Natur - Stadt Filderstadt

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Natur - Stadt Filderstadt

Der Wasserverbrauch, den die Mitglieder der Beregnungsgemeinschaft

haben, betrug im ersten Jahr ca. 3.000 m³. Er steigerte sich rasant und

verdoppelte sich im Prinzip jährlich. Die Betriebe stellten sich darauf ein,

dass man beregnen kann. Es wurden mehr beregnungsintensive Kulturen

wie Salat, Brokkoli und Blumenkohl angebaut.

Im Jahrhundertsommer 2003 verzeichneten wir einen Rekordverbrauch an

Beregnungswasser von fast 400.000 m³. Laut Filderwasserversorgung entspricht

dies einem Ganzjahresverbrauch einer kleinen Fildergemeinde.

Inzwischen hat sich die Filder im Reigen der Gemüseanbaugebiete in

Deutschland einen Namen gemacht. Auch gegenüber ihren Kunden sind

die Erzeuger verlässliche Partner in puncto Menge, Qualität und Frische

geworden … wegen Beregnung.

Die Zeit bleibt natürlich auch hier nicht stehen. Der Gemüseanbau auf den

Fildern wird sich durch die Möglichkeit der Beregnung noch weiter intensivieren

(die Böden wären geeignet). Die Beregnungsanlagen werden wohl

weiter ausgebaut werden müssen. Wir hoffen, dass die Stadt und ihre

Bürger hinter ihren Bauern stehen und sich gegen weiteren großflächigen

Landverbrauch wehren.

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