KATHOLISCHES PFARRBLATT

meinepfarre.at

KATHOLISCHES PFARRBLATT

5. Jahrgang, Nr. 4 • Dezember 2008

PFARRVERBAND HAUS • SCHLADMING • PICHL

KATHOLISCHES PFARRBLATT


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WORT DES PFARRERS

„Echte Feste sind selten.

Sie müssen knapp dosiert werden

wie Gewürze. Erst so werden sie

zu Elixieren des Lebens.“

Wir haben einen ereignisreichen

Herbst hinter uns mit einem

scheinbaren Überhang an besonderen

Anlässen: Von Schulbeginn,

für manche eher mit schwerem Herzen,

über Sonntag der Völker, Erntedank,

Weltkirche, Ehejubiläen, die Feier von

Vollendung und Hoffnung zu Allerheiligen

und Allerseelen, Elisabethsonntag,

bis Christkönig/Jugend ist jede Menge

los.

Feste brauchen eine (Zeit der) Vorbereitung:

Ich bin schon dankbar für die

Dezember 2008

an der Vorbereitung und Durchführung

von kirchlichen Festen Beteiligten, sie

alle bedeuten einen Schatz der Kirche

und der Pfarren: die PGRs, Mesner, Minis,

Sänger und Musikanten, ChorleiterInnen,

zur Vorbereitung von Festen

auch die vielen (hauptsächlich) Frauen

und Männer, die die Kirchen reinigen,

schmücken und in Ordnung halten. Mit

Advent beginnen wir das neue Kirchenjahr

und den Weihnachtsfestkreis. Wenn

ich eine Tauffeier in der Kirche für eine/

mehrere Familien halte, erlebe ich oft ein

Kunterbunt an Generationen, die Neugeborenen

bringen auch die Eltern und deren

Tagesablauf gehörig durcheinander.

Das ist Weihnachten: Neubeginn und

Veränderung bzw. Wandlung. Erst ein

kleines Kind schafft das. Erst der Gott als

Kind gekommen, schafft es, Herzen von

Menschen zu verändern, anzusprechen

und zu berühren.

Feste stiften Gemeinschaft. Miteinander

feiern macht Freude. Sie sind auch

sinngebend und erheben über den Alltag.

“Feste versetzen den Feiernden räumlich

in einen Status der Exterritorialität

gegenüber den Schauplätzen von zuweilen

öder Alltäglichkeit, und Feste versetzen

die Feiernden zeitlich in einen Status

der Ekstase, die von den Zwängen einer

bleiernen oder sonstwie dürftigen Zeit be-

freit!“ (so Bischof E. Kapellari in: „Bis das

Licht hervorbricht“ Seite 189)

„Feste verlangen auch nach Musik.“

Musik ist Sprache der Seele und erhebt

ebenso über den Alltag, auch wenn es

Qualitätskriterien gibt! Nicht zuletzt gehört

zum Fest auch die „Kategorie des

Schönen“ Schönheit und Ästhetik, vielleicht

auch als Gegenpol gegen eine oft

als schrecklich und tragisch erlebte Welt,

tragen auch zur Sinnstiftung bei. Wer

über die Schönheit der Schöpfung staunen

kann wird auch leichter den Zugang

zu ihrem Urheber, den Schöpfer finden.

„Das Schöne wird die Welt retten“ lässt

Dostojewski seine Romanfigur in „Der

Idiot“ sagen. „Das Schöne (...) vollendet

sich für ihn im Guten, im Heiligen, das

in Christus erschienen ist.“

Frei nach einem Goethe Wort kann

der Mensch nichts schwerer ertragen, als

eine Reihe festlicher Tage. Manche sind

am 2. Weihnachtstag schon frustriert

und des Feierns müde. Aber zu sehr soll

man dieses Fest nicht überhöhen, wenn

das ganze Jahr die Harmonie in der Familie

fehlt, wird es sich auch hier nicht

spielen. Aber nicht ich muss dieses Fest

gestalten, Gott schenkt sich uns! Lassen

wir uns einfach berühren, von ihm wandeln,

bereit zu kleinen Veränderungen!

Euer Pfarrer Bernhard Preiß


Marguerite-Marie Alacoque und der

Herz-Jesu Freitag

Zu den Ausdrucksformen eucharistischer

Frömmigkeit der katholischen

Christen gehören, neben

der Hl. Messe, auch verschiedene

Anbetungen.

Eine davon ist die Anbetung, die seit

langer Tradition am Herz- Jesu-

Freitag stattfindet. Heutzutage ist diese

Form der Anbetung in manchen Pfarren

langsam in Vergessenheit geraten. Woher

Wir Österreicher hatten in diesem

auslaufenden Jahr 2008 Grund

und Ursache, als Staatsbürger ernsthaft

innezuhalten und einigen Ereignissen

der Vergangenheit nachzuspüren.

� November 1918 – Das Ende des

1. Weltkriegs veränderte nachhalting

das Bild Europas. Das (im Vergleich zur

Habsburgermonarchie) klein gewordene

Österreich lebte zwar als Republik weiter;

politisch, wirtschaftlich und sozial

fehlten aber gegenseitiges Vertrauen und

gemeinsamer Glaube an die Zukunft.

� März 1938 – Die NS – Truppen

besetzten Österreich und degradierten

unser Land als „Ostmark“ zu einem

Teil „Großdeutschlands“; ein verbreche-

Ehejubilare

stammt die Herz Jesu Verehrung? Der

Beginn dieses Kultus geht auf eine französische

Frau namens Marguerite-Marie

Alacoque zurück. Diese Frau lebte im 17.

Jahrhundert. Bereits als Kind erlebte sie

erste Visionen, die sie veranlassten, nach

dem Besuch der Klosterschule 1671 in

den Salesianerinnenorden einzutreten.

Hier wurden ihr zwischen 1673 und

1675 neuerlich Visionen zuteil, in denen

sie das dornenumwundene Herz Jesu erblickte

und den Gottessohn über die Kälte

und Unbarmherzigkeit der Menschen

Eine gerne angenommene Tradition in unserem Pfarrverband ist der alljährliche

Dankgottesdienst mit den Ehejubilaren. So feierten heuer 13 Paare (um 2

Paare mehr als im Vorjahr) ihre Silberne, Goldene oder gar Diamantene Hochzeit

am Sonntag, dem 26. Oktober, in der Pfarrkirche Haus. Der Festtag wurde mit einem

gemeinsamen Mittagessen auf Einladung der Pfarre bzw. des Pfarrgemeinderates

abgerundet.

2008 – auch ein „Bedenkjahr“ (1918 – 1938)

risches, Menschen verachtendes Regime

stürzt ein Jahr später die Welt in den bis

dahin grausamsten und blutigsten Krieg

der Weltgeschichte.

� November 1938 – In der sogenannten

„Reichskristallnacht“ am 9.November

werden in allen deutschen (und österreichischen!)

Städten Synagogen und

andere jüdische Einrichtungen zerstört

und niedergebrannt. Damit beginnt das

Naziregime die systematische Verfolgung

und Ausrottung jüdischer (und anderer

mißliebiger) Mitbürger.

Haben wir daran gedacht, heuer – im

Jahr 2008? Und wenn ja – was sind wir

bereit, daraus zu lernen? Rudi Nebl

PFARRVERBAND

klagen hörte. Von nun

an widmete sich Marguerite-MarieAlacoque

mit ganzer Kraft

der mystischen Herz-

Jesu-Verehrung und

erreichte mit Hilfe

ihres Beichtvaters,

dass die Jesuiten sich

für die Einführung

einer Herz-Jesu-Andacht

stark machten.

Um diese schöne, lange Tradition auch

in unserem Pfarrverband zu kultivieren,

finden ab Januar 2009 in den Pfarren

Schladming und Haus, an den Herz-

Jesu- Freitagen, anschließend an die Hl.

Messe Herz- Jesu Anbetungen mit der

Aussetzung des Allerheiligsten statt. Zu

diesen Veranstaltungen möchten wir Sie

ganz herzlich einladen. Als Ermutigung

zum gemeinsamen Gebet möchte ich

die Worte zitieren die Marguerite-Marie

Alacoque ausgesprochen hat: „Welches

Glück seinem heiligsten Herzen zuteil

wird, wenn seine Liebe vom Menschen

erwidert wird“. Was wir in der Verehrung

des heiligsten Herzens Jesu unter Sühne

verstehen ist stellvertretend für einen

anderen die Liebe erbringen, die dieser

schuldig bleibt, bis er selber den Platz

einnimmt, den ihm die überströmende

Liebe Gottes zugedacht hat.

Kaplan Mag. Marek Kwaśniak

Marguerite-Marie Alacoque (1647-1690)

Der Pfarrverband auf einen Blick

www.meinepfarre.at

Pfarrer Mag. Bernhard Preiß

T 0676/87426394

Sprechstunde des Pfarrers nach

persönlicher Vereinbarung

Kaplan Mag. Marek Kwaśniak

T 0676/87426940

r.k. Pfarramt Schladming

Siedergasse 620, 8970 Schladming

T 03687/22359, Mobil: 0676/87426186

E-mail: schladming@graz-seckau.at

Kanzleistunden Schladming

und Pichl

Di – Fr 7.30 – 12.00, Di 14.00 – 17.30

r.k. Pfarramt Haus

8967 Haus i. E. Nr. 1

T 03686/2316

E-mail: haus@graz-seckau.at

Kanzleistunden Haus

Mi 14.00 – 18.00, Fr 10.00 – 11.30

(Am 1. Monatsfreitag keine

Kanzleistunden)

Dezember 2008

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PFARRVERBAND

Am 28. September und am 12. Oktober wurde in unserem

Pfarrverband Erntedank gefeiert. Auch heuer waren die Kinder

mit ihren Erntegaben wieder zahlreich vertreten.

Wichtiger Bestandteil bei den Erntedankprozessionen und

–gottesdiensten war bei jeder Feier die Erntekrone.

Zur Symbolik der Erntekrone

Die Erntekrone besteht aus 2 Teilen:

der mit Ähren und grünen

Zweigen geschmückten Krone sowie

dem Kranz, auf dem die Krone fixiert

ist. Die Krone steht für Macht und Herrlichkeit,

für Schönheit und Fülle; der

Dezember 2008

PFARRE PICHL

PFARRE SCHLADMING

Kranz bedeutet Ewigkeit und

Vollendung. Wir danken für

die Herrlichkeit und Schönheit

der Schöpfung, die zu bewahren

uns ein Auftrag ist und für alles,

was uns leben lässt und wollen

die bleibenden Güter,

die allein Gott

geben kann, nicht

aus den Augen verlieren.

Dass nicht die

Optik, sondern die

Symbolik der Kronen

vorrangig ist (ich könnte

mir auch vorstellen, mit nur

in der Gegend gewachsenen

Gaben zu schmücken) sei so

nebenbei bemerkt!

DANKE allen, die die Kronen

in den drei Pfarren gebunden

haben: in Haus der

Landjugend, in Schladming

Mesnerin Ilse und Team, in

Pichl, wo heuer erstmals eine

PFARRE HAUS

ökumenische Erntedankfeier stattfand,

den Gemeindebäuerinnen um Ingrid

Mitterwallner/Klock und Team. Es ist

gar nicht so leicht, in unserer Region, wo

kaum Getreide angebaut wird, genügend

Ähren zum Schmuck der Erntekrone zu

sammeln.

Auch für alle anderen Erntegaben – in

Schladming bäckt zum Beispiel Hanni

Kerschbaumer schon über 10 Jahre das

Brot – sei an dieser Stelle gedankt!

Pfarrer Bernhard Preiß

…auch das ist Erntedank

Ich danke allen, die ihre Ernte

auch für mich eingefahren haben,

damit ich zu essen und zu trinken

habe, damit ich arbeiten kann

und auch Spaß habe,

damit ich gesund bleibe

und von den Talenten und Gaben

anderer profi tiere.

Ich danke allen, die mithelfen,

meine Ernte einzufahren,

das, was ich mit meinen Fähigkeiten,

meinen Möglichkeiten, meinem

Können und Wissen

für mich und andere leiste, gestalte,

einbringe.

Ich danke Gott, dass ich nehmen

und geben darf.

Christa Carina Kokol


In der christlichen Tradition spielt das Weihnachtsfest eine

zentrale Rolle. Obwohl eigentlich Ostern als das wichtigste

Fest der Christenheit gilt, wird Weihnachten viel aufwändiger

vorbereitet und gefeiert und weckt in den meisten

Menschen wesentlich stärkere Gefühle. Das Fest der

Christgeburt erfasst alle Generationen, ob Großfamilie,

junge Singles oder allein lebende Senioren – jeder

macht sich seine Gedanken, hat seine bestimmten

Vorstellungen und Erwartungen, manchmal auch nur

noch schöne Erinnerungen. Auf dieser Seite kommen

Frauen und Männer aus dem Pfarrverband zu Wort und

lassen uns an ihren Gedanken zum Weihnachtsfest teilhaben.

Ruheinsel im Getriebe

Zeit, sich selber nah zu sein,

Fest des Friedens und der Liebe,

lasst es nicht

beim Wunsch allein!

Horst Winkler

Weihnachten ist bei uns

eigentlich nicht anders

als irgendein Wochenende unterm

Jahr. Es kommt wohl die Familie

zusammen, bis auf meinen Bruder,

der fliegt über Weihnachten immer

auf Urlaub. Wir sitzen zusammen

und es gibt gutes Essen. Aber einen

Weihnachtsstress, das kennen wir

nicht - wozu auch. Es muss ja nichts

so punktgenau fertig sein. Christbaum

haben wir jetzt auch keinen

mehr aber er geht auch niemand ab.

Und mit den Geschenken haben wir

eigentlich aufgehört seit wir Geschwister

erwachsen sind. Aus der Kirche

sind alle ausgetreten – bis auf die

Mutter. Aber die macht deswegen zu

Weihnachten auch nichts anders als

wir. Wie ich noch in der Schule war,

da hab ich das alles wohl mitbekommen:

die Geschichten um Weihnachten,

die Krippe, darüber hat man

natürlich gehört, im Religionsunterricht

und sonst auch. Aber das hat

mich dann bald nicht mehr

interessiert. Es stört mich ja nicht,

wenn in meiner Umgebung

Weihnachten gefeiert wird, aber

mir gibt das halt nichts.

Schladminger, 31J., ledig, seit

vielen Jahren aus der kath. Kirche

ausgetreten

Gedanken

zum

Weihnachtsfest

Bis dahin, zum Heiligen

Abend, ist es eine besinnliche

Zeit. Man denkt viele Jahre zurück, an

die Kinder- und Jugendzeit. In meiner

Zeit hat es am Heiligen Abend nur

Kleinigkeiten als Geschenke gegeben!

Aber für uns Kinder war das Christkind,

das kommt, viel schöner und

aufregender gewesen! Nachdem ich

schon lange Jahre allein lebe, gibt es in

Schladming eine Familie, mit der ich

jedes Jahr den Heiligen Abend feiern

durfte. Doch auch diese Zeit ist jetzt

vorbei, denn voriges Jahr habe ich die

ersten Weihnachten im Altenpflegeheim

gefeiert. Hier wurde es auch sehr

schön und feierlich gestaltet. Ich hoffe,

dass ich auch heuer wieder mitfeiern

kann, wenn mir das Christkind noch

das Leben schenkt…

Josefa Siebenhandl, Schladming

Es war die Kinderzeit als man sich

auf Weihnachten mit Beginn der

Adventzeit freute. Was wird mir heuer

das Christkind bringen? Was kann und

darf ich auf den Wunschzettel schreiben?

Wie oft noch schlafen bis es in der Stube

läutet. Heute beginnt Weihnachten schon

im September. Es beginnt die Werbung,

das Nachdenken über die Termine,

oder wer braucht was für Geschenke. Es

WEIHNACHTEN

Zu keiner Jahreszeit ist die

Sehnsucht, bei seiner Familie

zu sein, so groß wie zu Weihnachten.

Ob wir dieses Fest nun christlich

feiern oder nicht, dem Zauber der

weihnachtlichen Stimmung kann

sich kaum einer entziehen und tiefste

Emotionen werden wachgerufen. In

meiner Kindheit war noch das große

Warten auf das Christkind, das gemeinsame

Kekse backen mit meiner

Mutter, Oma, Schwester …, das

Basteln der Geschenke für meine Lieben

– und das waren viele aufgrund

meiner Mehrgenerationenfamilie -,

das Warten auf den ersten Schnee.

Ich könnte noch Unmengen von

Erinnerungen aufzählen und würde

dem aufregenden warmen Gefühl der

Geborgenheit dieser schönsten Zeit

des Winters nicht gerecht werden.

Ich hatte immer das Glück eine Familie

um mich zu haben. Zuerst war

ich selbst noch Kind, dann war ich

Mutter und heute bin ich Oma.

So kommt es, dass sich die Gefühle

der Weihnachtszeit immer wiederholen,

nur dass ich heute selbst die bin,

die strahlende Kinderaugen beobachten

darf. Ich wünsche jedem, dass das

Lichterfest in der dunkelsten Zeit des

Jahres Hoffnung und vor allem durch

die Geburt Jesu die Sicherheit geben

soll, dass man nicht alleine ist.

Annemarie Trinker, Pichl

stellt sich auch die Frage, soll man

es vor Weihnachten kaufen, oder

doch eher 3 Tage danach, denn dann

ist Schlussverkauf. Je näher der 24.

Dezember kommt um so größer

wird der Druck, habe ich alles für

das bevorstehende Fest organisiert?

Plötzlich ist der 24. 12. da, es ist sich

alles bis auf die letzte Minute doch

noch ausgegangen. Erst beim Feiern

mit der Familie denkt man über den

wahren Sinn nach, es ist uns ein Kind

geboren. Man schwört sich, im nächstes

Jahr werden wir die Zeit auf

Weihnachten ruhiger gestalten,

es kommt das nächste Jahr und

man schwört sich wieder etwas

und nächstes Jahr wieder...

Heidi und Fredi Mayer, Haus

Dezember 2008

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JUNGE KIRCHE IM PFARRVERBAND

VORSTELLUNG DER ERSTKOMMUNIKANTEN

Am Sonntag, 26. 10. 2008 wurden

die Erstkommunikanten im

Rahmen der heiligen Messe zum Anbetungstag

vorgestellt. Sie haben mit

ihren Eltern und Familien den Gottesdienst

mitgestaltet und mitgefeiert in

einer kurzen Anbetung ihre Verehrung

für Jesus Christus im heiligen Brot zum

Ausdruck gebracht. Auf die Feier der

Erstkommunion (Sonntag, 7. Juni 2009,

9 Uhr) bereiten sich vor: Hanna Arzbacher,

Christoph Danklmaier, Nikola

Dudic, Katharina Heiger, Gabriel Huber,

Nikolausaktion

Auch heuer bieten wir wieder einen

Hausbesuch mit dem Nikolaus an. Es

sollte eine Familienfeier werden, bei

der Sie sich ganz bewusst Zeit für Ihre

Kinder nehmen. Das Gespräch mit

dem Nikolaus sollte uns zum

Nachdenken anregen und

sollte deshalb ohne Stress

und Angst stehen. Darum

kommt bei uns der Krampus

nicht mit.

Anmeldungen im kath.

und städtischen Kindergarten

sowie im kath.

Pfarramt Schladming bis

Freitag, den 5. Dezember

um 12 Uhr. Ab 16

Uhr kann der Nikolaus

zu Ihnen kommen.

Dezember 2008

PFARRE SCHLADMING

Ivan Ilijic-Markovic, Selina Landl, Nina

Nikolic, Julia Nössing, Sarah Nössing,

Kristijana Pjetraj, Matthias Priesel, Elvis

Pralskaj, Lisa Rettenbacher, Manuel Rojer,

Christian Salatovic, Vanessa Schattleitner,

Iris Schattner, Stefan Schwab, Calvin

Seebacher, Stefanie Stocker, Karl Trinker,

Robert Vrhovac, Lorenz Weichsler und

Markus Zischka.

Ich bitte die Pfarrgemeinde um ihr

begleitendes Gebet für die Kinder und

deren Familien.

ROL Mag. Eva Klein

„Mini“ Aufnahme

in Haus

Drei Mädchen - Julia Brunner, Christin-Marie

Fuchs, Simone Mandl und

zwei Buben - Martin Fuchs und Lukas

Schütter, die im Mai dieses Jahres bei

der Erstkommunion waren, haben sich

entschlossen, in der Pfarre Haus den

Ministrantendienst zu übernehmen.

Die neuen Ministranten werden beim

Ministrantenunterricht durch Kaplan

Marek mit dieser schönen Aufgabe

vertraut gemacht. Am 8. Dezember

werden die fünf neuen Ministranten

im Rahmen des Gottesdienstes feierlich

in die Gemeinschaft der Ministranten

aufgenommen.

„Neuminis“

in Pichl

Am 09. November wurden

im Rahmen des Gottesdienstes

drei neue Ministrant/innen

von Pfarrer

Bernhard Preiß vorgestellt

und in ihren Dienst aufgenommen.

Wir hoffen, dass unsere

drei „Neuminis“ Anna

Schaumberger, Aron Ley

und Sebastian Viehhauser,

Freude und Spaß haben

werden, auf diese Art

aktiv am Gottesdienst teilzunehmen.


TERMINE IM PFARRVERBAND

Termin PFARRE HAUS PFARRE SCHLADMING PFARRE PICHL

1. Adventsonntag

SA 29.11. 18.00 Familiengottesdienst

mit Adventkranzsegnung

Keine Vorabendmesse!

SO 30.11. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe mit

Adventkranzsegnung;

Vorstellung liturgischer Dienste

und Sendung der Wortgottesdienstleiter,

anschl. Adventjause

und Adventmarkt – besinnlicher

Abschluss im Pfarrzentrum

DI 2.12. 6.00 Rorate

FR 5.12. Kommuniongänge und

Krankenbesuche

6.00 Rorate

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

2. Adventsonntag

SA 6.12. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

SO 7.12. 8.45 Hl. Messe - Imker 10.00 Hl. Messe

19.00 Taizégebet im Krankenhaus

Hochfest Maria Empfängnis

MO 8.12. 8.45 Hl. Messe –

Ministrantenaufnahmefeier

DI 9.12. 6.00 Rorate

10.00 Hl. Messe –

Cäcilienfeier des Kirchenchors

und Ministrantenaufnahmefeier

FR 12.12. 8.15 Adventgottesdienst

der VS Haus

6.00 Rorate

3. Adventsonntag

SA 13.12. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

SO 14.12. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe –

Familienmesse – mitgestaltet von

Schülern

DI 16.12. 6.00 Rorate

DO 18.12. 19.00 Rhythmischer Gottesdienst

im Krankenhaus

FR 19.12. 6.00 Rorate

SA 20.12. 19.00 Adventsingen 19.00 Vorabendmesse mit Bußfeier

4. Adventsonntag

8.30 Hl. Messe mit

Adventkranzsegnung

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

6.00 Rorate

8.30 Wortgottesfeier

14.00 Glaubensgespräch im

Warterhof

8.30 Hl. Messe

SO 21.12. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe 8.30 Hl. Messe

DI 23.12. 6.00 Rorate

Heiliger Abend

MI 24.12. 16.30 Krippenandacht –

anschl. Turmblasen

23.00 Christmette

16.30 Krippenandacht –

anschl. Turmblasen

22.00 Christmette

21.00 Christmette

Dezember 2008

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TERMINE IM PFARRVERBAND

Termin PFARRE HAUS PFARRE SCHLADMING PFARRE PICHL

Christtag und Stefanitag

DO 25.12. 18.00 Hl. Messe –

Hochamt zum Christtag

gestaltet vom Shalomchor

Dezember 2008

10.00 Hl. Messe –

Hochamt zum Christtag

FR 26.12. 8.45 Hl. Messe für den Pfarrverband in Haus

18.00 Hl. Messe in polnischer Sprache

SA 27.12. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

Fest der Heiligen Familie

SO 28.12. 8.45 Hl. Messe

(Weißenbacher Sänger)

MI 31.12. 18.00 Hl. Messe und

Jahresschlussandacht

10.00 Hl. Messe für Familien mit kleinen

Kindern – „Krabbelgottesdienst“

18.00 Hl. Messe und

Jahresschlussandacht

Neujahr 2009 - Ein gesegnetes Neues Jahr!

8.30 Hl. Messe –

Hochamt zum Christtag

8.30 Hl. Messe

DO 1.1. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe 17.30 Hl. Messe –

Neujahrsgottesdienst mit Chor

FR 2.1. 9.00 Hl. Messe mit Anbetung 19.00 Hl. Messe mit Anbetung

Sternsingen 29.12. - 5.1.

SA 3.1. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

2. Sonntag nach Weihnachten

SO 4.1. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe

19.00 Taizégebet im Krankenhaus

MO 5.1. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

Erscheinung des Herrn – Hl. Drei Könige

DI 6.1. 8.45 Hl. Messe

(gestaltet vom Shalomchor)

mit den Sternsingern

SA 10.1. 18.00 Wortgottesfeier 19.00 Vorabendmesse

Taufe des Herrn

8.30 Hl. Messe

10.00 Hl. Messe mit den Sternsingern 8.30 Hl. Messe mit den

Sternsingern

SO 11.1. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe 8.30 Hl. Messe

DO 15.1. 19.00 Rhythmischer Gottesdienst

im Krankenhaus

SA 17.1. 18.00 Familiengottesdienst 19.00 Vorabendmesse

2. Sonntag im Jahreskreis

SO 18.1. 8.45 Hl. Messe 9.00 Ökumenischer Gottesdienst

in der evangelischen Kirche

8.30 Hl. Messe

FR 23.1. 19.00 Hl. Messe in Mandling

SA 24.1. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse


TERMINE IM PFARRVERBAND

Termin PFARRE HAUS PFARRE SCHLADMING PFARRE PICHL

3. Sonntag im Jahreskreis

DO 25.1. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe 8.30 Hl. Messe

SA 31.1. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Wortgottesfeier

4. Sonntag im Jahreskreis

SO 1.2. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe

19.00 Hl. Messe mit Taizéliedern

Darstellung des Herrn - Maria Lichtmeß

MO 2.2. 18.00 Hl. Messe mit Lichtfeier 18.00 Hl. Messe mit Lichtfeier und

Blasiussegen – mitgestaltet von

Schülern

DI 3.2. 18.00 Hl. Messe mit

Blasisussegen

FR 6.2. 9.00 Hl. Messe mit Anbetung

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

19.00 Hl. Messe mit Anbetung

SA 7.2. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

5. Sonntag im Jahreskreis

SO 8.2. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe

19.00 Hl. Messe

DO 12.2. 19.00 Rhythmischer Gottesdienst

im Krankenhaus

SA 14.2. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

6. Sonntag im Jahreskreis

SO 15.2. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe

19.00 Hl. Messe

SA 21.2. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

7. Sonntag im Jahreskreis

SO 22.2. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe

19.00 Hl. Messe

Aschermittwoch

MI 25.2. 18.00 Hl. Messe mit Bußfeier 17.00 Wortgottesfeier für Familien

und Erteilung des

mit Erteilung des Aschenkreuzes

Aschenkreuzes,

19.00 Hl. Messe mit Bußfeier und

Beginn des Bußweges

Erteilung des Aschenkreuzes,

Beginn des Bußweges

8.30 Hl. Messe

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

8.30 Wortgottesfeier

8.30 Hl. Messe

8.30 Hl. Messe

FR 27.2. 19.00 Hl. Messe in Mandling

SA 28.2. 18.00 Vorabendmesse -

Familiengottesdienst

1. Fastensonntag

19.00 Vorabendmesse

SO 1.3. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe – Dekanatsjugend

19.00 Taizégebet im Krankenhaus

8.30 Hl. Messe

Dezember 2008

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TERMINE IM PFARRVERBAND

Pfarre Haus

Wenn nicht anders angegeben, beginnt die Messfeier an

Sonn- und Feiertagen um 08.45

� jeden Montag 08.00 Hl. Messe im Altenheim

� jeden Dienstag 18.00 Hl. Messe in der Franziskuskapelle

� jeden Mittwoch 18.00 Hl. Messe in der Franziskuskapelle

� jeden Freitag 09.00 Hl. Messe in der Franziskuskapelle

� 14tägig Donnerstag 16.00 Hl. Messe in Weißenbach

� jeden 3. Mittwoch 15.00 Kinderkirchentreff en

Rosenkranzgebet:

jeden Samstag und Sonntag eine halbe Stunde vor

Messbeginn

Pfarrkaff eetermine entnehmen Sie bitte aus dem

Schaukasten!

Pfarre Pichl

Wenn nicht anders angegeben, beginnt die Messfeier an

Sonn- und Feiertagen um 08.30

Dezember 2008

Pfarre Schladming

Wenn nicht anders angegeben, beginnt die Messfeier an

Sonn- und Feiertagen um 10.00

� Dienstags (14-tägig) 16.00 Hl. Messe im Altenheim

� jeden Mittwoch 19.00 Hl. Messe in der Pfarrkirche

� jeden Donnerstag 19.00 Hl. Messe im Krankenhaus

� jeden Freitag 19.00 Hl. Messe in der Pfarrkirche

Rosenkranzgebet:

jeden Samstag um 18.30

Wiederkehrende Fixtermine:

� ab Februar jeden 1. Feitag im Monat 15 - 17.00

„tragbar“ – Kleidersammlung im Pfarrzentrum (nur gut

erhaltene Kleidung abgeben!) siehe Hinweis Seite 11

� jeden 2. Dienstag im Monat 15 - 17.00 „Minitreff “

im Pfarrzentrum

� jeden 3. Donnerstag im Monat 15 - 17.00 „Eltern-Kind-

Treff en“ im Pfarrzentrum

� Pfarrkaff ee – ab Jänner jeden 3. Samstag im Monat,

14 -17.00 im Pfarrzentrum, siehe unten

Tauftermine für alle Pfarren im Pfarrverband: in Absprache mit dem Pfarramt!

Da sich kurzfristige Änderungen ergeben können, bitte die genaue

Wochenordnung dem Gottesdienstkalender im Schaukasten entnehmen!

„Gottes Spur in

meinem Leben“

Exerzitien im Alltag

Wer die Fastenzeit 2009 intensiver leben und seinen Glauben

vertiefen möchte, ist zum Angebot „Exerzitien im Alltag“

herzlich eingeladen.

Einführungsabend:

27. Februar 2009, 19.30 Uhr

4 Treff en: 6. März, 13. März,

20. März und 27. März 2009

Abschlusstreff en:

3. April 2009

Hl. Messe – gemütliches Zusammensein.

Nähere Informationen erhalten sie am Einführungsabend.

Ort: Pfarrhof Haus

Zeit: Freitagabende der Fastenzeit 2009

Begleiter: Sr. M. Aurelia Eder

Anmeldung bis 20. Februar 2009 an Sr. M. Aurelia Eder unter

03686/20097. (Mindestens 5 Teilnehmer/innen sind für die

Veranstaltung notwendig!)

in Haus am DI. 2., 9. und 16. Dezember

in Schladming am FR. 5., 12.

und 19. Dezember

in Pichl am SO, 7. Dezember

jeweils um 6 Uhr

Stimmen Sie sich mit diesen Frühgottesdiensten

im Advent auf Weihnachten ein!

Herzliche Einladung zum

Pfarrkaffee

ab Jänner wieder

zum gewohnten Termin:

jeden 3. Samstag im Monat

14 - 17 Uhr im Pfarrzentrum Schladming

Bei der Vorbereitung und Gestaltung helfen unsere

Firmgruppen.


Der Pfarrgemeinderat Haus

lädt zum

Hauser

Adventsingen

unter dem Motto

„Es ward der Engel Gabriel“

am Samstag, dem 20. Dezember 2008

um 19.30 Uhr in die Pfarrkirche Haus ein.

Es wirken mit:

❈ Weißenbacher Sänger

❈ Familienmusik Moosbrugger

❈ Familienmusik Mitterwallner

❈ Chor Scola

❈ Shalom Chor

❈ Familie Tritscher

❈ Bläser

Wir freuen uns auf eine

vorweihnachtliche Stunde mit Euch!

KIND

KRIPPE

KÖNIG

KUH

WIR LADEN EIN

„tragbar“ –

Kleidertausch

In den letzten sechs Jahren haben

wir viele positive aber leider auch

einige unerfreuliche Erfahrungen

gemacht.

Es gefällt uns, dass so viele Pfarrmitglieder

gut erhaltene und saubere

Kleidung bringen. Dadurch können

wir zahlreichen Menschen helfen. Wir

sehen, dass unsere Arbeit geschätzt

und angenommen wird. Immer wieder

gibt es jemanden, der uns spontan

hilft. Dafür danken wir!

Weniger erfreulich ist, dass oft

schmutzige und zerrissene Kleidung,

ja sogar Sperrmüll abgegeben wird. Es

ist zeitaufwändig diese Sachen auszusortieren

und zu entsorgen. Doch auch

manche jener Menschen, für die „tragbar“

als Hilfe gedacht ist, gehen nicht

sehr sorgsam mit dem Angebotenen

um. Es wird achtlos in den Kleidungsstücken

gewühlt und manchmal wird

zusammengerafft und mitgenommen

soviel nur geht. Daher werden wir ab

Februar, wenn „tragbar“ wieder monatlich

stattfindet, einen kleinen Unkostenbeitrag

einheben, der für soziale

Zwecke verwendet wird.

Im Jänner 2009 findet kein „tragbar“

statt. Für unsere weitere Arbeit

sind neue MitarbeiterInnen herzlich

willkommen! Auch für die Altersheimmesse

suchen wir HelferInnen!

Die Weihnachtskrippe im Spiegel unserer Zeit

26. November 2008 bis 11. Jänner 2009

Montag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung

DIÖZESANMUSEUM GRAZ

Das Museum der steirischen Kirche

Dezember 2008

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12

JUNGE KIRCHE IM PFARRVERBAND

Könige, Magier, Weise: Geschichte und Mythos

Aus der Geschichte des Abendlandes sind die „Drei Weisen aus dem

Morgenlande“ nicht mehr wegzudenken. Die wunderschöne biblische

Geschichte von den Königen, die dem Kind in der Krippe huldigen und

Geschenke bringen, hat die Menschen die letzten zwei Jahrtausende

hindurch fasziniert.

Die Könige -

Sterndeuter aus dem Osten

� Die Bibel spricht von „Magiern

aus dem Morgenland“. Sie waren wahrscheinlich

Sterndeuter am Königshof in

Mesopotamien. Ihren astronomischen

Berechnungen nach war der Stern Vorbote

eines großes Heilsereignises. Daher

folgten sie ihm bis zu dem Stall, in dem

Jesus geboren wurde.

Der Stern

� Der Stern von Bethlehem könnte einer

Theorie von Johannes Kepler zufolge

eine spezielle Konstellation von Jupiter

und Saturn gewesen sein: Die Laufbahnen

dieser zwei Planeten waren so

nahe aneinander, dass sie den Eindruck

eines einzelnen strahlenden Sternes ergaben.

Die Gaben -

Gold, Weihrauch und Myrrhe

� Die Gaben der Heiligen Drei zählten

damals zu den kostbarsten Handelsgütern.

Weihrauch und Myrrhe sind

wohlriechende Harze, die im Orient bei

kultischen Handlungen verwendet wurden.

Gold war seit jeher das Geschenk

für Königssöhne.

Die Namen -

Caspar, Melchior und Balthasar

� Caspar („Schatzmeister“), Melchior

(„Mein König ist Licht“) und Balthasar

(„Schütze sein Leben“) wurden erst im

5. Jahrhundert durch die Überlieferung

zu den „Heiligen Drei Königen“. Jeder

von ihnen stand für einen der damals

bekannten Erdteile (Afrika, Asien und

Europa). Einer alten Tradition zufolge

ist Caspar der schwarze, Balthasar der

gelbe und Melchior der weiße König,

wobei es hier regional unterschiedliche

Überlieferungen gibt.

Dezember 2008

Der Brauch -

„es kleiden sich drei Männer wie

Könige …“

� Im Mittelalter begannen die bis dahin

sehr verbreiteten Neujahrssinger in die

Rollen von Caspar, Melchior und Balthasar

zu schlüpfen. Das Sternsingen diente

bereits damals dazu, die Not der Menschen

zu lindern. Ab dem 16. Jahrhundert

war der Brauch den Schülern, Studenten

und Handwerksburschen vorbehalten,

die mit den Spenden für ihre Darbietung

ihre materielle Not linderten.

Der Segen für das ganze Jahr:

20 – C+ M+ B - 09

� „Christus mansionem benedicat“ -

„Christus segne dieses Haus“, Die SternsingerInnen

bringen den Segen für das

neue Jahr in alle Haushalte und Familien.

Der Segenswunsch am Türstock gibt jedem

Menschen, der ein- und ausgeht, ein

„Gott ist mit dir“ mit auf den Weg und

begleitet durchs ganze Jahr. Den Wunsch

nach einem gesegneten Jahr tragen die

SternsingerInnen auch zu unseren Geschwistern

in den Entwicklungsländern:

Ein neues Jahr unter dem guten Stern

eines liebenden Gottes wünschen die

STERNSINGEN

in der Pfarre Schladming

am 2., 3. und

5. Jänner 2009

(Such dir einen oder mehrere Tage aus,

an denen du als Sternträger, Kaspar,

Melchior oder Balthasar unterwegs

sein willst.)

Die erste Probe findet am Montag,

den 15. Dezember um 16 Uhr im

katholischen Pfarrzentrum statt.

(weitere Proben sind am 22. und am

29. Dezember jeweils um 16 Uhr)

Viele, viele Menschen warten schon

auf DICH!

Sternsingerinnen und Sternsinger allen

Menschen unserer Welt! Die drei Kreuze

stehen für die Dreifaltigkeit. Seit alters

her heißt es, dass jene Felder, über welche

SternsingerInnen gehen, doppelte

Ernte tragen.


Ökumenische

Kinderstunde

in Pichl

In der Kinderstunden - Aktion

„Weihnachten im Schuhkarton“ haben

wir heuer insgesamt 18 Pakete

gepackt. Die Kinder waren eifrig dabei

Karten mit Kartoffelstempeln,

Siebdruck und Freihandzeichnungen

zu gestalten, die wir den selbst eingewickelten

Päckchen beigelegt haben.

Ein herzliches Danke allen, die mit

Geschenken und Geldspenden, der

Versand je Päckchen beträgt immerhin

6 Euro, mitgeholfen haben diese

Aktion zu unterstützen.

Heidrun Marko

Mehr Infos unter

www.meinepfarre.at

Besondere

Taufe in Pichl

Am 31.10.2008 fand im Rahmen eines

religiösen Übungstages die Taufe von

Aron Ley, Schüler der 2. Klasse Volks-

Freud & Leid

PFARRE HAUS

TAUFEN

Lorenz – Sohn von Felsner Markus

und Rita

Matthäus – Sohn von Resch Franz

und Gunhild

Katrin – Tochter von Walcher Elfriede

und Stocker Gerwald

Marlene – Tochter von Thöringer

Franz und Barbara

Simon Raphael – Sohn von

Fischeneder Siegfried und Carmen

TODESFÄLLE

Maier Maria, Birnberg 14

Weitgasser Bertha, Erzherzog-Johann-

Straße 6

GEBURTSTAGE

(Dezember 08/Februar 09)

70. GEBURTSTAGE

Fuchs Marianne, Weißenbach 80

Ortner Gisela, Erzherzog-Johann-

Straße 133

Pitzer Maria, Weißenbach 105

Sampl Gertrud, Kaiblingstraße 118

Simair Josef, Weißenbach 97

Trupp Adolf, Weißenbach 81

Zeff erer Josef, Weißenbach 140

75. GEBURTSTAGE

Huber Gertrude, Ruperting 53

Diwoky Margarethe, Kaiblingstraße 13

schule statt. Die Feier wurde

von den katholischen Schülern

mitgestaltet. In berührender

Weise überbrachten sie dem

Täufling ihre Wünsche auf

Papierblumen geschrieben für

seinen Apfelbaum.

Diesen bekam er geschenkt

und der soll

wie Aron selbst wachsen

und gute Früchte

bringen. Am meisten

beeindruckt hat die

Schüler, wie Pfarrer Bernhard

Preiß Aron nach dem Übergießen

mit Wasser unter großer

Anstrengung in die Höhe hob,

um ihn den Mitfeiernden zu

zeigen. Großen Anklang fand

PFARREN HAUS & PICHL

Walcher Agnes, Oberhausberg 17

Schwab Johann, Niederberg 32

80. GEBURTSTAGE

Schörghofer Erna, Marktstraße 84

Berger Anton, Kirchengasse 61

Neumayer Johann, Oberhausberg 8

85. GEBURTSTAGE

Schrempf Franziska, Oberhaus 14

Schupfer Paula, Erzherzog-Johann-

Straße 137

Huber Franz, Niederberg 28

92. GEBURTSTAG

Maier Anna, Marktstraße 146

97. GEBURTSTAG

Resch Bibiane, Erzherzog-Johann-

Straße 6

TAUFEN

PFARRE PICHL

Andreas Lukas – Sohn von

Ibetsberger Franz und Nela

Leonard – Sohn von Baier Martina

und Stocker Lorenz

Aron – Sohn von Ley Regina und Franz

Holger Thomas

HOCHZEITEN

Kocher Franz und Pürstl Aloisia, Pichl

GEBURTSTAGE

(Dezember 08/Februar 09)

70. GEBURTSTAG

Ing. Warter Anton, Mandling

natürlich auch die anschließende gute

Jause im Pfarrhof.

Herzlichen Dank an Familie Ley, dass

wir ein so schönes Fest miteinander feiern

durften.

ROL Barbara Riemelmoser

Dezember 2008

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14

PFARRE SCHLADMING

Fair Trade Laden wieder eröffnet!

Unter dem Motto „Gemeinsam für

andere“ beheimatet das Diakoniewerk

seit Anfang November wieder

Fair Trade Produkte in den Räumlichkeiten

in der Berggasse (ehem.

Walkerei Gerhardter).

Das Fairtrade-Verkaufsteam um

Monika Streicher und die Diakonie

Werkstätte Schladming, unter

Leiter Dr. Hannes Gruber bieten selbst

gemachte Produkte und fair gehandelte

Waren an. Ökumenisch stellen sich die

MitarbeiterInnen beider Teams in den

Dienst der guten Sache. Der Reinerlös

kommt Fair Trade Projekten auf der

ganzen Welt und dem Schladminger

Diakoniewerk zugute. Ein wunderbares

Beispiel gelebter Nächstenliebe und des

sozialen Gedankens.

Mit schönen Dingen Schönes bewegen

und das gemeinsam! Im „Fair Trade

Laden“ findet man ganz Spezielles und

auch Alltägliches von klein bis groß, für

sich und andere. Von Mittwoch bis Freitag

von 9.00 - 12.00 Uhr und 13.00 -

18.00 Uhr kann man unter anderem

Schmuck, Lederwaren, Aromalampen,

Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Keramik,

Spielwaren, Taschen, Holzwaren,

Geldbörsen, Bilderrahmen, Musikinstrumente,

Windspiele, Klangschalen,

Traumfänger, Schals, Polster, Fingerpuppen,

Mörser, Teelichthalter, Billets, Gewürze

und vieles mehr erwerben. Und

tut dabei nicht nur sich selbst, sondern

auch anderen Gutes.

Kirchenmusik in Schladming

LEUTE, kommt zum Kirchenchor, wir

brauchen DRINGEND Zuwachs an Stimmen!!!

Das Cäcilienfest des Kirchenchores

holen wir auch heuer wieder am 8. Dezember

nach. Wir singen zu diesem Anlaß

die Messe in F (mit Chor und Orgel)

von Ignaz Reimann. Damit Weihnachten

für die Chormitglieder nicht zu „stressig“

wird, gestalten wir die Christmette

heuer als Volkshochamt. Zum Hochamt

am Christtag vereinen sich Chor und

Streichorchester zur „Pastoralmesse in

C“ von Ignaz Reimann. Zum Abschluß

des Kirchenjahres sage ich wieder ein

Dezember 2008

Das Fair Trade Prinzip ist ganz einfach:

Die ProduzentInnen erhalten für

die Rohstoffe faire Preise, unabhängig

von den Weltmarktpreisen. So kann eigenverantwortlich

gewirtschaftet werden,

die Menschen in den Entwicklungsländern

können ihre Existenz weitgehend

sichern und soziale Mindeststandards

in punkto Gesundheit und

Bildung erreichen. FAIRTRADE Österreich

kontrolliert die Unternehmen, die

in Österreich Produkte mit dem FAIR-

TRADE Gütesiegel verkaufen. Unabhängige

WirtschaftsprüferInnen führen

zusätzlich stichprobenartig jährliche

Kontrollen durch. Diese unabhängigen

Kontrollmechanismen stellen sicher,

dass die FAIRTRADE-Standards eingehalten

werden. So kann FAIRTRADE

dafür bürgen, dass jedes Produkt, das

ein FAIRTRADE Gütesiegel trägt, auch

wirklich zu FAIRTRADE Konditionen

produziert wurde!

Die offizielle feierliche Eröffnung des

neuen Ladens fand am 27. November um

15.00 Uhr statt.

herzliches „Danke“ allen Mitwirkenden

für Ausdauer und Geduld bei Proben

und Aufführungen. Ein besonderes „Vergelts

Gott“ sei unseren Freunden aus der

evangelischen Gemeinde gesagt; ohne

Eure Mithilfe wären wir manchmal „aufgeschmissen“

gewesen! – Der Chor hat

heuer immerhin rund ein Dutzend Gemeindgottesdienste

und mehr als 20

Begräbnisfeiern mitgestaltet!

Im Namen des Chores wünsche ich allen

Lesern des „CREDO“ ein gesegnetes,

frohes Weihnachtsfest und ein gesundes

Jahr 2009!

Der Chorleiter Rudi Nebl

DIAKONIEWERK

� Das Diakoniewerk in Schladming

bietet Menschen mit Behinderung Arbeit,

Beschäftigung und Förderung in

verschiedenen Arbeitsbereichen wie

z.B. in der Holzwerkstätte oder der

Kreativgruppe. Alle MitarbeiterInnen

mit Behinderung werden nach ihren

Fähigkeiten und Ansprüchen unterstützt

und gefördert. Ziel der Werkstätte

ist, die Eingliederung in das

gesellschaftliche Umfeld durch die

richtige Mischung aus Kreativität und

Produktivität zu fördern.

Martin – der Lichtbringer

Am Martinstag feiern die Schladminger

Volksschüler alljährlich einen

Gottesdienst zu Ehren des Heiligen.

Mit großer Freude und Begeisterung

stellen die Schüler Szenen aus dem

Leben des heiligen Martin dar und halten

so die Erinnerung an seine guten

Taten und an sein großes Gottvertrauen

lebendig. In der anschließenden

Laternenprozession wird sichtbar, was

Jesus meint, wenn er zu uns sagt: „Ihr

seid das Licht der Welt“. Möge Gott uns

die Kraft dazu geben, dass es heller

und freundlicher um uns wird!

ROL Mag. Eva Klein


Vier

Kerzen

brannten am

Adventskranz.

Es war ganz still.

So still, dass man hörte,

wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze

seufzte und sagte: „Ich heiße

FRIEDEN. Mein Licht leuchtet, aber

die Menschen halten keinen Frieden. Sie

wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde kleiner

und kleiner und war schließlich ganz verloschen.

Die zweite Kerze

flackerte und sagte: „Ich

heiße GLAUBEN. Aber ich bin

überflüssig. Die Menschen wollen von

Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr,

dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum

und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr

traurig meldete sich nun die

dritte Kerze zu Wort. „Ich heiße

LIEBE. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen.

Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur

sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“

Und mit dem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind

ins Zimmer. Es schaute

die Kerzen an und sagte: „Aber

ihr sollt doch brennen und nicht aus sein.“

Und fast fing es an zu weinen. Da meldete sich

die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Habe keine Angst.

So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen

wieder anzünden. Ich heiße HOFFNUNG.“ Mit einem Hölzchen nahm

das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.

Freud & Leid

TAUFEN

Lennart Silvester – Sohn von Aufegger

Martina und Ing. Grogl Silvester

Artur Martin – Sohn von Hofmann

Artur und Marta

Ronja Laureen – Tochter von Hofmann

Patricia und Katzlinger Wolfgang

Tristan Dominique Manuel – Sohn

von Schlömmer Manuela und

Martre Sebastièn

Hannah Lucia – Tochter von Schrank

Monika und Baier Gerhard

HOCHZEITEN

Bindlechner Andre und

Lichtenegger Edith, Schladming

TODESFÄLLE

Stipperger Christine Maria, Graz

Fischbacher Gertrude, Bahnhofstr. 379

GEBURTSTAGE

(Dezember 08/Februar 09)

70. GEBURTSTAGE

Weberhofer Stephan, Adalbert-Stifter-

Weg 172

Michel Detlef, Salzburgerstraße 26

Erlbacher Andreas, Schwaigerweg 113

Hecher Erna, Ritter von Gersdorff -Str. 68

Höfl ehner Karl, Schiefersteinweg 557

Lobner Elfriede, Adalbert-Stifter-Weg

107

Rost Hermann, Ramsauerstraße 503

75. GEBURTSTAGE

Höllweger Aloisia, Obere Klaus 105

PFARRE SCHLADMING

Feste feiern in

unserem Kindergarten

Gerne nehmen wir ab Januar Anmeldungen

für das Kindergartenjahr

2009/2010 entgegen. Bitte teilen Sie

uns rechtzeitig mit, ob Sie eine Nachmittagsbetreuung

in Anspruch nehmen

möchten.

Pliem Hugo, Schiefersteinweg 557

Wagner Juliana, Obere Klaus 155

Cegnar Grete, Katzenburgweg 509

Kopf Herta, Untere Klaus 231

80. GEBURTSTAGE

Paljuh Ruth, Roseggerstraße 542

Gohay Wilhelm, Rechte Ennsau 473

Leitner Sophie, Kofl er-Gföller-Str. 742

Dr. Wilk Wislaw, Hochstraße 728

85. GEBURTSTAGE

Resch Johann, Lehen 10

Hackl Hildegarg, Griesgasse 126

90. GEBURTSTAGE

Prüggler Stephanie, Katzenburgweg 180

Siebenhandl Josefa, Schiefersteinweg

557

96. GEBURTSTAG

Ellmer Franz, Trenkenbachweg 581

99. GEBURTSTAG

Petter Theresia, Talbachgasse 155

Dezember 2008

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16

EINFACH ZUM WEITERDENKEN

Hannes, Knecht Christi, berufen zum

Diakon, auserwählt das Evangelium

Gottes zu verkündigen. An alle in

Haus, Schladming und Pichl, die

von Gott geliebt sind, die berufenen

Heiligen: Gnade sei mit euch und

Frieden von Gott, unserem Vater,

und dem Herrn Jesus Christus!

Mit meiner Begrüßung die

ich an die Formulierung

der ersten beiden Kapitel

des Briefes des Apostel Paulus an die

Gemeinde von Ephesus angelehnt habe,

möchte ich meinen Bericht über den

Mann aus Tarsus – über Paulus – beginnen.

Saulus/Paulus wird vermutlich

im Jahr 8 n. Chr. in der in der heutigen

Türke gelegenen Stadt Tarsus geboren,

gestorben rund um 65 n. Chr. in Rom

mit dem Schwert hingerichtet.

Zum Gedenken an seinen 2000. Geburtstag

wurde in Rom am Samstag, den

28. 6. 2008, dem Vorabend des Hochfestes

der Apostel Petrus und Paulus

durch Papst Benedikt XVI, das Paulus-

Jahr eröffnet.

Ich möchte mit 10 Thesen formulieren,

warum die Kirche ein Paulus-Jahr nötig

hat und lade ein , mit diesen teilweise

auch provokanten Gründen mit Paulus

ins Gespräch über den eigenen Glauben

zu kommen.

� 1) Paulus zeigt uns, dass es notwendig

ist, im Leben von Gott gewandelt zu

werden.

� 2) Paulus setzt sein Wissen und seine

Erfahrung für die Kirche Gottes ein.

Dezember 2008

IMPRESSUM

(Offenlegung gem. § 25 Mediengesetz)

Das Pfarrblatt CREDO ist das Kommunikationsorgan

des Pfarrverbandes Haus, Schladming und Pichl

Inhaber und Herausgeber:

Römisch-katholischer Pfarrverband

Gestaltung:

Harald Krauße

Für den Inhalt verantwortlich:

Pfarrer Mag. Bernhard Preiß, Siedergasse 620,

8970 Schladming, T 03687/22359

E-mail: schladming@graz-seckau.at

Urheberhinweise bei den jeweiligen Fotos,

ansonsten keine Urheberhinweise bzw. privat.

Die veröffentlichten Beiträge spiegeln die Meinung

der jeweiligen Autoren wider. Die Meinung

der örtlichen Kirchenleitung muss nicht mit der

Meinung der Autoren übereinstimmen.

Warum brauchen

wir ein

Paulus-Jahr?

� 3) Paulus scheut nicht die Konfrontation

mit überlieferten Traditionen

und Ansichten.

� 4) Paulus lässt sich auch als erwachsender

Mann vom Spott der anderen

Gelehrten nicht vom Weg abbringen.

� 5) Paulus bleibt mit seiner Glaubenserfahrung

nicht bei sich, er bereist

die Welt und missioniert die Völker.

� 6) Paulus hat einen eindeutigen

Standpunkt zu seiner gelebten Sexualität

und lässt andere Lebensformen zu.

� 7) Paulus ist auch bereit für seine

Überzeugung, Unannehmlichkeiten,

Leid und Gefangenschaft auf sich zu

nehmen.

� 8) Paulus sieht das Wirken Gottes

in dieser Welt und lässt sich auch von

wirtschaftlichen Größen nicht zurückhalten.

� 9) Paulus geht es nicht um eine Bewegung

im Form eines Vereines, es geht

um die Person Jesus Christus

� 10) Paulus ist wie kein anderer ein

Verfechter der Einheit die er im besonderer

Weise in der Feier der Eucharistie

fest macht.

Versuchen sie statt Paulus ihren Namen

am Beginn meiner Aufzählungen

zu setzen und zu überprüfen, welche

Aussagen zutreffen und bei welcher Be-

hauptung die eigene Betroffenheit nicht

gegeben ist. Die Welt braucht zu jeder

Zeit Frauen und Männer die wie einst

der Apostel von Gott berichten und ihr

Leben dazu verwenden, den Gott der

Liebe zu bezeugen. Treffender drückt

es unser Papst aus, was das Phänomen

Paulus ausmacht.

Für Paulus sei der Glaube nicht nur eine

Theorie, nicht nur eine Meinung über

Gott und die Welt, führt Benedikt XVI

aus. Sein Glaube sei ein persönliches

„Getroffensein von der Liebe Gottes“,

dass habe den einstigen Christenverfolger

bis ins Innerste erschüttert und umgewandelt.

Ich wünsche Ihnen und Euch eine

ebensolche Betroffenheit und die damit

verbundene Glaubenskraft für den Alltag.

Diakon Hannes

An einen Haushalt

Erscheinungsort Schladming

Postentgelt bar bezahlt

02Z033751

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