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ORGANISATION I

ORGANISATION I TITELINTERVIEW Alno AG ++ Die Alno AG zählt zu den führenden Küchenherstellern Deutschlands. An vier nationalen Produktionsstandorten sowie einem in Dubai bedient Alno den deutschen wie internationalen Markt mit einem Küchenvollsortiment. Zum Alno-Konzern gehören neben der Kernmarke Alno auch Wellmann (klassisch-modern), Impuls (minimalistisch) und Pino (Einstiegspreissegment). Die Alno AG ist mit zirka 7.000 Vertriebspartnern in mehr als 64 Ländern der Welt aktiv.++ „OUTSOURCING IST KEIN LAIENSPIEL“ 20 IT-MITTELSTAND · AUSGABE 12/2010

IT-MITTELSTAND · AUSGABE 12/2010 TITELINTERVIEW I ORGANISATION Auszug aus Ausgabe 12/2010 Seit ihrer Gründung im Jahr 1927 hat sich die Alno AG zu einem der führenden Küchenhersteller in Deutschland entwickelt. Als Variantenfertiger verfügt sie über eine komplexe IT-Landschaft. Während Alno die Prozesse in Eigenregie betreut, wurden sämtliche Infrastrukturkomponenten am Standort Pfullendorf in einem umfangreichen Outsourcing-Projekt ausgelagert. Warum sich das Unternehmen dabei von einem IT-Dienstleister beraten ließ und wo die Herausforderungen dieses Projekts lagen, schildern Jürgen Thiessat (li.), Leiter Konzern-IT, und Thomas Keller, Leiter Informatik (Standort Pfullendorf). ITM: Herr Thiessat, beschreiben Sie bitte, wie die Alno AG aufgestellt ist! Jürgen Thiessat: Alno ist eine Unternehmensgruppe, zu deren Stammhaus in Pfullendorf im Laufe der Zeit weitere Werke an verschiedenen Standorten hinzukamen, die bis vor kurzem jeweils eigene Marken produzierten. Im Zuge des Zukunftskonzepts ,,Alno 2013” wird die Produktion neu strukturiert: Zukünftig wird der Schwerpunkt in Pfullendorf auf ausgewählten Spezialsortimenten liegen. Die Serienfertigung mit hohen Stückzahlen sowie die Herstellung von Holzbauteilen für die Marken Impuls und Pino werden zukünftig in Enger angesiedelt. Die Endfertigung für diese zwei Marken findet weiterhin an den Standorten Brilon und Klieken statt. Die IT ist Bestandsteil des Vorstandsressorts Zentralbereiche und wird demnach zentral gesteuert. ITM: Herr Keller, lag das Hauptziel des Outsourcings in der konzernweiten Vereinheitlichung der IT? Thomas Keller: Das Thema Outsourcing diskutierten wir erstmals in den Jahren 2007/2008. Die Strategie, die einzelnen Konzerntöchter und Standorte organisationstechnisch zusammenzuführen, entwickelte sich erst 2009/2010. Somit war 21 ›

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