Genuss - Sandner

sandnergaertnerei

Genuss - Sandner

Gesammelte Erfahrungen

Entgelt € 0,90

grüner genuss

Programm 2010

Genusspflanzen aus eigener Produktion


Vitaminbombe

Frische Kresse

Reinsaat bemüht sich seit 1998 um ein

umfangreiches Der hohe Gehalt Angebot an Vitamin an C Sorten und Vitamin für den

Erwerbsgartenbau B macht die Kresse und zu einer für Hausgärten,

wahren

die Vitaminbombe. den Bedürfnissen Weiters enthält der biologischen

sie Eisen,

Wirtschaftsweise Kalzium und Folsäure angepaßt in hohen sind. Anteilen. Dabei

geht Aus es diesem uns vor Grund allem ist die darum, Kresse Qualität, besonders die

sich im in Winter, Aussehen, wenn es Geschmack an frischem und Obst Aroma und

zeigt, Gemüse mit mangelt, Ertragssicherheit die perfekte zu natürliche verbinden.

Über Nahrungsergänzung. 30 Vermehrungsbetriebe Häufig verwendet liegen in

verschiedenen man die Kresse Klimazonen zum Würzen in von Österreich.

Aufstri-

Ein chen, wichtiger besonders Schwerpunkt von solchen auf derer Frischkä- Arbeit

liegt se- oder in der Topfenbasis, Entwicklung und zum von Verfeinern regional

angepassten, von Salaten. samenfesten Aber auch auf warme Sorten. Spei- Damit

wird sen, die wie Suppen Pflanzengesundheit oder Eierspeisen, verbessert werden

und der gehackte Erntezeitpunkt Kresseblätter für gestreut. den Anbauer

leichter koordinierbar.

Beweisen Sie den grünen Daumen und

züchten Sie Ihre eigene Kresse. Sie kann

in kleine Schalen und das ganze Jahr über

gepflanzt werden. Einzige Voraussetzung

ist ein heller Ort. Sie kann durchaus auch

auf Watte, Flies oder Küchenrolle gezogen

werden. Und acht bis zehn Tage nach der

Aussaat kann man sich dann an herrlich

schmeckender und noch dazu vitaminreicher

Kresse erfreuen. Wir führen übrigens

auch Brunnenkresse und die extra

intensive Barbarakresse im Sortiment!

Neu: Bioqualität be

Diese Samen und Jungpflanzen werden

ohne Einsatz von chemisch-synthetischen

Spritzmitteln und mineralischen Kunstdüngern

gewonnen. Auch gentechnische

und biotechnologische Methoden sind

in der biologischen Pflanzenzucht nicht

erlaubt. Biopflanzen haben eine hohe Widerstandskraft

gegen Krankheiten und

Schädlinge sowie ein gutes Nährstoffaufnahmevermögen.

Im biologischen Landbau sind die Vielfalt

der Sorten und das Erhalten alter Sorten

von großer Bedeutung. Wir bieten auch

Sorten an, die früher traditionell angebaut

wurden aber heute kaum mehr erhältlich

sind. Auch Liebhabergemüse spielt bei uns

eine Rolle. Aus dem Angebot der Firmen

Austrosaat und Reinsaat haben wir ein


i Saatgut & Gemüse

rundes Sortiment für Sie zusammengestellt!

Wir würden uns freuen, wenn Sie

mit uns gemeinsam diesen neuen Weg einschlagen.

Denn letztlich entscheidet auch

bei uns der Konsument, wie sich unser Programm

zusammenstellt.

Auch bei den Gemüsepflanzen, die sich

jedes Jahr stärkerer Beliebtheit erfreuen,

wollen wir den Bio-Weg starten. Gerade

für unsere regionale Kundschaft wollen wir

hier für ein Sortiment sorgen, damit sich

der Eigenanbau im ganzheitlichen Aspekt

lohnt. Je nach Witterung starten wir damit

Mitte bis Ende Februar.

Gemeinsam mit den naturnahen Produkten

von Oscorna steht einem Ernteerfolg

in Ihrem Garten nichts mehr im Wege.

Auf gutes Gelingen!

ReinSaat ist ein biologisch-dynamischer

Saatzuchtbetrieb im niederösterreichischen

Waldviertel mit eigener Züchtung

und Saatgutvertrieb. Die Saatgutproduktion

erfolgt in Zusammenarbeit

mit Bio-Betrieben in Österreich und

Nachbarländern.

Das Saatgut von ReinSaat stammt aus

kontrolliert biologischem Anbau, soweit

möglich in Demeter-Qualität, daher auch

gentechnikfrei. Es wird regional produziert,

in Österreich und Nachbarländern –

nicht wie sonst üblich in fernen Billiglohnländern.

Das Sortiment umfasst von

der Arche Noah erprobte Sorten, die auf

gute Anbau- und Nutzungseigenschaften

selektiert wurden. Hohe Saatgutqualität

nach internationalen Standards - die

internen Standards für Keimfähigkeit

liegen deutlich über den gesetzlichen

Anforderungen.


Gärtnern im Zeichen des Mondes

Die Macht des Erdtrabanten macht sich

auf vielerlei Arten bemerkbar. Eine davon

ist die Tatsache, dass er die Flüssigkeiten

in Pflanzen und Tieren beeinflusst. Bei zunehmendem

Mond steigen die Säfte der

Pflanzen in die oberirdischen Teile, während

sie bei abnehmendem Mond nach

unten in die Knollen und Wurzeln sinken.

Auf diesen Erkenntnissen basieren ein paar

Regeln, die für mehr Ertrag im Garten und

auf den Feldern sorgen.

In der ersten Hälfte des zunehmenden

Mondes wird vor allem das oberirdische

Wachstum gefördert, weshalb vor allem

das gepflanzt werden sollte, was über der

Erde wächst. Dazu gehören etwa Blattgemüse,

Brokkoli oder Artischocken. Auch

die Ernte dieser Gemüsesorten sollte in

dieser Phase stattfinden, da sich die gesamte

Energie in den oberirdischen Pflanzenteilen

befindet. In der zweiten Hälfte

des zunehmenden Mondes sollte man sich

den Fruchtgewächsen zuwenden, die sich

über der Erde entwickeln. Zu diesen zählen

beispielsweise Tomaten, Paprika oder

Kürbisse. Auch wenn der Rasen besonders

dicht werden soll, wäre jetzt der ideale

Zeitpunkt zum Nachsäen.

In der Zeit des Vollmonds erreicht die Kraft

des Erdtrabanten ihren Höhepunkt. Nun

sollten Garten und Felder gedüngt werden,

da die Pflanzen alle Nährstoffe besonders

gut aufnehmen. Im Gegensatz dazu

sollten Bäume und Sträucher auf keinen

Fall zurückgeschnitten werden, da die Verletzungen

größer sind als sonst.

In der Phase des abnehmenden Mondes

verlagern sich die Kräfte der Pflanzen in

die Erde zurück, wodurch das unterirdische

Wachstum gefördert wird. Nun ist die Zeit

ideal zum Pflanzen von Zwiebeln, Knollen

und Wurzelgemüse. Da sich die Säfte in


den Wurzelbereich zurückgezogen haben,

können Bäume und Sträucher gefahrlos

zurückgeschnitten werden.

Bei Neumond sammeln die Pflanzen ihre

Kräfte für einen Neubeginn des Zyklus und

Arbeiten, welche die Regeneration von

Pflanzen unterstützen, sind sinnvoll: Kranke

Bäume oder Sträucher schneidet man

am besten jetzt zurück.

Der Mond beeinflusst das Leben aber auch

über das Tierkreiszeichen, in dem er gerade

steht. Während eines Umlaufs durchläuft

er den Tierkreis einmal und steht

dabei etwa zwei bis drei Tage in jedem

Zeichen. Die Kombination aus Mondphase

und Stand des Mondes im Tierkreis ergibt

verschiedenste Wirkungen, die das Gedeihen

der Pflanzen beeinflussen.

Wie sich die Mondphasen im kommenden

Jahr auf die Pflanzen an jedem einzelnen

Tag auswirken können Sie in unzähligen

Büchern nachlesen. Wir ermutigen Sie

davon Gebrauch zu machen. Nirgendwo

schneller merkt man die Vorteile als beim

Gärtnern im Gemüsegarten. So bekommen

Sie problemlos die größten Salathäuptel!


Natürlich mit

Oscorna!

Der Naturkreislauf ist ein geschlossenes,

in sich funktionierendes System. Seit Jahrtausenden

bildet das Bodenleben immer

wiederkehrend neuen nährstoffreichen

Humus. Dieses Prinzip wird bei der natürlichen,

aber nur bei der natürlichen Düngung

aufgegriffen und gefördert. So kann

die Natur ihren gewohnten Kreislauf fortführen

und profitiert zusätzlich von einer

regelmäßigen Bodenverbesserung.

Erfolgsgeheimnis Teil 1:

„Nur auf einem gesunden Boden wachsen

gesunde Pflanzen.“

So lautet die erste und wohl plausibelste

Erfolgsformel für einen gedeihenden

Garten. Sorgen Sie mit Oscorna-BodenAktivator

für aktives Bodenleben und hohe

Bodenfruchtbarkeit. Und schon haben Sie

die alles entscheidende Grundlage für ein

reiches, gesundes Wachstum Ihrer Pflanzen.

Denn mit dem richtigen Rezept für einen

gesunden Boden können Sie in Ihrem

Garten viel bewegen.

Erfolgsgeheimnis Teil 2:

„Gib nur in den Boden, was der Regenwurm

verdauen kann.“

Ist der Boden bereit, ist es wichtig, daß Sie

Ihre Pflanzen regelmäßig und vor allem

gesund ernähren. Oscorna-Naturdünger

bewähren sich seit Jahrzehnten, denn sie

nutzen den Kreislauf von Mutter Natur und

verstärken ihn. Die vielen natürlichen Rohstoffe

dienen dem Bodenleben als ausgiebiges

Futter. Die enthaltenen Nährstoffe

werden von Millionen Mikroorganismen

gleichmäßig und über einen langen Zeit-

raum hinweg den Pflanzen kontinuierlich

zur Verfügung gestellt.

Erfolgsgeheimnis Teil 3:

„Vorbeugen ist besser als heilen.“

Diese Erfahrung verspüren wir täglich am

eigenen Leib. Wer also regelmäßig etwas

für Seele und Körper tut, lebt einfach gesünder.

Genau so verhält es sich mit den

Pflanzen. Wenn der Lebensraum stimmt,

wachsen Pflanzen gesünder und widerstandsfähiger.

Achten Sie zum Beispiel

auf eine gute Nachbarschaft mit allen

Vorteilen der Mischkultur. Setzen Sie nur

Pflanzen in ein gemeinsames Beet, die

sich optimal ergänzen. Durch regelmäßige

Fruchtfolge und eine natürliche Bodenbearbeitung

wird ein Ermüden des Bodens

verhindert.

Der Garten kann ohne Natur nicht funktionieren.

Wer einmal Regenwürmer, Honigbienen

oder andere Gartentiere bei der

Arbeit beobachtet hat weiß wie wichtig es

ist, „mit der Natur“ zu gärtnern. In einem


gesunden Naturgarten versuchen wir, alle

gärtnerischen Maßnahmen mit den Naturgesetzen

in Einklang zu bringen. Ziel dabei

ist ein möglichst stabiles ökologisches

Gleichgewicht zwischen dem Boden, allen

Pflanzen und Tieren im Garten zu schaffen.

Vieles können Sie verhindern, wenn Sie den

Boden in den Mittelpunkt des Gärtnerns

stellen. Pflegen Sie Ihren Boden naturgerecht,

lassen Sie die Mikroorganismen für

Sie arbeiten, und Ihre Pflanzen werden es

Ihnen mit gesundem Wachstum danken.

Hier hilft die jahrzehntelange Erfahrung,

die Oscorna in diesem Bereich gesammelt

hat.

Die wichtigsten Vorteile

der organischen,

natürlichen Düngung:

• Zu 100 % aus natürlichen Rohstoffen, die die

Natur verträgt und mag

• Gesunde, gleichmäßige Pflanzenernährung

• Viele zusätzliche Spurenelemente

• Bodenverbesserung und Bodenaktivierung

• Zusätzliche Humusbildung

• Förderung des unverzichtbaren Bodenlebens

und der Artenvielfalt im Boden

• Bei sachgemäßer Anwendung keine Verbrennung

und keine Überdüngung

• Natürliche Sofort- und Langzeitwirkung über

die gesamte Wachstumsperiode hinweg.

• Gesunde Pflanzenernährung sichert ein

gesundes Pflanzenwachstum . Genießen

Sie reichen Ertrag, besonderen Geschmack,

einmaliges Aroma und krätigen Wuchs.

Neue OÖ Gärtnerprodukte

Mit einer Produktoffensive in den biologischen

Gartenbau ist das Sortiment der

OÖ-Gärtnerdünger jetzt komplett.

Nach dem Erfolg der Einführung des OÖ

Naturdüngers für alle Gemüse-, Beeren

und Gartenpflanzen vor zwei Jahren war

klar - da fehlt noch etwas. Jetzt ist er auch

für alle Pflanzen im Topf da - der schnell

wirksame, flüssige Naturdünger für alle

Kräuter und Topfgemüse. Profiqualität mit

hohem Nährstoffgehalt.

Neu eingeführt auch die OÖ Naturerde gelb

für alle Kräuter- und Gemüsepflanzen.

Diese hält auch Einzug in unsere Produktion

- alle unsere Kräuterpflanzen werden

in Zukunft in dieser Erde wachsen. Alle drei

Produkte wurden auch für den Bio-Anbau

erfolgreich zertifiziert. Neue

Produkte, die sich auch

bewähren werden.


Eigenes Fruchtgemüse

Paprika, Paradeiser, Gurken - was wäre ein

Sommer ohne dieses Gemüse? Vielen ist

dies bereits ganzjährig selbstverständlich.

Aber dem Gärtner aus Leidenschaft schmeckts

auch nur im Sommer - denn da kommt

es aus dem eigenen Garten.

Wir treiben dieses Gemüse je nach Witterung

von März bis Mai in verschiedenen

Sätzen vor. Dadurch sollten Sie immer optimale

Qualität bekommen. Also für das

frühere Auspflanzen im eigenen Glashaus

bzw. Tunnel oder nach den Eisheiligen zum

Auspflanzen im Freien.

Der Vorteil der vorgezogenen Pflanzen

liegt auf der Hand. Wir garantieren einen

Anwachserfolg. Außerdem können Sie

sich ihr kleines, feines Sortiment aus vielen

Sorten selbst zusammenstellen, ohne

durch eigene Aussaaten zu viele Pflanzen

zu bekommen. Anhand unserer Sortimentsliste

können Sie bereits ihre persönliche

Vorauswahl treffen!

Andenbeere /Physalis peruviana

frühe Reife durch eigene Stecklingsvermehrung

Paprika „Arikanda“

mild-aromatischer türkischer Paprika mit reichem

Ertrag

Paprika „Bontempi“

robuster Freiland- und Gewächshauspaprika,

schnelle Durchfärbung von grün nach rot

Paprika „Century“

gelbe, weiche Schale, bester Paprika-Geschmack

mittel bis große Früchte, spitze Fruchtform!

Paprika „Daisy“

oranger Snack-Paprika 12-14cm lang; besond. süße

Sorte wird von Kindern geliebt, sehr dickwandig

Riesen-Paprika „Gaon“

ca. 18cm langer und 10-12cm breiter, dunkelgrüner,

auf rot abreifender Paprika. Süß, zylinderförmig,

im Folienhaus Gewichte bis 500g möglich

Paprika „Morahalum“

spitz langer, gelber Paprika, sehr großfrüchtig

Paprika „Multi“

sehr ertragreicher, goldgelber Blockpaprika

Riesen-Paprika „Theos“

dunkelgrün auf goldgelb abreifend, bis zu 24cm

lang und 12cm breit; süß; im Folienhaus Gewichte

bis 550g möglich


Tomaten-Paprika „Tommy“

ungarische Spezialität mit kurzen, breiten besonders

dickwandigen Früchten, sie erinnern an

die Form von Tomaten, ideal für Freiland- und Gewächshausanbau

Paprika „WE 880 Block“

grüne, weiche Schale, bester Paprika-Geschmack

Pfefferoni „Chili As“

kurze Früchte, scharf und reichtragend

Pfefferoni „Milder Spiral“

längliche Früchte, mild und reichtragend

Chili „Cayenne Fireflame“

feuerscharfer Cayenne-Pfeffer, ertragreich

Chili „Gaucho“

Jalapenos gehören zu den weltweit schärfsten

Pfeffern. Sie werden häufig grün geerntet und eingelegt

oder zu Chili-Sauce verarbeitet. Gegen Tabakmosaikvirus

und Paprikamosaikvirus resistent.

Tomate „Borsalino“

sehr große Ochsenherzform, orangefarbene Ernte

Veredelte Tomate „Fourstar“

Die Italienische Ochsenherztomate ‚Fourstar‘ F1 ist

eine Qualitätstomate mit einem besonders würzigem

Aroma. Das Fruchtgewicht beträgt 150 - 200

g. Durch die Veredelung ist die Tomate sehr wüchsig

und liefert somit deutlich mehr Ertrag.

Tomate „Goldkrone“

gelbe Cherry-Tomate, sehr starker Pflanzenaufbau

Riesen-Tomate „Marbonne“

Riesentomate mit großen wohlschmeckenden

Früchten!

Tomate „Marzano“

Die Stabtomate Marzano ist wohl die Geschmacks-

Referenz an die Italiener. Rote, längliche Tomatenfrucht

mit exelentem Geschmack. Relativ widerstandfähig

gegen Krankheiten.

Tomate „Montfavet“

frühzeitig, mittelgroß, sehr guter Geschmack -

die beste Sorte seit vielen Jahren

Tomate „Ochsenherz“

Oxheart ist eine alte Tomatensorte die herzförmige

Früchte bildet. Riesengroße bis 500 g schwere

schmackhafte Früchte!

Veredelte Tomate „Philona“

Neue, ertragreiche Qualitätssorte mit gutem Geschmack,

früh, außergewöhnlich großes Resistenz-

Spektrum u. a. Phytophthora-. Echter Mehltau- und

Bronzefleckenvirus-Resistenz

Tomate „Red Pear“

Diese Tomate ist auffällig durch ihre birnenartige

Form und durch die leuchtend rote Farbe. In Italien

und unter Kennern wird sie als Perettitomate

bezeichnet. Ihr Geschmack ist fruchtig-süß-mehlig.

Veredelte Tomate „Sportivo“

Die veredelte Tomate ‚Sportivo‘ F1 zeichnet sich

besonders durch ihren erstklassigen Geschmack

aus. Das Fruchtgewicht beträgt 85-95 g. Durch die

Veredelung ist die Tomate sehr wüchsig und liefert

somit deutlich Mehrertrag.

Tomate „Sweet Million“

Cherry-Tomate mit einem Fruchtgewicht von 13-

15g; 20-30 Früchte pro Fruchttraube, Klassiker seit

vielen Jahren

Balkon-Tomate „Tumbling Tom Red“

rotfrüchtige, überhängend wachsende Tomate mit

guter Verzweigung für Ampeln und Kästen, früh,

reichtragend und sehr aromatisch, ca 2,5cm Dm.

Tomate „Yellow Pearshaped“

Eine Neuzüchtung unter den Obsttomaten mit sehr

gutem, aromatischem Geschmack und zahlreichen

gelben, birnenförmigen Früchten.

Tomate „Zieglers Fleisch“

Zieglers Fleischtomate ist eine ausgezeichnete rote

Sorte mit großen runden Früchten!

Melanzani „Madonna“

sehr ertragreich, dunkelviolette Früchte, die Veredelung

sichert ein hohes Ertragspotential.

Wassermelone „Sugar Baby“

mittelfrüh reifende Sorte mit rotem Fleisch, Früchte

1,5 bis 2,5kg schwer, dunkelgrüne Schale

Zuckermelone „Galia“

weiß/grünes, sehr süßes Fruchtfleisch, Gewicht 1

bis 1,5kg, Rund und fein genetzt

Freilandgurke „Lili“

frühe bis mittlere Reife, dunkelgrün, tolerant gegen

Zucchinigelbmosaikvirus und Mehltau

Freilandgurke „Lothar“

sehr frühe Reife, dunkelgrün, kompakter Aufbau,

hohe Ertragsleistung

Glashausgurke „Saladin“

sehr frühe Marktgärtnersorte , glatte Schale

Veredelte Gurke „Dominica“

bewährte, robuste Gurkensorte mit langen dunkelgrünen

Früchten

Kürbisse in verschiedenen Zier- und Speisesorten

Zucchini in gelb- und grünfleischige Sorten


Kräuterprogramm

2010

Auf Neuheiten bedacht finden wir vor

allem im asiatischen Raum viele neue

Kräuter- und Gemüseraritäten. Es erschließen

sich dadurch ganz neue Verwendungsmöglichkeiten

in der Küche. Probieren

geht über Studieren! So war überraschend

der Erdginseng der beliebteste Neuzugang

bei unserem Sortiment im vorigen Jahr.

Die meisten uns heute bekannten Gewürzarten

stammen aus dem Mittelmeerraum

und aus Asien. Von dort wurden sie ins übrige

Europa exportiert und eroberten sich

einen festen Platz in der Küche und in der

Heilkunde.

Bereits die Griechen und Römer legten

Gärten mit Duftpflanzen an. Sie kannten

die heilende Wirkung vieler Pflanzen,

schmückten sich damit und glaubten an

ihre mystische Kraft. Rosmarin zum Beispiel

galt als geheimnisvolles Kraut, mit

dem Hausgötter und Häuser gekränzt

wurden. Thymian legte man in den Sarg

von Verstorbenen, um ihnen die ewige

Ruhe zu geben. Als das Römische Reich

zusammenbrach, gerieten diese Kräuter

in Vergessenheit. Doch die Mönche des

Benediktiner-Ordens, welche sich der Gartenpflege

und besonders der Zucht von

Kräutern widmeten, zogen später wieder

Heilpflanzen und Kräuter und brachten sie

über die Alpen.

Die meisten Gewürzkräuter, die wir heute

kennen, waren bereits im Mittelalter bekannt.

Dazu gehören Salbei, Bohnenkraut,

Rosmarin, Minze, Petersilie, Liebstöckel,


Dill, Bohnenkraut und Schnittlauch. Von

diesen Kräutern haben allerdings nur

Schnittlauch, Dost und Wermut einheimische

Wurzeln. Im Mittelalter beschäftigten

sich vor allem Ärzte und Apotheker mit der

Wirkung der Kräuter. Sie stellten aus ihnen

Heilpflanzen und parfümierte Salben her.

Mit Liebstöckel etwa behandelte man Erkrankungen

der Hals- und Atemwege und

der Verdauung.

Heute finden sich im Angebot auch viele

exotische Kräuter. Diese waren früher nur

für wohlhabende Menschen erschwinglich.

Die Gewürznelke beispielsweise galt

im Haushalt als Luxusgut. Das Angebot an

Gewürzkräutern hat sich mit der Zeit den

Bedürfnissen des modernen Menschen

angepasst.

Naturnah gewachsen

in OÖ Naturerde!

Alle Kräuter werden aus Samen bzw. Stecklingen

in unserer Gärtnerei vermehrt und

herangezogen. Die Kultur in Sätzen erlaubt

uns zu jeder Zeit optimale Qualität bereitzustellen.

Heuer werden ausnahmslos alle

Kräuter in der neuen OÖ Naturerde der OÖ

Gärtner produziert, die auch für den Bio-

Anbau zertifiziert ist!

Gerade zu frischen Kräutern sollten Sie

nur das beste Olivenöl verwenden. Unser

Olivarium bietet eine feine Auswahl an

Olivenölen, Olivenholz, Olivenkosmetika,

Olivenseifen und eingelegten Oliven.

Alle Produkte aus Familienlandgütern mit

detaillierten Beschreibungen.


Aktuelle Sortenliste

Agastache anisata - Anisysop

Zierpflanze im Garten, in der Küche für Salate und

Süßspeisen, als leckerer Tee zur Magenberuhigung,

Schweißförderung und zur Unterstützung bei Halsschmerzen

und Erkältungen. Eignet sich als Alternative

und Ersatz für Zucker im Tee. Verwendet werden

können sowohl die Blätter als auch die Blüten.

Ernte der Blüten, wenn sie voll geöffnet sind (dann

ergeben sie einen hellblauen Aufguss oder dekorative

Salat- und Dessertzutat). Die Blüten sind ein

Magnet für Hummeln, Bienen und Schmetterlinge.

Die Pflanze ist robust, wächst gut auf magerem Boden

und ist voll winterhart.

Allium tuberosum - Grüner Schnittknoblauch

Er hat einen milden Zwiebel-Knoblauch-Geschmack.

Gehackte Blätter und Blütenknospen gibt

man zu Salaten, Weichkäsen und Kurzgebratenem.

Gebleichte Blätter werden in der chinesischen

Küche mit Reis und Schweinefleisch verwendet.

Schnittknoblauch verursacht keinen Mundgeruch.

Schnittknoblauch hat winterharte kräftige Rhizome.

Seine Größe und die attraktiven Blüten

machen ihn zur Zierde von Rabatten und Kräutergärten.

Zusätzlich vertreibt er ausgepflanzt Wühlmäuse

und Maulwürfe im unmittelbaren Umfeld!

Allium schoenoprasum - Schnittlauch

Schnittlauch sollte nur frisch (Geschmacks- und

Vitaminverlust bei Erhitzen und Trocknung) in Salaten,

Topfen, Eierspeisen, Weichkäse und Soßen

verwendet werden. Schnittlauch stammt wahrscheinlich

aus dem Mittelmeer, kommt aber auch

an unseren Flussufern gelegentlich wild vor. Bereits

im Mittelalter wurde von Karl dem Großen der Anbau

von Schnittlauch in den Kräutergärten befohlen.

Schnittlauch treibt im Frühjahr aus und zieht

im Winter die Blätter ein. Dieser ist voll winterhart

und sollte an einem sonnigen, nährstoffreichen

Platz gepflanzt werden. Die rosaroten Blüten sind

sehr schön und essbar. Schnittlauch ist reich an Vitamin

B2 und C, Carotin und den Mineralien Natrium,

Calcium, Kalium, Phosphor und Eisen.

Allium ursinum - Bärlauch

Die Bärlauchblätter besitzen einen Knoblauch ähnlichen

Geschmack ohne den störenden Mund- oder

Körpergeruch der bei Knoblauch Auftritt. Das führt

dazu das auch bei uns in der Küche der Bärlauch

immer beliebter wird. Verwendet werden können

die feingehackten Blätter zum Würzen von Salaten,

für Suppen, Pesto, Bärlauchspinat und vielen mehr.

Bärlauch verwendet man am besten frisch, kann

aber auch als Pesto verarbeitet werden und eignet

sich zum Einfrieren.

Bärlauch kommt in der freien Natur hauptsächlich

in Auwäldern, Laub- und Mischwäldern, Parkanlagen

sowie im Gebüsch vor. Er liebt einen nährstoffreichen,

humosen, feuchten Boden. Der Standort

sollte schattig sein.

Aloysia triphylla - Zitronenverbene, -strauch

Ein Muß bei Klassikern. Die Blätter dieser kleinen

Sträucher sind so voller ätherischer Öle, dass sie

schon bei leichter Berührung ein intensives Zitrusaroma

abgeben. Die Intensität ist dabei stärker als

bei den meisten anderen nach Zitronen riechenden

Pflanzen. Daher wird es oft als Badezusatz verwendet,

der eine erfrischende Wirkung entfaltet.

Gerne werden sie auch zu Tee verarbeitet oder zum

Würzen von Obstsalaten und anderen Süßspeisen

verwendet. Zum Würzen von anderen (nicht süßen)

Salaten sind die Blätter auch gut geeignet.

Rezept für selbstgemachtes Sprite: Einen 5-Liter-Topf bis

zu einem Drittel mit Zitronenverbeneblätter anfüllen, 2kg

Zucker und 3 EL Zitronensäure dazugeben, mit Wasser

auffüllen, 2-3 Tage stehen lassen, die Kräuter herausfischen

und den Sirup kurz aufkochen, durch ein Tuch abseien

und randvoll in Flaschen füllen. Zum Trinken 1:6 mit

Mineralwasser verdünnen!


Als Kübelpflanze sollten sie im Sommer im Freien

an sonniger Stelle und im Winter frostfrei gehalten

werden.

Anethum graveolens - Dill

Bereits die Ägypter und Römer verwendeten den

Dill, der im Mittelmeergebiet und Vorderasien heimisch

ist, als Gewürz- und Heilpflanze. Die Ägypter

gebrauchten ihn gegen Kopfschmerzen und zur

Beruhigung; die Griechen gegen Schluckauf. In der

Küche findet Dill (die Blütenstände, Blätter oder

Samen) vor allem bei verschiedenen Gemüsen,

Salaten, zum Einlegen von Gurken, zu Sauerkraut,

zu Krebsen, Krabben und Fisch Verwendung. Die Samen

werden ganz oder gemahlen an Suppen, Kohl,

Apfelkuchen, Dillbutter und Brot gegeben, die Blätter

an Kartoffelsalat, Gurkensalat, Weichkäse, Eier,

Lachs und gegrilltes Fleisch. Dill läßt sich besser

tiefgefrieren als trocknen. Das frische Kraut entfaltet

besonders beim Zerreiben seinen Wohlgeruch.

Kurz vor dem Blühen ist das Aroma am intensivsten.

Dill ist einjährig und kann über Samen vermehrt

werden!

Anredera cordifolia - Madeira-Wein, Peru-Portulak

Neuheit & Top-Rarität. Ein Basellagewächs wie der

Ceylon-Spinat. Eine fast unbekannte Schlingpflanze

aus Peru mit Doppelnutzen: essbar sind die sehr

weichen, großen sukkulenten Blätter , die wie Portulak

schmecken, aber auch die Rhizome. Auch gut

als Ampelpflanze verwendbar, leicht zu ziehen und

Die zarten, dickfleischigen jungen Blätter vom Peru-

Portulak können in Salate gemischt oder wie Spinat

blanchiert werden.

trockenresistent - sie zieht einfach ein, und verliert

die Blätter, wenn kein Wasser mehr an die Wurzeln

kommt. Weiße, honigduftende Blüten. Überwintern

Sie die Pflanze frostfrei!

Anthriscus cerefolium - Kerbel

Kerbel läßt sich nicht trocknen (Aromaverlust),

wird aber frisch zu folgenden Gerichten empfohlen:

Fisch, Geflügel (speziell Huhn), Hammelfleisch,

Kalbfleisch, jungem Gemüse, Eier- und Käsegerichten,

Suppen, Kerbelsuppe und Soßen. Kerbel

ist Bestandteil der fines herbes und wird häufig

zusammen mit Estragon verwendet. Sein Anwendungsbereich

ähnelt dem der Petersilie.

Kerbel ist einjährig und kann problemlos über Samen

vermehrt werden!

Artemisia abrotanum - Eberraute

Eberraute wird verwendet wie Beifuß. Man nimmt

es für fette Braten wie Ente, Gans, Schweinebraten.

Man verwendet die Blattspitzen frisch oder

getrocknet. Wegen seines spezifischen Geschmacks

und seiner Seltenheit sollte man dies Kraut nur mit

Grundgewürzen wie Pfeffer, Zwiebel oder Knoblauch

verwenden. Vor ungefähr 1.000 Jahren brachten

Mönche die Eberraute aus Westasien mit nach

Europa. Aufgrund ihrer gesundheitsfördernden

Inhaltsstoffe war sie jahrhundertelang fester Bestandteil

der Kloster- und Bauerngärten.

Eberraute ist voll winterhart und braucht einen

sonnigen bis halbschattigen Platz im Garten!

Artemisia abrotanum var. maritima -

Coca-Cola-Strauch

Die klassische Eberraute besitzt herb-aromatische,

etwas zitronig duftende, aber bittere Blättchen,

die die Verdauung fördern. In der Küche wird diese

nur sparsam verwendet, besonders zu kräftigen

Fleischgerichten, Saucen und Aal. Die feinfiedrige

Art, die als Volksnamen auch Coca-Cola-Strauch genannt

wird, hat feingeteilteres Laub und dichteren

Wuchs. Die Blätter haben einen süßen, moschusartigen

Duft wie Coca Cola. Das Aroma ist etwas

milder und lieblicher als bei der Eberraute, die Verwendung

ebenso. Verwendung findet der Strauch

auch als schädlingsabweisendes Duftkraut! Die Blüten

sind gelb und eher unscheinbar. Die getrockneten

Blätter kann man in Duftsäckchen füllen und in

den Kleiderschrank hängen oder als Likör ansetzen!

Die Pflanze ist ebenfalls voll winterhart und wächst

deutlich buschiger in einer Höhe von ca. 70cm.


Artemisia absinthium - Wermut

Der Wermut ist mit seinen graufilzigen Blättern und

dem herbwürzigen Duft, den er verströmt, ein Inbegriff

der Mittelmeerländer. Mit seinem stark bitteren

Aroma gehört der Wermut zu den wichtigsten

Bitterkräutern, die zur Stärkung der Verdauung

verwendet werden. Aber der Genuss des Wermuts

ist auch ein zweischneidiges Schwert, denn seine

ätherischen Öle wirken bei Langzeitgebrauch in hoher

Dosierung sinnverwirrend, wie viele Künstler in

der Blütezeit des Absinth-Getränks leidvoll erfahren

mussten. Wermut kann man wahlweise als Tee

oder als Tinktur anwenden.

Wermut ist voll winterhart und bevorzugt einen

sonnigen Platz im Garten.

Artemisia dracunculus var. sativa -

Französischer Estragon

Der Vielfach Unterschätzte. Vielfältige Verwendung

findet Estragon hauptsächlich in der französischen

Küche: als Bestandteil der fines herbes, zur Senfherstellung,

als Estragon-Essig, an der Sauce Béarnaise,

an Omelettes, an Kräuterbutter, zu Seezunge,

Geflügel, Eiern, Salaten, Gurken, Gemüse, Soßen

sowie für Liköre und Parfüme. Nicht zu vergessen

für alle Paradeiser-Gerichte und zur Kürbissuppe!

Es gibt zwei verschiedene Sorten: den russischen

und den französischen (auch „deutscher“) Estragon.

Der französische Estragon ist frostempfindlicher,

aber feiner im Geschmack als der russische. In milden

Wintern kommt er jedoch problemlos durch.

Bacopa monierii - Brahmi

Neuheit! Brahmi ist sowohl eine Heilpflanze in der

traditionellen chinesischen Medizin (TCM) sowie

eine aryurvedische Heilpflanze. Die gesamte Pflanze

wirkt gegen Asthma, verbessert das Gedächtnis,

die Konzentrationsfähigkeit, die Lernfähigkeit und

die Intelligenz. Sie ist ein Nerventonikum und wirkt

diuretisch, cardiotonisch, gegen Rheuma, angstlösend,

beruhigend bei nervösen Kindern, gegen

Frigidität, gegen Vergesslichkeit, bei Epilepsie,

bei Heiserkeit, bei Geisteskrankheiten, bei Schlaflosigkeit,

bei Ekzemen und gegen Haarausfall. In

China nimmt man Brahmi als Yang-Tonikum bei

Impotenz, Unfruchtbarkeit und bei vorzeitiger

Ejakulation. Das Kraut wird getrocknet und als Tee

getrunken. Das frische Kraut wird mit hochprozentigem

Alkohol übergossen , so dass man einen alkoholischen

Auszug bekommt.

Marketing kann vieles. Die Wunderpflanze „Brahmi“ erlebt

einen regelrechten Hype. Ob sie alles halten kann,

was sie verspricht wird sich weisen!

Da die Pflanze nun wirklich alles andere als gut

schmeckt, sondern scheußlich bitter, empfiehlt

man die Pflanze zerkleinert zu schlucken und mit

einer wohlschmeckenden Flüssigkeit herunter zu

spülen, ohne dass lange gekaut werden muss und

die Geschmacksnerven getroffen werden.

Die Pflanze ist mehrjährig, aber nicht frosthart. Sie

kriecht bzw. deren Blattsprossen hängen in einer

Blumenampel herunter.

Barbarea vulgaris - Barbarakresse

Würzige Kresse für frische Salate. Die Barbarakresse

hat würzig-scharfe Blätter mit einem wasserkresseähnlichen

Geschmack. Sie können entweder roh zur

Zubereitung eines köstlichen Salats oder als Gemüse

gekocht verwendet. Sie wächst in jedem guten

etwas feucht bleibenden Boden an einem sonnigen

Standort. Unter günstigen Bedingungen sät sich

die Art leicht selbst aus. Die etwas mildere Brunnenkresse

ist auch in unserem Programm!

Beta vulgaris subsp. vulgaris var. vulgaris - Mangold

Botanisch ist Mangold mit den Roten Rüben verwandt.

Küchentechnisch und geschmacklich spielt

diese Verwandtschaft keine Rolle, da bei Mangold

die Blätter und nicht die Knollen verwendet werden.

Mangold schmeckt etwas würziger als Spinat

und kann für die selben Gerichte verwendet

werden. Da die Stiele geschmacklich an Spargel

erinnern, ist Mangold sogar noch vielseitiger einzusetzen.

Mangold ist kalorienarm und verfügt über


einen hohen Gehalt an Kalium, Calcium, Magnesium,

Eisen, Folsäure und Vitamin B1, B2, Beta-Carotin

sowie reichlich Vitamin C. Darüber hinaus sind

eine Reihe bioaktiver Substanzen enthalten, denen

verschiedene krankheitsvorbeugende Wirkungen

zugesprochen werden.

Mangold kann einfach nur gedünstet und/oder mit

Crème Fraîche verfeinert werden, oder man püriert

ihn zu Cremesuppen.

Mangold ist zweijährig, wobei im zweiten Jahr die

Blüte folgt. Pflanzen sie diesen daher regelmäßig.

Mangold wurde bereits in Großmutters Küche gerne und

vielseitig verwendet. Heute gilt er als neu entdecktes

Liebhabergemüse. Mangold schmeckt würziger als Spinat,

seine Stiele erinnern auch an Spargel, weshalb Mangold

vor allem durch seine Vielseitigkeit imponiert.

Borago officinalis - Gurkenkraut

Der auch Gurkenkraut genannte Boretsch stammt

ursprünglich aus Syrien. Gurken, Salate, kalte

Soßen, Mayonnaise, Raviolifüllungen, Käse- und

Eierspeisen werden mit Boretsch zubereitet. Die

frischen oder kandierten Blüten finden oft als Dekoration

verschiedener Speisen und in Getränken

wie Apfelwein und Zitronenlimonade Verwendung.

Boretsch wird durch Trocknung wertlos, da dadurch

das gesamte Aroma verloren geht. Einfrieren ist dagegen

möglich.Boretsch ist einjährig.

Bulbine frutescens Medicus - Katzenschwanz

Die Katzenschwanzpflanze ist eine wichtige afrikanische

Heilpflanze, die zunehmend auch für den

amerikanischen und europäischen Markt interessant

wird. In Südafrika wird sie „Brenngeleepflanze“

genannt, weil aus den zerrissenen frischen

Blättern ein geleeartiger Saft austritt, der von der

Bevölkerung als Heilsalbe gegen Verbrennungen,

Wunden, Insektenstiche, Ekzeme und Hautausschläge

verwendet wird. Der Saft enthält antibakterielle

Wirkstoffe. Aus den frischen Blättern kann

auch ein dickflüssiger Tee hergestellt werden, der

gegen Verkühlung, Husten und Arthritis hilft.

Bulbinen gehören wie Aloe vera zu der Familie der

Asphodelaceae (Affrodillgewächse). Sie ist eine

attraktive Kübelpflanze, die mit trockenem Boden

zurecht kommt, wächst schnell und blüht sehr

ausdauernd. Die orangenen Blütenblätter ergeben

einen schönen Kontrast mit den gelben Staubgefäßen.

Wenn die abgeblühten Blütenstängel

entfernt werden regt das die Pflanze zu weiterer

Blütenbildung an. Die Bulbine verträgt keine Staunässe.Die

Blätter der Bulbine enthalten ein Gel, das

ähnlich wie das der Aloe vera verwendet wird.

Äußerlich: bei Hautunreinheiten, Verbrennungen

und Insektenstichen.Innerlich: Aufguß der Blätter

mit heißem Wasser gegen Erkältungen.

Bulbine frutescens ist mehrjährig – sie produziert

also mehrmals im Leben Blüten und Samen. Auf

trockenen Weiden und entlang von windigen Küstenstreifen

treten Katzenschwanzpflanzen oft in

Massen auf. Überwinterung hell bei 5-15°C!

Calea zacatechichi – Mexikanisches Traumkraut

Neuheit. Heil- und Magiepflanze. Die Blätter dieses

Strauches sind in Mexiko ein wichtiges Heilmittel,

denn ein Tee aus den Blättern soll helfen, während

des Traumschlafes Visionen zur Heilung von

augenblicklichen Leiden zu empfangen. Nach dem

Genuss dieses Tees wird das Kraut bei den Chontal-

Indianern (Oaxaca), die die Pflanze auch „Thle-pelakano“

= „Blatt von Gott“ nennen, außerdem noch

geraucht. Weitere Wirkungen: akustische Wahrnehmungen

vertiefen sich und die Sinne werden gereinigt.

Fördert ein Gefühl der Ruhe und Gelassenheit.

Warm überwintern, öfters zurückschneiden!

Carum carvi - Kümmel

Kümmel schmeckt zu Brot, Sauerkraut, Kohlgemüse,

Kartoffeln, Roten Rüben, Eintopf, Hammel- und

Kaninchenfleisch, Wurst, Käse, Salaten, Suppen

und Topfen. Am stärksten ist die Würzkraft, wenn

der Kümmel zermahlen wird. Die jungen Blätter

können auch als Salatwürze verwendet werden.

Den Samen nimmt man auch zur Likörherstellung.

Kümmel ist sehr anspruchslos und wächst selbst

in rauhen Lagen. Besonders gut gedeiht er in tiefgründigen,

nährstoffreichen und kalkhaltigen

Böden. Selbst Halbschatten verträgt er gut. Nässe

sollte vermieden werden. Es handelt sich um eine

zweijährige Pflanze, die sich jedoch auch aussät.


Blätter und Stengel des Ligurischen Krabbenkrauts passen

bestens zu Salat und Fisch!

Crithmum maritimum – Ligurisches Krabbenkraut

Klingende Neuheit! Die dem Fenchel ähnliche

Pflanze, auch Meerfenchel genannt, wächst an den

europäischen Meeresküsten. Die noch zarten Blätter

werden dort vor der Blüte in Wein gekocht und

als Salat gegessen oder als Wintervorrat in Salzbrühe

konserviert und wie Salzgurken eingelegt.

Medizinisch wurde aus dem Kraut und Samen ein

Tee gebraut, der gegen Nieren- und Blasensteine

nützlich sein sollte. Bereits Dioskurides und Plinius

schätzten das Kraut wegen seiner ätherischen Öle,

Mineralsalze, Jod und Vitamine, die appetitanregend,

blutreinigend und tonisch wirken. Mehrjährige

Pflanze, jedoch nur bedingt winterhart. Wir

raten einfach ausprobieren!

Cymbopogon citriatus - Zitronengras

Verwendung finden beim Zitronengras die Blätter,

welche im grünen Zustand von der Pflanze geerntet

werden. Die restlichen Teile der Pflanze können im

Boden bleiben und weiterwachsen.

Die Blätter finden vor allem in der südostasiatischen

Küche als Gewürz Verwendung. Besonders passend

sind sie zu Meeresfrüchten, Fisch und Geflügel und

auch in Suppen. Am besten nutzt man die Blätter

wenn sie frisch sind, da sie im getrockneten Zustand

deutlich an Aroma verlieren. Hat man kein Zitronengras

zur Hand, kann man es notfalls durch Zitronenmelisse

ersetzen. Auch für Gewürzmischungen,

Tees und erfrischende Getränke lässt sich Zitronengras

verwenden. Ein vollsonniger Standort sagt der

Seit der Antike galt der ursprünglich aus dem Mittelmeerraum

stammende Rucola nicht nur als sehr beliebtes Gemüse

und Würzmittel, sondern er wurde auch als Aphrodisiakum

sehr geschätzt.

Pflanze zu. Ab den Eisheiligen bis in den Herbst wird

der Aufenthalt im Freien gut vertragen. Die Überwinterung

an einem hellen, warmen Ort bei Raumtemperatur

oder leicht darunter wird vertragen.

Kurze Trockenphasen werden vertragen. Achten Sie

darauf andauernde Staunässe zu vermeiden.

Coriandrum sativum - Koriander

Koriander ist ein sehr altes Gewürz, denn es wird

bereits in Sanskritschriften, Papyri und im Alten

Testament erwähnt. Ursprünglich stammt es aus

Vorderasien, verbreitete sich aber schnell über

den gesamten Mittelmeerraum. In den Gräbern

der Pharaonen fanden sich Koriandersamen, die

Griechen und Römer würzten mit Koriander den

Wein. Die Römer brachten den Koriander nach

Mitteleuropa. Im Mittelalter wurde Koriander zur

Bekämpfung von Flöhen und Läusen benutzt, galt

aber auch als Aphrodisiakum. Als Gewürz passt Koriandersamen

zu Fisch- und Fleischgerichten (grob

gemahlen zu Lamm, Ziege, Schwein), ist in Lebkuchen,

Aachener Printen, Spekulatius und anderen

Backwaren (Apfeltorte, Biskuits, Brot) enthalten,

wird in Marmeladen, Würsten, Pasteten, Schinken,

Senf, Soßen und Marinaden verwendet, das Öl und

die Samen auch für Liköre und Wermutgetränke

(Gin, Allasch, Kartauserlikör).

Die Samen und die Blätter sind Bestandteil von

Curry (Gewürz), das getrocknete Koriandergrün

ist auch Bestandteil indischer Curries (Fleisch- und

Gemüsegerichte). Koriandersamen sind licht- und

luftempfindlich. Konservierung der Blätter erfolgt

durch Trocknen, Einfrieren oder Einlegen in Öl. Koriander

ist einjährig.


Eruca sativa - Rucola

Beliebter Zeitgenosse. Scharfer, würziger, kresseähnlicher

Geschmack.Häufigste Verwendung als

Salat oder Pesto. Die Blätter können laufend geerntet

werden! Um den Nitratgehalt des Salates

zu verringern sollten Sie nur ganz frischen Rucola

verwenden und die Stiele vor der Zubereitung entfernen!

Er enthält wie alle Kohlgewächse Senföle,

ist wassertreibend und verdauungsfördernd.

Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein

und humos mit guter Wasserversorgung. Rucola

ist einjährig und kann über Samen leicht vermehrt

werden.

Eucalyptus gunnii - Eukalyptus

Eukalyptusblätter enthalten ein ätherisches Öl mit

Eucalyptol als Hauptbestandteil, Flavonoide und

eine Phloroglycin-Verbindungen mit terpenoider

Struktur, die als Euglobale bezeichnet werden. Das

durch Destillation gewonnene ätherische Öl wird

von schleimhautreizenden Verbindungen gereinigt

und enthält mindestens 80% Cineol. Es wirkt

schleim- und leicht krampflösend, erleichtert das

Abhusten von Bronchialsekret und hemmt das

Wachstum von Bakterien und Viren. Der Kühleffekt

bei der Inhalation vermittelt das Gefühl einer

verbesserten Nasenatmung. Zubereitungen aus

Eukalyptusblättern und –öl werden daher innerlich

und/oder äußerlich bei Erkältungskrankheiten wie

Husten, Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündungen

verwendet.

Eucalyptus ist als Kübelpflanze zu halten, die Überwinterung

erfolgt hell bei 5-18°C. Im Sommer ist

ein sonniger Standort zu bevorzugen.

Galium odoratum - Waldmeister

Eine klassische Anwendung des Waldmeisters ist

die Maibowle, die erstmals 854 durch die Benediktiner

erwähnt wurde. Waldmeister sollte nur rund 20

Minuten in den Wein für die Bowle eingelegt werden,

da sonst durch das Cumarin Kopfschmerzen

ausgelöst werden können. Durch das Einlegen in

Milch wurde Pudding mit Waldmeister-Aroma hergestellt.

Dieses Aroma wird in der Lebensmittelindustrie

vielfältig eingesetzt.

Waldmeister ist eine einheimische Pflanze kalkreicher

Buchen- und Hainbuchenwälder, wo der

Waldmeister große Bestände bilden kann. Seit dem

9. Jahrhundert kultivierten die Benediktiner den

Waldmeister. Er diente zur Parfümierung der Wä-

sche und wurde in Kräuterkissen gelegt.

Waldmeister gehört zu den Stauden und ist an

einem halbschattigen bis schattigen Standort voll

winterhart.

Gynostemma pentaphyllum -

Kraut der Unsterblichkeit – Jiaogulan

[sprich Dschiau-gu-lan]. Für oder gegen alles, je

nach Sichtweise, ist angeblich ein Kraut gewachsen.

In der chinesischen Volksmedizin gilt auch

Gesundheit gleichsam als essbar. Jiaogulan, das

„Kraut der Unsterblichkeit“, soll, wenn schon nicht

das ewige Leben, so doch ein extralanges Erdendasein

bescheren. Es ist eine Kletterpflanze aus der

Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Sie

ist in China, Japan und Thailand beheimatet. Diese

Art wird auch „Kraut der Unsterblichkeit“ genannt,

weil in bestimmten Regionen Chinas eine überdurchschnittlich

hohe Lebenserwartung auf den

Konsum der Pflanze zurückgeführt wird. Jiaogulan

wurde erst 1976 von der modernen Wissenschaft

„entdeckt“, nachdem japanische Forscher zuvor

seine bemerkenswerten Wirkungen im Labor untersucht

hatten. Inzwischen hat es aufgrund seiner

außergewöhnlichen therapeutischen Qualitäten

zahlreiche Anhänger. In China trägt Jiaogulan den

Namen „Unsterblichkeitskraut“ (Xiancao) oder

„Wundergras“. Weitere Bezeichnungen sind „Miracle

Grass“, „Five Leaves Ginseng“ und etliche mehr.

Wie der begleitende Name „Five Leaves Ginseng“

andeutet, werden dem Jiaogulan die Heilkräfte von

In Südchina wird das „Kraut der Unsterblichkeit“ täglich

als Tee getrunken, um für den Tag Kraft und Energie zu

tanken. Am Abend soll sie den Stoffwechsel anregen und

den Fettabbau unterstützen. In Asien gilt diese Pflanze

als Anti-Aging-Pflanze.


Ginseng nachgesagt, allerdings soll er viermal mehr

heilkräftige Inhaltsstoffe als dieser enthalten. Es

gibt auch eine Reihe von Studien zur Heilwirkung.

Das Kraut soll vor stressbedingten Erkrankungen

schützen, den Blutdruck regulieren, Herzinfarkt

und Schlaganfall vorbeugen, immunsystemstärkend

und tumorhemmend wirken.

Die Jiaogulan-Pflanze ist eine stark wachsende

Kletterpflanze (bis 1,5 m), sie kann aber auch in

Töpfen eine beachtliche Höhe erreichen. Die Pflanze

ist mehrjährig, gilt bis - 15 °C als winterhart und

kann sowohl im Zimmer als auch im Freien gezogen

werden. Gibt es keine Kältephase so kann das Kraut

auch ganzjährig frisch verwendet werden.

Eine erfrischende Neuheit, die wir bereits ausreichend

testen konnten. Die Jamaika-Minze zieht mit ihrem Duft

alle in ihren Bann. Vorsicht jedoch - sie gehört nicht in

die Familie der heimischen Minzen und ist daher frostfrei

zu überwintern!

Hedeoma viminea - Jamaika-Minzestrauch

Bewährte Neuheit. Tropischer Strauch mit kleinen

runden Blättern, die mit herrlichem Minzaroma

aufwarten und bei Magenbeschwerden Anwendung

finden. Köstliches, sehr trockenes Minzearoma,

wie Pfefferminztraubenzucker. In Jamaika

als Tee gegen Magenbeschwerden. Gewürzkraut

für Speisen und Salate und auch für wohlschmeckenden

Teeaufguss zu verwenden. Die Pflanze

wird neuerdings wegen ihres Gehaltes an ätherischem

Öl zur Likörbereitung kultiviert. Ihr Geruch

soll Insekten, besonders Fliegen und Moskitos, vertreiben,

weshalb man in moskitoreichen Gegenden

Sprays von Hedeoma-Spiritus gebraucht.

Kann im Sommer draußen stehen. Im Winter ist ein

heller Fensterplatz zu empfehlen. Lässt sich problemlos

zurückschneiden. Nicht winterhart!

Helichrysum italicum - Curry

Das starke Aroma hat eine insektenabwehrende

Wirkung und kann als natürlicher Raumlufterfrischer

verwendet werden. Das Kraut gibt Suppen

und Schmorgerichten einen leichten Currygeschmack.

Vor dem Servieren sollten die Blätter

jedoch entfernt werden, da Magenreizungen auftreten

können. Die Ernte der frischen Blätter ist

ganzjährig möglich!

Curry ist an sich eine Gewürzmischung, bei der

Bockshornkleesamen den Duft ausmachen. Doch

diese Pflanze verströmt diesen Duft bei Berührung

und auch im Sommer bei Sonneneinstrahlung. Im

Garten wirkt sie ähnlich wie Lavendel. Der Zwergcurry

wächst buschiger und bleibt deutlich kleiner

als der übliche Curry. Es handelt sich um eine mehrjährige

Pflanze, die in milden Wintern auch draußen

überdauert.

Hypericum perforatum - Johanniskraut

Vor allem die Wirkung des Johanniskrauts gegen

leichte und mittelschwere Depressionen ist heutzutage

bekannt. Aber auch als Wundheilmittel wird

das rote Johanniskraut-Öl gerne verwendet. Die

zahlreichen anderen Heilwirkungen des Johanniskrautes

sind etwas in Vergessenheit geraten.

Johanniskraut ist voll winterhart und benötigt einen

sonnigen Standort!

Hyssopus officinalis - Ysop

In der Küche werden die Blätter in kleinen Mengen

an fetten Speisen (Fisch, Wild, Rind), Salaten, Bohnen,

Hülsenfruchtsuppen, an der Kartoffelsuppe,

an Bowle, Ragouts, Pasteten, Käse, Aprikosen- und

Pfirsichkuchen, Kräuterbutter, Topfen und Würzmischungen

sowie bei Likören verwendet.Ysop ist

bereits ein seit sehr langer Zeit verwendetes Gewürz

und Heilmittel, das seine Heimat im Mittelmeerraum

hat. Im Alten Testament wird es als reinigendes

und desinfizierendes Mittel empfohlen,

die Hebräer setzten den Ysop zur Tempelreinigung

und zur Behandlung Leprakranker ein. Die Perser

nutzten ihn für die Körperpflege oder legten ihn

auf, um Krankheiten fernzuhalten.

Ysop ist voll winterhart und benötigt einen sonnigen

Standort!

Inula crithmoides - Salzalant

Neuheit. Die fleischigen Blätter und Sprossen haben

einen ähnlichen Geschmack wie Meerfenchel

und eignen sich roh oder gekocht für Salate. Ob-


wohl aus einer anderen Pflanzenfamilie (Korbblütler)

kommend, haben die zarten Blätter einen ganz

ähnlichen aromatischen Geschmack wie der Meerfenchel,

der aber mehr zum Oregano tendiert. Hat

ebenfalls sukkulente, saftige Blätter und wächst

schneller. Gelb-orange Blütenköpfe. Heimisch an

den Mittelmeerküsten bis nach Großbritannien. Die

jungen Blätter können roh oder gekocht verzehrt

werden. Die fleischigen Blätter und jungen Sprossen

sind eine Bereicherung für jeden Salat.

Der Teejasmin war schon um 1000 n.Chr. in der Sung Dynastie

von wichtiger kultureller Bedeutung. Die frischen

Jasminblüten „Su Xin Xua“ werden traditionell noch

geschlossen vor Sonnenaufgang gepflückt und in den

grünen oder weißen Tee gelegt. Durch die Wärme öffnen

sich die Blüten. Anschließend werden sie wieder entfernt

- zurück bleibt der wundervoll charakterische Duft und

Geschmack.

Jasminum officinalis „Grandiflorum“ -

Chinesischer Teejasmin

Neuheit. Heil- und Teepflanze. Sehr reichblühende

Art, die ganz ähnlich dem Franz. Jasmin, fein geteilte

Blätter hat, jedoch besser als Zimmerpflanze

geeignet ist. Blüht vom Sommer weg bis tief in den

Herbst. Zusammen mit anderen Jasminarten zum

Aromatisieren von grünem Tee verwendet, ist es in

China das beliebteste Hausgetränk. Wird in Frankreich

auch zur Gewinnung von ätherischem Öl verwendet.

Jasminsirup wurde bereits im 19. Jhd. als

exzellente Medizin bei Erkältungen und anderen

Erkrankungen der Atemwege gelobt. Probieren Sie

auch mal Jasminbutter! Nicht winterhart.

Laurus nobilis - Echter Lorbeer

Robuster Klassiker. Lorbeer ist ein natürliches Konservierungsmittel.

Es wird nicht nur zum Einlegen

von Gurken, für Marinaden, Essig und Sülzen ver-

wendet, es eignet sich auch für Fischgerichte, Wild,

säuerliche Speisen, Suppen und Soßen. Lorbeer

wird auch beim Pökeln von Fleisch, in Eintöpfen

und in der Kartoffelsuppe verwendet. Er ist auch

Bestandteil des Bouquet garni. Am aromatischsten

sind frische Lorbeerblätter, die wie die getrockneten

immer mit gekocht werden sollten, da sie ihr

Aroma nur langsam freigeben.

Der in Vorderasien und im Mittelmeerraum verbreitete

Lorbeer wird bereits in 7000 Jahre alten Keilschriften

erwähnt. Schon die Sumerer verwendeten

Lorbeerkränze als Siegessymbol im Faustkampf.

Der robuste Lorbeer besticht als mediterrane Kübelpflanze

und als Gewürz in der Küche. Viele vergessen jedoch,

dass er nicht winterhart ist. Verwechseln Sie ihn daher

nicht mit dem Kirschlorbeer - dieser ist zwar winterhart,

für die Küche jedoch wertlos!

Die römischen Feldherren wurden nach einer gewonnenen

Schlacht mit einem Lorbeerkranz geschmückt.

Der Lorbeer war bei den Griechen heilig

und dem Gott Apollon geweiht, seine Tempel waren

mit Lorbeer geschmückt. Lorbeeressenzen und -salben

werden zur äußerlichen Rheumabehandlung

eingesetzt. Lorbeeröl wird äußerlich bei Verstauchungen

und Quetschungen verwendet, es hilft

dann meist schnell. Lorbeer wirkt antibakteriell,

kann aber in größeren Dosen Rauschzustände er-


zeugen, v. a. wenn Lorbeer als Tee verwendet wird.

Lorbeer ist bei uns als Kübelpflanze zu halten, die

Überwinterung erfolgt hell bei 0-15°C. Im Sommer

am sonnigen bis halbschattigen Standort.

Lavandula sp. - Lavendel

Als eine der beliebtesten Gartenpflanzen wird

heute der Lavendel bezeichnet. Erinnert er doch

an Süden, an‘s Mittelmeer, an die Provence und

weckt damit verbundene Erinnerungen. An einem

sonnigen Standort im Garten oder auf dem Balkon

verströmt der Lavendel seinen unverkennbaren

Duft, der nicht nur von Menschen sondern auch

von Bienen, Hummeln und Faltern geschätzt wird.

Neben der gärtnerischen Verwendung kann Lavendel

als Haus- und Gesundheitsmittel vielseitig

eingesetzt werden. Bekannt ist seine Wirkung, um

unerwünschte Insekten fernzuhalten. Säckchen mit

getrockneten Lavendelblüten in den Kleiderschränken

halten die Motten fern. Frische, aufgehängte

Zweiglein vertreiben lästige Fliegen aus dem Haus.

Für einen guten Duft werden getrocknete Blütenstände

angezündet und abgebrannt. Die Lavendel-

Essenz wird als Antiseptikum, als Beruhigungs- und

Schmerzmittel eingesetzt, schwächt Insektenstiche

und leichte Verbrennungen ab. Als Tee aufgegossen

lindert Lavendel Kopfschmerzen, beruhigt die

Nerven und vertreibt schlechten Atem. Auf verschiedene

Weise findet Lavendel auch in der Küche

vielseitige Verwendung: kandierte Lavendelblüten,

mit Lavendel gewürzte Konfitüren, Lavendelessig

und -Glacé.

Achten Sie beim Kauf auf die Winterhärte des Lavendels.

Der hübsche Blütenlavendel ist in unseren

Breiten nicht ausreichend frostfest und kann nur als

Kübelpflanze verwendet werden!

Levisticum officinale - Liebstöckl

Die ganze Pflanze kann verwendet werden: Zu

Fleisch- und Fischgerichten, Fleischfüllungen, Rouladen,

Suppen, Soßen, Hammelbraten, Hackfleisch,

Schwein, Eintöpfen und Salaten (speziell Tomaten-

und Paprikasalaten) passt dieses Gewürz als Blatt

oder Same. Die Samen schmecken sehr gut auf

Käsebroten, im Brot, Kuchen, in Salaten, zerdrückt

zu Reis oder Kartoffelbrei, in Likören dienen sie als

Stärkungsmittel. Die Blattstiele können gedünstet

als Gemüse gegessen werden oder passen in Eintöpfe.

Liebstöckel ist sehr intensiv, daher empfiehlt

sich eine sparsame Verwendung.

Die Pflanze ist an einem sonnigen, nährstoffreichen

Platz gut aufgehoben und voll winterhart.

Lippia dulcis - Aztekisches Süßkraut

Bewährte Neuheit. Dieses Süßkraut ist zu Unrecht

eine nahezu unbekannte Pflanze. Wie die bekanntere

Stevia enthalten beide einen natürlichen

Süsstoff, der um ein Vielfaches stärker süsst als Zucker.

Dazu trocknet und pulverisiert man die üppig

wachsenden Blätter und Blüten.Es ist eine schöne

Zierpflanze, verströmt einen aromatischen honigmelonigen

und minzigen Duft und eignet sich

wegen der langen Ranken auch für Blumenampeln.

Die meterlangen Ranken sind das gesamte Jahr mit

Das Aztekisches Süßkraut ist in den letzten Jahren als

ergiebige Alternative zu Stevia bekannt geworden. Es ist

eine schöne Zierpflanze, verströmt einen aromatischen

honigmelonigen und minzigen Duft und eignet sich wegen

der langen Ranken für Blumenampeln.

kleinen, weissen Blüten besetzt, die ebenfalls zum

Süssen geeignet sind.

Da das Aztekische Süßkraut nicht nur ein gutes

Süßmittel ist, sondern auch ein besonderes Aroma

hat, eignet es sich für Tees und viele Süßspeisen.

Der Süßstoff ist 10x stärker als Zucker. Die Azteken

nutzten das Süßkraut als Universalheilmittel.

Das aztekische Süsskraut kann seine Blätter im Winter

behalten. Dies tut es allerdings nur bei optimalen

Bedingungen von mindestens 15°C und einem

hellen Platz. Aber auch wenn es sie abwirft treibt es

im Mai wieder zuverlässig aus. Die dem Fenchel und

Kümmel ähnlichen Inhaltsstoffe wirken bei Husten

schleimlösend.

Majorana hortensis - Majoran

Majoran hat eine starke Würzkraft und darf deshalb

nur sparsam verwendet werden. Er rundet zusammen

mit anderen Gewürzen den Geschmack ab.


Bekannt ist er als Wurstgewürz, findet aber auch

Verwendung bei Soßen, Kartoffeln, Fleisch- und

Pilzgerichten sowie bei Geflügel, Hülsenfrüchten

und Fischsalaten. Für vegetarische Brotaufstriche

nimmt man ihn zusammen mit Äpfeln und Zwiebeln.

Beim Schmalzausbraten wird er ebenfalls gebraucht.

Majoran ist einjährig und kann aus Samen

vermehrt werden.

Melissa officinalis - Zitronenmelisse

Die frischen Blätter eignen sich für Salate, Wild-

und Fisch-, Geflügel- und Pilzgerichte, Eierspeisen,

Kräutersoßen, Mayonnaise, Sauerkraut, Salzheringe,

Fruchtsuppen und -salate, Gelees, Fruchtsaft

und Bowlen. Nicht zu vergessen ist das frische

Melissen-Blättchen auf dem Nachtisch. Das Öl wird

in der Lebensmittelindustrie anstelle des teureren

Zitronenöls verwendet. Auch in der Getränke- und

Likörindustrie wird Melissenöl eingesetzt.

Zitronenmelisse ist reich an ätherischem Öl, das

eine beruhigende und nervenstärkende Wirkung

hat, bei unregelmäßiger Herzfunktion hilft und bei

Migräne, Schlaflosigkeit, nervösen Schlaf- und Magenbeschwerden

angewendet wird.

Die Pflanze ist voll winterhart und bevorzugt des

Aromas wegen einen sonnigen Platz.

Mentha gentilis - Kärntner Nudelminze

Unverwechselbar wird die regionale Spezialität

„Kasnudeln“ auch durch ihre Füllung, die mit der

besonders milden Kärntner Nudelminze gewürzt

ist. Wie alle Minzearten voll winterhart!

Mentha smithiana - Rote Minze

Gute Teepflanze durch ihr „Spearmint“- Aroma; besonders

hoher Mentholgehalt

Wiederum voll winterhart!

Seit wir die Erdbeerminze im Programm haben, wird sie

oft und gerne gerochen - und manch einer verliebte sich

bereits in sie!

Mentha species - Erdbeerminze

Bewährte Neuheit. Die Erdbeerminze verblüfft

jeden. Tolles Aroma der Blätter, dass vor allem im

Frühsommer stark nach reifen Erdbeeren duftet.

Die Erdbeerminze wächst überraschend zart. Sie

hat kleine Blätter und wird nur etwa 50 cm hoch.

Sie wuchert auch nicht so stark, wie einige große

Verwandte.

Erdbeerminze schmeckt vor allem Kindern im Tee.

Sie passt zu Obstsalaten und Süßspeisen. Erdbeerminze,

die im Herbst getrocknet wird, entwickelt

ein eigenwilliges Aroma und schmeckt wie Tee mit

viel Rum!

Mentha suaveolens - Apfelminze

Es werden die Blätter verwendet - Bestandteil vieler

Teemischungen. Die frischen Blätter eignen sich

sehr gut für Mintsoßen, Gewürzessig, Cocktails und

Liköre. Außerdem dient die Apfelminze als Nektarpflanze

für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln.

Duftpflanze für Potpourri, Duftsträuße, Duftrasen,

Dufthecken. Gewürzpflanze für Speisen und

Salate und als Heilpflanze. Apfelminze ist lieblicher

und milder als andere Minzen, da der Mentholgehalt

geringer ist. Sie blüht von Juli bis September.

Die ätherischen Öle sind vor allem im Blatt gespeichert.

Wie alle Minzearten voll winterhart!

Mentha spicata var. crispa - Marokkanische Minze

Starkes belebendes Aroma, wird in Nordafrika als

Tee getrunken, die Blätter würzen auch Kaffee. Wie

alle Minzearten voll winterhart! In unserem Cafe

servieren wir in den Wintermonaten unseren heißen

Tee mit dieser Minze!

Mentha suaveolens „Variegata“ -

Ananasminze, Weißbunte Minze

Die Blätter der Ananasminze werden frisch oder

getrocknet verwendet. Die Ernte sollte vor der

Blüte erfolgen, dann kommt das fruchtig-frische

Aroma am besten zur Geltung. Der Tee hilft bei

Magenverstimmungen, Darmbeschwerden und

Kopfschmerzen. Mit ihren weißgrün panaschierten

Blättern ist die Ananasminze eine attraktive Zierpflanze

und bereichert auch jede Sommerblumenpflanzung

im Beet und Balkonkasten. Wie alle Minzearten

voll winterhart!

Mentha piperita - Pfefferminze

Verwendet werden die Pfefferminzblätter zu

Rohkostsalaten, Suppen, Marinaden und Kräutersuppen.

Sie sind aber auch ein Bestandteil der


englischen Mintsoße, die hauptsächlich zu Hammelfleisch

gegessen wird. Für Rohkost und Diät

ist Pfefferminze besonders geeignet, auch als

Bestandteil des Gewürzessigs. Häufig wird Pfefferminze

für Tee verwendet. Die Pfefferminze ist

bestimmt jedem als Kräutertee bekannt, den man

auch trinkt, wenn man nicht krank ist. Dabei hat

die Pfefferminze eigentlich eine ziemlich starke

Heilwirkung und ist von daher gar nicht allzu sehr

als Haustee geeignet. Wer sie aber gut verträgt,

braucht nicht auf seinen regelmässigen Pfefferminztee

zu verzichten. Pfefferminze wächst ziemlich

unkompliziert in Hausgärten und kommt Jahr

für Jahr wieder, wenn sie erst mal heimisch geworden

ist.

Mentha x piperita „After Eight“ - Schokoladenminze

Wieder eine Minze mit fabelhaften Aroma - die Schoko-

Minze, die nach After Eight duftet!

Bewährte Neuheit. Eine leicht zu handhabende,

voll winterharte Minze mit schokoladeartigen Duft.

Ausbreitender Wuchs. Gut zum Tee, Saftmachen

und Dekorieren geeignet!

Mentha requienii - Korsische Minze, Teppichminze

Neu bei uns. Für die ‘Creme de Menthe’ und für Duftkissen,

Duftrasen. Polsterbildende Minze mit winzigen

Blättern. Feuchteliebend. Empfehlenswert ist

ein halbschattiger Platz im Sommer. Falls sie, trotz

Winterschutz, einmal nicht wiederkommen sollte,

sorgt sie durch Selbstaussaat für Nachwuchs. Ideale

Steingartenpflanze.

Mertensia maritima - Austernpflanze

Neuheit. Die Auster für Vegetarier! Die kriechende

Küstenpflanze mit den glatten, fleischigen, helltürkisen

Blättern und den blauen Blüten ist nicht nur

sehr schön, sondern sie hat auch einen delikaten

Austerngeschmack. Der erstaunliche Austerngeschmack

macht sie für Menschen interessant, die

zwar das Aroma lieben, jedoch dem Verzehr roher

Tiere nicht viel abgewinnen können. Als dekorative

Beigabe zu Seafood-Gerichten können die Blätter

eine überraschende Geschmackskomponente

beisteuern. Die Austernpflanze ist sehr schneckengefährdet

und deshalb besser in Pflanzgefäßen

aufgehoben. Gelegentlich mit Kochsalz (!) düngen.

Für locker humose bis sandige Böden. Die hübschen

blaugrünen, sukkulenten Blätter haben ein ausgeprägtes

Aroma wie Austern und Borretsch. Die Blätter

der Austernpflanze lassen sich gut unter andere

Blattsalate mischen. Blüht bis in den Herbst hinein

mit fleischigen dunkelblauen Blüten. Bildet große

Rosetten mit kriechenden Ausläufern. Sowohl die

Blätter als auch der Stiel können roh und gekocht

verzehrt werden.

Austernpflanzen sind Küstenpflanzen und bevorzugen

einen sandigen bis leicht lehmigen Boden mit

guter Drainage. Der Erde kann man etwas Salz beimengen.

Der Standort sollte möglichst sonnig sein.

Monarda didyma - Goldmelisse, Indianernessel

Sie blüht und gedeiht am besten in sonnigen Lagen

auf humosen, tiefgründigen Böden mit guter Wasser-

und Nährstoffversorgung. Die Goldmelissenblüten

haben einen aromatischen, meist zitronigen

Duft und Geschmack. Sie eignen sich zum Würzen

von Desserts, zur Herstellung erfrischender Eistees

und Limonaden ebenso wie zur Dekoration von

Salaten und kalten Platten. Es gibt auch Varietäten

mit einem feinen blumigen Duft, der stark an Rosenduft

erinnert. Diese können z.B. zum Aromatisieren

von Zucker verwendet werden.

Goldmelisse gilt als fiebersenkendes und verdauungsförderndes

Mittel. Meist werden die Goldmelissen

- Blüten jedoch zum Aromatisieren und als

Schmuckdroge für Teemischungen verwendet. Die

Pflanze ist voll winterhart.

Nashia inaguensis – Moujean-Tee

Neuheit. In seiner Heimat auf den Bahamas ist dieser

kleine, vom Aussterben bedrohte Strauch den

Einheimischen als „Moujean-Tea“ bekannt. Nach

den weißen, honigduftenden Blüten reifen winzige

orange Beeren gleich Perlen. Wie bei vielen Gehölzen

aus der Verbenenfamilie – z. B. Zitronenverbene

– ist auch hier das Blattaroma ganz besonders

intensiv. Die kleinen glänzend- dunkelgrünen, led-


igen Blätter geben jedem Tee einen unverwechselbaren

Bergamott/Vanillegeschmack, etwa wie

Earl-Grey-Tee. Leichte Überwinterung bei 14-20°C!

Ocimum basilicum var. minimum -

Griechisches Basilikum, Zwergbasilikum

Frische Basilikumblätter haben ein starkes und

charakteristisches, sehr angenehmes Aroma, das

sich mit keinem anderen Gewürz vergleichen lässt.

Die Sorte ist sehr wüchsig und hat diesen typischen

Basilkum-Geschmack am ausgeprägtesten!

Ocimum basilicum - Strauchbasilikum

Die meisten Sorten vom Basilikum werden hierzulande

einjährig kultiviert, doch das Strauchbasilikum

gilt als mehrjährig und kann gut im Haus

überwintert werden. Frost darf es jedoch nicht ab

bekommen. Bei der Überwinterung muss man darauf

achten, dass die Pflanze mäßig warmen Temperaturen

um 15°C und ausreichend Licht ausgesetzt

wird. Verwenden Sie Basilikum immer frisch,

denn getrocknet geht viel vom Aroma verloren. Bewährt

hat sich auch das Konservieren in Eiswürfeln.

O. basilicum var. cinnamomum - Zimtbasilikum

Zimtbasilikum hat ein wunderbares Aroma. Zimt-,

Orangen-, und Nelkenduft und eine Ahnung vom

bekannten italienischen Basilikum verbinden

sich hier zu einem unbeschreiblichen Bouquet. Es

schmeckt delikat in einem Marillenkompott, passt

aber auch gut zu Eierschwammerln! Sehr gut geeignet

für die extravagante Küche, für Kräutertees

oder auch wegen seiner hübschen Blüten und der

Schmuckwirkung seiner violetten Stängel.

O. basilicum var. citriodorum- Zitronenbasilikum

Das kräftige Basilikumaroma erhält durch die Beimischung

von zitronigen Geschmackskomponenten

eine Steigerung, womit diese Züchtung zu einem

der interessantesten Kräuter avanciert. Gourmets

wissen diese intensiv schmeckende und herrlich

duftende Kombination beim Würzen von Salaten,

von Fleisch und Fisch, beim Grillen, in Suppen und

an Rohkost zu schätzen.

Ocimum basilicum „Thai“ - Thailändisches Basilikum

Im Fernen Osten wird Basilikum zu ähnlichen Zwecken

herangezogen; besonders beliebt ist es in

Vietnam und Thailand. Jedem Besucher Bangkoks,

der sich an die authentische Küche wagt, wird

das unbeschreibliche Aroma des thailändischen

Basilikums, das fast jedem Kochtopf entströmt,

unvergesslich bleiben. Die Philosophie der thailändischen

Küche offenbart sich in gai pad krapao,

Huhn mit Chili, Fischsauce und Basilikum: Dieses

Gericht ist zwar höllisch scharf, gleichzeitig aber

durch das feine Basilikumaroma ein himmlischer

Genuß. Wer selbst gerne südostasiatisch kocht,

sollte unbedingt bedenken, dass die thailändischen

Basilikumkultivare ganz anders schmecken als der

bei uns hauptsächlich verwendete Mittelmeertyp.

Ocimum basilicum - Genoveser-Basilikum

Der Klassiker. Basilikum ist eines der am angenehmsten

riechenden Gewürzkräuter und unerläßlich

für einige Mittelmeerküchen. Der süße und


aromatische Geruch ist besonders in Italien beliebt.

Da das empfindliche Aroma beim Kochen rasch zerstört

wird, streut man gehackte Basilikumblätter

oft über kalte oder warme Speisen. Ein typisches

und bekanntes Beispiel ist insalata caprese (Capri-

Salat) aus Tomatenscheiben, die mit Mozzarella

und Basilikum belegt und mit bestem Olivenöl

abgeschmeckt werden. Weiter nördlich aromatisiert

man diesen Salat (wahrscheinlich wegen der

weniger geschmackvollen Tomaten) auch noch

zusätzlich mit dem exclusiven aceto balsamico

(Balsam-Essig). Insalata caprese ist auch außerhalb

Italiens beliebt und ergibt mit frischem Weißbrot

ein perfektes sommerlich-leichtes Zwischenessen.

Ocimum basilicum „Rubin“ - Rotes Basilikum

Die Verwendung ist die gleiche wie bei ähnlichen

Basilikum-Sorten, jedoch lassen sich die Blätter

auch zu attraktiven Dekorationen gebrauchen. Wegen

der auffallenden Blätter und der hübschen Blütenstände

mit einer Fülle rosaroter Blüten findet

diese Sorte auch Eingang in den Ziergarten.

Ocimum basilicum „Pesto Perpetuo“ -

Weißbuntes Basilikum

Wieder da! Eine widerstandsfähige Basilikum-Sorte

vom Geschmack her ähnlich dem klassischen, großblättrigen

Genoveser-Basilikum. Zudem eine tolle

Färbung der Blätter - so kann man es auch in sommerlichen

Arrangements verwenden!

Bei uns wächst der sogenannte „Kreta-Majoran“ oder

Origanodost ca. 20-30cm, ist jedoch nicht ganz winterhart.

Und wenn Sie das Kraut auch nicht verwenden -

eine tolle Zierwirkung besitzt es allemal!

Origanum aureum - Goldoregano

Neu bei uns. Der Goldoregano entfaltet seine magenstärkende

und verdauungsanregende Wirkung

besonders bei der Verwendung in der Küche. Er ist

das klassisch mediterrane Gewürz für Pizza und

Pasta, ideal für Fleisch- und Grillspezialitäten und

ein absolutes Muss zu Lammfleisch. Getrocknet bewahren

die Blätter das typische Aroma und der Tee

hat sich bei Muskelschmerzen bzw. Muskelkater bewährt.

Der Goldoregano bevorzugt einen sonnigen

bis halbschattigen Standort. Bitte normal feucht

halten. Voll winterhart und auch als Zierpflanze im

Balkonkistchen gut zu verwenden!

Origanum dictamnus - Kretischer Diktam

Der Origanodost wächst endemisch auf der griechischen

Mittelmeerinsel Kreta. Die Pflanze gedeiht

besonders gut an steilen Hängen mit felsigen

Untergrund im Gebirge auf 800-1400 m Höhe.

Diktam gilt als ein Universal-Heilkraut. Aufgüsse

von Diktam sollen die Wundheilung fördern, Tee

von Diktam viele Verdauungsprobleme lindern.

Die griechischen Ärzte der Antike glaubten, dass

Diktam alle Krankheiten heilen könne. Es existiert

auch die Bezeichnung „Artemideion“ für dieses

Kraut, das auf die Göttin der Geburt und des neuen

Lebens Artemis zurückzuführen ist. Aufgüsse

von Diktam in Wasser oder Wein sollen auch Geburten

förderlich begleiten können. Geruch und

Geschmack sind kräftig und unserem Majoran ähnlich.

Diktam und andere Kräutermischungen mit

Diktam, wie Syrisches Gliedkraut und Salbei („Kretischer

Bergtee“) sind heute noch überall auf der

Insel Kreta erhältlich und werden exportiert. Der

Tee wirkt beruhigend und ist bekömmlich.

Origanum maru - Syrischer Majoran

In allen Teilen dem unsrigen Majoran sehr ähnlich.

Die Blütenstände sind jedoch noch dicker und die

Pflanze insgesamt größer. Das ausgezeichnete Aroma

ist noch majoranähnlicher. Es fehlt aber die feine

Kapernnote, typisch für unseren Majoran. Noch

ein Origanum dem nachgesagt wird, der biblische

Ysop zu sein. Auch „Arabischer Zatar“ genannt.

Origanum vulgare - Oregano

Ähnlich würziges aber weniger holziges, wärmeres

Aroma als Majoran, köstlich zusammen mit Basilikum

in italienischen Pizza- und Pastagerichten, für

Salate, Meeresfrüchte, Kartoffelgerichte, Auberginen,

Zucchini und weiße Bohnen, Hammelfleisch,


Marinaden, Kräuteressige und Öle, Marinaden, Majonaisen

und Dips, Pilzgerichte, Schmalz, Kräuterbutter.

Der Oregano ist im Gegenzug zum Majoran

voll winterhart und damit mehrjährig.

Origanum vulgare „Hot & Spicy“ - Scharfer Oregano

Es handelt sich um eine amerikanische Züchtung

mit einem kräftigen, intensiven scharf-würzigen

Orangenaroma, in Übersee eine der beliebtesten

Sorte für Pizza, Spaghetti und Lasagne. Diese Oregano-Sorte

hat frischgrünes Laub mit weißen Blüten

und möchte einen möglichst windgeschützten,

warmen und sonnigen Platz. Er braucht einen

lockeren humusreichen nahrhaften Gartenboden,

aber auf keinem Fall zu feucht. Diese Sorte ist voll

winterhart!

Pelargonium odoratissumum - Duftpelargonien

In großer Vielfalt. Sie verzaubern durch ihre duftenden

Blätter, die ätherische Öle enthalten und

die bei der leisesten Berührung oder starken Sonneneinstrahlung

freigesetzt werden. Im Sommer

tränken sie die Luft unserer Gärten und Balkone mit

ihrem Duft, der unserer Seele Streicheleinheiten

verabreicht. Pelargonienduft steht für Harmonie

und Ausgeglichenheit für Körper und Psyche. Jede

Pflanze hat ihren eigenen Duft - Zitrone, Rose, Minze,

Muskat; harzige, blumige oder fruchtige Düfte.

Je nach Sorte können diese auch für Süßspeisen verwendet

werden (Gourmet-Geranien). Die Pflanzen

sind mehrjährig und sehr robust. Überwintern Sie

diese hell bei 5-15°C. Ein Rückschnitt tut jederzeit

gut. Wir führen über zehn verschiedene Sorten, die

wir hier aus Platzgründen nicht anführen können.

Petroselinum crispum - Petersilie

Die Griechen schmähten die Petersilie in der Küche,

gaben ihr aber trotzdem einen hohen Stellenwert:

Die heilige Petersilie galt als Symbol festlicher

Fröhlichkeit, bekränzte Sieger im sportlichen Wettkampf.

Die Römer gaben der Petersilie einen ähnlichen

Stellenwert, schmähten sie aber nicht in der

Küche. Sie brachten die Petersilie wahrscheinlich

auch nach Mitteleuropa, wo sie dann aber wieder

in Vergessenheit geriet. Petersilie wird am besten

nicht gekocht (Vitaminverlust), beim Einfrieren

oder Trocknen verliert sie an Aroma. Glatte Petersilie

ist geschmacksintensiver als Krausepetersilie.

Wir führen davon die Sorte „Aphrodite“. Petersilie

ist Bestandteil des Bouquet garni, wird für Soßen,

Kräuterbutter, Suppen, Eierspeisen, Fisch, Mu-

scheln, Fleisch, Geflügel, Kartoffeln, Semmelknödel

und als Garnierung zu fast allen europäischen

Gerichten verwendet. Die Wurzelpetersilie wird in

Suppen und Soßen eingesetzt.

Hoja Santa ist eine Verwandte des Schwarzen Pfeffers,

Allerdings sind bei ihr die Blätter der kulinarisch genutzte

Pflanzenteil. Die Pflanze bringt solche großen, herzförmige

Blätter hervor.

Piper auritum – Hoja Santa,

Mexikanisches Pfefferblatt

Neuheit. Verwendet werden die hocharomatischen

ca. 30x30cm großen Blätter. Das einzigartige Aroma

ist schwer zu beschreiben und hat etwas von

rauchigem Sternanis, Muskatnuss, Pfeffer und Aprikose.

Die geschälten, fingerdicken Stängel sind zart

und knackig und können roh in Salaten verwendet

werden; sie haben zusätzlich einen starken Kokosgeschmack.

Man kann die Blätter kleingeschnitten

in Soßen geben oder z. B. Fische ganz damit einwickeln

und garen oder grillen. Der Standort sollte

sonnig gewählt werden, eine helle Überwinterung

über 10°C notwendig!

Polygonum odoratum - Vietnamesischer Koriander

Asiatisches Genusskraut. Der vietnamesische Koriander

ist eines jener zahllosen Kräuter, die der

vietnamesischen Küche ihr spezielles Gepräge

geben. Außer in Vietnam wird er auch in Malaysia


zum Würzen genutzt; er ist besonders für die Küche

Singapores typisch. Verwendung findet die Pflanze

für Salate, Suppen und Gemüsegerichte der südostasiatischen

Küche.Geerntet werden die frischen

Blätter und Triebe. Im Sommer wächst sie üppig

und benötigt deshalb einen gelegentlichen Rückschnitt,

um in Form zu bleiben. Der Vietnamesische

Koriander ist nicht winterhart, kann also nicht ausgepflanzt

werden. Im Topf benötigt er einen frostfreien

Standort (5 °C) und kann bei gutem Lichtangebot

auch am warmen Küchenfenster stehen.

Portulaca oleracea – Gewürz-Portulak

Portulak-Blätter schmecken frisch und säuerlich. Er

kann wie Salat zubereitet werden. Die erfrischend

säuerlichen Blätter passen klein geschnitten auch

hervorragend zu Topfen und Butterbroten. Zubereiten

kann man den Salat beispielsweise in Verbindung

mit Zwiebeln, Chicoree und Kresse oder auch

wie Spinat dünstend. Blätter mit weißen Blüten

sind ebenfalls essbar. Sie machen sich entzückend

als Dekoration in der Salatschüssel oder auf kalten

Platten. Winterportulak, auch Winterpostelein oder

Kubaspinat genannt, schmeckt säuerlich nussartig,

enthält Vitamin C, Calcium, Magnesium und Eisen.

Die tellerförmigen Blätter treten erst kurz vor dem

Blühen des Portulaks auf. Die Pflanzen kommen im

März/April in Blühstimmung, sobald die Tage länger

werden. Bis dahin bringt diese Gemüseart bei

günstiger Witterung unentwegt saftige herzförmige

Blätter hervor.

Preslia cervina - Englische Wasserminze

Wenn Ihnen die Überwinterung des Rosmarins Sorgen

bereitet, dann probieren Sie doch mal die neue vielversprechende,

weil winterharte Sorte „Blue Winter“! Sie soll

ausgepflanzt auch unserer Witterung standhalten.

Diese Minze besitzt ein starkes Minze-Aroma. Als

winterharte Staude wirkt sie durch ihre schönen

Blütenköpfchen in jedem Staudenbeet. Feuchtere

Standorte bevorzugt!

Die Wasserminze wird bevorzugt als Tee eingesetzt.

Hier hilft sie innerlich bei Magen- Darmbeschwerden

und Kopfschmerzen. Als ätherisches Öl kann

man sie bei Erkältungen inhalieren. Für die äußerliche

Anwendung kann man den Teeaufguß für

Bäder, Waschungen und Kompressen verwenden.

Rosmarinus officinalis - Rosmarin

Der mediterrane Klassiker. Rosmarin wächst wild

an den Küsten des Mittelmeers. Den Ägyptern,

Griechen, Römern und Juden war der Rosmarin

heilig. Die Griechen weihten den Rosmarin der Aphrodite;

Jungfrauen waren mit Rosmarin bekränzt.

Die Römer brachten den frostempfindlichen Rosmarin

nach Mitteleuropa. Rosmarin galt als Grün

der hoffenden Liebenden und als Liebesbeweis.

Junge Paare steckten einen Rosmarinzweig in die

Erde, wuchs er an, verhieß dies Glück für die Ehe.

Allgemein galt Rosmarin als Sinnbild für Treue und

Verlässlichkeit.

In der italienischen Küche ist Rosmarin stark vertreten.

Zu Kartoffeln, Teigwaren, Gemüse und in

Soßen, zum Fleisch, speziell bei Lamm, Kitz, Kalb,

Kaninchen, aber auch Fisch und Muscheln wird Rosmarin

zusammen mit Wein und Knoblauch verwendet.

Für Salate eignen sich Rosmarinblüten. Rosmarin

ist aber auch beim Bierbrauen und im Wein,

in Backwaren, Gelees und Limonaden sowie in der

Parfüm- und Kosmetikindustrie beliebt.

Rosmarin ist als Kübelpflanze mehrjährig, in milden

Wintern kommt er geschützt auch ausgepflanzt

durch. Die winterhärteste Sorte ist „Blue Winter“.

Rosmarinus pendula ist unsere Sorte mit überhängendem

Wuchs.

Rumex acetosa - Sauerampfer

Frische junge Sauerampferblätter können zu Salaten

und grüner Frankfurter Soße verwendet werden.

Feingehackt und kurz in Salzwasser gekocht

und dann in Butter gedünstet, ist Sauerampfer ein

sehr schmackhaftes Gemüse. Man kann ihn auch

mit Spinat oder Mangold kochen. Besonders gut

schmeckt dieses Gemüse zu Fisch, Eiern, Omelett

sowie zu Kalb- und Schweinefleisch. Gerne nimmt

man Sauerampfer auch als säuerliche Würze zu

Kerbel- und Kartoffelsuppen, Linsen, Tomaten, Gur-


ken, Milch und Hühnerbrühen. Sauerampfer ist voll

winterhart und benötigt einen nährstoffreichen

Boden.

Der Name trifft es exakt! Das Pilzkraut (englisch

„Mushroom Plant“) schmeckt tatsächlich wie eine Mischung

verschiedener Pilze. Genießbar ist es roh, gekocht

und gedünstet, was Ihnen in der Küche alle Möglichkeiten

offen läßt.

Rungia klossii - Pilzkraut

Vielversprechende Neuheit. Küchenkraut mit Waldpilzaroma.

Diese mehrjährige, exotische, sehr

gesunde Pflanze aus dem Hochland von Papua-

Neu-Guinea wird dort auf Feldern angebaut und

hat auf 100g nur 33 Kalorien. Die Blätter enthalten

außergewöhnlich viel Chlorophyll und sind daher

besonders gut zur Blutreinigung und Blutbildung

geeignet. Sie sind reich an Eisen, Vitamin C, Beta

- Carotin und enthalten auf 100g Blätter 272mg

Kalzium. Pilzkraut enthält ca. 3% Eiweiß und der

vorzügliche Geschmack macht seinem Namen alle

Ehre. Für die Einheimischen ist es eine wichtige

Proteinquelle und eine der wertvollsten und bekanntesten

Gemüsepflanzen. Die Pflanzen können

wirklich das ganze Jahr über wie eine Art Spinat

oder, um Speisen ein zartes Pilzaroma zu verleihen,

beerntet werden. Frische Blätter auf Sandwiches,

kalte Platten, Salate - auch die Stängel sind essbar.

Für Wok - Gerichte, Gemüse, Fleisch, Kartoffeln - am

Ende der Kochzeit leicht mitdünsten, dadurch verstärkt

sich das Aroma.

Pilzkraut möchte ein schattig bis halbsonniges

Plätzchen und reichlich Wasser ohne Staunässe.

Bei über 13 Grad kann es auch im Winter auf einer

Fensterbank beerntet werden. Unter 13 Grad stellt

es das Wachstum ein und kann alternativ in einem

dunklen, frostfreien Raum für einige Wochen überwintert

werden. Damit es schön buschig wird, immer

die Triebspitzen ernten.

Ruta graveolens - Weinraute

Die Weinraute ist eine alte, heutzutage fast vergessene

Heilpflanze. Sie duftet intensiv, ähnlich

wie Waldmeister. Früher wurde sie in der Pflanzenheilkunde

vor allem gegen Frauenbeschwerden

eingesetzt. Als homöopathisches Mittel wird Ruta

graveolens vor allem gegen stumpfe Verletzungen

des Bewegungsapparates angewendet. Sie ist voll

winterhart und liebt sonnige Standorte.

Salsoa soda – Agretti, Mönchsbart

Neues, knackiges Gemüse aus Italien. Es wird in

jüngster Zeit in guten italienischen Restaurants

als Feinschmeckergemüse oder knackiger Salat

serviert. Wie viele Meeresküstenpflanzen hat auch

Agretti knackige, sehr saftige Stängel. In ganz jungem

Zustand kann man diese auch roh essen. Das

leicht herbe Aroma kommt gut zur Geltung, wenn

es in der Pfanne einfach nur mit etwas Olivenöl

und Knoblauch angedünstet wird. Oder wie wär‘s

in einem Pasta-Dressing? Experimentieren Sie! Enthält

viel Kalzium, Eisen und Vitamin A. Japanische

Köche haben herausgefunden, dass es in hervorragender

Weise Oka-Hijiki (Salsola komarovi) in Sushi

und anderen japanischen Gerichten ersetzt. Diese

Pflanze ist eng verwandt, aber viel leichter anzubauen.

Salvia divinorum - Aztekensalbei

Absolute Rarität. Der Zaubersalbei wirkt halluzinogen.

Oft wird davon berichtet das sich die Personen

in einen Gegenstand verwandelt fühlen. Auch das

Gefühl, in eine bestimmte Richtung gezogen zu

werden, scheint von den meisten Konsumenten

empfunden zu werden. Von den Mazateken-Indianern

wird der Aztekensalbei bei Kopfschmerzen

und Rheumatismus eingesetzt. Einigen scheint

Salvia zumindest für relativ lange Zeit die Kopfschmerzen

zu lindern. Außerdem bei Blutarmut,

Störungen des Stuhlgangs und Urinieren. Auch

wird es wegen ihrer halluzinogenen Wirkung für

Wahrsagerituale und für Krankendiagnostik genutzt.

Die Pflanze selbst ist sehr wüchsig, braucht

viel Wasser und muß bei 12-20°C an einem hellen

Standort überwintert werden.


Salvia elegans - Mandarinensalbei

Die frischen Blätter verwendet man in kleinen

Mengen für Obstsalate. Man kann damit auch frisch

fruchtige Tees zubereiten. Zwei bis drei Zweiglein

mit heißem Wasser übergießen und je nach Geschmack

mit Zucker oder Honig süßen. Das riecht

und schmeckt fruchtig-frisch. Die schmackhaften

Blüten sind eine farbenfrohe und aromatische Dekoration

für Nachspeisen und Salate. Der Duft dieser

Pflanze ist sehr intensiv.

Der Mandarinensalbei stammt wie der etwas größere

verwandte Ananassalbei aus Mexiko und Guatemala.

Die Pflanze ist nicht winterhart, jedoch als

Kübelpflanze mehrjährig. Vom Spätsommer bis in

den Herbst hinein blüht der Mandarinensalbei mit

kleinen quirlständigen leuchtendroten Blüten.

Das einzigartige Rot des Ananas-Salbeis verblüfft immer

wieder unsere Kunden. Unterschätzen Sie jedoch nicht die

vielen Verwendungsmöglichkeiten!

Salvia officinalis - Gewürz-Salbei

In der Küche werden vornehmlich junge Blätter

verwendet. Da Salbei eine große Würzkraft besitzt,

sollte er nur sparsam eingesetzt werden. Typische

Gerichte mit Salbei sind: Fleisch-, Fischgerichte,

Hammel, Lamm, Ente, Leber, Blutwurst, Suppen

(speziell Aalsuppe), Käsegerichte, Gans, Schweinefleisch,

Würste, Aal, Leber, Kalb, Salat, dicke

Bohnen, Erbsen und Hühnerleber. Auf trockenen

und felsigen Hängen an den Nordküsten des Mittelmeeres

wächst Salbei wild. Den Griechen war der

Salbei heilig und sie versuchten, mit ihm die Götter

gnädig zu stimmen. Es gibt heute viele Varietäten

mit verschiedenen Blattverfärbungen. Allesamt haben

diese auch hervorragende Würzkraft. Alle Sorten

sind voll winterhart und bevorzugen sonnige

Standorte mit eher trockenen, steinigen Böden.

Salvia rutilans - Ananassalbei

Aus dem Hochland von Mexiko kommt diese robuste,

äußerst wüchsige Salbeiart, die - obwohl

nicht frostfest - auch in kühlen Sommern im Freien

gedeiht, und im Spätsommer meist zu einem stattlichen

Busch herangewachsen ist. Die karminroten

Blüten erscheinen zu einer ungewöhnlichen Zeit:

im Oktober/November. Sie sind essbar wie die Blätter

und ein unaufdringliches Gewürz, das zu vielen

süßen wie salzigen Speisen passt. Schon bei leichter

Berührung entströmt ein zartes Aroma - wie frische

Ananas. Zweiglein werden kalten Getränken und

Fruchtsalaten hinzugefügt. Frische Blätter können

in Biskuitkuchenteig untergerührt werden und ergeben

einen feinen Duft. Frische oder getrocknete

Blätter aromatisieren Gerichte mit Schweinefleisch.

Auch zu Fischgerichten empfehlenswert! Die Überwinterung

erfolgt hell bei 5-15°C. Regelmäßiger

Rückschnitt fördert das Aussehen.

Salvia sclarea - Muskatellersalbei

Früher verwendete man die Pflanze, um die berauschende

Wirkung von Wein und Bier zu verstärken.

Winzer in Deutschland, Italien und Frankreich

nutzten die Pflanze, um aus ihren mäßigen Weinen

echten Muskatellerwein zu „zaubern“. Der Muskatellersalbei

wird bei Heiserkeit und bei Überanstrengung

der Stimmbänder, bei Erkrankungen

der Atemwege, Menstruationsbeschwerden,

Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit ,streßbedingte

Verspannungen, bei Überanstrengung und bei Appetitlosigkeit

angewendet. Äusserlich wird es zur

Wundbehandlung eingesetzt. Die Pflanze ist zweijährig

zu kultivieren.

Eine Attraktion nicht nur für Hummeln - der Pfeffersalbei

bzw. die „Hummelschaukel“. Blitzblaue Blüten ragen

hoch über den Blättern und machen so im Spätsommer

auf sich aufmersam.


Salvia uliginosa - Pfeffersalbei

Neu bei uns. Die leuchtend blauen Blüten sind von

August bis Oktober eine Attraktion für Hummeln

wie für Menschen gleichermassen. Im Volksmund

wird die Pflanze daher auch Hummelschaukel genannt.

Das Laub ersetzt fein gewiegt den Pfeffer

in der Salatsoße. Die Pflanze selber liebt einen sonnigen

Standort, aufgrund des hohen Wuchses (bis

160cm) ist ein Auspflanzen im Sommer sinnvoll. Die

Überwinterung hat hell bei 8-15°C zu erfolgen!

Satureja hortensis - Bohnenkraut

Aus der Region des Schwarzen Meeres und dem

östlichen Mittelmeer stammt dieses Gewürz. Bohnenkraut

empfiehlt sich als Beigabe zu Hülsenfrüchten,

da dann weniger Blähungsgase gebildet

werden. Es schmeckt aber auch sehr gut zu fetten

Fleischgerichten, Rot- und Weißkohl (zusammen

mit Thymian), Suppen, Bratkartoffeln, Kartoffel-,

Bohnen- und Gurkensalat, Wild, Tomaten und Pilzgerichten.

Kartoffelpuffer erhalten durch ein wenig

Bohnenkraut ein besonderes Aroma. Es wird auch

als Gewürz für Würste verwendet. Das Bohnenkraut

wird einjährig gezogen.

Satureja montana - Bergbohnenkraut

Im Mittelalter wurde früher jedem Käufer von grünen

Bohnen ungefragt Bohnenkraut zusätzlich mitgegeben,

daher stammt wohl der Name. Im Prinzip

ist das Bergbohnenkraut nur die mehrjährige, winterharte

Form des einjährigen Krauts.

Stevia rebaudiana - Zuckerblatt

Stark im Kommen. Steviablätter sind das traditionelle,

praktisch kalorienfreie Süßungsmittel für

Matetee – das Nationalgetränk Paraguays. Die

Blätter dieser subtropischen Staude enthalten einen

Süßstoff (Steviosid), der die Süßkraft anderer

natürlicher Süßstoffquellen bei weitem übertrifft.

Geeignet für Diabetiker. Durch die Koch- und Backfestigkeit

(bis 200°C) und das fehlende Eigenaroma

sind die Blätter vielseitig anwendbar: 1 bis 3 von

den frischen, 3-8cm langen Blättern genügen, um

eine Kanne Tee (mind. 15min. mitziehen lassen) zu

süßen. Oder Sie vermahlen die getrockneten Blätter

in einer elektrischen Kaffemühle und geben das

Puder wie Salz mit dem Streuer an Müsli, Früchte,

Rhabarber und andere Süßspeisen! Der Geschmack

ist niemals aufdringlich, unecht oder penetrant wie

bei manchen künstlichen Süßungsmitteln. Ältere

Blätter haben den höchsten Wirkstoffgehalt.

Stevia ist in aller Munde. Wenn Sie mehr darüber erfahren

wollen schauen Sie doch in einen Buchladen - oder

einfach ins Internet. Sie werden bestimmt fündig.

Die Pflanze blüht ab Oktober bis Februar mit kleinen

weißen Blüten. Im Sommer kann Stevia als Kübelpflanze

draußen stehen. Ab und zu nachdüngen,

mäßig gießen und die Spitzen auskneifen, damit

sie buschiger wird. Überwinterung: bei 15-20°C,

sehr hell, sparsam gießen. Nach jahrelanger Prüfung

sind Stevia-Produkte interessanterweise nur

in der EU verboten. Eine geänderte Haltung davon

zeichnet sich aber seit 2009 ab.

Talinum paniculatum - Erdginseng – Tu Ren Shen

Bewährte Neuheit! Erdginseng gibt das berühmte

Qi zurück. Es ist eine chinesische Heilpflanze, die

Energie und Kraft gibt um die Leistungsfähigkeit

für Sport, Arbeit und Gesundheit zu verbessern. Die

Heilpflanze enthält viele Vitamine und kann sehr

gut frisch in Salat oder als Spinat gegessen werden.

Unser Geheimtipp für alle Freunde von gutem Blattgemüse.

Aufs Butterbrot, gedünstet in der Pfanne zu Nudeln

oder als Salat. Probieren geht über Studieren!


Die Chinesen nutzen sie täglich um Kraft und den

Alltagsbelastungen zu trotzen. Diese Pflanze hat

in China einen festen Platz in der Heilkunde und

wird ganzjährig als Fensterbankheilkraut genutzt.

Sie ist leicht im Haus zu kultivieren. Das Kraut hat

einen frisch würzigen Geschmack, der nach mehr

verlangt. Es ist eine sukkulente Pflanze die mehrjährig

ist, aber keinen Frost verträgt. Sie gehört

zur Familie der Portulakgewächse, mag Sonne und

wird 50 bis 60cm hoch. Das fleischig aufrecht wachsende

Kraut hat glänzend leuchtend grüne Blätter

und wunderschöne rote Blüten in Terminalrispen,

die mehrmals im Jahr blühen. Durch Abnehmen der

Spitzen wird die Pflanze noch buschiger und wuchsfreudiger.

Erdginseng ist sehr robust und kaum anfällig

für Krankheiten. Probieren Sie diese Neuheit

unbedingt aus!

Thymus citriodorus - Zitronenthymian

Die kleinen, ovalen Blätter dieser winterharten

Staude duften herrlich nach Zitrone. Zitronenthymian

passt besonders gut zu Geflügel, Fisch,

scharfen Gemüsen, Fruchtsalat und Konfitüre. Die

Sorte `Silver Queen´ trägt weißliche Blätter, die

ihr ein silbriges Aussehen verleihen. Die Blätter der

Sorte `Aureus´ erscheinen gold-gelblich. Die Sorte

´Doone Valley` fällt durch dunkelgrün und gelb geschecktes

Laub auf.

Thymus vulgaris - Thymian

Der Thymian ist nicht nur eine interessante Gewürzpflanze

sondern auch eine wichtige Heilpflanze im

Bereich Husten und Desinfektion. Die ausdauernde

Pflanze wächst Jahr für Jahr tapfer im Kräutergarten

und duftet würzig vor sich hin. Im Sommer läßt

er kleine zartrosa Blüten sprießen. Die kleinen Blätter

lassen sich ziemlich leicht vom holzigen Stengel

reiben und als Küchengewürz oder Tee verwenden.

Provencalische Kochrezepte könnten ohne Thymian

kaum leben. Die Verwendung von Thymian in der

Küche ist vielfältig: zu Suppen, Gemüse (speziell

Tomaten, Kartoffeln, Kürbis, Auberginen und Gemüseparika),

Fisch, Blut- und Leberwürsten, Hackbraten,

Nieren und Leberknödeln, für Füllungen,

mit Wein und/oder Branntwein, Zwiebeln und

Knoblauch zu Fleisch-, Wild- und Geflügelgerichten;

zu Fleischbrühe und Schalentieren. Auch der Thymian

gehört zum Bouquet garni. Das Thymian- und

Quendel-Öl findet bei der Herstellung von Mundwässern

und Zahnpasten Verwendung.

Diese Blütenstände zieren unser Titelblatt und gehören

zur panaschierten Form des Schnittknoblauchs. Sie faszinieren

als Kübelpflanze und Gewürzpflanze. Und nicht

vergessen - nach dem Verzehr Küssen erlaubt - Schnittknoblauch

hinterlässt keinen üblen Nachgeschmack.

Tulbaghia violacea – Schnittknoblauch,

Wühlmausschreck, Knobiflirt

Unermüdlich bringen diese etwa 50 cm hohen

Lauchgewächse immer neue Stiele mit rosafarbenen

Blütenkugeln zwischen den grasartig

schmalen, blaugrünen, intensiv nach Knoblauch

und Zwiebeln riechenden Blatthorsten hervor,

die Lästlinge wie Mücken, Fliegen und Falter fern

halten. Während des Sommers im Garten ausgepflanzt,

halten sie Wühlmäuse auf Distanz. Durchlässige

Erde und Wassergaben in größeren Abständen

bewahren die Knollen davor, zu faulen. Ein

vollsonniger Platz ist ideal. Ernte wie Schnittlauch,

verwendbar als Fischgewürz, für Fleisch und Salate,

Saucen, Tzaziki; Knoblauchersatz.

Valeriana officinalis - Baldrian

Hoch reckt der Baldrian seine schlanken kräftigen

Stiele auf denen sich luftige rosafarbene Blüten

sanft im Winde wiegen. Baldrian wirkt zart beruhigend

aufs Nervensystem und den Körper. Bei allen

Zuständen von Nervosität, Schlaflosigkeit und vielen

psychosomatisch bedingten Krankheiten (z.B.

Magengeschwür oder - krämpfe) kann Baldrian als

Tee, Tinktur oder Pulver (z.B. Tabletten) eingesetzt

werden. Bei Schlaflosigkeit empfiehlt sich vor dem

Schlafengehen ein Tee aus Baldrian, Hopfen, Beifuß

und Melisse, der in kleinen Schlucken langsam getrunken

wird. Da Baldrian nicht müde macht, kann

er auch bei Prüfungsangst eingesetzt werden. Baldrian

ist voll winterhart.


Cranberrys und Goji‘s

Schon die Ureinwohner Amerikas wussten

um die Vielseitigkeit der Cranberry. Sie

aßen die Früchte roh und mischten sie mit

Ahornsirup. Da die Cranberry natürliche

Konservierungsstoffe enthält, benutzte

man sie, um Wildfleisch sehr lange haltbar

zu machen. Bei Verletzungen trug man

einen Brei aus Cranberries auf Wunden

auf und schützte sich so vor Blutvergiftungen

und Entzündungen. Schließlich

entdeckten auch Europäer diese Beeren

und sie wurden zum ständigen Begleiter

auf Seereisen. Ihr hoher Vitamin-C-Gehalt

schützte die Seeleute vor Skorbut.

Cranberry-Produkte führen wir als Pflanze

oder Fertigprodukt. Bei den Säften gibt es

den 100% Bio-Saft und neu auch den Cranberry-Apfel

Nektar. Neben den getrockneten

Früchten wird auch die Marmelade der

beliebten Beere angeboten. Direkt von der

Baumschule Steiner aus Ach/Salzach!

Die „Wunderbeere“ aus Asien - die „Beere

der ewigen Jugend“. Robust für alle Höhen

und Tiefen. Goji ist in den USA seit Jahren

als getrocknete Beere und gepresster

Saft eine begehrte Frucht. In Europa wird

die Wolfsbeere gerade bekannt. Die Goji-

(sprich „Goutschi“) Beere hat in China und

Tibet seit Jahrhunderten ihren Platz in

Medizin und Ernährung. Ihr werden starke

Heilkräfte zugesprochen; in der traditionellen

chinesischen Medizin dient sie der

Stärkung der gesamten Lebenskraft, des

Immunsystems und gegen das Altern.

Den ganzen Sommer über zeigt die Sorte

„Lhasa“ hübsche weiss-violette kleine Blütensterne.

Die orangeroten Beeren hängen

wie Perlen an den bis 1,80m hohen,

bogenförmig überhängenden Trieben und

reifen von August bist Oktober. Die buschförmig

wachsende Pflanze eignet sich für

alle Standorte, ist sehr robust und absolut

winterhart, also auch für Höhenlagen

geeignet. Die Beeren isst man frisch oder

getrocknet in Fruchtsalaten, Müsli, Backwaren

oder Joghurt.

Goji-Beeren gibt es bei uns in Form eines

100% Biosaftes als auch getrocknet in

Form von Früchten. Pflanzen direkt von

der Baumschule Häberli/Bodensee.


Alle Infos zu Obst- und Beerenpflanzen 2010

Häberli Früchte Profi®

• Mit den besten Sorten für den Hausgarten:

ertragreich, aromatisch und robust.

• Reifetabellen und Kulturanleitungen

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SANDNER KG Exklusivität - Vielfalt - Liebhaberei

Stiftstraße 3a, 4490 St. Florian, Tel. 07224/80 881

Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi, Fr 9-18 Uhr,

Sa 9-17 Uhr, So 14-17 Uhr, Donnerstag Ruhetag!

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