Natur - Stadt Filderstadt

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Natur - Stadt Filderstadt

Luft aus Dosen oder Tüten für unterwegs dabei haben oder die eigene

Sauerstoffflasche im Keller bereitstellen – so selbstverständlich wie wir

Wasser aus Flaschen trinken, weil unsere Gewässer keine Trinkwasserqualität

aufweisen.

Der viel diskutierte Feinstaubgrenzwert wurde in Filderstadt vom

01.01.2006 bis zur Ausstellungseröffnung am 15.03.2006 bereits 15 Mal

überschritten!

Erster Bürgermeister Dieter Lentz und

Umweltreferentin Simone Schwiete erläutern das

Feinstaubmessgerät

Wie die Überwachung der Luft

funktioniert, demonstrierte ein

nagelneues Messgerät für Feinstaub

vom TÜV-Süddeutschland.

Einen anderen Ansatz bieten

Bioindikatoren oder Zeigerorganismen,

wie z.B. Flechten – einer

Symbiose aus Pilz und Algen –

die durch ihr Vorkommen oder

Nichtvorkommen Rückschlüsse

auf die Luftgüte zulassen. Anhand

der Flechtenkartierung auf

der Filderstädter Gemarkung

durch die Hochschule für

Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) wurde festgestellt,

dass die Luft in Filderstadt mäßig bis sehr gering belastet ist. Dabei zeigt

sich ein Gefälle der Luftqualität vom sehr gering belasteten Schönbuchrand

in Plattenhardt über die Filderebene zum Flughafen hin.

Was können wir selbst zum Schutz des Klimas tun?!

Es gibt viele Handlungsfelder, von denen wir nur einige herausgreifen

konnten. Wir können z.B. mit verschiedenen Dämmstoffen unsere Häuser

„warm einpacken“. Ein ungedämmtes Haus verbraucht pro 100 m² etwa

3.700 l Öl pro Jahr, im Vergleich dazu benötigt ein Niedrigenergiehaus nur

ca. 500 bis 700 l Öl.

Diesen krassen Unterschied verdeutlichten die verschiedenen Dämmwirkungen

der dargestellten Materialien: 100 cm dicker Beton, 47 cm Kalksandstein,

9 cm Porenbeton, 6,2 cm Holz oder 1,4 cm Polyurethanschaum

haben die gleiche Dämmwirkung. Das ist nicht nur ein Thema für

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