Wir haben viele Gesichter. - Stadtwerke Porta Westfalica GmbH

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Wir haben viele Gesichter. - Stadtwerke Porta Westfalica GmbH

stadtwerke porta

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Wir haben viele Gesichter.

Damit Sie sicher versorgt sind.

Dafür sorgen wir.

Ein Unternehmen wie die Stadtwerke Porta Westfalica GmbH

ist keine Unbekannte. Hinter der Anonymität und der äußeren

Fassade einer „juristischen Person“ stecken Menschen.

Menschen mit Gefühlen. Menschen, die in Schichten arbeiten.

Menschen, die einen Job zu erledigen haben. Menschen, die sich

verantwortlich fühlen. Menschen, die Familien haben und

gerne in unserer schönen Region Porta Westfalica wohnen.

Menschen, die unsere Kunden kennen, kennenlernen sollen und

kennenlernen wollen. Hinter jedem Menschen verbirgt sich

eine eigene Persönlichkeit. Es sind unsere Mitarbeiter. Menschen,

die etwas bewegen wollen. Menschen, die stolz sind auf

ihre Arbeit – und vor allem: Es sind Menschen, wie sie auch unsere

Kunden sind.

Von Menschen etwas zu wissen bedeutet, Ihnen aufmerksam

zuzuhören und etwas über Sie erfahren zu wollen. Deshalb halten

wir unser Ohr immer ganz nahe am Puls der Zeit – deshalb,

um bestmöglichen Kontakt zu unseren Kunden zu halten. Denn

wir sehen uns als Dienstleister, der optimalen Service garantiert.

Unser Ziel ist es, die Energieversorgung aller Unternehmen

und Privathaushalte in Porta Westfalica sicher zu stellen.

Unsere Produkte sind Erdgas, Trinkwasser und Wärme. Dafür

setzen wir uns täglich ein – mit vollem Engagement und jeder

Menge fachlicher Kompetenz.

Wir verstehen uns nicht nur als Energielieferant. Wir sehen uns

als „dienstbare Geister“, die durch die Zusammenarbeit mit

allen Entscheidungsträgern die Bedingungen des Wirtschaftsstandortes

ständig optimieren und dazu beitragen, dass die natürlichen

Ressourcen und die Umwelt geschont werden.

Voraussetzung dafür ist ein kontinuierlicher Dialog zwischen

der privaten und gewerblichen Wirtschaft - und (natürlich) uns,

der Stadtwerke Porta Westfalica GmbH.

Lenken Sie Ihre Blick auf den folgenden Seiten unseres Geschäftsberichtes

auf einen Teil unserer 29 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter. Menschen, in unterschiedlichen Funktionen und

dem, was sie in ihrer Freizeit gerne beschäftigt. Menschen, die

ihre Energie dafür einsetzen, der Portaner Bevölkerung eine 24stündige

verlässliche Energieversorgung zu garantieren, denn:

Ohne Energie, die von einem verlässlichen und lokalen Partner

geliefert wird, geht das nicht. Dafür sorgen wir.

Benjamin Meyer (28)

Monteur

& Feuerwehrmann

Volker Brockmeier (44)

Wassermeister

& Brieftaubenzüchter

Alexander Reinhold (36)

Gasmeister

& Fußballtrainer

Randulph Noack (46)

Geschäftsführer

& Motorradfahrer

Ulrich Todeskino (51)

Mess- und Zählerwesen

& Tischtennisspieler

Armin Bentel (47)

Rohrnetzbauer

& Schachspieler

Claudia Edler (41)

Kaufmännische Leiterin

& Motorradfahrerin

Ursel Goepel (52)

Planwesen

& Fahrradfahrerin

Jan Weigelt (42)

Sperrkassierer

Handballtrainer


HERAUSGEBER:

Stadtwerke Porta Westfalica GmbH

Fähranger 18

32457 Porta Westfalica

Telefon (0571) 97515-0

Telefax (0571) 97515-99

Internet: www.stadtwerke-porta-westfalica.de

E-Mail: info@stadtwerke-porta-westfalica.de

VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT:

Randulph Noack, Geschäftsführer

Stadtwerke Porta Westfalica GmbH

KONZEPTION / REDAKTION / GESTALTUNG:

CONCEPT - DESIGN HEUMANN GmbH & Co. KG

Simeonscarré 7

32423 Minden

Telefon (0571) 972 518 0

E-Mail: info@concept-design-heumann.de

Internet: www.concept-design-heumann.de

§ 328 ABS.2 S.4 HGB

„ANGABE ZUR HANDELSREGISTERPUBLIZITÄT“:

Wir haben den geprüften und mit dem uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss

zum 31. Dezember 2009 und den Lagebericht

beim Bundesanzeiger offengelegt/

eingereicht.

BILDNACHWEIS:

E. Ulrich Heumann; Diverse Bildagenturen;

Carsten Korfesmeyer

impressum / inhalt

Vorwort 5

Portrait 6/7

Lagebericht 9

Umweltbericht 17

Chronik 21

Presseecho 21

Mitarbeiter 29

Organe 31

Bericht des Aufsichtsrates 33

Gewinn- und Verlustrechnung

für das Geschäftsjahr 2009 34

Angaben zu den Positionen der

Gewinn- und Verlustrechnung 35

Bilanz: Aktiva 2009 36

Bilanz: Passiva 2009 37

Angaben zu den Positionen

der Bilanz 39

Entwicklung des Anlagevermögens

zum 31.12.2009 40/41

Bilanzierungs- und

Bewertungsmethoden 42

Bestätigungsvermerk 43

3

impressum / inhalt


Wir haben viele Gesichter.

Damit Sie sicher versorgt sind.

Dafür sorgen wir.

Benjamin Meyer (28)

arbeitet seit 6 Jahren bei uns. Der gelernte Zentralheizungs- und Lüftungsbauer sorgt als Monteur für

die sichere Versorgung der Portaner Bevölkerung und ist zur Stelle, wenn es Rohrbrüche oder andere

Störungen geben sollte. Er ist auch für die Installation neuer Hausanschlüsse zuständig. Häufig arbeitet

er im 24-stündigen Bereitschaftsdienst, den er sich mit anderen Kollegen von Woche zu Woche im Wechsel

teilt.

In seiner Freizeit engagiert sich Benjamin Meyer bei der Freiwilligen Feuerwehr Porta Westfalica im

Ortsteil Barkhausen. Ihm gefällt die Kameradschaft, die auch im privaten Umfeld gepflegt wird sowie

die vielseitigen Übungsdienste.

4


Weltweite Ereignisse wie die Finanz- und Wirtschaftskrise

und der zunehmende Wettbewerbsdruck auf dem Energiemarkt

prägten das Jahr 2009 und natürlich auch das wirtschaftliche

Ergebnis der Stadtwerke Porta Westfalica.

Nachdem die Energie- und Rohstoffpreise auch im Verlauf

des 1. Halbjahres weiter sanken, war auch in der zweiten

Jahreshälfte ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Preisvorteile

durch unseren Erdgaseinkauf konnten wir teilweise

an unsere Kunden weitergeben. Im Berichtsjahr

haben sich die schwierigen wirtschaftlichen und gesetzgeberischen

Rahmenbedingungen nicht verbessert. Im Gegenteil:

Zahlreiche neue und geänderte Verordnungen galt

es umzusetzen. Die behördlich verordnete und teilweise

nicht berechenbare Absenkung unserer Netznutzungsentgelte

gestaltet unsere Preis kalku lationen nach wie vor

schwierig.

Trotzdem: Der Weltenergieverbrauch wird sich bis 2050

verdoppeln bis verdreifachen. Zur Deckung dieses Ener -

giebedarfs sind auch in Zukunft fossile Energieträger unverzichtbar.

Als umweltschonendstem und

klimaverträglichstem fossilen Energieträger kommt dem

Erdgas für die Zukunft eine Schlüsselrolle zu. Konsequenterweise

weist die Bundesregierung der deutschen Gaswirtschaft

eine besondere umwelt- und klimapolitische

Verant wortung zu.

Der Einsatz fossiler Energien führt zur Emission von Luftschadstoffen

und klimarelevanten Luftinhaltstoffen. Effiziente

und umweltschonende Technologien mildern diese

Auswirkungen und tragen zur nachhaltigen Nutzung unserer

fossilen Energievorräte bei. Als regional operierendes

kommunales Unternehmen sorgen die Stadtwerke Porta

Westfalica für eine sichere und wirtschaftliche Deckung

des steigenden Energiebedarfs in Porta Westfalica. Zugleich

fördern die Stadtwerke Porta Westfalica neue umweltschonende

Anwendungs tech nologien.

Gerade in Europa sind bereits Weichen gestellt worden, die

die grobe Richtung der Klima- und Umweltpolitik für die

nächsten Jahre vorgeben. Aber auch in anderen Ländern

gewinnt Umweltpolitik inzwischen eine wachsende Bedeutung.

Zwar gibt es Unsicherheiten über konkrete Maßnahmen

und regional unterschiedliche Schwerpunkte,

dennoch zeichnet sich ein genereller

Trend ab:

So wird der Verbrauch fossiler Energieträger tendenziell

verteuert. Somit liegt die Zukunft in erneuerbaren Energien.

Dies geschieht natürlich auch aus Gründen der Ver-

Global denken, lokal handeln:

Unser Engagement für eine bessere Umwelt

sorgungssicherheit und Unabhängigkeit. Wobei

gerade Bio-Erdgas gegenüber Windkraft und Sonnen -

energie durch seine Speicher vorteilhafter ist. Ferner dürften

Maß nahmen zur Steigerung der Energieeffizienz

ergriffen werden, die sich in vielen Fällen wegen der steigenden

Energiepreise auch ohne staatliche Hilfe rechnen.

Sie helfen, den Klimawandel zu verlangsamen. Schließlich

werden auch Maßnahmen gegen die negativen Folgen des

Klimawandels stärker gefördert. Dabei sollte an dieser

Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass mit moderner Technik

viel Energie gespart werden kann.

Wie gewohnt, engagierten sich die Stadtwerke Porta Westfalica

in hohem Masse für die Belange der Stadt Porta

Westfalica und übernahmen dabei gesellschaftliche und

wirtschaftliche Verantwortung. Neben finanziellen Leistungen

wie die Konzessionsabgabe und Gewer besteuer

über die Badezentrum Porta Westfalica GmbH leisten die

Stadtwerke Porta Westfalica zudem einen Beitrag zu diversen

Veranstaltungen und Projekten in den Bereichen Kultur,

Bildung, Sport und Freizeit im Stadtgebiet Porta

Westfalica.

Ein ausdrücklicher Dank gilt an dieser Stelle den 29 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern, die mit Ihrer intensiven Arbeit

zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben.

Die Stadtwerke Porta Westfalica sind ein innovatives, leistungsstarkes

Unternehmen, das für die Zukunft bestens

aufgestellt ist. Diese Position als lokaler Energie -

dienstleister gilt es zu festigen und weiter auszubauen.

Porta Westfalica, im April 2010

vorwort

Dipl.- Ing. Randulph Noack

Geschäftsführer

5

vorwort


unser

selbstbild

6

stadtwerke porta

Unser Selbstbild

Ein Prozess der Neuausrichtung. Dafür sorgen wir.

Die Geschichte der Stadtwerke in Deutschland begann in der

Mitte des 19. Jahrhunderts und war von Anfang an mit Energie

verbunden: Die um 1850 in Deutschland gegründeten ersten

Gaswerke sind die Vorläufer vieler Stadtwerke gewesen. Auch

wir sind ein städtisches bzw. kommunales Unternehmen der

Stadt Porta Westfalica in der Rechtsform einer eigenständigen

GmbH mit langer Geschichte und sind mittlerweile 83 Jahre alt.

Bis heute haben wir uns zu einem modernen Allrounder gewandelt.

Heute versorgen wir unsere Kunden zuverlässig mit

Trinkwasser, Erdgas, Wärme und demnächst auch mit Strom.

Dienstleistungen rund um unsere Produkte wie zum Beispiel

Erdgasfahrzeuge, Energieberatungen, die Errichtung, Betrieb

und Wartung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen komplettieren

unser Ange bot. Unsere Kunden können sich auf uns verlassen:

24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr. Als lokaler

Netz betreiber tragen wir somit eine besondere Verant wortung

gegenüber unseren Eigentümern und den Menschen dieser

Stadt.

Befürchtungen, mit der Liberalisierung des Energiemarktes

1998 werde ein Sterben der Stadtwerke eingeleitet, haben sich

zum Glück für uns alle nicht bewahrheitet. Zwar übernahmen

die vier großen Energieunternehmen RWE, E.ON, Vattenfall und

EnBW mit der Liberalisierung einen städtischen Versorger nach

dem anderen, doch inzwischen hat bei den Kommunen ein Umdenken

eingesetzt. Rekom mu nalisierung heißt die neue Strategie.

Denn viele Städte und Gemeinden sehen

mittlerweile ihre Ent schei dungen aus den 90er Jahren zum Verkauf

der Versorgungsunternehmen an große Energie konzerne

als Fehler an. Wie folgenschwer ein Verkauf des einst städtischen

„Tafelsilbers“ sein kann, kann man in unserer Nachbarstadt

Minden verfolgen. Folgerichtig sind Versorger dazu

übergegangen, die einst privatisierten Strukturen wieder in Eigenregie

zu übernehmen. Die Chance dazu bieten die in der

Regel nach 20 Jahren neu auszuschreibenden Konzessionsverträge,

die den Versorgern gegen ein Wegerecht den direkten Zugang

zum Kunden gewährleisten. Zwischen 2010 und 2013 läuft

ein Viertel dieser Verträge in Deutschland aus. In Porta Westfalica

trifft das 2013 für das Segment Strom zu. Wir werden diese

Gelegenheit nutzen und unser Produktportfolio mit Strom weiter

auszubauen um so unser Unternehmen zu stärken.

Die Stadt Porta Westfalica hat also die Möglichkeit, den Energielieferanten

zu wechseln oder die Netze zurück zu kaufen.

Dabei stellen wir uns dem Wettbewerb. Wir sind trotz oder gerade

wegen der Liberalisierung des Energiemarktes absolut

konkurrenzfähig. Unsere Preise sind wettbewerbsfähig, aber

wir sind auch nicht der billige Jacob am Markt. Unsere Stärken

liegen in unserem guten Image, unserer regionalen Verankerung

und in der Bindung zum Kunden. In dieser Nähe zum Kunden

sehen wir eine Chance für neue Geschäftsfelder wie

intelligente Stromnetze (Smart Grids), Elektromobilität (E-Mobility)

und das Angebot von Energiedienstleistungen. Denn wir

kennen die Bedürfnisse vor Ort und können mit unserer Stadt

die Lösungen anbieten, die jeweils am besten passen. Dafür benötigen

wir Organisations formen, die solche Innovationen begünstigen.

Insgesamt profitiert die Stadt Porta Westfalica, wie alle Kommunen

in Deutschland mit ihren Bürgern, von den rentablen

Ver- und Entsorgungssparten ihrer Unter nehmen. Über Holdings

werden defizitäre Bereiche subventioniert und somit

bleibt in vielen Bereichen ein Stück Lebensqualität in unserer

Stadt erhalten, wie zum Beispiel hier bei uns mit dem Badezentrum

Porta Westfalica.

Viele Stadtwerke halten über diesen Weg damit auch den städtischen

Nahverkehr am Laufen, unterstützen Sport- und Kulturveranstaltungen

und geben u.a. auch Zuschüsse für

Kindertagesstätten, Schulen und Schwimmbäder. Dieses Engagement

bietet keiner der ausserhalb unserer Stadt angesiedelten

Ener gieanbieter.

Im Energiebereich setzen wir zunehmend auf erneuerbare

Energien. Die Umweltorganisation Greenpeace hat den kommunalen

Unternehmen auch im vergangenen Jahr in einer Studie

bestätigt, dass vor allem sie es sind, die den Ausbau

regenerativer Energien vorantreiben.

Es gibt also eine Vielzahl an Gründen, die dazu führen, dass sich

die Unkenrufe von damals im Hinblick auf ein Aussterben der

Stadtwerke nicht bewahrheitet haben. Als Stadtwerke haben

wir beispielsweise ein deutlich anderes Geschäftsmodell als private

Konzerne, die rein über eine Preisdiskussion an unsere Kunden

gehen. Unser Schlagwort ist „citizen value“ und nicht

„shareholder value“. Dieses bürgernahe und nachhaltige Agieren

wird immer wieder in Umfragen von den Bürgern positiv

bewertet. Das ist seit der Finanzkrise wieder stärker ins Bewusstsein

von Politik und Öffentlichkeit gerückt. Und es gibt

eine Menge wirtschaftliche Gründe, die für uns sprechen: Hohe

Investitionen vor Ort, Arbeitsplätze in der Region, Gewinne, die

in der Region bleiben, um nur ein paar zu nennen.

Wir arbeiten wirtschaftlich, ressourcenschonend und nutzen

zukunftsorientierte Verfahren, um konstant gute Qualität zu

liefern.

Durch die Kooperation mit unseren Minderheitsge sell schaftern

E.ON Westfalen Weser AG und der Rheinland Westfalen Netz


AG als starke Partner garantieren wir eine sichere und zuverlässige

Versorgung zu fairen Preisen.

Für unsere Kunden stellen wir uns den Herausforderungen der

sich beständig verändernden Rahmenbedingungen. Gemein -

Bilanz und GuV

Bilanzsumme

Anlagevermögen

Gezeichnetes Kapital

Eigenkapital

Eigenkapitalquote

Umsatzerlöse

Investitionen

Abschreibungen

Jahresüberschuss

Personal

Personalaufwand

Mitarbeiter 31.12.

Erdgasversorgung

Erdgasabgabe

Mittlere Tagesabgabe

Verteilungsnetz

Hausanschlüsse

Zähler

Trinkwasserversorgung

Wasserabgabe

Verteilungsnetz

Speicherraum

Mittlere Tagesabgabe

Hausanschlüsse

Zähler

Nahwärmeversorgung

Wärmeabgabe

Stromerzeugung BHKW

Eigene Heizzentralen

portrait

Wirtschaftliche und technische Grunddaten der

Stadtwerke Porta Westfalica GmbH

sam mit unseren Gesellschaftern werden wir die Marktpo sition

in Porta Westfalica halten und ausbauen.

Einheit 2007

2008

2009

T€

T€

T€

T€

%

T€

T€

T€

T€

T€

GWh

MWh

m

Stk

Stk

Mio. m 3

m

m 3

m 3

Stk

Stk

MWh

MWh

Stk

23.695

20.233

3.405

6.169

26

11.403

1.616

1.584

0,00

1.271

27

161

442

185.436

4.165

4.701

1,47

295.448

6.300

4.019

9.512

9.820

9.931

1.481

27

26.694

20.052

3.405

6.169

23

13.399

1.709

1.583

0,00

1.427

26

171

495

189.654

4.223

4.825

1,47

296.855

6.300

4.030

9562

10.034

8.399

841

27

23.917

19.748

3.405

6.369

26

13.489

1.355

1.557

0,00

1.559

28

167

456

191.348

4.277

4.748

1,56

297.513

6.300

4.217

9.618

9.613

6.493

465

24

7

portrait


Wir haben viele Gesichter.

Damit Sie sicher versorgt sind.

Dafür sorgen wir.

Volker Brockmeier (44)

ist unser Wassermeister und seit 1991 für unser Unternehmen

tätig. Er ist Vater von zwei Kindern (17 und 5 Jahre alt) und wohnt

schon immer in unserem schönen Ortsteil Lerbeck. Seine Aufgabe:

Alles, was im weitesten Sinne mit Wasser zu tun hat wie die Wasserförderung

und Wasserversorgung, Tiefbauarbeiten, sowie alle

Arbeiten rund um die Netzerhaltung des Trinkwassers. Er liebt die

Vielseitigkeit seines Verantwortungsgebietes. Er arbeite gerne in

der Natur und steht viel mit unseren Kunden in Kontakt und er

findet: „Bei den Stadtwerken Porta Westfalica kann ich mich verwirklichen.

Das ist definitiv mein Traumberuf“.

Seinen Ausgleich zum Beruf findet er in seinem Hobby: Dem Züchten

von Brieftauben. Über seinen Vater hat er Gefallen an diesem

Hobby gefunden und nimmt mit einem Teil, der mittlerweile 80köpfi

gen Zucht, auch an nationalen Wettbewerben teil.

8


Das Geschäftsjahr 2009 wurde durch die Wirt schafts krise

geprägt. Einige Firmen mussten Kurzarbeit durchführen.

Aufgrund geringer Nachfrage bei den Öl- und Gasmärkten

sanken die Energiepreise. Im Gasmarkt zeigen sich

nun konkrete Auswirkungen des Wettbewerbs. Es haben

mittlerweile elf Händler in unserem Ver sorgungsgebiet

Gaslieferungen aufgenommen und wir haben entsprechend

Kunden verloren.

Im Geschäftsjahr 2009 konnte die Stadtwerke Porta

Westfalica GmbH einen Umsatz abzüglich Energiesteuer

von 13.489 T€ erzielen. Das Ergebnis der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit für das Jahr 2009 beträgt 896 T€ und

entsprach den Zielen des Wirtschaftsplanes. Es konnte

auch im Geschäftsjahr 2009 mit 586 T€ die volle Konzessionsabgabe

erwirtschaftet werden. Das wirtschaftliche

Ergebnis (Jahresergebnis vor Steuern und Abführungen

einschließlich Konzessionsabgabe) be trägt 1.482 T€. Auf-

lagebericht

Auszug

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der durch Börsenspekulationen auf Rekordhöhe getriebene

Rohölpreis wirkte sich noch im ersten Quartal auf

den Gaspreis aus, der damit auch Rekordhöhe erreichte.

Der Wettbewerb zwang uns jedoch Preissenkungen vorfristig,

und damit ergebniswirksam, vorzunehmen.

Ertragslage

grund des Ergebnisabführungsver-trages mit der Bade -

zentrum Porta Westfalica GmbH führen die Stadtwerke

das Jahresergebnis 2009 von

422 T€ nach Steuern an diese ab. Den Mitge sellschaftern

E.ON Westfalen Weser AG und RWE Rheinland Westfalen

Netz AG stehen vertraglich festgelegte Ausgleichszahlungen

zu, die für beide Minder heitsgesell schafter zusammen

185 T€ betragen.

9

lagebericht


entwicklung

erdgasversorgung

10

entwicklung

Erdgasversorgung

Erdgasrohrnetzentwicklung 2003 - 2009 per 31.12.2009

195.000

190.000

185.000

180.000

175.000

170.000

165.000

160.000

155.000

150.000

145.000

140.000

135.000

130.000

125.000

Rohrnetz

in m

225.000

200.000

175.000

150.000

125.000

100.000

75.000

50.000

25.000

0

Menge

in MWh

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

Gasabgabe (einschl. Eigenbedarf) 2003 - 2009

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

4.300

4.200

4.100

4.000

3.900

3.800

3.700

3.600

3.500

3.400

3.300

3.200

3.100

3.000

2.900

Anzahl

Im Geschäftsjahr 2009 wurde im Gasnetz, die tatsächliche

Menge von 179,1 GWh transportiert. Dabei wurden

12,4 GWh für andere Lieferanten ausgespeist. Die

Maximalleistung im Ortsverteilnetz betrug am

06.01.2009 1.520 MWh/d. Die Benutzungsstruktur der

Stadtwerke Porta Westfalica GmbH in 2009 betrug 138

Benutzungstage gegenüber 2009 mit 126 Benutzungstagen.

Durch die Anstrengungen zur Penetration

des Erdgasnetzes konnten 39 Hausan schlüsse hinzugewonnen

werden. Die Erlösober-grenze wurde nicht

überschritten.

Im Gasvertrieb sank der Erdgasabsatz gegenüber der

Vorjahresmenge von 180,8 GWh um 2 % auf 176,3

GWh, einschließlich der in fremde Netze abgegebenen

Mengen. Das ist auf den überaus milden Herbst zurückzuführen.

Die Bezugskosten betrugen in 2009

7.652 T€ und stiegen um 277 T€ gegenüber 2008 mit

Hausanschlüsse 2003 - 2009

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009


7.375 T€. Das wirtschaftliche Ergebnis der Erdgassparte

verschlechterte sich trotz des an-nähernd gleichem

Absatzes von 777 T€ um 15 T€ auf 762 T€ vor

Gewinnabführung (einschl. voller KA von 237 T€). Der

Grund dafür liegt in der vorfristigen Weitergabe der

verminderten Bezugskosten an die Tarifkunden.

Im Gebiet der Stadtwerke Porta Westfalica GmbH wurden

4 Fahrzeuge auf Erdgasbetrieb umgerüstet bzw.

neu als Erdgasfahrzeug gekauft und von der Stadtwerke

Porta Westfalica GmbH gefördert. Die Abgabe

der Erdgastankstelle stieg von 153.820 kg in 2008 auf

165.254 kg in 2009. Diese positive Entwicklung wird

sich durch die Einrichtung einer weiteren Erdgastankstelle

am Autohof voraussichtlich nicht fortsetzen.

50

45

40

35

30

25

20

15

10

5

0

Stückzahl

Anzahl der geförderten Erdgasfahrzeuge 2002 - 2009

4 38 33 28 8 6 9 4

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

160.000

150.000

140.000

130.000

120.000

110.000

100.000

90.000

80.000

70.000

60.000

50.000

40.000

30.000

20.000

10.000

Menge in KG

lagebericht

Auszug

Erdgasabsatz der Erdgastankstelle Schrader

Eröffnung am 29.4.2002 2002 - 2009

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

11

lagebericht


entwicklung

wasserrohrnetz

12

entwicklung

Wasserrohrnetzentwicklung

Rohrnetz

in m

297.000

296.000

295.000

294.000

293.000

292.000

291.000

290.000

289.000

288.000

287.000

286.000

285.000

284.000

283.000

282.000

281.000

280.000

279.000

278.000

277.000

276.000

Wasserrohrnetzentwicklung 2002 - 2009

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

Menge in Tm 3

1.750

1.500

1.250

1.000

750

500

250

0

Trinkwasserversorgung

Der Trinkwasserabsatz erhöhte sich im Ge -

schäftsjahr 2009 mit 1,56 Mio. m³ gegenüber

2008 mit 1,47 Mio. m³ leicht. Die Erlöse aus dem

Verkauf des Trinkwassers erhöhten sich von 3.002

T€ um 157 T€ auf 3.159 T€. Es ist festzustellen,

dass nach regenarmen Witterungsperioden die

Kunden, die verstärkt Regenwasser nutzen, auf

Trinkwasser zurückgreifen müssen.

Die Stadt Porta Westfalica erhält auch im Geschäftsjahr

2009 für die Trinkwassersparte, wie in

den letzten Geschäftsjahren, die volle Konzessionsabgabe

in Höhe von 349 T€.

Das wirtschaftliche Ergebnis vor Gewinn -

abführung für die Trinkwassersparte beträgt

insgesamt 142 T€.

Wasserabgabe 2002 - 2009

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009


Wärmeversorgung

Die Nahwärmesparte erzielte im Geschäftsjahr

2009 ein negatives Ergebnis. Trotz der Neu -

gewinnung von 2 Kunden, konnte der Abgang von

3 Anlagen der GSW Minden nicht ausgeglichen

werden. Bedingt durch den Rückgang der Anlagenleistung

auf 4,32 MW, sank die Wärmeabgabe

von 8.394 MWh in 2008 auf 6.493 MWh in 2009.

Die Erlöse aus dem Wärmeverkauf in 2009 betrugen

800 T€ (2008: 1.024 T€).

Die BHKWs konnten einen Wirkungsgrad von

76,45 % erreichen, so dass daraus 2009 in der

Stromerzeugung Erlöse von 35 T€ erwirtschaftet

werden konnten.

Die hohen Abschreibungen für die getätigten Investitionen

und die anfallenden Zinsbelastun-gen

werden durch die Erlöse nicht vollständig ausgeglichen.

Damit belastet die Sparte Wärmeversorgung das

Gesamtergebnismit -131 T€.

Anzahl

27

26

25

24

23

22

21

20

Eigene Heizzentralen 2002 - 2009

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

Wärme in MWh

10.000

9.900

9.800

9.700

9.600

9.500

9.400

9.300

9.200

9.100

9.000

8.900

8.800

8.700

8.600

8.500

8.400

8.300

8.200

8.100

8.000

7.900

7.800

7.700

7.600

7.500

7.400

7.300

7.200

7.100

7.000

6.900

6.800

6.700

6.600

6.500

6.400

lagebericht

Auszug

Wärmeabgabe 2002 - 2009

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

13

lagebericht


entwicklung

14

entwicklung

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2009 setzt sich das Personal aus ein -

em Geschäftsführer, 17 Angestellten (davon vier Teilzeit)

und 11 gewerblichen Arbeitnehmern zusammen. Über ein

Prämiensystem werden die Mitarbeiter motiviert und

am betrieblichen Ergebnis beteiligt. Ständige Wei -

terbildungen sichern die Aktualität des Fachwissens im

kaufmännischen sowie im technischen Bereich.

Vermögens- und Finanzlage

Die Investitionen in immaterielle Vermögensge gen -

stände und Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr

2009 auf rund 1,4 Mio. € und betrafen Schwerpunkte im

Wassernetz. Die Abschreibungen betrugen insgesamt

rund 1,6 Mio. €.

Die Bilanzsumme verminderte sich um 1,9 Mio. € auf

23,9 Mio.€. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich

von 24 % auf 27 %.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme erhöhte

sich um 5 % Punkte auf 83 %.

Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit

in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zeitnah

zu erfüllen.

Chancen und Risiken

Derzeit werden 628 Kunden (14 %) durch andere Händler

versorgt. Die Prognosen gehen von einer Wechselbereitschaft

im liberalisierten Markt von 20 % bei Haushaltskunden

aus. Trotzdem blickt die

Stadtwerke Porta Westfalica GmbH aufgrund ihrer Kundenstruktur

optimistisch in die nächsten Jahre. Die Stadtwerke

Porta Westfalica GmbH ist zudem darauf bedacht,

hier eine gute Kundenbindung über ständige Kontaktaufnahme

zu erhalten. Die Stadtwerke haben 2010 den

Stromhandel aufgenommen und werden Ihren Kunden

im vierten Quartal ein attraktives Kombiprodukt

Strom/Gas anbieten.

Für unsere Sonderkunden haben wir für die Gas -

wirtschaftsjahre beginnend 2010 bzw. 2011 Teilmengen

von jeweils 70 MWh beschafft und weitestgehend vertraglich

gebunden.

Die Residualmenge wurde für 2010 zu günstigen Be -

dingungen eingedeckt, was uns wettbewerbsfähige

Preise auch im Tarifkundenbereich ermöglicht.

Für die zu erwartenden Preisdifferenzen aus der Mehr-

/Mindermengenabrechnung 2009 haben wir Rück -

stellungen von 72 T€ gebildet. Die für die Jahre 2011 und

2012 zu erreichenden Erlösobergrenzen sind beschieden.

Für 2013 wird auf der Basis des Jahresabschluss 2010 ein

neues Netzentgelt beantragt.

Den Schwerpunkt im Trinkwasserbereich bilden wie auch

in den letzten Jahren die Reduzierung der Wasserverluste

durch Leckortung und die Aus wechs lung von bruchgefährdeten

Leitungen. Für die künftige Versorgung der

Ortsteile Nammen, Wülpke und Kleinenbremen erfolgte

eine Netzberechnung die den optimalen Standort für

den zu errichtenden Trink wasserhochbehälter bestimmt.

Nach Erwerb der Fläche kann der Bau nach Genehmigung

des Wirtschaftsplans Mitte 2011 erfolgen.


640

600

560

520

480

440

400

360

320

280

240

200

160

120

80

40

0

T€

Entwicklung der Konzessionsabgabe (KA)

von Wasser und Erdgas der Jahre 2000 - 2009

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

KA Wasser

KA Erdgas

Entwicklung der wirtschaftlichen Gesamtergebnisse

aus Jahresergebnis und Konzessionsabgaben

von 2000 - 2009

1.650

1.550

1.450

1.350

1.250

1.150

1.050

950

850

750

650

550

450

350

250

150

50

0

-50 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

T€

Jahresergebnis

Konzessionsabgabe

lagebericht

Auszug

Das hohe Maß an Vertrauen und Akzeptanz der Stadtwerke

bei ihren Kunden zeigt sich u.a. daran, dass in 2009

nur 3 Kunden ihre Einlagen in den Inhaber -

schuldverschreibungen „Stadtwerke Porta Westfalica Geburtstagsfond“

und „Bürgerfond“ gekündigt haben.

Hinsichtlich der öffentlichen Zwecksetzung ist zu bemerken,

dass die Versorgungssicherheit langfristig gewährleistet

ist. Neben der permanenten Instandhaltung der

Verteilungsanlagen wird die Gesellschaft durch den Aus -

bau der Wärmeversorgung, wenn möglich mit Kraft/Wärmekopplung,

durch Mikro-BHKW oder Wär mepumpen

ihrer ökologischen Verantwortung gerecht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen

Einfluss auf die Lage der Gesellschaft haben sind

nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Porta Westfalica, den 30.03.2010

Randulph Noack

15

lagebericht


16

Wir haben viele Gesichter.

Damit Sie sicher versorgt sind.

Dafür sorgen wir.

Alexander Reinhold (36),

verheiratet, 2 Kinder (6 und 12 Jahre alt) ist bei uns verantwortlich für

den Meisterbereich Gas und ist seit dem 1.6.2010 für die reibungslose

Erdgasversorgung zuständig. Erst vor kurzem hat er seine Meisterprüfung

als Netzmeister für Gas und Wasser in Köln erfolgreich bestanden.

Beruflich und privat immer weiterzukommen ist seine Lebensphilosophie.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass er auch bei seinem Hobby Fussball

nicht nur hinter den Ball tritt, sondern auch sein Wissen weitergibt.

Dafür hat er eigens an einem 3-wöchigen Seminar in der

bekannten Fußballschule in Kaiserau bei Kamen einen Trainerschein

erworben und darf jetzt alle Jugend-, Damen- und Herrenmann -

schaften bis hin zur Verbandsliga trainieren.

Im Moment sucht er eine Trainerfunktion bei einer Jugend mann -

schaft, weil sich das mit der erforderlichen Flexililität in seinem

Beruf besser vereinbaren lässt.


Verbrauchsarme Technologien

werden weiter unterstützt / Erdgasautos

bleiben unschlagbar.

Der „ökologische Aspekt“ nimmt in unser täglichen Arbeit

einen enorm hohen Stellenwert ein. In allen Bereichen

unseres Unternehmens steht der Umweltgedanke

ganz oben. Das war, ist und bleibt so. Im abgelaufenen

Geschäftsjahr haben wir weiter daran gearbeitet, umweltfreundliche

Energie unter Einsatz modernster Technologie

anzubieten. Wir werden auch in Zukunft alles

daran setzen, unseren Kunden einen sparsamen und umweltschonenden

Umgang mit Erdgas anbieten zu können.

Erdgasautos und Förderungen

Auch im Geschäftsjahr 2009 stand die Förderung von Erdgasautos

im Blickpunkt unseres Interesses. Wer sich für

die Neuanschaffung oder Umrüstung eines entsprechen-

umwelt

Umweltschutz und Kundenvorteile

den Fahrzeugs entscheidet, wird von uns mit einer Prämie

von 777 kg Erdgas belohnt. Wer dann zu sätz lich noch mit

einer Aufschrift für uns Werbung fährt, erhält während

der Laufzeit von 2 Jahren von uns zusätzlich

777 kg Erdgas in Form eines Tankguthabens. Auch steuerlich

gesehen bieten Erdgasautos eine Menge Vorteile,

denn Fahrzeuge mit umweltschonenden Antrieben profitieren

seit Juli 2009 von der neuen emissionsbezogenen

Kraftfahrzeugsteu-er und: Dass Erdgasautos nach dem

Motto „Tanken für die Hälfte“ unterwegs sind, lässt die

Sparschweine der Fahrer noch zusätzlich lachen.

Erdgasautos sind aus ökologischer und ökonomischer

Sicht unschlagbar. Dass die Elektroautos bei den Herstellern

immer stärker in

Mode kommen, ändert

daran auch

nichts.

Die Hybrid -

antriebe

sind nach

Meinung

17

umwelt


umwelt

18

umwelt

Umweltschutz und Kundenvorteile

vieler namhafter Experten längst noch nicht so umweltfreundlich

und ausgereift wie Erdgasautos. Denn sie können

nur so effizient und umweltschonend fahren wie das

Kraftwerk arbeitet, das ihren Strom erzeugt.

Auch die Leis tungs fä hig keit, Lebens dauer und spätere

Entsorgung der Akkus sind Fragen, die von großen Umweltverbänden

noch kritisch diskutiert werden.

Eine prima Alternative:

Blockheiz kraft werke

Größere Heizkraftwerke erzeugen Strom und versorgen

Wohnsied lun gen, Schulen oder Gewerbebetriebe mit

Nahwärme. Das Funktionsprinzip eines Miniblock heiz -

kraft werks (BHKW) ist im Prinzip dasselbe: Wenn ein

Motor Strom er zeugt, wird Wärme frei. Diese wird jedoch

nicht an die Umwelt abgegeben,

son dern für

die Hei zung genutzt.

Die Klein kraftwerke für

den privaten Heizungs -

keller sind nicht größer

als eine Waschma schine

und stellen circa zwei

bis fünf Kilowatt elektrischer

und vier bis zwölf

Kilowatt thermischer

Leistung zur Verfügung.

Den darüber hinausgehenden

Wärmebedarf

deckt zum Beispiel ein

Gasbrenn wert kessel ab.

Die Preise klettern sicher langfristig weiter in die Höhe.

Das sind die Gesetze des Marktes, die wir nicht beeinflussen

können. Aber wir bieten Lösungen, um die Kostenexplosion

zu vermeiden. Wir setzen dabei auf Erdgas. Bei

diesem Energielie feran ten ist die Versorgungs sicherheit

einfach am höchsten. Auf moderne Technik zu setzen

lohnt sich zwar grundsätzlich immer, doch Geschäftskunden

können besonders schnell profitieren. Hier empfehlen

wir Anwendungen aus dem Bereich der

Kraft-Wärme-Kopplung, denn: Mit Hilfe moderner Mini-

Block heizkraftwerke können Unternehmen ihre Energie

auf wirtschaftliche Weise selbst erzeugen – und dabei

sogar Überschüsse erzielen, die dann in das öffentliche

Stromnetz eingespeist und vergütet werden können.

Wir wollen selbstverständlich das bestmögliche an Energie

herausholen. Deshalb setzen wir auf Mini-BHKWs mit


patentierter Leistungsmodulation. Diese können bis zu

60 Prozent mehr Strom produzieren als Vergleichsprodukte.

Diese werden auch im Contracting angeboten.

„Mieten statt investieren“, heißt die Devise. Ob Produktionsbetriebe,

Krankenhäuser oder öffentliche Einrichtungen

mit viel Publikumsverkehr: Wer viel verbraucht,

profitiert am meisten.

Zwischen 25 und 30 Prozent der Kosten kann diese Zielgruppe

mit einem eigenen Kraftwerk ohne weiteres einsparen.

Gleichzeitig reduziert die innovative Technik den

CO2-Ausstoß beachtlich.

umwelt

Umweltschutz und Kundenvorteile

Für Büros und Verwaltungsgebäude empfehlen wir aber

eine andere Energiesparlösung. Gemeint sind umweltfreundliche

Gaswärmepumpen. Diese heizen, kühlen und

klimatisieren mit einem System. Durch den Einsatz umweltfreundlicher

Gaswärmepumpen, bei denen die Abwärme

des Antriebsmotors zusammen mit der

Umgebungsluft genutzt wird, lassen sich die Kosten

sogar um 50 Prozent reduzieren. Bei vielen Unter nehmen

in Porta West falica wird diese Technologie bald Einzug

halten und: Auch für das Portaner Installa tionshandwerk

lohnt es sich, auf die neue Technik umzuschwenken,

denn: Der Boom kommt – und die Nachfrage ist riesig.

Global denken, lokal handeln:

Unser Engagement für

eine bessere Umwelt

im Klimabündnis des

Mühlenkreises

Wir sind Mitglied im Klimabündnis. Darin en-

gagieren wir uns mit Einzelpersonen, Gruppen

oder Institutionen, die sich in Kreis und Kom-

munen für einen nachhaltigen Umgang mit

Energie einsetzen.

Das Klimabündnis ist überparteilich – und hat

kein Verkaufsinteresse. Die Mitglieder sind

vielmehr überzeugt da von, dass die Heraus -

forderung im Bereich des Klima schutzes vor

Ort angenommen und gelöst werden soll.

19

umwelt


umwelt

20

umwelt

Umweltschutz und Kundenvorteile

Dabei hat man sich ein hohes Ziel gesetzt. Bis 2030 soll

sich der Mühlenkreis komplett mit erneuerbaren Energien

versorgen können. Das klingt zunächst wie eine utopische

Vorstellung, doch bei näherem Hinsehen stehen

die Chancen gar nicht so schlecht. Wir sehen im Bereich

Energie viele Chancen, aber auch noch eine Menge Arbeit.

Schon deshalb war der Beitritt für uns eine klare An -

gelegenheit.

Das Weltklima verändert

sich -

und unsere

Art zu le -

ben ist si -

cher lich dafür

mit verantwortlich.

Um

schlimme Klima ka -

tastrophen zu verhindern

sind Umdenken

und anderes Handeln e r -

for derlich. Von der UN, der

EU sowie von der deutschen Bundesregierung gibt es

entsprechende Beschlüsse. Auch wir von den Stadtwerken

Porta Westfalica sehen unsere Aufgabe darin, diese

Be schlüsse in einem be wuss teren und sparsameren Umgang

mit Energie im Mühlenkreis „herunterzubrechen“

- und zu zeigen, wie jeder einzelne diese Beschlüsse in

seinem persönlichen Umfeld umsetzen kann. Das Bündnis

ist überzeugt davon, dass die Energiewende machbar

und auch finanzierbar ist. Experten haben längst belegt,

dass sich die Investitionen in sparsamere Technologien

schon mittelfristig rechnen – und zwar nicht nur aus finanzieller

Sicht, sondern vor allem aus Gründen des Umweltschutzes.

Global denken, lokal handeln.

Dieses Motto der Lokalen Agenda 21 steht nach wie vor

für einen zu kunfts gerichteten Umgang mit Ener gie. Als

gemeinsam be griffene Aufgabe stärkt das Klimabündnis

die Identität im Kreis – und kann außerdem die Re-

gion und ihre Wirt schaftskraft stärken.

Und das gibt es zu tun: Der Energieverbrauch soll um 50


Prozent gesenkt, die Energie-Effizienz erhöht – und

erneuerbare Energien vor allem aus heimischen

Ressourcen genutzt werden. Um das zu erreichen,

umwelt

Umweltschutz und Kundenvorteile

haben wir uns dem Klimabündnis angeschlossen.

Bürgerinnen und Bürger, Hand werkerschaft, Landwirte,

Umweltverbände, Kirchen sowie politisch

Verantwortliche in Kreis, Städten und Gemeinden

ziehen an einem Strang. Gemeinsam wollen wir

die Ener gie wende herbeiführen.

Getreu dem Leitspruch „Gemeinsam schafft man

mehr“, setzt das Bündnis auf die Kreativität und

die vielfältigen Kompetenzen der Menschen der

Region. In den kommenden fünf Jahren werden zusätzlich

1000 nachträglich gedämmte Häuser, 1000 Solar -

wärme anlagen, 1000 Heizungsanlagen auf regenerativer

Basis und 1000 Solar stromanlagen

anvisiert. Dabei setzen wir im Klimabündnis

auf kompetente Mitstreiter.

Ob Land wirtschaft, Hand -

werk, Handel, Industrie, Dienstleistung,

Kom munen oder Kirchen:

Man will helfen, natürliche Lebens -

grundlagen zu erhalten und zu sichern

sowie die regionale

Wirtschaftskraft mit dem Ziel einer

Verbesserung der Lebens qualität

zu stärken.

v.l.: 1. Vorsitzender Rainer Rohrbeck,

Geschäftsführer Randulph Noack,

2. Vorsitzender Reinhard Steinmann,

Barbara Brendel

21

umwelt


Wir haben viele Gesichter.

Damit Sie sicher versorgt sind.

Dafür sorgen wir.

22

Randulph Noack (46)

ist seit 1. April 2006 unser Geschäftsführer. Sein beruflicher Werdegang begann

mit dem Studium an der Technischen Hochschule in Leipzig mit dem Abschluss als

Diplom-Gasversorgungstechniker. Danach hat er verschiedene Stationen in der

Energiewirtschaft durchlaufen. Heute ist er neben der Geschäfts führer tätigkeit

auch für die technischen Bereiche im Unternehmen zuständig und steht mit seinen

Kenntnissen und Erfahrungen den Mitarbeitern in der technischen Abteilung zur

Verfügung.

Die Mitarbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen des DVGW (Deutscher

Verband der Gas- und Wasserwerke) und der GEODE (Europäischer

Verband der unabhängigen Strom- und

Gasverteilerunternehmen) sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil

seiner Arbeit. Hier erlebt er die Veränderungen und Chancen

des sich verändernden Energiemarktes in Deutschland und in

Europa hautnah mit und kann damit wichtige Impulse und

strategische Entscheidungen in unser Unternehmen tragen.

An der Arbeit schätzt Noack den maßgeblichen Einfluß auf die

Unternehmensgestaltung und bildet die entscheidende

Schnittstelle zwischen den Wünschen und Zielen der Politik

und dem technisch und wirtschaftlich Machbaren. „Eine reizvolle

Aufgabe“, findet Noack.

Seine Freizeit verbringt der Vater eines 9-jährigen Sohnes am

liebsten zu Hause in Veltheim. Hier hat er vor einigen Jahren

ein altes Fachwerkhaus gekauft, das er nach und nach mit

viel Eigenleistung um- und ausgebaut hat. Dieses Hobby

bietet ihm, neben seiner Leidenschaft für das Motorrad fahren,

genau den richtigen Ausgleich zum Beruf.


1907: Erste Überlegungen einer zentralen Wasserver -

sorgung, die 1917 durch die große Typhus-Epidemie verstärkt

wurden

1927: Fertigstellung der Wasserversorgungsanlagen und

Aufnahme der Wasserversorgung in der ehemaligen Stadt

Hausberge

1930: Anschluss der früheren Gemeinden Neesen, Lerbeck,

und Holzhausen an die Hausberger Wasserversorgung

1939: Die Gemeinde Kleinenbremen schließt einen Wasserlieferungsvertrag

mit der Stadt Bückeburg ab und beginnt mit

dem Ausbau eines Versorgungsnetzes

1956: Abschluss eines Wasserlieferungsvertrages mit den

Stadtwerken Minden, um die amtangehörigen Gemeinden

Vennebeck, Costedt, Lohfelden und Möllbergen versorgen

zu können

1960: Beginn der Arbeiten für die Wasserversorgung mit

eigenen Gewinnungsanlagen in den früheren Gemeinden Eisbergen

und Nammen

1971: Der erste Brunnen im neuen Gewinnungsgebiet Veltheim/Möllbergen

wird abgeteuft

1973: Gebietsreform - Zusammenschluss von zwölf gemeindlichen

Wasserwerken und Gründung des Wasserwerkes

der Stadt Porta Westfalica

1974: Einführung einer einheitlichen Gebührenordnung

1975: Zwei weitere Brunnen werden erfolgreich im Gewinnungsgebiet

Veltheim / Möllbergen niedergebracht

1976: Belieferung der Stadtteile Kleinenbremen und

Wülpke aus eigenen Gewinnungsanlagen

1977: Die Stadtteile Neesen und Lerbeck werden aus eigenen

Gewinnungsanlagen versorgt

1978: Das bereits bestehende Erdgasversorgungsnetz in

Neesen und Lerbeck wurde von der Westfälischen Ferngas AG

gekauft

Die Stadtwerke Porta Westfalica:

Von der Wasserversorgung zum modernen Energieversorger

1978 - 2000: Ausbau des Erdgasnetzes in Hausberge,

Holzhausen, Vennebeck, Nammen, Wülpke, Kleinenbremen,

Lohfeld, Eisbergen und Möllbergen

1984: Fertigstellung und Inbetriebnahme des Grundwasserwerkes

Veltheim

1990: Umstrukturierung der Stadtwerke Porta Westfalica

zur GmbH

1991: Beteiligung der WFG (Westfälische Ferngas AG) mit

12,46% und der EMR (Elektrizitätswerk Minden-Ravensberg)

GmbH mit 12,46 %

1993: Einweihung und Einzug in das neue Betriebsgebäude

am Fähranger 18

1996: Die Stadtwerke Porta Westfalica GmbH übernehmen

die Gas und Wasserversorgung des Ortsteils Barkhausen von

den Stadtwerken Minden

1997: Niederbringung des Bohrbrunnen 2

chronik

1997: Start der Förderung von Erdgasfahrzeugen

2002: Kooperation mit der BP Tankstelle Schrader an der

Vlothoer Straße durch Inbetriebnahme einer Erdgastankstelle

2003: Bau des Trinkwasserhochbehälters “Schöne Aussicht”

2005: Umbau der Heizzentrale im Badezentrum und Inbetriebnahme

einer Holzhackschnitzelanlage

2007: Anschluß der Heizzentrale im neuen Johann Wessling

Klinikum an die Erdgasversorgung und Anschluß an die

Trinkwasserversorgung.

2008: Die sogenannte “Südspange” mit 33 Kilometer neu

verlegtem Erdgasnetz ist fertig gestellt – das Erdgasnetz misst

jetzt 186 Kilometer. Fünf Jahre haben die Arbeiten gedauert.

Mit der Südspange sind die Ortsteile Costedt, Holzhausen,

Holtrup, Möllbergen und Veltheim am Netz.

2009: Erneuerung von Brunnen Nr. 3 im Wasserwerk Veltheim

sowie teilweise Auswechslung der Zuleitungen zum

Trinkwasserhochbehälter „Schöne Aussicht“.

23

chronik


Wir haben viele Gesichter.

Damit Sie sicher versorgt sind.

Dafür sorgen wir.

Ulrich Todeskino (51)

ist bis zum 31. Mai 2010 für unser Erdgasleitungsnetz zuständig

gewesen. Er begann seinen Dienst bei uns bereits vor dreißig

Jahren als Installateur und gilt als „Mann der ersten Stunde“,

denn: Er war dabei als in Porta Westfalica in den 80er Jahren

die ersten Erdgasleitungen verlegt wurden. „Ich kenne fast

jeden verlegten Meter Erdgas leitung persönlich“, sagt Todeskino,

der in Veltheim aufwuchs und heute in Hausberge lebt.

Aufgrund von gesetzlichen Vorgaben und der Verpflichtung zur

Trennung von der Abteilung Netz von der Abteilung Vertrieb

wurde eine neue Abteilung „Mess- und Zählerwesen“ eingeführt,

für die Todeskino jetzt zuständig ist. Eine seiner Aufgaben

wird die Einführung von intelligenten Zählern sein, die

über eingebaute Zusatzfunktionen die erfassten Zählerstände

über die Ferne auslesen können. Für unsere ca. 11.500 Trinkwasser-

und ca. 4.500 Erdgaszähler ist er verantwortlich und

sorgt in dieser wichtigen Funktion für die Grundlagen einer

ordnungsgemäßen Zählerabrech-nung.

In seiner Freizeit spielt er leidenschaftlich gerne Tischtennis

im Spiel- und Sportverein Veltheim. Mit dem Handball ist

Todeskino auch groß geworden, aber schon mit dem 9. Lebensjahr

hat er gemerkt, dass ihm der Sport mit dem kleinen,

schnellen Ball besser liegt. Nebenbei fährt unser

Mitarbeiter auch gerne Motorrad und baut am eigenen

Haus und freut sich dabei: „Es gibt immer was zu tun“.

24


presseecho

Was sich bei uns ereignet, teilen wir seit jeher gerne mit – und tragen auch dadurch zu einer hohen Transparenz bei. Im Jahr 2009

waren wir erneut mehrfach in den Medien vertreten, wobei der größte Teil des Interesses sicherlich der Preispolitik gegolten hat.

Aber auch das „Mehrwertsteuer-Urteil“ vom Juni, die gemeinsame Aktion mit den Landfrauen oder auch der Wasserschaden auf

der Bundestraße 482 standen im Interesse der Öffentlichkeit. Wieder einmal haben wir das Ziel erreicht, durch vielseitige Aktionen,

Programme, Themen und Projekte ein positives Bild nach außen abzugeben. Wir verstehen uns als kompetenter Dienstleister –

und dazu gehört eine optimale Öffentlichkeitsarbeit, die wir (natürlich) auch in Zukunft bieten und noch weiter ausbauen werden.

„STÄRKUNG FÜR DEN ERSTEN SCHULTAG“

Die Gesundheit der Menschen

liegt uns am Herzen. So entstand

eine Aktion, die im

Herbst für eine positive Aufmerksamkeit

gesorgt hat.

Sie beinhaltete das Thema

„gesundes Früh stück“ - eine

Aktion, die wir gemeinsam

mit den Landfrauen und der Firma WEZ ins Leben gerufen

hatten.

Drei Landfrauen verteilten das Frühstück an 52 Mädchen

und Jungen in der Grundschule Neesen. Christina

Stühmeier, Marlis Klocke und Gundula Thielking brachten

Stadtwerke-Brotdosen „für die

i-Dötzchen“ mit, die mit allem gefüllt waren, was zu

einem gesunden Frühstück ge hört.

25

presseecho


presseecho

26

„GERINGERE STEUERN FÜR WASSERANSCHLÜSSE“

Richter haben entschieden – und das hat in unserer Branche für

einigen Wirbel gesorgt. Sie befassten sich in einer Klage mit Verbrauchern,

deren Hauswas se ranschlüsse seit dem Jahr 2000 gelegt

wurden. Laut Urteil des Bundesfinanzhofs können diese

nun Geld zurückerhalten.

Kunden von E.ON Westfalen Weser sowie der Wasserbe -

schaffungsverbände Wiehen ge birge und Hartum, bei denen

seit dem 11. August 2000 Arbeiten am Hauswasseran schluss erfolgt

sind, sind berechtigt, einen Teil der Umsatzsteuer zurückerstattet

zu bekommen.

Hauswasseranschlüsse wurden bisher mit der vollen Umsatzsteuer

von 19 Prozent belegt. Gegen diese Verfügung des

Bundesfinanz ministeriums wurde nun erfolgreich geklagt. Der

Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die Arbeiten an Haus-

„STADTWERKE PORTA LESEN ZÄHLER AB“

Dieses Thema ist ein Klassiker und Dauerbrenner:

Das Ablesen der Zähler, zu dem unsere Mitarbeiter

ab dem 15. November die Haushalte

im Versorgungsgebiet besucht

haben. Innerhalb von vier

Wochen wurden

alle Kunden

aufgesucht

und die Da -

ten zum Gas-,

Wasser- und

Wärmever -

brauch ge

sammelt. Auf

Grundlage dieser

wasserleitungen direkt mit der Lieferung des Grundlebensmittels

Trink wasser zusammenhängen und damit dem ermäßigten

Grundsteuersatz von sieben Prozent unterliegen. Wir erstatten

zu viel gezahlte Mehrwertsteuer zurück.


Daten wurde dann die Jahres end abrechnung erstellt. Für den

Fall, dass unsere Mitarbeiter vergeblich an den Haustüren läuteten,

wurde entsprechend vorgesorgt. Trafen wir auch beim

zweiten Mal niemanden an, hinterließen wir eine Karte, in die

der Kunde selbst sei ne Zäh ler stän de eintragen konnte. Diese

„WASSERSCHADEN VERURSACHT STAU“

Ein Wasserschaden hat sich Mitte Mai ereignet, über den in den

Medien berichtet wurde. Eine gebrochene Muffe an einer Leitung

hat dabei zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der

Porta geführt.

Zur Reparatur musste ein Teil der B 482 gesperrt werden.

Schätzungs weise 400 Kubik meter Wasser waren in Höhe des

Karte sollte dann kurzfristig zurückgeschickt werden. Noch einfacher

ist allerdings die Übermittlung über das Internet: Kunden

melden sich mit ihrer Vertragskontonummer und ihrem Passwort

unter der www.stadtwerke-porta-westfalica.de an und

geben die Zählerstände ein.

Bahnhofs mit hohem Druck aus der defekten

Leitung geströmt. Das Wasser drückte

Teile des Pflasters hoch. In einige Haushalte

in Lerbeck und Neesen kam vorübergehend

kein Tropfen aus dem Wasser hahn. Die Reparatur

verzögerte sich, weil der Abschnitt

schwer zugänglich war. Drei jeweils dreieinhalb

Tonnen schwere Segmente der Betonwand

mussten entfernt werden. Noch am

selben Abend war der größte Teil des Schadens

behoben.

27

presseecho


Wir haben viele Gesichter.

Damit Sie sicher versorgt sind.

Dafür sorgen wir.

28

Armin Bentel (47)

kommt aus Hausberge und arbeitet seit 1993 bei uns als Rohrnetzbauer in

der Erdgas technik. Der gelernte Heizungs bauer mag die

Vielsei tig keit seines Einsatzgebietes. Ob

es die Installa tion von Hausan schlüssen

ist, Neu ver legungen, Sanierun gen, Rohr -

brü che, Bereitschaftsdienste oder auch

manchmal widrige Witte rungs ein flüsse,

das alles macht ihm viel Spaß.

Das Schachspiel ist sein beliebtester Freizeitsport

und Ausgleich zum körperlich anstrengenden

Beruf. Seit dem 30. Lebens jahr

widmet er sich der "Krone des Sports". Als

reiner Amateur und Hobby spieler kann man

den Denk sportler Bentel nur bewundern, der

sich mit Konzentration und "Sitzfleisch" Jahr

für Jahr immer wieder Stunden um Stunden

darum bemüht, die sechzehn Figuren ihrer jeweiligen

Farbe zum Matt oder zumindest

Remis zu führen. Große Vorbilder und große

Partien ins Ge dächtnis eingeprägt, bemüht er

sich, seine eigenen genialen Strategien zu entwickeln

und aus den Abermillionen denkbarer

Zugfolgen und Stellungen die richtigen auszuwählen,

die zum Erfolg führen können.

Schach ist für Bentel trotz der Funktionen der Figuren

die höchste Abstraktionsebene einer

Spiellogik - losgelöst von jeder körperlichen Gewalt

und reduziert auf die intellektuellen Fähigkeiten

- und ersetzt so nebenbei uralte

menschliche Antriebe der Rivalität durch das Denken.

Heute spielt er aktiv beim Schachverein Bükkeburg

auf Bezirksniveau und an Wochenenden

auf Turnieren. Auch der 12-jährige Sohn Robin ist

vom „Schachgen“ infiziert, den der Vater mittlerweile

kaum noch besiegen kann.


30

25

20

15

10

5

0

1.400.000

1.300.000

1.200.000

1.100.000

1.000.000

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100.000 0

Euro

Personalbestand gesamt

Geschäftsführer

Personalaufwand

Löhne

mitarbeiter

Personalentwicklung und -aufwand

Im Geschäftsjahr 2009 setzt sich das Personal aus 1 Geschäftsführer,

17 Angestellten (davon 4 Teilzeit) und 11 gewerblichen Arbeitnehmern

zusammen. Über ein Prämiensystem werden die

Mitarbeiter motiviert und am betrieblichen Ergebnis beteiligt.

Ständige Weiterbildungen sichern die Aktualität des Fachwissens

im kaufmännischen sowie im technischen Bereich.

Personalentwicklung 2003-2009

Gehaltsempfänger

Personalaufwand 2003-2009

Lohnempfänger

Gehälter

Legende:

2003

2004

2005

2006

2007

2008

Legende:

2003

2004

2005

2006

2007

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2009

29

mitarbeiter


Wir haben viele Gesichter.

Damit Sie sicher versorgt sind.

Dafür sorgen wir.

Claudia Edler (41)

behält auch in stressigen Situationen den Überblick, wenn es um die wirtschaftlichen Zahlen unseres Unternehmens

geht. Als Prokuristin und kaufmännische Leiterin ist sie für die vielfältigen Aufgaben der Buchhaltung,

die Jahresabschlüsse und das Controlling verantwortlich und ist z.B. erste Ansprechpartnerin bei

der finanziellen Machbarkeit unserer Investi tionsplanungen. Seit mittlerweile 10 Jahren arbeitet die gelernte

Groß- und Außenhandelskauffrau und Bilanzbuchhalterin bei uns – und: „Der Job wird mir nie langweilig,

die täglichen Veränderungen und Anforderungen

ständig neuer rechtlicher Rege lungen im Energiemarkt

sind spannend“, sagt sie über ihren Job. Dazu

zählt auch die Weiter ent wicklung des EDV-Systems.

Auch privat wird dem Bad Oeynhauser „Urgestein“

nicht langweilig. Entspan nung findet sie in ihrem

Garten und auf ihrem Motorrad. Sie liebt die

Ausflugs fahrten auf land schaftlich schönen Strekken

wie dem Lip perland oder im Urlaub die wilde

Natur von Schottland.

30


Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr folgende Mitglieder an:

Vertreter der Gesellschafter bis 10/09

Stadt Porta Westfalica

Ratsmitglieder

Stephan Böhme, Bürgermeister und 1. Vorsitzender

Friedrich Heine, Rentner, stellv. Vorsitzender

Rainer von Marcholewski, Beamter

Petra Kavanagh , Fremdsprachenkorrespendentin

Dipl.-Ing. Heinz Gennrich, Betriebsleiter

Rolf-Dieter Klocke, selbst. Kaufmann

Dirk Rahnenführer, Elektromeister

Michael Temme, selbst. Bauunternehmer

Roland Kwiedor, Steuerberater

RWE Westfalen-Weser-Ems AG, Dortmund

Jörg Klein, Key-Account-Manager

Walter Roppes, Leiter Regional-Center

Osnabrück Netzservice GmbH

E.ON Westfalen Weser AG, Paderborn

Dipl.-Ing. Dieter Kaiser, Prokurist

Jens Ahrenhold, Leiter Geschäftsbereich Controlling

Arbeitnehmervertreter

Jörg Redeker, Vorhandwerker

Werner Schmidt, Installateurmeister

organe

Vertreter der Gesellschafter ab 11/09

Stadt Porta Westfalica

Ratsmitglieder

Stephan Böhme, Bürgermeister und 1. Vorsitzender

Rolf-Dieter Klocke, Kaufmann, stellv. Vorsitzender

Dirk Rahnenführer, Elektromeister

Michael Temme, selbst. Bauunternehmer

Reinhard Fromme, Studiendirektor

Peter Klenke, Geschäftsfüher

Jörg Möller, Landwirt

Heinz Hauenschild, Kaufmann

Roland Kwiedor, Steuerberater

RWE Rheinland Westfalen Netz AG, Essen

Jörg Klein, Key-Account-Manager

Walter Roppes, Leiter Regional-Center

Osnabrück Netzservice GmbH

E.ON Westfalen Weser AG, Paderborn

Dipl.-Ing. Dieter Kaiser, Prokurist

Jens Ahrenhold, Leiter Geschäftsbereich Controlling

Arbeitnehmervertreter

Jörg Redeker, Vorhandwerker

Sebastian Brand, kfm. Angestellter

31

organe


Wir haben viele Gesichter.

Damit Sie sicher versorgt sind.

Dafür sorgen wir.

Ursel Goepel (52)

ist in Bad Oeynhausen ansässig und geniesst auf ausgedehnten Fahrradtouren

immer wieder die schöne ostwestfälische Umgebung der

Weser, des Wiehen ge birges und des Weserberglandes.

Nach einem abgeschlossenen Ingenieurs-Studium an der Fachhochschule

Ostwestfalen-Lippe in Detmold, arbeitete sie 18 Jahre in unterschiedlichen

Industrieunternehmen der holzverarbeitenden

Branche. Im Jahre 2002 wechselte sie zu den Stadtwerken Porta Westfalica

und hat sich nach einer Übergangszeit in der Finanzbuchhaltung

der Stadtwerke 2005 in den Bereich GIS (Geografisches

Informationssystem) hi nein gearbeitet.

„GIS“ ist eine Datenbank, in der alle physikalischen Netzdaten vom

Erdgas- und Wassernetz digital archiviert und für Infor mationszwecke

grafisch abbildbar gemacht werden. Goepel übernahm die Aufgabe

zu einer Zeit als die meisten Infor mationen noch in herkömmlichen

Papierplänen erstellt wurden. Mittlerweile ist ein Status erreicht, in

dem der größte Teil aller alten Netzinformationen eingepflegt sind

und neue Daten zeitnah abgebildet werden. Das „GIS“ stellt neben

den kaufmännischen Arbeiten eine wichtige Säule dar: Zeigt es doch

in visueller Darstellung die Arbeit, die der Stadt Porta Westfalica als

Versorgungs dienst leistung dient. Nach außen sind die dokumentierten

Leitungs verläufe eine wichtige Information für Tiefbauer, Ingenieure

und Planungsbüros. Auch die Stadt selbst benötigt diese

Informationen für ihre Baumaßnahmen.

Goepels Ziel ist es, eine genaue und aktuelle Dar stellung der Versorgungsnetze

der Stadtwerke Porta Westfalica darzustellen, die alle Beteiligten

in ihrer Arbeit unterstützt. Sie schätzt das selbstständige

Arbeiten im Unternehmen und das gute Miteinander mit den Kolleginnen

und Kollegen.

32


ericht

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach dem Gesetz und Gesell -

schaftsvertrag obliegenden Aufgaben pflichtgemäß wahrgenommen

und ist durch den Geschäftsführer regelmäßig über die Lage

des Unternehmens unterrichtet worden.

Alle wesentlichen Fragen der Geschäftspolitik wurden in den

vier Sit zun gen im Geschäftsjahr erörtert.

Der Jahresabschluss 2009 und der Lagebericht sind von der durch

den Aufsichtsrat bestellten Wirtschaftsprü fungs ge sellschaft WI-

BERA Wirtschaftsberatung AG aus Bielefeld geprüft worden. Die

Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben. Der Bestätigungsvermerk

wurde ohne Einschrän kungen erteilt.

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung des Jahresabschlusses

zum 31.12.2009, des Lageberichtes und des Prüfungsberichtes

des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat keinen Anlass

zur Beanstandung gesehen. Er empfiehlt der Gesellschafterversammlung

den Jahresabschluss in der vorgelegten Form festzustellen

und den Jahresüberschuss, wie vom Geschäftsführer

vorgeschlagen, zu verwenden.

Für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit spricht

der Aufsichtsrat der Geschäftsführung und der Belegschaft seinen

Dank und seine Anerkennung aus. Der Aufsichtsrat dankt

ebenso den Gesellschaftern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Porta Westfalica, im Mai 2010

DER AUFSICHTSRAT

Stephan Böhme

1. Vorsitzender

33

bericht


gewinn- und

verlustrechnung

34

gewinn- und

verlustrechnung

01.01. bis 31.12.2009

1. Umsatzerlöse

abzüglich Erdgassteuer

2. andere aktivierte Eigenleistungen

3. sonstige betriebliche Erträge

4. Materialaufwand:

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffe und für bezogene

Waren

b) Aufwendungen für

bezogene Leistungen

5. Personalaufwand:

a) Löhne und Gehälter

b) soziale Abgaben und Aufwen -

dungen für Altersversorgung und

für Unterstützung,

davon für Altersversorgung:

6. Abschreibungen

auf immaterielle Vermögensgegen -

stände des Anlagevermögens und

Sachanlagen

7. sonstige betriebliche Aufwendungen

8. Erträge aus Beteiligungen

9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

12. Ausgleichszahlungen an Minderheitsgesellschafter

13. Steuern vom Einkommen und vom

Ertrag

14. Steuerumlage

15. sonstige Steuern

16. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags

abgeführte Gewinne

17. Jahresüberschuss

2009

€ €

2008

T€

14.485.669,46 14.391

- 996.975,49 13.488.693,97 - 992

109.617,50 185

1.269.450,16 686

- 8.202.679,99 - 7.793

- 490.748,67 - 8.693.428,66 - 356

- 1.230.994,60 - 1.120

- 328.492,77 - 1.559.487,37 - 307

93.473,96

- 1.556.859,58 - 1.583

- 1.789.460,84 - 1.782

41.709,19 185

34.837,08 36

-449.121,60 -489

895.949,85 1.061

- 185.133,34 - 189

- 33.976,34 - 35

- 114.697,00 - 200

- 140.024,35 22

- 422.118,82 - 659

0,00 0


guv

Angaben zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zum Jahresergebnis

Das Jahresergebnis ist aufgrund des bestehenden

Ergebnisabführungsvertrages an die Bade -

zentrum Porta Westfalica GmbH abzuführen.

Ergänzende Angaben

Für das Geschäftsjahr 2009 erbrachte Dienst -

leistungen des Abschlussprüfers WIBERA AG

Wirtschafts prüfungsgesellschaft, sind Honorare

für die Abschlussprüfung bzw. Steuerberatung

(T€ 26 bzw. T€ 5) zurückgestellt. Für das Vorjahr

fielen Aufwendungen von T€ 3 an.

Im Jahresdurchschnitt waren (ohne Geschäfts -

führung) 15 Angestellte, davon 2 Teilzeitkräfte,

sowie 11 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt.

Umsatzerlöse

Gasversorgung

Wasserversorgung

Nahwärmeversorgung

Umsatzerlöse nach Betriebszweigen

T€

2009

9.422

3.313

754

13.489

2008

9.255

3.194

950

13.399

35

guv


aktiva

36

aktiva

Global denken, lokal handeln:

Unser Engagement für eine bessere Umwelt

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte

und ähnliche Rechte und Werte

sowie Lizenzen an solchen Rechten

und Werten

II. Sachanlagen

1. Grundstücke und grundstücksgleiche

Rechte und Bauten einschließlich der

Bauten auf fremden Grundstücken

2. technische Anlagen und Maschinen

3. andere Anlagen, Betriebs- und

Geschäftsausstattung

4. geleistete Anzahlungen und Anlagen

im Bau

III. Finanzanlagen

Beteiligungen

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

II. Forderungen und sonstige

Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen

und Leistungen

2. Forderungen gegen Gesellschafter

3. sonstige Vermögensgegenstände

III. Wertpapiere des Umlaufvermögens

sonstige Wertpapiere

IV. Kassenbestand,

Guthaben bei Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten

31.12.2009

€ €

31.12.2008

T€

37.765,08 46

1.241.668,66 1.315

18.101.824,97 18.344

286.809,28 234

68.495,46 102

19.747.907,16 11.343,71 11

77.726,87 78

3.056.716,99 3.760

55.679,69 342

222.672,59 406

0,00 290

4.167.060,49 754.264,35 888

2.533,85 2.533,85 2

23.917.501,50 23.917.501,50 25.818


A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

II. Kapitalrücklage

III. Gewinnrücklagen

andere Gewinnrücklagen

IV. Bilanzgewinn

Jahresüberschuss

B. Sonderposten für Investitionszuschüsse

C. Empfangene Ertragszuschüsse

D. Rückstellungen

1. sonstige Rückstellungen

E. Verbindlichkeiten

1. Genussrechtskapital

2. Anleihen

3. Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten

4. erhaltene Anzahlungen auf

Bestellungen

5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und

Leistungen

6. Verbindlichkeiten gegenüber

Gesellschaftern

7. sonstige Verbindlichkeiten


31.12.2009


passiva

31.12.2008

T€

3.405.203,93 3.405

2.701.849,88 2.502

262.296,45 262

6.369.350,26 0,00 0

2.223.971,99 2.223.971,99 2.084

1.961.935,68 1.961.935,68 2.245

718.304,78 718.304,78 1.073

163.956,34 114

2.957.000,00 3.000

5.325.130,23 7.451

15.458,09 42

741.718,38 465

721.949,16 2.510

12.643.938,79 2.718.726,59 665

23.917.501,50 23.917.501,50 25.818

37

passiva


Wir haben viele Gesichter.

Damit Sie sicher versorgt sind.

Dafür sorgen wir.

Jan Claudius Weigelt (42)

hat unser Forderungsmanagement in den letzten Jahren stark geprägt. Sein

Aufgabengebiet umfasst neben der Dienstleistung für den Netzbetrieb die

sogenannte Sperrkassierung. Nach ausreichender Ankündigung an den

Kunden, dass ein bestimmter Betrag offen und fällig ist, fährt Jan Weigelt

zu diesen Kunden. In den Gesprächen vor Ort ist viel Fingerspitzengefühl

gefragt. Flexibilität und vor allem die Fähigkeit auch in heiklen Situationen

einen kühlen Kopf zu bewahren, ist bei dieser Aufgabe Tagesgeschäft.

Kann auch bei einem Besuch vor Ort die Rechnung nicht beglichen werden,

wird das ein oder andere Mal die Versorgung mit Erdgas oder Trinkwasser

eingestellt.

Jedes Jahr verschicken wir durchschnittlich 4000 Mahnungen, 700 Sperrankündigungen und

116 Sperr mitteilungen. 116 Mal wird der Gas- oder Wasseranschluss vorübergehend abgestellt.

Den Ausgleich zu diesem interessanten und oft "aufregenden Job" sucht der dynamische und sportliche

Mindener im Handballspiel als Trainer der Landesliga Handballmannschaft von

VfB Holzhausen II. Auch hier sind Dynamik, Durchhaltevermögen und Fair Play gefragt.

38


Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten

Anlagenspiegel dargestellt.

Bei den Beteiligungen (Finanzanlagen) handelte es sich

um den Geschäftsanteil an der Arbeitsgemeinschaft ostwestfälischer

Versorgungsunternehmen (AOV GbR) in

Gütersloh.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Jahresab -

schlusskosten, Urlaubsansprüche, Mitarbeitergra tifi -

kationen, noch nicht abgerechnete Gasbezugskosten

sowie Gaspreisrisiken.

Verbindlichkeiten

Genussrechtskapital

Anleihen

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

sonstige Verbindlichkeiten

bilanz

Angaben zu den Positionen der Bilanz

Für die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten:

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

sind T€ 3.945 durch Bürgschaften der Stadt Porta Westfalica

gesichert.

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

entfallen T€ 34 auf Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis

besteht.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen

nur aus Gewinnabführung und Ausgleichszahlung an die

Minderheitsgesellschafter.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit T€ 286 Verbindlichkeiten

aus Steuern.

Aus Leasing-, Miet-, Nutzungs- und Wartungsverträgen

ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen

von T€ 35.

Für Sondervertragskunden wurden für die Gaswirtschaftsjahre

beginnend 2010 bzw. 2011 jeweils 70 MWh

für Bezugskosten von T€ 3.263 beschafft und vertraglich

gebunden.

Gesamt

T €

164

2.957

5.325

15

742

722

2.719

12.644

bis zu

einem Jahr T€

0

0

306

15

742

722

2.719

4.504

Restlaufzeit:

über fünf

Jahre T€

164

2.957

3.689

0

0

0

0

6.810

39

bilanz


anlagevermögen

40

anlagevermögen

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2009

Posten des Anlagevermögens

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte

und ähnliche Rechte und Werte sowie

Lizenzen an solchen Rechten und Werten

II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte

einschließlich der Bauten auf fremden

Grundstücken

2. technische Anlagen und Maschinen

Gasversorgung

Wasserversorgung

Nahwärmeversorgung

3. andere Anlagen, Betriebs- und

Geschäftsausstattung

4. Anlagen im Bau

III. Finanzanlagen

Beteiligungen

Anlagevermögen insgesamt

Stand

01.01.2009


Anschaffungs- und Herstellungskosten

Zugang


Abgang

178.595,05 7.340,00 2.369,00

3.421.235,26 1.227,35 0,00

20.276.135,64 340.988,46 104.142,12

27.625.223,54 862.814,43 171.762,47

1.341.535,60 6.049,00 166.215,92

1.070.380,39 127.854,00 48.579,09

101.925,08 8.565,48 0,00

53.836.435,51 1.347.498,72 490.699,60

11.343,71 0,00 0,00

54.026.374,27 1.354.838,72 493.068,60


Umbuchungen


Stand

31.12.2009


im Geschäftsjahr

2009


anlagevermögen

Abschreibungen Buchwerte

Stand

31.12.2009


Stand

31.12.2009


Stand

31.12.2008


0,00 183.566,05 15.110,16 145.800,97 37.765,08 45.535,24

0,00 3.422.462,61 74.908,46 2.180.793,95 1.241.668,66 1.315.349,77

36.539,10 20.549.521,08 528.424,08 11.478.467,21 9.071.053,87 9.232.629,91

- 1.965,00 28.314.310,50 771.096,35 19.721.931,45 8.592.379,05 8.521.863,98

7.421,00 1.188.789,68 92.904,43 750.397,63 438.392,05 589.525,59

0,00 1.149.655,30 74.416,10 862.846,02 286.809,28 233.540,14

- 41.995,10 68.495,46 0,00 0,00 68.495,46 101.925,08

0,00 54.693.234,63 1.541.749,42 34.994.436,26 19.698.798,37 19.994.834,47

0,00 11.343,71 0,00 0,00 11.343,71 11.343,71

0,00 54.888.144,39 1.556.859,58 35.140.237,23 19.747.907,16 20.233.067,10

41

anlagevermögen


anhang / methode

42

anhang / methode

Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz und GUV

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften

des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB)

erstellt.

Die Gliederung der Bilanz wurde gemäß § 265 Absatz 5 HGB

um folgende Positionen erweitert:

• Forderungen gegen

Gesellschafter

• Empfangene Ertragszuschüsse

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermö -

gensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert

um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungsund

Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Kapitalzuschüsse werden im Jahr des Zuganges

abgesetzt. Bei den selbst erstellten Anlagen werden neben

den Fertigungs- und Materialkosten Gemeinkosten im steuerlich

geforderten Umfang aktiviert.

Die Gasversorgungsanlagen ab Zugangsjahr 1999 und die

gemeinsamen Anlagen werden entsprechend ihrer jeweiligen

Nutzungsdauer linear abgeschrieben, alle übrigen Anlagen

soweit wie möglich degressiv zu den steuerlich

zulässigen Höchstsätzen mit dem späteren Übergang auf

die lineare Abschreibung zum günstigsten Zeitpunkt. Zugänge

im Geschäftsjahr 2009 wurden ausschließlich linear

abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter (151,00 EUR

bis 1.000,00 EUR) werden ab dem Zugangsjahr 2008 in

einem Jahressammelposten erfasst und über fünf Jahre linear

abgeschrieben.

Die Beteiligungen sind mit den An schaf fungskosten ausgewiesen.

Die Vorräte werden zu Anschaf fungskosten unter Be rück -

sich ti gung des Niederstwertprinzips bewertet; länger lagernde

Vorräte sind abgewertet.

Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken

durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus

wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pau -

schalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken

und ungewisse Verpflichtungen.

• Genussrechtskapital

• Verbindlichkeiten gegenüber

Gesellschaftern

Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkosten -

verfahren gewählt worden.

Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

und der Gewinn- und Verlustrechnung werden grundsätzlich

im Anhang gemacht.

Die bis zum 31. Dezember 2002 empfangenen Ertrags -

zuschüsse werden mit 5 % p.a. ihrer Ursprungs beträge erfolgswirksam

aufgelöst. Seit dem Geschäftsjahr 2003

erhobene Zuschüsse werden gemäß dem BMF-Schrei ben

vom 27. Mai 2003 entsprechend der Nutzungsdauer der betreffenden

Anlagegüter aufgelöst, und in 2007 erstmals als

Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungs beträgen

passiviert.

Die Gesellschaft ist Mitglied der Versorgungsanstalt des

Bundes und der Länder (VBL), Karlsruhe. Die Zusatzversorgungskasse

hat die Aufgabe durch Versicherung der Arbeitnehmer

ihrer Mitglieder eine zusätzliche Alters-,

Berufsunfähigkeits-, Erwerbsun fähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung

nach Maßgabe ihrer Satzung zu gewähren.

Im Sinne der betrieblichen Altersversorgung handelt es

sich um eine Direktversicherung bei einer Pensionskasse.

Gegenüber den Arbeitnehmern besteht für den Fall, dass

die Versorgungskasse ihren Verpflichtungen nicht mehr

nachkommen kann, eine Einstandspflicht der Gesellschaft.

Die Gesellschaft hat sich bei der Begründung der Mitgliedschaft

verpflichtet, alle Arbeitnehmer zu versichern, die

nach dem Tarifvertrag über die Versorgung der Arbeitnehmer

des Bundes und der Länder sowie von Arbeitnehmern

kommunaler Verwaltungen und Betrie be zu versichern

wären.

Der derzeitige Umlagesatz der VBL, bei der alle Mitarbeiter

versichert sind, beträgt 7,86 % einschließlich 1,41 % Arbeitnehmeranteil.

Die Finanzierung der Versorgungsleistungen der VBL

erfolgt im so genannten Umlageverfahren (Abschnitt -

deckungsverfahren). Daher besteht grundsätzlich das Risiko

einer Unterdeckung für zukünftige Versor gungs lasten.


Nach Auffassung des Hauptfachausschusses des Instituts

der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. liegt bei dieser Art

der Zusatzversorgung eine mittelbare Pensionsverpflichtung

vor, für die nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB ein Passivierungswahlrecht

besteht. Da es sich hierbei um ein Wahlrecht

ohne Rechtsverpflichtung handelt, hat die Gesellschaft für

das Berichtsjahr von der Bildung entsprechender Rückstellungen

keinen Gebrauch gemacht. Die Verpflichtung beträgt

T€ 1.185.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-

und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung

der Buchführung und den Lagebericht der Stadtwerke

Porta Westfalica GmbH, Porta Westfalica, für das Geschäftsjahr

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Nach § 10

Abs. 4 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der

Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung

nach § 10 Abs. 3 EnWG. Die Buchführung und die Aufstellung

von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen

handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung

der Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung

des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe

ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung

eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung

der Buchführung und über den Lagebericht

sowie über die interne Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3

EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB

unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer

(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger

Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung

so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten

und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den

Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung und durch den Lagebericht

vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt

werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt

werden kann, ob die Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG in allen

wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der

Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit

und über das wirtschaftliche und rechtliche

bestätigungsvermerk

Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche

Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden

die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen

Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung,

Jahresabschluss und Lagebericht sowie in der internen

Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG

überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die

Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze

und der wesentlichen Einschätzungen

der Geschäftsführer, die Würdigung der Gesamtdarstellung

des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Gesellschaft

sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die

Zuordnung der Konten in der internen Rechnungslegung

nach § 10 Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt

sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend

sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung

der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen

geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen

Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den

gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung

der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchfüh-rung ein den

tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht

steht in Einklang mit dem Jahresabschluss,

vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der

Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen

Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung

in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG hat

zu keinen Einwendungen geführt.

Bielefeld, 21. Mai 2010

WIBERA Wirtschaftsberatung AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ulrich Götte Martin Gehrke

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

43

bestätigungsvermerk


Stadtwerke Porta Westfalica GmbH

Fähranger 18

32457 Porta Westfalica

Geschäftsführer:

Dipl.-Ing. Randulph Noack

Vorsitzender des Aufsichtsrates:

Stephan Böhme, Bürgermeister

der Stadt Porta Westfalica

Sitz der Gesellschaft:

Porta Westfalica

Amtsgericht Bad Oeynhausen

HRB 4929, St.-Nr. 335/5812/4277

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