Natur - Stadt Filderstadt

filderstadt

Natur - Stadt Filderstadt

Umsatteln ist „in“: Filderstadt fährt Rad

Silke Köhler, Pressestelle Filderstadt & Jürgen Lenz, radhaus filderstadt

F

ilderstadt fährt Rad - ein Slogan, den im Zentrum der Filder fast

jeder kennt. Dies ist nicht zuletzt ein Erfolg des radhauses filderstadt,

das seit nunmehr zehn Jahren werbetechnisch kräftig in die

Pedale tritt. Sein Ziel: Die Menschen zum verstärkten „Umsteigen“ auf

den Drahtesel zu motivieren – ohne erhobenen Zeigefinger, ohne das

Auto zu verteufeln. Nein, diese städtische Kampagne fährt einen anderen,

ganz einfachen Kurs: Sie wirbt fürs Umsatteln, weil’s einfach viele Vorteile

mit sich bringt.

Radeln ist „in“. So ist Filderstadt 1996 auf das Fahrrad (um-)gestiegen und

strampelt seitdem sehr engagiert für eine Idee. Die Fahrtrichtung ist klar:

Filderstadt fährt Rad“. Das Ziel ist, dass mehr Rad gefahren wird – zum

Beispiel zur Arbeit, zum

Einkaufen, zur Schule, Ausbildung,

zum Fest oder in

der Freizeit. Natürlich ist

dies ein langfristiger Prozess.

Zur Konzeption des

Erfolgsprojektes: Das Bewusstsein

der Menschen

soll verändert, Jung und Alt

verstärkt für die Nutzung

der Stahlrösser im ganz normalen

Alltag begeistert werden.

Jürgen Lenz & Simone Schwiete, radhaus filderstadt

Der Hintergrund der Kampagne, die in Baden-Württemberg zweifellos

Pionierarbeit geleistet hat: Die fünf Filderstädter Stadtteile liegen in einer

für den Radverkehr idealen Distanz von drei bis fünf Kilometern. Auch

die Topografie ist (mit Ausnahme einiger Anstiege auf Plattenhardts

Höhen) fürs „Strampeln“ geeignet – also flachhügelig. So bietet sich ein

„Umsteigen“ in zahlreichen (Alltags-)Situationen an. Die Rahmenbedingungen

stimmten, die Initiative „Filderstadt fährt Rad“ war geboren.

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