Spielzeit 2012/2013 - Schlosstheater Celle

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Spielzeit 2012/2013 - Schlosstheater Celle

Spielzeit 2012/2013


»Ein schönes Herz hat bald sich heimgefunden, es schafft sich selbst, still wirkend, seine Welt.« Friedrich von Schiller


Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

die kommende Spielzeit wird die erste im rundum

sanierten Schlosstheater, das technisch und gestalterisch

auf den neuesten Stand gebracht wurde. Die

Zeit der »Auslagerung« des Spielbetriebes in die Residenzhallen

wurde durch das Erproben neuer theatraler

Möglichkeiten hervorragend genutzt; wir danken

der Theaterleitung und allen Mitarbeitern für das hohe

Engagement, und wir danken dem Publikum, das uns

in diesen zwei Jahren die Treue gehalten hat.

2

Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende

Nun freuen wir uns mit Ihnen auf das »neue« Schlosstheater

und den neuen Spielplan. Dessen Motto Heimat

symbolisiert mehr als die Rückkehr in die eigene

Spielstätte. Es verweist auf die Verwurzelung unseres

Theaters in Stadt und Region. Dazu gehört Wandertheater,

das vor Ort im Landkreis spielt; dazu gehören

inhaltliche Bezüge wie das Auftragswerk »Altensalzkoth«

über Adolf Eichmanns Jahre im gleichnamigen

Ort in der Heide. Dazu gehört auch – und das freut

uns besonders –, dass das Theater sich entschlossen

hat, mit Mozarts »Entführung aus dem Serail« den

Schlosshof zu bespielen und damit einem lang gehegten

Wunsch des Publikums zu entsprechen.


Landrat Klaus Wiswe

Der umfangreiche Spielplan für Hauptbühne, zwei

Studiobühnen und den Schlosshof lotet in vielerlei

Hinsicht aus, was Theater sehenswert macht – in

neuen Räumen, mit neuen technischen Möglichkeiten.

Das alles für Sie, unser Publikum. Seien Sie dabei,

wenn wir in der Geschichte des Schlosstheaters Celle

ein neues Kapitel aufschlagen.

Dirk-Ulrich Mende Klaus Wiswe

Oberbürgermeister Landrat

3


Vorwort

Sehr geehrtes Publikum,

erstmalig stelle ich eine ganze Spielzeit unter ein

Thema: Heimat. Nach zwei Jahren Bauzeit ins Schloss

zurückzukehren fühlt sich wie Heimkehr an, da ergab

sich dieses Motto fast automatisch. Was aber ist Heimat?

Hat jeder Mensch eine Heimat? Warum vermissen

wir unsere Heimat erst, wenn sie in der Ferne ist?

Welche Bedeutung hat Sprache für unseren Heimatbegriff?

Ist Muttersprache zwangsläufig Heimatsprache?

4

Intendantin Dr. Bettina Wilts

Die Heimat- und Spielsprache des Schlosstheaters ist

die deutsche Sprache. Beim Lesen des neuen Spielzeitheftes

wird Ihnen auffallen, dass wir ausschließlich

Texte deutschsprachiger Autoren auswählten. Bei

den Hauptbühnenproduktionen liegt der Fokus auf

klassischen Dramentexten: Büchner, Wedekind, Goethe,

Nestroy; Strauß als bedeutender Dramatiker der

Gegenwart auf dem Weg zum Klassiker sowie auf der

Studiobühne der von mir verehrte Thomas Bernhard.

Ein Klassiker ist ein Autor oder ein Werk, »an dem

man die andern misst, und zwar in jeder Epoche« (P.

von Matt). So sollte es sein.


Und noch etwas wird Ihnen nicht entgehen: Neben

den Klassikern gibt es eine Reihe neuer und noch

höchst lebendiger (jüngerer) Autoren in einer erstaunlichen

Zahl von Uraufführungen zu entdecken.

In einer Rede sprach ich kürzlich davon, dass ein

Schlosstheater ohne Schloss wie eine Schnecke ohne

Haus sei. Die zwei Jahre in der Residenzhalle waren

eine spannende, künstlerisch vielseitige, herausfordernde

Zeit. Sie bot dem Theater, aber auch dem Publikum,

viele neue Möglichkeiten, blieb dennoch Provisorium.

Jetzt dürfen wir zurück in unsere Heimat.

Endlich!

Dr. Bettina Wilts

Intendantin


Inhalt

Grußwort ...............................................................................................................................Seite 2

Vorwort ..................................................................................................................................Seite 4

Inhalt ......................................................................................................................................Seite 6

12. Oktober 2012

Leonce und Lena

von Georg Büchner ............................................................................................................Seite 10

9. November 2012

cHiHuaHua

von Jan Neumann .............................................................................................................. Seite 12

7. Dezember 2012

der böse Geist LumpazivaGabundus oDer: das LiederLicHe KLeebLatt

von Johann Nepomuk Nestroy ......................................................................................... Seite 14

11. Januar 2013

itHaKa

von Botho Strauß ............................................................................................................... Seite 16


15. Februar 2013

aLtensaLzKotH (ua)

von Peter Schanz ................................................................................................................ Seite 18

22. März 2013

die WaHLverWandtscHaften

von Johann Wolfgang von Goethe ...................................................................................Seite 20

26. April 2013

früHLinGs erWacHen

von Frank Wedekind ...........................................................................................................Seite 22

31. Mai 2013

die entfüHrunG aus dem seraiL

von Wolfgang Amadeus Mozart ........................................................................................Seite 24

unser familienstück zur Weihnachtszeit:

27. November 2012

das KLeine scHLossGespenst (ua)

von Jan Bodinus mit Musik von Ulrich Jokiel ..................................................................Seite 26


neueröffnung: Malersaal und Turmbühne .......................................................................Seite 28

13. Oktober 2012

vieL raucH und ein KLeines HäufcHen ascHe (ua)

von Ralf-Günter Krolkiewicz ..............................................................................................Seite 30

16. November 2012

ein GespräcH im Hause stein über den abWesenden Herrn von GoetHe

von Peter Hacks ..................................................................................................................Seite 32

4. Januar 2013

marraKescH, madrid oDer: das böse Herz

von Christoph Braendle .....................................................................................................Seite 34

1. Februar 2013

Jessica, 30. (de)

von Marlene Streeruwitz ....................................................................................................Seite 36

1. März 2013

WittGensteins neffe – eine freundscHaft

von Thomas Bernhard ........................................................................................................Seite 38


5. April 2013

die offenbarunG des raLf (ua)

papa ist pLeite (ua)

deine innere stimme (ua)

von Kai Hensel ....................................................................................................................Seite 40

3. Mai 2013

27 WiLde affen (ua)

von Katharina Schmidt .......................................................................................................Seite 42

7. Juni 2013

Letzte ausfaHrt ceLLe (ua)

Urban Lies ..........................................................................................................................Seite 44

Rund um den Spielplan ......................................................................................................Seite 46

Theater und Menschen ......................................................................................................Seite 54

Ihr Engagement ..................................................................................................................Seite 64

Karten, Service, Abos .........................................................................................................Seite 72

Impressum ..........................................................................................................................Seite 96


Leonce

und Lena

ein LustspieL

GeorG bücHner

regie Kalle Kubik

Prinz Leonce aus dem Reiche Popo

und sein Freund Valerio geben

sich mit großer Leidenschaft dem

Nichtstun hin. Ausgerechnet jetzt

will aber König Peter, der vom

Regieren konfus geworden ist,

die Amtsgeschäfte niederlegen.

Prinz Leonce soll die Thronfolge

antreten und heiraten. Um dieser

Zwangsheirat mit einer ihm unbekannten

Prinzessin zu entgehen,

ergreift Leonce die Flucht nach

Italien.

Doch auch die für ihn vorgesehene

Prinzessin Lena aus dem Reiche

Pipi will keineswegs einen ihr

unbekannten Mann heiraten und

flieht mit ihrer Gouvernante vor

den dynastischen Hochzeitsplänen.

Die voreinander Fliehenden

treffen sich zufällig auf ihrer Flucht,

verlieben sich – unerkannt – und

beschließen heimlich zu heiraten.

Am Hofe Popo scheint indessen

die Hochzeit zu platzen. Was König

Peter auch anstellt, die allgemein-königliche

Verwirrung wird

dadurch nur gesteigert. Auf dem

Höhepunkt des staatlichen Tohuwabohus

treffen maskiert und

von niemandem erkannt Leonce

und Lena ein, verkleidet als »weltberühmte

Automaten«, die vollkommener

funktionieren als jeder

Premiere: 12. Oktober 2012

Mensch. Die Automaten werden

anstelle des flüchtigen Paares verheiratet,

denn die staatserhaltende

Hochzeit muss sein. Erst als die

Masken fallen, erkennen Leonce

und Lena, dass sie ihrem vorgezeichneten

Weg trotz aller Widerstände

nicht entfliehen konnten.

Georg Büchners (1813–1837)

melancholisches Lustspiel ist

ein Meilenstein der Dramengeschichte.

Hier wird die Realität

zur Satire und die Dichtung zur

Wirklichkeit.

Ein Klassiker, der visionär in unsere

Gegenwart schaut.

11


Chihuahua

Komödie

Jan neumann

regie Christine Hofer

bühne Odilia Baldszun

Kostüme Andrea Göttert

Andi, ein erfolgreicher Fernsehregisseur

in den Dreißigern, erbt

den alten Bauernhof seines Großvaters.

Überglücklich bricht er

seine Zelte in der Stadt ab, um

entfernt vom Großstadttrubel ein

durch und durch politisch korrektes

Leben in der Natur zu führen,

auf der Suche nach einer neuen

Heimat. Seine Freundin Bine ist

davon allerdings gar nicht begeistert

und auch Andis Vater Elmar,

der sich in der Erbfolge übergangen

fühlt, ist entsetzt, dass sein

Sohn das Erbe annimmt. Mit seiner

Schwester Margot hatte er

auf das Erbe spekuliert, um seine

12

Spielschulden begleichen zu können.

Freundin, Vater und Tante

schmieden nun diverse Pläne wie

sie Andi dazu bringen können, das

Erbe auszuschlagen. Währenddessen

stattet ihm sein bester Freund

Stockmann, ebenfalls Regisseur,

einen Antrittsbesuch im Eigenheim

ab. Er will in Andis neuem

Garten unbedingt einen Werbefilm

drehen. Mit im Gepäck hat er

eine als Biene verkleidete Schauspielerin,

die plötzlich durch Andis

Haus spaziert. Ein verwirrter alter

Schauspieler, der zu einem angeblichen

Casting erscheint, macht

seltsamerweise Andis Tante den

Premiere: 9. November 2012

Hof. Als schließlich auch noch die

Errichtung eines CO2-Endlagers

in direkter Nachbarschaft droht,

lässt Andi sich nicht unterkriegen

und sieht seine Chance, endlich zu

kämpfen. Aber wofür und gegen

wen? Und wo ist eigentlich der

Hund von Tante Margot geblieben?

Der Autor, Regisseur und Schauspieler

Jan Neumann (*1975) schildert

in seinem Auftragswerk für

das Nationaltheater Mannheim

aus dem Jahr 2011 die humorvolle

Suche nach dem eigenen Platz im

Leben, getreu dem Motto »Es gibt

kein richtiges Leben im falschen«

(Th. W. Adorno).


Der böse Geist Lumpazi-

vagabundus oder: Das

liederliche Kleeblatt

zauberposse mit GesanG

JoHann nepomuK nestroY

regie Christoph Zauner

bühne Jörg Brombacher

»Man redet gegen die Lotterie,

ohne zu bedenken, dass sie die

einzige Spekulation bei Armen

ist.« Johann Nestroy

Im Zauberland geht ein böser

Geist um: Es ist der Lumpazivagabundus.

Rücksichtslos hat er

sich der Herzen junger Männer

bemächtigt und sie mit Faulheit,

Alkohol und Glücksspiel vom rechten

Weg abgebracht. Über die ihm

vom Feenkönig Mystifax angedrohte

Verbannung kann der böse

Geist nur lachen. Seiner Ansicht

nach bliebe eine solche Strafe

wirkungslos, da die jungen Leute

sich immer wieder aufs Neue dem

Laster hingeben würden. Einzig

gegen die Macht der wahren Liebe

sei er machtlos. Und so kommt es

zu einer Art Wette, einem Spiel:

Drei junge, arbeitslose Handwerkergesellen

sollen mit Reichtum

überhäuft werden. Wenn sie ihr

Glück bereits beim ersten Mal zum

Fenster herausgeworfen haben,

werden sie auch bei einer zweiten

Chance nicht klüger werden – der

Mensch tritt sein Glück allzu häufig

mit Füßen. Sollte aber auch nur

einer der jungen Männer vernünftig

bleiben und durch die Liebe

gebessert werden, hat Lumpazivagabundus

die Wette verloren.

Premiere: 7. Dezember 2012

Und so gewinnen drei Handwerker

– Schneider, Tischler und Schuster

– ganz plötzlich und unverhofft im

Lotto …

Johann Nepomuk Nestroy, »ein

kantisch analysierender Geist von

höchster Feinheit und Schärfe«

(Egon Friedell), schuf mit Lumpazivagabundus

eine bitterböse und

gesellschaftskritische Komödie. Es

ist eine zynische Wette, die sich die

abgehobene Obrigkeit der Feenwelt

ausdenkt. Sie überschüttet

das arbeitslose Kleeblatt mit Geld

und lauert böswillig darauf, wie die

drei sympathischen Männer auf

der Erde damit zurechtkommen.

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Ithaka

scHauspieL nacH den HeimKeHr-GesänGen der odYssee

botHo strauss

regie Rosmarie Vogtenhuber

bühne Birgit Bott

Kostüme Andrea Göttert Premiere: 11. Januar 2013

Nach zwanzig Jahren kehrt Odysseus

in die Heimat zurück. Die Phäaken

haben ihn am Ufer von Ithaka

abgelegt, wo er, müde von seinen

Irrfahrten und krank vor Heimweh,

nach aller ertragenen Unbill, sein

Schicksal beklagt. Pallas Athene

selbst öffnet ihm die Augen, wo

er sich befindet: an der Küste Ithakas.

Sie ist es auch, die ihn darüber

aufklärt, wie es um sein Königreich

steht. Unzählige Freier haben sich

im Palast bei seiner Frau Penelope

eingefunden, ein wüster Haufen

Schmarotzer, der die Staatskasse

plündert und die Sitten verdirbt.

Diese glauben fest, dass der König

16

längst tot ist; und es ist nur eine

Frage der Zeit, bis Penelope sich

für einen von ihnen entscheidet.

»Dies ist eine Übersetzung von

Lektüre in Schauspiel. Nicht mehr,

als höbe jemand den Kopf aus dem

Buch des Homer und erblickte vor

sich auf einer Bühne das lange

Finale von Ithaka, wie er sich’s

vorstellt. Abschweifungen, Nebengedanken,

Assoziationen, die die

Lektüre begleiten, werden dabei

zu Bestandteilen der Dramaturgie.

Der Dialog opfert, um beweglich

zu sein, den Vers und den rhapsodischen

Ton. Dennoch bleiben

die großen Übertragungen von

Johann Heinrich Voß und Anton

Weiher zumindest im Anklang

gegenwärtig: es möge genügen,

um den Hörer wie eh und je in die

Kindheit der Welt zu versetzen.«

(Botho Strauß)

Botho Strauß' (*1944) schriftstel-

lerisches Werk wurde mit zahl-

reichen internationalen Preisen

ausgezeichnet. Mit seinem 1996

an den Münchner Kammerspielen

uraufgeführten Stück »Ithaka«

wird erstmals ein Stück dieses

Autors auf der Bühne des Schlosstheaters

zu sehen sein.


Altensalzkoth*

eine recHercHe in unserer nacHbarscHaft

peter scHanz

regie Peter Schanz

bühne Odilia Baldszun

Kostüme Eva-Marie Huke

Von 1946 bis 1950 lebte in der Nähe

von Celle ein Mann namens Otto

Henninger. Er arbeitete als Holzfäller,

Gelegenheitsarbeiter und Eierhändler,

bis er nach Argentinien

floh, weil er Adolf Eichmann war.

Einer der meistgesuchten Kriegsverbrecher,

federführend mitverantwortlich

für die Ermordung von

sechs Millionen Juden in Europa,

konnte sich in unserer unmittelbaren

Nachbarschaft verstecken

und unter falschem Namen Handel

treiben. Wie war das möglich, dass

Eichmann unerkannt in die Lüneburger

Heide kommen konnte,

dass er hier vier Jahre unbelangt

leben und von hier aus ungehindert

uraufführung | Premiere: 15. Februar 2013

nach Südamerika fliehen konnte?

Die Recherche für »Altensalzkoth«

berücksichtigt Dokumente

und Zeitzeugen-Berichte, beinhaltet

Fragen an die Nachbarschaft

und sucht das Gespräch: Wie sah

das nachbarschaftliche Leben

mit diesem Verbrecher gegen die

Menschlichkeit aus? Wer hat noch

welche Erinnerung? Wer weiß von

seinen Eltern oder Großeltern

Geschichten? Was erzählt man

sich im Dorf? Was erzählt man und

was verschweigt man Fremden

im Dorf? Gibt es Scham? Gibt es

Gleichgültigkeit? Gibt es Trotz oder

Ärger? Und wie gehen wir mit der

Erinnerung um – in Altensalzkoth,

in Celle, in Deutschland?

Der Abend will mit den Mitteln des

Theaters mehreres liefern: Informationen

über den nach wie vor

kaum bekannten, unglaublichen

Vorgang um Eichmanns Jahre im

Landkreis Celle; Fragestellungen

zur Nachbarschaft des Bösen, zu

persönlichem Engagement und

kollektiver Verdrängung; einen

Diskussionsbeitrag zur Frage nach

dem Fortdauern einer Pflicht zur

Aufarbeitung des Nationalsozialismus;

einen Diskurs über die heutige

gesellschaftliche Aufgabe von

Kunst und Kultur. (Peter Schanz)

*Arbeitstitel

19


Die Wahlver-

wandtschaften

JoHann WoLfGanG von GoetHe

regie und bühnenfassung Bettina Wilts

ausstattung Alexander H. Schulz

Charlotte und Eduard haben sich in

zweiter Ehe endlich gefunden. Auf

ihrem Landsitz leben sie zurückgezogen

und wollen dort ungestört

das späte Glück genießen.

Das Zusammenleben des reichen

und adligen Paares ist eher durch

Harmonie denn durch Leidenschaft

bestimmt. Eduard sorgt sich

jedoch um einen guten Freund,

den Hauptmann, der ohne Arbeit

und Aufgaben sein Mitleid erregt

und so bittet er seine Frau ihn zu

sich holen zu dürfen. Der Hauptmann

soll mit der Gestaltung der

Parkanlagen betraut werden. Charlotte

ist sehr skeptisch und willigt

20

wider besseren Wissens ein, nach-

dem ihr der Gatte erlaubt ihre

junge elternlose Nichte Ottilie, die

ihr am Herzen liegt, ebenfalls in

das gemeinsame Domizil zu holen.

Nach anfänglich geselliger Zeit

beginnen die Kräfte der Natur zu

wirken: Charlotte fühlt sich zu dem

tatkräftigen Hauptmann hingezogen

und Eduard glaubt plötzlich

nicht mehr ohne Ottilie leben zu

können. Zum Entsetzen von Eduard

kommt eine Scheidung für die

rationale Charlotte nicht in Frage.

Das Verhängnis nimmt seinen

Lauf, als quasi versehentlich ein

Kind entsteht und die Katastrophe

Premiere: 22. März 2013

unausweichlich scheint. Darf der

Mensch seinen Gefühlen rücksichtslos

und egoistisch nachgeben

oder muss er stets rational

handeln und zum gegebenen Wort

stehen? Was bestimmt unser Handeln?

Unser Gefühl oder unser

Verstand? Goethe lässt in diesem

Roman von 1809 seine vier Protagonisten

in einer Art Beziehungslabor

zwischen diesen Polen hinund

hertreiben.


Frühlings

Erwachen

franK WedeKind

»Frank Wedekind bezeichnete

sein erstes Drama (1891) als ‚Kindertragödie’

– die Tragödie seiner

vierzehnjährigen Schülerinnen

und Schüler ist, dass sie von den

Erwachsenen wie Kinder behandelt

werden, als sie keine Kinder mehr

sind. Frau Bergmann hat es nicht

gewagt, ihrer Tochter Wendla zu

erklären, wie Kinder entstehen, sie

ist beim Storch geblieben, und so

hat Wendla gemeint, sie sei krank,

während sie doch schwanger war.

Und Melchior Gabor, der seinem

schamhaften Mitschüler Moritz

Stiefel den Beischlaf und die Zeugung

schriftlich erklärt hat, wird

vom Lehrerkollegium für schuldig

am Selbstmord seines Freundes

gehalten, vom Gymnasium relegiert

und von seinen Eltern in eine

Korrektionsanstalt gesteckt. Wer

am Ende auf dem Kirchhof ist, tot

wie Wendla und Moritz oder mit

der Absicht zu sterben wie Melchior,

der ist unschuldig. Frank

Wedekind klagt die Moral der

Eltern an: Sie mordet die Kinder.

Die Richter sind die Verbrecher –

dies war, um es mit einem damals

modernen Schlagwort Friedrich

Nietzsches zu sagen, eine ‚Umwertung

aller Werte’.« (Georg Hensel)

Premiere: 26. April 2013

Erst zwanzig Jahre nach seiner Entstehung

wurde 1912 das generelle

Aufführungsverbot des Stückes

durch das Preußische Oberverwaltungsgericht

Berlin aufgehoben.

Bis dahin befürchteten die Zensoren

des wilhelminischen Kaiserreiches,

dass »Frühlings Erwachen«

zu sitten- oder polizeiwidrigem

Verhalten anrege.

Ein weiteres Jahrhundert später ist

es an der Zeit, Wedekinds unbestrittenes

Meisterwerk über das

Erwachsenwerden erstmals auf

der Bühne des Schlosstheaters

Celle zu zeigen.

23


Die Entführung

aus dem Serail

sinGspieL*

WoLfGanG amadeus mozart

regie Lars Wernecke

bühne Wesko Rohde

Kostüme Andrea Göttert

Die junge Spanierin Konstanze ist

in die Hände von Piraten gefallen

und wurde als Sklavin in die Türkei

an den zum islamischen Glauben

konvertierten Bassa Selim verkauft.

Ihr Verlobter Belmonte findet

Konstanze nach langer Suche

wieder und will sie befreien. Doch

die Flucht scheitert. Bassa Selim

erkennt in Belmonte den Sohn seines

Todfeindes, der ihn einst aus

Spanien vertrieben und ins türkische

Exil getrieben hat. In dieser

ausweglosen Situation beschließt

Konstanze, gemeinsam mit dem

Geliebten sterben zu wollen.

»Nichts ist so hässlich als die

24

Rache; Hingegen menschlich, gütig

sein, Und ohne Eigennutz verzeihn,

Ist nur der großen Seelen Sache!

Wer dieses nicht erkennen kann,

Den seh' man mit Verachtung an.«

Ein Ereignis der besonderen Art:

Zum Ausklang der Wiedereröffnungsspielzeit

laden wir unser

Publikum zu einer Musiktheateraufführung

unter freiem Himmel

in den Schlosshof ein.

»Die Entführung aus den Serail«

wurde 1782 am ‚Teutschen Nationaltheater’,

dem heutigen Burgtheater,

in Wien uraufgeführt. Kaiser

Franz II. förderte zu dieser Zeit die

open air | Premiere: 31. Mai 2013

Aufführung deutscher Singspiele,

als Gegenentwurf zur italienisch

geprägten Hofoper. Dass Wolfgang

Amadeus Mozart für sein Werk in

deutscher Sprache nun ausgerechnet

einen Stoff wählte, der in der

Türkei und zudem in einem Serail

spielte, befremdete seine Auftraggeber

zunächst, doch begründete

Mozart mit diesem Singspiel seinen

Erfolg als Opernkomponist.

*nach dem Libretto von Johann Gottlieb Stephanie

d. J.


Das kleine

Schlossgespenst

eine scHauriG-scHöne WeiHnacHtsGescHicHte für KLeine und

Grosse Kinder | nacH motiven von cHarLes dicKens und oscar WiLde

von Jan bodinus mit musiK von uLricH JoKieL

regie Jan Bodinus

bühne Odilia Baldszun

Kostüme Ursel Heinrich

Konstantin, das kleine Schlossgespenst,

wird durch Renovierungsarbeiten

im Celler Schloss

aus seinem jahrhundertelangen

Schlaf gerissen. In den Ostflügel,

der in eine luxuriöse Wohnung

umgebaut wurde, zieht Familie

Kaltenritter ein: Mama, Papa

und die zwölfjährigen Zwillinge

Elisabeth und Jonas. Neben der

gemütlichen Haushälterin Fräulein

Dinzenhofer, zieht auch Karl der

Große, der kleine West Highland

Terrier der beiden Kinder mit ein.

Kurz vor Weihnachten erkunden

die Zwillinge das Schloss. Lange

Flure mit Ritterrüstungen, alte

uraufführung | Premiere: 27. November 2012

Ölgemälde an den Wänden und

eine verschlossene Tür: Ihr neues

Zuhause bietet eine Menge zum

Entdecken. Sie vermuten, dass im

Schloss ein Gespenst sein Unwesen

treibt. Aber die Eltern glauben

ihren Kindern nicht. Das ärgert

Konstantin gewaltig und spornt

ihn umso mehr an. Nun bespukt

er alle Erwachsenen: die Eltern

der Kinder, die liebe Frau Dinzenhofer,

der gutmütige Hausmeister

Hasenfratz, der lustige Postbote

Klingelmann und der einfältige

Klempnermeister Nass-Celle. Hilfe

bekommt das kleine Schlossgespenst

von seiner besten Freundin

und überzeugten Vegetarierin, der

kleinen Vampirin Viola Vampirella.

Schon bald freunden sich Konstantin

und Viola mit den Kindern an.

Sorge bereitet ihnen allen alsbald,

dass die Erwachsenen sich so gar

nicht um Weihnachten zu kümmern

scheinen und als dann auch

noch die Nachricht eintrifft, dass

der berühmte Celler Weihnachtsmarkt

nicht stattfinden kann, da

aus irgendeinem mysteriösen

Grund keine Geschenke geliefert

werden, ist das Chaos perfekt.

27


Malersaal und

Turmbühne

Mit Beginn der Spielzeit 2012/2013

stehen erstmalig zwei Spielstätten

für das Programm des ehemaligen

Malersaals und der Kleinen Residenzhalle

zur Verfügung. Der nunmehr

renovierte und in der Vergangenheit

sehr beliebte malersaal

bekommt mit der turmbühne

eine gleichrangige Schwester. Die

Turmbühne befindet sich im Erdgeschoss

des Nordwestturmes

und bietet Platz für 40 Zuschauer.

In der Bestuhlung ist sie ebenso

variabel wie der Malersaal und bietet

dadurch auch hier künstlerisch

überraschende Möglichkeiten.

erstmalig präsentieren wir ihnen

die turmbühne am eröffnungswochenende

mit einer uraufführung

von ralf-Günter Krolkiewicz

»viel rauch und ein kleines Häufchen

asche« am 13. oktober 2012.

28

Die ersten vier von insgesamt acht

Premieren unseres Studiospielplanes

finden hier statt, die nachfolgenden

vier präsentieren wir Ihnen

im neuen Malersaal. Auch zukünftig

liegt der Schwerpunkt der

Inszenierungen in Malersaal und

Turmbühne auf Texten der Gegenwartsdramatik.

Unter diesen befinden

sich in der Eröffnungsspielzeit

sogar vier Uraufführungen und

eine Deutsche Erstaufführung.

Als Ergänzung des Abendspielplans

veranstalten wir auf der

neuen Bühne auch Lesungen, Quiz-

Abende, Diskussionsrunden, musikalische

Veranstaltung und experimentelle

Formate. Unter dem Titel

»format 20.15« bieten wir jeden

zweiten Montag gegen ein geringes

Eintrittsgeld abwechslungsreiche

Abende.

neueröffnung!

Lassen Sie sich von unseren

Schauspielern, Regieassistenten,

Dramaturgen und Gästen überraschen,

berühren, verzaubern und

mitreißen. Diskutieren Sie mit und

mischen Sie sich ein. Möchten Sie

auch einen Abend gestalten? Nur

Mut, sprechen Sie uns an, unsere

neuen Bühnen sollen auch den

Bürgern gehören.


Fachwerk

Altbausanierung

Dachstühle

Dacheindeckung

Umbau/Ausbau

Innenausbau

traditionell modern

Foto: Roman Thomas

® Tel 05141.978904

www.holzwerk-celle.de


Viel Rauch und ein

kleines Häufchen Asche

raLf-Günter KroLKieWicz

regie Nico Dietrich

bühne Wesko Rohde

Sie ist jung, in Ostpreußen geboren,

arbeitet als Magd auf einem

Gutshof und bekommt schon früh

ein uneheliches Kind. Zusammen

mit vielen anderen Menschen wird

sie durch die sowjetischen Truppen

aus ihrer Heimat vertrieben.

Einzig ihr Sohn bleibt zurück. Nach

den leidvollen Entbehrungen der

Flucht lässt sie sich in der Sowjetischen

Besatzungszone nieder, um

ein scheinbar normales Leben zu

führen.

Doch die Erinnerungen von damals

lassen ihr keine Ruhe. Ihr Mann,

mit dem sie inzwischen eine neue

Familie gegründet hat, hilft ihr bei

uraufführung | Premiere: 13. Oktober 2012

der Verarbeitung der Ereignisse

nicht. Stattdessen kommt dieser

zunehmend in Bedrängnis, da

er als Grenzsoldat am Eisernen

Vorhang von seiner Schusswaffe

Gebrauch gemacht hat.

Eine rätselhafte Zigeunerin begleitet

das Geschehen: Ihre Aussagen

nehmen die Zukunft der Familie in

verschlüsselten Aussagen vorweg.

Rückblickend ziehen die Beteiligten

eine Bilanz ihres Lebens, das in

besonderer Weise mit den großen

Umbrüchen der jüngeren deutschen

Geschichte verwoben ist.

Ralf-Günter Krolkiewicz (1955 –2008)

war Schauspieler, Regisseur und

Autor. Seine mehrfach ausgezeichneten

Stücke sind von eigentümlicher

poetischer Theatralik geprägt.

In seinem nun in Celle posthum

uraufgeführten Text ist es Krolkiewicz

gelungen, die Opfer der

Vertreibung aus den ehemaligen

Ostgebieten in sprachgewaltigen

Bildern zu würdigen.

31


Ein Gespräch im Hause

Stein über den abwesen-

den Herrn von Goethe

peter HacKs

regie Ina-Kathrin Korff

Im September 1786 flieht der

37jährige Goethe in aller Heimlichkeit

aus Weimar. Niemand

ahnt, wo er sich aufhält. Gerüchte

machen die Runde, dass einzig

sein amouröses Verhältnis zu Frau

Charlotte von Stein die eigentliche

Ursache seines plötzlichen Verschwindens

sein könne. Frau von

Stein weiß sich zu wehren. Ihrem

Ehemann gegenüber deckt sie die

wahren Umstände ihrer Beziehung

zu Goethe auf. Seit seinem Auftauchen

am Hof vor zehn Jahren hätte

sie jeden Annäherungsversuch

Goethes erfolgreich abgewehrt

und alles versucht den begabten

32

jungen Flegel zu einem hoffähigen

Mann zu erziehen. Wie sie eingestehen

muss, mit wenig Erfolg: »Er

war ein Lump; ich erzog ihn; jetzt

haben wir einen erzogenen Lumpen:

ein Genie.«

Doch während Frau von Stein sich

zu verteidigen sucht, werden ihr

die wahren Gefühle zu Goethe erst

bewusst. Endlich meldet sich dieser

aus Italien: »Ich bin wohl, habe

das schönste Wetter und es geht

mir alles glücklich«. Goethe wird

zwei Jahre in Italien bleiben und

nach seiner Rückkehr die junge

Putzmacherin Christiane Vulpius

heiraten.

Premiere: 16. November 2012

Dieses Schauspiel von Peter Hacks

(1928–2003) wurde zum Welterfolg,

in über zwanzig Sprachen

übersetzt und unter anderem von

Marcel Reich-Ranicki in dessen

»Kanon der deutschsprachigen

Literatur« veröffentlicht. Ein dramaturgisch

meisterhaft gearbeiteter

tragisch-komischer Monolog:

Eine Frau verrät ihr Fühlen und

Denken, indem sie es mit aller

Macht zu verschweigen sucht.

Durch den sehr persönlichen Blick

auf den Geliebten entsteht ein

Goethebild jenseits allbekannter

Klassikerverehrung.


Marrakesch, Madrid

oder: Das böse Herz*

cHristopH braendLe

regie Karsten Zinser

bühne und Kostüme Birgit Bott

Ein Verhör zwischen einem Europäer

und einem Marokkaner. Der

Europäer steht unter Verdacht,

seine Frau getötet zu haben. Der

Afrikaner ist ein kultivierter Kommissar.

Zwei unterschiedliche

Charaktere, zwei Kulturen, zwei

Religionen, zwei Welten prallen

aufeinander und begegnen sich

vor allem mit Arroganz, Klischees,

Vorurteilen und Abneigung. Der

Christ hat seine Frau verloren,

deren Tod der Moslem vergelten

will. In einem immer spannender

werdenden Psychoduell zwischen

dem Kommissar Marconi und

Monsieur Meyer werden nicht nur

Stück um Stück die tückischen Hintergründe

des Falles aufgerollt.

Der Autor Christoph Braendle

(*1953) kreiert zwei aufregende

Figuren im Wettstreit um die Wahrheit.

Ein christlich-muslimischer

Krimi im Wüstensand.

Braendles literarisches Werk umfasst

Romane, Essays, Reportagen, Theaterwerke.

Und er kennt sich aus in

der Welt. Der gebürtige Schweizer

lebt in Wien und Marokko. Als

passionierter Weltreisender erkundete

er auch immer wieder Afrika,

wo er in den 1990er Jahren über

5000 Meilen per Autostopp zurückgelegt

hat. Seine vielbeachteten

Premiere: 4. Januar 2013

Reportagen publizierte er unter

anderem in der Frankfurter Allgemeinen

Zeitung und der Neuen

Züricher Zeitung. 2009 erschien

sein Sammelband »Reportagen

aus der Mitte der Welt«.

*Vorbehaltlich der Genehmigung des Verlags.

35


Jessica, 30.

marLene streeruWitz deutsche erstaufführung | Premiere: 1. Feb. 2013

Jessica Somner, 30, sieht gut aus,

ist jung und intelligent. In ihrem

Leben könnte alles perfekt sein,

wenn da die Liebe und der Job

nicht wären. Als ihre Freundinnen

sich plötzlich unsolidarisch

zeigen und der Sex mit ihrem

Politiker-Freund nicht mehr heiß

genug ist, entscheidet sich Jessica

gegen Anpassung und für

Gegenstrategien: Sie bringt die

Machenschaften der Mächtigen

ans Licht der Öffentlichkeit, und

privatisiert im Gegensatz dazu

ihren Körper. Nun da sie auf ihre

Würde besteht, bekommt die

Liebe eine Chance.

36

Veronika Halden, 56, sieht gut

aus, ist vital, intelligent und

Lateinprofessorin. Das Verhalten

ihrer Tochter kann sie nicht immer

gutheißen. Als Mutter plagen sie

Gewissensbisse: Wann darf sie

sich einmischen? Wann muss sie

schweigend zusehen? Und wie

viel eigene Erfahrungen sollte

ihre Tochter überhaupt machen

dürfen? Beide Frauen sind den

Gesetzen des Alters/ihrer Generation

unterworfen. Während

sich die eine mit dem Diktat des

Schönheitswahns auseinandersetzen

muss, kann die andere

aus ihrem Erfahrungsschatz

schöpfen und ihre kritische Energie

ausspielen.

Zwei Frauen, zwei Generationen,

ein Ursprung. Marlene

Streeruwitz hat mit der dramatischen

Fortführung des atemlosen

Gedankengangs ihrer Protagonistin

aus dem Roman »Jessica,

30.« eine faszinierende Gegenüberstellung

von Mutter und

Tochter, von ihren Unterschieden

und Gemeinsamkeiten, Schwächen

und Stärken, Ängsten und

Hoffnungen vorgenommen. Zwei

starke Monologe für zwei starke

Schauspielerinnen.


Wittgensteins Neffe

– Eine Freundschaft*

tHomas bernHard

regie und bühnenfassung Astrid Kohlmeier

»Wittgensteins Neffe« erzählt die

Geschichte der Freundschaft eines

namenlosen Ich-Erzählers zu Paul

Wittgenstein, dem Neffen des Philosophen

Ludwig Wittgensteins.

Die Notizen des Erzählers über

seine innige Beziehung zu Paul,

die sich über die Jahre 1967 bis

1979 erstreckt, tragen stark autobiographische

Züge. Die Freundschaft

zwischen Thomas Bernhard

und Paul Wittgenstein bestand

tatsächlich.

Bernhard beginnt seine Erzählung

mit dem Aufenthalt des Erzählers

in einer Lungenheilanstalt. Nach

Wochen, im besten Fall Monate zu

leben. Nur wenige hundert Meter

weiter, in der Irrenanstalt „Am

Steinhof“ liegt nun zum wiederholten

Male der Freund Paul, der

wegen einer »Geisteskrankheit«,

einer Bipolaren Störung, behandelt

wird.

Am Beispiel der beiden Freunde

schildert Bernhard nun Unterschiede

und Gemeinsamkeiten körperlicher

und geistiger Krankheit

und das konfliktreiche Verhältnis

zwischen Gesunden und Kranken.

Bernhards Darstellung zeichnet

sich durch beeindruckende Genauigkeit

und subtile Komik aus.

Premiere: 1. März 2013

»Nie hat Bernhard menschenfreundlicher,

nie zärtlicher geschrieben.«

(Marcel Reich-Ranicki)

Die Erzählung wird von der Grazer

Nachwuchsautorin und Regisseurin

Astrid Kohlmeier (*1983) neu

für die Studiobühne des Schlosstheaters

bearbeitet. Eine liebevolle

Hommage an den großen österreichischen

Schriftsteller Thomas

Bernhard (1931–1989).

Aussage der Ärzte hat er nur noch *Vorbehaltlich der Genehmigung des Verlags.

39


Sie haben die Wahl:

Die Offenbarung des Ralf

oder: Deine Innere Stimme

oder: Papa ist pleite

Kai HenseL

regie Benjamin Westhoff

Bei uns haben Sie die Wahl –

bestimmen Sie mit, welches von

drei Stücken des vielfach ausgezeichneten

Theater- und Drehbuchautors

Kai Hensel im Malersaal

des Schlosstheaters uraufgeführt

wird. »die offenbarung des ralf«,

»deine innere stimme« und »papa

ist pleite« werden Ihnen am Tag

der offenen Tür (13. Oktober 2012)

von Mitgliedern des Ensembles in

szenischen Lesungen vorgestellt.

Direkt im Anschluss können Sie

Ihre Stimme für das Stück Ihrer

Wahl abgeben und mit viel Glück

den Spielplan mitgestalten. Wir

spielen, was Sie sehen wollen!

40

die offenbarung des ralf

uraufführung | Premiere: 5. April 2013

Ralf motiviert Existenzgründer

beim Sprung in die Selbständigkeit.

Bisher hatte er für alles eine

Lösung parat. Doch als eine ehemalige

Seminar-Teilnehmerin verzweifelt

zu ihm kommt, weiß er

keinen Rat. Sie hat ihre Tierpension

erfolgreich geführt, nun steht

sie dennoch vor der Pleite. Und –

Schicksal? Zufall? Absicht? – nach

dem Gespräch verunglückt Svea

direkt vor seiner Haustür und stirbt.

Ralf ist verstört, sucht den Fehler in

seiner Erfolgsstrategie, die er seit

Jahren predigt. Er selbst ist daran

auch gescheitert, wie es scheint.

Da gesellt sich der Geist der toten

Svea an seine Seite und will nicht

von ihm weichen, bis die eine Aufgabe

erfüllt ist: SEIN Leben gründlich

zu verändern.

deine innere stimme

Wenn Elisabeth beim Libanesen

kandierte Feigen bestellt, liefert

Saleem das Essen und Sex frei

Haus. Als versierte Autorin verfasst

sie tagsüber Kolumnen fürs

Frauenjournal, während sie nachts

einschlägige Ratgeber schreibt. Ihr

aktuelles Buch soll die Menschen

zurück zu ihrer inneren Stimme

führen. Als Selbstbetrug verflucht


sie alle Formen der Abhängigkeit:

Dankbarkeit, Mitleid, Emotionen

und Geld. Rücksichtslos zwingt sie

diese Grundsätze den Menschen

in ihrer Umgebung auf und überprüft

deren Wirksamkeit am lebenden

Exempel. Bis sie an einem

Hirntumor erkrankt, der einerseits

ihr Leben bedroht und sie andererseits

zu Höchstleistungen antreibt.

papa ist pleite

Jolinas Vater ist pleite. Er hat

seinen Job verloren. Um seine

Arbeitslosigkeit zu vertuschen, geht

er jeden Tag zu den gewohnten

Zeiten aus dem Haus. Da seine

Tochter Jolina keinen Loser-Daddy

will, überrascht sie ihn mit einem

speziellen Bewerbungstraining:

1. Potenzial-Analyse, 2. Selbstpräsentation,

3. Evaluierung des

Marktwertes. »Was hat er, was

ich nicht habe? Außer keinen Job,

kein Geld und keine Zukunft?« kontert

nun ihr eifersüchtiger Freund

Lukas, für den kaum noch Zeit

übrig bleibt. Er hat in punkto Eltern

seine eigene Sicht: Man sollte sie

freundlich auf Abstand halten;

für ihre Probleme gibt's schließlich

Therapeuten. Also macht er

ihrem Vater eine Kampfansage, die

jedem Highlander würdig wäre:

»Vater oder Freund – es kann nur

einen geben!«

41


27 wilde Affen

KatHarina scHmidt

regie und ausstattung Jan Bodinus

Eine bitterböse Gesellschaftssatire

über extremen Individualismus

und verschüttete soziale

Sehnsüchte.

Heinrichs ausgeprägtes Helfersyndrom

glaubt im Künstlerfreund

Alzest ein geeignetes Therapieobjekt

gefunden zu haben. Ausgerechnet

in dem Moment, als sich

Alzest, der sich stets als kompromissloser

Künstler gibt, gegen

jede innere Warnung in Uschi

O. verliebt. Die wiederum setzt

gerade ihrem rapide schwindenden

Status als B-Prominente letzte

Mittel entgegen. Den schrägen

Figurenreigen komplettiert Sonja,

42

eine schüchterne Frau mit bürgerli-

chen Ambitionen und einem über-

raschenden Doppelleben. Bei einer

gemeinsamen Landpartie gerät

das kritische Gemisch aus disparaten

Haltungen und Befindlichkeiten

vollends außer Kontrolle. Im Stile

einer Woody-Allen-Komödie lässt

Katharina Schmidt vier gleichermaßen

sympathische wie durchgeknallte

Stadtneurotiker übereinander

herfallen. Bis sie entblößt

einander gegenüberstehen.

Die 1980 in Bad Soden geborene

Katharina Schmidt war bis

1997 Kaderathletin im Deutschen

Schwimmverband. Von 2002 bis

uraufführung | Premiere: 3. Mai 2013

2006 belegte sie den Studiengang

Szenisches Schreiben an der Universität

der Künste in Berlin. Sie

schreibt Texte für Theater, Film

und Fernsehen und Hörspielproduktionen.

Für ihr Stück »Maxi-

Singles« wurde sie 2006 mit dem

Autorenpreis des Heidelberger

Stückemarktes ausgezeichnet. Mit

der Uraufführung von »27 wilde

Affen« wird diese junge Autorin

erstmals dem Celler Publikum

vorgestellt.


Letzte

Ausfahrt Celle

urban Lies uraufführung | Premiere: 7. Juni 2013

Das Schlosstheater Celle lädt

Künstler der renommierten Produktionsplattform

»Urban Lies«

ein, gemeinsam mit Mitgliedern

des festen Ensembles eine theatralische

Recherche zur urbanen

Wirklichkeit der Stadt Celle, ihrer

Umgebung und ihrer Geschichte

zu unternehmen.

Das Ergebnis wird im Zuge einer

abenteuerlichen Busfahrt dem reiselustigen

Publikum präsentiert.

Die Bustour beginnt als touristische

Führung und endet als Odyssee.

Ein Kaleidoskop von Figuren

besteigt und verlässt den Reisebus

an verschiedenen Orten auf seiner

Irrfahrt, ohne dass der Reisende

erfährt, wie diese dort hingelangt

sind. Ein grotesk komischer

Ausflug. Niemand ahnt, was ihm

begegnen wird, wie, wann und wo

die Reise endet. Und mancher, der

seine eigene Stadt nicht wieder

erkennt, lernt sie erstmals wirklich

kennen. Diese Stadt wandelt sich

zu einer Kulisse, die zusehends

lebendig wird, sich einmischt

und ihre eigene Rolle im Stück

wahrnimmt.

Die Künstler der Produktionsplattform

»Urban Lies« arbeiten seit

vielen Jahren an stadtbezogenen

Projekten im Bereich Theater und

Performance, die in zahlreichen

deutschen Städten sowie in der

Schweiz, Rumänien und den Niederlanden

zu sehen waren. Neben

klassischen Theaterbühnen führen

diese Arbeiten auf innerstädtische

wie periphere Straßen und Autobahnen,

in stillgelegte Kraftwerke,

Wohnungen, Neubaugebiete und

Industriebrachen. Ihre Inszenierungen

greifen aktiv in die städtische

Außenwelt ein und ermöglichen

zugleich der Realität, in die

Aufführung hereinzubrechen. Steigen

Sie ein!

45


Veranstaltungen

Mit unseren Veranstaltungen rund um den Spielplan

möchten wir Ihnen auch in dieser Spielzeit wieder

die Möglichkeit bieten, über den normalen Theaterbesuch

hinaus, unsere Arbeit und das Theater in all

seinen Facetten näher kennenzulernen. Schon eine

kleine Auswahl unserer Ideen fürs Begleitprogramm

zeigt: Hier geht es um mehr als nur ums zusehen.

tag der offenen tür

Nach zwei Spielzeiten außer Haus erstrahlt das

Schlosstheater nun in neuem Glanz. Die Rückkehr ins

Schloss und der Start in die neue Spielzeit – das sind

genug Gründe um mit Ihnen gemeinsam zu feiern.

An unserem ersten Premierenwochenende laden wir

Sie am Samstag, den 13. oktober 2012 ein, einen Einblick

in unser »neues« Schlosstheater zu gewinnen,

die noch junge Theaterluft zu schnuppern und sich

von einem bunten Programm aus Kunst und Kulinarik

verzaubern zu lassen. Nähere Informationen zum Programm

entnehmen Sie zeitnah unserer Internetseite,

unseren Printmedien sowie der aktuellen Presse.

46

erstes neujahrskonzert im schloss

am 1. Januar 2013, 17 uhr

Das Jahr 2013 beginnt mit dem ersten Neujahrskon-

zert im Celler Schloss. Ensemble-Mitglieder und Gäste

des Schlosstheaters begrüßen das Neue Jahr am

1. Januar 2013 um 17 Uhr mit schwungvoller Musik und

ausgewählten literarischen Beiträgen auf der Hauptbühne.

Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen nach

dem erfolgreichen Neujahrskonzert im vergangenen

Jahr eine neue Tradition im Schloss zu begründen.

format 20.15

Auf unseren Studiobühnen, der turmbühne und dem

malersaal, wird in der Spielzeit 2012/2013 jeden zweiten

Montag das »format 20.15« stattfinden. Gegen

ein geringes Eintrittsgeld können Sie abwechslungsreiche

Abende erleben. Von der Lesung bis zum

musikalischen Programm, von der Quizshow bis

zur Diskussionsrunde. Lassen Sie sich von unseren

Schauspielern, Regieassistenten, Dramaturgen und

Gästen überraschen, berühren, verzaubern und mitreißen.

Möchten Sie auch einen Abend gestalten? Nur

Mut, sprechen Sie uns an.


arno-schmidt-matinee

Die Arno Schmidt Stiftung Bargfeld pflegt das Anden-

ken Arno Schmidts, erforscht und stellt sein Werk und

seine Persönlichkeit für die Nachwelt dar. Wir freuen

uns, auch in dieser Spielzeit unsere Kooperation mit

der Stiftung fortzusetzen und in besonderen Matineen

gemeinsam an den außergewöhnlichen Autor

zu erinnern. Termine für diese Sonderveranstaltungen

entnehmen Sie bitte unseren Werbemedien, der

aktuellen Presse und unserer Internetseite. Nähere

Informationen zu diesen Sonderveranstaltungen entnehmen

Sie zeitnah unserer Internetseite, unseren

Printmedien sowie der aktuellen Presse.

Kirche trifft

Auch in dieser Spielzeit setzen wir das Veranstaltungsformat

»Kirche trifft« mit dem Evangelischlutherischen

Kirchenkreis fort. Im Anschluss an ausgewählte

Theatervorstellungen werden zweimal pro

Spielzeit öffentliche Diskussionen angeboten, deren

Dialoge zwischen kirchlichen, kulturellen und gesellschaftlichen

Themen angesiedelt sind. Moderiert von

Superintendent Dr. Hans-Georg Sundermann diskutieren

Darsteller, Regisseure und die Intendantin

gemeinsam mit ihren Gästen über Aspekte der aktuellen

Inszenierung.

47


Theaterzugaben

matineen

Matineen bieten wir zu ausgewählten Stücken unse-

res Spielplans an. Sie finden am Sonntag vor der

entsprechenden Premiere um 11.30 Uhr auf unserer

Hauptbühne im Schlosstheater statt. Schauspieler,

Regisseure und Gäste aus den unterschiedlichsten

Bereichen geben im Gespräch mit Intendanz und

Dramaturgie erste Einblicke in Stoff und Inszenierung.

Unsere Zuschauer erfahren so Wissenswertes

über das Stück, den Autor, das Konzept und das

Produktionsteam.

einführungen und publikumsgespräche

An ausgewählten Terminen bietet die Dramaturgie

kurzweilige Einführungen (ca. 15 Minuten) direkt

vor Vorstellungsbeginn an, sowie Gespräche im

Anschluss an die Vorstellungen. Wir wollen mit Ihnen

über unsere Arbeit und über die Aufführung diskutieren.

Stellen Sie uns Fragen, üben Sie Kritik, geben Sie

uns Anregungen und loben Sie uns. Die Termine entnehmen

Sie unserer Internetseite, unseren Printmedien

sowie der aktuellen Presse.

48

theaterführungen

ermöglichen einen »Blick hinter die Kulissen« des

Schlosstheaters. Ein Rundgang durch die verschiedenen

Theaterabteilungen wie Maskenbildnerei,

Ausstattung, Schneiderei sowie die Bühnenräume

vermittelt einen Einblick in die Entstehung der Inszenierungen.

Die Führungen können individuell gegen

einen kleinen Beitrag mit uns vereinbart werden.

mobiles Klassenzimmerstück

Mit freundlicher Unterstützung der Bürgerstiftung

Celle kann das Schlosstheater alljährlich ein Klassenzimmerstück

produzieren. Gerne kommen wir auch in

Ihre Schule mit einer szenischen Version eines klassischen

Textes der Weltliteratur. Informationen über

das neue Klassenzimmerstück 2012/2013 werden

zu gegebener Zeit an die Schulen der Stadt und des

Landkreises versandt.


ürgerbühne

Theaterlaien arbeiten unter Anleitung von Theaterprofis

– in den vergangenen Spielzeiten entstanden so

die viel beachteten Produktionen »Logout«, »Lassmaziegeninselalta«

und »Doppelherz«, die ihren Platz im

festen Abendspielplan des Schlosstheaters fanden.

Das Prinzip: Celler Bürger aller Generationen spielen

für Celler Bürger. Auch in der Spielzeit 2012/2013

wollen wir diese Arbeit fortsetzen. Neuigkeiten zum

Thema Bürgerbühne entnehmen Sie unserer Internetseite,

unseren Printmedien sowie der aktuellen Presse.

49


Junges Schlosstheater

Mit unserem theaterpädagogischen Programm wollen

wir Theater zum Anfassen für Kinder, Jugendliche,

Lehrer und alle anderen Theaterinteressierten anbieten.

Wir laden ein, mitzumachen, Vorstellungen vorund

nachzubereiten, Proben zu begleiten, selbst Theater

zu spielen, das Theater zu erkunden, uns Feedback

zu geben oder mit uns ins Gespräch zu kommen.

Jugendclub

Hier erproben Jugendliche ab 14 Jahren unter der

Anleitung des Theaterpädagogen Evangelos Tzavaras

ihre Spielweisen, Ausdrucksmöglichkeiten und Themen.

Ziel ist die Entwicklung einer Inszenierung, die

gegen Ende der Spielzeit aufgeführt wird. Der Jugendclub

trifft sich ab Ende Oktober jeden Donnerstag von

16 bis 18 Uhr im Schlosstheater.

materialmappen

Wir bieten für Lehrer und Schüler konzipiertes Informationsmaterial:

Textauszüge, Hintergrundmaterial,

Angaben zu Autoren und Regisseuren sowie Anregungen

für einen spielerischen Einstieg.

50

vor- und nachgespräche

Wir möchten mit Ihnen und Ihren Schülern ins

Gespräch kommen. Dazu besuchen wir Sie in der

Schule oder laden Schulklassen zu einer vorbereitenden

Einführung oder einem Nachgespräch mit Dramaturgen

und Schauspielern ein.

Workshops

In einer spielerisch-praktischen Auseinandersetzung

werden mit den Schülern vor oder nach dem Vorstellungsbesuch

die Themen der Inszenierung vertieft.

feedback für schultheater-aGs

Ihre Schultheater-AG wünscht sich einen Workshop,

um auf neue Ideen zu kommen? Sie braucht mal einen

Blick von draußen? Sie möchte dramaturgisch beraten

werden? In solchen und anderen Fällen kommen

wir gerne vorbei, helfen mit Tipps und Tricks und stellen

Ihnen unsere Erfahrung zur Verfügung.


patenklassen

Bei ausgewählten Inszenierungen hat eine Klasse die

Chance, den gesamten Produktionsablauf zu begleiten:

Vom Vorgespräch mit dem Dramaturgen über

einen Probenbesuch, Mitarbeit an Materialsammlungen

und am Programmheft bis hin zum Besuch von

Vorstellungen oder Nachgesprächen – die Patenklasse

begleitet ihr Inszenierungs-Patenkind von der

Idee bis zur Premiere.

der Lehrerstammtisch

… bietet vier- bis fünfmal pro Spielzeit Gelegenheit

zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen

Dramaturgie und Lehrern über gesehene und bevorstehende

Aufführungen.

der Lehrerrundbrief

… informiert regelmäßig über das Schlosstheater.

Die kostenlose Aufnahme in den Verteiler kann telefonisch,

per Fax oder E-Mail erfolgen.

praktika

… zur Berufsorientierung sind im Theater ab der neunten

Klasse möglich. Theaterinteressierte Schülerinnen

und Schüler können sowohl in den künstlerischen

als auch in den technischen Abteilungen des Theaters

ein Betriebspraktikum absolvieren. Die Praktikumsplätze

sind begrenzt. Wir bitten daher, Bewerbungen

rechtzeitig einzureichen.

Ihr Ansprechpartner:

Evangelos Tzavaras, Dramaturg und Theaterpädagoge

E-Mail: theaterpaedagogik@schlosstheater-celle.de

Telefon: (05141) 9 05 08-34

51


Konzerte

Kammermusikring

1. Konzert

Montag, 15. Oktober 2012, 20 Uhr – Schlosstheater

mandeLrinG Quartett

Werke von Mendelssohn Bartholdy, Bartók und

Beethoven

2. Konzert

Mittwoch, 28. November 2012, 20 Uhr – Schlosstheater

sinGer pur

»Drei Schiffe sah ich segeln«

Weihnachtliche und weltliche Volksmusik aus vier

Jahrhunderten

3. Konzert

Mittwoch, 23. Januar 2013, 20 Uhr – Schlosstheater

trio zimmermann

Frank Peter Zimmermann – Violine

Antonie Tamestit – Viola

Christian Polt éra – Violoncello

Werke von Beethoven und Hindemith

Änderungen vorbehalten!

52

4. Konzert

Montag, 18. Februar 2013, 20 Uhr – Schlosstheater

raGna scHirmer – KLavier

dominiQue HorWitz – rezitation

»Ich möchte lachen vor Todesschmerz«

Ein Abend über Clara und Robert Schumann

5. Konzert

Freitag, 15. März 2013, 20 Uhr – Congress Union

JunGe deutscHe pHiLHarmonie

Leitung: Jonathan Nott

Solist: Christian Tetzlaff – Violine

Werke von Schostakowitsch und Mahler

6. Konzert

Dienstag, 16. April 2013, 20 Uhr – Schlosstheater

miKLós perénYi – vioLonceLLo

dénes varJón – KLavier

Werke von Beethoven, Liszt, Dohnanyi, Schumann

und Brahms

7. Konzert

Montag, 13. Mai 2013, 20.00 Uhr – Schlosstheater

KLaviertrio parnassus

Werke von Hummel, Chausson und Brahms


Zwei Klassiker

für Celle.

Wir gehören hierher.

53


Unser Ensemble

Thomas Wenzel

Julia Malkowski


Sibille Helfenberger

Raphael Seebacher

Marc Vinzing


Unser Ensemble

Petra Friedrich

Jürgen Kaczmarek


Christina Rohde

Hartmut Fischer

Ulrich Jokiel

Gabriela Lindlova


Mitarbeiter

theaterleitung

Dr. Bettina Wilts, Intendantin

Stephan Bruhn, Geschäftsführer

intendanz

Dr. Bettina Wilts, Intendantin

Christina Stüwe, Intendanzsekretariat

und Künstlerisches

Betriebsbüro

dramaturgie

Tobias Sosinka, Chefdramaturg

Evangelos Tzavaras, Dramaturg

und Theaterpädagoge

N.N., FSJ Kultur

Dramaturgiehospitanz

presse, öffentlichkeitsarbeit

und marketing

Diana Chwalczyk, Referentin für

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Alexandra Socher, Fundraising

und Sponsoring I Marketing

60

theaterfotografie

Jochen Quast

Volker Beinhorn

Torsten Volkmer

ausstattungsleitung

Odilia Baldszun,

Ausstattungsleiterin

Andrea Göttert,

Leitung der

Kostümabteilung

regie

Jan Bodinus

Nico Dietrich

Christine Hofer

Ina-Kathrin Korff

Kalle Kubik

Peter Schanz

Rosmarie Vogtenhuber

Lars Wernecke

Benjamin Westhoff

Bettina Wilts

Christoph Zauner

Karsten Zinser

Astrid Kohlmeier

bühnenbild/Kostüme

Odilia Baldszun

Birgit Bott

Jörg Brombacher

Andrea Göttert

Ursel Heinrich

Eva-Maria Huke

Alexander H. Schulz

Wesko Rohde

schauspielensemble

Sibille Helfenberger

Petra Friedrich

Gabriela Lindlova

Julia Malkowski

Christina Rohde

Hartmut Fischer

Jürgen Kaczmarek

Raphael Seebacher

Thomas Wenzel

Marc Vinzing


Gäste

Silke Dubilier

Monika Häckermann

Stefanie Lanius

Sabine Schmidt-Kirchner

Lena Stamm

Daniel Brockhaus

Thomas Henniger v. Wallersbrunn

Thomas B. Hoffmann

Werner H. Schuster

Rudolf Schwarz

Karsten Zinser

u.a.

schauspielmusik

Ulrich Jokiel

Gastmusiker

Peter Missler

Zsofia Brockhaus

Gastchoreografie

Petra Beutel

regieassistenz

Benjamin Westhoff

N.N.

N.N.

soufflage

Helene Kirsten

Verena Stamme

inspizienz

Günther Goldammer

Susanne Könemann

technik

Wesko Rohde, Technischer Leiter

und Leitung der Werkstätten

Sebastian Mall, Assistent des

Technischen Leiters

Udo Pszolla, Techn. Organisation

und Durchführung Studiobühnen

bühnentechnik

Roberto Langenhan,

Ltg. der Bühnentechnik

Detlef Rüpke,

Bühnenmeister

Thomas Franke

Robert Hausmann

Christian Pohlmann

Jörg Ritzke

Lutz Taxweiler

Olaf Ulherr

beleuchtung

Gerald Glombik, Leitung der

Beleuchtungabteilung

Tilo Tauscher,

Beleuchtungsmeister

Johann Hafemeister

ton

Stephan Dittrich, Leitung der

Tonabteilung

Timo Müller

61


Mitarbeiter

maske

Carmen Bente, Leitung

Claudia Meyer, Leitung

Annika Hage

Sabrina Meyer

schneiderei

Iris Wuthnow, Leitung der

Schneiderei

Annette Buhr

Renate Dede

Barbara Frantz

Brigitte Gade

Anke Jacobs

Ilse-Kathrin Ohlhof

Angelika Szczepanek

Vivienne Wojahn

Garderobieren

Christa Brand

Lydia Brestel

Gesa Kallsen

Regine Lenk

Dana Skopnik

Katrin Tietke

62

requisite

Michael Janus, Leitung

Hans-Dieter Schomaker

tischlerei

Sven Laudien

Ortwin Maahs

malersaal

Birgit Bott, Leitung des Malersaals

Hans-Dieter Hausmann

polsterei

Hans-Dieter Mehring

schlosserei

Rainer Lilie

Haushandwerker

Augustus Burke

reinigungsdienst

Ute Beiersdorf

Sonja Beynuhn

Bettina Oehus

verwaltung

Stephan Bruhn, Geschäftsführer

Ulrike Vinke, Buchhaltung

Juliane Gross, Sekretariat

theaterkasse

Christina Henschel

Koordinatorin

Marlis Fröhlich

Juliane Gross

Brigitte Meyer

Ulrike Stehr

empfang / telefonzentrale

Bernd Vinke, Leitung und

Systemadministrator

Marion Azeez

Gloria Bühren

Siegfried Meyer

Hans-Erich Sievers


vorderhauspersonal

Uwe Wagner,

Leiter Vorderhaus

Rudolf Stammwitz, Schließer

Werner Jähnert, Schließer

und Team

theaterverein

vorstand

Dr. Thomas Knoke

Vorstandsvorsitzender

Dr. Peter Schmid, 1. Stellvertreter

Dr. Anne-Kathrin Bobran,

2. Stellvertreterin

Dr. Rosalind Bunke

Christian Burchard

Stefan Gratzfeld

Dirk-Ulrich Mende

Bernd Rauschenbach

Klaus Wiswe

mitgliederbetreuung

Alexandra Socher

Kammermusikring

Dr. Peter Schmid,

Programmgestaltung

Marlis Ginditzki,

Sekretariat

mitarbeiter betriebsrat

Günther Goldammer, Vorsitzender

Marion Azeez

Christina Stüwe

Thomas Franke

Jürgen Kaczmarek

63


Werden auch Sie

Theaterfreund

tHeaterverein ceLLer scHLosstHeater e.v.

unser verein trägt das theater

Unser gemeinnütziger Verein trägt einen besonderen

Teil dazu bei, dass seit über sechs Jahrzehnten wundervolle

Bühnenmomente unseres Schlosstheaters

möglich waren. Der Celler Schlosstheater e.V., 1949

mit dem Ziel gegründet, den Spielbetrieb schnellstmöglich

wieder aufzunehmen, sieht seine Aufgabe

darin, das kulturelle Leben auf dem Gebiet von

Theater und Musik in Celle zu fördern und insbesondere

den laufenden Spielbetrieb des Schlosstheaters

mit festem Ensemble sicherzustellen.

mitglied sein – eine rolle spielen

Unser Trägerverein ist die große Stütze des Theaters.

Selbstverständlich arbeitet der Vorstand des Trägervereins

ehrenamtlich, damit jeder finanzielle Beitrag

dem Theater zugutekommt. Mit einer Mitgliedschaft

in unserem Verein kann jeder helfen, die Ziele des

Schlosstheaters zu verwirklichen. Nur durch den nötigen

Zusammenhalt und Zuspruch können wir gemeinsam

unser Theater mitgestalten.

64

vorteile genießen

· Treffen von Theaterbegeisterten zum Gedanken-

austausch oder gemeinsamen Theaterbesuchen

· regelmäßige Einladungen zu einem exklusiven

»Theater-Treff« mit spannenden Themen und einer

besonderen Nähe zum Theater (Blick hinter die

Kulissen, Probenbesuche, Vorträge, …)

· intensive Diskussionen mit Theatermachern und

-mitarbeitern

· Mitwirken und Gestalten von Benefizveranstaltun-

gen und besonderen Events

· besondere Betreuung durch eine direkte

Ansprechpartnerin

· bei Wunsch aktuelle Informationen rund um die

Spielzeit des Schlosstheaters

engagement

Der Jahresbeitrag unseres Theatervereins beträgt

zurzeit EUR 25,56 pro Jahr (Paare EUR 51,12). Der

Theaterverein ist gemeinnützig. Spenden und Beiträge

sind steuerabzugsfähig.


eitrittserKLärunG tHeaterverein ceLLer scHLosstHeater e.v.

Bitte senden Sie diesen Abschnitt an:

Celler Schlosstheater e.V., Alexandra Socher · Markt 14–16, Altes Rathaus · 29221 Celle

Name/ Vorname

Name/Vorname Partner

Straße, Nr.

PLZ Ort

Telefon E-Mail

Hiermit erkläre ich meinen Beitritt zum gemeinnützigen Theaterverein Celler Schlosstheater e.V. Meinen

jährlichen Beitrag von EUR 25,56 (Paare EUR 51,12) bitte ich von meinem Konto abzubuchen.

Bank

Konto-Nr. BLZ

Ferner bin ich bereit, zusätzlich zu meinem jährlichen Mitgliedsbeitrag einen Förderbeitrag zu leisten.

Mein Gesamtbeitrag ist somit: EUR

Datum, Unterschrift/en

Wir freuen uns auf sie!

Ihre Ansprechpartnerin rund um Ihre Mitgliedschaft

im Theaterverein:

Alexandra Socher

E-Mail: socher@schlosstheater-celle.de

Telefon: (0 51 41) 9 05 08-73

65


Qualität braucht

Partner

Werden sie freund, förderer oder partner

des celler schlosstheaters!

Das Schlosstheater Celle hat viele engagierte Sponsoren

und Förderer an seiner Seite. Nur gemeinsam

mit Ihnen ist es möglich, unser Haus als Europas

ältestes, regelmäßig bespieltes Barocktheater mit

festem Ensemble aufrecht zu erhalten. Sie helfen,

das Schlosstheater als Theater unserer Region zu

stärken, weiterhin herausragende Schauspieler/innen

nach Celle zu holen, programmatisch anspruchsvolle

Projekte zu realisieren oder die Kinder- und Jugendangebote

auszuweiten. Wir bedanken uns dafür ganz

herzlich bei Ihnen, gemeinsam mit uns Theater zu

schaffen.

66

exklusivsponsoring

Als Sponsor und Förderer des Celler Schlosstheaters

schaffen Sie gemeinsam mit anderen eine Plattform

für aktuelle Tendenzen junger, darstellender Kunst.

Sie werden Teil und Schöpfer eines kulturellen Erlebnis-

und Begegnungsraums und signalisieren damit,

dass Sie Kompetenz und Engagement auch auf diesem

Gebiet zeigen. Sie erhalten durch Ihre Kooperationsbereitschaft

Wettbewerbsvorteile durch den

damit verbundenen Imagegewinn. Ihr Bekanntheitsgrad

erhöht sich und Sie bekommen die Chance, den

Aufbau von langfristigen Kundenbeziehungen zu verstärken.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, konkret zu

entscheiden, wohin Ihre Mittel fließen und welche

Leistungen Sie im Gegenzug von uns zu erwarten

haben. Grundsätzlich bieten wir – je nach Höhe des

Engagements gestaffelt – eine Fülle von Leistungen

an. Standardisierte Sponsoring-Pakete werden Sie

am Schlosstheater Celle nicht finden. Wir treffen

exklusive und maßgeschneiderte Vereinbarungen mit

Ihnen zusammen.


theater braucht förderung – theater

braucht sie

Mit jedem Spendenbeitrag unterstützen Sie die Unab-

hängigkeit und Überlebensfähigkeit unseres Theaters.

Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu einem

attraktiven Theaterangebot in unserer Region. Erhalten

Sie als Privatperson oder für Ihr Unternehmen das

Bewusstsein, ein einzigartiges Kulturdenkmal in Celle

lebendig zu erhalten. Selbstverständlich bekommen

Sie eine Bescheinigung Ihrer Spende, um diese steuerlich

geltend machen zu können.

Wir freuen uns auf sie und beraten sie gern

über alle möglichkeiten

Ihre Ansprechpartnerin zum Thema Engagement:

Alexandra Socher

E-Mail: socher@schlosstheater-celle.de

Telefon: (05141) 9 05 08-73

spendenKonto schlosstheater celle e.v.

sparkasse celle

Kontonummer: 87700

bLz: 25750001

67


Förderer, Sponsoren,

Partner

Wir bedanken uns bei allen Kooperationspartnern,

Förderern und Freunden des Schlosstheaters Cel-

le für ihre großzügigen Zuwendungen, Leistungen

und die freundliche Unterstützung in der Spielzeit

2012/2013. Auch für das entgegengebrachte Ver-

trauen unserer Förderer der vorherigen Spielzeit,

die hier namentlich nicht genannt werden konnten,

möchten wir unseren Dank aussprechen.

68


förderer

stiftungen

Hauptsponsoren

Kulturpartner

Familienstück zur Weihnachtszeit

Werbepartner

Spielzeitheft

Hamburger stiftung

zur förderung von Wissenschaft und Kultur

®

Gefördert durch:

arno schmidt stiftung

bargfeld


Ehrensache

enGaGement im eHrenamt am scHLosstHeater ceLLe

dabei sein – helfen

Botschafter für das Schlosstheater zu sein, ist Verpflichtung

und Auszeichnung zugleich. Sie machen

uns damit ein ganz besonderes Geschenk. Sie opfern

einen Teil Ihrer Freizeit und helfen in vielen wichtigen

Arbeitsbereichen der Öffentlichkeitsarbeit. So können

Sie KUBUS-Botschafter/in werden, können bei

Sonderveranstaltungen Verkaufs- und Informationsstände

betreuen, bei Versandaktionen helfen, bei der

Verteilung von Spielplänen, Plakaten und Postkarten

in Celle und im Umland helfen. Oder sagen Sie uns

einfach, was Sie besonders gut können und bringen

Sie Ihre eigenen Ideen und Wünsche in unsere

Theaterarbeit ein.

Wir laden Sie ein, sich zu engagieren – tragen Sie aktiv

etwas zum Theaterleben in Celle bei.

70

Wir freuen uns auf sie!

Ihre Ansprechpartnerin zum Thema Ehrenamt:

Christina Henschel

E-Mail: henschel@schlosstheater-celle.de

Telefon: (0 51 41) 9 05 08-74


»Ich bin ja nun mal ein

Heidedichter, allerdings

etwas anderer Art als Fritz

von der Leine, nich?«

Arno Schmidt

www. Arno-Schmidt-Stiftung. de

Foto: Alice

Schmidt


Grußwort

Liebes Publikum,

Zunächst möchte ich Ihnen recht herzlich danken.

Wir erlebten in unserer Residenzhalle während der

Umbauten im Schlosstheater zwei unvergessliche

Spielzeiten, die Sie durch Ihre zahlreichen Besuche

und Ihre Treue zu Ihrem Theater unterstützt und

wesentlich mit gestaltet haben.

Nach bewegenden Zeiten in unserer Ausweichspielstätte

kehren wir nun in unsere ursprüngliche Wirkungsstätte

zurück und freuen uns darauf, Sie dort

in einem hochmodernen Theater im Celler Schloss

begrüßen zu können. Genießen Sie die umfassend

restaurierten Räumlichkeiten des Schlosstheaters.

72

Geschäftsführer Stephan Bruhn

»Modernes Theater in historischer Umgebung« – das

ist auch das Motto für unsere Angebote, die wir für

die Spielzeit 2012/2013 überarbeitet und wesentlich

erweitert haben. Dabei haben wir darauf geachtet,

dass für jeden unserer Besucher etwas dabei ist.

Stöbern Sie nach Herzenslust in unserem Serviceteil

nach dem Angebot, das am besten zu Ihnen passt;

wir beraten Sie auch gerne direkt an unserer Theaterkasse

– sprechen Sie uns bitte an!

Nachdem das Schlosstheater die Eintrittspreise in den

letzten drei Spielzeiten auf annähernd konstantem

Niveau halten konnte, sind wir nun zur Verbesserung

der Einnahmesituation gezwungen, die Ticketpreise

moderat anzuheben.


Ausgenommen davon sind allerdings die Preise für die

klassischen Abonnements des Schlosstheaters – dies

ist unser ausdrücklicher Dank an alle, die uns schon

seit langer, langer Zeit die Treue gehalten und auch

während der Spielzeiten in unserer Ausweichspielstätte

immer zum Schlosstheater gestanden haben.

Gleichzeitig möchten wir dazu einladen, sich einen

festen Platz in einem einzigartigen Theater zu sichern!

Bleiben Sie uns weiterhin treu – wir sind Ihr Theater

für die Region Celle.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Bruhn

Geschäftsführer

73


Karten & Preise

taGesKasse und vorverKauf

besuchen sie unsere theaterkasse

Markt 18 · 29221 Celle

Beachten Sie unsere neuen öffnungszeiten ab der

Spielzeit 2012/2013:

Mo–Fr: 9–15 Uhr I Sa: 9–13 Uhr

telefonischer Kartenvorverkauf

(0 51 41) 9 05 08-75/76

schriftlicher Kartenvorverkauf

Schriftliche Bestellungen per Brief an:

Theaterkasse, Markt 18, 29221 Celle

Per Fax an: (05141) 9 05 08-77

Per E-Mail an: karten@schlosstheater-celle.de

74

Gruppenbestellungen werden jederzeit angenommen

und zu Beginn des Kartenvorverkaufs in der Reihenfolge

des Eingangs bearbeitet. Bestellen Sie daher

frühzeitig und geben Sie eventuelle Ausweichmöglichkeiten

(Termin, Platzkategorie) an.

print@Home / internettickets

Bestellen Sie Ihre Karten online auch bequem von zu

Hause aus unter www.schlosstheater-celle.de. Wählen

Sie Ihre gewünschte Vorstellung und den jeweiligen

Platz selber aus und drucken Sie sich dann Ihr

Ticket direkt zu Hause aus, lassen Sie es sich zusenden

oder holen Sie sich Ihre hinterlegte Karte an der

Abendkasse ab.


abendkasse

Die Abendkasse im Schlosstheater öffnet eine Stunde

vor Vorstellungsbeginn. Bitte beachten Sie, dass an

der Abendkasse die Kartenbuchung für andere Termine

oder das Tauschen von Abonnements nicht

möglich ist.

Kartenumtausch und rückgabe

Es besteht kein Anspruch auf Rücknahme von gekauften

Karten. Für nicht besuchte Veranstaltungen kann

nachträglich weder eine Gutschrift noch ein anderweitiger

Ersatz geleistet werden.

theater verschenken

Sind Sie auf der Suche nach dem passenden Geschenk

und haben noch nicht das Richtige gefunden?

Beschenken Sie Ihre Freunde und Verwandten doch

mit einem unserer exklusiven Abonnements oder mit

Konzert- und Theatergutscheinen. Für weitere Informationen

stehen unsere Mitarbeiterinnen telefonisch

unter (05141) 9 05 08-75/76 an der Theaterkasse für Sie

bereit. Gerne helfen wir Ihnen bei der Zusammenstellung

individueller Präsente.

terminänderungen

Termin- und Stückänderungen bleiben vorbehalten

und werden gesondert ausgewiesen.

75


Preisübersicht

Kategorien

Die Preise gliedern sich in drei Kategorien: Kategorie 1, Kategorie 2 und Kategorie 3. Einen detaillierten Sitzplan mit

Kategorieansicht finden Sie auf der folgenden Doppelseite.

einzelkarten

(normal / ermäßigt)

Hauptbühne, Premiere EUR 29,00 / EUR 14,50 EUR 25,00 / EUR 12,50 EUR 20,00 / EUR 10,00

Hauptbühne, wochentags EUR 24,00 / EUR 12,00 EUR 20,00 / EUR 10,00 EUR 15,00 / EUR 7,50

Malersaal: eine Kategorie – EUR 14,00 / EUR 7,00

Turmbühne: eine Kategorie – EUR 14,00 / EUR 7,00

Sonderveranstaltungen: variabler Preis je nach Veranstaltung · Infos an der Theaterkasse

Gruppenkarten

ab zehn Personen (normal / ermäßigt; Preise pro Person)

Hauptbühne, Premiere EUR 26,00 / EUR 13,00 EUR 22,00 / EUR 11,00 EUR 17,00 / EUR 8,50

Hauptbühne, wochentags EUR 21,00 / EUR 10,50 EUR 17,00 / EUR 8,50 EUR 12,00 / EUR 6,00

Für Vorstellungen in Malersaal und Turmbühne sowie für Sonderveranstaltungen kann kein Gruppenrabatt gewährt werden.

76


abonnements

(normal / ermäßigt)

Premieren-Abo EUR 201,00 / EUR 100,50 EUR 174,00 / EUR 87,00 EUR 138,00 / EUR 69,00

Wochentags-Abo EUR 169,00 / EUR 84,50 EUR 141,00 / EUR 70,50 EUR 105,00 / EUR 52,50

VIP-Abo, Premiere EUR 312,00 / EUR 211,50 EUR 285,00 / EUR 142,50 EUR 249,00 / EUR 124,50

VIP-Abo, wochentags EUR 280,00 / EUR 140,00 EUR 252,00 / EUR 126,00 EUR 216,00 / EUR 108,00

Wahl-Abo, Premiere EUR 74,00 EUR 64,00 EUR 51,00

Wahl-Abo, wochentags EUR 62,00 EUR 51,00 EUR 39,00

Wahl-Mix-Abo #1, Premiere EUR 141,00 EUR 128,00 EUR 110,00

Wahl-Mix-Abo #1, wochentags EUR 125,00 EUR 112,00 EUR 95,00

Wahl-Mix-Abo #2, Premiere EUR 125,00 EUR 114,00 EUR 101,00

Wahl-Mix-Abo #2, wochentags EUR 115,00 EUR 104,00 EUR 91,00

Studiobühnen-Abo: EUR 70,00

Jugend-Abo »Take-Ten«, wochentags: EUR 50,00

Theater-Card Single/Duo: EUR 65,00 / EUR 110,00

77


Sitzplan

Nach der Restaurierung unseres Zuschauerraums

werden sich neben der Wiederherstellung des barocken

Charmes auch bei der Aufteilung unserer Sitzplätze

und der dazugehörigen Platzkategorien sowohl

im Parkett als auch im ersten Rang einige Änderungen

ergeben.

Im Parkett sind die Logen komplett entfernt und dafür

eine durchgehende Bestuhlung installiert worden,

deren Zugang unter Wegfall des Mittelgangs nun

von rechts und links erfolgt. Durch die Absenkung

der Bühne und die leichte Entzerrung der einzelnen

Sitzreihen wird nicht nur ein wenig mehr Beinfreiheit,

sondern gerade in den ersten Reihen auch eine bessere

Sicht auf die Bühne hinzugewonnen.

78

Die Logen im ersten Rang werden ebenfalls dem

Zustand des barocken Schlosstheaters angepasst.

Rechts und links von der Fürstenloge befanden sich in

der Barockzeit jeweils nur zwei voneinander getrennte

Logenbereiche. Um einen Bezug zur Historie des

Schlosstheaters herzustellen, haben wir die Logen auf

der rechten und linken Seite nach Personen benannt,

die sich um das Theater bei Hofe und um den Bau des

Schlosses höchst verdient gemacht haben.


Sitzplatz – Kategorie 1 Sitzplatz – Kategorie 2 Sitzplatz – Kategorie 3 Rollstuhlgerechte Plätze

Hörplätze (Plätze mit

Sichteinschränkung)


Abonnements

unsere KLassiKer: die HauptbüHnen-abos

premieren-abo

Premieren sind für uns die spannendsten Momente

im Theaterjahr. Seien Sie dabei, wenn sich zum ersten

Mal der Vorhang für eine neue Inszenierung hebt und

wir uns erstmals mit unserer Arbeit der Öffentlichkeit

präsentieren. Feiern Sie im Anschluss diesen besonderen

Moment gemeinsam mit uns auf der Premierenfeier

und kommen Sie in entspannter Atmosphäre

mit Künstlern und Mitarbeitern ins Gespräch.

preise*:

EUR 201,00 EUR 174,00 EUR 138,00

*Ermäßigungsberechtigte Personen erhalten 50% Rabatt auf die aufgeführten

Preise.

80

Wochentags-abo

An welchem Wochentag freuen Sie sich auf Ihren

Theaterabend? Begleiten Sie uns mit diesem Klassiker-Abo

durchs Theaterjahr. Wählen Sie Ihren persönlichen

Theatertag, und entdecken Sie die gesamte

Vielfalt des Spielplans auf der Hauptbühne.

preise*:

EUR 169,00 EUR 141,00 EUR 105,00

*Ermäßigungsberechtigte Personen erhalten 50% Rabatt auf die aufgeführten

Preise.


sieben gute Gründe für

ein abonnement

1. Sie sehen alle acht Hauptbühnenproduktionen des Schloss-

theaters – vom Klassiker bis zu Stücken der Gegenwartsdra-

matik – ein geplantes Theaterjahr!

2. Sparen Sie Geld – bis zu 23% zum normalen Kartenkauf!

3. Ausverkaufte Vorstellungen – für Sie kein Problem! Wir

halten Sie auf Wunsch per E-Mail auf dem Laufenden

über unser Programm.

4. Sie haben Ihren Stammplatz!

5. Sie müssen nicht mehr an der Theaterkasse anstehen.

6. Ihre Karten werden Ihnen per Post zugestellt.

7. Sollten Sie einmal keine Zeit haben, ist Ihr Abo auch auf

Dritte übertragbar.


Abonnements

für förderer und freunde | für KurzentscHLossene

vip-abo club 500

Neu und exklusiv für unsere Theaterliebhaber und

Förderer: 500 Abonnenten des Celler Schlosstheaters

haben die Möglichkeit, Ihr Abonnement in ein exklusives

VIP-Abonnement umzuwandeln. Die Umwandlung

ist mit der Zahlung eines zusätzlichen Förderbeitrags

von EUR 111,00 zur Hauptbühnen-Abo-Gebühr

verbunden. Für diese EUR 111,00 erhalten unsere VIP-

Abonnenten eine goldene VIP-Karte. Daraus ergeben

sich folgende Vorteile für Sie:

· ein Programmheft gratis für jede Hauptbühnenproduktion,

abzuholen an der Garderobe nach Vorlage

der VIP-Karte

· auf Wunsch ein beitragsfreies Jahr im Theaterverein

· das Vorkaufsrecht auf Tickets für Sonderveranstaltungen

Ihr VIP-Förderbeitrag fließt zudem in ein ausgewähltes

Theaterprojekt, über welches wir Sie beizeiten

gesondert informieren.

82

Wahl-abo für die Hauptbühne

Unser neues Wahl-Abo ist ideal für alle, die gerne

spontan und flexibel ins Theater gehen wollen. Das

kleine Abo mit drei Vorstellungs-Gutscheinen bietet

Ihnen volle Flexibilität bei der Auswahl unserer Hauptbühnenstücke.

So können Sie behutsam und kostengünstig

(bis zu 15% Ersparnis zum Kassenpreis) erste

Theaterluft bei uns schnuppern!

preise premieren*:

EUR 74,00 EUR 64,00 EUR 51,00

preise wochentags*:

EUR 62,00 EUR 51,00 EUR 39,00

*Keine weitere Ermäßigung möglich.


Abonnements

für neuGieriGe und KurzentscHLossene

Wahl-mix-abo #1 für die Haupt- und studiobühnen

Das Wahl-Mix-Abo #1 ist für alle neugierigen Theater-

besucher, die sich von einem Mix aus frei gewählten

Hauptbühnenproduktionen und Studiobühnen-Inszenierungen

begeistern lassen wollen.

Mit Ihren acht Theatergutscheinen erleben Sie einen

Teil unserer Schauspielvielfalt bei einem Preisvorteil

von bis zu 18%!

preise premieren*:

EUR 141,00 EUR 128,00 EUR 110,00

preise wochentags*:

EUR 125,00 EUR 112,00 EUR 95,00

*Keine weitere Ermäßigung möglich.

Wahl-mix-abo #2 für die Hauptbühne, die

studiobühnen und den Kammermusikring

Unser Wahl-Mix-Abo #2 ist für alle, die mehr wollen –

mehr Theater, mehr Musik, einfach von allem etwas.

Mit dem Wahl-Mix-Abo #2 schnuppern Sie in alle

unsere Sparten: zwei Gutscheine für die Hauptbühne,

zwei Gutscheine für unsere Studiobühnen und zwei

Gutscheine für den Besuch eines Konzerts des Kammermusikrings.

Mit diesen sechs Theatergutscheinen

erleben Sie unsere Schlosstheatervielfalt bei einem

Preisvorteil von bis zu 18%!

preise premieren*:

EUR 125,00 EUR 114,00 EUR 101,00

preise wochentags*:

EUR 115,00 EUR 104,00 EUR 91,00

*Keine weitere Ermäßigung möglich.

83


Abonnements

für JuGendLicHe | für LiebHaber der studiobüHnen

Jugend-abo »take-ten«

Schüler/in und unter 18? Dann lohnt sich »Take-Ten«:

Erhalte zehn Theatergutscheine für Tickets unserer

Vorstellungen auf der Hauptbühne (ausgenommen

Premieren) und spare Geld, Zeit und Mühen! Für nur

EUR 50,00* hast Du Dein ganz eigenes und frei wählbares

Jugend-Abo.

*Keine weitere Ermäßigung möglich.

84

studiobühnen-abo

Auch in unseren beiden kleinen Spielstätten, dem

malersaal und der turmbühne, bieten wir Ihnen ein

flexibles Abonnement an. Sie sehen alle Neuinsze-

nierungen der Spielzeit und erhalten mit Ihrem Gut-

scheinheft eine hohe Preisersparnis! Wegen der

begrenzten Anzahl der Plätze müssen die Gutscheine

des Studiobühnen-Abos spätestens eine Woche vor

Vorstellungstermin an der Theaterkasse eingelöst

werden. Sie gelten für alle noch vorhandenen Plätze.

Anspruch auf einen bestimmten Termin besteht nicht,

ist eine Vorstellung ausverkauft, muss auf einen anderen

Vorstellungstermin ausgewichen werden.

preis*: EUR 70,00

*Ermäßigungsberechtigte Personen erhalten 50% Rabatt auf die aufgeführten

Preise.


Sparangebote

für tHeaterfans und abonnenten

theater-card

Sparfüchse aufgepasst! Für Theaterfans und Menschen,

die oft das Schlosstheater besuchen, führen

wir ab der Spielzeit 2012/2013 die theater-card single

und theater-card duo ein. Mit dieser Karte erhalten

Sie nach Entrichtung eines einmaligen Entgelts einen

Preisnachlass von 50% auf den regulären Ticketpreis

der Vorstellungen auf der Hauptbühne. Die theatercard

single ermöglicht einen Preisnachlass auf eine

Theaterkarte, bei der theater-card duo erhält der

Kunde zwei Tickets zum reduzierten Preis.

theater-card single: EUR 65,00

theater-card duo: EUR 110,00

abonnenten werben abonnenten

Für die erfolgreiche Vermittlung eines neuen Haupt-

bühnen-Abonnenten erhalten Sie von uns als Dank

einen Theatergutschein in Höhe von EUR 25,00. Wir

bitten um Verständnis, dass wir diese Prämie nur

gewähren können, wenn die von Ihnen geworbene

Person in der Spielzeit 2011/2012 noch kein Abonnent

des Schlosstheaters war. Weitere Informationen

hierzu erhalten Sie an Ihrer Theaterkasse.

85


Preisnachlässe

… und ermässiGunGen

theater für alle: 50% ermäßigung

… für schüler, studenten, azubis (bis zum 30. Lebensjahr),

behinderte mit ausweis und einem GdB von

mehr als 50 v.H. und empfänger von sozialleistungen

(SGBII, AsylbLG).

Für den o.g. Personenkreis wird ab der Spielzeit

2012/2013 eine einheitliche Ermäßigung von 50% auf

den aktuellen Tagespreis und die Hauptbühnen-Abos

eingeführt. Eine Begleitperson der Besucher mit körperlichen

Einschränkungen erhält ebenfalls einen

Rabatt von 50%.

Diese Ermäßigung gilt nicht für Sonderveranstaltungen

(beispielsweise Weihnachten, Silvester), Wahl-

Abos und andere Sondertarife (Take-Ten, etc.).

Es kann jeweils nur eine Ermäßigungsart in Anspruch

genommen werden und nur bei Vorlage eines entsprechenden

Nachweises können wir die Ermäßigung

gewähren. Bitte halten Sie den Ermäßigungsnachweis

beim Einlass bereit und zeigen diesen unaufgefordert

unserem Ordnerpersonal.

86

ehrensache: preisnachlass für ehrenamtlich

tätige

(mit ehrenamtskarte bremen-niedersachsen und der

JuLeica-card)

Menschen, die sich in einem besonderen Maße ehren-

amtlich engagieren und daher im Besitz der o.g. Aus-

weise sind, erhalten beim Kartenkauf für Vorstellun-

gen auf der Hauptbühne einen Preisnachlass von EUR

5,00 pro Ticket. Eine Begleitperson erhält ebenfalls

einen Preisnachlass von EUR 5,00. Dieses Angebot ist

nicht mit anderen Preisnachlässen kombinierbar.


»maxxymal«: preisnachlass für maxxy-Kunden

der sparkasse celle

Maxxy-Kunden erhalten pro maxxy-Konto beim Kauf

von zwei Eintrittskarten für ein Theaterstück der

Hauptbühne EUR 3,00 Ermäßigung auf den Tagespreis.

Die maxxy-Karte ist nicht übertragbar. Die

Vergünstigungen gelten nicht auf Sonderpreise und

Rabatt-Aktionen.

Last-minute Karten für ermäßigungsberechtigte

Ermäßigungsberechtigte Kunden, die 20 Minuten vor

Vorstellungsbeginn an der Abendkasse ein Ticket

erwerben möchten, können die im Verkauf verbliebenen

Tickets, unabhängig von der Preiskategorie, zum

Pauschalpreis von EUR 6,00 erwerben.

Gruppenrabatte

Gruppen ab zehn Personen erhalten einen speziellen

Gruppentarif. Schüler- und Studentengruppen erhalten

zudem gesonderte Konditionen. Bei Nachfragen

und Buchungen setzen Sie sich bitte mit unserer

Theaterkasse in Verbindung.

87


Abo-Bedingungen

abonnent werden

Unsere Abonnementberatung beantwortet Ihnen

unter der Telefonnummer (05141) 9 05 08-74 oder

unter abo@schlosstheater-celle.de all Ihre Fragen

und ist Ihnen je nach Bedürfnislage bei der Wahl des

passenden Abonnements behilflich. Platzwünsche

werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Außerdem

werden die Plätze in der gewünschten Preiskategorie

nach dem Prinzip der Bestplatzvergabe in der Reihenfolge

des Eingangs zugeteilt. Eine Abo-Bestellkarte ist

am Ende des Spielzeitheftes beigefügt.

abo-Kündigung

Ein Hauptbühnen-Abonnement verlängert sich automatisch

um eine weitere Spielzeit, wenn Sie nicht bis

zum 15. mai eines Jahres schriftlich oder persönlich

in der Theaterkasse gekündigt haben. Ausgenommen

hiervon sind alle Wahl-abos, das studiobühnen-abo

und die theater-card. Ein Wechsel der Abo-Art und

Platzänderungen sind während der Spielzeit nicht

möglich.

88

abo-verlängerung

Bei automatischer Verlängerung eines ermäßigten

Abonnements legen Sie bitte bis zum 31. mai des

jeweiligen Jahres Ihre gültige Ermäßigungsberechtigung

an der Theaterkasse vor.

abo-tausch

Zur jeweils folgenden Spielzeit bieten wir Ihnen die

Möglichkeit, auf einen anderen Sitzplatz oder einen

anderen Wochentag zu tauschen, sowie Ihre Abo-Art

zu wechseln. Bitte melden Sie sich schriftlich oder

persönlich an der Theaterkasse bis zum 15. mai des

jeweiligen Jahres.

Kartentausch innerhalb eines bestehenden

Hauptbühnen-abonnements

Sie können Ihre Karte bis 15 Uhr am betreffenden Vorstellungstag

auf einen anderen Tag tauschen. Es kann

maximal fünfmal pro Spielzeit getauscht werden. Die

Tauschgebühr beträgt EUR 2,00.

Anspruch auf einen bestimmten Platz oder eine


estimmte Preiskategorie beim Umtausch besteht

nicht. Ein finanzieller Ausgleich kann nicht gewährt

werden.

zahlungsmodalitäten

Sie können bei uns bar, mit EC-Karte oder per Rechnung

bezahlen. Mit der Zusendung Ihrer Abonnementkarten

erhalten Sie eine Rechnung. Wir empfehlen,

uns bei Vertragsabschluss eine Einzugsermächtigung

zu erteilen. Überweisungen bitte nur unter Angabe

der Kunden- und Rechnungsnummer.

Der Preis für das Abonnement kann in voller Höhe oder

in zwei Raten gegen eine einmalige Gebühr von EUR

5,00 pro Platz entrichtet werden. Am bequemsten ist

für Sie die Erteilung einer Bankeinzugsermächtigung.

adressänderungen

Bitte teilen Sie uns Änderungen Ihrer Anschrift umgehend

mit, um Verzögerungen durch fehlgehende Post

zu vermeiden.

sonstige vereinbarungen

Änderungen im Spielplan oder der Spielstätte bleiben

ausdrücklich vorbehalten. Ein Anspruch auf

bestimmte Werke besteht nicht. Muss eine im Abo

enthaltende Vorstellung ausfallen oder vor der Pause

abgebrochen werden, erhält der Abonnent einen

Umtauschbon. Kein Anspruch auf Ersatz besteht bei

Vorstellungsänderungen, bei Abbruch einer Vorstellung

nach der Pause, bei Änderung der angekündigten

Besetzung, bei Versäumnis durch den Abonnenten

oder seinem verspäteten Eintreffen.

datenschutzhinweis

Der Abonnent ist damit einverstanden, dass die

mit der Abonnement-Anmeldung erhobenen Daten

gespeichert werden. Mit dem Abschluss oder der Verlängerung

des Abos werden die Abonnementsvereinbarungen

anerkannt.

89


Service

programmheft

Zu jeder unserer Vorstellungen bieten wir Ihnen

gegen einen kleinen Unkostenbeitrag (kostenlos für

VIP-Abonnenten) ein Programmheft mit Informationen

zu Inhalt, Besetzung und Inszenierung.

Leporello und spielplan nach Hause

Unser Monatsspielplan und das Spielzeitheft kommen

auf Wunsch direkt zu Ihnen nach Hause. Gegen

eine Portogebühr von EUR 5,00 pro Jahr können Sie

den Leporelloversand an der Theaterkasse bestellen.

Darüber hinaus steht der Monatsspielplan auf unserer

Website www.schlosstheater-celle.de als PDF-Dokument

zur Verfügung. Beide Druckerzeugnisse erhalten

Sie zudem kostenfrei im Theater, an der Theaterkasse

und weiteren Auslagestellen.

newsletter

Auf der Internetseite des Schlosstheaters können

Sie unseren kostenlosen Newsletter abonnieren. Wir

informieren Sie per E-Mail über Premieren, Extras

und Aktuelles aus dem Theater.

Garderobennutzung

Ab sofort steht Ihnen unser Garderobenservice kostenfrei

zur Verfügung!

90

rollstuhlfahrer

Für die Buchung von rollstuhlgerechten Plätzen in

unserem barrierefreien Theater nehmen Sie bitte

direkt Kontakt mit unserer Theaterkasse auf.

büchertisch

Literatur zu den aktuellen Stücken unseres Spielplanes

finden Sie im Pausenfoyer des Schlosstheaters an

einem Büchertisch, der in Kooperation mit der Buchhandlung

Decius zur Verfügung gestellt wird.

Gastronomie

In der »Belle Etage« können Sie vor und nach den

Vorstellungen sowie in den Pausen durch den historischen

Wandelgang des Celler Schlosses flanieren. Die

einzelnen Räume haben aus Barockzeiten stammende

Stuckdecken, die nun erstmals für das Theaterpublikum

zugänglich sind. Genießen Sie ein Glas Sekt oder

Selters in diesem wunderschönen Ambiente. Der altbekannte

Theaterkeller ist nun heller und moderner

gestaltet. Hier erwartet Sie unser Gastronomie-Team

mit einem ansprechenden Angebot.


Anfahrt & Parken

adresse spielstätte

Schlosstheater Celle · Schlossplatz 1 · 29221 Celle

parKen

Wir empfehlen Ihnen, das in wenigen Gehminuten

entfernte Parkhaus Südwall zu nutzen. Dieses ist im

Parkleitsystem ausgeschildert. Als besonderen Service

der Celler Parkbetriebe und uns erhalten Sie EUR

1,00 »Theater«-Parkrabatt. Lassen Sie Ihre Parkkarte

an unserer Garderobe einfach rabattieren. Die Ausfahrt

aus dem Parkhaus ist mit Ihrer Parkkarte jederzeit

möglich, so dass Sie nach Vorstellungsende noch

weiter bei uns verweilen können.

Kubus – der KuLturbus

Am Samstagabend aus dem Landkreis Celle mit dem

Bus ins Theater? Damit so ein besonderer Abend

zukünftig nicht am Weg scheitert, bringt Sie der Kulturbus

KUBUS pünktlich zur Vorstellung und auch wieder

zurück. Für Karteninhaber des Schlosstheaters, von

CeBus-Monatskarten sowie von Schülermonats- und

Jahreskarten ist die Hin- und Rückfahrt kostenfrei. Für

alle anderen kostet das Ticket für hin und zurück nur

EUR 4,00. Alle Busse fahren zum Schlossplatz und

kommen gegen 19.30 Uhr am Schlossplatz an. Die

erste Rückfahrt startet gegen 22.45 Uhr. »Nachtschwärmer«

können auch einen späteren Bus kurz

nach Mitternacht nutzen.

Mehr Infos zum KUBUS erhalten Sie auf der Webseite

www.kulturbus-celle.de und an der Theaterkasse

unter der Telefonnummer (05141) 9 05 08-74.

taXiservice

An unserer Garderobe können Sie vor der Vorstellung

oder in der Pause ein Taxi bestellen, das Sie dann

pünktlich zum Vorstellungsende am Schlossplatz

erwartet.

91


Die perfekte Verbindung


Foto: Torsten Volkmer

Unser Produkt ist Mobilität. Wir bringen

Sie ans Ziel, beraten und betreuen Sie als

Kunden und versuchen, immer schnell

und fl exibel auf Ihre Wünsche und Anforderungen

zu reagieren.

Wir engagieren uns als Partner für das

Projekt „KUBUS – der Kulturbus“, der

jeden zweiten Samstagabend Menschen

von vielen Orten im Landkreis Celle zu

kulturellen Angeboten der Residenzstadt

und auch wieder zurückfährt.

Ein Angebot für jeden, der am Abend gerne

entspannt, bequem und kostengünstig

mit uns in Celles Innenstadt gelangen will.

CeBus GmbH & Co. KG

Nienburger Straße 50

29229 Celle

Telefon: 0 51 41- 4 87 08 - 0

Telefax: 0 51 41- 4 87 08 - 39

www.cebus-celle.de

info@cebus-celle.de


So erreichen Sie uns

schlosstheater celle

Schlossplatz 1 · 29221 Celle

telefonzentrale im schloss

(05141) 90508-0

internetseite

www.schlosstheater-celle.de

verwaltung

Markt 14–16 · 29221 Celle

postanschrift

Schlosstheater Celle

Postfach 1333 · 29203 Celle

theaterkasse

Markt 18 · 29221 Celle

öffnungszeiten:

Mo–Fr: 9–15 Uhr I Sa: 9–13 Uhr

service-telefon:

(0 51 41) 9 05 08-75/76

e-mail:

karten@schlosstheater-celle.de

94

intendanz

Dr. Bettina Wilts

(05141) 90508-12

intendanz@schlosstheater-celle.de

Geschäftsführung

Stephan Bruhn

(0 51 41) 9 05 08-71

bruhn@schlosstheater-celle.de


dramaturgie

Tobias Sosinka

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95


impressum

Herausgeber:

Schlosstheater Celle e.V. · Markt 14–16 · 29221 Celle

Telefon: (05141) 9 05 08-0

intendantin: Dr. Bettina Wilts

Geschäftsführer: Stephan Bruhn

redaktion / texte: Diana Chwalczyk, Alexandra Socher, Tobias Sosinka, Bettina Wilts

Konzeption, illustration und Layout: GRCK* Kreation / Design / Illustration,

Stephanie Gerecke · www.grck.de

anzeigen: Alexandra Socher

fotos: Torsten Volkmer · www.volkmer.tv

redaktionsschluss: 12. März 2012

druck:

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MHD · Harmsstraße 6 · 29320 Hermannsburg

schlussredaktion: Diana Chwalczyk

Änderungen vorbehalten!

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… endlich angekommen!

Print kompensiert

Id-Nr. 1217709

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Sämtliche Inhalte des Spielzeitheftes wenden sich selbstverständlich im gleichen Maße an Frauen

und Männer. Es wird aus Gründen der Lesbarkeit auf eine genderneutrale Ausdrucksweise verzichtet.


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