Kinoprogramm (PDF, 7,9 MB) - Deutsches Filminstitut

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18 HOMMAGE AN uLRIKE OTTINGER

mittwoch, 26.09.

18:00 Uhr

freitag, 28.09.

18:00 Uhr

SuPERBIA – DER STOLZ

Deutschland 1986. 15 Min. 35 mm

DAS EXEmPLAR

Deutschland 2002. R: Ulrike Ottinger

D: Raymond Wolff, Thorsten Heidel. 18 Min. DigiBeta.

ESTER

Deutschland 2002. R: Ulrike Ottinger

D: Genrietta Liakhorvitskaia, M. Enenstein. 31 Min. DigiBeta dtOmeU.

STILL mOVINg

Deutschland 2009. R: Ulrike Ottinger. 29 Min. BetaSP. Ohne Ton.

SUPERBIA – DER STOLZ ist Teil einer Gemeinschaftsproduktion

zu den sieben Todsünden. Bei Ottinger

wächst aus dem Stolz „der Baum des Lasters“, dessen

sündige Früchte Völlerei, Trägheit, Geiz, Zorn, Neid und

Wollust sind. DAS EXEMPLAR ist Ottingers Verfilmung

einer Groteske Valentin Katajews, in der ein zaristischer

Beamter nach einem langjährigen Schlaf in der jungen

UdSSR aufwacht. In ESTER führen jüdische Immigranten

aus Europa die Purim-Sage auf; in Ottingers jüngstem

Kurzfilm STILL MOVING assoziiert sie Aufnahmen

ihrer privaten Objektsammlung mit Erinnerungen und

schafft daraus ein visuelles Kunstwerk.

PRATER

Deutschland/Österreich 2007. R: Ulrike Ottinger

104 Min. 35mm

„2 x fürchten kaufen und rein in die geisterbahn. sich

im spiegelkabinett (und seinen ebenbildern) verirren —

schlicht und grad nicht mehr rausfinden. und immerzu

fliegen im sitzen und liegen.“ Diese Sätze dichtete

die österreichische Autorin Elfriede Gerstl eigens für

Ottingers Porträt des traditionsreichen Wiener Praters.

Auch andere Autoren wie Elfriede Jelinek, Erich Kästner

oder Elias Canetti lässt die Regisseurin in zahlreichen

Miniaturen über den alten Jahrmarkt zu Wort kommen.

Sie begegnet den Nachkommen eines „Mannes ohne

Unterleib“, Schaustellern und Besuchern aus aller Welt.

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