Die Grünewald-Legende, kritische Beiträge zur Grünewaldforschung

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Die Grünewald-Legende, kritische Beiträge zur Grünewaldforschung

*** Da der Stifter dem Wappen nadi, das sidi zu seinen Füßen auf dem Magdalenenfenster befindet,

zur Familie der Grafen Casteff gehört, würde sidi vieKeidit eine Nadiforsdiung in den Castellsdien

Ardiiven lohnen. Eine spätere Verbindung zwischen der Würzburger Glasmalerei und Münnerstadt

stellt der in der Werkstadt des Meisters Baftasar Goppoft besdiäftigte Hans WeinBrenner dar.

3« Pinder, Mittelalterlidie Plastik i. W. S. 155. Tafel LV.

»« KD. IV. 67, 69. Fig. 38.

•''"' KD. VIII. 109. Zur weiteren Klärung wird das Wappensdiild (blauer vierzadiiger Redien) dienlidi

sein können.

^' KD. VIII. 266. Abb. 159. - 50 : 80 cm. "' KD. 11. 110.

''^" KD. VI. 25. — Wohl unzweifelhaft würzburgisdi : man

stamm/ s. S. 70.

^'•^ KD. XIII. 56. -' KD. II. 239. '^^ S. 28 fF.

beadite audi den Lebensbaum als Kreuzes»

353 Poggi, II Duomo di Firenze. Ital. Forsdi. II. Berlin 1909. 245. Übrigens bietet Italien im Perugino

nadi 1482 noA eine zweite Parallele: Rep. 53, 130.

^^ TiscBer, Handbudi der Glasmalerei 1914 spridit allerdings nur nodi von der „Art des Grüne=

wald". Scßmidt, S. 115, 116 ist nidit eindeutig. Unter der Abbildung spridit er von einer Pietä —

nebenbei, warum müssen deutsdie Vesperbilder und Beweinungen, Darstellungen, die nadi Zeit, Zahl,

und Bedeutung in deutsdier Kunst den Vorrang vor jeder anderen haben, mit dem italienisAen

Worte (falsdi) bezeidinet werden? — ,,im Stif Az% Mathias Grünewald", im Zusammenhange seines

Aufsatzes aber davon, „daß das Werk des G. durdi eine Sdiöpfimg ersten Ranges bereidiert wird".

'^^ ^o die Art der Ast= und Blätterbildung des Rahmens, der Lod^enkopf des H. Georg u. a. m.

"•'" Selbst das sdieint mir nidit wahrsdieinlidi,- eher glaube idi an Hans Bafdung Grün. Die Datie=

rung um 1505—10 ist zu früh und wohl nur dem Umstände zu danken, das Grünewald um diese

Zeit in Frankfurt gewesen sein muß. — Wendungen, wie sie bei Schmitz begegnen: „Am

Mittel» und Oberrhein, in den Fenstern der späteren Manier des Hausbudimeisters, GrüncwaCds und

des mit ihm zusammenhängenden Baidung ist die Steigerung der deutsdhen Spätgotik um 1500— 15

am ausgeprägtesten. Gläser und Tedinik kennzeidinen die Baidunggruppe als Fortentwid

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