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AV 2012 | FACHBEITRÄGE

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Betriebliche Krankenversicherung als Türöffner

für bAV-Vermittler

Mit der kleinen Schwester zum Erfolg

Beitrag von Dr. Stefanie Alt,

Geschäftsführerin der NÜRNBERGER

Beratungs- und Betreuungsgesellschaft

für betriebliche Altersversorgung und

Personaldienstleistungen mbH

Gerne nennt man sie auch die „kleine Schwester der

betrieblichen Altersversorgung“: Die betriebliche

Krankenversicherung (bKV) schlüpft aus den Kinderschuhen

und ist auf dem Vormarsch. Mehrere PKV-

Anbieter haben ihr Produktsortiment überarbeitet

und wollen in diesem Bereich Marktanteile gewinnen.

Für Vermittler stellt sich die Frage: Welches

Wachstumspotenzial steckt in der bKV? Wie kann

man mit diesem Instrument bei den Unternehmen

punkten?

Während die betriebliche Altersversorgung (bAV)

in vielen Unternehmen etabliert ist, hat die betriebliche

Vorsorge im Bereich der Krankenversicherung

noch großen Nachholbedarf. Das Geschäftsfeld gilt

als äußerst zukunftsträchtig, die Rahmenbedingungen

sind günstig wie nie: Kürzungen bei den

Sozialleistungen, demografischer Wandel und zunehmende

Nachwuchsprobleme bei Unternehmen,

die auf hochspezialisierte Fach- und Führungskräfte

angewiesen sind. Dies zwingt viele Arbeitgeber

zu handeln und erhöht die Bereitschaft, in die Gesundheit

ihrer Mitarbeiter zu investieren. Doch die

betriebliche Krankenversicherung ist nicht nur ein

sinn-voller Bestandteil eines betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Sie ist darüber hinaus ein ideales

Benefit zur Verbesserung der Zufriedenheit und

Loyalität der Mitarbeiter.

Vorteile für Arbeitnehmer…

Für viele medizinische Zusatzleistungen müssen gesetzlich

krankenversicherte Arbeitnehmer heute tief

in die eigene Tasche greifen. So werden sie z. B. für

viele zahnärztliche Leistungen, den Zahnersatz, spe-

zielle Vorsorgeuntersuchungen oder Wahlleistungen

im Krankenhaus extra zur Kasse gebeten. Viele Arbeitnehmer

sichern deshalb diese Leistungen heute

bereits durch private Krankenzusatzversicherungen

aus ihrem Nettoverdienst ab. Bietet der Arbeitgeber

diese Leistungen nun im Rahmen einer betrieblichen

Krankenversicherung durch einen Gruppenvertrag

an, hat dies für Arbeitnehmer folgende Vorteile:

• Bessere Gesundheitsversorgung

• Steuerbegünstigte Beiträge (Sachbezug bzw.

pauschale Versteuerung)

• Vereinfachte Aufnahmebedingungen (keine Gesundheitsprüfung,

keine Wartezeiten)

• Günstige Gruppenkonditionen

• Mitversicherung von Familienangehörigen

Beitragszahler ist in der Regel der Arbeitgeber als

Gruppenvertragspartner. Versicherungsnehmer und

versicherte Person ist der Arbeitnehmer. Scheidet

ein Mitarbeiter aus dem Betrieb aus, kann er seinen

Vertrag privat fortführen oder beenden.

…und für Arbeitgeber

Der Arbeitgeber legt mit der Auswahl der Tarifbausteine

im Gruppenvertrag seine gewünschten Prioritäten

bei der Krankenversorgung seiner Belegschaft

fest. Neben der Motivationssteigerung hat

die Investition in die Gesundheit der Mitarbeiter für

Arbeitgeber weitere positive Effekte. Durch Vorsorgeuntersuchungen

und eine bessere medizinische

Versorgung im Krankheitsfall lassen sich Heilungsprozesse

und Fehlzeiten verkürzen. Die Arbeitnehmer

„erleben“ die soziale Leistung des Arbeitgebers

schon beim nächsten Arztbesuch. Arbeitnehmer,

die dank ihres Arbeitgebers in den Genuss einer

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