GL&Lev kontakt - GL VERLAGS GmbH

glverlag.de

GL&Lev kontakt - GL VERLAGS GmbH

Nr. 04 · Juli / August 2009 · 7. Jahrgang · ISSN-1612-6785 · 4,50 € · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de

ev & kontakt

Das WirtschaFtsMaGaZin für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen

BerGiSCH GladBaCH

Deuta-Werke präsentieren

sich mit großem Erfolg auf

der Messe in Südkorea

BUrSCHeid

Die geplante neue Autobahn-Raststätte

an der

A 1 ist nicht erwünscht

KÜrteN

Pfi ffi ge Idee macht das

Regionale 2010-Vorhaben

in Bechen plötzlich „erlebbar”

leiCHliNGeN

Der insolvente Spindelhersteller

Precise taumelt einer

ungewissen Zukunft entgegen

odeNtHal

Besonders familienfreundlicher

Supermarkt von

Ministerin ausgezeichnet

oVeratH

Die Idee schien so gut -

Doch dann gab es Streit um

die Namensgebung fürs Bier

rÖSratH

Nach Haushaltssperre -

Die Finanzsituation der

Stadt wird immer prekärer

WerMelSKirCHeN

In das brachliegende Rhombus-Gelände

an der B 51n

scheint Bewegung zu kommen

leVerKUSeN

Budget aufgestockt -

Lanxess investiert jetzt 100

Millio. Euro in die Forschung

+++ Infos +++ Seite 27 +++

IN LEVERKUSEN STEHT EIN PRACHTBAU VOR DER VOLLENDUNG

bayArena - wie ein Ufo am Rhein


Flexibel finanzieren,

Liquidität schonen:

Mit s-Leasing.

Wir schaffen ein gutes Klima

für den Mittelstand.

Die Kreissparkasse – Ihr starker Partner.

www.ksk-koeln.de

Für Ihre Geschäftsideen haben wir die passende Finanzierung: denn Kreditklemme ist bei uns kein Thema. So stiegen die

neu vergebenen Mittelstandskredite von 1,7 Mrd. Euro in 2007 auf ein Volumen von 1,9 Mrd. Euro in 2008. Und auch in 2009

bleiben wir der verlässliche Finanzpartner für die mittelständischen Unternehmen in der Region.

Wenn’s um Geld geht – s-Kreissparkasse Köln.


GL&Lev kontakt • Nr. 04 / 2009

iNHalt

GL&Lev PROFIL

DAS GESPRäCH - mit Kreisdirektor 4

Dr. Erik Werdel nach seiner Ernennung zum

RBW-Geschäftsführer

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen: 6

Die neue BayArena wird ein Schmuckstück

für eine ganze Region

TECHNOLOGIEPARK UND -ZENTRUM 8

Nickel GmbH - Gebäudeservice

GL&Lev REGIO

Fachhochschule Köln arbeitet mit 10

Chempark zusammen

Regionale feierte in Gummersbach 11

Die Kandidaten der Landratswahl 12

GL&Lev LOKaL

BERGISCH GLADBACH - Der Schuldenberg 14

wächst unaufhörlich

RöSRATH - Fünf Jahre Wirtschaftsgremium 16

OVERATH - Event-Meile nahe Autobahn 17

KÜRTEN - Pfiffige Idee zur Regionale 2010 18

BURSCHEID - Haus Landscheid kommt voran 22

ODENTHAL - Neubauten mit Erdwärme 23

LEICHLINGEN - Precise meldete Insolvenz an 24

WERMELSKIRCHEN - in das Rhombus-

Areal kommt scheinbar Bewegung 25

LEVERKUSEN - Lanxess investiert in Forschung 26

WFL - Offene Tür auf Gewerbeinsel 27

Zu besuch bei Steinhafen und Tanatex

AOK - in neuem Gebäude 32

NACHBARSCHAFT - Der Sieg-Kreis 34

feiert in diesen Wochen Jubiläum

GL&Lev SERVICE

TOURISMUS - Ratschläge vom TÜV 35

AIRPORT - Minus in Grenzen 36

HANDEL - Rewe mit Rekordumsatz 38

GASTRONOMIE - Riesling auf Sylt? 40

GOLF - Turnier-Sieger, Ergebnisse 42

AUTO - Schickes Cabrio von Lexus 44

GESUNDHEIT - Die Gesundheitsregion 46

GL&Lev StEuERN RECht FINaNzEN

u. a. Urlaubsrecht gekippt 47-54

Wo bislang in Bergisch Gladbach Steine die

Fußgängerzone dominieren, sollen künftig

Bäume die Blicke auf sich ziehen. Das ist

der Plan des Bonner Landschaftsarchitekten

Gunter Fischer, der damit im Rahmen der

Innenstadtplanung (Regionale 2010) den

Wettbewerb West (und 19.000 Euro) ge-

editorial

Jetzt haben wir also

den „Salat”, wollte sagen:

den Wahlk(r)ampf

in jedem Ort. Längst

sind wichtige Entscheidungen

„auf später” vertagt

worden, sollen sich doch die Nächsten

damit rumschlagen. Aber ehrlich: Dann

können die Themen auch nicht so wichtig

gewesen sein. Wie der Bürger doch an der

Nase herumgeführt wird. Und schon droht

sie wieder, die Politverdrossenheit, die wir

uns nicht leisten können. Immerhin geht es

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführer: Frank Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Viel Grün soll die City von Bergisch Gladbach attraktiver machen

Wählen gehen

wann. Der Jury gefiel vor allem das Grünraumkonzept

für die Fußgängerzone und

die Seitenräume sowie die überzeugende

Idee für den Bahnhofsvorplatz mit einem

grünen Baumdach (Bild). Jetzt werden Details

verhandelt und ein Kostenrahmen erstellt.

Frühjahr 2010 könnte Baubeginn sein.

in den Kommunen um Geld, um viel Geld

und noch mehr Schulden. Zwar kann eine

Gemeinde nicht pleite gehen. Aber wenn

die Kassen leer sind, kann sie auch der Wirtschaft

keine Aufträge mehr erteilen, kann

sie berechtigte Anliegen der Bürger nicht

mehr befriedigen. Beispiel Baumaßnahmen.

Und da sind wir wieder bei der Kommunalwahl.

Wir dürfen nicht kneifen. Wir müssen

wählen! Und mitentscheiden. Am 30. August.

Uns engagieren und Verantwortung

übernehmen. Merke: wer nicht wählt, darf

auch nicht meckern.

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: redaktion@glkontakt.de

Layout:

MEDIABRIDGES ® GmbH

www.mediabridges.de

Druck:

Druckzentrum Hußmann, Bochum

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2009.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: September/Oktober 2009

Anzeigenschluß: 28. August 2009

GL&Lev kontakt 04/09

3

IMPRESSUM


4

GL&Lev PROFIL daS GESPRäCh

Im März 2008 war Dr. Erik Werdel vom Kreistag

zum neuen Kreisdirektor gewählt worden.

Ende Mai erhielt er von Landrat Rolf Menzel die

Ernennungsurkunde. Seitdem arbeiten die beiden

Tür an Tür im Kreishaus in Bergisch Gladbach.

DAS

GESPRÄCH mit

GL&Lev kontakt 04/09

Dr. Erik WErDEl –

Ein Teamplayer will die

Wirtschaft voran bringen

Von EbERHARD GRAVEnStEin

Seit jetzt genau einem Jahr ist

Dr. Erik Werdel Kreisdirektor in

Rheinberg. Er hätte vermutlich auch

schon bürgermeister in Mettmann

sein können. Aber er fühlt sich wohl

in bergisch Gladbach und steht hier

vor einer neuen Herausforderung,

die ihn reizt.

Der promovierte Jurist aus Trier ist seit

dem 1. Juli „ganz nebenbei” auch

neuer Geschäftsführer der Rheinisch-BergischenWirtschaftsförderungsge-

sellschaft mbH (RBW). Udo Wasserfuhr, von

Hause aus Kreiskämmerer, hat diese Position

aufgegeben, um sich seinen originären

Aufgaben wieder besser widmen zu können.

Das Thema Tourismus allerdings wird

weiterhin von ihm bedient.

Der Stabwechsel bei der RBW vollzog

sich in aller Stille. Weder Wasserfuhr noch

Werdel drängen sich in die Öffentlichkeit.

Da hat es schon andere Zeiten gegeben...

Und so wollte der smarte Kreisdirektor

als nun auch neuer RBW-Chef kein lautstarkes

Programm verkünden. Dr.Werdel:

„Ich habe mich den Mitarbeitern vorgestellt

und ihnen anschließend zugehört, was sie

zur aktuellen und künftigen Situation zu

sagen haben.” Daraus will Werdel jetzt seine

Schlüsse ziehen und eine Marschroute

entwickeln. Dr.Werdel überzeugend: „Erst

wenn ich festen Boden unter den Füßen

habe, werde ich meine Aussagen treffen.”

Er wirkt ausgesprochen cool, der Mann,

der im April gerade mal erst 40 Jahre alt

wurde, in der Stadt Mettmann 1. Beigeordneter

war, als Bürgermeister-Kandidat galt,

sich dann aber, als die politischen Weichen

dort anders gestellt wurden, in Bergisch

Gladbach bewarb und vom Kreistag mit

großer Mehrheit auf acht Jahre (!) zum Stellvertreter

des Landrats gewählt wurde.

Ist die Landratswahl am 30. August nun

ein kritischer Punkt für ihn? Dr.Werdel verneint;

auch wenn er weiß, dass neue Mehrheitsverhältnisse

im Kreistag auch Auswirkungen

auf seine Position haben könnten.

Theoretisch ...

Dieser Mann der leisen Töne darf dennoch

nicht unterschätzt werden. Dr. Werdel

ist immerhin Personal-Chef von rund 700

Mitarbeitern in der Kreisverwaltung. Er ist


GL&Lev Profil

außerdem Leiter

der Rechtsabteilung

und der Datenverarbeitung.

Und will nun natürlich

möglichst

erfolgreiche Wirtschaftsförderung betreiben.

Dazu muss man wissen: Der neue RBW-Chef ist von Hause

aus Sportler, auch wenn man es ihm spontan nicht ansieht. „Ich

wäre sogar um ein Haar Berufsfußballer geworden.” Wenn nicht

das juristische Staatsexamen dazwischen gekommen wäre.

Er spielte außerdem Handball und sooft es ging auch Tennis

(Medenspiele). Ein Teamplayer also, was sich jetzt beruflich auszahlt.

Dr. Werdel

als Kreisdirektor:

„Der Apparat

hinter dem Landrat

muss laufen.

Das ist mein

Job. Die Verwaltung

muss effizient

arbeiten,

schließlich muss

man uns als mittelständischenDienstleistungsunternehmen

ansehen, das

sich den ständig

wachsenden

Anforderung erfolgreich

stellt.”

Der Landrat

kann sich da

möglicherweise

keinen besseren

zweiten Mann

vorstellen...

Der Kreisdirektor in seinem Büro. Bevor er 2005 zur Stadt

Mettmann kam, wirkte er als Dezernent für Jugend, Soziales

und Sport bei der Kreisverwaltung in Trier-Saarburg.

Dr.Erik Werdel (CDU) ist verheiratet und wohnt in Overath.

Loyalität und „Teamspiel” scheinen die besonderen Stärken

dieses „Zweiten Mannes im Staate RheinBerg” zu sein.

So pflegt er den Kontakt zu den Kreisdirektoren der Nachbarschaft,

trifft sich mit ihnen zum Meinungsaustausch (seine

Idee) und sagt: „Kirchturmdenken ist heutzutage völlig fehl am

Platze”. Und so will er auch seinen Job bei der RBW beurteilt

sehen. „Ich habe seinerzeit Wirtschaftsförderung für eine Stadt

(Mettmann) verantwortet, jetzt tue ich es für einen Kreis und

kenne damit die Problematik beider Seiten. Das hilft mir sehr”.

Dr. Werdel sucht dementsprechend die Kontakte. Er will die

maßgeblichen Betriebe im Landkreis besuchen und sich informieren,

will notfalls Hilfe anbieten, auf jeden Fall aber ein verlässlicher

Partner sein.

Für Werdel ist RheinBerg auch ein besonders attraktiver Umweltstandort

(„da liegt unser Potenzial”) und ein Gesundheitszentrum,

dessen Kompetenz man ausbauen muss. Interkommunale

Zusammenarbeit ist sein Credo.

-----------------

------

Wir gestalten

Geschäftserfolge!

Als erstes Hagelschadenzentrum

im Rheinisch-Bergischen Kreis

bieten wir die Beseitigung der

Mängel kostengünstig und

in professioneller Qualität an.

• Lackkratzer

• Hagelschäden

• Dellen jeglicher Art

• Leasing-Check

• Fuhrparkbetreuung

LADok FAHrzeugpFLege

Gustav-Stresemann-Str. 10

51465 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 45 95 09

Telefax: 0 22 02 - 45 91 58

info@ladok.de

www.ladok.de

DER WEIDENER

Der Abholmarkt für jedermann im Herrscherthal

>>> direkt an der B506

Fleisch · Wurst · Geflügel · Wild und vieles mehr

Top-Qualität

zu dauerhaft günstigen Preisen!

------

Die digitalen Farblasersysteme von

UTAX, die kopieren, drucken, scannen

und optional faxen, machen

dauerhaft brillante Bildqualität,

Schnelligkeit und höchste Produktivität

zum Prinzip.

*Abbildung mit optionalem Zubehör.

MEINHARDT

Bürotechnik-Vertriebs GmbH

Laurentiusstraße 84

51465 Bergisch Gladbach

Tel. +49 (0) 22 02 / 3 00 53

Fax +49 (0) 22 02 / 4 13 25

E-Mail: info@Meinhardt-GmbH.de

www.Meinhardt-GmbH.de

Grillspezialitäten

in großer Auswahl vorrätig!

Unser freundliches Team

berät Sie gerne!

Kölner Str. 225 - 227· 51515 Kürten · Tel.: 02268/908650 · www.wfg-kuerten.de

Öffnungszeiten: Di.-Fr. 08:00-18:00 Uhr · Sa. 07:00-13:00 Uhr · Montags Ruhetag

www.designb3.de

www.utax.de

Als kompetenter Fachhandelspartner bieten

wir Ihnen professionelle und individuelle

Beratung sowie zuverlässigen Service.

JETZT EXKLUSIV BEI:

GL&Lev kontakt 04/09

5

Anzeige_Meinhardt_45x134_FarbMFP


6

GL&Lev PROFIL SERIE

GL&Lev kontakt 04/09

Das zeltartige „Ring-Dach”

mit einem Durchmesser von 217

Metern (siehe auch Bild rechte

Seite unten) ist wesentliches

Merkmal des modernisierten

Stadions (Modell). Einweihung soll

mit einem Bundesligaspiel am

15. August sein. Am 5. September

gibt es ein Länderspiel gegen

Südafrika.

SERiE:

Die Erfolgreichen

im Bergischen

Land

DiE nEUE baYarEna -

Ein Leverkusener Diamant

für das ganze Rheinland

Von EbERHARD GRAVEnStEin

nur noch wenige Wochen - dann

können in Leverkusen die Sektkorken

knallen. Denn dann erlebt

Leverkusen (15. August) ein Highlight,

mit dem sich die gesamte

Region ab sofort europaweit

schmücken kann. Dann nämlich beginnt

mit der inbetriebnahme

des grandios umgebauten Fußballstadions

von bayer 04 eine ganz

neue Ära in Leverkusen.

Vor fast genau zwei Jahren gab der

Vorstand der Bayer AG „grünes Licht”

für die Planungen, stellte rund 70

Millionen Euro bereit und hatte nur eine Forderung

an die hauseigene Fußball GmbH:

Es muss etwas ganz Besonderes werden!

Bayer-Vorstandschef Werner Wenning begründete

die Investition damals mit den Wor-

Exklusiver Versicherungspartner bei Bayer 04 ist ab

sofort die DEKV (4 Mio. Kunden). Die Kölner übernehmen

den gewerblichen Versicherungsschutz und

werden sich mit TV-Premium-Bande und Firmenloge

in der BayArena positionieren. Holzhäuser und Rudi

Völler dankten dem Vertriebsvorstand Faßbender mit

einem Trikot.

ten: „Unsere Fußballmannschaft ist für uns

ein wichtiger Imageträger im In- und Ausland.

Mit dem Ausbau des Stadions schaffen

wir gute Voraussetzungen, um auch künftig

einen hohen Werbewert zu erzielen”.

Für Wolfgang Holzhäuser, den Geschäftsführer

der Fußball GmbH, ist die

Modernisierung „das Erreichen eines ganz

persönlichen Zieles”, kann er doch zugleich

ein kleines Jubiläum feiern. Vor genau 10

Jahren nämlich wurden die Profi -Fußballabteilung

aus dem Gesamtverein „TSV Bayer

o4 Leverkusen e.V.” ausgegliedert, die

„Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH” gegründet

und damit die Weichen für eine

viel versprechende Zukunft gestellt. Es ging

darum, dem Verein, der vom Umsatz her

einem Wirtschaftsunternehmen gleicht,

eine entsprechend zeitgemäße Struktur zu

geben. Die Leverkusener waren seinerzeit

die ersten in Deutschland, die diesen Schritt

wagten. Der DFB musste sogar seine Statuten

ändern.

Diesem wegweisenden Schritt folgend

gründeten sich bei Bayer weitere Tochtergesellschaften:

Eine Marketing GmbH, eine

Immobilien GmbH (Eigentümer der Bay-

Arena), eine Mobilien GmbH (Pfl ege und

Wartung von Stadion und weiterer technischer

Betriebe) und eine Sportförderung

GmbH (fördert gemeinnützige Zwecke).

Eine Sports Travel GmbH und eine Secur

GmbH ergänzen das Portfolio der Fußball

GmbH. Und nun das fast neue Stadion.


GL&Lev Profi l

Ein Schmuckstück und eine Basis zugleich für einen erfolgreichen

kommerziellen Betrieb. Denn in diesem „Ufo” soll nicht

nur Fußball gespielt und die Deutsche Meisterschaft geholt

werden. Hier haben Sport, Business und Gesellschaft fast gleichrangigen

Stellenwert, tragen sie doch gemeinsam zu einem besonderen

Wir-Gefühl bei, auf dem sich in unterschiedlichsten

Richtungen aufbauen lässt. Kommunikations-Direktor Meinolf

Sprink sagt: „Das Stadion steigert das Selbstwertgefühl.” Die

BayArena als Medium.

So hat man sich bei der Fußball GmbH entsprechend viel einfallen

lassen. Meinolf Sprink ehrlich: „Wir haben uns zusätzlich

im Ausland umgesehen, in England, Spanien und Italien.”

Das Wichtigste vorweg: Das neue Stadion wird rund 8000

Sitzplätze mehr haben, jetzt also 30.000. In Anbetracht des

regionalen Umfeldes von Köln, Mönchengladbach, Dortmund

und Schalke eine realistische Einschätzung, sagt man bei Bayer.

Mindestens genau so wichtig: Der Hospitality-Bereich. Mit

Restaurant und Logen wird er von bislang 812 auf über 2000

Plätze erweitert. Die Zahl der Arbeitsplätze für Medienvertreter

wird mit 228 nahezu verdoppelt.

Auf der Ostseite des Stadions wird es die sogenannten „Skyboxen”

geben. Das sind Logen für jedermann, in denen - und

das ist der Clou - auch zwischen den Spieltagen Kindergeburtstage

und Familienfeste gefeiert werden können.

Der neue Westanbau beherbergt jetzt ein neues Event- und

Konferenzcenter, das Bayer 04 unter dem Namen „BayArena-

Plus” selbst vermarktet. Sieben Tagungsräume mit Blick auf

den Innenraum der Arena sowie verschiedene weitere Räumlichkeiten

im ersten und zweiten Obergeschoss bieten Platz

für Gruppen von bis zu 1.000 Personen! Ein Videokonferenz-

System rundet das Angebot ab. Geschäftsführer Holzhäuser mit

einigem Stolz: „Wir bieten ein Höchstmaß an Komfort”. Erste

Tagungen können ab Mitte September gebucht werden.

Und noch eins soll den Komfort vergrößern: Ab sofort gilt

an 600.000 Akzeptanzstellen in Deutschland die BayArena-

Card von der Sparkasse Leverkusen. Zum Einkaufen außerhalb,

aber auch zum Bezahlen von Eintritt, Bier und Würstchen in der

BayArena. 60.000 Tickets soll es geben.

Stellt sich bei soviel Cleverness die Frage: Geht Bayer 04

demnächst auch an die Börse? Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser

hat es nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

PS: Einige Logen, Businessplätze und Dauerkarten sind noch

zu haben.

Unser Landrat.

Rolf Menzel

für den

Rheinisch-Bergischen Kreis

www.rolf-menzel.de

GL&Lev kontakt 04/09

7


8

GL&Lev PROFIL tEChNOLOGIEPaRK uNd -zENtRum

Nickel GmbH – STADTGRUND Immobilienverwaltung GmbH

Gebäude-Services von A-Z

Multifunktionalität – dieses Attribut

schreibt manches Unternehmen seinen

Produkten und Dienstleistungen vorschnell

auf die Fahnen. Wer indes das

Portfolio des Gebäudedienstleisters

Nickel genauer betrachtet, erkennt die

wahre Bedeutung des Trendbegriffs: die

freie Kombinierbarkeit voll umfänglicher

Leistungen, die in der Nickel-Gruppe

von Anlagenbau über Facility Management

bis hin zur Verwaltung kompletter

Gebäudestrukturen reicht.

Nickel-Gruppe:

15 Standorte – 500 Mitarbeiter

Die Nickel GmbH – im Jahre 1897

(1. Handelsregistereintrag) von Heinrich

Nickel gegründetes Unternehmen – verbindet

Tradition und Innovation auf beispielhafte

Weise. Das Unternehmen ist

Teil des international renommierten VINCI

Konzerns mit Sitz in Paris (Umsatz 2008: 34

Mrd. Euro / 164.000 Mitarbeiter) und verfügt

in Deutschland über 15 Standorte mit

über 500 Mitarbeitern. Zur Division Nickel

/ Stadtgrund gehören insgesamt über 200

Mitarbeiter, die bundesweit in sechs Niederlassungen

tätig sind – beide Unternehmen

haben ihren Stammsitz seit 2003 im

TechnologiePark Bergisch Gladbach.

Spezialität: Planung, bau

und betrieb von Kraftwerken

Kernkompetenzen der Nickel GmbH, die am

Standort Bockenberg rund 60 Mitarbeiter

GL&Lev kontakt 04/09

beschäftigt, sind Anlagenneubau ,Technische

Betriebsführung, Service und Wartung sowie

Sanierung und Instandsetzung. Breites Erfahrungswissen

bringen die Nickel-Mitarbeiter

– Diplom-Ingenieure, Techniker, Facharbeiter,

Sachbearbeiter sowie Auszubildende (Kältetechnik,

CAD-Konstruktion, Bürokommunikation)

– u. a. im Segment Kraftwerke mit

ein, beispielsweise in den Isarkraftwerken

von E.ON. „Zu unseren Aufgaben zählen“,

so Geschäftsführer Alexander Baier, „unter

anderem Planung, Bau und Betrieb von

Blockheizkraftwerken.“ Im Segment Großkraftwerke

ist Nickel primär für die Lüftungs-

und Kältetechnik, Regelungstechnik sowie

Heizung und Sanitär zuständig.

Alexander Baier, Geschäftsführer der Nickel GmbH und der

STADTGRUND Immobilienverwaltung GmbH

Kontakt:

Nickel GmbH

TechnologiePark Bergisch Gladbach

Friedrich-Ebert-Straße · 51429 Bergisch Gladbach

Tel: 0 22 04 – 84-52 00

Fax: 0 22 04 – 84-52 99

www.nickel-gruppe.com

Reinraumtechnik, Produktionsflächen,

Gewerbe- und technologieparks

Ressourcen und Kompetenzen in den Segmenten

Klima und Lüftung, Medienverrohrung,

Kälteanlagen/Kühlwasser, Sanitär,

Wasseraufbereitung, Heizung, Brand-,

Schall- und Wärmeschutz sowie in der

Mess-, Steuer- und Regeltechnik sind unterdessen

auch bei Projekten in der Reinraumtechnik

gefragt: „Die Planung und

Einrichtung von Laboren und Produktionsstätten

in pharmazeutischen Anlagen, Forschungszentren,

auch Krankenhäusern ist

hier im Besonderen zu nennen“, so Baier,

„geplant und eingerichtet haben wir zum

Beispiel das neue 4.500 m 2 - Zentrallabor

von Osram in Augsburg.“ Drittes Standbein

der Nickel GmbH ist die technische und infrastrukturelle

Betriebsführung einschließlich

Medienerzeugung und -versorgung

großer Technologie- und Gewerbeparks

(bspw. berlinbiotechpark). Insgesamt betreut

Nickel aktuell rd. 2.100.000 m 2 Gewerbefläche.

im Profil: StADtGRUnD

immobilienverwaltung GmbH

Der Kreis des Life-Cycle-Management

von Gebäuden schließt sich mit den Verwaltungs-

und Propertymanagement-

Leistungen der Firma STADTGRUND

Immobilienverwaltung GmbH. Bundesweit

betreut STADTGRUND rund 21.000

Wohn- und Gewerbeeinheiten. Hierzu gehört

unter anderem die Objekt- und Mietbuchhaltung,

Forderungsmanagement,

Entwicklung von Vermarktungskonzepten,

Vermietung und Reporting, Instandhaltung

und Instandsetzung.


www.qualitaeter.de

TERMINANKüNDIGUNG

TECHNOLOGIEPARK

BERGISCH GLADBACH

Thema: Kunst im TechnologiePark:

„entSPANNUNG“

Künstlerinnen: Ingrid Dickschat-Lorenz

– Ragna Sicherlschmidt

Künstlerisches Konzept:

Karsten K. Panzer PerZan

Termin: Laufzeit Ausstellung: bis 25. Oktober

2009; öffnungszeiten täglich 9-18

Uhr Foyers & Park

Ort: TechnologiePark Bergisch Gladbach

RHEINISCH-BERGISCHES

TECHNOLOGIEZENTRUM

Thema: InfoForum 1 – Starthilfe für Existenzgründer

(ManagementForum 2009)

Termin: Samstag, 05.09.2009,

9.00 - 17.30 Uhr

Ort: Rheinisch-Bergisches Technologie-

Zentrum

Information:

www.managementforum-direkt.de

Phones & Networks

Die Profis für Bürokommunikation

• ISDN / IP-Telefonie • Systemintegration u. Applikationen

• herstellerunabhängige Beratung • individuelle Vertragsgestaltung

• Installation • Service (24 Std.) • strukturierte Datennetze

Tel.: +49 (0) 22 04 - 3 03 63-0

www.pandn.de • E-Mail: info@pandn.de

Selbach185x65 19.12.2007 15:20 Uhr Seite 3

Phones & Networks e.K. • Friedrich-Ebert-Straße • D-51429 Bergisch Gladbach

tEChNOLOGIEPaRK uNd -zENtRum

„Gesundheitsressource

Alltagsbewegung“

Motivierend, verständlich, spannend – der

Vortragsabend „Gesundheitsressource Alltagsbewegung

– so einfach halten Sie sich

als Leistungsträger fit“ zog rund 60 Gäste

Mitte Juni 2009 im TechnologiePark Ber-

Bürotechnik

Büromaschinen

Bürobedarf

Büromöbel

Computer

Diktiergeräte

Kopiergeräte

Telefaxgeräte

Fachwerkstatt

Wir möchten, dass Sie gut beraten sind!

Deshalb stehen Ihnen unsere qualifizierten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

mit ihrem Fachwissen jederzeit zur Seite:

mit frischen Ideen und praktischen

Lösungen rund um Haus & Garten.

Holen Sie jetzt den

Sommer

zu sich in Haus und Garten

51469 Bergisch Gladbach-Paffrath Nussbaumer Straße 39

51375 Leverkusen Hornpottweg 3 / Ecke Willy-Brandt-Ring

GL&Lev PROFIL

gischGladbach in seinen

Bann.

Gesundheitsinteressierte,BGF-Verantwortliche

und

Unternehmensvertreter

lauschten

den Ausf

ü h r u n g e n

von Prof. Dr.

Klaus Völker

(M.), Leiter

des Sportmedizinischen

Institutes der

Universität Münster. Prof. Völker war auf

Einladung von Lothar Jux (l.), Health Consulting,

sowie den Mitausrichtern GL Verlag

und TechnologiePark Bergisch Gladbach

um Park-Chef Hans-Dieter Angerer (r.) zum

Vortrag am Bockenberg erschienen. Tenor:

Ein ausreichendes Maß an Alltagsaktivität

stellt den entscheidenden Schritt dar.

Konrad-Adenauer-Platz 2

51373 Leverkusen

Telefon 02 14 - 4 21 78

02 14 - 4 54 10

Telefax 02 14 - 4 74 00

Oulustraße 3

51375 Leverkusen

Telefon 02 14 - 5 59 70

Telefax 02 14 - 5 59 70

Doppelt gut beraten: Ihre Gartencenter Selbach!

Täglich für Sie da: Montag bis Freitag 9 – 19 Uhr,

Samstag bis 18 Uhr, Sonntag 10.30 bis 15.30 Uhr

GL&Lev kontakt 04/09

9


10

GL&Lev REGIO

Dr. Klaus Schäfer (46), Geschäftsführer

des Chemiepark-Betreibers

CURRENTA,

wurde auf dem Unternehmertag

des

Chemieverbandes

NRW zum neuen Vorstandsvorsitzenden

gewählt. Auf seine Einladung hin kam jetzt

NRW-Wirtschafts-Ministerin Christa Thoben

nach Leverkusen. Energiethemen und die Zukunft

des Wirtschaftsstandorts NRW standen

im Mittelpunkt der Gespräche.

Dr. birgitt Killersreiter (42) ist seit

1. Juli neue Leiterin der

Volkshochschule in

Bergisch Gladbach. Sie

hatte sich gegen 90

Mitbewerber durchgesetzt.

Die gebürtige

Niederbayerin arbeitete

zuletzt als Fakultätsmanagerin für Studium

und Lehre im Bereich Wirtschaftswissenschaften

an der Universität Duisburg-Essen. Sie

ist Nachfolgerin von Werner Ludwig, der im

Januar in den Ruhestand ging.

Susanne Kommessien-Seibert

(Bild), Steuerberaterin,

feierte soeben die

1ojährige Wiederkehr

ihrer Kanzlei-Gründung

damals im Souterrain

der Privatwohnung,

mit nur einem DATEV-

Anschluss, Null Mitarbeitern und einer Hand

voll Mandanten. Mittlerweile ist eine Sozietät

zweier Steuerberaterinnen auf 150 qm Bürofläche

daraus geworden und die Zahl der

fachlichen Mitarbeiter auf sieben angestiegen.

Größer soll die Kanzlei nicht werden.

Dr. Jörg Morgner (Bild), Junior-Chef

des Anlagenbauers

Temafa in Bergisch

Gladbach, empfing

kürzlich großes Lob

von Landrat Rolf Menzel

und dem Chef der

Agentur für Arbeit,

Stefan Krause, für das vorbildliche Ausbildungswesen

des väterlichen Betriebes. Das

Unternehmen beschäftigt 70 Mitarbeiter

und macht einen Jahresumsatz von 12 Millionen

Euro. Temafa gibt es seit 60 Jahren.

GL&Lev kontakt 04/09

nAMEn

Der CHEMPARK Leverkusen bekommt

einen neuen Chemieparkpartner:

Die Fachhochschule Köln

beabsichtigt im Rahmen der Gründung des

Campus Leverkusen, dauerhaft im und mit

dem CHEMPARK zusammen zu arbeiten.

Dazu wurde jetzt ein entsprechender Kooperationsvertrag

zwischen CURRENTA

und der FH unterschrieben.

„Wir freuen uns darauf, mit der Präsenz

der Fachhochschule im CHEMPARK und

der Option auf gemeinsame Forschungs-

und Entwicklungsprojekte sowohl den

neuen Campus Leverkusen als auch den

CHEMPARK bereichern zu können“, sagte

CHEMPARK-Leiter Dr. Ernst Grigat.

Die Fachhochschule Köln will schon zum

Fördermittel aus Brüssel in Milliardenhöhe

RheinBerg erhielt zuletzt elf

Millionen Euro von der EU

Deutschland zahlt nicht nur in die EU-Kasse

ein, sondern bekommt einen Großteil über

Förderungen wieder zurück. Nordrhein-

Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland

bekommt dabei Milliardensummen aus

Brüssel. „Allein für den Förderzeitraum 2000

bis 2006 standen NRW knapp 2,5 Milliarden

Euro aus Brüssel zur Verfügung“, weiß der

CDU-Europaabgeordnete Herbert Reul.

So flossen beispielsweise etwa 16 Millionen

Euro nach Mettmann, 11,7 Millionen

Euro nach Solingen, fast 24 Millionen Euro

in den Oberbergischen Kreis und etwa 11

Bei der Unterzeichnung des Vertrages

zwischen der Fachhochschule Köln und

CURRENTA v.l.: Prof. Andreas Pinkwart,

Prof. Joachim Metzner, Präsident der FH Köln,

Dekanin Prof. Astrid Rehorek, Dr. Ernst Grigat

und OB Ernst Küchler.

Die Fachhochschule Köln ist

neuer CHEMPARK-Partner

kommenden Wintersemester mit dem Kombi-Studium

in Technischer Chemie beginnen.

In dem achtsemestrigen Studium können

angehende Auszubildende in den Berufen

Chemikant/in, Chemielaborant/in, Lacklaborant/in

oder Techniker/in Kunststoff- und

Kautschuktechnik einen Bachelor of Science

neben dem Berufsabschluss erwerben.

Der Campus Leverkusen in der neuen

bahnstadt:opladen soll zum Wintersemester

2012/2013 bezogen werden. Über den

Stand der Planungen informierte sich Minister

Pinkwart im Beisein von Leverkusens

Oberbürgermeister Ernst Küchler, Vertretern

des Hochschulrats und Präsidiums der Fachhochschule

Köln und Gästen aus Politik,

Verwaltung und Wirtschaft

Millionen Euro in den Rheinisch-Bergischen

Kreis. „Wenn man bedenkt, dass hierzu auch

noch Landes- und Bundeszuschüsse kommen

und die EU nur maximal 50 Prozent

der Investitionen trägt, so sind das gewaltige

Summen“, erklärt der Leichlinger Politiker.

Auch bis 2013 werden wieder Mittel in

fast gleicher Höhe zur Verfügung stehen.

Drei Millionen Euro sind in den letzten

beiden Jahren in den Maschinenbau geflossen,

fast sechs Millionen an das Baugewerbe.

Auch das Handwerk profitiert von der

EU-Förderung.


Handwerk wartet auf

Aufträge, denn: Geld

ist frei für Sportplätze

und Schul-Mensen

Künftig können auch

Sporteinrichtungen

und Mensen in

Ganztagsschulen von

dem Geld aus dem

Konjunkturpaket gefördert

werden. Der

Bundesrat hat Mitte

Juni eine entsprechende Änderung des

Grundgesetzes beschlossen.

Holger Müller MdL, Rösrath, (Bild): „Jetzt

ist die rechtliche Möglichkeit geschaffen,

dass die Kommunen mehr Spielraum

haben, um die Gelder aus dem Konjunkturpaket

II für sinnvolle Investitionen

vor Ort zu nutzen. Die Kommunen wissen

doch vor Ort am besten, was für sie

notwendig ist und was sie für sinnvoll

halten. Ich bitte die Kommunen, alle sich

aus dem Konjunkturpaket II ergebenden

Maßnahmen an den Schulen in den

kommenden Sommerferien durchzuführen.

Die Aufträge an die möglichst lokale

Wirtschaft sollten deshalb umgehend erteilt

werden.“

Die NRW-Kommunen haben bislang

1.198 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen

von rd. 422 Millionen Euro angemeldet.

GL&Lev REGIO

Im nächsten Jahr Finale in RheinBerg

Die Regionale 2010 feierte

Generalprobe in Gummersbach

Ein Jahr vor ihrem Finale hat die Regionale

2010 an Fahrt aufgenommen.

Auf dem Steinmüller-Gelände in

Gummersbach gab das Unternehmen jetzt

einen Überblick über die inzwischen 60

verschiedenen Projekte der 53 beteiligten

Kommunen der Region Rheinland.

Mehrere tausend Besucher zeigten ein

lebhaftes Interesse und staunten teilweise

nicht schlecht, was sich da demnächst in ihrer

Nachbarschaft alles getan haben wird. Mehr

als 600 Fachbesucher tauschten in Gummersbach

ihre Erfahrungen aus, beäugten kritisch

die Planungen der Nachbarn und zeigten

sich insgesamt sehr positiv beeindruckt.

Das war zugleich ein guter Rahmen für

die Verleihung weiterer A-Stempel; u. a. an

die „Dhünnhochfläche”, die behutsame Er-

Die Kennedybrücke in Bonn - wenn alles gut geht,

kann sie im April 2010 als komplett saniert betrachtet

werden.

noch ein Jahr bauzeit an der Kennedybrücke

Die Verbreiterung und Sanierung der Kennedybrücke in Bonn schreitet weiter voran. Der

letzte, etwa 90 Meter lange und 350 Tonnen schwere Stahlträger für die Verbreiterung auf

der Brückennordseite wurde soeben mit Hilfe zweier Riesenkräne montiert. Dafür musste

die Schifffahrt auf dem Rhein für zirka acht Stunden gesperrt werden. Der Verkehr auf der

Brücke war nicht betroffen. Die Kennedybrücke überspannt den Rhein auf einer Länge von

396 Metern. Sie wird mit einem Kostenaufwand von rund 40 Millionen Euro von 18 auf

26,80 Meter verbreitert und saniert. Fast drei Jahre - zirka 35 Monate - Bauzeit sind einkalkuliert.

Der erste Rammschlag erfolgte im April 2007. Die Verkehrseröffnung ist im Frühjahr

2010 vorgesehen.

schließung der Ufer der Dhünntalsperre im

Rheinisch Bergischen Kreis sowie für die

nachhaltige Entwicklung der Kulturlandschaft

um Nümbrecht und Wiehl im Oberbergischen

Kreis.

In genau einem Jahr soll nun die Abschlusspräsentation

der Projekte stattfinden,

für die das Land, der Bund und die

EU runde 600 Millionen Euro bereitgestellt

haben; Stichwort „Rheinische Welt-Ausstellung”.

Per Bus-Rundfahrten soll dann auch

umgesetzt werden, was als „Hintergedanken”

über der ganzen Aktion schwebt: „Die

Region erlebbar machen”.

Für Gummersbach selber fand Landesbauminister

Lutz Lienenkämper an diesem

Tag nur lobende Worte: „Gummersbach, ein

Leuchtturmprojekt”, sagte er.

GL&Lev kontakt 04/09

11


12

GL&Lev REGIO

Zur Landratswahl am 30. August in Rheinberg

ROLF MENZEL, CDU

Verschließt sich neuen Wegen nicht

Rolf Menzel (54, wohnhaft

Berg. Gladbach)

kam vor fünf Jahren als

Nachfolger von Norbert

Mörs ins Amt. Und er kam

aus der Wirtschaft (Geschäftsführer

bei Avea).

Entsprechend motiviert engagierte er sich in

der Vergangenheit für den Wirtschaftsstandort

RheinBerg. Besonderes Anliegen war ihm,

die Vorzüge des Kreises herauszustellen und

das Profil zu schärfen. Die Steigerung von

Wohnqualität und Wirtschaftskraft waren

und sind seine herausragenden Ziele. In der

Regionale 2010 sieht er mit den damit verbundenen

Fördergeldern „die große Chan-

GERHARD ZORN, SPD

Setzt sich für Ökologie und naturschutz ein

Gerhard Zorn (44,

wohnhaft Overath) ist

Jurist, seit 1992 im Kreistag,

seit 1998 Fraktionsvorsitzender

seiner Partei. Bei

der Landratswahl 2004 unterlag

er in der Stichwahl.

Zorn war nach dem Jurastudium vorübergehend

Anwalt in Köln, wechselte dann

zum Landschaftsverband Rheinland. Dort

leitet er heute die Finanz- und Rechtsstelle

der Abteilung „Behinderte Menschen im

Beruf”.

Sein politisches Engagement stützt sich

wesentlich auf Bildungsmaßnahmen (und

Chancengleichheit) für Jugendliche und

den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs

GL&Lev kontakt 04/09

Am 30. August entscheidet die Bevölkerung nicht nur über die Zusammensetzung des Kreistages

und hauptamtlichen Bürgermeister der Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Was in

der Öffentlichkeit weniger bekannt ist: Der Wahlzettel entscheidet auch über die Besetzung des

Landratsamtes. Im Rheinisch-Bergischen Kreis bewerben sich dafür drei Kandidaten. Amtsträger ist

(sehr erfolgreich) Rolf Menzel. Wir stellen sie vor.

ce” für den Kreis, „die nicht wieder kommt”.

Mit dem Strategieprozess 2020 hat er eine

Entwicklung eingeleitet, in der Bildung und

Integration Priorität haben, in der der demographische

Wandel berücksichtigt und positive

Voraussetzungen für junge Familien geschaffen

werden. Großen Wert legt Menzel

auf die Förderung von Kultur.

Das intensive Miteinander der Kommunen

liegt ihm am Herzen. Rolf Menzel

wörtlich: „Für meine Person biete ich an:

Menschliche und fachliche Qualifikation,

Führungserfahrung, Zielstrebigkeit, die Fähigkeit

auf Bürger zuzugehen, zu integrieren

und die stetige Bereitschaft, neue Wege

zu gehen, wenn sich die Chance bietet.”

(ÖPNV). Zu seinen Erfolgen zählt er u. a. die

Einführung eines Nachtbus-Angebots, den

Beitritt des Kreises zum Klimabündnis, das

Ticket für aktive Senioren im Verkehrsverbund

Rhein-Sieg und die Mitwirkung beim

Ausbau und der Gestaltung der Rad- und

Wanderwege im Kreis.

In seiner Nominierungs-Rede vor Parteimitgliedern

äußerte er sich auch zum Nachflugverbot

am Köln-Bonner Airport Zorn

wörtlich: „Ich habe mich immer eindeutig,

klar und öffentlich für ein Nachtflugverbot

ausgesprochen. Immer im Wissen, dass die

SPD in Köln und im Land hierzu eine andere

Position vertritt.” Zorn will sich als hauptamtlicher

Landrat besonders für Ökologie

und Naturschutz einsetzen.

Das Ergebnis der Wahl 2004

Rolf Menzel (CDU) - 44,8 %

Gerhard Zorn (SPD) - 31,6 %

Thomas Trier (Grüne) - 11,3 %

Mathilde Drewing (FDP) - 9,2 %

Klaus Hoffmann (parteilos) - 3,2 %

FRIEDHELM WEISS,

Die Grünen

Will den Musterkreis

F riedhelm Weiß (60,

wohnhaft Rösrath)

ist Studienrat am Otto-Hahn-Gymnasium

in Bensberg (Fächer:

Geschichte, Politik und

Französisch). Seit 1984

ist er Ratsherr in Rösrath, seit 2004 Mitglied

im Kreistag. In seiner Partei engagiert

er sich in den Ausschüssen für die

Bereiche Verkehr, Umwelt und Bauen.

Mitglied im Arbeitskreis Wahner Heide.

Als politische Schwerpunkte gibt

Weiß ganz allgemein an: Umweltpolitik

und Klimaschutz, Verkehrspolitik und

ÖPNV, Bildung, Schule und Fortbildung

sowie „nachhaltige Wirtschaftspolitik.”

Friedhelm Weiß sagt von sich: „Ich

trete ein für die Entwicklung eines ökologischen

Musterkreises auf der Grundlage

des entwickelten Konzeptes RBK

2020, für eine solide Finanzpolitik und

eine breit gefächerte regionale Zusammenarbeit

unter Berücksichtigung des

demographischen Wandels.”

Der Fraktionschef hatte sich zuletzt

auch um die Wahl zum Bürgermeister

von Rösrath beworben.


RbW-Meeting auf Arena-baustelle

Einen ungewöhnlichen

Ort hatte sich

Udo Wasserfuhr für

seinen öffentlichen

Abschied als RBW-

Chef ausgesucht.

Er hatte zusammen

mit dem Fußballclub

Bayer 04 rund

300 Unternehmer

aus dem Kreis zu einer Besichtigungstour

auf die Baustelle der neuen BayArena

eingeladen. Und die waren beeindruckt.

Stichwort: Fußball-Arena als Plattform für

Business-Gespräche. Udo Wasserfuhr ist

seit 1. Juli wieder „nur” noch Kämmerer in

der Kreisverwaltung.

Frank Heller –

Unternehmensgründer und

Geschäftsführer

FH Bauunternehmung

Ernst-Reuter-Straße 7

51427 Bergisch Gladbach

Telefon: 02204.919026

info@fhbau.de

GL&Lev REGIO

Zum Schutz vor Einbrechern

Polizei und Handwerk Hand in Hand

Fachhandwerksbetriebe für Einbruchschutz

haben Mitte Juni gemeinsam

mit der Kreishandwerkerschaft Bergisches

Land die Schutzgemeinschaft Bergisches

Land im Netzwerk „Zuhause sicher“

gegründet. Sie werden mit der Polizei Oberberg,

der Polizei Rheinisch-Bergischer-Kreis

und der Polizei Köln zusammenarbeiten,

um Einbrechern einen wirksamen Riegel

vorzuschieben.

„Polizeiliche Sicherheitsberatung“: Die

Technischen Fachberater der Polizei in

Gummersbach, Bergisch Gladbach und

Köln informieren kostenlos und neutral zu

Schwachstellen an Gebäuden, Arbeitsweisen

der Täter und der Absicherung des Hauses

oder der Wohnung durch mechanische Sicherungstechnik.

Mit einer Checkliste wird

ein persönliches Sicherungskonzept für die

Bewohner erstellt.

„Umsetzung der Empfehlungen“: Die

Handwerker der Schutzgemeinschaft

Bergisches Land sind nach polizeilichen

Vorgaben geschult und garantieren den

fachgemäßen Einbau geprüfter Sicherungseinrichtungen.

„Präventionsplakette“: Ist das eigene

Zuhause mit Einbruch hemmender Sicherungstechnik

und Rauchmeldern ausgestattet,

eine gut lesbare Hausnummer an

der Hauswand angebracht und steht ein

Telefon am Bett, dann überreicht die Polizei

die Präventionsplakette des Netzwerkes

„Zuhause sicher“. Die dem Netzwerk angeschlossenen

Versicherer belohnen den

Einbau der Einbruch- und Brandschutzvorrichtungen

mit Prämiennachlass in der

Hausratversicherung.

Das Netzwerk „Zuhause sicher“ ist eine

gemeinnützige Öffentlich-Private-Partnerschaft,

die sich mit über 220 Partnern aus

Behörden, Handwerk und Wirtschaft in 14

Regionen NRWs für wirksamen Einbruchschutz

einsetzt. www.zuhause-sicher.de

Solide Leistungen am Puls der Zeit

FH Bauunternehmung feiert 10-jähriges Bestehen

Ehrbares Handwerk, Termintreue und solide Kostenstrukturen sind das eine. Bauliches Know-how,

ein erfahrener Blick fürs große Ganze und unbedingte Kundenorientierung sind das andere. Beides

gehört zusammen und hat die FH Bauunternehmung in den zehn Jahren ihres Bestehens zu

einem begehrten Partner von privaten Bauherren, gewerblichen Kunden und Kommunen gemacht.

Bau – Es entsteht Wirklichkeit.

GL&Lev kontakt 04/09

13


14

GL&Lev LOKaL

BerGiSCH GladBaCH Leverkusen

Einheitliche Rufnummer

Kreis und

Kreisstadt

bieten mit 115

mehr Service

Eine Telefonnummer für alle Behördenfragen

- das ist seit ein paar

Tagen nicht mehr bloß ein schöner

Traum. Wo bisher Zuständigkeiten

der Behörden und einzelner ämter,

deren Telefonnummern und Ansprechpartner

mühsam recherchiert

werden mussten, da reichen jetzt

drei Ziffern völlig aus: „115“ lautet

die einheitliche Behördenrufnummer,

unter der seit kurzem viele Fragen

Behörden übergreifend beantwortet

werden.

An dem Pilotprojekt namens

„D115“ nehmen unter anderem der

Rheinisch-Bergische Kreis und die

Stadt Bergisch Gladbach teil und

gehen damit einen weiteren Schritt

in Richtung Bürgernähe und Kundenfreundlichkeit.

Andere Kommunen

haben sich dem Projekt aus finanziellen

Gründen verweigert.

Die „115“ soll eines Tages bundesweit

eingeführt werden, bisher

GL&Lev kontakt 04/09

Leichlingen

KLAUS ORTH, Bürgermeister

Odenthal

Kürten

Rathaus Stadtmitte

Bergisch Gladbach

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

Overath

Tel. 02202 - 14-0

WIRTSCHAFTSFöRDERUNG

Rösrath

Bernd Martmann, Rathaus Bensberg, Tel. 02202-141271

b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann, Tel. 02202-141424

m.westermann@stadt-gl.de

Burscheid

Wermelskirchen

der Schuldenberg wächst unaufhörlich

Sie machten den Test und waren beeindruckt: Landrat Rolf Menzel und Bürgermeister

Klaus Orth prüften das Fachwissen der Rufnummer 115

sind es aber nur einige ausgewählte

Kommunen, Landes- und Bundesbehörden,

die sich an dem Projekt beteiligen.

Im Rheinland haben sich neben

dem Rheinisch-Bergischen Kreis und

Bergisch Gladbach die Städte Köln,

Bonn, Leverkusen und Frechen der

Idee der einheitlichen Rufnummer

angeschlossen. Mit dabei sind außerdem

der Rhein-Erft-Kreis und der

Bergisch Gladbach droht in einen Schuldenstrudel abzurutschen. Wie Stadtkämmerer

Jürgen Mumdey zuletzt im Stadtrat ausführte, „ist die Wirtschaftskrise

in Bergisch Gladbach voll angekommen!” Bei Einkommen- und Gewerbesteuer

muss mit Mindereinnahmen von insgesamt mindestens 8,7 Mio. Euro gerechnet

werden. Am Ende des Jahres könnten nach internen Hochrechnungen 20

Millionen Euro Schulden neu entstehen. Wenn diese Prognosen eintreffen,

droht ab 2010 der Nothaushalt für die Kreisstadt.

Landschaftsverband Rheinland.

Sollte die 115 mal keine Antwort

haben, bekommt der Kunde innerhalb

von 24 Stunden eine Rückmeldung

per E-Mail, Telefon oder Fax von der

zuständigen Behörde, heißt es. Erreichbar

ist die Behördenrufnummer

montags bis freitags von 8:00 bis

18:00 Uhr, also über die üblichen öffnungszeiten

hinaus.

DEUTA-WERKE

erfolgreich auf der

Messe in Südkorea

Mit einem höchst erfolgreichen Auftritt

der DEUTA-WERKE aus Bergisch

Gladbach endete Asiens größte

Schienenfahrzeugmesse RAILLOG in

Südkorea. Das bergische Unternehmen

stellte in Busan aus.

Seit rund 30 Jahren pflegen die

DEUTA-WERKE erfolgreiche Geschäftsbeziehungen

mit koreanischen

Kunden. Von Bergisch Gladbach

aus werden Zugsicherungskomponenten

wie zum Beispiel Sensoren

zur Geschwindigkeitsmessung, Geschwindigkeitsanzeiger,

Fahrerpult-

Terminals und Rekorder zur Fahrdatenaufzeichnung

nach Südkorea für

nationale und internationale Projekte

geliefert.

Aus Südkorea verlautete: Während

weltweit die meisten Länder noch

tief in der Wirtschaftskrise stecken,

sehen die Koreanischen DEUTA

Kunden bereits wieder mit Zuversicht

in die Zukunft. So erhielten die

DEUTA-WERKE attraktive Neu- und

Folgeaufträge. Die Produkte aus Bergisch

Gladbach genießen ein hohes

Ansehen in Südkorea.

Wichtige Entscheidungen erst nach der Kommunalwahl

Heftige Diskussionen drehen sich

z. Z. in Bergisch Gladbach um Parkplätze

an der Buchmühle und um

eine neue Straßenführung gleich

nebenan. Wo die Verwaltung eine

abknickende Vorfahrtstraße vorschlägt,

weil das erheblich billiger ist

(670 000 Euro), will die Politik einen

Kreisverkehr (3,8 Mio. Euro) am Knotenpunkt

Hauptstraße/Odenthaler

Straße. Die Politiker versprechen sich

vom Kreisel eine bessere (auch wirtschaftliche)

Anbindung des Ortsteils. Ein

Kreisel würde dem Autoverkehr endlich

auch ein Abbiegen nach links (Richtung

Herkenrath) ermöglichen. Zur Zeit

geht’s nur nach rechts (Bild) Richtung

Bergischer Löwe. Der Hauptausschuss

traf keine Entscheidung. - Auf Eis gelegt

wurde auch das neue Einzelhandelskonzept:

Damit soll sich der neue Rat

nach der Wahl beschäftigen.


GL&Lev LOKaL

Bürgermeister Klaus Orth ließ es sich nicht nehmen, die ersten Druckergebnisse der

neuen „Supermaschine” persönlich zu begutachten.

1,8 Mio. Euro - Druckhaus

Heider trotzt der Krise

Das Druckhaus Heider stemmt sich gegen die Krise: „Trotz gesamtwirtschaftlich

schwieriger Rahmenbedingungen investiert unser Verlagshaus weiter in

hochmoderne Drucktechniken am Standort Bergisch Gladbach”, sagte Geschäftsführer

Hans-Martin Heider und präsentierte vor beeindrucktem Publikum

eine neue Bogenoffsetmaschine, mit der die Druckqualität seines Hauses

einen weiteren Schub erhalten wird. Investition: 1,8 Millionen Euro. Firmenchef

Hans Heider, der das Unternehmen mit seinen drei Söhnen führt, verwies mit

sichtlichem Stolz auf sein Werk: „Wir sind ein starkes Familienunternehmen”.

Auch Indus hat Einbußen

hinnehmen müssen

Der weltweite Konjunktureinbruch

hat in den ersten drei Monaten

dieses Jahres auch die Geschäftsentwicklung

der INDUS Holding

AG, Bergisch Gladbach, beeinflusst.

„Trotzdem haben sich unsere Beteiligungsgesellschaftenvergleichsweise

behauptet“, erläuterte Helmut

Ruwisch, Vorstandsvorsitzender

des Unternehmens, das Quartalsergebnis

mit Blick auf die allgemein

schlechte Entwicklung in der produzierenden

Industrie. „Wir haben

von unserer breiten Diversifikation in

unserem Portfolio profitiert.“

Der Konzernumsatz sank im Vergleich

zu den ersten drei Monaten

2008 um 17,3 % auf 178,4 Mio.

Euro (Vorjahr: 215,6 Mio. Euro).

Insbesondere das Segment Automobilindustrie

war bei INDUS von

einem deutlichen Nachfragerückgang

betroffen, während sich die

anderen drei Kernsegmente Bauindustrie,

Maschinenbau und Kon-

sumgüter relativ robust zeigten.

Der Auslandsanteil stieg leicht auf

42,2 % (Vorjahr: 39,6 %).

Das operative Ergebnis vor Zinsen

und Steuern (EBIT) ging auf 8,9 Mio.

Euro (Vorjahr: 22,8 Mio. Euro) zurück.

Nach Abzug der Minderheitsanteile

lag das Periodenergebnis

bei 0,1 Mio. Euro (Vorjahr: 8,4 Mio.

Euro). Der Vorstandsvorsitzende

Helmut Ruwisch sieht darin alles in

allem „ein respektables Ergebnis“.

Die komfortable Basis mit liquiden

Mitteln von über 80 Mio. Euro sorge

im Krisenjahr für eine solide Grundlage

der INDUS Holding AG.

RheinBerg-Galerie

sucht Foto-Models

Ende August veranstaltet die Rhein-

Berg-Galerie ein Modelcasting nach

Vorbild der TV-Serie bei RTL. Die

Gewinner (Mann und Frau) sollen ab

2010 die Werbeanzeigen zieren. Die

Platzierten erhalten Kaufgutscheine.

Neu- & GebrauchtStapLer

Miete - Service

Telefon: 02196 72340

Wir für Sie:

• Sicherheitstechnische Betreuung

• Unterweisungen / EDV - Schulungen

• Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen

• Gabelstaplerfahrer - Schulung

• LKW - Ladekranschulung

• Brandschutzseminare

• SiGeKo ( BaustellV. )

• BGV A 3 Prüfung ( VGB 4 )

• Arbeitsmedizinische Betreuung

• Einstellungsuntersuchung

• BG - Vorsorgeuntersuchung

• Erst - Helfer Kurse

Über 200 Stapler

ständig auf Lager!

www.gabelstapler-finger.com

meditec GmbH

Ihr Partner für Arbeitssicherheit,

Arbeitsmedizin, Sicherheits- und

Gesundheitsschutzkoordination

TechnologiePark

Friedrich - Ebert - Straße

51429 Bergisch Gladbach

Tel.: 02204 / 30 88 60

Fax: 02204 / 30 88 6-11

e-mail:

buero@meditec-online.com

internet:

www.meditec-online.com

Auszubilden - jetzt erst

Auszubilden - jetzt erst

recht

Ausbilden ist heute für Ihren Betrieb

recht wichtig! Ohne die Nachwuchskräfte von heute

fehlen Ihnen morgen die Fachkräfte.

Ausbilden

Die Agentur

ist

für

heute

Arbeit

für

vermittelt

Ihren Betrieb

Ihnen die ge-

wichtig!

eigneten

Ohne

Bewerber/innen.

die Nachwuchskräfte von heute

fehlen Ihnen morgen die Fachkräfte.

Die

Agentur

Agentur

für

für

Arbeit

Arbeit

Bergisch

vermittelt

Gladbach

Ihnen die geeigneten

Bensberger

Bewerber/innen.

Str. 85· 51465 Bergisch Gladbach

Tel.: 01801 66 44 66

Agentur (Entgelt entsprechend für Arbeitder Bergisch Preisliste Gladbach Ihres Teilnehmernetz-

Bensberger betreibers) Str. 85· 51465 Bergisch Gladbach

Tel.: E-mail: 01801 BergischGladbach.Arbeitgeber

66 44 66

(Entgelt @arbeitsagentur.de

entsprechend der Preisliste Ihres Teilnehmernetzbetreibers)

E-mail: BergischGladbach.Arbeitgeber

@arbeitsagentur.de

GL&Lev kontakt 04/09

15


16

GL&Lev LOKaL

rÖSratH

GL&Lev kontakt 04/09

Leichlingen

Leverkusen

MARCUS MOMBAUER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

WIRTSCHAFTSFöRDERUNG

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Fünf Jahre IHK-Wirtschaftsgremium

Bürgermeister spricht

von „Ideenschmiede”

ut etabliert” sieht sich das

„GIHK-Wirtschaftsgremium Rösrath

nach seiner Gründung vor fünf

Jahren. Das jedenfalls stellte der Vorstand

unter Leitung seines Vorsitzenden

Andre Jaeschcke (Bild) anlässlich

des kleinen Jubiläums im Geno-Hotel

dieser Tage fest.

Das Gremium, dem derzeit 23 Rösrather

Unternehmer aus den Bereichen

Industrie, Dienstleistung und Handel

angehören, versteht sich als Sprachrohr

der ortsansässigen gewerblichen

Wirtschaft und zugleich als Netzwerk.

Aufgabe des Gremiums ist vor

allem die Meinungsbildung zu grundsätzlichen

Themen auf kommunaler

oder regionaler Ebene, von denen

die örtlichen Betriebe berührt werden.

Etwa Fragen der Infrastruktur,

der Gewerbeflächensituation, der Innenstadtentwicklung,

aber auch des

Kommunalhaushaltes.

Das interessiert zumeist auch den

Bürgermeister, der der Jubiläums-Sitzung

mit dem 1. Beigeordneten Berthold

Kalsbach als Gast beiwohnte.

Rösrath

Marcus Mombauerplakativ:

„Ich bin

nicht nur gern

dabei. Ich sehe

das Gremium

auch als regelrechteIdeenschmiede.”

Der regelmäßige Meinungsaustausch

bringe Nutzen für

alle Seiten.

Zur aktuellen Wirtschafslage äußerte

sich Vorstand Jaeschcke: „Die

Aufträge, zumindest in unserem

Kunststoff-Betrieb Paja, haben stark

nachgelassen”. Sagte aber Geno-

Hotel-Chef Dirk-James Annas: „Wir

haben ein sehr gutes Jahr”.

Landrat stoppt den Stadtkämmerer

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat jetzt auch die Stadtverwaltung voll erwischt.

Weder der Haushalt 2009 noch das Haushaltssicherungskonzept sind

genehmigungsfähig. Das entschied der Landrat als vorgesetzte Dienstbehörde.

Dabei hatte Kämmerer Batzer bereits eine Haushaltssperre verhängt. 2,8

Millionen Euro konnte er nicht finanzieren. Schließlich hatte er für das erste

Halbjahr 2009 schon ein Defizit von 7,2 Mio. Euro angesetzt. Weitere 1,6 Mio.

kommen jetzt hinzu. Mit weiterem Minus ist zu rechnen.

Ein Blumenhändler gab den Tipp

(natürlich...) - und die Geschäftsleute

der IG Hoffnungsthal fanden das

prima. Mit Geranien schmückten sie

die Sülzbrücke in der Hoffnungsthaler

Ortsmitte. Was sie übrigens auch

schon in der Vergangenheit getan

hatten.

Im November soll

der neue Supermarkt

fertig sein

Es tut sich etwas am Halfenhof. Einige

Tausend Kubikmeter Erde sind bereits

abgebaggert und fortgeschafft worden.

Erste Wege sind auch schon

erkennbar. Also: Der neue Rewe-

Supermarkt kommt immer näher. Bis

Ende November soll er fertig sein. Mit

einer Verkaufsfläche von 1.200 qm.

Dadurch und durch zusätzliche Läden

im neuen Wohn- und Geschäftshaus

soll die Ortsmitte Forsbach an Attraktivität

gewinnen.

Ein

Erfolgsmodell -

das

Geno-Hotel

in Rösrath

Gymnasium und

Kreissparkasse

rücken dichter

zusammen

Mit der Unterzeichnung einer

KURS-Kooperationsvereinbarung

haben die Kreissparkasse

Köln, Geschäftsstelle Rösrath,

und das Freiherr-vom-Stein-

Gymnasium in Rösrath ihre Zusammenarbeit

unter dem Dach

der Bildungsinitiative KURS

nachhaltig verankert.

„Gymnasien müssen viel stärker

als bisher das wirtschaftliche

Umfeld in ihr Gesamtkonzept einbinden“,

erklärte Ulrich Porschen,

Schulleiter des Gymnasiums.

Bereits seit Jahren nutzen Schüler

des Gymnasiums die Materialien

der Kreisparkasse Köln.

Nun soll die Zusammenarbeit

erweitert und gefestigt werden.

Betriebserkundungen, ein

intensives Bewerbungstraining

und die Möglichkeit für Schüler,

in der Kreissparkasse ein Praktikum

zu absolvieren, ergänzen

das bisherige Angebot.

Marianne Brochhaus, KSK-

Regionaldirektorin, sagte dazu:

„Studien belegen, dass der frühzeitige

Erwerb der Finanzkompetenz

sowie das Wissen über

wirtschaftliche Zusammenhänge

die beste Schuldenprävention

für junge Menschen sind.”

Auch OBI ist dabei

Eine „Kurs”-Partnerschaft schlossen

jetzt auch die Realschule

Rösrath und der OBI Markt im

Gewerbepark Scharrenbroich.

Damit sind Praktika für die Schüler

garantiert.


oVeratH

ANDREAS HEIDER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WIRTSCHAFTSFöRDERUNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Hinter den Kulissen wird gebastelt

Erhält Overath schon

bald eine Eventmeile?

Ob das auch was wird?

Was der Bürgermeister im

November vergangenen Jahres

bei einer IHK-Veranstaltung

so „ganz nebenbei“ fallen ließ,

scheint nicht vergessen: Nicht

weit vom Autobahnanschluss

soll auf der grünen Wiese (Bild)

tatsächlich eine Vergnügungsmeile

geschaffen werden.

Nichtöffentlich hat der Planungsausschuss

darüber längst debattiert

und sich - wie man hört - bereits

für ein Angebot entschieden. Die

Verwaltung soll das jetzt festzurren.

Neue Postfiliale bei Babymobil

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Denn: Auch interessierte Investoren

soll es schon geben. Nur möchte man

sie noch nicht preisgeben.

Angedacht ist eine regelrechte

„Eventmeile” mit Spiel- und Sporthallen,

mit Automaten und Schnellimbiss.

Dabei ist McDonalds nur einen Steinwurf

weit. Allgemein scheint das Gelände

nicht ungeeignet. Da ringsum

Industrie angesiedelt ist, muss mit ärger

wegen Lärmbelästigung nicht gerechnet

werden. Nicht ganz klar sind bislang

die Verkehrsmöglichkeiten für die zu erwartenden

jungen Leute. Bürgermeister

Heider jedenfalls kann sich das ganze

Unternehmen „sehr gut vorstellen”.

Wie inzwischen in vielen Orten hat die Post auch im Ortsteil Vilkerath ein

neues Zuhause gefunden. Seit dem 17. Juni gibt es eine „Zweigstelle” im Kindermodengeschäft

„Babymobil” von Petra Bergmann an der Kölner Straße

39 (Bilder rechts). Noch fehlten in den letzten Tagen Hinweisschilder, aber

ein Briefkasten vor der Tür und eine Hausbeschriftung sollen in nächster

Zeit deutlich machen, dass man die wichtigsten Postdinge jetzt zwischen

Geschenkartikeln und Strampelanzügen erledigen kann.

Stadtwerke und Bauhof jetzt an der autobahn

GL&Lev LOKaL

Die Stadtwerke und der Baubetriebshof erhalten eine neue Bleibe. Direkt an

der Autobahn steht ein Neubau vor der Vollendung. Das alte Gelände am

Wiesenausel ist verkauft und musste bis zum Monatsende geräumt werden.

Während die Büros vorübergehend in den Gebäuden des ehemaligen Autohauses

der Stein-Gruppe einquartiert wurden, fand der Fahrzeugpark bereits

Platz unter der neuen Adresse. Auch die Photovoltaikanlage ist auf dem neuen

Gebäudedach schon installiert.

Die Tafel zog Bilanz

Erfolgreich oder beängstigend - ein Jahr

nach Gründung der „Tafel” in Overath

ist die Zahl der Berechtigungs-Ausweise

von 75 auf 242 gestiegen. 545

Personen werden betreut. Die Zahl der

Helfer stieg von 70 auf 100. Die Räume

des alten DRK-Hauses entwickeln

sich zum Kommunikations-Zentrum.

„Stadtbier Overath”

von Köln verboten

Der Gastronom hatte sich das so schön

ausgedacht. Und selbst die Stadt

schien von dem Werbegag begeistert:

Overath sollte ein eigenes „Stadtbier”

erhalten. Bierdeckel und Flaschen-Etiketten

waren schon produziert, Gläser

bedruckt. Doch dann bekam Kai Engelke,

der Gastwirt der Stadtmitte im Kulturbahnhof,

einen Blauen Brief aus Köln.

Der Brauerei-Verband schickte eine Abmahnung:

Bei einer geografi schen Herkunftsangabe

müsse das Bier auch vor

Ort gebraut sein; § 126 des Markengesetzes.

Doch Overaths Bier kommt aus

der Nähe von Paderborn. Nun spricht

man geheimnisvoll vom „Glockengießer”,

dem „Verbotenen Bier”.

GL&Lev kontakt 04/09

17


18

GL&Lev LOKaL

KÜrteN

Schluss mit der Theorie -

in Kürten haben ein paar einfallsreiche

Leute praktisch Hand

angelegt und damit das Projekt

„Regionale 2010”, das unter

dem Motto „Dhünnhochflächen -

Wasserwerk der Region“

ganz speziell die hiesige Region

angeht, wenigstens zu einem

Teil sichtbar gemacht.

Stadtplaner Dieter Prinz und der

Sprecher der IG Bechen, Hermann-Josef

Fischer stellten vor der

Pfarrkirche am Bechener Dorfplatz

einen symbolischen „Balkon” auf, der

es erlaubt, in genau jene Richtung zu

blicken, in der sich das Dhünn-Projekt

entwickeln soll.

Im Blickpunkt steht die Große

GL&Lev kontakt 04/09

ULRICH MICHAEL IWANOW, Bürgermeister

Rathaus, Marktfeld 1, 51515 Kürten

Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WIRTSCHAFTSFöRDERUNG

Anita Waier, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: anita.waier@kuerten.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Die Dhünnhochflächen - das Wasserwerk der Region

Eine pfiffige Idee macht

die Regionale 2010 in

Bechen plötzlich greifbar

Rösrath

Dhünn-Talsperre. Zusammen mit dem

Eifgenbach, dem Scherfbach, der

Kleinen und Großen Dhünn mit ihren

Quellgewässern im Oberlauf, bildet

sie, und der Wasserreichtum insgesamt,

das Alleinstellungsmerkmal

dieses Landschaftsraumes.

Hier hat sich ein wertvoller, sensibler

Landschaftsraum erhalten. Denn

das Gebiet ist unzerschnitten, frei

von Industrie, Gewerbe, großen Siedlungsflächen

und Verkehrswegen.

Ziel der Gesamtperspektive ist

es, die Werte dieser Landschaft zu

schützen und für die Menschen in

ressourcenverträglicher Form erlebbar

zu machen.

Anteile an dem Projektgebiet haben

die Kommunen Burscheid, Kürten,

Odenthal und Wermelskirchen.

Von diesem „Balkon” hat

man den richtigen Blick

auf das Regionale-Projekt

„dhünnhochflächen”

Endlich geschafft -

Gemeinderat beschloss

Flächennutzungsplan

Mit 18 Ja- und 15 Gegenstimmen (eine

Enthaltung) hat der Rat der Gemeinde

Kürten nach unendlichen Diskussionen

endlich einem neuen Flächennutzungsplan

zugestimmt, nachdem die

Verabschiedung im Februar noch völlig

unerwartet gescheitert war. Strittige

Punkte waren jetzt gestrichen oder

abgeändert worden. So wurde u. a.

auch das gewünschte Gewerbegebiet

in Schanze auf vier Hektar verkleinert

und nun akzeptiert, nachdem die gemischte

Baufläche im Februar noch

aus dem Plan geflogen war.

7 % Dividende -

da kam bei der

Versammlung

in Kürten

Freude auf

„Ihre Raiffeisenbank kann auf ein

sehr gutes Geschäftsjahr zurückblicken.”

Bankvorstand Helmut

Hülck trat damit jüngst vor die

Vertreterversammlung der Raiffeisenbank

Kürten-Odenthal und

konnte sich im Kürtener Bürgerhaus

einer großen Zustimmung

gewiss sein.

Helmut Hülck und Vorstandskollege

Johannes Berens (Bild

oben) berichteten denn auch

von einer durchweg positiven

Bankentwicklung, die sich trotz

der Verwerfungen auf den Kapitalmärkten

überaus sehen lassen

kann. Während die Mitbewerber

große Verluste bei ihren globalen

Geldgeschäften erlitten

hätten, habe die Raiffeisenbank

weiter mit den Menschen und

Unternehmen vor Ort erfolgreich

zusammen gearbeitet. Das habe

zu einem gegen den allgemeinen

Trend bemerkenswerten

Wachstum der Bilanzsumme

von mehr als sieben Prozent auf

jetzt 401 Millionen Euro geführt.

Zufrieden zeigte sich der Vorstand

auch mit der Entwicklung

der Kundeneinlagen, die sich auf

285 Millionen Euro einstellten.

Zudem stieg das Kredit-Volumen

um mehr als sieben Prozent auf

254 Millionen Euro. Damit sei

alles in allem eine Dividende für

die Mitglieder von sieben Prozent

möglich geworden.

Angesichts nur guter Nachrichten

gestaltete sich schließlich die Entlastung

von Vorstand und Aufsichtsrats

zur reinen Formsache.


KüRtEN-hERWEG

GL&Lev LOKaL

Wo der Begriff „Park” einmal richtig gewählt ist

Herweg - ein Gewerbepark

der besonderen Art

Industriegelände oder auch “Gewerbeparks” genannt sind nicht immer

eine Augenweide. Das liegt in der Natur der Sache. Doch wer einmal

den Weg nach Kürten-Herweg findet, erlebt vielleicht eine Überraschung.

Die Gebäude sind überwiegend ansehnlich. Es gibt viel Grün. und die ansässigen

Betriebe sind in der Vielfalt attraktiv. Das muss einfach mal festgehalten

werden.

Da findet sich die Lichtinnovation neben dem Abfallentsorger, ein Lackhersteller,

Kamin- und Treppenbauer, da glänzen die modernen Fassaden

eines Medienhauses, eines Feuchtigkeits-Sanierers und die attraktive Unterkunft

von Radio Berg. Und da hat sogar ein renommierter Orgelbauer

seine Heimstatt. Einfach erstaunlich: Der Gewerbepark in Herweg könnte

fast zum Ausflugsziel werden.

Stefan Vollmuth übernahm von Dr. Semmler

iSL-Chemie in Herweg

unter neuer Leitung

Der Speziallack-Hersteller iSL-

Chemie im Gewerbepark Herweg

arbeitet seit kurzem unter neuer

Leitung. Dr. Klaus Semmler ist in

den Schweizer Mutterkonzern

gewechselt. Neuer Geschäftsführer

ist der promovierte Chemiker

Stefan Vollmuth (42). Die iSL-

Chemie ist der führende Hersteller

von Farbpasten und Speziallacken

für die Kunststoff verarbeitende

Industrie in ganz Europa. 2008

betrug der Umsatz 30 Millionen

Euro. iSL besteht seit 40 Jahren.

GL&Lev kontakt 04/09

19


20

GL&Lev LOKaL

Die Idee zum Park stammt aus den 70er Jahren

Mainzer & Sohn kamen als Erste

Sie liefern Fertigräume für u. a.

Schulen und Krankenhäuser

Rund 30 Unternehmen sind

im Gewerbepark Herweg

angesiedelt. Und längst sind

brauchbare Flächen nicht mehr

zu finden. Das Gewerbegebiet

im Grünen scheint zu florieren.

Erste Überlegungen zum Bebauungsplan

- so liest man es in den

Analen - gab es in den 70er Jahren.

1992 begann die Erschließung in zwei

Bauabschnitten. Erste Firmen waren

die Mainzer Raumzellen GmbH, Heinrich

Kierdorf und die iSL-Chemie. Heute

finden sich auf einer Grundfläche

von etwa 135.000 qm Unternehmen

aus Handwerk und Handel, Dienstleistung,

Garten- und Landschaftsbau,

Industrie und Medienszene.

Relativ neu ist die Ansiedlung von

Radio Berg. Aus Bergisch Gladbach

waren die Rundfunkleute aufs Land

in das Medienhaus von Bernd Kugler

gezogen, was durchaus auch eine

Aufwertung für den ganzen Park mit

sich brachte.

Weit in die Region hinaus wirkt

auch der Garten- und Landschaftsbauer

Pankraz, der mit seinen 20

GL&Lev kontakt 04/09

KüRtEN-hERWEG

Mitarbeitern u. a. Aufträge für die

Städte Köln, Berg.Gladbach und Leverkusen

erfüllt. Ihm gleich tut es der

Entsorger und Spediteur Neuenhaus

mit fast 120 Mitarbeitern und einem

eindrucksvollen Fuhrpark, ohne dass

die friedliche Atmosphäre im Park gestört

würde.

Firmen aus Herweg

finden bundesweite

Beachtung

Betriebe im Gewerbepark Herweg

sind mit ihren Kräften,

Ideen und Produktionen selten

auf die nächste Umgebung beschränkt.

Häufig genießen sie

Ansehen auch über die deutschen

Grenzen hinaus.

Zum Beispiel Isotec. Das Unternehmen

ist spezialisiert auf die

Beseitigung von Feuchtigkeitsund

Schimmelschäden an Gebäuden

und modernisiert diese

energetisch. Über 70 Betriebe in

Deutschland, österreich und der

Schweiz bilden insgesamt die ISO-

TEC-Gruppe, die seit 1990 über

60.000 Gebäude saniert hat und

in Herweg angesiedelt ist.

Die Spezialität von Isotec: Paraffin-Injektionen.

Gegen aufsteigende

Feuchtigkeit wird heißes,

umweltverträgliches Spezial-Paraffin

in die zuvor getrockneten

Wände injiziert.

Das Bemerkenswerte: Isotec ist

ein Franchise-Unternehmen und

so erfolgreich, dass es als erstes

deutsches Unternehmen sämtliche

Preise der deutschen Franchise-

Wirtschaft gewinnen konnte.

Es erhielt außerdem als einer

der ersten Franchise-Geber den

„System-Check“. Dieser wird von

der Universität Münster (F&C)

im Auftrag des Deutschen Franchise-Verbandes

gutachterlich

durchgeführt. Ausschließlich Franchise-Systeme

mit hohen Qualitätsansprüchen

erhalten diese

Auszeichnung. Der Preis landete

inzwischen schon zum zweiten

Mal in Herweg. Zudem wurde das

Unternehmen 2008 mit dem F&C-

Gold-Award für die besondere

Partner-Zufriedenheit geehrt.


WWW.PankraZGalabaU.DE

im

TechnologiePark

Berg. Gladbach

Mailings

Serienbriefdruck

Flyer & Prospekte

Portooptimierung

Postversand

Friedrich-Ebert-Straße 68a / 51429 Bergisch Gladbach

Telefon (02204) 98 24 93 / www.bsl-service.de

Das gute Gefühl,

in den besten

Händen zu sein.

Nasse Wände? Feuchte Keller?

60.000 erfolgreiche Sanierungen in der ISOTEC-Gruppe.

Wir gehen systematisch vor – von der Analyse bis zur

Sanierung. Für ein gesundes Wohnklima und die

Wertsteigerung Ihrer Immobilie. Rufen Sie uns an.

Wir helfen gerne weiter!

ISOTEC-Fachbetrieb Gebr. Becker GmbH

Telefon 02202-29290, 0221-638383, 0214-4044156

becker@isotec.de oder www.isotec.de

Rufen Sie uns an. Wir helfen gerne weiter!

… macht Ihr Haus trocken!

Lothar Jux · Bergisch Gladbach

CLIEV 1 · 51515 KÜRTEN · TELEFON 0 22 0 - 27 27

FAX 0 22 07 - 42 95 · EMAIL INFO@PANKRAZGALABAU.DE

Seit 1986 ist das Unternehmen Pankraz Garten- und Landschaftsbau im Rheinisch-Bergischen Kreis und Umgebung tätig und gehört hier zu den

Marktführern der Branche. Rund 25 gut ausgebildete und kundenfreundlich orientierte Mitarbeiter sorgen für eine fachlich einwandfreie Leistung.

Besonderer Wert wird seit fast 20 Jahren auf die Ausbildung von Berufsnachwuchs gelegt. Im Jahr 2008 wurde eigens eine Ausbildungsabteilung

ins Leben gerufen, in der bis zu 8 Auszubildende sowohl im landschaftsgärtnerischen als auch im kaufmännischen Bereich Fachkenntnisse und die

Umsetzung einer kundennahen Dienstleistung vermittelt bekommen. Auf dieser Basis lässt sich auch in Zukunft eine hohe Fachkompetenz sichern.

Zu den Tätigkeitsschwerpunkten der Firma Pankraz zählt neben der der Herstellung von befestigten Flächen in Beton- und Naturstein auch die

Anlage von Vegetationsfl ächen. Es werden komplette Außenanlagen an Gewerbeobjekten, kirchlichen und öffentlichen Einrichtungen und ganz

besonders der Hausgarten im Premiumbereich bedient. Ein besonderes betriebliches Highlight der vergangenen Jahre war sicherlich die Mitgestaltung

der Landesgartenschau Leverkusen in vielen Bereichen. Derzeit sind 5 Bauvorhaben parallel in der Entstehung. Hierzu gehören Hausgärten,

die Außenanlagen an einer Kindertagesstätte sowie der Bau der Außenanlagen am Kölner Ossendorfbad. Hier entstehen bis zum Jahreswechsel

2009/2010 Fuß und Fahrwege, ein großzügiger Parkplatz, ein Saunagarten mit individueller Einrichtung, eine 16 m langen Saline, sowie eine 50 m

lange Lärmschutzwand in Kombination mit Pergolen aus Holz und Stahl.

Getreu der Firmenphilosophie „vom Kunden zum Stammkunden“ ist Pankraz Garten – und Landschaftsbau auch in Zukunft ein gut aufgestelltes

Unternehmen auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

GL&Lev kontakt 04/09

21


22

GL&Lev LOKaL

BUrSCHeid

GL&Lev kontakt 04/09

HANS DIETER KAHRL, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

WIRTSCHAFTSFöRDERUNG

Hans Dieter Kahrl

E-Mail: buergermeister.kahrl@burscheid.de

Dr. Siegfried Kempf, Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Fast zwei Jahre lang lag es brach - das Haus Landscheid. Jetzt rücken die Handwerker an.

Das Klinik-Konzept ist mit der Uni Düsseldorf abgestimmt

Hotel, Gastronomie und Klinik

Haus Landscheid soll zum

Schmuckstück werden

Da hat es sich Kurt Lammert (Bild),

der Inhaber der Wersbachtal-

Klinik in Leichlingen,

doch

noch einmal

überlegt: Aus

dem „Haus

Landscheid” in

Burscheid soll

werden, was

es schon immer sollte, aber zwei Jahre

auf Eis gelegen hatte. Der alte Rittersitz

wird zu einem Nobel-Zentrum

von Hotel (15 Zimmer), Restaurant

und Klinik-Dependance (15 Zimmer)

Stichwort: Tradionelle Chinesische

Medizin (TCM). Anfang Juni fand der

erste Spatenstich statt.

Ursprünglich hatte Lammert das

Rösrath

ganze Ensemble längst wieder verkaufen

wollen. Vor allem bürokratische

Probleme standen einer Realisation

im Wege. Dann erkannte der

clevere Kaufmann die Zeichen der

Zeit: Die Chance in der Krise nutzen.

Lammert: „Noch wie war die Zeit so

günstig...”

Lammert ist von seinem Projekt

überzeugt: „Meine Idee ist richtig. Ich

rechne mit einer totalen Auslastung.”

Dabei stützt er sich auf die guten Erfahrungen

seiner Klinik in Leichlingen:

„Da läuft einfach alles bestens!”

Nun will er gut fünf Millionen Euro

investieren und Ostern 2010 fertig

sein. Auch mit Außengastronomie

und Seminar-Möglichkeiten für bis zu

140 Personen.

Eine satte million Euro für die Schulsanierung

Da freute sich der Landtagsabgeordnete, als er jüngst gute Nachrichten überbringen

konnte. Rainer Deppe ließ die Ernst-Moritz-Arndt Grundschule in Hilgen

wissen: „Die energetische Sanierung der Schule ist gesichert. Bund und

Land fördern das Vorhaben mit einer satten Million.” Die Mittel fließen außerhalb

des Konjunkturpaketes und sind einer der höchsten Förderbeiträge der

letzten Jahre. Das ausgereifte Konzept und die gute Zusammenarbeit mit der

Stadt seien ausschlaggebend gewesen

Neue Raststätte an

der A1 in Burscheid

unerwünscht

An der Autobahn A 1 soll in Geilenbach

und Oberlanscheid nahe

Burscheid eine neue Autobahnraststätte

gebaut werden. Weil

Remscheid überlastet und aus

topografischen Gründen kaum

noch auszubauen ist. Doch gegen

diese Pläne wehrt man sich

in Burscheid vehement. Bürger

und Politik wollen das Vorhaben

verhindern.

Man befürchtet eine großflächige

Versiegelung bislang landwirtschaftlich

genutzter Böden, Lärm-

und Abgasbelastung und findet

das Gelände (immerhin elf Hektar)

überhaupt höchst ungeeignet.

In der Ratssitzung Ende Juni wurde

dazu eine entsprechende Resolution

verfasst.

Dass man in Burscheid so heftig

reagiert, liegt u. a. auch daran,

dass man sich überrumpelt fühlt.

Danach habe das Verkehrsministerium

in Berlin die lokale

Entscheidung bereits im vergangenen

Jahr gefasst und sich

der Landesbetrieb in Gummersbach

bereits im Dezember festgelegt.

Die Stadt Burscheid aber

sei davon erst jetzt informiert

worden.

Das ganze Dilemma war jetzt

durch eine FDP-Anfrage beim

Bundesministerium aufgeflogen.

„Aktiv im Alter”

10.000 Euro

für Senioren-

Maßnahmen

Über einen einmaligenpauschaliertenZuschuss

in Höhe

von 10.000

Euro kann sich

die Stadt Burscheid

freuen, den sie im Rahmen der

Teilnahme am Bundesprogramm „Aktiv

im Alter“ erhält. Das Bundesministerium

für Familie, Senioren, Frauen

und Jugend (BMFSFJ) hatte 2008 mit

dieser Initiative ein Modellprogramm

aufgelegt, das Kommunen dabei

unterstützt, ein Leitbild des aktiven

Alters zu schaffen und in konkretes

Handeln umzusetzen.

Burscheid ist jetzt eine von 100 Kommunen

der zweiten Runde, die in

Leipzig diese einmalige pauschale

Anschubfinanzierung in Form eines

Schecks in Empfang nehmen konnte.

Der Beigeordnete Stefan Caplan

(Bild), auf dessen Initiative der Zuschussantrag

gestellt worden ist, sieht

im demografischen Wandel auch eine

Chance: „Mit dem Fördergeld sind wir

in der glücklichen Lage, hier vor Ort

z. B. Bürgerforen durchzuführen und

weitere Umsetzungsaktivitäten zu

finanzieren“.

Polizei und Ordnungsamt kontrollieren

Auch in diesem Jahr finden in Burscheid und Hilgen gemeinsame Streifengänge

der Polizei und des Burscheider Ordnungsamtes statt. Durch die Kontrollgänge

soll ein deutlicher Beitrag zur Steigerung der Sicherheit der Burscheider Bürger

geleistet werden. Laut Statistik liegt die Kriminalität in Burscheid unter dem

Durchschnitt des Kreises. Die Streifengänge finden seit 2005 in Burscheid und

Hilgen in den Monaten Mai bis Oktober einmal wöchentlich an ausgewählten

örtlichkeiten statt.


odeNtHal

JOHANNES MAUBACH, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WIRTSCHAFTSFöRDERUNG

Klaus Brodersen

Tel. 02202-710-124

E-Mail: post@odenthal.de

Bankvorstand Günter Berens (links) bat zum Spatenstich in Neschen.

GL&Lev LOKaL

15 Baugrundstücke in Odenthal-Neschen

Hier kommt demnächst

Wärme aus der Erde

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

In Odenthal-Neschen wird ein komplettes Baugebiet mit geothermischer Energie

(Erdwärme) erschlossen. Das Gesamtprojekt wurde initiiert durch die

Raiffeisenbank Kürten-Odenthal eG in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde

Odenthal. Auf einem Grundstücksareal von 9.200 m2 entstehen 15

Baugrundstücke mit einer Größe zwischen 500 m2 und 730 m2 je Einzelfl äche.

Der Verkauf hat schon begonnen. Bürgermeister Johannes Maubach: „Wir präsentieren

hier das erste Baugebiet in der Region, welches komplett mit Erdwärme

versorgt wird. Dies ist ein praktischer und nachhaltiger Schritt in eine

ökologische Zukunft“, so Maubach weiter.

Ludger Krebs, der mit seiner Firma Geothermica GmbH, Lohmar und der

WWB-Tiefbaugesellschaft mbH, Krunkel/Westerwald, als „Arge Odenthal GbR“

die komplette Erschließungsmaßnahme durchführt, ist vom Erfolg dieses Energieprojektes

überzeugt: „Die Energie aus dem Inneren der Erde können die

Hausbesitzer effektiv und wirtschaftlich zum Heizen ihrer Häuser nutzen. Außer

dem wirtschaftlichen Aspekt trägt diese Energieversorgung zur Minderung der

CO - Emissionen bei“. Bankvorstand Johannes Berens: „Der Vermarktungser-

2

folg ist bei der derzeitigen Wirtschafts- und Konjunkturlage durchaus überraschend.

Bereits 80 % der insgesamt 15 Baugrundstücke sind verkauft beziehungsweise

fest reserviert.“

Ein besonders familienfreundlicher Supermarkt

Besondere Ehre widerfuhr dem Rewe-Markt

Tönnies in Odenthal. Als erster selbstständiger

Supermarkt in Deutschland wurde er in Berlin

„für vorbildliche Förderung von Familie und Beruf”

ausgezeichnet. Familienministerin von der

Leyen überreichte Dietmar Tönnies persönlich

die Zertifi zierungsurkunde. Sie sagte: „Motivierte

Mitarbeiter sind ein Wettbewerbsvorteil.”

Rösrath

2 Jahre GolfundGuenstig - Megastore in burscheid

Am Samstag, 11.07.2009 feiert der Golf

und Günstig Megastore sein 2-jähriges

Bestehen in Burscheid. Zu diesem

Anlass möchten wir gemeinsam mit

unseren Kunden in der Zeit von 10:00

Uhr bis 18:00 Uhr dieses Ereignis mit

einem großen Event gebührend feiern.

Von 10:00- 16:00 Uhr wird die Fa.

Callaway Golf einen Demotag mit

dem Neuestem an hochwertigem Golfequipment durchführen. Auf alle

Callaway Artikel an diesem Tag gewähren wir auf die unverbindliche Preisempfehlung

des Herstellers 20 % Rabatt.

Ein Highlight wird an diesem Tag der „Putting Wettbewerb“ sein. Jeder

Mitspieler setzt 1,00 Euro für einen guten Zweck ein und gewinnt einen

50 Euro Gutschein, wenn er aus ca. 15 Metern den Ball ins Loch versenkt.

Jeder Kunde bekommt nochmals sensationelle 10% Rabatt auch

auf bereits reduzierte Artikel in unserem Megastore.

Schlägersätze und Hölzer haben wir um bis zu 40% radikal gesenkt,

ihr Endpreis inkl. aller Rabatte z. b.

Nike Sumo Eisensatz Graphit statt 900 ,00 Euro für nur 449,99 Euro

Mizuno MX- 100 Eisensatz Graphit statt 510,00 Euro für nur 349,99 Euro

Nike Sumo Driver 07 statt 359,00 Euro für 99,99 Euro

Für unsere Gäste ist Speisen und

Getränke gesorgt um diesen Tag

gebührlich zu feiern.

Wir freuen uns auf ihr Erscheinen!

Golfen geht auch günstig!

Die Golf und Günstig-

Garantie:

> Günstiger Preis

> Kompetente Beratung

> Umfangreiche Auswahl

> Modernstes

Testequipment

> Offi zieller Händler

aller Marken

> Schneller Versand -

service für nur 4,95 €

365 Tage im Jahr Messepreise im Megastore!

Golf und Günstig OHG

Linde 2

51399 Burscheid

Hotline: 01803–333 888*

Fax: 01803–333 889*

Öffnungszeiten Megastore:

Mo.–Fr.: 09.00–18.00 Uhr

Sa.: 10.00–16.00 Uhr

*9ct./Min. aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Mobilfunkpreise

www.golfundguenstig.de

GL&Lev kontakt 04/09

23


24

GL&Lev LOKaL

leiCHliNGeN

GL&Lev kontakt 04/09

Leichlingen

Leverkusen

ERNST MüLLER, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

E-Mail: info@leichlingen.de

WIRTSCHAFTSFöRDERUNG UND SEL

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16

Tel. 0 21 75 - 992-265

E-Mail: info@leichlingen.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Na, endlich - jetzt hat auch

Leichlingen seinen A-Stempel

Nun hat auch Leichlingen

seinen „A-Stempel”.

NRW-Verkehrsminister

Lutz Lienenkämper

überreicht ihn Bürgermeister

Ernst Müller für das

Regionale-2010-Projekt

WupperWandel.

Bereits Anfang Mai war der Beschluss

zu Gunsten des Projektes

gefallen. Die feierliche Vergabe fand

nun Mitte Juni auf dem „Langen Tag

der Region“ in Gummersbach statt

(siehe auch S. 11).

Vor ca. 600 Teilnehmern erhielt

der WupperWandel neben drei weiteren

Projekten den Stempel. Damit

ist der Weg frei für die weitere Umsetzung

der Pläne und Maßnahmen

entlang der Wupper.

Der Projektname ist Programm –

die Wandlung der Wupper von einer

landwirtschaftlich über eine industriell

geprägte Flusslandschaft hin

zu einem natur- und wohnortnahen

Erholungsraum. Diese wollen die Projektträger

Leverkusen, Leichlingen

und Rheinisch-Bergischer Kreis gemeinsam

gestalten.

Ziel ist es, den räumlich-historischen

Wandel der Unteren Wupper

vom Müngstener Brückenpark

in Solingen bis zur Mündung in den

Rhein in Leverkusen beispielhaft erlebbar

zu machen, die zukünftige

Stadt- und Freiraumentwicklung zu

befördern und den Wupperraum als

bisherigen „Zwischenraum“ wieder

aktiv zu nutzen.

Für die Innenstadtplanung hat

Rösrath

der Rat bereits Ende Februar die

notwendigen Weichen gestellt und

beschlossen, die Entwürfe des Ersten

Preisträgers aus dem in 2008 durchgeführten

Wettbewerb zur Grundlage

der weiteren Innenstadtentwicklung

zu machen. Seither ist die

Stadt mit dem Atelier Fritschi – Stahl

– Baum und dem Büro Architektur

und Landschaft im regelmäßigen

Gespräch. Für Bürgermeister Müller

ist der A-Stempel nun Ansporn genug,

mit großem Engagement weiterzumachen,

damit die ehrgeizigen

Planungen auch Realität werden.

Fresen-Park

feierte 10jähriges

Bestehen

Sein zehnjähriges Bestehen feierte der

Gewerbepark Frese in Bremsen jüngst

mit einem Tag der offenen Tür. „Man

kennt uns ja sonst kaum”, hieß es von

ansässigen Betrieben. Im Frese-Park

gibt es heute 200 Arbeitsplätze. Weitere

kommen, denn das Gewerbegebiet

erweitert sich. Ein Bauunternehmer,

ein Garten- und Landschaftsbauer, ein

Dachdecker und Regalspezialist haben

sich bereits angekündigt.

September sollte Schluß sein. Doch

jetzt hieß es beim Maschinenbauzulieferer

Precise: Entwicklung und

Vertrieb machen weiter. Fragezeichen...

PRECiSE-WERKE

Insolvenz ja –

aber der

Standort

soll bleiben

Von einem „harten Schlag für die

Stadt” hatte Bürgermeister Ernst

Müller im Februar gesprochen, als

ihn die Nachricht ereilte, das Precise-Werk

schließe im September

den Betrieb. 114 Beschäftigten

war gekündigt worden. Jetzt

wurde Insolvenz angemeldet.

Prokurist Heinrich Schulze-Lünern

sagte unserem Magazin auf

Anfrage noch kurz zuvor: „Insolvenz

ja, aber eine Schließung des

Standortes wird es nicht geben!”

Inzwischen ist eine neue Gesellschaft

gegründet worden (Precise

Technologie), die Entwicklung

und Vertrieb fortführen soll. Zurzeit

seien 104 Mitarbeiter noch

vor Ort beschäftigt. 18 sollen

auf jeden Fall bleiben. Eine neue

Gesellschaft will den Servicebetrieb

aufrecht erhalten. Schulze-

Lünern: „Wir haben gerade noch

25 bis 30 Prozent unseres bisherigen

Umsatzes.” Ein Absturz von

19 auf fünf Mio. Euro (d. Red.) In

Asien sei der Markt total weggebrochen.

So ganz harmonisch erscheinen

die Abläufe am Wallgraben im

übrigen nicht. Insolvenzverwalter

Andreas Ringstmeier hat gegen

die „Ausgründung” von „Precise

Technologie” große Bedenken.

Vorab aber sicherte er den Mitarbeitern

noch ausstehende Gehälter

zu.


WerMelSKirCHeN

ERIC WEIK, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

WIRTSCHAFTSFöRDERUNG

Heinz W. Schmitz

Tel. 0 21 96 - 710-230

E-Mail: heinz.schmitz@stadt.wermelskirchen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Das Krankenhaus Wermelskirchen - es verfügt über gut 200 Betten, namhafte Fachabteilungen

und eine stattlich anerkannte Krankenpflegeschule.

Die Konkurrenz schläft nicht – aber:

Krankenhaus mit der

Entwicklung zufrieden

Bei einer Tagung des Seniorenrates

wurde es jüngst offenbar: Das

Wirtschaftsjahr 2008 verlief für das

Krankenhaus Wermelskirchen besser

als erwartet. Auch wenn die Tarifsteigerungen

der GmbH heftig zu schaffen

machten. Eine erfreuliche Entwicklung

habe vor allem die Endoskopie genommen.

Hier boome die Entwicklung

geradezu. Hier sei der Leistungsstan-

Rösrath

dard aber auch überdurchschnittlich

hoch, was inzwischen auch auf andere

Abteilungen ausstrahle, sodass der gesamte

Standort positiv profitiere. Und

was sich durch den Umbau der Notaufnahme

sogar noch steigern ließe.

In dem Zusammenhang sei es wichtig,

dass der Altbau erstmal „durchsaniert”

werde. Das schaffe einen Wohlfühlfaktor

für den Patienten.

Wirtschaftsförderer bieten ihre Hilfe an

In der Wirtschaftskrise ist schnelles Handeln entscheidend für die Zukunftsaussichten

eines Unternehmens. Wer in einer Krisensituation zu spät Hilfe ruft, verspielt

oft seine Handlungsspielräume. Die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(RBW) und die Wirtschaftsförderung aus Wermelskirchen

riefen aus diesem Grund die Unternehmen der Stadt auf, von jenem breiten

Beratungsangebot Gebrauch zu machen, das ihnen von Stadt und RBW zur

Verfügung steht. Wirtschaftsförderer Heinz Schmitz, Volker Suermann, RBW

(beide im Bild von links), und Existenzgründerberater Peter Jacobsen appellierten

an Unternehmer in Not: „Lassen Sie sich von uns helfen!” Aber: „Kommen

Sie vor allem bevor es kracht...”

Stadtsparkasse

zieht eine

positive Bilanz

Die Sparkasse Wermelskirchen

spricht in ihrem Jahresbericht 2008

von einer „zufriedenstellenden Entwicklung”.

Die Bilanzsumme sei

leicht gestiegen, das Geschäftsvolumen

habe um 1,7 % auf 627,9

Mio. Euro zugenommen. Die

Kundeneinlagen betragen 431,5

Mio. Euro. - Die Risiken aus dem

Geschäftsbetrieb werden als „moderat”

bezeichnet. Immerhin: Im

Kreditgeschäft wird weniger akquiriert,

dafür werden bestehende

Kontakte ausgebaut. Die Sparkasse

(140 Mitarbeiter) engagierte

sich 2008 mit 75.000 Euro im gesellschaftlichen

Leben der Stadt.

GL&Lev LOKaL

Wird doch noch

was bei Rhombus?

In das Rhombus-Areal an der B 51n

kommt anscheinend Bewegung. Hintergrundgespräche

nähren die Hoffnung,

dass dem optischen Schandfleck

endlich ein Ende bereitet wird.

Zeitungsberichten zufolge will die

Erbengemeinschaft das Grundstück

„gern in die Stadtentwicklung integrieren”.

Es gäbe einen Vorvertrag über

die Entwicklung des Geländes, der

ein interessantes Konzept beinhalte

und noch bis 2010 Gültigkeit habe.

Investoren könnten sich recht frei bewegen,

weil es keinen Bebauungsplan

gibt. Angedacht ist ein größerer Einkaufsmarkt,

aber auch ein Angebot

aus dem Möbel-, Elektro- und Textillager.

Auch Einzelhändler der Innenstadt

sollen inzwischen ihr Interesse

an dem Standort bekundet haben.

das Rhombus-Gelände

an der umgehungsstraße

GL&Lev kontakt 04/09

25


26

GL&Lev LOKaL

leVerKUSeN

NRW-Forschungsminister Andreas

Pinkwart verlieh bei seinem Besuch

des zweiten Innovationstages des

Spezialchemie-Konzerns LANXESS AG

den „LANXESS Innovation Award“

an herausragende Mitarbeiter.

Von links: Axel C. Heitmann,

Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG;

Andreas Pinkwart, NRW-Forschungsminister;

Christoph Kalla, LANXESS AG;

Rainier van Roessel und Werner

Breuers, Mitglieder des Vorstandes

der LANXESS AG.

Was für eine Fassade...

Bald strahlt das Hochhaus von Bayer

in ganz besonderem Licht. Nachdem

es in den letzten Monaten total entkernt

wurde, hat jetzt die Montage

von insgesamt 5,6 Millionen Leuchtdioden

begonnen. Für digitale Bilder

und Videos auf der größten Medienfassade

der Welt. - Unser Bild zeigt

eine Modellversion

GL&Lev kontakt 04/09

ERNST KüCHLER, Oberbürgermeister

Stadtverwaltung, Haus-Vorster-Straße 8

51379 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: postmaster@stadt.leverkusen.de

WIRTSCHAFTSFöRDERUNG

Dipl. Ing. Wolfgang Mues, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-8851

E-Mail: wolfgang.mues@stadt.leverkusen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Der Spezialchemie-Konzern

LANXESS setzt verstärkt auf Forschung

und Entwicklung. Dazu sagte

das Vorstandsmitglied der LANXESS

AG, Werner Breuers anlässlich des

Innovationstages: „Innovation ist

eine unbedingte Voraussetzung für

den langfristigen und nachhaltigen

Unternehmenserfolg, gerade in diesen

wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Daher haben wir unser Innovationsbudget

für dieses Jahr gegenüber

2008 um zehn Prozent auf rund 110

Millionen Euro erhöht“. Bereits im vergangenen

Jahr hatte LANXESS seine

Ein „Löwe” für den Konzernchef

Lanxess steckt 110 Mio.

Euro in die Forschung

Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, ist in Schloß Morsbroich vom

Verein „Leverkusen – ein starkes Stück Rheinland“ mit dem „Leverkusener Löwen“

ausgezeichnet worden. Geehrt wurde der Konzernchef u. a. für seine besonderen

Verdienste rund um den Standort Leverkusen. Die Laudatio hielt Oberbürgermeister

Ernst Küchler. Dem OB und den Preisträgern der Vorjahre, Rudi Völler, Heinz Klaus

Strick und Eckehard Meszelinsky wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen

Forschungsaufwendungen signifikant

aufgestockt.

Darüber hinaus hat der Konzern zu

Jahresbeginn einen eigenständigen

Unternehmensbereich „Innovation“

aufgebaut, der die Forschungs- und

Entwicklungsaktivitäten im Konzern

zentral koordiniert.

In enger Zusammenarbeit mit den

produzierenden Geschäftsbereichen

von LANXESS sorgt das rund 30-köpfige

Team als „Innovationsdrehscheibe“

für die Entwicklung optimierter

Produktionsverfahren, neuer Produkte

und neuer Anwendungen.

Avea machte 2008

über 11 Mio. Gewinn

Das Leverkusener Entsorgungsunternehmen

Avea hat im vergangenen

Jahr gut gewirtschaftet

und einen Bilanzgewinn von 11,5

Millionen Euro erzielt. Allerdings

fließen davon acht Millionen in

Rücklagen und neue Rechnungen.

Die Stadt Leverkusen ist an dem

Unternehmen zu 50 % beteiligt.

Wohnungsmieten

bleiben stabil

Der neue Mietspiegel, der jetzt für

Leverkusen vorgelegt wurde, weist

Stabilität auf. Danach liegen die

Preise für Wohnungen vor 1948

zwischen 5,20 und 6,15 Euro pro

Quadratmeter, für Wohnungen

ab 1996 zwischen 6,30 und 8,10

Euro. Bei Wohnungen, die in den

Jahren 1949 bis 1981 gebaut

wurden (bis zu 90 qm) gibt es keine

Veränderungen. Dabei handelt

es sich um Mittelwerte für nicht

preisgebundenen Wohnraum und

betrifft rund 30.000 Wohnungen

in Leverkusen.

Kann eine Sparkasse

noch gemütlicher sein?

Kunstausstellungen, Wein- und Coffee-Bar,

tiefe Ledersessel, Kinderspielplatz

- das soll eine Sparkasse sein?

Das Leverkusener Geldinstitut wurde

für das Konzept und die Gestaltung

der neuen Kundenhalle bundesweit

gelobt und mit dem 1. Preis im

Wettbewerb um die „Geschäftsstelle

des Jahres”

ausgezeichnet.

Gemütlicher geht’s wohl kaum:

Die Kundenhalle der Sparkasse

Leverkusen.


tag der Wirtschaft

Über 2.900 Unternehmerinnen

und Unternehmer strömten im

Mai in die Jahrhunderthalle Bochum

zum „Tag der Wirtschaft“. Die Botschaft,

die von der Veranstaltung

ausging, war deutlich: Um krisenfest

zu sein, brauchen Unternehmen Konzepte,

die langfristigen Markbedürfnissen

standhalten. Gleichzeitig gilt:

Nur wer jetzt innovativ denkt und

handelt, schafft es, aus der Krise als

Gewinner hervorzugehen.

Unter den 120 Ausstellern befanden

sich auch zwei Leverkusener Organisationen.

Der Businessclub und die

Wirtschaftsförderung hielten die Fahne

für den Wirtschaftsstandort hoch.

„Mich freut ganz besonders, dass

wir vom Businessclub Leverkusen/

Rhein-Berg e.V. (BC Lev) und von fast

30 Unternehmern aus Leverkusen begleitet

wurden. Das ist für mich ein

Zeichen dafür, dass die Zusammenarbeit

zwischen Unternehmen und

WfL stimmt. Der Serviceclub und die

lokalen Unternehmensvertreter, meist

kleiner und mittelständischer Betriebe,

helfen uns durch ihr Interesse und ihre

Anwesenheit sehr dabei, Leverkusen

aus einer ganz anderen Perspektive,

nämlich der Unternehmersicht, vorzustellen.

Was helfen alle Imagefilme und

Plakate, wenn die Unternehmer unzufrieden

mit dem Standort und unseren

Dienstleistungen sind. Eine bessere

Imagewerbung, als diesen gemeinsamen

Auftritt, kann Leverkusen für

die Wirtschaft wohl kaum erfahren“,

erklärt WfL-Geschäftsführer Mues.

Der jährliche Tag der Wirtschaft

stellt mittlerweile ein unverzichtbares

Kontaktnetzwerk für Unternehmer

dar. Der BVMW bietet dazu die Ba-

sis für Kontakte und Netzwerke. Auf

dem „Tag der Wirtschaft“ nutzten die

Besucher das Forum „Speed Connection“

und die zahlreichen Workshops,

um Erfahrungen auszutauschen und

Geschäftskontakte anzubahnen.

Der nächste „Tag der Wirtschaft“

wird am 27. April 2010 stattfinden.

„Das große Interesse an der diesjährigen

Veranstaltung hat gezeigt,

wie wichtig es ist, mittelständischen

Unternehmen eine gemeinsame

Plattform zu bieten“, bekräftigt Her-

WIRtSChaFtSFÖRdERuNG LEVERKuSEN

inhaltsübErsicht

• Tag der Wirtschaft

• WfL auf Tour bei Steinhafen und TANATEX

• Offene Türen auf der Gewerbeinsel

• Innovative Werkstoffe

• ARTimage & Kerio Technologies

bert Schulte vom BVMW NRW. „Für

das kommende Jahr arbeiten wir

bereits mit Hochdruck an den Vorbereitungen

für eine Veranstaltung,

die sich wie in Bochum am Puls der

Zeit und den Bedürfnissen des Mittelstands

orientiert.“

www.wfl-leverkusen.de

GL&Lev LOKaL

„Mut, Motivation, Mittelstand“ - Unter diesem Motto trafen

sich beim Tag der Wirtschaft am 19. Mai 2009 in der Jahrhunderthalle

Bochum (v. l.): Herbert Schulte, BVMW NRW;

Mario Ohoven, Präsident Bundesverband mittelständische

Wirtschaft (BVMW); Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident

des Deutschen Bundestages; Bodo Schwarz, Bundesgeschäftsführer

BVMW

Kontakt:

BVMW Bundesverband

mittelständische Wirtschaft

Kreisgeschäftsführung

Margit Schmitz

Region Köln - BG - Leverkusen

Spichernstraße 75 · 50672 Köln

Tel: 0221 - 139 755 75 und 390 711 69

margit.schmitz@bvmw.de

GL&Lev kontakt 04/09

27


28

GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRdERuNG LEVERKuSEN

WfL auf tour bei

SteinhafenundTANATEX

Gerade sechs Wochen nach der

Geschäftseröffnung erhielt das

neue Leverkusener Unternehmen

Steinhafen GmbH offiziellen Besuch

vom Oberbürgermeister und der WfL.

Dem ersten Bürger der Stadt wurde

bei einem Rundgang das 10.000 m2 große Firmenareal des Steingroßhandels

und das Drive-In System vorgestellt.

Auch eine Fahrstunde auf dem

Radlader musste absolviert werden,

um das neue Unternehmen hautnah

kennen zu lernen.

Mit dem Unternehmerpaar starteten

4 Mitarbeiter. Weitere sollen

eingestellt werden. Zum Produktportfolio

gehören fast 100 Sorten Steine,

Sande und Kiessorten: Darunter z. B.

Pflastersteine, Terrassenplatten, Zierkies

für Garten- und Teichbereich,

Rindenmulche, Bausand, Natursteine,

GL&Lev kontakt 04/09

Findlinge etc. „Die meisten der Artikel,

die Sie in unserem Angebot hier

finden, stammen aus Deutschland.

Darauf lege ich besonderen Wert und

unsere Kunden wissen hoffentlich die

Qualität der Ware zu schätzen“, erklärt

Unternehmenschef Eigen.

Wenn Kartoffeln gewaschen

werden entsteht Schaum, der

kann etwa bei der Herstellung von

Kartoffelchips zum Problem werden.

Für solche Zwecke werden dem Produktionsprozess

Entschäumer hinzugesetzt.

Wie die Herstellung und

anwendungstechnische Prüfung solcher

Substanzen funktioniert, zeigten

die Chemiker des Unternehmens

TANATEX Oberbürgermeister Ernst

Küchler und WfL-Chef Wolfgang

Mues bei einem Unternehmensbesuch.

Von links: TANTAEX-Geschäftsführer Dr. Martin Riegels, WfL-Chef Wolfgang Mues und

Oberbürgermeister Ernst Küchler

Offene Türen

auf der Gewerbeinsel

In Leverkusen gibt es neben dem Gewerbegebiet

„An der Schusterinsel“

nun auch noch ein weiteres Eiland:

die Gewerbeinsel Bonner Straße.

Im weitreichenden Gebiet hinter

der Opladener Aral-Tankstelle und

dem Burger King sind, mehr oder

minder bekannt, eine Vielzahl von

ganz unterschiedlichen Unternehmen

angesiedelt. Einige davon luden

kürzlich ihre Kunden und weitere interessierte

Unternehmer zum ersten

Tag der offenen Tür ein. Die Unternehmen

Ellinghaus Werkzeug- und

Vorrichtungsbau GmbH & Co. KG,

ORBEN Wasseraufbereitung, mabotic

OB Küchler bei Fahrstunde mit Steinhafenchef Eigen

Die TANATEX GmbH wurde zum

01. Januar 2007, als Ausgründung

von Lanxess, als selbstständiges Unternehmen

gegründet und beschäftigt

zwischenzeitlich über 100 Mitarbeiter.

Zu Beginn des Jahres zog die GmbH

innerhalb des CHEMPARKS von Kölner

auf Leverkusener Stadtgebiet und bezog

eine neue Zentrale und Labors.

Anlass genug, um OB Küchler

und die WfL einzuladen und die Produktion

und die Produkte der Firma

nahezubringen. TANATEX produziert

Entschäumer, Dispergiermittel und

WfL-Projektleiter,

Achim Willke,

im Gespräch mit

dem Unternehmenschef,

Fritz Ellinghaus

Emulgatoren, insgesamt mehr als 250

Produkte mit 350 Rohstoffen für 20

verschiedene Industriezweige von der

Nahrungsmittelverarbeitung, über die

Kosmetik bis hin zu Pflanzenschutzmittelherstellern,Automobilzulieferern

und Farbpigmentformulierern.

Neben der Kurzvorstellung des Unternehmens,

bot die Geschäftsführung

ihren Gästen und den Medien eine Betriebs-

und Laborbesichtigung.

Im vergangenen Jahr gewann das

Unternehmen 2 Hauptpreise (Förderpreise)

beim Mittelstandspreis.


Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Leverkusener Wirtschaftsförderung,

Ernst Küchler, im Gespräch mit Unternehmern

Robotics & Automation und MIDITEC

- Leverkusen - Vertriebs- und Servicegesellschaft

mbH sowie fünf der

Unternehmenspartner und Zulieferer

öffneten die Türen ihrer Unternehmen

und standen mit Infoständen

und Schaustücken im Hof für Fragen

zur Verfügung. Natürlich durfte auch

ein Blick hinter die Kulissen geworfen

und z. B. die Produktionsstätte des

Anlagenbauers Ellinghaus besichtigt

werden.

Neben den zahlreichen Informationen

zu Produkten und Angeboten,

erhielten die Gäste hier ein kühles Getränk

aus einem speziellen Oldtimer,

wurden mit einem Würstchen vom Grill

und einer Tombola verwöhnt. Speis

und Trank wurden gegen eine kleine

Spende, die einem Projekt für Kinder

„Lesen Lernen Leben Lernen“ zu Gute

kommt, über die Theke gereicht.

Sie konnten nicht dabei sein? Dann

stellen wir Ihnen die Unternehmen an

dieser Stelle kurz vor:

Ellinghaus Werkzeug- und Vorrichtungsbau

GmbH & Co. KG

Das 1956 gegründete Unternehmen

entwickelt, konstruiert und

fertigt Werkzeuge und Anlagen für

die Verarbeitung thermoplastischer

Kunststoffe, insbesondere Extruder-

Folgeeinrichtungen mit zugehörigen

Moduleinheiten.

ORBEN Wasseraufbereitung

Wasser steht im Mittelpunkt des Unternehmensinteresses.

Seit mehr als

30 Jahren sind Rein- und Reinstwassertechnologien

für medizinische Prozesse,

Laborarbeiten etc. das Geschäft

von Orben. Zum Service gehören so-

wohl die Beratung vor Ort, die Regeneration

und Befüllung von Patronen,

der Reinstwasser-Express als mobile

Einheit uvm. Das „Mutterhaus“ des

Unternehmens sitzt in Wiesbaden.

MIDITEC - Leverkusen - Vertriebsund

Servicegesellschaft mbH

Das seit 10 Jahren in Leverkusen

ansässige Unternehmen führt qualifizierte

Beratungen zu u. a. Produkten

der Zeitwirtschaft, Zutrittskontrolle,

Gebäudemanagement, Gefahrenmeldetechnik,

Videotechnik mit Videoanalyseportal,

Personaleinsatzplanung

und Kantinendatenerfassung unter

der Einbeziehung von Kundenwünschen

und geltenden Vorschriften

durch. Es verkauft oder vermietet die

entsprechende Technologie mit der

Prämisse: „Für den Kunden nur das

Beste, alles aus nur einer Hand“.

MIDITEC Leverkusen konnte fünf seiner

zahlreichen Partner und Zulieferer

begeistern, sich ebenfalls an der Ausstellung

zu beteiligen. So waren am

WIRtSChaFtSFÖRdERuNG LEVERKuSEN

GL&Lev LOKaL

19. Juni auch Vertreter der Victoria

Versicherungen, der ICA GmbH & Co.

KG, SeeTec Communications GmbH &

Co. KG, Kassen Gant-Henke GmbH &

Co.KG und die Axis Communications

GmbH vor Ort.

mabotic Robotics & Automation

Bei mabotic handelt es sich um ein

Unternehmen aus dem Bereich der

Hochtechnologie. Das Unternehmen

bietet Problemlösungen, individuelle

Konzeption und Realisierung für viele

Bereiche der Steuerungs- und Automatisierungstechnik

an.

Zu Besuch in der Roboterwerkstatt von mabotic-Geschäftsführer Matthias Hackel

innovative Werkstoffe

everkusen hat beste Vorausset-

„L zungen für eine erfolgreiche Zukunft.

Für die wirtschaftliche Weiterentwicklung

des Standorts haben wir

klare Vorstellungen. Zusammengefasst

bündeln wir diese Ideen in dem

Leitthema `Innovative Werkstoffe`“,

erklärten Wolfgang Mues, Geschäftsführer

der Wirtschaftsförderung Leverkusen,

und Dr. Ernst Grigat, Leiter des

CHEMPARK Leverkusen, kürzlich bei

einem gemeinsamen Pressegespräch.

Grigat und Mues einig: „Zum einen

haben wir heute bereits sehr

gute Startbedingungen, dieses Leitthema

erfolgreich umsetzen zu können.

Zum anderen werden gerade

den „Innovativen Werkstoffen“ auch

sehr gute Prognosen für die Zukunft

zugesprochen.“

„Der CHEMPARK und die Stadt

Leverkusen sowie die umliegende

Region bietet ein ideales Umfeld für

eine effektive Wertschöpfungskette“,

erklärte Grigat weiter. Dabei geht es

um die enge Verzahnung von Forschung

und Produktion sowie um den

gegenseitigen Nutzen voneinander.

So kann aus einem im CHEMPARK

verarbeiteten Rohstoff etwa ein so

genanntes Halbzeug aus einem innovativen

Werkstoff erzeugt werden.

Dieses verarbeiten Leverkusener Firmen

oder Unternehmen dieser Region

zu einem Bauteil oder in Systemen,

ehe schließlich das fertige Produkt auf

den Markt gebracht wird. „Gerade in

der Autobranche haben wir hier bereits

große Potenziale, die wir weiter

ausbauen wollen“, so Mues.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

GL&Lev kontakt 04/09

29


30

GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRdERuNG LEVERKuSEN

Ein wichtiger Schritt auf diesem

Wege ist die Zusammenarbeit des

CHEMPARK mit dem Bereich „Neue

Materialien“ des „IVAM“, dem Fachverband

für Mikrotechnik. Dadurch

bestehen nun auch Kontakte zu

zahlreichen kleinen und mittleren

Unternehmen und Instituten aus den

Bereichen Werkstofftechnik sowie

Mikro- und Nanotechnologie. Die

IVAM-Verbandsmitglieder sind Experten

für miniaturisierte Komponenten,

Systeme und zugehörige Dienstleistungen.

Sie bieten ein weites Produktspektrum

von Nanomaterialien

über funktionalisierte Oberflächen

bis hin zur nanometergenauen Messtechnik.

GL&Lev kontakt 04/09

Innovative Werkstoffe verändern

das Leben. Ein Beispiel aus der

Auto-Branche: Die zunehmende Belastbarkeit

und Flexibilität leichterer

Kunststoffe wird zu einem fortschreitenden

Ersetzen von Metall in der Karosseriefertigung

führen. Bei den Antriebstechnologien

werden Strom und

mittelfristig auch die Brennstoffzelle

eine wichtige Stellung einnehmen.

Innovative Materialien sind hier für

die Weiterentwicklung von Wasserstofftanks

oder der Membranen von

Lithium-Ionen-Akkus unentbehrlich.

Für den CHEMPARK sind innovative

Werkstoffe kein neues Thema.

So baut Bayer MaterialScience am

Standort Leverkusen zurzeit eine

neue Pilotanlage zur Herstellung von

Kohlenstoff-Nanoröhrchen; sie wird

eine Kapazität von 200 Jahrestonnen

haben und damit die derzeit größte

ihrer Art weltweit sein. Durch den Einsatz

von Baytubes ® – so der Markenname

der Kohlenstoff-Nanoröhrchen

– können extrem stabile und belastbare

Werkstoffe mit deutlich reduziertem

Gewicht hergestellt werden:

Rotorblätter von Windkraftanlagen

werden so energieeffizienter, Transportbehälter

leichter und Sportgeräte

stabiler.

Dr. Grigat betonte: „Wir haben

hier bereits sehr erfolgreiche Beispiele

mit Anwendungen etwa in der Trinkwasseraufbereitung,

bei zahlreichen

ARTimage & Kerio Technologies

Zwei ungleiche Leverkusener Unternehmen

haben sich gesucht

und gefunden. Die Fachagentur für

Dekoration und Kinderevents ARTimage

und der Hersteller für Internet-

Messaging- und Firewall-Lösungen

Kerio Technologies. Die Zusammenarbeit

passt, sie passt auf mehreren

Ebenen. Denn im Interviewtermin mit

den beiden Geschäftsführern stellte

sich schnell heraus, dass nicht nur Angebot

und Leistung wie der richtige

Deckel auf dem Topf sitzt. Hier haben

sich zwei Unternehmer getroffen, die

die gleiche Sprache sprechen. Zugegebenermaßen

eine für technische

Laien eher als Fremdsprache zu beschreibende

Kommunikation, aber es

funktioniert ja bilateral offensichtlich.

Die seit 13 Jahren in Leverkusen

ansässige Agentur ARTimage engagiert

sich auch neben dem beruflichen

Alltag stark in unserer Stadt. Das Unternehmerehepaar

Kämmerling sponsort

und supportet unter anderem die

Bayer 04 Handball-Elfen. Und „Support“

ist in diesem Fall in zweierlei

Hinsicht das richtige Stichwort, denn

der Newsletter der Leverkusener

Handballdamen läuft über den Server

der Kerio Technologies.

„Wenn unser Produkt vier Reifen

hätte, wäre es ein Käfer. Ein Volksgroupwareserver

so zusagen“, erklärt

Kerio Senior Channel

Manager Arndt Stubbe

schmunzelnd. „Wir fliegen

zum

Mars, sitzt

man aber

in einem

Büro mit

heterogenerArbeitsumgebung

mit einer

Vielzahl

an Geräten,

fragt man

Arndt Stubbe, Senior

Channel Manager DACH

und Benelux bei Kerio

Technologies

sich als Unternehmer oft: Und wieso

funktioniert das jetzt mit den E-Mails

nicht? Mit dem Produkt von Kerio können

wir nicht nur den Elfen-Newsletter

ermöglichen, sondern auch komplette

Projektkommunikation, Diskussionsforen

und projektbasierte Gruppen

einrichten“, erläutert ART-image-Chef

Ulrich Kämmerling.

„Gibt es aber dennoch Verbesserungspotential

und Anregungen,

dann wird dies von unseren 75 Entwicklern

in Pilsen bearbeitet. Den Programmierer,

der im Bad die bahnbrechende

Idee hat, gibt es in unserem

Unternehmen nicht. Kunden und

Händler geben Ideen und Wünsche

bei uns ein, dann erfolgt ein Ranking

der Eingaben und irgendwann fällt

eine Neuentwicklung oben raus“, so

Arndt Stubbe weiter. Die junge Leverkusener

Niederlassung ist die erste in

Deutschland und die fünfte weltweit.

Die Unternehmen haben aber

nicht nur sich gegenseitig als starke

IMPRESSUM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhofstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel.: 0214 - 83 31-0

Fax: 0214 - 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

Beispielen von Kunststoffen, Silikonen

und funktionalen Oberflächen bis hin

zu Leuchtfolien.“ Mues ergänzte: „Bei

der Standortuntersuchung `Wirtschaft

Leverkusen 2020` wurde festgestellt,

dass hier das Alleinstellungsmerkmal

durch die am Standort Leverkusen

produzierenden und forschenden Firmen

besteht. Mit dieser Kompetenz

am Wirtschaftsstandort wollen der

CHEMPARK und die Wirtschaftsförderung

für weitere branchenspezifische

Ansiedlungen und Betriebserweiterungen

werben. Der Rat der Stadt

berät derzeit über die Bereitstellung

zusätzlicher Ressourcen, damit diese

neue Initiative der Wirtschaftsförderung

gestartet werden kann.“

Das komplette Team der Leverkusener Kinder- und Eventagentur ARTimage

Partner entdeckt. Netzwerke haben

im alltäglichen Geschäftsleben eine

große Bedeutung. So stehen die Profis

von ARTimage und Kerio auch Ihnen

mit Ihren Leistungen gerne zur Seite.

Weitere Informationen finden Sie

unter www.artimage.de und

www.kerio.de

Redaktion: Melanie Schmitz

Tel.: 0214 - 83 31-55

Fax: 0214 - 83 31-11

E-Mail: schmitz@WfL-Leverkusen.de


BERATUNG

IN BESTEN HÄNDEN

Für Tipps sowie zur Beantwortung individueller Fragen zu allen

Zweigen der Sozialversicherung wenden Sie sich einfach an den AOK-

Firmenkundenberater – persönlich und unbürokratisch.

Wir besuchen Sie gerne in Ihrem Unternehmen, auch außerhalb

der üblichen Geschäftszeiten. Sie können sich jederzeit auf uns

verlassen.

Mehr auf www.aok-business.de


32

GL&Lev LOKaL LEVERKuSEN

Das AOK-Gebäude -

Ein Schmuckstück

am Adenauer-Platz

Rund 15 Monate dauerten

die Renovierungsarbeiten des

AOK-Gebäudes am Konrad-

Adenauer-Platz. Und es hat

sich gelohnt. Das Gebäude

aus dem Jahr 1966 ist nicht

wiederzuerkennen. Außen

wie innen ist es ein wahres

Schmuckstück geworden.

AOK-Regionaldirektor Klaus-Gunther-Häuseler:

„Alles ist heller und

kundenfreundlicher. Das bestätigen die

zahlreichen positiven Rückmeldungen

unserer Kunden. Es ist uns gelungen,

wieder allen Ansprüchen an modernen

Service gerecht zu werden.”

Häuseler weiter: „Die Investition

in den Erhalt unseres Eigentums hat

sich gelohnt. Wir standen vor der

Entscheidung, den Standort in Leverkusen

zu erhalten oder unseren

GL&Lev kontakt 04/09

Klaus-Gunther Häuseler und Stellvertreter Dirk Hennes

Kunden weitere Wege in Nachbargemeinden

zuzumuten. Nun bleibt für

die Leverkusener Bürger die Ortsnähe

bestehen.”

Zufrieden ist man mit der Abwicklung.

„Kostenbewusstes und nachhaltiges

Bauen”, so Häuseler, „standen

dabei ebenfalls im Blickpunkt. So

ist zum Beispiel die hoch wärmegedämmte

Fassade ein aktiver Beitrag

zur Kostensenkung und zugleich umweltschonend.”

Sommer-Aktion

der AOK -

„Mit dem Rad

zur Arbeit“

Die Gesundheitskasse AOK und der

Allgemeine Deutsche Fahrrad Club

(ADFC) in Leverkusen rufen erneut

dazu auf, gesund und fi t durch den

Sommer zu radeln. Alle Arbeitnehmer

sind animiert, bei der Aktion „Mit

dem Rad zur Arbeit“ mehr Bewegung

und gesunde Lebensweise in ihren

Alltag zu bringen.

Teilnehmer der Aktion, die seit

Juni läuft und noch bis 31. August

andauert, sollen an mindestens 20

Arbeitstagen den Weg zur Arbeit mit

dem Fahrrad zurücklegen. Kollegen

in Unternehmen

können Teams bilden,

es können aber

auch Einzelpersonen

teilnehmen. Auch

Pendler haben bei

der Aktion gute

Karten: Die Fahrten

bis zur nächsten

Haltestelle von Bus

und Bahn werden als Wettbewerbsbeitrag

berücksichtigt.

Als Gewinne winken neben Kurzreisen

auch hochwertige Tourenräder

oder attraktive und nützliche Dinge

rund um das Thema Bewegung.

Anmeldeschluss ist der 31. Juli.

Die ausgefüllten Aktionskalender

aller Teilnehmer sind bis zum 15.

September zurück zu senden. Im vergangenen

Jahr wurden im Rheinland

mehr als 6.600 Teilnehmer gezählt.

noch bis 30.Juli

Rudi Völler wirbt

für mehr Fitness

bei Jugendlichen

Immer

mehr Jugendliche

wachsen

heutzutage

höchst

ungesund

auf. Stichwort:Zuviel

Zucker, zuviel Fett. Und zuviel

Fernsehen. Zu wenig Bewegung.

Zur Verbesserung der Gesundheit

wurden auf Initiative der AOK

Rheinland/Hamburg die „Starke-

Kids-Netzwerke“ von Kindern

und Jugendlichen gegründet.

Diese Netzwerke schreiben jetzt

den Förderpreis 2009 neu aus.

Ex-National-Teamchef Rudi Völler

(Bild) unterstützt die Initiative

als Kinderbotschafter.

Die AOK Rheinland/Hamburg will

damit in der öffentlichkeit deutlicher

auf das Thema Kinder- und

Jugendgesundheit aufmerksam

machen. Bewerben können

sich Bildungseinrichtungen wie

Kindergärten und Schulen, Freizeiteinrichtungen,

Vereine und

Institutionen sowie ärzte und

Krankenhäuser, die Projekte in

der Kinder- und Jugendgesundheit

durchführen.

Es winken Förderpreise von bis zu

3000 Euro. Anmeldeschluss ist

der 30. Juli 2009. Infos in allen

AOK-Geschäftsstellen.

www.aok.de/starkekids


www.bayer04.de

jEdES GroSSE bauwErk

war ErSt nur EinE bauStEllE

und dann dEr Stolz EinEr

GanzEn rEGion.

Eiffelturm, Paris 1887-89

SiE könnEn ES kaum abwartEn?

bauEn SiE vor, und SichErn SiE Sich jEtzt

diE bEStEn viP-PlätzE E in dEr nEuEn bayarEna!

bay

www.vip.bayer04.de · tel. 0214 / 86 60 - 388


34

GL&Lev LOKaL auS dER NaChBaRSChaFt: dER RhEIN-SIEG-KREIS

Der Rhein-Sieg-Kreis feiert

sein 40jähriges Bestehen auf

dem Petersberg

Viele bürger wissen es schon,

doch an manchem ging diese

information vielleicht auch vorbei:

Der Rhein-Sieg-Kreis feiert in diesem

Jahr seinen 40. Geburtstag.

Seine heutige Gestalt und seinen Namen

erhielt der Kreis 1969, als der

rechtsrheinische ehemalige Siegkreis

und Teile des linksrheinischen aufgelösten

Landkreises Bonn zum Rhein-Sieg-Kreis

vereint wurden. Heute ist dieser Rhein-Sieg-

Kreis mit seinen 19 Städten und Gemeinden

der zweitgrößte Landkreis der Bundesrepublik

und Heimat von fast 600.000

Einwohnern.

Die zentrale Feierlichkeit fi ndet als

Festakt am 21. August 2009 auf dem geschichtsträchtigen

Petersberg in Königswinter

statt. Dort wird nicht nur der Ministerpräsident

Nordrhein-Westfalens erwartet,

sondern auch Zeitzeugen, so zum Beispiel

kommunalpolitische „Urgesteine“, die die

Gründung dieses Kreises live erlebten und

begleiteten.

„Der Rhein-Sieg-Kreis hat sich in den 40

Jahren hervorragend entwickelt und bewährt.

Er ist eine eigenständige regionale

Größe geworden,” sagt Landrat Frithjof

GL&Lev kontakt 04/09

Im Blickpunkt: Königswinter und der drachenfels. Er gilt als identitätsstiftendes Wahrzeichen

der Region und ist damit zu Recht eines der Leuchtturmprojekte der Regionale 2010

Der Marktplatz in Siegburg. In Siegburg arbeitet Europas

Marktführer ECE aus Hamburg an der Entwicklung einer

modernen Einkaufsgalerie in der City. Möglicher Standort:

Der Allianz-Parkplatz hinter der Marktpassage, erweitert

um das Rathaus-Areal oder das Amtsgerichts-Areal.

Kühn. Der Kreis feiert u. a. mit einem Tag

der Offenen Tür in der Kreisverwaltung (15.

August), einem „Siegburger Museumsgespräch”

(27. August) sowie einer Kreistier-

und Landwirtschaftsschau im Krewelshof

am 12. und 13. September.

Das Ausfl ugsziel

Königswinter wird

demnächst zu einer

Großbaustelle

In Königswinter sind größere Baumaßnahmen

(Sanierung) in Planung. Die

Diskussionen darüber sind intensiv,

weil z. B. auch das Drachenfelsplateau

massiv umgestaltet werden soll.

Die :gesamtperspektive_königswinterdrachenfels

befasst sich als städtebauliches

Schwerpunktprojekt der Stadt Königswinter

und des Rhein-Sieg-Kreises im

Rahmen der Regionale 2010 mit einem

Entwicklungskorridor vom Rheinufer in

der Altstadt von Königswinter über die

Talstation der Drachenfelsbahn, die Mittelstation

und Schloss Drachenburg bis

auf den Drachenfels mit der Burgruine

sowie den angrenzenden Landschaftsräumen.

Die baulichen Maßnahmen

werden durch landschaftspfl egerische

Maßnahmen ergänzt.

Ziel des Projektes ist es, Königswinter

und den Drachenfels wieder zu einem

hochwertigen Tourismus- und Naherholungsziel

zu machen, dass für die

Vereinbarung von Naturschutz und

touristischer Nutzung im Rahmen der

Kulturlandschaftsentwicklung steht.

Rhein-Sieg-Kreis Landrat Frithjof Kühn

dazu: „Mit der Neugestaltung des Drachenfelsplateaus

ist eine gute Entscheidung

getroffen worden.“


Nur zu oft entscheidet der Käufer nach Schönheit.

Beim Kofferkauf, kann das sehr von Nachteil

sein. Eine Prüfung der Funktionalität scheint hier

besonders sinnvoll.

Übernachtungen

gingen zurück

Wie bereits erwartet, ist die Zahl der

Übernachtungen im Gebiet der Naturarena

Bergisches Land im April deutlich

zurückgegangen. So sanken diese im

Rheinisch-Bergischen Kreis um 18,5 %

und im Oberbergischen Kreis um 6,8 %.

Die Entwicklung ist maßgeblich auf die

späten Osterferien in diesem Jahr zurückzuführen.

Es fanden im April deutlich

weniger Geschäftsreisen im statt

als im Vergleichszeitraum 2008, da die

Osterferien bereits im März lagen.

Insgesamt ist die Zahl der Übernachtungen

von Januar bis April im Gebiet

der Naturarena gegenüber dem Vorjahr

um 5,1 % gesunken. Damit verzeichnet

die Region trotz Wirtschaftskrise ein

vergleichsweise gutes Ergebnis. So gingen

die Übernachtungen im gleichen

Zeitraum in Köln um 8 %, in Düsseldorf

um 11,1 %, im Bergischen Städtedreieck

um 15,1 % und in Leverkusen sogar

um 25,7 % zurück.

tOuRISmuS

Das richtige Gepäck will gut ausgesucht sein

Der TÜV rät: Nicht zu große

Koffer für die Reise nehmen

Wenn einer eine Reise tut - dann

muss er vorher packen, ob nun

für eine Kreuzfahrt oder nur einen

Wochenendausflug. „Von der Art

des trips hängt dabei die Wahl des

richtigen Gepäcks ab“, sagt tÜV

Rheinland-Experte Wilhelm Sonntag.

Sein Tipp: Zu großen Reisekoffern sollte

nur greifen, wer tatsächlich regelmäßig

mit viel Gepäck verreist. Bei halb

gefüllten Koffern sind Hemden und T-Shirts

nämlich bei der Ankunft garantiert nicht

mehr glatt.

Darüber hinaus steht die Entscheidung

für das passende Material an. Wer viel mit

dem Flugzeug verreist, sollte zu stabilen

Hartschalenkoffern aus Aluminium oder

Kunststoff greifen. Denn diese überstehen

die unsanfte Behandlung am Flughafen

GL&Lev SERVICE

eher ohne größere Schäden. „Wer allerdings

das etwas höhere Eigengewicht der

Hartschalenkoffer scheut, entscheidet sich

besser für einen Leder- oder Textilkoffer“,

rät Wilhelm Sonntag. Beim Kauf aber unbedingt

darauf achten, dass das Material wasserdicht

ist oder eine wasserfeste Beschichtung

aufweist, damit bei Regenschauern

keine Feuchtigkeit ins Innere gelangt.

Doch egal für welches Material sich

Reisende am Ende entscheiden - praktisch

und entlastend sind in jedem Fall Koffer

mit Rollen. Diese können Reisende leicht

hinter sich herziehen. Wichtig: Die Rollen

der so genannten Trolleys sollten groß und

weich sein wie die von Inline-Skates, denn

diese gleiten problemlos über den Boden.

Darüber hinaus im Geschäft sicherstellen,

dass der Teleskopgriff einrastet und keine

scharfen Ecken und Kanten aufweist, an

denen man sich verletzten kann. Wird der

Rollkoffer von mehreren Personen genutzt,

sollte sich der Griff auf die Körpergrößen

verschiedener Nutzer einstellen lassen.

„Vor der endgültigen Kaufentscheidung

gilt es, zudem noch einen prüfenden Blick

auf Scharniere und Reißverschlüsse zu wer-

fen“, sagt der TÜV Rheinland-Experte. Der

Grund: Sind diese von schlechter Qualität,

kann es sein, dass der Koffer während der

Reise aufplatzt - und dann steht man womöglich

ohne Badesachen am Strand!

Urlaub in NRW

neu im Internet

Unter dem Motto „Nordrhein-Westfalen erleben“

präsentiert sich das Reiseland NRW

ab sofort im Internet mit einem neuen Auftritt.

Unter www.nrw-tourismus.de findet

der User u. a. neben diverser Adressen vor

allem auch umfangreiche Informationen zu

den Themen Städte & Kultur, Aktiv & Natur,

Sport, Fun & Action, Gesundheit & Wellness,

NRW kulinarisch sowie Business.

GL&Lev kontakt 04/09

35


36

GL&Lev SERVICE aIRPORt KÖLN/BONN

Billigfl ieger halten das Minus an Köln-Bonn in Grenzen

Shoppingmeile am Airport

bessert die Bilanz auf

nach fünf Jahren des Wachstums

sind die Passagier- und

Frachtzahlen am Flughafen

Köln/bonn erstmals rückläufi g.

Der Umzug von DHL und Lufthansa

Cargo nach Leipzig, die explodierenden

Kerosinpreise sowie

die einsetzende Wirtschaftskrise

haben ihre Spuren in der bilanz

der Flughafengesellschaft

hinterlassen.

GL&Lev kontakt 04/09

Die neue Erwerbsquelle an jedem Airport:

Die Non-Aviation-Erlöse der Shoppingmeilen.

In Köln-Bonn (Bild) sind sie weiter gestiegen:

2008 beliefen sie sich auf insgesamt 76,5

Millionen Euro (+10 %).

Seit 2002 haben sich die

Erlöse im Geschäftsfeld

Non-Aviation nahezu

verdoppelt.

So starteten und landeten am Köln

Bonn Airport im vergangenen Jahr

insgesamt rund 10,3 Millionen Passagiere,

was einem Rückgang von gut einem

Prozent entspricht. Deutlich stärker fi el das

Minus im Frachtgeschäft aus; hier sank die

Menge aller umgeschlagenen Waren und

Güter begründet durch den Verlust des

Kunden DHL um 18 Prozent auf rund 587

000 Tonnen. Dementsprechend sind auch

die Umsatzerlöse um drei Prozent auf ins-

gesamt 262,9 Millionen Euro geschrumpft.

Dennoch fi el das Jahresergebnis mit einem

Minus von 6,5 Millionen Euro leicht besser

aus als erwartet. „Das vergangene Jahr war

extrem schwierig. Bis Oktober lagen wir,

was die Passagierzahlen angeht, noch gut

auf Kurs. Im Juli haben wir mit knapp 1,1 Millionen

Reisenden sogar noch einen neuen

Monatsrekord aufgestellt. Doch dann kam

die Wirtschaftskrise und mit ihr die starken

Einbrüche im November und Dezember, die

das ganze Jahr verhagelt haben“, sagte der

Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen

Köln/Bonn GmbH, Michael Garvens.

Allerdings hat sich der hohe Anteil der

Low-Cost-Verkehre in Köln/Bonn - drei von

vier Passagieren fl iegen mit einer Low-Cost-

Airline wie Gemanwings oder TUIfl y - noch

positiv ausgewirkt; das Segment gab nur

um einen Prozentpunkt nach.

Für 2009 rechnet das Unternehmen bei

Passagieren und Fracht mit einem Rückgang

von rund 9 Prozent, was als Jahresergebnis

ein Minus von 9,7 Millionen Euro mit sich

brächte. Die Arbeitsplätze aber sollen trotz

aller Sparmaßnahmen erhalten bleiben.


aIRPORt düSSELdORF

GL&Lev SERVICE

Neue Flugziele: Schottland, Russland, Wien

Historische Straßenzüge und eine

blühende Kulturszene: Edinburgh

ist eine beeindruckende Stadt und

die perfekte Mischung aus

tradition und Moderne.

steuert die Balearen-Insel Menorca an

und TUIfl y bringt Passagiere in die süditalienische

Hafenstadt brindisi sowie in die

algerische Hauptstadt Algier.

TUIfl y nimmt ab Köln/Bonn mit Wien

ein fünftes österreichisches Ziel in das

Jetzt ist die schottische Hauptstadt näher

an Nordrhein-Westfalen gerückt. Die

britische Fluggesellschaft Jet2.com fl iegt pa und Asien. Mit fast 600.000 Einwohnern

Streckennetz auf. Ab 31. August 2009 fl iegt

die Airline an sechs Tagen in der Woche

(außer samstags) jeweils morgens und

viermal in der Woche von der Landeshaupt- ist Orenburg eine der bedeutendsten Städte abends die Hautstadt Österreichs an.

stadt nach Edinburgh – ein neues Ziel im im Südural; fast 3.000 km von Deutschland Ab Oktober fl iegt Germanwings von

Flugplan von Düsseldorf International. entfernt. Mitte Mai fand der Erstfl ug statt. Köln/Bonn nach Hamburg, Venedig,

Immer montags, mittwochs, freitags Der und englische Die Hersteller Flugzeit in Stewart die Stadt Golf kurz ist Spezialist vor der Gren- für fernbedienbare Salzburg und Klagenfurt. Bis zu fünf Mal

sonntags verbindet Jet2.com Düsseldorf Elektrogolfcaddys, ze nach die Kasachstan seit 4 Jahren beträgt sehr rund erfolgreich fünf Stun- in England, täglich Euro- geht’s in die Hansestadt.

und Edinburgh. Der Billig-Flug (ca. pa 40 und €) den den. USA Orenair vertrieben ist mit werden. einer Maschine Basierend vom auf diese Typ Erfahrung EasyJet baut die Strecke von Köln/Bonn

wurde mit dem neuen F1 erstmalig ein völlig neues Konzept

startet in der Woche um 18:45 Uhr und am Boeing 737-500 unterwegs.

nach London-Gatwick zur Tagesrandver-

verwirklicht, das die Golftasche als integrales System im

Sonntag um 20:10 Uhr ab Düsseldorf. Elektrocaddy Die vorsieht. Mit 116 Das Zielen, eigens die für von diesen etwa Zweck 40 Airdesignbindung aus. Ab dem 26. Oktober starten

Flugzeit beträgt rund eineinhalb Stunden. te Golfbag lines dockt angefl im Chassis ogen werden, des F1 an ist und der sorgt Köln somit Bonn

Jet2.com nutzt die Boeing 737. für eine sichere Airport mechanische in die warme und Jahreszeit elektrische gestartet. Verbin-

Die russische Fluggesellschaft Orenair

dung.

fl iegt

Das Handle

Der Sommerfl

gleitet

ugplan,

komplett

der

in die

bis

hintere

Oktober gilt,

Tasche des eigens für den Zweck konzipierten F1

neuerdings von Düsseldorf nach Orenburg Golfbag. Dieser hat wieder Vorgang einige bewirkt neue simultan Ziele im die Angebot.

in den Südural an der Grenze zwischen Öffnung Euro- des Germanwings mechanischen fl iegt Schließsystems nach Kos, Air Berlin

und das Golfbag kann vom Chassis

entfernt werden.

die easyJet-Flieger vom Typ Airbus A319

wochentags zweimal täglich in Köln/Bonn.

Ab Gatwick geht es mit dem Schnellzug

innerhalb von dreißig Minuten in das Zentrum

von London.

Im zusammengefalteten Zustand

Der benötigt F der 1 F1 von Lithium nur 1/3 Stewart Golf setzt neue

seiner ursprünglichen Grund-

Maßstäbe fl äche und passt bequem für in den den perfekten E-Caddy !

Der englische Hersteller Stewart Golf

Angetrieben

ist Spezialist für

wird

fernbedienbare

der F1 von

Elektrogolfcaddys, die

seit 4 Jahren sehr erfolgreich in England, einem Europa Europa ultraleichten und den den USA vertrieben werden. Basierend

auf diese Erfahrung Erfahrung wurde mit dem Lithium-Ion-Akku, neuen F1 F1 erstmalig erstmalig mit ein dem völlig neues Konzept

verwirklicht, das die Golftasche als integrales Sie mühelos System 18 im im Loch Elektrocaddy auf jedem vorsieht.

Das eigens für diesen Zweck designte Parcours Golfbag dockt absolvieren im im Chassis können. des F1 an

und sorgt somit für eine sichere mechanische und elektrische Verbindung.

Das Handle Handle gleitet komplett in die hintere Tasche des eigens für den Zweck

konzipierten F1 Golfbag. Dieser Dieser Vorgang bewirkt simultan die Öffnung des

mechanischen Schließsystems und das Golfbag kann vom Chassis entfernt

werden.

Im zusammengefalteten Zustand benötigt der F1 Lithium nur nur 1/3 seiner

ursprünglichen Grund-fläche und passt bequem in den den Kofferraum

mancher Sportwagen.

Angetrieben wird der der F1 F1 von einem ultraleichten ultraleichten Lithium-Ion-Akku, mit mit

dem dem Sie mühelos 18 Loch auf jedem Parcours absolvieren können.

Fernbedienung Fernbedienung adaptierbar am Handle Handle

Der F 1 von Stewart Golf setzt neu

Maßstäbe für den perfekten E-Cadd

Kofferraum mancher Sportwagen.

Lieferbar Lieferbar in in 7 in passenden 7 passenden

Wagen/Taschenfarben

Wagen/Taschenfarben

Fernbedienung adaptierbar am Handle

zusammengeklappt

zusammengeklappt

1/3

1/3 der der Stellfl

Stellfl Stellfläche äche

äche

Weltneuheit

Manfred Wutzlhofer

Chairman & CEO

Messe München GmbH

prämiert

auf der

Golf

Europe

Weitere Informationen über die neue Dream-Machine erhält der interessierte Golfer unter: www.stewartgolf.de

2008 2008

Weltmeister

Jürgen Grabowski

Finalist Finalist in in the the Category Category

CADDIES CADDIES

is is awarded awarded to to

STEWART STEWART GOLF/B+M GOLF/B+M GOLF GOLF

F1 F1 LITHIUM LITHIUM

for for outstanding outstanding achievements

achievements

in product product design design and and development.

development.

Manfred Manfred Wutzlhofer

Wutzlhofer

Chairman Chairman & CEO CEO

Messe Messe München München GmbH GmbH

Munich, Munich, 5th 5th October October 2008 2008

Weltmeister

Jürgen Grabowski

Armin Armin Wittmann Wittmann

Project Project Manager Manager GOLF GOLF EUROPE EUROPE

Messe Messe München München GmbH GmbH

Weitere Informationen über die neue Dream-

und und Bandleader

Bernhard Helmut Zerlett

haben den neuen

Stewart-Caddy

getestet und

sind begeistert.

GL&Lev kontakt 04/09

37

Weltneuh

prämi

auf d

G

Euro

2008

Finalist in the Category

CADDIES

is awarded to

STEWART GOLF/B+M GOLF

F1 LITHIUM

for outstanding achievements

in product design and development.

Munich, 5th October 2008

Armin W

Project Manager

Messe Münc

und Bandleader

Bernhard Zerlett

haben den neuen

Stewart-Caddy

getestet und

sind begeistert.


38

GL&Lev SERVICE haNdEL

Kölner Unternehmen erwarb jetzt auch die EXTRA-Märkte

Die REWE Gruppe meldet

für 2008 einen Umsatzrekord

Die REWE Group hat im

Geschäftsjahr 2008 ihre Position als

führendes Handels- und touristikunternehmen

in Europa weiter

gestärkt. im Lebensmittelhandel

baute die Kölner Unternehmensgruppe

ihre Wettbewerbsfähigkeit

und Leistungsstärke im in- und

Ausland konsequent aus.

Auch im Geschäftsfeld Touristik untermauerte

die REWE Group durch

deutliche Umsatzzuwächse ihre

führende Stellung.

Der Gesamtaußenumsatz stieg 2008

von 45,1 Mrd. Euro um 10,5 Prozent auf

49,8 Mrd. Euro. Die Zahl der Märkte in

GL&Lev kontakt 04/09

Da hat REWE-Vorstand Alain Caparros gut lachen: Mit einem deutschlandweiten „Big Bang“ hat die REWE

Group Mitte Juni die 245 von der Metro Group übernommenen Extra-Märkte offi ziell auf die nationale

Vertriebsmarke „REWE“ umgestellt. Mit jetzt über 3.300 Märkten hat REWE ihre Position als zweitgrößter

Betreiber von Supermärkten in Deutschland deutlich ausgebaut.

Deutschland und 15 weiteren europäischen

Ländern wuchs um 15,7 Prozent auf 14.714.

Einen Anstieg um 9,6 Prozent auf 319.292

gab es bei der Mitarbeiterzahl.

Auf dem deutschen Markt legte die

REWE Group beim Umsatz um 7,4 Prozent

auf 33,9 Mrd. Euro zu. Hier beschäftigte das

Unternehmen 211.296 Mitarbeiter (+ 7,3

Prozent) in 10.305 Märkten (+ 8,6 Prozent).

Die Anzahl der fi lialisierten REWE- und

toom-Märkte stieg 2008 um 13 Prozent

auf 1.779 Standorte. Mit der Integration

der 296 Extra-, Comet- und Bolle-Filialen

baute die REWE Group ihren Marktanteil in

Deutschland weiter aus.

Die 325 Baumärkte in Deutschland erreichten

einen Umsatz von rund 1,8 Mrd. Euro.

In der Unterhaltungselektronik kamen die

58 ProMarkt Fachmärkte auf einen Umsatz

von 538 Mio. Euro, das sind 5,6 Prozent

mehr als 2007.

Auch die Touristik als zweites Kerngeschäft

der REWE Group erreichte 2008 ihre

selbstgesteckten anspruchsvollen Ziele. Der

konsolidierte Gesamtumsatz stieg um 6,9

Prozent auf 4,6 Mrd. Euro. Die sechs Veranstalter

ITS, Jahn Reisen, Tjaereborg, Dertour,

Meier‘s Weltreisen und ADAC-Reisen rangieren

mit einem Umsatz 2,9 Mrd. Euro auf

Platz drei der deutschen Reisebranche.

Die Auslandsaktivitäten erbrachten 2008

einen um 17,9 Prozent höheren Umsatz von

15,9 Mrd. Euro. Dort arbeiteten für die REWE

Group 107.996 Beschäftigte (+ 14,4 Prozent)

in 4.409 Märkten (+ 36,6 Prozent). Rewe

unterhält Märkte in Österreich, Italien, Tschechien,

der Slowakei, Russland, Rumänien,

Kroatien, der Ukraine, Bulgarien und Polen.

„Wir haben im vergangenen Jahr unseren

erfolgreichen Kurs des profi tablen

Wachstums fortgesetzt“, sagte der Vorstandsvorsitzende

Alain Caparros auf der

Bilanzpressekonferenz in Köln. „Wir haben

das Potenzial, auch in einem gesamtwirtschaftlich

schwierigen Umfeld 2009 weiter

profi tabel zu wachsen.“

Auf Konzernebene wuchs der Umsatz

voriges Jahr um zwölf Prozent auf 35,6

(2007: 31,8) Mrd. Euro. Beim Ergebnis vor

Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Firmenwerte

(EBITA) erreichte der REWE-Konzern

mit 708 Mio. Euro einen Rekordwert.

Ein neuer Spitzenwert wurde bei den Investitionen

erreicht, die sich inklusive der Akquisitionen

auf 3,2 (2007: 1,4) Mrd. Euro erhöhten.


haNdEL

GL&Lev SERVICE

Studie belegt: Frauen kaufen am liebsten in der City ein

Die innenstädte sind nach wie

vor die wichtigsten Standorte für

den Einzelhandel und bei der

großen Mehrheit der Verbraucher

sehr beliebte Einkaufsorte.

Das bestätigte jetzt die aktuelle

Kundenverkehrsuntersuchung des

Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels

(HDE) und des Handelsverbands

BAG. Für sie wurden an drei Tagen (Donnerstag

bis Samstag) in rund 100 deutschen

Städten nahezu sechs Millionen Besucher

des innerstädtischen Einzelhandels erfasst

und rund 200.000 befragt

HDE und BAG riefen dazu auf, die Vielfältigkeit

der Innenstädte zu erhalten. Sie sei

wesentlicher Bestandteil der Anziehungskraft

der Citys.

Notwendig sei ein umfassendes, innovatives

und aufeinander abgestimmtes Waren-

und Dienstleistungsangebot. Alle in einer

Stadt ansässigen Institutionen müssten zum

Erhalt und zur Aufwertung urbaner Lebensformen

noch enger zusammenarbeiten.

Laut der Befragung kauft rund ein Viertel

der Konsumenten alles, was sie brauchen

in den City-Geschäften ein. Mit Blick auf die

Sortimente zeigt sich, dass die Innenstädte

Neue Energie für ein gutes Spiel!

www.motocaddy.de

Gewinner Kategorie

Innovativstes Golfprodukt

Motocaddy S3 Lithium

vor allem für Mode und Schuhe die wichtigsten

Einkaufsorte sind. Eher weniger Verbraucher

besorgen hier ihren täglichen Bedarf.

Vor allem Frauen kaufen bevorzugt in

den Citys ein. Sie machen etwa 67 Prozent

der Kundschaft der Innenstadt-Geschäfte

aus, Tendenz steigend.

Immer wichtiger werden auch die so genannten

‚Single-Shopper’. Rund 58 Prozent

aller bei der Studie befragten Verbraucher

gaben an, alleine zum Einkaufen in die

Städte zu kommen. Nur am klassischen

Familien-Einkaufstag Samstag kommen die

Kunden lieber gemeinsam, mit Familie oder

Freunden in die Citys.

Zugleich stellte der Verband fest: „Die

Branche ist spannend und bietet Perspektiven.”

Angeblich werden die meisten Unternehmen

im Handel und im Dienstleistungssektor

gegründet. Ein Fünftel aller

Unternehmensgründer seien Einzelhändler.

Allerdings sei der Einzelhandel auch besonders

personalintensiv.

Anzeige-VcG-210x145.indd 1 26.06.2009 GL&Lev kontakt 08:40:23

04/09

39


40

GL&Lev SERVICE GaStRONOmIE

Deutschlands nördlichster „Weinberg”

Gibt es schon im nächsten

Jahr Riesling auf Sylt?

Sylt-Urlauber, die im Sommer

zum baden an Deutschlands

nordseeküste weilen, wundern

sich, Deutschlands Weinkenner

staunen: Es gibt demnächst

Wein auf der insel. Die ersten

Rebstöcke sind schon da.

Pfl anzrechte für zehn Hektar Rebland

hat Deutschlands größtes Weinbau

treibendes Bundesland Rheinland-

Pfalz im vergangenen Jahr an Schleswig-

Holstein übertragen. Nun dürfen die Winzer

dort die ersten Weinberge anlegen.

Bisher galten einzelne Weinberge im

Stargarder Land in Mecklenburg-Vorpommern

und an der Elbe als Deutschlands

nördlichste Weinberge. Nun kommen zehn

Hektar Rebland in Schleswig-Holstein,

GL&Lev kontakt 04/09

wo bislang nur

H o b b y w i n z e r

ihre Rebstöcke

hegten, dazu.

Auf Flächen in

Gröbin bei Plön,

in Malkwitz bei

Malente und

Keitum auf Sylt

(unser Bild) soll

ab 2011 bzw.

2012 erstmals

Landwein aus

Schleswig-Holstein

erzeugt

werden.

Macher sind der wagemutige Nahewinzer

Steffen Montigny und das Rheingauer

Weingut Balthasar Ress. Sie lassen vor allem

Weißweinsorten wie Müller-Thurgau und

pilzresistente Züchtungen wie Solaris, aber

auch die Rotweinsorte Regent auspfl anzen.

Ress wird seinen Wein „Landwein 55° Nord

Solaris/Rivaner“ nennen. Montigny plant

die Vermarktung von 5.000 Rebstöcken als

„Terra Altmühlen“.

Was deutsche Winzer bevorzugen

Der Riesling bleibt die beliebteste Rebsorte der deutschen Winzer. Sie legte nach Angaben

des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr nochmals um rund 700 Hektar auf

22.434 Hektar zu. Deutschlands Exportschlager bedeckt somit inzwischen fast 22 % der

deutschen Rebfl äche von insgesamt 102.340 ha. Daneben konnten lediglich die Sorten

Weiß- und Grauburgunder sowie Sauvignon Blanc nennenswerte Flächenzuwächse verzeichnen.

Das größte Riesling-Anbaugebiet der Welt ist seit letztem Jahr erstmals die Pfalz

(5.458 ha), dicht gefolgt von der Mosel (5.390 ha), die diesen Status bis 2007 innehatte. Die

roten Sorten machen noch 36 % der deutschen Rebfl äche aus. „Die Winzer folgen damit

im Anbau einem Trend, wie er auch im Weinkonsum zu beobachten ist“, so das Deutsche

Weininstituts (DWI).

FRAGEN AN DEN WEIN-EXPERTEN

Klaus Rüsing

Was halten

Sie von den

Maßnamen

der EU?

Klaus Rüsing: Nichts! Es wird den großen

Massenproduktionen und Großkonzernen

die Tür öffnen. Auf Kosten von Mittelstand

und Qualität.

Frage: Wie? Geben sie uns ein Beispiel.

Klaus Rüsing: Es ist jetzt erlaubt, mit Holzchips

einen Barriquewein vorzutäuschen.

Oder, es ist nun erlaubt, einen Rosèwein

durch Mischen von Rot- und Weißwein zu

erzeugen. Das war früher ein Witz unter

Winzern.

Frage: Aber warum macht die EU solche

Gesetze?

Klaus Rüsing: Der Druck der Handelsketten

ist riesengroß. Bei einem Durchschnittspreis

von 1,86 Euro pro 0,75l Flasche

(Ltr. 2,49 Euro) im Handel ist Qualität nicht

gefragt. Aber wer solche Weine trinkt, ist

selber schuld. Für 2,50 Euro mehr (d. h. 25

Cent pro Glas) gibt es schon gute Weine im

Fachhandel.

Frage: Die EU greift also immer mehr in den

Handel ein?

Klaus Rüsing: Genau. Ich muss jetzt, dank

EU-Verpackungsverordnung, den Pappkarton

um den Prosecco hier zur Entsorgung

bezahlen. Im Voraus und ohne den Karton

gesehen zu haben. Oder, dank EU-öKO-VO

soll ich mich als Großhändler einer öko-

Kontrollstelle zur jährlichen Überprüfung

melden. Ein Einzelhändler mit dem gleichen

Wein muss das nicht.

Frage: Sie sind sonst ganz locker und gut

gelaunt. Haben wir das falsche Thema angesprochen?

Klaus Rüsing: Fragen sie mal die 12000

Winzer in Deutschland. Sie leben von Qualität

und Service. Die EU unterstützt aber

Gleichheit und Gewinnmaximierung von

Großproduzenten.

DER TIPP:

Beim Einkauf auf das Etikett achten. Erzeuger

muss draufstehen und nicht „abfüllung”. dabei

handelt es sich um zugekaufte trauben.


„7- die Zahl für Kreativität“

DZH

Druckzentrum Hußmann GmbH

Druckvorstufe | Rollenoffset | Bogenoffset | Weiterverarbeitung

Druckzentrum Hußmann GmbH

www.dzhussmann.de


42

GL&Lev SERVICE GOLF

GL&Lev kontakt 04/09

RheinBerg-Masters so gut wie ausgebucht

Nur noch vier Startplätze am Lüderich und vier Startplätze in

Georghausen - das war der Stand am 25. Juni (Meldeschluss

9. August). Die RheinBerg Masters (um die „Dröppelminna”)

sind ausgebucht! Doch es gibt eine Warteliste. Welch ein

Erfolg für den Veranstalter, der damit zum Auftakt am 16.

August rund 450 Spieler auf fünf Anlagen erwarten kann.

Zugleich kann Schirmherr Rolf Menzel, als Landrat auch Mit-

Initiator dieses Turniers, wieder mit einem stattlichen Betrag

für einen guten Zweck rechnen (Seniorenheime in Rösrath

und Burscheid). 25.000 Euro waren es im vergangenen Jahr.

Und er hat zugleich einen Trost für all diejenigen, die das

Finale nicht erreichen haben: Am Lüderich Untereschbach-

Overath findet parallel zur Endrunde am 22. August, ein

Trostturnier über 9 Löcher statt. Startzeit: 10 Uhr von Tee 1.

Das Turnier ist allerdings nicht vorgabewirksam. Das Startgeld

beträgt 10 Euro pro Person, für Nicht-Clubmitglieder 25

Euro pro Person. Buchungen werden direkt auf der Golfanlage

am Lüderich vorgenommen. Der Erlös des Trostturniers

wird im Rahmen der Players Night im Mediterana zur Aufstockung

des Charity Erlöses übergeben.

Die aktuell erfolgreichen turnier-Spieler der Region

Das Turnier der

Sparkasse Leverkusen

Hoch zufrieden stellt sich hier Vorstandsmitglied

Stefan Grunwald (im Bild links) mit den

Sieger des traditionellen Golfturniers der Sparkasse

Leverkusen auf der Anlage des GC Leverkusen.

Die Sieger (alle Golfclub Leverkusen):

Brutto Herren: Jörg Selbach

Brutto Damen: Y. Hageleit-Schreckenberg

Netto-Klasse A: Frank Veltrup

Netto-Klasse B: Guido Bäumerich

Netto-Klasse C: Michael Hebbel

Netto-Klasse D: Karl-Josef Selbach

An die Algarve mit

Manfred Thomas

Hoch her ging es beim Turnier von Manfred

Thomas (Drive Golf Reisen) auf Clostermanns

Hof. Immerhin stand die Final-Teilnahme an der

Algarve auf dem Spiel.

Die Sieger (alle GC Clostermanns Hof):

Brutto Herren: Thomas Meyer

Brutto Damen: Sabine Kienke

Netto-Klasse A: Klaus Hartfeld

Netto-Klasse B: Detlef Fesser

Netto-Klasse C: Dr.Tamara Quandel

Audi-Quattro-Cup

der Stein-Gruppe

Um die deutsche Final-Teilnahme am Audi-

Quattro-Cup in Bad Griesbach ging es beim

Turnier der Stein-Gruppe (Audi-Zentrum

Bergisch Gladbach) auf der Anlage von

Clostermanns Hof. Die Sieger:

Brutto: Jürgen Baum und Peter Spölgen

(beide GC Clostermanns Hof)

Netto: Dirk Arnold-Petrou (GC Georghausen)

und Hendrik Adrian (GC Schloss Auel).

Die Netto-Sieger fahren nach Bad Griesbach.


GOLF

Bild©: Klaus Voit

GL&Lev SERVICE

DHPG-Cup brachte fast

6.000 Euro für „DIE GUTE TAT“

Beim diesjährigen DHPG-Cup im Golfclub

Schloss Georghausen erspielten die 72

geladenen Golfer für die Altenhilfe DIE GUTE

TAT (Kölnische Rundschau) ein beachtliches

Sümmchen. Die DHPG stellte zusätzlich 5000,-

zur Verfügung, und da auch der Brutto Sieger

Uwe Braunschweig bei der Siegerehrung noch

EUR 100,- drauflegte, wurde von den Partnern

der DHPG ein Scheck über 5690 Euro an die

Altenhilfe überreicht. Brutto-Sieger bei den

Damen wurde Ingrid Pilatzki

Bei Merck Finck winkt das

Finale in den Dolomiten

Um den großen Preis von MERCK FINCK & CO.

ging es auf der Anlage des GC Haus Kambach

Eschweiler-Kinzweiler e.V als Bestandteil der

Serie „Golf-Challenge 09” mit Finalturnier in

den Dolomiten. Sieger:

Brutto Herrn: Dietger Nieder (GC Wiesensee)

Netto Herren: Dr. Dirk Petermann

(GC Hof Düsterberg)

Weitere Turniere der Serie sind u. a. 26.7.

Schloss Georghausen und 20.9. in Bonn.

Das Lexus-Finale findet

diesmal in Köln statt

Bereits zum elftenmal richtet Lexus seine

nationale Wettspielserie aus, diesmal an

14 Spielorten deutschlandweit. Jetzt war der

Golf und Country Club Velderhof an der Reihe.

Die Sieger:

Brutto-Herren: Tom A.Verhagen

(Am Alten Fliess)

Brutto-Damen: Karin Gumpert (G&LC Köln)

Netto-Klasse A: Maike Tatzig (Am Alten Fliess)

Die jeweiligen Turniersieger starten beim

Deutschland-Finale auf der Anlage des Golfund

Land-Clubs Köln .

In Kürten ging’s um die

Albali Wine-Trophy

Auf der Anlage vom Golfclub Kürten ging es

soeben ums „Race to Spain”, um die Albali

Wine-Trophy, die in einer Turnier-Serie ausgespielt

wird und ihr Finale in Marbella erlebt.

Die Sieger (alle Golfclub Kürten):

Brutto-Herren: Andreas Fröhlen

Brutto-Damen: Nina Teitscheid

Netto-Klasse A: Andreas Fröhlen

Netto-Klasse B: Helmut Laczkovich

Netto-Klasse C: Dr.Roland Richter

Die Netto-Sieger fahren nach Marbella.

GL&Lev kontakt 04/09

43


44

GL&Lev SERVICE autO

Rangieren: Kamera im

Kennzeichen integriert

Um Unfälle beim Rückwärtsfahren zu

vermeiden, gibt es Video-Rückfahrsysteme,

die den toten Winkel hinter

einem Fahrzeug beseitigen und damit

das Rangieren erheblich erleichtern.

Die neue Möglichkeit zum Nachrüsten

heißt „Luis T5” und ist elegant in die

Kfz-Kennzeichenhalterung integriert.

Per Funk werden die Bilder auf den

mitgelieferten Monitor an der Frontscheibe

übertragen. Ein Anschlusskabel

quer durch das Fahrzeug ist damit

nicht mehr notwendig, was die Montage

erheblich erleichtert. Wer schon ein

Navigationssystem mit Monitor und

AV-Anschluss besitzen, braucht nur das

reine T5-Kamera-Set für ca. 139 € im

Online-Shop.

GL&Lev kontakt 04/09

Das „Faltdach” ist der Clou des Neuen

Lexus kommt im Juli mit

einem schicken Cabrio

Auf dem Messestand der AMi

in Leipzig hat Lexus erstmals in

Deutschland sein neues Cabrio

iS 250C vorgestellt. Elegant und

sportlich - ein beeindruckendes

Automobil, das für weniger als

50 000 Euro zu haben sein soll.

Das viersitzige Cabriolet besitzt ein

dreiteiliges Metallklappdach, das

sich per Knopfdruck innerhalb von

nur 20 Sekunden komplett öffnen und im

Kofferraum verstauen lässt; sanft und komfortabel.

Mit dem neuen IS 250C erweitert

Lexus in diesem Sommer die Produktpalette

in Deutschland und Europa um ein besonders

emotionales Modell.

Elegant und sportlich zugleich kommt das neue

Cabrio von Lexus daher. Besonders raffiniert ist das

metallklappdach.

Der aus der Limousine übernommene

Antriebsstrang garantiert die für Lexus typische

Kombination aus Fahrkultur und

Dynamik. Das ebenso laufruhige wie drehfreudige

Sechszylinder-Triebwerk schickt

153 kW/208 PS über eine Sechsstufen-

Automatik an die Hinterräder.

Dabei wurde sogar der Unterboden

des Fahrzeuges unter aerodynamischen

Gesichtspunkten gestaltet. Motor, Antriebsstrang,

Tank und hintere Radaufhängungen

wurden verkleidet, um dem Wind so

wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten.

Bei geschlossenem Dach erzielt das Cabrio

einen exzellenten Luftwiderstandsbeiwert

von cW 0,29. - Der offizielle Verkaufsstart für

den Lexus IS 250C ist im Juli terminiert.


Sei kein Frosch, rüste um.

Der Umwelt zuliebe.

Unsere Leistungen im Einzelnen:

Beratung vor Ort – für mehr Effi zienz in Ihrem

Unternehmen.

Direktabholung der Benzinfahrzeuge zur Nachrüstung

durch unsere hauseigene Spedition in ganz

Deutschland.

Nachrüstung, TÜV Abnahme inkl. aller Genehmigungen

(ECE-R 115, GAP, GSP) des LPI-Systems erfolgt

unter Aufsicht der Hochschule für Technik und Wirtschaft

des Saarlandes.

Rücktransport zum Unternehmensstandort.

Reparaturkostenversicherung mit bestehender Herstellergarantie/

Ausfallgarantie für Privatkundenfahrzeuge

mit Gasumbau: 24 Monate oder

100.000 km – keine Nachweisführung erforderlich.

24 h Autogas-Notfallservice deutschlandweit..

4-Zylinder LPi-System € 2.575,-

€ 2.575,-

€ 2.175,-*

* € 400,-

Sonderprämie

bis 31.08.

Vorteile von LPI-Autogassystemen vom Marktführer

40 % geringere Kraftstoffkosten, inkl. Autogasmehrverbrauch

höhere Umweltverträglichkeit => positives Image

80% weniger Schadstoff-, 20 % weniger CO CO2-Ausstoß

Neue Kfz-Steuer ab 1. Juli 2009

hohe Reichweite, deutschlandweit fl ächendeckendes Netz:

über 5.000 Gas-Tankstellen

Fordern Sie den aktuellen Katalog an.

info@innovationplus.de www.innovationplus.eu Tel. 0221 453 19 63 Fax: 0221 453 19 70


46

GL&Lev SERVICE GESuNdhEIt

Was in anderen Ecken nordrhein-

Westfalens bereits ein begriff ist,

soll nun auch in der Region Köln/

bonn ein Schwerpunkt werden:

Die Gesundheitsregion.

Mehr als 100 Akteure aus Wirtschaft

und Wissenschaft, aus

Stadtverwaltungen und Landkreisen

kamen dazu am 1. Juli in Schloss

Morsbroich (Leverkusen) zur Gründungsversammlungzusammen.

Als eine der fünf

herausragenden Gesundheitsregionen

in

NRW ist das Rheinland

damit auf dem Weg,

sich gemeinsam als „HealthRegion CologneBonn”

zu formieren und zu profi lieren.

Zum feierlichen Akt trafen sich in Morsbroich

Bürgermeister und Landräte von Rhein-

Erft, Rhein-Sieg, Oberberg und RheinBerg,

von Leverkusen, Köln und Bonn.

Ziel des Vereins ist es, Chancen und

Handlungsbedarfe der regionalen Gesundheitswirtschaft

zu bestimmen und

gemeinsame Projekte anzustoßen. Die

vielfältigsten Kompetenzen, Konzepte und

Leistungen der Mitglieder sollen dabei das

Rheinland zu einem national und internati-

GL&Lev kontakt 04/09

die Gründungsmitglieder des „Vereins zur Förderung

der Palliativmedizin am Klinikum Leverkusen“

Vereinsgründung der Gesundheitsbranche in Leverkusen

Auch RheinBerg ist ab

sofort Gesundheitsregion

onal führenden Gesundheitsstandort fortentwickeln.

Die Gesundheitswirtschaft bietet in NRW

trotz Krise schon heute einer Million Beschäftigten

zukunftssichere Arbeitsplätze

– mit weiter steigender Tendenz. Die Landesregierung

unterstützt die Weiterentwicklung

der Branche. Mit gezielter Förderung

innovativer gesundheitsbezogener Dienstleistungen

und Produkte sollen gleichzeitig

die Qualität der medizinischen Versorgung

nachhaltig verbessert

und neue Wachstumsfelder

in den Branchen

der Gesundheitswirtschaft

erschlossen werden.

Übergeordnete Aufgaben wie das

Standortmarketing oder die Beteiligung an

Forschungsprogrammen des Landes, des

Bundes oder der EU sollen gemeinsam

wahrgenommen werden.

Vor allem für die ständig wachsende

Zielgruppe der Seniorinnen und Senioren

bietet die Region leistungsfähige Angebote

und entwickelt diese stetig weiter. Zugleich

ist die Region KölnBonn auch ein Sitz bedeutender

Unternehmen aus den Bereichen

Krankenversicherung, Pharma, Biotec und

Medizintechnik.

Palliativstation am

Klinikum in

Leverkusen wird

endlich Realität

Der von der Fachabteilung Hämatologie/Onkologie

gemeinsam mit dem

Förderverein geplante Bau einer Palliativstation

am Klinikum kann endlich

in die Tat umgesetzt werden. Die Landesregierung

stellte jetzt 1,27 Millionen

Euro zur Verfügung.

Das Geld stammt im Wesentlichen aus

den Fördermitteln des Konjunkturpakets

II. Geld wird also auch anderen

Krankenhäusern, etwa in Köln, Bonn

und Bergisch Gladbach zur Verfügung

gestellt. Insgesamt stehen für die 83 im

Krankenhausbedarfsplan enthaltenen

Krankenhäuser im Regierungsbezirk

Köln 32,8 Mio Euro bereit.

Mit Freude und Erleichterung begrüßten

denn auch Geschäftsführer

Hans-Peter Zimmermann, Prof. Dr. Norbert

Niederle, Oberbürgermeister und

Aufsichtsratsvorsitzender Ernst Küchler,

Landtagsabgeordnete Ursula Monheim

und der Vorsitzende des Fördervereins

für Palliativmedizin am Klinikum

Leverkusen e.V., Thomas Eimermacher

diese wichtige Hilfe zur Verbesserung

der Versorgung und Lebensqualität

schwerstkranker Menschen in der Region

Leverkusen.

Zu den rund 1,27 Millionen Euro Landesförderung

kommen zusätzlich 700.000

Euro von der Deutschen Krebshilfe sowie

Mittel aus Spenden des „Vereins

zur Förderung der Palliativmedizin am

Klinikum Leverkusen“ hinzu, so dass der

Baubeginn in unmittelbare Nähe rückt.

Die geschätzten Baukosten für die neue

Station, die direkt an die jetzige onkologische

Station angebunden wird, belaufen

sich auf 2,5 Millionen Euro.

Der Einzugsbereich der Klinik ist groß.

So kommen Patienten nicht nur aus

Leverkusen, sondern auch aus Köln,

Bonn und aus dem Raum Düsseldorf

sowie dem Rheinisch-Bergischen Kreis

und dem Oberbergischen Kreis. In 2008

wurden insgesamt 2.600 Patienten stationär

behandelt. Die Tagesklinik suchten

insgesamt rund 700 Patienten auf.


Im Blickpunkt

Ein 50 000 Euro teures auto gilt bei einem arzt

als „unangemessen”. � Seite 50

kontakt

Steuern | Recht | Finanzen


Vertreterversammlung mit dem Rechenschaftsbericht

der VR-Banken zufrieden � Seite 51

auto-Leasing - keine Kündigungsmöglichkeit

während der Vertragsdauer � Seite 54

RECHT

Europäischer

Gerichtshof

kippte

deutsches

Urlaubsrecht

dER zuNGENBREChER: das „Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz” mit neuen Regelungen für das Geschäftsjahr GL&Lev special 2010 03/09

© shutterstock


48

bank- und kapitalanlagerecht: berater und Vermittler von

„schrottimmobilien“ werden nun haftbar gemacht

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Recht

arbeitsrecht: Deutsches Urlaubsrecht durch

Europäischen Gerichtshof gekippt

GL&Lev kontakt 04/09

Von DIETHELM SCHROEDER

tausende von Anlegern, die in so

genannte Schrottimmobilien fehlinvestiert

haben, können nach einer

am Jahresanfang 2009 gefällten

Entscheidung des bundesgerichtshofs

ein wenig aufatmen – und

einen Ausgleich für ihre verloren

geglaubten investitionen erhoffen.

Was nicht wenige Anleger als sichere

Vorsorge für das Alter vorgesehen

hatten, stellte sich vielfach

als Fehlinvestition heraus; denn die vom

Finanzierungsberater und Vermittler der Immobilie

versprochenen Mieteinnahmen waren

schlicht und einfach unrealistisch.

Mehrere Kläger hatten auf Vermittlung

und nach Beratung durch ein bestimmtes

Unternehmen eine Eigentumswohnung

erworben. Diese Kapitalanlage erwies sich

Von FRANK NEUMANN

Der Europäische Gerichtshof hat

entschieden, dass das Erlöschen des

Urlaubs- und Urlaubsabgeltungsanspruches

bei Arbeitsunfähigkeit

bis zum Ende des Übertragungszeitraums

nach § 7 Abs. 3 bundesurlaubsgesetz

(bUrlG) mit der

europäischen Arbeitszeitrichtlinie

unvereinbar ist.

Gegenstand dieser Entscheidung bildete

ein Vorlagebeschluss des Landesarbeitsgerichts

Düsseldorf, in

der ein seit Jahren arbeitsunfähig erkrankter

Mitarbeiter für die jeweiligen Kalenderjahre

eine Urlaubsabgeltung gefordert hatte.

Der Europäische Gerichtshof knüpft hier

an seine ständige Rechtsprechung an, wonach

der Anspruch des Arbeitnehmers auf

bezahlten Jahresurlaub als „besonders bedeutsamer

Grundsatz des Sozialrechts der

Gemeinschaft“ anzusehen sei.

Diese Entscheidung hat insbesondere

diethelm Schroeder

Rechtsanwalt

bei der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß,

Vorsitzender Richter am

Landesarbeitsgericht

a.D.

jedoch als unrentabel. Das Unternehmen

hatte seine Pflicht verletzt, über alle für die

Anlageentscheidung wesentlichen Umstände

richtig und vollständig zu beraten.

Daraufhin forderten die Kläger von dem

Beratungsunternehmen den Kaufpreis für

die Eigentumswohnung zurück und boten

ihm dafür Zug-um-Zug die Übereignung

der Immobilie an.

Die gerichtlich zu klärende Frage war, ob

die falsch beratenen Kläger von dem Unter-

Frank Neumann

Fachanwalt

für Arbeitsrecht

bei der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

folgende Konsequenzen: Bis zu dieser Entscheidung

konnte der Arbeitgeber gerade

bei dauererkrankten Arbeitnehmern diese

Krankheit in Ruhe „aussitzen“, denn ein finanzielles

Risiko war bisher mit der Dauerkrankheit

nicht verbunden, da der Arbeitnehmer

nur für sechs Wochen Lohnfortzahlung erhielt

und im Übrigen nach den Regelungen

des § 7 BurlG der Urlaubsanspruch spätestens

mit dem Ende des Übertragungszeitraumes

erloschen war.

Das BAG hat nunmehr in einer Entscheidung

vom 24.03.2009 diese Rechtspre-

nehmen Erstattung des Kaufpreises gegen

Übereignung der Eigentumswohnung verlangen

können, obwohl das Unternehmen

nicht Partei des Kaufvertrages und Eigentümer

der Immobilie, sondern nur beratend

und als Vermittler tätig gewesen war.

Die zweite Instanz hatte einen solchen

Anspruch noch verneint. Der Bundesgerichtshof

als letzte Instanz entschied nun

anders: Der durch die Falschberatung Geschädigte

kann im Wege des Schadensersatzes

das gesamte Geschäft rückgängig

machen, indem er von dem Berater die

Rückerstattung des Aufpreises und die

Erstattung sonstiger Kosten – wie etwa

eine Vorfälligkeitsentschädigung bei einer

kreditfinanzierten Immobilie – verlangen

kann. Der Berater erhält dafür die von ihm

vermittelte „Schrottimmobilie.“ Das diffizile

Bank- und Kapitalanlagerecht ist damit um

einen weiteren spektakulären Fall erweitert

worden.

chung übernommen. Der dauererkrankte

Mitarbeiter stellt somit eine „finanzielle Zeitbombe“

dar. Denn der Arbeitgeber hätte

die Urlaubsabgeltung auch für die Jahre zu

zahlen, in denen der Arbeitnehmer wegen

seiner Krankheit nicht gearbeitet hat!

Ein kleines „Bonbon“ für den Arbeitgeber:

Diese Rechtsprechung bezieht sich nur auf

den gesetzlichen Mindesturlaub von vier Wochen,

nicht jedoch auf den darüber hinaus einzelvertraglich

oder tarifvertraglich gewährten

zusätzlichen Urlaub. Diese Entscheidung hat

durchaus auch Auswirkungen für die Erfolgsaussichten

bei einer krankheitsbedingten

Kündigung. Der Arbeitgeber muss im Falle

einer solchen Kündigung ja nachweisen, dass

ihm erhebliche Nachteile entstehen.

In der Vergangenheit war dies oft nicht

möglich, da ja wegen der Dauererkrankung

keine finanziellen Lasten zu prognostizieren

waren. Hier wird nunmehr in Zukunft der

Arbeitgeber mit den erheblichen Lasten

aus den Urlaubsabgeltungsansprüchen der

dauererkrankten Arbeitnehmer argumentieren

können. Daher sind auf Grund der

Beeinträchtigungen „betrieblicher Belange“

durch den jährlich entstehenden Mindesturlaub

solche Kündigungen in Zukunft in

weiterem Umfange zulässig als bisher.


Composite

C M Y CM MY CY CMY K

Egal wo Sie stehen

wir finden einen Weg

Zum Steuersparen

muss man nicht in die

Alpen fahren.

Abgeltungsteuer auf Kursgewinne

lässt sich legal vermeiden.

Wie? Sprechen Sie mit uns.

BERGISCH GLADBACH

Telefon (02202) 936 55-0

WIPPERFÜRTH

Telefon (02267) 65840-0

www.dedy-heister.de

Dedy + Heister

Steuerberatungsgesellschaft mbH Freiheit ist bezahlbar.

Einladung

Businessclub Leverkusen | Rhein-Berg e.V.

Netzwerken, über die Stadtgrenze hinaus.

Stadtsparkassen-Renntag auf der Galopprennbahn Düsseldorf

mit exklusiver Führung für unsere Mitglieder und Gäste.

Stadtsparkassen-Renntag auf der Galopprennbahn

Düsseldorf

Sonntag, 23. August 2009

info@bc-lev.com

www.bc-lev.com

Ausführliche Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Club Homepage.

Gestaltung: www.saje-design.de


50

Im Blickpunkt

GL&Lev kontakt Steuern

Nach einem aktuellen Finanzgerichts-Urteil:

Ein 50 000 € - auto gilt beim

arzt als „unangemessen”

GL&Lev kontakt 04/09

Von LOTHAR HEISTER

nach einem aktuellen Finanzgericht-Urteil

gelten bei einem

Arzt Fahrzeugkosten als unangemessen,

soweit die Anschaffungskosten

50.000 EUR übersteigen.

betriebsausgaben dürfen den

Gewinn nämlich dann nicht

mindern, wenn sie nach der

Verkehrsauffassung als unangemessen

anzusehen sind.

Zwar ist ein Kaufpreis nicht generell

nach absoluten Betragsgrenzen zu

beurteilen. Es kommt vielmehr auf

die Größe des Unternehmens, die Bedeutung

des Repräsentationsaufwandes sowie

den Umfang und die Häufigkeit der privaten

Pkw-Nutzung an.

Aufwendungen können aber auch bei hohen

Umsätzen und Gewinnen unangemessen

sein, wenn sie für den Geschäftserfolg

von geringer Bedeutung sind oder private

Gründe für die Anschaffung maßgebend

sind. Daher ist darauf abzustellen, ob ein

gewissenhafter Kaufmann angesichts der zu

erwartenden Vorteile und Kosten die Aufwendungen

ebenfalls auf sich genommen

hätte. Die Wahl des Fahrzeugs, das der Arzt

zur Durchführung von Hausbesuchen nutzt,

beeinflusst nicht die Höhe seiner Einnahmen.

Seine Leistungen werden von den Patienten

nämlich nicht in Anspruch genommen, weil

er ein besonders aufwendiges Fahrzeug

fährt. Auch die Höhe seiner Vergütung ist

hiervon völlig unabhängig. Insoweit gehören

die Kfz-Kosten zum Teil zu den Aufwendungen

für die private Lebensführung.

Praxishinweis: Die Betriebsausgabenkürzung

für das Fahrzeug steht der Anwendung

der Ein-Prozent-Regelung für die

private Nutzung von zwei betrieblichen

Fahrzeugen nicht entgegen. Denn die private

Nutzung des Pkw verursacht nicht

weniger Aufwand, nur weil dieser in seiner

Abzugsfähigkeit begrenzt ist.

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

berechnungsfehler bei der

Pensionsrückstellung unterliegen

dem nachholungsverbot

Wurde die Pensionsrückstellung fehlerhaft

berechnet und daher mit einem Wert in der

Bilanz angesetzt, der unter dem Teilwert

liegt, so greift das gesetzliche Nachholverbot

ein. Danach darf eine Pensionsrückstellung

höchstens um den Unterschied zwischen

dem Teilwert der Pensionsverpflichtung am

Schluss des aktuellen und des vorangegangenen

Wirtschaftsjahres erhöht werden. Die

gesetzlich bestimmten Ausnahmen - etwa

bei geänderten biometrischen Rechnungsgrundlagen

- gelten nach dem Beschluss

des Bundesfinanzhofes nicht bei fehlerhafter

Bilanzierung.

In der Praxis kann es aus unterschiedlichen

Gründen zu Fehlern bei der Pensionsrückstellung

kommen. In diesen Fällen

ist keine Ausnahme vom Nachholverbot

vorgesehen. Zwar hatte der Bundesfinanzhof

wiederholt Ausnahmen von der

Anwendung des Nachholverbots zugelassen,

etwa wenn die zu geringe Rückstellung

auf geänderter Rechtsprechung

beruht oder dem Steuerpflichtigen durch

die Finanzbehörden aufgedrängt worden

ist. Berechnungsfehler des versicherungsmathematischen

Gutachtens berechtigten

aber nicht zu einer Nachholung.

Praxishinweis: In Bilanzabschlüssen ab

2009 muss zwingend die heraufgesetzte

Regelaltersgrenze angesetzt werden. Dabei

ist bei Pensionsanwartschaften grundsätzlich

das vertraglich vereinbarte Pensionsalter

maßgebend. Verweist die Zusage

auf die Regelaltersgrenze ist entweder ein

gerundeter Jahreswert zu verwenden oder

alternativ der Eintrittszeitpunkt des Versorgungsfalls

mit der Vollendung des 63.

Lebensjahres anzunehmen.

Ordnungsgemäßes Fahrtenbuch

auch bei kleinen Mängeln

Rechenfehler oder Differenzen zwischen

Aufzeichnungen und Routenplaner führen

nicht zwingend dazu, ein Fahrtenbuch nicht

mehr als ordnungsgemäß anzusehen. Das

gilt nach Auffassung des Finanzgerichts

Düsseldorf, wenn diese Mängel geringfügig

sind. Zwar hat der Bundesfinanzhof in

jüngster Zeit in mehreren Urteilen strenge

Anforderungen definiert. Doch wie bei einer

noch als ordnungsgemäß geltenden

Buchführung mit kleinen Fehlern, führen geringfügige

Mängel beim Fahrtenbuch nicht

automatisch zur Anwendung der Ein-Prozent-Regelung.

Maßgeblich ist, ob Vollständigkeit

und Richtigkeit noch gegeben, der

Nachweis der Privatnutzung möglich ist.

Daher sind geringe Differenzen - wie im

Streitfall von 9 oder 5 km - zwischen eingetragener

und tatsächlich gefahrener Strecke

unerheblich. Rechenfehler können jedem

unterlaufen. Das gilt insbesondere, wenn

sie sich nicht zu Gunsten des Fahrers auswirken.

Sofern die Entfernung im Jahr rund

1,5 % von den Ergebnissen laut Routenplaner

abweicht, ist dies bei Stadtverkehr,

Stau und Baustellen durchaus hinnehmbar.

Erläuterungen zu Umwegfahrten sind erst

bei Abweichungen vom Routenplaner über

20 % erforderlich.

Praxishinweis: Auch nach Ansicht des

Bundesfinanzhofes führen weder die Nichtaufzeichnung

einer einzelnen Fahrt trotz vorliegender

Tankrechnung noch Diskrepanzen

mit den Kilometerangaben aus Werkstattrechnungen

dazu, die Ordnungsmäßigkeit

eines Fahrtenbuches zu verwerfen. Denn

der Nutzer ist nicht verpflichtet, bei Fahrtantritt

die kürzest mögliche Strecke laut

Routenplaner zu ermitteln und jede Abweichung

hiervon zu dokumentieren. Exaktere

Aufzeichnungen kann das Finanzamt erst

bei erheblichen Differenzen verlangen.


GL&Lev kontakt Finanzen

Mitglieder mit ihrer Vr-bank zufrieden

Eine gewisse Genugtuung war

nicht zu verkennen, als Vorstand

und Aufsichtsrat der VR bank bei

der Vertreterversammlung Rechenschaft

für das Jahr 2008 ablegten

und auf breite Zustimmung trafen.

Zwar waren viele Zahlen schon aus

der Bilanzpressekonferenz im Frühjahr

bekannt, aber jetzt hieß es „Butter

bei die Fische”. Die Mitglieder waren zur

Abstimmung aufgerufen. Dabei erfuhren

sie auch von einer Dividende, die erstmals

aufgesplittert wurde: 5 Prozent Sockel plus

2 Prozent Bonusdividende.

Auch die dann folgende Erläuterung

der Weichenstellung für die nächsten zwei

Jahre provozierte keine Diskussionen. Der

Banken-Vorstand machte deutlich: „Die

verschlechterte Geschäftslage bei den Unternehmen

in unserer Region und die Tatsache,

dass die Krise nun auch bei den Beschäftigten

im Rheinisch-Bergischen Kreis

angekommen ist, wird den Geschäftsverlauf

stärker als im Vorjahr absehbar negativ

beeinflussen. Wir rechnen in den nächsten

zwei Jahren mit einer geringeren lnvestitionsbereitschaft

in unserer Region.”

Und: „Unter Zugrundelegung der in der

Geschäftsstrategie beschriebenen Szenarien

wird sich auch in den nächsten Jahren

der Wettbewerb unter den Kreditinstituten

Abonnieren Sie unseren kostenlosen

Mandantenrundbrief! E-Mail genügt:

kontakt@winter-jansen-lamsfuss.de

51467 Bergisch Gladbach

Odenthaler Str. 213 - 215

Telefon 0 22 02 / 9330-0

Telefax 0 22 02 / 9330-20

10405 Berlin

Prenzlauer Allee 36

Telefon 030 / 44 01 53-15

Telefax 030 / 44 01 53-20

Winter Jansen Lamsfuß Rechtsanwälte

Ihr gutes Recht! Wir nehmen Ihre Bedürfnisse ernst.

Unsere kompetenten Fachanwält/innen verstehen sich als

Ihre Partner, die Ihnen zuhören und auf Ihre Anliegen eingehen.

Wir verstehen die eigentümliche Sprache der Gesetze. Wir

haben wichtige Vergleichsfälle zur Hand und bieten Ihnen

umfassende und effi ziente Lösungsmöglichkeiten an.

50859 Köln

Aachener Straße 1212

Telefon 022 34 /40 31-0

Telefax 022 34 /40 31-20

Führen die VR-Bank jetzt allein:

Lothar Uedelhoven und Franz Hardy.

und den Finanzdienstleistern weiterhin verschärfen.”

In Erwartung einer stagnierenden Wirtschaftsentwicklung

geht man von einer nur

moderaten Nachfrage im Kundenkreditgeschäft

aus, mit einer geringeren lnvestitionsbereitschaft

„in unserer Region“, aber von

einem Wachstum im Einlagengeschäft. „Im

Dienstleistungsgeschäft prognostizieren wir

unter der Annahme weiter stark schwan-

51491 Overath

Hauptstraße 58

Telefon 0 22 06 / 29 28

Telefax 0 22 06 / 8 29 75

kender Aktienkurse leicht rückläufige Umsätze

im Wertpapiergeschäft mit Kunden

und aus der Vermittlung von Investmentfondsanteilen“.

Dennoch wollten die Banker bei aller

Situationsbeschreibung der aktuellen Wirtschafslage

keinen Pessimismus aufkommen

lassen. Sowohl das Wertpapiergeschäft als

auch die Vermittlung von Versicherungen

werde nach ihrer Einschätzung mittelfristig

wieder von dem zunehmenden Bedarf an

privater Altersversorgung profitieren.

„Zusammenfassend rechnen wir für die

nächsten zwei Jahre mit einer stabil bleibenden

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

der Bank. Insgesamt prognostizieren wir

für die nächsten zwei Geschäftsjahre aufgrund

der Krisen einen herausfordernden

Geschäftsverlauf, wobei das voraussichtliche

Wachstum insbesondere von der Entwicklung

des Einlagengeschäftes bestimmt

sein wird. Ausgehend von unserer Prognoserechnung

für die Jahre 2009/2010 rechnen

wir allerdings mit einem geringeren

Zinsergebnis.”

Eine wesentliche Personal-Veränderung

gibt es in der Chefetage: Nach dem Ausscheiden

von Dr. Eric Tjarks (wird Vorstandschef

in Bensheim) wird diese Position nicht

neu besetzt. Das Sagen haben jetzt allein

die Vorstände Franz Hardy und Lothar

Uedelhoven. eb

51503 Rösrath

Hauptstraße 23 - 25

Telefon 0 22 05 / 90 87 10

Telefax 0 22 05 / 90 87 11

Auch Fachanwälte für:

❱ Miet- und Wohnungseigentumsrecht

❱ Arbeitsrecht

❱ Bau- und Architektenrecht

❱ Familienrecht

❱ Steuerrecht

❱ Verwaltungsrecht

❱ Verkehrsrecht

❱ Versicherungsrecht

RZ_Anzeige_GLkontakt.indd 1 17.02.2009 GL&Lev 10:26:21 kontakt 04/09 Uhr

E-Mail:

kontakt@winter-jansen-lamsfuss.de

Internet:

www . winter-jansen-lamsfuss.de

51

Im Blickpunkt


52

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Steuern

GL&Lev kontakt 04/09

internationalisierung

der rechnungslegung

im Mittelstand – teil 2

Von THOMAS ROHLER

im Mai dieses Jahres wurde das

bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

(kurz bilMoG) verkündet. Die neuen

Regelungen sind grundsätzlich ab

dem Geschäftsjahr 2010 anzuwenden.

Das Gesetz führt zur umfangreichsten

Reform des bilanzrechts

seit 25 Jahren und verbessert den

Einblick in die Vermögens-, Finanz-

und Ertragslage der Unternehmen

.

Was lange währt wird endlich gut.

So könnte man den Werdegang

des BilMoG beschreiben. Erste

Vorschläge zu diesem Gesetzvorhaben ergaben

sich bereits im Jahr 2003 aus einem

Maßnahmenkatalog der Rot-Grünen-

Bundesregierung. Ziel des Gesetzes war

eine Modernisierung des Bilanzrechts, die

mit der Entwicklung in der internationalen

Rechnungslegung Schritt halten konnte und

insbesondere die Interessen von Investoren

berücksichtigte.

Bis zum ersten Gesetzentwurf aus dem Oktober

2007 hatte sich das zuständige BMJ

viel Zeit gelassen. So war es möglich wichtige

Grundsätze der internationalen Rechnungslegung

mit der Tradition der handelsrechtlichen

Bilanzierung zu verbinden und

die neuen Regelungen relativ schlank zu

formulieren.

Nach intensiven Diskussionen folgte dem

Entwurf des BMJ im Mai 2008 ein Regierungsentwurf,

der aufgrund der Auswirkungen

der internationalen Finanz- und

Wirtschaftskrise nochmals in einigen Punkten

geändert wurde. Das endgültige Gesetz

entspricht den Anforderungen an eine international

akzeptierte und moderne Rechnungslegung

ohne dabei zu komplex zu

werden.

Nachfolgend werden die wichtigsten Änderungen

für den Mittelstand zusammengefasst:

dipl.-Bw. thomas Rohler

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater

Partner in der DHPG

DR. HARZEM &

PARTNER KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

· Steuerberatungsgesellschaft

Vereinfachung/Kostensenkung:

Für Einzelunternehmen entfällt eine Buchführungs-

und Bilanzierungspflicht, wenn

die Umsätze unter 500.000 Euro und die

Gewinne unter 50.000 Euro liegen. Die Größenkriterien

für kleine GmbHs werden um

ca. 20 % angehoben.

Größere transparenz durch die

Aufhebung von Wahlrechten:

Zur Verbesserung der Aussagekraft des Jahresabschlusses

werden einige Bilanzierungs-

und Bewertungswahlrechte (z. B. die Bilanzierung

von Ingangsetzungskosten oder von

Aufwandsrückstellungen) abgeschafft. Der

Jahresabschluss wird hierdurch objektiver; die

Vergleichbarkeit im Zeitablauf und gegenüber

anderen Unternehmen wird verbessert.

Außerdem werden wichtige Bewertungsvorschriften

(Ermittlung der Herstellungskosten

und der Rückstellungen) angepasst. Die

im Mittelstand so beliebten Pensionsrückstellungen

müssen deshalb in der Zukunft

deutlich höher dotiert werden.

bilanzierung von immateriellen

Werten wird möglich:

Dem alten HGB wurde immer vorgeworfen,

es biete keine Möglichkeit zur Bilanzierung

selbst geschaffener immaterieller Werte.

Vor allem die im technisch fortschrittlichen

deutschen Mittelstand anfallenden Entwicklungskosten

ließen sich nicht befriedigend

darstellen. Das BilMoG löst dieses Problem

mit der Einführung eines neuen Bilanzierungswahlrechts

bei gleichzeitiger Gewährleistung

des Gläubigerschutzes durch eine

Ausschüttungssperre.

Auswirkungen auf die

steuerliche Gewinnermittlung:

Von Anfang an hat der Gesetzgeber die Probleme

gesehen, die sich aus der in Deutschland

üblichen Verknüpfung der handelsrechtlichen

Bilanzierung mit der steuerlichen

Gewinnermittlung ergeben.

Einerseits sollte die Bilanzierung von steuerlichen

Lenkungsnormen befreit werden.

Zum anderen sollten die neuen Bilanzierungsvorschriften

nicht zu zusätzlichen

Steuerbelastungen führen.

Die Umsetzung dieser Ziele kann weitestgehend

als gelungen betrachtet werden. Das

BilMoG verbannt die Dominanz des Steuerrechts

aus der Bilanzierung. Maßgeblich sind

zukünftig ausschließlich die handelsrechtlich

korrekten Ansätze. Für Zwecke der steuerrechtlichen

Gewinnermittlung gilt mehr als

bislang steuerliches Sonderrecht (Abschaffung

der umgekehrten Maßgeblichkeit). Hierdurch

wird in der Zukunft die Besteuerung

von Unternehmen komplizierter werden.

Umstellungsprobleme:

Der Übergang auf die Vorschriften des

BilMoG ist mit einer Reihe von Umstellungsproblemen

verbunden. Dem Kaufmann stehen

hier einige Wahlrechte zur Verfügung,

deren Ausübung sorgfältig erwogen sein

will. Aus diesem Grund macht es Sinn, sich

frühzeitig mit den gesetzlichen Regelungen

auseinander zu setzen.

Fazit:

Das vom Gesetzgeber verabschiedete BilMoG

wird das derzeit noch bestehende Bilanzrecht

gründlich reformieren und an die Anforderungen

von Investoren anpassen. Trotz

der hiermit einhergehenden Annährung an

die IFRS, konnte die Komplexität der neuen

Regelungen beschränkt werden. Im deutschen

Mittelstand stoßen die Vorschriften des

BilMoG deshalb auf wesentlich mehr Akzeptanz,

als die Regelungen des IASB für inhabergeführte

Unternehmen (SME).

Einziger Schönheitsfehler für den Mittelstand

ist das Auseinanderfallen von handelsrechtlicher

und steuerrechtlichter Gewinnermittlung.

In dieser Frage sind in der Zukunft höhere

Kosten für den Kaufmann zu erwarten.


S P R E N G E R

R E C H T S A N W A L T

-Leasing- und Kreditrecht

-Handels- und Gesellschaftsrecht

-Wettbewerbsrecht

-Inkasso

Sachsenring 75 · 50677 Köln

Tel.: 0221- 80 13 77- 0 · Fax.: 0221- 80 13 77-2

email: info@wolfgang-sprenger.de

www.wolfgang-sprenger.de

Flexible Steuervorteile?

Steuerstundungsmodelle?

Erbschaftssteuerreform?

Altersvorsorge gesichert?

Ihr Thema...?

Wir beraten Sie gerne!

www.servos-winter.de Tel. 02202 933030

Dr. Dedy Michels Simon Rottländer GmbH

p2_90x65mm_Halm&C_4C_P.indd 1 16.03.2009 22:01:28 Uhr

Steuerberatungsgesellschaft

Paffrather Str. 186 · 51469 Bergisch Gladbach

tel.: 0 22 02/ 9 36 17-0 · Fax: 0 22 02/ 9 36 17-99

email: steuerkanzlei@drdedy.de · www.drdedy.de

Umfassende Beratung

„Zukunft sichern - kontinuierlich gut beraten“

in allen

steuerlichen

Angelegenheiten:

Finanz- und Lohnbuchhaltung

Jahresabschlusserstellung

Steuererklärungen

für Unternehmen (Kapital- und

Personengesellschaften)

für Freiberufl er (Künstler u.a.)

für Existenzgründer

für Privatpersonen (Vermieter, Rentner,

Kapitalanleger und Angestellte)

Ihren steuerlichen Berater fi nden Sie in

51503 Rösrath-Hoffnungsthal · Hauptstrasse 200

Telefon 0 22 05 / 91 92 20 - 0 · Telefax 0 22 05 / 91 92 20 - 1

beratung@DHR-Steuerberater.de · www.DHR-Steuerberater.de

kanzlei@servos-winter.de

Liquiditätseffekte

durch Steuerstundung

siehe Seite 55

Bergisch Gladbach Odenthaler Straße 213-215 Rösrath Hauptstraße 23-25 Köln Aachener Str. 1212


54

autofinanzierung und leasing – teil 2

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Finanzen

GL&Lev kontakt 04/09

Von W. SPRENGER

im ersten teil wurde bereits über

die grundsätzlichen Unterschiedlichkeiten

von Leasing und

Darlehensfinanzierung berichtet.

nun zum Fahrzeugleasing.

Leasing stellt nichts anderes als die

entgeltpflichtige Überlassung des

Finanzierungsgegenstandes dar.

Dies erinnert an Miete,

unterscheidet sich aber erheblich

von dieser Vertragsart, da an der

Leasingkonstruktion drei Personen

beteiligt sind, nämlich der Lieferant,

der Leasingeber und schließlich

der Leasingnehmer. Das KFZ wird

regelmäßig vom Leasinggeber beim

Lieferanten gekauft und sodann

dem Leasingnehmer gegen Zahlung

der Leasingraten zzgl. einer evtl.

Leasingsonderzahlung für die Dauer

der Laufzeit des Vertrages zur

Verfügung stellt.

Im Gegensatz zum Mietvertrag gelten

folgende Besonderheiten, die zumeist in

den Allgemeinen Geschäftsbedingungen

(AGB) des Leasinggebers geregelt sind:

1. Der Leasingvertrag wird von vorne herein

auf eine bestimmte Laufzeit geschlossen.

Eine Kündigungsmöglichkeit besteht

während der Vertragsdauer grundsätzlich

nicht.

2. Ein Erwerbsrecht durch den Leasingnehmer

ist regelmäßig nicht im Vertrag geregelt

und ist grundsätzlich steuerschädlich.

3. Der Leasinggeber zeichnet sich von seiner

mietrechtlichen Haftung regelmäßig

frei. Er tritt im Gegenzug dem Leasingnehmer

sämtliche Mängelansprüche gegenüber

dem Lieferanten ab. Folglich hat

der Leasingnehmer nicht nur das Recht,

sondern im Zweifel auch die Pflicht, vorhandene

Mängelansprüche aus dem

Kaufvertrag gegenüber dem Verkäufer

geltend zu machen. Kaufrechtliche Mängelrechte

bestehen in dem Anspruch

auf Nacherfüllung in Form entweder der

Nachbesserung oder der Nachlieferung

eines mangelfreien Fahrzeuges sowie

W. Sprenger

Rechtsanwalt

Mitautor des ADAC

Handbuchs Reinking/

Kessler/Sprenger

„Autoleasing und

Autofinanzierung“,

7. Auflage Deutscher

Anwaltverlag 2007

der Minderung des Kaufpreises. Bei erheblichen

Mängeln wird ggf. das Recht

zum Rücktritt vom Vertrag in Betracht

zu ziehen sein. Ist das Leasingfahrzeug

mangelhaft, darf der Leasingnehmer

die Zahlung der Leasingraten erst dann

zurückhalten, wenn die Nachbesserung

fehlgeschlagen ist. Die Einstellung der

Zahlung der Leasingraten kommt nach

bisheriger, nicht unbestrittener Rechtssprechung,

beim berechtigten Rücktritt

vom Vertrag erst in Betracht, wenn der

Leasingnehmer gegen den Lieferanten

Klage auf Rückzahlung des Kaufpreises

Zug um Zug gegen Rückgabe des Fahrzeuges

erhoben hat.

4. Der Leasingnehmer ist regelmäßig verpflichtet,

auf eigene Kosten eine Vollkaskoversicherung

abzuschließen und

zu unterhalten. Er ist ferner verpflichtet,

Wartungs- und Reparaturarbeiten vorzunehmen

und die Inspektionsintervalle

einzuhalten. Unfälle hat er dem Leasinggeber

zu melden.

5. Dem Leasinggeber steht ein Anspruch

auf volle Amortisation zu. Dies bedeutet,

dass das Leasingunternehmen nach Ablauf

der Vertragsdauer so zu stellen ist,

dass er die Anschaffungskosten, sämtliche

Verwaltungs- und Refinanzierungskosten

sowie den vorauskalkulierten Gewinn

realisieren kann.

Der Vollamortisationsanspruch des Leasinggebers

ist regelmäßig nicht durch die Zahlung

der Leasingraten gedeckt. Der nicht

gedeckte Betrag ist somit auf andere Weise

zu realisieren. Hierzu haben sich beim Autoleasing

drei Vertragstypen herausgebildet:

Beim Teilamortisationsvertrag realisiert

der Leasinggeber seinen Vollamortisationsanspruch

durch Vereinbarung eines Restwertes.

Diesen kann er erzielen, indem er

das Fahrzeug nach Beendigung an einen

Dritten verkauft. Er hat zudem die Möglichkeit,

das Fahrzeug dem Leasingnehmer

anzudienen, der dann verpflichtet ist, das

Fahrzeug zum vereinbarten Restwert zu erwerben.

Bei einem Vertrag mit Mehr- oder Mindererlösbeteiligung

wird das Fahrzeug nach

Ablauf der Leasingzeit verkauft. Ergibt sich

ein den kalkulierten Restwert übersteigender

Mehrerlös, wird dieser zwischen

den Parteien des Leasingvertrages geteilt,

und zwar regelmäßig im Verhältnis 75% zu

25% zugunsten des Leasinggebers. Wird

trotz ordnungsgemäßer Verwertung ein

Mindererlös erzielt, ist der Leasingnehmer

zum entsprechenden Ausgleich verpflichtet.

Bei beiden beschriebenen Vertragsarten

trägt der Leasingnehmer das Verwertungsrisiko.

Dies ist in Zeiten, in welchen der Gebrauchtwagenmarkt

schwächelt, mit nicht

unerheblichen Risiken verbunden, eben

weil eine denkbare Differenz zwischen Verwertungserlös

und kalkuliertem Restwert

vom Leasingnehmer auszugleichen ist.

Beim Kilometerabrechnungsvertrag

trägt, anders als bei den beiden oben vorgestellten

Varianten, der Leasinggeber das

Verwertungsrisiko. Im Vertrag wird eine

maximale Kilometergesamtlaufleistung vereinbart.

Wird diese überschritten, hat der

Leasingnehmer für die Mehrkilometer eine

Ausgleichszahlung zu leisten, während er

bei geringerer Laufleistung einen Ausgleich

erhält. Das Fahrzeug ist bei Vertragsende

in einem vertragsgemäßen Zustand, der

das Alter, die Laufzeit sowie die mit dem

Gebrauch einhergehenden Verschlechterungen,

etwa den normalen Verschleiß,

berücksichtigt, im Übrigen betriebsbereit

und verkehrssicher zurück zu geben. Maßgeblich

ist insoweit der gewöhnliche Gebrauch

des KFZs. Der Leasingnehmer trägt

also das Risiko der Beschädigung sowie

des nicht vertragsgerechten Zustandes des

Fahrzeuges.

Im nächsten Beitrag geht es um die Darlehensfinanzierung.


Was das Finanzamt in der krise durchwinkt

Von CHRISTIAN SERVOS

Umsatzsteuer lässt sich stunden

Grundsätzlich müssen Unternehmen

Umsatzsteuer nach der sogenannten

Soll-Versteuerung abführen. Heißt:

Sobald Rechnungen rausgehen, wird die

Umsatzsteuer fällig – unabhängig davon,

wann die Rechnung bezahlt wird. Eine Ausnahme

gilt für kleine Gewerbetreibende bis

zu einem Jahresumsatz von 250.000 Euro

und Freiberufl ern. Sie dürfen nach der sogenannten

Ist-Besteuerung abführen, müssen

also erst an das Finanzamt zahlen, nachdem

der Kunde die Rechnung bezahlt hat.

Diese Regelung verbessert die Liquidität

der Unternehmen erheblich. Der Bundestag

beschloss am 19. Juni 2009 die Grenze für

die Ist-Vesteuerung auf einen Jahresumsatz

von 500.000 Euro anzuheben um damit

deutlich mehr Mittelständler zu helfen.

Wichtig: Die Regel gilt nur auf Antrag bis

Ende 2011.

Christian Servos

Steuerberater

der Kanzlei Servos

Winter & Partner

GmbH

Steuerstundung durch

degressive Abschreibung

Ab 2009 wird mit dem Konjunkturprogramm

2009 auf 2 Jahre befristet eine degressive

Abschreibung von max. 25% für bewegliche

Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens eingeführt.

Das lohnt sich, sobald zum Beispiel

ein Betrieb eine Maschine fünf Jahre und

länger nutzt. Wird diese Maschine in 2010

in Höhe von 250.000 Euro angeschafft, führt

alleine diese Investition zu einer zusätzlichen

Steuerstundung von rund 18.000 Euro. Es

muss 2009/10 nicht zwangsläufi g ein Gewinn

erwirtschaftet werden, der Verlust

Wir beraten Sie persönlich.

Sie benötigen als Unternehmer oder für Ihr Unternehmen eine kompetente Beratung rund um betriebswirtschaftliche,

steuerrechtliche und prüfungsrelevante Fragen?

Als Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mit angeschlossener Rechtsanwaltsgesellschaft beraten wir

Sie umfassend und individuell. Darüber hinaus sind wir beratend und betreuend tätig bei:

• Due Diligence • Unternehmensplanung • Controlling/lnnenrevision • Sanierungs- und Insolvenzberatung • Finanzund

Lohnbuchhaltung • Nachfolgeberatung • Neues Kommunales Finanzmanagement (NKF) • International Financial

Reporting Standards (IFRS) • Internationales Steuerrecht • Going Public • DV-Revisionen • Mergers & Aquisitions

Nationale wie internationale Fragen beantworten wir Ihnen gern, unterstützt durch unser Netzwerk

NEXIA International, präsent in 97 Ländern und 620 Büros mit 23.000 Mitarbeitern.

GL&Lev kontakt Steuern

kann durch die degressive Abschreibung erhöht

werden und den im Vorjahr erzielten

Gewinn per Verlustrücktrag senken.

Liquiditätseffekte durch

Sonderabschreibungen

Kleinere und mittlere Unternehmen können

bei Erwerben in 2009 und 2010 zusätzlich

zur linearen oder degressiven Abschreibung

auch die 20 %ige Sonderabschreibung nutzen.

Bisher galt das nur für Unternehmen

mit einem Betriebsvermögen von weniger

als 235.000 Euro. Diese Grenze ist nun auf

335.0000 Euro angehoben worden. Für die

Unternehmen, die keine Bilanz erstellen,

wird die Grenze über den Gewinn defi niert.

Der darf jetzt bei maximal 200.000 Euro

statt bisher 100.000 Euro liegen. Die gleichen

Grenzen gelten bei dem Investitionsabzugsbetrag

in Höhe von 40% im Jahr der

Investitionsplanung. Dadurch entstehen für

den Unternehmer weitere erhebliche Liquiditätseffekte

durch Steuerstundung.

DHPG Dr. Harzem & Partner KG • Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Buddestraße 18-20 • D-51429 Bergisch Gladbach • Tel: +49 2204 76788-0 • Web: www.dhpg.de

GL&Lev kontakt 04/09

55

Im Blickpunkt


Vitamin E für Ihr Unternehmen

Strom, Erdgas, Services

Vitamin E – es stärkt und schützt den menschlichen

Körper. Vitamin E von der Energieversorgung

Leverkusen (EVL) bringt Energieschübe

in Ihr Unternehmen. Den speziellen

Bedarf von Unternehmen bedienen die

EVL-BusinessPARTNER – mit Strom- und Erdgasprodukten

sowie energienahen Services.

Durch maßgefertigte Strom- und Erdgas-

Lösungen senken die Unternehmen Kosten,

Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL)

Geschäftskundenvertrieb BusinessPARTNER

Overfeldweg 23 · 51371 Leverkusen

Tel.: 0214/86 61-259 · Fax: 0214/86 61-516

businesspartner@evl-gmbh.de

www.evl-businesspartner.de

erhöhen ihre Wirtschaftlichkeit oder reagieren

flexibel auf die Energiemärkte. Die energienahen

Services analysieren weiteres Optimierungspotenzial.

Die EVL zählt zu den Top-50-Energieversorgern

Deutschlands. Das EVL-BusinessPARTNER-

Beraterteam entwickelt gern zusammen mit

Ihnen eine individuelle Lösung – zum Vorteil Energieschub für Ihren Erfolg?

Ihres Unternehmens.

Anruf genügt.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine