Die Grünewald-Legende, kritische Beiträge zur Grünewaldforschung

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Die Grünewald-Legende, kritische Beiträge zur Grünewaldforschung

gesdilagenen Heinricfi Neithart, ob er gleiA erst 14 Jahre alt war. Er wird genannt filius

carnaÜs et legitimus Henrici Nithart notarii Ulmensis.

1414 auf St. Briccius Tag n. St. Martins Tag t- Sein Sohn sdieint Peter N. gewesen

zu sein*".

Heinricß III., W. 2 354, führt ein bewegtes Leben, steht im Hussitenkriege vor Prag

und wird später Artium et Decretalium Doctor, sodann 1424, 2. Juli, Plebanus oder

Perpetuus Vicarius am Münster.

1430 verkauft Hans Burgauer von Börslingen dem ehrwürdigen Herrn Heinridhen Neit^

hart Meistern der sieben freyen Künste und Lehrer der geisthdien Rechte, derzeit Pfarrer

zu Ulm, Getreide.

1439 14. Juli t- Sein Denkstein im Chor des Münsters"'. Dieser bedeutende Mann war

audi Stifter einer Büdierei,- 300 der besten Büdier kamen 1658 in die Stadtbibliothek:

W.2 355/56. - P. 121, Anm. 1. - Audi

HeinriS IV. war Geistlidier, 1470—75 Plebanus in Ulm, gibt die Stelle auf und wird

es 1479 nadi Scßfeicßers'XoAz wieder. 1480 und 1483 übernimmt er die Reform in seinem

Kloster und im Frauenkloster Söflingen, das mit Äbtissinnen der Familie Neithart ver-

sehen wurde,- 1484 audi im Barfül)erkloster: W. 1 253. 1496 beklagt er sidi über seine

Mitgeistlidien in Konstanz,- 1500 Freitag n. Martini \. Sein Grabstein mit Insdirift,

Fladibild und Wappen im Chor des Münsters Nr. 11: P. 121.

Hei'nriS V. zum Untersdiied von seinem Vetter Heinridi IV. „der Ältere" genannt. Er

war der Stifter einer groI)en Holztafel im Bogenfelde des Mittelraums der Neithartkapelle

mit einem Marienleben des Jörg StocHer, auf dem das Stifterpaar und sein Todesjahr

1509, an St. Pankraz, angegeben ist. Wir haben oben einen Zusammenhang zwiscfien

Jörg Stoder und Jörg Stadler von Sel)ladi herzustellen versudit: ist er vorhanden, so ist

es denkbar, dal) ihn der 1509 in Isenheim besdiäftigte Mathis seinem Ulmer Verwandten

modite empfohlen habendi

7. Jörg N.

Jörg I 1485, s. Peter, R 128 und Stoffel N.

Jörg II. 1501, s. Mathäus II.

8. Ludwig N., Sohn des Heinridi I.

9. Matßäus, Matßeus usw. N.

Ar^/y^J/z^Z W.2 356, 357.

Vor 1414 als Sohn des StadtsAreibers Heinridi II. geboren, Geistlidier, Doktor, Kano«

nikus.

1431 als Auditor auf dem Konzil zu Basel. Auf Empfehlung des %fix Haitierfi/t Bürger

in Züridi, Chorherr.

1439 Propst des Stiftes zum gro()en Münster in Züridi.

1439, Montag vor Margareten, Plebanus in Ulm. Er durfte nadi einer päpstlidien Bulle

vom 4. August 1439 alle Pfründen beibehalten, wird aber als undankbar, praditliebend

und liederlidi gesdiildert.

1442 ist er nodi am Leben, aber nidit mehr Plebanus,- nadi W. 2 war es 1440 Heinridi N.,-

es müf)te dies Heinridi IV. gewesen sein, wenn kein Irrtum vorliegt.

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