Sommer 2012 - evangelische Kirchengemeinde Steinenbronn

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Sommer 2012 - evangelische Kirchengemeinde Steinenbronn

Sommer 2012

Let the sunshine in!

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde

Steinenbronn

Wie wir die Ferienzeit gestalten

Wenn das Leben Schatten wirft

Gemeindeforum im April

Gemeindefreizeit im Oktober


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

sonnenhungrig waren wir

am Ende des Winters, und

wir wünschen uns, dass

die kommenden Wochen

uns noch einige schöne

Sommerwochen bescheren werden.

Wie wir die Sonnenseiten unseres

Lebens gestalten, zu der auch die

Ferienzeit gehört, darüber berichten

einige von uns in diesem Heft – aber

auch das Erleben schwieriger Zeiten

soll seinen Raum haben in diesem

Heft. Wir danken herzlich allen, die

bereit waren, uns ihre Erfahrungen

zu schildern.

Gern lassen wir Sie auch wieder an

unserem Gemeindeleben teilhaben.

Wir berichten vom Kirchengemeinderatswochenende

im Februar und vom

Gemeindeforum im April (S.10). Wir

danken Ihnen für Ihre finanziellen

Beiträge zu den Projekten, die wir in

den letzten Monaten in Angriff genommen

haben (S.14). Und wir laden

Sie zu besonderen Veranstaltungen

ein, die im Sommer und Herbst stattfinden

– zum Vater-Kind-Wochenende

Ende Juli (S.13) und zur Gemeindefreizeit

im Oktober (S.12). Zu

beidem wünschen wir uns viel Sonne

– und die wünsche ich Ihnen auch für

Ihre Auszeiten, Ausflüge und Urlaubsfahrten

in den kommenden Wochen.

Herzlich grüßt Sie

Ihr Marc Stippich

Kontakt und Impressum

Evangelische Kirchengemeinde

Steinenbronn

www.ev-kirche-steinenbronn.de

Pfarrer Marc Stippich

Tulpenweg 3

Tel. 07157 / 20393 - Fax 07157 / 8940

pfarramt@ev-kirche-steinenbronn.de

Öffnungszeiten im Pfarrbüro,

Tulpenweg 3

Di., Mi. und Do. jeweils von 9 – 12 Uhr

Tel. 07157 / 20393 - Fax 07157 / 8940

sekretariat@ev-kirche-steinenbronn.de

Gemeindediakon Siggi Rösch

Tel. 07157 / 5264365

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Ev. Kirchenpflege Steinenbronn

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Konto Nr. 2014678, BLZ 60350130

Vereinigte Volksbank

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Kirchenpflegerin Roswitha Schrade

Tel. 07157 / 3326

kirchenpflege@ev-kirche-steinenbronn.de

Gemeindebriefredaktion:

Pfarrer Marc Stippich (V.i.s.d.P.)

Sabine Auch, Georg Dornes

Gestaltung und Layout: E. Busch

Druck: Jung + Brecht GmbH&Co.KG.,

Weil im Schönbuch

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 14.09.2012

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Die Macht der Sonne

Die Sonne – sie steht so sehr im Mittelpunkt

des Lebens, dass viele Völker

sie früher als Gott verehrt haben. Sie

ist die Lichtquelle unseres Planeten.

Ohne Licht wäre kein Leben auf der

Erde möglich. Sie erhellt unsere Stim -

mung – und derzeit, kurz nach der

Sommersonnenwende, genießen wir

vlach - photocase.com

die hellen Sommerabende in vollen

Zügen und tanken dadurch viel

Energie. Andererseits wird uns an

manchen belastenden Hochsommertagen

bewusst, dass es auch eine

Schattenseite der Sonne gibt. Und

von manchen eher in sich gekehrten

Menschen weiß man, dass sie im

Frühjahr große Probleme haben,

wenn die Tage heller und das Leben

wieder freier wird.

Sonne und Licht, ja – aber zu viel

davon raubt uns auch unsere Rückzugsräume,

macht uns angreifbar

und verletzlich.

Von Gott wissen wir, dass er mehr

An”Ge”dacht

noch als die Sonne alles durchdringt

und ihm auch unsere Rückzugsräume

und Geheimecken nicht verborgen

bleiben. Aber das soll uns nicht beunruhigen.

Denn – Gott hat sich dafür

entschieden, dieses Wissen nicht zu

missbrauchen. Er wirkt unsichtbar

und verborgen unter uns. Seine Macht

verbindet sich mit seiner Liebe.

Das heißt zum einen: Er lässt seine

Sonne aufgehen über „Böse“ und

„Gute“ (Jesus in Mt 5,45). Und zum

anderen: Wenn wir mehr ans Licht

wollen als bisher, dann können wir

uns an ihn wenden. Er hilft uns Schuld

auszuräumen und innere Barrieren

zu überwinden. Er schenkt uns Sehnsucht

nach dem Geschmack der

Freiheit. Und er gibt uns einen Sinn

für das Gute. Gott unterstützt uns,

wenn wir ins Leben hinauswollen,

wenn wir uns unter die Menschen

mischen und dort eine Gemeinschaft

fördern, die uns aufbaut und zueinander

bringt. Wir sind dazu geschaffen,

etwas zu bewirken und das

Leben wirklich zu leben. Dabei können

wir mit Gottes Kraft rechnen – so

wie wir auf die Lebenskraft der

Sonne zählen können, die alles Leben

ermöglicht.

Ihr

„Gottes Liebe ist wie die Sonne, sie

ist immer und überall da.“

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Ferienzeit – Steinenbronner berichten von ihren Urlaubserfahrungen

„Wie gestalten Sie denn Ihre

Urlaubszeit?“ – so fragten wir viermal.

Dorothee Behret und Adelheid

Fried schrieben uns einen Bericht. Die

Familien Schwab und Hertfelder hat

Sabine Auch interviewt.

Ein Ferienhaus in Dänemark und ganz

viel Zeit für gemeinsame Unternehmungen,

ausgedehnte Radtouren,

Toben am Strand, gesellige Spieleabende,

stundenlanges Lesen oder

einfach Nichts tun – so sieht der

Sommerurlaub bei Familie Schwab

idealerweise aus. Und es ist nicht einfach,

alle Interessen unter einen Hut

zu bekommen. Die beiden Töchter

Carmen (21) und Binja (18) wohnen

mittlerweile nicht mehr zu Hause und

müssen wegen ihres Studiums mit

ihren Reiseplänen flexibel sein. Da ist

es toll zu wissen, dass sie im Ferienhaus

der Familie auch kurzfristig willkommen

sind. Denn neben den Eltern

freuen sich auch die Jungs

Florian (12) und Silas (10), wenn die

ganze Familie zusammen ist und man

abseits des Alltags die Tage miteinander

verbringen kann. „Jeder kann in

Ruhe seiner Wege gehen und gerade

dadurch finden wir viel Zeit füreinander

– das ist für uns Urlaub“, sagt

Sabine Schwab und freut sich auf den

Sommer.

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die vier Schwab-Geschwister

„Unsere Urlaube sind nicht spektakulär

und doch sind sie immer etwas

Besonderes für uns“. Margot Hertfelder

erzählt voll Begeisterung von den

wichtigen Wochen im Jahr, in denen

die Familie viel Zeit miteinander verbringen

kann.

Familie Hertfelder

Im Winter fährt Familie Hertfelder

traditionell zum Skifahren in die

Berge und den Sommer genießen sie

Zuhause. Die Kinder Lena (9) und Tim

(13) freuen sich auf die aufregenden

Wochen der Kernzeitbetreuung bzw.

des Sola Mannheims (christliches

Sommerzeltlager) und die spannenden

Angebote des Ferienprogramms.

Die Mutter begleitet sie gerne bei

diesen Ausflügen und unterstützt die

Veranstalter durch ihre Mithilfe.

„Meine Kinder wollten in den letzten

Jahren im Sommer gar nicht weg,

denn daheim sind ihre Freunde und

sie genießen ihre Freiheit. Das

Schönste und Erholsamste an diesen

Urlaubswochen ist es, nicht von

Schulpflichten und Sport- oder Freizeitterminen

gehetzt zu sein. Ein

Abend am Lagerfeuer, Zelten im

Garten oder ein gemeinsamer Aus


Ferienzeit – Steinenbronner berichten von ihren Urlaubserfahrungen

flug gibt meinen Kindern viel Lebensfreude

und Energie. Und was gibt es

für uns Eltern Besseres, als glückliche

und ausgeglichene Kinder?“

Familie Behret genießt den gemeinsamen

Urlaub mit den Söhnen

Christian (16) und Marius (14).

Familie Behret

Dorothee Behret berichtet:

Urlaub ist für uns als Familienzeit

wichtig und um Abstand von der Hektik

des Alltages zu bekommen.

Unsere Urlaube haben meistens

etwas mit Sport und Natur zu tun.

Wandern, Rad fahren, Ski fahren,

Wassersport – bei Aktivitäten im

Freien können wir uns alle gut erholen

und neue Energie aufladen.

„Urlaubsfeeling“ in den Alltag zu retten

ist schwierig, aber der Urlaub ist

immer ein wichtiger Ausgleich. Wir

können die Familie in den Mittelpunkt

rücken und gemeinsame Erlebnisse

speichern.

Wir genießen es sehr, zusammen zu

frühstücken, zu überlegen wie man

den Tag gestaltet, Neues zu entdekken.

Und es ist uns wichtig, im Urlaub

nicht „getaktet“ zu sein, sondern

auch mal in den Tag hinein leben zu

dürfen.

Adelheid Fried (links)

im hohen Norden

Adelheid Fried ist sehr reiselustig. Sie

schreibt: "Ich war noch niemals in New

York, ich war noch niemals auf Hawaii

...", aber ich habe viele fremde Länder

bereist, andere Kulturen kennengelernt,

großartige Bauwerke bestaunt,

faszinierende Landschaften entdeckt

und bin vielen freundlichen Menschen

begegnet. „Mädla, müaßet’r denn

emmer so weit fort?", so höre ich

heute noch meine Oma besorgt fragen.

Ja, es war so etwas wie ein "Muss". Wir

wollten etwas sehen von der Welt. Mit

dem "Käfer" fuhren wir durch halb

Europa bis ans Schwarze Meer, reisten

mit ihm quer durch Griechenland, um

die Antike zu erspüren. Wir folgten den

Spuren des Apostels Paulus in der

Türkei, ließen die unendliche Weite

und Stille der mongolischen Steppe auf

uns wirken, erforschten die fremdartige

Welt Indonesiens, entdeckten die

beeindruckende Flora und Fauna im

Regenwald von Borneo...

Und immer kehrten wir mit vielen

neuen Eindrücken zurück, dankbar für

die Möglichkeit des Reisens, dankbar

für die Schönheit dieser Welt, dankbar

für alle Bewahrung unterwegs, dankbar

für die Freiheit in unserem Land – und

nach der 'Auszeit' wieder neu motiviert

für die beruflichen Aufgaben.

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Urlaubsfreude davor und danach

Endlich Urlaub! – So denken wir,

wenn die letzten Arbeitstage nahen.

Und dann geht es los auf die Fahrt in

die Ferne, ins Hotel, in die

Ferienwohnung oder auf den

Campingplatz. Zur Zeit befinden wir

uns ja zwischen den beiden

Haupturlaubszeiten – Pfingst- und

Sommerferien. D.h. die einen haben

ihren Jahresurlaub schon hinter sich,

die anderen leben noch darauf zu.

Aber – wie ist das bei Ihnen:

Genießen Sie eher die Vorfreude auf

den Urlaub, oder die Erinnerungen

an die vergangene schöne Zeit? Oder

eigentlich nur den Urlaub selbst, und

den auch erst, nachdem Sie eine

Woche lang langsam vom

Alltagsstressniveau heruntergekommen

sind?

Dieses Jahr fahren wir an die nordirische Küste,

wo ich als Kleinkind drei Jahre lang gelebt habe.

Wir sind Frühbucher. „Nach dem

Urlaub ist vor dem Urlaub“, sagte

meine Frau letzten September. Gut

an unseren beiden Berufen ist, dass

wir früh wissen, wann wir in Urlaub

fahren können. Früh zu buchen hat

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c Kerstin Meier - fotolia

den Vorteil, dass man noch eine

große Auswahl an Ferienwohnungen

hat. Und wenn wir uns dann entschieden

haben (zugegeben, dieser

Prozess ist nicht immer ganz leicht),

dann beginnen wir uns drauf zu freuen.

Eine schöne Freizeitbeschäftigung

von mir ist es, etwas über das Land

zu lesen, in das wir fahren werden.

Wie besonders ist die Natur dort?

Was leben da für Menschen, was

beschäftigt sie? Entdeckungen im

Vorfeld zu machen, gibt mir dann vor

Ort schon eine gewisse

Grundorientierung. Und die Freude

hält sich – lange. Ich meine auch, es

gelingt mir so, schnell am Ferienort

anzukommen.

Im Urlaub möchte ich immer mit

allen Sinnen leben. Ich freue mich,

Farben, Gerüche, Stimmungen am

Ort zu entdecken, ganz bewusst hinzuschauen.

Dadurch taucht man,

glaube ich, schneller ein und lässt das

Alte automatisch hinter sich. Im

Alltag, an den Wochenenden, da sind

es dann die kleinen Urlaubsgefühle,

die entstehen, wenn wir einen

Spaziergang über die Felder oder

zum Stausee Richtung Aichtal

machen.

Und danach? …habe ich das Gefühl,

etwas mitgenommen zu haben, was

mir bleibt. Zwei Wochen konnte ich

die Welt aus einer anderen

Perspektive heraus betrachten. Ich

bin beschenkt. Und das hält lange

vor.

Marc Stippich


„Es gab auch Zeiten, da habe ich die

Hoffnung verloren und nicht mehr

geglaubt, dass die Sonne für uns wieder

scheinen wird“, sagt Petra Ksoll

mit funkelnden Augen. In diesem

Funkeln sieht man den Zorn und die

Angst, die die endlosen Wochen im

Krankenhaus hinterlassen haben.

Aber dieses Funkeln steckt auch voller

Lebensfreude und Zuversicht.

Die vergangenen Jahre haben ihre

Spuren hinterlassen. Vor sechs Jahren

wurde bei der Geburt ihres dritten

Kindes ein sehr seltener Herzfehler

diagnostiziert. „In diesen wenigen

Stunden, in denen es um das Leben

unseres Sohnes ging, hatten wir

unendlich viel Glück. Und dafür sind

wir sehr dankbar“. Der erfahrene

Spezialist, die korrekte Diagnose, das

schnelle Handeln sowie die intuitiv

richtigen Entscheidungen – Vieles hat

dazu beigetragen, dass Timo die

ersten 24 Stunden seines Lebens

überstehen durfte. Und dank der

spontanen Hilfe der Freunde und

Nachbarn konnten die Eltern und ihre

beiden Töchter (damals 2 und 4 Jahre

alt) dieses Trauma gut überwinden.

Geteiltes Leid ist halbes Leid – in den

Schritte heraus aus dem Schatten

schweren Monaten hat sich diese alte

Weisheit auch für die Familie Ksoll-

Bornhak bewahrheitet. Ehrliche

Anteilnahme und das Angebot von

Hilfe und Unterstützung ohne dafür

eine Gegenleistung zu erwarten, das

konnte ihnen viel Kraft geben.

Inzwischen hat Timo seinen vierten

schweren Eingriff hinter sich. „Es ist

weniger die Angst, als vielmehr diese

ohnmächtige Hilflosigkeit, die mich

im Krankenhaus zermürbt.“ Petra

Ksoll erinnert sich „wenn die Zusagen

der Ärzte nicht eintreffen, wenn jede

Orientierung fehlt und wenn sich

wieder alles länger und komplizierter

hinzieht, als erhofft, dann packen

mich Wut und Verzweiflung“.

Während die Familie emotional so

sehr betroffen ist, dass sie oft viel

mehr nehmen müssen als geben können,

sind es die Freunde, die unbeirrt

zur Seite stehen. „Sie begegnen unserem

Timo ganz selbstverständlich und

ohne Angst und geben uns in

Gesprächen und gemeinsamen

Unternehmungen viel Zuspruch und

Zuversicht“. Sabine Auch

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Siggi Rösch in Elternzeit – Teamgottesdienste

Die beiden Monate meiner Elternzeit

vergingen wie im Flug. In den ersten

Wochen war ich tagsüber viel damit

beschäftigt, Holz zu machen. Abends

hatte ich dann keine Termine und

Zeit für meine Kinder. Die letzten

Wochen nahmen wir uns als Familie

viel Zeit für Ausflüge und Besuche bei

Besondere Gottesdienste mit dem

Gottesdienstteam

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Alle zwei Monate finden

Gottesdienste

statt, die mit einem

Team vorbereitet

werden.

Die nächsten Termine sind 16.

September und 18. November,

jeweils um 10 Uhr.

Herzliche Einladung!

den Großeltern. Im Rückblick war die

Zeit für uns sehr gut und wertvoll als

Familie. Aber auch mir persönlich tat

es gut, den Alltag langsamer zu takten

und Zeit zum Reflektieren zu

haben. So kann ich nun erholt und

motiviert wieder meine Aufgaben

anpacken.

Man erlebt aus dem Abstand heraus

vieles noch einmal anders. So war

der erste Gottesdienst nach den vielen

Wochen sehr motivierend, nicht

nur weil er vom Gottesdienstteam

abwechslungsreich gestaltet war,

sondern vor allem, weil ich wieder

viele liebe Leute aus der Gemeinde

sehen und sprechen konnte. So freue

ich mich wieder auf Sie und euch, auf

viele gute Begegnungen und

Gespräche. Siggi Rösch

Diese Gottesdienste sind charakterisiert

durch

- ein Thema, das im Vordergrund

steht

- ein Moderationsteam, das durch

den Gottesdienst führt

- kreative Elemente

- eine Mischung aus neuen und

alten Liedern, von einem

Musikteam angeleitet

- Kirchencafé im Anschluss

P.S.: Die nächsten Himmelwärts-

Abendgottesdienste finden am 15.

Juli und 9. Dezember um 18 Uhr statt.


Einen Abend und einen Tag lang mit

einer Gruppe irgendwo übernachten:

Das festigt die Bindungen untereinander

ungemein. Diese Erfahrungen

machten acht Mitarbeiterinnen der

Kinderkirche, als sie vom 10. auf den

11. Mai mit mir als Kinderkirch-

Verantwortlichen auf Wochenendfahrt

im Schwäbischen Wald unterwegs

waren. Dort hatten wir in

einem Seitental bei Fornsbach ein

schnuckeliges durchrenoviertes

Bauernhaus für uns alleine. Den Anreiseabend

nutzten wir zum gemeinsamen

Grillen, zum Baden im Swimming

Pool im Garten und für viele

Kinderkirchwochenende in Fornsbach

Gespräche. Auch das gemeinsame

Singen kam nicht zu kurz.

Am Samstagmorgen sprachen wir

über eine biblische Geschichte – das

war erstaunlich intensiv. Später teilten

sich die Mitarbeiterinnen in Zweierteams

auf, und nach einer halbstündigen

Vorbereitungszeit erzählten

sie sich die Geschichte gegenseitig

und gaben sich Rückmeldungen:

Wie spannend war´s? Wo war´s

interessant, wo zu langatmig, wo zu

schnell? Da lernt man richtig was!

In Ermangelung eines aktuellen Fotos hier das

Gruppenfoto vom Wochenende 2011

Anders als letztes Jahr, wo wir bei

wunderschönem Wetter noch eine

kleine Nachmittagswanderung unternahmen,

mussten dieses Mal einige

schon früher nach Hause. Und so

packten wir unsere Siebensachen

und trafen uns dann nochmal zum

Kaffee und für letzte Absprachen. Ein

ganzes Stück erholter und motivierter

als 20 Stunden vorher traten wir

unsere Heimfahrt an. Aber,

Fornsbach – wir kommen wieder!

Marc Stippich

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Wir wünschen uns, dass viele mitreden!

Bei der jährlichen Klausursitzung des

Kirchengemeinderats Anfang diesen

Jahres haben wir uns ausgiebig mit

dem Thema befasst: „Was uns in

unserer Gemeinde bewegt und was

wir bewegen wollen“. Nach vielen

guten Gesprächen haben wir unsere

Sichtweise versucht mit einem Bild zu

beschreiben:

Kirche als Blickfang für andere

Unsere Gemeinde soll wie eine Kathedrale

sein – weithin sichtbar, mit

einem einladend offenen Vorplatz, so

dass die Menschen uns als Christen

erleben können – und nicht wie eine

Burg, die die Christen vor den Leuten

draußen schützt. Und in die man nur

hineinkommt, wenn man bestimmte

Regeln o.ä. befolgt.

Gemeindeversammlung am 22. April

Wir wollen dem Eindruck entgegenwirken,

dass „der Kirchengemeinderat

und der Pfarrer bestimmen, was

in unserer Gemeinde geschehen soll“.

Und so luden wir an einem Sonntagvormittag

– also nach dem Gottesdienst

– zu einer Gemeindeversammlung

in die Kirche ein. Dies geschah

dann am 22. April mit einer Beteiligung

von etwa 50 Gemeindegliedern.

Nach Berichten von Herrn Stippich,

Herrn Fraser und Frau Weindorf

konnten die Anwesenden auf vorbereiteten

Kärtchen Lob und Tadel,

Anregungen, Verbesserungen und

Wünsche äußern. Ihre Gedanken

brachten sie dann an die aufgestell-

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ten Pinnwänden an.

Wir waren sehr erfreut über die

Vielzahl an Anregungen und

Wünschen, und auch darüber, dass

sich einige konkret zur Mitarbeit

gemeldet hatten, zum Beispiel zur

Mitwirkung beim Gottesdienst oder

beim Wellnesstag. Herzlichen Dank

für Ihre rege Teilnahme!

Mr. Nico / photocase.com

Wünsche in punkto Gottesdienst

In der Mai-Sitzung besprachen wir

die Wünsche zum Bereich „Gottesdienst“,

die uns erreicht haben.

Schön ist es, dass viele sagen, unsere

Gottesdienste enthielten in verschiedener

Hinsicht eine gute Mischung,

und man könne gut auch Leute von

außen dazu einladen.


Eindrücke vom

Kirchengemeinderats-

Wochenende

Es ist leider nur in Ausnahmen möglich,

Lieder, die nicht in den beiden

Gesang-büchern sind, auf dem

Gottesdienst-zettel abzudrucken. Die

Lieder werden dann per Beamer an

die Lein-wand geworfen.

Im technischen Bereich wollen wir

ein Ansteckmikrofon anschaffen, um

kurzfristig die Verständlichkeit zu verbessern

und dem Pfarrer/Prediger zu

ermöglichen, sich evtl. frei im Raum

zu bewegen.

Des weiteren soll die Übertragung

des Gottesdienstes ins Gemeindehaus

reaktiviert und verbessert werden,

so dass Familien mit kleinen

Kindern ins Gemeindehaus ausweichen

können. Grundsätzlich ist ein

Team dabei, den Bedarf für eine

generelle Erneuerung der Tontechnik

aufzulisten. Die derzeitigen Spendenprojekte

sind zur Finanzierung der

Wir wünschen uns, dass viele mitreden!

Tontechnik vorgesehen (u.a. der Erlös

des Gemeindefestes am 1. Juli).

Wiederholt wurde gewünscht, dass

beim Abendmahl auch Wein angeboten

wird. Nach längerer Diskussion

einigten wir uns einstimmig darauf,

das Abendmahl weiterhin nur mit

Traubensaft anzubieten. Da wir mit

den Mitgliedern der Blaukreuzarbeit

und mit den Kindern zwei Gruppen

haben, die keinen Wein zu sich nehmen

können, ist uns das Anbieten

von Traubensaft sehr wichtig. Beides

parallel anzubieten, würde logistisch

einen deutlich höheren Aufwand

bedeuten.

Weitere vorgebrachte Wünsche und

Anregungen werden wir in den nächsten

KGR-Sitzungen behandeln.

Spargelessen zum Abschluss

Herzlichen Dank sagen wir Familie

Weinholzner für Ihren noch nachgelieferten

Beitrag zu unserem letztjährigen

Geldvermehrungsprojekt. Im

Anschluss an das Gemeindeforum

trafen sich ca. 70 Personen im

Löwensaal zum gemeinsamen

Spargel- oder Schnitzel-Essen. In

angenehmer Atmosphäre mit vielen

Gesprächen klang der Sonntagvormittag

aus, und die Kirchengemeinde

durfte sich über eine Spende von 350

Euro freuen!

Georg Dornes

Marc Stippich

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Gemeindefreizeit im Oktober 2012 auf der Schwäbischen Alb

Ein Wochenende für Ältere und

Jüngere, Singles, Ehepaare und

Familien mit der Kirchengemeinde?

Das ist eine gute Gelegenheit, miteinander

in Kontakt zu kommen, sich

auszutauschen, Freundschaften entstehen

zu lassen:

Vom 5.bis 7.10.2012 – Freitagabend

bis Sonntagmittag – bieten wir im

Gästehaus der Aidlinger Diakonissen

auf dem Michelsberg bei Geislingen

unsere diesjährige Gemeindefreizeit

an. Das Freizeitzentrum auf der

Hochfläche der Schwäbischen Alb

(710 m) lädt ein zur Erholung an Leib,

Seele und Geist.

Fußball- und Volleyballfeld,

Basketball, Trampolin, Billard,

Tischfußball, Tischtennisplatte sowie

Fahrradverleih animieren zu sportlichen

und spielerischen Aktivitäten.

Mit seiner großen Liegewiese und

dem Kinderspielplatz ist der

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Michelsberg ein beliebtes Ferienziel

für Jung und Alt.

Im weiten Parkgelände befinden sich

mehrere Gästehäuser, mit einem

Wohnzimmer in jedem Haus für

Austausch und gemütliches

Beisammensein. Es gibt Einzel-,

Doppel- und Dreibettzimmer mit der

Möglichkeit ein Kinderbett aufzustellen,

sowie Familienzimmer.

Für die Kinder wollen wir teilweise

ein extra Programm anbieten, so

dass auch Familien problemlos teilnehmen

können.

Haben Sie Interesse? Dann besorgen

Sie sich einen Anmeldeflyer mit weiteren

Informationen – im

Gemeindehaus, im Pfarramt und auf

unserer Website erhältlich.

Wir freuen uns auf Sie!


Vater-Kind-Übernachtung am ersten Sommerferienwochenende

Vater-Kind-Übernachtung am ersten

Sommerferienwochenende

Ab 26. Juli kehrt nach einem Monat

voller Termine endlich Ruhe ein. Und

wer noch nicht gleich in den Urlaub

aufbricht, der hat dann mehr Zeit als

in den Wochen zuvor. Das ist vielleicht

ein günstiger Termin für eine

Vater-Kind-Aktion, dachten wir. Oft

trifft man auf Mütter mit ihren

Kindern ohne männliche Begleitung –

warum nicht auch mal umgekehrt?

Wir taten uns mit dem AKI-Förderverein

zusammen, und schon war die

Idee zur Vater-Kind-Übernachtung

auf dem AKI geboren.

Vom 28. auf den 29. Juli mit Papa in

der Natur übernachten – wäre das

nicht etwas? Wir schlafen in selbst

mitgebrachten Zelten auf der Wiese

neben dem AKI in Steinenbronn.

Es gibt viel zu erleben: Ein Geländespiel,

Grillen und Stockbrotbacken,

Singen am Lagerfeuer, vielfältige

Sport- und Spielmöglichkeiten rund

um den AKI. Am Sonntag feiern wir

einen Familiengottesdienst auf dem

AKI-Gelände, zu dem natürlich auch

alle anderen Familienangehörigen

eingeladen sind.

Der Zeltaufbau findet am Samstag,

28. Juli ab 15 Uhr statt.

Der Programmstart ist um 17 Uhr.

Den Abschluss bildet der Familiengottesdienst

am Sonntagmorgen.

Bei eindeutigem Schlechtwetter wird

eine alternative Übernachtungsmöglichkeit

angeboten. Das Wochenende

wird dann mit einem Familiengottesdienst

in der Evang. Kirche enden.

Anmeldeflyer zur Übernachtungsaktion

mit weiteren Informationen sind

im Gemeindehaus, im Pfarramt und

auf dem AKI erhältlich. Nähere Infos

gibt es bei Michael Karolczak,

Tel. 3325 und bei Marc Stippich,

Tel. 20393

Zum Vormerken: Die Gemeindefreizeit 2013 findet vom 28. Mai bis 2. Juni

(über Fronleichnam) am Thuner See statt.

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Ihre Opfer und Spenden im Jahr 2011

Wir sind sehr dankbar für die vielen

Opfer und Spenden, die Sie uns im

vergangenen Jahr zukommen ließen!

Immer wieder erbitten wir im Gottesdienst

die Kollekten für unsere eigene

Gemeinde. Da die Kirchensteuerzuweisung

von der Landeskirche immer weiter

abnimmt, sind wir auf zusätzliche

Spendeneinnahmen angewiesen, um

unsere kontinuierliche Gemeindearbeit

im bisherigen Rahmen weiterführen

und auch immer wieder einmal etwas

Neues anbieten zu können. Dazu

kamen im vergangenen Jahr hauptsächlich

Bauvorhaben, wie der Einbau des

barrierefreien WCs im Gemeindehaus,

das Einrichten einer neuen Sakristei im

Kirchenvorraum, die Renovierung unse-

res Gemeindesaals, die Umgestaltung

des Jugendraums mit Einbau von Küche

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Alex/photocase.com

und Theke, der Bau eines

Geräteschuppens und der Einbau von

Leinwand und Beamer.

Im Jahr 2011 sind 7.971 Euro an Opfer

und Spenden für die Arbeit in unserer

Kirchengemeinde eingegangen. Dazu

kamen 11.300 Euro im Rahmen der frei -

willigen Gemeindespende. An Spenden

für Baumaßnahmen sind 5.842 Euro

und für Technik und Tontechnik 3.627

Euro eingegangen. Im vergangenen Jahr

hatten wir zum ersten Mal ein Geldvermehrungsprojekt

für Baumaßnahmen

und Technik in der Kirche. Hier waren

sehr viele Gemeindeglieder aktiv und

kreativ und haben die ihnen anvertrauten

10 Euro kräftig vermehrt. Es wurden

bei diesem Geldvermehrungsprojekt

4.266 Euro „erwirtschaftet“.

Weitere größere Beträge sind 2011 bei

der Mangoaktion zustande gekommen

(5.381 Euro) sowie bei den Sammlungen

für Brot für die Welt an Weihnachten

(2.950 EUR).

So wollen wir uns an dieser Stelle ganz

herzlich bedanken bei allen Spenderinnen

und Spendern: Bei allen, die sich

beim Geldvermehrungsprojekt und bei

anderen Aktivitäten engagierten und

die immer wieder bereit sind, unsere

eigenen und auswärtigen Projekte zu

unterstützen. Ein Dankeschön gilt auch

den Kirchensteuerzahlern, deren

Beiträge wir über die landeskirchliche

Zuteilung erhalten.

Roswitha Schrade, Kirchenpflegerin

Marc Stippich, Pfarrer


Besondere Gottesdienste bis September:

15.7. 10-11.30 Uhr Teeniekirche

11.15 Uhr Ökumen. KleinkinderGD

(Team), evang. Kirche

18 Uhr Lobpreisabend

„Himmelwärts“ mit lifetime

22.7. 10 Uhr Gottesdienst mit Taufen

und Tauferinnerung (Pfr. Stippich)

29.7. 10 Uhr Familiengottesdienst im

Grünen auf dem AKI (Pfr. Stippich)

10.9. 8.30 Uhr ökum. Schulanfangs-GD,

kath. Kirche (Gemeindediakon

Rösch/Gemeindereferentin Mack)

12.9. 9.30 Uhr ökum. Einschulungs-GD,

evang. Kirche (Pfr. Stippich/

Gemeindereferentin Mack)

16.9. 10 Uhr GD mit Taufen und

lifetime (Pfr. Stippich)

30.9. 10 Uhr Familiengottesdienst zum

Erntedank (Pfr. Stippich)

Taizé-Abendgebet (Beginn 19 Uhr)

7.10. Evang. Kirche Waldenbuch

Seniorenkreis: (Beginn 14.30 Uhr)

18.9. „Ein Streifzug durch den

Schönbuch“; Revierförster

Schwarz.

2.10. Ein Nachmittag mit Gitarrenmusik

und Michael Unold.

Frauenkreis: (Beginn ab April 20.00

Uhr/ab November 19.30 Uhr)

11.9. Bibelabend einmal anders

(M. Stippich)

9.10. „Auch die schönste Rose wird ein

mal zur Hagebutte“. Heiterbesinnlicher

Abend über

das Älterwerden. (Adelheid Fried)

Termine – Freud und Leid

Ausflug

25.9. Haus der Kunst in Grunbach und

Café Mack in Endersbach

Kirchlich getraut wurden:

19.5. Daniel Grötzner und

Geraldine Gerbracht-

Grötzner geb. Gerbracht,

Mylauer Str. 38, Waldenbuch

2.6. Sascha und Emily Ledebur,

geb. Baumgarte,

Goldäckerstr. 62

Kirchlich getauft wurden:

8.4. Hannes Bellotti, Sonnenhalde 28

8.4. Julie Hertfelder, Weiler Weg 57

29.4. Sören Kothe, Rohrer Str. 47

29.4. Sophia Wurbs, Hohewartstr. 47

27.5. Julia Strobel, Möhringer Str. 18

Beerdigungen:

26.3. Werner Hanselmann,

Stuttgarter Str. 86/1, 69 Jahre

25.4. Fritz Hanselmann, Vaihinger

Str. 2, 84 Jahre

4.5. Lina Rappoldt, Tübinger

Str. 47, 92 Jahre

9.5. Wolfgang Gröner, Stuttgarter

Str. 30, 48 Jahre

31.5. Margarete Cancedda,

Hagäckerweg 2, 74 Jahre

20.6. Selma Reimold, Seilerstr. 12,

89 Jahre

29.6. Karl Weber, Kirchäckerstr.33,

77 Jahre

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Evangelisch – was ist das? ÖKUMENE

Ökumene ist ein

griechisches Wort.

Es meint

ursprünglich die

"gesamte bewohnte

Erde".

Ökumene bezeichnet

heute die

weltweite Gemeinschaft

der christlichen Kirchen.

Im Laufe der Geschichte gab es innerhalb

der Christenheit eine Menge

Streit. Daraus folgten Spaltungen. Es

gibt viele unterschiedliche christliche

Kirchen. Das gefällt vielen Christinnen

und Christen nicht. Sie sind der Ansicht,

dass die Zerteilung der

Christenheit falsch ist. Sie wünschen

sich die Einheit der Kirchen. Eine solche

Einheit soll nicht bedeuten, dass

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alle Gruppen die gleiche Meinung

vertreten. Im Gegenteil. Jeder soll

seine Ansicht in die ökumenische

Gemeinschaft mit einbringen.

Dahinter steht die Vorstellung: Der

Geist von Jesus Christus kann sich

vielfältig zeigen.

Im Ökumenischen Rat der Kirchen

arbeiten die christlichen Kirchen

zusammen. Ihm gehören über 340

Kirchen an. Die evangelische Kirche

ist ein aktiver Teil der Ökumene. Sie

ist mit christlichen Kirchen in der

ganzen Welt durch Begegnungen und

Projekte eng verbunden. In Deutschland

ist die Zusammenarbeit und der

Gedankenaustausch mit der katholischen

Kirche wichtig.

Es gibt viele unterschiedliche christliche

Kirchen.

Aus: "Evangelisch – was ist das?", Christian Butt,

©2011 by Calwer Verlag Stuttgart, www.calwer.com

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