Die Grünewald-Legende, kritische Beiträge zur Grünewaldforschung

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Die Grünewald-Legende, kritische Beiträge zur Grünewaldforschung

Tritz.. ., Maler von Bamberg 1478. SR. 4, 336b. — S. 2, 45b (flüchtig): 1486.

Trieß Hänslein (Schnitzer) von Mergentheim, Lehrling bei Meister Tilmann Riemenschneider. H. 38,26b.

Trieß Lienhart (Schnitzer) von Mergentheim, Lehrling bei T. Riemenschneider. H. 38, 26 b. — Bö.

Trystner Georg, Glaser, 1529 am St. Thomastag Meister. H. 38, 5 a.

TuticR Kaspar, Vergolder in Kitzingen'. 1493 vergoldet Meister Kaspar Fund; ein Marienbildnis für

die Abteikirdie in Kitzingen. Anscheinend ist es derselbe Malermeister Kaspar, der das „Glaswerk",

also die Glasgemälde in den Chor lieferte: KD. 2, 39. Anm. 2.

1495 liefert er mit Hansen Pofster die Tafel auf den Kiliansaltar in Kitzingen. K. Standbuch

204 q, Bl. 174, 175.

Türensdift Hänslein (Maler) von Regensburg. Lehrling bei Meister Peter Seyger. H. 38, 28 b. —

N. 247. — Das KL. XII. 561 verweist letzteren fälschlich nach Nürnberg.

TürßeimQ) Margaret, Lukasschwester, die zwischen 1531 und 35 stirbt. H. 36 T.

Tueß Hans, Schnitzer, Lukasbruder, der 1552 stirbt: H. 36 T.

Tueß Kilian, Glaser, 1522: Bö.

Tueß Peter, Glaser. Es dürfte zwei des Namens gegeben haben.

Tueß Peter d. A. wird 1489 Bürger. SR. 209, 67a. 1505 und 06 wohnt er Undergademen, der

Künstlersiedlung von Würzburg: SR. Nr. 100 und 101. Seine Meisterwerkstatt wird erwähnt mit

den Lehrlingen Ambrosius Schiler von Arnstein und 1511 Georg Ochszen von Kramstat: H. 38,

27a/ er starb im ersten Drittel der 1500: H. 36 T.

Tueß Peter d. J. wird 1520 Meister: H. 36, hat den Lehrling Jost Krauß von Hausen: H. 36

und weitere Lehrlinge: H. 38, 29a. Auf welchen der beiden sich Bö.s Angabe „1522 Fetter Fuß

glaser stum" bezieht, ist dunkel. Nach H. 36 T. stirbt „Peter füeß glaser 1552",- s. oben Hans F.

GaSes Werner (Maler) ist nach S. 2, 129a Lehrling bei dem Maler Hans Betzmann, = Gecües?

Gaff . . ., Maler: Bö. 26. N. 246. — Lei 49 läßt ihn von Schweinfurt kommen und fragt: „ivoßf

nur der Vorname?" Auch soll er „im Rate der Stadt eigens für die Inneneinrichtung der Marien»

kirche mit einer kleinen Jahresbesoldung und freiem Sitze in der Stadt gewissermaßen als leitender

Architekt verpflichtet worden sein und verfertigte 1457 die Altarschreine". Baumeister der Stadt war

1457 Hans Neithart, und für die Marienkapelle war ein eigener Baumeister vorhanden: von 1454

ab war es Meister Linßard Stroßmeier (KD. XII. 250),- bei der etwas barocken Art, wie Leit»

schuh arbeitet, ist anzunehmen, daß er die Werke dieses Linhart mit denen des Malers Linhart

Beck von Augsburg zusammenwirft. — Ein späterer Meister Gaff von Wiirzßurg, der „autfen

Maria/7^r^" arbeitet und Steinmetz ist, wird in den RV. I. 3366 für den 29. Januar 1552 belegt.

Im Register ist er so aufgeführt: „Gall {woßf nur der Vorname), Steinmetzmeister zu Würzburg":

s. oben.

Garßorn Jakob, Maler von Kraka(u), 1486 erwähnt: S. 2, 45 b (zwischen Loren von Leonberg und

Stefan Ditmar von Dettelsbach).

Gasaman Frantz, Glaser aus Lützen, 1522, Bö.

Gärtner, Gertner Eukarius (Maler) von Schweinfurt, nach 1511 Lehrling bei Peter Beyer: H. 36.

Gertner Lazarus, Malerknedit von Ulm, 1495 Sonntag n. Mar. Geb. Bürgereid. SR. 4, 285b. —

S. 2, 43 b irrtümlidi 1494.

Gec^es Werner, Maler, 1522 Bö. mit der Anmerkung: „Ausgestrichen".

' Gehört also, streng genommen, nidit hierher.

' In der Urkunde vom 20. Nov. 1523, die LoSner (Des Johann Neudörfer Nadiriditen. Wien 1875. S. 135) zum Beweise

vom Todesjahr des Hansen v. KiifmßaS anführt, ist die Rede von „weiland Hannsen Tuessen, den man sonst Hanns

von Kufmßacfj genannt", und im Register S. 234 heißt es: KufmßaS, Hanns von, Maler . . . heißt eigentlich Hanns

Tuß . . ." , LoSner nennt ihn also Tuß statt Süß, wie es gewöhnlich heißt: Wer hat hier redit? — Auffallend ist audi,

daß Neudörfer den (von Lochncr widerlegten) Zusatz madit, „er starb gegen a. 1545"- Es könnte hier in der Tat eine

Verwedislung mit dem 1552 verstorbenen Würzburger Bildschnitzer Hans Tuß vorliegen, der seinerseits ein Sohn des

1523 verstorbenen Hansen Fuessen „von Kulmbach" sein könnte. Vgl. Hans Köfitz, Hans Sueß v. Kulmbach. Leipzig 1891.

Die Frage bedarf der Nadiprüfung.

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