NFV_01_2009 - Rot Weiss Damme

rot.weiss.damme.de

NFV_01_2009 - Rot Weiss Damme

FUSSBALL

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 1/2009

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

Käpt'n Willi und die 92er:

Bilanz und Perspektive

eines NFV-Jahrgangs


03Vorwort 18.12.2008 21:07 Uhr Seite 3

Als Präsident des Niedersächsischen Fußballverbandes möchte ich am Anfang eines neuen Jahres einmal

mehr betonen: Es ist beruhigend, auch in turbulenten Zeiten eine Vielzahl starker Partner an unserer Seite zu

wissen, die die Arbeit des Verbandes auf allen Ebenen mit großem Engagement unterstützen. Dazu gehören

auch ein Global Player wie der hannoversche Continental Konzern oder die E.ON Avacon AG als einer der

Marktführer im Bereich der Energiedienstleistung. Beide Unternehmen – und dies ist die frohe Botschaft dieser

Zeilen – werden auch in Zukunft mit großem Idealismus vor allem für die niedersächsische Fußball-Jugend eintreten.

Entsprechende Vereinbarungen wurden in den vergangenen Wochen mit diesen Partnern getroffen.

Die Namen sowohl von Conti als auch E.ON Avacon stehen für zwei der bedeutendsten Wettbewerbe des

niedersächsischen Juniorenfußballs. Während der Reifen-Riese seit vielen Jahren die Pokalwettbewerbe der

A- und B-Junioren sponsert, unterstützt E.ON Avacon mit großer Energie die Talentschau der U 13-Junioren in

der Halle und auf dem Feld. Ich freue mich, dass diese Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren zum

Wohle der Fußballjugend eine Fortsetzung finden wird.

Wir befinden uns erst in der Winterpause der laufenden Spielzeit, doch schon heute blicke ich mit großer

Vorfreude und Spannung der Saison 2009/2010 entgegen. Im Sommer dieses Jahres beginnt das Qualifikationsspieljahr

für die eingleisige Niedersachsenliga, die 2010 ihren Spielbetrieb aufnehmen wird. Ich war ein entschiedener

Verfechter der Konzentration der Kräfte, weil nur ein stark besetztes Teilnehmerfeld auch starke

Aufsteiger für die 4. Liga garantiert. Nun bin ich sehr gespannt, wer sich letztlich für das niedersächsische

Fußball-Oberhaus qualifizieren kann.

Zum Jahreswechsel drücke ich allen niedersächsischen Mannschaften und Vereinen die Daumen, dass sich

ihre sportlichen Hoffnungen und Zielsetzungen im kommenden Jahr erfüllen mögen. Stellvertretend seien die

Aushängeschilder des niedersächsischen Fußballs genannt. Schafft der VfL Wolfsburg erneut den Sprung in den

internationalen Fußball? Können sich Hannover 96 und der VfL Osnabrück frühzeitig von Abstiegssorgen befreien?

Gelingt Kickers Emden der Aufstieg in die 2. Bundesliga? Wird Eintracht Braunschweig den Abstand zur

Spitze der 3. Liga verkürzen können? Ich hoffe, dass die Antworten auf diese Fragen in den kommenden Monaten

positiv ausfallen und Niedersachsen als zweitgrößter Landesverband auch weiterhin auf der deutschen

Fußball-Landkarte durch starke Vertreter repräsentiert wird.

Abschließend möchte ich die Gelegenheit nutzen und allen Fußballfreunden im Lande ein glückliches,

gesundes und vor allem friedfertiges neues Jahr wünschen.

Karl Rothmund

(Präsident)

Der NFV N

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

Januar 2009 3


04Inhalt 18.12.2008 21:06 Uhr Seite 4

Inhalt

4

Editorial

Karl Rothmund freut sich über starke Partner des NFV 3

Interview

Britta Carlson – Symphatische Botschafterin für Frauen WM 6

Eingleisige Oberliga-Niedersachsen

Welche Mannschaften wären heute dabei? 8

DFBnet

Vom elektronischen Postfach bis zur Finanzbuchhaltung 10

Fußballgeschichten auf Plattdeutsch

Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer hält Lesung 12

Stern des Sports

96-Präsident Martin Kind ehrt TSV Hassel 13

Winterspielbetrieb

Information des DFB zur Durchführung von Spielen 14

Reif für den Titel?

Mit Teamgeist gegen das „Roger-Müller-Syndrom“ 16

Bulgarien-Reise

Impressionen vom Aufenthalt in Plovdiv und Sofia 20

Taktik und Tore

Die Spiele des Jahrgangs 1992 in Bulgarien 22

Trainingslager im Sporthotel

VfL Bochum gastiert im Fuchsbachtal 24

Auswahlarbeit

U 15-Juniorinnen des NFV bleiben in Berlin ungeschlagen 25

Namensänderung

Aus NFV-Beirat wird NFV-Vorstand 28

U 23-Ehrenamtspreisträger

Erlebniswochenende als Dankeschön 29

Niedersachsenmeisterschaft

im Hallenfußball abgesagt

Ausschreitungen in der VW-Halle befürchtet

Schlechte Nachricht für alle Fans des Hallenfußballs: Die

für den 4. Januar 2009 geplante offene niedersächsische

Hallen-Fußballmeisterschaft in der Braunschweiger Volkswagenhalle

findet nicht statt. Hintergrund sind Informationen,

nach denen fast 200 gewaltbereite Fans aus

Oldenburg, Meppen und Emden zu der Veranstaltung

anreisen wollten. Da in der Halle eine Trennung der Fanblöcke

nicht möglich ist und deshalb die Sicherheit der Zuschauer

nicht gewährleistet werden kann, wurde vom Veranstalter der

bittere Entschluss gefasst, das Turnier abzusagen.

„Der entstandene wirtschaftliche Schaden ist zwar sehr

groß, allerdings geht das Wohl der Menschen einfach vor“,

begründet Veranstalter Lutz Renneberg die Absage.

Für bereits gekaufte Eintrittskarten wird in den Vorverkaufsstellen,

in denen sie erworben wurden, der Eintrittspreis

erstattet.

Weitere Infos unter www.lotto-cup.de

Januar 2009

Titel

Der niedersächsischeAuswahljahrgang

1992 gilt

als guter bis sehr

guter. Sein herausragenster

Vertreter

ist Willi Evseev

(Bild) von Hannover

96. Wegen eines

Länderspiels

konnte der technisch

brillante

Linksfuß nicht an

der diesjährigen

Bulgarien-Reise der

NFV-Auswahl teilnehmen.

Dabei war

aber Journal-Redakteur

Manfred

Finger, der auf den

Seiten 16 bis 23

über den einwöchigen

Aufenthalt

berichtet und

zudem das Porträt

eines Jahrganges

zeichnet, der das

Zeug zum DFB-Länderpokalsieger

hat. Das Titelfoto zeigt Willi Evseev im September

2008 im U 17-Länderspiel Deutschland gegen die

Niederlande (1:2). Aufgenommen wurde es von der Agentur

gettyimages.

Platzsperren im Winter

Sorgfaltspflicht bei Spielabsagen 30

Justizia

Passmanipulation und Schiedsrichterirrtum 31

EUROGREEN

Die Nutzung von Sportplätzen im Winter 33

Coca-Cola-Fußballschule

Noch freie Plätze für 2009 34

Schiedsrichter

Jungschiedsrichter erhalten Besuch von Florian Meyer 36

Jugendfußball

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit der SG Thönse/Wettmar 37

Bezirk Braunschweig

TSV Sülfeld gewinnt Hauptpreis beim DFB-Vereinswettbewerb 38

Bezirk Hannover

Ehrungen beim Herbstball der Hildesheimer Schiedsrichter 42

Bezirk Lüneburg

SSV Gusborn weiht neue Trikots mit einem Sieg ein 48

Bezirk Weser-Ems

Karl-Heinz Ockenga: Ein Glücksfall für Wittmund 54

NFV-Sportschule

Aus-, Fort- und Weiterbildung: Die Veranstaltungen 2009 60

NFV intern

Amtliche Nachrichten und Sportschultermine 66

Ordnungen des NFV

Änderungsbeschlüsse des Verbandsvorstandes 64


06_07Carlson 18.12.2008 20:58 Uhr Seite 6

Interview – Britta Carlson

6

Fotos: Hans Steege

„Die Volkswagen-Arena soll bei

jedem WM-Spiel ausverkauft sein“

Sie ist die Überbringerin der frohen Botschaft.

Wenn Britta Carlson im Norden

unserer Republik für die Frauen-Weltmeisterschaft

2011 wirbt, kommt Vorfreude

auf. Als WM-Botschafterin rührt

sie bereits jetzt kräftig die Werbetrommel.

Die liebenswürdige Ex-Nationalspielerin

mit 31 Länderspielen hat ein ehrgeiziges

Ziel: Sie möchte, dass die Volkswagen-Arena

in Wolfsburg in allen Spielen

ausverkauft ist, auch wenn Deutschlands

Frauen im Stadion der Wölfe wohl kaum

auftreten werden. Dennoch ist der symphatischen

Britta Carlson zu wünschen,

dass sich ihr Traumziel erfüllt. REINER

KRAMER besuchte die 30-Jährige beim

VfL Wolfsburg und führte das Interview.

Fußball-Journal: Frau Carlson, wie fiel Ihre

erste Reaktion aus, als Sie die erfreuliche

Botschaft hörten, dass die Frauen-Weltmeisterschaft

2011 in Deutschland stattfindet?

Britta Carlson: Mein erster Gedanke war,

wäre ich doch nur noch etwas jünger. Dann

hätte ich die Chance, noch mitspielen zu können.

Dennoch ist meine Freude groß, zumal ich

ja als WM-Botschafterin aktiv mitarbeiten darf.

Fußball-Journal: War Ihre Freude noch

größer, als die Stadt Wolfsburg den Zuschlag

erhielt?

Britta Carlson: Da ist mir ein Stein vom

Herzen gefallen. Ich habe mittlerweile eine große

emotionale Bindung zur Stadt Wolfsburg.

Januar 2009

Die Stadt wird durch die WM einen hohen

Imagegewinn erzielen.

Fußball-Journal: Als WM-Botschafterin

sind Sie eine Idealbesetzung. Sie waren

Nationalspielerin, haben ein Fernstudium in

Sportökonomie absolviert und arbeiten derzeit

beim VfL Wolfsburg als Co-Trainerin

der Frauenmannschaft sowie im Bereich

Medien und Kommunikation. Geben Sie

uns einen kleinen Einblick in Ihr Betätigungsfeld.

Britta Carlson: Zunächst habe ich mich

für ein Praktikum beim VfL Wolfsburg beworben.

Mein Stärken liegen zwar nicht im Schreiben,

dafür kann ich aber gut organisieren. Ich

bin dankbar dafür, dass sie mir beim VfL die

Chance gegeben haben, im Medien- und Kommunikationsbereich

zu arbeiten. Auf der Vereinshomepage

werben wir für den Frauenfußball,

die ich unter anderem mit Informationen

füttere. Beim VfL Wolfsburg genießt der Frauenfußball

einen hohen Stellenwert. Als ich damals

beim Hamburger SV spielte, war der Frauenfußball

dort eher nur eine Kostenstelle. Die

Stadt Wolfsburg und der VfL freuen sich auf die

Weltmeisterschaft. Es gibt für mich nichts

Schöneres, als WM-Botschafterin tätig sein zu

können.

Fußball-Journal: Birgit Prinz war die erste

Werbeträgerin, die dem Frauenfußball ein Gesicht

gegeben hat. Im Vorfeld der WM werden

nun weitere aktive und ehemalige Nationalspielerinnen

eingespannt. Wie ist es dazu gekommen?

Britta Carlson: DFB-Präsident Dr. Zwanziger

möchte, dass möglichst viele Nationalspielerinnen

für die Weltmeisterschaft im eigenen

Land die Werbetrommel rühren. Meine ehemalige

Mitspielerin und WM Botschafterin Steffi

Jones hat mich im vergangenen Jahr angesprochen,

ob ich Lust hätte, mitzumachen. Da fühlte

ich mich sehr geehrt. Jetzt muss die Arbeit

beginnen. Denn es gibt einige Menschen, die

wissen gar nicht, dass die Weltmeisterschaft

2011 bei uns in Deutschland stattfindet. Es ist

noch eine Menge Aufklärungsarbeit zu leisten.

Ich bin dazu bereit.

Fußball-Journal: Wie oft sind Sie als

WM-Botschafterin pro Woche im Einsatz?

Britta Carlson: Nahezu jeden zweiten Tag

in der Woche bin jetzt schon unterwegs. Ich

decke den gesamten norddeutschen Raum ab.

Dabei muss ich viele Kilometer zurücklegen.

Fußball-Journal: Die WM liegt noch in

weiter Ferne. Ist trotzdem schon jetzt eine Aufbruchstimmung

im Land zu spüren?

Britta Carlson: Eine Aufbruchsstimmung

in dem Sinne ist noch nicht zu spüren. Aber

egal, wo ich Mädchenfußballvereine besuche

oder DFB-Minispielfelder mit eröffne, werbe ich

natürlich schon jetzt kräftig für die Frauen-WM

und spüre ein sehr großes Interesse!

Fußball-Journal: Befürchten Sie, dass die

Frauen-WM an der erfolgreichen Männerweltmeisterschaft

2006 im eigenen Land gemessen

wird?

Britta Carlson: Da habe ich keine Befürchtungen.

Wir wollen etwas Eigenes auf die ➤


06_07Carlson 18.12.2008 20:58 Uhr Seite 7

Beine stellen und eine Art großes Familienfest,

bei dem alle dabei sein wollen.

Fußball-Journal: In der Volkswagen-Arena

werden mindestens vier Spiele stattfinden.

Wird das Stadion jedes Mal ausverkauft sein,

auch wenn die deutsche Frauennationalmannschaft

nicht in Wolfsburg aufläuft?

Britta Carlson: Genau das muss unser

ehrgeiziges Ziel sein, dafür werde ich alles tun.

Die Volkswagen-Arena soll bei jedem Spiel ausverkauft

sein. Über die Schwere dieser Aufgabe

bin ich mir bewusst. Zusammen mit dem VfL,

der Stadt Wolfsburg und auch dem NFV werden

wir das schaffen. Natürlich beziehen wir

auch das Umland wie zum Beispiel die Städte

Braunschweig und Hannover mit ein. Das gehört

zu unserer Marketingstrategie. Jedes Spiel

muss ein Event mit einem großen Rahmenprogramm

werden.

Fußball-Journal: Von der Zukunft zurück

in die Gegenwart. Bei den Länderspielen unserer

Frauennationalmannschaft liegen die Zuschauerzahlen

im fünfstelligen Bereich. Zu den

Bundesligaspielen der Frauen kommen meistens

nur wenige hundert Zuschauer. Wie ist

diese Diskrepanz zu erklären?

Britta Carlson: In den Städten wie Wolfsburg

oder München ist die Konkurrenz anderer

Sportarten sehr groß. Wenn uns die Medien etwas

mehr unterstützen, werden wir auch in der

Bundesliga höhere Zuschauerzahlen erreichen.

Die Popularität des Frauenfußballs ist schon

hoch.

Fußball-Journal: Bei Ihnen dreht sich also

fast alles um den Fußball. Wird das auch nach

der WM 20011 so sein?

Britta Carlson: Ich werde darauf hin arbeiten.

Ich könnte mir vorstellen, irgendwann

mal beim Verband oder in einer Fußballeliteschule

zu arbeiten. Ich bin seit 2006 verheiratet

und denke natürlich auch an die Familienplanung.

Eine Halbtagsstelle wäre dann sicherlich

ideal.

Fußball-Journal: Arbeiten Sie lieber auf

dem Fußballplatz oder am Schreibtisch?

Britta Carlson: Sowohl als auch. Ich

möchte unter Anderem konzeptionell im Büro

arbeiten. Darüber hinaus bin ich derzeit ja auch

noch als Co-Trainerin der Bundesligafrauenmannschaft

des VfL Wolfsburg im Einsatz.

Daran wird sich vorläufig auch nichts ändern.

Fußball-Journal: Bleibt da noch Zeit für

Hobbies?

Britta Carlson: Die nehme ich mir. Mein

Mann und ich fahren gerne Ski, fliegen aber

auch im Urlaub in die Sonne und spielen hier in

Deutschland Golf. Dabei kann ich wunderbar

entspannen.

Fußball-Journal: Am 22. Oktober dieses

Jahres absolvierten Sie Ihr letztes Fußballspiel.

Aus gesundheitlichen Gründen konnten Sie

nach eigener Aussage nicht mehr mithalten im

Bundesligafußball.

Es war ein tränenreicherAbschied.

Fühlen

Sie sich heute

von einer Last

befreit oder juckt

es schon wieder in

den Schuhen?

Britta Carlson: Beides. Ich hätte

gerne noch weiter gespielt und

Verantwortung auf dem Platz

übernommen. Aber ich konnte das

hohe Niveau nicht mehr halten und

meine eigenen Ansprüche nicht

mehr erfüllen. Deshalb habe ich meine

Karriere beendet. Jetzt laufe ich drei

Mal in der Woche und gehe ins Fitnessstudio.

Fußball-Journal:

Als junge Spielerin bewunderten

Sie Maradona. War er Ihr fußballerisches

Vorbild?

Britta Carlson: Das kann man so sagen

– aber nur als Fußballer, da war er

nahezu genial. Ich hatte während meiner

aktiven Zeit als Fußballerin sehr

hohe Ansprüche an mich selbst.

Fußball-Journal: In einem

früheren Interview gaben Sie an,

Marathonläufer zu bewundern.

Würden Sie selbst gerne mal

diese Strecke bewältigen?

Britta Carlson: Laufen

fiel mir als Fußballerin nicht

wirklich leicht, ich kann

dabei nicht wie Andere

abschalten. Deshalb

kommt für mich ein

Marathonlauf kaum

in Frage, auch aufgrund

meiner

Knie. Ich bewundere

nicht nur

Marathonläuferinnen

und -läufer,

sondern auch

Behindertensportler.

Sie leisten

Außergewöhnliches.

Fußball-Journal: Sie haben auch mal in

einem Interview verraten, immer das letzte

Wort und Recht haben zu wollen. Wie kommt

Ihr Mann damit zurecht?

Interview – Britta Carlson

Britta Carlson

Geboren: 3. März 1978 in Kiel. Verheiratet

seit 2. Juli 2006. Schule: Abitur.

Ausbildung: Bankkauffrau, Fernstudium

im Bereich Sportökonomie. Tätigkeiten:

Mitarbeiterin beim VfL Wolfsburg

im Bereich Medien und Kommunikation,

Co-Trainerin, WM-Botschafterin.

Vereine: TSV Altenholz, SV Friedrichsort,

Schmalfelder SV, Hamburger SV,

1. FFC Turbine Potsdam, VfL Wolfsburg.

Länderspiele: 31, vier Tore. Erfolge:

2005 UEFA-Cup-Sieg, 2006 Deutscher

Meister, 2005 und 2006 DFB-Pokalsieg

mit 1. FFC Turbine Potsdam, 2005 Europameister

mit der Nationalmannschaft.

Britta Carlson: Ja, leider ist das eine

schlechte Angewohnheit von mir und zeigt

auch meine Dickköpfigkeit! Mein Mann geht

darauf nicht ein, es hat ja auch keinen Sinn …

Fußball-Journal: Sie kommen gebürtig

aus Schleswig-Holstein und arbeiten heute in

der Volkswagenstadt Wolfsburg. Was lieben

Sie mehr: Das Meer oder schnelle

Autos?

Britta Carlson: Keine Frage,

das Meer! Privat fahre ich VW, aber ehrlich

gesagt, ist ein Auto für

mich nur ein

Fortbewe-

gungsmittel und

ich könnte nie sagen,

es ist mein Traumauto!

Fußball-Journal:

Ein Blick in die Zukunft.

Was sagen Sie zu den

beiden fiktiven Schlagzeilen?

Die Volkswagen-Arena

war bei allen

vier Spielen ausverkauft

und es herrschte

eine tolle Stimmung.

Die deutschen Frauen

sind Weltmeister.

Britta Carlson:

Dann haben wir alle toll

zusammen gearbeitet

und eine eindrucksvolle

WM auf die Beine gestellt.

Mit diesen Schlagzeilen

könnte ich sehr gut leben –

besser geht`s nicht.

Fußball-Journal: Eine

letzte Frage an die WM-Botschafterin:

Welche Botschaft

geben Sie den Freunden des

Frauenfußballs schon heute

mit auf den Weg?

Britta Carlson: Wir

wünschen uns, dass alle

Freunde des Frauenfußballs

ihren Teil dazu beitragen,

2011 eine tolle Weltmeisterschaft

in Deutschland feiern zu

können und wir uns wieder offenherzig

und gastfreundlich allen

Menschen gegenüber präsentieren.

Fußball-Journal: Frau

Carlson, vielen Dank für das

Gespräch. ■

Januar 2009 7


08Spielklassenreform 18.12.2008 21:46 Uhr Seite 8

Spielklassenreform

8

Eingleisige Oberliga

startet mit 20 Teams

Ab der Saison 2010/2011 beginnt neue Ära – Ein Aufsteiger in Regionalliga –

Nord-Meister der vier jetzigen Bezirksoberligen steigen in Oberliga Niedersachsen auf

– Bestandsaufnahme von REINER KRAMER

Der Verbandstagsbeschluss einer eingleisigen

Oberliga ab der Saison

2010/2011 wird die Fußball-Landschaft

in Niedersachsen in den nächsten

Jahren verändern. Über das Für und Wider

ist schon reichlich diskutiert worden. Aber

wenn rund 90 Prozent der Delegierten des

Verbandstages für eine Zusammenlegung

der beiden Staffeln West und Ost votieren,

war es bestimmt die richtige Entscheidung.

NFV-Präsident Karl Rothmund und NFV-

Spielausschuss-Obmann Jürgen Stebani haben

damit ein klares Signal erhalten. Beide

hatten sich für die Eingleisigkeit stark gemacht.

Die Vereine im höheren Amateurbereich

haben nunmehr Zeit genug, sich darauf

einzustellen.

Der Meister der künftigen Oberliga

Niedersachsen steigt in die

Regionalliga Nord auf. Da

in der ersten Saison

nach dem Zusammenschluss

die Staffelstärke

20 Mannschaften beträgt,

gibt es einen vermehrten

Abstieg. Denn

die Oberliga soll ab

der Saison

2011/2012 wieder

mit 18 Teams

spielen.

Klar ist: Die

vier Meister

der

jetzi-

genBezirksoberligen

steigen

in die 5. Liga auf, so

dass der Abstiegskampf

im ersten

Jahr

nach

Dezember 2008

der Zusammenlegung ein sehr spannender

werden wird.

Was das für Auswirkungen auf die

darunter liegenden Staffeln in den vier Bezirken

haben wird, ist heute noch Spekulation.

Das Fußball-Journal wird rechtzeitig

über die weitere Entwicklung berichten.

Dynamik und Spielfreude – Oberligafußball

in Niedersachsen. Foto: Doris Leißing

Wie sähe die eingleisige Oberliga heute

aus? Auch wenn die nachfolgende Aufstellung

hypothetisch ist, so gibt sie auf jeden

Fall Anstöße für weitere mögliche Diskussionen.

Wenn die eingleisige Oberliga jetzt ihren

Spielbetrieb aufnehmen würde, wären

nachfolgend aufgeführte Mannschaften

dabei (Stichtag 13. Dezember):

1. BV Cloppenburg Absteiger aus der Regionalliga Nord

2. VfB Oldenburg 1. Oberliga Niedersachsen – Staffel West

3. Goslarer SC 08 Sudmerberg 1. Oberliga Niedersachsen – Staffel Ost

4. Eintracht Nordhorn 2. Oberliga Niedersachsen – Staffel West

5. TSV Ottersberg 2. Oberliga Niedersachsen – Staffel Ost

6. SV Meppen 3. Oberliga Niedersachsen – Staffel West

7. VSK Osterholz-Scharmbeck 3. Oberliga Niedersachsen – Staffel Ost

8. Germania Leer 4. Oberliga Niedersachsen – Staffel West

9. FC Hansa Lüneburg 4. Oberliga Niedersachsen – Staffel Ost

10. SV Bavenstedt 5. Oberliga Niedersachsen – Staffel West

11. Eintracht Braunschweig II 5. Oberliga Niedersachsen – Staffel Ost

12. TSV Havelse 6. Oberliga Niedersachsen – Staffel West

13. SV Drochtersen/Assel 6. Oberliga Niedersachsen – Staffel Ost

14. VfL Oldenburg 7. Oberliga Niedersachsen – Staffel West

15. MTV Gifhorn 7. Oberliga Niedersachsen – Staffel Ost

16. VfL Oythe 1. Bezirksoberliga Weser-Ems

17. VfL Bückeburg 1. Bezirksoberliga Hannover

18. SVG Göttingen 1. Bezirksoberliga Braunschweig

19. SV Ahlerstedt-Otterndorf 1. Bezirksoberliga Lüneburg

20. SV Langenhagen oder TuS Heeslingen 8. Niedersachsenliga West und Ost

(Letzter freier Platz: Sieger der Partie VfB Oldenburg – Goslarer SC/Sudmerberg steigt in Regionalliga

auf)


10_11DFBNet 18.12.2008 20:56 Uhr Seite 10

10

„Verwaltung ohne Bürokratie“ hieß eine

Schlagzeile in der Mai-Ausgabe des Fußball-Journal.

Gemeint ist damit die neue

DFBnet-Vereinsverwaltung. NFV-Projektleiter

Hartmut Rodenbeck stellte während der

Beiratssitzung bei der Sparkassenfinanzgruppe

in Hannover das Software-Programm

vor. Die wichtigste Botschaft lautete

damals: Das Programm ist einfach zu bedienen

und erfordert kein Spezialwissen. Der

Werbefeldzug im Niedersächsischen Fußballverband

hat am Ende des Jahres einen

ersten Erfolg verbucht. 349 Vereine arbeiten

bereits aktiv mit der DFBnet-Vereinsverwaltung.

Damit liegt der NFV im Ranking mit

großem Vorsprung an erster Stelle. Im Vergleich

mit den Verfolgern Fußball- und

Leichtathletikverband Westfalen (233) und

dem Landesverband Bayern (230) stehen die

Niedersachsen glänzend da.

Kein Grund, um sich auszuruhen.

Nachfolgend zwei weitere Botschaften:

● „Jetzt „DFBnet Finanz“ für

Ihre Vereinsbuchhaltung“

● Gutschein-Aktion für „DFBnet

Verein“ geht in die Verlängerung!

Januar 2009

Anpfiff für Finanzbuchhaltung

DFBnet geht in die Offensive – 349 Vereine aus Niedersachsen

arbeiten bereits mit der Vereinsverwaltung

Elektronischer Vereinsmeldebogen

Im ersten Quartal 2009 ist Anpfiff für

die neue Buchhaltungssoftware DFBnet

Finanz.

Das auf der Online-Vereinsverwaltung

DFBnet Verein aufbauende Modul bringt

Licht in die Buchhaltung und ist durch fol-

Ein weiterer

Baustein des

DFBnet ist der

elektronische

Vereinsmeldebogen.

Die zentraleDatenbank

für Verband,

Bezirke

und Kreise.

Von einer regelmäßigenBestandspflege

profitieren

alle Beteiligten.

Die Vereine

haben so die Möglichkeit, die

Vereins- sowie Funktionärsdaten laufend auf dem neuesten

Stand zu halten. Auf diese Daten können dann der Verband, sowie die Bezirke und

Kreise zurückgreifen.

Der DFBnet-Meldebogen gliedert sich grundsätzlich in vier Bereiche.

• Die Verwaltung der Vereinsstammdaten wie Postanschrift, Bankverbindung, Anschrift

Sportheim

• Die Verwaltung der Funktionsträger des Vereins wie Vorsitzender, Abteilungsleiter

Fußball, Jugendleiter Fußball usw.

• Die Verwaltung der Spielstätten des Vereins

• Die Meldung von Mannschaften mit den entsprechenden Angaben für jede Mannschaft

zur nächsten Saison. Dieser Bereich kann von den Vereinen erst ab 1. April jeden

Jahres für die neue Saison bearbeitet werden.

Über diesen Meldebogen können erstmals alle Ebenen des Verbandes auf einen

einheitlichen Datenbestand zugreifen. Das erspart zahlreiche Abfragen, auf welcher

Ebene auch immer.

Vor dem Hintergrund der datenschutzrechtlichen Bestimmungen wird der Zugriff

auf diese Daten nur maximal zwei Personen des Vorstandes und der Spiel leitenden

Ausschüsse möglich sein.

Der Vereinsmeldebogen ist über die Seite www.dfbnet.org abrufbar.

NFV-Projektleiter Hartmut Rodenbeck

Foto: Kramer

gende Funktionen speziell auf die Anforderungen

von Vereinen ausgerichtet:

• einfache, weitgehend selbsterklärende

Bedienbarkeit auch für Nicht-Buchhaltungs-Profis

• systematische Abbildung aller steuerlichen

Bereiche eines Vereins

• alternative Eingabemasken für extraschnelles

Buchen von Bank und Kasse

• Auswertungen zur steuerlichen Einnahmen-Überschuss-Rechnung

• automatisierte Umsatzsteuervoranmeldung

• mehrstufiges Mahnwesen

• umfangreiche Plausibilitäten zur sicheren

Belegerfassung

• automatische Erstellung von Zahlvorschlägen

(Lieferantenrechnungen)

Allen Vereinen, die bereits erfolgreich

mit DFBnet Verein arbeiten, steht DFBnet

Finanz für einen dreimonatigen Test kostenfrei

zur Verfügung! Danach beträgt die

jährliche Lizenzgebühr 60 Euro inklusiv

Mehrwertsteuer.

Auch wenn der Gutschein aus dem

DFB-Vereinspaket noch nicht eingelöst

worden ist, weil unter anderem die Buchhaltungsfunktionen

bisher nicht ausreichend

erschienen, kann weiterhin die DFB-

Förderung genutzt werden. Im Zuge der

Einführung von DFBnet Finanz verlängert

der Deutsche Fußball-Bund die Gutschein-

Aktion für DFBnet Verein bis zum 30. Juni

2009. Wird eine Aktivierung bis zu diesem

Zeitpunkt durchgeführt, übernimmt der

DFB die Kosten von 99 Euro pro Jahr für die

ersten zwei Jahre der Nutzung von DFBnet

Verein.

DFBnet Verein bietet:

• eine vollständige Mitglieder- und Beitragsverwaltung,

• regelmäßige automatische Updates ohne

Zusatzkosten,

• Mehrspartenfähigkeit ➤


10_11DFBNet 18.12.2008 20:56 Uhr Seite 11

DFB-Statistik

Im Rahmen der Vereinsverwaltungssoftware

DFBnet Verein können alle

benötigten Zahlen für die DFB-Statistik

unter Information > Auswertungen >

DFB-Statistik auf Knopfdruck generiert

werden. Weitere Informationen zu

dem Angebot der internetbasierten

Vereinsverwaltung finden Sie auch

unter www.dfbnet.org/verein.

• Abruf von Statistiken (LSB-, DFB-Statistik)

• dezentrale, sichere Zugriffsmöglichkeiten

von jedem Ort der Welt aus über das

Internet

• dadurch parallele Nutzung durch mehrere

Personen gleichzeitig

• Zugriff aller Abteilungen auf die gleichen

Daten

• sehr hohe Datensicherheit durch Betrieb

im Rechenzentrum des DFB

Falls der Gutschein nicht mehr vorliegt,

kann dieser jederzeit über eine E-Mail an

vereinsverwaltung@dfbnet. org bei DFB-

Medien anfordert werden. Das gilt auch für

alle Fragen rund um das Angebot von

Anschrift

DFBnet-Postfach

Hierbei handelt es sich um ein Mailsystem

in einem geschlossenen

Bereich. Das DFBnet-Postfach bietet

einen größtmöglichen Schutz vor Vieren

und Spams sowie eine gesicherte

Zustellung von Informationen an die

Vereine. Sie werden zunächst ausschließlich

auf dem Mailserver im Rechenzentrum

des deutschen Fußballs

gelagert.

Auch aus anderen DFBnet-Modulen

wie Spielbetrieb oder Schiedsrichteransetzung

werden dann automatisiert

entsprechende Mails an das

Vereinspostfach verschickt. Es ist jedoch

auch möglich, Informationen

des Vereins an private Mailadressen

weiterzuleiten. Umgekehrt können

allerdings keine privaten Mails in das

DFBnet-Postfachsystem geschickt

werden.

BU

DFBnet Verein und die integrierte Buchhaltungssoftware

DFBnet Finanz. Selbstverständlich

können sich Interessenten auch

an den Niedersächsischen Fußballverband

wenden. Hartmut Rodenbeck aus der EDV-

Abteilung informiert über die Vereinsverwaltung

per Telefon 05105-75160 oder per

E-Mail hartmut.rodenbeck@nfv.de r.k. ■

Niedersächsischer Fußballverband e.V.

Kreis- Bezirks- Verbands-Jugendausschuss

Verwaltungsentscheid* Verfügung*

* Zutreffendes bitte ankreuzen

,den

Verfügung: Im obigen Spiel bzw. im Zusammenhang mit diesem Spiel ist es lt.

Schiedsrichterbericht zu einem Fehlverhalten gekommen, das durch die zuständige Spielinstanz

nicht geklärt bzw. geahndet werden konnte. Der Vorgang ist deshalb dem zuständigen

Sportgericht zugeleitet worden.

Januar 2009 11


12_14Namen 18.12.2008 20:54 Uhr Seite 12

Namen & Nachrichten

12

„Mit Fußball nicht im Abseits stehen“

Mit dem Integrationsprojekt „Mit Fußball

nicht im Abseits stehen“ in Osnabrück

wollen die Stadt Osnabrück,

der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen

und der Kriminalpräventionsrat Osnabrück

sozial benachteiligte Jugendliche

mit Migrationshintergrund durch Qualifizierungsmaßnahmen

in Fußballvereine integrieren.

Ein weiteres Ziel ist, das gesamte soziale

Umfeld der jungen Menschen zu stabilisieren

und sie fit für das Berufsleben zu machen.

Der Fußball ist das gemeinsame Interesse

der teilnehmenden Schüler des Berufsschulzentrums

in Osnabrück (Foto oben). Sie

besuchen zum großen Teil das Berufsvorbereitungsjahr

(BVJ) und haben bisher aufgrund

des fehlenden Schulabschlusses und

Karl Rothmund (rechts) Präsident des Niedersächsischen Fußballverbandes,

zog jetzt die Lose der teilnehmenden Mannschaften am

Mister.Lady Junior Cup, der vom 8. bis 11. Januar in der Göttinger Lokhalle

stattfindet. Neben den Vereinen aus der Region Göttingen nehmen die

internationalen Klubs FC Basel, FC Kopenhagen, PSV Eindhoven sowie

Red Bull Salzburg teil. Aus der Bundesliga sind die Vereine Borussia Dortmund,

Eintracht Frankfurt, Schalke 04, Hamburger SV, Hannover 96, SC

Freiburg, Werder Bremen und VfL Wolfsburg vertreten. Weiter auf dem

Foto von links: Olaf Schröder und Lutz Renneberg vom Veranstalter.

Januar 2009

mangelnder Motivation große Probleme, einen

Ausbildung- oder Praktikumsplatz zu

finden. Durch das Projekt sollen Freude an

Bewegung und Lernen vermittelt und soziale

Kompetenzen aufgebaut werden.

Im Rahmen der Teamleiter- und Fachübungsleiterausbildung,

die vom NFV-Kreis

Osnabrück-Stadt geleitet wird, sollen die

Schüler in die Lage versetzt werden, als Trainer

und Betreuer von Jugendmannschaften

zu arbeiten. Zur Fußball spezifischen Ausbildung

gehören die Schiedsrichterausbildung

und ein Erste-Hilfe-Kurs. Weitere Sozialkompetenzen

fördernde Maßnahmen sind Vertrauensbildung

und Gewaltprävention.

Die Ausbildung findet an einem Tag in

der Woche im Berufsschulzentrum statt und

ist für die Schüler nicht verpflichtend. Der

Fachbereich Jugend der Stadt Osnabrück

steht in engem Kontakt mit den Projektverantwortlichen

und der Schule und fördert

die Teilnehmer durch berufsvorbereitende

Maßnahmen wie Bewerbungstraining.

Der VfL Osnabrück unterstützt das Projekt

im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit

und hat die Teilnehmer zum Heimspiel gegen

den SV Wehen (1:1) eingeladen. Für einige

Schüler war es der erste Besuch eines

Bundesligaspiels und die Atmosphäre in der

Osnatel Arena eine ganz neue Erfahrung.

Oberbürgermeister Boris Pistorius ist ein großer

Förderer des Projektes und forderte die

Jugendlichen auf, am Ball zu bleiben. Bleibt

zu hoffen, dass viele neue, engagierte Jungtrainer

bzw. -betreuer, den Kindern Spaß

und Fair Play vermitteln. Alexander Kork

Klaus-Dieter Fischer, Präsident von Werder Bremen, trug

jetzt im Bürgersaal von Goldenstedt Fußballgeschichten in plattdeutscher

Sprache vor. Zuhörer waren Schülerinnen und Schüler des dritten

und vierten Jahrgangs der Goldenstedter Grundschulen. Begleitet wurde

er von Eugen Gehlenborg (vorn links), 1. Vizepräsident des Niedersächsischen

Fußballverbandes. Fischer motivierte die 240 Schülerinnen und

Schüler, hin und wieder mal plattdeutsch zu sprechen. Nach dem Vortrag

verteilte der Werder-Präsident Adventskalender und Autogrammkarten

der Bundesligaprofis an die Mädchen und Jungen.


12_14Namen 18.12.2008 20:54 Uhr Seite 13

Namen & Nachrichten

Ralf Peter, DFB-Trainer der U 16-Juniorinnen, lud im Dezember seine Spielerinnen zu einem Lehrgang in die NFV-Sportschule nach Barsinghausen

ein. Die Fußballerinnen des Jahrgangs 1993 mussten unter widrigen äußeren Bedingungen trainieren. Dennoch präsentierte sich der A-Platz in

einem guten Zustand. Der 47-Jährige trainierte die U 16-Juniorinnen an drei Tagen. Peter ist seit 2001 Trainer beim DFB. Foto: Kramer

Christof Rosenbaum, Auszubildender

beim Niedersächsischen Fußballverband,

zog in der NFV-Geschäftsstelle die

zehn Sieger des UEFA-Cup-Gewinnspiels,

die sich über jeweils zwei Karten für das

Spiel des VfL Wolfsburg gegen FC Portsmouth

(3:2) freuen durften. Auf der Internetstartseite

www.nfv.de wurde das UEFA-

Cup-Gewinnspiel in Kooperation mit dem

VfL Wolfsburg ausgeschrieben. Da sich die

Wölfe für das Achtelfinale qualifiziert haben,

gibt es vielleicht 2009 weitere Aktionen.

Daher empfiehlt es sich, regelmäßig

aufmerksam den NFV-Internetauftritt abzurufen.

Foto: Kramer

Ralf Serra aus der Rechtsabteilung der

NFV-Geschäftsstelle teilt mit, dass der Bestandsschutz

für Spielgemeinschaften, die

vor dem 1. Juli 1993 gebildet wurden, aus

Gleichbehandlungs- und Wettbewerbsgründen

mit Wirkung vom 1. Juli 2011 aufgehoben

und ersatzlos gestrichen werden. Während

der Übergangszeit wird den Mitgliedsvereinen

die Möglichkeit eingeräumt, sich

der dann geänderten Rechtslage anzupassen

und sich darauf einzustellen. – Der FC Weser

erhält für den Spieler Sebastian Schachten

(Borussia Mönchengladbach) vom DFB eine

Ausbildungsentschädigung in Höhe von 2250

Euro. Der 24-Jährige wechselte zur Spielzeit

2007/2008 von Werder Bremen II zu den Gladbachern

und spielte von 1990 bis 1993 für

den SC Weser. Foto: Kramer

Martin Kind, Präsident von Hannover 96, überreichte während des Bundesligaspiels gegen

den Karlsruher SC (3:2) den „Großen Silbernen Stern des Sports“ an den TSV Hassel. 60 niedersächsische

Sportvereine hatten sich an dem Wettbewerb der Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie

dem Deutschen Städtetag beworben. Das Motto lautete „Motivieren, integrieren, herausragende

Leistungen fördern“. Als Preisgeld nahm der TSV einen Scheck in Höhe von 2500 Euro entgegen. Eugen

Gehlenborg (Dritter von links), 1. Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes, gehörte

ebenfalls zu den Gratulanten. Der TSV Hassel nimmt im Januar 2009 an der Verleihung des

Goldenen Sterns in Berlin durch Bundespräsident Horst Köhler teil.

Januar 2009 13


12_14Namen 18.12.2008 20:54 Uhr Seite 14

Namen & Nachrichten

14

Jürgen Stebani (hintere Reihe

Vierter von rechts), Spielausschuss-Vorsitzender

des Niedersächsischen Fußballverbandes,

nahm jetzt zusammen mit einigen

Vereinen aus dem NFV-Bezirk Lüneburg

Ungünstige Witterung mit Nässe,

Schnee, Eis oder Kahlfrost kann

dazu führen, dass der Trainingsund

Punktspielbetrieb auf Rasenspielfeldern

stark eingeschränkt oder unterbunden

werden muss, um Schäden an der

Rasennarbe und am Bodenaufbau zu

vermeiden.

Die Kriterien, die zu einer Entscheidung

über die Bespielbarkeit von Sportplätzen

führen, sind in den „Richtlinien

für die Beurteilung über die Bespielbarkeit

von Sportplätzen des DFB geregelt.

Die Kenntnis über die Auswirkungen

des Spielbetriebs unter ungünstigen

Witterungsbedingungen auf die Rasendecke

und den Aufbau sind hilfreich,

noch wichtiger ist jedoch das Wissen

über die Maßnahmen, durch die die Bespielbarkeit

von Rasenspielfeldern mit

Hilfe geeigneter Maßnahmen verbessert

werden kann.

Eine Schädigung der Rasennarbe

durch den Spielbetrieb ist nicht zu vermeiden.

Es kommt darauf an, sie in

Grenzen zu halten. Mit der direkten

Schädigung durch die Belastung der

Januar 2009

Sporttextilien von Toto-Lotto Niedersachsen

entgegen. Durch das großzügige Sponsoring

des hannoverschen Glücksspielunternehmens

wurden die Mannschaften SV

Emmendorf, SV Hodenhagen, TSV Dörver-

Tipps für Winterspielbetrieb

DFB informiert über Erhaltungsmaßnahmen zur Durchführung von Fußballspielen

Gräser bei Frost geht häufig auch eine

indirekte Schädigung einher. In den

Wintermonaten ist zu beachten, dass

bei Temperaturen unter fünf Grad Celsius

kein Gräserwachstum erfolgt und

auch keine Regeneration stattfindet.

Dies bedeutet, dass Schäden an den

Gräsern lange anhalten und das Risiko

eines Krankheitsbefalls durch pilzliche

Schadenerreger ebenso erhöht wird wie

die Einwanderung unerwünschter Pflanzenarten.

Eine weitere Gefahr ist der Luftabschluss

unter einer Schneedecke, der

insbesondere Fäulnis fördert. Irreparable

Schäden an der Rasendecke als Folge

sind selten, ein höherer Pflegeaufwand

zur Wiederherstellung einer belastbaren

Grasnarbe ist jedoch die Regel.

Erhaltung des

Winterspielbetriebs

Sanden und Lockern bei trockener

und frostfreier Witterung ab Beginn der

Winterspielpause bis drei Wochen vor

den, SV Ahlerstedt/Ottendorf II und SV

Teutonia Uelzen belohnt. In den Bezirken

Hannover (Journal-Ausgabe 10-2008) und

Weser-Ems (11-2008) ist die Übergabe der

Sportartikel bereits erfolgt.

Spielbeginn. Sand null bis zwei Millimeter,

geringer Anteil an Feinsand, Menge

zwei bis drei Liter pro Quadratmeter.

Löchern mit Vollzinken acht bis zwölf

Zentimeter. 100 bis 150 Einstiche pro

Quadratmeter, Brechwinkel acht bis

zehn Grad (Sicherstellung der Wasserdurchlässigkeit,

Förderung des Gasaustausches).

● Schnee darf nur mit geeignetem

Gerät wie Rasentraktor oder Kleinschlepper

mit lastverteilender Rasenbereifung

bis auf etwa zwei bis drei Zentimeter

Dicke geräumt werden, um Bespielbarkeit

herzustellen und gleichzeitig

Oberflächenschäden zu vermeiden.

● Vereiste Bereiche auftauen mit

einem abstumpfenden Gemisch aus 60

Gramm Kalimagnesis (30/10) pro Quadratmeter

und 1,5 Liter pro Quadratmeter

Fein-Mittelsand um Bespielbarkeit

herzustellen.

● Walzen in den Wintermonaten

vemeiden.

● Die Kriterien für die Unbespielbarkeit

des Platzes sind den entsprechenden

DFB-Richtlinien zu entnehmen.


Bulgarien-Reise/Jahrgangsporträt

16

Das Feld ist bestellt

Seit 1997 fliegt ein Juniorenteam des NFV jeweils im Herbst

nach Bulgarien. In diesem Jahr löste der Jahrgang 1992 die

Tickets. MANFRED FINGER war mit an Bord und zeichnet das

Porträt einer Auswahl, die den DFB-Länderpokal holen kann.

Zlatan Ibrahimovic ist immer bei ihm. In

seiner Umhängetasche bewahrt Kevin

Scheidhauer ein Bild des Fußballstars

auf. Sicher aus Verehrung, vielleicht aber

auch als Motivation für die eigenen Ziele.

Wie der bei Inter Mailand unter Vertrag stehende

Schwede ist der 16-jährige Internatsschüler

aus Wolfsburg groß gewachsen,

wie „Ibra“ ist „Scheide“ Stürmer und

wie sein Vorbild verfügt auch er über jene

Explosivität, die gegnerische Abwehrketten

sprengen lässt.

Seit dem Juli 2008 bewohnt Kevin

Scheidhauer eines der 26 Appartements im

Nachwuchsleistungs-Zentrum des VfL. Er

kommt aus Leipzig, genauer aus dem Südosten

der sächsischen Messestadt. Dort, wo

auch der ehemalige Europapokalteilneh-

Januar 2009

mer 1. FC Lokomotive beheimatet ist. Im

Stadtteil Meusdorf liegt Kevins Elternhaus

nur eine Straße entfernt von dem des heutigen

Leverkuseners René Adler. Doch statt

Bälle zu fangen, entschied er sich bereits als

Knirps, selbige lieber ins Tor zu schießen.

Mit sechs Jahren fing er bei „Lok“ an, mit

16 erreichte ihn im Frühjahr 2008 das Angebot

aus der Volkswagenstadt. „Ich habe

mir während der gesamten Kindheit gewünscht,

dass ich einmal ein Angebot von

einem großen Verein bekommen würde.

Da konnte ich nur zusagen“, schmeichelt

der Dortmund-Fan auf der VfL-Homepage

seinem neuen Klub.

In den ersten vier Spielen der laufenden

Bundesliga-Saison Nord/Nordost erzielt

der Neuzugang für die „Wölfe“ gleich

Ein Stürmer von der Klasse eines Dimitar Berbatov

möchte Kevin Scheidhauer gerne werden. In

Sofia bezog der NFV dort Quartier, wo sich Bulgariens

Nationalelf auf ihre Spiele vorbereitet.

neun Treffer und bestätigt eindrucksvoll,

warum VfL-Nachwuchsscout Stefan Meißner

auf ihn aufmerksam geworden war.

Meißner, früher selbst ein überaus passabler

Bundesliga- und Zweitliga-Stürmer, hatte

Scheidhauer beim DFB-Länderpokal in

Duisburg beobachtet, wo er für den sächsischen

Verband stürmte.

Dass der Wechsel des Vereinstrikots

auch einen Wechsel des Auswahldresses

mit sich brachte, lag bei dem Potenzial des

1,90 Meter großen Angreifers auf der

Hand. Und so brauchte NFV-Verbandscoach

Wulf-Rüdiger Müller nicht lange zu

überlegen, um Kevin nach nur einem Testwochenende

mit Spielen gegen den VfL

Osnabrück und Blau-Weiß Tündern für einen

der Höhepunkte in der Karriere eines

jeden niedersächsischen Auswahlspielers

zu nominieren: Die Bulgarien-Reise.

Seit 1997 fliegt die jeweils aktuelle

U 17-Auswahl (frühere Bezeichnung U 16)

in den Herbstferien auf die Balkanhalbinsel.

Hieß das Ziel bis vor wenigen Jahren fast

ausschließlich Plovdiv, das mit seiner achttausendjährigen

Geschichte zu den ältesten

Städten in Europa zählt, so gehört inzwischen

auch die Metropole des 7,7 Millionen

Einwohner zählenden Landes zum Programm,

Sofia.

„Das Ziel der Reise, eine Mannschaft

zu werden, ist erreicht“, wird Müller am Ende

der diesjährigen Woche bei der Abschlussbesprechung

sagen. Vor wenigen

Stunden hat seine Mannschaft gegen die

ein Jahr jüngere U 16-Nationalmannschaft

Bulgariens trotz einer 2:0-Führung und

drückender Überlegenheit „nur“ 2:2 gespielt

(siehe Seite 23). Trotzdem ist der Trainer

zufrieden, denn er tritt den Rückflug

mit der Erkenntnis an, dass er in den vergangenen

Tagen das Feld für eine gute Ernte

bestellt hat. Eine Ernte, die der Qualität

dieses Jahrganges angemessen ist.

Dass der seit Sommer 2004 unter Müller

gereifte 92-er Jahrgang aus Niedersachsen

ein guter bis sehr guter ist, zeigt allein

ein Blick auf den Kader der deutschen

U 17-Nationalmannschaft. Mit Willi Evseev

(Hannover 96) sowie dem Osnabrücker

Gerrit Nauber (seit Juli 2008 in Leverkusen)

und Lennart Thy (wechselte 2007 aus Norden

zu Werder Bremen) gehören gleich drei

aktuelle bzw. ehemalige Müller-Schützlinge

zur Stammelf von DFB-Trainer Mario

Pezzaiuoli. Doch was fehlt, im Sport zählen

nun einmal die Ergebnisse, ist ein Titel im

Vergleich mit den übrigen Landesverbänden

des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Zweimal hintereinander war er für

Müllers Jungs zum Greifen nah. Sowohl

beim DFB-Schülerlager im Juli 2007 als

auch beim Junioren-Länderpokal im April

2008 standen sie vor dem letzten Spieltag

an der Spitze – und verloren. Erst gegen

Württemberg, neun Monate später gegen

Westfalen. „Das ist das Roger-Müller- ➤


Syndrom“, gibt Sven Kathmann, Stützpunkttrainer

im NFV-Kreis Harburg und Assistenzcoach

des Jahrganges 1992, den

Flachs zwischen ihm und seinem Chef wieder.

Denn auch mit anderen Mannschaften

scheiterte „Roger“, wie Wulf-Rüdiger Müller

in Verbandskreisen genannt wird, von

der „Pole-Position“. Zuletzt im Oktober

2008, als die aus Spielern des Jahrganges

1988 gebildete U 21-Auswahl im finalen

Duell gegen den Landesverband Südwest

unterlag.

2009 soll sich dies ändern. Mit zwei

Jahrgängen nimmt Müller am DFB-Ländervergleich

teil. In den Sommerferien mit den

95ern beim C-Juniorenlager und im Herbst

mit eben jenen 92ern, die in Bulgarien

nicht nur in den Testspielen gegen den

gleichaltrigen Nachwuchs von Lok Plovdiv

(3:0) und Levski Sofia (2:1) sowie Bulgariens

U 16 als Einheit auftraten. Ein Zusammenhalt,

der auch für Außenstehende spürbar

war. „Was mich begeistert hat, war eure

tolle Kameradschaft. Ihr seid eine Super-

Truppe“, sparte Delegationsmitglied Edo

Christophers, Marketingexperte des NFV-

Partners „AOK – die Gesundheitskasse

für Niedersachsen“, zum Abschluss nicht

mit Lob. Als Dankeschön für die langjährige

Zusammenarbeit mit dem Verband

(u. a. Fair-Play-Cup Niedersachsen) hatte

Christophers eine Einladung vom NFV-

Jugendausschuss um Heinz-Dieter Ebeling

erhalten.

„Die mannschaftliche Geschlossenheit

war wirklich außerordentlich. Rote und

Grüne, also Hannover und Wolfsburg, haben

sich gemischt, von Cliquenwirtschaft

keine Spur“, bestätigt Sven Kathmann die

Eindrücke. Wie „Roger“ Müller setzt er im

Jahr 2009 auf diesen Teamgeist. Für das

Turnier in Duisburg, wo ab dem Schülerlager

alle DFB-Ländervergleiche ausgetragen

werden, speist sich die Zuversicht der beiden

natürlich auch aus der Qualität des Kaders.

Diese ist vor allem im Angriff, der

durch den Weggang von Lennart Thy an

Gefährlichkeit verloren hatte, deutlich gestiegen.

Durch Kevin Scheidhauer, aber

auch durch Erdogan Pini (siehe Seite 23),

dem Instinktfußballer aus dem Hamburger

Stadtteil St. Georg, der über St. Pauli im

Sommer 2008 ebenfalls zu den „Wölfen“

Bulgarien-Reise/Jahrgangsporträt

Niedersachsen Bulgarien

Fläche: 47.624 110.994

(in Quadratkilometern)

Einwohner: 7,9 7,6

(in Millionen)

Bevölkerungsdichte: 168 70

(Einwohner pro km 2)

Größte Städte: Hannover (515.559) Sofia (1.237.891)

(Einwohner in Tausend) Braunschweig (245.141) Plovdiv (376.048)

Osnabrück (163.357) Varna (357.752)

Fußballvereine: 2.600 579

Spieler/innen: 460.670 327.033*

* = davon sind 50.633 registriert.

Quellen: FIFA, NFV, Wikipedia

stieß und jetzt mit dem langen Sachsen die

neue NFV-Sturmspitze bildet.

In Bulgarien präsentierten sich „Erdo“

und „Scheide“ als ideale Ergänzung zum

bestehenden Korsett, das von ihren Vereinskollegen

Leon Henze (rechte Außenbahn/6er-Position),

Robin Knoche (Viererkette

hinten rechts oder links), Kevin Schulze

(Offensiver Außen im System der flachen

4/Sturm), den Innenverteidigern Julian Wolf

(VfL Osnabrück) und Nils Röseler (Twente

Enschede/fehlte wegen eines Spiels gegen ➤

Der 92er-Jahrgang des NFV im bulgarischen Nationalstadion Vassil Levski in Sofia, hinten von links: Assistenzcoach Sven Kathmann, Erdogan Pini, Julian

Wolf, Marius Sauss, Robin Knoche, Daniel Schrand, Leon Henze, Christopher Avevor, Dolmetscher Georgi Tutundjiev, Patrick Jöcks, Turkan Hajdari,

Kevin Schulze, Kevin Scheidhauer. Vorne: Thomas Kemper, Tobias Steffen, Atilay Batbay, Stephan Brehmer, Matthias Braczkowski, Felix Hackstein.

Januar 2009 17


Bulgarien-Reise/Jahrgangsporträt

18

Ajax Amsterdam) sowie den Hannoveranern

Matthias Braczkowski, Patrick Jöcks

(Doppel-Sechs) und Turkan Hajdari (Offensiver

Außen/Sturm) gebildet wird. Anführer

und Kapitän dieses Teams ist aber ein

schmächtiger Blondschopf, der auf Grund

eines DFB-Einsatzes die Reise auf die Balkanhalbinsel

absagen musste: Willi Evseev.

„Rein fußballerisch zählt er zu den

Top 3 in Deutschland“, sagt Dieter Schatzschneider

über den derzeit 1,67 Meter großen

und 55 Kilogramm schweren Linksfuß.

Mit 135 Treffern in 178 Spielen ist Schatzschneider

der erfolgreichste Torjäger in der

Vereinsgeschichte von Hannover 96, wo er

seit der Saison 2008/09 als Scout arbeitet.

Wenn der inzwischen 50-Jährige über Evseev

spricht, gerät er ins Schwärmen: „Willi

ist ein Juwel. Wie kein anderer spielt er dir

in höchstem Tempo den Pass genau in den

„Ein Juwel“: Willi Evseev. Foto: gettyimages

Fuß.“ Die Ausnahmestellung von Evseev

kommt auch darin zum Ausdruck, dass er

momentan als einziger Spieler des niedersächsischen

92er-Jahrganges bereits in der

U 19 seines Klubs aktiv ist. Mit Edward Kowalczuk

steht ihm darüber hinaus der Fitnesscoach

der Bundesligaprofis für Sonderschichten

zur Verfügung. Denn 96 und Dieter

Schatzschneider wissen nur zu gut: „In

der Dynamik und Robustheit muss Willi

noch zulegen.“

Für „Roger“ Müller und Sven Kathmann,

von 1987 bis 2002 Torwart des

Lüneburger SK, ist Evseev natürlich das

Trumpf-Ass für Duisburg. Von den insgesamt

12 Länderpokalsiegen in der nunmehr

über 60-jährigen Verbandsgeschichte des

NFV entfallen sechs auf den Jugendbereich.

Der bisher letzte Triumph datiert aus dem

Jahr 2006, als Niedersachsen mit dem Jahrgang

1991 das DFB-Schülerlager gewann.

Im „Endspiel“ gegen Hessen erzielte Sebastian

Polter das „goldene Tor“. Sein Name

fiel während der Woche in Bulgarien oft –

nicht aus dem Mund der Trainer, sondern

aus dem der Spieler. Obwohl nur ein Jahr

älter, ist Sebastian Polter für viele bereits ein

Vorbild. Schließlich hat er bereits jetzt den

Sprung in die U 23-Mannschaft geschafft

und kommt in der Herren-Regionalliga als

jüngster Spieler des Kaders regelmäßig zum

Einsatz. Als Projektionsfläche für die eigenen

Ziele muss es ja nicht unbedingt gleich

ein Zlatan Ibrahimovic sein ... ■

Januar 2009

Lok Plovdiv – NFV 0:3 (0:3)

Knoche

38/2

Hajdari

19/10

Henze

24/1

Avevor

1/0

Scheidhauer

1/0

* = (NFV-Einsätze/NFV-Tore bei Spielbeginn)

Kemper

8/0*

Wolf

12/2

Braczkowski

29/2

Pini

1/0

Brehmer

6/0

Schulze

31/8

Eingewechselt: 41. Sauss (29/0) für Kemper, Schrand (4/0) für Avevor, Jöcks (29/0) für Braczkowski,

Hackstein (6/0) für Henze, Batbay (3/0) für Scheidhauer, Steffen (9/3) für Pini, 68. Pini

für Schulze.

Tore: 0:1 Henze (15., Rechtsschuss, direkter Freistoß), 0:2 Henze (28., Rechtsschuss, Vorarbeit

Pini), 0:3 Scheidhauer (39., Rechtsschuss, Hajdari).

Spielbericht

In seiner ersten Partie als Kapitän einer NFV-Auswahlmannschaft avancierte Leon

Henze zum „Spieler des Spiels“. Lauf- und zweikampfstark vor der Abwehr sowie torgefährlich

präsentierte sich der Wolfsburger als starke Nummer sechs. Eine Position,

die ihm aus dem Verein vertraut ist, die er in der NFV-Auswahl aber in der Regel nicht

bekleidet, da Verbandssportlehrer Wulf-Rüdiger Müller den Gymnasiasten auf der

rechten Außenbahn für stärker hält. Mit seinem Doppelpack stellte Henze die Weichen

früh auf Sieg, profitierte bei seinem ersten Treffer aber von der Unaufmerksamkeit

des Lok-Torwarts, der den fast von der Eckfahne getretenen direkten Freistoß ins

kurze Eck passieren ließ.

Zur zweiten Hälfte stellte Müller gleich auf sechs Positionen um. Statt Kemper

hütete Sauss das Tor, Schrand verteidigte innen für Avevor, Patrick Jöcks und Felix

Hackstein wirkten für Henze und Braczkowski als Doppel-Sechs und Batbay übernahm

Hajdaris Aufgabe als offensiver Außen auf der rechten Seite. Dafür bildete Hajdari

mit dem eingewechselten Tobias Steffen die neue Doppelspitze. Trotz verändertem

Personal blieb der NFV die in allen Belangen bessere Mannschaft, wobei die einseitige

Szenerie weniger aus der Stärke der Niedersachsen als vielmehr aus den begrenzten

Mitteln der Gastgeber resultierte. „Das ist nicht unsere Auffassung vom

Fußball. Wir haben nicht so kompakt wie gewohnt gestanden und hätten am gegnerischen

Mann mehr Biss entwickeln müssen, um besser in das 1:1 zu kommen. Auch

das Verschieben der beiden Spitzen und das Reinrücken der offensiven Mittelfeldspieler

war heute nicht so gut“, fanden Müller und Assistent Sven Kathmann klare Worte.

Trotz des Sieges nicht ganz zufrieden: Sven Kathmann, Wulf-Rüdiger Müller, Georgi Tutundjiev (v.l.).


Bulgarien-Reise/Jahrgangsporträt

20

Christopher Avevor, hier bei der Begrüßung vor dem Spiel gegen Levski Sofia, feierte während der Bulgarien-Reise wie auch

Erdogan Pini und Kevin Scheidhauer sein Debüt in der NFV-Auswahl. Fotos (8): Finger

Alte Bekannte: Georgi Tutundjiev (links) traf seinen Schulfreund

Ivan Dragoev wieder, der bei Lok Plodiv arbeitet. Als

Dank für die Gastfreundschaft schenkte er ihm ein NFV-T-Shirt.

Januar 2009

NFV-Delegation

Tor: Thomas Kemper (SV Meppen), Marius Sauss (VfL

Wolfsburg). Abwehr: Christopher Avevor (Hannover

96), Stephan Brehmer (Eintracht Braunschweig), Robin

Knoche (VfL Wolfsburg), Daniel Schrand (BV Cloppenburg),

Julian Wolf (VfL Osnabrück). Mittelfeld: Matthias

Braczkowski, Patrick Jöcks (beide Hannover 96), Leon

Henze, Kevin Schulze (beide VfL Wolfsburg), Atilay Batbay

(Kickers Emden), Felix Hackstein (Hansa Lüneburg).

Angriff: Erdogan Pini, Kevin Scheidhauer (beide VfL

Wolfsburg), Turkan Hajdari (Hannover 96), Tobias Steffen

(VfL Osnabrück). Trainer: Wulf-Rüdiger Müller (Barsinghausen),

Sven Kathmann (Winsen). Leitung: Karl Frewert

(Schwarmstedt), Heinz-Dieter Ebeling (Gifhorn). Delegationsmitglieder:

Manfred Finger, Georgi Tutundjiev (beide

Barsinghausen), Edo Christophers (Garbsen).

Eintrag: Heinz-Dieter Ebeling dankte für die

Führung durch das Sportmuseum, das im Nationalstadion

in Sofia eingerichtet ist.

Besuch im antiken Theat

Edo Christophers. Vorne:

Bulgariens Verbandsvize Michail Kassabov

möchten die Kooperation zwischen der

dem NFV auf Ebene der Bulgarischen Fußball


er von Plovdiv (hinten von links): Karl Frewert, Leon Henze, Kevin Scheidhauer, Heinz-Dieter Ebeling,

Kevin Schulze, Matthias Braczkowski.

und Karl Frewert

Region Plovdiv und

-Union ausweiten.

Besprechung: Vor dem Spiel gegen Bulgariens U 16 gab Wulf-Rüdiger Müller

letzte Anweisungen. Von links: Julian Wolf, Daniel Schrand, Robin Knoche,

Erdogan Pini, Kevin Schulze.

Bulgarien-Reise/Jahrgangsporträt

Taktiktafel: Vor dem ersten Training präsentierte

Coach Wulf-Rüdiger Müller Aufstellung und Ausrichtung

für das Auftaktspiel gegen Plovdiv.

Assistenzcoach: Sven Kathmann, Stützpunkttrainer

im NFV-Kreis Harburg, betreut zusammen mit Wulf-

Rüdiger Müller den Jahrgang 1992.

Januar 2009 21


Bulgarien-Reise/Jahrgangsporträt

22

* = (NFV-Spiele/NFV-Tore bei Spielbeginn)

Eingewechselt: 41. Kemper (9/0) für Sauss, Brehmer (7/0) für Schrand, Hackstein (7/0) für

Braczkowski, Batbay (4/0) für Schulze, Hajdari (20/10) für Scheidhauer, 45. Braczkowski für

Henze, 48. Steffen (10/4) für Pini, 65. Schrand für Braczkowski, 79. Scheidhauer für Steffen.

Tore: 0:1 Scheidhauer (12., Rechtsschuss, Vorarbeit Pini), 1:1 Ivan Goranov (28., Kopfball, Miroslav

Radev), 1:2 Steffen (55., Rechtsschuss, Hajdari).

Januar 2009

Ein Spieler, wie ihn jeder

Trainer gerne im Kader

hat: Felix Hackstein.

Levski Sofia – NFV 1:2 (1:1)

Avevor

2/0

Henze

25/3

Spielbericht

Braczkowski

30/2

Wolf

13/2

Scheidhauer

2/1

Sauss

30/0*

Schrand

5/0

Jöcks

30/2

Pini

2/0

Knoche

39/2

Schulze

32/8

Mit gleichem System wie drei Tage zuvor gegen Plovdiv (4-4-2 mit flacher Vier) aber

mit verändertem Personal wartete der NFV gegen Levski auf. Sauss begann für Kemper

im Tor, Schrand spielte neben Wolf in der Innenverteidigung, wodurch Avevor nach

rechts in die Viererkette rückte. Knoche agierte für Brehmer hinten links. Mit Braczkowski

und Jöcks bot Müller seine Stamm-Doppel-Sechs auf. Henze nahm auf Außen den defensiveren

Part wahr, Schulze den offensiveren.

Die Niedersachsen beeindruckten von Beginn an mit Tempo, Organisation und Entschlossenheit.

Die Führung entsprang einer sehenswerten Kombination (Sauss-Erdogan-

Schulze-Erdogan-Scheidhauer), die den Vergleich mit Hochgeschwindigkeitsfußball à la

Hoffenheim nicht scheuen muss. Mit schnellem Umschalten nach Ballgewinnen und flüssigem

Überbrücken des Mittelfelds kam die Müller-Elf immer wieder aussichtsreich vor

das Levski-Gehäuse, ließ es aber an Präzision beim Anspiel in die Spitze vermissen. Probleme

in der Abstimmung ermöglichten den Ausgleich, als nach einer Flanke aus dem linken

Halbfeld sowohl der Vorlagengeber als auch der Torschütze völlig unbedrängt im Strafraum

zum Kopfball kamen. Nur fünf Minuten später verhinderte Sauss mit einer tollen

Fußabwehr den Rückstand. Von den Umstellungen zur Halbzeit machte sich vor allem die

Rückkehr von Avevor in die Innenverteidigung bezahlt. Von zwei guten Teams zeigte die

Müller-Elf den stärkeren Siegeswillen und wurde durch Tobias Steffen belohnt.

EINZELKRITIK

TOR

Thomas Kemper (SV Meppen)

Konnte sich nur im Training auszeichnen,

da er in den Spielen beschäftigungslos

blieb. Guter Fußballer, verfügt zudem über

eine robuste Körper- und Nervenstruktur.

Müller: „Thomas ist ein typischer Emsländer

und hat eine tolle Entwicklung genommen.

Aus dem erweiterten Kreis ist er zum

Stammtorwart aufgestiegen.“

Marius Sauss (VfL Wolfsburg)

Ein (Torwart)technisch hoch veranlagter

Keeper mit guter Ausstrahlung, der sich

allerdings im Mitspielverhalten verbessern

muss. Wie Kemper stark im Training. Musste

alle Gegentreffer hinnehmen. Zweimal

chancenlos, rutschte er vor dem 2:2 gegen

Bulgariens U 16 aus. Müller: „Marius spielt

erst seit dem B-Juniorenalter konstant gut.

Zuvor fehlte ihm die Spielpraxis, da er im

Verein zu selten eingesetzt wurde.“

ABWEHR

Christopher Avevor (Hannover 96)

„Jackson“ kam im Sommer 2008 von

Holstein Kiel zu Hannover 96 und feierte in

Bulgarien sein NFV-Debüt. Zusammen mit

Wolf überragend in der Innenverteidigung.

Stärken: Athletik und Zweikampfverhalten.

Müller: „Er ist zudem ein guter Tempodribbler,

muss aber lernen, seine Aktionen klarer

und rechtzeitiger abzuschließen.

Stephan Brehmer (E. Braunschweig)

Dynamik und Körperkraft zählen zu

den Stärken des Linksverteidigers. Müller:

„Stephan ist ein Spieler, der immer brennt.

Unter Druck neigt er aber schon mal dazu,

die Übersicht zu verlieren. Dies geht zu Lasten

des klaren Spiels.“

Robin Knoche (VfL Wolfsburg)

Ob hinten links oder rechts oder im

Zentrum als Sechser (seine Lieblingsposition):

Kein Spieler ist so vielseitig einsetzbar

wie der Wolfsburger. Mit 40 Auswahlspielen

Rekordhalter des 92er-Jahrganges. Müller:

„Robin zeichnen Spielintelligenz, Charakter

und Ehrgeiz aus. Absolut arbeiten muss er

aber an seiner Schnelligkeit.“

Daniel Schrand (BV Cloppenburg)

Ein technisch und taktisch gut ausgebildeter

Spieler, der sich über die Stützpunktarbeit

für die Auswahl empfohlen hat. Müller:

„Daniel ist ein guter Fußballer, der sich aber

mehr auf dem Platz einbringen muss. Nur

mitspielen ist zu wenig.“

Julian Wolf (VfL Osnabrück)

Nahezu fehlerlos im Stellungsspiel und

im Zweikampf sowie klug im Aufbau – Julian

gab in allen Spielen eine tadellose Vorstellung

als Innenverteidiger ab und gehörte zu

den großen Säulen des Teams. Einziges

„Manko“: Er ist zu ruhig. Müller: „Er muss

lernen, mehr aus sich heraus zu gehen.

MITTELFELD

Atilay Batbay (Kickers Emden)

Der Emder besticht durch seine gute

Schusstechnik und einem guten Auge.

Konnte seine guten Trainingsleistungen in

den Spielen allerdings nicht immer umsetzen.

Müller: „Atti verfügt über großes Potenzial,

muss aber lernen, sich auch über die

Körpersprache mehr einzubringen.“


Matthias Braczkowski (Hannover 96)

Einsatzfreudig sowie ein effektiver Organisator

und Zweikämpfer vor der Abwehr – auf

der Position des Sechsers ist „Bratze“ in der

NFV-Auswahl eine Bank. Müller: „Es ist bemerkenswert,

wie er bereits in jungen Jahren diese

Rolle interpretiert. Er kann ein Spiel lesen, hat

einen guten ersten Pass.“

Felix Hackstein (Hansa Lüneburg)

Als Alternative auf der Sechser-Position die

Zuverlässigkeit in Person. Kam in den ersten

beiden Spielen zur Pause und fügte sich jeweils

nahtlos ein. Ein solider, ehrgeiziger Spieler, den

jeder Trainer gerne in seinem Kader hat. Sein

Vater Jens kickte von 1970 bis 82 bei St. Pauli.

Leon Henze (VfL Wolfsburg)

Einsatzfreudig, aggressiv im Zweikampf

und torgefährlich – Leon bestätigte in Bulgarien

eindrucksvoll seine Entwicklung zum Führungsspieler

im NFV-Team. Ein intelligenter Typ, der

weiß, was er will. Müller: „Er muss daran arbeiten,

seine Aggressivität in ein klares Spielverhalten

einzubringen.“

Patrick Jöcks (Hannover 96)

Ein Führungsspieler, mit dem die Leistung

einer Mannschaft steht und fällt. Eminent wichtig

für den Teamgeist. Stark in der Luft und in

der Spieleröffnung. Wurde in Bulgarien sowohl

als Sechser als auch in der Innenverteidigung

eingesetzt. Müller: „Er muss sich in der Schnelligkeit

verbessern.“

ANGRIFF

Turkan Hajdari (Hannover 96)

Schnelligkeit, Dribblings und Körperbalance

zählen zu den großen Trümpfen des Kosovo-

Albaners. Müller: „Er ist unheimlich stark in

kurzen Bewegungen, bei Finten auf engstem

Raum. Leider sind bei ihm noch zu viele Aktionen

im 1:1 fehlerhaft.“

Erdogan Pini (VfL Wolfsburg)

Der Stürmer mazedonischer Abstammung

verkörpert den Typus des Instinktfußballers.

Technisch hoch begabt, zudem sehr schnell und

trickreich bringt er vieles für eine Karriere im

Profibereich mit. Vom Naturell sensibel. Müller:

„Ein Top-Spieler. Er neigt aber teilweise zu Alibiveranstaltungen,

das heißt, er muss lernen, effektiver

aufs Tor zu spielen.“

Kevin Schulze (VfL Wolfsburg)

Mit dem Ball am Fuß zählt er sicherlich zu

den schnellsten seines Jahrganges – bundesweit.

Nicht von ungefähr durfte „Schulle“ bereits

einmal das Trikot mit dem DFB-Adler überstreifen.

Beim NFV eine feste Größe, ist er im

Verein nicht immer erste Wahl. Müller: „Er

muss in sein Spiel mehr Konstanz reinbringen.“

Kevin Scheidhauer (VfL Wolfsburg)

In jedem Spiel ein Tor, zudem eine Vorlage:

Der athletische Stürmer verdiente sich das Prädikat

„Herausragend“. Müller: „Kevin ist den

anderen von der Körperkraft weit voraus. Dieses

Plus ist in einem Jahr aber vorbei. Ich hoffe,

dass er und sein Umfeld dies realistisch einschätzen.

Wenn er im technischen Bereich an

sich arbeitet, kann er es schaffen.“

Batbay

5/0

Henze

26/3

Hajdari

21/10

Bulgarien-Reise/Jahrgangsporträt

Bulgarien U 16 – NFV 2:2 (0:2)

Avevor

3/0

Kemper

10/0*

Braczkowski

31/2

Scheidhauer

3/2

Jöcks

31/3

Brehmer

8/0

Hackstein

8/0

Steffen

11/4

* = (NFV-Spiele/NFV-Tore bei Spielbeginn)

Eingewechselt: 41. Sauss (31/0) für Kemper, Knoche (40/2) für Batbay, Wolf (14/2) für

Avevor, Schrand (6/0) für Jöcks, Schulze (33/8) für Hajdari, Pini (3/0) für Steffen, 60. Batbay

für Schrand, 62. Jöcks für Henze, 72. Hajdari für Scheidhauer.

Tore: 0:1 Steffen (11., Rechtsschuss, Vorarbeit Scheidhauer), 0:2 Scheidhauer (36., Rechtsschuss,

Henze), 1:2 Boris Dobrev (59., Rechtsschuss), 2:2 Knoche (78., Eigentor, Kopfball).

Spielbericht

Gegen die ein Jahr jüngere Landesauswahl Bulgariens stellte Müller von 4-4-2 auf 4-3-3

um. „Unser Gegner wird sehr tief stehen, so dass wir mit drei Spitzen antreten, um unser

Flügelspiel stark zu machen“, verdeutlichte der NFV-Coach in der Besprechung. Die Vorgabe,

mit aggressivem Pressing die Bulgaren in deren Hälfe einzuschnüren, setzte seine

Elf über weite Strecken nahezu perfekt um. „Das war taktisch hervorragend. Mit Stanev

und Ivanov habe ich zwei richtig starke Leute im Mittelfeld, die man heute nicht gesehen

hat. Das sagt alles“, zeigte sich Bulgariens Trainer Nasko Jelev, von 1987 bis 1992 beim 1.

FC Saarbrücken unter Vertrag, beeindruckt. So war das taktisch und körperlich reifere

Team über die gesamte Spielzeit hinweg optisch klar überlegen und hätte sich den Sieg

niemals mehr nehmen lassen dürfen. Scheidhauer (42. Minute), Braczkowski (50., Abseitstor)

und Brehmer (52., Volleyschuss an die Latte) hatten die besten Möglichkeiten

zum 3:0. Sieben Minuten später nutzte Dobrev eine Überzahlsituation (Schrand wurde

verletzt behandelt) und Zuordnungsprobleme in der NFV-Abwehr frei vor Sauss zum Anschlusstreffer.

Trotzdem war mit dem Ausgleich nicht zu rechnen. Dass er dennoch fiel,

lag an einem Ausrutscher von Sauss, durch den eine Kopfballrückgabe von Knoche am

NFV-Keeper vorbei ins Tor trudelte.

Tobias Steffen (VfL Osnabrück)

Schnell, spritzig, dribbelstark und vor dem

Tor eiskalt: Der Ex-Cloppenburger empfahl sich

nachhaltig für weitere Einsätze in der Auswahl.

Zählt – noch – zu den körperlich schwächeren

Spielern. Müller: „Tobi hat ein unheimlich großes

Potenzial, das noch gar nicht ausgeschöpft

ist. Er muss lernen, das Fußballspiel ernster zu

nehmen.“ ■ Im letzten Spiel traf die NFV-Auswahl um Kapitän Patrick Jöcks (rechts) auf Bulgariens U 16.

Januar 2009 23


24ZuGastBochum 18.12.2008 20:49 Uhr Seite 24

Zu Gast im Sporthotel

24

Thomas Zdebel

Januar 2009

Urlaub am Deister.

Dafür stehen

unter anderem

Bad Münder und Springe.

Die Region Hannover

lockt aber nicht nur

Touristen mit tollen Urlaubsangeboten.

Wenn es

um Fußball geht, rückt die

Stadt Barsinghausen in

den Vordergrund. Und

dann sind es nicht nur Touristen,

die den Deister

schätzen lernen. Die deutscheFußballnationalmannschaft

wohnt regelmäßig

vor Länderspielen

in Hannover im Gilde

Sporthotel Fuchsbachtal.

Bundestrainer Joachim

Löw schätzt das

tolle Ambiente am

Hang des Deisters.

Ein Wiedersehen

wird es im September nächsten

Jahres geben. Dann bereitet sich

die Nationalmannschaft auf das

WM-Qualifikationsspiel (9. September)

gegen das Team von

Berti Vogts, Aserbaidschan, vor.

Ausgerechnet Berti Vogts, der

nach eigenen Aussagen immer

sehr gern nach Barsinghausen gekommen

ist. 2009 muss er jedoch

ein anderes Domizil buchen. Denn

die Mannschaft von Joachim Löw hat

natürlich den ersten Zugriff.

So bereitete sich auch Erstligist VfL

Bochum auf das Spiel bei Hannover 96

(1:1) vor.

REINER KRAMER schaute

sich das Aufwärmtraining

(siehe Fotos) an.

Ein tolles Ambiente. Der gepflegte Rasenplatz und das Sporthotel im

Hintergrund. Fotos: Kramer

So wird’s gemacht. Paul Freier zeigt seinen Kollegen Christoph Dabrowski

und Thomas Zdebel (rechts) die enge Ballführung.

Nun sind natürlich nicht nur Nationalteams und Bundesligamannschaften

im Gilde Sporthotel willkommen. Die topgepflegten

Rasenplätze werden für alle Mannschaften

präpariert. Wer Lust hat, ein Wochenendtrainingslager

am Deister zu absolvieren, sollte sich unter

www.gilde-sporthotel.de informieren.


25U15Juniorinnen 18.12.2008 20:33 Uhr Seite 25

U 15-Juniorinnen bleiben

in Berlin ungeschlagen

Die U 15-Juniorinnen-Auswahl des

NFV ist in zwei Testspielen in Berlin

gegen ein Auswahlteam des

Berliner Fußballverbandes ungeschlagen

geblieben. Einem 2:2-Unentschieden

ließ das Team von NFV-Trainer Marek

Wanik im zweiten Vergleich einen 2:0-

Sieg folgen. Die Begegnungen im

Überblick.

Berlin – Niedersachsen 2:2 (1:0),

NFV-Tore: 1:1 Kea Eckermann (41.),

2:1 Mareike Kösjan (62.)

Gegen die körperlich überlegenen

Berlinerinnen kamen erst im zweiten

Spielabschnitt die spielerischen Fähigkeiten

des Teams aus Niedersachsen zum

Tragen. Aufgrund guter Tormöglichkeiten

von Rieka Windisch (Lattentreffer)

und Lisa Kurz hätte die NFV-Auswahl

das Spiel gewinnen müssen, doch mangelte

es ihr an der letzten Konsequenz.

NFV-Pokalfinale findet

in Braunschweig statt

Als Austragungsort für das Endspiel

um den NFV-Pokal zwischen

den Drittligisten Eintracht Braunschweig

und BSV Kickers Emden

wurde Braunschweig ausgelost. Dieses

gab jetzt Burkhard Walten (Verbandsspielausschuss)

bekannt.

Das Endspiel findet auf Wunsch

der beiden beteiligten Vereine am

Dienstag, 28. April, um 19 Uhr statt.

Die beiden Finalisten, die sich

für die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde

2009/2010 qualifiziert haben, erreichten

mit folgenden Ergebnissen

das Endspiel:

1. Runde

Germania Leer – Kickers Emden 0:1

SSV Vorsfelde –

Eintracht Braunschweig 0:5

2. Runde

Kickers Emden spielfrei

Arminia Hannover –

Eintracht Braunschweig 2:4

3. Runde

Eintracht Nordhorn –

Kickers Emden 1:2

SC Langenhagen –

Eintracht Braunschweig 1:2

Viertelfinale

SV Meppen – Kickers Emden 1:2

TSV Havelse –

Eintracht Braunschweig 2:3 n. E.

Halbfinale

VSK Osterholz-Scharmbeck –

Kickers Emden 2:5

Goslarer SC 08 Sudmerberg –

Eintracht Braunschweig 3:5 n. E.

Drei Minuten vor dem Abpfiff ermöglichte

Torfrau Laura Danziger mit einem

Fehler den Ausgleich der Gastgeberinnen.

Berlin – Niedersachsen 0:2 (0:1),

NFV-Tore: 0:1 Shari-Denise Scheer

(32.), 0:2 Nicole Janßen (43.)

Der Robustheit des Gegners setzte

Niedersachsen schnelles Kombinationsspiel

entgegen, das zu einem verdienten

Zwei-Tore-Vorsprung führte. Bedingt

durch zahlreiche Spielerinnen-Wechsel in

der zweiten Halbzeit ging nun etwas

die spielerische Linie verloren. Doch

trotzdem war das NFV-Team, das in

Torfrau Merle Frohms einen starken

Rückhalt hatte, dem 3:0 näher als Berlin

dem Anschlusstreffer.

Das NFV-Aufgebot: Kea Eckermann,

Lisa Kurz (beide TuS Büppel),

Shari-Denise Scheer (MTV Wolfenbüttel),

Mareike Kösjan (BV Cloppenburg),

Amelie Bauer (FC Eintracht Northeim),

Lena Tode (Eintracht Elbmarsch), Merle

Frohms (ESV Fortuna Celle), Franziska

Nurmann (Heidekraut Andervenne), Rieka

Windisch (Kickers Emden), Lydia Liadis

(Mellendorfer TV), Laura Danziger

(SC Deckbergen/S.), Sarah Schulte (SV

Dersum), Sarah Marie Brüning (SV Sebbenhausen/Balge),

Pauline Bremer (SVG

Göttingen), Katrinna Scharkus (TSV Eintracht

Immenbeck), Nele Schomaker (TV

Bohmte 01), Nicole Janßen (SVG Einbeck),

Sina Schlüter (VSK Osterholz-

Scharmbeck).

Die Auslosung der 12. Niedersachsenmeisterschaft

für Altherren-Mannschaften

Ü 32 wurde jetzt in Barsinghausen

vorgenommen. Die vier Endrundengruppen

des Turniers, das am 2. Mai 2009

im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion

ausgetragen wird, sehen wie folgt

aus:

Gruppe A: SV Broitzem (Kreis Braunschweig),

TV Sottrum (Rotenburg), TSV Fortuna

Sachsenross (Hannover-Stadt) und SV

Rasensport Lathen (Emsland).

Die Auslosung der Endrunde der

5. Niedersachsenmeisterschaft für Altligamannschaften

Ü 40 wurde kürzlich in

Nienstädt (NFV-Kreis Schaumburg) vorgenommen.

Dort wird am 16. Mai 2009

beim SV Nienstädt 09 mit 16 Mannschaften

das Endturnier ausgetragen.

Titelverteidiger ist TuS Heeslingen. Rekordchampion

TSV Havelse, von 2005

bis 2007 jeweils Turniersieger, und

Vorjahresfinalist SV Mörsen-Scharrendorf

konnten sich nicht für die End-

Auswahlarbeit

Überzeugte in Berlin: Torhüterin Merle

Frohms.

Auslosung Ü 32-Meisterschaft:

Vorjahresfinalisten in einer Gruppe

Gruppe B: SV Germania Grasdorf (Hannover-Land),

RW Damme (Vechta), TSV Sievern

(Cuxhaven) und VfR Eintracht Wolfsburg.

Gruppe C: TuS Brockel (Rotenburg), SV

Bruchhausen-Vilsen (Diepholz), FC Sülbeck-

Immensen (Northeim) und SF Schwefingen

(Emsland).

Gruppe D: Titelverteidiger BW Langförden

(Vechta), Vorjahresfinalist SSV Vorsfelde

(Wolfsburg), TSV Krähenwinkel-Kaltenweide

(Hannover-Land) und VfL Lüneburg.

Auslosung Ü 40-Meisterschaft:

Endrunde ohne Rekord-Champion

runde qualifizieren. Die Gruppeneinteilungen:

Gruppe A: SV Nienstädt 09, FC Rastede,

SV Teutonia Uelzen, SC Hainberg.

Gruppe B: TV Loxstedt, TSV Auetal,

TSV Pattensen, TuS Leese.

Gruppe C: MTV Salzdahlum, BW Langförden,

TV Jahn Schneverdingen, SV Sachsenhagen.

Gruppe D: TuS Heeslingen, Fortuna

Sachsenross, TSV Eintracht Völkersen, RW

Damme.

Januar 2009 25


26Vereinswechsel 18.12.2008 20:30 Uhr Seite 26

Vereinswechsel

26

Januar 2009

Der Vereinswechsel im Winter:

Die Freigabe muss her!

Von RALF SERRA

endlich das Angebot des nahe gelegenen ihrem Leistungsniveau entsprechend gefor-

Die Wechselperiode im Sommer hat erneut

gezeigt, dass die Wechselfreudigkeit der

Spieler weiter steigt. Insgesamt haben im

Stadtvereins anzunehmen und den Verein zu

verlassen. „Die spielen in der Bezirksoberliga,

wir nur in der Kreisliga. Wenn ich noch was

werden will, muss ich jetzt gehen.“

dert werden!

Die wichtigsten Prinzipien der Wechselperiode

im Winter und die Unterschiede zum

Sommer sind anschließend noch einmal kurz

Kalenderjahr 2008 ca. 41.000 Junioren und Se- Aber: Ohne Maik ist seine Truppe nur die umrissen.

nioren den Verein gewechselt. Hinzugekommen Hälfte wert. Das weiß auch sein Trainer, der im Die Vereinswechselfrist für alle Spieler

sind 36.000 neue Spieler, davon zum Großteil Vorstand sein Veto einlegt und sich gegen den endet am 31. Januar 2009. Die Abmeldefrist

natürlich Kinder und Jugendliche.

Vereinswechsel ausspricht.

endet schon am 31. Dezember 2008.

Immer noch erfreulich: Es haben sich ca. Ist das möglich? Kann ein gerade mal Die Antragsfrist gilt

7.600 Mädchen entschieden, erstmals im Verein Zwölfjähriger gesperrt werden?

1. für Herren und Frauen, also auch für Vertrags-

dem runden Leder nachzujagen.

Klare Antwort: JA!

spieler

Die Winterzeit steht bevor, wieder eine Ge- Junioren kann bereits ab dem älteren D-Ju- 2. als auch für Junioren und Juniorinnen. Julegenheit

für Vereine und Spieler, sich um Neuniorenjahrgang (derzeit 1996) die Freigabe zum nioren/innen können nach diesem Termin nur

verpflichtungen zu bemühen bzw. nach neuen Vereinswechsel verweigert werden.

noch wechseln und eine Spielerlaubnis erhal-

Vereinen Ausschau zu halten. Im Winter ist der Das ist hart. Denn Maik müsste dann ten, wenn der zuständige Kreisjugend-

Vereinswechsel aber anders geregelt als im sechs Monate auf der Bank „schmoren“ und obmann gem. § 11 der Jugendordnung den

Sommer – das wird

Wechsel befür-

leider immer noch

worten kann!

oft vergessen.

Wir machen die Kurzübersicht über die Wechselbestimmungen für Amateure

Was heißt

das für wechsel-

Unterschiede deutlich

an den Beispie- (Senioren/innen und Junioren/innen) im Winter

willige Spieler

bzw. Vereine, die

len der Wechsel eines

Junioren und eines

Senioren:

1. Der Wechsel eines

Senioren

(Herren/Frauen)

Klaus Fischer,

gerade 21 Jahre alt

Sachverhalt

Abmeldung nach dem 30.6. bis

31.12. und

Antragseingang bis 31.1.

Pflichtspiele mit Zustimmung

Ohne Wartefrist ab Eingang der

vollständigen Vereinswechselunterlagen,

frühestens ab 1.1.

Pflichtspiele ohne Zustimmung

Max. sechs Monate, berechnet

vom letzten Pflichtspieleinsatz

Hinweis: Die Zustimmung kann in

der Wechselperiode II nur für die

unten aufgelisteten Junioren verweigert

werden**

noch Anträge „in

der Schublade“

haben?

1. Der Spieler,

dessen Antrag

rechtzeitig

und vollständig

die Pass-

geworden, klassischer

Mittelstürmer

mit enormem Torriecher,

hat seine Bezirksligamannschaft

mit 16 Toren in der

Vorrunde an die Tabellenspitzege-

Abmeldung nach dem 30.6. bis

zum 31.12., aber Antragseingang

nach dem 31.1. (Antragsfrist

verpasst)

Abmeldung nach dem 31.12.und

Antragseingang bis 31.1. oder danach

(Abmeldefrist verpasst)

Max. sechs Monate, berechnet

vom letzten Pflichtspieleinsatz

Max. sechs Monate, berechnet

vom letzten Pflichtspieleinsatz

Max. sechs Monate, berechnet

vom letzten Pflichtspieleinsatz

Max. sechs Monate, berechnet

vom letzten Pflichtspieleinsatz

stelle erreicht,

erhält eine

sofortige Spielerlaubnis

ab

Eingang des

Antrages.

2. Wer die Antragsfrist

des

schossen.

** gilt für: • D-Junioren des älteren Jahrganges (1996) bis zu den A-Junioren • B-Junioren/innen des älteren 31. Januar

Das Talent ist

nicht unbemerkt geblieben,

die Vereine

stehen Schlange. Sogar

Oberligavereine

locken mit lukrativen

Verträgen. Eigentlich

Jahrganges (1992) • sowie Auswahlspielerinnen!

Eine Verkürzung bzw. der gänzliche Wegfall der Wartefrist kann beim für den aufnehmenden Verein zuständigen

Kreisjugendobmann beantragt werden, wenn ein begründeter Ausnahmefall gemäß § 11 der Jugendordnung

gegeben ist. Siehe www.nfv.de – Pass und Spielrecht – Satzung und Ordnungen.

Für Landesverbandswechsel ist nicht der Kreisjugendobmann, sondern der Verbandsjugendobmann zuständig.

Der entsprechende Antrag ist über die Verbandspassstelle einzureichen.

auch nur um

einen Tag verpasst,

der hat

Pech gehabt.

Die Spielerlaubnis

kann

könnte sich Fischer das beste Angebot aussuchen zusehen, wie seine neuen Mannschaftskamera- dann – selbst bei Freigabe durch den alten Ver-

– aber da gibt es ja noch seinen jetzigen Verein. den ohne ihn spielen. Alternativ könnte er nur ein – nur zum 1. Juli 2009 erteilt werden bzw.

Der will – mit Fischer – in die Bezirksoberliga bei seinem alten Verein bleiben – was dem ta- nach Ablauf von sechs Monaten, berechnet vom

aufsteigen und verwehrt die Freigabe. Schließlich lentierten Spieler gar nicht gefallen und unter letzten Pflichtspiel.

ist Fischer im Verein groß geworden.

dem Aspekt der Talentförderung eher schaden Diese bittere Pille müssen auch die Spieler

Kein Problem, denkt Fischer. Wozu sonst würde.

schlucken, die sich nach dem 31.12.2008 abge-

gibt es Entschädigungszahlungen und wozu Da hilft nur viel Überzeugungsarbeit – und meldet haben – auch wenn der alte Verein mit

Verträge?

vermutlich Geld!

dem Wechsel einverstanden ist.

Aber: Ist das wirklich so einfach?

Nur die ganz „Kleinen“ kommen unge- Wichtig: Die Freigabe kann nicht, wie

Klare Anwort: NEIN!

schoren davon. G- bis D-Junioren des jüngeren im Sommer, durch Zahlung der in der Spiel-

Der Spieler, der im Winter wechseln will, Jahrganges (bis 1997) können nicht gesperrt ordnung festgeschriebenen Entschädigung

benötigt die Freigabe seines alten Vereines. Ist werden.

„erkauft“ werden.

der nicht bereit, den Spieler ziehen zu lassen, Bei den Mädchen gilt das übrigens noch bis Auch ein Vertragsabschluss im Winter

muss dieser mit der Konsequenz leben, die ma- zum jüngeren B-Juniorinnen-Jahrgang (1993). bietet nicht – im Gegensatz zum Sommer –

ximale Wartefrist von sechs Monaten in Kauf zu Fazit: Der alte Verein sitzt in der Re- die Möglichkeit, dadurch eine Zustim-

nehmen.

gel am längeren Hebel. Wenn er nicht mungsverweigerung zu umgehen.

Bliebe der Abschluss eines Vertrages, denkt mitspielt, macht der Vereinswechsel im

Fischer. Aber auch in diesem Fall würde Fischer Winter keinen Sinn! Denn grundsätzlich

die Freigabe des Bezirksligisten benötigen, um kann nur derjenige, der mit Freigabe

Fazit: Um im Winter eine sofortige

zum Beispiel für einen anfragenden Oberligisten wechselt, sofort für seinen neuen Verein Spielerlaubnis erhalten zu können,

sofort spielen zu können.

spielen.

bedarf es in jedem Fall der Einigung

2. Der Wechsel eines Junioren

Gerade im Jugendbereich darf aber

zwischen altem und neuem Verein!

Maik ist gerade zwölf Jahre (Jahrgang nicht vergessen werden, dass Talente nur

1996) alt geworden, das richtige Alter, um dann gefördert werden, wenn sie auch


27Namen 18.12.2008 20:27 Uhr Seite 27

Stefan Antkowiak (auf beiden Fotos

jeweils liks), Chef des Fußball-Regionalverbandes

Großpolen (WZPN), erlebte im Dezember

2008 ereignisreiche Tage in Hannover. Zunächst

wurde er von Präsident Karl Rothmund mit der

Silbernen Ehrennadel des NFV ausgezeichnet.

Damit würdigte der Niedersächsische Fußballverband

die Verdienste Antkowiaks um die Ko-

operation zwischen WZPN und NFV. Seit Oktober

2005 gibt es zwischen beiden Verbänden

einen regelmäßigen Austausch in den Bereichen

Schiedsrichter, Trainerausbildung und Jugendmannschaften.

Am Tag nach seiner Ehrung besuchte

der 59-Jährige das Bundesligaspiel zwischen

Hannover 96 und Arminia Bielfeld und

feierte ein Wiedersehen mit Artur Wichniarek.

Namen & Nachrichten

Beide kennen sich aus ihrer Heimatstadt Posen

und dem Klub Lech, bei dem Antkowiak Präsident

(1986-1992) und Wichniarek Jugend- sowie

Herrenspieler (bis 1997) war. Unter den Augen

von Antkowiak erzielte „König Artur“ mit

seinem zehnten Saisontreffer für Bielefeld den

1:1-Endstand. Rechts Wichniarek-Berater Andreas

Grajewski. Foto: Finger

Martin Mohs (hinten links), Leiter der

Coca-Cola-Fußballschule des NFV, gehörte zu

der Ausbildungskommission, unter der 18

Fußballer ihre DFB-Trainer-C-Lizenz mit dem

Profil Senioren erworben haben. Neben

Mohs wurden sie von NFV-Verbandssportlehrer

Thomas Nörenberg sowie den NFV-Stützpunktkoordinatoren

Kiriakos Aslanidis,

Bernhard Augustin und Jürgen Betzold geschult.

Der Umfang betrug 120 Stunden, den

Vorsitz der Prüfung hatte der langjährige

NFV-Lehrwart Edmund Timm. Die Absolventen:

Jörn Brinkmann (SC Hille), Achim Haucke

(Vahlder SV), Markus Hehr (VfL Jesteburg),

Florian Kastens (FC Verden 04), André Koopmann

(TSV Ottersberg), Stefan Leschinski

(Güldenstern Stade), Matthias Löw (Heeßeler

SV), Sylwester Luszcek (Merkur Hattorf),

Steffen Mitschker (TuS Sülbeck), Michael

Nietz (Fortuna Lebenstedt), Dragan Pinter

(TSV Wehdel), Malte Schmidt (SpVgg. Drochtersen-Assel),

Michael Spiegel (TuS Wehmingen),

Andreas Stieler (TSV Marienhagen), Jan

Völkel (TSV Krähenwinkel/Kaltenweide),

Markus Wienecke (Schwalbe Tündern). Die

Nachprüfung legten erfolgreich ab: Fatih Özmezarci

(Vahdet Braunschweig), Arne Thorenz

(SpVg. Schülern). Foto: Finger

Korrektur

In der Berichterstattung über

den 42. Verbandstag des NFV (Nr.

12/2008) vermerkten wir unter dem

Punkt „Verabschiedungen“, dass

Werner Nolte von 1996 bis 2008 Beisitzer

im Verbandssportgericht (VSG)

war. Diese Zeitangabe ist falsch. Der

Barsinghäuser saß von 1986 bis 2008

im VSG. Wir bitten, diesen Fehler zu

entschuldigen. Die Redaktion

Januar 2009 27


28_29NFVVorstand 18.12.2008 20:42 Uhr Seite 28

NFV-Vorstand

28

Kreisvorsitzende des NFV-Bezirks Hannover ...

... aus dem NFV-Bezirk Braunschweig ...

Januar 2009

Premiere beim NFV

Aus dem NFV-Beirat wird der Vorstand

Neuer Name – alte Besetzung. Erster

Schritt zur weiteren Strukturreform

des Niedersächsischen Fußballverbandes.

Beim Verbandstag am

1. November wurde der Beirat des NFV

aufgelöst. An seine Stelle tritt nunmehr

der Vorstand, der jüngst seine Premierensitzung

in Barsinghausen hatte. Die

Führungsgremien des Niedersächsischen

Fußballverbandes sind jetzt hierarchisch

wie folgt aufgestellt: Neu im Präsidium

– dem höchsten Gremium – sind die

vier Bezirksvorsitzenden und der NFV-

Direktor Bastian Hellberg. Die Vorsitzenden

der Fachausschüsse nehmen an

den Sitzungen teil, wenn ihre Kompetenz

gefragt ist. Der neue Vorstand

komplettiert die NFV-Führung, so dass

künftig eine Ebene entfällt.

In der Premierensitzung des neu

gebildeten Vorstands wurden der Haushalt

verabschiedet, die Investitionen des

NFV für das Jahr 2009 vorgestellt und

U 23-Trainer (siehe nächste Seite) geehrt.

Das Jahr 2009 wird für das DFBnet

richtungweisend sein. Wie Hartmut

Rodenbeck aus der NFV-Verwaltung

mitteilte, werden die ehrenamtliche Funktionäre

und Vereinsvertreter des NFV Zug

und Zug geschult, um in Zukunft mit der

Spielansetzung, dem Meldebogen und

dem papierlosen Postfach im DFBnet arbeiten

zu können. Im ersten Schritt sollen

Anfang des Jahres die EDV-Referenten der

47 Kreise als Multiplikatoren geschult

werden.

Jedes Jahr ehrt der NFV junge

Frauen und Männer, die unter 23 Jahre

alt sind und in verschiedenen Funktionen

in Vereinen tätig sind. Ob als Trainer,

Schiedsrichter oder Betreuer – sie

haben bereits in jungen Jahren Verdienste

erworben. Auch in diesem Jahr

wurden 18 junge Frauen und Männer

ausgewählt, die für die Zukunft im Verein

stehen. Der U 23-Ehrenamtspreis ist

eine Gemeinschaftsaktion des Niedersächsischen

Fußballverbandes, EURO-

SPORTRING und Hannover 96. Der

Bundesligist lud die Preisträger zum

Bundesligaspiel gegen den Karlsruher

SC (3:2) ein.


... aus dem NFV-Bezirk Lüneburg ... ... sowie aus dem NFV-Bezirk Weser-Ems.


28_29NFVVorstand 18.12.2008 20:42 Uhr Seite 29

Die U 23-Ehrenamtspreisträger wurden im Rahmen

der NFV-Vorstandssitzung geehrt. NFV-Präsident Karl Rothmund und

NFV-Ehrenamtsbeauftragter Helmut Buschmeyer zeichneten die Preisträger

aus. Es sind: Jennifer Loba (19 Jahre, FC Rüningen/NFV-Kreis

Braunschweig), Tobias Böttcher (22, FC Merkur Hattorf/Kreis Osterode),

Laura van den Heuvel (20, SV Fümmelse/NFV-Kreis Wolfenbüttel),

Dennis Hammer (16, TSV Bassum/ NFV-Kreis Diepholz), Alexander

Stamm (21, MTV Lauenstein/NFV-Kreis Hameln-Pyrmont), Maximilian

Schneider (18, SC Itzum/NFV-Kreis Hildesheim), Matthias Heinke (24,

VfL Bückeburg/NFV-Kreis Schaumburg), Dennis Gebien (18, SVE Bad

NFV-Präsident Karl Rothmund (links) mit Preisträger

Enno Werdemann und Heinz Lange,

NFV-Kreisvorsitzender Friesland.

Fotos: Kramer

Übertragungsrechte

Die DFL hat mit dem neuen Fernsehvertrag

die Übertragungsrechte der Fußballbundesligen

neu vergeben und erzielt damit

ab dem Spieljahr 2009 / 2010 eine Einnahme

von nunmehr 412 Millionen Euro

pro Spieljahr. Der Spielplan der 1. Fußballbundesliga

sieht ab der Saison 2009 /2010

zum einen das „Topspiel der Woche“ am

Samstag ab 18.30 Uhr und zum anderen

zwei Sonntagsspiele, die künftig zeitversetzt

um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr angepfiffen

werden, vor. Der Präsident macht in

diesem Zusammenhang deutlich, dass der

veränderte Spielplan der 1. Fußballbundesliga

nicht als Angriff auf den Amateurfußball

zu verstehen ist, sondern als eine Entscheidung

zu Gunsten der Solidargemeinschaft

des deutschen Fußballs insgesamt.

Der Amateurfußball wird durch einen prozentual

festgeschriebenen Anteil aus diesem

Fernsehvertrag gefördert.

DFB-Mobil

Der Deutsche Fußball-Bund hat beschlossen,

die DFB-Mobil-Aktion für weitere

drei Jahre fortzusetzen. Im Niedersächsischen

Landesverbandsgebiet sollen drei

Fahrzeuge eingesetzt werden, wobei jedes

Fahrzeug pro Jahr ca. 120 Veranstaltungen

durchführen soll. Die anfallenden Kosten

sowohl für Fahrzeug als auch für das Personal

übernimmt der Deutsche Fußball-Bund.

Sportinternet-Radio

Vor dem Hintergrund der vorliegenden

Anfrage einer zusammengeschlossenen

Journalistengruppe auf Genehmigung der

Live-Bericht-Erstattung von ausgewählten

NFV-Vorstand

Fallingbostel/NFV-Kreis Soltau-Fallingbostel), Patrick Peters (19, SVE

Bad Fallingbostel/NFV-Kreis Soltau-Fallingbostel), Nils Kutsch (16, TSV

Uesen/NFV-Kreis Verden), Hanno Baumann (23, RSV Visquard/NFV-

Kreis Aurich), Florian Nacke (22, DJK SV Bunnen/NFV-Kreis Cloppenburg),

Christian Harink (20, SV Bad Bentheim/NFV-Kreis Grafschaft

Bentheim), Enno Werdermann (18, TuS Sillenstede/NFV-Kreis Friesland),

Dennis Niemeyer (22, GW Brockdorf/ NFV-Kreis Vechta), Patrick

Sjuts (17, DJK S-G Wilhelmshaven/NFV-Kreis Wilhelmshaven), Benjamin

Matt (17, JSG Nordkreis/NFV-Kreis Helmstedt), Torsten Klose (19,

VfL Westercelle/NFV-Kreis Celle). Foto: Kristeleit

Neues aus dem NFV-Vorstand

NFV-Präsident Karl Rothmund berichet

Verbandsspielen im Rahmen eines reinen

„Sportinternet-Radios“ hat das Präsidium

die grundsätzliche Entscheidung getroffen,

dass solche Anträge künftig von der NFV-

Geschäftsstelle positiv entschieden werden

können, sofern kein überwiegend kommerzieller

Hintergrund und keine Kollision mit

dem DFB-Medien-Vertrag besteht.

Fernsehgelder

Die neu getroffene Vereinbarung zur

Verteilung der Fernsehgelder führt zu einer

geänderten Zuweisung der Gelder zwischen

der 3. Liga und der Regionalliga. Die

Neuverteilung sieht vor, dass die 3. Liga

künftig statt 10 Millionen Euro 12,3 Millionen.

Euro und die Regionalliga statt 5,3

Millionen Euro künftig drei Millionen Euro

erhält. Die Neuverteilung geht somit zu Lasten

der Vereine der 4. Spielklassenebene,

begründet mit der Argumentation einer

rückläufigen Berichterstattung über diese

Spielklasse.

Spielklassenbezeichnung

Rothmund erläutert die Notwendigkeit,

mit den Spielklassenbezeichnungen

sorgfältig umzugehen und von einer

weiteren Diskussion, um Einführung einer

Kreisoberliga Abstand zu nehmen. Die

Exklusivität des Begriffs „Oberliga“ müsse

zwingend der höchsten Verbandsspielklasse

vorbehalten bleiben. Die Oberliga

Niedersachsen bilde nach der Spielklassenreform

die Schnittstelle zum bezahlten

Fußball, wodurch künftig Möglichkeiten

entstehen könnten, diese Spielklasse

namensrechtlich zu vermarkten, betonte

der NFV-Präsident.

Januar 2009 29


30_31JustiziaSpielausfälle 18.12.2008 20:17 Uhr Seite 30

Justizia am Spielfeldrand

30

Über Platzsperren und Spielausfälle im

Winter wird immer wieder heftig diskutiert.

Eine einheitliche Bewertung ist

nicht möglich. Für reichlich Wirbel sorgte

jetzt das am 5. Oktober angesetzte Spiel des

TSV Havelse gegen den SV Meppen, dass

der Heimverein in Absprache mit der Stadt

Garbsen abgesagt hatte. Sowohl das Verbandssportgericht

(VSG) als auch das Oberste

Verbandssportgericht (OVG) mussten

sich damit beschäftigen (siehe weitere Informationen

im Kasten auf dieser Seite).

So weit darf es nicht kommen. Ohne

den Spielausfall in allen Einzelheiten aufzurollen,

müssen Lehren daraus gezogen werden.

Daher nachstehend einige Passagen

aus der Urteilsbegründung des OVG:

… Für alle am Spielbetrieb teilnehmenden

Vereine sollen gleiche Bedingungen bestehen,

damit sie unter gleichen Voraussetzungen

am Spielbetrieb teilnehmen können

und es nicht zu Wettbewerbsverzerrungen

kommt. Der NFV hat daher den § 28 SPO

(Bespielbarkeit des Platzes) neu gestaltet.

Die Gründe für eine Absage müssen in

jedem Falle dargelegt werden. Der bloße

Hinweis auf die Unbespielbarkeit des Platzes

ist nicht ausreichend, um im Sinne des § 28

Abs. 3 SPO die Unbespielbarkeit des Platzes

nachzuweisen. Diese Gründe sind durch die

Spiel leitende Stelle vor Ort auch nachprüfbar

und führen im Falle eines Missbrauchs

zu einer negativen Spielwertung …

Das wirft die Frager auf: Können dem

Gegner die Punkte zugesprochen werden,

wenn der Heimverein oder die Kommune als

Eigentümerin den Platz sperrt, jedoch eine

neutrale Person nach einer Platzbesichtigung

zu einer anderen Auffassung kommt?

Im Fall TSV Havelse hat die neutrale

Verbandsperson am Sonntagvormittag nicht

beurteilen können, inwieweit der Platz

Januar 2009

Sorgfaltspflicht

bei Spielabsagen

Was ist bei Platzsperren und Spielausfällen zu beachten?

durch ein Spiel in Mitleidenschaft gezogen

worden wäre. Die Sportrichter vermissten

dazu eine eindeutige Aussage im Protokoll.

Weiter heißt es dann in der Urteilsbegründung:

... Es handelt sich hier um einen zu klärenden

Sachverhalt, in dem lediglich der

NFV und der TSV Havelse direkt involviert

sind. Dem beteiligten Spielgegner kommt lediglich

eine nicht unbedingt als neutral zu

bezeichnende Bedeutung in der Beweiserhebung

zu. Es steht ihm zu, an der Ordnungsmäßigkeit

der Spielabsage Zweifel zu

Oberligaspiel TSV Havelse gegen

SV Meppen wird neu angesetzt

Das am 5. Oktober ausgefallene Spiel

der Oberliga Niedersachsen – TSV Havelse

gegen SV Meppen – wird neu angesetzt.

Das Oberste Verbandssportgericht

(OVG) unter Vorsitz von Heinz Meyer

(Osterholz-Scharmbeck) hob jetzt das Urteil

des Verbandssportgerichts (VSG) vom

31. Oktober auf.

Das Verbandssportgericht unter Vorsitz

von Johannes Budde (Barßel) hatte das ausgefallene

Spiel mit drei Punkten und 5:0 Toren

für die Meppener gewertet. Der TSV Havelse

habe die Begegnung am Vortag des 5.

Oktober nicht absagen dürfen.

Eine kurze Rückblende: Dem Staffelleiter

sind nach der Absage Zweifel gekommen.

Eine von ihm deshalb beauftragte

neutrale Person hat den Platz am Sonntagvormittag

für bespielbar eingeschätzt. Darauf

hin gab der Staffelleiter den Vorgang an

das Verbandssportgericht ab, obwohl er zunächst

selbst hätte eine Entscheidung treffen

müssen.

hegen; allerdings ist auch zu berücksichtigen,

dass grundsätzlich ein Interesse an einem

resultatsmäßigen Ausgang eines Spieles

– auch wenn es nicht stattgefunden hat –

besteht.

Die Spielordnung des NFV gibt die Wertung

von Fußballspielen in besonderen Fällen

vor, wobei unabdingbar einem schuldigen

Verein das Spiel als verloren gewertet

wird, er also keine Punkte aus dem Spiel erhält.

Dafür wird das Spiel für den Gegner als

gewonnen gewertet, mithin sind ihm drei

Punkte zuzuerkennen und ein Torverhältnis

von 5:0.

Da das Oberste Verbandsportgericht

dem TSV Havelse keinen Missbrauch vorwirft,

kam es es auch zu keiner Bestrafung.

Somit wird das Spiel gegen den SV Meppen

neu angesetzt.

Was können Vereine daraus lernen?

Über eine mögliche Spielabsage sollte eine

Kommission mit Vertretern des Heimvereins,

der Kommune (wenn sie Eigentümerin ist)

und der Spielsinstanz entscheiden, aber

nicht eine Einzelperson. Das Urteil des

OVG hat aber kein Präzedenzcharakter,

da jede Spielabsage nicht miteinander vergleichbar

ist.

Bleibt nur zu hoffen, dass künftig

Spielabsagen ohne Nebengeräusche und

Unterstellungen vonstatten gehen und

Sportgerichte sich damit gar nicht erst

befassen müssen. Weitere Informationen

zu diesem Thema auf den Seiten 28 und

43 der Novemberausgabe des Fußball-

Journal. Bei allen Auslegungen und

Diskussionen sollte klar sein: Fußballspiele

müssen auf dem Platz entschieden

werden. Reiner Kramer

Das VSG vertrat die Ansicht, dass

der TSV Havelse das Spiel nicht bereits

am Samstag hätte absagen dürfen. Die

Sportrichter sprechen in diesem Fall von

einer leichtfertigen, voreiligen Spielabsage.

Es wäre an diesem Sonntag letztlich

Sache des angesetzten Schiedsrichters gewesen,

über die Bespielbarkeit bzw. Unbespielbarkeit

des Platzes zu entscheiden

(Az: 10-2008/2009).

Darauf hin legte der TSV Havelse am

12. November Berufung gegen dieses Urteil

ein. Der TSV hat nach Einschätzung

des Obersten Verbandssportgerichts bei

der Spielabsage korrekt gehandelt. Da

die Begegnung im Vorfeld als Risikospiel

eingestuft worden ist, sei eine frühzeitige

Spielabsage nicht zu beanstanden gewesen.

Ein Missbrauch ist von den Sportrichtern

nicht festgestellt worden. Die

Spielabsage sei in Übereinstimmung mit

der Stadt Garbsen erfolgt. Das Urteil ist

nicht anfechtbar (OVG-3/08).


30_31JustiziaSpielausfälle 18.12.2008 20:17 Uhr Seite 31

Konfusion nach Fusion

Urteile zusammengefasst

von REINER KRAMER

Wenn Fußballabteilungen fusionieren

und einen neuen Verein gründen,

haben Spieler die Möglichkeit,

sich eine neue Mannschaft zu suchen.

Dann entfällt die üblicherweise zu

zahlende Ausbildungs- und Förderungsentschädigung,

um die sofortige Freigabe

zu erhalten. Was dabei zu beachten

ist, verdeutlicht das nachfolgend

geschilderte Sportgerichtsverfahren.

Selbst

Sportrichter haben zu diesem

Thema unterschiedliche

Auffassungen. Diese

Tatsache sollte Spieler und

Verein motivieren, beim

Vereinswechsel auf Nummer

sicher zu gehen.

Die Chronik des Vereinswechsel:

Am 13. Mai fusionierten

die Fußballabteilungen

zweier Vereine aus dem NFV-

Bezirk Braunschweig. Darauf hin meldeten

sich sechs Spieler per Einschreiben

mit Rückschein bei ihrem alten Verein ab.

Die Passabteilung des NFV erteilte die sofortige

Spielerlaubnis, so dass die auf den

Pässen eingetragene Zustimmungsverweigerung

unberücksichtigt blieb.

Dies wollte der abgebende Verein so

nicht hinnehmen. Er forderte für die sechs

Spieler die Ausbildungs- und Förderungsentschädigung,

weil diese es versäumt

hatten, dem Verein schriftlich mitzuteilen,

dass sie nicht mehr gewillt sind, für den

neuen Klub zu spielen. Und der Verein erhielt

zunächst Recht. Das Verbandssportgericht

(VSG) unter Vorsitz von Johannes

Budde (Barßel) begründete die Entscheidung

wie folgt: „Bei einem Zusammenschluss

mehrerer Vereine….kann die sofortige

Spielerlaubnis erfolgen, wenn Spieler

dem neu gebildeten Verein nicht beitreten

wollen.“ Dies müssen sie nach Ansicht

des VSG innerhalb von 14 Tagen nach

vollzogenem Zusammenschluss per

Einschreiben erklären. Da dies

nicht geschehen ist, waren

sie für den neuen Verein

nicht spielberechtigt.

Dies sah das ObersteVerbandssportgericht

(OVG) unter Vorsitz

von Winfried

Hanschke (Burgdorf)

anders. In der Berufungsverhandlungwurde

den sechs Fußballern

das sofortige Spielrecht erteilt.

Sie hätten sich beim alten

Verein ordnungsgemäß

abgemeldet und damit kundgetan,

dem neuen Verein nach der Fusion

nicht mehr angehören zu wollen und damit

ihr Sonderkündigungsrecht wahrgenommen.

Das Versäumnis der Spieler, neben der

Abmeldung noch eine Erklärung, dem neu

gebildeten Verein nicht mehr angehören

zu wollen, abzugeben, stellt nach Ansicht

des OVG lediglich ein Verstoß gegen eine

Ordnungsvorschrift dar und ist daher auch

Justizia am Spielfeldrand

nur als Ordnungswidrigkeit zu ahnden. Die

Verfahrenskosten in Höhe von 421 Euro

mussten sich die beiden Vereine teilen (Urteil

VSG-Az: 3-2008/2009 und OVG-Urteil-Nr.

01-08/09).

Kontroverse Meinungen

bei Spielberechtigung

Meinungsverschiedenheiten wegen Spielberechtigungen sind beim Niedersächsischen

Fußballverband ein Dauerbrenner. Auch wenn alle Beteiligten immer wieder

beteuern, dass Wartefristen für Fußballer nicht förderlich sind. Schließlich wollen

alle Spieler möglichst ohne Zwangspause ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung nachgehen.

Was es bei einem Vereinswechsel beispielsweise passieren kann, verdeutlicht

nachfolgendes Beispiel:

Das Verbandssportgericht (VSG) unter Vorsitz von Johannes Budde (Barßel) musste

sich kürzlich mit der Spielberechtigung eines Fußballers beschäftigen, weil ein Verein

Einspruch eingelegt hatte. Der Spieler, der in der Wechselperiode I fristgemäß gewechselt

ist, hat im Juli dieses Jahres noch für den alten Verein bei den Stadtmeisterschaften

Salzgitter mitgewirkt. Das Sportgericht musste nunmehr die Frage klären:

Handelte es sich dabei um noch ausstehende Pflichtspiele der alten Saison? Die NFV-

Passabteilung hatte auf Anfrage die Auskunft erteilt, dass Begegnungen der Stadtmeisterschaften

keine Pflichtspiele sind. Außerdem werde bei Turnieren dieser Art in

der Regel um Geld gespielt. Allein diese Tatsache spreche gegen einen Pflichtspielcharakter.

Der aufnehmende Verein ging von einer sofortigen Spielberechtigung aus, zumal

er auch pünktlich die Entschädigungssumme in Höhe von 750 Euro gezahlt habe. Das

VSG bestätigte, dass der Vereinswechsel korrekt abgewickelt wurde. Der Spieler habe

sich fristgemäß bis zum 30. Juni beim bisherigen Verein abgemeldet. Sein letztes

Pflichtspiel hat er am 1. Juni bestritten. Ob es sich bei den Stadtmeisterschaften um

Pflichtspiele handele oder nicht, ist nach Einschätzung des VSG von untergeordneter

Bedeutung. Der Spieler habe den Verein wechseln wollen. Mit der Zahlung der Ausbildungs-

und Förderungsentschädigung sei der Wunsch des Vereinswechsels vom aufnehmenden

Verein zusätzlich dokumentiert worden.

Januar 2009 31


32Justizia 18.12.2008 19:50 Uhr Seite 32

Justizia am Spielfeldrand

32

Vorbildliches Verhalten

Da unter dieser Rubrik „Justizia am

Spielfeldrand“ meistens über negative

Vorkommnisse geschrieben wird,

nachfolgend ein positives Beispiel. In der

Kreisligabegegnung TSV Barsinghausen II

und SV Gehrden II kam es zu einem Zusammenprall

zwischen Spieler und Torwart,

der zu diesem Zeitpunkt den Ball unter

sich begraben hatte. Wegen starker

Schmerzen ließ der Torhüter den Ball los.

Darauf hin nahm sein Kapitän den Ball mit

der Hand auf. Der Schiedsrichter entschied

zum Erstaunen aller Beteiligten auf Handelfmeter.

Der Elfmeterschütze schob den Ball

locker in Richtung Torwart und drehte

Verwirrung wegen eines

Schiedsrichterirrtums

Ein Irrtum eines Schiedsrichters hat jetzt

im Bezirk Hannover für reichlich Verwirrung

gesorgt. Und zwar deshalb,

weil der Unparteiische eine rote Karte

nach Spielschluss in eine gelb-rote Karte

umwandelte.

Wie kam es dazu? Der Unparteiische

zeigte einem Fußballer in einem Pokalspiel

die rote Karte, nachdem dieser ihn beleidigt

hatte. Nach dem Abpfiff ließ er sich

offensichtlich beeinflussen und änderte

den Feldverweis auf Dauer in eine Matschstrafe

um. Darauf hin setzte der Verein den

Spieler im nächsten Punktspiel wieder ein.

Hat er richtig gehandelt? Das Bezirkssportgericht

Hannover (Urteil-Nr. 02-

2008/2009) sagte „Nein“ und wertete die

Begegnung mit drei Punkten und 5:0 Toren

für den Gegner. Die Begründung: Der

Spieler habe eindeutig die rote Karte erhalten

und sei deshalb vorgesperrt gewesen.

Geldstrafe für

C-Lizenz-Trainer

Der Trainer einer C-Junioren-Regionalligamannschaft

nahe Hannover

wurde vom Obersten Verbandssportgericht

wegen Beleidigung des

Schiedsrichtergespanns zu einer

Geldstrafe in Höhe von 150 Euro verurteilt.

Für seinen Kommentar „Ihr

mit euren Sch…entscheidungen“

wurde er aus dem Innenraum verwiesen.

Wenige Minuten später betrat

der Trainer das Spielfeld und reklamiert

lautstark. Als der Schiedsrichter

mit Spielabbruch drohte, verließ

er nach etwa fünf Minuten den

Platz. Für sein emotionales Verhalten

entschuldigte sich der Trainer zwar,

ohne jedoch die Geldstrafe verhindern

zu können, zumal er bereits einige

Monate zuvor negativ aufgefallen

war (Urteil-Nr. 01-08/09).

Januar 2009

sich danach demonstrativ ab. Er wollte

sich durch den unberechtigten Strafstoß

keinen Vorteil für seine Mannschaft verschaffen.

Dies geschah ohne vorherige

Rücksprache mit seinem Trainer. Damit

bewies der Spieler charakterliche Stärke.

Nach Spielsschluss bedankte sich der

Kapitän der gegnerischen Mannschaft

mit den Worten, dass er stolz gewesen

sei, bei einer solch vorbildlichen Aktion

dabei gewesen zu sein. Am selben

Abend überbrachte der Spieler noch

ein kleines Geschenk und eine Karte

seines Vereins, auf der die Besonderheit

dieses Handelns noch mal hervorgehoben

wurde.

Der betroffene Verein ging in die Berufung

und erhielt vom Verbandssportgericht

(VSG) unter Vorsitz von Johannes

Budde (Barßel) Vertrauensschutz zugesprochen

und blieb vom Punktabzug verschont.

Der Schiedsrichter hätte nach den

Worten des VSG die Rücknahme der roten

Karte nur während des Spiels vornehmen

können. Eine Umwandlung in eine gelbrote

Karte sei nach Spielsschluss unzulässig.

Dennoch konnte sich der betroffene

Verein auf die Aussagen des Unparteiischen

berufen. Dieser hatte den Sportrichtern

gegenüber erklärt, seine Entscheidung

aus freien Stücken, also ohne Beeinflussung

oder Nötigung von Außen getroffen

zu haben. Nichts deute auf einen möglichen

Deal oder eine Absprache hin. Das

Fehlverhalten des Schiedsrichters sei dem

Verein daher nicht anzulasten. Deshalb

wurde das darauf folgende Punktspiel vom

VSG auch nicht umgewertet (Az: 8-

2008/2009).

Zu viele Spieler

eingewechselt

In einem Spiel der Alt-Herren-

Niedersachsenmeisterschaft hat ein

Verein aus Hannover laut Verbandssportgericht

einen Spieler zu viel eingewechselt.

Ein entsprechender Protest

wurde jedoch zurückgewiesen,

weil der klagende Verein nicht glaubhaft

darlegen konnte, dass der vierte

eingewechselte Spieler des Ergebnis

(2:5) mit hoher Wahrscheinlichkeit

beeinflusst hat. Es entstanden Verfahrenskosten

in Höhe von 290 Euro

(Az: 5-2008(2009).

Pass

manipuliert

Zu Punktabzügen aus zwei Begegnungen

und einer Geldstrafe in Höhe

von 50 Euro wurde jetzt ein Verein

aus der Kreisliga Ammerland verurteilt,

weil er den Namen eines Spielers auf

dem Pass handschriftlich umgeändert

hat. Das Besondere dabei: Die Namenskorrektur

wurde bereits im Jahre 2002

vorgenommen.

Einen zweiten groben Fehler beging

der Verein 2006, als er der NFV-Pass-Stelle

eine Löschungsliste zukommen ließ, auf

der auch der Name dieses Spielers aufgeführt

war. Den Pass behielt der Verein. Das

Verbandsportgericht bewertete diesen

Vorgang als „ungewöhnlich“, zumal bei

jeder Begegnung ein Spielbericht ausgefüllt

und der Pass vorgelegt wurde. Die

gegnerischen Mannschaften und die

Schiedsrichter haben davon seit 2002 offenbar

nichts gemerkt.

Seit 2. Oktober 2008 besitzt der Fußballer

eine neue Spielerlaubnis und einen

neuen Pass.


33Eurogreen 18.12.2008 19:47 Uhr Seite 33

Die Nutzung von

Sportplätzen im Winter

Nach dem Start in die Rückrunde wird in den kommenden Wochen

häufig die Frage nach der Bespielbarkeit von Sportplätzen

unter ungünstigen Witterungsbedingungen gestellt. Der milde

Winter mit seinen vielen Niederschlägen setzt den Plätzen zu, und

die Meinungen über die Notwendigkeit einer Platzsperre gehen

manchmal weit auseinander. Der DFB hat hierzu u.a. in der Broschüre

„Erhaltung, Modernisierung, Erweiterung und Neubau von Sportplätzen”

klare Aussagen getroffen. Die Entscheidung, ob gespielt

wird oder nicht, obliegt der Sportplatzkommission. Diese setzt sich

zusammen aus einem Beauftragten des Platzeigentümers (Kommune

oder Verein), einem Vertreter der spielleitenden Stelle und einem Mitglied

des Schiedsrichtergespanns.

Besonderer Wert ist auf eine frühzeitige Entscheidung der Bespielbarkeit

zu legen, damit unnötige Anreisen und Kosten vermieden

werden. Die Entscheidung soll bis vier Stunden vor Spielbeginn

getroffen sein, bei Vormittagsspielen am Vorabend des Spieltages.

Sollten sich die Platzverhältnisse innerhalb dieses Zeitraumes entscheidend

verschlechtert haben, so kann die Kommission das Spiel

noch bis zwei Stunden vor Spielbeginn absagen. Bei einer Gefahr für

die Gesundheit der Spieler kann der Schiedsrichter jederzeit das Spiel

absagen.

Nässe, Reif, Frost, Eis und Schnee können die Nutzung von

Rasensportplätzen einschränken. Oft kommt es bei ungünstigen

Platzverhältnissen zu Schäden am Bodenaufbau und an den Gräsern,

die nur mit hohem, zusätzlichen Aufwand im nächsten Jahr zu beseitigen

sind. Zudem müssen die Spiele der Rückrunde dann meist auf

einem Spielfeld stattfinden, das in Teilbereichen eher einem Acker als

einem Rasen gleicht. Auch aus diesem Grund gibt die o.a. Broschüre

Hinweise, wann eine Spielabsage anzuraten ist.

Gleiches gilt auch für Tennensportplätze. Allgemein glaubt man,

dass Tennensportplätze immer und bei jeder Witterung bespielbar

sind. Dies ist jedoch, auch im Sinne der Gesundheit der Spieler, nicht

der Fall. Grundsätzlich ist zwar ein Tennensportplatz stärker belastbar

als ein Rasensportplatz, aber auch für ihn gibt es „Auszeiten": Bei

wassergesättigtem Tennenbelag, Frost, Eis oder während Frost-/Tauwechsel

sollten Tennenflächen nicht bespielt werden.

Kunststoffrasen sind nicht so witterungsempfindlich wie Rasenund

Tennenflächen. Aber auch bei ihnen gibt es während des Winters

Sperrzeiten. Wenn der Belag hart gefroren oder mit Eis überzogen

ist oder wenn bei gefrorenem Untergrund Wasser auf der Fläche

steht, sollten auch diese Flächen nicht genutzt werden. Vorsicht auch

beim Schneeräumen: Hierbei kann das Verfüllmaterial mit weggeschoben

werden. Klebt der Schnee fest am Belag, sind auch teure

Schäden am Belag nicht auszuschließen.

Bei Fragen zur Nutzung Ihrer Fußballplätze wenden Sie sich

bitte an Ihren EUROGREEN Fachberater vor Ort: Rainer Kornet,

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Januar 2009 33


34_35CocaCola 18.12.2008 19:45 Uhr Seite 34

Coca-Cola-Fußballschule

34

Fußballfieber

Ausgebuchte Lehrgänge, begeisterte

junge Fußballer und meistens gutes Wetter

– die Coca-Cola-Fußballschule des

Niedersächsischen Fußballverbandes hat

auch 2008 ein erfolgreiches Jahr erlebt.

Grund genug, nach vorn zu schauen. Die

Termine des Jahres 2009 im Kasten auf der

nächsten Seite. Anmeldungen unter

www.nfv.de – Rubrik (rechts) Coca-Cola-

Fußballschule. REINER KRAMER hat die Impressionen

aus der NFV-Sportschule Barsinghausen

zusammengestellt.

Januar 2009


34_35CocaCola 18.12.2008 19:45 Uhr Seite 35

Die Termine 2009 (NFV-Sportschule Barsinghausen)

Ostern 2009

LG 02/09 27.03. bis 31.03.2009 259,00 €

LG 03/09 31.03. bis 04.04.2009 259,00 €

LG 04/09 04.04. bis 08.04.2009 259,00 €

LG 05/09 08.04. bis 12.04.2009 259,00 €

LG 06/09 12.04. bis 15.04.2009 199,00 €

Torwart-Camp

TW 01/09 12.04. bis 15.04.2009 199,00 €

Himmelfahrt 2009

LG 07/09 21.05. bis 24.05.2009 199,00 €

Pfingsten 2009

LG 08/09 29.05. bis 02.06.2009 259,00 €

Sommer 2009

LG 09/09 24.06. bis 28.06.2009 259,00 €

LG 10/09 28.06. bis 02.07.2009 259,00 €

LG 11/09 02.07. bis 06.07.2009 259,00 €

Unter www.nfv-fussballschule.de können Sie weitere Informationen erhalten.

Coca-Cola-Fußballschule

Sommer 2009

LG 12/09 6.07. bis 10.07.2009 259,00 €

LG 13/09 10.07. bis 14.07.2009 259,00 €

LG 14/09

Torwart-Camp

16.07. bis 19.07.2009 199,00 €

TW 02/09

Mädchen-Camp

16.07. bis 19.07.2009 199,00 €

MC 01/09 19.07. bis 22.07.2009 199,00 €

LG 15/09 22.07. bis 26.07.2009 259,00 €

LG 16/09 26.07. bis 30.07.2009 259,00 €

LG 17/09 30.07. bis 02.08.2009 199,00 €

Herbst 2009

LG 18/09 02.10. bis 06.10.2009 259,00 €

LG 19/09 06.10. bis 10.10.2009 259,00 €

LG 20/09 10.10. bis 14.10.2009 259,00 €

LG 21/09 14.10. bis 17.10.2009 199,00 €

Winter 2010

LG 01/10 2.01. bis 5. 1.2010 199,00 €

Januar 2009 35


36JungSchiris 18.12.2008 19:41 Uhr Seite 36

Schiedsrichter

36

Januar 2009

Besuch vom FIFA-Referee

war das Highlight

Florian Meyer beim Lehrgang der Jungschiedsrichter

Der Besuch von FIFA-Schiedsrichter Florian Meyer (3.v.r.) war das Highlight beim Lehrgang der

der wenige Tage zuvor noch das Spiel

der Champions-League FC Villarreal gegen

Aalborg BK geleitet hatte. Der Top-

Schiedsrichter aus dem NFV erzählte

von seinem Werdegang und von seinen

jüngsten Erfahrungen bei den Einsätzen

auf internationaler Ebene.

Stille Betroffenheit gab es bei den

Jungschiedsrichtern, als Florian Meyer

von seinen Spielen in Osteuropa und

Nordafrika berichtete: „Bei der Anreise

zu den Spielorten sehen wir oft ein

hohes Maß an Armut auf den Straßen,

um dann in den Stadien eine Begeisterung

zu erleben, die uns den hohen Stellenwert

des Fußballs in diesen Ländern

nahe bringt.“ Geduldig gab Meyer nach

seinem Gedankenaustausch mit dem

Schiedsrichternachwuchs noch eine Reihe

von Autogrammen und stellte sich den

Fotowünschen der jungen Unparteiischen.

Mit der theoretischen und praktischen

Prüfung endete der Jungschiedsrichterlehrgang.

Bei 30 Fragen aus dem

Lehrbuch hatten Yannic Busche (Hildesheim),

Lennart Braun (Schaumburg) und

Philipp Kittel (Hannover-Stadt) das richti-

Jungschiedsrichter.

ge Händchen, zeigten eine sichere

Teamwork bestimmte das Lehrgangsprogramm

beim Treffen der Jungschiedsrichter

in der NFV-Sportschule

besprochen. Dazu durften auch Rollenspiele

im Lehrgangsprogramm nicht

fehlen. Hier simulierten die Teilnehmer

Kenntnis der Spielregeln und gingen am

Ende ohne Fehler aus der Prüfung hervor.

Spitzenleistungen beim praktischen

Test brachten Fabian Krüger (Hannover-

Barsinghausen. 16 Kreisschiedsrichteraus- Strafraumszenen, Formen der Rudelbil- Land) und Torben Sillje (Osterholz). Beischüsse

hatten dazu ihre jungen Nachdung und die passende Ansprache an de konnten auf den kurzen Strecken

wuchsreferees geschickt. Vom 17-jähri- fehlbare Spieler.

von 50 und 200 Meter wie auch beim

gen Hanno Ulferts aus dem Kreis Aurich, Zu einem Highlight wurde der

12-Minuten-Lauf mit ihren Leistungen

Clemens von Blanckenburg aus dem

Kreis Hannover-Stadt bis zum

16-jährigen Sebastian Werner,

der aus Göttingen kam, zeigte

sich wieder einmal die Vielfalt

der Fußballkreise im NFV. Als

einzige weibliche Unparteiische

vertrat Julia Hannapel die

Farben des Kreises Emden.

Neben zahlreichen Informationen

zu aktuellen Themen,

die von den beiden Lehrgangsleitern

Thomas Rehberg und

Günther Thielking vermittelt

wurden, mussten die jungen

Unparteiischen zu mehreren

Fragestellungen in Sachen

„Fußballregeln“ Stellung beziehen.

In Gruppenarbeit recherchierten

sie in der einschlägigen

Literatur und im Internet,

notierten ihre Arbeitsergebnisse

und trugen sie anschließend im

Plenum vor.

Neben der Arbeit am

Regelwerk des DFB wurden

mit den Themen „Körpersprache“

und „Möglichkeiten zur

Stressbewältigung“ auch

bisherige Randbereiche der

Besuch von FIFA-Referee Florian Meyer, überzeugen. Günther Thielking

Schiedsrichterausbildung Die Jungschiedsrichter mit ihrem prominenten Besucher Florian Meyer (2. Reihe, 3.v.r.).


37Jugend 18.12.2008 19:40 Uhr Seite 37

Von FRITZ REDEKER

Es ist schon eine eindrucksvolle

Bilanz: In der Saison

2007/2008 bestritt die SG

Thönse/Wettmar den Spielbetrieb

mit elf eigenständigen Junioren-

Mannschaften im Fußballkreis

Hannover-Land. Gemeinsam mit

dem TSV Kleinburgwedel und

dem SV Fuhrberg sind es in dieser

Spielzeit 20 Teams, die unter der

Federführung der SG am Spielgeschehen

teilnehmen. Für ihre großen

Verdienste um den Jugendfußball

wurde die SG anlässlich

des Staffeltages des Fußballkreises

mit dem Sepp-Herberger-Preis

ausgezeichnet.

SG-Vorsitzender Andreas

Weigt, der sich mit viel Herzblut

insbesondere der Jugendarbeit

widmet, schaut zurück: „Vor

zehn Jahren haben wir mit vier

Mannschaften angefangen. Danach

konnten wir uns kontinuierlich

weiterentwickeln und starteten

zahlreiche Aktionen neben

dem Übungs- und Spielbetrieb.“

In den zurückliegenden Jahren war eine

ganze Reihe von SG-Jugendteams

buchstäblich auf Achse und hatte viel

Freude bei Auslandsfahrten nach Holland

und Dänemark. Bei internationalen Turnieren

in Horn bei Amsterdam und Esbjerg,

die über den Euro-Sportring organisiert

wurden, konnten die SG-Mannschaften einige

beachtliche Erfolge feiern.

Weigt: „Wir legen viel Wert auf eine

gute Atmosphäre, vor allem innerhalb der

Teams. Hier schließen wir die Betreuer,

Trainer, Übungsleiter und natürlich auch

die Eltern mit ein. Allein im unteren Bereich

bis zur D-Jugend veranstalten wir auf

unserem Platz in Thönse nach jeder Saison

ein Abschluss-Camp, verbunden mit einem

Grillabend. Das kommt gut an und

fördert die Kameradschaft.“

Viel Spaß bereitete den SG-Nachwuchskickern

(F- bis D-Junioren) ein viertägiges

Jugend-Camp unter der Federführung

von Hannover 96 während der Sommerferien.

Die 96er waren mit ihren eigenen

Trainern angereist und sorgten für ein

abwechslungsreiches Übungsprogramm.

Wichtig ist für Weigt auch die Qualität

der Trainer und Übungsleiter: „Unsere

230 Kinder und Jugendlichen werden

von zwölf Trainern, Übungsleitern und

Betreuern betreut und trainiert. Davon

haben fünf bereits die Trainerlizenz. Wir

werden die Lizenzierung weiterer Trainer

forcieren und fördern. Das ist enorm

wichtig für die positive Weiterentwicklung

der Übungsleiter und unserer Mannschaften.“

Für die gute Nachwuchsarbeit in Sachen

Jungschiedsrichter sorgt Schiri-Obmann

Michael Baylor, der innerhalb der Aund

B-Junioren-Teams bereits einige aktive

Spieler für das Schiedsrichterwesen gewinnen

konnte.

Seit dem 25. August dieses Jahres ist

die SG-Sportanlage offizieller DFB-Stützpunkt,

wo die beiden Stützpunkt-Trainer

Ralf Rohden und Armin Peithmann die

96er und 97er Jahrgänge trainieren. Rohden

und Peithmann sind von diesem

Standort begeistert: „Wir sind hier toll aufgenommen

worden und fühlen uns auf

den glänzend hergerichteten Plätzen zusammen

mit den Kindern und Jugendlichen

sehr wohl. Hier werden uns alle

Wünsche von den Lippen abgelesen. Hier

haben wir alle Freiheiten und können un-

Jugendfußball

In zehn Jahren hat sich die SG

kontinuierlich weiterentwickelt

Sportanlage in Thönse ist seit August offizieller DFB-Stützpunkt –

Verein erhält Sepp-Herberger-Preis für gute Nachwuchsarbeit

Hallenzeit ist FUTSAL-Zeit

Viel Freude hatten die E- und A-Junioren der

SG Thönse/Wettmar beim internationalen

Turnier in Horn bei Amsterdam.

ser Trainingsprogramm ohne Stress durchführen.“

„Eigens für unsere Belange sind

vom Verein zwei Ballschränke angeschafft

worden. Speziell für Besprechungen und

Vorträge stehen uns Club- und Seminarräume

mit den dazugehörigen technischen

Anlagen zur Verfügung. Das ist vorbildlich“,

freuen sich beide Trainer über die

überaus guten Bedingungen.

Ohne Zweifel sind die SG-Verantwortlichen

in Sachen Jugendfußball auf einem

sehr guten Weg und werden ihre Bemühungen

zum Wohle ihres Nachwuchses

sicherlich auch in Zukunft engagiert fortsetzen.

Hallenzeit ist FUTSAL-Zeit! Diese Art Fußball zu spielen kommt insbesondere bei

den Jugendlichen gut an. Davon ist auch Dirk Possiwan (Verbandsjugendausschuss),

der die NFV-Meisterschaften in der Hallensaison begleiten wird, fest überzeugt:

„Hier wird schnell und fair Fußball gespielt. Technisch und spielerisch bringt

das unseren Nachwuchs nach vorn.“

Am 8. Februar werden in der Sporthalle des Gymnasiums Himmelsthür in Hildesheim

die NFV-Meisterschaften der B-Junioren ausgetragen. Die C-Junioren-Hallen-

Meisterschaft findet am 14. Februar in der Sporthalle BBZ in Hildesheim statt. Am

22. Februar folgt die C-Junioren-Meisterschaft auf Norddeutscher Ebene in Hamburg,

wo die beiden besten Niedersachsen, zwei Hamburger und jeweils ein Bremer und ein

Schleswig-Holsteiner Vertreter mit von der Partie sind.

Richtig spannend wird es dann am 21./22. März in Mühlheim. Dort wird die

Deutsche Meisterschaft des C-Junioren-FUTSAL-Cups 2009 mit den beiden besten

Norddeutschen Vertretern ausgetragen. Fritz Redeker

Dezember 2008 37


38_41Braunschweig 18.12.2008 19:31 Uhr Seite 38

Bezirk Braunschweig

38

Timo Kleiner erhält

DFB-Ehrenamtspreis

Auszeichnungen im NFV-Kreis Salzgitter

Der Ehrenamtsbeauftragte Wilfried

Knorr und der Vorsitzende

Wolfang Fisch haben Timo

Kleiner vom SV Fortuna Lebenstedt

im NFV-Kreis Salzgitter mit

dem DFB-Ehrenamtspreis ausgezeichnet.

Kleiner wird am 25. und 26.

April als Kreissieger zur Ehrung

durch den Niedersächsischen

Fußballverband in die Sportschule

Barsinghausen eingeladen. Dort

Januar 2009

werden aus den 47 Kreissiegern

die Auserwählten für den Club

100 benannt. Die Sieger werden

dann vom Deutschen Fußball-

Bund zu einem Länderspiel eingeladen.

Rainer Reupke (SC Gitter)

und Hermann Keune (Union Salzgitter)

haben die Farben Salzgitters

im Club 100 schon einmal

vertreten. Als weitere Kreis-Ehrenamtspreisträger

wurden Matthias

Käsler (TSV Lesse), Walde-

mar Baran (TSV Fortuna Salzgitter)

und Gerhard Wallek (SV

Borussia Salzgitter) ausgezeichnet.

Kleiner begann 1996 als Jugendbetreuer

und Trainer bei

Fortuna Lebenstedt. Als eine

komplette B-Junioren-Mannschaft

seinen Verein verließ, setzte

der Ü 40-Seniorenkicker alle

Hebel in Bewegung und formte

ein komplett neues Team. Derzeit

ist Kleiner mit seiner Truppe Tabellenführer

in der Kreisliga und

hat das Halbfinale im Bezirkspokal

erreicht.

Zudem war Kleiner die Triebfeder

der Fortunen bei der Austragung

der Stadtmeisterschaft

Dem Ehrenamtspreisträger des NFV-Kreises Salzgitter, Timo Kleiner (Zweiter von rechts), gratulierte der Kreisvorsitzende

Wolfgang Fisch. Der Ehrenamtsbeauftragte Wilfried Knorr überreichte den weiteren Siegern Matthias

Käsler, Waldemar Baran und Gerhard Wallek (von links) eine DFB-Uhr und die Ehrenurkunde. Foto: Schacht

Das 100. Minispielfeld von insgesamt 118 in Niedersachsen wurde jetzt in Göttingen auf dem

Sportgelände von Grün-Weiß Hagenberg eingeweiht. Erst im Nachrückverfahren durch Intervention von Hans-

Jürgen Lotz, Vorsitzender des Fußballkreises, und Alexander Frey, Geschäftsführer des Platzbetreibers Göttinger

Sport und Freizeit GmbH, erhielten die Grün-Weißen den Zuschlag. Darüber sind sie besonders froh, denn immerhin

erhalten auch die jüngsten Kicker nun eine zusätzliche willkommene Trainingsmöglichkeit, müssen viele

von ihnen doch häufig zum Training auch auf den Rasenplatz der angrenzenden Schule ausweichen. Zur Einweihung

waren neben Hannes Wittforth, ehemaliger Vizepräsident des NFV, Vertreter des Fußballkreises, der Stadt

Göttingen, der Hagenberg Schule und natürlich des örtlichen Sportvereins erschienen. Die symbolische Freigabe

und der 1. offizielle Anstoß erfolgten durch die Bundesligaspielerinnen des VfL Wolfsburg, Annelie Brendel und

Navina Omilade. Über ihren Anteil an 100 gesponserten T-Shirts durften sich auch die Schüler der Hagenberg-

Schule freuen, mit der der Verein kooperiert. So kann das schon vor der Freigabe heiß begehrte „Feld“ vormittags

von Schülern und am Nachmittag vom Verein bis in die Abendstunden genutzt werden. Birgit Lorenz

im Hallenfußball 2007. Im Kreis-

Lehrausschuss ist er als stellvertretender

Vorsitzender für die Trainerausbildung

auf Kreisebene

und für eine Jugendauswahl

tätig.

Matthias Käsler ist als stellvertretender

Jugendleiter in seinem

Verein als Trainer und Betreuer

für die F-Jugend zuständig.

Im August 2007 führte Käsler ein

Fußballcamp auf dem Sportplatz

des TSV Lesse durch.

Waldemar Baran ist beim

TSV Fortuna Salzgitter Mädchen

für Alles. Obwohl Baran schon

seit 1991 Ehrenvorsitzender seines

Klubs ist, findet man den

Rentner bei jeder Baumaßnahme

auf „seinem“ Sportplatz in der

Waldsiedlung. Baran hat bereits

das Bundesverdienstkreuz 2003

erhalten. Für den Kreis ist er seit

Jahren Kassenprüfer.

Gerhard Wallek galt als Mitinitiator

des Sportheimbaus bei

Borussia Salzgitter. In seiner ehemaligen

Funktion als stellvertretender

Vorsitzender war Wallek

maßgeblich an der Grundstücksbeschaffung,

Planung und Ausführung

des Neubaues beteiligt.

Heute ist er noch als Kassenprüfer

bei den Borussen tätig.

Günter Schacht

DFB-Preis für

TSV Sülfeld

Riesensache für die Fußballabteilung

des TSV

Sülfeld. Beim Vereinswettbewerb

des DFB holte sie

einen der zehn Hauptpreise

und darf nun mit insgesamt

20 Personen zum

WM-Qulifikationsspiel

Deutschland gegen Liechtenstein

am 28. März nach

Leipzig reisen.

1200 Vereine hatten

sich beim Vereinswettbewerb

beworben. Vier Kriterien

mussten erfüllt sein:

Die Kooperation mit einer

Schule, ein Angebot für

Mädchenfußball, ein Angebot

für Altsenioren und die

Möglichkeit zur Abnahme

des Fußball-Abzeichens.

Mit bis zu drei Punkten

honorierte die Jury die einzelnen

Aufgaben. Sülfeld

sahnte alle zwölf Zähler ab,

qualifizierte sich so mit 229

weiteren Vereinen für die

Endrunde und wurde

schließlich von Ex-Nationalspielerin

Steffi Jones als einer

der zehn Hauptgewinner

gezogen. Zusätzlich zur

Länderspiel-Reise gab es

zehn Bälle und ein Tornetz.

Jugendleiter Markus Wargenau

war erfreut, dass das

Engagement der Trainer

und Betreuer mit dem Preis

honoriert wurde.


38_41Braunschweig 19.12.2008 11:05 Uhr Seite 39

DFB-Treffpunkt Ehrenamt. Auf Einladung des Kreis-Ehrenamtsbeauftragten

Manfred Kühn trafen sich fast 20 Vereins-Ehrenamtsbeauftragte

des NFV-Kreises Göttingen im Clubhaus der SVG Göttingen. Von

120 Vereinen des Kreises hat nur die Hälfte einen Ehrenamtsbeauftragten.

Als Gäste begrüßte Kühn den stellvertretenden Direktor des Niedersächsischen

Fußballverbandes, Henning Schick, und den Kreisvorsitzenden Hans-

Jürgen Lotz (Foto v.l.n.r.). Eine Hauptaufgabe der Ehrenamtsbeauftragten

ist es, Mitarbeiter für das Vereinsleben zu finden. Das wird jedoch immer

schwieriger, weil die Mitglieder nur noch selten bereit sind, verantwortungsvolle

Aufgaben zu übernehmen. In Niedersachsen gibt es in allen Vereinen

und Verbänden rund 2,5 Millionen Menschen, die ehrenamtlich tätig

sind. In seinen Ausführungen wies Henning Schlick darauf hin, dass im Gegensatz

zu den anderen Verbänden der Fußball immer noch einen enormen

Mitgliederbestand vorweise. An einem Wochenende seien fast 400 000 Fußballer

und Funktionäre im Einsatz. Text und Foto: Hans-Dieter Dethlefs

Zehn neue

Schiedsrichter

Der Kreisschiedsrichterausschuss Göttingen

hat einen Anwärterlehrgang für Fußball-

Schiedsrichter im Sporthaus des TSV Nesselröden

durchgeführt. Unter der Leitung von Torsten

Steinbach und Nils Heidenreich ging es an

sieben Abenden rund um das Regelwerk vom

Umfang des Balles bis hin zum Abseits. Im Anschluss

an die Lehrabende nahm der Regional-

Beauftragte des NFV-Bezirkes Braunschweig,

Waldemar Maier (Friedland), die Prüfung ab.

Ohne Fehler haben Patrick Gatzemeier und

Florian Keil (beide SV Rhumspringe) diesen

Test bestanden. Die neuen Schiedsrichter:

René Behnke, Jonas Friedrich und Jonas Leineweber

(alle TSV Nesselröden), Patrick Gatzemeier

und Florian Keil (SV Rhumspringe), Cedric

Gries (RSV Rüdershausen), Michael Henze

(TSV Herberhausen), Björn Kranzusch

(Nikolausberger SC). Maurice Milczewski (SV

BW Bilshausen), Moitz Paris (TSV Groß

Schneen). Hans-Dieter Dethlefs

Bezirk Braunschweig

Hauptvortrag von

Pastorin Lieberum

Weihnachtssitzung des NFV-Kreises Peine

Bei der Weihnachtssitzung des

NFV-Kreises Peine, zu der die

Kreisvorstandsmitglieder, Mitarbeiter

der Ausschüsse und ehemalige

Verantwortliche eingeladen

wurden, gab der Kreisvorsitzende

Josef F. Hanke die nächsten

Termine bekannt. Der Tag des

Fußballs wird am 21. Juni 2009

auf dem Sportplatz des VfB Peine

durchgeführt. Die Fußballtage

der Jugend und Herren finden am

22. Juni und 10. Juli statt.

Hanke verkündete zudem,

dass zehn Frauenteams mit kompletter

Spielkleidung und die Mitarbeiter

mit Anzügen ausgestattet

werden.

Den Hauptvortrag hielt Pastorin

Frauke Lieberum, die als Re-

feree im Frauen- und Jugendfußball

tätig ist. Sie erklärte, dass gerade

das Spielen in einer Mannschaft

das Gemeinschaftsgefühl

stärke. Man müsse Regeln anerkennen,

sich auf eine Sache konzentrieren

und merke, dass man

durch Training besser werde. In

Familien, die nicht den nötigen

Halt geben, könne der Weg ins

Leben durch den Fußball erleichtert

werden.

Die Pastorin würdigte auch

das ehrenamtliche Engagement.

Der Sport integriere viele unterschiedliche

Nationen. Auf dem

Sportplatz sollten Gefühle ausgelebt

werden, aber nur, wenn andere

dabei keinen Schaden nehmen.

Peter Baumeister

Der MTV Lichtenberg hat beim DFB-Vereinswettbewerb den Hauptgewinn in der Goldcup-Wertung

gewonnen. Der Vorsitzende des MTV, Georg Druwe, und die beiden Jugendtrainer Christof Wilhelm und Armin

Pengel erhielten vom Vorsitzenden des NFV-Kreises Salzgitter, Wolfgang Fisch, die Preise. Auf der Homepage

des DFB ist MTV-Trainer Armin Pengel auf den auf drei Jahre ausgeschriebenen Wettbewerb aufmerksam geworden.

Ziel ist, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Die gibt es indes nur, wenn ein Verein Mädchen- oder

Frauenfußball, die Zusammenarbeit mit einer Schule und Fußball für Ü 32-Altherren und Ü 40-Senioren anbietet

sowie in Zusammenarbeit mit dem DFB das Mc Donald´s Fußball-Abzeichen auf der eigenen Sportanlage ablegt.

„Wir haben alle Kriterien erfüllt und die volle Punktzahl kassiert. Die Austragung des Fußball-Abzeichen hat zudem

allen viel Spaß bereitet“, sagte Pengel. Druwe nahm die Ehrenurkunde des DFB von Fisch entgegen. „Einen

Teil der Bälle werden wir unseren Mädchen zur Verfügung stellen“, erklärte Pengel. Text und Foto: Günter Schacht

39


38_41Braunschweig 18.12.2008 19:31 Uhr Seite 40

Bezirk Braunschweig

40

Respektsperson und schnellster

Rückwärtsläufer werden geehrt

Volker Roth und Albert Wiege beim Ehrenamtstag im Mittelpunkt

Auf dem Ehrenamtstag des

NFV-Kreises Salzgitter im Hotel

am See wurden Schiedsrichter

Volker Roth für seine 50-jährige

Tätigkeit und Albert Wiege für 60

Jahre im Einsatz als Unparteiischer

geehrt. Kreisvorsitzender Wolfgang

Fisch und der Vorsitzende

Januar 2009

des Kreis-Schiedsrichterausschusses,

Joachim Ren, überreichten ein

Buch.

Volker Roth hat sich zum

Schiedsrichter-Boss des Deutschen

Fußball Bundes (DFB) und der Europäischen

Fußball–Union (UEFA)

hochgearbeitet. Der 66-jährige

Der Vorsitzende des NFV Kreis Salzgitter, Wolfgang Fisch (links) und der

Vorsitzende des Kreisschiedsrichterausschuss, Joachim Ren (ganz rechts)

überreichten Albert Wiege und Volker Roth für ihre jahrzehntelange

Tätigkeit als Schiedsrichter ein Buch. Foto: Günter Schacht

Braunschweig im Finale des

Hallen-Sichtungsturniers

Auf dem zweiten Tabellenplatz

hat die Juniorinnen-Auswahl

(Jahrgänge 1996/1997) des NFV-

Kreises Braunschweig das Hallen-

Sichtungsturnier des Bereichs

Südost in Gifhorn beendet.

Acht Kreisauswahlmannschaften

spielten in Gifhorn um

den Turniersieg. Mit dabei waren

die Kreise Wolfsburg, Salzgitter,

Hannover Stadt, Gifhorn,

Wolfenbüttel, Peine und Helmstedt.

Die Vorrunde schlossen

die Braunschweiger mit 10:3 Toren

und neun Punkten als Tabellenerster

ab. Im Spiel um den

Turniersieg unterlag die Truppe

von Trainer Klaus Verley den

spielstarken Gifhornerinnen mit

2:3.

Alle zehn eingesetzten

Mädchen boten über das gesamte

Turnier eine gute Leistung. Mit

jeweils vier Treffern waren Jamie

Willenbrock und Julia Krake am

treffsichersten. Zusätzlich zu den

Bereichsauswahlspielerinnen Lisa

Krake, Jamie Willenbrock und Julia

Krake wurden anschließend

Katharina Runge und Friederike

Lau in den Bereichsauswahlkader

berufen.

Gesellschafter eines Großhandelsunternehmens

für Stahl und sanitäre

Anlagen aus Lebenstedt

gab mit dem damaligen Erreichen

der Altersmindestgrenze von 30

Jahren sein Bundesliga-Debüt bei

der Partie VfB Stuttgart gegen den

1. FC Köln. Insgesamt leitete Roth

129 Bundesligaspiele und zeigte

dabei nur zweimal die rote Karte.

Im Eröffnungsspiel der Europameisterschaft

1984 zwischen

Frankreich und Dänemark (1:0)

verwies er Manuel Amoros vom

EM-Gastgeber des Feldes. Seine

letzte Partie auf internationaler

Ebene war das WM-Achtelfinale

1986 in Mexico zwischen Brasilien

und Polen (4:0). Im Alter von 44

Jahren beendete der ehemalige

Basketballer seine aktive Laufbahn.

Roth begann anschließend

seine Funktionärslaufbahn beim

DFB. „Wir sind in Salzgitter immer

gut ausgebildet worden. Es hat

Spaß gemacht, für die Stadt zu

pfeifen. Wir haben gute Schiris

und mit Tim Julian Skorczyk sogar

wieder ein Talent, das jetzt schon

Wolfsburger Kreisligist für

Auftreten in 2007/2008 geehrt

Spiele der A-Jugend-Bundesliga

leitet“, freute sich Roth.

Kreisvorsitzender Fisch bekannte,

in seiner aktiven Zeit als

Kreisliga-Fußballer immer gehörigen

Respekt gehabt zu haben,

wenn der damalige Bundesliga-

Schiedsrichter noch Spiele auf

Kreisebene leitete: „Der Respekt

der Spieler vor ihm war schon vor

dem Anpfiff spürbar.“

Sport stand auch im Leben

des Rentners und Ehrenmitgliedes

des Fußballkreises, Albert Wiege,

immer im Vordergrund. Bereits

1948 griff er nach der Pfeife. Zuerst

nur aus der Not heraus, denn

sein TSV Lesse konnte keinen

Schiedsrichter für seine Mannschaften

melden. Mit dem Jugendspiel

FC 45 Salzgitter gegen

den SV Krähenriede begann eine

lange Schiedsrichterkarriere. Von

1949 bis 1979 wirkte er außerdem

im Kreis-Schiedsrichterausschuss.

Nach der Übergabe des

Vorsitzes an Werner Tschiersch

wurde Alberto, wie er im Kreisvorstand

genannt wird, zum stellvertretenden

Kreis-Vorsitzenden gewählt.

Der in Fußballkreisen heute

noch als schnellster Rückwärtsläufer

bekannte Wiege leitete in seiner

aktiven Zeit 120 Spiele in der

höchsten Amateurklasse, der

Amateur-Oberliga.

Günter Schacht

Fair ist mehr - dieses Motto hat sich auch der Kreisfußball-Verband

Wolfsburg auf die Fahnen geschrieben. Umso erfreulicher,

dass sich mit dem SV Barnstorf eine Mannschaft aus dem

Kreisgebiet in der Saison 2007/2008 regional besonders hervortat.

Beim VGH-Fairness-Cup landete der Kreisligist im Wertungsbereich

der VGH-Regionaldirektion Celle auf Platz drei. Dafür erfolgte

eine Ehrung im Beisein des NFV-Kreisvorstandes.

Mit ihrem fairen Auftreten reihte sich die Mannschaft, die in

der Vorsaison noch von Egidio Mileo trainiert wurde, gleich hinter

dem SV Garßen und der SG Eldingen (beide Kreis Celle) ein. Dafür

gab es neben einem Pokal auch Plaketten für die Spieler sowie

500 Euro. Zudem übernimmt die VGH die Patenschaft für die C-

Jugend der Barnstorfer, die nun einen Satz Sporttaschen erhält.

„Wir freuen uns über diese Auszeichnung. Fairness wird bei

uns auf allen Ebenen sehr groß geschrieben. Dafür werden wir

uns auch weiterhin einsetzen", meinte SV-Spartenvorstands-Mitglied

Friedhelm Bussius.

Volkmaroder Rudel beim Bundesligaspiel. Die Fußballabteilung des SC Rot-Weiß Volkmarode aus dem Kreis Braunschweig ist mit über 200

Personen zum Bundesligaspiel des VfL gegen den VfB Stuttgart (4:1) nach Wolfsburg gereist. Möglich wurde der Ausflug durch eine Kooperation mit

den „Wölfen“ und die Unterstützung des Fördervereins. So konnten die vielen Kinder und Erwachsenen mit vier Reisebussen von Volkmarode nach

Wolfsburg reisen und wurden mit einem tollen Spiel belohnt. Uwe Scholz


38_41Braunschweig 18.12.2008 19:31 Uhr Seite 41

Der VfL Olympia Duderstadt

aus dem Kreis Göttingen

hatte sich zum Ziel gesetzt,

im Jahre seines 100-jährigen Bestehens

einen Kunstrasenplatz

zu errichten. Dieses Vorhaben

haben die Duderstädter in diesem

Jahr verwirklicht. Finanziert

wurde der Kunstrasenplatz mit

Unterstützung der Stadt Duderstadt,

des Landkreises Göttingen,

des Landes-/Kreissportbundes

und mit Hilfe zahlreicher Spender

sowie durch Mittel des Vereins.

Insgesamt kostete die Anlage

fast eine halbe Million Euro

und steht jetzt dem Verein für

die Männer- und Jugendmannschaften

zur Verfügung. Die Anlage

werde auch den örtlichen

Schulen und den Fußballvereinen

in der Region zur Verfügung gestellt,

kündigte der Vereins-Vorsitzende

Elmar Müller an.

Text und Foto: Hans-Dieter Dethlefs

Bezirk Braunschweig

Kreisvorstand in Dresden.

Der Kreisvorstand Göttingen unternahm

einen Ausflug nach Dresden.

Für Einige war es der erste

Aufenthalt in der Barock- und Landeshauptstadt

Sachsens. Im Mittelpunkt

stand eine umfangreiche

Stadtrundfahrt mit den zahlreichen

Sehenswürdigkeiten wie zum

Beispiel Frauenkirche, Semperoper,

Zwinger und weiteren historischen

Baudenkmälern. Am Abend traf

sich die Göttinger Reisegruppe zu

einer Schifffahrt auf der Elbe mit

einer bekannten Jazz- und Dixiland-Band.

Auf der Rückfahrt sah

das Programm noch eine Stadtrundfahrt

in Leipzig vor.

Hans-Dieter Dethlefs

Tag der Bildung. Der Kreis Göttingen hat einen Tag der Bildung unter der Leitung von Kreislehrwart Thomas Hellmich durchgeführt. Mit der Resonanz

waren Hellmich und der Kreisvorsitzende Hans-Jürgen Lotz sehr zufrieden. Die Vereinsvertreter informierten sich an verschiedenen Ständen über den

Spielbetrieb der Jugend, Männer und Frauen sowie das Schiedsrichterwesen. Außerdem standen die Beisitzer des Sportgerichts und des Lehrwesens Rede

und Antwort. Insbesondere die Jugendbetreuer und –trainer verfolgten die Praxisdemonstration der Mädchen-Kreisauswahl und der Stützpunktspieler

aufmerksam. Beim Tag der Bildung zeichneten im Rahmen des DFB-Wettbewerbes „Fair ist mehr 2007/2008“ (v.l.n.r.) Kreisvorsitzender Hans-Jürgen Lotz

und Jugendausschussvorsitzender Hans-Dieter Seliger, Gerold Scheuß, Tobias Bähr (beide Nikolausberbger SC), Jan Steiger (Sparta Göttingen) und Kreislehrwart

Thomas Hellmich aus. Aufgrund der ordentlichen Beteiligung der Vereine wird der Tag der Bildung im kommenden Jahr wiederholt.

Text und Foto: Hans-Dieter Dethlefs

Januar 2009 41


42_45Hannover 18.12.2008 19:21 Uhr Seite 42

Bezirk Hannover

42

Fußballregeln einmal im „Abseits“

Ehrungen beim Herbstball der Hildesheimer Schiedsrichtervereinigung

An diesem Abend standen die

Fußballregeln einmal im „Abseits“,

die Pfeife hatte Pause und

der Schiedsrichterdress wurde mit

Der NFV–Kreis Schaumburg hat

in diesem Jahr zwei Lehrgänge

zum Erwerb der DFB-Trainerli-

Januar 2009

festlicher Abendgarderobe getauscht,

denn die Hildesheimer

Schiedsrichter vergnügten sich

mit ihren Partnerinnen beim tra-

Wilhelm König ehrt Hermann Schäfer (rechts) mit dem bronzenen Fußballschuh

für 60-jährige Mitgliedschaft in der Schiedsrichtervereinigung.

Foto: Neumann

Viel Lob für das

Ausbildungsteam

32 Trainer für den NFV-Kreis Schaumburg

zenz C Breitenfußball durchgeführt.

Am Lehrgang auf der

Sportanlage des SC Deckbergen-

ditionellen Herbstball im Hotel

Zum Osterberg.

Ein volles Haus erfreute auch

den Vorsitzenden der Hildesheimer

Schiedsrichtervereinigung,

Tino Steinbarth, bei seiner Begrüßungsrede.

Einen besonderen

Willkommensgruß richtete er an

die Ehrenmitglieder Heinz Dornieden

und Walter Horstmann sowie

an den NFV-Kreisvorsitzenden

Detlef Winter und seinen Stellvertreter

Marcin Kuczera.

Als Rosenkavalier präsentierte

sich der 2. Vorsitzende der

Schiedsrichtervereinigung, Günter

Köhler, der alle Frauen mit

Rosen überraschte. „Ich freue

mich ganz besonders über die

vielen jungen Kameraden und

jungen Schiedsrichterinnen unter

uns“, brach der Vorsitzende im

Schiedsrichterausschuss Wilhelm

König eine Lanze für den

Schiedsrichternachwuchs. Das

war nicht immer so. Eine freudige

Nachricht erhielt der sechzehnjährige

Maik Grondkowski

(DJK Blau-Weiß Hildesheim), der

durch gute Leistungen auffiel

und künftig Begegnungen in der

1. Kreisklasse leitet.

Im Mittelpunkt des Abends

standen Ehrungen langjähriger

Schaumburg nahmen zunächst

37 Teilnehmer teil. In die Prüfung

zum Abschluss von Teil III gingen

schließlich 22 Teilnehmer. Alle bestanden

sowohl den theoretischen

als auch den praktischen

Teil mit Erfolg.

Der zweite Lehrgang startete

mit 17 Teilnehmern, von denen

zehn den Lehrgang mit Erfolg abschließen

konnten. Dem Ausbil-

Die erfolgreichen Teilnehmer vom Lehrgang in Lüdersfeld mit dem Vorsitzenden des Kreislehrausschusses, Ernst

Führing (ganz rechts), bei der Übergabe der Lizenzen.

Mitglieder und verdienter Referees.

König hielt auch nicht mit

Kritik hinter dem Berge. Es gibt

Schiedsrichter, die ihre schriftliche

Einladung für eine Ehrung einfach

in den „Wind schlagen“

würden und gar nicht erscheinen,

sagte er verärgert.

Nach dem offiziellen Teil

wurde die Tanzfläche frei gegeben.

Für abwechslungsreiche Musik

aus den Charts der 70er und

80er-Jahre sorgten die „Jokers“.

Ehrung für zehnjährige

Mitgliedschaft in der Schiedsrichtervereinigung:

Mario Blüschke

(SV Algermissen), Dennis

Schmidtke (TSV Föhrste), Norbert

Pinkepank (SC Barienrode), Carsten

Seifert (SV Eintracht Bad Salzdetfurth),

Björn Markus (SV

Schellerten), Nancy Ibe (SG Nordstadt

Hildesheim); 20 Jahre:

Heinz-Jürgen Tschage (VfR Ochtersum),

Detlev Fey (TuS Grün-

Weiß Himmelsthür), Roman

Steinbarth, Tino Steinbarth (beide

TSV Marienhagen); 30 Jahre: Peter

Luchs (SC Asel); 50 Jahre:

Günther Ehrhardt (VfL Nordstemmen),

Werner Lehmann (VfB Oedelum);

60 Jahre: Hermann

Schäfer (TSV Marienhagen).

Iskender Köklü (TSV Eberholzen)

wurde für 25-jährige aktive

Schiedsrichtertätigkeit mit der

Silbernen Verdienstnadel des NFV

ausgezeichnet.

Burghard Neumann

dungsteam (Rolf Schütze, Detlef

Kuckuck, Günter Bade, Steffen

Führing, Friedrich-Wilhelm Mensching

und Friedrich-Wilhelm

Wahlmann) unter der Leitung

vom Vorsitzenden des Kreislehrausschusses,

Ernst Führing, wurde

von den Teilnehmern viel Lob

gezollt.

Die „neuen“ Inhaber der Lizenz

C Breitenfußball sind: Mathias

Alex, Nenad Golub, Michael

Kozialek, Marcel Riedel, Heinrich

Sasse, Florian Schuba, Michael

Seedorf, Alexander Sicker (alle SC

Deckbergen-Schaumburg), Udo

Tünnermann (SC „Schwalbe“

Möllenbeck), Thomas Aldag,

Edualdo Ferretti, Michael Lackner,

Lothar Rachow (alle SC Rinteln),

Thomas Zenker (SV Engern), Olaf

Fackiner (TSV Ahnsen), Axel

Buchmeier, Tomislav Magura (beide

TSV Steinbergen), Gerd Krome

(TuS „Fortuna“ Lauenhagen),

Marco Lowke, Anke Kinkeldey,

John White (alle TSV Krankenhagen),

Gaby Wedemeier (SC

Auetal), Thomas Mattfeldt, Oliver

Gorray, Volker Kreft, Swen

Urbansky, Norbert Wilkening

(alle TuS Lüdersfeld), Christian

Ebeling (SV Beckedorf), Andreas

Fiegel (SG Rodenberg), Jann

Backer, Benno Augstein (beide

TuS „Jahn“ Lindhorst) und Heidi

Kaudelka (SV „Victoria“ Sachsenhagen).


42_45Hannover 18.12.2008 19:21 Uhr Seite 43

Trainerausbildung

boomt in Hildesheim

Auch Vereinsbesuche stehen hoch im Kurs

Es hat sich wieder einmal bestätigt:

Die Vereine des NFV-

Kreises Hildesheim legen großen

Wert auf gut ausgebildete Fußballtrainer

und Teamleiter mit fundiertem

Grundwissen in Theorie

und Praxis. 17 neue Trainer haben

nach 120 bzw. 160 Stunden kürzlich

die Prüfung zur C-Lizenz sowie

dieTeamleiter-Lizenz bestanden

und konnten dafür als kleines

Bonbon Fair Play-Jacken mit dem

Aufdruck „Trainer mit Lizenz“

entgegen nehmen. Patrik Jahns

(SSV Förste) und Gerhard Schnipkoweit

(SV Einum) erreichten die

Teamleiter-Lizenz. Jüngster Teilnehmer

war der 15-jährige Maximilian

Hanke von der FSV Sarstedt.

„Ich war erstaunt, dass alle

Teilnehmer sich zum Teamleiter-

Lehrgang angemeldet hatten.

Während des Lehrgangs entschieden

sie sich aber, auch Teil drei zu

absolvieren, um somit die Trainer

C-Lizenz für den Bereich Freizeit/Breitensport

zu erhalten“, resümierte

der Kreislehrwart Siegfried

Herrmann.

Als Kuriosum gab Herrmann

an, dass auf Grund der großen

Teilnehmerzahl in diesem Jahr die

neu ausgebildeten Trainer C am

Prüfungstag mit den Teilnehmern

des nachfolgenden Lehrgangs zusammentrafen.

Mit 31 Teilneh-

Im Rahmen der „DFB-Aktion Ehrenamt“

waren die Schaumburger

Ehrenamtspreisträger des Jahres

2007 Gäste von Hannover 96

beim Spiel gegen den VfL Bo-

mern ist dieser Lehrgang total

ausgebucht. Eine Entwicklung, an

die Herrmann vor vier Jahren nicht

geglaubt hatte, da es eine Trainerausbildung

in dieser Form im NFV-

Kreis Hildesheim noch nicht gab.

Ein Lob geht an die Vereine:

Fast kein Teilnehmer musste die

Kosten des Lehrganges selbst tragen.

Denn auch die hartnäckigsten

Vorstände sind längst von der

Ausbildung überzeugt. Ein großer

Schaumburger sind zu

Gast bei Hannover 96

Dankeschön für Ehrenamtspreisträger 2007

chum in der AWD-Arena. Empfangen

wurden die Vereinsvertreter

von Nina Plückhahn und

Thorsten Meier, Mitarbeiter der

96-Geschäftstelle. Nach einem

Dank gilt auch den Kooperationspartnern,

durch die die Ausbildung

in der gegebenen Qualität

erst ermöglicht wird. Die Partner

sind im Internet unter www.NFV-

Hildesheim.de auf der Startseite

veröffentlicht.

Zu den weiteren Serviceleistungen

des Lehrwesens zählen

u.a. auch kostenlose Vereinsbesuche.

Deren Inhalt besteht aus den

Themen: Wie bekomme ich ehrenamtliche

Mitarbeiter (Trainer/

Übungsleiter) für die Jugend?

Welche Möglichkeiten gibt es, externe

Geldquellen zu erschließen

(Fördermittel)? Wie kann ich meine

ehrenamtlichen Mitarbeiter

(Trainer) durch Zuwendungen

motivieren, obwohl keine finanzi-

Umtrunk im VIP-Raum und einer

ausführlichen Diskussion über das

Innenleben des Proficlubs Hannover

96 schloss sich unter fachkundiger

Führung eine umfassende

Stadionbesichtigung an.

Mit freundlicher Unterstützung

der Sparkasse Schaumburg

übergab Schatzmeister Edgar

Schönbeck den Ehrenamtspreisträgern

als Dank und zur Erinnerung

an den Tag einige Präsente.

Kark-Heinz Drinkuth bedankte

sich bei den

Ausgezeichneten

für ihr Engagement.

Der Ehrenamtsbeauftragte

des NFV-

Kreises Schaumburg

betonte: „Sie

sind die wahren

Spielmacher im Hintergrund,

Sie sind

die Garanten dafür,

dass Woche für

Woche das runde

Leder auf unseren

Gäste von Hannover

96: Die Ehrenamtspreisträger

des NFV-

Kreises Schaumburg.

Bezirk Hannover

ellen Mittel fließen? Thematisiert

wird die Zusammenarbeit mit

Schulen (Kooperationen) oder

auch das freiwillige soziale Jahr im

Sportverein und damit verbundene

Möglichkeiten für den Verein.

Dieses Angebot wurde bisher von

zahlreichen Vereinen angenommen

und sehr positiv beurteilt.

Kreislehrwart Herrmann und

sein Referententeam stehen auch

2009 zur Verfügung, allerdings

mit einer Einschränkung: noch

mehr Lehrgänge können nicht bewältigt

werden. Also früh anmelden.

Infos erteilt Siegfried Herrmann,

Telefon (0 51 21) 2 06 68

91 oder unter E-Mail: Siegfried.

Herrmann@nfv-hildesheim.de.

Burghard Neumann

Die neuen Fußballtrainer und Teamleiter des NFV-Kreises Hildesheim in der 1. Reihe von links: Gerhard Schnipkoweit

(SV Einum), Nils Schlosser (TuS Nettlingen), Marius Swintek (FSV Sarstedt), Stephan Walter (DJK Blau-Weiß

Hildesheim), Marcel Krause Bohnet, Alexander Stockburger (beide SV Eime), Stephanie Gaus (SG Heinde/Wesseln),

Kreislehrwart Siegfried Herrmann; dahinter von links: Ali Abednia (TSV Limmer), Marcel Kuhnt, Tobias

Füllberg (beide SV Eime), Jens Härtel (TSV Giesen), Lars Peter Nipp (TuS Grün-Weiß Himmelsthür), Dieter Mundry

(SC Itzum), Maximilian Hanke (FSV Sarstedt), Andreas Wende (DJK Blau-Weiß Hildesheim). Es fehlen: Mirco Nolte

(TuS Nettlingen), Joachim Völkel (VfR Bornum). Foto: Neumann

Plätzen rollt. Und das alles ohne

Entschädigung“.

Nach einem gemeinsamen

Abendessen in der Cafeteria des

Landessportbundes stand das

Spiel Hannover 96 gegen VfL Bochum

im Mittelpunkt der Reise.

Auch wenn alle Teilnehmer vor

dem Spiel auf Sieg für Hannover

96 gesetzt hatten, konnte das

magere 1:1 die gute Laune während

der gemeinsamen Rückreise

nicht schmälern.

Die Ehrenamtspreisträger des

NFV-Kreises Schaumburg: Karin

Bader (SC Rinteln), Uwe Engelking

(VfL Bad Nenndorf), Wolfgang

Fett (TuS Schwarz-Weiß Enzen),

Gerhard Hävemeier (VfL

Bückeburg), Harald Krabbenhöft

(ETSV Haste), Erich Langhoff (TuS

Niedernwöhren), Nils Lebherz

(TuSG Wiedensahl), Siegbert

Schuba (SC Deckbergen-Schaumburg,

in Hannover beruflich verhindert),

Burkhard Schwope (MTV

Rehren A/R), Thomas Serinek (TSV

Eintracht Bückeberge), Klaus Seja

(TuS Lüdersfeld), Karl-Heinz

Struckmann (TSV Krankenhagen),

Ralph Tatje (SV Viktoria Lauenau),

Otto Zimmermann (TSV Liekwegen).

Januar 2009 43


42_45Hannover 18.12.2008 19:21 Uhr Seite 44

Bezirk Hannover

44

Sarah-Marie Brüning. Foto: Lucenz

Aufregende Tage hat die 13jährige

Sarah-Marie Brüning

aus Linsburg hinter sich. Kürzlich

ging eine einwöchige Reise mit

der NFV-U 15-Juniorinnenauswahl

in die Normandie (Caen) zu

Ende. Neben einem umfangreichen

Ausflugs- und Besichti-

Die Fußballer in Hastenbeck haben

allen Grund zur Freude. Gemeinsam mit den Kindern

der örtlichen Grundschule können sie künftig auf

dem neuen DFB–Mini Spielfeld auf Torejagd gehen.

Unter großem Jubel wurde die Platzeinweihung jetzt

vom NFV-Vizepräsidenten August–Wilhelm Winsmann

vorgenommen. Er dankte dem Kreisvorsitzenden

des Kreises Hameln–Pyrmont, Andreas Wittrock,

für sein Engagement für diese Anlage und für die

Planung der Einweihung. Mit Britta Carlson konnte

auch eine ehemalige deutsche Fußballeuropameisterin

in Hastenbeck begrüßt werden. Die Schule

Hastenbeck, vertreten durch Grundschulleiterin Kathrin

Lohde–Kinast, bedankte sich beim DFB, dem

NFV und dem Kreisfußballverband für die Unterstützung.

Großer Dank ging aber auch an viele Sponsoren,

die mit Geldspenden und vielen Stunden Eigenarbeit

den Unterbau und einen Lärmschutzwall erstellt

und so den Bau erst möglich gemacht hatten.

Unser Foto zeigt bei der Einweihung (von links nach

rechts) Andreas Wittrock, Britta Carlson, August-Wilhelm

Winsmann und Ortsbürgermeister Kinast sowie

(hintere Reihe rechts) Schulleiterin Kathrin Lohde–

Kinast. Norbert Handelsmann

Januar 2009

Sarah-Marie möchte

nun Meister werden

Talent aus Linsburg schafft Sprung zum NFV

gungsprogramm nahm das Jungtalent

vom SV Sebbenhausen-Balge

an beiden Testspielen teil. Sowohl

gegen den FC Femenin

Nord Carentin (Cherbourg) als

auch gegen eine Normandieauswahl

gab es mit 5:0 und 5:2 eindeutige

Siege für die Niedersachsen.

Seit Juni spielt Sarah in der U

15 des NFV. Zusätzlich nimmt sie

einmal im Monat an einem

dreitägigen Lehrgang in Barsinghausen

teil. „Anfang Oktober

kam dann die super Nachricht per

Post“, berichtet die Schülerin des

Nienburger Albert-Schweizer

Gymnasiums nicht ohne Stolz.

„Die ganze Reise war ein einziges

Highlight für mich“, schwärmt

Sarah weiter. Dass diese Belohnung

das Ergebnis harter Trainingsarbeit

und unbändigen

Fleißes ist, erwähnt sie mit keiner

Silbe.

Mit sechs Jahren begann die

Defensivspielerin beim SV Linsburg

Fußball zu spielen. Animiert

wurde sie durch ihren Bruder

Lennart. Mit ihm zusammen wurde

eifrig gebolzt. Nach den D-Junioren

bei den Jungen musste Sarah

zu den Mädchen wechseln.

„Ich wollte mich fußballerisch

weiterentwickeln und wechselte

zum SVSB. Dort kannte ich bereits

Spielerinnen aus der Nienburger

Kreisauswahl“, begründet

Sarah ihren Wechsel im Sommer

letzten Jahres.

„Mit dem SVSB möchte ich

weiterhin viel Spaß am Fußball

haben und Meister werden.

Außerdem möchte ich mich für

das U 15-Länderpokalturnier im

Frühjahr in Duisburg qualifizieren

und dann – mal sehen …“, schildert

die Auswahlspielerin ihre

persönlichen Ziele.

Sarah spielt derzeit bei den

B-Juniorinnen des SVSB und trainiert

regelmäßig bei den Damen

mit. „Sarah ist ein sympathisches,

überall einsetzbares Talent, und

auf dem besten Wege, zur

Führungsspielerin heranzureifen“,

berichtet ihr Vereinstrainer

Jürgen Michaelis, der sie bereits

als Kreisauswahltrainer förderte.

„Technisch ist sie top, hat eine

hervorragende Übersicht und eine

ausgezeichnete Kondition.“

Lediglich im Antritt sind noch

Fortschritte drin, kommentiert

Michaelis. Jens Lucenz

Ehrung für Fairness. Die 1. Fußballmannschaft des MTV Almstedt (Kreis Hildesheim, Foto) wurde als 3. Sieger im Bereich der VGH-Regionaldirektion

Hildesheim mit dem VGH-Fairness-Cup ausgezeichnet. 1. Sieger wurde der SV Germania Blumenhagen (Kreis Peine), gefolgt vom TSV Immenrode

(Kreis Goslar). Unter insgesamt 1084 Mannschaften des Niedersächsischen Fußballverbandes erreichten die Almstedter in der Spielserie 2007/2008

einen guten 99. Rang. Vor der Meisterschaftsbegegnung gegen den 1. FC Wunstorf überreichten Hans-Jürgen Schütte von der VGH-Regionaldirektion

Hildesheim und Volker Gölz von der VGH-Geschäftsstelle Sibbesse den Fairness-Cup, Medaillen für die Spieler und einen Wimpel an Mannschaftsführer

Stefan Zeh. Vom NFV-Kreis Hildesheim gratulierte der stellvertretende Kreisvorsitzende Marcin Kuczera. Als weitere Preise nahm Albert Rasche stellvertretend

neun Trainingsjacken für die MTV-Jugendtrainer in Empfang. Bericht und Foto: Burghard Neumann


42_45Hannover 18.12.2008 19:21 Uhr Seite 45

Verbandssportlehrer Dieter Schrader und Andrea Hoffmeister vom Niedersächsischen

Fußballverband (NFV) aus Barsinghausen informierten

über Theorie und Praxis. Foto: Neumann

Fußballabzeichen

ist sehr beliebt

Ausbildung für Prüfer im Kreis Hildesheim

Das DFB & McDonalds Fußballabzeichen

erfreut sich zunehmend

auch im NFV-Kreis Hildesheim

großer Beliebtheit. Es ist ein

sportliches Aktionsprogramm für

die ganze Familie. Die DFB-Trainer

haben in Zusammenarbeit mit

dem DFB-Lehrstab für Freizeitund

Breitensport einen Parcours

mit fünf Stationen erarbeitet und

in der Praxis getestet. Wer den

Übungsparcours durchläuft und

dabei eine bestimmte Punktzahl

erzielt, erhält als Auszeichnung

das Fußball-Abzeichen in Gold,

Silber oder Bronze. Als Dribbelkünstler,

Kopfballkönig, Kurzpass-Ass,

Flankengeber oder Elferkönig

können die Teilnehmer

beweisen, was in ihnen steckt.

Zahlreiche Vereine haben zur

Erfüllung der Bedingungen spezielle

„Abnahmetage“ durchgeführt.

Bisher wurden die Prüfungen

für das Abzeichen nur von

wenigen Fachkräften des NFV-

Kreises abgenommen und bestätigt.

Aufgrund der starken

Nachfrage hat Siegfried Herrmann

vom NFV-Lehrausschuss

nun einen Lehrgang für Prüfer

durch Vereinsmitarbeiter angeregt.

Eine Ausbildungsveranstaltung

dezentral in der Hallenfußballarena

in Himmelsthür war die

Folge.

Das Angebot wurde von 43

Teilnehmern wahrgenommen,

obwohl 60 angemeldet waren.

„Das war besonders ärgerlich, da

ein Anmeldungsstopp bei 60 ausgegeben

war, und zwölf Anmeldungen

nicht mehr angenommen

wurden“, sagte Herrmann erbost.

Im theoretischen Teil zeigten

Andrea Hoffmeister und Hartmut

Rodenbeck vom Niedersächsischen

Fußballverband (NFV) aus

Barsinghausen den Teilnehmern

die Modalitäten zum Erwerb des

Abzeichens; sie gaben Tipps für

die Organisation und die Durchführung

sowie über das Anmeldeverfahren

und den Internetzugang.

Der Verbandssportlehrer Dieter

Schrader demonstrierte in der

Fußballarena den praktischen Teil

mit den Stationen: Dribbelkünstler,

Flankengeber, Elferkönig,

Kurzpass-Ass und Kopfballkönig.

Für die Kleinsten gibt es ein

Schnupperabzeichen mit reduzierten

Anfordrungen.

Nach drei Stunden Theorie

und Praxis bekamen die Teilnehmer

ein Testat ausgehändigt. Die

neuen Prüfer können nun im eigenen

und in anderen Vereinen

das DFB & McDonalds Fußballabzeichen

abnehmen. Bei weiteren

Fragen steht Siegfried Herrmann

unter Telefon (0 51 21) 2 06 68

91 oder (0 51 21) 6 29 06, Fax (0

51 21) 6 68 91, E-Mail: Siegfried.Herrmann@sportline.de

zur

Verfügung. Burghard Neumann

Bezirk Hannover

SC Haßbergen glänzt

als fairstes Team

Ehrung durch VGH-Regionaldirektion Nienburg

Im Warper Landgasthaus Okelmann

wurde vor wenigen Tagen

mit dem Kreisligisten SC

Haßbergen das fairste Team

der VGH-Regionaldirektion

Nienburg geehrt. Mit 32 gelben

und zwei gelb-roten Karten

belegte die Truppe um

Trainer Michael Gilster einen

beachtenswerten sechsten Platz

in der Gesamtwertung. Regionaldirektor

Frank Roemer überreichte

Spielführer Christian Michelis

neben einem Pokal eine

Sportausrüstung für ein Juniorenteam

des Vereins.

Wiederholt fair präsentierte

sich der TuS Drakenburg.

Bereits in den letzten beiden

Jahren wurde der Kreisligist

ausgezeichnet. Platz 36 wurde

mit 49 gelben und einer Ampelkarte

erreicht. Beide Vereine

belegen, dass Fairness und

sportlicher Erfolg nebeneinander

bestehen können und beendeten

die vergangene Saison

im oberen Tabellendrittel.

Trotz eines gleichzeitig

stattfindenden Qualifikationsspieles

der deutschen Nationalmannschaft

fanden zahlreiche

Spieler den Weg nach Warpe.

Neben den Pokalen und der

Sportausrüstung wurden alle

Anwesenden vom Versicherungsunternehmen

beköstigt.

Eine Belohnung, die sich die

Spieler durch ihre Fairness verdient

haben.

Unter den Gästen befanden

sich die beiden NFV-Kreisvorsitzenden

Michael Brede

(Nienburg) und Dieter Plaggemeyer

(Diepholz) sowie der BezirksvorsitzendeAugust-Wilhelm

Winsmann. „Immer mehr

Vereine haben diesen Wettbewerb

inzwischen in ihrem

Blickfeld“, hob Winsmann den

steigenden Stellenwert der Aktion

hervor und übergab jeweils

einen Spielball.

Aus dem NFV-Kreis Diepholz

wurde zusätzlich der derzeitige

Bezirksligist SC Twistringen

ausgezeichnet. Das Team

belegte Platz 18 der Wertung

und stieg letzte Saison als Tabellenelfter

aus der Bezirksoberliga

ab. Jens Lucenz

Geburtstage

1. Januar: Wilfried

Aben, Beisitzer im Spielausschuss,

wird 62 Jahre

alt.


3. Februar: Corinna

Hedt, Beisitzerin im Jugend–

und Schiedsrichterausschuss,

vollendet das

35. Lebensjahr

Fairness-Ehrung in Warpe. Unser Foto zeigt von links: Michael Brede

(NFV-Kreisvorsitzender Nienburg), Dieter Plaggemeyer (NFV-Kreisvorsitzender

Diepholz), Werner Dinter (VGH-Vertriebsleiter), Jörg Landwehr

(SC Twistringen), Christian Michelis (SC Haßbergen), Christian Engelmann

(TuS Drakenburg), Klaus Liebig (VGH-Vertriebsleiter), Frank Römer (VGH-

Regionaldirektor) und August-Wilhelm Winsmann (Bezirksvorsitzender

Hannover). Foto: Lucenz

Januar 2009 45


46_52Lüneburg 18.12.2008 19:03 Uhr Seite 46

Bezirk Hannover

46

Corinna Hedt vom Bezirksschiedsrichterausschuss

hatte

die gesamte Aufsicht einer

Schiedsrichterprüfung in Algermissen

übernommen. Sie betreut

die Schiedsrichterinnen im Bezirk

und ist Mädchen-Staffelleiterin

im Bezirksjugendausschuss.

Mit einem Fehlerdurchschnitt

von 1,9 waren Lehrwart

Marcus Schierbaum sowie die Referenten

Johannes Bensch und

Julian Goldammer zufrieden.

Zehn Teilnehmer schnitten fehlerfrei

ab. Bester war der 14-jährige

Jonas Rusak (TuS Lühnde), der die

Regelfragen am schnellsten löste

und ein Präsent von Schiedsrichter-Obmann

Wilhelm König erhielt.

Ein Anwärter war am Prüfungstag

verhindert und muss die

Prüfung nachholen.

Günther Heidrich (SV Groß

Düngen) betreute den Lehrgang

Bezirk Lüneburg

Der VGH-Fairness-Cup ist in der niedersächsischen

Fußball-Szene längst eine feste Größe. Auch in der

Vorsaison wurden in den zwölf VGH-Regionaldirektionen

die diszipliniertesten Mannschaften gesucht. Alle drei Sieger

der Regionaldirektion Stade/Rotenburg kamen aus dem

NFV-Kreis Stade. Sieger wurde die Mannschaft des VSV Hedendorf/

Neukloster II vor dem Deinster SV (beide Kreisliga

Stade) und der Mannschaft der SV Ahlerstedt/Ottendorf II

(Bezirksliga Lüneburg 4). Alle Mannschaften erhielten einen

Pokal und Sportausstattungen für Jugendmannschaften ihres

Vereins, für die Patenschaften übernommen wurden. Die

Übergabe erfolgte im Rahmen einer kleinen Feierstunde bei

den Vereinen durch den Regionaldirektor der VGH, Hermann

Schulte, sowie den Kreisvorsitzenden Paul-Reinhard

Schmidt. Das Foto zeigt die Ehrung des Siegers VSV Hedendorf/Neukloster

II mit (Dritter von links) Gerd Rutscher (Bezirksvorstand

Lüneburg) sowie rechts daneben Paul-Reinhard

Schmidt. Herbert Ohlandt

Goldene Bezirks-Ehrennadeln. Zwei verdienstvolle Ehrenamtliche

aus dem NFV-Kreis Celle haben sich eine herausragende Auszeichnung

auf Bezirksebene redlich erarbeitet. Aufgrund ihrer hohen,

Jahrzehnte andauernden Verdienste erhielten jetzt der 57-jährige Bezirksvorsitzende

Hans-Günther Kuers (rechts) von der SG Eldingen als

auch Kreisjugendobmann Eckart Borges (TuS Bergen) die Goldene Ehrennadel

des NFV-Bezirks Lüneburg. Gradlinigkeit, absolute Verlässlichkeit

und ihr besonderes Engagement für den geliebten Amateur-Fußballsport

gehören zu den absoluten Stärken der beiden beliebten „Rasen-Saubermänner“.

Sie sind stets bescheiden und tun einfach nur offenkundig gerne

„als Fels in der Brandung“ ihren Job im allzeit bewegten Fußballgeschäft.

Dem 56-jährigen Borges wurde noch eine weitere besondere Ehre

zu teil. Er wurde für seine Verdienste um den Sport als Funktionär vom

Landkreis Celle besonders geehrt, was in der Regel erst Deutschen Meistern

bis zu Olympiasiegern zuteil wird. Horst Friebe

Januar 2009

Zehn Teilnehmer

blieben fehlerfrei

Hildesheim begrüßt 23 neue Schiedsrichter

wie schon seit Jahren während

der gesamten Dauer. „Nicht

gleich die Pfeife an den berühmten

Nagel hängen, wenn es einmal

nicht so gut läuft“, riet Kreisschiedsrichterobmann

Wilhelm

König und wünschte den Teilnehmern

viel Glück bei ihrem verantwortungsvollen

Hobby.

Fußball-Schiedsrichter haben

Rechte und Pflichten. Das

wurde bei allen Erklärungen

über das Schiedsrichterwesen

klar und deutlich hervorgehoben.

„Alle Bundesligaschiedsrichter

haben auch mal so ange-

fangen wie ihr. Durch gute Leistungen,

Engagement und Zuverlässigkeit

kann jeder Schiedsrichter

die Karriereleiter nach oben

klettern“, waren ermunternde

Worte des Kreisvorsitzenden

Detlef Winter.

„Der FC Algermissen war ein

hervorragender Gastgeber“, bescheinigte

König und dankte dem

1. Vorsitzenden Stefan Käsehage

mit einem Ball.

Die folgenden 23 neuen

Schiedsrichter sorgen künftig für

Ordnung auf den Hildesheimer

Sportplätzen: Nico Rostalski, Mal-

te Henschel (beide SV Wehrstedt

65), Dennis Petzonka (TuS Lühnde),

Tobias Kreye (FC Algermissen),

Christian Lücke (RSV Achtum),

Carlos Becker (SV Ummeln-

Wätzum), Jonas Rusak, Ivo Walter

(beide TuS Lühnde), Lukas Steinmeyer

(SV Algermissen), Christof

Skabowski, Arne Kloppenburg

(beide TuSpo Schliekum), Isabella

Ludwig (SSV Förste), Stefanie

Laas (TuS Hoheneggelsen), Aristede

Wayi (TuSpo Schliekum), Robin

Klug (VfB Oedelum), Adrian

Schmidt (FC Algermissen), Kazim

Ergdogan (TuSpo Schliekum),

Hafal Hassan (VfV Borussia 06 Hildesheim),

Koffi Wayi (TuSpo

Schliekum), Adolf Wübbenhorst

(TuS Lühnde), Walter Klußmann,

Bernward Willers (beide TuS Hasede,

Thorsten Börner (VfL Adensen-Hallerburg).

Burghard Neumann

Abschied. Im Verlauf der letzten Vorstandssitzung des Jahres musste

der Uelzener Kreisvorsitzende Gerd Lüdtke den Vorsitzenden des

Kreissportgerichts Jörg Firus verabschieden. Eineinhalb Jahre war er für

den Kreis tätig. Nun muss er sich mit höheren Aufgaben vertraut machen.

Denn seine fachkundigen Urteile fanden auch beim NFV Beachtung, der

ihn Anfang November als Beisitzer ins Verbandssportgericht wählte. Gerd

Lüdtke dankte Jörg Firus (links) für seine hervorragende Tätigkeit im

Kreis Uelzen und überreichte ein Abschiedspräsent. Neuer Vorsitzender

des Kreissportgerichts ist Marc Westedt. Der 40-Jährige wohnt in Rosche

(Ortsteil Schwemmlitz) und geht für den SV Bankewitz „an den Start“.

Nach seinem Jurastudium ist er seit über zehn Jahren selbstständiger

Rechtsanwalt in Lüneburg. Bis zur A-Jugend trat er für den SV Rosche an.

In der 1. Herren spielte er anschließend beim SV Bankewitz und SV Wellendorf.

Im Jugendbereich stand er gemeinsam mit seinem Vorgänger

Jörg Firus als Schiedsrichter-Assistent an der Linie. Harald Nolting


46_52Lüneburg 18.12.2008 19:03 Uhr Seite 48

Bezirk Lüneburg

48

Im Auftrag des Deutschen Fußball-Bundes

hat der Vorsitzende

des Kreisverbandes Soltau-

Fallingbostel, Heinrich Eickhoff,

im Rahmen der Sitzung des Gesamtvorstandes

Ehrungen für

besonderes ehrenamtliches Engagement

vorgenommen. Ganz

oben auf dem Treppchen stand

Jesco Klein vom TV Jahn Schneverdingen,

der sich durch sein

bemerkenswertes Engagement

im Jugendbereich eine Nominierung

erarbeitet hatte und zudem

perfekt in das diesjährige

Motto „Schule und Verein“

passt.

Dieses schien dem 39-jährigen

Sportlehrer der KGS Schneverdingen

während der Aufzählung

seiner vielfältigen ehrenamtlichen

Aktivitäten wie auf

den Leib geschnitten zu sein.

Januar 2009

Ehrenamtspreis

statt Bio-Klausur

Soltau-Fallingbostel würdigt Jesco Klein

Eigentlich wollte Jesco Klein an

diesem Abend eine Menge Biologie-Klausuren

korrigieren, anstatt

die durch den Fußball-

Kreisverband angekündigte Ehrung

in Empfang zu nehmen.

„Im Nachhinein bin ich sehr

froh, dass ich mich gegen die

Klausuren entschieden habe.

Der Preis ist ein enormer Ansporn

für die Zukunft.“ Jetzt

wartet auf den Pädagogen und

C-Lizenz-Leistungsfußball-Inhaber

zunächst ein attraktives

Fußball-Wochenende in Barsinghausen,

gespickt mit Wissenswertem

rund um die Fußballverbände

und das runde Leder.

Weitere Ehrenamtliche, die

für ihre Vereine preiswürdige

Leistungen erbracht haben und

durch sie vorgeschlagen wurden,

sind Florian Bluhm (MTV

SSV Gusborn weiht

Trikots mit Sieg ein

Vereinswettbewerb: Preise für drei Klubs

Ein besonderes Präsent erhielten

jetzt drei Vereine aus

dem Fußballkreis Lüchow-Dannenberg.

Bälle und Trikots im

Wert von insgesamt über 2 500

Euro überbrachte der Kreisvorsitzende

Karl-Hermann Ahlers

als Preise des DFB-Vereinswettbewerbs

auf dem Sportplatz in

Breese/Marsch an Vertreter von

SSV Gusborn, VfL Breese/Lan-

Trikotübergabe an den SSV Gusborn.

gendorf und Germania Breselenz.

Der SSV freute sich dabei

über einen neuen Satz Trikots,

den die Kreisliga-Elf beim 7:3-

Sieg über VfL Breese/Langendorf

II gleich würdig einweihte.

Zwei Spielbälle gab es zudem

für den SSV. Der VfL und die

Germania erhielten je zehn Bälle

und ebenso Urkunden.

Auszeichnung für verdiente Funktionäre im NFV-Kreis Soltau-Fallingbostel.

Unser Foto zeigt von links: Friedrich Niebergall (KFV-Sozialwart), Florian

Bluhm (MTV Soltau), Jesco Klein (TVJ Schneverdingen), Annette Filla

(SVN Buchholz), Andreas Geschwendtner (SV Schwarmstedt) und Heinrich

Eickhoff (Kreisvorsitzender). Es fehlt: Cort Nürnberger (SVN Düshorn).

Soltau), Andreas Geschwendtner

(SV Schwarmstedt/JSG Leinetal),

Annette Filla (SVN Buchholz)

und Cort Nürnberger

(SVN Düshorn). Sie alle hatten

Die drei Clubs hatten sich in

der vergangenen Saison am

DFB-Vereinswettbewerb beteiligt

und die vier geforderten Kriterien

erfüllt. So muss jeder Club eine

Mädchen- oder Frauenmannschaft

im Spielbetrieb haben,

Fußball für Ältere anbieten, eine

Kooperation mit einer Schule

betreiben und eine Aktion zur

Abnahme des DFB-Fußballabzeichens

nachweisen. Wer alle Bedingungen

erfüllt, erhält als

Goldcup-Gewinner zehn Bälle.

Auch der SSV hatte alle

vier Bedingungen erfüllt, eine

allerdings zu spät eingereicht

und war daher nur ein Silvercup-Gewinner.

Der Club hatte

in den vergangenen Jahren Besonderes

für ihren Verein geleistet

und nahmen dafür Urkunde

und Präsent in Empfang.

Heide Tegtmeier

aber Glück, als ein Gewinner

eines Trikotsatzes ausgelost

worden zu sein.

Der Fußballkreis Lüchow-

Dannenberg sei mit drei ausgezeichneten

Vereinen in diesem

Wettbewerb zweitbester Kreisverband

im Bezirk Lüneburg,

betonte Ahlers. Er hofft, dass

sich in dieser Saison noch mehr

Vereine am schon wieder laufenden

Wettbewerb beteiligen.

Die Kriterien seien „leicht zu

erfüllen“, und welcher Verein

benötige nicht Bälle oder Trikots?

Die Preise bezahlt der

DFB aus dem Überschuss der

Fußball-Weltmeisterschaft 2006

in Deutschland.


46_52Lüneburg 18.12.2008 19:03 Uhr Seite 49

Der NFV-Kreis Rotenburg würdigte seinen Ehrenamtspreisträger: Auf

dem Foto sind (von links) Manfred Villbrandt (Kreisvorstand), Uwe Schradick

(Kreis-Ehrenamtsbeauftragter), Achim Hannemann, Heinrich Engelke

(Kreisvorsitzender), Dieter Weiß (Kreisjugendobmann) und Helmut Riggers

(Vorsitzender TSV Gnarrenburg) zu erkennen.

Achim Hannemann ist

Kreisehrenpreisträger

28 Jahre im Einsatz für den Nachwuchs

Mit viel Herzblut und Eifer

setzt sich Achim Hannemann

für den Jugendfußball in

der Gemeinde Gnarrenburg

(Kreis Rotenburg) ein. Als 2. Vorsitzender

der JSG Gnarrenburg

(seit 1991) und als Kassenwart

(seit 1996) trägt er mit Fleiß und

Übersicht zu einem reibungslosen

Ablauf des Vereinslebens bei. Besonderen

Respekt verdient jedoch

die Tatsache, dass Achim Hannemann

auch heute noch mit 70

Jahren Jugendmannschaften trainiert.

Hannemann übt nicht mit

Leistungsteams, sondern sorgt

sich um die zweiten, dritten und

vierten Mannschaften, die nicht

unbedingt einen Trainer finden

können. Mit großer Geduld

und Hinwendung schafft er es

immer wieder, diese Kinder und

Jugendlichen in Mannschaften

zu integrieren und zu formen,

so dass sie auch bei nur sehr

bescheidenen sportlichen Erfolgen

dennoch beim Fußball

bleiben.

Seine Arbeit als Funktionär

ist für die Sportvereine in der Gemeinde

Gnarrenburg unverzichtbar.

Achim Hannemann steht als

Ansprechpartner sechs Mitgliedsvereinen

in allen Belangen mit Rat

und Tat zur Seite. 28 Jahre im Einsatz

für den Nachwuchs - und das

in Doppelfunktion als Trainer/Betreuer

sowie Funktionär - ist auch

im NFV-Kreis Rotenburg eine Seltenheit.

Der Kreisfußballverband

würdigte das große, jahrzehntelange

Engagement von Achim

Hannemann jetzt mit der Ernennung

zum Kreis-Ehrenamtspreisträger.

Joachim Riegel

Bezirk Lüneburg

Rolf Köser erhält

den Ehrenamtspreis

Fußballkreis Stade dankt vier Sportlern

Der Fußballkreis Stade sagte

im Rahmen eines Empfanges

in Himmelpforten „Danke“ für

den unermüdlichen Einsatz in

Vereinen und im Kreis. Im Rahmen

der DFB-Aktion „Würdigung

des Ehrenamtes 2008“

sprach der Kreis vier Sportlern

seinen ganz besonderen Dank

aus:

Rolf Köser, Jugendobmann

des TuSV Bützfleth. Er erhält den

DFB-Ehrenamtspreis und wird

durch den NFV in Barsinghausen

noch gesondert geehrt. Köser

hat sich besonders um die Integration

von Migranten, von denen

es viele im Bereich des Vereines

gibt, bemüht. Seine Arbeit

im TuSV ist hoch zu bewerten,

da es Bützfleth zwischen den

Hochburgen Stade und Drochtersen

nicht immer ganz einfach

hat.

Ralf Bartsch (MTV Himmelpforten)

ist Jugendobmann und

Obmann der Herrenmannschaften.

Als diese Stelle vakant wurde,

übernahm er auf Bitten seines

Vereins dieses nicht leichte

Amt. Neben seiner zeitraubenden

Aufgabe im Polizeidienst leitet

er auch noch als Schiedsrich-

ter Spiele in der Kreisliga. Er erhielt

eine DFB-Urkunde und eine

Armbanduhr.

Frauke Krause vom FC Eintracht

Oste. Sie spielt seit der

frühesten Jugend Fußball, war

auch in der Niedersachsenauswahl

vertreten und wurde unter

Trainer Horst Stockhausen mit

dem NFV Deutscher Meister in

Duisburg. Krause hat sich in

ihrem Verein um den Aufbau

von Juniorinnenmannschaften

bemüht. Im Vorjahr wurde die

Frauenmannschaft der FC Eintracht

Oste Kreismeister und

Kreispokalsieger. Auch sie erhielt

DFB-Urkunde und Armbanduhr.

Markus Wille ist Jugendobmann

der Fusion FC Wischhafen/Dornbusch.

Dieses Amt hat

er über Jahre mit Geschick ausgeübt.

Jetzt hat er zusätzlich die

Aufgabe des Herrenfußballobmannes

übernommen. Gerade

in einer Spielgemeinschaft ist

es nicht immer leicht, beiden

Stammvereinen gerecht

zu werden, doch Markus

Wille schafft diesen Spagat

problemlos. Urkunde und Uhr

waren auch sein Lohn.

Herbert Ohlandt

Empfang in Himmelpforten mit (von links) Markus Wille, Rolf Köser,

Frauke Krause, Günter Buhrmester (stellvertretender Kreisvorsitzender),

Ralf Bartsch und Johann Elfers (Ehrenamtsbeauftragter des NFV-Kreises

Stade). Herbert Ohlandt

Der FC Oldenstadt war zum zehnten Mal Ausrichter des Uelzener

Fußball-Stadtpokalturniers für E-Junioren. In der Uelzener Pestalozzi-

Sporthalle traten sieben Mannschaften vor einer großen Zuschauerkulisse

an, um im Austragungsmodus „Jeder gegen Jeden“ den Titel auszuspielen.

Der Wanderpokal wechselte von Teutonia Uelzen (Sieger 2007)

an den FC Oldenstadt (Foto). Auf den Plätzen folgten SC Kirch-/Westerweyhe,

SV Teutonia Uelzen, SV Germania Ripdorf, SV Holdenstedt, SVG

Oetzen und TSV Lehmke. Harald Nolting

Januar 2009 49


46_52Lüneburg 18.12.2008 19:03 Uhr Seite 50

Bezirk Lüneburg

50

Die Fußballer des TSV Winsen

und speziell die des ehemaligen

TSC Winsen sind traurig.

Sie haben den Spielbetrieb auf

der von ihnen geliebten Anlage

an der Schirwindter Straße für

immer einstellen müssen. Der

altehrwürdige Fritz-Rönneburg-

Platz ist verkauft worden.

Der Erlös wird dringend für

den Neubau des Jahnplatzes

im Winsener Schützengehölze

benötigt.

Doch bevor die Handwerker

und Baumaschinen anrücken, um

aus dem rund 25.000 Quadratmeter

großen Sportplatzgelände

ein Wohngebiet zu erstellen,

schnürten die Super-Senioren des

TSV Winsen noch einmal ihre

Fußballschuhe.

In einem Abschiedsspiel

standen sich zwei Teams gegenüber,

die ein Durchschnittsalter

von 57,6 und 59,7 Jahren aufwiesen.

Die stets faire Partie, in der

die Akteure ihr Können aufblitzen

ließen, gewann die jüngere

Mannschaft mit 3:2. Nach dem

Abpfiff durch Schiedsrichter sowie

TSC-Urgestein Manfred Petznik

stimmte sie das Lied an „So

seh´n Sieger aus.“ Von den zahlreich

erschienenen Zuschauern

gab es lang anhaltenden Beifall

für beide Teams.

Doch es kam auch Wehmut

auf, als nach der Begegnung um

16.12 Uhr das Licht der Flutlichtstrahler

für immer ausging. Petz-

Januar 2009

nik war stolz darauf, dass er beim

Eröffnungsspiel am 4. August

1957 gegen TuS Hamburg den

damaligen TSC Winsen als Mannschaftsführer

aufs Spielfeld

führen durfte. Die Partie entschieden

die Hanseaten nach spannendem

Verlauf knapp mit 2:1 zu

ihren Gunsten.

Auch der langjährige Vorsitzende

des Clubs, Manfred Schulz,

erinnerte sich noch gut daran,

dass vor der Aufnahme des Spielbetriebes

im Jahr 1957 die Mit-

Jürgen Stebani (Melbeck), Vorsitzender des Bezirksspielausschusses,

konnte kürzlich bei der sportpraktischen Arbeitstagung in Ahlerstedt

(Kreis Stade) die Mitglieder des Bezirksspielaussschusses, Schriftführer

Gerd Rutscher, Bezirksschiedsrichterobmann Berthold Fedtke, den

Bezirkssportgerichtsvorsitzenden Rüdiger Wiegand sowie fast alle Kreisspielausschussvorsitzenden

begrüßen. Auf der Tagesordnung standen die

Berichte des Bezirksspielausschusses, des Bezirksschiedsrichterausschusses

und des Bezirkssportgerichtes. Jürgen Stebani berichtete über Neuigkeiten

aus dem Verbandsgeschehen und besprach mit den Anwesenden

den Rahmenspielplan 2008/2009. Dirk Posiwan informierte über Daten

und Fakten des DFBnet. Eine Aussprache mit den Kreisspielausschussvorsitzenden

und Themen unter der Rubrik Verschiedenes rundeten die

sportpraktische Sitzung des Lüneburger Bezirksspielausschusses in Ahlerstedt

ab. Das Foto zeigt (von links) den Bezirksspielausschuss mit Hartmut

Jäkel, Joachim Weis, Claudia von Kiedrowski, Jürgen Stenken und Jürgen

Stebani. Foto: Riegel

Fußballer machen Platz für Handwerker

Spielbetrieb auf der Winsener Sportanlage an der Schirwindter Straße eingestellt

glieder vieles in Eigenarbeit geleistet

hatten. So auch 1978 beim

Clubhaus, das nach eineinhalbjähriger

Bauzeit fertig gestellt

wurde. Erster 1. Vorsitzender war

nach der Vereinsgründung im

Jahre 1957 Fritz-Rönneburg.

Nach ihm wurde auch der Platz

benannt.

Zu den sportlichen Höhepunkten

auf diesem Gelände

gehörte zum 25-jährigen Vereinsjubiläum

des TSC Winsen das

Gastspiel des Fußball-Bundesligis-

ten FC Schalke 04. Die „Königsblauen“

gewannen die von mehr

als 3000 Zuschauern besuchte

Begegnung unter der Regie von

Trainer Rudi „Riegel“ Gutendorf

mit 7:0. Ein Spiel, das den damaligen

Besuchern stets in Erinnerung

bleiben wird.

Statistiker haben errechnet,

dass auf dem Fritz-Rönneburg-

Platz rund 15.000 Spiele sowie

mehr als 100.000 Trainingseinheiten

stattgefunden haben.

Ulrich Balzer

Schweren Herzens nahmen die Oldies des TSV Winsen mit einem sehenswerten Fußballspiel Abschied

vom Fritz-Rönneburg-Platz an der Schirwindter Straße. Links im Bild Schiedsrichter und TSC-Urgestein Manfred

Petznick. Foto: Balzer

Starkes Debüt von

Marcus Neumann

19 neue Schiedsrichter für NFV-Kreis Verden

Der NFV-Kreis Verden hat 19

neue Schiedsrichter. Darunter

mit Nina Blank (TSV Achim), Susanne

Kittner (TSV Fischerhude/

Quelkhorn) und Jaqueline Kossan

(TSV Achim) auch drei weibliche

Unparteiische. Erfreulich dabei

ist, dass neun Schiedsrichter auch

in der personell „problematischen“

Zeit am Sonntagnachmittag

pfeifen wollen.

Nach 13 Lehrabenden im

Sportheim des TSV Bassen unter

der Leitung des neuen Schiedsrichter-Lehrwarts

Marcus Neumann

stellten sich 28 Prüflinge

den nicht gerade einfachen

schriftlichen Fragen. Die Prüfung

wurde von Bezirkslehrwart Matthias

Kopf (Cuxhaven) im Beisein

von Schiedsrichter-Kreisboss Hinni

Wöltjen abgenommen. Einziger

Wermutstropfen: Neun Kandidaten

bestanden die Prüfung

nicht, können sie aber in einem

zweiten Versuch nachholen.

„Ein besonderer Dank geht

an Marcus Neumann, der seinen

ersten Lehrgang hervorragend

hinter sich gebracht hat. Die Prü-

fung war kein Selbstgänger. Ihr

solltet euch Harm Osmers aus eurem

Kreis als Vorbild nehmen. Der

ist eine echte Granate und mit

der Regionalliga noch nicht am

Ende“, gab Matthias Kopf den

neuen Schiris einige praktische

Tipps mit auf den Weg.

Nicht mit leeren Händen

kam der Vizechef des Fußballkreises,

Kurt Thies. „Ihr erhaltet vom

Kreis Verden ein Schiedsrichtertrikot.

Damit wollen wir vom Kreisvorstand

den Nachwuchs fördern.

Da einige von euch bereits

als Assistenten in der Kreisliga

oder in unteren Klassen eingesetzt

werden, appelliere ich an

die Aktiven, Trainer und Fans, sich

gegenüber den neuen Referees

nachsichtig, fair und anständig zu

verhalten“.

Unter dem Strich haben die

Kreisverdener Schiedsrichter einen

Schritt nach vorn gemacht.

Nicht zuletzt ein Verdienst von

Marcus Neumann, der in 2009

wahrscheinlich zwei weitere Anwärterlehrgänge

anbieten wird.

Dietmar Seesko


46_52Lüneburg 18.12.2008 19:03 Uhr Seite 51

16. Worpswede Cup

Am Samstag, 20. Juni und

Sonntag, 21. Juni 2009 veranstaltet

der TSV Eiche Neu St. Jürgen

(Gemeinde Worpswede) den

16. überregionalen Worpswede

Cup für E-Jugendmannschaften

und 7er- sowie 11er-D-Jugendmannschaften.

Ebenfalls dabei

sind 7er-Mädchenmannschaften.

Für dieses Großereignis mit

rund 1000 jugendlichen Teilnehmern

plus Betreuern aus dem

norddeutschen Raum stehen vier

Sportplätze, ein großes Vereinsheim

sowie Parkflächen zur Verfügung.

Es wird wieder eine riesige

Zeltstadt entstehen. Die Feuerwehr

Neu St. Jürgen (Verkehrs-

Hallenkick in Loxstedt

führung) sowie das DRK-Kreis

Osterholz (Erste Hilfeleistung) sind

vor Ort.

Attraktionen des 16. Worpswede

Cups werden ein Bunjee-

Trampolin, Torwandschießen und

eine große Tombola sein. Tolle

Preise (unter anderem von Bundesliga-Vereinen

gestiftet) warten

auf die Loskäufer. Jede Mannschaft

erhält einen Pokal und jeder

gemeldete Spieler ein Präsent

und ein Mannschaftsfoto.

Außerdem werden die drei

fairsten Mannschaften und das

schönste Maskottchen ausgezeichnet.

Unter www.tsv-eiche.de

gibt es weitere Informationen.

Eines der größten Fußball-Hallenturniere im NFV-Kreis Cuxhaven

richtet der TV Loxstedt am 17./18. Januar in der Großraumturnhalle

in Loxstedt aus. An beiden Tagen werden die Zuschauer

Mannschaften von der Bezirksoberliga Lüneburg bis zur Kreisklasse

Cuxhaven und auch aus der Bremen-Liga sowie Landesliga Bremen

unter die Lupe nehmen können. Das Turnier erinnert an das

Loxstedter Ehrenmitglied Theodor Meineke, der jahrelang Vereinswirt

des Veranstalters war. Pokalverteidiger ist der Blumenthaler

SV, der sich im Vorjahr im Finale gegen den SC Lehe/Spaden

durchsetzte.

Bezirk Lüneburg

Harburg komplett. Im Rahmen einer Feierstunde wurde das

dritte und zugleich letzte von insgesamt drei DFB-Minispielfeldern im

Landkreis Harburg offiziell seiner Bestimmung übergeben. Tostedts

Samtgemeindebürgermeister Dirk Bostelmann konnte dazu zahlreiche

Ehrengäste begrüßen. Von Seiten des Fußballsports waren es NFV-Vizepräsident

Herbert Lange, Kreisvorsitzender Manfred Marquardt und Ehrenvorsitzender

Dieter Tomforde. Ein herzliches Willkommen galt auch

den Vereinsvorsitzenden des Todtglüsinger SV und des MTV Tostedt,

Karl-Heinz Schröder und Günter Bannehr, sowie dem Todtglüsinger

Schulleiter, dem Konrektor Karl-Heinz Müllern. In Todtglüsingen wurde

der 78. Platz seiner Bestimmung übergeben. Im Kreis Harburg hatten

zunächst Hollenstedt und dann Meckelfeld jeweils Minispielfelder in Besitz

nehmen können. Zur Einweihung hatte Kreisvorsitzender Marquardt

zehn Fußbälle und 100 T-Shirts mitgebracht. Von der Sparkasse Harburg-

Buxtehude gab es zudem durch die Todtglüsinger Geschäftsstellenleiterin

Christa Lembke fünf Fußbälle. Ihr zur Seite stand Tanja Bürger von der

Marketingabteilung der Sparkasse Harburg-Buxtehude in Harburg. Unser

Foto zeigt (von links) Todtglüsingens Konrektor Karl-Heinz Müllern,

Samtgemeindebürgermeister Dirk Bostelmann, NFV-Vizepräsident Herbert

Lange, den Kreisvorsitzenden Manfred Marquardt, Christa Lembke

(Sparkasse Harburg-Buxtehude, Geschäftsstelle Todtglüsingen) sowie

den Kreisjugendobmann Dirk Possiwan. Davor die Mädchen der Grundschule,

die als erste auf dem Kunstrasen aktiv sein durften. Ulrich Balzer

800 Euro Preisgeld. Eine Ehrung im VGH-Fairness-Cup zu erhalten

- für den Fußball-Kreisligisten SV Zernien (Foto) ist das nichts Neues.

2005 waren die Westkreis-Fußballer bereits als Sieger der VGH-Regionaldirektion

Lüneburg und Fünfter der Gesamtwertung in diesem landesweiten

Fairplay-Wettbewerb ausgezeichnet worden. Nun gab es wieder

eine Auszeichnung für den SV Zernien, denn der hatte im Bereich der

VGH-Regionaldirektion Lüneburg 2007/2008 Platz zwei belegt. Im Feld

von 1084 in ganz Niedersachsen bewerteten Mannschaften belegte der

Kreisligist Rang 14 und wurde damit bestes Lüchow-Dannenberger Team

sowie zweitbestes in der VGH-Region Lüneburg. In 26 Spielen hatte der

SV Zernien nur 37 gelbe und eine gelb-rote Karte erhalten – eine stolze

Leistung. 800 Euro Preisgeld bekam der Verein für das gute Verhalten seiner

Mannschaft, das für Sportausrüstung einer Jugendmannschaft des SV

Zernien ausgegeben werden soll. Zerniens Bürgermeister Heinz Schulz

gratulierte ebenso wie Karl-Hermann Ahlers als Vorsitzender des Kreisfußballverbandes

(KFV) und KFV-Schatzmeister Detlef Baartz.

Dauerbrenner. Harri Buttgereit (SV Komet Pennigbüttel) und

Heinz Müller (SV Blau-Weiß Bornreihe) haben sich um den Fußballkreis

Osterholz verdient gemacht. Der Kreisvorsitzende Eckehard Schütt würdigte

auf einer Feierstunde im Vereinsheim des SV Komet Pennigbüttel

das langjährige Engagement der beiden Sportkameraden. Harri Buttgereit

gehörte dem Kreislehrausschuss gleich 27 Jahre an. Der rüstige Rentner

läuft mit seinen 71 Jahren noch als Schiedsrichter auf. Heinz Müller

füllte seit 1979 den Posten des Beisitzers im Kreissportgericht aus. Der 72jährige

ehrenamtliche Helfer nahm zudem 13 Jahre die Funktion des

Schriftführers und neun Jahre den Vorsitz in seinem Stammverein sowie

zudem 17 Jahre einen Part im Kreisjugendausschuss ein. „Es kommt ein

ganzes Leben dabei heraus", zollte Eckehard Schütt den beiden Freizeit-

Fußballern große Anerkennung. Harri Buttgereit und Heinz Müller nahmen

in gemütlicher Runde die goldene Ehrennadel des Verbandes sowie

eine Urkunde entgegen. Unser Foto zeigt (von links) Kreislehrwart Fred

Michalsky, Harri Buttgereit, Heinz Müller und Eckehard Schütt.

Text und Foto: Reiner Tienken

Januar 2009 51


46_52Lüneburg 18.12.2008 19:03 Uhr Seite 52

Bezirk Lüneburg

52

Drei Fernsehteams (Radio Bremen,

DSF, RTL), Hit Radio Antenne

sowie mehrere regionale

und überregionale Zeitungen

schauten direkt vorbei. Die Einweihung

des Minispielfeldes im

kleinen Riede vor den Toren Bremens

durch NFV-Vizepräsident

Herbert Lange, den Vorsitzenden

des Fußballkreises Verden, Horst

Lemmermann, Werder-Präsident

Klaus-Dieter Fischer und Nationalspieler

Torsten Frings in und an

der Rieder Ilse-Lichtenstein-Rother-Grundschule

war ein Medienspektakel

erster Güte.

Im Mittelpunkt standen aber

die Kinder. Die durften Torsten

Frings interviewen. Stellten blitz-

Januar 2009

Torsten Frings

gibt sich spendabel

Minispielfeld wurde in Riede eingeweiht

gescheite Fragen und entlockten

durch ihre Unbekümmertheit bei

Gesang und Spiel den vielen

hochrangigen Vertretern aus

Sport, Politik und Verwaltung so

einige „Schmunzler“.

Es war eine Veranstaltung,

die von Rektorin Annegret Fischer

im Schulterschluss mit dem MTV

Riede ganz ausgezeichnet vorbereitet

und durchgeführt wurde.

„Die Minispielfelder sind auch ein

Dank des DFB an die Bevölkerung

“, erläuterte Herbert Lange neben

vielen anderen Infos kurz und

knackig. „Eine klasse Sache. Es

macht Spaß, auf einem solchen

Platz zu bolzen“, ließ es sich Taufpate

Torsten Frings trotz muskulä-

„Anpfiff“ durch

Florian Meyer

DFB-Minispielfeld jetzt auch in Soltau

Für Herbert Lange, NFV-Vizepräsident

Finanzen, und Karl

Frewert, ehemaliger Vizepräsident

und NFV-Ehrenmitglied, die gemeinsam

das Minispielfeld auf

dem Gelände der Hermann-Billung-Schule

in Soltau feierlich ihrer

Bestimmung übergeben haben,

ist es eines von 118 Aktionsfeldern,

auf die der NFV mächtig

stolz ist. Schließlich ist seit der ersten

Übergabe im Frühsommer

dieses Jahres allgemein bekannt,

dass die überschüssigen „Sommermärchen-Gelder“

nicht besser

als in dieser einzigartigen Aktion

für Jugendliche hätten angelegt

werden können.

Für Florian Meyer war die 92.

Übergabe-Veranstaltung ein besonderer

Anlass, aus seiner Sichtweise

für den Fußballsport und

dessen Kombination mit Schule

und Verein zu werben. „Eine

wunderbare Einrichtung. Die Kinder

können praktisch rund um die

Uhr in Aktion sein und dem Ball

nachjagen. Mit ihrem hohen Gerechtigkeitsempfinden

regeln sie

die Situationen auf dem Spielfeld

untereinander und benötigen keinen

Schiedsrichter.“

Der FIFA-Referee erinnerte

sich dabei an die eigene Kindheit

Minispielfeldübergabe in Riede. Das Bild zeigt von links Anja Lange, Horst

Lemmermann, Klaus-Dieter Fischer, Torsten Frings und Herbert Lange.

rer Probleme nicht nehmen, den

Anstoß auszuführen.

Als Horst Lemmermann unter

großem Beifall einen Sack mit

Spielbällen und 100 T-Shirts übergab,

legte Torsten Frings nach.

„Damit alle Schüler ein T-Shirt bekommen

spendiere ich noch 150

weitere.“

„Mit dem Spielfeld wird

Jugendförderung belebt. Für

die Kinder des Dorfes ist das

eine super Sache“, konnte die

MTV-Vorsitzende Anja Lange

mit den vielen Zuschauern

beim Einweihungsspiel einen

7:3-Erfolg der Mädchen und

Jungen des MTV Riede gegen

die Spielerinnen der Regionalliga-Mannschaft

des SV Werder

Bremen bejubeln.

Dietmar Seesko

Das Büffeln hat sich gelohnt. Der Fußballkreis Osterholz

stellt nach einem Intensivlehrgang zehn neue Trainer mit Fachübungsleiter-C-Lizenz.

Kreislehrwart Fred Michalsky vermittelte den Teilnehmern

in 120 Lerneinheiten viel Wissen über die schönste Nebensache der Welt.

Die monatelange Ausbildung bereitete dem Ausbilder viel Freude. „Es

war ein toller Lehrgang, der mir unheimlich viel Spaß gemacht hat“, fasste

Fred Michalsky seine Eindrücke zusammen. Die zehn neuen Übungsleiter

mit Lizenz kommen aus fünf Vereinen des Fußballkreises Osterholz.

Der TSV Lesumstotel stellt allein vier erfolgreiche Absolventen. Den Lehrgang

beendeten mit Sabine Frerichs (TSV Lesumstotel) und Manuela

Giessler (SV Hüttenbusch) immerhin auch zwei Frauen mit Erfolg. Unser

Foto zeigt hinten (von links) Eckehard Schütt (Kreisvorsitzender), Rolf

Pretzel, Olaf Meinecke, Thomas Paech, Frank Heusel und Fred Michalsky

sowie vorne Matthias Klitsch, Manuela Giessler, Sabine Frerichs, Harri

Buttgereit (Kreislehrausschuss) und Ralf Müller.

Text und Foto: Reiner Tienken

auf dem Bolzplatz in Melverode

(Braunschweig), wo er nach Erledigung

der Hausaufgaben bis

zum Einbruch der Dunkelheit mit

Freunden Fußball spielte. Meyer:

„Die Bewegung im Minispielfeld

ist eine hervorragende Ergänzung

zum Schulalltag und fördert die

Kreativität sowie grundlegende

Werte wie Respekt, Toleranz und

Akzeptanz.“

Etwas Besseres hätte den

Grundschülern sowie den Jungs

und Mädels vom MTV und SV Soltau

gar nicht passieren können.

„Dem DFB kann man nur danken

für eine solche Idee. Wir freuen

uns, in den vollen Genuss kommen

zu dürfen“, strahlte Bürgermeister

Wilhelm Ruhkopf mit den

Kindern um die Wette. Diesen besonderen

Genuss bewiesen die

Soltauer, nachdem Florian Meyer

die Welle der Begeisterung von

den Festrednern auf die vor Eifer

sprühenden Kinder übertragen

hatte. „Jetzt gehört es Euch!“ Der

Anpfiff des prominenten Schiedsrichters

war kaum verhallt, als auf

dem Minispielfeld die ersten Tore

bejubelt wurden.

Heide Tegtmeier

Minispielfeld-Übergabe auf dem Gelände der Hermann-Billung-Schule in Soltau. Heide Tegtmeier


54_58WeserEms 18.12.2008 19:06 Uhr Seite 54

Bezirk Weser-Ems

54

Zum 60. Geburtstag gehen die

Glückwünsche des Fußballkreises

Wittmund an seinen

1. Vorsitzenden Karl-Heinz

Ockenga. Rund 150 Gäste waren

erschienen, um mit „Kalle“, wie

er kurz und bündig genannt wird,

seinen Ehrentag zu feiern.

Der gebürtige Funnixer ist

ein Glücksfall für das Dorf Werdum

und den Fußballkreis Wittmund.

Was „Kalle“ anpackt, daraus

wird etwas: Stellvertretender

Bürgermeister, SPD-Fraktionsvorsitzender,

Gemeinderat, Bürger-,

Boßel-, Sport-, Heimat- und Verkehrsverein

sowie der Trecker-

Oldtimer-Club – überall engagiert

sich das „Energiebündel“. Als

selbständiger Unternehmer be-

Januar 2009

Ein Glücksfall für

den Fußballkreis

Karl-Heinz Ockenga feiert 60. Geburtstag

treut er seit 15 Jahren Objekte in

und um Werdum und ist zudem

als Küster in der Gemeinde tätig.

Nachdem er die Karriereleiter

im Sport hochgeklettert war,

wurde er von seinen Fußballern

2001 zum Kreisvorsitzenden gewählt.

Nach vielen Ehrungen erhielt

er 2001 auch die Silberne

Ehrennadel des NFV und im Jahr

2007 als vorläufigen Höhepunkt

die Goldene Ehrennadel des Fußballkreises

Wittmund.

Der Jubilar weiß, dass die Familie,

besonders Ehefrau Gretchen,

oft zu kurz kommt. Dennoch

ergänzen sich alle prächtig,

damit „Kalle“ weiterhin rund um

die Uhr allen Aufgaben nachkommen

kann. Reinhard Schultz

Vorbild für die Jugend. Erneute Auszeichnung für den TuS

Obenstrohe: Das Bezirksliga-Team aus dem Kreis Friesland belegte in der

Regionswertung im VGH-Fairness-Cup den dritten Platz. Den Pokal für diese

Leistung überreichte Dirk Minssen (3.v.l.), Geschäftsstellenleiter der Öffentlichen

Versicherungen in Obenstrohe, an die Spieler Thorben Harms

und Jan Zwick. Glückwünsche für Trainer und Mannschaft gab es auch vom

Vereinsvorsitzenden Udo Ehlers, Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner,

dem Kreisvorsitzenden Heinz Lange und dem ehemaligen Landwirtschaftsminister

Karl-Heinz Funke (von rechts). Bereits in der Vorsaison wurde

die TuS-Elf als Sieger der Regionalwertung ausgezeichnet und belegte

in der NFV-Gesamtwertung den fünften Platz. Die Mannschaft ist damit ein

absolutes Vorbild für die Jugendlichen des Vereins. Foto: Anke Wöbken

Schulung für Sportrichter. Zu einer internen Schulungsmaßnahme

hatte der Vorsitzende des Kreissportgerichtes Michael

Ramke seine Beisitzer sowie den Kreisvorsitzenden Heinz Lange

nach Cäciliengroden in das Vereinsheim des FC Rot-Weiß eingeladen.

Nach einem Bericht des Kreisvorsitzenden zu aktuellen Themen auf

der Verbands-, Bezirks- und Kreisebene sowie einem Beitrag des KSG-

Vorsitzenden zu den gemeinsamen Sportgerichten mit den Nachbarkreisen

stand die neue Rechts- und Verfahrensordnung des NFV ebenso

auf dem Prüfstand wie die zuletzt ergangenen Urteile und Beschlüsse

dieses Gremiums. Im Rahmen der Tagung wurde Walther

Horst vom TüS Büppel für seine 25-jährige Tätigkeit im Kreissportgericht

ausgezeichnet. Der Jubilar, der bereits in seiner Funktion als

Schiedsrichter im Besitz der NFV-Verdienstnadel ist, wurde auch vom

Kreissportbund entsprechend geehrt. Unser Foto zeigt von links nach

rechts das erstmals komplett zusammengetretene Kreissportgericht

mit Hans Weist (Heidmühle), Artur Jansen (Varel), Sven Kajdan (Zetel),

Walther Horst (Büppel), Hartmut Abrahams, Michael Ramke (beide

Sande) und Dieter Demker (Heidmühle). Heinz Lange

Feierte seinen 60. Geburtstag: Karl-Heinz Ockenga. Foto: Schultz

Ehrung für Rieka Windisch. Im Rahmen der Einweihung

des DFB-Minispielfeldes im Kreis Emden wurde die 13-jährige Rieka Windisch

vom BSV Kickers Emden für ihre sehr guten sportlichen Leistungen

sowohl im Kreis Emden als auch auf Niedersachsenebene geehrt. Überreicht

wurde ihr ein Trikot von Trainer Stefan Emmerling mit allen Unterschriften

des Drittliga-Teams des BSV Kickers. Auch Frauenreferentin und

Kreisauswahltrainerin Sonja Buß fand lobende Worte für Rieka und bedankte

sich mit einem Geschenkgutschein. Foto: Wilken (Emder Zeitung)


54_58WeserEms 18.12.2008 19:06 Uhr Seite 55

„Von Bundesliga und Champions League – ein

FIFA-Schiedsrichter erzählt“. Unter diesem Motto erwarten die Schiedsrichter

des Fußballkreises Emden am 18. Januar den FIFA-Referee Florian

Meyer im Forum der Emder Volkshochschule. Hintergrund der Veranstaltung

ist die vom DFB ins Leben gerufene Aktion „Faszination Schiedsrichter“,

bei der die Emder Schiedsrichter den 4. Platz erreichten und nun zur

Ehrung einen aktuellen Bundesliga-Schiedsrichter erwarten. Besonders erfreut

sind die Unparteiischen aus dem Kreis Emden, dass mit Florian Meyer

sogar ein aktueller Champions League-Referee in Emden erscheinen wird.

Aus diesem Grund hat der Kreisschiedsrichterausschuss die Veranstaltung

bewusst in den Anfang Januar beginnenden Schiedsrichter-Anwärterlehrgang

eingebunden und erwartet sich mit Hilfe seines prominenten Gastreferenten

nun einen besonders regen Zulauf bei der nicht immer einfachen

Suche nach geeigneten Nachwuchskräften. Foto: imago/Peter Bartsch

Die geehrten Schiedsrichter aus der Grafschaft Bentheim (stehend

v.l.n.r.): Klaus Hanenkamp, Matthias Wagenfeld, Willi Brüning, Klaus

Jahnke, Helmut Backherms, Hindrik-Jan Koenders, Friedhelm Meyer,

Alfons Schulte, Gerold Wolf und Holger Waldmann. Sitzend v.l.n.r.:

Gerhard Kirchmeier, Günter Niers, Siegbert Siemering, Harm-Hindrik

Lübbers und Ingolf Lehmann. Foto: Huisjes

Bezirk Weser-Ems

Groß war die Freude

beim Osnabrücker Sportclub und bei

der Gesamtschule Schinkel in Osnabrück,

als der Vizepräsident des NFV,

Ferdinand Dunker, zusammen mit

Ex-Nationalspielerin Britta Carlson,

Oberbürgermeister Boris Pistorius,

VfL-Präsident Dr. Dirk Rasch und

weiteren Osnabrücker Fußballfunktionären,

Lehrern und Schülern die

zwei neuen Mini-Spielfelder freigab.

Ein würdiges Rahmenprogramm

mit Musik, Gedichtsvortrag

und einem flotten Spiel in Schinkel

begeisterte trotz Schneefalls auch

zahlreiche Zuschauer sowie die Ex-

Nationalspielerin und Botschafterin

der Frauen FIFA-WM 2011, Britta

Carlson, die auch kräftig Autogramme

schreiben musste. „So etwas

hätten wir uns früher auch gewünscht“,

sagte der Kreisvorsitzende

des Osnabrücker Stadtkreises,

Frank Schmidt, der sich gemeinsam

mit Britta Carlson, VfL-Präsident

Rasch (von rechts) und den zahlreichen

Spielerinnen über das Geschenk

des DFB freute. Peter Müller

Stolzes Jubiläum für

Siegbert Siemering

Bentheim zeichnet Unparteiische aus

Stolze Jubiläen bei den Schiedsrichtern

aus der Grafschaft

Bentheim. Siegbert Siemering

vom FC Schüttorf 09 wurde für

seine 45-jährige Tätigkeit als Unparteiischer

geehrt.

Siemering sei viele Jahre auf

Bezirksebene unterwegs gewesen

und habe sich später auch bereit

erklärt, jüngere Schiedsrichter

auf Bezirksebene zu beobachten

und zu bewerten, so Kreisschiedsrichterobmann

Holger

Waldmann.

Der Obmann zeichnete zudem

13 weitere Jubilare für ihren

bis zu 30-jährigen Einsatz als Referee

aus. Ingolf Lehmann (SV

Klausheide), Günter Niers (Vorwärts

Nordhorn) und Gerold Wolf

(Sparta Nordhorn) sind seit 30

Jahren als Schiedsrichter aktiv. Ihr

silbernes Jubiläum feiern in die-

sem Jahr Helmut Backherms vom

SV Hoogstede und Hindrik-Jan

Koenders vom SV Grenzland

Laarwald.

Mit Willi Brüning, Klaus Hanenkamp

und Alfons Schulte

stellt der SV Union Lohne gleich

drei Schiedsrichter, die seit 20

Jahren auf den Grafschafter Fußballplätzen

im Einsatz sind.

Ebenso 20 Jahre dabei sind Harm-

Hindrik Lübbers von Olympia Uelsen

und Matthias Wagenfeld

vom VfL Weiße Elf Nordhorn. Für

15 Jahre aktive Schiedsrichtertätigkeit

konnte Waldmann

zudem Klaus Jahnke vom SV

Neugnadenfeld und Gerhard

Kirchmeier von Union Emlichheim

ehren. Sein zehnjähriges Jubiläum

feiert in diesem Jahr Friedhelm

Meyer vom SV Esche.

Andreas Huisjes

Januar 2009 55


54_58WeserEms 18.12.2008 19:06 Uhr Seite 56

Bezirk Weser-Ems

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Nach 120 Lerneinheiten innerhalb einer Ausbildungszeit von etwa acht Monaten wurde es für die

Teilnehmer an der Ausbildung zum DFB-Trainer C-Lizenz – Breitenfußball mit der praktischen Lehrprobe im

Schüttorfer Sportpark ernst. Unter den fachkundigen Blicken der Prüfer Bernhard Lampe, Lehrbeauftragter für

den Bezirk Weser-Ems, Friedhelm Dove vom DFB-Stützpunkt Veldhausen, Peter Kaminski vom DFB-Stützpunkt

Bakkum und dem Grafschafter Kreislehrwart Helmut Loeks zeigten die Teilnehmer mit Jugendlichen aus den

Vereinen FC Schüttorf 09, SpVgg Brandlecht-Hestrup und SV Bad Bentheim Proben ihres erworbenen Könnens.

Alle 19 Teilnehmer haben die Prüfung schließlich bestanden. Michael Glöckner von der SpVgg Brandlecht-Hestrup

konnte aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen und wird diese Prüfung nachholen. Bestanden haben:

Bernhard Nordholt, Holger Möring, Torben Horstjan, Norbert Wolbers, Lea Jantzen, Natalie Harmeyer (alle FC

Schüttorf 09), Louis ten Elzen, Pascal Koning, Martin Hermeling (alle TuS Gildehaus), Frank Große Bardenhorst

(SG Bad Bentheim), Christian Harink, Tobias Hartwich, Norbert Meyer (alle SV Bad Bentheim), Kevin Vogel, Dirk

Sünneker (beide SpVgg Brandlecht-Hestrup), Brigitte Kunk, Michelle Pruß (Alemannia Salzbergen), Markus Leibold

(SV Neugnadenfeld) und Marco Olthoff (SV Esche). Andreas Huisjes

Großes Stühlerücken im Sportgericht

des Fußballkreises Aurich:

Gleich sechs Mitglieder erklärten

jüngst, dass sie nicht mehr

in diesem Gremium mitarbeiten

möchten. Die meisten hörten aus

Altersgründen auf.

Nun gab es anlässlich einer

Zusammenkunft ehemaliger und

neuer Mitglieder Dankesworte

für Ehemalige und Neue: „Danke

für die lange Zusammenarbeit

und die Bereitschaft, diese

wichtige Position auszuüben“,

sagte Friedrich Harms, Vorsitzender

des Fußballkreises.

„Die Arbeit eines Sportrichters

ist alles andere als einfach“,

so Harms. Man müsse bei

den Verhandlungen oft auf die

Januar 2009

Besuch im Sportstudio

Die alljährliche Fahrt des KreisschiedsrichterausschussesOsnabrück-Stadt

führte die Mitglieder

in diesem Jahr in das aktuelle

Sportstudio des ZDF. Vor bereits

einem Jahr hatte Schiedsrichterobmann

Torsten Aderhold

die Reise nach Mainz organisiert.

Jetzt war es endlich soweit

und der Schiedsrichterausschuss

mit seinem Anhang erhielt

bei dieser Gelegenheit

auch die Zeit zu einem Plausch

mit Moderator Michael Steinbrecher

(Mitte). Peter Müller

Stühlerücken im

Sportgericht Aurich

Sechs Mitglieder sind nun ausgeschieden

feinen Untertöne hören, um ein

richtiges Urteil zu fällen. Der

Fußballkreis Aurich habe die Urteile

in der Vergangenheit immer

akzeptiert und nie eine höhere

Instanz angerufen.

Aus dem Sportgericht ausgeschieden

sind Hermann

Schreiber (Germania Wiesmoor),

der auch stellvertretender Vorsitzender

war, sowie Jürgen Bruns

(FC Norden), Jakob Penning (TuS

Westerende), Johann Duis (SV

Spetzerfehn), Helmuth Harms

(BSV Wiegboldsbur) und Theo

Cirksena (TuS Pewsum). Aus

dem bisherigen Sportgericht

wurden Antoni Ackmann (SG

Freepsum) als Vorsitzender sowie

die Beisitzer Peter Higgen (TSV

Riepe), Nanne Lüpkes (FC Pilsum)

und Jan Alberts (FC Pilsum)

wiedergewählt. Neu gewählt

wurden Dieter Erdmann (SuS

Berumerfehn), Christoff Leerhoff

(Germania Wiesmoor), Günther

Heinz Lange

bleibt im Amt

Auf dem ordentlichen Kreissporttag

des Kreissportbundes

Friesland wurden Schatzmeister

Werner Engel und Kreisschiedsrichterobmann

Günter Neumann

vom Vorstand des Fußballkreises

Friesland mit der Goldenen Ehrennadel

des Kreissportbundes geehrt.

Die gleiche Auszeichnung erhielten

Karl-Hermann Knobloch

(Spielausschuss) und Artur Jansen

(Kreissportgericht).

Aus den Reihen der Vereine

wurde Peter Kühnl (Geschäftsführer

Heidmühler FC), Josef

Klein (Vorsitzender SW Middelsfähr)

und Manfred Beyer (bisheriger

Geschäftsführer SW Middelsfähr)

dieselbe Auszeichnung zuteil.

Bei den Neuwahlen erfolgte

die Wiederwahl des bisherigen

Vorstandes, unter ihnen auch der

NFV-Kreisvorsitzende Heinz Lange

als 1. stellvertretender Vorsitzender

des Kreissportbundes.

Heinz Lange

Rademacher (SV Großefehn),

Alwin Goldenstein (TuS Westerende),

Theo Hinrichs (SV Großefehn)

und Bernhard Schoolmann

(VfB Münkeboe).

Hinrich Trauernicht

Das neue Sportgericht des Fußballkreises Aurich (von links): Kreisvorsitzender

Friedrich Harms, Nanne Lüpkes, Alwin Goldenstein, Peter Higgen,

Antoni Ackmann (Vorsitzender), Dieter Erdmann, Günther Rademacher

und Christoff Leerhoff. Foto: Trauernicht


54_58WeserEms 18.12.2008 19:06 Uhr Seite 57

Joe Enochs ist

jetzt Grünkohlkönig

Neue Majestät würdigt Ehrenamspreisträger

Zwölf Personen aus dem NFV-

Kreis Osnabrück-Land wurden

im Rahmen der DFB-Ehrenamtsaktion

im Bramscher Rathaus

durch den Kreisvorsitzenden Helmut

Buschmeyer und Ehrengast

Joe Enochs ausgezeichnet: Nina

Schengber (SC Melle 03), Ralf

Kamper (TuS Berge), Detlef Kirchner

(BSV Holzhausen), Albert Kovermann

(Ostercappelner FV),

Matthias Krambeer (1. FCR Bramsche

09), Ulrich Linnenbaum (SV

Grafeld), Josef Rottmann (Hagener

SV), Erwin Schwanemeyer

(SuS Buer), Gerhard Strößner (BW

Hollage), Eckhard Stumpe (SV

Bad Rothenfelde), Klaus Wesenburg

(SpVg Gaste-Hasbergen)

und Uwe Wieland (FC Renslage).

Sie waren von ihren Vereinen benannt

worden und nun vom

Kreisvorstand unter vielen Vorschlägen

ausgewählt. Uwe Wieland

darf als Kreissieger zum Danke-Schön-Wochenende

nach Barsinghausen

fahren.

Auch einige Schiedsrichter

erhielten eine Auszeichnung für

ihren langjährigen Einsatz: Peter

Scharmann (TuS Engter, 70 Jahre),

Herbert Reitzer (SF Oesede,

50 Jahre), Manfred von Doom

(Concordia Belm-Powe, 50 Jahre),

Martin Gebauer (Viktoria

GM’hütte, 50 Jahre) und jeweils

für 25 Jahre Heinrich Krämer (SC

Rieste), Klaus Max Reinecke (SV

Gehrde), Johannes Zurhorst (SV

Alfhausen), Manfred Dierker (TSV

Gerhard Ripke,

genannt „Gerd“, dürfte

am 1. November 1974,

als er seine Schiedsrichter-Prüfung

im Kreis

Delmenhorst ablegte,

mit Sicherheit nicht daran

gedacht haben,

dass er 34 Jahre später

erst mit 73 Jahren seine

Schiedsrichter-Laufbahn

beenden würde.

In seiner Karriere leitete

er 950 Spiele und freute

sich, dass er aufgrund

seiner Kondition bis

zum Schluss mit den

Spielern stets mithalten

konnte. Anerkennung

fand „Gerd“ Ripke auch

als Beisitzer im Bezirksjugendsportgericht,

in

dem er 23 Jahre tätig war. In der Schiedsrichter-Vereinigung hat er alle

Ehrungen – Bronze-, Silber- und Goldnadel sowie die NFV-Ehrennadel –

erhalten. Nun wurde „Gerd“ Ripke im Kreise seiner Vereinskameraden

vom TuS Heidkrug sowie der Kreis-Schiedsrichter-Vereinigung Delmenhorst

als aktiver Schiedsrichter verabschiedet und mit den entsprechenden

Laudatien der genannten Institutionen gewürdigt. Der Vorsitzende

der Schiedsrichter-Vereinigung, Frank Dobroschke (links) und der gesamte

Kreisvorstand wünschen „Gerd“ Ripke auf seinem weiteren Weg alles

Gute. Franz Koryciak

Wallenhorst) und Klaus Gerban

(SV Hollenstede). Diese Ehrungen

nahmen der NFV-Bezirksvorsitzende

Ferdinand Dunker und der

Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses

Herbert Reitzer vor.

Bezirk Weser-Ems

Heinrich Pabst, Liesel Höltermann und Joe Enochs (von links) sind die neuen

Grünkohlkönige des NFV-Kreises Osnabrück-Land, hier mit dem Kreisvorsitzenden

Helmut Buschmeyer (links) und seinem Stellvertreter Bernd

Kettmann (2. von links). Fotos: Anita Lennartz

Zum anschließenden Grünkohlessen

fanden sich mehr als

400 gutgelaunte Gäste im Saal

Rothert in Bramsche-Engter ein.

Neben Joe Enochs als Nachfolger

von Olaf Thon regieren jetzt Liesel

Höltermann, Bürgermeisterin der

Stadt Bramsche, und Heinrich

Pabst, Vorsitzender von Viktoria

Gesmold, über das fußballerische

Grünkohlvolk. Im Anschluss an

die Ehrung spielte der Chor aus

den 24 Tischvogten unter Leitung

von Dirigent Friedel Unland das

Niedersachsenlied. Nach dieser

wieder einmal gelungenen Veranstaltung

wird es natürlich auch

2009 wieder ein Grünkohlessen

geben - 180 Kartenbestellungen

liegen bereits vor. Anita Lennartz

Zwölf Personen wurden im Bramscher

Rathaus für ihr ehrenamtliches

Engagement in ihren Vereinen

ausgezeichnet.

Der VfL Emslage hat wie schon in den Jahren 2004 und 2006 seine

ehrenamtlichen Akteure erneut zu einem gemütlichen Beisammensein in

das Vereinsheim nach Fullen (Kreis Emsland) eingeladen. Vorsitzender

Bernd Reiners zeigte sich erfreut, dass fast 60 Ehrenamtliche dieser Einladung

gefolgt waren. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir einerseits für Euer

Engagement in vielen Bereichen der Vereinsarbeit danken, andererseits

bietet dieser Abend aber auch die Möglichkeit, die Kontakte der verschiedenen

Sparten untereinander zu stärken“, betonte Reiners. Für ihren besonders

langjährigen und kompetenten Einsatz dankte der Vorsitzende insbesondere

den Vereinsmitgliedern Manfred Leigers, Anton Hüsers und Maria

Peters (von links), die sich mit ihren Ehepartnern und dem Vereinsvorsitzenden

Bernd Reiners (rechts) dem Fotografen stellten. Foto: Günter Deimann

Januar 2009 57


54_58WeserEms 18.12.2008 19:06 Uhr Seite 58

Bezirk Weser-Ems

58

Faires Verhalten

wurde ausgezeichnet

NFV-Kreis Aurich ehrt sechs Sportler

„Fair Play ist ein unverzichtbarer

Bestandteil des Fußballs“,

sagte Friedrich Harms, Vorsitzender

des Fußballkreises Aurich,

jüngst bei der Ehrung von sechs

Sportlern, die durch faires Verhalten

auffielen oder dieses Verhalten

meldeten. „Wichtig ist,

dass die Achtung vor der Person

und der Gesundheit des Spielpartners

im Vordergrund steht“,

betonte Harms. Auch wenn man

sich vom Schiedsrichter ungerecht

behandelt fühlt, sollte man

fair bleiben.

Geehrt wurde Dr. Gerriet

Peters vom TuS Middels, der sich

chen Verbandstag des NFV in das BV als erste Schiedsrichterlehr-

Oberste Verbandssportgericht wartin in Niedersachsen einge-

aufgenommen. Der NFV-Kreis setzt. Sie ist als Schiedsrichterin

Delmenhorst hat nun Peter bis zur Frauen-Regionalliga sowie

Schreiber kommissarisch als Vor- als Assistentin in der 2. Bundeslisitzenden

des Kreissportgerichts ga aktiv. Seit November ist die 26eingesetzt,

der das Amt zunächst Jährige, die früher für den FC

Peter Schreiber bis zum kommenden Kreistag Hansa Rostock selbst die Fußball- Nicole Fink

ausüben wird.

schuhe geschnürt hat, Mitglied

Zwei Ämter wurden jetzt im

Fußballkreis Delmenhorst neu

Auch im Schiedsrichterausschuss

hat es eine Veränderung

gegeben. Für den aus gesundheit-

der Schiedsrichter-Vereinigung

Delmenhorst und wird ihre neue

Aufgabe ebenfalls kommissarisch

sich derweil bei

Specht für seine

Reinhard

14-jährige

besetzt. Der bisherige Sportgelichen Gründen ausgeschiedenen bis zum Kreistag 2009 ausüben. Tätigkeit als Schiedsrichterlehrrichtsvorsitzende,

Hans-Herbert Lehrwart Reinhard Specht wurde Die Delmenhorster Schiedswart. Scherff, wurde auf dem ordentli- Nicole Fink vom Delmenhorster richter-Vereinigung bedankt

Franz Koryciak

Goldene Ehrennadel

für Helmuth Harms

Ehrungen für verdiente Angehörige

des Fußballkreises

Aurich: In Wirdum zeichnete

Vorsitzender Friedrich Harms

fünf Mitglieder aus, die sich seit

Jahrzehnten für den Fußballsport

engagieren.

Die Goldene Ehrennadel und

somit die höchste Auszeichnung

Januar 2009

um einen am Spielfeldrand ohne

Einwirkung des Gegners zusammen

gebrochenen Spieler kümmerte.

Dieses faire Verhalten fiel

Annegrete Ulferts von Medya

Aurich auf, die eine Meldung

verfasste.

Dennis Jefkay vom SV Hage

hätte ein Tor erzielen können,

doch die Behandlung eines

verletzten gegnerischen Spielers

war ihm wichtiger. Statt ins Tor

schoss er den Ball ins Seitenaus.

Günther Delewski vom SV

Hage verhielt sich anlässlich eines

Bambini-Turniers außerordentlich

fair, meldete Siegfried

NFV-Kreis Aurich ehrt verdiente Mitglieder

Novum im NFV-Gebiet

Nicole Fink erste Schiedsrichterlehrwartin

des Fußballkreises Aurich erhielt

Helmuth Harms vom BSV Wiegboldsbur.

Er widmete sich vor allem

der Fußballjugend und war

auch lange Jahre Jugendleiter von

Ostfrisia Moordorf. Außerdem

war Harms viele Jahre als Schiedsrichter

tätig; diese Funktion gibt

der 70-Jährige nun auf. Seit 28

Ehrungen für faires Verhalten im Fußballkreis Aurich: Unser Bild zeigt

(von links) Friedrich Harms, Willi Tunder, Siegfried Jungvogel, Günther

Delewski, Dennis Jefkay, Dr. Gerriet Peters und Annegrete Ulferts.

Foto: Trauernicht

Jungvogel vom TV Osteel.

Jugendtrainer Willi Tunder

von der SG Egels-Popens wurde

ausgezeichnet, weil er

seine Mannschaft mit zehn

Spielern antreten ließ. Grund:

Der Gegner hatte in diesem

Spiel der B-Junioren-Bezirks-

Jahren arbeitete er im Sportgericht

des Fußballkreises mit.

Mit der Silbernen Ehrennadel

des Fußballkreises Aurich

wurde Jürgen Bruns (FC Norden)

ausgezeichnet. Bruns gilt als „Urgestein“

des FC Norden und

wirkte dort viele Jahre als Jugendleiter.

Seit 1990 war Bruns zudem

Mitglied im Kreissportgericht.

Johann Duis war 18 Jahre

Jugendleiter beim SV Spetzerfehn

und betreute in dieser Zeit

viele Jugendmannschaften, vor

allem die E-Jugend des Vereins.

Seit 1995 wirkte Duis im Sport-

liga aus Personalmangel auch

nur zehn Akteure auf dem

Feld. Chancengleichheit stand

für Willi Tunder an erster

Stelle.

Für die Geehrten gab es Urkunden

und Fußbälle.

Hinrich Trauernicht

gericht des Fußballkreises Aurich

mit.

Nanne Lüpkes arbeitete

lange im Vorstand des FC Pilsum

mit und war von 1991 bis

2000 auch Vorsitzender des

Vereins. Seit 1997 gehörte Lüpkes

dem Sportgericht des Fußballkreises

an.

Mit der Verdienstnadel des

Fußballkreises Aurich wurde Theo

Cirksena aus Pewsum ausgezeichnet.

Seit 1995 arbeitet Cirksena

im Sportgericht mit. Er engagiert

sich außerdem in der

Kommunalpolitik, gehörte dem

Auricher Kreistag an und ist derzeit

Mitglied im Rat der Gemeinde

Krummhörn.

Hinrich Trauernicht

Ehrungen für langjähriges Wirken

im Fußballkreis Aurich. Unser Bild

zeigt von links Eilert Janssen (stellvertretender

Vorsitzender), Nanne

Lüpkes, Friedrich Harms (Kreisvorsitzender),

Antoni Ackmann (Vorsitzender

des Sportgerichts), Theo

Cirksena, Johann Duis, Jürgen

Bruns, Helmuth Harms und Georg

Freesemann, Schatzmeister im Fußballkreis

Aurich. Foto: Trauernicht


60_63Lehrgangsplan 18.12.2008 18:48 Uhr Seite 60

NFV-Sportschule

60

NFV-Veranstaltungen 2009

Sportschule – Aus-, Fort- und Weiterbildung – NFV-Gremien

LG-Nr. Datum Lehrgangsart TN Verantw. Ausschuss

Januar 2009

----- Fr. 02.-Mo. 05. Coca-Cola-Fußballschule des NFV (LG Nr. 1) 66 NFV

09-z-00874 Sa. 03.-Di. 06. U 16/B2’93 Junioren Auswahllehrgang 32+2 Jugendausschuss

09-z-00861 So. 04.-Di. 06. U 15/C1’94 Junioren Auswahllehrgang 32+2 Jugendausschuss

09-001 Mi. 07.-Do. 08. U 13/D1’96 Junioren E.ON Avacon-Cup Halle, Gruppe 1 70 Jugendausschuss

09-002 Do. 08.-Fr. 09 U 13/D1’96 Junioren E.ON Avacon-Cup Halle, Gruppe 2 70 Jugendausschuss

09-003 Fr. 09.-Sa. 10. Tagung der Kreisehrenamtsbeauftragten 60 Ehrenamt

09-z-001049 Fr. 09.-Sa. 10. DFBnet-Schulung/Einsteiger 10 Lehrausschuss/EDV

09-004 Mo. 12.-Di. 13. U 13/D1’96 Junioren E.ON Avacon-Cup Halle, Gruppe 3 70 Jugendausschuss

09-005 Di. 13.-Mi. 14. U 13/D1’96 Junioren E.ON Avacon-Cup Halle, Gruppe 4 70 Jugendausschuss

09-006 Mi. 14.-Do. 15. U 13/D1’96 Junioren E.ON Avacon-Cup Halle, Gruppe 5 70 Jugendausschuss

09-007 Do. 15.-Fr. 16. U 13/D1’96 Junioren E.ON Avacon-Cup Halle, Gruppe 6 70 Jugendausschuss

09-z-00747 Fr. 16.01.2009 C-Lizenz Eignungstest 25 Lehrausschuss

09-z-00825 Fr. 16.-Sa. 17. Lehrgang für Frauentrainer OL-Niedersachsen und höher 40 Frauen-/Lehrausschuss

09-z-00927 Fr. 16.-So. 18. U 20-Frauen-Sichtungslehrgang 30+2 Frauenausschuss

09-z-00710 Mo. 19.-Fr. 23. Kompakt-LG Trainer C Breitenfußball für FSJ-ler, Teil 1 25 Lehrausschuss

09-z-00833 Do. 22.01.2009 Schulung DFB-Fußballabzeichen-Abnehmer 25 Lehrausschuss

09-z-00813 Fr. 23.-Sa. 24. Schiedsrichter-Leistungslehrgang I 40+5 Schiedsrichterausschuss

----- Fr. 23.-Sa. 24. Bezirk Hannover: Halbzeittagung BL/BOL-SR I 50 Bezirk Hannover

09-008 Fr. 23.-Sa. 24. Klausurtagung Verbandslehrausschuss 13 Lehrausschuss

09-009 Fr. 23.-Sa. 24. VJA-Tagung und Beirat 14 Jugendausschuss

09-z-00814 Sa. 24.-So. 25. Schiedsrichter-Leistungs-Lehrgang II 40+5 Schiedsrichterausschuss

----- Sa. 24.-So. 25. Bezirk Hannover: Halbzeittagung BL/BOL-SR II 50 Bezirk Hannover

09-z-00712 Mo. 26.-Fr. 30. Ausbildung Trainer-C Breitenfußball, Teil 1 25 Lehrausschuss

----- Fr. 30.-So. 01.02. Trainingslager Groß Munzel 20 Trainingslager

Februar 2009

09-z-00848 So. 01.-Di. 03. U 14/C2’95 Junioren-Auswahllehrgang 32+3 Jugendausschuss

09-z-00862 Mo. 02.-Mi. 04. U 15/C1’94 Gemeinschaftslehrgang mit FV Thüringen 30+2 Jugendausschuss

09-010 Fr. 06.-Sa. 07. Schatzmeister-Tagung 60 Haushaltskommission

09-011 Fr. 06.-Sa. 07. Sitzung Arbeitskreis Schulfußball 5 Schulfußball

09-z-00799 Fr. 06.-So. 08. Schiedsrichter-B-Lehrgang 25+2 Schiedsrichterausschuss

----- Sa. 07.02.2009 Bezirk Hannover: Schiedsrichter-Talentlehrgang 20 Bezirk Hannover

09-012 Sa. 07.02.2009 Sitzung Verbandsfrauen- und Mädchenausschuss 10 VFM-Ausschuss

09-z-001059 Sa. 07.02.2009 DFBnet-Schulung für Spielansetzer 10 Lehrausschuss/EDV

09-z-00904 Sa. 07.-So. 08. U 14-Mädchen-Hallenturnier der drei Bereiche und Bremen 80 Mädchen-/Frauenausschuss

09-013 Mo. 09.-Di. 10. U 13/D1’96 Junioren E.ON Avacon-Cup Halle, Endrunde 80 Jugendausschuss

09-z-00748 Di. 10.02.2009 C-Lizenz-Eignungstest 25 Lehrausschuss

09-z-00779 Mi. 11.-Do. 12. Fortbildung Trainer-C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-z-00885 Fr. 13.-So. 15. U 17/B1’92 Junioren-Auswahllehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00875 Fr. 13.-So. 15. U 16/B2’93 Junioren-Auswahllehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00840 Fr. 13.-So. 15. U 13/D1’96 Junioren-Auswahllehrgang 35+3 Jugendausschuss

09-z-00760 Mo. 16.-Fr. 20. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Reihe I, Teil 1 25 Lehrausschuss

09-z-00711 Mo. 16.-Fr. 20. Kompakt-LG Trainer C Breitenfußball für FSJ-ler, Teil 2 25 Lehrausschuss

09-z-00820 Fr. 20.-Sa. 21. Schiedsrichter-Mitarbeiterlehrgang I 25+2 Schiedsrichterausschuss

09-z-001050 Fr. 20.-Sa. 21. DFBnet-Schulung/Einsteiger 10 Lehrausschuss/EDV

09-z-00899 Fr. 20.-So. 22. Mädchen U 13 Auswahllehrgang 30+3 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00821 Sa. 21.-So. 22. Schiedsrichter-Mitarbeiterlehrgang II 32 Schiedsrichterausschuss

----- Sa. 21.-So. 22. Bezirk Hannover: KSO/KSL-Tagung 20 Bezirk Hannover

09-z-00761 Mo. 23.-Fr. 27. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Reihe I, Teil 2 25 Lehrausschuss

09-z-00718 Mo. 23.-Fr. 27. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 2 25 Lehrausschuss

09-z-00928 Mi. 25.02.2009 U 20-Frauen-Testspiel im AWS 20 Mädchen-/Frauenausschuss

09-014 Fr. 27.-Sa. 28. Tagung KJO und BJO und VJO 60 Jugendausschuss

09-z-00912 Fr. 27.-So. 01.03. Mädchen U 15-Auswahllehrgang 30+3 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00918 Fr. 27.-So. 01.03. Mädchen U 16-Sichtungslehrgang 30+3 Mädchen-/Frauenausschuss

März 2009

----- Mo. 01.-Mo. 09. Cebit 2009 111 Hotel

09-z-001060 Sa. 07.03.2009 DFBnet-Schulung für Spielansetzer 10 Lehrausschuss/EDV

09-015 Sa. 07.03.2009 Schulung der Sicherheitsbeauftragten der Oberliga Niedersachsen I 30 Spielausschuss

09-z-00713 Mo. 09.-Fr. 13. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 1 25 Lehrausschuss

09-z-00780 Mo. 09.-Mi. 11. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-z-00876 Di. 10.03.2009 U 16/B2’93 Testspiel 30 Jugendausschuss

09-z-00886 Di. 10.03.2009 U 17/B1’92 Testspiel 30 Jugendausschuss

09-z-00929 Mi. 11.03.2009 Frauen U 20 Testspiel 30 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00728 Mi. 11.-Fr. 13. Fortbildung Trainer-C Breitenfußball 30 Lehrausschuss

09-016 Do. 12.03.2009 Verbandslehrausschusssitzung 13+6 Lehrausschuss

09-z-00863 Fr. 13.-So. 15. U 15/C1’94 Junioren-Auswahllehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00849 Fr. 13.-So. 15. U 14/C2’95 Junioren-Auswahllehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00841 Fr. 13.-So. 15. U 13/D1’96 Junioren-Auswahllehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00796 Mi. 11.-Fr. 13. Weiterbildung für Kreis-Schiedsrichter 25+2 Schiedsrichterausschuss

09-z-00719 Mo. 16.-Fr. 20. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 2 25 Lehrausschuss

09-z-00762 Mo. 16.-Fr. 20. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Reihe II, Teil 1 25 Lehrausschuss

------ Do. 19.03.2009 EUROGREEN-Rasenpflegeseminar 60 Firma Eurogreen

09-z-00832 Fr. 20.-Sa. 21. Jahrestagung der Schulfußballreferenten 55 Schulfußballausschuss

09-z-00811 Fr. 20.-So. 22. Schiedsrichter-Talentlehrgang 20+6 Schiedsrichterausschuss

Januar 2009


60_63Lehrgangsplan 18.12.2008 18:48 Uhr Seite 61

LG-Nr. Datum Lehrgangsart TN Verantw. Ausschuss

NFV-Sportschule

09-z-00900 Fr. 20.-So. 22. Mädchen U 13-Auswahllehrgang 30+3 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00826 Sa. 21.-So. 22. Fortbildung für Honorartrainerinnen 12+3 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00763 Mo. 23.-Fr. 27. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Reihe II, Teil 2 25 Lehrausschuss

09-z-00781 Mo. 23.-Mi. 25. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-z-00930 Mi. 25.03.2009 Frauen U 20-Testspiel 30 Mädchen-/Frauenausschuss

----- Fr. 27.-Mi. 25.04. Coca-Cola-Fußballschule 66 NFV

----- Fr. 27.-So. 29. Trainingslager SG Baden/Etelsen 18 Trainingslager

----- Fr. 27.-So. 29. Trainingslager 1. FC Weser 17 Trainingslager

09-017 Sa. 28.03.2009 Schulung der Sicherheitsbeauftragten der Oberliga Niedersachsen II 30 Spielausschuss

09-z-001061 Sa. 28.03.2009 DFBnet-Schulung/Fortgeschrittene 10 Lehrausschuss/EDV

----- Mo. 30.03.2009 Tagung Bund Deutscher Fußballlehrer 60 Bund Dt. Fußballlehrer

09-z-00887 Mo. 30.-Fr. 03.04. U 17/B1’92 Gemeinschaftslehrgang mit FV Südwest 45 Jugendausschuss

09-z-00739 Mo. 30.-Fr. 03.04. DFB/NFV-Jungtrainer Gruppe A, Teil 1 30 Schulfußball-/Lehrausschuss

09-z-00805 Mo. 30.-Do. 02.04. Jungschiedsrichter-Lehrgang 25+2 Schiedsrichterausschuss

09-z-00805 Mo.30.-Do.02.04. Jungschiedsrichter-Lehrgang 25+2 Schiedsrichterausschuss

April 2009

09-z-00808 Fr. 03.-Mo. 06. Schüler-Schiedsrichterlehrgang 30+2 Schulfußball-/SR-Ausschuss

----- Mo. 06.04.2009 Bezirk Hannover: Verbandsschiedsrichter v.d. Prüfung 22 Bezirk Hannover

09-z-00740 Mo. 06.-Do. 09. DFB/NFV-Jungtrainer Gruppe B, Teil 1 30 Schulfußball-/Lehrausschuss

09-z-00745 Mo. 06.-Mi. 08. Lehrgang für Lehrerinnen, Teil 1 30 Schulfußballausschuss

09-z-00913 Di. 07.-Fr. 10. Mädchen U 15-Gemeinschaftslehrgang mit FV Saarland 45 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00782 Mi. 15.-Fr. 17. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-018 Fr. 17.-Sa. 18. Tagung der Vorsitzenden der Kreislehrausschüsse 60 Lehrausschuss

09-z-001051 Fr. 17.-Sa. 18. DFBnet-Schulung/Anfänger 10 Lehrausschuss/EDV

09-019 Fr. 17.-Sa. 18. VJA-Tagung 10 Jugendausschuss

----- So. 19.-Fr. 24. Hannover-Messe-Industrie 45 Hotel

09-z-00794 Mo. 20.04.2009 B-Lizenz-Eignungstest 25 DFB

09-020 Fr. 24.-Sa. 25. Jahrestagung der Kreismädchenreferenten 50 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00901 Fr. 24.-So. 26. Mädchen U 13-Auswahllehrgang 30+3 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00798 Fr. 24.-So. 26. Leistungslehrgang für Kreisschiedsrichter 25+2 Schiedsrichterausschuss

09-z-00729 Mo. 27.-Mi. 29. Fortbildung Trainer C Breitenfußball 25 Lehrausschuss

09-z-00723

Mai 2009

Mo. 27.-Fr. 01.05. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 3 25 Lehrausschuss

09-021 Sa. 02.-So. 03. Alt-Herren-Meisterschaft 2009 200 Spielausschuss

09-z-00714 Mo. 04.-Fr. 08. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 1 25 Lehrausschuss

09-022 Mo. 04.-Fr. 08. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe I, Teil 1 30 DFB

09-z-001052 Fr. 08.-Sa. 09. DFBnet-Schulung/Anfänger 10 Lehrausschuss/EDV

09-z-00888 Fr. 08.-So. 10. U 17/B1’92 Junioren-Auswahllehrgang 35+3 Jugendausschuss

----- Fr. 08.-So. 10. Trainingslager SW Esch 20 Trainingslager

09-z-00735 Mo. 11.-Mi. 13. Seminar für Torwarttrainer, Teil 1 25 Lehrausschuss

09-z-00720 Mo. 11.-Fr. 15. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 2 25 Lehrausschuss

09-023 Mo. 11.-Fr. 15. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe I, Teil 2 30 DFB

09-024 Fr. 15.-Sa. 16. Jahrestagung der Kreispressewarte 60 Aussch. für Öffentlichkeitsarb.

09-z-00919 Fr. 15.-So. 17. Mädchen U 16-Sichtungslehrgang 30+3 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00800 Fr. 15.-So. 17. Schiedsrichter-B-Lehrgang 25+2 Schiedsrichterausschuss

09-025 Sa. 16.05.2009 Sitzung Verbandsfrauen- und Mädchenausschuss 10 VFM-Ausschuss

09-z-001063 Sa. 16.05.2009 DFBnet-Schulung/Fortgeschrittene 10 Lehrausschuss/EDV

09-026 Sa. 16.-So. 17. Endrunde B-Juniorinnen-Meisterschaft 80 Mädchen-/Frauenausschuss

09-027 Mo. 18.-Mi. 20. Jahrestagung Spielobleute 60 Spielausschuss

09-z-00864 Mo. 18.-Fr. 22. U 15/C1’94 Jun. Gemeinschaftslehrgang mit FV Sachsen 45 Jugendausschuss

09-z-00917 Di. 19.-Mi. 20. Mädchen U 15 – Anreise zum Länderpokal 18 Mädchen-/Frauenausschuss

09-66 Mi. 20.-Do. 21. VJA-Sitzung 10 Jugendausschuss

09-028 Mi. 20.-Do. 21. A- und B-Junioren Conti-Cup 100 Jugendausschuss

09-z-00850 Mi. 20.-Fr. 22. U 14/C2´95 Junioren Auswahllehrgang (auslagern!) 35+3 Jugendausschuss

09-029 Do. 21.05.2009 NFV-Pokalendspiel der Frauen (AWS) --- Mädchen-/Frauenausschuss

----- Do. 21.-So. 24. Coca-Cola-Fußballschule 66 NFV

09-z-00829 Fr. 22.-So. 24. Lehrgang für Mädchentrainerinnen (I) 35 Mädchen-/Frauenausschuss

09-030 So. 24.05.2009 Endspiel um die Niedersachsenmeisterschaft der Frauen --- Mädchen-/Frauenausschuss

09-031 Mo. 25.-Mi. 27. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe I, Prüfung 30 DFB

09-z-00724 Mo. 25.-Fr. 29. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 3, inkl. Prüfung 25 Lehrausschuss

09-z-00768 Mo. 25.-Fr. 29. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Profil Junioren Reihe I, Teil 3 25 Lehrausschuss

----- Fr. 29.-Di. 02.06. Coca-Cola-Fußballschule 66 NFV

-----

Juni 2009

So. 31.-Di. 02.06. Kreisauswahl Mädchen 25 Kreis Peine

09-z-00783 Mi. 03.-Do. 04. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-z-00730 Mi. 03.-Fr. 05. Fortbildung Trainer C Breitenfußball 30 Lehrausschuss

09-z-00749 Do. 04.06.2009 C-Lizenz Eignungstest 25 Lehrausschuss

09-z-00815 Fr. 05.-Sa. 06. NFV-Schiedsrichter-Lehrgang Norddt. Perspektivkader 56 Schiedsrichterausschuss

09-z-001053 Fr. 05.-Sa. 06. DFBnet-Schulung Anfänger 10 Lehrausschuss/EDV

09-z-00834 Sa. 06.06.2009 Schulung DFB-Fußballabzeichen-Abnehmer 25 Lehrausschuss

09-032 Sa. 06.-So. 07. Endrunde Niedersachsenmeisterschaft C-Juniorinnen 60 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00816 Sa. 06.-So. 07. NFV-Schiedsrichter-Lehrgang Oberliga Niedersachsen 65 Schiedsrichterausschuss

09-z-00715 Mo. 08.-Fr. 12. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 1 25 Lehrausschuss

09-z-00772 Mo. 08.-Fr. 12. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Profil Senioren, Reihe I, Teil 3 25 Lehrausschuss

09-z-00857 Fr. 12.-Sa. 13. U 14/C2’95 Anreise zum Norddt. Turnier 16+2 Jugendausschuss

09-z-00905 Fr. 12.-So. 14. U 14 Mädchen Feldturnier der drei Bereiche und Bremen 60 Jugendausschuss

09-033 So. 14.06.2009 Finale Sparkassen-Cup U 11/E1’98 200 Jugendausschuss

09-z-00725 Mo. 15.-Fr. 19. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 3 25 Lehrausschuss

09-z-00769 Mo. 15.-Di. 16. DFB-Trainer-C-Lizenz, Profil Junioren-Prüfung, Reihe I, Teil 4 25 Lehrausschuss

09-034 Di. 16.06.2009 Jugend trainiert für Olympia, Jungen WK II 100 Schulfußballausschuss

09-z-00773 Mi. 17.-Do. 18. DFB-Trainer-C-Lizenz Profil Senioren-Prüfung, Reihe I, Teil 4 25 Lehrausschuss

Januar 2009 61


60_63Lehrgangsplan 18.12.2008 18:48 Uhr Seite 62

NFV-Sportschule

62

LG-Nr. Datum Lehrgangsart TN Verantw. Ausschuss

09-035 Mi. 17.06.2009 Jugend trainiert für Olympia, Jungen WK III 100 Schulfußballausschuss

09-z-00894 Mi. 17.06.2009 Herren U 20-Testspiel I (AWS) 30 Spielausschuss

09-036 Do. 18.06.2009 Jugend trainiert für Olympia, Mädchen WK II und III 100 Schulfußballausschuss

09-z-00895 Do. 18.06.2009 Herren U 20-Testspiel II (AWS) 30 Spielausschuss

09-037 Fr. 19.06.2009 Jugend trainiert für Olympia, Jungen und Mädchen WK IV 100 Schulfußballausschuss

09-038 Fr. 19.-Sa. 20. Endrunde E.ON Avacon-Cup, Jg. 94, 95 und 96 200 Jugendausschuss

09-z-00801 Fr. 19.-So. 21. Schiedsrichter-B-Lehrgang (auslagern!) 25+2 Schiedsrichterausschuss

09-039 Sa. 20.06.2009 Staffeltag Frauen-Oberliga Niedersachsen 60 Mädchen-/Frauenausschuss

09-67 Sa. 20.06.2009 Staffeltag A-/B-Junioren Oberliga Niedersachsen 60 Jugendausschuss

09-040 Sa. 20.06.2009 Arbeitstagung Verbands- und Bezirksjugendobleute 14 Jugendausschuss

09-041 Sa. 20.-So. 21. Endrunde AOK-C-Juniorenmeisterschaft 90 Jugendausschuss

09-z-00784 Mo. 22.-Di. 23. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-042 Di. 23.06.2009 Endrunde Behindertenmeisterschaft 150 Spielausschuss

----- Mi. 24.-So. 02.08. Coca-Cola-Fußballschule 66 NFV

09-z-00842 Mi. 24.-Fr. 26. U 13/D1’96 Talentferiencamp 1 40 Jugendausschuss

09-z-00851 Mi. 24.-Fr. 26. U 14/C2’95 Junioren Auswahllehrgang 20 Jugendausschuss

09-z-00906 Fr. 26.-So. 28. Mädchen U 14-Auswahllehrgang 30+3 Mädchen-/Frauenausschuss

09-043 Fr. 26.-So. 28. Hotel: AOK Fair Play Cup-Finale 130 Jugendausschuss

09-z-00837 Mo. 29.-Mi. 01.07. U 12/D2’97 Talentferiencamp 1 40 Jugendausschuss

09-z-00843 Mo. 29.-Mi. 01.07. U 13/D1’96 Talentferiencamp 2 40 Jugendausschuss

09-z-00741

Juli 2009

Mo. 29.-Fr. 03.07. DFB/NFV-Jungtrainer-Lehrgang, Gruppe A, Teil 2 30+2 Schulfußball-/Lehrausschuss

09-044 Do. 02.07.2009 Verbandslehrausschusssitzung 13 Lehrausschuss

09-045 Sa. 04.07.2009 Staffeltag Oberliga Niedersachsen Herren 50 Spielausschuss

----- Sa. 04.-So. 05. Frauenschiedsrichter-Lehrgang Bez. Braunschweig und Hannover 50 Bezirke BS und H

09-z-00776 Mo. 06.-Fr. 10. Ausbildung Trainer C Leistungsfußball für Lehrer, Teil 1 25 Schulfußball-/Lehrausschuss

09-z-00806 Mo. 06.-Do. 09. Jungschiedsrichter-Lehrgang 25+2 Schiedsrichterausschuss

----- Fr. 10.-So. 12. Trainingslager TSV Nordhastedt 22 Trainingslager

09-z-00777 Mo. 13.-Fr. 17. Ausbildung Trainer C Leistungsfußball für Lehrer, Teil 2 25 Schulfußball-/Lehrausschuss

09-z-00889 Mo. 20.-Mi. 22. U 17/B1’92 Junioren Auswahllehrgang 35+3 Jugendausschuss

09-046 Mo. 20.-Fr. 24. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe II (für STP-Trainer), Teil 1 30 DFB

09-z-00844 Mi. 22.-Fr. 24. U 13/D1’96 Talentferiencamp 3 40 Jugendausschuss

09-z-00778 Mi. 22.-Fr. 24. Prüfung Trainer C Leistungsfußball für Lehrer 25 Lehrausschuss

----- Fr. 24-So. 26 Trainingslager JFC Roswithastadt I 34 Trainingslager

------ Mo. 27.07.2009 Bezirk Hannover: Schiedsrichter-Talentlehrgang 20 Bezirk Hannover

09-z-00742 Mo. 27.-Fr. 31. DFB/NFV-Jungtrainer, Gruppe B, Teil 2 30+2 Schulfußball-/Lehrausschuss

09-047 Mo. 27.-Fr. 31. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe II (für STP-Trainer), Teil 2 30 DFB

09-z-00838 Mo. 27.-Mi. 29. U 12/D2’97 Talentferiencamp 2 40 Jugendausschuss

09-z-00839 Mi. 29.-Fr. 31. U 12/D2’97 Talentferiencamp 3 40 Jugendausschuss

09-z-00907 Mi. 29.-Fr. 31. Mädchen U 14-Auswahllehrgang 30+3 Mädchen-/Frauenausschuss

----- Fr. 31.-So. 02.08. Trainingslager JFC Roswithastadt II 34 Trainingslager

August 2009

----- Mo. 03.08.2009 Bezirk Hannover: LG für Bezirksschiedsrichteraufsteiger 20 Bezirk Hannover

09-z-00878 Mo. 03.-Mi. 05. U 17/B1’93 Junioren-Auswahllehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00865 Mo. 03.-Mi. 05. U 16/B2’94 Junioren-Auswahllehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00852 Mo. 03.-Mi. 05. U 15/C1’95 Junioren-Auswahllehrgang 35+3 Jugendausschuss

09-z-00785 Mi. 05—Fr. 07. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-z-00920 Fr. 07.-So. 09. Mädchen U 17-Auswahllehrgang 30+3 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00822 Sa. 08.-So. 09. Schiedsrichter-Beobachterlehrgang 45+10 Schiedsrichterausschuss

09-048 So. 09.08.2009 Cup der Region (August-Wenzel-Stadion) 500 Jugendausschuss

09-z-00736 Mo. 10.-Mi. 12. Seminar für Torwarttrainer, Teil 1, Grundlagen 25 Lehrausschuss

09-z-00721 Mo. 10.-Fr. 14. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 2 25 Lehrausschuss

09-049 Mo. 10.-Fr. 14. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe III, Teil 1 30 DFB

09-050 Fr. 14.-So. 16. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe II (für STP-Trainer), Teil 3 30 DFB

09-z-00827 Fr. 14.-So. 16. Lehrgang für Kreisauswahltrainer im Mädchenbereich 50 Mädchen-/Frauenausschuss

09-051 Mo. 17.-Fr. 21. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe III, Teil 2 30 DFB

09-z-00764 Mo. 17.-Fr. 21. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Reihe III, Teil 1 25 Lehrausschuss

09-052 Fr. 21.08.2009 Sitzung Verbandsfrauen- und Mädchenausschuss 10 VFM-Ausschuss

----- Fr. 21.-So. 23. Coca-Cola-Fußballschule für SG Estetal 66 NFV

09-z-00726 Mo. 24.-Fr. 28. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 3, inkl. Prüfung 25 Lehrausschuss

09-z-00765 Mo. 24.-Fr. 28. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Reihe III, Teil 2 25 Lehrausschuss

09-z-001054 Fr. 28.-Sa. 29. DFBnet-Schulung/Anfänger 10 Lehrausschuss/EDV

09-z-00812 Fr. 28.-So. 30. Schiedsrichter-Talentlehrgang 20+6 Schiedsrichterausschuss

09-z-00786 Mo. 31.-Di. 01.09. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-053 Mo. 31.-Mi. 02.09. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe III, Teil 3, Prüfung 30 DFB

September 2009

09-z-00896 Di. 01.09.2009 U 20-Testspiel 30 Spielausschuss

09-z-00731 Mi. 02.-Fr. 04. Fortbildung Trainer C Breitenfußball 25 Lehrausschuss

09-054 Fr. 04.-Sa. 05. Jahrestagung der Frauenreferentinnen 60 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00890 Fr. 04.-So. 06. U 18/A2’92 Norddeutsches Turnier 80 Jugendausschuss

09-z-001064 Sa. 05.09.2009 DFBnet-Schulung/Fortgeschrittene 10 Lehrausschuss/EDV

----- So. 06.-Do. 10. A-Nationalmannschaft 45 DFB

09-z-00795 Do. 10.09.2009 B-Lizenz Eignungstest 25 Lehrausschuss

09-055 Fr. 11.-Sa. 12. Sitzung VJA und Beirat 14 Jugendausschuss

09-z-00879 Fr. 11.-So. 13. U 17/B1’93 Junioren-Auswahllehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00866 Fr. 11.-So. 13. U 16/B2’94 Junioren-Auswahllehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00853 Fr. 11.-So. 13. U 15/C1’95 Junioren-Auswahllehrgang 35+3 Jugendausschuss

09-z-00738 Mo. 14.-Mi. 16. Seminar für Torwarttrainer, Teil 2, Aufbau-LG 25 Lehrausschuss

09-z-00716 Mo. 14.-Fr. 18. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 1 25 Lehrausschuss

09-z-00797 Mo. 14.-Mi. 16. Weiterbildung für Kreisschiedsrichter 25+2 Schiedsrichterausschuss

09-z-00921 Fr. 18.-So. 20. Mädchen U 17 Norddeutsches Turnier 80 Mädchen-/Frauenausschuss

Januar 2009


60_63Lehrgangsplan 18.12.2008 18:48 Uhr Seite 63

LG-Nr. Datum Lehrgangsart TN Verantw. Ausschuss

NFV-Sportschule

09-z-001065 Sa. 19.09.2009 DFBnet-Schulung/Fortgeschrittene 10 Lehrausschuss/EDV

09-z-00722 Mo. 21.-Fr. 25. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 2 25 Lehrausschuss

09-z-00766 Mo. 21.-Fr. 25. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Reihe IV, Teil 1 25 Lehrausschuss

09-z-00897 Di. 22.09.2009 U 20 Testspiel 30 Spielausschuss

09-z-001055 Fr. 25.-Sa. 26. DFBnet-Schulung/Anfänger 10 Lehrausschuss/EDV

09-056 Fr. 25.-Sa. 26. Sitzung Arbeitskreis Schulfußball 5 Schulfußballausschuss

09-z-00830 Fr. 25.-So. 27. Lehrgang für Mädchentrainerinnen (II) 35 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00908 Fr. 25.-So. 27. Mädchen U 15-Auswahllehrgang 30+3 Mädchen-Frauenausschuss

09-z-00802 Fr. 25.-Fr. 27. Leistungslehrgang für Bezirksschiedsrichter 25+2 Schiedsrichterausschuss

09-z-00787 Mo. 28.-Mi. 30. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-z-00767 Mo. 28.-Fr. 02.10. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Reihe IV, Teil 2 25 Lehrausschuss

09-z-00737 Mi. 30.-Fr. 02.10. Seminar für Torwarttrainer, Teil 1, Grundlagen 25 Lehrausschuss

Oktober 2009

09-057 Do. 01.10.2009 Verbandslehrausschusssitzung 13+6 Lehrausschuss

----- Fr. 02.-So. 18. Coca-Cola-Fußballschule 66 NFV

09-z-00845 Mo. 05.-Mi. 07. U 14/C2’96 Junioren Auswahllehrgang 35+3 Jugendausschuss

09-z-00807 Mo. 05.-Do. 08. Jungschiedsrichter-Lehrgang 30 Schiedsrichterausschuss

09-z-00746 Mi. 07.-Fr. 09. Lehrgang für Lehrerinnen, Teil 2 25 Schulfußballausschuss

09-z-00809 Mo. 12.-Do. 15. Schülerschiedsrichter-Lehrgang 25+2 Schulfußballausschuss

09-z-00743 Mo. 12.-Mi. 14. DFB/NFV-Jungtrainer, Prüfung, Gruppe A 30 Schulfußballausschuss

09-z-00744 Mi. 14.-Fr. 16. DFB/NFV-Jungtrainer, Prüfung, Gruppe B 30 Schulfußballausschuss

09-z-001056 Fr. 16.-Sa. 17. DFBnet-Schulung/Anfänger 10 Lehrausschuss/EDV

09-z-00909 Fr. 16.-So. 18. Mädchen U 15-Auswahllehrgang 30+3 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00774 Mo. 19.-Fr. 23. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Senioren, Reihe II, Teil 3 25 Lehrausschuss

09-z-00727 Mo. 19.-Fr. 23. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 3 25 Lehrausschuss

09-058 Fr. 23.-Sa. 24. VJA-Sitzung 10 Jugendausschuss

09-z-00803 Fr. 23.-So. 25. Leistungslehrgang für Bezirksschiedsrichter 25+2 Schiedsrichterausschuss

09-z-00828 Sa. 24.-So. 25. Fortbildung für Honorartrainerinnen im Mädchenbereich 30+7 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00880 Mo. 26.-Mi. 28. U 17/B1’93 Junioren-Sichtungslehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00867 Mo. 26.-Mi. 28. U 16/B2’94 Junioren-Sichtungslehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00732 Mi. 28.-Fr. 30. Fortbildung Trainer C Breitenfußball 25 Lehrausschuss

09-z-00818 Fr. 30.-So. 01.11. Lehrgang für Schiedsrichterinnen 35 Schiedsrichterausschuss

09-z-00804 Fr. 30.-So. 01.11. Leistungslehrgang für Bezirksschiedsrichter 25+2 Schiedsrichterausschuss

November 2009

09-z-00733 Mo. 02.-Mi. 04. Fortbildung Trainer C Breitenfußball 25 Lehrausschuss

09-z-00770 Mo. 02.-Fr. 06. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Junioren, Reihe II, Teil 3 25 Lehrausschuss

09-059 Mo. 02.-Fr. 06. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe IV, Teil 1 30 DFB

09-z-001057 Fr. 06.-Sa. 07. DFBnet-Schulung/Anfänger 10 Lehrausschuss/EDV

09-z-00922 Fr. 06.-So. 08. Mädchen U 17-Bereichsturnier und Frauen U20 80 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00836 Sa. 07.11.2009 Weiterbildung für Kreismädchenreferenten 60 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00788 Mo. 09.-Di. 10. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-061 Mo. 09.-Fr. 13. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe IV, Teil 2 30 DFB

09-z-00868 Fr. 13.-So. 15. U 16/B2’94 Junioren-Auswahllehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00854 Fr. 13.-So. 15. U 15/C1’95 Gemeinschaftslehrgang mit FV Meck-Pom. 45 Jugendausschuss

09-z-00846 Fr. 13.-So. 15. U 14/C2’96 Junioren-Auswahllehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-001066 Sa. 14.11.2009 Tagung der EDV-Referenten 60? Lehrausschuss/EDV

09-z-00771 Mo. 16.-Di. 17. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Junioren, Prüfung 25 Lehrausschuss

09-z-00775 Mi. 18.-Do. 19. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungs-FB, Senioren, Prüfung 25 Lehrausschuss

09-062 Fr. 20.-Sa. 21. Sitzung Arbeitskreis Schulfußball 10 Schulfußballausschuss

09-z-00823 Fr. 20.-Sa. 21. Schiedsrichter Obleutetagung 47+6 Schiedsrichterausschuss

09-z-00831 Fr. 20.-So. 22. Lehrgang für Frauentrainer 35 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00910 Fr. 20.-So. 22. Mädchen U 15-Auswahllehrgang 30+3 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-001067 Sa. 21.11.2009 DFBnet-Schulung/Fortgeschrittene 10 Lehrausschuss/EDV

09-063 Mo. 23.-Mi. 25. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe IV, Teil 3, Prüfung 30 DFB

09-z-00789 Mo. 23.-Di. 24. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-z-00790 Mi. 25.-Fr. 27. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-064 Fr. 27.11.2009 Sitzung Verbandsfrauen- und Mädchenausschuss 10 VFM-Ausschuss

09-z-001058 Fr. 27.-Sa. 28. DFBnet-Schulung/Anfänger 10 Lehrausschuss/EDV

09-z-00810 Fr. 27.-So. 29. Schiedsrichter-Talent-Sichtungslehrgang 30+6 Schiedsrichterausschuss

09-z-00817 Sa. 28.-So. 29. Schiedsrichter-Coachinglehrgang 56 Schiedsrichterausschuss

09-z-00717 Mo. 30.-Fr. 04.12. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 1 25 Lehrausschuss

Dezember 2009

09-065 Do. 03.12.2009 Verbandslehrausschusssitzung 13 Lehrausschuss

09-z-00824 Fr. 04.-Sa. 05. Lehrgang für Schiedsrichter-Regionalbeauftragte 16+6 Schiedsrichterausschuss

09-z-001068 Sa. 05.12.2009 DFBnet-Schulung/Fortgeschrittene 10 Lehrausschuss/EDV

----- So. 06.-Fr. 11. Handballverband Niedersachsen, B-Lizenz 30 DHB

09-z-00791 Mo. 07.-Mi. 09. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-z-00926 Fr. 11.-So. 13. Frauen U 20-Sichtungslehrgang 30+3 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00911 Fr. 11.-So. 13. Mädchen U 15-Gemeinschaftslehrgang mit FV Berlin 45 Mädchen-/Frauenausschuss

09-z-00792 Mo. 14.-Di. 15. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-z-00734 Mo. 14.-Mi. 16. Fortbildung Trainer C Breitenfußball 25 Lehrausschuss

09-z-00793 Mi. 16.-Do. 17. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball 30 Lehrausschuss

09-z-00869 Fr. 18.-So. 20. U 16/B2’94 Junioren-Auswahllehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00855 Fr. 18.-So. 20. U 15/C1’95 Junioren-Auswahllehrgang 30+3 Jugendausschuss

09-z-00847 Fr. 18.-So. 20. U 14/C2’96 Junioren-Auswahllehrgang 35+3 Jugendausschuss

Anmeldungen und Informationen zu den Lehrgängen in der Sportschule Barsinghausen, Mozartweg 1, 30890 Barsinghausen, Tel: (0 51 05) 75 185 oder

-195, Fax: (0 51 05) 75 191.

Stand: 20.11.2008 Thorsten Westenberger/NFV-Sportschule

Januar 2009 63


64_66Amtliches 18.12.2008 18:33 Uhr Seite 64

Amtliche Bekanntmachungen

65

Änderungen der Ordnungen des NFV

Der Verbandsvorstand hat im Rahmen seiner Sitzung am 28. November 2008

nachstehende Änderungen der Ordnungen des NFV beschlossen

Rechts- und Verfahrensvordung

§ 42

Strafbestimmungen gegen Vereine

(1) Verbandsschädigendes Verhalten

in der Öffentlichkeit 25,– bis 500,– €

evtl. Antrag auf Ausschluss aus dem Verband

(2) Nicht rechtzeitige Herausgabe des Spielerpasses bei

Austritt (Abmeldung) eines Spielers aus seinem

bisherigen Verein (§ 6 SpO) 10,– bis 200,– €

(3) Vernachlässigung der Platzdisziplin, mangelhafter

Schutz des Schiedsrichters, der Schiedsrichterassistenten,

der Gegner und Verbandspersonen

bis 1000,– €

In schweren Fällen oder bei Wiederholungen

Platzsperre, Sperre bis zu 6 Monaten

oder Punkt- und Torabzug

(4) Spielen gegen gesperrte Vereine

(5) Einseitige Absage oder Nicht-

25,– bis 500,– €

antreten zu Freundschaftsspielen

(6) Spielen gegen Nichtverbands-

5,– bis 250,– €

vereine ohne Genehmigung

(7) Spielen ohne Genehmigung

10,– bis 250,– €

oder bei Spielverbot

(8) Verzicht auf Pflichtspiele oder

Zurücktreten von Pflichtspielen

10,– bis 250,– €

ohne Genehmigung 10,– bis 500,– €

(9) Fehlende Spielerlaubnis 25,– bis 250,– €

Fehlende Spielberechtigung 10,– bis 125,– €

(10) Spielen mit nicht genehmigter 10,– bis 50,– €

Trikotwerbung pro Spiel

(11) Fehlende Schiedsrichter (gem. § 11 SpO)

pro fehlendem Schiedsrichter

Vereine bis zur Kreisliga

Vereine der Bezirksliga-

25,– bis 125,– €

und -oberliga

Vereine ab

40,– bis 200,– €

Oberliga Niedersachsen 50,– bis 250,– €

(gilt für alle Spielklassen, die seitens des Schiedsrichterausschusses

mit Schiedsrichtern angesetzt

werden)

(12) Missbräuchliche Absage eines

Spiels (§ 28 SpO) 50,– bis 500,– €

(13) Hinderung eines Spielers an Auswahlspielen

des Verbandes teilzunehmen

(14) Spielabbruch:

10,– bis 250,– €

für den schuldigen Verein

und/oder

für die betreffende Mannschaft

50,– bis 1000,– €

Sperre bis sechs Monate

oder Punkt- und Torabzug

(15) Nicht ordnungsgemäße

Meldungen

(16) Verspätete oder Nichtmeldung

5,– bis 50,– €

von Spielergebnissen

(17) Verspätete oder Nichteinsendung

5,– bis 25,– €

des Spielberichtes

(18) Nicht ordnungsgemäß

5,– bis 15,– €

ausgefüllter Spielbericht

(19) Nicht ordnungsgemäße

5,– bis 15,– €

Platzherrichtung 5,– bis 50,– €

(20) Fehlende Platzordner

(21) Nichtanforderung von Schieds-

5,– bis 50,– €

richtern für Freundschaftsspiele 5,– bis 50,– €

(22) Fehlende oder nicht vollständige Spielerpässe bei

Pflicht- und Freundschaftsspielen

(23) Nicht fristgemäße Einreichung der

5,– bis 15,– €

Spielerpässe gemäß § 12 (2) SpO bis 50,– €

(24) Antreten in unvorschriftsmäßiger Spielkleidung

(z. B. fehlende Rückennummern,

wenn vorgeschrieben)

(25) Spielverlegungen ohne

5,– bis 15,– € pro Spieler

Genehmigung 5,– bis 50,– € pro Verein

(26) Verstöße gegen die Nachweispflicht gem.

§ 3a Abs. 2 oder die Anzeigepflicht

gemäß § 3c Abs. 3 SpO 250,– bis 1000,– €

(27) Nichtzahlung rechtskräftiger Strafen, Verfahrenskosten

oder sonstiger finanzieller

Januar 2009

Forderungen nach Mahnung 5,– bis 50,– €

(28) Schuldhafte Nichtteilnahme an Pflichtveranstaltungen,

die von Organen des Verbandes

einberufen wurden 10,– bis 150,– €

(29) Diskriminierendes Verhalten von

Anhängern eines Vereins bis 5.000,– €

§ 43

Strafbestimmungen gegen Spieler

(1) Rohes Spiel zwei Wochen bis zwölf Monate Sperre

bis 250,– €

(2) Beleidigung eine Woche bis sechs Monate Sperre

bis 250,– €

(3) Bedrohung zwei Wochen bis sechs Monate Sperre

bis 250,– €

(4) Unsportliches Verhalten im Zusammenhang

mit dem Spiel

eine Woche bis sechs Monate Sperre bis 150,– €

(5) Auflehnung gegen Anordnung des Schiedsrichters

oder der Schiedsrichter-Assistenten

eine Woche bis sechs Monate Sperre

bis 150,– €

(6) Verlassen des Spielfeldes ohne Einwilligung des

Schiedsrichters eine Woche bis drei Monate Sperre

bis 25,– €

(7) Nichtbefolgung einer Berufung zu Auswahlspielen

des Verbandes (auch für Spieler der Oberliga und Regionalliga)

zwei Wochen bis drei Monate Sperre

bis 250,– €

(8) Tätlichkeiten jeder Art während des Spieles, auf dem

Weg zum oder vom Spielfeld oder in der

Kabine bis zum Verlassen der Sportanlage

drei Wochen bis zwölf Monate Sperre,

evtl. Antrag auf Ausschluss aus dem Verband

auf Zeit oder auf Dauer

bis 250,– €

(9) Verbandsschädigendes Verhalten in der

Öffentlichkeit bis 500,– €

evtl. Antrag auf Ausschluss aus dem Verband

(10) Verstöße gegen die Anzeigepflicht

gemäß § 3c Abs. 3 SpO 250,– bis 1000,– €

(11) Fehlende Spielerlaubnis oder Spielberechtigung

bei Senioren und Frauen 1 Woche bis

2 Monate Sperre, bis 100,– €

(12) Diskriminierendes Verhalten (Eines diskriminierenden

Verhaltens macht sich insbesondere schuldig,

wer sich politisch extremistisch, obszön anstößig

oder provokativ beleidigend verhält.)

Sperre bis zu 1 Jahr, eventuell Antrag auf

Ausschluss aus dem Verband auf Zeit oder Dauer,

bis 5000,– €

Die in den Ziffern 1 bis 8 und 11 und 12 ausgewiesenen

Geldstrafen können zusätzlich zur Sperrstrafe verhängt

werden, wenn diese, bedingt durch die Winterpause oder

das Ende der Spielserie, nicht den gewünschten Sühnezweck

erreichen lässt.

Spielordnung

Anhang 2

Strafbestimmungen als Bestandteil

der Spielordnung

I. Strafen gegen Vereine

(1) Verbandsschädigendes Verhalten in der

Öffentlichkeit 25,00 bis 250,00 €

Eventuell Antrag auf Ausschluss aus dem Verband.

Die gleichen Strafen können auch gegen Mitglieder

der Vereine verhängt werden.

(2) Nicht rechtzeitige Herausgabe des Spielerpasses bei

Austritt (Abmeldung) eines Spielers aus seinem

bisherigen Verein (§ 6 SpO) 10,00 bis 100,00 €

(3) Vernachlässigung der Platzdisziplin und mangelhafter

Schutz des Schiedsrichters, der Schiedsrichter-

Assistenten, der Gegner und Verbandspersonen

bis 500,00 €

(4) Spiele gegen gesperrte Vereine 10,00 bis 250,00 €

(5) Einseitige Absage oder Nichtantreten

zu Freundschaftsspielen 5,00 bis 150,00 €

(6) Spielen gegen Nichtverbandsvereine ohne

Genehmigung oder bei Spielverbot 10,00 bis 100,00 €

(7) Spielen ohne Genehmigung oder

bei Spielverbot 10,00 bis 100,00 €

(8) Verzicht auf Pflichtspiele oder Zurücktreten von

Pflichtspielen ohne Genehmigung 10,00 bis 250,00 €

(Verstöße hiergegen sind von den Sportgerichten zu

verhandeln, sofern die Interessen dritter Vereine entscheidend

berührt werden.)

(9) Fehlende Spielerlaubnis 25,00 bis 150,00 €

Fehlende Spielberechtigung 10,00 bis 75,00 €

(10) Antreten in genehmigungspflichtiger Spielkleidung

(Werbung) ohne Genehmigung

10,00 bis 50,00 € pro Spiel

(11) Fehlende Schiedsrichter gemäß § 11 SpO

pro fehlendem Schiedsrichter

Vereine bis zur Kreisliga 25,00 bis 125,00 €

Vereine der Bezirksliga und -oberliga

40,00 bis 200,00 €

Vereine ab Oberliga Niedersachsen

50,00 bis 250,00 €

(gilt für alle Spielklassen, die seitens des Schiedsrichterausschusses

mit Schiedsrichtern angesetzt

werden)

(12) Hinderung eines Spielers an

Auswahlspielen des Verbandes 10,00 bis 250,00 €

(13) Fortsetzung eines durch den Schiedsrichter

wegen Verschuldens einer oder beider

Mannschaften abgebrochenen Spieles

25,00 bis 250,00 € für beide Vereine

in schweren Fällen: bis 8 Wochen Sperre

für die betroffenen Mannschaften

(14) Nicht ordnungsgemäße Meldungen 5,00 bis 50,00 €

(15) Verspätete oder Nichtmeldung

von Spielergebnissen 5,00 bis 25,00 €

(16) Verspätete oder Nichteinsendung

des Spielberichtes 5,00 bis 15,00 €

(17) Nicht ordnungsgemäß

ausgefüllter Spielbericht 5,00 bis 15,00 €

(18) Nicht ordnungsgemäße

Platzherrichtung 5,00 bis 50,00 €

(19) Fehlende Platzordner 5,00 bis 25,00 €

(20) Nichtanforderung von Schiedsrichtern

für Freundschaftsspiele 5,00 bis 25,00 €

(21) Fehlende oder nicht vollständige Spielerpässe bei

Pflicht- und Freundschaftsspielen 5,00 bis 15,00 €

(22) Nicht fristgerechter Nachweis der Spielerlaubnis

gemäß § 12 (2) SpO 5,00 bis 15,00 €

(23) Antreten in unvorschriftsmäßiger

Spielkleidung (z.B. fehlende Rückennummer)

5,00 bis 15,00 € pro Spieler

(24) Spielverlegungen ohne Genehmigungen

5,00 bis 25,00 € pro Verein

(25) Verstöße gegen die Nachweispflicht

gem. § 3 a Abs. 2 oder die Anzeigepflicht

gemäß § 3 c Absatz 3 SpO 250,00 bis 500,00 €

(26) Nichtzahlung rechtskräftiger Strafen, Verfahrenskosten

oder sonstiger finanzieller

Forderungen nach Mahnung 5,00 bis 50,00 €

(27) Schuldhafte Nichtteilnahme an Pflichtveranstaltungen,

die von Organen des

Verbandes einberufen wurden 10,00 bis 150,00 €

II. Strafen gegen Spieler

(1) Rohes Spiel 2 bis 8 Wochen Sperre, bis 150,00 €

(2) Beleidigung 1 bis 8 Wochen Sperre, bis 150,00 €

(3) Bedrohung 2 bis 8 Wochen Sperre, bis 150,00 €

(4) Unsportliches Verhalten auf

dem Spielfeld 1 bis 8 Wochen Sperre, bis 50,00 €

(5) Auflehnung gegen Anordnungen des

Schiedsrichters oder der Schiedsrichterassistenten

1 bis 8 Wochen Sperre, bis 100,00 €

(6) Verlassen des Spielfeldes ohne Einwilligung

des Schiedsrichters 1 bis 4 Wochen Sperre

bis 25,00 €

(7) Nichtbefolgung einer Berufung zu Auswahlspielen

des Verbandes 2 bis 8 Wochen Sperre

bis 150,00 €

(8) Tätlichkeiten in leichteren Fällen während des Spieles,

auf dem Weg zum oder vom Spielfeld oder in der

Kabine bis zum Verlassen der

Sportanlage 3 bis 8 Wochen Sperre, bis 150,00 €


64_66Amtliches 18.12.2008 18:33 Uhr Seite 65

(9) Fehlende Spielerlaubnis oder Spielberechtigung

1 bis 8 Wochen Sperre, bis 50,00 €

(10) Verstöße gegen die Anzeigepflicht gemäß

§ 3 c Absatz 3 SpO 250,00 bis 500,00 €

Die in den Ziffern 1 bis 9 ausgewiesenen Geldstrafen

können zusätzlich zur Sperrstrafe verhängt werden,

wenn diese, bedingt durch die Winterpause oder das Ende

der Spielserie, nicht den gewünschten Sühnezweck

erreichen lässt.

Jugendordnung

§ 4

Altersklasseneinteilung

(1) Die Fußballjugend spielt in Altersklassen. Stichtag für

die Einteilung in die Altersklassen ist der 1. Januar eines

jeden Jahres.

(2) Die Fußballjugend spielt in folgenden Altersklassen:

A-Junioren: A-Junioren einer Spielzeit sind Spieler,

die im Kalenderjahr, in dem das Spieljahr

beginnt, das 17. oder 18. Lebensjahr

vollenden oder vollendet haben,

B-Junioren: B-Junioren einer Spielzeit sind Spieler,

die im Kalenderjahr, in dem das Spieljahr

beginnt, das 15. oder 16. Lebensjahr

vollenden oder vollendet haben,

C-Junioren: C-Junioren einer Spielzeit sind Spieler,

die im Kalenderjahr, in dem das Spieljahr

beginnt, das 13. oder 14. Lebensjahr

vollenden oder vollendet haben,

D-Junioren: D-Junioren einer Spielzeit sind Spieler,

die im Kalenderjahr, in dem das Spieljahr

beginnt, das 11. oder 12. Lebensjahr

vollenden oder vollendet haben, (…)

E-Junioren: E-Junioren einer Spielzeit sind Spieler, die

im Kalenderjahr, in dem das Spieljahr beginnt, das 9.

oder 10. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben,

F-Junioren: F-Junioren einer Spielzeit sind Spieler, die

im Kalenderjahr, in dem das Spieljahr beginnt, das 7.

oder 8. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben,

G-Junioren: G-Junioren einer Spielzeit sind Spieler, die

im Kalenderjahr, in dem das Spieljahr beginnt, noch

nicht das 7. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben.

(3) Auf Kreis- und Bezirksebene ist es zulässig, Spielrunden

mit Jahrgangsmannschaften durchzuführen.

Entsprechende Regelungen sind in die jeweilige

Ausschreibung für den Juniorenspielbetrieb

aufzunehmen.

(4) Wo die örtlichen Verhältnisse es notwendig erscheinen

lassen, können vom zuständigen Jugendaus-

schuss Spielrunden mit Mannschaften zugelassen

werden, in denen Spieler verschiedener Altersklassen

mitspielen; z.B. A-/B-Junioren, B-/C-Junioren etc,

(5) Ein Juniorenspieler kann grundsätzlich in den höheren

Altersklassen eingesetzt werden. Soll ein behinderter

Juniorenspieler im Ausnahmefall in einer jüngeren

Altersklasse auf Kreisebene eingesetzt werden,

so ist dies unter Vorlage eines ärztlichen Gutachtens

oder eines Behindertenausweises beim zuständigen

Kreisjugendausschuss zu beantragen. Für den Fall

der Zustimmung wird die Ausnahmegenehmigung

ohne Auflagen für die Dauer eines Spieljahres und nur

für diese Altersklasse durch den Kreisjugendausschuss

erteilt. Im Falle der Ablehnung entscheidet auf

Antrag der Vorsitzende des Verbandsjugendausschusses

endgültig. Dessen Entscheidung kann mit

einer Auflage verbunden sein.

(6) Ein Verein kann für eine Altersklasse mehrere Mannschaften

melden. Die Mannschaften sind wie folgt zu

bezeichnen:

1. A-Junioren, 2. A-Junioren usw.; dies gilt auch entsprechend

für die anderen Altersklassen.

(7) Meldet ein Verein für eine Altersklasse mehrere

Mannschaften, so kann nur eine Mannschaft dieser

Altersklasse in der höchsten Spielklasse des Verbandes

spielen und an den Pokalspielen auf verschiedenen

Ebenen teilnehmen.

(8) Gemischte Mannschaften (Junioren und Juniorinnen)

in den Altersklassen G bis B sind zugelassen; in den

Altersklassen C und B nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten

der Juniorinnen.

(9) In den Altersklassen B und jünger sind gemischte

Staffeln (Junioren- und Juniorinnenmannschaften) mit

Genehmigung des zuständigen Jugendausschusses

zugelassen.

redaktionell: Abs. 3 neu, die bisherigen Abs. 3 bis 8

werden 4 bis 9.

Jugendordnung

§ 13

Spielgemeinschaften

(1) Spielgemeinschaften, grundsätzlich bestehend aus

maximal drei beteiligten Vereinen, können in allen Altersklassen

bis zur Bezirksebene zugelassen werden.

Die Anzahl der Mannschaften einer Jugendspielgemeinschaft

ist auf Kreisebene nicht beschränkt; auf

Bezirksebene auf eine Mannschaft pro Altersklasse

begrenzt.

(2) Die Zulassung gilt für ein Spieljahr. Sie ist beim zuständigen

Kreisjugendausschuss vom federführenden

Verein zu beantragen.

Amtliche Bekanntmachungen

(3) Über die Zulassung von Ausnahmen hinsichtlich der

Maximalzahl beteiligter Vereine entscheidet der Verbandsjugendausschuss.

Dessen Entscheidung ist unanfechtbar.

(4) Spielgemeinschaften, die vor dem 1. Juli 1993 gebildet

wurden und seither ununterbrochen bestehen,

können auf entsprechenden Antrag beim zuständigen

Kreisjugendausschuss auch dann fortgesetzt werden,

wenn die betreffenden Vereine die Voraussetzungen

des Absatzes 1 nicht erfüllen. Dies gilt auch für Spielgemeinschaften,

die höher als auf Bezirksebene spielen.

Unzulässig ist jedoch ein Aufstieg bestehender Spielgemeinschaften

über die Bezirksebene hinaus.

Diese Regelung tritt mit Wirkung vom 1.7.2011 außer

Kraft.

(5) Bei Auflösung der Spielgemeinschaft findet § 18 a

Abs. 4 SpO entsprechende Anwendung.

Diese Regelung tritt mit Wirkung vom 1.7.2009 zum

Spieljahr 2009/10 in Kraft.

Hinweis: Der durch die Regelung in Absatz 4 gewährte

Bestandsschutz der Jugendspielgemeinschaften,

die vor dem 1.Juli 1993 gebildet wurden, wird aus

Gleichbehandlungs- und Wettbewerbsgründen mit

Wirkung vom 01.07.2011 aufgehoben und ersatzlos

gestrichen.

Durch die Übergangszeit wird den Mitgliedsvereinen

die Möglichkeit gegeben, sich der dann geänderten

Rechtslage anzupassen bzw. sich darauf einzustellen.

Jugendordnung

§ 19

Auswechseln von Spielern

(1) Bei den A- bis C-Junioren können auf Kreis-, Bezirksund

Verbandsebene vier Spieler/-innen beliebig oft

ein- und ausgewechselt werden. Für die D- bis G-Junioren

bzw. -Juniorinnen kann durch den Kreisjugendausschuss

in den Ausschreibungen eine abweichende

Regelung festgelegt werden.

Für das Auswechseln von Spielern in Spielklassen auf

Verbandsebene gilt im Übrigen die Regel III der Amtlichen

Fußballregeln.

(2) Die eingewechselten Spieler/Spielerinnen sind vom

Verein in den Spielbericht nachzutragen.

Inkrafttreten: Die Änderungen der Ordnungen treten

mit dem Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung in Kraft; ausgenommen

hiervon ist die Änderung zu § 13 Abs. 4 der

Jugendordnung, die zum 1. Juli 2011 in Kraft tritt.

Foto: Kjell Palmqvist/Becker media

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65


64_66Amtliches 18.12.2008 18:33 Uhr Seite 66

Amtliche Bekanntmachungen

66

Januar 2009

Geburtstage

15. Januar

bis 15. Februar

Gerhard Ballschmiede, Ehrenmitglied

des NFV, feiert

am 20. Januar seinen 82. Geburtstag.


Enno Cording, Vorsitzender

des NFV-Kreises Oldenburg-

Stadt, wird am 23. Januar 74

Jahre alt.


Wego Kregehr, Anti-Doping-Beauftragter

des NFV,

wird am 23. Januar 48 Jahre

alt.


Edmund Timm, Ehrenmitglied

des NFV, feiert am 29.

Januar seinen 71. Geburtstag.


Heinz Lange, Vorsitzender

des NFV-Kreises Friesland,

wird am 29. Januar 69 Jahre

alt.


Walter Fricke, Vorsitzender

des Verbandsjugendausschusses,

feiert am 31. Januar

seinen 56. Geburstag.


Thomas Hesse, Vorsitzender

der Kommission Prävention

und Sicherheit, wird am 14.

Februar 44 Jahre alt.


Manfred Marquardt, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Harburg, feiert am 15. Februar

seinen 59. Geburtstag.

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2. bis 30. Januar 2009

Ferienangebot

Fr. 2. bis Mo. 5. Coca-Cola-Fußballschule

Talentsichtung

Sa. 3. bis Di. 6. U 16-Junioren-Auswahllehrgang

So. 4. bis Di. 6. U 15-Junioren-Auswahllehrgang

Mi. 7. bis Do. 8. U 13-Junioren E.ON Avacon-Cup Halle, Gruppe 1

Do. 8. bis Fr. 9. U 13-Junioren E.ON Avacon-Cup Halle, Gruppe 2

Mo. 12. bis Di. 13. U 13-Junioren E.ON Avacon-Cup Halle, Gruppe 3

Di. 13. bis Mi. 14. U 13-Junioren E.ON Avacon-Cup Halle, Gruppe 4

Mi. 14. bis Do. 15. U 13-Junioren E.ON Avacon-Cup Halle, Gruppe 5

Do. 15. bis Fr. 16. U 13-Junioren E.ON Avacon-Cup Halle, Gruppe 6

Fr. 16. bis So. 18. U 20-Frauen-Sichtungslehrgang

Verbandsmitarbeiter

Fr. 9. bis Sa. 10. Tagung der Kreisehrenamtsbeauftragten

DFBnet-Schulung für Einsteiger

Do. 22. Schulung DFB-Fußballabzeichen-Abnehmer

Fr. 23. bis Sa. 24. Klausurtagung Verbandslehrausschuss

Tagung Verbandsjugendausschuss und Beirat

Trainerschulung

Fr. 16. C-Lizenz-Eignungstest

Fr. 16. bis Sa. 17. Lehrgang für Frauentrainer Oberliga Niedersachsen

und höher

Mo. 19. bis Fr. 23. Kompakt-Lehrgang Trainer C Breitenfußball

für Absolventen eines Freiwilligen Sozialen Jahres, Teil 1

Mo. 26. bis Fr. 30. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 1

Schiedsrichter

Fr. 23. bis Sa. 24. Schiedsrichter-Leistungslehrgang I

Sa. 24. bis So. 25. Schiedsrichter-Leistungslehrgang II

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe der Amtlichen Bekanntmachungen ist der

12. Januar 2009.

Turnierbörse

Unter der Adresse

www.nfv.de

werden im Internet Spielgesuche und

Turnierangebote veröffentlicht.

Seminar beim NFV

Expertentipps von den Sportplatzspezialisten

Sportplatzpflege mit System – unter dieses Motto stellen

die Rasenspezialisten der Firma EUROGREEN ihr traditionelles

Frühjahrsseminar, das im kommenden Jahr am

Donnerstag, 19. März 2009, von 10 bis ca. 16.30 Uhr

in der NFV-Sportschule Barsinghausen erneut für Mitarbeiter/innen

aus Vereinen und Kommunen angeboten

wird. Im Mittelpunkt des Sportplatzpflege-Seminars stehen

die Pflege, Regeneration und Rekonstruktion von Rasen-,

Tennen- und Kunstrasenplätzen.

Anmeldungen für das Seminar, für das keine Teilnahmegebühr

erhoben wird, sind bis zum 15. März 2009 zu

richten an: NFV-Sportschule, Mozartweg 1, 30890 Barsinghausen,

Tel. (0 51 05) 7 51 85.

Pressedienst: Unter der Adresse www.nfv.de

wird der aktuelle Pressedienst des NFV mit

Informationen vom Fußball in Niedersachsen

im Internet veröffentlicht.

Impressum

Fußball-Journal

Niedersachsen

Zeitschrift des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

Herausgeber:

Niedersächsischer Fußballverband

Schillerstraße 4

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