20. Öffentlicher Polizeiball Öffentlicher Polizeiball - bei Polizeifeste.de

polizeifeste.de

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LIZEI

EIN ARTNER

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Kreisgruppe Süd

Gewerkschaft der Polizei

20. Öffentlicher

Polizeiball

Cottbus

27. Oktober 2012


www.VDPolizei.de

Gewerkschaft der Polizei

Kreisgruppe Süd

POLIZEI FÜR DIE BÜRGER –

BÜRGER FÜR DIE POLIZEI

Impressum

Verantwortlich für den redaktionellen Teil:

xxxx Holger Schiffner, Cottbus

Fotos: Die Verfasser

Nachdruck des redaktionellen Teils nur nach

ausdrücklicher Genehmigung des Herausgebers

Sämtliche hier veröffentlichte Anzeigen, die im

Kundenauftrag für die Drucklegung vom Verlag

gestaltet wurden, sind urheberrechtlich geschützt.

Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische

Speicherung ist nur mit Zustimmung des Anzeigenkunden

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Verlag, Anzeigenwerbung und Gestaltung:

VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH

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Ein Unternehmen der Gewerkschaft der Polizei

Forststraße 3 a 40721 Hilden

Telefon 02 11/71 04-0 Telefax 02 11/71 04-174

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Bodo Andrae, Joachim Kranz

Anzeigenleiterin: Antje Kleuker

Gestaltung und Layout: Jana Kolfhaus

Satz und Druck:

DTP Druckerei & Druck Wölfer, GmbH Haan & Co. KG, Düsseldorf

© 2012

05/2012/79

VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH

© 2011 Anzeigenverwaltung

Polizeiball

Grußworte

Programm

Artikel

Danksagung

27.10.2012,

19.00 Uhr

Radisson Blu Hotel

in Cottbus

20. Öffentlicher

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Auch das ist ein Stück Gewerkschaft

der Polizei. Hier wurde und wird mit

viel Engagement eine Großveranstal-

tung organisiert, die zum einen Freu-

de und Unterhaltung schafft und zum

anderen den Gemeinschaftssinn för-

dert. In der heutigen Zeit ist das nicht

selbstverständlich.

Im Ergebnis der Polizeistrukturreform

haben sich unsere Kreisgruppen der ehemaligen

Schutzbereiche Cottbus/Spree-

Neiße, Landkreis Dahme-Spreewald,

Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz

zu der Kreisgruppe Polizeidirektion Süd

zusammengeschlossen.

Ich freue mich sehr, dass die gute Tradition,

gemeinsame Polizeibälle hier in

Cottbus zu organisieren, auch unter den

geänderten Rahmenbedingungen fortgeführt

wird.

Wir sind heute hier, um den 20.(!) Polizeiball

gemeinsam zu feiern.

Ich danke unseren Kolleginnen und Kollegen,

die die Planung, Vorbereitung und

Durchführung dieses Events wieder in

die Hand genommen haben. Auch das ist

ein Stück Gewerkschaft der Polizei. Hier

wurde und wird mit viel Engagement

eine Großveranstaltung organisiert, die

zum einen Freude und Unterhaltung

schafft und zum anderen den Gemeinschaftssinn

fördert. In der heutigen Zeit

ist das nicht selbstverständlich.

Ich wünsche allen Teilnehmern und Gästen

für den heutigen Abend viel Vergnügen

und gute Unterhaltung. Lasst uns

Grußwort

heute gemeinsam feiern; arbeiten können

wir noch genug.

Euer/Ihr

Andreas Schuster

GdP-Landesvorsitzender

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Wer fleißig arbeitet, hat natürlich auch

einen Grund mehr zum Feiern. Ge-

meinsam mit Ihnen zu feiern, meine

lieben Gäste, die Sie uns bei unserer

Arbeit in der zurückliegenden Zeit und

maßgeblich unterstützt haben.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich freue mich sehr, Sie und euch zu diesem

besonderen und sehr schönen Jubiläum

den 20. Öffentlichen Polizeiball

begrüßen zu dürfen.

Im letzten Jahr habe ich mich noch mit den

Worten an Sie gewandt, dass wir uns

bemühen werden zu einer Polizeidirektion

zusammenzuwachsen. Nun ein Jahr später

– die Zeit vergeht wie im Flug – bin ich

sehr stolz, Ihnen mitteilen zu dürfen, wir

sind im wahrsten Sinne des Wortes

zusammengewachsen. Eindrucksvoll

zeigt ihr, liebe Kolleginnen und Kollegen,

dies bei der Aufgabenbewältigung im täglichen

Dienst aber auch zu Anlässen wie

dem „Tag der offenen Tür der Direktion“.

Dort wurde eindrucksvoll die Bandbreite

unserer Arbeit demonstriert und das bei

gleichzeitig zu bewältigender Einsatzlage

(umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen

zum Verbot neonazistischer Organisationen).

Die Anerkennung zollten uns

auch die zahlreichen Besucher.

Wer fleißig arbeitet, hat natürlich auch

einen Grund mehr zum Feiern. Gemeinsam

mit Ihnen zu feiern, meine lieben

Gäste, die Sie uns bei unserer Arbeit in der

zurückliegenden Zeit und maßgeblich

Grußwort

unterstützt haben. Da es noch umfangreiche

Aufgaben zu lösen gilt, hoffen wir

auch weiterhin auf Ihr Wohlwollen.

Aber wenden wir uns den angenehmen

Dingen des Lebens zu und lassen beim

Ball die Arbeit Arbeit sein. Ich wünsche

uns miteinander vergnügliche und kurzweilige

Stunden.

In diesem Sinne

Sven Bogacz

Leiter der Polizeidirektion Süd

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In diesem Jahr möchten wir aber

auch einmal Ihnen, euch, unseren

Gästen danken! Ohne unsere tollen

Gäste wäre dieser Ballabend ebenfalls

nie denkbar und viele haben kaum ei-

nen Ball in den zwei Jahrzehnten aus-

gelassen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

sehr verehrte Gäste,

im Namen der Gewerkschaft der Polizei,

unserer Kreisgruppe Süd, begrüße ich Sie

auf das Herzlichste zum 20. Öffentlichen

Polizeiball!

Dieser 20. Polizeiball ist für uns als Organisatoren,

unsere Angelika Bresler und

mich, eigentlich eine neue Situation. Unser

Polizeiball hat weniger etwas mit Cottbus/Spree-Neiße

zu tun, wie im Jahrzehnt

zuvor. Es ist nun eine Veranstaltung mit

einer Ausstrahlung für den gesamten südlichen

Bereich unseres brandenburgischen

Landes und für fast 1.400 Mitglieder, unserer

im Mai gegründeten Kreisgruppe Süd!

Das wird nicht nur zum heutigen Ball, sondern

auch für die Zukunft ein sehr hoher

Anspruch sein.

Wir beide haben uns überlegt, was wir

Besonderes Ihnen/ euch zum 20. bieten

wollen und stellten dann fest, dass wir die

Latte in den Vorjahren bereits schon sehr

hoch gelegt haben und es deshalb schwierig

wird, noch einen drauf zu legen. Wir

versuchen es zumindest und wünschen

Ihnen und euch einen interessanten, unterhaltsamen

sowie schwungvollen Abend.

Jedes Jahr dankten wir zu Recht unseren

vielen Sponsoren, stets dem VERLAG

DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GmbH,

sowie weiteren Mitwirkenden, ohne die

unsere Veranstaltung, in der Form gar

nicht denkbar wäre – natürlich auch die

heutige nicht!

In diesem Jahr möchten wir aber auch einmal

Ihnen, euch, unseren Gästen danken!

Ohne unsere tollen Gäste wäre dieser Ball-

Grußwort

abend ebenfalls nie denkbar und viele

haben kaum einen Ball in den zwei Jahrzehnten

ausgelassen.

Nun denn; stoßen wir heute Abend mit

einem Getränk und guter Laune an. Auf

den 20. Geburtstag unseres Öffentlichen

Polizeiballes und genießen gemeinsam

diese rauschende Ballnacht.

Holger Schiffner

Vorsitzender der Kreisgruppe Süd

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Gewerkschaft der Polizei

Kreisgruppe Süd

Programm

NIVEAUVOLLER SEKTEMPFANG

Wir wünschen allen Besuchern

des heutigen Festabends frohe

Stunden in beschwingter und

heiterer Atmosphäre.

Programm

MUSIKALISCHE ABENDGESTALTUNG

MIT DER

nAund-LIVE-BAND

GALABUFFET

SEXY SAMBA LIVE-SHOW

VOR MITTERNACHT

VERLOSUNG

SCHÖNER PREISE

WEITERE

ÜBERRASCHUNGEN

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m. schuckart/Fotolia.com

pressto gmbh, Köln

ZEHN TIPPS

zu Ihrer Sicherheit im Internet – so schützen

Sie sich vor Internetbetrügern

Die moderne Kommunikationswelt hat auch ihre dunkle Seite: Internetbetrüger

versuchen mit immer neuen Techniken, Computernutzer auszuspionieren und

um ihr Geld zu bringen. Wie Sie sich vor diesen und anderen Gefahren

schützen können, zeigen wir in unseren zehn Tipps.

Sicherheitsmaßnahmen wie

Verschlüsselung sind in der

modernen Welt unverzichtbar.

Internet

Halten Sie Ihre Software

immer auf dem aktuellen

Stand!

Die Hersteller von Betriebssystemen,

Office-Software, Internetbrowsern aber

auch von Sicherheitssoftware oder

Media-Playern schließen immer wieder

Sicherheitslücken in ihren Produkten.

Die aktualisierte Software wird über

automatische Update-Services oder über

die Webseiten der Hersteller bereitgestellt.

Sie sollten diese Updates so rasch

wie möglich installieren – Internetbetrüger

nutzen diese Lücken gerne für ihre

Aktivitäten.

Das gilt übrigens auch für Geräte wie

Digitalkameras oder iPods, bei deren

Anschluss an PCs oder Laptops ebenfalls

Computerschädlinge übertragen werden

können.

Installieren Sie Sicherheitssoftware

und halten Sie die

Programme aktuell!

Firewalls und Virenschutzprogramme

halten Eindringlinge fern und blockieren

verseuchte E-Mails oder andere unerwünschte

Nachrichten. Auch hier gilt:

Updates möglichst rasch installieren, da

die Internetkriminellen ihre Angriffe

ständig neu gestalten.

Vorsicht bei Nachrichten

und Links aus unsicheren

Quellen!

Alle Arten von Nachrichten – ob Text,

Videos oder Grafiken – können mit

Schadsoftware verseucht sein.

Der Rechner kann schon alleine durch das

Öffnen der Nachricht selbst infiziert werden,

nicht erst durch das Klicken auf

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Anhänge! Daher gilt: Nachrichten aus

nicht vertrauenswürdigen Quellen sollten

am besten gleich gelöscht werden.

Links sollten nur dann verfolgt werden,

wenn die Quelle wirklich sicher ist.

Betrüger nutzen zunehmend auch Foren

wie Social Networks, um dort Links auf

gefälschte Seiten zu platzieren und persönliche

Daten auszuspionieren.

Vorsicht beim Herunterladen

von Software aus dem

Internet!

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um

Videos, Grafiken, Sounds oder Softwareprogramme

aus dem World Wide Web

herunterzuladen – allerdings können

dadurch eine ganze Reihe von Problemen

entstehen: So kann etwa schädliche

Software wie Spionageprogramme

unbemerkt mit auf den Rechner geladen

werden.

Immer wieder verstecken Abzocker aber

auch Abonnement-Bestimmungen im

Kleingedruckten, das vor dem Download

oft achtlos weggeklickt wird. Der überraschte

Nutzer merkt dann zu spät, dass

durch das Herunterladen etwa eines Klingeltons

gleich ein teures Jahresabo abgeschlossen

wurde.

Andererseits macht man sich durch das

Herunterladen von beispielsweise urheberrechtlich

geschützten Videos aus Online-Börsen

strafbar.

Daher gilt: Vor dem Download besser

genauer hinsehen!

Verschlüsseln Sie drahtlose

Netzwerke!

Über ungesicherte W-LAN können Eindringlinge

auf Ihren Computer eindringen

und dort geheime Daten ausspionieren.

Sie können aber auch auf Ihre Kosten

im Internet surfen, oder Ihren Rechner

für üble Zwecke wie den Versand von

Spam-Nachrichten oder den Download

illegaler Inhalte missbrauchen. Es lohnt

sich also, die Sicherheitskonfigurationen

anzupassen. Die von den Herstellern vorab

eingestellten Schutzmaßnahmen können

von Angreifern oft mühelos umgangen

werden.

Führen Sie unterschiedliche

Benutzerkonten!

Viele Computernutzer arbeiten ständig als

„Administratoren“ – oft ohne es zu wissen.

Wenn Sie über ein solches Benutzerkonto

arbeiten, haben Sie uneingeschränkte

Rechte, Einstellungen auf Ihrem Rechner

zu ändern. Das bedeutet aber auch, dass

Eindringlinge auf Ihrem Computer

ungleich mehr Schaden anrichten können,

als wenn Sie nur mit eingeschränkten

Rechten arbeiten. Ein weiterer Grund für

die Einrichtung von beschränkten Benutzerkonten:

Sie können damit die Rechte

von Mitbenutzern limitieren.

Wählen Sie sichere

Passwörter und gehen Sie

sorgfältig damit um!

Ein Passwort zu knacken ist mit der „richtigen“

Software heutzutage keine schwierige

Aufgabe für Kriminelle – machen

Sie es Ihnen daher möglichst schwer,

indem Sie längere Kombinationen

von Ziffern und Buchstaben

ohne erkennbaren Zusammenhang

wählen. Verzichten Sie

auf den Einsatz von elektronischenPasswort-Speichertools,

denn dort suchen

Computerspione am ehesten

nach den Daten. Bewahren

Sie die Zugangsdaten auch

nicht im direkten räumlichen

Zusammenhang zu Ihrem Rechner

auf – das Post-it am Schreibtisch

ist zwar bequem, lädt aber

geradezu zum Missbrauch ein.

Seien Sie vorsichtig bei der

Weitergabe persönlicher

Informationen!

Besonders in Social Networks wie Facebook

oder Studi-VZ, aber auch in Online-

Diskussionsforen ist die Verlockung groß,

persönliche Daten und Vorlieben preiszugeben.

Vor allem Jugendliche platzieren

dort gerne Fotos oder Videos aus dem persönlichen

Umfeld online, die dann vielleicht

auch von möglichen Arbeitgebern

gefunden werden können. Machen Sie

Internet

sich immer bewusst, dass alles, was Sie

der elektronischen Welt anvertrauen, von

Millionen Menschen mitgelesen werden

kann. Das Internet vergisst nie!

Sichern Sie Daten extern

und verschlüsseln Sie

mobile Geräte!

So modern Ihr neuer Rechner auch sein

mag – irgendwann kann auch er kaputt

gehen. Nicht nur der normale Materialverschleiß

kann dazu beitragen, auch

Viren und Würmer können Festplatten

unlesbar machen. Daher sollten Sie Ihre

Daten regelmäßig auf externen Festplatten

oder anderen Speichermedien sichern. Das

gilt auch für Laptops, bei denen noch ein

anderes Risiko dazu kommt: Sie können

auf Reisen leicht verloren gehen oder

gestohlen werden!

Misstrauen Sie dem

„schnellen Geld“ im

Internet!

Wie in der „normalen Welt“ gilt auch im

Internet: Hände weg von dubiosen Jobangeboten,

mit denen man etwa als Finanzagent

merkwürdig rasch und mühelos reich

werden kann, oder verblüffend günstigen

Schnäppchen! Damit kann man nicht nur

eine Menge Geld verlieren, sondern sich

beispielsweise als unfreiwilliger Geldwäscher

auch ernste strafrechtliche Probleme

einhandeln!

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Marzanna Syncerz/Fotolia.com

pressto gmbh, Köln

DIE MEDIALEN KINDER

Wie Computer und Internet das Leben beeinflussen

Kind zu sein, ist heute schwieriger und anstrengender geworden als in der

Generation der Eltern. Die Anforderungen in der Schule aber auch in der

Freizeit sind im Vergleich zu denen von vor 20 Jahren gestiegen. Kinder von

heute wachsen aber auch in einer Welt voller medialer Möglichkeiten auf,

die es damals noch nicht gab. Handys, Computer und Internet sind für sie

selbstverständlich. Sie sind es gewohnt, schnell und einfach mit jedem Kontakt

aufzunehmen und jederzeit auf Informationen zugreifen zu können.

Computer bei Kindern

immer beliebter

Sabine Feierabend

ist Referentin

in der

SWR-Medienforschung

und

dort u. a. für

das Thema

Kinder und

Jugend zuständig.Gemeinsam

mit dem Medienpädagogischen Forschungsverbund

Südwest ist sie für die

Kinder beschäftigen sich in ihrer

Freizeit gerne mit dem Internet.

Konzeption, Durchführung und Aufbereitung

der KIM-Studie (Kinder + Medien,

Computer + Internet – Basisuntersuchung

zum Umgang sechs- bis 13-Jähriger in

Deutschland) verantwortlich. „Für die 6bis

13-Jährigen ist der Fernseher das wichtigste

Medium. Das stimmt immer noch –

Medienkompetenz

obwohl wir in den letzten Jahren beobachten,

dass die Kinder immer früher und

spielerischer mit Technologien wie Handys

oder Computern umgehen, da diese

in vielen Familien zu Alltagsgegenständen

geworden sind“, berichtet die Expertin

über die Ergebnisse der KIM-Studie 2010.

Danach haben neun von zehn Haushalten

mit Kindern zwischen sechs und 13 Jahren

einen Computer zu Hause und 89 Prozent

auch einen Internetanschluss. Jedes zehnte

Kind zählt den Computer zu seinen drei

Lieblingsbeschäftigungen. Dabei werden

die Kinder, die einen Computer selbstständig

benutzen, immer jünger. Da für die


meisten Internetanwendungen Lesen und

Schreiben eine Grundvoraussetzung ist,

ist dem Alter nach unten aber eine natürliche

Grenze gesetzt. Daher nutzen die 6bis

7-Jährigen den Computer am häufigsten

zum Spielen. „Bei älteren Kindern

sieht das anders aus, sie sind schon sehr

aktiv und eigenständig im Netz“, erklärt

Sabine Feierabend. Die Tendenz geht

dabei zu sozialen Netzwerken wie SchülerVZ.

Während im Jahr 2008 erst 16 Prozent

der Kinder mindestens einmal die

Woche Social Communities nutzten,

waren es 2010 mit 43 Prozent mehr als doppelt

so viele. Vor allem Mädchen sind hier

sehr aktiv.

Für die meisten Kinder ist der Computer

aber auch ein wichtiges Arbeitsmittel.

Jedes zweite Kind verwendet ihn, um

Schularbeiten zu erledigen. Dabei nutzen

sie vor allem das Internet (72 Prozent),

arbeiten mit Lernprogrammen und schreiben

Texte (zwei Drittel) oder erstellen Präsentationen

(17 Prozent).

„Die Vorteile von Computer und Internet

sind gleichzeitig auch die Risiken. Es ist

wichtig, dass Kinder lernen, verantwortungsvoll

damit umzugehen“, berichtet

Sabine Feierabend. „Kinder sollten in ihrer

Neugierde nicht gebremst, aber darin

unterstützt werden, für sich herauszufinden,

wie sie am besten mit der Flut an

Möglichkeiten umgehen können. Außerdem

müssen sie lernen, Risiken zu erkennen

und zu vermeiden.

Kritischer Umgang

mit Informationen

Kinder gelangen heute ganz schnell und

einfach an viele Informationen. Die Herausforderung

liegt in der Bewertung dieser

Informationen und deren Quelle. Während

vor zwanzig Jahren gedruckte Bücher

die wichtigsten Informationsquellen

waren, die zudem eine hohe Glaubwürdigkeit

besaßen, wachsen die Kinder heute

in eine neue Zeit hinein und müssen lernen:

Nicht alles, was im Internet steht, ist

wahr. Die Kinder müssen in ihrer Kritikfähigkeit

gestärkt werden. Künftig werden

also nicht die Wissensvermittlung, sondern

der Umgang, das Herausfiltern und

das Verknüpfen der Informationen im

Vordergrund stehen. „Eine große Chance

der so genannten „Medialisierung“ liegt

ganz klar in der Bildung“, weiß Sabine

Feierabend. Mit Computer und Internet

können Sprachen einfacher erlernt,

Im Chat kann man auch

auf unangenehme

Gesprächspartner treffen.

Zusammenhänge und Abläufe verständlicher

dargestellt und Orte erfahrbarer

gemacht werden. GoogleEarth, Animationsprogramme

für den Physik- oder

Chemieunterricht und Sprachprogramme

sind nur einige Beispiele für die sinnvolle

Nutzung von Internetapplikationen, die

beim Lernen helfen.

Gefährliche Bilder

und Videos

Das selbstständige Surfen im Internet birgt

auch die Gefahr, mit jugendgefährdendem

Inhalt in Berührung zu kommen oder

belästigt zu werden. Jedes dritte Mädchen

und jeder vierte Junge berichtete während

der Befragung zur KIM-Studie von 2010

von unangenehmen Begegnungen im

Chat. 17 Prozent der Mädchen und 14 Prozent

der Jungen sind schon mehrfach auf

unangenehme Gesprächspartner gestoßen.

Acht Prozent der befragten Kinder

gaben an, dass sie auf unangenehme

Sachen im Internet gestoßen sind. Dabei

war mehr als die Hälfte sexuellen Inhaltes,

20 Prozent von Gewalt geprägt und neun

Prozent Horrorvideos. Dagegen können

Medienkompetenz

Filter und Kindersicherungssysteme helfen.

Jedoch waren solche Systeme nur bei

22 Prozent der befragten Kinder installiert.

shockfactor/Fotolia.com

Mobbing 2.0

Ein weiterer großer Vorteil des

Internets ist, dass Kinder schneller

Kontakte knüpfen und stärker vernetzt

sind. Dadurch können sich die Kinder

sehr viel einfacher und schneller organisieren.

„Das hat positive Aspekte, aber

auch negative“, weiß Sabine Feierabend,

„gerade das Thema Mobbing hat ganz

neue Dimensionen angenommen.“ Wenn

vor 15 Jahren jemand in der Klasse gesagt

hat: „Der ist doof“, dann wurde er im

schlimmsten Fall nur in der Schule

gemobbt: Es wurden Zettel mit kurzen

Texten durch die Klasse gereicht, die den

Mitschüler oder die Mitschülerin lächerlich

machen sollten. Die Möglichkeiten

haben sich geändert. Mobbing in der

Schule tritt sicher nicht häufiger als früher

auf, aber intensiver: Denn es kann in kurzer

Zeit viel schneller verbreitet werden.

In Zeiten von Handy, Internet und Sozialen

Netzwerken haben Schüler auch

nach Schulschluss die Möglichkeit, ihre

Mitschüler weiter zu belästigen. Die

gemobbten Kinder haben es deutlich

schwerer als früher. Mit nur wenigen

Klicks kann man zudem Bilder verändern

und ins Internet stellen. „Da ist schnell

der Kopf von jemandem auf einen anderen

Körper montiert und online gestellt,

so dass es jeder sieht“, erzählt Feierabend,

„das war früher in dieser Einfachheit und

Geschwindigkeit nicht möglich.“

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Danksagung

20

Liebe Inserenten!

www.VDPolizei.de

Mit der Beteiligung in der Festschrift anlässlich unseres Polizeiballes

haben Sie uns sehr geholfen. Wir danken Ihnen dafür sehr herzlich!

Liebe Leser!

Alle Inserate dieser Festschrift verdienen Ihre Aufmerksamkeit.

Bitte berücksichtigen Sie diese Unternehmen bevorzugt bei Ihrer

nächsten Disposition.

Ihre

VIELEN

DANK!

Gewerkschaft der Polizei

Kreisgruppe Süd

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