Dachsteiner - Ramsau am Dachstein

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Dachsteiner - Ramsau am Dachstein

Winter 2011/12

Der Sonne so nah - Winterfrische für die gesamte Familie | Portrait - Reinhard Tritscher, Skilegende aus

Ramsau am Dachstein | Ausgezeichnet - Top Langlauf Region Österreichs

Dachsteiner

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Jubiläum

80 Jahre Wintersportverein

Dachsteiner

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Hans Simonlehner

Hans Simonlehner, geboren in Ramsau am Dachstein, hat seine Leidenschaft

zum Beruf gemacht. Seit 2001 arbeitet er für die Bildagentur Gepa, die sich auf

Sportfotografie spezialisiert hat. Bekannt wurde Hans Simonlehner als „Maier-

Fotograf“, der den Weg des Skistars nach seinem Motorradunfall zurück zur

Weltspitze dokumentierte. Ein Bild von Hans Simonlehner, das Hermann Maier

in Aktion zeigt, wurde 2005 von der FIS zum Skifoto des Jahres gewählt. In den

letzten Jahren arbeitet der Ramsauer hauptsächlich für Red Bull, dort in den

Bereichen Eishockey, Formel 1, Motorradfahren und Fußball.

Ramsau am Dachstein ist für Hans Simonlehner immer wieder der Ort, um Kraft

zu tanken für die große, weite Welt des Spitzensports.

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/H. Simonlehner

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INHALT

Im Herzen des Wintersports

Jubiläum: 80 Jahre WSV Ramsau am Dachstein

Portrait: Reinhard Tritscher

Kulinarium: Ramsauer Neckisuppn

Der Dachsteiner Winter 2011/12

Inhalt und Impressum 6

Die Quelle deiner Kraft 7

Glücksmomente 8

Der Sonne so nah 10

Im Herzen des Wintersports 14

80 Jahre Wintersportverein 18

Portrait: Reinhard Tritscher 22

Mode einst und jetzt 22

Neuigkeiten 28

Veranstaltungen Winter 2011/12 30

Kulinarium am Dachstein 34

Impressum

Der Dachsteiner erscheint 2 x jährlich.

Medieninhaber, Verleger und Herausgeber: Tourismusverband Ramsau am

Dachstein, Ramsau 372, 8972 Ramsau am Dachstein.

Zweck: Die besonderen Werte von Ramsau am Dachstein werden auf

einzigartige Weise an Urlauber vermittelt.

Redaktion: Tourismusverband Ramsau am Dachstein, c/o Monika Klee,

Ramsau 372, 8972 Ramsau am Dachstein.

Herstellung: Druckerei Rettenbacher Ges.m.b.H, 8970 Schladming, Hans

Wödl-Gasse 567

Fotos: www.photo-austria.at/Hans Simonlehner/Herbert Raffalt (20), Archiv

TVB Ramsau am Dachstein, WSV Ramsau am Dachstein, Privat, tita.at

Graphik, Layout, Konzept: Tita Lang, tita.at.

Offenlegung gemäß §25 MedienG: Tourismusverband Ramsau am

Dachstein, Ramsau 372, 8972 Ramsau am Dachstein, Geschäftsführer: Dir.

Heinz Prugger, Vorstand: Herwig Erlbacher, Mathias Wieser, Hansmartin

Lührmann.

Abo-Dienst: Dieses Magazin erscheint laufend und kann bezogen werden.

E-mail mit dem Betreff „Abo Dachsteiner” an info@ramsau.com oder

Postkarte mit dem Betreff “Abo Dachsteiner” an Tourismusverband Ramsau

am Dachstein, Ramsau 372, 8972 Ramsau am Dachstein.

Anzeigentarif: Nr. 1/2011, gültig seit 1. 1. 2011.

Einzelpreis Inland: € 2,90 Jahresbezugspreis Inland: € 5,80; Ausland: Preise

zzgl. Portospesen. Nachdruck nur mit Genehmigung des Medieninhabers.

Druck auf PEFC-zertifiziertem Papier


Kraft durch Natur und Mensch!

Kraft durch Weitblick und Genuss!

Kraft durch Bewegung und Stärke!

Kraft durch Sport und Fitness!

Kraft durch Balance und Wellness!

Kraft durch Glaube und Freiheit!

Kraft durch Bio und Kulinarium!

Kraft durch Action und Erleben!

Kraft durch Ruhe und Nichtstun!

Kraft durch Gastlichkeit und Herzlichkeit!

Kraft durch Lebenslust und Flair!

Kraft durch Erlebnis und Unterhaltung!

Kraft durch Kinderlachen und Familie!

Kraft durch Wasser und Berge!

Herzlich willkommen

Grüß Gott in Ramsau am Dachstein! Das sonnige Hochplateau

mit 18 Km Länge begeistert sowohl als nordisches

als auch alpines Zentrum. Traumhafte Loipen und

Pisten an weiß-glitzernden Skibergen lassen das Herz

jedes Wintersportlers höher schlagen. Familien sind von

den perfekten Bedingungen in der Skiregion begeistert.

Romantiker finden auf den Winterwanderwegen, bei

Schneeschuh- und Skitouren oder bei Pferdeschlittenfahrten

ihr Glück. Die herrliche Winterfrische auf 1.000

bis 3.000 Metern Höhe beleben Körper und Geist, auf

und auch abseits der präparierten Loipen und Pisten:

* 150 Km klassische Loipen

* 70 Km Sport- und Skatingloipen

* NEU: Österreichs erster Kinderlanglaufpark

* Höhenloipen am Dachsteingletscher (2.700 m)

* Österreichs sonnigste Skipisten in der Skiregion

Ramsau am Dachstein

* Kalis Winterwelt: die Kinder- und Familien-Skiregion

* Höhenskigebiet Dachsteingletscher (2.700 m)

* 70 Lifte und 150 Pistenkilometer im Umkreis weniger

Minuten (kostenloser Skibus)

* 860 Pistenkilometer und 270 Liftanlagen im Skiverbund

Ski amadé mit nur einem Ticket

* Österreichs Skitouren Eldorado Nr. 1

* 40 Km Pferdeschlittenwege

* 70 Km Winterwanderwege

* Top Ski- und Langlaufschulen

* Beleuchtete Nacht-Rodelstrecke

* Bade-Paradies und Sauna-Oase

* 2 Reithallen in der Pferdefreundlichsten Gemeinde

Österreichs

* (Tandem-)Paragleiten, Eislaufplatz, Eisstockbahnen und

noch vieles mehr!

Herzlich willkommen im Winterurlaub!

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GLÜCKSMOMENTE

Wer der Sonne entgegen

wandert, lässt den

Schatten hinter sich.

In einer Welt, in der der Einfluss von außen zunehmend

an Bedeutung gewinnt und täglich auf dich einströmt,

solltest du dich selbst nicht verlieren. Das Glück kommt

nämlich aus der Stille und aus dem ruhigen Strom der

Gedanken, den du im lauten Alltag nicht wahrnehmen

und dem du schon gar nicht folgen kannst. Nimm dir die

Ruhe, die Dinge in ihrem ganzen Wesen zu schauen, statt

nur ihre glänzende Oberfläche zu sehen. Nimm dir die

Zeit, um beim Winterwandern die Spuren der Schneehasen

zu erkennen oder bei der Skitour am Berg die Fährten

der Rehe zu erkennen. Sei wie das Tier: Folge deinem

Instinkt und lasse dich nicht von der Geschäftigkeit

Anderer anstecken. Nimm dir die Zeit, die Sonne zu

sehen. Erfreue dich an ihr und nimm sie in dich auf. Ihre

Strahlen wärmen und spenden Energie. Spüre und merke,

wie du die Sonne als Quelle deiner Kraft entdeckst.


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/H. Raffalt

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DER SONNE SO NAH

Skigenuss und Sonne am Rittisberg


In der heutigen Morgenpost lese ich wieder einen dieser

sinnigen Sprüche: „Was hilft aller Sonnenaufgang,

wenn wir nicht aufstehen?“ Ich beiße noch ein Stück von

meiner Honigsemmel ab – Ramsauer Honig wie mir versichert

wurde – und denke kurz über diesen Spruch nach.

„Klaus, sollten wir morgen nicht schon ein bisschen früher

aufstehen und endlich doch diese Skitour mitgehen“,

platzt es plötzlich aus mir heraus. „Von mir aus gerne,

aber ich dachte, du traust dir das noch nicht zu?“ Schon

im letzten Urlaub wurde uns ständig von der Dachsteinüberquerung

vorgeschwärmt. Ich bin kurz verunsichert,

doch als Antwort zücke ich mein Handy, wähle die Nummer

des Skiführers und schon sind wir angemeldet. „Da

wir zeitig los müssen, könnten wir“, denke ich laut weiter,

„das Angebot der Skischule annehmen und die Mädchen

vom Shuttle abholen lassen. In der Zwischenzeit

beaufsichtigst die Kinderbetreuerin des Hotels unsere

Mädchen.“ Meine Organisationswut macht auch vor dem

Skiurlaub nicht halt, ertappe ich mich selbst. Alles will

gut geplant sein, vor allem wenn die Kleinen dabei sind.

Mithilfe der Rezeptionistin ist alles im Nu erledigt.

Gabi würde sogar mit

dem Skianzug

schlafen gehen

„Mama, ich will raus, mir ist heiß“, ertönt es, als ich zurück

ins Zimmer komme. Gabi, unsere 5-Jährige, fährt nun den

dritten Tag im Skikurs, und wäre sie nicht noch so jung,

müsste ich vermuten, dass sie in den Skilehrer verknallt

sei. Aber nein, einzig und allein das Skifahren lässt sie

früher aufstehen als sonst, zufriedener ins Bett fallen,

erzählen wie ein Wasserfall und ordentlich essen. „Wie

ausgewechselt ist sie“, stimmte mir Klaus gestern zu.

Wenn Gabi könnte, würde sie mit dem Skianzug sogar

schlafen gehen. So steht sie auch jetzt vor mir. „Kein

Wunder, das ist ein Anzug für draußen und nicht für drinnen.

Einen Moment noch, ich bin auch gleich fertig.“

„Bitteee!“ „Gut, dann geh schon mal runter, wir treffen

uns beim Iglu. Wo sind dein Helm und deine Skibrille?”

„Hier“, hält sie beides triumphierend hoch, „und tschüss!”

Ganztagesbetreuung für die Kleinen

In Kalis Winterwelt macht Skifahren Spass

Trotz ihrer Entfernung von durchschnittlich 150 Millionen

Kilometern ermöglich nur die Sonne alle wichtigen

Prozesse auf der Erdoberfläche, wie das Klima und das

Leben selbst.

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DER SONNE SO NAH

Schon knallt die Tür. „Warte, ich komm mit!“ stolpert die

große Schwester Steffi in ihren Skischuhen hinterher.

Kaum am Skischulgelände angekommen, vergessen sie

schon darauf, uns ein Abschiedsküsschen zu geben.

„Viel Spaß“, rufe ich den beiden hinterher, aber Kali, der

Ramsaurier, die Skilehrer und die anderen Kinder sind

ab sofort wichtiger. Hauptsache sie genießen es, lernen

viel dazu und haben Freude daran – und das ist in der Tat

so. „Und“, meldet sich Klarus, „was machen wir heute:

Reiteralm und Hochwurzen oder Planai und Hauser

Kaibling?“ Urplötzlich meldet sich mein imaginärer Muskelkater.

„Schatz, ich weiß, du wolltest heute die anderen

zwei Berge der Skischaukel machen, doch mir steht der

Sinn mehr nach Sonne liegen und ein bisschen entspannen.“

Oje, seinen Blick kenne ich. „Aber du kannst

ja wieder die Kilometer herunter spulen.“ Der letzte Satz

hat scheinbar überzeugt. Dabei hatte ich mir schon

viele Argumente zurecht gelegt: Die Sonne unterstützt

mein Nervensystem, ist gut für meine Seele, fördert die

allgemeine Krankheitsabwehr, hilft den Blutdruck und den

Cholesterinspiegel zu senken und den Zuckerstoffwechsel

zu verbessern. Außerdem bringt Sonne Lebenslust

und beugt damit Depressionen vor. Die Sonne ist quasi

Medizin für mich! Diese Sätze habe ich schon vor dem

Urlaub für einige zusätzliche Sonnenstunden auswendig

gelernt, weil ich meinen skifahr-begeisterten Mann schon

gut genug kenne. Aber sie bleiben ungesagt. Denn auch

er kennt mich gut und setzt mich beim Rittislift ab. So

haben wir beide einen wunderschönen Tag vor uns, jeder

mit seiner Lieblingsbeschäftigung. Ich schmunzle in mich

hinein.

“Die Sonne ist meine

Medizin“

Als ich am frühen Nachmittag die Mädchen abhole,

quasseln beide auf mich zeitgleich ein und wollen ihre

Erlebnisse berichten. „Ich hab heute am Klanglift selbst

Musik machen können.“ „Ich bin sogar schon die Märchenabfahrt

gefahren.“ „Da war ein eine echte Eule und

wir durften sie anfassen.“ „Bei der Skischule war ein

Kasperltheater, das war so lustig.“ „Morgen gibt es eine

Schatzsuche!“ „Und wir haben Training, weil übermorgen

ist das große Rennen. Kommt Papa auch zusehen?“

„Weißt du, dass da oben die Kristallkönigin wohnt?“ Der

Redeschwall meiner Mädchen ist kaum zu bremsen. Also

schlage ich vor: „Wollt ihr noch eine Abfahrt am Märchenweg

machen?“ Gabi ist begeistert: „Oh ja, dann zeig ich

dir, was ich schon kann! Hallo Papa!“ Wie bestellt kommt

Klaus daher. Die gesamte Liftfahrt lang erzählen die Mächen

noch von ihrem Skitag. Am Ende der Abfahrt wollen

wir einpacken, aber die Kleinen wissen es besser: „Der

Lift fährt noch. Einmal noch, bitte?“ Sie freuen sich so

sehr, wir können den Wunsch einfach nicht ausschlagen.

Über das Edelgrieß

nach Ramsau Ort mit

1600 Höhenmetern

Auf der Heimfahrt kommt mein Mann endlich dazu, von

seinem Tag zu erzählen. „Ich hab mich umentschieden

und die Edelgrieß-Steilabfahrt genommen. Zuerst war ich

am Dachsteingletscher skifahren, dann herunter bis nach

Ramsau Ort!“ Ich bin beeindruckt, denn das sind 1600

Höhenmeter und die Tour zählt zu den schönsten Freerides

der Alpen. „Und ich hab mich von der Sonne küssen

lassen!“ strahle ich, im wahrsten Sinne des Wortes.

Der nächste Morgen beginnt etwas früher als sonst, denn

um 8.15 Uhr werden Klaus und ich schon von unserem

Skiführer bei der Dachstein-Seilbahnstation in Empfang

genommen. Die aufgehende Sonne erleuchtet die steil

abfallenden, schneebedeckten Südwände des Bergmassivs.

„Fast schon kitschig“, bemerkt auch Klaus. Ich kann

nur stumm beipflichten und genieße dieses Naturschauspiel,

während wir mit der Gondel 1000 Meter höher

schweben. Auf 2700 Metern angekommen, stehen wir

nun und staunen: Unzählig viele viele weiße Berggipfel

liegen wie ein Teppich vor und auch hinter uns. Da wir mit

der ersten Gondel hochgekommen sind, gehört der Berg

momentan noch ganz allein uns. Herrlich!

Ich schnalle mir meine „normalen“ Alpinski an, während

Klaus, der Guide und einige andere der Gruppe sich eine

Tourenausrüstung anlegen. Es wurde mir versichert, dass

Tourenski für die Gletscherüberquerung nicht zwingend

notwendig sind. „Jetzt fahren wir da runter, dann skaten

wir dort hoch und bis zum Kreuzungspunkt nahe der

Seethalerhütte kann es sein, dass ihr die Ski ein paar Meter

tragen müsst“, erklärt uns der Bergfex. Gesagt, getan.

Es ist zwar früh, aber die Sonne hat hier auf knapp 3000

Metern Höhe eine andere Kraft und schon nach wenigen


Minuten beginne ich zu schwitzen. „Ich hoffe, ihr seid gut

eingecremt“, meint der braungebrannte Einheimische, als

wir bei einer Infotafel stehen. Wir begutachten den Weg,

der vor uns liegt: 20 Kilometer, präpariert, aber mit der

Möglichkeit, links und rechts durch den Tiefschnee zu

wedeln, zwischen den Berggipfeln hindurch und hinüber

zur Simonyhütte. „Um 15 Uhr sind wir dann in Obertraun,

das ist in Oberösterreich. So wie die Hälfte des Dachsteinrestaurants.“

Ich blicke stirnrunzelnd: „Wie bitte?“

Wir bekommen eine Lehreinheit in österreichischer Geographie:

Ramsau am Dachstein liegt quasi im Dreiländereck:

Oberösterreich im Norden, Salzburg im Westen

und eben Steiermark. Mitten durchs Restaurant führt die

Landesgrenze. Und auch jetzt sind wir schon in Oberösterreich.

Habt ihr alle den Reisepass dabei?“ scherzt

der Skiführer und packt das Steigfell ein. Ich mag diesen

trockenen Humor der Ramsauer, sie schicken oft eine

Zweideutigkeit hinterher. Ein lustiges Bergvolk möchte

man meinen, aber auch gebildet, hilfsbereit und sehr

sympathisch. Gestern hat mich der Wirt auf ein selbstgebranntes

Schnäpschen eingeladen. Etwas stark, aber gut.

Und hätte er mir nicht sein Spezial-Sonnenöl angeboten,

meine Nase wäre noch röter als sie ohnehin schon ist.

Die besseren Skifahrer vor mir verlassen immer wieder

den gekennzeichneten Weg und ziehen ihre eigenen

Spuren links und rechts von mir in den jungfräulichen

Schnee. Ich versuche es auch: Es klappt – kein Sturz!

Dann erreichen wir die Gjaidalm, einsam gelegen. Ich

stehe etwas abseits. Nichts außer einem Windhauch ist

zu hören. Herrlich, diese Ruhe! Auf und ab, auf und ab

führt unser Weg bis wir bei der Seilbahn zum höchsten

Punkt am Krippenstein gelangen, wo wir im Restaurant zu

Mittag essen und zurück zum Dachsteingletscher blicken

können.

Von da an beginnt die schwungvolle und lange Abfahrt

nach Obertraun. Mit meinen Skiern war diese so genannte

National-Skitour Nr. 1 problemlos möglich. Der

Bus ist pünktlich und bringt uns zurück nach Hause. Die

Sonne legt sich langsam schlafen und auch meine Beine

und Augen werden schwer. An Klaus´ Schulter gelehnt

träume ich von noch vielen schönen Erlebnissen in den

kommenden Tagen auf diesem Sonnenhochplateau, in

dem wir bestimmt nicht das letzte Mal Urlaub gemacht

haben.

Die Adlerhöhle in der Almregion

mit dem Dachstein Massiv

Freeriden im Edelgrießkar

Wunderbare Winterlandschaften auf

Österreichs National Skitour Nr. 1

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Höfi-ExpressiI

Hauser Kaibling 8er-Gondel

˘ Liezen 40 Minuten

˘ Linz 1,45 Stunden

˘ Graz 1,45 Stunden

˘ Wien 3,0 Stunden

Höfi-ExpressiII

lEgENDE | ZEIcHENERkläRuNg

Ennslingalm-Lift

Tauern Seilbahn

Quattralpina

Kaibling 6er

Übungslift

Leichte Pisten Mittelschwere Pisten Schwere Pisten

Permanente Rennstrecke Skiroute Halfpipe

Rodelbahn Winterwanderweg Langlaufloipe

Carving Strecke, Boardercross-Fun Park Keine Skipiste

Schlepplift 4er-Sesselbahn Seilbahn

2er-Sesselbahn 6er-Sesselbahn Gondelbahn

3er-Sesselbahn 8er-Sesselbahn Skibus Linie

1

... IM HERZEN DES WINTERSPORTS

Reiteralm

Europacup der Herren

Sprintabfahrt und SuperG

9. und 10. November

RaMSau aM DacHS

Gipfelbahn Senderbahn

2

Alm 6er Sonneckbahn

3

IM HERZEN DER 4-BERgE SkIScHau

Planai 6er

Planai I

Planai II

Planai 3er

5

Burgstallalmlift

Mitterhausbahn

Lärchkogelbahn

Märchenwiesenbahn

Weitmooslift

Golden Jet

Fritz-Blitz

Weitmoos-Tellerlift

Moserbodenlift

Rohrmoos I

Kalis Winterwelt Kalis Kinderfeste

Kalis Schneeland Kalis Nachtrodelbahn

Kalis Skischulen Kalis Märchenabfahrt

Stadion Ramsau

Nordischer Ski Weltcup

Nordische Kombination

9. bis 11. Dezember

3

2

Klanglift

Rohrmoos II

Drachenlift II

Hopsilift

Bergkristalllift

Drachenlift I

Kombibahn Sun Jet Gipfelbahn Hochwurzen

Hochwurzenschlepplift

Schladming Planai

Hochwurzen Fun Jet

Zauberlift

Rittislift

Hochwurzen Basic Jet

Kalilift

Weltcup der Herren

The Night Race – legendärer Nachtslalom

24. Jänner

Rittisbergb

Dachstein Süd


ahn

TEIN

kEl

wandbahn

4

Adlerlift I

Reiteralm I

4

Adlerlift II

Austriascharte

Reiteralm »Preunegg Jet«

Sepp’n Jet

Reiteralm III

Übungslift

Verbindungslift

Reiteralm »Silver Jet«

Hunerkogellift

Mitterstein

Rittisberg

1

Sky-Line

Schladminger Gletscher

6er Gasselhöhebahn II

Muldenlifte

Hasecklifte

Synchro Ski Weltcup

Finale Herren

10. März

Hinterfager

Übungslifte

5

Mitterfager

Vorderfager II

Jägerlift

Forstaubahn

Vorderfager I

Übungslift

Radstadt 10 Minuten ¯

Tauernautobahn 15 Minuten ¯

Salzburg 50 Minuten ¯

München 2,15 Stunden ¯

Schladming Planai

Ski Weltcup

Finale Damen und Herren

14. bis 18. März

Skiregion

Ramsau am

Dachstein

im Herzen der 4-Berge-Ski-Schaukel &

Ski amadé

Wenn sich im Tal noch die hartnäckigen

Nebel halten, genießen Skifahrer am

Rittisberg, den Familienliften der Skiregion

Ramsau oder am „Balkon der Alpen“, wie

der Dachstein auch genannt wird, bereits

die sehnlichst erwarteten Sonnenstrahlen.

Eingebettet zwischen die traumhaften Skiberge

der Skischaukel und inmitten dem

Skigebiet Amadé liegt idyllisch die Skiregion

Ramsau am Dachstein: Die Kinder- und

Familienspezialisten bieten unter anderem

ein Kinderland, das einzigartig in der Region

ist, eine Ganztages-Kinderbetreuung,

ausgezeichnete Skischulen (geführt von

Weltmeistern) und eine Pistenqualität, die

ihresgleichen sucht.

Dass nichts über den Sonnenskilauf geht,

das wissen schon die Kleinsten, die in

Kalis Winterwelt das Skifahren lernen. Mit

Kali, dem „Ramsaurier“ macht das Skifahren

außerdem gleich doppelt so viel Spaß:

Kinderfeste, Nachtrodelbahn, eine Sammelmappe,

Malbuch, Märchenabfahrt (die

längste Österreichs!), Kali Schatzsuche,

speziell gestaltete Lifte sowie Pisten und

viele andere Programme machen Kinderträume

wahr!

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... IM HERZEN DES WINTERSPORTS

Den Winter genießen in all seinen Facetten


Ramsau am Dachstein

Eine Vielfalt, die man sonst nirgendwo

in den Alpen findet, bietet

die Region Ramsau am Dachstein

(1.000 – 3.000 m) gemeinsam mit

den umliegenden Skibergen.

Am sonnenverwöhnten Hochplateau

und der schneesicheren

Alm- bzw. Gletscherregion können

Sie nicht nur weltmeisterlich Langlaufen

(Nordische WM Ramsau am

Dachstein 1999) und Skifahren

(Alpine WM Schladming 1982 und

2013), sondern Vieles mehr erleben.

Der Dachstein trägt nicht umsonst

den Beinamen „Österreichs Touren-

Eldorado“. Insgesamt 16 Skitouren,

Übergänge und Steilabfahrten können

ab der Bergstation der Dachsteingletscherbahn

in Angriff genommen

werden. Auch Österreichs

National-Skitour, die Dachsteinüberquerung

nach Hallstatt, hat hier ihren

Ausgangspunkt. Außerdem bietet der

Dachstein den Eispalast, mit Europas

einziger gefahrlos zu besichtigender

Gletscherspalte, und den Skywalk,

eine Aussichtsplattform.

Wem der Dachstein noch nicht hoch

genug ist, der kann mit einem Paragleitschirm

noch höher hinaus. Zwei

Unzählige Freizeitmöglichkeiten

Tandemfluganbieter ermöglichen den

Traum vom Fliegen.

TOP

SKIGEBIET 2011

VIELSEITIGKEIT

Wer die Ruhe sucht, wird diese in

der Dachsteingemeinde genauso finden:

70 Km Winterwanderwege bzw.

-pfade und Schneeschuhrouten sowie

einsame Skitouren stehen dafür

bereit. Schneeschuh- und Skitouren

werden auch geführt angeboten.

Idyllisch wird es bei einer Pferdeschlittenfahrt.

In der als „Pferdefreundlichsten

Gemeinde Österreichs“

ausgezeichneten Region

führen 40 Km Schlittenwege

abseits der Straßen in die Winterlandschaft.

Besonders romantisch

sind die Abend- oder

Nachtfahrten: zu zweit oder in

Gruppen bis zu 8 Personen.

Wer lieber selbst hoch zu

Ross durch den Schnee

In der nordischen Mythologie formten die Götter die

Sonne aus einem Funken und legten sie in einen Wagen.

Die Göttin Sol fährt mit dem Wagen über den Himmel,

gezogen von den Rössern Alsvidr und Arwakr.

Winter 2010-11

galoppieren will, hat bei mehreren

Reitbetrieben die Möglichkeit dazu.

Außerdem stehen zwei Reithallen in

der Dachsteingemeinde zur Verfügung.

Was wäre der Winter ohne eine lustige

Rodelpartie? Von der Almregion

können die Gäste auf eigenen oder

Leihschlitten bis ins Tal sausen. Für

Nachtschwärmer wird die Märchenabfahrt

am Rittisberg bis 23 Uhr

beleuchtet und steht ausschließlich

den Rodlern zur Verfügung.

Für Abwechslung im Familienurlaub

sorgt der Eislaufplatz beim Kobaldhof,

aber auch der gesellige Volkssport

„Eisstockschießen“ ist möglich.

Mehrere Eisbahnen entstehen,

sobald die Temperaturen tief genug

sind und versprechen einige lustige

Stunden in der Gruppe oder Familie.

Ramsau ABC

Diese und weitere

Erlebnisse sind am

und um den Dachstein

möglich. Kein Winterwunsch

soll unerfüllt

bleiben! Das gesamte

Wochenprogramm finden

Sie im Ramsau ABC

Winter 2011/12.

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JUBILÄUM

80 Jahre Wintersport

in Ramsau am Dachstein

Vor 80 Jahren wurde der „Wintersportverein

Ramsau am Dachstein“ gegründet. Anlass

genug, einen Blick zurück in die alpine und

nordische Skigeschichte zu werfen.


Mit Freude berichten die „alten“

Ramsauer von den Anfängen des

Wintersports in der Ramsau. Die

Erzählungen reichen von selbstgebauten

Schanzen, über die ersten

Schwünge im Schnee bis hin zu

waghalsigen Abfahrten, die so

manchem Skiläufer viel Mut abverlangt

haben müssen.

Viele der Ramsauer Mädchen und

Burschen sind bereits gegen Anfang

des 20. Jahrhunderts das erste Mal

auf ihren Holzskiern gestanden. Sie

„brettelten“ damit auf jeden Hügel,

um danach in Hocke talwärts

zu fahren und über jeden Hügel zu

springen. Auf der „Minzlschanze“ in

Ramsau Ort beispielsweise fand ab

den 1930er Jahren regelmäßig das

traditionelle „Josefi-Rennen“ statt:

eine Kombination aus Langlauf und

Sprunglauf.

In diese Zeit fällt die Gründung

des Wintersportvereins Ramsau

am Dachstein, der heute mit knapp

1000 Mitgliedern einer der größten

Österreichs ist. Ziel des Vereins war

und ist bis heute noch die Förderung

junger Athleten im nordischen und

alpinen Skisport. Auch wurden durch

den Wintersportverein alljährlich alpine

und nordische Veranstaltungen

durchgeführt. Einen nennenswerten

Aufschwung erlebte der Skisport

in Ramsau am Dachstein in der

Nachkriegszeit. Großer Beliebtheit

erfreuten sich die Edelgrieß-Rennen

gegen Ende der 1940er Jahre, die

zahlreiche Teilnehmer an den Start

lockten. Legendär waren auch die Er-

und Sie-Läufe, die nach dem Krieg

regelmäßig von der „Moarhoflahn“

Skirennen auf der Walcheralm, 1939

gestartet wurden.

Besonders spektakulär musste es

bei so mancher Vereinsmeisterschaft

abgelaufen sein. Mit Start bei der

„Fischermauer“ ging es über die heutige

Lärchbodenalm hinunter bis zum

Feistererhof. Dieser Streckenverlauf

verlangte den Startern einiges ab.

Erste Skilifte

Für die Kinder von damals war es

nichts Ungewöhnliches, mit den Skiern

den Berg nach oben zu „staffeln“.

Beinahe jeder Hügel hinter Haus und

Hof ist mehr als einmal als Skiwiese

genutzt geworden. Umso größer war

die Freude, als erste Skilifte entstanden.

Es waren kurze Lifte, die mit

Ochsen oder Pferden angetrieben

wurden.

Ein prägendes Ereignis in der Geschichte

des Skisports der Ramsau

war die Errichtung des ersten Umlaufliftes

am Kulmberg 1958. Noch

im selben Jahr wurden Lichtmasten

montiert, woraus die Idee zur Durchführung

eines Tag- und Nachttorlaufs

geboren wurde. Am 29. März 1958

fiel der Startschuss zum ersten

Nachttorlauf am Kulmberg. Viele

weitere Rennen folgten.

Vom richtigen

Schwung im Schnee

Von der ersten Skischule in der

Ramsau ist bereits in den 1930er

Jahren die Rede. Auch auf der

Austriahütte wurde einigen Leuten

schon früh das Skifahren gelehrt.

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20

80 JAHRE WINTERSPORT

Sigmund Royer war es, der Anfang

der 1960er Jahre die erste Skischule,

die den neuesten Standards entsprach,

gegründet hatte. Lange Zeit

war dies die einzige Skischule in der

Ramsau, in der Parallelschwung und

die richtige Wedeltechnik gezeigt

wurden. In Spitzenzeiten, beispielsweise

zu Weihnachten, wurden rund

100 Skilehrer beschäftigt. Zu dieser

Zeit erfuhr auch der Wintertourismus

in der Dachsteingemeinde allmählich

seinen Aufschwung. Nicht zuletzt

auch durch den Ramsauer Skifahrer

Reinhard Tritscher, der zu dieser Zeit

international sehr erfolgreich war

(siehe Portrait).

Ein besonderer Meilenstein, speziell

auch aus touristischer Sicht, war die

Erschließung des Rittisberges als

Skiberg. Seither erfolgt regelmäßig

die Durchführung verschiedenster

Veranstaltungen wie Vereinsmeisterschaften,

FIS-Rennen oder etwa die

Synchro-Ski-Weltmeisterschaft.

Die Faszination des alpinen Skisports

ist bis heute enorm. Einheimische,

ob klein oder groß, sind in

den Wintermonaten auf den Pisten

anzutreffen. Warum das so ist, wird

einem spätestens klar, wenn man

seine Schwünge auf den großartig

präparierten Pisten, abseits vom

Massentourismus, zieht. In den

letzten Jahrzehnten wurde Vieles

unternommen, um dem Wintergast

ein besonders abwechslungsreiches

und unvergleichliches Angebot zu

präsentieren. Pisten in unterschiedlichen

Schwierigkeitsgraden, familienfreundliche

Angebote und die

Ursprünglichkeit der Landschaft sind

nur einige der Zutaten, die einen

Skiurlaub in Ramsau am Dachstein

unvergesslich machen!

Beginn des Langlaufs

Die Anfänge des Langlaufs in der

Ramsau sind in etwa mit jenen des

Alpinskifahrens, Anfang des 20. Jahrhunderts,

gleich zu setzen. Schon

früh machte die erfolgreiche Durchführung

namhafter Veranstaltungen

die Dachsteingemeinde zu dem, was

sie heute ist: eines der besten Langlaufzentren,

das international einen

herausragenden Ruf genießt. Diese

bis heute andauernde Aufwärtsentwicklung

im nordischen Sektor nahm

mit der Durchführung des Coupe

Kurikkala ihren Anfang. Nachdem die

Langlauf-Veranstaltung zuvor schon

in Ländern wie Italien, Jugoslawien,

der Schweiz und Frankreich durchgeführt

wurde, machte sie erstmals

in Österreich halt. Vom 6. bis 8.

Februar 1959 war Ramsau Austragungsort

der Wettkämpfe um die

Coupe Kurikkala. Die ganze Bevölkerung

war damals mit Herz und Hand

dabei. Ohne jeglichen Maschineneinsatz

wurde eine Strecke von 30

Km mit den Skiern präpariert. Läufer

aus neun Nationen gingen an den

Zieleinlauf in Ramsau Ort, links in den 60er Ja

Zieleinlauf bei der Nordischen WM 1999 in R


Start. Wie erfolgreich die Austragung

damals gewesen sein musste, lässt

sich anhand eines Zeitungsbericht-

Ausschnittes nachvollziehen: „Sagen

wir´s gleich vorweg: Es war kein Sieg

österreichischer Langläufer, aber es

war die österreichische, die bisher

beste Organisation aller ausgetragenen

Wettbewerbe um die Coupe

Kurikkala“.

1961 wurde Ramsau erneut mit der

Durchführung einer Großveranstaltung

betraut: dem „1. Internationalen

Langlauf um die Dachstein-Trophäe“.

Und schon damals wurde aufgrund

der vielen Lobeshymnen gemutmaßt,

der Ort könne zu einem Zentrum des

nordischen Skilaufs heranwachsen.

Im Jahr 1972, wurde auch das erste

„Langlaufzentrum Dachstein“ durch

drei Berg- und Skiführer gegründet.

Von nun an sollte auch den Ramsauer

Gästen die richtige Langlauftechnik

vermittelt werden.

Der „Internationale Langlauf um die

hren und oben der legendäre

amsau am Dachstein

Dachstein-Trophäe“ wurde seit Beginn

der 1970er Jahre weiter durchgeführt

und fand 1980 im ersten

offiziellen Langlauf-Weltcup seine

Festsetzung. Ramsau am Dachstein

hatte es endgültig geschafft, sich

in der internationalen Langlaufwelt

zu etablieren. Die Veranstaltung

entwickelte sich zur bedeutendsten

Langlauf-Veranstaltung im mitteleuropäischen

Raum. Durch die Übertragung

der Weltcup-Veranstaltungen

wurde erstmals auch im Deutschen

Fernsehen über die Dachsteingemeinde

berichtet.

Nordische Ski WM

Durch den Erfolg der Veranstaltungen

beflügelt, reifte die Idee heran,

sich um die Durchführung einer

Nordischen Ski Weltmeisterschaft zu

bewerben. 1994 erhielt Ramsau am

Dachstein schließlich den Zuschlag

zur Austragung der WM im Jahr

1999. In den darauffolgenden Jahren

wurden touristische Infrastruktur-

Bauvorhaben umgesetzt. Bereits die

„WM-Generalprobe“ im Jänner 1998

lockte an die 40.000 Zuschauer in

die Ramsau. Der Weltmeisterschaft

selbst, die vom 18. bis 28. Februar

1999 stattfand, wohnten zahlreiche

illustre Gäste aus dem In- und

Ausland bei. Unter anderem der

norwegische König Harald mit seiner

Frau Sonja, König Carl Gustav von

Schweden und seine Silvia und auch

Prinz Albert von Monaco.

Gold für

Österreich!

Die Bewerbe selbst waren an Spannung

kaum zu überbieten. Von den

Österreichern wurde viel erwartet

und auch viel erreicht. Bereits am

ersten Wettkampftag erzielte Alois

Stadlober beim 30 Km Langlauf der

Herren den 5. Platz. Die Osttirolerin

Maria Theurl (heute verheiratet mit

dem Ramsauer Langläufer Achim

Walcher) holte sich im 15 Km Langlauf

die Bronzemedaille. Einmal mehr

bewies Alois Stadlober beim 10 Km

Langlauf seine bestechende Form

und musste sich nur dem überragenden

Finnen Mika Myllylä geschlagen

geben. Weitere Medaillen errangen

Michail Botwinow (Bronze über 50

Km) und Mario Stecher (Silber in der

Nordischen Kombination). Die österreichische

Springermannschaft war

indes auf der Großschanze in

Bischofshofen äußerst erfolgreich.

Und dann kam Freitag, der 26. Februar

1999, der wohl in die österreichische

Sportgeschichte eingegangen

ist. Sieg der österreichischen

Staffel im 4 x 10 Km Langlauf. Nach

einem überaus dramatischen Rennen,

das 45.000 Menschen hautnah

miterlebten, gewannen die Österreicher

Markus Gandler, Alois Stadlober,

Michail Botwinow und Christian

Hoffmann die langersehnte Goldmedaille

für Österreich. Drei der Herren

leben bzw. arbeiten nun hier.

Insgesamt zählte die Weltmeisterschaft

230.000 Besucher und

bildete den Höhepunkt in der jahrzehntelangen

Aufwärtsentwicklung

des Langlaufsports in Ramsau am

Dachstein. Überdies bildet die Infrastruktur

(Roller-Strecke, Biathlon,

Leistungszentrum) von Ramsau am

Dachstein mit dem Dachsteingletscher

seit Jahrzehnten ein beliebtes

Trainingszentrum vieler nordischen

Nationalmannschaften.

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PORTRAIT

Steckbrief:

Name: Reinhard Tritscher

Geburtsdatum: 5. August 1946 in Ramsau am Dachstein

Ausbildung: Maschinenbautechniker

Familie: verheiratet, zwei Söhne

Erfolge:

Olympische Spiele:

Sapporo 1972: 8. Platz, Riesenslalom

Weltcup:

insgesamt 8 Podiumsplatzierungen,

davon 4 Weltcupsiege:

12. Jänner 1969: Wengen, Slalom

16. Februar 1969: Kranjska Gora, Riesenslalom

1. März 1969: Squaw Valley, Riesenslalom

10. Dezember 1972: Val d´Isere, Abfahrt

Österreichischer Meister:

1968 im Riesenslalom

1975 in der Kombination


In den 60er und 70er Jahren gehörte Reinhard Tritscher

zu den herausragenden Talenten im internationalen

Skisport. Als einer der wenigen dieser Zeit schaffte es

Reinhard Tritscher in allen Disziplinen siegreich zu sein.

Seinen zwei Brettern und dem Schnee ist er bis heute

treu geblieben, wenn auch in einer anderen Form: dem

Tourenskigehen. Im Porträt spricht Reinhard Tritscher

von seiner bewegenden Karriere und seinen Aufgaben

danach.

Früh übt sich wer ein Meister

werden will

Das Skifahren begleitet Reinhard Tritscher von Kindesbeinen

an. Der heute 65-Jährige erinnert sich noch genau

an seine ersten Ski, die er von seinen älteren Geschwistern

übernommen hatte. „Angefertigt wurden sie von

unserem Vater. Der war Zimmermann und handwerklich

sehr geschickt. Auch mit meinem älteren Bruder Hans

bastelte ich so einiges an den Skiern herum“ erinnert sich

Reinhard. So war es nicht verwunderlich, dass Reinhard

bereits in jungen Jahren schon bei den meisten Skirennen

den Mitstreitern immer einige Zehntel voraus war. Das

Rennfahren immer im Hinterkopf, war es für Reinhard

dennoch wichtig, eine ordentliche Ausbildung zu haben.

Im Alter von 14 Jahren wechselte das junge Skitalent von

der Hauptschule in die Bundesfachschule für Maschinenbau

in Hallein. „Es war keine leichte Zeit, da man Schule

und Skifahren unter einen Hut bringen musste. Aber ich

bin froh über diese Ausbildung, die mir noch heute oft zu

Gute kommt“, so Reinhard.

Schritt für Schritt zum Erfolg

Berühmt für seinen kurzen Slalomschwung fiel Tritscher

schon in jungen Jahren als außerordentliches Nachwuchstalent

auf. Ein erster wertvoller Meilenstein, in

Richtung Karriere als Skirennläufer, war der Sieg bei den

österreichischen Jugendmeisterschaften. Dieser Titel

bedeutete zugleich auch die Aufnahme in den österreichischen

Jugendkader und dann B-Kader, dem der damals

18-Jährige ab dem Jahr 1964 angehörte. Den Sprung in

die österreichische Nationalmannschaft schaffte Reinhard

im Alter von 21 Jahren, nachdem er 1968 noch

österreichischer Meister im Riesenslalom wurde. Weitere

sportliche Größen dieser Zeit wie Karl Schranz, Gerhard

Nenning, Jean-Claude Killy, Patrick Russel, die Brüder

Augert, Gustav Thöni, später Franz Klammer und David

Zwilling gehörten von nun an zu seinen stärksten Konkurrenten.

Zahlreiche Verletzungen warfen den sympathischen

Ramsauer in seiner Karriere immer wieder zurück.

Am bisherigen Höhepunkt seiner Karriere angelangt,

verletzte sich Reinhard 1969 schwer. „Der Weg zurück

war sehr hart, doch ich schaffte es erneut an die Spitze“,

erzählt Reinhard und fügt sichtlich mit Stolz hinzu, welch

Erfolg es war „die Abfahrt in Val d´Isere nach eineinhalb

Jahren verletzungsbedingter Pause gewonnen zu haben“.

Das Skitalent war wieder zurück. Schlussendlich schaffte

es Reinhard Tritscher in seiner Karriere auf 36 Top-Ten-

Platzierungen und vier Siege im Slalom, Riesenslalom

und in der Abfahrt. Bei den olympischen Winterspielen

in Sapporo erzielte Reinhard den 8. Platz. Seine Karriere

beendete Reinhard Tritscher im Alter von nur 29 Jahren.

Ausschlaggebend für dieses doch sehr frühe Ende war

wiederum eine schwere Verletzung.

Fragt man Reinhard heute nach seinen schönsten Erfolgen

im Weltcupzirkus, so kommen viele Erinnerungen bei

ihm hoch. „Für mich zählen alle Weltcupsiege. Ich war

damals einer der wenigen, der in jeder Disziplin gewonnen

hat. Jeder dieser Siege hat seine besonderen Erinnerungen.“

Als besonderen Höhepunkt in seiner sportlichen

Laufbahn bezeichnet er jedoch den Sieg in der Abfahrt

von Val d´Isere vor Größen wie Bernhard Russi oder

Franz Klammer.

Daheim ist es am Schönsten

Auch wenn er in seinem Leben viel herumgekommen ist,

seine Heimat war und ist sein Geburtsort Ramsau am

Dachstein. Nirgendwo sonst gibt es für ihn einen Ort, wo

man ein dermaßen breitgestreutes Angebot vorfindet.

Heute hat der einstige Spitzenrennläufer das Alpinskifahren

nach eigenen Aussagen beinahe gänzlich an den Nagel

gehängt. Dem Schnee und der Natur ist er trotzdem

treu geblieben. Mit Freude erzählt Reinhard über sein

jetziges Hobby: das Tourenskigehen. „Der Sport fasziniert

mich. Das Gehen, die Bewegung, die Natur gefällt mir

und es hält mich fit, das genieße ich“. An die 500 Mal

war Reinhard bislang zu Fuß oder mit den Tourenski auf

„seinem“ Hausberg, der Scheichenspitze.

Tipp: Mitmachen bei Skilegenden Tag mit Reinhard

Tritscher am Rittisberg!

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MODE EINST UND JETZT

Skilehrer auf der Walcheralm mit Keilhosen von Schneider Schrempf

Keilhose und Norwegerpulli

In den 1970er Jahren wurden die Skilehrer der gesamten

Region mit Keilhosen von Schneidermeister Norbert

Schrempf eingekleidet. „Die hochwertigen Stoffe wurden

aus der Schweiz bezogen. An die 300 Stück Keilhosen

wurden zum Teil für die Wintersaison genäht“, so Norbert

Schrempf. Auch heute noch wird beim Sport- und

Trachten-Schneidermeister in 3. Generation die Keilhose

nach Maß angefertigt, aber auch Dirndlkleider, Trachten-

und Freizeitanzüge in modernem Design. Einen

Einblick in das Gewerbe der Maß-Schneiderei geben

„der alte und der junge“ Meister jeden Montag um

15 Uhr.

Die Lodenhose

Neues Design und altes Handwerk kombiniert

perfekt die Lodenskihose vom Ramsauer

Lodenwalker. „Im vergangenen

Jahr wurde unsere Wintersporthose zum

Sieger beim Innovations- und Meisterstückebewerb

in der Kategorie

Handwerk gewählt“, freut sich

Betriebsleiter Jörg Steiner. Die

Ski- und Snowboardhose aus

gewalktem Loden in trendigen Farben und schickem

Schnitt schlägt gekonnt eine Brücke zwischen traditionellem

Handwerk und modernen Nutzungsansprüchen. Die

Hose aus traditionell gewalktem Loden ist wasserabweisend,

wärmeregulierend, atmungsaktiv und strapazfähig.

Diese positiven Eigenschaften wissen nicht nur Pferdeschlittenfahrer

oder Jäger zu schätzen, sondern auch

Sportler.

Der Parallelschwung

Anfang der 30er Jahre wurde der Parallelschwung

durch Anton Seelos entwickelt. Mit dieser

Technik eroberte er die Silbermedaille bei

den ersten Weltmeisterschaften in Mürren

1931. Zu dieser Zeit gab es noch keine

spezielle Skikleidung. Die „Alltagskleidung“

wurde auch zum Skifahren genutzt. Erst

die Entwicklung zum Breitensport zur Mitte

des 20. Jahrhunderts brachte funktionelle

Bekleidung mit sich. Steghose, selbst

gestrickte Norwegerpulli, Wollfäustlinge

und Wollmütze waren obligat. Die

Ski waren aus Holz und Skischuhe

wurden geschnürt. Steifgefrorene

Handschuhe und eiskalte Zehen

gehörten zum Skialltag.


Skifahren

Moderne Skibekleidung ist abgestimmt auf Funktionalität,

Qualität und Design. Die Liste der Materialien

und Funktionen ist dabei mindestens so

lange wie die Bedienungsanleitung eines Festplattenrecorders.

- 4-Wege Stretchmaterial, 3D-Netz

Schultereinsatz, ergonomische Ellbogen, leichtes

Stretchfutter, Schneefang, wasserdichte Reissverschlüsse,

Wassersäule mit 20.000 mm, Atmungsaktiv

mit 20.000 g/m² - 24 h, etc.

Unterwäsche

Genügte in frühen Jahren die weiße Woll-

oder Baumwollwäsche, so ist heutzutage

Funktion, gesteuert durch intelligente

Textilien, wichtig. Spezielle Sportwäsche

regelt die Körpertemperatur,

unterstützt die natürliche

Physiologie des Körpers und

fördert so die Leistungsfähigkeit.

Skitouren

Die Anforderungen der Kleidung

beim Skitourengehen

sind mit die anspruchvollsten.

Beim Aufstieg muss der

Schweiß abtransportiert

werden, um nicht zu unterkühlen.

Bei der Abfahrt

ist winddichtes Material

gefragt. Neue, innovative

Textilien in mindestens

3 Lagen gewährleisten

Atmungsaktivität, Windschutz,

Wärme und

geringes Gewicht in

Einem.

Langlauf

Knickerbockerhosen waren

als Langlaufkleidung bis

in die 90er en vogue. Der

Langlaufboom des letzten

Jahrzehnts hat auch in

der Funktionalität und im

Design Großes bewirkt. Die

Materialien sind windabweisend,

atmungsaktiv, warm

und letztendlich auch modisch

und trendy geworden.

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Die Zahlen bestätigen, dass die

Trendsportart des letzten Winters

Langlaufen war. Der größte österreichische

Sportartikelhändler

belegt dies mit den Verkaufszahlen

der vergangenen Saison. 14 %

Umsatzsteigerung bei Langlaufskiern,

Stöcken und Bekleidung

von September 2010 bis Juni 2011

sprechen eine eindeutige Sprache.

Ebenfalls ein kräftiges Plus verzeichnete

die Tourenski-Sparte mit

einem Plus von 11 Prozent.

Langlaufen ist gesund

Immer mehr Menschen erkennen,

dass Langlaufen eine gesunde

Sportart ist. Die Gelenke werden

schonender beansprucht als dies bei

Voll im Trend:

Langlaufen ist IN!

Langlauf

trainiert

600

Muskeln

anderen Sportarten der Fall ist. Auch

Gleichgewicht und Koordination

werden geschult. Gerade in einem

Luftkurort wie Ramsau am Dachstein

tanken die Wintersportler bei der

sportlichen Betätigung nichts außer

frische Luft, Kraft und Energie.

Genussvolles Langlaufen ist in Ram-

sau am Dachstein ebenso möglich,

wie sportliches. Nennen wir dieses

gemächliche Langlaufen also „Langwandern“:

Langwanderer sind auf

ihren Skiern schneller unterwegs als

Winterwanderer, aber langsamer als

die sportlichen Skater. Dafür stehen

in Ramsau am Dachstein fast 150

Kilometer klassische Loipen bereit.

Auch an gemütlichen Langlauf-Stuben

zur Einkehr mangelt es, mit rund

80 an der Zahl, nicht.

Abschalten und

Auftanken

Langläufer wissen, dass es ein

Genuss ist, durch die sanft hügelige

Landschaft zu gleiten. Allein, zu


IM BLICKPUNKT

zweit, in der Gruppe. Abschalten vom

Stress des Alltags ist für viele mit ein

Grund zum Langlaufen. Die Monotonie

der Bewegung begünstigt die

ersehnte Entschleunigung. Langlaufen

auf Rezept gibt es zwar noch

nicht, aber wäre für so manchen,

z. B. im Beruf Stress ausgesetzten

Menschen, besonders zu empfehlen.

Auf der Loipe gibt es, so wie beim

Tourenskilauf, keine Ablenkung: Der

Fokus kann ganz nach Innen verlegt

werden. Die Bäume und die Landschaften

fließen an einem vorbei.

Die Sonne lacht ins Gemüt, der

frische Fahrtwind wirkt belebend.

Die anschließende Ermüdung macht

zufrieden.

Gerade bei Anfängern ist das Ramsauer

Hochplateau ein beliebtes Gebiet.

Drei Langlaufschulen vermitteln

die richtige Technik. Die Kurse beinhalten

auch die Leihausrüstung, nicht

nur für die Übungseinheit, sondern

für den ganzen Tag. So kann das Gezeigte

anschließend vertieft werden.

Vom Langlaufstadion ausgehend stehen

ideale, weil einfache und breite,

Loipen zur Verfügung. Langjährige

Gäste schätzen die ausgezeichnete

Loipenqualität und Präparierung.

Langlaufen ist günstig

Aber nicht nur der gesundheitliche,

auch der finanzielle Aspekt mag eine

Rolle spielen, denn die Loipengebühren

sind vergleichsweise billig. Und

auch das Auto kann man in Ramsau

am Dachstein getrost in Urlaub schicken,

denn der Plateau-Bus bringt

die Langläufer wieder zurück zum

Quartier.

Der Fett-Killer unter

den Sportarten

Wird Langlaufen sportlich richtig

ausgeübt, werden an die 600 Muskeln

eingesetzt. Das bedeutet, dass

etwa 90 Prozent aller Muskeln beansprucht

werden, und deshalb wirkt

der Sport als wahrer Fett-Burner.

Langlaufen wirkt sich äußerst positiv

auf das Herz-Kreislauf- und auch

das Immunsystem aus. Nach dem

schweißtreibenden Sport gilt: Ab unter

die Dusche und in die Sauna, die

auch viele der „kleinen“ Ramsauer

Vermieter bereits anbieten. Danach

schmeckt das Essen gleich doppelt

so gut, und für gutes Essen sorgt die

Ramsauer Gastronomie, die stark auf

regionale Produkte setzt. Sogar zehn

100 % Bio-Unterkünfte und Restaurants

sowie Langlaufstuben befinden

sich im Ramsauer Gemeindegebiet,

so viele, wie nirgendwo in Österreich.

Langlaufen macht

sexy

Die typischen steirischen Schmankerl

und die geschätzte Gemütlichkeit

mögen ein weiterer Grund sein. Aber

auch folgende Tatsache: „Langlaufen

macht sexy“, lautet ein viel zitierter

Spruch von Dr. Alois Stadlober, der

in Österreich bekannte Langlauf-

Weltmeister, Co-Kommentator des

ORF und Leiter des nordischen

Bereichs in der Steiermark. Beine,

Arme, Bauch, Rücken und Po werden

athletisch geformt. „Womit sich – vor

allem Frauen – so oft bei unzähligen

Übungen im Fitnessstudio quälen,

passiert auf der Loipe ganz automatisch“,

weiß der Experte. Also gut

möglich, dass auch dieses „Body-

Forming“ ein Grund sein mag, um mit

dem Langlaufen zu beginnen.

Warum auch immer Sie, geschätzte

LeserInnen, sich für diesen gesunden

Sport entscheiden: In jedem Fall

empfiehlt es sich, beim Langlaufen zu

lächeln, denn das wirkt sich nicht nur

positiv auf die Stimmung aus, sondern

macht auch die Mitmenschen

fröhlich (nach dem Motto: Lächle und

die Welt lächelt zurück) und nicht zu

vergessen, werden dann nahezu 100

Prozent der Muskeln beansprucht,

meint die Redaktion von „Der Dachsteiner

mit einem Schmunzeln.

* 150 Km Loipen klassisch

* 70 Km Skating-/Sportloipen

* Nordisches Trainingszentrum

* 13 Loipenkreise in allen Schwierigkeitsgraden,

Längen und Höhenlagen

(1000 bis 2700 Meter)

* beleuchtete, 2,5 Km lange

Nachtloipe im Stadion

* NEU Kinderlanglaufpark mit

Kinderland-Figuren, Torbögen,

Wippen, Brücken und kleinen

Schanzen

* 80 Einkehrmöglichkeiten entlang

der Loipen

* Top Langlaufschulen und -lehrer

* Beschneiungsanlage

* Ausgezeichnet mit dem Steirischen

Loipengütesiegel

* Beste Langlaufregion Österreichs

(lt. ADAC SkiGuide)

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SKIGEBIET 2011

LANGLAUF

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NEUIGKEITEN

Mit dem Ramsau-App unterwegs

Verbesserungen

für Langläufer

Die Langlaufregion Ramsau

am Dachstein erfreute

sich in den letzten Jahren

vieler Auszeichnungen.

Mehrfach wurde die

Region unter die Top-

Destinationen „Nordisch“

der gesamten Alpen

gewählt (z.B. ADAC Ski

Guide; im Vorjahr sogar

als beste Region Österreichs),

ist ausgezeichnet

Die Winterwanderwege, Loipen,

Schneeschuhtouren, Einkehrmöglichkeiten,

Bushaltestellen und noch

vieles mehr haben Sie mit dem neuen

und kostenlosen Ramsau-App

für Ihr Smartphone immer mit dabei.

Auch die POIs (Points of Interest)

können Sie über Ihr Display referenzieren

und anzeigen lassen. Die

App wurde im Sommer 2011 neu

entwickelt und wird laufend erweitert.

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LANGLAUF

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SKIGEBIET 2011

VIELSEITIGKEIT

mit dem Steirischen Loipengütesiegel und wird immer

wieder als Vorzeigeregion genannt, wenn es um die

Themen Schneesicherheit und Loipenpräparierung geht.

Doch darauf ruhen sich die Verantwortlichen nicht aus.

„Es sind mehrere Projekte in Planung, so zum Beispiel

die Verbreiterung und Verbesserung der Straßenübergänge

für Langläufer und Winterwanderer“, berichtet der

Vorsitzende des Tourismusverbandes. Unter anderem

soll eine großzügige Überführung errichtet werden. Um

die Gäste noch besser über den aktuellen Loipenzustand

und die Langlaufregion informieren zu können, wird eine

digitale Info-Tafel im Stadion errichtet. Außerdem wird

der 1. Österreichische Kinderlanglaufpark neu errichtet,

um schon die jüngste Zielgruppe für diesen Sport noch

mehr zu begeistern.

Biathlon und Skispringen

für Jedermann


Im Zuge der sportlichen und touristischen Weiterentwicklung

der größten Tourismusgemeinde der Steiermark

wird auch die Biathlonanlage erneuert. Nicht nur Spitzensportler

nützen diese Schießstätte und die Rollerstrecke

zum Training, auch Anfänger können dort die Technik des

Biathlons erlernen. Die Langlaufschulen bieten Kurse mit

Kleinkaliber- und Lasergewehren an, vermitteln die richtige

Lauf- und Atemtechnik und bieten ein spannendes

Alternativprogramm im Langlaufurlaub. Apropos: Auch

Skispringen wird sowohl als Schnupper- als auch Spezialeinheit

auf der Kleinschanze angeboten. Alle Angebote

werden im Ramsau-ABC angeführt.

Erweiterung der Schneeanlage

Sollte Frau Holle im Winter 2011/12 ihre Betten zu

wenig stark aufschütteln, sind die Touristiker gerüstet. Ein

neuer Speicherteich wurde errichtet, der es ermöglicht,

die Pisten am Rittisberg flächendeckend zu beschneien.

Die Beschneiungsanlage für den Langlaufbereich wird

ebenfalls erweitert, um die Qualität der Loipen noch weiter

zu verbessern.

Stressfrei Skifahren für alle Eltern

Weil die Kinderskikurse oft nur bis Mittag oder frühen

Nachmittag dauern, können Eltern ihren Skitag nicht

bis Liftschluss genießen. Anders ist das in Ramsau am

Dachstein: Dank der Ganztagsbetreuung der Skischulen

nach dem Skikurs wird den Eltern ein stressfreier Skitag

ermöglicht. Und für alle Erwachsenen bieten sie zusätzlich

beim Einsteigerpaket eine „Erfolgsgarantie“: Wer am

Ende des Einsteigerkurses die Übungspiste nicht bewältigt,

bekommt sein Geld zurück!

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25. bis 27. November

„Advent unterm Dachstein“ mit

Fackelwanderung, Adventreiten,

Christkindlmarkt, Krippenausstellung,

Konzert und Adventgottesdienst

26. November

Der legendäre Krampuslauf, einer

der größten Österreichs, verwandelt

die Bergstadt Schladming in einen

brodelnden Hexenkessel.

1. bis 4. Dezember

Ramsauer Langlauf Opening“

mit Alois Stadlober und Markus

Gandler

1. bis 24. Dezember

Weihnachtsidylle beim Filzmooser

Advent rund um Hofalm und

Almsee: mit lebensgroßer Weihnachtskrippe,

Weisenbläser, Scherenschnitt,

traditionellen Schiachperchten

u.v.m.

FIS Weltcup

Nordische Kombination

9. bis 11. Dezember

9. bis 11. Dezember

FIS Weltcup

Nordische Kombination:

Die weltbesten der Königsdisziplin

des nordischen Sports gehen auf

der HS90-Sprungschanze und auf

den WM-Loipen von Ramsau am

Dachstein an den Start. Spannende

Kopf-an-Kopf bzw. Ski-an-Ski Duelle

begeistern alljährlich das Publikum,

das die Athleten zu jeder Zeit im

Blickfeld hat. Über 50 Sportler

stellen sich auch heuer wieder dem

Wettkampf um heißbegehrte Weltcuppunkte.

Ramsau am Dachstein ist

seit der Wintersaison 1995/96 ein

Fixpunkt im FIS Weltcup-Kalender

der nordischen Kombinierer.


VERANSTALTUNGEN rund um den Dachstein

Tour de Ramsau

13. bis 15. Jänner

4. bis 5. Jänner

Planai Classic: Die edelsten Oldtimer

der Automobilgeschichte und

die größten Skichampions sowie

viele Legenden aus Sport und Film

treffen einander und sorgen für spannende

Rennen in den Disziplinen

Motorsport und Skisport.

13. bis 15. Jänner

3. Tour de Ramsau und Dachstein

Volkslanglauf: Österreichs einzigartige

Tour de Ski für Volkslangläufer

beginnt mit einem Sprint-Bewerb am

Freitag, dem beliebten 12. Dachstein

Volkslauf (für jedermann) über 25 Km

am Samstag und einem spektakulären

Berglauf (7 Km) auf den Rittisberg

am Sonntag geht die Tour de

Ramsau in die dritte Saison.

Nightrace

24. Jänner

14. bis 21. Jänner

33. Internationale BP-Gas Ballon

Trophy. Täglich starten an die 40

Heißluftballons in Filzmoos. Die

Nacht der Ballone findet am 15.

Jänner in Filzmoos statt und am 16.

Jänner in Rohrmoos.

24. Jänner

Das Nightrace zählt inzwischen

schon zu den wahren Klassikern im

alpinen Skisport-Kalender. Mehr als

45.000 Zuschauer pilgerten im Vorjahr

zum Zielhang der Planai um ihre

Stars anzufeuern.

Synchro Ski

10. März

10. Februar

Snow Speed Hill: Motocross und

Skidoo kämpfen um den Finale-

Grande-Titel auf der Reiteralm. Spannende

Gruppenläufe von Skidoos

und Motocross werden geboten.

10. März

Synchro Ski Weltcupfinale 2012

am Rittisberg: Beim fulminanten

Nightrace findet der spannende

Showdown der Synchro-Skifahrer

statt.

14. bis 18. März

FIS Ski Weltcup Finale: Die Ski

Weltmeisterschaften werfen ihre

Schatten voraus. Als Generalprobe

findet das Weltcup Finale auf den

neuen Pisten der Planai statt.

24. bis 31. März

Schlagerwoche in den Alpen:

„Deutscher Schlager“ auf der Planai,

Hochwurzen und in Schladming-

Rohrmoos bei den Hütten und Eventlokalen

mit Top Stars der Szene und

Nachwuchskünstlern.

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ANGEBOTE UND PAUSCHALEN

Advent unterm

Dachstein

25. bis 27. November 2011

Zeit der Stille. Zeit der Einkehr. Im

„Advent unterm Dachstein“ haben Sie

Gelegenheit, sich von Musik und Winterromantik

in die Stille des Advents

entführen zu lassen. Am 1. Adventwochenende

finden folgende Veranstaltungen

statt:

* Adventfackelwanderung

* Adventreiten

* Adventmarkt

* Krippenausstellung und Krippenschnitzer

* Adventkonzert

* Adventgottesdienst

Angebot für 3 Übernachtungen inkl.

einer romantischen Pferdeschlittenfahrt

und Eintritt zu allen Veranstaltungen

pro Person

ab € 115,–

Ramsauer

Langlauf

Opening

1. bis 4. Dezember 2011

Alois Stadlober und andere Profis

vermitteln den Neulingen die besten

Tricks beim Erlernen der richtigen

Technik. Das Langlaufpaket

für Einsteiger und Fortgeschrittene

umfasst Techniktraining in Kleingruppen,

gratis Produkttests, praktische

Trainingstipps, individuelle Videoanalyse,

Workshops und Vorträge zu

Ausrüstung, Wachskunde, Skipflege,

Training und noch mehr. Hersteller

und Ausrüster stellen das ganze Wochenende

über das neueste Material

vor. Neben dem Sport werden auch

ein schönes Rahmenprogramm und

tolle Gewinne geboten.

* 3 Nächtigungen / Frühstück

* inkl. aller Leistungen

pro Person

ab € 225,–

Stück um

Stück ins

Loipenglück

7. Jänner 2012 bis Saisonende

Erlernen Sie die richtigen Langlauftechniken

in 7 oder 3 Tagen (auf

Anfrage) in der freien oder klassischen

Technik und erobern Sie die besten

Loipen Österreichs:

* 7 Nächtigungen / Frühstück

* 3 Tage Langlauf-Kurs für Anfänger

oder Fortgeschrittene inkl. Leihausrüstung

* Loipenticket

* Wachskurs

* Geführte Schneeschuhwanderung

* Laser-Biathlon Schnupperkurs

* 1x Eintritt Badeparadies und Saunaoase

* Eine Ganzkörpermassage

* Tageseintritt Leistungszentrum Ramsau

7 Tage pro Person

ab € 479,–


SKIPAUSCHALEN

Ski

Ramsau am Dachstein

7. bis 27. Jänner, 10. bis 17. März 2012

* 7 Übernachtungen mit Frühstück

* 6 Tages Skipass für die Skiregion Ramsau

* Gratis Skibus

* 1x Nachtrodeln am Rittisberg

* Bei Buchung:

- 25 % auf die Leih-Skiausrüstung

- 25 % auf Skischule ab 3 Tage (Kinder : Ganztageskurs,

Erwachsene: Halbtageskurs)

- 25 % auf den Eintritt Badeparadies und Saunaoase

7 Tage für Erwachsene ab € 370,50

7 Tage für Kinder ab € 186,50

7 Tage für Jugend ab € 343,00

3 Tage für Erwachsene ab € 194,00

3 Tage für Kinder ab € 98,50

3 Tage für Jugend ab € 178,00

Weitere Info und Buchung:

Ski

Top Amadé

7. bis 27. Jänner, 10. bis 17. März 2012

* 7 Übernachtungen mit Frühstück

* 6 Tages Skipass für Ski amadé

* Gratis Skibus

* 1x Nachtrodeln am Rittisberg

* Bei Buchung der Ski Top Amadé Pauschale gilt auch :

- 25 % auf die Leih-Skiausrüstung

- 25 % auf den Eintritt Badeparadies und Saunaoase

7 Tage für Erwachsene ab € 426,50

7 Tage für Kinder ab € 224,00

7 Tage für Jugend ab € 389,00

3 Tage für Erwachsene ab € 232,00

3 Tage für Kinder ab € 123,00

3 Tage für Jugend ab € 208,50

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KULINARIUM AM DACHSTEIN

Ramsauer

Nockerlsuppe

Die Ramsauer Köchinnen und Köche haben ganz eigentümliche

Schmankerl aufzuwarten. Evangelische Krapfen,

Köstlichkeiten mit Steirerkas (eine regionale Graukäseart

von den Almen), Wildgerichte (vor allem im Herbst) und

so manche „Mehlspeise“ ist typisch ramsauerisch. Winter

ist aber Suppenzeit. Sie wärmt und gibt Kraft, füllt nicht

und ist doch sättigend – genau das Richtige während

des Langlaufens, Skifahrens oder Winterwanders.

Eine nicht alltägliche Suppe ist die Ramsauer „Neckisuppn“,

also Suppe mit Nockerl. Ortsbäurin Erika Laubichler

hat dieses Rezept zur Verfügung gestellt. „Original

wurde geselchtes Lammfleisch von zumeist alten Schafi-

Steegla (zu Deutsch: Beinfleisch vom Schaf) als Suppeneinlage

verwendet, heute wird oft gekochtes Rindfleisch

oder Wurst, zum Beispiel Braunschweiger, in Würfel geschnitten

verwendet“, weiß die Köchin über die verschiedenen

Suppeneinlagen zu berichten. Es darf also je nach

Gusto variiert werden. Dazu werden Kartoffeln gereicht

oder gleich in die Suppenteller geschnitten. Damit wird

das Gericht zur vollwertigen Hauptmahlzeit.

Rezept

Zutaten:

400 g Mehl, 1 TL Salz, 4 Eier, 1 Zehe Knoblauch, Petersilie,

125 ml kaltes Wasser; 150 g geselchtes Lammfleisch,

Rindssuppe, Schnittlauch, Erdäpfel

Zubereitung:

Nockerlzutaten zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten, in

siedendes Salzwasser Nockerl einkochen (nicht mit dem

Nockerlhobel). 10 min. langsam kochen lassen, abseihen

und mit kaltem Wasser abschwemmen.

Die Nockerln in einer heißen Rindsuppe mit dem Fleisch

servieren und mit frischem Schnittlauch garnieren.

Tipp:

Als besonderen Geschmack kann man in Schweinefett

geröstete Speckwürfel über die heiße Suppe gießen.

Gekochte Kartoffeln schmecken dazu sehr gut.

Gutes Gelingen und guten Appetit

wünscht die Ramsauer Ortsbäurin.


WUSSTEN SIE, DASS ... ?

… die Ramsau Lodenwalke nicht

nur die weltbekannten „Schladminger

Lodenjacke“ herstellt,

sondern auch die strapazfähigen,

wind- und wetterabweisenden Lodendecken,

aber auch moderne,

und sogar prämierte, Freizeit- und

Sportbekleidung?

„Die Loden-Fertigung ist eine jahrhunderte

alte Technik, die man bei

uns kennenlernen kann“, lädt der

Inhaber zu den Betriebsbesichtigungen

von Montag bis Freitag ein.

Ramsau am Dachstein die

pferdefreundlichste Gemeinde Österreichs

ist?

Aufgrund ihrer Infrastruktur, dem

Wissen um Wohl und Aufzucht der

Pferde wurde diese Auszeichnung im

Vorjahr an die Dachsteingemeinde

und ihre Züchter und Pferdebauern

verliehen. Besonders beliebt bei den

Gästen sind die Pferdeschlittenfahrten

auf präparierten Winterwegen

über Felder und durch Wälder, aber

auch Winterausritte und natürlich

Lehreinheiten werden angeboten.

Den Titel der „pferdestärksten“

Gemeinde Steiermarks hält Ramsau

am Dachstein schon lange inne. Auf

2600 Einwohner kommen 450 Pferde.

400 davon wachsen in einem der

40 Zuchtbetriebe auf.

am Dachstein auch Sonderfahrten

bei Vollmond angeboten

werden?

Gemeinsam mit dem Bergführer wird

eine nächtliche Fackelwanderung zur

Dachsteinwarte und wieder zurück

zur Bergstation veranstaltet.

… die Loipen täglich mit einem

Aufwand von bis zu 15 Stunden

präpariert werden?

Unsere Loipen-Fahrer stehen im

Winter auf, wenn so mancher Gast

noch lange feiert. Sie tragen Sorge

dafür, dass sich bis um 9 Uhr am

Morgen die Langlaufspuren in perfektem

Zustand befinden.

… die Dachstein Seilbahn ohne

eine einzige Stütze 1000 Höhenmeter

überwindet?

Sie wurde 1969 errichtet und kann

pro Fahrt bis zu 70 Personen auf

das „Dach der Steiermark“, wie der

höchste Berg des Bundeslandes

auch genannt wird, bringen: Zum

Skilaufen, Gletscherwandern, Langlaufen,

Snowboarden, Tourenskigehen

oder einfach nur zum Sonne

tanken.

Ramsau am Dachstein gemeinsam

mit den umliegenden Skibergen

als die „Beste Region in der

Vielseitigkeit in den Alpen“ und

die Dachsteingemeinde überdies

als „Beste Langlaufregion Österreichs“

ausgezeichnet wurde?

In keiner anderen Region der Alpen

finden Sie so viele ausgezeichnete

Angebote wie rund um den Dachstein.

… Langlaufen lernen in 6 Stunden

möglich ist?

Das glauben Sie nicht? Dann überzeugen

Sie sich selbst bei einer der

drei Ramsauer Langlaufschulen.

… eine der größten TV-Produktionen

Österreichs in Ramsau am

Dachstein gedreht wird?

Im Sommer 2011 entstand die dritte

Staffel der deutschen Produktion

„Die Bergwacht“. Sie bietet alles,

was eine moderne Heimatserie

braucht: Spektakuläre Szenen, herrliche

Landschaftsaufnahmen, glückliche

Rettungen, romantische Begegnungen,

viele Gefühle und Emotionen

in den Bergen. Im März 2012 folgt

die Ausstrahlung der aktuellen Staffel

auf ZDF und ORF.

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D

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am Dachstein

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Ramsau 372

8972 Ramsau am Dachstein

Österreich

Tel: +43 (0) 3687 81833

Fax: +43 (0) 3687 81085

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