Geschäftsbericht 2011 - Volksbank eG

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Geschäftsbericht 2011 - Volksbank eG

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Wir machen den Weg frei.

Geschäftsbericht 2011


Wir machen den Weg frei.

Inhaltsübersicht Geschäftsbericht 2011

Der Vorstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1

Verwaltung und Organisation . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

Geschäftsgebietskarte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Geschäftsstellenübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 –5

Unsere Hauptgeschäftsstelle Lehrte . . . . . . . . . . . 6 –9

Unsere Mitarbeiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 –12

Erfahrungsbericht vom Pilotprojekt

unseres Förderpools . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Das Menschliche steht im Mittelpunkt . . . . . . . . . . 14

Öffentlichkeitsarbeit 2011 . . . . . . . . . . . . . . . . . 15–18

Wirtschafts- und Finanzkompetenz

von Jugendlichen gezielt fördern . . . . . . . . . . . . . . 19

Unser Geschäftspartner . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 –21

Wirtschaftspolitik 2011 im Rückblick . . . . . . . . 22 –23

Finanzbericht 2011

in der Umschlagtasche

Titelbild:

Westlicher Blick vom Lehrter Wasserturm

Foto: © Volker Neumann

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit freundlicher Empfehlung überreichen wir Ihnen

den Geschäftsbericht 2011.

Volksbank eG

Lehrte-Springe-Pattensen-Ronnenberg

Der Vorstand

Deneke-Jöhrens Lockhausen


Die Idee der Mitgliedschaft – Garant

für Stabilität in schwierigen Zeiten

Nachhaltigkeit, Stabilität und gelebte Solidarität

in der Region – das sind die Kernwerte unserer Volks-

bank eG, die zum Ende des Geschäftsjahres 2011

rund 42 Tausend Menschen von einer Mitglied-

schaft überzeugt haben. Mit unserer Unabhängig-

keit besitzen wir in diesen Zeiten ein wichtiges Gut:

Denn als Genossenschaftsbank sind wir einzig dem

Wohl unserer Mitglieder verpflichtet. Wir dienen den

Menschen und nicht den Kapital märkten, indem wir

Ihnen als Mitglied die Möglichkeit geben, den Kurs

unserer Bank mitzube stimmen und am Unternehmenserfolg

teilzuhaben. Gemeinsam engagieren wir

uns für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg in

der Region.

Selbstständiges Handeln, verbunden mit der Übernahme

gesellschaftlicher Verantwortung, Unternehmergeist

und Unabhängigkeit – nach diesem

modernen Geschäftsmodell bieten wir auch in

schwierigen Zeiten verlässliche Stabilität. So konnte

die genossenschaftliche FinanzGruppe gerade in

jüngster Zeit einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen

Stärkung Deutschlands leisten, statt

selbst Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Unsere Basis für Nachhaltigkeit:

Fairness, Vertrauen, Verantwortung

Die Mitgliedschaft – ein starkes Band

zwischen Kunde und Bank

Das finden Sie bei Ihrer Volksbank eG vor Ort.

Das einmalige Angebot der Mitgliedschaft und der

damit verbundene wirtschaftliche Förderauftrag sind

ein absolutes Alleinstellungsmerkmal innerhalb der

deutschen Bankenlandschaft! Als Mitglied sind Sie

nicht nur Kunde, sondern gleichzeitig auch Teilhaber

„Ihrer Bank“. Diese einzigartige Partnerschaft lässt ein

besonderes Band der vertrauensvollen Zusammenarbeit

entstehen, das unsere Geschäftsbeziehung mit

Ihnen spürbar prägt:

Unsere Mitglieder leben gemeinsam mit „ihrer Bank“

die Werte der genossenschaftlichen Idee – das verleiht

uns Stärke. Und dies gibt der Region den „richtigen

Antrieb“ für den nachhaltigen Erfolg.


Jahresbericht 2011 2

Verwaltung und Organisation

Vorstand: Henning Deneke-Jöhrens

Reiner Lockhausen

Aufsichtsrat: Heinrich-Henning Wildhagen, Diplom-Ingenieur, Wennigsen, Vorsitzender

Prokuristen: Volker Böckmann

Heiko Söhle, Geschäftsführer, Lehrte, stellvertretender Vorsitzender

Christian Bödecker, Diplom-Ingenieur agr., Lehrte

Friedrich Bolzum, Agraringenieur, Sehnde, OT Bolzum

Dr. Wilhelm Burgdorf, Diplom-Ingenieur agr., Pattensen (bis 06.06.2011)

Almuth Gellermann, Lehrerin an der BBS, Sehnde, OT Wassel

Bärbel Kandelhardt, Diplom-Sozialwirtin, Dachdeckermeisterin, Gehrden

Peter Lauenstein, Realschulrektor i. R., Laatzen, OT Gleidingen

Friedhelm Lüpke, Bauingenieur, Pattensen

Wilfried Meyer, Malermeister, Lehrte, OT Ahlten

Karl-Heinrich Rohlf, Fleischermeister, Springe, OT Eldagsen

Klaus Welliehausen, Diplom-Ingenieur, Springe

Hubert Wiesner, vereid. Buchprüfer/Steuerberater, Wennigsen, OT Holtensen

Ralf Winkelmann, Landwirt, Sehnde, OT Haimar

Friedbert Kirchhoff

Brigitte Langenberg

Ralf Mertins (ab 01.04.2011)

Karsten Pfeiffer

Klaus Sönke

Herbert Vogt

Ernst-Michael Wittkopp

Verbands- Genossenschaftsverband e. V., Verwaltungssitz Hannover

zugehörigkeit: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V., Berlin

Zentralinstitut: DZ BANK AG

Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank,

Frankfurt am Main – Niederlassung Hannover

Rechenzentrale: GAD eG – Gesellschaft für automatische Datenverarbeitung –, Münster


Jahresbericht 2011 3

Gehrden

Wennigsen

Springe

Hauptstelle

Weetzen

Bredenbeck

Völksen

Ronnenberg

Eldagsen

Bennigsen

Hannover

Hiddestorf

Pattensen

Gestorf

Grasdorf

Rethen

Hauptgeschäftsstellen

Höver

Gleidingen

Unser Geschäftsgebiet

Ahlten

Oesselse

HILDESHEIM

Aligse

Ilten

Bolzum

Lehrte

Sehnde

Geschäftsstellen

Immensen

Arpke

Sievershausen


Peter Moldenhauer

Regionalleiter Pattensen

Hauptstelle

Peter Moldenhauer

Uta Mader

Nadine Nerge

Werner Borchers

Hans-Werner Seifert

Anita Goldschmidt

Frank Lindt

Heike Voges

30982 Pattensen

Marienstraße 11

Tel. (0 51 01) 88-0

Fax (0 51 01) 88-44 22

email@vb-eg.de

www.vb-eg.de

Geschäftsstellen:

30880 Laatzen

OT Gleidingen

Hildesheimer Str. 553 A

Tel. (0 51 02) 93 92-0

Fax (0 51 02) 93 92-50

30880 Laatzen

OT Grasdorf

Hildesheimer Str. 227

Tel. (05 11) 82 21 97

Fax (05 11) 9 82 20 26

30880 Laatzen

OT Ingeln-Oesselse

Gleidinger Straße 28

Telefon (0 51 02) 33 35

Telefax (0 51 02) 91 69 94

30880 Laatzen

OT Rethen

Hildesheimer Str. 349

Tel. (0 51 02) 29 54

Fax (0 51 02) 90 93 53

30966 Hemmingen

OT Hiddestorf

Ihmer Straße 15

Tel. (0 51 01) 88-16 77

Fax (0 51 01) 88-16 78

31832 Springe

OT Bennigsen

Hauptstraße 14

Tel. (0 50 45) 82 00

Fax (0 50 45) 96 15 05

31832 Springe

OT Gestorf

In der Welle 5

Tel. (0 50 45) 80 25

Fax (0 50 45) 96 15 64

Andreas Heger

Regionalleiter Lehrte, Sehnde

Hauptgeschäftsstelle

Beate Breuer

Stephanie Ossenkop

Laszlo Soltesz

Jens Sievers

Michael Schönstein

Udo Meyer

Achim Wilke

31275 Lehrte

August-Bödecker-Platz 1

Tel. (0 51 32) 8 28-0

Fax (0 51 32) 8 28-2 90

Geschäftsstellen:

31275 Lehrte

Iltener Straße 75

Tel. (0 51 32) 85 75-6

Fax (0 51 32) 85 75-82

31275 Lehrte

OT Ahlten

Zum Großen Freien 40 a

Tel. (0 51 32) 85 74-0

Fax (0 51 32) 85 74-22

31275 Lehrte

OT Aligse

Peiner Heerstraße 34

Tel. (0 51 32) 85 75-3

Fax (0 51 32) 85 75-52

31275 Lehrte

OT Arpke

Alte Dorfstraße 1

Tel. (0 51 75) 36 04

Fax (0 51 75) 93 28 81

31275 Lehrte

OT Immensen

Bauernstraße 25

Tel. (0 51 75) 93 27 78

Fax (0 51 75) 93 29 16

31275 Lehrte

OT Sievershausen

J.-F.-Kennedy-Straße 14

Tel. (0 51 75) 72 41

Fax (0 51 75) 98 05 21

Oliver Falk

Peter Luszik

Peter Luszik

Henning Schmidt

31319 Sehnde

Mittelstraße 11

Tel. (0 51 38) 70 09-0

Fax (0 51 38) 70 09-55

31319 Sehnde

OT Bolzum

Marktstraße 15

Tel. (0 51 38) 14 63

Fax (0 51 38) 60 53 40

31319 Sehnde

OT Höver

Brunnenstraße 8

Tel. (0 51 32) 94 56 39

Fax (0 51 32) 94 56 69

31319 Sehnde

OT Ilten

Raiffeisenplatz 1

Tel. (0 51 32) 86 65 91

Fax (0 51 32) 86 64 38


Anke Harmening

Regionalleiterin Springe, Ronnenberg

Hauptgeschäftsstelle

Herbert Horn

Klaus-Uwe Jungmann

Dirk Höper

Martina Fieber

31832 Springe

Zum Niederntor 2-4

Tel. (0 50 41) 7 71-0

Fax (0 50 41) 7 71-50

Geschäftsstellen:

31832 Springe

Bernauer Straße 7

Tel. (0 50 41) 7 71-19

Fax (0 50 41) 7 71-27

31832 Springe

OT Eldagsen

Lange Straße 63 A

Tel. (0 50 44) 10 68

Fax (0 50 44) 10 69

31832 Springe

OT Völksen

Steinhauer Straße 47

Tel. (0 50 41) 84 92

Fax (0 50 41) 98 96 78

Hauptgeschäftsstelle

Klaus Sönke

Dirk Schulze

Walter Rasch

Walter Rasch

Peter Sowada

30952 Ronnenberg

Am Weingarten 1

Tel. (0 51 09) 79 07-0

Fax (0 51 09) 79 07-88

Geschäftsstellen:

30952 Ronnenberg

OT Weetzen

Hauptstraße 30

Tel. (0 51 09) 79 07 10

Fax (0 51 09) 79 07 11

30974 Wennigsen

Hauptstraße 17

Tel. (0 51 03) 70 58-0

Fax (0 51 03) 70 58 -28

30974 Wennigsen, OT Bredenbeck

Deisterstraße 6

Tel. (0 51 09) 6 33 11

Fax (0 51 09) 6 33 44

30974 Wennigsen

30989 Gehrden

Steintor 1

Tel. (0 51 08) 91 63-3

Fax (0 51 08) 91 63-55


Jahresbericht 2011 6

Unsere Hauptgeschäftsstelle Lehrte

Mit der Fertigstellung des Neubaus in Lehrte am

August-Bödecker-Platz im Herbst 2006 wurde die

ehemalige Hauptgeschäftsstelle in der Ahltener Straße

und die Stadtfiliale Burgdorfer Straße zu einer leistungsfähigen

Einheit zusammengefasst. Ferner ist

die Hauptgeschäftsstelle in Lehrte auch organisatorischer

Mittelpunkt unseres Marktbereiches, zu dem

die Lehrter Stadtgeschäftsstelle Iltener Straße und

die Geschäfts stellen in den Ortsteilen Ahlten, Aligse,

Arpke, Immensen und Sievershausen gehören.

Alle Finanzdienstleistungsbereiche wurden in dem

Kompetenzzentrum am August-Bödecker-Platz auf

über 2.800 qm zusammengefasst. Die kurzen Wege

und die damit verbundene Optimierung der

Ge schäfts prozesse haben sich bewährt.

Außerdem ist die architektonische Gestaltung ein

Blickfang, der das Tor zum neu entstandenen Mittelpunkt

Lehrtes bildet.

Im Jahr 2009 haben wir das Erscheinungsbild der

Hauptgeschäftsstelle durch eine Illumination, die in

den Nacht- und Morgenstunden das Gebäude in

unterschiedliche Farbtöne taucht, nochmals aufgewertet.

Die überaus positive Resonanz, die wir von Mitgliedern,

Kunden und Lehrter Bürgern erhielten, zeigt

uns, dass diese Investition in das Lehrter Stadtbild gut

und richtig war.

Die Mitarbeiter/-innen des Geld- und KontoService v.l.n.r.:

Sandra Knackstedt, Sabine Ruddeck, Ines Matuse-Helbing,

Elke Sprengel, Rosemarie Mundhenk, Thomas Voß, Karin Fritz

Ein Gebäude kann aber lediglich den Rahmen und eine

gewisse Wohlfühlatmosphäre liefern für ein partnerschaftliches

Miteinander von Mitgliedern, Kunden und

Mitarbeitern. Wichtig sind die Menschen, die in diesem

Gebäude agieren. Dabei ist im Rahmen der Arbeitsteilung

die Überleitung an den richtigen Fachspezialisten

von ausschlaggebender Bedeutung.

Erster Ansprechpartner sind dabei unsere Mitarbeiter

und Mitarbeiterinnen des Geld- und KontoService. Hier

werden im Schalterbereich die Kundenwünsche aufgenommen

und bei Bedarf an den richtigen Ansprechpartner

im Hause weitergeleitet.

Für diese Aufgabe sind Karin Fritz, Ines Matuse-

Helbing, Elke Sprengel, Sandra Knackstedt, Rosemarie

Mundhenk und Sabine Ruddeck zuständig, die sich

natürlich auch um alle Belange rund ums Konto

persönlich kümmern. Ergänzt werden die Mitarbeiterinnen

durch den Kassierer Thomas Voß, der die

Kasse in der Hauptgeschäftsstelle betreut.

Die Privatkundenberatung wird neben der Hauptgeschäftsstellenleiterin

Beate Breuer von ihrem Stellvertreter

Günter Bode und vier weiteren Kollegen abge -

deckt. Denis Scheibe, Benjamin Winter, Nicole Keese

sowie Irina Böhm stellen die Grundlage für eine an

dem Kundenbedarf orientierte Finanzberatung bei den

ihnen persönlich zugeordneten Kunden sicher. Auch

für Neukunden sind sie die ersten Gesprächspartner.

Privatkundenberatung in der Hauptgeschäftsstelle v.l.n.r.:

Geschäftsstellenleiterin Beate Breuer, Günter Bode, Denis Scheibe,

Nicole Keese, Benjamin Winter, Irina Böhm


Nächtlich illuminierte Hauptgeschäftsstelle Lehrte, August-Bödecker-Platz

Im ersten Obergeschoss finden sich die Beratungsräumlichkeiten

für die Privatkunden- und Vermögensbetreuer

sowie die Firmenkundenbetreuung.

Umfangreiches Spezial-Know-how wird im Privatkundenbereich

vorgehalten, um den Mitgliedern

und Kunden die Themen einer optimierten Vermögensstrukturierung

und die Vorteile und Risiken

einer Anlage in Wertpapieren, Fonds, Aktien etc.

aufzuzeigen.

Die Privatkunden- und Vermögensbetreuer begleiten

neben Kunden aus der Kernstadt Lehrte auch Kunden

aus den Lehrter Ortsteilen bei der Realisierung

ihrer Pläne und Wünsche. Auf Wunsch auch in den

Geschäftsstellen vor Ort oder zu Hause.

Mit Christine Schwentke, Johanna Weber, Rüdiger

Schulze und Holger Witt stehen erfahrene Bankkaufleute

zur Verfügung, die sich im Team mit unseren

Wertpapier- und Depotspezialisten Doris Döhring,

Peter Schlie und Henning Arnold um alle Kundenbelange

„rund ums Geld“ kümmern.

Ergänzt werden diese Mitarbeiter durch Elfriede

Czerwonka, die das Thema Vermögensanalyse über

ein besonderes, computergestütztes VermögensPlanungsSystem

(VPS) begleitet.

Als Vertriebsassistentinnen sind Heike Benecke und

Heidi Sennholz stets darauf bedacht, dass die Schnittstelle

zwischen Kunden und Berater reibungslos

funktioniert.

Qualifizierte Vermögens- und Privatkundenbetreuung vor Ort

v.l.n.r.: Henning Arnold, Elfriede Czerwonka, Frank Hartung,

Johanna Weber, Vertriebsassistentin Heike Benecke und

Heidi Sennholz hinten, Vorstandssekretärin Marion Kolberg vorn,

Doris Döhring und Peter Schlie


Jahresbericht 2011 8

Auch für das Bedarfsfeld rund um das Thema Bauen

und Wohnen finden sich Spezialisten in unserer Hauptgeschäftsstelle

am August-Bödecker-Platz.

Ob es um die Finanzierung von Renovierung, Sanierung

oder Modernisierung vorhandenen Wohneigentums,

eine Baufinanzierungsberatung oder um

den Kauf bzw. Verkauf einer Immobilie geht – unsere

Finanzierungsexperten und unsere Immobilienmakler

haben die richtige Lösung.

Sie arbeiten dabei „Hand in Hand“ mit unseren Partnern

in der genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Insbesondere die für den Bereich Lehrte zuständigen

Mitarbeiter der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Uta

Wittig und Rudolf Korte, stehen zur Ermittlung optimaler

Finanzierungsmodelle mit ihrem Wissen bereit.

Leiter des Geschäftsfeldes „Bauen und Wohnen“ ist

Andreas Meyer-Narten. Für den Raum Lehrte ist

Inga Bethmann zuständig. Als Immobilienmaklerin

steht ihr Elke Mentze und deren Assistentin

Beate Treptow zur Seite.

Gerade bei der Baufinanzierung hat die Beratungsqualität

eine besondere Bedeutung. Deshalb haben wir

für unsere Kunden Leistungsversprechen formuliert, an

denen wir uns messen lassen.

Unser Leistungsversprechen im Bereich Baufinanzierung:

n Wir sind Ihr Partner vor Ort

n Wir überzeugen durch individuelle Beratung und

erstellen Ihre ganz persönliche Finanzierung

n Wir berechnen für unsere Finanzierungsmittel keine

Wert- bzw. Schätzungsgebühren

n Wir binden öffentliche Fördermittel aktiv ein

n Auszahlungen sind bereits nach Grundschuldbestellung

und vor der Grundschuldeintragung möglich

n Wir werden Ihre Kredite auch zukünftig nicht an

Dritte verkaufen. Versprochen!

n In wirtschaftlichen Notlagen stehen wir Ihnen gern

hilfreich zur Seite

n Wir legen Wert auf zufriedene Kunden und freuen

uns, wenn Sie uns weiterempfehlen

Unser gesamtes Spezialistenteam „Bauen und Wohnen“ v.l.n.r.: Manuela Filax, Ulrich Schill, Vanessa Voskuhl,

Beate Treptow, Sandra Knobloch, Elke Mentze, Verena Bauer, Inga Lauenstein, Inga Bethmann,

Leiter des Geschäftsfeldes „Bauen und Wohnen“ Andreas Meyer-Narten, Jörg Dahlke


Jahresbericht 2011 9

Unser FirmenkundenBank-Team in Lehrte, v. l.: Bereichsleiter

Volker Böckmann, Jessica Hirmke, Hannes Bolten, Claudia Reimann,

Heinz Lyke

Auch unsere mittelständischen und gewerblichen

Kunden finden am August-Bödecker-Platz die

richtigen Ansprechpartner. Themenkomplexe wie

Investitionsfinanzierungen, Nutzung öffentlicher

Finanzierungsmittel, Leasing, Finanzierung energetischer

Baumaßnahmen etc. gehören zur täglichen

Praxis unseres Firmenkundenberatungs- und

-betreuungsteams.

Neben dem Bereichsleiter Firmenkundengeschäft,

Volker Böckmann, stehen in Lehrte Jessica Hirmke,

Claudia Reimann, Hannes Bolten sowie Heinz Lyke

ihren Firmenkunden mit Rat und Tat zur Seite.

Als Hilfsmittel für eine in die Zukunft gerichtete Planung

steht eine umfangreiche Palette von Analyseund

Simulationsprogrammen zur Verfügung. So kann

eine qualifizierte Beratung und Betreuung sichergestellt

werden.

Immer mehr Menschen erledigen ihre Bankgeschäfte

per Internet. Ein Trend geht dabei aber auch in die

Richtung, frei entscheiden zu können, ob der Zugangsweg

über Online-Banking oder über den persönlichen

Kontakt vor Ort gewählt werden kann. Ein „Sowohlals-auch“

ist unsere Lösung!

Dabei ist es unseren Kunden immer wichtiger, kompetente

Ansprechpartner vor Ort und keine anonyme

Hotline bei Fragestellungen rund um das Electronic

Banking zu nutzen.

EBL-Direktvertrieb, v. l.: Björn Böttcher, Niels Bartels,

Gerrit Steuerwald

Unser bewährtes EBL-Team mit dem Leiter Gerrit Steuerwald

und seinen Kollegen Björn Böttcher und Niels

Bartels stehen dafür, dass Fragestellungen individuell

und schnell gelöst werden.

Dieser Überblick über unsere Hauptgeschäftsstelle

in Lehrte zeigt, dass wir nicht nur ein attraktives

Gebäude für unsere Mitglieder und Kunden erstellt

haben, sondern dass wir gerade durch aktives Handeln

in den aufgezeigten Kundenbedarfsfeldern für jede

erdenkliche Fragestellung die richtigen, direkten und

persönlichen Ansprechpartner vor Ort haben.

Denn unser Motto lautet: Wir sind da!


Jahresbericht 2011 10

Unsere Mitarbeiter

Eigenverantwortung und

Engagement sind gefragt

Auch bei unserer Personalplanung und -entwicklung

orientieren wir uns an genossenschaftlichen Werten.

In jeder einzelnen Position unserer Bank ist Eigenverantwortung

eine wichtige Grundvoraussetzung, um

auf die Menschen vor Ort und ihre Bedürfnisse gut

eingehen zu können.

Jedes Jahr bieten wir jungen Menschen aus unserem

Geschäftsgebiet Ausbildungsplätze an. Diese Aufgabe

nehmen wir sehr ernst, denn eine gute Ausbildung

sichert uns gute Nachwuchskräfte und den Auszubildenden

Zukunftschancen auf dem Arbeitsmarkt. Der

Beruf des/der Bankkaufmanns/-frau ist in der Wirtschaft

angesehen und bietet die solide Basis für ein

weiterführendes, berufsbegleitendes Studium.

Im August 2011 haben wir fünf neue Auszubildende

eingestellt.

Die Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau umfasst

neben der Ausbildung in den Geschäftsstellen und

Fachabteilungen den Blockunterricht in der Berufsschule

sowie den betriebsinternen Unterricht.

In 2011 haben sechs Auszubildende unserer Bank

vor der Industrie- und Handelskammer Hannover erfolgreich

ihre Prüfung zum/zur Bankkaufmann/-frau

Unsere neuen Auszubildenden v.l.n.r.:

Personalleiter Thorsten Ewert, Robin Jelinski, Sina Gratzke,

Nicolas Fabian Jungke, Jasmine Koch, Tobias Jagau,

Vorstandsmitglied Reiner Lockhausen

Die frisch „gebackenen“ Bankkaufleute v.l.n.r.: Bianca Liedtke,

Nicole Keese, Personalleiter Thorsten Ewert, Anna Heubaum,

Vorstandssprecher Henning Deneke-Jöhrens, Marco Hellwig,

Melanie Höhle, Vorstandsmitglied Reiner Lockhausen

(Anna-Lena Becker fehlt auf dem Foto)

bestanden. Den frischgebackenen Bankkaufleuten war

die Freude im Gesicht abzulesen. Sie wurden von uns

in das Angestelltenverhältnis übernommen.

Die jungen Angestellten haben sich inzwischen an

ihren Arbeitsplätzen gut eingelebt. Marco Hellwig

wirkt im Geld- und KontoService der Hauptstelle

Pattensen mit. Anna Heubaum ergänzt das Team der

Geschäftsstelle Rethen.

Nicole Keese arbeitet in der Privatkundenberatung

der Hauptgeschäftsstelle Lehrte, Bianca Liedtke in

der Privatkundendenberatung der Geschäftsstelle

Wennigsen und Anna-Lena Becker verstärkt unsere

Geschäftsstelle in Ilten.

Melanie Höhle hat ein betriebswirtschaftliches Studium

aufgenommen.

Am 31.12.2011 waren 287 Mitarbeiter, davon 54 Teilzeitkräfte,

bei uns beschäftigt.

Insgesamt beschäftigten wir 18 Auszubildende, davon

8 weibliche und 10 männliche.

Ralf Förster, Rechtsabteilung, hat das Genossenschaftliche

Bank-Führungsseminar (GBF) an der Akademie der

Genossenschaften, Montabaur, im Berichtsjahr erfolgreich

abgeschlossen und hat den Titel „Diplomierter

Bankbetriebswirt Management“ erworben. Torben

Zacharias, Firmenkundenberater, absolvierte erfolgreich

die externe Weiterbildung zum Bankfachwirt IHK.


Jahresbericht 2011 11

Kontinuität zeichnet uns auch im Personalbereich aus.

Wir haben uns gefreut, dass wir im Berichtsjahr anlässlich

ihres Dienstjubiläums eine Vielzahl von Mitarbeitern

ehren konnten:

Für 10 Jahre

n Sabine Bonhagen n Niels Bartels

n Henning Arnold n Ralf Foerster

n Cornelia Hilpert n Jeannette Naumann

n Stephanie Schulz n Frauke Heinrich

n Sonja Krille n Armin Rückert

n Nicole Kinastowski n Anja Wunder

n Thomas Gandyra n Vanessa Voskuhl

n Antje Henkel n Susanne Kolle

n Thomas Voß n Anna-Lena Stabolewski

n Denis Scheibe

n Laszlo Soltesz

n Alexander Goslar

Für 25 Jahre

n Claudia Frie n Anke Harmening

n Barbara Giesemann n Katrin Blume

Für 40 Jahre

n Dietmar Schäm n Dieter Hoppe

Wir sprechen an dieser Stelle Dank und Anerkennung

für die langjährige Tätigkeit und Leistungsbereitschaft

zum Wohle unserer Mitglieder und Kunden aus.

Als Volksbank sind wir dem genossenschaftlichen

Fördergedanken verpflichtet. Hieraus leiten sich die

Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung

ab. Insbesondere aus dem letzten

Prinzip ergibt sich unser neuer „Verhaltenskodex“, der

die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

mit unseren Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitern

bildet und gleichzeitig die Basis für die Einhaltung

des gemeinsamen Wertekatalogs schafft.

Der Kodex soll unseren Mitarbeitern eine feste Orientierung

und wertvolle Unterstützung in der täglichen

Arbeit und beim Umgang mit Mitgliedern und Kunden

geben und ihnen zusätzlich Sicherheit in einer sich

stets verändernden Gesellschaft bieten.

Dieser Kodex soll unsere wichtigste Ressource

schützen und bewahren:

Das Vertrauen der Mitglieder und Kunden in

unsere Mitarbeiter.

Unsere Jubilare v.l.n.r.: Katrin Blume, Anke Harmening,

Vorstandsmitglied Henning Deneke-Jöhrens, Barbara Giesemann,

Claudia Frie, Dieter Hoppe, Dietmar Schäm,

Vorstandsmitglied Reiner Lockhausen

Wir legen höchsten Wert auf eine erfolgreiche und

dau erhafte Beziehung zu unseren Mitgliedern und

Kunden. Gleiches gilt aber auch für die Beziehung

unserer Mitarbeiter untereinander und zu unserem

Hause. Wir erwarten daher von unseren Mitarbeitern

ein einwandfreies und unzweifelhaftes Auftreten.

Hieraus ergeben sich im Einzelnen folgende Eckpunkte:

Gesetzestreue, Loyalität und Offenheit.

Es ist uns bewusst, dass wir in einer besonderen

Unter nehmensform arbeiten und leben, die an sich

selbst aber insbesondere auch von außen besondere

Anforderun gen an Zuverlässigkeit und Seriosität stellt.

Diese Tat sache akzeptieren und leben wir und werden

sie mit der nötigen Vorsicht und Rücksicht in unsere

Tätigkeit einfließen lassen. Wir erkennen und lösen

Probleme zusammen und mit der notwendigen Transparenz

im Team.

Die Vermeidung von Interessenkonflikten hat für uns

oberste Priorität. Unsere Mitarbeiter treten in der

Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ausschließlich für

das Unternehmen auf.


Jahresbericht 2011 12

„Freundlichkeit öffnet Türen“

„Jede große Reise beginnt

mit einem ersten Schritt“

Heike Benecke, Vertriebsassistentin Hauptgeschäftsstelle Lehrte Andreas Heger, Regionalleiter Lehrte, Sehnde

Zur Vermeidung von Interessenkollisionen ist ein

gesonderter Katalog aufgestellt worden, der allen

Mitarbeitern konkret aufzeigt, welche Tätigkeiten und

Vollmachten nicht mit unserem Verhaltenskodex vereinbar

sind.

Alleiniges Anliegen der Einführung unseres Verhaltenskodex

ist es, im Einzelfall notwendige

Maßnahmen abzustimmen, um etwaige Interessenkollisionen

und Reputationsschäden für alle

Beteiligten zu vermeiden.

Die Volksbank eG erwartet, dass alle Mitarbeiter diesen

Kodex beachten und ihn jeden Tag aktiv leben.

Der Kodex ist Basis unseres betrieblichen Selbstverständnisses

und wurde von allen Mitarbeiten schriftlich

anerkannt.

Beispielhaft sind auch die Aktivitäten unserer Mitarbeiter

über ihre Arbeitszeit bei der Volksbank hinaus.

Soziales Engagement für die Bürger unserer Region

macht sich an den unterschiedlichsten Tätigkeiten fest.

Frei nach dem Motto unserer Kommunikationsstrategie

– Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt – möchten

wir an dieser Stelle zwei Mitarbeiter aus unserem

Marktbereich Lehrte vorstellen.

Heike Benecke: Ratsfrau im Rat der Stadt Sehnde.

Mitglied im Ausschuss Bürgerservice, stellvertretendes

Mitglied im Verwaltungsausschuss Sehnde. Durch

ihr politisches Engagement ist es ihr Anliegen, über

Parteigrenzen hinaus Vertrauen zu schaffen und kon-

krete regionale Projekte zur Verbesserung der Lebens-

qualität der Bürger voranzubringen.

Andreas Heger: Seit mehr als 20 Jahren im Vorstand,

seit drei Jahren als 1. Vorsitzender des Tennis-Clubs

Rot-Gold Lehrte e.V., ist es ihm besonders wichtig,

den Nachwuchs zu fördern und das Vereinsleben als

Baustein einer funktionierenden Gemeinschaft weiterzuentwickeln.


Jahresbericht 2011 13

Die Mitglieder unseres Förderpools v.l.n.r.: Helge Schlender, Nina Kriemelmeyer, Benjamin Winter, Torben Zacharias,

Anna-Lena Stabolewski, Vorstandsmitglied Henning Deneke-Jöhrens, Geschäftsstellenleiter Peter Sowada

Erfahrungsbericht vom Pilotprojekt

unseres Förderpools

Eine Chance für die Jugend

Dem Förderpool, einem Team ausgewählter und

besonders motivierter Mitarbeiter der Volksbank eG,

wurde die Aufgabe übertragen, eine der 29 Ge -

schäftsstellen eigenverantwortlich zu führen. Ziel

des Projektes war es, dass jeder Einzelne eine Chance

bekommt, sich losgelöst vom gewohnten Arbeitsplatz

fachlich und persönlich weiterzuentwickeln und

eigene Ideen umzusetzen.

Die Auswahl der Filiale Gehrden war geradezu ein

Selbstläufer, schließlich war der Leiter der Geschäftsstelle,

Peter Sowada, sofort von der Idee überzeugt

und so konnte der Förderpool in die heiße Phase der

Planung einsteigen.

Am 6. Mai 2011 nach einem „Tag der offenen Tür” mit

symbolischer Schlüsselübergabe begann für die sechs

Kollegen eine sehr spannende Zeit. Die Planung war

in die Tat umzusetzen und die verschiedenen Arbeitsplätze

in der Filiale zu besetzen. Dies galt von der

Geschäftsstellenleitung über die Privatkundenberatung

bis hin zum Kundenservice. Jedes einzelne Förderpoolmitglied

hatte dort eine feste Position, in der

es möglich war, sich frei zu entfalten und seine individuellen

Stärken und Ideen einzubringen.

Im Rückblick bleiben den sechs Förderpoolmitgliedern

unter anderem besonders die aufgeschlossenen Kunden

in Erinnerung, die Dank der guten Vorbereitung

durch das Geschäftsstellenteam der Filiale Gehrden auf

den Projektzeitraum vorbereitet waren.

Viel Freude hatten die sechs Kollegen auch daran, sich

nach wechselnden Mottos einzukleiden. So traten sie

zum Beispiel in den Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft

auf, um die Kunden auf das eigens

von der Bank zur Frauen-Fußball-WM aufgelegte

Anlageprodukt „VR-WM-DoppelPass” aufmerksam zu

machen. Durch täglich wechselnde themenbezogene

Kleidung war der Einstieg in spannende Gespräche mit

den Kunden garantiert.

Die Gehrdener Kollegen nutzten unterdessen die

Zeit, um andere Geschäftsstellen und Abteilungen

der Volksbank näher kennenzulernen. Besonders

Abteilungen wie Controlling und Elektronische Bankdienstleistungen

stießen auf großes Interesse, denn

im Bankalltag besteht kaum eine Möglichkeit, diese

Abteilungen einmal zu besuchen.


Jahresbericht 2011 14

Das Menschliche steht im Mittelpunkt

Führungskräfte erarbeiten gemeinsam Inhalte und Vorgehensweisen

der zukünftigen Personalentwicklung der Volksbank eG

Wie in den Jahren zuvor verdanken wir unseren ge-

schäftlichen Erfolg dem hohen Engagement unserer

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein hohes Mitarbeiterengagement

ist weniger eine Frage monetärer

Faktoren als vielmehr der Arbeitszufriedenheit sowie

der Rahmenbedingungen und Perspektiven, die ein

Unternehmen seinen Mitarbeitern bietet.

Unsere durchgeführte Unternehmenskulturanalyse

bestätigt den in 2011 eingeschlagenen Weg. Aufbauend

auf dem Leitbild der Volksbank eG haben der

Vorstand und Führungskräfte zusammen sogenannte

Führungsgrundsätze entwickelt. Sie bilden das Fundament

für die tägliche Führungsarbeit.

Den stetig wachsenden beruflichen und persönlichen

Anforderungen zu begegnen, ist eine zentrale Aufgabe

unserer Personalentwicklung. Unser Anliegen

ist es, eine Kultur bei uns im Hause zu entwickeln, die

auf Eigenverantwortung, Augenhöhe im Gespräch

und Sicherung der Zukunftsfähigkeit unseres Hauses

aufbaut.

Getragen von unserem Leitsatz „Wir legen Wert auf

engagierte, verantwortungsbewusste und lösungsorientierte

Mitarbeiter“ haben wir ein Entwicklungsprogramm

für unsere Führungskräfte konzipiert.

Bewährtes aus unserem Führungsalltag bildete das

Fundament und moderne Erkenntnisse zur lösungsorientierten

Führung wurden neu aufgenommen.

So ist ein Gesamtkonzept entstanden, das Baustein

für Baustein maßgeschneidert für unser Haus entwickelt

wurde. Entscheidende Schritte, besonders für

die Umsetzung im Führungsalltag und die Kommunikation

an alle Mitarbeiter wurden mit allen Führungskräften

gemeinsam besprochen und gestaltet.

Am besten lässt sich der Kern unserer zukünftigen

Personalentwicklungsarbeit mit den Aussagen unserer

Führungskräfte beschreiben:

n „Mitarbeiterentwicklung über Stärken stärken

anstatt nur die Schwächen zu schwächen“

n „Lösungen anstatt Probleme – Im Fokus steht viel

mehr das, was gut ist und bewahrt werden sollte.

Probleme werden gelöst, indem wir uns von dem

Problem lösen und auf das Ziel fokussieren.“

n „Das Menschliche – Die Emotionen stehen im

Mittelpunkt“

n „Feedback hilft, die Leistung von Mitarbeitern

positiv anzuerkennen, Gutes zu bewahren und

Verhalten zu verändern.“

n „Unsere Kultur wird getragen von Wertschätzung

und einer positiven Grundeinstellung unter einander“

Nach einer umfassenden Vorbereitungszeit starteten im

November 2011 die Workshops. Unsere Führungsmannschaft

haben wir dazu in 4 Gruppen mit durchschnittlich

9–10 Führungskräften aufgeteilt, um in den Workshops

einen möglichst optimalen Lernerfolg zu erzielen.

Besonders herauszuheben ist aus unserer Sicht die

Art und Weise, wie wir es schaffen, Leistungen und

Verhalten vorurteilsfreier und damit objektiver wahrzunehmen.

Wie dies gelingen kann, wurde ausführlich

besprochen und trainiert. Kommunikation im Führungsalltag

bedeutet für uns, mit Menschen zu sprechen,

nicht über sie. Es geht um die Gestaltung eines Dialoges

auf Augenhöhe, in dem die Perspektive des Mitarbeiters

ebenso wichtig ist wie die der Führungskraft.

Gemeinsam mit unserem Personalentwicklungstrainer

Christian Krachten werden unsere Führungskräfte

weiter intensiv an der Umsetzung arbeiten. Die neue

Art der Wahrnehmung wird auch für unsere Kunden

im Kontakt mit uns spürbar werden. Unsere Mitarbeiter

sind der Garant für das Besondere der Volksbank

eG. Unser Ziel sind zufriedene Kunden, die uns

weiterempfehlen.


Jahresbericht 2011 15

Öffentlichkeitsarbeit 2011

Unsere Volksbank war im vergangenen Geschäftsjahr

mit vielfältigen eigenen Kundenveranstaltungen und

durch Beteiligung an großen örtlichen Veranstaltungen

in der Öffentlichkeit vertreten, die zu umfangreich

sind, um sie vollständig aufzuführen. Deshalb

stellen wir nachstehend nur einen kleinen Ausschnitt

unserer Veranstaltungen dar.

„Tag der offenen Tür“ Springe

Die Neugestaltung unserer Hauptgeschäftsstelle

Springe erfolgte in zwei Bauabschnitten. Im ersten

Bauabschnitt wurde die Schalterhalle am 29. November

2010 fertiggestellt. Durch die neue, geschickte

Raumaufteilung sind zusätzliche Beratungsräume entstanden,

in denen die Springer Kunden mit „ihrem“

Berater ihre finanziellen Angelegenheiten unter vier

Augen ungestört besprechen können. Die Glastrennwände

der großzügig geschnittenen Beratungsräume

und die hellen Wände sorgen für ein modernes,

lichtdurchflutetes Ambiente. Die Einbeziehung der

Selbstbedienungszone schafft für Kunden und Berater

die Möglichkeit, bei auftretenden Fragen direkt

aufeinander zuzugehen. Außerdem wurde die Schalterhalle

klimatisiert, so dass auch an heißen Sommertagen

eine Beratung bei angenehmen Temperaturen

möglich ist.

Symbolische Schlüsselübergabe – Hauptgeschäftsstellenleiter

Herbert Horn erhält von Architekt Markus Alder einen Bronzeschlüssel

Im zweiten Bauabschnitt erfolgte der Umbau des

zweiten Gebäudetraktes, in dem die Büros der Privatkunden-

und Firmenkundenbetreuer, der Regionalleiterin

und des ImmobilienService untergebracht sind.

Die Fertigstellung erfolgte Ende Februar 2011.

Bei der Vergabe der Aufträge für den Umbau wurde

darauf geachtet, dass Handwerker und Mittelständler

aus der Region Springe bevorzugt berücksichtigt

wurden.

Der Umbau wurde mit einem „Tag der offenen Tür“

am 8. April 2011 gebührend gefeiert. Zahlreiche

Kunden und Interessenten nutzten die Gelegen-

heit, sich die neugestaltete Hauptgeschäftsstelle

anzuschauen und dabei auch einen Blick „hinter

die Kulissen“ zu werfen. Ein buntes Unterhaltungsprogramm

mit Unterhaltung für Groß und Klein und

Deftiges vom Grill rundeten diesen Tag ab.

Der Karikaturist „Georg“ zeichnet zur großen Freude der Besucher

am „Tag der offenen Tür“


Jahresbericht 2011 16

Oben: Mitgliedertag Völksen

Mitte: Mitgliedertag Völksen, Besichtigung der Firma Paulmann

in Völksen

Unten: Mitgliedertag Wennigsen, Besichtigung der Kornbrennerei

Warnecke in Bredenbeck

Mitgliedertage

Um die Mitgliedschaft stärker in den Vordergrund zu

stellen, fand im vergangenen Geschäftsjahr in Ahlten,

Gleidingen, Wennigsen, Eldagsen und Völksen der

„Mitgliedertag“ statt. Diesen Tag nutzten wir, um

unsere Mitglieder für langjährige Treue zu ehren und

ihnen die Vorteile ihrer Mitgliedschaft aufzuzeigen.

Mit einem kleinen Rahmenprogramm bedankten wir

uns bei ihnen für ihre Verbundenheit.

Die Besichtigung des Heimatmuseums Gleidingen,

der Kornbrennerei Warnecke in Bredenbeck, des

Klosters Wülfinghausen und der Firma Paulmann in

Völksen bildeten die Höhepunkte der Mitgliedertage

und wurden von unseren Mitgliedern sehr gut

angenommen.

Oben: Mitgliedertag Gleidingen

Mitte: Mitgliedertag Gleidingen, Ehrung der langjährigen

Mitglieder

Unten: Mitgliedertag Eldagsen, Besichtigung des Klosters

Wülfinghausen

Info-Veranstaltung für Handwerker

Nach dem neuen EU-Recht sind für Handwerksbe-

triebe und Händler Haftungsverschärfungen für

mangelhafte Ware beschlossen worden. Um unsere

Kunden, die Handwerks- oder Handelsbetriebe führen,

darüber zu informieren, luden wir sie zu einem

speziellen Fachvortrag ein.

Karl-Heinz Dohmke, Referent der R+V Allgemeine

Versicherung AG, informierte die Zuhörer über die

Auswirkungen des neuen Gesetzes und gab ihnen anschließend

nützliche Tipps, um die Risiken frühzeitig

zu erkennen, einzudämmen und zu verlagern.


Jahresbericht 2011 17

Cinemaxx-Veranstaltungen

Die jährliche Kinoveranstaltung im Cinemaxx Hannover

ist bei unseren jungen Kunden sehr beliebt. So folgten

im Herbst über 600 Kinder unserer Einladung zur Premiere

des Films „Happy Feet 2“ im 3D-Format. Auch

die etwas älteren Geschwister und Kunden konnten

sich im vergangenen Jahr erstmals über eine exklusive

Kinoeinladung freuen. Über 700 Jugendliche kamen im

Frühjahr in die 3D-Vorstellungen des Films „Fluch der

Karibik 4“.

Laterne Sehnde und Bredenbeck

Der traditionelle Laternenumzug in Sehnde war

auch im vergangenen Jahr wieder sehr gut besucht.

Über 300 Erwachsene und Kinder nahmen teil und genossen

die stimmungsvolle Atmosphäre auf dem Hof

Falkenhagen in Sehnde. Der Musikzug der Feuerwehr

Wassel und die Kapelle Schmidt sorgten für die musikalische

Untermalung. Der Bausparfuchs verteilte nach

dem Umzug kleine Geschenke an die Kinder und überreichte

Preise für die fünf schönsten selbstgebastelten

Laternen.

Erstmals fand auch in Bredenbeck ein Volksbank-

Laternenumzug statt. Auch hier nahmen über 300

Kinder und Erwachsene teil. Der Musikzug der

Bredenbecker Feuerwehr begleitete den Umzug

musikalisch und gab anschließend auf dem Hof der

Kornbrennerei Warnecke, wo der Umzug endete, noch

einige Stücke zum Besten. Bei eisigen Temperaturen

fanden auch die heißen Getränke und die knusprigen

Brezeln guten Zuspruch.

Puppentheater

Im Dezember waren die Kindergärten der Orte Lehrte,

Springe, Pattensen und Ronnenberg in der Volksbank eG

zu Gast. Das Puppentheater „Tops“ erfreute die kleinen

Gäste mit unterschiedlichen Theaterstücken.

Insgesamt rund 500 Kinder kamen in Begleitung ihrer

Erzieherinnen in die Bank und ließen sich von den

fantasievollen und liebevoll inszenierten Vorstellungen

mitreißen. Alle Geschichten hatten einen kleinen, lehrreichen

Hintergrund: Toleranz und Mut wurden auf

kindgerechte Art angesprochen. Die Kinder hatten viel

Spaß an den Aufführungen und feuerten ihre kleinen

Bühnenhelden durch Zurufe an oder warnten sie vor

ihren Feinden. Zum Abschied erhielt jedes Kind ein

kleines Erinnerungsgeschenk.

Besucher unserer Kinovorstellung „Piraten der Karibik 4“ im

Cinemaxx Hannover

Prämierung der schönsten Laternen beim Laternenumzug in Sehnde

Puppentheatervorstellung für die Kindergärten in Lehrte


Jahresbericht 2011 18

Spendenübergabe an den Förderverein des Krankenhauses

Springe

Soziales Engagement

Die Volksbank unterstützte im vergangenen Jahr rund

350 Vereine und gemeinnützige Institutionen in ihrem

Geschäftsgebiet mit Spenden und Zuwendungen für

kulturelle, gemeinnützige und soziale Projekte sowie

für ihre Vereinsarbeit.

Die Spenden stammen aus unterschiedlichen Quellen

und beliefen sich auf insgesamt rund 170.000 Euro.

Allein aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparen

Verteilung der Reinerträge aus dem VR-Gewinnsparen in Springe

Verteilung der Reinerträge aus dem VR-Gewinnsparen

in Lehrte

wurden rund 66.000 Euro an 130 Vereine und Verbände

ausgeschüttet.

Auch die Mitarbeiter der Volksbank eG haben

mit dazu beigetragen, in der Region „ihrer“ Bank

Gutes zu tun. Sie beschlossen, auf die Geschenke

ihres Arbeitgebers zum Nikolaus zu verzichten und

spendeten das Geld dafür an die Fördervereine der

Krankenhäuser in Springe und Gehrden. Von dem

Geld wurden zusätzliche Krankenfahrstühle und

Mobiliar im Seelsorgerraum angeschafft.


Jahresbericht 2011 19

Wirtschafts- und Finanzkompetenz

von Jugendlichen gezielt fördern

Viele Jugendliche verfügen auch heute noch über

deutlich zu geringe Grundkenntnisse in Sachen

Finanzen. So ergab eine aktuelle Umfrage des

Instituts Forsa unter 500 Jugendlichen, dass nicht

einmal die Hälfte der deutschen Zehntklässler den

Zweck eines Girokontos kennt. Die Volksbank eG

unterstüt zt Eltern, Lehrer und Kinder tradi-

tionell mit zielgruppen gerechten Informationen

und Angeboten rund um die Themen Finanzen,

Wirtschaft und Berufseinstieg. Einen Überblick

über das vielfältige Engagement für Kinder und

Jugendliche liefert das neue bundesweite Schulserviceportal

der Volksbanken und Raiffeisenbanken:

www.jugend-und-finan zen.de.

Jugend und Finanzen – das Schulserviceportal

83 Prozent der Deutschen wünschen sich künftig das

Pflichtschul fach „Wirtschaft und Finanzen“, um die

Finanzkompetenz von Ju gendlichen gezielt zu fördern.

Dies ergab eine aktuelle rep räsentative Forsa-

Meinungsumfrage. Und auch das Interesse der Kinder

und Jugendlichen an diesen Themen ist groß. Neben

den etablierten Internetportalen VR-PRIMAX, VR-Go

und VR-FUTURE ist Mitte des Jahres 2011 ein in dieser

Form einzig ar tiges Schulserviceportal an den Start

gegangen. Das Portal www.jugend-und-finanzen. de

bündelt wertvolles Know-how zu diesem Thema

und bietet fachgerechtes Unterrichtsmaterial rund

um „Wirtschaft & Banken“, „Geld & Zahlungsverkehr“,

„Kredite & Überschuldungsprävention“ sowie „Sparen

& Anlegen“.

VR-MeinKonto – der perfekte Einstieg in den

verantwortungsvollen Umgang mit Geld

Damit auch der Nachwuchs möglichst früh den verantwortungsvollen

Umgang mit dem eigenen Konto

erlernt, bieten wir zudem das kostenlose Girokonto

„VR-MeinKonto“ an. Der Vorteil: Das Konto „wächst“

mit den Ansprüchen der Heranwachsenden und

begleitet sie zuverlässig in die Zukunft: vom reinen

Sparbuch über das Lern- beziehungsweise Taschengeldkonto

bis hin zum Jugendgirokonto, das mit der

VR-BankCard viele neue Freiheiten, aber immer noch

die Sicherheit eines reinen Guthabenkontos bietet.

Auf diese Weise lernen die Kinder, mit dem eigenen

Taschengeld oder mit ihren Einnahmen aus Nebenoder

Ferienjobs zu haushalten. Sie können mit der

VR-BankCard am Automaten Geld abheben, direkt

mit Karte bezahlen oder sogar die Prepaidkarte des

Handys online oder per Geldautomat mit Cash & Go

aufladen.

Die verlässliche Beratung bleibt wichtig

Nach der Schule begleiten wir die jungen Erwachsenen

auf dem Weg in die Ausbildung beziehungsweise

ins Studium. Wir geben Berufseinsteigern Orientierung,

um sich für die nächsten Lebensabschnitte

finanziell optimal aufzustellen, sich ausreichend zu

versichern und erfolgreich Kapital aufzubauen.

Damit sie ihren ganz persönlichen „Antrieb“ erfolgreich

leben können.


Jahresbericht 2011

Verlässlicher Partner für den Mittelstand

Mittelständische Unternehmen

schätzen die regionale Nähe „ihrer Bank“

Die für Kunden wichtige regionale Verwurzelung ihrer

Hausbank zeichnet die Genossenschaftliche Finanz-

Gruppe aus. Ihr Rating wurde im Dezember 2011

durch die Rating-Agentur Standard & Poor´s von

A+ auf AA- angehoben. Die Genossenschaftliche

FinanzGruppe erhielt damit die höchste Bonitätseinschätzung

unter Deutschen Banken, die nicht im

Staatsbesitz sind.

Das zählt auch für Mathias Hellmich, der mit seiner

Firma HELLMICH Recycling GmbH seit Firmengründung

durch „seine Volksbank“ begleitet wird.

Zum Firmenprofil des Entsorgungsfachbetriebes

gehören:

n Die fachgerechte Entsorgung inklusive eines kompletten

Service von der fachspezifischen Erfassung

bis zur Sortierung und Verwertung

n Das Erstellen eines Entsorgungskonzeptes nach den

örtlichen Gegebenheiten und der Abfallmenge

n Das Einleiten der gesetzlichen Genehmigungs- und

Entsorgungsnachweisverfahren

n Für die verschiedensten Abfallarten oder Abfall-

gemische werden Verfahren und Wege zum

ressourcenschonenden Recycling oder zur fachge-

rechten Entsorgung zur Verfügung gestellt.

n Container in diversen Ausführungen, unter ande-

rem offene Container, Deckelcontainer, Presscontainer,

stehen dazu zur Verfügung.

20

Die Abfälle werden entsorgt und je nach Ausgangsmaterial

verwertet oder umweltgerecht aufbereitet.

Die verschiedenen Abfälle werden sortiert und so aufbereitet,

dass sie möglichst hochwertig wieder in den

Rohstoffkreislauf zurückgelangen. Dabei steht die

stoffliche Verwertung der Abfälle im Vordergrund.

Abgerundet wird das Leistungsspektrum durch sachoder

personalgebundene Dienstleistungen wie z. B.

Abfallsortierung vor Ort, Entrümpelungen, Demontagen

sowie Straßen- und Winterdienste.

Der Mitarbeiterstamm der Firma HELLMICH Recycling

GmbH umfasst insgesamt 45 Mitarbeiter. Neben fünf

Verwaltungsangestellten gehören auch zwei Auszubildende

zum Betrieb.

Auf Seiten der Volksbank steht Mathias Hellmich mit

Jessica Hirmke eine erfahrende Firmenkundenbetreuerin

zur Seite.

Mathias Hellmich Das Team der Firma HELLMICH Recycling GmbH


Firmenkundenbetreuerin Jessica Hirmke und Mathias Hellmich vor Ort in der Industriestraße, Lehrte

Das regelmäßige persönliche Gespräch ist bei einer

verlässlichen Partnerschaft Dreh- und Angelpunkt des

Erfolges.

Der ganzheitliche Beratungsansatz ist gerade in der

Firmenkundschaft verbunden mit innovativen Lösungen

und professionellen Produkten und Dienstleistungen

gefragt.

Dabei werden auch strategische Komponenten des

Betriebes mit in die Betrachtung einbezogen:

Wie ist der Betrieb aktuell wirtschaftlich aufgestellt?

Welche Aussagen lassen sich auf Basis der bestehenden

Vermögens-, Finanz- und Ertragskennzahlen für

die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens treffen?

In diesem Zusammenhang liefert das etablierte Ratingverfahren

VR-Rating der genossenschaftlichen Finanzgruppe

eine fundierte und faire Einschätzung des

betrachteten Betriebes.

Wir bringen Ihr Unternehmen auf Kurs …

Wir unterstützen Sie bei der Ermittlung und Deckung

Ihres Liquiditäts- und Investitionsbedarfs. Dabei bieten

wir Ihnen maßgeschneiderte Lösungen – angefangen

bei modernen Zahlungsverkehrsverfahren über

21

hervorragende Kapitalanlagen und Absicherungen

bis hin zu interessanten Lösungen im Forderungsmanagement

und in der betrieblichen Altersvorsorge.

Wir stellen für Ihren Finanzierungsbedarf passgenaue

Lösungen wie klassische Bankkredite mit alternativen

Finanzierungsformen wie Leasing, Factoring oder

Eigenkapital zur Verfügung und beziehen in unsere

maßgeschneiderten Finanzierungsangebote öffentliche

Förderprogramme ein. Mit dem bewährten genossenschaftlichen

Staatshilfen-Ratgeber GENO-STAR

können wir für Sie einen individuellen Finanzierungsplan

unter optimaler Kombination der öffentlichen

Fördermittel erstellen.

… und behalten Sie als Menschen dabei

stets im Blick

Darüber hinaus sind wir auch der richtige Ansprechpartner,

wenn es um die privaten Belange der Firmeninhaber

geht. Denn Ihre persönliche Finanzplanung

nimmt für uns auch einen hohen Stellenwert

ein. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir für Sie und

Ihre Familie optimale Strategien unter Berücksichtigung

Ihrer individuellen steuerlichen und rechtlichen

Situation als Unternehmer. Wir nehmen Ihre Antriebe

ernst und kümmern uns gemeinsam mit Ihnen um

deren Erfüllung.


Jahresbericht 2011

Wirtschaftspolitik

2011 im Rückblick

3. Januar

Nach dem Fund von Eiern und Futtermitteln

mit überhöhten Dioxinwerten

werden in Nie der sachsen

1.000 Bauernhöfe gesperrt.

Spätere Ermittlungen ergeben,

dass das Gift über verunreinigte

Fette in Umlauf gelangt ist.

10. Januar

In Algerien und Tunesien demonstrieren

mehrere hundert Menschen

für einen politischen Wandel

und gegen Preiserhöhungen bei

Nahrungsmitteln und Energieprodukten.

Im weiteren Verlauf

des Jahres werden unter anderem

auch Ägypten, Libyen und Syrien

von der Protestwelle erfasst.

11. Februar

Die Deutsche Bundesbank gibt

bekannt, dass ihr Präsident Axel

Weber am 30. April aus seinem

Amt ausscheiden wird. Ab Mai

wird Jens Weidmann die Nachfolge

Webers an der Spitze der

Bundesbank antreten.

26. Februar

Deutschlandweit haben viele Tankstellen

die Benzin sorte E10 eingeführt.

Obwohl der Kraftstoff

rund fünf Cent je Liter günstiger

ist als normales Superbenzin, wird

er kaum nachgefragt. Bei vielen

Verbrauchern herrscht Unklarheit

darüber, welche Fahrzeuge mit

E10 betrieben werden können.

11. März

Der Nordosten Japans wird

durch ein schweres Erd beben

und einen Tsunami verwüstet.

Über 10.000 Menschen verlieren

dabei ihr Leben. Zudem kommt

es im Atomkraftwerk Fukushima

zu heftigen Stör fällen. Die Weltwirtschaft

wird durch die Naturkatastrophe

allerdings nur wenig

beeinträchtigt.

23. März

Das Bundeskabinett stimmt

einem Gesetzentwurf zu, nach

dem Beschäftigte künftig ihre

Arbeitszeit zur Pflege von Angehörigen

für die Dauer von bis

zu zwei Jahren deutlich reduzieren

können. Der Gesetzentwurf

wird im Oktober vom Bundestag

verabschiedet.

3. April

Bundeskanzlerin Angela Merkel

und Frankreichs Premierminister

François Fillon eröffnen die

Hannover Messe, die in diesem

Jahr unter dem Schwerpunktthema

„Smart Efficiency“ steht.

7. April

Aufgrund der gestiegenen Inflationsrisiken

erhöht der EZB-Rat

erstmals seit Juli 2008 den Leitzins.

Er wird um 25 Basispunkte auf

1,25 Prozent angehoben.

24. Mai

In Deutschland und einigen

anderen europäischen Ländern

führt der Darmkeim EHEC vermehrt

zu Durchfallerkrankungen.

22

Die Gesundheitsbehörden gehen

davon aus, dass der Erreger über

verunreinig te Salate oder Gemüse

übertragen wird. In den folgenden

Wochen geht der Absatz von

Rohkost-Nahrungs mitteln deutlich

zurück. Später werden als Infektionsquelle

Bockshornkleesamen

aus Ägypten identifiziert.

30. Mai

Die schwarz-gelbe Regierungskoalition

beschließt, dass Deutschland

schrittweise bis 2022 aus der

Kernenergie aussteigen wird.

Später werden auch der Bundestag

und der Bundesrat dem

Atomausstieg zustimmen.

8. Juni

Einem Bericht der „Troika“ aus

EZB, Internationalem Währungsfonds

und Europäischer

Kommission zufolge kann sich

Griechenland im Jahr 2012 voraussichtlich

nicht an den Finanzmärkten

refinanzieren und

benötigt daher neue Hilfen.

16. Juni

In Bonn eröffnet Bundesinnenminister

Hans-Peter Friedrich ein

„Nationales Cyber-Abwehrzentrum“.

Die Einrichtung befasst sich

bereits seit April mit der Abwehr

elektronischer Angriffe auf die

Infrastrukturen von deutschen

Behörden und Unternehmen.


7. Juli

Die EZB erhöht erneut den Leitzins

um 0,25 Prozentpunkte auf

nun 1,5 Prozent.

21. Juli

Die europäischen Staats- und

Regierungschefs verabschieden in

Brüssel ein zweites Hilfspaket für

Griechenland und eine Erhöhung

des Garantierahmens des Euro-

Rettungsfonds EFSF.

Der Rettungs fonds soll zudem die

Möglichkeit erhalten, Anleihen

von angeschlagenen Euro-Ländern

zu kaufen. Von Seiten der privaten

Investoren wird ein freiwilliger

Forderungsverzicht gegenüber

dem griechischen Staat in Höhe

von 21 Prozent zugesagt.

8. August

Rund um den Globus geraten

die Aktienmärkte aus Sorge vor

einer schwächer werdenden Weltkonjunktur

und einer Eskalation

der Staatsschuldenkrisen massiv

unter Druck. Auch an den

Rohstoff börsen kommt es zu teilweise

starken Preiskorrekturen.

In Reaktion auf die Finanzmarktturbulenzen

reaktiviert die EZB

ihr Programm zum Ankauf von

Staatsanleihen der schwächeren

Euro-Staaten.

31. August

Die Bundesregierung billigt einen

Gesetzentwurf, der den rechtlichen

Rahmen zur Erweiterung

des Euro-Rettungsfonds EFSF

schafft. Demnach werden die

Bürgschaften Deutschlands von

123 Milliarden Euro auf maximal

211 Milliarden Euro steigen.

Ende September werden auch

der Bundestag und der Bundesrat

der Erweiterung zustimmen.

1. September

In Deutschland und den anderen

Ländern der Europäischen Union

(EU) dürfen seit Monatsbeginn

keine 60-Watt-Glühbirnen mehr

produziert und vertrieben werden.

Eine Ausnahme bilden lediglich

Restbestände, die noch verkauft

werden können.

28. September

Das EU-Parlament verabschiedet

ein Maßnahmenpaket zur Verschärfung

des Stabilitäts- und

Wachstumspaktes. Dieses sieht

u. a. vor, dass Länder mit hohen

Haushaltsdefiziten künftig früher

bestraft werden können und auch

Verstöße gegen das Schuldenstand-Kriterium

geahndet werden.

17. Oktober

Die Personalvorstände der 30

größten börsennotierten Unternehmen

Deutschlands stellen auf

einem Treffen in Berlin Zielwerte

zur Erhöhung des Anteils von

Frauen in Führungspositionen vor.

26. Oktober

In Brüssel beschließen die EU-

Staats- und Regierungschefs ein

umfangreiches Maßnahmen paket

zur Überwindung der Schuldenkrise.

Das Paket sieht u. a. vor, dass

in allen Euro-Ländern nationale

Schuldenbremsen eingeführt werden

und dass das Ausleih volumen

des EFSF über eine Hebelung auf

rund eine Billion Euro erhöht wird.

Private Investoren sagen

zudem für ausstehende griechische

Staatsanleihen einen

Forderungsverzicht von 50 Prozent

zu.

3. November

Die EZB senkt ihren Leitzins von

1,5 auf 1,25 Prozent. Der Zinsschritt

wird damit begründet,

dass der Wirtschaft des Euro-

Raums zum Jahresende eine milde

Rezession droht und der Inflations-

druck in naher Zukunft voraus-

sichtlich abnehmen wird.

8. November

Der Sachverständigenrat zur

Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen

Entwicklung sieht

Deutschland vor einer konjunkturellen

Abschwächung. Angesichts

der gestiegenen Unsicherheiten

an den Finanzmärkten und in der

Weltwirtschaft dürfte das preisbereinigte

Bruttoinlandsprodukt

im Jahr 2012 nur noch um

0,9 Prozent zulegen.

8. Dezember

Die EZB senkt ihren Leitzins

erneut um 0,25 Prozentpunkte auf

1,00 Prozent.

31. Dezember

Der DAX liegt zum Jahresultimo bei

einem Stand von 5.898 Punkten,

was einem Rückgang gegen über

dem Vorjahreszeitpunkt von

15 Prozent entspricht. Der Euro-

Dollar-Kurs notiert zum Jahresultimo

bei 1,29 US-Dollar, was

einem Jahresrückgang von etwas

mehr als 4 US-Cent entspricht.


Jahresbericht 2011 24

Verehrte, liebe Mitglieder,

vielleicht haben Sie’s schon gehört: Ich bin einer von Ihnen. Ja, auch ich bin Mitglied einer

Genossenschaftsbank. Und das nicht erst seit Start der aktuellen Werbung für die Volksbanken

und Raiffeisenbanken, sondern schon seit 2005. Aus Überzeugung. Denn auch ich stehe zu

genossenschaftlichen Werten wie Fairness, Nachhaltigkeit und Solidarität. Oder auf Fair Play,

Nachwuchsarbeit und Teamwork, wie man im Fußball sagen würde.

Mitglied zu sein heißt aber auch, das große Ganze im Blick zu behalten und die Zukunft seines

Vereins – in diesem Fall seiner Genossenschaftsbank – aktiv mitzugestalten. In vielen Belangen

funktioniert die Finanzwelt wie der Fußball: Man braucht eine starke Bank im Rücken,

um langfristig erfolgreich zu sein. Man braucht Kommunikation auf Augenhöhe. Denn im

Umgang mit anderen Menschen kommt es nicht nur darauf an, dass man miteinander spricht,

sondern auch wie. Und man braucht eine Nachwuchsförderung, die darauf bedacht ist,

junge Menschen dort einzusetzen, wo sie sich am besten auskennen: in ihrer eigenen Region.

Wer aus der Gegend stammt, weiß ganz genau, was die Menschen in der Region bewegt

und was sie brauchen.

Diese vielen gemeinsamen Überzeugungen machen mich stolz, für die Volksbanken und

Raiffeisenbanken auf dem Platz zu stehen. Ich hoffe, dass es nächste Saison bei Ihnen und

bei mir genau so weitergeht, wie in der vergangenen: meisterlich.

Herzliche Grüße,

Jürgen Klopp


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