SCHUNCK REPORT 1/2009 - SCHUNCK GROUP

schunck

SCHUNCK REPORT 1/2009 - SCHUNCK GROUP

Schunck RepoRt

2009

Unabhängig · Zukunftsorientiert · Innovativ 1

Internationaler

Assekuranz-Makler

kfz-spezial: Neue lösuNgeN im

flotteNmaNagemeNt


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Liebe Leserin, lieber Leser,

die Wirtschaftskrise hinterlässt deutliche

Spuren in der Logistikindustrie. Spra-

chen wir im vergangenen Jahr noch

über engpässe beim Laderaum, Fahrermangel

usw., leiden heute viele

Logistikdienstleister unter enormen

nachfragerückgang. Die Folgen sind

harte preiskämpfe, kurzarbeit, entlassungen

und Insolvenzen.

All dies sind Maßnahmen, die am ende

eines langen kampfes stehen und

die hoffentlich weniger unternehmen

betreffen, als wir heute befürchten.

Doch wie können sich Logistikdienst-

leister, die vielleicht mehr als andere

auf das Zusammenspiel von Angebot

und nachfrage angewiesen sind, in

dieser Zeit zukunftsfähig aufstellen?

Die krise als chance zu sehen, klingt

für viele unternehmen aufgrund des

hohen Drucks, den sie zurzeit verspü-

ren, eher makaber. trotzdem plädieren

wir dafür, diese Zeit zu nutzen, um über

Bewährtes und Gewohntes nachzu-

denken und gegebenenfalls Verände-

rungen vorzunehmen. Gerade im Bereich

Flottenmanagement gibt es zahlreiche

Ansatzpunkte, um kosten zu senken.

Beispielsweise durch ein durchdachtes

Risk Management, das unter anderem

die Vermeidung von unfällen und

technischen Schäden berücksichtigt.

online-Anwendungen zur besseren Verwaltung

des Fuhrparks oder die prüfung

bestehender Versicherungslösungen

sind weitere Ansätze für optimierungen.

Diese Ausgabe des Schunck RepoRtS

haben wir deshalb zum großen teil

dem thema kfz gewidmet. Auf den

folgenden Seiten stellen wir Ihnen Lösungen

wie den Schunck-Fuhrpark-Manager

(SFM) und „FleetBestorder“ vor,

informieren über Versicherungsschutz

bei kabotagefahrten und zeigen mit

Factoring eine Lösung auf, mit denen

Sie schneller an Ihr Geld kommen.

Dass es trotz krisen weitergeht, zeigt

übrigens auch ein Blick auf die

Schunck GRoup, die in diesem Jahr

ihr 90-jähriges Bestehen feiert. Seit der

Gründung im Jahr 1919 haben sich die

wirtschaftlichen und gesellschaftlichen

Rahmenbedingungen in Deutschland

mehr als einmal radikal geändert. unser

Anspruch, durchdachte und ganzheitliche

Lösungen für unsere kunden anzubieten,

hat uns mehr als eine krise unbeschadet

überstehen lassen. Wir sind stolz

darauf, heute einer der führenden Versicherungsdienstleister

und Anbieter für

internationale Risikolösungen zu sein.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen eine

interessante und spannende Lektüre mit

zahlreichen Anregungen.

Ihr

Michael Brauch

iNhalt

3 SoFtWAReLöSunG SFM

sChuNCk-fuhrpark-maNager (sfm)

4 SkMWeB

risk maNagemeNt im iNterNatioNaleN

flotteNmaNagemeNt

5 SpeZIeLL FüR LkW

siCher aNs ziel mit Navtrip staNd-aloNe

6 neueS DIenStLeIStunGSMoDuL

„fleetBestorder“ für sChNelleN

aNgeBotsvergleiCh

ScheInSeLBStStänDIGkeIt

iNsolveNzgeld für selBststäNdigeN

kurierfahrer

7 AuSFLAGGen Von kFZ-FLotten

alarmiereNde deCkuNgslüCkeN iN der

kfz-haftpfliChtversiCheruNg

kooRDInIeRteR VeRSIcheRunGSSchutZ

iNterNatioNale kfz-versiCheruNgs-

programme

8 kuRZMeLDunGen aktuell

9 tRAnSpoRt LoGIStIc 2009

volles haus Bei der traditioNelleN

sChuNCk kuNdeNveraNstaltuNg

VeRSIcheRunGSpFLIcht In DeutSchLAnD

versiCheruNgsChutz Bei

kaBotagefahrteN

10 DAS LoGIStIkZentRuM poRtuGALS

eNtdeCkeN sie das poteNzial des

staNdorts lissaBoN!

AktueLLe RechtSpRechunG ZuM

LoGIStIkRecht

wird die BegreNzte haftuNg NaCh dem

hgB weiter aufgeweiCht?

11 FActoRInG

das multifuNktioNsprodukt

im forderuNgsmaNagemeNt

12 pIRAteRIe

pirateNüBerfälle – mehr als

der fluCh der kariBik


SoFtWAReLöSunG SFM

sChuNCk-fuhrpark-maNager (sfm)

Mit dem Schunck-Fuhrpark-Manager

(SFM) hat die Schunck GRoup eine

Flottenmanagement-Software entwickelt,

mit der vorhandene Insellösungen

zugunsten einer komplettlösung

ersetzt werden können. Realisiert wurde

das programm in Zusammenarbeit

mit kunden, um den Bedarf optimal

zu berücksichtigen.

SFM eignet sich für das Flottenmanagement

von fünf Fahrzeugen ebenso

wie für einen Fuhrpark mit 500 Fahrzeugen.

Basierend auf einer Windowslösung

werden Versicherungen, Schäden,

kosten, korrespondenz und vieles

mehr in einem System verwaltet – unabhängig

von der Zusammensetzung

des Fuhrparks.

doCh was kaNN NuN eigeNtliCh

der sfm?

Ihr gesamter Fuhrpark kann im SFM

geführt werden. Dabei können zu den

einzelnen Fahrzeugen auch besondere

Ausstattungsmerkmale hinterlegt werden.

Mit der Software können zudem

alle termine wie tüV, Reifenprüfung

kfz-spezial: Neue lösuNgeN im flotteNmaNagemeNt

oder aber auch Wiedervorlagen zur

Schadenbearbeitung verwaltet werden.

ein weiterer Vorteil besteht in der Zuordnung

der kosten zu den einzelnen

Fahrzeugen. Damit können Sie Ihre

kostenstruktur inklusive Maut, Werkstatt-

und Versicherungskosten sowie

kraftstoffkosten hinterlegen. Diese

Daten können einfach importiert

werden und sind somit leicht zu dokumentieren

und zu analysieren.

Darüber hinaus kann die gesamte

kommunikation per e-Mail oder die erstellung

von Dokumenten bequem mit

dem SFM geführt werden. Auch der direkte

Draht zu Schunck, beispielsweise

zum Austausch versicherungsrelevanter

Daten wie der Synchronisierung

der An- und Abmeldungen von Fahrzeugen

oder der Schadenmeldungen und

-statistiken ist gewährleistet. Damit

ist keine doppelte Datenführung mehr

nötig, was Ihnen erheblich Zeit und

kosten erspart.

Mit dem SFM kann beispielsweise

auch die gesamte Schadenbearbeitung

über das System geführt werden – unabhängig

davon, ob es sich um Ihre

eigenen haftpflicht- und kaskoschäden

oder die Schadenereignisse, bei denen

Sie selbst Geschädigter sind, handelt.

Durch die komplette Datenhaltung in

einem System können Sie zudem bequem

und schnell für das Risk Management

relevante Daten, wie Gesamtschadenentwicklung,

entwicklung

je Fahrzeug, entwicklung je Mitarbeiter

und jeweilige Schadensarten auswerten,

um daraus die entsprechenden

Maßnahmen abzuleiten.

Zugriffskontrolle und Mandantenfähigkeit

der Software ist flexibel. So können

Sie pro user genau bestimmen,

welche Softwareteile benutzt werden

dürfen.

Gerne präsentieren wir Ihnen den SFM

persönlich. Wenden Sie sich einfach

an das für Sie zuständige

SchunckhAuS.

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4

SkMWeB

risk maNagemeNt im iNterNatioNaleN

flotteNmaNagemeNt

Der Fuhrpark gehört für Speditionen

und Logistikdienstleister zu den wesentlichen

Arbeitsmitteln. ein Ausfall

einzelner Fahrzeuge aufgrund von unfällen

oder Reparaturen ist stets mit

kosten verbunden, aber auch mit

einem erheblichen administrativen

Aufwand. Allein deshalb wird das

thema Risk Management im internationalen

Flottenmanagement für

unternehmen immer wichtiger.

ein wesentlicher Bestandteil des

Risk Managements sind und blei-

ben die Versicherungen. Schunck

als Ihr Versicherungsmakler bietet

hier günstige tarifvarianten an, wobei

verstärkt individuelle Versicherungslösungen

angeboten werden.

kfz-spezial: Neue lösuNgeN im flotteNmaNagemeNt

Zum Risk Management gehört jedoch

weit mehr als die Absicherung durch

optimale Versicherungslösungen.

Gefragt sind vielmehr Lösungen, mit

denen Schäden effizient und schnell

behoben bzw. im optimalen Fall sogar

durch vorausschauendes handeln vermieden

werden können. Dazu hat die

Schunck GRoup das SkMWeb entwickelt.

Dieses webbasierte tool unterstützt

unternehmen dabei, vorliegende

und online gemeldete Schäden per

Mausklick zu analysieren und aussagekräftige

Schadensstatistiken zu erstellen.

neben der schnelleren und effektiveren

Schadensbehebung profitieren

unternehmen durch die aktive nutzung

der Daten für das Risk Management.

Denn sind die Schwachstellen der

Fahrzeuge und Fahrer oder die häufigs-

ten unfallursachen bekannt, kann aktiv

etwas unternommen werden. So wird

die Gefahr weiterer Ausfälle erfolgreich

minimiert. Darüber hinaus unterstützt

Sie das SkMWeb bei der schnellen

An- und Abmeldung von Fahrzeugen

online, dem Ausdrucken von Versicherungsbestätigungen

und Grüner

karten sowie der direkten kommunikation

mit den SchunckhäuSeRn.

Voraussetzung für die nutzung des

tools ist ein Internetzugang sowie ein

eigenes Benutzerkennwort, das Sie

von Ihrem Berater erhalten. eine Installation

einer Software auf dem

eigenen Rechner ist nicht nötig.


SpeZIeLL FüR LkW

siCher aNs ziel mit Navtrip staNd-aloNe

Brücken, die nur eine bestimmte Last

tragen dürfen oder tunnel, die nur

von Fahrzeugen mit einer bestimmten

höhe passiert werden können sowie

Straßen mit einem Durchfahrverbot für

Lkw – hindernisse, die für Lkw-Fahrer

eine tägliche herausforderung darstellen.

Das problem: Die klassischen

– für pkw-Fahrer entwickelten – navigationsgeräte

weisen nicht auf diese

Beschränkungen hin.

Abhilfe schafft hier ein navigations-

gerät, das speziell für Lkw entwickelt

wurde: Das navtrip Stand-Alone 3.4.

neben Angaben zu speziell für Lkw-

Fahrern wichtigen Attributen stellt

die neue Version des Geräts aktuelles

kartenmaterial sowie Geschwin-

kfz-spezial: Neue lösuNgeN im flotteNmaNagemeNt

digkeitswarnungen bereit. Zudem

erlaubt es die direkte eingabe von

GpS-koordinaten. Damit geht es auf

die besonderen eigenheiten bei der

Streckenführung von Lastwagen ein.

um dem Lkw die optimale Route an-

zeigen zu können, nimmt das naviga-

tionsgerät beim sogenannten „truck-

routing“ Angaben zu Breite, höhe und

Länge des Lkw entgegen. Zusätzlich

werden Achszahl, Achslast und das

Gewicht abgefragt. Mit diesen gespei-

cherten Angaben errechnet das navi-

gationsgerät die passende Route.

Da es immer mal wieder zu Abwei-

chungen durch den Fahrer kommen

kann – beispielsweise, weil er für die

Rast einen Autohof anfahren möchte

– weist das Gerät über entsprechende

Symbole auf einschränkungen für

den Lkw-Verkehr in der umgebung

der Route hin. Weitere Informationen

erhalten Sie unter www.navkon.de.

Die Schunck GRoup begrüßt den

einsatz dieses speziellen LkW-na-

vigationsgeräts, da dieses einen

wichtigen Beitrag zur Schadensprä-

vention, insbesondere bei höhenbe-

grenzungen, im Rahmen eines erfolg-

reichen Risk Managaments leistet.

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neueS DIenStLeIStunGSMoDuL

„fleetBestorder“ für sChNelleN

aNgeBotsvergleiCh

Der Leasingmarkt für Fahrzeuge weist

zurzeit massive Angebotsschwankun-

gen und -bandbreiten auf. Vor dem hin-

tergrund der Wirtschaftskrise und dem

damit verbundenen verstärkten kostendruck

nutzen deshalb immer mehr

Fuhrparkbetreiber mehrere Leasinggeber

parallel, um so die kosten zu

senken. Dabei ist das Vergleichen der

Angebote verschiedener Leasinggesellschaften

mit einem enormen Aufwand

für die unternehmen verbunden.

hier setzt „FleetBestorder“ an. Das

Service-paket des Münchener unternehmens

Fleetcompany stellt eine

Web-plattform für die Fahrzeugbestellung

zur Verfügung. Das prinzip ist einfach:

Die konditionen der vom kunden

gewählten Leasinggeber werden in

einen konfigurator eingepflegt. Fleet

company gewährleistet zudem die

regelmäßige Aktualisierung der Fahrzeugdaten.

So konfiguriert der kunde

Auch selbstständige kurierfahrer

können unter umständen Sozialversicherungspflichtig

sein, so ein

urteil des Bayerischen Landessozialgerichts

vom 26. März 2009.

Im konkreten Fall handelte es sich

um einen selbstständigen kurierfahrer,

der zwar ein Gewerbe angemeldet

und die Fahrten mit seinem eigenen

Fahrzeug durchgeführt hatte, aber

nur für ein einziges transportunternehmen

tätig war. Als sein Auftraggeber

Insolvenz anmeldete, beantragte

der kurier bei der Bundesagentur

für Arbeit Insolvenzgeld. Mit hinweis

auf seine Selbstständigkeit wurde

ihm die Zahlung verweigert, woraufhin

der kurier klagte – mit erfolg.

kfz-spezial: Neue lösuNgeN im flotteNmaNagemeNt

auf Basis der car policy seines unternehmens

sein Wunschfahrzeug zentral

in einem tool. über die Web-plattform

werden nun automatisch die

besten konditionen

ermittelt und zur Fahrzeugberechnunggenutzt.

Auf Wunsch kann Fleet-

Bestorder um Beratung

im Bereich Leasingausschreibung

und Verhandlung

von Rahmenverträgen

ergänzt werden. ein

Aspekt, der für unternehmen

mit einem Fuhrpark von über

200 Fahrzeugen zu deutlichen

kostensenkungen führt.

Für weitere Informationen stellen

wir gerne den kontakt zu unserem

kooperationspartner über Ihr

SchunckhAuS her.

ScheInSeLBStStänDIGkeIt

iNsolveNzgeld für selBststäNdigeN kurierfahrer

nach Ansicht des Sozialgerichtes

München sowie des Bayerischen

Landessozialgerichtes, das von der

Bundesagentur für Arbeit in Revision

angerufen wurde, liegt angesichts der

Gesamtumstände ein versicherungspflichtiges

Beschäftigungsverhältnis

vor. hintergrund dieser entscheidung

ist die Verpflichtung des kuriers, bei

seinen Fahrten das eigene Fahrzeug

mit dem Firmenschild des transportunternehmens

zu kennzeichnen. Zudem

hatte er sich verpflichtet, dem

unternehmen täglich acht bis zehn

Stunden zur Verfügung zu stehen

und seinen urlaub durch das unternehmen

genehmigen zu lassen.

Damit bestand für die Richter kein

Zweifel an der Sozialversicherungs-

pflicht, auch wenn für den kläger keine

Sozialabgaben abgeführt wurden.

Die Bundesagentur muss deshalb das

beantragte Insolvenzgeld zahlen.


AuSFLAGGen Von kFZ-FLotten

alarmiereNde deCkuNgslüCkeN iN

der kfz-haftpfliChtversiCheruNg

Immer wieder denken unternehmen

darüber nach, ihre Flotten ins Ausland

auszuflaggen. Dabei wird jedoch oftmals

nicht bedacht, dass die meisten Länder

eine weitaus niedrigere pflichtversicherungssumme

in der kfz-haftpflichtversicherung

vorsehen. Dies beinhaltet auch,

dass auf diesen Versicherungsmärkten

nicht ohne weiteres Deckungssummen

eingekauft werden können, wie sie in

Deutschland angeboten werden und risikogerecht

sind. So sind beispielsweise

die Mindestdeckungssummen in der

kfz-haftpflichtversicherung in verschiedenen

Ländern unterschiedlich (s. tabelle).

Für den Fall, dass kein internationales

Versicherungsprogramm gewünscht wird

bzw. möglich ist, haben wir mit dem

kfz-haftpflichtschaden-excedenten ein

spezielles produkt für unsere kunden

entwickelt. Diese ergänzungsversicherung

beginnt bei der Deckungssumme

Ihrer bestehenden Verträge. nach den

Allgemeinen Bedingungen für die kraft-

Land personenschäden Sachschäden

Malta

2.500.000 g

500.000 g

Slowenien 3.700.000 g

750.000 g

Zypern

30.000.000 g

1.000.000 g

fahrtversicherung (AkB) bietet die excedenten-Versicherung

im Anschluss an

die höchstmöglich kaufbaren Deckungssummen

im jeweiligen Land Versicherungsschutz

bis zu einer Deckungssumme

für personen- und Sachschäden von

pauschal 50 Millionen euro je geschädigte

person bzw. 8 Millionen euro.

Für nähere Informationen sprechen Sie

uns an. Ihr SchunckhAuS

berät Sie dazu gern.

kooRDInIeRteR VeRSIcheRunGSSchutZ

iNterNatioNale kfz-versiCheruNgsprogramme

Internationale kfz-Versicherungsprogramme

sind oft der einzige Weg, um

bei mehreren ausländischen niederlassungen

transparenz über den kfz-Versicherungsbereich

und optimale Lösungen

zu erhalten. Für unternehmen, die neben

dem hauptsitz in Deutschland über

mindestens eine weitere niederlassung

im Ausland mit einer eigenen kfz-Flotte

verfügen, ist beispielsweise ein koordinierter

Versicherungsschutz sinnvoll.

Dabei werden sämtliche Versicherungsangelegenheiten

des unternehmens

vom hauptsitz in Deutschland aus koordiniert.

Dies gelingt jedoch nur, wenn

eine zentrale Versicherungsabteilung

Zugriff auf die einzelnen ausländischen

niederlassungen hat. Darüber hinaus

sind je nach Versicherer bestimmte kriterien

zu erfüllen, wie z.B. Mindest-

kfz-spezial: Neue lösuNgeN im flotteNmaNagemeNt

größe der Flotte bzw. Mindestprämie

des gesamten programms. ein Vorteil

eines koordinierten Versicherungsprogramms

ist beispielsweise der zentrale

Ansprechpartner beim Versicherer für

Verhandlungen, Steuerung und kontrolle.

Darüber hinaus werden die Versicherungssummen

und Deckungsstandards

über alle Länder durch den Mastercover

vereinheitlicht. Gleiches gilt für die

Grundsätze der prämienkalkulation.

Gerne unterstützen wir Sie mit unseren

Schunck-eigenen ausländischen niederlassungen

europaweit und weltweit

mit unseren netzwerkpartnern, ein derartiges

programm umzusetzen. Im ersten

Schritt erfolgt dabei die genaue Ist-

Analyse über die gesamten Flotten im

In- und Ausland. Dazu werden unter

anderem Angaben zu Deckungssummen

und eventuelle Deckungserweiterungen,

policen, Versicherer, die Anzahl der

Fahrzeuge und Fahrzeugarten pro Land

sowie der Schadenverlauf analysiert.

Auf Basis dieser Daten erstellen wir ein

Gesamtkonzept unter Berücksichtigung

der Versicherer, die für ein internationales

kfz-Versicherungsprogramm in Frage

kommen. Bei der Implementierung legen

wir vor allem auf das kommunikationskonzept

zwischen Ihnen, dem Versicherer

und uns großen Wert.

Sprechen Sie uns an. Aufgrund unserer

internationalen Aufstellung und

erfahrung für derartige Lösungen sind

wir der richtige partner für Sie! Ihr

SchunckhAuS berät Sie dazu gern.

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kuRZMeLDunGen

aktuell

Aktuelle Informationen

RechtSSchutZ

spezielle reChtssChutzversiCheruNg

für fuhrparkleiter

Fuhrparkleiter sehen sich momentan

oftmals einer haftung ausgesetzt,

die nicht unterschätzt werden darf.

Dies gilt vor allem dann, wenn die

halterhaftung des Flottenbetreibers

auf die Fuhrparkleiter delegiert wird.

Führerscheinkontrolle und Alkoholmissbrauch

der Fahrer sind hier nur

zwei Beispiele, bei denen der Fuhrparkmanager

im Schadensfall mit

auf der Anklagebank sitzen kann. Die

kosten für die Verteidigung können

schnell existenzbedrohend sein.

Die Schunck GRoup hat zusam-

men mit Rechtsschutzversicherern

auf diese entwicklungen reagiert

und bietet jetzt spezielle produkte

für Fuhrparkleiter an. Diese Bausteinprodukte

umfassen meist den

universal-Straf-, Arbeits-, und den

Schadenersatz-Rechtsschutz.

Sprechen Sie uns an, gerne erstellen

wir für Sie ein individuelles Angebot.

sChuNCk kfz-rahmeN-

verträge

Mit unseren Versicherungs-partnern

haben wir den Schunck kfz-Rahmenvertrag

vereinbart. Dieser gibt Ihnen

als kunde immer die Sicherheit der

individuellen und risikogerechten Absicherung

Ihrer Flotte.

gefahrguttraNsporte

Wurden Gefahrguttransporte nicht in

den kfz-Rahmenvertrag aufgenommen

und als Gefahrguttransporte deklariert,

kfz-spezial: Neue lösuNgeN im flotteNmaNagemeNt

sind sie nicht automatisch mitversichert.

Informieren Sie uns deshalb

vorab, wenn Sie Gefahrguttransporte

als neuen Geschäftszweig planen. Wir

beraten Sie hinsichtlich des entsprechenden

Versicherungsschutzes.

WeIteRBILDunG

spezielle weiterBilduNg

als teil des risk maNage-

meNts

80 bis 85 prozent aller Verkehrsunfälle

in unternehmen sind auf das Fehlverhalten

von Fahrern zurückzuführen – so

eine Analyse von hohmann consulting.

hier setzen spezielle Weiterbildungsprogramme

nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz

(BkrFQG) in

Verbindung mit der Berufskraftfahrer-

Qualifikations-Verordnung (BkrFQV) an.

Sie umfassen neben einem eco-training

die themen „Sozialvorschriften

für den Güterverkehr“, „Sicherheitstechnik

und Fahrsicherheit“, „Schaltstelle

Fahrer: Dienstleister, Imageträ-

ger, profi“ und „Ladungssicherung“.

Die von hohmann consulting angebotenen

Seminare sind von Verkehrsexperten

konzipiert und werden ständig

weiterentwickelt. Dabei erfüllen die

trainer alle gesetzlichen Anforderungen

an die Weiterbildung nach BkrFQG.

Als Zusatznutzen erhält der kunde pro

Weiterbildungstag eine ein bis zwei-

stündige Behandlung der „Individu-

ellen Schadenproblematik in seinem

Fuhrpark“. Dabei werden im Vorfeld die

Schwachstellen im Fuhrpark analysiert

und Lösungsansätze erarbeitet. Gerne

stellen wir den kontakt zu unserem kooperationspartner

für Sie her.

groB fahrlässige herBeiführuNg

des dieBstahls

eiNes fahrzeugs

Die Deponierung eines Zweitschlüssels

am Fahrzeug, beispielsweise unter

den Reifen, gilt als grob fahrlässige

herbeiführung des Diebstahls. Sollte

das Fahrzeug mit dem Zweitschlüssel

gestohlen werden, kann der Versicherer

einen Abzug der Schadenzahlung

vornehmen. Die höhe der kürzung

richtet sich nach der Schwere der

Schuld.


tRAnSpoRt LoGIStIc 2009

volles haus Bei der traditioNelleN

sChuNCk kuNdeNveraNstaltuNg

Anlässlich der transport logistic

2009 lud die Schunck GRoup

kunden und Freunde des hauses in

das Münchener Bier- und oktoberfestmuseum

im Zentrum der Stadt

ein. Die Resonanz auf die mittlerweile

traditionelle einladung war riesig:

Zahlreiche Gäste nutzten den

Abend, um neue kontakte zu knüpfen

und ihre Messegespräche fortzuführen.

Darunter auch Michael kubenz

und horst o.A. Schunck (s. Foto).

Die Gäste erwartete neben einem guten

Bier und einer zünftigen Brotzeit

auch eine Führung durch das oktoberfestmuseum.

Die transport logistic ist die weltweit

größte Messe für Logistik, telematik

und Verkehr. trotz der Wirtschaftskrise,

VeRSIcheRunGSpFLIcht In DeutSchLAnD

versiCheruNgssChutz Bei kaBotagefahrteN

Seit Anfang Mai 2009 dürfen trans-

portunternehmer aus estland,

Lettland, Litauen, polen, der Slowakei,

der tschechischen Republik und

ungarn mit der Gemeinschaftslizenz in

Deutschland kabotagebeförderungen

durchführen. Bulgarien und Rumänien

folgen im nächsten Jahr.

unternehmen, die weder Sitz noch niederlassung

in Deutschland haben,

können nun im Anschluss an eine

grenzüberschreitende Beförderung

nach der ersten teilweisen oder vollständigen

entladung in Deutschland

bis zu drei nationale Beförderungen

in Deutschland mit demselben Fahrzeug

durchführen.

von der die Logistikindustrie besonders

betroffen ist, nutzten 48.000 Fachbesucher

die Messe, um sich über trends

sowie neue produkte und Dienstleistungen

der Anbieter zu informieren.

Für kabotagefahrten innerhalb

Deutschlands besteht Versicherungspflicht.

Dies gilt auch dann, wenn die

durchführenden unternehmer keinen

Sitz in Deutschland haben. Der umfang

des Versicherungsschutzes muss § 7 a

Abs. 3 GükG entsprechen, d.h. es

muss eine Mindestversicherungssumme

von 600.000,- euro je Schadenereignis

gegeben sein. Die höchstersatzleistung

darf auf nicht weniger als

1,2 Mio. euro je Jahr begrenzt sein.

Auch hier gilt nachweispflicht. Das

heißt, dass unternehmen aus einem

anderen eu-Land dafür zu sorgen haben,

dass der gültige Versicherungsnachweis

während der Beförderung innerhalb

Deutschlands mitgeführt wird.

Setzen transportunternehmen ausländische

unternehmen im kabotageverkehr

ein, haben sie sich als ordentliche kaufleute

zu vergewissern, ob ein ausreichender

Versicherungsschutz besteht. kann

das nicht nachgewiesen werden, bestehen

Zweifel oder ist der Aufwand zu groß, um

diesen nachweis zu erhalten, können sie

schnell, sicher und günstig Versicherungsschutz

einkaufen. Dies geschieht beispielsweise

über eine police, die den unternehmer

versichert. Die Schunck GRoup

bietet Ihnen diese Leistung mit der

cMR-Fremdunternehmer-police an. Im

bedingungsgemäßen umfang dieser

police ist für die deutschen unternehmer

sichergestellt, dass die Anforderungen

des § 7 a GükG voll erfüllt sind.

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10

DAS LoGIStIkZentRuM poRtuGALS

eNtdeCkeN sie das poteNzial des

staNdorts lissaBoN!

Lissabon. Die portugiesische Metropo-

le Lissabon ist nicht nur ein Sammel-

punkt für Verkehre mit Südamerika, sie

hat auch eine herausragende Stellung

in der Frisch- und Lebensmittellogis-

tik. Die Schunck GRoup veranstal-

tet gemeinsam mit dem Deutschen

Speditions- und Logistikverband DSLV

und der VerkehrsRundschau deshalb

vom 3. bis zum 5. September 2009

eine Informationsreise in die süd-

westlichste hauptstadt europas.

AktueLLe RechtSpRechunG ZuM LoGIStIkRecht

wird die BegreNzte haftuNg NaCh

dem hgB weiter aufgeweiCht?

Sowohl die kennzeichnung des Gutes

durch den Spediteur als auch die Verpa-

ckung des Gutes wurden bislang recht-

lich grundsätzlich der speditionellen tä-

tigkeit zugeordnet. Dies hatte zur Folge,

dass im Schadenfall die begrenzte haftung

zum tragen kam. Zum ersten thema

hat der BGh (transpR 2007, 477)

entschieden, dass Verpackungsarbeiten,

die ein Spediteur im Rahmen der Versendung

von vier Maschineneinheiten

übernommen hatte und denen er sowohl

die ADSp als auch allgemeinen Verpackungsbedingungen

zugrunde gelegt

hatte, nicht dem Speditionsrecht, sondern

dem Werkvertragsrecht zuzuteilen

sind. Zum gleichen ergebnis gelangte

das oLG Frankfurt bei der kennzeichnung

des Gutes durch den Spediteur.

Im konkreten Fall hatte der Spediteur

es vertraglich übernommen, die Sendungen

für einen Lufttransport vorzubereiten.

Dabei wurden die Sendungen

verwechselt, so dass durch eine falsche

Belabelung der Sendung das kühlgut

nicht gekühlt wurde und es zu einem

totalschaden kam. Auch hier wandte

das Gericht Werksvertragrecht an.

Zu den höhepunkten des programms

gehören neben einer Besichtigung des

hafens und des Logistikzentrums der

Luftfrachtgesellschaft tAp cargo der

Besuch eines Speditionsbetriebes sowie

eine Gesprächsrunde mit

Vertretern aus politik

und Verbänden über

den Logistikstandort

portugal.

Die konkrete Folge. nicht die begrenzte

haftung des transportrechts kam

zur Geltung, sondern vielmehr die

unbegrenzte haftung nach Werkvertragsrecht.

Für den Spediteur und den

Logistiker eine bittere entscheidung mit

weitreichenden Folgen für haftung und

Versicherung. Sollten künftig von der

Rechtsprechung alle Zusatzleistungen

als hauptleistung unabhängig von der

Beförderung und Lagerung eingeordnet

werden, dann würde dies zu einer ganz

gravierenden erhöhung des haftungspotenzials

für Logistiker führen. Damit

steigen mittelfristig auch die Schadensquoten

erheblich. ein neues Risiko für

Logistikunternehmen droht.

Möglichkeiten zur Risikobewältigung.

Zum einen bietet sich, ergänzend zu

den ADSp, die Anwendung der Logistik-

AGB an. Gemeinsam mit dem komfortablen

Versicherungsschutz der

Schunck-Logistik-police ergeben sich

zweierlei Vorteile:

1.) Die haftung wird für alle weiteren

Leistungen neben der speditionellen

Dienstleistungen begrenzt.

Anmeldeschluss für die teilnahme ist der

24. Juli, die Reisekosten pro person und

einzelzimmer betragen mit Frühbucherrabat

980,- euro. Weitere Informationen

sowie das Anmeldeformular sind im Internet

unter www.verkehrsrundschau.

de/lissabon erhältlich.

2.) es besteht Versicherungsschutz für

Werksvertragsleistungen. Insofern empfiehlt

es sich für Spediteure, zukünftig

die Logistik-AGB als ergänzendes Bedingungswerk

grundsätzlich allen Geschäften

zugrunde zu legen und mit der

Schunck-Logistik-police auch für alle

sonstigen Dienstleitungen ein interessengerechter

Versicherungsschutz zu

vereinbaren.

Weitere erläuterungen finden Sie im

Logistik-AGB – kurzkommentar von

Wieske/Salzmann/kollatz.

(ISBn 978-3-574-26064-3). oder fragen

Sie dazu in Ihrem SchunckhAuS

uNser praxistipp

• Logistik-AGB als ergänzende Geschäftsgrundlage

zu den ADSp vereinbaren

• mit den Logistik-AGB die haftung des

Logistikers wirksam begrenzen

• das haftungspotenzial aus Logistikzusatzdienstleitungen

über die

Schunck-Logistik-police versichern


FActoRInG

das multifuNktioNsprodukt im

forderuNgsmaNagemeNt

Schleppende Zahlungseingänge in

allen Wirtschaftsbereichen machen

Factoring heute attraktiver als je zuvor.

Bei diesem Finanzierungsinstrument

handelt es sich um den Verkauf einer

Forderung aus Lieferung und Leis-

tung an eine Factoringgesellschaft.

Im Standardverfahren des Factorings,

dem sogenannten „offenen Fullservice-Factoring“,

übernimmt die Factoringgesellschaft

gleich drei wichtige

Funktionen und wird damit zu

einem echten Multifunktionsprodukt:

vorfiNaNzieruNg der

forderuNgeN

Innerhalb von 24 Stunden nach Verkauf

seiner Forderungen an die Factoringgesellschaft

erhält der kunde

bis zu 90% des Bruttorechnungsbetrags.

und dies, obwohl die Rechnung

erst nach Ablauf des vereinbarten

Zahlungszieles fällig ist. Diesen Zeitraum

überbrückt die Factoringgesellschaft.

Der Debitor zahlt nicht mehr

an den Factoringkunden, sondern an

die Factoringgesellschaft. Sobald der

Rechnungsbetrag an den Factor bezahlt

ist, wird der einbehaltene teil

des Bruttorechnungsbetrags an den

Factoringkunden ausbezahlt. Zahlt

der Debitor nicht, tritt spätestens

120 tage nach Fälligkeit der Delkrederefall

ein. Spätestens dann muss

der Factor den restlichen Rechnungsbetrag

auszahlen. Gebühren und

Zinsen werden von den vorzunehmenden

Auszahlungen abgehalten.

iNsolveNzsChutz der

forderuNgeN

Für angekaufte Forderungen besteht

ein 100%iger Insolvenzschutz ohne

Selbstbeteiligung, wie in der kreditversicherung

üblich. hintergrund ist die

tatsache, dass das Forderungsausfallrisiko

nach Verkauf der Forderung

in voller höhe bei der Factoringgesellschaft

liegt. Gleichzeitig bestehen alle

sonstigen Vorteile einer kreditversicherung

hinsichtlich der Bonitätsprüfung

von neukunden und des Bonitätsmonitorings

von Stammkunden.

Sprechen Sie uns an, gerne erstellen

wir für Sie ein individuelles Angebot.

üBerNahme des forderuNgsmaNagemeNts

Das gesamte Forderungsmanagement

einschließlich der sehr aufwendigen

Mahn- und Inkassoprozesse kann an

den Factor abgegeben, wodurch spürbare

Synergieeffekte erzielt werden.

Allein die einschaltung einer Factoringgesellschaft

führt bereits zu einem

stark verkürzten Zahlungsverhalten.

Diese Vorteile haben dazu geführt,

dass die Factoringbranche seit Jahren

hohe zweistellige Wachstumsraten

verzeichnet. hinzu kommt der eingeschränkte

Finanzierungsspielraum der

Banken durch Basel II. Die seit dem

4. Quartal 2008 bestehende Finanzmarktkrise

hat die nachfrage nach Factoring

nochmals deutlich erhöht. Der

zurzeit niedrige europäische Zinssatz

ermöglicht sehr günstige Finanzierungen

der Forderungen. Viele unternehmen

in Deutschland können deshalb

dank Factoring weiter wachsen

oder müssen geplante Investitionen

nicht zurückstellen. Sie schaffen sich

durch das Finanzierungsinstrument

Vorteile auf der ein- und Verkaufsseite

in dem sie lange Zahlungsziele pro-

blemlos akzeptieren und gleichzeitig

Skontierungsmöglichkeiten bei kreditoren

besser ausschöpfen können.

Wer nicht alle seine Debitoren ins

Factoring einbeziehen möchte, kann

dies durch ein „Selektives Factoring“

erreichen, bei dem nur große kunden

sowie kunden mit längeren Zahlungszielen

einbezogen werden.

Interessiert? Anhand Ihrer persönlichen

Anforderungen konzipieren wir

für Sie eine individuelle Factoringlösung

und wählen geeignete starke

Risikoträger für Sie aus.

(FinkensieperB@schunck.de)

11


pIRAteRIe

pirateNüBerfälle – mehr als der fluCh der kariBik

Längst haben piratenüberfälle holly-

wood verlassen und stellen eine reale

Bedrohung auf den Weltmeeren dar.

Vor allem Schiffe, die küstennah im afri-

kanischen Raum oder in Südostasien

fahren, sind gefährdet. Dabei haben

es die gut organisierten und ausgerüs-

teten Banden in der Regel nicht auf

Schiff oder Ladung abgesehen, son-

dern auf Lösegelder.

um dieses Risiko zumindest finanzi-

ell kalkulierbar zu gestalten, stehen

den Betroffenen verschiedene Ver-

sicherungslösungen zur Verfügung.

Beim Schiffseigner greifen dabei

Versicherungen wie die Schiffskas-

koversicherung, eine protection-and-

Indemnity-Versicherung (p&I) sowie

Frachtsausfall- oder Lösegeldversicherungen

für die Besatzung.

Betroffen sind aber auch der eigentliche

Wareninteressent sowie der

Logistikdienstleister, die im Rahmen

einer Verkehrshaftungs- oder Warentransportversicherung

geschützt sind.

hier ergeben sich entschädigungsan-

Verantwortlich für den Inhalt:

OSKAR SCHUNCK

Aktiengesellschaft & Co. KG

Leopoldstraße 20

80802 München

Axel Salzmann (v.i.S.d.P.)

Telefon 089 38177-0

Fax 089 38177-299

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www.schunck.de

Handelsregister München HRA 46500

Persönlich haftende Gesellschafterin:

OSKAR SCHUNCK Assekuranz-

Makler Aktiengesellschaft

Handelsregister München HRB 160250

sprüche aufgrund räuberischen Verlustes

oder Beschädigung der Ware

sowie aus Lösegeldforderungen.

Auf der (finanziell) sicheren Seite sind

Sie mit den transport-Generalpolicen

der Schunck GRoup wie beispielsweise

dem Worldcover-plus oder der

transport-Industrie-police (tIp). Sie decken

das Risiko der piraterie in Bezug

auf die Ware grundsätzlich ab. Vereinbart

werden dabei die neuesten Versicherungsbedingungen,

die DtV-Güter

2008 (volle Deckung) oder in einzelfällen

das internationale pendant hierzu,

die englischen InStItute cARGo

cLAuSeS A (Icc A). Die Bedingungen

sehen keinen expliziten Ausschluss

von piraterie vor. Grundsätzlich empfiehlt

es sich, bei entsprechenden

Relationen die Risikosituation vorab

zu prüfen und gegebenenfalls, wenn

es wirtschaftlich vertretbar ist, sich für

eine Alternativroute zu entscheiden.

Weitere Informationen erhalten

Sie unter info@schunck.de

Assekuranz-Makler

internationaler KG., Co. & AG

Alle Informationen gemäß § 11 VersVermV:

Aufsichtsrat:

Die OSKAR SCHUNCK AG & Co. KG ist zugelassener

Horst O. A. Schunck (Vorsitzender) Versicherungsmakler mit Erlaubnis gemäß § 34 d Abs. 1

SCHUNCK

Vorstand:

Gewerbeordnung (GewO). Dies ist nach der Vergabe der

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