GESCHÄFTSBERICHT 2003 - HYPO Steiermark

hypobank

GESCHÄFTSBERICHT 2003 - HYPO Steiermark

G E S C H Ä F T S B E R I C H T 2 0 0 3


Die Landes-Hypothekenbank Steiermark AG

verzeichnete im Jahr 2003 das beste Ge-

schäftsjahr seit der Gründung des Unter-

nehmens. Dies obwohl die von den Wirt-

schaftsforschern immer wieder prognostizierte

Konjunkturerholung nicht feststellbar war und

der Konjunkturmotor nach wie vor nicht auf

Touren kam. Das erfreuliche Ergebnis der Bank

ist auf die konsequente Verfolgung der vom

Vorstand gesetzten Unternehmens-Positionie-

rung im Rahmen des Projektes „zukunft hypo“

zurückzuführen.

Die Ratingagentur „Standard & Poors“ hat der

Landes-Hypothekenbank Steiermark AG be-

reits zum dritten Mal das Rating „AA“ zu-

erkannt. Damit ist die Landes-Hypotheken-

bank Steiermark AG die einzige steirische

Bank mit einem internationalen Rating. Aus-

gehend von diesem Rating wurde die Emis-

sionstätigkeit forciert. Die Diskussion auf euro-

päischer Ebene über die Neuregelung der

Haftung der Bundesländer zugunsten der

jeweiligen Landes-Hypothekenbanken mün-

dete in einer Regelung, die im Sinne der

Rechtssicherheit und der Kunden als durch-

aus akzeptabel zu bezeichnen ist. Die ent-

sprechende Umsetzung durch das Land

Steiermark wurde für das Jahr 2004 in Aus-

sicht genommen.

Nach fast drei Jahren Vorbereitungszeit wurde

im abgelaufenen Jahr eines der größten Pro-

jekte der Landes-Hypothekenbank Steiermark

3


AG abgeschlossen. Mit der erfolgreichen

EDV-Umstellung am 13. Oktober 2003 wurden

sämtliche Anwendungen der Bank auf ein

neues System migriert. Mit dieser Umstellung

wird dem ständig steigenden Sicherheits-

bedürfnis Rechnung getragen und wurden

damit auch die Weichen für die weitere

Rationalisierung und Modernisierung im IT-

Bereich gestellt. Auf diese Weise soll es

auch in Zukunft ermöglicht werden, Synergie-

potenziale mit dem Mehrheitseigentümer zu

realisieren. Daneben wurde ein Meilenstein

im Projekt „Group Treasury“ gesetzt. Das

Treasury hat in einer wesentlich erweiterten

und modifizierten Form im November 2003

seinen Betrieb am Joanneumring 20 in den

neuen Räumen aufgenommen. Damit ver-

fügt die Landes-Hypothekenbank Steier-

mark AG als Regionalbank über ein schlag-

kräftiges Treasury und ist damit in der

Lage, den Kunden einen optimalen Zu-

gang zu internationalen Märkten zu

bieten.

Am äußeren Erscheinungsbild der Hypo

wurde ebenfalls konsequent weitergearbeitet.

Es wurde unter anderem die Filiale in Schlad-

ming total erneuert und erweitert. Mit der

Eröffnung eines neuen Tagungs- und Schu-

lungszentrums am Joanneumring 18, verbun-

den mit der Übersiedlung des Teams für

die Betreuung der Gruppe „Ärzte und freie

Berufe“ ins Haus Joanneumring 18, wurde ein

weiterer Schritt in Richtung der Umsetzung

des Konzeptes „zukunft hypo“ gesetzt.

Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern für ihren besonderen Einsatz,

ohne den der Erfolg des Unternehmens nicht

möglich wäre. Gleichzeitig dankt der Vorstand

allen Kunden und Geschäftsfreunden der Lan-

des-Hypothekenbank Steiermark AG für das

Vertrauen. Den Eigentümern Raiffeisenlandes-

bank Steiermark reg.GenmbH und dem Land

Steiermark sowie den Mitgliedern des Auf-

sichtsrates gilt der besondere Dank für die

Unterstützung und Kooperation im abgelaufe-

nen Geschäftsjahr.

Dkfm. Alfred Goger Dr. Ludwig Sik Dr. Edwin Knoll


Wirtschaftliche

Rahmenbedingungen

Nach verhaltener Entwicklung der Weltwirt-

schaft in der ersten Jahreshälfte 2003 hat sich

die Konjunktur im zweiten Halbjahr rasch und

kräftig erholt. Besonders dynamisch hat sich

die Wirtschaftsleistung in Asien und in Nord-

amerika entwickelt. In diesem Sog konnte

auch Japan aus einer jahrelangen Stagna-

tionsphase heraustreten.

Die Dynamik der internationalen Konjunkturbe-

lebung hat sich nur zögerlich auf den Euro-

Raum übertragen. Die anhaltende Schwäche

der Binnennachfrage bremst das Tempo eben-

so wie die starke Aufwertung des Euro. Im

internationalen Vergleich bleibt das Wachstum

der EU-Mitgliedsländer mit +0,7% deutlich

unter dem OECD-Durchschnitt von +2,0%.

Die österreichische Wirtschaft ist mit +0,7% im

%

5,0

4,0

3,0

2,0

1,0

0,0

–1,0

–2,0

selben Tempo wie jenes der EU-15 gewach-

sen. Das vorläufig errechnete BIP pro Einwoh-

ner beträgt € 27.760,–.

Deutliche Wachstumsimpulse gingen dabei

von den Ausrüstungsinvestitionen (Maschinen,

Elektrogeräte, Fahrzeuge) mit einer Steigerung

von 6,1% aus, nachdem in den beiden Vorjah-

ren reale Rückgänge zu verzeichnen waren.

Die Bauwirtschaft hat sich ebenfalls erholt. Die

positiven Veränderungsraten der Konjunktur-

indikatoren wie Produktionswert, Auftragsein-

gänge und -bestände sowie Beschäftigte be-

stätigen eine ganzheitlich zufrieden stellende

Entwicklung.

Im Einklang mit der Einkommensentwicklung

sind die Konsumausgaben der privaten Haus-

halte moderat um +1,3% gestiegen und zei-

Wirtschaftswachstum im internationalen

Vergleich 1994–2003

Österreich EU-15 USA

Deutschland Euro-Zone

1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003

Quelle: © STATISTIK AUSTRIA

5


gen eine vorsichtige Ausgabendisponierung.

Die anhaltenden Sparbemühungen im öffent-

lichen Sektor führen zu einer geringen Aus-

weitung des öffentlichen Konsums. Das öffent-

liche Defizit gemäß Maastricht-Definition ist

mit 1,1% des Bruttoinlandsproduktes güns-

tiger als erwartet ausgefallen.

Im Gleichklang mit der Veränderung des Euro-

Dollar-Wechselkurses hat sich die Exportdy-

namik 2003 gegenüber den Vorjahren deutlich

verlangsamt. Die Wachstumsrate ist nunmehr

auf +2,0% abgesunken. Dagegen hat sich die

Importnachfrage deutlich beschleunigt. Das

Leistungsbilanzdefizit bleibt mit rund € 1 Mrd.

im ausgeglichenen Bereich.

Österreich zählt auch 2003 zu den preis-

stabilsten Ländern in der Eurozone. Die Infla-

tionsrate betrug 1,3%. Während sich die Güter

des täglichen Bedarfs deutlich verteuert ha-

ben, wurden Computer, Telefongespräche und

Flugreisen erheblich billiger. Mit dem Anstieg

%

5,0

4,5

4,0

3,5

3,0

2,5

2,0

1,5

Zinssatzentwicklung 2003

3 Monate SMR 10 Jahre

der Tariflöhne um 2,2% und der niedrigen

Inflationsrate sind die Bruttorealeinkommen

der Arbeitnehmer um etwa 1% gestiegen.

Da sich der Konjunkturaufschwung nur mit

zeitlicher Verzögerung auf den Arbeitsmarkt

auswirkt, hat sich die Zahl der Beschäftigten

gerade um +0,2% erhöht. Die Arbeitslosen-

quote nach Eurostat-Berechnungsmethode

ist geringfügig auf 4,4% angestiegen.

Jän Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Nachdem die Aktienmärkte nach einer drei-

jährigen Baisse im März 2003 ihren Tiefststand

erreicht hatten, setzte mit dem kurzen Kriegs-

verlauf im Irak ein Stimmungsumschwung ein.

Gerade jene Märkte, die zuvor am meisten ein-

gebüßt hatten, konnten 2003 an Boden gut-

machen. Der Morgan Stanley Capital Inter-

national MSCI-World-Index, der als Messlatte

für die Entwicklung der Aktienmärkte herange-

zogen werden kann, hat eine positive Jahres-

performance, umgerechnet in Euro, von +8,9%

erzielt. Besonders beachtlich war die Entwick-


lung des Austrian Traded Index ATX der Wiener

Börse, der einen Kursgewinn von knapp 35%

gegenüber dem Vorjahr verzeichnen konnte.

Die allgemeine Unsicherheit bezüglich der Er-

holung der Weltwirtschaft gepaart mit Defla-

tionsängsten hat zu einem wahren Nachfrage-

boom nach „sicheren“ Rentenwerten geführt.

Als Folge haben sich absolute Rekordtief-

stände bei den zehnjährigen Renditen einge-

stellt. Während die zehnjährige Rendite öster-

reichischer Bundesanleihen im Juni auf einen

Wert von 3,58% gesunken ist, war in den

Folgemonaten eine Gegenbewegung mit

Geschäftsentwicklung

Die Landes-Hypothekenbank Steiermark AG

konnte den erfolgreichen Kurs der vergan-

genen Jahre fortsetzen. Dies wird durch die

Ergebnisse des Jahresabschlusses 2003 ein-

drucksvoll bestätigt.

Die Bilanzsumme wurde um 16,5% oder

€ 664 Mio. auf eine Höhe von € 4,7 Mrd.

ausgeweitet. Daneben werden auf Kunden-

depots Wertpapiervolumina in Höhe von

€ 955 Mio. gemanagt.

Das Kreditvolumen bleibt mit € 2,75 Mrd.

weitestgehend konstant und gegenüber dem

Vorjahr nahezu unverändert. Die bestehende

abgesicherte Liquiditätsposition wurde ins-

einem Anstieg von nahezu 100 Basispunkten

zu verzeichnen. Bis zum Jahresende beweg-

ten sich dann die Renditen in einer Bandbreite

von 4,0%–4,5%, um sich am Jahresende auf

das Niveau vom Jahresbeginn einzustellen.

Mit der zweifachen Senkung der Leitzinsen um

0,25%-Punkte im März und um 0,50%-Punkte

im Juni 2003 wurde der Wirtschaft eine wich-

tige konjunkturpolitische Spritze verabreicht.

Als Konsequenz sind die Geldmarktzinsen im

gleichen Ausmaß gesunken. Die durchschnitt-

liche Rendite für den 3M Euribor lag im

zweiten Halbjahr stabil bei 2,15%.

besondere dazu genutzt, in liquide Wert-

papiere zu investieren und die Guthaben bei

anderen Kreditinstituten aufzubauen. Dem-

zufolge haben sich die Schuldtitel öffentlicher

Stellen um € 109 Mio. und die Schuldtitel

sonstiger Emittenten um € 363 Mio. gegen-

über dem Vorjahr erhöht.

Die ausgezeichnete Ratingeinstufung der

Landes-Hypothekenbank Steiermark AG hat

eine intensive Emissionstätigkeit auf natio-

nalen und internationalen Märkten ermög-

licht und zu einer Erhöhung der verbrief-

ten Verbindlichkeiten um € 584 Mio.

geführt.

7


Damit wurde sehr deutlich, ähnlich wie

im Vorjahr, die Platzierungskraft des Unter-

nehmens unter Beweis gestellt.

Das wirtschaftliche Ergebnis 2003 fügt sich in

den kontinuierlichen Aufwärtstrend der ver-

5.000

4.500

4.000

3.500

3.000

2.500

2.000

1.500

1.000

500

0

Bilanzsumme / EGT

gangenen Jahre nicht mehr ein, sondern über-

trifft die Vorjahresergebnisse in einzigartiger

Weise. Erstmalig übersteigt die Eigenkapital-

rentabilität im Berichtsjahr die 10-Prozent-

Marke. Damit wird der Durchschnittswert der

in Österreich tätigen Kreditinstitute abermals

übertroffen.

Die cost income ratio, das Verhältnis der Be-

triebsaufwendungen zu den Betriebserträgen,

bleibt mit 58,7% gegenüber dem Vorjahr

nahezu unverändert.

in ? Mio. in ? Mio.

Bilanzsumme

EGT

1999 2000 2001 2002 2003

20

18

16

14

12

10

8

6

4

2

0


Ausleihungen

und Finanzierungen

Solides Wachstum

in den Kerngeschäftsfeldern

Das Jahr 2003 war von einer eher verhalte-

nen Erwartung an die weltwirtschaftlichen

Aussichten geprägt. Die nervöse Zinsland-

schaft auf niedrigem Durchschnittsniveau und

die unsichere weltpolitische Lage waren nicht

dazu angetan, die Entwicklung vor allem im

betrieblichen Bereich zu unterstützen. Ganz

anders im Bereich der privaten Investitionen

der Wohnraumfinanzierung, wo auf Grund des

durchschnittlich sehr niedrigen Zinsniveaus

entsprechend offensives Kundenverhalten

festzustellen war.

Im Jahr 2003 hat sich das Kreditvolumen der

HYPO Steiermark auf hohem Niveau bei rund

€ 2,75 Mrd. eingependelt. Innerhalb der ein-

zelnen Marktsegmente hat sich die Akzen-

tuierung einzelner strategisch interessanter

Kundengruppen positiv in den Zuwachszahlen

niedergeschlagen.

Ergebnis der konsequenten Umsetzung unse-

rer klaren Regionalbankstrategie und der

Konzentration auf die Stärken und Kern-

kompetenzen unserer Finanzierungsberatung

ist eine zweistellige Wachstumsrate im Kun-

densegment Privatkunden und Freie Berufe.

Die Finanzierungen in diesem Bereich haben

um € 52 Mio. oder 10,4% zugenommen.

Das Teilkundensegment Privatkunden liegt

sogar um 15,5% über dem Vergleichswert

des Vorjahres.

Das Geschäftsfeld Firmenkunden, welches

insgesamt gut ein Fünftel des gesamten Aus-

leihungsvolumens unseres Institutes in sich

vereinigt, wuchs um € 20 Mio. oder 3,3%.

Träger dieser Vorwärtsentwicklung ist das

Teilkundensegment Projektfinanzierungen, wo

im laufenden Geschäftsjahr eine Zuwachs-

rate von € 57 Mio. oder 31,6% zu ver-

zeichnen war.

Das Geschäftsfeld öffentliche Hand ist einer-

seits wesentlich durch die immer konse-

quenter gehandhabte Maastrichtorientierung

beeinflusst und andererseits durch die Ent-

schuldungspolitik des steirischen Landes-

haushaltes. Isoliert betrachtet war hier ein

Volumenrückgang von rund 14% zu erkennen,

der jedoch seine Gegenpositionen in den

guten Steigerungsraten der Teilkundenseg-

mente Projektfinanzierung und Leasing hat.

Das Ausleihungsvolumen an die Gemein-

nützigen Wohnbauträger hat trotz großer

Knappheit bei Wohnbauförderungsmitteln eine

leichte Steigerung von 1,3% aufzuweisen.

9


1.400

1.200

1.000

800

600

400

200

0

Finanzierungsvolumen

Private Kommerz Öffentliche Leasing

Eine Fortsetzung hat die besonders erfreu-

liche Entwicklung bei der Refinanzierung der

HYPO Leasinggesellschaften gefunden. Hier

konnte das Refinanzierungsvolumen um wei-

tere € 105 Mio. gesteigert werden, was

einer Wachstumsrate von 32,6% gleich-

kommt.

Die Mehrheit der Leasingkunden kommt aus

dem Bereich der privaten Haushalte, gefolgt

WP-Nostro Portefeuille

2,2% 1,1% 16,7%

2002 2003

79,9%

vom Bereich der öffentlichen Hand. Insgesamt

stellt die HYPO Steiermark rund € 660 Mio.

ihres Kundenkreditvolumens für die Wohn-

raumfinanzierung bereit, das sind rund ein

Viertel des gesamten Ausleihungsvolumens

an Kunden. Diese Zahlen zeigen deutlich die

Stärke der HYPO Steiermark als Finanz-

partner der privaten Haushalte sowie als

kompetente Landesbank.

Banken

Öffentliche Hand

Corporate

Sonstige


1

Wertpapier – Eigenbestand

Das Portefeuille wurde gegenüber dem Vor-

jahr um € 595 Mio. bzw. 73,3% aufgestockt.

Weiterhin wurde beim Ausbau des Porte-

feuilles konsequent großes Augenmerk auf

die Liquiditätssicherheit gelegt. Als Ausgleich

zu den Unsicherheiten der wirtschaftlichen

Entwicklung wurden Wertpapiere mit einem

ausgezeichneten Rating sowie fundierte

Bankanleihen zugekauft. Somit wurde bei

den Veranlagungsentscheidungen nach wie

vor das Kriterium der Bonität stärker ge-

wichtet als die branchenmäßige Diversifi-

zierung und die höhere Ertragsmöglich-

keit.

Die regionale Streuung wurde weiter vor-

angetrieben; bei den Währungen sind nach

wie vor lediglich EURO und USD vertreten.

Der prozentuelle Anteil an Corporate Bonds

hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr stark

vermindert, der Anteil an Investmentfonds

und Alternative Investments hat sich durch

die Ausweitung des Anleihenanteiles weiter

verkürzt.

1 Die Woche der Österreichischen Aktie: Dr. Ernst

Sittinger (Die Presse), Dr. Wolfgang Leitner (Andritz

AG), Dr. Stefan Zapotocky (Wr. Börse AG), Dkfm.

Alfred Goger (HYPO Stmk.), Dr. Karl Büche (Brau

Union AG)

11


Mittelaufbringung

Im Jahr 2003 wurde die Aufbringung von Re-

finanzierungsmitteln über Wertpapier-Emis-

sionen auf den Kapitalmärkten weiter voran-

getrieben und damit weiterhin größtes

Augenmerk auf langfristige Liquiditätssicher-

heit gelegt. Der Anteil der Emissionen beträgt

nunmehr über 80% der gesamten Fremdmittel.

Damit wird wiederum die einmalige Stellung

der Landes-Hypothekenbank als Spezialinsti-

tut bei der Begebung von Wertpapieren in der

Steiermark dokumentiert. Auf die Kundenein-

lagen entfallen rund 17% der Fremdmittel.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinsti-

tuten haben sich um € 62,8 Mio. auf € 111

Mio. erhöht. Gerade die Aufnahme von Fremd-

währungen bei inländischen Kreditinstituten

hat diese Erhöhung ausgelöst.

Wenngleich die Kunden der Hypo eher in

so genannte höhere Anlageformen wie fest-

5.000

4.500

4.000

3.500

3.000

2.500

2.000

1.500

1.000

500

0

Mittelaufkommen

2002 2003

Bankeinlagen

Giroeinlagen

verzinsliche Wertpapiere und Investmentzerti-

fikate investieren, wurde eine allgemein gültige

Trendumkehr zur Spareinlage abermals bestä-

tigt. Die Spareinlagen konnten auf € 464,6

Mio. erhöht werden. Das entspricht einer

Wachstumsrate von 6,1%, die den öster-

reichweiten Anstieg deutlich übertrifft.

Dies signalisiert einerseits einen klaren Ver-

trauensbeweis in die Tradition und Stärken der

HYPO Steiermark und andererseits entspricht

der Einlagenzuwachs im Bereich der Sparein-

lagen auch dem aktuellen Bild des Niedrigzins-

niveaus. Anleger parken kurzfristig ihre liquiden

Mittel, um zum gegebenen Zeitpunkt in höher

rentierende Anlageformen zu wechseln.

Dagegen werden die Sicht- und Terminein-

lagen sehr stark durch institutionelle Kunden

beeinflusst. Das hat zu einem Rückgang der

sonstigen Verbindlichkeiten um € 63,8 Mio.

Spareinlagen

Emissionen


auf einen Einlagenstand von € 296,5 Mio.

geführt.

Die verbrieften Verbindlichkeiten sind auf

€ 3,5 Mrd., das entspricht einem Zuwachs

von nahezu 20% gegenüber dem Vorjahr,

angestiegen.

Am Kapitalmarkt erfolgte die Mittelaufbrin-

gung durch die Begebung von langfristigen

Bankanleihen und Schuldscheindarlehen. Auf

Grund des guten Ratings der Bank („AA“ von

Standard & Poors) sowie der Nutzung des

Debt Issuance Programmes konnte die Inves-

Eigenmittel

Die anrechenbaren Eigenmittel der Landes-

Hypothekenbank Steiermark AG konnten auf

€ 229,7 Mio. gesteigert werden. Das ist

gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um

€ 33,9 Mio. bzw. 17,3%. Die Eigenmittel-

quote, welche das Verhältnis der anrechen-

baren Eigenmittel zur Bemessungsgrund-

lage gemäß § 22(2) BWG ausdrückt, be-

trägt 10,8% und liegt damit deutlich

über der gesetzlichen Mindestanforderung

von 8%.

Über die Selbstfinanzierung wurden die offe-

nen Rücklagen dotiert und das Kernkapital

um € 10,8 Mio. gestärkt. Der Vorjahreswert

torenschicht weiter diversifiziert werden.

Maßgeschneiderte Emissionen wurden ent-

sprechend den Wünschen von Großinvestoren

in Euro, Schweizer Franken oder Japanischen

Yen begeben. Zusätzlich wurde die Pfand-

briefstelle der österreichischen Hypotheken-

banken als Refinanzierungsinstitut in Anspruch

genommen.

Im Retail-Geschäft wurden in erster Linie

Öffentliche Pfandbriefe, Wohnbaubank-An-

leihen und Ergänzungskapitalanleihen plat-

ziert.

wird um 9,9% ausgeweitet und die Kern-

kapitalquote auf 5,7% gestärkt.

Gleichzeitig wurden mit der Begebung einer

Ergänzungskapitalanleihe die ergänzenden

Eigenmittel um € 23 Mio. auf € 109,9

Mio. erhöht.

13


Ertragslage

Obwohl das Wirtschaftsjahr 2003 wesentlich

durch organisatorische und innerbetriebliche

Veränderungen bestimmt wurde, ist es gleich-

zeitig gelungen, die Marktposition in der

Steiermark zu stärken und die Ertragslage

deutlich zu verbessern.

Der Nettozinsertrag ist um € 4,1 Mio.,

das entspricht einer Steigerung von +7,2%,

auf € 61,1 Mio. angestiegen. Wegen des

hohen Zuwachses der Eigengeschäftspo-

sitionen hat sich die Durchschnittsbilanz-

summe stark erhöht, wodurch gleichzeitig

die Zinsmarge i.e.S. auf 1,38% reduziert

wurde. Im Vergleich zu anderen österreichi-

schen Banken bleibt der Nettozinsertrag aus

dem Bilanzgeschäft die bestimmende Ein-

flussgröße.

Die Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft

konnten mit +3,1% moderat gesteigert wer-

den. Demgegenüber haben sich die Provi-

sionsaufwendungen wegen der verstärkten

Nutzung alternativer Vertriebswege mehr als

verdoppelt.

Die Kursentwicklungen im Schweizer Fran-

ken und im Japanischen Yen haben dazu

geführt, dass die Erträge aus Finanzge-

schäften auf € 6,6 Mio. gesteigert werden

konnten.

1


Insgesamt haben die Betriebserträge um

€ 6,8 Mio. bzw. +9,3% auf € 79,8 Mio.

zugenommen.

Der Anstieg der Kosten entwickelt sich ähnlich

jenen der Erträge. Das Bemühen, unseren

Kunden eine anspruchsvolle und qualifizierte

Beratung zu bieten, ist unmittelbar mit der

Ausweitung des Mitarbeiterstandes verbun-

den. Mit durchschnittlich 372 Dienstnehmern

nimmt die Landes-Hypothekenbank Steier-

mark AG eine bedeutende Stellung auf dem

Arbeitsmarkt in der Steiermark ein. Der Per-

sonalaufwand erhöhte sich um € 1,5 Mio. auf

€ 25,6 Mio.

Die Sachaufwendungen sind um +15,5% auf

€ 17,8 Mio. angestiegen. Im Wesentlichen

führt die Umsetzung der Strategieansätze vor-

erst zu erhöhten Kostenstrukturen. Dazu zäh-

len die Renovierungs- und Adaptierungsmaß-

nahmen unserer Filialen in gleicher Weise wie

der Zukauf von Beratungsleistungen Dritter bei

der Installation neuer Systeme. Die Haftungs-

übernahme durch das Land Steiermark wird

mit einem Betrag in Höhe von rund € 2,8 Mio.

abgegolten.

Das Betriebsergebnis, der Saldo von Be-

triebserträgen und Betriebsaufwendungen,

erhöht sich um 9,6% auf € 32,9 Mio.

Während die Insolvenzeröffnungen in Öster-

reich mit einem Plus von 3,2% doch merklich

angestiegen sind, konnten in unserem Haus

die Vorsorgen für Kreditrisiken auf dem Vor-

jahresniveau stabilisiert werden. Der Rück-

gang der Renditen auf den Kapitalmärkten

hat hingegen zu einem Anstieg der Wert-

papierkurse geführt, wodurch die Vorsorgen

für Wertpapiere auf die Hälfte reduziert werden

konnten. Damit haben sich die Aufwendungen

für Risikovorsorgen gegenüber dem Vorjahr

um € 2,3 Mio. verringert.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäfts-

tätigkeit stieg auf € 18,1 Mio. Neben den

Dienstgeberbeiträgen, welche direkt im Per-

sonalaufwand ausgewiesen werden, trägt

die Bank einen Steueraufwand in Höhe von

€ 5,5 Mio. Nach Abzug der Steuern ver-

bleibt ein Jahresüberschuss von € 12,6 Mio.

1 HYPO-Steiermark-Weltspartag – Vorstandsempfang

mit Hofrat Dr. Tito Kriegseisen, o.Univ.-Professor

DDr. Horst Wünsch, Vorstandsdirektor Dr. Ludwig

Sik, Landtagspräsident a. D. Dr. Christoph Klauser

15


Ausblick 2004

Nach Meinung der Wirtschaftsforscher wird

sich das Wachstum des BIP, getragen von

Exporten, Sachgütererzeugung und Ausrüs-

tungsinvestitionen, von real 0,7 % im Jahr

2004 auf 1,7 % erhöhen.

In den letzten Monaten haben sich die

weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für

einen Konjunkturaufschwung – neben den

USA zeigt auch die japanische Wirtschaft erst-

mals Zeichen einer nachhaltigen Erholung –

merklich verbessert. Den Euro-Raum hat

diese Aufwärtstendenz bisher kaum erfasst;

die österreichischen Unternehmen beurteilen

aber die künftige Entwicklung mit vermehrtem

Optimismus. Allerdings bleiben Risken be-

stehen – vor allem die Währungsrelation

EURO zu US-Dollar.

Auch die OeNB hält trotz der letzten aktuellen

Verunsicherungen an dieser Prognose fest.

Sollten allerdings die Wirtschaftsdaten nicht

in der prognostizierten Form eintreten, ist mit

entsprechenden Zinskorrekturen zu rechnen.

Die Landes-Hypothekenbank Steiermark wird

nach wie vor auch unter den schwierigen

Rahmenbedingungen alle Anstrengungen

unternehmen, die bisher erfolgreiche Ge-

schäftstätigkeit fortzusetzen. Aus heutiger

Sicht ist mit einer weiterhin positiven wirt-

schaftlichen Entwicklung der Bank in 2004 zu

rechnen.

Die Strategie „zukunft hypo“ wird 2004

konsequent fortgesetzt. Neben den bisherigen

„Strategieeckpfeilern“ – z. B. Forcierung der

gehobenen Privatkunden, Risikobeherrschung

u. a. – wird vor allem an der Stärkung des

Vertriebes gearbeitet. Die Modernisierung der

Geschäftsstellen wird weiterhin vorangehen;

der neue Standort Liezen wird voraussichtlich

im Juli 2004 eröffnet, die umgebaute bzw.

erweiterte Filiale Graz, Peter-Tunner-Gasse,

wird gegen Jahresende 2004 den Betrieb

aufnehmen.

Das „Group Treasury“ soll nach einer Ein-

führungsphase zur Ertragsstabilisierung bzw.

-stärkung beitragen und langfristige Liquidität

unter Beachtung der neuen Haftungsrege-

lungen beschaffen.

Nach der gelungenen EDV-Umstellung wird

nach weiteren Synergiepotenzialen ge-

sucht, um die Kostenstrukturen zu opti-

mieren.

Die konsequente Kreditrisikopolitik der letzten

Jahre wird über die Mindeststandards der

„FMA“ nachhaltig weiterverfolgt.

Das Risikocontrolling wird personell und

technisch auf den Soll-Stand aufgestockt,

um den hohen Anforderungen gerecht

zu werden und den Risikokorridor sowohl

für das Handels- als auch Bankbuch so

eng wie möglich zu halten.


So fängt alles an …

Gewichtigste Aktivität von HYPO Steiermark

Marketing war die komplette Neugestaltung

des Markt- und Markenauftrittes der HYPO

Steiermark – Bank, Leasing und Bauträger.

Die Marke erhielt ein straffes Corporate Design

und verweist mit ihrem hohen Wahrneh-

mungsfaktor und entsprechendem Wieder-

erkennungswert auf die einheitliche, stark aus-

geprägte Qualitätsorientierung des Institutes.

Die neue Werbelinie bestätigt einerseits die

traditionellen Wurzeln der steirischen Lan-

desbank, andererseits soll jedoch ebenso die

Dynamik des 21. Jahrhunderts akzentuiert

werden.

Der umfassende Relaunch des Marktauftrittes

beinhaltet neue Informationsbroschüren für

Kunden, die in formaler, inhaltlicher und

grafischer Hinsicht umgestaltete Website

www.hypobank.at, neue Sujets für Inserate

und Plakate, einen Image-Videoclip und

Image-Printfolder, neues Design für sämtliche

Drucksorten, Radio- und Telefon-Spots mit

der „HYPO Steiermark-Stimme“ Wolfram

Berger sowie neue Werbemittel.

Woche der

österreichischen Aktie

Mit den hochkarätigen Partnern Wiener Börse,

BBAG und Andritz AG präsentierte die HYPO

Steiermark am 15. Mai exklusiv die Auftakt-

veranstaltung zur „Woche der österreichi-

schen Aktie“ in der Stadthalle Graz.

Prominente Referenten vor rund 400 Gästen

waren Dr. Wolfgang Leitner (Andritz AG),

Dr. Karl Büche (BBAG) und Dr. Stefan Zapo-

tocky (Wiener Börse). Dr. Ernst Sittinger

(„Die Presse“) moderierte und leitete die

überaus informative Podiumsdiskussion. Im

Anschluss beantworteten die Vortragenden

zahlreiche Fragen aus dem Publikum, das

viele wertvolle Tipps für private Investments

mit nach Hause nahm und die Kompetenz

und führende Rolle der HYPO Steiermark

auf dem Sektor Aktien und Wertpapiere ein-

drucksvoll bestätigt erhielt.

Eröffnung der neuen

HYPO Schladming

Mit einem Tag der offenen Tür am 13. Juni

nahm die erweiterte und großzügig umge-

staltete HYPO Schladming ihren Betrieb

wieder auf. Gepflegtes Ambiente und hoch-

wertigste Ausstattung – gerade auch in bank-

technischer Hinsicht – demonstrieren bereits

visuell die selbst gestellten hohen Ansprüche

der Qualitäts- und Beratungsbank HYPO

Steiermark. Je nach Bedarf und Wunsch

bestimmt der Kunde sein Service selbst –

von der SB-Zone bis zum Premium.Banking

im HYPO Steiermark Kundenwohnzimmer:


1

jederzeit und individuell – im Rahmen maß-

geschneiderter, auf die jeweiligen Lebens-

phasen abgestimmter Finanzdienstleistung

mit Mehrwertcharakter sowie vielfältiger Ser-

vices rund um die persönlichen Finanzen.

Partnerschaften

und Kooperationen der

HYPO Steiermark

Partnerschaften, Kooperationen und Spon-

soring sind für die HYPO Steiermark Aus-

druck und Betonung ihres Selbstverständ-

nisses sowie ihrer Unternehmenskultur und

gelten insbesondere Institutionen mit sozia-

len Zielsetzungen sowie dem kulturellen

Bereich. Vor allem bieten diese Kooperatio-

nen eine Plattform für gemeinsame Ver-

anstaltungen:

Am 13. Februar präsentierte die HYPO Steier-

mark die mit rund 12.000 Besuchern überaus

erfolgreiche Messe „natur 03“ in der Grazer

Stadthalle – gemeinsam mit ihren Partnern

„Österreichischer Alpenverein – Sektion Graz“,

„Steirische Bergrettung“ und „Naturfreunde

Steiermark“.

Als Partner und Hausbank dieser drei alpinen

Vereine identifiziert sich die HYPO Steiermark

voll und ganz mit den wichtigen Funktionen

und Aufgaben, die diese für die Öffentlichkeit

erfüllen.

Eine weitere Kooperation hat die HYPO Steier-

mark mit der 1. HYPO Golfhauptschule Graz

abgeschlossen.

Besonderen Stellenwert nimmt die Kultur-

Partnerschaft mit Friedrich Kleinhapl ein:

Kleinhapl, Grazer Cellist mit internationaler

Karriere, ist Repräsentant von HYPO Steier-

mark Premium, dem Private.Banking-Angebot

für höchste Ansprüche. Bei HYPO Steiermark

Premium steht die partnerschaftliche Verbin-

dung mit Premiumkunden auch jenseits des

geschäftlichen Bankalltags sowie das ge-

meinsame Erleben ausgewählter künstle-

rischer Ereignisse im Vordergrund: Schließlich

bedeuten Kunst und Kultur soziale Kommu-

nikation auf höchstem Niveau.

1 Steirische Tracht „Schladminger Walker“

19


HYPO Steiermark Klangkosmos:

Premium-Matinee

im Schloß Eggenberg

Auf Einladung der HYPO Steiermark gastier-

ten die Mezzosopranistin Stephanie Houtzeel,

der Cellist Friedrich Kleinhapl, der Pianist

Stefan Woyke (mit exquisiter Kammer-

musik) sowie Schauspieler und „HYPO

Steiermark-Stimme“ Wolfram Berger (mit

Lyrik von H. C. Artmann) am 10. August

im voll besetzten Planetensaal im Schloß

Eggenberg.

Eine Premiumveranstaltung im wahren (und

besten) Sinn des Wortes: exklusives Am-

biente, zahlreiche Top-Kunden der HYPO

Steiermark und erlesene künstlerische Dar-

bietungen!

HYPO Steiermark-Golfturnier

in Fürstenfeld/Loipersdorf

Wie bereits seit Anfang der 90er Jahre organi-

sierte die HYPO Steiermark auch im abge-

laufenen Geschäftsjahr ein Golfturnier für ihre

KundenInnen.

Gastgebender Klub am 19. Juli war der

Thermengolfclub Fürstenfeld/Loipersdorf. Ins-

gesamt rund 120 Teilnehmer genossen bei

Prachtwetter ein bestens abgewickeltes

Turnier (mit Kanonenstart) sowie die exzel-

lente Betreuung und Unterstützung durch

das bewährte HYPO Steiermark-Golfteam

und die HYPO-Filiale Fürstenfeld unter

der Leitung von Filialdirektor Hannes

Purkarthofer.

Die Siegerehrung nahm Konsul Komm.-Rat

Ing. Herbert Depisch gemeinsam mit Vor-

standsdirektor Dr. Edwin Knoll vor. Im An-

schluss gab es bei kulinarischen Köstlich-

keiten sowie gepflegten steirischen Weinen

ausführlich Gelegenheit zum sportlichen und

geschäftlichen Gedankenaustausch.

Eröffnung

HYPO Steiermark Premium

Private.Banking auf absolutem Top-Niveau –

so lautet das strikte Motto im neuen Haus

HYPO Steiermark Premium am Joanneum-

ring 18, 8010 Graz, direkt gegenüber der

HYPO Steiermark-Zentrale.

In diesem Haus findet der Bereich „Gehobene

Privatkunden“ sowie der Kundengruppe

„Ärzte/Freie Berufe“ ein neues adäquates

Ambiente. Diesen bietet die HYPO Steiermark

umfassende Finanzbetreuung: Nach einer ge-

nauen Analyse des persönlichen Umfeldes

sowie der Wünsche und Vorstellungen des

Kunden verfasst der Betreuer eine umfang-

reiche Expertise. Diese ist die Grundlage für

den Aufbau eines detaillierten Finanzplanes,


der die finanziellen Ziele des Premiumkunden

in den künftigen Lebensphasen verwirklicht

und auch Risikomanagement, Vorsorge-

planung, Vermögens- und Liegenschaftsver-

waltung mit einschließt. Durch permanentes

Monitoring können jederzeit individuelle

Justierungen und Anpassungen erfolgen.

Der Top-Qualität der Dienstleistung entspricht

auch das Ambiente des hochwertig adap-

tierten Hauses: Besprechungen mit dem

persönlichen Betreuer finden im exklusi-

ven HYPO Steiermark-Kundenwohnzimmer

statt. Ehrengast der Eröffnung war Frau LH

Waltraud Klasnic; der Fotokünstler und

Journalist Heinz M. Fischer stellte im

neuen Premiumambiente seinen Bildband

„Schattenlicht“ vor.

Installierung

des Group Treasury

Mit 24. November 2003 erfolgte die Zusam-

menlegung der Treasury-Einheiten der RLB

und der HYPO Steiermark organisatorisch

und räumlich am Joanneumring 20. Gestartet

wurde das Projekt zur Schaffung des „Group

Treasury“ bereits 2002. Vorrangige Ziele der

Zusammenführung in das RLB & HYPO Steier-

mark Group Treasury sind:

Stärkung des Marktauftrittes der Gruppe

durch die Zusammenführung der Personal-

1

ressourcen und der flows aus beiden

Häusern;

Forcierung des Kundengeschäftes für Trea-

sury-Produkte innerhalb der Gruppe;

Steuerung der Zins- und Liquiditätsrisken für

die gesamte Finanzgruppe;

Nutzung der gemeinsamen Risikodeckungs-

masse (Eigenkapital + Reserven) zur Erzielung

von Handelserträgen;

Bewirtschaftung der Währungs- und Zins-

risken des Handelsbuches für beide Häuser

durch eine zentrale Stelle – dem Eigenhandel.

Im Eigenhandel sind derzeit drei aktive

Handelstische für FX, money-market und

capital-market installiert.

1 Buchpräsentation und Eröffnung des Hauses HYPO

Steiermark am Joanneumring in Graz mit Frau LH

Waltraud Klasnic, Alfred Goger, Heinz M. Fischer

21


Logistik und Services

Großprojekt „IT-Umstellung“

erfolgreich abgeschlossen

Das auf drei Jahre angelegte Projekt „IT-Um-

stellung“ fand am 13. Oktober 2003 seinen

geplanten Abschluss.

Mit diesem Datum ist die EDV-Produktion der

HYPO Steiermark im Rahmen des GEBOS-

Verbundes ins Rechenzentrum der RLB in

Raaba ausgelagert worden.

Das Großvorhaben, an dem rund 200 Mit-

arbeiterInnen in Wien und Graz beteiligt waren,

wurde als Programm mit 41 Einzelprojekten

abgewickelt. Das Management gliederte sich

in den Projektlenkungsausschuss, die Leitung

des Kooperationsprogramms sowie dessen

Projektmanagement.

Groß angelegte Schulungen

Sämtliche Schulungen für die GEBOS-Soft-

ware wurden im Sommer 2003 durchgeführt

und von Vortragenden der HYPO Steiermark

geleitet. Insgesamt fanden in diesem Zeitraum

640 Schulungstage für rund 390 MitarbeiterIn-

nen statt.

1

Die aufwändige Arbeit am Gesamtprojekt

verlief effizient und erfolgreich – der Abschluss

erfolgte sowohl im Rahmen des Zeitplans als

auch im Rahmen des vorgesehenen Budgets.

Beteiligt waren MitarbeiterInnen und Projekt-

gruppen der Unternehmen HYPO Steiermark,

RLB Steiermark, RACON Wien und Linz,

HYPO Salzburg, RIZ IT, TSI, SDS sowie

Dr. Hans Karnovsky und IBM.


Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter

Als Qualitäts- und Beratungsbank mit erst-

rangigem Profil stützt sich die HYPO Steier-

mark auf eine markante Privatbank-Philo-

sophie, in deren Mittelpunkt immer der per-

sönliche und finanzielle Erfolg des Kunden

steht.

Hierfür unerlässlich ist Top-Kompetenz der in

der Bank Beschäftigten, die durch höchste

(interne wie externe) Ausbildungsstandards

garantiert wird und damit auch den Anspruch

auf bestmögliche Qualität aller Dienstleis-

tungen der HYPO Steiermark sichert.

Diesem Umstand Rechnung tragend ermög-

lichte der Vorstand des Institutes im Berichts-

jahr insgesamt 249 DienstnehmerInnen die

Teilnahme an in- und externen Schulungs-

veranstaltungen. Hierfür wurden in Summe

1831,75 Personentage zur Verfügung gestellt.

An den kollektivvertraglich vorgesehenen

Schulungsveranstaltungen und Prüfungen

nahmen 57 MitarbeiterInnen teil. Weiters be-

suchten 52 im Institut Beschäftigte die vom

Verband der österreichischen Landes-Hypo-

thekenbanken veranstalteten Spezialsemi-

nare. 185 MitarbeiterInnen nahmen an sons-

tigen Fachseminaren teil und 105 Dienst-

nehmerInnen absolvierten die vom eigenen

Institut veranstalteten Fachseminare.

Weiters haben zehn MitarbeiterInnen die Aus-

bildung zum „Diplomierten Anlageberater“ an

der Bankakademie der Österreichischen

Bankwissenschaftlichen Gesellschaft absol-

viert. Damit verfügt die HYPO Steiermark über

insgesamt 25 „Diplomierte Anlageberater“.

Mit diesen von renommierten Referenten nach

modernsten Erkenntnissen ausgebildeten Top-

Experten gewährleistet die HYPO Steiermark

ihren Veranlagungskunden beste, umfassende

Beratungsqualität.

Zum 31. Dezember 2003 beschäftigte die

Bank insgesamt 423 MitarbeiterInnen und

Mitarbeiter. Da eine erfolgreiche Geschäfts-

tätigkeit von möglichst umfassend ausge-

bildeten MitarbeiterInnen sowie funktionie-

renden Teams abhängig ist, wird der Vor-

stand entsprechenden Schulungs- und

Weiterbildungsmaßnahmen auch weiterhin

höchsten Stellenwert beimessen.

1 „Klangkosmos“ präsentierten die Künstler Stephanie

Houtzeel, Friedrich Kleinhapl (r.), Wolfram Berger

(2. v. r.), Andreas Woyke (li.) und HYPO-Steiermark-

Vorstand: GD Alfred Goger und VD Edwin Knoll

23


Kompetenz-Verbund

HYPO Steiermark:

Bank, Leasing und Bauträger

Die Bank HYPO Steiermark versteht sich als

Anbieter von Finanzdienstleistungen für das

Land Steiermark, die mit dem Land verbun-

denen Unternehmen, die steirischen Ge-

meinden sowie für die Wirtschaft und die

Bevölkerung unseres Bundeslandes.

Die HYPO Steiermark Leasing bietet in allen

Leasingsparten eine vorteilhafte alternative

Finanzierungsform an.

Als Bauträgergesellschaft setzt die HYPO

Steiermark besonders spezifisches Know-

how ein, das von der Generalplanung über

das Projektmanagement bis hin zur Planungs-

und Baustellenkoordination reicht.

Bei Gemeinschaftsprojekten der Bereiche

Bank, Leasing und Bauträger bewirken die

zusammengeführten Kompetenzbündel der

drei HYPO Steiermark-Gesellschaften eine

Vielzahl von Synergieeffekten und weiteren,

insbesondere kostenseitigen Vorteilen für

HYPO Steiermark-Kunden.

LKH-Eingangszentrum

Geballte Kompetenz der

HYPO Steiermark

Das Großprojekt mit einem finanziellen Ge-

samtvolumen von rund € 17 Mio. zeigt ein-

drucksvoll die geballte Kompetenz der HYPO

Steiermark als Verbund von Bank sowie

Leasing- und Bauträgergesellschaften: Gene-

ralplanung, Finanzierung, Errichtung, Abwick-

lung sowie Projektleitung dieses – neben dem

Kunsthaus – wohl größten Grazer Bauvor-

habens der letzten Jahre lagen in den Hän-

den der HYPO Steiermark. Mit der LKH-

Eingangszentrum Errichtungs- und Betreiber

Ges. m. b. H. übernahm die HYPO Steiermark

darüber hinaus auch die Verantwortung sowie

die Vermarktung und Verwertung aller Räum-

lichkeiten wie für die Verwaltung des Objektes:

Die Gesamtflächen betragen rund 17.800 m².

Baubeginn war im April 2002, die Eröffnungs-

feier fand am 28. November 2003 statt.


HYPO Steiermark Leasing

Im Jahr 2003 wurden in den österreichischen

Leasinggesellschaften der HYPO Steiermark

insgesamt 3.064 Verträge mit einem Anschaf-

fungs- bzw. Herstellungswert von € 160.2

Mio. abgeschlossen. Das Auslandsgeschäft in

Kroatien, Ungarn sowie Bosnien/Herzegowina

wurde – den jeweiligen Länderrahmen ent-

sprechend – fortgesetzt.

Von einer starken Zunahme war die Geschäfts-

tätigkeit der kroatischen Leasinggesellschaft

HYPO Steiermark Leasing d.o.o. geprägt:

Die HYPO Steiermark Bauträger GesmbH

wurde am 29. September 2003 nach der Euro-

päischen Norm 9001:2000 „Qualitätsmanage-

mentsysteme Anforderungen“ zertifiziert.

Diese Norm ist Richtlinie für die Gestaltung,

Einführung und Anpassung eines Qualitäts-

managementsystems für eine Organisation

und stellt einen neutralen, international an-

erkannten Nachweis der Qualitätsfähigkeit der

HYPO Steiermark Bauträger GesmbH dar.

Die Zertifizierung bewirkt weiter verbesserte

Kundenorientierung in Richtung Premium-

Qualität. Im Managementbereich gewährleistet

Diese konnte im Jahr 2003 1.433 Verträge

mit einem Anschaffungswert von € 66.7 Mio.

abschließen.

Das neu abgeschlossene Vertragsvolumen

des Jahres 2003 beträgt in Summe 4.497

Stück bzw. € 226.9 Mio.

Besonders sei auf das Großprojekt „LKH-Ein-

gangszentrum“ hingewiesen, das ebenfalls im

Berichtsjahr fertig gestellt und den Mietern im

November übergeben wurde.

HYPO Steiermark Bauträger

diese Zertifizierung zudem höhere Transparenz

innerhalb der Organisation sowie eine Opti-

mierung der Geschäftsprozesse.

Der Verbund HYPO Steiermark – Bank, Lea-

sing, Bauträger – hat sich auch im Jahr 2003

als sehr kundeneffizient und erfolgreich

erwiesen: Die schlanke Organisationsform

sowie die hervorragende Abwicklungsqualität

generieren darüber hinaus große Nutz- und

Mehrwerteffekte auf Kundenseite der HYPO

Steiermark Bauträger GesmbH, die sich in

einer Vielzahl von erfolgreich abgewickelten

Projekten manifestierten.


„BRANIMIR Shopping Center

d.o.o.“, Zagreb

Das Objekt befindet sich in bester Zagreber

Innenstadtlage und umfasst ein Arcotel mit

150 Zimmern, ein Kinozentrum mit 13 Sälen

und rund 3000 Plätzen, eine Tiefgarage mit

400 Stellflächen sowie Büros und Geschäfts-

lokale. Die Eröffnung dieses „Multi-use“-

Komplexes in unmittelbarer Nähe des

Hauptbahnhofs fand im Dezember 2003

statt. Die Finanzierung erfolgte im Rahmen

einer Konsortialbeteiligung und ist insbeson-

dere unter den Aspekten steigender Immobi-

lienpreise, stark wachsenden Bedarfs an

hochwertigen Büro- und Geschäftsflächen so-

wie des derzeitigen Baubooms bei Einkaufs-

und Fachmarktzentren in Zagreb zu sehen.

Sanierung des Objektes

„Conrad-von-Hötzendorf-

Straße 68“ in Graz

Das Wohn-, Büro- und Geschäftsobjekt „Con-

rad-von-Hötzendorf-Straße 68“ befindet sich

gegenüber der Grazer Stadthalle und verfügt

über hervorragende Verkehrsanbindungen.

Das Objekt besteht aus fünf Geschoßen

mit 15 Wohneinheiten (Wohnnutzfläche

rund 970 m²), rund 200 m² straßenseitiger

1

Geschäftsfläche im Erdgeschoß sowie rund

1.000 m² Büronutzflächen, die auch ein

Penthousebüro mit Balkon beinhalten. Die

Tiefgarage verfügt über 39 Stellplätze.

Das Projekt umfasste den Erwerb, die umfas-

sende Sanierung bzw. den Neubau sowie die

anschließende Vermietung der Liegenschaft.

Eine Kommanditerwerbsgesellschaft (KEG) mit

acht Investoren erwarb das Objekt und errich-

tete die 15 Wohneinheiten mittels eines nach

den förderrechtlichen Richtlinien des Landes

Steiermark gewährten Darlehens für umfas-

sende Sanierungen. Die Büro- und Geschäfts-

flächen wurden ohne Fördermittel errichtet.

Die reine Bauzeit betrug 18 Monate, die

Fertigstellung und Vermietung des Objektes

erfolgte im Jahr 2003.

1 Eröffnung des neuen LKH-Eingangszentrums:

GF Dr. Walter Machold (HYPO Steiermark Bau-

träger), Ernst Hecke (KAGES-Vorstandsdirektor),

Dkfm. Alfred Goger, GF Dr. Peter Schmid (HYPO

Steiermark Leasing) und Dr. Edwin Knoll

27


Appartementhaus Tritscher

Das 1969 mit einer HYPO Steiermark-Finan-

zierung errichtete Appartementhaus Tritscher

in Rohrmoos wurde im Sommer 2003 groß-

zügig umgebaut und renoviert. Neben einer

Totalerneuerung der insgesamt elf Apparte-

ments umfasste das Projekt auch die Neu-

errichtung eines Cafés sowie einer Sauna-

landschaft mit Kräuterdampfbad und Sola-

rium, den Einbau eines Liftes sowie einer

neuen Heizung. Das Haus befindet sich in

bester Lage im Ortszentrum von Rohrmoos

und verfügt über ein Sport- und Modefach-

geschäft, Ski- und Snowboardverleih, eine

Skischule sowie ein eigenes Kinderübungs-

gelände mit Skilift.

1

Projekt „Breitenweg 7g/7h“

in Graz/St. Peter

Das vom Stadtzentrum aus leicht erreichbare

Wohnungseigentumsprojekt beinhaltet zehn

Wohnungen mit je rund 120 m² sowie zwei

Wohnungen mit je rund 150 m². Damit umfasst

die Gesamtwohnnutzfläche rund 1.500 m²,

die Grundstücksgröße beträgt 2.894 m².

Die Bebauung der Liegenschaft erfolgte durch

zwei mehrgeschoßige Gebäude in gekoppel-

ter Bauweise (verbunden durch Stiegenhaus

und Tiefgarage mit 34 Kfz-Abstellplätzen),

wobei die Objekte jeweils Kellergeschoß, Erd-

geschoß, Obergeschoß sowie Dachgeschoß

umfassen. Die Abwicklung dieses Wohn-

bauscheckprojektes mit Subjektförderung

durch das Land Steiermark erfolgte nach den

Vorgaben des Bauträgervertragsgesetzes.

Wohnungseigentumsorganisator war die Lieb

Bau Weiz GmbH & Co KG; die Vertretung und

Betreuung der Wohnungseigentumsbewerber

im Zuge der Bauabwicklung erfolgte durch die

Steirische Wohnbauservice Baubetreuungs-

gesellschaft m.b.H. Die Übergabe der Woh-

nungen fand plangemäß im Jahr 2003 statt.

1 Neu umgebaute HYPO-Steiermark-Filiale in Schladming


BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2003

BILANZ 2003


BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2003

31.12.2003 31.12.2002

Aktiva Beträge in Euro Beträge in T€

1. Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken 57.220.639,73 47.052

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen, die zur Refinanzierung

bei der Zentralnotenbank zugelassen sind

Schuldtitel öffentlicher Stellen und ähnliche Wertpapiere 196.864.766,20 87.953

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 11.719.967,33 5.450

b) sonstige Forderungen 452.792.316,40 464.512.283,73 274.656 280.106

4. Forderungen an Kunden 2.745.075.474,57 2.757.663

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche

Wertpapiere

a) von öffentlichen Emittenten 1.320.062,07 1.320

b) von anderen Emittenten 1.028.033.060,61 1.029.353.122,68 664.901 666.221

darunter: eigene Schuldverschreibungen € 85.297.620,73

Vorjahr: T€ 58.984

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 38.257.200,08 41.419

7. Beteiligungen 8.818.464,09 8.747

darunter: an Kreditinstitute € 5.750.524,33

Vorjahr: T€ 5.750

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.690.966,70 2.691

9. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 2.276.673,45 1.814

10. Sachanlagen 20.903.833,69 19.443

darunter: Grundstücke und Bauten, die vom

Kreditinstitut im Rahmen seiner eigenen

Tätigkeit genutzt werden € 12.921.043,12

Vorjahr: T€ 11.411

11. Sonstige Vermögensgegenstände 128.670.059,82 117.427

12. Rechnungsabgrenzungsposten 103.185,25 286

Summe der Aktiva 4.694.746.669,99 4.030.822

Posten unter der Bilanz

1. Auslandsaktiva 737.382.813,51 323.221


BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2003

31.12.2003 31.12.2002

Passiva Beträge in Euro Beträge in T€

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 11.687.850,65 18.735

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 99.342.268,95 111.030.119,60 29.480 48.215

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) täglich fällig 8.550.581,29 84.521

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 456.048.770,43 464.599.351,72 353.525 438.046

b) sonstige Verbindlichkeiten

aa) täglich fällig 240.249.126,37 278.680

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 56.223.787,39 296.472.913,76 81.623 360.303

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 2.718.785.500,42 2.565.066

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 793.682.677,95 3.512.468.178,37 363.851 2.928.917

4. Sonstige Verbindlichkeiten 46.351.321,53 29.964

5. Rechnungsabgrenzungsposten 226,72 0

6. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Abfertigungen 6.691.480,00 5.913

b) Rückstellungen für Pensionen 10.186.504,00 10.278

c) Steuerrückstellungen 5.548.044,00 749

d) Sonstige 6.353.247,07 28.779.275,07 5.319 22.259

7. Nachrangige Verbindlichkeiten 63.946.253,18 64.425

8. Ergänzungskapital 47.624.060,53 26.624

9. Gezeichnetes Kapital 14.540.000,00 14.540

10. Kapitalrücklagen

gebundene 30.427.928,80 30.428

11. Gewinnrücklagen

a) gesetzliche 1.453.456,68 1.454

b) andere Rücklagen 29.015.925,62 30.469.382,30 18.496 19.950

12. Haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG 44.617.677,93 43.557

13. Bilanzgewinn 1.334.945,44 1.237

14. Unversteuerte Rücklagen

a) Bewertungsreserve auf Grund von

Sonderabschreibungen 1.898.926,39 2.018

b) Sonstige unversteuerte Rücklagen

Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 186.108,65 2.085.035,04 339 2.357

Summe der Passiva 4.694.746.669,99 4.030.822

Posten unter der Bilanz

1. Eventualverbindlichkeiten 19.701.776,57 24.119

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftung

aus der Bestellung von Sicherheiten: € 19.701.776,57

Vorjahr: T€ 24.119

2. Kreditrisiken 115.125.477,72 115.270

3. Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 BWG 229.720.305,93 195.864

4. Erforderliche Eigenmittel gemäß § 22 Abs. 1 BWG 171.043.979,98 166.362

darunter: erforderliche Eigenmittel

gemäß § 22 Abs. 1 Z. 1 und 4 BWG € 169.546.469,46

Vorjahr: T€ 162.634

5. Auslandspassiva 1.726.092.118,69 1.417.842

31


GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS JAHR 2003

2003 2002

Beträge in Euro Beträge in T€

1. Zinsen und ähnliche Erträge 170.438.447,69 176.828

darunter: aus festverzinslichen Wertpapieren 41.244.065,13 34.396

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen –109.326.592,21 –119.797

I. NETTOZINSERTRAG 61.111.855,48 57.031

3. Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen

a) Erträge aus Aktien, anderen Anteilsrechten

und nicht festverzinslichen Wertpapieren 1.988.159,64 1.196

b) Erträge aus Beteiligungen 464.510,86 2.452.670,50 399 1.595

4. Provisionserträge 9.310.014,10 9.033

5. Provisionsaufwendungen –1.209.534,10 –567

6. Erträge/Aufwendungen aus Finanzgeschäften 6.648.909,58 4.956

7. Sonstige betriebliche Erträge 1.446.736,84 931

II. BETRIEBSERTRÄGE 79.760.652,40 72.979

8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter 17.791.539,51 16.676

bb) Aufwand für gesetzlich vorgeschriebene

soziale Abgaben und vom Entgelt

abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge 4.530.803,17 4.043

cc) sonstiger Sozialaufwand 759.748,09 736

dd) Aufwendungen für Altersversorgung und

Unterstützung 1.828.864,51 1.684

ee) Veränderung der Pensionsrückstellung –91.310,00 –202

ff) Veränderung der Abfertigungsrückstellung 794.147,96 1.194

25.613.793,24 24.131

b) sonstige Verwaltungsaufwendungen (Sachaufwand) 17.753.090,55 43.366.883,79 15.375 39.506

9. Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten 9

und 10 enthaltenen Vermögensgegenstände 3.126.953,54 2.997

10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 320.026,16 426

III. BETRIEBSAUFWENDUNGEN –46.813.863,49 –42.929

IV. BETRIEBSERGEBNIS 32.946.788,91 30.050


GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS JAHR 2003

2003 2002

Beträge in Euro Beträge in T€

Übertrag 32.946.788,91 30.050

11./12. Ertrags-/Aufwandssaldo aus der Veräußerung und der

Bewertung von Forderungen und Wertpapieren –14.989.267,33 –17.253

13./14. Ertrags-/Aufwandssaldo aus der Veräußerung und der

Bewertung von Wertpapieren, die wie Finanzanlagen

bewertet sind, sowie von Beteiligungen und Anteilen

an verbundenen Unternehmen 111.779,25 204

V. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 18.069.300,83 13.001

15. Außerordentliche Erträge 1.353,06 2

16. Außerordentliche Aufwendungen –582,54 0

17. Außerordentliches Ergebnis

(Zwischensumme aus Posten 15 und 16) 770,52 2

18. Steuern vom Einkommen –5.469.851,97 –3.956

19. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 18 auszuweisen –30.916,80 –30

VI. JAHRESÜBERSCHUSS 12.569.302,58 9.017

20. Rücklagenbewegung –11.234.357,14 –7.780

darunter: Dotierung der Haftrücklage 1.060.247,00 2.696

VII. JAHRESGEWINN = BILANZGEWINN 1.334.945,44 1.237

33


ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2003

I. VERZEICHNIS DER VERWENDETEN ABKÜRZUNGEN

BWG Bankwesengesetz, BGBl. 532/1993, idgF.

EStG Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. 400/1988, idgF.

HGB Handelsgesetzbuch vom 10.Mai 1897, RGBl. S 219, idgF.

RLG Rechnungslegungsgesetz, BGBl. 475/1990, idgF.

Die dem Geschäftsjahr 2003 bzw dem Bilanzstichtag 31.Dezember 2003 gegenübergestellten Vorjahres-

zahlen sind in Klammer gesetzt.

II. ANWENDUNG HANDELSRECHTLICHER VORSCHRIFTEN

Der Jahresabschluss der Landes-Hypothekenbank Steiermark AG wurde nach den Vorschriften des BWG

und – soweit anwendbar – nach den Vorschriften des HGB aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend den in der

Anlage 2 zu § 43 BWG enthaltenen Formblättern.

III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Allgemeine Grundsätze

Der Jahresabschluss der Landes-Hypothekenbank Steiermark AG wurde unter Beachtung der Grundsätze

ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln, aufgestellt.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Bilanzkontinuität eingehalten.

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung

beachtet und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt.

Dem Grundsatz der Vorsicht wurde unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Bankgeschäftes

insofern Rechnung getragen, als nur die am Bilanzstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen und alle

erkennbaren Risken und drohenden Verluste bilanzmäßig erfasst worden sind.

2. Fremdwährungsbeträge

Die Fremdwährungsbeträge werden gemäß § 58 Abs. 1 BWG zu Mittelkursen (Referenzkurse der Euro-

päischen Zentralbank) umgerechnet.

Devisentermingeschäfte werden mit dem Terminkurs zum Bilanzstichtag bewertet.


3. Finanzinstrumente im Bankbuch

Die dauernd dem Geschäftsbetrieb gewidmeten Wertpapiere (Investmentbestand) werden wie Anlage-

vermögen bewertet. Der Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten und Rückzahlungsbetrag wird

zeitanteilig über die Restlaufzeit abgeschrieben bzw. vereinnahmt.

Die nicht dem Handelsbestand zuzurechnenden Wertpapiere des Umlaufvermögens werden prinzipiell

nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Bei Wertpapieren, die aus eigenen Emissionen stammen,

wird der Marktpreis oder ein niedrigerer Rückkaufskurs angesetzt. Bei Investmentfondsanteilen – sofern

sie nicht ohnedies dem Handelsbestand angehören – kommt der errechnete Wert zum Ansatz. Diese Vor-

gangsweise ist insbesondere bei thesaurierenden Fondsanteilen von Relevanz, um eine periodenrichtige

Vereinnahmung der Erträge zu gewährleisten. Eine mark-to-market-Bewertung für Wertpapiere des Um-

laufvermögens findet auch bei den Asset-backed-Securities Anwendung.

Derivate auf Zinssatzverträge (Zinsswaps, Zinsoptionen und Zinstermingeschäfte) werden nach der

„accrued-interest“-Methode bilanziert.

4. Finanzinstrumente im Wertpapierhandelsbuch

Die Bank führt seit 1. Jänner 1998 ein großes Wertpapier-Handelsbuch gemäß § 2 Z. 35 BWG. Sofern die

maßgeblichen BWG-Kriterien erfüllt sind, werden dem Handelsbuch Wertpapiere aus fremden und eigenen

Emissionen sowie Investmentfondsanteile zugeordnet.

Die Wertpapiere des Handelsbestandes werden „mark-to-market“ bewertet. Ebenso werden alle

derivativen Geschäfte im Wertpapierhandelsbuch zum jeweiligen Marktwert angesetzt.

5. Risiken im Ausleihungsbereich

Bei der Bewertung des Kreditportefeuilles wird vom Grundsatz der Vorsicht ausgegangen, wobei für alle

erkennbaren Risiken angemessene Wertberichtigungen und Rückstellungen gebildet werden.

6. Beteiligungen

Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet, sofern nicht dauernde Wertminderungen

(anhaltende Verluste, verringertes Eigenkapital) eine Abwertung auf das anteilige Eigenkapital, auf den

Ertragswert oder auf den Börsewert erforderlich machen.

7. Sachanlagen

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie der Sachanlagen

erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung. Die

geringwertigen Wirtschaftsgüter werden sofort abgeschrieben. Als Abschreibungssätze kommen bei

Gebäuden 2% bis 3,33% und bei beweglichen Anlagen 5% bis 33,33% zum Ansatz.

8. Verbindlichkeiten

a) Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden prinzipiell mit dem Nennwert bzw. dem höheren Rückzahlungsbetrag angesetzt.

b) Begebene Nullkuponanleihen

Im Bilanzposten „Verbriefte Verbindlichkeiten“ sind Nullkuponanleihen und eine Prämien-Anleihe mit einem

Bilanzwert von insgesamt 96.995 (93.294) Tsd. Euro bilanziert. Der Rückzahlungsbetrag zum Laufzeitende

(von 2005 bis 2039) beträgt 187.249 (232.669) Tsd. Euro.

ANHANG

35


ANHANG

9. Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen

a) Pensionsrückstellung

Nachdem im Jahr 1999 mit einem Großteil der Angestellten Pensionsabfindungs- bzw. Pensions-

übertragungsvereinbarungen abgeschlossen wurden, gibt es zum 31. Dezember 2003 nur mehr 31 (31)

Pensionsempfänger, für die in der Bank direkt vorgesorgt wird, während für 291 (284) Personen Beitrags-

zahlungen an die Pensionskasse (BVP-Pensionskassen AG) geleistet werden.

Die bei der Bank verbliebenen Pensionsverpflichtungen werden unter Verwendung der Pagler-Pagler-Tafeln

1999 nach dem Gegenwartswertverfahren bei Anwartschaften ermittelt, wobei Zinssätze von 4,5%

bzw. 6% zugrunde lagen. Die so ermittelte Rückstellung ist wie folgt bilanziert:

10.187 (10.278) Tsd. Euro Vollrückstellung.

b) Abfertigungsrückstellung

Die Abfertigungsrückstellung ergibt finanzmathematisch berechnet (Zinssatz 3,5%) zum 31. Dezember

2003 ein Erfordernis in Höhe von 6.691 (5.913) Tsd. Euro.

c) Jubiläumsgeldrückstellung

Die Rückstellung für Jubiläumsgelder (25 und 35 Dienstjahre) wird ebenfalls finanzmathematisch unter

Anwendung eines Zinssatzes von 3,5% errechnet. Sie beläuft sich zum 31. Dezember 2003 auf

893 (844) Tsd. Euro.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ SOWIE ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

a) Gliederung der nicht täglich fälligen Forderungen gegenüber Kreditinstituten und Kunden

Die nicht täglich fälligen Forderungen gegenüber Kreditinstituten und Kunden gliedern sich nach Rest-

laufzeiten wie folgt:

in tausend Euro 31.12.2003 31.12.2002

bis 3 Monate 450.239 261.599

über 3 Monate bis 1 Jahr 263.775 187.515

über 1 Jahr bis 5 Jahre 804.591 724.293

über 5 Jahre 1.157.737 1.162.749

b) Beteiligungen

Die Angaben über Beteiligungsunternehmen gemäß § 238 Z. 2 HGB sind in der Beilage 1 des Anhanges

angeführt.

c) Anlagevermögen

Eine Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Berichtsjahr ist im Anlagespiegel

angeführt (Beilage 3 zum Anhang). Zum 31. Dezember 2003 beträgt der Grundwert der bebauten Grund-

stücke 3.356 (3.373) Tsd. Euro.


d) Wertpapiere

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Marktwert und dem Bilanzwert zum 31. Dezember 2003

von zum Börsenhandel zugelassenen Wertpapieren, die nicht zu den Finanzanlagen gehören, beläuft sich

auf 5.263 (8.009) Tsd. Euro.

Den Finanzanlagen sind zum 31. Dezember 2003 festverzinsliche Wertpapiere in Höhe von Nominale

114.428 (139.748) Tsd. Euro gewidmet. Der Unterschiedsbetrag zwischen Rückzahlungsbetrag und

Bilanzwert beträgt zum Bilanzstichtag für Wertpapiere, die zeitanteilig abgeschrieben werden, 3.398

(4.134) Tsd. Euro, für Wertpapiere, die zeitanteilig zugeschrieben werden, 138 (192) Tsd. Euro, somit per

Saldo für den gesamten Bestand 3.260 (3.942) Tsd. Euro.

Der Unterschiedsbetrag zwischen Bilanzwert und Tageswert beträgt für den gesamten Wertpapier-

bestand 8.526 (10.916) Tsd. Euro. Bei den übrigen Vermögensgegenständen bestand im Berichtsjahr

kein Erfordernis einer Wertaufholung.

Angaben gemäß § 64 Abs. 1 Z. 10 und Z. 11 BWG:

in tausend Euro 31.12.2003 31.12.2002

Schuldverschreibungen und andere fest- bn. 1.029.353 666.221

verzinsliche Wertpapiere (Akt. 5) n.bn. 0 0

Aktien und andere nicht festver- bn. 9.415 11.278

zinsliche Wertpapiere (Akt. 6) n.bn 28.842 30.140

Beteiligungen (Akt. 7) bn. 907 907

bn. = börsenotiert

n.bn. = nicht börsenotiert

n.bn. 0 0

in tausend Euro 31.12.2003 31.12.2002

Schuldverschreibungen und andere fest- AV 78.092 93.973

verzinsliche Wertpapiere (Akt. 5) UV 951.261 572.248

Aktien und andere nicht festver- AV 2.558 2.557

zinsliche Wertpapiere (Akt. 6) UV 35.699 38.862

AV = bewertet wie Anlagevermögen

UV = bewertet wie Umlaufvermögen

Im Umlaufvermögen befinden sich Nominale 26.631 (27.559) Tsd. Euro eigener Emission mit einem Buch-

wert von 26.631 (28.521) Tsd. Euro, die zum Bilanzstichtag in Pension gegeben sind. Der Rücknahmepreis

beläuft sich auf 26.631 (28.521) Tsd. Euro.

Im Jahr 2004 werden festverzinsliche Wertpapiere fremder Emittenten aus dem Eigenbestand des

Kreditinstitutes in Höhe von 208.104 (84.406) Tsd. Euro fällig. Von den Emissionen im Umlauf werden

119.130 (187.986) Tsd. Euro im Folgejahr fällig.

Das zu Marktpreisen berechnete Volumen der Wertpapiere im Handelsbuch beträgt 46.469 (67.668) Tsd.

Euro. Weiters umfasst das Handelsbuch Bankguthaben in Höhe von 276.305 (169.000) Tsd. Euro.

ANHANG

37


ANHANG

e) Hypothekenbankgeschäfte gemäß Pfandbriefgesetz

Deckungs- verbriefte Über-/Unter- Ersatz-

darlehen Verbindlich- deckung deckung

in tausend Euro keiten +/-

Eigene Pfandbriefe 31.12.2003 146.980 142.737 +4.243 0

31.12.2002 162.232 164.598 -2.366 2.366

Pfandbriefe über 31.12.2003 0 0 0 0

die Pfandbriefstelle 31.12.2002 0 0 0 0

Eigene Kommunal- 31.12.2003 724.700 612.364 +112.336 0

schuldverschreibungen 31.12.2002 791.656 597.671 +193.985 0

bzw. Öffentliche Pfandbriefe

Kommunalschuldverschreibungen 31.12.2003 0 0 0 0

über die Pfandbriefstelle 31.12.2002 2.519 247 +2.272 0

f) Sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2003 871.680 755.101 116.579 0

31.12.2002 956.407 762.516 +193.891 2.366

In der Position „Sonstige Vermögensgegenstände“ sind Zinsenerträge in Höhe von 68.362 (54.160) Tsd.

Euro enthalten, die erst nach dem Abschluss-Stichtag zahlungswirksam werden. Weiters werden hier

unter anderem Posten in Zusammenhang mit der Bewertung von derivativen Finanzgeschäften in Höhe

von 48.578 (59.779) Tsd. Euro, Gehaltsvorschüsse in Höhe von 604 (588) Tsd. Euro und Forderungen

gegenüber Wohnungswerbern in Höhe von 604 (653) Tsd. Euro ausgewiesen.

g) Gliederung der nicht täglich fälligen Verpflichtungen gegenüber Kreditinstituten und Kunden

Die nicht täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden gliedern sich nach Rest-

laufzeiten wie folgt:

in tausend Euro 31.12.2003 31.12.2002

bis 3 Monate 116.844 102.832

über 3 Monate bis 1 Jahr 173.919 128.288

über 1 Jahr bis 5 Jahre 141.721 142.611

über 5 Jahre 201.787 166.090


h) Rücklagen

Der in der Bilanz ausgewiesene Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG gliedert sich auf die einzelnen

Geschäftsjahre wie folgt:

in tausend Euro 31.12.2003 31.12.2002

1999 0 152

2000 186 186

Gesamtsumme 186 338

Die Bewertungsreserve auf Grund steuerlicher Sonderabschreibungen gliedert sich wie folgt und betrifft mit

1.821 (1.918) Tsd. Euro Grundstücke und Gebäude bzw. mit 78 (100) Tsd. Euro die Betriebs- und Ge-

schäftsausstattung.

in tausend Euro 31.12.2002 Zuweisung Auflösung 31.12.2003

Bewertungsreserve nach

§ 8 (2) EStG 487 0 97 390

§§ 13 EStG, 8 u. 122 EStG 1972 1.531 0 22 1.509

Gesamtsumme 2.018 0 119 1.899

i) Rückstellungen

Im Bilanzposten „Sonstige Rückstellungen“ sind folgende Rückstellungen enthalten, die einen erheblichen

Umfang aufweisen:

in tausend Euro 31.12.2003 31.12.2002

nicht verbrauchter Urlaub 1.760 1.465

Jubiläumsgeld 893 844

Erfolgsprämie für Arbeitnehmer 707 825

Zinsen Ergänzungskapital 1.210 581

Vorruhestandsempfänger 612 580

Prüfung und Beratung 160 365

Währungskursrisiko 60 80

Die Körperschaftsteuerrückstellung für 2003 beträgt 5.548 Tsd. Euro. Für latente Steuern wurde ein aktiver

Abgrenzungsbetrag von 2.350 Tsd. Euro ermittelt (Vorjahr: aktive Abgrenzung von 1.918 Tsd. Euro).

j) Eigenkapital

Gemäß § 4 der Satzung der Landes-Hypothekenbank Steiermark AG beträgt das Grundkapital der Gesell-

schaft 14,540.000 Euro und ist in 2 Mio. Stück auf Inhaber lautende Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)

eingeteilt. Die Aktien werden durch Zwischenscheine, lautend auf das Land Steiermark und die Raiffeisen-

landesbank Steiermark reg. Gen.m.b.H., verkörpert. Ab Stichtag 1.Jänner 2002 hat die Raiffeisenlandes-

bank Steiermark reg. Gen.m.b.H. weitere 519.999 Stück Aktien übernommen, so dass ihr Anteil nunmehr

einem Nominale von € 10,904.992,73 entspricht, das sind 75% minus eine Aktie des Grundkapitals. Die

restlichen 25% plus eine Aktie sind beim Land Steiermark verblieben.

ANHANG

39


ANHANG

In den Verbindlichkeiten des Kreditinstitutes per 31. Dezember 2003 ist nachrangiges Kapital in Höhe

von 111.570 (91.049) Tsd. Euro enthalten, welches mit 47.624 (26.624) Tsd. Euro Ergänzungskapital

gemäß § 23 (7) BWG und mit 63.946 (64.425) Tsd. Euro nachrangige Verbindlichkeiten betrifft. Zum

31. Dezember 2003 hatte das Kreditinstitut eigenes Ergänzungskapital im Nominale von 2.906 (1.193) Tsd.

Euro sowie nachrangige Anleihen in Höhe von 1.089 (820) Tsd. Euro im Portefeuille. Der Zinsenaufwand für

die nachrangigen Verbindlichkeiten belief sich in 2003 auf 5.899 (5.293) Tsd. Euro.

In 2003 wurde begeben:

21,0 Mio. Euro 4–6,5% p. a. ganzjährige Ergänzungskapital-Schuldverschreibung der Landes-Hypotheken-

bank Steiermark AG, Laufzeit 1. März 2003 bis 28. Feber 2015, Tilgung per 1. März 2015 zum Nennwert,

seitens des Emittenten und seitens des Inhabers unkündbar.

k) Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Zinsenaufwendungen in Höhe von 16.291 (18.798) Tsd. Euro

enthalten, die erst nach dem Abschluss-Stichtag zahlungswirksam werden. Weiters sind hier Abgaben

und Gebühren in Höhe von 1.852 (1.860) Tsd. Euro, Lieferantenverbindlichkeiten in Höhe von 3.695

(3.182) Tsd. Euro, eine Stillhalteprämie für Optionen in Höhe von 27 (27) Tsd. Euro sowie verschiedene

Verrechnungskreditoren ausgewiesen.

l) Steuerliche Auswirkungen unversteuerter Rücklagen

Die Veränderungen der unversteuerten Rücklagen haben nachstehende Auswirkungen auf die Position

„Steuern vom Einkommen, Ertrag und Vermögen“ ergeben. Die Ertragssteuerbelastung des Kreditinstitutes

beträgt 34 % der Bemessungsgrundlage.

Die unten angeführten Beträge haben die Bemessungsgrundlage der Ertragssteuern verändert:

in tausend Euro 2003 2002

Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 2 1

Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen 119 66

Gesamtsumme 121 67

m) Sonstige Angaben

Die Bank steht mit der Raiffeisenlandesbank Steiermark, registrierte Genossenschaft mit beschränkter

Haftung (RLB Steiermark), Graz, und deren verbundenen Unternehmen in einem Konzernverhältnis.

Die Bank wird in den Konzernabschluss der RLB Steiermark einbezogen und gehört somit dem Voll-

konsolidierungskreis der RLB Steiermark an. Der Konzernabschluss ist am Firmensitz der RLB Steiermark

hinterlegt.

Im Passivposten „Verbindlichkeiten gegenüber Kunden“ sind Mündelgeld-Spareinlagen in Höhe von

1.922 (2.128) Tsd. Euro enthalten.


Zum Berichtsstichtag bestehen wie im Vorjahr keine Treuhandgeschäfte.

Verbriefte und unverbriefte Forderungen an

verbundene Unternehmen:

in tausend Euro 31.12.2003 31.12.2002

Forderungen an Kreditinstitute (Akt. 3) 143.407 20.418

Forderungen an Kunden (Akt. 4) 434.562 330.897

darin enthaltene Vermögensgegenstände nachrangiger Art 390.588 317.959

Gesamtsumme 577.969 351.315

Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht:

in tausend Euro 31.12.2003 31.12.2002

Forderungen an Kreditinstitute (Akt. 3) 204 9.130

Forderungen an Kunden (Akt. 4) 209.927 273.149

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (Akt. 5) 3.183 5.767

Gesamtsumme 213.314 288.046

Verbriefte und unverbriefte Verbindlichkeiten gegen

verbundene Unternehmen:

in tausend Euro 31.12.2003 31.12.2002

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Pass. 1) 241 1.216

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (Pass. 2) 803 1.221

Gesamtsumme 1.044 2.437

Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht:

in tausend Euro 31.12.2003 31.12.2002

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Pass. 1) 12.838 1.480

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (Pass. 2) 72.319 79.119

Gesamtsumme 85.157 80.599

Die Haftungen betreffen:

in tausend Euro 31.12.2003 31.12.2002

Bürgschaften 1.868 214

Garantien 17.811 23.284

Akkreditive 22 620

In der Bilanzsumme sind folgende Fremdwährungsbeträge enthalten:

Gegenwert in tausend Euro 31.12.2003 31.12.2002

Aktiva 590.937 504.397

Passiva 772.441 785.354

Der Unterschiedsbetrag zwischen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung ist zum überwie-

genden Teil durch Swap-Vereinbarungen abgesichert.

ANHANG

41


ANHANG

Zum Bilanzstichtag waren folgende Termingeschäfte noch nicht abgewickelt:

in tausend Euro 31.12.2003 31.12.2002

Forderungen

Zinssatzverträge Kreditinstitute 2.900.653 2.393.269

Zinssatzverträge Kunden 0 0

Wechselkursverträge Kreditinstitute 670.892 509.907

Wechselkursverträge Kunden 3.843 4.429

Verbindlichkeiten

Zinssatzverträge Kreditinstitute 30.000 30.000

Zinssatzverträge Kunden 0 0

Wechselkursverträge Kreditinstitute 0 14.535

Wechselkursverträge Kunden 3.843 2.272

Die Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen

(Miet- und Leasingverpflichtungen) betragen im Geschäftsjahr 2003 1.229 (1.046) Tsd. Euro und für

die Geschäftsjahre 2004 bis 2008 insgesamt 3.592 (4.392) Tsd. Euro.

Übrige Sicherstellungen:

Zum Bilanzstichtag wurden bei der Österreichischen Nationalbank keine Refinanzierungsmittel aus dem

Tenderverfahren beansprucht.

Als Arrangementkaution wurden Nominale 0,2 (0,2) Mio. Euro Tiroler Kommunalbriefe bei der Öster-

reichischen Kontrollbank hinterlegt. Weitere Nominale 2,8 (3,1) Mio. Euro Bundesanleihen dienten zur

Sicherstellung für Call- und Put-Optionen und Futures an der Deutschen Termin- und Optionsbörse.

n) Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Geschäftstätigkeit der Bank besteht kein wesentlicher Unterschied zwischen geographischen

Märkten, so dass die Aufgliederung der Betriebserträge nicht erforderlich ist.

Angaben über die steuerliche Belastung des Ergebnisses, über die Entwicklung der unversteuerten Rück-

lagen und über die Höhe des Abgrenzungspostens für latente Steuern sind den Erläuterungen zu den

betreffenden Bilanzposten zu entnehmen.


Pflichtangaben über Organe und Arbeitnehmer (§ 239 HGB):

durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer 31.12.2003 31.12.2002

Männlich 186 178

Weiblich 186 175

Gesamt 372 353

davon:

– Angestellte inkl. Teilzeitbeschäftigte:

Männlich 186 178

Weiblich 167 157

Gesamt 353 335

– Reinigungspersonal Arbeiter:

Männlich 0 0

Weiblich 19 18

Gesamt 19 18

Kontenbeziehungen der Vorstände und Aufsichtsräte:

Gegenüber den Vorstandsmitgliedern bestehen Vorschüsse, Kredite und Haftungen in Höhe von 50 (20)

Tsd. Euro, die zu für Bankmitarbeiter üblichen Bedingungen eingeräumt wurden. Den Aufsichtsräten

wurden Kredite und Haftungen in Höhe von 568 (456) Tsd. Euro mit banküblichen Konditionen gewährt.

Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen:

Für Abfertigungszahlungen und zur Vorsorge für Abfertigungen und Pensionen hat das Kreditinstitut

folgende Beträge aufgewendet:

in tausend Euro: 2003 2002

Vorstandsmitglieder 39 122

Leitende Angestellte 21 28

Andere Arbeitnehmer 1.452 1.680

Gesamtsumme 1.512 1.830

ANHANG

43


ANHANG

Aufgliederung der Bezüge für Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates:

Im Berichtsjahr 2003 wurden für die Mitglieder des Vorstandes 469 (460) Tsd. Euro aufgewendet.

Für Vorstandsmitglieder im Ruhestand wurden 306 (303) Tsd. Euro aufgewendet. Die Bezüge der Aufsichts-

räte beliefen sich im Jahr 2003 auf 50 (49) Tsd. Euro.

Die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates sind in der Beilage 2 zu diesem Anhang angege-

ben.

Graz, am 30. März 2004

Landes-Hypothekenbank Steiermark

Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dkfm. Alfred Goger e. h. Dr. Edwin Knoll e. h. Dr. Ludwig Sik e. h.

Beilage 1 zum Anhang: Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen

Beilage 2 zum Anhang: Organe der Gesellschaft

Beilage 3 zum Anhang: Anlagespiegel


Beteiligungen und Anteile

an verbundenen Unternehmen

HYPO Steiermark Beteiligungs-

BEILAGE 1 ZUM ANHANG

Beteili- Anteil Offene Eigenmittel Jahres- Bilanz

gung am gesamt eigener ergebnis aus

Nominale Kapital Anteil

Art T€ % T€ T€ T€ Jahr

und Verwaltungs GmbH, Graz H 110 100 1.033 1.033 –42 2003

HYPO Steiermark Immobilienleasing

GmbH, Graz (atypisch stille Einlage) FI 327 90 –1.057 –951 –85 2003

HYPO Steiermark PUNTI

Grundstücksverwaltungs-GmbH,

Graz (atypisch stille Einlage) FI 327 90 –1.064 –958 –413 2003

HYPO Steiermark Kommunal-

und Gebäudeleasing GmbH,

Graz (atypisch stille Einlage) FI 327 90 –2.108 –1.897 –80 2003

HYPO Steiermark Bauträger-GmbH,

Graz B 80 87,75 –1.325 –1.163 513 2002

EBVG Liegenschafts-, Erwerbs-,

Betriebs- und Verwaltungs GmbH,

Graz (atypisch stille Einlage) B 145 80 –19 –15 –86 2002

RONDO

Grundstücksverwaltungs-GmbH FI 36 25 28 7 –49 2002

B = Beteiligung, BH = Bankbezogener Hilfsdienst FI = Finanzinstitut, H = Holding

45


BEILAGE 2 ZUM ANHANG

Organe der Gesellschaft

AUFSICHTSRAT

Vorsitzender

– Präsident

Landtagspräsident a. D.

Dr. Christoph Klauser (bis 11. Juni 2003)

– Präsident

Kommerzialrat Generaldirektor

Dr. Georg Doppelhofer (ab 11. Juni 2003)

Vorsitzender-Stellvertreter

– Vizepräsident

Kommerzialrat Generaldirektor

Dr. Georg Doppelhofer (bis 11. Juni 2003)

– Vizepräsident

Dr. Anton Rosenberger (ab 11. Juni 2003)

Mitglieder

– Generaldirektor

Mag. Dr. Othmar Ederer

– Generaldirektor-Stellvertreter

Mag. Friedrich Lengger

– Kommerzialrat

Generaldirektor-Stellvertreter i. R.

Dr. Erich Ofner (bis 11. Juni 2003)

– Kommerzialrat

Generaldirektor i. R.

Dr. Erich Schellander (bis 11. Juni 2003)

– Dr. Anton Rosenberger (bis 11. Juni 2003)

– Univ.-Professor

DDr. Horst Wünsch (bis 11. Juni 2003)

– Mag. Siegfried Feldbaumer

(ab 11. Juni 2003)

– Univ.-Professor

Dr. Otto Petrovic (ab 11. Juni 2003)

– Direktor

Mag. Vinzenz Heher (ab 11. Juni 2003)

– Direktor

Mag. Johann Jauk (ab 11. Juni 2003)

Vom Betriebsrat delegiert:

– Walter Jeloucan

– Gernot Egger (bis 3. Dezember 2003)

– Mario Hatz

– Ursula Brandstetter

– Martin Steiner (ab 3. Dezember 2003)

VORSTAND

Vorsitzender

– Generaldirektor

Dkfm. Alfred Goger

Vorsitzender-Stellvertreter

– Dr. Edwin Knoll

Vorstandsdirektor

– Dr. Ludwig Sik

AUFSICHTSKOMMISSÄR DES LANDES

– Landesrat

Dipl.-Ing. Herbert Paierl

– Hofrat Dr. Gerhard Wurm

Stellvertreter

STAATSKOMMISSÄR

– Ministerialrat

Dr. Heinrich Traumüller

– Ministerialrat

Mag. Alois Schneebauer

Stellvertreter

TREUHÄNDER

– Landesgerichtspräsident

Dr. Jürgen Schiller

– Landesgerichtspräsident i. R.

Dr. Rudolf Sitter

Stellvertreter (bis 17. Juni 2003)

– Ministerialrat

Dr. Johannes Ranftl

Stellvertreter (ab 1. September 2003)


Anlagespiegel für 2003

BEILAGE 3 ZUM ANHANG

Anlagenposition historischer Zugänge Abgänge Zuschrei- kumulierte Stand Stand AfA

I. Immaterielle

Anschaffungs- bung/ Abschrei- 31.12.2003 1.1.2003 2003

wert Umbuchung bung

T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€

Wirtschaftsgüter 8.912 1.533 478 0 7.690 2.277 1.814 1.070

II. Sachanlagen:

1. Grundstücke

und Gebäude:

a) dem Geschäfts-

betrieb dienende 19.229 840 0 1.500 8.648 12.921 11.411 456

b) sonstige 4.243 0 319 –1.500 637 1.787 3.170 48

2. Betriebs- und

Geschäftsausstattung 20.792 2.887 1.246 0 16.236 6.196 4.862 1.553

III. Finanzanlagen:

1. Wertpapiere des

Anlagevermögens 146.744 0 26.275 0 2.782 117.688 143.690 681

2. Anteile an verbunde-

nen Unternehmen 3.006 0 0 0 315 2.691 2.691 0

3. Beteiligungen 11.322 72 16 0 2.560 8.818 8.747 0

Gesamtsumme 214.248 5.332 28.334 0 38.868 152.378 176.385 3.808

47


VORSCHLAG FÜR DIE VERWENDUNG DES BILANZGEWINNES

Vorschlag für die Verwendung

des Bilanzgewinnes

Aus dem Bilanzgewinn des Jahres 2003 in Höhe von 1,334.945,44 Euro soll eine Dividende von 6%

zuzüglich eines Bonus von 3% auf das Grundkapital in Höhe von 14,540.000,– Euro ausgeschüttet

und 26.345,44 Euro auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Graz, im Mai 2004

Landes-Hypothekenbank Steiermark Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dkfm. Alfred Goger e. h. Dr. Edwin Knoll e. h. Dr. Ludwig Sik e. h.


Bestätigungsbericht

Wir haben den nach den in Österreich geltenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellten Jahres-

abschluss zum 31. Dezember 2003 der

Landes-Hypothekenbank Steiermark AG, Graz

unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Aufstellung und Inhalt dieses Jahresabschlusses liegen in

der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Verantwortung besteht in der

Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung.

Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und

berufsüblichen Grundsätze durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die Prüfung so zu planen und

durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben werden kann, ob der Jahres-

abschluss frei von wesentlichen Fehlaussagen ist. Die Prüfung schließt eine stichprobengestützte Prü-

fung der Nachweise für Beträge und sonstige Angaben im Jahresabschluss ein. Sie umfasst ferner die

Beurteilung der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und

vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahres-

abschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für

unser Prüfungsurteil abgibt.

Auf Grund des Ergebnisses der von uns durchgeführten Prüfung erteilen wir folgenden uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk gemäß § 274 Abs. 1 HGB:

„Die Buchführung und der Jahresabschluss entsprechen nach unserer pflichtgemäßen Prüfung den ge-

setzlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der

Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss.“

Wien, am 2. April 2004

KPMG Alpen-Treuhand GmbH

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Mag. Wilhelm Kovsca ppa Dkfm. Dr. Franz Frauwallner

Wirtschaftsprüfer Buchprüfer

und Steuerberater und Steuerberater

BESTÄTIGUNGSBERICHT

49


BERICHT DES AUFSICHTSRATES

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres in fünf Sitzungen die nach den Vorschriften des

Aktiengesetzes erforderlichen Prüfungen vorgenommen und sich vom Vorstand regelmäßig schriftlich und

mündlich über die Geschäftslage sowie über wichtige Geschäftsvorfälle berichten lassen.

Die Interne Revision hat dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates gemäß § 42 Abs. 3 Bankwesengesetz

quartalsweise Bericht über wesentliche Prüfungsfeststellungen auf Grund der durchgeführten Prüfungen

erstattet.

Die Buchführung, der Jahresabschluss sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2003 sind von der

KPMG Alpen-Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Wien geprüft. Nach

dem von dieser Gesellschaft erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk entsprechen der Jahres-

abschluss sowie der Lagebericht den gesetzlichen Vorschriften.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2003 geprüft sowie

von dem Bericht des Abschlussprüfers Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner

Prüfungen erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen.

Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, der damit nach § 125 Aktiengesetz

festgestellt ist.

Dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinnes schließt sich der Aufsichtsrat an.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand sowie allen Mitarbeitern der Bank für die im Jahr 2003 geleistete

Arbeit Dank und Anerkennung aus und bedankt sich bei allen Kunden der Bank für das entgegen-

gebrachte Vertrauen.

Graz, im Mai 2004

Der Aufsichtsrat

KR Dr. Georg Doppelhofer

Vorsitzender


Organs of the Company

SUPERVISORY BOARD

Chairman

– President, President of the Provincial

Parliament, retired

Dr. Christoph Klauser (up to 11.6.2003)

– President

Kommerzialrat General Director

Dr. Georg Doppelhofer

(beginning at 11.6.2003)

Deputy Chairman

– Vice President

Kommerzialrat General Director

Dr. Georg Doppelhofer (up to 11.6.2003)

– Vice President

Dr. Anton Rosenberger

(beginning at 11.6.2003)

Members

– General Director

Mag. Dr. Othmar Ederer

– Deputy General Direktor

Mag. Friedrich Lengger

– Deputy General Direktor, retired

Kommerzialrat

Dr. Erich Ofner (up to 11.6.2003)

– General Direktor, retired

Kommerzialrat

Dr. Erich Schellander (up to 11.6.2003)

– Dr. Anton Rosenberger (up to 11.6.2003)

– Univ.-Professor

DDr. Horst Wünsch (up to 11.6.2003)

– Mag. Siegfried Feldbaumer

(beginning at 11.6.2003)

– Univ.-Professor

Dr. Otto Petrovic (beginning at 11.6.2003)

– Director

Mag. Vinzenz Heher (beginning at 11.6.2003)

– Director

Mag. Johann Jauk (beginning at 11.6.2003)

By delegation from the Works Council

– Walter Jeloucan

– Gernot Egger (up to 3.12.2003)

– Mario Hatz

– Ursula Brandstetter

– Martin Steiner (beginning at 3.12.2003)

BOARD OF MANAGEMENT

Chairman

– General Director

Dkfm. Alfred Goger

Deputy Chairman

– Dr. Edwin Knoll

Chief Executive Officer

– Dr. Ludwig Sik

ENCLOSURE 2 TO THE ANNEX

PROVINCIAL SUPERVISION COMMISSAR

– Supreme District Councilor

Dipl.-Ing. Herbert Paierl

– Councilor Dr. Gerhard Wurm

Deputy

STATE COMMISSAR

– Assistant Secretary

Dr. Heinrich Traumüller

– Assistant Secretary

Mag. Alois Schneebauer

Deputy

TRUSTEES

– President of the Provincial Court

Dr. Jürgen Schiller

– President of the Provincial Court, retired

Dr. Rudolf Sitter

Deputy (up to 17.6.2003)

– Assistant Secretary

Dr. Johannes Ranftl

Deputy (beginning at 1.9.2003)

51


FINANCIAL STATEMENT

Financial Statement

Liabilities are guaranteed by the Province of Styria by a deficiency guarantee in accordance with the Under-

standing on Ausfallshaftung in favour of Landes-Hypothekenbanken and savings banks between the Euro-

pean Commission and the Republic of Austria dated 1.4.2003.

founded: 1931

legal form: limited company

shareholder: 25% plus 1 share Province of Styria,

bank tier 1: 119,9 million €

bank tier 2: 109,9 million €

bank tier 3: 1,2 million €

solvency ratio: 10,8%

75% minus 1 share Raiffeisenlandesbank Steiermark

(in million euro) Hypo-Bank

ACCOUNTS 31.12.2003 31.12.2002

1. Cash assets, deposits with central banks 57,2 47,1

2. Debt instruments of public institutions admitted for refinancing

by the central bank 196,9 88,0

3. Due from banks 464,5 280,1

4. Receivables from customers 2.745,0 2.757,7

5. Debenture bonds and other fixed-interest securities 1.029,4 666,2

6. Shares and other non fixed-interest securities 38,3 41,4

7. Participations 8,8 8,7

8. Interests held in affiliated companies 2,7 2,7

9. Fixed intangible assets 2,3 1,8

10. Tangible assets 20,9 19,4

11. Other assets 128,7 117,4

12. Deferred expenses and accrued income 0,1 0,3

Total assets 4.694,8 4.030,8

1. Bank liabilities 111,0 48,2

2. Current deposits and other accounts 761,1 798,3

3. Own issues 3.512,5 2.928,9

4. Other liabilities 46,5 30,1

5. Deferred income and accrued expenses 0,0 0,0

6. Reserves 28,8 22,3

7. Subordinated liabilities 63,9 64,4

8. Supplementary capital 47,6 26,6

9. Subscribed capital 14,5 14,5

10. Capital reserves 30,4 30,4

11. Retained income 30,5 19,9

12. Liability reserve according to sect. 23 para 6 of the Banking Act 44,6 43,6

13. Disposible profit 1,3 1,2

14. Untaxed reserves 2,1 2,4

Total liabilities 4.694,8 4.030,8


(in million euro) Hypo-Bank

PROFIT AND LOSS ACCOUNT 2003 2002

1. Interest revenue 170,4 176,8

2. Interest payable –109,3 –119,8

I. NET INTEREST INCOME 61,1 57,0

3. Revenue from securities and participations 2,5 1,6

4. Revenue from commissions 9,3 9,0

5. Expenditure on commission –1,2 –0,6

6. Revenue from / expenditure on finance transactions 6,7 5,1

7. Other operating income 1,4 0,9

II. OPERATING INCOME 79,8 73,0

8. General administration expenses –43,4 –39,5

9. Value adjustment in respect of assets in asset items 9 and 10 –3,1 –3,0

10. Other operating expenses –0,3 –0,4

III. OPERATING EXPENSES –46,8 –42,9

IV. OPERATING RESULT 33,0 30,1

11./12. Income-/Expensesbalance of the disposal

and valuation on receivables –15,0 –17,3

13./14. Income-/Expensesbalance of the disposal

and valuation on securities treated as fixed assets, investments

and shares in affiliated companies 0,1 0,2

V. RESULT OF ORDINARY BUSINESS ACTIVITY 18,1 13,0

15. Extraordinary income 0,0 0,0

16. Extraordinary expenses 0,0 0,0

17. Extraordinary result 0,0 0,0

18. Taxes on income and earnings -5,5 -4,0

19. Other taxes not included in item 18 0,0 0,0

VI. ANNUAL SURPLUS 12,6 9,0

20. Allocation to or liquidation of reserves -11,3 -7,8

VII. YEAR´S PROFIT = BALANCE SHEET PROFIT 1,3 1,2

FINANCIAL STATEMENT

53


FINANZERGEBNIS

Finanzergebnis im Überblick

(in Millionen Euro) Hypo-Bank

BILANZ 31.12.2003 31.12.2002

1. Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken 57,2 47,1

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen, die zur Refinanzierung

bei der Zentralnotenbank zugelassen sind 196,9 88,0

3. Forderungen an Kreditinstitute 464,5 280,1

4. Forderungen an Kunden 2.745,0 2.757,7

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 1.029,4 666,2

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 38,3 41,4

7. Beteiligungen 8,8 8,7

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 2,7 2,7

9. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 2,3 1,8

10. Sachanlagen 20,9 19,4

11. Sonstige Vermögensgegenstände 128,7 117,4

12. Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 0,3

Summe Aktiva 4.694,8 4.030,8

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 111,0 48,2

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 761,1 798,3

3. Verbriefte Verbindlichkeiten 3.512,5 2.928,9

4. Sonstige Verbindlichkeiten 46,5 30,1

5. Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 0,0

6. Rückstellungen 28,8 22,3

7. Nachrangige Verbindlichkeiten 63,9 64,4

8. Ergänzungskapital 47,6 26,6

9. Gezeichnetes Kapital 14,5 14,5

10. Kapitalrücklagen 30,4 30,4

11. Gewinnrücklagen 30,5 19,9

12. Haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG 44,6 43,6

13. Bilanzgewinn 1,3 1,2

14. Unversteuerte Rücklagen 2,1 2,4

Summe Passiva 4.694,8 4.030,8


(in Millionen Euro) Hypo-Bank

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2003 2002

1. Zinsen und ähnliche Erträge 170,4 176,8

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen –109,3 –119,8

I. NETTOZINSERTRAG 61,1 57,0

3. Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen 2,5 1,6

4. Provisionserträge 9,3 9,0

5. Provisionsaufwendungen –1,2 –0,6

6. Erträge/Aufwendungen aus Finanzgeschäften 6,7 5,1

7. Sonstige betriebliche Erträge 1,4 0,9

II. BETRIEBSERTRÄGE 79,8 73,0

8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen –43,4 –39,5

9. Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten 9 und 10

enthaltenen Vermögensgegenstände –3,1 -3,0

10. Sonstige betriebliche Aufwendungen –0,3 –0,4

III. BETRIEBSAUFWENDUNGEN –46,8 –42,9

IV. BETRIEBSERGEBNIS 33,0 30,1

11./12. Ertrags-/Aufwandssaldo aus der Veräußerung

und der Bewertung von Forderungen und Wertpapieren –15,0 –17,3

13./14. Ertrags-/Aufwandssaldo aus der Veräußerung

und der Bewertung von Wertpapieren, die wie Finanzanlagen

bewertet sind, sowie von Beteiligungen und Anteilen an

verbundenen Unternehmen 0,1 0,2

V. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 18,1 13,0

15. Außerordentliche Erträge 0,0 0,0

16. Außerordentliche Aufwendungen 0,0 0,0

17. Außerordentliches Ergebnis (Zwischensumme aus Posten 15 und 16) 0,0 0,0

18. Steuern vom Einkommen -5,5 -4,0

19. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 18 auszuweisen 0,0 0,0

VI. JAHRESÜBERSCHUSS 12,6 9,0

20. Rücklagenbewegung –11,3 –7,8

VII. JAHRESGEWINN = BILANZGEWINN 1,3 1,2

FINANZERGEBNIS

55


IMPRESSUM

Impressum:

Landes-Hypothekenbank Steiermark AG

Radetzkystraße 15–17

8010 Graz, Austria

Telefon: 0043 316/8051-0

Fax: 0043 316/8051-354

E-Mail: service@landes.hypobank.at

Für Rückfragen:

Reinhold Matejka

Bereichsleiter Marketing

Telefon: 0043 316/8051-190

Fax: 0043 316/8051-264

E-Mail: reinhold.matejka@landes.hypobank.at

Für den Inhalt verantwortlich:

Vorstand der Landes Hypothekenbank Steiermark AG

Fotos:

Paul Ott PHOTOGRAFIERT / Christian Jungwirth / Harry Stuhlhofer

Martin Wieser / Robert Frankl / Markus Hammer

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