Amtlicher Schulanzeiger - Die Regierung von Niederbayern

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Amtlicher Schulanzeiger - Die Regierung von Niederbayern

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Amtlicher Schulanzeiger

FÜR DEN REGIERUNGSBEZIRK NIEDERBAYERN

Nr. 04 April 2009

U N T E R R I C H T - U N T E R R I C H T - U N T E R R I C H T

Landkreis

Deggendorf

Landkreis

Passau

E R Z I E H U N G - E R Z I E H U N G - E R Z I E H U N G

Landkreis

Kelheim

Landkreis

Rottal-Inn

- Schule aktuell -

Die GS Witzmannsberg

auf dem Weg zu einer Leseschule

Lese-Erziehung im 21. Jahrhundert (Teil 2)

Landkreis

Dingolfing-

Landau

Landkreis

Deggendorf Stadt

Grafenau Passau

Landkreis

Landshut

Landkreis

Straubing-

Bogen

Landkreis

Freyung-

Grafenau

Landkreis

Regen

Stadt

Landshut

Stadt

Straubing

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Allgemeine Bekanntmachungen

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Zweite Staatsprüfung 2010 für das Lehramt an Grundschulen und das Lehramt an Haupt-

schulen nach der Lehramtsprüfungsordnung II 126

Anstellungsprüfung (II. Lehramtsprüfung) 2010 der Fachlehrer 127

Zweite Staatsprüfung 2010 für das Lehramt an Sonderschulen nach der Lehramtsprüfungs-

ordnung II 128

Berufsbegleitende sonderpädagogische Zusatzausbildung für das Personal für heilpäda-

gogische Unterrichtshilfe an Förderschulen 129

Qualifikation von Führungskräften an der Schule 134

Auswahlverfahren für die Einstellung als Beamter/Beamtin des mittleren nichttechnischen

Dienstes (Einstellungsjahr 2010) 138

Verordnung zur Schulgesundheitspflege (SchulgespflV) 139

„Lernort Regierung“ - Pilotprojekt wird auch im Schuljahr 2009/2010 wieder für alle

Schularten angeboten 143

Scientology-Organisation (SO); Ausstattung von Bibliotheken mit Büchern

von L. Ron Hubbard 143

Vollzug der Schulordnung für die Berufsfachschulen für Fremsprachenberufe in Bayern;

Zeugnismuster 144

Regensburger Domspatz werden! 144

Regionaler Schulentwicklungstag am 7. März 2009 in Deggendorf 145

Sicherheit auf dem Schulgelände - Prüfung von Spielplatzgeräten 147

Stellenausschreibungen

Funktionsstellen an Volksschulen 147

Seminarrektor/Seminarrektorin 149

Fachberatung/Fachbetreuung 149

Funktionsstellen an Förderschulen 152

Sonstige Stellen 153

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

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________________________________________________________________________________________________

Fort- und Weiterbildung

Schulreferat / RPS - Passau 154

Fachtagung - Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

Verband Sonderpädagogik Landesverband Bayern e.V. 155

Parlamentsseminare 2009 der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit 158

COURSES FOR TEACHERS in ENGLANG; SCOTLAND & WALES - AUTUMN 2009

Ergänzung des im ASchA 03/2009, S. 116-118 abgedruckten Programmangebotes 159

Tagung Literatur für Jungen - Literatur für Mädchen

Wege zur Lesemotivation in der Grundschule und in den Sekundarstufen

7. Mai 2009 bis 8. Mai 2009 in Volkach am Main 160

Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband - Bezirksverband Niederbayern

Fachakademie für Sozialpädagogik Seligenthal - Bildungswerk und Akademie des BLLV

„Kinder, die (uns) auffallen“ - 6. Kindergarten- und Grundschultag am 25. April 2009 161

3. Niederbayerischer Förderschultag am 15.05.2009

Hans-Bayerlein-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum in Passau 163

Wettbewerbe

„Schule unterwegs“ - Dritter bayernweiter Schulsanitätsdienst-Wettbewerb 164

Aktionswoche „Schulsport tut Bayern gut“ vom 27. bis 31. Juli 2009 164

Schulsportwettbewerbe 2009 164

Medien-Neuerscheinungen

ab Seite 165


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Allgemeine Bekanntmachungen

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Zweite Staatsprüfungen 2010 für das Lehramt an Grundschulen und das Lehramt an Hauptschulen

nach der Lehramtsprüfungsordnung II

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 2. Februar 2009 Az.: IV.3-5 S 7154-4.3118

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hält Zweite Staatsprüfungen für das Lehramt an

Grundschulen und das Lehramt an Hauptschulen 2010 für diejenigen Lehramtsanwärter ab, die im September

2008 in den Vorbereitungsdienst eingetreten sind, nach der Ordnung der Zweiten Staatsprüfung für ein

Lehramt an öffentlichen Schulen (Lehramtsprüfungsordnung II � LPO II) vom 28. Oktober 2004 (GVBl S. 428,

BayRS 2038-3-4-8-11-UK).

Ferner sind zu den Zweiten Staatsprüfungen die Bewerber zugelassen, die auf Grund einer Verlängerung

oder Verkürzung ihres Vorbereitungsdienstes diesen Prüfungen zugewiesen sind, und die Bewerber, die zur

Wiederholung der Prüfung wegen Nichtbestehens in den Vorbereitungsdienst wieder eingestellt worden

sind.

Zu den Zweiten Staatsprüfungen können auf Antrag Bewerber zugelassen werden, die sich diesen Prüfungen

zur Notenverbesserung unterziehen wollen.

Hierzu wird bekannt gegeben:

1. Die Prüfungen werden nach der Lehramtsprüfungsordnung II an den jeweiligen Schulorten der Prüfungsteilnehmer

(Einzel- und Doppellehrprobe) und an ausgewählten Orten in den jeweiligen Regierungsbezirken

(Kolloquium) durchgeführt. Die mündlichen Prüfungen finden in Augsburg, Bayreuth, Landshut,

München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg statt.

2. Die Einzelprüfungen werden wie folgt abgelegt:

2.1 Einzellehrprobe und Doppellehrprobe in der Zeit vom 1. Februar 2010 bis 21. Mai 2010;

Hinweis: Die Reihenfolge Einzellehrprobe - Doppellehrprobe ist bei jedem Prüfungsteilnehmer einzuhalten.

Daneben ist zu gewährleisten, dass dem einzelnen Teilnehmer eine angemessene Frist zwischen

dem Ablegen der Einzel- und der Doppellehrprobe eingeräumt wird.

2.2 das Kolloquium in der Zeit vom 15. März 2010 bis 7. Mai 2010,

2.3 die mündliche Prüfung in der Zeit vom 25. Mai 2010 bis 28. Mai 2010;

in begründeten Fällen (z.B. nach § 12 LPO II) kann das Prüfungsamt genehmigen, dass Prüfungsteile

auch außerhalb der genannten Prüfungszeiträume abgelegt werden.

3. Hinsichtlich der schriftlichen Hausarbeit sind die in § 18 LPO II genannten Fristen zu beachten. Die Themenvergabe

erfolgt in der Zeit vom 15. April 2009 bis zum 14. Oktober 2009.

4. Lehramtsanwärter, die den Vorbereitungsdienst im September 2008 begonnen haben und eine Erste

Staatsprüfung in einem Erweiterungsfach abgelegt haben oder während des Vorbereitungsdienstes bis

spätestens 22. Januar 2010 ablegen, können auch die Zweite Staatsprüfung im Erweiterungsfach ablegen

(§ 28 Abs. 1 LPO II). Die Zweite Staatsprüfung im Erweiterungsfach ist zusammen mit den Zweiten

Staatsprüfungen für das Lehramt an Grundschulen und das Lehramt an Hauptschulen zu den unter

Nummer 2.1 (Einzellehrprobe) und Nummer 2.3 (mündliche Prüfung) genannten Terminen abzulegen.

Die Lehramtsanwärter haben dem örtlichen Prüfungsleiter an der jeweils zuständigen Regierung eine

etwaige Erste Staatsprüfung in einem Erweiterungsfach mit allen erforderlichen Einzelangaben (Fach,

Termin der erfolgreichen Ablegung der Prüfung) unaufgefordert und unverzüglich mitzuteilen.

5. Wiederholung der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an Grundschulen und das Lehramt an Hauptschulen

zur Notenverbesserung nach § 11 LPO II:

Zur Zweiten Staatsprüfung 2010 können auf Antrag auch Bewerber zugelassen werden, die diese Prüfung

erstmals 2009 abgelegt und bestanden haben.

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

127

________________________________________________________________________________________________

5.1 Die Meldung nach § 16 Abs. 2 LPO II zur Wiederholung der Prüfung hat spätestens zu erfolgen:

5.1.1 falls die schriftliche Hausarbeit neu gefertigt wird: bis 13. Juli 2009,

5.1.2 falls die bei der Erstablegung der Prüfung gefertigte schriftliche Hausarbeit angerechnet werden soll:

innerhalb von vier Wochen nach Aushändigung des Prüfungszeugnisses;

der Antrag auf Zulassung zur Wiederholungsprüfung ist an das Prüfungsamt der jeweils zuständigen

Regierung zu richten.

5.2 Die Bewerber haben die Zweite Staatsprüfung (Wiederholungsprüfung) zu den unter Nummer 2. und 3.

(falls die schriftliche Hausarbeit neu gefertigt wird) genannten Terminen abzulegen.

6. Gesuche von Schwerbehinderten und Gleichgestellten um Gewährung von Nachteilsausgleich nach §

38 der Allgemeinen Prüfungsordnung in der Fassung vom 24. März 1992 (GVBl S. 47, BayRS 2030-2-

10-F) sind mit den einschlägigen Nachweisen gleichzeitig mit der Meldung zur Prüfung einzureichen.

Erhard

Ministerialdirektor

KWMBeibl Nr. 3, S. 43

Anstellungsprüfung (II. Lehramtsprüfung) 2010 der Fachlehrer

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 26. Januar2009 Az.: IV.3-5 S 7170-4.2733

Die Anstellungsprüfung (II. Lehramtsprüfung) 2010 der Fachlehrer an allgemeinbildenden Schulen und

Schulen zur sonderpädagogischen Förderung wird nach der Prüfungsordnung für die Anstellungsprüfungen

(II. Lehramtsprüfungen) der Fachlehrer − FPO II − vom 12. Dezember 1996 (KWMBl I 1997 S. 50, ber.

KWMBl I S. 86), geändert durch Verordnung vom 14. Dezember 2005 (KWMBl I 2006 S. 32), in den sieben

Regierungsbezirken des Freistaates Bayern durchgeführt. Sie ist eine Anstellungsprüfung im Sinne des Art.

115 Abs. 1 BayBG und hat Wettbewerbscharakter.

Hierzu wird bekannt gegeben:

1. Zur Prüfung zugelassen ist, wer sich im Schuljahr 2009/2010 im letzten Jahr des Vorbereitungsdienstes

befindet oder in diesen wegen Nichtbestehens der Prüfung wieder eingestellt wurde (§ 12 Abs. 1 FPO

II).

2. Die Themenvergabe für die Hausarbeit erfolgt in der Zeit vom 15. April 2009 bis 14. Oktober 2009. Die

Bearbeitungszeit beträgt fünf Monate. Die schriftliche Hausarbeit ist bei dem Seminarleiter/der Seminarleiterin

einzureichen. Dieser/Diese meldet der Regierung unmittelbar die Abgabe.

3. Die Einzelprüfungen werden wie folgt abgelegt:

3.1 Die Lehrproben finden im Zeitraum vom 1. Februar 2010 bis 21. Mai 2010 statt. Hinweis: Es ist zu gewährleisten,

dass dem einzelnen Teilnehmer eine angemessene Frist zwischen dem Ablegen der Lehrproben

eingeräumt wird.

3.2 Der schriftliche Teil der Prüfung findet am 29. März 2010 statt.

3.3 Die mündlichen Prüfungen finden im Zeitraum vom 25. Mai 2010 bis 28. Mai 2010 statt.

3.4 Für die Prüfungsteilnehmer 2010, die den schriftlichen Teil der Prüfung nachzuholen haben, wird als

Termin der 2. August 2010 festgelegt.

3.5 Im Erweiterungsfach finden Lehrprobe und mündliche Prüfung jeweils im entsprechenden unter Nr. 3.1

bis 3.4 genannten Prüfungszeitraum statt.


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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

4. Zur Anstellungsprüfung 2010 können zur Notenverbesserung auf Antrag auch Bewerber zugelassen

werden, die diese Prüfung erstmals 2009 abgelegt und bestanden haben.

4.1 Die Meldung zur Prüfung hat spätestens zu erfolgen:

4.1.1 falls die schriftliche Hausarbeit neu gefertigt wird: 13. Juli 2009

4.1.2 falls die bei der Erstablegung der Prüfung gefertigte schriftliche Hausarbeit angerechnet werden soll:

innerhalb von vier Wochen nach Aushändigung des Prüfungszeugnisses.

Der Antrag auf Zulassung zur Wiederholungsprüfung ist an das Prüfungsamt der jeweils zuständigen

Regierung zu richten.

4.2 Die Bewerber haben die Zweite Staatsprüfung (Wiederholungsprüfung) zu den unter Nr. 3 genannten

Terminen abzulegen.

Erhard

Ministerialdirektor

StAnz 2009 Nr. 6

KWMBeibl Nr. 2, S. 31

Zweite Staatsprüfung 2010 für das Lehramt an Sonderschulen nach der Lehramtsprüfungsordnung

II

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 30. Dezember 2008 Az.: IV.7-5 S 8154-4.135 056

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus führt die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt

an Sonderschulen 2010 für diejenigen Studienreferendare durch, die im September 2008 in den Vorbereitungsdienst

eingetreten sind. Die Prüfung wird nach der Ordnung der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt

an öffentlichen Schulen (Lehramtsprüfungsordnung II – LPO II) in der Fassung der Bekanntmachung vom

28. Oktober 2004 (GVBl S. 428, BayRS 2038-3-4-8-11-UK) durchgeführt.

Hierzu wird bekanntgegeben:

1. Die im Einzelnen zu erbringenden Prüfungsleistungen nach der Lehramtsprüfungsordnung II werden an

den jeweiligen Einsatzschulen der Prüfungsteilnehmer (Prüfungslehrproben) und an von den Regierungen

im Einzelnen zu bestimmenden Prüfungsorten (jeweils Kolloquium und mündliche Prüfung) abgenommen.

2. Zur Prüfung wird zugelassen, wer die Voraussetzungen nach § 16 LPO II erfüllt.

3. Die Einzelprüfungen werden wie folgt abgelegt:

- die Prüfungslehrproben in der Zeit vom 8. Februar bis 22. Mai 2010,

- das Kolloquium in der Zeit vom 12. bis 23. April 2010,

- die mündlichen Prüfungen in der Zeit vom 10. bis 21. Mai 2010.

In begründeten Fällen, wie z.B. nach § 12 LPO II, kann das Prüfungsamt bei den Regierungen genehmigen,

dass Prüfungsteile auch außerhalb der genannten Prüfungszeiträume abgelegt werden.

4. Hinsichtlich der schriftlichen Hausarbeit sind die in § 18 LPO II genannten Fristen und Termine zu beachten.

5. Studienreferendare, die den Vorbereitungsdienst im September 2008 begonnen haben und eine Erste

Staatsprüfung in einem Erweiterungsfach abgelegt haben oder während des Vorbereitungsdienstes bis

spätestens 15. Januar 2010 ablegen, können, soweit sie die Lehrbefähigung im Erweiterungsfach anstreben,

die Zweite Staatsprüfung auch im Erweiterungsfach ablegen (§ 28 Abs. 1 LPO II). Die Zweite

Staatsprüfung im Erweiterungsfach ist zusammen mit der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an

Sonderschulen zu den unter Nummer 3 Spiegelstriche 1 (Prüfungslehrproben) und 3 (mündliche Prüfungen)

genannten Terminen abzulegen (§ 28 Abs. 2 LPO II).

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

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Die Studienreferendare haben dem örtlichen Prüfungsleiter an der jeweils zuständigen Regierung eine

etwaige Erste Staatsprüfung in einem Erweiterungsfach mit allen erforderlichen Einzelangaben (Fach,

Termin der erfolgreichen Ablegung der Prüfung) unaufgefordert unverzüglich mitzuteilen.

6. Zur Zweiten Staatsprüfung 2010 können auf Antrag auch Bewerber zugelassen werden, die diese Prüfung

erstmals 2009 abgelegt und bestanden haben, diese jedoch zum Zweck der Notenverbesserung

nach § 11 LPO II wiederholen wollen.

6.1 Die Meldung nach § 16 Abs. 2 LPO II zur Wiederholung der Prüfung hat spätestens zu erfolgen

- falls die schriftliche Hausarbeit neu gefertigt wird: bis zum 1. Juli 2009,

- falls die bei der Erstablegung der Prüfung gefertigte schriftliche Hausarbeit angerechnet werden soll:

innerhalb von vier Wochen nach Aushändigung des Prüfungszeugnisses.

Der Antrag auf Zulassung zur Wiederholungsprüfung ist an das Prüfungsamt bei der jeweils zuständigen

Regierung zu richten.

6.2 Die Bewerber haben die Zweite Staatsprüfung (Wiederholungsprüfung) zu den unter Nummer 3 und

Nummer 4 (soweit die schriftliche Hausarbeit neu gefertigt wird) genannten Terminen abzulegen.

7. Gesuche von Schwerbehinderten (§ 2 Abs. 2 SGB IX) und Gleichgestellten (§ 2 Abs. 3 SGB IX) um Gewährung

von Nachteilsausgleich entsprechend § 38 der Allgemeinen Prüfungsordnung sind mit den einschlägigen

Nachweisen gleichzeitig mit der Meldung zur Prüfung einzureichen.

Erhard

Ministerialdirektor

StAnz 2009 Nr. 3

KWMBeibl Nr. 2, S. 24

Berufsbegleitende sonderpädagogische Zusatzausbildung für das Personal für heilpädagogische

Unterrichtshilfe an Förderschulen

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 6. Februar 2009 Az.: IV.7-5 P 8031.1.1-4.4737

1. Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus veranstaltet in den Jahren 2009 bis 2011 einen weiteren

Lehrgang zur berufsbegleitenden sonderpädagogischen Zusatzausbildung für das Personal für heilpädagogische

Unterrichtshilfe in Förderschulen:

Lehrgang 40 in Heilsbronn/Mfr.

Der Lehrgang befasst sich insbesondere mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten Lernen (s.

auch Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 31. Januar

2000 (KWMBl I S. 67)), Sprache (s. auch Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht

und Kultus vom 12. November 1998 (KWMBl I S. 638)) und emotionale und soziale Entwicklung

(s. auch Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 4. August

2000 (KWMBl I S. 385)). Bewerbungen werden auch entgegengenommen aus dem Förderschwerpunkt

Hören (s. auch Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 16.

September 1996 (KWMBl I S. 370). Für diese Bewerber wird - je nach der Zahl der Bewerbungen - geprüft,

ob für sie Zusatzangebote, insbesondere zur Einführung in die Deutsche Gebärdensprache, bereitgestellt

werden können.

2. Der Lehrgang ist vorgesehen für Personal für heilpädagogische Unterrichtshilfe, das über keine heilpädagogische

oder sonderpädagogische Zusatzausbildung verfügt. Er wendet sich vor allem an Personal

in den Schulvorbereitenden Einrichtungen und in den Volksschulen zur sonderpädagogischen Förderung.

Der Lehrgang steht sowohl für staatliches wie auch für privat angestelltes Personal offen.

Mit der Ausschreibung zum Lehrgang Nr. 40 sollen vor allem Personen angesprochen werden, die bereits

mehrere Jahre ihren Dienst als Personal für heilpädagogische Unterrichtshilfe an Förderschulen


130

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

versehen und aus dienstlichen oder privaten Gründen noch keine Gelegenheit hatten, an einer berufsbegleitenden

sonderpädagogischen Zusatzausbildung teilzunehmen. Die Bewerber sollten sich mindestens

drei Jahre lang im Dienst an Förderschulen bewährt haben.

3. Kriterium für die Auswahl der etwa 30 Teilnehmer ist die Dauer der bisherigen Tätigkeit im staatlichen

oder privaten Förderschuldienst, ggf. auch das Lebensalter. Je Förderschule können sich zwar mehrere

Teilnehmer bewerben, bei der Auswahl kann jedoch aus unterrichtsorganisatorischen Gründen nur eine

Person berücksichtigt werden.

4. Die Ausbildung beginnt am 28. September 2009 (1. Lehrgangswoche 28. September bis 1. Oktober

2009) und erstreckt sich über insgesamt zwei Jahre. Sie wird sowohl in 17 Wochenkursen als auch an

Einzeltagen durchgeführt. Inhaltlich ist sie schwerpunktmäßig auf die sonderpädagogischen Einsatzfelder

dieses Personenkreises und auf die jeweiligen sonderpädagogischen Förderschwerpunkte bezogen.

Sie umfasst etwa 640 Stunden einschließlich der schulpraktischen Ausbildung und schließt mit einer

Prüfung ab. Der letzte Ausbildungsabschnitt findet voraussichtlich vom 11. bis 15. Juli 2011 statt.

Nach der erfolgreichen Ausbildung können die Erzieher die Berufsbezeichnung "Heilpädagogische(r)

Förderlehrer(in)" führen (Art. 60 Abs. 2 BayEUG).

5. Die Ausbildung ist gebührenfrei. Nichtstaatliche Teilnehmer haben im Falle der auswärtigen Unterbringung

während der Wochenkurse für die anfallenden Kosten für Fahrt, Unterkunft und Verpflegung selbst

aufzukommen. Falls die privaten Schulträger diese Kosten übernehmen, können ihnen die Auslagen als

notwendiger Schulaufwand ersetzt werden (vgl. KMS vom 3. Mai 1971 Nr. III A 8-4/24 075).

6. Gesuche um Zulassung zur Ausbildung sind auf dem Dienstweg bis 30. April 2009 an die zuständige

Regierung zu richten. Dem Gesuch ist eine Lebenslaufdarstellung beizugeben, aus der die berufliche

Ausbildung und die bisherige berufliche Verwendung zu ersehen sind.

7. Die Zulassung erfolgt in jedem Falle unter der Bedingung, dass der Teilnehmer die Ausbildung zu Ende

führt und nicht vor Ablauf von drei Jahren nach deren Beendigung auf eigenen Antrag oder aus sonstigen

in seiner Person liegenden Gründen aus dem staatlichen oder nichtstaatlichen Förderschuldienst

innerhalb des Freistaates Bayern ausscheidet. Dem Zulassungsgesuch ist deshalb außerdem

- bei staatlichen Bewerbern eine persönliche schriftliche Erklärung nach Anlage 1

- bei nichtstaatlichen Bewerbern eine schriftliche Erklärung des privaten Schulträgers nach Anlage 2

beizufügen.

Den privaten Schulträgern wird deshalb empfohlen, sich ihrerseits vom Bewerber eine auf sie lautende

Verpflichtungserklärung entsprechend Anlage 1 geben zu lassen, in der "Freistaat Bayern" durch die Bezeichnung

des Schulträgers zu ersetzen ist.

Das Staatsministerium kann im Einzelfall auf die Rückforderung ganz oder teilweise verzichten, wenn

diese eine besondere Härte bedeuten würde.

8. Die Organisation der Lehrgänge obliegt der Regierung von Mittelfranken. Über die Zulassung zum Lehrgang

und über nähere Einzelheiten der Durchführung werden die Bewerber rechtzeitig zum Ende des

Schuljahres 2008/2009 über die Regierungen unterrichtet.

9. Staatlich anerkannte Erzieher an Förderschulen ohne heilpädagogische oder sonderpädagogische Zusatzausbildung,

die Interesse an einer Zusatzausbildung haben, jedoch aus persönlichen oder organisatorischen

Gründen an dem ausgeschriebenen Lehrgang nicht teilnehmen können oder eine Ausbildung

zum Staatlich anerkannten Heilpädagogen/zur Staatlich anerkannten Heilpädagogin anstreben, werden

auf Folgendes hingewiesen:

Es ist möglich, Fachakademien für Heilpädagogik auch in berufsbegleitender Form zu besuchen und

den Abschluss der Fachakademie zu erreichen ("Staatlich anerkannter Heilpädagoge"/"Staatlich anerkannte

Heilpädagogin"). Die berufsbegleitende Form der Ausbildung dauert vier Jahre. Mit Zustimmung

der Schulaufsichtsbehörde kann eine dreijährige Teilzeitausbildung durchgeführt werden, wenn dies

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

131

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dem Wunsch der überwiegenden Zahl der Bewerber entspricht; ein daneben bestehendes Beschäftigungsverhältnis

darf nicht mehr als zwei Drittel der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit im öffentlichen

Dienst umfassen.

Mit dem Abschluss der Fachakademie stehen den Absolventen über den Bereich der Förderschulen

hinaus alle Tätigkeitsfelder der Heilpädagogen offen. Bei einer Prüfungsgesamtnote "sehr gut" im Abschlusszeugnis

der Fachakademie und einer mit "sehr gut" bestandenen staatlichen Ergänzungsprüfung

erhalten die Absolventen die fachgebundene Hochschulreife und können nach der Qualifikationsverordnung

(QualV) u.a. das Studium für das Lehramt an Sonderschulen für Sonderpädagogik aufnehmen.

Interessenten für diesen Weg der Zusatzausbildung setzen sich mit einer Fachakademie für Heilpädagogik

(Standorte: Augsburg, Feucht, Hof, Markt Indersdorf, München, Regensburg, Schwarzenbruck/Mfr.,

Würzburg) in Verbindung und erhalten dort nähere Informationen über Möglichkeiten, Inhalte,

Formen, Wege und Kosten der (berufsbegleitenden Form der) Ausbildung.

Kufner

Ministerialdirigent

StAnz 2009 Nr. 8

KWMBeibl Nr. 3, S. 46


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................................................................................

(Zu- und Vorname)

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Anlage 1

Berufsbegleitende sonderpädagogische Zusatzausbildung für das Personal für heilpädagogische Unterrichtshilfe

2009 bis 2011

E R K L Ä R U N G

1. Ich verpflichte mich unwiderruflich, die mir während des Sonderurlaubs belassene Vergütung (Bruttobetrag)

sowie die gewährten Reisekosten an den Freistaat Bayern zurückzuzahlen, wenn ich während der

Zusatzausbildung oder vor Ablauf von drei Jahren nach deren Beendigung auf eigenen Antrag oder aus

sonstigen in meiner Person liegenden Gründen aus dem staatlichen, privaten oder kommunalen Förderschuldienst

innerhalb des Freistaats Bayern ausscheide.

Ich habe dann bei einem Ausscheiden während

- der Zusatzausbildung oder des ersten Jahres nach ihrer Beendigung 100 %,

- des zweiten Jahres 66 2/3 %,

- des dritten Jahres 33 1/3 %

der belassenen Vergütung und der erhaltenen Reisekosten zurückzuzahlen.

2. Breche ich - ohne aus dem Förderschuldienst auszuscheiden - diese Zusatzausbildung ab, bin ich zur

Rückzahlung der Vergütung und der Reisekosten in vollem Umfang an den Freistaat Bayern verpflichtet.

................................................................ .................................................................

(Ort und Datum) (Unterschrift)

____


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

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________________________________________________________________________________________________

...................................................................................

(Name und Anschrift des Schulträgers)

Anlage 2

Berufsbegleitende sonderpädagogische Zusatzausbildung für das Personal für heilpädagogische Unterrichtshilfe

2009 bis 2011

E R K L Ä R U N G

1. Ich/Wir verpflichte(n) mich/uns unwiderruflich, die mir/uns gemäß Art. 33 Abs. 1 BaySchFG geleistete

Personalaufwandsvergütung mit Ausnahme des Versorgungszuschlags in der Höhe des Anteils an den

Freistaat Bayern zurückzuzahlen, der den Zeiten der Teilnahme von

Herrn/Frau ...........................................................................

an den Wochenkursen und Einzeltagen dieser Zusatzausbildung entspricht, wenn

Herr/Frau .............................................................................

während der Zusatzausbildung oder vor Ablauf von drei Jahren nach deren Beendigung aus dem Förderschuldienst

bei mir/uns ausscheidet und nicht in den staatlichen oder kommunalen bayerischen Förderschuldienst

eintritt.

Es sind dann bei einem Ausscheiden von

Herrn/Frau ........................................................................... während

- der Zusatzausbildung oder des ersten Jahres nach ihrer Beendigung 100 %,

- des zweiten Jahres 66 2/3 %,

- des dritten Jahres 33 1/3 %

der Personalaufwandsvergütung sowie der erstatteten Reisekosten zurückzuzahlen.

2. Bricht

Herr/Frau ..............................................................................

- ohne aus dem Förderschuldienst bei mir/uns auszuscheiden - diese Zusatzausbildung ab, bin ich/sind

wir zur Rückzahlung des auf die Zeiten seiner/ihrer Teilnahme an den bis dahin durchgeführten Wochenkursen

und Einzeltagen entfallenden Anteils der Personalaufwandsvergütung sowie der erstatteten

Reisekosten in vollem Umfang an den Freistaat Bayern verpflichtet.

................................................................ .....................................................................

(Ort und Datum) (Unterschrift und Stempel)


134

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Qualifikation von Führungskräften an der Schule

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 19. Dezember 2006 Az.: III.6-5 P 4020-6.73 510

Veränderungen in Wissenschaft, Wirtschaft, Technik, Gesellschaft und Kultur stellen neue Anforderungen an

Schulen und Schulleitungen und erfordern Weiterentwicklungen in allen Bereichen des schulischen Lehrens

und Lernens. Dementsprechend wird die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften, die eine Schulleitungsposition

anstreben, sowie von Schulleiterinnen und Schulleitern vornehmlich in der Anfangsphase ihrer Leistungstätigkeit

organisatorisch und inhaltlich neu geregelt.

1. Aufgaben von pädagogischen Führungskräften

Im Aufgabenspektrum der Schulleitung (Schulleiter, Stellvertreter) kommt der pädagogischen Leitung

der Schule und der Personalführung gegenüber organisatorischen und verwaltungstechnischen Aufgaben

eine besondere Bedeutung zu.

Nach Art. 57 Abs. 2 Satz 1 BayEUG ist der Schulleiter für einen geordneten Schulbetrieb und Unterricht

verantwortlich. Im 3. Abschnitt der Lehrerdienstordnung sind die einzelnen Aufgaben des Schulleiters als

Dienstvorgesetzter, Vorgesetzter und Koordinator genauer geregelt. In einem übergreifenden Verständnis

sind Schulleiterinnen und Schulleiter Führungskräfte, die mit Zielen führen, kooperieren, beraten,

konsequent delegieren und Ergebnisse kontrollieren.

2. Ausbildungscurriculum

Den Aufgaben der pädagogischen Führungskräfte entsprechen als Themenbereiche der Qualifikation:

- Führung (Rollenklärung, Führungsinstrumente - insbesondere Zielvereinbarungen -, Erweiterung der

Führungskompetenz)

- Personalentwicklung (Mitwirkung bei der Personalförderung und -auswahl, Dienstliche Beurteilung,

Fortbildung als Führungsaufgabe, Stressprävention/Lehrergesundheit, Konfliktsituationen, Konferenzgestaltung,

Team-Management)

- Organisation und Kooperation

- Unterrichtsqualität, interne und externe Evaluation, Schulprofil

Die Inhalte der Qualifikation von Schulleiterinnen und Schulleitern werden Teil eines Ausbildungscurriculums,

das in drei Module gegliedert ist: Vorqualifikation (A), Ausbildung (B) und Berufsbegleitung (C).

Modul A ist vor der Funktionsübertragung zu belegen, Modul B unmittelbar nach der Funktionsübertragung

und Modul C berufsbegleitend. Das Modul A der Vorqualifikation hat einen Zeitumfang von 10

Lehrgangstagen, die Ausbildung (Modul B) von 12 ½ Tagen, die berufsbegleitende Phase (Modul C) von

10 Tagen.

Das gesamte Curriculum wird im Anhang detailliert dargestellt.

3. Belegung, Bewerbung

Das Modul A ist vor der Funktionsübertragung bei der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung

in Dillingen oder der Regionalen Lehrerfortbildung zu absolvieren. Es ergibt ein Portfolio (Nachweisliste

ohne besondere Formalisierung) über die Qualifikation des Bewerbers für ein Führungsamt.

Das Portfolio ist von den Bewerbern selbst zu erstellen und zu führen. Es wird in der Ausschreibung eingefordert

und es ist beim Vorstellungsgespräch vorzulegen.

Das Modul B muss spätestens im Jahr nach der Funktionsübertragung bei der Akademie begonnen

werden. Nach der Funktionsübertragung soll zusätzlich ein virtueller Lehrgang abgeleistet werden, falls

dieser nicht in einem früheren Stadium der Vorqualifikation absolviert worden ist.

____


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

135

________________________________________________________________________________________________

Das berufsbegleitende Modul C ist in den fünf Jahren nach der Funktionsübertragung im Rahmen der

allgemeinen Fortbildungsverpflichtung nach Art. 20 Abs. 2 Satz 1 BayLBG und Abschnitt II Nr. 3 der Bekanntmachung

des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 9. August 2002

(KWMBI S. 260) zu belegen. Dabei sollen Angebote der Akademie, der RLFB oder anerkannter externer

Anbieter - z. B. des Bildungspakts Bayern im Rahmen der Maßnahme MODUS F oder der Universitäten

- wahrgenommen werden.

Durch die Wahl von dafür ausgewiesenen Lehrgängen können schulartspezifische Schwerpunkte gesetzt

werden.

Die Bewerbung für führungsrelevante Lehrgänge erfolgt auf dem Dienstweg. Der Dienstvorgesetzte

nimmt zur Bewerbung Stellung.

4. Qualifikationspflicht

Die Liste der besuchten führungsrelevanten Fortbildungen samt Teilnahmenachweisen - das Portfolio

zum Modul A - ist beim Auswahlverfahren - neben den dienstlichen Beurteilungen einschließlich der

Verwendungseignung - eine der Entscheidungsgrundlagen für die auswählende Instanz. Sie wird den

Bewerbungsunterlagen beigelegt.

Mit dem Portfolio wird anhand von Teilnahmebescheinigungen bzw. Zertifikaten der Besuch von führungsrelevanten

Lehrgängen im Umfang von 10 Tagen nachgewiesen. Die Lehrgänge sollen Inhalte aus

dem Modul A abdecken; dabei wird die Teilnahme am Orientierungslehrgang besonders empfohlen.

Über die Gewichtung der Lehrgangsinhalte entscheidet die auswählende Behörde. Sie entscheidet auch,

inwieweit gegebenenfalls die erfolgreiche Tätigkeit in einem Amt auf den geforderten Lehrgangsumfang

angerechnet werden kann.

5. Inkrafttreten

Diese Bekanntmachung tritt am 1. August 2008 in Kraft. Das Portfolio zum Modul A wird ab dem

1. August 2009 eingefordert.

KWMBI I 2007 S. 7

Anhang: Curriculum

A

Vorqualifikation

20 Halbtage/

10 Tage

Themenbereich Zeitpunkt Themenbeispiele

Selbsteinschätzung

(Führungspotenzial)

Orientierungs-

Lehrgang

Kommunikation Virtuelle

Ausbildung 1 )

Orientierung über die Eignung zur Führungskraft

Grundlagen der Kommunikation, Einstieg ins Amt:

„Neu in der Schulleitung“

Verwaltung Virt. Ausbildung Geschäftsverteilungsplan, Schulverwaltung,

Haushaltsplan

Schul- und Personalrecht Virt. Ausbildung Schulrecht, BayEUG, LDO, Schulordnungen,

Dienst- und Beamtenrecht

Führungsinstrumente Vorqualifikation Zielvereinbarungsgespräch, Problemklärung und

Krisenmanagement der Gesprächsführung,

Konfliktgespräch, Beratungsgespräch,

Projekte initiieren, Teamentwicklung,

Konferenzgestaltung, Besprechungen leiten,

Konflikt managen


136

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Schulentwicklung Vorqualifikation Grundlagen der Schulentwicklung,

Qualitätsmanagement, Projektmanagement,

MODUS 21

EDV-gestützte

Verwaltung

Vorqualifikation Organisation der amtlichen Schuldaten

Selbstorganisation Vorqualifikation Schreibtischplanung, Zeitplanung, Prioritätensetzung

Unterrichtsqualität

(Diagnose und

Bewertung)

Vorqualifikation Kriterien guten Unterrichts, Bewertung von Unterrichtserfolg;

Beratungsgespräch, Umgang mit Vergleichsarbeiten

und Jahrgangsstufentests

Evaluation Vorqualifikation Evaluationsinstrumente kennen lernen,

Interne Evaluation, Externe Evaluation,

Vorstellung evaluierter Schulen

B

Ausbildung

FÜHRUNG

34 HT; 17 Tage

davon Präsenz:

25 HT; 12,5 Tage

Rollenklärung Ausbildung Regelkreis päd. Führung:

Ziele setzen, planen, entscheiden, umsetzen,

kontrollieren

Führung und Rolle: Reflexion über Rollenverständnis,

Rollengestaltung, Führungskonzeption, Führungsgrundsätze,

Selbstverständnis als Führungskraft,

Position und Status, Vorgesetztenstatus

Führungsinstrumente Ausbildung Bedeutung des eigenen Vorbilds, Führung durch Motivation,

Mitarbeitergespräch, Zielvereinbarungsgespräch,

Konfliktgespräch, Beratungsgespräch, Wertschätzung,

Organisationsentwicklung (Steuer-/Arbeitsgruppen)

Schulentwicklung als

Führungsaufgabe;

Ressourcen und Unterstützungssysteme

nutzen

PERSONAL-

ENTWICKLUNG

____

Ausbildung Grundlagen der Schulentwicklung, Qualitätsmanagement,

Projektmanagement, MODUS 21, Einsatz von

Schulentwicklungsmoderatoren und Unterrichtsentwicklern

Personalentwicklung Ausbildung Instrumente moderner Personal- und Organisationsentwicklung

in Schule und Wirtschaft

Mitwirkung bei der

Personalförderung und

-auswahl

Ausbildung Kriterien zur Beurteilung von Führungsverhalten,

Personalförderung; Nachwuchsförderung,

Förderung von Teilzeitkräften, Stressprävention,

Lehrergesundheit, Kollegen mit Behinderung

Dienstliche Beurteilung Ausbildung Dienstliche Beurteilung als Instrument der

Personalplanung und -entwicklung

Fortbildung als

Führungsaufgabe

Ausbildung Bedarfsorientiertes Fortbildungsmanagement


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

137

________________________________________________________________________________________________

KOMMUNIKATION Virt. SL-Ausbildung Grundlagen der Kommunikation,

Einstieg ins Amt: Die ersten 100 Tage

Kommunikation Ausbildung Einstieg ins Amt

Gesprächsführung Ausbildung Zielführung, Problemklärung und Krisenmanagement in

der Gesprächsführung

Kommunikation in

Konfliktsituationen

Ausbildung Konfliktgespräch, Konfliktmoderation

Konferenzgestaltung Ausbildung (Pädagogische) Konferenz

Beratung und

Kommunikation

Ausbildung Mitarbeitergespräch, Kollegiale Beratung

Teammanagement Ausbildung Teamentwicklung in der Praxis

ORGANISATION,

VERWALTUNG,

KOOPERATION

Virt. SL-Ausbildung Geschäftsverteilungsplan, Schulverwaltung,

Haushaltsplan

Verwaltung Ausbildung Geschäftsverteilungsplan, Schulverwaltung,

Haushaltsplan, Zusammenarbeit mit Mitarbeitern

Kooperation mit

externen Partnern

Ausbildung Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht;

Kooperation mit Kindergarten, Jugendhilfe,

Betrieben; Öffentlichkeitsarbeit

Selbstorganisation Ausbildung Konferenzgestaltung, Schreibtischgestaltung,

mit Belastungen umgehen

SCHUL- UND

PERSONALRECHT

Virt. SL-Ausbildung Schulrecht, BayEUG, LDO, Schulordnungen,

Dienst- und Beamtenrecht

Schul- und Personalrecht Ausbildung Schulrecht, Dienst- und Beamtenrecht,

Disziplinarrecht, Verwaltungsrecht, Haushaltsrecht,

Personalvertretungsrecht, Haftungsrecht,

Gleichstellungsrecht

UNTERRICHTS-

QUALITÄT UND

EVALUATION

Unterrichtsqualität

Ausbildung Unterrichtsbesuche unter dem besonderen Aspekt der

Förderung der individuellen Lernleistung

Ausbildung Kriterien guten Unterrichts, Bewertung von Unterrichtserfolg,

Beratungsgespräch

Ausbildung Vergleichsarbeiten und Jahrgangsstufentests,

Führung in Bezug auf die Umsetzung von

Bildungsstandards


138

Dienstliche Beurteilung

und Leistungsbericht

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Ausbildung Ziele, Bedeutung, Grundsätze, Umsetzung der dienstlichen

Beurteilung,

Schwerpunkte:

Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung,

Unterrichtserfolg, erzieherisches Wirken,

Zusammenarbeit

Evaluation Ausbildung Evaluationsinstrumente kennen lernen,

Interne und Externe Evaluation,

Vorstellung evaluierter Schulen

Zielvereinbarungen Ausbildung Grundlagen, Methoden, Hinweise zu

Zielvereinbarungen

1 ) Die virtuelle Schulleiterausbildung ist vor der Ernennung oder zwischen Ernennung und Amtsantritt abzuleisten.

Das berufsbegleitende Modul C hat einen zeitlichen Umfang von 20 Halbtagen bzw. 10 Tagen und umfasst

folgende Inhaltsbereiche:

Führung (Erweiterung der Führungskompetenz), Personalentwicklung (Fortbildung als Führungsaufgabe;

Mitwirkung bei der Personalförderung und -auswahl , Stressprävention/Lehrergesundheit), Kommunikation

(Gesprächsführung, Kommunikation in Konfliktsituationen, Beratung und Kommunikation, Teammanagement),

Unterrichtsqualität und Evaluation (Evaluation, Zielvereinbarungen).

Auswahlverfahren für die Einstellung als Beamter/Beamtin des mittleren nichttechnischen

Dienstes (Einstellungsjahr 2010)

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 4. Februar 2009 Az.: II.3-5 P 1132.1-1.9879

Die Geschäftsstelle des Landespersonalausschusses hat mit Bekanntmachung vom 26. Januar 2009 (veröffentlicht

im Bayer. Staatsanzeiger Nr. 6) die Durchführung des Auswahlverfahrens für die Einstellung in

Laufbahnen des mittleren nichttechnischen Dienstes im Jahr 2010 ausgeschrieben. Im Rahmen dieses Auswahlverfahrens

ist eine Prüfung abzulegen, die voraussichtlich am 13. Juli 2009 stattfinden wird.

Zum Auswahlverfahren werden Bewerber zugelassen, die

1. Deutsche im Sinne des Art. 116 des Grundgesetzes sind oder die Staatsangehörigkeit eines anderen

Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzen oder diese bis zum Einstellungstermin erwerben und

2. mindestens den qualifizierenden Abschluss einer Hauptschule oder einen vom Bayerischen Staatsministerium

für Unterricht und Kultus als gleichwertig anerkannten Bildungsstand besitzen bzw. bis spätestens

zum Einstellungstermin voraussichtlich erwerben.

Bewerber, die an einer Einstellung als Beamter/Beamtin des mittleren nichttechnischen Dienstes bei den

staatlichen und nichtstaatlichen Verwaltungen interessiert sind, können bis zum 8. Mai 2009 bei der Geschäftsstelle

des Landespersonalausschusses die Zulassung zum Auswahlverfahren beantragen. Dies ist

einfach und papierlos über den Online-Antrag auf der Internetseite www.lpa.bayern.de möglich. Dort sind

zudem alle Einzelheiten über den Ablauf des Auswahlverfahrens und die Einstellungsbehörden abrufbar.

Das Ergebnis der Auswahlprüfung wird mit den Schulnoten der Fächer Deutsch und Mathematik oder Rechnungswesen

zu einer Gesamtnote verrechnet. Für die Bestätigung der Noten erhalten die Prüfungsteilnehmer

am Prüfungstag ein Formblatt, anhand dessen die Schulen die einzubeziehenden Noten über eine spezielle

Eingabemaske auf der Internetseite des Landespersonalausschusses übermitteln können.

Die Schulen werden gebeten, die in Betracht kommenden Schüler auf das Auswahlverfahren und den Bewerbungstermin

aufmerksam zu machen. Sie werden ferner gebeten, den Prüfungstag von schriftlichen Leistungsfeststellungen

freizuhalten.

____


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

139

________________________________________________________________________________________________

Insbesondere Schülern mit Schwerbehinderung werden im öffentlichen Dienst gute Ausbildungs- und

Berufsmöglichkeiten geboten. Die Schulen werden deshalb aufgefordert, gezielt auch schwerbehinderte

Schüler auf das Auswahlverfahren hinzuweisen.

Bereits jetzt sei darauf hingewiesen, dass die Auswahlprüfung für die Einstellung in Laufbahnen des gehobenen

nichttechnischen Dienstes voraussichtlich am 12. Oktober 2009 stattfinden wird. Zu Beginn des Anmeldezeitraums

im April 2009 wird hierzu eine gesonderte Bekanntmachung veröffentlicht.

Erhard

Ministerialdirektor

StAnz 2009 Nr. 6

KWMBeibl Nr. 3, S. 46

Verordnung zur Schulgesundheitspflege (SchulgespflV)

Vom 20. Dezember 2008

Auf Grund des Art. 34 Abs. 1 Nr. 11 des Gesetzes über den öffentlichen Gesundheits- und Veterinärdienst,

die Ernährung und den Verbraucherschutz sowie die Lebensmittelüberwachung (Gesundheits- und Verbraucherschutzgesetz

- GDVG) vom 24. Juli 2003 (GVBl S. 452, BayRS 2120-1-UG), zuletzt geändert durch

Gesetz vom 22. Juli 2008 (GVBl S. 464), erlässt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus folgende Verordnung:

Abschnitt 1

Allgemeines

§ 1

Anwendungsbereich

Von der Schulgesundheitspflege sind die Volksschulen, Realschulen, Gymnasien, beruflichen Schulen sowie

die Förderschulen erfasst.

§ 2

Maßnahmen der Schulgesundheitspflege

Die Schulgesundheitspflege umfasst die Durchführung der Schuleingangsuntersuchung (Schuleingangsscreening,

schulärztliche Untersuchung) sowie insbesondere

1. Impfberatung und Impfungen,

2. Erhebung und Dokumentation von Daten zur Gesundheitsberichterstattung,

3. Beratung über und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention,

4. Erstellen ärztlicher Zeugnisse und Gutachten.

§ 3

Zuständigkeit

1 Die Durchführung der Maßnahmen der Schulgesundheitspflege obliegt den unteren Behörden für Gesundheit,

Veterinärwesen, Ernährung und Verbraucherschutz. 2 Sie werden von den Schulen darin unterstützt.


140

Die Schuleingangsuntersuchung dient

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Abschnitt 2

Schuleingangsuntersuchung

(Schuleingangsscreening, schulärztliche Untersuchung)

§ 4

Ziele der Schuleingangsuntersuchung

1. der Feststellung, ob das schulpflichtige Kind aus gesundheitlicher Sicht am Unterricht seiner schulischen

Entwicklungsfähigkeit entsprechend, bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf an einer allgemeinen

Schule zumindest aktiv, teilnehmen kann,

2. der Erkennung von gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen

oder Förderbedarf,

3. der Beratung auch über weitere Hilfe leistende Stellen oder Personen insbesondere für diagnostische

und therapeutische Möglichkeiten sowie der Ableitung von Empfehlungen zur Gestaltung des Schulalltags,

4. der Mitwirkung bei Beratung zur Auswahl der geeigneten Schulform oder schulvorbereitender Einrichtungen

für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf,

5. der Erhebung bevölkerungsbezogener Gesundheitsparameter; die Ergebnisse fließen in die Gesundheitsberichterstattung

ein, um als Grundlage für Präventionsmaßnahmen zu dienen.

§ 5

Inhalt der Schuleingangsuntersuchung

(1) Die Schuleingangsuntersuchung beinhaltet ein Schuleingangsscreening und eine Erhebung des Impfstatus

(§ 6) sowie in besonderen Fällen eine schulärztliche Untersuchung (§ 7).

(2) Die Personensorgeberechtigten sind verpflichtet, den unteren Behörden für Gesundheit, Veterinärwesen,

Ernährung und Verbraucherschutz das Kind vorzustellen sowie bei der Untersuchung die notwendigen Unterlagen,

insbesondere das gelbe Kinderuntersuchungsheft und den Impfausweis, vorzulegen.

§ 6

Inhalt des Schuleingangsscreenings

(1) Das Schuleingangsscreening umfasst insbesondere

1. die Erhebung der Vorgeschichte,

2. die Erhebung des Impfstatus und eine Impfberatung,

3. die Überprüfung der Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9,

4. die Messung der Körperlänge,

5. die Messung des Körpergewichts,

6. einen apparativen Sehtest,

7. einen apparativen Hörtest,

8. ein standardisiertes Sprach- und Sprechscreening,

9. ein standardisiertes Motorikscreening.

(2) 1 Die Teilnahme an dem Schuleingangsscreening kann nur im Fall einer schweren Behinderung oder bei

schwerer chronischer Erkrankung bei Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung entfallen. 2 Diese muss eine

ärztliche Untersuchung bestätigen, welche die Ziele der Schuleingangsuntersuchung erfüllt. 3 Die Entscheidung

trifft die untere Behörde für Gesundheit, Veterinärwesen, Ernährung und Verbraucherschutz. 4 § 5

Abs. 2 bleibt hiervon unberührt.

____


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

141

________________________________________________________________________________________________

§ 7

Schulärztliche Untersuchung

(1) Bei auffälligem Befund im Schuleingangsscreening, bei auffälligem Befund in der Früherkennungsuntersuchung

U9 oder bei chronischer Erkrankung wird ergänzend eine schulärztliche Untersuchung angeboten,

wenn diese Befunde schulrelevant erscheinen.

(2) Eine schulärztliche Untersuchung kann auch auf Wunsch der Personensorgeberechtigten erfolgen.

§ 8

Ergebnis der Schuleingangsuntersuchung

(1) Das Ergebnis der Schuleingangsuntersuchung erhalten die Personensorgeberechtigten schriftlich.

(2) 1 Soweit besondere Folgerungen für die Unterrichtsgestaltung zu ziehen sind, wird auch die Schule hierüber

schriftlich informiert. 2 Die Personensorgeberechtigten sind hiervon in Kenntnis zu setzen.

(3) Die Personensorgeberechtigten haben der Schule vor der Einschulung eine Bestätigung vorzulegen, die

die Teilnahme an der Schuleingangsuntersuchung nachweist.

§ 9

Einschaltung des Jugendamts

Durch die unteren Behörden für Gesundheit, Veterinärwesen, Ernährung und Verbraucherschutz erfolgt eine

Mitteilung an das zuständige Jugendamt, sofern der Aufforderung zur schulärztlichen Untersuchung nach

Art. 14 Abs. 5 GDVG in der von ihnen gesetzten angemessenen Frist nicht Folge geleistet wird.

Abschnitt 3

Impfberatung und Impfungen

§ 10

Impfberatung

(1) Die unteren Behörden für Gesundheit, Veterinärwesen, Ernährung und Verbraucherschutz führen jahrgangsweise

Impfberatungen und Erhebungen zu Impfraten durch, und zwar:

1. im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung nach §§ 6 und 7 dieser Verordnung,

2. mindestens in Jahrgangsstufe 6 in allen Schularten.

(2) 1 Die Personensorgeberechtigten sind zur Vorlage des Impfausweises verpflichtet. 2 Die Schule unterstützt

die unteren Behörden für Gesundheit, Veterinärwesen, Ernährung und Verbraucherschutz organisatorisch.

(3) 1 Die Impfberatung kann durch das Angebot von Schutzimpfungen ergänzt werden. 2 Die Impfungen erfolgen

grundsätzlich subsidiär zum Angebot der niedergelassenen Ärzteschaft. 3 Art und Umfang der Schutzimpfungen

werden durch das Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit jährlich auf der Basis vorliegender

Impfdaten und nach epidemiologischer Situation festgelegt. 4 Für kommunale Gesundheitsämter gelten

diese Festlegungen als Empfehlung.

§ 11

Datenübermittlung

(1) Die unteren Behörden für Gesundheit, Veterinärwesen, Ernährung und Verbraucherschutz übermitteln

die gemäß §§ 6 und 7 erhobenen Daten der Schuleingangsuntersuchung und gemäß § 10 die Daten der

Impfraten in anonymisierter Form zur statistischen Auswertung dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

(2) 1 Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wertet die gemäß Abs. 1 übermittelten Daten

aus und übermittelt jährlich die Ergebnisse dieser Auswertung an die unteren Behörden für Gesundheit,

Veterinärwesen, Ernährung und Verbraucherschutz. 2 Dabei sollen regionale Besonderheiten im Rahmen der


142

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

statistischen Auswertung berücksichtigt werden. 3 Die Ergebnisse gehen auch in die Gesundheitsberichterstattung

ein.

(3) Die unteren Behörden für Gesundheit, Veterinärwesen, Ernährung und Verbraucherschutz sollen die

regionalen Impfdaten (anonymisierte Statistiken) den niedergelassenen Ärzten im jeweiligen Zuständigkeitsbereich

in geeigneter Weise mit dem Ziel weiterer Erhöhung der Impfraten zur Kenntnis bringen.

Abschnitt 4

Beratung über Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention

§ 12

Unterstützung der Schulen

1 Die unteren Behörden für Gesundheit, Veterinärwesen, Ernährung und Verbraucherschutz unterstützen im

Rahmen ihrer Aufgaben der Gesundheitsförderung und Prävention die Schulen in der Gestaltung gesundheitsförderlicher

Verhältnisse, bei Maßnahmen und Angeboten für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte

und sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule. 2 Aufgaben nach anderen Rechtsvorschriften

bleiben hiervon unberührt.

Abschnitt 5

Erstellung schulärztlicher Zeugnisse und Gutachten

§ 13

Schulärztliche Zeugnisse

Auf Anforderung der Schule erstellen die unteren Behörden für Gesundheit, Veterinärwesen, Ernährung und

Verbraucherschutz in begründeten Zweifelsfällen, in denen ein ärztliches Zeugnis als nicht ausreichend anerkannt

wird, schulärztliche Zeugnisse für Schülerinnen und Schüler, soweit erforderlich mit Einwilligung der

Personensorgeberechtigten, nach Maßgabe des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen

und von Bestimmungen der Schulordnungen.

Abschnitt 6

Dokumentation

§ 14

Dokumentation

(1) 1 Untersuchungen im Rahmen der Schulgesundheitspflege werden dokumentiert. 2 Die Dokumente

verbleiben für die gesetzlich festgelegte Dauer bei den unteren Behörden für Gesundheit, Veterinärwesen,

Ernährung und Verbraucherschutz.

(2) Statistische Nachweise über die Schulgesundheitspflege führt der Öffentliche Gesundheitsdienst im

Rahmen der Gesundheitsberichterstattung (§ 11).

Abschnitt 7

Schlussbestimmungen

§ 15

Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2009 in Kraft.

München, den 20. Dezember 2008 Bayerisches Staatsministerium

für Umwelt und Gesundheit

Dr. Markus Söder, Staatsminister

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

143

________________________________________________________________________________________________

„Lernort Regierung“ – Pilotprojekt wird auch im Schuljahr 2009/2010 wieder für alle Schularten

angeboten

Seit März 1999 lädt die Regierung von Niederbayern Klassen aller Schularten zu einem Besuch bei der Regierung

ein. Auf Grund der positiven Resonanz wird auch im Schuljahr 2009/2010 dieses Angebot fortgeführt.

Die Einladung richtet sich an alle Klassen ab der 9. Jahrgangsstufe. Teilnehmen können jeweils eine Klasse

und zwei Begleitpersonen.

Für diese Veranstaltungen ist i.d.R. folgender Ablauf geplant:

♦ 9.00 Uhr Begrüßung der Klasse im großen Sitzungssaal der Regierung von Niederbayern

♦ Referat über Aufbau und Aufgaben der Regierung von Niederbayern mit

anschließender Diskussion

♦ Besuch der Poststelle und einer Registratur als Beispiel des typischen Workflow

im Verwaltungsbereich

♦ Gespräch mit dem Regierungspräsidenten bzw. der Regierungsvizepräsidentin

♦ Informationen zum gewählten Schwerpunktthema mit Diskussion

♦ 12.30 Uhr gemeinsames Mittagessen

Die einzelnen Abteilungen der Regierung von Niederbayern bieten verschiedene Schwerpunktthemen an,

die dem Anmeldeformular (s. u.) zu entnehmen sind. Die Klasse sollte sich gemeinsam mit den Lehrkräften

für eines dieser Themen entscheiden und sich bereits im Vorfeld darauf vorbereiten (evtl. im Rahmen eines

Projektes). Die zuständigen Mitarbeiter der Regierung werden dann ihre Arbeit auf diesem Gebiet vorstellen

und entsprechende Fragen der Schülerinnen und Schüler hierzu beantworten.

Die Organisation der Anfahrt ist von der Schule selbst zu regeln. Für die Schüler entstehen insgesamt Fahrkosten

von max. 5,00 EUR je Person. Die darüber hinaus anfallenden Fahrkosten werden von der Regierung

von Niederbayern übernommen. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Begleitpersonen werden zudem

von der Regierung zum Mittagessen eingeladen.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular können auf der Homepage der Regierung von Niederbayern

unter www.regierung.niederbayern.bayern.de (Wir für Sie – Bildung und Schule – Berufliche Schulen

– Lernort Regierung) abgerufen werden.

Anmeldungen sind schriftlich über die zuständigen Schulämter bzw. Ministerialbeauftragten bzw. direkt

(bei beruflichen Schulen außer FOS/BOS) an die Regierung von Niederbayern, Sachgebiet 42.1 zu richten.

Die Anmeldung muss aus organisatorischen Gründen spätestens acht Wochen vor dem gewünschten

Termin bei der Regierung von Niederbayern eingegangen sein. Bei Berücksichtigung werden die Schulen

vier Wochen vor dem Besuchstermin schriftlich informiert. Eine Absage nicht ausgewählter Klassen erfolgt

nicht.

Das Bayer. Staatsministerium des Innern hat mit Schreiben vom 11.03.2009 Nr. ID5-1337.8-100 folgendes

mitgeteilt:

„Scientology-Organisation (SO);

Ausstattung von Bibliotheken mit Büchern von L. Ron Hubbard

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus gegebenem Anlass möchten wir Sie auf eine Aktion der vom Verfassungsschutz beobachteten Scientology-Organisation

(SO) aufmerksam machen. Wir bitten, die nachstehenden Informationen an die Gemeinden

für ihre kommunalen Bibliotheken in geeigneter Form zeitnah weiterzuleiten.

Die SO bemüht sich seit geraumer Zeit, durch ihren Buchverlag „New Era Publications International GmbH“,

im Jahr 2007 neu aufgelegte Grundlagenbücher des SO-Gründers L. Ron Hubbard in allen Bibliotheken

weltweit zu platzieren. In Deutschland soll dies über die deutsche Teilorganisation „Theta Books“ geschehen.

Es wurde bereits bekannt, dass in Bayern entsprechende Werbebroschüren an öffentliche Bibliotheken


144

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

übersandt worden sind. Laut Angaben von „Theta Books“ sollen z.B. in München bereits 50 Bibliotheken im

Besitz der neuen Grundlagenbücher sein. Die weiteren Pläne der SO sehen vor, bayernweit alle Bibliotheken

zu erreichen.

Wir weisen darauf hin, dass es sich bei der SO um eine extremistische Organisation handelt, die insbesondere

auch in Bayern vom Verfassungsschutz beobachtet wird und regelmäßig Erwähnung in den alljährlichen

Verfassungsschutzberichten Bayerns, aber auch des Bundes findet. Die verfassungsfeindlichen Bestrebungen

von SO beruhen auch heute noch maßgeblich auf den Grundlagenbüchern Hubbards. Die

Grundlagenbücher dienen SO als wichtige Werbemittel und sind aus unserer Sicht als Propagandaschriften

einer extremistischen Organisation einzustufen.

Wir haben auch ein entsprechendes Schreiben an das Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und

Kunst bezüglich der staatlichen Bibliotheken gerichtet.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Welsch

Regierungsdirektor“

Vollzug der Schulordnung für die Berufsfachschulen für Fremdsprachenberufe in Bayern;

Zeugnismuster

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 26. Januar 2009 Az: VII.8-5 S 9610-9-7.137 143

(Nähere Informationen siehe KWMBl Nr. 3 vom 9. März 2009.)

Regensburger Domspatz werden!

Der Chor

Die Regensburger Domspatzen - der weltberühmte Knabenchor der Kathedrale St. Peter in Regensburg -

nehmen zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 musikalisch und schulisch begabte Jungen auf. Einem

Domspatz werden neben vielen unvergesslichen Konzertreisen im In- und Ausland eine hervorragende

stimmliche und schulische Ausbildung zuteil. Musik bestimmt das Leben eines Domspatzen!

Das Musikgymnasium

ist ein staatlich anerkanntes Musisches Gymnasium (G8) mit kleinen Klassen und der Sprachenfolge Englisch/Latein

bzw. Latein/Englisch; zusätzlich Französisch möglich. Instrumentalunterricht ist von Anfang an

Teil der Ausbildung.

Das Internat

bietet neben Studierzeiten unter Anleitung fachkundiger Erzieher vielfältige Freizeitmöglichkeiten, ein stabiles

Umfeld und eine das Selbstbewusstsein und die Eigenverantwortlichkeit fördernde Erziehung.

Kontakt und Informationen:

Tel.: 0941 / 7962 - 241 (Sekretariat)

E-Mail: musikgymnasium@domspatzen.de

Internet: www.domspatzen.de

Die Tages- und Internatsgrundschule

bereitet die Kinder der 1. bis 4. Klasse schulisch und musikalisch auf den Übertritt in das Musikgymnasium

vor.

Kontakt und Informationen:

Tel.: 09409 / 1021

E-Mail: stiftung-pielenhofen@t-online.de

Internet: www.domspatzen-pielenhofen.de

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Sicherheit auf dem Schulgelände - Prüfung von Spielplatzgeräten

Spielplatzgeräte unterliegen durch Nutzung und Witterung einem Verschleiss. Fäulnisbildung kann zum

Versagen tragender Holzteile führen, schwerwiegende Unfälle können auftreten. Die Spielplatzgerätenorm

DIN EN 1176 verlangt eine regelmässige Wartung der Geräte (jährliche Hauptinspektion, Verschleisskontrollen,

Sichtprüfung). Gerade der Start in die Frühjahrsaison sollte zum Anlass genommen werden, sich mit

der Gerätesicherheit zu befassen. Fehlende Teile, Funktionsstörungen, auffällige Beweglichkeiten, Schiefstellungen,

erkennbarer Pilzbefall sind auf jeden Fall Warnzeichen, das Gerät zu sperren und fachgerecht

zu prüfen. Weitere Informationen finden Sie unter ... (newsletter@bayerguvv.de)

Bayerischer Gemeindeunfallversicherungsverband

Bayerische Landesunfallkasse

Ungererstraße 71

80805 München

Servicetelefon Reha und Entschädigung:

089/360 93-440 (servicecenter@bayerguvv.de)

Servicetelefon Prävention:

089/360 93-433 (praevention@bayerguvv.de)

Besuchen Sie uns auf www.bayerguvv.de

Stellenausschreibungen

Volksschule

Wegen der Anlassbeurteilung ergeben sich für die Stellenausschreibungen 2009 einige Änderungen.

Bitte beachten Sie die Bewerbungsfristen. Voraussichtlich werden auch im Monat

August noch Stellen ausgeschrieben.

Achtung!

Verlängerte Bewerbungsfrist für die Stellen im Schulanzeiger März!

1. Beim Staatlichen Schulamt des Bewerbers: 23.04.2009

2. Bei dem für die Planstelle zuständigen Schulamt: 28.04.2009

3. Bei der Regierung: 30.04.2009


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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Im niederbayerischen Schuldienst werden vorbehaltlich evtl. zu treffender schulorganisatorischer

Maßnahmen, des tatsächlichen Freiwerdens der Stellen oder der Besetzung von Stellen mit überzähligen

Funktionsträgern folgende Funktionsstellen zur Bewerbung ausgeschrieben:

Rektor/Rektorin

RS vom 11.03.2009 Nr. B 4-5141-266

Schule Schüler/Klassen SchA Bes.Gr. Anforderungsprofil

GS Hohenthann

Schulstr. 12

84098 Hohenthann

Tel.: 08784/231

Fax: 08784/1459

sekretariat@vs-hohenthann.de

GS Oberschneiding

Waltinger Str. 8

94363 Oberschneidingt

Tel.: 09426/966

Fax: 09426/803168

verwaltung@schuleoberschneiding.de

Konrektor/Konrektorin

Schülerzahl: 220

Klassenzahl: 9

Schülerzahl: 136

Klassenzahl: 6

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LA-L A 13 + AZ - fundierte GS-Erfahrung

- umfassende EDV-

Kenntnisse und Erfahrung

mit dem Schulverwaltungsprogramm

- Interesse und Engagement

für systematische pädagogische

Schulentwicklung

SR-B A 13 - GS-Erfahrung

- fundierte EDV-Kenntnisse in

der Schulverwaltung

- Erfahrungen in der Schulentwicklung

- Bereitschaft zur Arbeit mit

jahrgangskombinierten

Klassen

Schule Schüler/Klassen SchA Bes.Gr. Anforderungsprofil

HS Neustadt

Schillerstr. 4

93333 Neustadt

Tel.: 09445/971811

Fax: 09445/971814

hauptschule@neustadtdonau.de

Schülerzahl: 353

Klassenzahl: 16

KEH A 12 + AZ - Lehramt an Haupt- bzw.

Volksschulen

- Gründliche EDV-Kenntnisse

- Engagement bzgl. der Fortführung

und des Ausbaus

der neu eingerichteten gebundenen/offenenGanztagsklasse/-schule

- solide Erfahrungen im Handlungsfeld

„Schule - Wirtschaft“

zur Pflege und zum

Ausbau von Kooperationen

- Initiativkraft bzgl. Umsetzung

der Hauptschulinitiative


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Seminarrektor/Seminarrektorin

Stelle einer Seminarrektorin/eines Seminarrektors als Leiterin/Leiter eines Studienseminars

für das Lehramt an Grundschulen (BesGr. A 14)

Im Regierungsbezirk Niederbayern ist eine Stelle einer Seminarrektorin/eines Seminarrektors als Leiterin/Leiter

eines Studienseminars (BesGr. A 14) für das Lehramt an Grundschulen – vorbehaltlich der Zuweisung

einer Planstelle – neu zu besetzen.

Die Stelle wird hiermit zur allgemeinen Bewerbung für Seminarrektorinnen und Seminarrektoren ausgeschrieben.

Für die Übertragung des Amtes Seminarrektorin/Seminarrektor der Besoldungsgruppe A 14 als Studienseminarleiterin/Studienseminarleiter

kommen grundsätzlich nur Seminarrektorinnen bzw. Seminarrektoren der

Besoldungsgruppe A 13 + AZ in Frage, welche die Voraussetzungen gemäß den „Richtlinien für die Beförderung

von Lehrern, Sonderschullehrern, Fachlehrern und Förderlehrern an Volksschulen und Förderschulen“

(KMBek vom 15.03.2006 Nr. IV.6-587010.1-419125) erfüllen.

Die Leiterin/Der Leiter eines Studienseminars ist gem. § 10 ZALGH für die gesamte Arbeit des Studienseminars

verantwortlich. Im Besonderen obliegen ihr/ihm u.a. die Koordination der Arbeit der Seminare, die intensive

Kooperation mit den Staatlichen Schulämtern in Fragen der Lehreraus- und -fortbildung, die Mitwirkung

bei der Fortbildung aller an der Ausbildung Beteiligten einschließlich der Einführung neu ernannter

Seminarrektorinnen und Seminarrektoren sowie die Mitwirkung bei der Auswahl und Fortbildung von Betreuungslehrkräften.

Dazu gehört auch die Organisation und Leitung von Lehrgängen, Fortbildungsveranstaltungen

und Arbeitsgruppen sowie die Mitarbeit in Fragen der LPO II.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Der Bewerbung sind ein Lebenslauf und eine Übersicht über die bisherigen dienstlichen Schwerpunkte beizufügen.

Für die oben aufgeführte Stelle gelten folgende Termine für die Vorlage der Gesuche:

1. Beim zuständigen Staatlichen Schulamt der Bewerberin/des Bewerbers: 23.04.2009

2. Bei der Regierung von Niederbayern: 30.04.2009

Fachberatung/Fachbetreuung

Fachberater/Fachberaterin Englisch, Schwerpunkt Grundschule, für den Landkreis Kelheim

Beim Staatlichen Schulamt im Landkreis Kelheim ist ab dem Schuljahr 2009/10 eine Fachberaterstelle für

Englisch, Schwerpunkt Grundschule, zu besetzen, zunächst befristet auf die Dauer von drei Schuljahren.

Der Fachberater/die Fachberaterin erhält für seine/ihre Tätigkeit Anrechnungsstunden gemäß Ziffer 3.3 der

Bekanntmachung über die Unterrichtspflichtzeit der Lehrer und Fachlehrer an Grund- und Hauptschulen vom

10.05.1994 (KWMBl I S. 136), zuletzt geändert durch KMBek vom 28.05.2003 (KWMBl I S. 229) sowie KMS

vom 17.05.2004.

Für die Aufgaben der Fachberatung im Fach Englisch gilt die Dienstanweisung für die Fachberatung bei den

Staatlichen Schulämtern (KMBek vom 08.05.1995 Nr. IV/5-P 7027-4/47 798, KWMBl I S. 205).


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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Fachberater/Fachberaterin Englisch, Schwerpunkt Hauptschule, für den Landkreis/Stadt

Passau

Bei den Staatlichen Schulämtern in der Stadt und im Landkreis Passau ist ab dem Schuljahr 2009/10 eine

Fachberaterstelle für Englisch, Schwerpunkt Hauptschule, zu besetzen, zunächst befristet auf die Dauer von

drei Schuljahren. Der Fachberater/die Fachberaterin erhält für seine/ihre Tätigkeit Anrechnungsstunden gemäß

Ziffer 3.3 der Bekanntmachung über die Unterrichtspflichtzeit der Lehrer und Fachlehrer an Grund- und

Hauptschulen vom 10.05.1994 (KWMBl I S. 136), zuletzt geändert durch KMBek vom 28.05.2003 (KWMBl I

S. 229) sowie KMS vom 17.05.2004.

Für die Aufgaben der Fachberatung im Fach Englisch gilt die Dienstanweisung für die Fachberatung bei den

Staatlichen Schulämtern (KMBek vom 08.05.1995 Nr. IV/5-P 7027-4/47 798, KWMBl I S. 205).

Fachberater/Fachberaterin für Umwelterziehung im Landkreis Passau/Stadt Passau

Bei den Staatlichen Schulämtern in der Stadt und im Landkreis Passau ist ab dem Schuljahr 2009/10 eine

Fachberaterstelle für Umwelterziehung zu besetzen. Der Fachberater/die Fachberaterin erhält für seine/ihre

Tätigkeit Anrechnungsstunden gemäß Ziffer 3.3 der Bekanntmachung über die Unterrichtspflichtzeit der

Lehrer und Fachlehrer an Grund- und Hauptschulen vom 10.05.1994 (KWMBl I S. 136), zuletzt geändert

durch KMBek vom 28.05.2003 (KWMBl I S. 229) sowie KMS vom 17.05.2004.

Für die Aufgaben der Fachberatung für Umweltschutz gilt die Dienstanweisung für die Fachberatung bei den

Staatlichen Schulämtern (KMBek vom 08.05.1995 Nr. IV/5-P 7027-4/47 798, KWMBl I S. 205).

Fachberater/Fachberaterin für Umwelterziehung im Landkreis Landshut/Stadt Landshut

Bei den Staatlichen Schulämtern in der Stadt und im Landkreis Landshut ist ab dem Schuljahr 2009/10 eine

Fachberaterstelle für Umwelterziehung zu besetzen. Der Fachberater/die Fachberaterin erhält für seine/ihre

Tätigkeit Anrechnungsstunden gemäß Ziffer 3.3 der Bekanntmachung über die Unterrichtspflichtzeit der

Lehrer und Fachlehrer an Grund- und Hauptschulen vom 10.05.1994 (KWMBl I S. 136), zuletzt geändert

durch KMBek vom 28.05.2003 (KWMBl I S. 229) sowie KMS vom 17.05.2004.

Für die Aufgaben der Fachberatung für Umweltschutz gilt die Dienstanweisung für die Fachberatung bei den

Staatlichen Schulämtern (KMBek vom 08.05.1995 Nr. IV/5-P 7027-4/47 798, KWMBl I S. 205).

Fachberater/Fachberaterin für Handarbeit/Hauswirtschaft (E/G) im Landkreis Kelheim

Beim Staatlichen Schulamt im Landkreis Kelheim ist ab dem Schuljahr 2009/10 eine Fachberaterstelle für

Handarbeit/Hauswirtschaft (E/G) auf Widerruf zu besetzen. Der Fachberater/die Fachberaterin erhält für

seine/ihre Tätigkeit Anrechnungsstunden gemäß Ziffer 3.3 der Bekanntmachung über die Unterrichtspflichtzeit

der Lehrer und Fachlehrer an Grund- und Hauptschulen vom 10.05.1994 (KWMBl I S. 136), zuletzt geändert

durch KMBek vom 28.05.2003 (KWMBl I S. 229) sowie KMS vom 17.05.2004.

Für die Aufgaben der Fachberatung im Fach Handarbeit/Hauswirtschaft (E/G) gilt die Dienstanweisung für

die Fachberatung bei den Staatlichen Schulämtern (KWMBek vom 08.05.1995 Nr. IV/5-P 7027-4/47 798,

KWMBl I S. 205).

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

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Fachberater/Fachberaterin für den Kommunikations-technischen Bereich im Landkreis

Straubing/ Stadt Straubing

Bei den Staatlichen Schulämtern im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing ist für das Schuljahr

2009/10 eine Fachberaterstelle für den Kommunikations-technischen Bereich zunächst für drei Schuljahre

zu besetzen. Der Fachberater/die Fachberaterin erhält für seine/ihre Tätigkeit Anrechnungsstunden

gemäß Ziffer 3.3 der Bekanntmachung über die Unterrichtspflichtzeit der Lehrer und Fachlehrer an Grund-

und Hauptschulen vom 10.05.1994 (KWMBl I S. 136), zuletzt geändert durch KMBek vom 28.05.2003

(KWMBl I S. 229) sowie KMS vom 17.05.2004.

Für die Aufgaben der Fachberatung im Kommunikations-techninschen Bereich gilt die Dienstanweisung für

die Fachberatung bei den Staatlichen Schulämtern (KWMBek vom 08.05.1995 Nr. IV/5-P 7027-4/47 798,

KWMBl I S. 205).

Zusätzlicher Hinweis:

Rektor/inn/en und Konrektor/inn/en können grundsätzlich nicht zu Fachberatern bestellt werden.

Eine Versetzung in einen anderen Schulamtsbezirk wird durch die Bewerbung nicht begründet.

Fachlehrern wird eine Stellenzulage gemäß BayBesO gewährt.

Für die oben aufgeführten Funktionsstellen, Fachberater-Stellen im Volksschulbereich gelten folgende

Termine für die Vorlage der Gesuche:

1. Beim Staatlichen Schulamt des Bewerbers: 23.04.2009

2. Bei dem für die Planstelle zuständigen Schulamt: 28.04.2009

3. Bei der Regierung: 30.04.2009

Die Regierung verweist auf die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht

und Kultus vom 19. Dezember 2006 „Qualifikation von Führungskräften an der Schule“ (KWMBl I Nr.

2/2007; Veröffentlichung im Amtlichen Schulanzeiger 03/2007 und erneut 04/2009, die am 01.08.2008

in Kraft getreten ist. Als Nachweis der pädagogischen Qualifikation von Schulleiterinnen und Schulleitern

ist die Vorqualifikation (Modul A des Ausbildungscurriculums) vor der Funktionsübertragung

zu absolvieren. Das Portfolio zum Modul A (Liste der besuchten führungsrelevanten Fortbildungen

samt Teilnahmenachweisen) wird ab dem 01.08.2009 eingefordert und ist den Bewerbungsunterlagen

beizufügen.


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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Förderschule

Im niederbayerischen Schuldienst werden vorbehaltlich evtl. zu treffender schulorganisatorischer

Maßnahmen oder der Besetzung von Stellen mit überzähligen Funktionsträgern folgende Funktionsstellen

zur Bewerbung ausgeschrieben:

RS vom 11.03.2009 Nr. B 4-5341-68

stellvertretende Schulleiterin/stellvertretender Schulleiter

Schulstelle Schüler/Klassen

Stand: 01.10.2008

Staatliche Schule für

Kranke im Regierungsbezirk

Niederbayern

• Sitz der Schulleitung:

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie,Psychotherapie

und Psychosomatik

im Bezirkskrankenhaus

Landshut

• Außenstellen:

Kinderkrankenhaus

Landshut

Bezirkskrankenhaus

Mainkofen

Klinikum Deggendorf

Kinderkrankenhaus Passau

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Passau

Bezirkskrankenhaus

Straubing

BesGr. Anforderungsprofil

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14/160 A 14 Erforderlich:

• Verwendungseignung für die stellvertretende

Schulleitung einer Schule für Kranke

in der letzten dienstlichen Beurteilung

• Umfassende berufliche Erfahrung im Unterrichtseinsatz

bei kranken Kindern und

Jugendlichen

• Kommunikationsgeschick im Umgang mit

Lehrkräften verschiedener Schularten sowie

mit Ärzten verschiedener medizinischer

Fachrichtungen und ihren Mitarbeitern

• grundlegende EDV-Kenntnisse für Schul-

und Personalverwaltung

• Bereitschaft, ggf. auch Leitung einer Außenstelle

zu übernehmen

Wünschenswert:

• Befähigung zum Lehramt für Sonderpädagogik

Für die oben aufgeführte Funktionsstelle im Förderschulbereich gilt als Termin für die Vorlage der

Gesuche:

Bei der Regierung: 15.05.2009

Bewerbungen sind auf Formblatt "Wiederbesetzung der ...-Stelle" (erhältlich bei den Schulleitungen) vorzulegen.

Es muss damit gerechnet werden, dass Beförderungsstellen durch Beamte besetzt werden, die höhere als

ihrem derzeitigen Dienstposten entsprechende Bezüge erhalten bzw. dass in Ausnahmefällen Stellen infolge

schulorganisatorischer Gründe oder wegen Rückgangs der Schülerzahlen nicht mehr besetzt werden bzw.

die Schülerzahl eine andere Bewertung der Beförderungsstelle erforderlich macht.

Für die ausgeschriebenen Funktionsstellen können sich teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte bewerben. Die Ermäßigung

der Unterrichtspflichtzeit darf bei Schulleitern nicht mehr als 4 Wochenstunden (bzw. 3 Wochenstunden

bei Rückgabe des verpflichtenden Arbeitszeitkontos) und bei Schulleiterstellvertretern nicht mehr als 6

(bzw. 5) Wochenstunden betragen (KMS vom 10.05.2004 Nr. IV.6-P 7020-4.33 636). Wegen der erheblich


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

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geringeren Zahl an beschäftigten Frauen in Schulleitungsfunktion werden Frauen besonders aufgefordert,

sich zu bewerben. Auf das Antragsrecht zur Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten wird hingewiesen

(Art. 18 Abs. 3 BayGlG).

Ehegatten von Schulleitern oder Stellvertretern dürfen grundsätzlich nicht an der betreffenden Schule verwendet

werden, ebenso sonstige Angehörige im Sinne des Art. 20 Abs. 5 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes,

einschließlich von Verlobten, ggf. geschiedenen Ehegatten (Ziffer 3.2 der Beförderungsrichtlinien

vom 15.03.2006). Falls solche Personen an der Schule beschäftigt sind, für die eine Bewerbung

um eine Funktionsstelle abgegeben wird, ist dies in der Bewerbung unter Angabe des Angehörigkeitsverhältnisses

schriftlich mitzuteilen.

Die Stellen sind für die Besetzung mit schwer behinderten Menschen geeignet; schwer behinderte Bewerberinnen/Bewerber

werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Umzugskostenvergütung kann nach Art. 2 des Bayer. Umzugskostengesetzes (BayRS 2032-5-1-F) nur gewährt

werden, wenn dies vor der Durchführung des Umzugs zugesagt worden ist.

Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Besetzung von frei werdenden Planstellen über die gesetzliche

Wiederbesetzungssperre hinaus wegen der Genehmigung von Altersteilzeit für Funktionsinhaber noch verlängern

kann.

Es wird erwartet, dass der Schulleiter seine Wohnung am Schulort selbst oder in unmittelbarer Umgebung

nimmt.

Schätz

Bereichsleiter Schulen

Sonstige Stellen

Personal beim Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern Freising

Am Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern, Freising sind zum Schuljahr 2009/10 zwei Stellen zu

besetzen:

Das Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern hat die Aufgabe der fachlichen und pädagogischen

Vorbildung für die Laufbahn des Förderlehrers (1. Phase). Die Ausbildung umfasst drei Schuljahre.

Es können sich Lehrkräfte bewerben, die folgende Qualifikationen nachweisen:

- I. und II. Lehramtsprüfung für das Lehramt an Grund- oder Hauptschulen, mit guten Ergebnissen

- mehrjährige Berufserfahrung, nach Möglichkeit auch mit Wahrnehmung von Funktionen.

Erwünscht sind:

- eine Zusatzqualifikation in einem der Fächer Pädagogik, Psychologie, Schulpädagogik oder Deutsch als

Zweitsprache

- Erfahrungen in der I. oder II. Phase der Lehrerbildung

- Erfahrungen in der Erwachsenenbildung

- Erfahrungen im Bereich der Unterrichtsentwicklung und -beratung.

Bei Vorliegen der laufbahn- und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen ist eine Beförderung bis zur Besoldungsgruppe

A 14 möglich.

Die Bewerbungen sind bis spätestens 3. April 2009 auf dem Dienstweg bei der Regierung von Niederbayern,

z.Hd. Herrn Anton Wolfer, Ltd. Regierungsschuldirektor, einzureichen.

gez.Hahn

Leitender Ministerialrat


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Fort- und Weiterbildungen

Schulreferat / RPS - Passau

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Der Veranstaltungskalender ist nach folgendem Schema aufgebaut:

Datum - Tag / Uhrzeit SCHULART

»THEMA« Abkürzungen: R Realschule

- Untertitel - V Volksschule G Gymnasium

(GS + HS) B Berufliche Schulen

Referent(en) / Leitung F Förderschule A Alle Schularten

SEN Seniorinnen/Senioren aller Schularten6

Ort

Anmeldung

Alle Veranstaltungen finden Sie in FIBS. (www.fibs.schule.bayern.de)

Anmeldungen sind nur noch über FIBS möglich.

13.05. - 14.05.2009 - Mittwoch bis Donnerstag F

»WIRD GOTT NASS, WENN ES REGNET?«

- Theologisieren mit Kindern –

Fortbildung für evangelische und katholische Religionslehrkräfte an Sonderpädagogischen Förderzentren

Referentin: Gertrud Miederer, SRin i.K., RPZ Heilsbronn

Landvolkshochschule St. Gunther, Niederalteich

Kostenbeitrag: 10 €

Anmeldung bis Mittwoch, 06. Mai 2009

20. Mai 2009 - Mittwoch 08:30 - 16:00 Uhr A

»LEBENSZIEL: GLÜCK«

- Treffpunkt Religion - Ein Tag für Lehrerinnen und Lehrer aus allen Schularten -

Genaue Ausschreibung mit Bekanntgabe der Workshopthemen ergeht rechtzeitig an alle Schulen.

spectrum Kirche - Haus Mariahilf, Passau

Kostenbeitrag: 10 €

Anmeldung bis Montag, 11. Mai 2009

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

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Verband Sonderpädagogik

Landesverband Bayern e.V.

Bezirke Niederbayern und Oberpfalz

Fachtagung

Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

Ein Arbeitsfeld in allen sonderpädagogischen

Förderschwerpunkten und in allen Schularten

Samstag, 16. Mai 2009, 10.00 bis 16.00 Uhr

Sonderpädagogisches Förderzentrum Neutraubling

Johann-Michael-Sailer-Straße 18

93073 Neutraubling

Eröffnungsvortrag

Dipl. Päd. Norbert Seeger

Leiter der Comenius-Schule in Bad Orb

Unterrichten und erziehen –

wie geht das zusammen?

Einführung in das entwicklungspädagogische Konzept (ETEP)

zur Förderung der emotional - sozialen Kompetenz

Anmeldung zu den Workshops bis 2. Mai 2009 unter:

www.vds-bayern.de

Tagungsgebühren: vds-Mitglieder 12 €

Nichtmitglieder 20 €

Referendare/ Studierende 8 €

Für Mittagsverpflegung und Kaffee ist gesorgt.

Verband Sonderpädagogik, Bezirk Niederbayern, Hans Lohmüller, Sonderpädagogisches Förderzentrum Ergolding

Verband Sonderpädagogik, Bezirk Oberpfalz, Robert Lohr, Sonderpädagogisches Förderzentrum Neutraubling


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KEB - das Modell "Kontrolliert Eskalierende

Beharrlichkeit" nach Rohde

Monika Bentz, Schulpsychologin

Förderschulen Mittelfranken

Autismus und Schule

Anette Bäumel, Sonderschullehrerin

Josef Reithmeier, Sonderschulrektor

Schule für Kranke, Ndb.

Kinder- und Jugendpsychiatrie und Schule für

Kranke

Daniela Wamprechtshammer, Sonderschulkonrektorin,

Schule für Kranke, Ndb.

„Niemand hat was gemerkt - angeblich“.

Sexuelle Gewalt gegen Kinder

Wolfgang Steinbach, Sonderschulrektor

SFZ Straubing

Respekt -

Schulisches Gesamtkonzept für den FSP

emotionale und soziale Entwicklung an einem

SFZ

Gabriella Lohmüller, Sonderschulrektorin

SFZ Landshut-Stadt

TeamPinBoard

Ein Instrument zur Steigerung der Teamfähigkeit

durch gezielte Vermittlung von Verhaltens-

und Gruppenregeln im Unterricht der

Grund-, Haupt- und Förderschule

Gerhard Kleindiek, Regierungsschuldirektor

Regierung von Mittelfranken

LSCI - Life-Space-Crisis-Intervention

Eva Friedl, Sonderschulrektorin

Ingrid Neumann-Lewerenz, Sonderschullehrerin

Erziehungskompetenzteam Oberpfalz

Schule und Jugendhilfe in einem Klassenzimmer

- Die Stütz- und Förderklasse stellt

sich vor

Susanne Müsse, Sonderschullehrerin

Edmund Beiderbeck, Heilpädagogischer Förderlehrer

Lisa Ott, Sozialpädagogin

SFZ Neutraubling

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Workshop - Angebote

Stand: 11.03.2009

____

Ziel dieses Praxisworkshops ist es, Konflikte im Klassenzimmer mit

einfachen Gesprächsmethoden zu entschärfen und schwierige

erziehliche Situationen durch kontrolliertes sprachliches Reagieren

im Unterricht stressfrei zu meistern.

Das autistische Syndrom

- Ein Überblick über die verschiedenen Formen von Autismus

- Umsetzung der MSD-A Beratung an den Schulen, dargestellt am

Beispiel des Regierungsbezirks Niederbayern

- Psychiatrische Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen

– ein Überblick

- Strukturen an der Staatlichen Schule für Kranke – Arbeiten in

einem multiprofessionellem Team

- Die Errichtung der ISPR – Chancen und Grenzen

Gedanken zum pädagogischen Umgang mit sexueller Gewalt gegen

Kinder und Jugendliche

Der Workshop zeigt variative konzeptionelle Angebote und schulische

Strukturen, die sowohl präventiv als auch reaktiv im schulischen

Alltag Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit verhaltensauffälligen

Schülern bieten.

Der Infoshop zeigt auf, wie mithilfe des TeamPinBoards, gemeinsam

mit Schülerinnen und Schülern, in ermutigender und

kleinschrittiger Weise ein förderliches, soziales Miteinander in der

Klassengemeinschaft sowie im gesamten Schulleben erlernt und

angewendet werden kann.

Die LSCI ist eine Interventionsstrategie im entwicklungspädagogischen

Ansatz. Mit diesem Gesprächsverfahren können Sie Kinder

und Jugendliche dabei unterstützen, den Zusammenhang zwischen

Gefühlen und Verhalten bei sich und anderen zu verstehen und ihr

Repertoire von Verhaltensalternativen zu erweitern. In dem Workshop

werden die sechs Schritte der LSCI erläutert und durch Rollenspiel

der Referentinnen vertieft. Möglichkeiten und Grenzen

dieses Verfahrens können im Anschluss diskutiert werden.

Die Arbeit im Team ist das Fundament einer wirksamen Förderung

von Schülern mit extrem hohem emotional-sozialen Förderbedarf.


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

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Entwicklungstherapeutischer/Entwicklungspädagogischer

Lernziel-Diagnose-Bogen

Judith Wacker, Sonderschullehrerin

Schule zur Erziehungshilfe Regensburg

Familien Team Profi

Martina Glaser, Heilpädagogische Förderlehrerin

Schule zur Erziehungshilfe Regensburg

Gelungene Lehrer-Schüler-Beziehung als

Grundlage einer erfolgreichen schulischen

Arbeit

Thomas Lustig, Sonderschulrektor

SFZ Hemau

Interventionsstrategien im entwicklungspädagogischen

Unterricht

Melanie Vielliot, Sonderschullehrerin

Matthias Räß, Sonderschulkonrektor

Erziehungskompetenzteam Niederbayern

Entwicklung einer Konzeption für Schüler mit

dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale

Entwicklung am Förderzentrum geistige

Entwicklung

Marion Scholz, Sonderschulrektorin

Förderzentrum, geistige Entwicklung Schweinhütt

Psychische Störungen bei intelligenzgeminderten

Kindern

Dr. Matthias von Aster, Chefarzt

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Bezirkskrankenhaus Landshut

Eine inklusive Schule-

Ende oder Chance für die Sonderpädagogik

Hans Horvath, Sonderschulkonrektor a.D.

Vertreter des vds im Form Bildungspolitik

„Ich schaff´s“

Stephan Deiner, Beratungsrektor, Schulpsychologe

Staatliches Schulamt Unterallgäu

Der ELDiB dient als wirksames und einfach anwendbares Instrument

zur Einschätzung des sozialen und emotionalen Entwicklungsstandes

von Kindern und Jugendlichen. Der ELDiB bildet die

Grundlage für die Bestimmung des Ist-Standes, der Definition von

Entwicklungszielen, der Planung der Förderung und Umsetzung in

die Praxis und der Evaluation der Wirkungen der Förderung.

Der Workshop liefert einen Einblick in eine Fortbildungsreihe, die

sich der Prävention von Verhaltensstörungen und der Förderung

der sozio-emotionalen Kompetenzen von Kindern widmet.

Der Workshop vermittelt kurze theoretische Grundlagen und praktische

Übungen zu Kontakt, Begegnung und Beziehung mit Kindern

und Jugendlichen sowie Möglichkeiten der Beziehungsarbeit im

Schulalltag.

Präventive Maßnahmen/Techniken im Umgang mit verhaltensaufälligen

Schülern nach Gesichtspunkten der Entwicklungspädagogik.

Der Infoshop soll Ideen und Materialien zu den Grundlagen eines

solchen Konzeptes enthalten (Aufbau von Regelsystemen, Prävention,

Krisenintervention) und die mögliche Umsetzung in einem FZ

g. E. darstellen.

Der Infoshop stellt die Möglichkeiten der Hilfen und Interventionen

der Kinder- und Jugendpsychiatrie dar

Die UN-Konvention für behinderte Menschen wird im Bildungsbereich

- vor allem von den Medien - auf die Forderung der Auflösung

der Förderschulen fokussiert und missbraucht. Die Sonderpädagogik

darf sich nicht nur auf die institutionelle Diskussion einengen

und verkürzen lassen. Sie muss ihre kindorientierte und fachliche

Professionalität, die sie seit Jahren in vielen schulischen und außerschulischen

Arbeitsfeldern anbietet, auch in der aktuellen Diskussion

in die Wagschale werfen.

Möglichkeiten und Chancen einer inklusiven Sonderpädagogik

werden aufgezeigt und zur Diskussion gestellt.

Ich schaff’s ist ein Problemlösungs-Programm für Kinder und Jugendliche,

das auf einem lösungsorientierten Ansatz beruht. Das

„Ich schaff’s“-Programm hilft Kindern und Jugendlichen, Fähigkeiten

zu erlernen, Probleme zu bewältigen und schwieriges Verhalten

los zu werden.


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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Parlamentsseminare 2009 der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 19. Januar 2009 Az.: III.6-P 4153-6.3201

Die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit führt im Jahr 2009 drei Parlamentsseminare für Lehrkräfte

aller Fächer an folgenden Terminen durch:

107. Parlamentsseminar vom 30. Juni bis 2. Juli 2009

108. Parlamentsseminar vom 1. Dezember bis 3. Dezember 2009

Diese Seminare sollen

- das Wissen der Lehrkräfte über das parlamentarische Regierungssystem vertiefen,

- die Rolle der Länder – hier: des Freistaates Bayern – im Bundesstaat darstellen und

- den Lehrkräften durch die Begegnung mit den beteiligten Personen und den Besuch der Institutionen

einen unmittelbaren, persönlichen Eindruck von der Arbeit der parlamentarischen Gremien in Bayern

vermitteln.

An jedem Seminar können insgesamt 25 Lehrkräfte aus Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, beruflichen

Schulen und Förderschulen in Bayern teilnehmen. Sollten mehr als 25 Bewerbungen vorliegen, werden Bewerbungen

von Lehrkräften des gemeinschaftskundlichen Fachbereichs bevorzugt.

Die Anmeldung erfolgt beim Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Referat III.6 (z. Hd. Herrn

OStR Wenninger), das die Teilnehmergruppe zusammenstellt und für den staatlichen Bereich Dienstbefreiung

gewährt.

Gesuche um Teilnahme an einem bestimmten Seminar werden, wenn keine dienstlichen Gründe entgegenstehen,

auf dem Dienstweg an das Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Referat III.6 (z. Hd. Herrn

OStR Wenninger), weitergeleitet. Hierfür soll das vormalige Anmeldeformular für Kurse an der Akademie für

Lehrerfortbildung und Personalführung verwendet werden, das im Internet unter

www.alp.dillingen.de/lehrgaenge/infos/anmeldung1.pdf

zur Verfügung steht.

Die Anmeldungen für die Parlamentsseminare sollen dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus

spätestens sechs Wochen vor Seminarbeginn vorliegen.

Weitere Informationen über den Seminarablauf und die Unterbringung sind dem Einladungsschreiben zu

entnehmen, das die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit nach Ablauf des Anmeldetermins den Teilnehmerinnen

und Teilnehmern übersendet.

Im Falle der Verhinderung aus unvorhersehbaren Gründen ist umgehend die Landeszentrale zu benachrichtigen

(Tel.: 0 89/21 86 – 21 71 oder – 21 75), damit kurzfristig Ersatzteilnehmer benannt werden können.

Die Kosten der Übernachtung (Einzelzimmer), Verpflegung und die Fahrtkosten (höchstens einfache Fahrt

Bahn AG 2. Klasse) trägt die Landeszentrale.

Anmeldungen, die unberücksichtigt bleiben mussten, erlöschen mit Seminarbeginn, so dass für die Teilnahme

zu einem späteren Termin eine neue Anmeldung notwendig wird.

Kufner

Ministerialdirigent

KWMBeibl 2009, S. 26

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

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Ergänzung des im ASchA 03/2009, S. 116-118 abgedruckten Programmangebotes:

COURSES FOR TEACHERS in ENGLAND, SCOTLAND & WALES - AUTUMN 2009

See www.International-Study-Programmes.org.uk for full details.

Are you looking for ready-made materials and fresh ideas to motivate your pupils?

Would you like to

• Attend stimulating workshops with top teacher trainers?

• Visit a British school?

• Practise your English?

• Meet teachers from all over Europe?

• Discover new places?

COURSES FOR EUROPEAN TEACHERS OF ENGLISH in England, & Scotland : AUTUMN 2009

- Courses for Teachers of English at Primary Level

- Courses for Trainee Teachers of English at Primary Level

- Courses for Teachers of English at Secondary Level

- Courses for Trainee Teachers of English at Secondary Level

- Courses for Teachers of English in Special Schools

- Course on School Transitions (Übergänge Kindergarten-Schule; Primary School to Secondary School;

Pre-16 to post-16 education)

- Courses on School Improvements & Quality Evaluation (in Primary Schools)

- Courses on School Improvements & Quality Evaluation (in Secondary Schools)

- Courses for Primary Headteachers

- Courses for Secondary Headteachers

- Courses for Teacher Trainers (English at Secondary Level)

All diese Kurse sind bezuschussungsfähig durch das EU-COMENIUS-Programm.

Antragsende für die Herbstkurse (1. September - 31. Dezember 2009) am ISB ist der 30. April 2009.

Rückfragen für 1 bis 2-wöchige Kursangebote bitte an:

Anton Wolfer

Ltd. Regierungsschuldirektor

Regierung von Niederbayern

Bereich Schulen - SG 40.1

Gestütstraße 10

84028 Landshut

Tel.: 0871 - 8081500

Fax: 0871 - 808 1599

E-Mail: anton.wolfer@reg-nb.bayern.de


160

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Tagung Literatur für Jungen – Literatur für Mädchen

Wege zur Lesemotivation in der Grundschule und in den Sekundarstufen

7. Mai 2009 bis 8. Mai 2009 in Volkach am Main

Veranstalter: Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. Sitz in Volkach

Tagungsort: Schelfenhaus Volkach

Akademie-Geschäftsstelle:

Schelfenhaus, Schelfengasse 1, 97332 Volkach

Telefon: 09381-4355 Telefax: 09381-716232

Website: www.akademie-kjl.de; E-Mail: info@akademie-kjl.de

Tagungsleitung: Dr. Monika Plath und Prof. Dr. Karin Richter

Donnerstag 7. Mai 2009

Programmablauf

14.00 Uhr Begrüßung durch den Präsidenten der Akademie Prof. Dr. Kurt Franz

14.15 - 14.30 Uhr Dr. Monika Plath/Prof. Dr. Karin Richter (Erfurt)

Einführung in die Thematik und in die Vorträge der Arbeitsgruppen

14.30 - 15.30 Uhr Paul Maar liest aus seinen Texten und spricht über

Geschlechtsspezifische Reaktionen in Kinderbriefen

15.30 - 16.15 Uhr Dr. Monika Plath/Prof. Dr. Karin Richter (Erfurt)

Literatur für Mädchen –Literatur für Jungen

Geschlechtsspezifische Leseinteressen und Rezeptionsmuster

Pause

16.45 - 17.30 Uhr Prof. Dr. Anita Schilcher (Regensburg)

Geschlechterdifferenzierender Literaturunterricht in der Sekundarstufe I.

Exemplarische Analysen zu geeigneten Genres

17.30 - 18.15 Uhr Friederike Pronold-Günthner (Regensburg)

Helden und Heldinnen im Jugendbuch als Identifikationsfiguren

Empirische Untersuchungen in Klassenstufe 5, 7 und 9

Abendessen

20.15 Uhr Kulturprogramm - Ein Abend bei Kerzenschein und Wein

Schattentheater Studentengruppe der Universität Erfurt

(Leitung: Susanne Heinke)

Freitag 8. Mai 2009

9.30 - 11.15 Uhr Tagung der Arbeitsgruppen

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

161

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Themen:

• AG 1: Hans-Christian Andersens Märchen Des Kaisers neue Kleider im Urteil von Mädchen und

Jungen - Modelle für den Literaturunterricht in Klasse 3 bis 6

(Dr. Monika Plath)

• AG 2: Der Trojanische Krieg im Interessenspektrum von Jungen und Mädchen.

Geschlechtsspezifische Zugänge in den Klassen 4 bis 6

(Leonore Jahn)

• AG 3: Wege von Mädchen und Jungen zum Krabat-Mythos. Ein fächerübergreifendes und

medienintegratives Projekt in den Klassen 4 bis 8

(Prof. Dr. Karin Richter)

• AG 4: Möglichkeiten der dramatischen Umsetzung von kinderliterarischen Texten unter

genderspezifischer Perspektive in der Grundschule und in der Sekundarstufe I

(Susanne Heinke)

• AG 5: Von Nachtschwärmern und Froschköniginnen. Zum Umgang mit aktuellen Theaterstü

cken in den Sekundarstufen (Klasse 8 bis 12)

(Dr. Franz-Josef Payrhuber)

Pause

11.45 - 12.30 Uhr Präsentation der Ergebnisse der Arbeitsgruppen

12.30 - 12.45 Uhr Abschluss der Tagung

Tagungsbeitrag/Anmeldung

Die Tagungsgebühr beträgt 80 Euro, für Studierende 40 Euro.

Ihre Anmeldung kann erst nach Eingang der Tagungsgebühr auf das Konto der Akademie berücksichtigt

werden.

Bankverbindung: Kto-Nr. 43228337 bei der Sparkasse Mainfranken Volkach, BLZ: 790 500 00.

Die Tagungsgebühr kann nur richtig verbucht werden, wenn der vollständige Name des/der Tagungsteilnehmers/in

angegeben ist. Für Ihre verbindliche Anmeldung benutzen Sie bitte das Formular unter:

www.akademie-kjl.de.

Auf Wunsch vermittelt das Fremdenverkehrsamt der Stadt Volkach Ihre Unterbringung in einem Gasthof

oder Hotel.

Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband - Bezirksverband Niederbayern

Fachakademie für Sozialpädagogik Seligenthal

Bildungswerk und Akademie des BLLV

Kinder, die (uns) auffallen

6. Kindergarten- und Grundschultag

Samstag 25. April 2009, 9.00 bis 14.30 Uhr

Als Lehrer/in oder Pädagog/e/in in der Kindertagesstätte haben wir nicht nur unseren spezifischen Bildungsauftrag

zu erfüllen. Wir sind auch aufgefordert dabei individuell auf jedes Kind einzugehen. Dabei fallen uns

ganz bestimmte Kinder auf, mit denen das Arbeiten schwer fällt: Sie scheinen besonders traurig und äußern

sich selten, zeigen kaum mimische Äußerungen, sind kaum zu motivieren oder zeigen sich sehr aggressiv

im Kontakt mit ihren Mitschüler/n/innen, Spielgefährten und mit uns selbst. Sie stören den Unterricht bzw.

das Gruppengeschehen und fordern unsere ganze Aufmerksamkeit. Oft haben wir dabei den Verdacht, dass

diese Kinder seelisch krank sind und dringend Hilfe brauchen.


162

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

In Fachvorträgen und Workshops wird das Thema „Verhaltensauffälligkeiten“ eingehend behandelt und aufgezeigt,

was in Kindertagesstätte, Grundschule und Elternarbeit getan werden kann, um die Kinder, die uns

auffallen, zu unterstützen und geeignete Hilfemaßnahmen einzuleiten.

Diese Fachtagung ist vom Kultusministerium als eine die staatliche Fortbildung ergänzende Maßnahme anerkannt.

Rahmenprogramm: Verlagsausstellungen; Kaffee, Kuchen, Mittagessen

Tagungsort: Fachakademie für Sozialpädagogik Seligenthal, Bismarckplatz 14, 84034 Landshut,

vom Landshuter Hauptbahnhof sind es gut 10 Minuten Fußweg bis zur Fachakade

mie. (www.fachakademie.seligenthal.de)

Kursgebühr: € 10,- (vor Ort zu bezahlen), Mitglieder kostenlos

Nähere Infos: www.niederbayern.bllv.de, www.biwak.bllv.de

Anmeldung: bis 3. April 2009, s. u. oder Tel.: 089-721001-46; Fax: 089-721001-834;

E-Mail: verwaltung@biwak.bllv.de

P R O G R A M M

9:15 – 9:45 Begrüßung Christine Hilkinger, FA Seligentahl

Judith Wenzl, Bezirksvorsitzende BLLV Niederbayern

Psychische Auffälligkeiten bei Kindern: Herausforderungen und Lösungswege

9:45 – 11:15 Hauptvortrag Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne,

Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie,

Psychosomatik und Psychotherapie

Klinikum der Universität München

11:15 – 12:00 Verlagsausstellung, Kaffee, Kuchen, Mittagessen, Marktplatz

12:00 – 12:30 Referat (Plenum) Zugangswege zu Frühförderung und Eingliederungshilfe

Anneliese Götz, Bezirk Niederbayern

12:30 – 13:00 Referat (Plenum) Hilfemaßnahmen des Jugendamtes

Beate Gervasoni, Jugendamt Landratsamt Landshut

13:15 – 14.30 Workshops

WS 1 Heilpädagogisches Zeichnen oder wie ich das Zeichnen lernte

Claudia Berner, Heilpädagogin, FA Seligenthal

WS 2 „Ich sehe was, was Du nicht siehst“- Eine Lektion Wahrnehmungspsychologie unter Berücksichtigung

unbewusster Prozesse (Theorie und praktische Beispiele)

Erich Schweiger, Psychotherapeut, FA Seligenthal

WS 3 Rhythmikeinheiten für „ganz Klein“ bis „ganz Groß“

Gerlinde Seitz, Dipl.Soz.Päd. FH, FA Seligenthal

WS 4 „Ihr Kind stört!“ Wie sag ich’s den Eltern?

Iris Steinmeier, Kommunikationstrainerin, Mediatorin

WS 5 Ressourcen stärken, Schwächen ausgleichen

Gabi Hertlein, Dipl. Soz.päd., Gestaltpädagogin

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

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WS 6 Wahrnehmen, Spüren, Handeln , Beziehung zu schwierigen Kindern gestalten

Renate U. Wiesmann, Traumatherapeutin

WS 7 Ressourcenorientierte Förderplanung: konkret, individuell und zeitnah

Theresia Kuchinka, Kita-Leiterin Halfing/Chiemsee

WS 8 Von den Kompetenzen im Team profitieren – Kollegiale Fallberatung

Norbert Radlinger, Beratungslehrer, Systemischer Berater i. A.

3. Niederbayerischer Förderschultag am 15.05.2009

Hans-Bayerlein-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum

Dr.-Eggersdorfer-Straße 1, 94032 Passau

14.15 Uhr

14.30 Uhr

16.00 Uhr

Begrüßung

Hauptvortrag

P R O G R A M M

Die Ganztagsschule –

ein unverzichtbares Modell in einem modernen Förderschulwesen

Parallelveranstaltungen

Erfahrungen im ersten Jahr der Ganztagsklassen am SFZ

Vilshofen

Der psychologische Test der Agentur für Arbeit für Schulabgänger

des SFZ

Musizieren und Liedbegleitung mit

Boomwhackers

Dotpainting – Punktmalerei oder die Sprache der Bilder

Stefan Bauer

Leiter der Fachgruppe

Förderschulen

Dr. Bruno Schor

LMU München

Helga Nußer

Schulleiterin des SFZ

Vilshofen

Dr. Marc Hofmann

Psychologe a.d.Agentur

für Arbeit Passau

Heike Flammensbeck

Sonderschullehrerin,

St. Ulrich-Schule

Pocking

Brigitte Wintergerst

Fachberaterin

Gestaltung

Die Veranstaltung ist als eine die staatliche Fortbildung ergänzende Maßnahme anerkannt.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Für den Workshop „Dotpainting“ werden von Nicht-BLLV-Mitgliedern 5 € Materialkosten erhoben.

Anmeldung: e-Mail bis 10.05.2009 an foerderschulen@niederbayern.bllv.de


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Wettbewerbe

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

"Schule unterwegs"

Dritter bayernweiter Schulsanitätsdienst-Wettbewerb

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 13. Februar 2009 Az.: VI.8-5 S 4306.3-6.14 417

Das Bayerische Jugendrotkreuz veranstaltet am Freitag, 22. Mai 2009, in Pleinfeld in der Nähe des Brombachsees

(Mittelfranken) den dritten bayernweiten Schulsanitätsdienst-Wettbewerb. Teilnehmen können

Schulsanitätsdienst-Gruppen aus ganz Bayern.

Weitere Informationen und die Ausschreibung mit dem Anmeldeformular sind unter

www.jrk-bayern.de/doc/ssd-wb-2009.pdf

einzusehen.

Anmeldeschluss ist der 10. April 2009.

Die teilnehmenden Schulen bzw. Lehrkräfte erhalten nach dem Anmeldeschluss eine Bestätigung.

Erhard

Ministerialdirektor

KWMBeibl Nr. 3, S. 53

Aktionswoche „Schulsport tut Bayern gut“ vom 27. bis 31. Juli 2009

Bereits zum 4. Mal rufen das Bayerische Kultusministerium und der Bayerische Landessportverband alle

Bayerischen Schulen zusammen mit ihren Partnervereinen zur Aktionswoche „Schulsport tut Bayern gut“

auf. Die herausragende Bedeutung des Schulsports soll an einem oder mehreren Tagen für alle Schüler,

Lehrer und Eltern erfahrbar gemacht werden. Die teilnehmenden Schulen mit den vielfältigsten, originellsten

und nachhaltigsten Angeboten werden mit attraktiven Geldpreisen belohnt.

Schulsportwettbewerbe 2009

Schwimmabzeichen-Wettbewerb

Schwimmen ist eine faszinierende Sportart mit einem ungemein hohen Freizeitwert. Die bayerischen Schülerinnen

und Schüler gerade unter dem Sicherheitsaspekt dabei anzuleiten, ist deshalb dem Staatsministerium

ein wichtiges Anliegen. In diesem Zusammenhang führt das Staatsministerium mit dem Bayerischen

Schwimmverband, der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes und dem Landesverband Bayern der

DLRG einen Schwimmwettbewerb durch. Unter dem Motto „Mit Sicherheit mehr Wasserspaß“ richtet sich

der Wettbewerb an alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 mit 6 aller Schularten. Durch diesen

Wettbewerb soll die noch immer beträchtliche Zahl von Nichtschwimmern unter der Schuljugend verkleinert

werden, außerdem sollen möglichst viele Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme an einer Ausbildung

im Rettungsschwimmen motiviert werden. Die siegreichen Schulen erwarten tolle Prämien.

Bundesjugendspiele 2008/09

Das Konzept der neuen Bundesjugendspiele hat das Ziel, über eine Neuordnung und Modifikation des Angebots

deren Attraktivität zu erhalten und zu steigern. Es geht von der Erkenntnis aus, dass junge Menschen

sehr unterschiedliche Motive haben, Sport zu treiben. Die Bundesjugendspiele stellen damit eine Möglichkeit

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

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dar, über qualifizierte und attraktive Angebote junge Menschen zu motivieren, sich dauerhaft sportlich zu

betätigen. Sie sollen nach wie vor echte Feste des Schulsports sein und deshalb an einem eigens dafür

vorgesehenen Tag durchgeführt werden. Die Inhalte der neuen Bundesjugendspiele orientieren sich an den

Grundformen der Bewegung und berücksichtigen dabei die Prinzipien der Vielseitigkeit und der Wahlmöglichkeit.

Nach wie vor ist es Ziel der Bundesjugendspiele, jüngere Jahrgänge in Individualwettbewerben an

die Grundsportarten Gerätturnen, Leichtathletik und Schwimmen heranzuführen, wobei auf eine Frühspezialisierung

und Einengung durch ein starres Regelwerk verzichtet wird.

Grundschulwettbewerb für 1./2. und Grundschul-Mannschaftswettbewerbe für 3./4. Jgst.

Der Sportunterricht in der Grundschule hat die Aufgabe, vielfältige koordinative und konditionelle Fähigkeiten

zu entwickeln. Dabei besteht aber die Gefahr, durch Nachahmen des Erwachsenensports, strenge Orientierung

an den traditionellen Sportarten und Überbetonung der individuellen Leistung einseitige Bewegungsmuster

aufzubauen und damit wenig Freude am „Schneller, Höher, Weiter“ aufkommen zu lassen. Es bedarf

daher im Sportunterricht der Grundschule der Rückbesinnung auf die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten

koordinativer und konditioneller Fähigkeiten, die das Hüpfen, Federn, Laufen, Springen, Werfen, Tauchen,

Gleiten, Schwimmen, Turnen, Klettern, Balancieren, Stützen, Rollen u. a. bieten. Auch im Schuljahr 2008/09

werden die Grundschulwettbewerbe mit vielseitigen Bewegungsformen für die Jahrgangstufe 1 und 2 sowie

in Gerätturnen, Leichtathletik und Schwimmen für die 3. und 4. Jahrgangstufe angeboten. Sie orientieren

sich an der Vielseitigkeit und soll zum Mitmachen motivieren.

Zusätzliche Schulsportwettbewerbe für Grundschulen

Mit Zustimmung und Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus schreiben

die jeweiligen Fachverbände auf Kreisebene Grundschulwettbewerbe in den Spielsportarten Basketball,

Fußball, Handball und Tischtennis aus. In altersgerechten Wettbewerbsformen und Turnierorganisationen

steht die Stärkung der Klassengemeinschaft, aber auch das Finden und Fördern versteckter Talente im Vordergrund.

Weiter Informationen in der Schulsportbroschüre 2008/09. Die Anmeldung zu den Wettbewerben erfolgt

auch für die Grundschulen ausnahmslos über www.laspo-meldungen.de

Medien-Neuerscheinungen

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die nachfolgenden Besprechungen und Hinweise keine Genehmigung

der betreffenden Bücher zum Unterrichtsgebrauch durch die Schüler darstellen. Die Rezension gibt nicht die Meinung

der Regierung wieder.

Baisch M./Schmachtl A., Weltbeste Freunde für immer, Arena-Verlag, Edition Bücherbär, 32 Seiten, ISBN 978-3-401-

09169-3, 9,95 Euro

So wie du bist, bist du am besten!

Wenn Emil Hase mit seinen Freunden Verstecken spielt, finden ihn die anderen immer gleich. Und das nur, weil seine

langen Ohren ihn verraten. So macht Spielen keinen Spaß, denkt Emil. Doch dann fällt ihm etwas ein: das allerbeste

Hasenversteck! Es ist so gut, dass die anderen Emil einfach nicht mehr entdecken können. Schließlich vermissen sie ihn

ganz schrecklich und Emil vermisst seine Freunde. Zusammensein ist doch am schönsten - egal, wer beim Spielen gewinnt!

Eine Geschichte über weltbeste Freunde, die einander mit all ihren Stärken und Schwächen mögen.

Don-Bosco-Verlag (Hrsg.), Zettelboxen „Glück und Segen“ und „Danke“, Don-Bosco-Verlag, je 300 Seiten, ISBN

978-3-7698-1690-7 (Glück und Segen), ISBN 978-3-7698-1714-0 (Danke), je 4,95 Euro

Die Worte von Dichtern und Philosophen lenken unser Augenmerk auf die kleinen Freuden des Alltags.


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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Burnett F.H., Der geheime Garten, Verlag Urachhaus, 279 Seiten, ISBN 978-3-8251-7633-4, 22,90 Euro

Seit beinahe hundert Jahren gehört Frances Hodgson Burnetts Klassiker zu den beliebtesten Werken der Kinderliteratur

und eignet sich deshalb hervorragend zum Einsatz in der Grundschule. Neben Inga Moores prachtvollen, atmosphärischen

Illustrationen macht die frische neue Übersetzung die Geschichte der zehnjährigen Mary Lennox zu einem besonderen

Lesevergnügen.

Aus dem Inhalt:

Nach dem Tod ihrer Eltern kommt Mary in das geheimnisvolle Haus ihres Onkels nach England. Dort erfährt sie von

einem verschlossenen Garten, den seit zehn Jahren niemand betreten hat, und macht sich auf die Suche nach dem

Schlüssel. Aber was sie findet, ist weitaus mehr als irgendein Garten! Gemeinsam mit ihrem Cousin Colin und ihrem

Freund Dickon entdeckt sie eine Welt für sich, die nicht nur ihr Leben von Grund auf verändert.

Man kann F.H. Burnett als die J.K. Rowling ihrer Zeit bezeichnen. Inga Moore verleiht dem Geheimen Garten mit liebevollen

Details eine nostalgische, träumerische Stimmung.

Schröder P., Rätsel im Geographieunterricht, Aulis Verlag Deubner, 50 Doppelseiten, ISBN 978-3-7614-

2475-9, 19,50 Euro

Unterrichten muss nicht immer eine ernste Sache sein. Gerade im Fach Erdkunde bietet es sich an, den Unterricht durch

Quiz und Rätsel aufzulockern. Besondere Gelegenheit für eine „Rätselstunde“ ist natürlich die Zeit vor den großen Ferien

oder vor Weihnachten. Aber auch Vertretungsstunden lassen sich mit Hilfe von Rätseln sinnvoll gestalten. Die vorliegende

Zusammenstellung von Rätseln will hier eine Hilfe sein, denn nur selten wird die verfügbare Zeit ausreichen,

selbst Rätsel zu entwerfen. So werden Lehrerinnen und Lehrer, die kurzfristig eine Vertretungsstunde übernehmen müssen,

froh sein, wenn ihnen zur Gestaltung der Stunde eine Auswahl von Rätseln zur Verfügung steht. Doch lassen sich

Rätsel auch im normalen Ablauf des Erdkundeunterrichts vielfältig einsetzen, insbesondere nach Abschluss einer Lehrplaneinheit.

Viele der hier vorgestellten Rätsel sind gut geeignet, um auf spielerische Weise zuvor erarbeitete Fähigkeiten

zu üben, zu vertiefen und zu überprüfen.

Schröder P., 50 neue Rätsel im Georgraphieunterricht, Aulis Verlag Deubner, 50 Doppelseiten, ISBN 978-3-7614-

2560-2, 19,50 Euro

Mit diesem zweiten Rätselband werden weitere 50 Rätsel zum Geographieunterricht vorgelegt. Die gute Aufnahme (und

auch Nachahmung), die der erste Band gefunden hat, haben den Autor darin bestärkt, das bewährte Grundkonzept nach

Doppelseiten auch für den neuen Band beizubehalten: Jede Doppelseite besteht aus einer Aufgabenseite (rechts), die

als Fotokopiervorlage dient, und aus einer Lehrerseite (links), auf der Hinweise zu Thema, Schwierigkeitsgrad, Hilfsmittel

und natürlich die Lösung des Rätsels zu finden sind. Falls erforderlich, werden außerdem Hinweise zur Lösungsstrategie

gegeben. Zusätzlich enthält die Lehrerseite in einigen Fällen Hintergrundinformationen zum Inhalt, allerdings nur bei

spezielleren Themen und soweit es der zur Verfügung stehende Platz erlaubt. Es sind Informationen, die der Lehrer

möglicherweise gerade nicht zur Hand hat, die es ihm aber erleichtern, die Lösung des Rätsels in einen größeren thematischen

Zusammenhang einzubetten.

Zenneck H.-U., Altenpflege in Lernfeldern. Pflegepraxis und medizinische Grundlagen, Verlag Handwerk und

Technik, 680 Seiten, ISBN 978-3-582-04652-9, 37,80 Euro

♦ Mit dem Band Pflegepraxis und medizinische Grundlagen ist die vierbändige Reihe nun komplett

Das Lehrwerk entspricht den Anforderungen der Lernfelddidaktik. Grundlage bilden die Ausbildungsordnung, die Landeslehrpläne

sowie die Materialien des Kuratoriums Deutsche Altershilfe. Die vier Themenbände helfen dem Lernenden,

professionell, prozessorientiert und kompetent zu handeln. Das dazu notwendige Grundwissen wird in einer leicht verständlichen

Sprache vermittelt.

Methodische Elemente

• Den Einstieg in die Hauptkapitel bilden berufs- und lebensnahe Handlungssituationen.

• Beispiele, Merksätze und Übungen machen auch komplizierte Sachverhalte leicht verständlich.

• Aufgabenblöcke am Ende der Kapitel enthalten neben Aufgaben zur Wiederholung und Vertiefung problemorientierte

Fälle, die allein oder in der Gruppe gelöst werden können.

• Verweise auf andere Kapitel und Lernfelder machen Zusammenhänge transparent.

• Tabellarische Darstellungen verschaffen schnell Übersicht.

• Zahlreiche Fotos und Zeichnungen veranschaulichen die Inhalte.

• Tipps, Internethinweise, ein ausführliches Sachwortverzeichnis sowie Literaturhinweise erleichtern das selbstständige

Lernen

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Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

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Dr. Wanschura V., Prüfungsvorbereitung Geriatrie, Verlag Handwerk und Technik, 80 Seiten, ISBN 978-3-582-46555-

9, 12,40 Euro

♦ Das Arbeitsheft "Prüfungsvorbereitung Geriatrie" dient der Lernstoffwiederholung auf dem Gebiet der Altersheilkunde.

Es beschreibt überwiegend internistische Krankheitsbilder und ist damit die ideale Ergänzung zum Band

"Prüfungsvorbereitung Gerontoneurologie & Gerontopsychiatrie".

Die Auswahl der Themen berücksichtigt nicht nur den Häufigkeitsgrad einer Erkrankung, sondern auch, ob sie mit akuten

Komplikationen einhergeht, die ein rasches Erkennen und Handeln erforderlich machen.

Das Arbeitsheft ist praxisnah und von besonderer Relevanz für Auszubildende in (Alten-)Pflegeberufen sowie für Medizinische

Fachangestellte.

Ergänzungslieferungen:

Dienstordnung für Lehrkräfte an staatlichen Schulen in Bayern

Kommentar zur Lehrerdienstordnung und Dienstlichen Beurteilung mit ergänzenden dienstrechtlichen Vorschriften

Herausgegeben von

Peter Schramm, Ministerialrat a.D.,

Dr. Josef Hoyer, Abteilungsdirektor a.D. und

Anton Moser, Ltd. Regierungsschuldirektor a.D.

40. Lieferung, Rechtsstand: 29. Dezember 2008, ISBN 978-3-556-00483-8, 46,- Euro

Verlag: Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Carl-Link-Kundeninformation, Kronach

Die Anlassbeurteilung 2009 an Volksschulen und an Realschulen ist eine wichtige beamtenrechtliche Voraussetzung für

die lange erhofften funktionslosen Beförderungsämter für Lehrerinnen und Lehrer mit der Befähigung für das Lehramt an

Grund-, Haupt- oder Volksschulen bzw. für das Lehramt an Realschulen. Sie ist demgemäß Schwerpunkt der 40. Lieferung.

Diese enthält die entsprechende Änderung vom 30.10.2008 der Beurteilungsrichtlinien und die zugehörigen amtlichen

Hinweisschreiben für den Volksschul-, Förderschul- und Realschulbereich (Kennzahlen 24.20 bis 24.23). Gleichzeitig

werden die Spezifika der Anlassbeurteilung 2009 in ihren wesentlichen Punkten zusammenfassend dargestellt und

kommentiert (Nr. 17 der Kennzahl 12.10).

Daneben werden sowohl in Teil 1 als auch in Teil 2 des Werks zahlreiche Vorschriftentexte und auch Kommentierungen

nach dem Stand der Veröffentlichungen vom 29.12.2009 aktualisiert oder erweitert, so u. a. die Erläuterungen zur politischen

Betätigung und zu Abgeordnetenbesuchen vor Wahlen in Schulen (Kennzahl 10.16), die geänderte Zuständigkeitsverordnung

für den Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus (Kennzahl 21.20) und die

Ernennungsrichtlinien für die beruflichen Schulen (Kennzahl 14.19).

Das Schulrecht in Bayern

Bayer. Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) mit Kommentar und weiteren Vorschriften

Herausgegeben von

Wolfgang Kiesl, Ministerialrat, und

Dr. Helmut Stahl, Ministerialrat, beide im Bayer. Staatsministerium für Unterricht und Kultus, München

140. Lieferung, Rechtsstand: 1. Januar 2009, ISBN 978-3-556-20013-1, 47,- Euro

Verlag: Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Carl-Link-Kundeninformation, Kronach

Mit dieser Lieferung wird die Neukommentierung der im Juli 2008 geänderten Artikel des BayEUG abgeschlossen. Neu

sind u. a. die Neufassung der Verordnung über die- Zulassung von Lernmitteln, die Schulerrichtungsverordnung, die

Ferienordnung für das Schuljahr 2010/2011 und die Bek zum Verfahren für die Erlangung des MODUS-Status, außerdem

wurde die Verordnung zur automatisierten Datenverarbeitung an Schulen aktualisiert.

Wegen der umfangreichen Änderungen zum Schuljahr 2008/2009 konnte die letzte Änderung der Ausführungsverordnung

zum Schulfinanzierungsgesetz und der Richtlinien für die dienstliche Beurteilung der Lehrkräfte noch nicht berücksichtigt

werden; sie wird in die nächste Lieferung aufgenommen.


168

Amtlicher Schulanzeiger Nr. 04/2009

Bayerisches Schulrecht

Schulgesetze - Schulordnungen - Lehrerdienstrecht - weitere Vorschriften (KMBek, KMS)

28. Ausgabe, Februar 2009, Rechtsstand: 1. Februar 2009, ISBN 978-3-556-00680-1, 59,- Euro

Link-Luchterhand Verlag

Diese digitale Sammlung enthält die schulrechtlichen Grundlagen für das bayerische Schulwesen. Alle Vorschriften sind

übersichtlich nach einzelnen Themenfeldern, wie beispielsweise Schulrecht, Schulordnungen, Lehrerdienstrecht, Schulfinanzierung,

Schulaufsicht, Schulverwaltung und Schulorganisation gegliedert. Weitere Vorschriften zu schulartübergreifenden

Regelungen, zum Unterricht, zu allgemein bildenden Schulen sowie zu berufsbildenden Schulen und zu Aus- und

Fortbildung ergänzen die umfangreiche Datenbank.

Ziel dieser Zusammenstellung ist es, Schulaufsichtsbehörden, Schulträgern, Schulleiterinnen und Schulleitern, Lehrkräften

und allen, die sich für das Schulrecht interessieren, einen umfassenden Überblick über das geltende Schulrecht und

dessen weiterführende Vorschriften zu geben.

HERAUSGEBENDER, VERLAG UND DRUCK:

Regierung von Niederbayern, Bereich Schulen, Regierungsplatz 540, 84028 Landshut

BEZUGSBEDINGUNGEN: Der Amtliche Schulanzeiger erscheint monatlich. Der laufende Bezug ist nur durch Bestellung bei der

Regierung möglich. Abbestellungen müssen bis spätestens 30.04. bzw. 31.10. jeden Jahres der Regierung vorliegen, damit sie zum

30.06. bzw. 31.12. wirksam werden.

BEZUGSPREIS: Halbjährlich 17 EUR (34 EUR jährlich). Der Preis dieser Einzelnummer beträgt 3 EUR zuzüglich Versandkosten.

Evtl. enthaltene Beilagen können zum gleichen Preis gesondert bestellt werden. Bestellungen bei der Regierung.

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