Kinder - Gustav-Adolf-Verein - Evangelische Kirche in Österreich

gav.evang.at

Kinder - Gustav-Adolf-Verein - Evangelische Kirche in Österreich

Dieses Büchlein gehört:

Kinder -

und Jugendbrief

2012

Gustav-Adolf-Verein Österreich


… Burgen,

Gustav Adolf, Kreuzwort-

und Sammlerrätsel …

Hier findest Du …

Grußworte …… S. 3 – 9

für die ev. Gemeinde

in Windischgarsten, OÖ

Dank für‘s Sammeln …… S. 14 – 15

Rätsel, Infos, Wissenswertes

…… S. 16 – 32

Ablauf, Preise,

LosgewinnerInnen

Sammelergebnisse

…… S. 38 – 62

… vom Bischof, von GAV-Obleuten,

aus Oberösterreich, aus der Gemeinde …

Sammel aufruf …… S. 10 – 13

Infos zur Sammlung

…… S. 33 –37

Kontaktdaten

und Sammlerinnen

… und hier findest Du uns im Internet: http://gav.evang.at

Schulrechtliche Aspekte:

Schüler dürfen nicht sammeln? Das stimmt nicht: Die evangelische

Kirche darf außerhalb ihrer Gebäude und jederzeit unter Kirchenangehörigen

Sammlungen durchführen (s. Protestantengesetz).

Da die Sammelgelder aber in den Schulen abgerechnet werden,

wird die Gustav-Adolf-Sammlung laut Schulrechtsabteilung des

bmbwk zu einer Schulsammmlung und ist von den Schulbehörden

zu bewilligen. Um die Sammlung rechtskonform durchführen zu können, holen die

Superintendenturen die Genehmigung beim jeweiligen Stadt- bzw. Landesschulrat ein.

In Wien genehmigt die MA 62 die Sammlung.

Die Sammlung versteht sich als ein „Üben in Glauben und Leben der christlichen

Kirche“ und ist derart vom Lehrplan für den Religionsunterricht abgedeckt. Der Kinderbrief

kann als Lehrbehelf verstanden werden!


Liebe Sammlerinnen und Sammler!

Geschätzte Sammelkoordinatoren!

Auch wenn das Dach der Martin Luther

Kirche in Hainburg/NÖ, für die viele

von Euch im letzten Jahr gesammelt

haben, in Form und Erscheinungsbild

an ein außerirdisches Objekt erinnert,

ein Himmelfahrtskommando war die

Sammlung nicht! Sie war – Dank Eurer

Hilfe! – ein voller Erfolg. Vielen Dank!

Mit jeder Seite, die ich in diesem Brief abfasse und gestalte, bewundere ich

Euren Mut und Einsatz.

Eure Sammlernamen findet ihr am Ende des Briefes, wie auch Angaben zu

den Preisverleihungen. Bleibt treu im Sammlerteam!

Auf den folgenden Seiten findet Ihr Grußworte, Informationen

zu dem diesjährigen Sammelprojekt in

Windischgarsten / Oberösterreich und vermehrt Seiten

mit Rätseln und Materialien für Unterricht und daheim.

Meine Rätselfrage vom Kinderbrief 2011 blieb unbeantwortet;

zu schwer? Ich stelle keine neue. Aus Oberösterreich/Attersee

kamen zehn Zuschriften mit der

Auflösung des Rätsels auf Seite 33: „Kirchenjahr“. Ihnen

winkt eine Anerkennung! Ebenso den drei SchülerInnen,

die das Kreuzworträtsel auf Seite 25 zusammenstellten.

Auf der Homepage findet ihr auch den Kinderbrief: http://gav.evang.at .

Ich wünsche Euch gute Erfahrungen und freundliche Leute.

Informationen und Tipps findet ihr auf den folgenden Seiten.

Euer Hartmut Schlener, Redaktionsleiter

3

Grußworte


4

Liebe Sammlerinnen und Sammler!

Wer ist schon einmal mit Schneeschuhen durch den

tiefen Neuschnee gestapft? Oder hat vielleicht schon

jemand in einem Iglu übernachtet? All das und noch

viel mehr könnt ihr im Evangelischen Freizeitheim in

Windischgarsten erleben! Natürlich nur im Winter, im

Sommer kann man dort durch Höhlen wandern, auf

Felswände klettern, im See baden oder im Boot den

Fluss hinunterfahren. Oder einfach im Garten Tischtennis

spielen und am Lagerfeuer Würstchen braten.

Es ist schön, wenn man gemeinsam etwas unternehmen

kann. Im Evangelischen Freizeitheim

Windischgarsten verbringen jedes Jahr viele Menschen, junge und alte, Kinder

und Erwachsene ihre freien Tage. Ausgebildete Fachleute wie die Bergführer

Mandy Hiebl und Heli Steinmassl begleiten sie bei den Abenteuern, die sie

in der wunderschönen Natur unternehmen. Wenn zur gemeinsamen Freizeit

auch das Singen und das Beten und vor allem die Geschichten aus der Bibel

dazukommen, dann wird es eine richtige evangelische Freizeit.

Damit das alles möglich ist und vor allem damit sich das auch alle leisten

können, braucht es Häuser, die dafür gut geeignet sind. Für ein solches

Heim, das Evangelische Freizeitheim in Windischgarsten, ist die heurige

Kindersammlung des Gustav Adolf Vereins bestimmt. Bitte sagt euren Eltern

ein herzliches Dankeschön, dass sie euch beim Sammeln unterstützen und

begleiten. Ein herzliches Dankeschön geht auch an eure Religionslehrerin

oder euren Religionslehrer, die mit der Sammlung ja ganz schön Arbeit

bekommen. Aber ganz besonders herzlich danke an euch alle, die sich an der

Sammlung beteiligen!

Und hier die Rätselfrage für das heurige Preisausschreiben: Angeblich gibt

es im Himalaya einen Schneemenschen, der ohne Schneeschuhe durch den

tiefen Schnee gehen kann. Richtig gesehen hat ihn wohl noch niemand, auch

Fotografie gibt es keine von ihm. Trotzdem hat er einen Namen! Wie heißt

der Schneemensch aus dem Himalaya? Aus den richtigen Einsendungen wird

der Gewinner oder die Gewinnerin gezogen. Der Preis ist ein Tag in Wien mit

Fiakerfahrt und Praterbesuch.

Grußworte


Danke für euren Einsatz,

alles Gute und Gottes Segen!

Herzliche Grüße,

Michael Bünker

Bitte schickt die Lösung an

oder 1180 Wien, Severin Schreiber Gasse 3.

PS: Die richtige Antwort für die letzte Rätselfrage war „Neil Armstrong“. Danke

allen, die mitgemacht haben. […]

Neil Alden Armstrong (* 5. August 1930 bei

Wapakoneta, Ohio, USA) ist ein ehemaliger

US­amerikanischer Testpilot und Astronaut.

Er betrat am 21. Juli 1969 als erster Mensch

den Mond. … Seine ersten Worte vom

Mond an die Bodenstation waren „Houston,

Tranquility Base here. The Eagle has landed.“

Sechs Stunden später kletterte er in den

frühen Morgenstunden des 21. Juli aus der Mondlandefähre. Neil Armstrong

betrat am 21. Juli 1969 als erster Mensch die Mondoberfläche. Dabei entstand

einer der berühmtesten Versprecher der Geschichte: Armstrong hatte sich

vorgenommen, die Worte That’s one small step for a man, one giant step

for mankind (dt. „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger

Schritt für die Menschheit“) zu sprechen, versäumte jedoch aufgrund der Strapazen

und der Aufregung die Aussprache eines einzigen Vokals (a) und gab

dem Satz damit eine ungewollte Bedeutung: “That’s one small step for man…

one… giant leap for mankind.“ – „Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen…

ein… riesiger Sprung für die Menschheit.“ Die gewaltige wissenschaftliche

und kulturelle Bedeutung der ersten Mondlandung stellte seinen Versprecher

jedoch in den Schatten. (Quelle: wikipedia)

Foto Riesenrad: Agostino64, Foto Fiaker: Onsemeliot, von Wikimedia Commons, Foto Mr. Armstrong: NASA.

5

Grußworte


6

Liebe Kinder und SammlerInnen!

Ist es nicht etwas Schönes schon in jungen Jahren,

im jugendlichen Alter, bei einer großen Aktion mit

dabei zu sein, mitzuhelfen, dass ein großes Projekt

unserer evangelischen Kirche verwirklicht werden

kann? Mit viel Freude, Hoffnung und Gottvertrauen

reiht ihr jungen Leute euch in die große Schar derer

ein, die nicht für sich selbst, sondern für andere

etwas Sinnvolles tun und setzt damit Zeichen, dass

nicht der Einzelne im Mittelpunkt des Universums

steht, sondern unsere Mitmenschen, die Hilfe

brauchen.

Und wenn viele (auch kleine) Hände zusammengreifen, kann etwas Großes

geschehen, so dass wir mit Gottes Hilfe als kleine Schar der Evange lischen

in Österreich umso eifriger im Einsatz sind und vieles bewegen können.

Die Gustav­Adolf­Kinder­ und Jugendgabe ist seit Generationen ein großes

Werk von euch kleinen, fröhlichen MitarbeiterInnen – zur Freude Gottes und

der Menschen.

Mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“

Dr. Erwin Schranz, Obmann GAV in Österreich

Grußworte

So hat der Architekt das diesjährige

Projekt geplant! Das Haus, das mit

dem Kreis markiert ist, soll zu den anderen

Gebäuden dazu gebaut werden.

Was das wohl für ein Haus ist? Lies

weiter auf den nächsten Seiten!


Liebe Kinder und Jugendliche!

Liebe Eltern! Liebe Lehrer und Lehrerinnen!

Heuer werde ich 50 Jahre alt.

In der letzten Zeit habe ich mich immer wieder

an das erste halbe Jahrhundert meines

Lebens zurückerinnert. Wenn ich bei diesem

Rückblick an die Gustav­Adolf­Sammlung

denke, so erinnere ich mich an meine Kindheit

und Schulzeit zurück. Mit großer Begeisterung

sind wir mit Freunden im Dorf von

Haus zu Haus gelaufen und haben um eine

Spende für den Gustav Adolf Verein gebeten.

Genau haben wir nicht immer gewusst, für

welches Projekt wir sammeln. Aber uns war

es wichtig, anderen zu helfen.

Der Gustav­Adolf­Verein in Österreich ist dreimal so alt wie ich: 150 Jahre.

Vor einem Jahr haben wir dieses schöne Jubiläum mit einem großen Fest in

Mödling in Niederösterreich gefeiert. Seit 150 Jahren gehen Kinder, Jugendliche

und Erwachsene von Haus zu Haus und um eine Spende für Bauten an

kirchlichen Gebäuden.

Ich lade euch herzlich ein, auch im 151. Jahr des Gustav­Adolf­Vereins diesen

Gedanken der Solidarität weiterzutragen. So werdet ihr auch einmal euren

Kinder­ und Enkelkindern in 50 Jahren erzählen können, wie schön und auch

lustig es bei der Gustav­Adolf­Kinder­ und Jugendsammlung war.

Mit einem herzlichen Wort des Dankes bitte ich euch um Teilnahme an der

Gustav­Adolf­Kinder­ und Jugendsammlung 2012!

Senior Mag. Michael Guttner, Geschäftsführer

Foto: privat

7

Grußworte


8

Grüße aus Oberösterreich!

Liebe Kinder und Jugendliche,

alle, die ihr sammeln geht um zu helfen!

Überall in ganz Österreich stehen Kirchen,

die es nur gibt, weil Ihr gesammelt habt.

Viele Pfarrgemeinden haben gute Ideen,

viele Menschen die mithelfen,

viele Menschen die spenden,

– aber oft reicht das nicht aus, um eine Kirche bauen, oder wieder schön

machen zu können. Eure Sammlung entscheidet sehr oft darüber, ob etwas

gemacht werden kann oder nicht.

Ihr läutet an den Türen,

Ihr bittet die Menschen um eine Spende.

Und die Spenden die Ihr sammelt sind wie viele kleine Bächlein, die sich vereinigen.

Aus dem kleinen Rinnsal wird ein Bächlein,

aus dem Bächlein ein glucksender Bach,

aus dem Bach ein kleines Flüsschen

und aus dem Flüsschen ein Fluss,–

und dieser Fluss von Spenden, der hilft den Pfarrgemeinden ganz gewaltig!

Dafür danke ich Euch ganz herzlich!

Euer Gerold Lehner, Superintendent von Oberösterreich

Gerne erinnere ich mich an meine Schulzeit zurück,

wo ich auch Jahr für Jahr mit dem GAV Kinderbrief

um Spenden gebeten habe, das ist für mich aber

schon eine lange Zeit aus.

Spannend war dabei am Schluss immer das Ergebnis.

Wer hat mehr gesammelt?

Liebe Schüler, ich möchte euch ermutigen, auch

heuer an der Sammlung teilzunehmen, um für

Windischgarsten die Finanzierung ihres Projektes

zu erleichtern.

Johannes Eichinger, Superintendentialkurator der Diözese OÖ

Grußworte


Liebe junge Freunde!

Die diesjährige Gustav­Adolf­Kindersammlung wird

unserem Zubau zum Evang. Gemeindezentrum der

Tochtergemeinde Windischgarsten zu Gute kommen.

Dafür bedanke ich mich sehr herzlich.

Viele Jahre war es uns leider nicht möglich der Kinder­

und Jugendarbeit in unserer Gemeinde attraktive

Räume zur Verfügung zu stellen. Mit der Umsetzung des nunmehr geplanten

Zubaus ist dies nun aber möglich. Ich bin mir sicher, dass das neue Zentrum

von unseren Jungen und ihren Freunden gerne angenommen werden wird.

Vielen Dank für eure großartige Hilfe.

Mit herzlichen Grüßen aus Windischgarsten

Dr. Reinhard Füßl, Kurator der Evang. Tochtergemeinde Windischgarsten

Geschätzte Jugendliche!

Windischgarsten ist ein bekannter Tourismus­ und

Luftkurort.

Im letzten Jahrzehnt wurden viele wichtige Einrichtungen

geschaffen, die eine beträchtliche Erhöhung

der Lebensqualität darstellen. Dabei können wir mit

Freude auch eine ständig steigende Zahl der Bevölkerung

feststellen.

Unser aller Bemühen ist es, den Weg in die Zukunft

in jeglicher Hinsicht gemeinsam zu gehen bzw. zu gestalten, umso mehr

freu en wir uns über jede einzelne Initiative, die dazu ihren wichtigen Beitrag

liefert.

Besonders freue ich mich über das Projekt der evangelischen Kirche, bei dem

eine Erweiterung der derzeitigen Kirche als Bauvorhaben geplant ist.

Ich hoffe, dass dieses Projekt von vielen Gönnern begleitet und dadurch

auch sehr erfolgreich werden wird.

Ich danke allen Beteiligten, die hier mitwirken, für ihren Einsatz und freue

mich schon auf ein schönes Ergebnis für die evangelische Pfarrgemeinde!

Bürgermeister Ing. Norbert Vögerl

9

Grußworte


10

" Kirche ist nur dann Kirche Jesu Christi,

wenn sie Kirche für andere ist.“ Dietrich Bonhoeffer

Liebe Sammlerinnen

und liebe Sammler! Liebe Kinder!

Ein herzliches „Griaß eich!“ aus dem wunderschönen Windischgarsten,

wo es neben hohen Bergen und kühlen Seen auch eine kleine, aber feine

evan gelische Gemeinde gibt.

Wir freuen uns sehr, ein bisschen von uns erzählen zu dürfen. Aber wo sollen

wir anfangen? Das ist gar nicht so einfach, denn in unserem Kirchlein ist

immer viel los.

Was uns auch gleich auf den Punkt bringt: unsere Kirche platzt aus allen

Nähten und ist zu klein für die vielen Menschen, die zu besonderen Anlässen

hierherkommen um zu feiern.

Sammelaufruf


Kirche

Gemeindehaus ▾

Vor genau 60 Jahren wurden unsere Kirche „Zum Guten Hirten“ und das angeschlossene

Pfarrhaus in einem feierlichen Gottesdienst ihrer Bestimmung

übergeben. Seit dieser Zeit werden die Räume vielseitig und intensiv genutzt

und zu unserer großen Freude werden die Räume immer öfter zu klein.

Warum das eine große Freude ist? Ja, weil mehr Menschen, Kinder und

Erwachsene kommen um zu feiern, zu singen, zu spielen, Gemeinschaft zu

haben, Freizeiten mit zu erleben und so manches mehr.

Viele Jahre schon beten wir als Gemeinde um Gottes Führung und Weisheit,

wie wir mit der Situation umgehen sollen. Nun ist es soweit, dass wir nach

intensiven Überlegungen und Gesprächen einen Bauplan für einen Zubau

zur Kirche und Renovierungen im Pfarrhaus haben.

Ihr wisst, dass Bauen viel kostet. Aber weil wir auf keinen Fall Schulden

machen, also uns Geld von der Bank leihen wollen, bitten wir euch um eure

Unterstützung und Hilfe.

Durch eure Bereitschaft, bei Verwandten und Bekannten sammeln zu gehen,

tragt ihr wesentlich dazu bei, dass wir unser Projekt schon bald verwirklichen

können.

Kirche

◀ Gemeindehaus

11

Sammelaufruf


12

Hier siehst Du einen Teil des Bauplans:

Unter dem

Gemeindesaal ▶

Rollstuhlgerechte

Gruppenräume

und Sanitärbereich

Sammelaufruf

◀ Neuer Gemeindesaal

Wenn man eine Faltwand öffnet,

wird man ihn mit der Kirche verbinden können!

Der bestehende

Gemeindesaal

◀ Bestehende Kirche

◀ Ge mein dehaus,

das es schon gibt

◀ Rollstuhlgerechtes

WC

und Wickeltisch

Neuer Eingangsbereich zu Kirche und Saal


Zu unserer Gemeinde gehört auch das

Evangelische Freizeitheim:

Zwei Gebäude bieten geeignete Räumlichkeiten

für Schultage und Freizeiten für Gruppen bis 34

Personen. Ein großer Garten mit Lagerfeuer­,

Spiel­ und Volley ballplatz, Boulderwand und

Niedrigseilelementen bietet viele Möglichkeiten.

Angebote gibt es auch unter www.lebenextrem.at z. B.

Abseilen, Seilschwingen, Klettern, Brückenschwingen,

Höhlentour, Canyoningtour…

Wir freuen uns, DICH oder DEINE Schulklasse bei uns begrüßen

zu dürfen. Wir wünschen Euch beim Sammeln viel Freude und

DANKEN euch ganz herzlich,

Diakon Hubert Lösch – Rel. Pädagogin Erika Höflehner

13

Sammelaufruf


14

DANK! Nachrichten aus Hainburg!

Diese Aufforderung von Jesus Christus haben

wir im vergangenen Jahr der Bitte unserer Pfarrgemeinde

an euch Mädel und Buben zugrunde

gelegt, für unsere Martin Luther Kirche sammeln

zu gehen. Ihr habt angeklopft und gebeten und

man hat euch gegeben. So konnten wir wieder

einen ansehnlichen Betrag für den Bau unserer

Kirche der Bank übergeben, die uns das Geld für

den Bau geborgt hat. Dafür gebührt euch unser

innigster Dank.

Auch den PfarrerInnen und LehrerInnen, die mit geholfen haben, dass diese

Sammlung zustande kommt, danken wir ganz herzlich.

Wir freuen uns über jeden, der unsere neue Kirche besuchen kommt.

Ihr könnt euch dann überzeugen, welch schönes und modernes Bauwerk

mit Gottes Hilfe und eurer Unterstützung errichtet werden konnte.

Recht herzliche Grüße

„Bittet, so wird euch gegeben.

Sucht, so werdet ihr finden.

Klopft an, so wird euch aufgetan.“ Lk 11,9

A. Reichel, Geschäftsführender Obmann­Stellvertreter des Vereins Freunde

der ev. Kirche in Hainburg/Donau, Kurator Ing. E. Jung, Pfarrer Mag. L. Lászlo

Dank für’s Sammeln

Obmann­Stellvertreter A. Reichel beim Mittelalterfest (Foto: H. Schlener).

Kuratur Jung, und Pfarrer L. Lászlo in seiner Kirche!


Wiener Schüler Innen besich tigen Hainburg!

Eine Gruppe unentwegter

Wiener

SchülerInnen unter

der Leitung von Pfarrer

Mag. M. Stroh und

Mag. Z. Veis machten

sich auf den Weg: mit

dem Zug, zu Fuß.

Hainburg, Martin

Luther Kirche, Mit ­

telalterfest, Luthertage

schauen.

Moritz Stroh mit seiner Schülergruppe Unent-

Ergebnis: 11 Menschen

wegter am Fuße des Hainburger Glockenturms.

mehr, darunter die

Schüler auf dem Foto, haben ein Gespür für die Verwendung der gesammelten

Spenden und sind hoch motiviert für weitere Aktivitäten.

Es sollte etwas Größeres

werden, mit Kirchenübernachtung…

Dann

kamen schulautonome

Tage und andere Termine

dazwischen. Aber das

Treffen am Ort der GAV­

Schülersammlung 2011

bleibt absolut einprägsam

in Erinnerung!

M. Stroh

Martin Luther und Katharina geben

sich die Hände… Moderne

Brille in alten Zeiten! Fotos: H. Schlener

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Dank für’s Sammeln


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Martin Luther und das Burglied

Ein feste Burg ist unser Gott, eine gute Wehr und Waffen…

Leonhard Kaiser stirbt 1727 in Oberöster­ Martin Luther als Augustinermönch

reich auf dem Scheiterhaufen. Als Luthers

Thesen im Land bekannt wurden, war L.

Kaiser Kaplan in Waizenkirchen, unterstand

einem Passauer Domherrn und wagte die

Messe auf Deutsch zu lesen. Man drohte

ihm, er solle sich der Lutherei enthalten.

Kaiser holte sich bei Dr. Martinus Gewissheit

über den evangelischen Glauben, kam

zurück in die Heimat ans Sterbebett seines

Vaters, wurde verhaftet und in einem Ketzergericht

am 18. Juli 1527 zum Tod auf dem

Scheiterhaufen verurteilt.

Als Martin Luther die Kunde vom Tod des

Freundes erhält, schreibt er: „Ich Unglücklicher,

wie wenig komme ich unserem Leonhard gleich, ich, der ich mit vielen

Worten predige, diesem mächtigen Täter des Wortes. Er heißt billig nicht ein König

bloß, sondern ein Kaiser, weil er denjenigen besiegt hat, dessen Macht keine

auf Erden gleich kommt – er ist ein rechter Leonhard, das heißt Löwenhart.“

Der Märtyrertod Leonhard Kaisers

soll es gewesen sein, der Luther zu

seinem Reformationslied „Ein feste

Burg ist unser Gott“ angeregt hat.

Das Lied geht vom Inhalt zurück

auf Psalm 46: „Gott ist unsere

Zuversicht und Stärke, eine Hilfe

in den großen Nöten, die uns

getroffen haben…“

Burgen sind Zufluchtsstätten,

Orte der Geborgenheit, wo Menschen vor Gefahren sicher sind.

H. Schlener

Rätsel, Infos, Wissenswertes

Bildquelle:

www.payer.de


Burg-Wissenstest

ja nein ja nein

Ich war schon einmal auf einer Burg.

Burgen sind meist auf Felsen gebaut.

Gott wird mit einer Burg verglichen.

Das Burgenquiz / -spiel

1. Wie heißt der Hauptturm einer mittelalterlichen Burg?

Wachturm Verlies Bergfried

2. Wer wohnte in der Kemenate?

Hofnarr Frauen Reitlehrer

3. Wie hießen die Burschen, die einmal Ritter werden wollten?

Ritterlehrling

4. Zum Ritter wurde man…

Knappe Bube

befördert geschlagen gekürt

5. Nach dem wievielten Tor kam man in den Hof der Marksburg?

zweiten dritten vierten

6. Was war David bevor er König wurde?

Knappe Hirte Prinz

7. Wie nennt man eine verfallene Burg?

Burgruine Burgschrott Burghaufen

8. Womit vergleicht sich Jesus?

Dach Mauer Tür (Lösungen sh. S. 62)

Als Spiel: Drei Stühle mit Buchstaben a, b, c positionieren. Die Kinder bilden zwei Gruppen, je nach

Anzahl. Jede Gruppe entsendet pro Frage ein Mitglied. Die Lehrkraft stellt die Frage, gibt die drei

Antworten. Das Kind, das als erstes am richtigen Platz sitzt, bekommt für die Gruppe den Punkt.

Das „Arme Ritter“-Rezept für 2 Personen

Böhmen ist das Land

mit größter Burgendichte.

Es gibt Kirchenburgen.

Europas längste Burg ist

die Burg zu Burghausen.

Vier Scheiben Toastbrot oder Zwieback; 1 Ei, 250 ml Milch, etwas Butter für die Pfanne; Rührschüssel,

Schneebesen, flache Auflaufform, beschichtete Pfanne. Für den fertigen „Armen Ritter“ gehört Ahornsirup,

Rübensaft, Honig, Konfitüre oder auch ganz einfach Zimt und Zucker auf den Tisch.

Das Ei in der Milch verquirlen; die Scheiben gut darin einweichen lassen; inzwischen die Butter

in der Pfanne auslassen. Die Brotscheiben in der Butter goldbraun braten, bis sie von beiden

Seiten knusprig sind. Noch heiß nach Belieben belegen und versüßen. Man kann auch das Eiklar

zu Schaum aufquirlen, die bereits angebackenen Brotscheiben damit abdecken, den Deckel

auf die Pfanne legen und das Ganze aufbacken.

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Rätsel, Infos, Wissenswertes


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Der „Lutherinbaum“

Ein Sturm hat die Blumen gehörig durcheinander gewirbelt. Pflücke die Blüten

in der richtigen Reihenfolge und du erhältst den Namen des Baumes, den die

Frau von Martin Luther, seine tüchtige Katharina, sehr geliebt hat. Die Lösung:

Rätsel, Infos, Wissenswertes

E _ _ B _ _ _ _ A _ _

Sie hat die Früchte des Baumes zu Kompott, Marmelade, Soßen verarbeitet.

Der Baum hat eine wunderbare Blüte, trägt exzellente Früchte, bekommt

eine eindrucksvolle orange­rot Färbung der Blätter im Herbst. In einem Brief

an Johannes Agricola hat Martin Luther um diese Beeren für seine Ehefrau

gebeten, weshalb dieser Baum auch der „Lutherinbaum“ genannt wird, sein

botanischer Name: „sorbus torminalis“. Im Raum Wien und Niederösterreich

finden sich noch etwa 400 Bäume seiner Art. Weltweit gibt es kein vergleichbares

Vorkommen! 2011 war in Deutschland, 2012 ist in Österreich das Jahr

dieses Baumes. Evangelische Gemeinden haben Pflanzungen vorgenommen.

Nach rund 15 Jahren wachsen die ersten Früchte Sie sind klein und mühsam

zu pflücken. Vielfach wird die Beere zu Brand verarbeitet. Der Edelbrand mit

mandel­marzipanähnlichem Aroma gilt unter

Kennern als besondere Rarität und erreicht

Preise bis zu 300 € pro Liter und mehr. Das Holz

ist besonders begehrt. Es erreicht Preise bis zu

10.000 € pro Festmeter. Es eignet sich hervorragend

für Musikinstrumente wie Flöten und

Pfeifen, im Klavierbau und für Messgeräte.

Rätsel­Lösung sh. S. 62. Fotos und Text: H. Schlener

Pflanzung in Wien Hütteldorf, Trinitatiskirche am 7. 6. 2012


Achtung, Briefmarkensammler

und Kirchengeschichtler!

Die Geschichte der Evangelischen Kirche auf Briefmarken

Die Hütteldorfer (Wien)

ließen heuer und vor sieben

Jahren eine personalisierte

Briefmarke mit ihrer Kirche

darauf drucken. Erkennst du,

was an der Trinitatiskirche

baulich verändert wurde?

Hofrat Mag. Anton Tettinek von der Postgeneraldirektion hielt einen Vortrag

über die Geschichte der evangelischen Kirche in Österreich, dokumentiert

auf Briefmarken. Eine Zusammenstellung der Fakten, auf österreichische

Briefmarken beschränkt, gebe ich im Folgenden:

Kanzel des Stephansdoms: Paul Speratus *13. 12. 1484

in Rötlen bei Ellwangen (Jagst); †12. 08. 1551 in Marienwerder,

heute Kwidzyn) war katholischer Priester, dann

evangelischer Prediger, Reformator und Liederdichter

(Evangelisches Gesangsbuch 342: Es ist das Heil uns

kommen her…) Er hielt von dieser Kanzel eine eindeutig

evangelische Predigt, u.a. gegen den Zölibat.

2005: 380 Jahre Frankenburger Würfelspiel:

Protestantisches Oberösterreich sollte durch

Bayerns Statthalter rekatholisiert werden. 1625

sollte in Frankenburg ein neuer, katholischer

Pfarrer die protestantische Pfarre übernehmen.

Bürger und Bauern revoltieren, bewaffneten

sich, kämpften. Sie vertrieben den katholischen

Pfarrer. Das Schloss Frankenburg wurde von

19

Rätsel, Infos, Wissenswertes


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der aufgebrachten Menge drei Tage lang belagert. Die Rebellen gaben die

Belagerung auf, da ihnen Gnade versprochen wurde, wenn sich alle am

Aufstand Beteiligten waffenlos am Haushamerfeld einfinden sollten. Am 15.

Mai am Haushamerfeld zwischen Frankenburg und Vöcklamarkt lernten die

fast 5000 Männer die Gnade des bayerischen Statthalters kennen: Adam

Graf von Herberstorff verurteilte die 36 Führer des Aufstands zum Tode und

begnadigte gleichzeitig die Hälfte. Wer aber gehängt werden sollte, wurde

bei einem Würfelspiel entschieden. Paarweise mussten die Männer um ihr

Leben würfeln, der jeweilige Verlierer wurde sofort aufgehängt.

1981: 200 Jahre Toleranzedikt:

Das Toleranzedikt Josephs II. vom 13. Oktober

1781 machte der gesetzlosen Existenz lutherischer

und helvetischer Christen in den habsburgischen

Erbländern ein Ende. Zugleich wurde mit diesem

Edikt die legale Existenz der evangelischen Kirche

augsburgischen und helvetischen Bekenntnisses

begründet. Seit dem 13. Oktober 1781 gibt es deshalb

in Österreich ein evangelisches Kirchenwesen. Als Josef II. mit seinem

Toleranzpatent die Tore zu den evangelischen Untergrundchristen aufstieß,

beendete er also eine jahrzehntelange Unterdrückung. Er duldete dabei auch

keine Widersprüche seiner Mutter Maria Theresia.

Weihnachten 1953, Christbaum: Ein Kind bewundert

einen geschmückten Christbaum. 1785 findet sich in

Straßburg der geschichtliche

Nachweis des ersten mit Lichtern

besteckten Christbaumes. Vom

Elsaß aus trat er seinen Siegeszug

durch die Welt an, und erst

zu Beginn des 19. Jahrhunderts

fand er in Österreich Eingang

und Verbreitung. Der Weihnachtsbaum wurde zuerst

vom geistigen Wien gefördert. Auf dem Lande dau­

Rätsel, Infos, Wissenswertes


erte es noch länger, bis er Einzug in die Häuser fand. In Innsbruck war der

Weihnachtsbaum noch 1851 ganz neu. Erst kurz vor 1863 verbreitete er sich

im Land Tirol. In Salzburg kennt man den Weihnachtsbaum seit 1853, in den

verborgenen Seitentälern des Landes erst um die Jahrhundertwende.

In nachreformatorischer Zeit lehnten katholische wie evangelische Pfarrer

den Christbaumbrauch ab, letztere offenbar weniger. Der Protestantismus

wurde sogar spöttisch als „Tannenbaumreligion“ bezeichnet. So zählten

deutsche Bürgerfamilien und Adelige, die zur Kongresszeit nach Wien kamen,

zu den Brauch­Innovatoren. Viel zitiert in diesem Zusammenhang ist Prinzessin

Henriette von Nassau­Weilburg (evangelisch H.B.), die Gattin Erz herzog

Karls, in deren Stadtpalais 1816 einer der ersten Christbäume stand.

Dies war die erste „Mischehe“ (Calvinismus) im Hause Habsburg; es wurde

eine glückliche Ehe, aus der sieben Kinder hervorgingen. Ihr Mann ließ

für sie in Baden bei Wien die Weilburg errichten. Obwohl in evangelischen

Bethäusern ein straßenseitiger Zugang verboten war,

wurde für sie in der Reformierten Stadtkirche Wien

das sogenannte Henriettentor eingebaut.

Protestantenpatent 1861 – Protestantengesetz 1961:

Das Protestantenpatent wurde am 8. April 1861 von

Kaiser Franz Joseph I. erlassen. Das Protestantenpatent

brachte erstmals eine relative rechtliche

Gleichstellung der Evangelischen Kirche Augsburger

Bekenntnisses und der Helvetischen Bekenntnisses

mit der römisch­katholischen Kirche. Es galt für das

Kaisertum Österreich mit Ausnahme des Königreichs Ungarn und wurde

durch das Protestantengesetz vom 8. April

1961, das eine völlige rechtliche Gleichstellung

bewirkte, aufgehoben. Zum 150 Jahre

Gedenken gab die Kirchenleitung 2011

eine personalisierte Briefmarke auf eigene

Initiative heraus.

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Rätsel, Infos, Wissenswertes


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Sonderpostmarkenserie zum Wiederaufbau der Ev. Schule am Karlsplatz

Am 18. Dezember 1858 fassten die Vorstände der beiden evangelischen Gemeinden in Wien

– Augs burgisches und Helvetisches Bekenntnis – den Beschluss, den Bau eines eigenen Schulgebäudes

zu wagen. Im Auftrag des Kaisers übergab das Innenministerium am 17. März 1860

einen für diesen Schulbau geeigneten Grund am heutigen Karlsplatz. Das evangelische Schulhaus

wurde am 5. Juni 1862 feierlich eröffnet. Ein Brandkommando der deutschen Wehrmacht

steckte am 9. April 1945 dieses Schulhaus in Brand. Der Wiederaufbau begann am 14. März

1951. Diese Sonderpostmarkenserie sollte durch ihren Zuschlag die Vollendung der Wiederaufbauarbeiten

finanziell unterstützen. Das Markenbild zeigt das Bummerlhaus

in Steyr, welches die Erinnerung daran festhält, dass noch

vor der Reformation die Waldenser – eine der sogenannten vorreformatorischen

Bewegungen, die aus den Tälern der italienisch­französischen

Alpen bis nach Mähren vorstieß – in Steyr einen starken

Stützpunkt und neben der Verkündigung des Evangeliums die Unterweisung

der Jugend als starkes Anliegen hatten. Es handelt sich bei

diesem Gebäude um das älteste evangelische Schulhaus in Österreich.

Die Marke zeigt den bedeutendsten Lehrer an

evangelischen Schulen in Österreich während des Reformationszeitalters,

nämlich den berühmten Mathematiker und Astronomen Johannes Kepler,

des Schöpfers der neueren Himmelskunde. In der Astronomie berühmt

durch die Entdeckung der drei Keplerschen Gesetze, wirkte er ­ in der Stadt

Württemberg am 27. Dezember 1751 geboren und in Regensburg am 15.

November 1630 gestorben­ von 1593 bis 1598 an der evangelischen Ständeschule

in Graz und von 1612 bis 1626 an der von den evangelischen

Ständen Oberösterreichs eingerichteten Landschaftsschule in Linz. Von

den Tagen Luthers her stehen Kirche und Schule in einem engen, schier unauflöslichen Verhältnis.

Nach evangelischem Verständnis ist die Bibel als das Wort Gottes die Grundlage des

christlichen Glaubens und Lebens. Deshalb übersetzte Dr. Martin Luther die Bibel ins Deutsche,

deshalb wandte er sich an Adel und an die Magistrate der Städte mit der Mahnung, Schulen

aufzurichten, in denen die heranwachsende Jugend Sprachen und die

Kunst des Lesens erlernen sollte, um die übersetzte Bibel für Glauben

und Leben auch wirklich gebrauchen zu können.

Das Markenbild zeigt die mit dem Titelblatt aufgeschlagene Luther-

Bibel. Als Vorlage für dieses Motiv diente dem akademischen Maler

Alfred Chmielowski, dem Schöpfer des Entwurfes, ein in der Wiener

Nationalbibliothek aufbewahrtes Exemplar der ersten Auflage aus

dem Jahr 1534, das bei Hans Lufft in Wittenberg gedruckt wurde. Die

Rätsel, Infos, Wissenswertes


Luther­Bibel bildet sozusagen den geistigen und geistlichen Mittelpunkt des evangelischen

Schulwesens. In Wien gründeten die evangelischen Stände schon während der Regierungszeit

Ferdinand I. eine adelige Landschaftsschule. Neben ihr erlangte die auf dem Grund des

Freiherrn von Jörger begründete evangelische Schule zu Hernals einige Bedeutung. Der Sieg

der Gegenreformation setzte dem evangelischen Schulwesen in Österreich überall ein Ende.

Einen neuen Anfang gewährte erst wieder das Toleranzedikt Josef II. im Jahre 1781. In Wien

ermöglichte es dem evangelischen Schulwesen eine neue Blütezeit. Nach dem vom Kaiser

selbst bewilligten Ankauf der Kirche des ehemaligen Königinklosters in der Dorotheergasse,

der heutigen lutherischen Stadtkirche, wurde in den engen Räumen des alten Klosters mit einer

evangelischen Schule die alte Überlieferung wieder aufgenommen.

Die Wiederherstellung der Schule am Karlsplatz im Einvernehmen mit

dem Bundesdenkmalamt nach Plänen ihres Erbauers, des Architekten

Theophil Hansen, war ein Anliegen Wiens und ganz Österreichs. Ein

Markenmotiv dieser Serie ist dem Erbauer der evangelischen Kirche gewidmet.

Theophil Hansen wurde am 13. Juli 1813 in Kopenhagen geboren.

Er kam 1846 nach Wien und baute dort die evangelische Kirche in Gumpendorf

und als sein größtes Werk das Wappenmuseum des Arsenals.

Diese Bauten haben noch mittelalterlichen Stil, die aber die Richtung

zur Renaissance unschwer erkennen lassen; fast byzantinisch mutet die Kapelle auf dem evangelischem

Friedhof in Matzleinsdorf in Wien an. Nach einem kurzen Aufenthalt in Athen 1860

bis 1861 baute er im folgenden die evangelische Schule am Karlsplatz, den Heinrichshof (heute

Opernringhof), das Musikvereinsgebäude, das Parlament und die Wiener Börse. Von 1869

bis 1884 war Hansen Professor an der Wiener Kunstakademie. Er starb am 17. Februar 1891 in

Wien.

Der letzte Wert dieser Sonderpostmarkenserie zeigt als Markenmotiv

das Gebäude der evangelischen Schule am Karlsplatz. Der Wiederaufbau

nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg begann am 14. März 1951.

Zum Ausgabezeitpunkt dieser Sonderpostmarkenserie war die erste

von vier Baustufen bereits abgeschlossen. Zur Fortsetzung der Wiederaufbauarbeiten

waren jedoch intensive Finanzierungsanstrengungen

notwendig. Diese sollte auch der Zuschlag dieser Markenserie unterstützen.

Der Wiederaufbau der evangelischen Schule am Karlsplatz in

Wien war nicht nur eine Angelegenheit des evangelischen Wiens, auch nicht allein der evangelischen

Kirche Österreichs. Es ging um ein gesamtösterreichisches Anliegen. Für Wien war es

die Erhaltung eines bedeutenden Baudenkmals, für Österreich ging es um das Wiedererstehen

eines steinernen Wahrzeichens der Gleichberechtigung der beiden großen christlichen Bekenntnisse,

die ihre erste gesetzliche Grundlage im Protestantenpatent Kaiser Franz Josephs I.

vom Jahre 1861 gefunden hat.

Zusammengestellt, überarbeitet kommentiert von H. Schlener/

A. Tettinek nach Internetquellen

23

Rätsel, Infos, Wissenswertes


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Rätsel, Infos, Wissenswertes

1648

– 1803

… war ein schwedischer

König. Er wurde 1594

geboren und kämpfte

im 30­jährigen Krieg an

der Seite evangelischer

Christen.

Ein Konfessionsstreit

zwischen Anhängern der Reformation und der katho lischen Kirche artete in

einen furchtbaren Krieg aus. Die Heere der Ev an ge lischen drohten zu unterliegen.

Die Lage der deutschen Protestanten schien hoffnungslos zu sein. Da

griff der Schwedenkönig Gustav II. Adolf in den Krieg ein. Er kam mit Schiffen

von Schweden und landete am 6. Juli 1630 mit einer 13.000 Mann starken

Armee im Nordosten Deutschlands, die sich durch Zulauf bald auf 40.000

Kämpfer erhöhte. Der Dreißigjährige Krieg (1618 –48) bringt viel Leid.

Das evangelische Bekenntnis überlebt in Europa.

Der Schwedenkönig kommt den Evangelischen auf dem Kontinent zu Hilfe.

Er gerät auf der Ostsee in einen gehörigen Sturm, vieles kommt durcheinander.

Wo landet er schließlich?

Gustav II. Adolf

Auflösung sh. Seite 62


Kreuzworträtsel

Waagrecht: 1: Wir sammeln für den … Adolf

Verein. 2: In der Bibel finden wir das Alte und

das Neue … 3: Wie oft war Jesus als Kind in der

Kirche? 4: Am Anfang schuf Gott Himmel und

… 5: Vergesst nicht Eure …­Listen! 6: Das trank

Jesus beim letzten Abendmahl. 7: Am Sonntag

feiern wir in der Kirche … 8: Da wuchs Jesus

auf. 9: In der Mitte der Bibel findest Du die 150

… 10: Großes Instrument in der Kirche. 11: Zwei

Tage vor Ostern ist der …

Senkrecht: 12: 2011 haben wir für die Kirche in

… gesammelt. 13: In (fast) jedem Gottesdienst

beten wir das … 14: Jesus zog auf einem Esel

in … ein. 15: Jesus hat den Menschen von …

erzählt. 16: Am Adventkranz brennen vier …

17: Gottes Liebe ist wie die … 18: …, Melchior,

Balthasar. 19: Tisch vorne in der Kirche. 20: …

Deinen Nächsten wie Dich selbst!

Lösungen auf Seite 62.

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Die Buchstaben in den gelben

Feldern ergeben in der richtigen

Reihenfolge das Lösungswort.

Rätsel, Infos, Wissenswertes


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Fußballeuropameisterschaft-Review

Die Spanier haben gewonnen. Vom 8. 6. bis 1. 7. 2012 dauerte die Europa meisterschaft

in Polen und der Ukraine. Was hat Fußball mit der Gustav­Adolf­

Ar beit gemeinsam? Die Mannschaft kämpft bis zum Umfallen, einige sind

chris tlich unterwegs. Man redet vom „Fußball­Gott“. David Kadel bringt seine

„Fußball­Bibel“ heraus (544 Seiten!). Jürgen Klopp betet. Lewis Holtby bekreuzigt

sich. Cacau steigt als Prediger auf die Kanzel.

Eine Lebensgeschichte gibt mir zu denken:

Er ist einer der wenigen Spieler bei der Fußball­EM,

die sich offen zum Glauben an Jesus Christus bekennen:

Polens Nationalmannschafts­Kapitän Jakub

Błaszczykowski. Der Katholik liest täglich in der Bibel

und betet. Er ist überzeugt, „dass Christus im Alltag

hilft“. Weder Prestige noch Geld machten „so glücklich

wie ein Leben mit Gott“. Als 10­jähriger hatte

Błaszczykowski ein traumatisches Erlebnis: Er musste

mit ansehen, wie sein Vater Zygmunt seine Mutter

Anna erstach. Jakub wuchs bei seinem Onkel Jerzy

und seiner Großmutter Felicja auf, die ihn sehr religiös

erzog. Jedes Tor, das der 26­Jährige schießt, widmet er

seiner Mutter – so auch sein Ausgleichstor im EM­

Spiel gegen Russland. Sein Vater starb im Mai kurz nach der Haftentlassung.

Zu einer Begegnung der beiden kam es nicht mehr. Der Nationalspieler

aber kam zur Beerdigung. Über seinen Vater sagte er später: „Ich versuche

zu vergeben, so wie es Jesus getan hat.“ (aus idea spektrum, Nr. 25; 20.6.2012)

Wusstest Du schon?

▶ Der Ball braucht vom Fuß des Schützen bis zum Tor beim Elfmeter 0,3 Se kunden.

▶ Ein Elfmeterschießen ist nichts für schwache Nerven. Bei gro ßen und wichtigen Spielen

mit Elfmeterschießen am Ende werden rund 20 Prozent mehr Patienten mit einem Herzinfarkt

ins Krankenhaus eingeliefert als an gewöhnlichen Tagen.

▶ Nach dem Vereinigten Königreich war die Schweiz das erste Land Europas, in dem

der Fußballsport ausgeübt wurde. Britische Studenten gründeten 1860 den „Lausanner

Football and Cricket Club“, der wohl der erste Fußballclub Kontinentaleuropas war.)

Rätsel, Infos, Wissenswertes

Foto Mannschaftskapitän: Roger Gorączniak, Picasa. Foto Stadion: Bernenka, flickr


PowerI.

Viele Menschen bewundern Euren Mut und Euren Fleiß, sich für ein großes

Vorhaben einzusetzen und um Unterstützung zu bitten.

Jesus sagt: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!“ 2. Kor. 12,9

Damit will er auch den Verzagten Mut machen.

Ist die Ameise das stärkste Tier?

Olympische Gewichtheber können – je nach

Gewichtsklasse und Hebe technik – ungefähr das

zwei­ bis dreifache ihres

eigenen Gewichts heben.

Könnte die Ameise lachen,

so würde sie genau dies tun, denn was sie

für Leistungen erbringen kann, ist für Menschen

undenkbar. Die kleinen Insekten können das 50­Fache

ihres eigenen Körpergewichts tragen. Danach müsste

ein durchschnittlicher Mann von 75 Kilogramm Gewicht

in der Lage sein, 3,75 Tonnen zu heben. Aber trotz ihrer

Leistung sind Ameisen noch längst nicht die stärksten

Tiere: Der Rhinozeroskäfer kann auf seinem Rücken das

850­Fache seines eigenen Gewichts tragen – das wären

auf den Menschen umgerechnet unvorstellbare 63,75

Tonnen! Übrigens: Der Elefant kann lediglich ein Viertel

seines eigenen Körpergewichts tragen.

„Beobachte die Ameisen, du Faulpelz! Nimm dir

ein Beispiel an ihnen: Kein Vorgesetzter treibt sie an; trotzdem arbeiten sie den

ganzen Sommer über fleißig, und im Herbst haben sie einen Vorrat für den

Winter angelegt.“ Sprüche 6, 6 – 8

Ohne Fleiß kein Preis!

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Rätsel, Infos, Wissenswertes


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Die versunkene Münze

Kannst du mit den Händen eine von Wasser bedeckte

Münze von einem Teller nehmen – ohne dir die Finger

nass zu machen, und ohne den Teller zu bewegen?

Ihr braucht:

1 etwas tieferen Teller ○ 1 Münze ○ 1 Teelicht ○ 1 etwas längeres Trinkglas ○

1 Kanne Wasser ○ Zündhölzer ○ … einen Erwachsenen –

da Ihr mit Feuer hantiert!

Es geht los! Die Münze liegt

unter Wasser im Teller…

Ihr stellt die Kerze auf den

Teller und zündet sie an.

Wenn sie gut brennt (das

kann ein bisschen dauern)

stülpt ihr das Glas über die Kerze.

Die Münze muss außerhalb des

Glases bleiben. Die Kerze wird

noch ein bisschen brennen,

aber dann ist der Sauerstoff im

Glas aufgebraucht und sie erlischt.

Kaum geht die Kerze aus, wird das Wasser vom

Teller ins Glas gesaugt, die Kerze schwimmt auf und die Münze liegt im

Trockenen! Man kann sie vom Teller nehmen, ohne sich nass zu machen!

Warum ist das so?

Solange die Kerze brennt wird einerseits Sauerstoff verbraucht, andererseits

die Luft im Glas erhitzt. Wenn dann der Sauerstoff verbraucht ist und die

Kerze erlischt, kühlt die Luft wieder ab. Kühle Luft braucht aber weniger

Raum als warme, dadurch entsteht ein Unterdruck im Glas. Der größere

Druck außerhalb des Glases drückt jetzt das Wasser so lange ins Glas,

bis der Luftdruck innerhalb und außerhalb des Glases wieder gleich ist.

Rätsel, Infos, Wissenswertes


Kampf um die Ananas

Was gehört mir, was gehört Dir?

Ihr seid für andere unterwegs, aber denken wir wirklich immer nur

an den anderen? Dazu eine interessante Geschichte:

Frische Ananas ernten, davon träumte der

Missionar Otto Koning in Indonesien. Er legte

eine Plantage an und stellte Arbeiter für das

Bewässern ein. Nach drei Jahren geduldigen

Wartens und harter Arbeit wollte er die ersten

reifen Früchte ernten – doch er musste

feststellen, dass alle weg waren. Jemand

hatte sie gestohlen. Verärgert suchte er

nach dem Schuldigen. Dabei wurde er mit

einer Gepflogenheit der Einheimischen

bekanntgemacht: Wenn jemand auf einer

Plantage arbeitet, dann

sind die Früchte automatisch

sein Eigentum. Seine eigenen

Arbeiter hatten ihn also

bestohlen – und fanden das

auch noch völlig in Ordnung! Der Missionar

nahm sich vor, die Leute zur Einsicht zu bringen.

Nach mehreren Anläufen sah er ein, dass

er auf verlorenem Posten kämpfte. Sein Ärger

wuchs und er beschloss, den kleinen Dorfladen,

den er leitete und wo die Leute ihr Salz

herbekamen, zu schließen. Wenn sie kein

Salz hätten, würden sie das Klauen sicher einstellen.

Das Stehlen hörte tatsächlich auf, doch

noch etwas geschah: Die Leute zogen sich aus

dem Dorf in den Urwald zurück. Ohne Salz

war das Dorfleben für sie nicht mehr attraktiv.

Da saß er nun auf seinen Ananas. Eines

Nachts rang er sich zu einer Entscheidung

durch und betete: „Herr, ich gebe dir meine

Ananas. Ich dachte, ich hätte ein Recht auf sie,

ich habe um sie gekämpft. Das war ein Fehler,

es tut mir leid.“ Nachdem er einen Boten in

den Urwald geschickt hatte mit der Nachricht,

dass der Laden wiedereröffnet würde, kamen

die Einheimischen zurück ins Dorf.

Das Stehlen ging weiter, doch er

regte sich nicht mehr auf. Daraufhin

fragten ihn einige Männer:

„Du bist jetzt auch Christ geworden,

stimmt's?“ Er war versucht, ihnen

zu sagen, dass er seit 20 Jahren

Christ war, doch er entgegnete

nur: „Warum fragt ihr?“ –

„Nun, du ärgerst dich nicht

mehr über uns.“ Der Missionar

erzählte ihnen, er

habe die Plantage Gott

gegeben und die Früchte gehörten nicht mehr

ihm, sondern Gott. Die Leute wurden nachdenklich.

Dann richtete sich ihr Stehlen nun

gegen Gott?! Das war ihnen unheimlich und

sie hörten auf, sich die reifen Früchte zu holen.

Ein Dorfbewohner bat den Missionar schließlich,

doch bitte die Ananas zu ernten, bevor

diese vergammelten! Das tat er, dankte Gott

für die Früchte, und teilte sie mit den Leuten.

Über all die Jahre hatten die Dorfbewohner

den Missionar beobachtet: Was er predigte

und wie er sich verhielt, passte nicht zusammen.

Ab dem Tag, an dem sie die Veränderung

in ihm wahrnahmen, begann eine große

Zahl, ernst auf Jesus zu hören und mit ihm

zu leben.

Quelle: Otto Koning, wycliff magazin 2/2012

Foto Ananas: Alvesgaspar, Wikimedia Commons

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Rätsel, Infos, Wissenswertes


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Gebetswürfel

Rätsel, Infos, Wissenswertes

Wenn Du das Heft

nicht zer schnei den

willst, kannst

Du die Vorlage auf

Papier oder Karton

kopieren, auch

vergrößern, wenn

du willst, die Felder

ausmalen, dann

alles ausschneiden,

die Laschen sauber

abknicken und zu­

sammenkleben.


Wer ist wer?

Hier siehst du fünf Kinder und fünf Erwachsene. Einige von ihnen waren

in ihrer Schulzeit so wie du heute mit ihrer Sammelliste unterwegs und

haben Gustav­Adolf­Spenden zusammengetragen.

Errätst du, welches Kinderfoto zu welchem Erwachsenenfoto gehört?

1

2 3 4 5

A B C D E

Johannes Eichinger Ingrid Bachler Gerold Lehner Lenore Wesely Werner Graf, Diöze­

Superintendentialkurator Fachinspektorin AHS Superintendent Fachinspektorin APS sanjugendreferent

Schick die Lösung deines Rätsels an: Evangelische Superintendentur OÖ, Bergschlößlgasse

5, 4020 Linz. Vergiss nicht deinen Namen und Absender dazuzuschreiben!

Unter den richtigen Einsendungen werden 3 Gewinner ausgelost,

die ein Überraschungspaket bekommen.

Neugierig? Auf geht‘s!

31

Rätsel, Infos, Wissenswertes


32

Wohin gehen […] ?

Lege an die Buchstabenzeile ein

Blatt Papier und schiebe es

lang sam Zeile für Zeile nach unten.

Die Buchstaben die zum Vorschein

kommen schreibst du hintereinander

auf das Blatt.

So findest du schnell heraus, wohin

die zwei Sammler mit ihren Sammellisten gehen.

Rätsel, Infos, Wissenswertes

A D E F I N R T U V W Z
























Auflösung auf Seite 62!


Ein Elefant mit Beinen ohne Ende? – Das Leben

besteht aus einer Menge Überraschungen. Euch

wird das beim Sammeln auch so gehen. Unterstützungen

und Spenden fallen oft anders aus

als wir sie erwarten. Ich habe einen Beitrag aus

der Pfarrgemeinde Dornbach/Gmünd, den ich

hier gerne veröffentliche:

Ein paar spannende

Nach mittage im November

„Anfang November bekamen wir in der Schule wieder die Gustav-Adolf-Sammellisten.

Voll Elan hat sich mein Bruder gleich drei Listen geschnappt. Am

Nachmittag, es war nebelig und kalt, trotzdem machten wir uns auf den Weg.

Mit einem mulmigen und freudigen Gefühl gingen wir los. Wir klingelten am

Haus, ob uns jemand aufmachen wird?

Juhu, wir hatten Erfolg und bekamen noch Informationen von Leuten, die auf

den Listen standen und wir nicht kannten. Am ersten Nachmittag hatten wir

viel geschafft. Am Freitag machten wir uns nach Erledigung der Hausaufgaben

wieder auf den Weg. Die meisten Leute waren zu uns Kindern sehr freundlich

und nett, manchmal gab’s auch noch zur Spende Süßes als Wegzehrung.

Traurig waren wir über verschlossene und zugeknallte Türen. Der letzte Sammeltag

war aber für uns ein sehr schöner, wir hatten es mit freundlichen Gebern zu

tun. Wir möchten allen danken, die uns unterstützt haben und sagen, dass wir

uns auch im Jahr 2012 wieder auf den Weg machen werden und an Ihrer Tür um

eine Spende für die GA-Sammlung bitten möchten!“

Ganz lieben Dank für Euren Eifer. So erfahren Leute, dass wir ein Herz

für andere Menschen haben, dass wir miteinander etwas vorwärtsbewegen

wollen und begeisterungsfähig sind – und dass es die evangelische Kirche

gibt. Ganz toll, vielen Dank!

H. Schlener

33

Infos zur Sammlung


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Ohne dich geht nichts!

Liebe Kinder, der Kinderbrief bietet Euch

Informationen zum Sammelprojekt, Interessantes zum Religionsunterricht,

die Sammlernamen des letzten Jahres und vieles andere mehr.

Wir wollen mehr als den Wettbewerb, wir wollen gemeinsam mit eurer Hilfe

ein Projekt verwirklichen. Ihr helft, eine fast unmögliche Sache Wirklichkeit

werden zu lassen. Manchmal treffen wir auf Menschen, die unsere Bitte um

Unterstützung ablehnen. Wenn Ihr erklären könnt, wofür Ihr sammelt, hilft

das viel. Ihr könnt im Religionsunterricht besprechen, wie Ihr sammelt und

was Ihr sagt. Die Sammelliste selbst gibt eine kurze Beschreibung.

Das Sammeln ist freiwillig – bei Verwandten, Nachbarn, Bekannten, Angehörigen

der Evangelischen Kirche. Jede/r von Euch kann mehrere Kinderbriefe

bekommen, auch zum Weiterschenken! Wenn alle mitsammeln, ist

das ein tolles Erlebnis und Ergebnis! Die evangelische Kirche in Österreich

lebt von Spenden und Kollekten. Der Kirchenbeitrag trägt nur einen Teil zur

Finanzierung aller Aktivitäten bei.

Infos zur Sammlung

Liebe Eltern, diese Sammlung ist offiziell, behördlich

genehmigt. Sie wird auf den Cent kontrolliert und lebt

von Solidarität und Vertrauen. Danke für Ihre Unterstützung!

Sie können auch dem/der ReligionslehrerIn

mitteilen, Ihr Kind soll nicht sammeln. Niemand soll

unnötig verärgert werden.

Sie haben folgend die Möglichkeit, Ihre Haltung zur Projektarbeit des

Gustav­Adolf­Vereins kund zutun. Bitte helfen Sie uns, das Projektziel

zu erreichen!

Mein Kind ……………………………………………………………

darf Spenden sammeln darf nicht Spenden sammeln (bitte ankreuzen)

Unterschrift der Eltern: ……………………………………………


Generalprobe

Rollenspielartig könnt ihr das

Sammeln vorher im Unterricht

ausprobieren. Das macht viel

Spaß. Natürlich müsst ihr erst

lesen, wofür ihr sammeln geht.

Es ist gut, im Religionsunterricht

ausprobieren zu können, wie man

☞ den Zweck der Sammlung gut erklärt,

☞ höflich um eine Spende bittet,

☞ auf Rückfragen möglicher Spender antwortet,

☞ das Geld in ein mitgebrachtes Kuvert, besser eine Spardose sammelt,

☞ den Spendernamen in die Liste eintragen lässt.

Eine Herausforderung, die sich vielen stellen wird: Wie reagiert man ruhig

und höflich auf Leute, die ab lehnend sind und nichts spenden wollen?

Wertvolle Tipps fürs Sammeln geben Euch auch die Spitzensammler bei der

Auflistung am Ende des Kinderbriefes.

Eine jüdische Legende sagt: Ein Rabbi fragte seinen Schüler: „Wann ist der

Über gang von der Nacht zum Tag?“ Der erste Schüler antwortete: Dann, wenn

ich ein Haus von einem Baum unterscheiden kann.“ „Nein“, gab der Rabbi

zur Antwort. „Dann, wenn ich einen Hund von einem Pferd unterscheiden kann“,

versuchte der zweite Schüler eine Antwort. „Nein“, antwortete der Rabbi.

Und so versuchten die Schüler nacheinander, eine Antwort auf die gestellte Frage

zu finden. Schließlich sagte der Rabbi: „Wenn du das Gesicht eines Menschen

siehst und Du entdeckst darin das Gesicht Deines Bruders oder Deiner Schwester,

dann ist die Nacht zu Ende und der Tag ist angebrochen.

Info-Kärtchen? Auf den Vorschlag, kleine Projektinformationskärtchen zum Weitergeben

bei der Spendensammlung drucken zu lassen, hat sich niemand unterstützend gemeldet,

so dass wir uns den Aufwand sparen. Es kostet viel Arbeit und Geld und wer verwendet dann

das Produkt? Bitte wählt im Falle des Ansturms der Entrüstung: 0699 188 777 75.

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Infos zur Sammlung


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Gustav-Adolf-Verein

Hauptverein in Österreich

Bankverbindung: Erste Bank, BLZ 20111, Kontonr. 3100 5150 454

IBAN: AT722011131005150454, BIC: GIBAATWW

Infos zur Sammlung

Obmann: DDr. Erwin Schranz, 03353­8262;

Mittelfeldtstr. 29, 7431 Bad Tatzmannsdorf;

Geschäftsführer: Senior Pfarrer Mag. Michael Guttner

04246­2340; Kirchenplatz 8, 9544 Feld am See,

Schatzmeister: Amtsdirektor Gotthilf Schüle

01­8931056; Ullmannstr. 45/41, 1150 Wien,

Schriftführer: Pfarrer Lic. Hartmut Schlener

01­9142115; Freyenthurmgasse 20, 1140 Wien,

Ablauf der Kinder- und Schülersammlung

☞ Das Pfarramt/die Schuldirektion leitet die Listen an das Lehrpersonal weiter.

☞ Die ReligionslehrerInnen, PfarrerInnen verteilen die Sammellisten.

Sie sammeln nach Ablauf der Frist diese wieder ein.

☞ Sie vergleichen das Ergebnis auf der Liste mit dem abgegebenen Geldbetrag

und geben Listen und Sammel beträge in Summe an das Pfarramt

bzw. die Sammelstelle zurück.

☞ Die Pfarrämter/Sammelstellen

a) archivieren die Sammellisten,

b) überweisen das Geld an den jeweiligen Zweigverein,

c) schicken eine Auflistung der SammlerInnen an .

Bitte das vorbereitete Formular (Word­Dokument) für die Einträge verwenden

(auch auf der Website verfügbar). Wenn nicht anders möglich per Post

an: GAV-Kinderbriefredaktion c/o Evang. Pfarramt A.B., Freyenthurmgasse 20,

1140 Wien. Die Angaben zu den Zweigvereinen (Bankkonten und weiteres)

finden Sie bei den aufgelisteten Sammlern im Kinderbrief.

Für die Sammlung in Wien erhält das Zweigvereins büro Wien alle Sammellisten

und Geldbeträge wegen Kontrolle durch die MA 62!


Preise zu gewinnen!

Bei der Sammlung geht es auch um Solidarität. Jede/r die/der

bei der Sam mlung mitmacht ist wichtig, einige mühen sich aber

mehr ab als andere. Das Sammelergebnis ist von vielen Faktoren

abhängig. Heraus ragende Leistungen möchten wir hervorheben.

Darum verleihen wir Preise. Wir danken Euch allen ganz herzlich!

Wir bieten euch:

Den Bischofpreis (Wientag)

beim Erraten des Rätsels (s. S. 4)

Verlosung von zwei Wochenenden

(zwei Tage Vollpension) für je

vier Personen auf der Burg Finstergrün

unter allen SammlerInnen.

Prämierung und Verlautbarung

des/der jeweiligen SpitzensammlerIn

einer Diözese/Zweigvereins mit

Die (Los-)Gewinner 2011!

Nach Eingang aller Daten wurden am 20. 6. 2012 unter Anwendung eines anonymisierten Auswahlverfahrens

aus den Namen aller SammlerInnen des Jahres 2011 im evang. Pfarramt Wien

Hütteldorf die Lose unter Aufsicht des Rechtsanwaltes Mag. Dr. Christian Gamauf gezogen.

Wir gratulieren den Losgewinnern

zu ihrem Wochenende auf

der Burg Finstergrün.

Unser Rätsel mit dem Lösungswort

Kirchenjahr“ lösten:

[…]

Steckbrief und Foto (wenn einverstanden)

Auflistung der Namen aller

SammlerInnen in der nächsten Ausgabe

des Kinderbriefes mit Beträgen

über € 30,­ mit Angabe des Namens

und des Sammelbetrags aufgelistet,

bei Beträgen darunter ausschließlich

der Name, alles nur soweit uns die

Informationen vorliegen.

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Infos zur Sammlung


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Sammelergebnisse

Burgenland

GAV-Zweigverein

Pfarrerin

Mag. a Ingrid Tschank

7122 Gols, Martin Luther Platz 1; Tel. 0699­18877117;

Bank Burgenland, BLZ 51000, Kontonr. 9101.6509.300

Liebe junge Sammlerinnen und Sammler!

Über euer tolles Sammelergebnis von 2011 freue ich mich als burgenländische

Pfarrerin und neue Obfrau des GA­Zweigvereins außerordentlich.

Ein herzliches Dankeschön sage euch allen dafür.

So wie ihr, so machen es viele Menschen auf der ganzen Welt, sie sammeln

Geld für einen guten Zweck. Ihr könnt euch mit eurem Sammeleifer jederzeit

neben den englischen Prinzen Harry stellen oder neben Armin Assinger

oder auch neben Lady Gaga und vielen weiteren Prominenten. Denn sie alle

tun es gerne, so wie ihr, sie helfen anderen, indem sie Geld sammeln.

Durch eure Sammeltätigkeit zeigt ihr, dass es euch wichtig ist, etwas von

eurer Zeit und Kraft für andere einzusetzen. Ihr leistet dadurch einen wunderbaren

Beitrag, dass unsere Gesellschaft ein Stück weit menschlicher und

solidarischer wird.

Sehr herzlich bitte ich euch, auch dieses Jahr wieder die Gustav Adolf­Sammlung

durchzuführen, denn: „Wenn viele kleine Leute viele kleine Schritte tun,

kann das Antlitz der Erde verändert werden.“ (afrikanisches Sprichwort)

Ich sage jetzt schon „Danke“ – jeder noch so kleine Betrag ist wertvoll!

Eure Ingrid Tschank

GA­Zweigvereinsobfrau Burgenland


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Sammelergebnisse

Kärnten u. Osttirol

GAV-Zweigverein

Obmann Pfarrer

Mag. Martin Satlow

Mösslacherstraße 11, 9220 Velden; T/F: 04274/51229;

Raiffeisenbank Radenthein­Bad Kleinkirchheim, BLZ 39457, Kontonr.: 15.404

Liebe Sammlerinnen und Sammler, liebe Kinder!

Zu verschiedenen Anlässen gibt es Sticker­Alben. Da kann man dann hineinsammeln

was gerade dran ist: Fußballer, Figuren aus irgendwelchen Comics,

verschiedene Tiere und noch anderes mehr. Es ist wohl recht selten, dass ein

Albumbesitzer sein Album voll bekommt. Dafür hat er einige Sticker zig Mal.

Und jedes Mal wenn er wieder diesen Sticker erhält, ärgert er sich, weil er mit

seinem Album nicht weiter kommt.

Was hilft einem da? – Man fragt andere Sammler, welcher Sticker ihm abgeht; ob

er bereit ist zu tauschen; wie viel er für diesen oder jenen Sticker haben möchte.

So hat das Sammeln einen ganz wichtigen Nebeneffekt: Die Sammler beginnen

untereinander zu reden, bauen Kontakt auf.


Ist das bei der Gustav­Adolf­Sammlung nicht ähnlich? Dieses Sammeln hat

zwei Absichten: zum Einen soll freilich für das entsprechende Projekt gut und

möglichst viel gesammelt werden. Alle erreicht man ja doch nie. Aber möglichst

viele sollen dazu beitragen, dass einer Gemeinde bei ihren Aufgaben

geholfen wird. Zum Anderen kommen die Leute zum Reden, wenn sie sich

besuchen. Vermutlich hat Euch schon mancher Erwachsene gefragt: „Wessen

Kind bist du? Wo wohnst du?“ Oder sie freuen sich einfach darüber, dass sie

besucht werden und sie auf diese Weise Kontakt mit anderen Menschen, mit

der Kirche haben.

Freilich gibt es auch die, die nicht reden wollen, die nichts geben. Das ist beim

Stickersammeln auch nicht anders. Da sind auch nicht alle bereit zu tauschen.

So sage ich Euch ganz herzlichen Dank für Euren Einsatz, für das Geld das Ihr

gesammelt habt!

Und ich wünsche Euch beim nächsten Sammeln viele Begegnungen und

Gespräche!

Euer Obmann aus Kärnten und Osttirol Pfr. Mag. Martin Satlow

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Sammelergebnisse


Niederösterreich

GAV-Zweigverein

Obmann Univ. Prof. Pfr. i. R.

D. theol Ernst Hofhansl

Julius­Raab­Promenade 18, 3100 ST. PÖLTEN; 0699/18877312;

Liebe Kinder!

Raiffeisenlandesbank Wien­NÖ, BLZ 32000, Kontonr. 7.479.603

Zunächst möchte ich Euch ganz herzlich für Euren Einsatz

beim Sammeln danken. Ihr wisst, das er betene (nicht erbettelte!)

Geld ist für die neue und sehr moderne evangelische

Kirche in Hainburg / Donau bestimmt gewesen.

Ihr wisst, ganz in der Nähe ist die alte Römersiedlung

Carnuntum. Dort wird auch für Kinder immer etwas angeboten,

damit man sich das Leben der Römer besser vorstellen

kann. Gladiatorenkämpfe, Hauseinrichtungen, römisches

Kochen. Von dort ist es dann gar nicht weit nach Hainburg

zur evangelischen Kirche. Vielleicht besucht Ihr diese!

Meine Frau und ich reisen gerne. Und oft entdecken wir in

fremden Ländern, in Städten und Dörfern evangelische Kirchen

und Pfarrhäuser mit einer Tafel: „Gebaut mit Hilfe des

Gustav­Adolf­Vereines“. Als Beispiel zeige ich Euch ein Fenster

der Evangelischen Kirche in Ödenburg/Sopron in Ungarn.

Wenn Ihr so eine Inschrift oder Tafel, oder auch eine „Gustav­Adolf­Kirche

entdeckt, so fotografiert sie und schickt

das Bild an die Redaktion des Kinderbriefes oder an mich:

. Aber bitte mit Datum und Ortsangabe!

Noch ein Tipp: Wenn Ihr Gottesdienste in Eurer Gemeinde oder auch Gemeindefeste, oder gar den

Reformationsfestgottesdienst besucht, dann sind nach meiner Erfahrung die Leute sehr spendenfreudig.

Alle freuen sich, wenn Kinder und junge Leute in der Gemeinde etwas tun. Dazu wünsche

ich Euch viel Freude und noch mehr Erfolg!

In allen evangelischen Diözesen versammeln sich Evangelische und ihre Freunde jeweils am Fronleichnamstag.

Im kommenden Jahr werden die Niederösterreicher in Korneuburg an der Donau

beisammen sein. Merkt Euch den Donnerstag, 30. Mai 2013 vor.

Bis dahin grüße ich Euch recht herzlich

Euer Univ.­Prof. D. theol. Ernst Hofhansl, Pfr. i. R.,

Obmann des Zweigvereines N.Ö.

Sammelergebnisse

45


48

Sammelergebnisse

Oberösterreich

GAV-Zweigverein

Obmann

Pfarrer i. R. Mag. Günter Ungar

4812 Gmunden, Lerchenfeldgasse 1b, Tel. 07612­75021,

Oberösterreich, BLZ 20320, Kontonr. 32100016265

Liebe ReligionslehrerInnen,

liebe sammelnde Kinder und Jugendliche!

Als neuer Obmann des Zweigvereines Oberösterreich grüße ich Euch herzlich

und danke allen, die mithelfen für ihren bewundernswerten Einsatz und

Eifer. Wir wissen alle wohl, dass es oft mühsam und schwierig ist, unsere

Gustav­Arbeit aufrecht zu erhalten und vor allem die Sammlungen durchzuführen

– aber es ist wirklich weiterhin sehr wichtig.

Denn überall müssen wir unsere Kirchen und Gemeindehäuser in ihrem

Bestand erhalten, oft auch modernisieren. Das kostet viel Geld und die

Aufbringung ist zeit­ und kräfteraubend. Wenn wir aber im Geist Jesu zusammenhelfen

wird es spürbar leichter. Außerdem wisst Ihr sicherlich,

dass „Helfen Freu(n)de“ macht.

Heuer wird auch ein großes Projekt hier in Oberösterreich, in der Tochtergemeinde

Windischgarsten gefördert. Das sollten wir als Landsleute ganz

besonders unterstützen! Gern erinnere ich mich an meine Zeit als junger

Pfarrer in Tirol und an manche meiner früheren Schüler. Edith war eine der

ganz wenigen Evangelischen in ihrer Schule. Viele Jahre war sie die fleißigste

und mutigste Sammlerin in ihrer Heimatstadt Schwaz. Das hat damals

vielen bauenden Kirchengemeinden spürbar geholfen. Heute lebt Edith mit

ihrer eigenen Familie im Bereich der Kirchengemeinde Kirchdorf­Windischgarsten

und hofft, dass heuer viele Kinder aus anderen Gemeinden fleißig

und mutig für „Ihr Projekt“ sammeln. Traut Euch ruhig auch Eure Oma und

Opas, Nachbarn und Bekannten anzusprechen wie Edith in Tirol!

Vielen Dank und liebe Grüße aus Gmunden !

Euer Obmann Günter Ungar


Salzburg u. Tirol

GAV-Zweigverein

Obmann

Pfarrer Mag. Michael Welther

Hagmüllerstr. 11, 5020 Salzburg; Tel. 0699/18877 562; RAIBA

Gastein, BLZ 35026 K.nr.: Lpmto: 65854. IBAN: AT16 3502 6000 0006 5854, BIC: RVSAAT2S026

Liebe Sammlerinnen und Sammler!

Ein Christ träumte, er wäre gestorben und ein Engel trüge ihn in die Ewigkeit hinauf.

Droben war ein herrlicher Tempel. Der Pilger bestaunte mit großen Augen

dieses wunderbare Bauwerk. Plötzlich aber entdeckte er im Gewölbe eine Lücke.

Offenbar fehlte da ein Stein.

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Sammelergebnisse


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So sprach er zu dem Engel: „Was ist denn das für eine hässliche Lücke?“ Dieser

antwortete: „Das ist die Lücke, die du gemacht hast. Gott hatte gerade dich

bestimmt, diese kleine Stelle auszufüllen. Du hattest aber immer andere Dinge

im Kopf, so dass du nie dazu gekommen bist, diese deine Pflicht, die Gott dir

zugemutet hat, zu erfüllen.“

Darüber wachte der Mann auf, ließ nun das Klagen und Schimpfen über all

die Unzulänglichkeiten in der Gemeinde Gottes bleiben und arbeitete künftig

fröhlich mit. Er wollte seine Lücke am Tempel Gottes füllen.

Liebe Kinder! Liebe Sammlerinnen und Sammler! Manche Kirche und manches

kirchliche Gebäude hat nicht nur ein, sondern viele Löcher, weil der Zahn der

Zeit an ihm genagt hat. Mit Eurer Hilfe können Schäden repariert und vieles

erneuert werden. Ihr hinterlasst keine Lücke im Tempel Gottes, wenn Ihr

Euch für die Sache des GAV einsetzt. Herzlichen Dank für euren Einsatz!

Sammelergebnisse

Euer Obmann, Pfr. Mag. Michael Welther

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Sammelergebnisse

Steiermark

GAV-Zweigverein

Obfrau

Pfarrerin Mag a. Daniela Kern

Bahnhofstraße 12, 8570 Voitsberg; Tel. 03142/22367; 0699­18877635;

; Steiermärkische Sparkasse, BLZ 20815, Kontonr. 24501116446

Thomas aus der 4. Klasse sammelt für den GAV. Er klopft beim Nachbarn an

die Tür und bittet ihn freundlich um eine Spende. Der Nachbar holt seine Brieftasche.

„Weil du so freundlich gefragt hast, spende ich dir diesen neuen, blitzblanken

Euro.“ Daraufhin sagt Thomas: „Ein alter, zerknitterter 5-Euro-Schein

hätte es auch getan.“

Liebe Kinder!

Vielleicht habt ihr bei euren Sammlungen ähnliches erlebt; vielleicht hat auch

jemand die Tür gar nicht aufgemacht oder wollte einfach nichts spenden –

nicht alle sind bereit, zu spenden oder zu helfen.

Ihr habt euch davon aber nicht abschrecken und entmutigen lassen; dankend

habt ihr jede Spende entgegen genommen und so wieder einen beachtlichen

Betrag gesammelt. Deshalb sage ich „Danke!“ – Danke, dass ihr euch für

unser Anliegen eingesetzt habt; Danke, dass ihr für uns eifrig gesammelt

und so wieder einer Gemeinde bei ihren Bau­/Renovierungsvorhaben geholfen

habt.

Eure Obfrau des GA­Zweigvereins Steiermark,

Pfr. Mag. Daniela Kern


Vorarlberg

GAV-Zweigverein

Obfrau

Pfarrerin Mag a. Eva­Maria Franke

Oberfeldweg 13, 6700 Bludenz; Tel. 05552­67483;

Bank Austria Creditanstalt AG, BLZ 12000 Kontonr. 88013812500

IBAN: AT81 1200 0880 1381 2500, BIC: BKAUATWW

Liebe Kinder und Jugendliche in Vorarlberg!

Wir freuen uns, dass im Jahr 2011 in Schüler­ und Familiengottesdiensten

in allen vier Vorarlberger Gemeinden insgesamt 1.206,82 Euro von Euch

und Euren Familien für die Kinder­ und Jugendgabe zusammengelegt wurden.

Damit konnte das Sammelergebnis um ca. 250 Euro gesteigert werden.

Man sieht: Wenn wir alle zusammen helfen, können wir etwas bewegen,

auch ohne Wettbewerb.

Vielen herzlichen Dank. Der Herr segne Geber und Gaben.

Eure Obfrau Eva­Maria Franke

Kollektengaben:

Bludenz: € 178,19

Bregenz: € 191,57

Dornbirn: €434,26

Feldkirch: € 402,80

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Sammelergebnisse


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Sammelergebnisse

Wien

GAV-Zweigverein

Obmann

Pfarrer Lic. Hartmut Schlener

Freyenthurmgasse 20, 1140 Wien; Tel. 01/9142115; Fax DW 28; Raiffeisenlandesbank,

BLZ 32000, K.nr 7.477.334, IBAN: AT32 3200 0000 0747 7334, BIC: RLNWATWW

Liebe Wiener Sammlerinnen und Sammler!

Schneller, höher, weiter, stärker – immer werden Rekorde verlangt. Wettbewerb

ist schön, wenn an den Ergebnissen nicht der Wert des Menschen

gemessen wird. Ich schreibe diese Zeilen, wo in Österreich Zeugnisse

verteilt werden. Viel Enttäuschung macht sich oft breit. Wie sehr wird die

Zukunft eines Menschen von Noten bestimmt. Nicht so bei uns: Sammeleifer

soll immer auf das gemeinsame Ergebnis ausgerichtet sein, und da ist

es schon bewegend, dass in Wien wieder € 9.325 für das Projekt in Hainburg

gesammelt wurden. 250 junge Menschen haben sich auf den Weg begeben,

viele, und doch könnten es mehr sein, wenn jeder noch einen Freund dazu

nähme. Jeder hat so rund € 37 gesammelt. Die Wiener Spitzensammlerin hat

nicht allein das Wiener Rekordergebnis,

sondern auch das österreichische und

sicher auch das höchste der gesamten

Sammelgeschichte erzielt: € 730,50.

Ich danke Euch allen! 52 SammlerInnen

habe ich mit einer Anerkennungsgabe

und Urkunde gedankt. Sie sammelten

über € 40,­; drei von den 11 Sammlern,

die über € 100,­ sammelten, haben wir

auf dem Zweigvereinsfest prämiert. –

Ich danke den LehrerInnen und Pfarrer­

Innen, die sich als Sammelkoordinatoren

einsetzten!

Foto: J. Hitzigrath

Euer Obmann H. Schlener


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In diesem Jahr sind keine Sammelergebnisse

eingelangt von (Stichtag 24. 7. 2012):

Burgenland: Bad Tatzmannsdorf, Deutsch

Jahrndorf, Deutsch Kaltenbrunn, Eltendorf,

Gols, Holzschlag, Kobersdorf, Neuhaus am

Klausenbach, Nickelsdorf:, Pinkafeld, Pöttelsdorf,

Rechnitz, Rust, Siget in der Wart, Stadtschlaining,

Unterschützen

Kärnten: Bad Blei berg, Fresach, Unterhaus,

Villach Stadt, Wolfsberg

Niederösterreich: Amstetten, Bruck an der Leitha,

Horn, Klosterneuburg, Korneuburg, Melk –

Scheibbs, Perchtoldsdorf, Ternitz, Traiskirchen

Oberösterreich: Bad Hall, Bad Ischl, Enns,

Gmunden, Hallstatt/Obertraun, Linz­Dornach

(Versöhnungskirche), Linz­Innere Stadt (Martin

Lutherkirche), Linz­Süd (Christuskirche),

Linz­Südwest (Johanneskirche), Linz­Urfahr

(Gustav Adolf Kirche), Linz­St. Martin, Schärding,

Scharten, Schwanenstadt, Stadl­Paura,

Stainach, Traun­Haid, Wallern an der Trattnach,

Wels

Tirol – Salzburg: Jenbach, Bischofshofen u.

St. Johann im Pongau, Bischofshofen u. St.

Johann im Pongau, Salzburg Christuskirche,

Salzburg­Süd Auferstehungskirche

Steiermark: Admont / Liezen, Bad Aussee, Bad

Radkersburg, Eisenerz, Feldbach, Fürstenfeld

Sammelergebnisse

u. Rudersdorf, Graz Heilandskirche – Liebenau,

Graz­Nord, Graz­rechtes Murufer, Hartberg,

Judenburg, Leibnitz, Murau­Lungau,

Mürzzuschlag, Weiz

Wien: Wien­Lainz, Wien­Währing, Wien­Leopoldau,

Wien­Kaisermühlen u. Kagran, H.B.

Wien­Innere Stadt, H.B. Wien­West

Im Fall von Missverständnissen oder fehlgeleiteten

Sammellisten bitten wir um Entschuldigung.

Kontakt:

Wir bitten um Teilnahme

an der heurigen Sammlung!

Lösungen der Rätsel

S. 17: Burg-Wissenstest: Alle Fragen: Ja, evtl.

die erste nicht. – Gott als Burg: Psalm 18,3;

31,4; 62,3.7; 71,3. – Die Burg zu Burghausen

liegt in Bayern und ist an die 1200 m lang.

Burgenquiz: 1c; 2b; 3b; 4b; 5c; 6b; 7a; 8c.

S. 18: Blumenrätsel: ELSBEERBAUM

S. 24: Schifffahrt: VORPOMMERN

S. 25: Kreuzworträtsel: Waagrecht: 1: GUSTAV,

2: TESTAMENT, 3: NIE, 4: ERDE, 5: SAMMEL,

6: WEIN, 7: GOTTESDIENST, 8: NAZARETH,

9: PSALMEN, 10: ORGEL, 11: KARFREITAG.

Senkrecht: 12: HAINBURG, 13: VATERUNSER

14: JERUSALEM, 15: GOTT, 16: KERZEN,

17: SONNE, 18: CASPAR, 19: ALTAR, 20: LIEBE

Lösungswort: EVANGELISCH

S. 32: Wohin gehen […]?

Zu Freunden und Verwandten.


Bitte hilf uns

beim Sammeln!

Echter Steiff-Teddybär

aus dem Jahre 1958

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