Huckarde diskutierte - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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Huckarde diskutierte - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

Die Huckarder Nacht, die Mitte Mai

2007 erstmals stattfand, bot den

Bürgern des Stadtbezirks und ihren

Gästen eine breite Palette von

Veranstaltungen. Die Initiatoren

versprachen in Anlehnung an die

„Museumsnacht“, neugierigen und

„nachtaktiven“ Teilnehmern auch

weniger bekannte Seiten ihres Ortsteils

entdecken zu können.

Die Aktionen, die das Stadtbezirksmarketing

mit 22 Veranstaltern an

19 verschiedenen Orten im gesamten

Stadtbezirk auf die Beine stellte,

spannten sich von der Einsegnung

Erste „Huckarder Nacht“ feierte Premiere

des neuen Kreuzes am Ehrenmal in

Kirchlinde über naturkundliche Führungen,

Lesungen und kindgerechte

Aktivitäten bis zum Nachtangeln im

Teich des Revierparks.

Den Überblick verschaffte ein im

Vorfeld von der Deutschen Anning-

ton geförderter Programmflyer. Der

Gewerbeverein Huckarde sorgte

für den Bustransfer zwischen den

Spielorten. Während die sportlichen

Programmpunkte, wohl auch wegen

des Regenwetters, wenig Zuspruch

fanden, wurden die musikalischen

Darbietungen gut besucht, boten

doch das Frühlingskonzert im Urbanushaus,

die Live-Musik im Karl-

Exius-Haus oder der Candlelight-

Jazz in der alten Schmiede Musik

für jeden Geschmack.

Vielleicht lag es am Thema „Fremde

Welten“, dass die Führung über

die Kokerei Hansa nur wenige Teilnehmer

fand, denn die Huckarder

wollten sich in dieser Nacht scheinbar

ganz auf „ihren Ort“ konzentrieren

und gingen zu später Stunde

beim Harfen- und Orgelkonzert in

der gut gefüllten St. Urbanus Kirche

ganz und still und meditativ in

sich.

1


2

Gewerbeverein wählte bei Hauptversammlung

— Zwei verkaufsoffene Sonntage geplant —

Zu seiner Jahreshauptversammlung

hatte

der Huckarder

Gewerbeverein seine Mitglieder in

diesem Jahr Anfang März in die Alte

Mühle eingeladen.

Nach der Begrüßung der Mitglieder

durch die Vorsitzende Heidrun Rennert

hielt Herr Krause von der Ortsunion

einen Vortrag über „Die nahe

Zukunft des Huckarder Ortsteils aus

Sicht der CDU“. Daran schloss sich

eine rege Diskussion an, welche

Verbesserungen sich Handel und

Handwerk für Huckarde vorstellen

können.

Einstimmig gewählt wurden:

Heidrun Rennert zur 1. Vorsitzenden

- in ihrem Amt bestätigt, Ulla

Oecking zur 1. Schriftführerin, Dirk

Resch zum 2. Schriftführer, Annette

Kemper zur 1. Kassiererin, Michael

Heinevetter zum Pressewart, Uwe

Krämer zum 1. Kassenprüfer und

Holger Hülsmann zum 2. Kassenprüfer.

Für 2007 ist angedacht, zweimal

einen verkaufsoffenen Sonntag in

Huckarde zu veranstalten. So will

sich der Gewerbeverein, dafür einsetzen,

dass interessierte Betriebe

sowohl zum Familienfest am 17.

Juni als auch zum Nikolausmarkt

am 9. Dezember ihre Verkaufsräume

öffnen können.

Am 13. und 14. Juni finden Kinderkulturtage

statt. Der Gewerbeverein

will diese Veranstaltung als Sponsor

mit unterstützen.

„Erzählcafe“ heißt ein Projekt in

der Altenbegegnungsstätte für

Senioren, das der Gewerbeverein

mittragen will. Es ist geplant, dass

Huckarder Geschäfte zu jedem Thema

Bilder in den Schaufenstern

Im März war Herr

Bullion, ein Berufsberater

des

Arbeitsamtes

Dortmund, bei

uns an der Wilhelm-Busch-Realschule

zu Besuch.

Interessierte Schülerinnen und

Schüler konnten in einem Einzelgespräch

Informationen über Bewerbungen,

verschiedene Berufsfelder

und Bildungslehrgänge an Gymnasien

und Berufsschulen erhalten.

Außerdem stellte er jedem die „Berufsvorbereitende

Maßnahme“ vor.

Diese ist für Schüler geeignet, die

weder einen Schulplatz noch eine

Ausbildung bekommen konnten.

aushängen.

Stark machen möchte sich der Gewerbeverein

auch für die Aktion

„Schutzburg für Kinder“, die das

Frauenzentrum ins Leben gerufen

hat.

Gut aufgenommen wurde die erste

Aktion des Gewerbevereins in diesem

Jahr: Heidrun Rennert verteilte

zusammen mit anderen Vorstandmitgliedern

Primeln an Marktbesucher

im Ortskern als Gruß zum

Valentinstag.

Beim Huckarder Familientag, den

das Stadtbezirksmarketing am 17.

Juni veranstaltet, richtet der Gewerbeverein

einen Luftballonwettbewerb

aus. Zuvor beteiligt sich der

Verein an der „Huckarder Nacht“ am

12. Mai und zum 3. Mal am erfolgreichen

Kindergarten-Fußballturnier,

das Ende April stattfand.

Wenn am 23. September die Oldtimer-Rallye

wieder auf dem Huckarder

Markt Station macht, zeigt der

Gewerbeverein mit einem Stand

Präsenz.

Natürlich darf der Nikolausmarkt

nicht fehlen, der in diesem Jahr am

09. Dezember stattfindet. Nach dem

erfolgreichen Markt im letzten Jahr,

den der Verein alleine organisierte,

fühlt sich das bewährte Vorstandsteam

zusammen mit Helfern aus

dem ganzen Verein stark genug,

erneut einen erfolgreichen Auftritt

des Nikolaus vorzubereiten.

Ein Hinweis auf weitere geplante

Aktivitäten des Stadtbezirksmarketing

Huckarde: 12.08.07: Musikfrühschoppen

auf dem Marktplatz,

19.08.07: Huckarde bewegt sich

(Vereinsprogramme/Gesundheit)

Gewerbeverein Huckarde

Letzte Chance für Arbeit suchende Schüler!!

In der Zeit, in der man die Berufsschule

besucht, werden Praktika in

unterschiedlichen Betrieben durchgeführt,

sodass man den richtigen

Beruf für sich finden kann.

Wer den schon längst gefunden hat,

aber noch keine feste Stelle, dem

hilft Herr Bullion mit Adressen, die

er unverbindlich heraussucht und

zu der vom Schüler angegebenen

Adresse sendet.

So bekommt jeder einzelne noch

einmal die Chance, eine Ausbildung

zu bekommen oder die richtige

Schule zu finden. Kati Borowski, Christina

Fritz, Nicole Popiolek


Musical „Leben im ALL“ hilft terre des hommes

Die Funke Grundschule und die Wilhelm-Busch-Realschule

aus Dorstfeld

engagieren sich gemeinsam

für das Kinderhilfswerk terre des

hommes.

Mit dem Anfang Mai von der Funke

Grundschule aufgeführten Musical

„Leben im ALL“ unterstützen sie

ein Schulprojekt in Illakal/Indien,

das sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder

dort aus den Steinbrüchen zu

befreien und ihnen eine Schulausbildung

zu ermöglichen.

Die 32 Jungen und Mädchen der

dritten und vierten Schuljahre

freuten sich, das Musical in der

Wilhelm-Busch-Realschule Schülern

und Erwachsenen vortragen zu können.

Musikalisch begleitet wurden

sie dabei von Petra Riesenweber,

einer gefragten Klavier- und Cembalobegleiterin.

Das Musical erzählt von einer rockigen

Reise durch die Galaxie.

Sterne, Planeten und der Komet XXL

versuchen gemeinsam, sich gegen

das böse schwarze Loch zu behaupten.

Sogar die frechen kleinen

Schnuppen aus der Schnuppentruppe,

denen sonst alles schnuppe ist,

nehmen sich vor dem Schwarzen

Loch in Acht, Wird es allen gemeinsam

gelingen, das Schwarze Loch zu

überlisten? Zusätzlich wurde in der

Aula der Wilhelm Busch Realschule

die terre des hommes-Ausstellung

„Kinderarbeit“ gezeigt und ein terre

des hommes Info- und Verkaufsstand

aufgebaut. Dort konnte man

sich über das unterstützte Projekt

im indischen Illakal im Bundesstaat

Karnataka informieren:

Arbeit in Steinbrüchen ist nach dem

indischen Gesetz gegen Kinderarbeit

erst ab 16 Jahren erlaubt.

In Illakal hält man sich nicht daran:

Mehr als 2000 Kinder unter 16

Jahren schuften hier. Die Region

ist von Dürre und Armut geplagt.

Kleinbauern und Tagelöhner sind

deshalb gezwungen, jede Arbeit

anzunehmen. Etwa 600 Menschen,

darunter auch Kinder, werden als

Schuldknechte gehalten und bekommen

überhaupt keinen Lohn.

Die übrigen Kinder bekommen 15

Rupies am Tag, das sind 30 Cent.

Wer über 14 ist, bekommt das Doppelte.

Im Jahr 2003 hat die unabhängige

indische Organisation

VIKASA im Auftrag von terre des

Für viele Kinderarbeiter ein Traum: Lernen statt schuften.

Foto: terre des hommes

hommes erstmals die Situation

in Illakal untersucht. Kurz darauf

begann VIKASA mit der Projektarbeit

in der Region. Jeweils für ein

halbes Jahr können 50 Mädchen

und Jungen aus den Steinbrüchen

zunächst in die »VIKASA-Brückenschule«

gehen.

In dieser Einrichtung sollen sie sich

von der schweren Arbeit erholen.

Danach werden sie in eine reguläre

Schule integriert. In zehn Dörfern

der Region werden zusätzlich für

ein Jahr Abendschulen für weitere

150 Kinder angeboten.

Später sollen diese Kinder ebenfalls

regelmäßig zur Schule gehen. Auch

an die älteren Kinder wird gedacht.

50 Jugendliche sollen so genannte

»Unternehmer-Kurse« besuchen.

Hier lernen sie, wie sie sich zusammenschließen

und gemeinsam einen

Betrieb oder ein kleines Geschäft

Einladung zum Sommerfest der

Kindertageseinrichtung St. Christophorus

Am Samstag, dem 02.06.2007,

14.00 Uhr bis 17.00 Uhr auf der

Gemeindewiese der St. Christophorus

– Gemeinde, Basenachstr.,

Huckarde.

aufbauen können. Das Projekt wird

nur dann erfolgreich sein, wenn

die Familien bessere Einkommensmöglichkeiten

finden, um auf die

Mitarbeit ihrer Kinder verzichten zu

können. In Selbsthilfegruppen in

mehr als 40 Dörfern der Region lernen

die Mütter beispielsweise, wie

sie Kleinkredite beantragen können,

um sich selbstständig zu machen.

Weitere Infos unter: www.tdh.de

Die Schülerinnen und Schüler der

beiden Schulen übergaben an terre

des hommes für dieses Schulprojekt

eine Spende von 586 Euro. Wir danken

allen für das großartige Ergebnis.

terre des hommes Arbeitsgruppe

Dortmund

Freut euch auf: Eröffungssegen,

eine Aufführung der Kindergartenkinder,

viele Spiele, Tombola,

Kuchentheke und Grillstand,

kühle Getränke und

auf ein Theaterspiel um

16:30 Uhr.

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MARKT

PLATZ

In ihrer Praxis an der Rahmer Str.

22 in Huckarde, behandelt die 1979

in Unna geborene Diplom-Pädago-

4

Neueröffnung -

In ihrer Praxis für

Sprachtherapie hilft

Saadet Öztürk auch in

schwierigen Fällen

gin und Akad. Sprachtherapeutin

Saadet Öztürk, ihre Patienten mit

nachweisbarem Erfolg.

Auf Basis ihrer an der Uni Dortmund

erworbenen Hochschulausbildung

behandelt sie speziell Sprachentwicklungsverzögerungen

und Störungen

im Kindesalter, Stottern und

Poltern, Stimm- und Schluckstörungen

etc.

Sie erreichen Saadet Öztürkunter

Tel. 0231 9314853-0 oder info@

sprachtherapie-dortmund.com

Familienfreundliches Wohnen im Mailoh

Schreibwaren und Briefmarken

unter einem Dach

Seit Ende April ist es möglich im

Schreibwarengeschäft von Karin

Gesinghaus nicht nur Briefpapier

zu erwerben, sondern den fertigen

Im 77. Jahr des Bestehens kehrt

das von Joachim Spranke geleitete

Zahntechnische Labor nach Huck-

arde zurück. Der Betrieb mit seinen

zwölf Mitarbeitern, davon zwei Auszubildende,

war 15 Jahre lang in

Dortmund-Aplerbeck angesiedelt.

„In Zeiten fortschreitender Globalisierung

bieten wir das gesamte

Spektrum der Zahntechnik „made

in Germany“ an und sind besonders

stolz darauf, neben individuellen

Problemlösungen, umfassende

Zurück in der Heimat

Brief auch gleich zu frankieren und

abzuschicken.

Die Postagentur bietet den gesamten

gewohnten Service einer

Poststelle einschließlich Markenverkauf,

Paketaufgabe und Postbank.

Weil mit den Aufgaben

auch mehrere Mitarbeiterinnen

der Huckarder Post übernommen

wurden, geht es auch fachlich

reibungslos weiter. Außerhalb

der Geschäftszeiten können die

Kunden auf einen Geldautomaten,

einen Briefmarkenautomaten

und einen Briefkasten

zurückgreifen.

Garantieleistungen und einen

schnellen Service gewährleisten

zu können“, sagt der Inhaber des

Mitarbeiter im Zahntechnischen Labor

zahntechnischen Meisterbetriebes.

Der Betrieb am Jungbrunnen 7

fertigt in vier Abteilungen herausnehmbaren

und festsitzenden

Zahnersatz sowie Hilfsmittel zur

Zahnästhetik an und arbeitet darüber

hinaus mit einem neuen implantologischen

System, das dieses

moderne zahnmedizinische Verfahren

erschwinglich macht.

Durch die Grundstücksgesellschaft

Dortmund Nord-West, werden die

lange Zeit brach liegenden Grundstücke

im Bereich Mailoh aus ihrem

Dornröschenschlaft geweckt. Die

durchgeführte und geplante attraktive

Bebauung mit Einfamilien- und

Zweifamilienhäusern und Grünanlagen,

sowie die verkehrsberuhigte

Zeppelinstraße garantieren einen

überdurchschnittlichen Wohnwert

Geprägt durch das industrielle Umfeld - und machen das Projekt auch für

die Zeppelinstraße damals Familien interessant.

Aufgelockert und individuell - die Zeppelinstraße heute


40 Jahre Bäckerei Wulf - Die Geheimadresse für exquisite Ansprüche

Es war der 4. Juli 1967, da eröffneten

Franz und Gerda Wulf an der

Rahmer Straße 33 in Dortmund-

Huckarde ihre Bäckerei und Konditorei.

Aus dem vormals Zweipersonenbetrieb

entwickelte sich rasch

ein leistungsstarkes Familienunternehmen

mit einer breiten Angebotspalette.

Speziell die reinen Roggenbrote, das

Doppelback (alte Huckarder Spezialität)

und die leckeren handgemachten

Brötchen bescherten Franz

Wulf einen legendären Erfolg. Als

jüngster Innungsmeister von 1959

erhielt er immer wieder zahlreiche

Auszeichnungen und Goldmedaillen

für seine wahrlich schmackhafte

Backware.

Die stetig wachsende Nachfrage und

Beliebtheit ihrer Produkte veranlassten

das Ehepaar Wulf schließlich,

das Areal ihres Verkaufsraumes

erheblich zu vergrößern. Auch die

Kinder Matthias und Christiane stiegen

in das Bäckerhandwerk ein.

Nach erfolgreich abgelegter Meisterprüfung

beider übernehmen

1993 Schwiegersohn Thomas und

Christiane Schlotz geb. Wulf den

elterlichen Betrieb. Thomas Schlotz

stammt - wie sollte es auch anders

sein - ebenfalls aus einer alteingesessenen

traditionsreichen Bäckerfamilie

aus dem Schwabenland.

Seine zahlreichen Mitwirkungen an

Wettbewerben des Bäckereihandwerkes

waren stets von Erfolgen

gekrönt.

Seine meisterliche Schaffenskraft

wurde mit hervorragenden Auszeichnungen

prämiert. Er wurde Innungs-,

Kammer- und Landessieger

seiner Zunft von Baden-Württemberg.

Nach einem Bundessieg vertrat

Thomas Schlotz Deutschland im

Jahre 1988 im Europaentscheid von

Oslo und belegte einen stattlichen

5. Platz.

Die mit viel Liebe und Mühe in

Huckarde aufgebaute Fein-Konditorei

entwickelte sich durch sein

handwerkliches Geschick in der

Folge zu einer Geheimadresse für

exquisite Ansprüche. Das Angebot

reicht nunmehr von feinsten

Trüffeln und Gebäcken, Petit Fours

über eine Riesenauswahl an Torten

und Kuchen, und nicht zu vergessen

die herzhaft leckeren Roggen- und

Körnerbrote sowie die traditionell

handgemachten Brötchen. Letztere

erfreuen sich wie zu Zeiten des

Schwiegervaters großer Beliebtheit.

Thomas Schlotz, das hat sich in den

letzten Jahren gezeigt, fühlt sich

der „Wulfschen Familientradition“

sehr verpflichtet. Mit anderen Worten:

Er ist genauso ein Qualitätsfanatiker

wie einst sein Schwiegervater

Franz Wulf.

Die Backstube im Hause, gleich

hinter dem Ladenlokal, garantiert,

dass hier unter einem Dach nach

alt überlieferten Rezepten mit viel

handwerklichem Geschick gearbeitet

wird. Backen unter einem Dach

heißt aber auch, dass geflissentlich

auf Fertigbackmischungen oder gar

Convenience-Produkte (backfertige

Industrie-Teiglinge) irgendwelcher

Zuliefererfirmen verzichtet wird.

Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf,

dass Thomas und Christiane

ihrer Kundschaft ausnahmslos die

höchste Qualitätsstufe aller Produkte

anbieten können. Hierbei

wird auch die gute alte Handwerks-

kunst gehütet und die menschliche

Arbeitskraft in den Vordergrund

gestellt.

Die Bäckerei und Konditorei Wulf

gibt auch der Jugend eine echte

Chance: Bei Wulf wird das traditionsreiche

Bäckerhandwerk von der

Pike auf vermittelt. Man erlernt

noch die klassische Handarbeit und

nicht etwa die öde Bedienung von

Maschinen. Viele Auszubildende

schlossen in den letzten 40 Jahren

bei Bäcker Wulf erfolgreich ihre

Lehre ab. Manche von ihnen gehören

sogar noch nach 20 Jahren dem

Betrieb an.

In den Monaten Mai und Juni im

Jubiläumsjahr 2007 wird in Form

überaus attraktiver Jubiläumsangebote

für die Kundschaft so richtig

Geburtstag gefeiert.

Wenn das kein Grund zu feiern

ist...... Welcher Betrieb wird heute

noch 40 Jahre alt?!?

5


Vereinsnachrichten

IHV-Vorsitzender Dieter Eichmann

begrüßte im Kulturzentrum Alte

Schmiede 40 Delegierte aus 30

Mitgliedsvereinen sowie als Gäste

Bezirksvorsteher Harald Hudy und

Herrn Tolges von der Polizei sowie

als Referenten den Leiter der Bezirksverwaltungsstelle,

Frank Füh-

rer, und Karl-Martin Dittmann.

Dittmann legte den Vereinsvertretern

die Veranstaltung „Huckarde

bewegt sich“, die gemeinsam mit

dem Familienbüro Huckarde und

Unterstützung des Stadtbezirksmarketings

Huckarde am 12. August

durchgeführt werden soll, nahe und

bat um Beteiligung.

Eichmann begrüßte den Förderverein

FABIDO Heidegarten e. V., als

neues Mitglied der IHV. Der stellvertretende

Vorsitzende Stephan

Schreier zeichnete Hanni Fischer

und Dieter Eichmann für 20 Jahre

Vorstandsarbeit in der IHV mit

einem Blumengebinde und einem

Präsent aus. Das gab es von Eichmann

auch für Michael Todtberg,

der in den letzten Wochen enorm

fleißig mit einem großen Zeitaufwand

an der Bilanz 2006 gearbeitet

6

Jahreshauptversammlung der IHV

hat und somit als Nicht-Vorstandsmitglied

großen Anteil daran hatte,

dass die Jahreshauptversammlung

stattfinden konnte.

Bei den satzungsgemäßen Wahlen

wurden wiedergewählt und in ihrem

Amt bestätigt:

Dieter Eichmann (1. Vorsitzender),

Klaus Köllmann (Kellermeister),

Gerhard Hendler (Geschäftsführer),

Willi Israel (1. Beisitzer), Anneleise

Köllmann (3. Beisitzerin) und

Paul-Wilhelm Wolf (sachkundiger

Vereinsvertreter). Karl-Heinz Dietrich

trat als erster Kassierer zurück

und machte damit Platz für Michael

Todtberg. Dietrich ließ sich als

zweiter Kassierer wählen. Die Kasse

wird Maritta Burgdorf im nächsten

Jahr mitprüfen.

Der Vorstand bestätigte der Versammlung

das Mitwirken bei dem

am 12. August im Zusammenhang

mit der Veranstaltung „Huckarde

bewegt sich“ stattfindenden Jazz-

Frühschoppen und dem Oldtimer-

Treff am 23. September auf dem

Huckarder Marktplatz. Das Huckarder

Wochenende ist für den 18. und

19 August geplant. de

SC 1885 Huckarde-Rahm e.V. Turnabteilung

wählt neuen Vorstand und ehrt Jubilare

Nach zehn Jahren hat Jürgen Böhme

seinen Abteilungsvorsitz in der

Turnabteilung des SC 1885 Huckarde-Rahm

abgegeben.

Die Versammlung

bedankte sich für seine

langjährige gute

Arbeit.

Zur neuen Abteilungsleiterin

wurde die bisherige

stellvertretende

Abteilungsleiterin

Gundula Grzesik gewählt,

stellvertretende

Abteilungsleiterin wurde

Martina Wendel. Neuer Geschäftsführer

ist Marc-Alexander Danlowski,

stellvertretende Geschäftsführerin

Ruth Kehl. Alexandra Neukirchen

wurde in ihrem Amt als Kassenwar-

25 Jahre ist her, als der erste Garten

zwischen Varziner Straße und

Buschstraße bekundete: Hier entsteht

die Gartenanlage „Glückauf

Hansa“.

Jetzt hatte der Vorstand zu einem

Ehrungsabend in das Vereinsheim

in der Anlage eingeladen. Vorsitzender

Hermann Müller begrüßte

die zahlreichen Mitglieder und

Ehrengäste. Allen voran Wilhelm

Kallerhof (Vorsitzender des Verbandes

Gartenfreund in Dortmund)

mit Ehefrau, Peter Borgstädt (Bezirksleiter

West), Zita Ottmüller (

stellvertretende Bezirksvorsteherin

tin bestätigt, genauso wie Katja

Haker und Stephanie Wopker als

Jugendwartinnen. Edelgard Grzesik

wurde in den Kreis der Kassenprüferinnen

gewählt. Claudia Bludau und

Beate Kötter wurden für ihre 25jährige

aktive Mitgliedschaft in der

Turnabteilung ausgezeichnet.

25 Jahre „Glückauf Hansa“

im Namen des Oberbürgermeisters)

Dieter Eichmann (Vorsitzender der

Interessengemeinschaft Huckarder

Vereine) und Ruprecht Thiele von

der Radeberger Gruppe.

Natürlich überbrachten die Ehrengäste

nicht nur Grußworte, sondern

auch kleine Präsente in Form von

Urkunden oder auch Umschlägen.

Geehrt wurden: Werner Armbrust,

Dieter Jacob, Peter Erdmann,

Werner Hoffmann, Günter Joneleit,

Friedrich Limmer, Jürgen Meier, Annedore

Meyer, Annelie Röder, Uwe

Rüssmann, Günter Werth und Gerda

Ter-Will. de


Interaktive Verkehrserziehung am RSG

Einen konstruktiven Beitrag zur

Verkehrserziehung an Schulen leisten

schon seit Jahren der ADAC,

die Michelin Reifenwerke KGaA und

die Opel AG. Jährlich nehmen an

ADAC-Schulungsprogrammen bundesweit

über 115.000 Schülerinnen

und Schüler teil.

Die Aktionsprogramme „Achtung

Auto“ tragen wesentlich dazu bei,

Schülerinnen und Schülern - vorzugsweise

denen der fünften Jahrgangsstufe

- kritische Situationen

im alltäglichen Straßenverkehr zu

verdeutlichen, Unfallgefahren zu

erkennen und durch vorausschauendes

Handeln richtig zu reagieren.

Mitte April hatten Schülerinnen und

Schüler des Reinoldus- und Schiller-

Gymnasiums während zweier Schulstunden

reichlich Gelegenheit, mit

Herrn Helmer vom ADAC, einem

ausgebildeten Moderator, unter Mitwirkung

ihres Klassenlehrers reale

Verkehrssituationen handlungsori-

Im 7. Jahr existiert nun am RSG das

durch den Lehrer Armin Derkmann

geleitete, fächerverbindende Projekt

„Welt der Kinder – Kinder der

Welt“ in Zusammenarbeit mit dem

Kinderhilfswerk terre des hommes.

In den Klassen 6 werden in den Fächern

Deutsch, Religion und Politik

die eigenen und (scheinbar?) fremden

Lebenswelten wahrgenommen

und hinterfragt. Den Höhepunkt

bildete wie jedes Jahr der gemeinsame

Projekttag: Im Mai besuchten

9 Mitglieder des Kinderhilfswerks

die 6. Klassen und gaben mit ihren

Projekttag am RSG

entiert nachzuvollziehen. Hierbei

lernten die Kinder vor allem durch

praktische Übungen und Demonstrationen

Verkehrssituationen richtig

einzuschätzen.

Highlight der beiden Unterrichtsstunden:

Schülerinnen und Schüler

lernten als Mitfahrer im ADAC-Aktions-Auto

bei einer Vollbremsung

die lebensrettende Bedeutung der

ordnungsgemäßen Sicherung im

Fahrzeug kennen.

Spannend auch: Sie erlebten hautnah

den Zusammenhang zwischen

Geschwindigkeit, Reaktionszeit und

Bremsweg, auch in Abhängigkeit

von verschiedenen Fahrbahnzustän-

den, und konnten anschließend den

Anhalteweg von Fußgängern und

Fahrzeugen besser einschätzen.

Die Durchführung dieses Programms

durch ADAC, Michelin und Opel war

– wie immer - für die Schule kostenfrei.

Bildern, Berichten, Plakaten, Filmen

u.a. einen beeindruckenden und

intensiven Blick in die Alltagswelt

von Millionen von Kindern. Die Themen

„Kinderarbeit“ und das Überleben

der „Straßenkinder“ standen im

Vordergrund. Und natürlich sammeln

die Klassen für konkrete Projekte

von terre des hommes, in diesem

Jahr für das Projekt “Schulen für

Than Hoa“.

Im letzten Jahr konnten schon

1.150 Euro gesammelt werden. Wieviel

wird es dieses Jahr werden?

Anzeige

Eine Fahrt im Ferrari 360 Modena F1 gefällig?

Ein Ferrari 360 Modena F1 wird in der Zeit vom 14. bis 17. Juni zum Highlight

im Angebot von Micha‘s Fahrschule. Jeder, der den Wunsch hat, eines

der schönsten und edelsten Autos der Welt zu fahren,

kann ihn sich an diesen drei Tagen erfüllen.

Sie können den Luxussportwagen dann „erleben, fühlen und genießen.“

Auch als Überraschungsgeschenk ist dieses Event zu empfehlen!

Die Dorstfelder Fahrschule ist das einzige vergleichbare Unternehmen

„weit und breit“, in dem dies möglich sein wird.

7


8

Ein Maibaum für Huckarde

Bei strahlendem Sonnenschein

– endlich einmal – stellte der Vorstand

der Interessengemeinschaft

Huckarder Vereine bei gutem Besuch

durch die Vereine und Huckarder

Bürger den Maibaum am Kulturzentrum

Alte Schmiede auf.

IHV-Vorsitzender Dieter Eichmann

begrüßte unter den Gästen Bezirksvorsteher

Harald Hudy, die

Ratsfrauen Christiane Krause und

Rita Brandt sowie Heiner Ollech

und Peter Krause von der Bezirksvertretung.

Den eigentlichen Akt, das Aufstellen

des sehr schön durch das

Floristenteam Ockenfels aus Nette

herausgeputzten Maibaums, signalisierte

das Trommlercorps St. Barbara

mit schwungvollen Klängen.

Einige kräftige Männer stellten in

wenigen Minuten den festlichen

Baum mit dem bänderbesetzten

Kranz auf. Die Kinder der Kindergärten

Astrid-Lindgren und „Unter´m

Regenbogen“ sangen und tanzten

mit um den Maibaum, sehr zum

Vergnügen der Gäste.

Die Bühnengesellschaft sorgte für

das freundliche Nass der trockenen

Kehlen, die CDU-Frauen boten Maibowle

an, St. Barbara sorgte für

den Gaumenschmaus und für den

süßen Zahn bot der Förderverein

des Astrid-Lindgren Kindergartens

Kaffee, Kuchen und heiße Waffeln

am Stiel. de

Senioren-Sprechstunde in Kirchlinde

und Deusen

Ab sofort findet an jedem 2. Dienstag

im Monat von 9.00 bis 11.00

Uhr im Ev. Gemeindehaus in Kirchlinde

sowie im Kath. Gemeindehaus

in Deusen eine öffentliche Seniorensprechstunde

statt.

„Wir wollen da sein, wo sich ältere

Menschen treffen und an Orten,

die gut zugänglich sind“, so die

Mitarbeiterinnen und Vertreter von

Seniorenbüro, Polizei und Seniorenbeirat.

Gerade für Ältere sind

Beratung und Hilfe vor Ort wichtig.

Daher ist die Idee entstanden,

in Kirchlinde im Gemeindehaus an

der Rahmer Straße 383 sowie in

Deusen im Kath. Gemeindehaus,

Deusener Straße 169, gemeinsam

eine Sprechstunde anzubieten.

Seniorinnen und Senioren sowie

deren Angehörige können dort das

Gespräch für ihre Anliegen, Fragen

und Wünsche suchen.

Ute Trierscheid und Brigitte Duve

vom Seniorenbüro im Stadtbezirk

Huckarde sind ansprechbar für alle

Zum ersten Mal traf sich Anfang

Mai im evangelischen Gemeindehaus

in Kirchlinde der neu

gegründete „Arbeitskreis offene

Seniorenarbeit“. Eingeladen hatte

das Seniorenbüro in Huckarde

trägerübergreifend alle ehrenamtlichen

Leitungskräfte von Seniorengruppen

und Begegnungszentren.

Engagiert berieten die

Anwesenden aus dem Stadtbezirk

Huckarde die zukünftigen Anforderungen

der Seniorenarbeit.

Ein erstes Arbeitsergebnis gibt

es bereits. Für mehr Übersicht

Fragen rund ums Älterwerden. Wenn

es zum Beispiel um Themen der

Pflege, um Hilfen bei Formularen

oder um einfache Unterstützung

im Alltag geht, wenn Fragen zum

seniorengerechten Wohnen oder zur

Vorsorge aufkommen, stehen die

beiden Mitarbeiterinnen mit Rat

und Tat zur Verfügung.

Als Vertreter der Polizei gibt der für

Kirchlinde zuständige Bezirksbeamte

Richard Fischer Auskunft über

Fragen der Sicherheit und hat ein

offenes Ohr für die Sorgen und Nöte

der Bürger. Willi Breuckmann vom

Seniorenbeirat nimmt Wünsche,

Fragen und Anregungen älterer

Bürger auf. Als Ansprechpartner für

den Rat und die Verwaltung vertritt

der Seniorenbeirat die Belange der

älteren Generation.

Die nächste Seniorensprechstunde

in Kirchlinde und Deusen findet

statt am Dienstag, dem 12. Juni

von 9.00 – 11.00 Uhr.

Seniorenbüro Huckarde

Offene Begegnungs-Angebote für Senioren

sollen übersichtlicher werden

und Transparenz soll in Zukunft ein

Monatskalender sorgen, mit dem

der Arbeitskreis nicht nur die Seniorinnen

und Senioren erreichen

will, die bereits einer Gruppe angeschlossen

sind.

Informiert wird regelmäßig über

Veranstaltungen und Treffen, die

für die älteren Mitbürger interessant

sind. In allen Schaukästen im

Stadtbezirk, über die Seniorengruppen

sowie im Seniorenbüro werden

diese monatlichen Kalender einzusehen

sein.

Seniorenbüro Huckarde


Neues Online-Magazin geht an den Start

Miss Tilly trifft das Lebensgefühl moderner Frauen

Nicht so kämpferisch wie die Zeitschrift

"Emma", aber gleichwohl feministisch:

Das ist "Miss Tilly", ein neues Online-

Magazin für Frauen, das es seit kurzem

kostenlos im Internet unter www.

misstilly.de zu lesen gibt.

Avantgardistisch und abseits der traditionellen

Themen wie Mode, Diäten,

Kochen, Flirtratgebern oder Horoskopen

vermittelt die Zeitschrift ein intelligentes,

humorvolles, überlegenes und

zugleich cooles Frauenbild ˆ und steht

mit ihrer Mischung aus ernsten Themen

und Unterhaltung auf hohem Niveau

für die Interessen der modernen und

selbstbewussten Frau von heute. Neben

aktuellen Informationen zum Tagesge-

schehen bietet "Miss Tilly" jede Menge

Background zu gesellschaftlichen Fragen

aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur.

Wer möchte, kann auch eigene Beiträge

einreichen oder sogar Mitglied des Autorenteams

werden. Feste Veröffentlichungszeiten

gibt es nicht, das Magazin

wird dafür mehrfach pro Woche um neue

Beiträge ergänzt.

Es ist werbefrei und kostenlos, was "Miss

Tilly" zum unbeschwerten Schmökern

für zwischendurch prädestiniert. Zum

Lesen ist nicht einmal eine Anmeldung

erforderlich - die benötigt nur, wer das

umfangreiche Forum zum Gedankenaustausch

mit Gleichgesinnten nutzen

möchte. Eine empfehlenswerte Lektüre.

Lustiges aus dem Gerichtssaal

Pferd gegen Auto

Es war zu der Zeit, als Dortmund noch

Hauptstadt des Bieres war und die

Brauereien ihre Pferdegespanne noch

zu Werbezwecken auf bestimmten

Routen durch die Stadt fahren ließen.

Just in dieser Zeit fuhr der Bierkutscher

Westermann sein Gespann durch

die Straßen. Sein Kollege war erkrankt

und so musste er das Gespann alleine

führen. Am 31.1. soll er mit seinem

Gespann den Wagen des Fritz Mönkebüscher

beschädigt haben. Ein Pferd

sollte gegen den Wagen getreten haben

und so forderte Mönkebüscher

von der Brauerei Schadensersatz in

Höhe von 1950,00 DM. Westermann

bestreitet der Schadensverursacher

gewesen zu sein, zur angegebenen

Zeit sei er an anderer Stelle gewesen.

In einem als „Bierkutscher-Urteil“

bekannt gewordenen Urteil wurde

die beklagte Brauerei verurteilt, den

beantragten Schadenersatz zu zahlen.

Dass die Juristerei nicht immer

nur trocken ist, beweist die humorvolle

Begründung des erkennenden

Gerichts. Die Beklagte haftet als Halterin

des Pferdefuhrwerks insgesamt,

weil dies das Auto beschädigt hat.

Durch die Beweisaufnahme wurde

festgestellt, dass Westermann zur

fraglichen Zeit am fraglichen Ort war.

Pünktlich um 12.00 Uhr (High-Noon)

seien die Pferde zur Attacke gerit-

ten, um gegen das Auto des Klägers

einzutreten. Nach dem Ergebnis der

Beweisaufnahme habe auch eines der

beiden Pferde mit einem der acht

Hufe gegen das Auto eingetreten. Es

bedurfte keiner Aufklärung, ob das

Pferd gegen das Auto getreten hat,

weil es als Angehöriger einer Minderheit

im Straßenverkehr eine Aversion

gegen Blech entwickelt hat, oder weil

es in seiner Einsamkeit sein Herz mit

schönem Klang erfreuen wollte oder

ob es seinen Huf als Warnblinklicht

betätigt hat.

In seinen Ausführungen stellte das

Gericht mit Betrübnis fest, dass die

Gleichberechtigung der Tiere untereinander

in der juristischen Fachliteratur

noch nicht ausreichende Berücksichtigung

gefunden hat.

Das Rindvieh würde offensichtlich bevorzugt.

Ein Brauereipferd sei bislang

überhaupt noch nicht gewürdigt, obwohl

sein schöner Rücken sowie auch

die von ihm gezogene Last einiges

Entzücken verdient hätten. Trotz der

offensichtlichen Bevorzugung der Kuh

kann das Gericht der Beklagten nicht

empfehlen, ihren Fuhrpark auf Kuhbetrieb

umzustellen.

„Tempoüberschreitung wegen heftigem

Stuhlgang“

Ein allzu heftiges menschliches Bedürfnis

rechtfertigt noch keine Tempoüberschreitung.

Notfalls muss der

Autofahrer seine Notdurft am Straßenrand

verrichten.

Nach einem vorinstanzlichen Urteil

hätte der Beschuldigte sogar in die

Hose machen müssen, wenn sich keine

Gelegenheit zum Anhalten geboten

hätte.

Führerschein weg? -

Kostenlos informieren

Führerschein weg – was nun? Zu diesem

Thema und zu allen Fragen rund

um die Medizinisch-Psychologische

Untersuchung MPU bieten die Verkehrspsychologen

von Führerschein-

Scout in Dortmund regelmäßig

kostenlose Informationsveranstaltungen

in der Begutachtungsstelle

Hansastraße 7-11 (Westfalenhaus)

an. Diese finden in jeder ungeraden

Kalenderwoche immer mittwochs um

18 Uhr statt. Die nächsten Termine

sind: 06.06., 20.06., 04.07., 18.

07.

Informationen zum entzogenen Führerschein

gibt es online unter www.

fuehrerschein-scout.de oder telefonisch

unter 0180 1 45 00 45.

Informationen über die Termine

erhalten Interessenten bei Führerschein-Scout

unter 0201 830 1933

oder beim zuständigen Straßenverkehrsamt.

9


Jahresprogramm des Botanischen Gartens vorgestellt

Ende April stellte der Leiter des Botanischen

Gartens Rombergpark, Heribert

Reif, das neue Programm für

Frühjahr und Sommer 2007 vor. Im

Juni werden anlässlich der Woche der

Botanischen Gärten die besonderen

Pflanzen des Parks vorgestellt.

Am Samstag, dem 9. Juni zeigt eine

Familienführung, wie Wildblumen

erfolgreich kultiviert werden können

(15.00 Uhr, Treffpunkt Torhaus).

Am 10. Juni folgt um 14.00 Uhr die

Führung „Bäume aus aller Welt - ein

Gang durch die geografische Abteilung“.

Vom Treffpunkt am Torhaus

aus geht es am 1. Juli um 10.00 Uhr

10

zum Heilkräutergarten und am 5.

August folgt eine Führung zum Thema

„Gehölze im Sommer“.

Am 25. und 26. August findet der

traditionelle Heidemarkt mit Heidefest

und vielen Pflanzenständen

statt. Nähere Informationen zum

Programm, das am Eingang der

Pflanzenschauhäuser, Mergelteich-

Vielfältig wie die Pflanzenwelt im Park sind auch die Aktivitäten der Pflanzengesellschaften,

die gemeinsam ihr Programm vorstellten

straße, erhältlich ist, finden Sie

auch unter www.freundeskreis-botanischer-garten-rombergpark.org

Familien finden

Freunde - Hallo Eltern

Wer das Internet nur mit der weiten

Welt verbindet, liegt falsch.

Mit der richtigen Plattform lassen

sich online Freunde gleich um die

Ecke finden. Das neue Familienportal

"Hallo-Eltern" hilft dabei.

"Meine neue Freundin habe ich online

kennen gelernt, aber sie wohnt

nur fünf Minuten von mir entfernt",

freut sich Susanne aus Hamburg.

Das neue Portal www.hallo-eltern.de

macht’s möglich.

Erst seit wenigen Wochen am Start,

zählt die Kommunikationsplattform

bereits knapp tausend registrierte

User, die aus einer Fülle von Angeboten

wählen können.

"Hier treffen sich Schwangere und

Eltern, tauschen Erfahrungen, Wünsche

und Tipps aus", erklärt Barbara

Schniebel (40), die das Projekt initiierte.

"Werdende Müttern und junge

Eltern haben jede Menge Informationsbedarf.

Und sie wünschen sich

Freunde aus ihrer Nachbarschaft.

" Genau hier setzt Hallo-Eltern an.

"Unsere Plattform ist überregional

und lokal zugleich", beschreibt die

in Buchholz in der Nordheide lebende

Geschäftsfrau ihr Konzept. Jeder

User könne auf Wunsch ausschließlich

mit Mitgliedern aus seiner Region

kommunizieren, aber selbstverständlich

auch bundesweit.

Die Mitgliedschaft bei www.halloeltern.de

ist kostenlos. Nach der

Registrierung stehen alle interaktiven

Funktionen des Portals zur

Verfügung. So lässt sich im "Kontaktfinder"

nach Schwangeren ebenso

suchen wie nach Vätern, Müttern

oder Spielkameraden. Doch damit

nicht genug, Hallo-Eltern bietet einiges

mehr an Service. In den Foren

diskutieren Eltern über die Probleme

des Familien-Alltags, das Magazin

informiert zeitnah und praxisorientiert

auf über 500 Seiten über alles,

was werdende und praktizierende

Eltern interessiert. Ob Großelternknigge,

Schreibaby oder Erziehungsfragen:

"Unser Portal versteht sich

als Wegbegleiter rund um Schwangerschaft

und Kinder", beschreibt

Barbara Schniebel."Wir wollen Eltern

durch den Austausch von Erfahrungen

und durch die Vermittlung

von Freundschaften unterstützen

und ein starkes Netzwerk für Familieninteressen

aufbauen."

Anbieter: "Hallo-Eltern", Am Steinbecker

Feld 37, 21244 Buchholz in

der Nordheide

Telefon 04181 – 293743, Telefax

04168 – 293974


Wunsch-Seniorenservice bietet alle

Serviceleistungen

Egal ob Sie den Rasen gemäht haben

möchten, die Wohnung renoviert

werden soll oder ein Umzug ansteht,

der Wunsch-Seniorenservice in der

Revierstraße 3 in Kirchlinde steht

Ihnen gerne hilfreich zur Seite.

Sämtliche Dienstleistungen werden

durch Fachpersonal zu günstigen

Preisen durchgeführt und ordnungsgemäß

erbracht.

Service rund ums Haus sowie Begleitung

bei Arzt– oder Behördengängen

gehören ebenso wie das

winterliche Schneeräumen oder das

Schneiden der Hecke zum Programm

des Wunsch-Seniorenservice.

Sollte ein Umzug anstehen, ist eine

besenreine Räumung der Wohnung

selbstverständlich möglich und die

mitzunehmenden Möbel werden

fachgerecht ab- und wieder aufgebaut.

„Wir möchten den Senioren helfen,

wenn gewisse Arbeiten anfallen und

diese nicht alleine bewältigt werden

können.

Es gibt verschiedene gesetzliche

Bestimmungen im Rahmen der Pflegeversicherungsleistungen,

die z.B.

den behindertengerechten Umbau

des Badezimmers teilweise finanzieren“

erläutert Jörg Wunsch.

„ Sollten Probleme mit der Renovierung

oder ähnlichem anstehen, kann

sich jeder gerne mit uns in Verbindung

setzen, wir werden versuchen,

eine akzeptable Lösung zu finden“

ergänzt er.

Erreichen können Sie den Wunsch-

Seniorenservice in der Revierstraße

3 in Dortmund–Kirchlinde unter der

Rufnummer: 0231 / 87 80 30

Anzeigen und Redaktionsschluss

für die 3. Ausgabe: 06. August 2007

Verteilung an die Haushalte: August

Dortmunder Tafel“ sammelt nicht an

Haustüren

Aus aktuellem Anlass

weist die Dortmunder

Tafel darauf hin, dass

sie keinerlei Sammlungen an der Tür

oder auf der Straße veranstaltet.

Nach einer Meldung in der Rheinischen

Post sollen sogar Leute mit

gefälschter Tafel-Legitimation an

Anzeige

Türen Geld sammeln.

Die Dortmunder Tafel hat niemanden

zu solchen Sammlungen beauftragt.

– Die Dortmunder Tafel sammelt

Geld nur auf ihren eigenen Veranstaltungen.

Oder aber man kann es auf ihr Konto

überweisen: Konto: 001 162 861,

BLZ: 440 501 99.

11


Vor fünf Jahren hat die Essener

Agentur „Engelservice“ das Konzept

und die gleichnamige Marke Krimidinner

entwickelt und erstmalig mit

überwältigendem Erfolg aufgeführt.

"Ein Leichenschmaus", „Hochzeit in

Schwarz“ und „Der Spuk von Darkwood

Castle“ sind die drei Krimidinner-Produktionen,

die als Trilogie

die Morde und Intrigen des „Hauses

Ashtonburry“ im Edgar Wallace Stil

zum Inhalt haben. Der Gast ist als

Familienmitglied in die Handlung

und das Geschehen der Kriminalshow

eingebunden. Bereits 130.000 Gäste

12

haben seitdem die

kulinarischen Krimidinner-Shows in

NRW (u.a. Schloss Bensberg, Godesburg,

Casino Hohensyburg, Schloss

Borbeck in Essen, Schloss Burg in

Solingen, Steigenberger Parkhotel

in Düsseldorf u.v.m.) erlebt. Monatlich

besuchen rund 5000 Gäste

das mörderische Vergnügen in den

festen Spielstätten (derzeit rund 30

in NRW). Seit Ende letzten Jahres

ist „Ein Leichenschmaus“ mit großem

Erfolg auf Deutschlandtournee.

Es werden nur beste Lokations, die

schönsten Schlösser und nobelsten

Hotels sowie Festsäle Deutschlands

ausgesucht - stets begleitet von

einem delikaten 4-Gänge-Dinner,

von exzellenten Köchen gezaubert.

Gespielt wird zwischen den Gängen.

„Ein Leichenschmaus“

Anlass dieser besonderen Feier ist

die Testamentseröffnung des wohlhabenden

und plötzlich verstorbenen

Lord Ashtonburry. Am Ende

eines aufregenden Krimiabends

haben sich die eifrig miträtselnden

Gäste vielleicht selber verdächtig

gemacht, sind in die Irre geleitet

worden oder haben sich als Detektive

bewährt.

„Hochzeit in schwarz“

Kurz nach dem Tod ihres Vaters Lord

Ashtonburry feiert Cora Tilling ihre

lang ersehnte Hochzeit. Kommt

nach all diesen tragischen Ereignissen

die Hochzeit der Tochter des

Hauses nicht etwas zu überstürzt?

Einige Familienmitglieder setzen alles

dran, dem jungen Glück Steine

in den Weg zu legen. Und die Hochzeitsgeschenke

für das Brautpaar

sind gespickt mit Verdächtigungen.

Eine kulinarisch hochgenüssliche

Hochzeitszeremonie der besonderen

Art erwartet die geladenen Gäste,

wenn Pater Green auf Edgar Wallace

stößt.

„Der Spuk von Darkwood Castle!“

Schloss Darkwood, der Stammsitz

der Ashtonburrys, soll versteigert

werden, denn die Unterhaltskosten

sind nicht mehr finanzierbar. Dabei

geht ein Gerücht um, im Gemäuer

des Schlosses ruhe ein sagenhafter

Schatz, den der 4. Lord Ashtonburry

aus Protest gegen die Untreue seiner

Gattin, mitsamt dem erlegten

Liebhaber, eingemauert haben soll.

Nun wartet „Engelservice“ mit zwei

neuen Produktionen auf: Das Mafiadinner

und Das schräge Kreuzfahrtdinner.

Beide Produktionen entstanden in

Kooperation mit raloth kostüm und

event gmbh. Allem voran Kreativdirektor

Hazy Hartlieb, bekannt für

seine spektakulären Ausstattungen,

u.a. für Hella von Sinnen und Lilo

Wanders sowie vielen bekannten

Musicalproduktionen.

Weitere Informationen: Telefon

0201–9597–130, info@krimidinner.

de, Lokations und Spieltermine unter

www.krimidinner.de

Termine in Dortmund: Spielbank

Hohensyburg, Beginn jeweils um

19.00 Uhr, 15.07.07 Krimidinner

"Hochzeit in Schwarz", 11.08.07

Krimidinner "Hochzeit in Schwarz"

(sh. Gewinnspiel), 09.09.07 Krimidinner

"Hochzeit in Schwarz",

28.10..07 Krimidinner "Hochzeit in

Schwarz"

02.11.07 Mafiadinner, 09.12.07

Krimidinner "Hochzeit in Schwarz",

11.12.07 Mafiadinner

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wohl fühlen –

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Neues Bauchzentrum am Ev.

Krankenhaus Lütgendortmund

Ein neuer Arzt verstärkt seit dem

1. Februar das medizinische Team

des Ev. Krankenhauses Lütgendortmund.

Als Leitender Arzt der Visceralchirurgie

will Dr. Ullrich Borutha

gemeinsam mit dem Chefarzt der

Inneren Medizin, Priv.-Doz. Dr. Walter

Wellmann, ein interdisziplinäres

Bauchzentrum (Abdominalzentrum)

aufbauen. Dabei werden (bauch-)

chirurgische und internistische

(gastroenterologische) Methoden

miteinander kombiniert. Dr. Wellmann

betreut dabei die Bereiche

Diagnostik und endoskopische Therapie,

während Dr. Borutha für die

operative Therapie zuständig ist.

Falls erforderlich, werden in das

Behandlungskonzept auch medikamentöse

Tumorbehandlung und

Strahlentherapie einbezogen. Mittelfristig

wollen die beiden Mediziner

weitere Disziplinen ins Boot

holen, damit auch komplexere Fälle

behandelt werden können. „Gerade

bei schwierigen Fällen oder weiter

fortgeschrittenen Erkrankungen ist

es wichtig, dass man den Patienten

nach der Operation nicht sich selbst

überlässt, sondern ihm ein Behandlungskonzept

anbietet und ihn an

die weiteren Experten übergibt“,

so Dr. Borutha. Das neue Bauchzentrum

am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund

soll den Patienten eine

Rundum-Betreuung und kurze Wege

ermöglichen.

Gezielte Therapie auch bei Gallensteinleiden

Sehr deutlich wird die Arbeitsteilung

der Mediziner bei den sog.

Gallensteinleiden, von denen rund

15 % der Bevölkerung betroffen

sind. Befinden sich die Steine im

Priv.-Doz Dr. Walter Wellmann (l.) und Dr. Ullrich Borutha sind bereits ein eingespieltes Team

Gallengang, so sind sie ein Fall für

den Internisten. Sie lassen sich mit

dem Endoskop entfernen, wobei die

Mündung der Gallenwege zunächst

mit einem kleinen Draht erweitert

wird. Liegen die Steine allerdings in

der Gallenblase, muss der Visceralchirurg

tätig werden und dieses Organ

entfernen. „In rund 97 % aller

Fälle ist dies heute minimal-invasiv

möglich“, erklärt Dr. Borutha. „Wir

müssen also keine großen Bauchschnitte

mehr machen.“ Patienten

ohne Gallenblase brauchen heute in

aller Regel keine Einschränkungen

bei der Nahrung mehr hinzunehmen.

Eine spezielle Diäteinhaltung ist

nicht erforderlich.

Kooperation ermöglicht individuelle

Behandlung für das jeweilige

Krankheitsbild

„Mit der sog. Visceralmedizin wollen

wir jedem Patienten die jeweils geeignete

Behandlung ermöglichen",

betont Dr. Wellmann. „Sodbrennen

bei Erweiterung des Magenganges

kann durch Medikamente behandelt

werden. Bei manchen Patienten ist

jedoch auch eine operative Behandlung

sinnvoll“, erläutert er ein weiteres

Beispiel für die Kooperation

mit seinem Kollegen. Neben den

Gallensteinleiden sind u. a. auch

Tumore des Dick- und des Enddarms

Schwerpunkte der Visceralmedizin.

„Darmpolypen lassen sich bei einer

Darmspiegelung leicht endoskopisch

entfernen. Die meisten bösartigen

Tumore des Darms bedürfen jedoch

einer operativen Behandlung“, weiß

der Gastroenterologe.

Eine ähnliche Zusammenarbeit ist

auch bei chronischen entzündlichen

Darmerkrankungen wie Morbus

Crohn und Colitis ulcerosa möglich.

Auf die Behandlung dieser Krankheitsbilder

hat sich Dr. Wellmann

seit Jahren spezialisiert.

Aufbau zur Expertenklinik

Dr. Borutha war seit 2001 Oberarzt

im Klinikum der Region Hannover-

Siloah, bevor es den gebürtigen Detmolder

ins Ruhrgebiet verschlug.

Vom Ansatz der Lügendortmunder

Klinik und seinen Kollegen war er

von Anfang an positiv angetan und

fühlt sich sowohl in seiner neuen

Heimat wie auch an seinem neuen

Arbeitsplatz sehr wohl. „An diesem

Haus etwas Neues aufzubauen und

es als Expertenklinik zu etablieren

ist eine Aufgabe und eine Herausforderung,

der ich mich gerne und

mit aller Kraft stelle“, versichert der

Leitende Arzt, der im nächsten Jahr

die Stelle als Chefarzt der Abteilung

Visceralchirurgie besetzen wird.

Informationen und Termine unter:

Tel. 0231 / 6188-298

13


is 3. Juni:

Künstler aus der Partnerstadt Novi

Sad, Torhaus Rombergpark, Am Rombergpark,

44225 Dortmund, 0231/

50-23194 Eintritt frei, Di-Sa 14-18

Uhr So/Feiert. 10-18 Uhr

bis 20. Juni:

„Menschenkinder“, Westf. Schulmuseum,

An der Wasserburg 1,

44379 Dortmund, 0231/613095,

Eintritt frei, Di-So 10-17 Uhr

1.6. - 19.30 Uhr

Machulke goes Business „Der Höhlenmann

von umme Ecke“, Comedy-

Soloabend mit Bernd Böhne, Hansa-

Theater-Hörde, Eckardtstr. 4, 0231

/ 94 14 748

1.6. - 22.00 Uhr

Ausgelassene Stimmung kennzeichnete

Anfang Mai die 12. Dortmunder

Mediennacht. Schauplatz mit vielen

Hundert Gästen war das Atrium der

Postbank. Einlader war die Stadt

Dortmund. Die Kontaktbörse in Sachen

Dortmunder Medien sorgte

nicht nur für informative Kontakte

14

Industriekultur Live, Altes Hafenamt,

Sunderweg 130, 44147 Dortmund,

0231/50-27710

2.6. - 14.00 - 15.30 Uhr

Führung durch die DASA, Friedrich

Henkelweg 1-25, 44149 Dortmund

0231/ 90712479 u. 0231/90712645

(Besucher-Programme)

9.6. - 19.00 Uhr

Günnas Feierabend-Show, Theater

Olpketal, Olpketalstr. 90 , 44229

Dortmund – 0231 / 73 53 53

13.6. - 16.6.

Kulturküche in Hürsters Kochwerkstatt,

Schlossstraße 44, Do-Bodelschwingh,

Info: 0231/ 18 93 505

15.6. - 19.30 Uhr

Duos für Violine und Viola, Blauer

Salon, Haus Schulte-Witten, 44149

Dortmund, Wittenerstr. 3, Platzreservierung

0231/17 18 09

16.6. - 20.30 Uhr

„Fernwehen“ Dadakabarett vom

12. Dortmunder Medien-Nacht

unter den Gästen, sondern es wurde

auch bis tief in die Nacht hinein

getanzt.

Der Auftritt des Dortmunder Sängers

Cosmo Klein und die Tanzmusik der

Coverband „Birdie“ sorgten für die

nötige musikalische Unterhaltung.

Feinsten, Theater Fletch Bizzel,

Humboldstraße 45, 44137 Dortmund,

0231/14 25 25

17.6. - 11.30 Uhr

Jazzfrühschoppen, Alte Schmiede,

Hülshof 32, 44369 Dortmund,

0231/39 44 083

17.6. - 17.00 Uhr

My Way – Frank Sinatra Revue

Hansa-Theater Hörde, Eckardstr. 4a

Info: 0231/ 94 14 748

19.6. - 14.30 - 16.30 Uhr

Salongeschichten – Von Speis und

Trank in alter Zeit, Museum für

Kunst- und Kulturgeschichte, Hansastr.

3, 44137 Dortmund

6,00 Euro (incl. Kaffe/Tee) Anmeldung

50 260 28

23.6. - 19.00 Uhr

Gala-Konzert – 100 Jahre Aplerbecker

Amtshaus, Große Kirche Märtmannstraße,

Festwoche bis zum 1.7.

rund um den Marktplatz

Neuer kleiner Einkaufsführer

zu den Hofläden in Dortmund

Die Kreisgruppe Dortmund des BUND

hat die 2. Auflage ihres kleinen Einkaufsführers

zu den Hofläden in

Dortmund herausgegeben. Mit dem

Kauf regional erzeugter Waren sind

verschiedene Vorzüge verbunden:

- heimische Landwirte werden unterstützt,

- kurze Transportwege bedeuten

weniger Verkehr und Luftbelastung

- die Lebensmittel behalten

mehr Frische und bessere Qualität

- Wirtschaftskraft und Lebensqualität

bleiben in der Region. Der Hofladenflyer

ist folgendermaßen zu

beziehen: - gegen eine Gebühr von

0,50 € bei der Verbraucherzentrale

(Gnadenort 3-5) - gegen Einsendung

von 0,95 € in Briefmarken an den

BUND, Huckarder Straße 12, 44147

Do - Abholung bei den monatlichen

Treffen der Kreisgruppe (nächster

Termin: 21.06.2007, Huckarder Str.

12) - Download als PDF-Dokument

von der BUND-Homepage www.

bund-dortmund.de


GEWINNSPIEL

Darf es ein Krimidinner sein?

Die Agentur „Engelservice“ hat uns

für die Veranstaltung am 11.08.2007

in der Spielbank Hohensyburg 1 x 2

Karten im Wert von je 69 Euro zur

Verfügung gestellt, die Sie gewinnen

können.

Beantworten Sie dazu die folgende

Frage: Wie heißen die drei Krimidinner-Produktionen?

Schreiben Sie die Lösung auf eine

Postkarte und senden Sie diese an

die Redaktion: IN-Stadtmagazine,

Stichwort „Gewinnspiel“, Arminiusstraße

1, 44149 Dortmund. Einsen-

deschluss ist der 22.06.07. Bitte

nennen Sie uns auch Ihre Telefonnummer.

Es gilt das Datum des Poststempels.

Bei mehreren Einsendungen entscheidet

das Los. Der Gewinner wird

telefonisch benachrichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Gewinner unseres letzten Gewinnspiels

waren Rosemarie Ludolph,

Wolf-Dieter Dürbeck, Angelika

Rüttershoff, Ursula Kraft, Ursula

Bartz und Alexandra Dreyer-Schäfer,

die sich jeweils über einen Gutschein

des Hansa-Theaters in Hörde

freuen konnten.

Kreisfrauen - Spende an das Dortmunder Frauenhaus

Die Kreisfrauen Union, eine Vereinigung

der Frauen in der CDU Dortmund,

überreichte zum Muttertag

eine Spende in Höhe von 300 Euro

an das Dortmunder Frauenhaus. Frau

Ligde-Pähler, eine der Leiterinnen

des Frauenhauses, bedankte sich

für diese Spende und sprach mit

den Kreisfrauen über ihre Arbeit im

Frauenhaus. Das Dortmunder Frauenhaus

bietet Opfern (Frauen und

Kinder) häuslicher Gewalt zu jeder

Tages- und Nachtzeit Schutz und

Unterkunft. Gewalt gegen Frauen

ist in allen gesellschaftlichen Bereichen

zu finden. Sie spiegelt die

gesellschaftlichen Machtverhältnisse

wieder. Durch die Entstehung von

Frauenhäusern in den Jahren 1976

und 1977 wurde das Problem „Gewalt

gegen Frauen“ ins öffentliche

Bewusstsein gebracht. Seitdem ist

viel geschehen. „Für den Unterhalt

und den Betrieb des Frauenhauses

sind wir nach den Mittelkürzungen

der letzten Zeit auf Spenden angewiesen.

Wir freuen uns über jeden

Spendenbetrag,“ so Ligde-Pähler.

Nach Schimmel unterm Boden nun

doch noch ein Happyend.

Klaus Herter und Schwiegertochter

Andrea aus Dortmund-Barop: „Durch

einen Umzug innerhalb eines 100jährigen

Hauses mussten wir zu

unserm Entsetzen feststellen, dass

unter dem PVC-Fußboden der pure

Schimmel saß. Nach Bemühung

mehrerer Unternehmen, die mit der

Beseitigung von nassen Wänden,

feuchten Kellern bzw. Schimmelbefall

befasst sind, stießen wir auf den

im Raum Dortmund und Umgebung

tätigen ISOTEC-Fachbetrieb Barowski.

Da die Firma mit einem TÜV-

Stempel ausgestattet ist, fassten

wir Vertrauen.

Die Firma ISOTEC erklärte ausführlich,

dass feuchte Wände und letztlich

die Schimmelbildung eine Folge

aufsteigender (Kapillar-) Nässe im

Mauerwerk seien. Die von ISOTEC in

Angriff genommenen Gegenmaßnahmen

wurden uns zu einem Festpreis

garantiert. Die Firma ISOTEC versprach,

dass in ca. vier Wochen alles

bei uns OK, mit anderen Worten, tro-

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Endlich ein trockenes Haus

cken sei! Nach Freilegung der Mauer

wurde diese mit Heizstäben mehrere

Tage erhitzt, dadurch ausgetrocknet

und in die Bohrungen anschließend

flüssiges Paraffin gespritzt. Damit

wurde die aufsteigende Feuchte

abgesperrt. Die Flächen der erdberührten

Wände wurden mit einer

Außenabdichtung versehen und

gedämmt. Und in der Tat: Unsere

Renovierungsarbeiten in der neuen

Wohnung konnten danach unverzüglich

weiter gehen, denn auch in den

Räumen und Wänden hat ISOTEC für

trockene Luft gesorgt.“

Fakten sprechen für sich!

Der seit 15 Jahren im Großraum

Dortmund tätige ISOTEC-Spezialist

Erwin Barowski kann alleine

auf mehr als 3000 von ihm erfolgreich

abgeschlossene Sanierungen

zurückblicken.

Die übrigen 69 ISOTEC-Fachfirmen

haben bundesweit insgesamt

mehr als 50.000 erfolgreiche Sanierungen

durchgeführt...

15


Im Jahr 2006 konnten 102 Mitarbeiter

der Kath. St. Lukas Gesellschaft

ihre 15-, 25- bzw. 30-jährige Betriebszugehörigkeit

feiern. Sie wur-

Beckers Möbelschnäppchen vergrößerte

die Küchenabteilung erheblich

Mit neuen zusätzlichen Einbauküchen

im Angebot verschönerte der

bekannte Möbel-Discounter Becker

seine Ausstellung und entwickelte

sein Angebot erheblich weiter.

„Diese zusätzliche Präsenz war nötig,

um noch mehr Kompetenz für

unsere stetig wachsende Kundenzahl

zu präsentieren“, so Erhard Be-

16

Ihre Wünsche - Ihre Vorsorge

• Vorsorgemodelle

• Sterbegeldversicherung

• eigene Trauerfeierhalle

• Grabsteingestaltung

Ostwall 3 | 44135 Dortmund

Tag & Nacht

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1840 Jahre geballte Fachkompetenz bei der

Kath. St. Lukas Gesellschaft

den in einer zentralen Feierstunde

in der Museumsgaststätte Pferdestall

der Zeche Zollern in Dortmund-

Bövinghausen durch die Betriebslei-

cker, der mit seinem Unternehmen

seit vier Jahren mit großem Erfolg

in Dorstfeld an der Spicherner Str.

58 vor Ort ist!

Ansonsten gilt: Alles bleibt wie es

ist: Ein echter Familienbetrieb mit

den bekannt guten Discount-Preisen!

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tungen und Mitarbeitervertretungen

der angeschlossenen Häuser geehrt.

Zur Kath. St. Lukas Gesellschaft gehören

die Einrichtungen St. Josefs-

Hospital in Dortmund-Hörde, Kath.

Krankenhaus Dortmund-West in

Dortmund-Kirchlinde, St. Rochus-

Hospital in Castrop-Rauxel und die

St. Lambertus Pflegeeinrichtung,

ebenfalls in Castrop-Rauxel. Hier

werden medizinische und mensch-

liche Fachkompetenz zum Wohle der

Patienten auf sehr hohem Niveau

gebündelt.

Ein stabiles Rückgrat für die Erfüllung

dieser in der Regel schwierigen

Aufgaben ist ein internes Netzwerk

aus erfahrenen und kompetenten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

von denen viele seit Jahren den

Häusern verbunden sind.


12. Nachbarschaftsfest kommt!

Am 07. und 08. Juli heißt es rund

um das Karl-Exius-Haus wieder:

Willkommen zum Nachbarschaftsfest.

Die Interessengemeinschaft

Karl-Exius-Haus (IKGE) hat auch zur

zwölften Auflage dieser Veranstaltung

wieder ein interessantes Programm

zusammengestellt.

Los geht am es Samstag um 13.00

Uhr mit bunter Vielfalt: „Ausgestelltes

Rassegeflügel und Rassekaninchen,

Info-Stand der Polizei

sowie der Stand der Kreativgruppe

laden auf jeden Fall zu einem klei

nen Rundgang über das Außengelände

des Hauses ein“, so Simone

Esch von der IGKE.

Auf die Kinder wartet ein Kinderfest,

Kinderschminken und Spielen,

betreut durch die Falken und den

Kindergarten Waldschlösschen.

Für das leibliche Wohl ist sehr vielfältig

gesorgt. Am Grillstand der

Jugend der Rassegeflügelzüchter

gibt es nicht nur die klassischen

Grillspezialitäten, sondern auch

Gyros vom Spieß. In der Cafeteria,

die vom Elternrat des Kindergarten

„Waldschlösschen“ ausgerichtet

wird, gibt es eine große Auswahl an

selbst gemachtem Kuchen und bei

Artur‘s Gisela mit ihren frisch geräucherten

Forellen kommen selbst

Feinschmecker auf ihre Kosten.

Für kurze Weile sorgen am Nachmittag

zudem das Knobelturnier

des Mieterbeirates sowie die große

Tombola. Im Vorabend-Programm

wird die junge Rap-Gruppe „Zeitgeist“

auftreten und mit einigen

ihrer selbst getexteten Stücke unterhalten.

Der Höhepunkt des Samstag wird

das Sommernachtsfest ab 19.00 Uhr

im Saal des Hauses. In gemütlicher

Strandatmosphäre bitten die Rondos

mit Live-Musik und ein DJ zum

Tanz.

Auch am Sonntag lohnt sich der

Besuch des Festes. „Freunde von

Kurpark-Konzerten kommen hier

besonders auf ihre Kosten“, so Simone

Esch, „denn im Rahmen des

Frühschoppens ab 10 Uhr wird in

der Zeit von 11 bis 13 Uhr die El-

menhorster Blaskapelle auftreten.

Bei schönem Wetter glaubt man

sich auf der Terrasse des Hauses bei

schöner Musik in „Bad Huckarde“.“

Eine Stärkung gibt es um 12 Uhr

mit frischer Erbsensuppe. Während

die Großen den feinen Klängen

lauschen, können die Kleinen ihre

Runden auf dem nostalgischen

Dampfkarussell drehen und die

ausgestellten Kaninchen sowie das

Geflügel bewundern.

Ab 14.00 Uhr darf dann beim Tanztee

mit Hans-Georg Jelitto noch

Ein Blick zurück ins letzte Jahr – Das Nachbarschaftsfest 2006

einmal das Tanzbein geschwungen

werden. Für Abwechslung im Programm

sorgt dabei das Bingo auf

Reisen. Die Veranstaltung endet am

Sonntag gegen 18 Uhr.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen

an diesem Festwochenende ist frei.

Interessengemeinschaft Karl-Exius-Haus

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einen Erfolgsplan:

Die Unternehmen Leben & Pflegen, Sanitätshaus Feuerabend und Ratgeber

Pflegegeld bieten Ihnen in Kooperation in loser Folge Seminare zum Thema

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Feuerabend in Dortmund-Huckarde statt. Den Auftakt dazu bildet

das Thema „Alterssimulation“ am 25.07.2007. Hier können Sie nachempfinden,

wie sich „alt“ anfühlt. Bleiben Sie neugierig! Nähere Informationen

erhalten Sie in ihrem Sanitätshaus Feuerabend unter

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Vor kurzem feierte der Firseursalon

„Cut & Style“ an der Kirchlinder

Straße 19, im Kirchlinder Zentrum,

Eröffnung.

Auf Ihren Besuch freuen sich: Regina,

Katja, Detlef und Carola.

Termine unter Tel.: 67 12 12, Öffnungszeiten:

Di.-Do. 8.30-18.00, Fr.

8.30-18.30, Sa. 8.00-13.00 Uhr.

17


18

Fotos und

Dokumente:

Günter Spranke

Schule in Huckarde

— 3. Teil

Schon bald nach ihrer Zerstörung

durch die Bomben des 2. Weltkrieges

wurden die Schulen in

Huckarde wieder aufgebaut und bereits

im August 1945 konnte erneut

Schulunterricht erteilt werden.

Hungerwinter

Das Gebäude der Mädchenschule

an der Varzinerstraße war wieder

instand gesetzt worden, aber im

extrem kalten Winter 1946 drohte

der Unterricht immer wieder auszufallen.

Der Huckarder Franz Josef Kortmann

erinnert sich daran, dass er und

ein Mitschüler auf der Zeche Hansa

Kohlen „organisierten“, um die

Schulräume wenigstens notdürftig

beheizen zu können.

Es war die Zeit der Schulspeisungen

und der Carepakete, die Menschen

waren froh, langsam wieder zur Nor-

malität zurückzukehren. Der Lehrer

Strotkamp hatte den strengen Rektor

Send im Unterricht abgelöst und

entfachte bei den Kindern neben

dem Sinn für Ordnung auch die Liebe

zur Musik.

Im Jahre 1948 war das Gebäude der

Hansaschule wieder für den Unterricht

nutzbar. Die evangelischen

Kinder besuchten diese Lehranstalt,

die nun zwischenzeitlich Urbanusschule

II hieß. Als im Jahre 1953

das neue Schulgebäude, später

Gildenschule genannt, an der Friedrichsruherstraße

eröffnet wurde, zogen

die Urbanusschulen dort ein.

Die mehr als 1800 Schüler wurden

nun in 37 Klassen von 34 Lehrern

in 16 Klassenräumen schichtweise

unterrichtet. Das Gebäude der Gildenschule,

das aufgrund der hohen

Schülerzahlen mehrfach ausgebaut

wurde, beherbergte auch die Be-

Gildengrundschule an der Friedrichsruherstraße

zirks-Volkshochschule für Huckarde.

Der Name Hansaschule ging auf die

im Jahre 1955 an der Welkenerstraße

neu erbaute Schule mit 650

Schülern und 14 Lehrern über.

Durch Bergschäden bedingt, sackte

das Gebäude jedoch über einen Meter

ab und musste im Jahre 1966

durch Stempel abgestützt werden.

Die Schulreform

Die Kinder wurden traditionell zu

Ostern eingeschult, bis zum Jahr

1966, als der Schulbeginn vom

Frühjahr auf die Zeit nach den Sommerferien

verlegt wurde.

Das alte Gebäude der Hansaschule am Rahmer Wald

In diese Zeit fielen nicht nur zwei

Kurzschuljahre, sondern auch eine

Schulreform, die die Volksschulen

8 Schuljahre) auflöste und im Jahre

1968 das heute noch weitgehend

gültige System der Grundschulen

und der weiterführenden Hauptschulen

mit der Schulpflicht bis zur

neunten Klasse etablierte. In Huckarde

wurden die Urbanusschulen

beidseits der Varzinerstraße und die

Hansaschule am Rahmer Wald als

Grundschulen weitergeführt.

Die Gildenschule an der Friedrichsruherstraße

wurde „Hauptschule in

Versuchsform“, an der Rossbachstraße

wurde eine neue moderne

Hauptschule mit Sprachlabor, Lehrküche

und Turnhalle gebaut.

Da nun geburtenstarke Jahrgänge

ins Schulalter kamen und immer

mehr Kinder die höhere Schulbildung

anstrebten, reichte das zahlenmäßige

Angebot an Realschulen

und Gymnasien bald nicht mehr

aus.

Weil es in Huckarde neben den

Hauptschulen keine weiterführenden

Schulen gab, besuchten immer

mehr Kinder die neu gebauten

Schulzentren in Kirchlinde, Dorstfeld

und Nette.

Die Schulen heute

Erst mit der Errichtung einer Gesamtschule

an der Parsevalstraße

war es möglich in Huckarde höhere

Bildungsabschlüsse zu erreichen

und die Schullaufbahn mit der

„Mittlere Reife“ oder dem Abitur zu

beenden.

Das Gebäude der Gesamtschule wurde

im Jahre 1985 eröffnet und nach

dem ehemaligen Bundespräsidenten

„Gustav Heinemann Gesamtschule“

genannt. Das Schulgebäude umfasst

ein großzügiges Forum, das auch

von den Huckarder Vereinen genutzt

werden kann und eine moderne

Sporthalle. Die Huckarder Biblio-


thek wurde vom ehemaligen Sitz im

Amtshaus am Marktplatz in dieses

Schulgebäude verlegt.

Die Urbanusschule wurde bis 1992

nur noch im Gebäude der ehemaligen

Mädchenschule weitergeführt.

Nachdem just am Tag der Einschulung

die gegenüberliegende leerste-

hende „weiße Schule“ Schauplatz

einer Brandattacke geworden war,

wurde diese anschließend abgeris

sen. Das Gelände diente dem Bau

des Rewemarktes. Bald darauf zog

die Urbanusschule in das Gebäude

der ehemaligen Hauptschule an der

Rossbachstraße, es folgte bis 2006

eine umfangreiche Renovierung des

Schulgebäudes.

Nachdem die Huckarder Schulen

umfangreich saniert wurden und

die Hansaschule im Mai 2004 einen

Schulneubau am angestammten

Standort beziehen konnte, stellen

sich die Huckarder Lehrer und Schüler

gemeinsam den veränderten pä-

Urbanusgrundschule im Gebäude der ehemaligen Hauptschule

dagogischen und gesellschaftlichen

Herausforderungen der Zukunft.

Gustav Heinemann–Gesamtschule im Jahr 1985

Können Sie Ergänzungen oder Korrekturen

zur Huckarder Schulgeschichte

beitragen? Dann wenden

Sie sich bitte an die Redaktion.

Quellen und Bildnachweise beim Verfasser.

Dortmund – ein Gildenmärchen

In den diesjährigen Finalrunden der

Basketball-Stadtmeisterschaften im

März in der Sporthalle Hörde war

die Gilden-Grundschule aus Huckarde

sowohl bei den Mädchen als

auch bei den Jungen vertreten.

Die Jungen setzten sich in der

Vorrunde gegen die Schulmannschaften

der Kleinen Kielstraße,

der Nordmarkt-Grundschule und der

Urbanus-Grundschule durch. Am

Finaltag war jedoch im Halbfinale

Endstation. Damit wurde das Jungenteam

achtbarer Dritter.

Die Mädchen galten schon nach einer

souveränen Vorrunde, in der sie

sich sicher gegen die Grundschule

Kleine Kielstraße (12:6), gegen die

Nordmarkt-Grundschule (14:0) und

gegen die Urbanus-Grundschule

(14:2) durchsetzten, als Favoriten

für das direkte Endspiel. Mit 21:6

wurde dort die Busenberg-Grundschule

aus Berghofen bezwungen.

Der anschließende Jubel kannte keine

Grenzen: Ca. 150 Gilden-Schüler

und -Schülerinnen der 3. und 4.

Schuljahre, überwiegend gekleidet

in Shirts in den Schulfarben Orange

und Schwarz und ausgestattet mit

kreativ gestalteten riesengroßen

Transparenten, jubelten sich heiser.

Sie feierten mit ihren Spielerinnen,

vielen Eltern, Lehrern und weiteren

Fans auf dem Spielfeld enthusiastisch

den ersten Stadtmeistertitel

der Gilden-Grundschule überhaupt.

Der Sieg kann im Übrigen gar nicht

hoch genug eingeschätzt werden:

Im Gegensatz zu anderen Schulmannschaften

spielt kein einziges

Kind der Gilden-Grundschule in

einem Basketball-Verein. Alle Mädchen

und Jungen haben allein

durch Talent und das Training in der

Schule diese Erfolge erreicht.

Trainiert wurden beide Mannschaften

von Anja Merkel und Beate

Giesa.

Text u. Foto: Gilden-Grundschule

19


Buchtipp aus Ihrer Bibliothek Huckarde

P.D. James

Wo Licht und Schatten ist

Droemer 2006

19,90

Der streitsüchtige Bestsellerautor

Nathan Oliver zieht sich auf eine

abgeschiedene Insel zurück, um

sein Werk zu vollenden. Eines Morgens

wird er am Leuchtturm erhängt

aufgefunden.

Commander Daglish sieht sich mit

seinem Team auf einer „Insel vor

der Küste Cornwalls“ mit ungewöhnlichen

kriminalistischen und

menschlichen Problemen konfron-

Bei schönem Wetter im April haben

uns eine Menge Interessierte zu

unseren 1. Sonnen- und Insektenschutz-Informationstagen

besucht,

um sich einen Überblick über die

vielen individuellen Möglichkeiten

zu verschaffen.

Großes Interesse findet weiterhin

unser Musterständer speziell für

den Insektenschutz. Dort kann man

die Handhabung eines Spannrahmens,

einer Schiebetür oder eines

Rollos selbst ausprobieren, um zu

20

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tiert.

Die Beschreibung farbiger Landschaftsbilder,

pittoresker Schauplätze

und das dramatische Finale des

Buches machen es sehr empfehlenswert.

Martina Hammerschmidt-Riegert

Infos rund um Sonnen- und Insektenschutz

gehen weiter

entscheiden, mit welcher Technik

man die „Plagegeister“ in Zukunft

fernhalten möchte.

Wenn es um den Sonnenschutz geht,

können wir Ihnen am Computer Angebote

mit verschiedenen Dessins,

passend für Ihr Fenster, unterbreiten.

Selbst für Sonderformen haben

wir immer eine Lösung. Unser Service

hört nicht bei der Montage der

neuen Anlagen auf. Später, wenn

eine Reinigung des Sonnenschutzes

ansteht, sind wir ebenso Ihr richtiger

Ansprechpartner.

Auch beim Thema Holz und Sonnenschutz

können wir Ihnen weiterhelfen.

In unserer Ausstellung finden

Sie mehrere, verschiedene Anlagen.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen

jederzeit mit unserem Fachwissen

zur Verfügung und beraten Sie gern

unverbindlich. Ihre Anette Kemper und

Team

Roßbachstraße —

Huckarde diskutierte

Dazu meint Peter Krause von

der CDU Bezirksvertretung:

Aktuelle Themen des Stadtbezirks

Huckarde waren Gegenstand der

Diskussion, zu der die KAB St. Urbanus

Vertreter der Fraktionen aus

Bezirksvertretung und Rat eingeladen

hatte.

Die erste Frage galt der Zukunft des

Huckarder Marktplatzes. Noch immer

bemühen sich die Bezirksfraktionen

(außer Bündnis 90/Grüne)

darum, mindestens eine zusätzliche

Parkreihe einrichten zu können, ohne

Fördergelder an das Land zurückzahlen

zu müssen. Obwohl das Land

„grünes Licht“ signalisiert hat, hält

die Dortmunder Stadtverwaltung

die Huckarder hin. Das zuständige

Dezernat scheint den teilweisen

Rückbau nicht zu wollen.

Die Diskussion um einen geplanten

Lebensmittelsupermarkt an der

Roßbachstraße brachte die Gemüter

zum Kochen. Die meisten der

anwesenden Gemeindemitglieder

verneinten die Notwendigkeit eines

solchen Geschäftes und sorgten

sich um ein verstärktes Verkehrsaufkommen

sowie um die Sicherheit

der Kinder auf dem Schulweg.

Eine Einkaufsmöglichkeit sei aber

insbesondere für die Bewohner der

Ostpreußensiedlung an dieser Stelle

von großem Vorteil. Ein aussagekräftiges

Verkehrsgutachten liege

noch nicht vor und man werde bei

der Entscheidung über das Vorhaben

größtmögliche Sorgfalt walten

lassen.

Immerhin sei es durch deren Einflussnahme

schon jetzt gelungen,

die zunächst vom Investor vorgelegten

Pläne so zu verändern, dass

für die Kinder ein Höchstmaß an Sicherheit

gewährleistet sei, sie vom

Schulgelände aus keinen Zugang

zum Supermarkt hätten und keine

andere Dortmunder Grundschule eine

so hochwertige Sportplatzanlage

vorweisen könne, wie sie für die

Urbanus-Schule gebaut werden soll.

Peter Krause

Ursula Hawinghorst, Bündnis

´90/Grüne, zur Bebauung des

Sportplatzes an der Urbanusschule:

„Eine Architektin hat im Frühjahr

das Konzept für eine Bebauung des

ehem. Sportplatzes der Urbanusschule

für einen großen Einkaufsmarkt

und einen Getränkecenter

vorgelegt. Die Planung wurde der

Schule vorgestellt und nach ersten

Protesten der Schulpflegschaft hat

man sich jetzt offensichtlich mit

den Verabredungen zur Schulwegsicherung,

zur Abgrenzung des Schulgeländes

und vor allem dem neuen

Sportplatz, den der Investor tragen

und zahlen will, einverstanden erklärt.

Die Stadt hat selbstverständlich ein

großes Interesse daran, das Gelände

zu verkaufen, ein Teil des Geländes

ist privat (Gretenkord) und wird für

den Getränkemarkt einbezogen.

Der Parkplatz soll öffentlich sein

und wird, das ist die Hoffnung

einiger, das Parkplatzproblem entschärfen

können.

Wir Grünen haben nach den ersten

Vorstellungen in der Bezirksvertretung,

ohne dass bereits weitere

Gutachten zum Lärm und der Verkehrssituation

vorliegen, die Planung

abgelehnt.

Der Grünflächenplan der Stadt und

der Flächennutzungsplan weist im

Innenortsbereich Huckardes deutlich

zu wenig Grün- und Erholungsflächen

aus und mahnt sie im Zuge

weiterer Bebauungen dringend an.

Wir können uns an dieser Stelle

eine Verbindung zum renaturierten

Rossbach mit einem angrenzenden

„Generationspark“ (mit Sport- und

Spielangeboten) zur Nutzung für

alle Bevölkerungsgruppen gut vorstellen.

Eine BMX Anlage hatten

wir gemeinsam mit der SPD bereits

vorher dort vorgesehen, beschlossen

und auch bereits Geld zur Verfügung

gestellt.

Mit der Neugestaltung eines nun

viel kleineren Sportplatzes versucht

man Überzeugungsarbeit zu leisten

und die Schule zu „ködern“. Dieser

Sportplatz wird aus mehreren Gründen

nicht wirklich der Öffentlichkeit

zur Verfügung stehen, wie jetzt die

Freifläche, die am Nachmittag von

vielen Kindern und Jugendlichen

genutzt wird.

Wir halten die Verkehrssituation in

der engen Rossbachstraße für unzureichend,

um den zu erwartenden

Verkehr aufzunehmen. Der Bus hat

jetzt bereits große Schwierigkeiten

bei der Durchfahrt, dazu kommen

An- und Abfahrten des Lieferverkehrs.

Ein Versuch, das Ganze zu stoppen

oder zumindest zu verzögern ist der

Hinweis auf ein Bodendenkmal der

Huckarder „Burg“ mit Resten von

Brunnen, Mauern etc..

Die Grünen in Huckarde halten einen

zusätzlichen Einkaufsmarkt

für unnötig. Im Zentrum gibt es

als großen Vollsortimenter den RE-

WE und als Discounter den PLUS.“

Ursula Hawinghorst


Tausendfüßler gewinnen 3. Huckarder

Kindergarten-Meisterschaft

Bereits zum dritten Mal spielten

die Huckarder Kindergärten ihren

Fußballmeister aus. Das Turnier, das

auch in diesem Jahr wieder unter

der Schirmherrschaft des Gewerbevereins

Huckarde stand, wurde diesmal

von den Einrichtungen Muku(h)

und HuKiTa sowie FaBiDo TEK Heidegarten

ausgerichtet.

Die Einrichtungen sorgten für vielfältige

Verpflegung und Aktionen

neben den Spielen. So gab es ein

Einlageturnier um die „Goldene Ananas“,

bei dem Erzieher, Eltern und

Huckarder Promis gegeneinander

antraten. Den Wanderpokal sicherten

sich erstmals die Eltern. In der

Spielpause trat Klaus Neuhaus auf

und verwandelte 150 Mini-Fußballer

in einen großen Kindergartenchor.

Viele Kinder traten das erste Mal

vor den Ball und hatten genauso

viel Spaß wie jene, die schon im

Verein aktiv sind. Die Tausendfüß-

Die Autorinnen Minck&Minck veranstalteten

erstmalig in Dortmund

Anfang Mai eine Lesung ihres

Buches mit dem zweideutigen Titel

„totgepflegt“.

Das Bestattungshaus Huhn hatte

hierzu eingeladen, da es sich zur

Aufgabe gemacht hat, das Tabuthema

Tod wieder öffentlich zur

Diskussion zu stellen, um Ängste

und nicht beantwortete Fragen abzubauen.

Die Autorinnen verstanden es vor

über 40 Zuhörern das Thema mit der

heutigen Sprache und menschlichem

Gefühl in Verbindung zu bringen.

Man bemerkte ihre ausgiebige, mehr

als ein Jahr andauernde Recherche

zu den Themen Bestattung, Tod und

Trauer.

ler (KiGa Oberfeldstraße) setzten

sich als stärkstes Team durch und

konnten bei ihrer zweiten Teilnahme

ihren ersten Sieg feiern. Zweiter

wurde der Kindergarten FaBiDo Tec

Varziner Straße. Bei der gemeinsamen

Siegerehrung bekamen alle

Kinder eine Medaille und jedes

Team einen Pokal. Für die besten

Fans des Turniers wurde ein Preis

vergeben. Diesen Fanpokal und den

damit verbunden Gutschein des Familienbüros

Huckarde sicherte sich

der Kindergarten „Unter’m Regenbogen“,

der mit selbst bemalten

T-Shirts und Lärminstrumenten für

Stimmung sorgte.

Während der Veranstaltung übergab

Christian Ollech für den Gewerbeverein

einen Scheck über 500 E an

die Veranstalter und Gerd Hendler

von der Interessengemeinschaft

Huckarder Vereine überreichte einen

Spielball. de

Krimi-Lesung im Bestattungshaus Huhn

Nach einer kurzen Pause bei Kirsch-

und Streuselkuchen sowie einer

Tasse Kaffee setzten Minck&Minck

ihre Lesung fort. Zum Schluss

konnte jeder sein Buch - persönlich

signiert - erwerben und mit nach

Hause nehmen.

Huhn Vorsorge übernahm die Eintrittskosten

der Besucher und übergab

diese komplett als Spende an

die Opferschutzorganisation „Der

Deutsche Weiße Ring“.

Die Zuhörer waren begeistert und

auch die Autorinnen hatten so viel

Spaß an der Aktion, dass sie ihr

Kommen zum nächsten Tag der offenen

Tür bereits zugesagt haben.

Die Besucher können sich also auf

eine weitere spannende Lesung

freuen. Bestattungshaus Huhn

21


Dass die Karnevalsgesellschaft

Huckarder Dorf-Garde 1963 e. V.

vor gut 11 Jahren das Schnaufen

eingestellt hat, damit konnte sich

Ingrid Flohr-Fehlauer (Foto) nicht

abfinden.

Im Huckarder Saalbau, da haben sie

sich stets am wohlsten gefühlt. Und

hier war es dann auch 1996, dass

die Jeckengesellschaft ihre letzte

große Gala-Prunksitzung abhielt.

Offensichtlich hatte der letzte Generationenwechsel

dem Fortbestand

der zuweilen über 300

Mitglieder zählenden

Karnevalsgesellschaft

nicht besonders gut

tat.

Tuben, Posaunen

und Trompeten verstummten,

Tanzmäuse

setzten allmählich

Fett an und die einstige

Heimstatt der

Karnevalisten wurde

in der Folge zu allem Übel dem Erdboden

gleich gemacht. Verein zu,

Saalbau futsch; zappenduster bei

der Huckarder Dorf-Garde-Narretei.

Im Januar 2007, hielt es Ingrid

Flohr-Fehlauer nicht mehr aus: Sie

mobilisierte viele Leute, und alle

waren sich einig: „Wir werden die

Huckarder Dorf-Garde wieder aufleben

lassen. „Seit Jahren schon

sind wir privat bei unzähligen

Veranstaltungen mit Tanz, Büttenreden,

Gesang, Sketchen, Karaoke

und vielem mehr herumgetingelt.

Nun wollen wir alles etwas professioneller

angehen,“ meinte Ingrid

Flohr-Fehlauer. „Zu diesem Zweck

haben wir schon mal kommissarisch

gewisse Funktionen bzw. Ämter ein-

22

Wie Phoenix aus der Asche —

Dorf-Garde ist wieder da

gerichtet, die eine Neugründung des

alten Karnevalsvereins reibungslos

über die Bühne gehen lässt.“

Am 31. Mai 2007 ist es soweit:

Gründungsversammlung der Karnevalsgesellschaft

Huckarder Dorf-

Garde 63/07 im Karl-Exius-Haus an

der Westhusener Straße 16.

Peter G. Henning (letzter amtl. Vorsitzender)

hat sich auf Bitten hin

bereit erklärt, die Gründungsversammlung

bis zur Wahl des neuen

Vorsitzenden zu leiten. „Wir suchen

händeringend nach

Leuten, die Mitglied in

unserer Karnevalsgesellschaft

werden wollen.

Die Mitgliedschaft

kann sowohl passiv als

auch aktiv sein. Das

Alter spielt überhaupt

keine Rolle. Tanz-,

aber auch anderweitig

musisch interessierte

Leute sind uns herzlich

willkommen.“

„Alle ehemaligen Mitglieder der alte

Dorf-Garde ´63,“ so Ingrid Flohr-

Fehlauer, “fordern wir höflichst auf,

der neuen Dorf-Garde 63/07 beizutreten!

Ehrenmitglieder und Ehrenkommandanten

der alten Karnevalsgesellschaft

werden ab dem 31. Mai

2007 automatisch wieder in Amt

und Würden eingesetzt; hier mögen

die in Frage kommenden Personen

selbst entscheiden.“

Wer mit der designierten Präsidentin

der Huckarder Dorf-Garde 63/07,

Ingrid Flohr-Fehlauer, Kontakt aufnehmen

möchte, der kann sie unter

der Rufnummer 0177 – 40 35 02 1

erreichen.

Ein Marsch für Kirchlinde

Seit dem 25. Februar hat der Ort

Kirchlinde einen eigenen Marsch.

Komponist dieses Werkes ist der

Huckarder Peter G. Henning. Dieses

denkwürdige Ereignis nahm der

bekannte Kirchlinder Filmemacher,

Heinrich Moschner, zum Anlass, ein

Interview mit dem Komponisten

und dem Chef der Lokalgeschichte,

Hans-Walter Emmerich, filmisch zu

dokumentieren. Hier ein paar Auszüge

aus dem Gespräch des Komponisten

mit Hans-Walter Emmerich:

Hans-Walter Emmerich: „Am 25.

Februar, bei der Veranstaltung 150

Jahre Bergbau in Kirchlinde, habe

ich die „Grüße aus Kirchlinde“ von

Peter Henning erstmals gehört. Dabei

fiel mir sofort die Biographie

von Peter Henning ein. Ich denke,

keiner kennt diese Biographie besser

als ich. Ich habe Peter Henning

immer als einen Mann kennen gelernt,

der nicht konform mit allen

geht, der auch nicht bereit ist, jeden

„Marsch“ mitzumarschieren, der

„vorgespielt“ wird; der darauf bedacht

ist, dass möglichst viele nach

dem Takt, den er vorgibt, spielen

und marschieren. Ich denke, diese

Musik von Peter Henning spiegelt

seine Biographie in einer sehr eindrucksvollen

Art und Weise wieder.“

Peter, warum dieser Marsch, warum

diese Musik?“

Peter G. Henning: „Kompositionsabsicht

oder Grund zur Komposition

war die Tatsache, dass seit Jahrzehnten

die Kirchlinder Spielleute

sprichwörtlich die ganze Welt bereisen.

Meine Intention war daher ein

Musikstück mit dem Namen „Grüße

aus Kirchlinde“ zu komponieren, das

in Form eines Notendruckwerkes als

Geschenk an die Gastgeber des europäischen

und überseeischen Auslandes

überreicht werden sollte.“

Hans-Walter Emmerich: „Passt

Marschmusik noch in die heutige

Zeit, ist Marschmusik heute noch

vermittelbar, wird sie von den ausländischen

Gastgebern verstanden?“

Peter G. Henning: „Man muss schon

ein bisschen verrückt sein um heutzutage

noch Marschmusik zu komponieren,

irgendwie mutet diese Sache

auch abenteuerlich, um nicht zu

sagen, anachronistisch an. Doch vor

dem Hintergrund der 1125-Jahrfeier

des Ortes Kirchlinde und angesichts

des Umstandes, dass vorzugsweise

die Kirchlinder Spielleute sowohl im

Erscheinungsbild als auch im Repertoire

erfrischend traditionalistisch

durch die Straßen ziehen, hatte ich

keine Probleme damit, eine histori-

sierende Stilkopie zu komponieren,

die gewissermaßen ein Stückweit

das alte friderizianische Kirchlinde

widerspiegelt.

Der Marsch besteht in der Hauptsache

aus einem von Flöten und

Trommeln begleiteten Fanfarensignal,

welches sich wie ein roter

Faden durch alle drei Marschteile

zieht. Das Kirchlinder Werk ist für

Großes Blasorchester, Spielleute-

und Fanfarencorps konzipiert.

Es benötigt in seiner Gänze gut

und gerne etwa 60 bis 70 Musiker

um der Kompositionsidee vollends

Rechnung zu tragen. Zur Vermittelbarkeit

der Marschmusik in heutiger

Zeit, vielleicht nur soviel: Die

Geschichte unseres Landes hat es

leider mit sich gebracht, dass knapp

zwölf Jahre „Brauner Spuk“, uraltes

preußisches Musik-Brauchtum derartig

instrumentalisierte und sogar

umdeutete, dass die Musikrichtung

„Deutsche Marschmusik“ dabei

ziemlich schlecht weg gekommen

ist. Alle Nationalstaaten in Europa

und Übersee pflegen ihre militärhistorische

Vergangenheit unter anderem

in Form von Marschmusik und

ich denke, dass deren Akzeptanz

unserer traditionsreichen Deutschen

Marschmusik gegenüber, die ihren

konkreten Anfang in der Zeit des

Großen Kurfürsten nahm, mittlerweile

offenherziger geworden ist,

als gemeinhin vermutet wird. Man

betrachte bitte die mit sehr großem

Interesse verfolgten internationalen

Musik- bzw. Militärmusikparaden

weltweit!“

Hans-Walter Emmerich: „Ich glaube,

dass du mit dieser Musik den Kirchlindern

ein sehr schönes Geschenk

gemacht hast, über das sich auch

Menschen in anderen Teilen dieser

Welt freuen können.“

Peter G. Henning: „Ich hoffe, dass

mir das gelungen ist und ich hoffe

auch - und damit ist möglicherweise

zu rechnen - dass die Klänge uns

lange, lange überleben werden und

gleichsam von uns zeugen.“

Die Urschrift der Partitur des

Marsches „Grüße aus Kirchlinde“

hat der Komponist am 25. Februar

dem Vorsitzenden der Interessengemeinschaft

Kirchlinder Vereine,

Herrn Willi Breuckmann, mit dem

Hinweis als Geschenk überreicht,

dass die Kirchlinder Vereine IG

stellvertretend für alle Kirchlinder

Bürgerinnen und Bürger dieses Werk

ihr Eigen nennen darf. Das Werk ist

erschienen beim Berle-Musikverlag,

Rimburger Str. 61 in 52531 Übach-

Palenberg.


Trari Trara, die Post ist da!

„Hoch auf dem gelben Wagen….“

könnte es geheißen haben, als die

Huckarder zum ersten Mal mit der

Post in Berührung kamen, denn

Eine Postkutsche beim Festumzug 1960

über Huckarde ging der Postweg von

Dortmund nach Castrop. Am 1. September

1880 wurde

dann in Huckarde

die erste eigene

Postagentur eröffnet

und im Jahr 1889

in ein Postamt umgewandelt.

Bereits

1887 wurden im Ort

Telegraphen- und

Telefonmasten aufgestellt.

Später übersiedelte

die Post vom

Schneiderschen Haus (Domschänke)

am Kirchplatz in die Huckarder

Die Zeiten ändern sich und die

Postleitzahlen auch, denn dieses

System ist nicht neu. Bereits im

Jahre 1953 benutzte die Thurn und

Taxische Postverwaltung die so

genannten Ringnummernstempel,

1917 wurden dann Ideen über ein

zahlengesteuertes Postleitsystem

veröffentlicht.

In Huckarde folgte dem Stempel

Huckarde“ mit der Eingemeindu der

Die Postleitzahlen

Straße. Nach dem Krieg eröffnete

man ein Postamt an der Ecke Altfriedstraße

– Am Jungbrunnen. Im

Jahr 1968 wurde das bis zum April

dieses Jahres genutzte

Postgebäude

am Markt gebaut.

Seit dem 18. April

besteht für die

Huckarder nun die

Möglichkeit postalischeAngelegenheiten

in der neu

eröffneten Agentur

neben dem SchreibwarengeschäftGesinghaus

zu erledigen.

Das Postamt in der Altfriedstraße

Zusatz „Dortmund Huckarde“, ab

1961 dann das lange gebräuchliche

4600 Dortmund–Huckarde.

Später verschwand der Ortsteilname

und sie postalisch korrekte

Anschrift lautete 46 Dortmund 18.

Nach der Wiedervereinigung wurde

das Postleitzahlsystem am 1. Juli

1993 neu geordnet, seither ist die

heutige Form 44369 Dortmund gültig.

Anke Ninnemann

wurde am 3. September 1962 in

Dortmund-Huckarde geboren.

Ihre zehnjährige Schulzeit von 1969

bis 1979 verbrachte sie zunächst in

der Hansa-Grundschule und zuletzt

in der Hauptschule an der Fried-

Was würden Sie durchsetzen, wenn

Sie einen Monat lang Bürgermeisterin

Ihres Stadtbezirkes wären?

Die Parkplatzprobleme im Ortskern

beheben

Mit welcher Person würden Sie gern

einen Monat lang tauschen?

Mit niemandem

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

Leben und leben lassen

Wer war als Kind Ihr größtes

Vorbild?

Meine Eltern und Geschwister

Welchen Traum möchten Sie sich

unbedingt noch erfüllen?

Einen Urlaub in Norwegen oder

Schweden

Was war Ihr bisher größter Erfolg?

Die Erziehung meines Sohnes

Was war Ihre bisher größte Fehlentscheidung?

Bisher ist alles gut gelaufen

richsruher

Straße.

Kurz danach begann

sie ihre Lehre als Textilverkäuferin.

Anke Ninnemann ist

seit 18 Jahren verheiratet und hat

einen 17-jährigen Sohn.

Nach Stationen eines erfolgreichen

Berufslebens betreibt sie nunmehr

mit ihrem Ehepartner einen Discountladen,

kurz: „AN-DISCOUNT“,

in Huckarde an der Altfriedstraße.

Hier hat sie die gesamte Produktpalette

ihres Geschäftsvorgängers

übernommen und diese um Textilien,

Bettwäsche, Gardinen und

weitere zusätzliche Haushaltswaren

erweitert.

Was loben Ihre Freunde an Ihnen?

Da müssen Sie meine Freunde fragen

Wem werden Sie ewig dankbar sein?

Meinen Eltern, weil wir mit viel Liebe

erzogen worden sind

Was bringt Sie zur Weißglut?

Ungerechtigkeit und Besserwisserei

Wie verbringen Sie am liebsten Ihre

Freizeit?

Radfahren mit meinem Mann

Verraten Sie uns Ihr Leibgericht?

Gänsebraten mit Klößen und Rotkohl

Wo verbringen Sie Ihren Urlaub?

Die Nordsee ist immer mein Ziel

Was tun Sie, um sich fit zu halten?

Radfahren und spazieren gehen

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Neubau von 12 Doppelhaushälften in Dortmund-Huckarde Zeppelinstraße

Wohnfläche bis 128 m²

Hausbreite 6 m

Garage direkt am Haus

Grundstücke 160 – 298 m²

Kaufpreise ab 189.500 €

Fertigstellung in 5

Monaten

Finanzierung mit öffentlichen Mitteln möglich.

Eine Familie mit 2 Kindern kann folgende

Förderung erhalten:

Gesamtkosten:

KP 189.500 € + NK =

- Öffentliche Mittel *)

- EK / Selbsthilfe

- Hypothek

monatliche Kosten 680,00 €

*) Öffentliche Mittel sind einkommensabhängig.

Dortmund-Huckarde, Herrn Kötting, Rahmer Str. 11-13, Tel. 02 31 / 3 19 58

Bochum-Langendreer, Frau Neuendorf, Alte Bahnhofstr. 161, Tel. 02 34 / 9 22 14 15

208.000 €

87.000 €

13.000 €

108.000 €

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