Wir schenken Ihnen Sky HD bis Juli 2010. - Dortmunder & Schwerter ...

do.stadtmagazine.de

Wir schenken Ihnen Sky HD bis Juli 2010. - Dortmunder & Schwerter ...

Besonderes Fernsehen verdient High Defi nition.

Wir schenken Ihnen

Sky HD bis Juli 2010.*

„Hancock“ im Dezember auf

Sky Cinema und Sky Cinema HD

*Angebot gilt bei Buchung von Sky Welt mit mindestens einem weiteren Paket (Film, Sport und/oder Fußball Bundesliga) im 12-Monats-Abo ab monatlich € 32,90 zuzüglich Aktivierungsgebühr von € 19. Das HD Paket umfasst die sieben HD Sender Discovery HD, National Geographic Channel

HD, History HD, Eurosport HD, Sky Cinema HD, Disney Cinemagic HD und Sky Sport HD und wird bis zum 31.7.2010 kostenlos freigeschaltet. Die kostenlose Freischaltung endet automatisch. Zum Empfang benötigen Sie einen HD-Receiver „geeignet für Sky“. Wenn Sie das HD Paket über Kabel

empfangen, ist der Inhalt des Pakets vom jeweiligen Kabelnetzbetreiber abhängig. Angebot vom 21.10.2009 bis zum 12.1.2010 gültig.

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gws-Wohnen präsentierte

Kunstausstellung von Ellen Berg

Die gws-Wohnen Dortmund-Süd

eG präsentierte in ihren Räumen

auf drei Etagen ihrer Hauptverwaltung

eine Ausstellung der in Hörde

lebenden Künstlerin Ellen Berg

aus den Jahren 2007-2009. Die

Besucher erwartete eine Werkschau

aus den Segmenten Malerei,

Zeichnungen, Fotografien aus

der Kollektion Baumgesichter und

Skulpturen aus Fundholz. Alle

Werke wurden erschaffen in einer

gelebten Auseinandersetzung mit

den Kunstbegriffen Südostasiens.

Sehr stark vertreten in den Werken

der Künstlerin sind die Airbrushtechnik

sowie Acrylmischtechniken.

Die Vernissage - von gws-

Geschäftsführer Johannes Hessel

in einer an sachkundigen Worten

reichen Rede eindrucksvoll eröff-

net - wurde musikalisch umrahmt

vom Weltmusik-Duo Namsook

Kim-Bücker (Kayagum) und Leonie

Mayer (Geige) sowie DJ Kodo

(Radio Eldoradio).

8. Oktoberfest in Wellinghofen

Die Werbegemeinschaft Wellinghofen

lud Mitte September zum

8. Mal zum Oktoberfest auf den

Marktplatz ein und es wurde ein

voller Erfolg. Bei sommerlichen

Temperaturen gab es für jedermann

ein abwechslungsreiches

Programm: nach dem offiziellen

Fassanstich am Nachmittag wurden

Puppentheater, Modenschau

und musikalische Unterhaltung

Gute Laune auf dem Marktplatz Wellinghofen

mit Mathias Kartner und den

Street Kings bis Mitternacht geboten.

Auch für das leibliche

Wohl war bestens gesorgt! „Wir

wollten ein abwechslungsreiches

Programm für alle Altersgruppen

bieten, an dem die Leute so richtig

Spaß haben. Das war eine Punktlandung“,

sagt Robert Kötter, 1.

Vorsitzender des Wellinghofer

Gewerbevereins.

...das passt!

Bushaltestelle am Hörder Friedhof

plakatiert mit „passender“ Raucherwerbung.

Liebe Kunden,

kennen Sie das Gefühl einen Stein

im Bauch zu haben? Fühlen Sie

sich manchmal voll, aufgebläht

und rund? In solchen Fällen kann

man in der Apotheke diverse rezeptfreie

Abführmittel kaufen,

doch wie finde ich das Richtige für

mich? Verstopfung kann die verschiedensten

Ursachen haben, z.B.

neue Arzneimittel, ungewohnte

Lebensumstände, mangelnde Be-

lädt ein.....

„Christmasshow“ - auf vielfachen

Wunsch noch einmal - mit

Liedern, Songs und Chansons...

Wann: Freitag, 04. Dezember

2009 um 20 Uhr und Samstag,

05.12.2009 um 18 Uhr (Einlass

jeweils 30 Minuten vorher) Wo:

Dorfcafé „Haus Grevel“, Greverlerstraße

39, 44329 Dortmund

Eintritt: 10 Euro

Kinder und Jugendliche erhielten Stufenreck

Dem Ehepaar Christa und Horst

Wilke und ihren tatkräftigen

und ideenreichen Mitstreitern

von der Interessengemeinschaft

(IG) Hörder Neumarkt ist es gelungen,

dass die Kinder und Ju-

gendlichen, die am Neumarkt in

Hörde leben, im September das

lang ersehnte Stufenreck erhalten

haben. Finanziert wurde das

Sportgerät von den Einnahmen

der inzwischen traditionellen

und von der IG organisierten

jährlichen Neumarktfeste und

dem Hörder Spielplatzverein.

Ein weiteres großes Ziel ist der

schnellstmögliche Ausbau der

Spielebene zu einem Mehrgenerationenspielplatz.

Die IG Hörder

Neumarktviertel besteht seit

2004. Im Rahmen ihres Leitge-

Die Kinder nahmen ihr neues Sportgerät am Neumarkt begeistert in Beschlag

Foto: Jürgen van Hoof

dankens, das nachbarschaftliche

Miteinander im Viertel stetig zu

verbessern, das Wohnumfeld zu

beleben und zu verschönern sowie

das Quartier lebenswerter zu

gestalten, liegen der IG nicht nur,

aber insbesondere die Anliegen

der Kinder und Jugendlichen am

Herzen.

wegung oder Krankheiten und oft

hat man mehrere Möglichkeiten

der Regulierung. Verzichten Sie

in diesem Bereich auf pflanzliche

Mittel, an die sich der Darm

schnell gewöhnt, sondern wählen

Sie schonende Alternativen. Wir

helfen Ihnen gern, das passende

Produkt für Ihre Bedürfnisse zu

finden und bringen Sie entspannt

durch die „Plätzchenjahreszeit“!

Sprechen Sie uns an!

Bis bald in der Alten Apotheke


Hörder Grundschule heißt nun

Weingartenschule am See

Wir sind der Zeit voraus!“ jubelten

Lehrkörper, Schüler und

Eltern anlässlich eines fröhlichen

Namens(umtauf-)festes an der

Weingartenstraße. Denn die dortige,

im Jahre 1906 gegründete

Grundschule, die in der Tat in

Seenähe liegt, hat den Namenszusatz

„Weingartenschule am See“

erhalten. Parallel zur eigentlichen

Feier konnten sich die Gäste und

zukünftigen Schulkinder einen

Einblick in den Schulunterricht

verschaffen.

St. Martinsfest in der Gemeinde

Heilig-Geist, Wellinghofen

Zum St. Martinsfest in der „Heilig

Geist“ Gemeinde am Freitag, dem

13.11.2009 sind alle herzlich

eingeladen. Es beginnt um 17.00

Uhr mit einem kurzen Wortgottesdienst

in der Kirche. Unter dem

Aspekt: „Wir wollen teilen wie St.

Martin“, sammeln wir Spielzeug

und gut erhaltene Kleidung für

notdürftige Kinder in Rumänien.

Anschließend findet der Laternenumzug

mit St. Martin, Pferd und

Kapelle durch einige Straßen der

Gemeinde statt. Danach können

sich alle beim Martinsfeuer und

Martinsspiel, gemeinsamen Singen,

Brezeln, Würstchen, Kakao

und Glühwein erfreuen. Förderverein

des Familienzentrums Wellinghofen

SEHFEST „Offene Ateliers Hörde“ 2009

Mit dem „SEHFEST 2009 Offene

Ateliers Hörde“ Ende Oktober

konnten die aktiven Mitglieder

vom KulturQuartier Hörde erneut

an die bisherigen erfolgreichen

„Tage der offenen Ateliers“ der

vergangenen 2 Jahre anknüpfen.

Die zahlreichen Besucher hatten

die Möglichkeit die Welt von

Kunst und Kultur live zu erleben.

Ganz gleich ob Maler, Bildhauer,

Designer, Fotografen, Musiker,

Schauspieler und Literaten, sie

alle gaben Einblicke ihres Schaffens

und Kostproben ihrer Kunst

- und die Qualität war wie immer

von hohem Niveau. Zu den

Künstlern, die am diesjährigen

SEHFEST teilnahmen, gehörten

u. a. Bernhard Bleckmann, Franz-

Josef Oberkönig, Beate Bach, Ellen

Berg, Achim Farys, Annette

Naudiet, das Turbo Prop Theater,

die Musikschule Crescendo und

noch viele erstklassige Kunstschaffende

mehr. Die Arbeit der letzten

Monate rund um die offenen

Ateliers hat sich, wie erwartet, gelohnt.

Nicht nur die Besucher und

Künstler haben vom SEHFEST profitiert,

sondern der Stadtteil Hörde

selbst präsentierte sich durch die

offenen Ateliers erneut als Standort

künstlerischer und kultureller

Vielfalt.

Der Sängerbund Holzen präsentierte

den Dorfabend

Ende Oktober präsentierte der

MGV Sängerbund Holzen wie

alle Jahre wieder, den inzwischen

legendären Dorfabend. Der Tradition

entsprechend fand der Abend

erneut in den sehr schönen Räu-

men des Hauses Ledendecker

in der Kreisstraße 30 statt. Der

MGV überraschte sein mehr als

Eine Besichtigung des Geländes

Phoenix-West mit Aufstieg auf

den ehemaligen Hochofen unternahm

die Interessengemeinschaft

Hörder Neumarkt auf Einladung

des Ratsvertreters Bernhard Klösel

(SPD). Bei sehr schönem Wetter

mit guter Fernsicht konnten

die Teilnehmer einen einmaligen

Rundblick über das Areal und

die Baufortschritte bekommen

sowie auf das Quartier Hörder

Neumarkt. Herr Große-Kreul

(LEG) führte die Besuchergruppe

anschließend über das Gelände

und beschrieb die wesentlichen

Elemente der Entwicklung vom

Emscherverlauf über den so genannten

„Märchenwald“ bis zur

Hoch hinaus

begeistertes Publikum in diesem

Jahr mit Arrangements unsterblicher

Evergreens der Schlagerstars

Alexandra, Reinhard Mey

und Peter Igelhoff. Weitere Überraschungen

und eine sehr schöne

Tombola rundeten den wie immer

nicht nur musikalisch attraktiven

„Dorfabend“ optimal ab.

Nutzung der verbliebenen Gebäudestruktur

und den bereits bestehenden

Neuansiedlungen. Die

Interessengemeinschaft bedankte

Die Interessengemeinschaft Hörder Neumarkt besichtigte Phoenix-West

sich am Ende für die sehr interessante

und anschauliche Führung

durch Herrn Große-Kreul.

3


Mitte September fand am Clarenberg

7 ein buntes Fest für Kinder

und Jugendliche im Rahmen der

Dortmunder Kinder- und Jugendgesundheitswoche

in Dortmund

statt. Der Sozialdienst kath.

Frauen Dortmund Hörde e.V.

und der Allgemeine Deutsche

Fahrrad Club ( ADFC ) stellten

ein vielfältiges Angebot zusammen:

Das „Junge Gemüse“, ein

Ernährungsprojekt des SkF Hörde,

hatte einen wunderschönen Sinnesparcours

aufgebaut, bei dem

die Kinder verschiedene Gegen-

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Konzerte in Heilig Geist Wellinghofen

Orgelmusik zum Advent am Sonntag,

06. Dezember 2009, 17.30

Uhr Entspannung vom Stress der

v. l.: Uwe Komischke und Thorsten Pech

Vorweihnachtszeit verspricht

diese adventliche Feierstunde.

Neben der Orgelmusik, die von

Christian Rose, Kantor an St. Vin-

Ein „gesundes“ Fest

stände, Pflanzen und Lebensmittel

„er“-tasten, „er“-riechen,

„er“-hören und „er“-schmecken

Ein vielfältiges Angebot erwartete Kinder und Jugendliche am Clarenberg

mussten. Zusätzlich sorgte der

ADFC für Bewegung mit einem

weitläufigen Fahrradparcours, bei

dem die Kinder mit vorhandenen

oder selbst mitgebrachten Rädern

ihre Geschicklichkeit unter Beweis

stellen konnten und so manche

Hürde meistern mussten. Abgerundet

wurde die Aktion durch

selbstgebackene Waffeln der Ehrenamtlichen

im Clarenberg und

das Angebot der Kinderschminkgruppe

des Nic (Nachbarschaftsmanagement

im Clarenberg).

Wer Interesse hat auch in Zukunft

mehr über gesunde Ernährung zu

erfahren und gern mit anderen

Kindern kocht, ist beim „Jungen

Gemüse“, das sich jeden 1. und 3.

Samstag (15-17.00Uhr) im Monat

am Clarenberg 7 trifft, herzlich

willkommen.

zenz Menden, interpretiert wird,

regen ausgewählte Texte zum

Advent zur Ruhe und Besinnung

ein. Sie werden von Mitgliedern

des Lektorenkreises der Gemeinde

gelesen, Festliches Weihnachtskonzert

Sonntag, 27. Dezember

2009, 17.00 Uhr Prof. Uwe Komischke

(Dortmund/Weimar) und

Thorsten Pech (Wuppertal) beenden

traditionsgemäß mit festlichen

Klängen zur Weihnachtszeit das

Konzertprogramm in Heilig-Geist.

Ihr Konzert ist seit Jahren für viele

Musikliebhaber ein Glanzpunkt

zwischen Weihnachten und der

Jahreswende. Der Eintritt zu den

Konzerten ist frei.

Zum 200. Geburtstag des aus Hörde stammenden

Komponisten Daniel Friedrich

Eduard Wilsing

Der aus Hörde stammende Komponist

der Romantik, Daniel

Friedrich Eduard Wilsing, wäre

am 21. Oktober 200 Jahre alt geworden.

Er, der seine Ausbildung zunächst

unter anderem in Soest erhielt,

wo er ein Lehrerseminar absolvierte,

galt in seinem Spezialgebiet,

der Musik, zunächst als

Autodidakt, hatte aber wohl als

Urenkel des Dortmunder Marienkantors

Johann Gottlieb Preller

schon die Begabung zur anspruchsvollen

Musik im Blut.

Nach einer Zwischenstation von

1829 bis 1834 als Organist in

Wesel zog er nach Berlin, wo

er – analog zu Felix Mendelssohn

Bartholdy – mit dem er

und sein künstlerisches Schaffen

heute oftmals verglichen werden

– Unterricht in Kompositionslehre

beim bekannten Deutschen

Komponisten und Musikpädago-

Tag des offenen Denkmals im

Stadtbezirk Hörde

Heimatverein bot viele Informationen

über die Hörder Burg

In diesem Jahr fand Mitte September

bundesweit der Tag des

Offenen Denkmals unter dem

Motto Historische Orte des

Genusses statt. Im Stadtbezirk

Hörde waren im Wesentlichen

die Hörder Burg, aber auch die

örtliche Stiftskirche St. Clara, die

Alte Kirche in Wellinghofen und

St. Peter in Syburg daran beteiligt.

Die Museumsräume des

Vereines zur Förderung der Heimatpflege

e.V. Hörde im Erdge-

gen Ludwig Berger erhielt. Zum

umfangreichen Werk Wilsings

gehören unter anderem Sonaten

für Klavier, Cello und zahlreiche

weitere klassische Instrumente.

Zu seinen bekanntesten Kompositionen

zählen – um nur einige

zu nennen - seine Psalmenkomposition

„De Profundis“, die unter

anderem von Robert Schumann

hoch gelobt wurde, das

Oratorium „Jesus Christus“ und

die Fantasie für Klavier op. 10.

Der von Robert Schumann nicht

nur als großer Künstler, sondern

auch als tiefsinniger Mensch

Hochgelobte, wurde in späteren

Jahren durch eine schwere Geisteskrankheit

daran gehindert,

weiter als Komponist zu arbeiten.

Gegen Ende seines Lebens, er

starb am 2. Mai 1893 in seiner

zweiten Heimat Berlin, hat er

gar all seine persönlichen Dokumente

verbrannt.

schoss des Hauptgebäudes und

im Westflügel der Hörder Burg

Besuchergruppe besichtigt Thomasbirne im Vorhof der Burg

Foto: Heimatverein Hörde Heribert Wölk

waren auf Grund des besonderen

Anlasses sechs Stunden lang

geöffnet und sehr viele Besucher

nutzten die Gelegenheit zur

Besichtigung und Information.

Vereinsmitglied Herbert Wölk

führte zusätzlich seine Filme

über Hörde vor und der Vorsitzende

Willi Garth bot zwei Führungen

zur Geschichte der Burg

und der Bierbraukunst in Hörde

an, die ebenfalls sehr regen Zuspruch

fanden.


Kulinarisch durch den Herbst und Winter

Die kalte Jahreszeit hat begonnen,

der erste Frost war da und

ein typisches Wintergemüse

kommt wieder auf den Tisch: der

Grünkohl - nicht nur lecker, son-

dern auch gesund. Je kälter der

Herbstwind, desto deftiger die

Küche. Die Zeit für knuspriges

Geflügel ist jetzt angebrochen:

der Gänsebraten. Die Tradition

geht auf die Legende vom Heiligen

Martin zurück, der seinen

Mantel mit einem Bettler teilte.

Demnach haben Gänse mit ihrem

Geschnatter Sankt Martin verra-

Das beliebte Café Orchidee am

botanischen Garten Romberpark

bietet auch in der kalten Jahreszeit

täglich etwas Besonderes, z. B.

Wildgerichte oder hausgemachte

Eintöpfe. Besuchen Sie den Nikolausbasar

und erfreuen sich an

Ganz groß geschrieben wird der

Gänsemarsch im Hause Ledendecker.

Außerdem natürlich Grünkohl-

und Wildgerichte, wie z.B.

Entenbrust in Cassissauce. Jeden

Samstag erwartet Sie mittags ein

hausgemachtes Eintopfessen, sowie

an jedem Sonntag (12-14

Uhr) im Dezember der beliebte

Adventsbrunch für 20 € incl. Getränken.

Kinder bis 6 Jahre essen

und trinken kostenfrei. Für Mitte

Dezember ist zudem eine spezielle

Weihnachtsparty geplant. Für

ten, als er sich im Stall versteckte,

um nicht zum Bischof gewählt zu

werden.

Dafür wird das Federvieh bis heute

zu dieser Zeit verzehrt.

Minestrone (Restaurant im Blumenhain)

Seit Mitte dieses Jahres bieten

die neue Inhaberin Carmina und

ihr sympathisches Team original

italienische Küche im Restaurant

Minestrone. Frischer Fisch und

hausgemachte Nudeln in verschiedenen

Variationen gehören

zu den Höhepunkten des kulinarischen

Angebots sowie Fleisch-

und Pizzagerichte. Alle Gerichte

auch zum Mitnehmen. Räumlichkeiten

stehen für 80 Personen zur

Verfügung, sowie 8 Hotelzimmer.

Café Orchidee

Haus Ledendecker

weihnachtlichen Gestecken, die

dort angeboten werden. Er findet

am Sonntag, dem 6. Dezember in

dem beheizten Winterzelt, das von

November bis Ende März am Café

Orchidee aufgestellt ist, statt. Falls

Sie noch Ihre Weihnachtsfeier planen,

könnte das Café Orchidee der

richtige Ansprechpartner sein. Hier

stehen Räumlichkeiten für bis zu 80

Personen zur Verfügung und bilden

einen schönen Rahmen. An beiden

Weihnachtsfeiertagen sowie an Silvester

und Neujahr ist das Café von

10 bis 18 Uhr geöffnet.

Ihre Weihnachtsfeier stehen Ihnen

im Haus Ledendecker Räumlich-

keiten für bis zu 120 Personen

zur Verfügung. An beiden Weihnachtsfeiertagen

ist das Restaurant

mittags geöffnet und wartet

mit speziellen Weihnachtsmenüs

auf seine Gäste.

Am 2. Weihnachtsfeiertag ist das

Restaurant für Sie von 12- 22 Uhr

geöffnet, Silvester von 17-22 Uhr.

Carmina mit ihren Mitarbeitern

Cristian (li) und Victorio (re)

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Zusammengestellt von:

Manfred Gockel

Quellen:

Stadtarchiv Dortmund Best.

15/82 und 143, Heimat Dortmund

1/86, Gespräch und Fotos

Franz Henkemeier (vom Arbeitskreis

Hörde damals)

Der 11. November (Martinstag)

war einstmals für die Landpächter

der Zahltag, an dem sie ihre

Zinsen entrichten mußten. Für die

Kinder aber war’s ein Freudentag.

Bunt verkleidet und mit bemalten

Gesichtern zogen sie in kleinen

Gruppen von Wirtschaft zu Wirtschaft

und sangen das Martinslied.

Dafür bekamen die kleinen Bettler

dass Äpfel, Birnen und gedörrte

Pflaumen, und wenn’s hoch kam

auch ein paar Pfennige. Meistens

schnitten die Kinder am besten

ab, die das ganze Martinslied auf

Plattdeutsch singen konnten.

Manchmal kam es aber auch vor,

dass die kleinen Sänger auch leer

ausgingen. Dann riefen Sie den

Geizigen zu : „Appelgiewer Geizhals“

Fortsetzung unserer Reise durch

das Tagesgeschehen

29. 5. 1908

Die bekannte Wirtschaft des Herrn

Heinrich Löbber, Viktoria- und

Bismarckstraße-Ecke, ist durch

Kauf in den Besitz des Herrn Brauereidirektors

Schlieper-Dortmund

übergegangen. Zu dieser Besitzung

gehört ein angrenzender

Garten an der Bismarckstraße, der

von dem Bauunternehmer Laube

erworben ist und als Bauterrain

benutzt werden soll.

am 1. 6. 1881

verkehrte in Dortmund die erste

von Pferden gezogene Bahn vom

Steinplatz zum Fredenbaum.

1.6.1888

Die hiesige Hüttenbahn hat gestern

wieder ein Opfer gefordert.

Gestern Abend wurde ein 14-jähriger

Rottenarbeiter auch der Strecke

von der Zeche „Schleswig“

nach Hörde vom Zug überfahren.

Der Bedauernswerthe hatte eine

Zersplitterung des rechten Fußes

erlitten, so daß er Aufnahme im

Hüttenhospital finden mußte.

Daselbst ist er bereits gestern

Abend verstorben. Die Unglücksfälle

auf der hiesigen „Hüttenbahn“

mehren sich in erschreckender

Weise, und dürfte es

wohl an der Zeit sein, Mittel und

Wege ausfindig zu machen, welche

die Wiederkehr derartiger Unglücksfälle

verhindern.

15. 6. 1908

Der Neubau der Stiftsschule ist

nun in Angriff genommen, indem

zunächst die Ausschachtungsarbeiten

ausgeführt werden. Der

Unternehmer hat zu diesem Zwecke

ein Gleis durch die Stiftstraße

bis zum Wesen der Ww. Balster

gelegt. Praktisch mag diese Anlage

wohl sein, schön ist sie nicht,

da die ganze Straße verunziert

wird. Auch wird die Einrichtung

wohl niemand bequem finden,

da die Gleise nur aufgelegt sind,

und so den Verkehr für Fußgänger

und Wagen stören. Noch kommt

hinzu, daß diese Straße täglich

von tausenden von Kindern benutzt

wird. Wie unbequem und

gefährlich diese Anlage wirken

kann, wird sich hoffentlich nicht

zeigen, doch sind wir der festen

Meinung, dass ein Privatmann

die nötige polizeiliche Erlaubnis

zu einer derartigen Anlage wohl

nicht erhalten hätte.

16. 6. 1908

Ein schwerer Diebstahl wurde am

26. April d.J. beim Wirt Stümpel,

hierselbst, ausgeführt, eine auf

dem Boden des Kleiderschrankes

festgeschraubte Geldkassette mit

etwa 2000 Mark Bargeld wurde

gestohlen. Der Dieb mußte mit

den örtlichen Verhältnissen vertraut

gewesen sein, denn die Tür

zu dem Zimmer, in welchem der

Kleiderschrank stand, war mit

einem ordnungsmäßigen Schlüssel

geöffnet worden.

Der Verdacht lenkte sich schließlich

auf die beim Wirt bedienstete

Maria Gräber, die nach längerem

Zögern den Diebstahl, den sie mit

der Freundin Anna Kirchhoff ausgeführt

hatte, eingestanden. Von

dem Geld haben die Mädchen

aber nichts gehabt. Sie stellten die

Kassette in einen Toreingang, um

diese später abzuholen.

Inzwischen kam aber der Bergmann

Grembowski mit seinem

Sohne an jener Stelle vorbei; der

Junge entdeckte die Kasse, trug sie

freudestrahlend zu seinem Papa,

der den Schatz mit nach Hause

nahm, die Kassette zertrümmerte

und den größten Teil des Geldes

im Keller vergrub. Die zertrümmerte

Kassette wurde einige Tage

später auf freiem Felde versteckt.

Durch die Nachforschungen des

Polizeibeamten Bramscheidt gelang

es, den Besitzer des Geldes

festzustellen, der dann auch freiwillig

alles herausgab. Heute hatten

sich die beiden Mädchen wegen

Diebstahls, Grembowski und

dessen Frau wegen Hehlerei zu

verantworten. Die Gräber wurde

wegen Diebstahls zu 4 Monaten,

die Kirchhoff zu 1 Monat Gefängnis

verurteilt, welche Strafe durch

die erlittene Untersuchungshaft

als verbüßt angerechnet wurde.

Grembowski wurde wegen Unterschlagung

zu 4, dessen Ehefrau

wegen Hehlerei zu 2 Wochen Gefängnis

verurteilt.

17. 6. 1908

Der hiesige Brauereifuhrmann

Lippe brachte gestern abend für

seine Brauerei Bier per Automobil

nach auswärts. Spät nachts

zurückkehrend, verlangte er in

einer Wirtschaft noch Getränke.

Als ihm diese verweigert wurden,

geriet er mit mehreren Gästen in

Streit und schoß einem Fuhrmann

und dessen Begleiter, einen Musketier,

nieder. Bei dem Versuch,

auf das Automobil zu springen

und zu flüchten, entlud sich der

letzte Schuß der Browning-Pistole

und der Schuß drang dem Begleiter

des Fuhrmanns in die Brust.

Alle drei sind tödlich verletzt.

19. 6.1908

Unsere feierliche Fronleichnamsprozession

findet am nächsten

Sonntag statt. Eine neue Prozessionsordnung

regelt den Umzug,

da die Filialgemeinden Höchsten

und Berghofen in diesem Jahre auf

ihrem Kirchengrundstück eigene

Umzüge veranstalten und der St.

Josefsverein in Brünninghausen

als neuer Verein eintritt. So wird

sich das Bild etwas anders gestalten

wie bisher. Die neue Prozessionsordnung

wird in den nächsten

Tagen ausgegeben und ist für einige

Pfennige käuflich zu haben.

Wegen Umbau der Wellinghoferstraße

wird die Prozession in diesem

Jahr nicht die Ermlinghoferstraße

berühren, sondern von der

ersten Station beim Herrn Hupach

direkt durch die Wörthstraße über

die Schulstraße in die Wellinghoferstraße

einbiegen. Im übrigen

bleiben die bisherigen Stationen

und Wege bestehen. Die Anwohner

der Straßen, welche die

Prozession benutzt, werden auch

in diesem Jahr wetteifern in der

Ausschmückung ihrer Häuser und

Fenster zur Ehren des Allerhöchsten.

20. 6. 1908

Gegen die Angeberei in der Schule

richtet sich ein Erlaß des Oberpräsidenten

der Rheinprovinz. Es

heißt in demselben: „An einzelnen

Lehranstalten ist es Brauch,

Schüler mit dem Amt eines Ordners

oder Klassenwarts zu beauftragen.

Es liegt ihm ob, Schwamm

und Kreide bereit zu halten, die

Tafel zu reinigen, dem Lehrer

das Klassenbuch vorzulegen, das

Oeffnen und Schließen der Fenster

zu besorgen, dem Lehrer im

naturwissenschaftlichen Unterricht

Handreichungen zu leisten

usw. Innerhalb dieser Grenzen

ist nichts einzuwenden. Dagegen

ist es nicht zu billigen, daß einzelne

Schüler mit einer Art von

Ueberwachung ihrer Mitschüler

beauftragt und angewiesen werden,

anzuzeigen, welche Schüler

vor oder nach dem Unterricht der

Schulordnung zuwider gehandelt

haben.“ Zum Schluß wird die

Hoffnung ausgesprochen, daß

solche Missbräuche alsbald abgestellt

werden.

23. 6. 1908

Wiederholte Klagen über Unzuträglichkeiten

bei der Abfertigung

und Unterbringung der Reisenden

in den Zügen veranlassen den Minister

der öffentlichen Arbeiten,

den Königlichen Eisenbahndirektionen

die genaueste Beachtung

des Erlasses vom 19. Juni 1906 in

Erinnerung zu bringen. Der Minister

erwartet bestimmt, dass zu

allen Zeiten, namentlich aber in

der bevorstehenden Zeit des lebhaften

Reiseverkehrs mit allem

Nachdruck auf die durchaus erforderliche

glatte Abwicklung

des Personenverkehrs hingewirkt

wird. Ferner bemerkt der Minister

noch, dass es unerlässlich ist, der

Ueberfüllung der Abteile durch

Handgepäck rücksichtsloser Reisender

mit größerem Nachdruck

vorzubeugen. Die Gepäckträger

seinen streng anzuweisen, daß sie

es ablehnen, schwere und zahl-


eiche Gepäckstücke als Handgepäck

in die Wagenabteile zu

tragen..........Bei Streitigkeiten

unter den Reisenden haben die

Zugführer höflich aber bestimmt

einzuschreiten.

25. 6. 1876

erstes Stiftungsfest des 1869

gegründeten Knappenvereins

„Glück auf“ im Baubeckschen

Saal an der Wellinghofer Straße

mit feierlicher Einweihung des

neuen Vereinsbanners. Den feierlichen

Rahmen bildete der Gesangverein

„Liederfreund Hörder

Bruch“ mit seinem Dirigenten

Watermann.

25. 6. 1908

Am Dienstag wurde in dem Verwaltungsgebäude

des Hörder

Vereins eine Sitzung des Gesamtvorstandes

der Phönixwerke

abgehalten, welcher zum letzten

Mal der bisherige 1. Leiter, Herr

Generaldirektor Kamp-Ruhrort,

beiwohnte. Bekanntlich tritt Herr

Kamp am 1. in den Ruhestand.

Aus diesem Anlaß wurde dem

Scheidenden von dem Vorstand

eine wertvolle Büste überreicht.

Vom 1. Juli ab wird die Zentralisierung

der gesamten Phönixwerke

nach hier verlegt.

27. 6. 1908

Wegen des Amtsgerichtsneubaus

wird der Schöffengerichtssaal mit

dem 1.7. d.J. in das Lokal „Zum

Adler“ verlegt. Die noch im hiesigen

Gerichtsgefängnis untergebrachten

Gefangenen werden

nach Dortmund transportiert.

28, 6. 1887

Am 26. Mai d.J. kam der 22 Jahre

alte Arbeiter Alex Salomon von

hier abends gegen 11 Uhr betrunken

nach Hause. Sein Vater

stand auf und gab ihm zu essen.

Das schien dem Burschen nicht

zu passen und als nun der Vater

ärgerlich wurde, schmiß der Sohn

die Schüssel vom Tisch. Nun ergriff

der Vater ein Stocheisen, was

die Veranlassung zu einer Fasselei

gab, in der der Tisch, ein Schrank

und der Ofen übereinander geschmissen

wurden. In diesem

Krawall soll der Sohn dem Vater

einen 6 cm langen Messerschnitt

über die Stirn und einen schweren

Stich in einem Oberschenkel beigebracht

haben. In der heutigen

Verhandlung legte der Vater den

Sachverhalt wie vorstehend dar

und setzte noch hinzu, der Sohn

habe einen zweiten Stich unzweifelhaft

nach seinem Unterleib führen

wollen und ebenso habe der

Sohn seine Mutter mit den Worten

angeschrieen: „Mache dich weg,

sonst steche ich dich auch in den

B.....“ Der Sohn wird im übrigen

als ziemlich gut gegen seine Eltern

geschildert, der dieselben auch

nach Kräften unterstützt hat.

Unter Berücksichtigung dieser

Milderung, andererseits aber auch

des Umstandes, daß der Sohn beinahe

der Mörder seines eigenen

Vaters geworden wäre, erkannte

der Gerichtshof auf 1 Jahr Gefängnis.

29. 6. 1908

Mit dem Eisenbahnbau Dortmunderfeld-Hörde-Schwerte

ist soeben

begonnen worden.

Es ist dies die Abtragung des Geländes,

um dieses mit dem Gleiskörper

gleich zu machen. Zwischen

hier und Berghofen soll

der große Güterbahnhof angelegt

werden.

30. 6. 1908

Mit dem heutigen Tage hat Herr

Polizeisergent Kissing die Leitung

des „Hotel Kissing“ im hiesigen

Rathause an den Polizeisergenten

Resemann abgetreten.

Herr Kissing, welcher das Amt

des Rathauskastellans nahezu 22

Jahre verwaltet hat und in seinem

„Hotel“ sehr oft die guten

und schlechten Seiten mancher

Hörder, die bei ihm zwangsweise

einlogiert waren, kennen gelernt

hat, wird in den wohlverdienten

Ruhestand treten. Herr Resemann,

welcher ebenfalls schon seit vielen

Jahren in Hörde als Polizeibeamter

tätig ist, kennt so ziemlich

alle Stammgäste, Herr Kissing hat

somit einen würdigen Nachfolger

gefunden.

1. 7. 1908

Ein Leichenzug, wie ihn Hörde

wohl selten gesehen hat, bewegte

sich gestern Nachmittag vom

Krankenhaus Bethanien über die

Brücke zum Bahnhofe.

Es handelte sich um die Ueberführung

der sterblichen Ueberreste

des Beigeordneten Baurats Simony.

Die Beteiligung seitens der

Hörder Bürger, sowie der Vereine

war eine allgemeine. Voran Schritt

die Kloppelsche Kapelle, die Trau-

erweisen spielte, dann folgten die

Krieger- und Landwehrvereine,

der Pionierverein und die Freiwillige

Feuerwehr. Zwei Beamte der

Stadt trugen dem Leichenwagen

voran einen prachtvollen, von

den Magistratsbeamten gestifteten

Kranz. Auch der Leichenwagen

war mit wunderbaren Kränzen

verschiedener Deputationen behangen.

Dem Leichenwagen

folgten der Vater des Verstorbenen

sowie das Stadtverordnetenkollegium;

das Reserveoffizierskorps

, an dessen Spitze der Kommandeur

des Landwehrbezirks 2

Dortmund schritt, war ebenfalls

sehr stark vertreten. Eine große

Anzahl Bürger aller Stände bildeten

den Schluß des Zuges. Die

Leiche des Verstorbenen wird zur

Beisetzung nach Berlin überführt.

2. 7. 1871 Heimat Dortmund

(1/86)

gab es bei einem Volksfest im

Fredenbaum Erdbeerbowle zu

trinken. Hierbei beschlossen unternehmungslustige

Bürger die

Gründung eines Vereins zur Erforschung

der Dortmunder Geschichte

und der ehemaligen

Grafschaft Mark. Erster Vorsitzender

war Bürgermeister Becker, der

auch der „rote Becker“ genannt

wurde. Das Symbol des Histo-

rischen Vereins ist übrigens die

Erdbeere.

3. 7. 1908

Während des Feuerwehrfestes in

Schwerte hatte die Hörder Kreisbahn

eine Einnahme zu verbuchen,

wie es nicht häufig der Fall

ist. Dieselbe betrug am Festtage

4.000 M, während der beiden

Pfingsttage wurde eine Einnahme

von 11.000 Mark erzielt.

Der Verkehr auf der Strecke Hörde-Schwerte

war während des

Feuerwehrfestes ein derart starker,

dass fast ständig 8 Kraftwagen mit

jeweils 2-3 Anhängerwagen die

Strecke hintereinander passierten.

Der Verkehr ging aber trotz dieses

starken Betriebes glatt von statten.

7. 7. 1908

Nach einer ergangenen gerichtlichen

Entscheidung dürfen Inhaber

von Seltersbuden und

ähnlichen Verkaufsstätten nur

Zigaretten verkaufen, wenn sie

dafür ein besonderes Gewerbe

angemeldet haben und auch die

entsprechende Gewerbesteuer

zahlen.

15. 7. 1908

Die Eheleute Backheuer feierten

im Kreise der Familie und Freunde

das Fest der silbernen Hochzeit in

voller Rüstigkeit.

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8

DSW21 startete Testlauf für Buslinie

In der letzten Oktoberwoche startete

die DSW21 den Testlauf für

die neue Buslinie 445. Die Installation

dieser Linie ist zugleich

ein begrüßenswertes begleitendes

Instrument zur Wirtschaftförderung

für den Zukunftsstandort

Phoenix-West. Der Bus erreicht

und erschließt nun, von Hörde

aus kommend, 12 mal täglich

Phoenix-West und fährt von dort

aus 6 mal weiter über Barop, An

der Palmweide und weiter zur

Universität und zum Technologiezentrum.

Von dort aus geht es

dann zurück in Richtung Phoenix-

West und Hörde. Ausgangspunkt

ist die Haltestelle Hörde Bahnhof.

Montags bis freitags pendeln die

Busse von dort aus in der Zeit

etwa von 7.30 bis gegen 10.00

Uhr sowie etwa von 14.30 bis ge-

gen 18.30 Uhr auf der genannten

Route. Im Bereich der Wohnbebauung

an der Hochofenstraße/

Entenpoth in Hörde und auf dem

Areal Phoenix-West wurden insgesamt

5 Haltestellen eingerichtet.

Mit dem Fahrplanwechsel

am 7. Januar 2010 werden die

Busse dann regelmäßig morgens

und nachmittags in einem durchgehenden

20-Minuten-Rhythmus

verkehren. Die neue Linie hat

zahlreiche Verknüpfungspunkte

zum regionalen Schienenverkehr,

zur Stadtbahn, zur H-Bahn und

zu 16 weiteren Buslinien. Gemeinsam

mit der Linie 462 wird

den Fahrgästen zugleich ab Anfang

Januar ein 10-Minuten-Takt

zwischen den Haltestellen an der

Palmweide und Universität/ Technologiepark

geboten.

Groove Attack at Airport

KubaNights im Dortmunder Airport

Eine besondere Location hatte sich

Tony Liotta für sein September-

Konzert einfallen lassen - die Ankunftshalle

im Airport. Viele ver-

Tony Liotta vertieft in sein Spiel

wunderte Blicke der Fluggäste gab

es, als sie mit lateinamerikanischen

Rhythmen der kubanischen Sängerin

Laura Majela begrüßt wurden.

Ihre Musikerkarriere begann

die kubanische Schönheit bereits

mit vierzehn Jahren. Majela arbeitete

auch mit Amadito Valdés vom

Buena Vista Social Club zusam-

men. Bewegungsfreude und Flair

stehen auf der Bühne, wenn „Latin

Connection“ Salsa und Merengue

spielen. Eine hochkarätige Band,

die schon zahlreiche Festivals gespielt

hat, zusammen mit dem

Ausnahme-Drummer Tony Liottta

ein musikalischer Leckerbissen für

alle Musikfans. Am 30. Oktober

spielte die „Blues and Soul Gang“

in der Schützenhalle, Schweizer

Allee 27. Geballte Gitarren-Power

von Saiten Artist Denis Hormes

(Mark Terenzi). Am Bass der alt gediente

Held Martin Engelien, der

sonst mit Klaus Lage auf der Bühne

steht. Die Keyboards bediente

ein gutgelaunter Jörg „Shaby“ Pelzer,

der u.a. mit Larry Carlton, Stefan

Raab, Frank Kirchner die Bühne

teilte. An den Drums natürlich

Tony Liotta.

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Unsere Öffnungszeiten:

Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr und Sa. 9 - 13 Uhr

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Nachbarschaftshilfe Hörde wählte Vorstand

Ende Oktober fand die diesjährige

Mitgliederversammlung der Nachbarschaftshilfe

Hörde e.V. statt,

und zwar, wie seit einigen Jahren

üblich, im großen Saal des Begegnungszentrums

B3 in der Niederhofener

Str. 52. Zunächst gab der

1. Vorsitzende Norbert Kochannek

einen Bericht über das Vereinsjahr

2008, danach folgte der Finanzbericht

durch den 2. Vorsitzenden Johannes

Hessel über den gleichen

Zeitraum, gefolgt vom Bericht der

Kassenprüfer. Da die Entwicklung

des Vereines als durchaus positiv

zu bezeichnen ist, wurden sowohl

der Vorstand als auch die Prüfer

danach einstimmig entlastet. Im

weiteren Verlauf der Mitglieder-

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versammlung erfolgte die Neuwahl

des Vorstandes, bei der es

sich mit Ausnahme der Besetzung

einer Position um Wiederwahlen

der Mitglieder handelte: Norbert

Kochannek (1. Vorsitzender), Johannes

Hessel (2. Vorsitzender),

Susanne Smolen (Schriftführerin –

für Georg Fähnrich, der freiwillig

nicht mehr kandidiert hatte) sowie

die Besitzer Gisela Marks, Claudia

Middendorf MdL und Heinz

Kalwe. Zu Kassenprüfern wurden

gewählt Wolfgang Korngiebel und

Klaus Diederichs. Danach hatten

die versammelten Mitglieder

noch Gelegenheit, Vorschläge zur

zukünftigen Vereinsarbeit zu machen.

Dem See auf den Grund gegangen

5. Teil der Dokumentation über den Phoenix See erhältlich

Alexander Lochner, ein freiberuflicher

Baumaschinist, arbeitet seit über

einem Jahr auf der Phoenix See-Baustelle

So langsam sind sie auf dem Seegrund

angekommen, die Menschen

und Maschinen, die die

Baustelle des PHOENIX Sees

beackern. Das war eine Aufgabe,

die nicht immer leicht war.

Es galt, Fundamente aufzumeißeln,

Boden abzutragen, Mieten

zu untersuchen und vieles mehr.

Die aktuelle Folge » Seegrund«

der Langzeitdokumentation von

DSW21 und Hubbert von Sonntag

Filmproduktion begleitet einen

Baggerfahrer, der für sechs Wochen

kommen wollte und nun seit

über einem Jahr zwischen seiner

Heimat und der Dortmunder Baustelle

pendelt. Ein Schüler berichtet,

warum er zwar gerne in Hörde

wohnt, aber seine Freizeit dann

doch lieber woanders verbringt.

Der Chef der PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft

erzählt,

warum es seine Zeit gebraucht

hat, dem See auf den Grund zu

gehen. Weitere Experten und

Anwohner kommen ebenfalls zu

Wort. Der fünfte Teil »Seegrund«

erscheint auf einer DVD-Box, die

auch die bisherigen vier Teile sowie

den Bonus-Film »Seeleute

Reloaded« enthält. Die DVD-Box

ist ab Ende November im Bürger-

und Vermarktungsbüro der Phoenix

See Entwicklungsgesellschaft

(Hermannstraße 67, Dortmund-

Hörde) erhältlich oder kann bei

DSW21 (internet@dsw21.de) angefordert

werden.


Moderner Standort mit Tradition

Mercedes-Benz bietet „Service mit Stern“

Die Mercedes-Benz Niederlassung

Dortmund mit Standorten in

Unna und Lünen, einem Lkw-Betrieb

am Dortmunder Hafen sowie

einem Lack- und Karosserie-Zen-

trum in Körne beschäftigen zur

Zeit rund 500 Mitarbeiter, davon

50 Auszubildende. „Die Ausbildung

junger Menschen ist uns

sehr wichtig“, so Direktor Gerd

Hewing.

Mit einer durchschnittlichen Ausbildungsquote

von über zehn Prozent

zählt die Niederlassung zu

den ausbildungsstärksten

Betrieben der Region. Seit Januar

2006 gehört auch ein Smart-Center

zu den Betrieben der Niederlassung

und vervollständigt somit

das Marken-Portfolio.

Service für den Stern

Besonderes Augenmerk legt

Mercedes-Benz in Dortmund

auf die Kundenbetreuung: „Wir

wollen unseren Kunden ,Service

mit Stern’ bieten, wir wollen ihr

Dienstleister sein“, so Gerd Hewing.

Dazu gehören beispielsweise

Mobilitätskonzepte und Dienstleistungspakete.

Überhaupt: Neben

dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen

bietet die Marke

mit dem Stern ein breites Service-

Spektrum an. Egal, ob die Kunden

technische Fragten haben, erstklassiges

Zubehör suchen oder

rasche Hilfe vom Fachmann benötigen:

Sie sind jederzeit herzlich

willkommen und in den besten

Händen. Leidenschaft rund

um das Thema Automobil und

speziell für individuellen Kundenservice

ist in vielen Bereichen zu

spüren. Das Herz schlägt in der

Werkstatt, im Zentrum der technischen

Kompetenz. Ausgestattet

mit modernster Mess- und Reparaturtechnik,

für professionelle War-

Standorte der Mercedes-Benz Niederlassung Dortmund

tung und fachgerechte Instandsetzung

im Fall der Fälle. Angesichts

der aktuellen Feinstaubdiskussion

begehrter denn je: die Nachrüstung

von Dieselfahrzeugen mit

einem Partikelfilter.

Auch hier bietet die Niederlassung

Dortmund kompetenten

Service. Für viele Modelle ist ein

Original Mercedes-Benz Dieselpartikelfilter

nachrüstbar, inklusive

kostenloser Umweltplakette.

Glänzender Auftritt

Schönheit kommt von innen, heißt

es. Damit man sie dem Fahrzeug

auch äußerlich ansieht, stehen die

Experten im Lack- und Karosserie-

Zentrum bereit.

Hier kümmern sich erfahrene

Mitarbeiter um jedes Detail, fast

rund um die Uhr. Kleine Kratzer

verschwinden ebenso plötzlich,

wie sie kamen. Unfallschäden an

Karosserie und Elektronik werden

mit modernsten Mess- und Richtwerkzeugen

behoben.

Kontakt:

Daimler AG

Mercedes-Benz

Niederlassung Dortmund

Wittekindstraße 99

44139 Dortmund

Tel. (02 31) 1 20 2-0

Fax (02 31) 1 20 2-2 05

info-dortmund@mercedes-benz.com

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Ihnen die extrahohe Eintauschprämie in Höhe

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Selbstverständlich können Sie diese Prämie

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Leasingangeboten kombinieren.

Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles

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*Gemäß den Richtlinien der Mercedes-Benz Gebrauchtwagen-Inzahlungnahme.

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Wittekindstraße 99, 44139 Dortmund

Tel. 02 31 12 02-481, www.dortmund.mercedes-benz.de

91


Einen unvergesslichen Nachmittag

durften die fünf glücklichen

Gewinner des von BVB-Ausrüster

Kappa organisierten Gewinnspiels

Anfang Oktober erleben.

Zusammen mit BVB-Trainer Jürgen

Klopp, einem alten US-Schulbus

und moderiert von BVB-Pressechef

Josef Schneck ging es zu

verschiedenen Orten der Westfalenmetropole.

Die fünf Gewinner

erwiesen sich als hervorragende

Tour-Guides und zeigten Kloppo

auf der über vierstündigen Fahrt

ihre Lieblingsplätze.

Vom Ausgangspunkt Stadion aus

ging es zunächst in Richtung

Süden zur Hohensyburg. Josef

Schneck: „Was viele nicht wissen,

Dortmund besteht zu 51%

aus Grün.“ Darauf Kloppo: „Aber

dann sind schon alle Tischtennisplatten

und Polizeiautos mitgezählt!“

Unterwegs kam die

muntere Reisegesellschaft am

Haus von Ernst Bommert, dem

redseligen Tour-Guide auf dieser

Etappe vorbei und grüßte dessen

Frau laut und herzlich, während

diese im Vorgarten den Rasen

mähte. Im Schatten des Kaiser-

Wilhelm-Denkmals erklärte Bommert

Kloppo die Bedeutung dieses

Ortes und sorgte mit seinem Wissen

und seiner typisch westfälischen

Art für zahlreiche Lacher

bei allen Beteiligten.

Ob er schon einen Lieblingsplatz

in Dortmund habe, frage ich Jürgen

Klopp, während wir zum Bus

zurückgehen. „Ich kenne in Dortmund

und Umgebung sämtliche

Möbelhäuser, das Stadion und das

Trainingsgelände“, lächelt Klop-

10

Mit Jürgen „Kloppo“ Klopp

auf Tour durch Dortmund

po. „Als Journalist kennen Sie das

ja auch. Wenn man nach einem

langen Tag abends zu Hause ist,

legt man am liebsten erstmal die

Beine hoch“, beschreibt er den

Stress eines Fußball-Trainers. Er

fühle sich in Dortmund aber sehr

wohl und plane, längere Zeit hier

zu bleiben: „Ich will hier nicht

Kloppo umringt von vielen kleinen Nuri Sahins

weg!“ Im Dezember zieht er von

Unna in den Dortmunder Süden,

wo er sich kürzlich ein Hause gekauft

hat, das nun umgebaut wird

und in dem er dann einfach leben

möchte. Sein Haus in Mainz

vermisse er sehr. Seine Frau fahre

gelegentlich hin, er habe jedoch

leider nicht die Zeit dazu. Was

denn passiere, wenn Jogi Löw im

nächsten Jahr Weltmeister werde

und danach aufhörte. „Dann kann

ich das auch nicht ändern“, macht

Kloppo mich Glauben, dass ihn

der Job als Bundestrainer nicht

reize.

Vom idyllischen Süden unserer

Stadt ging es anschließend hoch

in den Norden zum Geburtsort

der Borussia - zum Borsigplatz.

Hier, wo der BVB allgegenwärtig

ist und die Auswirkungen des

Niedergangs der Montanindustrie

das Stadtbild prägen, wirkt die

Ankunft von Jürgen Klopp und der

ihn begleitenden Medienschar

etwas skurril. Dementsprechend

Kabinenansprache - diesmal mit Journalisten

groß ist das Staunen der Leute

vor und in der Frittenschmiede

„Rot-Weiss“, in der sich vor 100

Jahren die Gaststätte „Zum Wildschütz“

befand und wo wackere

Männer den Ballsportverein Borussia

gründeten. Unter den Augen

zahlreicher Kameras und

umringt von etlichen Kindern aus

der Nachbarschaft genoss Kloppo

dort seine erste Curry-Wurst in

Dortmund und zeigte sich ob der

kulinarischen Ruhrpott-Spezialität

sehr beeindruckt. Ein kleiner Junge

fragte ihn, ob die Mannschaft

auch da sei. „Wir essen hier. Die

Mannschaft kriegt nix zu essen.

Die trainieren nur“, antwortete

Klopp und lachte. Joachim Pohlmann,

parteiloser OB-Kandidat

für CDU und FDP, hatte mir in

einem Interview Klopps Stärke so

beschrieben: „Jürgen Klopp kann

mit dem Fan in der Kurve reden

und im nächsten Moment mit Top-

Managern verhandeln.“ Da hat er

wohl Recht.

Nach der Stärkung mit Pommes

und Curry-Wurst ging es weiter

durch die Nordstadt, nicht jedoch

ohne vorher zwei Ehrenrunden

um den Borsigplatz zu

drehen oder wie Josef Schneck

es nannte „Vortour für die Meisterfeier“.

Während des üblichen

Staus auf der Mallinckrodtstraße

erzählte Kloppo den Mitreisenden

eine kurze Geschichte über Josef

Schneck und dessen Schwierigkeiten

mit seinem neuen I-Phone.

Per Kurzmitteilung hatte der BVB-

Coach seinem Pressesprecher er-

klärt, wie er auf seinem modernen

Mobiltelefon Umlaute in SMS

schreiben kann und sorgte damit


für allgemeine Heiterkeit.

Vorbei am Hafen ging es weiter in

Richtung City. Aus dem 18. Stock

des Harenberg City Centers konnte

Kloppo trotz des schlechten

Wetters einen Blick auf seine nicht

mehr ganz neue Heimat werfen

und bei Kaffee und Kuchen die

Fragen der Fans und Journalisten

beantworten. Auch ein Anruf bei

Frau Bommert, der Jürgen Klopp

ausdrücklich dankte, dass sie ihrem

Mann an diesem Nachmittag

frei gegeben hatte, durfte nicht

fehlen. Abschließend ging es in

den Signal Iduna Park, durch den

Jürgen Klopp fachmännisch eine

kleine aber feine Führung veranstaltete.

Die Mitreisenden nahmen

in der BVB-Kabine auf den

Sitzen Platz (der Schreiber dieser

Zeilen saß übrigens auf dem Platz

von Lucas Barrios, der seitdem in

jedem Spiel getroffen hat!), auf

denen ansonsten ihre Idole auf

den Anpfiff warten, warfen einen

Blick auf die Duschen, das Ent-

müdungsbecken und die Trainerkabinen.

Und dann war es soweit: durch

den Spielertunnel ging es zum

Allerheiligsten, zum Spielfeld!

Was üblicherweise streng verboten

ist, durfte diesmal - angeführt

von Kloppo - getan werden: man

betrat den Rasen und blickte sich

im weiten Rund des Signal-Iduna-

Parks um. Nur der Strafraum sei

passe, mahnte der Coach und sah

sogleich einen Fotografen sein

Stativ in eben jenem Bereich des

Spielfeldes aufbauen. „Ey, nicht

in den Strafraum. Ist wie immer,

kaum ist man auf dem Platz, da

hört keiner mehr auf mich.“ Die

fünf Gewinner zeigten ihrem

Coach dann noch, wo sie sich bei

den Heimspielen aufhalten. Ernst

Bommert schoss dabei – wie so

oft an diesem Tag – den Vogel ab.

Seinen Platz auf der so genannten

Meckertribüne hinter den Trainerbänken

kommentierte Klopp auf

seine ganz eigene Art: „Du bist

das also, der immer schreit, Klopp

du Semmel, nimm endlich den

Kuba raus!“

Abschließend gestand Jürgen

Klopp, er sei zunächst skeptisch

gewesen, ob der Nachmittag angenehm

verlaufen würde. Seit

der ersten Sekunde im Bus habe

er jedoch gemerkt, dass hier eine

coole Truppe an Board sei, mit der

man Spaß haben könne. Auch die

Fans waren begeistert von der Lockerheit

Kloppos und von der Tatsache,

dass der Coach überhaupt

Die fünf glücklichen Gewinner des Kappa-Gewinnspiels

keine Berührungsängste zeigte. In

der Tat erlebten alle Teilnehmer einen

ausgelassenen Jürgen Klopp,

der immer einen guten Spruch auf

Lager hatte und die Fahrt sichtlich

genoss. Und wenn er sich hier

wirklich so pudelwohl fühlt, wie

er sagt, dann wird es vielleicht

bald mal wieder eine „Kloppo-

Tour“ geben. Interessenten gibt es

sicher reichlich! Eine Fotostrecke

der „Kloppo-Tour“ finden Sie auf

unserer Homepage unter: www.

in-stadtmagazine/dortmund.

Text Stephan Kottkamp

GUTSCHEIN

Die Kuffer Marketing GmbH hat

uns 7 Exemplare des blauen Gastro-Führers

„Schlemmerreise mit

Gutscheinbuch.de“ zur Verfügung

gestellt, von dem Sie jeweils eins

gewinnen können.

Beantworten Sie dazu die folgende

Frage: Wie viele Restaurant-Gutscheine

beinhaltet der Gastro-Führer?

Schreiben Sie die Lösung auf eine

Postkarte und senden Sie diese an

die Redaktion: IN-Stadtmagazine,

Arminiusstraße 1, 44149 Dortmund. Bitte nennen Sie uns auch

Ihre Telefonnummer. Es gilt das Datum des Poststempels. Bei mehreren

Einsendungen entscheidet das Los. Die Gewinner werden

telefonisch benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist der 20. November 2009!

Lust auf Schlemmen?

Kloppo an historischer Stätte

11


... dann kann es nur um die lokale

Politik gehen. Kennen Sie die

wackeren Männlein und Weiblein

aus dem fiktiven Städtchen Schilda,

das dem so genannten Schildbürgerstreich

seinen Namen gab und

dessen Einwohner in einer ganzen

Reihe von Erzählungen ungeheure

Dummheiten begehen? Beispiele

gefällig? Die Schildbürger planen

ein neues und pompöses Rathaus,

vergessen beim Bau jedoch die Fenster:

im Rathaus ist es stockdunkel.

Nun versuchen die Schildbürger,

mit Eimern das Sonnenlicht einzufangen

und ins Innere des Gebäudes

zu tragen, was überraschenderweise

fehlschlägt. Weil auf einer Mauer

hohes Gras wächst, wollen die

Schildbürger das Grün entfernen, indem

sie es von einer Kuh abweiden

lassen. Um die Kuh auf die Mauer

zu hieven, zerren einige starke

12

Wenn Schilda in

Lütgendortmund

liegt...

Männer die Kuh an einem Seil nach

oben. Da das Seil unglücklicherweise

um den Hals gewickelt worden

war, wird die Kuh schließlich stranguliert.

Als die Schildbürger sahen,

wie die Kuh die Zunge rausstreckte,

da riefen sie begeistert: Seht mal, da

frisst sie schon. Um eine schwarze

Katze aus der Stadt zu verjagen, legen

die Schildbürger Feuer an jedes

Haus, auf dessen Dach sich die Katze

flüchtet. Schließlich liegt die ganze

Stadt in Schutt und Asche.

Schilda in Dortmund

Die Schildbürger wollen ein neues

oder vielleicht sogar zwei neue Einkaufszentren

bauen und merken

plötzlich, dass es gar nicht genügend

solvente Bevölkerung gibt, die

dort einkaufen könnte.

Also wollen die Schildbürger

schnell dafür sorgen, dass es diese

Bevölkerung gibt. Die Lösung:

ein attraktives Wohngebiet namens

„Rhader Hof“ am Rande eines Naturschutzgebietes.

Gesagt, getan

und schließlich wurde eine weitere

Freifläche im Westen der Stadt mit

den entsprechenden Konsequenzen

versiegelt. Aber zum Glück ist Schilda

nicht Dortmund. Und gut, dass

es Menschen gibt, die die Schildbürger

bzw. die Lokalpolitiker vor

Dummheiten zu bewahren wissen.

Und auch gut, dass es doch gelegentlich

Einsicht auf Seiten der gewählten

Vertreter gibt. Aber der Reihe

nach... Im Jahre 1985 wurde das

ca. 5,6 ha große Gebiet als nachrangig

zu bebauende Fläche deklariert.

Dies sollte 21 Jahre so bleiben bis

die Stadt Schilda, äh... Dortmund

auf die Idee kam, diese ökologisch

sensible Fläche zu erschließen und

zu vermarkten. Daraufhin brachte

die Bezirksvertretung Lütgendortmund

einstimmig den Bebauungsplan

Lü 181/Rhader Hof auf den

Weg.

Die Begründung war ganz simpel:

Die Attraktivität Bövinghausen

sollte durch die Ansiedlung solventer

Bewohner gesteigert werden.

Anschließend passierte der B-Plan

mit rot-grüner Mehrheit den AUSW

(Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung

und Wohnen) mit dem Auftrag

an die Verwaltung, zu prüfen, ob die

Umweltziele erreichbar seien. Nach

der Ablehnung des B-Plans durch

die untere Landschaftsbehörde passierte

lange Zeit erstmal nichts mehr.

Bürgerinitiative kämpft für

Naturschutz

Als das Thema vor einigen Monaten

wieder in den Fokus des Interesse

rückte, taten sich einige Bewohner

Bövinghausens unter der Leitung

BI-Gründerin Marina Kreutzer mit unserem Redakteur

von Marina Kreutzer zusammen

und gründeten im Sommer die Bürgerinitiative

(BI) „Rhader Hof“. Die

Bedenken der BI gegen die Bebauung

begründen sich unter anderem

in der Tatsache, dass es bereits heute

schwierig ist, im Dortmunder Westen

ein Haus zu verkaufen. Denn

dass der Bedarf bei rückläufiger Bevölkerung

nicht da ist, versteht sich

von selbst. „Aber wenn der Preis

stimmt, rückt der Naturschutz an

die 2. Stelle“, beschwert sich Marina

Kreutzer, die Gründerin der BI,

über Politiker, die kein Einsehen

haben und die Zerstörung der Natur

weiter vorantreiben. „Da die Bürger

dieses Baugebiet weder brauchen

noch wollen, fordern wir die Entscheidungsträger

auf, diese Pläne

zu verwerfen“, so Kreutzer weiter.

Die BI hat mittlerweile über 2.300

Unterschriften gegen die Bebauung

gesammelt und setzt sich weiterhin

mit viel Engagement für ihre Ziele

ein. Diese lassen sich in drei Punkten

zusammenfassen: 1. die Einstellung

der Bauleitplanung Lü 181, 2.

die Änderung des Flächennutzungsplanes

und 3. die Übernahme der

Fläche in das Landschaftsschutzgebiet.

Bei diesen Forderungen weiß die BI

nicht nur die Bevölkerung, sondern

auch die Naturschutzverbände hinter

sich. Nicht nur fachliche, son-


dern auch moralische Unterstützung

erhält die BI von den Naturschutzverbänden

BUND und NABU.

„Thomas Quittek ist uns eine große

Hilfe“, weiß Marina Kreutzer die

Hilfe des BUND-Vorsitzenden zu

schätzen.

Der „Rhader Hof“ aus der Luft, Quelle: ©2009 Google

Neben dem Aspekt, dass es keinen

Bedarf an neuer Wohnbebauung

gebe, nennt die BI als weitere

Gründe, auf die Bebauung zu

verzichten, die Einflüsse, die die

Versiegelung einer weiteren Freifläche

im Dortmunder Westen für

zukünftige Hochwassergefahren

mit sich bringe. „Die Menschen in

Dorstfeld und Marten haben dies

bereits am eigene Leib erfahren

müssen“, weist Kreutzer in diesem

Zusammenhang auf die Ereignisse

vom Juli 2008 hin. Zudem sei die

nahe gelegene Provinzialstraße

schon jetzt stark belastet; eine

Freifläche wie der Rhader Hof

habe daher eine immense Bedeutung.

„Von den bislang fehlenden

Gutachten bezüglich der Altlasten

ganz zu schweigen. Da wird es

noch einige Überraschungen geben“,

prophezeit Marina Kreutzer.

Denn auf der geplanten Baufläche

befand sich lange Zeit eine Ölspedition

und wie man in der Vergangenheit

mit Umweltrichtlinien

umgegangen ist, muss wohl nicht

näher erläutert werden.

Einsicht auf Seiten der Politik?

Einen Grund zur – zumindest vorläufigen

– Freude lieferten der BI

und der Bövinghauser Bevölkerung

jüngst die Ergebnisse der rotgrünen

Koalitionsvereinbarungen

in der Bezirksvertretung Lütgendortmund.

Dort wird klar formuliert, dass

der B-Plan Rhader Hof nicht weiter

verfolgt bzw. erstmal auf Eis

gelegt werden soll. Der alte und

neue Bezirksbürgermeister Heiko

Brankamp (SPD) und Frank Meyer

(Sprecher der Grünen in der BV

Lütgendortmund) erklärten unisono,

dass es viele Argumente gegen

eine Bebauung gebe.

Zum einen den ungünstigen Immobilienmarkt

und vor allem für

die Grünen den Aspekt des Naturschutzes,

so Frank Meyer. Von

einem endgültigen Erfolg möchte

Marina Kreutzer jedoch nichts hören.

Man werde weiter aktiv sein und

sich für eine Aufnahme der Fläche

in das Landschaftsschutzgebiet

einsetzen. „An eine Auflösung der

BI ist noch lange nicht zu denken!“

Und wer Marina Kreutzer, die in

ihrer Freizeit Marathon läuft, kennenlernt,

der weiß, dass sie nicht

aufgeben, sondern weiter für den

Naturschutz kämpfen wird. Wer

den längeren Atem hat, wird sich

dann zeigen...

Blick auf die Freifläche „Rhader Hof“

„Rhader Hof“ schloss sich

„Vor Ort“ an

Die BI hat sich darüber hinaus „Vor

Ort“ angeschlossen und kämpft

mit zahlreichen weiteren Bürgerinitiativen

für ein lebenswerteres

Dortmund, in dem der Wille der

Bürgerinnen und Bürger ernst genommen

wird.

Weitere Infos zur BI „Rhader Hof“

auf www.bi-rhader-hof.de und

zum Zusammenschluss Dortmunder

Bürgerinitiativen „Vor Ort“ auf

www.vor-ort.org.

Richtigstellung

In den letzten Tagen wurde in der

Tagespresse der Eindruck erweckt,

dass sich die BI „Rhader Hof“ zudem

gegen den Bau eines Hospizes

an der Bockenfelder Straße

stellt.

Marina Kreutzer hatte in diesem

Zusammenhang angefragt, ob

es keinen anderen Standort als

den anvisierten gebe, da dieser

teilweise in einem Landschaftsschutzgebiet

liege.

Gegenüber den IN-Stadtmagazinen

machte Marina Kreutzer

deutlich, dass die BI „Rhader

Hof“ keinesweg gegen den Bau

des Hospizes sei. Dabei handele

es sich um eine sinnvolle und

notwendige Einrichtung. Kreutzer

weiter: „Ich habe lediglich angefragt,

ob es keinen anderen Standort

außerhalb des Landschaftsschutzgebietes

gebe.

Und wenn nicht, ob und wo es

dann die entsprechende Ausgleichsfläche

geben wird“, stellt

sie richtig, dass die BI dem Bau

des Hospizes nicht im Weg stehen

wird.

13


„Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit.

Am Ende des Tages kommt alles raus!“

Text: Stephan Kottkamp, Fotos: Maximilian Larisch

Seit der Kommunalwahl sind mittlerweile zwei Monate vergangen.

Zwei Monate, in denen vieles passiert ist, das die Dortmunder Bevölkerung

bewegt hat – zumeist leider negativ! Im Folgenden soll der

Versuch unternommen werden, diese Ereignisse komprimiert und in

ihren Zusammenhängen darzustellen. Achtung: Keine Satire!

Langemeyer:

„Wahlbetrug gibt es

in Afghanistan!“

Nach dem Bekanntwerden des

Haushaltsloches – dessen Existenz

von einigen vehement abgelehnt

wurde – geriet die Ratssitzung

Mitte September zur großen Abrechnung.

Rechnen musste fortan

vor allem Jörg Stüdemann, der

nach der Demission von „Bauernopfer“

Christiane Uthemann

deren Position übernahm und zunächst

versuchte, die Haushaltslage

zu überblicken und transparent

zu machen. Nach nur zwei Wochen

im Amt präsentierte er dem

Rat die Bilanz seiner bisherigen

Arbeit. Erwartungsgemäß ging es

in der anschließenden Aussprache

hoch her, um nicht zu sagen: es

flogen die Fetzen! Auch auf der

Tribüne, die dem Zuschauerandrang

diesmal nicht gewachsen

war, herrschte reges Treiben und

Ullrich Sierau bei den Grünen

die Sitzung wurde hin und wieder

von Zwischenrufen gestört.

Darüber hinaus diskutierte der

Rat leidenschaftlich und kontrovers

die Frage, ob in Dortmund

der Tatbestand des Wahlbetrugs

vorliegen würde. Noch-OB Gerhard

Langemeyer hatte dazu eine

ganz eigene Meinung: „Wahlbetrug

gibt es in Afghanistan!“ Die

Forderungen nach Neuwahlen

wurden von Langemeyer und der

SPD strikt abgelehnt und auch der

Hinweis von Frank Hengstenberg

(CDU-Fraktionsvorsitzender) „Das

Vertrauen der Dortmunder in die

Politik ist nachhaltig zerstört worden“,

konnte die GenossInnen

nicht von ihrem Kurs abbringen.

Zu einem Kuriosum geriet die

Rede vom SPD-Fraktionsvorsitzenden

Ernst Prüsse. Manch ein

Zuhörer sah sich in eine Karnevalssitzung

versetzt. In einer Mischung

aus Abrechnung und Büttenrede

griff er seinen OB scharf

an und machte deutlich, dass er

und der SPD-Unterbezirksvorsitzende

Franz-Josef Drabig über

Langemeyers Abschied froh seien.

Gleichzeitig verteidigte er seine

Fraktion und insbesondere den

gewählten OB Ullrich Sierau.

Am Ende der Sitzung, die bis in

die späten Abendstunden andauerte

und allen Beteiligten einige

Leidensfähigkeit abverlangte,

blieb das Credo, dass Dortmund

einen enormen Image-Schaden zu

verkraften habe, der der Stadt in

Zukunft vieles erschweren werde.

Ullrich Sierau stellte

sich der grünen Basis

Einen Abend der besonderen Art

erlebte Anfang Oktober das Dietrich-Keuning-Haus.

Da die Grünen

aufgrund des etwaigen Wahlbetrugs

an einer Fortsetzung der

Koalition mit der SPD zweifelten,

hatte Ullrich Sierau angeboten,

sich den Fragen der grünen Basis

zu stellen. Dies geschah dann

auch und zeigte einmal mehr, dass

Sierau ein Meister der Rhetorik ist.

Es gibt vermutlich keinen anderen

Dortmunder Lokalpolitiker, der zu

soviel Empathie in der Lage ist.

Innerhalb von Sekunden wechselt

er von kumpelig zu jovial, von

nonchalant zu kämpferisch. „Ich

bin hier, um miteinander zu reden,

Konflikte anzusprechen und

O-Töne zu machen. In der Zeit

der rot-grünen Koalition haben

wir viel auf den Weg gebracht“,

verdeutlichte Sierau die Bedeutung

der Koalition für ihn. Er habe

die Wahl angenommen, da er ein

reines Gewissen habe und sich

seinen Wählerinnen und Wählern

verpflichtet fühle.

Unter den rund 100 Gästen befanden

sich auch einige Genossen,

von denen einer Sierau an die

Seite sprang: „Der Langemeyer

müsste hier an die Wand genagelt

werden. Wenn man Ulli Sierau

unterstellt, dass er es wusste, dann

muss man ihm unterstellen, dass

er total bescheuert ist“, stellte er

sich verbal schützend vor Sierau.

In der Tat erscheint es fragwürdig,

ob Sierau sich einer solchen

Situation ausgesetzt hätte. „Die

Wahrheit ist eine Tochter der Zeit.

Am Ende des Tages kommt alles

raus!“, kommentierte er.

„Was ich durchgemacht habe,

Die Einen gehen…

wünsche ich meinem ärgsten

Feind nicht“, beschrieb er seinen

Gefühlszustand der letzten Wochen.

Wer sein größter Feind ist,

darüber lässt sich trefflich spekulieren.

Jedenfalls nahm er den gesamten

Abend nicht ein einziges

Mal die Namen Langemeyer und

…der Andere kommt!

Uthemann in den Mund. Er sprach

vom OB und der Kämmerin oder

von den „beiden Herrschaften“.

Zudem ließ er durchblicken, dass

ihm systematisch Informationen

vorenthalten sein sollen.

Auch von ausufernden Co-Referaten

und teils massiven Anschuldigungen

aus dem Plenum ließ

14 1


sich der Stadtdirektor nicht aus

dem Konzept bringen. Zunächst

im hellen Anzug gekleidet, legte

er irgendwann das Jackett ab

und krempelte schließlich seine

Hemdsärmel hoch und gab sich

noch eine Spur kämpferischer.

„Sie können mir ja vieles vorwerfen,

aber eines sicher nicht:

dass ich Angst habe. Das habe

ich nicht!“ In der Tat, Sierau geht

der Konfrontation nicht aus dem

2

Wir werden uns darum kümmern“

Weg und stellt sich. „Ich habe es

mir nicht leicht gemacht und die

Grünen sollen es sich auch nicht

leicht machen“, endete Sieraus

Besuch beim potentiellen Koalitionspartner.

Es war eine harte,

aber fast immer faire Auseinandersetzung

und entsprach Sieraus

Erwartung eines Tribunals nur ansatzweise.

Die grüne Basis zeigte sich jedenfalls

angetan von Sieraus Auftritt,

zumindest entschied sie, die Koalitionsverhandlungen

mit der SPD

aufzunehmen bzw. fortzuführen.

Bis dann Ernst Prüsse...

„Hättest du

geschwiegen, wärst

du ein Philosoph geblieben“

Es gibt diese Dinge, die man besser

nicht tun sollte. Dazu gehören

gelegentlich Interviews, in denen

der Befragte sich um Kopf und

Kragen zu reden droht. So ein

Interview gab Ernst Prüsse einer

Dortmunder Tageszeitung und

brachte das rot-grüne Projekt an

den Rand des Scheiterns. Falls die

Grünen sich nicht klar zu Ullrich

Sierau als neuem OB bekennen

und gegen eine Wiederholung der

Wahl aussprechen sollten, dann

würde seine Partei mit wechselnden

Mehrheiten regieren. „Basta“

könnte man in Schröder-Manier

noch anhängen...

Der Schock bei den Grünen und

auch bei zahlreichen Genossen

saß tief. Mario Krüger zeigte sich

auch menschlich tief enttäuscht

und forderte die SPD auf, zu klären,

ob es sich um eine Einzelmeinung

oder um die Partei- und

Fraktionsmeinung handele. War

dies das Ende von Rot-Grün in

Dortmund? Mitnichten! Denn

während sich die CDU im stillen

Kämmerlein schon mal überlegte,

welche Dezernentenposten sie

demnächst stellen würde, kam es

zwischen Sozialdemokraten und

Grünen zur Versöhnung. Politik

getreu dem Motto: nichts ist älter,

als die Zeitung von gestern.

Noch ein

Wahlbetrug!?

Ein echtes Schelmenstück erlebten

die Menschen im Stadtbezirk

Huckarde. Kaum hatten sie

gewählt und die neue Bezirksvertretung

wollte sich konstituieren,

da überraschten – aber eigentlich

wusste die Huckarder CDU

sehr wohl vor der Wahl von den

Plänen zumindest einer der bei-

den Damen - Annegret Meyer

und Inge Heinze (beide CDU)

mit ihrem Austritt aus ihrer Partei.

Schlimmer noch, sie traten der

Dortmunder Unabhängigen Wählergemeinschaft

(DUW) bei und

bilden dort nun eine Fraktion. Sie

wollten das intrigante Treiben von

Partei und Fraktion nicht weiter

mitmachen, begründeten sie ihren

Austritt. Die CDU schrumpfte dadurch

auf drei Sitze und spielt nun

in der Bezirksvertretung Huckarde

eine noch kleinere Rolle als sie

schon in der letzten Legislaturperiode

gespielt hatte. Dementsprechend

groß war die Empörung

und dementsprechend laut waren

die Rufe Wahlbetrug und Wählertäuschung.

Es dauerte auch nicht lange

bis CDU-Fraktionschef Frank

Hengstenberg den beiden ehemaligen

CDU-Frauen ans Herz legte,

Rückgrat zu beweisen und ihre

Mandate niederzulegen. Diesen

und den Vorwurf des Wahlbetrugs

wollen sich die Fraktionswechslerinnen

allerdings nicht gefallen

lassen. Sie habe sich nichts vorzuwerfen

und habe gemäß der

Gemeindeordnung gehandelt,

versteht Annegret Meyer die gan-

Mitglieder von „Vor Ort“ protestierten vor dem Rathaus

In seiner Antrittsrede sprach Ullrich Sierau immer wieder von Offenheit und Transparenz

ze Aufregung nicht. Darin sei der

Wechsel von einer Fraktion zu einer

anderen ausdrücklich erlaubt,

schließlich handele es sich um ein

freies Mandat.

Wie man es dreht und wendet,

die Dortmunder Politik gibt in den

letzten Monaten kein gutes Bild

ab und trägt somit sicher nicht zur

Beseitigung der allgemeinen Politik-

bzw. Parteienverdrossenheit

bei.

Die neue Farbenlehre

in Dortmund

Die Ergebnisse der Kommunalwahl

haben nicht nur im Rat für

große Aufregung gesorgt, sondern

vor allem auch in einigen

Bezirksvertretungen. Während es

in der Nordstadt zu einem rotroten

Bündnis kommt, standen

in den südlichen Stadtbezirken

die Zeichen auf Schwarz-Grün.

In Aplerbeck schon seit fünf Jahren

bewährt, werden dort auch

in der nächsten Legislaturperiode

CDU und Grüne koalieren und

mit dem alten und neuen und

sehr beliebten Bezirksbürgermeister

Sascha Mader Politik machen.

In Hombruch endete das schwarzgrüne

Experiment bereits nach

20minütiger Sitzung und hatte

zum Ergebnis, dass es eine große

Koalition geben wird. Neuer Bezirksbürgermeister

wird Hans

Semmler (CDU), der Ulrich Steinmann

auf dessen Posten beerben

wird.

Spannend blieb es bis zum Schluss

in Hörde. Bei Redaktionsschluss

war immer noch nicht klar, wie

es dort weiter gehen würde. Auch

hier war der schwarz-grüne Versuch

vermutlich gescheitert. Das

hieße wohl, dass Manfred Renno

weiterhin Bezirksbürgermeister

bliebe. Mehr dazu auf unserer Internetseite.

Eine Premiere erlebte und wird

wohl in den nächsten fünf Jahren

noch weiterhin erleben der

Stadtbezirk Innenstadt-West. Gab

es zunächst keinen Zweifel daran,

dass die rot-grüne Koalition

15


unter Bezirksbürgermeister Hans-

Ulrich Krüger fortgesetzt werden

würde, so sollen die Gespräche

an den Forderungen der Grünen

gescheitert sein. Diese wollten

mit einem sehr guten Ergebnis im

Rücken und mit einer gehörigen

Portion Selbstbewusstsein erreichen,

dass der Posten des Bezirksbürgermeisters

nach 2,5 Jahren

wechselte. Die SPD verweigerte

dies und schaut nun in die Röhre.

Denn der Koalitionsvertrag zwischen

den Grünen und der CDU

ist mittlerweile unterschrieben

und Friedrich Rösner wird als erster

grüner Bezirksbürgermeister

in den nächsten fünf Jahren die

Geschicke im Stadtbezirk Innenstadt-West

lenken. Kuriosum am

Rande: die CDU meldete auf ihrer

Internetseite bereits vier Tage

vor der Wahl des Bezirksbürgermeisters

und seiner Stellvertreter

Vollzug und feierte ihren Kandidaten

schon mal im Voraus. Eine

interessante Praxis; Zeichen von

hellseherischen Fähigkeiten oder

schlicht eine Anmaßung? Wie war

das mit der Politik- und Parteienverdrossenheit?

(siehe oben!)

Ullrich Sierau als

Oberbürgermeister

vereidigt

Dichtes Gedränge vor dem Ratssaal,

reges Treiben innen drin.

Man spürte sofort, dass die Ratssitzung

Ende Oktober keine normale

sein sollte. Der gewählte Oberbürgermeister

Ullrich Sierau sollte

vereidigt und ins Amt eingeführt

werden. Nach den Vorkommnissen

seit dem 30. August stand die

Zeremonie unter besonderen Vorzeichen.

Der Alterspräsident des Rates,

Heinrich Mause, mahnte in seiner

Rede denn auch, man müsse

Vertrauen zurückgewinnen. „Wir

dürfen nicht abwarten, sondern

müssen durchstarten.“ Bevor

Sierau den Eid ablegte und die

Amtskette umgehängt bekam,

verließen die Fraktionsmitglieder

der FDP/Bürgerliste und der Linken

den Ratssaal. Auf der Tribüne

mischten sich Jubel und Buh-Rufe,

im Plenum verlief ebenfalls eine

undurchlässige Stimmungsgrenze.

Nichts desto Trotz ist Ullrich

Sierau fortan Dortmunder Oberbürgermeister

und muss mit der

Last des Wahlbetrug-Vorwurfes

das Amt in schwierigen Zeiten

führen. Immer wieder beschwörte

er in seiner Antrittsrede Offenheit

und Transparenz: „In diesem

Sinne werde ich neue Wege gehen!“

Die Zeiten von einsamen

Entscheidungen seien nun vorbei,

ein gut informierter und handlungsfähiger

Rat sei notwendig,

um Politik zu machen zum Wohle

der Stadt.

Ein anderes Stichwort, das Sierau

immer wieder nannte, ist die Bürgerbeteiligung.

„Ich möchte den

Dialog mit Bürgerinitiativen auf

Augenhöhe zu einem Schwerpunkt

meiner Amtsführung machen!“

In der Tat, Sierau geht den

Menschen nicht aus dem Weg.

Vor der Sitzung hatten sich rund

50 Mitglieder des Zusammenschlusses

Dortmunder Bürgeri-

nitiativen „Vor Ort“ – darunter

zahlreiche Leute von der „Schutzgemeinschaft

Fluglärm“ (SGF) –

vor dem Rathaus versammelt, um

den neuen Rat zu begrüßen. Die

SGF hatte einen Sarg aufgestellt,

der das Millionengrab Flughafen

symbolisieren sollte. Während

die meisten Abgeordneten an den

Bürgerinnen und Bürgern vorbei

schlichen oder gar den Nebeneingang

nutzten, begrüßte Ullrich

Sierau jeden Einzelnen und redete

mit den Menschen.

Er hätte erst die Einsprüche abwarten

sollen, bevor er sich vereidigen

ließe, begründete Wolf

Stammnitz (Die Linke) die Nicht-

Teilnahme seiner Fraktion an der

Zeremonie. „Beenden Sie diese

unwürdige und für Dortmund

schädliche Hängepartie“, forderte

er Sierau auf, Neuwahlen auszurufen.

Dem widersprachen sowohl

Frank Hengstenberg (CDU)

als auch Mario Krüger (Die Grünen).

Krüger: „Der neue Rat hat

sich innerhalb eines bestimmten

Zeitraumes zu konstituieren.

Unwürdig ist nur das, was Frau

Littmann und Herr Stammnitz

hier veranstalten.“ Hengstenberg

machte unmissverständlich klar,

dass er die Wahl Sieraus anerkenne

und dass der Ratssaal nicht der

geeignete Ort sei für Nach- oder

Vor-Wahlkampf. „Die offenen

Fragen beantwortet die Judikative

Nun ganz offiziell – Ullrich Sierau mit der Amtskette des Oberbügermeisters

und nicht der Rat.“ Im weiteren

Verlauf der Sitzung wurde bei

der Ansprache „Herr Sierau“ oder

„Herr Oberbürgermeister“ deutlich,

wer die Wahl anerkennt und

wer nicht.

Unter dem Motto: Jörder weiterhin,

Sauer neuerdings, Uthemann

nicht mehr traf der Rat weitere

zukunftweisende Entscheidungen.

In geheimer Wahl bestätigte man

Birgit Jörder (SPD) als 1. Stellvertreterin

des Oberbürgermeisters.

Neuer 2. Stellvertreter ist Manfred

Sauer (CDU), der auch in den anderen

Fraktionen ein sichtlich hohes

Ansehen genießt.

Während Jörder und Sauer mit

Blumen beschenkt wurden, bekam

die nun ehemalige Stadtkämmerin

Christiane Uthemann

‚einen Tritt in den Allerwertesten’.

Mit 84 zu 7 Stimmen wurde sie

abgewählt und darf als Bauernopfer

in die Dortmunder Historie

eingehen.

Die Bezirksvertretungen und

der Rat haben sich konstituiert,

Ullrich Sierau ist als

Oberbürgermeister vereidigt

und das politische Tagesgeschäft

verläuft nun wieder in

den relativ geordneten Bahnen.

Somit können wir ab der

nächsten Ausgabe (erscheint

Anfang Dezember) wieder zu

unserem bewährten Prinzip

von „Politik IN Dortmund“

zurückkehren und sind schon

jetzt gespannt darauf.

Mehr Infos auf unserer Seite:

www.in-stadtmagazine.de.

Schauen Sie nach und sagen

uns Ihre Meinung!

Eine Ergänzung zu Ihrer hervorrankenden

Berichterstattung über

die Kommunalwahl in Dortmund:

Menschen sind nicht durch die

Bank unpolitisch, zukunftsblind

und verantwortungslos.

Es gibt tiefverwurzelte Konzepte

von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit,

von Mitgefühl und Generationenverantwortung.

Viele Leute tun bereits mehr, als

sie müssten - im Naturschutz, im

Verbraucherschutz, in Sport, Kultur

und Sozialem. Dieses zivilgesellschaftliche

Potential muss

repolitisiert werden. Genau hier

liegt das Problem unserer Politiker,

egal ob sie ehrenamtlich oder

berufsmäßig tätig sind, sie haben

keine Nähe und kein Gefühl mehr

für die Menschen und ihre Bedürfnisse.

Susanne Brethauer, Alter Hellweg

87, 44379 DO

16 3


Kinder-Hunde-Kurs Seit 1990 hat sich das CJD Asthmazentrum in Dortmund etabliert

in Waltrop Asthma und Allergien bei Kindern

Die Hundeschule

Fiffi-

Kurs aus Mengede

unter der

Leitung von

Andrea Grimberg,

bietet am Dienstag, dem

17.11.2009 in der Zeit von 15:00

bis 17:00 Uhr einen kostenlosen

Kinder-Hunde-Kurs an. In der ersten

Stunde wird den Kindern theoretisches

Grundwissen vermittelt

und in der zweiten Stunde wird

mit Hunden geübt. Zum Kurs können

die Kinder auch gern ihren

eigenen Hund mitbringen. Veranstaltungsort

ist eine große, eingezäunte

Wiese in Waltrop, Am Rapensweg

50. Anmeldungen unter

Tel.: 0231-93 14 297. (Bitte Kleingeld

für Getränke mitbringen).

Arthrosen kommen längst nicht

nur in den großen Gelenken wie

Hüfte, Knie oder Schulter vor,

sondern vielfach auch im Handgelenk.

Am meisten verbreitet ist

hier die sog. Rhizarthrose, eine

Verschleißerkrankung des Dau-

Dieter Kohlmeier ist leitender Arzt der

Unfallchirurgie im Ev. Krankenhaus

Bethanien

mensattelgelenks, das zwischen

Handwurzel und erstem Mittelhandknochen

liegt. Rund jeder

10. Mensch leidet an einer Daumensattelgelenksarthrose.Hormonell

bedingt sind Frauen in

oder nach den Wechseljahren besonders

betroffen.

Aber auch Brüche des 1. Mittelhandknochens

oder genetische

Faktoren können zum Verschleiß

dieses kleinen Gelenkes führen.

Abhängig vom Stadium ist die Erkrankung

nicht nur sehr schmerz-

nehmen in Deutschland und in

allen westlichen Industrieländern

immer mehr zu. Man geht davon

aus, dass allein in Dortmund ca.

10.000 Kinder von Asthma bronchiale

betroffen sind.

Sehr früh sah das CJD in Dortmund

den Bedarf und entwickelte

mit dem Asthmazentrum

in Berchtesgaden und in Zusammenarbeit

mit Kinderarzt- und

Lungenfacharztpraxen für asthmakranke

Kindern und Jugendliche

ein verhaltensmedizinisches

Schulungsprogramm. Die Kinder

erfahren während der Asthmaschulung

nicht nur was Asthma

ist, welche Medikamente wirken

und wie man sie richtig einnimmt,

sondern wie man Atembeschwerden

bzw. Atemnot vorbeugt, wel-

haft, sondern häufig auch mit

Kraftminderung und Bewegungseinschränkung

verbunden. Das

bedeutet für die Betroffenen meist

eine erhebliche Einschränkung

der Lebensqualität.

Konservative Therapie nicht dauerhaft

erfolgversprechend

Bei leichteren Fällen kann z. B.

mit Salbenverbänden, Bandagen

oder Orthesen eine Linderung erreicht

werden. Auch Manualtherapie

oder lokale Spritzenbehandlung

können eine vorübergehende

Besserung hervorrufen. „All diese

Methoden können allerdings keine

Heilung bringen“, weiß Dieter

Kohlmeier, leitender Arzt der Unfallchirurgie

im Ev. Krankenhaus

Bethanien. Vor allem fortgeschrittene

Formen der Rhizarthrose trotzen

oftmals jeder konservativen

Therapie. Ist eine Besserung der

Beschwerden nicht mehr in ausreichendem

Maße möglich, sollte

über eine Operation nachgedacht

werden.

Mini-Prothesen der neuesten Generation

„Im Bereich der operativen Therapie

gibt es heute mehrere mögliche

Vorgehensweisen“, so der

Chirurg. „Meist wird der beteiligte

Handwurzelknochen (Trapezium)

entfernt.“ Zum Gelenkersatz mit

und ohne Fremdmaterial gibt es

Arthrose der Hand

che Auslöser dafür verantwortlich

sind und wie durch Atemhilfstechniken

und Entspannungsübungen

die medizinische Behandlung

sinnvoll unterstützt werden kann.

Das Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Kinder sollen durch

Selbstwahrnehmungsübungen,

Rollenspiele und Selbstkontrolle

selbstständig den Umgang und

ihr Verhalten mit ihrer Krankheit

erlernen. Wichtig ist das Erreichen

einer “Verhaltensänderung”, so

Gaby Ewers, und das so früh wie

möglich. Deshalb ist das Asthmaverhaltenstraining

auch für Vorschulkinder

entwickelt worden.

Umso früher Kinder mit leichten

Atembeschwerden oder Allergien

lernen mit ihrer Beeinträchtigung

umzugehen, desto effizienter er-

ebenfalls ein breites operatives

Spektrum. „Die früher eingesetzten

Sattelgelenksprothesen

zeigten zu häufig keine befriedigenden

Langzeitergebnisse.

Schon nach einigen Jahren kam

es zu Problemen z. B. durch Lockerung

oder Verschiebung der

korrekten Position der Implantate“,

erklärt Kohlmeier. „Deutlich

erfolgversprechender ist ein

neueres System, das in Frankreich

entwickelt wurde, dort seit 1995

eingesetzt wird und nun auch in

Deutschland zunehmend Verbreitung

findet.“ Diese Mini-Prothese

Implantierte „Ebony“-Prothese im

Röntgenbild

„Ivory“ der Firma Memometal, die

das verschlissene Gelenk ersetzt,

besitzt einen Kugelkopf, der nicht

weist sich ein Verhaltenstraining.

Somit richtet sich das Schulungsprogramm

vor allem an Vorschul-,

Kinder und Jugendliche mit leichtem

Asthma, um ihnen, aber auch

ihren Eltern das Leben mit ihrer

Krankheit zu erleichtern , d.h. an

Betroffene, die nur saisonal bedingte

Beschwerden haben, mit

dem Ziel einer Verschlimmerung

vorzubeugen.

Informationen erhalten Sie bei

Gaby Ewers, CJD Asthmazentrum

Jugenddorf Dortmund, Kleybredde

29-31, 44149 Dortmund, Telefon

0231/6560250 .

größer als ein Streichholzkopf ist.

Sie wird in einem kurzen und unblutigen

Eingriff entweder in Regionalanästhesie

oder in Vollnarkose

eingesetzt. Am Handgelenk

verbleibt nur eine kleine Narbe,

die kosmetisch kaum auffällig ist.

Schmerzfreiheit tritt schon nach

kurzer Zeit ein.

Nach etwa 6 Wochen ist der Daumen

meist wieder voll beweglich

und damit die Funktionsfähigkeit

der Hand wieder komplett hergestellt.

Inzwischen gibt es sogar die

Möglichkeit, ein mit der „Ivory“-

Prothese kombinierbares Implantat

(„Ebony“) zu verwenden, das

den bereits entfernten Handwurzelknochen

ersetzt und damit die

Gelenkfunktion wiederherstellt.

„Es gibt allerdings kein Pauschalrezept“,

betont Dieter Kohlmeier.

„Welche Therapieform - ob konservativ

oder operativ - infrage

kommt, ist immer abhängig von

der individuellen Ausgangssituation,

also von der Dauer und Stärke

der Beschwerden und natürlich

vom Schweregrad der Gelenkveränderungen.“

Vorab sind demnach

eine gründliche Diagnostik

und die Abwägung der Vor- und

Nachteile der verschiedenen Behandlungsalternativen

notwendig.

Fachbereich Unfallchirurgie am

Ev. Krankenhaus Bethanien: Tel.

0231/9430-272.

17


Pöhlen: laut Duden gibt es dieses

Wort gar nicht. Kein Wunder also,

dass der Autor und bekennende VfL

Bochum-Fan Ben Redelings beim

Auswärtsspiel in Osnabrück auf

eine innerdeutsche Sprachbarriere

traf, die der traditionellen Bezeichnung

aus der Ruhrgebietssemantik

für die schönste Nebensache der

Welt schlicht den Zutritt verweigerte.

Doch hier im voll besetzten

Bochumer „Riff“- bei der Premiere

seines neuen Programms „Dem

Fußball sein Zuhause – Pöhlen, Pils

und Pokale entlang der B1“- hat er

ein Heimspiel. Hier kennt man Pöhlen

und erst recht Pils. „Pokale sind

in Bochum weniger bekannt“, wie

Ben gleich zu Beginn eingestehen

muss. Aber Spaß hat man in Dortmunds

westlicher Nachbarstadt am

Fußball trotzdem.

Und warum man diesen Spaß hat,

das erfahren die Zuschauer an diesem

Abend gut zwei Stunden lang.

Entlang der B1 mit gelegentlichem

Abbiegen manövriert er seine Buch

gewordene Liebeserklärung an das

runde Leder zielsicher durch die

humoristische Fußballhistorie und

lebt hierbei kleine feine und große

bitterböse Frotzeleien gegen die

übermächtig wirkenden Nachbarn

aus. Wie seine Stimmung vor einer

Premiere ist, möchten wir wissen:

„Natürlich ist man an so einem

Abend nervös. Der Erfolg einer solchen

Veranstaltung hängt ja auch

zu 50% vom Publikum ab. Das ist

wie im Stadion, man braucht diese

Rückkoppelung“, beschreibt er seine

Gefühle kurz vor Beginn.

In der Praxisgemeinschaft Dr. Silvia

Hartmann, Zahnärztin, und

Dr. Dr. med. Norbert Hartmann,

Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie,

wird den Patienten mit

„Soll ich die Sch... etwa noch umbiegen?“

Ben Redelings stellte in Bochum sein neues Buch und Programm vor

Kein Mann für eine Schublade

Seine Bücher und seine „Scudetto-

Fußball und Kultur“-Abende

sind Sammlungen von Anekdoten

rund um den Ball, die er aus alten

Zeitungen, aus dem Internet oder

aus persönlichen Begegnungen

Ben Redelings in seinem Element

bezieht. Doch leider werden die

Geschichten immer weniger. „Die

Spieler stehen heute unter einem

so großen Druck, dass die sich

kaum trauen, mal so einen richtigen

Spruch rauszuhauen. Die Distanz

wird immer größer“, beschreibt

Redelings das Problem, dass die

„Typen im Fußball“ langsam aussterben.

Ganz im Gegensatz zu ihm

selbst. Ben Redelings ist mittlerweile

in den Olymp der satirischen

Fußball-Literatur aufgestiegen und

wird zuweilen mit Nick Hornby

Diagnostik und Therapie an einem Ort

Beschwerdebildern im Kopf-/

Halsbereich Diagnostik und Therapie

an einem Ort angeboten.

Anzeige

verglichen – ein Vergleich, den er

allerdings für weit übertrieben hält

und den er nicht gerne hört: „Ist

Quatsch!“. Aber so ist die Medienlandschaft,

jedem seine Schublade.

Wir nehmen uns da ausdrücklich

aus und reden von Ben Redelings

als einem Autor, der seine Heimat,

den Fußball und nicht zuletzt die

Menschen zwischen Kamp-Lintfort

und Bönen, zwischen Haltern und

Sprockhövel liebt. Sogar bei den

„Zahnlosen“ aus Wanne-Eickel-

West, in deren Gesichtern er „Spuren

totaler sozialer Verwahrlosung“

entdeckt und auch bei den „Zecken

aus Lüdenscheid“ befördert er liebenswerte

Attribute ans Tageslicht.

„Der BVB ist ein guter Lieferant für

tolle Geschichten“, lächelt Ben und

kann sich diese kleine Spitze nicht

verkneifen.

Anekdoten von der Seitenlinie

Wissen Sie eigentlich, was Friedel

Rausch mit Schäferhunden und

dem Playboy sowie Eike Immel

mit schnellen Autos zu tun haben?

Oder erinnern Sie sich an die Reaktion

von Siggi Held, als BVB-

Trainer Otto Rehagel diesen im

Jahre 1978 beim Stand von 0:9(!)

gegen Borussia M’gladbach einwechseln

wollte? Oder wollen Sie

erfahren, warum ein eingefleischter

BVB-Fan während des Pokalfinales

2008 dem Rollstuhl entsteigen und

wieder laufen konnte? All diese Fragen

werden von Ben Redelings an

diesem Abend und in seinem Buch

Durch enge Kooperation mit anderen

Fachgebieten, die rund um

den Aplerbecker Marktplatz angesiedelt

sind, ergeben sich kurze

Wege; im Hause hat sich ein Anästhesist

niedergelassen, sodass in

der Praxis auch Behandlungen in

ambulanter Narkose durchgeführt

werden können.

Die Praxis ist nach DIN EN ISO

9001:2008 zertifiziert und unterliegt

einem ärztlichen und zahnärztlichen

Qualitätsmanagement.

Schwerpunkte der Tätigkeit sind

allgemeine und ästhetische Zahnheilkunde,

Implantologie und

Implantatprothetik, Prophylaxe,

Laserbehandlung, plastisch-

auf höchst amüsante und doch informative

Art beantwortet. Im Gegensatz

zu „Scudetto“, wenn er mit

viel Technik arbeitet und sich hinter

dieser ‚versteckt’, verzichtete er an

diesem Abend auf den Einsatz von

Laptop und Beamer und kam besonders

in den Stand-Up-Phasen des

Programms so stark daher, wie noch

nie. Man merkt ihm an, dass er zu

Kabarettist Frank Goosen eine enge

Freundschaft pflegt und mittlerweile

vieles von ihm gelernt hat. Weiter

so, Ben! Die Rückkoppelung hat an

diesem Abend übrigens wunderbar

funktioniert, was die hohe Lacherdichte

und der Applaus am Ende

der Veranstaltung bewiesen haben.

Ach ja, die Reaktion von Siggi Held

findet sich in der Überschrift dieses

Artikels...

Für jeden, der mehr solcher Anekdoten

lesen und unter anderem

wissen möchte, warum die Schalker

Wurst dem Dortmunder im Halse

stecken bleibt, lohnt ein Blick in

Ben Redelings neues Buch „Dem

Fußball sein Zuhause – Pöhlen, Pils

und Pokale entlang der B1“. Verlag

Die Werkstatt - 192 Seiten - ISBN

978-3-89533-672-0 - 9,90€.

Achtung: Am 26. November ab

19.30 Uhr lädt Ben Redelings zum

„BVB-Legenden-Abend“ ins Bochumer

„Riff“ ein. Als Gäste begrüßt

er dann den Ex-Borussen Frank Mill

und Dietrich Schulze-Marmeling

(BVB-Autor). Infos unter: www.

scudettoblog.de

Text und Foto: Stephan Kottkamp

ästhetische Operationen sowie

Behandlungen von Hauttumoren

im Kopf-Hals-Bereich; angeboten

wird selbstverständlich das Gesamtspektrum

von Zahn-Mund-

Kieferheilkunde und Mund-Kiefer-

Gesichtschirurgie.

Operationen an den feinen Strukturen

von Mund, Kiefer und Gesicht

erfordern wegen ihrer Bedeutung

für Form und Funktion

besondere Erfahrung und viel

Wissen. Daher muss ein MKG-

Chirurg zusätzlich zum Doppelstudium

von Medizin und

Zahnmedizin eine zweijährige

Zusatzausbildung für plastische

Operationen absolvieren.

Näheres unter www.zahnmundkiefergesicht.de

oder Tel. 0231-

5335877/441452

18 1


Die Anfang des Jahres geborenen Löwenbabys

haben im Zoo Dortmund bereits einige

Berühmtheit erlangt. Sie zählen, nicht

zuletzt dank ihrer prominenten Paten von

Borussia Dortmund (Sebastian Kehl und

Leonardo Dede), auch heute noch zu den

meist fotografierten Tieren im Zoo. Doch

neben den Löwenbabys konnte der Zoo

Dortmund im Jahr 2009 zahlreiche weitere

Zuchterfolge verkünden.

So gelangen unter anderem Nachzuchten

bei zoologischen Raritäten, die wohl nur

ausgewiesenen Tierkennern und Zoojahreskartenbesitzern

bekannt sein dürften.

Denn wer weiß schon, was ein Tataupa-

Tinamu ist, wie ein Binturong aussieht,

Exklusivität, Qualität und Individualität

– dafür steht die Goldschmiede

Grafe am Schwerter

Markt.

So einzigartig wie jeder Mensch,

so einzigartig ist auch der Unikatschmuck

aus der Fertigung

des Goldschmiedemeisters Jürgen

Grafe. Bereits seit 1921 besteht

der Familienbetrieb Grafe, dessen

Erbe heute der Enkel des Gründers

auf traditionsbewusste Art

und Weise bewahrt. Doch nicht

nur Tradition wird im Hause Grafe

gepflegt, auch innovative Ideen

finden hier ein Zuhause. Jürgen

Grafe verrät, dass in jeder Generation

immer wieder neue Ferti-

Exotischer Nachwuchs im Zoo Dortmund

oder was man sich unter einem Jaguarundi

vorzustellen hat? Zur Familie der Steißhühner

zählen die Tataupa-Tinamus. Fünf

Tiere dieses Vogels, der nur selten fliegt

und die meiste Zeit seines Lebens auf dem

Boden südamerikanischer Regenwälder

verbringt, kamen Anfang des Jahres aus

einem französischen Zoo nach Dortmund.

In ihrem neuen Gehege lebten

sie sich schnell ein und so schlüpften nur

vier Monate später drei kleine Tataupa-

Tinamu-Küken aus den lilafarbenen Eiern.

Der Binturong erwacht, wenn die Dunkelheit

über den südostasiatischen Dschungel

hereinbricht. Diese einzelgängerisch

lebende Schleichkatzenart wird in Zoos

Anzeige

nur selten erfolgreich gezüchtet. Im Oktober

vergangenen Jahres kam ein neues

Binturong-Männchen im Rahmen des Europäischen

Erhaltungszucht Programms in

den Zoo Dortmund. Nach anfänglichen

Reibereien entfaltete sich bei dem jungen

Paar eine harmonische Beziehung, mit

dem Ergebnis dass im Juli 2009 ein kleines

Binturong-Weibchen das Licht der Welt

erblickte. Nur etwa 65 Jaguarundis, eine

südamerikanische Kleinkatzenart, leben

weltweit in Zoologischen Gärten. Dortmund

pflegt Jaguarundis seit den 1980er

Jahren und konnte bereits zehn Jungtiere

erfolgreich großziehen. In diesem Jahr kamen

noch zwei Weibchen und ein Männ-

Schmuck nur für mich!

Die Goldschmiede Grafe in Schwerte

gungstechniken entwickelt und

weitergegeben wurden. „Heute

arbeiten wir mit Techniken, von

denen mein Großvater nur träumen

konnte!“

In den drei Erlebnis- und Beratungsbereichen

der Gold- und

Platinschmiede im Schatten der

St.-Viktor-Kirche stellt sich beim

Betreten sogleich ein Wohlgefühl

ein, das durch eine am Kunden

orientierte individuelle Beratung

noch verstärkt wird. Bei

Jürgen Grafe und seinem Team

ist die Kundschaft genau wie der

Schmuck in besten Händen.

Die Realisation exklusiver

Schmuckideen steht bei Jürgen

und Martina Grafe an vorderster

Stelle. In ihrer offenen Goldschmiedewerkstatt

findet der

Besucher hochwertige Schmuckstücke

aus eigener Anfertigung,

die für Kreativität sowie Individualität

stehen. So einzigartig die

Wünsche der Kunden auch sein

mögen, so einzigartig fertigen die

Jaguarundi Welpe im Zoo Dortmund,

Foto: Karl-Rainer Ledvina

chen hinzu. Ein bemerkenswerter Beitrag

zum Erhalt dieser Art in Zoologischen

Gärten. Einen Besuch bei den drei halbstarken

Löwenjungtieren sollten Sie dabei

auch unbedingt einplanen. Weitere Infos

finden Sie unter www.zoo.dortmund.de

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

von Jürgen Grafe die Schmuckstücke

an.

Gerade in der Vorweihnachtszeit

empfiehlt sich ein Besuch in der

Gold- und Platinschmiede Grafe.

Mittels modernster Lasertechnik fertigt

Jürgen Grafe filigrane Anhänger aus

Gold oder Platin

Denn was passt zum Fest der Liebe

besser als ein Geschenk, das

die Einzigartigkeit eines geliebten

Menschen betont und hervorhebt?

119


20

„Senioren filmen für Senioren“

Für zahlreiche Menschen

in besonderen sozialen

Schwierigkeiten

sucht der Caritasverband

Dortmund gut erhaltene

Damen-, Herren- und

Kinderbekleidung sowie

Hausrat und Kleinmöbel.

Um Abgabe wird gebeten im

Caritas-Dienstleistungszentrum,

Einen filmischen Rückblick auf

den 1. Seniorentag in der Innenstadt-Ost

können Interessierte

am 25. November ab 15 Uhr im

Wilhelm-Hansmann-Haus, Saal

1 werfen. Unter dem Motto „Senioren

filmen für Senioren“ bietet

sich die einmalige Gelegenheit,

Erinnerungen an diesen gelungenen

Tag aufzufrischen und über

die Erlebnisse zu plaudern.

Weiterhin im Programm sind die

Filmbeiträge „Dortmund – Facetten

einer Stadt“ und „Dortmunder

Wasserspiele“.

Caritas Dortmund braucht Sachspenden

Hannöversche Straße 22,

44143 Dortmund (Gewerbepark

Körne), montags

- donnerstags 9-15

Uhr, freitags 9-14 Uhr.

Infos: Tel. (0231) 98 12

999-28 Internet: mailto:

team@caritas-dortmund.de oder

www.caritas-dortmund.

Fester Biss auch mit den "Dritten"

Einfache und kostengünstige Lösung durch Zahnimplantate

Als erste Stadt im Ruhrgebiet hat

Dortmund alle Kriterien der weltweiten

Kampagne Fairtrade-Towns

erfüllt und reiht sich damit ein in

die über 700 Fairtrade-Towns in 18

Ländern. Am 15. September nahm

Oberbürgermeister Ullrich Sierau

vor mehr als 200 Gästen im Signal

Iduna Park die Urkunde von Dieter

Overath, Geschäftsführer von Trans-

Fair entgegen. „Die Auszeichnung

ist vor allem dem breiten Dortmunder

Netzwerk aus entwicklungspolitischen

Organisationen, Weltläden,

Schulen, Kirchengemeinden und

vielen anderen Akteuren zu verdanken“,

betonte Ullrich Sierau. Dieter

Overath bedankte sich bei dem

Stadtdirektor stellvertretend für alle

Eine lockere Zahnprothese bedeutet erhebliche Einschränkungen beim Essen, Sprechen und Lachen. Lebensqualität und Selbstbe -

wusstsein leiden.

Das muss heute niemand mehr in Kauf nehmen. Schon mit 2 Zahnimplantaten lässt sich die Prothese zuverlässig im Unterkiefer stabilisieren.

Und ab 1.600 € ist das wahrscheinlich preiswerter, als Sie glauben. Wir informieren Sie gern.

Wir sind für Sie da!

Dr. Wolfgang Günnewig

Hörder Rathausstr. 6 und Hansastr. 44

www.zahnarzt-dortmund.de • Tel. 0231 / 43 36 79

Dortmund wird erste Fairtrade-Tow

im Ruhrgebiet

Bürgerinnen und Bürger der Stadt,

da sie durch ihr Engagement benachteiligten

Produzentengruppen in der

Welt zu einem verbesserten Einkommen

verhelfen. Seit Januar 2009 können

sich deutsche Städte, Kreise und

Gemeinden um den Titel bewerben.

Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul,

der Vize-Präsident des

Deutschen Städtetages Christian Ude

und viele weitere prominente Paten

unterstützen die Aktion. „Dortmund

ist seit langem schon Vorreiterin im

Fairen Handel – daher ist die Auszeichnung

eine besondere Freude für

mich“, sagte Dieter Overath.

Ob im Rathaus, in der Kantine, im

Weltladen, im Café, im Sportverein

oder im Lebensmitteleinzelhandel

– der Faire Handel bietet vielerorts

Anknüpfungspunkte. Die Kampagne

Fairtrade Towns bezieht alle Bereiche

kommunalen Engagements mit ein:

die Bürger als Konsumenten, die

Städte als öffentliche Beschaffer, die

Medien und auch den Einzelhandel.

Fair gehandelte Produkte gibt es unter

anderem im Weltladen in Aplerbeck,

Ruinenstraße 37.


Anzeige

Umweltbundesamt: Vorsicht bei Schimmelpilzbefall im Wohnraum

Gesundheitsgefahr bei Nichtbeseitigung/ Richtiges Lüften kann Schimmel verhindern helfen

Die winterliche Jahreszeit kann

bei beheizten Wohnräumen auch

ihre schönen Seiten haben. Das

sollte Hausbewohner aber nicht

vom täglichen Lüften abhalten.

Denn falsches Lüftungsverhalten

und Feuchtigkeitsschäden führen

häufig zu Schimmelpilzbefall.

Draußen ist es nass und kalt. Genau

die richtige Jahreszeit, um

es sich zu Hause gemütlich zu

machen. Heizung an, in die Decke

gekuschelt, ein Buch aufge-

schlagen – und schon lassen sich

Herbst und Winter wunderbar

ertragen. Natürlich ist das Lüften

jetzt alles andere als ein Vergnügen.

Eiskalte Luft strömt dann in

die Wohnung – und stört für kurze

Zeit das Wohlfühlklima. Doch

der Luftaustausch ist unentbehrlich

für Mensch und Wohnung.

Frische Außenluft lässt sich besser

und schneller erwärmen als

verbrauchte und bereits beheizte

Luft. Vor allem aber muss die entstandene

Luftfeuchtigkeit weggelüftet

werden. Ungefähr neun Liter

davon produziert ein vierköpfiger

Familienhaushalt - pro Tag.

Wieder und wieder muss die

Feuchtigkeit abgeführt werden,

will man sich nicht mit dem

Schimmelpilz einen lebenden

und zum Teil gefährlichen Organismus

ins Haus holen. Mindestens

drei Mal täglich empfehlen

Experten die Räume für 5 bis 10

Minuten stoßartig zu belüften.

Dazu werden Fenster und Türen

komplett geöffnet, um einen möglichst

großen Luftaustausch zu erzeugen.

Schimmel ist kein Hinweis auf

unhygienische Verhältnisse

Entgegen einem häufig anzutref-

fenden Irrglauben ist Schimmel

keinesfalls stets auf unhygienische

Verhältnisse zurückzuführen.

Er entsteht bei falsch oder mangelhaft

belüfteten Räumen (siehe

oben), sehr häufig aber auch

durch Baumängel, wie Feuchtigkeitsschäden

und Wärmebrücken

aufgrund eines Wärmedämmdefizits.

Feuchtigkeit im Mauerwerk

und Wärmebrücken sollten daher

nicht unterschätzt oder gar als Bagatelle

abgetan werden. So hat ein

durchfeuchteter Wandabschnitt

deutlich schlechtere Dämmeigenschaften

und produziert damit

höhere Heizkosten. Der Allergologe

und Facharzt Dr. Herbert

Lichtnecker weist darauf hin, dass

„Schimmelpilzbefall überall dort

entsteht, wo Feuchtigkeit vorhanden

ist. Alle anderen existenziell

notwendigen Nährstoffe zieht sich

der Pilz aus Wand oder Tapete.“

Eine Erklärung dafür, warum der

Befall im Winter so blitzschnell

vonstatten geht: Der zwangsläufig

höhere Temperaturunterschied

zwischen Raumluft und Innenoberfläche

von Außenwänden führt

zu Oberflächenkondensat (meist

nicht sichtbar). Vielmehr als diese

geringe Feuchtigkeit benötigt

ein Schimmelpilz-Mycel nicht um

entstehen, wachsen und überleben

zu können. So kommt es im

Winter bei entsprechenden Bedingungen

manchmal zu explosionsartigem

Schimmelbefall. Doch

was ist zu tun, wenn sich Schimmel

im Haus ausbreitet?

Richtiger Umgang mit Schimmel

im Wohnraum

Kleinere etwa handflächengroße

Stellen kann man zur Not eigenhändig

mit 70-80%-igem

Isopropyl-Alkohol entfernen

(handelsübliche Schimmelpilzentfernungsmittel

sind nicht zu

empfehlen). Doch dabei ist Vorsicht

geboten. Es sollten unbedingt

Schutzhandschuhe, eine

Schutzbrille und ein Atemschutz

getragen werden. Denn bereits

durch das Entfernen gibt der Pilz

vermehrt die allergieauslösenden

Sporen ab. Atembeschwerden,

Herzrhythmusstörungen und

Kreislaufprobleme können die

Folge sein. Das Umweltbundesamt

empfiehlt deshalb ab einem

Befall von mehr als einem halben

Quadratmeter, unbedingt einen

Fachmann zu Rate zu ziehen.

Wir schotten im Bedarfsfalle die

betroffenen Räume mit Trennwänden

ab“, erklärt Erwin Barowski,

Experte von der Firma ISOTEC,

mit der er sich seit Jahren auf die

Schimmel- und Feuchtigkeitsbeseitigung

spezialisiert hat.

„Die Sporen sind sehr flugfähig,

fürs bloße Auge unsichtbar und

können sich ohne Trennwände

im ganzen Wohnraum verteilen

bis ins Kinderzimmer“, erklärt

Barowski. Entscheidend sei „dass

die Ursache des Schadens beseitigt

wird, damit die Bewohner

und der Eigentümer dauerhaft

Ruhe vor dem Schaden haben,

so der ISOTEC-Fachmann, denn

ohne Beseitigung der Ursache,

wird der Schimmelpilz zwangsläufig

wieder auftreten. Eine reine

Schimmel-Beseitigung reiche in

der Regel nicht.

Das Unternehmen bietet daher

für Wohnungseigentümer eine

kostenfreie Ursachen- und Schadens-Analyse

an.

Weitere Informationen unter www.isotec.de/b-b

ISOTEC ist spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchtigkeits- und

Schimmelschäden an Gebäuden und modernisiert diese energetisch.

Über 70 Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz

bilden insgesamt die ISOTEC-Gruppe, die seit 1990 über 60.000

Gebäude saniert hat. Für jede Art von Feuchtigkeitsschaden bietet

das ISOTEC-Konzept eine dauerhaft sichere System-Lösung. Die

Bekannteste ist die ISOTEC-Paraffin-Injektion gegen aufsteigende

Feuchtigkeit, bei der heißes, umweltverträgliches Spezial-Paraffin in

den zuvor getrockneten Wandabschnitt injiziert wird. Die Bundesanstalt

für Materialforschung und- prüfung (BAM) bestätigte diesem

patentierten Isotec-Verfahren im Jahr 2004 „höchste Wirksamkeit“

gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

121


Am 15. Oktober 2009 fand das

Richtfest des Seniorenhauses Gartenstadt

statt. Die vollstationäre Pflegeeinrichtung

wird voraussichtlich

im März 2010 Eröffnung feiern. In

dem Seniorenzentrum werden 84

pflegebedürftige Seniorinnen und

Senioren ihr neues Zuhause finden

können. In dem 3-geschossigen Seniorenhaus

in der Kohlgartenstraße

wird es insgesamt 6 Wohngruppen

geben, für jeden Bewohner wird

ein Einzelzimmer mit eigenem Bad

vorgehalten, dies entspricht den zur

Zeit geltenden raumkonzeptionellen

Anforderungen des Landes NRW.

Die Wohngruppen sind integrativ

konzipiert, wobei die Betreuung von

dementiell veränderten Bewohnern,

innerhalb dieser Wohngruppen, ein

besonderes Augenmerk genießen

wird. Durch die Stadt Dortmund

wird im Eingangsgeschoss eine Seniorenbegegnungsstätte

entstehen, die

Immer öfter kürzen die regulierenden

Versicherungen aus verschiedenen

Gründen die veranschlagte

Schadenhöhe um etwa

10%. Das muss nicht sein, sagt

der Bundesverband der freiberuflichen

und unabhängigen Sachverständigen

für das Kraftfahrzeugwesen

(BVSK).

Der BVSK, darauf weist auch der

örtliche Sachverständige Hans

Wagener hin, hilft mit dem sogenannten

100%-Gutachten, auch

einen hundertprozentigen Schadenersatz

zu bekommen. Das gelte

auch bei geringfügigen Beträgen.

Wie wird das erreicht?

Zum Beispiel durch eine ausführliche

Bearbeitung und Dokumentation

des Schadens. Verweist die

regulierende Versicherung auf

vermeintlich günstigere Fachwerkstätten,

kontert der BVSK

so: Geschädigte haben Anspruch

darauf, das Fahrzeug in einer fabrikatsgebundenen

Werkstatt und

in einer ihres Vertrauens reparieren

zu lassen. Das gelte besonders

für geleaste oder finanzierte Fahrzeuge,

die wegen besonderer Garantiebedingungen

oft gar nicht

22

Seit

1974

Richtfest des Seniorenhauses Gartenstadt

auch die Räumlichkeiten des öffentlichen

Cafes nutzen wird. Ebenfalls

wird ein Mittagstisch für die umlie-

genden Anwohner und Besucher

der Begegnungsstätte im Hause angeboten.

Der Geschäftsführer Dierk

in einer fabrikatsfremden bzw.

vermeintlich billigen Werkstatt

instand gesetzt werden dürfen, da

das mit dem Verlust von Garantieleistungen

durch den Fahrzeughersteller

verbunden sein könne

oder aber den Wert des Fahrzeugs

spürbar senke.

Oft wird zum Beispiel der Schaden

nicht oder nur unzureichend

erfasst – die BVSK-Gutachter tun

dies dagegen ausführlich und mit

individuellen Texten. Der unab-

Anzeige

0 23 04/16 66 6

Mohring dankte in seiner Rede vor

ca. 60 Gästen und Interessierten allen

am Bau und an der Realisierung

Beteiligten für ihre Unterstützung

und hofft auf ein weiterhin zügigen

und unfallfreien Baufortschritt. Besonderer

Dank galt der Stadt Dortmund

sowie der Dortmunder Heimaufsicht,

die jederzeit beratend das

Projekt begleitet hat, der Projektentwicklungsfirma

pvh aus Augsburg

sowie dem finanzierenden Institut,

der Volksbank Ruhr Mitte. Betreiber

des Seniorenhauses ist die Familie

Mohring, die schon Häuser in Lünen,

Iserlohn und Holzwickede führt.

Herr Mohring kündigte an, dass in

der Einrichtung 60 neue Arbeitsplätze

und 6 neue Ausbildungsplätze geschaffen

werden. Das Investitionsvolumen

beträgt insgesamt 7 Millionen

Euro. Die Einrichtung ist besonders

Bei nicht verschuldetem Kfz-Unfallschaden achtgeben beim Gutachten – keinen Euro verschenken

BVSK-Sachverständiger Hans Wagener gibt Tipps,

damit Sie 100% bekommen

hängige Gutachter des BVSK ermittelt

den Restwert gemäß BGH-

Rechtsprechung am allgemeinen

Markt.

In manchem Gutachten-Detail

steckt der Teufel: Wird etwa die

Wiederbeschaffungsdauer des

Fahrzeugs allein in Werktagen

angegeben, legen die BVSK-Gutachter

Wert auf die Auflistung in

Kalendertagen (für die Wiederbeschaffung)

und in Arbeitstagen

(für die Reparatur). Ferner schlüs-

durch ihren Standort ein Zugewinn

für die Bevölkerung in Dortmund.

Das Haus ist zentral und trotzdem

ruhig gelegen. Für Angehörige und

Mitarbeiter ist es über verschiedenste

Verkehrsmittel leicht zu erreichen.

Auch die mobilen Bewohner haben

die Möglichkeit in Kürze den Westfalenpark

oder auch den neu entstehenden

Phönix-See zu erreichen.

Das Angebot in der Stadt Dortmund

erfährt so eine weitere Bereicherung

für die stetig steigende Nachfrage

nach professioneller Pflege. Desweiteren

erklärte Herr Mohring, dass es

zurzeit schon Anmeldungen gibt und

es möglich ist, Voranfragen zu stellen

sowie Informationen über das Heim

zu bekommen. Dies kann über diese

Kontaktadresse erfolgen: Seniorenhaus

Neue Caroline, Dierk Mohring

Carolinenallee 15, 59439 Holzwickede,

(Tel.: 0800-7923256 / Fax:

02301-9486-441)

selt der BVSK die erforderlichen

Reparaturkosten vollständig und

inklusive der Umbaukosten (auch

bei Sonderfahrzeugen wie Taxen)

auf. Viele Gutachten vernachlässigen

etwa die Verbringungs- und

Umbaukosten oder die An- und

Abmeldekosten.

Ein wichtiger Punkt ist auch die

Wertminderung. Oft verlieren

Fahrzeugbesitzer unnötig Geld im

vierstelligen Bereich, weil sie die

Wertminderung nicht durch einen

unabhängigen Gutachter feststellen

lassen und einfordern. Auch

bei Fahrzeugen, die älter als fünf

Jahre sind, kann noch eine Wertminderung

eintreten.

Steht das Fahrzeug wegen des Unfalls

nicht zur Verfügung, kann ein

Leihfahrzeug angemietet werden.

Falls ein solches nicht benötigt

wird, kann ersatzweise die Nutzungsausfallentschädigung

des

beschädigten Fahrzeugs ermittelt

und im Gutachten genannt werden.

Auch bei der Eingruppierung

des Fahrzeugs, die für die Berechnung

der Nutzungsausfallentschädigung

nötig ist, hilft der BVSK-

Experte.

1


„Meine Zeit ist mein

Leben“

Burnoutprävention

Vortrag

Burnout und die Belastung durch

Stress im Arbeitsleben werden immer

häufiger zu einer ernsthaften

Bedrohung für die Beschäftigten.

Viele befürchten, in und von ihrer

Arbeit aufgefressen zu werden,

sie träumen nachts von der Arbeit

und vernachlässigen andere wichtige

Dinge wie Kindererziehung,

Freundschaften oder Hobbys. Sie

Kursleiter Stephan Siemens

haben das Gefühl, nicht zu genügen

und spüren zugleich die

Erschöpfung und das Herannahen

des Burnout-Syndroms.

Der Vortrag bietet die Möglichkeit,

sich die Phänomene und

Gefahren des Burnout bewusst zu

machen und daraus für das eigene

Leben Rückschlüsse zu ziehen.

Dazu gehört auch die Entwicklung

von Gegenstrategien – von

der theoretischen Erklärung bis

zu nützlichen Hinweisen für den

Alltag.

Eine Einführung in die neuen

Formen der Arbeitsorganisation

und ihre Wirkungsweise auf die

Beschäftigten bietet die Grundlage

für ein tieferes Verständnis des

Burnout-Syndroms.

Veranstaltungs-Nr.: 92-14356

Kursleitung: Stephan Siemens

Termin: Donnerstag, 12.11.2009

Uhrzeit: 19.30 - 21.45 Uhr Veranstaltungsort:

VHS, Hansastr. 2-4,

L102 Entgelt: 5,00 Euro Kontakt:

Tel. 0231-5024727 oder vhs@

dortmund.de

Wir alle kennen die Statistik:

Etwa jeder vierte Mitbürger leidet

unter Schlafstörungen und

viele davon greifen zu Beruhigungsmitteln.

Weitere Ursachen,

die häufig zum Einnehmen entsprechender

Mittel führen, sind

Ängste, Depressionen und Panikattacken.

Drei Jahre nach dem Beginn einer

gemeinsamen Informationskampagne

ziehen nun die Ärzte,

Apotheker und Betriebskran-

IHRE EVANGELISCHEN DIENSTLEISTER

IM DORTMUNDER GESUNDHEITSWESEN

Diakonische Dienste Dortmund gGmbH

Unsere Schwerpunktleistungen:

Grundpflege• Behandlungspflege • Hauswirtschaftliche Versorgung

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Pflegeeinsätze • Wundkompetenzteam • weitere Hilfen und Kontakte

Service-Wohnen (Seniorenwohnanlage in Hörde)

www.diakonie-dortmund.de

Betriebskrankenkassen, Ärzte- und

Apothekerkammer unterzeichneten Erklärung

kenkassen eine positive Bilanz:

Die Einnahme – so die Experten

– sei um zirka 15 Prozent

zurückgegangen. Zu diesem

bedeutsamen Problem haben

Anfang Oktober die Ärztekammer

Westfalen-Lippe, die Apothekerkammer

Westfalen-Lippe,

die Kassenärztliche Vereinigung

Westfalen-Lippe, die Bahn-BKK,

BKK Hoesch und die BKK Westfalen-Lippe

eine gemeinsame Erklärung

abgegeben und zugleich

ein weiteres konzertiertes Vorge-

Kostenlose Beratung unter 0800 / 100 21 25

Medizinische Fachabteilungen:

Orthopädie • Unfallchirurgie • Innere Medizin • Anästhesie

und Intensivmedizin

Wir sind für Sie da:

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Virchowstr. 4, 44263 Dortmund

Tel. 0231 / 94300, Fax 0231 / 9430333, www.krankenhaus-bethanien.de

hen in Bezug auf wirksame Informations-

und Hilfestrategien

vereinbart. In dieser Erklärung

haben sich die Unterzeichner

dazu verpflichtet, über die Arztpraxen

auch zukünftig vor den

Gefahren einer insbesondere

langfristigen Einnahme entsprechender

Medikamente zu warnen,

wobei die Ursachen, die

hierzu führen, sowohl im beruflichen

als auch privaten Umfeld

liegen könnten und jeweils abgeklärt

werden sollten.

Ihr ganzheitliches Gesundheitszentrum

im Dortmunder Westen

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Chirurgie • Plastische und Ästhetische Chirurgie • Innere Medizin

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23


Heidi Schröder - eine Malerin aus Dortmund

Die im oberbayerischen Peißenberg

geborene Heidi Schröder

wurde, nachdem sie ihren Wohnort

nach Dortmund verlegt hatte,

eine nicht nur in Fachkreisen

anerkannte Malerin und zugleich

eine erfolgreiche Unternehmerin.

Was ihren künstlerischen Weg

angeht, hatte Heidi Schröder im

24

Jahre 1984 ihren ersten Kontakt

zur Malerei. Nach autodidaktischen

Lern- und Experimentierphasen

und einer künstlerischen

Ausbildung in grundlegenden

Techniken der Malerei beim russischen

Künstler Wladimir Kalistratow

in Dortmund und bei

Thomas Freund in Friedrichstadt

an der Nordsee ist Heidi Schröder

seit 2004 freischaffende Malerin

und arbeitet mit unterschiedlichen

Materialien und Techniken,

so zum Beispiel expressive Bilder,

abstrakte Malerei, Lackarbeiten,

Landschaftsbilder, Stillleben und

Blumengemälde.

Seit dieser Zeit fanden zahlreiche

künstlerische „Aufenthalte“ – u. a.

auch an der Cote d’ Azur – und

eine Weiterbildung an der „Kölner

Malschule“ in Acryl-Techniken

statt.

Auch in diesem Jahr richtete Heidi

Schröder unter anderem eine Ausstellung

aus, die in den Räumen

der Physiotherapie Bahrenberg in

der Kiefernstr. 39 in Hombruch

mit großem Erfolg stattfand.

DCG Region Ruhrgebiet:

Ausgefallene Aquarienpfleglinge

Uwe Werner ist als Autor zahlreicher

Fachbücher quer durch

alle Bereiche der Aquarienkunde

und durch unzählige Artikel

in Fachzeitschriften wie DATZ,

Aquarium heute, und Amazonas,

nur um einige zu nennen, bestens

bekannt. Wir freuen uns auf einen

spannenden wie brillanten Dia-

Vortrag mit außergewöhnlichen

Akteuren. Vorgestellt werden sonderbare,

nicht alltägliche Aquarienfische

wie Schlangenkopffische,

Raubsalmler, Gabelbärte,

Buschfische und bizarre Welse.

Wie die Namen der genannten

Fische schon erahnen lassen,

gehören sie zu den Seltenheiten

und außergewöhnlichen Aqua-

rienpfleglingen. Alles Wichtige

für ihre erfolgreiche Pflege, ihre

besonderen Eigenarten und Bedürfnisse

im Aquarium sowie ihr

Verhalten wird uns der Referent

näherbringen. Für einen Nachmittag

lang besuchen wie die hohe

Schule der Aquarienkunde. Jeder

Aquarianer ist zu dieser Unterrichtsstunde

der besonderen Art,

herzlichst eingeladen, ob „alter

Hase“ oder Anfänger.

Der Eintritt ist wie immer frei! Referent:

Uwe Werner - Samstag,

21.November 2009 um 14°° im

Museum für Naturkunde in Dortmund

an der Münsterstr. 27 DCG

Region Ruhrgebiet


„Kinder erobern den Hörder Neumarkt“

Unter diesem Motto fand Ende

Oktober auf dem Hörder Neu-

markt ein Spielefest für Kinder

und deren Eltern statt. Veran-

stalter war der Sozialdienst kath.

Frauen Hörde e.V. mit seinen

Einrichtungen Stadtteilbüro, NIC

und junges Gemüse. Daneben

ließen die vielfältigen Angebote

der Kooperationspartner das

Spielefest zu einem spannenden

Ereignis werden. So bot die Jugendfreizeitstätte

den Kindern

und Jugendlichen viele spannende

Aktionen rund um die

Bewegung an. Ruhiger ging es

beim Sinnesparcour des „Jungen

Gemüses“ zu. Alles rund ums

Das Team vom Sozialdienst katholischer Frauen

Riechen, Schmecken und Tasten

stand hier im Mittelpunkt. Das

Familienbüro unterstützte das

Kinderschminken. Eine künstlerische

Bewohnerin sorgte für eine

von den Kindern gestaltete bleibende

Kunst.

Die Herz-Jesu Gemeinde überraschte

alle Kinder mit einem

herbstlichen Bastelangebot. So

eroberten gut 150 Kinder schließlich

ihren Hörder Neumarkt! Ziel

der Aktion war es, Kindern die

Gelegenheit zu geben, ihr Wohnumfeld

rund um den Hörer Neumarkt

besser kennen zu lernen.

Viele Eltern begleiteten ihre Kin-

der und nutzten die Möglichkeit

sich über die örtlichen Angebote

der Kooperationspartner zu informieren.

Die Aktion wurde durch den

„Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund“

und mit Hilfe des Aktionsfond

gefördert.

Buchtipps aus Ihrer Bibliothek

Lennox, Judith

Das Herz der Nacht

Pendo-Verlag,

2009

Glattauer, Daniel

Gut gegen Nordwind

Deuticke,

2006

Montanari, Richard

Septagon

Lübbe,

2009

Sabine Bernard, Zweigsbibliotheksleiterin

Als es die junge Kay ins Berlin

der 1930er Jahre verschlägt, ahnt

sie nicht, wie sehr dies ihr Leben

verändern wird. Vor der Kulisse

der Kriegswirren in Europa erzählt

Lennox von der tiefen Freundschaft

zweier Frauen, ihrer Suche

nach Liebe – und davon, wie man

selbst in dunklen Zeiten Herz und

Anstand bewahren kann.

Aus einer ursprünglich falsch

adressierten E-Mail entwickelt

sich via Internet ein immer intensiver

werdender, sehr persönlicher

Austausch von Gedanken und Gefühlen

zweier Menschen.

Einige tote, auf bizarre Weise

ums Leben gebrachte Mädchen

werden gefunden. Die Sonderermittler

Kevin Byrne und Jessica

Balzano können lange keinen Zusammenhang

erkennen. Im Laufe

ihrer Untersuchungen jedoch

kommen sie einem perfiden Serienkiller

auf die Spur.

Benefizkonzert in der DASA

Am 1. Oktober fand bereits zum

sechsten Mal ein Benefizkonzert

für „terre des hommes“ in der

Stahlhalle der DASA statt. “terre

des hommes“ fördert in 25 Ländern

rund 500 Projekte für Not

leidende Kinder.

Ziel ist eine „terre des hommes“,

eine „Erde der Menschlichkeit“.

Die Organisation schickt keine

Entwicklungshelfer, sondern unterstützt

einheimische Initiativen.

Die Projektpartner vor Ort bauen

Schulen und Kinderschutzzentren

und betreuen Kinder.

Veranstalter des Benefizkonzerts,

dessen Erlös vollständig in das Projekt

zum Aufbau von Werkstattschulen

in Kolumbien fließt, war

Werner Schabsky, Geschäftsführer

der Atlas-Schuhfabrik, als Schirmherrin

fungierte Dortmunds Bürgermeisterin

Birgit Jörder und die

Räumlichkeiten stellte die DASA

unentgeltlich zur Verfügung. Informationen

über das Projekt der

Werkstattschulen in Kolumbien

gaben Dr. Peter Strack von „terre

des hommes“ und Reinel Carcia

aus Kolumbien. Die A-capella-

Gruppe “Waschkraft“ sorgte für

den musikalischen Rahmen und

die Erlöse an diesem Abend in der

DASA.

„Waschkraft“ in Aktion

Die vier Musiker aus Düsseldorf

präsentierten reinste Musik-Comedy

unter dem Motto “Na sauber!

Wichtige Lieder“. Ihr Repertoire

bestand aus Pop, Metal, Folklore

und Klassik und ihre gekonnte

Bühnendarbietung ließ kein Auge

trocken.

Ein gelungener Abend für die Kinder

in Not und die Besucher.

25


Bereits seit Anfang 2008 gibt es

ein neues Versicherungsvertragsgesetz

(VVG). Der Gesetzgeber

hat das alte Gesetz, das immerhin

seit 1908 bestand, komplett durch

ein neues Werk ersetzt. Seit diesem

Jahr gilt das neue VVG auch

für Altverträge, also solche, die

vor dem 01.01.2008 geschlossen

wurden. Das seitens des Gesetzgebers

und vieler Versicherungen

als verbraucherfreundlich bezeichnete

Gesetz wird sich noch

bewähren müssen. Eine der wesentlichen

Änderungen betrifft

die Folgen von Fehlverhalten der

Versicherungsnehmer. Hier galt

bisher das „Alles – oder – Nichts“

– Prinzip. Entweder die Versicherung

musste in einem Schadensfall

alles bezahlen oder aber – bei-

26

Versicherungsvertragsgesetz (VVG)

spielsweise bei der Frage der grob

fahrlässigen Herbeiführung des

Versicherungsfalls – gar nichts.

Solche Fälle kennt man beispielsweise

aus der Kaskoversicherung,

wenn der Versicherungsnehmer

sich nach einem Gegenstand im

Auto bückt und einen Unfall verursacht

oder bei der Hausratversicherung,

wenn ein Diebstahl

dadurch erleichtert wird, dass

ein Fenster „auf Kipp“ steht. In

solchen Fällen wird es je nach

dem Grad des Verschuldens eine

abgestufte Leistungsfreiheit des

Versicherers geben. Die Zukunft

wird zeigen, wie sich dies im Einzelnen

auswirkt und inwieweit

das Gesetz seinem Anspruch auf

Verbraucherfreundlichkeit gerecht

wird. Rechtsanwalt Sonntag

Hörde trauert um Bernhard Hennecke

(1945 - 2009)

Mit ihm starb eines der letzten Originale

Die Nachricht verbreitete sich in

„seinem Hörde“ wie ein Lauffeuer:

Bernhard Hennecke ist tot!

Keiner wollte es glauben! Viele

Unser Foto zeigt Bernhard Hennecke

anlässlich einer

Veranstaltung vor wenigen Jahren.

wussten zwar, dass er seit einiger

Zeit schwer krank war, aber es

war auch klar: Er kämpfte mit

allen Mitteln dagegen an. Er war

bis kurz vor seinem Tode beinahe

täglich in seinem Fachgeschäft

„Tabak & Wein Hennecke“ aktiv.

Daher waren alle, die ihn bereits

seit Jahrzehnten kannten und fast

täglich sahen, umso erschütterter,

als die Nachricht vom seinem

plötzlichen Tod bekannt wurde!

Bernhard Hennecke jun. übernahm

im Jahre 1981 die Leitung

des Geschäftes, das von seinen Eltern

Herta und Bernhard 1932 unter

dem Namen „Zigarren Hennecke“

gegründet worden war. 2007

wurde das 75-jährige Jubiläum

des Familienunternehmens gefeiert.

Bernhard Hennecke war, wie

all seine Kunden von Nah und

Fern wissen, ein Tabak- und insbesondere

Zigarrenspezialist allererster

Klasse, was ihm und seinem

Unternehmen zahlreiche Preise

und Urkunden einbrachte. Aber

eines zeichnete Bernhard noch

umso mehr aus: Er war ein Freund

und Kamerad, wie man ihn kaum

ein zweites Mal im Leben findet.

Wenn man fröhlich war, konnte

er sich mit einem freuen, war man

traurig, versuchte er zu trösten,

was ihm häufig auch gelang. Er

hat sich um seine Heimat, seine

Freunde und Mitbürger auf seine

unnachahmliche Weise außerordentlich

verdient gemacht.

„Alle Jahre wieder“ ... singt der ‚große Chor‘

Das nunmehr schon traditionelle

weihnachtliche ‚Chor-Event‘ findet

nach der im letzten Jahr ge-

lungenen Premiere erneut im

Festsaal des Freischütz Schwerte

statt. Der ‚große Chor‘, bestehend

aus dem Dortmunder Kammerchor

unter Leitung von Margitta

Grunwald sowie dem Polizeichor

Dortmund und dem Dortmunder

Männergesangverein unter

Leitung von Herbert Grunwald,

schließt sich wieder zusammen,

um am 4. Advent (20.12.09) musikalisch

auf das Weihnachtsfest

einzustimmen. Wir freuen uns, als

Stargast für diese Veranstaltungen

den Dortmunder Tenor Johannes

Groß von den ‚German Tenors‘

präsentieren zu können. Weitere

Auch im letzten Jahr begeisterte der ‚große Chor‘ Foto: Archiv

Mitwirkende sind der Kinderchor

der Friedrich-Ebert-Grundschule

„Der kleine Chor“ unter Leitung

von Rita Mölders, ein Kammerensemble

sowie Christoph Greven

am Klavier.

Kartenvorverkauf: beim Kulturinfoshop

im Karstadthaus, im Freischütz

sowie bei allen beteiligten

Chören - Preise: 20 € / erm. 17

€ - Termine: 4. Advent, 20. Dezember

2009 um 11 Uhr und um

17 Uhr - Ort: Freischütz, Hörder

Str. 131

Kulturstiftung Schlanke Mathilde ehrte

Wilhelm Kronfeld mit einer Ausstellung

Mitte September fand die Vernissage

zur dreiwöchigen Ausstellung

mit etwa 40 Werken des

2007 verstorbenen Dortmunder

Künstlers Wilhelm Kronfeld in

den Räumen der Geschäftsstelle

Hörde der Dortmunder Volksbank

statt.

Die Ausstellung wurde eröffnet

durch Wolfgang Schwingel, dem

Leiter der Geschäftsstelle, und

Manfred Wolnin, dem Vorsitzenden

des Stiftungsrates der Kulturstiftung

Schlanke Mathilde in

Hörde.

Die sehr einfühlsame und kenntnisreiche

Einführung in das Thema

oblag der Witwe des Künstlers,

Frau Henriette Kronfeld, einer

ehemaligen Kunstpädagogin am

Käthe-Kollwitz-Gymnasium. Wilhelm

Kronfelds (1926 bis 2007)

Intention war es, primär für die

Menschen in seiner Heimatstadt

Dortmund zu malen. Speziell und

vor allem sie sollten seine Werke

verstehen. Von vorübergehend

vorhandenen Repräsentanten des

Zeitgeistes – den Pseudo-Avantgardisten

– hielt er nicht viel.

Diese seine Worte hatte er auch

vor vielen Jahren an Manfred

Wolnin gerichtet, der sie für immer

verinnerlicht hat.

Einen ganz besonderen Kontrast

im Vergleich zu Kronfelds Werken

aus Italien erkennen seine

zahlreichen Anhänger speziell

in seinen Arbeiten aus dem

Dortmunder Stadtleben. Die für

Kronfeld typischen Figuren wie

etwa „Figuren im Raum, in Ateliers,

an Fenstern und vor Stadtsilhouetten“

stehen auch für eine

– seine – Art von Stillleben. Viele

Werke dieses Genre sind in Form

von Acrylbildern sowohl in der

Sammlung Wolnin, als auch im

bewahrten Nachlass seiner Witwe

vorhanden. Segmente der Hörder

Ausstellung waren insbesondere

Hörder Impressionen, Tuschzeichnungen,

Fassaden und eben das

Stadtleben.


Fundsachen eines Allrounders

Glosse

In der gelandet

Bezirkszirkus

Bezirksbürgermeister... Mal ehrlich,

das hört sich doch an wie

Bezirksschornsteinfeger. Überhaupt

das Wort „Bezirk“. Wenn

man es sich mehrmals hintereinander

phonetisch vorbrabbelt,

wird das immer komischer. Es gibt

ja in Deutschland Milliarden von

unterschiedlichen Bezirken. Z.B.

war mir der Zollgrenzbezirk immer

sehr wichtig, denn dann war

man an der Grenze und bald aus

Deutschland raus. Wenn man sich

auf eine Karte, z.B. nur über den

Dortmunder Süden, also auf unsere

drei Verwaltungsbezirke mit ihren

jeweiligen Bezirksbürgermeistern

mit ihren stellvertretenden

Bezirksbürgermeistern (ganz

wichtig), so alle Abgrenzungen

der unterschiedlichen Bezirke legt

oder denkt, von Kirchen, Post,

Schulen, AWO, Schiedsmann, Autoclubs

oder Sportligen, denn hier

ist der Unterschied besonders groß

- der Tennisbezirk z.B., ist ganz

und gar nicht der Fußballbezirk,

etc.. da grenzen Bezirke wie Kometenkreise

durch unsere Bezirke

und als Bezirk ist man ja wieder

einem anderen Bezirk untergeordnet,

wie dem Regierungsbezirk.

Viele merken jetzt bestimmt so

langsam, wie das Wort „Bezirk“

einem ‚auf die Eier‘ gehen kann.

Weil es auch meist gar nichts aussagt.

Ein Bezirksleiter einer Versicherung

ist oft eine ganz arme

Sau. Die meisten Männer denken

jetzt eh an solche Beispiele

wie Rotlichtbezirk oder Sperrbe-

Fred Ape,

Kabarettist und Liedermacher, wurde in Wichlinghofen

geboren, wuchs in Hombruch auf, lebte 25 Jahre

in WGs in Berghofen und Barop, wohnt jetzt in Benninghofen,

führt in Hörde im Cabaret Queue Veranstaltungen

durch und spielt in Brünninghausen Fußball.

Mehr „Süden der Stadt“ geht nicht.

zirk. Bezirksmeisterschaften sind

auch völlig relativ, denn bist du

Bezirksmeister im Faustball, gibt

es vielleicht hier nur zwei Mannschaften

im Bezirk. Worauf will

ich eigentlich hinaus? Ich kann

mich erinnern, dass es das Wort

Bezirksbürgermeister früher eher

nur satirisch gab (etwa so wie der

Strandbürgermeister ein Beau ist,

der mit gestähltem, gebräunten

Körper vor den Strandkörben von

Sylt stolziert). Heute ist es real,

weil unsere drei Tenöre Mader,

Renno und Steinmann, es wohl so

wollten. Dann gibt es aber noch

Stadtbezirksvorsitzende und die

Bezirkssterbekasse. Wenn man

durch den Dortmunder Süden

läuft, dann übertrittst du ständig

irgendwelche, von irgendwelchen

Gremien festgelegten Bezirksgrenzen

und die nehmen eher

noch zu. Früher war für mich der

„Bezirk westliches Westfalen“ der

einzige relevante Bezirk. Da stand

ein Hermann Heinemann wie ein

Mann und ich weiß gar nicht, ob

es vor ihm oder nach ihm noch

Bezirksvorsitzende gab. Aber

überliefert ist heute, während der

einstmals größte SPD Bezirk sich

quasi selbst ausbezirkt, folgende

Anekdote über zwei Altgenossen:

sagt der eine zum anderen

SPD Veteranen: „Hömma Kurt, du

warst ja am Mittwoch nicht auf

der letzten Bezirksvorstandssitzung!“

Da sagt Kurt allen Ernstes:

„Wenn ich gewusst hätte, dass

es die letzte Sitzung ist, wäre ich

noch mal gekommen!“

C D U im Stadtbezirk Hörde wählte

neuen Vorsitzenden für die Fraktion in

der Bezirksvertretung Hörde

Die C D U-Fraktion in der BV Hörde

wählte einstimmig in ihrer konstituierenden

Sitzung, nachdem

der bisherige Fraktionsvorsitzende

Friedrich-Wilhelm Weber auf sein

Mandat in der Bezirksvertretung

verzichtet und sein Ratsmandat,

das er direkt gewonnen hatte, an-

genommen hatte, Herrn Michael

Depenbrock zu ihrem neuen Vorsitzenden.

Als stellvertretender Vorsitzender

wurde ebenfalls einstimmig

Helmut Broich benannt. Frau Jutta

Göbel zog als Nachrückerin durch

das Ausscheiden von Herrn Weber

wieder in die CDU-Fraktion ein.

„Gegenüber“ - eine Ausstellung der

Kunstagentin in Aplerbeck

Eine kontrastreiche Ausstellung

präsentierte Cornelia Bartl Anfang

Oktober den Besuchern ihrer

Galerie in Schüren. Auf der einen

Seite Didier Vezin, mit fast schon

fotografisch anmutenden Landschaftsbildern

aus seiner Heimat

Frankreich, aber auch deutschen

und holländischen Landschaften,

Blumenmotiven und Tierporträts.

Der Künstler versucht durch verschiedene

Farbmaterialien, die

er in Aquarell-, Pastell-, Öl- oder

Acrylfarbe festgehalten hat, seinen

Empfindungen Ausdruck zu

verleihen. Manchmal benötigt

er für ein Bild viele Monate und

zur Ausstellung hat er ein Bild

mitgebracht, das noch nicht ganz

trocken war - der letzte Schliff hat

eben noch gefehlt. Der gelernte

Gastronom hat seit 1971 seinen

ständigen Wohnsitz in Deutschland

und wohnt mittlerweile in

Hombruch. Die Skulpturen von

Künstler Hans- J. Müller aus Bremen

verbindet Architektur in einer

einprägsamen Bildersprache,

in der die menschliche Gestalt

die technische Form krönt. In

dieser Ausstellung überwiegen

Travetin- Bronze- und Terracot-

v. l.: Cornelia Bartl, Didier Vezin und Schauspielerin Uta Rothermund

ta- Miniaturen des Bildhauers. Ab

13.November ist eine Ausstellung

von der Malerin Helga Hoicke

aus Dortmund in der Galerie zu

sehen. Für ihre Werke benutzt

sie Wachs, Acryl, Marmormehl,

Sumpfkalk, Öl und Holzbeize.

Drei verschiedene Zyklen werden

von der Künstlerin gezeigt:

Gesichter, Figuratives und Sumpf-

„Lavendelblüte“ von Didier Vezin

kalkbilder. Die Vernissage beginnt

um 19 Uhr, Gäste sind herzlich

willkommen. Galerie Kunstagentin,

Schüruferstraße 146, Tel. 530

40 07

27


28

Lernen für das Ehrenamt

Im September trafen sich über 25

Ausbilder der DLRG Dortmund

Hörde in der Jugendherberge

Lingen im Emsland, um für den

Schwimmunterricht zu „büffeln“.

Die Teilnehmer mussten sich in

die Rolle der Kinder versetzen,

um den Unterricht mit Kinderaugen

wahrzunehmen. Die größtenteils

jugendlichen Helfer zeigten

sich sehr engagiert. Den Ausbildern

wurde gezeigt, wie besonders

ängstliche Kinder spielerisch

an das Element Wasser gewöhnt

werden können, aber auch wie

man Strecken- oder Tieftauchen

vermittelt. Da die Ortsgruppe

auch im Wasserrettungsdienst

des Bezirks Dortmund am Möhnesee

tätig ist, wurden die Gabe

von Sauerstoff, Herz-Lungen-

Wiederbelebung und die Babyre-

Einige Ausbilder der DLRG Dortmund Hörde

animation für den Ernstfall geübt.

Außerdem erklärte eine Ärztin der

Ortsgruppe den Gebrauch eines

mobilen Defilbrillators (AED Gerät).

Dieser wird bei Herz-Rhythmusstörungen

verwendet und

hängt in immer mehr öffentlichen

Einrichtungen.

Der technische Leiter Arnd Rabiega

freute sich darüber, dass so

viele Helfer für eine ehrenamtliche

Fortbildung Zeit gefunden

hatten und verspricht sich aus

dem Wochenende die gute Ausbildungsarbeit

der DLRG Hörde

weiter steigern zu können.

Weitere Informationen zur Ortsgruppe

und den Schwimmkursen

bei Frau Wehmann Meyer, Tel:

479959 oder im Internet unter

www.hoerde.dlrg.de

DLRG Dortmund Hörde

Udo Jürgens und Reinhard May in St. Ewaldi

Traditionelles Herbstkonzert des MGV Dortmund-Schüren

Einen musikalischen Abend erlebten

die zahlreichen Besucher

des Gemeindehauses St. Ewaldi

in Aplerbeck. Unter dem Motto:

„Mit dem Schlager durch die

Jahre“ veranstaltete der Männergesangsverein

„Quartett von

1852 Dortmund-Schüren“ sein

zu schöner Tradition gewordenes

Herbstkonzert. Unter der Leitung

von Heiko Krabbe, Dirigent des

MGV, und unter der Begleitung

von Christoph Klein am Klavier

erklangen alte Gassenhauer wie

„Über den Wolken“, „Mit 66 Jah-

ren“ oder die allseits beliebten

„Capri-Fischer“.

Die Stimmung war ausgelassen

und der abschließende Applaus

stürmisch. Zudem wurden langjährige

und verdiente Mitglieder

des MGV geehrt. Ein gelungener

Abend, der gerne wiederholt werden

darf!

C-Schüler der LG Olympia Dortmund

sind Westfalenmeister

Die C-Schüler der LG Olympia

Dortmund haben Ende September

in Gütersloh die westfälischen

Schülermannschaftsmeisterschaften

gewonnen. Mit 5078

Punkten konnte das Team seiner

Favoritenrolle gerecht werden und

verwies die Mannschaften des TV

Wattenscheid (4790 Punkte) und

des SC Olpe (4691 Punkte) deutlich

auf die Plätze zwei und drei.

Die fleißigsten Punktesammler für

die LG Olympia waren Felix Claes

(TSC Eintracht) mit 1315 Punkten

und Yannik Kolbe (OSC Hörde)

mit 1180 Punkten, die jeweils

im Hochsprung, Weitsprung und

Schlagballweitwurf an den Start

gingen. Das beste Einzelergebnis

zum Erfolg der Mannschaft steuerte

Tim Siepmann (TVE Barop)

mit 3:14,90 Minuten (495 Punkte)

im 1000 Meter-Lauf bei. Die

Trainer (-innen) und die Athleten

legten bei der Vorbereitung auf

diesen Wettkampf eine Punktlandung

hin. Zum Saisonhöhepunkt

erzielten die jungen Dortmunder

zehn persönliche Bestleistungen

bzw. Jahresbestleistungen. Im

Vergleich zum Qualifikationswettkampf

Anfang September im

heimischen Stadion `Rote Erde´

konnten 333 Punkte mehr auf

dem Konto der Mannschaft der

LG Olympia verbucht werden.

Diese Steigerung war auch nötig,

denn auch der TV Wattenscheid

verbesserte sein Ergebnis im Vergleich

zum Vorkampf. Nach zwei

von sechs Disziplinen führte die

Mannschaft aus Wattenscheid

noch vor dem Team aus Dort-

Die C-Schüler der LG Olympia freuen sich über den Gewinn der westfälischen

Schülermannschaftsmeisterschaften

mund. Danach übernahmen die

LGOer die Führung und gaben

diese bis zum Ende des Wettkampfes

nicht mehr aus der Hand.

LG Olympia

Sportangler feierten Königsfest

Seinen gesellschaftlichen Höhepunkt

feierte der Sportanglerverein

Schwerte und Umgegend An-

fang Oktober im „Haus Sievert“

in Dortmund-Lichtendorf: das

Königsfest. Zusammen mit Delegationen

von befreundeten Vereinen

aus Wetter, Herdecke, Hagen

und Aalst (Belgien) wurden Pascal

Saecker als Jugendkönig und

Hans Jürgen Kühn als Seniorenkönig

geehrt. Der gesellschaftliche

Höhepunkt der Sportangler wurde

untermalt mit einem sehr guten

Show- und Musikprogramm. Bei

guter Stimmung feierten sie mit

ihren Gästen bis spät in die Nacht.

Unser Foto zeigt: (v. li.) Geschäftsführer Lothar Brieke, Jugendkönig

Pascal Saecker, 1. Vorsitzender Karl Lorenz Conradi, Seniorenkönig Hans J

ürgen Kühn, Bürgermeisterstellvertreter Rudi Pohl.

Das Königsangeln stammt aus

der Gründerzeit des Sportanglervereins

Schwerte und Umgegend

- vor 75 Jahren. Damals war

Brauch, dass die Angler den größten

Fisch eines gemeinsamen Angelns

an Ort und Stelle zubereiteten

und gemeinsam verspeisten.

Später dann wurden die Tiere an

Altenheime oder sonstige soziale

Einrichtungen gespendet.


Der Beruf des Bootsbauers ist äußerst

vielfältig – davon konnten

sich Ende September zahlreiche

Schülerinnen und Schüler bei der

Dortmunder Bootswerft Baumgart

selbst ein Bild machen. Bootsbauer

restaurieren, reparieren

und lackieren. „Wer sich für eine

Ausbildung interessiert, sollte neben

dem nötigen handwerklichen

Geschick auch genügend Einsatzbereitschaft

mitbringen“, erklärte

Boots- und Schiffsbaumeister

Stefan Baumgart. Ebenso wichtig

seien ein gutes mathematisches

Verständnis und ein ausgeprägtes

räumliches Denkvermögen. „Das

Anforderungsspektrum ist sehr

abwechslungsreich. Im Boots-

…das hören viele Existenzgründer,

die das Büro von Dipl.-Päd.

Claudia Engelberts, Existenzgründungsberaterin

in Wellinghofen,

aufsuchen, um dort ihre Geschäftsidee

zu besprechen und Rat und

Hilfe bei der Durchführung ihres

Vorhabens zu erhalten.

Auch in „sicheren Zeiten“ ist eine

Existenzgründung eine große Veränderung

für den Existenzgründer

und die Familienangehörigen und

nun, wo die Welt-Wirtschaftskrise

in aller Munde ist, erscheint dieser

Schritt umso schwerer. Entsprechend

verunsichert sind viele

ihrer Klienten, die diesen Schritt

erwägen, werden sie doch zusätzlich

zu ihren eigenen Zweifeln

noch mit den Bedenken und

Befürchtungen ihres Umfeldes

konfrontiert, berichtet Frau Engelberts.

Auf der anderen Seite

verdanken sie aber oft gerade der

Ausbildungsberuf des Monats: Bootsbauer

Infoveranstaltung bei der Bootsbauwerft Baumgart

Boots- und Schiffsbaumeister Stefan Baumgart (r.) und HWK-Ausbildungsberater

Kai Thomaschewski (l.) informierten Schüler und Lehrer über den

Ausbildungsberuf Bootsbauer Foto: HWK

Wirtschaftskrise den Verlust des so

sicher geglaubten Arbeitsplatzes,

sind bereits arbeitslos oder wissen,

dass sie in Kürze arbeitslos

sein werden. Schnell einen neuen

Arbeitsplatz finden? Die Krise

betrifft nicht nur das eine Unternehmen.

Die Aussicht auf Hartz

IV ist auch nicht gerade verlockend.

Also vielleicht doch den

Schritt wagen, einen vielleicht

alten Traum von der Selbständigkeit

endlich in die Tat umsetzen?

Aber wie, und was, wenn es nicht

klappt? Gibt es Fördermittel, wo

gibt es Rat und Unterstützung,

auch nach der Gründung? Auch

Frau Engelberts stand vor einigen

Jahren vor all diesen Fragen, als

sie selber vor der Entscheidung

stand, sich selbständig zu machen.

An vielen Stellen suchte

Anzeige

Selbständig machen? In diesen unsicheren Zeiten?

Such Dir doch lieber eine Festanstellung…..

und fand sie Teil-Informationen,

aber niemanden, der die Puzzlestücke

zu einem Gesamtbild zusammenfügen

konnte. „Ich wurde

eigentlich immer unsicherer und

ratloser - bis ich erkannte, dass

in jeder Krise eine Chance steckt,

die Chance auf Veränderung und

Neubeginn“, so Frau Engelberts.

Also machte Frau Engelberts kurzerhand

aus einem Problem eine

Geschäftsidee.

Sie bietet Menschen, die ihren

Neubeginn mit einer Existenzgründung

planen, eine Rundum-Beratung

und Begleitung zu

ihrem Vorhaben an, beginnend

mit einem kostenlosen und unverbindlichen

Erstgespräch. Hier

kann der zukünftige Unternehmer

seine Idee und seine individu-

bau werden Kunststoffe ebenso

wie beispielsweise Metalle oder

Holz verarbeitet“, so HWK-Ausbildungsberater

Kai Thomaschewski.

Im Rahmen der Aktionsreihe

„Beruf des Monats“ informierte

Baumgart gemeinsam mit Ausbildungsberater

Thomaschewski

über Anforderungen, Inhalte und

Ablauf der Ausbildung. Sie gaben

Tipps zur Bewerbung und berichteten

über mögliche Karrierewege

im Bootsbauerhandwerk. Nähere

Informationen zu Handwerksberufen

gibt es bei der HWK-Ausbildungsberatung

unter Tel.: 0231

5493-333, E-Mail: ausbildungsberatung@hwk-do.de.

elle Ausgangssituation darlegen

und erhält ausführliche Informationen

zu Förderprogrammen

und Unterstützungsangeboten für

Existenzgründer, wie z.B. dem

Gründungszuschuss der Agentur

für Arbeit, oder dem Gründercoaching

Deutschland, einem

Programm, das Coaching für Existenzgründer

mit bis zu 90% Zuschuss

fördert, damit dem jungen

Unternehmer in der schwierigen

Startphase nach der Gründung

fachkundige Unterstützung (z.B.

zu Fragen des Marketings, der

Kundenakquise, der Kommunikation

mit Kunden u.v.m.) zur Verfügung

steht.

Weitere Informationen gibt Ihnen

Frau Engelberts gerne unter

0231-5677398, www.unternehmensberatung-engelberts.de

oder

info@unternehmensberatung-engelberts.de.

29 1


30

10. Elisabeth- und Konradf

begeisterten etwa

Anfang Oktober war es wieder so

weit:

Das inzwischen 10. Elisabeth- und

Konradfest in der Hörder Altstadt

und zeitlich (beinahe) parallel

dazu das 6. Erntedankfest an der

Lutherkirche zogen erneut zig Tausende

von Besuchern an und bescherten

ihnen einige „tolle Tage“.

Die Hörder City mutierte zu einer

wahrhaften Festmeile! Das Highlight

des Festes war dem Gedenken

an die Verleihung der Stadtrechte

vor 669 Jahren gewidmet,

die Hörde bis zur Eingemeindung

nach Dortmund im Jahre 1928 innehatte.

Symbolisch wurden die

Stadtrechte noch einmal an Elisabeth

und Konrad, begleitet von

ihrem Herold, verlesen. Alle drei

waren aber nicht, wie zunächst

vermutet wurde, erneut für kurze

Zeit vom Himmel herabgestiegen,

sondern wurden von Mitgliedern

des Presbyteriums der Lutherkirche

in ihren wunderschönen

historischen Gewändern mustergültig

ersetzt. Die Besuchermengen

strömten, wie in all den Jahren

zuvor, vom Mittelpunkt des

Festes, der Schlanken Mathilde,

durch die anliegenden Straßen der

Innenstadt bis hin zum Friedrich-

Ebert-Platz und dem festlichen

Treiben um die Lutherkirche herum.

Weitere Höhepunkte waren

die Gruppe Trittfest aus Dresden,

die ihre mittelalterliche Musik in

historischen Gewändern, etwa so

wie sie die einfachen Menschen

damals trugen, präsentierten und

nicht zuletzt zusätzlich all die lieben

Tiere, die zu sehen waren. Diese

waren die Wollsau Emma mit


est und 6. Hörder Erntefest

50.000 Besucher

gleich fünf Ferkeln sowie Ziegen,

Schweine, Ponys und die vielen

Bienen des Imkers. Allseits beachtet

wurde auch das kleinste

Riesenrad der Welt, das per Muskelkraft

bewegt wird. Zentrum

des fröhlichen Erntedankes der

Ev. Kirchengemeinde war wie immer

das gemütliche Dorf um die

Lutherkirche herum. Hier fand an

allen Tagen ein buntes Programm

statt, an dem viele Gruppen beteiligt

waren, so u. a. ehrenamtliche

Mitarbeiter der Lutherkirche und

des Cafés, Gastgeber der Offenen

Kirche, der Türkische Kulturverein,

der Männerchor Harmonie

Hörde, der Steffenhof, der Eine-

Welt-Laden Sölde, der NABU

und der Sauerländische Gebirgsverein.

Der Glanzpunkt war hier

am ersten Tag der Umzug der Ev.

Kindergärten durch Hörde. Ein

verkaufsoffener Sonntag in Hörde,

an dem viele Kaufleute ihre Läden

geöffnet hatten, rundete das

feierliche Wochenende ab. Das

Gesamt-Fest, das einerseits vom

Aktivkreis Hörde, vom StadtbezirksMarketing

und von Imkermeister

Ralf D. Schmidt, Letzterer als

Ausstatter des Handwerker- und

Bauernmarktes, sowie andererseits

von ehrenamtlichen Kräften der

Ev. Kirchengemeinde wie immer

organisiert wurde, wird – davon

ist auszugehen – sicherlich in den

nächsten Jahren fortgesetzt.

31


Anfang Oktober fand der 1.

Hörder Energiemarkt statt und

zog auf Anhieb sehr viele Inte-

ressenten an. Die Informationsveranstaltung

wurde gemeinsam

vom Umweltamt der Stadt Dortmund

sowie dem Stadtbezirks-

Marketing und dem Aktivkreis

Altstadt Hörde e.V. organisiert.

Bauherren und Hauseigentümer

32

1. Hörder Energiemarkt

stehen im Falle eines geplanten

Neubaus oder einer Sanierung

einer beinahe unübersehbaren

Auswahl an Materialien, Tech-

niken und nicht zuletzt Förderungsmöglichkeiten

gegenüber.

Die Frage der Investoren lautet

schlicht: Wärmedämmung, Heizungsmodernisierung,Erneu-

erbare Energien - welche Lösung

kommt für mich in Frage?

Qualifizierte Fachleute boten

auf dem Energiemarkt eine pro-

duktneutrale Beratung an. Experten

der örtlichen Volksbank

informierten über staatliche

Förderungsmöglichkeiten und

berieten ausführlich über maß-

Volles Programm bis Weihnachten in der Märchenbühne

„Lass uns bald wieder in die Märchenbühne

gehen!“ Das sagen

viele Kinder, wenn sie aus einer

Vorstellung im Wasserschloss

Haus Rodenberg kommen, denn

das 45-minütige Programm begeistert

mit lustigem Puppentheater,

Geschichten und Musik zum

Mitmachen das kleine und große

Daria Nitschke mit ihrem Puppentheater

Publikum immer wieder aufs

Neue. Theatermacherin Daria

Nitschke hat ein paar besondere

Highlights in den Spielplan aufgenommen.

Im November gibt es „Viel Spaß

mit Dicki Tam und seinen Freunden“

und im Dezember verkürzt

„Die Weihnachtsfee“ die Warte-

zeit auf Weihnachten. Die Vorstellungen,

die zumeist sonntags

und freitags stattfinden, kosten 5

Euro pro Person.

Für größere Gruppen wie z.B.

Kindergeburtstage gibt es Ermäßigungen

und die Möglichkeit,

nach vorheriger Absprache ein

spezielles Spielangebot im Anschluss

an eine Vorstellung zu

buchen.

Den Spielplan und weitere Informationen

finden Sie im Internet:

www.die-maerchenbuehne.de

Die Adresse: „Die Märchenbühne“,

Rodenbergstraße 36, 44287

Dortmund-Aplerbeck Info-Telefon

und Kartenreservierung:

0231 / 42 711 26

geschneiderteFinanzierungsprogramme. Zusätzlich vor Ort

waren unter anderem Fachleute

von WILO, DEW21 und PHOE-

NIX-See sowie vom Planungs-,

Wohnungs- und Umweltamt der

Stadt Dortmund. Auch Vertreter

der Dortmunder Wohnungsbaugesellschaften

standen mit Rat

und Tat zur Seite.

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