Fußwanderungen - Lychen

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Fußwanderungen - Lychen

Lychen - Fußwanderungen

information 039888-2255

www.lychen.de

Stübnitz-Rundweg

Hohe Heide-Rundweg

Woblitz-Rundweg

Wurlsee-Rundweg

Stadt - Land - Fluss


Stübnitz-Rundweg

Strecke:

Der Rundweg hat eine Länge von 11,5 km und wurde nach dem Stübnitzsee

benannt, einem kleinen, einsam gelegenen Waldsee im Lychener Stadtforst.

Er ist überwiegend bequem auf Wald- und festen Sandwegen zu laufen und

gut mit Bänken sowie Rastplätzen ausgestattet. Einkehrmöglichkeiten am

Weg bieten (nach einem kleinen Abstecher) das Waldhotel Sängerslust und

das Strandbad am Großen Lychensee.

Streckenverlauf:

Infopunkt und Parkplatz Thielenstraße - Pannwitzallee - Helenenkapelle -

Paul-Scherz-Straße - Zehdenicker Straße in Richtung Templin - Waldwege nach

Auszeichnung - Stübnitzsee - Kreuzung an der alten Bredereicher Landstraße

- Kreuzung vor Brennickenwerder - Uferweg am Großen Lychensee - Strandbad

- Eisenbahnbrücke - Kienofenpromenade (halbe Strecke) - Poetensteig -

Angelberg - Thielenstraße

Rechts und links des Stübnitz-Rundweges

Start und Ziel Infopunkt Thielenstraße

Am Stübnitzsee

Pannwitzallee mit Gebäuden der ehemaligen Heilstätten Hohenlychen, wie

dem Verwaltungsgebäude (1912) und dem Wohnhaus des Verwaltungsdirektors.

Hier fanden 1945 die Verhandlungen zwischen Himmler und Graf

Bernadotte über die Freilassung von Häftlingen aus dem nahe gelegenen

Konzentrationslager Ravensbrück statt. - Helenenkapelle (1904) - Die Paul-

Scherz-Straße wird von der Draisine überquert (Aussetzstation Sängerslust).

Beginn der bewaldeten Route nach dem Ortsausgangsschild Lychen in Richtung

Templin, ca. 100 m dann rechts lt. Auszeichnung in den Wald einbiegen.

Park- und Rastplatz an der gegenüberliegenden Straßenseite.

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2. Stübnitzsee und Schutzhütte (3,8 km vom Startpunkt entfernt)

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Der Betonweg, der den Stübnitzsee-Rundweg kreuzt, ist die alte Breder eicher

Landstraße. Er kürzt bei Bedarf den Rückweg nach Hohenlychen ab. Sie folgen

der Auszeichnung und erreichen das Naturschutzgebiet Mellensee.

Naturschutzgebiet Mellensee. Es gehört zu den wenigen naturnahen, subneutral

bis kalkreichen Mooren mit hohem Wasserstand. Wertvolle Vegetationsbestände

u. a. seltene Laubmoore, bieten sich dem aufmerksamen

kennenden Auge. Der mit dem Großen Lychensee verbundene MeIlensee

wurde ursprünglich zum Flößen von Holz angelegt und nach Aufgabe dieses

Handwerks der natürlichen Entwicklung überlassen.

Der Abzweig zur Feriensiedlung Brennickenwerder ist ausgewiesen. Der Wanderweg

führt nach rechts über den Wolfsgraben, der das Sumpfgebiet in den

Großen Lychensee entwässert.

Direkt am Ufer des Großen Lychensees lädt ein Rastplatz mit überdachten

Tischen zum Verweilen ein. Den darauf folgenden Uferweg zu laufen, kann

im Sommer zu einem kleinen Abenteuer werden, wenn die Vegetation üppig

gedeiht, Wurzelwerk die Schritte hemmt, alte, knorrige Kastanien im Spiel

von Licht und Schatten die Fantasie anregen und durch das Gebüsch die Zeugen

vergangener Urlaubsfreuden lugen.

Strandbad mit Einkehrmöglichkeit in der Saison. Auf der alten, Baum bestandenen

Flaniermeile zwischen dem Strandbad und dem Stadtzentrum

verläuft heute der neue Radweg. Lücken in der alten Allee der Kopfweiden

wurden durch Neuanpflanzungen ergänzt.

Eisenbahnbrücke. Die Bahnstrecke führte nach Hohenlychen, dem Bahnhof

der Haute-Volée der 1930er Jahre. Sie wurde 1996 stillgelegt und wird heute

für Draisinen benutzt. Der Große Lychensee (273 ha groß, Tiefe bis 19 m)

geht hier in den Stadtsee (19 ha groß, Tiefe bis 7 m) über. Die Wanderroute

verläuft erst am Fuß des Bahndamms, dann geht es hangaufwärts den

Poetensteig weiter zwischen Kienofenpromenade und Friedhof. Hier kann

man zwischen Bäumen hindurch einen Blick über den Stadtsee auf Lychen

erhaschen.

Unterhalb des Poetensteiges stehen uralte, hohle Eichen, genannt „Franzoseneichen“.

Hier sollen im Jahre 1807 die beiden zum Tode verurteilten Männer

erschossen worden sein, die heimtückisch aus Habgier zwei französische

Ärzte umgebracht hatten.

Im Haus der Naturparkverwaltung Uckermärkische Seen lohnt sich ein Besuch

der Ausstellung. Der rote Backsteinbau gegenüber ist die heutige Pannwitz-

Grundschule, benannt nach dem Gründer der Heilstätten Hohenlychen.


Hohe-Heide-Rundweg

Die Natur, wie sie sich auf dem Hohe-Heide-Rundweg darbietet, hat viele Gesichter.

Die Waldlandschaft, teils aus Kiefernmonokulturen bestehend, teils

aus Mischwald mit prächtigen Buchenbeständen, wechselt ab mit Wiesen,

Sumpf niederungen, Moorgebieten, Gewässern und Seen. Hierzu gehören

der 65 ha große, flache Oberpfuhl (bis zu 6 m tief), der 100 ha große Zenssee

(ein Rinnentiefsee mit bis zu 25 m Tiefe), der 68,6 ha große Platkowsee,

ebenfalls ein Rinnentiefsee (bis 15 m tief). Der Küstrinchener Bach (NSG),

früher für die Flößerei über mehrere Stufen aufge staut, sucht sich heute seinen

eigenen Weg und verzaubert jeden aufmerksamen Besucher durch seine

außergewöhnliche Flora und Fauna. Die Uferwege führen teilweise an Steilhängen

entlang und bieten immer wieder faszinierende Ausblicke auf die

Wald- und Seenlandschaft.

Heidelandschaft

Strecke: Gut 15 km überwiegend auf festen, teilweise verwurzelten, breiten,

in Ufernähe mitunter auch schmalen Waldwegen; ein Streckenabschnitt verläuft

parallel zur Landstraße (rund 800 m); mit Steigungen ist zu rechnen;

Einkehrmöglichkeiten (im Ort Lychen, in Sängerslust, in Wuppgarten / Heckenhaus,

Fischimbiss in Küstrinchen); Bänke, Schutzhütten, Biwakplatz bei

Fegefeuer

Streckenverlauf: Start Parkplatz Thielenstraße - Pannwitzallee - Knesebeckstraße

- Martin-Bachhuber-Straße - Uferweg am Zenssee - Brücke zwischen

Zenssee und Platkowsee - Küstrinchen - Nordufer des Küstrinchener Baches

- Schutzhütte Fegefeuer - Waldparkplatz und Schutzhütte (nach rund 14 km

vom Start) - Badestelle am Schlenken - Landstraße - Markgrafenallee links

- nach einigen Schritten rechts durch den Markgrafenbusch - an Gärten vorbei

bis zur Strandpromende - Gartenstraße - Angelberg - Parkplatz Thielenstraße


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Rechts und links des Hohe-Heide-Rundweges

Start und Ziel Infopunkt Thielenstraße

Bauten der ehemaligen Heilstätten Hohenlychen: Kaiserin-Auguste-

Viktoria-Sanatorium (1912); Wohnhaus des ärztlichen Direktors (1907);

Beginn des Uferweges am Zenssee

Waldhotel Sängerslust

Schutzhütte (2,3 km vom Startpunkt)

Nach steilem Anstieg entfernt sich der Weg vom Ufer. Das Kesselmoor liegt

hinter einem Hang verborgen.

Schutzhütte am Zenssee (3,8 km vom Startpunkt); Uckermärkischer

Radrundweg kreuzt; neue Brücke zwischen Zenssee und Platkowsee; schöne

Aussicht, Försterei Wuppgarten; Quellgebiet

Wuppgarten, Pension und Gaststätte

Schutzhütte Hohe-Heide (7,4 km vom Startpunkt)

Alter Kirchturm in Küstrinchen

Küstrinchen; Haus Nr. 23 Altes Zollhaus; Dorfkirche (1. Hälfte 18. Jh.);

Imbiss beim Fischer

Nach der Brücke über den Küstrinchener Bach an der Fischerei folgt man

links rund 500 m dem Waldweg, bis man auf eine idyllische Schleife des


Bachlaufes stößt. Danach wird der Wanderweg zumeist ufernah geführt.

Schutzhütte Fegefeuer (12,6 km vom Startpunkt); Wehr, Biwakplatz; Blick auf

Fegefeuer, einst Ort der Verbannung für sündige Mönche aus dem Kloster

Himmelpfort

Waldparkplatz; Rastplatz (14 km vom Startpunkt)

Badestelle Am Schlenken, Blick auf den Oberpfuhl

Markgrafenbusch, hier besiegte 1440 Markgraf Friedrich II. die Mecklenburger.

Strandpromenade am Oberpfuhl, jüdischer Friedhof, Villa Scherz

(„Holzhaus“)

Strandcafé, Gartenstraße, Schäferwiese, Café Alte Mühle, Angelberg,

Bootsverleih

Naturparkverwaltung; Ausstellung

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Am Malerwinkel


Woblitz-Rundweg

Der Woblitz-Rundweg verdankt seinen Namen einem kleinen Kanal, der das

Lychener Seenkreuz mit den Himmelpforter Gewässern und somit der Havel

verbindet. Die Uferzonen sind vielfach sumpfig, so dass der Wanderweg mit

einigem Abstand zum Flusslauf geführt wird. Wer hier und da einen direkten

Blick auf die Woblitz erhascht, lässt sich gern verzaubern von seiner stillen

Romantik und der urwüchsigen Natur. Himmelpfort, das Ziel der

Wanderung, hat mit den Resten seines Zisterzienserklosters einen besonderen

kulturellen Reiz. Der Klosterkräutergarten, schön gelegen am Stolpsee,

lohnt einen Besuch.

An der Woblitz

Strecke: Die Route über 20 km verläuft überwiegend auf Waldböden, teils

sandig, teils fest. Nur wenige Abschnitte sind befestigt. Auf kurzen Strecken

sind Höhenunterschiede zu überwinden. Die meist stark verwurzelten Uferwege

sind in der Regel schmaler als die übrigen Waldwege. Vor Himmelpfort

lichtet sich der Wald, und der Weg führt an einer Wiese entlang. Es bestehen

Einkehrmöglichkeiten in Lychen und Himmelpfort.

Streckenverlauf: Start am Info-Punkt Nesselpfuhl/Fürstenberger Tor - Berliner

Straße - Kriegerdenkmal - Parkplatz Stadtsee - Schwarzer Weg - Hohestegstraße

- Schiffsanlegestelle - Hohestegbrücke - Ei sen bahnbrücke -

Strandbad - Uferweg am Großen Lychensee - Abzweig vor Brennickenwerder

- Naturschutzstation Woblitz - Moddersee (Jägersee) - Woblitz-Brücke - Himmelpfort

- Moderfitzsee - Ortseingang Pian - Großer Lychensee - Kleiner Lychensee

- Weihnachtsmannradweg - Feriensiedlung Lychensee - Überqueren

der Schienen - Waldstück - Berliner Straße - Hohestegstraße - Schwarzer Weg


Rechts und links des Woblitz-Rundweges

Start und Ziel Infopunkt Nesselpfuhl/Fürstenberger Tor

Am Kriegerdenkmal vorbei führt der Weg zur Postablage; Apotheke

Über den Schwarzen Weg entlang den Gärten kommt man an die Anlegestelle

der Fahrgastschifffahrt. Auskunft über Routen und Abfahrtszeiten erteilt

die Reederei Knaack und Kreyß GbR. Auf der Hohestegbrücke zwischen

dem Großen Lychensee und dem Stadtsee kann man die prächtige Aussicht

auf Lychen genießen.

Nach der Eisenbahnbrücke begleitet eine schöne Weidenallee den Weg zum

Strandbad. Hier kann man in der Saison einkehren. Der sich anschließende

Uferweg am Großen Lychensee bietet im Sommer angenehm kühlen Schatten

und immer wieder stimmungsvolle Ausblicke auf den Großen Lychensee

mit seinem Schilfgürtel und den drei Inseln Fischers Werder, Hohes Werder

und Langes Werder. Auf dem Langen Werder baute der Mediziner Professor

Pannwitz ein Sanatorium, wo zeitweilig Suchtkranke behandelt wurden. Das

trug ihr den Namen „Säuferinsel“ ein. Der Uferweg führt an einem Rastplatz

mit überdachten Tischen vorbei.

Vor der Bucht von Brennickenwerder hält man sich links, vorbei am Natur -

schutzgebiet Mellensee mit seinen Mooren und Feuchtwiesen.

Fünf Kilometer nach dem Start erreicht man eine Naturschutzstation, die wie

unser Wanderweg nach der Woblitz benannt wurde. Sie fließt auf einer Länge

von 2,5 km vom Großen Lychensee in den Haussee. Sie ist 20 m breit und

hat eine zugelassene Tauchtiefe von 1,20 m. Als natürlicher schiffbarer Wasserweg

hatte sie für die Berufsschifffahrt und die Flößerei früher eine große

Bedeutung. Noch heute sind an seinem Ufer Sammelplätze für das Holz, sogenannte

Ablagen zu erkennen. Inzwischen sind dort schützenswerte Biotope

entstanden.

Bevor man die neue Brücke an der Rosendammablage erreicht, kommt man

am Moddersee, auch Jägersee genannt, vorbei. Er liegt in einer Senke verborgen.

Bänke laden ein, hier die Stille zu genießen. An der Woblitz-Brücke

besteht die Möglichkeit, den Rückweg über Pian nach Lychen abzukürzen.

Himmelpfort, heute „Staatlich anerkannter Erholungsort“, entstand 1299

als Gründung der Zisterzienser. Von den Klosterbauten haben Teile der Kirche

(Anfang 14. Jh.), das Brauhaus (Ende 14. Jh.) und Reste der Klostermauer

die Zeiten überdauert. Heute ist Himmelpfort als Weih nachts mannort

international bekannt. - Mehrere Einkehrmöglichkeiten

Überdachte Schutzhütte und Badestelle am Moderfitzsee

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Pian war im 19. Jahrhundert Standort der Himmelpforter Glashütte. Es haben

sich fast keine Bauten aus dieser Zeit erhalten. Der Wanderweg führt nördlich

am Ort vorbei.

Fischerei in Lychen mit Imbissangebot

Draisinenstrecke

Kastanienweg am See

Kloster in Himmelpfort


Wurlsee-Rundweg

Der Wurlsee ist in die brandenburgische Geschichte eingegangen. Es wird

berichtet, dass Markgraf Friedrich 1440 in der Schlacht vom Markgrafenbusch

seine mecklenburgischen Widersacher in den Wurlsee hineingetrieben

haben soll, wobei viele jämmerlich ertranken.

Wurlsee

Strecke: Die gut 7 km lange Wanderstrecke fängt als gepflasterter Fußweg

an der Fürstenberger und Berliner Straße an. Ab Retzower Weg beginnen

naturbelassene Waldwege, oft schmal und verwurzelt und ufernah geführt.

In Feuchtgebieten sorgen Bohlenwege und Asphalt für trockene Füße. Am

Weg stehen immer wieder Bänke, besonders an Stellen mit schöner Aussicht.

Einkehrmöglichkeiten finden sich unterwegs wie im „Restaurant Wurlflut“,

im „Lindenhof“, in der Pension „Wurlsee“ und im „Waldhaus Grünheide“

(Abstecher).

Streckenverlauf: Start am Infopunkt Nesselpfuhl/Fürstenberger Tor - Berliner

Straße vorbei am Kriegerdenkmal - Retzower Weg - Halbinsel Lindenhof -

Wurlgrund - über den Naturcampingpark Rehberge - Kneippanlage am

Campingpark - Ilsequelle - Campinplatz Wurlsee - Strelitzer Landstraße -

Straße Am Wurlsee - Uckermärkischer Radrundweg/Wurlsteig - Brücke über

die Wurlflut - Berliner Straße - Infopunkt Nesselpfuhl/Fürstenberger Straße.

Der Wurlsee ist als EG-Badesee eingestuft, 92 ha groß und maximal 38 m

tief. Die Sicht unter Wasser beträgt 4 m. Seine gute Wasserqualität beruht

darauf, dass er ein Quellsee ist. Im Norden des Wurlsees kann man

beobachten, wie sich zahllose Wasserläufe gluckernd ihren Weg in den See

bahnen. Der „Gluckerspring“ ist ein Beispiel, die „Ilsequelle“ ein zweites.

Zum Schutz dieser Naturoase ist Motorboot fahren verboten. Angeln mit

Angelkarte ist erlaubt.


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Rechts und links des Wurlsee-Rundweges

Start und Ziel Infopunkt Nesselpfuhl/Fürstenberger Tor

Kneipp-Becken Campingplatz Rehberge

In bevorzugter Lage am Nesselpfuhl, hinter dem Haus Berliner Straße 10

(bei der heutigen Apotheke) wurden bis 1964 Heftzwecken hergestellt. Diese

bahnbrechende Erfindung stammt vom Lychener Uhrmacher Johann Kirsten.

Als die Berliner Straße noch eine Sandpiste war, verkehrten zwischen Nesselpfuhl

und Stadtsee große Lastkähne. Wo heute eine Straßenbrücke für

den reibungslosen Autoverkehr sorgt, sicherte damals eine Zugbrücke den

ungehinderten Schiffsverkehr. Die alten Lychener erinnern sich noch an die

Werft am Ufer des Nesselpfuhl.

Parkplatz am Retzower Weg auf der Höhe der Schlüßstraße. Ein kleiner Abstecher

führt zur Halbinsel Lindenhof mit dem gleichnamigen Hotel und

Restaurant. Die Gebäude liegen auf einem Plateau mit steil abfallendem

Hang an der Ostseite. Der Hügel gehört zu den Resten einer slawischen

Fliehburg.

Badestelle am Wurlgrund; Bushaltestelle; Bootsausleihstation Reiherhals;

Campingplatz Rehberge. Der Rundwanderweg führt über den Campingplatz.

Am Ende des Campingplatzes erwarten den Wanderer zwei Erfrischungen:

der „Gluckerspring“, eine Quelle, die in einen Holztrog fließt, und ein

„Kneipp-Becken“, in dem man sich im „Storchengang“ üben kann.


Die Ilsequelle erreicht man über einen geländergeführten Bohlenweg. Sie erfreut

sich schon lange großer Beliebtheit bei den Lychenern und ihren Gästen.

Der Mühlenbesitzer Scherz soll sie vor rund 100 Jahren nach seiner Frau Ilse

benannt haben. Ob die Quelle hält, was sie verspricht – ewige Jugend – ist

nicht überliefert. Zu den Osterbräuchen gehörte es lange Zeit, dass junge

Mädchen morgens in aller Frühe heimlich und unerkannt zur Quelle gingen,

um sich mit dem Gesundheit und Schönheit spendenden Wasser zu versorgen.

Der Campingplatz am Wurlsee

Wenn man den Campingplatz Wurlsee hinter sich gelassen hat, gelangt man

über die Strelitzer Straße zur Straße „Am Wurlsee“. Sie führt in ein kleines

Wäldchen. Wenn man sich links hält, kommt man auf den asphaltierten

Uckermärkischen Radrundweg, der sich inzwischen bei Wanderern, Rad- und

Rollstuhlfahrern großer Beliebtheit erfreut. Der Weg durch das Feuchtgebiet

zwischen Wurlsee und Nesselpfuhl ist somit trittsicher geworden.

Der Wurlsteig führt direkt zur Berliner Straße. Links erreichen Sie wieder

den Ausgangspunkt. Vielleicht entdecken Sie auf dem Rückweg noch die

schön am Nesselpfuhl gelegene Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus.

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Ilsequelle


Stübnitz-Rundweg

Streckenverlauf: Infopunkt und Parkplatz Thielenstraße - Pannwitzallee -

Helenenkapelle - Paul-Scherz-Straße - Zehdenicker Straße in Richtung

Templin - Waldwege nach Auszeichnung - Stübnitzsee - Kreuzung an der

alten Bredereicher Landstraße - Kreuzung vor Brennickenwerder - Uferweg

am Großen Lychensee - Strandbad - Eisenbahnbrücke - Kienofenpromenade

(halbe Strecke) - Poetensteig - Angelberg - Thielenstraße

Hohe-Heide-Rundweg

Streckenverlauf: Start Parkplatz Thielenstraße - Pannwitzallee - Knesebeckstraße

- Martin-Bachhuber-Straße - Uferweg am Zenssee - Brücke zwischen

Zenssee und Platkowsee - Küstrinchen - Nordufer des Küstrinchener

Baches - Schutzhütte Fegefeuer - Waldparkplatz und Schutzhütte (nach

rund 14 km vom Start) - Badestelle am Schlenken - Landstraße - Markgrafenallee

links - nach einigen Schritten rechts durch den Markgrafenbusch

- an Gärten vorbei bis zur Strandpromende - Gartenstraße -

Angelberg - Parkplatz Thielenstraße

Woblitz-Rundweg

Streckenverlauf: Start am Info-Punkt Nesselpfuhl/Fürstenberger Tor -

Berliner Straße - Kriegerdenkmal - Parkplatz Stadtsee - Schwarzer Weg -

Hohestegstraße - Schiffsanlegestelle - Hohestegbrücke - Ei sen bahnbrücke

- Strandbad - Uferweg am Großen Lychensee - Abzweig vor Brennickenwerder

- Naturschutzstation Woblitz - Moddersee (Jägersee) - Woblitz-

Brücke - Himmelpfort - Moderfitzsee - Ortseingang Pian - Großer Lychensee

- Kleiner Lychensee - Weihnachtsmannradweg - Feriensiedlung Lychensee

- Überqueren der Schienen - Waldstück - Berliner Straße - Hohestegstraße

- Schwarzer Weg

Wurlsee-Rundweg

Streckenverlauf: Start am Infopunkt Nesselpfuhl/Fürstenberger Tor -

Berliner Straße vorbei am Kriegerdenkmal - Retzower Weg - Halbinsel Lindenhof

- Wurlgrund - über den Naturcampingpark Rehberge - Kneippanlage

am Campingpark - Ilsequelle - Campingplatz Wurlsee - Strelitzer

Landstraße - Straße Am Wurlsee - Uckermärkischer Radrundweg/Wurlsteig

- Brücke über die Wurlflut - Berliner Straße - Infopunkt Nesselpfuhl

/Fürstenberger Straße. Der Wurlsee ist als EG-Badesee eingestuft, 92 ha

groß und maximal 38 m tief. Die Sicht unter Wasser beträgt 4 m. Seine

gute Wasserqualität beruht darauf, dass er ein Quellsee ist. Im Norden des

Wurlsees kann man beobachten, wie sich zahllose Wasserläufe gluckernd

ihren Weg in den See bahnen. Der „Gluckerspring“ ist ein Beispiel, die

„Ilsequelle“ ein zweites. - Zum Schutz dieser Naturoase ist Motorboot

fahren verboten. Angeln mit Angelkarte ist erlaubt.


Lieber Gast,

willkommen in Lychen, der Stadt der Seen und Wälder.

Der Ort liegt mitten im 900 km² großen Naturpark Uckermärkische Seen.

Lernen Sie 63 km² davon doch ein wenig genauer kennen! In einem Radius

von rund 10 km schlagen wir Ihnen vier Fußwanderungen vor. Von den

90 Gewässern, die es in diesem Umkreis um Lychen gibt, führen Sie die

Wanderwege zu den schönsten Seen der Gegend: zum Wurl, dem sehr sauberen

Quellsee; zum Zensund

Platkow, den tiefen, eiszeitlichen

Rinnenseen mit

ihren imposanten Steilufern;

zum Stübnitz, dem verträumten

kleinen See inmitten

des Waldes und zum

Großen Lychensee mit seinem

scheinbar endlosen

Schilfgürtel und malerischen

Inseln. Die Schönheit des

Naturschutzgebietes rund

um den Küstriner Bach wird Sie verzaubern. Auf den 7 km seiner Länge

überwindet der kleine Wasserlauf einen Höhenunterschied von 8 m und

führt dabei durch den schönsten Märchenwald, den man sich denken kann.

Die Wälder, die 45 Prozent der Naturparkflächen ausmachen, sind unterschiedlicher

Art. Außer Kiefern, die besonders gut im märkischen Sandboden

gedeihen, finden Sie immer wieder Laubmischwälder sowie reine

Buchenwaldbestände wie die Himmelpforter Heide vor. Auf Ihrem Weg können

Sie an einigen Stellen die forstlichen Renaturierungsmaßnahmen erkennen.

Standortangepasste Laubbäume werden neu gepflanzt,

Kie fern monokulturen aufgelockert. Die Eiszeit hinterließ eine formenreiche

Landschaft mit sanften Hügelrücken der End- und Grundmoränen. Die politische

und soziale Geschichte hinterließ ebenfalls ihre Spuren. Unsere Wandervorschläge,

die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sollen Sie

anregen, diesen Spuren zu folgen.

Viel Spaß dabei und gute Erholung wünscht Ihnen - Ihre Stadt Lychen.

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