Jahresbericht der Erzeugerringe 2011 - Landesverband Baden ...

lkvbw.de

Jahresbericht der Erzeugerringe 2011 - Landesverband Baden ...

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Vorwort

Überblick

Erzeugerringe in Baden-Württemberg

Arbeitsschwerpunkte 2011 in den Erzeugerringen

Im Fokus 2012

Statistik

Mitglieder und Tierbestände zum 01.07.2011

Prozentuale Verteilung der Mastbetriebe und -schweine auf die Bestandsgrößenklassen

Prozentuale Verteilung der Ferkelerzeugerbetriebe und Sauen

Schweinemast

Vergleich der Ergebnisse der Schweinemastbetriebe mit unter- und überdurchschnittlichen

direktkostenfreien Leistungen

Ergebnisse der Schweinemastbetriebe mit unter- und überdurchschnittl. Zunahmen

Entwicklung ausgewählter Kenngrößen der Schweinemast

Entwicklung von Futter- und Ferkelkosten

Entwicklung des Erlöses in EUR / kg LG seit dem Jahre 1988

Entwicklung der täglichen Zunahmen

Ergebnisse der 10% besten Schweinemastbetriebe nach biologischen Leistungen

Verlauf der direktkostenfreien Leistungen in der Schweinemast

Auswirkungen einzelner Produktionsfaktoren im 10jährigen Mittel

Ergebnisse aus der Ferkelproduktion

Vergleich der Ergebnisse der Ferkelerzeugerbetriebe mit unter- und

überdurchschnittlichen Leistungen

DKfL von Ferkelerzeugerbetrieben mit Verkauf von 30 kg Ferkeln

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27

29

29

30


Darstellung der 5% besten Betriebe

Prozentuale Veränderungen des durchschnittlichen Absetzalters

Absetzalter der Ferkel

Betriebsgröße und Leistungsniveau

Prozentuale Verluste

Abgeschlossene Würfe pro Sau

Durchschnittliche Wurfnummern der Sauenherde

Zwischenwurfzeit

Abgesetzte Ferkel pro Sau und Jahr

Entwicklung verschiedener Kenngrößen über die Jahre

Stallbelegung bei säugenden Sauen/ Absetzen

Produktionsrhythmus

Entwicklung der biologischen Größen

Aus der Arbeit der Erzeugerringe

Beratungsangebot der Erzeugerringe

Beraterinfo

Fachartikel

Saugferkeldurchfälle

Den Milchfluss sicherstellen

Erst testen, dann (be-)handeln – Lawsonia FIRSTtest TM zum Nachweis der Ileitis

beim Schwein

Effektive Reinigungsmittel mit System

Anhang

Anschriften

Ferkel- und Schlachtschweineerlöse 2003-2011 – Gleitendes 3 Monatsmittel

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38

39

40

41

42

42

48

53

56

59

60

62

5


Liebe Mitglieder,

das abgelaufene Wirtschaftsjahr 2010/2011

war ein schwieriges Jahr. Es hat sich wieder

einmal gezeigt, dass es in Deutschland immer

riskanter wird, Nahrungsmittel zu produzieren.

Wie die Dioxinkrise im Januar oder

die EHEC Bakterien im April/Mai gezeigt

haben, sind nach bekannt werden der Vorfälle

unsere Produkte in kürzester Zeit nichts

mehr wert. Bis die staatliche Lebensmittelüberwachung

sachliche Fakten erstellt, sind

längst die Medien am Werk und stellen die

Landwirte als Giftmischer oder Tierquäler

oder als gewissenlose Profiteure dar. Mit der

Folge, dass die Verbraucher verunsichert

werden und sich in Kaufzurückhaltung üben.

Da werden die Bauern allein gelassen. Auch

die, die immer behaupten, sie säßen mit

uns im gleichen Boot, haben ihre Verluste

gnadenlos weitergereicht. Gelebte Partnerschaft

sieht anders aus.

Dazu kommt noch die steigende Exportabhängigkeit.

Mit 115% Selbstversorgung sind

wir darauf angewiesen, dass die Abnehmerstaaten

keine allzu hohen Einfuhrbarrieren

aufbauen. Wir bewegen uns hier auf dünnem

Eis und ein Vorwand für Handelsrestriktionen

findet sich schnell.

Bedingt durch die hohen Futterkosten war es

für die Schweine haltenden Betriebe und vor

allem für die Ferkelerzeuger nicht möglich,

ein angemessenes Einkommen zu erwirtschaften;

der Schweinepreis war und ist im

Verhältnis zu den Aufwendungen einfach zu

niedrig. Auch die notwendigen Leistungsverbesserungen

fallen eher moderat aus. Ein

6

Plus von 0,3 Ferkel/Sau

und 25g

Zunahme Tier

und Tag in der

Schweinemast,

ausgehend von

einem mittlerem

Leistungsniveau

in Baden-Württemberg,

sind

keine Highlights.

Hier deutliche Fortschritte zu erreichen,

muss unser aller Ziel sein.

Viele Ferkelerzeuger beschäftigt das Thema

Gruppenhaltung ab 2013. Die Umbaumaßnahmen

sind z.T. sehr teuer und in den

letzten Jahren konnte kein Geld dafür angesammelt

werden. In Deutschland dürfte wohl

die EU- Tierhaltungsverordnung punkt- und

zentimetergenau durchgesetzt werden. Dabei

ist zu befürchten, dass es so läuft wie bei

den Käfighühnern, wo einige EU-Staaten die

Verordnung nicht umsetzen und die deutschen

Bauern das Nachsehen haben.

Ein anderes Thema ist die schmerzfreie Kastration

bzw. die Ebermast. Hier sind die Tierschutzorganisationen

die treibende Kraft,

wenn es darum geht auf die Kastration zu

verzichten. In der „Düsseldorfer Erklärung“

wurde zwar ein Zeitraum bis 2018 vereinbart,

um ohne Zeitdruck eine tierschonende

Lösung zu finden, aber wie es scheint, haben

sich die großen Schlachtunternehmen

jetzt schon mit der Jungebermast soweit


arrangiert, dass es wohl in diese Richtung

gehen wird.

Das Beratungsangebot der Erzeugerringe

in Baden-Württemberg wurde im letzten

Jahr durch die Energieeffizienzberatung

erweitert. Der hohe Energiebedarf der Veredelungsbetriebe

bietet Anlass zur Suche

nach Einsparmöglichkeiten bei Strom- und

Heizkosten. Einige unserer Berater sind

durch eine Zusatzausbildung befähigt, diese

Energieberatung zu leisten. Das Land

Baden-Württemberg fördert diese Maßnahme

in dankenswerter Weise mit 70%. Dies

ist ein Angebot an alle landwirtschaftlichen

Betriebe. Sie sollten es nutzen.

Den mit uns verbundenen Organisationen

und Unternehmen danken wir für die vielfältigen

Anregungen und Unterstützungen in der

täglichen Ringarbeit. Dem Zentralverband

der Deutschen Schweineproduktion in Bonn

gilt unsere Anerkennung für den engagier-

ten Einsatz auf

politischer Ebene

zum Wohle der

Schweinehaltung

sowie für die Unterstützung

der

im Bundesgebiet

tätigen Erzeugerringe

beim Aufbau

der gemeinsam

genutzten

Erzeugerringdatenbank.

Zuletzt und in besonderem Maße gilt unser

Dank den Mitgliedern in den Erzeugerringen

für die breite und langjährige Unterstützung,

z.T. in zweiter oder dritter Generation, und

hohe Akzeptanz der Ringberatung. Nur gemeinsam

mit ihnen wird es gelingen, die

an den Interessen der Landwirtschaft ausgerichtete

Beratung in den Erzeugerringen

erfolgreich fortzuführen.

7


Überblick

Schweinemast

8

8

390

540 230

1 385

18

51

2,93

0,73

31,3

1,85

121

735

2,55

1,54

20,17

%

%

kg


kg


kg

g

%



Erzeugerringe für Schweine

Betriebe mit Schweinemast in Erzeugerringen organisiert

Mastschweine werden jährlich in den Erzeugerringen produziert

Schweine werden durchschnittlich pro Ringbetrieb und Jahr gemästet

der Betriebe betreiben Ferkelerzeugung und Mast

der Betriebe haben Bestände > 400 Tiere und halten 86 % der Ringschweine

Futter werden für 1 kg Zuwachs benötigt

betrugen die Futterkosten für 1 kg Zuwachs

war das durchschnittliche Ferkelzukaufsgewicht

betrugen die durchschnittlichen Ferkelkosten pro kg

wogen im Durchschnitt die Ringschweine auf dem Schlachthof

betrugen die durchschnittlichen täglichen Zunahmen

der aufgestallten Mastschweine verendeten vor dem Verkauf

betrug der Nettoerlös je kg Schlachtgewicht incl. MwSt.

verbleiben als Direktkostenfreie Leistung pro 100 kg Zuwachs


Ferkelerzeugung

270

9,3 %

30,5 %

17 930

166

162

2,27

11,72

14,47 %

10,06

38,21 %

17,64 %

26,3

22,82

Ferkelerzeugerbetriebe in Erzeugerringen organisiert

der ausgewerteten Betriebe halten weniger als 75 Sauen

der ausgewerteten Betriebe halten mehr als 200 Sauen

ausgewertete Sauen

ausgewertete Sauen stehen durchschnittlich im Bestand

Tage betrug die durchschnittliche Zwischenwurfzeit

abgeschlossene Würfe je Sau und Jahr wurden im Schnitt erreicht

lebend geborene Ferkel pro Wurf wurden im Schnitt erreicht

der lebend geborenen Ferkel verendeten vor dem Absetzen

Ferkel konnten pro Wurf abgesetzt werden

der Sauen wurden in den Beständen remontiert

waren Jungsauenwürfe

Tage wurden die Ferkel gesäugt

abgesetzte Ferkel sind von den Betrieben je Sau /Jahr erreicht worden

9


Die Erzeugerringe Baden-Württemberg 2011

Entscheidungsgremien der Ringe

Wie in den Satzungen vorgesehen,

fanden von Ende Januar bis Ende

Februar die Mitgliederversammlungen

der im LKV organisierten Erzeugerringe

statt. Das Ehrenamt der

Erzeugerringe traf sich neben der

abschließenden Jahresbesprechung

im Dezember 2010 im Oktober zu

einer weiteren Sitzung des Erzeugerringausschusses.

Ein wichtiges

Thema war wie in den Vorjahren der

Ausbau des Beratungsangebotes in

den Erzeugerringen. Die Gespräche

mit dem Landwirtschaftsministerium

um einen Wiedereinstieg der Erzeugerringe

in eine vom Land Baden-Württemberg

geförderte Beratung wurden fortgesetzt.

Bedauerlicher Weise konnte kein für

die Erzeugerringe zufriedenstellendes Ergebnis

erzielt werden.

Besuch des Ringehrenamts und der

Ringberater im Erzeugerring Biberach-

Ravensburg

10

Ende Mai lud der Erzeugerring Biberach-

Ravensburg die im LKV organisierten Erzeugerringe

zu einem Besuch ein, um die

Region besser kennen zu lernen. Zwei Betriebsrundgänge

sowie die Führung durch

das Hopfenmuseum Tettnang standen auf

dem Programm.

Bei den Betriebsbesichtigungen stand zum

einen die Betriebserweiterung sowie die

Biogasanlage im Vordergrund. Zum

anderen war es die mit der Legehennenhaltung

gekoppelte Eierfärbeanlage,

die im Blickpunkt der Teilnehmer

stand.

Mit großem Interesse wurde der Weg

vom frischen Ei zum Vesper- oder

Osterei verfolgt. Der sehr gelungene

Tag findet im Jahr 2012 eine Fortsetzung

im Gebiet des Erzeugerrings

Ostalb.

Das Beratungsangebot der Erzeugerringe

stellt sich u.a. wie folgt dar:


• Sauenplanerführung, Stalldurchgang auf

Basis der Sauenplanerdaten, Rückenspeckdickenmessungen,

Auswertungen,

Arbeitskreis Sauenplaner, Arbeitskreis

Mast, Hitliste bei Auswertungen, Auswertungen

zum Einzeltier, Schlachtabrechnungsvergleich,

Schlachtabrechnungen

prüfen, Eberauswertung

• Beratung zur Futter- und Fütterungsqualität

sowie zur Futter- und Fütterungshygiene,

Rationsberechnungen, Preiswürdigkeitsberechnungen,

Futtermittelberatung,

Fütterungstechnik, Futteruntersuchungen

• Beratung zur Tiergesundheit, Prüfung der

Hygiene- und Impfmaßnahmen, Tierbeurteilung,

Kot-, Gülle-, Wasser- und Futter-

Arbeitsschwerpunkte 2011 in den Erzeugerringen

Energieeffizienzberatung in der Landwirtschaft

Im Herbst 2010 hatte das Land Baden-

Württemberg den Startschuss für das geförderte

Beratungsangebot

zum effizienten Energieeinsatz

in der Landwirtschaft

gegeben. Nachdem noch

notwendige Rahmenbedingungen

geschaffen worden

waren, konnten dann im

Frühsommer 2011 die ersten

Förderanträge durch

die Landwirtschaftsverwaltung

bewilligt werden. Seitdem

ist die Energieberatung

auch bei der LKV Beratungs-

und Service GmbH angelaufen,

und mittlerweile wurden

12

untersuchungen

• Allgemeine Bauberatung, Rechtliche

Grundlagen abklären, Baupläne entwerfen,

Lüftungscheck, Klimaberatung, Stallklimamessungen

• Betriebsorganisation (Arbeitsbelastung,

Prod.-Rhythmus, Gruppengrößen, Vermarktung),

Düngebilanz, GV-Besatz,


EDV-Unterstützung

Beratung beim Ferkel- und Jungsauenzukauf

• Hilfestellung bei Fragen zur Vermarktung,

Warenterminbörse und Schlachttierversicherung

sowie zum Betriebsmitteleinkauf

• Betriebsbesichtigungen, Lehrfahrten und

Schlachthofbesuche

• Kontakte zu anderen Organisationen.

auch die ersten Beratungen abgeschlossen,

sowohl in Milchvieh als auch in Schweine

haltenden Betrieben.

Im Blickpunkt der Energieberatung in der


Landwirtschaft stehen vor allem der effiziente

Energieeinsatz (z.B. kWh je 100 kg Milch

oder kWh je verkauftes Ferkel), die Reduzierung

des Energieverbrauchs und die optimale

Wärmenutzung. Die Spannweite des in

bundesweiten Erhebungen ermittelten Gesamt-Energieaufwands

je Sau ist mit 1100

– 1500 kWh sehr groß und zeigt deutlich auf,

dass es sehr wohl Ansätze gibt, um den einzelbetrieblichen

Energieaufwand zu reduzieren.

Dies hat sich bisher auch in den abgeschlossenen

Beratungen bestätigt. Welche

Kosten damit letztlich zu sparen sind, hängt

aber sehr stark von den betrieblichen Gegebenheiten

ab; hier vor allem von den durchschnittlichen

Kosten je kWh Strom bzw. dem

Vorhandensein von Hoch- und Niedertarifen

und den Zeiten, zu denen der Strom zum

NT-Preis berechnet wird.

Mit dem mehrjährigen Rückblick auf den

Energieaufwand und die Energiekosten können

die ersten Vergleichszahlen erstellt bzw.

Unregelmäßigkeiten aufgedeckt werden, die

sich aus der einzelnen Monats- oder Jahres-

abrechnung nicht ableiten lassen. Unterstützend

können hier Tageslast- oder Jahreslastprofile

helfen Verbrauchsänderungen zu

analysieren (Abb. 1 zeigt ein Taglastprofil eines

Gemischtbetriebes mit Biogasanlage).

Kern der Energieberatung bleibt aber der

Betriebsrundgang mit der Erfassung aller

Energieverbraucher im Betrieb, getrennt

nach Betriebszweigen. Dazu gehört festzustellen,

wie lange einzelne Motoren und Aggregate

z.B. der Mahl- und Mischanlage am

Tag in Betrieb sind und welchen elektrischen

Anschlusswert die Motoren haben.

Nur so lässt sich für die einzelnen Bereiche

der individuelle Energieaufwand berechnen,

wenn nur ein Stromzähler im Betrieb vorhanden

ist. Je nach Betrieb kommen hier 20

und mehr Positionen (Motoren, Aggregate,

Lampen etc.; Bild 1) zusammen.

Bislang konnten in allen Beratungsfällen

Einsparmöglichkeiten aufgezeigt und der

Nutzen der empfohlenen Maßnahmen dargestellt

werden. Zudem haben sich in einigen

Beratungsfällen durch die Analyse des

13


Energieeinsatzes im Betrieb zusätzliche,

von den klassischen Maßnahmen abweichende,

Problembereiche herauskristallisiert,

die so bislang im Betrieb noch nicht

offensichtlich waren. Diese gefundenen

„neuen“ Schwachstellen haben den Effekt

der Energieberatung unterstrichen.

Abgeschlossen wird die Energieberatung

mit der Dokumentation der Beratungsinhalte

und -ergebnisse (empfohlene Maßnahmen,

Nutzen dieser Maßnahmen und erzielte

CO2- und Kosteneinsparung usw.) in Form

eines Beratungsberichtes. Je nach Betrieb

werden Vorschläge zur Erzeugung bzw.

Nutzung erneuerbarer Energien in die Beratung

aufgenommen.

Ob die von den Energieberatern gemachten

Vorschläge tatsächlich im Betrieb umgesetzt

werden, liegt ausschließlich in der Entscheidung

der Betriebsleiter.

14

Die Beratung hat und nimmt

darauf keinen Einfluss. Auch

die für die Beratung gewährte

Förderung des Landes

Baden-Württemberg

ist nicht an die Umsetzung

der ausgesprochenen Beratungsempfehlungengebunden.

Insofern entstehen aus

der Energieberatung nicht

zwingend Folgekosten für

die Betriebe.

Die Förderung der Energieberatung

in der Landwirtschaft

steht in direktem

Zusammenhang mit dem

Bemühen von Bund und

Ländern, die CO2-Emissionen

zu senken und einen

Beitrag zum Klimaschutz zu

leisten.

Der Anteil der Förderung beträgt im ersten

Jahr, in dem die Energieberatung in Anspruch

genommen wird, 70 % der förderfähigen

Kosten, bis zu einer maximalen Förderhöhe

von 1500 €. Die Fördermaßnahme

bezieht sich auf die Beratung im gesamten

landwirtschaftlichen Unternehmen oder einzelner

Betriebszweige.

Die vom Landwirt zu tragenden Kosten betragen

30 % der Beratungskosten zuzüglich

der kompletten Umsatzsteuer, da diese analog

zu anderen Förderprogrammen in der

Landwirtschaft nicht förderfähig ist.

Diesen Beratungskosten stehen mögliche

direkt einzusparende Kosten gegenüber, wie

sie sich aus den Empfehlungen der Energieberater

ergeben.


Im Focus 2012

Auslaufen von Übergangsfristen in

der Nutztierhaltungsverordnung

Ende des Jahres 2012 laufen einige Übergangsfristen

aus, die bislang für die Haltung

von Sauen und Mastschweinen in bestehenden

Anlagen gelten. Insbesondere trifft

dies die Verpflichtung der Ferkelerzeuger

zur Gruppenhaltung von tragenden Sauen

sowie die maximalen Spaltenweiten bei perforierten

Böden in der gesamten Schweinehaltung

ab dem Jahr 2013. Da beide Bereiche

mit baulichen Maßnahmen und damit

mit Investitionen verbunden sind, stehen

einige Betriebsleiter vor der Frage, ob sich

diese Investition für sie noch lohnt oder ob

sie nicht doch aus der Schweinehaltung

aussteigen sollen. Unabhängig davon, wie

die Entscheidung letztlich ausfallen wird,

werden die Berater der Erzeugerringe den

Mitgliedern beratend zur Seite stehen und

sie bei der Umsetzung ihrer Planungen unterstützen.

Neue Abrechnungsmasken

Anfang Oktober 2011 wurden an fast allen

Schlachthöfen aufgrund neuer Formeln zur

Berechnung des Muskelfleischanteils in den

Schlachtkörpern die Abrechnungsmasken

geändert. Aber bereits nach wenigen Tagen

veranlassten die neuen Klassifizierungsergebnisse

die Schlachtbranche zu einer erneuten

Korrektur der Masken. Zusätzlich

stellten sich dann noch im einen oder anderen

Betrieb Probleme bei der AutoFOM-

Messung ein.

Vor diesem Hintergrund wird es notwendig

sein, die Schlachtprotokolle intensiver als

bisher zu überprüfen. Letztlich wird der Sortieraufwand

bei den Mästern steigen, wenn

sie bei den Schlachtgewichten große Abweichungen

von den optimalen Gewichtsbereichen

der Masken und damit Erlöseinbußen

vermeiden wollen. Mit dem EDV-Mastplaner

oder mit dem Blick z. B. in die Qualifood-

Datenbank können die Ringberater ihre

Mitglieder dabei unterstützen, aus den vorliegenden

Schlachtprotokollen die richtigen

Schlüsse zu ziehen.

Energieeffizienzberatung

Nachdem im Sommer 2011 die Energieeffizienzberatung

angelaufen ist, wird dieses

neue Beratungsangebot auch im Jahr 2012

fortgeführt werden. Entsprechende Anträge

auf eine Förderung der Beratung sind bereits

von Mitgliedsbetrieben Ende des Jahres

2011 gestellt worden.

15


16

Beraterteam der Erzeugerringe

Oben: Peter Fetzer

Mittlere Reihe von links: Dietmar Scheurer, Karl-Heinz Schimmele, Gerhard Hiller, Roland Stitz

Untere Reihe von links: Rainer Gierz, Gebhard Nusser, Gertrud Bäurle, Thomas Gaißmayer

Im Vordergrund: Dr. Michael Buchholz


Statistik zu den Erzeugerringen für Schweine

Mitglieder und Tierbestände zum 01.07.2011

Erzeugerring

Ehingen-Münsingen-RT

Biberach

Ostalb

Ulm-Blaubeuren-GP

Überlingen

Südbaden

Sigmaringen

Ortenau

Gesamt

Durchschnitt je Ring

Erzeugerring

Ehingen-Münsingen-RT

Biberach

Ostalb

Ulm-Blaubeuren-GP

Überlingen

Südbaden

Sigmaringen

Ortenau

Gesamt

Durchschnitt je Ring

Gesamt

115

98

111

124

49

54

61

53

665

83

14

31

9

29

6

6

10

13

118

15

37

33

35

57

23

26

35

26

272

Mitgliedsbetriebe

34

14

31

5.626

20.160

2.780

15.078

770

1.210

3.915

4.024

53.563

6.695

9

29

6

6

10

13

118

15

22

26

54

23

8

3

6

10

152

19

Kombibetriebe

402

650

309

520

128

202

392

310

454

454

42

8

13

13

12

18

10

4

120

15

1.185

4.027

883

2.503

592

297

1.027

829

11.343

1.418

Tierbestände

Mast Kombi Ferkelerzeuger

Sonstige Mastplätze Sauen

15.721

56.920

24.730

55.291

9.855

10.455

16.677

16.728

206.377

25.797

3.756

7.864

11.779

6.131

1.307

85

130

98

86

99

50

103

64

96

96

592

1.577

1.913

34.919

4.365

Betriebe Mastplätze Ø / Betrieb Sauenplätze Ø / Betrieb

17


Prozentuale Verteilung der Mastbetriebe und -schweine auf die

Bestandsgrößenklassen

18


Prozentuale Verteilung der Ferkelerzeugerbetriebe und Sauen

19


Vergleich der Ergebnisse der Schweinemastbetriebe mit unter- und

überdurchschnittlichen direktkostenfreien Leistungen

20

Kennwerte -25% Mittelwert +25%

Liegeplätze

Mastverluste

Ferkelkosten / kg

Anfangsgewicht

Ferkelkosten / Stück

Mastendgewicht

Schlachtgewicht

Tägliche Zunahmen

Mastdauer

Kraftfutterpreise / dt

Futteraufwand / kg Zuwachs

Futterkosten / kg Zuwachs

Muskelfleischanteil

Erlös / kg LG

Erlös / kg SG

Erlös / Mastschwein

Direkte Kosten / Mastschwein

DKfL / 100 kg Zuwachs

Produzierter Zuwachs / Liegeplatz

DKfL / Liegeplatz

DKfL / 100 kg Zuwachs 09/10

DKfL / 100 kg Zuwachs 08/09

DKfL / 100 kg Zuwachs 07/08

DKfL / 100 kg Zuwachs 06/07

DKfL / 100 kg Zuwachs 05/06

DKfL / 100 kg Zuwachs 04/05

DKfL / 100 kg Zuwachs 03/04

DKfL / 100 kg Zuwachs 02/03

DKfL / 100 kg Zuwachs 01/02

DKfL / 100 kg Zuwachs 00/01

%

EUR

kg

EUR

kg

kg

g

Tage

EUR

1:

EUR

%

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

kg

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

416

2,68

1,89

30,7

57,91

121,4

95,9

684

136

27,15

3,02

0,82

58,11

1,18

1,50

143,72

137,20

4,88

202

10,56

7,63

13,99

14,30

22,54

22,74

26,24

6,40

2,61

9,48

38,98

565

2,55

1,85

31,3

57,52

120,8

95,4

735

123

25,00

2,93

0,73

58,35

1,22

1,54

147,18

127,48

20,17

242

50,48

21,35

28,80

48,07

54,98

35,43

39,72

19,65

16,47

23,69

52,08

504

2,24

1,74

32,1

55,21

121,0

95,6

730

122

24,35

2,90

0,71

58,96

1,26

1,60

152,66

122,63

33,10

242

80,15

33,13

43,36

79,78

87,66

53,81

56,43

36,14

33,63

43,53

70,63


Ergebnisse der Schweinemastbetriebe mit unter- und überdurchschnittlichen

Zunahmen

Kennwerte -25% Mittelwert +25%

Liegeplätze

Mastverluste

Ferkelkosten / kg

Anfangsgewicht

Ferkelkosten / Stück

Mastendgewicht

Schlachtgewicht

Tägliche Zunahmen

Mastdauer

Kraftfutterpreise / dt

Futteraufwand / kg Zuwachs

Futterkosten / kg Zuwachs

Muskelfleischanteil

Erlös / kg SG

Erlös / Mastschwein

Direkte Kosten / Mastschwein

DKfL / 100 kg Zuwachs

Produzierter Zuwachs / Liegeplatz

DKfL / Liegeplatz

DKfL / Mastplatz 09/10

DKfL / Mastplatz 08/09

DKfL / Mastplatz 07/08

DKfL / Mastplatz 06/07

DKfL / Mastplatz 05/06

DKfL / Mastplatz 04/05

DKfL / Mastplatz 03/04

%

EUR

kg

EUR

kg

kg

g

Tage

EUR

1:

EUR

%

EUR

EUR

EUR

EUR

kg

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

550

3,4

1,91

29,7

56,35

120

94,6

601

151

25,54

3,10

0,79

58,21

1,54

146,26

132,77

13,18

194

27,27

37,65

58,13

38,52

39,44

70,38

83,69

37,39

565

2,5

1,85

31,3

57,52

121

95,4

735

123

25,00

2,93

0,73

58,35

1,54

147,18

127,48

20,17

242

50,48

52,40

67,16

46,37

54,98

80,09

90,49

43,45

587

2,1

1,85

30,6

56,31

123

97,1

820

113

25,82

2,83

0,73

58,49

1,51

146,52

128,69

18,44

243

48,33

56,29

63,80

59,70

59,85

87,88

99,27

52,25

21


Entwicklung ausgewählter Kenngrößen der Schweinemast

Wirtschaftsjahr

88/89

89/90

90/91

91/92

92/93

93/94

94/95

95/96

96/97

97/98

98/99

99/00

00/01

01/02

02/03

03/04

04/05

05/06

06/07

07/08

08/09

09/10

10/11

22

Verkaufte

Schweine

je Betrieb

741

721

747

720

635

644

721

682

748

860

883

952

1077

1098

1033

1122

987

966

1219

1330

1293

1469

1479

Ferkelkosten

EUR

2,06

2,56

2,34

2,71

2,11

1,69

1,97

2,08

2,45

2,36

1,49

1,76

2,34

2,28

1,95

1,73

2,11

2,07

1,98

1,61

2,27

2,02

1,85

Futterverwertung

1:

3,19

3,15

3,09

3,13

3,10

3,02

3,01

3,01

3,01

2,96

2,95

2,94

2,95

2,92

2,95

2,90

2,93

2,97

2,99

2,96

2,94

2,95

2,93

Futterkost.

EUR / kg

Zuwachs

0,80

0,75

0,69

0,70

0,67

0,60

0,59

0,59

0,61

0,58

0,51

0,51

0,53

0,52

0,50

0,55

0,48

0,49

0,55

0,79

0,66

0,57

0,73

Erlös

EUR /

kg LG

1,43

1,65

1,51

1,65

1,33

1,17

1,26

1,33

1,48

1,32

0,90

1,06

1,41

1,24

1,08

1,07

1,24

1,22

1,18

1,21

1,30

1,18

1,22

DKfL

EUR /

Tier*

17,68

32,65

28,16

32,55

15,53

20,13

32,63

38,35

42,33

22,89

4,17

28,68

52,08

23,69

16,47

19,65

39,72

35,43

23,12

21,51

28,80

21,35

20,17

* Bis 1983 / 84 wurde der Deckungsbeitrag I für ein Tier, danach pro 100 kg Lebendgewicht ermittelt. Ab dem WJ

1994/1995 sind die direktkostenfreien Leistungen je 100 kg Zuwachs ausgewiesen.


Entwicklung der Futter- und Ferkelkosten

Entwicklung von Ferkelkosten und DKfL / 100 kg Zuwachs

23


Entwicklung des Erlöses in EUR / kg LG seit dem Jahre 1988

Entwicklung der täglichen Zunahmen

24


Ergebnisse der 10% besten Schweinemastbetriebe nach

biologischen Leistungen

Kennwerte

Liegeplätze

Mastverluste

Ferkelkosten / kg

Anfangsgewicht

Ferkelkosten / Stück

Mastendgewicht

Schlachtgewicht

Tägliche Zunahmen

Mastdauer

Kraftfutterpreise / dt

Futteraufwand / kg Zuwachs

Futterkosten / kg Zuwachs

Muskelfleischanteil

Erlös / kg SG

Erlös / Mastschwein

Direkte Kosten / Mastschwein

DKfL / 100 kg Zuwachs

Produzierter Zuwachs / Liegeplatz

DKfL / Liegeplatz

%

EUR

kg

EUR

kg

kg

g

Tage

EUR

1:

EUR

%

EUR

EUR

EUR

EUR

kg

EUR

623

2,1

1,91

29,6

56,47

123

97,45

862

109

25,16

2,89

0,73

58,30

1,50

146,31

128,92

18,24

248

48,28

25


Verlauf der Direktkostenfreien Leistungen in der Schweinemast

26

Verlauf der Direktkostenfreien Leistungen pro LP


Auswirkungen einzelner Produktionsfaktoren im 5jährigen Mittel

Einfluss der Ferkelherkunft auf tägliche Zunahmen und DKfL

Einfluss der täglichen Zunahmen auf DKfL und Futterkosten

27


28

Einfluss des Ferkelzukaufsgewichtes auf tägliche Zunahmen und DKfL

Einfluss der prozentualen Verluste auf tägliche Zunahmen und DKfL


Ergebnisse aus der Ferkelproduktion

Vergleich der Ergebnisse der Ferkelerzeugerbetriebe mit unter- und

überdurchschnittlichen Leistungen

Bestandsgröße

Güsttage im Durchschnitt

Umrauscher ges. in %

Produktionstage je Wurf

Abgeschlossene Würfe je Sau

Erstlingswürfe in %

Ferkel, leb. geboren / Wurf

Jungsauen leb. geboren / Wurf

Altsauen leb. geboren / Wurf

Säugezeit in Tagen

Ferkel, abgesetzt / Wurf

Saugferkelverluste in %

Abgesetzte Ferkel / Sau / Jahr 10 /11

abgesetzte Ferkel / Sau / Jahr 09 / 10

abgesetzte Ferkel / Sau / Jahr 08 / 09

abgesetzte Ferkel / Sau / Jahr 07 / 08

abgesetzte Ferkel / Sau / Jahr 06 / 07

abgesetzte Ferkel / Sau / Jahr 05 / 06

abgesetzte Ferkel / Sau / Jahr 04 / 05

abgesetzte Ferkel / Sau / Jahr 03 / 04

-25% Mittelwert +25%

128

20,2

26,2

174

2,07

20,8

10,95

10,26

11,16

27,7

9,27

15,5

19,16

19,03

18,17

18,51

17,57

16,54

16,78

15,99

166

14,0

17,3

162

2,27

17,6

11,72

11,15

11,85

26,3

10,06

14,5

22,82

22,48

22,11

21,65

21,23

20,60

20,09

19,50

214

11,4

14,6

156

2,36

16,9

12,31

11,69

12,43

25,2

10,68

13,5

25,24

24,96

24,76

23,98

23,63

22,94

22,38

22,14

29


DKfL von Ferkelerzeugerbetrieben mit Verkauf von 30 kg Ferkeln

30

Kennwerte

Bestandsgröße

Würfe je Sau und Jahr

Ferkel je Wurf

Produktionstage je Wurf

Verluste

verkaufte Ferkel

Verkaufsgewicht der Ferkel

Erlös je Ferkel

Erlös je Ferkel

Viehverkäufe u. sonstige Erträge

Leistungen

Leistungen je verkauftes Ferkel

Summe Viehzukäufe

Verbrauch Sauenfutter

Kosten Sauenfutter

Verbrauch Ferkelfutter

Kosten Ferkelfutter

Futterkosten

Tierarzt, Medikamente, Hygiene

Wasser, Energie

sonstige Kosten

Bestandsveränderung

Direkte Kosten

Direkte Kosten je verkauftes Ferkel

DKfL / verkauftes Ferkel

DKfL / Sau

Tage

%

Stück / Sau

kg / Stück

€ / kg

€ /Stück

€ / Sau

€ / Sau


€ / Sau

dt / Sau

€ / Sau

dt / Sau

€ / Sau

€ / Sau

€ / Sau

€ / Sau

€ / Sau

€ / Sau

€ / Sau




203

2,28

11,91

162

15,9

21,64

30,8

1,94

59,41

69,10

1387,62

64,19

116,59

11,8

305,43

9,3

301,06

606,49

114,31

88,16

41,50

32,04

967,05

45,10

19,09

420,56


Darstellung der 5% besten Betriebe

Kennwerte Leistungen

Bestandsgröße

Würfe je Sau und Jahr

Güsttage

Umrauscher in %

leb. geb. Ferkel je Wurf

leb. geb. Ferkel /Jungsau

leb. geb. Ferkel /Altsau

Zwischenwurfzeit in Tagen

Säugezeit in Tagen

Saugferkel Verluste in %

abg. Ferkel/Wurf

abgesetzte Ferkel/Sau/Jahr

Geburtsüberwachung

Bestandsgröße

lebend geborene Ferkel/Wurf

Saugferkelverluste %

abgesetzte Ferkel/Wurf

abgesetzte Ferkel/Sau/Jahr

161

11,67

14,41

10,01

22,46

209

2,35

9,63

9,12

12,76

12,04

12,94

158

27,1

11,90

11,32

26,56

Ja, gelegentlich Ja, gezielt nein

191

11,89

14,26

10,25

23,84

127

11,45

16,65

9,58

21,14

31


Prozentuale Veränderungen des durchschnittlichen Absetzalters

Absetzalter der Ferkel

32

Betriebe absolut

bis 24 Tage

25 bis 29 Tage

29 bis 34 Tage

Über 34 Tage

Anteil der Betriebe in %

Bestandsgröße

Umrauscher in %

Zwischenwurfzeit in Tagen

Güsttage

Abgeschlossene Würfe / Sau / Jahr

Lebend geborene Ferkel / Wurf

Saugferkelverluste %

108

14,8 %

57,4 %

21,3 %

6,5 %

abgesetzte Ferkel / Sau / Jahr

123

13,0 %

65,0 %

17,9 %

Das Absetzalter der Ferkel ist beim Gros der

Betriebe auf die 27 Tage eingespielt, die der

3 Wochenrhythmus vorgibt. Da viele Betriebe

im 3 Wochenrhythmus absetzen erklärt

auch warum fast 80 % der Betriebe in der

2007 2008 2009 2010 2011

4,1 %

bis

24 Tage

16,6

218

16,22

161

15,30

2,28

11,61

13,21

23,10

124

16,0 %

60,0 %

18,5 %

5,5 %

25-29

Tage

64,0

1165

13,49

160

13,06

2,29

11,79

14,83

23,14

116

17,3 %

62,1 %

17,2 %

3,4 %

29-34

Tage

16,6

124

13,94

168

16,03

2,15

11,47

14,04

21,01

108

16,6 %

63,9 %

16,6 %

2,8 %

über

34 Tage

2,8

137

16,20

180

17,73

2,11

12,20

18,68

21,11

Gruppe 25-32 Tage zu finden sind.

Die Methode des Frühabsetzens hat sich

nicht weiterverbreitet und bleibt den Spezialisten

mit den speziellen Aufzuchtställen

vorbehalten.


Betriebsgröße und Leistungsniveau

Anzahl Betriebe 10

Anteil der Betriebe % 9,3

Sauenzahl

61

Anteil der Sauen in % 3,4

abgesetzte Ferkel

je Sau und Jahr

19,27

Prozentuale Verluste

Anteil der Betriebe %

Betriebsgröße

leb. Ferkel/Wurf

ZWZ

Umrauscher in %

Güsttage

abgesetze Ferkel

je Sau und Jahr

bis 75

9,3

190

11,44

161

12,36

13,25

23,82

76-100

Sauenbestand je Betrieb

101-125 126-150 151-200 201-299 >300

16

14,8

87

7,8

21,39

13,9

192

11,52

158

11,10

13,16

23,75

14

13,0

113

8,8

21,92

10

9,3

133

7,4

22,18

20,4

181

11,69

163

14,10

14,32

23,14

25

23,1

176

24,5

22,09

32,4

150

11,95

163

15,50

14,47

22,63

28

25,9

238

37,2

22,96

5

4,6

392

10,9

24,37

≤10% 10,1-12,0% 12,1-15,0% 15,1-18,0% >18%

24,0

151

11,71

163

15,75

14,15

21,61

33


Abgeschlossene Würfe pro Sau

Durchschnittliche Wurfnummern der Sauenherde

34

Anteil der Betriebe %

Umrauscher in %

ZWZ

Abgeschl Würfe/S/J

Jungsauen Würfe %

Leb. geb. Ferkel /JS

Leb. geb. Ferkel/AS

abgesetzte Ferkel

je Sau und Jahr

Remontierung in %

Umrauscher in %

ZWZ

Abgeschl Würfe/S/J

Jungsauen Würfe %

Leb. geb. Ferkel /JS

Leb. geb. Ferkel/AS

Abgesetzte Ferkel

je Sau und Jahr

1,81-1,99

3,7%

35,78

193

1,83

34,64

10,24

11,77

17,48

< 3

45,49

13,28

162

2,28

21,01

11,11

11,87

22,95

2,00-2,19

25,0 %

17,74

171

2,15

18,28

10,92

11,55

21,25

< 4

36,36

13,70

162

2,26

16,31

11,07

11,77

22,55

2,20-2,29

35,2 %

14,47

162

2,28

16,20

11,22

11,92

22,79

< 5

30,67

13,99

162

2,25

14,14

11,25

11,74

22,31

≥2,3

36,1 %

10,20

154

2,36

17,21

11,29

11,95

24,18

< 7

11,71

22,52

161

2,23

6,30

11,20

10,95

20,46


Zwischenwurfzeit

Anteil der Betriebe

Bestandsgröße

Lebend geborene Ferkel/Wurf

Güsttage

Umrauscher in %

Zwischenwurfzeit

Abgesetzte Ferkel/Wurf

Saugferkelverluste %

Abgesetzte Ferkel/Sau/Jahr

Abgesetzte Ferkel pro Sau und Jahr

Anteil der Betriebe

Bestandsgröße

Lebend geborene Ferkel/Wurf

Güsttage

Umrauscher in %

Zwischenwurfzeit

Abgesetzte Ferkel/Wurf

Saugferkelverluste %

Abgesetzte Ferkel/Sau/Jahr

bis 159 Tage 160-169 Tage 170-179 Tage >180 Tage

44,4 %

191

11,93

11,66

11,55

155

10,31

14,00

24,19

6,4 %

146

10,77

25,14

27,67

187

9,12

15,08

17,39

9,3 %

39,8 %

138

10,90

16,21

16,69

169

9,12

16,78

19,25

154

11,62

14,44

15,23

164

9,86

15,35

22,15

25,0%

121

11,36

16,83

17,50

165

9,55

16,01

21,10

10,2%

125

11,16

19,63

16,96

175

9,73

12,60

20,10

28,7 %

180

11,75

13,20

13,17

161

10,10

14,46

23,03

5,6%

133

11,04

28,14

31,36

193

9,46

15,71

17,44

16,0-17,9 18,0-19,9 20,0-21,9 22,0-23,9 >24,0

30,6%

203

12,18

11,21

10,90

156

10,61

13,16

25,06

35


Entwicklung verschiedener Kenngrößen über die Jahre

36


Stallbelegung bei säugenden Sauen

Anteil der Betriebe

Bestandsgröße

Lebend geborene Ferkel/Wurf

Güsttage

Umrauscher in %

Zwischenwurfzeit

Abgesetzte Ferkel/Wurf

Saugferkelverluste %

abgesetzte Ferkel/Sau/Jahr

Produktionsrhythmus

Anteil der Betriebe

Bestandsgröße

Lebend geborene Ferkel/Wurf

Güsttage

Umrauscher in %

Zwischenwurfzeit

Abgesetzte Ferkel/Wurf

Saugferkelverluste %

abgesetzte Ferkel/Sau/Jahr

Einraumstall

Kontinuierlich In Gruppen

5,5 %

72

11,15

18,91

21,25

177

9,44

14,83

20,00

1 Woche

18,5 %

180

11,68

14,94

15,52

161

10,02

14,18

22,88

9,3 %

125

10,92

18,58

23,57

168

9,43

14,15

20,96

2 Wochen

9,3 %

226

11,81

12,05

11,24

158

10,09

14,44

22,95

Abferkelabteile

Kontinuierlich In Gruppen

6,5%

128

11,26

18,79

15,67

170

9,63

14,74

21,00

3 Wochen

56,5%

164

11,74

13,90

14,23

163

10,09

14,69

22,88

76,0%

180

11,84

13,32

13,26

160

10,17

14,51

23,22

Kein

Rhythmus

8,3 %

99

11,17

19,98

21,03

174

9,62

13,98

20,44

37


Entwicklung der biologischen Größen

38

SCHWEIN

>> AO Stallbuch Sau

>> AO Stallbuch Mast

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Aus der Arbeit der Erzeugerringe

39


Beratungsangebot der Erzeugerringe

Leistungsprüfungen

Datenerfassung bzw. Organisation der Datenerfassung mit Hilfe von PC und EDV- Programmen

in den Betriebszweigen Schweinemast und Ferkelerzeugung.

Qualitätsprüfung

Fleischqualitätsmessungen, stichprobenartig am Schlachtband.

Organisation von Grundfuttermitteluntersuchungen.

Betriebszweigauswertung per EDV

Biologische und ökonomische Auswertungen in den Betriebszweigen Schweinemast

und Ferkelerzeugung im Einzelbetrieb.

Horizontale, mehrfaktorielle Auswertungen der Betriebszweigabschlüsse.

Produktionstechnische Beratung

Einzel- und Gruppenberatung zu allen Fragen der Fütterung, Futterplanung, Haltung und

Hygiene in den genannten Betriebszweigen.

Einsatz eines EDV- Futteroptimierungsprogrammes.

Stallklima- und Schadstoffkonzentrationsmessungen.

Betriebswirtschaftliche Beratung

Einzel- und Gruppenberatung der Betriebszweige Schweinemast, sowie Ferkelproduktion

auf der Basis der direktkostenfreien Leistungen des Einzelbetriebes und horizontaler

mehrfaktorieller Auswertungen.

Produktionsbegleitende Beratung

Beratung und Information der Mitgliedsbetriebe zu den Bereichen Betriebsmitteleinkauf

und Produktverkauf, Klassifizierung, Preismasken, Notierungen sowie EDV-Einsatz.

Kooperation

Beratungstätigkeit der Ringberater erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Ämtern für

Landwirtschaft sowie weiteren Beratungsorganisationen.

VFT (Verein Futtermitteltest)

Die Ringberater der Erzeugerringe wurden über den Verein Futtermitteltest beauftragt

Handelsfuttermittel zu beproben, um sie einer unabhängigen Untersuchung zuzuführen.

40


Beraterinfo

Themen der Beraterinfos 2011:

An die Ringberater werden seit dem Jahr 2001 fachliche Informationen per E-Mail in 14tägigen

Abständen verschickt. Grundlage der Informationen sind Themen oder Neuigkeiten aus

dem Internet. Erstellt und versandt werden die Dateien von der Geschäftsstelle in Stuttgart.

Toleranzen und Analysenspielräume für Einzel- und Mischfuttermittel

Eberabrechnungsmodelle im Vergleich

Speckmaß und Fleischmaß bei Schlachtschweinen - Rückschlüsse auf Fütterung

und Management

Lohnt es, in der Schweinemast auf Nachzügler zu warten?

Die hohe Kunst der Flüssigfütterung: Futterzusammensetzung zwischen Wunsch

und Wirklichkeit

Die Stalllüftung für den Sommer rüsten

Wie viel Impfung muss sein?

Impfungen – jetzt nicht unüberlegt aussteigen

Orale Eisengabe hat viele Vorteile

41


42

Saugferkeldurchfälle

Erkennen – Vorbeugen – Behandeln

Die Darmgesundheit, insbesondere in der

frühen Phase der Ferkelaufzucht, spielt

eine maßgebliche Rolle für die Entwicklung

von Schweinen.

Die Ursachen für Saugferkeldurchfälle sind

vielfältig und können auch miteinander in

Verbindung stehen. So können Durchfälle

infektiös (viral, bakteriell, parasitär) oder

nicht infektiös (alimentär) bedingt sein. Es

können Einzeltiere, einzelne Würfe oder

auch, je nach Infektiösität des Erregers,

ganze Abferkelgruppen erkranken. Durch

verschiedene Störungen der Darmfunktion

kommt es zu einem erhöhten Wassergehalt

des Kots bzw. des Darminhalts. Funktionsstörungen

können Maldigestion (unvollständige

Verdauung), Malabsorption (unvollständige

Resorptionsleistung durch Schädigung

der Darmzotten), Hypersekretion (vermehrte

Ausscheidung von Wasser durch Störung

des Na/Cl/K-Haushaltes der Zellen) oder

Erreger Erkrankung Erkrankungsrate

bakteriell Clostridium perfringens

Typ A

Clostridiendurchfall

Typ C

Nekrotisierende Enteritis

Hämolysierende Colidiarrhoe

Escherichia coli Koliruhr

viral Rotaviren

Rotavirusdurchfall

Porcines Coronavirus TGE

parasitär Isospora suis

Kokzidiendurchfall

Motilitätsstörungen sein.

Durch den vermehrten Flüssigkeitsverlust

zeigen die Ferkel relativ schnell Anzeichen

von Exsikkose (Austrocknung), nämlich

eingesunkene Augäpfel und herabgesetzte

Hautspannung (waschbrettartige Haut). Die

Ferkel verenden schließlich, wenn sie ca. 10

% ihrer Körperflüssigkeit verloren haben. Bei

einem länger andauernden Durchfallgeschehen

magern die Tiere ab und ihr Haarkleid

erscheint struppig (typ. Kümmererhabitus).

Diese Tiere sind meist noch über die gesamte

Flatdeckperiode wiederzuerkennen.

Es gibt eine große Zahl an unterschiedlichen

Typen der Durchfallerkrankung. In nachfolgender

Tabelle sind die wichtigsten und am

häufigsten auftretenden Durchfallerkrankungen

von Saugferkeln bzw. deren Erreger

aufgelistet, die im weiteren Verlauf ausführlicher

besprochen werden sollen.

bis 50 %

15-80%

bis 100 %

bis 100 %

bis 100 %

bis 100 %

Sterblichkeit Nachweis/

Untersuchungsmaterial

Tierkörper (TK)

10-100 % Kot

bis 100 %

bis 70 %

bis 100 %

bis 100 %

bis 50 %

TK

Kot

TK, Kot

TK, Kot, Blut

TK, Kot


Clostridiendurchfall und Nekrotisierende Enteritis der Saugferkel

Bei Infektionen mit Clostridium perfringens

(Cl. perfringens) wird zwischen der Infektion

mit zwei verschiedenen Stämmen, nämlich

Cl. perfringens Typ A und Cl. perfringens Typ

C unterschieden. So führt die Infektion mit

Cl. perfringens Typ C zum typischen Krank-

heitsbild der nekrotisierenden Enteritis (NE)

wohingegen eine Infektion mit Cl. perfringens

Typ A ein Krankheitsbild milderen Verlaufs

zur Folge hat.

Colidiarrhoe/Koliruhr

Durchfälle die auf eine Infektion mit Escherichia

coli (E. coli) zurückzuführen sind,

Die Saugferkel infizieren sich mit Clostridien

über den Sauenkot oder über den Kontakt

mit dem Gesäuge. Im Darm produzieren die

Clostridien dann ein starkes Gift (alpha-/

beta-Toxin) das zum Absterben der Darmschleimhaut

führt. Plötzliche Todesfälle sind

bei der Infektion mit Cl. perfringens

Typ C möglich, der Durchfall ist hier

in der Regel wässrig-schaumig und

übelriechend, meist mit Beimengungen

von Blut und Schleimhautfetzen.

Die Ferkel können ab dem ersten

Lebenstag bis in die zweite Lebenswoche

hinein erkranken. Zur Clostridienprophylaxe

(Typ C) stehen

kommerzielle Muttertiervakzinen zur

Verfügung. Bei einer Bestandsproblematik

mit Cl. perfringens Typ A

bietet sich die Anfertigung einer bestandsspezifischen

Vakzine an.

Erkrankte Tiere benötigen eine unverzügliche

Behandlung mit wirksamen

Antibiotika. Hier haben sich oral

verabreichbare Penicilline bewährt.

Diese Behandlung kann auch bei

gefährdeten Tieren angewandt werden,

sollte jedoch erst nach gründlicher

Diagnosefindung und Überprüfung der

Resistenzlage erfolgen. Auf therapiebegleitende

Maßnahmen wird abschließend eingegangen.

kommen sehr häufig vor. Auch hier infizieren

sich die Ferkel über den Kot der Mutter

43


zw. verschmutzte Umgebung. E.

coli bedingte Durchfälle können zu

jedem Zeitpunkt bis zum Absetzen

sowie danach auftreten und sind

meist bedingt durch hämolysierende

E. coli. Die Keime heften sich mittels

Fimbrien und Adhäsionsproteinen

an den Darmzotten an und bilden

dann Gifte, sogenannte Enterotoxine.

Dadurch kommt es zur Störung

des Transportes von Natrium-, Kalium-

und Chloridverbindungen in die

Zellen und daraus folgend zu einer

Hypersekretion (Vermehrte Ausscheidung

von Wasser) und Durchfall.

Je jünger die erkrankten Tiere

sind, desto höher ist die Sterblichkeitsrate.

Bei Neugeborenen kann

die Sterblichkeit 100 % (eines Wurfes)

betragen. Der Kot ist hier meist

gelblich-wässrig.

Eine Muttertierimpfung kann E. coli

verursachte Durchfälle vermeiden. Auch hier

stehen kommerzielle Impfstoffe zur Verfügung.

Hierfür sollte (wie auch bei Cl. perfringens-Infektionen)

ein frisch erkranktes Tier

(unbehandelt) untersucht werden, um den

44

Rotavirusdurchfall

Rotaviren kommen ursächlich für Durchfallerkrankungen

bei jungen Schweinen in Frage.

Bei unzureichender Kolostrumqualität

(insbesondere bei Ferkeln nicht vollständig

immunisierter Jungsauen) tritt der Durchfall

in der Regel in den ersten Lebenstagen

auf, ansonsten ist mit Rotavirus-bedingten

Durchfällen zwischen der 2. und 6. Lebenswoche

zu rechnen. Der Durchfall ist teilwei-

betreffenden Serotypen des Erregers zu

ermitteln. Eine unverzügliche Behandlung

erkrankter Tiere mit wirksamen Antibiotika

ist angezeigt, jedoch auch in diesem Fall

erst nach Überprüfung der Resistenzlage.

se bräunlich bis gelb-flüssig und wird durch

eine vom Rotavirus verursachte Atrophie

(Rückbildung) der Darmzotten hervorgerufen.

Die Sterblichkeitsrate nach Rotavirusinfektion

kann bis zu 20% betragen, ursächlich

für das Verenden ist der Wasser- und

Elektrolytverlust.

Da es für Virusinfektionen keine direkten Behandlungsmöglichkeiten

gibt, bleibt lediglich


die orale Rehydratation der Tiere sicherzustellen.

Antibiotische Behandlungen sind

nur bei Sekundärinfektionen angezeigt. Als

prophylaktische Maßnahme sollte der Jungsaueneingliederung

besondere Beachtung

zukommen. um eine stabile Herdenimmunität

sicherzustellen. Rotavirus-Impfstoffe für

Schweine stehen als Prophylaxemaßnahme

im Sinne einer Muttertierimpfung leider nicht

zur Verfügung.

Transmissible Gastroenteritis (TGE)/ Coronavirus-Infektion

Coronavirus-bedingte Durchfälle traten in

vergangener Zeit eher selten auf. Dies liegt

begründet in dem hohen Durchseuchungsgrad

hiesiger Schweinebestände mit dem

Porcinen Respiratorischen Coronavirus

(PRC), der kaum klinische Erkrankungen

zur Folge hat, aber eine Kreuzimmunität zu

dem für den Durchfall verantwortlichen Coronavirus

aufweist. Treten dennoch Coronavirus-bedingte

Durchfälle auf, ist mit Erkrankungsraten

von 100 % sowie einer raschen

Durchseuchung des Bestandes zu rechnen.

Das klinische Bild reicht von Erbrechen ge-

Kokzidiose

Beim Erreger der Kokzidiose handelt

es sich um Isospora suis, einen einzelligen

Parasiten. Durchfälle beim

Ferkel verursacht Isospora suis bei

Tieren zwischen zwei und 15 Tagen.

Isospora suis schädigt die Darmzellen

(Vermehrung in den Zellen des

Dünndarms) und gilt so als Wegbereiter

für andere Durchfallerreger.

Die Infektion mit Isospora suis erfolgt

über orale Aufnahme von Oozysten

aus der kontaminierten Umgebung.

Der typische Kokzidiose-Durchfall

ist gelblich-pastös und das Krank-

ronnener Milch bis hin zu wässrigen Durchfällen

und kann sehr dramatisch verlaufen

(Sterblichkeit bis 100 % durch Wasser- und

Elektrolytverluste).

Die Behandlung erkrankter Tiere beschränkt

sich auf die orale Rehydratation. Als prophylaktische

Maßnahme wäre eine Muttertierimpfung

gegen das Coronavirus denkbar.

Es sind jedoch nur Rinderimpfstoffe auf dem

Markt verfügbar, weshalb die Prophylaxemaßnahmen

auf der Vorbeuge von Sekundärinfektionen

beschränkt bleibt.

45


heitsgeschehen kann bis zu sieben Tage anhalten.

In der Regel bleibt die Sauglust der

Ferkel erhalten, die Sterblichkeitsrate kann

jedoch auch hier bis zu 50 % betragen.

Prophylaktisch sowie therapeutisch ist eine

46

Der Schlüssel zum Erfolg

Durchfallerkrankungen beim Saugferkel sind

meist multifaktoriell bedingt. Ferkel kommen

mit einem fast nicht existenten Immunsystem

aus dem annähernd keimfreien Uterus

auf die Welt, da die Plazenta des Schweines

die Übertragung maternaler Antikörper verhindert.

Der Hygiene im Abferkelbereich, sowie

der optimalen Kolostrumversorgung der

Ferkel ist höchste Priorität zuzuschreiben.

Die Sauen sollten vor der Einstallung in das

Abferkelabteil gewaschen werden, Kot muss

vor dem Abferkeln aus den Buchten entfernt

werden.

Das Kolostrum sollte sowohl in ausreichender

Menge aufgenommen werden (ca. 120

ml/kg Körpergewicht innerhalb der ersten 24

Stunden) als auch von hoher Qualität sein.

Qualitativ hochwertiges Kolostrum enthält

Antikörper gegen alle im Bestand vorkommenden

Erreger. Es ist zu beachten, dass

Jungsauenkolostrum hier Defizite aufweisen

kann, insbesondere bei unzureichender Eingliederung.

Die Vorbeugung, das Erkennen

und die rasche Behandlung von MMA nehmen

bei der Vorbeugung von Saugferkelerkrankungen

einen großen Stellenwert ein.

Die Liegefläche der Ferkel (Ferkelnest) muss

ausreichend groß, trocken, warm und sau-

orale Behandlung mit Toltrazuril angezeigt.

Eine Desinfektion mit kokzidienwirksamen

Desinfektionsmitteln (nach DVG-Liste, Phenolverbindungen,

Kresole) ist der einzige

Weg, zukünftigen Infektionen vorzubeugen.

ber sein (Umgebungstemperatur 32-35°C,

Oberflächentemperatur 39-41°C).

An Durchfall erkrankte Ferkel sind in der

Regel Notfallpatienten und bedürfen einer

raschen, fachgerechten Behandlung. Neben

der antimikrobiellen Therapie steht hier die

Rehydratation im Vordergrund.

Rehydratationslösungen sind auf dem Markt

erhältlich, können aber auch einfach selber

hergestellt werden. In 1 Liter Wasser mischt

man 5 Gramm Kochsalz (ca. ½ Teelöffel)

sowie 50 Gramm Traubenzucker (ca. 7 Teelöffel).

Auf keinen Fall ist Haushaltszucker

zu verwenden, da Ferkel diesen nicht verwerten

können und der Durchfall schlimmer

werden würde. Traubenzucker (Glukose) ist

sowohl in Apotheken als auch im Großhandel

erhältlich. Von der Rehydratationslösung

(die täglich mehrmals frisch angemischt werden

sollte) benötigt ein 1 kg schweres Ferkel

750 ml täglich.

Autorin: Dr. Iris Breitinger

Area Veterinary Manager

Pfizer Tiergesundheit

Fotos: Pfizer Tiergesundheit

Literatur: bei der Autorin


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Moderne hochfruchtbare Sauenlinien haben

in den letzten Jahren die Anzahl an lebend

geborenen Ferkeln in allen sauenhaltenden

Betrieben ansteigen lassen. Wenn heute an

der Sau, trotz konsequenten Wurfausgleichs

nach der Geburt 12 – 13 Ferkel liegen, wird

die Einstandsmilchleistung für eine optimale

Ferkelentwicklung immer wichtiger.

Auf Grund dieser Tatsache stellt sich für

viele Betriebsleiter immer wieder die Frage,

wie kann ich meine Sauen rund um die Geburt

optimal füttern? Es wäre sicher falsch,

wenn man nur den Bereich zwischen dem

108. Trächtigkeitstag und den ersten fünf

Säugetagen betrachtet. Sauenfutterstrategien

sind immer ganzheitlich zu sehen. Der

Fütterungsfokus muss demnach auf den Bereich

vom ersten Trächtigkeitstag bis zum

21. oder 28. Säugetag ausgerichtet werden.

Es stellt sich die Frage, welchen Beitrag das

Tragefutter zur optimalen Entfaltung des Leistungspotentials

in der Säugephase leistet?

In der Praxis haben sich zur Steigerung der

Futteraufnahme in der Laktation rohfaserreiche

Tragefutter bewährt. Die ersten drei bis

vier Wochen nach dem Besamen sind dabei

von besonderem Interesse, da Jungsauen

und Altsauen in dieser Phase insbesondere

auf Fütterungseinflüsse sehr stark differenziert

reagieren. Untersuchungen bei Jungsauen

zeigen, dass eine verhaltene, auf den

Bedarf ausgerichtete Energieversorgung

(26 -28 MJ ME pro Tag) in den ersten vier

Trächtigkeitswochen zu höheren Ferkelzahlen

bzw. zu weniger embryonalen Verlusten

führen. Bei Altsauen sollte nach einer kurzen

fünftägigen Phase verhaltener Fütterung

das Augenmerk verstärkt auf die schnelle

48

Den Milchfluss sicherstellen

Ganzjähriges Fütterungskonzept der Sauen garantiert ausreichend Milch

Wiedererlangung einer optimalen Zuchtkondition

gelegt werden. Diese Strategie mit ca.

34 – 40 MJ ME pro Sau und Tag bei einem

Lebendgewicht von 200 – 220 kg bringt die

Sauen schnell bis zum 50. Trächtigkeitstag

in Idealkondition. Durch den schnellen Wiederaufbau

einer guten Kondition werden die

Anzahl von Grätscherferkeln im nächsten

Wurf gesenkt sowie ein ausgeglichenes Geburtsgewicht

der Ferkel gefördert.

Moderne Tragefutter führen durch die hohe

Quellfähigkeit der eingesetzten Rohwaren

zu einer guten mechanischen Sättigung. Darüber

hinaus ist es wichtig, dass möglichst

viele unterschiedliche und gut fermentierbare

Rohfaserträger zum Einsatz kommen,

um eine ausreichende Sättigung und lange

Darmpassage zu gewährleisten. Diese Rohfaserträger

sollten mindestens drei bis vier

unterschiedliche Rohfaserquellen enthalten.

Über die Quellfähigkeit der Faserträger lässt

sich zudem ein hohes Darmvolumen erzielen,

um hohe Futtermengen während der

Laktation aufnehmen zu können. Das Tragefutter

muss eine optimierte Mineral- und

Elektrolyten-Bilanz aufweisen, um eine optimale

Nährstoffeinlagerung in die Knochen

zu gewährleisten. Ein weiterer wichtiger

Aspekt ist die bedarfsgerechte Versorgung

der Sauen mit verdaulichen Aminosäuren.

Die GfE gibt dazu eine Empfehlung von 6 g/

Kg Bruttolysin und 4,6 g/Kg pcv Lysin (dünndarmverdauliches

Lysin). Durch diese bedarfsgerechte

Versorgung kann ein zu starkes

Wachstum (zu hoher Fleischansatz) der

Sauen verhindert werden. Der Speckansatz

und die dadurch bedingte Einlagerung von

Hormonen in der Speckschicht werden ge-


fördert. Die Sauen sollen in der Trächtigkeit

immer nach Körperkonditionsklassen gefüttert

werden. Für die Konditionsklassen

„ Zu Gering“ und „Etwas Knapp“ muss ein

Zuschlag von ca.12 MJ ME/Tier/Tag für die

Konditionsklasse „Gering“ und ca. 4 MJ ME/

Tier/Tag für die Konditionsklasse „Etwas

Periode

Tragezeit

0 – 5 Tag

6 – 55 Tag

56 – 85 Tag

86 – 99 Tag

100 – 108 Tag

Jungsauen

MJ ME

24,0

28,8

31,2

36,0

36,0

kg

2,0

2,4

2,6

3

3

In den meisten Betrieben erhalten die Sauen

ab der Einstallung in den Abferkelstall

technisch bedingt laktierendes Sauenfutter.

Ab welchem Termin von NT-Futter auf das

LAK-Futter umgestellt werden soll, ist eine

viel diskutierte Frage, die nicht generell beantwortet

werden kann.

Wann genau die Umstellung stattfinden soll,

ist von vielen Faktoren abhängig, wie dem

Gesundheitszustand der Herde oder dem

Abkoteverhalten der Sauen. Die Frage,

wann die Umstellung von NT-Futter auf ein

LAK-Futter für den einzelnen Betrieb sinnvoll

ist, sollte auf jeden Fall intensiv mit ihrem

Fütterungsberater diskutiert werden.

Ebenfalls diskutiert werden, sollte die Frage,

Knapp“ zusätzlich zur Grundversorgung gegeben

werden. Eine Orientierung zu den

Futtermengen in der Trächtigkeit findet sich

in nachstehender Tabelle 1. Die Werte sind

für Sauen mit ca. 200 – 220 kg LG ausgerichtet.

Es gilt: + 10 kg LG + 1 MJ ME .

Altsauen

MJ ME

28,8

33,6

31,2

38,4

38,4

Kg

2,4

2,8

2,4

3,2

3,2

Futtersorte

NT Futter

11,8 – 12, 2 MJ ME

Tabelle 1: Orientierungswerte in Anlehnung an DLG 2008; Grundversorgung für Sauen

mit guter Kondition

Wie wird die Sau ab dem Einstallen in den Abferkelstall

(ca. 108 Trächtigkeitstag) gefüttert?

ob ein Geburtsvorbereitungsfutter sinnvoll

ist oder nicht. In den meisten Betrieben kann

jedoch heute auf ein spezielles Geburtsvorbereitungsfutter

verzichtet werden Dies ist

jedoch nur möglich, wenn die vorgenannten

Bedingungen für das Tragefutter konsequent

eingehalten werden. In unserem zu betrachtenden

Fall gehen wir davon aus, dass die

Fütterung der tragenden Sauen wie im vorherigen

aufgeführt, erfolgt ist. Damit ist ein

Idealzustand erreicht worden, in dem die

Sauen ab dem 108. Trächtigkeitstag auf die

LAK-Ration umgestellt werden können.

Zum Laktationsfutter gibt es noch einige

Anmerkungen zu machen:

Das Futter muss nach Elektrolytenbilanz

49


so ausbilanziert sein, dass es dem Stoffwechsel

der Sau ermöglicht, sich problemlos

von Calcium- und Phosphoreinlagerung

auf eine Calcuim- und Phosphorauslagerung

umzustellen. Alle Futterkomponenten,

welche im Tragefutter eingemischt werden,

müssen sich im Laktationsfutter wiederfinden.

Getreide, Sojaprodukte als auch die

Rohfaserkomponenten aus dem Tragefutter

wie z.B. Rübenmelasseschnitzel, Sonnenblumenextraktionsschrot,

Sojaschalen und

Weizenkleie sollen in anderen Anteilen im

Laktationsfutter enthalten sein. Entscheidend

für eine optimale Verdauungstätigkeit

während der Geburtsphase ist ein Rohfasergehalt

von mindestens fünf Prozent in der

Laktationsration. Die maximale Differenz

der Rohstoffgehalte zwischen Trage- und

Laktationsfutter soll nicht mehr als drei Prozent,

oder 30g/kg/Futter betragen. Es ist

größter Wert auf die Auswahl von besonders

schmackhaften und hochverdaulichen

Komponenten zu legen. Für Mischungen mit

hofeigenem Getreide ist die Säurekonservierung

eine Grundvoraussetzung. Dadurch

wird der hochwertige Rohstoff Getreide in

seiner Nährstoffverfügbarkeit gesichert und

einem Lagerverderb des Getreides vorgebeugt.

Darüber hinaus ist es sehr hilfreich,

natürliche Emulgatoren, welche die Fettverdauung

optimieren und organische Säuren,

welche die Futteraufnahme stimulieren und

eine optimale Darmflora erhalten, einzusetzen.

Emulgatoren und Säuren, ebenso wie

Probiotika sind wichtige Zusatzstoffe zur

Förderung der Verdauungstätigkeit. Ein Proteingehalt

von ca. 16 Prozent und eine hohe

Aminosäureausstattung haben sich in der

Praxis gut bewährt. In der Laktation müssen

Stoffwechselbelastungen durch Überversorgungen

von z.B. Protein vermieden

50

werden. Jede Überversorgung führt zu einer

erhöhten Leberbelastung und zu einer langfristigen

Schädigung des Organs. Durch den

Zusatz von L-Carnitin kann die Fitness der

Sauen gesteigert werden. Gleichzeitig führt

dieser Zusatz zu einer erheblichen Stoffwechselentlastung

rund um die Geburt. Der

Zusatz von organischen Spurenelementen

sorgt gerade bei Hochleistungssauen während

der Säugephase für eine ausgewogene

und sichere Versorgung der Tiere.

Moderne Sauenlinien bringen durchschnittliche

Milchleistungen von 10 – 12 kg, in der

Spitze bis zu 15 kg am Tag. Die Zielsetzung

der Sauenfütterung in der Laktation muss

im Hinblick auf eine optimale Fruchtbarkeit

im nächsten Wurf auf eine hohe Futteraufnahme

ausgerichtet sein. Die Produktion

von 10 kg Milch erfordert ca. 70-75 MJ ME

an Energie. Es wird deutlich, dass Sauen

mit einem Gewicht von größer als 200 kg

Lebendgewicht inklusive dem Erhaltungsbedarf

von ca. 20 MJ ME einen täglichen

Energiebedarf von über 90 MJ ME benötigen.

Dies setzt hohe Futteraufnahmen von

mehr als 7 kg bei einem Laktationsfutter

von 13.0 MJ ME voraus. In diesem Zusammenhang

ist zu erwähnen, dass die absolute

Futteraufnahme der Sauen einen wesentlich

höheren Beitrag zur Versorgung hat als der

Anstieg des Energiegehaltes von 13.0 MJ

ME auf 13.4 MJ ME. Dazu sollte die Futtermenge

in der Einstallphase im Abferkelstall

nicht zu stark zurückgenommen werden.

Selbst am Abferkeltag können zwei kg Futter

in suppiger Form gegeben werden, um

den Darm nicht vollständig zu entleeren. In

den Tagen vor dem Abferkeln (108. – 114.

Trächtigkeitstag) darf die Futtermenge ca.

drei Kilogramm betragen. Siehe dazu Tabelle

2: Futterkurve LAK.


Sauen, die durch zu niedrige Futteraufnahmen

ihren Energiebedarf nicht decken können,

werden zunächst die in der Trächtigkeit

angelegten „Energiereserven“ in den Fettdepots

mobilisieren. Eine übermäßige Mobilisierung

dieser Reserven führt zu verschiedenen

Folgeerscheinungen. Zum einen ist

dies zunächst mit einer enormen Stoffwechsel-

und Leberbelastung verbunden zum

anderen mit einem hohen Gewichtsverlust

in der Säugezeit. Eine in der Laktation um

durchschnittlich 1 kg verminderte Futteraufnahme

führt bis zu zusätzlichen 10 kg Lebendmasseverlust

der Sauen und zu 0.5 kg

niedrigeren Absetzgewichten bei den Ferkeln.

Gerade hohe Gewichtsverluste äußern

sich bei näherer Betrachtung auch in hohen

Remontierungsraten und insbesondere verstärkten

Ausfällen bei Jungsauen, da bei

diesen bereits im ersten Wurf die Körperkondition

zu stark leidet. In der Praxis ist das,

wie oben gezeigt, an längeren Intervallen

Absetzen – Belegen, niedrigeren Ferkelzahlen

im nächsten Wurf und fehlender oder

Tabelle2: Futterkurve LAK

verzögerter Rausche zu beobachten.

Ab dem ersten Säugetag wird die Futtermenge

pro Tag um 0,5 kg gesteigert. Am Säugetag

vier werden vier kg Laktaktionfutter erreicht.

Zwischen Säugetag vier und acht soll

ein Plato von ca. vier kg Laktationsfutter pro

Tier und Tag eingelegt werden. Siehe Tabelle

2: Futterkurve LAK.

Dieses Plato hat den Effekt, dass der Stoffwechsel

der Sauen nach der Geburt nicht

überfordert wird. Dadurch ist eine kontinuierliche

Mengensteigerung ab dem Säugetag

acht bis zum Säugetag vierzehn auf ca. 7

kg Laktationsfutter pro Tier und Tag möglich

ohne dass die Sau mit einer Futterverweigerung

reagiert. Ab dem Säugetag vierzehn

kann die Sau ad libidum bis zum Absetzen

gefüttert werden. Bei gut fressenden Sauen

ist es durchaus möglich bereits bis zum

zwölftem Säugetag auf 7 kg Futter zu steigern.

Als Merksatz für die Anfütterung der laktierenden

Sauen bleibt festzuhalten: Sauen

nicht überfordern! Nichts ist schlechter für

51


die Milchleistung der Sauen wie ein Tag

Futterverweigerung. Deshalb kann die in Tabelle

2 gezeigte Futterkurve nur eine Orientierung

für den Sauenhalter sein und muss

individuell auf die betrieblichen Gegebenheiten

angepasst werden.

Zusammenfassung

Für die Sauenfütterung rund um die Geburt

spielt die Versorgung der tragenden Sau

eine sehr wichtige Rolle. Die Futtermenge

ab dem Einstallen in den Abferkelstall (108

Trächtigkeitstag) soll bei ca. 3 kg Laktationsfutter

Tier/Tag liegen. Auch am Abferkeltag

erhält die Sau ca. 2 kg Futter, um die

Darmtätigkeit aufrecht zu erhalten. Es gilt,

jeglichen Stress z.B. durch zu spätes Umstallen

in den Abferkelstall für die Sauen zu

vermeiden, da sich Stress negativ auf die

Futteraufnahme und Futterverdauung auswirken

kann. Es ist hilfreich, die Sauen einen

Tag vor bis einen Tag nach der Geburt

52

mit einer Traubenzucker/ Elektrolytlösung zu

versorgen, um den Energieverlust der Sauen

einfach auszugleichen und den Geburtsstress

zu minimieren. Im Idealfall enthält die

Elektrolytlösung ein hochdosiertes Probiotikum,

das die Verdauung unterstützt. Um den

Stoffwechsel der Sauen nicht zu überfordern

spielt das Plateau zwischen dem vierten und

achten Säugetag eine sehr wichtige Rolle.

Es muss alles getan werden, damit die Sau

möglichst viel Futter aufnimmt, z.B. Säurekonservierung;

dreimal tägliche Fütterung;

ausreichend Wasser.

Autor: Thomas Martin

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Erst testen, dann (be-)handeln – Lawsonia FIRSTtest TM

zum Nachweis der Ileitis beim Schwein

Bad Homburg, November 2011 - Die weltweitverbreitete,

bakterielle Darmerkrankung

der Schweine PIA (Ileitis) führt zu hohen

wirtschaftlichen Verlusten in der Schweineproduktion1.

Bei der PIA (Porcine Intestinale

Adenomatose) handelt es sich um eine Infektion

der Darmzellen, die durch das Bakterium

Lawsonia intracellularis hervorgerufen

wird. Wie der Name dieses Erregers schon

Die Symptome der Ileitis variieren je nach

Verlaufsform. Bei der subklinischen Ileitis

sieht man lediglich Tiere mit sporadischem

Durchfall. Die Leistungen sind verschlechtert

und die Größe der Tiere innerhalb der

Gruppen variiert. Bei der chronischen Form

verrät, handelt es sich hierbei um ein in den

Zellen (intrazellulär) lebendes Bakterium.

Der Erreger befällt zuerst die Schleimhautzellen

im letzten Abschnitt des Dünndarms.

Dadurch kommt es zu einer Verdickung der

Darmwand. Im späteren Verlauf kann auch

der Dickdarm betroffen sein. Durch die Verdickung

der Darmwände wird die Nährstoff-

Absorption im Darm beeinträchtigt.

Verschiedene Verlaufsformen – häufig bleiben Fälle unentdeckt

sind ebenfalls die Leistungen verschlechtert

und die Tiere wachsen auseinander.

Einzeltiere leiden an Gewichtsverlusten.

Das Haarkleid ist struppig und die Konsistenz

des Kotes weich. Die akute Form der

Ileitis geht mit blutigen Durchfällen einher.

Der Kot ist schwarz, teerartig. Aufgrund

der Anämie (Blutarmut) sind

die Tiere blass. Die Mortalität (Sterberate)

steigt an. Plötzliche Todesfälle

ohne vorherige Symptomatik

können vorkommen, hiervon sind

meist Jungsauen und Masttiere betroffen.

Vor allem die subklinische und

chronische Verlaufsform sind in

der heutigen Zeit weit verbreitet.

Aufgrund der unspezifischen Symptome

bleiben die Infektionen allerdings

häufig unentdeckt. Durch

chronisch erkrankte, unerkannte

Tiere kommt es laufend zu Neuinfektionen

in einem Betrieb. Die

Verbreitung der Ileitis erfolgt be-

53


eits von der Sau auf die Ferkel. Aber auch

die horizontale Verbreitung, das heißt die

Ansteckung gleichalter Tiere zum Beispiel

beim Zusammenstallen unterschiedlicher

Gruppen, spielt eine wichtige Rolle. Des

weiteren ist die Verbreitung des Erregers

durch das Personal eine oft unterschätzte

Infektionsquelle. Die Lawsonien sind im Kot

infizierter Tiere nachweisbar und werden bei

hineintreten des Personals von Abteil zu Ab-

54

Diagnostik direkt auf dem Betrieb

Der Lawsonia FIRSTtest TM kann direkt auf

dem Betrieb durchgeführt werden. Es handelt

sich bei der Nachweismethode um einen

direkten, qualitativen Erregernachweis

aus Kotproben. Anders als bei serologischen

Nachweismethoden (Blutproben) wird also

der Errger selbst (direkt) aus dem Kot isoliert

und bei einem positiven Befund kommt

es zu einem blauen Farbumschlag der Test-

teil verschleppt.

Wenn zur Zeit der Vermarktung Tiere zurück

bleiben, die Schweine ein unterschiedliches

Schlachtgewicht aufweisen und vereinzelt

oder gehäuft pfützenartiger, lockerer Kot zu

finden ist, sollte man an eine mögliche Infektion

mit dem Erreger Lawsonia intracellularis

denken. Die konkrete Diagnose kann nur

anhand eines Erregernachweises getroffen

werden.

flüssigkeit.

Die Methode basiert auf einer enzymatischen

Farbreaktion nach Bildung eines

Antigen-Antikörper-Komplexes. Alle Proben,

die sich blau verfärben, werden als positive

Ergebnisse gewertet.

Zur Durchführung des Tests benötigt man

Kotproben die nicht älter als vierundzwanzig

Stunden sind. Pro Probe wird circa ein


Gramm Kot benötigt. Der Test dauert von

der Probenentnahme bis zur Interpretation

der Ergebnisse ungefähr zwei Stunden.

Sind drei von zehn Proben blau, spricht man

von einem positiven Testergebnis 4 .

In Deutschland wurde der Lawsonia FIRSTtest

TM im Oktober 2008 eingeführt. Mittlerweile

wurden mehr als 170 Tests auf circa

120 Betrieben durchgeführt.²

Da sich die subklinische und auch die chronische

Ileitis durch unspezifische Symptome

auszeichnen, ist eine gezielte Diagnosestellung

hier umso wichtiger, um die jeweils

Referenzen:

richtigen Maßnahmen auf dem individuellen

Betrieb einzuleiten. Ein Erregernachweis

sollte immer zusammen

mit dem betreuenden Hoftierarzt besprochen

und ausgewertet werden.

Erst danach folgen gezielte Aktionen,

um das Problem in den Griff zu bekommen.

„Wird auch Ihr Futter durch Ileitis (PIA)

gefressen?“ Die subklinische Ileitis

wirkt sich negativ auf Produktionsparameter

wie Tageszunahmen und

Futterverwertung aus 1 . Dadurch und

auch durch die schlechtere Absorption

der Nährstoffe aufgrund der Verdickung

der Darmwände kommt es zu

einem Anstieg des Futterverbrauches

bei subklinisch erkrankten Tieren³. Der Lawsonia

FIRSTtest TM bietet die Möglichkeit

eine etwaige Infektion früh zu erkennen.

Bei Fragen zur Durchführung des Lawsonia

FIRSTtests TM wenden Sie sich bitte an Ihren

zuständigen LKV-Berater.

Tierärztin: Anne Kathrin Borkowsky,

Technical Consultant

Elanco Animal Health

1) Steven McOrist, The impact of subclinical Ileitis on farm economics, IPVS July 2006

2) Interne Auswertung Elanco Animal Health

3) Relationship between the severitiy of porcine proliferative enteropathy and the infectious dose of

Lawsonia intracellularis, vet record, Oct. 4, 2003, pg 432

4)

Annick Saives, Sub-clinical ileitis: use of a diagnostic tool, Lawsonia FIRSTtest, to understand the

excretion of sows and piglets and the impact of Tylan treatments on sows, Proceeding of the 21st

IPVS Congress Vancouver, 2010, pg 393

55


56

Effektive Reinigungsmittel mit System

Hygiene ist in der heutigen Landwirtschaft

und auch speziell in der Schweinehaltung

eine absolute Notwendigkeit. Zum einen

werden die Vorschriften und Verordnungen

in der EU immer strenger, zum anderen

fordern auch die Verbraucher hohe Standards.

Gefragt sind Reinigungswege, die

gleichzeitig sehr gute Ergebnisse liefern und

wirtschaftlich sind. Ganzheitliches Denken

lautet das Stichwort, schließlich ist es mit effizienten

Geräten und hochwirksamen Reinigungsmitteln

alleine nicht getan. Denn auch

die eingesetzte Chemie muss umweltfreundlich

und möglichst kostengünstig sein.

Effektivität und Wirtschaftlichkeit, Sauberkeit

und Hygiene, Funktionalität und Qualität –

die Anforderungen an moderne Reinigungslösungen

in der Landwirtschaft sind hoch

und vielfältig. Universallösungen sind gute

Kompromisse, bleiben jedoch systembedingt

immer zweite Wahl. Wer gute Ergebnisse in

allen Bereichen sucht, kommt um individuell

konfigurierte Komplettsysteme

nicht herum. Der Reinigungsspezialist

Kärcher hat sich dieses

Problems angenommen und effektive

Lösungen geschaffen, die

im Agrarbereich die gewünschten

Ergebnisse erbringen.

Grundsätzlich läuft jeder Reinigungsvorgang

in der Landwirtschaft

gleich ab. Nach einer

trocken durchgeführten Grobreinigung

wird dem Schmutz mit

einem Einweichmittel zu Leibe

gerückt. Es folgt der eigentliche

Reinigungsvorgang, in dem mit

Hochdruckreiniger und entsprechenden

Mitteln der Schmutz komplett beseitigt wird.

Ordentlich nachspülen, trocknen lassen und

danach desinfizieren, schon sind die Stallungen

wieder sauber. Was sich einfach anhört,

birgt viele Tücken im Detail, denn nicht jedes

Mittel ist für die verschiedenen Einsatzgebiete

geeignet.

Einweichen: Alkalische Mittel lösen organische Stoffe

Bei der Entwicklung des alkalischen Einweichmittels

RM 92 AGRI wurde hoher

Wert auf Materialverträglichkeit gelegt. Es

löst besonders gut organische Stoffe, dringt

auch in angetrockneten Dung ein und besitzt

eine hohe Fettlösekraft. Ein weiterer Vorteil:

Es ist biologisch völlig abbaubar und hat

somit auch keinen negativen Einfluss auf


den Güllekanal oder Biogasanlagen. Die

Reinigungswirkung des Produkts steht bei

der ganzheitlichen Betrachtungsweise nicht

alleine im Mittelpunkt und so wurde bei der

Entwicklung des Einweichmittels auch auf

eine einfache und effiziente Handhabung

geachtet. Mit einem Hochdruckreiniger und

einer Becherschaumlanze erreicht man eine

Wurfweite von 5 Metern. Das ermöglicht

auch eine schnelle Reinigung von Wänden

und Decken. Der deutlich sichtbare Schaum

erleichtert die Reinigung zusätzlich, denn

so kann sofort festgestellt werden, ob die

zu reinigende Oberfläche auch komplett

bearbeitet wurde. Eine Einwirkzeit von 10

bis 30 Minuten genügt. Danach können das

Einweichmittel RM 92 AGRI und der gelöste

Schmutz mit einem Hochdruckreiniger entfernt

werden.

Reinigen: Auch anorganischen Stoffen Saures geben

Um die beste Wirkung zu erzielen, so zeigt

die Praxis, müssen auch die nachfolgend

eingesetzten Mittel auf das Einweichprodukt

abgestimmt sein. Kärcher hat sich dieses

Problems angenommen und Rezepturen

entwickelt, die auf der Wirkung des Einweichmittels

aufbauen und dabei die verschiedenen

Anwendungsgebiete nicht außer

Acht lassen. Für das alltägliche Saubermachen

des Stalls bieten sich laugenartige Mittel

wie der alkalische Schaumreiniger RM 91

AGRI an. Jedoch empfiehlt

es sich, gelegentlich im

Wechsel mit einem Produkt

auf Säurebasis zu

reinigen. Der Grund dafür

ist einfach: Anorganische

Stoffe, wie Kalk, Rost,

oder Mineralien lassen

sich so wesentlich besser

entfernen. Die besondere

Herausforderung war dabei

die Verbindung von

hoher Reinigungskraft mit

großer Materialverträglichkeit.

Der saure Ober-

flächenreiniger RM 93 AGRI schafft diesen

Spagat. Wie das alkalische Pendant ist das

Mittel leicht mit Kaltwasser- und Heißwasser-Hochdruckreinigern

verarbeitbar und

biologisch komplett abbaubar. Wie schon in

der Einweichphase wurde bei der Entwicklung

großer Wert auf die Verkürzung des

Reinigungsvorganges gelegt. Höchstens

eine halbe Stunde braucht der saure Oberflächenreiniger,

um seine Arbeit zu erledigen

und kann danach abgespült werden.

57


Desinfektion: 2K System gegen Viren, Pilze und Bakterien

Bleibt zum Schluss noch die Desinfektion.

Hier setzt Kärcher auf einen Zwei-Komponenten-Wirkstoff

der effektiv Bakterien,

Viren, Pilze und Sporen entfernt. Auch hier

wurde auf Benutzerfreundlichkeit Wert gelegt.

Zur Aufbringung werden lediglich ein

Hochdruckreiniger und der 2K Dual-Injektor

benötigt. Das patentierte Gerät sorgt für die

exakte und wirtschaftliche Dosierung der

beiden Komponenten und ist auf alle Kärcher

Hochdruckreiniger mit Wasserfördermengen

von 700 bis 1.300 l/h ausgelegt. Ein

fahrbarer Trolley sowie bis zu 40 Meter lange

Schläuche sorgen für nötige Flexibilität

und einen großen Arbeitsradius.

Die hohe Haftfähigkeit und das Kriechvermögen

des Desinfektionsschaums sind

wichtige Voraussetzungen für die hohe

www.kaercher.de

Sauberkeit für Stall und Hof –

professionelle Geräte für große Schmutzmengen

mit viel Zeitersparnis.

Jetzt informieren und die neue HDS-Klasse testen.

Wirksamkeit des 2K Systems. So lassen

sich die Einwirkzeiten an Wänden, Decken

und sonstigen Stalleinrichtungen einhalten

und darüber hinaus auch optisch kontrollieren.

Ein wichtiger Vorteil des in die DVG-

Liste aufgenommenen Systems sind seine

temperaturunabhängigen Inhaltsstoffe, die

einen Kältefehler ausschließen. Das heißt,

der Anwender kann es in einem Bereich von

-20 bis +70 Grad Celsius einsetzen, ohne

die Dosierung zu erhöhen. Damit wird ein

Hochdruckreiniger mit Heizeinrichtung bei

der Desinfektion überflüssig. Besonderer

Clou des Systems; ein Nachspülen entfällt,

denn nach der Einwirkzeit (30 Minuten) zerfällt

das Mittel in umwelt¬freundliche Abbauprodukte

(Wasser, Sauerstoff, Essig). Dies

spart Zeit und damit Kosten.

RZ_AZ-LaWi-A5.indd 1 13.12.11 15:52

58


Anhang

59


Anschriften

60

Erzeugerring Ehingen-Münsingen

Vorsitzender: Markus Mayer, 72574 Wittlingen

Ringberater

Ringberaterin

Rainer Gierz

Laimbach 7

88427 Bad Schussenried

Tel. (07525) 91056

Fax (07525) 91055

Tel. (0711) 92547-160*

Mobil: (0172) 6679860

rainer-gierz@lkvbw.de Ringberater

Erzeugerring Ostalb

Vorsitzender: Hansjörg Müller, 73457 Lorch

Gertrud Bäurle

Hauptstr. 41

73457 Essingen

Tel. (07365) 964950

Fax (07365) 964907

Tel. (0711) 92547-162*

Mobil: (0172) 6679862

gertrud-baeurle@lkvbw.de

Erzeugerring Ulm-Göppingen-Heidenheim

Vorsitzender: Werner Müller, 89081 Ulm St.Moritz

Ringberater

Peter Fetzer

Sontheimerstr. 3

89567 Brenz

Tel. (07325) 4307

Fax (07325) 921221

Tel. (0711) 92547-165*

Mobil: (0172) 6679865

peter-fetzer@lkvbw.de

Erzeugerring Biberach-Ravensburg

Vorsitzender: Anton Neidlinger, 88477 Orsenhausen

Ringberater

Ringberater

Thomas Gaißmayer

Wochenauerstr.4

89186 Illerrieden

Tel. (07306) 923941

Fax (07306) 923944

Tel. (0711) 92547-161*

Mobil: (0172) 6679861

thomas-gaissmayer@lkvbw.de

Karl-Heinz Schimmele

Harthausen 5

73485 Unterschneidheim

Tel. (07966) 802146

Fax (07966) 802196

Tel. (0711) 92547-163*

Mobil: (0172) 6679863

karl-heinz-schimmele@lkvbw.de

Erzeugerring Ortenau

Vorsitzender: Alois Huschle, 77871 Renchen

Dietmar Scheurer

Aloys-Schreiber-Str. 10

77815 Bühl

Tel. (07223) 8000573

Fax (07223) 8000574

Tel. (0711) 92547-168*

Mobil: (0172) 6679868

dietmar-scheurer@lkvbw.de

* bei Anwahl dieser Festnetznummer, wird Ihr Anruf zum Festnetztarif auf das Handy des Ringberaters weitergeleitet.


Anschriften

Erzeugerring Sigmaringen

Vorsitzender: Harald Köberle. 88356 Ostrach

Ringberater

Gebhard Nusser

Wolfartsweiler Str. 8

88348 Bad Saulgau-Bolstern

Tel. (07581) 1047

Fax (07581) 8167

Tel. (0711) 92547-167*

Mobil: (0172) 6679867

gebhard-nusser@lkvbw.de

Erzeugerring Überlingen

Vorsitzender: Hubert Einholz, 88682 Salem

Der Erzeugerring Überlingen wird von den

Ringberatern: Roland Stitz und Gebhard

Nusser betreut. Ihre Anschrift finden Sie

weiter oben.

LKV Baden-Württemberg, Geschäftsstelle

Dr. Michael Buchholz

Leiter Abteilung Erzeugerringe;

Projektmanagement;

Schwerpunkt Schweinemast

Tel. (0711) 92547444

Fax (0711) 92547411

mbuchholz@lkvbw.de

Erzeugerring Südbaden

Vorsitzender: Ulrich Winkler, 79774 Albbruck-Etzwihl

Ringberater

Roland Stitz

Hangerhof 2

78234 Bittelbrunn

Tel. (07733) 505046

Fax (07733) 505048

Tel. (0711) 92547-166*

Mobil: (0172) 6679866

roland-stitz@lkvbw.de

Katrin Schweitzer

Schwerpunkt Ferkelerzeugung;

Sauenplanerbetreuung

Tel. (0711) 92547442

Fax (0711) 92547411

kschweitzer@lkvbw.de

* bei Anwahl dieser Festnetznummer, wird Ihr Anruf zum Festnetztarif auf das Handy des Ringberaters weitergeleitet.

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