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DOKUMENTATION SYMPOSION

GENDER-MAINSTREAMING

FÜR ÖFFENTLICHE BAUTEN

PILOTPROJEKT LANDHAUS 2, INNSBRUCK

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck 1


INHALT

VorWorte

Statements:

* Mag a Elisabeth Stögerer-Schwarz „Was macht das Gender am Geländer?“ Einführung und KurzInformation zur

Gender-Mainstreaming Strategie

* Architekt Tom Frank: Landhaus 2 Innsbruck – Vorstellung des Gebäudes / Idee zum Projekt

* DI Gerhard Wastian + DI in Elke Krismer: „Gender-Mainstreaming in der Praxis“.

Erfahrungsbericht im Dialog

StimmungsBilder

TeilnehmerInnen

Service

Links, Literatur, Netzwerke

Pressespiegel

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck 2


VORWORTE

17. März 2005

…ein neues Amtsgebäude für die Tiroler Landesverwaltung – fast fertig, aber noch ein bisschen Baustelle….

…im 3. Stock findet vor der offiziellen Schlüsselübergabe schon ein Symposion statt „Gender-Mainstreaming für Öffentliche Bauten“….

…TeilnehmerInnen suchen sich an diesem Tag durch die Baustelle den Weg zum Symposion, kommen über Umwege, manchmal auch leicht verstaubt oder außer Atem an….

…aber: über 100 Interessierte aus ganz Österreich und den Nachbarländern kommen zum Ziel, d.h. sind dann beim Symposion dabei…

Mit diesem Bild lässt sich auch trefflich die Arbeit an der Umsetzung der Gender-Mainstreaming Strategie beschreiben: die Umsetzung von Gender-Mainstreaming ist ein

Prozess, ist eine Baustelle, auf der an den verschiedenen Stockwerken, an allen Ecken und Ende gearbeitet wird. Zur Erreichung gleichstellungsorientierter Ziele braucht es

viele SpezialistInnen, ExpertInnen und MitarbeiterInnen, die auf allen Ebenen und in allen Bereichen mitarbeiten.

Bei der Fachtagung „Gender-Mainstreaming für Öffentliche Bauten“ am 17. März 2005 in Innsbruck wurden erste Erfahrungen aus der Praxis präsentiert, konnten Ergebnisse

besichtigt und Erfahrungen diskutiert werden. Die vorliegende Dokumentation dieser Tagung dient nun der Nachlese dazu.

LANDESRÄTIN DR in ELISABETH ZANON:

„Gender-Mainstreaming heißt, dass die

unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten

und Bedürfnisse von Frauen und Männern

berücksichtigt werden müssen – auch bei der

Planung und Errichtung von Gebäuden.

Ich möchte mich bei allen, die an der Umsetzung

dieses innovativen Projektes mitgeholfen haben,

für ihre Bemühungen bedanken.“

LANDESAMTSDIREKTOR DR. JOSEF LIENER:

„Das Land Tirol hat sich zur Umsetzung von

Gender-Mainstreaming verpflichtet und setzt

es auch schrittweise und projektbezogen

um. Ein öffentliches Gebäude unter

Gender-Mainstreaming Kriterien zu planen

und umzusetzen war eine spannende

Herausforderung, die viele Diskussionen und

interessante Ergebnisse gebracht hat. Das

bauliche Ergebnis kann sich jedenfalls sehen

lassen.“

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck 3


PROGRAMM

Begrüßung

Landesrätin DR in Elisabeth Zanon

Landesamtsdirektor Dr. Josef Liener

Statements

WAS MACHT DAS GENDER AM GELÄNDER?

Einführung und Information zur Gender-Mainstreaming Strategie

Mag a Elisabeth Stögerer-Schwarz, Frauenreferat des Landes Tirol

GENDER-MAINSTREAMING STRATEGIE IN DER PRAXIS - ERFAHRUNGSBERICHT IM DIALOG

Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Amt der Tiroler Landesregierung,

Abteilung Hochbau, Projektmanagement Landhaus 2

Dipl.-Ingin Elke Krismer, selbstständige Architektin,

Projektentwicklung für Gender Mainstreaming Landhaus 2

Begehung Landhaus 2

Plenum

Diskussion

Landesrätin DR in Elisabeth Zanon

Arno Ritter, Leiter von aut. architektur und tirol

Dipl.-Ing. Helmut Reitter, Architekt, Präsident der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg

O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Gabriela Seifert, Institutsleiterin institut für entwerfen . studio 2

Moderation: Mag a Marlies Kranebitter, Unternehmensberaterin

Kommunikativ-kulinarischer Abschluss

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WAS MACHT DAS GENDER AM GELÄNDER?

EINFÜHRUNG UND INFORMATION ZUR GENDER-MAINSTREAMING STRATEGIE

Mag a Elisabeth Stögerer-Schwarz, Frauenreferat des Landes Tirol

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck 5


WAS MACHT DAS GENDER AM GELÄNDER?

EINFÜHRUNG UND INFORMATION ZUR GENDER-MAINSTREAMING STRATEGIE

WAS IST GENDER-MAINSTREAMING?

Gender = „soziales Geschlecht“

Das Englische unterscheidet sprachlich zwischen „sex“, dem biologischen Geschlecht, und „gender“, dem sozialen Geschlecht. Mit Gender sind die gesellschaftlichen

Geschlechterrollen gemeint, die Vorstellungen und Erwartungen, wie Frauen und Männer sind bzw. sein sollen. Die Geschlechterrollen können sich im Lauf der Zeit ändern und

sind innerhalb und zwischen den Kulturen unterschiedlich.

Mainstreaming = „in den Hauptstrom bringen“

Mainstreaming heißt, dass ein bestimmtes Denken und Handeln in den „Mainstream“ - in Politik und Verwaltung, Programme und Maßnahmen - übernommen und zu einem

selbstverständlichen Handlungsmuster wird. Dass ein Sonderthema zu einem Hauptthema wird. Mainstreaming heißt, den „Mainstream“ zu durchdringen und zu verändern.

Gender-Mainstreaming heißt, soziale Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in allen Bereichen und bei allen Planungs- und Entscheidungsschritten immer bewusst

wahrzunehmen und zu berücksichtigen. Alle Vorhaben werden so gestaltet, dass sie auch einen Beitrag zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern leisten.

Die Gender-Mainstreaming Strategie geht davon aus, dass sich die Lebenswirklichkeiten von Frauen und Männern in vielen Bereichen unterscheiden.

Nicht erkannte Unterschiede können dazu führen, dass scheinbar „neutrale“ politische Maßnahmen Frauen und Männer in unterschiedlicher Weise beeinflussen und sogar

bestehende Unterschiede noch verstärken.

Bei allen Planungs- und Entscheidungsschritten werden die Fragen gestellt:

- Wie sieht in dem betreffenden Bereich das Geschlechterverhältnis aus?

- Wie wirkt sich das geplante Vorhaben auf die Situation von Frauen und Männern aus?

- Wie kann ein Beitrag zur Förderung der Gleichstellung geleistet werden?

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Mag a Elisabeth Stögerer-Schwarz

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Gender-Mainstreaming:

- integriert eine geschlechtssensible Perspektive in alle Vorhaben

- berücksichtigt unterschiedliche Situationen und Bedürfnisse von Frauen und Männern

- überprüft alle Vorhaben auf ihre geschlechtsspezifischen Wirkungen

- gestaltet alle Vorhaben so, dass sie die Chancengleichheit fördern

- Gender-Mainstreaming ist eine neue Strategie der Gleichstellungsförderung – es ist prozessorientiert, d.h. es ist eine Strategie und noch nicht das Ziel.

Gender-Mainstreaming integriert eine geschlechtssensible Perspektive in alle Aktivitäten und Maßnahmen. Dies bedeutet, dass unterschiedliche Situationen und Bedürfnisse

von Frauen und Männern berücksichtigt, und alle Vorhaben auf ihre geschlechtsspezifischen Wirkungen hin überprüft werden. Alle Maßnahmen werden so gestaltet, dass sie

die Chancengleichheit von Frauen und Männern fördern.

(Quelle: www.gem.or.at)

WIE NEU IST GENDER-MAINSTREAMING?

- UN-Weltfrauenkonferenzen: Nairobi (1985), Peking (1995)

- EU: Vertrag von Amsterdam (1997)

- Europarat (1998)

- Österreich (2000)

- Tirol (2001)

Definition Europarat (1998)

Gender-Mainstreaming

= (Re)organisation,

= Verbesserung

= Entwicklung und

= Evaluierung

grundsätzlicher Prozesse mit dem Ziel, eine geschlechterbezogene Sichtweise einzubringen

- in alle politischen Konzepte

- auf allen Ebenen und

- allen Phasen

- durch alle an Entscheidungsprozessen beteiligten AkteurInnen

Tirol: im Regierungsbeschluss vom 30.10.2001 wird die Gender-Mainstreaming-Strategie als Querschnittsaufgabe für alle Bereiche der Landespolitik als ein verbindliches

Leitziel verankert und eine Steuerungsgruppe eingerichtet.

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Mag 7

a Elisabeth Stögerer-Schwarz


VORAUSSETZUNGEN FÜR GENDER-MAINSTREAMING

- Top-down: Engagement auf höchster Ebene (sichtbar + nachvollziehbar)

- Wissen um bestehende Ungleichheiten von Frauen und Männern

- Fachwissen + Genderkompetenz

- Know-how, wie GM umgesetzt wird

- geschlechtsspezifische Statistiken

- Einbindung aller AkteurInnen, Ressorts

- Ressourcen (Zeit, Geld, Personen, Orte)

- Controlling, Evaluierung

NUTZEN VON GENDER-MAINSTREAMING

- Frauen UND Männer stehen im Mittelpunkt (männliche und weibliche Vielfalt wird einbezogen)

- Diversity: biologische Buntheit

- getschänderte Maßnahmen werden genauer, treffsicherer, bedarfsgerechter

- Frauen und Männer werden aktiv in den Veränderungsprozessen

- die Geschlechterfrage ist eine gesellschaftliche Frage und kein „Frauenproblem“ mehr

INTERNETTE TIPPS:

Frauenreferat des Landes Tirol: www.tirol.gv.at/frauen

Koordinationsstelle für Gender-Mainstreaming in Österreich: www.gem.or.at

Österreichischen Bundesministerien: www.imag-gendermainstreaming.at/cms/imag/

Deutschland: http://www.gender-mainstreaming.net/

Europäischen Kommission: http://europa.eu.int/comm/employment_social/equ_opp/gms_de.html

Leitfaden zur Bewertung: www.imag-gendermainstreaming.at/cms/imag/attachments/3/2/2/CH0138/CMS1059481604447/leitfaden.pdf

LänderGender ist ein Beratungsangebot für Verwaltungen in Vorarlberg, Liechtenstein und St. Gallen/Schweiz: http://www.bab.at/news.html

Virtuelles Gender Training: www.oasis-europa.org

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a Elisabeth Stögerer-Schwarz


LANDHAUS 2, INNSBRUCK – VORSTELLUNG DES GEBÄUDES

Architekt Tom Frank

vom Architektenteam Tom Frank und Tilman Probst, München gemeinsam mit Walter Schwetz, Passau

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LANDHAUS 2 INNSBRUCK, AMT DER TIROLER LANDESREGIERUNG

f p a

frank & probst architekten

mit Walter Schwetz

Ein Gebäude mit hohem ökologisch-energetischem Anspruch. Günstig in Erstellung und Unterhalt. Vorbildfunktion für zukünftige bauliche Entwicklung.

Städtebau

Das Gebäude steht als eigenständiger Solitär im Blockinneren und reicht bis an die Heiliggeiststraße. So könnte der Hauptzugang aus dem Blockinneren hierher verlegt werden.

Eindeutige Adresse, Zugang über Vorplatz.

Kein Anbau an nachbarliche Blockrandbebauung. Passagen als Wegeverbindung zur Salurnerstraße führen entlang der Längsseiten des Gebäudes.

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ÜBERSICHTSPLAN

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck

Architekt Tom Frank

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MODELL

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Architekt Tom Frank

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ERDGESCHOSS

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Architekt Tom Frank

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OBERGESCHOSS

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Architekt Tom Frank

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GEBÄUDESTRUKTUR

Aus städtebaulichen wie auch aus energetischen Gründen wurde eine kompakte Baukörperform gewählt. Intensiv begrünte Glasatrien kontrastieren die Monolithik des

Baukörpers und bieten abwechslungsreiche innenräumliche Raumsequenzen, die mit ihrer Bepflanzung die Arbeitsatmosphäre der Bürobereiche aufwerten.

Die öffentliche Nutzung des Erdgeschosses mit Cafeteria, Konferenzräumen, Ausstellungsbereich, Infocenter, Schulungs- und Ausbildungsmöglichkeiten wertet das direkte

Umfeld auf und verleiht dem Gebäude die nötige öffentliche Bedeutung.

Cafe Empfang

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Architekt Tom Frank

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FASSADEN

Die Außenwände der Obergeschosse werden als Lochfassade ausgebildet. Tragende Wärmegedämmte Wandpfeiler mit hinterlüfteten Verkleidungselementen aus Glas

wechseln mit raumhohen Dreh-Kipp-Fensterelementen. Die Bürofassaden zu den Atrien erhalten eine Holz-/Glasfassade mit raumhohen Schiebefenstern.

Süd-/Ostansicht Dachdraufsicht

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Architekt Tom Frank

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ARBEITEN IM GRÜNEN

Ausbau der Obergeschosse als Kombibüros: Einzelbüros entlang der Außenfassaden und zu den begrünten Atrien, Nutzung der Mittelzonen als Besprechungsplätze,

Dokumentcenter, Wartezonen, Etagenarchive, Aufenthaltsbereich mit Espressobars. Natürliche Belichtung der Mittelzonen indirekt über geschosshoch verglaste Büro-/

Flurtrennwände. Hohes Maß an Offenheit, sehr gute Orientierung, von jeder Stelle Einblicke in die intensiv bepflanzten Atrien.

Büro Kombizone

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Architekt Tom Frank

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BEPFLANZUNG ATRIEN

In den unbeheizten Atrien wird sich ein Zwischenklima bilden, welches im Winter über der natürlichen Außentemperatur liegt. Dadurch können Pflanzen aus der mediterranen

Klimazone gewählt werden: Sträucher (Kamelien, Orangeblume, etc.) als Bodendeckende Bepflanzung mit Kletterpflanzen, die sich an gespannten Stahlseilen emporranken

(Glyzinien, Bougainvilleas, Passionsblume, etc.).

Im von der Cafeteria mitbenutzen Nordatrium Stauden und Zwergsträucher als Unterpflanzung mit Baumgruppen aus lichten Großbäumen (Korkeichen).

Nordatrium Ostatrium Ostatrium

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Architekt Tom Frank

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FARB- UND MATERIALKONZEPT

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Architekt Tom Frank

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ENERGIEKONZEPT

Es wurde versucht, den hohen Anforderungen an das Energiekonzept mit einfachen, grundsätzlichen architektonischen Überlegungen zu entsprechen. Kompakter Baukörper:

Minimierung des Heiz- und Wärmebedarfs, Ausgleich klimatischer Schwankungen über Speichermassen.

Lochfassade: Minimierung Transmissionswärmeverluste, Reduzierung Kältebrücken, optimale Nutzung des natürlichen Lichteinfalls in die Raumtiefe.

Glasatrien: Minimierung Wärmeeintrag in Büros (Temperaturpuffer), Nutzung Gebäudeabwärme sowie solare Gewinne (Sonneneintrag Winter), natürliche Durchlüftung.

Eine Gasbefeuerte Doppelkesselanlage optimiert den Primärenergieverbrauch zur Wärmeerzeugung des Gebäudes. Die eingesetzte Brennwerttechnologie ermöglicht die

Ausnutzung der Abgas-Kondensatwärme. Die Kühlung der Büros erfolgt über in den Deckenputz eingelegte Kühlmatten, die eine behagliche Strahlungskühlung erzeugen.

Die dazu benötigte Kühlenenergie wird dem Grundwasser entnommen, was sich im minimalen Primärenergieverbrauch und den Betriebskosten widerspiegelt.

GENDER MAINSTREAMING:

Mit dem Ziel, die Ansprüche von Frauen, Männern, Kindern, älteren Menschen und Behinderten zu erfüllen, werden alle sich hieraus ergebenden Anforderungen an das

Gebäude schon während der Projektierung berücksichtigt:

Helle freundliche Tiefgarage mit Frauen- und Behindertenparkplätzen nahe Aufgängen, barrierefreie Zugänge, helle offene Gestaltung der Treppenhäuser mit natürlicher

Belichtung, Vermittlung einer offenen und freundlichen Dienstleistungseinrichtung schon in Fassadengestaltung bis hin zu Ausbau und Einrichtung, Pflanzen in allen

Nutzungsbereichen, einfache und leichte Bedienbarkeit der technischen Gebäudeausstattung.

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck 20


GENDER-MAINSTREAMING STRATEGIE IN DER PRAXIS -

ERFAHRUNGSBERICHT IM DIALOG

Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Amt der Tiroler Landesregierung,

Abteilung Hochbau, Projektmanagement Landhaus 2

Dipl.-Ing in Elke Krismer, selbstständige Architektin,

Projektentwicklung für Gender Mainstreaming Landhaus 2

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GENDER-MAINSTREAMING STRATEGIE IN DER PRAXIS –

ERFAHRUNGSBERICHT IM DIALOG

GENDER-MAINSTREAMING IN DER ARCHITEKTUR

Bildet Architektur, eine Stadt (ein Dorf, ein Land, ein Staat, etc.) einen neutralen bzw. einen fördernden Hintergrund für die freie und selbst bestimmte Gestaltung des

individuellen Lebens eines jeden Menschen - unabhängig von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Nationalität, Gesundheitszustand, Religion etc. - dann kann von optimaler

Architektur und Stadtplanung (Raumplanung, etc.) gesprochen werden.

Unsere bis heute von Männern dominierte Architektur, Stadt- und Raumplanung geht von einem „normalen“ Standardmenschen aus - einem ca. 35 jährigen, vollerwerbstätigen,

gesunden, gehfähigen Mann mit eigenem Auto, Vater zweier Kinder, mit einem entsorgten Alltag (= ohne Versorgungsarbeit), der durch seine Ehefrau/Partnerin gewährleistet

wird. Diese gängige Planungsstruktur die Minderheiteninteressen verfolgt, stellt das Auto und ökonomische Interessen, nicht aber den Menschen und menschliche Bedürfnisse

in den Mittelpunkt des Planungsprozesses.

Aus diesen vorherrschenden Prämissen entstehen Städte mit schnell befahrbaren Durchzugsachsen und monofunktionale Ghettos (Schlafstädte, Gewerbe-

und Industriegebiete, etc.) und zum Teil Architektur die ästhetische aber nicht funktionale Bedürfnisse befriedigt.

Männer wesentliche gravierender jedoch Frauen werden durch diese Gestaltung der Häuser und der Städte – zusätzlich zu den ihnen zugeschriebenen gesellschaftlichen Rollen

- in ihrer freien Lebensgestaltung eingeschränkt.

Es muss uns bewusst sein, dass Architektur, Stadtplanung, Raumplanung etc. einerseits Werkzeuge und Instrumente der herrschenden patriarchalen Gesellschaftsstrukturen

und andererseits Ergebnisse dieser Strukturen sind.

Um eine Stadt - auch für Frauen – sicher und fördernd zu gestalten und um in der Stadtplanung die Aspekte der Sicherheit und der Gleichberechtigung von Frauen einfließen zu

lassen, muss ein kontinuierlicher komplexer Prozess in Gang gesetzt werden, der in einer immer wieder beginnenden Spirale die folgenden Stadien durchläuft:

Erhebung des IST – Zustandes und Ursachenforschung

Aufstellen eines Modells = Soll-Zustand

Umsetzten des Modells in die Realität

Kurzfristige Maßnahmen

Langfristige Maßnahmen

Evaluierung des Modells und der Maßnahmen

Weiterentwicklung des Modells

Die Einbeziehung der Interessen von Frauen, Kindern, älteren Menschen, Behinderten usw. in die Planung bei Architektur- und Städtebauprojekten bedeutet, dass diese

Bevölkerungsgruppen eine Einschränkung ihres Lebens weniger haben. Es bedeutet aber nicht, dass diese Gruppe bzw. Gruppen weiter die ihnen von der Gesellschaft

zugeschriebenen Rollen - jetzt eben leichter - ausfüllen können und sollen. Vielmehr sollen sie mehr Energie frei haben, andere Lebensmodelle für sich zu entwickeln, andere

Rollenentwürfe zu entdecken, weitere Ungleichheiten in der Gesellschaft usw. aufzuzeigen und deren Änderung zu fordern.

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing 22

in Elke Krismer


GENDER-MAINSTREAMING BEI PROJEKTEN

Die Gender-Mainstreaming Strategie ist bei Projekten sowohl bei den Projektinhalten als auch bei der Projektstruktur umzusetzen.

ZUR PROJEKTSTRUKTUR

Vorab ist zu klären, ob Frauen und Männer quantitativ und qualitativ gleich vertreten sind. Dies betrifft die Anzahl der Frauen / der Männer, die Anzahl der Expertinnen / der

Experten usw. und die Verteilung der Aufgaben, der Funktionen, der Entscheidungskompetenzen innerhalb des Projektes - AuftraggeberIn, EntscheidungsträgerIn, ProjektleiterIn,

ModeratorIn, ProtokollführerIn, GruppenleiterIn, MitarbeiterIn, etc.

Das Aufbrechen von einseitigen (männer- oder frauendominierten) Strukturen kann und soll aktiv gefördert werden!

PROJEKTSTRUKTUR LANDHAUS 2

Gender-Mainstreaming wurde beim Landhaus 2 erst zu einem sehr späten Zeitpunkt implementiert.

PROJEKTCHRONIK

07.09.2000 Bauherr ist die L2 Errichtungs- und Vermietungsgesellschaft m. b. H. als Tochter der Hypo Rent Leasing und Beteiligungsgesellschaft m. b. H.Mieter ist das Land Tirol

31.01.2001 Wettbewerbsvorbereitung für Eu-weiten, anonymen, offenen, einstufigen baukünstlerischen Wettbewerb abgeschlossen

07.07.2001 Tagung des Preisgerichtes

28.05.2002 Regierungsbeschluss über Genehmigung des Kostenrahmens in Höhe von 41.2 Mio �, des Vorentwurfes und der Ausbaustandards

06.08.2002 Auftrag, dass Gender-Mainstreaming beim Landhaus 2 umzusetzen ist

06.03.2003 Bauverhandlung

18.06.2003 Grundsteinlegung

17.05.2004 Firstfeier

01.07.2005 Inbetriebnahme des Gebäudes

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in Elke Krismer


PROJEKTORGANIGRAMM

Funktion

Organisatorische

Steuerung

Nutzerprojekt

DI Wastian, Ing. Huter,

Dr. Unterlechner, Dr. Vantsch,

DI Krismer, Ing. Zangerl, H. Hahn, conceptsued

Jour-fixe 1-2 im Monat

Entscheidungskreis

Grundsatzentscheidungen

DDr. van Staa - Landesregierung Tirol

Beratungskreis

LAD Dr. Liener, DI Biasi, Dr. Pezzei

Bauprojekt

über Hypo Tirol

L 2 Errichtungsgesellschaft

Ing. Mayr, DI Wastian,

Ing. Huter

Jour-fixe wöchentlich

Teilprojekte Teilprojekte Teilprojekte Teilprojekte Behörden Architekten Planer Gutachter

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in Elke Krismer

Qualität

Kosten

Zeit


VERHÄLTNIS - MÄNNER ZU FRAUEN

Besiedlungsplan Projektorganigramm

MitarbeiterInnen Projektbeteiligte

männlich weiblich Summe männlich weiblich Summe

EG 5 8 13 Beratungskreis 4 0 4

1.OG 35 46 81 Nutzerprojekt 14 0 14

2.OG 36 51 87 Bauprojekt 5 0 5

3.OG 45 35 80 Planer 37 1 38

4.OG 77 19 96 Behörden 20 2 22

Summe 198 159 357 Summe 80 3 83

in % 55,46% 44,54% 100,00% in % 96,39% 3,61% 100,00%

Zur Änderung des Missverhältnisses zwischen Männern und Frauen in der Projektstruktur wurden punktuell Gegenmaßnahmen ergriffen.

Gegenmaßnahmen: - Einbindung von mehr Frauen beim Nutzerprojekt

- Projekt Kunst am Bau: Juryzusammensetzung (2 Frauen : 2 Männer)

KünstlerInnenauswahl (7 Frauen : 7 Männer)

Realisierte Kunstprojekte von: Ernst Caramelle

Andrea van der Straeten

Lois und Franziska Weinberger

Jun Yang

Christine E. Prantauer

Verhältnis: Frauen : Männer: 3 : 3

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ZU DEN PROJEKTINHALTEN / PROJEKTZIELEN

„Sind Frauen und Männer gleichermaßen – in materieller wie ideeller Hinsicht - NutznießerInnen dieses Projektes?“ Ist die Frage, die bei allen Maßnahmen im Zusammenhang

mit dem Projekt zuerst zu stellen ist.

Wie können bestehende Benachteiligungen durch eine Maßnahme beseitigt und/oder abgeschwächt werden? Welche zusätzlichen (gesellschaftlichen, politischen, …)

Maßnahmen, die über den Projektrahmen hinausgehen, sind notwendig, um Gleichstellung zwischen Frauen und Männern zu erzielen?

Um beurteilen zu können, wie sich Maßnahmen des Projektes auf Frauen und Männer auswirken, müssen die unterschiedlichen Lebenssituationen, Bedürfnisse, Rechte,

Erfahrungen, gesellschaftlichen Bedingungen, Wahrnehmungsarten, Wünsche, u.s.w. von Frauen und Männern bekannt sein oder erhoben werden und das Bewusstsein für

diese Unterschiede bei Frauen und Männern geweckt werden. In der Architektur ist dies z.B. die unterschiedliche Wahrnehmung und Aneignung des öffentlichen Raumes durch

Frauen und Männer, des unterschiedlichen Mobilitätsverhaltens, etc. auf Grund der unterschiedlichen ihnen von der Gesellschaft zugeschriebenen Rollen, der unterschiedlichen

Sozialisation, der unterschiedlichen Möglichkeiten, etc.

Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern sollen aufgehoben werden, damit neue – gleichberechtigte - Rollenbilder entstehen können. Die einzelnen Schritte zur Gleichstellung

der Geschlechter und Veränderung der Rollenbilder sind das ständige Einsetzen und Weiterentwickeln von z.B. Gender-Mainstreaming als Leitstrategie für Projekte.

Die ideale Vorgangsweise bei der exakten Definition der Projektinhalte und Projektziele:

1.Schritt:

geschlechtsspezifische Analyse der Ausgangssituation und Grundlagen für das Projekt = Erhebung wie das Projekt Frauen und Männer nutzen oder sie behindern könnte

(Landhaus 2: Fragebogen)

2. Schritt:

Definition der / Konzepte für Projektziele mit Equality-Anspruch

Zielgruppen und deren Bedürfnisse bestimmen

Umsetzung der Ziele durch konkrete Maßnahmen

(Landhaus 2: Vorschlagen von Maßnahmen, Skizzieren eines Idealzustandes - konkrete Vorschläge zur Gestaltung des Landhauses, konkrete Maßnahmen für den Betrieb des

Landhauses)

3. Schritt:

Evaluierung der Maßnahmen und Weiterentwicklung der Modellkonzepte, der Ziele

ständiger Nachbearbeitungsprozess zur Weiterentwicklung der Ziele und Anpassung an geänderte Rollenbilder und gesellschaftliche Voraussetzungen, Einfließen in neue Projekte

(Landhaus2: Begleitende Kontrolle des Projektes unter dem Aspekt von Gender-Mainstreaming nach der Besiedlung; Weiterentwicklung des Maßnahmenkataloges für neue

Projekte; Formulierung von Forderungen an die Gesellschaft und die Politik)

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FRAGEBOGEN LANDHAUS 2

Insgesamt wurden 122 Fragen an die Auftraggeber, Projektleiter, Architekten, Sonderplaner, die Abteilungen der zukünftigen NutzerInnen, die Personalabteilung usw. zur

„nachträglichen“ Analyse der Ausgangssituation gestellt, die teilweise bis heute unbeantwortet sind.

Diese Analyse sollte eigentlich Grundlage und Entscheidungskriterium für die Wahl des Bauplatzes und die Erstellung der Wettbewerbunterlagen sein, damit Gender-

Mainstreaming Maßnahmen schon in der Planungsphase berücksichtigt werden.

Bei einigen statistischen Fragen ist es notwendig, Erhebungen über einen längeren Zeitraum bzw. laufend durchzuführen. Die Ämter, die Abteilungen, die Polizei müssen

statistisches Material nach Geschlechtern getrennt erheben.

LAGE DES BAUPLATZES DES ÖFFENTLICHEN GEBÄUDES INNERHALB DER STADT / DES STADTTEILES

Erreichbarkeit mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, mit PKW, per Rad, zu Fuß

Frauen haben auf Grund ihrer Rolle in der Gesellschaft als Zuständige für Versorgungs- und Reproduktionsarbeit ein anderes Mobilitätsverhalten als Männer; Frauen haben auf

Grund der schlechteren Bezahlung und Bewertung ihrer Arbeit nur maximal zu 30 % ständig ein eigenes Auto zur Verfügung, Männer zu 60 %.

Die nachträglichen Erhebungen haben ergeben, dass der jetzt gewählte Standort innerhalb der Stadt optimal gelegen ist, da er sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem

Auto, dem Rad und zu Fuß gut erreichbar ist.

Einige wichtige Maßnahmen, die der Kooperation anderer Stellen bedurfte, konnten nicht umgesetzt werden:

Verlegung der Bushaltestelle (von IVB abgelehnt)

Fuß-Radwegpassage von Stadtplanung im Bebauungsplan festgelegt (Problematische Kreuzungsbereiche – Fuß-Rad-Auto) konnte nicht abgeändert werden.

Erschließung der Tiefgarage von Heiliggeiststraße aus von Stadtplanung abgelehnt

Haltespur und spezielle Kurzparkplätze (Taxi, Behinderte) von Stadtplanung abgelehnt

Einige Maßnahen, die dem direkten Einfluss des Projektmanagement unterliegen wurden/werden umgesetzt:

Vergabe der Tiefgaragenstellplätze (Kapazität: 215 PKW-Stellplätze, davon 60 für IKB, 80 für Dienstfahrzeuge, 75 für MitarbeiterInnen) – Vorgeschlagen wurde keine

hierarchische Zuordnung, sondern in Abhängigkeit mit der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes

Weiters gibt es 80 überdachte Fahrradabstellplätze

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ERSTER STANDORT FÜR DAS LANDHAUS 2 – DER WETTBEWERB WURDE NICHT REALISIERT

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck

Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing in Elke Krismer

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JETZIGER STANDORT FÜR DAS LANDHAUS 2

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in Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck

Elke Krismer


UMGEBUNG DES BAUPLATZES

Infrastruktur

Das Verkürzen von Wegketten (Frauen legen Wegketten meist mit öffentlichem Verkehrsmittel, Rad oder zu Fuß, Männer Wegstrecken meistens mit dem Auto zurück) erleichtert

die Versorgungs- und Reproduktionsarbeit. Das Naheverhältnis eines Arbeitsplatzes zu Infrastruktureinrichtungen führt gegebenen Falls auch zur Delegation von Versorgungs-

und Reproduktionsarbeit an männliche Partner und damit zum Aufbrechen von traditionellen Strukturen.

Kinderbetreuungseinrichtungen

Bildungseinrichtungen

Senioreneinrichtungen

Versorgung

Erholung

Die nachträglichen Erhebungen haben ergeben, dass der jetzt gewählte Standort auch in Bezug auf die Infrastruktureinrichtungen optimal gelegen ist.

Sicherheit

Mit architektonischen Maßnahmen kann und muss auf die Sicherheit in der Umgebung / des Stadtteils / des Bezirkes Einfluss genommen werden. Ein Gebäude wird in einer

sicheren Umgebung eher angenommen als in einer unsicheren Umgebung mit schlechtem Ruf.

Statistiken die auf genauen Fakten beruhen und geschlechtsspezifisch aufgegliedert wurden, sind unbedingt erforderlich.

Ein schlechter Ruf eines Ortes kann durch die Statistik bestätigt oder entkräftet, bzw. noch unbekannte Gefahrenzonen erkannt werden.

Durch Belebung (soziale Kontrolle) eines Ortes kann das subjektive Sicherheitsgefühl gehoben werden.

Von den zuständigen Dienststellen konnten dies Fragen nicht beantwortet werden. Es gibt keine Kriminalstatistiken, die nach Geschlecht aufgegliedert sind und die die lokale

Zuordnung von Gefahrenpunkten in einem Stadtteil ermöglichen. (Handlungsbedarf bei der Politik, Polizei,…)

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing 30

in Elke Krismer


UMGEBUNG DES ÖFFENTLICHEN GEBÄUDES

Die Gestaltung der öffentlichen Freiflächen ist für die schnelle Orientierung und für das Sicherheitsgefühl wichtig (Möglichkeit der sozialen Kontrolle, Sichtkontakte). Es wurde

Einfluss auf die Beleuchtung, Bepflanzung, Gestaltung, Eingrenzung der Freiflächen genommen. Im weiteren Betrieb muss auf die ständige Pflege der Außenanlagen und der

Bepflanzung bedacht genommen werden.

Gestaltung der Verkehrsflächen / Parkflächen

Gestaltung der Freiflächen

Einige Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit bei den Fuß und Radwegen konnten, wie schon erwähnt, nicht umgesetzt werden.

Die Beleuchtung im Außenbereich wird im Zusammenspiel mit der Bepflanzung so geplant, dass Sicherheitsaspekte im Fordergrund stehen.

Die Beleuchtungsdichte bei den Fahrradabstellplätzen wurde erhöht und die betonierte 2,5m hohe Begrenzungsmauer zu den Nachbargrundstücken durch einen transparenten

Zaun ersetzt.

Ein Verwirrungspunkt im Zusammenhang mit der Erreichbarkeit und der Orientierung stellt die Adresse des Landhauses 2. Das Landhaus liegt an der Heiliggeiststraße und hat

die Adresse Heiliggeiststraße, hat jedoch in der Heiliggeiststraße weder eine Parkspur noch eine Tiefgarageneinfahrt. KundInnen müssen zudem in der Tiefgarage des Casinos

parken, da die Tiefgarage des Landhauses, die von der Salurnerstraße angefahren wird, nicht für KundInnen nutzbar ist. Deshalb soll zur Erhöhung der Sicherheit auch Einfluss

auch auf die Gestaltung der Tiefgarage des Casinos genommen werden.

Sicherheitsmaßnahmen werden im Gebäude fortgesetzt

Orientierung

Das Leitsystem sollte haptische, symbolische, farbliche und sprachliche Merkmale aufweisen, die geschlechterdifferenzierten Bezeichnungen verwenden und sich vom

Außenbereich in Verbindung mit dem Blindenleitsystem konsequent durchziehen.

Blindenleitsystem ist mit Behindertenbeauftragten abgestimmt

Gebäudeleitsystem im Eingangsbereich, in den Geschoßen, in den Liften, in der Tiefgarage (farbig, mit Nummern und Übersichtsplan)

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing 31

in Elke Krismer


AUSSENANLAGENPLAN

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing 32

in Elke Krismer


LEITSYSTEM

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014 015 016 017 018 019 020 021

B 010 - 022

022

037 038 039

040

013 012 011 010

023 024 025 026 027 028 029

T2

C 023 - 030

D 037 - 043

041

042

009

008

001

036 035 034 033 032 031 030

002

T3

043

044

007 A

001 - 009

006

003

004

055

054

E

045

046

005

053

052

044 -

055 047

T1

048

083 084 085 086

067 068 069 070 071 072 073

T4

049

G 074 - 086

F 056 - 073

050

082 081 080 079 078 077 076 075 074 066 065 064 063 062 061 060 059 058 057 056

051

010-022

Layout Übersicht Geschoss Standpunkt A M 1/2

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Layout Übersicht Gebäude EG vor Treppen (Treppe nordwest) M 1/2

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15 1 31

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023-043

037-043

001-009

074-086

063-069

044-073

15

1

15

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Ansicht Mittelzonenwand mit Türschildern M 1/50

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing 33

in Elke Krismer

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Layout Übersicht Gebäude Treppenabsatz (OG2 nordwest) M 1/2

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Tür

Ausbauachse

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Holz-Glas SystemTrennwand

Büro/Mittelzone

Türschild befestigt in

Leibung Systemwand

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Layout Türschild M 1/2 Befestigung Türschild M 1/5


VERKEHRSFLÄCHEN IM ÖFFENTLICHEN GEBÄUDE

Auch hier geht es um Übersichtlichkeit, Orientierung, die Möglichkeit von sozialer Kontrolle und das Verhindern von Angsträumen innerhalb des Gebäudes durch die Gestaltung

und Beleuchtung. Sehen und gesehen werden!

Tiefgarage

Stiegenhäuser / Lifte

Zugangsbereiche / Eingangsbereiche

Frauenparkplätze in der TG, Türen mit Glasausschnitten in der Schleuse,

Videoüberwachung in den Aufzügen, Aufzüge werden längsseitig erschlossen, Sichtkontakte in den Stiegenhäusern (Umgestaltung der Stiegenhäuser), Handläufe in den

Stiegenhäusern behinderten- und kindergerecht;

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing 34

in Elke Krismer


TIEFGARAGE

automatisches

T30-Tor

Z

T30

T30 T30 T30

T30

automatisches

Z

Treppe T4

T30-Tor TK Cafe

TK

T30

PR

automatisches

T90-Schott

Lager

zur Ausfahrt

Salurner Str. automatisches T90-Schott

T 90 T 90

vom 2.UG

T90

Treppe T2

F

RLT

PRT30

T30

zum 2.UG

T30

T30

D

H

T30

F

Treppe T1

RLT

Kassenautomat

TK

Lager

Lager

T90

20

T30

12

T30

T90

automatisches

T30-Tore

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing 35

in Elke Krismer

T30

T30 T30

T30

T30 T30

F T90

F

Kassenautomat

Schrankenanlage

T30

T30

T30

Müll TK TK TK Hausm

16 qm

Lager

Schrankenanlage

Notausfahrt

Server

Server

TK

T30

Ausfahrt

T30 T30 T30

T30

T30

T30

T30

Z

T30

Z

F

Lager

PR

Treppe T3

T90

T30

T30 T30

T30

Server

T30

RLT

Lager

T90

T90

T30

TK

T30

TK

66 qm

TK

T90

T30

staubdicht

Z

Sicherheitszone 1:

Sicherheitsbereich

Sicherheitszone 2:

Allg. Nutzungsbereiche

Sicherheitszone 3:

Allg. Nutzungsbereiche

Sicherheitszone

Untermieter

Zutrittskontrolle

Zeiterfassung

Gegensprechstelle +

Türöffner

Frauenparkplätze

1. Untergeschoss

93 Stellplätze

Neubau Landhaus 2

1. Untergeschoss

Sicherheitskonzept

34

M 1:350

20.3.03

T90

Lager

HM

automatisches

T90-Tor

conceptsued°

19

39

11

Flächenanalyse

Landesregierung Tirol


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STIEGENHÄUSER

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vorher nachher

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Installationsaussparungen

siehe Polierplan

Grundriss OG 1 - 3

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing 36

in Elke Krismer

B C

D

30

1.87 5

20

2.40

20

1.87 5

30

2.05

20

03 039

Treppe T1

Flaeche: 24,48qm

OK FFB: +10.90

OK RFB: +10.795

UK FD: UK RD

UK RD: +14.06

Belag: Naturstein

FB-Aufbau: F62

03 040

Aufzug T1

Flaeche: 4,56qm

OK FFB: OK RFB

OK RFB: -8.63

UK FD: UK RD

03 041

Schacht T1

Flaeche: 10,35qm

OK FFB: OK RFB

OK RFB: -7.36

UK FD: UK RD

02 039

Treppe T1

Flaeche: 24,48qm

OK FFB: +7.45

OK RFB: +7.345

UK FD: UK RD

UK RD: +10.61

Belag: Naturstein

FB-Aufbau: F62

02 040

Aufzug T1

Flaeche: 4,56qm

OK FFB: OK RFB

OK RFB: -8.63

UK FD: UK RD

02 041

Schacht T1

Flaeche: 10,35qm

OK FFB: OK RFB

OK RFB: -7.36

UK FD: UK RD

01 039

Treppe T1

Flaeche: 24,48qm

OK FFB: +4.00

OK RFB: +3.895

UK FD: UK RD

UK RD: +7.16

Belag: Naturstein

FB-Aufbau: F62

124,0

01 040

Aufzug T1 232,0

Flaeche: 4,56qm

OK FFB: OK RFB

OK RFB: -8.63

UK FD: UK RD

15

Ansicht I

01 041

Schacht T1

Flaeche: 10,35qm

OK FFB: OK RFB

OK RFB: -7.36

UK FD: UK RD

Zarge

D 04 06 06

138,5

232,0

Zarge

D 04 06 06

Zarge

D 04 06 07

187,5

232,0

Wände gespachtelt

Detail A

20 1.90 20 3.05 30

15

15

6

Schlauchhydrant

+ Feuerlöscher

F90-Verkleidung

F90

Fensterelement und

Stb.Sturz bŸ ndig

Wände gespachtelt

Aussparung für Sockelleiste

t / h = 1,5 / 26,0 cm

UK = OK RFB

Wände gespachtelt

Wände gespachtelt

Vorderkante

Stahlbetondecke

9

9

Ansicht C

Zarge

D 04 06 01

101,0

213,5

T30

Zarge

D 04 06 01

T1-T3

T1-T3

( D 04 01 04 )

30 5.05 30

6

T30

Türelement und

Stb.Sturz bündig

15

Wände gespachtelt

15

Zarge

D 04 06 07 15

Obertürschließer

Ansicht A

GelŠ nderanschweisspl. lt. D 040104

Rohbaukante

2.00

2.00

2.03

2.03

(Rohbaukante)

1.48 5

Obertürschließer

8

14

3.05

( D 04 01 04 )

+4.00 (+7.45; +10.90)

OK RFB= +3.895 (+7.345; +10.795)

UK RD= +7.16 (+10.61; +14.06)

2.45

Aussparung in Beton für

Beleuchtung 245x10x4 cm

2.45

GelŠ nderanschweisspl. lt. D 040104

14

20 Stg 17.3/ 28 CM

89

10

10

89

1.48 5

30

2.01 5

+5.725 (+9.175; +12.625)

OK RFB=+5.70(+9.15;+12,60)

UK RD=+8.885(+12.335;+17,35)

2.04 5

Rohbaukante

1.98 5

2.01

(Rohbaukante)

5

30

30

7

7

Wände gespachtelt

5.85

Fassadengestaltung

nach Detail

F90

2.01 5

2.52

2.01 5

6.55

Aussparung für Sockelleiste

t / h = 1,5 / 26,0 cm

UK = OK RFB

B 20

2.05

30

C

D30

D

30 1.87 5

D

Ansicht I

Treppe T1

Br

Au

Ansic

Ansi


ALLGEMEINFLÄCHEN DES ÖFFENTLICHEN GEBÄUDES

Das (ausreichende) Vorhandensein dieser Bereiche ist notwendig, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Gefühl zu geben, ihre persönlichen Bedürfnisse sind auch im

Arbeitsumfeld wichtig.

Besprechungs- / Kommunikationsbereiche

Erholungsbereiche

Sanitär- und Hygienebereiche

Kinderbetreuungsbereiche

Ursprünglich war eine Kinderbetreuungseinrichtung für KundInnen und MitarbeiterInnen eingeplant. Nach der Bedarfserhebung wird für KundInnen

gemeinsam mit der Stadt Innsbruck der Kinderpark in der Marie-Thereseien-Str. genutzt. Für MitarbeiterInnen werden vorhandene Einrichtungen des Landes Tirol genutzt.

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing 37

in Elke Krismer


en

Ansicht 1

WC ANLAGEN

Vorraum

WC Damen

Ansicht 3

Ansicht 1

Vorraum

Vorraum

Frank und Probst Architekten München

mit Walter Schwetz Architekt Passau

Vorraum

WC Damen

WC Damen Grundriss

69 1,01 1,05

15

3,75

2,75

15

1,85

1,80 10

15 2,75

92 5

92 5

1,80 10

01 020

WC Beh

Flaeche: 7,70qm

OK FFB: +4,00

OK RFB: +3,80

UK FD: +6,55

UK RD: +7,00

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

01 024

WC D

Flaeche: 9,01qm

OK FFB: +4,00

OK RFB: +3,80

UK FD: +6,55

UK RD: +7,00

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

I'

02 020

WC Beh

Flaeche: 7,70qm

OK FFB: +7,45

OK RFB: +7,25

UK FD: +10,00

UK RD: +10,45

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

02 024

WC D

Flaeche: 9,01qm

OK FFB: +7,45

OK RFB: +7,25

UK FD: +10,00

UK RD: +10,45

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

H

Zarge

D 04 06 02

03 020

WC Beh

Flaeche: 7,70qm

OK FFB: +10,90

OK RFB: +10,70

UK FD: +13,45

UK RD: +13,90

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

03 024

WC D

Flaeche: 9,01qm

OK FFB: +10,90

OK RFB: +10,70

UK FD: +13,45

UK RD: +13,90

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

Aussparung für Sockelleiste

t / h = 1,5 / 26,0 cm

UK = OK RFB

Zarge

D 04 06 02

101,0

WC 213,5Damen

Ansicht 8

Installationsaussparungen

siehe Polierplan

Ansicht 3

Wände gespachtelt

Bügel an der Tür

1,01 1,05

Zarge

D 04 06 03

2 Kleiderhaken;

h=+1,30

Ansicht 2

WICKELTISCH KLAPPBAR Wandfliesen

raumhoch

Klingel als Notruf

Seifenspender

1,40

Ablage

Tür im WC-Trennwandsystem

88,5

213,5

15 88 5

Aussparung für Sockelleiste

t / h = 1,5 / 26,0 cm

UK = OK RFB

Wand W112

2,08 5

13 5

65 28 65

13 5

Frank und Probst Architekten München

mit Walter Schwetz Architekt Passau

6 7

Ansicht 3

Ansicht 1

2 Kleiderhaken

an der Tür

Vorraum

WC Damen Grundriss

Vorraum

Papierkorb,

darüber:

Handtuchsp.

WC-Trennwände, h= 2,00 m

Decke

abklappbar

1,40

2 Kleiderhaken

an der Tür

2,80 35 2,10

10

86 5

10

1,06 5

1,05 1,06 5

45 5

53 90

1,01 5

2,10

101,0

213,5

1,01 20

1,31 5

65 13 5

WC-Trennwände, h= 2,00 m

2 Kleiderhaken

an der Tür

83

83

Raumhoch

Raumhoch

88 15

5

15 88 5

Tür im WC-Trennwandsystem

2 36

5

Abwurf

36 2 5

1,25 Papierkorb

Wand F90

1,27

Abwurf

Wand F90

Wand F90

5

Wand W112

Waschtisch

nach Detail

Schachtwände

W629

2 x 25mm GKFI

Spiegel

fliesenbündig

Waschtisch

nach Detail

Wandfliesen

Wandfliesen

Obertürschließer Obertürschließer

raumhoch

raumhoch

2 5

90

1,20

Haltegriff

hochklappbar

mit integriertem

Aschenbecher

Haltegriff

hochklappbar

mit integriertem

WC-Rollen-Halter

2 5

Wandfliesen

raumhoch

Revisionsöffnung

50 x 40 cm

OK = UK RD

5 50

8

61 51 5

8 51 5

Ansicht 7

Wände gespachtelt

17 5

45 5

94

45 5

Wand

W112 GKF

8

51 5

61

8 51 5

Wand F90

Ansicht 9

Wand

Wand F90 W112 GKFI

Wandfliesen

raumhoch

Wand W116

Wandfliesen

raumhoch

Wand W112

2 5

2 5 Papierkorb

90

Wände gespachtelt

Zarge

D 04 06 03

Aussparung für Sockelleiste

t / h = 1,5 Ansicht / 26,0 cm 1

UK = OK RFB

Ansicht 6

Zarge

D 04 06 03

35

35

ok=+1,25 über okf

Ansicht 10

Zarge

D 04 06 01

Ansicht 11

T30

Obertürschließer

88,5

213,5

88 5

Fassadengestaltung

nach Detail

Zarge

D 04 06 01

Ansicht 2

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing 38

in Elke Krismer

15

1,50

Wände gespachtelt

Zarge

D 04 06 03

01 021

ELT

Flaeche: 4,12qm

OK FFB: +3,85

Ansicht 3

01 022

WC H

Flaeche: 9,95qm

OK FFB: +4,00

OK RFB: +3,80

UK FD: +6,55

UK RD: +7,00

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

01 023

Schacht SAN

Flaeche: 1,56qm

OK FFB:

OK RFB:

UK FD:

UK RD:

Belag:

FB-Aufbau:

H I'

OK RFB: +3,80

UK FD: UK RD

UK RD: +7,00

Belag: Estr.+Beschicht.

FB-Aufbau: F65

Aussparung für Sockelleiste

t / h = 1,5 / 26,0 cm

UK = OK RFB

Trennwand

nach Detail

Ansicht 2

02 021

ELT

Flaeche: 4,12qm

OK FFB: +7,30

OK RFB: +7,25

UK FD: UK RD

UK RD: +10,45

Belag: Estr.+Beschicht.

FB-Aufbau: F65

02 022

WC H

Flaeche: 9,95qm

OK FFB: +7,45

OK RFB: +7,25

UK FD: +10,00

UK RD: +10,45

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

02 023

Schacht SAN

Flaeche: 1,56qm

OK FFB:

OK RFB:

UK FD:

UK RD:

Belag:

FB-Aufbau:

03 021

ELT

Flaeche: 4,12qm

OK FFB: +10,75

OK RFB: +10,70

UK FD: UK RD

UK RD: +13,90

Belag: Estr.+Beschicht.

FB-Aufbau: F65

03 022

WC H

Flaeche: 9,95qm

OK FFB: +10,90

OK RFB: +10,70

UK FD: +13,45

UK RD: +13,90

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

Frank und Probst Architekten München

mit Walter Schwetz Architekt Passau

1,80 10

1,80 10

03 023

Schacht SAN

Flaeche: 1,56qm

OK FFB:

OK RFB:

UK FD:

UK RD:

Belag:

FB-Aufbau:

1,75

1,75

Frank und Probst Architekten Mü

mit Walter Schwetz Architekt P

10

2,90

Ans

6

7

10

92 5

1,97 5

15 88 5

1,06 5

1,05 1,06 5

88 5

15

6,65

Installationsaussparungen

siehe Polierplan

2,08 5

10

86 5

10

2,10

2,80 35 2,10

45

1,35 65 55

20

Ansicht 6

Zarge

D 04 06 03

Zarge

D 04 06 03

88,5

213,5

Aussparung für Sockelleiste

t / h = 1,5 / 26,0 cm

UK = OK RFB

Zarge

D 04 06 03

Zarge

D 04 06 03

Ansicht 11

Wände gespachtelt

88,5

213,5

Spiegel fliesenbündig

Wände gespachtelt

2 5

8 51 5

83

83

Raumhoch

Raumhoch

88 15

5

15 88 5

Tür im WC-Trennwandsystem

2 36

5

Abwurf

36 2 5

Wand F90

1,25 Papierkorb

1,27

Abwurf

Wand F90

Wand F90

5

Wand W112

Waschtisch

Waschtisch

nach Detail

nach Detail

Schachtwände

W629

2 x 25mm GKFI

Spiegel

fliesenbündig

Wandfliesen

Wandfliesen

Obertürschließer raumhoch

raumhoch

Obertürschließer

90

8 51 5

61 51 5

61

51 5

2 5

2 5 90

Papierkorb

01 023

Schacht SAN

Flaeche: 1,56qm

OK FFB:

OK RFB:

UK FD:

UK RD:

Belag:

FB-Aufbau:

02 023

Schacht SAN

Flaeche: 1,56qm

OK FFB:

OK RFB:

UK FD:

UK RD:

Belag:

FB-Aufbau:

03 023

Schacht SAN

Flaeche: 1,56qm

OK FFB:

OK RFB:

UK FD:

UK RD:

Belag:

FB-Aufbau:

Decke nach Detail

3,75

H

1,80 10

1,80 10

Aussparung für Sockelleiste

t / h = 1,5 / 26,0 cm

UK = OK RFB

1,80

Durchlauferhitzer

H

Ansicht 8

20 1,35 65 55 45

2 5

8

8

Tür im WC-Trennwandsystem

13 5

Trennwand

nach Detail

45 5

65 28 65

2 Kleiderhaken

an der Tür

94

53 90

1,01 5

Wandfliesen

raumhoch

Wand W112

92 5

1,85

03 020

WC Beh

Flaeche: 7,70qm

OK FFB: +10,90

OK RFB: +10,70

UK FD: +13,45

UK RD: +13,90

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

03 024

WC D

Flaeche: 9,01qm

OK FFB: +10,90

OK RFB: +10,70

UK FD: +13,45

UK RD: +13,90

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

Wand W116

Ansicht 11

2 Kleiderhaken

an der Tür

01 022

WC H

Flaeche: 9,95qm

OK FFB: +4,00

OK RFB: +3,80

UK FD: +6,55

UK RD: +7,00

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

92 5

15

45 5

Wand W112

13 5

Wandfliesen

raumhoch

Wände gespachtelt

15

65 13 5

1,31 5

WC-Trennwände, h= 2,00 m

15 2,75

2 Kleiderhaken;

h=+1,30

2 Kleiderhaken

an der Tür

69 1,01 1,05

Seifenspender

1,40

Ablage

Papierkorb,

darüber:

Handtuchsp.

45 5

Wandfliesen

raumhoch

Bügel an der Tür

1,01 1,05

Ansicht 9

Wand

Wand F90 W112 GKFI

01 021

ELT

Flaeche: 4,12qm

OK FFB: +3,85

OK RFB: +3,80

UK FD: UK RD

UK RD: +7,00

Belag: Estr.+Beschicht.

FB-Aufbau: F65

Wand F90

Ansicht 10

H I'

10

1,80 10

Universaltraversen als Unterkonstruktion für Installation

7 I'

Ansicht 9

Revisionsöffnung

50 x 40 cm

OK = UK RD

5 50

01 020

WC Beh

Flaeche: 7,70qm

OK FFB: +4,00

OK RFB: +3,80

UK FD: +6,55

UK RD: +7,00

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

01 024

WC D

Flaeche: 9,01qm

OK FFB: +4,00

OK RFB: +3,80

UK FD: +6,55

UK RD: +7,00

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

02 020

WC Beh

Flaeche: 7,70qm

OK FFB: +7,45

OK RFB: +7,25

UK FD: +10,00

UK RD: +10,45

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

02 024

WC D

Flaeche: 9,01qm

OK FFB: +7,45

OK RFB: +7,25

UK FD: +10,00

UK RD: +10,45

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

Aussparung für Sockelleiste

t / h = 1,5 / 26,0 cm

UK = OK RFB

WC-Trennwände, h= 2,00 m

Decke

abklappbar

1,40

02 022

WC H

Flaeche: 9,95qm

OK FFB: +7,45

OK RFB: +7,25

UK FD: +10,00

UK RD: +10,45

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

03 022

WC H

Flaeche: 9,95qm

OK FFB: +10,90

OK RFB: +10,70

UK FD: +13,45

UK RD: +13,90

Belag: Fliesen

FB-Aufbau: F63

1,97 5

2,90

6,65

Zarge

D 04 06 02

ok=+1,25 über okf

92 5

10

10

Universaltraversen als Unterkonstruktion

für Installation

Haltegriff

hochklappbar

mit integriertem

WC-Rollen-Halter

Ansicht 10

H I'

+4,00

Seifen- und Handtuchspender, Durchlauferhitzer, Sensoren und Drückerplatten nach Angabe Dreyer & Jakob

50 50 50 50

+3,85(+7,30;+10,75) +3,85(+7,30;+10,75)

+7,00(+10,45;+13,90)

1,75

01 043

(02 043;03 043)

ELT

101,0

213,5

35

2,75

02 021

ELT

Flaeche: 4,12qm

OK FFB: +7,30

OK RFB: +7,25

UK FD: UK RD

UK RD: +10,45

Belag: Estr.+Beschicht.

FB-Aufbau: F65

03 021

ELT

Flaeche: 4,12qm

OK FFB: +10,75

OK RFB: +10,70

UK FD: UK RD

UK RD: +13,90

Belag: Estr.+Beschicht.

FB-Aufbau: F65

+3,85(+7,30;+10,75)

35

Klingel als Notruf

1,75

Zarge

D 04 06 02

Haltegriff

hochklappbar

mit integriertem

Aschenbecher

1,75

1,20

1,50

17 5

Wand

W112 GKF

1,01 20

WICKELTISCH KLAPPBAR Wandfliesen

raumhoch

I'

I'

Obertürschließer

Aussparung für Sockelleiste

t / h = 1,5 / 26,0 cm

UK = OK RFB

Ansicht 7

Wände gespachtelt

101,0

213,5

D 04 06 01

Zarge

T30

Zarge

D 04 06 01

Fassadengestaltung

nach Detail

Konferenz

2,80 35 2,10

Anmerkungen

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

PROJEKT

PHASE

ZEICHNUNG

Sanitärkern S2 OG1/OG2/OG3

PLAN-NR.

FREIGABE

Die Detailplaene sind nur im Zusammenhang mit den Plänen der beteiligten Fachingenieure gül

Alle Masse sind auf der Baustelle verantwortlich zu prüfen und Differenzen der Bauleitung zu m

Aufzugstuerhoehen beziehen sich auf OKF des Vorraumes.

DD sind nur in Ausnahmefällen als FBD in der naechsthoeheren Ebene eingetragen.

Tuerhoehen beziehen sich auf OKF. Bei Niveausprüngen ist als Bezug der anschliessende Rau

mit dem hoeheren Fertigfussbodenniveau heranzuziehen.

Eigenmaechtige Aenderungen jegl. Art sind untersagt.

Rundungsfehler von 5mm sind durch Computerbearbeitung begründet.

Index Aenderungen/ Ergaenzungen gez. Datum

VORABZUG

A B C D E F G H I' J K L

1,01 1,01 78 10 1,14 1,01 20

2,80

10 2,35

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12'12

13 14

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1112'12 13 14

L2 - Büro- und Verwaltungsgebäude

Innsbruck - Heiliggeiststrasse7 - 9

DATUM

Detailplanung 17.07.2

D 04 02 06 - 0

6 7

5,25

Ansicht 6

Ansicht 7

Ansicht 8

6 7 7 6

I'

35 88 5

3,18 88 5

Steckdose

Steckdose

+4,00 (+7,45;+10,90) +4,00 (+7,45;+10,90)

35

WC D WC H

40 1,01

4,24

ELT

1,25

A B C D' E F G H' I K L

MASSTAB

GEZEICHNET

glr

Auf Uebereinstimmungen m

Architektenplanung gepruef

unter Beruecksichtigung de

ersichtlichen Eintragungen

freigegeben.

BAUHERR

BEZUGSPUNKT

L2 Errichtungs- und Vermietungs GmbH

Neuhauserstraße 7 T 0043 / (0)512 / 59 11 -0 OK FFB EG

A-6020 Innsbruck F 0043 / (0)512 / 577 210 +/- 0.00 = 581,10 ü

VERFASSER

Frank & Probst Architekten München

mit Walter Schwetz Architekt Passau

Königsdorferstraße 13 T 0049 / (0)89 / 189 21-500

D-81371 München F 0049 / (0)89 / 189 21-680

Deutschland

mail@f-p-a.com

Aussparung für Sockelleiste

t / h = 1,5 / 26,0 cm

UK = OK RFB

N

1 / 20

Aussparung für Sockelleiste

t / h = 1,5 / 26,0 cm

UK = OK RFB


KINDERBETREUUNG – KUNST AM BAU

JUN YANG

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing 39

in Elke Krismer


ARBEITSPLÄTZE IM ÖFFENTLICHEN GEBÄUDE

Statistik

Arbeitsplätze

Organisationsstrukturen

Diese Fragen wurden bis heute nicht beantwortet!

Die schon vorher erwähnte geschlechtspezifische Erhebung jeglichen Datenmaterials ist ebenso wie die unbürokratische und rasche Zusammenarbeit der unterschiedlichen

Abteilungen für zukünftige Projekte mit Gender-Mainstreaming Strategie unbedingt notwendig, um Planungsaufgaben den BenutzerInnen entsprechend und zukunftsweisend

durchführen zu können.

Das Land Tirol (bzw. jede öffentliche Hand) hat die Möglichkeit und auch die Verpflichtung am Beispiel der eigenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verschiedene Modelle für

die Arbeitsplatzgestaltung – nicht nur architektonisch – durchzuführen und auf Grund der Erkenntnisse Impuls gebend zu wirken.

Dazu sind neben dem politischen Willen zu dieser Vorgangsweise auch neu Werkzeuge notwendig:

z.B. die nach Geschlechtern differenziert Erhebung von jeglichem statistischem Zahlenmaterial und die Einforderung auch auf Bundesebene

das Einführen von MitarbeiterInnen – Beteiligungsmodellen

das Evaluieren und gegebenenfalls Abändern von neuen Maßnahmen

das Aufstellen von Zukunftsmodellen z.B. für neue Arbeitsmodelle, Vereinbarkeitsmodell etc. …und deren Umsetzung in Kleinversuchen mit Evaluierung,

öffentlicher Diskussion, etc.

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing 40

in Elke Krismer


KURZCHECKLISTE

Gender-Mainstreaming für (Architektur-)Projekte muss unbedingt vor Beginn des Projektes implementiert werden.

Projektstruktur

Frauen und Männer an Projekten quantitativ und qualitativ gleichermaßen beteiligen

Projektinhalte

müssen Frauen und Männern nutzen; bestehende Ungleichheiten/ Benachteiligungen aufzeigen und aufheben; Rollenbilder berücksichtigen und diese Rollenbilder aufbrechen;

Voraussetzungen für gesellschaftliche Veränderungen schaffen

Architektonische Gestaltung

Die mögliche Lage des Bauplatzes in Bezug auf Erreichbarkeit, auf Infrastruktureinrichtungen im Umfeld des Bauplatzes und auf Sicherheitsaspekte untersuchen und gegebenen

Falls Maßnahmen zur positiven Einflussnahme auf die Umgebung treffen.

Sämtliche Bereiche - von den Außenanlagen bis zu den Innenräumen – so gestalten, dass Sicherheit, Orientierung, Einsehbarkeit, Belebung, ausreichend Beleuchtung und

Pflege gewährleistet werden können.

Soziale Kontrolle und soziale Verantwortung kann von Menschen nur dann übernommen werden, wenn die baulichen Gegebenheiten dies zulassen.

Freie Gestaltung des Lebens findet (in Räumen) nur dann statt, wenn das subjektive (Sicherheits-)Gefühl dies ermöglicht.

Evaluierung

Die Überprüfung der Maßnahmen ist zur Weiterentwicklung der Modelle notwendig.

Forderungen an die Politik / Gesellschaft

Gender-Mainstreaming als Strategie vorschreiben und die Nichtbeachtung an Sanktionen knüpfen.

Geschlechtsspezifisches Datenmaterial zur Verfügung stellen bzw. für Erhebungen und Aktualisierungen Mittel zur Verfügung stellen.

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Dipl.-Ing. Gerhard Wastian, Dipl.-Ing 41

in Elke Krismer


STIMMUNGSBILDER

Landesrätin Dr in Elisabeth Zanon begrüßt über 100 Gäste aus Österreich,

Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein zum Symposion.

Landesamtsdirektor Dr. Josef Liener verweist in seiner Begrüßung auch auf den

Regierungsbeschluss zur Umsetzung von Gender-Mainstreaming in der Tiroler

Landesverwaltung.

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Stimmungsbilder

42


Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Stimmungsbilder

43


Arch. Tom Frank berichtet über die Entstehungsgeschichte des Gebäudes, von der

Konzeption des Entwurfes, dem Wettbewerb bis hin zu tatsächlichen Umsetzung

„Was macht das Gender am Geländer?“

Mag a Elisabeth Stögerer-Schwarz vom Frauenreferat des Landes Tirol erklärt die Gender

– Mainstreaming Strategie im allgemeinen und die regionale Entwicklung dazu in Tirol im

besonderen.

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Stimmungsbilder

44


DI Elke Krismer, selbständige Architektin, beauftragt als Gender–Mainstreaming Expertin Landhaus 2 und DI Gerhard Wastian vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abt.

Hochbau geben einen Erfahrungsbericht über die Umsetzung der Gender–Mainstreaming Strategie und die konkreten Auswirkungen am Beispiel Landhaus 2.

Gender–Mainstreaming am Bau soll die geschlechtsspezifischen Bedürfnisse, bedingt durch unterschiedliche soziale Rollen in unserer Gesellschaft, in bauliche Maßnahmen

umsetzen. Auch bauliche Maßnahmen können darauf hin untersucht werden, ob sie die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von Frauen und Männern berücksichtigen – ob

sie also geschlechterdifferenziert und gleichstellungsorientiert angelegt sind.

Es kristallisierten sich folgende Problempunkte heraus - der Auftrag für die Umsetzung von Gender–Mainstreaming wurde zu einem sehr späten Zeitpunkt erteilt, Elke Krismer

und Gerhard Wastian waren sozusagen Quereinsteiger im schon weit fortgeschrittenen Prozess. Die Maßnahmen sind daher nicht von Anfang an Teil des Konzeptes, sondern lt.

Elke Krismer kleine Veränderungen mit großer Wirkung, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, es aber nicht sind:

· Drehung des ursprünglichen Stiegenhauses, so dass Einsicht und Belichtung gegeben sind, und somit dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis Rechnung getragen wird

· Videoüberwachung in den Aufzügen aus Sicherheitsgründen

· Frauenparkplätze in der Tiefgarage, Türen mit Glasausschnitten in der Schleuse

· Die vorgeschlagene Vergabe der Tiefgaragen–Abstellplätze nicht hierarchisch, sondern in Abhängigkeit von der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes

· Die Einrichtung von über 80 überdachten Fahrradabstellplätzen, was dem weiblichen Mobilitätsverhalten entgegenkommt

· In den Sanitärblöcken - Abstellflächen neben den Waschtischen, Behinderten WC mit Wickeltisch

· Kopieren und archivieren finden in der transparenten Mittelzone statt, und nicht in dunklen Nebenräumen

· Einige andere vorgeschlagene Eingriffe, wie die Verlegung der Bus Haltestelle, die Abänderung der Fuß- und Radwegpassage, die Erschließung der Tiefgarage von der

Heiliggeiststrasse, bzw. die Einrichtung einer Haltespur und eigene Kurzparkplätze (Taxi, Behinderte) wurde leider von den Verkehrsbetrieben und Stadtplanung abgelehnt.

Die baulichen Eingriffe durften auch keine zusätzlichen Kosten verursachen, weil der Regierungsbeschluss über die Genehmigung des Kostenrahmens schon vorher abgesegnet wurde.

Ein Problempunkt besteht im Umstand dass das Thema Neuland für alle Beteiligten war.

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Stimmungsbilder

45


Nach Abschluss der Referate konnten sich die TeilnehmerInnen bei der Begehung des Hauses in Kleingruppen selbst ein Bild von den

getroffenen Maßnahmen machen.

Angeregte Pausengespräche… Die Architekten

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Stimmungsbilder

46


Nach kurzer Pause wurde die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion fortgesetzt.

Die TeilnehmerInnen waren:

· Landesrätin Dr in Elisabeth Zanon, Landesrätin für Frauenangelegenheiten

· Arno Ritter, Leiter von aut. architektur und tirol

· Dipl.-Ing.Helmut Reitter, Architekt, Präsident der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg

· Univ.-Ass. Dipl.-Ing in Dr in Maria Schneider, Architektin

Institut für Städtebau und Raumplanung der Universität Innsbruck

derzeit interimistische Leiterin des Institutes

Am Beginn standen jeweils kurze Statements der TeilnehmerInnen

Arno Ritter äußerte die Befürchtung, dass die Architektur mit neuen zusätzlich Auflagen erschwert werden könnte und sich die teilweise selbstverständlich

erscheinenden Maßnahmen wie Gender-Mainstreaming am Bau von guten ArchitektInnen sowieso mitgedacht werden.

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Stimmungsbilder

47


Dipl. Ing. Helmut Reitter: Gender-Mainstreaming am Bau kann immer nur begleitend zu bestehenden Raumkonzepten entstehen. Er äußerte die Angst, dass starke

architektonische Konzepte durch Gender–Mainstreaming aufgeweicht werden.

Er spricht auch die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Mann und Frau bzgl. der Sicherheit an, dass Architektur, die die Kriterien der Sicherheit erfüllt, noch lange nicht gut

und spannend sein muss, wie er es anhand von dunklen Gassen und Stufen in Venedig oder in der Therme Vals von Peter Zumthor als Gegenbeispiele anführt.

Helmut Reitter will sich in seiner Funktion als Präsident der Architektenkammer Tirol und Vorarlberg einsetzen, dass im Rahmen der ArchIng Akademie Veranstaltungen zu

Gender-Mainstreaming am Bau angeboten werden.

Landesrätin Dr in Elisabeth Zanon will in ihrem Statement betont wissen, dass Gender – Mainstreaming beide Geschlechter betrifft und es sich nicht um ein frauenspezifisches

Thema handelt. LR Zanon stellt in diesem Zusammenhang die Frage, was denn frauengerechtes Bauen sei und verweist damit auf die Gefahr, dass Frauen wiederum auf die alte

Rolle zurückgeworfen werden.

Das führte zu einer lautstarken Äußerung aus dem Publikum, dass es an der Zeit sei, wieder etwas Entspannung bei dem Wort frauengerechtes Bauen aufkommen zu lassen.

Es sei nicht alles schlecht, was unter dieser Prämisse entstanden ist und gleichzeitig wird es noch dauern, bis die spezifischen Bedürfnisse der Frauen in alle Lebensbereiche

eingeflossen sind.

An diesem Punkt beteuerten alle PodiumsteilnehmerInnen, dass es wichtig ist, immer wieder zu betonen, dass Gender-Mainstreaming beide Geschlechter betrifft und auch im

Bewusstsein der Männer Platz finden soll.

Auch die überwiegende Teilnahme von weiblichen Besucherinnen an dieser Tagung spiegelte diese Wahrnehmung wieder.

Dipl.-Ing in Dr in Maria Schneider berichtet über die Situation an der Universität. Das Bewusstsein in Bezug auf das Thema ist bei den StudentInnen noch relativ gering, das

Interesse daran aber vorhanden. Das zeigte sich bei der im WS 2004/05 von Arch Elke Krismer am Institut angebotene Lehrveranstaltung über Gender-Mainstreaming am Bau.

Durch das an der Universität tätige weibliche Lehrpersonal werden spezifische Fragestellungen bezüglich des Themas behandelt und Erfahrungen an die Studentinnen weiter

gegeben.

Marlies Schneider will das Thema weiter aktiv in Form von weiteren Lehrveranstaltungen, Vorträgen an der Uni forcieren.

Text: Dipl.-Ing. Ursula Klingan, Dipl.-Ing. Irmi Peer

Fotos: Arno Ritter

Komposition: Mag. a Elisabeth Stögerer-Schwarz

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Stimmungsbilder

48


TEILNEHMER-INNEN LISTE

Name Vorname Adresse PLZ Ort E-Mail Tel

Amann Daniela Fallmerayerstr. 3/1 6020 Innsbruck daniela.amann@amann-lvr.at 0512/585711

Aste Kathrin Höttingergasse 25 6020 Innsbruck kathrin.aste@uibk.ac.at 0650/6702082

Barth Andrea Michael-Pacher-Str. 36 5020 Salzburg andrea.barth@salzburg.gv.at 0662/8042-4746

Bauer Anne Dskar Jaschag. 68 1130 Wien architektur@bybauer.at 0664/1859720

Baur Christine Leipziger Platz 2 6020 Innsbruck christine.baur@bmgf.gv.at 0512/343032

Bertoluzza Eva Heiliggeiststr. 21 6020 Innsbruck mohi@mohi-tirol.at 0512/579583

Bicha Erna St. Peter Hauptstrasse 29e 8042 Graz arch.bicha@telering.at 0316/388758

Brandstätter Rudi Solsteinstraße 5 6170 Zirl brandstaetter@safemed.at 0650/8245746

Braun Claire Anton von Satori-Str. 29/1 4810 Gmunden claire.braun@aon.at 07612/66695

Bruckmüller Reinhard Templstraße 24 6020 Innsbruck reinhard.bruckmueller@utanet.at 0650/3411376

Büchlmann Jörg Innrain 6-8/33 6020 Innsbruck jjb@buechlmann.at 0512/5853372

Connert Susanna Josef-Frank-Gasse 4/9 1220 Wien susa.arch@gmx.at 0664/3015344

Dallinger-König Gabriele Andreas Hofer Str. 44 6020 Innsbruck Gaby.Dallinger-Koenig@700.ams.or.at 0512/5903-977

Ehrlich Robert Bachgasse 18 6511 Zams arch.r.ehrlich@aon.at 05442/61043

Flotzinger Helga Innstraße 38a 6020 Innsbruck helga.flotzinger@aon.at 0512/295508

Frühwald Heldegard Hintnerhofstraße 2 5400 Hallein hildegard.fruehwald@salzburg.gv.at 06245/796-6005

Fuchs-Stolitzka Johanna Schottenfeldgasse 79 1070 Wien johanna.fuchs@vsp.co.at -

Gesierich Marlene Botanikerstraße 2 6020 Innsbruck marlene_gesierich@hotmail.com 0650/6810234

Goldfried Claudia WE-Südtirolerplatz 8 6010 Innsbruck goldy@we-tirol.at 0512/5393-0

Grabner-Niel Elisabeth Innrain 52 6020 Innsbruck elisabeth.grabner-niel@uibk.ac.at 0512/507-9810

Griesser Irmgard Maria-Theresien-Str. 18 6020 Innsbruck i.griesser@magibk.at 0512/5360

Gyüre Eva Brandhofgasse 10 8010 Graz eva.gyuere@arch-bp.at 0316/812377

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck TeilnehmerInnen Liste

49


Name Vorname Adresse PLZ Ort E-Mail Tel

Hackmüller-

Habenschuss Ingrid Vord. Zollamtsstr. 11/22 1030 Wien arch.ingrid@hackermuelloer.at 0664/3024342

Hadaya-Diem Johanna Kaiserstraße 32 1070 Wien hadaya@chello.at 01/9238863

Haider Alexander Andreas-Dipauli-Str. 8 6020 Innsbruck Alexander.Haider@uibk.ac.at

0512/277365 oder

069988473334

Harasser Elisabeth Sillgasse 8 6020 Innsbruck jugendanwalt@tirol.com 0512/508-3792

Haug Hermine Amt für Volkswirtschaft 9490 Vaduz hermine.haug@avw.llv.li 00423/2366871

Hilbert Sabine Südstadtzentrum 4/4 2344 Maria Enzersdorf

Hutter Barbara Maria Theresia Str. 11 6010 Innsbruck b.hutter@magibk.at 0512/5360-4204

Inderst Martina Eduard-Wallnöfer-Platz 3 6020 Innsbruck m.inderst@tirol.gv.at 0512/508-2377

Kafka Isolde Innstraße 5 6500 Landeck i.kafka@tirol.gv.at 0512/508-5529

Kaiser Doris Michael-Pacher-Str. 36 5020 Salzburg doris.kaiser@salzburg.gv.at 0662/8042-4716

Kleindienst Eleonore Paul-Ehrlich-Gasse 7 1190 Wien

Kleißl Josef Meranerstraße 5 6020 Innsbruck j.kleissl@tirol.gv.at 0512/508-2900

Klien Edwin Michael-Gaismair-Str. 1 6020 Innsbruck e.klien@tirol.gv.at 0512/508-3560

Klingan Ursula Marktgraben 25 6020 Innsbruck - -

Knobel Stefan Lämmlisbrunnenstr. 54 9001 St. Gallen stefan.knobel@sg.ch 0041/712293141

Köberl-Geyrhofer Andrea Hettenkofergasse 14-16/2610 1160 Wien arch.koeberlgeyrhofer@aon.at 01/4967471

Kögl Sonja Europaplatz 1 7000 Eisenstadt

Königer Doris Dierauerstraße 1 9000 St. Gallen doris.koeniger@bluewin.ch 071/2227422

Kornfeld Margit Minoritenplatz 5 1014 Wien margit.kornfeld@bmbwk.gv.at 01/53120-4146

Krazer Ingrid Pradlerstraße 49 6020 Innsbruck krazer@gmx.at 0699/11891830

Küng Zita Stauffacherstr. 149 8004 Zürich equality@gendermainsteaming.com 0041/433179702

Lanthaler Sabine Südtiroler Platz 14-16 6020 Innsbruck - -

Leitgeb Charlotte Reichenauerstraße 97a 6020 Innsbruck - -

Leitner Gerhard Eduard-Wallnöfer-Platz 3 6020 Innsbruck ge.leitner@tirol.gv.at 0512/508-2582

Lepschi Christa Grabnerstraße 25 4020 Linz christa.lepschi@livest.at 0732/944248

Liszt Liane Florastr. 10 2540 Bad Vöslau liszt@liszt.co.at 0664/3032603

Lohnecker Brigitte Bahnhofsplatz 1 4021 Linz brigitte.lohnecker@ooe.gv.at 0732/7720-11850

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck TeilnehmerInnen Liste

50


Name Vorname Adresse PLZ Ort E-Mail Tel

Mair Michaela Vogelweiderstr. 7/2 6020 Innsbruck michaela_mair@chello.at 0650/9289698

Meissl-Handle Carola Atelierhaus am Römerweg 6100 Seefeld c.meissl-handle@meissl.at 05212/26363303

Meßenzehl Doris Fichtegasse 2 1010 Wien - -

Mitterberger Verena Hauptstraße 69 8753 Fohnsdorf

Ohrenberger Christine Löblichgasse 6 1090 Wien - -

Ortner Alois Museumstraße 27 6020 Innsbruck - 0512/586805

Ortner-Mahuschek Ursula Museumstraße 27 6020 Innsbruck orthner-mahuschek@aon.at 0512/586805

Ospelt Hubert Städtle 38 9490 Vaduz hubert.ospelt@slp.llv.li 00423/2366472

Painer Romana HBLA, Birkenweg 8 6175 Kematen painer1@gmx.at 05232/3214

Peer Irmi Höttinger Au 23a 6020 Innsbruck irmi.peer@uibk.ac.at -

Peer Maria HBLA, Birkenweg 8 6175 Kematen maria-p@gmx.at 05232/3214

Plank Elisabeth Margaretenstraße 145/14 1050 Wien plank.elisabeth@aon.at 01/5446265

Pomaroli Margit Michael-Gaismair-Str. 1 6020 Innsbruck m.pomaroli@tirol.gv.at 0512/508-3707

Rieder-Matt Angelika Stiftgasse 23 6020 Innsbruck - -

Ritter-Grepl Angelika Riedgasse 9 6020 Innsbruck frauenreferat@dioezese-innsbruck.at 0512/2230-532

Salcher Christine Eduard-Wallnöfer-Platz 3 6020 Innsbruck c.salcher@tirol.gv.at 0512/508-2806

Scheibenecker Ingrid Reisnerstraße 18/DG 1030 Wien office@scheibenecker.at 01/7121804

Schennach Dietmar Obermarkt 7 6600 Reutte d.schennach@tirol.gv.at 05672/6996-5600

Schennach Haldor Obermarkt 5-7 6600 Reutte h.schennach@tirol.gv.at 05672/6996-5740

Schiessendoppler-

Luchner Felizitas Michael-Gaismair-Str. 1 6020 Innsbruck f.schiessendoppler-luchner@tirol.gv.at 0512/508-3710

Schnabl Christine ch.schnabl@aon.at 0699/17572555

Schwarzl Uschi Eduard-Wallnöfer-Platz 3 6020 Innsbruck u.schwarzl@tirol.gv.at 0512/508

Schwärzler Ingrid Lanserstraße 44 6080 Igls schwaerzler.igls@tirol.com 0512/379557

Senfter Ursula Zollerstraße 11 6020 Innsbruck u.senfter@tirol.gv.at 0512/561097

Senn Elisabeth Templstraße 2 6020 Innsbruck office.senn@aon.at 0512/585404

Skodak Ingrid Gemetzgasse 13/15 1180 Wien architektin.skodak@newald.net 01/4897799

Spannberger Ursula Wolf-Dietrich-Straße 12 5020 Salzburg office@architektur-musik.at 0662/872066

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck TeilnehmerInnen Liste

51


Name Vorname Adresse PLZ Ort E-Mail Tel

Sternhardt Ulrike Rathaus, Marienplatz 8 80331 München

Stöger Cora Rainerstraße 14 4020 Linz cora.stoeger@zt-stoeger.at 0732/662420

Strobl Anna Anichstraße 35 6020 Innsbruck anna.strobl@tilak.at 0512/504-2584

Studer Heide Hofmühlgasse 20/18 1060 Wien

Tachezy Marold Eduard-Wallnöfer-Platz 3 6020 Innsbruck m.tachezy@tirol.gv.at 0512/508-2210

Taghian Christiana Kollersteig 71-73 3400 Klosterneuburg arch.taghian@aon.at 0664/4543476

Taschapeller Astrid Innstraße 81 6020 Innsbruck - -

Tenschert Itta Innrain 100/99 6020 Innsbruck itta.tenschert@netzwerk-frauenberatung.at 0512/562865

Tschugg Ingrid HBLA, Birkenweg 8 6175 Kematen ingrid.tschugg@utanet.at 05232/3214

Turri Helgit Reichenauerstraße 97b 6020 Innsbruck - 0512/291016

Unterkircher Thomas Maria-Theresien-Str. 18 6020 Innsbruck t.unterkircher@magibk.at 0512/5360-5145

Vogelauer Veronika Kaiserstraße 32 1070 Wien vogelauer@chello.at 0699/11391228

Wankiewicz Heidrun Michael Pacherstr. 28 5020 Salzburg wankiewicz@utanet.at

0662/8042-4051 oder

0699/12639250

Weil Eva Klostergasse 17 1180 Wien arch.weil@utanet.at 01/4700443

Weiser Martina Neustiftgasse 2 1070 Wien martina.weiser@bmj.gv.at 01/525152-2249

Welte Günter Schlossergasse 1a 6800 Feldkirch - -

Winkler Ulrich Obermarkt 7 und 5 6600 Reutte u.winkler@tirol.gv.at 0512/508-5610

Wohltmann Heike Am Neuen Markt 19 28199 Bremen

Zatura-Rieser Anne-Maria WE-Südtirolerplatz 8 6010 Innsbruck rieser@we-tirol.at 0512/5393-0

Zebisch Johanna Landwehrstrasse 37 80336 München johanna.zebisch@sim-sozialforschung.de

0049/89/7256329 0049/

89/6134453

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck TeilnehmerInnen Liste

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SERVICE

Links, Literatur, Netzwerke - eine Auswahl

Links:

„Der andere Blick. Praxis von Gender Mainstreaming in der räumlichen Planung“, Materialsammlung zur SRL-Jahrestagung (Vereinigung für Stadt-, Regional- und

Landesplanung, Berlin) vom 5.-7.Nov. 2004 in Hannover:

www.srl.de/aktuelles/nachricht.php4?id=221

Gender-Mainstreaming im Wohnungswesen - Projekte des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (Bonn):

www.bbr.bund.de/index.html?/veroeffentlichungen/bbr_info/gm_wohnungswesen.htm

Gender Mainstreaming im Städtebau:

www.bbr.bund.de/exwost/forschungsfelder/ff_index.html?/exwo/forschungsfelder/029_start.html

Gender Mainstreaming im Bauwesen:

www.genderkompetenz.info/genderkompetenz/sachgebiete/bauwesen/

Frauen - Planen Bauen Wohnen

www.tu-harburg.de/b/kuehn/themen/new.html

Grundsätzliche Infos rund um Gender-Mainstreaming:

www.imag-gendermainstreaming.at/cms/imag/

www.gem.or.at/de/index.htm

www.genderkompetenz.info/

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Service

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Literatur:

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (Hg.): Städtebau und Gender Mainstreaming, Werkstatt: Praxis Nr. 4/2003, Bonn 2003

Deutsches Institut für Urbanistik (Hg.): Stadt 2030 Infobrief Nr. 14/März 2004, Berlin 2004

Grüger, Christine: Nachhaltige Raumentwicklung und Gender Planning; das Beispiel der Regionalplanung beim Verband Region Stuttgart, Dortmunder Beiträge zur Raumplanung

Nr. 104, Institut für Raumplanung, Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung (Hrsg.), Dortmund 2002

Imboden, Monika (Hrsg.): Stadt - Raum - Geschlecht: Beiträge zur Erforschung urbaner Lebensräume im 19. und 20. Jahrhundert, Zürich 1999

Land Salzburg, Büro für Frauenfragen und Gleichbehandlung (Hrsg.): Wir planen für Männer und Frauen, Gender Mainstreaming in der Regionalentwicklung,

Tagungsdokumentation 19./20.09.2002, Salzburg 2002

Nierhaus, Irene: Raum, Geschlecht, Architektur in Arch6, Wien 1999

Stadt Wien: Gender Mainstreaming der Stadtplanung, Werkstattbericht Nr. 50, Wien 2002

Wotha, Brigitte: Gender Planning und Verwaltungshandeln, Umsetzung von Genderbelangen in räumliche Planung - unter Berücksichtigung von Verwalt

ungsmodernisierung und neuen Tendenzen im Planungsbereich, Kieler Arbeitspapiere zur Landeskunde und Raumordnung Nr. 41 2000, Geografisches Institut der

Universität Kiel (Hrsg.), Kiel 2000

Landeshauptstadt München, Gleichstellungsstelle für Frauen (Hrsg.): Planen für Frauen und Männer in der Stadt - Umsetzung der Gender Mainstreaming Strategie

in der räumlichen Planung, Dokumentation der Fachtagung der Landeshauptstadt München und des Deutschen Städtetages zum 10-jährigen Bestehen der Fachkommission

„Frauen in der Stadt“, München 2003

Stadt Wien, Leitstelle Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen (Hrsg.) Gender Mainstreaming Musterbezirk - Ein Beitrag zur geschlechtssensiblen Sichtweise in der

Verkehrsplanung - Handbuch, Wien 2002, Vorabzug

Magistrat der Stadt Wien, Magistratsabteilung für Frauenförderung und Koordinierung von Frauenangelegenheiten (Hrsg.): Schriftenreihe - Frauen in Wien

Feministische Organisation von Planerinnen und Architektinnen - FOPA e.V. (Hrsg.): Schriftenreihe - Frei Räume

Feministische Organisation von Planerinnen und Architektinnen e.V., Dortmund:

www.fopa-dortmund.de/index.htm

Architektinnen-Initiative Nordrhein-Westfalen:

www.fopa-dortmund.de/index.htm

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck Service

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PRESSESPIEGEL

Printmedien

Tiroler Tageszeitung 18.3.2005

Kurier 18.3.2005

Forum. Die österreichische Fachzeitschrift für Baukultur 1.4.2005 „Frauenpower - Das Gender am Geländer“

Tip, 25.3.2005

aut Info Nr. 1/2005

konstruktiv 249, Mai/Juni 2005, S. 6

Wirtschaft im Alpenraum - April/Mai 2005

Internet:

www.tirol.gv.at Land Tirol (18.3.2005)

www.tirol.gv.at/frauen Frauenreferat des Landes Tirol (18.3.2005)

www.aut.cc aut. architektur und tirol (14.3.2005)

www.archingakademie.at - archIng Akademie(14.3.2005)

www.imag-gendermainstreaming.at - Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (17.3.2005)

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck 55


Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck 56


Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck 57


Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck 58


Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck 59


Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck 60


GENDER-MAINSTREAMING FÜR ÖFFENTLICHE BAUTEN

PILOTPROJEKT LANDHAUS 2, INNSBRUCK

Was bedeutet Gender-Mainstreaming ?

Was hat die Gleichstellung von Frauen und Männern bei öffentlichen Bauten zu suchen ?

Mehr Infos dazu: www.tirol.gv.at/frauen

oder: Mag a Elisabeth Stögerer-Schwarz: Frauenreferat des Landes Tirol, Abt. JUFF

Tel +43 512 508 3580 e.stoegerer-schwarz@tirol.gv.at

DI Gerhard Wastian: Projektmanagement Landhaus2, Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Hochbau

Tel +43 512 508 4127 g.wastian@tirol.gv.at

DI in Elke Krismer: selbständige Architektin, Projektentwicklung für Gender-Mainstreaming Landhaus 2

Tel +43 512 585651 architektin@elke-krismer.at

VeranstalterInnen

Land Tirol: Abt. Hochbau + Frauenreferat des Landes

Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg

aut. architektur und tirol

mit Unterstützung von: Arch+Ing Akademie

Kammer der

Architekten und Ingenieurkonsulenten für

Tirol und Vorarlberg

Gender-Mainstreaming für öffentliche Bauten – Pilotprojekt Landhaus2, Innsbruck 61


Impressum:

Medieninhaber und Herausgeber: Amt der Tiroler Landesregierung, JUFF-Frauenreferat, 6020 Innsbruck, Michael-Gaismair-Str. 1

Redaktion: Elisabeth Stögerer-Schwarz

Für den Inhalt verantwortlich: Elke Krismer, Gerhard Wastian

Druck: Landeskanzleidirektion

Grafik: büro54

Innsbruck, August 2005

Auflage: 250 Stück

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