das Magazin des Sports in Baden-Württemberg - Badischer ...

bsb.freiburg.de

das Magazin des Sports in Baden-Württemberg - Badischer ...

Unsere partner

trainerberuf

Mit vollem Einsatz trainer

sein. Wie hier der

„Hexer“ Hans peter

Müller-Angstenberger für

die rottenburger Volleyballer,

so engagieren sich

auch 134 Landestrainer

in Baden-Württemberg

für den Spitzensport.

Kooperationen

Erneut können im

Bereich des BSB

Freiburg rund 1000

Kooperationen

bezuschusst werden

Sportabzeichen

Hans Gugel nimmt für

den BSB seit 50 Jahren

den „Breitensportorden“

ab

Foto: Markus Ulme

SPORT

in BW

ausgabe BSB Freiburg – 03 | 2009

das Magazin des Sports in Baden-Württemberg

Ein Glücksfall für den Sport


Ein Glücksfall für Baden-Württemberg.

59 Mio. € jährlich für die

Sportförderung im Land.

Christina Obergföll,

Deutsche Meisterin 2008

im Speerwurf

Spielteilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen.

Nähere Informationen bei LOTTO und unter www.lotto.de.

Hotline der BZgA: 0800 1 372 700 (kostenlos und anonym).

SPIELEN

AB 18 JAHREN


In diesem Heft

Sport in BW 03|2009

Sport In BW

Interview mit LSV-Geschäftsführer rainer Hipp 4

„Managertyp“ gesucht / BLEIB KLAr! Im Sportverein 6

Heinz Janalik vertritt den LSV beim DoSB in Frankfurt 7

Kurt Siebenhaar war der erste Landestrainer 8

Landestrainer im Fokus – eine Bestandsaufnahme 10

toto-Lotto: Sponsor des Sports / Splitter 11

Frauen tagen im Schloss 12

BADIScHEr SportBunD FrEIBurG

Der Buchtipp: „Athletiktraining im Sportspiel“ 13

Kooperationen – Interview mit Sascha Meier 14

Ausschreibungen Kooperation Schule/Verein 15

ArAG-Sportversicherung – Wichtige tipps für Vereine 17

neues von der Sportschule Steinbach 19

bsj-Sportmobil seit zehn Jahren „on tour“ 20

Sportjugend-Förderpreise werden am 9. Mai in rust vergeben 21

Der BSB-rechtstipp: umsatzsteuerbefreiung 22

Jubiläum beim Gesundheitsprojekt M.o.B.I.L.I.S. 23

„BSB on tour“ – auch in 2009 finden drei Aktionstage statt 24

Hans Gugel, der deutsche Sportabzeichen-papst 25

notizen/Impressum 26

ran an die Kooperationen!

auch in diesem Jahr stehen beim BSB Freiburg rund 375.000 Euro für Kooperationen

Schule/Verein zur Verfügung. im interview mit Sascha Meier erfahren Sie alles Wichtige

zur diesjährigen ausschreibung. Foto: adpic

Inhalt

Von Gundolf Fleischer

Präsident des Badischen

Sportbundes Freiburg

Editorial

Qualifizierte Trainer werden

immer wichtiger

Die Förderung des Leistungssports ist eine der zentralen

Aufgaben des Landessportverbandes Baden-

Württemberg. Die Verteilung der für diesen Zweck

zur Verfügung stehenden Gelder in Höhe von fast

12,5 Mio. Euro hat möglichst gerecht und effektiv

zu erfolgen. Doch was bedeutet dies? Wie müssen

Förderstrukturen beschaffen sein, damit Baden-

Württemberg als Spitzensportland einen möglichst

leistungsstarken sportlichen Nachwuchs aufbauen

und auch auf der nationalen und internationalen

Ebene erfolgreiche Sportler vorzeigen kann?

Um Antworten auf diese und viele andere Fragen zu

erhalten, hat der LSV vor etwa zwei Jahren als Experten

den Olympiasieger Dieter Baumann zu Rate

gezogen. Nicht zuletzt aufgrund seiner eigenen Erfahrungen,

aber auch nach dessen umfangreichen

Recherchen, gab Baumann wichtige Fingerzeige für

Veränderungen bzw. Verbesserungen. Dreh- und

Angelpunkt seiner Ergebnisse sind die Trainer, vom

Übungsleiter im Verein bis zum Bundestrainer. Die

wichtigsten Ergebnisse lauten: Die Einsatzplanung

der Trainer ist zu verbessern, z.B. bei Individualsportarten

wie der Leichtathletik, die ihre Trainer

vor Ort bei den Athleten brauchen. Weiter gilt es,

ein besonderes Augenmerk auf die Qualität der

Trainer zu legen, auch im Hinblick auf eine regelmäßige

obligatorische Weiterbildung. Über die Organisation

und Vermittlung einer optimalen Trainingsgestaltung

hinaus ist dabei auch der Trainer

als guter Pädagoge und Psychologe gefordert. Freilich

gäbe es hier noch einiges anzuführen. Es sind

gewichtige Fragen, die es kurz- und mittelfristig anzugehen

und zu lösen gilt, und zwar auf allen Ebenen,

insbesondere jedoch beim hauptberuflichen

Trainerpersonal. Den Sportorganisationen im Spitzensportland

Baden-Württemberg stünde es gut an,

auf dieses Thema nicht nur hinzuweisen, sondern

es auch konkret anzugehen, zumal Impulse hierzu

von der Bundesebene bislang kaum ausgingen. Wir

alle freuen uns, wenn Baden-Württemberg beim

Nachwuchs, wie auch im nationalen und internationalen

Spitzensport, erfolgreiche Athleten hervorbringt.

Der Schlüssel, hier erfolgreicher zu werden,

liegt aber nicht zuletzt auch in einer Analyse des

Trainerwesens. Baumann, nach seiner Karriere ein

überaus erfolgreicher Trainer, hat den Weg gewiesen.

Greifen wir die bisherigen Erkenntnisse auf

und versuchen, diesen Weg zu beschreiten. Als eines

von vielen Mosaiksteinchen. Qualifizierte Trainer

sind der Schlüssel zum Erfolg.

3


?

Herr Hipp, er ist bereits wieder in aller

Munde, der nächste Solidarpakt des

Sports mit der Landesregierung. Der

bestehende und erste dieser Art läuft

noch bis Ende 2010, welchen Sachstand

können Sie heute vermelden?

In der Tat sind es noch fast zwei

Jahre, bis ein neuer Solidarpakt

greifen würde. Allerdings sind sowohl

wir vom LSV und den Sportbünden

als auch die Landesregierung

selbst daran interessiert,

bald auch für die Jahre 2011 – 2014

Planungssicherheit zu haben. Erste

Sondierungsgespräche haben

schon stattgefunden. Im April

wird es ein Gespräch zwischen

dem LSV und den betroffenen Ministerien

geben. Im Zusammenhang

mit dem Solidarpakt werden

auch Themen wie die Umsetzung

des Landesintegrationsplanes, der

demografische Wandel, das vom

LSV konzipierte Spitzensportland

Baden-Württemberg und das Jugendbegleiter-Programm

des Landes

diskutiert. Bis zu den Sommerferien

sollten die Argumente

ausgetauscht und eine Einigung

in Sicht sein. Danach könnte die

Landesregierung den Solidarpakt

in den Landtag einbringen.

?

Dass es einen zweiten Solidarpakt geben

wird, dessen sind Sie sich aber

sicher.

Ministerpräsident Oettinger hat

dies in den vergangenen Wochen

mehrfach betont, zum Teil sogar

öffentlich. Dabei soll der Status

Quo bis zu einem Ausgleich

in Höhe der Inflationsrate angepasst

werden. Wir haben natürlich

noch etwas höhere Erwartungen,

doch genau deshalb bedarf es der

4

IntervIew

Solidarpakt eines de

iM GESpräch

lSV-hauptgeschäftsführer

rainer hipp

Solidarpakt Sport mit der Landesregierung, Hinterzartener Sportgespräch,

Schulsportkonferenz, Glücksspielmonopol: Dem LSV und den

Sportbünden im Land werden auch in den nächsten Monaten die themen

nicht ausgehen. Über die wesentlichsten projekte und Fragen

sprach Joachim Spägele mit rainer Hipp, dem Hauptgeschäftsführer

des Landessportverbandes Baden-Württemberg.

Gespräche. Insgesamt bin ich aber

optimistisch.

?

Bleiben wir beim Geld. Immer wieder

wird über das Glücksspielmonopol in

Deutschland gesprochen. Die Konferenz

der Landessportbünde trifft sich

Ende März in Brüssel. Aus welchem

Grund?

Es ist richtig, dass sich die Präsidenten

und Geschäftsführer der Landessportbünde

am 30./31. März in

Brüssel zu ihrer Konferenz treffen

werden. Wir müssen Präsenz zeigen

gegenüber der Europäischen

Union.

Das staatlich genehmigte Glücksspiel

ist die wichtigste Einnahmequelle

für die Sportorganisationen

innerhalb des Deutschen Olympischen

Sportbundes. Es ist die Basis

für die Finanzierung von Vereinsmaßnahmen

bis zu den Dachorganisationen.

Bräche diese Einnahmequelle

weg, stünden die

Sportorganisationen in Deutschland

vor beinahe unlösbaren

Aufgaben. Deshalb darf es keine

Marktöffnung für den Wettspielbereich

geben. Das gilt sowohl für

die Sportwetten als auch für die

Glücksspiele.

?

Neu ist auch, dass sich die Toto-Lotto-Südwestschiene

verstärkt mit den

Landessportbünden austauschen

möchte. Mit welcher Zielsetzung?

Die Lottogesellschaften von Baden-Württemberg,

Hessen, Rheinland-Pfalz

und dem Saarland wollen

zukünftig noch enger mit den

Landessportbünden zusammenarbeiten.

Wir wollen gemeinsam

versuchen, Konzepte zu schaffen,

die den Mitgliedern der Sport-

» der Sport

«

muss

präsenz zeigen

gegenüber der

Europäischen

Union.

Um die finanzielle

Unterstützung

des organisierten

Sports geht es

bei den Gesprächen

zum Solidarpakt

mit dem

land Baden-

Württemberg.

Foto: adpic

organisationen verdeutlichen,

dass die Wettmittel die finanzielle

Grundlage der Sportorganisation

in Deutschland sind. Jeder Lotto-

Spieler beispielsweise muss wissen,

dass er mit seinem Einsatz die gemeinnützigen

Sportorganisationen

unterstützt. Das klingt profan,

scheint aber in der Bevölkerung

noch immer nicht ganz angekommen

zu sein. Ich bin deshalb froh,

dass ich an dieser Stelle sagen

kann, dass die Staatliche Toto-Lotto

GmbH Baden-Württemberg, Geschäftsführer

Dr. Friedhelm Repnik

und Unternehmenssprecher Klaus

Sattler, ihr Versprechen wahr gemacht

haben und im Zuge der neuen

Zeitschrift SPORT in BW sich

werblich und finanziell deutlich

einbringen.

?

Die Schulsportkonferenz des LSV liegt

nur wenige Wochen zurück. Das Fazit

war durchweg positiv. Welchen Eindruck

haben Sie?

Es war sowohl inhaltlich als auch

organisatorisch eine gelungene

Veranstaltung. Entscheidend wird

aber sein, dass die Vorschläge des

LSV, die insbesondere Präsident

Dieter Schmidt-Volkmar in seinem

Forderungskatalog präsentiert hat,

umgesetzt werden. Das gilt auch

für die Erkenntnisse aus den Vor-

Sport in BW 03|2009


aIner hIpp

r großen Themen

trägen, Referaten und vor allem

für die Ergebnisse in den einzelnen

Workshops. Bei einer ersten

persönlichen Analyse bin ich zu

dem Schluss gekommen, ähnlich

wie in Schleswig-Holstein, eine

Rahmenvereinbarung „Schulsport

»

in Baden-Württemberg“ mit dem

Kultusministerium abzuschließen.

Wir müssen uns gegenseitig ver- Spitzensportland

«

ist ein hoher anpflichten,

mehr als nur am Ball zu

spruch, an dem

bleiben.

wir uns messen

lassen müssen.

?

Ein hochkarätig besetztes Treffen war

das zweite Hinterzartener Sportgespräch,

von dem wir in der letzten

Ausgabe ausführlich berichtet haben.

Wie geht es hier nun konkret

weiter?

Wir werden voraussichtlich im

Rahmen des Maimarktturniers in

Mannheim ein Kommunikationsund

Vermarktungskonzept für das

Spitzensportland Baden-Württemberg

präsentieren. Bis dahin

werden wir mit Unternehmensvertretern,

Agenturen, Kommunikations-

und Vermarktungsprofis

Gespräche zur Konkretisierung des

Spitzensportlandes führen. Ziel ist

eine verstärkte Förderung von Athleten

(Individualförderung Olympia-Team

Baden-Württemberg und

Olympia-Nachwuchs-Team Baden-

Württemberg). Das sind hehre Ziele,

das ist mir bewusst. Ziele, die

der LSV bislang noch nicht ausreichend

in Angriff genommen hat.

Sportland nennt sich zwischenzeitlich

jedes Bundesland. Doch

Spitzensportland ist ein hoher Anspruch,

an dem wir uns messen lassen

müssen. Ich will nicht unnötig

in Anglizismen verfallen, aber

CSR, Corporate Social Responsibility,

eine Unternehmenssozialverantwortung

wollen wir mit den Firmen

erreichen. Wir erhoffen uns

einen freiwilligen Beitrag der Wirt-

Foto: privat

schaft, der es uns erlaubt, den Spitzensport

außerhalb der staatlichen

Zuwendungen zu fördern. Ich bin

mir freilich der Tatsache bewusst,

dass uns die derzeitige Finanz- und

Wirtschaftslage nicht gerade in die

Karten spielt.

?

Die von Ihnen angesprochene Konjunkturproblematik

trifft doch sicherlich

auch die Vereine und Verbände?

Sport in BW 03|2009

Davon ist auszugehen. Deshalb ist

es wichtig, dass wir einen zweiten

Solidarpakt hinbekommen, der

unseren Vereinen und Verbänden

Planungssicherheit bei der

Übungsleiterbezuschussung, dem

Sportstättenbau, den Kooperationsmaßnahmen

usw. gibt. Denn

natürlich wird das Mäzenatentum

geringer, die Spendenbereitschaft

nicht größer. Möglicherweise

geht es auch einher mit einer

Beeinträchtigung des Ehrenamts.

Wenn beispielsweise vereinzelte

Arbeitgeber nicht mehr bereit

sein werden, Arbeitnehmer hier

und da, vor allem tagsüber, von

der Arbeit freizustellen, bzw. ihnen

diese Freiräume zu gewähren.

Denn eines wissen wir auch: Eine

zunehmende Arbeitslosigkeit führte

bislang nie zu einem höheren

Engagement dieser Betroffenen im

Sportverein. Umso wichtiger ist es,

dass sich die Vereine neu orientieren

und auf die gesellschaftlichen

Entwicklungen eingehen. Dabei

beweisen unsere Vereine seit dem

zweiten Weltkrieg eine hohe Elastizität.

Sie passen

sich mit Hilfe

der ehrenamtlichenFunktionsträgersportlichen,

sozialen

und ökonomischenSituationen

an, um die

uns manches

Wirtschaftsunternehmen

beneidet. Dabei

werden die

Angebote des

Sportvereins

immer vielfältiger.Nehmen

wir nur

Themen wie

Gesundheitsbewusstsein,

Migration, der viel zitierte

demografische Wandel, aber

auch die Nachfrage nach Wettkampf-

und Leistungssport. Bis

hin zu der Entwicklung des Sports

in der Schule. Wir haben ja gerade

über die Schulsportkonferenz

gesprochen. Ich setze darauf, dass

sich unsere Sportvereine wieder

so bewegen werden, dass sie diese

derzeit schwierige wirtschaftliche

Lage nicht in ihrer Existenz bedrohen

wird. Dazu bieten vor allem

unsere Mitgliedssportbünde aber

auch der LSV selbst und der DOSB

ihre Unterstützung an.

?

Sie haben die Generation der über

50-Jährigen erwähnt. Dies scheint

eine für den Sport interessante Gruppe

zu sein?

Wir müssen uns dieser Klientel annehmen.

Und zwar noch sehr viel

aktiver, als wir es bisher getan haben.

Kommerzielle Sportanbieter,

Reisebüros, Fitness-Studios etc. beweisen

uns, dass es sich bei dieser

Altersgruppe um eine Klientel

handelt, die durchaus finanzielle

Mittel hat, um sich noch aktiver

auch im Sportverein einzubringen.

Dabei dürfen wir den Konkurrenzkampf

nicht scheuen. Ich

denke an Bereiche wie Marathonläufe,

die zum Großteil privatwirtschaftlich

organisiert sind, oder

den Sportreisesektor, wo die Sportorganisationen

es versäumt haben,

sich dieses Themas anzunehmen.

Dabei muss stets eine Form gefunden

werden, die unsere steuerliche

Privilegierung, nämlich die

Gemeinnützigkeit, nicht in Gefahr

bringt. Das ist mir wohl bewusst.

Es sollen auch keine Hirngespinste

von mir sein, aber wir müssen uns

diesen Themen zuwenden.

?

Sie kommen gerade von einer Sitzung

der Landessportbund-Geschäftsführer

innerhalb des DOSB aus Frankfurt.

Nennen Sie dem Leser einmal einige

Themen, die in einer derartigen

zweitägigen Veranstaltung besprochen

werden.

Wir haben uns sehr intensiv mit

der vorgesehenen Beitragsanpassung

des DOSB beschäftigt und uns

mit Experten über die EU und ihre

Fördermöglichkeiten auseinandergesetzt.

Natürlich stand auch die

Entwicklung des Glücksspiels und

des Staatsvertrages im Mittelpunkt.

Ein weiteres Thema waren die zukünftigen

Bedingungen des Deutschen

Sportabzeichens. Außerdem

haben wir u. a. über den Deutschen

Sportausweis gesprochen, die Doping-Prävention

in der Übungsleiter-

und Trainerausbildung.

5


6

vereInsmanager / BwsJ

„Managertyp“ gesucht!

Die drei Sportbünde in Baden-

Württemberg bieten erneut die

Ausbildung zum Vereinsmanager

B an. Die Ausbildung findet abwechselnd

in Bildungsstätten in

Baden und Württemberg statt. Diese

richtet sich an Führungskräfte

in Vereinen und Verbänden, die

für die Leitung eines Fachressorts

verantwortlich zeichnen bzw. die

umfassende Wahrnehmung fachspezifischer

Aufgaben anstreben.

Nach dem erfolgreichen Besuch

von zwei Seminaren wird die B-

Lizenz erteilt. Folgende drei Themenbereiche

(jeweils vier Tage mit

30 UE) werden angeboten:

1. Sportvereine im Wandel – 6. bis

9. Mai 2009 (Sportschule Steinbach)

2. Strategische Vereinsentwicklung

– 23. bis 25. September 2009

(Sportschule Albstadt)

3. Steuern und Finanzen – 1. bis 4.

Dezember 2009 (Hotel Waltersbühl

Wangen/Allgäu)

Die Zulassung für diese Ausbildung

setzt eine gültige Lizenz als

Der LSV Baden-Württemberg ist

Partner der Aktion „Gib 8 im Verkehr“.

Die Aktion BLEIB KLAR! Ist

wiederum ein Modul von „Gib 8

im Verkehr“. BLEIB KLAR! – die

Aktion gegen Alkohol- und Drogenmissbrauch

informiert zu den

wichtigsten Bestimmungen des aktuellen

Jugendschutzgesetzes mit

einem Plakat, welches den Verbänden

und Vereinen die wesentlichen

Inhalte dieser Regelungen

auf „einen Blick“ darstellt. Damit

können die Vorbereitungen für

Veranstaltungen und Vereinsfeste

zur Einhaltung der Bestimmungen

zum Schutz der Kinder und

Jugendlichen unmittelbar am Jugendschutzgesetz

ausgerichtet und

bei den Veranstaltungen besser

überwacht werden.

An erster Stelle lernen Kinder in

den Familien, was gut und richtig

für sie ist. Aber auch Schulen

und Jugendeinrichtungen, Medien

und Wirtschaft sind gefordert,

Vereinsmanager

müssen vieles,

vor allen dingen

aber organisieren,

kalkulieren, planen

können.

Foto: adpic

@ anmeldung:

anmeldungen sind möglich bzw. weitere informationen

sind erhältlich beim jeweiligen Sportbund:

BSB Freiburg: j.scheuer@bsb-freiburg.de,

tel. 0761/15246-18,

BSB Nord: v.trunk@badischer-sportbund.de,

tel. 0721/1808-30,

WlSB: j.heimbach@wlsb.de, tel. 0711/28077-131.

BLEIB KLAR! im Sportverein

Kinder beim Aufwachsen zu begleiten.

Den Verbänden und Vereinen

kommt bei der Beachtung

der Regelungen des Jugendschutzes

dabei eine besondere Bedeutung

zu. Sie genießen das Vertrauen

der Eltern, dass für die Kinder

und Jugendlichen in der Obhut der

Vereine die gesellschaftlich anerkannten

Regeln gelten und diese

von den Erwachsenen auch ent-

@ Weitere

Vereinsmanager C und den Nachweis

einer mindestens zweijährigen

Mitarbeit im Sportverein bzw.

–verband voraus. Der Organisationskostenbeitrag

beträgt pro Block

150,00 Euro (Unterkunft im DZ,

Vollverpflegung, Unterlagen) und

für die Gesamtausbildung 300,00

Euro.

Zudem wird eine Fortbildung Vereinsmanager

B angeboten zum

Thema „Sportmarketing“. Diese

findet statt vom 27. bis 28. November

2009 (Sportschule Steinbach).

sprechend vorgelebt werden. Verbände

und Vereine bieten Kindern

und jugendlichen Mitgliedern regelmäßig

attraktive Angebote an.

Während im Vereinsalltag dem

Wohl der minderjährigen Mitglieder

nahezu von allen Vereinen ein

sehr großer Stellenwert beigemessen

wird, wurde ein Verantwortungsbewusstsein

angesichts von

zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten

der Vereine bei Disco- und

Tanzveranstaltungen zumindest in

der Vergangenheit manchmal vermisst.

Vereine sorgen aber inzwischen

bei entsprechenden Veranstaltungen

in der Regel für klare

Rahmenbedingungen zur Einhaltung

des Jugendschutzgesetzes,

insbesondere bei der Abgabe von

Alkohol an Jugendliche.

infos:

Über die internetplattform www.bleib-klar.de besteht

die Möglichkeit, sich zu diesen themen zu informieren

und ggf. eigene Beiträge einzubringen.

Sport in BW 03|2009


Sport in BW 03|2009

sportentwIcklung

Vereine fit machen

heinz Janalik vertritt den lSV im präsidialausschuss Breitensport/

Sportentwicklung des doSB – eine aufgabenbeschreibung

Auf den ersten Blick ist es wieder

nur ein Ausschuss. Wenn nicht

Kommission, dann eben Ausschuss.

Doch bei genauerem Hinsehen

sollte man in Bezug auf den

Deutschen Olympischen Sportbund

dieses mittlerweile gängige

Vorurteil ganz schnell sein lassen.

Nicht allein, weil der DOSB nach

seiner Gründung im Mai 2006 mit

dem Willen zur Gremienreduzierung

nur noch zwei Ausschüsse ins

Leben rief und diese als Präsidialausschüsse

kennzeichnete. Sondern

vor allem, weil sich gezeigt

hat, dass diese beiden PräsidialausschüsseBreitensport/Sportentwicklung

und Leistungssport bislang

sehr gute Arbeit abgeliefert

haben. Dieses erfreuliche Fazit resultiert

nicht zuletzt aus der Tatsache,

dass sich dort Personen engagieren,

„die nicht nur bedeutsame

fachliche Fragestellungen bearbeiten,

sich intensiv austauschen und

Beschlussfassungen vorbereiten,

sondern auch dafür sorgen, dass

die theoretischen Überlegungen

auch zur praktischen Anwendung

gelangen und die Sportwirklichkeit

positiv beeinflussen“.

Was den Präsidialausschuss Breitensport/Sportentwicklunganbetrifft,

kommt Heinz Janalik zu dieser

Erkenntnis nicht nur, weil er

selbst dessen Mitglied ist und er

bereits in ähnlicher Funktion zuvor

beim DSB tätig war. „Nein, die

Sitzungen sind bis ins Detail vorbereitet,

verlaufen zielorientiert und

effizient, es wird konzentriert gearbeitet,

und ich denke, wir kamen

bislang auch zu guten und vor allem

praktikablen Ergebnissen“, so

der Präsident

des BSB Nord

und Vizepräsident

des LSV.

In dieser Funktion

sitzt Janalik

im Sportentwicklungs-Ausschuss,

und dies mit

dem ihm bekannten überdurchschnittlich

großen Engagement.

Dass der vor wenigen Tagen 65 Jahre

alt gewordene Mosbacher sich

in dem von Walter Schneeloch

geleiteten Gremium, welches im

hervorragender

redner, aber

auch Zuhörer:

heinz Janalik

Foto: GES

der Verein lebt,

er kann noch so

oft totgesagt

werden. doch

der Verein von

heute, ob mit 300

oder 10.000 Mitgliedern,

muss

sich prüfen, muss

sein programm

an die Zeit anpassen

»

«

Jahr immerhin rund sechs Mal tagt,

kaum Gehör verschaffen mag, wird

niemand glauben, der Heinz Janalik

kennt. Im Gegenteil: Die Frage

„Welchen Weg geht der Sportverein,

wo wird er in 10, 20 oder 30 Jahren

stehen“? war stets der Antrieb des

Sportbund-Präsidenten und seines

jahrzehntelangen ehrenamtli-

chen Engagements. Heinz Janalik

gehört auch in diesem Ausschuss

zu den Vordenkern.

„Heute wird viel über die demografische

Entwicklung diskutiert. Sich

jedoch nur auf diese zu fokussieren,

wäre zu einseitig. Die Verantwortlichen

in unseren Vereinen können

sich Fragen nicht entziehen, die

beispielsweise in Verbindung mit

Phänomenen wie Mobilität, Gesundheit,

Bildung, Migration und

Integration, Vereinsorganisation

oder mit Perspektiven zur Haupt-

und Ehrenamtlichkeit auftreten.

Der Verein lebt, er kann noch so oft

totgesagt werden. Doch der Verein

von heute, ob mit 300 oder 10.000

Mitgliedern, muss sich prüfen,

muss sein Programm an die Zeit

anpassen“, so Janalik. Und, was für

den Sportpädagogen ganz wichtig

erscheint: „Wir als Dachorganisationen,

ob DOSB, LSV, BSB Nord, BSB

Freiburg oder WLSB, wir müssen

den Vereinen helfen, ihnen Instrumente

und Problemlösungsmöglichkeiten

anbieten, um sie für die

Zukunft fit zu machen“.

Keine Frage, der Verein des Jahres

2009 hat es nicht einfach beim

Spagat zwischen Dienstleister und

traditioneller Solidargemeinschaft.

Die deutsche Vereinslandschaft befindet

sich im Umbruch. Auf der

einen Seite müssen sich die Ver-

eine immer mehr vernetzen und

zunehmend Kooperationen mit

Schulen, Kitas, mit Krankenkassen,

Gesundheits-, Jugend- oder Sportämtern

eingehen. Das heißt, sie

müssen sich in Richtung Dienstleistung

orientieren und damit

ihre „Kundschaft“ bedienen. Auf

der anderen Seite gilt es, Heimat

für ihre Mitglieder zu bleiben und

dieses Heimatgefühl zu pflegen.

„Eine spannende und vielfältige

Aufgabe, der wir uns auch in unserem

Ausschuss hier in Frankfurt

stellen, wobei es für mich von Anfang

an wichtig war, dass nicht

nur Ehrenamtliche, sondern auch

Ressorts leitende Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter aus der DOSB-

Zentrale an den Sitzungen teilnehmen.

Die Umsetzung unserer

Ideen und Planungen kann nur in

Zusammenarbeit mit dem Hauptamt

geschehen. Deshalb war diese

dialogorientierte Kooperative ein

zentraler Wunsch von mir.“ Dass

Heinz Janalik mit seiner Sichtweise

richtig liegt, beweist u.a. sein Entschluss,

eines der zentralen Themen,

nämlich Familie und Sport,

aus dem Präsidialausschuss in seinen

eigenen Sportbund mitzunehmen

und dort bearbeiten zu lassen.

Am 21. März fand am Heidelberger

OSP eine erste große Fachtagung

zu diesem Thema statt.

„Unsere Aufgabenstellung insgesamt

ist hochinteressant und wichtig.

Über die Bedeutung des Vereins,

auch und gerade im 21. Jahrhundert,

brauchen wir nicht mehr zu

diskutieren, da herrscht Konsens.

Die Kritiker unserer Vereinsmodelle

sind längst verstummt. Aber Vereine

konkret existenz- und überlebensfähig

zu machen, das ist nun

unsere zentrale Aufgabe“, so Janalik,

der in diesem Ausschuss von

gleich zwei weiteren Baden-Württembergern

begleitet wird: Dr. Barbara

Oettinger (Lorch) ist Vertreterin

der Verbände mit besonderen

Aufgaben, in diesem Fall Aikido,

Prof. Dr. Franz Brümmer (Stuttgart)

ist Vertreter der Spitzenverbände,

und Präsident des Verbandes Deutscher

Sporttaucher.

Joachim Spägele

7


das Gehen fällt ihm zusehends

schwerer, vom laufen

ganz zu schweigen.

Zeitlebens stand er in hallen, ob

auf dem Feld oder daneben an der

Seitenlinie. daran ist kaum mehr

zu denken. doch auch wenn Kurt

Siebenhaar heute die meiste Zeit

sitzend verbringt, auch mit 80 Jahren

ist er geistig noch topfit, erinnert

sich noch messerscharf an

Zeiten, als er in Baden-Württemberg

zum ersten landestrainer

überhaupt ernannt wurde. Vor allen

turnern, ringern oder auch

leichtathleten. Eigentlich hatte

er sich nämlich fast selbst dazu ernannt.

doch der reihe nach.

Kurt Siebenhaar ist ein Heidelberger

Junge, durch und durch. Die

Chance, in einer Universitätsstadt

mit dem Basketballvirus infiziert

zu werden, war auch vor dem Krieg

recht groß, danach noch ungleich

größer. Er hatte Talent, zweifelsohne,

spielte erfolgreich, es war ihm

vergönnt, in den fünfziger Jahren

gleich bei drei Europameisterschaften

(Paris, Moskau, Budapest)

als Spieler teilzunehmen. Doch es

dauerte nicht lange, so fand er insbesondere

auch Gefallen, an der

Seitenlinie Einfluss zu nehmen.

Der spätere Bundestrainer Yakovos

Bilek, Prof. Hannes Neumann und

Fritz Armbruster waren sodann seine

Kollegen beim B-Trainer-Lehrgang.

Siebenhaar, auch ehrenamtlicher

Lehrwart in Nordbaden,

war mit dem damaligen württembergischen

Jugendwart Günther

Bullinger später entscheidend am

Konzept der Sichtungen des Deutschen

Basketball Bundes beteiligt,

welches während

einer Zusammenkunft

des DBB 1956

an einer KölnerSporthochschule

erstmals

intensiv erörtert wurde. Auf Bundesebene

blieb er bis weit in die

siebziger Jahre hinein aktiv, zeichnete

für die B-Nationalmannschaft

8

landestraIner

Vom Probefall zum G

Kurt Siebenhaar ist 80 Jahre alt – anfang der siebziger Jahre wurde der ehemalige

Basketball-Nationalspieler erster landestrainer in Baden-Württemberg

und von 1964 bis 1972 für die Junioren

und Kadetten verantwortlich.

„Doch all dies waren immer nur

Honorarstellen. Von der A-Nationalmannschaft

bis hinunter gab es

praktisch keinen

einzigen

Basketballtrainer,

der irgendwo

ein volles

Deputat besaß“,

so Siebenhaar.

Das Geld musste man sich hier und

dort verdienen. Anderen Sportarten

ging es freilich nicht viel anders.

„Wobei das Geld nicht ein-

» «

ich war in hauptamtlicher Funktion landestrainer

und ehrenamtlich Vizepräsident

des BBW. das gibt es nicht oft.

Kurt Siebenhaar

Ein leben für den

Basketballsport:

Kurt Siebenhaar

Foto: Spägele

mal im Vordergrund stand. Es ging

vielmehr darum, Strukturen aufzubauen,

die es Trainern ermöglichte,

konzeptionell Talente zu sichten,

sie aufzubauen und dann an Bundesligen

oder Nationalmannschaften

heranzuführen“.

Richard Möll war es, den Kurt Siebenhaar

bereits als Ausbilder an

der Sportschule Schöneck kannte

und ihn nun in Stuttgart wieder

treffen sollte. „Er war der erste, der

richtiggehend Strukturen in den

baden-württembergischen Sport

brachte“, ging Siebenhaar mit vielen

Ideen im Gepäck Anfang der

siebziger Jahre zusammen mit dem

nordbadischen Vorsitzenden Willi

Dauth nach Stuttgart zum LAL,

der bereits 1970, also drei Jahre vor

dem LSV (!) durch die drei Sportbünde

gegründet wurde. Die Vorgabe

bei kleineren Sportarten wie

dem Basketball war damals, in Bezug

auf finanzielle Förderung einheitliche

Strukturen aufzubauen.

Ein Glück für Siebenhaar, dass sich

1972 ein gesamt-baden-württembergischer

Verband bildete. Die eigenen

Voraussetzungen waren geschaffen,

Günther Grob, damals

kommissarischer Geschäftsführer

des LSV, nickte ab.

Ein Probefall war geschaffen, Kurt

Siebenhaar für Basketball und Emil

Beck für die Sportart Fechten wurden

zu ersten so genannten Landestrainern

ernannt, „wobei Beck

als in Tauberbischofsheim Tätiger

zunächst als nordbadischer Trainer

eingesetzt wurde“, erinnert sich

Siebenhaar noch genau an diese

Pionierzeit. „Heute kann man sich

das kaum vorstellen, aber die gesamten

Strukturen im Trainerberuf

gab es damals noch nicht. Im Übrigen

in ganz Deutschland nicht.

Deshalb war es zunächst auch ein

Vorteil für mich, dass man im Prinzip

gar nicht wusste, was ich als

Landestrainer tun sollte. Um nicht

falsch verstanden zu werden: Ich

wusste, was zu tun war, aber die

Vorgaben von oben waren so locker,

dass ich selbst Strukturen aufbauen

konnte“.

Sport in BW 03|2009


lücksfall

„Siebenhaar war in der Tat ein Probefall,

letztlich ein Glücksfall für

Baden-Württemberg, denn zunächst

wurde sein Wirken durchaus

mit etwas Skepsis betrachtet,

aber er hat die Gunst der Stunde

ausgenutzt“, so Richard Möll,

Weggefährte von Siebenhaar, später

LSV-Hauptgeschäftsführer und

für den Leistungssport im Lande

lange Zeit Verantwortlicher. Es

dauerte freilich nicht lange, bis es

dann plötzlich über 40 Landestrainer

gab, vom Kultusministerium

bezahlt, zunächst Regionaltrainer

genannt. Manche waren bei ihrem

Fachverband angestellt, der eine

gewisse Summe zur Verfügung gestellt

bekam. Eine Situation, wie

sie auch heute in mancher Sportart

anzutreffen

ist, „doch ich

war immer

nur beim LSV

angestellt, bis

zur Pensionierung

1994“.

Doch Kurt Siebenhaar, ganz Netzwerker,

war nicht nur in der Halle

anzutreffen. Parallel zur Trainertätigkeit

im Basketball, wo er sinnigerweise

natürlich auch der erste

Landestrainer überhaupt war und

nicht umsonst über Jahrzehnte hin-

Sport in BW 03|2009

» «

Kurt Siebenhaar war zunächst ein

probe fall und danach ein Glücksfall für

den Sport in Baden-Württemberg.

Richard Möll

weg die hiesigen Landesauswahlen

zu Vorreiter in Deutschland wurden,

brachte er sich auch sportartübergreifend

ein. Siebenhaar

wurde Mitglied der Technischen

Kommission des LAL, arbeitete federführend

am Trainerberufsbild

und an der Besoldungsverordnung

mit, knüpfte Beziehungen zum

Ministerium, „in dem schon damals

Dieter Schmidt-Volkmar ein

großer Praktiker war, alles andere

als ein Beamter der herkömmlichen

Art“. Auch dieser, bekanntlich

ein Basketballer, war noch drei

Jahre, bis 1994, sein Präsident im

BBW, in dem Siebenhaar 1948 als

Kreisschiedsrichterwart in Heidelberg

anfing und dann zum Kreisjugendwart

und Verbandslehrwart

avancierte.

Hauptamtlicher

Landestrainer im

Basketball und

gleichzeitig Vizepräsident

für das

Lehr- und Trainerwesen

in ein und demselben Verband?

Heute kaum vorstellbar. Bei

Kurt Siebenhaar durchaus möglich.

Dass er federführend ganze Europameisterschaften

mit organisierte,

bedarf keiner gesonderten Erwähnung,

viel eher schon die Tatsa-

landestraIner

in den Jahren

1951, 1953 und

1955 nahm Kurt

Siebenhaar als

aktiver an drei

Europameisterschaften

teil.

Foto: privat

im Jahre 1994

wurde Kurt Siebenhaar

das Bundesverdienstkreuz

verliehen.

Zu den Gratulanten

gehörte auch

der ehemalige

lSV-Geschäftsführer

und Sportdirektor

richard

Möll.

Foto: Pfeifer

che, dass später auch Trainer wie

Volker oder Muck Stark seine Zöglinge

waren.

15 Jahre sind seit seiner Pensionierung

vergangen, dass Kurt Siebenhaar

mit 62 Jahren erstmals Vater

wurde, hat ihn bis heute geistig

jung gehalten. Mit Frau Astrid und

Sohn Johannes,

der gerade sein

Abitur „baut“,

wohnt er mittlerweile

seit 20

Jahren in Keltern

nahe Pforzheim,informiert

sich über

den Basketballsport

noch

immer gerne

und ist in jedem

Advent

gern gesehener Gast des BBW bei

dessen Weihnachtsfeiern. Mit dem

Gehen hat er es nicht mehr so, was

ihn freilich nicht daran hindert,

mit dem ihm bekannten Schalk

im Nacken beim Abschied des Gesprächs

zuzurufen: „Sag´ dem Rainer

Hipp einen schönen Gruß, er

hatte Glück, dass ich das volle Vierteljahrhundert

als Landestrainer

gerade mal um ein paar Wochen

verpasst habe“!

Joachim Spägele

9


In einer aktuellen Studie kommt

Prof. Dr. Helmut Digel, der Leiter

des Sportinstituts der Universität

Tübingen, nun jedoch zur Erkenntnis,

dass es um das Berufsfeld

Trainer in Deutschland im Allgemeinen

nicht zum Besten bestellt

ist. Die Vertragsbedingungen seien

mangelhaft, die Bezahlung ungleich

und häufig unzureichend,

Trainer haben nicht selten noch

mehrere Nebenbeschäftigungen,

deren Tätigkeitsfeld sei nicht eindeutig

reguliert, die Qualifikationen

sind höchst uneinheitlich. Interessante

Aussagen. Umfasst die

Studie, die kürzlich auf Einladung

des LSV von Prof. Digel im SpOrt

Stuttgart vorgestellt wurde, doch

immerhin Fragebogenerhebungen

mit 1812 Trainern sowie 616 Funktionsträgern.

Wie sieht es in Baden-Württemberg

aus? Feststellungen und zum

Teil Vorwürfe, die auch auf den

Landessportverband mit seinen

über 100 Trainern zutreffen? Gibt

es gar ein flächendeckendes Trainerproblem

in Deutschland? Die

Studie ist hoch interessant, doch

was davon ist übertragbar auf die

Landestrainer hier im Südwesten?

Björn Ahsbahs, Leiter des Bereichs

Leistungssport beim LSV, stellt sich

den Fragen von Joachim Spägele.

?

Prof. Digel kommt in seiner Studie

zur Feststellung, die Vertragsbedingungen

der Trainer seien oft mangelhaft.

Würde dies Ihrer Meinung nach

auch auf die Situation der Landestrainer

hier in Baden-Württemberg

zutreffen?

Ein klares Nein – auf unsere Landestrainer

trifft dies sicherlich nicht zu.

10

landestraIner

Landestrainer im Fokus

die Studie von prof. helmut digel belegt: Bei deutschlands trainern gibt es

gehörige defizite – Björn ahsbahs nimmt Stellung zur landestrainersituation in

Baden-Württemberg

die beiden Seiten 8 und 9 dieses Sport in BW haben es deutlich

gemacht: Kurt Siebenhaar und die Fechtlegende Emil Beck waren

die ersten trainer in Baden-Württemberg, die sich landestrainer

nennen durften. das war vor knapp 40 Jahren - bereits 1975 gab es 42

landestrainer mit halben oder vollen deputaten, 1981 dann 46, 1988

68, wieder zehn Jahre später 88 und heute 134, wobei nicht alle landestrainer

direkt beim lSV, sondern manche auch bei den landesfachverbänden

angestellt sind, aber durch landesmittel über den lSV gefördert

werden. all diese sind übrigens in 33 Sportarten zu hause.

trainer sollten in

den augen außenstehender

alleskönner sein:

Motivator, Kaufmann,

diplomat,

Stratege und vieles

mehr. Vom

Sport sollten Sie

aber auch noch

ahnung haben.

Foto: adpic

Zumindest nicht für die Trainer, die

beim LSV angestellt sind oder durch

Landesmittel vom LSV gefördert

werden. Hier wurden schon durch

meinen Vorgänger einheitliche Vertragsbedingungen

geschaffen. Das

Berufsbild für Leistungssportpersonal

wird seitdem kontinuierlich

den sich ändernden Gegebenheiten

angepasst. Problematisch sind

eher die unterschiedlichen Anstellungs-

und Finanzierungsmodelle

von zusätzlichen Trainern in Vereinen

und Verbänden, für die wir

die Anwendung des Berufsbilds nur

empfehlen, eine Umsetzung aber

nicht einfordern können.

?

Der Anteil der Frauen bei Landestrainern

ist mit rund 15 % nicht sehr

hoch, verdienen diese aber auch weniger

als ihre männlichen Kollegen,

wie von Prof. Digel in seiner Studie

festgestellt?

Dort, wo der LSV Einfluss und

Steuerungsmöglichkeiten besitzt,

gibt es weder Unterschiede in den

vertraglichen Regelungen noch in

der Bezahlung.

?

Björn ahsbahs,

leiter des lSV-Bereichsleistungssport

Foto: LSV

Von den 134 derzeitigen Landestrainern:

Wie viele sind bereits länger als

fünf Jahre in Diensten des LSV oder

ihres Fachverbandes, wie viele in

etwa länger als zwanzig Jahre?

Die Absicherung und der im Vergleich

zu anderen Bundesländern

Studie und Berufsbild

Kernaussagen der Studie von prof. digel sind herunterzuladen

unter www.dosb.de, leistungssport, Spitzensport-

News, 26.9.2008. die 38 Seiten umfassende datei „Berufsbild

für leistungssportpersonal des lSV“ ist erhältlich

über b.ahsbahs@lsvbw.de

gute Status der in Baden-Württemberg

tätigen Landestrainer spiegelt

sich auch darin wider, dass den

Trainern berufliche Perspektiven

aufgezeichnet werden und somit

auch überdurchschnittlich lange

Dienstzeiten zu vermerken sind.

Derzeit sind über 40 Trainer zwischen

5 und 20 Jahre und sogar

16 Trainer mehr als 20 Jahre im

Dienst. Hieraus leiten sich aber

auch Anforderungen ab. Nach der

Ausbildung muss eine kontinuierliche

Fortbildung selbstverständlich

sein. Der LSV unterstützt die

Verbände, indem er jährlich mehrere

disziplinübergreifende Fortbildungen

anbietet. Für geförderte

Trainerstellen besteht eine Fortbildungsverpflichtung.

?

Vor kurzem wurde ein Berufsbild für

Leistungssportpersonal in Baden-

Württemberg geschaffen. Um was

handelt es sich hier, und gibt es das

nur in Baden-Württemberg?

Bereits 1983 wurde vom LSV das

erste und bisher einzige Landestrainerberufsbild

geschaffen. Vor

zwei Jahren hat es nach 1993 eine

zweite Überarbeitung gegeben. In

dem seit Dezember 2007 in Kraft

getretenen neuen Berufsbild für

Leistungssportpersonal sind neben

notwendigen Anforderungen und

Qualifikationen für die Ausübung

einer Tätigkeit im Umfeld Leistungssport

auch die unterschiedlichen

Aufgabenstellungen und

Arbeitsfelder der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, die Anstellungsgrundlagen

sowie Vergütungstabellen

und Informationen zur beruflichen

Absicherung enthalten.

Das Berufsbild soll interessierten

Personen einen möglichst umfassenden

Einblick in das Berufsfeld

Leistungssport geben und als Entscheidungshilfe

für die Berufswahl

herangezogen werden können.

Den Arbeitgebern soll es einheitliche

Richtlinien vermitteln, Mustervorlagen

zur Verfügung stellen

und deren Verantwortung für eine

noch oft fehlende professionelle

Personalführung verdeutlichen.

Sport in BW 03|2009


Sport in BW 03|2009

toto-lotto / splItter

Dank Toto-Lotto-Mittel

Beim dJK / Fc Ziegelhausen: duschen und heizen mit der Sonne

Was man aus drei Fertiggaragen

alles machen

kann, zeigt der Bau des

dJK/Fc-Sportheimes in heidelberg-Ziegelhausen.

Seit der Einweihung

des Fußballplatzes am

Köpfel im Jahre 1999 war es der

Wunsch der Vereinsführung, dort

auch ein Vereinsheim errichten zu

dürfen. Schließlich war der platz

seither nur mit drei Fertiggaragen,

die als lager für rasenpflegematerial

und Sportartikel dienten,

sowie zwei chemie-toiletten

ausgestattet.

Im Frühjahr 2006 ergriff Vereinsvorsitzender

Helmut Rittmüller

dann die Initiative und es gelang

ihm, mit den Behörden einen Kompromiss

zu erarbeiten. Das Sportheim

sollte an der Nordostecke

nicht als Neu-, sondern als Erwei-

Sportminister besucht

lSV-präsidium

Einen offiziellen

Besuch stattete

Anfang Februar

Kultus- und Sportminister

Helmut

Rau (Foto links)

dem Landessportverband

ab. Auf

Einladung von

Präsident Dieter

Schmidt-Volkmar

weilte Rau als Gast

bei der ersten Präsidiumssitzung

des

LSV im Jahr 2009

im SpOrt in Stuttgart. U.a. verständigten sich der

Minister und der LSV auf das weitere Vorgehen im

Hinblick auf einen neuen Solidarpakt des Landes

mit dem Sport. Foto: Spägele

lSV-Mitgliederversammlung in pforzheim

die nächste Mitgliederversammlung des landessportverbandes

Baden-Württemberg findet im Jahr 2010 statt.

als genauer termin wurde

nunmehr der 3. Juli festgelegt.

tagungsort nach donaueschingen

(2004) und

Stuttgart (2007) ist dann

das congressZentrum in

pforzheim.

terungsbau der drei Fertiggaragen

entstehen. Parallel wurde über die

Finanzierung des Sportheims und

die Bezuschussung durch den BSB

und die Stadt verhandelt. Bereits

im Herbst konnte man das Richtfest

feiern und über den Winter

ging es dann mit dem Innenausbau

weiter, wobei ein Großteil der

in Ziegelhausen

möglich: duschen

und heizen mit

der Sonne.

Foto: Verein

Arbeiten in Eigenleistung erbracht

wurde. Im besonderen Maße wurden

bei der Planung ökologische

Gesichtspunkte berücksichtigt.

Eine Solaranlage dient zur Warmwasserbereitung

und unterstützt

gleichzeitig die Heizung. Eine Regenwasserzisterne

speichert bis zu

6.000 Liter Wasser für die WC-Spülungen

und einen Waschmaschinenanschluss.

Die hervorragenden

Dämmeigenschaften des Hauses

helfen schließlich, den Energieverbrauch

weiter zu reduzieren und

somit auf Dauer die Unterhaltskosten

gering zu halten. Keine Frage,

ohne die eigenen Mitglieder, die

Stadt, den BSB und somit auch

dank der Fördermittel des Wettmittelfonds

des Landes hätte diese

Sportanlage nicht gebaut werden

können. Sport im Verein ist eben

besser. Dank Toto-Lotto.

Triathleten konzentrieren

sich nun am

OSP Freiburg

Mit einem kurzen Pressetermin eröffnete

der Baden-Württembergische

Triathlon-Verband (BWTV)

Mitte Februar im Freiburger Olympiastützpunkt

seinen neuen Landesstützpunkt.

Ausschlaggebend,

so Dr. Susanne Mortier, Präsiden-

tin des BWTV, waren für die Vergabe

des Stützpunktes nach Freiburg

aus Sicht des Landesverbandes

die nahezu optimalen Trainingsbedingungen

in Freiburg in Verbindung

mit sehr guten und vor allem

sportfreundlichen schulischen

und beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten

für die Athleten. „Das

Präsidium des BWTV ist der festen

Überzeugung, dass der Stützpunkt

eine entscheidende Rolle

bei der zukünftigen Entwicklung

von weiteren Spitzentriathleten

aus Baden-Württemberg wie Weltmeister

Daniel Unger oder Olympiateilnehmerin

Ricarda Lisk spielen

wird“, betonte die Präsidentin

die zentrale Bedeutung des Stützpunkts

für die Leistungssportstruktur

des Ver-

auch tom Mager

trainiert mittlerweile

am Fuße

des Schwarzwaldes.

Foto: OSP

bandes. Auch

Lubos Bilek ist

mittlerweile

nach Südbaden

umgezogen.

11


12

Frauen Im sport

Frauen tagen im Schloss

Ein Stück weit Tradition hat die gemeinsame

Tagung der baden-württembergischen

„Frauen im Sport“

nun schon, die zuletzt im Bildungszentrum

Schloss Flehingen

stattfand. Die Vorsitzende des LSV-

Ausschusses „Frauen im Sport“, Dr.

Barbara Oettinger, konnte Dieter

Schmidt-Volkmar zum zweiten

Mal seit seiner Wahl zum LSV-Präsidenten

bei einer Frauentagung

begrüßen.

Schmidt-Volkmar informierte über

aktuelle Themen und Entwicklungen

im baden-württembergischen

Sport sowie im Deutschen

Olympischen Sportbund (DOSB).

Er bekräftigte erneut seine Bereitschaft

zu einer konstruktiven Zusammenarbeit

mit den „Frauen im

Sport“ und dankte den Teilnehmerinnen

und Teilnehmern für

deren Engagement. Sein Votum

für die Durchführung der DOSB-

Frauenvollversammlung 2010 in

Baden-Württemberg fand großen

Anklang, liegt die letzte im Land

organisierte doch bereits 17 Jahre

zurück.

anregungen

aus der Wirtschaft

In ihrem Referat „Sportteilhabe

von Frauen in unterschiedlichen

Lebensabschnitten“ berichtete Ellen

Wessinghage, Vorsitzende des

Arbeitskreises „Frauen und Gleichstellung“

des Landessportbundes

Rheinland-Pfalz, über das Unternehmenskonzept

des Ford-Konzerns.

Ford, so Wessinghage, erreichte

in den vergangenen Jahren

durch die optimale Ausschöpfung

des Potenzials seiner Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter nicht nur

wirtschaftlichen Profit, sondern

auch ein verbessertes Arbeitsklima.

Dabei werden die unterschiedlichsten

und vielfältigsten Fähigkeiten,

Kulturen und Sprachen

des Personals berücksichtigt. Jede

und jeder habe dabei den anderen

zu achten. Auf den Sport und

im Besonderen auf Frauen bezogen

könne dies beispielsweise bedeuten,

dass man zunächst unterschiedliche

Lebenssituationen von

Frauen vor Ort berücksichtige, ihre

Bedürfnisse abfrage und entsprechende

Angebote einrichte. Dann

die „Frauen im

Sport“ trafen sich

zuletzt zu einer

tagung auf

Schloss Flehingen.

Foto: LSV

könnte es gelingen, mehr Frauen

zum Sport und in entsprechende

Positionen zu bringen, so Ellen

Wessinghage. Nicht zuletzt müsse

sich der Sport um entsprechende

Lösungen in einer vielfältiger

und älter werdenden Gesellschaft

bemühen. Insbesondere bezogen

auch auf die „Problemgruppe“

der 27- bis 40-Jährigen müsse jeder

Verein seine Angebote auf den

Prüfstand stellen und nach Lösungen

suchen.

rahmenkonzeption

für einen aktionstag

Die „Frauen im Sport“ waren sich

einig, dass sie mit ihrer aktuell vorgestellten

Rahmenkonzeption zu

einem „Frauen im Sport-Aktionstag“

auf dem richtigen Weg sind.

Der LSV-Frauenausschuss hatte

diese nach einer Auftaktveranstaltung

erstellt, die vor einem Jahr in

Stuttgart stattgefunden hatte. Die

Rahmenkonzeption kann nun wei-

terentwickelt und fortgeschrieben

werden. Es wird nun geprüft, ob

ein „Frauen im Sport“-Aktionstag

in Freiburg durchgeführt werden

kann, vor Ort von Christine

Dörre vom Badischen Sportbund

Freiburg organisiert. Die Thematik

wäre „Sport von Frauen in der

zweiten Lebenshälfte“.

Heidrun Klemke ging in ihrem Bericht

aus dem Landesfrauenrat auf

den dortigen Stellenwert des Sports

ein. Nach einem Führungswechsel

mit nunmehr Angelika Klingel an

der Spitze sei ein größeres Interesse

gegenüber Anträgen aus dem Sport

wünschenswert. Heidrun Klemke

votierte eindringlich dafür, dass

sich „Frauen im Sport“ bei den

anstehenden Kommunalwahlen

2009 einbringen sollten.

Im anschließenden Austausch wurden

Probleme thematisiert, wenn

sich Frauen für Ämter zur Verfügung

stellen, und Lösungsansätze

aufgezeigt. Trotz Mehrfachbelastungen

und organisatorischen

Hindernissen sollten sich die Frauen

sichtbar machen. Dieser Aufruf

gilt auch für die LSV-Mitgliederversammlung

am 3. Juli 2010. Barbara

Oettinger berichtete zudem von

der Bewerbung des LSV im Rahmen

des DOSB-Netzwerkprojekts

„Gesundheit und Bewegung – mehr

Migrantinnen in den Sport“ und

bedankte sich bei allen anwesenden

ehrenamtlich Tätigen sowie

der für die hauptamtliche Betreuung

zuständigen Ina Schmid für

ihren großen Einsatz.

A. Wenk-Grimm/J. Spägele

Sport in BW 03|2009


Dieter Steinhöfer:

„Athletiktraining im

Sportspiel“

Theorie und Praxis zu Kondition,

Koordination und Trainingssteuerung

Philippka-Sportverlag 2008, 392 Seiten, 27,80 Euro

Seit dem Erscheinen von

„Grundlagen des Athletiktrainings“

im Jahr 2003 hat sich

dieses Lehrbuch zu einem Standardwerk

entwickelt. Der Autor

hat nun unter dem etwas veränderten

Titel „Athletiktraining

im Sportspiel“ eine veränderte Neuauflage herausgegeben.

Geblieben ist ein überzeugender Theorie-Praxis-Bezug und

eine wiederum sehr gut gelungene Darstellung in Form von

vielen Tabellen, Übersichten und Schemata. An vielen Stellen

wurde das Buch auf den neuesten sportwissenschaftlichen

Stand gebracht, sodass es in dieser Form in die Hand von jedem

Sportlehrer, Trainer oder Übungsleiter gehört. Neben der

Abhandlung der trainingswissenschaftlichen Grundlagen für

die Sportspiele gibt es wiederum ausführliche Kapitel zu Kraft,

Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination, immer

verbunden mit vielen anschaulichen Übungsvorschlägen.

Ein besonderes Kapital widmet der Autor den Sportspielen im

Kinder- und Jugendtraining sowie der Trainingsplanung und

-steuerung. Auch diese Neuauflage überzeugt wiederum durch

ein geschlossenes Konzept und dessen praktische Umsetzung.

Matthias Krause

SPORT in BW 03|2009

Buchtipp

Ausflug, fertig, los!

Vereinsausflüge mit

der Schwarzwaldbahn.

Das Schwarzwaldpaket mit

16 tollen Erlebnistouren.

Die besten Touren für Ihren geselligen Vereinsausflug

finden Sie in unserem Schwarzwaldpaket

„Ausflug, fertig, los!“ – jetzt neu und einmalig in

Deutschland. Und das sind Ihre Vorteile:

❚ Ein vielfältiges Angebot von der Weinprobe bis

zur Kletterpartie im Hochseilgarten.

❚ Leistungspakete für jedes Ziel: Sie müssen sich

um nichts kümmern.

❚ Alle Leistungen zum besonders günstigen Festpreis

pro Person.

Die Broschüre mit dem Schwarzwaldpaket

erhalten Sie überall, wo es Fahrkarten gibt.

Oder unter www.bahn.de/schwarzwaldbahn.

Die Bahn macht mobil.

Wir fahren für den:

13

SWB_93x252_4c.indd 1 30.01.09 10:15


14

Kooperation Schule/Verein

Ran an die Kooperationen!

?

Projekte Schule/Verein werden erneut ausgeschrieben – Interview mit Sascha Meier, dem

Referatsleiter EDV/Bildung/Vereinsservice beim Badischen Sportbund Freiburg

Herr Meier, auch in diesem

Jahr schreiben die drei badenwürttembergischen

Sportbünde die

Kooperationen Schule/Verein aus.

Kommen auf die Vereine Änderungen

zu?

Nein, ich habe Mitte Februar mit

den Koordinatoren der beiden anderen

Sportbünde und Vertretern

des Kultusministeriums vereinbart,

dass es zu keinen Änderungen im

Ausschreibungstext für das Schuljahr

2009/2010 kommen wird.

?

Änderungen sind sicher auch deshalb

nicht notwendig, da es sich weiterhin

um ein richtiges Erfolgsmodell

handelt.

In der Tat, so ist es. Wir hatten im

letzten Jahr erneut ein Rekordergebnis

an Meldungen zu verzeichnen.

Alleine in unserem Einzugsgebiet

gab es 1.440 Anträge, von

denen immerhin 1.028 auch bezuschusst

werden konnten, mit den

bekannten Zuschüssen von 360

Euro bzw. bei Sonderschulen mit

460 Euro.

?

Welche Auswirkungen hat das

Jugendbegleiter-Programm bzw. das

Thema Ganztagesschulbetreuung auf

die Kooperation Schule-Verein?

Eine baden-württembergische Befragung

der Vereine im letzten Jahr

hat ergeben, dass sich die Umsetzung

des vom Kultusministeri-

um entworfenen Jugendleiter-Programms

relativ schwierig gestaltet.

Es hat sich aber gezeigt, dass das

klassische Kooperationsmodell

Schule-Verein mehrheitlich die

Basis für eine Zusammenarbeit,

auch bei Kooperationen mit Ganztagesschulen

ist. Durch dieses Programm

setzen wir zusätzlich auf

eine weitere Verbesserung der bisherigen

organisierten Zusammenarbeit

zwischen Kommune (Schulträger),

Schule und Verein.

?

Erzählen Sie uns etwas über das

Prozedere der Auswahl: 1.440

Meldungen gab es im letzten Jahr,

1.028 wurden bezuschusst. Wie

viel Geld haben Sie in diesem Jahr

zur Verfügung, wie sortieren Sie

aus, welche Aufgabe haben die

Koordinatoren?

Für das Schuljahr 2009/2010 stehen

dem BSB unverändert ca.

375.000 Euro für die Kooperationsmaßnahmen

zur Verfügung. Zuletzt

konnten hiermit auch rund

75 % der Anträge finanziell bezuschusst

werden. Das Zuschussverfahren

läuft folgendermaßen ab:

Alle fristgerecht eingegangenen

Anträge werden vom BSB im Hinblick

auf die Ausschreibung kontrolliert

und zusammengestellt. Reichen

die zur Verfügung stehenden

Mittel nicht aus, treten die an jedem

Schulamt existierenden Regio-

Ist für die Kooperationsmodelle

beim BSB zuständig:

Sascha Meier.

Foto: privat

Kooperationsmodelle

zwischen

Schulen und Vereinen

sind weiter

ein Renner.

Foto: adpic

nalbetreuerteams bzw. die Sportkoordinatoren

des BSB in Aktion

und filtern auf der Grundlage der

mit dem Kultusministerium vereinbarten

Kriterien (z.B. Größe des

Vereins, Anzahl

der Anträge pro

Verein), so lange,

bis eine

finanzierbare

Anzahl zuschussfähiger

Anträge erreicht

ist. Das alles geschiehtselbstverständlich

in

ständiger AbstimmungzwischenSchulseite

und dem BSB

Freiburg.

?

Auch in diesem Jahr schreiben Sie

zusätzlich einen Wettbewerb aus,

bei dem es um Projekte mit einem

integrativ/innovativen Charakter

geht. Um was handelt es sich

hierbei?

Ja, wir schreiben diesen Wettbewerb

seit einigen Jahren zusätzlich

aus für Vereine, die ganz besondere

Ideen haben und diese verwirklichen.

So z.B. mehrere Modelle

an Schulen, wo es um behinderte

Kinder oder um die Integration

von ausländischen Kindern

geht. Wir stecken da keine großen

Rahmen, sondern wollen Vereine

auszeichnen, die weit über

das normale Maß hinaus besondere

Kooperationen mit Schulen

anbieten. Diese werden dann nach

Auswahl durch eine Jury einmalig

mit einem hohen Projektzuschuss

ausgezeichnet. Wir ermuntern entsprechende

Vereine, sich zahlreich

und völlig formlos zu bewerben.

Der Anmeldeschluss wurde nun

kurzfristig verlängert auf den 15.

April 2009. Damit möchten wir signalisieren,

dass es auch 2009 wieder

gute Chancen für Vereine gibt,

hier einen nicht geringen Geldpreis

zu erlangen.

Das Gespräch führte Joachim Spägele.

SPORT in BW 03|2009


SPORT in BW 03|2009

auSSchreiBungen

Kooperation Schule-Verein

Ausschreibung für das

Schuljahr 2009/2010

Meldetermin: 1. Mai 2009

Im Schuljahr 2009/2010 stehen

für das Landeskooperationsprogramm

Schule/Verein wieder

Mittel zur Verfügung.

Bei der Beantragung von Kooperationsmaßnahmen

sind folgende

Grundsätze zu beachten:

1. Antragsteller sind der Verein

und die Schule; Zuschussempfänger

ist der Verein.

Bei schul- bzw. schulartübergreifenden

Maßnahmen bestätigt

eine Schulleitung die

Trägerschaft der Gesamtkooperationsmaßnahme.

2. Anträge sind bis spätestens 1.

Mai 2009 zu richten an: Badischer

Sportbund Freiburg

e.V., Postfach 215, 79002 Freiburg.

Danach (Poststempel!)

kommen keine Anträge mehr

in die Bezuschussung.

3. Möglichkeiten der Förde-

rung

Grundsätzlich können Maßnahmen

mit allen Schularten

und in allen Profilen bezuschusst

werden.

Schulen mit Ganztagsbetreuung,

Grundschulen, die ein

Profil mit sport- und bewegungserzieherischemSchwerpunkt

anstreben bzw. Schulen

mit besonderem Förderbedarf

im Sport werden vorrangig berücksichtigt.

Kooperrationsmaßnahmen mit

Kindergärten können nur berücksichtigt

werden, wenn dieser

Kindergarten dritter Partner

einer Kooperation eines Vereins

und einer Schule ist.

4. Anzahl der geförderten Maßnahmen

Hinsichtlich der Anzahl der

Maßnahmen pro Verein ist

zunächst keine Einschränkung

vorgesehen. Gehen mehr Anträge

ein, als Mittel zur Verfü-

gung stehen, entscheiden die

Betreuergruppen/Regionalteams

über die Bezuschussung.

Die Bewilligung erfolgt durch

den Badischen Sportbund Freiburg.

5. Zuschusshöhe

Die Zuschusshöhe beträgt im

Schuljahr 2009/2010 360,–

Euro. Maßnahmen mit Sonderschulen

erhalten einen Zuschuss

von 460,– Euro.

6. Versicherungsschutz

Alle gemeldeten Kooperationsmaßnahmen

erhalten Versicherungsschutz

gemäß Sportversicherungsvertrag

bzw. über

die gesetzliche Unfallversicherung

der Schulen. Dies gilt

auch für Maßnahmen, die keinen

Zuschuss erhalten.

7. Bezuschusste Kooperationsmaßnahmen

müssen (zusätzlich

zum bestehenden Vereinsangebot)

über das ganze

Schuljahr in wöchentlichem

Rhythmus oder in 14tägigem

Rhythmus (mindestens zweistündig)

durchgeführt werden.

Ausnahmen von dieser Regelung

sind nur bei „Saisonsportarten“

möglich.

8. Für Kooperationsmaßnahmen,

die über das Deputat der Lehrkraft

abgedeckt sind, wird kein

Zuschuss gewährt. Ausnahmen

von dieser Regelung sind nur

bei Sonderschulen möglich.

9. Jede Kooperationsmaßnahme

ist beim BSB gesondert zu beantragen.

10. Kooperationsmaßnahmen

müssen jedes Schuljahr neu

beantragt werden.

11. Die Bewilligungsbescheide des

BSB für bezuschusste Maßnahmen

gehen den Vereinen zu.

12. Antragsformular siehe Rückseite.

Dieses ist aber auch unter

www.bsb-freiburg.de herunterzuladen.

Infos:

Bei Fragen

wenden Sie

sich bitte an

den Badischen

Sportbund

Freiburg e.V.,

Postfach

215, 79002

Freiburg,

Tel. (0761)

15246­17, herr

Sascha Meier.

„Innovative/integrative

Projekte

mit Modellcharakter

im Rahmen der

Kooperation

Schule/Verein im

Schuljahr

2008/2009“

Für das Schuljahr 2008/2009 hat

das Ministerium für Kultus, Jugend

und Sport in Baden-Württemberg

wiederum besondere

Fördermittel für ausgewählte

Projekte zur Verfügung gestellt.

Dadurch ist die Möglichkeit gegeben,

Projekte, die im Rahmen

der Kooperation Schule/Verein

in besonderer Weise innovativ

und integrativ arbeiten, mit einer

einmaligen Sonderfinanzierung

auszuzeichnen.

Bewerben können sich alle

Vereine, die für das laufende

Schuljahr einen Antrag auf Bezuschussung

einer Kooperationsmaßnahme

gestellt haben.

Bitte reichen Sie auf dieser

Grundlage entsprechende Projekte

durch eine formlose Bewerbung

bei uns ein und fügen

dieser eine ausführliche Darstellung

Ihres Modells bei.

Meldeschluss ist der 15. April

2009.

Ihre Bewerbungen richten Sie

bitte an:

Badischer Sportbund Freiburg

e.V., Modellprojekte Kooperation

Schule/Verein, Postfach

215, 79002 Freiburg

Für Rückfragen steht Ihnen

Herr Sascha Meier (Tel. 0761/

15246-17) gerne zur Verfügung.

15

auSSchReIBung


antragSformular

Kooperation Schule - Verein 2009/2010

An:

Badischer Sportbund Freiburg e. V.

Postfach 215

79002 Freiburg

Verein:

1. Vorsitzender/

Geschäftsstelle:

Straße:

PLZ/Ort:

Tel.-Nr.:

Mitglieds-Nr. beim Sportbund:

16grafisch

aufbereitet durch D. Lübben (4.3.2009)

� je Kooperationsmaßnahme 1 Antrag

Antrag auf Bezuschussung einer Kooperationsmaßnahme

Schulart, an der die Maßnahme durchgeführt wird:

Schule:

Ansprechpartner

Kooperation:

Straße:

PLZ/Ort:

Tel.-Nr.:

Oberschulamt:

Staatliches

Schulamt:

Beschreibung der Maßnahme:

(Bitte alle Punkte beantworten)

Sportart / Inhalt / Schwerpunkt: ...........................................................................................................................

(genauere Beschreibung s.unten)

Altersgruppe: von ...... bis ...... Jahre Klassenstufe: ....................................................................

zeitlicher Rhythmus: wöchentlich 14-tägig

Ausrichtung: Leistungssport Breitensport

Leiter der Kooperation: .......................................................................................................................................

Übungsleiter/in Lehrer/in

Lizenz innerhalb des Deputats ja nein

Name:

Anschrift:

Telefon:

Beschreibung der Maßnahme:

( s. Ausschreibung, Punkt 3 )

Termin: 01. Mai 2009

Grundschule Hauptschule Realschule Gymnasium Ganztagesschule

Berufliche Schule Förderschule Sonderschule für .............................

Kindergarten

................................................. ....................................................... ........................................................

Vereinsstempel und Unterschrift Stempel und Unterschrift Schulstempel und Unterschrift

Vereinsvorsitzender Kindergarten Schulleiter-/in (Träger der Maßnahme)

SPORT in BW 03|2009

� (Bitte ausschneiden, kopieren oder unter www.bsb-freiburg.de herunterladen) �


SPORT in BW 03|2009

arag SportVerSicherung

Schadenfall des Monats:

Kein gutes neues Jahr

als Mario a. die Klinik verließ,

wusste er nicht so recht, wie

er sich fühlen sollte. Klar

war er deprimiert: an seinem linken

auge hatte er sich vor Wochen

durch seine eigene Dummheit eine

starke Sehbehinderung zugezogen.

und wie sehr ihn das fortan

im täglichen Leben einschränken

würde, erkannte er in dem Moment,

als ihm die Ärzte den Verband

abgenommen hatten.

Angefangen hatte alles in der Silvesternacht

im Klubheim der TSG,

wo Mario A. mit zahlreichen anderen

Mitgliedern ausgelassen

und feuchtfröhlich dem Gongschlag

um Mitternacht entgegen

gefiebert hatte. Schließlich war es

so weit – man lag sich in den Armen,

wünschte sich zum Neuen

Jahr alles Gute und strömte dann

gemeinsam ins Freie, um sich am

Feuerwerk zu erfreuen. Wie jedes

Jahr wurde die Aufgabe von seinem

Vereinskameraden – Thomas

W. – fürsorglich übernommen.

Während die ersten Raketen mit

viel Getöse, begleitet von „Prost-

Neu-Jahr“-Rufen in den Himmel

entschwanden, wollte ein Feuerwerkskörper

nicht so recht zünden.

Mario A. kam spontan auf die Idee

die kurze Lunte mit der Zigarette

anzuzünden. Er hörte noch einen

Warnruf – unmittelbar danach

war der Sprengkörper aber bereits

ganz nah an seinem Gesicht explodiert.

Mario A. erinnerte sich noch genau

daran, welche Angst er hatte, als

er mit dem Notarzt ins Krankenhaus

gebracht wurde. Die ganze

linke Hälfte seines Gesichtes hatte

sich dumpf angefühlt und rund

um sein Auge spürte er einen starken,

brennenden Schmerz. Einige

Tage blieb er im Ungewissen, bis

ihm die Ärzte dann mitteilten, dass

sein linkes Auge zwar gerettet sei,

es aber doch eine dauerhafte verbleibende

Einschränkung davongetragen

hatte.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen

Versicherungsbüro beim BSB,

wo der Unfall umgehend gemeldet

wurde, besteht für Mario A. Ver-

sicherungsschutz über die Sportversicherung

mit dem BSB bei geselligen

Vereinsveranstaltungen.

Aufgrund der Aussagen der Ärzte,

dass mindestens ein Invaliditätsgrad

von 25 % verbleiben wird,

kann Mario A. nach Abschluss der

Behandlungen und einer Begutachtung

eine Invaliditätsleistung

aus der Sportversicherung erwarten.

Mario A. ist zumindest heilfroh,

dass nicht auch noch sein

zweites Auge dauerhaft betroffen

wurde. Leider wird er für den Rest

seines Lebens Einschränkungen

durch die leichtsinnige Aktion zurückbehalten.

Weitere Infos:

aRag­Versicherungsbüro

Tel.:

0761/15271­0

vsbfreiburg@

arag­sport.de

ZusaTZversicherungen

sport-sicherheits-

Programm – schutz für

Mobilien und immobilien

im verein (v und vi)

Das Sport-Sicherheits-Programm

der ARAG schützt

alle Sachwerte eines Vereins

durch ein maßgeschneidertes

Programm an Sachversicherungen.

Heute möchten wir

Ihnen die einzelnen Bestandteile

des Programms gerne

weiter vorstellen:

Teil v:

Mietverlustversicherung

Wogegen bin ich versichert?

Zerstört zum Beispiel ein Feuer

die vermietete Vereinsgaststätte,

hat der Mieter das Recht,

die weiteren Mietzahlungen zu

verweigern. Diese Versicherung

ersetzt dem Verein die entgangene

Miete.

Was ist versichert?

Versichert ist der Mietverlust für

das Gebäude bzw. Grundstücksbestandteile

aufgrund von Zerstörung

oder der Beschädigung

durch Feuer, Leitungswasser,

Sturm oder Elementarschäden

(z.B. die Überschwemmung des

Versicherungsgrundstückes)

Teil vi:

glasversicherung

Was ist versichert?

Die Gebäudeverglasung IhresVereins-/Verbandsgebäudes

können Sie zusätzlich gegen

Bruchschäden versichern.

Dabei können Sie individuell

entscheiden, ob Sie z.B. die gewerbliche

Verglasung der vereinseigenen

Gaststätte mitversichern

möchten.

Warum sollte ich mich hier

versichern?

Die oft großflächigen Verglasungen

in seinen Gebäuden

sollte jeder Verein und Verband

gegen Bruchschäden versichern

und damit einem erheblichen

Reparaturaufwand vorbeugen.

17


Turnfest-Geräteausstattung

Turngeräte-Sonderverkauf

Als offizieller Geräteausstatter des Internationalen

Deutschen Turnfests 2009, in Frankfurt am Main,

können wir Ihnen Leihgeräte und Katalogartikel

zu Sonderkonditionen anbieten.

Weitere Infos erhalten Sie bei uns unter dem

Stichwort „Turnfest 2009”.

Gotthilf BENZ® Turngerätefabrik GmbH & Co. KG

Grüninger Straße 1-3 • 71364 Winnenden

made by

Tel. 07195/69 05-0 • Fax 07195/69 05 77 • www.benz-sport.de • info@benz-sport.de

01.09


SPORT in BW 03|2009

SportSchule SteinBach

17 neue Übungsleiter

„P-Lizenz Kinder“ zertifiziert

Mit einer neuen Konzeption

starteten der Badische

Sportbund Freiburg und

der Badische Turnerbund zum ersten

Mal gemeinsam in die P­Lizenz

ausbildung mit dem Profil Kinder.

Die ausbildung beinhaltete in der

Theorie die richtige Belastung

von Kindern, sportpädagogische

grundlagen, Kinderrückenschule,

Psychomotorik und Kindersport

aus der Sicht des Mediziners.

In den praktischen Unterrichtseinheiten

wurde neben der Sinnesschulung,

der Rückenschule und

der Wahrnehmungsförderung besonderer

Wert auf motivierende

Spielformen gelegt. Die Kinder

sollen über die Freude an der Bewegung

langsam an Belastungen

herangeführt werden. Zielgruppenspezifische

Angebote für

übergewichtige Kinder und verhaltensauffällige

Kinder standen

zusätzlich auf dem Lehrgangsprogramm.

Die Lehrgangsleiterin des

Badischen Turnerbundes, Andrea

Röther, der Studienleiter der Sportschule,

Christian Reinschmidt,

und Rudolf Dehmel vom Regierungspräsidium

waren mit den

gezeigten Prüfungslehrproben

zufrieden und durften 17 neuen

Übungsleiter zur zweiten Lizenzstufe

gratulieren.

Eine weitere P-Lizenz Ausbildung

mit dem Profil Gesundheitsvorsorge

im Kindersport beginnt mit dem

Grundlehrgang vom 28.09. bis

2.10.2010. Der Prüfungslehrgang

ist vom 9.12. bis 11.12.2009 vorgesehen.

Anmeldungen sind entweder

an den Badischen Turnerbund

oder an den Badischen Sportbund

Freiburg zu richten.

Damit Kinder begeistert

und erfolgreich

Sport

treiben können,

benötigen die

Sportvereine hervorragendausgebildete

Übungs­

leiter.

Foto: Kunz

Stolz präsentierten

sich die „P­

Lizenz“­Inhaber

dem Fotografen.

Foto: Sportschule

Steinbach

In Steinbach:

Schnuppern für Übungsleiter

ohne Lizenz

Das Lehrteam der Südbadischen

Sportschule Steinbach bietet auch

im Jahr 2009 drei unterschiedliche

Schnupperlehrgänge für Übungsleiter-Einsteiger

an. Die dreitägigen

Fortbildungen vermitteln den Teilnehmern

zunächst ein theoretisches

Basiswissen, das auch ohne

Vorkenntnisse gut zu verstehen ist.

Die praktischen Übungseinheiten

stehen im Mittelpunkt der Fortbildungen

und sollen die ersten

Schritte als Leiter einer Sportgruppe

erleichtern. Folgende Profile

werden 2009 angeboten:

Weitere Infos

Bei den Schnupperlehrgängen ist

eine Teilnahme für die Mitglieder aller

Sportfachverbände möglich. Die

Organisationskosten betragen 30

euro. Weitere Informationen sind

erhältlich Jens Scheuer, Badischer

Sportbund, Postfach 215, 79002 Freiburg.

Tel. 0761/15246­18 oder per

e­Mail: j.scheuer@bsb­freiburg.de

schnupperlehrgang Kindersport

– 30.9. bis 2.10.2009

– Altersgerechte Belastungsdosierung

– Vielseitige Spielformen

– Koordinationsschulung im Kindesalter

– Tipps für die Leitung einer Kindergruppe

schnupperlehrgang Fitnesstraining

– 18.11. bis 20.11.2009

– Trainingslehre Fitnesstraining

– Richtiges Dehnen, Kräftigen und

Mobilisieren

– Herz-Kreislauftraining für Erwachsene

– Einsatz verschiedener Handgeräte

schnupperlehrgang seniorensport

– 30.11. bis 2.12.2009

– Vielseitige Praxisangebote für den

Sport im Alter

– Sportmedizinische Grundlagen

– Gymnastik für Ältere

– Belastungsdosierung in der 2. Lebenshälfte

19


20

BadiSche Sportjugend

bsj-Sportmobil

seit zehn Jahren

„on tour“

auch im Jubiläumsjahr wird

das Sportmobil der Badischen

Sportjugend durch

das südbadische Ländle touren

und damit die Sportvereine im

Rahmenprogramm bei Spiel­ und

Sportfesten, Wettkämpfen, Turnieren

o.ä. bereichern.

Mit den in den Sportmobilen und

dem Sportmobil-Anhänger befindlichen

Spiel- und Sportgeräte können

Kinder und Jugendliche einen

schönen sportlichen Tag im

Freien oder in der Halle erleben.

Das Angebot sowohl im Sportmobil

als auch im Anhänger ist vielfältig

– von einer Hüpfburg über

verschiedene Ballspiele, Jongliermaterial,

Röhnrädern, Streetbasketballanlage,

einer Torwand, einer

Hockeyanlage bis hin zum

Schminkmaterial. Seit 2007 bietet

die Badische Sportjugend im

Sportmobil-Anhänger mit einem

Bungee-Run zudem eine neue Attraktion.

Bungee-Run – das ist der

Kampf gegen Mitstreiter und gegen

die Spannung des Seils. Es ist die

horizontale Variante des Bungee-

Jumpings und bei älteren Kindern

und Jugendlichen sehr begehrt.

Eine Auflistung an Sport- und

Spielgeräten, die in den Sportmobilen

und im Anhänger enthalten

sind, finden sich unter www.bsjfreiburg.de

/ Sportmobil.

Auch andere Vereine und Organisationen

können das Sportmobil

und/oder den Sportmobil-Anhänger

mieten, wenn ein Sportverein

in der Veranstaltung mit eingebunden

ist.

Weitere Infos:

Interessierte

Vereine und

Organisationen

wenden

sich bitte an

die Badische

Sportjugend in

Freiburg (Tel.

0761/15246­

13) oder können

sich im

Internet über

das Sportmobilangebotunterwww.bsjfreiburg.de

informieren.

Dort können

auch noch

freie Termine

eingesehen

werden.

neue Jugendleiter­ausbildung hat sich

etabliert

noch Plätze vom 3. bis 6. august frei!

Bereits zum dritten Mal startet

die neu konzipierte Jugendleiter-

Ausbildung der Badischen Sportjugend.

Wie bei der

erfolgreichen Sportassistenten-Ausbildung

lautet das Motto:

„Kurz, kompakt,

ab 15 Jahre und in

den Schulferien.“

Zielgruppe sind junge

und jung gebliebene

Menschen aus

Sportvereinen, die

sich für die allgemeine

Jugendarbeit

qualifizieren möchten. Während

der vier Tage auf dem Leistungszentrum

Herzogenhorn (Feldberg)

geht es um Themen wie Gruppen-

„Kinder in Bewegung“

mit vorzüglichem

antipasti­Buffet

Ein erfolgreicher Auftakt der Fortbildungsreihe

„Kinder in Bewegung“

fand in der Neumattenhalle

in Emmendingen-Mundingen

statt. Nachdem die Teilnehmer

der Veranstaltung von Oberbürgermeister

Stefan Schlatterer begrüßt

wurden, starteten sie mit einem Bewegungslied

und der Projektkoordinatorin

Friederike Kreuser in den

Tag. Gespannt hörten sie den Vortrag

von Dr. Ulrike Korsten-Reck

von der Universitätsklinik Freiburg

mit dem Thema: „Was Hänschen

nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“,

in dem diese auf das stei-

dynamik, Jugendvorstand, Organisieren

einer Freizeitmaßnahme,

Pädagogische Fragen, Zeitgemäße

Jugendarbeit, Zuschüsse für die Jugendarbeit

u. v. m.

Die Lerneinheiten sind spannend

und praxisnah gestaltet. Auch das

tägliche gemeinsame Sporttreiben

trägt zur Attraktivität der Jugendleiter-Ausbildung

bei. Nach absolviertem

Lehrgang erhalten die

Teilnehmer ein Zertifikat, die Jugendleiter-Card

und das Jugendleiter-T-Shirt.

Anmeldeformulare

und weitere Infos gibt es auf www.

bsj-freiburg.de.

Für Fragen zum Lehrgang vom 3.

bis 6.8.2009 steht Frank Albin zur

Verfügung, albin@bsj-freiburg.de

oder Tel. 0761/ 15246-14.

gende Übergewicht im Kindesalter

hinwies. Nach der ersten Bewegungseinheit

mit dem Ball durch

die Referentin Annette Schneider

und dem parallelen Arbeitskreis

zum Thema Elternarbeit wurden

die Teilnehmer mit einem gesunden

und hervorragenden Antipasti-Buffet

belohnt.

Am Nachmittag hatten die Teilnehmer

viel Freude bei der Einheit

„Spiel und Spaß mit Alltagsmaterialien“.

Auch lernten sie

einiges über das Thema „Kindgemäße

Kraftschulung“. Nach viel

Bewegung und vielen neuen Erfahrungen

endete für die Erzieher/innen,

Grundschullehrer/innen und

Übungsleiter/innen der erste von

drei Fortbildungstagen.

SPORT in BW 03|2009


SPORT in BW 03|2009

BadiSche Sportjugend / einladung

Toto-Lotto zeichnet aus

Sportjugend­Förderpreise werden am 9. Mai vergeben

Mehr als 400 Vereine aus ganz Baden-Württemberg

haben sich um

den mit über 90.000 Euro dotierten

LOTTO Sportjugend-Förderpreis

beworben. Nun stehen die Sieger

fest. Nach der Formel „10 aus 12“

ermittelte die Jury in den zwölf Geschäftsbereichen

der baden-württembergischen

Lotto-Gesellschaft

jeweils zehn Preisträger. Gefragt

waren pfiffige ehrenamtliche Aktionen.

Die Preisverleihung findet

am 9. Mai im Europapark in

Rust statt. Die Hauptpreise sind

mit 2.000, 1.500 und 1.000 Euro

dotiert, zudem gibt es Anerkennungspreise.

Wer welche Hauptpreise

gewonnen hat steht jedoch

noch nicht fest. Aus dem Bereich

des BSB Freiburg werden u.a. die

folgenden Vereine nach Rust eingeladen:

Bezirksdirektion Bodensee:

Hauptpreise: SG TSV Sipplingen/SV

Hödingen, FC 09 Überlingen, FC Uhldingen.

– Bezirksdirektion Hochrhein-Schwarzwald:

Hauptpreise:

Skiclub Bonndorf, SV Tuningen, Bogenclub

Villingen-Schwenningen, Anerkennungspreise:

LV Donaueschin-

Ferien im Zelt

Die Badische Sportjugend bietet in den Sommerferien erneut tolle camps an

Wer noch nicht weiß, wie die Sommerferien

gestaltet werden sollen,

der ist bei der bsj genau richtig.

Diese bietet für alle Kinder und

Jugendlichen aus südbadischen

Sportvereinen zwei Sportzeltlager

sowie ein Jugend-Trekking-Camp

an. Das erste Sportzeltlager richtet

sich an Kinder im Alter von 10-

12 Jahren und findet vom 1.-10.

August statt. Das zweite wird vom

12.-21. August für Jugendliche im

Alter von 13-15 Jahren durchgeführt.

Während der Zeltlager steht

der Sport im Mittelpunkt, und die

Kinder und Jugendlichen werden

die Möglichkeit erhalten, verschiedene

Sportarten auszuprobieren –

vom Klettern, über Kanufahren bis

hin zu verschiedenen Ballspielen.

Die Zelte werden an der Südbadischen

Sportschule in Steinbach

aufgeschlagen.

gen, SV Boll, TG Schwenningen, TV

Wutöschingen, BC Eimeldingen, SG

Schlüchttal, Verein für kommunale

Jugendarbeit Schramberg. – Bezirksdirektion

Südlicher Oberrhein:

Hauptpreise: SV Ottoschwanden,

Reit- und Voltigierverein Weidenhof,

TV Zunsweier, Anerkennungspreise:

PTSV Jahn Freiburg, SG Endingen/

Königsschaffhausen/Kiechlinsbergen,

TV Sexau, FC Wolfach,

SHC Nimburg-Corocodiles,

TuS Oppenau, SV

Waldkirch. – Bezirksdirektion

Mittlerer

Oberrhein: Hauptpreise:

u.a. Vimbucher

Sportverein, Anerkennungspreise:

TV Büchenau,

Rastatter TV, TV

Sulzfeld, SV Kappelwindeck,

TV Baden-Oos.

Präsidiumsbeirat

tagt am 19. Juni

Der Badische Sportbund Freiburg

lädt zu einer Sitzung des

Präsidiumsbeirats ein.

Die Veranstaltung findet statt

am

Freitag, 19. Juni 2009,

18 uhr,

Kurhaus

Titisee­neustadt

Zu dieser Veranstaltung sind

Vertreter aller Fachverbände sowie

von diesen entsandte Vereinsvertreter

eingeladen.

Eine gesonderte Einladung erfolgt

noch.

Weiterhin wird ein Jugend-Trekkingcamp

für Jugendliche ab 16

Jahren in Frankreich durchgeführt.

Mit dem Rucksack bepackt werden

die Jugendlichen eine Tour durch

das Elsass und die Vogesen gehen.

Der Abenteuerlust der Jugendlichen

sind dabei keine Grenzen

gesetzt, so dass an Klettersteigen

oder Flüssen zum Kanufahren Station

gemacht werden kann.

Infos:

Weitere Informationen oder auch

eindrücke aus den Jahren zuvor

gibt es unter www.bsj­freiburg.de

/ angebote. Marietta herr auf der

geschäftsstelle der bsj steht ebenso

für weitere Informationen bzw.

für Fragen zur Verfügung unter

Tel. 0761/15246­13 oder per e­

Mail: herr@bsj­freiburg.de

21

eInLaDung


22

BSB-rechtStipp

Umsatzsteuerbefreiung:

Verein als Kleinunternehmer

Viele Vereine nutzen für die

umsatzsteuerliche Behandlung

ihrer einnahmen die so

genannte Kleinunternehmerregelung

(§ 19 abs. 1 umsatzsteuergesetz

– ustg).

Dies hat den Vorteil, dass an das

Vereinsfinanzamt keine Umsatzsteuer

aus Umsätzen abgeführt

werden muss, wenn

• der Umsatz zzgl. der darauf entfallenden

Steuer im vorangegangenen

Kalender 17.500 Euro

nicht überstiegen hat und

• im laufenden Kalenderjahr die

Umsatzgrenze von 50.000 Euro

voraussichtlich nicht übersteigen

wird.

Andererseits kann aber auch kein

Vorsteuerabzug für bezahlte Rechnungen

bei Wareneinkäufen etc.

geltend gemacht werden.

Bei Rechnungen, die der Verein

ausstellt darf keine Umsatzsteuer

ausgewiesen werden. Hier darf lediglich

der Rechnungsbetrag angegeben

werden. Zusätzlich muss

darauf hingewiesen werden, dass

der Verein die Kleinunternehmerregelung

nach § 19 UStG in Anspruch

nimmt.

Probleme bereitet dabei nicht nur

den Vereinen, festzustellen, ob die

Regelung (noch) angewandt werden

kann. Schließlich werden hier

zwei verschiedene Umsatzsteuergrenzen

zugrunde gelegt, wovon

eine (die des laufenden Kalenderjahrs)

geschätzt werden muss.

Bei einem neu gegründeten Verein

fehlt der Umsatz

des Vorjahres.

Dann ist

für die Kleinunternehmerregelung

allein entscheidend,

ob im laufenden Jahr die Umsatzgrenze

von 17.500 Euro (also

nicht 50.000 Euro!) voraussichtlich

nicht überschritten wird (so auch

Abschn. 246 Abs. 4 UStR).

Welche Grenzen sind maßgebend,

wenn es um die Erfassung von

umsatzsteuerpflichtigen Einnahmen

bei der Ausrichtung von Vereinsfesten

geht? Geht man nach

der höchstrichterlichen Rechtsprechung

(vgl. BFH, Urteil v.

13.12.1963, BStBl 1964 III S. 90; v.

22.6.1989, BStBl 1989 II S. 913 und

v. 21.12.1989, UR 1990 S. 21), liegt

kein Ende der unternehmerischen

Tätigkeit vor, wenn der Verein diesen

wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb

weiterführen oder in absehbarer

Zeit wieder aufleben lassen

will. Dies gilt also auch dann,

wenn die Unterbrechung der Tätigkeit

einen größeren Zeitraum in

Anspruch nimmt.

Häufig geht es in der Vereinspraxis

dann um die umsatzsteuerliche

Behandlung von Einnahmen einer

Vereinsgemeinschaft. Bei einer Vereinsgemeinschaft

kann nach dieser

Verfügung davon ausgegangen

werden, dass durch die regelmäßige

Durchführung der Festver-

anstaltungen und die Absicht, sie

auch künftig durchzuführen, die

Unternehmenseigenschaft einer

Vereinsgemeinschaft fortdauert.

Die Anwendung der günstigen

Kleinunternehmerregelung nach

§ 19 Abs. 1 UStG hängt in diesem

Fall also davon ab, ob der Vorjahresumsatz

17.500 Euro nicht überstiegen

hat und ob der Umsatz im

laufenden Jahr 50.000 Euro voraussichtlich

nicht übersteigen

wird. Eine interessante Verfügung,

wenn es z.B. um anerkannte selbstständige

Vereinsgemeinschaften

geht, die etwa im 2- oder 3-Jahres-Rhythmus

nur entsprechende

(umsatzsteuerpflichtige) Veranstaltungen

durchführen.

Anz_Benz_Partner_105x148,5_4c_2008:Anz_Benz_Partner_105x148,5_4c_2008

www.benz-sport.de

Ihr kompetenter Partner.

Schulsport · Breitensport · Leistungssport · Gymnastik · Fitness · Therapie

Beraten, Ausführen, Einrichten

Wir bieten Ihnen die Komplettlösung für

Ihre Sport- und Geräteausstattung. Ein

qualifiziertes und erfahrenes Team unterstützt

Sie von der Bedarfsplanung bis

zur Inbetriebnahme Ihrer Sportanlagen

und -geräte.

Als Partner des Sports bieten wir

allen Sportvereinen in Baden-Württemberg:

8% Sonderrabatt & 2% Skonto!

auf alle Artikel im aktuellen Katalog.

Unsere Experten stehen Ihnen jederzeit

gerne zur Verfügung!

Aktuellen

Hauptkatalog

jetzt

k o s t e n l o s

anfordern!

ANZEIGE

Tel. 07195 / 69 05 - 0 · Fax: 0 71 95 / 69 05 - 77 · info@benz-sport.de

Gotthilf BENZ Turngerätefabrik GmbH & Co. KG · Grüninger Straße 1-3 · D-71364 Winnenden

SPORT in BW 03|2009


SPORT in BW 03|2009

geSund leBen

Jubiläum bei M.O.B.I.L.I.S.

Langzeiterfolge im Kampf gegen starkes Übergewicht –

neues Behandlungskonzept wurde vor fünf Jahren in Freiburg gestartet

Vor fünf Jahren haben das universitätsklinikum

Freiburg

und die Deutsche Sporthochschule

Köln in Kooperation

mit der BaRMeR mit M.O.B.I.L.I.S.

ein neuartiges Behandlungskonzept

für stark übergewichtige erwachsene

gestartet. anfang 2004

gingen in Freiburg die ersten beiden

gruppen des interdisziplinären

Schulungsprogramms an

den Start. nach dem äußerst erfolgreichen

Testlauf breitete sich

M.O.B.I.L.I.S. schnell über die

grenzen Südbadens aus und wird

heute an über 100 bundesdeutschen

Standorten von hoch qualifizierten

Trainer­Ärzte­Teams

nach streng definierten Qualitätsstandards

umgesetzt. Damit

ist M.O.B.I.L.I.S. das größte ambulanteadipositas­Schulungsprogramm

Deutschlands.

In der Region Freiburg haben mit

dem M.O.B.I.L.I.S.-Programm

mehr als 250 Breisgauer den Kampf

gegen überflüssige und gefährliche

Pfunde aufgenommen. Die Anlaufstelle

für das bundesweite Konzept

befindet sich im Übrigen in Freiburg,

und zwar im Gebäude des

Badischen Sportbundes in der Wirthstraße

7. Für insgesamt neun abgeschlosse

M.O.B.I.L.I.S.-Gruppen

liegen nun erstmals Zweijahresergebnisse

aus einer Nachbefragung

des Universitätsklinikums Freiburg

vor. Diese belegen, dass die überwiegende

Mehrheit der Rückmelder

aus Freiburg (70 Personen) ihr

Gewicht halten konnten: Lag ihr

durchschnittlicher Abnehmerfolg

zum Ende des Programms bei -9,3

Kilogramm, so waren es ein Jahr

später noch immer -8,4 Kilogramm.

„Damit sind wir auf dem richtigen

Weg“, freut sich M.O.B.I.L.I.S.-Vorstand

Prof. Dr. Aloys Berg. „Unser

Ziel ist es, die Teilnehmer zu einer

langfristigen Lebensstiländerung

in Selbstverantwortung zu bewegen.

Offensichtlich ist dies mit

dem von uns gewählten Therapieansatz

möglich.“

Fakt ist, wir sind auf dem Weg von

einer dicken zu einer adipösen Gesellschaft.

Bereits heute sind 20

Prozent aller Deutschen fettleibig.

Dieser Anteil wird weiter steigen,

wenn nicht gegengesteuert wird.

Mit M.O.B.I.L.I.S. liegt ein qualifiziertes

Programm vor, welches

dazu beiträgt, diese gesundheitspolitische

Herausforderung erfolgreich

zu meistern.“ Die BARMER ist

als M.O.B.I.L.I.S.-Partner der ersten

Stunde mit dabei und ermöglicht

ihren Versicherten die Programmteilnahme

zu bundesweit einheitlichen

Bedingungen.

Auch die Resonanz ehemaliger

M.O.B.I.L.I.S.-Teilnehmer ist ermutigend:

„Ich habe während meiner

‚aktiven’ M.O.B.I.L.I.S.-Zeit im Jahr

2004 15 Kilogramm abgenommen

und mein Gewicht bis heute gehalten“,

weiß Klaus Ueberbach (61),

Teilnehmer der ersten Freiburger

Gruppe, nicht ohne Stolz zu berichten.

„Mir

persönlich hat

M.O.B.I.L.I.S.

sehr geholfen

und ich würde

es jederzeit

weiterempfehlen.

Der harte

Kern unserer

Gruppe trifft

sich noch heute

jede Woche

zum Ausdauersport

– Altersunterschiede

spielen dabei

übrigens keine

Rolle.“

an bundesweit

über 100 Standorten

gibt es

mittlerweile

M.O.B.I.L.I.S­gruppen

Foto: adpic

Was ist M.O.B.I.L.I.S. eigentlich?

Das nichtkommerzielle M.O.B.I.L.I.S.­

Programm richtet sich an erwachsene

mit starkem Übergewicht (Body­

Mass­Index bzw. BMI zwischen 30

und 40 kg/m 2 ) und mindestens einem

begleitenden Risikofaktor (z.B. Diabetes

mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen

oder Bluthochdruck).

nahezu alle anderen auf dem Markt

befindlichen Programme sind für erwachsene

mit leichtem bis mittleren

Übergewicht (BMI zwischen 25 und

29,9 kg/m 2 ) konzipiert und in der Regel

schon nach 3 Monaten beendet.

Die M.O.B.I.L.I.S.­Teilnehmer werden

dagegen über ein ganzes Jahr

lang von einem interdisziplinären

Team in den Bereichen Bewegung,

Psychologie/Pädagogik, ernährung

und Medizin betreut.

Für die kommenden Wochen und

Monate sind neue M.O.B.I.L.I.S.gruppen

geplant. Zuletzt fanden

Kurse im Bereich des BSB u.a. statt

in Bad Dürrheim, Bad Säckingen, emmendingen,

Freiburg, Konstanz, Offenburg,

Rastatt und Radolfzell. Interessenten

können sich jederzeit

in der M.O.B.I.L.I.S.­Zentrale unter

Tel. 0761/503910 melden. aktuelle

Informationen und die Möglichkeit

zur Online­Bewerbung gibt es darüber

hinaus im Internet unter: www.

mobilis­programm.de.

23


24

VeranStaltungShinWeiS

„BSB on Tour“

Aktionstage für Vereinsfunktionäre,

Übungsleiter

und Trainer

16. Mai 2009 in Villingen

10. Oktober 2009 in Offenburg

14. november 2009 in Rastatt

Für Vereinsfunktionäre

(Theorie)

9.00 Uhr:

sportnews, BsB-Zuschusswesen,

geMa-richtlinien

Referent: Joachim Spägele

(Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

des BSB Freiburg)

10.45 Uhr:

vereinsbesteuerung – gemeinnützigkeitsreform

– vereinssteuerjahr

2009 – Was kommt

auf die vereine zu?

Referent: Prof. Gerhard Geckle

(Rechts- und Steueranwalt in Freiburg)

12.30 Uhr:

sportversicherungsvertrag der

arag

Referent: Thomas Rodenbüsch

(Geschäftsstellenleiter Baden der

ARAG-Sportversicherung)

14.15 Uhr:

rechts- und satzungsfragen im

verein

Referent: Johannes Foege

(Rechtsanwalt in Weil am Rhein)

Zu allen Themen stehen den Teilnehmern

Skripte zur Verfügung.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt €

20,00 pro Person und ist auf folgendes

Konto zu überweisen:

BSB Freiburg, Kto-Nr.: 12428735,

BLZ: 68050101 bei der Sparkasse

Freiburg-Nördlicher Breisgau.

@ Weitere

Infos:

www.bsb­freiburg.de

Für Übungsleiter und

Trainer, auch ohne

Lizenz (Praxis)

9.00 Uhr:

referat Propriozeption – eigenwahrnehmung

des Körpers

Referenten: Dr. Dietmar Lüchtenberg

(Univ. Konstanz, FB Sportwissenschaft)

Anschließend bis ca. 13.00 Uhr

Sport-Praxis in den drei Arbeitskreisen:

AK 1:

„Balance und Kraft“

AK 2:

„spielerisches aufwärmen und

Möglichkeiten eines koordinativen

Trainings an stationen“

AK 3:

„Latino-Fun für einsteiger“

Referenten: Das Lehrteam der

Südbadischen Sportschule Steinbach,

Koordination: Norbert Hartmann

(Sportschulleiter)

anmeldung

zu den aktionstagen

2009 „BsB on Tour“

(Zutreffendes bitte

ankreuzen)

An

Badischer Sportbund

Freiburg e.V.

Frau Marietta Herr

Postfach 215

79002 Freiburg

Fax 0761/15246-31

q Ich nehme an der

Theorieveranstaltung

VERBINDLICH teil!

q Ich nehme an der

Sportpraxis VERBIND-

LICH teil!

(bitte 2 von 3 AK ankreuzen)

q AK 1 q AK 2

q AK 3

q in Villingen

q in Offenburg

q in Rastatt

Name

Vorname

Verein

Straße

PLZ/Ort

E-Mail

SPORT in BW 03|2009

anMeLDecOuPOn


SPORT in BW 03|2009

deutScheS SportaBzeichen

Der Sportabzeichen-Papst

hans gugel hält einen unerreichten Rekord: er nimmt seit 50 Jahren den

„Breitensport­Orden“ des DOSB und Badischen Sportbundes ab

Sicher, auch Sie sind wahrscheinlich

ehrenamtlich tätig.

Vielleicht sogar bereits

seit Jahrzehnten. aber können Sie

sich vorstellen, dass es jemanden

gibt, der mittlerweile seit über 50

Jahren als „Sportabzeichen­abnehmer“

fungiert? Wohl kaum. In

ganz Deutschland gibt es wahrscheinlich

auch nur einen Menschen,

der diese Vita sein eigen

nennen darf: hans gugel. Sage

und schreibe seit 1958 nimmt er

im Breisgau das Sportabzeichen

ab, Zehntausende waren es in all

den Jahren. gezählt hat er sie nicht,

aber in etwa überschlagen kann er

die ganzen Jahre schon.

Kurioserweise war Hans Gugel zunächst

sechs Jahre „Abnehmer“ des

Sportabzeichens, bevor er selbst in

der Lage war, den deutschen Breitensport-Orden

abzulegen. „Dies

war 1964, ich war sportlich auch

als Kind schon sehr sehr gut, war

Turner und Leichtathlet. Allerdings

war ich kein guter Schwimmer,

sodass ich das Sportabzeichen

eben in den ersten Jahren

nicht geschafft habe“, gibt Gugel

zu, der bereits 1956 im Alter von

sechzehn Jahren zum Jugendturnwart

in Ihringen gewählt wurde

und über Stationen in Merdingen,

Gündlingen und March nunmehr

erneut seit vier Jahren in Ihringen

sesshaft geworden ist.

Hauptberuflich war Hans Gugel 30

Jahre lang als Sportlehrer an der

Max-Weber-Schule in Freiburg tätig

– keine Frage, dass unter ihm

auch dort Tausende von Schülern

das Abzeichen abgelegt haben.

„Allerdings hat sich der

sportliche Zustand der Jugendlichen

in diesen Jahrzehnten

erheblich verändert. Bestanden

zu Beginn meiner Lehrtätigkeit

noch rund drei Viertel

das Sportabzeichen, erfüllten

die Kriterien um die Jahrtausendwende

gerade einmal noch 17 %“.

Und dies bei fast gleich bleibenden

Anforderungen. „Die Jugendlichen

waren früher sportlicher und motivierter.

Früher wollte man das Abzeichen

unbedingt, heute geht es

lediglich darum, es dem inneren

Schweinehund zu beweisen“, so

Gugel. Fakt ist freilich, dass sich

hans gugel

nimmt in seiner

Freizeit nicht nur

das Sportabzeichen

ab, sondern

engagiert sich

auch stark in anderen

Feldern

von Sport und

gesundheit.

Foto: privat

seine Gruppen heute mehr denn je

aus Männern und Frauen „des Mittelalters“

zusammensetzen. Kinder

und Jugendliche kommen fast nur

noch über deren Eltern dazu. Nach

dem Motto: Die ganze Familie legt

das Abzeichen ab.

Auch wenn sich die Anforderungen

an das Sportabzeichen in all den

Jahrzehnten nicht wesentlich verändert

haben hält es Gugel keinesfalls

als ein Relikt aus längst

vergangenen Zeiten. „Neue

Sportarten kamen hinzu, doch

das Wichtigste ist, dass das

Bestehen ein Gradmesser für

die eigene körperliche Fitness

ist. Werfen, Rennen, Springen

kann jeder, sollte jeder können“,

schränkt der pensionierte Sportlehrer

gleich ein. Dass er früher alle

seine Zöglinge mit diesem Wettbewerb

begeistern konnte, liegt

auf der Hand, „selbst die Schulleiter

der beruflichen Schulen hier

in Freiburg habe ich drangekriegt“,

so Gugel, der jedoch stets auch das

einvernehmliche Zusammenspiel

mit dem BSB lobt. „Eisenbahnstraße,

Holzmarktplatz, Marchstraße

und nun Wirthstraße – ich ging

in allen Geschäftsstellen ein und

aus, und die Zusammenarbeit war

stets perfekt“.

Seit 1994 ist der 68-jährige Hans

Gugel nunmehr im Verein Rückenschule

March e.V. tätig und betreibt

in Ihringen selbst eine kleine

Praxis mit dem Namen „Sporttherapie

Hans Gugel“. Als Gesundheitsberater

hält er auch mit fast

69 Jahren gerne Vorträge zum Thema

der ausgewogenen und artgerechten

Ernährung und dem sinnvollen

funktionellen Bewegen.

Noch zwei Jahre will er sich im

Verein in March engagieren, „dann

muss damit Schluss sein“. Was für

das Abnehmen der Sportabzeichen

freilich nicht gilt. Er selbst hat es

nach den erwähnten anfänglichen

Schwierigkeiten bereits 36 Mal geschafft,

„die 50 werden sicherlich

noch voll“, so Gugel. Wer ihn sieht

und mit ihm spricht hat keinen

Zweifel daran. Es sind ja nur noch

14 Mal.

25


sport in der Krebsnachsorge

Bereits zum neunten Mal war der

Badische Sportbund zu Gast in der

Winkelwaldklinik in Nordrach.

Eine Woche lang absolvierten Teilnehmer/innen

aus den badischen

Sportbünden Nord und Freiburg

die Zusatzausbildung der 2. Lizenz-

26

notizen

stufe „Sport in der Krebsnachsorge“.

So werden in diesem Bereich

demnächst zwölf neue Übungsleiterinnen

und ein neuer Übungsleiter

wirken. In einer straff und

sehr gut durchorganisierten Ausbildungswoche

wurden vielfältige

Kenntnisse vermittelt. Zum Abschluss

wurde das neu erworbene

Wissen in einer mündlichen und

praktischen Prüfung erfolgreich

überprüft. Alle Teilnehmer erhielten

die Übungsleiterlizenz B (Reha-

notizen / impreSSum

Simone hauswald

Foto: privat

Sport in BW – Das Magazin des Sports in Baden­Württemberg

Baden­Württemberg­Teil

herausgeber:

Landessportverband Baden­

Württemberg e. V. (LSV)

Rainer Hipp (Hauptgeschäftsführer)

Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart,

Tel.: 0711/28077-850, Fax: -878/-879

www.lsvbw.de

redaktion:

Joachim Spägele (verantw. Redakteur/

v.i.S.d.P.)

Tel.: 0761/135952, Fax: 0761/135954

joachim.spaegele@t-online.de

Marketing/anzeigen:

Sport­Marketing Baden­

Württemberg

uwe Scholz, Fritz-Walter-Weg 19,

70372 Stuttgart

Tel.: 0711/28077-180, Fax: -108

uscholz@wlsb.de

bilitation) und dürfen Kurse anbieten

und leiten, die auch von den

Krankenkassen bezuschusst werden.

Der sehr umfangreiche Stundenplan

enthielt im theoretischen

Teil verschiedenste Themen aus

dem medizinischen und psychologischen

Bereich. Es ging u.a. um

Krebserkrankungen allgemein, um

das Mamma-Carcinom und mögliche

Behandlungsformen, sowie

um Auswirkungen auf die eigene

Persönlichkeit und auf die Beziehungen

in Familie und persönlichem

Umfeld.

Kostenlose info-veranstaltung

des BsB in singen!

BSB-Berater Prof. Gerhard Geckle

informiert am 28. April um 18.30

Uhr bei der Sparkasse Singen-Radolfzell,

Erzberger Str. 2 A, 78224

Singen, Hauptstellengebäude 3.

OG/Veranstaltungsraum 1, über

wichtige Themen im Bereich Ehrenamtsfreibetrag,Pendlerpauschale,

erhöhter Übungsleiterfreibetrag.

Die Veranstaltung ist

kostenlos, dennoch bittet der BSB

um eine formlose Anmeldung an

j.scheuer@bsb-freiburg.de

simone hauswald läuft zu

WM-silber

Simone Hauswald

aus

Schönwald hat

bei den Biathlon-Weltmeisterschaften

in

Südkorea ihre

erste Einzelme-

BSB­Teil

herausgeber:

Badischer Sportbund Freiburg e. V.

Matthias Krause (Geschäftsführer)

Wirthstraße 7, 79110 Freiburg

Tel.: 0761/15246-16, Fax: -30

m.krause@bsb-freiburg.de

www.bsb-freiburg.de

redaktion/Marketing/anzeigen:

Joachim Spägele (verantw. Redakteur/

v.i.S.d.P.)

Tel.: 0761/135952, Fax: 0761/135954

joachim.spaegele@t-online.de

***

erscheinungsweise: Monatlich, 12

Ausgaben im Jahr.

***

Preis: Für BSB-Vereine ist der Bezugs-

daille gewonnen. Die im Skiinternat

Furtwangen ausgebildete Biathletin

lag im Sprintwettbewerb über

7,5 km im Ziel nur knapp hinter

ihrer Teamkollegin Kati Wilhelm.

„Dass ich ausgerechnet bei dieser

WM meine erste Einzelmedaille gewinnen

konnte, macht mich überglücklich“,

so Hauswald, stammt

ihre Mutter doch aus Südkorea.

Im tschechischen Liberec wurde

Martin Schmitt überraschend Vizeweltmeister

von der Großschanze.

25. auflage der regio-Tour

findet statt

Monatelang wurde verhandelt und

diskutiert, gehofft und wieder verworfen:

Nun findet die 25. Auflage

der Regio-Tour doch statt. Der Namenssponsor

Rothaus beabsichtigte,

nach den Dopingvorkommnissen

im deutschen Radsport sein Engagement

einzustellen. Jetzt erklärte

sich Rudi Renz bereit, eine Nachwuchs-Rundfahrt

zu organisieren,

die vom 20. bis 23. August durchgeführt

wird. Die Etappen werden im

Markgräflerland, Elsass, am Hochrhein

und Kaiserstuhl vonstatten

gehen – und die Staatsbrauerei Rothaus

ist weiterhin mit im Boot.

preis des Magazins im Mitgliedsbeitrag

enthalten.

Die mit Autorennamen gekennzeichneten

Artikel stellen die Meinung des

jeweiligen Verfassers dar und vertreten

nicht in jedem Fall die Ansicht des

Herausgebers. Die mit Namen gekennzeichneten

Beiträge sowie alle Fotos

unterliegen dem Urheberrecht. Ein

Nachdruck ist nur mit Genehmigung

der jeweiligen Redaktion gestattet.

***

Druckvorbereitung:

INITIAL-Medienvorstufe

info@starzmann.com

***

Druck:

Druckerei Weis GmbH, Guntramstr. 8,

79106 Freiburg

SPORT in BW 03|2009


Partner

des Badischen Sportbundes Freiburg e.V.

Der Badische Sportbund Freiburg (BSB Freiburg) hat auch in

der Wirtschaft starke Partner und Berater gefunden. Sie helfen

dem BSB Freiburg bei seinen vielfältigen Service-Aufgaben

für mehr als 920.000 Vereinssportler. Vertrauen Sie unseren

kommerziellen Partnern, nutzen Sie den Dialog mit Experten,

fordern Sie vereinsgerechte Lösungen. Gemeinsam sind wir

stark.

Qualität ist unsere Disziplin

BENZ-SPORT, der Sportgeräte-Ausstatter

vom Fußball bis zur kompletten

Sporthalle für Schul-, Vereins- und Breitensport.

Profitieren Sie von der Komplettlieferung

und -beratung individuell

für Ihren Verein. Nutzen Sie unsere

Sonderrabatte für Vereine auf alle Katalogpreise

und fordern Sie den aktuellen

BENZ-Sportkatalog noch heute an. Für

eine ausführliche Beratung wenden Sie

sich an unser Fachpersonal.

G. BENZ

Sportgerätefabrik GmbH + Co. KG

Grüninger Str. 1–3 · 71364 Winnenden

Tel. 07195/69 05-0 · Fax 69 05-77

info@benz-sport.de ·

www.benz-sport.de

Baden bewegen? Klar, mit sportlicher Energie

In Zusammenarbeit mit unserem Partner, dem Badischen Sportbund Freiburg,

bewegen wir in Baden 3.200 Sportvereine mit nahezu 1 Mio. Mitgliedern. Wir

engagieren uns in der Vereinsarbeit, in der Nachwuchsförderung und in der Trainer-

und Übungsleiterausbildung. Wir fördern auch Breitensport für die ganze

Familie. Jung und alt, Ambitionierte und Freizeitaktive, alle, die gerne gemeinsam

aktiv sind – damit ganz badenova-Land fi t ist und fi t bleibt.

Der Deutsche Sportausweis

Der Deutsche Sportausweis ist der offi

zielle Mitgliedsausweis des herausgebenden

Sportvereins und das nationale

Ausweissystem teilnehmender

Landessportbünde, Spitzenverbände

und des Deutschen Olympischen

Sportbundes.

Der Sportausweis kombiniert Vorteile

der Mitgliederverwaltung mit Kauf-

und Servicevorteilen für jedes Mitglied

und ermöglicht diesen den Zugang

zum Informations- und Kommunikationsportal

des Deutsche Sportauswei-

badenova AG & Co. KG

Tullastraße 61

79108 Freiburg

Service-Hotline

Mo – Fr: 8:00 – 18:00 Uhr

Tel. 0800/283 84 85

www.badenova.de

Haben Sie noch Fragen? Dann senden

Sie eine E-Mail an mailto@

sportausweis.de oder nutzen Sie

das Sportausweis-Servicetelefon:

01805-776780*

*0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen

Festnetz, ggf. abweichende Kosten

aus Mobilfunknetzen.

ses im Internet. Das Portal ist ein übergreifender Treffpunkt für alle Vereinsmitglieder

in ganz Deutschland. Sportler treten unter einander in Kontakt und

tauschen sich aus, der Verein hat die Möglichkeit, sich aufmerksamkeitsstark

zu präsentieren, Sportler sind stets informiert über Neuigkeiten und Veranstaltungen

von Ihrem Landessportbund.

Darüber hinaus haben die teilnehmenden Vereine die Möglichkeit, die vereinsspezifi

sche Datenbank unter sportausweis.de für Ihre vereinsinterne Organisation

zu nutzen. Neben der Mitgliederverwaltung können z.B. Einladungen

zu Vereinsfesten versendet oder Trainings- und Hallenbelegungspläne eingestellt

werden.

Umfassende Informationen sind zu fi nden unter www.sportausweis.de

Ihr Partner: ARAG Sportvericherung

Versicherungsbüro beim

Badischen Sportbund Freiburg e.V.

Wirthstr. 7 · 79110 Freiburg

Tel. 0761/1 52 71 0 · Fax 0761/1 52 71 50

vsbfreiburg@arag-sport.de

www.ARAG-Sport.de

Die ARAG Sportversicherung garantiert als unbestrittene Nummer eins Sicherheit

im Breiten- und Spitzensport – und das nun schon seit 1965. Alles

begann mit einem Vertrag zwischen den Freunden des Skisports und der

ARAG. Heute schützt die ARAG Sportversicherung über 22 Millionen Aktive

aus dem Vereins- und Verbandssport. Die ARAG Sportversicherung bietet den

Sportorganisationen und –vereinen sowie deren Mitgliedern einen aktuellen

und leistungsstarken Schutz. Einen Schutz, der sich an den speziellen Bedürfnissen

des Sports orientiert. Servicedienstleistungen rund um den Sport,

wie z.B. der Vereins-Informations-Dienst (vid), das Versicherungsbüro online,

ARAG-Sport24 oder Unfallverhütung im Sport, unterstreichen das hohe Engagement

der ARAG Sportversicherung für den deutschen Sport. Die Sicherheit

und der Service der ARAG tragen so ein wenig dazu bei, die ungetrübte Freude

am Sport zu erhalten.

Besonders günstige Beiträge für Ehrenamtliche

Als ehrenamtlich tätiges Mitglied im Sport in Baden-Württemberg könnenSie

beim HDI zusätzlich Geld sparen.

Online-Angebot unter:

www.sport-in-bw.de

„Gute Chancen für den polizeilichen

Nachwuchs: 800 Einstellungen im Jahr!“

Der Polizeiberuf:

������������

�������������������������������

����������������������������������

�������������������������������

��������������������

Ihr Partner: HDI Direkt Versicherung AG

Niederlassung Stuttgart

Stichwort nennen:

„Sport in Baden-Württemberg

Heilbronner Str. 158

70191 Stuttgart

Tel. 0711/95 50-320

Fax 0711/95 50-324

800

Ausbildungs-

plätze

pro Jahr

Jetzt bewerben!

Nächster Bewerbungsschluss:

31. Mai 2009

Alle Informationen unter www.polizei-bw.de

Staatliche Toto-Lotto GmbH

Baden-Württemberg

Nordbahnhofstraße 201, 70191 Stuttgart

Tel. 0711/8 10 00-110, Fax -115

info@lotto-bw.de

www.lotto-bw.de und www.spielen-mit-verantwortung.de

Den Sport im Land in seiner Vielfalt zu fördern, ist ein wichtiges Ziel der Staatlichen

Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. Die Erträge aus den staatlichen

Wetten und Lotterien fl ießen größtenteils in den Wettmittelfonds des Landes,

durch den nicht nur der Sport ganz erheblich unterstützt wird, sondern auch

Projekte aus den Bereichen Kunst und Kultur, Denkmalpfl ege und Soziales gefördert

werden. Seit Bestehen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg,

deren Geschichte mit der Einführung des Fußball-Totos im Jahre 1948

beginnt, sind mehr als 2,2 Milliarden Euro in den Spitzensport und den Vereinssport

gefl ossen.


��������������������������������������������������

���������������������������������

������������������

��������������������������������������

��������������������������������������

�����������������������������

�����������������������

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine