Feierlicher Appell,Großer Zapfenstreich, Verabschiedung ... - Tinchen

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Feierlicher Appell,Großer Zapfenstreich, Verabschiedung ... - Tinchen

T nchen

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10/09

36. Jahrgang

Feierlicher Appell

Großer Zapfenstreich

Sport- & Spieletag

Flugabwehrraketengeschwader 1 „Schleswig-Holstein“


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Tinchen 10/09

Editorial

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie finden in dieser Ausgabe u.a. eine ausführliche

Berichterstattung über die zentralen Feierlichkeiten

anlässlich des 50-jährigen Bestehens des

Flugabwehrraketendienstes der Luftwaffe, die wir

am 15. September hier bei uns in husum ausrichten

durften.

ich denke, dass wir unseren zahlreichen Gästen

unvergessliche eindrücke bescheren konnten.

Sowohl der feierliche Appell auf dem Marktplatz in

husum, den wir am nachmittag bei strahlendem

Sonnenschein zusammen mit zahlreichen Bürgern

und Bürgerinnen aus unserer Region erleben

durften, als auch der „Große Zapfenstreich“, den

das Wachbataillon BMVg am Abend in unserem

Waffensystembereich in Schwesing durchführte,

waren sehr gelungene Veranstaltungen, die dem

besonderen Anlass würdig waren.

ich habe allen Grund, stolz auf meine Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Flugabwehrraketengeschwaders 1 „Schleswig-holstein“ zu

sein, die mit engagement und harter Arbeit diese Feierlichkeiten zum erfolg führten.

Zugleich darf ich mich erneut herzlich bei der Stadt husum für die harmonische Zusammenarbeit

und Unterstützung bedanken.

Die stolze Tradition unserer Truppe bedeutet für uns vor allem Verpflichtung und Ansporn

für zukünftige Aufgaben. Derzeit bereitet sich unser Geschwader auf das Taktische

Schießen auf Kreta ende Oktober vor. Dieses werden wir in diesem Jahr zusammen

mit Kameraden der niederländischen Luftwaffe, die wie wir das Waffensystem PATRiOT

betreiben, sowie mit Unterstützung einer Fregatte der Bundesmarine durchführen.

Mit meinen Soldaten und Soldatinnen freue ich mich sehr auf dieses multinationale Vorhaben.

im nächsten Tinchen melden wir uns dann wieder mit einem ausführlichen Bericht

und – nach alter und guter FlaRak-Tradition – mit einem kräftigen MiSSiLe AWAY !

Herzliche Grüße,

Ihr Tilo Maedler

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Aus Nordfriesland

Beercall der TradGem 21

Wie sich die Bilder gleichen 22

Rubriken

in eigener Sache 23

Der Beobachter 24

Sonstiges

Veranstaltungen 26

Kleinanzeigen 27

Schmunzelecke 30

Rätsel 31

impressum & Werbepartner 32

Tinchen 10/09

Inhaltsverzeichnis

Oktober 2009 428. Ausgabe

Zahlreiche Ehrengäste für Seite 4

Aus dem Geschwader

Feierlicher Appell &

Großer Zapfenstreich 4

interview mit Oberst Maedler 8

emden - Kreta in 10 Tagen 11

Flugabwehrraketengruppe 25

35 Jahre gehen zu ende 12

neue Auszubildende 13

Flugabwehrraketengruppe 26

Karibischer Abend 14

„hier ist das nette hauptlager!“ 15

Sport- & Spieletag 18

Verletzungsgefahr auf Seite 18

Redaktionsschluss für die Ausgabe 11/09 ist der 21.10.2009

3


Aus dem Geschwader

Feierlicher Appell und Großer Zapfenstreich

Zentrale Feierlichkeiten der Flugabwehrtruppe in Husum

-TW- Bei schönstem Spätsommerwetter

beging die Flugabwehrraketentruppe

der Luftwaffe

ihr 50-jähriges Bestehen mit

einem „Feierlichen Appell“ auf

dem husumer Marktplatz und

einem „Großen Zapfenstreich

auf dem ehemaligen Flugplatz

Schwesing.

Aus diesem Anlass lud der chef

des Stabes des Führungsstabes

der Luftwaffe im Bundesministerium

der Verteidigung,

Generalmajor norbert Finster,

viele ehemalige Angehörige der

FlaRak-Truppe, aktive Soldatinnen

und Soldaten der Flugabwehrraketengeschwader

aus

Schleswig-holstein, Mecklenburg-Vorpommern

und Bayern

zu dieser zentralen Jubiläums-

Veranstaltung ein.

General Finster hob in seiner Ansprache

besonders die zukünftigen Aufgaben der

Die historischen Fassaden am Markt und der

strahlend blaue Himmel waren gute Begleiter

Der Husumer Marktplatz ist immer wieder ein

stimmungsvoller Ort für Veranstaltungen

bodengebundenen Luftverteidigung hervor.

„Die Bedrohung wird dabei immer

öfter von Flugkörpern wie z.B. Raketen

ausgehen. Diesem Bedrohungsspektrum

wird die FlaRak, aufbauend auf

ihren erfahrungen aus 50 Jahren

einsatzbereitschaft und moderner

Technologie, mit der erforderlichen

Flexibilität und Kompetenz

begegnen, so Finster“. im Anschluss

an seine Rede begrüßte

General Finster, als Gastredner,

den ehemaligen Kommodore des

Flugabwehrraketengeschwaders

1 „Schleswig-holstein“ Oberst a.

D. Wilhelm von Spreckelsen.

Oberst a. D. von Spreckelsen erinnerte

in seinem Grußwort an

die in den letzten 50 Jahren geleisteten

Dienste an zahlreichen

Standorten mit verschiedensten

Waffensystemen. er hob dabei

hervor, dass die Soldaten zeitweise

Schichtdienst mit 72-Stunden-

4 Tinchen 10/09


Tinchen 10/09

Aus dem Geschwader

Die Ehrentribüne mit vielen ehemaligen und aktiven Angehörigen der FlaRak-Verbände

Wochen hatten. Die Stellungsbereiche, in

denen diese Dienste abgeleistet wurden,

waren oft nur mit dem nötigsten ausgestattet.

Bei seinen Worten schmunzelte

so mancher ehemalige „FlaRakie“ auf der

ehrentribüne und nickte zustimmend mit

dem Kopf.

Der amtierende Kommodore des Flugabwehrraketengeschwaders

1 „Schles-

wig- holstein“, Oberst Tilo Maedler, wies

in seiner Ansprache vor allem auf die hervorragende

integration seiner Soldatinnen

und Soldaten in der Region hin, daher war

es ihm auch eine herzensangelegenheit,

diese Veranstaltung - auch symbolisch für

die beiden Standorte der anderen FlaRak-

Geschwader - in der „guten Stube“ der

Stadt, dem Marktplatz mit dem husumer

5


Aus dem Geschwader

Wahrzeichen, der „Tine“, durchführen zu

dürfen. „Viele Soldaten und Soldatinnen

der FlaRak haben sich bereits in einsät-

Birgitt Encke, Rainer Maaß, Oberst Tilo Maedler

und Generalmajor Norbert Finster beim

Empfang der Stadt Husum im Rathaus

zen bewährt und werden dies auch Zukunft

tun. Die besonderen Anforderungen

und Belastungen, die sich aus diesen

einsätzen für uns und unsere Familien

ergeben, können wir nur dann dauerhaft

tragen, wenn wir uns zuhause auf die Un-

terstützung und hilfe von nachbarn und

Freunden verlassen können“, hob Oberst

Maedler zum Abschluss seiner Ansprache

besonders hervor.

Am Abend endeten die Jubiläumsveranstaltungen

zu „50

Jahre FlaRak“ mit dem „Großen

Zapfenstreich“, der immer noch

ein besonderes ereignis darstellt,

da sogar Soldaten oft nur

einmal im Leben die Gelegenheit

haben, dieser feierlichen

Zeremonie beizuwohnen.

Bei sternenklarem himmel sorgten

die Fackelträger und das

Wachbataillon des Bundesministeriums

der Verteidigung unter

den musikalischen Klängen

des Luftwaffenmusikkorps 4

aus Berlin für eine stimmungsvolle

Veranstaltung. Da konnte

es sich selbst die internationale

Raumstation iSS nicht nehmen

lassen, den Ort des Geschehens um exakt

20:53 Uhr zu überfliegen und von oben auf

die Szenerie zu blicken.

neben dem Gastgeber Generalmajor norbert

Finster nahmen der Ministerpräsident

des Landes Schleswig-holstein, Peter

Die Teilnehmer der ebenfalls stattfindenden „Informationsveranstaltung Fl

6 Tinchen 10/09


Das Spalier der Fackelträger

in Erwartung der Ehrengäste

harry carstensen, die husumer Bürgervorsteherin,

Birgitt encke, und der Bürgermeister

der Stadt husum, Rainer Maaß,

die Zeremonie ab.

nach vierzig Minuten endete der „Große

Zapfenstreich“ mit dem Spielen der Deutschen

nationalhymne und der Kommandierende

des Großen Zapfenstreiches

meldete diesen beim Ministerpräsidenten

ab.

ein langer Tag mit vielen schönen Momenten

fand seinen Ausklang im Offizierheim

der Fliegerhorstkaserne husum.

Weitere Bilder des Großen Zapfenstreiches

finden Sie auf der Mittelseite.

ugabwehrraketen II/09“

Tinchen 10/09

Aus dem Geschwader

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7


Aus dem Geschwader

Interview mit Oberst Maedler

Unser Kommodore über seinen Afghanistan-Einsatz

TINCHEN: Herr Oberst, Sie waren von

März bis Juli in Afghanistan eingesetzt.

Was war im Einsatz Ihre Funktion und

wie bewerten Sie in der Rückschau Ihren

Einsatz?

Meinen einsatz in Afghanistan habe ich als

eine sehr interessante, intensive und fordernde

Zeit erlebt. ich war dort in Mazar-e-

Sharif als Stellvertretender Kommandeur

des Deutschen einsatzkontingentes iSAF

eingesetzt. im multinationalen Regional

command nORTh hatte ich zugleich die

Funktion des „Deputy chief of Staff Operations“.

Schwerpunkt dabei war die Vorbereitung

der Absicherung der Präsidentschaftswahlen,

die ja mittlerweile am 20.

August stattgefunden haben.

Die Abstimmung dieser Planung verlief

sehr eng und vertrauensvoll mit den afghanischen

Streitkräften, der Polizei und

weiteren Dienststellen und Organisationen

in unserem Zuständigkeitsbereich. Die

Zusammenarbeit mit den Afghanen war

für mich sehr erfreulich und ermutigend,

weil ich dadurch viele Menschen kennen

gelernt habe, die fest entschlossen sind,

die Zukunft ihres Landes zu gestalten und

beim Aufbau Afghanistans anzupacken,

und sich nicht der Gewalt zu beugen. Aber

natürlich gibt es dort auch Rückschläge

und enttäuschungen – wir brauchen in Af-

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ghanistan Geduld und nachhaltigkeit.

Dabei ist es ist von zentraler Bedeutung,

dass der erfolgreiche Aufbau der afghanischen

Streitkräfte und der Polizei weitergeht,

um in Afghanistan mittelfristig eine

selbsttragende Sicherheitsstruktur zu ermöglichen.

Deswegen ist auch die Ausbildungsunterstützung,

die u.a. die Bundeswehr

für die Afghan national Army (AnA)

leistet, so wertvoll. Unser Geschwader bereitet

sich ja derzeit darauf vor, im nächsten

Jahr ein „Operational Mentoring and

Liaison Team“ (OMLT) zur Unterstützung

der AnA nach Kunduz zu verlegen – ein

sehr wichtiger und fordernder Auftrag!

TINCHEN: Welche Konsequenzen ziehen

Sie aus Ihrer eigenen Einsatzerfahrung

für Ihre Funktion als Geschwaderkommodore?

Jeder Soldat und jede Soldatin muss sich

immer wieder vor Augen führen, was es

heißt, in den einsatz zu gehen. Das beinhaltet

vor allem die konsequente Vorbereitung

auf die besonderen Anforderungen

und Belastungen eines einsatzes. Deshalb

liegt mein besonderes Augenmerk

auf der allgemein-militärischen Ausbildung,

das, was wir Soldaten mit dem Kürzel

iGF umschreiben.

8 Tinchen 10/09


ich will ihnen einige Beispiele geben:

Wir hatten während meiner einsatzdauer

mehrere Situationen, in denen Soldaten

im Gefecht verwundet wurden. in solchen

Situationen entscheiden oft die ersten Minuten

nach der Verwundung über Leben

und Tod. Deshalb muss jeder Soldat in der

Lage sein, umgehend erste Maßnahmen

einzuleiten, ehe dann die Sanitäter und

Ärzte übernehmen. Wir nennen das die

„Rettungskette“, die eben nur dann erfolgreich

sein kann, wenn bereits das erste

Glied – die Selbst- und Kameradenhilfe –

funktioniert.

Auch muss jeder Soldat und jede Soldatin

ständig an seiner körperlichen Leistungsfähigkeit

arbeiten. Sie können in der hitze

Afghanistans nur dann bestehen, wenn

Sie körperlich fit sind. Zugleich gilt es jedoch,

sich auch mental auf den einsatz

vorzubereiten. es empfiehlt sich z.B. mit

einsatzerfahrenen Kameraden auszutauschen.

Vor allem aber ist es wichtig, mit

der Familie und Freunden offen zu sprechen.

TINCHEN: Sie wurden bei ihrem Einsatz

von zwei Soldaten aus unserem

Geschwader begleitet und unterstützt.

Wie wichtig war es Ihnen, diese beiden

Kameraden mit in den Einsatz zu nehmen?

Sehr wichtig. Major Borgmann und Stabsfeldwebel

heimes haben mich nicht nur

durch ihre Arbeit hervorragend unterstützt,

es war für mich auch ein Segen, zwei mir

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Tinchen 10/09

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Rats-Apotheke

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Aus dem Geschwader

vertraute Kameraden an meiner Seite zu

wissen. Wir hatten im einsatz auch manchen

belastenden und traurigen Tag zu

überstehen, dann tut es gut, wenn man

Menschen hat, mit denen man offen und

ohne Fassade sprechen kann.

ein sehr schönes ereignis war, dass ich

an meinem letzten Tag im einsatz den

damaligen hauptfeldwebel heimes zum

Stabsfeldwebel befördern durfte. ich weiß

gar nicht, wer sich mehr gefreut hat – er

oder ich?

TINCHEN: Sie sprachen traurige Ereignisse

an, Verwundungen oder gar Tod

von Soldaten. Wie geht man mit solchen

Situationen im Einsatz um?

Dafür gibt es kein Patentrezept, jeder erlebt

solche Situationen anders. Was aber

– so denke ich – jedem hilft, ist zunächst

der offene Gedankenaustausch im Kameradenkreis,

wie ich das eben angedeutet

habe.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass Soldaten,

die z.B. Gefechtssituationen oder

Anschläge erlebt haben, zeitnah auch

professionelle hilfe bereits im einsatzland

zur Verfügung steht. in meiner Funktion

als Stellvertretender Kommandeur des

einsatzkontingentes habe ich in diesem

Zusammenhang mit unseren Truppenpsychologen,

Ärzten und Militärpfarrern eng

zusammengearbeitet. ich denke, dass wir

so Soldaten in belastenden Situationen

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9


Aus dem Geschwader

wichtige hilfestellung geben konnten. Diese

Unterstützung muss natürlich – wenn

erforderlich – in Deutschland nahtlos weitergehen.

TINCHEN: Was bewegt Sie, wenn Sie

heute in den Nachrichten Berichte über

Afghanistan sehen? Denken Sie dann

an Ihren Einsatz zurück?

Ja, natürlich. Das beschäftigt mich unverändert,

unser Auftrag in Afghanistan geht

ja weiter. Gerade die Berichterstattung

über die Wahlen im August habe ich sehr

aufmerksam verfolgt. Selbstverständlich

lasse ich mich regelmäßig über die aktuelle

Lage in den einsatzgebieten unterrichten.

Während meiner Zeit in Afghanistan mussten

wir leider von mehreren gefallenen

Kameraden Abschied nehmen. Das sind

erfahrungen, die an die nieren gehen und

die man nie vergisst. ein Beispiel – bei einer

Trauerfeier für einen gefallenen deutschen

Soldaten, hat unser Militärpfarrer

das Lied „Brothers in Arms“ von den Dire

Straits abgespielt und den Liedtext in seine

Predigt einbezogen. Wenn ich dieses

Lied heute höre, stehe ich in Gedanken

wieder am ehrenhain in Mazar-e-Sharif.

natürlich kommen solche Bilder wieder

hoch ...

Zugleich kann ich mich viel intensiver als

früher an scheinbaren „Kleinigkeiten“ er-

GFD Gesellschaft für Flugzieldarstellung mbH

...mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Zieldarstellung

freuen – ein schöner Spaziergang mit der

Familie, eine grüne Wiese, in einem Straßencafe´

sitzen. ich denke mir jetzt oft, wie

dankbar wir doch sein können, dass wir in

Deutschland in Frieden leben dürfen. Wir

wissen das viel zu wenig zu schätzen.

Wenn ich mit unseren Kindern spiele,

dann denke ich auch oft an Kinder in Afghanistan.

Dann sehe ich z.B. die Mädchen

und Jungen der Ali-chapan-Schule

in Mazar-e-Sharif vor mir; eine Schule, die

Bundeskanzlerin Angela Merkel in der

Ali-Chapan-Schule in Mazar-e-Sharif

mit deutscher hilfe wieder eröffnet werden

konnte – nur ein kleines Beispiel von

vielen hoffnungsvollen Signalen. Wir Soldaten

erfüllen in Afghanistan unseren Auftrag

auch deshalb, um den Menschen dort

eine Perspektive auf eine selbstbestimmte

Zukunft ohne Krieg und Gewalt zu geben,

darauf können wir stolz sein!

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10 Tinchen 10/09


Tinchen 10/09

Aus dem Geschwader

Emden - Kreta in 10 Tagen

Die 267 Fahrzeuge des Dt. Übungskontingentes sind angelandet

Am 21. August 2009 wurde in emden

das Material für das Taktische Schießen

des Flugabwehrraketengeschwader 1

“Schleswig-holstein“ auf das RoRo Schiff

“Tor Dania“ verladen. insgesamt mussten

267 Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht

von 2.440 t, dies ergibt ohne Abstände gemessen

eine Fahrzeugkolonne von 1.687

m, im Schiffsladeraum verstaut werden.

nach der zehntägigen Schiffsreise konnte

nun das Vorkommando mit der Schiffsentladung

beginnen. Mit der Verlegung der

Fahrzeuge und container aus dem hafen

in Souda zum Übungs- und Schießplatz

für Flugabwehrraketenverbände, begann

eine logistische Meisterleistung.

Äußerst professionell und ohne große zeitliche

Verzögerung wurden innerhalb von

elf Stunden die geladenen Fahrzeuge und

Seecontainer durch die Spezialisten der

Umschlagskompanie entladen und in 15

Marschkolonnen zusammengestellt. Unter

Begleitung der griechischen Militärpolizei

wurde das Material anschließend auf den

Schießplatz von chania verlegt.

Akribische Planung und ein genauer Überblick

sind zwingende Voraussetzung für

alle Spezialisten und Verantwortlichen, um

eine derart große Menge an Fahrzeugen

und Masse an Material an den jeweiligen

einsatzort zu bringen. So waren alle Soldaten

nach erfolgreicher und vor allem

unfallfreier Verlegung damit beschäftigt,

Fahrzeuge zu verteilen, container zu

entladen und Bürocontainer zu platzieren

und einzurichten. Ob Büromaterial, umfangreiche

Ausstattung an Werkzeugen

und ersatzteilen der Waffensysteminstandsetzung

oder Tonnen schwere Waffensystemfahrzeuge

mit Überbreite, alles

musste bewegt werden, um seinen Platz

zu finden. Umsichtiges handeln mit “kühlem

Kopf“, eine Selbstverständlichkeit für

jeden Soldaten, waren bei deutlich über 30

Grad keine leicht zu bewältigende Aufgabe.

So zeigte sich Major Armin Skorsch,

Leiter des DtÜbgKtgt TS 09, am Freitag

der vergangenen Woche „hochzufrieden

und deutlich erleichtert über den bisheri-

gen Verlauf seines Auftrages. Noch nicht

die Einsatzbereitschaft der Waffensysteme,

aber die Arbeitsbereitschaft unseres

Unterstützungskommandos war das Ziel

dieser Woche - und das haben wir alle mit

Bravour erreicht.“

nach verschiedenen technischen Vorbereitungen

werden die drei Flugabwehrraketengeschwader

das Schießen mit dem

Waffensystem „Patriot“ im Oktober durchführen

können.

11


Flugabwehrraketengruppe 25

35 Jahre sind zu Ende

Hauptmann Harald Eis geht in den Ruhestand

-Dh- Rund 35 Jahre seines Lebens verbrachte

hauptmann harald eis bei der

Bundeswehr, nun endete für den neuen

Pensionär die aktive Zeit am nördlichsten

Luftwaffenstandort mit einem feierlichen

empfang und ein paar Überraschungen.

Bereits am Morgen hatte Oberstleutnant

José Pusch, Kommandeur der Flugabwehrraketengruppe

25, die Soldaten der

Gruppe antreten lassen, um hauptmann

eis für seine geleisteten Dienste zu danken.

Sichtlich bewegt von der Szene

und erst recht vom donnernden Widerhall

des für ihn eigens ausgerufenen „Missile

Away“, ging hauptmann eis im Anschluss

mit seinen geladenen Gästen in die Räume

der Unteroffiziervereinigung. Dort folgte

dann so mancher kurzweilige Rückblick

auf die bewegte Vergangenheit des scheidenden

Soldaten. Aber auch der Ausblick

auf seinen neuen Lebensabschnitt kam

nicht zu kurz. Um so mehr zeigten sich

dann eis und seine ehefrau vom Bild beeindruckt,

welches sich ihnen beim Verlassen

des Gebäudes bot. Alle Gäste

sowie die gesamte Versorgungsstaffel der

FlaRakGrp 25 waren für das große Finale

angetreten. nachdem hauptmann Daniel

hable, chef der Vers/FlaRakGrp 25, die

Taten seines scheidenden Technischen

Offiziers auch in diesem Rahmen noch

Spedition & Containerlager

einmal gewürdigt und die ein oder andere

Anekdote zum Besten gegeben hatte,

ging es auf eine letzte „Dienstfahrt“ durch

die General-Thomsen-Kaserne. Mit einem

Spalier verabschiedete sich die Truppe

sodann vom Pensionär und der Kommandeur

selbst öffnete ein letztes Mal den

Schlagbaum. Wie auch die Kameraden

der Versorgungsstaffel wünschen alle Angehörigen

der Flugabwehrraketengruppe

25 hauptmann a.D. harald eis alles Gute

für den neuen Lebensabschnitt. Doch wie

bereits Oberstleutnant Pusch an anderer

Stelle mit einem Augenzwinkern betonte:

„Sie bleiben uns ja an der einen oder

anderen Stelle noch erhalten und schon

beim Oktoberfest haben sie wieder an entscheidender

Stelle ihre Finger im Spiel“.

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12 Tinchen 10/09


-Dh- Dass die neuen Auszubildenden in

einer überaus glücklichen Position sind,

mag ihnen selber noch gar nicht bewusst

sein. Als sie ihre Verträge aus der hand

von Major Martin cervasek erhielten, gratulierte

dieser ihnen mit den Worten: „Sie

starten in einen neuen Lebensabschnitt

unter denkbar guten Rahmenbedingungen,

denn als erster Jahrgang beginnen

sie ihre dreieinhalbjährige Ausbildung zum

elektroniker für Geräte und Systeme im

neuen Gebäude der Ausbildungswerkstatt

der Flugabwehrraketengruppe 25“. im

Beisein vieler eltern erhielt der 31. Ausbildungsjahrgang

die begehrten Verträge

für eine Ausbildung in der Ausbildungswerkstatt

in Leck. nach genau 30 Jahren

Ausbildung in Feldhäusern, die damals

bezogen wurden und nun bald abgerissen

werden, können die „neuen“ gemeinsam

mit ihren Ausbildern und Angehörigen der

älteren „Azubijahrgänge“ nun direkt in den

nagelneuen und bestens ausgestatteten

Räumen eines benachbarten Gebäudes

und bei nahezu ideal zu bezeichnenden

Voraussetzungen ihre Ausbildung starten.

Bisher wurden allein am Standort Leck bis

zum heutigen Tag insgesamt 351 männliche

und 23 weibliche Facharbeiter ausgebildet.

Die 14 „neuen“ wurden aus insge-

Tinchen 10/09

Flugabwehrraketengruppe 25

Jubiläumsjahrgang startet Ausbildung

30-jähriges Jubiläum der Ausbildungswerkstatt und die neue Werkstatt

samt 150 Bewerbern für eine Ausbildung

in den Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr,

in husum und Leck, ausgewählt.

Sie werden in den Berufsfeldern informations-

und nachrichtentechnik ausgebildet.

„Jetzt liegt es an ihnen, ihre beruflichen

Weichen zu stellen“, gab ihnen Major

cervasek als Vertreter des Kommandeurs

der Flugabwehrraketengruppe 25 mit auf

den dreieinhalbjährigen Ausbildungsweg.

Und anschließend an die anspruchsvolle

Ausbildung bietet die Bundeswehr jedem

Absolventen im Anschluss die Möglichkeit,

sich für eine militärische Laufbahn zu bewerben.

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Jürgen Zekorn

Leif Nicolaisen

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13


Flugabwehrraketengruppe 26

Karibischer Abend

Das Mannschaftsheim in Husum feierte seine Wiedereröffnung

-TW- Am 01. September war es endlich

soweit: nachdem das Mannschaftsheim

in der Fliegerhorstkaserne in husum nach

dem Totalumbau der Gasträume und des

„Stehempfang“ am Nachmittag ...

Verkaufstresens bereits mehrere Tage

wieder geöffnet hatte, wurde die Wiedereröffnung

nun auch offiziell in Form eines

„Karibischen Abends“ mit cocktails und

exotischem Buffet begangen.

Die neu gestalteten Räume sind in hellen,

modernen Farben gestaltet, das Mobiliar

lädt nun auch zum längeren Verweilen

ein, der Verkaufstresen hat seinen 70er-

Jahre-Kantinen-charme abgelegt und der

Beamer für zukünftige Übertragungen der

UeFA-champions-League und anderer

Sportereignisse hängt auch schon an der

... und am Abend wurde es gemütlich.

Decke.

Und so ganz nebenbei hat das immer

freundliche Team des „Mannheims“ in den

letzten Monaten auch am Angebot so einiges

geändert:

Das internet-cafe erfreut sich zunehmender

Beliebtheit, der Kicker-Tisch dürfte

auch den einen oder anderen zu abendlichen

„sportlichen Tätigkeiten“ hinreißen

lassen und die neue Terrasse wird sicherlich

im nächsten Sommer DeR Treffpunkt

der Kaserne werden.

Aber auch für das leiblichen Wohl wurde

das Angebot erweitert und an die Bedürfnisse

und Vorlieben eines US-gestählten

FlaRak-Soldaten angepasst.

Was könnte dafür eine besseres Beispiel

... dann kamen die „wichtigen“ Gäste ...

sein, als das Freitags angebotene „American

Breakfast“ mit Pancakes, Bacon und

eierspeisen. Da fühlt man sich als halber

Texaner doch gleich wieder wohlig an die

zweite heimat erinnert, und man fängt am

Tisch ganz schnell an, wieder von „Dennys

Diner“ oder „Dunkin‘ Donut“ und den

dort, zugegeben nicht ganz kalorienfreien,

Frühstücksangeboten zu schwelgen.

GUTen hUnGeR!

14 Tinchen 10/09


Tinchen 10/09

Flugabwehrraketengruppe 26

„Hier ist das nette Hauptlager!“

Ein paar Worte von Jürgen Rottschäfer zum Ende seiner Dienstzeit

Alles hat ein ende....

Oder muss man sagen „eine epoche“ ist vorbei?

Wie fing alles an:

Aus den Windeln gestiegen, noch gar nicht

ganz frisch,

kam die Bundeswehr und hat mich weggefischt.

Sie sagte, das alles hier ist ganz toll,

und ich fragte mich was ich da nur soll.

Es vergingen Jahre, es wurde „achte“,

Jürgen Rottschäfer wie man ihn kennt

wo ich für die Bundeswehr über Deutschland

wachte.

Ich schulte danach um und machte Pause.

Dies durfte ich schön als Arbeitsloser zu Hause.

Dann bekam ich die Möglichkeit, wieder ein Amt zu bekleiden,

und ich entschied mich, dann hier auch zu bleiben.

Das habe ich mit viel Spaß und Freude genossen,

und so ist die Zeit so eben mal wie im Fluge verflossen.

ich wünsche allen Angehörigen

der Gruppe 26 und dem Geschwader 1 alles Gute und...

...“Zeit“

ich wünsche euch alle möglichen Gaben,

ich wünsche euch, was die meisten nicht haben.

ich wünsche euch Zeit, euch zu freuen und zu lachen.

Und wenn ihr sie nutzt, könnt ihr etwas draus machen.

ich wünsche euch Zeit für euer Tun und Denken,

nicht nur für euch selbst, sondern auch zum Verschenken.

ich wünsche euch Zeit nicht zum hasten und Rennen,

sondern die Zeit zum Zufrieden sein können.

ich wünsche euch Zeit nicht nur so zum Vertreiben,

ich wünsche, sie möge euch übrig bleiben;

als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrauen,

anstatt nach der Zeit auf die Uhr nur zu schauen.

ich wünsche euch Zeit nach den Sternen zu greifen,

und Zeit um zu wachsen, dass heißt um zu reifen.

ich wünsche euch Zeit neu zu hoffen und zu lieben,

es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

15


Großer Za


pfenstreich“


Flugabwehrraketengruppe 26

Sport- & Spieletag

Mehr als 500 Teilnehmer in der Fliegerhorstkaserne

Um 08:45 Uhr am 25.08.2009 war es soweit,

die ersten Teilnehmer für den Sport-

und Spieletag der husumer Werkstätten

versammelten sich vor dem Sportplatz der

Fliegerhorstkaserne husum.

es ist mittlerweile das 9. Mal, dass die

„husumer Werkstätten für Menschen mit

Behinderung“ (WfB) zusammen mit der

Ausbildungswerkstatt der Luftwaffe husum

und Angehörigen der Flugabwehrraketengruppe

26 den Sport- und Spieletag

ausrichten. Alle Beteiligten haben in den

letzten Wochen geplant und organisiert,

Der Einmarsch in die „Arena“

damit an diesem Tag alles reibungslos

abläuft. nur das Wetter wollte dieses Jahr

nicht so recht mitspielen.

neben den über 500 aktiven Teilnehmern

waren ca. 300 Betreuer der WfB, der Ausbildungswerkstatt

und Soldaten zusammengekommen,

um den 9. Sport- & Spiel-

etag mit elan und Vorfreude anzugehen.

Während sich die Soldaten um das leibliche

Wohl in Form von Getränken, Snacks

und Grillgut kümmerten, sorgten die Auszubildenden

der Ausbildungswerkstatt für

einen reibungslosen Ablauf an den einzel-

18 Tinchen 10/09


Die Vorfreude ist groß

nen Stationen auf der Spielwiese sowie

auf dem Sportplatz.

Um 09:00 Uhr betraten Teilnehmer und

Funktionspersonal mit einem beinahe

olympisch anmutenden einzug die Arena.

im Anschluss bedankte sich der Leiter

der WfB, Truels hansen, in seiner erföffnungsrede

beim Kommandeur der Flugabwehrraketengruppe

26, Oberstleutnant

Ulrich Schmidt, dem Leiter der Ausbildungswerkstatt,

herrn Johannes Frauen,

und den anwesenden Soldaten für die seit

vielen Jahren gezeigte Verbundenheit mit

den sozialen einrichtungen der Region

und die erneut tadellose Organisation der

Veranstaltung.

nachdem auch Oberstleutnant Schmidt

mit einer Bitte um wettermäßige Aufheiterung

(dem Petrus nach anfänglichem

leichten Regen am nachmittag auch nachkam),

seine eröffnungsrede beendete,

Tinchen 10/09

Flugabwehrraketengruppe 26

begannen die einzelnen Wettbewerbe im

Bereich Leichtathletik (z. B. Weitsprung,

Kugelstoßen oder Sprint) und Fußball, sowie

die „außer Konkurrenz“ stattfindenden

Spiele wie Dosenwerfen, entenangeln,

nagelschlagen oder Gummistiefel-Zielwurf.

Die Sportdisziplinen und die Spiele waren

so gewählt und vorbereitet, dass sich alle

Teilnehmer an möglichst vielen Disziplinen

beteiligen konnten.

im Laufe des Vormittags begann es mehr

und mehr zu regnen, sodass man sich

dazu entschloss, die kleinen Spiele in

den aufgestellten Zelten fortzuführen. es

wurde schon befürchtet, dass das Fußballspiel,

das für nachmittags geplant war,

ausfallen muss. Doch kurz nachdem alles

untergezogen war, hörte es - wie bereits

erwähnt - auf zu regnen und es konnte

nach dem Mittagessen auch endlich der

Ball getreten werden.

Für das Grillen am Mittag stellten alle Staffeln

der FlaRakGrp 26 ihren Staffel-Grill

zur Verfügung, sodass das Abgrillen von

Fleisch und Wurst quasi im Akkord verlief.

nach dem Mittagessen wurden die ergebnisse

der Teilnehmer ausgewertet und Urkunden

und Medaillen für die Siegerehrung

am nachmittag vorbereitet, die den krö-

19


Flugabwehrraketengruppe 26

nenden Abschluss bilden sollte. Für manchen

war die Siegerehrung, bei der OTL

Schmidt die besondere Aufgabe hatte, die

Urkunden und Medaillen an die Sportlerinnen

und Sportler zu verleihen, eine besondere

erfahrung. Man konnte spüren, dass

viele gerade auf dieses ereignis schon

den ganzen Tag gewartet hatten und die

Spannung stieg, als es endlich los ging. es

war außerordentlich beeindruckend, wie

viel Freude und emotionen der Teilnehmer

durch die Siegerehrung zum Ausdruck

kamen. Wie stolz sie auf das Siegertreppchen

stiegen, um ihre Medaille in empfang

zu nehmen. Sicherlich fiebert der ein oder

andere schon auf das Jahr 2010 hin, um

wieder am Sport- und Spieletag teilzunehmen.

in diesen Momenten weiß man, dass

sich die harte Arbeit und die langen Vorbereitungen

gelohnt haben. Und so freut

man sich bereits auf das nächste Jahr, in

dem man hoffentlich wieder diesen event

für die geistig oder körperlich behinderten

Menschen durchführen darf.

Die Bedeutung dieser Veranstaltung wurde

auch dadurch dokumentiert, dass sich

neben den lokalen Medien wie dem „Friesenanzeiger“

und den „husumer nachrichten“

auch der nDR mit einem Fernsehteam

angekündigt hatte, dessen Bericht

noch am selben Abend im „Schleswig-holstein-Magazin“

auf n3 zu sehen war.

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20 Tinchen 10/09


Beercall der Traditionsgemeinschaft

Wie immer fand das regelmäßige Treffen unter reger Teilnahme statt

-TW- Am 25. August fand das traditionelle

Treffen der „Traditionsgemeinschaft Jagdbombergeschwader

41“ statt, dieses Mal

wieder in Form des beliebten Beercalls, zu

dem auch Gäste der aktiven Truppe des

FlaRakG 1 und der FlaRakGrp 26 gerne

gesehen sind, um die Bindung zum nachfolgeverband

in der Fliegerhorstkaserne

aufrecht zu erhalten.

Annähernd 30 Mitglieder und Gäste waren

erschienen, um in vielen Gesprächen

unter ehemaligen Kameraden die ein oder

andere erinnerungslücke aufzufrischen,

nie enden wollende Anekdoten auszutau-

Heer? Luftwaffe?...Egal! Hauptsache ein

paar „alte“ Kameraden um sich herum

Tinchen 10/09

Traditionsgemeinschaft JaBoG 41

Der 1. Vorsitzende der Traditionsgemeinschaft, Hauptmann a. D. Dieter Lembrecht,

begrüßt die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste

schen und den jüngeren Kameraden von

der „Guten alten Zeit“ zu erzählen.

ich als „jüngerer Kamerad“ kann dabei mit

Fug und Recht behaupten, dass sich ein

Besuch dieser Veranstaltung für jeden in-

Es gab angeregte Erinnerungsabgleiche.

Auch zwischen Piloten und FlaRakies.

teressierten lohnt. es gibt tausende - für

unsereins noch neue - alte Geschichten

zu erfahren (übrigens auch FlaRak-Geschichten).

Lobenswert zu erwähnen bleibt auch das

wieder einmal von der Firma Tadsen & Petersen

gestiftete Freibier und der „Griller

vom Dienst“, Stabsfeldwebel a.D. Werner

Mück.

21


Damals...

Wie sich die Bilder gleichen

Ein nicht zum ersten Mal „gestrandeter“ SEA KING

-TW- ende August und

Anfang September diesen

Jahres gab es viele

Berichte in den Medien über

einen notgelandeten Marinehubschrauber

der Baureihe „SeA KinG“.

ein ehemaliger Redakteur unserer Zeitschrift,

Oberstleutnant a.D. Jürgen Dietrich,

wies die Redaktion darauf hin, dass

dies nicht der erste Vorfall seiner Art gewesen

ist. Das Tinchen berichtete bereits

in den Ausgaben 06/77 und 09/89 über

ähnliche Vorfälle.

Am 13. Mai 1977 musste eine SAR-Maschine

„SeA KinG“ der Marine mit einem

Triebwerksschaden

auf der insel Pellworm

notlanden.

Am 3. August 1989 musste ebenfalls eine

„SeA KinG“ des Marinefliegergeschwaders

5 auf dem Flugplatz Schwesing eine

unfreiwillige Zwischenlandung hinlegen.

Der Rotorkopf des hubschraubers hatte

Feuer gefangen.

Und im August diesen Jahres musste

nun eine

b a u g l e i c h e

Maschine auf

dem Truupenübungsplatz

Langwedel bei

Bordesholm

aufgrund einertechnischer

Störung

eine Sicherheitslandung

hinlegen, bei

der sogar die

hauptfahrwer-

ke brachen.

Um die havarierten

Maschinen wieder

an ihre heimatstandorte

zu bekommen, wurden in allen drei

Fällen die Rotorblätter abmontiert, die Bestuhlung

entfernt und der Treibstoff abgelassen.

Diese Vorgehensweisen sind nötig um das

Gewicht unter 6 Tonnen zu drücken, denn

der zum Abtransport jeweils angeforderte

Transporthubschrauber „Sikorsky ch-53“

des heeres kann nur Lasten unter dieser

Marke heben.

Obwohl diese Transporte nicht alltäglich

sind, aber - wie auf dieser Seite ersichtlich

- auch kein neuland darstellen,

kann es bei diesen Missionen

auch zu Zwischenfällen wie

zum Beispiel 1998 kommen, als eine

ch-53 bei gleichem Auftrag und eigenen

technischen Problemen einen hubschrauber

vom haken und bei helgoland in die

nordsee stürzen lassen musste.

Dieses Mal ist aber wieder alles glatt gelaufen

und der flügellose „König der Meere“

kam unbeschadet in Kiel-holtenau an.

Mai 1977 August 1989

22 Tinchen 10/09


Nicht mehr ganz so neuer Redakteur

Ein Streifenhörnchen startet durch

„Besser spät als nie!“ dachte ich mir, als

mir ende August noch eingefallen ist, dass

die neuen beim Tinchen gemäß Tradition

zuerst mal einen Begrüßungsartikel

schreiben müssen.

Spät deshalb, weil ich meine Arbeit hier

bereits mitte Februar aufgenommen habe,

als noch nicht 100%-ig klar war, ob meine

Dienstverlängerung auch durchkam

(u.a. wegen zahlreicher Rechnerausfälle).

insofern möchte ich meiner damaligen

Te-Führerin für diese tolle und schicksalhafte

Gelegenheit danken, ein Redakteur

zu werden (Zitat anfang: „Tut mir leid, wir

haben hier keinen Platz für sie; aber wenn

sie sich für Sprache und Schreibarbeiten

interessieren, kennen sie das Tinchen?

Dort werden noch Leute gesucht...“). nach

einer Mütze Schlaf ist die Überlegung getan

und so fand ich mich ca. zwei Wochen

später in diesen mir nun heiligen hallen

wieder - wo ich nach einer AAP an der

Kaffeemaschine zuerst mal mit Arbeit erschlagen

wurde! (Damit ist nicht der Kaffee

gemeint...)

Dieser Schlag trug seine nachwirkungen

bis zu diesem Bericht, aber soviel zur Vorgeschichte:

nunmehr 23 Jahre jung und

hauptgefreiter, liegen meine interessen

im fernöstlichen Bereich (vor allem Filme

und die Kultur Japans) und in der Philosophie.

Zudem kann man mich am Wochenende

gelegentlich laut fluchend auf

dem Fahrrad in Richtung Zuhause finden

(alles freiwillig). ein hobby von mir, dass

ich leider aber viel zu sehr missachte, ist

es, zu schlafen.

Gleich nach der Schule begann ich die

Grundausbildung in Strausberg nahe Berlin.

nach einer gelungenen „einarbeitung“

bei den Fernmeldern und einem Papierkrieg

für die Dienstzeitverlängerung, will

ich nun mein Möglichstes tun, um nicht

nur einen guten ersatz für unseren da-

Tinchen 10/09

In eigener Sache

hingeschiedenen (sprich: in den finalen

Dienstschluss gegangenen) chefredakteur

abzugeben. Das niveau der bisherigen

Ausgaben zu halten oder noch zu verbessern,

ist ein weiterer Punkt.

Damit ist aber noch nicht völlig verhindert,

dass dem Tinchen, welches mit seinem

Alter von über 36 Jahren eine der ältesten

Verbandszeitschriften in Deutschland ist

und niemals auch nur einen Aussetzer in

der herausgabe hatte, langsam die letzte

Stunde schlägt.

ein Problem, das wir hatten, war, keinen

längerfristigen nachfolger für unseren

chefredakteur in festen händen zu haben.

Da jedoch ohne eine feste Besetzung die

Redaktion leer und somit nicht mehr operabel

wäre, hätte man unser schönes heftchen

einstellen müssen.

Um nun unseren neuen chefredakteur ab

Mai nächsten Jahres nicht alleine in der

Redaktion sitzen zu lassen, wenn ich in

hamburg studieren gehe, brauchen wir

trotz allem mindestens einen neuen Redakteur.

Sollten sie, herr (oder Frau?),

mindestens Status FWDL, also schon immer

das Gefühl gehabt haben, sich zu einem

kreativen Schreiber berufen zu fühlen

oder auch nur den Wunsch haben, interessantes

unter die Leute zu bringen, zögern

sie nicht, und sprechen mit ihrem chef

oder auch mit uns darüber; nachwuchs

wird dringend benötigt.

Jan Barz

23


Der Beobachter

„Y-Tours - Wir buchen, Sie fluchen“

Den Spruch kennt so ziemlich jeder, der

schon mal mit der Bundeswehr fliegen

durfte, oder sollte ich sagen musste.

Dabei denk ich noch nicht mal an die Zeiten

des sogenannten "insel-hoppings", bei

dem der Flug mit der "Transall", der Dc6B

oder der nORATLAS zum USA-Lehrgang

in Texas teilweise durch Tankstopps auf

den britischen inseln, auf island und in

der kanadischen Wildnis sowie eine Übernachtung

an der US-Ostküste unterbrochen

wurde, was die Flugzeit auf gefühlte

100 Stunden hinausgezögert hat.

Da war die Boing 707 der 80er und 90er

Jahre schon Welten besser, obwohl die

Beinfreiheit doch sehr an eine vollbesetzte

Transall erinnerte und die Thrombosegefahr

aufgrund der enge, die heute sogar

ein Käfighaltungshuhn zum lachen bringen

würde, immer mitgeflogen ist.

Dann begann die Ära des AiRBUS A310,

in dem man sich, wenn man nicht die Uniform

getragen hätte, tatsächlich wie auf

einem Urlaubsflug fühlen konnte.

Da aber von den sieben A310, die die

Bundeswehr zur Zeit besitzt, zwei für die

Politiker reserviert sind, vier zu Frachtmaschinen

umgebaut wurden und die siebte

ständig nach Termez pendelt, müssen für

die Lehrgangsteilnehmer und das Stammpersonal

in Übersee Sitzplätze bei zivilen

Fluggesellschaften gebucht werden. Und

genau da nimmt dann das Unheil seinen

Lauf.

Aber dazu gleich mehr...

Bevor man überhaupt daran denken kann,

in den Flieger zu steigen, hat die Bürokratie

in Deutschland - aber auch in den

USA - ersteinmal einen steinigen Weg

gelegt. irgendwie habe ich immer das Gefühl,

man will, dass ich mir den Trip in die

Staaten ersteinmal im Schweiße meines

Angesichts verdienen soll. neben dem

Formularpaket, dessen Gewicht wahrscheinlich

so manche haushaltswaage

an die Grenze ihrer Belastbarkeit führen

dürfte, ist das Visum-Verfahren aber besonders

nervig. Da kommt man sich vor,

als wenn man zur "Achse des Bösen" gehört,

aber nicht zu den Streitkräften eines

der wichtigsten Verbündeten der USA,

der zudem auch noch der nATO angehört

und sogar mit einem Marschbefehl eben

dieses Militärbündnisses unterwegs ist.

nein, man muss, wie jeder normale Tourist

auch, ein Visum für seine Familie beantragen,

was eventuell sogar ein persönliches

erscheinen beim Amerikanischen Konsulat

in hamburg bedingt. Und wenn man

dann endlich das begehrte Visum in händen

hält, sich tagelang durch die Formulare

gekämpft hat, man auf Orangenkisten

sitzt, weil die Spedition die Möbel schon

abgeholt hat, man nur noch von kalten Dosenravioli

lebt, weil der Strom bereits abgestellt

ist und der Gaskocher mittlerweile

aus Versehen im iKeA-Schrank auf dem

Atlantik herumschippert, da bemerkt man

dann plötzlich, dass die Truppenausweisnummer

auf dem nATO-Marschbefehl

oder der name auf der Kommandierung

falsch geschrieben wurde. Und es ist natürlich

Freitag nachmittag! Sonntag geht

der Flieger!!

Vor zehn Jahren wäre das vielleicht kein

Problem gewesen, aber wenn man heute

an der US Border control vorbeikommen

möchte, muss alles stimmen. Und ich meine

wirklich ALLeS!

Aber irgendwie konnte auch der Druckfehler

noch auf den letzten Drücker behoben

werden. es kann also los gehen...

Aber wie schon angedeutet, nimmt das

Unheil nun weiter seinen Lauf.

Denn was dabei raus kommt, wenn deutsche

Beamte oder Angestellte etwas kaufen

und dabei wie bei einem Ausschreibungsverfahren

eigentlich nur auf die

Kosten achten sollen, kann sich wohl jeder

selber an einer hand abzählen.

24 Tinchen 10/09


So kommt es dann nicht gerade selten vor,

dass man Anno 2009 nach el Paso zum

Beispiel mehr Stunden unterwegs sein

kann, wie 1970 beim "insel-hopping".

Da muss man dann eventuell mit Kind,

Kegel, hund, Lebensabschnittsgefährten

und 120 Kilogramm Gepäck von nordfriesland

aus mit der Bahn oder dem Auto

nach Lübeck fahren, um sich von dort mit

einer Billigfluglinie nach Frankfurt bringen

zu lassen.

in Frankfurt angekommen muss man sich

ersteinmal bis auf die Unterhose ausziehen

um sich sein an den Körper geklebtes

Rambo-Messer abnehmen zu lassen,

während nebenbei das Rasierwasser, das

Duschgel und der flüssige Sprengstoff

(...äh... ich meine natürlich die Limo des

Sohnes) in einer riesigen Mülltonne verschwinden.

Der mitgeführte Laptop und

die Videokamera werden mit Argusaugen

auf Funktion begutachtet, an der Personenschleuse

löst die vergessene nagelschere

im Beauty-case mal eben einen

Großeinsatz der GSG 9 aus und beim

erreichen des Abflug-Gates wird man darauf

hingewiesen, dass man nicht auf der

Passagierliste steht und wieder auf LOS

zurück geschickt.

irgendwie kommt man schließlich doch mit

allen Familienmitgliedern in den Flieger,

wenn auch auf vier Sitzreihen verteilt.

Aber wer jetzt denkt, dass nun eigentlich

alles überstanden ist, der täuscht sich

gewaltig. Wie schon erwähnt, handelt es

sich um eine der billigsten Verbindungen,

nicht aber um die kürzeste, geschweige

denn die schnellste. nunmehr zwölf Stunden

nach dem Verlassen der heimatlichen

Wohnung verlässt man in einem Flieger,

in dem natürlich genau DeR Bildschirm

defekt ist vor dem man sitzt, endlich den

deutschen Luftraum. Aber nicht etwa nach

Westen, sonder nach Süden!

Paris. So heißt die nächste Station. Aber

hier muss wenigstens nicht umgestiegen

Tinchen 10/09

Der Beobachter

werden, sodass man bereits nach zwei

Stunden Wartezeit weiterfliegen kann.

Aber kaum ist die Reisehöhe erreicht, da

wird schon wieder der Sinkflug eingeleitet.

Kurs London. Die britische hauptstadt

soll ja eine Reise wert sein. Das dachten

sich wohl auch die einkäufer der Bundeswehr

und buchten mal eben einen Flug mit

Übernachtung an der Themse.

Kaum sind 28 Stunden vergangen, verlässt

man also auch schon europa und

macht sich endlich über den großen Teich.

Als man noch mit der Bundeswehr in die

Staaten flog, ging es immer über Washington,

wo man die einreiseprozedur erledigen

musste.

heute aber ist der einreiseflughafen ständig

ein anderer. Mal Atlanta in Georgia,

mal Dallas in Texas, mal einer der größten

Flughäfen der Welt, chicago/illinois und -

wenn man vorher irgendetwas verbrochen

hatte - musste man el Paso links liegen

lassen und in Los Angeles zwischenlanden.

Also je nachdem, wo man runter geht, sind

seit dem Start in London weitere 6 bis 10

Stunden vergangen. Beim Betreten von

amerikanischem Boden muss man nun

sein freundlichstes Lächeln aufziehen (obwohl...Vorsicht!

Das Lächeln passt ja nicht

mehr mit dem neuen Ausweisfoto zusammen)

und innig dafür beten, dass man die

einreiseformulare, die einem während der

Atlantiküberquerung ausgehändigt wurden,

richtig ausgefüllt hat, und das der

Schoko-Riegel der Tochter nicht entdeckt

wird. Den europäischen Apfel konnte man

ja noch schnell im Flieger unterm Sitz verschwinden

lassen.

nun geht es noch eben in die inlands-Sardinenbüchse

und schon hat man el Paso

nach nicht einmal 43 Stunden erreicht.

Da holt einen der Spieß ab und fragt als

erstes:

"Und, guten Flug gehabt?"

25


Veranstaltungen

Husum

17.-18.10.2009 - Husumer Krabbentage

„erntefrische“ Krabben direkt von den Kuttern, Musik vom Spielmannszug Rödemis

und den Shanty-chören, große Showbühne und verkaufsoffener Sonntag

von 12:00 bis 18:00 Uhr mit Park & Ride Service.

18.10.2009 - Traktorado

10:00 - 18:00, Messehalle husum

internationale Ausstellung für Modelltraktoren

http://www.traktorado.de

_____________________________________________________________________

Leck

09.-11.10.2009 - Jahrmarkt

______________________________________________________________

Reservistenverband

Landesgruppe Schleswig-Holstein

Kreisgruppe Schleswig-Nord

Wir sind ein Zusammenschluss von Reservisten, die freiwillig für die Bundeswehr etwas

leisten, die gefordert und gefördert werden, die sich in ihrer Freizeit für die Streitkräfte

einsetzen und engagieren. Wir sind ein eingetragener Verein mit über 120.000 Mitgliedern

in 16 Landesgruppen und über 2.600 Reservistenkameradschaften. Wir informieren

unsere Mitglieder im Verbandsmagazin „LOYAL“ des Reservistenverbandes. Unsere

Landesgruppe Schleswig-Holstein betreut ca. 4.200 Mitglieder in 65 Kameradschaften.

Wir unterstützen die Transformation der Bundeswehr und unseres Verbandes

Wir leisten sicherheitspolitische Arbeit

Wir fördern militärische Fähigkeiten

Wir leisten Öffentlichkeitsarbeit

Sind Sie an weiteren Informationen interessiert oder möchten Sie Mitglied werden?

Kreisgeschäftstelle Hohn

Hugo-Junkers-Kaserne / LTG 63, Gebäude 20 c

Telefon: 04335 / 921 – 443, Fax 04335 / 921 – 562

e-mail: geschst_hohn@vdrbw.de

26 Tinchen 10/09


Modellbauer gesucht

Die Militärhistorische Sammlung

der Flugabwehrraketengruppe 26

sucht kreative Modellbauer zur Anfertigung

eines 3D-Modells. in der

gezeigten Vitrine soll zu Ausstellungszwecken

ein dreidimensionales

Modell eines Flugabwehrszenarios

der Zukunft erstellt werden. Die

entsprechende Vorlage dazu ist das

unten zu sehende Bild. ihren ideen

und ihrer Kreativität sind keine

Grenzen gesetzt.

Bei interesse oder Fragen melden Sie sich bitte bei:

herrn Oberleutnant Wawrzyniak

90-7621-3332

MichaelKlausWawzryniak@Bundeswehr.org

Tinchen 10/09

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Mo. u. Fr. 9.00 bis 11.30 Uhr

Di. u. Do. 16.00–18.00 Uhr

und nach Vereinbarung

29


Schmunzelecke

Damals bei NIKE...

Der General hat sich zum Besuch angemeldet!

Alles überschlägt sich: die Wege gefegt und von Unkraut befreit, die

Straßen neu geteert, der Rasen grün gepinselt, ebenso die altersschwachen

Startrampen. nur an die nicht mehr ganz so weiße Spitze der NIKE

HERCULES kommt keiner ran, da die Rampe sich wegen einem technischen

Defekt nicht runterfahren lässt. Was nun?

Der Spieß hat den rettenden einfall: „Schmeißen wir den eimer mit der

weißen Farbe hoch; die Brühe läuft dann allein herunter.“

Gesagt - getan. Aber natürlich, was keiner bedacht, der eimer bleibt

oben auf der Spitze hängen. Was nun?

Da ist der General auch schon da. Guckt in alle ecken und nickt befriedigt.

Bis er die Rakete mit dem eimer auf der Spitze entdeckt:

„WASnDAS????“

Alles druckst rum. Bis auf den Gefreiten Müller:

„Das ist doch der neue neutronenreflektor, herr General.“

Antwortet der:

„Weiß ich selber, aber warum ist das Ding nicht gestrichen?!“

30 Tinchen 10/09


Tinchen 10/09

Schlüsselblume

Aus den Silben:

Rätsel

BeL - BUn - Di - ein - eR - FORT - GAS - Ge - Ge - GeL - Gen - Gen - he - iM - Le

- MÄS - MeR - MeT - MO - ne - nen - O - O - PeR - PO - RAn - Re - Rie - Rin - RO

- SAT - SchLA - SchLe - Sen - SiG - TeL - Ti - TRA - ZWie -

sind nachfolgende „durch die Blume verschlüsselt“ gefragte Begriffe zu

raten:

1. Kann sowohl ein Brummi sein, als auch ein cowboy ohne Pferd.

2. Der Vorname vom Utan plus See und Stadt in den USA führen in das Glashaus für

Palmen u.ä..

3. Römische Tausend und englische eins vor Altstadtsträßchen = Bewohner, die vom

Balkon aus die teuerste und lauteste Stadtrundfahrt beobachten können.

4. Stattlicher Moloch oder jener Osteuropäer der nur die Pariser oder die Moskauer

U-Bahn benutzt!

5. Für Bücher schützend, für Scheiben ruinös, für Stecklinge provisorisch und für die

Wegwahl richtungsweisend.

6. in gleicher Weise wiederholend, oder Richtlinie nur so lala beachtenswert.

7. Was Grass bei seiner häutung eSSbares offenbarte, wird unter den Messern von

Lafer,Lichter & co so zugerichtet, dass sie als solche angerichtet werden.

8. erprobungsfeld für Aufständler, Spielwiese der Demoskopen, Blickfang weiblicher

Figuren oder einfach ebenenverunstalter.

9. Permanent andauernd oder auf Sachen bezogen, stets verlegt und Suchaktionen

animierend.

10. Beharrlichkeiten, die gepflegt werden wollen. Kollidieren dann und wann mit dem

Zeitgeist. Scheinen manch einem überflüssig.

Dem Lösungswort, bestehend aus den Anfangsbuchstaben von oben nach unten

gelesen, schlägt gegen ende Oktober vorerst die letzte Stunde.

Alle Rechte bei Manfred Schramm

Die Lösung der Ausgabe 08/09 lautete: „Nordfriesen“

- hFw erdt, StabsStff/FlaRakGrp 26 -

herzlichen Glückwunsch !

Der Gewinn ist innerhalb des nächsten Monats persönlich oder durch Vollmacht in der

Tinchen-Redaktion, Block 30 Fliegerhorstkaserne, abzuholen.

(Bitte vorher unter 04841-903-4940 sicherstellen, dass das Büro besetzt ist)

31


Impressum

herausgeber Tinchen e.V.

Gesamtleitung Ralf heßmann (Rh)

chefredakteur Thorsten Willers (TW)

Red. husum Michael erdt (Me)

Bernd Berns (BB)

Jan Barz (JB)

Red. Stadum Dirk hansemann (Dh)

Fr. Mitarbeiter Manfred Schramm

internet Thorsten Willers

Druck

Anzeigen Redaktion husum

Tel./Fax 04841-773837

info@tinchen-husum.de

Lono: FlaRakG 1 Tinchen

Anzeigenpreisliste nr. 9a

Postanschrift Tinchen e.V.

Fliegerhorstkaserne

Flensburger chaussee 41

25813 husum

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dienstl. 04841-903-4940

Stadum 04662-820-2215

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internet http://www.tinchen-husum.de

Beiträge von Redaktionsmitgliedern oder freien Mitarbeitern geben die Ansicht der Verfasser und

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behält sich Kürzungen und Veränderungen vor. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht. Die

Verfasser nicht namentlich gekennzeichneter Beiträge sind der Redaktion bekannt. Bei Zuschriften

ohne „Veto“- Vermerk wird Einverständnis zum Abdruck vorausgesetzt. Anfragen können nur

beantwortet werden und unverlangt eingesandte Manuskripte sowie Bilder nur zurückgeschickt

werden, wenn Rückporto beigelegt ist. Der Verein TINCHEN e.V. trägt die Verantwortung für die

Herausgabe und den Inhalt der Zeitschrift gegenüber dem Kommodore FlaRakG 1 „S-H“.

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32 Tinchen 10/09


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