Die Grünewald-Legende, kritische Beiträge zur Grünewaldforschung

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Die Grünewald-Legende, kritische Beiträge zur Grünewaldforschung

a> Saal 13. Friesenhauser Altar: Zwei äußere Flügel eines Sdinitzaltars, nach 1521,- links SAmcrzens=

mann,- rechts den Schmerzensmann anbetende Muttergottes. — Saal 13. Heil. Martin und drei Tafeln mit Passionsvorgängen. 1,57 h. : 0,65 br. Tempera. 1502.

c> Saal 14. Zwei Flügel eines Holzschnittaltars Saal 20. Tafelbild. Holz. 1,55 h. : 1,15 br. — Ermordung des Beif. Kifian. — Ein in mancher Be-

ziehung merkwürdiges Bild, leider in schlechtem Zustande und stark mitgenommen. Kn. 18 tadelt die

Leiditfertigkeit, mit der es gemalt ist und „die Auflösung in der landsdiaftlichen Ferne", was immer

darunter verstanden sein mag. Nach Kn. ist es aber auch „trotz der flüchtigen Behandlung als ein

interessantes Stück der mainrheinischen, resp. der Asdiaffenburger Schule zu bezeichnen". Nicht ganz

widersprudislos ist es weiter „ein Würzburger Ausläufer der Grünewaldschule und charakteristisch

für den vollständigen Ruin deutscher Malweise in dem zweiten Drittel des sechzehnten Jahrhun^

derts. Nur flüchtiger Auftrag dünner, bleicher Farben, nur Schaum und Schein", dem gegenüber

die Landschaft auf der Ermordung des heil. Kilian in der Universitätssammlung

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