Pfarrbrief - Pfarrei St. Josef der Arbeiter in Senden

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Pfarrbrief - Pfarrei St. Josef der Arbeiter in Senden

Maria hält ihren toten Sohn in den Armen

Pieta von Michelangelo im Petersdom in Rom

Pfarrbrief

St. Josef

der Arbeiter

Ostern 2012

bis

Mariä Himmelfahrt

2012


2 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Das Geläut unserer Glocken

„Fest gemauert in der Erden

Steht die Form aus Lehm gebrannt.

Heute muss die Glocke werden!

Frisch, Gesellen, seid zur Hand!

Von der Stirne heiß

Rinnen muss der Schweiß,

Soll das Werk den Meister loben!

Doch der Segen kommt von oben.“

Soweit Friedrich Schiller. Als Schüler mussten wir die ganze Ballade

auswendig lernen. Auch bei uns möge der Segen von oben kommen.

Akustisch wird er durch das Glockengeläut angekündigt. Mehrfach

am Tag und zu verschiedenen Zeiten unter der Woche erklingen unsere

Kirchenglocken, um „die Gemeinde zum Gottesdienst zu rufen,

die Säumigen zu mahnen, die Mutlosen aufzurichten, die Trauernden

zu trösten, die Glücklichen zu erfreuen und die Verstorbenen auf ihrem

letzten Weg zu begleiten“, wie es der Bischof bei der Glockenweihe

betet.

Vor den Gottesdiensten rufen uns die Glocken zur heiligen Messe.

Um 6.00 Uhr, um 12.00 Uhr und um 19.45 Uhr läuten sie zum „Engel

des Herrn“, damit wir durch dieses schöne Gebet der Menschwerdung

Gottes in Jesus Christus aus Maria der Jungfrau gedenken und

in unseren Herzen die Gegenwart Gottes lebendig halten.

Am Freitag erinnern uns die Glocken um 15.00 Uhr an die Sterbestunde

des Herrn.

Am Samstag läuten die Glocken um 16.00 Uhr den Sonntag ein. Mit

dem Tagzeitengebet der ersten Sonntagsvesper am Samstagnachmittag

beginnt für die Kirche liturgisch der Sonntag. Das macht uns

das Geläut deutlich. Alle Eucharistiefeiern, die nach dem Einläuten

des Sonntags gefeiert werden, sind Sonntagsmessen, durch deren

Mitfeier man seiner Sonntagspflicht nachkommt.

Vom Gloria der Gründonnerstagsliturgie bis zum Gloria der Osternacht

schweigen indes die Glocken, um Leiden und Tod unseres

Herrn zu betrauern. Dafür verkündigen sie die Freude und den Segen

des Auferstandenen an Ostern umso festlicher.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete österliche Festzeit, Ihr

Pfarrer Stephan Spiegel


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Unser Bischof zur Pastoralplanung 2025

Bezüglich der künftigen pastoralen Strukturen,

die auch manche Kritik erfahren haben,

hat unser Bischof Dr. Konrad Zdarsa sich in

einem Interview geäußert.

„Zur größeren Einheit zusammenwachsen“

Augsburg (KNA). Bischof Dr. Konrad Zdarsa erläutert im Interview

mit der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) seine Pläne.

KNA: Herr Bischof, wie gehen Sie mit den Widerständen gegen Ihre

Vorgaben um?

Zdarsa: Zunächst bedaure ich, dass es durch eine Indiskretion zu

Vorabveröffentlichungen und in der Folge zu Missverständnissen

gekommen ist. Bei der Frage, wie wir die Seelsorge in der Diözese

künftig gestalten, geht es mir nicht vordergründig um Fusionen der

Gemeinden im technischen Sinne. Mein Hauptanliegen ist, dass wir

zu größerer Einheit zusammenwachsen. Wenn diesem Ziel eine Fusion

dient, sollte dem nichts im Wege stehen. Solche Prozesse dürfen

und sollen ihre Zeit haben, und es geht dabei auch nicht darum,

lokale Besonderheiten zu beseitigen.

KNA: Wo sehen Sie die stärksten Vorbehalte?

Zdarsa: Die richten sich nach meiner Wahrnehmung gegen den Beriff

"zentraler Eucharistieort". Dabei wird er schon länger in den

Augsburger Pfarreiengemeinschaften verwendet. Es muss jeweils

einen Ort geben, an dem verlässlich und zur selben Zeit jeden Sonnund

Feiertag die Feier der Eucharistie gewährleistet ist. Angesichts

unserer derzeitigen personellen Besetzung heißt das aber überhaupt

nicht, dass jetzt ab einem Stichtag nur noch an diesem Ort eine Messe

stattfindet, zu der sich dann alle in Bewegung setzen sollen. Ich

habe allerdings eine Vision, mit der ich auch nicht hinter dem Berg

halten will.

KNA: Und die wäre?

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4 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Zdarsa: Dass Gemeinden aus mehreren Orten sich längerfristig zu

bestimmten gemeinsamen Feiern zusammentun, etwa während der

Kar- und Ostertage, an Fronleichnam oder zu einer traditionellen

Wallfahrt. Dass diese Feiern gemeinsam vorbereitet und auch begangen

werden. Ich halte das geradezu für ein Seelsorgsprogramm

in einer Pfarreiengemeinschaft. Das geschieht an einigen Orten auch

schon, wovon ich mich überzeugen konnte.

KNA: Warum das strikte Nein zu Wort-Gottes-Feiern am Sonntag?

Zdarsa: Zunächst einmal will ich klarstellen, dass Wortgottesdienste

ihren eigenen Wert für das Glaubensleben haben. Die Betrachtung

der Heiligen Schrift, Gebet und Lobpreis, Andachten aller Art können

nur empfohlen werden. Ich habe aber Anlass zur Sorge, dass das

Bewusstsein für die zentrale Bedeutung der Eucharistiefeier am

Sonntag verloren zu gehen droht. Wenn sich priesterlose Wort-

Gottes-Feiern am Sonntag etablieren, besteht die Gefahr einer Genügsamkeit.

Man gewöhnt sich an den Notbehelf und empfindet ihn

gar nicht mehr als Mangel. Eine solche Fehlentwicklung darf ich als

Bischof nicht zulassen.

KNA: Die Zahl der regelmäßigen Kirchgänger geht in Deutschland

seit Jahren zurück. Wie wollen Sie diesen Trend wenden?

Zdarsa: Es muss wieder bewusst werden, dass die Kirche und jeder

einzelne Gläubige aus der Eucharistie lebt. Das ist unsere Quelle, die

wir nicht verschütten, verunreinigen oder versiegen lassen dürfen. So

müssen wir Priester uns fragen, in welcher Haltung wir uns auf die

Liturgie vorbereiten und sie begehen. Lassen wir wirklich Christus

darin zum Zug kommen? Die Sehnsucht nach der Eucharistie wird

wachsen, wenn wir sie wieder tiefer feiern. Dann richtet sich natürlich

die Frage an jeden einzelnen in seinem Gewissen, was er bereit ist

einzusetzen, um den Sonntag mit der Feier des größten Geheimnisses

unseres Glaubens zu begehen. Wer diesen persönlichen Anruf

wirklich vernimmt, wird seine Befindlichkeiten auch mal zurückstellen,

etwa wenn das für ihn bedeutet, einen längeren Weg als bisher auf

sich zu nehmen.

KNA: Warum wollen Sie die Pfarrgemeinderäte abschaffen?


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Zdarsa: Das ist ein Fehlschluss, vielleicht liegt das am Wort Pastoralrat,

das ich bevorzuge. Auf der kleinsten Ebene der Gemeinde wie

auch in Pfarreiengemeinschaften muss es auch künftig feststehende

Gruppen geben, die sich miteinander und mit dem Pfarrer über ihren

Vertreter im Pastoralrat beratschlagen, was zu tun ist, damit der

Glaube lebendig bleibt.

KNA: Aber warum muss der Pfarrer einem solchen Gremium vorstehen?

Zdarsa: Das entspricht zunächst dem Kirchenrecht. Aber auch für die

Pfarrgemeinderäte galt bisher schon, dass ihre Beschlüsse keine

Gültigkeit erlangen konnten, wenn ihnen der Pfarrer nicht beipflichtete.

Man könnte sich die Rollenteilung zwischen Vorsitz und Moderator,

der weiterhin ein Laie sein soll, vielleicht nach Art von Präsidentschaft

und Geschäftsführung vorstellen - auch wenn es das nicht

ganz trifft.

KNA: Wie kommen die Gremien zustande - durch Wahl oder Berufung?

Zdarsa: Da sollten wir von den bewährten Verfahren nicht abweichen.

Es hat schon immer beide Formen gegeben, gewählte und berufene

Mitglieder. Darüber hinaus können zu bestimmten Sitzungen

oder Konferenzen Personen geladen werden, die zu dem dort verhandelten

Thema etwas Wichtiges beizutragen haben.

KNA: Was setzen Sie Skepsis und Resignation entgegen, die es in

Ihrem Bistum auch gibt, um eine Aufbruchsstimmung zu befördern?

Zdarsa: Auf dem Weltjugendtag in Madrid wurde ich von einem

Mann gefragt, was ich denn tun wolle, damit es in Augsburg besser

wird. Ich habe ihm damals eine andere Antwort gegeben. Heute würde

ich ihm sagen: Das ist das Dilemma, dass sie Veränderungen nur

von einem anderen erwarten. Es ist vielmehr so: Sie müssen besser

werden, ich muss besser werden, wir alle müssen besser werden,

dann wird Es besser werden. Es geht darum, die Dinge mit gutem

Willen zu sehen, in einen wirklich respektvollen Dialog einzutreten

und die Chance zu ergreifen, die sich damit bietet. Ich sehe keinen

anderen Weg.

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6 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Zum besseren Verständnis des auf den vorigen Seiten abgedruckten

Interviews mit Bischof Konrad Zdarsa erhalten Sie

nachstehend die erste offizielle Verlautbarung zu diesem Thema

aus der Internetseite des Bistums Augsburg:

Weiterentwicklung der pastoralen Raumplanung

2025 vorgestellt

Kirchliches Leben vor Ort soll sichergestellt werden – Verwaltung

wird vereinfacht – Bistumsstruktur wird zukünftigen

Erfordernissen angepasst

30.01.2012

Augsburg (pba). In der Dekanekonferenz der Diözese Augsburg ist

heute Vormittag die Weiterentwicklung der pastoralen Raumplanung

2025 vorgestellt worden. Ziel der neuen Planung ist es, die pastoralen

Räume so zu ordnen, dass sie dem bestehenden Priestermangel,

aber auch der veränderten Situation der Gläubigen und der Gemeinden

gerecht werden. Damit soll kirchliches Leben vor Ort, in den Dörfern

und Städten sichergestellt werden.

In die Überlegungen zur pastoralen Raumplanung waren Regionaldekane

und Dekane ebenso eingebunden, wie auch alle Pfarreien die

Möglichkeit hatten zu den Planungen Stellung zu beziehen. Zudem

befassten sich zwei Arbeitsgruppen unter Leitung der Hauptabteilung

II – Seelsorge und der Hauptabteilung III – Kirchliches Leben unter

Beteiligung von verantwortlichen Pfarrern, pastoralen Laienmitarbeitern/-innen,

Ehrenamtlichen sowie Mitarbeitern/-innen des Bischöflichen

Ordinariats mögliche Schritte in die Zukunft.

Die zukünftige Gestaltung der Pfarreien und Seelsorgeeinheiten wird

viele Veränderungen mit sich bringen. Gleichwohl wird am Subsidiaritätsprinzip

festgehalten, d.h. so viel Eigeninitiative vor Ort wie möglich

und Einbindung in die Seelsorgeeinheit wie nötig.

In einem Hirtenwort zu Beginn der Fastenzeit wird Bischof Dr. Konrad

Zdarsa der gesamten Diözese die Notwendigkeit und Dringlichkeit

der Veränderungen darlegen. Begleitend zum Hirtenwort werden umfassende

Informationen zur zukünftigen Gestaltung der Seelsorgeräume

herausgegeben.


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Folgende Veränderungen ergeben sich nach der Weiterentwicklung

der pastoralen Raumplanung:

Veränderungen im pastoralen Konzept:

� Quelle und Höhepunkt kirchlichen Lebens ist die Eucharistiefeier.

Der Sonntagvormittag bzw. der Samstagabend sind in

der Diözese ausschließlich der Feier der Eucharistie vorbehalten.

Damit werden Wort-Gottes-Feiern am Sonntag und an

Feiertagen grundsätzlich nicht mehr genehmigt, mit Ausnahme

von Alten- und Pflegheimen, Krankenhäusern und ähnlichen

Einrichtungen. An allen anderen Tagen sind auch andere

Gottesdienstformen als die Eucharistiefeier durchaus gewünscht.

� Die Neuordnung der pastoralen Räume soll mittel- bzw. langfristig

durch die Fusion von Pfarreien gefördert werden. Im

Hinblick darauf soll das Konzept der Pfarreiengemeinschaften

weitergeführt und damit die Übergangszeit gestaltet werden,

jedoch mit dem klaren Ziel zur Fusion hinzuführen. Im städtischen

Bereich hat die Fusion ab jetzt Priorität.

� Sowohl in fusionierten Pfarreien wie auch in Pfarreiengemeinschaften

soll es künftig für die ganze Seelsorgeeinheit nur

noch ein gemeinsames pastorales Gremium, nämlich einen

Pastoralrat unter dem Vorsitz des Pfarrers geben, wie ihn das

Kirchenrecht vorsieht (can. 536 CIC). Moderator dieses Gremiums

soll ein Laie sein. Im Pastoralrat sollen möglichst alle

Pfarreien der noch bestehenden Pfarreiengemeinschaften

bzw. Stadt- / Ortsteile / Dörfer der Pfarrei angemessen vertreten

sein.

� In jeder fusionierten Pfarrei bzw. Pfarreiengemeinschaft wird

ein zentraler Eucharistieort festgelegt, an dem an jedem

Sonntag und Feiertag zu gleichbleibender Zeit die Eucharistie

gefeiert werden muss. Dies ist die vom Kirchenrecht festgelegte

Messfeier für die Pfarrgemeinde. Darüber hinaus ist es

ausdrücklich erwünscht, dass der Pfarrer unterstützt von den

in der Seelsorgeeinheit tätigen Priestern und Ruhestandsgeistlichen

auch an den anderen Orten Eucharistie ggf. in

wechselndem Rhythmus feiert. Von den angewiesenen Pries-

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8 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

tern wird erwartet, dass sie neben der Vorabendmesse

wenigstens 2 maximal 3 Gottesdienste am Sonntag feiern.

Veränderungen auf der Verwaltungsebene:

� Mit der Neuordnung muss parallel die Anpassung der

Verwaltungsstrukturen vorgenommen werden: In einer

fusionierten Pfarrei wird es somit nur noch eine

Kirchenverwaltung geben, in Pfarreiengemeinschaften soll die

Kirchenstiftung am Sitz der Pfarreiengemeinschaft die

zentrale Funktion als Personal- und Sachaufwandsträger in

der Pfarreiengemeinschaft übernehmen.

� Durch den Aufbau der (vereinfachten) zentralen Buchhaltung

und dem Ausbau des Zentrums für Kindertageseinrichtungen

werden die (leitenden) Priester, die Pfarrsekretärinnen und die

Kirchenpfleger verwaltungsmäßig Entlastung erfahren.

Veränderungen in der Bistumsstruktur:

� Aus den 36 Dekanaten werden zukünftig 22 gebildet.

� Die 8 Regionen werden zukünftig auf 4 reduziert. Dabei wird

es das Amt des Regionaldekans zukünftig nicht mehr geben.

Die verschiedenen Fragen und Problemfelder, die sich durch diese

Neuordnung ergeben, werden in eigens zu bildenden Arbeitsgruppen

im Detail geklärt werden müssen.

Quelle:

>http://www.bistumaugsburg.de/index.php/bistum/Nachrichten/Weiterentwicklung-derpastoralen-Raumplanung-2025-vorgestellt_id_151712<

Siehe hierzu auch das Video-Interview mit Generalvikar Prälat

Karlheinz Knebel unter:

>http://www.bistumaugsburg.de/index.php/bistum/Informationen/Video10/Interview-mit-

Generalvikar-Praelat-Karlheinz-Knebel-zur-pastoralen-

Raumplanung-2025


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Fahrt zur Diakonenweihe

Unser Pastoralpraktikant Stefan Finkl

wird am 5. Mai 2012 in Augsburg in der

Basilika Ulrich und Afra zum Diakon

geweiht. Für uns als Pfarrei ist es sehr

erfreulich, Herrn Finkl in unserer Mitte

zu haben. Wir dürfen ihn auf seinem

letzten Ausbildungsabschnitt bis zur

Priesterweihe im Jahr 2013 begleiten

und er bringt sich auf wertvolle Art und

Weise vor allem in der Jugend- und

Ministrantenarbeit sowie der Firmvorbereitung

in unsere Pfarrei ein. Nun

dürfen wir ihn dann auch als Diakon

erleben, wenn er in der Eucharistiefeier

predigt, Taufen und Hochzeiten hält sowie Beerdigungen leitet.

Am 5. Mai wollen wir von Senden aus mit dem Bus zur Diakonenweihe

fahren. Die Abfahrt ist bereits um 7.00 Uhr früh in Senden, damit

wir auch alle einen Sitzplatz in der Basilika bekommen. Nach dem

feierlichen Weihegottesdienst kehren wir auf dem Rückweg noch zum

Mittagessen ein. Wenn der Bus mit 45 Plätzen voll belegt ist, kostet

die Fahrt ohne Essen pro Person 15,- €. Bei geringerer Belegung

wird es etwas teurer.

Anmeldungen zur Fahrt sind im Pfarrbüro zu den Bürozeiten möglich.

Bei mehr als 45 Anmeldungen, wird eine Warteliste geführt.

Begegnung erscheint 3 x jährlich und wird herausgegeben von:

Kath. Stadtpfarramt

St. Josef der Arbeiter

. Zeisestrasse 20

89250 Senden

Tel.: 07307 / 90 33 – 0 - Fax: 07307 / 90 33 – 22

E-mail: pfarrei.st-josef@josef-senden.de

Internet: www.josef-senden.de

Die Verantwortung für den Inhalt der Artikel liegt bei dem jeweiligen Verfasser.

Layout u. Zusammenstellung: Uli Boos Druck: Druckerei Rommel GmbH, Senden

Der nächste Pfarrbrief erscheint am 09.08.11 für den Zeitraum "Maria Himmelfahrt – 1. Advent".

Spätester Abgabetermin für Beiträge ist der 26.06.2011, schriftlich oder per E-mail an:

Uli Boos, Gärtnerstraße 25, 89250 Senden, E-mail: uli.boos@t-online.de

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10 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Firmung ab dem 18. Lebensjahr

Seit Februar laufen in unserer Pfarrei nun wieder die Vorbereitungen

zur Firmung für die Jugendlichen der 6. (und heuer auch der 7.) Klassen.

Zu unseren Gottesdienstzeiten haben bereits einige von ihnen

die Fürbitten vorgebetet – einer der Bausteine in der diesjährigen

Firmvorbereitung.

Zusätzlich zur dieser Vorbereitung im bisher üblichen Alter bietet unsere

Pfarrei ab sofort aber auch die Möglichkeit zur Firmung ab 18

Jahren & älter an – ein Projekt, das von unserem Pfarrgemeinderat

befürwortet und gewünscht worden ist. Dahinter steht der Gedanke,

einer der zentralen Bedeutungen dieses Sakramentes wieder mehr

Gewicht zu verleihen: Während bei der Feier der Taufe das Taufkind

(meist noch ein Baby oder kleines Kind) aufgrund des Glaubens seiner

Eltern das Sakrament empfängt und so in die Gemeinschaft der

Kirche aufgenommen wird, soll die Firmung aus der bewussten und

freien Entscheidung des Firmlings selbst heraus resultieren. Mit dem

Wissen, dass der Empfang der Firmung künftig auch für volljährige

Interessenten möglich ist, können die jugendlichen Firmbewerber in

einem gewissen Sinn freier entscheiden als bisher, ob sie bereits in

der 6. Klasse die mit dem Firmwunsch zum Ausdruck gebrachte Bereitschaft

erbringen können und wollen, oder ob sie für dieses (auch)

äußere Zeichen noch mehr Zeit und Reifung benötigen.

An dieser Stelle kann man fragen, welche Bereitschaft ein Firmbewerber

mit seinem Verlangen nach diesem Sakrament zeigen sollte.

Allgemein kann man darauf

so antworten: Durch den

Firmwunsch sollte der

Firmbewerber ein Dreifaches

signalisieren. Firmung ist

zunächst Ausdruck dafür,

dass man – vor sich selbst –

bewusst zu seinem

katholischen Glauben und

zur Kirche „Ja“ sagen will.

Sie ist ferner Ausdruck für

die Bereitschaft – auch vor

anderen – für seinen


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Glauben einstehen zu wollen. Und schließlich signalisiert der Firmwunsch,

dass man künftig ein „lebendiges“ Mitglied der Kirche vor Ort

sein und regelmäßig am Leben seiner Pfarrgemeinde teilnehmen will

– und das nicht nur vor der Firmung. In dieser Bereitschaft werden

die Firmlinge am Tag der Firmung durch den Heiligen Geist bestärkt

und unterstützt.

So kann die Firmung ab 18 die Chance bieten, sich nach der Pubertät

als erwachsener Mensch mit seinem Glauben ganz bewusst auseinanderzusetzen

und vor der kirchlichen Gemeinschaft sein entschiedenes

„Ja“ zu Glaube und Kirche zu sprechen. Dieses überzeugte

und öffentliche „Ja“ erwachsener Firmbewerber kann auch für die

mitfeiernden, bereits gefirmten Gläubigen eine Stärkung und Bereicherung

in ihrem eigenen Glaubensleben bedeuten.

Interessenten für die Firmung ab 18 können sich jederzeit im Pfarrbüro

melden. Wir bieten altersbezogene Vorbereitungshilfen und in der

Regel auch einen separaten Firmtermin an.

Jeder der beiden Firmwege ist letztlich ein Prozess, auf den sich jüngere

oder ältere Menschen einlassen – ein Prozess, der mit dem

Empfang des Sakramentes nicht beendet ist, sondern ein Leben lang

weitergeht. Ein Weg des Glaubens, den wir in der großen Gemeinschaft

der Gläubigen gemeinsam gehen dürfen.

Stefan Finkl

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Jugendfestival „Geist und Leben“

20. – 22. Juli 2012 im Kloster St. Ottilien

Augsburg (pba). Das Jugendfestival „GUL – Geist und Leben“ der

Diözese Augsburg ist zwar erst im Juli, aber bereits jetzt laufen die

Vorbereitungen auf Hochtouren. Für 20. bis 22. Juli 2012 werden das

Festivalprogramm und der Zeltplatz für 2000 Jugendliche vorbereitet.

Das Bischöfliche Jugendamt der Diözese Augsburg veranstaltet diesen

„kleinen Weltjugendtag“ in Kooperation mit dem Bund der Katholischen

Jugend (BDKJ) Augsburg auf dem Gelände des Klosters St.

Ottilien.

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12 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Diözesanjugendpfarrer Florian Wörner verspricht für das Festival-

Wochenende viele spirituelle Angebote, gerade bei den Workshops

am Samstagnachmittag: „Ich freue mich, dass die voraussichtlich

50 bis 80 Workshops größtenteils von den Jugendlichen selbst angeboten

werden.“ Noch besteht für Jugendliche die Möglichkeit, sich mit

einem eigenen Beitrag einzeln oder in der Gruppe aus den Bereichen

„Spirituelles“, „Kreatives & Künstlerisches“, „Glaube & Kirche“, „Sport

& Abenteuer“ und „Politik & Gesellschaft“ zu beteiligen.

Pater Christoph Lentz SAC, BDKJ-Präses, sieht die kirchliche Großveranstaltung

als Chance für die Jugendlichen: „Mit dem Festival treffen

die Jugendlichen auf Gleichgesinnte und Gleichaltrige und können

dadurch den Glauben auf vielfältige, neue Weise erleben.“ Dabei

sollen sie nicht nur berieselt werden mit dem Programm, sagt er,

sondern sich selbst mit einbringen. „Das Leben in Fülle gelingt nur,

wenn Geist und Leben – gemäß dem Motto – zusammenkommen.

Gerade dabei wird die Vielfalt der katholischen Jugendarbeit deutlich.“

Das Jugendfestival beginnt am Freitag, 20. Juli, ab 15 Uhr und endet

nach dem Sonntags-Gottesdienst gegen 12 Uhr. Dabei übernachten

die Jugendlichen in mitgebrachten Zelten. Am Samstagnachmittag

wird auch Bischof Dr. Konrad Zdarsa erwartet. Er wird mit den Jugendlichen

um 17 Uhr gemeinsam eine Vesper feiern.

Neben den Workshops stehen an dem Wochenende viele Angebote

für die Jugendlichen bereit, die das Thema des Festivals „Geist und

Leben“ aufgreifen. Dazu gehören beispielsweise gemeinsame Gebetszeiten,

auch ein Mitternachtsgebet und eine Nacht der Lichter.

Ebenfalls auf dem Programm stehen zwei Konzerte. Am Freitagabend

wird die Coverband „Plan B“ aufspielen. Am Samstag werden

die christliche Ska-Band „Good Weather Forecast" und die Rockband

"Feedback“, bei der Abtprimas Notker Wolf OSB mitspielt, erwartet.

Wer sich bis 3. Mai 2012 anmeldet erhält einen Frühbucherrabatt. Der

Anmeldeschluss für die Teilnahme am Festival ist am 6. Juli 2012.

Weitere Informationen zum Jugendfestival „GUL – Geist und Leben“

und Anmeldung gibt es im Internet unter:

>http://www.bistumaugsburg.de/index.php/bistum/Jugend/Jugendportal/Festivalzwanzig12-GUL2/Anmeldung<

oder beim Bischöflichen Jugendamt Augsburg, Tel.: 0821 / 3152 – 302.


Glücklich die Gemeinde

Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Glücklich die Gemeinde, die Jesus in den Mittelpunkt stellt

und die unterwegs bleibt durch diese Zeit.

Die nicht auf einem „Das war schon immer so“ beharrt,

aber sich auch nicht jedem Zeitgeist anschließt.

Glücklich die Gemeinde, die eine Ahnung hat vom Reich Gottes

und die heute damit beginnt, dieses Reich Wirklichkeit werden

zu lassen,

die in dem Vertrauen lebt und arbeitet, dass das möglich ist,

auch wenn Rückschritte und Misserfolge den Mut nehmen.

Glücklich die Gemeinde, in der Friede wohnt und Gerechtigkeit,

die gastfreundlich ist und sich nicht verschließt,

in der Freunde und Fremde willkommen sind

und sich versammeln um den Tisch des Herrn.

Glücklich die Gemeinde, die Raum zur Entfaltung gibt,

die Neues wagt und lebendig ist,

die die Talente nutzt, die in ihr sind,

und die Schätze hebt, die sie besitzt.

Glücklich die Gemeinde, die Geborgenheit findet und Vertrauen

im Hören des Wortes Gottes und im Brechen des Brotes,

die ihre Mitte gefunden hat, die ihr Orientierung gibt und Halt,

die Brot sein kann für andere und die Liebe Gottes erfahrbar

macht.

Mit diesen Worten wünsche ich Ihnen allen im Namen des

Pfarrgemeinderats ein frohes Osterfest

Gisela Gröbe

Pfarrgemeinderatsvorsitzende

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14 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Katholischer Frauenbund, ZV Senden e.V.

Frauenfrühstück kam sehr gut an!

Im Januar hat der Frauenbund zum ersten Mal zu einem thematischen

Frauenfrühstück eingeladen. Neben einem leckeren und abwechslungsreichen

Buffet hat unsere Referentin, Gisela Prechtel, auf

sehr angenehme Weise zusammen mit den Gästen herausgearbeitet,

was Frauen in verschiedenem Alter - von unter 30 bis über 70 Jahre -

glücklich und zufrieden macht. Lebhaft wurde diskutiert und die verschiedenen

Sichtweisen in der jeweiligen Generation erörtert.

Uns als Veranstalter hat es besonders gefreut, dass auch Frauen aus

der Pfarrei, die nicht zu unseren Mitgliedern gehören, sich bei uns

sehr wohl gefühlt haben und jederzeit wieder zu einer derartigen Veranstaltung

kommen wollen.

Wir im Vorstand haben bereits festgelegt, dass wir im Herbst zum

nächsten Frauenfrühstück einladen werden. Wir freuen uns heute

schon auf Sie!


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Weltgebetstag am 2. März 2012

Gottesdienst im Haus der Begegnung

Steht auf für Gerechtigkeit“ war das Thema der Frauen von Malaysia

für den diesjährigen Weltgebetstag.

„Selamat Datang“ – Friede und Willkommen – so begrüßten uns die

Frauen aus Malaysia.

Wir lernten an diesem Abend ein Land und Volk aus Asien kennen,

das mit seiner Vielfalt uns sehr beeindruckt hat. Viele unterschiedliche

ethnische Gruppen mit muslimischer, buddhistischer, hinduistischer,

christlicher und traditioneller Religion leben miteinander und

tolerieren und akzeptieren sich gegenseitig. Mit Gerechtigkeitssinn,

Beharrlichkeit und Mut wollen die Menschen in dieser vielfältigen Gesellschaft

Rechte und Chancen für alle erreichen.

Das Land verzauberte uns auch durch seine herrliche Landschaft,

tropische Vielfalt und die kulinarischen Genüsse der Früchte, Gewürze

und Düfte. Letztere konnten wir nach dem Gottesdienst genießen.

Viele interessierten Frauen haben den Gottesdienst besucht und haben

einen Betrag von EUR 500,10 für die Kollekte gespendet. Wir

bedanken uns im Namen der malaysischen Frauen sehr herzlich. Die

Kollekte kommt dem Projekt „Tenaganita – Menschenrechte für

Hausangestellte“ in Malaysia zu Gute.

Helen Boos

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16 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Wir benötigen dringend . . .

Förderverein St. Elisabeth

ihre Beiträge und Spenden, denn nur so kann die Pflege alter und

kranker Mitmenschen über die „Norm“ hinaus verbessert werden. Als

Beispiel sei hier nur eine Angelegenheit genannt, die zunehmend

wichtiger wird: Wenn wegen Krankheit oder Schwangerschaft eine

Pflegerin ausfällt, sollte schnellstmöglich eine Ersatzkraft deren

Dienst übernehmen können. Das verursacht zusätzliche unvorhergesehene

Kosten. Auch solche Ausgaben werden durch Beiträge und

Spenden - neben der Anschaffung von Geräten und Einrichtungen -

vom Förderverein St. Elisabeth mitgetragen.

Die Mitgliederzahl des Fördervereins St. Elisabeth ist in den letzten

Jahren wegen der Altersstruktur stark zurückgegangen. Damit der

Verein auch weiterhin das Pflegeheim und die Sozialstation unserer

Gemeinde wirksam unterstützen kann, wären neue Mitglieder dringend

nötig. Zögern Sie nicht: Mit einem Jahresbeitrag von € 20,- können

Sie mithelfen, in unserem Pflegeheim und der Sozialstation eine

menschenwürdige Pflege zu sichern. Bitte füllen Sie den nebenan

abgedruckten Abschnitt aus und werfen Sie ihn in den Briefkasten am

Pfarrbüro oder am Pflegeheim.

Herzlichen Dank.

Jörg Fröhlich, Kassier des Fördervereins St. Elisabeth


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

BEITRITTSERKLÄRUNG zum Förderverein St. Elisabeth

…………………………………………… ………………………………………………...…….

Name Vorname

……………………

geboren am

…………………………… …………………………………….…… ………………………...

Postleitzahl, Wohnort Straße und Hausnummer Telefon

Hiermit erkläre ich meinen Beitritt zum Förderverein St. Elisabeth und

ermächtige Sie widerruflich meinen Jahresbeitrag von € 20,00 von

meinem Girokonto: bei der Bank: Bankleitzahl:

………………………... …………………………………………… …………………………

abzubuchen.

……………………………………… ...………………………………………………………

Ort, Datum Unterschrift

Du selbst bist eine Insel.

Mitten im Salzmeer ein Atemholen.

Mitten in der Wüste ein Aufenthalt.

Einer des anderen Insel.

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Inseln im Alltag

Gestern warst du eine Höhle

für Kinder.

Heute bist du die Antwort auf

eines anderen Rätsel.

Morgen eine Schutzhülle für

Irrende.

Du bist ein Segen.

Ein kleines Paradies

Mit großer Zukunft.

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18 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Kinderzentrum St. Christophorus

Willkommen im Hort!

Sie möchten, dass Ihr Kind gut aufgehoben ist,

wenn Sie arbeiten oder wenn Schulferien

sind?

Sie möchten auch, dass Ihr Kind sich wohlfühlt

und in vielen Bereichen gefördert wird?

Diese Wünsche teilen wir mit Ihnen! Deshalb

haben wir in unserer Gemeinde ein tolles

Angebot – den Hort des Kinderzentrums St. Christophorus.

Ein Tag bei uns sieht so aus:

Nach Schulende kommen die Kinder in kleinen Gruppen in den Hort.

Dort dürfen sie sich als Erstes entspannen. Gegen 13.15 Uhr essen

wir gemeinsam zu Mittag. Das Essen bekommen wir von der Küche

des Altenzentrums St. Elisabeth geliefert, es kostet 2,90 Euro. Dann

packen wir die Hausaufgaben an, bei denen jedes Kind seinen festen

Platz im Hausaufgabenraum hat. Wir, die Horterzieher, sorgen dabei

für eine ruhige Atmosphäre, damit die Kinder konzentriert arbeiten

können. Außerdem unterstützen wir auch, geben Hilfen, wenn nötig,

fördern aber ebenfalls das selbstständige Arbeiten. Gegen 15.30 Uhr

stärken wir uns noch einmal mit einer kleinen Zwischenmahlzeit.

Nach dem Erledigen der Hausaufgaben gehört der weitere Nachmittag

der Freizeit. Hier können die Kinder wählen zwischen unserem

schönen großen Garten mit seinen Spielgeräten oder verschiedenen

Gesellschaftsspielen, dem Maltisch, der Leseecke, der Kuschelecke,

der Bauecke und dem Tischkicker.

Etwas Besonderes sind die Angebote im kreativen, hauswirtschaftlichen,

musischen oder Bewegungs- Bereich. Zu diesen Bereichen

werden auch AG`s, wie zum Beispiel Töpfern, Holzwerkstatt oder

Bewegungsspiele in der Turnhalle angeboten. Gegen 18.00 Uhr (oder

auch früher) endet der Tag im Hort. Die Kinder gehen selbstständig

nach Hause oder werden abgeholt.

Und in den Ferien? Der Hort hat hier von 7.00 – 17.00 Uhr geöffnet.

(Unsere Schließtage werden jedes Jahr rechtzeitig vor Beginn des


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Schuljahres festgelegt.) Auch in dieser Zeit ist unser Angebot vielfältig.

Es wird gespielt, wir machen Ausflüge, zum Beispiel ins Kindermuseum,

Kino, Zoo, Sendolino, Sinn-Welt usw., und im August

verbringen wir eine Woche im Schullandheim.

Wenn wir nun Ihr Interesse geweckt haben, kommen Sie einfach vorbei

oder rufen uns an. Ansprechpartner sind Fr. Holzmann (Bereichsleitung

Hort: 07307 / 9 10 11-21) oder Hr. Mühleck (Gesamtleitung

Kinderzentrum: 07307 / 9 10 11-0).

Ich war ein Kind und ihr habt mich angenommen

Ich war hilflos und ihr habt mich mitkommen lassen

Ich war ängstlich und ihr habt mich ermutigt

Ich war ahnungslos und ihr habt geduldig mit mir geredet

Ich war unaufmerksam und ihr habt es mir nicht zu sehr übel

genommen

Ich war ein Störenfried und ihr habt mich nicht gewaltsam diszipliniert

Ich war schwierig und ihr habt mich ertragen

Ich war voll Freude und ihr habt euch mit mir gefreut

Ich war begeisterungsfähig und ihr habt mich begeistert

Ich war vergesslich und ihr habt Geduld mit mir geübt

Ich war niedergeschlagen und ihr habt mich getröstet

Ich war mutig und ihr habt mich nicht eingeschüchtert

Ich war ein Sorgenkind und ihr habt für mich gebetet

Mt.25, 35 ff Auf die Hortsituation hinmeditiert, Text nach A. Bauer

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20 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Schönstattbewegung

Am 8. Dezember 1854 verkündete Papst Pius IX die revolutionäre

Lehre von der einzigartigen Bevorzugung der Frau. Die Gottesmutter

Maria ist im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch den allmächtigen

Gott, im Hinblick auf die Verdienste Jesu, von allem Makel der

Erbsünde bewahrt geblieben. Auf Latein heißt das „Immaculata Conceptio“,

in der unglücklichen deutschen Übersetzung „Unbefleckte

Empfängnis“. Damit fing das Missverständnis an. Spötter und Kirchenkritiker

bringen bis heute diese Glaubenslehre in Verbindung mit

der jungfräulichen Geburt Jesu Christi, so als ob natürliche Zeugung

etwas mit Befleckung zu tun habe.

Aber wie sollen sie es auch wissen. Auch „Erbsünde“ ist für sie so ein

Fremdwort. Dabei merkt jeder an sich selbst die allgemeine und angeborene

Immunschwäche gegenüber dem Bösen, von den Theologen

Erbsünde genannt. In Maria haben wir den ersten Menschen, der

in dieser Hinsicht kerngesund ist. Die Urkirche sieht in Maria die besonders

Begnadete und Gesegnete (Lk 1,28 und 42). Die orthodoxen

Christen besingen sie als Panagia (ganz Heilige). Auch gläubige

Muslime verehren sie als vorbildlichen Menschen, der bereits im Mutterleib

von Gott erwählt und unter seinen besonderen Schutz genommen

wurde. (Koran Sure 3). Wenn wir auf das Dogma der Immaculata

schauen, müssen wir es von der Sprache des 19. Jahrhunderts

befreien. War Jesus nach Franz Alt der „erste neue Mann“, so

war Maria die „erste neue Frau – der geglückte Mensch“. In ihr zeigt

uns Gott, dass er das Böse in der Welt nicht mit Härte und Gewalt

sondern mit Anmut, Milde und innerer Kraft überwindet. Und Kraft zu

einem reifen Glauben musste Maria auf ihrem Lebensweg beweisen.

Sie scheut sich nicht Gott kritische Fragen zu stellen. Ihr Sohn

scheint ihr zu entgleiten. Sie geht durch die dunklen Stunden der

Passion. So kann sie mit Paulus sagen: „durch Gottes Gnade bin ich

was ich bin.“

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine gesegnete Vorbereitung

und ein frohes, gesegnetes Osterfest.

Willi Haaga


Gottesdienstordnung

Samstag

Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

21

St. Josef St. Jodok Maria-Hilf-Kapelle

Sonntag 10.00 Uhr hl. Messe

18.30 Uhr hl. Messe

17.45 - 18.15 Uhr

Beichtgelegenheit

18.30 Uhr hl. Messe

08.00 Uhr hl. Messe

Montag 07.00 Uhr hl. Messe

Dienstag 18.00 - 18.15 Uhr

Beichtgelegenheit

18.30 Uhr hl. Messe

Mittwoch 18.30 Uhr hl. Messe

Donnerstag

Freitag 18.30 Uhr hl. Messe

Am Herz-Jesu-Freitag

19.00 - 20.00 Uhr

Eucharistische Anbetung

1. Samstag

im Monat

1. Mittwoch

im Monat

08.30 Uhr hl. Messe

gestaltet durch Frauen

der KAB oder des

Frauenbundes

08.00 Uhr hl. Messe

Pflegeheime

Haus Konrad

Donnerstags, 16.00 Uhr hl. Messe außer 4. Donnerstag im Monat

St. Elisabeth

Donnerstags, 17.00 Uhr hl. Messe

Abweichende Gottesdiensttermine und Gottesdienstorte an besonderen

Festen oder zu außerordentlichen Anlässen entnehmen Sie bitte

dem aktuellen Kirchenanzeiger oder den Vermeldungen.


22

April

So 08. April

Ostersonntag

05.30 Uhr St. Josef

Feier der Osternacht

09.00 Uhr St. Elisabeth

Andacht mit

Speisensegnung

10.00 Uhr St. Josef

Festgottesdienst

musik. Gestaltung

Kirchenchor St. Josef

Mo 09. April

Ostermontag

10.00 Uhr St. Josef

Festgottesdienst

So 22. April

10.00 Uhr St. Josef

Feierliche Erstkommunion

17.00 Uhr St. Josef

Dankandacht der

Erstkommunionkinder

Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Besondere Gottesdienste

Mai

Di 01. Mai

Patrozinium St. Josef d. Arbeiter

10.00 Uhr St. Josef

Festgottesdienst

18.30 Uhr St. Josef

Erste feierl. Maiandacht

Do 17. Mai

Hochfest Christi Himmelfahrt

10.00 Uhr St. Josef

Festgottesdienst

So 27. Mai

Pfingstsonntag

10.00 Uhr St. Josef

Festgottesdienst

musik. Gestaltung

Kirchenchor St. Josef

Mo 28. Mai

Pfingstmontag

10.00 Uhr St. Josef

Festgottesdienst


Juni

Do 07. Juni

Fronleichnam

08.30 Uhr St. Josef

Festgottesdienst mit

anschl. Fronleichnams-

Prozession

So 24. Juni

10.00 Uhr St. Elisabeth

Gottesdienst

zum Sommerfest

Juli

So 01. Juli

10.00 Uhr St. Josef

Gottesdienst

zum Pfarrfest

Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

So 22. Juli

10.00 Uhr St. Josef

Gottesdienst

zur Firmung

August

Mi 15. August

Hochfest Mariä Aufnahme

in den Himmel

Gottesdienst für Verstorbene:

jeweils am 2. Dienstag um 18.30 h, St. Josef

10.00 Uhr St. Josef

Festgottesdienst

mit Kräutersegnung

Herz-Jesu-Gottesdienst:

jeweils am 1. Freitag um 18.30 h, St. Josef – mit anschl. Stiller

Anbetung

23


24 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Herz-Mariä-Gottesdienst:

jeweils am 1. Samstag um 08.00 h, Maria-Hilf-Kapelle

Abweichungen von dieser Ordnung entnehmen Sie bitte dem Gottesdienstanzeiger

im Stadtboten und Wochenbrief.

Sonstige Termine

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Betstunden

In der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag laden wir ein zu den

Betstunden bis 24.00 h in der Unterkirche von St. Josef.

Im Anschluss an die Karfreitagsliturgie am 06.04., laden wir ein zur

Anbetung vor dem Grab in St. Josef.

Osterfrühstück

Im Anschluss an die Osternacht lädt der Pfarrgemeinderat auch heuer

wieder am Ostersonntag, 08.04.2012 zum traditionellen Osterfrühstück

in das Haus der Begegnung ein.

Wir wollen dabei die Freude über den Auferstandenen Herrn, die wir

im Gottesdienst erlebt haben, weiterklingen lassen im gemeinsamen

Mahl.

Bitte melden Sie sich hierzu unbedingt bis spätestens Dienstag,

den 03.04.2012, an bei:

� Helen Boos Tel.: 3 25 23 ganztags (auch Anrufbeantworter)

� Sabine Rall Tel.: 3 29 50 ab 18.00 h

� Gabi Settele Tel.: 2 32 22 ab 18.00 h

Kosten: Erwachsene: € 5,00, Kinder: € 2,00.

(Bezahlung vor dem Frühstück im Haus d. Begegnung)

Wir freuen uns auf ihr Kommen.


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Erste feierliche Maiandacht

Am Dienstag, dem 01.05., halten wir um 18.30 h in St. Josef die Erste

feierliche Maiandacht und laden dazu herzlich ein.

Termine Maiandachten

Montag 18.30 Uhr Maria-Hilf-Kapelle Abendmesse mit

Mariengebet

Dienstag, 18.30 Uhr St. Josef Abendmesse mit

Mariengebet

Mittwoch, 18.30 Uhr St. Jodok Abendmesse mit

Mariengebet

Donnerstag, 16.30 Uhr Altenzentr. St. Elisab. Rosenkranz

Freitag, 18.30 Uhr St. Josef Abendmesse mit

. Mariengebet

Samstag, 18.30 Uhr St. Jodok Abendmesse mit

Mariengebet

Sonntag, 18.30 Uhr St. Josef Maiandacht

Bitte dazu auch den Gottesdienstanzeiger im Stadtboten und im Wochenbrief

beachten.

Sommerfest St. Elisabeth

Sonntag, 24.06.

Ewige Anbetung

am Samstag, 07.07., um 17.30 Uhr, 18.30 Abendmesse

in St. Jodok

Pfarrfest

Sonntag, 01.07.

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26 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Firmung

Sonntag, 22.07.

Tauftermine:

Ostersonntag, 08.04. 05.30 h St. Josef

in der Osternachtsfeier

Samstag, 21.04. 14.00 h St. Jodok

Sonntag, 13.05. 14.00 h St. Jodok

Samstag, 26.05. 14.00 h St. Josef

Samstag, 16.06. 14.00 h St. Josef

Sonntag, 17.06. 14.00 h St. Jodok

Samstag, 14.07. 14.00 h St. Josef

Sonntag, 29.07. 14.00 h St. Jodok

Kollekten:

� Unterhalt f. Hl. Land Palmsonntag, 01.04.

� RENOVABIS Pfingstsonntag, 27.05.

� f. Hl. Vater Sonntag, 01.07.

� f. Diözesanwerk f. Behinderte,

Gebrechliche u. Sterbende Sonntag, 22.07.

� f. Zwecke d. kath. Jugendfürsorge Sonntag, 12.08.

� Monatsopfer Sonntag,

06.05. / 03.06. / 08.07. u

05.08.


Kath. Frauenbund, ZV Senden

Programm

Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Freitag, 13.04.12 um 20.00 Uhr im HdB

Besondere Torten, Kuchen und Dekorationen

Dienstag, 08.05.12 um 20.00 Uhr im HdB

Offener Treff

Dienstag, 12.06.12 um 20.00 Uhr im HdB

Flottes Früchtchen

Kulinarisches, Besinnliches und Erstaunliches rund um

die Erdbeere

Referentin: Margret Färber, geistl. Beirätin

Dienstag, 03.07.12 um 19.00 Uhr

Bäume und Geschichte(n) der Friedrichsau

Führung mit Frau Carmen Walter

Wir freuen uns jederzeit über neue Gesichter.

Weitere Infos bei A. Blum Tel: 07307 / 60 04

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28 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Liebe Seniorinnen und Senioren,

Die Sankt-Josef-Senioren treffen sich einmal im Monat zu einem gemütlichen

Kaffeenachmittag im Haus der Begegnung. Es treffen sich

an diesen Nachmittagen ca. 50 bis 60 Frauen und Männer.

Das Leitungsteam, eine Gruppe von Mitgliedern des Frauenbundes,

bieten an diesen Nachmittagen Kaffee und Kuchen an. Je nach Programm

wird der Nachmittag manchmal auch mit einer zünftigen Brotzeit

abgerundet.

Jeder dieser Nachmittage steht unter einem anderen Motto. So reicht

das Programm vom Wiener Kaffeehaus-Nachmittag über den

Schwäbischen Nachmittag, einem Sommerfest, bis zur Weihnachtsfeier.

Im Mai findet jedes Jahr ein Ausflug statt.

Aus dem Erlös dieser Nachmittage und einigen großzügigen Spen-


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

den der anwesenden Senioren konnte anlässlich der Weihnachtsfeier

2011 Herrn Pfarrer Spiegel ein Scheck in Höhe von 1.500 € als

Spende für die Orgelrenovierung übergeben werden.

Für alle, die gerne an unseren Nachmittagen teilnehmen möchten,

dürfen wir nachfolgend das Programm für die nächsten Wochen darstellen:

19.04.2012 „Zivilcourage“

- nicht wegschauen, sondern hinschauen! -

(Ein interessanter Vortrag eines Fachmannes von der

Polizei)

24.05.2012 Ausflug

21.06.2012 Sing- und Gedichte-Nachmittag

19.07.2012 Sommerfest

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, können Sie gerne zu diesen

Nachmittagen ab 14:00 Uhr ins Haus der Begegnung kommen, oder

rufen Sie uns an.

Ansprechpartnerin: Roswitha Schaich, Telefon 07307 / 3 13 38

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__________

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30 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Das Cafe Lichtblick ist geöffnet am:

13.04., 04.05., 01.06., 06.07. und 03.08.2012

im Haus der Begegnung

von 15:00Uhr bis 17:00Uhr.

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__________

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Mensch, und nicht der Profit, muss das Maß

allen Wirtschaftens sein.

(vgl.: Mater et Magistra, von Papst Johannes XXIII

1961 zum 70jährigen Jubiläum der ersten

Sozialenzyklika Rerum novarum geschrieben und

veröffentlicht).

Der Schwerpunkt der KAB in diesem Jahr liegt auf

dem Thema: „Nachhaltig leben und arbeiten“. Im

Fokus ist eine solidarische Ökonomie, die die

Schöpfung Gottes nachhaltig schützt.

Die KAB der Diözese Augsburg bietet Ihnen ein reichhaltiges Programm.

Wir setzen uns ein für eine Arbeitswelt, die menschlich und ökologisch

verantwortlich ist, und eine Wirtschaft, die sozial und damit

nachhaltig handelt. Dazu ist Leiharbeit, andauernde Befristung oder

Niedriglohn kein akzeptabler Weg.


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Veranstaltungen (Seminare) des KAB Bildungswerks in der Diözese

Augsburg finden Sie im Programmheft 2012 „fair teilen statt sozial

spalten“ beim Kirchenschriftenstand oder im Rathaus.

Einladung des KAB-Ortsverbands zu regelmäßigen Treffen

� Bastelgruppe am Mittwochabend 20:00Uhr HdB

(Traudl Bayer Tel.: 66 04)

� Gruppe 60 plus 14-tägig am Donnerstag

(Josef Endraß Tel.: 46 04)

� Caminando va - Chorsingen

( Hilde Zanker Tel.: 51 56)

� Trauercafe jeden ersten Freitag im Monat v.15 - 17.Uhr

HdB - Studerzimmer

(Wolfgang Beck Tel.: 07307 / 51 07 und

Cordula Euler Tel.: 07307 / 2 53 45)

Unregelmäßig stattfindende weitere örtliche Angebote bitte dem Wochenbrief

und/oder der Presse entnehmen.

Bei Fragen und Anregungen zur KAB � (Hannelore Beck Tel: 51 07).

Wir wünschen allen Pfarreimitgliedern eine gute Zeit!

Gebetsimpuls zum Nachdenken:

Wir haben große Häuser, aber kleinere Familien.

Wir haben mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit.

Wir haben mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen.

Wir haben mehr Experten, aber größere Probleme.

Wir rauchen und trinken zuviel, aber wir lachen zu wenig.

Wir fahren zu schnell und regen uns oft zu sehr auf.

Wir lesen zu wenig, sehen zu viel Fernsehen und beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert.

Wir wissen, wie man Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie

man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren

Leben.

Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir kommen bis zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn.

Und wir haben die Wahl:

Entweder unser Leben zu ändern oder diesen Text zu vergessen.

(Verfasser unbekannt)

31


32 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

April bis August

Folgende Aktivitäten des Weltladens stehen im Zeitraum April bis

August an.

April: Vor Ostern, im April, findet unser jährlicher Osterbazar

im Weltladen statt.

Wir verkaufen traditionellen und trendigen Osterschmuck.

Mai: im Mai veranstalten wir im Rahmen des Weltladentages

2012 einen Thementag zu dem Motto „Perspektiven

schaffen, Kleinbauern stärken“. Der genaue Termin

wird im Stadtboten angekündigt.

Juni: "Rama dama !!!": Wir brauchen Platz und räumen die

Regale für neue Ware. Einiges wird reduziert, vorbei

schauen lohnt sich.

Juli / August: Sommer im Weltladen heißt - leckere Saftgetränke,

tolle Saftpacktaschen, Schmuck und Tücher in sommerlichen

Farben, Hängematten für einen entspannten

Sommer und vieles mehr......

Genauere Informationen zu allen Aktivitäten werden zeitnah im Stadtboten

bekannt gegeben.


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

In den Osterferien ist die Stadtbücherei geöffnet!

Nur am Donnerstag, den 05. April 2012, und am

Dienstag, den 10. April 2012, haben wir geschlossen.

Wir veranstalten wieder einen Bücherflohmarkt

vom 17. April bis 26. April 2012 während den üblichen

Öffnungszeiten.

7. Mai 2012 / 19.30 Uhr Autorenlesung mit

Silvia Stolzenburg

in der Stadtbücherei Senden

In den Pfingstferien ist die Stadtbücherei von

Freitag, 25. Mai, bis Montag, 11. Juni 2012, geschlossen.

In den Sommerferien gelten folgende Öffnungszeiten:

Dienstag, 31.07.12 bis Donnerstag, 02.08.12

Dienstag, 07.08.12 bis Donnerstag, 09.08.12

nur vormittags von 10.00 bis 14.00 Uhr.

Anschließend bleiben Stadtbücherei und Weltladen

vom 10. August 2012 bis 10. September 2012 geschlossen.

33


34 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Diese Sparte möchte über die kirchenmusikalische Arbeit in unseren

verschiedenen Chören und Instrumentalgruppen informieren, Konzerttermine

bekannt machen, besondere kirchenmusikalische Höhepunkte

hervorheben und Interesse wecken für unsere Arbeit.

Ansprechpartner:

Kirchenmusikerin Frau Heide Rösch, Zeisestrasse 22

Tel. / Fax 07307 / 72 96, e-mail: heide-roesch@t-online.de

� Probentermine

- Kirchenchor jeweils mittwochs

von 20.00h – 21.30h im HdB

-Kinderchor jeweils freitags

(Vorchor, Alter etwa 5J.–9J.) von 15.45h – 16.30h im HdB

-Kinderchor/Jugendchor jeweils freitags

von 16.30h -17.30h

(17.45 bei Bedarf) im HdB

-Instrumentalkreis Probe jeweils mittwochs

von 16.45h -17.45h im

Kinderzentrum, 2. Haus, UG

Chance für junge Talente

Das Musizieren im Gottesdienst bietet einen Raum für junge NachwuchskünstlerINNEN.

Einige junge Instrumentalisten bereichern mit

ihrer Musik unsere Gottesdienste, sei es mit Querflöte, Klarinette, Gitarre,

Blockflöte oder Saxophon, ob solistisch oder im Ensemble, jeder/jede

ist herzlich willkommen.

Einfach melden bei Kirchenmusikerin Heide Rösch (siehe oben).


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Neu!!! Projektchor für besondere Gottesdienste

Proben etwa 4 - 5x

vor dem Gottesdienst

Wer hat Lust mitzusingen und sich für 1 Projekt zu engagieren? Bitte

bei Kirchenmusikerin Heide Rösch melden (Tel. 7296).

Alle Chöre und Instrumentalgruppen freuen sich über reges Interesse

an unserer musikalischen Arbeit zum Lobe Gottes. Singen (Musizieren)

hält fit! Kostenlose Stimm- und Atemschule. Fitness für Leib und

Seele.

Also nichts wie hin.

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__________

Nachlese zum Kirchenkonzert 2012

Zunächst einmal darf ich allen Zuhörern des Kirchenkonzertes für ihren

Besuch und ihre großzügige Spende sehr herzlich danken. Das

Konzert war ein großartiger Erfolg und Frau Rösch durfte einen Reingewinn

von nahezu EUR 1.000,- für die anstehende Renovierung der

Orgel in St. Josef verbuchen. Herzlichen Dank auch an Frau Rösch

für ihre großartige vorbereitende Arbeit und Mühe sowie allen Mitsängerinnen

und -sängern und den Orchestermitgliedern, die alle

zum Erfolg und zum Gelingen dieses Kirchenkonzertes beigetragen

haben und an diesem Konzert über sich hinausgewachsen sind.

Bis es allerdings soweit war, lag ein ganzes Stück Arbeit vor Frau

Rösch und allen Mitwirkenden. Begonnen hatte alles bereits kurz

nach Ostern 2011. Von da an stand jede Chorprobe im Zeichen des

kommenden Kirchenkonzertes, das ursprünglich am 16.10.2011 stattfinden

sollte, und als wir die von Frau Rösch ausgewählten Chorstücke

zum ersten Mal von einer CD zu Gehör bekamen, dachte wohl

jeder: „Um Himmels Willen, das schaffen wir nie!“. Doch von Probe zu

Probe bekamen wir mehr Sicherheit und je näher der 16.10. kam,

desto höher stieg die Anspannung bei allen Beteiligten. Doch dann,

am 03. Oktober, kam der große Schock. Frau Rösch war erkrankt

35


36 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

und für 2 Wochen außer Gefecht gesetzt worden. Dadurch war eine

weitere dringend notwendige Probenarbeit nicht mehr möglich, und

das Kirchenkonzert musste kurzfristig abgesagt werden.

Nach der Genesung von Frau Rösch hatten natürlich die anstehenden

Feste Kirchweih, Patrozinium St. Jodok und Weihnachten erste

Priorität, so dass weitere Proben für das nachzuholende Kirchenkonzert

zuerst einmal unter den Tisch fallen mussten. Doch gleich nach

den Weihnachtsfeiertagen gab Frau Rösch wieder Vollgas und setzte

mit den Proben dort wieder an, wo sie krankheitsbedingt aufgehört

hatte. Gleichzeitig verkündete sie, dass das Kirchenkonzert nun am

05. Februar 2012 würde nachgeholt werden und verordnete uns

gleichzeitig ein Intensiv-Probenwochenende am 14. / 15. Januar im

Kloster Reute bei Bad Waldsee.

Dorthin starteten wir am Samstag, den 14.01., um 8.00 Uhr vor der

Kirche St. Josef. Im Kloster Reute angekommen brachten wir zuerst

unser Gepäck auf unsere Zimmer und trafen uns dann um 10.00 Uhr

im Festsaal, um mit den Proben zu beginnen. Und so stellte sich unsere

Probezeiten für dieses Wochenende dar:

Samstag: 10.00 - 12.00 Uhr, 14.00 - 18.00 Uhr u. 19.15 - 21.00 Uhr

Sonntag: 10.15 - 12.00 Uhr und 13.30 - 15.00 Uhr, anschließend

gemeinsamer Abschlusskaffee und Heimfahrt.

Dies war ein ziemlich anstrengendes Wochenende, aber wir hatten

auch viel Spaß bei den Proben, weil wir einfach viel mehr Zeit zur

Verfügung hatten als an den wöchentlichen Singstunden am Mittwoch

Abend und dadurch eine viel lockerere Atmosphäre entstand.

Danach folgten noch 3 Abendproben in der Kirche St. Josef, um uns

und unsere Stimmen an die Dimension des Kirchenraumes zu gewöhnen

und anzupassen, und dann stand der große Tag vor der Tür.

Wir alle waren sehr angespannt und nervös, was vor allem bei der

vorletzten Probe zu Tage trat, an welcher wir Frau Rösch mit unseren

Fehlern und Patzern beinahe zur Verzweiflung brachten. Doch die

ganzen Mühen und Anstrengungen wurden durch den großen Erfolg

des Kirchenkonzerts belohnt, und ich möchte Frau Rösch, die

manchmal am Rande ihrer Geduld angelangt war, noch einmal sehr

herzlich für ihr großes Engagement und ihre Ausdauer Danke sagen.

Für den Kirchenchor St. Josef

Uli Boos


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Chorwochenende – sing & more

Der Jugendchor St. Josef, Senden besuchte vom 27.01.2012 bis

29.01.2012 das KJG Haus in Ettenbeuren (Nähe Ichenhausen).

Gleich nach der Ankunft wurden die Zimmer eingeteilt und das Haus

erkundet. Am ersten Abend haben wir uns Pizzen bestellt, so dass es

sich jeder nach der Ankunft schmecken lassen konnte. Gleich darauf

haben wir uns zum Singen versammelt, Peppiges zum Einsingen und

neue Lieder gelernt. Gegen später ging‘s beim Spielen recht lustig zu.

Nachtruhe war gegen 22:00 Uhr nach dem Nachtgebet.

Am nächsten Morgen waren manche schon um 5:30 Uhr wach und

haben die anderen geweckt. Um 8:00 Uhr ging für Sina, Monika und

Anna die Suche nach dem Dorfladen los. Sie haben für uns 15 Teilnehmer

Semmeln zum

Frühstück gekauft.

Nach dem kräftigen

Frühstück musste, wie

nach jeder Mahlzeit, das

Geschirr gespült, abgetrocknet

und wieder eingeräumt

werden. Dies

schafften wir gut mit Hilfe

der Begleiterin, Iris

Beutel, und der

Praktikantin, Michaela

Nawrath. Natürlich hat

auch Heide Rösch viel

geholfen und das ganze

geplant und organisiert.

Praktikantin Michaela mit Frau Rösch

beim Musizieren

Zum Mittagessen gab es an diesem Tag Lasagne. Der Nachmittag

stand unter dem Motto: „Singen macht Spaß“. Auch englische Lieder

waren dabei, die wir für kommende Auftritte schon mal geübt haben.

Auch heute gab es ein besonderes Event: Ein bunter Abend, an dem

jedes Zimmer eine Show vorbereiten konnte. Es wurden eine Zaubershow,

eine Tanzvorführung und ein Wettbewerb mit selbstentworfenen

Zeitungskleidern vorgeführt. Noch an diesem Abend gab es ein

sehr leckeres Schokofondue.

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38 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Bevor der Abend langsam zu Ende ging, hat Michaela mit drei Mädchen

noch ein kurzes Nachtgebet vorbereitet. Nach dem Gebet gingen

alle zum Schlafen.

Als die Nacht vorbei war, hat schon Elias mit der Glocke wieder alle

geweckt. Um 8:15 Uhr ging das Frühstück los. Danach stand wieder

Singen an. Viele waren schon sangesmüde, aber als wir dann unser

Lieblingslied „Listen“ singen durften, hat dies dann doch wieder alle

zum Singen angespornt. Gegen Mittag gab es dann wieder etwas Ita-

lienisches:

Spaghetti mit

Tomatensoße.

Danach stand

dann die Endreinigung

an.

Lena und Elias

haben sich

bereit erklärt,

alle Waschbecken

und

Spiegel zu putzen.

Natürlich

musste auch

jeder sein

eigenes Zimmer

säubern und

Gruppenbild

das Gepäck zusammenräumen. Alle arbeiteten Hand in Hand: saugen,

wischen, Küche putzen, alles wieder einräumen…

So ging ein ereignisreiches Chorprobenwochenende zu Ende.

Wir hoffen, dass auch Du beim nächsten Chorwochenende dabei

bist.

Unser Chor trifft sich immer freitags von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr

im Jugendraum im Haus der Begegnung.

Von Sina Bosch, Monika Bosch und Anna Schmid


Kinderkleiderbörse

Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU - N

Wir haben unsere Kinderkleiderbörse in das Frühjahr verlegt

EU - NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU – NEU - NE

Am Samstag, den 05.05.2012, findet in Senden im Haus der Begegnung

wieder unsere Kinderkleiderbörse statt. Zu kaufen und verkaufen:

Gut erhaltene Frühjahr- und Sommerkleidung für Kinder und Babys

bis Gr. 176, Spielzeug, Bücher, CDs, DVDs, Kinderfahrräder,

Babyzubehör, wie Autositze, Kinderwagen, Hochstühle,….

Abgabe der Ware: Freitag, den 04.05.2012, von 14.00 -16.00 Uhr

Verkauf der Waren: Samstag, den 05.05.2012, von 11.00 - 14.00 Uhr

Den Kaffee- und Kuchenverkauf während den Verkaufszeiten der

Börse übernehmen die Spielgruppen. Vom Verkaufserlös werden

20% einbehalten, die in voller Höhe einem guten Zweck zukommen.

Info-Telefon: für Nr. 1 – 115: 07309 / 73 44 oder

für Nr. 117 – 220: 07307 / 96 15 56

Veranstalter: Donnerstagstreff

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40 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

FAMILIENZENTRUM

ST. CHRISTOPHORUS

Erziehung - Beratung - Bildung

Heinrich-Heine-Str. 12, 89250 Senden

� 0 73 07 / 9 10 11 - 11

� 0 73 07 / 9 10 11 - 35

e-mail: familienzentrum@josef-senden.de

Sprechzeiten Ingrid Blaser

Montag und Mittwoch 8.30 - 11.00 h

Dienstag 14.30 - 17.00 h

und nach Vereinbarung

Sie können sich zu den Kursen und Veranstaltungen per e-mail oder

über die oben genannte Telefonnummer gerne auch während der

Bürozeiten anmelden und nähere Informationen erhalten.

Miniclub

Baby- und Kindersprechstunde für alle Kinder bis zum 3. Lebensjahr.

Wir treffen uns 2x im Monat, jeweils freitags von 9.30 – 11.30 Uhr im

Spielgruppenraum des Kinder- und Familienzentrums in Senden.

Alle Fragen und Themen rund ums Baby und Kind können Sie mit

Fachkräften vor Ort in vertrauensvoller Atmosphäre besprechen. In

gemütlicher Runde haben Sie die Gelegenheit, andere Mamas kennen

zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.

Wir freuen uns auf Sie!

Susann Maciej, Kinderkrankenschwester 07309 / 4 14 64

Gudrun Steinhauser, Stillberaterin 07307 / 95 10 37

Jeanette Remlinger, Entspannungstrainerin 0731 / 9 72 77 23

Termine: 13.04. / 27.04. / 11.05. / 25.05. / 08.06. / 22.06. /

06.07. und 20.07.2012

Ort: Mittleres Haus, Spielgruppenraum im UG

Heinrich-Heine-Str. 12 , Senden


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Spielkreise für Eltern und Kinder (1 bis 4 Jahre)

Wir haben noch freie Plätze und freuen uns auf neue Gesichter!

Wer will mit uns spielen, singen und fröhlich sein? Eingeladen sind

alle Mamas und Papas mit Kindern ab einem Jahr bis zum Kindergartenalter.

Info u. Anmeldung bei Frau Winterscheidt: Tel. 07307 / 2 41 93 oder

im Familienzentrum

Ort: Kinder- und Familienzentrum St. Christophorus

(Haus 2, Spielgruppenraum)

Termine: Montag , Mittwoch oder Donnerstag jeweils:

09.30 bis 11.30 Uhr

NEU!!: Montagnachmittag 14.30 – 16.00 Uhr für die

ganz Kleinen ab 5 Monaten!

Anmeldung bei Frau Winterscheidt: Tel. 07307 / 2 41 93

Wir freuen uns auf interessierte und engagierte neue Mamas.

Vielleicht haben Sie ja auch Lust eine eigene neue Spielgruppe

für ganz kleine Kinder zu gründen? Sprechen Sie uns einfach

an!

Ort: Kindergarten St. Josef (Spielgruppenraum)

Termin: jeden Donnerstag: 9.30 – 11.30 Uhr

Zwillings- und Mehrlingstreff

Wer möchte gerne seine Erfahrungen mit anderen Eltern bei einem

gemütlichen „Schwätzchen“ austauschen und sich dabei kennen

lernen?

Auch werdende Eltern sind herzlich eingeladen!

Über die aktuellen Treffen können Sie sich gerne bei Frau Bosch erkundigen.

Ansprechpartner: Brigitte Bosch Tel. 07307 / 2 45 62

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42 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Neuer Alleinerziehenden-Treff

Familien stehen täglich vor großen Herausforderungen. Ein Alleinerziehendenhintergrund

macht das Leben noch vielschichtiger.

Durch einen neuen Alleinerziehenden-Treff (AE) hier vor Ort kann ein

wichtiges Netzwerk entstehen.

Unter dem Motto: „Du weißt was!

Ich weiß was!

– Gemeinsam wissen wir mehr!“

soll eine neue Weggemeinschaft entstehen. Dort können Tipps rund

um Trennung, Scheidung, Unterstützungsmöglichkeiten spiritueller

und praktischer Art ausgetauscht werden.

Wir treffen uns jeweils samstags von 14.30 – 17.00 Uhr im Familienzentrum.

Termine: 31.03. / 28.04. / 12.05. / 26.05. / 23.06. / 07.07.

21.07. / 08.09. / 13.10.2012

Da bei termingerechter Anmeldung eine Kinderbetreuung organisiert

wird, bitte jeweils bis Mittwoch vor dem Treffen im Familienzentrum

anmelden.

Wir freuen uns auf viele neue Gesichter und gute Ideen!

Bei Interesse melden Sie sich bitte im Familienzentrum!

Info: Tel. 07307 / 9 10 11 11 oder

>familienzentrum@josef-senden.de


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Stress in der Familie

Es war einmal…ein ruhiges Frühstück mit der ganzen Familie. Alle

verlassen das Haus und gehen ohne Zeitdruck in die Schule oder zur

Arbeit, sogar mit Freude.

Am Mittag gibt es ein wunderbar leckeres Menü mit viel Liebe zubereitet.

Und alle sagen, wie gut es ihnen schmeckt. Unaufgefordert

räumen die Kinder den Tisch ab und machen sich unverzüglich an die

Hausaufgaben…. Und wenn sie nicht…..

Stress und schwierige Situationen gibt es in jeder Familie. Immer

mehr wirkt von außen in die Familie hinein. Die Veränderung der Gesellschaft

und die neue Kommunikationstechnik tragen mit dazu bei.

Bin ich dieser Schnelllebigkeit und dem ganzen Drumherum ausgeliefert?

Oder kann ich mich und meine Familie auch schützen, womöglich

sogar ein anderes Klima herstellen?

- Was war Familie früher, was ist Familie heute?

- Woher kommt der Stress?

- Wie kann ich mit Stress umgehen, was kann ich tun?

Termin: Donnerstag, 21. Juni 2012 um 20.00 Uhr

Ort: Familienzentrum St. Christophorus Senden

Haus 2, Familienbildungsraum

Kosten: pro Teilnehmer/in 3,00 €

Referentin: M. Bold , Dipl. Pädagogin, Familientherapeutin

Musikgarten Teil 2

Für Kinder von 18 - 36 Monaten zusammen mit einer Bezugsperson

Der Musikgarten wurde entwickelt für Kleinkinder und Erwachsene,

um Eltern mit musikalischen Kinderspielen vertraut zu machen. Wenn

Eltern vorsingen, so ist dies für ein Kleinkind der stärkste Anreiz zum

eigenen Singen. Alle Kinder sind musikalisch! Sie haben eine angeborene

Fähigkeit zum Singen und zur rhythmischen Bewegung. Je

früher wir das Kind an die Musik heranführen – und so lehren Erfahrung

und Forschung – umso nachhaltiger wird es gelingen, die von

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44 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Natur gegebene Veranlagung zu wecken und zu entwickeln.

Aktivitäten im Musikgarten:

- Gemeinsam musizieren mit kindgerechten Instrumenten

- Finger- und andere Spiele zur Körpererfahrung

- Möglichkeiten, den ganzen Körper zu bewegen

- Begriffsbildung durch spielerische Bewegung

- Unbefangene, freie Bewegung des Körpers zur Musik

- Sing- und Sprechübungen

- Anleitung zum bewussten Hören

- Elementares Instrumentalspiel

Der Musikgarten setzt keine Vorkenntnisse voraus, es kann jederzeit

eingestiegen werden. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir

um rechtzeitige Anmeldung.

Termin: ab Donnerstag, 19. April bis 28. Juni 2012,

von 15.30 – 16.15 Uhr

Der Kurs umfasst 8 Termine, jeweils donnerstags

Ort: Kinder- und Familienzentrum St. Christophorus

Haus 1 Meditationsraum

Kosten: pro Familie 44,00 €

Kursleiterin: K. Sauer. Erzieherin und lizenzierte Musikgarten-

lehrerin


Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Mia Valentina Büchi

Ben Münster

Alexander Daniel Glater

Max Zanker

Melina Jana Isabella Singer

Simon Philipp Wurschy

Lukas Leonhardt Dockhorn

Anastasia Dede Gaba-Dovi

Moritz Matrisotto

Björn Stephan Wolfgang Dalberg

Franziska Biedermann 86 Jahre

Franz Xaver Kolb 78 Jahre

Julia Krams 87 Jahre

Karolina Rupp 90 Jahre

Walburga Blessing 88 Jahre

Walter Scheitle 81 Jahre

Philipp Riggenmann 79 Jahre

Marie Wiencek 93 Jahre

Leopold Beuc 70 Jahre

Walter Rall 46 Jahre

Antonie Jost 90 Jahre

Rosa Gradwohl 79 Jahre

Josef Ziegler 97 Jahre

Maria Klipfel 85 Jahre

Josef Brusch 87 Jahre

Franz Weigl 86 Jahre

Anna Knoll 94 Jahre

Anna Blaschke 90 Jahre

Wolfgang Förster 69 Jahre

Heidemarie Schwarz 66 Jahre

Cäcilia Huber 86 Jahre

Herr, gib ihnen die ewige Ruhe

und das ewige Licht leuchte ihnen.

Herr, lass sie ruhen in Frieden. Amen

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46 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Kontakte

Katholisches Stadtpfarramt

St. Josef der Arbeiter

Zeisestraße 20 - 89250 Senden

Tel. 07307 / 90 33-0

Fax 07307 / 90 33-22

E-Mail: pfarrei.st-josef@josef-senden.de

Ihre Ansprechpartnerin:

Öffnungszeiten des Pfarrbüros:

Mo., Do. und Fr. 09.00 – 11.30 h

Mi.: (zusätzl.) 15.00 – 18.00 h

Di.: geschlossen

In den Schulferien abweichende Öffnungszeiten

Internet: www.josef-senden.de

Frau Maria Winter

Telefonnummern für seelsorgliche Notfälle:

� Pfarrer Stephan Spiegel: 0174 / 3 46 21 91 (außer montags)

� Kaplan Pater Joe: 0152 / 04 69 23 18 (außer mittwochs)

Vorsitzende des Pfarrgemeindrats:

Gisela Gröbe

Waldstraße 12 - 89250 Senden

Tel.: 07307 / 45 60

Fax: 07307 / 92 75 92

E-Mail: gisela.groebe@gmx.de

Einrichtungen

Familienzentrum St. Christophorus

Heinrich-Heine-Str. 12 - 89250 Senden

Tel.: 07307 / 9 10 11-11

Fax: 07307 / 9 10 11-35

E-Mail: familienzentrum@josef-senden.de

Sprechzeiten: Mo. u. Mi. 08.30 – 11.00 h

Di. 14.30 – 17.00 h

Leitung: Frau Ingrid Blaser

Pfarr- und Stadtbücherei Senden und

Weltladen im 1. OG

Zeisestraße 20a - 89250 Senden

Tel.: 07307 / 58 87

Öffnungszeiten:

Di. 09.00 – 11.00 h

15.00 – 19.00 h

Mi. 09.00 – 11.00 h

15.00 – 18.00 h

Do. 09.00 – 11.00 h

15.00 – 18.00 h

Mesner:

Hanno Wöllauer

Gartenstraße 22 - 89250 Senden

Tel.: 07307 / 3 27 81

Fax: 07307 / 80 02 74

E-Mail: woellauer@t-online.de

Kinderzentrum St. Christophorus

Kinderkrippe – Kindergarten - Hort

Heinrich-Heine-Str. 12 - 89250 Senden

Tel.: 07307 / 9 10 11-0

Leitung: Hr. Winfried Mühleck

Kindergarten St. Josef

Marktplatz 2 - 89250 Senden

Tel.: 07307 / 95 23 60-0

Fax: 07307 / 95 23 60-3

E-Mail: kindergarten@josef-senden.de

Leitung: Frau Marion Lieglein

Altenzentrum St. Elisabeth

Zeisestraße 19 - 89250 Senden

Tel.: 07307 / 8 08-0

E-Mail:

leitung@altenzentrum.josef-senden.de

Web: www.stelisabeth-senden.de

Leitung: Frau Anna Maria Oestreicher


Ministranten

Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Die Ministranten werden von unserem Mesner, Herr Hanno Wöllauer, zusammen mit

unserem Priesterpraktikanten, Herr Stefan Finkl, geführt. Die Gruppenstunden finden

in der Schulzeit entweder am Donnerstag von 17.00 – 19.00 h oder am Samstag von

14.30 – 16.30 h statt. Genaueres wird den Ministranten periodisch mitgeteilt. Ort ist

meistens der Jugendkeller im HdB.

Kontakt: siehe gegenüberliegende Seite unter � "Mesner"

Verbände

� KDFB - Kath. Frauenbund, Zweigverein Senden

Vorsitzende: Helen Boos

Tel.: 07307 / 3 25 23 - Fax: 0322 / 23 71 23 53

E-Mail: helen.boos@t-online.de

Näheres siehe unter: www.frauenbund-senden-iller.telebus.de

� KAB – Kath. Arbeitnehmer-Bewegung

Vorsitzende: Hannelore Beck Tel.: 07307 / 51 07

E-Mail: Beck_Senden@primamail24.de

Näheres siehe unter: www.kab-senden.de

Vereine

� Kapellenverein

Ein Freundeskreis der Kapelle trägt als Verein zu Pflege und Erhalt der

Maria-Hilf-Kapelle, einem Rokoko-Kleinod, viel mit bei.

Vorsitzende: Gerda Baiker Tel.: 07307 / 92 84 82

� Ambulanter Krankenpflegeverein (AKV) - Förderverein St. Elisabeth

Helfen Sie helfen! Unsere Aufgabe liegt darin, das Altenzentrum

St. Elisabeth in seinen vielfachen sozialen und karitativen Aufgaben zu

unterstützen. Werden Sie Mitglied!

Ansprechpartnerin: Martha Leger Tel.: 07307 / 92 92 73

� KEK – Kath. Einrichtung für Kinder

Förderverein für die Kindertageseinrichtungen unserer Pfarrei St. Josef

Kontakt: Gerhard Hartmann Tel.: 07307 / 9 03 30

� Mädchengruppe

In der Schulzeit freitags von 17.00 – 19.00 Uhr im Jugendraum des HdB

Kirchenmusik

Kirchenmusikerin Heide Rösch, Zeisestr. 22, 89250 Senden

Tel.: 07307 / 72 96 E-Mail: heide-roesch@t-online.de

Pfarrbrief Begegnung

Uli Boos, Gärtnerstr. 25, 89250 Senden

Tel.: 07307 / 3 25 23 - Fax: 0322 / 23 71 23 53

E-Mail: uli.boos@t-online.de

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48 Begegnung - Pfarrbrief St. Josef d. Arbeiter

Das Osterei

Das Ei galt schon im alten Ägypten und in der

gesamten Antike als Sinnbild des Lebens und

fand als solches schon früh auch in die

christliche Symbolwelt Eingang. Bereits der

heilige Augustinus deutet in einer Predigt das

Ei als Symbol der Hoffnung. Zum Zeichen der

Auferstehung Christi wurde das Ei im frühen

Mittelalter. Seit dem 12. Jahrhundert werden

in der Ostermesse Eier gesegnet.

Die Chinesen kannten schon vor 5000 Jahren

den Brauch, sich im Frühling gegenseitig Eier

zu schenken. Auch auf dem jüdischen

Passahtisch fehlten Eier nicht, neben Kräutern und anderen Nahrungsmitteln.

Eier galten in der christlichen Fastenordnung als „flüssiges

Fleisch“, deshalb wurde das Fastengebot auch auf Eier ausgedehnt.

Zudem legten die Hennen im Frühjahr mehr Eier als sonst, so

dass es zu einer Eier-Überproduktion kam. Der Brauch, Eier zu färben,

verbreitete sich in Deutschland seit dem 13. Jahrhundert. Die

zunächst übliche Eierfarbe war Rot, die Farbe des Lebens und des

Opfertodes Jesu. Von „Ostereiern“ sprach zum ersten Mal eine in

Straßburg erschienene Schrift von 1617. Ebenfalls seit dem 17. Jahrhundert

erzählten Eltern ihren Kindern, dass der Osterhase die Eier

bringe. Die Osterhasen-Legende war aber vorwiegend im evangelischen

Stadt-Bürgertum verbreitet, erst Ende des 19. Jahrhunderts

kam sie auch auf das katholische Land.

Von außen sieht ein Ei wie tot aus, doch aus seinem Inneren kann

sich neues Leben entwickeln. Auf diese Weise ließ sich symbolisch

das Ostergeheimnis erklären. Wer ein Osterei verschenkt, will den

anderen am neuen Leben aus der Auferstehung teilhaben lassen.

Auf künstlerischen Osterdarstellungen finden sich kaum Ostereier.

Allerdings malten italienische Renaissance-Künstler in Marien-

Darstellungen gerne ein Ei hinein, als Hinweis darauf, dass Maria

ihren Sohn vom Heiligen Geist empfangen hat.

Richard Schleyer

erschienen in: "Der Dom" - Kirchenzeitung des Erzbistums Paderborn,

www.derdom.de

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