Rund ums Gerüst Nr. 37 - Layher

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Rund ums Gerüst Nr. 37 - Layher

Technik und Produkte

Wetterschutz der Superlative –

das Layher Kederdach XL

Die Effizienz beim Baufortschritt ist abhängig von

vielen Einflussfaktoren. Widrige Witterungsverhältnisse

können Baustellen unter Umständen

ganz zum Stehen bringen. Gerüstbauer bieten

mit dem Layher-Komplettprogramm in kurzer Zeit

wirkungsvolle und kostengünstige Lösungen als

Wetterschutz für Baustellen, Bauhandwerker

und Bauobjekt.

Bei temporären Baustellenüberdachungen setzt

Layher mit seinem neuen Kederdach XL erneut

Maßstäbe: Das besonders leichte, schnell montierbare

und zudem ästhetische Wetterschutzdach

erlaubt nicht nur Dachbreiten von bis zu

40 Metern, sondern eignet sich auch ideal für

den Winterbau. Selbst hohe Schneelasten bis ca.

100 Kilogramm pro Quadratmeter können bei mitt-

leren Spannweiten problemlos abgetragen werden.

Wenige und leichte Bauteile aus Aluminium

sowie durchdachte Verbindungstechniken garantieren

einen wirtschaftlichen Auf- und Abbau.

Erfolgreicher Einsatz für das neue Kederdach XL:

Beim Neubau eines Kindergartens sorgt die fahrbare

Lösung für wirkungsvollen Wetterschutz.

Das Kederdach XL – Ihr Nutzen:

� Dachbreiten bis 40 m.

� Hohe Schneelasten (bis ca. 1,0 kN/m²)

bei mittleren Spannweiten.

� Schnelleres und einfacheres Einziehen

der Kederplanen.

� Kompatibel zu allen Layher Gerüstsystemen.

� Aussteifungsbauteile des Leichtkassettendaches

verwendbar.

Sicherheit bei der Planung

Maßgeblich beim Umgang mit temporären Dachsystemen

ist die Berücksichtigung der einwirkenden

Kräfte. Neben der Eigen- und Schneelast

sind hier die Windlasten die größte Herausforderung.

Zum einen führen Windlasten im Kopf

des Stützgerüsts, welcher oft weit über die einzuhausende

Geometrie hinausragt, zu hohen

Quer- und Biegebeanspruchungen. Zum anderen

kommt es bei den Dachträgern der temporären

Überdachung zu einer wechselnden Belastung

aus Windsog und -druck. Für die Berechnung von

Kederdach XL – Tragfähigkeiten

Satteldachträger 18° mit Zugband

(statisch bestimmt gelagert)

Tragfähigkeitstabellen in der Aufbau- und Verwendungsanleitung geben Gerüstbauern Sicherheit bei der

Planung einer temporären Überdachung – wie beim Kederdach XL. Ausgehend von Dachbreite, Schneelast

und Windsog lässt sich hier die entsprechende Aussteifungsvariante für das Dach und anhand der Auflagerkräfte

für das Stützgerüst sowie die notwendige Kupplungsanzahl für das Zugband als Unterspannung ablesen.

Sichere Überleitung – das Dachauflager

Die Ableitung der Vertikallasten aus temporären

Überdachungen in das Stützgerüst geschieht

durch starre oder bewegliche Dachauflager. Aufgrund

des Effekts der Durchbiegung des Dachträgers

bringt das bewegliche Dachauflager Vorteile

bei der Montage. Bei einem starren Dachauflager

werden die Vertikalkräfte größtenteils in den Innenstiel

abgeleitet. Der Monteur muss in diesem

Fall beim Aufsetzen des Binderfelds auf das starre

Bei einem starren Dachauflager werden die Auflagerkräfte

in den Innenstiel abgeleitet.

Wind- und Schneelasten gilt in Deutschland die

DIN 1055, die Deutschland in verschiedene Zonen

unterteilt. Je nach Wind- oder Schneelast

sorgen verschiedene Aussteifungsvarianten beim

Kederdach XL durch optimalen Materialeinsatz

für noch mehr Effizienz. Material- und Tragfähigkeitstabellen

und die Layher Software LayPlan

erleichtern und beschleunigen die Planung.

g d = 1.35 x max. gc

Binderabstand b = 2,57 m maximale Schneelast maximaler Windsog

Nr.

Bindermaße

Aussteifungsvariante

max. ¯g c

[kN/m]

min. ¯g c

[kN/m]

Kupplungsanzahl

Dachauflager

max. ¯s d

[kN/m]

max. sc [kN/m2 ]

Zugband

max. A

max Z d

d [kN]

[kN]

max. ¯w d

[kN/m]

max. wc [kN/m2 ]

max qeff (c = -0,6)

p

[kN/m2 Dachbreite B Stützweite L

[m] [m]

]

max. veff [m/s]

min. Ad [kN]

Leicht 0,172 0,154

2 0,93 0,24 19,50 14,4

-0,41 -0,11

8 24,90 22,90

2 3 2,12 0,55 40,11 29,2

0,18 16,9 -3,2

Standard 0,203 0,175 3

3

2,07

2,14

0,54

0,55

40,11

41,49

29,1

30,4

-1,08 -0,28 0,46 27,3 -11,2

Schwer 0,227 0,196

4 3,01 0,78 56,97 41,2 -1,10 -0,29 0,48 27,6 -11,2

5 3,23 0,84 60,86 43,9

Leicht 0,172 0,154

2 0,81 0,21 19,49 13,9

-0,38 -0,10

9 26,80 24,80

2 3 1,87 0,48 40,06 28,1

0,16 16,2 -3,0

Standard 0,203 0,175 3

3

1,82

1,88

0,47

0,49

40,06

41,49

28,0

29,3

-0,95 -0,24 0,41 25,6 -10,3

Schwer 0,227 0,196

4 2,66 0,69 56,95 39,7 -0,97 -0,25 0,42 25,9 -10,4

5 2,96 0,77 63,02 43,7

Leicht 0,172 0,154

2 0,71 0,18 19,48 13,5

-0,35 -0,09

10 28,70 26,70

2 18° LF: Schnee

18° LF: Wind

3 1,66 0,43 39,79 27,1

0,15 15,5 -2,8

Standard 0,203 0,175 3

3

1,61

1,67

0,42

0,43

39,79

41,49

27,0

28,4

-0,84 -0,22 0,36 24,1 -9,5

Schwer 0,227 0,196

4 2,38 0,62 56,93 38,5 -0,87 -0,22 0,37 24,5 -9,6

5 2,73 0,71 64,81 43,5

S d = 1.5 x Sc

g d = 1.0 x min. gc

c p = -0.6

W d = 1.5 x Wc

Dachauflager den äußeren Stiel zuvor zugfest

ausbilden. Ansonsten bewegt sich der Außenstiel

nach oben, was das Einführen des Bolzens in das

Fallsteckerloch erschwert oder das Verkanten des

Dachträgers zur Folge hat. Die bewegliche Auflagerung

hat den Vorteil, dass sich die Vertikalkräfte

effektiv auf Innen- und Außenstiel gleichmäßig

verteilen und es nicht zu einer unerwünschten

Überbeanspruchung des Innenstiels kommt.

Halbierung der Auflagerkraft in den äußeren und

inneren Stiel dank beweglichem Dachauflager.

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