltweit der katholischen Kirche

aufgetragen. - In die Aussöhnung mit den anderen christlichen Bekenntnissen

wird über Jahre viel Sachverstand, Demut, Wohlwollen

investiert, bis schließlich nach der Jahrtausendwende die „CHARTA

OECUMENICA“ unterzeichnet werden kann.

Am Samstag, 19. Januar 2013, 14.30 - 17.30 Uhr im Rebenhof,

Heuerstraße 4, möchten wir diese Charta etwas ausführlicher vorstellen.

Dazu ergeht schon heute eine herzliche Einladung an alle

Hechtsheimer.

Für die Projektgruppe CHARTA im

ökumenischen Arbeitskreis Hechtsheim

Felix Taufenbach

20

Drei Klosterkirchen in der Pfalz

Am 29. September luden die beiden Hechtsheimer Kirchengemeinden

zu einem gut besuchten ökumenischen Halbtagsausflug ein.

Dieser führte bei schönstem Sonnenschein in die Pfalz.

Zunächst ließ die kleine ehemalige Klosterkirche St. Norbert in

Enkenbach von 1190 die Herzen höher schlagen: Gegründet durch

Prämonstratenserinnen besticht die Kirche durch wunderschöne

Steinmetzarbeiten. Über dem Westportal ist ein reich verziertes

Tympanon mit traubenpickenden Tauben, Lamm, Hase, Hund, Eichhörnchen

und Wildsau zu sehen. Darunter finden sich auf der einen

Seite zwei Löwen, auf der anderen zwei Drachen. Dieses Bild lässt

unterschiedliche Deutungen zu, die Gudula Zeller den Mitreisenden

gern erläuterte. Deutung 1: Jüngstes Gericht mit dem Lamm als

Weltenrichter, Tauben als Reine, Tiere als Sünder, auf dem Weinberg

des Herrn, Löwen und Drachen als Symbole des Teufels. Deutung 2:

Christliche Hoffnung auf ein friedliches Beisammensein im Himmelreich,

4 als Zahl der Himmelsrichtungen, Löwen als Zeichen der

Auferstehung (siehe 91. Psalm , 9-13).

Weiter ging es

zur ehemaligen

Klosterkirche St.

Maria in Rosenthal

(1241).

Gegründet von

Zisterzienserinnen

war dieses

Kloster finanziell

gut ausgestattet.

Zur Reformation

wurde es aufgelöst,

die Ruine

der gotischen Kirche sowie der mittelalterliche Klausur-Westflügel

blieben erhalten. Rosen ranken an Außenmauern und Grabplatten

21


empor und halten das imposante Bauwerk im Dornröschenschlaf.

Nach den interessanten Ausführungen von Gudula Zeller war im

herbstlich dekorierten Westflügel des Klosters (heute Hotel) die

Kaffeetafel für alle gedeckt.

Weiter führte die Reise zur ehemaligen Zisterzienserabtei in Otterberg.

Die Abtei wurde 1143 gestiftet und 1145 von Mönchen aus dem

Kloster Eberbach besiedelt. Die Kirche ist im Grundriss eines lateinischen

Kreuzes erbaut: ein dreischiffiges Langhaus, ein Querschiff

mit verschiedenen Zugängen und Querhauskapellen und die Apsis,

an die sich im Osten ursprünglich drei Kapellen anschlossen. Asketische

Strenge kennzeichnet den monumentalen Bau. Seit 1561 lebte in

Otterberg eine kleine reformierte Gemeinde. 1579 kamen reformierte

Glaubensflüchtlinge aus den spanischen Niederlanden (Wallonen)

nach Otterberg. Als 1685 die protestantisch-pfälzische Linie der

Wittelsbacher ausstarb, erhielt eine katholische Gemeinde durch die

katholischen Wittelsbacher von Pfalz-Neuburg das Recht, in der

Kirche Gottesdienst zu feiern. Die parallele Nutzung des Gottes-

hauses führte jedoch zu Unstimmigkeiten, so dass 1708 Querhaus

und Apsis (katholische genutzt) durch eine Mauer vom Langhaus

(evangelisch genutzt) getrennt wurde. Erst 1979 wurde diese Mauer

22

bei Renovierungsarbeiten wieder entfernt.

Seither wird das Gotteshaus wieder als Simultankirche genutzt.

Dieser versöhnliche Abschluss findet sich nicht nur in der gemein-

samen Nutzung des Altars, sondern auch im nachfolgenden Gebet,

das auf dem von beiden Pfarrämtern herausgegebenen Flyer abgedruckt

ist:

Allmächtiger Gott,

du führst zusammen, was getrennt ist,

und du bewahrst in der Einheit,

was du verbunden hast.

Schau voll Erbarmen auf alle,

die durch die eine Taufe geheiligt sind

und Christus angehören.

Mache sie eins

durch das Band des unversehrten Glaubens

und der brüderlichen Liebe.

Darum bitten wir durch Christus,

unseren Herrn.

Amen.

Diesen Wunsch im Herzen, kehrten die Reisenden zum Abschluss in

Ramsen in das idyllisch am Wasser gelegene Seehaus Forelle ein und

ließen die Fahrt bei gutem Essen, leckerem Wein und netten Gesprächen

gemütlich ausklingen.

Ein großer Dank gilt dem Vorbereitungsteam

Manguay-Becht und Gudula Zeller!

23

Annette Meschkat


Wie Hechtsheim in die Weltliteratur aufstieg

Buchvorstellung am Sonntag, den 28. Oktober

Gleich zu Beginn warteten die beiden Autoren, Prof. Dr. Dieter

Lamping und Simone Frieling, mit einer guten Nachricht für alle

Hechtsheimer auf: Goethe war in Hechtsheim und hat das auch kurz

beschrieben. Auf dem Weg zur Belagerung von Mainz ist er im Frühjahr

1793 durch das Dorf geritten zur Laubenheimer Höhe, angeblich

um die militärische Lage in Augenschein zu nehmen, vielleicht aber

auch um zu sehen, wie es mit dem Wein stand: Der Laubenheimer

Riesling zählte zu seinen Lieblingsweinen. Und Kunst, Geselligkeit

und Wein wusste Goethe mehr zu schätzen als kriegerische Aktivitäten

jeder Art.

Kleiner Ausritt zur Laubenheimer Höhe: so titelte die Allgemeine

Zeitung denn auch eine Woche später über die Vorstellung des Buches

„Diese schöne Stadt. Goethe und Mainz. Mainz und Goethe“,

das im neuen Bodenheimer Verlag E.Humbert Verlag erschienen ist.

Es handelt von Goethes Besuchen in Mainz über 50 Jahre hinweg,

von seinen Begegnungen mit dem Maler Joseph Stieler und dem Verhältnis

der Stadt zu ihm, die ihn schon zu Lebzeiten gefeiert hat und

noch oft nach seinem Tod.

Simone Frieling

Jubiläen

Von der Fachstelle für Büchereiarbeit in der Diözese Mainz erhielten

eine Urkunde und Ehrennadel als Dank und Anerkennung für jahrelange

ehrenamtliche Mitarbeit in der Bücherei:

Antje Uder und Werner Sutor (10 Jahre),

Lieselotte und Rolf Meyer (20 Jahre)

Hildegard Veith (30 Jahre)

24

Termine

03.12.2012 Vorlesestunde in der Bücherei um 16.30 Uhr

für Kinder ab 4

07.12.2012 Lebender Adventskalender vor der Bücherei

um 18.15 Uhr (Bitte Becher mitbringen)

12.12.2012 Spiele-Stunde in der Bücherei um 16.30 Uhr

für Grundschulkinder

07.01.2013 Vorlesestunde in der Bücherei um 16.30 Uhr

für Kinder ab 4

27.01.2013 Literatur-Frühstück im Gemeindehaus:

„Das Licht Griechenlands“,

vorgestellt von Bernadette Bubach-Dörr

20.02.2013 Spiele-Stunde in der Bücherei um 16.30 Uhr

für Grundschulkinder

25


Katzenfreundschaften

Die Lebensgeschichte eines jungen Katers

Lesung der Katholischen öffentlichen Bücherei mit Jana Veit

„Katzenfreundschaften. Die Lebensgeschichte eines jungen Katers“

heißt das erste Buch der erst 16-jährigen Gymnasiastin Jana Veit aus

Budenheim. Am 7. Oktober stellte sie es bei einer Lesung im Katholischen

Gemeindehaus vor. Jana Veit ist die wohl jüngste Autorin,

die je im Rahmen der Lesungen zu Gast war. Schon immer habe sie

gerne Geschichten geschrieben, sagt sie.

Mit elf Jahren begann sie, die Erlebnisse des Katers Benni aufzuschreiben.

Jana Veit nimmt die Leser mit auf eine Katzenreise, bei

der der kleine Kater Benni von Familie und Freunden getrennt wird.

Sie erzählt von Bennis Abenteuern, seinem bestem Freund, dem

dicken Rolli, von den Wellensittichen Pit und Pat. Die anrührende

Geschichte ist voller Abenteuer aber manchmal auch voller Tragik,

sie ist interessant und gut geschrieben, eine Geschichte nicht nur für

Kinder, auch für Erwachsene – vor allem: nicht nur eine Geschichte

für Katzenfreunde. Jana Veit erzählt die Geschichte ganz aus der

Katzenperspektive. Sie habe selbst eine Katze, erzählt die Autorin,

„daher fällt es mir nicht schwer, mich in die Welt einer Katze zu

versetzen“.

Drei Jahre musste Jana Veit Geduld haben, bis sie einen Verlag

fand, der ihre Geschichte in ein Buch packte. „Zu jung, nicht bekannt“,

hörte sie von den Verlagen, wenn sie ihr Manuskript anbot.

Ihr Deutschlehrer, dem sie die Geschichte vorgelegt hatte, war ihr

eine große Unterstützung. Sie gab nicht auf und hielt schließlich

mit 15 Jahren ihr erstes Buch in Händen. „Ich schreibe bereits an

einem zweiten Buch“, erzählt die Tierfreundin. „Es wird wieder eine

Geschichte mit Tieren sein. wahrscheinlich eine Tier- und Detektiv-

26

geschichte.“ Und auf die Frage, wie lange sie denn an ihrem ersten

Buch geschrieben habe, meint sie: „Ich habe mir die Mühe gemacht

und nachgezählt – genau 126 Tage.“

Theresia Bongarth

Jana Veit: “Katzenfreundschaften”, Papierfresserchens MTM-Verlag,

ISBN: 978-3-86196-081-2, Taschenbuch, 80 Seiten, 8.20 €

Nur ein paar Vögel...

Neuer Roman von Heino Schwarz

Nach seinem Buch „Keine Chance“ hat der Hechtsheimer Autor

Heino Schwarz vor kurzem einen neuen Roman aus der Luftfahrtszene

vorgelegt. Während die handelnden Personen die selben sind,

hat die Handlung jetzt nur noch sporadisch den eigentlichen Fluglärm

zum Thema.

Sein neues Buch „Nur ein paar Vögel“ basiert auf gründlichen

Recherchen über die Gefahren des Vogelschlags für den Flugbetrieb.

Die Kenntnisse über diese Gefahren werden im Verlauf des Romans

in verständlicher Sprache aufbereitet. Es gibt zwar Technologien, die

in den kritischen Phasen von Start und Landung Vogelschlag angeblich

verhindern sollen. Aber Nachrichten darüber, wie viele Triebwerke

tatsächlich durch Vogelschlag beschädigt werden, gelangen

nicht immer an die Öffentlichkeit.

Da aber Vogelschlag bis auf weiteres ein Risiko im Flugbetrieb ist,

dürfte das informative und spannend geschriebene Buch seine Leser

auch über den immer größer werdenden Kreis der deutschlandweiten

Fluglärmgegner hinaus finden. Die Story jedenfalls liefert allen, die

sich in der behandelten Materie nicht so gut auskennen, neben der

Unterhaltung auch wichtige Erkenntnisse über ein höchst aktuelles

und viel diskutiertes Thema. A.W.

Heino Schwarz: “Nur ein paar Vögel...”,

ISBN 978-3-8442-2663-8, 146 Seiten, 12,- €

27


Namen sind Nachrichten sind Namen sind Nachrichten sind Namen sind Nachrichten sind Namen sind Nachrichten

Barbara Leinen und Cornelia Schwarz verabschieden sich nach 13

Jahren nun endgültig aus der Redaktion des Pankratius-Echos.

Als beide mit dem Heft „Abschied und Neubeginn“ im Sommer 2007

die Leitung des Teams abgaben, waren sie doch gerne bereit, ihre

Nachfolger Christel Schulte und Matthias Kron mit ihrer Erfahrung

noch eine Weile zu unterstützen. Aus der „kleinen Weile“ wurden

dann doch 5 weitere Jahre Mitarbeit im zwischenzeitlich stark gewachsenen

Team.

Jetzt, so finden sie, ist es aber wirklich an der Zeit, aufzuhören.

Als Barbara Leinen und Cornelia Schwarz die

Redaktion des Echos mit dem Sommerheft 1999

übernahmen, löste gerade der PC die Schreibmaschine

ab, und die Erstellung des Layouts wurde

durch ein Computerprogramm unterstützt. Schnippeln

und Einkleben von Bildern und Artikeln

gehörten nun endgültig der Vergangenheit an. Das

Heft bekam behutsam einen moderneren Anstrich.

Zunächst leitete Barbara Leinen das Redaktionsteam,

sie brachte sich auch gerne inhaltlich ein.

Cornelia Schwarz reizte besonders die Gestaltung

des Layouts: manchmal suchte sie tagelang nach

einer passenden Graphik, „learning by doing“ war

das Gebot der Stunde. Die Zuständigkeit änderte

sich, als Familie Leinen für ein Jahr ins Ausland

ging: nun besuchte Frau Schwarz vermehrt die

Veranstaltungen der Gemeinde und gewann so gute Einblicke in’s

Gemeindeleben.

Ab Mitte 2001 machten sie sich wieder gemeinsam auf die Suche

nach Beitragsthemen und guten Bildern, um den Lesern das vielfältige

Gemeindeleben widerzuspiegeln. Der zeitliche Aufwand wurde

28

jedoch stetig größer und ließ sich zuletzt nicht mehr mit den beruflichen

Verpflichtungen vereinbaren.

Die Pfarrgemeinde und das Redaktionsteam danken Frau Schwarz

und Frau Leinen ganz herzlich für ihre engagierte Mitarbeit und die

„Federführung“ bei 26 Ausgaben zwischen 1999 und 2007.

für das Redaktionsteam:

Marianne Eberz, Christel Schulte

30 Jahre Weihnachtsbasar –

2012 zum letzten Mal in dieser Form

In diesem Jahr fand unser Weihnachtsbasar zum letzten Mal in seiner

traditionellen Weise statt. Frau Ursula Dreibus, die diesen Basar

30 Jahre lang organisiert hat, möchte sich nun aus diesem Bereich

zurück ziehen.

Im Namen der ganzen Gemeinde sei ihr ein herzliches Vergelt’s Gott

gesagt!

Als Besucher erkennt man nicht selbstverständlich die unglaubliche

Arbeit, die in der Vorbereitung einer solchen Veranstaltung steckt.

Viele, viele Stunden, über das ganze Jahr verteilt, wurden investiert.

Jedes Jahr erbrachte der Basar ein großartiges Ergebnis, das der

Missionsarbeit zu Verfügung gestellt werden konnte. Hierfür sei Frau

Dreibus und allen Helferinnen und Helfern des Missionskreises und

darüber hinaus herzlich gedankt.

Als äußeres Zeichen dieses Dankes konnten wir Frau Dreibus die

Verdienstmedaille des Bistums Mainz „mit Dank und Anerkennung“

überreichen. (Bericht in der nächsten Ausgabe)

Natürlich soll mit diesem Abschied unsere Sorge für die Mission

nicht zum Erliegen kommen. Der Pfarrgemeinderat macht sich Gedanken,

wie wir diese wichtige Aufgabe weiter fortführen können.

Wenn Sie Ideen haben oder sich einbringen möchten, wenden Sie

sich bitte an uns. Pfr. M. Bartmann

29


Namen sind Nachrichten sind Namen sind Nachrichten

Am 21. November hatte Ursula Dreibus ihre Helferinnen und Helfer

zu Wein und Spießbraten

eingeladen,

um den Erfolg ihres

letzten Weihnachtsbasars

zu feiern.

In ihren Dankworten

betonte Frau

Dreibus, dass ihr

infolge der tatkräftigen

Unterstützung

bei Auf- und Abbau

und während der

beiden Basartage

gerade dieser Basar

in bester Erinnerung

bleiben werde. Dazu

trug natürlich auch

das diesjährige

sensationell gute

Ergebnis von fast

6000 € bei!

Höhepunkt des Abends war ein von vielen Photos untermalter, eindrucksvoller

Bericht von der zweiwöchigen Reise, die Frau Dreibus

im Juli 2011 nach Namibia geführt hatte. Damals hatte sie auch die

Missionsstationen besucht, denen ihr langjähriges Engagement

zugute gekommen war. Und die Mitstreiter erfuhren, wie alles vor

mehr als 30 Jahren begonnen hatte…

Barbara Leinen

30

Gemeindefahrt in die Toskana

40 Gemeindemitglieder waren vom 3.10. bis 10.10.2012 zusammen

mit Pfarrer Michael Bartmann in der Toskana unterwegs. Die geistlichen

Schätze dieser bezaubernden Region Italiens zu erkunden war

das Ziel dieser Reise.

Neben den großen touristischen Höhepunkten wie Siena, Florenz,

Pisa, Lucca, San Gimignano und Volterra standen auch weniger bekannte

Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Die unter Touristen

fast unbekannte Kirche San Piero a Grado, mit ihrem wunderschönen

Freskenzyklus über das Leben der heiligen Apostelfürsten Petrus und

Paulus, die romanische Abteikirche San Antimo bei Montealcino, der

Berg La Verna und die kleine Renaissancestadt Pienza faszinierten

die Reisegruppe ebenso.

Auf unserer Reise begegneten wir der Heiligen Katharina von Siena,

in deren Geburtshaus wir eine Heilige Messe feierten und dem heiligen

Franziskus, auf dessen Berg La Verna wir pilgerten. Viele sakrale

Monumente luden ein, inne zu halten und zu beten.

Daneben hatte die Gruppe viel Anlass zur Fröhlichkeit. An vielen

Stellen wurde herzlich gelacht. Die gemütlichen Abendessen, die

gute Gemeinschaft waren für alle eine Stärkung für Leib und Seele

nach manch anstrengendem Tag. So verging die Zeit wie im Flug.

Die nächste Gemeindefahrt wird voraussichtl. erst wieder 2014 sein.

31


Mit Schwung ins neue Jahr

Der Förderverein der Kita St. Pankratius ist

gleich mit mehreren Aktionen in das neue

Kindergartenjahr gestartet.

Im Vordergrund stand dabei zunächst, die „Neuen“ möglichst schnell

zu integrieren und damit den Start in den spannenden Lebensabschnitt

„Kindergarten“ für Kinder und Eltern so leicht wie möglich

zu machen. Während der Eingewöhnungstage fand in Zusammenarbeit

mit der Elternvertretung wieder das Elterncafé statt, um die

Familien in der Kita zu begrüßen. Im persönlichen Gespräch bot sich

die Gelegenheit, wichtige Fragen zu klären und einen Einblick in

die Arbeit des Fördervereins der Kita St. Pankratius zu erhalten. Wir

konnten weitere Mitglieder gewinnen und freuen uns, dass wir auf

diesem Wege auch eine Mutter für den Vorstand begeistern konnten.

Im September haben wir auf der Wiese des Gemeindezentrums das

Kennenlernfest gefeiert. Nach der Stärkung am reichhaltigen Buffet

konnten die Kinder basteln, ihr Geschick auf der Slackline ausprobieren

oder einfach über die Wiese toben. Sowohl der Klassiker „Fußball

spielen“ als auch die Neuheit „Väter fangen“ fanden sehr großen

32

Anklang. Für die Eltern bestand die Gelegenheit,

sich in zwangloser Atmosphäre näher kennenzulernen.

Wieder ein Mal hatten wir Glück mit dem

Wetter, sodass in aller Ruhe das Stockbrot am

Lagerfeuer geröstet werden konnte.

Bei ebenfalls gutem Wetter fand im Oktober der Herbst-/Winterbasar

des Fördervereins mit Abgabebasar für Fahrzeuge statt. Sämtliche

Tische im Innen- und Außenbereich waren frühzeitig belegt, und es

herrschte ein reger Betrieb rund um die Verkaufsstände. Mit Kaffee

und einem reichhaltigen Kuchenbuffet wurde auch für das leibliche

Wohl gesorgt.

Der Förderverein freut sich auf die Adventszeit und dabei besonders

auf den Hechtsheimer Weihnachtsmarkt am 15./16. Dezember. Wir

werden aus diesem Anlass mit der „Hexemer Puppenkiste“, dem

Puppentheater des Fördervereins, wieder mehrere Vorstellungen

geben. Nach den großen Erfolgen des letzten Jahres hört man schon,

dass der Stargast der letztjährigen Aufführungen auch dieses Jahr die

Puppen wieder tanzen lassen will, um den Kindern ein weiteres Mal

sein pädagogisches Verständnis einfühlsam zu vermitteln.

Seien Sie also dabei, wenn es heißt:

„Willst Du wieder das Kasperle sehen,

musst Du zur Hexemer Puppenkiste gehen.“

Elternvertretung 2012/2013

Frau Simone Hub Frau Birgit Zehe Clauß

Herr Nicola Mühlen Herr Michael Jendras

Frau Laura Janowsky Herr Patrick Weber

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Simone Goldbeck


“Kindertagesstätten sind Kirche”

Neue Kita St. Franziska eingeweiht

Ein großes Gemeinschaftswerk ist in Mainz-Hechtsheim vollendet:

Nach einer Bauzeit von eineinhalb Jahren hat Generalvikar Prälat

Dietmar Giebelmann bei einer Feier am 14. September die neue Kita

St. Franziska auf der Frankenhöhe eingeweiht. Nach einem Festgottesdienst

am darauf folgenden Sonntag mit den Kindern der Kita in

der Pfarrkirche standen am Nachmittag die Türen des Neubaus für

alle Interessierten offen.

„Kindertagesstätten in unserem Bistum sind Kirche“, betonte der

Generalvikar. Hier könnten Kinder, Erzieherinnen und Erzieher,

Eltern und Großeltern die Gemeinschaft der Kirche erleben, „in der

Menschen füreinander verantwortlich sind.“ Den Kindern werde hier

vermittelt: „Es ist gut, dass du da bist, so wie du bist, denn Gott hat

etwas ganz besonderes mit dir vor.“ Der Mainzer Oberbürgermeister

Michael Ebling dankte der katholischen Kirche für ihr „großes

Engagement“ auch auf den Gebiet der Kindererziehung. „Wir wollen

das gar nicht allein tun; wir sind vielmehr froh darüber, dass sich die

freien Träger und namentlich die katholische Kirche auf diesem Feld

engagieren“, betonte er. Der Mainzer Sozialdezernent Kurt Merkator

sieht wie der OB beim Kita-Ausbau in Mainz noch weiteren Handlungsbedarf.

Auch Ortsvorsteherin Ursula Groden-Kranich ist hoch

erfreut über die „neue, nicht nur zeitgemäße, sondern auch innovative

Kita“, die den großen Mangel an Plätzen für die Ganztagsbetreuung

abmindern helfe. Hier werde „großartige Arbeit geleistet, um unseren

Kindern das notwendige Rüstzeug und das christliche Menschenbild

mit auf ihren Weg zu geben“. Pfarrer Michael Bartmann dankte unter

langanhaltendem Beifall der Gäste Kita-Leiterin Bea Schnettker für

ihren unermüdlichen Einsatz zum Gelingen des Neubaus: „Ihre ganze

Vision hat sie in das Bauprojekt mit einfließen lassen“. In seinen

Dank schloss er die Spender sowie die „vielen ehrenamtlichen Helfer

und die zahlreichen Fürsprecher des Projektes“ mit ein. Die Kita-Lei-

34

terin dankte den vielen Unterstützern, namentlich

Pfarrer Bartmann sowie Helga Wilk, Franz Jung

und Mario Maurer als Beauftragte des Verwaltungsrates

der Pfarrgemeinde und dem neuen

Kita-Trägervertreter Marcus Haugwitz.

Die neue Kita für vier altersgemischte Gruppen und eine Krippengruppe

bietet bei einer Gesamtkapazität von 107 Plätzen Möglichkeiten

für die Ganztagsbetreuung von 68 Kindern, davon 22 Plätze für

die Betreuung von unter 3jährigen. Sie enthält neben den Gruppenräumen

auch einen Bau- und Konstruktionsraum, eine Kinderküche,

ein Experimentierlabor, einen Vorleseraum und eine Turnhalle. Nach

Abzug der Zuschüsse seitens der Stadt in Höhe von 380.800 Euro

und des Landes (190.000 Euro) sowie des Finanzierungsbeitrages des

Bistums Mainz (900.000 Euro) muss die Pfarrgemeinde St. Pankratius

für das rund zwei Millionen-Projekt insgesamt 300.000 Euro aufbringen.

Bislang gingen hierfür rund 120.000 Euro an Spenden ein.

Alfons Waschbüsch

Elternvertretung 2012/2013

Herr Pietz Arche-Noah-Gruppe

Herr Reppahn Arche-Noah-Gruppe

Frau Thiele Wolkengruppe

Frau Uhlmann Sonnenblumengruppe

Herr Erlach Schweizer Sonnenblumengruppe

Frau Kirschnik Sonnenblumengruppe

Frau Devici Regenbogengruppe

Frau Flockerzi Regenbogengruppe

Frau Verhoeven Regenbogengr. / Bienengruppe

Frau Kuttler-Rößle Bienengruppe

Frau Uhlmann Erste Vorsitzende

Herr Pietz Stellvertretender Vorsitzender

Frau Kirschnik Protokollantin

Herr Reppahn Stellvertretender Protokollant

35


Leckere Hechte zu den

Winzertagen

Nun schon zum 3. Mal kündigten die bunten Plakate mit dem Fisch,

die überall im Ort hingen, es an: zu den Winzertagen gibt es einen

süßen Hecht mit Los im Zehnerhof, organisiert vom Förderverein des

Kindergartens St. Elisabeth.

Für die wenigen, die unsere Aktion noch nicht kennen: Die Eltern

der Kinder backen in Anlehnung an eine alte Hechtsheimer Tradition

Fische aus Plätzchenteig, die dann zusammen mit einem Los verkauft

werden. Und da bei uns jedes Los gewinnt, gab es wie immer keine

entäuschten Gesichter. Im Gegenteil: In diesem Jahr konnten wir

dank großzügiger Spenden mit super Gewinnen aufwarten: BMW-

Bobby-Cars, ein Kicker-Billard-Tisch und ein Feinschmecker-Korb

waren die Hauptpreise. Aber auch altbewährte Stars wie süße

Kuschel-Esel, Schafe und Spiele für die Kids sowie tolle Präsente

vom „Tabula“, leckerer Wein der hiesigen Winzer und Gutscheine für

Friseur, Blumenladen, Bio-Oase oder Bäckerei für die Erwachsenen,

um nur einige Beispiele zu nennen, konnten punkten. Als „Trostpreise“

winkten Gummibärchen, Sticker und Anstecker von den Mainzel-

36

männchen sowie kleine Spiele. Bei strahlendem Spätsommerwetter

an beiden Tagen waren die Hechte bereits am frühen Sonntagabend

so gut wie ausverkauft, als unser Pfarrer Bartmann sich die letzten

schnappte und samt Gewinnen großzügig an die Kinder ringsum

verteilte. So konnten wir am Ende das beste Tombola-Ergebnis der

Vereinsgeschichte verbuchen, das natürlich zu 100 % den Kindergartenkindern

von St. Elisabeth zu Gute kommt.

Wir sagen „Danke“ allen Beteiligten und Unterstützern dieser sehr

aufwendigen Aktion, die nun schon zum 3. Mal so erfolgreich stattfand.

Für uns als kleinsten der drei katholischen Kindergärten ist es

immer wieder eine enorme Herausforderung. Umso mehr schätzen

wir die großzügigen Spenden der Hechtsheimer Firmen, Geschäfte,

Winzer und Banken sowie die Unterstützung durch den Zehner-Hof,

für die wir uns ausdrücklich bedanken.

Und nicht vergessen:

Auch 2013 fischelt`s wieder an den Winzertagen!

für den Förderverein

Bianka Köck

Elternvertretung 2012/2013

Tina Hergenhan 1. Vorsitzende

Ingo Schultheis stellv. Vorsitzender

Christina Böcher Schriftführerin

Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit und ein erfolgreiches,

spannendes Kindergartenjahr 2012/2013

Herzlichen Dank an alle, die unseren kleinen Kindergarten auf

verschiedene Weise unterstützen helfen – wir wünschen

eine ruhige Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest!

37

Bernhardine Köhling und Team


Die KJH auf der Suche nach Mr. und Mrs X

Am Vorabend des 8. September

erhielten wir in der Leiterrunde

der KJH einen merkwürdigen

Anruf aus der Katholischen

Jugend Zentrale in Mainz: Wieder

einmal war der mysteriöse

Mr. X mit seiner Komplizin

Mrs. X spurlos verschwunden!

Dass man diesen Zustand nicht

auf sich beruhen lassen konnte,

war uns Gruppenleitern klar.

Deshalb mobilisierten und

motivierten wir sogleich unsere

Gruppenkinder, von denen sich

schließlich 25 mutige Mädchen

und Jungen bereit erklärten, an

dieser schwierigen Mission teilzunehmen.

Doch zum Glück wurden wir

Hechtsheimer nicht allein gelassen:

Auch die Jugenden aus

Ebersheim und Weisenau waren

mit am Start, womit der Jugend-

RegionalVerbandMainz komplett

war.

Am Samstagmorgen ging es also

los: Aufgeteilt in mehrere kleine

Gruppen durchforsteten wir die

Mainzer Innenstadt – immer auf

der Suche nach Mr. oder Mrs. X.

Dafür konnten wir uns mit Bussen,

Straßenbahnen oder einfach

zu Fuß fortbewegen – eben

38

genau so, wie beim echten „Scotland

Yard“-Spiel.

Um einen der beiden besser

finden zu können, wurde jede

Gruppe regelmäßig von der Zentrale

aus angerufen und über den

aktuellen Standort von Mr. und

Mrs. X informiert. Hatte eine

Gruppe einen der beiden entdeckt,

galt es sie zu fangen, was

für Zeltlager- und Nachtwachenerprobte

KJHler natürlich kein

Problem ist. Nachdem man einen

„Du hast Mr. X gefangen“-Zettel

erhalten hatte, durfte man sich

erneut auf die Suche begeben.

Am Nachmittag hatten die

Siegergruppen Mr. und Mrs. X

jeweils dreimal entdeckt, wofür

es einen tollen ersten Preis für

jedes Mitglied der Siegergruppe

gab. Da wir aber eine katholische

Jugend sind, gingen die anderen

dabei natürlich nicht leer aus.

Müde und erschöpft kehrten

schließlich alle Hechtsheimer,

Weisenauer und Ebersheimer

(vor allem deren Gruppenleiter)

wieder in ihre Heimatdörfer zurück.

– Und wir sind gespannt,

wann Mr. X das nächste mal

verschwinden wird.

Johanna Schulte

Mini-Mini-Mal-Locker-Fahrt 2012

Eigentlich ist die Heckelmannmühle,

tief versteckt im Örtchen

Steinsberg im Rhein-Lahn-Kreis,

ein sehr ruhiges, idyllisches

Fleckchen: ein nettes Häuschen,

etwas abseits im Wald gelegen,

ein kleiner Bach plätschert in der

Nähe...

Doch dies sollte sich am

21. September 2012 schlagartig

ändern, denn eine große Gruppe

der Hechtsheimer Messdiener,

bestehend aus den jüngsten

Jahrgängen mitsamt ihren Gruppenleitern

unter der Leitung von

Patrick Mai und Tobias Decker,

stürmten an diesem Tag in die

Mühle und belagerten sie ein

ganzes Wochenende, um eine

tolle Zeit miteinander zu

verbringen.

Wie immer hatten sich die

Gruppenleiter mächtig ins Zeug

gelegt, um ein fantastisches und

abwechslungsreiches Programm

für “ihre Kinder” auf die Beine

zu stellen. So wurde das ganze

Wochenende über fleißig gespielt

(z.B. ein rätselhaftes Detektivspiel),

im Haus, auf der Wiese

und dem Hof getobt und herbstlich

gebastelt.

39

Zur Abwechslung

konnte man sich im

Beautysalon L&L verwöhnen

lassen oder bei einer Partie Werwolf

die Augen schließen. Am

Samstagabend besuchten alle

die „1, 2 oder 3 – Show“, die ein

voller Erfolg war.

Damit alle diesen Anstrengungen

auch gewachsen waren, wurden

die Messdiener von einem fabelhaften

Küchenteam, bestehend

aus Familie Rößle (mit tatkräftiger

Unterstützung von Frederik

und Louisa) und Eva Sonnack,

meisterlich bekocht.

So machten sich die Hechtsheimer

nach nervenaufreibendem

Aufräumen und Saubermachen

am Sonntag munter und fröhlich

wieder auf den Heimweg und

überließen die Heckelmann-

mühle wieder der ruhigen Dorfidylle.

Aber die nächste Minifahrt

kommt bestimmt…

Stephanie Jung


Exerzitien im Alltag

In der Zeit vom 18. Februar bis 18. März 2013 werden in unserer

Gemeinde unter dem Titel

„Achtsam in der Gegenwart Gottes“

Exerzitien im Alltag angeboten.

„Jahwe“ – das heißt, „ich bin da“, mit diesem Namen offenbart sich

Gott dem Mose im brennenden Dornbusch.

Ich bin da, jeden Augenblick deines Lebens da: in dir, um dich, mit

dir, für dich – das ist auch die beglückende Gotteserfahrung Jesu.

Die Exerzitien im Alltag 2013 laden dazu ein, sich dieser biblischen

Botschaft von Gottesgegenwart im konkreten Leben zu öffnen. Der

Weg dieser Öffnung heißt Achtsamkeit. In achtsamer Wahrnehmung

öffnen wir uns der Wirklichkeit Gottes im Hier und Jetzt.

Die Begleittreffen zu den Exerzitien finden statt am

18. Februar

25. Februar

4. März

11. März

18. März jeweils um 9.30 Uhr (od. 20.00 Uhr)

im Gemeindehaus, Georg-Büchner-Str. 1

Weitere Informationen und Anmeldung bei

M. Tschirpke

Tel.: 592345.

Handzettel liegen ab Januar in der Kirche und im Gemeindehaus aus.

40

Impressum:

Termine

Samstag, 19. Januar 2013, 14.30 – 17.30h, Rebenhof, Heuerstraße 4

Hechtsheimer Ökumenischer Nachmittag:

„Charta Ökumenica – Lust und Frust mit der Ökumene“

Die Termine für die Taufen waren bei Drucklegung dieser Ausgabe noch nicht

festgelegt.

Bitte erkundigen Sie sich im Pfarrbüro.

In eigener Sache

Termine für die Ausgabe Frühjahr / Ostern 2013

Redaktionssitzung: Mo 28. Januar

Redaktionsschluss: Mo 11. Februar

etikettieren: Fr 8. März

In die Haushalte: ab 7. 3. bis spätestens Fr. 21. 3.

(24.3. = Palmsonntag)

Herausgeber: Kath. Pfarramt, Bergstr. 22.

Redaktionsteam: Christel Schulte (verantwortlich),

Pfarrer Michael Bartmann, Christa Cambeis, Marianne Eberz,

Christa Hilmes, Gemeindereferentin Silke Kaufmann,

Matthias Kron, Barbara Leinen, Diakon Franz Luckas,

Johanna Schulte, Cornelia Schwarz, Dr. Alfons Waschbüsch

Die Bilder in diesem Pankratius-Echo wurden zur Verfügung gestellt von:

Liane Bangel, Simone Goldbeck, Heribert Kron, Bianka Köck, Annette Meschkat, Christel

Schulte, dem Pfarrbriefservice der deutschen Bistümer sowie aus privaten Beständen.

Beiträge an: Mail: christel-schulte@web.de

Post: Lion-Feuchtwanger-Straße 58, Tel: 59 24 33

Druck: Druckerei Schwalm, Mainz-Weisenau


Weihnachtsgottesdienste 2012

16.12.2012 Bußgottesdienst in der Adventszeit

17.00 Uhr Bußgottesdienst Kirche

24.12.2012 Hl. Abend

15.00 Uhr Krippenfeier mit Krippenspiel Kirche

15.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst Seniorenresidenz

16.30 Uhr musikal. Einstimmung Kirche

17.00 Uhr Familienchristmette Kirche

21.30 Uhr musikal. Einstimmung Kirche

22.00 Uhr Christmette Kirche

25.12.2012 1. Weihnachtstag

9.00 Uhr Hirtenmesse Gemeindehaus

10.30 Uhr feierl. Hochamt unter Mitwirkung Kirche

des Kirchenchores

17.00 Uhr Kirche Weihnachtsvesper

26.12.2012 2. Weihnachtstag

9.00 Uhr Hirtenmesse Gemeindehaus

10.10 Uhr musikalische Einstimmung mit Bläsern, Kirche

10.30 Uhr feierl. Hochamt mit Bläsern Kirche

und Choralschola

31.12.2012 Silvester, Montag

17.00 Uhr Jahresabschlussgottesdienst Kirche

01.01.2012 Neujahr, Dienstag

10.30 Uhr Hochamt Gemeindehaus

17.00 Uhr Neujahrsvesper Kirche

06.01.2013 Fest Erscheinung des Herren, Sonntag,

10.30 Uhr Familiengottesdienst mit den Sternsingern, Kirche

18.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst Ev. Gemeindezentrum

im Anschluss Neujahrsempfang

In unserer Pfarrei gibt es keine Veranstaltung für Alleinstehende am Hl. Abend!

Die Krippe steht bei uns in der Regel von Hl. Abend bis zum 02.02.

Die Kirche ist täglich von etwa 10.00 Uhr bis zum Anbruch der Dunkelheit geöffnet.

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