Die Fachzeitschrift Für Haus-, Wohnungs - Eigentümerjournal

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Grundeigentümer im Bergischen Land

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September 2010

Der Platz der Republik ohne Bunker

– Wuppertal ist schöner geworden!

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9


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Inhalt

A u s g a b e S e p t e m b e r 2 0 1 0

Auf den Punkt gebracht 1

Neues aus’m Wuppertal

Straßenausbaubeitragspflicht für 2

Sondervorteil der Grundstücke

Geltendmachung vorgerichtlicher 2

Anwaltskosten

Mietspiegel Wuppertal 2010 3

Von Fall zu Fall

Verwendung von Räumen durch 5

andere Mieter

Platz für das Aufstellen von Abfallgefäßen 5

Verantwortlichkeit für die Dichtheit von 6

Abwasserleitungen

Hundebetreuung in der Mietwohnung 6

Fortsetzung des Mietverhältnisses trotz 7

Kündigung

Das Wirtschaftlichkeitsgebot bei 7

Betriebskosten

Einwendungen des Mieters gegen die 8

Betriebkostenabrechnung

Wohnungseigentümer gegen Klimagerät 8

an der Außenfassade

Duldung von Modernisierungsarbeiten 9

durch den Mieter

Straßenbaubeitrag nach wirtschaftlichem 9

Vorteil der Anlieger

Kündigung wegen Eigenbedarfs für 10

Tochter

Hausmeister-Hauswart in der Betriebs- 10

kosten abrechnung

Aufwand für die Gartenpflege in der 11

Betriebs kostenabrechnung

VPB-Expertenrat: Hinterlieger hat ein 11

Notwegerecht

Gut zu wissen

Rudis Schadentelegramm: 12

Dänischer Beckenbruch

Welche wichtigen Änderungen bringt 13

die neue Energieeinsparverordnung?

Baunachfrage im Hochbau um mehr 14

als 14 Prozent gestiegen

So setzt sich der Strompreis zusammen 14

Verbraucher-Tipps für den Heizöl-Einkauf 16

Etagenheizung im Mehrfamilienhaus 17

Rudis Schadentelegramm: Feueralarm – 18

Wenn im Urlaub der Mülleimer brennt

Durchblick: Fenster richtig einbauen, hilft 19

Wärmeverluste zu vermeiden

VPB-Experten: Kein Bau ohne Boden- 21

gutachten!

Bei Hypotheken-Darlehen grundsätzlich 22

das Kleingedruckte im Vertrag sorgfältig

prüfen

DBU-Klimaschutzkampagne: 24

Mehr Sanierungen durch Energie-Check

VPB-Expertenrat: Nach Sommerstürmen 25

auch die Bäume prüfen!

VPB warnt: Seniorenwohnungen nicht 26

nur nach Prospekt kaufen

Urlaub – auch für Elektrogeräte 27

Historisch günstiges Baugeld freut Häusle- 27

bauer und belebt deutsche Baustellen

Herzschwäche: Früherkennung verbessert 28

die Prognose

Darmspiegelung kann vor Krebs schützen 29

Zu viel Fernsehen schadet Kleinkindern 30

Aus’m Verein 33

Pinnwand 34

Impressum/ Beratungszeiten/Index 36

A u f d e n P u n k t g e b r a c h t

Sarrazin und kein Ende

Die Aufregung um das Buch Thilo Sarrazins, dem

langjährigen Finanzsenator Berlins und jetzigen

Noch-Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank,

ist schwer verständlich.

Sieht man von den durchaus kritikwürdigen Äußerungen

Sarrazins hinsichtlich der genetischen Determination

bestimmter Bevölkerungsgruppen einmal

ab – sie sind teils veraltet und teils auch völlig

unsinnig- dann bleibt im Kern Sarrazins Buch eine

Ansammlung von alten Feststellungen, die nur noch

wenig zu überraschen vermögen.

Ob die moslemischen Zuwanderer, insbesondere

die türkischen, tatsächlich in einem Zeitraum von 50

Jahren eine deutliche Mehrheit an der deutschen

Bevölkerung bilden werden, darf bezweifelt werden. Denn je mehr die türkische

Bevölkerung in Deutschland angekommen ist, umso mehr nähern sich die Geburtenraten

deutscher und anderer Zuwandererfamilien an. Dass die Integrationsbereitschaft,

insbesondere der türkischen Mitbürger, nicht einheitlich und überall

positiv ausgeprägt ist, liegt auf der Hand und erkennt man in den sogenannten

Parallelgesellschaften deren sprachliche Befähigung, die für einen integrativen

Aufenthalt in Deutschland unverzichtbar sind, keinen wünschenswerten Standard

erreicht haben.

Nicht nur in Teilen Berlins haben sich zwischenzeitlich derartige Enklaven herausgebildet,

in denen die Arbeitslosigkeit, die Bildung und die Kriminalität unbestreitbar

hoch ist. Aber nicht nur in Neukölln in Berlin, auch in Wuppertal beginnen

sich Entwicklungen abzuzeichnen, die Bedenken auslösen.

Wenn, wie mir selbst geschehen, mich ein türkischer Nachbar fragt, ob er eine

Grenzmauer, die dort über hundert Jahre steht, einreißen darf und ich ihm dies

verweigere, er bei nächster Gelegenheit jedoch in einer Nacht - und Nebelaktion

die Mauer einreißt, dann wird deutlich, dass das Rechtsempfinden noch entwicklungsbedürftig

ist. Wir haben eben gelernt, dass das Zusammenleben Regeln hat,

die wir einhalten müssen. Und das müssen auch Einwanderer.

Mit Fremdenangst hat das gar nichts zu tun !

Es stimmt auch nicht, dass die zunehmende Zahl der zugewanderten Menschen

durchaus erfolgreich ist und ein großartiges Integrationsverhalten an den Tag

legt. Äußerungen, wie die des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, wonach

von Integration in Deutschland abgeraten wurde, sind da überhaupt nicht hilfreich!

Und bei aller Diskussion über die Positionen von Thilo Sarrazins bleibt eben festzuhalten,

dass eine Reihe von Feststellungen zutreffend geschildert werden und

hier dringend Abhilfe erforderlich ist.

Die durch Sarrazin hervorgerufene Diskussion könnte einen Schub in der Politik

bewirken, wenn sie sich in streitbarer Weise den Tatsachen nähert und zur

Kenntnis nimmt und Änderungen herbeiführt. Das Gutmenschengefasel, dass

man sich doch Jahre bereits abarbeitet und man doch die lieben Zugewanderten

nicht überfordern dürfe, ist angesichts der zunehmenden Probleme nicht mehr erträglich.

Besser wäre eine wirksame und unaufgeregte Befassung mit dem Thema und ein

ebenso ruhige Verbesserung der Situation der Menschen – auch der Deutschen.

Wenn wir weiteren Zulauf zu den rechten Rattenfängern vermeiden wollen – was

durch die Entlassung Sarrazins, der damit zum Märtyrer werden dürfte, gefördert

wird - dann müssen wir die Integrationsprobleme endlich ernst nehmen und entschlossen

handeln. Die aufgestauten Ängste der Menschen müssen ernst genommen

werden und im breiten Diskurs abgebaut werden. Dazu gehört auch, dass

die islamische Community einsieht, dass sie Integrationsbemühungen Deutschlands

erwarten darf, jedoch nicht ohne die Einsicht, dass auch ein eigener Beitrag

erforderlich ist, der Voraussetzungen wie Sprache und Eingliederung für die Inanspruchnahme

sozialer Leistungen erfordert.

Hierzu gehört die Ausbildung der Imame in Deutschland genau so wie die Anerkennung

unserer Normen, wie sie sich in Europa in den letzten hundert Jahren

herausgebildet haben, und die wir nicht zur Disposition stellen von Gläubigen einer

Religion, deren Gegenwartstauglichkeit sich noch erweisen muss.

Wir sollten Herrn Sarrazin nicht ernster nehmen als die Anstöße, die er gegeben

hat. Aber ein Teil davon ist richtig und verdient Gehör !

Herzlichst

P.S. In der Angelegenheit Beendigung Hausverwaltungen von Haus und Grund

nehme ich Gelegenheit, im Rahmen meiner heutigen Kolumne darauf hinzuweisen,

dass die Arbeiten der Kommission, die vom Vorstand eingesetzt worden ist,

die Angelegenheit zu überprüfen, noch nicht abgeschlossen ist. Die interne Stellungnahme

steht aus. Sicher haben Sie überwiegend Verständnis, dass ich auf

die Vorlage dieses Berichts keinen Druck auszuüben gedenke, sondern diesen in

aller Ruhe erarbeiten lasse, um Sie bei nächster Gelegenheit zu informieren.

September 2010 | Eigentümerjournal 1


N e u e s a u s ’ m W u p p e r t a l

Straßenausbaubeitragspflicht für Sondervorteil der

Grundstücke

Wenn die Gemeinden eine vorhandene

Ortsstraße verbessern oder

erneuern, können sie nach dem

Kommunalabgabenrecht Beiträge

von denjenigen Grundstückseigentümern

erheben, denen die

Möglichkeit der Inanspruchnahme

dieser Straße besondere Vorteile

bietet. Dafür kommt es auf zwei

Voraussetzungen an: Zum einen

die Nähe des Grundstücks zur ausgebauten

Ortsstraße wie sie bei

Anliegergrundstücken und eventuell

auch Hinterliegergrundstücken

gegeben ist; zum anderen eine

Grundstücksnutzung, auf die

sich die durch den Ausbau verbesserte

Möglichkeit, als Anlieger von

der Ortsstraße Gebrauch zu machen

positiv auswirken kann. Den

Eigentümern von Flächen, bei denen

beide Voraussetzungen vorliegen,

kommt der Straßenausbau in

einer Weise zugute, die sie aus dem

Kreis der sonstigen Straßenbenutzer

heraushebt und die Heranziehung

zu einem Beitrag rechtfertigt.

Der Sondervorteil kommt jedem

sinnvollen und zulässigen, nicht

nur der baulichen oder gewerblichen

Nutzung zugute.

Eine ausreichende spezifische Nähe

des Grundstücks zur Straße ist

beispielsweise dann gegeben,

wenn es auf eine Länge von etwa

5 m unmittelbar an die Straße

grenzt und von dort aus ohne weiteres

betreten werden kann. Es

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2 Eigentümerjournal | September 2010

kann dann auch in sinnvoller Weise

genutzt werden. Ohne Bedeutung

ist dabei, ob das Grundstück

noch an eine andere Straße angrenzt

und die dort vorhandene

Grundstückszufahrt überwiegend

genutzt wird. Zugangs- oder Zufahrtshindernisse

auf dem Anliegergrundstück,

die der Grundstückseigentümer

selbst errichtet

hat, wie insbesondere Gebäude

oder Mauern, sind ohne Bedeutung.

Sie können eine Herausnahme

des Grundstücks aus der Beitragspflicht,

die zum Nachteil der

übrigen Anliegergrundstücke gehen

würde, nicht rechtfertigen.

Wenn es zwischen Mieter und Vermieter

zu Differenzen kommt, sieht

sich der Vermieter unter Umständen

veranlasst, seinen Standpunkt

durch einen Rechtsanwalt vertreten

zu lassen, was natürlich Kosten

verursacht. Kommt es dann trotzdem

noch zu einem Prozeß, kann

nach dem Urteil des Landgerichts

Berlin vom 23.11.2009 – 67 S 111/09

– der Vermieter vom Mieter die

Freistellung hinsichtlich der vorgerichtlichen

Rechtsanwaltskosten

verlangen. Mindestens gilt dies

dann, wenn der Mieter mit der

Mietzahlung in Verzug ist. In einem

solchen Fall bleibt es einem

Vermieter unbenommen, zur au-

Das gilt auch dann, wenn sich die

Beseitigung eines solchen selbst

geschaffenen Hindernisses im Verhältnis

zu dem wirtschaftlichen

Nutzen, der sich mit der Wiederherstellung

der Inanspruchnahmemöglichkeit

erzielen lässt, als vergleichsweise

kostspielig und deshalb

unwirtschaftlich erweist.

Es kann auch nicht mit Erfolg eingewendet

werden, das Grundstück

könne von der neu hergerichteten

Straße nicht mit größeren LKW erreicht

werden. Es kommt nur auf

die Inanspruchnahmemöglichkeit

an und nicht auf eine einfache Erreichbarkeit.

Diese Auffassung hat

der Bayerische Verwaltungsgerichtshof

im Urteil vom 8.3.2010 – 6

B 09.1957 – vertreten. Dr. O.

Geltendmachung vorgerichtlicher Anwaltskosten

ßergerichtlichen Wahrnehmung

seiner Interessen einen Rechtsanwalt

zu beauftragen und gegebenenfalls

eine Kündigung des Mietverhältnisses

zu erklären. So war

der Vermieter berechtigt, zur Wahr -

nehmung seiner Interessen den

Rechtsanwalt zu beauftragen und

mit anwaltlichem Schreiben die

Kündigung des Mietverhältnisses

erklären zu lassen. Es hatte ein

wichtiger Grund zur Kündigung

vorgelegen, weil der Mieter mit

der Entrichtung eines nicht unerheblichen

Teils des Mietzinses in

Verzug geraten war. Es ging um

einen Schadensersatzanspruch des

Vermieters gegen den Mieter. Dr.tt

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September 2010 | Eigentümerjournal 3


N e u e s a u s ’ m W u p p e r t a l

4 Eigentümerjournal | September 2010


Verwendung von Räumen durch

andere Mieter

Wenn in einem Neubau Büroräume

vermietet werden, ist es dem

Mieter meistens nicht gleichgültig,

wie die anderen in den Obergeschossen

gelegenen Mieträume

verwendet werden. Für den Mieter

ist die Lage eindeutig, wenn

der Vermieter zusichert, dass die

über den Mieträumen gelegenen

Stockwerke als Büroraum genutzt

werden. Ohne eine solche Zusicherung

reicht eine gemeinsame

Vorstellung der Mietvertragsparteien

nicht aus; dadurch kommt es

nicht zu einer Geschäftsgrundlage

für den Mietvertrag über die Büroräume.

Für die Berücksichtigung

von Störungen der Geschäftsgrundlage

ist grundsätzlich

also kein Raum, soweit es

um Erwartungen und Umstände

geht, die nach den vertraglichen

Vereinbarungen in den Risikobereich

einer der Parteien fallen.

Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes

vom 17.1.2010 – XII ZR

108/08 – trägt bei der Gewerberaummiete

grundsätzlich der Mieter

das Verwendungsrisiko bezüglich

der Mietsache. Dazu gehört

vor allem das Risiko, mit dem

Mietobjekt Gewinne erzielen zu

können. Erfüllt sich die Gewinnerwartung

des Mieters nicht, so verwirklicht

sich damit ein typisches

Risiko des gewerblichen Mieters.

Danach fällt es in den Verantwortungsbereich

des Mieters, als Unternehmer

die Ertragsaussichten

eines Geschäfts in der gewählten

Lage abzuschätzen. Das umfasst

auch das Risiko einer Veränderung

der Mietstruktur im Umfeld

des Mietobjekts.

In dem konkreten Fall hatte der

Vermieter lediglich sein eigenes

Risiko für die Vermietbarkeit und

beabsichtigte Vermarktung der

anderen Mieteinheiten. Nicht

aber trug er ein eigenes unternehmerisches

Risiko für die hierauf

gestützte Gewinnerwartung des

Mieters der Büroräume. Zwar

können die Parteien die Risikoverteilung

vertraglich ändern und

vereinbaren, dass der Vermieter

das Geschäftsrisiko des Mieters –

ganz oder zum Teil – übernimmt.

Das muß vom Mieter bewiesen

werden; es reicht nicht aus, dass

die Parteien übereinstimmend der

Meinung waren, die über den

Mieträumen gelegenen Stockwerke

würden als Büroeinheiten genutzt

werden. Dr. tt

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V o n F a l l z u F a l l

bei engen Straßen oder unterschiedlichen

Höhenverhältnissen.

Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts

Münster vom 19.2.2010 –

7 K 963/06 – kann dann die Gemeinde

anordnen, dass Abfallgefäße,

die mit Rollen ausgestattet

sind, von dem Grundstück 110 m

zu einem bestimmten Sammelpunkt

zu rollen sind, wo die Abfallgefäße

durch das Müllfahrzeug

entleert werden können.

Diese Anordnung ist insbesondere

dann begründet, wenn das Abholfahrzeug

in der Straße nicht wenden

kann. Einem Rückwärtsfahren

stehen straßenverkehrsrechtliche

Bestimmungen entgegen.

Nach § 9 StVO ist ein Rückwärtsfahren

nur zulässig, wenn die Gefährdung

anderer Verkehrsteilnehmer

ausgeschlossen ist. Auch

ist ein Einweiser erforderlich, der

dem Fahrzeugführer behilflich ist;

ein Einweiser reicht aber dann

nicht aus, wenn er die Situation

nicht vollständig übersehen kann.

Auch bestimmen die BerufsgenossenschaftlichenUnfallverhütungsvorschriften,

dass Müll nur abgeholt

werden darf, wenn die Zufahrt

zum Müllbehälterstandplatz

so angelegt ist, dass ein Rückwärtsfahren

nicht erforderlich ist.

Daran ist die Gemeinde gebunden.

Nach der Auffassung des Gerichts

ist die Pflicht, die Abfallgefäße

110 m rollen zu müssen, zumutbar

und verhältnismäßig. Dr. tt

September 2010 | Eigentümerjournal 5


V o n F a l l z u F a l l

Verantwortlichkeit für die Dichtheit von Abwasserleitungen

Nach dem Wasserhaushaltsgesetz

hat die Gemeinde eine Abwasserbeseitigungspflicht,

die sie ordnungsgemäß

und umweltgerecht

erfüllen muß. Hierzu gehört auch,

dass die Gemeinde dafür Sorge

tragen muß, dass ihr das Abwasser

von privaten Grundstücken zu

100% durch intakte Anschlussleitungen

(auch auf dem privaten

Grundstücke) überlassen wird,

damit durch eine Zuführung des

Abwassers in öffentliche Abwasserkanäle

und in öffentliche Kläranlagen

eine umweltgerechte Abwasserbeseitigung

bzw. Abwasserreinigung

durchgeführt und sichergestellt

werden kann. Insbesondere

soll Schmutzwasser nicht

im Vorgarten von privaten Grundstücken

aus undichten Abwasserleitungen

austreten, dort versickern

und das Grundwasser verschmutzen,

was sogar eine strafbare

Handlung des Grundstückseigentümers

darstellen kann.

Deshalb kann die Gemeinde einen

Grundstückseigentümer

dann bereits zur Erneuerung seiner

Abwasserleitungen auffordern,

wenn die durchschnittliche

Nutzungsdauer der Anschlussleitung

ausgeschöpft ist. Infolge der

gesetzlichen Pflicht der Gemeinde

zur unschädlichen Abwasserbeseitigung

muß die Gemeinde

eben dafür Sorge tragen, dass ihre

Abwasseranlage und die An-

6 Eigentümerjournal | September 2010

schlussleitungen in einem technisch

einwandfreien Zustand gehalten

werden, um vermeidbare

Störungen der Ortsentwässerung

zu verhindern. Diese gesetzliche

Zielvorgabe eröffnet der Gemeinde

auch die Möglichkeit, sich für

eine Erneuerung nicht erst zu entscheiden,

wenn ein Schaden an

der Anschlussleitung bereits eingetreten

ist, sondern bereits dann,

wenn deren Zustand nach den Regeln

der Entsorgungstechnik – etwa

verschleißbedingte – Störungen

erwarten lässt. Insoweit setzt

der Anschluß- und Benutzungszwang

bzw. die Erfüllung der Abwasserüberlassungspflicht

das

Vorhandensein einer funktionstüchtigen

Anschlussleitung an die

öffentliche Abwasseranlage voraus.

Erweist sich eine vorhandene

Anschlussleitung für die unschädliche,

gefahrenfreie Abwasserleitung

als nicht mehr tauglich,

weil sie z. B. schadhaft geworden

ist oder aus Altersgründen in absehbarer

Zeit schadhaft zu werden

droht, fehlt es an der erforderlichen

unbedenklichen funktionstüchtigen

Anschlussleitung; die

Anschlussleitung ist zu erneuern,

um der Anschluß- und Benutzungspflicht

bzw. der Abwasserüberlassungspflicht

zu genügen.

Bei der Einschätzung, ob und

wann eine Anschlussleitung infolge

Verschleißes erneuerungsbe-

dürftig ist, hat die Gemeinde einen

Einschätzungsspielraum. So

kann die Gemeinde in der Abwasserbeseitigungssatzungbestimmen,

dass sie die Erneuerung einer

Anschlussleitung einfordern

kann, wenn deren technische Lebensdauer

ausgeschöpft ist. Erst

recht gilt dies, wenn die Anschlussleitung

erkennbar defekt

ist.

Diese Auffassung hat das Verwaltungsgerichts

Düsseldorf im Urteil

vom 5.10.2009- 5 K 3003/09 – vertreten.

Jedoch kommt es nicht generell in

Frage, dass die Gemeinde Grundstückseigentümer

auffordert, die

privaten Abwasserleitungen auf

ihren Grundstücken auf Dichtheit

zu prüfen, wenn die Gemeinde

keine Satzung mit einem entsprechenden

Inhalt erlassen hat. Dabei

muß vorgesehen werden, dass

die gesetzliche Pflicht zur Dichtheitsprüfung

bei bestehenden Abwasserleitungen,

die erst am

31.12.2015 abläuft, verkürzt wird.

Ohne eine entsprechende Satzungsregelung

gilt die gesetzliche

Pflicht. So hat sich das Verwaltungsgerichts

Arnsberg im Beschluß

vom 10.5.2010 – 14 L

219/10 – geäußert. Dr. O.

Hundebetreuung in der

Mietwohnung

Der Wohnungsmietvertrag kann

Regelungen über das Halten von

Hunden in der Mietwohnung ent-

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halten. Insbesondere kann vorgesehen

sein, dass der Mieter mit

der Hundehaltung nur beginnen

darf, wenn er dafür vorher die Erlaubnis

des Vermieters einholt.

Bei einer solchen Regelung hat

sich die Frage ergeben, ob der

Mieter tagtäglich die Betreuung

eines Hundes in der Wohnung

übernehmen darf. Nach dem Urteil

des Amtsgerichts Rheine vom

26.2.2004 – 4 C 673/03 – wird hierdurch

das Ziel, das vom Vermieter

mit der Regelung im Mietvertrag

verfolgt wird, weitgehend unterlaufen,

nämlich das Unterbinden

Die Kündigung des Mietverhältnisses

ist die Erklärung des Kündigenden,

dass das Mietverhältnis

beendet wird. Dementsprechend

ist das Mietobjekt bis zu dem vorgesehenen

Termin zu räumen und

an den Vermieter zurückzugeben.

Jedoch entspricht der Mieter dieser

Verpflichtung nicht immer. Er

setzt den Gebrauch der Mietsache

fort, beispielsweise weil er kein

Ersatzobjekt gefunden hat. Gegebenenfalls

ist § 545 BGB von Bedeutung.

Danach tritt eine Verlängerung

des Mietverhältnisses auf

unbestimmte Zeit ein, wenn der

Mieter den Gebrauch der Mietsache

nach Ablauf der Mietzeit fortsetzt

und keine der Parteien den

entgegenstehenden Willen binnen

zwei Wochen dem anderen Teil

erklärt. Für den Vermieter beginnt

die Frist mit dem Zeitpunkt, in

dem er von der Fortsetzung

Kenntnis erlangt.

Nach der Rechtsprechung kann

der Widerspruch grundsätzlich

auch schon vor dem Beginn der

zweiwöchigen Widerspruchsfrist

erklärt werden. Unterschiedliche

Meinungen werden hingegen zu

der Frage vertreten, inwiefern ein

zeitlicher Zusammenhang zwischen

dem Widerspruch und dem

Vertragsende erforderlich ist., insbesondere,

wenn der Widerspruch

von Störungen durch die Haltung

von Tieren.

In dem konkreten Fall war im

Hause auch noch eine Arztpraxis

vorhanden. Deshalb bestand ein

Interesse des Vermieters, Kontakte

zwischen den Patienten und

einem in dem Haus sich über -

wiegend zur Tageszeit befindlichen

Hund zu unterbinden. Dies

war auch zulässig, da bei der gegebenen

Sachlage eine Gefährdung

oder Belästigung durch

den mittelgroßen Hund nicht völlig

ausgeschlossen werden konnte.

Dr. tt

Fortsetzung des Mietverhältnisses trotz Kündigung

zusammen mit einer ordentlichen

Kündigung erklärt wird, also zwischen

dem Widerspruch und der

Vertragsbeendigung mehrere Monate

liegen oder – wenn wegen

der infolge des langjährigen Mietverhältnisses

verlängerten Kündigungsfrist

– sogar ein Zeitraum

von neun Monaten.

Nach dem Beschluß des Bundesgerichtshofes

vom 21.4.2010 – VIII

ZR 184/09 – bedarf es eines zeitlichen

Zusammenhangs jedenfalls

dann nicht, wenn der Widerspruch

zusammen mit der Kündigung

erklärt wird. Es kommt entscheidend

darauf an, ob nach den

Gesamtumständen für den Mieter

aus der früheren Erklärung seines

Vermieters dessen eindeutiger

V o n F a l l z u F a l l

Wille erkennbar wird, das Mietverhältnis

nach dem Ablauf der

Mietzeit nicht fortsetzen zu wollen.

Dies ist regelmäßig der Fall, wenn

der Vermieter bereits im Kündigungsschreiben,

das zur Beendigung

des Mietverhältnisses führt,

einer Fortsetzung des Mietverhältnisses

über den Beendigungszeitpunkt

hinaus ausdrücklich widerspricht.

Ein solcher Widerspruch,

der sich auf eine konkrete Beendigung

des Mietverhältnisses bezieht,

lässt keinen Zweifel daran,

dass der Vermieter eine Fortsetzung

des Mietverhältnisses ausschließen

will. Dr. O.

Das Wirtschaftlichkeitsgebot

bei Betriebskosten

Nach dem Urteil des Amtsgericht

Aachen vom 14.8.2009 – 116 C

23/09 – kommt eine Pflichtverletzung

des Vermieters aus dem

Mietvertrag in Frage, wenn er bei

der Abrechnung der Hausmeisterund

Hausreinigungskosten gegen

das Gebot der Wirtschaftlichkeit

verstoßen hat. Der Wirtschaftlichkeitsgrundsatz

besagt, dass sich

der Vermieter bei der Bewirtschaftung

seines Anwesens so verhalten

muß, wie sich ein wirtschaftlich

denkender Eigentümer verhalten

würde, wenn die Möglichkeit

zur Kostenumlage nicht bestehen

würde.

September 2010 | Eigentümerjournal 7


V o n F a l l z u F a l l

Sofern sich der Mieter auf einen

Verstoß gegen den Wirtschaftlichkeitsgrundsatz

im Prozeß beruft,

muß er zunächst konkrete Angaben

vortragen. Dies kann z. B.

durch Bezugnahme auf einen Betriebskostenspiegel

geschehen.

Demgegenüber kann sich der Vermieter

dann entlasten, indem er

diesen vom Mieter behaupteten

Verstoß konkret widerlegt.

In dem konkreten Fall gab es Angaben

in dem Betriebskostenspiegel

des Mieterbundes. Danach

kam für Hausmeisterkosten ein

Betrag von 0,20 Euro pro Monat

und Quadratmeter Wohnfläche

und für Hausreinigungskosten ein

Betrag von 0,13 Euro pro Monat

und Quadratmeter Wohnfläche in

Frage. Der Vermieter hatte jedoch

das Zwei- bis Dreifache in der Abrechnung

geltend gemacht, so

dass ein Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot

konkret dargestellt

war.

Der Vermieter hätte eventuell geltend

machen können, dass im

konkreten Fall kein Verstoß gegen

das Wirtschaftlichkeitsgebot vorlag,

weil ein höherer Zeitaufwand

erforderlich war, welcher höhere

Kosten rechtfertigte, oder dadurch,

dass Alternativangebote

vorgelegt wurden, wonach ein

Dienstleister für die genannten

Sätze nicht tätig geworden wäre.

Dem Vermieter wurde von Gericht

gesagt, dass er sich vor Abschluß

des Hausmeistervertrages überhaupt

nicht erkundigt hatte, ob

andere Angebote günstiger zu bekommen

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8 Eigentümerjournal | September 2010

Einwendungen des Mieters gegen die Betriebkostenabrechnung

Nach § 556 BGB hat der Mieter

dem Vermieter Einwendungen

gegen die jährliche Betriebskostenabrechnung

spätestens bis zum

Ablauf des zwölften Monats nach

Zugang der Abrechnung mitzuteilen.

Nach Ablauf dieser Frist kann

der Mieter Einwendungen nicht

mehr geltend machen, es sei

denn, der Mieter hätte die verspätete

Geltendmachung nicht zu

vertreten.

Für den Mieter wird es nicht entbehrlich,

Einwendungen gegen

Nachdem ein Wohnungseigentümer

ein Klimagerät an der Außenfassade

unter der Überdachung

seiner Terrasse angebracht hatte,

zeigten sich die anderen Miteigentümer

damit nicht einverstanden.

Sie verlangten die Entfernung

dieses Klimagerätes, hatten

damit zunächst aber keinen Erfolg.

Es kam entscheidend darauf

an, ob sich aus der Anbringung

des Klimagerätes ein Nachteil für

die Wohnungseigentümergemeinschaft

ergab. Das ist jede nicht

ganz unerhebliche Beeinträchtigung,

also eine solche, die den

Grad der Bagatelle überschreitet.

Steht ein solcher Nachteil fest, ist

im Rahmen einer Interessenabwägung

zu prüfen, ob derselbe das

bei einem geordneten Zusammenleben

der Wohnungseigentümer

unvermeidliche Maß überschreitet.

eine Betriebskostenabrechnung

geltend zu machen, wenn er

schon in früheren Jahren dem

Vermieter seine Bedenken mitgeteilt

hat. Die Beanstandung einer

früheren Betriebskostenabrechnung

macht eine neue Beanstandung

grundsätzlich auch dann

nicht entbehrlich, wenn es sich

der Sache nach um die gleiche

Einwendung handelt. Diese Auffassung

hat der Bundesgerichtshof

im Urteil vom 12.5.2010 – VIII ZR

185/09 – vertreten. Dr. O.

Wohnungseigentümer gegen Klimagerät an der

Außenfassade

Maßstab zur Beurteilung, ob eine

Umgestaltung beeinträchtigend

wirkt, ist, ob sich nach der Verkehrsanschauung

ein Wohnungseigentümer

in der betreffenden

Situation bei objektivierter Betrachtung

verständlicherweise beeinträchtigt

fühlen kann. Das subjektive

Empfinden eines Eigentümers

allein spielt bei der Beurteilung

keine Rolle.

Es kam nicht entscheidend darauf

an, ob von dem Klimagerät optische

Nachteile ausgingen, denn

bedeutsamer waren die während

der Nachtzeit festgestellten Geräuschimmissionen.

Nach der Auffassung des Gerichts

ist das Betreiben eines Klimagerätes

unter den hiesigen klimatischen

Verhältnissen allenfalls bei

besonderen Witterungslagen

günstig, indes keinesfalls zwingend

erforderlich und schon von

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nahezu unerlässlich anzusehen

ist.

Das Klimagerät musste entfernt

werden. Der Eigentümer konnte

nicht mehr erreichen, dass der Betrieb

der Klimaanlage mit Ausnahme

der Nachtzeit von 22.00

Uhr bis 6.00 Uhr gestattet wurde.

In diesem Sinne hat das Oberlandesgericht

Düsseldorf im Beschluß

vom 16.11.2009 – I 3 Wx 179/09 –

entschieden. Dr. O.

Duldung von Modernisierungsarbeiten durch den

Mieter

Wenn in einem Gebäude Modernisierungsarbeiten

in einem großen

Umfang durchgeführt werden sollen,

sind davon die Mieter betroffen.

Nur wenn sie die Ausführung

der Arbeiten dulden, ist die Modernisierung

möglich.

Ist der Mieter dazu nicht bereit,

taucht für den Vermieter die Frage

auf, ob er das Mietverhältnis kündigen

kann. Dabei muß der Mieter

aber in die Lage versetzt werden,

dem Vorwurf der Nichtduldung

zu prüfen. Das vertragswidrige

Verhalten ist dabei ausreichend

zu beschreiben und grundsätzlich

nach Zeitpunkt, Anlaß und Umständen

zu bezeichnen. Insbesondere

nach einer Abmahnung ist erkennbar

zu machen, dass insoweit

keine Änderung des beanstandeten

Verhaltens eingetreten ist. Hierauf

kann auch bei einem sogenannten

„Dauerdelikt“ nicht verzichtet

werden.

Generell ist sonst davon auszugehen,

dass die Verhinderung von

Modernisierungsarbeiten, zu de-

ren Duldung der Mieter verpflichtet

ist, eine Vertragsverletzung

darstellt.

Mit einer solchen Frage hat sich

das Landgericht Berlin im Urteil

vom 26.2.2010 – 63 S 236/09 – befasst.

In dem konkreten Fall hatte

der Mieter vorher einen Bauablaufplan

erhalten, aus dem sich allerdings

nicht ohne weiteres ergab,

wann welche Vorarbeiten von

dem Mieter verlangt wurden. In

der Folgezeit fanden dann Verhandlungen

der Mietvertragsparteien

statt. Dabei wurde ein um

zwei Wochen hinausgeschobener

Arbeitsbeginn vereinbart. Daß und

Nach dem Kommunalabgabenrecht

könne die Gemeinden von

den Anliegern einen Baubeitrag

zu fordern, wenn sie eine vorhandene

Straße erneuert, umgebaut

oder modernisiert haben. Daraus

können sich für die Anlieger er-

V o n F a l l z u F a l l

welche Maßnahmen von den Mietern

verlangt worden waren, blieb

allerdings offen. Die folgende Abmahnung

des Vermieters, alle gesprächsweise

vereinbarten Bauarbeiten

einschließlich der erforderlichen

Vorbereitungsmaßnahmen zu

ermöglichen, war nicht hinreichend

konkret. Ein komplette Räumung

aller Zimmer wäre aus der

Sicht des Vermieters das Beste gewesen,

war aber nach dem Bauplan

letztlich nicht erforderlich und

stand auch im Widerspruch zur angekündigten

abschnittsweise

Durchführung. Jedenfalls verweigerte

der Mieter nicht schlechterdings

die Durchführung der Modernisierung

insgesamt und unterließ

auch nicht die Mitwirkung. So

lag im Ergebnis keine grundsätzliche

Ablehnung des Mieters vor.

Eine Pflichtverletzung, die so erheblich

war, dass sie eine Kündigung

hätte begründen können,

hätte erfordert, dass mit dem Mieter

bestimmte Vorbereitungen

bzw. Mitwirkungshandlungen vereinbart

oder von ihnen verlangt

worden waren. Dr. O.

Straßenbaubeitrag nach wirtschaftlichem Vorteil

der Anlieger

hebliche finanzielle Belastungen

ergeben. Sie könne aber nicht mit

Erfolg geltend machen, die Gemeinde

müsse den Straßenbauaufwand

aus Steuereinnahmen finanzieren,

denn ihnen entsteht

durch die Maßnahme ein Vorteil.

September 2010 | Eigentümerjournal 9


V o n F a l l z u F a l l

Bei dieser Ausgangslage hat sich

das Oberverwaltungsgericht

Schleswig im Urteil vom 19.5.2010

– 2 KN 2/09 – mit der Frage befasst,

ob die Erhebung eines Straßenbaubeitrages

überhaupt zulässig

ist. Das Gericht hatte daran

keinen Zweifel. Die Gemeinde

stellt nämlich eine öffentliche Einrichtung

zur Verfügung und derjenige,

der davon einen besonderen

wirtschaftlichen Nutzen hat, soll zu

den Kosten, beitragen. Es kommt

auf den Vorteil an, der dem

Grundstück durch den Ausbau der

Straße deshalb zuwächst, weil es

zur Straße in einer besonderen

räumlich engen Beziehung steht.

Der Vorteilsbegriff ist allerdings

schwierig zu konkretisieren. Trotzdem

muß die gesetzliche Regelung

nicht angeben, nach welchen

Maßgaben im einzelnen die Anlie-

10 Eigentümerjournal | September 2010

gervorteile zu bemessen sind und

wie diese von der Vorteilen der

Allgemeinheit abzugrenzen sind.

Die Höhe des Gemeindeanteils am

Straßenausbau bestimmt die Gemeinde

nach ihrem Ermessen. Je

mehr die ausgebaute Anlage erfahrungsgemäß

von der Allgemeinheit

benutzt wird, desto höher

ist der Wert des der Allgemeinheit

vermittelten Vorteils zu bemessen

und desto höher muß dementsprechend

der Gemeindeanteil sein.

Umgekehrt muß der Anliegeranteil

um so höher sein, je mehr die ausgebaute

Anlage erfahrungsgemäß

von den Eigentümern der anliegenden

Grundstücke benutzt wird.

Es kommt auf die Verkehrsbedeutung

der ausgebauten Straße an,

also ob es sich um eine Anliegerstraße,

eine Haupterschließungsstraße,

eine Durchgangsverkehrs-

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straße, Fußgängerzone oder verkehrsberuhigte

Bereiche handelt.

Gehwege werden allerdings unabhängig

von der Straßenkategorie

überwiegend von Anliegern genutzt,

so dass dafür ein höher Anliegeranteil

in Frage kommt. Dr. O.

Kündigung wegen Eigenbedarfs

für Tochter

Wenn der Vermieter ein Mietverhältnis

wegen Eigenbedarfs kündigt,

ist eine hinreichende Begründung

erforderlich. Mit einem solchen

Sachverhalt hat sich das

Landgericht Berlin im Urteil vom

18.3.2010 – 6 S 5/10 – befasst.

In dem betreffenden Fall hatte der

Vermieter in dem Kündigungsschreiben

geltend gemacht, dass

seine Tochter volljährig werde und

einen eigenen Hausstand gründen

wolle. Er hätte sich daher entschieden,

ihr die Wohnung zur Gründung

eines selbständigen Haushalts

anzubieten. Nach der Auffassung

des Gerichts waren damit die

Voraussetzungen eines berechtigten

Interesses an der Beendigung

des Mietverhältnisses hinreichend

umschrieben. Weitere Einzelheiten

zu den bisherigen Wohnverhältnissen

musste der Vermieter nicht

mitteilen. Dr.tt

��������������������������wenigstens Ihren undichte Leitungen schaden Ihrem Grundstück

Kanalanschluss nac h sehen lassen. Der muss und der Umwelt.

nämlich nachweislich dicht sein, so verlangt es der Die ����������������� durch ������ ist schnell

Gesetz geber. Das ist auch in Ihrem Interesse, denn erledigt, und dann wissen Sie, was Sache ist!

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Hausmeister-Hauswart in der Betriebskosten -

abrechnung

Grundsätzlich ist es möglich, dass

der Vermieter auch die Kosten für

den Hausmeister und den Hauswart

in die Betriebskostenabrechnung

aufnimmt. Allerdings kommt

es immer auf die Angemessenheit

des Aufwandes an. Ist der Aufwand

überhöht, kann es im Prozeß

zu eine Kürzung vorgenommen

werden, weil das Wirtschaftlichkeitsgebot

verletzt worden ist.

Nach dem Urteil des Landgerichts

Essen vom 23.2.2010 – 15 S

183/09 – kann für den Hausmeister

ein Stundenlohn von 25 Euro

angesetzt werden. Es kommt dann

weiter darauf an, welche Aufgaben

der Hausmeister hat. Es ist

seine Hauptaufgabe, auf Störun-

gen zu reagieren, die ihm von den

Mietern mitgeteilt werden. Er hat

dann auch die Behebung zu organisieren,

nicht aber, sie selbst zu

beheben. Der Hausmeister darf

sich auch nicht an der Heizungsanlage

zu schaffen machen, da es

eine Arbeit ist, die dem Fachmann

vorbehalten bleibt.

Sonst kommt es beispielsweise

noch in Frage, dass der Hausmeister

den Winterdienst besorgt.

Für die Hauswartkosten ist das

Gericht der Auffassung, dass sie

zwischen 0,20 Euro pro Quadratmeter

und 0,41 Euro pro Quadratmeter

Wohnfläche monatlich liegen

können. Dr. tt

Aufwand für die Gartenpflege in der Betriebs -

kostenabrechnung

Wenn mietvertraglich vereinbart

ist, dass der Vermieter in die Betriebskostenabrechnung

auch den

Aufwand für die Gartenpflege

aufnehmen kann, kommen die

Kosten für das Abfahren von

Kompost, das Schneiden von Hecken

und das Schneiden von

Baumkronen kleinerer Bäume in

Frage. Der Baumkronenschnitt ist

nämlich keine Instandhaltungsmaßnahme.

Insbesondere liegt

nicht die Situation vor, dass besonders

häufig und intensiv Kronen-

oder Baumschnitte vorgenommen

werden. Als umlegbar

werden weiter eingestuft Rasenund

Gehölzschnitt, Düngung, Reinigung

von Außenanlagen, Unkrautbeseitigung,

Wässern bei

Trockenheit, Neuanpflanzungen

und Rasensprengen in wirtschaftlich

vertretbarem Rahmen.

Die Kosten der Gartenpflege ergeben

sich im Grunde aus der Pflege

gärtnerisch angelegter Flächen.

Allein der Vermieter kann entscheiden,

welche Maßnahmen zur

Gestaltung des Gartens ergriffen

werden, solange diese nicht mit

unwirtschaftlichen oder unverhältnismäßigen

Aufwendungen

verbunden sind.

V o n F a l l z u F a l l

Fenster + Türen

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Das Schneiden von Bäumen,

Sträuchern und Hecken gehört

bei regelmäßigem Rückschnitt,

auch wenn dies nicht jährlich erfolgt,

sondern in unregelmäßigen

Abständen, zu den umlagefähigen

Kosten.

Lediglich das Fällen von Bäumen

und das Beseitigen von Sturmschäden

kann nicht als umlagefähig

angesehen werden.

Der Vermieter darf auch eine

Fachkraft mit den Arbeiten beauftragen.

In diesem Sinne hat sich das

Amtsgericht Haumburg-Blankenese

im Urteil vom 14.3.2010 – 598

C 250/09 – geäußert. Dr. O:

VPB-Expertenrat: Hinterlieger hat ein Notwegerecht

Immer öfter werden große Grundstücke

nachträglich geteilt.

Dabei entstehen häufig Hinterliegergrundstücke,

die keinen Zugang

zur öffentlichen

Straße mehr

haben. Wer ein

solches Grundstück

besitzt, der

hat ein so genanntesNotwegerecht.

Darauf

weist der Verband

Privater

Bauherren (VPB)

hin. Das bedeutet,

er kann vom

Nachbarn verlangen,

die Verbindung

zum öffentlichen

Weg über

dessen Grund

führen zu dürfen. Dafür muss der

Besitzer des Hinterliegergrundstücks

dem Vordermann eine so

genannte Notwegrente zahlen.

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September 2010 | Eigentümerjournal 11


G u t z u w i s s e n

Meist braucht der Hinterlieger

aber mehr als nur einen schmalen

Fußweg, der ihm als Notwegerecht

zusteht. Um sein Haus bequem

zu erreichen, benötigt er eine

Zufahrt. Das verlangt allein

auch der Brandschutz. Der VPB

rät deshalb, mit dem Nachbarn einen

entsprechenden Zuweg auszuhandeln

und diese Regelung

Rudis Schadentelegramm

Dänischer Beckenbruch

Wenn im Urlaub etwas zu Bruch geht

Gerade noch hat man den Urlaub

genossen, bis unverhofft die Stimmung

durch ein Missgeschick getrübt

wird. Die Grundeigentümer-

Versicherung zeigt einen solchen

Fall auf.

Der Fall

Im vorliegenden Fall war der Versicherungsnehmerin

während ihres

Sommerurlaubs in einem dänischen

Ferienhaus ein Parfüm-Flakon

ins Porzellanwaschbecken

gefallen und hatte hier eine

Bruchstelle inkl. Loch hinterlas-

12 Eigentümerjournal | September 2010

Bauunternehmen

Walter Carls & Sohn

gegründet 1935 Inhaber Klaus Carls e.K.

Neubau ● Umbau ● Reparaturen ● Sanierungen ● Hausschwammbeseitigung

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nicht nur mündlich zu vereinbaren,

sondern auch im Grundbuch

festschreiben zu lassen. Dann gilt

das Wegerecht auch dann noch,

wenn der Nachbar das Haus einmal

verkauft und sich der Nachfolger

vielleicht nicht mehr an alte

Absprachen erinnert oder gebunden

fühlt. Weitere Informationen

unter www.vpb.de.

sen. Der Vermieter

des

Hauses bestand

auf

einen Austausch

des

Waschbeckens.

Nun stellt sich für die Versicherungsnehmerin

die Frage, ob ihre

Privathaftpflichtversicherung auch

während des Urlaubs im europäischen

Ausland wirksamen Schutz

bietet.

Die Versicherungsfrage

Gemäß § 823

Bürgerliches

Gesetzbuch

(BGB) ist derjenige

zum Schadenersatzverpflichtet,

der

„vorsätzlich

oder fahrlässig

das Leben, den

Körper, die Gesundheit,

die

Freiheit, das Eigentum

oder

ein sonstiges

Recht eines anderenwiderrechtlichverletzt...“

Und

dies unabhängig

von der Höhe.

Deshalb ist

eine Privathaftpflichtversicherung

wichtig, denn sie springt je nach

vereinbarter Deckungssumme für

die finanziellen Folgen ein.

Nun ist der Schaden allerdings

nicht im Heimat-, sondern im Urlaubsland

entstanden. Wie sieht

der Versicherungsschutz in diesem

Fall aus? „Bereits bei Basis-

Tarifen der Haftpflichtversicherung

ist ein Versicherungsschutz

im Ausland üblicherweise mit eingeschlossen,

wenn es sich um einen

vorübergehenden Aufenthalt

– in der Regel bis zu einem Jahr –

handelt“, erklärt Andreas Hackbarth,

Schadenverhütungsexperte

der Grundeigentümer-Versicherung.

Allerdings greift der Schutz

der Privathaftpflicht nicht mehr,

wenn die Personen sich länger als

ein Jahr im Ausland aufhalten

oder sich dort der Hauptwohnsitz

befindet. „Es sei denn, dies ist im

Leistungsumfang des Tarifes anders

vereinbart“, so Hackbarth

weiter. Im vorliegenden Fall war

der Schaden von der bestehenden

Haftpflichtpolice umfasst.

Der Tipp

Meist kommt eine Standard-Privathaftpflichtversicherung

im Urlaub

nur für Schäden auf, die an

der Immobilie selbst entstehen, so

wie im Beispielsfall am Waschbecken.

Beschädigungen am Mobiliar

hingegen werden darüber hinaus

von einigen Premium-Tarifen

der Versicherer mitversichert. Hier

sollte der Leistungsumfang vor einem

Auslandsaufenthalt noch einmal

geprüft werden.

Übrigens: Hunde fallen unter die

Tierhalterhaftpflichtversicherung.

Verursacht der Vierbeiner im Ferienhaus

oder Hotel einen Schaden,

kommt diese allerdings nur auf,

wenn der Schutz auch im Ausland

gilt.

Weitere Informationen zu den genannten

Versicherungen erhalten

Sie im Kunden-Center der Grundeigentümer-Versicherung

VVaG,

Tel. 040 – 3766 3766.


Welche wichtigen Änderungen bringt die neue

Energieeinsparverordnung?

Die neue Energieeinsparverordnung

(EnEV 2009) wird zum

Herbst in Kraft treten. In Umsetzung

der Klimaziele der Bundesregierung

werden damit Gebäude

gegenüber der alten Regelung

(EnEV 2007) um durchschnittlich

30 Prozent sparsamer im Energiebedarf

sein müssen. Das wird erreicht

durch:

Errichtung neuer Wohn- oder

Nichtwohngebäude

Die Obergrenze für den zulässigenJahres-Primärenenergiebedarf

von Neubauten wird durchschnittlich

um 30 Prozent gesenkt.

Die Wärmedämmung der Gebäudehülle

von Neubauten muss

um durchschnittlich 15 Prozent

mehr leisten.

Modernisierung von Altbauten

Der Bauherr hat bei größeren Umbaumaßnahmen

die Wahl zwischen

zwei Alternativen:

1. Bei größeren baulichen Änderungen

an der Gebäudehülle (z.B.

Dach, Fassade, Fenster) werden

die Anforderungen an diese Bauteile

um durchschnittlich 30 Prozent

verstärkt.

2. Nach Sanierung muss der Jah-

res-Primärenenergiebedarf des

Gebäudes um 30 Prozent weniger

sein und die Gebäudehülle um 15

Prozent besser gedämmt sein als

bisher.

Nachrüstpflichten in Altbauten

● Dämmung des Daches, oder:

● Wärmedämmung oberster

nicht begehbarer Geschossdecken:

Verschärfung der Qualität

der Wärmedämmung (statt bisher

0,30 Watt/(m² ●K) künftig

mindestens 0,24 Watt/(m² ●K))

● Wärmedämmung oberster begehbarer

Geschossdecken

(Pflicht bis spätestens Ende

2011).

Für Klimaanlagen wird eine generelle

Pflicht zum Nachrüsten

von automatischen Einrichtungen

der Be- und Entfeuchtung vorgesehen

Außerbetriebnahme von Nachtstromspeicherheizungen

Stufenweise ab 1.1.2020 einsetzende

Pflicht zur Außerbetriebnahme

von elektrischen Speicherheizungen

(keine Fußbodenheizungen)

mit einem Alter von mindestens

30 Jahren in größeren,

ausschließlich mit solchen Hei-

G u t z u w i s s e n

zungen beheizten Gebäuden

(Wohngebäude mit mindestens

sechs Wohneinheiten, Nichtwohngebäude

mit mehr als 500 qm

Nutzfläche).

Die Pflicht entfällt, wenn

● das Gebäude das Wärmedämmniveau

nach der Wärmeschutzverordnung

1995 erfüllt,

● öffentlich-rechtliche Pflichten

entgegenstehen (z. B. Festsetzungen

im Bebauungsplan)

oder

● die erforderlichen Aufwendungen

für die Außerbetriebnahme

und den Einbau einer neuen Heizung

auch bei Inanspruchnahme

möglicher Fördermittel nicht innerhalb

angemessener Frist durch

die eintretenden Einsparungen erwirtschaftet

werden können.

Regelungen zur Verbesserung

des Vollzugs der Verordnung

● Einführung von Unternehmererklärungen

(Bestätigung des Unternehmers

gegenüber dem Eigentümer,

dass die EnEV bei der baulichen

oder anlagentechnischen

Modernisierung von Altbauten

eingehalten wurde);

● Pflicht zur Vorlage der Unternehmererklärung

auf Verlangen

der zuständigen Behörde; die

Nicht-ausstellung einer Unternehmererklärung

ist eine Ordnungswidrigkeit;

September 2010 | Eigentümerjournal 13


G u t z u w i s s e n

● Beauftragung der Bezirksschornsteinfegermeister

mit der

Durchführung von Sichtprüfungen

an heizungstechnischen Anlagen

(z. B. Prüfung, ob alter Heizkessel

pflichtgemäß ausgetauscht wurde);

● Einführung von Ordnungswid-

München, 27. August 2010 (vz).

Erneut gute Nachrichten vom

Bau. Im Juni dieses Jahres ist die

Baunachfrage im Hochbau im

Vergleich zum Vorjahresmonat

um 14,2 Prozent gestiegen. Dies

teilt das Statistische Bundesamt

(Destatis, Wiesbaden) jetzt in einer

Pressemeldung vom 25. August

2010. mit. Im Tiefbau hingegen

nahm die Baunachfrage im

Bauhauptgewerbe (Betriebe mit

20 und mehr tätigen Personen) um

10,7 Prozent ab. Die Auftragseingänge

insgesamt sind im Juni -

ebenfalls im Vergleich zum Vorjahres-Monat

- preisbereinigt um

0,3 Prozent gestiegen, so die

Wiesbadener Statistiker weiter.

Positive Zahlen, die zeigen, dass

14 Eigentümerjournal | September 2010

rigkeiten für vorsätzliche und

leichtfertige (d.h. grob fahrlässige)

Verstöße gegen bestimmte Neubau-

und Modernisierungsanforderungen

der EnEV sowie bei

Verwendung falscher Gebäudedaten

bei Ausstellung von Energieausweisen.

Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e. V:

Baunachfrage im Hochbau um mehr als 14 Prozent

gestiegen

die Nachfrage nach Häusern und

Wohnungen wieder spürbar anzieht,

so Florian Haas, Vorstand

der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende

e.V. mit Sitz in München.

Haas führt die enorm gestiegene

Nachfrage beim Hochbau vor

allem auf die günstigen Rahmenbedingungen

für Häuslebauer zurück.

„In unseren Beratungsgesprächen

mit Bauwilligen zeigt

sich eindeutig, dass die Bereit-

sup.- Das war einmal: Im Jahr

2000, kurz nach der Liberalisierung

der Strommärkte, musste ein

typischer Drei-Personen-Haushalt

schaft zum Hausbau deutlich

wächst,“ so Haas. Der Gesamtumsatz

auf deutschen Baustellen ist

im Juni 2010 gegenüber Juni

2009 um 2,6 Prozent auf rund 7,8

Milliarden Euro gestiegen. Etwas

rückläufig ist hingegen die Beschäftigtenquote

auf dem Bau.

Hier waren Ende Juni 703.000

Personen tätig - etwa 12.000 Personen

weniger als noch im Juni

2009 (-1,6 Prozent).

Durchwachsene Bilanz für das

erste Halbjahr 2010

Die Auftragseingänge während

der ersten sechs Monate 2010 lagen

im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

4,4 Prozent über dem Niveau

des Vorjahres.

Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes

lag damit bei 32,2 Milliarden

Euro und damit 6,8 Prozent

unter dem Wert des ersten Halbjahres

2009, so Destatis abschließend.

Hohe Anteile für Steuern und Abgaben:

So setzt sich der Strompreis zusammen

für seinen Strom durchschnittlich

13,94 Cent pro Kilowattstunde

zahlen. 2009 waren es nach Angaben

des Bundeswirtschaftsminis


teriums bereits 23,21 Cent. Kein

Wunder, denn neben den höheren

Rohstoffkosten für Energie ist

auch der Staatsanteil am Strompreis

für Privathaushalte im vergangenen

Jahrzehnt enorm gestiegen.

Heute sind Steuern und

Abgaben gemeinsam für 38,4 Prozent

unserer Stromrechnung verantwortlich.

Darin enthalten sind

neben Mehrwertsteuer und

Stromsteuer auch die EEG-Umlage

nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz,

die KWKG-Umlage

nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz

sowie die Konzessionsabgabe

für Wegerechte durch

die Kommunen.

Ein weiterer Posten, der derzeit

24,1 Prozent des Strompreises

ausmacht, sind die so genannten

Netzentgelte. Damit werden

Transport und Weitergabe des

Stroms durch die Übertragungsnetze

und die örtlichen Verteilnet-

ze vergütet. Die restlichen 37,5

Prozent des Endpreises entfallen

auf die eigentliche Strombeschaffung,

also die Produktion bzw. den

Bezug über Großhandelsmärkte.

G u t z u w i s s e n

Auch die Aufwendungen für Vertrieb,

Marketing und Service

durch die Versorger umfasst dieser

Preisanteil.

Für den Verbraucher ist der Pos-

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September 2010 | Eigentümerjournal 15


G u t z u w i s s e n

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ten für Beschaffung und Vertrieb

der interessanteste. Denn während

sein Energielieferant die Höhe

von Steuern, Abgaben und

Netznutzungsgebühren nicht in

der Hand hat, gibt es bei der

Strombeschaffung durchaus Spielräume.

Versorgungsunternehmen,

die an den Strombörsen zum optimalen

Zeitpunkt die richtigen

Mengen kaufen, die beim Vertrieb

geschickt agieren und ihre Kostenvorteile

an die Kunden weitergeben,

können natürlich eine vergleichsweise

attraktive Preisgestaltung

anbieten. Dass dies jedoch

in höchst unterschiedlichem

Maße geschieht, belegen schnell

die heute möglichen Online-Preisvergleiche:

Mehrere hundert Euro

pro Jahr kann laut dem Verbraucherportal

Verivox die Differenz

beim Wechsel zu einem günstigeren

Stromanbieter betragen. Teilweise

ist sogar ein deutlicher

Spar-Effekt erzielbar, wenn von

16 Eigentümerjournal | September 2010

konventionell produziertem Strom

zu einem Ökostrom-Tarif gewechselt

wird. So liegt der Preis für völlig

CO2-frei erzeugten Strom bei

dem bundesweiten Energieversorger

aws Wärme Service in den

meisten Fällen deutlich unter dem

sup.- Ob der Kunde König ist,

hängt oft auch von ihm selbst ab.

Zumindest beim Einkauf von

Brennstoffen gibt es einige Verhaltensregeln,

mit denen Kunden

die grundsätzliche Kontrolle über

Tankbefüllung, Liefermenge und

Abrechnung behalten. So hat es

sich als idealer Schutz vor möglichen

schwarzen Schafen unter

den Heizöllieferanten erwiesen,

beim Befüllvorgang stets anwesend

zu sein. Nehmen Sie sich

nach Möglichkeit diese Zeit, um

eventuelle spätere Unstimmigkeiten

von vornherein ausschließen

zu können. Seriöse Händler haben

nichts dagegen, wenn der Kunde

auf die Null-Stellung der Messanlage

zu Beginn des Befüllvorgangs

achtet. Er sollte sich auch

den Eichstempel am Mengenzähler

des Tankfahrzeugs zeigen lassen:

Entscheidend ist, dass die

Gültigkeitsdauer auf dem Siegel

der Eichbehörde noch nicht abgelaufen

ist.

Eine weitere Vorsichtmaßnahme

für korrekte Liefermengen und

faire Geschäftsabwicklung: Der

Heizölkunde sollte während der

Tankbefüllung das Schauglas am

so genannten Gasmessverhüter im

Auge behalten. Während des gesamten

Befüllvorgangs muss hier

rötliches Heizöl zu sehen sein, da-

Allgemeinen Preis des jeweiligen

örtlichen Grundversorgers. Zumindest

ein Teil des Wohnnebenkosten-Anstiegs

der letzten Jahre

kann also durch eine clevere Auswahl

des Stromversorgers wieder

aufgefangen werden.

Verbraucher-Tipps für den Heizöl-Einkauf

So behalten Sie die Kontrolle bei der Tankbefüllung

mit nicht etwa mitgelieferte Luft

gezählt und abgerechnet wird.

Ganz wichtig: Prüfen Sie, ob die

Schlussanzeige des Zählers und

die Mengenangabe auf dem Lie-

ferschein übereinstimmen. Dort

muss auch eine Umrechnung des

abgegebenen Volumens auf die

Basistemperatur von 15 Grad Celsius

zu finden sein, ein notwendiger

Rechenschritt für die Vergleichbarkeit

von Liefermengen.

Akzeptieren Sie keine Lieferscheine,

die bereits vorher erstellt und

mitgebracht wurden.

Um auf Nummer sicher zu gehen,


sollte grundsätzlich bei der Auswahl

eines Brennstofflieferanten

auf das RAL-Gütezeichen Energiehandel

geachtet werden.

Händler, denen dies Prüfsiegel

verliehen wurde, müssen ihre Seriosität

sowie die Produkt- und

Lieferqualität in wiederkehrenden

Überprüfungen unter Beweis stellen.

Unabhängige Sachverständige

kontrollieren dabei unter ande-

Etagenheizung im Mehrfamilienhaus

Viel Spielraum bei der Modernisierung

sup.- Es gibt zahlreiche Gründe,

die in Mehrfamilienhäusern für eine

Modernisierung der Heizungsanlagen

sprechen können: der

technische Zustand der Alt-Geräte,

der daraus resultierende übermäßige

Brennstoffverbrauch, die

gesetzlichen Vorschriften der

Energie-Einsparverordnung oder

auch der Wunsch der Bewohner

nach einem höheren Wärme-

Komfort. In vielen Fällen sind Etagenheizungen

dann eine ebenso

zeitgemäße wie praktische Sanierungslösung,

um diesen unterschiedlichen

Ansprüchen gerecht

zu werden. Gebäude, die bisher

noch mit Einzelöfen ausgestattet

waren, können so beispielsweise

Schritt für Schritt, nämlich jeweils

bei einem Mieterwechsel auf den

rem Lagerhaltung, Transportabwicklung,

Sicherheitsstandards

sowie den technisch einwandfreien

Zustand der Fahrzeuge samt

Mess-Anlagen und die Einhaltung

aller Eichbestimmungen. Ein umfassenderVerbraucherschutz-Service

also, der gewährleistet, dass

bei diesen Energiehändlern der

Kunde unter strenger Aufsicht König

bleibt.

heutigen Stand der Gebäudetechnik

gebracht werden. Dem stehen

allerdings manchmal noch Vorurteile

entgegen, nach denen Heizkessel

als platzraubendesowiegeräuschsundgeruchsintensiveStörfaktoren

in den

Keller gehören.

Dafür gibt es

jedoch schon

lange keine

Grundlage

mehr: Moderne

Brennwertheizkessel,

die eine

einzelne Etage

bzw. Wohnung

mit Raumwärme

und Warmwasserversorgen,

sind äußerst

kompakt,

arbeiten flüsterleise

und

passen in ihrem

dezent-eleganten

Design in

jedes Wohnumfeld.

Ein weiterer

Vorteil, der bei

manchen Modernisierungsplanungenimmer

noch vernachlässigt

wird: In einem

G u t z u w i s s e n

Mehrfamilienhaus muss längst

nicht jede Etage mit einem identischen

Wärmeerzeuger ausgestattet

werden. Im Gegenteil: Gerade

Gas-Etagenheizungen bieten die

Chance, für jede Wohnung eine

maßgeschneiderte, auf die jeweilige

Nutzung abgestimmte Lösung

zu finden – abhängig von der Anzahl

der Räume, der Wohnfläche,

der Art der Einrichtung, der Bewohnerzahl

und anderen Faktoren.

So kann z. B. in Eigentumswohnungen

jeder Besitzer sein individuelles

Wärmekonzept verwirklichen,

ohne sich auf Kompromisse

einlassen zu müssen. Es gibt

nämlich mittlerweile ein reichhaltiges

Angebot von Brennwertge-

September 2010 | Eigentümerjournal 17


G u t z u w i s s e n

räten, die für dieses Einsatzgebiet

geeignet sind und die in Küche,

Diele oder Bad zuverlässig ihren

Dienst verrichten.

In manchen Haushalten ist beispielsweise

eine wandhängende

Gasbrennwerttherme für Heizung

und Warmwasserbereitung völlig

ausreichend. Sie passt praktisch in

jede Nische und eignet sich auch

für Dachgeschosswohnungen oder

beengte Grundrisse. Für größere

Familien und einen höheren

Warmwasserbedarf sollten Gas-

Brennwertzentralen mit integriertem

Schichtenspeicher die erste

Wahl sein. Dessen Speicherprinzip

garantiert jederzeit genügend heißes

Wasser, auch für Wannenbäder

oder ausgiebiges Duschvergnügen

bei konstanten Wassertemperaturen.

In der bodenstehenden

Variante bieten diese

Kompaktanlagen erstaunlich viel

Leistung auf kleinstem Raum.

Vom Systemanbieter Wolf Heizund

Klimatechnik (Mainburg) gibt

es sogar eine wandhängende Gas-

Brennwertzentrale, bei der ein

Schichtenspeicher mit einer

Warmwasserkapazität von bis zu

140 Litern integriert ist. Hier sind

Kessel und Speicher nicht übereinander,

sondern nebeneinander

angeordnet, was wiederum neue

18 Eigentümerjournal | September 2010

Einbau-Optionen eröffnet. Am

mangelnden Platz für die Installation

sollte deshalb eine Heizungs-

Was passiert eigentlich, wenn im

wohlverdienten Urlaub die Feuerwehr

vor dem Ferienhaus steht?

Die Grundeigentümer-Versicherung

zeigt auf, ob in einem solchen

Fall Versicherungsschutz besteht.

Der Fall

Ein Versicherungsnehmer saß beschaulich

in seinem angemieteten

Ferienhaus in Dänemark, als er

plötzlich sah, dass im Müllcontainer

Rauch aufstieg. Als er heraus

rannte, um das Feuer zu löschen,

rückte prompt die von den Nachbarn

gerufene ortsansässige Feuerwehr

an. Diese konnte den

Brand umgehend löschen, der sich

mittlerweile auf eine angrenzende

Rasenfläche und eine Tanne ausgeweitet

hatte. Den Mieter des

Ferienhauses traf kein Verschulden,

wahrscheinlich hatte ein Passant

eine Zigarettenkippe in den

Abfallcontainer geworfen, die

dann das Feuer verursachte. Er

stellte sich aber die Frage, ob sei-

Seit 1928

Neubau

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Reparaturen

Bauen aus einer Hand

modernisierung in Mehrfamilienhäusern

nirgendwo scheitern

müssen.

Rudis Schadentelegramm:

Feueralarm – Wenn im Urlaub der Mülleimer brennt

ne Privathaftpflichtversicherung

auch während des Urlaubs im europäischen

Ausland wirksamen

Schutz bietet, wenn Schadenersatzansprüche

an ihn herangetragen

worden wären.

Die Versicherungsfrage

Grundsätzlich haftet jeder für

Schäden, die er Dritten gegenüber

verursacht. Und dies kann teuer

werden. Die Privathaftpflichtversicherung

ist deshalb eine der wichtigsten

Versicherungen, denn sie

kommt je nach vereinbarter Deckungssumme

unter Umständen

für die finanziellen Schäden auf,

die im Inland entstanden sind.

Üblicherweise bieten bereits Basis-Tarife

der Haftpflichtversicherung

einen Versicherungsschutz

im Ausland, zumindest bei einem

vorübergehenden Aufenthalt.

„Vorübergehend heißt in der Regel

bis zu einem Jahr“, weiß Andreas

Hackbarth, Schadenverhütungsexperte

der Grundeigentümer-Versicherung.

Mittlerweile

Haben Sie Ihren Tank

aufgefüllt?

Rufen Sie uns an.

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gibt es jedoch auch viele Tarife

am Markt, die für einen europäischen

Auslandsaufenthalt zeitlich

unbegrenzt Versicherungsschutz

bieten. Bei längeren Auslandsaufenthalten

sollte der Leistungsumfang

des abgeschlossenen Tarifes

auf jeden Fall geprüft werden, damit

auch Versicherungsschutz besteht.

Im vorliegenden Fall hätte

sich die Haftpflichtversicherung

mit diesem Schadenereignis befasst.

Hierbei muss beachtet werden,

dass jedoch nicht jeder eingetretene

Schadenfall automatisch

zu einer Leistung der Haftpflichtversicherung

führt. Aufgabe der

Haftpflichtversicherung ist es bedingungsgemäß,

berechtigte

Schadenersatzforderungen zu befriedigen

und ungerechtfertigte,

für die dem Versicherungsnehmer

kein Verschulden anzulasten ist,

im Namen des Versicherten abzulehnen.

Der Tipp

Wer sich nicht sicher ist, ob ein

entsprechender Versicherungsschutz

bei Auslandsaufenthalten

besteht, sollte sich seine Versicherungsbedingungen

anschauen

oder bei seinem Versicherer nachfragen.

Übrigens: Wenn der eigene

Hund im Urlaub einen Schaden

verursacht, fällt dies nicht unter

den Versicherungsschutz der

Privathaftpflichtversicherung, sondern

unter die Tierhalterhaftpflichtversicherung.

Diese kommt

allerdings ebenfalls nur für Schä-

den im Ausland

auf, wenn entsprechenerVersicherungsschutzvereinbart

ist.

A-Z, Tor & Zaun GmbH

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Weitere Informationen

zu

den genannten

Versicherungen

erhalten Sie telefonisch im Kunden-Center

der Grundeigentümer-Versicherung

VVaG unter

Sommertage rufen Sanierungsund

Modernisierungsarbeiten an

den eigenen vier Wänden auf den

Plan. Dazu gehört auch der Austausch

von Fenstern. Professionelle

Sorgfalt und genaue Überlegungen

sind dafür unumgänglich,

um vor allem Wärmebrücken zu

vermeiden. Die Sächsische Energieagentur

– SAENA GmbH fasst

zusammen, worauf Sie als Bauherr

zu achten haben:

Der Plan macht’s:

Bevor Sie Ihre Baumaßnahme beginnen,

sollten Sie sich von einem

Sachverständigen (z. B. Energieberater)

beraten lassen, der mögliche

Stellen fur Wärmebrücken 1 im

Fensterbereich erkennen kann.

Uberlegen Sie auch, ob Ihr Budget

eine komplette energetische Sa-

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Internet unter

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Durchblick: Fenster richtig einbauen, hilft Wärmeverluste

zu vermeiden

Die Sachsische Energieagentur – SAENA GmbH rät

nierung der Außenhülle mit einem

Wärmedämmverbundsystem zulässt,

dies vereinfacht den wärmebrückenfreien

Einbau von Fenstern.

Überprüfen Sie auch, ob Ihre

Fensterbaufirma den Einbau nach

der RAL-Montage der DIN-Norm

4108-7 („Luftdichtheit von Gebäuden,

Anforderungen, Planungs- und

Ausführungsempfehlungen sowie -

beispiele“) vornimmt. Die RAL-

Montage beschreibt den normgerechten

Einbau von Fenstern und

Außentüren unter Verwendung

von speziellen Klebe- und Dichtbändern

für den dauerhaften, luftund

winddichten Abschluss. Ein

alleiniges Ausschäumen mit Montageschaum

ist nicht zulässig!

Schwachstellen aufdecken:

Kandidaten fur Wärmebrücken

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September 2010 | Eigentümerjournal 19


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Glossar:

1 Wärmebrücke:

Die Wärmebrücke ist ein Bereich im Bauteil,

durch den die Wärme schneller nach

außen transportiert wird, als durch andere

Bereiche im Haus. Dies bewirkt eine Erhöhung

des Energieverbrauchs und den damit

verbundenen Heizkosten, verursacht

Tauwasser- oder ruft Schimmelbildung

hervor. Das führt zu einer Gefährdung der

Gesundheit und der Bausubstanz.

2 Fensterstock:

Der Fensterstock ist der Teil der Fensterkonstruktion,

der im Mauerwerk verankert

ist, an dem ein oder mehrere Flügelrahmen

beweglich angebracht sind.

3 Wärmedurchgangskoeffizient:

Der Wärmedurchgangskoeffizient (auch U-

Wert genannt) beschreibt den Wärmestromdurchgang

durch die gesamte Wandkonstruktion,

wenn sich die Temperatur

auf der Innenseite um 1 Grad Kelvin von

der auf der Außenseite unterscheidet. Er

hängt im Wesentlichen von der Wärmeleitfähigkeit

und der Dicke des Stoffes ab. Je

kleiner der U-Wert eines Stoffes ist, umso

höher ist die Dämmwirkung.

4 Transmissionswärmeverlust H’T:

Er beschreibt die Wärmemenge, die ein

Gebäude durch seine wärmeübertragende

Umfassungsfläche (thermische Hülle) bei

einer Temperaturdifferenz von innen nach

Anz90x40_4c außen an seine Umgebung 15.01.2004 abgibt.

11:20 Uhr Seite 1

20 Eigentümerjournal | September 2010

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sind der gesamte Fensterrahmen

und der Fensterstock 2, da sie einen

höheren Warmeverlust als die

Verglasungen aufweisen. Weitere

Schwachstelle ist die Anschlussfuge

zwischen Fensterstock und

Fensterlaibung der Außenwand.

Wärmebrücken am Fenster erkennen:

Wärmebrücken werden sichtbar,

durch Ausfall von Tauwasser an

kalten Bauteiloberflächen, z.B. an

der Verglasung, auf der innenliegenden

Fensterbank oder es

kommt zu Stock- und Schimmelflecken

in den Eckanschlüssen der

Innenlaibung. Abhilfe schafft in

diesem Fall eine Auswechslung

mit neuen Energiesparfenstern

und eine nachträgliche Überdammung

der problematischen Stellen.

Wärmebrücken am Fenster reduzieren:

Auf Fenster im Haus kann nicht

verzichtet werden. Es gilt die Mindestbelichtung

für Wohnräume

nach Vorschriften der sächsischen

Landesbauordnung. Der Einbau,

der Ersatz oder die grundsätzliche

Erneuerung der Fenster muss

nach der Energieeinsparverordnung

2009 (EnEV) erfolgen. Diese

sieht als Höchstwerte einen Wärmedurchgangskoeffizienten

3, den

U-Wert � 1,30 W/(m2K) für außenliegende

Fenster und Fenstertüren,

vor.

Ideal ist der Einbau von Fenstern

im Zusammenhang mit der Erneuerung

der thermischen Gebäudehülle.

Hier kann durch das

Wärmedämmverbundsystem der

Transmissionswärmeverlustes 4

H’T stark verringert werden.

Der Fensterstock ist zu überdämmen.

Die beste Lösung ist der Einbau

des Fensters in der Dämmebene,

d. h. der neue Fensterstock

wird an den Mauerrand montiert,

um die Wärmebrückenbildung

des Anschlusses stark zu minimieren.

Die gesamte Dämmstoffdicke

sollte mindestens 3 cm über den

Stock gezogen werden. Der

Dämmstoff ist außen stets mit einem

Anschlussprofil oder einer

dauerelastischen Fuge anzubinden.

Kommt kein Wärmedämmverbundsystem

zum Einsatz, sollte

die Laibung mit mindestens 3 cm

Dämmstoff überdämmt werden.

Dies ist auch der Fall, wenn der

Innenbereich beim Fenstertausch

unverändert bleiben soll (z. B. die

Fenster werden nicht nach außen

ausgebrochen).

Nach der RAL-Montage wird im

Fensteraußenbereich ein selbstklebendes

diffusionsoffenes (atmungsaktives)

Kompriband für

die Abdichtung gegen Schlagregen

verwendet. Das Abkleben der

Innenseite des Fensterstockes hat

am bestehenden Mauerwerk zu

erfolgen und muss nachträglich

überputzt oder mit einer Wandbauplatte

(z.B. Gipskarton) geschützt

werden, um die Bildung

von Kondensat in der Anschlussfuge

zu vermeiden.

Fensterbänke oder Fensterbleche

müssen direkt unterdämmt, ggf.

noch zusätzlich mit Mineralwolle

ausgestopft werden. Es gibt viele

Hersteller von gedämmten Fensterbank-Anschluss-Systemen,

die

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z. B. ausgedämmte Aluminiumbleche

anbieten. Bei massiven

Fensterbänken hilft die Verwendung

extra gedämmter Fensterstöcke.

Prinzipiell muss eine thermische

Trennung der Außen- und

Innenfensterbank erfolgen.

Die SAENA empfiehlt den Einbau

von Fenstern mit einer hochwertigen

3-fach-Isolierverglasung, weil

sie die Energieverluste stark reduzieren

und die Wärmebrückenwirkung

gegenüber der Außenwand

fast völlig aufheben. Höhere Investitionskosten

gegenüber 2fach-verglasten

Fenstern lassen

sich aufgrund der stark steigenden

Energiepreisentwicklung

schnell amortisieren.

Ihre Fragen zum energetischen

Einbau von Fenstern beantwortet

Ihnen die Sachsische Energieagentur

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Gesellschafter

sind der Freistaat Sachsen

und die Sachsische Aufbaubank

– Forderbank –.

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VPB-Experten: Kein Bau

ohne Bodengutachten!

Jeder Hausbau beginnt mit dem

Bodenaushub. Deshalb spielt die

Qualität von Grund und Boden

auch eine wichtige Rolle beim

Bauen. Darauf weist der Verband

Privater Bauherren (VPB) hin. Gerade

Käufer von Schlüsselfertigimmobilien

vertrauen oft leichtgläubig

dem beauftragten Bauunternehmer

und hoffen, er werde

sich um Dinge wie Aushub und

Bebaubarkeit des Bodens schon

kümmern - und alles sei im Komplettpreis

eingeschlossen. Dies ist

aber oft nicht der Fall: Häufig fehlt

im Vertrag das Baugrundgutachten.

Das ist aber unentbehrlich,

denn es zeigt, wie der Baugrund

tatsächlich beschaffen ist, ob Bodenfeuchte

oder drückendes

Grundwasser, Fels oder nicht trag-

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September 2010 | Eigentümerjournal 21


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Wuppertal, Hofkamp 148, Tel. 280900

München (vz). Seit dem 11. Juni

2010 gelten in Deutschland neue

Regeln für Verbraucherdarlehen.

Grundlage ist die EU-Verbraucherkreditrichtlinie

aus dem Jahr

2009, die in deutsches Recht umgesetzt

wurde. Die neuen rechtlichen

Vorgaben sollen durch verbesserte

Informationen und mehr

Transparenz den Verbraucherschutz

EU-weit vereinheitlichen.

Sie gelten ausschließlich für Kreditverträge,

die ab dem 11. Juni

2010 geschlossen werden und betreffen

auch Bauherren, die über

Hypotheken-Darlehen ihre Eigenheime

finanzieren.

Die in deutsches Recht umgesetzte

EU-Verbraucherkreditrichtlinie

hat weit reichende Gültigkeit. Sie

„umfasst alle entgeltlichen Kredite

ab 200 Euro, mit Ausnahme von

Förder- und zinslosen Darlehen“,

erklärt Florian Haas, Vorsitzender

der „Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende

e. V.“ in München.

Zudem gilt die Richtlinie gleichermaßen

für Verbraucher und Existenzgründer.

Bei letzteren jedoch

nur für Nettodarlehensbeträge bis

75.000 Euro.

22 Eigentümerjournal | September 2010

fähiger Boden Probleme bereiten,

oder gar mit Altlasten zu rechnen

ist. Erst wenn feststeht, worauf gebaut

wird, kann der Unternehmer

seriös kalkulieren, was Aushub,

eventuelle Bodensanierung und

Kellerkonstruktion tatsächlich

kosten. Weitere Informationen unter

www.vpb.de.

Bei Hypotheken-Darlehen grundsätzlich das Kleingedruckte

im Vertrag sorgfältig prüfen

Was viele Verbraucher nicht wissen:

Grundsätzlich betroffen sind -

neben Überziehungen des Girokontos

- auch Immobiliendarlehen.

Also Kredite, die für den Bau

oder Kauf einer Wohnung, eines

selbst genutzten Hauses oder eines

Anlageobjekts aufgenommen

werden und bei denen in der Regel

Grund und Boden so lange als

Sicherheit dienen, bis die Schuld

abgetragen ist.

Die aus der Richtlinie resultierenden

Änderungen und Neuerungen

sind vielfältig. Das beginnt

schon bei der Werbung. Denn „ab

sofort müssen Banken, Sparkassen

und so genannte Darlehensbroker

ihre Werbung für Kredite

und Darlehen mit einem repräsentativen

Beispiel versehen“, sagt

Schutzgemeinschafts-Vorsitzender

Haas. In dieser Musterrechnung

müsse der effektive Jahreszins des

Kredits angegeben werden, den

mindestens zwei Drittel der Kunden

erwartungsgemäß würden

vereinbaren können. Überdies seinen

grundsätzlich alle wichtigen

Fakten im Zusammenhang mit

der Kreditvergabe zu nennen.

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Zum Beispiel weitere Kosten, die

für Darlehens- oder Kreditsicherheiten

anfallen und für die aus

Sicht des Geldhauses nötigen Zusatzverträge

wie eine Risiko-Lebensversicherung.

Dies ist in der Tat eine Verbesserung

gegenüber der vorherigen

Regelung“, meint Florian Haas.

Die ‚Schutzgemeinschaft für

Baufinanzierende e. V.’

und andere Verbraucherschützer

haben dies seit Langem gefordert,

weil manche Banken durch die

geschickte Verschleierung von

Zusatzkosten den Preis von Konsumentenkrediten

und Hypotheken-Darlehen

schöngerechnet haben.“

Zweifellos interessiert am meisten,

wie teuer ein Kredit oder ein Darlehen

tatsächlich ist. Somit also

die Höhe des so genannten effektiven

Jahreszinses. Seit Umsetzung

der EU-Richtlinie sind neben

dem Nominalzins eines Kredits alle

Kosten zu berücksichtigen, die

der Schuldner im Zusammenhang

mit dem geliehenen Geld zahlen

muss. Vor allem bei Hypotheken-

Schuldnern kann da einiges zusammenkommen.

„Beispielsweise

die Beiträge für eine Feuerversicherung,

eine Restschuldversicherung

oder eine Lebensversicherung“,

erläutert Florian Haas.

Wichtig: Nicht berücksichtigt werden

müssen bei der Berechnung

des „effektiven Jahreszinses“

nach wie vor alle Kosten freiwilliger

Zusatzleistungen. Demnach

solcher Verträge, auf die der Kreditgeber

nicht besteht, die aber

der Schuldner für sinnvoll erachtet.

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• Überprüfung

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Aber: „Weiterhin sind den Kreditgebern für

Tricksereien beim Effektivzins Tür und Tor

geöffnet“, kritisiert Florian Haas. Das treibe

denn ungeahnte Blüten, die man nur als

„Verdummung der Verbraucher werten

kann“, sagt Haas. Denn durch einen legalen

Kniff sei es möglich, den Effektivzins optisch

billig zu rechnen, sogar unter die Höhe des

Nominalzinses. „Ein eindeutige Lücke im

Gesetz, die schnellstens geschlossen werden

sollte“, fordert Haas.

Eine weitere Neuerung betrifft insbesondere

Verbraucher, die ihre Konsumentenkredite

kündigen möchten. Dies ist jetzt ohne Einhaltung

bestimmter Fristen möglich. Im Gegensatz

zur früheren Regelung. Denn bei

Kreditverträgen, die vor dem 11. Juni 2010

geschlossen wurde, gilt nach wie vor eine

dreimonatige Kündigungsfrist. Doch leider

„haben Bauherren mit Hypotheken-Darlehen

nichts davon. Die fristlose Kündigungsmöglichkeit

gilt nämlich nicht für Kredite,

die durch eine Grundschuld abgesichert

sind“, erklärt Florian Haas.

Selbstverständlich können Bauherren, die

beispielsweise durch eine Erbschaft plötzlich

über einen höheren Geldbetrag verfügen,

auch ein Hypotheken-Darlehen vor Ende der

Zinsbindung kündigen. „Allerdings sind

Banken und Sparkassen nicht dazu verpflichtet,

den vom Kunden gewünschten

Ausstieg zu akzeptieren. Falls die das doch

tun, wird eine so genannte Vorfälligkeitsentschädigung

fällig“, warnt Schutzgemeinschaftschef

Haas.

Hierbei handelt es sich um einen finanziellen

Ausgleich für die mit einer vorzeitigen

Darlehenskündigung verbundenen Zinsausfälle

der Institute. Die Berechtigung einer

solchen Vorfälligkeitsentschädigung ist

durch den Bundesgerichtshof höchst-richterlich

bestätigt. Außerdem hat der BGH die

Formel vorgegeben für die korrekte Berechnung

der Vorfälligkeitsentschädigung.

„Wir können jedem Darlehensnehmer, der

eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen soll,

nur raten, die Forderung seiner Bank nicht

ungeprüft zu übernehmen. Nach unseren Erkenntnissen

gibt es immer wieder Berechnungsfehler

zulasten des Kunden, die bisweilen

ein paar Hundert Euro ausmachen.“

Tipp deshalb: Nicht nur das Kleingedruckte

im Darlehensvertrag sorgfältig prüfen, sondern

auch, ob die Bank die Strafgebühr nach

der BGH-Formel korrekt berechnet hat.

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„Wer Zweifel hat, sollte sich an

die ‚Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende’

wenden oder aber

an eine Verbraucherzentrale in

seiner Nähe“, rät eindringlich Florian

Haas.

Extra-Tipp: Hypotheken-Darlehen

mit mehr als zehn Jahren Zinsbindung

können jederzeit mit einer

Frist von sechs Monaten gekündigt

werden. Und zwar ohne

Strafgebühr, eine Vorfälligkeitsentschädigung

also. Geregelt ist

dies im Bürgerlichen Gesetzbuch

(BGB).

Über die Schutzgemeinschaft für

Baufinanzierende e. V.

Die Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende

e. V. hat sich im August

2008 in München gegründet

und überprüft Baufinanzierungen

auf Seriosität und Tragbarkeit. Der

unabhängige Verein sorgt damit

bundesweit für mehr Verbraucherschutz

durch Transparenz und

Sicherheit im Immobilien-Finanzierungs-Dschungel.

24 Eigentümerjournal | September 2010

DBU-Klimaschutzkampagne:

Mehr Sanierungen durch Energie-Check

Befragung zeigt: Hausbesitzer mit kostenloser Erstkontrolle investieren

mehr in energetische Erneuerung

Osnabrück. Hauseigentümer, die

den kostenfreien Energie-Check

von „Haus sanieren – profitieren“,

der Klimaschutzkampagne der

Deutschen Bundesstiftung Umwelt

(DBU), genutzt haben, investieren

zweimal so viel in die energetische

Gebäudesanierung wie

diejenigen, die den Service nicht

in Anspruch nehmen. Das zeigt

die aktuelle Befragung des Marktforschungsunternehmens„Produkt

+ Markt“ unter 400 Hausbe

sitzern.

„Über die gesamte Laufzeit der

Kampagne seit 2007 bis jetzt kamen

Investitionen in Gebäude von

insgesamt 1,67 Milliarden Euro

zustande“, sagt Dr. Fritz Brickwedde,

DBU-Generalsekretär. Zudem

wurden die ursprünglichen

Prognosen der Kohlendioxid-Einsparung

mit Hilfe der DBU-Kampagne

noch übertroffen: Rund

217.000 Tonnen des klimaschädlichen

Gases konnten durch die

DBU-Initiative bisher insgesamt

eingespart werden. “Der Einsatz

für mehr Klimaschutz beginnt

schon im eigenen Haus – diese Erkenntnis

setzt sich offenbar immer

mehr in den Köpfen fest.“

Die Befragung zeige im Detail: Im

Schnitt haben die Eigner rund

20.000 Euro nach dem Energie-

Check in die Gebäudesanierung

investiert. Jeder zweite Hausbesitzer

plane, weitere Sanierungsmaßnahmen

durchzuführen. In

der befragten Kontrollgruppe ohne

Energie-Check hat das nur jeder

Fünfte vor. “Außerdem sind

Hausbesitzer mit Energie-Check

grundsätzlich bereit, für weitere

Sanierungsmaßnahmen fast doppelt

so viel Geld in die Hand zu

nehmen wie Hausbesitzer ohne

Energie-Check“, freut sich Markus

Große Ophoff, Leiter des Zentrums

für Umweltkommunikation

(ZUK) der DBU, das die Kampagne

organisiert. Hausbesitzer mit

Energie Check planten, auch zukünftig

häufiger in energetische

Sanierung zu investieren.

Die Ergebnisse machten deutlich,

dass die 80.000 durchgeführten

Energie-Checks 2009 einen hohen

Einfluss auf die Durchführung einer

kostenpflichtigen Energieberatung

hätten, betont Brickwedde.

„Vor einem Jahr hatte nur jeder

zehnte Hausbesitzer mit Energie-

Frank Hüttemann Bedachungen

Ihr Meisterbetrieb für Dach, Wand und Solartechnik

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Check eine kostenpflichtige Energieberatung

durchgeführt – ein

Jahr später schon nahezu jeder

Fünfte.“ Wenn sich die Befragten

nach dem Check für eine kostenpflichtige

Energieberatung entschieden

hätten, würden sie vorrangig

die Förderung durch das

Bundesamt für Wirtschaft und

Ausfuhrkontrolle (Bafa) in Anspruch

nehmen.

Die Sanierungsarbeiten decken

eine breite Palette an Gewerken

ab – von der Heizungsanlage im

Keller bis zur Dachdämmung. Zu

einem Großteil wurden Fenster

und Türen erneuert. Jedoch kämen

einzeln durchgeführte Sanierungsmaßnahmen

nicht unbedingt

dem Geldbeutel zugute,

wenn andere Sanierungsschritte

übergangen würden. „Die umweltfreundlichste

und wirkungsstärkste

Heizanlage nützt nichts,

wenn die Wärme wegen schlechter

Dämmung nicht im Haus

bleibt“, weiß Brickwedde.

Haus sanieren – profitieren“

zählt zu den größten Klimakampagnen

in Deutschland und wird

gemeinsam mit dem Deutschen

Handwerk durchgeführt. Mehr als

230 Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften

und Fachverbände

bieten Seminare für ihre

Betriebe an. Bundesweit sind über

11.000 Handwerker geschult und

führen den kostenlosen Energie-

Check bei Hauseigentümern

durch. „Immer mehr Handwerker

schließen sich der Kampagne

an“, freut sich Große Ophoff.

Hauseigentümer werden von den

Partnerbetrieben über die Kampagne

informiert. Von ihnen bekommen

sie einen Gutschein für den

kostenlosen Energie-Check und

generelle Informationen über

energetisches Sanieren in einer

„Info-Mappe“. Interessierte können

über die Suchmaschine auf

geschulte Handwerker in ihrer

Nähe finden.

Mit Papier können

Sie Besseres tun

als es auszufüllen.

G u t z u w i s s e n

VPB-Expertenrat:

Nach Sommerstürmen auch die Bäume prüfen!

Sommerstürme haben es in sich!

Sie können Ziegel lockern und

vom Dach wehen, aber auch

Fenster eindrücken und Rollläden

aus ihren Führungsschienen reißen.

Immer häufiger beobachtet

der Verband Privater Bauherren

(VPB) in der warmen Jahreszeit

Schäden durch starke Stürme und

sogar Windhosen. Hausbesitzer

sollten deshalb nach jedem Sturm

ihre Immobilie genau prüfen. Dabei

dürfen sie auch die Bäume

nicht vergessen. Abgebrochene

Äste und beschädigte Kronen sind

im vollen Laub nur schwer zu erkennen,

können aber jederzeit ab-

Online statt Papier: einfach, schnell und zeitsparend.

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September 2010 | Eigentümerjournal 25


G u t z u w i s s e n

VPB warnt: Seniorenwohnungen nicht nur nach

Prospekt kaufen

Unsere Gesellschaft altert. In Zukunft

brauchen die Menschen barrierearme,

altersgerechte Wohnungen.

Diese demografische Entwicklung

nutzen immer häufiger

auch Schlüsselfertiganbieter für ihre

Geschäfte. Sie werben mit bunten

Prospekten und Phantasie-

Prädikaten wie „seniorengerecht“,

„barrierefrei“ oder „rollstuhlgerecht“

für so genannte Seniorenwohnungen.

Was sind solche Versprechungen

wert?

Der Verband Privater Bauherren

(VPB) warnt ausdrücklich davor,

solche Wohnungen ungeprüft zu

kaufen. „Es ist wie immer bei

Kaufverträgen: Auf das Gedruckte

kommt es maßgeblich an“, erläutert

VPB-Vorsitzender Thomas

Penningh und führt aus: „Weder

der Begriff „Seniorenwohnung“

ist rechtlich definiert, noch die Bezeichnungen

„barrierefrei“ oder

„rollstuhlgerecht“. Letzten Endes

steht dem Käufer immer nur das

zu, was im Vertrag steht.“

Weil Vertragsentwürfe häufig zu

wünschen übrig lassen und Käufer

oft benachteiligen, hat das Oberlandesgericht

Düsseldorf sich in einem

Urteil mit dieser Art von Werbung

auseinandergesetzt und dabei

festgestellt: Beschreibt ein Bauträger

die von ihm erstellte Wohnungseigentumsanlage

in der Werbung

als „Seniorenresidenz“ und

bewirbt er die von ihm vertriebenen

Eigentumswohnungen mit

26 Eigentümerjournal | September 2010

Prädikaten wie „behinderten- und

rollstuhlgerecht“, so ist die Übereinkunft

des Bauträgers und des

Erwerbers dahin auszulegen, dass

die Wohnungen und das Objekt

„Seniorenresidenz“ den Qualitätsrichtlinien

der DIN 18025 entsprechen

sollen.“ (OLG Düsseldorf, Urteil

vom 15.12.2009 - 23 U 11/08).

Das Urteil des Oberlandesgerichts

ist nach Ansicht des VPB eine große

Hilfe für Verbraucher, denn die

DIN 18025 regelt das barrierefreie

Bauen im Detail und ist in vielen

Bundesländern sogar Grundlage

der Landesbauordnung. „Die Käufer

solcher „Seniorenwohnungen“

können sich also theoretisch auf

die DIN berufen und die entsprechende

Ausstattung ihrer Wohnung

erwarten“, erläutert Thomas

Penningh.

„Das Problem dabei ist die Kontrolle“,

schränkt der Bausachverständige

ein. „Die meisten Käufer

wissen nicht, was die DIN beinhaltet,

ob sie überhaupt noch aktuell

ist und was tatsächlich alles zu einer

barrierefreien Wohnung gehört.“

Deshalb rät der VPB allen

Kaufinteressenten, die Unterlagen

vor Vertragsabschluss von einem

unabhängigen Bausachverständigen

prüfen zu lassen. „Ist das Objekt

bereits bezugsfertig, sollten

die Käufer ebenso verfahren und

auch vor der Unterzeichnung des

Kaufvertrags einen Unabhängigen

mit der Baukontrolle beauftragen,

um zu prüfen, ob die fertige Immobilie

tatsächlich alle Bedingungen

erfüllt.“ „Der Teufel steckt immer

im Detail“, weiß VPB-Vorsitzender

Penningh aus jahrzehntelanger

Beratung. Selbst wenn die Bewegungsflächen

ausreichend groß

bemessen und die Türen breit genug

sind, wie steht es mit den

Übergängen zu Balkon oder Terrasse?

Sind die wirklich schwellenfrei

ausgebildet? Und wie verhält

es sich mit dem Aufzug? Ist er breit

genug für den Elektrorolli? Sind alle

Schalter und Griffe für Rollstuhlfahrer

zu erreichen? Gibt es im

Flur und im Treppenhaus Abstellmöglichkeiten

für Rollatoren? Ist

der Zugang zum Haupteingang

stufenfrei? Kann ein Rollstuhlfahrer

die schwere Haustür alleine

öffnen? Sind Gegensprechanlagen

und Türspione bedarfsgerecht installiert?

Hunderte scheinbar winzige

Details entscheiden zum

Schluss darüber, ob eine „seniorengerechte“

Wohnung tatsächlich

für alle Fälle von Altersbehinderungen

ausgelegt ist oder nicht.

„Wer auf der sicheren Seite sein

will, der sollte seine „Seniorenresidenz“

einer gründlichen Prüfung

unterziehen. Das gilt vom Kaufvertrag

bis hin zur Bauabnahme der

fertigen Wohnung“, rät Bausachverständiger

Penningh.

Weitere Informationen beim Verband

Privater Bauherren (VPB)

e.V., Bundesbüro, Chausseestraße

8, 10115 Berlin, Tel. 030/2789010,

Fax: 030 27890111, E-Mail:

info@vpb.de, www.vpb.de.


Urlaub – auch für Elektrogeräte

Checkliste gegen unnötigen Stromverbrauch während der Reisezeit

Zum Start der Reisezeit treffen viele

Urlauber Vorkehrungen für die

Pflege der Pflanzen, das Leeren

des Briefkastens oder sorgen dafür,

dass der Wasserzulauf für Geschirrspüler

und Waschmaschine

abgedreht ist - der Stromverbrauch

der Elektrogeräte daheim wird

aber oft vergessen. Denn einige

Geräte verbrauchen weiter Strom,

auch wenn niemand zu Hause ist,

beispielsweise im Stand-by-Betrieb.

Um privaten Haushalten dabei

zu helfen, die heimlichen Energieverbraucher

zu finden und unnötige

Stromkosten während der

Reisezeit zu vermeiden, bietet die

Initiative EnergieEffizienz der

Deutschen Energie-Agentur

GmbH (dena) unter www.stromeffizienz.de

eine Urlaubs-Checkliste

zum Herunterladen.

Vor allem der Stand-by-Betrieb

von Fernseher, Hi-Fi-Anlage,

Computer und Co. sorgt dafür,

dass sich der Stromzähler weiter

dreht, auch wenn niemand daheim

ist. Neben Unterhaltungs- und Informationselektronik

gibt es weitere

heimliche Stromverbraucher,

die vor dem Urlaub vom Stromnetz

getrennt werden sollten. Tischoder

Stehleuchten mit Niedervolt-

Halogenlampen haben zum Beispiel

ein separates Netzteil, das

häufig Energie verbraucht, selbst

wenn das Licht nicht brennt. Auch

Kaffeevollautomaten, Mikrowellen

und Ladegeräte an der Steckdose

können unnötig Strom ziehen. Eine

schaltbare Steckdosenleiste

oder der direkte Griff zum Stecker

vor Reisebeginn schaffen Abhilfe,

denn sie trennen die Geräte vom

Stromnetz.

Auch Kühl- und Gefriergeräte, die

größten Stromverbraucher im

Haushalt, sollten Urlaub machen.

Wer in seiner Abwesenheit unnötige

Kosten verhindern will, kann

sie für die Reisezeit abtauen und

abschalten. Sind die Geräte ausgeschaltet,

sollten die Türen offen

bleiben, damit sich kein Schimmel

bildet. Wenn niemand zu Hause

ist, der warmes Wasser braucht,

kann es auch sinnvoll sein, den

Elektroboiler abzuschalten. Bei

Im Zeitraum von Januar bis Mai

2010 sind in Deutschland 5,6 Prozent

mehr Auftragseingänge im

Bauhauptgewerbe zu verzeichnen

gewesen als im vergleichbaren

Zeitraum des Vorjahres. Diese optimistisch

stimmenden Zahlen teilte

jetzt das Statistische Bundesamt

(Destatis, Wiesbaden) in einer aktuellen

Pressemeldung mit. Der

Gesamtumsatz liege zwar noch

9,5 Prozent unter dem des Vorjah-

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G u t z u w i s s e n

kleinen Geräten in der Küche oder

in der Gästetoilette lohnt sich das

schon über Nacht. Größere Speicher

abzustellen, ist dagegen meist

nur bei längerer Abwesenheit

sinnvoll. Beim ersten Einschalten

nach dem Urlaub sollte das Wasser

im Boiler richtig heiß gemacht werden,

damit Bakterien keine Chance

haben.

Weitere Informationen rund um

das Thema Stromeffizienz im

Haushalt unter www.stromeffizienz.de

oder bei der kostenlosen

Energie-Hotline: 08000 736 734.

Die Initiative EnergieEffizienz wird

von der Deutschen Energie-Agentur

GmbH (dena) und den Unternehmen

der Energiewirtschaft -

EnBW AG, E.ON AG, RWE AG

und Vattenfall Europe AG - getragen

und gefördert durch das Bundesministerium

für Wirtschaft und

Technologie.

Historisch günstiges Baugeld freut Häuslebauer

und belebt deutsche Baustellen

res, nach Aussagen der Wiesbadener

Statistiker sei diese Diskrepanz

jedoch auf verzögerte Zahlungen

zurück zu führen. Die positiven

Effekte beim Umsatz würden

besonders bei komplexen

Bauvorhaben erst deutlich später

in Erscheinung treten, so Destatis.

Zahlen, die auch der Vorstand der

Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende

e.V. (München), Florian

Haas, sehr gerne zur Kenntnis

März 2010 | Eigentümerjournal 27


G u t z u w i s s e n

nimmt und vor allem auf das der- Schnellschüssen und rät zukünftizeit

ausgesprochen günstige Baugen Hausbesitzern zur Vorsicht:

geld zurück führt. „Häuslebauer „Besonders die Sicherheitsleistun-

haben historisch günstige Rahgen der Deutschen Massiv- und

menbedingungen. Niedrige Hy- Fertighaushersteller unterscheipotheken-Zinsen

ermöglichen den sich zum Teil erheblich. Was

auch Normalverdienern den nutzen günstige Hypothekenzin-

Traum vom Eigenheim. Das sen, wenn das eingesetzte Kapital

scheint sich langsam auch für die bei einer Insolvenz des Bauträgers

Deutschen Bauunternehmen Un- futsch ist – oder was geschieht bei

ternehmen positiv bemerkbar zu Arbeitslosigkeit des Bauherren?“,

machen.“

so Haas weiter. Um hier für Bauherren

Klarheit bieten zu können,

Sicherheitsgarantien gegen fi- hat die Schutzgemeinschaft für

nanzielle Abenteuer

Baufinanzierende e.V. eine aktuel-

Eigent

Doch

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unter die Lupe genommen. Diese

ist unter www.finanzierungsschutz

frei erhältlich.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Wiesbaden (Destatis), Pressemeldung

259 vom 23. Juli 2010

Über die Schutzgemeinschaft für

Baufinanzierende e. V.

Die Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende

e. V. hat sich im August

2008 in München gegründet

und überprüft Baufinanzierungen

auf Seriosität und Tragbarkeit. Der

unabhängige Verein sorgt damit

bundesweit für mehr Verbraucherschutz

durch Transparenz und Sicherheit

im Immobilien-Finanzierungs-Dschungel.

Herzschwäche:

Früherkennung verbessert

die Prognose

sup. – Herzschwäche (Insuffizienz)

ist eine der häufigsten Erkrankungen

und liegt in der Todesursachenstatistik

in Deutschland auf

Platz drei. Die Prognose bei Herzinsuffizienz

lässt sich jedoch entscheidend

verbessern, wenn die

Krankheit in einem frühen Stadium

erkannt wird. Durch Minimierung

oder Beseitigung der auslösenden

Faktoren sowie den Einsatz

moderner Medikamente kann

die hohe Sterblichkeit bei dieser

Erkrankung deutlich reduziert

werden.

Chronische Herzschwäche macht

sich langsam bemerkbar. Das Beschwerdebild

unterscheidet sich,

je nachdem ob eine linksseitige,

eine rechtsseitige oder eine globale

Herzschwäche vorliegt. Leitsymptom

der Linksherzinsuffizienz

ist die Luftnot, am Anfang

nur bei starker körperlicher Belastung.

Bei der Rechtsherzschwäche

kommt es zu einer Stauung im venösen

System. Das führt zu Wasseransammlungen

im Körper, im

Frühstadium vor allem in den Beinen

(Beinödeme). Bei einer beidseitigen

Herzschwäche treten die


Beschwerden einer Rechts- und

Linksherzinsuffizienz auf.

Bei Verdachtsymptomen auf eine

Herzschwäche sollte unbedingt

ein präziser Herz-Check erfolgen.

Das gilt insbesondere für Diabetiker.

„Wer zuckerkrank ist und

Symptome einer Herzinsuffizienz

zeigt, bei dem sollte schleunigst

die Herzfunktion untersucht werden“,

betont Prof. Erland Erdmann

(Klinik III für Innere Medizin

der Universität Köln). Der

Grund: „Es gibt neue Daten, die

zeigen, dass die Herzinfarkt-Sterberate

bei Diabetikern mit symptomatischer

Herzinsuffizienz innerhalb

eines Jahres bis zu 30

Prozent beträgt“, so Prof. Erdmann.

Für eine aussagekräftige

Herzuntersuchung muss heute

nicht zwangsläufig gleich ein Kathetereingriff

erfolgen. Es geht

auch weitaus schonender für den

Patienten mit einer kontrastverstärktenMagnetresonanz-Angiographie.

„Durch die Verfügbarkeit

der MR-Angiographie ist die Gefäßdiagnostik

nun auf völlig unblutigem

Wege und ohne die Anwendung

von Röntgenstrahlen

möglich geworden“, erklärt Prof.

Franz Ebner, Leiter der Klinischen

Abteilung für Neuroradiologie der

Universität Graz.

Darmspiegelung kann vor Krebs schützen

Sigmoidoskopie angenehmer als Koloskopie

sup.- Eine Studie von Wissenschaftlern

des Deutschen Krebsforschungszentrums

Heidelberg

hat erneut bestätigt, dass eine

Darmspiegelung vor Krebs schützen

kann. Teilnehmer der im Saarland

durchgeführten Untersuchungen

waren mehr als 3.000

Frauen und Männer über 55 Jahre.

Bei denjenigen, die sich innerhalb

der letzten zehn Jahre einer

ersten Darmspiegelung unterzogen

hatten, wurden bei einer erneuten

Koloskopie weniger fortgeschrittene

Polypen und bösartige

Tumore gefunden als bei Per-

G u t z u w i s s e n

sonen ohne vorangegangene Untersuchung

(6,1 Prozent gegenüber

11,4 Prozent). Eine detaillierte

Analyse der Daten zeigte allerdings,

dass sich der Vorteil durch

die vorangegangene Darmspiegelung

nur auf den linken (absteigenden)

Teil des Dickdarms sowie

den Enddarm beschränkte. Eine

frühere Studie aus Kanada war

bereits zu einem ähnlichen Ergebnis

gekommen.

Die Forscher aus Heidelberg halten

es deshalb für überlegenswert,

alternativ zur Koloskopie auch die

Teilspiegelung des unteren Dickdarms,

die so genannte Sigmoidoskopie,

als Früherkennungsuntersuchung

anzubieten. Möglicherweise,

so die Einschätzung der

Forscher, könnten sich mehr Menschen

zu einer Teilnahme an der

Sigmoidoskopie entschließen als

zur Teilnahme an der Koloskopie.

Im Gegensatz zur kompletten

Darmspiegelung ist zur Teilspiegelung

keine aufwändige Darmvorbereitung

nötig. Zur Reinigung

des Enddarms reicht meist die Gabe

eines Abführzäpfchens direkt

vor der Untersuchung. Auch eine

Beruhigungsspritze ist in der Regel

bei der Sigmoidoskopie nicht

notwendig. Bei der Teilspiegelung

können ebenfalls Polypen entfernt

und schmerzfrei Gewebeproben

entnommen werden. Aus Fatalismusgründen

ganz auf eine Darmkrebs-Früherkennungsuntersuchung

zu verzichten, kann tödli-

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September 2010 | Eigentümerjournal 29


Grafik: Supress

G u t z u w i s s e n

Zu viel Fernsehen schadet Kleinkindern

Negative Auswirkungen auf die Entwicklung

sup. Kleinkinder, die mehr als

zwei Stunden pro Tag fernsehen,

neigen auch als Zehnjährige noch

zu weniger Bewegung, sind passiver

im Unterricht, haben speziell

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mit Mathematik zu kämpfen und

sind dicker. Zu diesen Ergebnissen

kommt eine aktuell veröffentlichte

Studie, die von Prof. Linda S. Pagani

(Universität Montreal) geleitet

wurde. An der

Quebecer Langzeitstudie

haben

1.314 Kinder im

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Alter von rund

zweieinhalb bis

viereinhalb Jahrenteilgenommen.

Die Wissenschaftlerließen

die Eltern

ein Tagebuch

über den TV-

Konsum ihrer

Sprösslinge führen.

Jahre später

wurden die Lehrer

der inzwischenzehnjährigen

Teilnehmer

um einen ausführlichenBericht

über deren

Verhalten und

Leistungen in

der Schule befragt.

Die frühe Kind-

cher Leichtsinn sein. Denn selbst

wenn bei der Untersuchung

Darmkrebs im fortgeschrittenen

Stadium festgestellt wird, gibt es

heute dank neuer Therapieoptionen

noch Heilungschancen. Eine

Chemotherapie in Kombination

mit modernen EGFR-Antikörpern

kann bewirken, dass Metastasen

so verkleinert werden, dass sie

operativ entfernt werden können.

heit ist eine entscheidende Zeit für

die Entwicklung des Gehirns und

die Entstehung von Verhalten“, erläutert

Prof. Pagani. Gerade in dieser

Zeit ist es deshalb besonders

wichtig, die Bewegungs- und Entdeckungsfreude

des Nachwuchses

zu fördern. Das wirkt sich auf die

körperliche wie geistige Entwicklung

sehr positiv aus. Kontraproduktiv

ist dagegen passiver Fernsehkonsum

über täglich mehrere

Stunden. Daran sollten Eltern denken,

auch wenn es natürlich

manchmal bequemer ist, die Kinder

vor die Glotze zu setzen. Tipps

und Anregungen, wie der Nachwuchs

altersadäquat in seinem natürlichen

Bewegungsdrang unterstützt

werden kann, gibt z. B. das

Internetportal www.komm-inschwung.de.


Vorstand

Werner

Hoffmann

präsentiert

das Ergebnis

des Hof- und

Fassadenprogramms

der

Stadt Wuppertal,

das er

in Anspruch

genommen

hat (hier mit

Frau Gottschalk).

Herr Hoffmann

gibt

der Mitgliedschaft

gern

Auskunft.

A u s ’ m V e r e i n

September 2010 | Eigentümerjournal 31


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Alarmsystemen Bublitz B1 und B2 das Schweizer Sicherheitszeichen vom ESTI verliehen. Damit

Nach wird dem erfolgreichen Konsumenten Tests gegenüber eines dokumentiert, neutralen, international dass die Bublitz-Alarmanlagen akkreditierten alle gesetzli-

Prüfinstitutes, chen Vorschriften wurde bezüglich den elektrischer Alarmsystemen Sicherheit Bublitz und Konformität B1 und B2 in Bezug das Schweizer

auf die elektromechanische

Verträglichkeit (EMV) einhalten.

Siche

dokumentiert, dass die Bublitz-Alarmanlagen alle gesetzlichen Vorschriften

Damit hat der Endverbraucher ein markantes Kriterium für die richtige Produktauswahl.Nach der

bezüglich Markterfahrung elektrischer von Werner Sicherheit Bublitz, Chef und der Konformität Firma Bublitz in Sicherheitstechnik Bezug auf die GmbH, gibt es eine

elektromechanische fast unübersichtliche Vielzahl Verträglichkeit von Produkten, (EMV) die in einhalten. allen Länder dieser Welt hergestellt und leider

auch in Deutschland in Umlauf gebracht werden. Oftmals allerdings keinerlei Prüfnachweis über

Damit die Sicherheit hat der haben. Endverbraucher Einige Produkte ein sind markantes mit dem CE-Zeichen Kriterium versehen, für die richtige das lediglich ein Versprechen

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Produktauswahl.Nach der Markterfahrung von Werner Bublitz, Chef der Firma

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Prüfnachweis Die Firma Sicherheitstechnik über die Sicherheit Bublitz GmbH haben. unterstreicht Einige Produkte mit der jetzigen sind freiwilligen mit dem Prüfung, CE- ihre

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zählen die Bublitz- Alarmanlagen zur neuesten Generation die mit Infraschall-Technologie arbei-

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36 Eigentümerjournal | September 2010

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Haus & Grund

Wuppertal und Umland,

vormals Elberfeld von 1880 e.V.

Dessauerstraße 3

42119 Wuppertal

fon 02 02 / 4 79 55-0

fax 02 02 / 4 79 55-70

email info@hausundgrundwtal.de

web www.hausundgrundwtal.de

Haus-, Wohnungs-

und Grundeigentümerverein

Langenberg e.V.

Froweinplatz 6b

42555 Velbert

fon 02052 / 847 74

fax 02052 / 847 74

Impressum

Eigentümerjournal.

Fachzeitschrift für Haus-, Wohnungs-, und Grundeigentümer

Organ des Haus & Grund Wuppertal u. Umland,

vorm. Elberfeld von 1880 e.V.

Verantwortlich

Dipl.-Volkswirt Dirk Schubert,

Ass. Dirk Ingmar Wimmershoff (stellv.)

Dessauerstraße 3, 42119 Wuppertal

fon 0202 / 4 79 55-0 – fax 0202 / 4 79 55-70

Anzeigenverwaltung

Andreas Wimmers

Martin-Luther-Straße 15

45525 Hattingen

Telefon 0 23 24/25822

Telefax 0 23 24/501311

email andreas.wimmers@gmx.de

Herstellung

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Telefon 02 01 / 60 27 27

Telefax 02 08 / 44 48 89 02

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Bezugspreis jährlich 42,00 €

Auflage 7.000

Namentlich oder mit Initialen gekennzeichnete Beiträge geben

die Meinung des jeweiligen Ver fassers, nicht unbedingt

die der Redaktion wieder.

Eine Haftung für Beiträge, in denen Produkte von Firmen

besprochen werden, wird nicht übernommen. Eine Garantie -

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Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck von Texten und Textteilen

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Haus und Grund Wuppertal und Umland e. V., Tel. 0202/47955-0, Fax 0202/47955-70

Preisindex für Lebenshaltung

Bund, Verbraucherpreisindex Deutschland

Basisjahr Juli 09 Aug. 09 Sept. 09 Okt. 09 Nov. 09 Dez 09 Jan. 10 Feb. 10 März 10 April 10 Mai 10 Juni 10 Juli 10

2005 = 100 107,1 107,3 106,9 107,0 106,9 107,8 107,1 107,5 108,0 107,9 108,0 108,1 108,4

Land, Verbraucherpreisindex NRW

Basisjahr Juli 09 Aug. 09 Sept. 09 Okt. 09 Nov. 09 Dez 09 Jan. 10 Feb. 10 März 10 April 10 Mai 10 Juni 10 Juli 10

1962 = 100 369,4 370,4 369,4 369,8 369,1 372,2 369,8 371,1 373,2 372,5 372,9 372,9 373,6

1970 = 100 299.2 300,0 299,2 299,5 298,9 301,4 299,5 300,6 302,3 301.7 302,0 302,0 302,5

1976 = 100 213,8 214,4 213,8 214,0 213,6 215,4 214,0 214,8 216,0 215,6 215,8 215,8 216,2

1980 = 100 181,8 182,3 181,8 181,9 181,6 183,1 181,9 182,6 183,6 183,3 183,5 183,5 183,8

1985 = 100 150,8 151,2 150,8 150,9 150,6 151,9 150,9 151,5 152,3 152,0 152,2 152,2 152,5

1991 = 100 137,4 137,7 137,4 137,5 137,2 138,4 137,5 138,0 138,8 138,5 138,7 138,7 138,9

1995 = 100 122,6 122,9 122,6 122,7 122,4 123,5 122,7 123,1 123,8 123,6 123,7 123,7 123,9

2000 = 100 114,7 115,1 114,7 114,8 114,6 115,6 114,8 115,3 115,9 115,7 115,8 115,8 116,0

2005 = 100 106,6 106,9 106,6 106,7 106,5 106,6 106,7 107,1 107,7 107,5 107,6 107,6 107,8

Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland

Basisjahr Juli 09 Aug. 09 Sept. 09 Okt. 09 Nov. 09 Dez 09 Jan. 10 Feb. 10 März 10 April 10 Mai 10 Juni 10 Juli 10

2005 = 100 107,3 107,6 107,1 107,2 107,0 108,0 107,3 107,7 108,3 108,2 108,3 108,3 –

Harmonisierter europäischer Verbraucherpreisindex für die Staaten der europäischen Währungsunion (VPI-EWU)

Basisjahr Juli 09 Aug. 09 Sept. 09 Okt. 09 Nov. 09 Dez 09 Jan. 10 Feb. 10 März 10 April 10 Mai 10 Juni 10 Juli 10

2005 = 100 107,80 108,17 108,19 108,44 108,57 108,91 108,08 108,13 109,41 109,90 110,05 110,06 –

Daten für weiter zurückliegende Monate bitte bei Haus und Grund erfragen.

HINWEIS: Bund und Land haben ihre Indexreihen per 01.01.2008 umgestellt. Veröffentlicht wird nur noch der jeweilige Verbraucherpreisindex mit dem Basisjahr 2005 =

100. Daten für unterschiedliche Verbrauchergruppen wie den 4-Personen Arbeitnehmerhaushalt gibt es schon seit 2003 nicht mehr. Werte für frühere Basisjahre lassen

sich – auf Bundesebene – nicht mehr zur Umrechnung ermitteln. Dies erfordert in manchen Fällen eine Anpassung der vereinbarten Wertsicherungsklausel. Lassen Sie

sich insoweit von den Juristen Ihrer Haus & Grund Geschäftsstelle beraten.


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schleichen sich unseriöse Mitbewerber

ein, die vor geben, für uns tätig zu

sein! Die von Ihnen gewünschte Anzeige

erscheint dann in einem Blättchen oder

sie finden sich in Vertragsformularen

wieder, in denen sie nicht werben wollten.

Diese Rechnungen sollten Sie vermeiden!

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