OKTOBER 2009 Zum 11. Mal Orgelherbst in St. Peter & Paul

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OKTOBER 2009 Zum 11. Mal Orgelherbst in St. Peter & Paul

AUS DEM INHALT

Das Hangmoor am

Rand des Veens

Das Hangmoor Damerbruch, ein

Naturschutzgebiet im deutschniederländischen

Grenzgebiet,

bietet seltenen Pflanzen und

Tierarten einen Lebensraum.

Seiten 20-21

� EVENT DES MONATS

Zum 11. Mal

Orgelherbst in

St. Peter & Paul

Der Straelener Orgelherbst

mit hochkarätiger Besetzung

hat Tradition im Oktober.

Auch diesmal wird der Raum

der Pfarrkirche bei drei Konzerten

virtuos genutzt.

Seite 3

Zu Wasser, zu Lande

und im Rathaus

Volker Knechten, Michael Dams

und Uwe Bons arbeiten in der

Straelener Verwaltung. In ihrer

Freizeit teilen sie ein gemeinsames

Hobby – den Triathlon.

Seite 8

OKTOBER 2009


2

INHALT

DAS FÄNGT JA GUT AN

Zeit des

Erntens und

Zeit des Säens

Willkommen im Herbst!

Für die Meteorologen

ist der fast schon ein alter

Hut, da er bekanntlich mit

dem 1. September beginnt und

somit beinahe ein Drittel hinter

sich hat. Vom Kalender her ist

er aber noch ganz frisch. Und

entsprechend oft hängen viele

Menschen in Gedanken noch

dem Sommer nach. Oder aber

sie blicken nach vorne, auf Eis

und Schnee, machen sich bewusst,

dass jetzt langsam der

Öltank für die Heizung aufgefüllt

werden müsste. Empfindliche

Blumen sollten allmählich

aus dem Garten an geschütztere

Standorte gebracht werden.

Der Herbst als Übergangszeit

zwischen dem Warmen und

dem Kalten.

Doch welch eine prächtige

Brücke ist er. Vom Farbenspiel

her nimmt es keine andere Jahreszeit

mit ihm auf. Das Grün

des Frühlings mag kräftiger

sein, die Palette des Sommers

bunter. Der Herbst führt deren

Reize zusammen, setzt auf die

gedeckteren Töne, bindet alles

in allem ein Bouquet, das die

Sinne betört. Immer bietet er

die Chance, bei den angenehmen

Bedingungen eines „Altweibersommers“

die Schönheiten

in vollen Zügen auszukosten.

Und sich an einem reich gedeckten

Tisch niederzulassen.

Herbstzeit ist Erntezeit. Die urwüchsigen,

deftigen Genüsse

FARBENPRÄCHTIGER HERBST

Auch in den Herbstmonaten

blühen die

Felder ringsum

Straelen in herrlichen

Farben.

Ganz im Zeichen des herbstlichen

Modetrends zeigen sich

die weiträumigen Felder an der

Walbecker Straße und am Holter

Feld in Straelen. Dicht an dicht

stehen sie dort: die Beauty-Ladies.

Bei den „schönen Damen“

handelt es sich um eine winterharte

Callunenart, die in Strae-

der Region kommen aus Feld

und Wald in die Keller und Küchen.

Wer gut gesät hat, wird

jetzt reichlich ernten.

„Geerntet“ haben bereits die

Parteien. Mit dem Ergebnis der

Kommunalwahl quittierten die

Bürger das, was ihre Vertreter

in den Stadträten gesät hatten.

Die Kommunalparlamente befinden

sich auch in einer Übergangszeit.

Die alten Räte laufen

aus, die neuen haben die konstituierende

Sitzung vor sich. Entscheidende

Weichenstellungen

verbieten sich in diesen Tagen.

Für die ausscheidenden Politiker

ist jetzt Gelegenheit, Bilanz

zu ziehen. Der Dank für ihr Engagement

in diesem Ehrenamt

ist ihnen gewiss. Die verbleibenden

und neuen Mitglieder der

Stadträte machen sich Gedanken,

wie sie in den nächsten

Jahren „säen“ wollen. Das Bestreben,

alles zum Wohl der

Stadt und ihrer Bürger zu tun,

haben alle. Im Ziel sind die

Fraktionen geeint. Die Kontroversen

ergeben sich wegen des

Wegs dahin.

Mancher wird sich wünschen,

bei den Debatten nicht nur im

inneren Zirkel zu bleiben. Die

Räte haben mehr Publikum verdient,

nicht nur die Handvoll

Bürger, die sich normalerweise

in den Sälen verlieren. In der

Politik ist es wie beim Sport

oder bei Konzerten: Live ist es

am spannendsten.

TEXT MICHAEL KLATT

MARKTZEIT

Anne Pasch ist Altenpflegerin

aus Überzeugung und Berufung.

Die 49-jährige Krankenschwester

arbeitet im Marienhaus

in Straelen. Ihr Tag ist immer

sehr gut ausgefüllt.

Seite 4

Die Fahrer des Reit- und Fahrvereins

Straelen steuern ihre

Kutschen in großem Tempo

durchs Gelände.

Seite 9

Das Hangmoor Damerbruch

am Rand des Straelener Veens

ist ein etwa 70 Hektar großes

Naturschutzgebiet. Es erstreckt

sich über vier Kilometer,

ist aber nur 150 Meter

breit.

Seiten 20-21

Nach 47 Jahren im öffentlichen

Dienst geht Bürgermeister

Johannes Giesen in den

Ruhestand.

Seiten 7, 22

len gezüchtet wurde. Der Gärtnermeister

Gerd Canders (Bild)

vermarktet sie in seinem Gartenbaubetrieb.

Die Farbpalette reicht von hellem

Rosa über zartes Lila bis zu

kräftigem Himbeerrot. Mittlerweile

gibt es sie auch in Weiß zu

kaufen. Das Sortiment bietet

fünf verschiedene Farbrichtungen.

Außerdem gibt es innerhalb

einer Farbe Unterschiede in

Wuchsform, Farbton und Blühtermin.

Somit bieten wir unseren

Produzenten über den gesamten

Verkaufszeitraum der

Callunen-Knospenblüher von

Ende August bis November ein

umfangreiches, farblich ansprechendes

Sortiment an frisch blü-

INHALT

henden Callunen. Die Serie bietet

auf Grund ihrer vielen Sorten

die Möglichkeit, zwei- und dreifarbige

Pflanzen in vielfältigen

Farbkombinationen zu kultivieren.

Eine sehr schöne Kombination

bilden sie in Kübeln und Kästen,

aber auch im Beet in Verbindung

mit Cyclamen, Bauerncrysanthemen

und Herbstzauber.

Der Blumen- und Gartenfreund

kann sich damit eine Farbenpracht

nach Hause holen,

die den Herbst erst richtig schön

macht.

Unter der Bezeichnung Beauty

Ladies „Long Life“ werden ab

Ende September Sorten mit besonders

guter Haltbarkeit und

einem späten Blühtermin vermarktet.

4 Mein Tag

Anne Pasch arbeitet als

Altenpflegerin im Marienhaus.

5 Unser Projekt

Das Musikprojekt von

„Cäcilia“ findet Anklang.

6 wasserstraelen

Schwimmen wird gelernt

nach der Devise „Sicherheit

geht vor Schnelligkeit“.

7 Aus dem Rathaus

Johannes Giesen verabschiedet

sich aus dem Rathaus.

8 Sport

Drei Kollegen aus dem Rathaus

machen Triathlon.

9 Sport

Die Gespannfahrer steuern

Pferdekutschen durchs Gelände.

10 Mehr als Bauen

Oberbauleiter de Limèle

arbeitet seit 15 Jahren

bei Tecklenburg.

11 Wenn’s um Geld geht

Die Sparkassenfiliale in Herongen

wurde neu gestaltet.

12-13 Das Kalenderblatt

Gitarrengruppe von St. Peter

und Paul.

14-16 Was – Wann – Wo?

Auswahl der wichtigen

Veranstaltungen

im Oktober.

17 Nebenan

Welche Veranstaltungen

gibt es in der Umgebung?

18 Wegweiser

Notdienst der Apotheken;

Straelen gestern und heute.

19 Ausblick November

Neue Tollität gesucht.

20-21 Im Blickpunkt

Ein Spaziergang durch

das Hangmoor.

22 Persönlich

Johannes Giesen, der

scheidende Bürgermeister.

23 Rätsel/Vorschau

Sudoku, Original und Fälschung,

Cartoon.

IMPRESSUM

Herausgeber

Dr. Gottfried Arnold

Dr. Esther Betz

Geschäftsführung

Clemens Bauer (Vorsitzender)

Dr. Karl-Hans Arnold

(stellv. Vorsitzender)

Patrick Ludwig

Chefredakteur

Sven Gösmann

Horst Thoren

(stellv. Chefredakteur)

Redaktion

Corinna Kuhs (Leitung)

Michael Klatt

Anzeigen

Petra Boldt (verantwortlich)

Verlag

Rheinische Post

Verlagsgesellschaft mbH

Druck

Rheinisch-Bergische

Druckerei GmbH & Co KG

40196 Düsseldorf


Unser STRAELEN

Ein Hochgenuss für

die Ohren – und für die Augen

Bei den drei Konzerten des XI. Internationalen Straelener Orgelherbstes

wird der Raum der Pfarrkirche virtuos genutzt.

Von der musikalischen Fülle

und Vielfalt her werden

sich die drei Konzerte

beim XI. Internationalen Orgelherbst

in der Pfarrkirche St. Peter

und Paul auf gewohnt hohem

Niveau bewegen. „Zum

großen Teil erklingt natürlich

reine Orgelliteratur. Es werden

aber auch Transkriptionen zu

hören sein, also auch populäre

Melodien, die ursprünglich für

andere Instrumente komponiert

wurden“, erklärt Otto M.

Krämer.

Jede Menge Bewegung

Der Straelener Kantor und

künstlerische Leiter des Förderkreises

Geistliche Musik an St.

Peter und Paul ist sich darüber

hinaus sicher, dass die Konzertreihe

nicht nur die Ohren anspricht,

sondern auch ein optisches

Erlebnis ist. Das gelte besonders

für die dritte Veranstaltung.

„Da ist jede Menge Bewegung

drin“, verspricht Krämer.

Wandernde Klänge gebe es,

Licht- und Bildinstallationen.

Fürs Auge ist auch die bewährte

Video-Projektion, die dem Publikum

das Geschehen am

Spieltisch näher bringt. „Und

wir drehen die Sichtachse zur

Orgelempore hin“, kündigt

Yvonne von Löbbecke an, die

Vorsitzende des Förderkreises.

Deshalb werden für das erste

und zweite Konzert Stühle aufgestellt.

Beim Abschlusskonzert

ist dann ja das Ensemble ausreichend

mobil.

Ein Meister an der Orgel ist Straelens Kantor Otto M. Krämer.

Auf ein sehr treues Stammpublikum

können die Orgeltage

laut Förderkreis-Kassiererin

und Webmasterin Annekathrin

Drißen bauen. Die Besucher

schätzen dabei nicht nur die

kurzweiligen und unterhaltsamen

Darbietungen auf Spitzenniveau,

sondern nutzen die

Konzerte laut Yvonne von Löbbecke

auch als Möglichkeit zum

genussvollen Abschalten. Die

Pausengespräche mit den Musi-

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul, Schauplatz des Orgelherbstes, beherrscht

das Straelener Stadtbild.

kern machen das Ganze zusätzlich

zu einem kommunikativen

Ereignis.

Künstlerischer Berater

Gerne würde der Förderkreis

noch mehr Kunstbeflissene in

die Konzerte holen. Davon gebe

es in Straelen und Umgebung

mehr als genug, ist das Vorstandsteam

überzeugt. Doch

leider gingen viele eher nach

Düsseldorf oder Duisburg ins

Konzert, wüssten nichts von

den vielen kulturellen Aktivitäten

daheim. Wolfgang Haenisch

ist der Mann, der die gesamte

künstlerische Komponente, die

mit der Straelener Kirche in Zusammenhang

steht, stärker ins

Bewusstsein rücken soll. Er ist

im Förderkreis als künstlerischer

Berater tätig. Der 67-Jährige,

der mit seiner Familie in

Aldekerk wohnt, kann aus einem

großen Erfahrungsschatz

schöpfen. Der Musiker war unter

anderem von 1970 bis 1990

stellvertretender Solocellist bei

den Berliner Symphonikern und

ist seitdem stellvertretender Geschäftsführer

der Deutschen Or-

➤ Titelbild

Der Vorstand des Förderkreises

Geistliche Musik an St. Peter und

Paul freut sich auf drei brillante

Konzerte.

FOTO GERHARD SEYBERT

chestervereinigung (DOV) mit

der Aufgabe, die Orchester und

Theater der neuen Bundesländer

zu strukturieren.

Neue Ideen und neue Sponsoren

sollen neue Gestaltungsmöglichkeiten

schaffen. Ganz

oben auf der Wunschliste steht

ein neuer Spieltisch für die Orgel,

der dem Organisten erlaubt,

von der Empore an den

Altar zu wechseln. Das ist unter

anderem beim Einsatz eines Orchesters

wichtig. Haenisch: „Die

Entfernung von der Orgelempore

zum Altar ist anders nicht zu

überbrücken. Ein neuer Spieltisch,

der übrigens anderswo

Standard ist, ist notwendig, um

der Bedeutung der Kirche und

den Aktivitäten des Organisten

gerecht zu werden.“

Geld ist nötig. Dankbar ist der

Förderkreis der Firma Bofrost

für deren jahrelange Unterstützung.

Freiberufler und die Politik

möchte Haenisch stärker

einbinden. Und als „Tastenpate“

kann sich jeder beteiligen.

„Wir haben an 250 Euro pro

Tastenpatenschaft gedacht, aufgeteilt

in fünf Jahresbeträge zu

je 50 Euro“, erläutert Annekathrin

Drißen. Mit ihren Initialen

würden diese Sponsoren dann

auf den Tasten verewigt, mit denen

die Klänge der Klassik-Giganten

in St. Peter und Paul erzeugt

werden.

TEXT MICHAEL KLATT

FOTOS GERHARD SEYBERT

EVENT DES MONATS 3

DAS PROGRAMM

Italienische Eröffnung

Das erste Konzert des XI. Internationalen

Orgelherbstes bestreitet

am Sonntag, 4. Oktober,

ab 19.30 Uhr Giuliana Maccaroni

aus Italien. Sie spielt von Marco

Enrico Bossi (1861-1925) „Entrée

pontificale“ Op. 104 n.1 und

„Chant du soir“ Op. 92 n.1, von

Alphonse Mailly (1833-1918)

„Toccata“, von Ottorino Respighi

(1879-1936) „Preludio in la minore

sopra un corale di Bach“

(1910), von Alexandre Guilmant

(1837-1911) „Sonata“ op.56 n.3,

von Leon Boellmann (1862-1897)

aus der „Suite Gothique Op.25“

das Stück „Prière à Notre-Dame“

sowie von Charles-Marie Widor

(1844-1937) „Pastorale“ aus Sinfonia

Nr. 2 Op. 13 Nr.2 und „Toccata“

aus Sinfonia Nr.5 Op. 42

Nr.1.

Erfrischender Finne

Beim zweiten Konzert am Mittwoch,

7. Oktober, ab 19.30 Uhr

spielt der Finne Kalevi Kiviniemi.

Seit Jahren bearbeitet er Klassiker

der Orgelliteratur auf erfrischende

Art und Weise. Sein

Programm in Straelen enthält

Werke von Cesar Franck (1822-

1890, Interlude symphonique de

Rédemption – Transkription Kalevi

Kiviniemi), Gabriel Fauré

(1845-1924, Prélude g-Moll und

Prélude d-Moll), Marcel Dupré

(1886-1971), Pierre Cochereau

(1924-1984), Manuel de Falla

(1876-1946, Feuertanz), Richard

Wagner (1819-1883), Franz Liszt

(1811-1886), Kalevi Kiviniemi sowie

von Jean Sibelius (1865-1957,

Finlandia).

Mit Trompete

Das dritte Konzert am Sonntag,

11. Oktober, ab 19.30 Uhr wird

gestaltet von Otto M. Krämer

(Orgel), Michael Frangen (Trompete)

und dem Ensemble „Son &

Lumière“. Die Konzerte dauern

etwa eine Stunde. Alle Konzerte

haben eine kurze Pause, in der

zu einem Schoppen Wein und

einem Häppchen der Firma Bofrost

geladen wird. Eintritt jeweils

neun Euro (Förderkreismitglieder

sechs Euro). Alle Konzerte

20 Euro (14 Euro). Schüler

und Studenten frei.

www.geistliche-musik-straelen.de


4

MEIN TAG

Anne Pasch: Altenpflegerin

aus Überzeugung und Berufung

Der Tag der 49-jährigen Krankenschwester beginnt zu nachtschlafender Zeit.

Ein schnelles Frühstück und schon beginnt ihr langer Tag im Marienhaus.

Der Tag für Anne Pasch beginnt

für manche Leute

noch mitten in der Nacht;

um 4.30 Uhr klingelt ihr Wecker.

Für die 49-jährige ist das

kein Problem, denn ihre ganze

Familie ist an das frühe Aufstehen

gewöhnt. Ihr Mann Helmut

ist Bäcker und die Söhne müssen

entweder zur Arbeit oder

den Bus für die Schule erreichen.

Ein schnelles Frühstück,

bestehend aus einem Kaffee

und einem Bissen Brot müssen

genügen. Um 6 Uhr beginnt für

Anne Pasch der Dienst im Marienhaus.

Sie ist examinierte

Krankenschwester und Altenpflegerin.

Seit 30 Jahren übt sie, mit Unterbrechungen

für die Kindererziehung,

diesen Beruf aus. Und

sie tut es mit Überzeugung und

Leidenschaft. „Bereits als junges

Mädchen war mit klar, dass das

meine Welt ist. Ich werde nicht

nur als Pflegende, sondern als

Mensch gebraucht. Die Dankbarkeit

in den Augen der Bewohner

ist mit keinem Geld der

Welt aufzuwiegen“, betont sie

mit Nachdruck. Ihr macht der

Beruf Spaß, sie ist mit Freude

bei der Sache, das merkt man

sofort.

Schichtwechsel

Als erstes werden bei der

Morgenschicht die „Erfahrungen

und Erlebnisse der Nacht“

ausgetauscht. „Übergabe durch

die Nachtschwester“ nennt sich

diese Tätigkeit, die besonderes

Gewicht hat. Danach folgt die

Vorbereitung für den Tag: Medikamente

sortieren und für die

Abgabe vorbereiten, Insulin für

die Diabetespatienten bereitlegen

und Desinfektionsmittel

11.00 UHR

10.30 UHR

„Zivi“ Simon Planken und Anne Pasch bereiten den Tag vor.

nachfüllen. Danach wird sie einen

„Frühaufsteher“ wecken.

Einer ihrer „Schützlinge“ geht

sogar noch zur Arbeit. Zu ihrem

Aufgabenbereich gehört eine

Hausgemeinschaft mit zehn Bewohnern.

Ihnen hilft sie beim

Duschen, Baden, Toilettengang,

Waschen, Anziehen, Kämmen

und bei der Körperpflege oder

Maniküre. Manche der Senioren

haben somatische Erkrankungen,

wie offene Wunden

Anna Kreuzer, Anne Pasch, Käthe Klaeßen, Maria Kronenberg (v.li.) vertreiben

sich die Zeit beim gemeinsamen Bingo-Spiel.

und müssen mit frischen Verbänden

versehen werden. Jeder

bewohnt ein helles Einzelzimmer,

das in erster Linie als

Schlafzimmer dient.

In den Hausgemeinschaften

leben Menschen mit chronischen

Krankheiten, Diabetes

oder Schlaganfällen. Sie sind

teilweise noch selbstständig

und können beim Aufdecken

des Frühstückstisches helfen.

Alle, die nicht bettlägerig sind,

nehmen das Essen zusammen

an einem großen Tisch in der

Wohnküche ein. Bei schönem

Wetter lassen sich einige von

Anne Pasch auf die Terrasse

bringen. Dort warten gemütliche

Sessel, in denen sie den Vormittag

in privater Atmosphäre

verbringen können.

Vielfältige Aufgaben

Der Altenpflegerin bleibt nun

Zeit, das Frühstücksgeschirr

wegzuräumen, die Betten zu

machen und die Zimmer aufzuräumen,

bevor sie sich an die

„administrativen Arbeiten“, die

Fortführung der Krankenblätter,

Begleitung des Arztes bei

der Visite und Terminvereinbarungen

für Frisör, Physiotherapie

oder Fachärzten, macht. Ein

täglicher „Jour fix“ mit den Mit-

8.45 UHR

Anne Pasch mit Hildegard Hansen beim Bettenmachen.

8.15 UHR

Gewissenhaft teilt die 49-Jährige die

Medikamente zu.

arbeitern der Hausleitung, dem

Hausmeister, dem Sozialen

Dienst, der Hauswirtschaftsleitung

und der Verwaltungsmitarbeiterin

gehören zum täglichen

Tagespensum.

Anne Pasch ist immer in der

Nähe „ihrer“ Heimbewohner.

„Viele Menschen wollen von

’früher’, von ihrer Familie oder

von ihren Erlebnissen erzählen.

Dann bin ich da“, so die examinierte

Krankenschwester. Sie

kann aufgrund ihrer Ausbildung

im St. Bernhard-Hospital

in Kamp-Lintfort auch Injektionen

geben. Besonders bei den

Diabetes-Patienten muss der

Zeitplan genau eingehalten

werden. In dieser Funktion ist

sie auch noch für andere Hausgemeinschaften

zuständig.

Das Mittagessen wird pünktlich

um 12 Uhr von der Küche

7.30 UHR

Anne Pasch kämmt Else Trienekens

die Haare.

geliefert. Es gibt verschiedene

Gerichte zur Auswahl, darunter

auch Schonkost. Gemeinsam

wird wieder gegessen, und wer

danach müde ist, wird zur Mittagsruhe

gebettet.

Besucher kommen, um die

Angehörigen zu sehen. Sie setzten

sich mit in die Runde. Um

diese Zeit endet für Anne Pasch

der erste Abschnitt eines Arbeitstages,

der früh begonnen

hat. Die „Mittagsschicht“ übernimmt

ab 14 Uhr die Arbeit. Zu

Ende ist der Tag noch lange

nicht, denn zu Hause wartet die

Mehrgenerationen-Familie sowie

ein großer Haushalt mit viel

Arbeit. „Ich leite ein kleines, gut

funktionierendes Familienunternehmen“,

sagt sie mit einem

Schmunzeln.

TEXT MARGRET LINSSEN

FOTOS GERHARD SEYBERT


Unser STRAELEN

Mit Pauken und Trompeten

Auch in der nach den Herbstferien neu eingerichteten „Bläserklasse“ können Kinder zwischen 8 und 12 Jahren beim

Musikverein Cäcilia ein Instrument lernen.

UNSER PROJEKT 5

Das Musikprojekt von „Cäcilia“ hat bei den Nachwuchsmusikern

großen Anklang gefunden. Nach den Herbstferien startet ein neuer Kursus.

Vor einem Jahr hat der Musikverein

Cäcilia Straelen

das Konzept „Bläserklasse“

in sein Angebot aufgenommen.

Seit dieser Zeit lernen von

anfänglich 18 Kindern 15 jede

Woche eine Stunde auf ihrem

Instrument, das sie innerhalb

der ersten sechs Wochen nach

dem ausprobieren auswählen

konnten. Das Musikprojekt hat

so großen „Anklang“ gefunden,

dass es in diesem Jahr nach den

Herbstferien neu aufgelegt

wird.

Jugendwartin Josefa Bonnes

freut sich über den Erfolg und

den Spaß, den die Kinder dabei

haben. Selbst ist sie jeden Donnerstag

dabei, wenn Peter Peters

der „Bläserklasse“ nicht nur

die „Flötentöne“ beibringt. Derzeit

werden in dem neuen Probenraum

auf der Fontanestraße

(über der alten Turnhalle) vier

Querflöten, drei Klarinetten, je

zwei Tenorhörner und Trompeten

und jeweils ein Flügelhorn,

Posaune und Saxophon vom Dirigenten

des Vereins ausgebildet.

Auch Schlagzeug-Unterricht

gehört dazu.

Spielfreude und Selbstentfaltung

Das Jugendübungsheft „Essential

Elements“, das jedem

Kind zur Verfügung steht, buchstabiert

„Musik“ auf besondere

Weise mit entsprechenden Satzanfängen:

Mit Freunden musizieren

und neue Freunde gewinnen.

Unterhaltung und

Spielfreude. Stolz auf gemeinsam

erarbeiteten Erfolg. Individualität

und Selbstentfaltung.

Kreativität und Verständigung

in einer Sprache, die alle verstehen.

Das Heft ist didaktisch gut

aufgebaut. Bei „Warme Semmeln“

geht es darum, nur auf

dem Mundstück zu spielen. Am

Ende können die Kinder „Eine

Melodie von Mozart“, den

„Marsch der Majestäten“ oder

schon die „Ode an die Freude“.

„Musizieren steigert die Konzentrationsfähigkeit

und fördert

den Teamgeist und die Toleranz

untereinander“, spricht

Josefa Bonnes aus Erfahrung.

Seit ihrem 11. Lebensjahr spielt

die 44-Jährige Querflöte. Die

gelernte Konditoreifachverkäuferin

organisiert auch Vorspieltermine

in Altenheimen oder

anderen öffentlichen Begegnungsstätten.

Außerdem unterstützt

und berät sie die Eltern

bei der Suche nach einem geeigneten

Instrument für die Kinder.

Schnupperprobe nach den Ferien

Nach zwei bis drei Jahren bekommen

die Jugendlichen

meistens an St. Martin die Gelegenheit,

im Musikverein Cäcilia

unter der Leitung von Dieter

Zimmermann mitzuspielen.

Was sonst noch alles an Terminen

auf die neuen Musikanten

zukommt, ist auf der Homepage

www.musikverein-straelen.de

nachzulesen. Hier zeigt der

Straelener Marktbrunnen mit

seinen Figuren eine Übersicht

der Auftritte. Verantwortlich für

die Seite ist Ehemann Jürgen

Bonnes, der seit 30 Jahren Vorstandsarbeit

in „Cäcilia“ leistet

und seit 15 Jahren das Amt des

Schriftführers inne hat. Er unterstützt

seine Frau insbesondere

bei der Betreuung der Kinder

und beim Versand von Einladungen.

„Den Termin für die Schnupperprobe

werden wir rechtzeitig

bekannt geben“, sagen beide.

Hilfe und Unterstützung bei

der Schülersuche finden sie

auch bei Bernd Schaap, dem

Rektor der Katharinen-Grundschule

in Straelen.

TEXT LISS STEEGER

FOTO GERHARD SEYBERT


6

WASSERSTRAELEN

AUS DEM BAD

Kinder- und

Babyschwimmen

Die Anmeldungen für das Kinderund

Babyschwimmen werden an

der Rezeption des Fitnessbades

„wasserstraelen“ ab Dienstag,

13. Oktober, entgegen genommen.

Der Anfängerkurs für das

Babyschwimmen beginnt am Donnerstag,

12. November, die Kursstaffel

für das Kinderschwimmen

ab dem 1. Dezember. Die Termine

für das Kinderschwimmen entnehmen

Sie bitte dem aktuellen Kursplan,

den Sie im Bad oder über

das Internet www.wasserstraelen.de

erhalten können.

Wassergewöhnung

Die Kurse für die Wassergewöhnung

und das Kleinkinderschwimmen

sind momentan leider belegt.

Das Team von „wasserstraelen“

bittet die Interessenten dieses Angebotes,

auf die Aushänge zu achten.

Dort wird bekannt gegeben,

sobald freie Plätze verfügbar sind.

Fitnesskurse

Die neue Staffel für die Aqua-Fitnesskurse

für Erwachsene startet

Dienstag, 10.November (St. Martin).

Die Anmeldungen können ab

Dienstag, 6. Oktober, im Bad oder

telefonisch unter 02834 942460

entgegen genommen werden.

Den aktuellen Kursplan gibt es unter

www.wasserstraelen.de.

Herbstferien

Die Schwimm- und Fitnesskurse

finden auch während der Herbstferien

statt! Auf die Spielspaß-Aktionen

am Sonntag, 11., 18. und

25. Oktober, muss ebenfalls nicht

verzichtet werden.

ZEITEN & PREISE

Öffnungszeiten

Dienstag 9 bis 21 Uhr

Mittwoch 7 bis 21 Uhr

Donnerstag 9 bis 21 Uhr

Freitag 7 bis 21 Uhr

Samstag 9 bis 18 Uhr

Sonntag/

Feiertag 9 bis 18 Uhr

Eintrittspreise

Einzelkarte 4 Euro

ermäßigt 2,50 Euro

6erKarte 20 Euro

ermäßigt 12,50 Euro

12erKarte 40 Euro

ermäßigt 25 Euro

Jahreskarte 150 Euro

ermäßigt 75 Euro

Halbjahreskarte 90 Euro

ermäßigt 45 Euro

Kurskarte 80 Euro

Schnupperkurs 5 Euro

Jahreskarte

Familie 350 Euro

Abendtarif 2 Euro

Frühaufstehertarif 2 Euro

bietet

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Sicherheit vor Schnelligkeit

Nach dieser Devise lernen die Kinder nach der Gewöhnung

an das Wasser im Straelener Schwimmbad schwimmen.

„Für uns als Sportwissenschaftler

ist es wichtig, dass sich die

Kinder sicher im Wasser bewegen

und keine Panik bekommen,

sobald der Kopf unter

Wasser gerät“, erläutert Susanne

Hirsch, Sportwissenschaftlerin

im Fitnessbad „wasserstraelen“.

Voraussetzungen dafür

sind vor allem der richtige Umgang

mit dem Element Wasser –

tauchen, schweben, gleiten,

springen – sowie das Sammeln

von Körper- und Bewegungserfahrungen

in fremden Bewegungssituationen.

Aufbau der Schwimmschule

Die Schwimmschule „wasserstraelen“

beginnt mit der Wechselschlagtechnik

als erste

Schwimmart. Der Vorteil dieser

Schwimmtechnik besteht darin,

dass eine abwechselnde Bewegung

durchgeführt wird, die so

auch in Alltagssituationen ganz

natürlich auftreten. Diese wechselseitige

Bewegung der Arme

und Beine beginnt mit den ersten

Krabbelbewegungen bei Babys,

dem Hundepaddeln bei

Kleinkindern und wird anschließend

mit dem Erlernen des Laufens

fortgeführt. Von daher ist

die Koordination dieser „natürlichen“

Bewegungsform leichter

zu meistern.

Außerdem wird durch das

frühzeitige Erlernen der (Aus-

)Atmung ins Wasser ein Grundstein

für die spätere Schwimm-

Wasser kann ja soooo viel Spaß machen!

Mit Freude lernen die Kinder im Fitnessbad „wasserstraelen“ schwimmen.

laufbahn gelegt. Es fällt den

Kindern leichter, anschließend

diese „Unter-Wasser-Atmung“

auf das Brustschwimmen zu

übertragen, da die Wassersi-

cherheit bereits erreicht ist. „Jedes

Kind wird mit seinen unterschiedlichen

Vorerfahrungen

individuell bei uns in der

Schwimmschule „wasserstraelen“

betreut“, so Susanne

Hirsch. Für die Kinder sei das

„Seepferdchen“ ein Erfolg, unser

Primärziel sei es aber nicht,

sagt die Sportwissenschaftlerin.

Der kleine Aufnäher an der Badehose

oder am Badeanzug

schützt das Kind nicht vor dem

Ertrinken.

Gute Qualität der Schwimmschule

„Die regelmäßige Bewegung

im Wasser und dadurch die entstehende

Bewegungssicherheit

sind mir für meine Kinder am

wichtigsten“ erklärt Katja Winnekens,

Mutter von Lennard (5)

und Jannis (2). Sie findet die

Qualität der Schwimmschule

„wasserstraelen“ sehr gut, da jedes

Kind auf spielerische Art

und Weise und trotzdem zielgerichtet

nach seinen speziellen

Bedürfnissen gefördert wird.

Dieser kindgerechte Unterricht

und der regelmäßige Umgang

mit dem Element Wasser führen

dazu, dass die Kinder hoch motiviert

sind, weiter zu machen.

Dies bestätigt uns Marlies

Richter, Mutter von Maike (5):

„Maike hat mit drei Jahren mit

der Wassergewöhnung angefangen

und konnte von da an

durchgehend in einem für sie

geeigneten Kurs teilnehmen.

Mittlerweile hat sie ihr Seepferdchen

und nimmt an den

Fortgeschrittenen Schwimmkursen

teil.“ Die Schwimmschule

„wasserstraelen“ bietet vom

Babyschwimmen über Kleinkinderschwimmen

und Wassergewöhnung

bis hin zu verschiedenen

Kinderschwimmkursen ein

breites Spektrum für verschiedene

Zielgruppen an.

Soziale Entwicklung

In allen Kursen wird das Vertrauen

in sich und die eigenen

Fähigkeiten vermittelt und gestärkt.

Daneben stehen in den

Schwimmkursen von „wasserstraelen“

die Entwicklung sozialer

Fähigkeiten und Förderung

sozialer Kontakte sowie Spaß

und Freude im Vordergrund.


Unser STRAELEN

Willkommen

auf unserer

COUCH !

Liebe Bürgerinnen

und Bürger !

Dies ist das letzte Mal, dass ich

als Bürgermeister von Straelen

in „Unser Straelen“ zu Ihnen

spreche. Meine Amtszeit endet

am 20. Oktober; dann bin ich offiziell

Pensionär. Bei der Kommunalwahl

am 30. August haben

Sie Jörg Langemeyer mehrheitlich

zu meinem Nachfolger

bestimmt. Ich möchte Sie bitten,

ihm das gleiche Vertrauen entgegenzubringen,

das Sie mir

während meiner gesamten

Amtszeit entgegen gebracht haben.

Als ich am 1. Oktober 1993 meinen

Dienst in Straelen angetreten

habe, war ich für Sie ein

„Fremder“. Ich bin zwar in Xanten

geboren, habe in Alpen bei

der Gemeindeverwaltung gearbeitet

und war später in Nordwalde

Gemeindedirektor – aber

Sie kannten mich nicht. Ich habe

mich immer als „Niederrheiner“

gefühlt. Trotzdem war es für beide

Seiten ein „Sprung ins kalte

Wasser“.

Dank der wunderbaren Straelener

Mentalität, offen gegenüber

Neuen(m) zu sein, wurde es mir

leicht gemacht, mich schnell

einzugewöhnen und unter Ihnen

wohl zu fühlen. Rückblikkend

gesehen, habe ich sehr

schnell Anschluss in Ihrer „Mitte“

gefunden. Mit dem neuen

Stadtrat und dem gewählten

Bürgermeister wird ein „junger

Wind“ im und aus dem Rathaus

wehen. Eine lebendige Stadt ist

aus den verschiedensten Charakteren

zusammengesetzt. Die

Kunst ist es, kontrovers zu diskutieren

und danach konstruktiv

weiter zusammen zu arbeiten.

Viel Glück dabei!

Bis bald.

Es grüßt Sie herzlich

Johannes Giesen

Bürgermeister

Und tschüss…

Bürgermeister Johannes Giesen

verabschiedet sich aus dem aktiven Dienst.

Nur noch wenige Tage verbringt Johannes Giesen an seinem Schreibtisch im Straelener Rathaus.

Nach 47 Dienstjahren im öffentlichen

Dienst geht Bürgermeister

Johannes Giesen in den

(Un)Ruhestand. Offiziell endet

sein Dienstverhältnis am 20.

Oktober. Der „Primus inter paris“,

der Erste unter Gleichen im

Stadtrat, und Verwaltungschef

von 150 Mitarbeitern hat sich

frühzeitig nach einer neuen

Aufgabe umgesehen. Seit Beginn

des Jahres hat er den Vorsitz

der Agrobusiness-Initiative

Niederrhein übernommen. Seine

Aufgabe ist es, Netzwerke zu

bilden und das Thema Gartenbau

und Landwirtschaft zu vermarkten.

Dabei wollen die Initiatoren

auch Grenzen überschreiten.

Eine große und lohnende

Aufgabe!

Am 1. Oktober 1993 trat der

damals 45-Jährige den Dienst

im Straelener Rathaus an. Der

Stadtrat hatte ihn aus einer

Vielzahl von Bewerbern gewählt.

Zuvor war er Gemeindedirektor

von Nordwalde im

Münsterland. Giesen übernahm

die Amtsgeschäfte seines Vorgängers

Willi Weikamp. Damals

gab es noch die „Doppelspitze“,

die aus hauptamtlichem Stadtdirektor

und ehrenamtlichem

Bürgermeister bestand. Diese

Aufgabe übernahm Hans Rütten

von Matthias Bocksteger.

Ein erfolgreiches Team wechselte

reibungslos in die nächste

Generation.

Schnell zeigte sich, dass Johannes

Giesen ein agiler

Mensch ist, der besonders die

geistige Beweglichkeit schätzt

und seinen Mitarbeitern Eigenverantwortung

zutraute. Die

Blumen- und Gemüsestadt hatte

sich schnell den Ruf erworben,

für Neuerungen offen zu

sein. So hatte unter seiner Regie

das Rathaus immer den neuen

informationstechnologischen

Stand. Zweimal gewann Straelen

beim Bundeswettbewerb

„Unsere Stadt blüht auf“ eine

Goldmedaille.

Mit Karassek auf der Couch

Giesen saß mit dem Literaten

Helmut Karassek auf der Grünen

Couch, dem Wahrzeichen

von Straelen. Die Um- und Ansiedlung

der damaligen NBV/

UGA, heute Landgard, wurde

innerhalb von elf Monaten umgesetzt.

Er legte den Grundstein

zum Neubau des Fitnessbades

„wasserstraelen“ an der Lingsforter

Straße. Am 20. Mai 2006

wurde die Eröffnung gefeiert.

Zahlreiche Firmen haben sich

in Straelen angesiedelt. Durch

das hohe Gewerbesteueraufkommen

gehört Straelen immer

noch zu den steuerstarken Kommunen

in NRW und hat eine Infrastruktur

vorzuweisen, wie

kaum eine andere Stadt. Alle

Sportvereine haben einen Rasenplatz

und die Umkleidegebäude

sind vielfach mit der Unterstützung

der Stadt neu gebaut-

oder renoviert worden.

Photovoltaikanlagen haben auf

den städtischen Dächern Einzug

gehalten, um die Sonnenenergie

positiv zu nutzen. Das „Lokale

Bündnis für Straelen“ wurde

gegründet, um Familien besser

fördern zu können, und das

„Haus der Familie“ wurde eingerichtet.

Jugendarbeit, Bildung,

Kultur und Sport sind immer

Themen, die Johannes Giesen

am Herzen liegen.

Die offizielle Abschiedsfeier

findet am 23. Oktober um 19

Uhr im Forum des Gymnasiums

statt. Alle Bürgerinnen und Bürger

der Stadt Straelen sind herzlich

eingeladen. Um den Personenkreis

besser kalkulieren zu

können, bittet die Stadtverwaltung

um Anmeldung unter

☎ 02834 702-216.

AUS DEM RATHAUS 7

MELDUNGEN

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Neuer Rat tagt im

großen Sitzungssaal

Die konstituierende Ratssitzung

des neu gewählten Stadtrates

findet am Donnerstag, 5. November,

um 17 Uhr, im großen

Sitzungssaal des Straelener Rathauses

statt. Interessierte Bürgerinnen

und Bürger sind herzlich

dazu eingeladen.

Änderungen bei

Busverbindungen

Die neuen Fahrpläne für die Busverbindungen

haben zu Beschwerden

und Anregungen geführt.

Besonders ältere Menschen

sind von der Veränderung

der Linienführung betroffen. In

Wachtendonk hat ein Gespräch

stattgefunden. Als Ergebnis

wird eine Zusatzfahrt vom Schulzentrum

Straelen nach Kerken

um 14.23 Uhr mit der Linie 33 angeboten.

Eine Verbindung für

Schüler der Liebfrauenschule

Geldern nach Herongen wurde

ebenfalls geschaffen. Vom

Schulzentrum Straelen wird ein

Bus nach Wachtendonk fahren.

Die Busse für die Schüler des

Gymnasiums nach der 7. und 8.

Stunde nach Wachtendonk halten

am Schulzentrum. Damit Berufspendler

aus Herongen den

Zug in Kempen um 6.45 Uhr

nach Düsseldorf erreichen können,

startet der Bus 5.38 Uhr bei

„Landgard“ und fährt bis zur

Haltestelle „Straelen-Friedhof“.

Er hat Anschluss an die Linie 063

um 5.54 Uhr in Richtung Kempen.

Ankunft am Bahnhof um

6.29 Uhr. Weitere Änderungen

erfolgen nach den Herbstferien.

So feiert Straelen

das Martinsfest

Im vorigen Jahr hat das Martinskomitee

eine Platte mit Liedern

und Geschichten, gelesen von

Hans Rütten, Franka Ernst und

Nina Slooten. rund um das

Brauchtum des Straelener Martinzuges

herausgegeben. Die

Texte der insgesamt 13 Martinslieder

sind in einem Booklet der

Platte beigelegt. Die Platte kostet

fünf Euro.


8

SPORT

FUSSBALL-TERMINE

Samstag, 3. Oktober

Kreisliga A SV Herongen – TSV

Weeze (16 Uhr).

Sonntag, 4. Oktober

Landesliga SV Straelen II – DJK

VfL Tönisberg (15 Uhr).

Kreisliga A SV Straelen III – Viktoria

Winnekendonk (13.15 Uhr);

Sportfreunde Broekhuysen – SV

Hönnepel/Niedermörmter II (15

Uhr).

Frauen-Kreisliga SV Herongen –

DJK Wanheimerort (11 Uhr); Sportfreunde

Broekhuysen – TuS Borth

(12.30 Uhr).

B-Junioren-Niederrheinliga

SV Straelen – Rot-Weiß Oberhausen

(11 Uhr).

Freitag, 9. Oktober

Kreisliga B SV Herongen II – SV

Walbeck II (19 Uhr).

Sonntag, 11. Oktober

Kreisliga A SV Herongen – SV Issum

(15 Uhr).

Frauen-Kreisliga Blau-Weiß Auwel-Holt

– Sportfreunde Wyler/Zyfflich

(11 Uhr).

Kreisliga B Blau-Weiß Auwel-Holt

– Arminia Kapellen; Sportfreunde

Broekhuysen II – SV Sevelen II (beide

15 Uhr).

Sonntag, 18. Oktober

Niederrheinliga SV Straelen –

KFC Uerdingen (15 Uhr).

Kreisliga B SC Auwel-Holt – TSV

Nieukerk; Sportfreunde Broekhuysen

II – GSV Geldern; SV Herongen II

– SV Lüllingen (alle 15 Uhr).

Frauen-Kreisliga SV Herongen –

TuS Borth II (11 Uhr); Sportfreunde

Broekhuysen – Germania Wemb /

12.30 Uhr).

Karl Theelen trainiert das Landesliga-Team

des SV Straelen.

Sonntag, 25. Oktober

Landesliga SV Straelen II – Arminia

Klosterhardt (15 Uhr).

Kreisliga A SV Straelen III – SGE

Bedburg-Hau (13.15 Uhr); Sportfreunde

Broekhuysen – TuS Kranenburg;

SV Herongen – SV Veert (beide

15 Uhr).

Frauen-Kreisliga Blau-Weiß Auwel-Holt

– SV Lüllingen (11 Uhr);

Sportfreunde Broekhuysen – SV

Neukirchen (12.30 Uhr).

Samstag, 31. Oktober

Niederrheinliga SV Straelen –

Wuppertaler SV Borussia II (15 Uhr).

C-Junioren-Niederrheinliga

SV Straelen – PSV Wesel-Lackhausen

(15 Uhr).

Man wird ja nicht jünger.

Und irgendwann dauert

der Schmerz länger an,

als er es noch vor Jahren getan

hat. Irgendwann musste

Schluss sein mit Fußball. Und

dabei waren Michael Dams,

Volker Knechten und Uwe Bons

sicher nicht die schlechtesten

Kicker, die es beim SV Straelen

gab.

„Es kommt aber auch die Zeit,

in der die Familie nicht mehr

duldet, dass man mehrere Male

in der Woche zum Training geht

und sonntags noch auf dem

Platz steht“, weiß Michael Dams

aus eigener Erfahrung. Also

musste eine neue Sportart her,

die es erlaubte, zu trainieren

wann es gerade am besten passte.

Dams’ Kollegen Volker

Knechten und Uwe Bons standen

vor denselben Problemen –

und fanden dieselbe Lösung. Sie

wurden Triathleten.

Zu Wasser, zu Lande

und im Rathaus

Drei Kollegen aus der Straelener Verwaltung teilen ein

gemeinsames Hobby – den Triathlon.

Fünfhundert Meter kühles Nass sind beim Draxi-Triathlon in Xanten zu absolvieren. Die schnellsten sind schon nach gut sechs Minuten wieder an Land.

Die Wege zu diesem Sport

waren unterschiedlich. Michael

Dams hatte von seinem rennrad-verrückten

Schwiegervater

ein Rad vermacht bekommen,

mit dem er viele Kilometer herunterriss.

Das Rad ist noch

heute sein fahrbarer Untersatz

bei den Triathlons, die er absolviert.

Da wundert es kaum, dass

das Radfahren „seine“ Disziplin

im Triathlon ist. „Dafür komme

ich weit hinter den anderen beiden

aus dem Wasser“, gibt

Dams zu.

Volker Knechten kam über

den Umweg Kraftsport zum Triathlon.

„Seither jage ich die anderen

beiden vor mir her“, sagt

Knechten. Nicht, dass er untalentiert

wäre. Am größten Manko

ist Knechten selbst schuld:

„Ich habe nicht die Lust, mir ein

Rennrad zu kaufen. Und mit

meinem Trekkingrad gehöre ich

nicht zu den Schnellsten.“

Uwe Bons (r.) startete zur Abwechslung auch am Eyller-See-Triathlon.

An der Xantener Südsee präsentieren sich Volker Knechten, Michael Dams

und Uwe Bons (v. li.) in der Wettkampfmontur.

Uwe Bons war beim diesjährigen

Triathlon in Xanten der flotteste

des „Rathaus-Trios“. Vor

allem im Wasser zog er seinen

Kollegen davon. Für die 500

Meter der Draxi-Distanz

brauchte er knapp zehn Minuten,

Knechten und Dams gute

zwei Minuten mehr. Nach dem

Schwimmen ging es für 17 Kilometer

aufs Rad, anschließend

mussten noch fünf Kilometer

gelaufen werden. Bons schaffte

den gesamten Triathlon in einer

Stunde und zehn Minuten,

Dams kam drei Minuten, Knechten

elf Minuten später ins Ziel.

„Was zählt, ist nicht, wer von

uns dreien der schnellste ist“,

sagt Uwe Bons, „sondern das

wir am Ende des Triathlons sagen

können, wir haben unser

Bestes gegeben und vielleicht

sogar unsere Bestzeit gelaufen

sind.“ Bei nur einem Triathlon

im Jahr, den die drei absolvieren

(„Für mehr als einen habe

ich keine Erlaubnis“, sagt

Dams), sind die Vorbereitungen

unterschiedlich. Einig sind sich

die drei aber in einem: „Das

Wasserstraelen-Bad bietet mit

der Finnenbahn natürlich tolle

Übungsbedingungen“, sagt

Knechten und erinnert sich an

eine Trainingseinheit: „Die Leute

im Schwimmbad haben

schon blöd geguckt, als ich mit

Radfahrerschuhen aus der Halle

gelaufen bin.“

Das schönste sei für alle drei

aber sowieso die Fachsimpelei.

„In der Theorie haben wir drei

es alle drauf“, ist sich Bons sicher.

TEXT MARCO BÜREN

FOTOS PRIVAT, SEYBERT, ARCHIV


Unser STRAELEN

Rasant durchs Gelände

Die Fahrer des RFV Straelen sind nicht mit dem Rad oder dem Auto

unterwegs, sondern steuern Kutschen in großem Tempo.

Es muss nicht immer eine gemütliche Ausfahrt mit der Kutsche sein: Im Turniersport geht es auch rasanter zu.

Fast 125 Jahre sind vergangen,

als Carl Benz und Gottlieb

Daimler nahezu zeitgleich

das Automobil erfanden

– mit der Folge, dass Pferdegespanne

als Transportmittel

heute nahezu aus dem Verkehr

verschwunden sind. Aber es

gibt sie noch, die Kutscher, die

mit Pferd und Wagen eine Ausfahrt

machen und sogar Sport

mit ihren Gespannen betreiben.

Beim Reit- und Fahrverein

Straelen gibt es gleich mehrere

dieser Gleichgesinnten.

Am Tag der Deutschen Einheit

wird auf dem Gelände des

RFV Straelen der Familien-

Fahrtag gestartet. Dieses Treffen

von Gespannfahren und jenen,

die es werden wollen, geht

eher gemütlich zu. Gemeinsame

Ausfahrten durch die

herbstliche Landschaft wird es

geben, dazu einen kleinen Hindernisparcours,

der mehr Training

denn Wettbewerb sein soll.

Am Sonntag, 18. Oktober

steht für die Fahrer des RFV

Straelen der nächste Höhepunkt

auf dem Plan, denn im

Rahmen der Vereinsmeisterschaften

werden im Kegelparcours

die besten Fahrer des Vereins

ermittelt.

Nicht nur Hindernisfahren

Fahren ist aber mehr als das

Umfahren von Hütchen. Das

weiß kaum einer besser als

Frans Hellegers. Er ist nicht nur

Aktiver Fahrer im RFV Straelen,

sondern zugleich Richter, Organisator,

Ausbilder und Verbandsfunktionär.

„Der Fahrsport

ist vielseitig wie der Reitsport

auch“, sagt Hellegers und

Frans Hellegers vom RFV Straelen beim Fahr-Marathon im Rahmen eines Turniers

im französischen Conty.

nennt die anderen Disziplinen

des Fahrsports, die Dressur und

den Marathon, der mit dem Geländeritt

des Vielseitigkeitsreitens

vergleichbar ist. „Weitere

Unterschiede ergeben sich in

der Größe der Gespanne vom

Ein- zum Vierspänner und

durch die Pferde, die vorgespannt

werden.“ So gibt es auch

Pony-Gespanne und -Wettkampfklassen.

Fahren, so versichert Hellegers,

boome geradezu. „Dabei

halten sich die Zugänge an

Frauen und Männern ungefähr

die Waage.“ Darin zeigt sich –

vom Wagen abgesehen – der

große Unterschied zum klassischen

Pferdesport, in dem der

Nachwuchs zunehmend von

Mädchen gestellt wird. Der

Trend des Fahrens geht auch zu

den jüngeren Jahrgängen, seit

kurzer Zeit gibt es auch Jugendverbände

und Jugend-Turnierserien.

Auf seinem Klaesenhof

in der Hetzert werden aber nach

wie vor vom Kind zum Erwachsenen

alle Reiter in bunter Mischung

ausgebildet. „Fahren ist

etwas für jedermann, vor allem

aber ist es für jene Interessant,

die mit zunehmendem Alter

nicht mehr die Kraft aufbringen

können, ein Pferd im Sattel

durch den Parcours zu führen.“

Ein Beispiel für die offene Altersskala

ist der Ausbilder von

Frans Hellegers, der sich im Alter

von etwa 70 Jahren noch

Weltmeister nennen darf. Da

wundert es nicht, dass Hellegers

an den niederländischen Meisterschaften

teilnehmen wird.

TEXT MARCO BÜREN

FOTOS PRIVAT

TAXI

SPORT 9

HANDBALL-TERMINE

Freitag, 2. Oktober

Verbandsliga MädchenB Hamborn

07 – SVS, 17.45 Uhr, Halle

Hamborner Straße.

Samstag, 3. Oktober

Landesliga Männer SVS – SG

Wickrath-Beckrath, 19.30 Uhr, Stadthalle.

KreisligaA Männer SVS II –

Osterather TV, 17.45 Uhr, Stadthalle.

Samstag, 4. Oktober

Verbandsliga Frauen TV Walsum-Aldenrade

– SVS, 17.30 Uhr,

Halle Obere-Holtener-Straße.

Bezirksliga Frauen TV Lobberich

II – SVS II, 12 Uhr, Halle Süchtelner

Straße

Samstag, 24. Oktober

Landesliga Männer TS Grefrath

– SVS, 18 Uhr, Schulzentrum.

Sonntag, 25. Oktober

Bezirksliga Frauen Hülser SV –

SVS II, 12 Uhr, Halle Reepenweg.

Samstag, 31. Oktober

Landesliga Männer SVS – TV

Korschenbroich II, 19.30 Uhr, Stadthalle.

KreisligaA Männer SVS II – TV

Lobberich II, 17.45 Uhr, Stadthalle.

Verbandsliga MädchenB SVS

– TuS Td Lank, 16.30 Uhr, Schulzentrum.

Hubert Goumans Söhne BroekhuysenerStraße53

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10

MEHR ALS BAUEN

KLARTEXT

Viel diskutiert wurde in Straelen

über meine Meinung zu den

„dunklen Gestalten“, die häufig

in unserer Stadtmitte zu sehen

sind und über die ich in der vergangenen

Ausgabe von „Unser

Straelen“ geschrieben habe.

Die Problemzone beginnt vor

dem Internet-Café auf der Gelderner

Straße. Wenige Schritte

weiter sehen wir vor und in einem

Speiselokal unsere Freunde

aus Polen, mehr oder minder angetrunken.

Auf dem Marktplatz

bilden sich Gruppen von bunt

bekleideten Personen, die keinen

Schritt zur Seite gehen,

wenn beispielsweise Fahrradfahrer

von Geldern aus kommend

durch die Stadtmitte zur

Venloer Straße fahren. Dort treffen

wir auf ein weiteres Internet-Café,

vor dem meist stark

angetrunkene Gastarbeiter das

Bild prägen.

Ein Alkoholverbot außerhalb der

Gaststätten wäre meiner Meinung

nach ein diskussionswürdiger

Lösungsvorschlag, dem

sich viele anschließen könnten.

Viele Bürger erwarten vom

Stadtrat eine entsprechende

Vorgehensweise unter dem

Motto „Packen wir es an!“.

Einen Gedanken möchte ich

noch zur politischen Situation in

unserer Stadt äußern: Viele

Straelener CDU-Sympathisanten

erwarten die Einladung zu einem

kleinen Parteitag beziehungsweise

zu einer außerordentlichenMitgliederversammlung

und wünschen die Aufarbeitung

und Selbstkritik bezüglich

der sehr hohen Stimmenverluste

bei den Kommunalwahlen.

Schöne Herbsttage wünscht allen

Lesern

Ihr

Hermann Tecklenburg

Oberbauleiter Marco de Limèle vor den Plänen derzeit aktueller Bauprojekte in Düsseldorf.

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Philosophische Gedanken

zwischen den Bauprojekten

Marco de Limèle ist im Libanon geboren, hat in Berlin Architektur

studiert und arbeitet seit 15 Jahren als Oberbauleiter bei Tecklenburg.

Der frühe Vormittag, an dem

wir uns in seinem Büro auf der

Lingsforter Straße verabredet

haben, verspricht einen wunderschönen

Herbsttag. Die

Prognose fällt leicht, dass die

Dunstschleier, die noch über

den umliegenden Feldern

schweben, keine lange Überlebensdauer

haben. Dieses einprägsame

Bild liefert auch sogleich

das erste Thema, als

Oberbauleiter Marco de Limèle

den Gesprächsgast an den glatt

polierten Holztisch in seinem

lichtdurchfluteten Büro bittet.

„Gerade gestern bin ich noch

auf der Autobahn in Richtung

Alt-Hamborn gefahren – einem

Sonnenuntergang entgegen,

der den Himmel vom tiefsten

Azurblau bis hin zu allen nur

vorstellbaren Gelb- und Rotschattierungen

eingefärbt hat“,

beschreibt de Limèle ein anderes

Schauspiel der Natur. „Dann

kann es vorkommen, dass ich

anhalte und die Kamera raushole,

um den Moment festzuhalten.

So etwas erleben zu dürfen,

dafür bin ich Gott dankbar“,

sagt der gläubige Christ, der vor

51 Jahren im Libanon in der

fruchtbaren Bekaa-Ebene östlich

von Beirut, einer bis in die

70ger Jahre hinein florierenden

Metropole, geboren wurde. Und

der Weinliebhaber, als den sich

de Limèle selbst bezeichnet,

darf nicht unerwähnt lassen,

Marco de Limèle (li.) auf der Baustelle.

dass dort im Libanon die besten

Weine der Welt wachsen.

In seiner äußeren Erscheinung

hat de Limèle Ähnlichkeit

mit dem Menschenrechts- und

Unabhängigkeitskämpfer Mahatma

Gandhi, dessen Gedankengut

sich de Limèle nach eigener

Aussage sehr verbunden

fühlt. Es ist höchst interessant,

wie dieser „Mann vom Bau“ Entscheidungen

im Rahmen seines

Aufgabengebietes mit philosophischen

Weisheiten und Bil-

dern unterstreicht, die eine Argumentationskette

entstehen

lassen, mit der er sein Gegenüber

schnell auf seine Seite

zieht.

Vor 15 Jahren begann de Limèle

als Oberbauleiter bei Tecklenburg.

Er sieht sich als Übersetzer

zwischen der Baustelle

und den Plänen des Architekturbüros,

das nur einige Meter

weiter in einem anderen Gebäude

der Bauunternehmung untergebracht

ist. In seinem Tätigkeitsbereich,

den de Limèle

nicht als Job, sondern weit lieber

als Aufgabe oder Botschaft

verstanden sehen möchte, arbeitet

er nach der Maßgabe,

„am Ende eines Tages etwas geschaffen

zu haben – für Gott, für

die Familie und für mich“.

Kurz darauf zitiert er eine Redewendung,

die dem Revolutionär

Lenin zugeschrieben wird:

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist

besser.“ Damit sei keineswegs

Misstrauen gegenüber den in

ein Bauprojekt involvierten, unterschiedlichen

Gewerken verbunden,

betont de Limèle. Es

helfe ihm, frühzeitig zu erkennen,

ob Planungen aus dem Ruder

laufen. „Je früher man das

bemerkt, desto eher kann man

gegensteuern.“ Das sei für alle

Beteiligten gut.

Nach dieser Devise handelt

der Oberbauleiter, der in Berlin

Architektur studiert hat, sich

ein Leben in Kanada aber genauso

gut vorstellen konnte, als

er seinerzeit bei den ersten

kriegsähnlichen Unruhen den

Libanon verließ. „Ich wollte die

räumliche Enge überwinden“,

sagt de Limèle, der in nur

scheinbaren Sprüngen im Gespräch

seine Arbeit auf den Baustellen

verlässt und zu anderen

Themen wechselt. Leben und

Arbeiten sind für ihn untrennbar

miteinander verwoben.

Dies erleben und ausleben zu

können in streitigen, aber stets

zielführenden Diskussionen gemeinsam

mit den Mitarbeitern

und Chef Hermann Tecklenburg,

„ohne den ich schon

längst nicht mehr hier wäre“,

dafür ist Marco de Limèle dankbar.


Unser STRAELEN

Das ist die neue

Sparkasse der Heronger

Sechs Monate hat der Umbau der Geschäftsstelle gedauert.

Im Herbst beginnt’s zu dunkeln.

Bei der Sparkasse in Herongen

ist es genau andersrum. Keine

Spur gibt es dort mehr von Dunkelheit.

Verschwunden sind die

eher düster gehaltenen Holzteile

und Klinker. In strahlendem

Weiß leuchten die Wände, das

Holz der Möbel und der Elemente,

die der Wand Struktur

geben, mutet heimelig an. Ein

ganz anderes Bild bietet die neu

gestaltete Geschäftsstelle der

Sparkasse in Herongen. Seit

gestern steht sie den Kunden offen.

Automatischer Kassentresor

Was geplant war, haben die

Handwerker mustergültig umgesetzt.

„Wir sind wie die kleine

Zwillingsschwester von Straelen“,

sagt Geschäftsstellenleiter

Lothar Paland. „Jeder Stuhl, jedes

Möbel ist eins zu eins wie

unsere Hauptstelle“, ergänzt

Marketing-Chef Thomas van

den Bongard. So beleuchten

jetzt beispielsweise imposante

beschirmte Lampen die drei

Service-Points. Zwischen diesen

Pulten ist ein automatischer

Kassentresor platziert.

Im hinteren Teil der Kassenhalle

sind zwei Beratungszimmer

untergebracht. Sie sind

durch mit Folien belegte Glasschiebetüren

abgeteilt. Das

schafft laut Paland die ideale

Mischung aus Diskretion und

Transparenz. Der charakteristische

Vorteil der kleinen Filiale

Über die neu gestaltete Sparkassen-Filiale in Herongen freut sich das Team (v.l.) Fine Spachtholz, Lothar Paland, Evelyn

Scherzberg und Rita Cronenberg.

bleibt erhalten: der enge persönliche

Kontakt zwischen Kunde

und Mitarbeitern.

Für alle Sparkassenkunden ist

die Heronger Geschäftsstelle

jetzt einfacher zu erreichen. Der

Bürgersteig wurde abgesenkt.

So ist, vorbei an der durch den

Baubetriebshof bepflanzten Außenanlage,

das Gebäude von allen

Seiten mit behindertenge-

rechten Zufahrten versehen.

Leichter haben es Besucher

auch durch die Schiebetür, deren

Flügel automatisch zur Seite

gleiten.

Hinter dem Eingang gleich

rechts sind der Tag- und Nachttresor

sowie der Auszahlungsautomat

aufgebaut, an dem

man auch die Geldkarte und das

Handy laden kann. Auf der linken

Seite befindet sich das Mul-

Weiße Wände und helle Hölzer verleihen der neuen Sparkassen-Geschäftsstelle eine angenehme und freundliche Atmosphäre.

WENN’S UM GELD GEHT 11

tifunktionsterminal. Da ist vom

Kontoauszug bis zur Überweisung

alles möglich. Der Eingangsgbereich

ist beleuchtet.

Mehr Helligkeit bedeutet nicht

nur angenehmere Atmosphäre,

sondern auch einen Gewinn an

Sicherheit. Ganz neue Technik

ist über der Eingangstür die

„Luftschleieranlage“. Sie sorgt

dafür, dass im Winter keine

Kaltluft in die klimatisierten

Räume dringt. Ein Sonnenschutz

an allen Fenstern verhindert

Blendung.

„Wir sind voll im Zeitplan geblieben“,

blickt Geschäftsstellenleiter

Lothar Paland auf die

Bauphase zurück. Mit seinen

Kollegen hatte er die Kunden in

den vergangenen sechs Monaten

in einem Blech-Container

gegenüber dem Sparkassengebäude

betreut. „Die Kundschaft

hat das Provisorium ohne zu

klagen hingenommen“, berichtet

Paland. Für das Verständnis,

die Geduld und die Treue während

des Umbaus bedankt sich

die Sparkasse Herongen bei ihren

Kunden und Geschäftsfreunden.

„Wir freuen uns auf

eine gute und erfolgreiche Zukunft

gemeinsam mit den Kunden.“

MELDUNGEN

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Neue Regeln für

den Zahlungsverkehr

Am 31. Oktober 2009 treten

neue gesetzliche Regelungen

für Zahlungsdienste in Kraft. Damit

setzt der Gesetzgeber die

Richtlinie der Europäischen Union

für Zahlungsdienste (so genannte

Payment Services Directive

oder PSD) in deutsches

Recht um. Der europaweit einheitliche

Rechtsrahmen erleichtert

künftig noch stärker als bisher

den bargeldlosen Zahlungsverkehr

in der Europäischen

Union.

Mehr Transparenz

für den Kunden

Durch die Darstellung aller für

den Kunden relevanten Regeln

in den Vertragsbedingungen

wird noch mehr Transparenz geschaffen.

Klarere Verantwortlichkeiten

werden durch Anpassung

der Haftungsregeln erreicht,

die sich auch in den neuen

Geschäftsbedingungen wiederfinden.

Mit der Umsetzung

der Zahlungsdienste-Richtlinie

wird der bargeldlose Zahlungsverkehr

(zum Beispiel Überweisung,

Kartenzahlung, Lastschrift)

in der Europäischen Union

vereinfacht und es gelten

künftig europaweit einheitliche

Rechte und Pflichten. Die Allgemeinen

Geschäftsbedingungen

der Sparkassen und die Bedingungen

für den Zahlungsverkehr

wurden an dieses neue

Recht angepasst. Diese sind ab

dem 31. Oktober 2009 Bestandteil

der Geschäftsbeziehung mit

der Sparkasse.

Sonderberatung über

Sparkassen-Leasing

Eine Sonderberatung zum Sparkassen-Auto-Kredit

und Sparkassen-Leasing

bietet die Sparkasse

Straelen am Sonntag, 11. Oktober,

an einem Stand auf dem

Marktplatz an. Beratungen auch

über Autoversicherungen der

Provinzial erfolgen auf Wunsch

in der Sparkasse. Für Kinder

wird in der Kassenhalle der Sparkasse

ein Parcours aufgebaut,

um mit ferngesteuerten „Minis“

diesen möglichst schnell zu

durchfahren; der Schnellste erhält

einen Preis. Außerdem sind

bei einem Gewinnspiel Tankgutscheine

die Preise.


12 DAS KALENDERBLATT

Unser STRAELEN

OKTOBER 2009 13

Sorgen für das musikalische Element in der Pfarre St. Peter und Paul: (oben von links) Corinna Germen, Leonie Heckmanns, Lena Brouwers, Lena Weikamp,

Svenja Terheggen, Linda Knechten; (mittlere Reihe von links) Mareike Janßen, Isabel Hermans, Ann-Kathrin Hetjens, Sabrina Gellen, Sandra Juntermanns,

Leonie Janßen, Miriam Aengenvoort, Anja Juntermanns, (vorne von links) Annika Rips und Carina Jacobs. Zur Gruppe gehören auch noch Luisa und Janina

Hamer, die auf diesem Bild fehlen.

Gitarrengruppe von St. Peter und Paul

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa


14

TERMINE

TIPPS

Antistress-Seminar

des Familienzentrums

Das Familienzentrum Niederrhein

bietet im Oktober zwei Seminare

an, in denen die Teilnehmer

lernen sollen, den Stress im

Alltag zu bewältigen. Unter dem

Leitsatz „Stress erkennen und

Gelassenheit entwickeln – Lebe

langsam“ finden die Seminare

jeweils Dienstag am 6. und 20.

Oktober statt. Informationen

gibt Ingo Ludwig unter

☎ 02834 9423665.

„Ein Leben mehr“ von

Esther Mujawayo

Zu einer Buchbesprechung lädt

der Lesekreis am Montag, 5. Oktober,

um 20 Uhr ins Stadtarchiv

Straelen ein. Thematisiert wird

in dem Werk „Ein Leben mehr“

von Esther Mujawayo (Bild) und

Souad Belhaddad der Genozid

an den Tutsi im Bürgerkrieg in

Ruanda. Vor 15 Jahren wurden

dort in nur 100 Tagen rund eine

Million Menschen getötet. Wer

mehr über dieses in den westlichen

Medien oft vernachlässigte

Thema erfahren möchte, ist

herzlich eingeladen.

Nachwuchs

für die Mundart

Bereits zum 30. Mal findet in

diesem Jahr „Op Stroels Ploatt“

statt. Der Kulturring führt diese

Veranstaltung gemeinsam mit

den Mundartfreunden und der

Sparkasse Straelen durch. Die

Teilnehmer, die in der Sparkasse

auf der Bühne stehen, haben die

erste Bewährungsprobe schon

hinter sich, mussten sie sich

doch bei den Vorqualifikationen

in ihren jeweiligen Schulen behaupten.

Am Sonntag, 4. Oktober,

steht also das große Finale

des Vorlesewettbewerbs „Op

Stroels Ploatt“ an. Die Veranstaltung

beginnt um 15 Uhr. Der Eintritt

ist frei.

Mobil in der Innenstadt

Autoschau und Treckertreff begleiten den verkaufsoffenen Sonntag,

der am 11. Oktober wieder viele Besucher anziehen wird.

Unter das Thema „Mobilität“ hat der Werbering Straelen den verkaufsoffenen

Sonntag am 11. Oktober gestellt. Die Geschäfte haben

an diesem Tag von 12 bis 17 Uhr die Türen für ihre Kunden geöffnet.

Auf dem Marktplatz in Straelen erwartet den interessierten

Besucher ab 11 Uhr eine Auto-, Reisemobil- und Zweiradschau.

Straelens Autohäuser stellen ihre neuesten Modelle vor. Für die

Freunde der Zweiräder hat das Fachgeschäft „Zweirad-Center van

de Stay“ seinen Schwerpunkt auf rückenschonendes Fahrradfahren

gelegt. Viele andere Aspekte rund ums Auto- und Fahrradfahren

finden ebenfalls Berücksichtigung.

An diesem zweiten Sonntag im Oktober sind die Kuhstraße und

Donnerstag, 1. Oktober

Erntedankfest in der Awo, 14

Uhr.

Freitag, 2. Oktober

Begnungstreffen für Migrantinnen

im Straelener Haus der Familie,

9.30 bis 11 Uhr.

Orientalischer Tanz für Mädchen

im Straelener Haus der Familie,

15 bis 15.45 und 16 bis 16.45 Uhr.

Weinfest der St. Aloysius-Bruderschaft

in Broekhuysen, 20 Uhr.

Samstag, 3. Oktober

Blumenmarkt in Herongen, 10

Uhr.

Intern. Orgelherbst Pfarrkirche

St. Peter und Paul, 19.30 Uhr.

Sonntag, 4. Oktober

„Kinder-Kirche“ Pfarrkirche St.

Peter und Paul, 10.45 Uhr

VN-Wanderung „Zeche Rheinpreussen“,

Parkplatz Rathaus,

14 Uhr.

Vorlesewettbewerb „Op Stroels

Ploatt“ für Schüler in der Sparkasse,

15 Uhr.

Montag, 5. Oktober

Spiel- und Lerngruppe der Familienbildungsstätte

im Straelener

Haus der Familie, 9.15 bis 10.45

Uhr.

Hausaufgabenhilfe für Migrantenkinder

im Straelener Haus der Familie,

14.30 bis 16 Uhr.

Leseabend des Kulturringes im

Stadtarchiv, 20 Uhr.

Dienstag, 6. Oktober

Spiel- und Lerngruppe der Familienbildungsstätte

im Straelener

Haus der Familie, 10 bis 10.30 Uhr.

Musikalische Früherziehung

der Kreismusikschule im Straelener

Haus der Familie, 14 bis 15.15 Uhr.

Altennachmittag der ARG im Gemeindehaus,

Abschiedsgespräch mit

Bürgermeister Johannes Gießen,

14.30 Uhr.

Mittwoch, 7. Oktober

TERMINE

die Klosterstraße für den Autoverkehr gesperrt, damit die Besucher

ungehindert durch die Stadt flanieren können, die schon herbstlich

dekoriert ist. Dazu gibt es interessante Oldtimer-Traktoren zu bestaunen.

Der Werbering Straelen organisiert den 2. Oldtimer-Treckertreff.

Im Bereich der Klosterstraße werden wirkliche Schätzchen

zu bestaunen sein. Höhepunkt wird ein Korso aller Teilnehmer

des Treckertreffs sein, die ihre liebevoll herausgeputzten Fahrzeuge

präsentieren. Dazu gibt es Unterhaltsames für die Kleinen

und die Großen, im Gepäck hat der Werbering auch eine Reihe von

Geschenkgutscheinen, die an diesem Tag mit ein bisschen Glück

gewonnen werden können.

Spiel- und Lerngruppe der Familienbildungsstätte

im Straelener

Haus der Familie, 9.15 bis 10.45

Uhr.

Yoga im Straelener Haus der Familie,

11 bis 12.30 Uhr (für Frauen), 16

bis 16.45 Uhr (für Kinder)

Sozialberatung im Straelener

Haus der Familie, 10 bis 12 Uhr.

Hausaufgabenhilfe für Migrantenkinder

im Straelener Haus der Familie,

14.30 bis 16 Uhr.

Blutspendetermin des DRK in

der Grundschule Herongen, 16 Uhr.

Wirbelsäulengymnastik der

Frauengemeinschaft im Pfarrheim

Herongen, 19 Uhr.

Intern. Orgelherbst Pfarrkirche

St. Peter und Paul, 19.30 Uhr.

Freitag, 9. Oktober

Begnungstreffen für Migrantinnen

im Straelener Haus der Familie,

9.30 bis 11 Uhr.

Orientalischer Tanz für Mädchen

im Straelener Haus der Familie,

15 bis 15.45 und 16 bis 16.45 Uhr.

Samstag, 10. Oktober

Kabarett mit Volker Pispers in der

Stadthalle, 20 Uhr.

Sonntag, 11. Oktober

Fahrturnier auf dem Reitplatz des

Reit- und Fahrvereines, 9 Uhr.

Verkaufsoffener Sonntag mit

Autoschau, 11 Uhr.

Intern. Orgelherbst Pfarrkirche

St. Peter und Paul, 19.30 Uhr.

Montag, 12. Oktober

Spiel- und Lerngruppe der Familienbildungsstätte

im Straelener

Haus der Familie, 9.15 bis 10.45

Uhr,

Hausaufgabenhilfe für Migrantenkinder

im Straelener Haus der Familie,

14.30 bis 16 Uhr,

Dienstag, 13. Oktober

Spiel- und Lerngruppe der Familienbildungsstätte

im Straelener

Haus der Familie, 10 bis 10.30 Uhr,

Musikalische Früherziehung

der Kreismusikschule im Straelener

Haus der Familie, 14 bis 15.15 Uhr,


Unser STRAELEN

Der lächelnde Gnadenlose

Volker Pispers kommt mit seinem Programm „Bis neulich“.

Mittwoch, 14. Oktober

Spiel- und Lerngruppe der Familienbildungsstätte

im Straelener

Haus der Familie, 9.15 bis 10.45

Uhr.

Yoga im Straelener Haus der Familie,

11 bis 12.30 Uhr (für Frauen), 16

bis 16.45 Uhr (für Kinder).

Hausaufgabenhilfe für Migrantenkinder

im Straelener Haus der Familie,

14.30 bis 16 Uhr.

VN-Seniorenradwanderung

Parkplatz Rathaus, 14 Uhr.

Wirbelsäulengymnastik der

Frauengemeinschaft im Pfarrheim

Herongen, 19 Uhr.

Donnerstag, 15. Oktober

Bibel- und Gesprächskreis im

Gemeindehaus, 20 Uhr.

Freitag, 16. Oktober

Begnungstreffen für Migrantinnen

im Straelener Haus der Familie,

9.30 bis 11 Uhr.

Orientalischer Tanz für Mädchen

im Straelener Haus der Familie,

15 bis 15.45 und 16 bis 16.45 Uhr.

4. Straelener Oktoberfest auf

der Hubertuswiese, 19 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Herbst-Blumenmarkt in der Innenstadt,

. 9 Uhr

Kaffee in der Awo, 14 Uhr.

4. Straelener Oktoberfest auf

der Hubertuswiese, 19 Uhr.

Montag, 19. Oktober

Spiel- und Lerngruppe der Familienbildungsstätte

im Straelener

Haus der Familie, 9.15 bis 10.45

Uhr.

TERMINE

Hausaufgabenhilfe für Migrantenkinder

im Straelener Haus der Familie,

14.30 bis 16 Uhr.

Dienstag, 20. Oktober

Spiel- und Lerngruppe der Familienbildungsstätte

im Straelener

Haus der Familie, 10 bis 10.30 Uhr.

Musikalische Früherziehung

der Kreismusikschule im Straelener

Haus der Familie, 14 bis 15.15 Uhr.

Mittwoch, 21. Oktober

Spiel- und Lerngruppe der Familienbildungsstätte

im Straelener

Haus der Familie, 9.15 bis 10.45

Uhr.

Yoga im Straelener Haus der Familie,

11 bis 12.30 Uhr (für Frauen), 16

bis 16.45 Uhr (für Kinder).

Sozialberatung im Straelener

Haus der Familie, 10 bis 12 Uhr.

Hausaufgabenhilfe für Migrantenkinder

im Straelener Haus der Familie,

14.30 bis 16 Uhr.

Freitag, 23. Oktober

Begnungstreffen für Migrantinnen

im Straelener Haus der Familie,

9.30 bis 11 Uhr.

Orientalischer Tanz für Mädchen

im Straelener Haus der Familie,

15 bis 15.45 und 16 bis 16.45 Uhr.

Sonntag, 25. Oktober

Jubiläumskonzert der Niederrheiner

im Forum des Gymnasiums,

17 Uhr.

Montag, 26. Oktober

Spiel- und Lerngruppe der Familienbildungsstätte

im Straelener

Haus der Familie, 9.15 bis 10.45

Uhr.

Hausaufgabenhilfe für Migrantenkinder

im Straelener Haus der Familie,

14.30 bis 16 Uhr.

Dienstag, 27. Oktober

Spiel- und Lerngruppe der Familienbildungsstätte

im Straelener

Haus der Familie, 10 bis 10.30 Uhr.

Musikalische Früherziehung

der Kreismusikschule im Straelener

Haus der Familie, 14 bis 15.15 Uhr.

Mittwoch, 28. Oktober

Spiel- und Lerngruppe im

Straelener Haus der Familie, 9.15 bis

10.45 Uhr.

Yoga im Straelener Haus der Familie,

11 bis 12.30 Uhr (für Frauen), 16

bis 16.45 Uhr (für Kinder).

Sozialberatung im Straelener

Haus der Familie, 10 bis 12 Uhr.

Hausaufgabenhilfe für Migrantenkinder

im Straelener Haus der Familie,

14.30 bis 16 Uhr.

Blutspendetermin des DRK in

der Straelener Grundschule, 16 Uhr.

Freitag, 30. Oktober

Begnungstreffen für Migrantinnen

im Straelener Haus der Familie,

9.30 bis 11 Uhr.

Orientalischer Tanz für Mädchen

im Straelener Haus der Familie,

15 bis 15.45 und 16 bis 16.45 Uhr.

Samstag, 31 Oktober

Altkleidersammlung des DRK

Konzert mit dem Duo Twofold,

Pfarrkirche St. Peter und Paul, 18.30

Uhr.

Ü30-Herbstfete des SV Herongen

im Saal Roosen, 20 Uhr.

Er lächelt immer so spitzbübisch

– und dann nimmt er sie

gnadenlos aufs Korn, die Politiker

und alle anderen, die sich

ungeheuer wichtig vorkommen,

deren Leistungen aber selten

mit der Selbstüberschätzung

mithalten. Volker Pispers gastiert

auf Einladung des Kulturrings

mit seinem ständig aktualisierten

Programm „Bis neulich“

am Samstag, 10. Oktober,

ab 20 Uhr in der Stadthalle. Karten

kosten 17 und 21 Euro (für

Kulturring-Mitglieder 14 und

18 Euro). Vorverkauf ist in

Straelen bei Tabak Worring und

beim Bürgerservice im Rathaus

sowie in Geldern bei Bücher

Keuck.

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Grabmalgestaltung

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Bedachung aller Art

TERMINE 15

TIPP

Noch Tickets für das

Oktoberfest erhältlich

In den vergangenen drei Jahren

erfreute sich das Straelener Oktoberfest

auf der Hubertuswiese

eines regen Andranges. Auch in

diesem Jahr sind die beiden Termine

am Freitag und Samstag,

16. und 17. Oktober, bereits ausverkauft.

Eine Woche später allerdings,

am Samstag, 24. Oktober,

startet die große Ochsenparty

im Festzelt, und für diese

Veranstaltung sind noch Eintrittskarten

erhältlich. Ab 19 Uhr

spielt die Band „Sumpfkröten“

und werden für bayerische Stimmung

sorgen. Auch ohne sich

warmzuschunkeln wird aber

niemand frieren, denn das Zelt

wird beheizt. Insgesamt 1700

Personen finden darin Platz. Der

Einlass ist möglich ab 18 Jahren

und kostet zwölf Euro. Weitere

Informationen unter www.oktoberfest-straelen.de

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16

TERMINE

TIPP

Energiesparunterricht

in Märchenform

Rund 650 Straelener Schüler

können sich auf einen ungewöhnlichen

Unterrichtsbeitrag

freuen. „Auf zu den Göttern“

heißt das erfolgreiche Energiesparmärchen

des Düsseldorfer

Ensembles „Theater-Till“, das

am Montag und Dienstag, 26.

und 27. Oktober, im Forum des

Gymnasiums Straelen aufgeführt

wird. Gleich zweimal hintereinander,

nämlich um 9 Uhr

und um 11 Uhr zeigen die Theatermacher

die Geschichte des

Dieners Riscaldo und seinem

neuen Freund Troll. Die Welt der

beiden ist in Gefahr, denn der

Feuergott Vulcano und die Luftgöttin

Aria wollen sie aus Wut

über die Energieverschwendung

zerstören. Dabei gibt es für die

Kinder viel zu lachen, aber es

gibt auch Nachdenkenswertes.

Niederrheiner gut bei Stimme

Sein 40-jähriges Bestehen feiert der Männerchor mit einem Konzert.

Seit 40 Jahren gibt es den Männerchor

„Die Niederrheiner“.

Dieser runde Geburtstag wird

gebührend gefeiert mit einem

Jubiläumskonzert. Dazu stellen

sich die 29 Aktiven des Chors

am Sonntag, 25. Oktober, auf

die Bühne des Forums. Das Konzert

beginnt um 17 Uhr. Dirigent

Hans-Jörg Böckeler hat mit

den Sängern vor allem Lieder

der Comedian Harmonists einstudiert

und neu arrangiert.

Karten für das Konzert sind zum

Preis von zehn Euro bei allen

Chormitgliedern erhältlich. Jeder

Besucher erhält außerdem

ein Geschenk.

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Unser STRAELEN

ALDEKERK

Zum Staunen und Stöbern

Zahlreiche Besucher werden den Feiertag, 3. Oktober, nutzen,

um das Dorffest und den Töpfermarkt in Sevelen erleben.

Klavierstücke von Bach bis Khatschaturian,

dargeboten durch den

am Niederrhein bekannten Pianisten

und Organisten Johannes Herrig.

Sonntag, 11. Oktober, 17 Uhr, Singschule.

ARCEN

2. Arcener Oktoberfest mit

zwölf Bands und Solisten. Freitag,

23. Oktober, und Samstag, 24. Oktober,

veranstaltet durch die „Hertog

Jan Brauerei“. Das Fest klingt am

Sonntag, 25. Oktober, mit einem Falientag

aus, Eintritt frei.

Herbstkonzert mit dem Kammerchor

Cantate. Franz-Pfanner-Huis,

Klein-Vink, Sonntag, 25. Oktober,

11.30 Uhr.

Ausstellung „208 Jahre Arcen

und Velden“. Franz-Pfanner-Huis,

Klein-Vink, Eröffnung: Sonntag,

25. Oktober.

BRÜGGEN

Brüggener Büchermarkt auf

dem Kreuzherrenplatz. Sonntag,

4. Oktober, 10 bis 18 Uhr.

A seven in concert Konzert mit

Musicalmelodien, Gospel, aktuellen

Hits und Evergreens. Samstag,

10. Oktober, 20 Uhr, Schloss Dilborn.

7. Brachter Mühlenfest mit einem

interessanten Programm rund

um die Brachter Mühle. Sonntag,

11. Oktober.

GELDERN

Festliche Musik für Posaunenquartett

in der Pfarrkirche St. Maria

Magdalena. Sonntag, 4. Oktober, 17

Uhr.

Herbst- und Kartoffelmarkt in

Pont. Sonntag, 18. Oktober, 10 bis

17 Uhr.

Szenische Lesung mit Ute Maria

Lerner und Mark Weigel. Die beiden

Schauspieler wollen sich den Künstlern

ebenso wie den Menschen Erika

und Klaus Mann nähern. Montag,

26. Oktober, 20 Uhr, Tonhalle der

Kreismusikschule, Boeckelter Weg.

Musik liegt in der Luft Beschwingte

Zeitreise mit Melodien der

50er und 60er Jahre. Montag,

26. Oktober, 20 Uhr, Aula im Lise-

Meitner-Gymnasium Geldern.

KAPELLEN

Fotoausstellung aus Alt- und

Neukapellen. Samstag, 31. Oktober,

11 bis 18 Uhr, Bürgersaal Kapellen.

KEMPEN

Radrennen „Rund um die Burg“

mit internationaler Besetzung. Innenstadt,

Sonntag, 4. Oktober.

Historischer Handwerkermarkt

mit verkaufsoffenem Sonntag.

Samstag, 17. Oktober, und

Sonntag, 18. Oktober.

KEVELAER

Ausstellung Hans Werner Geerdts,

Galerie Kocken, Hauptstraße,

bis Sonntag, 1. November.

TERMINE

Landesausstellung manu factum

2009, Arbeitsgemeinschaft des

Kunsthandwerks Nordrhein-Westfalen,

Niederrheinisches Museum, bis

Sonntag, 15. November.

Benefiz-Konzert „Unverwechselbar

Kevelaer hilft“, Freitag, 9. Oktober,

19.30 Uhr, Konzert- und Bühnenhaus.

Puppen-Ausstellung im Konzert-

und Bühnenhaus. Samstag, 17.

Oktober, und Sonntag, 18. Oktober,

10 bis 18 Uhr

Orgelkonzert mit Jean Guillou

(Paris), Basilika-Konzert, Mittwoch,

23. Oktober, 20 Uhr.

NETTETAL

Die Niers von der Quelle bis zur

Mündung, Dia-Vortrag mit Artur

Bomke. Dienstag, 6. Oktober, 20

Uhr, Haus Josten-Germes Wankumer

Straße 3, Hinsbeck.

Wanderung „2000 Jahre Geschichte

und Geschichten um Krikkenbeck“.

Sonntag, 11. Oktober, 11

Uhr, Biologische Station Krickenbekker

Seen.

Exkursion über das Gelände des

ehemaligen Fliegerhorst Venlo mit eigenem

Auto. Sonntag, 11. und 25.

Oktober, 13 Uhr, Bundeswehrdepot

an der B221. Anmeldung über Jürgen

Hexel (☎ 02153 958338 oder

info@fliegerhorst-venlo.de).

Fritz Pleitgen Väterchen Don –

eine Lesereise durch die Weiten des

Sevelen steht am Samstag,

3. Oktober, ganz im Zeichen

seines höchst attraktiven Dorffestes

mit dem weit über die Gemeindegrenzen

hinaus beachteten

Töpfermarkt. Von 11 bis 18

Uhr lässt ein buntgemischtes

Angebot von edel verzierten

Krügen, von Schalen und keramischem

Schmuck, von aufwändig

gestalteten Blumengestecken

und handgemachten

Holzspielsachen zum Staunen,

Stöbern und Kaufen ein. Aufgewertet

wird der Tag in Sevelen

noch dadurch, dass im Ortskern

die Geschäfte zum Einkaufen

geöffnet sind.

alten und neuen Russland. Sonntag,

25. Oktober, 20 Uhr, Werner-Jaeger-

Halle, Lobberich.

Roger Willemsen Bangkok noir

– ein Multimedia-Abend. Mittwoch,

28. Oktober, 20 Uhr, Werner-Jaeger-

Halle, Lobberich.

NIEUKERK

Oktoberfest mit verkaufsoffenem

Sonntag. Sonntag, 11. Oktober.

Leichtathletik Herbstwerfertag

auf Sportanlage „Am Aermen Düwel“.

Samstag, 24. Oktober, 14 Uhr.

Martinskonzert des Nieukerker

Männergesangvereins 1849, Freitag,

30. Oktober, 20 Uhr, Adlersaal.

SEVELEN

Dorffest & Töpfermarkt mit

verkaufsoffenem Feiertag. Samstag,

3. Oktober, 11 bis 18 Uhr.

VENLO

12. Océ-Loop mit unterschiedlich

langen Distanzen (2,5 km, 5 km und

10 km). Sonntag, 4. Oktober, 10.30

Uhr.

Verkaufsoffener Sonntag Innenstadt,

4. Oktober.

WACHTENDONK

Führung durch den historischen

Ortskern. Sonntag, 11. Oktober, 11

Uhr, Treffpunkt: Niersuferpromenade

am Friedensplatz.

Foto-Ausstellung „Faszination

Stroh – Skulpturen in der Niederrheinischen

Landschaft“. Bis zum 15.

November im Naturparkzentrum

„Haus Püllen“.

NEBENAN 17

TIPPS

Haydns „Jahreszeiten”

in Venlos „Maaspoort”

Das Oratorium „Die Jahreszeiten”

von Joseph Haydn wird im

Theater „De Maaspoort” in Venlo

am Sonntag, 25. Oktober, ab

15 Uhr aufgeführt. Veranstalter

ist der „Koninklijk toonkunstkoor

Orpheus” aus Blerick. Er wird

unterstützt durch die Neue Philharmonie

Westfalen. Die Solopartien

übernehmen Marlies

Buchmann (Sopran), Martijn

Sanders (Bariton) und Frank Fritschy

(Tenor). Eintrittskarten kosten

25 Euro.

Leonardo da Vinci

als Ingenieur

Die Sonderausstellung im Städtischen

Kramer-Museum in Kempen

präsentiert mehr als 40

Großmodelle und mehr als 30

Texttafeln zum Leben und zum

Umfeld des Malers (Mona-Lisa),

Bildhauers, Architekten, Kunst-

Theoretikers, Naturforschers

und Ingenieurs Leonardo da Vinci.

Viele seiner Erfindungen, die

originalgetreu nachgebaut wurden,

sind aktiv zu nutzen. Die

Ausstellung ist vom 11. Oktober

bis zum 31. Januar 2010 geöffnet.

Kartoffelmarkt unter

fliegendem Traktor

Ein an einem Kran aufgehängter

Traktor, geschmückt mit der

Ponter Fahne, weist am Sonntag,

18. Oktober, von 10 bis 17

Uhr den Weg zum Herbst- und

Kartoffelmarkt nach Pont. Im

Dorfkern des Silberdorfes sind

zahlreiche Verkaufsstände aufgebaut.

Vieles dreht sich um

herbstliche Produkte – im Mittelpunkt

steht die Kartoffel. Neben

dem Einkaufen sind die Besucher

eingeladen, von den

frisch zubereiteten Produkten zu

probieren.


18

WEGWEISER

NOTDIENSTE

OKTOBER

40. Woche

1.10.-2.10. Marien-Apotheke,

Webermarkt 1, Nieukerk

2.10.-3.10. Barbara-Apotheke,

Annastraße 1, Geldern

3.10.-4.10. Drachen-Apotheke,

Issumer Straße 71-73, Geldern

4.10.-5.10. Adler-Apotheke, Klosterstraße

13, Straelen

41. Woche

5.10.-6.10. Galenus-Apotheke,

Markt 36, Geldern

6.10.-7.10. Dorf-Apotheke, Kevelaerer

Straße 2, Walbeck

7.10.-8.10. Kapuziner-Apotheke,

Issumer Straße 31, Geldern

8.10.-9.10. Löwen-Apotheke,

Venloer Straße 33, Straelen

9.10.-10.10. Südwall-Apotheke,

Bahnhofstraße 9, Geldern

10.10.-11.10. Linden-Apotheke,

Walbecker Markt 8, Walbeck

11.10.-12.10. Markt-Apotheke,

Markt 2, Straelen

42. Woche

12.10.-13.10. Martinus-Apotheke,

Veerter Dorfstraße 22a,

Veert

13.10.-14.10. Marien-Apotheke,

Webermarkt 1, Nieukerk

14.10.-15.10. Barbara-Apotheke,

Annastraße 1, Geldern

15.10.-16.10. Drachen-Apotheke,

Issumer Straße 71-73, Geldern

16.10.-17.10. Adler-Apotheke,

Klosterstraße 13, Straelen

17.10.-18.10. Galenus-Apotheke,

Markt 36, Geldern

18.10.-19.10. Dorf-Apotheke, Kevelaerer

Straße 2, Walbeck

43. Woche

19.10.-20.10. Kapuziner-Apotheke,

Issumer Straße 31, Geldern

20.10.-21.10. Adler-Apotheke,

Klosterstraße 13, Straelen

21.10.-22.10. Südwall-Apotheke,

Bahnhofstraße 9, Geldern

22.10.-23.10. Linden-Apotheke,

Walbecker Markt 8, Walbeck

23.10.-24.10. Markt-Apotheke,

Markt 2, Straelen

24.10.-25.10. Martinus-Apotheke,

Veerter Dorfstraße 22a,

Veert

25.10.-26.10. Marien-Apotheke,

Webermarkt 1, Nieukerk

44. Woche

26.10.-27.10. Barbara-Apotheke,

Annastraße 1, Geldern

27.10.-28.10. Drachen-Apotheke,

Issumer Str. 71-73, Geldern

28.10.-29.10. Löwen-Apotheke,

Venloer Straße 33, Straelen

29.10.-30.10. Galenus-Apotheke,

Markt 36, Geldern

30.10.-31.10. Dorf-Apotheke, Kevelaerer

Straße 2, Walbeck

31.10.-1.11. Kapuziner-Apotheke,

Issumer Str. 31, Geldern

Straelen

gestern und heute

Kriegerehrenmal der St.-Viktor-Bruderschaft in Zand,

Ecke Wankumer Straße/Heronger Straße.


Unser STRAELEN

Straelener Jecken suchen

Nachfolger von Prinz Uwe

Die Spannung steigt: Am 14. November wird verraten,

wer während der nächsten zwei Jahre als Tollität regiert.

Eine wichtige Entscheidung

ist schon gefallen: Unter

dem neuen Motto „Im 11 x

11ten Jahr ist jeder Jeck ein Superstar“

startet die Große Karnevalsgesellschaft

(GKG) „Narrenschiff“

in die Session. Die

Juroren haben sich unter fast

50 Vorschlägen für das von Joachim

Geelen eingereichte Motto

entschieden. Die GKG wird

im nächsten Jahr „11 mal 11

Jahre alt“, und so passt das

Motto gut zum „närrischen Jubiläum“.

Das Motto soll möglichst

viele Nachbarschaften,

Vereine und für den Karnevalszug

inspirieren, der am 7. Februar

2010 stattfindet.

Von hoch oben grüßen

Doch wer wird an jenem

Sonntag auf seinem Prunkwagen

von hoch oben die Narrenschar

am Straßenrand grüßen?

Wer herrscht als Tollität während

der nächsten zwei Jahre in

der Blumenstadt? Den Nachfolger

von Prinz Uwe I. (Grimm)

präsentiert die GKG bei der

Prinzenproklamation, der ersten

Veranstaltung unter dem

neuen Motto. Sie findet am

Samstag, 14. November, ab

19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

in der Stadthalle statt.

Zunächst einmal wird Prinz

Der Erfolgsfilm „Club der toten

Dichter“ war für die Namensgebung

inspirierend. Der junge

Lehrer John Keating (Robin

Williams) kann seine Schüler

begeistern und motivieren. Er

fordert sie immer wieder auf:

„Carpe diem!“ („Pflücke den

So war es vor zwei Jahren in der Straelener Stadthalle: Nach der Proklamation

präsentierte sich Prinz Uwe I. (Grimm) der jubelnden Narrenschar.

Aktionstag der Firmlinge von St. Peter und Paul

Der Erlös der Aktion geht an das Partnerbistum

in Argentinien.

Tag“ – frei übersetzt „Nütze die

Zeit!“) Blätter fegen, Fahrräder

putzen, für andere einkaufen,

kleine Dienste erledigen und

noch viel mehr: Das wollen die

Firmlinge der Pfarrgemeinde

St. Peter und Paul, Straelen, bei

der „Carpe-Diem-Aktion“ am

Samstag, 7. November, von 11

bis 16 Uhr.

Mit dem Angebot ihrer Dienste

in der Gemeinde wollen die

Jugendlichen Geld für das Partnerbistum

Anatuya in Argentinien

sammeln. Alle Straelener

sind zu diesem Tag des sozialen

Engagements in unserer Gemeinde

aufgerufen. Unter

02834 993524 können Sie die

Jugendlichen im Gemeindehaus

am Kirchplatz am 7. November

von 11 bis 16 Uhr erreichen

und ihnen Arbeitsaufträge

geben. Ihrer Phantasie sind dabei

keine Grenzen gesetzt. Die

Jugendlichen werden alles daran

setzen, um die Wünsche zu

erfüllen. „Carpe diem – Nutze

diesen Tag“ – die Firmlinge sind

bereit dazu.

Weitere Informationen zu

An der Bleiche 37A

47638 Straelen

Tel.02834/9430915

Mobil 0171/8330999

Fenster

Türen

Fassaden

Service

Mit Ausstellung

AUSBLICK NOVEMBER 19

Uwe I. (Grimm) mit seiner Garde

verabschiedet. Da wird sicherlich

Wehmut mitschwingen,

denn die zweijährige Regentschaft

ist für das närrische

Oberhaupt und seine Truppe

ein unvergessliches Erlebnis.

Und Tollität wird sicherlich gemeinsam

mit der Garde noch

einmal auf der Bühne aktiv werden.

„Wer Prinz Uwe und die

Garde kennt, weiß, dass das

was Tolles wird“, sagt GKG-

Pressesprecher Johannes Pieper.

Vier Stunden Programm

Ein Programm von insgesamt

vier Stunden haben die Jecken

für die Prinzenproklamation auf

die Beine gestellt. Genaues will

Pieper noch nicht verraten. Nur

so viel: Es gibt eine Büttenrede

von einem Überraschungsgast.

Und es ist eine humoristische

Darstellung geplant, wie man

Prinz und Gardist wird.

Verkauft werden an diesem

Abend wieder Lose zum Stückpreis

von 1,11 Euro. Sie sind in

Papierform dem Motto-Orden

nachgebildet. Der Erlös wird für

den Karnevalszug verwendet.

Eintrittskarten sind für zehn

Euro im Vorverkauf bei Tabak

Worring erhältlich.

TEXT MICHAEL KLATT

FOTO ARCHIV

dem Aktionstag gibt es bei Kaplan

Thorsten Hendricks, ☎

02834 933515.

VORMERKEN

Basare zugunsten

Leprakranker

Die Lepragruppe Straelen wird

in der Straelener Grundschule

wieder zwei Adventsbasare veranstalten.

An den beiden Terminen,

Samstag, 21. November, ab

14 Uhr, und Sonntag, 22. November,

ab 10 Uhr, können Weihnachtsartikel

erworben werden.

Der Gewinn fließt direkt der

Straelener Lepragruppe zu, die

mit dem Erlös unterschiedliche

Projekte unterstützt.

Paketaktion: „Kinder

helfen Kindern“

Das Familienzentrum Niederrhein

wird auch in diesem Jahr

unter dem Motto „Kinder helfen

Kindern“ wieder eine Weihnachtspaketaktion

durchführen.

Die genormten Kartons sind kostenlos

am Familienzentrum in

Straelen erhältlich. Adressaten

der Pakete sind Kinder in Weisenhäusern

und anderen Einrichtungen

in der Ukraine und

auch in Deutschland. Hauptorganisator

dieser Aktion ist die

international arbeitende Hilfsorganisation

ADRA. Die gepackten

Kartons können am Dienstag,

17. November oder am Sonntag,

22. November abgegeben werden.

Weitere Informationen

sind zu bekommen bei Ingo Ludwig

(☎ 0173 9833264).

Veranda Plus Transparentbau GmbH

www.verandaplus.de

Wintergärten – Fenster – Türen

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Am Ringofen 7

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Tel.: 02157-3062 Fax: 132118

Mo. bis Do. 9.00 bis 16.30 Uhr – Fr. 9.00 bis 15.00 Uhr – Sa. 10.00 bis 15.00 Uhr

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Tel. 0 28 34/9 42 48 90 Fax 0 28 34/9 42 48 99

Mail info@mvm-immo.de Web www.mvm-immo.de


20

IM BLICKPUNKT

Beim Spaziergang durch

das Hangmoor, das ein eigens

dazu angelegter Weg durchzieht,

erblickt das aufmerksame Auge

des Naturfreundes im Grün der

Sumpf- und Moorlandschaft im

Straelener Veen auch den einen

oder anderen Farbtupfer. Fast

verschämt stecken das Sumpfveilchen,

das Sumpfauge oder der

Straußblütige Gilbweiderich ihre

bunten Köpfe aus dem grünen

Dickicht hervor.

Ein Moorgebiet am

Rand des Veens

Das Hangmoor Damerbruch vor den Toren

Straelens beherbergt seltene Pflanzen und Tiere.

Erlen und Birken sind typisch für die

ehemals nährstoffarme Moorlandschaft

E

in waches Auge vorausgesetzt,

gibt es viel zu bestaunen.

Auf den ersten Blick

sieht die Umgebung wie ein

„normales“ Feld-, Wald- und

Wiesengebiet aus. Doch dem

aufmerksamen Beobachter fallen

einige Besonderheiten auf.

Es ist nicht nur der Fischreiher,

der von einem kleinen Wasserloch

aufsteigt. So wächst plötzlich

Schilf mitten auf einer Wiese.

„Das zeigt, wie feucht der

Boden hier ist“, sagt Monika

Ochse, Diplom-Biologin vom

NABU-Naturschutzzentrum

Gelderland. Eben typisch für

das rund 70 Hektar große Naturschutzgebiet

„Hangmoor

Damerbruch“ am Rande des

Straelener Veens, südwestlich

von Straelen. Es erstreckt sich

in einem schmalen Streifen von

der Bundesstraße 58 fast bis

zur Autobahn A40. Dort verlaufen

zwei Bodenplatten, eine so

genannte Hoch- und eine Mittelterrasse.

Die Höhenunterschiede

seien „nicht dramatisch“,

sagt Monika Hertel, die

Vorsitzende des Kreisverbandes,

dafür aber erstreckt sich

besagtes Gebiet über eine Länge

von rund vier Kilometern.

Fällt nun Regen, versickert

oben das Wasser und tritt unten,

an der Kante zur Maas-Niederterrasse

wieder aus – dort,

wo sich das Hangmoor befindet.

Torfstechen im Mittelalter

„Früher hat es hier sogar Teiche

gegeben“, sagt Hertel. Noch

vor 200 Jahren war das Gelände

nicht zugängliches Sumpfgebiet.

„Im Mittelalter wurde hier

Torf gestochen“, berichtet Monika

Hertel. Zwei bis drei Meter

dick sei die Schicht auf der

Maas-Niederterrasse teilweise

gewesen, noch heute findet

man im Hangmoor einige Torfflächen.

Die Gegend sei im Laufe

der Zeit „ziemlich ausgebeutet

worden“. Da aufgrund des

recht unwegsamen Geländes

damals keine klare Grenzziehung

möglich war, „haben sich

Straelener, Wankumer, Wachtendonker

und die anderen

Dörfer förmlich um den Torf geprügelt“,

erzählt Hertel mit einem

Schmunzeln.

Um 1850 wurden erste Versuche

zur Entwässerung unternommen.

In den 30er Jahren

Das Hangmoor Damerbruch im

deutsch-niederländischen Grenzgebiet

ist ein etwa 70 Hektar großes

Naturschutzgebiet, das seit

mehr als 25 Jahren durch die

NABU-Ortsgruppe Straelen mit

großem Engagement betreut

und gepflegt wird. Ein weit verzweigtes

Netz von Entwässerungsgräben

durchzieht das

Moorgebiet, das sich über eine

Länge von fast vier Kilometern

erstreckt, meist aber nur

150 Meter breit ist.

des 20. Jahrhunderts nahmen

diese dann konkretere Formen

an, ein weit verzweigtes Grabensystem

wurde angelegt. Zuvor

hatte das Wasser aufgrund

der nach Westen vorgelagerten

Maasdünen nicht ablaufen können

und es hatte eine Vertorfung

eingesetzt. Ein Leitgraben

wurde gebaut, der das Regenwasser

bei Arcen in die Maas leitet.

Große Flächen wurden somit

für die Landwirtschaft nutzbar

gemacht, doch an der Kante

der Niederterrasse blieb eine


Unser STRAELEN

meist nur 150 Meter breite, aber

langgezogene Fläche, die an

frühere Zeiten erinnert: das

Hangmoor. „Hier werden die

Flächen auch im Sommer mit

Wasser versorgt“, sagt Monika

Ochse.

Der NABU Kleve kümmert

sich um den Erhalt des Gebietes.

Entlang eines alten Weges,

der sich durch das Hangmoor

zieht und möglicherweise eine

Fortsetzung des Venloer Weges

ist, wurden verschiedene „Maßnahmen

zur Optimierung“ vorgenommen.

Mit einem Bagger

wurde ein größeres Loch ausgehoben,

in dem sich Wasser gesammelt

hat. „Hier kann sich

die Natur neu entwickeln“, erklärt

Monika Ochse. Es sei wie

ein Versuch, „die Uhr zurückzustellen.

Wir wollen die ursprüngliche

Vegetation locken.“

An anderer Stelle wurde das

Moor „tiefergelegt“, sagt Monika

Hertel. Auf einer Fläche, auf

der keine seltenen Pflanzen

wachsen, wurden Abschiebungen

vorgenommen, der nährstoffreiche

Boden abgetragen.

„Nun, mit dem nährstoffarmen

Boden, ist es wie vor 150 Jahren“,

meint Monika Ochse. Diese

„Simulation“ sei bislang

durchaus gelungen.

Am Rande der Fläche hat sich

bereits typische Moorvegetation

ausgebreitet, darunter die so

genannte „Schneide“. Monika

Hertel: „Sie trägt ihren Namen

zurecht, denn sie hat Blätter,

die messerscharf sind und an

denen man sich leicht schneiden

kann.“ Dieses Gewächs finde

sich außer im Hangmoor

noch in Geldern und Krickenbeck,

erklärt Hertel, „sonst nirgends

in NRW“. Daher habe

man auch eine „besondere Verantwortung

und Verpflichtung,

Allmählich versumpfende Flächen im Hangmoor Damerbruch.

Die „Schneide“ gehört

zur typischen Moorvegetation,

die sich

auch im Hangmoor

ausgebreitet hat. Den

Namen hat sie von ihren

scharfkantigen,

messerscharfen Blättern.

diese seltenen Bestände zu erhalten“.

Dies gilt im Übrigen für das

gesamte Hangmoor. Der alte

Trampelpfad, der durch das Gebiet

führt, ist ein Geheimtipp für

Spaziergänger, Jogger und Radler.

Doch es ist auch innerhalb

einer landwirtschaftlich recht

intensiv genutzten Umgebung

eine Rückzugsmöglichkeit für

die vielfältige Tierwelt. Neben

Amphibien und verschiedenen

Insekten begegnen einem mit

ein wenig Glück auch Rehe,

Dachse, Hasen und Vögel wie

Bussarde oder Kraniche.

Seltene Tiere und Pflanzen

Eine vor gut fünf Jahren gemachte

Erhebung besagt, dass

in den feucht- und Nassbereichen

des Hangmoores fünfzig

verschiedene Vogelarten brüteten,

sieben davon werden in der

„Roten Liste“ der in Nordrhein-

Westfalen gefährdeten Arten

geführt. Und wer einen Blick

fürs Detail hat, wird die vielen,

teils seltenen Pflanzen entdecken,

die am Wegesrand wachsen.

Vielerorts findet sich Hopfen,

der aus dem Kaukasus an

den Niederrhein gebracht wurde.

Rund 12 Meter hohe Ebereschen,

auch Vogelbeeren-Bäume

genannt, wachsen in den typischen

Erlenbruchwäldern auf

der feuchten Seite des Hangmoor

und vor allem Eichen im

trockeneren Gelände. Alles in

allem, meint Monika Ochse, „ist

es wie ein Mini-Urwald“.

TEXT MICHAEL BÜHS

FOTOS GERHARD SEYBERT

IM BLICKPUNKT 21

In den sumpfigen Flächen des Naturschutzgebietes

finden zahlreiche

Pflanzenarten einen Lebensraum,

der allerdings auch in Zukunft

einer ständigen Pflege bedarf.

Dafür macht sich NABU-

Ortsgruppe Straelen stark, damit

auch später noch die Bodendekker

das menschliche Auge erfreuen

können. An anderen Stellen

wurde der zu hohe Schilfaufwuchs

und Gehölze entfernt,

nährstoffreicher Boden abgeschoben,

um so den ursprünglichen

Torf wieder freizulegen.

Was für eine Überraschung!

An einigen versteckten Stellen

des Hangmoores Damerbruch

trifft man auf Hopfen.


22 PERSÖNLICH

HERZENSSACHEN

Städtefreundschaften

Manchmal muss erst die Not

oder die Flut kommen, um Menschen

zusammenzuführen. So

geschehen in Arcen beim Hochwasser

1993 und 1995. Seitdem

unterhält die Stadt Straelen mit

Johannes Giesen an der Spitze

intensiven Kontakt zu ihren niederländischen

Nachbarn in Venlo,

Horst an der Maas und Arcen.

Der Bürgermeister von Venlo,

Hubert Bruls wird bei der Verabschiedung

für Johannes Giesen

ein Grußwort sprechen. Auch

die Städtepartnerschaft nach

Bayon hat er fortgeführt. Der

neue Stadtrat aus Bayon war zu

Pfingsten Gast in Straelen. Neue

Freunde fand er im Osten, in

Strzelin/Polen. Viele Begegnungen

haben seither stattgefunden.

Eine Delegation aus Strzelin

war zum Schützenfest in

Straelen zu Gast. Das Tanklöschfahrzeug

der Straelener Feuerwehr

löscht nun Brände in der

polnischen Stadt und der Lkw

des Straelener Baubetriebshofes

wurde vom dortigen Bauhof gekauft.

Brasilien-Fan

Auch nach Brasilien pflegt Johannes

Giesen eine intensive

Bindung. Zu seinem 60. Geburtstag

ist sein Freund Francisco

Stürmer extra aus Südamerika

eingeflogen. Mit ihm gemeinsam

hat er bereits die „Grüne

Hölle“, den Urwald von Matto

Grosso durchquert.

Hobby-Koch

Ob in der Politik oder in der Küche:

Auf beiden Gebieten kennt

Johannes Giesen sich aus. Er ist

seit vielen Jahren Hobby-Koch

und in dieser Eigenschaft als

Gast beim Promi-Kochen der Familienbildungssstätte

Geldern-

Kevelaer. Sein Lieblingsgericht

ist „Spanisches Huhn“.

Ruhe- oder Unruhestand –

das ist die Frage

Nach 16 Jahren an der Spitze der Verwaltung nimmt

Johannes Giesen (61) Abschied vom Straelener Rathaus.

Wie sehr waren Sie emotional betroffen,

als es bei der Kommunalwahl darum ging,

wer Ihr Nachfolger wird?

Johannes Giesen Natürlich war ich nervös. Bei so

einer wichtigen Entscheidung bleibe ich nicht cool.

Immerhin wurde vorher auch ein heftiger Wahlkampf

geführt.

Treffen Sie sich mit Jörg Langemeyer, Ihrem

Nachfolger, vor der offiziellen Amtsübergabe

im Oktober? Was bereden Sie?

Giesen Ja, wir, der Erste Beigeordnete Hans-Josef

Linßen und ich, haben uns bereits mit Jörg Langemeyer

getroffen. Wir haben uns über aktuelle, kommunalpolitische

Themen und vieles mehr unterhalten

und haben uns schon mit dem Vorstand des Seniorenbeirates

getroffen, um in erster Runde über

die Seniorenpolitik in Straelen zu diskutieren. Es war

bestimmt nicht das letzte Gespräch, das wir führen

werden.

Was fühlen Sie nach Ihrem Verzicht auf die

erneute Kandidatur beim Verlassen Ihres

langjährigen Arbeitsplatzes?

Giesen Natürlich ist es ein komisches Gefühl, aber

ich habe es so gewollt. Die Situation macht mich

nachdenklich, es drückt auf die Stimmung. Aber es

gibt auch einen neuen Anfang, neue Perspektiven.

Was betrachten Sie als wichtigste Ereignisse

in den 16 Jahren als Stadtdirektor beziehungsweise

Bürgermeister?

Giesen Im dienstlichen Bereich war es die Erhaltung

der Selbstständigkeit unserer Sparkasse, der Bau des

Schwimmbades, die Ansiedlung von bedeutsamen

Firmen und dadurch die Schaffung von Arbeitsplätzen,

Stärkung der Steuerkraft und die Umsiedlung

von Landgard innerhalb von elf Monaten. Selbstverständlich

auch die gelungene Darstellung Straelens

mit der grünen Couch. Mein „privates“ Ereignis war

die Bestätigung als Bürgermeister durch die Straelener

mit 84,25 Prozent. Dieses Gefühl ist nicht zu toppen.

Welche Pläne haben Sie?

Giesen Ich halte es da mit Loriot……und seinem Lottogewinner,

dem Rentner Erwin Lindemann. Aber

ernsthaft: Ich bin Vorsitzender der Agro-Business-

Initiative und werde in dieser Funktion weiterhin

viel unterwegs sein, um den Gartenbau und die

Landwirtschaft weiterhin ins „rechte Licht“ zu rücken.

Werden Sie Straelen verbunden bleiben,

und auf welche Art und Weise?

Giesen Privat mit den Vereinen, Bruderschaften und

Freunden. Eigentlich müsste die Frage lauten: „Bleiben

Ihnen die Straelener gewogen?“ Ich will Straelen

und seinen Bürgern verbunden bleiben – gespannt

bin ich darauf, wie die Leute zu mir stehen,

wenn ich kein öffentliches Amt mehr bekleide. Ob

„alle Freunde“ mir dann auch noch ehrlich zugetan

sind.

Interview: Michael Klatt

Foto: Gerhard Seybert


Unser STRAELEN

DAS REZEPT

Federweiße mit

Zwiebelkuchen –

ein Herbstgedicht

Der Herbst ist gekommen und

damit die Zeit, gemütlich mit einem

Glas Federweiße und einem

Stück Zwiebelkuchen vor

dem Kamin zu sitzen. Traditionell

gehört beides zusammen,

und die Saison dauert nur eine

kurze Zeit. Einen Zwiebelkuchen

herzustellen, ist verhältnismäßig

einfach.

Zutaten für ein Backblech, das

für mindestens vier bis sechs

Personen reicht: 1 Backblech mit

Backpapier auslegen, 400 gr.

Mehl, 1 Würfel frische Hefe oder

1 Päckchen Trockenhefe, ¼ l

warmes Wasser, ½ Teelöffel

Salz. Für den Belag: 1-3 große

Gemüsezwiebeln, 400 gr. Schinken-

oder Speckwürfel, 3 Becher

Schmand, 4 Eier, 400 gr. geriebenen

Käse, Salz und Pfeffer.

Zubereitung Aus den Zutaten einen

Hefeteig herstellen. Nach

dem Vermengen und Ausrollen

den Teig mindestens 30 Minuten

an einem warmen Ort auf

dem Backblech gehen lassen.

Für den Belag: Gemüsezwiebeln

in feine Stücke schneiden, mit

Schinken, Schmand, Eiern und

Käse vermischen und auf dem

Hefeteig verteilen. Zwiebelkuchen

etwa 20 bis 30 Minuten bei

200 Grad backen, bis er eine

hellbraune Farbeannimmt. Den

Zwiebelkuchen heiß servieren.

Man kann ihn auch hervorragend

am nächsten Tag noch mal

aufbacken oder einfrieren.

Guten Appetit!

Original und

Fälschung

Die Jugendeinrichtung „Gleis X“ in Auwel-Holt.

Alle Auflösungen

in der nächsten Ausgabe

RÄTSEL/VORSCHAU 23

IM NÄCHSTEN HEFT

Martins-Rock-Nacht

in der Stadthalle

Für viele ist sie der Höhepunkt im

Musikjahr am Niederrhein: die

Straelener Martins-Rock-Nacht.

Professionelle Technik, opulente

Bühnenausstattung und Super-

Bands haben der Veranstaltung

Kult-Status verschafft. Am Samstag,

7. November, startet die Rock-

Nacht zum 9. Mal – und natürlich

wieder in der Stadthalle. Diesmal

dabei: „Fab4Finest“, „Al Gusto“,

„Hells Belles“ und „Die Goldenen

Reiter“. Beginn der Veranstaltung,

die von der Volksbank an der Niers,

Diebels und Veltins unterstützt

wird, ist um 20.30 Uhr.

St. Martin zieht

durch die Straßen

Es ist ein Bild im November, das

sich eingeprägt hat. Angeführt

durch St. Martin auf einem stattlichen

Pferd geht es im Lichterglanz

der vielfach noch selbstgebastelten

Fackeln und Laternen durch die

dunklen Straßen der Stadt. Am 7.

November ziehen die Züge in Auwel-Holt

und Herongen, drei Tage

später dann in Straelen und Broekhuysen.

Die nächste Ausgabe

von UNSER STRAELEN

erscheint Ende Oktober.

SUDOKU CARTOON LÖSUNGEN 9/2009

ORIGINAL/FÄLSCHUNG

Das aus 81 Feldern bestehende Quadrat muss so vervollständigt

werden, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem Neunerblock

jede Ziffer zwischen 1 und 9 nur einmal vorkommt.

In der unteren

Abbildung sind

sieben Fehler

versteckt.

Finden Sie

heraus, welche?

„Sag’ jetzt nur nicht Bauer! Der hat Agrarwissenschaft studiert.“

SUDOKU


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