Hospizbote - Hospizbewegung Varel e.V.

hospizvarel

Hospizbote - Hospizbewegung Varel e.V.

Auf Buchfühlung

Hospizbote

mit dem Hospiz

Bilderbücher – Sachbücher – Geschichten – Gedichte.

Heft Nr. 5 2. Halbjahr 2009

Inhaltsverzeichnis

Zeit für ein Märchen

Die Beutelratte, die sich fledermauste Seite 2

Auf (B)uchfühlung mit dem Hospiz

Bilderbücher–Sachbücher–Geschichten Seite 3

In den Gezeiten der Trauer

Trauerbegleitung als Aufgabe der Hospizbewegung Seite 4+5

Von allen Seiten umgibst du mich

Psalm 139,5 Seite 6

Zwischen den Welten

Leben mit meinem toten Kind Seite 7

Der Herbsttag

Natur, wie schön in jedem Kleide!

Auch im Sterbekleid wie schön!

Sie mischt in Wehmut sanfte Freude,

und lächelt tränend noch im Geh'n.

Du, welkes Laub, das niederschauert,

Du Blümchen, lispelst: Nicht getrauert!

Wir werden schöner aufersteh'n!

- Hospiz bewegt Varel -

Johann Heinrich Voss

Ruhe bewahren

Die Gesellschaft befindet sich im Wandel und mit ihr

die Kultur der Bestattung und der Trauer Seite 8+9

Hinter den Kulissen

Palliativstützpunkt, Dank an die Ehrenamtlichen,

Matinee im Waisenhaus Seite 10

Alles unter einem Dach

Informationen Seite 11

Vorträge und Gespräche

in der Aula des

Lothar-Meyer-Gymnasiums Seite 12

Herausgeber: Hospizbewegung Varel e.V. · Oldenburger Straße 30 · Tel. 0 44 51 / 80 47 33


Zeit für ein Märchen

Die Beutelratte, die sich fledermauste.

Es war einmal eine Beutelratte, die war ihr altes Leben müde, da sagte sie sich: „Ich bin zu alt für das Rattenleben

und zu langsam, meine Beine sind schwer und wollen nicht mehr. Es ist Zeit, dass ich mich verwandele. Aber was

soll ich werden? Ich will im Dunkeln meine Wege finden, ohne dass man mich sieht. Soll ich deshalb eine Schabe

werden? Lieber nicht. Die Leute würden mich verachten und zertreten. Soll ich eine Schlange werden? Ach nein,

dann wird man mich fürchten und hassen. Ich will eine Fledermaus werden! Die fliegt durch die Nacht und frisst

reife Bananen!“

Und dann ging die alte Ratte daran, sich zu fledermausen. Mit ihrem langen Schwanz und ihren Hinterpfoten hielt sie

sich fest an einen Zweig und hängte sich mit dem Kopf nach unten auf, wie das die Fledermäuse tun. Aber da bekam

sie einen Schluckauf.

Eine Fledermaus die vorüber flog, hörte, wie sie schluckte und schluckte. Sie flatterte um die Ratte herum. „Was

machst du denn da?“, fragte sie, „willst du dich über mich lustig machen?“ – „Nein“, sagte die alte Ratte, „ich will

mich nicht über dich lustig machen. Ich will mich fledermausen.“ – „Wir Fledermäuse haben keinen Schwanz“, sagte

die Fledermaus. Da warf die Ratte ihren Schwanz ab und hielt sich nur noch mit den Hinterpfoten fest. – „Wir Fledermäuse

brauchen keinen Beutel!“ – Da warf die Beutelratte ihren Beutel fort. –„Wir Fledermäuse haben Flügel!“

– Da dehnte und dehnte die Beutelratte ihre alte Haut und spannte neue Flügel aus. Die Fledermaus flog davon und

sagte zu ihrem Volk: „Denkt euch, was ich geseh`n hab`. Dahinten ist eine Beutelratte, die sich fledermaust. Sie will

sich verwandeln um mit uns zu leben. Lasst sie in Ruhe, dass sie sich verwandeln kann.“ Da riefen alle Fledermäuse:

„Eine Ratte, die sich fledermaust! „Eine Ratte, die sich fledermaust! Los. los, das müssen wir sehn!“, und sie flogen

alle dorthin und sahen die Beutelratte, die da hing und sich fledermauste.

„Ratte, Ratte, hast du dich schon verwandelt?“, fragten sie. –„Ja, verwandelt habe ich mich schon“, sagte die Ratte,

„und jetzt möchte ich fliegen. Aber ich fürchte mich.“ – „Fürchte dich nicht, Ratte!“, riefen die Fledermäusen. „Fliege!

Es ist wunderschön.“ Die alte Ratte wollte gern fliegen, aber sie fürchtete sich und zitterte und war ganz schwer

vor Angst und blieb hängen. „Hab keine Angst“, riefen die Fledermäuse, „wir werden dich das Fliegen lehren. Breite

nur deine Arme aus, lass deine Flügel schwingen und dann lass dich fallen – und du wirst fliegen!“

Da spannt die alte Ratte ihre neuen Flügel aus, lässt sich schwingen, lässt sich los – sie fliegt! „Wunderschön ist es!“,

ruft sie und fliegt davon durch die Nacht. Wir können sie nicht sehen, aber sie sieht uns auch im Dunkeln. Sie findet

Bananen, mehr als genug, und die reifen, die frisst sie. So hat sich die alte Beutelratte gefledermaust. Ein alter Indianer

hat`s erzählt. In seinem Land ist es geschehen.

(Indiomärchen aus Südamerika, nach Lisa Tetzner, Die schönsten Märchen der Welt, Bd. 1,

Bearbeitung: Heinrich Dickerhoff)

2

Impressum

Herausgeber:

Hospizbewegung Varel e.V.

Anschrift:

Oldenburger Straße 30

26316 Varel

Tel. 0 44 51 / 80 47 33

E-Mail: hospizbewegung.varel@ewetel.net

www.hospiz-varel.de

Unsere Bankkonten:

OLB Varel Konto 960 880 9100 (282 226 21)

LzO Varel Konto 347 609 (280 501 00)

RaiVo Varel Konto 103 822 200 (282 626 73)

Redaktion und Layout:

Jürgen Schanzenbächer, Petra Gröne, Günter Domschky

Fotonachweis:

Jürgen Schanzenbächer

Quellenangabe:

"Ruhe bewahren" Seite 8+9, Auszüge aus:

OKR Dr. Michael Nüchtern 2001 (Kirchliche Bestattungskultur im Umbruch)

Prof. Dr. Reiner Sörries, Museum für Sepulkralkultur Kassel

Druck:

ccv concept center verlag gmbh

Wiefelsteder Straße 59 · 26316 Varel · Tel. 0 44 51 / 9 60 28-0

Erscheinungsweise und Auflage:

halbjährlich 1000 Exemplare, kostenfrei

Auf (B)uchfühlung mit dem Hospiz

Bilderbücher – Sachbücher – Geschichten – Gedichte.

ISBN-10: 3-596-16131-2

Autorin: Annette Kulbe

Verlag: Urban & Fischer

„Oskar und die Dame in Rosa“

Der kleine Oskar ist zehn Jahre alt und liegt im Krankenhaus - er leidet an Leukämie.

Nachdem die Chemotherapie und die letzte Operation erfolglos verliefen, erkennt

Oskar, dass er bald sterben wird. Der kleine Junge hat sich mit seinem Schicksal

abgefunden, doch seine Eltern, die Ärzte und Krankenschwestern versuchen das

Thema zu meiden und schweigen, wenn Oskar über seinen Tod redet. Die einzige,

die mit Oskar offen über sein Schicksal spricht, ist Oma Rosa. In den letzen Tagen

seines Lebens durchlebt der Junge dank Oma Rosa wie durch ein Wunder ein ganzes

Menschenleben...

„Märchen im Hospiz: Erdenkinder – Waisenkinder – Königskinder“

Tod, Trauer und Lebenswege in ausgesuchten Märchen. Gemeinschaftlich herausgegeben

von der Osnabrücker Hospiz und dem Deutschen Kinderhospizverein.

Das Buch reflektiert Umgang und Hilfen durch Märchen in Situationen von Tod,

Trauer und Lebenswachstum. Zu den 15 ausgesuchten Märchen wird jeweils eine

persönliche Deutungsmöglichkeit durch eine/n erfahrene Repräsentant/In aus der

Hospizbewegung gegeben. Zudem sind alle Märchen anhand von ausgewählten

Scherenschnitten von Eva-Maria Wowy illustriert.

ISBN: 978-3-570-12040-8

Autor: Jorgos Canacakis,

Annette Bassfeld-Schepers

Erschienen bei

C. Bertelsmann Verlag

„Auf der Suche nach den Regenbogentränen“

ISBN: 978-3-9811240-3-3

Der Hospizverlag

Die beiden Autoren haben einen wunderbaren Weg gefunden, dem Leser zu veranschaulichen,

wie mit Trauer und Schmerz umgegangen werden kann. Sie haben ihre

Geschichte in Form eines Märchens geschrieben. Es gibt darin ein Trauerviech namens

"Tränchen", ein 10jähriges Mädchen, einen 13jährigen Jungen und eine liebe alte Frau.

Diese Vier erleben nun unheimlich viel:

Es wird beschrieben, wie jede/jeder mit seinem eigenen Schmerz, der Angst, der Einsamkeit,

der Trauer, der Verzweiflung - und vor allem seinen Tränen - umgeht, wie sie sich

vorsichtig aneinander heran tasten, sich kennen und lieben lernen, vieles gemeinsam

erleben, gegenseitig füreinander da sind, die Liebe der alten Frau und vom Tränchen

alles einbettet, dass einem warm ums Herz wird, und ihnen vor Augen geführt wird,

wie wichtig es ist, seine Tränen fließen zu lassen... Wie wichtig es ist, den anderen in

seinem Kummer in den Arm zu nehmen, sich in den Arm nehmen zu lassen... Und dabei

geht es nicht nur um die traurigen Tränen - sondern, was ganz wichtig ist und ja oft als

"schlecht", "nicht richtig", "das tut man nicht", "das zeigt man nicht"........., auch um

Tränen der Wut, des Hasses, des Neides.. die so genannten schlechten Eigenschaften.

Es ist ein Buch für Erwachsene, Jugendliche und Kinder zum Lesen oder zum Vorlesen.

3


In den Gezeiten der Trauer ...

Trauerbegleitung als Aufgabe der Hospizbewegung Varel.

4

Der Tod ordnet die Welt neu.

Scheinbar hat sich nichts verändert.

Und doch ist alles anders geworden.

Unsere Trauerkultur hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Trauernde treffen oft auf Hilflosigkeit und Verständnislosigkeit,

wenn sie ihre Gefühle zeigen oder über einen verstorbenen Angehörigen reden wollen. Vielleicht ist ihre emotionale

Situation eine gewisse Zeit verständlich und wird akzeptiert. Doch dann heißt es: "Das Leben geht weiter". Getrieben

von der Zeit finden viele Menschen keinen Raum für ihre Trauer.

Ihrer Trauer Raum geben

Lange saßen sie dort und hatten es schwer,

doch sie hatten es gemeinsam schwer,

und das war ein Trost.

Leicht war es trotzdem nicht.

Bei uns haben Sie die Möglichkeit und den Raum Ihrer Trauer einen Ausdruck zu geben

und den Trauerschmerz zuzulassen. Die Trauergefühle zu durchleben ist „ not-

wendig“ um die Trauer annehmen zu können. In einem geschützten Raum sind wir

für Sie da, wir hören Ihnen zu und nehmen uns die Zeit, die Sie benötigen. Wir halten

mit Ihnen zusammen Ihre Trauergefühle aus und fördern Ihren ganz individuellen

Trauerausdruck. Hierbei stehen Ihnen verschiedenste- auch kreative Möglichkeiten

zur Verfügung. Wir geben Ihnen Halt und geben Ihrer Trauer Struktur.

Im Gehen der Spirale…

beweg` ich mich nach innen

und spür mit allen Sinnen

ins Zentrum meines Seins.

…Im Gehen der Spirale

erkenne ich das Leben

und fange an zu weben,

was neu entstehen soll.

(Antoine de Saint Exupèry)

(Astrid Lindgren)

(SongText: Arunga Heiden / VerWandlungen)

Unsere Aufgabe verstehen wir darin, gemeinsam mit Ihnen Ressourcen zu finden,

Ihnen Wege aufzuzeigen und Mut zum Sprechen zu machen. Ein ganz wesentlicher

Teil unserer Aufgabe ist es, Ihnen mit Wertschätzung und Echtheit zu begegnen.

Trauerbegleitung bedeutet, Ihnen zur Seite zu stehen, mitzugehen, wahrzunehmen,

nachzuspüren und mit neuen Impulsen den Weg weiter zu gehen, auf Ihrem Weg

durch die Trauer.

Die Trauer hat ihr eigenes zeitliches Maß. Von einem geliebten Menschen Abschied zu nehmen ist ein langer und wichtiger

Prozess, um die Endgültigkeit der schmerzlichen Trennung annehmen zu können und ins eigene Leben zurückzukehren. Wir

haben verschiedene Angebote der Trauerbegleitung zusammengestellt, so dass jeder für sich das passende finden kann.

„ Trauercafe Mobile“

Jeden dritten Sonntag im Monat

in der Zeit von 15.00 - 17.00 Uhr

„Gruppenarbeit für Trauernde“

14-tägig ab Montag den 21. September 2009

in der Zeit von 19:30 - 21:00 Uhr

-telefonische Anmeldung erwünscht-

„Gesprächskreis für Kinder und Jugendliche „

14-tägig ab Dienstag den 29. September 2009

in der Zeit von 16:00 - 17:30 Uhr

-telefonische Anmeldung erwünscht-

jeweils in den Gruppenräumen

der Hospizbewegung Varel, Oldenburger Str. 30

„Einzelbegleitungen“

Je nach Absprache

Beim Verlust eines geliebten Menschen hat Trauer heilende Kraft

für Körper und Seele. Trauerbegleitung kann dazu beitragen,

mit Gleichbetroffenen gemeinsam einen Weg durch die Trauer zu finden

Wenn weitere Fragen im Raum stehen, rufen Sie uns gerne an.

Jürgen Schanzenbächer 0 44 51/95 03 50

Petra Gröne 0 44 52/70 92 36

In Trauer gehüllt

Stille erfüllt den Raum.

Lautlos bahnen sich Tränen einen Weg.

Unruhig pocht das Herz,

und die Seele wird

von zerfetzten Gedanken getrieben.

Das Lachen hast du mitgenommen

und mich in Trauer gehüllt.

Nun will ich versuchen,

das Herzeleid in Dankbarkeit zu verwandeln.

(Annegret Kronenberg)

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"Von allen Seiten umgibst du mich ..."

Psalm 139,5

Zu Beginn eines Arbeitstages weiß ich

selten, wie er verlaufen wird. Die Nachricht

einer Mitarbeiterin, dass ich umgehend

auf eine Station kommen soll,

setzt mich in Bewegung. Zumeist ist

nicht mehr sehr viel Zeit: ein Gespräch

mit einem sterbenden Menschen oder

mit Angehörigen, die jetzt Abschied

nehmen, Gebet und Sterbesegen oder

eine Aussegnung nach dem Tod. Geplante

Besuche und andere Aufgaben

treten an die zweite Stelle; später kann

ich überlegen, was noch möglich ist.

Seit 18 Jahren bin ich im Klinikum

in Oldenburg-Kreyenbrück tätig, am

Anfang meiner beruflichen Tätigkeit

durfte ich zwei Jahre im Evangelischen

Krankenhaus Erfahrungen in

der Seelsorge sammeln. Zum Alltag in

der Klinik gehört nicht nur die Begegnung

mit Patientinnen und Patienten

und ihren Angehörigen, sondern auch

der Kontakt zur Mitarbeiterschaft. Im

Laufe der Jahre sind es nicht wenige,

die ich auch als Patienten oder als

Angehörige begleitet habe und mit denen

ich ein besonderes Stück ihrer Lebensgeschichte

teile. So tue ich Dienst

in einer Gemeinde, deren einer Teil

wechselt, deren anderer Teil aber sehr

stabil ist.

Die Situation in den Akut-Kliniken hat

sich in den letzten Jahrzehnten sehr

verändert. Die Liegezeit für die meisten

Behandlungen ist verkürzt worden,

und viel mehr Eingriffe und Behandlungen

finden heute ambulant statt. So

habe ich zwar nicht nur mit Sterben im

weiteren Sinne zu tun, aber doch vor

allem mit Menschen, die sich mit einer

ernsten Erkrankung auseinandersetzen

müssen und deren Lebenszeit möglicherweise

begrenzt ist. Dabei können

es durchaus Jahre sein, die Patienten

und ihre Familien mit einer Krankheit

leben. Manchmal sind weitere Behandlungen

notwendig, manchmal wird Lebenszeit

mit wenig Einschränkungen

und Symptomen gewonnen.

Eine seelsorgliche Begleitung wird

dabei nicht nur von aktiven Gemeinde-

mitgliedern gewünscht, sondern ebenso

von eher distanzierten Kirchenmitgliedern

und hin und wieder auch von

Ausgetretenen. Bei einer Abschiedssituation

mit einer größeren Familie

sind nicht selten Menschen weiterer

Konfessionen oder Glaubensrichtungen

anwesend, sie alle brauchen für

diesen Übergang ein Ritual der Vergewisserung:

Der sterbende Mensch

wird in die Hände Gottes gelegt, das

Leben wird gesegnet und der Abschied

beginnt begreifbar zu werden.

Als Krankenhausseelsorgerin halte

ich das eigentliche Unaushaltbare mit

aus, gebe dem Unaussprechbaren Worte

oder schweige mit den Betroffenen

und bekenne in Gebet und Segen die

Gegenwart Gottes und seine Leben

schenkende Kraft.

Bei einer plötzlich auftretenden Erkrankung

bleibt manchmal kaum Zeit

für die Angehörigen, sich auf einen Abschied

einzustellen und das Geschehen

zu begreifen. Umso wichtiger ist hier

eine Begleitung, die von der Hospizarbeit

gelernt hat und die Menschen ermutigt,

die kurze Zeit zu nutzen. Auch

auf einer Intensivstation dürfen Ange-

von Evelyn Freitag

hörige heute mit viel Zeit beim Sterbenden

sein und gemeinsam wird überlegt,

welche Menschen noch kommen

sollten. Auch wenn der sterben Mensch

nicht mehr mit Worten oder deutlichen

Gesten reagieren kann, nimmt sein

Gehör doch häufig noch vertraute

Stimmen wahr. Wenn Angehörige dann

aus seinem Leben erzählen, wird nicht

selten über besondere Eigenschaften

oder Situationen gelächelt. Leben und

Persönlichkeit werden in ihrer Einmaligkeit

wahrgenommen und gewürdigt.

Selbst auf einer Intensivstation treten

Apparate und Maßnahmen in den

Hintergrund, so dass eine Angehörige

nach dem Tod ihres Ehemanns schreiben

konnte: „Trotz der schweren Zeit

auf der Station war das doch eine sehr

wichtige Zeit in meinem Leben.“

Häufig trage ich auch Sorge dafür,

dass Angehörige einzeln oder als Familie

mit dem geliebten Menschen

noch einmal allein sein können, um

auszusprechen, was bisher vielleicht

ungesagt war. Die Bitte im Vaterunser

„und vergib uns unsere Schuld“ wird

in solchen Momenten neu und anders

gesprochen.

Menschen, die nach einer schweren

Krise geheilt entlassen werden, treffe

ich selten wieder. Wenn sie im Haus in

eine Ambulanz zur Nachuntersuchung

kommen, habe ich meist mehr Mühe,

sie wieder zu erkennen und freue mich

dann mit ihnen, wenn es ihnen gut

geht. Diese Begegnungen dürften für

mich ruhig häufiger sein, damit auch

Heilung und Erfolg im Blick bleiben.

Aus den schweren Situationen nehme

ich vor allem Hochachtung vor der

Kraft vieler Menschen mit und versuche

stets, Zuversicht in die Überwindbarkeit

von Krisen zu vermitteln.

Pastorin Evelyn Freitag

Seelsorgerin im Klinikum Oldenburg

Hospizbeauftragte der

Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Zwischen den Welten

Leben mit meinem toten Kind.

leicht und schwer

Trauer ist einsam

Trauer ist einsam

denn eigentlich weiß nur ich, was mein Herz fühlt.

Trauer ist einsam

denn nur ich fühle zuletzt, wie mein Kopf sich quält.

Trauer macht einsam

denn nur meine Ohren hören, wie oft mein Mund verstummt.

Trauer macht einsam

denn nur meine Augen sehn, wenn meine Seele sich vermummt.

Dann bin ich weit weg von zuhause – allein,

dann schmerzt es so sehr in mir alleine zu sein.

Du hast so viel Raum in mir in Besitz genommen

seid du weg bist ist mir mein Herz abhanden gekommen.

Auch Gott teilte sich vorher mein Herz mit mir.

Ist er noch da oder ging er mit dir?

Allein muss ich mich auf die Suche begeben

nach Gott und nach dir, denn nur das ist Leben.

Du und ich

Du – ist leicht

Ich – ist schwer

Wir – ist ohne dich

oder nur mit dir

Allein ist mit dir

Einsam – ist mitten unter Menschen

Weiter gehen – ist oft zu anstrengend

Stehen bleiben – wäre der Tod

Tod – ist Aussicht

Leben – ist Pflicht

Texte von Regina Tuschl

Bilder von Cordula Dreisbusch

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Du – lebst.

Und ich?

Simons Kreuz


Ruhe bewahren

Die Gesellschaft befindet sich im Wandel – und mit ihr die Kultur der Bestattung & der Trauer

Die Friedhöfe haben in den letzten

Jahrzehnten zunehmend den geographischen

wie auch inhaltlichen Bezug

zu den Kirchen verloren und befinden

sich zum überwiegenden Teil in kommunaler

Trägerschaft. Im gleichen

Maße befinden sich auch aufgrund

wachsender gesellschaftlicher und

globaler Mobilität der Glaube und die

Frömmigkeit im Wandel der Zeit.

Da demographische Entwicklungen

die Struktur der Gesellschaft und der

Familien verändern, leben inzwischen

aufgrund der Herauslösung aus historisch

vorgegebenen Sozialformen und

–bindungen hoch betagte Menschen in

der großen Mehrzahl in Einfamilienhaushalten

oder in Einrichtungen, wo

sie allein alt werden und allein leben.

Dies wirkt sich natürlich nicht nur auf

die Möglichkeit zu Hause zu sterben

aus, sondern auch auf die Teilnahme

bei einer Bestattung und die sich anschließenden

Grabpflege.

Durch den Wunsch nach Individualität

und Selbstbestimmung über die

letzte Ruhestätte, werden traditionelle

Bestattungen zunehmend von alternativen

Beisetzungen verdrängt, die dem

gesellschaftlichen Wandel einen tief

greifenden Ausdruck verleihen. Hierbei

stehen pflegearme Varianten im

Vordergrund, besonders, wenn Menschen

angesichts entfernt wohnender,

desinteressierter Angehöriger unsicher

sind, ob die Grabstelle gepflegt

wird. Sie sind ein Signal für Veränderungsprozesse

im Umfeld von Sterben,

Tod und Trauer und spiegeln wie in einem

Brennpunkt die einschneidenden

Veränderungen der Bestattungskultur

wider. Die Feuerbestattung eröffnet

die Möglichkeit der Variantenvielfalt

und begründet zugleich auch eine

neue Form der Trauerkultur. Die traditionelle

Bestattungsform verliert so

mehr und mehr an Geltung und wird

zu einer persönlichen Option. „Jeder

Mensch ist einzigartig, warum sollte

es nicht auch die Bestattung sein“

(Joachim Keck)

Die Motivationen für alternative Beisetzungsarten

sind vielfältig und können

unterschiedliche Gründe haben.

Ein möglicher Grund für eine Naturbeisetzung

findet sich in dem Gefühl

des eingebunden sein. So kann sich der

Mensch gesellschaftlich, beruflich oder

auch familiär eingeengt fühlen und

möchte sich nach seinem Tod aus dieser

Enge befreien. Er kann aber auch

pantheistische Ansichten vertreten und

sieht im verstreuen seiner Asche über

die Bergwelt ein Aufgenommensein in

der Allgöttlichkeit der Natur. Es kann

genauso gut in den Zwängen eines

Menschen liegen. Mit der Luftbeisetzung

sieht er eine Möglichkeit auf

diese Weise sich vom irdischen Dasein

zu lösen, sich frei von allen Zwängen,

von der Erdgebundenheit und Statik zu

fühlen.

Ein weiterer Grund für die Naturbeisetzung

lässt sich auch in der Art seiner

Gesinnung finden. Ein Mensch, der

von Natur aus sein Leben viel im Wald

und in der Natur verbracht hat, wird es

deshalb vorziehen, dass seine Asche in

einem Fridwald oder Ruheforst beigesetzt

wird. Seeleute und seeverbundene

Menschen werden sicherlich aufgrund

der „Liebe zum Meer“ die Seebeisetzung

bevorzugen. Und so mancher, der

mit Faszination die Bergwelt erklimmt,

wird seine sterbliche Erfüllung in einer

Felsbeisetzung, Bergwiesen oder Bergbachbeisetzung

finden.

von Jürgen Schanzenbächer

Und ein letzter Grund hat seine Verankerung

in der Gruppengesinnung.

So hat z.B. der Hamburger Sportverein

(HSV) für seine Anhänger und Fans

extra einen Friedhof neben der AOL-

Arena angelegt, auf dem sich treue

HSV-Fans beisetzen lassen können.

Der Friedhof wird durch ein fußballtorähnliches

Tor betreten und die Gräber

sind angelegt, wie die Sitzplätze in der

Nordkurve des Fußballstadions. Bei

der Trauerandacht wird der verstorbene

Anhänger in einem blauen Sarg mit

dem HSV-Logo aufgebahrt.

Bei der Festlegung der Beisetzungsart,

soll der Wunsch des Sterbenden im

Mittelpunkt stehen. Er bestimmt den

Ort und die Art der Beerdigung und sie

sollte rechtzeitig mit den Bedürfnissen

und Erwartungen der Angehörigen

abgestimmt sein. Doch die Einhaltung

des Wunsches darf für die Hinterbliebenen

nicht zwingend sein, wenn triftige

Gründe dagegen stehen. Ihnen

sollte auch die Möglichkeit eingeräumt

werden, widersprechen zu können um

die Beisetzung für sich so festlegen und

gestalten zu dürfen, wie sie selbst am

besten damit leben können.

Mit dem Wunsch der Sterbenden nach

Individualität und Selbstbestimmung

über die letzte Ruhestätte, wird zugleich

der Trauerfeier einen anderen

Stellenwert eingeräumt, als noch bei

der traditionellen Bestattungsart. Wo

traditionelle Formen den Sinn ver-

lieren, beginnt die Suche nach neuen.

Hier spielen oftmals esoterische Todes-

und Ewigkeitsvorstellungen die die

Schrecken des Todes besänftigen, bzw.

östlich-spirituelle Glaubensansichten

eine größere Rolle als die christliche

Religion. Die Weiterexistenz der Seele

oder des Geistes im universellen Dasein

wird sichtbar. Die Verstorbenen

werden ein Teil der Natur, die im Wechsel

der Jahreszeiten Neues hervorbringt

und Veränderungen ermöglicht.

Dieser Gedanke wirkt meist tröstlicher

und versöhnlicher hinsichtlich der Vorstellung

des eigenen Todes, über den

niemand etwas weiß.

Die Beerdigungen gleichen immer öfter

einer pompösen Inszenierung und

öffnen somit den jungen Modemachern

in dieser Branche Tür und Tor für die

Vermarktung und Privatisierung des

Todes. Menschen finden ihre eigene

Form der Gestaltung, indem sie Mode

folgen und sich an neue Üblichkeiten

ihrer Umgebung anpassen. Der Trend

zu Stilisierung und Ästhetisierung erobert

Trauerhallen und Friedhöfe nach

dem Motto: „Schick ans Grab“ (Tagesspiegel).

Für die einen mag solch

eine Inszenierung grotesk erscheinen,

für die anderen kann es einen Trost in

der Trauer bieten. Der Abschied vom

Verstorbenen kann sich jedoch umso

schwieriger gestalten.

Die Auswirkung solch einer Inszenierung

allerdings ist ein Indiz dafür,

dass der Verlust von Konvention und

Tradition die Form eigener Gestaltung

prägt, die im gegenwärtigen Umgang

mit Sterben, Tod und Trauer den Paradigmenwechsel

erkennen lässt.

Der Tod wird aus der Tabuzone geholt

und wieder in die Mitte genommen. Das

zeigt zugleich, dass selbst die extremsten

und vielleicht auch seltsam anmutenden

Gestaltungen von Bestattungen

überwiegend doch nichts anderes sind,

als der verzweifelte Versuch, dem Leben

und dem Sterben einen Sinn zu

geben. Dieser Umstand könnte durchaus

Ansatz dafür sein, die gebrochenen

„Glieder“ der rituellen Handlungen in

der kirchlichen Seelsorge wieder aufzunehmen

und vielleicht mit naturreligiösen

Strömungen „aufzupolieren“.

Kapelle von wildem Holz – (Lütetsburger Schlosspark)

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Hinter den Kulissen Alles unter einem Dach

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Palliativstützpunkt am Jadebusen

Palliativtag am 16. Mai 2009 unter dem Thema

"Gemeinsame Schritte auf dem palliativen Weg. Was können wir tun"?

Es gab eindrucksvolle Vorträge, Informationsstände und gute Gespräche. Viele Interessierte, wie Pflegekräfte und Betroffene

waren gekommen, um sich über das Themas zu informieren.

Zum Team gehören Pflegekräfte, Mediziner, ehrenamtliche Hospizmitarbeiter, Sozialarbeiter und Seelsorger.

So informierte Dr. Guido Klein, Chefarzt der internistischen Abteilung des St. Johannes – Hospitals in Varel über die Entscheidung

zur palliativen Behandlung. Sie sollte mit dem Patienten und den Angehörigen getroffen werden. Die Voraussetzung

zu solch einer Entscheidung ist der informierte Patient. Gründe/Impulse zum Wechsel des Behandlungsfokus können

sehr vielfältig sein. Britta Rohlfs, zuständig für die Pflegeüberleitung im Krankenhaus, informierte über die Überleitung

in den ambulanten Bereich und die Palliativversorgung im Krankenhaus. In einer lebendigen Erzählung berichtete Frau

Franke vom St. Hospiz St. Peter über die Arbeit. Der Vortrag ließ kaum eine Frage unbeantwortet. Die Seelsorge übernimmt

eine wichtige Rolle in der Palliativarbeit. Oftmals finden Menschen an ihrem letzten Weg zurück zum Glauben, erzählten

Frau Pastorin Andrae und Oberin Schwester Hanna.

Die Patienten vertrauen uns in den Gesprächen. Dr. Eismann referierte über die Wichtigkeit der Dokumentation im ambulanten

Bereich. Diese soll den Pflegekräften und weiterbehandelnen Ärzten eine Richtlinie und Sicherheit in der palliativen

Behandlung geben. Großes Interesse fand auch der Büchertisch, vorgestellt von den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der

Hospizbewegung Varel und Zetel. Annemarie Büppelmann berichtete über ihre Aufgaben als Koordinatorin der Hospizbewegung

und des Palliativstützpunktes. Sie betonte, dass die Palliativ- und Hospizarbeit zusammen gehören. Bei Frau

Driemel von der Firma Fresenius konnten sich die Besucher über Portversorgung und Schmerzpumpen informieren. „Ich

wollte immer schon mal sehen, wie ein Port aussieht, so eine Besucherin“.

In den Pausen hatten die Besucher Gelegenheit, sich bei Getränken, Keksen und frischem Obst zu stärken

Alle Beteiligten waren am Schluss der Veranstaltung der Meinung, dass die Veranstaltung gut angenommen wurde, und dass

es einen 3. Palliativtag geben wird.

Als Dank für die geleistete

ehrenamtliche Arbeit

In diesem Sinne begann am 26. Mai d. J. für dreiundzwanzig

Mitarbeiter/Innen, der Koordinatorin und des Vorstandes

des Hospiz Varel ein „Verwöhntag“ in Stabelfeld bei Dr.

Heinrich Dickerhoff – dem „Märchenerzähler“.

„In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat“

- so beginnt das Grimmsche Märchenbuch, war der Einstieg

in eine wunderbare Märchenwelt der Wünsche und Träume,

die, so Dr. Dickerhoff, Spiegel unserer Erfahrungen und Erinnerungen

an eine Sehnsucht sind, die weiter reicht als das,

was wir erfahren. Märchen ermutigen uns, unsere Träume zu

wagen und neue Wege zu gehen. Wege hin zum Ziel.

Anhand von Märchen aus verschiedenen Kulturkreisen, die

in einem sonnendurchfluteten Raum im Kardinal-von-Galen-

Haus sehr eindrucksvoll mit weichen Harfenklängen vorgetragen

wurden, zeigte Dr. Dickerhoff beispielhaft auf, wie

Märchen durchaus auch in der Begleitung von Sterbenden

und trauernden Menschen Anwendung finden. Märchen sind

das Tor zur Seele. So entstehen beim Erzählen oder beim

Vorlesen von Märchen durch die Phantasiegestalten Sinn-

Bilder, die unsere Haltung zum eigenen Leben zu Gestalt

werden lassen und uns einen Ton vorgeben, mit dem wir uns

auf ein stimmiges Leben einstimmen können. Einem Leben,

das am Ende eines langen Weges, vielleicht doch noch zu

seiner Bestimmung findet. Für die ehrenamtlichen Sterbe-

und Trauerbegleiter/Innen war die gemeinsame Reise zum

„Märchenerzähler“ eine willkommene Abwechslung in der

Arbeit und Begleitung von schwerstkranken und sterbenden

Menschen. Denn ein wesentlicher Bestandteil der Hospizarbeit

liegt auch darin, als Begleiter gut auf sich selbst zu achten,

um den Anforderungen der Begleitungen gerecht werden

zu können. (JS)

Matinee im Waisenstift Varel

mit der Gruppe „DreyBartLang

am 03. Mai 2009

In einem zweistündigen Konzert vor gut 100 Zuschauern

überzeugten Hildegard Kluttig (trotz grippalem Infekt), Kati

Bartholdy, Holger Harms Barthldy und Alexander Langenhagen

mit ihrer musikalischen Reise durch Europa. Markenzeichen

der Band sind Vielseitigkeit, die nach der Pause

ihren Höhepunkt hatte, große Spielfreude und erfrischenden

Humor. Alle waren begeistert von einem hervorragenden

Konzert in dem wundervollen Ambiente des Waisenstiftes.

in der Oldenburger Straße 30

Bürozeiten

Montag: 9.00 Uhr -12.00 Uhr und

Donnerstag: 15.00 Uhr - 18.00 Uhr

und nach Vereinbarung (Tel. 0 44 51-80 47 33)

Palliativstützpunkt am Jadebusen

Tel. 0 44 51-91 89 36 3 (tägl. 24 Stunden erreichbar)

Info – Trauerbegleitung / Trauergruppe

Montag: 9.00 Uhr -12.00 Uhr und

Donnerstag: 15.00 Uhr - 18.00 Uhr

und nach Vereinbarung (Tel. 0 44 51-80 47 33)

Trauercafé Mobile

jeden dritten Sonntag im Monat

von 15.00 Uhr - 17.00 Uhr

Beitrittserklärung Hospizbewegung Varel e.V.

Ich trete der Hospizbewegung Varel e.V. als Mitglied bei:

Name: ________________ Vorname:_______________________

Wohnort ______________ Straße __________________________

geb. am _______________ Tel. ____________________________

Der Mindestbeitrag beträgt 30,00 Euro pro Jahr,

für Schüler und Studenten 15,00 Euro pro Jahr.

Ich zahle den Mindestbeitrag von ____________ Euro.

Ich zahle als förderndes Mitglied freiwillig folgenen Betrag

pro Jahr: __________ Euro

Soll der Beitrag vom Konto abgebucht werden? Ja ❑ Nein ❑

______________________, den ____________________________

Sie können unverbindlich teilnehmen oder sich

vorab informieren bei:

Jürgen Schanzenbächer 0 44 51/95 03 50

oder bei Petra Gröne 0 44 52/70 92 36

Beitrittserklärungen senden Sie bitte an unseren Geschäftsführer:

Jürgen Büppelmann

Oltmannsstraße 11

26316 Varel

Tel. 0 44 51/54 11

Einzugsermächtigung

Hiermit ermächtige ich die Hospizbewegung Varel e.V. von meinem

Konto bei der

Bank: _________________________________________________

Konto-Nr.: ________________________ BLZ: _______________

bis auf Widerruf den fälligen Jahresbeitrag einzuziehen.

Unterschrift_____________________________________________


Auf Buchfühlung mit dem Hospiz

Vorträge und Gespräche

Bilderbücher – Sachbücher – Geschichten – Gedichte.

Hospizbewegung Varel e.V.

Donnerstag 17. September 2009

20:00 Uhr

Ort: Aula Lothar-Meyer-Gymnasium

Moltkestraße 11, 26316 Varel

Dr. Ernst-Berthold Ahlhorn, 1. Vorsitzender

Filmvorführung: „Bilder die bleiben“

mit anschließendem Diskussionskreis im Forum

Donnerstag 24. September 2009

20:00 Uhr

Ort: Zetel, Alte Schule Marschstraße, 26340 Zetel

Eintritt: 2,- Euro

Erschöpfungszustände

Referent: Peter Pfaffenschläger aus Jaderberg

Donnerstag 29. Oktober 2009

20:00 Uhr

Ort: Aula Lothar-Meyer-Gymnasium

Moltkestraße 11, 26316 Varel

Märchenabend

Referentin: Eva-Maria Wowy

Bitte beachten Sie die ausführlichen Presseankündigungen zu den jeweiligen

Veranstaltungen in der Nordwest Zeitung und im Friesländer Boten.

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