ZEITGENöSSISCHE KUNST - VAN HAM Kunstauktionen

van.ham.com

ZEITGENöSSISCHE KUNST - VAN HAM Kunstauktionen

INTERN

DEzEmbER 2012


Unsere Frühjahrsauktionen 2013

Dekorative Kunst

30. Januar 2013

Vorbesichtigung:

26.–28. Januar 2013

Historischer Schmuck,

Juwelen & Uhren

16. mai 2013

Vorbesichtigung:

10.–14. mai 2013

Alte Kunst

17. mai 2013

Vorbesichtigung:

10.–14. mai 2013

Europäisches Kunstgewerbe

18. mai 2013

Vorbesichtigung:

10.–14. mai 2013

Moderne Kunst

5. + 6. Juni 2013

Vorbesichtigung:

31. mai – 3. Juni 2013

Zeitgenössische Kunst

5. + 6. Juni 2013

Vorbesichtigung:

31. mai – 3. Juni 2013

Photographie

14. Juni 2013

Vorbesichtigung:

8.–12. Juni 2013

Titel:

Dame vom Mopsorden und

Kavalier des Freimaurerordens

meissen | Um 1745–50 | modell

Johann Joachim Kaendler, 1744 bzw. 1743

Schätzpreis: € 19.000

Ergebnis: € 68.750


Editorial

Liebe Freunde von

VAN HAm Kunstauktionen,

ein für VAN HAm erfolgreiches Jahr 2012

neigt sich dem Ende und gibt Anlass bilanz

zu ziehen. besonders freut es mich, dass wir

mit unseren vier Auktionen zum ersten mal

im bereich des Europäischen Kunstgewerbes

das umsatzstärkste Haus in Deutschland sind.

Im Frühjahr sorgten zwei große

Porzellan bilder für Furore, die zusammen

für € 500.000 verkauft wurden – damit

erzielte VAN HAm nicht nur den internationalen

Auktionsrekord für Porzellangemälde,

sondern zudem auch den höchsten zuschlag

des Jahres bei VAN HAm. Im Herbst war ein

exquisiter Gueridon Directoire von Adam

Weisweiler aus dem Inventar des Schlosses

Herrnsheim dem neuen besitzer zu Recht

einen Preis von über € 156.000 wert.

Auch die Spitzenposition der Abteilung

für Schmuck und Uhren wurde mit einer

unglaublichen Umsatzsteigerung von über

60% erneut deutlich bestätigt. besonders

gefragt sind nach wie vor ausgewählte,

hochkarätige Diamantware und seltener

Naturperlschmuck.

In der modernen Kunst konnten wir

mit dem Gemälde „Light Circle“ wieder ein

außergewöhnliches Highlight von Rudolf

bauer anbieten. mit einem Ergebnis von

€ 450.000 halten wir nun die drei internationalen

Auktionsrekorde für diesen Künstler.

Das Potenzial des Sturm-Künstlers Johannes

molzahn wurde uns schnell deutlich.

Während wir im Frühjahr für sein Gemälde

„musik“ den Rekord für ein Frühwerk des

Künstlers aufstellten (Ergebnis: € 146.000),

gelangt das im Herbst angebotene Werk

„Parabel I“ in die Sammlung des Städel museums

in Frankfurt, was die außergewöhnliche

Position des Künstlers in seiner zeit

bestätigt. VAN HAms Engagement für Karl

Hofer wurde dieses Jahr erweitert, indem

wir das Karl Hofer Archiv von Karl bernhard

Wohlert übernommen und das Karl Hofer

Komitee gegründet haben. Das vielfältige

Angebot an Arbeiten Karl Hofers begeisterte

das Publikum. So erzielte sein „mädchen mit

Triangel“ ein herausragendes Ergebnis von

€ 170.000.

besonders begehrt sind zurzeit die zeitgenossen

– im Frühjahr erzielte die Graphik

„Two Nudes“ von Roy Lichtenstein einen

Preis von € 128.000. Der Trend setze sich im

Herbst deutlich fort – als einzigem deutschen

Auktionshaus gelang es VAN HAm

erneut, ein Großformat Frank Stellas zu

vermitteln. Seine Plastik „The Chase. Second

Day“ wurde für € 213.500 verkauft. Der

Sonderkatalog für die uns anvertraute Auflösung

der bekannten Kölner baukunst Galerie

fand großen Anklang und seine Positionen

erzielten hervorragende Ergebnisse.

3

mit hohen Resultaten für museale Werke

von Theodore Gericault und Otto Scholderer

nimmt VAN HAm weiterhin eine der

führenden Positionen im bereich des 19.

Jahrhunderts ein. zudem widmet sich VAN

HAm Art Publications mit der Herausgabe

des Werkverzeichnisses zu Franz Roubaud

(1856 – 1928) erstmals einem bedeutenden

maler dieser Epoche. zu den prominenten

Förderern von Franz Roubaud zählten Prinzregent

Luitpold von bayern sowie die zaren

Alexander III. und Nikolaus II., was seine

damalige Position als Künstler und Professor

verdeutlicht.

bei den Altmeistergemälden erfuhr

die kleine Holztafel eines niederländischen

meisters um 1460/70 mit der Verkündigung

mariens eine spektakuläre Preissteigerung.

Die ausgezeichnete malerei wurde mit

einem Ergebnis von rund € 120.000 zum

Höhepunkt unter den Altmeistern. Die wohl

größte Überraschung war das Ergebnis für

eine seltene kleine Papierstudie von Cosmas

Damian Asam, welche das herausragende

Ergebnis von € 112.500 erzielte.

In der Photographie führten dieses Jahr

die bauhaus-Künstler Laszlo moholy-Nagy,

Hilde Horn und Hajo Rose das Spitzenfeld

an. moholy-Nagys vierteilige bildsequenz,

die seine Schülerin Hilde Horn zeigt, steigerte

sich auf hervorragende € 66.250 – in

diesem Herbst das höchste Ergebnis auf den

deutschen Photographieauktionen.

In der wie immer lebhaften Teppichauktion

erregten außergewöhnliche Stücke

großes Interesse und sorgten für rege Gebote.

So wurde ein seltener Aubusson, Tapis

de Pied für € 18.750 verkauft, während ein

imposanter chinesischer Tempelteppich ein

Ergebnis von € 21.250 erzielte.

Wir freuen uns, Sie auch im nächsten

Jahr wieder in unserem Hause begrüßen zu

dürfen, um Sie als zuverlässiger Partner in

allen Fragen der Kunst zu beraten. mit Spannung

und Vorfreude erwarten wir die Auktionen

des nächsten Jahres, in dem wir mit

unserem Neubau beginnen. Doch zunächst

wünschen das gesamte VAN HAm Team und

ich Ihnen frohe und besinnliche Festtage und

einen guten Rutsch ins neue Jahr.

mit herzlichen Grüßen aus Köln

Ihr

markus Eisenbeis

(pers. haftender Gesellschafter)


Zeitgenössische

Kunst

ErgEbnissE im

HErbst 2012

näcHstE

auktion:

5./6. Juni 2013

Unsere Experten für

Moderne Kunst

Zeitgenössische Kunst

Robert van den Valentyn

r.valentyn@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-19

Hellei Salehi

h.salehi@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-22

martina Dellmann

m.dellmann@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-50

Hilke Hendriksen

h.hendriksen@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-35

Ann-marie Wieckhorst

a.wieckhorst@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-62

Ein Feuerwerk bei den Zeitgenossen

Das breite und hochwertige Angebot bei

den zeitgenossen wurde außergewöhnlich

gut angenommen. Die Gesamtquote zum

Limitpreis lag bei stolzen 81%. Dazu trugen

auch das Angebot des zERO Künstlers Otto

Piene bei, dessen Werke alle, bis hin zum

vierfachen des Schätzpreises, zugeschlagen

wurden. Ebenso erging es dem Angebot von

Sigmar Polke. Wolf Vostells „b 52“ erreichte

ein Rekordergebnis. Doch auch Werke von

Emil Schumacher, Fritz Winter oder Günter

Förg erfuhren zum Teil erstaunliche Steigerung

innerhalb der Auktion. Als einzigem

deutschen Auktionshaus gelang VAN HAm

erneut ein erfolgreicher Verkauf eines

musealen Großformats von Frank Stella. Das

letzte von VAN HAm verkaufte Werk war in

der diesjährigen großen Stella-Retrospektive

in Wolfsburg zu bewundern.

Weitere, vor allem international gehandelte

Kunstwerke von Damien Hirst, Piero

Dorazio, Edward Ruscha und wie immer bei

VAN HAm, Andy Warhol, fanden ebenfalls

ihre Liebhaber. besonders interessiert zeigte


EinliEfErungEn:

bis anfang

april 2013

sich das Publikum bei dem kompletten

bestand der in Köln aufgelösten baukunst

Galerie, welcher in einem Sonderkatalog

zusammengefasst war und ausgezeichnet

verkauft wurde, darunter etliche Werke von

Ackermann, Alechinsky, Chillida, Francis,

Francois morrellet und mark Tobey. Die

besondere Aufmerksamkeit in der Vermarktung

trug somit ihre Früchte. Die Verkaufsaussichten

sind für zeitgenössische Kunst

nachhaltig hervorragend.

Robert van den Valentyn

Frank Stella (1936)

The Chase. Second Day. | 1989

mischtechnik | 300 x 555,5 x 131,5 cm

Schätzpreis: € 200.000

Ergebnis: € 213.500


Zeitgenössische Kunst

ErgEbnissE HErbst 2012

Günther Förg (1952)

Ohne Titel | 2001 | Öl auf Leinwand

150 x 252 cm

Schätzpreis:€ 15.000

Ergebnis: € 60.000

Fritz Winter (1905 – 1976)

„Vor Grün“ | 1968 | Öl auf Leinwand

145 x 135 cm

Schätzpreis:€ 70.000

Ergebnis: € 87.500


„Begehrte Zeitgenossen“

Handelsblatt, 7.12.2012

Eduardo Chillida (1924 – 2002)

Ohne Titel | 1970 | Papiercollage

mit Tusche auf Velin | 90 x 66 cm

Schätzpreis:€ 50.000

Ergebnis: € 56.250

Emil Schumacher (1912 – 1999)

Ohne Titel | 1958 | mischtechnik auf Karton

79,5 x 59,1 cm

Schätzpreis:€ 30.000

Ergebnis: € 75.000

6 | 7


Zeitgenössische Kunst

ErgEbnissE HErbst 2012

Sigmar Polke (1941 – 2010)

Ohne Titel (Interferenzbild) | 2006

Interferenzfarbe auf Leinwand | 80 x 60 cm

Schätzpreis: € 60.000

Ergebnis: € 72.500

Edward Ruscha (1937)

„Cracks“ | 1974

mischtechnik (Schellack) auf moiré

91,3 x 101,6 cm

Schätzpreis: € 50.000

Ergebnis: € 125.000


Otto Piene (1928)

Ohne Titel | 1967

mischtechnik auf Leinwand

67,5 x 96 cm

Schätzpreis: € 20.000

Ergebnis: € 75.000

Wolf Vostell (1932 –1998)

„b 52“ | 1968 | mischtechnik

91,5 x 126,5 x 12 cm

Schätzpreis: € 10.000

Ergebnis: € 50.000

*Internationaler Auktionsrekord

für diesen Künstler

8 | 9


Moderne Kunst

ErgEbnissE im

HErbst 2012

näcHstE auktion:

5.+ 6. Juni 2013

EinliEfErungEn:

bis anfang

april 2013

Unsere Experten für

Moderne Kunst

Zeitgenössische Kunst

Robert van den Valentyn

r.valentyn@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-19

Hellei Salehi

h.salehi@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-22

martina Dellmann

m.dellmann@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-50

Hilke Hendriksen

h.hendriksen@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-35

Ann-marie Wieckhorst

a.wieckhorst@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-62

Klassische Moderne weiter krisenfest

Die Klassische moderne zeichnet sich durch

solide zuschläge aus. Klassiker wie Otto

modersohn, Ernst Ludwig Kirchner, max

Pechstein, Karl Hubbuch und Rudolf bauer

erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen

und konnten mit zum Teil beträchtlichen

Steigerungen verkauft werden. besonders

erfreulich ist die Entwicklung bei unserem

„Hauskünstler“ Karl Hofer, wo bei einem

qualitativ hochwertigen Angebot herausragende

Ergebnisse erzielt wurden. Sämtliche

Werke wurden verkauft. Auch ein Pariser

Einlieferer zeigte sich hoch erfreut über den

zuschlag für die Komposition von Serge

Poliakoff. Ausgezahlt hat sich auch die

gründliche Recherche zu medardo Rossos


Lebzeitguss des „bambino ebreo“. Wie bei

VAN HAm üblich, wurde der zuständige

Nachlass und auch deutsche museumsexperten

informiert und deren wertvolle Hinweise

verarbeitet. Verlässliche Qualität mit

einer vernünftigen Taxe setzt sich weiterhin

durch.

Robert van den Valentyn

Karl Hofer (1878 – 1955)

mädchen mit Triangel | 1935

Öl auf Leinwand | 95 x 72 cm

Schätzpreis: € 120.000

Ergebnis: € 170.000

10 | 11


Moderne Kunst

ErgEbnissE HErbst 2012

Serge Poliakoff (1906 – 1969)

Composition | 1966

Öl auf Leinwand | 72,4 x 92 cm

Schätzpreis: € 160.000

Ergebnis: € 195.000


Medardo Rosso (1858 – 1928)

bambino ebreo | Um 1903 | bronze

23,5 x 12 x 17 cm

Schätzpreis: € 10.000

Ergebnis: € 62.500

Rudolf Bauer (1889 – 1953)

Green Point | 1926/1927

mischtechnik auf Papier | 43,6 x 32 cm

Schätzpreis: € 30.000

Ergebnis: € 47.500

*Mit diesem Ergebnis verfehlten wir nur

knapp den Auktionsrekord für eine Arbeit

auf Papier des Künstlers, den VAN HAM

im Dezember 2010 aufstellte.

12 | 13


Johannes MohlZahn

von van Ham ins städEl

Johannes Molzahn

(1892–1965)

Parabel I | 1948 | Öl auf

Leinwand | 127 x 152 cm

Erworben mit Unterstützung des

Städelkomitees 21. Jahrhundert,

Eigentum des Städelschen

Museums-Verein e.V.

mit großer Freude dürfen wir bekanntgeben,

dass Johannes molzahns fantastische

„Parabel I.“ in die Sammlung des Städel

museum in Frankfurt integriert wird. Das in

etlichen Ausstellungen gezeigte bild beschäftigt

sich mit Raum-Lichtbrechungen und geometrischen

Gitternetzen. bei dem Figurenpaar

handelt es sich um jene Helden, die der Künstler

bereits zuvor in dem Gemälde „Herakles

und Antaios“ darstellte.

molzahn beginnt seine malerische

Karriere als „Sturm“-Künstler bei Herward

Walden. 1928 wird er Professor und

anschließend, bis zur Schließung, Direktor

der Akademie in breslau. Ende der dreißiger

Jahre emigriert er schließlich in die USA.

VAN HAm hat es sich, ähnlich wie beim

Werk Rudolf bauers, zur Aufgabe gemacht

das Werk Johannes molzahns zu fördern

und ihm einen angemessenen Platz in der

kunstgeschichtlichen betrachtung und

Wertung zu ermöglichen. Nachdem dieses

Jahr bereits das museum Folkwang ein Werk

des Künstlers für die ständige Ausstellung

gekauft hat, ist der Ankauf des Städel

museums eine weitere bestätigung für die

außergewöhnliche Position des Künstlers in

seiner zeit.


FranZ roubaud

WErkvErzEicHnis

Franz Roubaud Werkverzeichnis

Das Werkverzeichnis wird zweisprachig

in Englisch und Russisch herausgegeben.

Es umfasst ca. 304 Seiten und ist

umfangreich illustriert.

Preis: € 79 (zzgl. Versand)

Art Publications

Nach den Publikationen von Standardwerken

aus dem bereich der Klassischen

moderne widmet sich VAN HAm Art Publications

mit dem Werkverzeichnis zu Franz

Roubaud einem bedeutenden Künstler des

19. Jahrhunderts.

Die damalige Stellung Franz Roubauds

in der Kunstwelt wird nicht zuletzt durch

seine prominenten Förderer wie Prinzregent

Luitpold von bayern sowie die zaren

Alexander III. und Nikolaus II. deutlich.

Seine Popularität gründete sowohl auf den

bildzyklen zum Thema der kaukasischen

Kriege als auch seinen drei großformatigen

Panoramen. Eins ist die Darstellung der

Schlacht von borodino im Jahre 1812, das

Roubaud zum 100-jährigen Jubiläum des

Vaterländischen Krieges ausführte. Der

200. Jahrestag der befreiung Russlands

und die Wiedereröffnung des moskauer

museums „Die Schlacht von borodino“

boten VAN HAm Art Publications den

Anlass zu dieser Publikation.

Die Autoren Olga Sugrobova-Roth und

Eckart Lingenauber haben bereits zwei

Werkverzeichnisse zu russischen Künstlern

mit einem westlichen Wirkungsfeld

verfasst, so dass eine zweisprachige

Veröffentlichung in Englisch und Russisch

wiederum sinnvoll erschien. Neben

der umfassenden biographie wirft Olga

Sugrobova-Roth einen modernen blick auf

Roubauds Schaffen. So ist das vorliegende

Werkverzeichnis das einzige und umfassende

Kompendium zu Franz Roubaud

und dient gleichzeitig Sammlern, Liebhabern

und dem Kunsthandel als zuverlässiges

Nachschlagewerk.

BITTE BEACHTEN SIE:

Bezug ausschließlich über

VAN HAM Art Publications

Schönhauser Straße 10 – 16 | 50968 Köln

Tel. 0221 92 58 62-0

Fax 0221 92 58 62- 4

publications@van-ham.com

www.van-ham.com


alte Kunst

ErgEbnissE im

HErbst 2012

näcHstE auktion:

17. mai 2013

EinliEfErungEn:

bis mittE

märz 2013

Unsere Experten für Gemälde

des 16. bis 19. Jahrhunderts

Reinhard Singer

r.singer@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-20

Stefan Hörter

st.hoerter@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-24

bernd mengel

b.mengel@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-54

Eines der eindrucksvollsten Gemälde der 315.

Auktion war ohne zweifel die kleine Verkündigungstafel

eines niederländischen meisters

der 2.Hälfte des 15.Jh.. Ganz in der Tradition

der bildfindungen des großen Rogiers van

der Weyden stehend, gehörte die reizvolle

Tafel möglicherweise als linker Flügel in den

zusammenhang eines kleinen Hausaltares.

Insofern eine ringsum fast vollständige, nicht

beschnittene malkante erhalten ist, erscheint

auch eine allseitige Rahmung zwingend. Der

Hausaltar hätte dann also einen linken und

rechten Flügel und eine, wahrscheinlich

der marienverehrung gewidmete, mitteltafel,

vielleicht sogar einen mittelschrein mit

ein gestellten Relieffiguren gehabt.

Eine zweite möglichkeit aber ist denkbar, –

unsere Tafel gehörte in eine Vierergruppe zu

zwei zeilen oder übereinanderstehend in einer

zweiergruppe in den Flügel eines spätgotischen,

wandelbaren Altarretabels. Dies würde

nun eine Höhe der Flügel (mit Rahmungen)

von mindestens einem meter bedingen; mit

Gesprenge und Predella eines Altares als

Gesamtkunstwerk eine Höhe von zwei metern

bei weitem überschreiten und wäre kaum

noch für eine private Aufstellung denkbar.

Die Anfertigung dieser Tafel als Einzelstück

ist schwer vorstellbar und würde dem

„erzählenden Element“ in der bildenden

Kunst des späten mittelalters auch widersprechen.


Erfreulich ist auch der zustand des alten

Gemäldes (immerhin sind reichlich 500 Jahre

zu konstatieren). Es weist kaum Retuschen,

Verputzungen oder gar Verluste auf. Die

Infrarotuntersuchungen dokumentieren eine

sehr ausführliche, beinahe streng zu nennende

Unterzeichnung. Das kaum noch sichtbare,

im Raum zwischen dem Kopf des Engels

und seiner linken Hand „schwebende“

Spruchband („Ave maria gratia plena...“) ist

vermutlich eine „Ergänzung“ des 19.Jh. und

in jüngerer zeit fast vollständig abgerieben

worden, ohne das der darunterliegende originale

malgrund Schaden genommen hätte.

Nach langem bietergefecht konnte sich

ein holländischer Privatsammler gegen zahl-

reiche mitbewerber, einschließlich des deutschen

und internationalen Kunsthandels,

durchsetzen. Dieses Kleinod wird nun eine

wohlüberlegt zusammengetragene Sammlung

mittelalterlicher Kunst ergänzen. Das

herausragende Ergebnis von rund € 120.000

bestätigt, dass Werke aus Privatbesitz von

hoher malerischer Qualität und in einwandfreiem

zustand überaus begehrt sind. Statt

dekorativer Arbeiten suchen die Sammler

das besondere. Der sich seit einigen Jahren

abzeichnende Trend der selektiven, jedoch

bedeutenden zuschläge im Altmeisterbereich

verfestigt sich.

Reinhard Singer

16 | 17

Niederländischer Meister

(um 1460/70)

Verkündigung mariens

Öltempera auf Holz | 37,5 x 25,5 cm

Schätzpreis: € 23.000

Ergebnis: € 120.000


alte Kunst

ErgEbnissE HErbst 2012

Georg David Matthieu (1737 – 1778)

Porträt der magdalene Charlotte von

Olthoff im weißen Kleid als Opferpriesterin

Öl auf Leinwand | 152 x 115 cm

Originalrahmen

Porträt der Anna Regina von Olthoff

als bachhantin | Öl auf Leinwand

152 x 115 cm | Originalrahmen

Schätzpreis: jeweils € 18.000

Ergebnis: zusammen: € 45.000


David Matthieu (1697 – 1755)

Friedrich II von Preußen

Öl auf Leinwand | 146 x 112 cm

Schätzpreis: € 9.000

Ergebnis: € 56.250

Hyacinthe Rigaud (1659 – 1743)

Porträt des Charles Claude Ange

Dupleix de bacquencourt

Öl auf Leinwand | 81 x 65 cm

Schätzpreis: € 30.000

Ergebnis: € 37.500

Heintz d.Ä., Joseph (1564 – 1609)

maria magdalena mit dem Engelchen

Öl auf Leinwand | 95 x 74,5 cm

Schätzpreis: € 60.000

Ergebnis: € 75.000

18 | 19


alte Kunst

ErgEbnissE HErbst 2012

Otto Scholderer (1834 – 1902)

Stillleben mit birnen und Weinglas

Öl auf Leinwand

21,5 x 38 cm

Schätzpreis: € 50.000

Ergebnis: € 106.250

Emilie Preyer (1849 – 1930)

Früchtestillleben mit Sektglas,

messer und halbem Apfel

auf einer silbernen Schale

Öl auf Leinwand

25,5 x 34,5 cm

Schätzpreis: € 23.000

Ergebnis: € 52.500


Seine traditionell herausragende Stellung

im bereich der Gemälde des 19.Jh. unterstreicht

VAN HAm in der 315. Auktion auch

mit ausgewählten Stilleben der deutschen

malerschulen. Das unter dem Einfluß seines

französischen Freundes Henri Fantin-Latour

von Otto Scholderer geschaffene „Stilleben

mit birnen und Weinglas“ überzeugte mit

seiner einfachen, klaren Komposition und

dem in ein sanftes „Sfumato“ getauchten

Kolorit einen deutschen Privatsammler.

Dramatisch und wuchtig dagegen und

vor ungestaltem, fast schwarzem Hintergrund

der „Cheval Gris“ des bedeutenden

Franzosen Theodor Gericault. Eine von vier

Varianten, die der Künstler in der Hochzeit

der französischen Romantik zwischen 1812

und 1816 geschaffen hat.

Reinhard Singer

Cosmas Damian Asam

(1686 – 1739)

Freskoentwürfe für das

Kloster Aldersbach

Lavierte Rötelzeichnung,

weiß gehöht auf büttenpapier

28,5 x 22 cm

Schätzpreis: € 5.000

Ergebnis: € 112.500

Théodore Géricault (1791 – 1824)

Der Schimmel | Öl auf Leinwand

46,5 x 55,5 cm

Schätzpreis: € 40.000

Ergebnis: € 82.500

20 | 21


europäisches

Kunstgewerbe

ErgEbnissE im

HErbst 2012

näcHstE auktion:

18. mai 2013

EinliEfErungEn:

bis mittE

märz 2013

Unsere Experten für

Europäisches Kunstgewerbe

Christoph bouillon

ch.bouillon@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-32

Susanne mehrgardt

s.mehrgardt@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-56

mit einem Jahresgesamtergebnis von über

vier millionen Euro war dies für die Abteilung

Europäisches Kunstgewerbe das erfolgreichste

Jahr in der Geschichte des Hauses. Der

Umsatz konnte somit nochmals um ca. 25%

im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Damit nimmt VAN HAm in diesem bereich

eine Spitzenstellung unter den deutschen

Auktionshäusern ein.

bereits im Frühjahr konnte die Abteilung mit

dem Ergebnis von einer halben millionen Euro

für zwei monumentale Porzellangemälde aus

der kaiserlichen Porzellanmanufaktur Sankt

Petersburg einen Auktionsrekord aufstellen.

Auch die Herbstauktionen waren überaus

erfolgreich und brachten dem Haus einige

herausragende zuschläge.

So etwa das Rekordergebnis von über

150.000 Euro für einen Gueridon Directoire,

welcher aus dem ehemaligen besitz des

französischen Staatsmannes Emmerich Joseph

Herzog von Dahlberg aus Schloss Herrnsheim

stammt und vom berühmten Pariser Ebenisten

Adam Weisweiler gefertigt wurde.

Ein weiteres Highlight waren die beiden

meissner Porzellanfiguren „Dame vom mops-


orden und Kavalier des Freimaurerordens“,

welche um 1745-50 nach einem modell des

berühmten Johann Joachim Kaendler entstanden.

Sie erzielten ein herausragendes Ergebnis

von € 68.750. Auch in diesem Herbst zeigte

sich, dass insbesondere unberührte Ware von

höchster Qualität und Provenienz sensationelle

Spitzenpreise erzielen und im Fokus der

internationalen Käuferschaft stehen.

Auf den nächsten Seiten finden Sie einige

Glanzpunkte der Herbstauktion.

Christoph bouillon

22 | 23

Dame vom Mopsorden und

Kavalier des Freimaurerordens

meissen | Um 1745 – 50 | modell Johann

Joachim Kaendler, 1744 bzw. 1743

Schätzpreis: € 19.000

Ergebnis: € 68.750


europäisches Kunstgewerbe

ErgEbnissE HErbst 2012

Surtout De Table Aux Victoires

Paris | Um 1810 –15 | Das modell

möglicherweise nach einem Entwurf

von Pierre-Philippe Thomire

bronze vergoldet und tlw. patiniert

Höhe 55 cm

Schätzpreis: € 10.000

Ergebnis: € 16.250

Monumentale Pendule Apoll

Paris | Um 1800 –07

Ferdinand berthoud | Das modell

wohl nach einem Entwurf von

Pierre-Philippe Thomire | Vergoldete

bronze | Emailzifferblatt | Höhe 86 cm

Schätzpreis: € 12.000

Ergebnis: € 22.500

Schloss Herrnsheim liegt in einem gleichnamigen

Vorort von Worms. Seine Ursprünge

gehen bis in das Jahr 1460 zurück. Im Laufe

der Jahrhunderte wurde die Anlage in Folge

von Kriegen mehrmals zerstört und wieder

aufgebaut.

Ab 1808 wurde das Schloss von Emmerich

Joseph von Dalberg im Empire-Stil wieder

neu errichtet, die Pläne dazu lieferte Jakob

Friedrich Dyckerhoff. Im Jahre 1883 verkaufte

die Familie Dalberg das Schloss mit Inventar

an Cornelius Heyl von Herrnsheim. 1957

übernahm die Stadt Worms das Gebäude.

Emmerich Joseph Herzog von Dalberg

(1773–1833) war der Neffe von Karl Theodor

von Dalberg, dem letzten Kurfürsten von

mainz. Im Jahre 1803 trat er in den badischen

Staatsdienst ein. bald schon ging er als

Gesandter nach Paris. Hier freundete er sich

mit Talleyrand an. Während des Feldzuges

im Jahre 1809 vertrat er das Großherzogtum

baden in auswärtigen Angelegenheiten.

Nach dem Friedenschluss übernahm Dalberg

seine Ländereien auf der linken Rheinseite,

die zu Frankreich gehörte und wurde somit

französischer Staatsbürger. Als Staatsmann

leitete er 1810 die Heirat zwischen Napoleon

und marie-Louise von Habsburg

ein. Napoleon erhebt ihn zum Herzog und

Staatsrat, verbunden mit einer Dotation von

4 millionen auf das Fürstentum bayreuth.

1814, nach dem Fall Napoleons wurde er

mitglied der provisorischen Regierung und

wohnte als bevollmächtigter Frankreichs

dem Wiener Kongress bei. bei der Rückkehr

Napoleons fiel Dalberg in Ungnade und seine

besitzungen wurden konfisziert. Nach der

zweiten Restauration erhielt er seinen besitz

wieder zurück und wurde zum Staatsminister

und Pair von Frankreich ernannt. Seine

letzten Lebensjahre verbrachte er auf Schloss

Herrnsheim.

Die Einrichtung des Schlosses im Empire-

Stil geht auf Herzog Dalberg zurück, der

viele der Ausstattungsstücke in Paris erwarb.

Das Schloss wurde von der Familie Dalberg

mit allen Ausstattungsstücken verkauft. Das

Inventar wurde im Laufe der Jahre durch Erbteilungen

an verschiedene Familienmitglieder

aufgeteilt.


invEntar

scHloss HErrnsHEim

Gueridon Directoire

Paris | Ende 18.Jh | Adam Weisweiler

(1744 – 1820, meister ab 1778)

Amboinamaser | bronze vergoldet

Höhe 75,5 cm | Ø 46 cm

Gestempelt ‚A Weisweiler‘.

Schätzpreis: € 25.000

Ergebnis: € 152.500

24 | 25


europäisches Kunstgewerbe

ErgEbnissE HErbst 2012

Renaissance Türmchenuhr

Süddeutsch | 1. Viertel 17. Jh.

Kupfer vergoldet | Höhe 40 cm

Schätzpreis: € 18.000

Ergebnis: € 32.500

Allegorie Katharina II

von Russland (1762 –1796)

meissen | Um 1775

Die montierung wohl Paris

Höhe 26,5 cm

Schätzpreis: € 25.000

Ergebnis: € 30.000


apotheKensaMMlung

ErgEbnissE HErbst 2012

Zwei Apothekenflaschen aus der

Reiseapotheke August des Starken

Sachsen | Wohl Heidelbach

Datiert 1719 | Farbloses Glas mit

polychromem Emaildekor und

Resten von Vergoldung | Höhe 13 cm

Ergebnis: € 18.750

Museales Mikroskop Louis XVI.

Paris | Um 1765 | Claude Passemant,

Ingenieur Du Roi | Vergoldete bronze

Ebonisiertes Holz | Höhe 34,5 cm

Schätzpreis: € 30.000

Ergebnis: € 50.000

Musealer Mörser, sogenannter

Dreikönigenmörser

Deutsch | 15. Jh. | bronze gegossen

Höhe 22 cm

Schätzpreis: € 16.000

Ergebnis: € 25.000

26 | 27


teppiche

ErgEbnissE

HErbst 2012

näcHstE auktion:

30. oktobEr 2013

EinliEfErungEn:

bis EndE aug.2013

Alpan-Kuba

Ostkaukasus | 19.Jh.

320 x 108 cm

Schätzpreis:€ 2.000

Ergebnis: € 18.750

Unser Experte für Teppiche

Rolf Hirschberg

r.hirschberg@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-17

mit einem Gesamtergebnis von über einer

halben millionen Euro und einer Verkaufsquote

von über 80% erlebte VAN HAm

nach Jahren regressiver Verkaufszahlen nun

wieder eine außerordentlich erfolgreiche

Teppichauktion, bei einer Verdopplung des

Vorjahresumsatzes.

Die vielfältige Auswahl an Orientteppichen,

insbesondere aber chinesischen Teppichen

sowie französischen Aubussons und Sa-

vonnerien lockte das internationale Publikum.

Die gute Stimmung der anwesenden

bieter und an den zahlreichen Telefonen

führte zu hervorragenden Ergebnissen.

Das höchste Ergebnis des Tages erzielte

unser Titelbild (Lot 274): Aus Nordwestperien

stammt der sehr gut und original

erhaltene blütenteppich, der mit € 20.000

angesetzt wurde. Schnell überschlugen sich

die Gebote für den 476 x 220cm großen


Kelley, welcher schließlich für € 42.500

den besitzer wechselte.

Im bereich der Orientteppiche erfreuten

zahlreiche Lose mit hohen Preissteigerungen,

so auch mein Lieblingsteppich, ein schöner

gelb-grundiger Alpan-Kuba aus dem Ostkaukasus,

der von € 2.000 auf ein Ergebnis von

€ 18.750 stieg.

Für die chinesischen Teppiche wurden

ebenfalls hervorragende Preise erzielt. Ein

chinesischer Tempelteppich aus Seide, entstanden

um 1900, wurde für stolze € 21.250

verkauft. Auch die europäischen Teppiche

begeisterten zahlreiche bieter. Ein großer

Aubusson Tapis de Pied (Lot 280) aus dem

Anfang des 19. Jahrhunderts mit den Ausmaßen

von 810 x 412 cm stieg von geschätzten

€ 4.000 auf ein Ergebnis von € 18.750.

Rolf Hirschberg

28 | 29

Nordwestpersien

Dat. 1232 Hedschra (AD 1814)

476 x 220 cm

Schätzpreis: € 20.000

Ergebnis: € 42.500

China

Seide Tempelteppich | Um 1900

302 x 250 cm

Schätzpreis: € 4.000

Ergebnis: € 21.250


historischer

schMucK,

Juwelen & uhren

ErgEbnissE im

HErbst 2012

näcHstE auktion:

16. mai 2013

EinliEfErungEn:

bis mittE

märz 2013

Unsere Expertin für

Historischen Schmuck, Juwelen & Uhren

Dr. Nina Lindau

n.lindau@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-83

Die November-Auktion konnte nahtlos an

den Erfolg der Frühjahrsauktion anschließen.

mit einem neuen Auktionsrekord von über

2,5 mio. Euro brutto für das Jahr 2012 betont

VAN HAm erneut seine führende Stellung auf

dem deutschen Schmuckmarkt.

Die historisch wertvolle und seltene berliner

Eisen-Parure fand ein Sammlerherz für

€ 8.750. Elegante Juwelenstücke und erlesene

Diamantware mit hoher Karatzahl stießen

auf große beliebtheit, so ging ein brillant-

collier von über 21 Karat im oberen Farb- und

Reinheitsgrad für € 41.875 an seine neue

besitzerin. Ein Paar bezaubernde Historismus

Ohrhänger wurden für € 17.500 veräußert.

Die Ära des Art Déco fand ebenfalls regen

zuspruch bei unseren bietern. Ein Art Déco Solitaire-Ring

von 2,867 Karat im hohen Farb- und

Reinheitsgrad erzielte € 35.000. Das seltene Art

Déco Vanity Case von Cartier mit feiner Emailarbeit

verzauberte uns – und unseren bieter, der

es nun für € 15.000 sein Eigen nennen darf.


ekannt ist VAN HAm auch für sein ausgezeichnetes

Angebot im Naturperlbereich. Hier

kamen einige Stücke zum Aufruf, das wohl

schönste, ein Paar Ohrhänger mit barocken

Naturperlen, wurde für € 18.750 veräußert.

Im bereich der Armband- und Taschenuhren

gab es eine besonderheit aus der manufaktur

Glashütte. Die Herrenarmbanduhr „Julius Assmann

2“, welche aus einer zusammenarbeit

von Glashütte mit der Porzellanmanufaktur

meissen entstand, erfreut nun ihren neuen

besitzer, dem dieses außergewöhnliches Stück

€ 22.500 wert war. Es handelt sich hierbei um

die Nr. 18 von 25 Exemplaren, die mit unikaten

ziffernblättern gestaltet wurden.

Ich bedanke mich für Ihr reges Interesse

und freue mich mit Ihnen auf das kommende

Jahr. Gerne berate ich Sie für zukünftige Einlieferungen

und der erfolgreichen Positionierung

Ihrer Stücke für unsere Auktionen.

Ihre Dr. Nina Lindau

30 | 31

Berliner Eisen-Parure

Eisen gegossen | Silber

berlin /Gleiwitz | Um 1825/30

Schätzpreis: € 3.500

Ergebnis: € 8.750


historischer schMucK,

Juwelen & uhren

ErgEbnissE HErbst 2012

Glashütte

Julius Assmann 2 | Herrenarmbanduhr

| meissener Porzellan,

handgemaltes Unikat

Schätzpreis: € 18.000

Ergebnis: € 22.500

Art Déco. Ring mit Solitaire

950/- Platin

1 brillant ca. 2,867 ct

Deutschland, um 1920

Schätzpreis: € 13.000

Ergebnis: € 35.000

Art Déco. Seltenes Vanity Case

mit Email, Cartier

750/- Gelbgold | Emaillack

Gewicht: 176,5 g | Um 1925

Schätzpreis: € 13.000

Ergebnis: € 15.000


32 | 33

„Hervorragend absetzen ließ

sich der Schmuck bei Van Ham,

der mit einer Million Bruttoumsatz

eine Spitzenposition in

Deutschland beansprucht.“

Handelsblatt, 24.11.2012

Juwelencollier mit Brillantbesatz

750/- Weißgold

84 brillanten zus.ca. 20,04 ct

mittlerer brillant ca. 1,07 ct

Schätzpreis: € 35.000

Ergebnis: € 41.875

Historismus. Ohrgehänge

mit Diamantbesatz

2 Altschliff-Diamanten

im Cushion Cut ca.

1,81ct und ca. 1,69 ct

Niederlande, um 1880

Schätzpreis: € 8.000

Ergebnis: € 17.500

Art Déco. Naturperl-Ohr -

gehänge mit Diamantbesatz

750/- Weißgold

2 Naturperl-Tropfen

England, um 1920

Schätzpreis: € 17.000

Ergebnis: € 18.750

Juwelenring mit Rubin-

Diamantbesatz

750/- Weißgold

1 facettierter Rubin im Cushion

Cut ca. 3,072 ct | burma (myanmar)

Schätzpreis: € 15.000

Ergebnis: € 22.500


photographie

ErgEbnissE im

HErbst 2012

näcHstE auktion:

14. Juni 2013

EinliEfErungEn:

bis mittE

april 2013

Unsere Experten für Photographie

Anne Ganteführer-Trier

a.gantefuehrer@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-28

Kristina Keil

k.keil@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-80

Bauhaus-Photographie übertrifft alle

Erwartungen

Auch in diesem Jahr haben die Photographieauktionen

bestätigt, dass vor allem seltene

Originalabzüge der 1920er und 1930er Jahre

rasante Preissteigerungen erfahren. Waren es

in den vergangenen Auktionen vor allem

Vintages von Albert Renger-Patzsch und

August Sander, die zu teils sensationellen

zuschlägen führten, so überraschte diesmal

eine bildfolge des Künstlers und bauhaus-

Lehrers László moholy-Nagy die Sammler.

Seine 1924/25 entstandene, vier Aufnahmen

umfassende bildsequenz, die seine Schülerin

Hilde Horn auf den mast eines Segelbootes

kletternd zeigt, steigerte sich von € 14.000

Schätzpreis auf hervorragende € 66.250. Dies

ist in diesem Herbst das höchste Ergebnis auf

den deutschen Photographieauktionen.

Sehr großes internationales Interesse wurde

auch Andy Warhols Details of Construction

„Rain and Flowers“ zuteil. bei den 3D-bildern

handelt es sich vermutlich um vier von 30

Exemplaren, aus denen die Präsentation auf

der Weltausstellung in Osaka im Jahr 1970


estand. Der Schätzpreis wurde mit dem

Ergebnis von € 22.500 mehr als verdoppelt.

Auch die abstrakten Aktaufnahmen

(Nudes) des englischen Photographen bill

brandt erfreuten sich großer beliebtheit bei

internationalen bietern. Ein schöner

Vintage-Abzug von 1959 erzielte ein Ergebnis

von € 11.250 und übertraf damit den

Schätzpreis von € 5.000 mehr als deutlich.

Auch Andreas Feiningers „The Hudson River

and Lower manhattan from above“ von 1940

erfuhr eine erfreuliche Wertsteigerung. Der

Schätzpreis von € 2.000 wurde mit einem

Ergebnis von € 5.375 weit überschritten.

Die Photographieabteilung blickt im zwölften

Jahr ihres bestehens auf ein er folg reiches Jahr

zurück. Einmal mehr konnte VAN HAm seine

sehr gute Position im deutschen markt

bestätigen. Hierzu haben insbesondere die

gefragten Klassiker des Photomarktes

beigetragen. Das ungebrochene Interesse

nationaler und internationaler Sammler an

diesem raren marktsegment lässt in zukunft

noch so manchen Spitzenzuschlag erwarten.

Anne Ganteführer-Trier

34 | 35

Laszlo Moholy-Nagy (1895 – 1946)

Hilde Horn während eines

bauhaus-Ausfluges | 1925 –1926

4 Gelatinesilberabzüge

Je 7,8 x 5,4 cm

Schätzpreis: € 14.000

Ergebnis: € 66.250


photographie

ErgEbnissE HErbst 2012

Andy Warhol (1928 – 1987)

Details of Construction

„Rain and Flowers“ | 1970 | 4 C-Prints

mit Cowles Communications Xograph 3-D

Division | Je 30 x 27,8 cm

Schätzpreis: € 10.000

Ergebnis: € 22.500

David Hockney (1937)

„Yves-marie asleep“ (aus dem

Portfolio „Twenty Pictures“) | 1975

Vintage | Chromogener C-Print

Exemplar 57/80 | 24 x 18 cm

Schätzpreis: € 1.500

Ergebnis: € 8.125


Albert Renger Patzsch

(1897 – 1966)

„Ruhrwiesen im Winter“

1920er Jahre | Vintage

Gelatinesilberabzug

27,5 x 37,8 cm

Schätzpreis: € 8.000

Ergebnis: € 9.000

Helmut Newton (1920 – 2004)

„Cannes Film Festival“

1981 | Gelatinesilberabzug

24,9 x 37,9 cm

Schätzpreis: € 6.000

Ergebnis: € 10.000

36 | 37


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D 30 € | E 35 € | W 40 € | Einzelpreis: 20 €

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2 Kataloge / Jahr

D 30 € | E 35 € | W 40 € | Einzelpreis: 10 €

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Impressum

Herausgeber: markus Eisenbeis,

VAN HAm Kunstauktionen

Redaktion: Anne Srikiow

Gestaltung: grossgestalten

Layout & Satz: www.mwk-koeln.de

Fotos: Sasa Fuis, Köln/michael Schuff

Digitale bildbearbeitung:

Dr. Andreas Pohlmann, Köln

Druck: Köllen Druck

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Alle Ergebnisse verstehen sich als

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*Internationale Auktionsrekorde laut

artprice.com (Stand 12.12.2012)

© michael Schuff


Unsere Frühjahrsauktionen 2013

Dekorative Kunst

30. Januar 2013

Vorbesichtigung:

26.–28. Januar 2013

Historischer Schmuck,

Juwelen & Uhren

16. mai 2013

Vorbesichtigung:

10.–14. mai 2013

Alte Kunst

17. mai 2013

Vorbesichtigung:

10.–14. mai 2013

Europäisches Kunstgewerbe

18. mai 2013

Vorbesichtigung:

10.–14. mai 2013

Moderne Kunst

5. + 6. Juni 2013

Vorbesichtigung:

31. mai – 3. Juni 2013

Zeitgenössische Kunst

5. + 6. Juni 2013

Vorbesichtigung:

31. mai – 3. Juni 2013

Photographie

14. Juni 2013

Vorbesichtigung:

8.–12. Juni 2013

Beirat

Wilhelm Karl Prinz von Preußen Vorsitzender

Honorarkonsul Prof. Ottmar Braun Sprecher

Prof. Dr. Albert Mayer


kunst ist kEin

bEruf, Es ist

diE art, WiE man

EinEn bEruf

ausübt.

Jean Renoir

Unsere Kunst ist es, Ihre Kunstwerke erfolgreich zu vermitteln.

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