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Flugschrift

Rasender Stillstand Januar 2013 No 15

Stadttheater

Ingolstadt

2012/2013

Die Spur des Wolfes Ein Mystery-Thriller

Leonora Carrington: Das Fest des Lamms

Regie: Jochen Schölch • Bühne: Fabian Lüdicke • Kostüme:

Andrea Fisser • Choreografie: Katja Wachter • Mit:

Ingrid Cannonier, Renate Knollmann, Carolin Schär,

Joana Tscheinig; Jan Gebauer, Peter Greif, Karlheinz

Habelt, Nik Neureiter, Richard Putzinger, Paul Schaeffer,

N.N.

Seltsames geht vor, auf dem etwas verblichenen, aber

immer noch prächtigen Landsitz der Familie Carnis. Immer

häufiger werden Schafe aus der Herde gerissen.

Wer war’s? Die Dienerschaft wird von kopflosen Hühnern

gejagt und gerät in Panik. Hysterie oder Aberglaube?

Hausherr Philip Carnis hat alle Hände voll zu tun,

der Sache auf den Grund zu gehen. Doch er selbst wirkt

zusehends angeschlagen. Erst seit vier Wochen mit

Theodora verheiratet, ist seine Ehe bereits die Hölle.

Philip, über 50 Jahre alt, ist Alkoholiker und hat eine

Vorliebe für sehr junge Frauen. Seine zweite Ehefrau

Theodora ist gerade mal 16 Jahre alt. Doch das Benehmen

seiner jungen Frau lässt sehr zu wünschen übrig.

Sie schert sich wenig um gesellschaftliche Konventionen

und eheliche Pflichten. Sie ist eine Rebellin, beinahe wild,

mit merkwürdigen Neigungen und Begierden. Warum

verbringt sie so viel Zeit im Kinderzimmer? Und was

hat sie mitten in der Nacht draußen im Schneetreiben

zu suchen? Dann geschieht ein grausames Verbrechen:

Der gutseigene Schäfer, Joe Green, wird ohne Kopf

aufgefunden. Ein Ritualmord? Der überforderte Philip

alarmiert die Polizei. Aber seine Mutter, Margret Carnis,

hat wenig Interesse an der Aufklärung und will den Fall

vertuschen.

Margret Carnis ist an die 100 Jahre alt und eine exzentrische

Haustyrannin. Sie herrscht immer noch uneingeschränkt

über das Personal, ihren lüsternen Sohn

Philip und ihre widerspenstige Schwiegertochter. Was

geht vor in diesem »House of Carnis«, in dem die betagte

Hausherrin so traulich mit Hund Henry plaudert und

er mit ihr! Was ist das für ein Haus, in welchem Tiere

sprechen und Gespenster der Vergangenheit zum Leben

erwachen? Und wer ist Jeremy, der Mann mit dem

Wolfskopf, der sich auf dem Anwesen herumtreibt und

dem alle jungen Frauen hemmungslos verfallen?

Das Stück, das wie eine Kriminalgroteske beginnt,

wandelt sich sukzessive zu einem Psycho-Thriller der

besonderen Art, gespickt mit surrealistischen Bildern

von beunruhigender Magie. Unter dem Deckmantel der

gesellschaftlichen Etikette lauern mächtige Triebe und

Begierden. Der kultiviert verlogene Charme der Bourgeoisie

erhält Risse. Nichts ist im »House of Carnis«

wie es nach außen scheint. Das Haus steckt voll dunkler

Erinnerungen und ein über Generationen gehütetes

Geheimnis drängt nun an die Oberfläche: Jeremy, der

schneeweiße Wolfsmann und charismatische Verführer,

halb Gentlemen, halb Bestie, nimmt Theodora mit

auf eine orgiastische Bluthochzeit: dem Fest des Lamms.

Premiere am 26. Januar 2013, 19.30 Uhr, Großes Haus Leonora Carrington, *1917 in der Grafschaft Lancashire,

† 2011 in Mexiko, wird als Kind streng katholischer, zur

englischen Großbourgeoisie gehörender Eltern geboren.

Nach Schulaufenthalten in Florenz und Paris wird

sie 1934 als »Debütantin« bei Hof präsentiert. 1937 lernt

sie in London Max Ernst kennen, mit dem sie nach Paris

geht und als Malerin zum Kreis der Surrealisten findet.

1939 erscheint ihr erster Erzählungsband »Die ovale

Dame«. Leonora Carrington schreibt das Stück »Das

Fest des Lamms« 1940. In diesem Jahr wird ihr Geliebter

Max Ernst wegen seiner deutschen Staatsangehörigkeit

zum wiederholten Mal als angeblicher Nazi-Spion

verhaftet und interniert. Mit ihm war sie nach Saint-

Martin d’Ardèche in ein altes Winzerhaus gezogen, das

sie gemeinsam zu einem surrealen Refugium aus bizarren

Masken und Plastiken, phantastischen Gemälden und

Reliefs verwandelten. Leonora Carrington war Anfang

zwanzig, Max Ernst mehr als doppelt so alt. Er nennt

sie »Windsbraut«, sie ihn »Loplop, der oberste der

Vögel«. Den schier unerträglichen Trennungsschmerz

von ihrem Geliebten schreibt sie sich mit »Das Fest des

Lamms« von der Seele. Mit zwei Freunden gelingt ihr

schließlich die Flucht nach Spanien, während deutsche

Truppen immer näher rücken. Leonora Carrington flieht

über New York nach Mexiko, wo sie bis zu ihrem Tod lebt

Leonora Carrington

und malt.

Premiere

Das Fest des Lamms

ab 26. Januar 2013, Großes Haus

Gastspiel

Schrotkehlchen

06. Januar 2013, Werkstatt

Zugaben!

Zusatzvorstellung

Die Schneekönigin

Märchen nach Hans Christian Andersen

Für alle ab 5 Jahren

23. Dezember 2012, 17.00 Uhr, Großes Haus

literalounge Nº 9

Eis und Schnee

02. Januar 2013, Studio

Late Night Nº 6

Snow Queen and the Black Ravens

10. Januar 2013, Fleißerstubn

Kleine Hausmusik Nº 8

Sebastian Krämer

13. Januar 2013, Kleines Haus

Visionenwerkstatt

Vortrag von Jürgen Mayer H.

13.Januar 2013, Foyer

Zugaben! Junges Theater

mini Short Cuts Nº 2

06. Januar 2013, Werkstatt / Junges Theater

Mini Hausmusik Nº 7

Khukh Mongol

13. Januar 2013, Werkstatt/ Junges Theater

Open House Nº 7

Junges Theater meets Bob Dylan

19. Januar 2013, Werkstatt/ Junges Theater

U20-Poetry Slam Club

(Workshop)

25. Januar 2013, Werkstatt/ Junges Theater

Zusatzvorstellung:

Die Schneekönigin

Märchen nach Hans Christian Andersen • Bühnenfassung

von Peter Seuwen • Für alle ab 5 Jahren

»[…] eine wahrhaft märchenhafte Inszenierung […]«

Donaukurier – 12.11.2012

Wegen der großen Nachfrage gibt es nun eine Zusatzvorstellung

am Sonntag, 23. Dezember, um 17.00 Uhr,

im Großen Haus.

Schnell Karten sichern!!!

23. Dezember 2012, 17.00 Uhr, Großes Haus

»Die Schneekönigin«: Videoprojektion: Stefano Di Buduo; Animation: Andrea Adriani; Zeichnungen: Roberta Gentili (Foto: Ludwig Olah)


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Männerhort

Komödie von Kristof Magnusson

Olaf Danner, Jan Gebauer, Nik Neureiter (Foto: Ludwig Olah)

stadtab an Vereinzelung und innerer Zersiedelung leiden. In Nußbaumeders

nah an die Realität gestelltem Ein-Personen-Stück geht es um eine

junge Dame, die Kunstwissenschaften studiert hat und jetzt beauftragt ist,

für ein Auktionshaus zu versteigernde Gemälde anzupreisen. Wofür das

alles? Draußen spuken das wirkliche Leben, die tatsächliche Kunst, echte

Männer, drinnen wird die Frau zum rotweinschlürfenden Geist, der nur

noch mit erfundenen, imaginierten Gegenübern kommunizieren kann, dem

polternden Künstler von oben, dem toten Maler aus dem Fachbuch. Klingelt

der Nachbar von oben dann wirklich, ist sie unten längst zu besoffen, um in

andere Gefühle als Panik zu verfallen. […] Denise Matthey lässt die Fremde,

Namenlose, eindringlich durch sich dringen, und nachher geht das Publikum

hinaus in die Ingolstädter Nacht, froh, beieinander gesessen zu sein.«

www.christian-muggenthaler.de – 03.12.2012

Heilige Nacht

Weihnachtslegende von Ludwig Thoma

Peter Greif, Haberer Zwoagsang (Siegfried und Gisela Bradl, Zither, Gitarre

und Gesang) (Foto: Ritchie Herbert)

»Ein Erlebnis!« Neuburger Rundschau – 04.12.2012

»Peter Greif erzählt im Studio des Stadttheaters Ingolstadt vom Wunder der

Weihnacht. Und er braucht dazu nicht mehr als ein kleines Büchlein mit Ludwig

Thomas Text. Auf Strohballen sitzen er und die beiden Musiker Gisela und

Siegfried Bradl vom Haberer-Zwoagsang, die zwischen den Hauptstücken

ernst und feierlich Lieder anstimmen: ›Im Woid is so staad‹, ›S’Gebot‹ oder

›Es mog net finsta werd’n‹. Die Schlichtheit und die Stille (szenische Einrichtung:

Knut Weber) geben der Weihnachtsgeschichte einen passenden Rahmen,

lenken die Konzentration ganz auf den Text – und auf Peter Greif, der

ihn so wunderbar vorträgt. Und Peter Greif tritt nicht nur als Erzähler auf,

sondern schlüpft in alle Figuren, die Thoma auftreten lässt: Ist als Josef stets

besorgt und auch ein wenig hilflos ob der aussichtslosen Situation, schlägt

als Maria einen ruhigen, besonnenen Ton an und keift und zetert zum Amüsement

des Publikums als Ehepaar Josias kraftvoll und komisch. Er bringt uns

die Figuren nah: Maria, Josef, Simmei – das sind Menschen wie wir. Denn

Thoma erzählt nicht nur von dieser einen, besonderen Nacht, von der Geburt

des Heilands, von der Krippe im Stall und dem leuchtenden Stern, er erzählt

die Geschichte der kleinen Leute und wie sie sich nach der Decke strecken,

er erzählt von denen, die sich in ihrem Reichtum einigeln und den Blick für

das Wesentliche verlieren. Peter Greif findet für all das einen warmherzigen

Ton – märchenhaft, nachsichtig, anrührend. Eine große Kraft haben diese

altbayrischen Verse. Eine Herzschlagpoesie. Still wird man da. Eine schöne

Einstimmung auf Weihnachten.« Donaukurier – 02.12.2012

Ah heut is zünftig!

Einkarlvalentinundlieslkarlstadtabend

Thomas Unger, Tobias Hofmann (Foto: Ludwig Olah)

»Ein sehenswerter, wirklich ›zünftiger‹

Abend.« Neuburger Rundschau – 17.11.2012

»Was für eine Inszenierung: voller Komik, ohne Klamauk, voller Tragik, ohne

tragische Attitüde, voll Spielfreude und wunderbar präzise. ›Eine Werkbewunderung‹

nennen der musikalische Leiter des Stadttheaters, Hofmann,

von dem Idee und Musik stammen, und der Münchner Schauspieler Unger

ihren zweistündigen Abend – und genau die ist ihnen gelungen. Selten bekommt

man bei Valentin-Abenden den schrägen, anarchischen Geist des be-

Flugschrift N o 15

Pressestimmen • Pressestimmen • Pressestimmen

»Das Stadttheater hat einen

neuen Saison-Hit!« Donaukurier – 26.11.2012

»Man muss diese Inszenierung einfach lieben. Nicht nur, weil Kristof Magnusson

mit ›Männerhort‹ eine wirklich witzige Komödie geschrieben hat.

Nicht nur wegen der originellen Sätze […] oder der skurrilen Dialoge. Nicht

nur wegen des formidablen Schauspielerquartetts, das unter Katrin Hillers

punktgenauer Regie im Studio hinreißend komisch und herzzerreißend

dramatisch agiert. Sondern auch wegen Element of Crime, die mit ihrer

zartbitteren, elegischen, abgeklärten Musik den passenden Soundtrack

dafür liefern. […]

Kristof Magnussons Stück reicht weit über Beziehungskistenspaß hinaus,

verhandelt durchaus existenzielle Themen mit leichter Hand, vielen

überraschenden Wendungen, köstlichen Pointen, Wortwitz und herrlich

abgedrehten Dialogen, die reichlich Spielmaterial für die vier Schauspieler

bieten. Und Nik Neureiter, Richard Putzinger, Olaf Danner und Jan Gebauer

schöpfen dabei aus dem Vollen. Mit großer Virtuosität zeigen sie trostlose

Alltagsclowns und beweisen dabei einen amüsanten, aber tiefgründigen

Blick auf männliche Marotten. Jede Figur ist mit großer Sorgfalt gearbeitet,

hat ihre eigene Keckheit, ihren eigenen Charme, ist auf ganz spezifische

Weise durchgeknallt und tragisch zugleich. Und obwohl das Komödienhafte,

der Slapstick, der Humor an erster Stelle steht, lotet Regisseurin Katrin

Hiller dabei sehr sensibel Fallhöhen aus, gibt ein kluges Tempo vor, findet

immer wieder skurrile Bilder für diese merkwürdigen Männerbündnisse.

Und am Ende? Halten es die vier ganz mit Element of Crime: ›Lass uns abgehauen

sein, bevor man uns erwischt – denn es ist nichts, nichts mehr

wie es war.‹ Nach 100 Minuten gibt es dafür großen Applaus. Das Stadttheater

Ingolstadt hat einen neuen Saison-Hit!« Donaukurier – 26.11.2012

Meine gottverlassene Aufdringlichkeit

Monolog von Christoph Nußbaumeder

Denise Matthey (Foto: Ludwig Olah)

»Denise Matthey gelingt gerade in der Beschäftigung mit der Familiengeschichte

ein psychologisch überzeugendes und dichtes Porträt des

Innenlebens dieser Frau, die stellvertretend für den Typus steht, auf den

vor allem in kreativen Berufen der ökonomische Druck abgewälzt wird.«

Donaukurier – 03.12.2012

»exzellente Darstellung einer

Existenzform« Donaukurier – 03.12.2012

»Die Eroberung des Ingolstädter Stadtraums durch das dortigeTheater

schreitet fort. Am Samstagabend war es eine Wohnung in der Innenstadt,

die zum Spielort wurde: In der Regie von Donald Berkenhoff sprach dort

Denise Matthey den Monolog ›Meine gottverlassene Aufdringlichkeit‹ von

Christoph Nußbaumeder. Dergestalt entstand ein auf einer Bühne niemals

herzustellender intimer Einblick in das Wohnweh einer rund 30-jährigen

Frau, die dermaßen an Einsamkeit leidet, dass ihr Schmerz an Tapeten und

spärlichem Mobiliar klebt. […] Draußen hörte man die wirkliche Welt, einen

bellfreudigen Hund und wegfahrende Lachleute, drinnen wurde die Theaterszenerie

immer wirklicher, Matthey eine der vielen, die da stadtauf

rühmten Münchner Komikers so glasklar vermittelt – zu verlockend ist üblicherweise

die Versuchung des einfach Lustigen. Doch Hofmann und Unger,

tatkräftig unterstützt von einer fabelhaften Kapelle, loten die Tiefen in den

Höhen aus, mischen überganglos Ernst und Skurrilität, machen Valentin modern

– und spielen überdies ganz herrlich! […]« Donaukurier – 17.11.2012

Das Ende vom Anfang

Komödie in einem Akt von Sean O’Casey

Jan Gebauer, Peter Greif (Foto: Jochen Klenk)

»That’s Entertainment!« Augsburger Allgemeine

– 15.10.2012

»[…] Slapstick mit virtuoser Desaster-Dramaturgie. So funktionierte das

bei der Uraufführung 1937. So funktioniert es – wie der frenetische Beifall

beweist – auch noch heute. Das Ringen mit der Tücke des Objekts verlangt

vollen Körpereinsatz und perfektes Timing. Beides stellen Jan Gebauer und

Peter Greif als Darry und Barry köstlich unter Beweis […] Aufgekratzt der

eine, stoisch der andere, hilflos zersetzend beide zusammen. […] Fein gearbeitete,

unerwartete, absurde Momente inmitten der absehbaren Schenkelklopf-Serie.«

Donaukurier – 15.10.2012

»Ein Publikumsrenner« Kulturkanal – 15.10.2012

Das Ende des Regens

Schauspiel von Andrew Bovell

Ingrid Cannonier (Foto: Jochen Klenk)

»raffiniert wie ein Thriller«

Augsburger Allgemeine – 10.12.2012

»Ein Mann verschwindet. Ein Junge stirbt. Eine Frau trinkt. Eine andere vergisst.

›Das Ende des Regens‹ heißt das hoch komplexe Stück des Australiers

Andrew Bovell, das sich über einen Zeitraum von 80 Jahren, vier Generationen

und zwei Kontinente erstreckt und die beiden Familien Law und York

durch ein Geflecht aus Schuld und Schweigen verbindet. Bovell springt in

Zeit und Raum hin und her, zwischen 1959 und 2039, zwischen Australien

und England. […] in Caro Thums klarer, kluger, zeichenhafter Inszenierung

im Großen Haus des Stadttheaters Ingolstadt lösen sich die Verflechtungen

Stück um Stück und enthüllen eine Familientragödie von archaischer Wucht.

Wer sind wir? Woher kommen wir? Was macht uns aus? Wie stark wirkt

das Erbe der Eltern? Wie frei sind wir wirklich? All diese Fragen verhandelt

Bovell in seinem Stück, das wie ein Krimi wirkt und doch viel mehr ist als

das. […]

Und dann sind da noch die Schauspieler, die nicht nur allesamt eine hohe

Konzentration und Präzision zeigen, sondern auch die komplizierten Familienbande

luzide ausformen, Beziehungen offenlegen, miteinander kommunizieren.

Mit großer Genauigkeit werden familiäre Eigenheiten kopiert, und

gerade die Darstellerinnen-Duos – Victoria Voss und Manuela Brugger als

junge und alte Elizabeth sowie Carolin Schär und Ingrid Cannonier als junge

und alte Gabrielle – sind in Gesten und Bewegungen perfekt aufeinander

abgestimmt. Das ganze Ensemble agiert mit großer Kraft, Anmut und Eindringlichkeit.

[…] Nach knapp zwei Stunden gibt es dafür großen Beifall. Also:

Unbedingt anschauen! « Donaukurier – 10.12.2012


Januar 2013 3

Pressestimmen • Pressestimmen • Pressestimmen

Onkel Wanja

Szenen aus dem Landleben in vier Akten von Anton Tschechow

Ralf Lichtenberg, Tobias Hofmann, Sascha Römisch (Foto: Jochen Klenk)

»eine großartige Inszenierungsidee«

Kulturkanal – 15.10.2012

»Ausgemergelte Zeit: Donald Berkenhoff setzt diesen Zustand zu Beginn nahezu

genüsslich in Szene. Da hocken Sascha Römisch als Wanja, Ralf Lichtenberg

als Arzt Astrow und Tobias Hofmann als mittelloser Gutsbesitzer

Telegin eine sehr lange Weile träge herum; ächzen höchstens einmal oder

schlagen eine Taste auf dem Klavier an. Im Auge des Orkans ist es ruhig -

das Landgut von Wanjas verstorbener Schwester ist dieses Zentrum. Bei

Berkenhoff und dem Bühnenbildner Fabian Lüdicke ist es zunächst ein bis an

die Rampe vorgezogener, mit Möbeln und Gemälden vollgepferchter dunkler

Salon im Gründerzeit-Stil. ›Gruftstätte‹ wird das Landgut im Drama genannt.

Man könnte es auch ein russisches Geisterhaus nennen, jedenfalls stecken

die Schauspieler in der typischen weißen Kleidung jener dekadenten Jahre

unmittelbar vor der Wende zum 20. Jahrhundert. Wenn sie sich denn bewegen,

dann schleichend. Erst der Wodka, den Männer wie Frauen einmal

in sich hineinschütten dürfen, haucht ihnen für einen Moment Leben ein.

Schenkt ihnen Körperlichkeit.

Das ist einleuchtend gedacht und gezimmert, malt aber trotzdem das

Schreckgespenst einer langweiligen Klassiker-Inszenierung an die Wand.

Aber das täuscht. Im Verlauf der Aufführung ächzt es im Kulissengebälk,

schiebt sich allmählich die eine Wand nach hinten, eine andere zur Seite. Bis

schließlich die Bühne leer ist, und der Zuschauer sich einem kalten Raum

mit nurmehr einer Stuhlreihe gegenübersieht - Tschechow als Vorläufer

des absurden Theaters. Auch die Schauspieler, allen voran Sascha Römisch

sowie Ulrich Kielhorn als Professor Serebrjakov setzen jetzt bei ihrer Darstellung

von Depression und Hypochondrie nicht mehr auf Realismus, sondern

angesichts der Sinnlosigkeit des Lebens auf Clownerie. Donald Berkenhoffs

Inszenierung, von einem starken Ensemble umgesetzt, besticht.

Sie zeigt das Auseinanderbersten einer im wahrsten Sinne überholten Gesellschaft,

die mit der Zeit nicht mehr mitkam. Und öffnet sodann den Blick

weit ins 20. Jahrhundert, das Zeitalter der Extreme.« Süddeutsche Zeitung

– 15.10.2012

»durchweg exzellentes

Ensemble« Donaukurier – 15.10.2012

»[…] Donald Berkenhoff und Fabian Lüdicke (Bühne) zeigen die Auflösung

dieser in sich erstarrten Welt in einem beeindruckenden Bühnenbild und

einer entsprechenden Regiesprache. Beide sind zunächst realistisch-konventionell.

Der Zuschauer blickt in die Zimmer des Guts, an den Wänden hängen

Bilder, ein Schreibtisch, ein Esstisch in der Mitte, ein Klavier, Kammerdiener

Vasilij (Karlheinz Habelt) deckt den Tisch. Doch diese Welt ist längst

aus den Fugen, und das hört und sieht man im Verlauf des Stücks. Es ächzt

und knarzt, die Wände verschieben sich, es tun sich Spalten und Zwischenräume

auf, die Räume verschwinden von der Bühne, bis zuletzt nur noch die

Personen da sind. Nicht mehr die sterbende russische Gesellschaft, wie sie

etwa auch Gontscharow in seinem ›Oblomow‹ kritisiert hat, ist das Thema.

Die Schauspieler tragen zeitlos weiße Kleidung, das Geschehen wird aus

seiner historischen Verankerung gehoben. Die äußere Welt ist ausgelöscht,

das Stück wird zeit- und ortlos, nur die Figuren und ihre Existenz und die

Frage nach dem Sinn dieser Existenz bleiben übrig. Gerade hier, in dieser

völlig reduzierten, abstrakten Bühnenwelt, schaffen Berkenhoff und sein

durchweg exzellentes Ensemble die intensivsten Momente dieser Inszenierung.«

Donaukurier – 15.10.2012

»heftig beklatschte

Premiere « Augsburger Allgemeine – 15.10.2012

»[…] Sascha Römisch ist in der Titelrolle ein begnadeter Finsterling, dessen

Liebe eher einem Überfall gleicht, Ralf Lichtenberg als dessen Gegenspieler

und Rivale Astrow dagegen ist ein großer Charmeur. Ganz im Zentrum aber

steht Teresa Trauth als Sonja: Sie wirkt auf der Bühne so dünnhäutig, dass

man jede Verletzung deutlich spürt, die ihr das Leben zufügt, und man die

große Trauer ausmessen kann, die ihr die Liebe zu Astrow verursacht. In ihr

wird diese große Lebenstrauer deutlich, von der Tschechow erzählt — und

zugleich der Mut, trotzdem immer weiterzumachen. Berkenhoffs Inszenierung

ist geprägt von rasendem Stillstand.«

Nürnberger Nachrichten – 18.10.2012

Die Schneekönigin

Märchen nach Hans Christian Andersen. Für alle ab 5 Jahren

Chris Nonnast, Joana Tscheinig (Foto: Ludwig Olah)

»Die Schneekönigin als Multimedia-

Märchentraum« Kulturkanal – 12.11.2012

»[…] Theatermagie, darstellerische Spielfreude, Zeichentrick- und Videofilm

überlagern sich raffiniert zu einer märchenhaften Erzählweise […] Es

dürfte ziemlich einmalig in der Theaterlandschaft sein, dass sich ein Intendant

als Schwerpunkt der eigenen Regietätigkeit auf das Kinderstück stürzt

um damit, und nicht mit einem Klassiker oder brisanten Gegenwartsdrama

zu zeigen, welche Art von Theater ihm wichtig ist. Und wir haben gesehen:

Nicht die Verfügbarkeit neuer Medien ist schuld, wenn wir – inzwischen

auch oft auf dem Theater – viel Oberflächenreiz- und Beliebigkeitsüberflutung

beklagen. Man kann auch so raffiniert s/w-schlicht und phantasievoll

damit umgehen wie Knut Weber und sein Team. […] Und so können bei dieser

›Schneekönigin‹ selbst Erwachsene wieder entzückt, mit Kinderaugen

staunen.« Kulturkanal – 12.11.2012

»ideenreich und humorvoll, kindgerecht«

Neuburger Rundschau – 14.11.2012

»Und unter der Regie von Intendant Knut Weber wird das Märchen tatsächlich

ein vorweihnachtliches Geschenk für kleine und große Theaterbesucher.

Denn Knut Weber lässt uns staunen. Herrlich ist diese Welt, die da auf

die Bühne des Großen Hauses gezaubert wird – archaisch und modern, poetisch

und komisch zugleich. Knut Weber mischt überdimensionale Bilderbuchkulissen

mit luzider Lichtmalerei, Zeichentrickkunst mit Masken- und

Schattenspiel, setzt auf Videoprojektionen und Animationstechnik – und

stellt doch dieses kühne intermediale Bilder-Theater (Video: Stefano Di Buduo/Steven

Koop, Animation: Andrea Adriani, Zeichnungen: Roberta Gentili)

ganz und gar in den Dienst des Geschichtenerzählens. Und obwohl der (technische)

Aufwand gewaltig ist, wirkt alles leicht, geschmeidig, spielerisch.

Der wilde Ritt der Königin durchs Schneegestöber, Gerdas Reise übers Meer

oder die tanzenden roten Schuhe zwischen den Fischschwärmen – das sind

betörende Trickfilm-Fantastereien, die sich zu Nina Wurmans zarter Spieluhrenmusik

mühelos mit dem Theaterspiel zu einer spannenden Ästhetik

verbinden.

Péter Polgár und Péter Valcz sind die beiden Raben, die als entzückendes

Clownsduo den Erzählerpart an sich reißen, die Handlung kommentieren,

immer wieder kleine ›Statistenrollen‹ (als Bienen, sprechende Blumen oder

Lakaien im Königsschloss) übernehmen und schließlich als Retter in der Not

das Happy End entscheidend vorantreiben. Im Verbund mit ihren Schauspielkollegen

Chris Nonnast, Joana Tscheinig, Paul Schaeffer, Shadi Hedayati,

Klaus Meier und Udo Rauer, die ihre Wandelbarkeit im fliegenden Rollenwechsel

unter Beweis stellen, präsentieren sie sich als eingeschworene

Mannschaft – mit großer Klarheit und Konzentration im Spiel, keck, komisch

und versponnen in den Details und sehr präzise in den Grenzgängen zwischen

Animation und Theater. Stets ordnen sie sich der Geschichte unter.

Aber die erzählt eben nicht nur Andersens Kunstmärchen in gerade mal 70

Minuten kurzweilig nach, sondern raunt von der Kraft der Imagination, von

der Magie des Theaters, von Welten, die nur ein Fingerschnippen entfernt

sind, lägen sie auch in den tiefsten Tiefen des Meeres, in den höchsten Sphären

des Himmels, in den verborgensten Winkeln eines verschollenen Zeitalters.

Knut Weber zeigt Theater zum Staunen. Großer Jubel für eine wahrlich

märchenhafte Inszenierung.« Donaukurier – 12.11.2012

Vorne: Shadi Hedayati, Joana Tscheinig, Paul Schaeffer, Klaus Meier, hinten:

Chris Nonnast (Foto: Ludwig Olah)

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

Stück nach Jules Verne. Für alle ab 9 Jahren

Barbara Schmick, Michael Amelung, Lukas Umlauft (Foto: Ludwig Olah)

»Bitte mehr davon!« Donaukurier – 22.10.2012

»[…] In erster Linie verdankt sich der Erfolg des Abends ihren drei Schauspielern,

die Jules Vernes Romanfiguren mit solch hinreißender Leichtigkeit

auf die Bühne bringen. […] Neben klug gesetzten Erzähltempi und überraschenden

theatralen Lösungen (wie inszeniert man den Kampf zwischen

einem Ichthyosaurus und einem Plesiosaurus) ist es auch dieses delikat

arrangierte Spiel zu dritt, das für viele Lacher sorgt. Ein Klassiker der Weltliteratur

– kindgerecht, spielerisch und mit überbordender Fantasie auf die

Bühne gebracht.« Donaukurier – 22.10.2012

»Expedition voll Abenteuerlust«

Neuburger Rundschau – 23.10.2012

»Regisseurin Anja Panse schickt die beiden Wissenschaftler und Michael

Amelung als ihren wortkargen isländischen Begleiter Hans auf eine ebenso

spannende wie witzige Expedition ins Reich der Fantasie.

Denn Bühnenbildner Christian Robert Müller hat keine Vulkankrater und unterirdischen

Höhlen in die Werkstattbühne gebaut. Er stellt einen großen

Schrank, ein Klavier, Stehlampen und künstliche Grünpflanzen auf die Bühne,

und er hat jede Menge Holzstege vom Schrank übers Klavier zu einem

seitlichen Bartresen gebaut, sodass sich die Irrwege, dunklen Gänge, Höhlen

und Schluchten einfallsreich erspielen lassen. […] Lukas Umlauft ist köstlich

in seinem unbeirrbaren Festhalten an seiner Unterwelt-Theorie, Barbara

Schmick taumelt herrlich zwischen Verzagtheit und Aufbegehren und

Michael Amelung als treuherziger Begleiter hat sich ein kunst-isländisch

zurechtgelegt, mit dem er sein trockenes ›So, so‹ - Erstaunen anreichert.

Licht- und Sound-Effekte ergänzen das komödiantische Spiel durch die richtige

Dosis Suspense.

[…] Die Vorstellungs-Kraft der Fantasie trägt jedenfalls den Sieg davon. Und

daher ist Jules Verne keineswegs out. Diese Aufführung von ›Die Reise zum

Mittelpunkt der Erde‹ kann Lust machen, diesen Klassiker der Sciencefiction-

bzw. Fantasy-Literatur und andere seiner abenteuerlichen Fantasiereisen

zu verschlingen.« Kulturkanal – 22.10.2012

Frau Weiß sieht rot

Ein Farbenspiel für Kinder ab 2 Jahren

Maria Tietze (Foto: Ludwig Olah)

»Eine traumhaft schöne Welt«

Kulturkanal – 05.11.2012

»Frau Weiß liebt Weiß. Ihre Wohnung strahlt weißer als weiß: ein weißer

Schrank, ein weißer Stuhl mit flauschig weißem Kissen […] Und Frau Weiß

selbst? Von den übergroßen Pantoffeln bis zum Antennen-Hut – alles weiß.

[…] Kathrin Lehmann und Tänzerin Maria Tietze, die in die Rolle der Frau

Weiß schlüpft, erzählen mit großer Behutsamkeit eine bezaubernde Alltagsgeschichte

– die ganz ohne Worte auskommt. […] Mit einem Witz, der sich

nie anbiedert. In einem Tempo, das die kleinen Zuschauer nie überfordert.

In einer Sprache, die – scheu, respektvoll, sachte – universell verständlich

ist, die gleichermaßen berührt und betört. […]. Große wie Kleine folgen Frau

Weiß gebannt – ihrem Tun, ihrer Komik, ihrer Keckheit. […] Frau Weiß lädt

ein, die Welt zu entdecken. Und man wünscht sich, dass viele dieser Einladung

folgen.« Donaukurier – 05.11.2012


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Zugaben!

literalounge Nº 9: Eis und Schnee

Die coolste Lesung in diesem Winter. Ein wesentliches

Buch der Literaturwissenschaft trägt den wunderbaren

Titel »Der bürgerliche Held und sein Wetter«.

Hauptthese des Werkes ist, dass das seelische Befinden

der Hauptfigur Hand in Hand mit der Beschreibung

des Wetters geht. Wir werden Prosa und Lyrik aussuchen,

welche sich mit den Wetterphänomenen des

Winters auseinandersetzt und versuchen zu erfahren,

wie die Kälte im Menschen beschrieben wird, und natürlich

auch die »Coolness«.

Es lesen Mitglieder des Ensembles.

02. Januar 2013, 20.00 Uhr, Studio

Late Night Nº 6:

Snow Queen and the Black Ravens

Das gesamte Ensemble des diesjährigen Weihnachtsmärchens

»Die Schneekönigin« gestaltet die sechste

»Late Night« in der Theaterkantine. Gesungen, gespielt,

getanzt werden Szenen, die mittlerweile gestrichen

sind oder in einem Weihnachtsmärchen für

Kinder schlichtweg nichts zu suchen haben. Wurde

tatsächlich jemand totgeküsst? Warum hat das Räubermädchen

drei Väter? Wer ist Hugo? Und warum

tanzen ungarische Raben argentinischen Tango? Fragen

über Fragen. In der Theaterkantine werden Sie die

Wahrheit erfahren!

10. Januar 2013, 22.30 Uhr, Fleißerstubn

(Theaterkantine)

Visionenwerkstatt

Urbane Zukunft und Mobilität. Vortrag von Jürgen

Mayer H.

2011 hat der Architekt Jürgen Mayer H. den von der

AUDI AG erstmals ausgelobten Architekturpreis Audi

Urban Future Award gewonnen. Seine Visionen zum

Lukas Umlauft, Patricia Coridun in »Krabat« (Foto: Ludwig Olah)

Thema urbane Zukunft und Mobilität überzeugten am

meisten. Als Auftakt unserer geplanten Visionenwerkstatt

wird Herr Mayer seine Vorstellung einer

möglichen Stadtentwicklung in seinem Vortrag am 13.

Januar 2013 im Stadttheater Ingolstadt erläutern und

zur Diskussion stellen. Viele Ingolstädterinnen und Ingolstädter

bewegt die Frage, wie das Leben zukünftig

in Städten aussehen wird, wie sich unser Mobilitätsverhalten

ändern kann.

Wie lässt sich im Angesicht rasanter technologischer

sowie ökonomischer Entwicklungen ein Stadtraum

formen, der den globalen Anforderungen gerecht wird,

aber ebenso Zwischenräume für Persönliches bietet?

Wo kann man städtische Gegebenheiten für kulturelles

Schaffen nutzen und Gemeinschaften Raum geben, die

sich sonst eher am Rand bewegen. Was wünschen sich

zum Beispiel Kinder von einer Stadt? Und wo kommen

die Älteren jenseits von Arztpraxis und Altersheim zu

Wort?

Sebastian Krämer

Die Raben fliegen wieder

Wiederaufnahme »Krabat«

Schauspiel nach Otfried Preußler • Fassung von Heiner Kondschak •

Ein magisches Stück für Mädchen und Jungs ab 10 Jahren

Regie: Heiner Kondschak • Ausstattung: Ilona Lenk •

Musik: Heiner Kondschak, Tobias Hofmann, Hadi Alizadeh

• Mit: Patricia Coridun, Barbara Schmick, Lukas

Umlauft

Otfried Preußlers spannende Erzählung handelt vom

gefährlichen Spiel mit Macht und Magie ebenso wie von

der Kraft der Freundschaft. Seit 35 Jahren ist »Krabat«

das Lieblingsbuch ganzer Generationen von Kindern,

Jugendlichen und Erwachsenen.

Als es den armen Waisenjungen Krabat in die Mühle

im Koselbruch verschlägt, ahnt er bei Weitem nicht,

was ihn dort erwartet. Doch bald schon erfährt der

Lehrbursche, dass er hier nicht nur das Müllerhandwerk

erlernen soll. Die Gesellen werden auch in der

schwarzen Kunst unterrichtet, denn die Mühle ist eine

Zauberschule. Der Preis jedoch, den die Burschen für

ihre neu gewonnenen magischen Kräfte zahlen müssen,

ist hoch. Bald lernt Krabat die Annehmlichkeiten

und Faszination seiner Zauberkräfte zu schätzen,

aber nach und nach durchschaut er das Spiel, dessen

Teil er längst geworden ist. Am Ende eines jeden Jahres

muss der Meister einen seiner Schüler töten und

dessen Seele dem Teufel übergeben. Für Krabat gibt es

nur einen Weg den Meister zu besiegen und die Freiheit

wieder zurückzuerlangen: Das Mädchen, das ihn liebt,

muss ihn beim Meister »freibitten«. Die anschließende

Probe entscheidet darüber, wer sterben muss.

»[…] Heiner Kondschaks Inszenierung besticht – über

die spannende Geschichte hinaus – durch Reduktion,

Zeichenhaftigkeit, Poesie und hohe Ästhetik. Hadi Alizadeh

und Tobias Hofmann sorgen live auf der Bühne

für Klang, Geräusch und Atmosphäre, für Herzpochen

und Flügelschlag, für Liebeslied und Naturlaute, für Tod

und Teufel und zum Unheil gefrorene Musik. ›Krabat‹

ist auch ein Abend übers Geschichtenerzählen. Über

die Kraft der Worte, die Macht der Fantasie – und die

Magie des Theaters.« Donaukurier – 01.03.2012

wieder ab 09. Januar 2013,

Werkstatt/Junges Theater

All diese Fragen wird das Stadttheater mithilfe von

Fachkräften stellen und mit den Bürgern der Stadt Ingolstadt

auf spielerische Weise auskundschaften.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Referats für

Stadtentwicklung und Baurecht und des Stadttheaters

Ingolstadt, das sich in dieser Spielzeit unter dem Stichwort

»Rasender Stillstand« mit Fragen der Stadtentwicklung

beschäftigt.

13. Januar 2013, 14.00 Uhr, Foyer Stadttheater

Kleine Hausmusik Nº 8:

Sebastian Krämer Akademie der Sehnsucht

Ein Abend voller Romantik – wobei für diesen Begriff

nur eine Eingrenzung zugelassen wird: »Wenn man’s

überlebt hat, war’s keine«. Ein Konzert der großen

Gefühle und kleinen Anlässe – berührend, voll bitterer

Ironie und poetischer Leuchtkraft. Darunter macht er

es nicht. An neuem vertontem Gedankengut fehlt es

Krämer selten, und so gibt es hier neben vereinzelten

Passagen unvergleichlich vollmundiger Prosa vor allem

neue Lieder zu hören. Lieder vom Sehnen und Vermissen.

Ob es die alte Rechtschreibung ist, »Sekundär-

Liebeskummer«, die Kindheit, der Sozialismus oder ein

»Ding, das die Treppe runtergehen kann«. Sehnsucht

kann ein äußerst amüsantes Thema sein. Muss aber

nicht. Krämer zeigt keinerlei Eifer, die Frequenz seiner

Pointen einer mediengenormten Taktung anzupassen.

Mit Texten, die bei aller sprachlichen Brillanz gern aus

einer Richtung antanzen, die man bisher für absolut

songinkompatibel gehalten hatte, singt Krämer sich

geradewegs ins Sehnsuchtszentrum seiner Zuhörer.

Sebastian Krämer ist Kabarettist und Künstlerischer

Leiter des Berliner Zebrano-Theaters. 2001 und 2003

gewann er die Deutschen Poetry Slam-Meisterschaften

und bekam 2009 den Deutschen Kleinkunstpreis

für Chanson verliehen. Für das Jahr 2012 erhält er den

Sonderpreis des deutschen Kabarett-Preises.

13. Januar 2013, 20.00 Uhr, Kleines Haus

Flugschrift N o 15

Gastspiel

Schrotkehlchen

Bayrisches Unterhaltungskabarett von und mit

Maxi Grabmaier

Musikalisch umspült an der Ukulele von Sebastian

Hantzsche sowie Martin Funk an der Zaubergitarre

in einer Heilig-Drei-Königs-Sonderversion!

Maxi Grabmaier

»Schrotkehlchen«

Das sind drei sehr seltene, schützenswerte Exemplare

der bayrisch-europäischen Unterhaltungsfauna.

Mathilde Zangl, ihres Zeichens Raumkosmetikerin jenseits

des Wechsels. Roswitha Kreitmeyer, ihre jüngere

Cousine, die als einzig amtierende Milchkönigin tiefe

Einblicke in die feminin-bayrische Urseele im Allgemeinen

sowie ihre eigenen Abgründe im Speziellen

gewährt. Schließlich Vasili José Maria Antropopoulus,

südländische Wucht im Sturm der Hormone, von Europa

ebenso fasziniert wie geknechtet. Spannung, Spiel

und Heiterkeit, von Rosemarie Karrasch gemafrei und

nervenstark an der Harfe begleitet.

06. Januar 2013, Werkstatt, 20.00 Uhr

Karten zu 13,- Euro (erm. 10,- Euro) an der Theaterkasse

Bettina Reinisch, Lukas Umlauft in »Das tragödische Leben des Käsejungen« (Foto: Ritchie Herbert)

Eine Welt aus Käse

Wiederaufnahme »Das tragödische Leben des Käsejungen« (DSE)

Schauspiel von Finegan Kruckemeyer • Konzept: Andy Packer • Erzähltheater für Kinder ab 5 Jahren

und die ganze Familie

Regie und Kostüme: Donald Berkenhoff • Bühne und

Video: Bettina Reinisch • Musik: Tobias Hofmann • Mit:

Lukas Umlauft

Dies ist die Geschichte von einem Jungen aus Käse, der

auf einem Planeten aus Käse lebt. Als seine Heimat von

einem Meteorit getroffen wird, bleibt davon nur noch

ein Fondue übrig. Auch die Eltern des Jungen gehen im

Feuer verloren. Cheeseboy ist allein. Er macht sich auf

den Weg zur Erde, um seine Eltern zu suchen und erlebt

dort eine Reihe von Abenteuern: Er bastelt Papierschiffe

und schickt sie in den Ozean, in der Hoffnung,

sie würden seine Eltern wiederbringen, er trifft auf ein

Zigeunerpaar, das nach dem Mond sucht, und findet

neue Freunde. Seine Eltern aber findet er nicht wieder.

»The Tragical Life of Cheeseboy« ist wunderlich und

schräg. Wie ein Magier baut der Erzähler Schritt für

Schritt die faszinierende Welt von Cheeseboy auf. Sie

ist traurig und komisch. Mit Poesie und Pfiff, reizend,

ungestüm, verblüffend und vor allem kindgerecht in

Szene gesetzt.

»Schauspieler Lukas Umlauft beherrscht das Changieren

zwischen Erzählen und Spiel so fein- wie kunstsinnig.

Ein Bühnen-Tausendsassa, der Tragik und Komik

leichtfüßig verbindet.« Donaukurier – 16.04.2012

wieder ab 10. Januar 2013,

Werkstatt/Junges Theater


Januar 2013 5

Zugaben Junges Theater!

Khukh Mongol

mini Short Cuts N° 2

Tanztheater für Kinder ab 3 Jahren und die ganze

Familie

Tanz hat seine eigene Sprache ohne Worte. Die Körper

werden dabei zu Geschichtenerzählern.

mini Short Cuts öffnet einen Raum für Bewegung, Musik,

Pantomime und Fantasiegeschichten im Jungen

Theater. Erzählweisen jenseits der Sprache werden

erforscht, eine Plattform für Projektentwicklungen im

Bereich Tanz entsteht.

»Musik und Bewegung schärfen die Sehgewohnheiten,

öffnen Fantasieräume und lösen Emotionen aus. Kinder

nehmen offen auf, was sie sehen und brauchen deshalb

keine Hinführung zu wortlosem Tanztheater.« (Assitej)

Die beiden Tänzerinnen Yahsmine Maçaira und Juliana

Lorenzi entwickeln für mini Short Cuts Nº 2 Tanztheater

für Kinder.

Von und mit Yahsmine Maçaira und Juliana Lorenzi.

06. Januar 2013, 15.00 Uhr,

Werkstatt/Junges Theater

mini Hausmusik Nº 7

Khukh Mongol

Mongolische Musik für alle ab 4 Jahren

Der Name des Ensembles »Khukh Mongol« bedeutet

übersetzt so viel wie »Blaue Mongolei« – denn der

Himmel spannt sich über diesem Land über 300 Tage

im Jahr wie ein blaues Dach.

Das Ensemble wurde im Mai 1997 in Ulaanbaatar von

Profi-Musikern gegründet, die inzwischen ihre Basis

in Ingolstadt gefunden haben. »Khukh Mongol« spielen

auf traditionellen mongolischen Instrumenten: die Limbe

– eine Art Querflöte, das Yoochin – ein Art Hackbrett,

die Ikh hurr – eine Bassgeige mit zwei Saiten aus

Pferdehaaren bespannt und die Morin Khuur – zwei

Pferdekopfgeigen mit zwei Saiten aus Pferdehaaren

bespannt. Hinzu kommt der Gesang: eine Besonderheit

der mongolischen Musik ist der Obertongesang. Bei

diesem Konzert gehen wir gemeinsam mit den Rhythmen

und den fremden Klängen auf eine Reise in die

weite Steppe der blauen Mongolei, begleitet von einem

Mitglied des Jungen Theaters, das die Geschichten aus

den Liedern nacherzählt.

13. Januar 2013, 15.00 Uhr,

Werkstatt/Junges Theater

U-20 Poetry Slam Club

In Kooperation mit den Literaturtagen Ingolstadt

Dichten, Performen, Selberschreiben,

Gemachtes gekonnt auf der Bühne aufzeigen.

Pauline und Tobi, die das Ganze begleiten

werden gekonnt durch den Workshop euch leiten.

Probiert es aus, kommt vorbei,

lasst Gedichte, Geschichten frei.

(von Slamnachwuchs Günter Burger)

Wir treffen uns am 25. Januar und 8. Februar 2013

immer um 14.00 Uhr im Jungen Theater. Diese Workshopreihe

endet am 8. Februar 2013,19.00 Uhr im U-20

Poetry Slam N˚ 5.

Bitte unter kathrin.lehmann@ingolstadt.de anmelden.

Open House Nº 7

Junges Theater meets Bob Dylan

Am 19. Januar ist es wieder soweit: Wir starten ins

neue Jahr mit unserem Open House im Jungen Theater!

Bei Nº 7 treffen wir uns mit Bob Dylan.

Seine Musik ist. Seine Texte sind. Sein Leben.

18.00 Uhr: Dylan im Großen Haus. 20.30 Uhr: Open

House in der Werkstatt: Junges Theater meets Bob

Dylan. Kommen, wohlfühlen, chillen.

19. Januar 2013, 20.30 Uhr

Werkstatt/Junges Theater

Champagner für die Seele!

Faruk Mirza

GROSSES NEUJAHRSKONZERT

Dienstag, 01.Januar 2013, 20.00 Uhr

Festsaal Ingolstadt

Susanna Risch, Sopran

Giorgio Valenta, Tenor

Johann-Strauß-Orchester Budapest

Gert Meditz, Leitung

Sprühende, zündende Musik, die in die Füße fährt, den

Geist belebt und gute Laune verbreitet. Ein Konzert,

das sich ganz den Werken der Strauß-Familie und

deren Zeitgenossen widmet, ist wie Champagner für

die Seele!

Kartenvorverkauf:

Theaterkasse Ingolstadt, DONAUKURIER-Ticketservice,

Musikhaus Zäch

Kartenpreise: 29 / 25 / 21 €

Aktuelle Berichterstattung über das Stadttheater:

Das Fest des Lamms

Vorbericht: Freitag, 25. Januar, 18.33 Uhr

Kritik: Montag, 28. Januar, 18.33 Uhr

www.kulturkanal-ingolstadt.de

Weiter im Spielplan

Ah heut is zünftig!

Einkarlvalentinundlieslkarlstadtabend • Szenen, Briefe

und Couplets von Karl Valentin • Eine Werkbewunderung

von und mit Tobias Hofmann und Thomas Unger •

Idee und Musik: Tobias Hofmann • Ausstattung: Fabian

Lüdicke • Mit: Ulrike Deschler, Tobias Hofmann, Thomas

Unger • Musiker: Ulrike Deschler, Tobias Hofmann, Dieter

Holesch, Jutta Keeß, Thomas Unger, Ulrich Wangenheim

08. und 25. Januar 2013, Kleines Haus

Das Ende des Regens

von Andrew Bovell • Regie: Caro Thum • Bühne: Wolf

Gutjahr • Kostüme: Kristopher Kempf • Video: Jana

Schatz • Soundesign: Tobias Hofmann • Mit: Manuela

Brugger, Ingrid Cannonier, Carolin Schär, Victoria Voss;

Anjo Czernich, Ulrich Kielhorn, Ralf Lichtenberg, Sascha

Römisch, Enrico Spohn

02./03. und 17. Januar 2013, Großes Haus

Das Ende vom Anfang

Eine Komödie in einem Akt von Sean O’Casey • Deutsch

von Johanna und Martin Walser • Regie: Thomas Goritzki

• Ausstattung: Steven Koop • Mit: Ulrike Deschler; Jan

Gebauer, Peter Greif • Im Anschluss Musikprogramm

mit »Lizzie & Friends« • Einrichtung: Thomas Goritzki •

Musikalische Leitung: Nina Wurman • Mit: Ulrike Deschler,

Jan Gebauer, Peter Greif • Am Klavier: Oliver Hahn

30. und 31. Januar 2013, Studio

Das Fest des Lamms

von Leonora Carrington • Deutsch von Heribert Becker •

Regie: Jochen Schölch • Bühne: Fabian Lüdicke • Kostüme:

Andrea Fisser • Choreographie: Katja Wachter •

Mit: Ingrid Cannonier, Renate Knollmann, Carolin Schär,

Joana Tscheinig; Jan Gebauer, Peter Greif, Karlheinz

Habelt, Nik Neureiter, Richard Putzinger, Paul Schaeffer,

Statisterie

26. und 27. Januar 2013, Großes Haus

Die Grönholm-Methode

Schauspiel von Jordi Galceran • Regie: Daniel Ris • Ausstattung:

Steven Koop • Mit: Victoria Voss; Stefan Leonhardsberger,

Nik Neureiter, Peter Reisser

04./05./06./11./15. und 20. Januar 2013, Kleines

Haus

Dylan. The Times They Are A-Changin’

Ein Abend über Bob Dylan von Heiner Kondschak •

Musikalische Leitung und Regie: Heiner Kondschak •

Ausstattung: Ilona Lenk • Mit: Renate Knollmann, Marie

Ruback, Olivia Wendt; Stefan Leonardsberger, Peter

Reisser, Thomas Schrimm, Musiker: Ulrich Wangenheim,

Jerker Kluge, Alex Czinke, Tobias Hofmann

07. und 19. Januar 2013, Großes Haus

Männerhort

Eine Komödie von Kristof Magnusson • Regie: Katrin Hiller

• Ausstattung: Stefan Röhrle • Mit: Olaf Danner, Jan

Gebauer, Nik Neureiter, Richard Putzinger

03./08./09./14./17./19. und 21. Januar 2013, Studio

Meine gottverlassene

Aufdringlichkeit

Monolog von Christoph Nußbaumeder • Regie und Ausstattung:

Donald Berkenhoff • Mit: Denise Matthey

03./12./16. und 25. (zum letzten Mal) Januar 2013,

Eingang Donaustraße zwischen 3 & 5

Onkel Wanja

Szenen aus dem Landleben in vier Akten von Anton

Tschechow • Aus dem Russischen von Werner Buhss •

Regie: Donald Berkenhoff • Bühne: Fabian Lüdicke • Kostüme:

Andrea Fisser • Musik: Tobias Hofmann • Video:

Bettina Reinisch • Mit: Kathrin Becker, Patricia Coridun,

Teresa Trauth; Karheinz Habelt, Tobias Hofmann, Ulrich

Kielhorn, Ralf Lichtenberg, Sascha Römisch

04./11. und 18. Januar 2013, Großes Haus

Januar 2013

10.01. Loriot – Die Ente bleibt draußen

11.01. Loriot – Die Ente bleibt draußen

12.01. Immer is’ was.

Und jetzt ist auch noch Klaus weg.

18.01. Loriot – Die Ente bleibt draußen

19.01. Event

25.01. Achterbahn

26.01. Event

27.01. Loriot – Die Ente bleibt draußen

www.altstadttheater.de

DK-TICKETTELEFON: 0841 9666800

Pimpinone oder

Die ungleiche Heirat

Komische Oper von Georg Philipp Telemann • Text von

Johann Philipp Praetorius • Für alle ab 15 Jahren • Musikalische

Leitung: Ariel Zuckermann • Regie: Knut Weber

• Bühne: Steven Koop • Kostüme: Ursina Zürcher •

Mit: Berit Barfred Jensen, Tero Hannula • Mitglieder des

Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt

02./18. Januar 2013, Kleines Haus

Sein oder Nichtsein

Komödie von Nick Whitby nach dem Film von Ernst

Lubitsch • Regie: Cornelia Crombholz • Bühne: Marcel

Keller • Kostüme: Marion Hauer • Musikalische Leitung:

Nina Wurman • Mit: Renate Knollman, Carolin Schär;

Anjo Czernich, Olaf Danner, Rolf Germeroth, Richard

Putzinger, Robert Putzinger, Tim Rothärmel, Jonathan

Schieren, Friedrich Schilha, Thomas Schrimm, Enrico

Spohn, Matthias Wachtfeitl • Musiker: Dirk Rumig, Margit

Sonnauer, Nina Wurman

05./06./12. und 13. (zum letzten Mal) Januar 2013,

Großes Haus

Junges Theater

Das große Heft

Schauspiel von Ágota Kristóf • Für alle ab 14 Jahren •

Regie: Karoline Kunz • Ausstattung: Anja König • Mit: Michael

Amelung, Barbara Schmick, Lukas Umlauft

26. Januar 2013, Werkstatt

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

Stück nach Jules Verne • Für alle ab 9 Jahren • Regie:

Anja Panse • Ausstattung: Christian Robert Müller •

Musik: Annegret Enderle • Mit: Michael Amelung, Barbara

Schmick, Lukas Umlauft

04. Januar 2013, Werkstatt

Die Schneekönigin

Märchen nach Hans Christian Andersen • Bühnenfassung

von Peter Seuwen • Für alle ab 5 Jahren • Regie:

Knut Weber • Video: Stefano Di Buduo/Steven Koop

(Mitarbeit) • Bühne: Herbert Buckmiller • Kostüme: Julia

Buckmiller/Barbara Kloos • Musik und Musikalische

Leitung: Nina Wurman • Animation: Andrea Adriani •

Zeichnungen: Roberta Gentili• Choreografie: Péter Valcz

• Mit: Shadi Hedayati, Chris Nonnast, Joanna Tscheinig;

Klaus Meier, Péter Polgár, Udo Rauer, Paul Schaeffer,

Péter Valcz

20. Januar 2013, Großes Haus

Krabat

Schauspiel von Otfried Preußler • Fassung von Heiner

Kondschak • Ein magisches Stück ab 10 Jahren • Regie:

Heiner Kondschak • Ausstattung: Ilona Lenk • Musik:

Hadi Alizadeh, Tobias Hofmann, Heiner Kondschak • Mit:

Patricia Coridun, Barbara Schmick; Lukas Umlauft

12. Januar 2013, Werkstatt

Unterwegs in Småland

nach Werken von Astrid Lindgren • Für Kinder ab 3 Jahren

• Regie: Leni Brem • Mit: Marie Ruback

27. Januar 2013, Werkstatt

Theatergemeinde Ingolstadt

Das Angebot

* Flexibelstes Theaterabonnement

der Stadt

* Geschenk-Abo

* Einstieg jederzeit, auch während

der Spielzeit

* Vielseitige Wahlmöglichkeiten

* Schriftliche Information zu jedem Stück und Autor

* Theater- und Kulturreisen

Der Service

* Individuelle Beratung und Betreuung

* Theaterkarten per Post

* Kostenfreie Umtauschmöglichkeiten

Unsere aktuellen Theaterfahrten (auch für Nichtmitglieder):

Donnerstag, 03. Januar 2013:

Familienmusical »Das Dschungelbuch«

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Lassen Sie sich vormerken. Infos unter:

Theatergemeinde Ingolstadt e.V.

Telefon (0841) 88 55 40 55

Telefax (0841) 88 55 40 54

www.theatergemeinde-ingolstadt.de

service@theatergemeinde-ingolstadt.de


6

Spielplan Januar 2013

Großes Haus Kleines Haus Studio/

Down-Town

Werkstatt/

Junges Theater

Großes Haus

Kleines Haus

Studio/

Down-Town

mi

02

Das Ende des Regens

19.30-21.20

Schauspiel von A. Bovell

Besucherring/

freier Verkauf

Pimpinone oder

Die ungleiche Heirat

20.00-21.20 • 10. Vorstell.

Komische Oper von Georg

Philipp Telemann

literalounge Nº 9

Eis und Schnee

20.00, Studio

Freier Verkauf

Dylan. The Times They

Are A-Changin‘ 18.00

Ein Abend über Bob Dylan

von Heiner Kondschak

Freier Verkauf

Männerhort

20.00-21.40, Studio

Komödie von K. Magnusson

Theatergemeinde

15. Vorstellung

do

03

Das Ende des Regens

19.30-21.20

Schauspiel von A. Bovell

Junges Abo 1/

freier Verkauf

Freier Verkauf

Männerhort

20.00-21.40, Studio

Komödie von K. Magnusson

Theatergem. • 10. Vorstell.

Theaterfrühschoppen

zu »Das Fest des

Lamms« 11.00, Foyer

Eintritt frei

Die Schneekönigin

14.00-15.10

Märchen nach Hans Christian

Andersen • ab 5 J.

Bürgerhaus / fr. Verkauf

Die Grönholm-

Methode 20.00-21.45

Schauspiel v. J. Galceran

Freier Verkauf

25. Vorstellung

fr

04

sa

05

so

06

mo

07

di

08

mi

09

do

10

fr

11

sa

12

so

13

mo

14

di

15

mi

16

do

17

fr

18

Onkel Wanja 19.30-21.45

Komödie von A. Tschechow

Schauspiel-Abo/

freier Verkauf

Sein oder Nichtsein

19.30-21.50

Komödie v. N. Whitby nach

dem Film von Ernst Lubitsch

Junges Abo 2/ fr. Verkauf

Sein oder Nichtsein

14.00-16.20

Komödie v. N. Whitby nach

dem Film von Ernst Lubitsch

13.30 Einführung im Foyer

anschließend Publikumsgespräch

Bürgerhaus/fr. Verkauf

Dylan. The Times They

Are A-Changin‘ 19.30

Ein Abend über Bob Dylan

von Heiner Kondschak

Junges Abo 3/fr. Verkauf

Die Schneekönigin

10.30-11.40

Märchen nach Hans Christian

Andersen • ab 5 J.

Schülervorstellung

Die Schneekönigin

09.15-10.25

Märchen nach Hans Christian

Andersen • ab 5 J.

Schülervorstellung

Die Schneekönigin

09.15-10.25 (20. Vorstell.)

+ 11.00-12.10

Märchen nach Hans Christian

Andersen • ab 5 J.

Schülervorstellungen

Die Schneekönigin

09.15 - 10.25

Märchen nach Hans Christian

Andersen • ab 5 J.

Schülervorstellung

Onkel Wanja 19.30-21.45

Komödie von A. Tschechow

Kombi-Abo 1 /fr. Verkauf

Sein oder Nichtsein

19.30-21.50 • 15. Vorstell.

Komödie v. N. Whitby nach

dem Film von Ernst Lubitsch

Wochenend-Abo 4/

freier Verkauf

Visionenwerkstatt

Vortrag von J. Mayer H.

14.00, Foyer • Eintritt frei

Sein oder Nichtsein

19.00-21.20

Komödie v. N. Whitby nach

dem Film von Ernst Lubitsch

- zum letzten Mal -

Wochenend-Abo 3/

freier Verkauf

Das Ende des Regens

19.30-21.20

Schauspiel von A. Bovell

Kombi-Abo 3/

freier Verkauf

anschließend Publikumsgespräch

mit Dr. I. Kreim

Onkel Wanja 19.30-21.45

Komödie von A. Tschechow

Junges Abo 2/

freier Verkauf

-zum letzten Mal -

Die Grönholm-

Methode 20.00-21.45

Schauspiel v. J. Galceran

Kombi-Abo 2, Rh. 6 - 9

Die Grönholm-

Methode 20.00-21.45

Schauspiel v. J. Galceran

Kombi-Abo 3, Rh. 10 - 13

Die Grönholm-

Methode 20.00-21.45

Schauspiel v. J. Galceran

Kombi-Abo 3, Rh. 14 - 20

20. Vorstellung

Ah heut is zünftig!

20.00-21.59

Ein Karlvalentinundlieslkarlstadtabend

Freier Verkauf

Die Grönholm-

Methode 18.30-20.15

Schauspiel v. J. Galceran

Geschlossene Vorstellung

Die Grönholm-

Methode 20.00-21.45

Schauspiel v. J. Galceran

Kombi-Abo 2, Rh. 10 - 13

Kleine Hausmusik Nº 8

Sebastian Krämer

Akademie der Sehnsucht

20.00

Freier Verkauf

Die Grönholm-

Methode

15.30-17.15 (geschl. V.)

20.00-21.45

Schauspiel v. J. Galceran

Freier Verkauf

Pimpinone oder

Die ungleiche Heirat

20.00-21.20

Komische Oper von Georg

Philipp Telemann

Freier Verkauf

Meine gottverlassene

Aufdringlichkeit

20.00-21.00, Tor Donaustr.

3 - 5 • Monolog von Christoph

Nußbaumeder

Freier Verkauf

Männerhort

20.00-21.40, Studio

Komödie von K. Magnusson

Theatergemeinde

Männerhort

20.00-21.40, Studio

Komödie von K. Magnusson

Freier Verkauf

Late Night Nº 6

Snow Queen and the

Black Ravens

22.30, Fleißer-Stubn

Freier Verkauf

Meine gottverlassene

Aufdringlichkeit

20.00-21.00, Tor Donaustr.

3 - 5 • Monolog von Christoph

Nußbaumeder

Freier Verkauf

Männerhort

20.00-21.40, Studio

Komödie von K. Magnusson

Junges Abo 3, Rh. 11 + 12

Meine gottverlassene

Aufdringlichkeit

20.00-21.00, Tor Donaustr.

3 - 5 • Monolog von Christoph

Nußbaumeder

Fr. Verk. • - z. letzten Mal -

Männerhort

20.00-21.40, Studio

Komödie von K. Magnusson

Junges Abo 3, Rh. 13 + 14

Die Reise zum Mittelpunkt

der Erde

18.00-19.20 • 15. Vorstell.

Stück nach Jules Verne •

ab 9 J. • freier Verkauf

mini Short Cuts Nº 2

15.00 • Tanztheater für

Kinder ab 3 Jahren und die

ganze Familie

Freier Verkauf

Gastspiel

Schrotkehlchen

20.00 • Bayrisches Unterhaltungskabarett

von und

mit Maxi Grabmaier • fr. V.

Wiederaufnahme

Krabat 11.00-12.20

nach O. Preußler von H.

Kondschak • ab 10 Jahren

Schülervorstellung

Wiederaufnahme

Das tragödische Leben

des Käsejungen (DSE)

10.00-10.50

von F. Kruckemeyer/A. Packer

• ab 5 Jahren

Schülervorstellung

Unterwegs in Småland

10.00-10.40

Stück nach Astrid Lindgren

ab 3 J. • geschl. Vorstell.

Krabat 11.00-12.20

nach O. Preußler von H.

Kondschak • ab 10 Jahren

Schülervorstellung

Krabat 18.00-19.20

nach O. Preußler von H.

Kondschak • ab 10 Jahren

Freier Verkauf

mini Hausmusik Nº 7

Khukh Mongol 15.00

Mongolische Musik für alle

ab 4 Jahren

Freier Verkauf

Das große Heft 11.00

Stück von Ágota Kristóf

ab 14 Jahren

Schülervorstellung

Das große Heft 11.00

Stück von Ágota Kristóf

ab 14 Jahren

Schülervorstellung

Unterwegs in Småland

11.00-11.40, mobil

Stück nach Astrid Lindgren

ab 3 J. • geschl. Vorstell.

Das große Heft 11.00

Stück von Ágota Kristóf

ab 14 Jahren

Schülervorstellung

Das tragödische Leben

des Käsejungen (DSE)

10.00-10.50

von F. Kruckemeyer/A. Packer

• ab 5 Jahren

Schülervorstellung

Unterwegs in Småland

15.00-15.40, Foyer GH

Stück nach Astrid Lindgren

ab 3 J. • geschl. Vorstell.

50. Vorstellung

Die Schneekönigin

09.15-10.25

Märchen nach Hans Christian

Andersen • ab 5 J.

Schülervorstellung

Die Schneekönigin

09.15-10.25 (25. Vorst.)

+ 11.00-12.10 • Märchen

nach Hans Christian Andersen

• ab 5 J. • Schülerv.

Die Schneekönigin

09.15-10.25

Märchen nach Hans Christian

Andersen • ab 5 J.

Schülervorstellung

Premiere

Das Fest des Lamms

19.30

Schauspiel

von Leonora Carrington

Wochenend-Abo 2/

freier Verkauf

Theaterfrühschoppen

zu »Die Verschwörung

des Fiesco zu Genua«

11.00, Foyer • Eintritt frei

Das Fest des Lamms

19.00

Schauspiel

von Leonora Carrington

Wochenend-Abo 1/fr. V.

Ah heut is zünftig!

20.00-21.59

Ein Karlvalentinundlieslkarlstadtabend

Freier Verkauf

Vorschau Februar 2013

Männerhort

20.00-21.40, Studio

Komödie von K. Magnusson

Junges Abo 3,

Reihen 15 + 16

Das Ende vom Anfang

20.00-21.30, Studio

Komödie von Sean O‘Casey

Theatergemeinde

Das Ende vom Anfang

20.00-21.30, Studio

Komödie von Sean O‘Casey

Theatergem. • 15. Vorstell.

Flugschrift N o 15

Werkstatt/

Junges Theater

Open House Nº 7

Junges Theater meets

Bob Dylan 20.30

Eintritt frei

Krabat 10.30-11.50

nach O. Preußler von H.

Kondschak • ab 10 Jahren

Schülervorstellung

Krabat 11.00-12.20

nach O. Preußler von H.

Kondschak • ab 10 Jahren

Schülervorstellung

40. Vorstellung

Die Reise zum Mittelpunkt

der Erde

11.00-12.20

Stück nach Jules Verne •

ab 9 J. • Schülervorstell.

Die Reise zum Mittelpunkt

der Erde

11.00-12.20

Stück nach Jules Verne •

ab 9 J. • Schülervorstell.

U 20-Poetry Slam Club

14.00

Das große Heft 19.00

Stück von Ágota Kristóf

ab 14 Jahren

Freier Verkauf

Unterwegs in Småland

15.00-15.40

Stück nach Astrid Lindgren

ab 3 J. • Freier Verkauf

01.02. 18.00 W Premiere: An der Arche um

Acht

Freier Verkauf 15.02. 19.30 GH Die Verschwörung des Fiesco Kombi-Abo 2

zu Genua

20.00 KH

20.00 S

Pimpinone oder Die ungleiche Freier Verkauf

Heirat

Das Ende vom Anfang

Theatergem.

16.02. 15.00 W

19.30 GH

mini Hausmusik Nº 8:

Gerhard Schöne

Das Fest des Lamms

Freier Verkauf

Samstags-

02.02.

03.02.

19.30 GH

15.00 W

19.00 GH

Premiere: Die Verschwörung

des Fiesco zu Genua

Das tragödische Leben des

Käsejungen (DSE)

Die Verschörung des Fiesco

zu Genua

Kombi-Abo 3

Freier Verkauf

Besucherring,

Weihnachts-

Abo 1 + 2

17.02.

20.00 KH

11.00 F

15.00 W

19.00 GH

Kleine Hausmusik Nº 9:

Gerhard Schöne

Jazz und Literatur Nº 5: Der

törichte Karpfen

mini Short Cuts Nº 2

Das Fest des Lamms

Abo

Freier Verkauf

Freier Verkauf

Freier Verkauf

Junges Abo 2

20.00 KH Ah heut is zünftig!

Freier Verkauf 18.02. 20.00 KH Ursprung der Welt

Junges Abo 3,

04.02.

05.02.

06.02.

07.02.

08.02.

09.02.

10.02.

11.02.

13.02.

14.02.

19.30 GH

20.00 KH

20.00 S

20.00 S

18.00 GH

19.00 W

15.00 W

19.30 GH

20.00 S

11.00 W

19.00 GH

20.00 KH

20.00 S

19.30 GH

20.00 KH

19.30 GH

20.57 W

Das Fest des Lamms Junges Abo 3

Die Grönholm-Methode Kombi-Abo 2,

Reihen 14 - 20

literalounge Nº 10:

Freier Verkauf

Fastnachtsbeichten

Männerhort Freier Verkauf

Dylan. The Times They Are Freier Verkauf

A-Changin‘

U 20-Poetry Slam

Freier Verkauf

Gastspiel: Die kleine

Freier Verkauf

Zoogeschichte

Das Ende des Regens

Wochenend-

Abo 2

Männerhort

Theatergem.

Gastspiel: Die kleine

Freier Verkauf

Zoogeschichte

Das Ende des Regens

Wochenend-

Abo 1

Ah heut is zünftig!

Freier Verkauf

Männerhort

Theatergem.

Die Verschwörung des Fiesco Junges Abo 1

zu Genua

Premiere: Ursprung der Welt Freier Verkauf

Das Ende des Regens

Kombi-Abo 1

Bürgerkapelle

Eintritt frei

19.02.

20.02.

21.02.

22.02.

23.02.

24.02.

25.02.

20.00 S

20.00 KH

20.00 S

19.30 GH

19.30 GH

16.00 W

19.30 GH

20.00 KH

22.30 FL

18.00 W

19.30 GH

20.00 KH

15.00 W

19.00 GH

19.30 GH

Reihen 1 + 2

Männerhort

Junges Abo 3,

Reihen 17 + 18

Ursprung der Welt

Junges Abo 3,

Reihen 3 + 4

Männerhort

Junges Abo 3,

Rh. 19 + 20

Dylan. The Times They Are Kombi-Abo 3

A-Changin‘

Gastspiel: Der fliegende Wochenend-

Holländer

Abo 3

U 20-Poetry Slam Club Eintritt frei

Gastspiel: Der fliegende Wochenend-

Holländer

Abo 4

Ursprung der Welt

Theatergem.

Late Night Nº 7: Heute Nacht: Freier Verkauf

Marie Ruback

Krabat

Freier Verkauf

Gastspiel: Der fliegende Wochenend-

Holländer

Abo 2

Pimpinone oder Die ungleiche Freier Verkauf

Heirat - zum letzten Mal -

Unterwegs in Småland Freier Verkauf

Gastspiel: Der fliegende Wochenend-

Holländer - zum letzten Mal - Abo 1

Das Ende des Regens Schauspiel-

Abo

28.02. 19.30 GH Gastspiel: Brave New World Freier Verkauf

Öffnungszeiten der Theaterkasse

Montag bis Freitag 10:00—13:00 Uhr und 16:30—19:00 Uhr

Samstag 10:00—12:30 Uhr

Telefonische Information: Tel. (08 41) 305 47 200

Persönliche Beratung:

Mo bis Fr 09:00—12:00 Uhr und

Mo bis Do 15:00—16:30 Uhr

Sa 09:00—11:00 Uhr

Impressum Herausgeber: Stadttheater Ingolstadt, Intendant Knut Weber • Redaktion: Gabriele Rebholz, Bettina Gabler • Satz, Layout:

Thomas Schwarzer • Gestaltung nach dem Konzept von L2M3 Kommunikationsdesign: Sonja Druyen • Redaktionsschluss: 12. Dezember

2012 • Druck: Donaukurier Verlagsgesellschaft mbH Co. KG. • Beilage zum DONAUKURIER • Das Stadttheater Ingolstadt wird gefördert

durch den Freistaat Bayern.

Die nächste Ausgabe der »Flugschrift« erscheint am 11. Januar 2013

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Abendkasse

jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn am Vorstellungsort

Schriftliche Bestellung

Stadttheater Ingolstadt, Theaterkasse

Schlosslände 1, 85049 Ingolstadt

Fax (08 41) 305 47 209 E-Mail: theaterkasse@ingolstadt.de

www.theater.ingolstadt.de

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