Malseite - bei Polizeifeste.de

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LIZEI

EIN ARTNER

P

Kreisgruppe

Bundespolizei Hannover

Gewerkschaft der Polizei

Kinder- und Familienfest

der Gewerkschaft der Polizei

Bahnhofsvorplatz Göttingen 20. Juli 2012


www.VDPolizei.de

POLIZEI –

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Martin Schillf, Langelsheim

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© 2012

05/2012/104

VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH

Anzeigenverwaltung

Kinderund

Familienfest

Grußworte

Programm

Artikel

Malseiten

Danksagung

20.07.2012,

14.00 - 18.00 Uhr

Bahnhofsvorplatz

Göttingen

Gewerkschaft der Polizei

Kreisgruppe Bundespolizei Hannover

2

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20


Grußwort

Dem Kinderfest des Bezirks Bundespolizei

der Gewerkschaft der Polizei gelten

auch in diesem Jahr meine herzlichen Grüße

und besten Wünsche im Namen unserer

Stadt. Ich danke den Verantwortlichen

des Bezirks und vor allem seinen aktiven

Mitgliedern, die sich in so vorbildlicher

Weise für das Gemeinwohl engagieren

und auch ehrenamtlich im Interesse der

Menschen in Stadt und Region Göttingen

arbeiten.

Für dieses Engagement gibt es zahlreiche

Beispiele: Die Informationsveranstaltun-

2

Das populäre und fast schon tradi-

tionelle Kinder- und Familienfest bie-

tet Spaß und Spiel für hoffentlich

viele Menschen aus unserer Stadt

und ihrem Umland.

gen zu Fragen der Ausländerfeindlichkeit,

den Problemen drogenabhängiger Menschen,

die Initiative zur Unterstützung

von Organisationen wie der Aids-Hilfe

und UNICEF und nicht zuletzt die Bemühungen

um mehr Sicherheit für unsere

jüngsten Mitbürger im Straßenverkehr

verdienen wie in der Vergangenheit besonderes

Lob und Anerkennung.

Das populäre und fast schon traditionelle

Kinder- und Familienfest bietet Spaß

und Spiel für hoffentlich viele Menschen

aus unserer Stadt und ihrem Umland.

Anschauliche Information über die Aufgaben

und das Wirken der Bundespolizei

kommt dabei nicht zu kurz. Ich wünsche

dem Fest 2012 einen harmonischen Verlauf

und allen Besucherinnen und Besuchern

gesellige und informative Stunden.

Wolfgang Meyer

Oberbürgermeister

Stadt Göttingen


Neben der Unterhaltung der Kinder

wird auch die Präventionsar-

Sehr geehrte Gäste, liebe Kinder und Jugendliche,

am 20. Juli, pünktlich zum Beginn der Sommerferien, veranstaltet

die Gewerkschaft der Polizei fast schon „traditionell“ ihr Kinderfest

auf dem Vorplatz des Göttinger Bahnhofes.

Neben der Unterhaltung der Kinder wird auch die Präventionsarbeit

sicherlich einen großen Stellenwert einnehmen, insbesondere

im Hinblick auf Vorfälle, bei denen Kinder sich unerlaubt in

Gleisnähe oder auf Bahnanlagen aufhalten.

Als zuständige Behörde für die Sicherheit auf den Bahnanlagen

des Bundes stellt die Bundespolizei immer wieder in der schulfreien

Zeit einen Anstieg dieser Vorfälle fest.

Neben betrieblichen Beeinträchtigungen des Schienenverkehrs

kommt es in diesem Zusammenhang leider nicht selten auch zu

Unfällen.

Vielen Kindern ist nicht bewusst, dass Züge Bremswege von mehreren

hundert Metern benötigen und Sogwirkungen auslösen,

denen selbst wir Erwachsene nicht standhalten können.

Daher kommt der Vermittlung dieser Gefahren eine besondere

Bedeutung zu. Insofern freut es mich, dass die Gewerkschaft der

Polizei mit dem Kinderfest auf die bestmögliche Weise einen wichtigen

Beitrag für die Sicherheit unserer Kinder leistet.

Ich wünsche der Veranstaltung einen guten Verlauf bei schönem

Wetter und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Peter Jördening

Leiter Bundespolizeiinspektion Hannover

beit sicherlich ei-

nen großen Stellen-

wert einnehmen.

Liebe Kinder!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Bereits seit 2006 wird in Göttingen ein Familien- und Kinderfest

der Gewerkschaft der Polizei Kreisgruppe Bundespolizei Hannover

gefeiert. Auch wenn wir im letzten Jahr einmal kein tolles

Sommerwetter hatten, hat uns das, und hoffentlich auch Ihnen,

immer sehr großen Spaß gemacht!

Der Chef der Göttinger Polizei und die Jugendsachbearbeiterin

Maggie Reinke unterstützen uns jedes Jahr nicht nur mit ihrer

Anwesenheit und dem Einbinden von Kinderteams, sondern sind

beim Torwandschießen, Seilspringen, Schattenboxen und anderen

Mitmachaktionen voll dabei!

Wir haben auch diese wieder ein attraktives Programm auf die

Beine gestellt.

Aufgrund des großen Anklanges in den letzten Jahren, haben

sich einige Firmen und Institutionen entschieden mitzumachen,

um Ihnen und Euch einen schönen Nachmittag zu bieten.

Ich bedanke mich ganz herzlich für diese Unterstützung.

Herzlichen Dank sage ich auch dem Hausherrn, dem Bahnhofsmanagement

Göttingen, das uns hier auf dem Bahnhofsvorplatz

dieses Fest ermöglicht.

Freuen Sie sich also mit Ihrer Gewerkschaft der Polizei auf ein

paar schöne Stunden.

Martin Schilff

Vorsitzender GdP Direktionsgruppe Hannover

Grußwort

Bereits seit 2006 wird

in Göttingen ein Fami-

lien- und Kinderfest

der Gewerkschaft der

Polizei Kreisgruppe

Bundespolizei Hanno-

ver gefeiert.

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Wir wünschen allen Besuchern

der heutigen Veranstaltung

frohe Stunden in beschwingter

und heiterer Atmosphäre.

Kinder- und Familienfest

Gewerkschaft der Polizei

Kreisgruppe Bundespolizei Hannover

in Göttingen auf dem Bahnhofsvorplatz

Freitag, den 20. Juli von 14.00 - 18.00 Uhr

Programm

Spielparcours

Hüpfburg, Spielfass, Großbälle,

Junior-Basketball, Gongkreisel u.v.m.

Sulky- und Pedalo-Fahrparcours

Kinderschminken

Wurf- und Torwand

Streetballwurfwettbewerb und

Informationsstand des WEISSEN RING

EINTRITT FREI

Programm

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Prävention

17. Deutscher Präventionstag in München:

GdP stellt Präventionsportal

PolizeiDeinPartner.de online

München/Berlin. Im Beisein des Bayerischen Staats-

ministers des Innern, Joachim Herrmann, hat der

Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei,

Bernhard Witthaut, auf dem 17. Deutschen Präven-

tionstag in München das neue Präventionsportal

„PolizeiDeinPartner.dedes GdP-eigenen Verlages

Deutsche Polizeiliteratur (VDP) online gestellt.

GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut: „Damit eröffnen wir

neue Wege, der Kriminalität wirksam zu begegnen. Nur durch

gute Information besteht für jeden die Möglichkeit, zu handeln,

einzugreifen und damit vorzubeugen.“

Witthaut: „Für die Präventionsarbeit der Polizei ist der zweitägige

Deutsche Präventionstag, der in diesem Jahr unter dem

Motto steht: „Sicher leben in Stadt und Land“, der größte und

wichtigste europäische Kongress, der sich der Verhütung und

Vorbeugung von Kriminalität, Suchtgefahren und Verkehrsunfällen

widmet. Mit unserem Internetportal wollen wir eine Hilfestellung

für alle Interessierten geben, Themen und Aktivitäten

rund um die Präventionsarbeit zu vernetzen.“

Übersichtlich gegliedert kann in den unterschiedlichsten Themenbereichen

(z. B. Verkehrserziehung, Sexueller Missbrauch,

Vom neuen Präventionsportal PolizeiDeinPartner.de angetan

zeigten sich der Münsteraner Polizeipräsident Hubert Wimber

(l.) und der GdP-Bundesvorsitzende Bernhard Witthaut; hier am

Stand der Gewerkschaft der Polizei auf dem 17. Deutschen Präventionstag

in München.

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Prävention besitzt hohen Stellenwert: Übersichtlich und

umfangreich präsentiert sich das neue Präventionsportal

PolizeiDeinPartner.de

Sucht, Gewalt, Diebstahl/Betrug, Zivilcourage) nach umfassenden

Informationen gesucht werden.

Außerdem werden die Themenbereiche für bestimmte Personengruppen

(Autofahrer, Lehrer/Erzieher, Eltern, Kinder,

Jugendliche, Senioren) gegliedert.

Auch der Service wird auf dieser Website großgeschrieben.

So steht beispielsweise ein Bußgeldrechner zur Verfügung

und kriminalpolizeiliche Beratungsstellen werden mit einem

Klick dargeboten. Namhafte Unternehmen, die die Arbeit

der Gewerkschaft der Polizei unterstützen, sind aufgeführt

und eine Reihe nützlicher Links und Downloads helfen bei

der Suche nach begleitendem Material.

GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut: „Das Präventionsportal

‚PolizeiDeinPartner.de‘ leistet durch die angebotenen

Präventionsmaßnahmen einen grundlegenden Beitrag

zur inneren Sicherheit.“


KRAFTVOLLES ZEICHEN

DURCH RADSTERNFAHRT

„TU WAS! FÜR MEHR ZIVILCOURAGE“

Hannover, 4. August 2011: Die Radsternfahrt der Gewerkschaft der Polizei

(GdP) hat in Niedersachsen ein deutliches Zeichen für mehr Zivilcourage

gesetzt. Unter dem Motto „TU WAS! FÜR MEHR ZIVILCOURAGE“ machten die

rund 30 Radsportler auf ihrem Weg nach Berlin mit ihren Betreuern in

Hameln, Hannover, Braunschweig und Wolfsburg Zwischenstation.

„Für das Thema Zivilcourage und die

GdP war die Sternfahrt ein voller Erfolg“,

freute sich Landesvorsitzender Dietmar

Schilff über die enorme Resonanz bei

Medien, Bevölkerung, Polizei und Politik:

„Besonders bedanken wir uns bei der Polizeiführung

und dem Innenministerium

für die große Unterstützung unserer

Bemühungen.“

In Hameln hatte Staatssekretärin Dr. Sandra

von Klaeden (Niedersächsisches

Ministerium für Inneres und Sport) die

Radsportler in Empfang genommen und

die Initiative der GdP ausdrücklich

begrüßt. Neben der Staatssekretärin und

zahlreichen Bürgern waren am 2. August

Göttingens Polizeipräsident Robert Kruse,

Landrat Rüdiger Butte, Stadträtin Gaby

Willamowius sowie weitere Vertreter der

Parteien zum GdP-Pavillon gekommen,

um die Aktion öffentlichkeitswirksam zu

unterstützen.

Bei der Ankunft am selben Tag in Hannover

nahmen Landespolizeidirektor

Uwe Lührig, Hannovers Polizeipräsident

Uwe Binias und Bürgermeisterin Ingrid

Lange die Sternfahrer offiziell in Empfang

und brachten gemeinsam mit Bundes-

und Landtagsabgeordneten ihre

Wertschätzung der Zivilcourage-Tour

zum Ausdruck.

Am Mittag des 3. August wurden die

Sportler von Braunschweigs Polizeipräsident

Harry Döring, Bürgermeisterin Friederike

Harlfinger sowie erneut vielen Politikern

aus Bund, Land und Kommune

erwartet. Ebenso wie seine Amtskollegen

in Hameln, Hannover und Wolfsburg hatte

Döring in Braunschweig für die Begleitung

der Radsportler

durch Streifenwagen

und Motorradfahrer

gesorgt – auf dem

Schlossvorplatz sorgten

zudem berittene

Polizeibeamte für Aufsehen.

Die letzte Station in

Niedersachsen war

dann am Nachmittag

desselben Tages

Wolfsburg, wo die

Tour in der Fußgängerzone

unterbrochen

wurde. GdP-Landesvorsitzender

Dietmar

Schilff hatte die Strecke

von Braunschweig

Zivilcourage

gemeinsam mit den Polizeisportlern auf

dem Fahrrad zurückgelegt und bedankte

sich – zusammen mit Thorsten Werner

als Vertreter der Stadt Wolfsburg – bei den

Aktiven, den Helfern der GdP und den

Sponsoren. „Ohne die Unterstützung

durch die kostenlos zur Verfügung

gestellten Begleitfahrzeuge von Volkswagen

und unseren langjährigen Partner

PVAG wäre das alles kaum möglich

gewesen“, sagte er. Sein Dank ging darüber

hinaus an die GdP-Gruppen in

Hameln, Hannover, Braunschweig und

Wolfsburg, die ehrenamtlich die Verpflegung

der Sportler übernahmen, sowie an

die zahlreichen Medienvertreter, die für

eine lückenlose Berichterstattung der

Strecke von Nordrhein-Westfalen bis

Sachsen-Anhalt gesorgt hatten.

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Kraft gegen Gewalt

Lieber heute Jugendfreizeitstätten als morgen Jugendstrafanstalten bauen!

Eine gemeinsame Initiative des WEISSEN RINGS und der Gewerkschaft der Polizei

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Kraft gegen Gewalt

DAS THEMA

Prof. Dr. jur. Hans-Dieter Schwind

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Die Jugendkriminalität ist in den

letzten Jahren erneut stark angestiegen

– auch die Gewalt, die

von Jugendlichen ausgeübt wird.

Solche Phänomene entwickeln

sich aber grundsätzlich ebenso

wenig wie der Blitz aus heiterem

Himmel. Sozial abweichendes

Verhalten hat meist Vorgeschichten.

Zu diesen gehört, dass zunehmend

Jugendliche im Beton

unserer Städte und Vorstädte

nichts sinnvolles mit ihrer Freizeit

anfangen können und aus Lange-

weile oder ach aus Abenteuerlust auf dumme Gedanken verfallen.

Oder sich auch Gruppen anschließen, die kriminell

sind. Kriminalität vermittelt den ersehnten Kick.

Besser wäre es für ihre soziale Entwicklung, wenn sie ihre

überschüssigen Kräfte im sportlichen Wettkampf austoben

würden. Auch im Sport kann man Nervenkitzel

und Anerkennung erleben. Vor allem: Dort

warten verlässliche Freunde. Die Sportler wollen

für diesen Weg werben. Sportlicher Einsatz

wirkt bekanntlich auch gewaltpräventiv.

Auch Regina Halmich, die Botschafterin des

WEISSEN RINGS, Boxidol Henry Maske, Moderator

Dennie Klose u.v.a. engagieren sich

für Kinder- und Jugendprojekte.

Stationäre oder mobile Streetball-Anlagen,

die Einrichtung von Fitness-Räumen, Kletterwänden,

Hockeyfeldern oder Torwandschie-

ßen sind nur einige Beispiele

dafür, wie die Aktion

vor Ort – möglichst

in der Nähe der Jugendlichen

– umgesetzt werden

kann. In Kooperation

mit Unternehmen aus

dem Sport- und Freizeitbereich

sowie Persönlichkeiten aus Politik, Justiz, Verwaltung,

Wissenschaft, Sport und Medien entsteht so praktische

Lebenshilfe für junge Menschen.

Die Aktion „Kraft gegen Gewalt“ appelliert an den Einfallsreichtum

engagierter Menschen, denen die Zukunft der Jugend

am Herzen liegt. Missstände nur beklagen oder hilflos

mit den Achseln zucken ist zu wenig.

Im Rahmen der Aktion „Kraft gegen Gewalt“ konnten diverse

Fitnesspakete an Schulen verteilt werden. Unter dem

Motto „lieber auf den Boxsack als auf den Mitschüler hauen“,

nutzen seitdem die Projektschulen u.a. die gewaltpräventiven

Elemente des Boxtrainings. Das evaluierte Programm

wird maßgeblich von der Polizei, u.a. in Goslar,

unterstützt.


DIE IDEE

Junge Menschen sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Voraussetzung

dafür ist allerdings, dass durch Erziehung und

Ausbildung die Grundlagen für einen positiven Verlauf der

weiteren Lebensphasen geschaffen werden müssen.

Ebenso wichtig ist es, Kindern und Jugendlichen Möglichkei-

2009 wurde die Aktion Kraft gegen Gewalt (hier bei der

Einweihung einer Boulderwand in Goslars Pestalozzischule)

von der Initiative Deutschland – Land der Ideen als

„Ausgesuchter Ort 2009“ ausgezeichnet!

ten zur sinnvollen Freizeitgestaltung anzubieten. Defizite,

gerade in diesem Bereich, spiegeln sich u. a. in einem

deutlichen Anstieg der Jugendkriminalität wieder. Vielerorts

fehlen jedoch Angebote und Perspektiven, um auch

ohne Aggression und Gewalt Probleme bewältigen zu können

und Frustrationen abzubauen.

Die Langelsheimer Schülerinnen

und Schüler

freuen sich über

Basketballanlagen,

Tischkicker

und Torwände.

Genau hier setzt die

gemeinsame Initiative

zugunsten des

WEISSEN RINGS

an. Unter dem Motte

„Kraft gegen Gewalt“

will die Aktion

Wege aufzeigen,

um der gesellschaftlichenVerantwortung

gegenüber jungen Menschen

sichtbar Ausdruck zu

verleihen. So wollen zum

Beispiel viele bekannt Sportlerinnen

und Sportler ebenso

wie Athleten im örtlichen und

regionalen Bereich ihre Vorbildfunktion

nutzen, um mit

Jugendlichen ins Gespräch

zu kommen.

Die Aktion „Kraft gegen Gewalt“

bietet bundesweit engagierten

Sponsoren ebenso

wie Schulen und Jugendeinrichtungen

den Rahmen für die

praktische Umsetzung einer der

wichtigsten gesellschaftspolitischen

Aufgaben:

Jungen Menschen müssen

mehr Chancen und Wege einer

sinnvollen Freizeitgestaltung

eröffnet werden, um damit

zugleich auch kriminellem

und gewalttätigem Handeln

wirksam vorzubeugen.

Kraft gegen Gewalt

Youri Ziffzer, DEL Torwart

der Hannover Scorpions,

begeistert als

sportliches Vorbild

Schüler bei Ihren Besuchen

in der TUI-Arena.

Martin Schilff

und Günter Koschig

danken

Erhard Schumann

von der Langelsheimer Schützengesellschaft für das

große Engagement bei der achten Benefizparty „KGG“.

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Kraft gegen Gewalt

REALISIERUNG

Übergabe der 55. Torwand mit FIFA Schiedsrichterin

Bibiana Steinhaus, Respekttrainer Lothar Kannenberg

und Polizeidirektor Thomas Brych im Hotel „Zum

Löwen“, Langelsheim

An vielen Orten in Deutschland konnte die Aktion „Kraft gegen Gewalt

– Sportler setzen Zeichen“ inzwischen praktisch umgesetzt

werden. Durch gemeinsame Anstrengungen der Kommunen, Sportverbände,

Vereine und Unternehmen der Wirtschaft sowie den Medien

wurden zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten geschaffen:

In Schulen, an sozialen Brennpunkten und dort, wo Kinder und

Jugendliche bisher oft vergeblich nach Chancen suchten, sich auszutoben.

Fehlen solche Gelegenheiten, kommt es oft zu Frust und immer wieder

auch zu kriminellen Übergriffen. Jedes einzelne Aktionsprojekt

hilft, vorzubeugen.

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Der ZDF-Moderator

Cherno Jobatey,hier mit

dem GdP-Teddy und dem

Aktions T-Shirt, ist von der Präventionsaktion

begeistert.

Siebzigste

Basketballanlage

eingeweiht!

Jugendkriminalität vorbeugen –

Opferschutz stärken

WEISSER RING e. V.

Bundesgeschäftsstelle:

Weberstraße 16, 55130 Mainz,

Tel. 0 61 31/8 30 30

Spendenkonto: Dresdner Bank AG Mainz

BLZ: 550 800 65

Konto: 34 34 34

Stichwort: Kraft gegen Gewalt

Wichtigstes Ziel der gemeinsamen Initiative gegen

Jugendkriminalität und für mehr Opferschutz:

Mit jungen Menschen über das Thema

Kriminalität und deren Folgen sprechen. Der

WEISSE RING appelliert an alle Partner der

Aktion „Kraft gegen Gewalt“ diesem wichtigen

Aspekt besondere Beachtung zu schenken.

Herausgeber: WEISSER RING und

Gewerkschaft der Polizei

Idee + Fotos: Günter Koschig und Martin Schilff

Gestaltung: VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GmbH

Ein Unternehmen der Gewerkschaft der Polizei

Anzeigenverwaltung

Forststraße 3a 40721 Hilden

Helmut K. Rüster, WEISSER RING


Günter Koschig

BUCHAUTOR FADI SAAD

– ein starker Typ aus Berlin begeistert Harzer

Schüler und Lehrer!

Lesungen mit der Polizei und dem WEISSEN RING

machen Schülern Mut zur Zivilcourage

Wenn der Berliner Fadi Saad an Harzer

Schulen aus seinen Buch „Der große Bruder

von Neukölln“ vorliest, hängen ihm

Schüler wie Lehrer an den Lippen. Pausen

und sogar das Unterrichtsende spielen

plötzlich keine Rolle mehr! Was ist das für

ein Typ, der alle mit seiner charismatischen

Persönlichkeit und Vita gleichermaßen

begeistert und für viele ein Vorbild ist, auf

das die Menschen gewartet haben?

Als ältester Sohn einer palästinensischen

Familie ist er mit acht Geschwistern in Berlin

aufgewachsen. In der Schule bleiben

ihm die nötigen Erfolgserlebnisse versagt,

deshalb holt er sich diese als Mitglied der

Jugendgang „Araber Boys 21“. Er schildert

den Schüler authentisch, wie er erst aus

Langeweile rumhängt, dann durch Bestehen

einer „Mutprobe“ in die berüchtigte

Gang aufgenommen wird, und wie er

durch die dann verübten Straftaten schnell

Kontakt zur Polizei bekommen hat. Von

Straftaten, Gerichtsverhandlungen, bis hin

zu den Erlebnissen in der Arrestanstalt

„Kieferngrund“ gleicht seine Lebensgeschichte,

die vieler anderer Jugendlicher.

Der kurze Arrest war für ihn quasi „der

Warnschuss“, der ihn so nachhaltig geprägt

hat, dass er sein Leben danach als zweite

Chance gesehen hat. Er wurde Schutzengel

bei den Guardian Angels, die sich als

Bürgerinitiative ehrenamtlich u.a. um den

Schutz der Bürger in Berlin vor Straßenkriminalität

kümmerten. Seine, wieder

regelmäßigen Schulbesuche ermöglichen

ihm schließlich einen Abschluss und eine

erfolgreiche Lehre als Bürokaufmann. Fadi

Saad liest immer nur kurz aus seinem Buch,

um dann intensiv mit den Schülern zu diskutieren

bzw. auf ihre Fragen einzugehen.

Auffällige Schüler mit Migrationshintergrund,

zu denen Lehrkräfte oft keinen

Zugang mehr haben, fordert er Respekt ab

und „nordet“ diese ein.

Fadi Saad zeigt sein Gesicht für die „Goslarer

Zivilcouragekampagne“ (GZK) und

wirbt bei den Lesungen mit dem

WEISSEN RING und dem Präventionsteam

der Polizeiinspektion

Goslar für mehr Opferschutz und

Zivilcourage bei Schülern und Lehrkräften.

Gemeinsam mit seinem

Freund Günter Koschig und dessen

Kollegen Lothar Niemann von der Polizei

schildert er den jungen Zuhörern, dass es

keine gute Idee ist, Messer und andere Waffen

mitzuführen. Wer Zeuge einer Gewalttat

wird, sollte „hinsehen, handeln und helfen,

ohne sich selbst in Gefahr zu bringen!“

Der Berliner, vor 15 Jahren selbst im Visier

der Polizei, unterstützt die Berliner und

Goslarer Polizei seit vielen Jahren bei ihrer

Präventionsarbeit mit jungen Menschen.

Zusammen mit dem WEISSEN RING

wirbt er für die Initiative „Sportler setzen

Zeichen – für eine gewaltfreie Jugend“, die

mit attraktiven sportlichen Angeboten die

Kids zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung

bringen will.

Das große Engagement von Fadi Saad, insbesondere

auch im interkulturellen Dialog,

ist nicht nur der Bundeskanzlerin

Angela Merkel aufgefallen, die ihn und

seine Ideen als Best Practice Beispiel vom

Kiez in den Elysee-Palast zum französischen

Staatspräsidenten mitgenommen

hat. Auch dem Lions Club Goslar/Bad

Harzburg blieben die Aktivitäten, allein

Lesungen vor 40 Klassen im Landkreis

Goslar, des „großen Bruders“ nicht verborgen.

Die Lions zeichneten Fadi Saad

deshalb als „besonderen Typen mit

Leuchtturmfunktion“, so der Aktiviti-

Beauftragte Eike Hulsch, mit dem Löwenpreis

2011 aus. Das damit verbundene

Preisgeld investierte der „Löwenbändiger“

gleich in zwei „Sportler setzen Zeichen-Projekte“.

Mit dem WEISSEN RING

und der Polizei übergab er ein Fitnesspaket

an die BBS Bassgeige. In einer Schulstunde

der besonderen Art zog er die

Schulleiterin Frauke Keck-Pergner und die

Zivilcourage

100 Schüler mit seinen schlagkräftigen Botschaften,

u.a. bei Gefahr die Profis von der

Polizei, also 110,anzurufen, in seinen Bann.

Am Fitboxsack zeigte er mit Schülerinnen

sein Können und forderte die Schüler

auf, ihren Frust am Boxsack und nicht am

Mitschüler abzubauen und sich für sich

Zivilcourage fitzumachen.

Mit zwei gespendeten Tischkickern für die

türkische DITIB Gemeinde in Goslar/

Oker sowie der dortigen evangelischen

Kirchengemeinde möchte er den interkulturellen

Dialog stärken. Der Imam Vahit

Eker und der Gemeindevorsitzende Tuncay

Girgin waren davon ebenso begeistert,

wie der Polizeichef Thomas Brych, Kirchenvorstand

Jens Kloppenburg sowie die

Aktionsfotografin der Goslarer Zivilcouragekampagne,

Heike Göttert. Sie hatte

den Imam mit dem Statement „Aufeinander

zugehen“ und Fadi Saad mit der

Botschaft „Verstecke dich nicht, zeige

Gesicht!“ mit jeweils eindrucksvollen

Fotos auf den Zivilcourage-Aktionsplakaten

in Szene gesetzt (www.zivilcouragegoslar.de).

Mit seinem neuen Buch „Kampfzone Straße“,

das im Herderverlag erschienen ist,

will Fadi Saad, geboren 1979 in Berlin, verheiratet,

zwei Kinder, mit dem Polizisten

Karlheinz Gärtner, Dienstgruppenleiter

eines Polizeiabschnitts in Berlin-Neukölln,

einen weiteren Beitrag zur Bekämpfung

der Jugendkriminalität leisten. Projektleiter

der GZK, Günter Koschig, freut sich,

dass die Autoren in einem Kapitel Mut zur

Zivilcourage machen.

Mehr über Fadi Saad unter

www.fadisaad.de

13


Zivilcourage

PLAKATAUSSTELLUNG

der Zivilcouragekampagne

Am 24. Mai 2012 wurde in Berlin die Plakatausstellung der Goslarer Zivilcou-

ragekampagne eröffnet und wird dort allen Besuchergruppen für vier Wochen

präsentiert.

Der Leiter der Abteilung G im BMI

sowie der Vizepräsident der Bundespolizei,

Dr. Frehse, konnten zahlreiche TeilnehmerInnen

begrüßen. Besonders zu

Gesprächen luden dabei die anwesenden

Botschafter der Kampagne, FIFA-Schiedsrichterin

Bibiana Steinhaus, Biathlon-

Weltmeister Arnd Peiffer sowie Biathlon-

Juniorenweltmeister Daniel Böhm, ein.

Die Plakatausstellung im Bundesministerium

des Innern und die Kampagne

www.zivilcourage-goslar.de will Mut zur

Zivilcourage machen und die Kultur des

„HINSEHENS, HANDELNS und HEL-

FENS“ stärken. Nach dem tragischen Tod

von Dominik Brunner im Jahr 2009 sank

in der Bevölkerung die Bereitschaft,

Zivilcourage zu zeigen. Um Opferschutz

und Courage zu stärken, haben die Poli-

14

zeiinspektion Goslar, der WEISSE RING,

die Goslarsche Zeitung, das Cineplex-

Kino und das Photogeno-Studio die

„Goslarer Zivilcourage-Kampagne“

(GZK) initiiert. Zeitungsanzeigen, Kinospots

und Schulen wird seither durch

Videofilme und Comics über das Thema

aufgeklärt.

Die Initiative hat mit Unterstützung pro-

minenter Befürworter eine deutschlandweite

Plakat- und Postkartenkampagne

gestartet. Diese steht unter Schirmherrschaft

des Niedersächsischen Ministeriums

für Inneres und Sport. Für diese Kampagne

haben 60 engagierte Bürgerinnen

und Bürger ihr Gesicht

für Zivilcourage gezeigt.

Sie wurden jeweils von

der Aktionsfotografin

Heike Göttert, Photogeno

Goslar, eindrucksvoll

in Szene gesetzt.

20 dieser Plakate werden

in der Berliner Ausstellung

gezeigt. Mit der

Kernbotschaft, bei

Gefahr die Polizeiprofis

unter 110 anzurufen,

sowie prägnanten Statements,

tragen alle, ob

Politiker, Schauspieler,

Leistungssportlerin,

Künstler, Polizeipräsident

oder Schornsteinfegerin,

zum Umdenken in

der Bevölkerung bei. Auf

den Seiten Ihrer Polizei

finden sich über die

www.aktion-tu-was.de

online Tipps, wie Sie helfen

können, ohne sich

selbst zu gefährden.


Ich muss nun einen Rundgang durch die Stadt machen.

Wenn Ihr mitgehen wollt, kann ich Euch gleich was im

Straßenverkehr zeigen.

Malseite

15


Schaut mal Kinder! Zwischen den geparkten Autos seid Ihr

Kinder für die Autofahrer schlecht zu sehen. Suchen wir uns

lieber eine Stelle, wo keine Autos parken, oder besser noch

gehen wir bei der Fußgängerampel dort hinten über die

Straße.

Malseite

17


Malseite

18

Halt!

Sie dürfen doch nicht einfach bei Rot über die

Straße laufen. Wir Erwachsenen sollten immer ein

gutes Vorbild für unsere Kinder sein und nur bei

Grün gehen.


Malseite

19


Danksagung

20

Liebe Inserenten!

www.VDPolizei.de

Mit der Beteiligung in der Festschrift anlässlich unseres Kinder-

und Familienfestes haben Sie uns sehr geholfen. Wir danken Ihnen

dafür sehr herzlich!

Liebe Leser!

Alle Inserate dieser Festschrift verdienen Ihre Aufmerksamkeit.

Bitte berücksichtigen Sie diese Unternehmen bevorzugt bei Ihrer

nächsten Disposition.

Ihre

VIELEN

DANK!

Gewerkschaft der Polizei

Kreisgruppe Bundespolizei Hannover

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