MAGDEBURG VERBUNDEN - Stadtsparkasse Magdeburg

sparkasse.magdeburg.de

MAGDEBURG VERBUNDEN - Stadtsparkasse Magdeburg

magdeburg verbunden


uNsere geschäftsdateN 2011

Bilanzsumme 1.980,2 Mio. EUR

Eigenkapital 125,1 Mio. EUR

Bilanzgewinn 1,7 Mio. EUR

Forderungen an Kunden 674,5 Mio. EUR

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1.741,5 Mio. EUR

Anzahl der Sparkonten 119.314

Anzahl der Privatkonten 111.251

Anzahl der Wertpapierdepots 23.635

Geschäftsstellen 21

Selbstbedienungs-Center 13

Geldautomaten 59

NutzeNbilaNz für Magdeburg 2011

Quelle Leistung Nutzwert (ca.)

Sponsoringetat Förderung von sozialen, Kultur- und

Sportprojekten, Wirtschaftsförderung 596.735 EUR

Spendenetat Förderung vielfältiger Projekte 383.799 EUR

Sparkassen- Förderung von Projekten im Kinder- und

stiftungen Jugendbereich sowie in Kunst und Kultur 151.551 EUR

PS-Zweckertrag Sozial- und Kulturförderung 30.139 EUR

Arbeitgeber- Bereitstellung von Arbeitsplätzen

funktion per 31.12.2011 477

Ausbildungs- Bereitstellung von Ausbildungsplätzen

leistung über den Bedarf, in drei Ausbildungsjahren 29

Steueraufkommen Steuerzahlungen 6,7 Mio. EUR


uNsere geschäftsdateN 2011

Bilanzsumme 1.980,2 Mio. EUR

Eigenkapital 125,1 Mio. EUR

Bilanzgewinn 1,7 Mio. EUR

Forderungen an Kunden 674,5 Mio. EUR

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1.741,5 Mio. EUR

Anzahl der Sparkonten 119.314

Anzahl der Privatkonten 111.251

Anzahl der Wertpapierdepots 23.635

Geschäftsstellen 21

Selbstbedienungs-Center 13

Geldautomaten 59

NutzeNbilaNz für Magdeburg 2011

Quelle Leistung Nutzwert (ca.)

Sponsoringetat Förderung von sozialen, Kultur- und

Sportprojekten, Wirtschaftsförderung 596.735 EUR

Spendenetat Förderung vielfältiger Projekte 383.799 EUR

Sparkassen- Förderung von Projekten im Kinder- und

stiftungen Jugendbereich sowie in Kunst und Kultur 151.551 EUR

PS-Zweckertrag Sozial- und Kulturförderung 30.139 EUR

Arbeitgeber- Bereitstellung von Arbeitsplätzen

funktion per 31.12.2011 477

Ausbildungs- Bereitstellung von Ausbildungsplätzen

leistung über den Bedarf, in drei Ausbildungsjahren 29

Steueraufkommen Steuerzahlungen 6,7 Mio. EUR

Offene Türen und stabile

Verbindungen sind eine

Basis für den Erfolg: Vorstandsvorsitzender

der

Stadtsparkasse Magdeburg

Horst Eckert (links)

und Vorstandsmitglied

Jens Eckhardt

INHALT

3 VORWORT

6 GEMEINSCHAFT

7 GEMEINWOHL

12 LAGEBERICHT

12 A. GESCHÄFT UND STRATEGIE

20 B. DARSTELLUNG UND ANALYSE DER LAGE

26 C. CHANCEN-UND RISIKOBERICHT

38 D. PROGNOSEBERICHT

44 E. NACHTRAGSBERICHT

44 BERICHT DES VERWALTUNGSRATES

45 JAHRESABSCHLuSS

46 JAHRESBILANZ

48 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

50 ANHANG

61 BESTÄTIGUNGSVERmERK

MAGDEBuRG VERBuNDEN

8 KID mAGDEBURG GmBH

16 mDCC GmBH

22 STAmPKA ELEKTRO GmBH

34 KEST BAUUNTERNEHmUNG GmBH

40 SEIL-BECKER GmBH


1.916,0 1956,3 1914,6 1.925,0 1.980,2

’07 ’08 ’09 ’10 ’11

83,2 88,0 93,5 114,8 125,1

’07 ’08 ’09 ’10 ’11

721,7 704,2 669,7 677,5 674,5

’07 ’08 ’09 ’10 ’11

1.664,3 1.683,4 1.635,6 1.681,7 1.741,5

’07 ’08 ’09 ’10 ’11

Bilanzsumme in Mio. EUR

Eigenkapital in Mio. EUR

Forderung an Kunden in Mio. EUR

Verbindlichkeiten

gegenüber Kunden in Mio. EUR

2

STABILE

VERBINDUNGEN

Vorwort

des Vorstandes

Der große deutsche Gelehrte und Staatsmann Wilhelm von Humboldt

schrieb: „Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit

Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.“ In diesem

Sinne haben wir unseren Geschäftsbericht über das Jahr 2011 unter

das Thema „Magdeburg verbunden“ gestellt. Alle in unserem

Bericht vorgestellten Kunden sind uns eng verbunden, haben uns

für einen Einblick in ihre Unternehmen bereitwillig ihre Tore geöffnet

und stellen ihrerseits auf besondere Weise Verbindungen her.

Wir sind unserer Heimatstadt Magdeburg seit 1823 verbunden.

Als regionales Kreditinstitut ist unsere Stadtsparkasse seit langem

Marktführer in Sachen Finanzen für die Bürger, für Firmeninhaber,

Geschäftsleute und Gewerbetreibende unserer Stadt.

Es ist bis heute unser Wettbewerbsvorteil, dass für unsere Kunden

die Türen unserer Geschäftsstellen im gesamten Stadtgebiet

offen sind. Wir kommen von hier, kennen die Stadt und ihre Bewohner

und wissen um Chancen und Probleme unserer Region.

Die Verbindung mit den Magdeburgern geht bei uns weit über

die Fragen von Sparanlagen und Kreditvergabe hinaus. Wir engagieren

uns für die Menschen an dem Ort, an dem wir unsere

Geschäfte tätigen. Zuwendungen an Vereine und Projekte überschritten

auch im Vorjahr die Millionen-Euro-Grenze. Seit Jahrzehnten

stehen nicht nur unsere Türen, sondern auch unser Herz

offen für Sozialprojekte und Künstler, Sportler und Wirtschaftsförderung.

Magdeburg ist unsere Heimatstadt und wir sind ein

Teil von ihr.

Unsere Kunden kommen in Zeiten moderner Kommunikationsmittel

natürlich nicht nur durch unsere Türen zu uns. Längst ist

es für sie zur Selbstverständlichkeit geworden, sich über unseren

Internetauftritt www.sparkasse-magdeburg.de notwendige

Informationen einzuholen oder Bankgeschäfte abzuschließen.

Um unsere Kunden auch weiterhin über alle Kommunikationswege

effektiv und kostengünstig betreuen zu können, stand unser

Geschäftsjahr 2011 ganz im Zeichen der Umstellung unserer

IT-Systeme auf die Gesamtbanklösung der deutschen Sparkassen

One System Plus (OSPlus). Alle Mitarbeiter unseres Hauses

haben es in einem gewaltigen Kraftakt ermöglicht, die Systemumstellung

so vorzubereiten und durchzuführen, dass unsere

Kunden kaum Einschränkungen an Automaten oder im Internet

zu spüren bekamen. Dafür gilt unseren 477 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern auch an dieser Stelle unser ganz besonderer Dank!

Unser Dank gilt ebenso unseren Kunden, Geschäftsfreunden und

Partnern, mit denen wir auch 2011 unsere vertrauensvolle und

erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen konnten. Oft sind es

langjährige Verbindungen, die wir hier pflegen können. Nicht zuletzt

befördert uns das gute Zusammenwirken mit den Mitgliedern

unseres Verwaltungsrates, die unsere Arbeit konstruktiv

und kritisch begleiten. Auch dafür unser Dank!

Mit den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2011 können wir insgesamt

zufrieden sein. Ein differenzierter Blick auf die einzelnen

Geschäftsfelder findet sich im Lagebericht. Auf die Entwicklung

des Geschäftsjahres 2012 blicken wir mit berechtigtem Optimismus.

Wir sind zuversichtlich, dass sich unsere langjährigen, soliden

Verbindungen mit Kunden und Partnern auch in diesem Jahr

als tragfähig erweisen werden.


Offene

türen

beste voraussetzung für

jede gute verbindung

4

bitte

stören

gern gesehen und gut beraten: Kundin im Olvenstedter scheid

WirKungsstätte der stadtsparKasse: eine der 21 geschäftsstellen in Magdeburg


Wir sind unseren Partnern eng verbunden. Einzelkämpfer haben

keine Chance, im Finanzsektor für ihre Kunden Mehrwert zu

schaffen. Um den Anspruch umzusetzen, jedem Kunden die Finanzprodukte

anzubieten, die seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten

entsprechen, braucht man ein starkes Team.

Die Stadtsparkasse Magdeburg ist Teil des Finanzverbundes der

deutschen Sparkassen. Die 426 Sparkassen des Deutschen Sparkassen-

und Giroverbandes (DSGV) hatten wesentlichen Anteil

am konjunkturellen Aufwärtstrend des Jahres 2011. Sie haben im

Vorjahr 4,7 Mrd. EUR vor Steuern und damit 200 Mio. EUR mehr

als 2010 erwirtschaftet. Die deutschen Sparkassen gehören mit

einem Betrag von 2,7 Mrd. EUR für ertragsabhängige Steuern zu

den größten Steuerzahlern in Deutschland und liegen weit vor

allen anderen Finanzdienstleistern.

Die DSGV-Sparkassen vergaben u. a. im Geschäftsjahr 2011 insgesamt

677,1 Mrd. EUR an Kundenkrediten (+ 16,8 Mrd. EUR).

Hauptträger des Wachstums waren dabei Kredite an Unternehmen

und Selbständige (326,5 Mrd. EUR). Somit kamen 42,8 %

dieser Kredite in Deutschland von Sparkassen oder Landesbanken.

Insgesamt wird das Agieren der Sparkassen unter dem

Motto „Fair. Menschlich. Nah“ von den Kunden honoriert. In der

Verbraucherstudie „Reader’s Digest European Trusted Brands

2012“ erhielten die Sparkassen in der Kategorie „Finanzdienstleister“

die Auszeichnung als vertrauenswürdigste Marke.

In unserem Verbandsgebiet – dem Gebiet des Ostdeutschen Sparkassenverbandes

(OSV) – blicken die Menschen wieder optimistischer

in die Zukunft, wie die Geschäftsdaten belegen. Bei Krediten

für Handwerker und Selbständige sind die ostdeutschen Sparkassen

mit 83 Prozent bzw. 47,2 Prozent Marktanteil unangefochtene

Marktführer. Private Kredite für den Bau oder Erwerb eines Eigenheims

haben 2011 die Kreditnachfrage zusätzlich angekurbelt.

Die insgesamt guten Geschäfte der 13 Sparkassen des Landes

Sachsen-Anhalt schlugen sich in einem ausgezeichneten Betriebsergebnis

vor Bewertung von 1,21 Prozent der DBS nieder,

was das gute Vorjahresergebnis noch übertraf. Bei den Kundeneinlagen

haben die Sparkassenkunden in Sachsen-Anhalt 2011

ihre Einlagen noch einmal um 170 Mio. EUR auf insgesamt 17,4

Mrd. EUR aufgestockt. Das ist ein deutliches Zeichen des Vertrauens

in die solide Arbeit der Sparkassen im Lande. In unserem

Hause zeigt sich ein erfreulicher Zuwachs vor allem bei den Baufinanzierungen

(+ 11,5 %), bei Konsumentenkrediten (+ 7,4 %)

und bei den Einlagen (+ 2,9 %).

Arbeiten im Finanzverbund bedeutet auch die erfolgreiche

Zusammenarbeit mit unseren Partnern: der Norddeutschen

Landesbank (NORD/LB), der Dekabank, den Öffentlichen Versicherungen

Sachsen-Anhalt (ÖSA), der Landesbausparkasse (LBS

Ost) und der Deutschen Leasing. Unsere gemeinsamen Anstrengungen

sind darauf gerichtet, den Sparkassenkunden in allen

Fragen rund um Finanzen und Versicherungen in allen Lebenssituationen

ein fairer und verlässlicher Partner zu sein.

Dabei geht unser gemeinsames Engagement für die Kunden weit

über Finanzgeschäfte hinaus. Wir übernehmen gemeinsam Verantwortung

für die Region, engagieren uns mit einer Vielzahl

von Projekten und Vorhaben, die den Menschen ihre Heimat näher

bringen und das Leben auf die eine oder andere Weise lebenswerter

machen.

6

geMeinschaft

geMeinwohl

Wir sind den Magdeburgern auf vielfältige Weise verbunden.

Unser Engagement haben wir auch in wirtschaftlich komplizierten

Zeiten nicht reduziert. Im vergangenen Geschäftsjahr

betrug die finanzielle Unterstützung von Projekten, Vereinen

und Institutionen durch die Stadtsparkasse ca. 1,0 Million

EUR. Hinzu kamen noch Ausschüttungen unserer Jugendstiftung

und der Stiftung Kunst und Kultur von mehr als 150 TEUR,

mit denen Initiativen gezielt gefördert wurden. Unsere Hilfe

brachte viele Menschen zusammen. Es konnten z. B. Projekte

zur Selbsthilfe und zum Bürgerengagement wie die Aktionen

der Freiwilligenagentur oder der Vereinstag der Volkshochschule

durchgeführt werden. Die enge Verbundenheit der

Stadtsparkasse zeigt sich darüber hinaus auch durch das direkte

Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in

Vereinsvorständen, bei Mitmachaktionen oder Freiwilligentagen.

Sie bringen ihr Know-how gern ein und stellen Verbindungen

her zwischen den unterschiedlichsten Akteuren. Unsere

Auszubildenden unterstützten z. B. 2011 als „Noahs freiwillige

Helfer“ an ihrem jährlichen Ehrenamtstag die Kinder der Magdeburger

„Arche Noah“.

Gerade das Jahr 2011 war für unsere 477 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter besonders herausfordernd. Neben den anspruchsvollen

Arbeitsaufgaben in den Geschäftsstellen, den

Stabs- und Marktfolgebereichen hatten wir alle gemeinsam

die Umstellung unserer Informationstechnologie auf die Gesamtbanklösung

OSPlus zu meistern. Der Fusion der Rechenzentren

der Sparkasse zur Finanz Informatik verspricht nicht

nur Einsparpotenziale bei den IT-Kosten. Sie war vor allem Voraussetzung

für Vorteile in der flexiblen Anwendung, in der

höheren Datenqualität und der besseren Prozessunterstützung

der IT-Abläufe aller deutschen Sparkassen. Es wurde alles

getan, um unseren Kunden auch nach der Migration die

gewohnte hohe Beratungs- und Bedienungsqualität bieten zu

können. Wir sind stolz darauf, diese gewaltige Aufgabe in so

hoher Qualität gemeistert zu haben. Das war nur durch das kameradschaftliche

Zusammenwirken aller unserer Beschäftigten

möglich. Darauf, dass wir trotz dieser Ausnahmesituation

auch ein positives operatives Ergebnis 2011 vorweisen können,

sind wir alle stolz.

Das Wir-Gefühl unserer Mitarbeiter zu festigen und die Vereinbarkeit

von Beruf und Familie zu ermöglichen ist ebenso

unser Anliegen wie die Steigerung des gesundheitsbewussten

Verhaltens aller Beschäftigten unserer Sparkasse. Das 2010

installierte Betriebliche Gesundheitsmanagement zeigte im

Vorjahr erste Erfolge. Führungskräfteworkshops, Mobile Massagen

am Arbeitsplatz, Gesundheitsseminare und -übungen

wurden sehr gut angenommen. Die Resonanz der Beschäftigten

ist positiv, die Angebote wurden in diesem Jahr ausgebaut

und sollen nachhaltig auch die Attraktivität der Stadtsparkasse

als Arbeitgeber erhöhen. Unsere Aufmerksamkeit gilt

der Nachwuchsförderung ebenso wie der altersgerechten Unterstützung

unserer erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Fairness, Transparenz und Offenheit zwischen Mitarbeitern

und Kunden schaffen gute Voraussetzungen für weitere dauerhafte

Verbindungen.

der Vorstand


VERBUND-

SySTEM ein netzwerk über

Magdeburgs grenzen hinaus

8 eingang zur Vernetzten koMMune: RATSSAAL MAGDEBURG

WIRKUNGSSTäTTE UNSERES KUNDEN: kid koMMunale inforMationsdienste Magdeburg gMbh


UNSER KUNDE: kid koMMunale inforMationsdienste Magdeburg gMbh

Verwalten. Verbinden. Vernetzen.

Mit koMpetenz und effizienz entwickelt Man

sich hier zuM branchenpriMus.

Verbindungen herzustellen ist die ureigenste Aufgabe

der Kommunale Informationsdienste Magdeburg GmbH,

kurz der KID. Der führende kommunale IT-Dienstleister

Sachsen-Anhalts ist aus der Stadtverwaltung Magdeburg

hervorgegangen. KID kennt sich bestens in der Verwaltung

und der Spezifik ihrer kommunalen Prozesse aus und bietet

inzwischen ihre Dienste vielen Kommunen unseres Bundeslandes

an. Ob es um die Vernetzung der Stadträte mit dem

Ratsinformationssystem geht oder um Programme für das

Meldewesen und andere kommunale Aufgaben – die neuen

Informationstechnologien sind aus der öffentlichen Verwaltung

nicht mehr wegzudenken. Die IT-Services der KID Magdeburg

unterstützen Kommunen bei der Vielzahl von neuen

Aufgaben und Prozessen. Das leistungsfähige, nach ISO/

IEC 27001 zertifizierte Rechenzentrum garantiert seinen

kommunalen Kunden Zuverlässigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

und minimiert somit den Aufwand für Administration,

Systemmanagement sowie die Einführungs- und

Betriebskosten. Weitere Vorteile sind die hohe Informationsqualität

und -quantität und das flexible Reagieren auf neue

gesetzliche Vorgaben.

Ein deutliches Zeichen für das kommunale Networking ist

die Gründung der Kommunalen IT-UNION eG (KITU) im

Jahr 2009. Ziel dieser interkommunalen Zusammenarbeit

ist es, vorhandene Ressourcen zur Erfüllung gemeinsamer

Aufgaben zu bündeln. Die KID stellt in diesem Rahmen ein

maßgeschneidertes kommunalspezifisches Dienstleistungsangebot

an Informations- und Kommunikationstechnologie

zur Verfügung. Jede der 19 beteiligten Kommunen hat dabei

andere Anforderungen an die KITU: Die Palette reicht vom

Einkauf der Hardware bis zur kompletten Übernahme des

IT-Betriebes.

KID Magdeburg versteht sich ebenso als Bindeglied zwischen

Kommune und Wirtschaft, arbeitet man dort doch

eng mit Softwareherstellern und -anbietern zusammen und

engagiert sich im Verband der IT- und Multimediaindustrie

Sachsen-Anhalt.

KID hatte z. B. großen Anteil daran, dass Magdeburg als erste

Großstadt in den neuen Bundesländern die einheitliche Behördenrufnummer

115 im Pilotbetrieb einführte und damit

die direkte Verbindung zwischen Bürgern und kommunalen

Einrichtungen hergestellt wurde. Darüber hinaus ist KID

auch mit den Kanuten des SC Magdeburg eng verbunden und

unterstützt diese als Goldpartner.

Ordnung in Bewegung: KID ist geübt im Entwickeln und Organisieren

von Strukturen und Prozessen, hier in ihren Schulungsräumen und im

eigenen Rechenzentrum

geschäftsführer

Dr. Michael Wandersleb

gründung 1999

Mitarbeiter 65

info@kid-magdeburg.de

www.kid-Magdeburg.de

Verbunden

Mit der sparkasse

seit 1999

kid Verbindet

Die KID Magdeburg GmbH unterstützt

die Kanuten des SC Magdeburg,

weil die Disziplin und das

Durchhaltevermögen der Sportler

beispielgebend sind für die eigene

Arbeit.

sparkasse Verbindet

Die Stadtsparkasse Magdeburg

unterstützte 2011 den Breiten-

und Spitzensport mit fast

215.000 euro


LAGEBERICHT

A GESCHäFT

UND STRATEGIE

1. allgeMeine wirtschaftliche entwicklung

Die Weltwirtschaft setzte ihre Erholung auch im Jahre 2011 fort.

Das Wachstum in den einzelnen Regionen erfolgte jedoch nicht

gleichmäßig, sondern wies eine große Spannbreite auf.

Insbesondere von China und weiteren, schon vor der Krise stark

expandierenden Volkswirtschaften im asiatischen Raum gingen

starke Wachstumsimpulse aus, die in den exportorientierten

Ländern zu einer entsprechenden Belebung der konjunkturellen

Situation führten. In Japan wurde die wirtschaftliche Entwicklung

durch ein starkes Erdbeben und dessen Folgewirkungen

stark belastet. Die Nachwirkungen dieser Naturkatastrophe führten

weltweit zu Beeinträchtigungen, insbesondere in der Automobil-und

Elektroindustrie. Die USA haben 2011 ihr Wachstum

von real etwa 1,7 Prozent nur dank starker wirtschaftspolitischer

Unterstützung erreicht. Vor allem die Geldpolitik der amerikanischen

Zentralbank ist immer noch sehr expansiv ausgerichtet.

Damit einhergehend war eine deutliche Erhöhung der Staatsverschuldung

der USA verbunden.

Auch in den Krisenländern des Euroraums wird die hohe Staatsverschuldung

von den Märkten sehr kritisch bewertet. Insbesondere

besteht die Befürchtung, dass der Ausfall einzelner Staaten

zu einem „Dominoeffekt“ führt. Am kritischsten ist die Lage in

Griechenland. Das Land befindet sich in einer tiefen Rezession

und muss trotzdem weitere Sparmaßnahmen durchführen. Der

Schuldenstand in Italien ist zwar ebenfalls sehr hoch, besitzt

aber ein beherrschbares Ausmaß. In Portugal und Irland ist eine

Besserung des Leistungsbilanzsaldos zu verzeichnen. Die notwendigen

Sparmaßnahmen haben jedoch in allen Krisenländern

das wirtschaftliche Wachstum negativ beeinflusst.

Deutschland hat sein staatliches Finanzierungsdefizit dank

der relativ guten konjunkturellen Erholung im abgelaufenen

Jahr auf 1,0 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zurückführen

können. Die Erhöhung der Investitionstätigkeit hat 2011 den

Außenbeitrag als Motor des Wachstums der deutschen Wirtschaft

abgelöst. Der Export konnte zwar im letzten Jahr mit einem

Wachstum von 8,2 Prozent deutlich zulegen, allerdings

stiegen die Importe mit 7,2 Prozent ebenfalls deutlich an. In

der Zunahme der Importe spiegelt sich wider, dass viele Teile

der deutschen Endprodukte als Vorprodukte und Halbfertigwaren

aus dem Ausland stammen. Des Weiteren zeigt sich in den

steigenden Importen die Nachfrage entfaltende relative Wachstumsstärke

der deutschen Volkswirtschaft innerhalb Europas.

Der private Konsum blieb mit einer Steigerung von 1,5 Prozent

etwas hinter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zurück,

zeigte jedoch einen leichten Aufwärtstrend. Gründe dafür sind

die wieder gestiegene durchschnittliche Arbeitszeit, die gute

Beschäftigungslage und damit einhergehend ein gestiegenes

Verbrauchervertrauen. Die Sparquote in Deutschland ist mit

10,9 Prozent etwas gesunken. Der staatliche Konsum hat sich in

2011 um 1,2 Prozent erhöht. Allerdings lag dieser Zuwachs aufgrund

des Auslaufens der Konjunkturpakete deutlich unter dem

der Vorjahre. Insgesamt hat sich nach ersten Schätzungen beim

Bruttosozialprodukt eine Steigerung von 3,0 Prozent ergeben.

Nach kräftigem Beginn hat sich die Wachstumsentwicklung im

Jahresverlauf jedoch deutlich abgeflacht.

Der konjunkturelle Aufwärtstrend in den Struktur bestimmenden

Wirtschaftszweigen des Landes Sachsen-Anhalt hielt auch

in 2011 an. Der Gesamtindex des Konjunkturklimas ist im 1. Halbjahr

2011 wieder angestiegen.

Nach einer leichten Eintrübung im 3. Quartal hat sich das Konjunkturklima

zum Ende des Geschäftsjahres erneut stabilisiert.

Die Investitionsbereitschaft hält weiter an. Die Unternehmen

vermelden weiterhin Zuwächse.

Im 1. Halbjahr 2011 lag das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes

in Sachsen-Anhalt bei 4,5 Prozentpunkten. Deutschland

sowie die Neuen Bundesländer ohne Berlin verzeichneten Zuwächse

von 3,9 bzw. 3,6 Prozent. Damit hatte Sachsen-Anhalt im

1. Halbjahr 2011 nicht nur ein höheres Wachstum als im Bundesdurchschnitt,

sondern auch die höchste Wachstumsrate aller

Neuen Bundesländer. Ursache für die Zunahme des Bruttoinlandsproduktes

in unserem Bundesland waren u. a. die Entwicklungen

im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe.

12

Eine Stütze der im Jahresverlauf gestiegenen Konsumfreudigkeit

war der gut laufende Arbeitsmarkt. Mit über 41,0 Millionen

Erwerbstätigen waren 2011 so viele Menschen in der deutschen

Wirtschaft tätig wie noch nie zuvor. Die Arbeitslosenquote für

Gesamtdeutschland verringerte sich auf 7,1 Prozent. Auch in

Sachsen-Anhalt entwickelte sich der Arbeitsmarkt positiv. Die

Zahl der Arbeitslosen im Geschäftsgebiet der Stadtsparkasse

Magdeburg ist ebenfalls rückläufig. Die Arbeitslosenquote betrug

im Dezember 11,3 Prozent.

Bedingt durch stark angestiegene Energie-und Rohstoffkosten

sind die Preise in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

um 2,3 Prozent angestiegen. Im Euroraum betrug der

Preisanstieg 2,7 Prozent. Hier führten Verbrauchssteuererhöhungen

in manchen der Krisenländer zu einer höheren Inflation.

Die Zielmarke der Europäischen Zentralbank wurde damit deutlich

überschritten. Der Verbraucherpreisindex in Sachsen-Anhalt

stieg 2011 gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent.

Durch die Staatsschuldenkrise wurden auch Verunsicherungen

hervorgerufen. Spätestens Mitte 2011 wurde offensichtlich, dass

Griechenland nicht allein mit immer mehr Hilfskrediten der Partnerländer

in der EU und des IWF nachhaltig zu finanzieren sein

wird. Es wurden immer weiter reichende, zunächst noch als „freiwillig“

deklarierte Schuldenschnitte verhandelt. Damit war klar,

dass Staatsanleihen nicht mehr als risikolose Anlageklassen einzustufen

sind.

Im Sommer 2011 brachen die Aktienmärkte ein und verzeichneten

starke Verluste. Der DAX erreichte im September mit 4.965

seinen Jahrestiefstand, konnte aber bis zum Jahresende mit

einem Stand von 5.898 seine Verluste teilweise wieder aufholen.

Noch stärker waren die Schwankungen beim EuroStoxx. Hier

machte sich das stärkere Risikogewicht von Bankaktien bemerkbar,

die aufgrund von Spekulationen um eine mögliche Zahlungsunfähigkeit

einzelner Euro-Staaten die höchsten Verluste

hinnehmen mussten. Das große Exposure von Banken in Staatsanleihen

– insbesondere der sogenannten PIIGS-Staaten – führte

zu einer erneuten Vertrauenskrise und zu einer starken Einschränkung

der Liquidität auf den Interbankenmärkten.

12B A Geschäft und strateGie

20B B DARSTELLUNG UND ANALySE DER LAGE

26B C CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

38B D PROGNOSE BERICHT

44B E NACHTRAGSBERICHT

In dieser kritischen Situation hat die Europäische Zentralbank

durch diverse Maßnahmen für eine vorläufige Entspannung der

kritischen Situation gesorgt. Obwohl die Preissteigerung über

der kritischen Marke von 2 Prozent liegt, wurde mit der Begründung

von Rezessionsgefahren der Leitzins in zwei Schritten auf

1 Prozent abgesenkt. Noch kritischer wurde der Ankauf der

Staatsanleihen von Ländern mit einem hohen Schuldenstand

durch das europäische Zentralinstitut gesehen. Darüber hinaus

hat die Notenbank mit einer langfristigen und unbeschränkten

Liquiditätsversorgung zu niedrigen Zinsen weitere Maßnahmen

ergriffen, die vorläufig die gewünschte Wirkung erzielt haben.

Die Langzeitfolgen dieser Maßnahmen bleiben abzuwarten.

Die Zinsentwicklung am Geld-und Kapitalmarkt war nicht durch

einen einheitlichen Trend geprägt. Der 3-Monats-EURIBOR hat

von 1,0 Prozent zum Jahresbeginn auf 1,4 Prozent zum Jahresende

zugelegt. Abgekoppelt von dieser Entwicklung ging der

Zinssatz für zehnjährige Swapgeschäfte von 3,3 Prozent auf

2,4 Prozent zum Jahresende deutlich zurück, so dass sich eine

flachere Zinsstrukturkurve herausbildete.

Der Bankenstandort Magdeburg ist durch eine hohe Wettbewerbsdichte

geprägt. Mit ca. 140.000 Kundenverbünden im Privatkundenmarkt

und 7.500 Verbünden im Firmenkundenmarkt

ist die Stadtsparkasse Magdeburg weiterhin Marktführer in der

Landeshauptstadt.

Das gestiegene Preisbewusstsein führt tendenziell zu einer höheren

Wechselbereitschaft der Kundschaft. Die abnehmende

Kundentreue zeigt sich in der hohen Anzahl Zweit-und Nebenbankverbindungen.

Die Bedeutung des Internets als Transaktionsplattform

für einfache Bankprodukte, aber insbesondere

als Informationsquelle nimmt weiterhin stetig zu. Allerdings

haben bei den Kunden eine qualitativ hochwertige individuelle

Beratung verbunden mit einem guten Service und eine gute Erreichbarkeit

noch immer einen hohen Stellenwert. Dies ist ein

Wettbewerbsvorteil der Stadtsparkasse Magdeburg. Darüber hinaus

profitieren die Sparkassen insgesamt von ihrem nachhaltigen

Geschäftsmodell, das sich in der Krise bewährt hat und das

dem Sicherheitsbedürfnis der Kunden entgegen kommt.


LaGeBericht

A

2. die geschäftliche und wirtschaftliche

entwicklung der stadtsparkasse

Magdeburg

2.1 geschäftsVoluMen und bilanzsuMMe

Die Bilanzsumme der Stadtsparkasse Magdeburg ist im Berichtsjahr

um 55,2 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen

und liegt zum Jahresende bei 1.980,2 Mio. EUR. Dies ist vornehmlich

durch wachsende Kundeneinlagen einerseits und eine

Erhöhung der Interbankenforderungen andererseits bedingt.

Das Geschäftsvolumen (Bilanzsumme, Eventualverbindlichkeiten

und andere Verpflichtungen) erhöhte sich um 51,2 Mio. EUR

und beträgt zum Jahresende 2.123,6 Mio. EUR.

2.2 entwicklung iM kundenkreditgeschäft

Das Kundenkreditvolumen ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.

Die Forderungen gegenüber Kunden haben sich von 677,5

Mio EUR auf 674,5 Mio. EUR reduziert. Geringere stichtagsbezogene

Inanspruchnahmen von Kreditlinien sowie der Rückgang

der Kommunalkredite durch Umschuldungen durch das

Landesförderprogramm STARK II konnten durch Neugeschäfte,

insbesondere mit unseren Firmen-und Geschäftskunden, nicht

kompensiert werden. Im Geschäft mit Privatkunden wurden

Rückgänge aufgrund von Sondertilgungen durch erfreuliche

Zuwächse im Baufinanzierungsgeschäft und Konsumentenkreditgeschäft

ausgeglichen.

Wir sind mit der Kreditentwicklung im Privatkundenbereich

zufrieden. Zur positiven Neugeschäftsentwicklung bei den

Baufinanzierungen trugen neben dem historisch niedrigen

Zinsniveau auch eine Verunsicherung unserer Kunden bezüglich

der Geldwertstabilität bei. Diese führte zu erhöhten Investitionen

im Immobilienbereich.

Nach dem deutlichen Zuwachs in 2010 entsprach die Entwicklung

des Firmenkundenkreditgeschäftes im Berichtsjahr nur

teilweise unseren Erwartungen.

2.3 forderungen an kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute haben sich signifikant um

96,9 Mio. EUR auf 188,9 Mio. EUR erhöht. Aufgrund des niedrigen

Zinsniveaus und der stark gestiegenen kurzfristigen Kundenanlagen

erfolgte zur Begrenzung des Zinsänderungsrisikos

eine Ausweitung der sich in dieser Position widerspiegelnden

kurzfristigen Gegenanlagen.

2.4 eigene wertpapiere

Die Unsicherheiten an den Geld-und Kapitalmärkten, das historisch

niedrige Zinsniveau und die Präferenz unserer Kunden für

kurzfristig verfügbare Einlagen führten dazu, dass die Stadtsparkasse

Magdeburg ihre Eigenanlagen in Wertpapieren reduzierte.

Der Bestand der Position „Schuldverschreibungen und

andere festverzinsliche Wertpapiere“ ist von 921,4 Mio. EUR auf

848,8 Mio. EUR gesunken.

Der unter der Position „Aktien und andere nichtfestverzinsliche

Wertpapiere“ ausgewiesene Spezialfonds ist im Wesentlichen

in Corporate Bonds, einer kapitalgarantierten Wandelanleihe,

Termingeldern und einer kleineren Position von Asset-Backed-

Securities investiert.

2.5 beteiligungen und

sonstige VerMögensgegenstände

In unserem Beteiligungsportfolio sowie bei den sonstigen Vermögensgegenständen

sind keine nennenswerten Veränderungen

hinsichtlich des Bestandes zu verzeichnen.

2.6 Verbindlichkeiten

gegenüber kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig

von 60,4 Mio. EUR auf 55,7 Mio. EUR reduziert. Hauptursache

hierfür ist die Fälligkeit von Refinanzierungen.

14

2.7 kundeneinlagen, kundenwertpapiere

und Verbundgeschäft

Das Einlagengeschäft war dadurch geprägt, dass die Kunden

auch in 2011 aufgrund der historisch niedrigen Zinsen unverändert

sichere Anlagen mit kurzfristigen Verfügungsmöglichkeiten

nachfragten. Der Gesamtbestand der bilanzwirksamen

Kundeneinlagen konnte im Vergleich zum hohen Vorjahresniveau

um 59,7 Mio. EUR auf 1.741,5 Mio. EUR erhöht werden.

Wir haben im Privatkundengeschäft die Kundeneinlagen weiter

ausbauen können. Die Entwicklung in den einzelnen Positionen

verlief recht unterschiedlich. So sind die Bestände der

Spareinlagen bedingt durch attraktive Angebote deutlich um

35,5 Mio. EUR auf 787,1 Mio. EUR gestiegen. Die Sichteinlagen

und Tagesgelder haben sich auch in 2011 weiterhin zu Lasten

der Eigenemissionen (Sparkassenbriefe und Inhaberschuldverschreibungen)

positiv entwickelt. Insgesamt ist ein Zuwachs

bei diesen Einlagenarten von 30,4 Mio. EUR zu verzeichnen. Der

Bestand beläuft sich auf 917,7 Mio. EUR.

Die Zusammenarbeit mit unseren Verbundpartnern, insbesondere

der DekaBank, den Öffentlichen Versicherungen Sachsen-

Anhalt (ÖSA), der Ostdeutsche Landesbausparkasse AG sowie

der NORD/LB hat sich im Jahr 2011 wiederum als eine stabile

Säule unseres Vertriebes erwiesen. Aufgrund der weiterhin angespannten

Lage auf dem Kapitalmarkt und einer reservierten

Haltung gegenüber den Aktienmärkten bevorzugten unsere

Kunden konservative Geldanlagen. Der Nettoabsatz im Wertpapiergeschäft

profitierte von der Nachfrage nach Immobilienfonds

und Rentenpapieren. Zufrieden sind wir insbesondere

mit der Entwicklung im Versicherungsgeschäft.

2.8 zusaMMenfassende

darstellung der geschäftsentwicklung

Aufgrund der intensiven Marktbearbeitung haben wir unsere

Position als Marktführer in den traditionellen Geschäftsfeldern

erfolgreich behauptet. Im Jahr 2011 ist es uns erneut gelungen,

eine insgesamt zufriedenstellende Geschäftsentwicklung zu erreichen.

12B A Geschäft und strateGie

20B B DARSTELLUNG UND ANALySE DER LAGE

26B C CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

38B D PROGNOSE BERICHT

44B E NACHTRAGSBERICHT

3. produkt- und sortiMentspolitik

Im Mittelpunkt unserer Kundenberatung steht die ganzheitliche

Kundenbetreuung nach dem Sparkassen-Finanzkonzept.

Anhand dieses strukturierten Beratungsansatzes für alle

Kundengruppen und deren Bedürfnisfelder konnten wir mit

wettbewerbsfähigen Produkten geeignete Lösungen der Stadtsparkasse

Magdeburg und unserer Verbundpartner anbieten.

Interessante Mehrwertangebote wie Kundenveranstaltungen,

Vorträge, vergünstigter Zugang zu kulturellen Angeboten ergänzten

zudem unsere Produkt- und Beratungsleistungen.

4. personalbereich

Die Stadtsparkasse Magdeburg beschäftigte zum 31.12.2011

insgesamt 477 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit lag die

Mitarbeiterzahl gering unter dem Niveau des Vorjahres. Rechnet

man die mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vereinbarten

Stunden auf Vollzeitstellen um, so ergibt sich eine

Verringerung von 434 auf 433 Vollzeitbeschäftigte. Verbesserungen

in den Abläufen, die sich aus der Einführung der neuen

Software OS Plus mit zunehmender Praxis ergeben werden,

können genutzt werden, die Produktivität zu erhöhen.

Die Ausbildungsquote ist im Jahr 2011 leicht gestiegen und betrug

6,0 Prozent (Vorjahr 5,6 Prozent). Es ist unser Bestreben,

allen Auszubildenden, die die Prüfung erfolgreich bestehen,

durch das Angebot eines Anstellungsvertrages einen Einstieg

in das Berufsleben zu ermöglichen.

Neben der qualifizierten Ausbildung liegt das Hauptaugenmerk

in unserer Personalarbeit auch weiterhin in der Förderung und

Entwicklung unserer Mitarbeiter. Dazu erarbeiten wir im Zeichen

des demografischen Wandels spezielle Angebote für erfahrene

Mitarbeiter und bemühen uns um familienfreundliche

Arbeitsbedingungen.


VERBINDUNGS-

AUFBAU iMMer Mehr zugang

Von eingang zu eingang

16

türöffner Versorgung: FRIEDRICH-NAUMANN-STRASSE

WIRKUNGSSTäTTE UNSERES KUNDEN: Mdcc Magdeburg-city-coM gMbh


UNSER KUNDE: Mdcc Magdeburg-city-coM gMbh, Weitlingstraße 22, 39104 Magdeburg

Verlinken. Verbinden. VerMitteln.

serVice und zukunft sind hier aufs

engste Miteinander Verbunden.

Das lokale Telekommunikationsunternehmen MDCC und

die Stadtsparkasse Magdeburg sind – ganz im Sinne des

MDCC-Slogans – „Eine Verbindung mit Zukunft“ eingegangen.

Die MDCC ist nicht nur Kunde der Stadtsparkasse Magdeburg,

sondern auch ihr Versorger für Sprach-, Daten- und

Multimediadienstleistungen.

Für MDCC-Kunden kommt die Kommunikation aus einem

einzigen Anschluss in der Wand: Telefonanschlüsse, Internetdienste

und Kabelfernsehen bietet das lokale Unternehmen

seit 1997 für Geschäfts- und Privatkunden. MDCC

ging aus der Telekommunikationssparte der Städtische

Werke Magdeburg GmbH hervor und ist inzwischen das

zweitgrößte Telekommunikationsunternehmen in der Landeshauptstadt

Sachsen-Anhalts. Stand nach dem Wegfall

des Telekommunikationsmonopols erst einmal die Marktetablierung

des Unternehmens auf der Tagesordnung, hat

sich MDCC auf dem hart umkämpften Markt mit seiner stetig

wachsenden Zahl von Mitbewerbern gut behauptet. Das

eigene, ausbaufähige Telekommunikationsnetz ist dabei ein

großer Vorteil und durch neueste Technik auf die aktuellen

und künftigen Anforderungen des Marktes gut vorbereitet.

Durch die erfolgreiche Optimierung wirtschaftlicher

und technischer Kommunikationsinfrastrukturen zahlreicher

Magdeburger Unternehmen entstand eine solide lokale

Kundenbasis, die seit 2000 durch mittlerweile ca. 77.000

Privatkunden ergänzt wird. Im November 2011 konnte

der 20.000ste Telefonkunde begrüßt werden, Anfang 2012

wurde der 10.000ste Vertrag für digitales Fernsehen bei der

MDCC unterschrieben. Erster Anlaufpunkt für die Kunden

ist das moderne Kundencenter in der Weitlingstraße, das

ganz in MDCC-typischem, freundlichem Orange gehalten

ist. An diesem Standort befinden sich auch die Geschäftsleitung,

alle technischen und Stabsbereiche sowie das Callcenter.

Viele der MDCC-Mitarbeiter kommen aus Magdeburg

und der Region.

Die persönliche Nähe und das Engagement vor Ort sind dem

Unternehmen wichtig. Die MDCC unterstützt daher etliche

Sport- und Sozialprojekte. Der Anschluss des 20.000sten

Telefonkunden wurde z. B. zum Anlass genommen, sprachbeeinträchtigte

Menschen bei der Kommunikation zu unterstützen:

Der Lebenshilfe-Werk Magdeburg gGmbH wurden

zwei moderne Multimedia-PCs mit besonderer Sprachsoftware

übergeben.

Mit Übersicht für Magdeburg: MDCC-Mitarbeiter, die sich mit

Dienstleistungen rund um die Kommunikation bestens auskennen,

im Kundencenter und in der Schaltzentrale

geschäftsführer

Dipl.-Kaufm. Guido Nienhaus

gründung 1997

Mitarbeiter 71

info@mdcc.de

www.Mdcc.de

Verbunden

Mit der sparkasse

seit 2000

Mdcc Verbindet

Die MDCC GmbH fördert neben

vielen Sportvereinen auch den

Medientreff „Zone!“, weil Medienkompetenz

eine wichtige Kommunikationsgrundlage

ist.

sparkasse Verbindet

Die Stadtsparkasse Magdeburg

gab 2011 für Sozialprojekte finanzielle

Hilfestellung mit fast

85.000 euro.


LaGeBericht

DARSTELLUNG

UND ANALySE

DER LAGE

1. VerMögenslage

Sämtliche Aktiva und Passiva der Bilanz wurden nach den gesetzlichen

Vorschriften bewertet. Den erkennbaren Risiken

wurde durch die Bildung von Wertberichtigungen und Rückstellungen

im erforderlichen Umfang Rechnung getragen.

Auf der Aktivseite ging der Anteil der Eigenanlagen zu Gunsten

der Forderungen an Kreditinstitute zurück. Mit 50,2 Prozent

bzw. 34,1 Prozent der Bilanzsumme nehmen die eigenen Wertpapiere

sowie die Forderungen an Kunden weiterhin die bedeutendsten

Positionen ein.

Auf der Passivseite stellt der Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber

Kunden inklusive der nachrangigen Verbindlichkeiten

unverändert mit 90,1 Prozent der Bilanzsumme den Hauptposten

dar. Unsere Kunden präferierten bei ihren Anlageentscheidungen

kurze Laufzeiten mit vergleichsweise attraktiven

Konditionen.

Unsere Angebote im Spareinlagenbereich wurden auch aufgrund

der Unsicherheit an den Finanzmärkten in 2011 wieder

verstärkt nachgefragt.

Während die Bewertung der Wertpapiere der Liquiditätsreserve

zum strengen Niederstwertprinzip erfolgte, sind die Wertpapiere

des Anlagevermögens zu den Anschaffungskosten bzw.

zu den fortgeführten Buchwerten angesetzt worden. Eine Ausnahme

bilden Staatsanleihen der sogenannten PIIGS-Staaten

im Anlagevermögen, die wir zum strengen Niederstwertprinzip

bewertet haben.

Die Stadtsparkasse Magdeburg verfügt neben den Reserven

nach § 26 a KWG (a. F.) auch im angemessenen Maße über Vorsorgereserven

nach § 340 f HGB. Diese werden nicht dem haftenden

Eigenkapital zugeordnet.

Der Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340 g HGB wurde

im Geschäftsjahr um 9,0 Mio. EUR erhöht.

Zum Jahresende 2011 wird ein bilanzielles Eigenkapital von

95,6 Mio. EUR ausgewiesen. Ursächlich für die Erhöhung gegenüber

dem Vorjahr ist die weitere Zuführung zu der Sicherheitsrücklage.

Daneben verfügt die Stadtsparkasse Magdeburg

über umfangreiche ergänzende Eigenkapitalbestandteile.

Die Eigenmittel gemäß Solvabilitätsverordnung betragen zum

Jahresende 2011 144,7 Mio. EUR. Das Verhältnis der angerechneten

Eigenmittel gem. § 10 KWG zur Summe der anrechnungspflichtigen

Positionen übersteigt mit 17,7 Prozent am

Jahresende wie auch im gesamten Geschäftsjahr den gesetzlichen

Mindestwert von 8,0 Prozent deutlich. Wir schätzen ein,

dass aufgrund der Kapitalausstattung der Stadtsparkasse Magdeburg

für künftige Geschäftsausweitungen eine solide Basis

gegeben ist. Die Vermögensverhältnisse der Stadtsparkasse

Magdeburg sind geordnet.

2. finanzlage

Die Zahlungsfähigkeit der Stadtsparkasse Magdeburg war im

Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Die bewährten Steuerungsinstrumente

stellen eine laufende überwachung und Disposition

der Liquidität sicher. Zur Erfüllung der Mindestreserveverpflichtungen

gegenüber der Europäischen Zentralbank wurden

entsprechende Guthaben bei der Deutschen Bundesbank

unterhalten. Die durch eine Gegenüberstellung von liquiditätsgewichteten

Zahlungsmitteln und Zahlungsverpflichtungen ermittelte

aufsichtsrechtlich geforderte Liquiditätskennzahl der

Liquiditätsverordnung liegt per 31.12.2011 bei 5,92 und damit

wie auch im gesamten Geschäftsjahr deutlich über der gesetzlichen

Mindestnorm von 1,0.

Um kurzfristige Liquiditätsschwankungen auszugleichen, erfolgten

Refinanzierungsgeschäfte am Geldmarkt. Zur Vermeidung

von unerwarteten Liquiditätsengpässen kann

stichtagsbezogen zusätzlich auf einen Bestand an frei verfügbaren

und hochliquiden Wertpapieren in Höhe von 25,0 Mio.

EUR zurückgegriffen werden. Daneben verfügen wir über eine

angemessene Kreditlinie bei der zuständigen Landesbank.

Die Finanzlage der Stadtsparkasse Magdeburg ist geordnet.

Beeinträchtigungen sind für die Zukunft nicht zu erwarten.

3. ertragslage

Die Analyse der Ertragslage erfolgt vollständig auf der Grundlage

des so genannten Sparkassen-Betriebsvergleichs. Damit

ist gewährleistet, dass nach einem einheitlichen Schema berichtet

wird. Der Sparkassen-Betriebsvergleich dient als externes

Benchmarkingsystem der Sparkassenorganisation.

20

B 12B

20B

A

B

GESCHäFT UND STRATEGIE

darsteLLunG und anaLyse der LaGe

26B C CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

38B D PROGNOSE BERICHT

44B E NACHTRAGSBERICHT

Zu den Komponenten der Ertragslage 2011 im Einzelnen:

Der zinsüberschuss ist weiterhin die bedeutendste Ertragsquelle.

Der Zinsüberschuss konnte gegenüber dem Vorjahr

leicht um 0,4 Mio. EUR auf 46,8 Mio. EUR erhöht werden. Die

Zinsaufwendungen sanken in 2011 gegenüber dem Vorjahr um

1,9 Mio. EUR. Dadurch wurden die um 1,6 Mio. EUR sinkenden

Zinserträge kompensiert. Zinsbedingt gingen die Erträge aus

dem Kundenkreditgeschäft, insbesondere aus dem Privatkundenkreditgeschäft

zurück. Auch die Zinseinnahmen aus den

Anlagen bei institutionellen Geschäftspartnern waren weiterhin

rückläufig. Der Zinsüberschuss lag trotz der weithin steilen

Zinsstruktur und der vertretbaren Nutzung von Fristentransformationseffekten

leicht unter den Planansätzen.

Der provisionsüberschuss liegt bei 13,5 Mio. EUR und hat

sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 Mio. EUR erhöht. Die

Ausweitung des Verbundgeschäftes und damit die daraus erzielbaren

Erträge erreichten nicht den angestrebten Umfang,

konnten aber durch andere Provisionserlöse kompensiert werden,

sodass der angestrebte Provisionsüberschuss näherungsweise

erreicht wurde.

Der Verwaltungsaufwand der Stadtsparkasse Magdeburg

konnte im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2 Mio. EUR auf

38,7 Mio. EUR reduziert werden und bewegt sich im Rahmen

unserer Planungsannahmen. Die Personalkosten erhöhten sich

in 2011 um 0,7 Mio. EUR. Bedingt ist dies insbesondere durch

tarifliche Anpassungen. Diese konnten teilweise durch den Verbrauch

von Rückstellungen für Altersteilzeitverträge kompensiert

werden. Der Sachaufwand blieb nahezu konstant. Zudem

ist bei der Bewertung der Kostenentwicklung zu berücksichtigen,

dass sich Zusatzkosten aus dem Migrationsprojekt OSPlus

in den Personal- und Sachkosten niederschlugen.

Das betriebsergebnis vor bewertung erhöhte sich gegenüber

dem Vorjahr um 1,2 Mio. EUR auf 22,3 Mio. EUR und bewegt

sich nahezu im Rahmen des Planansatzes.

Trotz einer historisch niedrigen Risikovorsorge im Kreditgeschäft,

die das verbesserte konjunkturelle Umfeld und das

gute Risikomanagement widerspiegelt, bewegt sich das bewertungsergebnis

auf dem Vorjahresniveau. Bedingt ist dies

insbesondere durch einmalige Bewertungserfordernisse aus

Beteiligungsverpflichtungen. Das Bewertungsergebnis im

Kreditgeschäft liegt aufgrund der Auflösung von Pauschalwertberichtigungen

im positiven Bereich. Bedingt durch das

Zinsniveau sowie die Auswirkung der Finanzmarktkrise waren

Bewertungskorrekturen im Wertpapierbestand in Höhe von 6,1

Mio. EUR erforderlich. Im Berichtsjahr konnte der Fonds für allgemeine

Bankrisiken nach § 340 g HGB wiederum signifikant

erhöht werden.

Das nahezu ausgeglichene neutrale ergebnis beinhaltet ausschließlich

Positionen, die dem ordentlichen Ergebnis nicht zuordenbar

sind.

Das ergebnis vor steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um

2,1 Mio. EUR auf 8,4 Mio. EUR erhöht und macht 0,4 Prozent der

Durchschnittsbilanzsumme aus.

Unter Berücksichtigung vorgenannter Komponenten sowie des

Steueraufwandes verbleibt ein Jahresüberschuss von 1,7 Mio.

EUR. über die Verwendung des Jahresüberschusses erfolgt

eine Beschlussfassung durch den Verwaltungsrat.

Mit dem Gesamtbetriebsergebnis sind wir zufrieden.

4. gesaMtaussage zur

wirtschaftlichen lage der sparkasse

Die Vermögenslage der Stadtsparkasse Magdeburg ist geordnet.

Die Kapitalausstattung ist als solide einzuschätzen.

Die Finanzlage ist ebenfalls geordnet. Die Zahlungsbereitschaft

war im Berichtsjahr zu jeder Zeit gegeben. Wesentliche Liquiditätsrisiken

sind aus der Bilanzstruktur nicht erkennbar.

Die Ertragslage ist zufriedenstellend. Die Cost-Income-Ratio

konnte von 63,6 Prozent im Vorjahr auf 63,5 Prozent verbessert

werden.

Insgesamt beurteilen wir die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage

als zufriedenstellend.

Im Ergebnis des vorstehend dargestellten Risikomanagementprozesses

ist festzustellen, dass nach aktuellem Kenntnisstand

keine bestandsgefährdenden Risiken für die Stadtsparkasse

Magdeburg bestehen bzw. sich solche abzeichnen.


STECK-

VERBINDUNG es liegt aM plan, wenn

alles passt.

22

Von hier in die ganze republik: PRODUKTIONSTäTTE SILBERBERGWEG

WIRKUNGSSTäTTE UNSERES KUNDEN: staMpka elektro gMbh


UNSER KUNDE: staMpka elektro gMbh, Silberbergweg 13, 39128 Magdeburg

Verkabeln. Verbinden. Verantworten.

Von hier kann teaMleistung Mit anspruch

und Qualität erfolgreich nach aussen

wirken.

20 Jahre Erfahrung in Elektroinstallation und Schaltanlagenbau,

Spezialwissen und modernste Technik machen die

Firma Stampka zu einem Qualitätsanbieter, der seine Kunden

durch solide Arbeit und hohe Leistungsbereitschaft

überzeugt. Durch sein Wirken ist das Team unter Leitung

der Brüder Jan und Torsten Stampka mit ganz Deutschland

verbunden.

Das komplette Spektrum der Schwachstrominstallation sowie

der Verteilungs- und Schaltanlagenbau, das Errichten

von Trafostationen, Netzersatzanlagen und sämtliche Arten

Batterieanlagen gehören zum Leistungsprofil der Firma. Es

werden Netzanalysen durchgeführt und Mantelprüfungen

bis 30 kV realisiert. An CAD-Arbeitsplätzen ist es möglich,

Ausführungsplanungen zu entwickeln und Revisionsunterlagen

zu erstellen. Von der Planung bis zur Übergabe

kommen bei Stampka die Elektoinstallationen und Schaltanlagen

aus einer Hand.

In Magdeburg finden sich Elektroanalagen von Stampka im

Hundertwasserhaus ebenso wie im Universitätsklinikum,

in der Produktionsstätte der Enercon GmbH ebenso wie im

Verwaltungsgebäude der WOBAU. In Quedlinburg war die

Stampka GmbH für die Bundesanstalt für Züchtungsforschung

an Kulturpflanzen beim Bau eines neuen Instituts-

und Verwaltungsgebäudes mit Gewächshaus im Einsatz.

In Berlin steht das neu eröffnete Waldorf-Astoria Hotel mit

dem 118-Meter-Turm am Bahnhof Zoo auf der Referenzliste,

in Hamburg die Elbphilharmonie. Für das Radisson Blu Hotel

am Hamburger Flughafen wurden durch die Stampka

Elektro GmbH z. B. die kompletten Stark- und Schwach-

stromanlagen für den Hotelneubau sowie die Parkdecks

des Hotels errichtet. Im Bodemuseum Berlin installierte die

Firma z. B. die komplette Ausstellungsbeleuchtung und setzt

so die Exponate mit Sonderleuchten ins rechte Licht.

Trotz der meist überregionalen Einsätze der Firma gibt es

eine enge Verbindung zu Magdeburg vor allem im Sportbereich.

Die Firma Stampka fördert die 2. Handballmannschaft

des SC Magdeburg.

Schalten und Walten: Stampka Elektro arbeitet an Installationsplänen

und deren Umsetzung in die funktionierende Realität mit

Sorgfalt, Präzision und Fingerspitzengefühl.

geschäftsführer

Jan und Torsten Stampka

gründung 1991

Mitarbeiter 90

Stampka-Elektro@t-online.de

www.staMpka.de

Verbunden

Mit der sparkasse

seit 1991

staMpka Verbindet

Die Stampka Elektro GmbH

engagiert sich für die 2. Handballmannschaft

des SC Magdeburg,

weil gezielte Nachwuchsarbeit

auch im Unternehmen einen hohen

Stellenwert hat.

sparkasse Verbindet

Die Stadtsparkasse Magdeburg

unterstützte 2011 durch ihre beiden

Stiftungen auch viele junge

Leute mit insgesamt mehr als

150.000 euro.


LaGeBericht

C CHANCEN- UND

RISIKOBERICHT

1. risikoorientierte

steuerung der sparkasse

1.1 grundlagen des risikoManageMents

Die bewusste übernahme, aktive Steuerung und gezielte Transformation

von Risiken unter Berücksichtigung eines risiko-und

ertragsadäquaten Einsatzes des Eigenkapitals sind Kernfunktionen

von Kreditinstituten. Daher wurde als Bestandteil der

Unternehmenssteuerung vom Vorstand der Stadtsparkasse

Magdeburg ein Risikomanagementsystem installiert, das der

Erkennung, der Bewertung, der Messung, dem Reporting, der

Steuerung und der Kontrolle der Risiken dient. Die risikorelevanten

Steuerungsinformationen dienen als Grundlage für

operative und strategische Geschäftsentscheidungen. Klare

Aufgabenteilung und ein enges Zusammenspiel zwischen den

beteiligten Geschäftsbereichen der Stadtsparkasse Magdeburg

ermöglichen eine effiziente Umsetzung der risikopolitischen

Steuerungsimpulse.

Die Stadtsparkasse Magdeburg hält bezüglich ihrer festgelegten

Strategien und implementierten Prozesse die Mindestanforderungen

an das Risikomanagement (MaRisk) ein. Am

15.12.2010 wurde eine neue Fassung der MaRisk veröffentlicht

und in Kraft gesetzt. Die sich daraus ergebenden zusätzlichen

Anforderungen an Strategien, Risikotragfähigkeit, Stresstests

usw. wurden bis zum 31.12.2011 vollumfänglich umgesetzt.

Der Vorstand legt risikopolitische Leitlinien fest, die sich in der

Risikostrategie sowie in den ihr untergeordneten Teilstrategien

für die wesentlichen Risiken wiederfinden. Die Risikostrategie

basiert auf der Geschäftsstrategie.

Eine jährliche überprüfung der Strategien dient der Sicherstellung

der Konsistenz i. S. der MaRisk. Turnusmäßig erfolgte

die überprüfung der Geschäftstrategie und der Risikostrategie

bzw. der Teilstrategien, die mit dem Verwaltungsrat erörtert

und von ihm zur Kenntnis genommen wurden.

Bis zur Vorstandsebene ist eine funktionale und organisatorische

Trennung von Marktverantwortung und Handel einerseits

sowie Risikomanagement und Risikocontrolling andererseits

etabliert.

Der Vorstand und der Verwaltungsrat werden regelmäßig über

alle wesentlichen Risiken sowie die aktuelle Risikosituation

mittels strukturierter Risikoberichte informiert. Ereignisse von

wesentlicher Bedeutung werden im Rahmen von Ad-hoc-Meldungen

unverzüglich an den Vorstand übermittelt.

Zur Ad-hoc-Berichterstattung an den Verwaltungsrat bei gravierenden

risikorelevanten Ereignissen wurde ein Verfahren

implementiert. Für alle Prozesse des Risikomanagements sind

aufbau- und ablauforganisatorische Regelungen sowie entsprechende

Notfall-und Wiederanlaufpläne vorhanden.

Um den Anforderungen sich kontinuierlich verändernder Rahmenbedingungen

zu begegnen, passt die Stadtsparkasse

Magdeburg die Strategien, Verfahren sowie aufbau-und ablauforganisatorischen

Regelungen stetig an.

1.2 organisation des risikoManageMents

Der Vorstand ist für die Umsetzung der festgelegten risikopolitischen

Leitlinien zuständig und trägt damit die Verantwortung

für die Risikosteuerung und -überwachung der Stadtsparkasse

Magdeburg.

Zur ganzheitlichen Steuerung der Risiken auf Gesamtbankebene

hat der Vorstand verschiedene Ausschüsse etabliert, die

zum einen als Entscheidungsgremien für Anlageentscheidungen

sowie Fragestellungen zu Risiken dienen und zum anderen

die Einhaltung der festgelegten risikopolitischen Leitlinien sicherstellen.

26

anlageausschuss

Der Anlageausschuss beschließt entsprechend der „Geschäftsordnung

für den Anlageausschuss“ Maßnahmen zur Steuerung

der Marktpreis-, Liquiditäts- und den damit verbundenen

Adressenrisiken. Grundlage sind die in den Strategien sowie

im Risikohandbuch dazu getroffenen Regelungen. Das Auftreten

hoher (Credit-)Spreads hat zur ergänzenden Abbildung des

Spreadrisikos in den Berichten des Anlageausschusses und

wegen überlappung zu Bonitäts- und Adressenausfallrisiken

in den Berichten des Kreditfachausschusses geführt. Zudem

wurde der Teilnehmerkreis des Anlageausschusses u. a. um Mitglieder

des Kreditfachausschusses erweitert, die spezielles

Know-how zu Adress-und Bonitätsrisikosteuerung im Depot A

besitzen. Insgesamt kann die Stadtsparkasse Magdeburg auf

ein differenziertes Konzept zum Risikofrühwarnsystem im Depot

A zurückgreifen.

kreditfachausschuss

Der Kreditfachausschuss beschließt entsprechend der „Geschäftsordnung

für den Kreditfachausschuss“ Maßnahmen zur

Steuerung der Adressenrisiken und des Kreditgeschäftes aus

Kunden- und Eigengeschäft. Grundlage sind die in den Strategien

sowie im Risikohandbuch dazu getroffenen Regelungen.

risikoausschuss

Der Risikoausschuss dient entsprechend der „Geschäftsordnung

für den Risikoausschuss“ der Wahrung der Aktualität

des Risikohandbuches, der regelmäßigen überprüfung sowie

Weiterentwicklung und Einschätzung der Wirksamkeit des Risikomanagementsystems

und der Vorbereitung von Entscheidungen

über notwendige organisatorische Veränderungen des

Risikomanagementsystems.

Die Organisationseinheit Risikoüberwachung in der Abteilung

Unternehmenssteuerung/Kommunikation ist eine aufbauund

ablauforganisatorisch von den geschäftsverantwortlichen

Bereichen unabhängige Organisationseinheit. Sie hat die

12B A GESCHäFT UND STRATEGIE

20B B DARSTELLUNG UND ANALySE DER LAGE

26B C chancen- und risikoBericht

38B D PROGNOSE BERICHT

44B E NACHTRAGSBERICHT

Funktion, in Zusammenarbeit mit den risikoartenverantwortlichen

Organisationseinheiten, die Adressen-, Marktpreis- und

Liquiditätsrisiken sowie die operationellen und sonstigen Risiken

zu identifizieren, zu messen, zu beurteilen, zu überwachen

und darüber zu berichten.

In der Organisationseinheit Kreditsekretariat-Kreditcontrolling,

ebenfalls aufbau- und ablauforganisatorisch unabhängig von

den geschäftsverantwortlichen Bereichen, sind weitere Funktionen

im Rahmen des Adressenrisikomanagements angesiedelt.

Dazu zählen beispielsweise die Einführung und Administration

der Ratingprozesse und des Frühwarnsystems Kundenkredit-

und Eigengeschäft. Darüber hinaus besteht eine Schnittstelle

zur Organisationseinheit Risikoüberwachung im Rahmen der

Berichterstattung.

Die interne Revision unterstützt als prozessunabhängige Stelle

in ihrer überwachungsfunktion den Vorstand und die anderen

Führungsebenen der Stadtsparkasse Magdeburg. Grundlage

hierfür ist ein risikoorientierter Prüfungsplan, der vom Vorstand

genehmigt wurde. Er bildet die Grundlage, auf der die interne

Revision alle Betriebs- und Geschäftsabläufe prüft und

bewertet.

1.3 risikostrategie

Die Risikostrategie bestimmt den Umgang mit den identifizierten

wesentlichen Risiken, zu denen weitere Ausführungen in

den Teilstrategien bzw. dem Risikohandbuch der Sparkasse gemacht

werden.

Mit Hilfe der festgelegten Limite und der Kontrolle ihrer Einhaltung

soll das Vermögen der Stadtsparkasse Magdeburg geschützt

werden. Bei Aktivitäten in neuen Produkten oder neuen

Märkten werden angemessene Analysen hinsichtlich organisatorischer

Umsetzbarkeit, rechtlicher Konsequenzen und deren

Risikogehalt durchgeführt.


LaGeBericht

C

Die Stadtsparkasse Magdeburg strebt eine effiziente und leistungsfähige

technisch-organisatorische Ausstattung der

Arbeitsplätze an. Diese ist eng verbunden mit dem IT-Sicherheitsmanagement

bzw. den Regelungen der Ordnungsmäßigkeit

und Prüfung der Datenverarbeitung. Regelmäßige Notfalltests

zeigen die Funktionsfähigkeit der Systeme. Als Folge der Fusion

der beiden zentralen Rechenzentren der Sparkassen Finanzgruppe

– der Finanz IT und Sparkassen Informatik zur Finanz Informatik

– erfolgte für die Stadtsparkasse Magdeburg in 2011

eine umfangreiche und das gesamte Unternehmen umfassende

IT-Systemmigration. Damit waren umfangreiche Veränderungen

an der technisch-organisatorischen Ausstattung verbunden. Die

Methoden zur Messung und Analyse der Risiken wurden – soweit

notwendig – auf die neue Systemlandschaft angepasst. Im Rahmen

halbjährlicher Releases erfolgt seitens des Rechenzentrums

eine kontinuierliche Weiterentwicklung des operativen Systems

sowie der angebundenen Programme. Darin eingebunden sind

diverse Instrumente des Risikomanagements. Die sich daraus

ergebenden Risiken werden durch ein dauerhaft eingerichtetes

striktes Releasemanagement minimiert.

1.4 risikotragfähigkeit

Im Rahmen der vierteljährlich durchzuführenden Risikotragfähigkeitsanalyse

wird das Risikodeckungspotential der Stadtsparkasse

Magdeburg ermittelt. Ziel ist es sicher zu stellen,

dass die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen wesentlichen

Risiken jederzeit durch das vorhandene Risikodeckungspotential

abgedeckt sind. Die Stadtsparkasse Magdeburg setzt ein

auf periodische Sichtweise basierendes Risikotragfähigkeitskonzept

ein und hat festgelegt, dass der Risikofall 1 die führende

Limitierungsdimension darstellt. Hieraus ergibt sich die

Gewährleistung der operativen Geschäftstätigkeit der Stadtsparkasse

Magdeburg („Going Concern“). Als Risikodeckungsmasse

werden das geplante Geschäftsergebnis vor Steuern, der

Mindestgewinn und aufsichtsrechtliche Reserven (Vorsorgereserven

gemäß § 340f HGB, § 26a KWG (a. F.) und § 340g HGB)

bereitgestellt. Die Einhaltung des Plans unterliegt einem monatlichen

Monitoring, die negative Abweichung vom Plan führt

im Sinne der Risikodefinition zu einer Inanspruchnahme von Risikolimiten.

Die Limitierung dient der Absicherung im Risikofall

1 mit einem Konfidenzniveau von 95,0 Prozent. Darüber hinaus

wird die Absicherung einer Mindestkernkapitalquote von 6,0

Prozent bei einem Konfidenzniveau von 99,0 Prozent kalkuliert.

Zusätzlich zur Jahresendbetrachtung erfolgt im Jahresverlauf

die Risikomessung rollierend auf einem 1-Jahres-Horizont.

Die Analyse bezüglich Risikokonzentrationen kommt zu dem

Ergebnis, dass die Steuerung der Konzentrationsrisiken im Risikomanagementprozess

entsprechend verankert ist. In Anlehnung

an die Vorgaben der MaRisk wurden zum Bilanzstichtag

entsprechende Stresstests für die wesentlichen Risiken und den

damit verbundenen Risikokonzentrationen durchgeführt. Darüber

hinaus wurden die Szenarien „Schwerer konjunktureller

Abschwung“ sowie „Inverser Stresstest“ in die Stresstestberechnungen

implementiert. Die Ergebnisse wurden bei der Beurteilung

der Risikotragfähigkeit angemessen berücksichtigt.

1.5 risikoManageMent

1.5.1 adressenrisiken

Mit dieser Risikoart wird zum einen die Gefahr bezeichnet,

dass sich die Güte und Qualität des Vertragspartners (negativ)

verändert und zum anderen, dass vertraglich zugesicherte

Leistungen von Vertragspartnern teilweise oder vollständig

ausfallen. Adressenrisiken können durch eine effiziente Kreditwürdigkeitsprüfung

und die Hereinnahme von Sicherheiten

deutlich verringert bzw. begrenzt werden.

Unter den Adressenrisiken werden in der Stadtsparkasse Magdeburg

die Verlustrisiken subsumiert, die durch Bonitätsveränderungen

oder durch den Ausfall eines Geschäftspartners (z. B.

in Folge einer Insolvenz) verursacht werden.

28

Adressenrisiken umfassen in der Stadtsparkasse Magdeburg

die folgenden, als für sie bedeutend eingestuften, Risikoarten:

B das kreditrisiko, also mögliche Wertverluste, die durch die

Zahlungsunfähigkeit oder durch eine Verschlechterung der

Bonität des Schuldners entstehen,

B das länder- bzw. transferrisiko, das bei grenzüberschreitenden

Zahlungen infolge der Zahlungsunwilligkeit (politisches

Risiko) oder der Zahlungsunfähigkeit (wirtschaftliches

Risiko) eines Staates entstehen kann,

B das kontrahentenrisiko, das durch den Ausfall eines Vertragspartners

bei der Abwicklung von Leistungsansprüchen

(Wiedereindeckungsrisiko) oder die nicht termingerechte

Erfüllung von Leistungsansprüchen (Abwicklungsrisiko) entstehen

kann,

B das emittentenrisiko, das aus der Gefahr resultiert, dass

verbriefte Forderungen sowie aus ihnen bestehende Zinsansprüche

vom Schuldner der Forderung (Emittent) nicht

zurückgezahlt bzw. gezahlt werden sowie

B das beteiligungsrisiko, das die Stadtsparkasse Magdeburg

für potentielle Verluste definiert, die aus der Bereitstellung

von Aktiva als Eigenkapital an Dritte entstehen

können.

Die Stadtsparkasse Magdeburg steuert ihr Adressenrisiko auf

der Grundlage der vom Vorstand mindestens einmal jährlich

überprüften Kreditrisikostrategie, die mit dem Verwaltungsrat

erörtert wird.

12B A GESCHäFT UND STRATEGIE

20B B DARSTELLUNG UND ANALySE DER LAGE

26B C chancen- und risikoBericht

38B D PROGNOSE BERICHT

44B E NACHTRAGSBERICHT

1.5.2 steuerunG der einzeLadressrisiken

kreditbewilligungs- und zusageverfahren

Die organisatorischen Richtlinien für das Kreditgeschäft der

Stadtsparkasse Magdeburg beinhalten detaillierte Vorgaben

für alle Kreditgeschäfte, wie z. B. Bearbeitungsgrundsätze. Die

Risiken werden durch die sorgfältige Auswahl der Vertragspartner

auf der Grundlage einer Kreditwürdigkeitsprüfung und

der Hereinnahme von Sicherheiten begrenzt. Kreditgenehmigungen

unterliegen einer festgelegten Kompetenzordnung, in

deren Rahmen Entscheidungsträger oder -gremien zur Bewilligung

von Kreditgeschäften autorisiert sind.

scoring und rating

Im Konsumentenkreditgeschäft basiert die Kreditvergabe auf

den Ergebnissen eines statistischen Punktebewertungsverfahrens

(Scoring) und auf Genehmigungsrichtlinien. Im Kreditgeschäft

mit Unternehmenskunden wird der Prozess der

Kreditentscheidung und der Konditionsgestaltung durch interne

Ratings unterstützt. Die Adressenrisiken aus Handelsgeschäften

werden auf Basis der Ratings externer Agenturen

und interner Bewertungen ermittelt und mit Hilfe von Kreditentscheidungen

über Kontrahenten- und Emittentenlimite begrenzt.

kreditüberwachung und problemkreditverfahren

Bei größeren Krediten erfolgt eine überwachung der Risiken

durch regelmäßige Bonitätsprüfungen. Die Risikohöhe wird

durch Einzelkrediteinräumung oder durch Limite für die Kreditnehmer

sowohl für Kontrahenten als auch für Emittenten

begrenzt und in Datenverarbeitungssystemen erfasst und kontrolliert.

Die Kontrollen werden entsprechend den bankaufsichtsrechtlichen

Vorgaben vom marktunabhängigen Bereich

und bei Handelsgeschäften zusätzlich von der Organisationseinheit

Abwicklung durchgeführt.


LaGeBericht

C

Es wurde ein Kreditüberwachungsprozess implementiert, durch

den Privat-und Unternehmenskunden mit Krediten, die mit erhöhtem

Risiko behaftet sind, anhand bestimmter Risikoindikatoren

identifiziert werden. Die frühzeitige Erkennung eines

zunehmenden Kreditausfallrisikos anhand von Risikoindikatoren

erleichtert es, gegebenenfalls eine Intensivbetreuung des

Engagements bzw. eine Kreditabwicklung einzuleiten und Kreditrisikovorsorge

zu treffen. Ein entsprechender Prozess zur

Risikofrüherkennung bei Emittenten und Kontrahenten erhöht

die Handlungsfähigkeit und unterstützt die Risikosteuerung.

kreditrisikovorsorge

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft beinhaltet Einzelwertberichtigungen,

Zinsausfallkorrekturposten, Rückstellungen für

Avalkredite und Wertberichtigungen für latente Risiken (Pauschalwertberichtigungen)

sowie Vorsorgereserven nach § 340 f HGB.

Auf der Basis von aus dem Ratingsystem abgeleiteten Ausfallwahrscheinlichkeiten

werden in regelmäßigen Abständen

unterjährig Analysen des Risikovorsorgebedarfs im Kundenkreditgeschäft

auf Portfolioebene vorgenommen. Zusätzlich werden

Abschläge auf die Sicherheitenbewertungen im Hinblick

auf Zerschlagungsgesichtspunkte vorgenommen.

portfoliosteuerung

Mit ihrem risikostrategischen Ansatz zielt die Stadtsparkasse

Magdeburg bezüglich der Gesamtzusammensetzung des Kreditportfolios

auf ein ausgewogenes Adressenrisikoportfolio.

Die Portfoliosteuerung beruht im Wesentlichen auf den Vorgaben

der Kreditrisikostrategie. Eine Auswertung des adressenrisikobehafteten

Portfolios einschließlich Wertpapieranlagen

erfolgt unter anderem mit Modellrechnungen.

Es wird vierteljährlich ein erwarteter Verlust sowie ein Credit-Value-at-Risk

ermittelt. Mit der Weiterentwicklung der

Systeme, den Parameteranpassungen auf Basis stabiler Zeitreihen,

insbesondere bei den Ausfallwahrscheinlichkeiten sowie

Anpassungen bei Scoring- und Ratingtools, weisen die Ergebnisse

mittlerweile eine ausreichende Stabilität aus, so dass eine

Limitierung des Adressenrisikos auf Portfolioebene über diese

Instrumente möglich ist. Sie lassen zudem Rückschlüsse auf

Konzentrationsrisiken bei Kreditnehmern aus Branchen- und

Größenklassen sowie Ratingzugehörigkeit zu, welche die Vorgaben

der Kreditrisikostrategie untermauern.

30

Die Darstellung der aktuellen Risikolage erfolgt in einem quartalsmäßigen

Reporting, das im Kreditfachausschuss diskutiert

wird und Basis für Maßnahmen zur Risikosteuerung ist. Insgesamt

wird das Adressenrisiko als wesentlich, aber tragbar bewertet.

Die Stadtsparkasse Magdeburg verfügt zum 31. Dezember

2011 über ein Kreditvolumen von insgesamt 90,4 Mio. EUR

(nominal) bei Kreditnehmern mit Sitz in den so genannten PIIGS-

Staaten der Euro-Zone. Das Volumen setzt sich im Einzelnen aus

5 Mio. EUR einer griechischen Staatsanleihe (speculative grade),

10 Mio. EUR einer italienischen Staatsanleihe, 15 Mio. EUR

an gedeckten irländischen Pfandbriefen sowie 44 Mio. EUR an

gedeckten spanischen Pfandbriefen zusammen. Im Spezialfonds

entfallen 2,9 Mio. EUR auf spanische, 7,5 Mio. EUR auf irländische

und 6 Mio. EUR auf italienische Anleihen. In den entsprechenden

Kursen spiegeln sich hohe implizite Ausfallwahrscheinlichkeiten

wider. Von einem Totalausfall gehen wir derzeit auch vor

dem Hintergrund der installierten Sicherungssysteme nicht

aus, zumal für Griechenland auf politischer Ebene in 2012 ein

Schuldenschnitt umgesetzt wurde. In diesem Zusammenhang

wird auf die Darstellung zum Marktpreisrisiko verwiesen. Vor

dem Hintergrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der

Stadtsparkasse Magdeburg und der relativ geringen Höhe des

Engagements gehen wir davon aus, dass sich aus diesen Anlagen

keine wesentliche Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse

ergeben wird. Eine risikoorientierte Zusammenfassung

des Kreditrisikoberichts einschließlich einer Gesamtbeurteilung

erhält der Verwaltungsrat. Die Verfahren der Ad-hoc-Information

wurden ausgebaut und der Verwaltungsrat in den Kreis der Adressaten

aufgenommen.

1.5.3 Marktpreisrisiken

Marktpreisrisiken umfassen die Gefahr von möglichen Ertragseinbußen

durch zukünftige nachteilige Veränderungen von

Marktpreisen (Zinsänderungsrisiko, Aktienkursrisiko, Optionsrisiko

und Spreadrisiko). Zusätzliche Marktpreisrisiken haben

die Positionen, deren Marktgängigkeit begrenzt ist. Neben den

genannten traditionellen Marktpreisrisiken wird auch das Risiko

aus Immobilieninvestments betrachtet.

Das Zinsänderungsrisiko stellt für die Stadtsparkasse Magdeburg

das bedeutendste Marktpreisrisiko dar. Risikoerhöhende

Veränderungen der Zinsstruktur spiegeln sich nach handelsrechtlicher

Betrachtung in einer Reduzierung der Zinsspanne,

dem wichtigsten Ergebnisbeitrag für die Sparkasse, sowie in einer

Erhöhung der Bewertungserfordernisse im Wertpapierportfolio

wider.

Mit der erfolgreichen Migration auf das neue Rechenzentrum

der Sparkassenorganisation war auch ein Methodenwechsel bei

der Ermittlung des Zinsspannenrisikos verbunden. Das Elastizitätenkonzept

wurde erfolgreich durch die Methode der gleitenden

Durchschnitte abgelöst und kommt nun bei der Ermittlung

des Zinsspannenrisikos zum Einsatz. Mögliche Auswirkungen

von Zinsszenarien werden auf Basis der Erkenntnisse des DSGV-

Projektes „Typische Zinsszenarien und Dispositionskonzept“

sowie auf Basis institutsindividueller Szenarien regelmäßig simuliert

und berichtet. Bezüglich der Bewertungserfordernisse

im Wertpapierportfolio erfolgt eine tägliche Berichterstattung.

Ergänzend wird das Zinsänderungsrisiko über den Value-at-

Risk mittels der modernen historischen Simulation quantifiziert.

Hierbei werden historische änderungen der Zinsstrukturkurve

auf das aktuelle Portfolio für die Zukunft simuliert.

Durch die erhöhten aufsichtsrechtlichen Anforderungen

bzgl. des Basel II-Koeffizienten zur Messung der barwertigen

12B A GESCHäFT UND STRATEGIE

20B B DARSTELLUNG UND ANALySE DER LAGE

26B C chancen- und risikoBericht

38B D PROGNOSE BERICHT

44B E NACHTRAGSBERICHT

Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch liegt die Sparkasse seit

dem 31.10.2011 oberhalb der Meldegrenze gemäß § 24 Abs. 1

Nr. 14 i. V. m. § 25 a Abs. 1 Satz 7 KWG.

Das Spreadänderungsrisiko in den Eigenanlagen wird über den

Value-at-Risk mittels der modernen historischen Simulation quantifiziert.

Hierbei werden historische Spreadänderungen der jeweiligen

Ratingklassen auf das aktuelle Portfolio für die Zukunft

simuliert. Spreadrisiken geht die Sparkasse zur Erzielung von Zusatzerträgen

in Abhängigkeit von der Risikotragfähigkeit ein.

Die Spreads bewegen sich nach wie vor auf einem sehr hohen

Niveau. Vor diesem Hintergrund und aufgrund des hohen Diversifizierungsgrades

waren wesentliche Auswirkungen auf

das handelsrechtliche Bewertungsergebnis Wertpapiere durch

Spreadveränderungen lediglich in Einzelfällen zu beobachten.

Vor dem Hintergrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

der Stadtsparkasse Magdeburg sowie der bereits berücksichtigten

Wertberichtigungen gehen wir davon aus, dass sich aus

diesen Anlagen keine wesentliche Beeinträchtigung der wirtschaftlichen

Verhältnisse ergeben wird.

Im täglichen Bericht (Tagesreport MaRisk) wird das Marktpreisrisiko

ebenfalls nach der Value-at-Risk-Methode gemessen

(Konfidenzniveau 95,0 Prozent, Haltedauer 1 Jahr). Die Limite

resultieren aus der überprüfung der Risikotragfähigkeit und

werden korrespondierend nach übereinstimmender Methode

abgeleitet.

Immobilieninvestments weisen einen geringen Strukturanteil

in unseren Eigenanlagen auf. Das Risiko des Immobilieninvestments

wird aufgrund der geringeren Volatilität quartalsweise

gemessen. Ziel der Anlage ist die Ertrags-und Risikodiversifizierung

in Abhängigkeit von der Risikotragfähigkeit.

Das Risiko aus Optionen im Kundengeschäft findet sich nur in

bestimmten Positionen wieder. Optionsausübungen werden


LaGeBericht

C

maßgeblich von der zukünftigen Zinsentwicklung beeinflusst

und vom Kunden teilweise – nicht berechenbar – ausgeübt. Mögliche

Auswirkungen auf die Ertragslage werden im Zinsspannenrisiko

und in der wertorientierten Sichtweise berücksichtigt

und darüber hinaus in die Risikotragfähigkeitsbetrachtung eingebunden.

Das Risiko wird eingegangen, um die Vertriebsleistung

zu unterstützen.

Insgesamt wurden die Marktpreisrisiken als wesentlich, aber

tragbar bewertet. Die zuständigen Gremien werden regelmäßig

informiert (Anlageausschuss, Vorstand, Verwaltungsrat). Bei erhöhten,

festgelegten Limitausschöpfungen im täglichen Report

werden Eskalationsverfahren in Gang gesetzt.

1.5.4 Liquiditätsrisiken

Unter Liquiditätsrisiko im engeren Sinne versteht die Stadtsparkasse

Magdeburg das Risiko, Zahlungsverpflichtungen im

Zeitpunkt der Fälligkeit nicht nachkommen zu können. Um dem

entgegenzuwirken, wird auf Grundlage der aktuellen Liquiditätsausstattung

und den zukünftig erwarteten Liquiditätszuflüssen

sowie Liquiditätsabflüssen eine Zahlungsstrombilanz

erstellt. Diese spiegelt zunächst die Erwartungswerte aus der

mittelfristigen Unternehmensplanung wider. Auf dieser Basis

werden zusätzliche Risikoszenarien mit unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten

als Abweichung vom Erwartungswert

definiert. Dadurch kann frühzeitig ein Liquiditätsbedarf

erkannt werden. Durch den Einsatz eines zweidimensionalen

Limitsystems sollen Steuerungsimpulse mit dem Ziel der Sicherstellung

der mittel- und langfristigen Zahlungsfähigkeit

aufgezeigt werden. Bei der Festlegung der Schwellenwerte ist

die Möglichkeit der Beschaffung von Liquidität am Interbankenmarkt

nicht eingeflossen.

Die Einhaltung der Liquiditätsverordnung und damit die Bereitstellung

ausreichender kurzfristiger Liquidität waren zu

jeder Zeit gewährleistet. Das Liquiditätsrisiko wird als wesentlich,

aber tragbar bewertet. Die überprüfung der Einhaltung

der Schwellenwerte erfolgt quartalsmäßig für das operative

Liquiditätsrisiko und halbjährlich für das strategische Liquiditätsrisiko.

Bei besonderen Ereignissen greifen Verfahren der

Ad-hoc-Berichterstattung.

1.5.5 operationeLLe risiken

Operationelle Risiken umfassen all diejenigen Gefahren, die in

Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen

Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen

eintreten und unmittelbar oder mittelbar zu Verlusten

führen. Diese Definition schließt rechtliche Risiken mit ein und

entspricht dem aufsichtsrechtlichen Verständnis.

Die mit der Schadensfalldatenbank geschaffene Transparenz

erlaubt detaillierte Analysen von schlagend gewordenen operationellen

Risiken. Die Ergebnisse der Analysen können in die

Planung präventiver Maßnahmen integriert werden.

Wesentliche Elemente zur Steuerung des operationellen Risikos

sind die IT-Strategie, die Personalstrategie sowie das Notfallhandbuch.

Letzteres dokumentiert für zeitkritische bzw.

wesentliche Prozesse der Stadtsparkasse Magdeburg geeignete

Maßnahmen, um mögliche Schäden zu begrenzen. Der Regelkreis

der Steuerung der operationellen Risiken im Einzelnen

hat seinen Niederschlag im Risikohandbuch gefunden, wo die

zur Identifikation, Bewertung zum Reporting, zur Steuerung

und Kontrolle einzelner Risikoarten festgelegten Vorgehensweisen

dokumentiert sind.

32

Gravierende Verluste aus dieser Risikokategorie sind im abgelaufenen

Geschäftsjahr nicht eingetreten, weshalb dieses

Risiko als vertretbar eingestuft wird. über die operationellen

Risiken wird einmal jährlich umfassend berichtet. Daneben

existieren Verfahren zur Ad-hoc-Berichterstattung.

1.5.6 sonstiGe risiken

Alle Risiken, die sich den Liquiditätsrisiken, Marktpreisrisiken,

Adressenrisiken sowie den operationellen Risiken nicht bzw.

nicht eindeutig zuordnen lassen, stellen so genannte sonstige

Risiken dar. Sie finden ihre Ausprägung als strategische Risiken

sowie als Reputationsrisiko.

Die Strategischen Risiken (Geschäftsfeld-, Management- und

Planungsrisiko) zielen darauf ab, das Risiko bezüglich der Ertragslage

zu erfassen. Im Speziellen wird das GuV-Risiko für die

Komponenten Zinsüberschuss, Provisionsergebnis und Verwaltungsaufwand

im Rahmen von Expertenschätzungen sowie

historischen Analysen ermittelt. Im Ergebnis wurde das Geschäftsfeldrisiko

als wesentlich eingestuft.

Für das Jahr 2011 ergaben sich keine gravierenden Abweichungen

gegenüber der Planung. Die IST-Werte sowie die Vorschauwerte

zur Ertragslage werden monatlich berichtet und im

Arbeitskreis Mittelfristprognose diskutiert. Eine Einschätzung

zur Risikosicht erfolgt im Rahmen der überprüfung der Risikotragfähigkeit

vierteljährlich.

12B A GESCHäFT UND STRATEGIE

20B B DARSTELLUNG UND ANALySE DER LAGE

26B C chancen- und risikoBericht

38B D PROGNOSE BERICHT

44B E NACHTRAGSBERICHT

1.6 zusaMMenfassende

darstellung der risikolage

Im Jahr 2011 war jederzeit sichergestellt, dass ausreichend Risikodeckungsmasse

für den der Limitierung zugrunde liegenden

Risikofall verfügbar war. Im Rahmen der Risikoinventur

2011 wurden das Marktpreisrisiko, das Adressenrisiko, das Liquiditätsrisiko

und sonstige Risiken als wesentlich eingestuft

und in der Risikotragfähigkeitsbetrachtung inkl. Stresstests

berücksichtigt. Aus der Risikoinventur heraus wurde kein operationelles

Risiko als wesentlich eingestuft. Da alle Risikokategorien

analog der MaRisk als wesentliche Risiken identifiziert

wurden und die operationellen Risiken als Querschnittsrisiko

verstanden werden, wird diese Risikokategorie insgesamt betrachtet

und ebenfalls als wesentlich eingeordnet.

Die Einstufung der Risiken löst zwingend eine turnusmäßige

Berichterstattung aus, in die auch der Verwaltungsrat einbezogen

wird. Flankierend greifen bei kritischen Limitausschöpfungen

oder überschreitungen von Schwellenwerten Verfahren der

Ad-hoc-Berichterstattung.

Im Ergebnis des vorstehend dargestellten Risikomanagementprozesses

ist festzustellen, dass nach aktuellem Kenntnisstand

auch unter Berücksichtigung der Risikokonzentrationen keine

bestandsgefährdenden Risiken für die Stadtsparkasse Magdeburg

bestehen bzw. sich solche abzeichnen.


VERBUND-

BAUWEISE ManchMal Muss Man tief graben,

uM etwas zu Verändern.

34 einstieg zuM neubau: SANIERUNGSGEBIET GRUSONSTRASSE

WIRKUNGSSTäTTE UNSERES KUNDEN: kest bauunternehMung gMbh


UNSER KUNDE: kest bauunternehMung gMbh, Am Stadtfeld 6, 39167 Irxleben

Verändern. Verbinden. Verbessern.

hier werden die früchte guter arbeit zu

sichtbaren zeichen Von unternehMerischeM

Mut und können.

Verbindungen besonderer Art schafft die Firma KEST Bauunternehmung

GmbH. Ohne die Ergebnisse ihrer Arbeit wären

Straße und Plätze nicht zu nutzen, Industriebauten oder

Schulhöfe nicht begehbar. Der Name KEST zeigt deutlich,

womit sich die Fachfirma beschäftigt: Kanal-, Erd-, Straßen-

und Tiefbauarbeiten sind seit 1999 ihr Aufgabenfeld.

Die Firmengründung durch Ulrich Brandt erfolgte in einer

Zeit, als der Bauboom auch in Sachsen-Anhalt längst abgeklungen

war. Der mutige Schritt, den die Stadtsparkasse

Magdeburg von Anfang an begleitete, begann mit zwei Mitarbeitern.

Dass es die richtige Entscheidung war, zeigt sich

in den vielen sichtbaren Arbeitsergebnissen, die die inzwischen

25 Mitarbeiter vorzuweisen haben. Die Arbeiten der

Firma KEST haben deutliche Spuren hinterlassen: in Magdeburg

auf Schulhöfen und Außenanlagen im Rahmen des

ppp-Programms ebenso wie bei der Firma Regiocom oder

im Umfeld des Klosters Unser Lieben Frauen. Aber auch

bei der Smar Text GmbH in Premnitz oder der Deutschen

Bahn AG in Halle, beim Neubau des Seniorenzentrums in

Stavenhagen oder des Ford-Schulungszentrums in Feuchtwangen

ist die Qualitätsarbeit der Firma KEST zu sehen.

Die gute Verbindung zur Magdeburger Sparkasse zeigte sich

auch, als die Entscheidung zum Umzug an einen neuen Standort

anstand. Seit 2009 hat das KEST-Team seinen Firmensitz

im Magdeburger Umland. Im Treppenhaus und im Flur zeugen

die Fotos der von KEST fertig gestellten Außenanlagen bekannter

Gebäude vom Stolz auf die geleistete Arbeit.

In der Maschinenhalle wird deutlich, wozu der Geschäftsführer

außerdem eine ganz besondere Verbindung hat –

seine Begeisterung für den Erhalt alter Technik sieht man

an den dort untergestellten Oldtimern. Die Firma KEST engagiert

sich für den Romanik Classic e. V., der bereits zum

5. Mal eine Oldtimertour entlang der Straße der Romanik

veranstaltet. Auch eine andere Verbindung der Firma

hat mit einem Fahrzeug zu tun. KEST-Bau unterstützt den

Transport von Vereinsmitgliedern in der Gemeinde Hohe

Börde über Fahrzeugwerbung.

Machen jede Erdverbindung trittfest und belastungssicher:

KEST-Bau-Kollegen in ihrem Element auf Baustellen in

Magdeburg und Calbe.

geschäftsführer

Dipl.-Ing (FH) Ulrich Brandt

gründung 1999

Mitarbeiter 25

kest-bau-irxleben@t-online.de

Verbunden

Mit der sparkasse

seit 1999

kest Verbindet

Die KEST Bau GmbH fördert die

Oldtimertour entlang der Straße

der Romanik, weil sich privates

Hobby und Werben für die

Schönheit Sachsen-Anhalts gut

verbinden.

sparkasse Verbindet

Die Stadtsparkasse Magdeburg

förderte 2011 die Magdeburger

Wirtschaft mit mehr als

200.000 euro.


LaGeBericht

D PROGNOSE-

BERICHT

Die weltwirtschaftliche Erholung bleibt hinter den Erwartungen

zurück. Zum Jahresende dominieren die Staatsschuldenkrise

im Euroraum, die Unsicherheit über den Zustand des Finanzsektors

und die schwächere Dynamik in den Schwellenländern.

Diese Negativmerkmale werden Anfang 2012 dominieren und

sich erst im weiteren Zeitverlauf 2012 verringern, sofern eine

Stabilisierung der Finanzmärkte gelingt.

Führende Institute, u. a. das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung

und das Institut für Weltwirtschaft an der Universität

in Kiel, prognostizieren für die deutsche Wirtschaft für das

Jahr 2012 ein schwaches Wachstum von 0,8 Prozent und für

2013 ein Wachstum von 1,7 Prozent.

Die Entwicklung der Zinsstrukturkurve ist stark abhängig von

dem Ausstiegszeitpunkt des expansiven Kurses der Geldversorgung

der Europäischen Zentralbank. Die Stadtsparkasse

Magdeburg hat leicht steigende Zinsen in den mittel- und langfristigen

Laufzeiten in die Planung des Zinsüberschusses einfließen

lassen.

Die Unsicherheit durch die Schulden- und Vertrauenskrise im

Euroraum könnte die deutsche Konjunktur weiterhin belasten.

Eine schwächere Inlandsnachfrage und eine, aufgrund der

schwierigen Lage von Handelspartnern, gedämpfte Nachfrage

aus dem Ausland wären zu erwarten.

Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

sind in die Geschäftsentwicklung eingeflossen.

Da der Arbeitsmarkt von der wirtschaftlichen Stagnation in

2011 nicht betroffen war und die Einkommensentwicklung und

Verschuldungsbereitschaft der privaten Haushalte begünstigt

hat, plant die Sparkasse weiterhin eine positive Bestandsentwicklung

im Konsumentenkreditgeschäft im Geschäftsjahr

2012. Trotz einer weiterhin hohen Kreditnachfrage bei privaten

Wohnungsbaudarlehen wird das Neugeschäft nicht zur

Kompensation der Tilgungen aus den Abschlüssen früherer

Boomjahre ausreichen. Insgesamt ist mit einem eher konstanten

Kreditbestand im Privatkundengeschäft zu rechnen. Im

gewerblichen Kreditgeschäft sehen wir eher nur eine leichte

Bestandserhöhung. Gemessen an der Mittelfristplanung des

Vorjahres wurden die geplanten Zuwächse in Erwartung der

schwächeren wirtschaftlichen Rahmendaten der deutschen

Wirtschaft nach unten angepasst.

Mittelfristig wird es keinen nennenswerten Ausbau der Eigenanlagen

geben. Die prognostizierten Ertragschancen aus dem

Kundenkreditgeschäft können den Rückgang der Zinserträge

aus Eigenanlagen, der durch Fälligkeit höher verzinslicher

Wertpapiere entsteht, nicht kompensieren.

Bei den Kundeneinlagen wird eine weitere positive Bestandsentwicklung

erwartet. Die positiven Wachstumseffekte gehen

einher mit Umschichtungsprozessen von festverzinslichen Sparprodukten

in variabel verzinsliche Produkte mit relativ kurzem

Anlagehorizont. Rückläufige Margen infolge des starken Wettbewerbsumfeldes

im Retail Banking können den Zusatzertrag aus

Wachstums- und Strukturverschiebungen beeinträchtigen.

38

Die Bilanzsumme ist in Höhe geplanter Ausweitung von Kundeneinlagen

steigend. Im Ergebnis prognostizieren wir für die

Folgejahre einen leicht sinkenden Zinsüberschuss.

Strategisch positioniert sich die Stadtsparkasse Magdeburg

weiterhin als Qualitätsanbieter mit den Erfolgsfaktoren Kundennähe,

Beratung und Service, was sich u. a. in dem dichten

Filialnetz manifestiert. Hier können die Kunden auf qualifizierte

Mitarbeiter zurückgreifen, die durch den Einsatz von strukturierten

Beratungsansätzen in den Kundengesprächen die

Bedürfnisse der Privat- und Firmenkunden systematisch ermitteln

und faire Lösungen anbieten.

Rückgänge bei den Erträgen aus dem Giroverkehr belasten den

Provisionsüberschuss. Eine Kompensation durch Provisionen

aus dem Verbundgeschäft, insbesondere Wertpapier- und Versicherungsgeschäft,

wird angestrebt.

Tariferhöhungen, die zu einer Erhöhung der Personal kosten

führen, können weitestgehend durch einen Personalbestandsabbau,

u. a. aus dem Auslaufen von Altersteilzeitverträgen

kompensiert werden. Der Kostenzuwachs in 2012 resultiert u. a.

aus geplanten Rückstellungen für neue Altersteilzeitverträge

und aus einem Sondereffekt: Durch übernahme von drei Mitarbeitern

aus der S-Service GmbH kommt es zu einer Verlagerung

von Sachkosten für Dienstleistungen Dritter in den Personalaufwand.

Beim Sachaufwand wurden für 2012 Projektkosten für

ein Rationalisierungsprojekt eingeplant. Aufgrund des Wegfalls

dieser Kosten und unter der Maßgabe weiterhin strenger Kostendisziplin

gehen wir für die Folgejahre von einem relativ konstanten

Sachkostenblock aus.

12B A GESCHäFT UND STRATEGIE

20B B DARSTELLUNG UND ANALySE DER LAGE

26B C CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

38B D proGnoseBericht

44B E NACHTRAGSBERICHT

Der Vorstand prognostiziert für 2012 und 2013 ein Ergebnis vor

Bewertung von ca. 1,08 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme.

Bei den Bewertungsaufwendungen im Kreditgeschäft ist

unter Berücksichtigung geringerer Auflösung von Pauschalwertberichtigungen

von einem vertretbaren Aufwand auszugehen.

Eine Prognose des Bewertungsergebnisses Wertpapiergeschäft

gestaltet sich schwierig. Die zugrunde gelegte Zinsstrukturkurve

für den Zinsüberschuss lässt für das Bewertungsergebnis Wertpapiergeschäft

aufgrund der relativ niedrigen Duration in den Eigenanlagen

nur Abschreibungen in geringem Umfang erwarten.

Aus der Prognose der Unternehmensentwicklung ist eine Beeinträchtigung

der zukünftigen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

nicht zu erkennen. Das Risikosteuerungssystem ist

darauf ausgelegt, bei kritischen Abweichungen von den Planwerten

rechtzeitig Signale zu liefern.

Ein Rückschlag der weltwirtschaftlichen Erholung oder ein inflationärer

Schub mit der Folge eines starken Leitzinsanstieges

dürfte die Ertrags- und Risikoperspektive der Sparkasse verschlechtern.

Neue aufsichtsrechtliche Anforderungen, die unter Basel III in

die Wege geleitet wurden, dürften die Wettbewerbssituation

um Privatkundeneinlagen weiter verschärfen und zu einer weiteren

Erosion der Erträge führen.

Besondere Chancen bestehen in einer weiter fortschreitenden

gesamtwirtschaftlichen Erholung und dem Abbau von unfairen

Wettbewerbsbedingungen, insbesondere im Privatkundengeschäft.


VERBINDENDE

ELEMENTE weiterkoMMen, wenn alle

an eineM seil ziehen.

40 geöffnet für Vertrieb und handwerk: LAGERHALLE IN DER DREIBRüCKENSTRASSE

WIRKUNGSSTäTTE UNSERES KUNDEN: seil-becker gMbh


UNSER KUNDE: seil-becker gMbh, Dreibrückenstraße 25, 39110 Magdeburg

Verknüpfen. Verbinden. Vertrauen.

hier Machen lange tradition und erfahrung

faMilienbetriebe praktisch unersetzlich.

Wer hätte gedacht, dass es in Magdeburg ehemals eine Reeperbahn

gab? Als das Familienunternehmen Seil-Becker

noch ausschließlich Seile aus Naturfasern herstellte, wurde

die Reeper- oder Seilerbahn in Magdeburg-Diesdorf genau

dazu benötigt. Auch die „Seilerwiesen“ zeugen davon, dass

das ehrwürdige Seilerhandwerk und Magdeburg von je her

aufs engste verbunden waren. Firmengründer Hermann

Becker wurde z. B. zum Innungsmeister der Seilerinnung

Sachsen-Anhalts mit Sitz in Magdeburg.

Aber auch die nach ihm kommenden sechs Generationen

blieben dem traditionellen Handwerk verpflichtet. Nach der

Wende stellte sich der Familienbetrieb den neuen Herausforderungen

der Marktwirtschaft, die GmbH wurde gegründet

und die Produktpalette erheblich erweitert.

Das Unternehmen produziert und vertreibt Produkte der

Seil- und Hebetechnik für Industrie, Handwerk, Handel und

Verkehr. Neben Tauwerk werden auch Drahtseile, Ketten,

Hebe- und Sicherheitstechnik hergestellt und gehandelt. Inzwischen

bietet die Firma einen kompletten Prüfservice für

alle Anschlagmittel und Hebezeuge. Das Seil-Becker-Service

Team besteht aus hochqualifizierten Spezialisten, die durch

jahrelange praktische Erfahrung Schwachstellen und Mängel

schnell erkennen, kleinere Schäden sofort reparieren

und helfen, Fehlerquellen zu beseitigen.

Alles, was zwischen Kran und Last benötigt wird, kann die

Firma liefern. Spezialdrahtseile für Bauindustrie, Anschlagketten

unterschiedlichster Größen, verschiedenste Hebezeuge,

Krantechnik oder Lastaufnahmemittel wie Traversen

oder Hebemagnete gehören zum Angebot von Seil-Becker.

Viele Arten von Absturzsicherungen stehen nicht nur der

Industrie, sondern auch z. B. Bergsteigern zur Verfügung.

Auch die eigene Produktion von geflochtenen Faserseilen

aus Polyester und Polyamid werden heute auf Maschinen

neuester Technik hergestellt. Doch auch für die traditionellen

Naturfaserseile aus Hanf oder Sisal hat sich eine Stammkundschaft

gefunden.

Das kleine Team der Seil-Becker GmbH ist in Magdeburg das

einzige seiner Art und im Bundesverband des Deutschen

Seiler- und Netzmacherhandwerks aktiv. Engagiert ist es

auch vor Ort, wenn in Magdeburg-Diesdorf für Sommerfest

und Weihnachtsmarkt Unterstützung gebraucht wird.

Vielfalt aus der Tradition geboren: Seil-Becker ist die richtige Adresse,

wenn es um Zugkraftverbindungen jeder Art geht – am laufenden

Meter wird verseilt, verkettet und gewickelt.

geschäftsführer

Heiko Becker

gründung 1820 / ab 1993 GmbH

Mitarbeiter 11

info@seil-becker.de

www.seil-becker.de

Verbunden

Mit der sparkasse

seit 1993

becker Verbindet

Die Seil-Becker GmbH unterstützt

gern die Diesdorfer Stadtteilfeste,

weil das Engagement vor Ort unsere

Stadt lebens- und liebenswert

macht.

sparkasse Verbindet

Die Stadtsparkasse Magdeburg

unterstützte 2011 Kunst- und

Kulturprojekte mit mehr als

480.000 euro.


lageberiCHt

E nachtrags-

Bericht nach § 289

aBs. 2 hgB

wesentliche ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die den reibungslosen

geschäftsablauf und die prognostizierten ergebnisse

der nächsten zwei Jahre beeinträchtigen könnten, sind

uns aus heutiger sicht nicht bekannt.

Magdeburg, den 30. april 2012

Vorstand

Bericht des

Verwaltungsrates

der Verwaltungsrat wurde vom Vorstand regelmäßig über alle

wesentlichen Fragen der geschäftspolitik, über die geschäftsentwicklung

und die wirtschaftlichen Verhältnisse der stadtsparkasse

Magdeburg unterrichtet. die anpassungen in den

strategien der stadtsparkasse Magdeburg wurden vom Verwaltungsrat

erörtert und zur Kenntnis genommen. der mittelfristigen

Planung wurde vom Verwaltungsrat zugestimmt.

in seinen fünf sitzungen fasste er die nach satzung und sparkassenrecht

erforderlichen Beschlüsse.

der Jahresabschluss zum 31.12.2011 und der lagebericht der

stadtsparkasse Magdeburg wurden von der Prüfungsstelle des

Ostdeutschen sparkassenverbandes geprüft und mit dem uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk versehen.

durch den Verwaltungsrat wurde der Jahresabschluss 2011

festgestellt und der lagebericht gebilligt. des weiteren wurde

dem Vorstand entlastung erteilt.

44

der Verwaltungsrat hat in Übereinstimmung mit dem Vorstand

die ausschüttung eines anteils des Bilanzgewinns beschlossen.

der restliche anteil wird der sicherheitsrücklage zugeführt.

Für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit

dankt der Verwaltungsrat dem Vorstand und spricht ihm sowie

allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seine anerkennung für

die im geschäftsjahr geleistete arbeit aus.

gleichzeitig dankt der Verwaltungsrat allen Kunden für das der

stadtsparkasse Magdeburg entgegen gebrachte Vertrauen.

Magdeburg, den 8. Juni 2012

stadtsparkasse Magdeburg

der Vorsitzende des Verwaltungsrates

dr. lutz trüMper, OberbürgerMeister

JahresaBschluss

ZuM 31. deZeMBer 2011

der stadtsparkasse Magdeburg

land sachsen-anhalt


JahreSbILanZ ZuM 31. deZeMber 2011

aktivseite 31.12.2010

EUR EUR eur TEUR

1. barreserve

a) Kassenbestand 16.879.262,79 18.504

b) Guthaben bei der Deutschen Bundesbank 46.788.382,92 37.286

63.667.645,71 55.790

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel,

die zur refinanzierung bei der deutschen bundesbank zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0

b) Wechsel 0,00 0

0,00 0

3. Forderungen an kreditinstitute

a) täglich fällig 81.273.360,92 84.497

b) andere Forderungen 107.658.843,86 7.528

188.932.204,78 92.026

4. Forderungen an kunden 674.544.520,19 677.451

darunter: durch Grundpfandrechte gesichert 357.570.973,44 EUR (228.958)

Kommunalkredite 97.888.512,13 EUR (93.518)

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 0,00 EUR (0)

ab) von anderen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 0,00 EUR (0)

0,00 0

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten 272.902.352,32 260.728

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 272.902.352,32 EUR (260.728)

bb) von anderen Emittenten 575.876.740,77 660.537

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 575.876.740,77 EUR (650.422)

848.779.093,09 921.265

c) eigene Schuldverschreibungen 22.668,07 154

Nennbetrag 22.000,00 EUR (148)

848.801.761,16 921.419

6. aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 144.590.994,43 119.637

6a. handelsbestand 0,00 0

7. beteiligungen 15.655.773,52 14.597

darunter: an Kreditinstituten 0,00 EUR (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 610.989,03 EUR (611)

8. anteile an verbundenen unternehmen 390.594,51 405

darunter: an Kreditinstituten 0,00 EUR (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 EUR (0)

9. treuhandvermögen 0,00 586

darunter: Treuhandkredite 0,00 EUR (586)

10. ausgleichsforderungen gegen die öffentliche hand

einschließlich Schuldverschreibungen aus deren umtausch 0,00 0

11. Immaterielle anlagewerte

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0

b) entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche

Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 153.086,00 211

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0

d) geleistete Anzahlungen 0,00 0

153.086,00 211

12. Sachanlagen 30.935.348,18 32.967

13. Sonstige Vermögensgegenstände 12.488.447,29 9.851

14. rechnungsabgrenzungsposten 50.081,97 96

Summe der aktiva 1.980.210.457,74 1.925.035

46

passivseite 31.12.2010

EUR EUR eur TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber kreditinstituten

a) täglich fällig 529,95 146

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 55.732.120,37 60.276

55.732.650,32 60.421

2. Verbindlichkeiten gegenüber kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten 393.404.136,77 399.336

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von mehr als drei Monaten 393.683.324,92 352.228

787.087.461,69 751.564

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 917.748.063,84 887.328

bb) mit vereinbarter Laufzeit

oder Kündigungsfrist 36.634.666,98 42.831

954.382.730,82 930.158

1.741.470.192,51 1.681.722

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0

darunter: Geldmarktpapiere 0,00 EUR (0)

eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 EUR (0)

0,00 0

3a. handelsbestand 0,00 0

4. treuhandverbindlichkeiten 0,00 586

darunter: Treuhandkredite 0,00 EUR (586)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.894.269,12 2.264

6. rechnungsabgrenzungsposten 117.465,27 146

7. rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen

und ähnliche Verpflichtungen 3.092.116,00 2.844

b) Steuerrückstellungen 0,00 0

c) andere Rückstellungen 11.016.840,64 8.315

14.108.956,64 11.160

8. Sonderposten mit rücklageanteil 0,00 0

9. nachrangige Verbindlichkeiten 41.789.715,13 53.910

10. genussrechtskapital 0,00 0

darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 EUR (0)

11. Fonds für allgemeine bankrisiken 29.500.000,00 20.500

12. eigenkapital

a) gezeichnetes Kapital 0,00 0

b) Kapitalrücklage 0,00 0

c) Gewinnrücklagen

ca) Sicherheitsrücklage 93.926.811,98 92.753

cb) andere Rücklagen 0,00 0

93.926.811,98 92.753

d) Bilanzgewinn 1.670.396,77 1.574

95.597.208,75 94.327

Summe der passiva 1.980.210.457,74 1.925.035

1. eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 17.673.584,40 21.581

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 0

17.673.584,40 21.581

2. andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 125.727.725,57 125.809

125.727.725,57 125.809


geWInn- und VerLuStrechnung

FÜr dIe ZeIt VOM 1. Januar bIS 31. deZeMber 2011

1.1. – 31.12.2010

EUR EUR eur TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften

darunter: aus der Abzinsung

36.810.055,70 37.421

von Rückstellungen

b) festverzinslichen Wertpapieren

48,64 EUR (0)

und Schuldbuchforderungen 29.132.341,56 30.734

65.942.397,26 68.155

2. Zinsaufwendungen

darunter: aus der Aufzinsung

24.160.990,31 26.111

von Rückstellungen 44.224,72 EUR (0)

3. Laufende erträge aus

41.781.406,95 42.044

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 4.850.460,04 4.905

b) Beteiligungen 844.469,43 347

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 0

4. erträge aus gewinngemeinschaften, gewinnabführungs-

5.694.929,47 5.252

oder teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. provisionserträge 14.273.450,95 13.763

6. provisionsaufwendungen 626.793,39 713

13.646.657,56 13.050

7. nettoertrag oder nettoaufwand des handelsbestands 0,00 0

8. Sonstige betriebliche erträge

9. erträge aus der auflösung von Sonderposten

1.962.341,12 2.620

mit rücklageanteil 0,00 0

10. allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

63.085.335,10 62.965

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und

Aufwendungen für Altersversorgung

19.168.440,51 19.181

und für Unterstützung 4.404.895,66 4.168

darunter: für Altersversorgung 921.621,08 EUR 760

23.573.336,17 23.348

b) andere Verwaltungsaufwendungen 15.765.367,40 14.565

39.338.703,57 37.914

11. abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle anlagewerte und Sachanlagen 2.265.703,92 6.193

12. Sonstige betriebliche aufwendungen 1.344.139,36 1.475

13. abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen

und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu

rückstellungen im kreditgeschäft 0,00 0

48

1.1. – 31.12.2010

EUR

14. erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen

und bestimmten Wertpapieren sowie

aus der auflösung von rückstellungen

EUR eur TEUR

im kreditgeschäft 365.663,96 2.446

15. abschreibungen und Wertberichtigungen

auf beteiligungen, anteile an verbundenen

unternehmen und wie anlagevermögen

365.663,96 2.446

behandelte Wertpapiere

16. erträge aus Zuschreibungen zu beteiligungen,

anteilen an verbundenen unternehmen und wie

3.053.031,72 1.699

anlagevermögen behandelten Wertpapieren 0,00 0

3.053.031,72 1.699

17. aufwendungen aus Verlustübernahme

18. Zuführungen zu / entnahmen aus dem Fonds

0,00 0

für allgemeine bankrisiken 9.000.000,00 11.500

19. ergebnis der normalen geschäftstätigkeit 8.449.420,49 6.631

20. außerordentliche erträge 0,00 0

21. außerordentliche aufwendungen

darunter: Übergangseffekte aufgrund

0,00 353

des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes 0,00 EUR (353)

22. außerordentliches ergebnis 0,00 353

23. Steuern vom einkommen und vom ertrag

24. Sonstige Steuern, soweit nicht

6.706.125,53 4.631

unter posten 12 ausgewiesen 72.898,19 73

6.779.023,72 4.704

25. Jahresüberschuss 1.670.396,77 1.574

26. gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0

27. entnahmen aus gewinnrücklagen

1.670.396,77 1.574

a) aus der Sicherheitsrücklage 0,00 0

b) aus anderen Rücklagen 0,00 0

0,00 0

28. einstellungen in gewinnrücklagen

1.670.396,77 1.574

a) in die Sicherheitsrücklage 0,00 0

b) in andere Rücklagen 0,00 0

0,00 0

29. bilanzgewinn 1.670.396,77 1.574


ANHANG

0. aLLgeMeIne angaben

Der Jahresabschluss der Stadtsparkasse Magdeburg wurde

nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des

Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die

Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute

(RechKredV) aufgestellt.

Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, da die Mehrheitsbeteiligungen

an den Tochterunternehmen SIM S-Immobiliengesellschaft

Magdeburg mbH & Co. KG und S-Service GmbH

Magdeburg von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind.

I. bILanZIerungS- und

beWertungSMethOden

Forderungen an Kunden und Kreditinstitute haben wir mit

dem Nennwert bilanziert. Bei Darlehen wird der Differenz-

betrag zwischen Nennwert und Auszahlungsbetrag in die

Rechnungsabgrenzungsposten der Passivseite aufgenommen.

Die erfolgswirksame Auflösung erfolgt grundsätzlich laufzeit-

und kapitalanteilig. Im Fall von Festzinsvereinbarungen erfolgt

die Verteilung auf die Dauer der Festzinsbindung.

Bei den Forderungen an Kunden wurde dem akuten Ausfallrisiko

durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen

Rechnung getragen. Auf den latent gefährdeten Forderungsbestand

wurden angemessene Pauschalwertberichtigungen

berücksichtigt, basierend auf den Erfahrungswerten der Vergangenheit.

Die Höhe der Pauschalwertberichtigung wird

entsprechend dem Schreiben des Bundesministeriums der

Finanzen vom 10. Januar 1994 sowie in Anlehnung an die BFA-

Stellungnahme 1/90 der IDW ermittelt. Soweit die Gründe für

eine Wertberichtigung nicht mehr bestehen, sind Zuschreibungen

(Wertaufholungen) bis zu den Zeit- bzw. Nominalwerten

vorgenommen worden. Niedrig verzinsliche Forderungen

wurden zum Barwert angesetzt.

Bei Wertpapieren in Girosammelverwahrung wurden die Anschaffungskosten

bei gleicher Wertpapiergattung nach der

Durchschnittsmethode ermittelt. Während die Bewertung der

Wertpapiere der Liquiditätsreserve zum strengen Niederstwertprinzip

erfolgte, sind die Wertpapiere des Anlagevermögens

zu den Anschaffungskosten bzw. zu den fortgeführten

Buchwerten angesetzt worden. Hier wurden Wertaufholungen

durch Zuschreibungen auf den höheren Kurs, maximal

bis zu den Anschaffungskosten aber höchstens bis pari,

berücksichtigt. Eine Ausnahme bilden Staatsanleihen von

PIIGS-Staaten, die wir auch im Anlagevermögen zum strengen

Niederstwertprinzip bewertet haben.

Bei der Bewertung von Wertpapieren wurde der beizulegende

Wert aus einem Börsen- oder Marktpreis bestimmt.

Bei dem im Bestand gehaltenen Spezialfonds ist für die Bewertung

der nach investmentrechtlichen Grundsätzen bestimmte

Rücknahmepreis maßgeblich.

Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen wurden

zu den Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen

auf den niedrigeren Wert sind wegen dauerhafter Wertminderung

vorgenommen worden.

Entgeltlich erworbene Software wurde nach den Vorgaben

des IDW-Rechnungslegungsstandards „Bilanzierung von Software

beim Anwender“ (IDW RS HFA 11) unter dem Bilanzposten

„Immaterielle Anlagewerte“ ausgewiesen. Immaterielle

Anlagewerte sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um

planmäßige Abschreibungen, angesetzt worden, wobei eine

betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren zugrunde

gelegt wurde.

Die planmäßigen Abschreibungen für Gebäude des Anlagevermögens

wurden linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer

vorgenommen.

Bei Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung

einschließlich Betriebsvorrichtungen des Anlagevermögens

erfolgten die planmäßigen Abschreibungen linear und soweit

möglich degressiv nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer

in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen. Bei Mieterein-

und -umbauten erfolgte die Abschreibung entsprechend

der voraussichtlichen Mietdauer bzw. der kürzeren tatsächlichen

Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit

Anschaffungskosten sowie Software bis 150,00 EUR sind im

Erwerbsjahr voll abgeschrieben worden. Geringwertige Wirtschaftsgüter

mit Anschaffungskosten über 150,00 EUR bis

1.000,00 EUR sowie Software bis 410 EUR wurden in einen

Sammelposten eingestellt, der über 5 Jahre linear Gewinn

mindernd aufzulösen ist.

Liegt der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert

von Vermögensgegenständen über dem Wert, der ihnen am

Abschlussstichtag beizulegen ist und handelt es sich um eine

voraussichtlich dauernde Wertminderung, wird dem durch

außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

50

Die bei Gebäuden in Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen

nach steuerlichen Vorschriften (Sonderabschreibungen

nach dem FördG) wurden gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB

unter Anwendung der für sie bis zum Inkrafttreten des BilMoG

geltenden Vorschriften teilweise fortgeführt.

Aufgrund der in früheren Geschäftsjahren vorgenommenen

steuerrechtlichen Abschreibungen auf das Sachanlagever-

mögen – unter Inanspruchnahme der Übergangsregelung

des Art. 67 Abs. 4 EGHGB – und der daraus resultierenden

Beeinflussung des Steueraufwandes liegt der ausgewiesene

Jahresüberschuss um 298 TEUR über dem Betrag, der sonst

auszuweisen gewesen wäre.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Niederstwert

angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert

worden. Unterschiedsbeträge zwischen Ausgabe- und Erfüllungsbetrag

bei Verbindlichkeiten werden über die Laufzeit

erfolgswirksam aufgelöst.

Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen

Grundsätzen entsprechend dem Teilwertverfahren

auf der Grundlage der Richttafeln 2005 von Dr. Klaus

Heubeck unter Berücksichtigung der zukünftig erwarteten

Lohn- und Gehaltssteigerungen von 1,60 % sowie Rentensteigerungen

von 1,60 % ermittelt. Die Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen

wurden mit einem von der Deutschen

Bundesbank veröffentlichten Rechnungszinssatz von 5,13 %

abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit

von 15 Jahren ergibt.

Der Rückstellungsbetrag für die Verpflichtungen aus abgeschlossenen

Altersteilzeitvereinbarungen wurde nach versicherungsmathematischen

Grundsätzen unter Berücksichtigung

der zukünftig erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen von

1,50 % ermittelt und für eine durchschnittliche Restlaufzeit von

2,04 Jahren mit einem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten

Rechnungszinssatz von 3,94 % abgezinst.

Die Stadtsparkasse Magdeburg ist aufgrund des Tarifvertrages

über die zusätzliche Altersvorsorge der Beschäftigten

des öffentlichen Dienstes (Altersvorsorge-TV-Kommunal)

vom 01.03.2002 verpflichtet, für die anspruchsberechtigten

Beschäftigten und Auszubildenden eine zur Versorgung

führende Versicherung bei einer kommunalen Zusatzversorgungskasse,

im folgenden ZVK genannt, abzuschließen.

Die Stadtsparkasse Magdeburg erfüllt diese Verpflichtung

durch die Anmeldung der anspruchsberechtigten Mitarbeiter

bei der Zusatzversorgungskasse Sachsen-Anhalt (Kasse) mit

Sitz in Magdeburg.

Die Kasse ist eine kommunale Zusatzversorgungseinrichtung

im Sinne des § 18 des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen

Altersversorgung (BetrAVG).

Das Kassenvermögen wird als nicht rechtsfähiges Sondervermögen

getrennt vom sonstigen Vermögen des Kommunalen

Versorgungsverbandes Sachsen-Anhalt, im folgenden KVSA

genannt, geführt.

Die Kasse erhebt von den Arbeitgebern als Beteiligten Umlagen.

Der Umlagesatz wird nach versicherungsmathematischen

Grundsätzen für einen Deckungsabschnitt festgesetzt

und betrug im Jahr 2011 1,5 % des zusatzversorgungspflichtigen

Entgelts. Daneben werden Zusatzbeiträge im

Kapitaldeckungsverfahren (§ 18 BetrAVG) erhoben. Dieser

Zusatzbeitrag betrug im Jahr 2011 4,0 %. Der Arbeitnehmeranteil

beträgt 2,0 % und vermindert den Beitragssatz des Arbeitgebers

zur Kapitaldeckung.

Für das Jahr 2012 sind voraussichtlich folgende Beträge an

die Zusatzversorgungskasse zu entrichten:

Umlage 1,5 v.H.: 290 TEUR

Zusatzbeitrag 4,0 v.H.: 774 TEUR

Die Summe der umlagefähigen Gehälter betrug im Jahr 2011

18.220 TEUR.

Für den zusätzlichen Zinsaufwand bei Spareinlagen mit steigender

Verzinsung haben wir durch die Bildung von Rückstellungen

Vorsorge getroffen.

Für unterlassene Instandhaltungen, die in den ersten drei

Monaten des folgenden Geschäftsjahres erfolgen, wurden

Rückstellungen gebildet.

Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des notwendigen

Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer

Beurteilung notwendig ist; sie berücksichtigen alle erkennbaren

Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Im Zusammenhang mit der Unterbeteiligung des Ostdeutschen

Sparkassenverbandes (Unterbeteiligter) an einer Erwerbsgesellschaft

mbH & Co. KG hat der Hauptbeteiligte gegenüber


ANHANG

dem Unterbeteiligten Anspruch auf Ersatz seiner Finanzierungskosten,

sofern die von der Erwerbsgesellschaft mbH &

Co. KG erzielten Erträge nicht ausreichen, die Finanzierungskosten

zu begleichen. In einem solchen Fall hat die Stadtsparkasse

Magdeburg die Verpflichtung übernommen, anteilig für

den anfallenden Aufwendungsersatz einzustehen. Aus Gründen

der kaufmännischen Vorsicht wurde eine Rückstellung in Höhe

des für den gesamten Abrechnungszeitraum vom 01.09.2011

bis 31.08.2012 erwarteten Aufwendungsersatzes gebildet. Aus

der Unterbeteiligung (Erwerbsgesellschaft mbH & Co. KG) hat

sich beim Ostdeutschen Sparkassenverband aufgrund von dauerhaften

und vorübergehenden Wertminderungen weiterer Bewertungsaufwand

ergeben. Die Verbandsgeschäftsführung hat

daraufhin beschlossen, bei den Mitgliedssparkassen eine Sonderumlage

zu erheben. Eine Rückstellung wurde in Höhe der

im Jahr 2012 zu erwartenden Umlagebeiträge gebildet.

Es besteht ein Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß

§ 340 g HGB.

Auf Fremdwährung lautende Bargeldbestände wurden mit dem

von der Landesbank angelieferten Bewertungskurs am Bilanzstichtag

umgerechnet.

Derivative Finanzinstrumente (Swaps) wurden zur Begrenzung

des Zinsänderungsrisikos eingesetzt. Die Sicherungsinstrumente

haben wir mit den ihnen zugeordneten Grundgeschäften

als Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB (Micro Hedge)

zusammengefasst.

Die Bewertungsergebnisse wurden unter Anwendung der

sogenannten Einfrierungsmethode innerhalb einer Bewertungseinheit

mit dem Bewertungsergebnis der abgesicherten

Grundgeschäfte in zulässigem Umfang verrechnet. Ergibt sich

ein Ertragsüberhang, bleibt dieser nach dem Realisationsprinzip

unberücksichtigt. Nach dem Imparitätsprinzip wird

für einen sich ergebenden Aufwandsüberhang hingegen eine

Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften

gebildet.

Die Stadtsparkasse Magdeburg hat folgende Sicherungsbeziehungen

durch Bildung von Bewertungseinheiten gemäß

§ 254 HGB im Jahresabschluss zum 31.12.2011 nachvollzogen.

Risiko Grundgeschäft Sicherungsinstrument Art der Bewertungseinheit prospektive Effektivität

Variable Art Art Betrag TEUR Risiko Betrag EUR

Zins kontrahierter Fest 2.700 Swap 2.700 Mirco-Hedge Laufzeit- und

Zahlungs- verzinsliche Volumenkongruenz

strom Darlehen

Zins kontrahierter Fest 8.334 Swap 8.764 Mirco-Hedge Laufzeit- und

Zahlungs- verzinsliche Volumenkongruenz

strom Darlehen

Die Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung

wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt.

52

II. erLäuterungen Zur JahreSbILanZ

aktivseite:

Posten 1: Barreserve

In diesem Posten sind enthalten: Fremdwährungsbestände 20 TEUR

Posten 3: Forderungen an Kreditinstitute

In diesem Posten sind enthalten: Forderungen an die eigene Girozentrale: 695 TEUR

Bestand am 31.12. des Vorjahres: 4.011 TEUR

Forderungen mit Nachrangabrede bestanden im Berichtsjahr in Höhe von 5.000 TEUR.

Posten 4: Forderungen an Kunden

In diesem Posten sind enthalten:

Forderungen an Kunden mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht:

Bestand am Bilanzstichtag 25.805 TEUR

Bestand am 31.12. des Vorjahres 17.740 TEUR

Posten 5: Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Von den in diesem Posten enthaltenen börsenfähigen Wertpapieren sind

börsennotiert 827.619 TEUR

nicht börsennotiert 5.026 TEUR

Verbriefte Forderungen mit Nachrangabrede sind zum Bilanzstichtag enthalten in:

Posten 5 c) eigene Schuldverschreibungen 22 TEUR

zum Vergleich Bestand am 31.12. des Vorjahres:

Posten 5 c) eigene Schuldverschreibungen 154 TEUR

Nicht nach dem Niederstwertprinzip bewertet wurden

Wertpapiere mit Buchwerten von zusammen 59.763 TEUR

Es handelt sich bei den nicht mit dem Niederstwert bewerteten

Wertpapieren um festverzinsliche Schuldverschreibungen,

die zum Nennbetrag eingelöst werden. Eine Wertminderung

auf Grund eines veränderten Zinsniveaus (Zinsanstieg) ist nicht

als dauerhafte Wertminderung anzusehen, weil sich zwischenzeitliche

Wertschwankungen bis zur Einlösung der Wertpapiere

wieder ausgleichen.


ANHANG

Posten 6: Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Die Sparkasse hält folgende Anteile von mehr als 10 % an inländischen Investmentvermögen im Sinn des § 1 InvG:

Klassifizierung Buchwert Marktwert/ Differenz (Ertrags-)

nach Anteilwert zwischen Marktwert Ausschüttungen

Anlagezielen nach § 36 InvG und Buchwert in 2011

Rentenfonds 144.591 TEUR 144.591 TEUR 0 TEUR 4.850 TEUR

Posten 7: Beteiligungen

Es wird auf den Beteiligungsspiegel verwiesen.

Posten 8: Anteile an verbundenen Unternehmen

Es wird auf den Beteiligungsspiegel verwiesen.

Posten 12: Sachanlagen

Die für sparkassenbetriebliche Zwecke genutzten Grundstücke und Bauten

haben einen Bilanzwert in Höhe von 20.907 TEUR

Der Bilanzwert der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 1.795 TEUR

Posten 13: Sonstige Vermögensgegenstände

In diesem Posten sind enthalten:

Forderungen aus indirekten Beteiligungen:

Bestand am Bilanzstichtag 5.024 TEUR

Bestand am 31.12. des Vorjahres 5.024 TEUR

Posten 14: Rechnungsabgrenzungsposten

In den Rechnungsabgrenzungsposten sind enthalten:

Unterschiedsbetrag zwischen Rückzahlungs- und niedrigerem

Ausgabebetrag bei Verbindlichkeiten oder Anleihen 6 TEUR

Bestand am 31.12. des Vorjahres 43 TEUR

Aufgrund abweichender Ansatz- und Bewertungsvorschriften

zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen zum 31.12.2011

Steuerlatenzen. Dabei wird der Gesamtbetrag der künftigen

Steuerbelastungen durch absehbare Steuerentlastungen

überdeckt. Eine passive Steuerabgrenzung war demzufolge

nicht erforderlich; auf den Ansatz aktiver latenter Steuern

wurde verzichtet. Die Ermittlung der Differenzen erfolgte unter

Zugrundelegung eines Steuersatzes von 30 % (Körperschafts-

und Gewerbesteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag).

54

anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens (in TEUR)

Anschaffungs- / Herstellungskosten Zuschreibungen Abschreibungen Buchwerte

01.01.11 Zugänge Umbuchungen Abgänge lfd. Jahr kumuliert lfd. Jahr 31.12.11 31.12.10

Immaterielle Anlagewerte

2.753 74 - 5 - - 2.669 128 153 211

Sachanlagen

106.424 566 5 3.345 - 72.715 2.138 30.935 32.967

Sonstige Vermögensgegenstände

5.024 - - - - - 5.024 5.024

Schuldverschreibungen und

beteiligungsspiegel

Die Sparkasse besitzt folgende Anteile an anderen Unternehmen in Höhe von mindestens 20,0 %:

Eigenkapital in TEUR lt. Beteiligungsquote Ergebnis in TEUR lt. Letzter vorliegender

vorliegendem Jahresabschluss in % vorliegendem Jahresabschluss Jahresabschluss

Innovations- und Gründerzentrum Magdeburg GmbH, Barleben

- 570 25,20 12 31.12.2010 (uneingeschränkter

SIM S-Immobiliengesellschaft Magdeburg mbH & Co. KG, Magdeburg

Bestätigungsvermerk vom WP)

348 100,00 - 14 31.12.2010 (uneingeschränkter

S-Service GmbH Magdeburg, Magdeburg

Veränderungen + / -

andere festverzinsliche Wertpapiere - 58.434 581.718 640.152

Beteiligungen 1.060 15.656 14.596

Anteile an verbundenen Unternehmen - 14 391 405

Die Abschreibungen des laufenden Jahres sind kein rechnerischer Bestandteil des Anlagespiegels.

Bestätigungsvermerk vom WP)

164 100,00 8 31.12.2010 (uneingeschränkter

Bestätigungsvermerk vom WP)


ANHANG

passivseite:

Posten 1: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

In diesem Posten sind enthalten:

Verbindlichkeiten gegenüber der eigenen Girozentrale 37 TEUR

Der Gesamtbetrag der als Sicherheit für Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten übertragenen Vermögensgegenstände beläuft sich auf 38.229 TEUR

Posten 2: Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht:

Bestand am Bilanzstichtag 2.262 TEUR

Bestand am 31.12. des Vorjahres 2.215 TEUR

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen:

Bestand am Bilanzstichtag 235 TEUR

Bestand am 31.12. des Vorjahres 245 TEUR

Posten 6: Rechnungsabgrenzungsposten

Unterschiedsbeträge zwischen dem Auszahlungsbetrag bzw.

den Anschaffungskosten von Forderungen gegenüber

dem höheren Nominalwert sind enthalten in Höhe von 51 TEUR

Bestand am 31.12. des Vorjahres 68 TEUR

Posten 9: Nachrangige Verbindlichkeiten

Für nachrangige Verbindlichkeiten sind im Berichtsjahr

Zinsen und andere Aufwendungen in Höhe von 1.815 TEUR

angefallen.

Die Bedingungen der Nachrangigkeit bei diesen Mitteln

gem. § 10 Abs. 5 a KWG entsprechen Verbindlichkeiten mit

einem Volumen von 40.384 TEUR.

Die Mittelaufnahmen sind im Durchschnitt mit 3,741 %

verzinslich. Die Ursprungslaufzeiten liegen bei mindestens

5 Jahren. Im Folgejahr werden aus Mittelaufnahmen

14.069 TEUR zur Rückzahlung fällig.

56

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Zusammenhang mit der Unterbeteiligung des Ostdeutschen

Sparkassenverbandes an einer Erwerbsgesellschaft

mbH & Co. KG hat der Hauptbeteiligte gegenüber dem Unterbeteiligten

Anspruch auf Ersatz seiner Finanzierungskosten,

sofern die von der Erwerbsgesellschaft mbH &

Co. KG erzielten Erträge nicht ausreichen, die Finanzierungskosten

zu begleichen. In einem solchen Fall hat die

Sparkasse die Verpflichtung übernommen, anteilig für den

anfallenden Aufwendungsersatz einzustehen. Die Sparkasse

hat darüber hinaus die Verpflichtung übernommen,

für anfallende Zinsen aus einer Darlehensschuld des Ostdeutschen

Sparkassenverbandes (Unterbeteiligter) einzustehen.

Für den im Abrechnungszeitraum vom 01.09.2011

bis 31.08.2012 der Erwerbsgesellschaft mbH & Co. KG

Zinsbezogene Geschäfte Nominalbetrag in TEUR / Restlaufzeit Adressenrisiko Kontrahentenart

5 Jahre Summe

Zinsswaps - 11.464 - 11.464 44 OECD-Banken

Der Bestand an derivativen Finanzinstrumenten setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR Nominalwerte Zeitwerte (Bilanzposten) Buchwerte

Positiv Negativ

Sicherungsderivate 11.464 - 415

erwarteten Aufwendungsersatz wurde eine Rückstellung

gebildet. Auf die weiteren Ausführungen unter I. Bilanzierungs-

und Bewertungsmethoden / Rückstellungen wird verwiesen.

Ein Betrag, zu dem die Inanspruchnahme aus dem

Haftungsverhältnis künftig greifen kann, ist nicht quantifizierbar.

Am Bilanzstichtag verteilen sich die gemäß § 36 RechKredV

noch nicht abgewickelten Termingeschäfte auf zinsbezogene

Termingeschäfte (Zinsswaps).

Sämtliche Zinsswaps dienen ausschließlich der Absicherung

von Zins- oder Marktpreisschwankungen. Hierbei handelt

es sich um Nichthandelsgeschäfte.

Der Bestand an derivativen Finanzinstrumenten setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:


ANHANG

restlaufzeitengliederung

Die gemäß § 9 RechKredV geforderte Gliederung der Forderungen und Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich

für die folgenden Posten:

Posten der Bilanz Restlaufzeit - mehr als 3 Monate - mehr als 1 Jahr - mehr als 5 Jahre

Angaben in TEUR bis zu 3 Monaten bis zu 1 Jahr bis zu 5 Jahren

Aktiva 3 b) andere Forderungen an Kreditinstitute

90.000

Aktiva 4 Forderungen an Kunden

12.500 5.000 0

16.220 66.194 196.799 368.913

Passiva 1 b) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

1.160 2.385 14.958 37.116

Passiva 2 a ab) Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten

18.187 347.482 28.014 0

Passiva 2 b bb) andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

9.737 9.520 15.195 2.181

Anteilige Zinsen der jeweiligen Aktiv- und Passivposten werden gemäß § 11 RechKredV nicht nach Restlaufzeiten aufgegliedert.

Angabe der Beträge, die in dem auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr fällig werden (ohne anteilige Zinsen):

Posten Aktiva 5

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 177. 111 TEUR

Im Posten Aktiva 4, Forderungen an Kunden, sind Forderungen in Höhe von 25.653 TEUR mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

58

III. SOnStIge angaben

Den Organen der Sparkasse gehören an:

Verwaltungsrat

Vorsitzender Dr. Trümper, Lutz

Oberbürgermeister

1. Stellvertretender Vorsitzender Gurcke, Reinhard

CDU-Fraktionsgeschäftsführer

2. Stellvertretende Vorsitzende Meinecke, Karin

Rentnerin

Mitglieder

Schindehütte, Gunter Schlosser i. R.

Wübbenhorst, Beate Pädagogin, Gesellschaft für Innovation, Sanierung und Entsorgung mbH, Magdeburg

Theile, Frank Angestellter, Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH

Giefers, Thorsten Diplom-Sozialarbeiter, Familienhaus Magdeburg e. V.

Nordmann, Sven Geschäftsführer, HSN Real Estate Ltd., HSN Grundbesitz GmbH

Schuster, Frank Geschäftsführender Gesellschafter, Paul Schuster GmbH

Löhr, Rainer Rentner, Lehrer auf Honorarbasis

Paulick, Rainer Bauingenieur (FH), Landesbetrieb Bau Sachsen-Anhalt

Tyszkiewicz, Ralph Geschäftsführer, GWM Gesellschaft für Wirtschaftsservice Magdeburg

Woosmann, Andreas Geschäftsstellenleiter, Stadtsparkasse Magdeburg

Komstke, Beate Gruppenleiterin Medialer Vertrieb, Stadtsparkasse Magdeburg

Riehn, Yvonne Personalratsvorsitzende, Stadtsparkasse Magdeburg (bis 30.11.2011)

Nüse, Matthias Abteilungsleiter Firmenkundenbetreuung, Stadtsparkasse Magdeburg

Schablinski, Dirk Geschäftskundenberater, Stadtsparkasse Magdeburg

Voigt, Dirk Mitarbeiter Unternehmenssteuerung, Stadtsparkasse Magdeburg

Kalkofen, Jens Geschäftsstellenleiter, Stadtsparkasse Magdeburg (ab 01.12.2011)


ANHANG

Vorstand

Vorsitzender Eckert, Horst

Mitglied Eckhardt, Jens

Für die früheren Mitglieder des Vorstandes bestehen Pensionsrückstellungen

in Höhe von 1.785 TEUR.

Den Mitgliedern des Vorstandes wurden Kredite in Höhe von

157 TEUR und den Mitgliedern des Verwaltungsrates in Höhe

von 728 TEUR gewährt.

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Verwaltungsrates betrugen

44 TEUR.

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

Vollzeitkräfte 310

Teilzeitkräfte 120

Auszubildende 23

Insgesamt 453

Im Geschäftsjahr wurde für Leistungen des Abschlussprüfers

ein Aufwand in Höhe von 198 TEUR gebucht. Von dem Gesamthonorar

entfallen auf Abschlussprüfungsdienstleistungen

172 TEUR sowie auf andere Bestätigungsleistungen 26 TEUR.

MAGDEBURG, DEN 30. APRIL 2012

der VOrStand

HoRST ECKERT

JENS ECKHARDT

Mit nahestehenden Personen haben wir ausschließlich

marktübliche Geschäfte abgeschlossen.

60

BESTäTIGUNGS-

VERMERK

Wir haben den Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn-

und Verlustrechnung sowie Anhang, unter Einbeziehung der

Buchführung, und den Lagebericht der Stadtsparkasse Magdeburg

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember

2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von

Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen

Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands

der Sparkasse. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage

der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den

Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über

den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB

unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)

festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung

vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu

planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße,

die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss

unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit

hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung

der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit

und über das wirtschaftliche und rechtliche

Umfeld der Sparkasse sowie die Erwartungen über mögliche

Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit

des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems

sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung,

Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis

von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung

der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesent-

lichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der

Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lage-

berichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine

hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen

Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den

gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der

Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen

Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage der Sparkasse. Der Lagebericht steht im

Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes

Bild von der Lage der Sparkasse und stellt die Chancen

und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

BERLIN, 9. MAI 2012

Sparkassenverband für die Sparkassen in den Ländern

Brandenburg, Freistaat Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern

und Sachsen-Anhalt

prÜFungSSteLLe

DREYER, WIRTSCHAFTSPRüFER


impressum

Herausgeber:

stadtsparkasse magdeburg

Lübecker straße 126

39124 magdeburg

Telefon: 0391 / 2506236

Telefax: 0391 / 2508834

e-mail: info@sparkasse-magdeburg.de

www.sparkasse-magdeburg.de

Text und Koordinierung intern:

Abteilung unternehmenssteuerung, ursula Klinger

Konzept und Gestaltung:

Genese Werbeagentur GmbH, magdeburg

Fotografie:

Harald Krieg, magdeburg

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www.

sparkassemagdeburg.

de

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