Natur - Stadt Filderstadt

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Natur - Stadt Filderstadt

Nord-östlich von Guéret konnten wir oberhalb einer Felswand Wespenbussard,

Zwergadler, Wanderfalke, Kolkrabe und Mäusebussard beobachten.

Auf dem Weg zu einem Aussiedler, der in einem Blockhaus,

versorgt von Solar- und Windkraft, mitten in der Natur wohnt, haben wir

den Gesang des Orpheusspötters verfolgt. Für den Laien hört es sich

ziemlich identisch an, die Experten können jedoch die Imitationen dieses

Vogels vom Originalgesang der jeweiligen Art sehr wohl unterscheiden.

Auf in die feuchten

Gefilde

Von dort aus ging es in Richtung

Fluss, vorbei an Feuchtbereichen

mit Wasserskorpionen,

Geburtshelferkröte,

Marmormolch und Kammmolch.

Am Fluss selbst wurden

wir von unseren französischen

Freunden zu den

kugeligen Moosnestern der

Wasseramsel geführt. Die Besichtigung der Wasseramselnester

bauen sie dicht über der Wasseroberfläche

an die Felsen und fliegen sie von unten an. Unsere Anwesenheit

hielt sie jedoch vermutlich davon ab, das einmal vorzuführen.

Am nächsten Morgen stand das Moor bei St. Goussaud auf dem Programm.

Bis zu den Knien im Wasser konnten wir neben den typischen

Torfmoosen u. a. Läusekraut, Fieberklee, Färberscharte, den Flammenden

Hahnenfuß und verschiedene Knabenkräuter entdecken. Wieder trockenen

Boden unter den Füßen, am Rande des Waldes schauten wir einer Goldleiste,

eine Laufkäferart, beim genüsslichen Verzehr einer Nacktschnecke

zu.

Auf der Suche nach dem Schlangenadler

Gegen Mittag kamen wir in der Nähe eines Friedhofes an eine Stelle, wo

man zur Zeit des Vogelzuges Scharen von Vögeln auf dem Durchzug

beobachten kann. Hier hat J.-M. Bienvenu auch das erste Mal einen

Schlangenadler gesichtet und ihn dann systematisch gesucht. Entsprechend

seiner Lebensraumansprüche galt es, Kiefern in Kammlagen westlich ausgerichteter

Hänge ausfindig zu machen. In einem Gebiet von 30 km² hat

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