Domizil, Ausgabe Dezember 2011 - GGH

ggh.heidelberg.de

Domizil, Ausgabe Dezember 2011 - GGH

Das MieterMaGazin I Dez. 2011

Frohe Weihnachten

Gutschein für einen Glühwein auf dem heidelberger Weihnachtsmarkt

sanierunG:

Durchschnittlich 13 Millionen

im Jahr investiert

schollenGeWann:

nachbarschaftsfest mit den

ersten Bewohnern


inhalt

in heiDelBerG

Mit der Bahnstadt ins Ziel ...................................... 4

Spatenstich für eine Holzburg mit

Wassergraben und Zugbrücke ................................. 4

BetrieBskosten

Bis zu 100 Euro pro Haushalt sparen

bei den Müllgebühren ............................................ 5

GGh aktuell

Von der modernen Heizung im Keller

bis zu neuen Ziegeln auf dem Dach ........................ 6

GGH modernisiert über 400 Wohnungen im Jahr ... 8

MieterBeirat

Wasser und Betriebskosten sparen

mit Kaltwasserzählern ...........................................10

Neuer Mieterbeirat: Werner Schlick ..................... 10

unsere kunDen

Willkommen im Schollengewann! ....................... 12

kurz & BünDiG

BGH-Urteil zum Einbau funkbasierter

Ablesegeräte .........................................................11

BGH-Urteil zur Wirtschaftlichkeit

von Betriebskosten ................................................11

Seit fast 50 Jahren im Berufsleben .........................14

Namensänderung .................................................14

Preisrätsel .................................................15

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impressum

Herausgeber:

Gesellschaft für Grund- und

Hausbesitz mbH Heidelberg

Bluntschlistraße 14

69115 Heidelberg

Telefon: 0 62 21 - 53 05-0

www.ggh-heidelberg.de

Geschäftsführer:

Peter Bresinski

Unternehmenskommunikation:

Ina Siebert

Gestaltung:

CORE IDEA GmbH, Ratingen

Bilder: Titel, Seite 3: Christian

Buck, Seite 4: Erik Liebermann

eDitorial

das Jahresende 2011 naht und mit ihm vielerorts die Zeit, ein

Resümee zu ziehen: Was ist gut gelaufen, und wo besteht Verbesserungsbedarf?

Wir haben in diesem Jahr neben bewährten

Projekten einige Änderungen eingeführt. So begegnen wir

Ihnen seit dem Sommer mit einem neuen Design, das besser

zu unserem modernen Servicekonzept und dem umfassenden

Leistungsspektrum passt, das wir bereits seit einigen Jahren

ausbauen.

2010 haben wir unsere Mieter zu unseren Leistungen und

unserem Angebot befragt. Im Servicebereich sind wir bereits

gut aufgestellt und erreichen Zustimmungswerte von 70 bis

über 80 Prozent. Beim Haus- und Wohnungsbestand lag die

generelle Zufriedenheit dagegen nur zwischen 50 und 70 Prozent.

Hier investieren wir stark: 13 Millionen Euro im Jahr

geben wir jährlich für Sanierung, laufende Instandhaltung

und Großreparaturen aus. Dazu kommen mehrjährige Projekte

wie die Revitalisierung von Wieblingen Ost. Damit möchten

wir erreichen, dass Sie sich bei uns noch wohler fühlen – in

bester Gesellschaft eben.

Auch für die Gesellschaft mit den Nachbarn haben wir in

diesem Jahr einiges getan und die Zahl unserer Mieter- und

Käuferfeste kräftig erhöht. Im kommenden Frühjahr geht das

Veranstaltungsprogramm mit den seit zwei Jahren bewährten

Blumenfesten wieder los.

Die Modernisierungen sowie unser letztes Fest sind Thema

der aktuellen Domizil-Ausgabe. Als Dankeschön an unsere

Leser haben wir wieder einen Glühweingutschein eingefügt,

den Sie auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt einlösen

können. Und beim Preisrätsel verlosen wir diesmal Gutscheine

für das Jumpinn in Kirchheim.

Wir wünschen Ihnen entspannte Vorbereitungen auf die bevorstehenden

Feiertage, ein frohes Weihnachtsfest und ein

glückliches, erfolgreiches Jahr 2012!

Peter Bresinski

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in heiDelBerG

Übergabe des Staffelstabs am Ziel Bahnstadt: Peter Bresinski,

Jean-Paul Hohr (Tourorganisator) und Georg Breithecker

Gruppenbild am Etappenziel Bahnstadt

Die Kita wird zum Einzug der ersten Bewohner in

der Bahnstadt fertiggestellt. Bis zu 60 Kinder können

hier in vier Gruppen ab Herbst 2012 betreut

und gefördert werden. „Die Menschen sollen sich

von Beginn an hier wohl fühlen und ankommen.

Der Stadtteil wird dadurch Lebensqualität ausstrahlen“,

so Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner in

seiner Ansprache. Den Spatenstich nahmen Kinder

der benachbarten Kita Philipp-Reis-Straße gemeinsam

mit Vertretern aus Politik und des Bauherrn

vor.

Mit dem Entwurf einer Holzburg mit Wassergraben

und Zugbrücke haben Behnisch Architekten aus

Stuttgart den Wettbewerb für die Kita gewonnen.

Wie die übrigen Gebäude in der Bahnstadt entsteht

sie im Passivhausstandard.

Mit der Bahnstadt ins ziel

Die Bahnstadt war im September etappenziel von Immobilienprofis,

die mit dem Rennrad zur Immobilienmesse expo

Real nach München gefahren sind.

Ziele dieser Expobike genannten Tour waren sportliches Radfahren, Netzwerken

und Gutes tun. Der Erlös aus der Veranstaltung wurde der Off

Road Kids Stiftung gespendet, die sich um obdachlose Kinder kümmert.

Von Köln ging es in sechs Etappen mit 656 Kilometern und 5.475 Höhenmetern

nach München. 28 Vertreter von Immobilienunternehmen bewältigen

die gesamte Strecke, 45 fuhren einzelne Etappen.

Aus Heidelberg waren Peter Bresinski, Geschäftsführer der GGH, und

Georg Breithecker, Geschäftsführer der Sparkassen Immobilien, mit dabei.

Sie nahmen als Vertreter der Entwicklungsgesellschaft Heidelberg

(EGH) teil, die die Etappe von Frankfurt nach Heidelberg gesponsert hat.

Damit hat die EGH nach Kultur- und Projektveranstaltungen auch ein

Sportereignis in die Bahnstadt geholt.

Projekthomepages:

www.expobike.de – www.heidelberg-bahnstadt.de

spatenstich für eine holzburg mit zugbrücke

und Wassergraben

ende Oktober begannen mit dem feier-

lichen Spatenstich die Bauarbeiten für die

erste Kindertagesstätte in der Bahnstadt.

Kinder der Kita der Philipp-Reis-Straße beim Spatenstich


Bis zu 100 euro pro

haushalt sparen

Müllgebühren haben den drittgrößten Anteil an den

Betriebskosten. einsparpotenziale bieten richtige Abfalltrennung

– oder Projekte, bei denen mangelhafte Trennung

korrigiert wird.

„Die Abfallentsorgung wird nach Anzahl und Art der Tonnen berechnet“, erklärt Rolf Augustat,

Bereichsleiter Facility Management. „Mit richtiger Trennung lässt sich hier viel sparen.

Restmüll ist mit Abstand am teuersten; Bio- und Papiermüll sind deutlich günstiger. Die Ent-

sorgung des Verpackungsabfalls mit dem Grünen Punkt wird schon beim Einkauf mitbezahlt.“

Cartoon: Erik Liebermann

BetrieBskosten

Ein Großteil des Abfalls gehört nicht in den

Restmüll und könnte als Wertstoff über die entsprechenden

Tonnen recycelt werden. Stattdessen

fallen in Baden-Württemberg immer noch

145 Kilogramm Hausmüll pro Einwohner und

Jahr an, und in den Wohnanlagen stehen viele

Restmülltonnen. „Mit verschiedenen Maßnahmen

realisieren wir hier immer wieder Einsparpotenziale“,

so Rolf Augustat. „Unsere

Hausmeister prüfen regelmäßig, wie weit die

Tonnen am Entleerungstag gefüllt sind. Damit

lassen sich eventuelle Überkapazitäten erkennen

und beseitigen.“

„Ein erfolgreiches Pilotprojekt aus Bergheim

und Rohrbach dehnen wir um neun weitere

Standorte in der Weststadt und in Kirchheim

aus. Dabei kooperieren wir mit dem Amt für

Abfallwirtschaft, das die Mieter informiert und

die Entsorgung organisiert.“ Die Tonnen werden

kontrolliert; falsch eingeworfener Müll

soweit erlaubt beseitigt. Die Standplätze werden

gereinigt. Rolf Augustat: „Nach den bisherigen

Erfahrungen lassen sich so Betriebskosteneinsparungen

zwischen 50 und 100 Euro pro

Haushalt und Jahr erzielen, weshalb wir die

Kooperation jetzt ausbauen.“

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VGGh 6

aktuell

Von der modernen heizung

bis zu neuen ziegeln

Durchschnittlich 13 Millionen euro investiert die GGH jährlich in Sanierung,

laufende Instandhaltung sowie Großreparaturen. Wir stellen Ihnen Beispiele aus

diesem Jahr vor – jenseits der großen, mehrjährigen Projekte in Wieblingen Ost

und auf dem emmertsgrund.

a

B

c

Fassadensanierungen

a

Altstadt, Am Hackteufel 10:

Erneuerung des Fassadenanstrichs, teilweise Überarbeitung

der Holzfenster durch einen Schreiner und Erneuerung der Mittelfalzdichtung

der Fenster, Reinigung der Rollläden und des Fassadenschmucks,

Überprüfung des Dachs und Durchführung kleinerer

Reparaturen.

B

Boxberg, Fasanenwäldchen 4, 6 und 8:

Reinigung der Fassade von Algen, Moosen und Flechten,

Erneuerung des Fassadenanstrichs nach einem neuen Farbkonzept,

Überprüfung des Dachs und Durchführung kleinerer Reparaturen.

c

Bergheim, Maier-Block:

Nach der Fassadensanierung in der Vangerow- und Yorckstraße

2010 kamen 2011 die Bergheimer Straße 140 bis 154 und

die Emil-Maier-Straße hinzu.

Erneuerung des Fassadenanstrichs, Überprüfung des Dachs, der

Balkone und der Fensterabdichtungen, kleinere Reparaturen bei

Bedarf, Reinigung der Rollläden.


sanierungen im inneren der häuser

Häuser altern natürlich auch im Inneren. Die Hälfte des GGH-

Bestands ist über 50 Jahre alt und erfordert entsprechend hohe

Investitionen in Instandhaltung und Modernisierung.

Mit den Hauseingängen und Treppenhäusern sind beispielsweise

nur 40 Prozent unserer Mieter zufrieden. Um das

Erscheinungsbild unserer Häuser zu verbessern und die

Wohnzufriedenheit unserer Mieter entscheidend zu er-

höhen, hat die GGH ein Treppenhausprogramm aufgelegt. Vor

allem in großen, älteren Wohnanlagen modernisiert sie nach

und nach die einzelnen Treppenhäuser. Je nach Größe und

Ausstattung reichen die Kosten dafür von rund 1.500 bis

15.000 Euro pro Treppenhaus. Im laufenden Jahr haben von

diesem Programm besonders die Stadtteile Emmertsgrund und

Weststadt profitiert.

Wartungsintensiv sind Aufzüge,

die jährlich auf ihre Sicherheit

kontrolliert werden

müssen. Hier fallen immer

wieder kleinere Reparaturen

an. Generell geht man bei

Fahrstühlen von einer Lebensdauer

von 25 bis 50 Jahren

aus. In diesem Jahr hat

die GGH mehrere Aufzüge

auf dem Boxberg und dem

Emmertsgrund komplett modernisiert.

Auch Heizungsanlagen haben

nur eine begrenzte Lebensdauer.

Der Kirchheimer

Hüttenbühl 1 bis 21 hat in

diesem Jahr eine moderne,

energiesparende Gasheizung erhalten. Durch die Verwendung

einer elektronischen Hocheffizienzpumpe, wie wir sie nach

und nach im ganzen Bestand einführen, wird zudem Strom

gespart. Diese Pumpe prüft kontinuierlich den aktuellen Wasserdruck

und passt ihre Leistung entsprechend an. Dadurch

ist der Strombedarf gegenüber herkömmlichen Pumpen um

bis zu 80 Prozent geringer.

Darüber hinaus führen wir viele kleine Maßnahmen durch,

mit denen der Bestand kontinuierlich gepflegt wird. Die GGH

legt Spielplätze neu an, haust Müllplätze ein, saniert Balkone

und Tiefgaragen. Leider müssen jährlich auch rund 60.000

Euro für die Beseitigung von Vandalismusschäden ausgegeben

werden. „Wir investieren seit Jahren über 13 Millionen Euro

jährlich in Instandhaltung und Modernisierung, um auch unsere

älteren Wohnungen zeitgemäß und bedarfsgerecht zu

entwickeln. Diese Beträge entsprechen fast 50 Prozent der

Nettoeinnahmen aus der Jahreskaltmiete“, sagt Gerald Kraus,

Leiter des Bestandsmanagements.

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GGh aktuell

GGh modernisiert über

400 Wohnungen im Jahr

Emmertsgrund: Wohnzimmer

während der Sanierung

und kurz vor Fertigstellung

Nach einem Auszug prüfen Techniker der GGH den zustand der Wohnung

und lassen sie bei Bedarf auf den heutigen Stand bringen – vom elektro-

und Sanitärcheck bis zur kompletten Wohnungsherrichtung.

„Wenn eine Wohnung über 20 oder mehr Jahre ununterbrochen vermietet war,

müssen wir sehr viel investieren. Nach so langer Zeit entspricht die Ausstattung

meist nicht mehr den heutigen Anforderungen“, sagt Techniker Jürgen Thomé. „Wir

bringen sie dann mit einer großen Herrichtung auf Neubaustandard. Eine solche

Modernisierung kostet in vielen Fällen über 25.000 Euro.“

Die Zahl dieser Wohnungsherrichtungen hängt von der Mieterstruktur und

vom Alter des Wohnungsbestandes ab: Je mehr langjährige Mietverhältnisse

in Häusern bestehen, die vor den 1980-er Jahren errichtet worden

sind, desto stärker muss bei einem Mieterwechsel in die Wohnung

investiert werden. Mit den umfangreichen Arbeiten wird angefangen,

wenn ein neuer Mieter den Mietvertrag unterschrieben hat.

neun handwerksfirmen in sechs Wochen

Vier bis sechs Wochen dauert eine solche Modernisierung. Neun

Gewerke arbeiten nach eng getaktetem Bauzeitenplan: Elektriker,

Gipser bzw. Maurer, Maler, Sanitärfirma, Fliesenleger, Schreiner,


Wieblingen:

Küche

während der

Herrichtung (r.)

und nach der

Fertigstellung (u.)*

Bodenleger, Heizungsbauer und am Schluss eine

Reinigungsfirma. „Wir haben interne Standards“,

so Techniker Jürgen Zielbauer. „Beispielsweise lassen

wir Laminat verlegen, falls die Wohnung kein

Massivholzparkett hat, das wir aufarbeiten können.

Bäder und Küchen haben einen einheitlichen Fliesenstandard.“

Jedes der vier Vermietungsteams greift auf einen

festen Stamm an Handwerkern zurück. Sie kennen

die Standards und Anforderungen der GGH. „So

können wir das große Pensum an zu modernisie-

Handschuhsheim: Bad entkernt (l.) und nach Herrichtung (r.)

Handschuhsheim:

Zimmer entkernt (u.)

und nach der

Herrichtung (r.)

Wieblingen: Zimmer

während der Herrichtung (o.)

und nach der Fertigstellung (r.)*

renden Wohnungen besser bewältigen“, sagt Daniel

Heitz. Jedes Team lässt 80 bis 120 Wohnungen

pro Jahr modernisieren, wovon je nach Stadtteil 30

bis 80 Prozent große Herrichtungen sind. Im vergangenen

Jahr wurden hiefür insgesamt rund 4,6

Millionen Euro investiert.

„Von der Neuvermietung an bietet die GGH mehr

Service als die meisten privaten Vermieter“, sagt

Jürgen Thomé. „Die Wohnungen werden besser

saniert, und eventuelle Reparaturen werden von

unseren eigenen Hausmeistern oder, bei größeren

Schäden, von Handwerksfirmen zeitnah behoben.

Über unsere Teamassistenzen sind wir Techniker

und die Hausmeister immer gut zu erreichen.“

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*gleiches Haus, unterschiedliche Wohnungen


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MieterBeirat

Wasser und Betriebskosten sparen

mit kaltwasserzählern

In den kommenden drei Jahren baut die GGH im gesamten

Bestand Kaltwasserzähler ein.

„Der Einbau dieser Zähler hat zwei Vorteile: Der Wasserverbrauch

sinkt nach dem Einbau erfahrungsgemäß, und die Mieter

haben mehr Abrechnungsgerechtigkeit“, sagt Rolf Augustat,

Bereichsleiter Facility Management. „Sie zahlen nur noch

ihren tatsächlichen Verbrauch und nicht mehr einen nach

Wohnungsgröße pauschalierten Anteil an der gesamten Wassernutzung

im Haus.“

Die Fachliteratur spricht von Einsparungen von bis zu 15 Prozent. Pilotprojekte

aus den vergangenen drei Jahren bestätigen diese Angaben auch für die

GGH. „Deshalb haben wir uns für den flächendeckenden Einbau entschieden“,

so Rolf Augustat. „Insgesamt werden es 8.500 Zähler sein. Da viele Wohnungen

mehrere Wasserleitungen haben, bauen wir statistisch gesehen 1,5 Stück pro Wohnung ein.“

Die Wasserzähler funktionieren auf Funkbasis, sodass für die Ablesung die Wohnungen nicht

mehr betreten werden müssen.

neuer Mieterbeirat: Werner schlick

Unser bisheriger Mieterbeirat für den Emmertsgrund, Norbert

Knauber, hat sein Amt nach seinem Wegzug niedergelegt. Sein

Nachfolger ist Werner Schlick, Emmertsgrundpassage 29, 69126

Heidelberg. Stellvertreter von Herrn Schlick ist Harry Bauder, Emmertsgrundpassage

7.

Wir wünschen ihnen ein

ruhiges, besinnliches

Weihnachtsfest und ein

gutes neues Jahr 2012!

Ihre Mieterbeiräte

Wir wünschen Herrn

Knauber alles Gute und

begrüßen Herrn Schlick

im neuen Amt!


Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 28. September

2011 entschieden, dass Mieter den Austausch

herkömmlicher Verbrauchserfassungsgeräte für Wärme,

Warmwasser und Kaltwasser gegen funkbasierte

Geräte dulden müssen.

Ein Mieter wollte den Austausch seines Heizkostenverteilers

durch ein funkbasiertes Ablesesystem nicht

akzeptieren. Der BGH hat dem Vermieter Recht gegeben.

Die gesetzlichen Regelungen zur Duldung von

kurz & BünDiG

BGh-urteil

zum einbau funkbasierter

ablesegeräte

Der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit verpflichtet den

Vermieter, ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis

bei Maßnahmen und Entscheidungen zu berücksichtigen,

die die vom Mieter zu tragenden Nebenkosten

beeinflussen.

In einem aktuellen Fall haben Mieter die vom Vermieter

abgerechneten Müllgebühren beanstandet. Mit

Verweis auf den vom Deutschen

Mieterbund e.V. herausgegebenen

„Betriebskostenspiegel für

Deutschland“ haben sie die

Müllgebühren auf einen aus ihrer

Sicht berechtigten Betrag gekürzt

und die Differenz zusammen mit den

entstandenen Rechtsanwaltskosten

von der Miete einbehalten.

Der Vermieter hat auf Zahlung der einbehaltenen

Beträge nebst Zinsen geklagt.

Das Amtsgericht hat der Klage

Heizkostenverteilern erfassen auch den

Austausch noch funktionsfähiger Systeme

durch moderne Messgeräte.

Die Ausstattung mit funkbasierten

Systemen ist eine Wohnwertverbesserung,

weil die Wohnung des Mieters nicht mehr für Ablesezwecke

betreten werden muss. Deshalb tauscht auch

die GGH in den kommenden Jahren nach und nach

die alten Geräte gegen funkbasierte Systeme aus.

BGh-urteil

zur Wirtschaftlichkeit von

Betriebskosten

stattgegeben. Das Landgericht hat die Berufung der

Beklagten zurückgewiesen. Der BGH hat entschieden,

dass die Mieter keine Pflichtverletzung des Vermieters

darlegen konnten. Den überregional auf empirischer

Basis ermittelten Betriebskostenzusammenstellungen

des Mieterbundes kommt angesichts der je nach Region

und Kommune unterschiedlichen Kostenstruktur

keine Aussagekraft im Einzelfall zu.

Die Beklagten hatten den der Betriebskostenabrechnung

zugrunde liegenden Müllgebührenbescheid der

Gemeinde eingesehen und kannten die Grundlagen

für die hohen Gebühren. Da die Mieter des Wohnhauses

den Müll nicht richtig trennen, hat die Gemeinde

die kostenlosen gelben Tonnen für die Entsorgung von

Verpackungsmüll eingezogen und durch kostenpflichtige

Restmülltonnen ersetzt. Trotz Information des

Vermieters über diesen Vorgang sowie über die Möglichkeit,

Verpackungsmüll weiterhin kostenlos über

gelbe Säcke zu entsorgen, hat sich das Entsorgungsverhalten

der Mieter offensichtlich nicht verbessert.

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Kinderschminkerin Britta bei der Arbeit

Freuen sich über das gelungene Nachbarschafts-fest (v.l.n.r.):

Hans-Jörg Kraus (Kraus Immobilien), Matthias Ryzlewicz

(Weisenburger Bau GmbH), Bernd Stadel (Erster Bürgermeister

der Stadt Heidelberg), Peter Bresinski (GGH)


W

„Die 18 Reihenhäuser des ersten Bauabschnitts sind fertiggestellt;

viele Familien sind bereits eingezogen. Wir heißen sie

im neuen Quartier willkommen und möchten mit einem Fest

zu ihrem gegenseitigen Kennenlernen und dem Aufbau einer

guten Nachbarschaft beitragen“, sagte Peter Bresinski zur Begrüßung.

Rund 120 Gäste nahmen an dem Fest auf dem Baufeld teil,

darunter auch sehr viele Käufer der 39 noch im Bau befindlichen

Häuser. „Das ist eine tolle Gelegenheit, die künftigen

Nachbarn zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen“,

freuten sie sich. Die Kinder hatten Spaß beim Kinderschminken

und bei einem Luftballonwettbewerb, bei dem diejenigen

einen Buchgutschein gewonnen haben, deren Ballon am weitesten

geflogen ist.

Wohneigentum für Familien

„Das Schollengewann ist ein wichtiger Beitrag zum städ-

tischen Ziel, Familien in der Stadt zu halten und aus dem Umland

zurückzuholen“, sagte Bernd Stadel, Erster Bürgermeister

der Stadt Heidelberg. „Das Bebauungs- und Vermarktungskonzept

von GGH, SSV Architekten und Kraus Immobilien war

der entscheidende Impuls für das gesamte Baugebiet. Der

preiswerte Wohnungsbau hier ist ein Erfolg der städtischen

Förderprogramme.“

unsere kunDen

GGH feierte ein Nachbarschaftsfest mit den ersten Bewohnern

sowie den Käufern ihrer 57 Reihenhäuser

innovatives konzept

„Von den städtebaulichen Entwürfen für dieses größte Grundstück

im Baugebiet hat uns das Konzept von SSV Architekten

am meisten zugesagt. Es ist innovativ und bietet bei aller Dichte

noch ein hohes Maß an Privatheit“, so Peter Bresinski. „Im

weiteren Verlauf wurde dann als zweiter Reihenhaustyp das

Querhaus mit seiner ungewöhnlichen Breite von 8,50 Meter

und den beidseitig belichteten Räumen entwickelt. Gemeinsam

mit Kraus Immobilien haben wir das Konzept weiter ausgearbeitet.“

Dass es aufgeht, zeigt der große Verkaufserfolg: Der erste Bauabschnitt

mit 18 Reihenhäusern war so schnell verkauft, dass

der zweite und dritte Bauabschnitt vorgezogen worden sind.

Auch hier sind bereits fast alle Häuser verkauft. Fertiggestellt

sind sie bis Anfang 2013.

Projekthomepage:

www.wohnen-im-schollengewann.de

Eine hoffnungsfrohe Teilnehmerin

am Luftballonwettbewerb

Willkommen

im schollengewann!

Beim Luftballonwettbewerb haben gewonnen:

Anna Gryn, Familie Breitenstein, Carla Treiber

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kurz & BünDiG

seit fast 50 Jahren

im Berufsleben,

seit 25 Jahren bei der GGh

Sreinhard steidel arbeitet seit dem 1. november 1986

als hausmeister bei der GGh.

namensänderung

Valentina Braun, Mitarbeiterin im Referat Bestandsmanagement, hat geheiratet und

heißt jetzt Valentina Singer.

Wir gratulieren und wünschen eine glückliche, erfüllte und lange Ehe!

Der gelernte Elektroinstallateur kennt sich in den Bergstadtteilen

bestens aus: 19 Jahre lang hat er den Emmertsgrund

betreut; seit 2005 kümmert er sich um die

Wohnungen auf dem Boxberg. Zuvor war er bereits

sieben Jahre als Hausmeister für die Emmertsgrund-

Wohnungen der Neuen Heimat tätig, die die GGH

1986 zusammen mit dem erfahrenen Hausmeister

übernommen hat.

Seine Aufgaben sind Wohnungsabnahmen und -übergaben,

kleinere Reparaturen und Kontrollen des Bestands.

„Ich fange viel vom Vermietungsteam ab, indem

ich bei Reparaturmeldungen die Lage prüfe und

kleine Dinge selbst erledige. Bei größeren Schäden beauftragen

wir unsere mobilen Hausmeister“, so Reinhard

Steidel. „Jetzt im Winter geht es hauptsächlich

um Probleme mit der Heizung. Dazu kommen regelmäßige

Kontrollen, beispielsweise der Müllplätze oder

der Aufzüge, bei denen ich die Kollegen unterstütze.“

In seiner Zeit als Hausmeister hat er viel erlebt. „Man

weiß nach so vielen Jahren, wie die Menschen ticken

und die Dinge funktionieren. Da muss man auch mal

‚nein’ sagen können, wenn ein Anliegen nicht berechtigt

ist“, sagt der Jubilar. Die Kollegen im Dienstleistungszentrum

beschreiben ihn als zuverlässig und

engagiert. „Er ist immer offen für die Aufgaben, die zu

erledigen sind. Wir verstehen uns gut.“


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GeWinnsPiel

Preisrätsel: Wo steht dieses haus?

Wir möchten von Ihnen wissen, in welchem Stadtteil dieses künstlerisch verfremdete

Wohnhaus der GGH steht. ein Hinweis auf die Lösung befindet sich im Heft. Viel spaß!

Unter allen Einsendern verlosen wir 5 Gutscheine à 20 Euro

für das Jumpinn Heidelberg in Kirchheim. Die Gutscheine sind

gültig für Eintritte für Kinder und Erwachsene sowie für Speisen

und Getränke im Jumpinn. Der Spielpark bietet beispielsweise

große Rutschen, ein Riesenlabyrinth, eine Riesenhüpfburg,

Trampoline und Platz für Fußball. Für Kleinkinder gibt es einen

eigenen Bereich, und zweimal im Monat können sich auch

Erwachsene in der 2.000 Quadratmeter großen Halle austoben.

Weitere Infos bietet die Homepage www.jumpinn.de.

Teilnahmeberechtigt sind alle GGH-Mieter, allerdings pro Haushalt

nur einmal. Ausgenommen hiervon sind die Mitarbeiter der

GGH. Die Ziehung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Eine

Umwandlung der Gewinne in Geld ist nicht möglich.

Die Lösung schicken Sie bitte an:

Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg

Kennwort: Rätsel

Bluntschlistraße 14

69115 Heidelberg

Oder per E-Mail an: gewinnspiel@ggh-heidelberg.de

Einsendeschluss ist der 4. Januar 2012.

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Wir freuen uns über die rege teilnahme

an unserem letzten Gewinnspiel!

Die Lösung des Sudokus lautete:

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Zu gewinnen gab es 10 Thermobecher der Marke

Blomus.

Wir gratulieren: Heike Dimt, Irina Diosu, Anton

Scheck, Heinz-Jörg Herzog, Sultan Kress, Anja Röhrig,

Li Kong, Alexander Toporikow, Eheleute Gashi,

Amelia Bonea/Dominik Schneider.


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