Geschäftsbericht 2011 PDF, 2.16 MB - Grundeigentümer-Versicherung

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Geschäftsbericht 2011 PDF, 2.16 MB - Grundeigentümer-Versicherung

GRUNDEIGENTÜMER-VERSICHERUNG

Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit


Inhalt

Auf einen Blick 5

Der Aufsichtsrat 6

Der Vorstand 6

Die Mitgliedervertreter 7

Lagebericht – Geschäftsverlauf 2011 8

Bericht des Vorstandes 8

Bilanz zum 31. Dezember 2011 18

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 20

Anhang 22

Erläuterungen zu den Aktiva 24

Erläuterungen zu den Passiva 25

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 26

Angaben zu den wichtigsten Versicherungszweiggruppen,

Versicherungszweigen und -arten gemäß § 51 (4) RechVersV 27

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 28

Bericht des Aufsichtsrates 29

3


Auf einen Blick

2011 2010 2009 2008 2007

Versicherungsverträge Anzahl 252.424 247.478 240.053 238.583 229.336

Beitragseinnahmen brutto T € 34.978 33.444 32.115 30.370 28.175

netto T € 25.704 24.060 20.558 19.531 17.895

Gesamt- brutto % 74,1 62,2 59,7 50,2 66,5

schadenquote netto % 69,5 62,3 56,8 56,2 56,7

Kostenquote brutto % 33,3 30,2 31,4 33,3 32,8

netto % 35,2 26,8 31,8 36,2 35,8

Versicherungstechnisches

Ergebnis T € -1.665 1.645 2.201 -281 -514

Kapitalanlagen T € 44.335 47.057 45.259 42.878 34.456

Eigenkapital T € 10.700 13.400 12.200 10.550 10.150

Schwankungsrückstellung T € 9.841 9.764 9.001 9.086 7.517

Stille Reserven T € 2.766 5.211 4.600 4.333 3.353

5


Der Aufsichtsrat/Der Vorstand

Der Aufsichtsrat

Peter Landmann, Hamburg Vorsitzender

Hausmakler

Wilfried Krauth, Bartholomäberg,

Dipl.-Kaufmann Österreich stellv. Vorsitzender

Peter Hamm, Karlsruhe † 06.02.2011

Rechtsanwalt, stellv. Vorsitzender

Verbandsvorstand

Rainer Beckmann, Hannover

Kaufmann

Dr. Rolf Brieler, Hamburg bis 19.05.2011

Rechtsanwalt

Klaus Gründer, Berlin bis 19.05.2011

Hausverwalter

Olaf Kay Jungfer, Hamburg

Versicherungsbetriebswirt/

Geschäftsführer

Michael W. Mönig, Dortmund

Rechtsanwalt/

Hauptgeschäftsführer

Heinrich Stüven, Hamburg

Rechtsanwalt,

Verbandsvorsitzender

6

Der Vorstand

Heinz Walter Berens, Hamburg Vorsitzender

Rüdiger Buyten, Hamburg

Der Abschlussprüfer

RBS RoeverBroennerSusat Hamburg

GmbH & Co. KG,

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

Steuerberatungsgesellschaft

Der Verantwortliche Aktuar

Jürgen Rudolph, Koblenz

Dipl.-Mathematiker


Die Mitgliedervertreter

Die Mitgliedervertreter

Ingo Apel, Düsseldorf

Jutta Barth, Hannover ab 19.05.2011

Jörg-Konrad Becker, Berlin

Dr. Mady Beißner, Hannover

Günther Belz, Frankfurt

Hans-Peter Beyer, Hamburg bis 19.05.2011

Christian Biemann, Osnabrück ab 19.05.2011

Dieter Blümmel, Berlin

Olaf Carlberg, Hamburg

Otto Decker, Hannover

Torsten Flomm, Hamburg

Jürgen Freitag, Hamburg

Wolf-Bodo Friers, Langen

Walter Götz, Hamburg

Heike Graf, Hamburg

Elke Hölzer, Blankenburg

Michael Kirchwitz, Berlin

Hans J. Klöpper, Heidelberg

Frank S. Laske, Hannover bis 19.05.2011

Dr. Klaus Leichter, Berlin

Eva-Maria Leirer, Überlingen

Harry Mühl, Bruchsal

Angelika Müller, Zwickau

Reinhold Nölkenbockhoff, Osnabrück

Gerhard Peper, Hamburg

Josef Piontek, Mannheim

Bernd Richter, Bremen

Wolfgang Schaper, Osnabrück

Jürgen Scheel, Kiel

Prof. Dr. Jürgen Simon, Lüneburg

Gerald Steinig, Stutensee

Manfred Thiele, Berlin

Karl-Heinz Timm, Hamburg

Peter Uhlenbroock, Hamburg

7


Lagebericht – Geschäftsverlauf 2011

Bericht des Vorstandes

Der Verlauf des 120. Geschäftsjahres der GRUND EIGEN TÜMER-

VERSICHERUNG VVaG (GEV) endet ins gesamt mit

einem nicht zufrieden stellenden Ergebnis. Sowohl das

versicherungstechnische Ergebnis als auch das Kapital-

anlageergebnis sind insbesondere durch Ereignisse in

der zweiten Jahreshälfte negativ beeinflusst worden.

Gleichzeitig hat die GEV dabei ihre hohe Leistungsfähig-

keit gegenüber ihren Mitgliedern unter Beweis gestellt.

Die GEV versteht sich als verlässlicher Partner der Hausund

Grundeigentümer. Die Konzentration auf die Produkte

rund um die Immobilie steht im Vordergrund der

Ge schäfts politik, dementsprechend nimmt die Gebäudeversicherung

einen wesentlichen Anteil am Gesamtbestand

ein. Die ertragsorientierte Steuerung dieser auch

branchen weit seit Jahren hochgradig schadenbelasteten

Versicherungssparte stellt nach wie vor eine besondere

Herausforderung dar. Der Wettbewerb lässt nur wenige

Möglichkeiten der Prämienanpassung in der Verbundenen

Wohngebäudeversicherung zu. Um weiterhin einen

ertragsorientierten Wachstumskurs der GEV bei attraktiver

Preis- und Leistungsqualität zu erhalten, gilt es, die

Stabili sierung unseres Produktportfolios über die Diversifikation

der Versicherungssparten weiter zu intensivieren

und an der selektiven Zeichnungspolitik festzuhalten.

8

Dabei ist auf die ausgewogene Gestaltung von Eigenmitteln

und Rückversicherung zu achten.

Die Beitragseinnahmen haben sich 2011 positiv ent wickelt.

Mit einem Zuwachs von 4,6 % sind die Beiträge zwar leicht

unter der Planung von 5,0 %, jedoch deutlich stärker als

der Markt gewachsen. Die Beiträge für eigene Rechnung

stiegen sogar um 7,1 %. Die Bruttoschaden aufwendungen

in Höhe von 25,8 Mio. € entsprechen einer Steigerung von

24,8 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Schadenaufwendungen f. e. R. betragen 17,8 Mio. €.

Ausschlaggebend für die gestiegenen Schadenbe lastungen

waren im Wesentlichen zwei Faktoren. Zum einen

stieg die Großschadenbelastung in der Gebäudever sicherung,

insbesondere durch Feuerschäden, deutlich an.

Die Bruttoschadenaufwendungen stiegen um 2,0 Mio. €

auf 18,7 Mio. €. Gleichzeitig ereigneten sich im Geschäftsjahr

unerwartet hohe Einzelschäden in der Schwammund

Hausbockkäferversicherung, die brutto zu einem

Gesamtschadenaufwand von 2,3 Mio. € führten. Zum

anderen stieg die durchschnittliche Schadenbelastung

ohne Berücksichtigung von Großschäden in der Ge bäu deversicherung

an. Für das Geschäftsjahr entstanden

Schadenaufwendungen vor Rückversicherung insbesondere

für Leitungswasser- und Sturmschäden in Höhe


von 10,3 Mio. € bzw. 2,0 Mio. €. Wesentliche Sturm-

ereignisse blieben im Geschäftsjahr aus, wenngleich

der Sommer durch Sturmereignisse geprägt war.

Die Brutto-Combined Ratio (Summe aus Schaden- und

Kostenquote bezogen auf die verdienten Beiträge) erhöhte

sich im Geschäftsjahr insbesondere aufgrund der Großschadenbelastung

auf 107,4 % nach 92,4 % im Vorjahr.

2011 wurden die Vertriebsaktivitäten zur Erhöhung der

Spartendiversifizierung weiter vorangetrieben. Dies führte

zu erhöhten Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen

insbesondere für die Mietkautionsversicherung. Diese wird

seit 2010 über die Eurokaution Service GmbH angeboten.

Während der Vertragsbestand der Mietkautionsversicherung

zum Ende des Vorjahres 2.678 Verträge aufwies, sind

es zum Geschäftsjahresende 7.682 Verträge.

Die Vielzahl gesetzlicher und aufsichtsrechtlicher Anforderungen

stellt uns, wie viele andere kleinere und

mittelständische Versicherungen, vor eine große

Herausforderung. Die GEV hat frühzeitig mit dem Ausbau

des Risikomanagement-Systems begonnen und im

Geschäftsjahr die personellen und strukturellen

Voraussetzungen zur Erfüllung der aufsichtsrechtlichen

Anforderungen insbesondere in Hinblick auf Solvency II

intensiviert. Hieraus ergeben sich trotz konsequenten

Kostenmanagements Kostensteigerungen, die sich durch

die Erweiterung der Vertriebsaktivitäten und Forcierung

der laufenden Projekte in einer erhöhten Kostenquote

gegenüber dem Vorjahr niederschlagen. Die Kostenquote

stieg von 30,2 % auf 33,3 %.

Nachdem das Kapitalmarktjahr noch sehr vielversprechend

begonnen hatte, waren die Börsen im späteren Verlauf

zunehmend durch Unsicherheiten geprägt. Erinnerungen

an die schwachen Börsenjahre 2002 und 2008 wurden

wach, denn seit Anfang August kam es weltweit zu starken

Kursverlusten an den Börsen. Der deutsche Leitindex

verlor auf Jahressicht 14,7 %. Auch wenn damit nicht die

Verluste der damaligen Jahre erreicht wurden, war 2011

eines der schlechtesten Börsenjahre. Gründe hierfür waren

neben einer weiteren Verschärfung der Staatsschuldenkrisen

in Europa und in den USA auch die geringeren

Wachstums erwartungen der Finanzmärkte für die Weltwirtschaft

im Jahr 2012. Die GEV konnte sich diesem

negativen Trend nicht entziehen und hat ein negatives

Kapitalanlage ergebnis erzielt. Durch die konsequente

Abkehr von direkten Aktieninvestments konnten die entstandenen

Verluste in Grenzen gehalten werden.

9


10

Heinz Walter Berens

Vorsitzender des

Vorstandes

Peter Landmann

Vorsitzender des

Aufsichtsrates

Rüdiger Buyten

Mitglied des Vorstandes


Insgesamt erhöhten sich durch die Kapitalmarkt ent wick-

lungen die Aufwendungen für Kapitalanlagen im Wesent-

lichen durch Abgangsverluste gegenüber dem Vorjahr

um 1,1 Mio. € auf 2,1 Mio. €.

Erfreulich ist, dass der Umbau der Unternehmenszentrale

in Hamburg im Jahr 2011 vollständig abgeschlossen wurde.

Der Immobilienbestand hat sich im Zuge des Umbaus auf

14,0 Mio. € erhöht.

Der Vertriebsweg Mietkautionsversicherung wird über die

Eurokaution Service GmbH, Hamburg, betrieben. Um diese

Kooperation auch strategisch enger an die GEV zu binden,

wurden die bisher an der Firma Eurokaution Holding AG

gehaltenen Anteile in Anteile an der deutschen GmbH

getauscht. Die Eurokaution Service GmbH, Hamburg, bleibt

exklusiver Kooperationspartner. Die GEV sichert als

Risikoträger mit der Kautionsbürgschaft die Ansprüche

der Vermieter ab.

Die GEV ist weiterhin an der Asset-Management-Gesellschaft

GET Capital AG mit 15 % des Grundkapitals beteiligt.

In einem schwierigen Marktumfeld konnte sich die

Gesellschaft gut behaupten und ein positives Ergebnis

erwirtschaften. Unverändert gegenüber dem Vorjahr

erfolgt das Wertpapiermanagement der GEV durch die

GET Capital AG.

Die 100 %ige Tochtergesellschaft GET Service GmbH

konnte ihre Positionierung als Makler unter nehmen

speziell in der Haus & Grund-Organisation erfolgreich

bestätigen. Neben der Absicherung der durch

die GEV auf gebauten Versicherungsbestände wurde

der Verkauf von gesellschaftsunabhängigen Produkten

erfolgreich ausgebaut. Die Gesellschaft schließt das Ge -

schäftsjahr 2011 mit einem erneut positiven Ergebnis ab.

An der TerraSana LIFE AG ist die GEV zu 100 % beteiligt.

Die Gesellschaft bietet vollumfängliche Dienstleistungen

im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Für das im

Geschäftsjahr 2008 ausgereichte Darlehen erfolgte eine

Tilgung in Höhe von 0,1 Mio. €. Die Darlehenshöhe beträgt

zum Jahresende 0,4 Mio. €. In einem herausfordernden

Marktumfeld hat sich die TerraSana LIFE AG im vergangenen

Geschäftsjahr gut behauptet. Der Bedarf am betrieblichen

Gesundheitsmanagement rückt zunehmend in

den Fokus sämtlicher Unternehmen. Mit dem innovativen

Geschäftsmodell der TerraSana LIFE AG hebt sich die

Ge sellschaft vom Markt ab. Unter der Voraussetzung, dass

dieser Vorteil genutzt werden kann, sind wir zuversichtlich,

dass mit der TerraSana LIFE AG langfristig ein ertragreicher

Unternehmenswert aufgebaut werden kann. Für 2011

ergibt sich durch die noch bis 2012 erforderlichen

Abschreibungen auf die Anfangsinvestitionen bei der

TerraSana LIFE AG ein negatives Ergebnis. Das operative

Ergebnis vor Abschreibungen und Zinsen ist positiv.

Nach einem ausgeglichenen ersten Halbjahr haben sich in

der zweiten Jahreshälfte bei der GEV deutlich negative

Trends in der Versicherungstechnik und den Kapitalanlagen

entwickelt. Wie bereits erwähnt, ergaben sich unerwartet

hohe Schadenbelastungen aus Großschäden und

Kursverluste an den Kapitalmärkten. Sowohl im versicherungstechnischen

als auch im nichtversicherungstechnischen

Ergebnis konnten wir unsere Ziele nicht erreichen.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit schließt mit

einem Verlust in Höhe von 2,7 Mio. € (Vorjahresgewinn

1,8 Mio. €), der sich in Höhe von 1,7 Mio. € auf die Versicherungstechnik

bzw. in Höhe von 1,0 Mio. € auf die

Nicht versicherungstechnik verteilt. Der Jahresfehlbetrag

von 2,7 Mio. € (Vorjahres überschuss 1,2 Mio. €) wurde

durch die Entnahme aus den Gewinnrücklagen ausgeglichen.

Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass

sie auch in einem schwierigen Geschäftsjahr mit

Ein satz freude und Umsicht gearbeitet und gehandelt

haben. Bei unseren Mitgliedern, Kunden und Geschäfts -

part nern bedanken wir uns für Treue und Verbundenheit

zur GRUNDEIGENTÜMER-VERSICHERUNG VVaG.

11


1. Versicherungsbetrieb

Die GRUNDEIGENTÜMER-VERSICHERUNG VVaG –

(GEV) betrieb im Geschäftsjahr 2011 folgende

Versicherungszweige:

Allgemeine Haftpflichtversicherung

(Haus- und Grundbesitzer-, Bauherren-, Büro-, Privatund

Familien-, Tierhalter- und Gewässerschaden-

Haftpflichtversicherung)

Allgemeine Unfallversicherung

Verbundene Wohngebäudeversicherung

(Feuer-, Sturm- und Leitungswasserversicherung)

Verbundene Hausratversicherung

Glasversicherung

Schwamm- und Hausbockkäferversicherung

Bauleistungsversicherung (Bauwesenversicherung)

Mietverlustversicherung

Mietkautionsversicherung

Mit Ausnahme der Sparten Glas- und Mietkautions

versicherung hat die GEV für alle Sparten

Rückversicherungsverträge abgeschlossen. Aktives

Rückversicherungsgeschäft betrieb die GEV nicht.

12

2. Versicherungstechnisches Ergebnis

Die Anzahl der Versicherungsverträge erhöhte sich im

Berichtsjahr um 2,0 %. Die Bruttobeitragseinnahme stieg

um 4,6 %. Daraus ergaben sich Nettobeitragssteigerungen

von 7,1 %.

Die Bruttoschadenquote stieg von 62,2 % auf 74,1 %

und die Nettoschadenquote stieg von 62,3 % auf 69,5 %

der jeweils verdienten Beiträge.

Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb stiegen

um 1.565 T € (brutto) bzw. um 2.618 T € (netto). Das

versicherungstechnische Nettoergebnis sank gegenüber

dem Vorjahr um 3.310 T €.


Der Verlauf des Geschäftes zeigt sich in den wesentlichen Positionen wie folgt:

Verdiente Beitragseinnahmen brutto

netto

Aufwendungen für brutto

Versicherungsfälle netto

Aufwendungen für den brutto

Versicherungsbetrieb netto

Veränderung Schwankungsrückstellung

Versicherungstechnisches Ergebnis

Versicherungstechnische brutto

Rückstellungen netto

Die Schwerpunkte des Geschäftes lagen bei der

Haftpflicht- und der Verbundenen Wohngebäude versiche-

rung, die am Ende des Geschäftsjahres zusammen 73,8 %

der Versicherungsverträge und 82,3 % der verdienten

Bruttobeiträge ausmachten.

Der Anteil der Verbundenen Hausratversicherung,

der Glasversicherung, der Unfallversicherung und der

2011

T €

34.851

25.577

25.836

17.768

11.620

9.009

-77

-1.665

24.967

21.551

2010

T €

Veränderung

T € Prozent

1.593

1.702

5.144

2.902

1.565

2.618

686

-3.310

1.446

1.280

Mietkautionsversicherung am Versicherungsbestand

betrug zusammen 25,3 % bei den Verträgen und 16,4 %

bei den verdienten Bruttobeiträgen.

Die Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Verträgen stellt sich wie folgt dar:

Versicherungszweige

Haftpflicht

Verbundene Wohngebäude

Verbundene Hausrat

Glas

Unfall

Mietkaution

Übrige Versicherungen

Gesamtes Geschäft

Die übrigen Versicherungen haben mit Bestandsanteilen

zum Jahresende von 0,9 % bei den Verträgen bzw. 1,3 %

bei den verdienten Bruttobeiträgen geringere Bedeutung.

Anzahl der Verträge

Veränderung

2011 2010

Anzahl

Prozent

115.852

70.344

20.847

12.679

22.655

7.682

2.365

252.424

33.258

23.875

20.692

14.866

10.055

6.391

-763

1.645

23.521

20.271

117.717

70.025

20.129

13.052

21.642

2.536

2.377

247.478

-1.865

319

718

-373

1.013

5.146

-12

4.946

4,8

7,1

24,9

19,5

15,6

41

89,9

-201,2

6,1

6,3

-1,6

0,5

3,6

-2,9

4,7

202,9

-0,5

2,0

13


Nach der Zuführung zur Schwankungsrückstellung in Höhe von 77 T € ergab sich ein versicherungstechnisches Ergebnis

für eigene Rechnung von -1.665 T €.

Danach waren die einzelnen Sparten an dem versicherungstechnischen Ergebnis wie folgt beteiligt:

Versicherungszweige Rohgewinn (+)

-verlust (–)

T €

Haftpflicht

Verbundene Wohngebäude

Verbundene Hausrat

Glas

Unfall

Mietkaution

Übrige Versicherungen

Eine höhere Schadenbelastung hat in der Sparte

Haftpflicht zu einem negativen Ergebnis geführt. Die

Sparte Verbundene Wohngebäude schloss bei einer

erhöhten Geschäftsjahresschadenbelastung und einer

Zuführung zur Schwankungsrückstellung mit einem

deutlichen Verlust ab. Die Sparten Unfall und Hausrat

wiesen im Berichtsjahr positive Ergebnisse aus.

3. Nichtversicherungstechnisches Ergebnis

Die Kapitalanlagen reduzierten sich insgesamt um 5,8 %

auf 44.335 T €. Hierbei ergab sich ein Zuwachs des Immobilien

bestandes durch den Umbau des Haupt gebäudes

in Hamburg um 4.840 T € auf 13.987 T €. Die sonstigen

Kapitalanlagen reduzierten sich um 7.581 T € auf 27.831 T

€. Der Bestand an Aktien, Investmentanteilen und anderen

nicht festverzinslichen Wertpapieren betrug zum

Jahresende 13.038 T € (Vorjahr 17.360 T €). Die festverzinslichen

Wertpapiere reduzierten sich um 1.339 T € auf

10.467 T €. Die Einlagen bei Kreditinstituten betrugen zum

Jahresabschluss 3.700 T € gegenüber 5.750 T € im Vorjahr.

4. Gesamtergebnis

Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3.900 T € auf einen Jahresfehlbetrag von 2.700 T € reduziert.

Er setzt sich wie folgt zusammen:

14

Versicherungstechnisches Ergebnis

Ergebnis aus Kapitalanlagen

Saldo aus sonstigen Erträgen und sonstigen

Aufwendungen

Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

Außerordentliche

Aufwendungen/Ergebnis

Steuern

Jahresüberschuss

-431

-715

+79

+262

+381

-181

-983

Als Folge der Aktienmarktentwicklung ergab sich für die

GEV Abschreibungsbedarf auf Investmentanteile.

Der Zeitwert gemäß §§ 54 ff. RechVersV der Kapitalanlagen

betrug am Ende des Geschäftsjahres 47.101 T €, deren

Bilanz wert 44.335 T €. Der Saldo aus stillen Reserven und

stillen Lasten über alle Kapitalanlagen beträgt somit zum

Bilanzstichtag 2.766 T € (Vorjahr 5.211 T €), dies entspricht

6,2 % der gesamten Kapitalanlagen. Weitere Angaben zu

den Zeitwerten und den Bewertungsreserven finden sich

im Anhang. Das Kapitalanlageergebnis betrug -243 T € nach

1.194 T € im Vorjahr.

2011

T €

-1.665

-243

-763

-2.671

-112

83

-2.700

Veränderung

Schwankungsrückstellung

T €

+274

-328

+284

0

-307

0

0

Das Ergebnis der Mietkautionsversicherung ist auf die Einführungsphase

des Produkts zurückzuführen. Die übrigen

Sparten sind durch die Schadenbelastung der Schwammund

Hausbockkäferversicherung beeinflusst. Die Scha denaufwendungen

f. e. R. beliefen sich allein für diese Sparte

auf 1.160 T € nach 62 T € im Vorjahr. Für eigene Re chnung

ergibt sich daraus ein Verlust in Höhe von 1.057 T €.

2010

T €

1.645

1.194

-1.002

1.837

-127

-510

1.200

Reingewinn (+)

-verlust (–)

T €

-157

-1.043

+362

+262

+74

-181

-982

Veränderung

T €

-3.310

-1.437

239

-4.508

15

593

-3.900


5. Verlustausgleich

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.700 T € wurde durch

eine entsprechende Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen

ausgeglichen.

6. Risikobericht

Die Übernahme von Risiken ist mit unserem Geschäftszweck

untrennbar verbunden. Als Versicherungsunternehmen

befassen wir uns intensiv und systematisch mit

den Risiken unserer Kunden. Basierend auf der Geschäftsund

der daraus abgeleiteten Risikostrategie ist die

Identifizierung, Messung und Beherrschung von Risiken

unsere Kernkompetenz.

Über die Risikostrategie werden die sich aus unserer

Geschäftsstrategie ergebenden Risiken identifiziert und die

Risikoneigung festgelegt. Darüber hinaus ist die Ermittlung

der Risikotragfähigkeit ein wesentlicher Bestandteil der

Risikostrategie. Den Geschäftsumfang und die Unter -

nehmens größe haben wir bei der Ausge staltung des

Risikomanagement-Systems entsprechend berücksichtigt.

Neben der Risikostrategie ist der organisatorische Rahmen

ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagement-

Systems, mit dem Ziel, die Geschäftsabläufe effektiv zu

überwachen und zu kontrollieren sowie Veränderungen der

Rahmenbedingungen zu erkennen und an diese anzupassen.

Gleichzeitig gilt es, das Risikobewusstsein innerhalb

des Unternehmens zu fördern, um existenzielle Risiken zu

vermeiden und bestehende Risiken effizient zu steuern.

Die aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen an das

Risikomanagement (MaRisk) für Versicherungs unter-

nehmen werden durch die vollständige Integration in die

bestehende Aufbau- und Ablauforganisation erfüllt. Die

Risikoverantwortung liegt dezentral bei den jeweiligen

Fachbereichen. Das zentrale Risikomanagement ist für die

Koordination und die konzeptionelle Entwicklung und

Pflege des unternehmensweiten Risikomanagement-

Systems zuständig.

Im Rahmen eines ganzheitlichen und systematischen

Risikomanagements werden risikorelevante Sachverhalte

regelmäßig an den Vorstand und das Aufsichtsgremium

berichtet. In der mindestens jährlich stattfindenden Risi koinventur

werden die identifizierten Risiken analysiert.

Hierzu zählt eine quantitative und qualitative Risiko selbsteinschätzung.

Gleichzeitig bereiten wir uns hierdurch auf

die Anforderungen durch Solvency II und das sich daraus

ergebende Own Risk and Solvency Assessment (ORSA) vor.

Der Risikomanagement-Prozess besteht aus den

Kom ponenten Risikoidentifikation, Risikoanalyse und

-bewertung, Risikosteuerung sowie Kommunikation und

Überwachung. Die aufeinander abgestimmten Regelungen,

Maßnahmen und Verfahren zur Erkennung, Kontrolle und

Abwehr von Risiken werden über das Risikomanage ment-

System zusammengefasst und dokumentiert. Das System

der Risikofrüherkennung basiert dabei auf der

Risikoinventur, dem Berichtswesen und der regelmäßig

aktualisierten Risikoauslastung.

Die Risikoinventur ist das wesentliche strategische Element

des Risikomanagement-Systems. Sie ist Grundlage für die

Ermittlung des Risikoprofils der Gesellschaft. Die Risikoverantwortlichen

(i. d. R. die Abteilungsleiter) sind

verpflichtet, permanent ihre Risiken zu analysieren und zu

bewerten. Bei gravierenden Änderungen haben Ad-hoc-

Meldungen an das Risikomanagement zu erfolgen, die

von diesem unverzüglich an den Gesamtvorstand weitergeleitet

werden.

Die Risikosteuerung basiert auf der Einschätzung, welche

Risiken die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft

gefährden könnten. Dabei werden in der Risikoanalyse

anhand der wichtigen Geschäftsbereiche die einzelnen

Risikoarten betrachtet. Die allgemeingültigen Einflussfaktoren

für die Vermögens- und Ertragslage sind das

versicherungstechnische Ergebnis und das Kapitalanlageergebnis.

Von Bedeutung sind ebenso operationelle Risiken

und Steuerrisiken.

Unsere versicherungstechnischen Risiken sind zunächst

durch unsere geschäftspolitische Ausrichtung auf das

Privatkundengeschäft und den deutschen Markt deutlich

begrenzt. Unsere Zeichnungspolitik führt zu einer weiteren

Reduktion dieses Risikos. Dem Reserverisiko wird durch

die vorsichtige Bildung der versicherungstechnischen

Rückstellungen begegnet. Die daraus resultierenden

Abwicklungsergebnisse werden laufend kontrolliert. Zum

Ausgleich von Schwankungen im Schadenverlauf bilden

wir entsprechend den gesetzlichen Vorgaben eine

Schwank ungsrückstellung. Zur Verringerung des Adressausfallrisikos

bei Rückversicherungsgeschäften sind wir

bei der Auswahl der Rückversicherer auf gute Bonität

bedacht und sehen bei gerateten Gesellschaften

mindestens ein „A“-Rating vor. Mögliche Forderungs ausfälle

gegenüber Versiche r ungs nehmern und Maklern gefährden

das Unternehmen nicht.

15


Zu den Kapitalanlagerisiken zählen das Markt-, Adress-

ausfall- und Liquiditätsrisiko. Das Marktrisiko wird monat-

lich über ein Kapitalanlageberichtswesen über wacht. Im

Direktbestand werden ausschließlich einfache Wertpapiere

mit einem mittel- bis langfristigen Anlage horizont

gehalten. Strukturierte Wertpapiere befinden sich nicht

im Direktbestand. Das Zinsänderungsrisiko hat für die GEV

lediglich Auswirkungen auf die Kapitalanlagerendite, eine

Belastung der Risikotragfähigkeit ist aber nicht erkennbar.

Um Adressausfallrisiken möglichst auszuschließen, wird

auf eine hohe Bonität und eine risikogerechte Auswahl der

Emittenten geachtet. Zum 31. Dezember 2011 lagen alle

festverzinslichen Wertpapiere im Investmentgrade-Bereich.

Das Liquiditätsrisiko wird durch ein aktives Liquiditätsmanagement

minimiert.

Der gemäß den aufsichtsrechtlichen Anforderungen durch-

zuführende Stresstest wurde seit Einführung bestanden.

Auch die Berechnung des Stresstestes zum Bilanzstichtag

31.12.2011 führte wie in den Vorjahren zu deutlich über

den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen liegenden

Ergebnissen.

Die quantitative Erfassung operationeller Risiken ist nur

bedingt möglich. Wir steuern und begrenzen diese Risiken

durch ein integriertes Internes Kontrollsystem (IKS). Im

Rahmen der operationellen Risiken messen wir der

IT-Sicherheit größte Bedeutung zu und verwenden Schutzmaßnahmen

in der Informationstechnologie, die auf den

neuesten Standards beruhen. Im Geschäftsjahr sind keine

nennenswerten Störungen aufgetreten.

Die Interne Revision überprüft die Einhaltung der einge-

setzten Maßnahmen des Risikomanagement-Systems und

die Angemessenheit und Wirkungsweise unseres Internen

Kontrollsystems. Zu den wesentlichen organisatorischen

Maßnahmen des Internen Kontrollsystems zählen die

Funktionstrennung und das Vier-Augen-Prinzip. So wird

den operativen Risiken im Bereich der Kapitalanlagen

durch eine strikte Trennung von Handeln, Abwicklung und

Berichtswesen begegnet.

Für das kommende Geschäftsjahr stehen die Weiterentwicklung

des Risikomanagements hinsichtlich der

Umsetzung der Anforderungen aus Solvency II und die

Intensivierung einer effektiven Risikosteuerung im

Vordergrund.

Insgesamt sind derzeit keine Entwicklungen bekannt, die

die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft erheblich beein-

trächtigen könnten, wenngleich die unterjährige Ent wick-

16

lung der Versicherungstechnik und der Kapital anlagen die

Vermögens- und Ertragslage der GEV negativ beeinflusst

haben.

7. Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres bis zur Erstellung

dieses Geschäftsberichts sind keine Ereignisse eingetreten,

die Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und

Vermögens lage der Gesellschaft haben.

8. Ausblick

Die Einschätzungen der kommenden Entwicklung

der GEV beruhen auf Planungen und Prognosen, denen

Einschätzungen der Politik und volkswirtschaftlicher

Institute sowie zur Entwicklung der Versicherungswirtschaft

durch die Verbandsgremien der

Versicherungswirtschaft zugrunde liegen.

Das Geschäftsklima der Versicherungswirtschaft blieb

auch 2011 insgesamt stabil und freundlich, wenngleich

die Dynamik leicht abgekühlt ist. Dies ist im Wesentlichen

durch die verlangsamte konjunkturelle Entwicklung der

deutschen Volkswirtschaft begründet. Ferner hat sich die

Inflationsrate 2011 auf über zwei Prozent entwickelt,

für 2012 dürfte sie im Durchschnitt nur leicht unter dem

Vorjahreswert liegen. Die Beitragsentwicklung der deutschen

Versicherungswirtschaft hat sich erstmals seit 1995

rückläufig entwickelt. Dies ist im Wesentlichen auf den

Rückgang der Einmalbeiträge des Lebensversicherungsgeschäfts

zurückzuführen. Die Beiträge der Schaden- und

Unfallversicherung hingegen stiegen um 2,7 %. Für die

Schaden- und Unfallversicherung gilt seit Jahren ein sehr

intensiver Preiswettbewerb bei einer sehr hohen

Marktdurchdringung. Die Beitragsentwicklung wird sich

wie schon in den Vorjahren moderat verhalten und im

niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen.

Für 2012 rechnet die GEV weiterhin mit steigenden

Beitragseinnahmen über dem erwarteten Marktniveau.

Das Beitragswachstum wird sich aus moderaten Beitragsanpassungen

und Neugeschäft zusammensetzen. Die in

der Produktstruktur angestrebten Veränderungen stützen

diese positive Einschätzung. Die Absatzwege der GEV

werden weiter intensiv gefördert, so dass wir noch

bewusster als Spezialversicherer rund um die Immobilie

von Kunden und Vermittlern wahrgenommen werden.

Hierzu tragen auch die weiterhin hervorragenden

Testergebnisse bei, von denen unbestritten eine verkaufsfördernde

Wirkung ausgeht.


Die angespannte Schadensituation der Gebäude-

versicherung wird insbesondere durch die nach wie vor

hohe Grundschadenlast im Leitungswasserbereich

be stimmt. Daher wird die GEV bei ihrer konsequent selektiven

Zeichnungspolitik bleiben. Risiken können nur zu angemessenen

Preisen und Bedingungen übernom men werden.

Dies zeigen vor allem die im Geschäftsjahr eingetreten

Großschäden. Die Beurteilung des versicherungstechnischen

Risikos in der Gebäudeversicherung wird zukünftig

eine wesentliche Tätigkeit bei der Tarifierungs- und

Zeichnungspolitik darstellen.

Nach wie vor sind die Kapitalmärkte von den Themen

Staatsschuldenkrise, Instabilität des Finanzsektors und

Rezessionsangst geprägt. Zwar konnte der deutsche

Leitindex zu Beginn des Jahres 2012 ein kräftiges Plus

verbuchen, doch die Krise des Euroraums schwelt weiter,

hinter der Konsolidierung der US-Ökonomie stehen

Fragezeichen und auch die zuletzt prosperierenden

Schwellenländer zeigen teils Schwächen.

Die Kapitalanlagestrategie der GEV wurde für 2012 grund-

legend geändert. Das Kapitalanlageergebnis stützt sich

zukünftig auf laufende Erträge aus festverzinslichen

Wertpapieren. Trotz der weiterhin zu erwartenden niedrigen

Rendite bonitätsstarker Emittenten wird die GEV

unter Berücksichtigung der Vorgabe von Mischung und

Streuung bei jederzeitiger Erfüllbarkeit der versicherungstechnischen

Verpflichtungen nachhaltig stabile Kapitalanlageergebnisse

erwirtschaften können.

Gleichzeitig gilt es, die zukünftige Entwicklung der

Kapitalmärkte mittels verschiedener Szenarien zu beur-

teilen. Unser langjähriger Partner, die GET Capital AG,

ist hierbei vollumfänglich eingebunden.

In Bezug auf die Kapitalmärkte erwarten wir wegen

der bestehenden Unsicherheiten und einer abschwächen-

den Konjunktur eine moderate Entwicklung. Voraus-

setzung hierfür ist, dass der EZB und der Politik eine

Lösung der Staatsschuldenkrise gelingt. Durch die

defensive Anlage strategie der GEV für 2012 dürften

Rückschläge an den Kapitalmärkten oder die Wahrscheinlich

keit drohender Ausfälle unserer Emittenten als

beherrschbar angesehen werden.

Für 2012 erwarten wir steigende Beitragseinnahmen bei

einer sich entspannenden Schadenbelastung. Sofern

wesentliche Elementarereignisse und eine Häufung von

Großschäden ausbleiben, erwarten wir ein positives

versicherungstechnisches Ergebnis.

Wir sind davon überzeugt, dass sich das Gesamtergebnis

der GEV positiv entwickelt und in den folgenden Geschäftsjahren

nachhaltig positive Ergebnisse erzielt werden können.

17


Bilanz zum 31. Dezember 2011

AKTIVA Geschäftsjahr Vorjahr

€ € € € T €

A. Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen,

gewerbliche Schutzrechte und ähnliche

Rechte und Werte sowie Lizenzen an

solchen Rechten und Werten

B. Kapitalanlagen

I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte

und Bauten einschließlich der Bauten auf

fremden Grundstücken

Summe der Aktiva:

18

II. Kapitalanlagen in verbundenen

Unternehmen und Beteiligungen

1. Anteile an verbundenen Unternehmen

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen

3. Beteiligungen

4. Ausleihungen an Unternehmen, mit

denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

III. Sonstige Kapitalanlagen

1. Aktien, Investmentanteile und andere

nicht festverzinsliche Wertpapiere

2. Inhaberschuldverschreibungen und

andere festverzinsliche Wertpapiere

3. Hypotheken-, Grundschuld- und

Rentenschuldforderungen

4. Sonstige Ausleihungen

a) Namensschuldverschreibungen

b) Übrige Ausleihungen

5. Einlagen bei Kreditinstituten

6. Andere Kapitalanlagen

C. Forderungen

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen

Versicherungsgeschäft an:

1. Versicherungsnehmer

2. Versicherungsvermittler

II. Abrechnungsforderungen aus dem

Rückversicherungsgeschäft

III. Sonstige Forderungen

davon an verbundene Unternehmen:

23.500 €

D. Sonstige Vermögensgegenstände

I. Sachanlagen und Vorräte

II. Laufende Guthaben

bei Kredit insti tu ten, Schecks

und Kassenbestand

E. Rechnungsabgrenzungsposten

I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten

II. Sonstige Rechnungsab grenzungs posten

2.000.000,00

370.682,97

1.104.440,96

370.000,00

922.987,82

120.000,00

13.038.264,55

8.466.997,00

223.506,21

2.370.682,97

3.700.452,49

31.150,00

235.452,24

124.190,72

13.986.804,85

2.517.428,78

27.831.053,22

359.642,96

2.187.770,28

116.714,67

773.736,00

952.815,07

252.941,61

159.181,48

1.273.612,50

44.335.286,85

2.664.127,91

1.726.551,07

412.123,09

50.411.701,42

1.492

9.146

1.105

470

923

0

2.498

17.360

9.806

229

2.000

236

2.236

5.750

31

35.412

47.056

203

98

301

1.888

248

2.437

(32)

317

1.283

1.600

221

155

376

52.961


PASSIVA Geschäftsjahr Vorjahr

€ € € T €

A. Eigenkapital

Gewinnrücklagen

1. Verlustrücklage gemäß § 37 VAG

2. Andere Gewinnrücklagen

B. Versicherungstechnische Rückstellungen

I. Beitragsüberträge

1. Bruttobetrag

2. davon ab:

Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft

II. Rückstellung für noch nicht

abgewickelte Versicherungsfälle

1. Bruttobetrag

2. davon ab:

Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft

III. Rückstellung für erfolgsunabhängige und

erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung

1. Bruttobetrag

2. davon ab:

Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft

IV. Schwankungsrückstellung und

ähnliche Rückstellungen

V. Sonstige versicherungstechnische

Rückstellungen

1. Bruttobetrag

2. davon ab:

Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft

C. Andere Rückstellungen

I. Rückstellungen für Pensionen und

ähnliche Verpflichtungen

II. Steuerrückstellungen

III. Sonstige Rückstellungen

D. Andere Verbindlichkeiten

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen

Versicherungsgeschäft gegenüber

1. Versicherungsnehmern

2. Versicherungsvermittlern

II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem

Rückversicherungsgeschäft

III. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

IV. Sonstige Verbindlichkeiten

davon aus Steuern: 134.431,34 €

davon im Rahmen der

sozialen Sicherheit: 19.580,70 €

Summe der Passiva:

437.167,91

0,00

14.227.261,59

3.416.429,44

460.636,15

0,00

436,00

0,00

5.878.226,45

278.288,51

6.700.000,00

4.000.000,00

437.167,91

10.810.832,15

460.636,15

9.841.457,00

436,00

5.034.058,00

413.439,27

637.728,00

6.156.514,96

1.902.015,62

3.580.705,26

436.711,10

10.700.000,00

21.550.529,21

6.085.225,27

12.075.946,94

50.411.701,42

6.700

6.700

13.400

310

0

310

12.986

3.251

9.735

461

0

461

9.764

1

0

1

20.271

4.488

1.083

1.469

7.040

5.681

214

5.895

2.227

3.762

366

12.250

(125)

(25)

52.961

19


Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011

POSTEN Geschäftsjahr Vorjahr

€ € € T €

I. Versicherungstechnische Rechnung

20

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung

a) Gebuchte Bruttobeiträge

b) Abgegebene Rückversicherungs beiträge

c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge

d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer

an den Brutto beitragsüberträgen

2. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene

Rechnung

a) Zahlungen für Versicherungsfälle

aa) Bruttobetrag

bb) Anteil der Rückversicherer

b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht

abgewickelte Versicherungs fälle

aa) Bruttobetrag

bb) Anteil der Rückversicherer

3. Veränderung der sonstigen versicherungstechnischen

Nettorückstellungen

4. Aufwendungen für den Versicherungs betrieb für

eigene Rechnung

a) Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb

b) davon ab:

erhaltene Provisionen

und Gewinnbeteiligungen aus

dem in Rück deckung gegebenen

Versicherungs geschäft

5. Sonstige versicherungstechnische

Aufwendungen für eigene

Rechnung

6. Zwischensumme

7. Veränderung der Schwankungsrück stellung

und ähnlicher Rückstellungen

8. Versicherungstechnisches Ergebnis

für eigene Rechnung

34.978.060,45

-9.274.400,30

-127.098,91

0,00

24.595.003,73

-7.902.009,04

1.241.263,29

-165.897,13

25.703.660,15

-127.098,91

16.692.994,69

1.075.366,16

11.619.940,51

-2.611.402,31

25.576.561,24

17.768.360,85

90,00

9.008.538,20

387.631,16

-1.587.878,97

-77.366,00

-1.665.244,97

33.443

-9.383

24.060

-185

0

-185

23.875

20.988

-6.860

14.128

-297

1.035

738

14.866

66

10.055

-3.664

6.391

275

2.408

-763

1.645


POSTEN Geschäftsjahr Vorjahr

€ € € € T €

II. Nicht versicherungstechnische Rechnung

1. Erträge aus Kapitalanlagen

a) Erträge aus Beteiligungen

davon aus verbundenen

Unternehmen: 89.100 €

b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen

davon aus verbundenen

Unternehmen: 23.500 €

aa) Erträge aus Grundstücken,

grundstücksgleichen Rechten und

Bauten einschließlich der Bauten

auf fremden Grundstücken

bb) Erträge aus anderen

Kapitalanlagen

c) Erträge aus Zuschreibungen

d) Gewinne aus dem Abgang von

Kapitalanlagen

2. Aufwendungen für Kapitalanlagen

a) Aufwendungen für die Verwaltung

von Kapitalanlagen, Zinsauf wen -

dungen und sonstige Aufwendungen

für die Kapitalanlagen

b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen

davon außerplanmäßig gemäß § 253,

Absatz 3 Satz 3 HGB: 25.273,82 €

c) Verluste aus dem Abgang von

Kapitalanlagen

3. Sonstige Erträge

4. Sonstige Aufwendungen

5. Ergebnis der normalen Geschäfts tätigkeit

6. Außerordentliche Aufwendungen/Ergebnis

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

8. Sonstige Steuern

9. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss

10. Entnahmen aus Gewinnrücklagen

a) aus anderen Gewinnrücklagen

11. Einstellungen in Gewinnrücklagen

a) in die Verlustrücklage gemäß § 37 VAG

b) in andere Gewinnrücklagen

12. Bilanzgewinn

480.297,25

714.943,91

96.148,27

1.195.241,16

0,00

561.509,50

628.390,44

754.531,02

713.429,00

1.852.898,93

2.096.350,46

74.708,07

836.833,30

-105.732,59

22.758,86

-243.451,53

-762.125,23

-2.670.821,73

112.152,00

-82.973,73

-2.700.000,00

2.700.000,00

0,00

0,00

0,00

0,00

6

(1)

(23)

258

769

1.027

38

1.118

2.189

583

411

1

995

1.194

77

1.079

-1.002

1.837

128

488

22

510

1.200

0

600

600

1.200

0

21


Anhang

Allgemeines

Die Rechnungslegung der Gesellschaft richtet sich nach

den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der

Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungs

unternehmen (RechVersV).

Im Berichtsjahr 2011 beschäftigte die GEV durchschnittlich

33 männliche und 44 weibliche Mitarbeiter, davon 16 Teilzeitbeschäftigte.

Die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates sind

auf Seite 6, die Mitglieder der Mitgliedervertretung auf

Seite 7 aufgeführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungs-

kosten gegebenenfalls um Abschreibungen vermindert

angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungs-

betrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger

kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungs-

betrages angesetzt. Im Folgenden sind die

Bewertungsmethoden bei den einzelnen Posten

weitgehend erläutert.

Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten,

vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden

Wert erfolgten nur bei einer voraussichtlich dauerhaften

Wertminderung.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die

Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten bzw.

zum niedrigeren Teilwert angesetzt.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen und

Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis

besteht, wurden mit dem Nennwert bewertet.

Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten

bzw. mit dem niedrigeren Börsenkurswert zum

Abschlusstag ausgewiesen.

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen

sowie sonstige Ausleihungen wurden mit dem Nennwert

abzüglich Tilgung angesetzt.

22

Sachanlagen und die immateriellen Wirtschaftsgüter

(EDV-Software) wurden zu Anschaffungskosten aktiviert.

Sie wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer

abgeschrieben.

Die Beitragsüberträge der Bauherrenhaftpflicht- und

Bauleistungs-(Bauwesen-)Versicherung betrafen

Einmalbeiträge. Sie wurden nach der durchschnittlichen

Versicherungslaufzeit von einem Jahr und einer gleichmäßigen

Verteilung der Beitragseinnahmen im

Kalenderjahr mit einem Bruttoübertragssatz von 50 %

gebildet. In der Unfall- und der Mietkautionsversicherung

bestehen Verträge mit innerjährlichen Fälligkeiten der

Jahres prämien. Die Beitragsüberträge in der

Unfallversicherung wurden nach der 24stel-Methode

monatsweise, die Beitragsüberträge der Mietkautionsversicherung

wurden nach der pro rata temporis-Methode

ermittelt. In allen anderen Sparten ist die Beitragsfälligkeit

einheitlich der 1. Januar. Als Bemessungsgrundlage

dienten die gebuchten Bruttobeiträge. Alle Beitragsüberträge

wurden gemäß der steuerlich zulässigen

Regelung um 85 % der darauf entfallenden Provisionen

und sonstigen Bezüge der Vertreter gekürzt.

Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungs

fälle wurde durch Ermittlung des für den einzelnen

Versicherungsfall vermuteten Schadenbedarfs individuell

unter Hinzuziehung der sich aus dem geschlüsselten

Verfahren für die Schadenregulierungskosten ergebenden

Aufwendungen vorgenommen. Für die noch unbekannten

Fälle wurden pauschale Rückstellungen nach den

Erfahrungen der Vorjahre gebildet.

Die Ansprüche aus Regressen wurden gemäß den vertrag-

lichen Vereinbarungen oder mit den Erwartungswerten,

vermindert um Pauschalwertberichtigungen, bilanziert.

Die Schwankungsrückstellung wurde gemäß § 29

RechVersV berechnet.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte

nach dem Verfahren der laufenden Einmalprämien

(Projected Unit Credit Method) mit einem Diskon tierungs-

zins von 5,13 %. Anwartschaftssteigerungen und

Rentenan passungen wurden mit jeweils 2,5 % p. a. ein-

gerechnet und die Richttafeln 2005 G von Dr. K. Heubeck

zugrunde gelegt.


Pensionsverpflichtungen aus Entgeltumwandlungen

wurden mit den Aktivwerten der sie bedeckenden

leistungskongruenten und insolvenzgeschützten

Rückdeckungsversicherungen von 37 T € angesetzt und

mit diesen verrechnet, ebenso die darauf entfallenden

Aufwendungen und Erträge.

Das Wahlrecht zur Verteilung des sich durch die erstmalige

Anwendung des BilMoG ergebenden Unterschiedsbetrages

aus der Bewertungsänderung wird ausgeübt. Nach der

Zuführung von 1/15 im Geschäftsjahr verbleibt ein restlicher

Unterschiedsbetrag per 31.12.2011 von 1.458 T €.

Die nichtversicherungstechnischen Rückstellungen und

die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag

angesetzt, dabei orientierte sich der Wertansatz der

Rückstellungen am voraussichtlichen Bedarf.

Aus den unterschiedlichen handelsrechtlichen und

steuer lichen Wertansätzen errechneten sich aktive latente

Steuern bei den Rückstellungen für unerledigte

Schaden fälle und bei den Pensionsrückstellungen und

passive latente Steuern bei den Grundstücken und den

Beteiligungen an Grundstücksgesellschaften. Zusätzlich

errechneten sich aktive latente Steuern aus steuerlichen

Verlustvorträgen. Per Saldo ergab sich ein Überhang der

aktiven über die passiven latenten Steuern; das dafür

bestehende Ansatzwahlrecht wurde nicht ausgeübt.

Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte mit dem

derzeitigen unternehmensindividuellen Ertragsteuersatz

von 32 %.

Zeitwerte und Bewertungsreserven

Bewertungsreserven sind der Unterschiedsbetrag

zwischen dem Zeitwert und dem Bilanzwert der

Kapitalanlagen.

Die Ermittlung der Zeitwerte der Grundstücke und Bauten

sowie der Anteile an verbundenen Unternehmen bzw.

Beteiligungen erfolgte nach ertragsorientierten Verfahren.

Die Zeitwerte der Aktien, Investmentanteile und festverzinslichen

Wertpapiere wurden durch Börsenkurse oder

aktuelle Marktpreise am Bilanzstichtag festgestellt.

Die Ermittlung der Zeitwerte der zum Nennwert bilanzierten

Kapitalanlagen erfolgte grundsätzlich nach der

Bar wert methode. Zum Ende des Geschäftsjahres betrug

der Zeitwert gemäß §§ 54 ff. RechVersV der Kapitalanlagen

47.101 T €, deren Bilanzwert betrug 44.335 T €. Als

Bewertungsreserven ergaben sich daraus 2.766 T €; das

sind 6,24 % der gesamten Kapitalanlagen.

23


Erläuterungen zu den Aktiva

Entwicklung der Aktivposten A., B. I. bis B. III. im Geschäftsjahr 2011

24

Aktivposten

A. Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen,

gewerbliche Schutzrechte u. ä. Rechte

u. Werte sowie Lizenzen an solchen

Rechten und Werten

B. I. Grundstücke, grundstücksgleiche

Rechte und Bauten einschließlich der

Bauten auf fremden Grundstücken

Summe B. I.

B. II. Kapitalanlagen in verbunde nen

Unternehmen und Beteiligungen

1. Anteile an verbundenen Unternehmen

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen

3. Beteiligungen

4. Ausleihung an Unternehmen

mit Beteiligungsverhältnis

Summe B. II.

B. III. Sonstige Kapitalanlagen

1. Aktien, Investmentanteile

und andere nicht festver zinsliche

Wertpapiere

2. Inhaberschuld verschrei bun gen und

andere festver zinsliche Wertpapiere

3. Hypotheken-,

Grundschuld- und Rentenschuld -

forderungen

4. Sonstige Ausleihungen

a) Namensschuldverschrei bungen

b) Übrige Ausleihungen

5. Einlagen bei Kredit instituten

6. Andere Kapitalanlagen

Summe B. III.

Summe B. I. - B. III.

Bilanzwerte

01.01.2011

T €

1.492

9.147

9.147

1.104

470

923

0

2.497

17.360

9.806

229

2.000

236

5.750

31

35.412

47.056

Zugänge

T €

---

5.028

5.028

---

---

728

120

848

5.799

3.981

---

---

154

---

---

9.934

15.810

Abgänge

T €

---

---

---

---

100

728

---

828

9.619

5.256

5

---

19

2.050

---

16.949

17.777

Zuschreibungen

T €

---

---

---

---

---

---

---

---

---

---

---

---

---

---

---

---

---

---

Abschreibungen

T €

218

188

188

---

---

---

---

---

502

64

---

---

---

---

---

---

566

754

Bilanzwerte

31.12.2011

T €

1.274

13.987

13.987

1.104

370

923

120

2.517

13.038

8.467

224

2.000

371

3.700

31

27.831

44.335

A. Immaterielle Vermögensgegenstände

Unter dieser Position werden extern erstellte und von der GEV erworbene EDV-Programme und Rechte

ausgewiesen. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Lizenzen für das neue Verwaltungssystem und

Dokumenten-Management-System.

B. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

Der Bilanzwert der zum 31.12.2011 eigengenutzten Grundstücke und Bauten beträgt 13.007 T €.

Zeitwerte

31.12.2011

T €

14.460

14.460

2.289

370

1.450

120

4.229

13.054

8.909

223

2.145

371

3.700

31

28.412

47.101


Erläuterungen zu den Passiva

A. Eigenkapital

Gewinnrücklagen

1. Verlustrücklage gemäß § 37 VAG

2. Andere Gewinnrücklagen

Gesamt

B. Versicherungstechnische Rückstellungen

V. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen

Die Rückstellung betrifft Wiederauffüllungsprämien in der Verbundenen Wohngebäudeversicherung.

C. Andere Rückstellungen

III. Sonstige Rückstellungen

In diesem Posten sind im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich z. B. für Tantiemen,

für rückständigen Urlaub, für die Altersteilzeit und für den Jahresabschluss enthalten.

D. Andere Verbindlichkeiten

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft

gegenüber Versicherungsnehmern

In diesem Posten sind fast ausschließlich vorausgezahlte Beiträge 2012 enthalten.

III. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Der Ausweis betrifft ein bei dem Erwerb Große Bäckerstraße 7 übernommenes Darlehen, das durch eine

Grundschuld auf dem Grundstück besichert ist. Von dem Darlehensbetrag von 3.581 T € haben 2.521 T €

eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Ende des

Vorjahres

T €

6.700

6.700

13.400

Entnahme

T €

0

2.700

2.700

Ende des

Geschäftsjahres

T €

6.700

4.000

10.700

25


Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb

Es entfallen 4.625 T € (Vorjahr: 4.162 T €) auf den Abschluss und 6.994 T € (Vorjahr: 5.893 T €)

auf die Verwaltung von Versicherungsverträgen.

Persönliche Aufwendungen

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter,

Personalaufwendungen

26

1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des

§ 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft

2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im

Sinne des § 92 HGB

3. Löhne und Gehälter

4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung

5. Aufwendungen für Altersversorgung

6. Aufwendungen insgesamt

2011

T €

Auf die Angabe der Vorstandsbezüge nach § 285 Abs. 9 a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Bezüge des Aufsichtsrates – ohne Reise- und Bewirtungskosten – beliefen sich auf 69 T €.

An frühere Mitglieder des Vorstandes wurden 252 T € Versorgungsbezüge gezahlt.

Am 31. Dezember 2011 betrug die Pensionsrückstellung für diese Personengruppe 2.788 T €.

Außerordentliche Aufwendungen

Hier wurden die Aufwendungen aus den Bewertungsänderungen aufgrund BilMoG ausgewiesen:

Verteilung des Unterschiedsbetrages bei den Pensionsrückstellungen auf 15 Jahre.

Darlehen gemäß § 285 Nr. 9 c HGB

Zum Bilanzstichtag besteht ein durch eine nachrangige Grundschuld besichertes Darlehen an ein

Vorstandsmitglied von 140 T €, Zinssatz 4 % p. a.

Gesamthonorar für Abschlussprüfer

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr beträgt 90 T €,

davon für Abschlussprüfungsleistung 82 T €, davon für Steuerberatung 8 T €, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.

4.706

-

4.196

793

402

10.097

2010

T €

3.993

-

4.323

768

-116

8.968


Angaben zu den wichtigsten Versicherungszweiggruppen,

Versicherungszweigen und -arten gemäß § 51 (4) RechVersV

Angaben in T € – außer i) –

a)

b)

c)

d)

e)

f)

g)

h)

ha)

hb)

i)

Gebuchte

Bruttobeiträge

Verdiente

Bruttobeiträge

Verdiente

Nettobeiträge

Bruttoaufwendungen für

Versicherungsfälle

Bruttoaufwendungen für

den Versicherungsbetrieb

Rückversicherungssaldo

Versicherungstechnisches

Ergebnis für eigene Rechnung

Versicherungstechnische

Bruttorückstellungen, insgesamt

davon:

Bruttorückstellung für noch

nicht abgewickelte Vers.fälle

davon:

Schwankungsrückstellung

Anzahl der mindestens einjährigen

Versicherungsverträge

Aus der Abwicklung der Vorjahresschadenreserve wurden per Saldo Abwicklungsgewinne erzielt.

Hamburg, den 6. März 2012

Geschäftsjahr

Vorjahr

Geschäftsjahr

Vorjahr

Geschäftsjahr

Vorjahr

Geschäftsjahr

Vorjahr

Geschäftsjahr

Vorjahr

Geschäftsjahr

Vorjahr

Geschäftsjahr

Vorjahr

Geschäftsjahr

Vorjahr

Geschäftsjahr

Vorjahr

Geschäftsjahr

Vorjahr

Geschäftsjahr

Vorjahr

Gesamtes

Versicherungsgeschäft

34.978

33.444

34.851

33.258

25.577

23.875

25.836

20.692

11.620

10.055

-1.405

-106

-1.665

1.645

24.967

23.521

14.227

12.986

9.841

9.764

252.424

247.478

Unfallver

siche -

rungen

1.702

1.692

1.698

1.615

1.590

1.489

537

895

674

655

106

29

73

82

1.773

1.586

1.373

1.498

319

12

22.655

21.642

Haftpflichtversicherungen

7.161

7.010

7.160

7.008

6.945

6.747

2.765

1.717

4.612

4.084

214

-80

-157

1.117

7.946

7.528

2.846

2.155

4.647

4.921

115.852

117.717

Gesamt

25.171

24.404

25.175

24.385

16.235

15.404

22.243

18.073

5.624

5.074

-1.731

-50

-1.394

440

15.067

14.310

10.041

9.324

4.875

4.831

105.458

104.781

Feuer- und Sachversicherungen

davon:

Verbundene

Hausratvers.

2.156

2.080

2.156

2.080

1.408

1.348

808

735

904

755

322

267

363

395

1.023

1.351

314

358

709

993

20.847

20.129

davon:

Verbundene

Gebäudevers.

21.533

20.817

21.533

20.817

13.492

12.730

18.721

16.737

4.162

3.814

davon:

sonstige

Sachvers.

GRUNDEIGENTÜMER-VERSICHERUNG

Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit

Der Vorstand

-980

-340

-1.043

-315

12.638

12.460

8.472

8.622

4.166

3.838

70.344

70.025

1.482

1.507

1.486

1.488

1.335

1.326

2.714

601

558

505

-1.073

23

-714

360

1.406

499

1.255

344

Heinz Walter Berens Rüdiger Buyten

0

0

14.267

14.627

Mietkautionsversicherungen

909

300

782

212

782

210

279

8

685

219

0

-13

-181

-2

176

96

-39

8

0

0

7.682

2.536

27


Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz,

Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter

Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

GRUNDEIGENTÜMER-VERSICHERUNG VVaG, Hamburg, für

das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von

Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen

handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden

Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung

der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere

Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten

Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss

unter Einbeziehung der Buchführung und über

den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §§ 317,

341 k HGB und 57 VAG unter Beachtung der vom Institut

der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen

Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,

dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf

die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter

Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken,

mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die

Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das

wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft

sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des

rechnungslegungsbezogenen Internen Kontrollsystems

sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung,

Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der

Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die

Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze

und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes

sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des

Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der

Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere

Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

28

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung

gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss

den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden

Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter

Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild

der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahres abschluss,

vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von

der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und

Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 9. März 2012

RBS RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Wiechmann Lieder

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der

GRUNDEIGENTÜMER-VERSICHERUNG VVaG laufend

überwacht. Er ist über die Geschäftslage durch mündliche

und schriftliche Berichte des Vorstandes unterrichtet

worden. In vier Sitzungen des Aufsichtsrates wurden alle

wesentlichen Angelegenheiten eingehend erörtert. An der

Bilanzsitzung hat der Abschlussprüfer teilgenommen. Bei

wichtigem Anlass wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrates

unverzüglich unterrichtet.

Der Lagebericht des Vorstandes sowie der Jahresabschluss

sind von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RBS

RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG, Hamburg, geprüft

und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk

versehen worden.

Der Aufsichtsrat hat zu den Prüfungsergebnissen keine

Bemerkungen zu machen. Er billigt das Ergebnis der

Abschlussprüfung.

Der Lagebericht des Vorstandes und der Jahresabschluss

zum 31.12.2011 wurden vom Aufsichtsrat geprüft und

gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 172 AktG

festgestellt.

Dem Lagebericht des Vorstandes und der vorgenommenen

Entnahme aus den nach § 11 Ziffer 5 der Satzung

gebildeten anderen Gewinnrücklagen schließt sich der

Aufsichtsrat an.

Hamburg, den 29. März 2012

Der Aufsichtsrat

Peter Landmann

Vorsitzender

29


GRUNDEIGENTÜMER-VERSICHERUNG

Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit

20095 Hamburg, Große Bäckerstraße 7, Tel.: 040-3766 3766 , Fax: 040-3766 33 00

www.grundvers.de

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