Check das Donaufeld - Verein Wiener Jugendzentren

typo.jugendzentren.at

Check das Donaufeld - Verein Wiener Jugendzentren

Abschlussbericht

Check das Donaufeld

2011

Check das Donaufeld

Bernoullistraße 1, 1220 Wien

Tel.: 0043 664 787 39 22

E-Mail: donaufeld@jugendzentren.at

Verein Wiener Jugendzentren, Zentrale Geschäftsstelle

1210 Wien, Prager Straße 20

www.jugendzentren.at


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Inhaltsverzeichnis

Check das Donaufeld 2011

Wien, am 7. Mai 2012

1. Das Projekt „Check das Donaufeld 3

1.1. Projektvorstellung 3

1.2. Zielgruppen 3

1.3. Team 4

2. Die Sozialräume im Donaufeld 5

2.1. Öffentliche Jugendsportanlage Ludwig Treybal in der Ringelseegasse 5

2.2. Freiligrathplatz (Grube bzw. Gruam) 6

2.3. Hoßplatz (Josef Samuel Bloch - Park) 6

2.4. Wasserpark 7

2.5. Skateranlage in der Autofreien Siedlung (Skaterpark) 7

2.6. Skateranlage am Spitz 8

2.7. Jugendplatz am Carminweg 8

2.8. Spielplatz am Satzingerweg 9

3. Die Betreuungsarbeit – inhaltliche Schwerpunkte und Aktivitäten 10

3.1. Regelmäßige Parkbetreuung 10

3.2. Methodik 10

3.3. Veranstaltungen 10

3.3.1. Grubenfest – Das große Go-Kart-Rennen am 9. Juli

3.3.2. Aktion „Gesunde Ernährung“ am Hoßplatz am 16. Juni 11

3.3.3. Kochen mit den Jugendlichen vom Carminweg am 13. August 12

3.3.4. Tretbootfahren am 17. August 12

3.3.5. Kino-Ausflug am 22. Oktober 12

3.3.6. Sportliche Ereignisse 12

3.4. Geschlechtsspezifische Arbeit (Mädchen- und Burschenarbeit) 13

3.4.1. Burschenausflug in die Kletterhalle am 13. Oktober 13

3.4.2. Mädchenworkshop zum Thema Selbstverteidigung am 15. Oktober 13

3.5. Kontakte im Donaufeld und Gemeinwesenorientierte Arbeit und Vernetzung 14


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4. Resümee 14

5. Statistik 16

1. Das Projekt "Check das Donaufeld"

1.1. Projektvorstellung

Check das Donaufeld“ ist ein saisonales Parkbetreuungs-Projekt (von April bis Oktober)

des Vereins Wiener Jugendzentren, das von der Bezirksvorstehung des 21. Bezirkes

finanziert wird.

2011 hat es bereits zum sechsten Mal stattgefunden. Ziel des Projektes ist es im Raum

Donaufeld an öffentlichen Plätzen, in Parks und anderen jugendrelevanten Orten

freizeitanimatorische Angebote für 10-18jährige Teenies und Jugendliche zu setzen und

AnsprechpartnerIn für die Zielgruppen vor Ort zu sein. Nach einer Sozialraumanalyse bzw.

Überprüfung der jugendrelevanten Orte werden diese fünfmal pro Woche in Form von

herausreichender Arbeit aufgesucht und bespielt. Das Team von "Check das Donaufeld"

besteht aus zwei MitarbeiterInnen (einer Frau und einem Mann) und ist organisatorisch an

den Jugendtreff Donaustadt angegliedert. Die Leitung des Projekts hat die Hausleiterin des

Jugendtreffs Donaustadt, Martina Liska, inne. Strukturell ist das Team von "Check das

Donaufeld" mittels wöchentlicher Großteamsitzungen in das Jugendtreffteam eingebunden,

zusätzlich gibt es einmal in der Woche eine Teamsitzung mit der Leitung, in der ein

Informationsaustausch stattfindet und allfällig auftretende organisatorische und

zielgruppenrelevante Fragen erörtert werden. Bei großen Veranstaltungen wird dasCheck

das Donaufeld“-Team vom Jugendtreffteam unterstützt.

Der Aufgabenbereich der ProjektmitarbeiterInnen umfasst die kontinuierliche

Beziehungsarbeit mit einzelnen Teenagern und Jugendlichen, Kontaktaufnahme zu Eltern

und anderen ParkbesucherInnen, Vernetzung mit Einrichtungen im Gemeinwesen sowie

Konfliktmoderation, regelmäßige Stadtteilbegehungen und die Organisation von sportlichkreativen

Events für und mit den Zielgruppen im öffentlichen Raum.

Der Tagesablauf gliedert sich in eine Organisations- und Vorbereitungszeit im Büro, den

Einsatz im Sozialraum (per Dienstfahrrad) und in die Dokumentation.

1.2. Die Zielgruppen

Zielgruppen des Projekts sind Teenager und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren, die

ihre Freizeit im Sozialraum Donaufeld und dort vorwiegend in Parks, Käfigen,

Hausinnenhöfen, Skateranlagen etc. verbringen. Zum Großteil handelt es sich um Teenies

und Jugendliche mit Migrationshintergrund bzw. um die 2.Generation von ImmigrantInnen

(Türkei, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Albanien, Afghanistan, Irak, Iran,

Tschetschenien, Russland, Weißrussland, Indien, Armenien, Polen, Rumänien, Tunesien).

Viele kommen aus traditionellen und oft bildungsfernen Familien und leben in den

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angrenzenden Gemeindebauten oder im Flüchtlingsheim der Volkshilfe Wien. Es bestehen

verschiedenste soziale und familiäre Hintergründe und Problematiken.

1.3. Das Team

Borjana Antic, 24 Jahre alt, absolvierte 2010 den Grundkurs für Jugendarbeit am Institut für

Freizeitpädagogik und begann im Anschluss mit dem Aufbaulehrgang.

Berufliche Erfahrung im Sozialbereich sammelte sie unter anderem als Parkbetreuerin bei

den Kinderfreunden, Familienbetreuerin bei der Wiener Jugenderholung und als mobile

Kinderbetreuerin im Kinderbüro der Universität Wien.

Markus Fahringer, 29 Jahre alt, studierte nach seinem Zivildienst

Fotografie in Barcelona und arbeitete einige Zeit freiberuflich als Fotograf.

Während seiner langjährigen Reisen durch Südamerika sammelte er Erfahrung in

verschiedenen Sozialprojekten im Bereich der Jugendarbeit in Mexiko und Peru.

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2. Die Sozialräume im Arbeitsfeld

Mit Hilfe einer Sozialraumanalyse, teilnehmender Beobachtung, Gesprächen und

Vernetzung mit Einrichtungen im Gemeinwesen (Wohnpartner Wien, Polizei Donaufeld,

Verein Transdanubien, MA 42 - Stadtgartenamt, Bezirksvorstehung Floridsdorf,

Jugendbeauftragte von Floridsdorf, Regionalforum 21. Bezirk, Verein der Wiener

Kinderfreunde, Platzwart der öffentlichen Jugendsportanlage Ludwig Treybal in der

Ringelseegasse, SozialarbeiterInnen des Flüchtlingsheims Bruno-Kreisky-Haus, Fair-Play-

Team) und regelmäßigen Stadtteilbegehungen bzw. –rundfahrten verschaffte sich das Team

von "Check das Donaufeld" einen Überblick über die jugendrelevanten Orte im Donaufeld.

Dazu zählten, wie in den Jahren zuvor, der Freiligrathplatz („Grube“), der Wasserpark, der

Hoßplatz (Josef Samuel Bloch-Park), die öffentliche Jugendsportanlage Ludwig Treybal in

der Ringelseegasse, die Skateranlage der Autofreien Siedlung in der Nordmanngasse, der

Jugendplatz am Carminweg und die Skateranlage am Spitz. Gegen Ende der Saison kam ein

neu errichteter Spielplatz am Satzingerweg (ehemalige Bombardier-Gründe) hinzu.

Aus allen Gesprächen, Informationen und Analysen ergab sich folgende Tageseinteilung im

Donaufeld:

Dienstag: Skateranlage der Autofreien Siedlung und Carminweg

Mittwoch: Freiligrathplatz

Donnerstag: Hoßplatz

Freitag: Wasserpark und Carminweg

Samstag: Freiligrathplatz

2.1. Öffentliche Jugendsportanlage Ludwig Treybal in der Ringelseegasse

Diese von der MA 51, Sportamt der Stadt Wien, betriebene, öffentlich zugängliche Anlage

ist bei schönem Wetter besonders bei Fußball spielenden Teenies und Jugendlichen beliebt.

Auf der Sportanlage befinden sich ein Basketballplatz, ein Fußballplatz, ein Rasenfeld, eine

Weitsprunganlage und eine Laufstrecke zum Sprinten. Zusätzlich hat sich ein Boxclub

eingemietet, der gegen eine geringe Monatsgebühr einen Boxring, Trainer, Gewichte und

Punchingbälle zur Verfügung stellt. Die Sportanlage stellt eine sehr wichtige und fördernde

Infrastruktur für die Teenies und Jugendlichen dar und bietet somit die Basis für eine

sinnvolle und eigenständige Freizeitgestaltung.

Sind die Plätze verbucht, können Teenies und Jugendliche die Sportanlage für ihre private

Freizeitgestaltung nützen. Viele von ihnen kommen aus dem ganzen Donaufeld gezielt zum

Fußballspielen in die Sportanlage, da der Fußballplatz in sehr gutem Zustand ist und

regelmäßig gewartet wird. Es war zu beobachten, dass die Zielgruppen die Sportanlage sehr

verantwortungsvoll und eigeninitiativ nützten und sich sogar zu selbstorganisierten

Fußballmatches verabredeten.

Aus diesen Gründen war die Nachfrage nach Parkbetreuungsangeboten eher gering und so

wurde die Jugendsportanlage nur sporadisch aufgesucht.

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2.2. Freiligrathplatz (Grube bzw. Gruam)

Der Park liegt an der Ecke Fultonstraße/Rautenkranzgasse. Er ist ein weitläufiger, mit Gras

und Bäumen bewachsener, öffentlicher Spielplatz, der im Umgangsjargon Grube (bzw.

Gruam) genannt wird, da er in seiner Form einer Grube gleichkommt. Ausgestattet ist die

Grube mit einem Kinderspielplatz, einer Riesenschaukel, einem Klettergerüst mit

hochgelegtem Holzhaus, einer Torschusswand, einem Tischtennistisch und einem hölzernen

Pavillon mit einer Tisch-Bank Kombination. Des Weiteren gibt es etliche Sitzgelegenheiten

und eine mobile Toiletteanlage.

Außer bei starkem Regen fanden sich in diesem Park bei jedem Wetter BesucherInnen ein.

Hier treffen Kinder, Teenies, Jugendliche und Eltern verschiedenster Herkunftsländer und

mit verschiedensten Biographien aufeinander. Durch die Nutzung des Platzes

unterschiedlicher Cliquen und Gruppen kam es immer wieder zu Konfliktsituationen, die die

ParkbetreuerInnen mediativ zu klären versuchten und mit den Beteiligten nach bearbeiteten.

2.3. Hoßplatz (Josef Samuel Bloch - Park)

Der Platz liegt im Straßendreieck Patrizigasse, Schlosshofergasse und Willhelm-Raab-

Gasse. Auf kleinstem Raum befinden sich ein eingezäunter Kinderspielplatz mit

Sandspielplatz und Klettergerüst, ein steinerner Tischtennistisch, ein paar Bänke, eine kleine

Rasenfläche und eine öffentliche Toilettenanlage. Auf diesem Platz sind verschiedene

BenutzerInnen anzutreffen, größtenteils handelt es sich um Familien mit Roma-

Migrationshintergrund. Die in den letzten Jahren vorherrschende Problematik am Hoßplatz,

nämlich die gemeinsame Nutzung des Platzes durch Kinder, Teenies und Jugendliche sowie

durch eine Gruppe von Erwachsenen, die dort regelmäßig Alkohol konsumierten, hatte auch

im Jahr 2011 weiterhin Bestand. Das Team von „Check das Donaufeld“ hatte im Laufe des

Jahres öfter Zwischenfälle mit alkoholisierten Erwachsenen, die die Kinder einschüchterten

und beschimpften. In Folge sah sich das Team mehrmals gezwungen, einzuschreiten und

einmal auch die Polizei zu rufen. Das Bespielen des Platzes schloss aufgrund der baulichen

Gegebenheiten sämtliche Ballspiele aus, sodass das Spielprogramm hier vor allem aus

Tischtennisspielen, Federball, Springseilspringen, diversesten Tischspielen, Frisbee,

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Bodenkreidenmalen und vielerlei kreativen Angeboten bestand. Der häufigste Grund, warum

die Zielgruppen den Platz aufsuchen, ist die räumliche Nähe zu ihren Wohnorten und die

dadurch gegebene Erreichbarkeit durch ihre Eltern. Im Gegensatz zu anderen Parkanlagen

besteht die Zielgruppe vor Ort vor allem aus Kindern unter zehn Jahren.

2.4. Wasserpark

Zwischen der Floridsdorfer Straße, dem Nordbahndamm, An der Oberen Alten Donau und

Am Rotterdam befindet sich der groß angelegte Wasserpark. In dieser weitläufigen grünen

Anlage bestehend aus einem Vogelschutzgebiet, einem Teich, zwei großen Rasenflächen,

einer Sportanlage des ASKÖ (Tennisplätze und Minigolf-Anlage) befinden sich ein

Kinderspielplatz (Sandgrube, Schaukel, Kletterturm, Tischtennistische, Tischfußball), ein

Käfig und etliche Sitzgelegenheiten. Das „Check das Donaufeld“-Team bespielte

hauptsächlich den Käfig mit seinem Fußball- und Basketballbereich und nutzte die

angrenzende Rasenfläche für Federball und Kartenspiele sowie freizeitpädagogische

Gruppenspiele.

Der Käfig und dessen nahe Umgebung waren von allen Altergruppen sehr gut besucht. Im

Laufe des Septembers sank jedoch die Frequenz der jugendlichen BesucherInnen, was wohl

auf den Start des neuen Schuljahres zurückzuführen ist.

Auffällig zu beobachten war das offensichtlich ungeschriebene Gesetz des Käfigs: Wenn

Jugendlichen spielen wollen, müssen Teenies weichen. Die MitarbeiterInnen des Projektes

schafften durch ihre Anwesenheit Schutzräume für Teenies und leiteten ein gemeinsames

Miteinander an bzw. setzten altersspezifische Alternativprogramme auf der Wiese oder im

Basketballbereich. Es konnte beobachtet werden, dass zunehmend mehr Mädchen ihren

Platz im Käfig beanspruchten und mit Unterstützung des Teams auch nicht davor

zurückscheuten, mit und gegen die Burschen Fußball zu spielen. Das Team erweiterte das

kreative Betreuungsangebot, welches gut angenommen wurde.

2.5. Skateranlage in der Autofreien Siedlung („Skaterpark“)

Die Autofreie Siedlung ist begrenzt von Nordmanngasse, Fultonstraße und

Donaufelderstraße, ausgerichtet zur Donaufelderstraße befindet sich ein öffentlich

zugänglicher Park mit einer Skateranlage und einem Kinderspielplatz. Die Skateranlage,

bestehend aus drei Schanzenelementen, ist vor allem bei den Teenies sehr beliebt, da sich

relativ wenige Jugendliche dort aufhalten und somit ein ungestörtes Spielen und Toben

möglich ist.

Anfangs wurde der Skaterpark regelmäßig jeden Dienstag bespielt, in den Sommermonaten

wurde die Anlage von den Zielgruppen allerdings nicht mehr so stark genutzt, weshalb das

Team von „Check das Donaufeld“ ihre Anwesenheit dort, zugunsten anderer Spielplätze,

flexibler gestaltete.

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2.6. Skateranlage am Spitz

Am Bahndamm, hinter dem Floridsdorfer Bahnhof (Bodenstedtgasse), befindet sich eine

kleine Skateranlage. Bei den regelmäßigen Stadtteilbegehungen bzw. -rundfahrten wurden

selten Zielgruppen angetroffen. Aus diesem Grund erschien es den MitarbeiterInnen des

Projektes nicht sinnvoll, diesen Platz regelmäßig anzufahren. Erst mit Beginn der Herbstund

Schulzeit wurden vermehrt junge Leute angetroffen. Die ursprüngliche Zielgruppe aus

dem Wasserpark verlagerte ihre nachmittäglichen Freizeitaktivitäten oftmals hierher, weil

die Skateranlage in unmittelbarer Nähe ihrer Schule lag.

2.7. Jugendplatz am Carminweg

Der Schwerpunkt in der heurigen Saison war für dasCheck das Donaufeld“-Team der

Carminweg. Dieser Platz wurde im August 2008 gezielt für die Teenies und Jugendlichen in

der nahen Umgebung gebaut, um ein neues Angebot für diese Zielgruppen zu setzen. Er

misst ca. 20x25 Meter und beinhaltet einige Tische und Bänke, ein Volleyballnetz, einen

Trinkbrunnen, eine Hängematte, ein Trampolin und einige gestalterische Elemente. Die

Betreuung bestand hier weniger aus sportlichen oder kreativen Angeboten, sondern

hauptsächlich aus Gesprächen und Hilfestellung bei individuellen Problemlagen.

Schon seit seiner Errichtung wurde der Jugendspielplatz vom „Check das Donaufeld“-Team

aufgesucht, doch aufgrund geringer Nutzung von Seiten der Teenies und Jugendlichen nur in

unregelmäßigen Intervallen.

Nach zahlreichen massiven Beschwerden von AnrainerInnen wegen Lärmbelästigung,

Sachbeschädigung und Platzverschmutzung durch Jugendliche aus der Umgebung sowie aus

anderen Teilen des Bezirks, folgten viele Polizeieinsätze, weswegen im vergangenen Jahr

der „Runde Tisch“ ins Leben gerufen wurde. Organisiert sowie moderiert wurde er von den

„Wohnpartnern“. Daran beteiligt waren AnrainerInnen und der MieterInnenberat, die Polizei

der Donaufelderstraße, WienerWohnen sowie die saisonalen Projekte fairplay von Juvivo 21

und „Check das Donaufeld“. Es wurden die Sichtweisen der betroffenen AnrainerInnen, der

Polizei sowie der verschiedenen Organisationen besprochen, wobei allen Beteiligten klar

war, dass die Nähe des Jugendspielplatzes am Carminweg zu den nur wenige Meter

entfernten Schlafzimmerfenstern der AnrainerInnen das größte Problem darstellte.

Das Team von „Check das Donaufeld“ begann daraufhin eine intensive Kontaktaufnahme

mit den Jugendlichen, die darüber erfreut waren, dass jemand ihre Sicht wahrnahm, sie am

„Runden Tisch“ vertrat und somit ein Sprachrohr für sie darstellte. Es wurde offensichtlich,

dass die Jugendlichen sich weitgehend als das Problem sahen und nicht als Teil der Lösung.

Die Kommunikation zwischen Jugendlichen und AnrainerInnen war situationsbedingt sehr

emotional und aggressiv von beiden Seiten.

Im Juni verschlimmerte sich die Situation. Die Rückmeldungen von Seiten der

AnrainerInnen sowie von der Polizei, die ihre Einsätze am Carminweg verschärfte, fielen

äußerst negativ aus.

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In Folge konzipierten die MitarbeiterInnen von „Check das Donaufeld“ einen Fragebogen,

der den Ist-Zustand aus Sicht der Jugendlichen sowie ihre Ideen zur Verbesserung und

Veränderung der Situation erheben sollte. Es fand ein gemeinsamer Kochabend statt, bei

dem die Situation diskutiert wurde und das Team von „Check das Donaufeld“ versuchte, die

Jugendlichen gegenüber der Situation der AnrainerInnen und auch gegenüber der starken

Platzverschmutzung zu sensibilisieren.

Was die Verunreinigungen anging, vermuteten die JugendarbeiterInnen den Grund unter

anderem darin, dass die Jugendlichen sich diesen Platz nicht angeeignet haben und sich

aufgrund der Situation dort nicht vollends wohlfühlten.

In den folgenden Monaten wurde der Platz regelmäßig von den JugendarbeiterInnen

aufgesucht und es war bei den darauf folgenden Treffen am „Runden Tisch“ eine deutlich

bessere Stimmung aller Betroffenen zu verzeichnen.

Das Feedback der AnrainerInnen, des MieterInnenbeirats und der Polizei bezüglich der

Arbeit des Projektes „Check das Donaufeld“ war ein sehr positives und die Verbesserung

der Situation wurde auf die kontinuierliche Jugendarbeit vor Ort zurückgeführt.

Die Lage wird voraussichtlich über die Wintermonate witterungsbedingt ruhig bleiben, doch

ist mit dem Anbruch der nächsten Sommersaison eine vermehrte Nutzung und eine damit

einhergehende Lärmerhöhung zu erwarten.

2.8. Spielplatz am Satzingerweg

Im Zuge der Fertigstellung eines neuen

Wohnviertels auf dem Areal der

ehemaligen Bombardier-Gründe entstand,

direkt am Satzingerweg gelegen, auch ein

neuer Spielplatz, bestehend aus einem

Käfig mit Hartboden, einem großen

Klettergerüst mit Rutsche und Kletterwand,

einem Seilbalancier-Element, einem Trinkwasserbrunnen,

einer kleinen Rasenfläche

und einigen Sitzgelegenheiten.

Rasch entwickelte sich der Platz zu einem

beliebten Treffpunkt für die Zielgruppen.

Der Jugendbezirksrat Bernhard Herzog trat

mit der Bitte an dasCheck das Donaufeld“-Team heran, die Bombardier-Gründe

aufzusuchen, und so wurden diese ab August regelmäßig ein bis zwei Mal die Woche

bespielt.

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3. Die Betreuungsarbeit - inhaltliche Schwerpunkte und Aktivitäten

3.1. Regelmäßige Parkbetreuung

Die Zielgruppen des Projektes "Check das Donaufeld" waren Teenies (10-14 Jahre) und

Jugendliche (14-18 Jahre) aus dem Donaufeld (Bezirk Floridsdorf).

Aus diesem Grund war es nötig, ein abwechslungsreiches und bedürfnisorientiertes

Programm zu bieten. Ziel der Arbeit von "Check das Donaufeld" war eine regelmäßige

Anwesenheit an jugendrelevanten öffentlichen Plätzen im Raum Donaufeld und ein Setzen

von freizeitanimatorischen Angeboten für 10-18jährige Teenies und Jugendliche. Zusätzlich

fungierten die ParkbetreuerInnen auch als AnsprechpartnerInnen für alle BesucherInnen der

Parks und kontaktierten sämtliche Vereine und Institutionen im Gemeinwesen.

Hauptbestandteil der Tätigkeitsfelder waren eine kontinuierliche Beziehungsarbeit mit den

Zielgruppen, Konfliktmoderationen, regelmäßige Stadtteilbegehungen bzw. -rundfahrten

und die Organisation von sportlich-kreativen Events für und mit den Teenies und

Jugendlichen im öffentlichen Raum.

3.2. Methodik

Methodisch wie inhaltlich arbeiteten die ParkbetreuerInnen gewaltpräventiv und leisteten

vor Ort in den Parks auch geschlechtsspezifische und geschlechtssensible Teenie- und

Jugendarbeit, indem sie spezifische Angebote für Mädchen und Burschen setzten. Der

herausreichende Arbeitsansatz orientierte sich sozialräumlich stark am umliegenden

Gemeinwesen und war getragen von der Idee, Teenies und Jugendliche bei der Aneignung

und Erweiterung von Lebensräumen im Stadtteil zu unterstützen.

3.3. Veranstaltungen

Um im regelmäßigen Parkbetreuungsalltag Highlights zu bieten, veranstaltete „Check das

Donaufeld“ für und mit den Zielgruppen einige Events im Donaufeld. Diese wurden so

gesetzt, dass sie über den Verlaufszeitraum des Projektes alternierend an fast allen bespielten

Plätzen stattfinden sollten.

3.3.1. Grubenfest – Das große Go-Kart-Rennen am 9. Juli

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Hochsommerliches Wetter bildete die Basis für eine großartige Stimmung, obwohl schon

beim Aufbau der Rennstrecke der Schweiß bei Kindern und MitarbeiterInnen gleichermaßen

floss.

Das Highlight des Festes war das Go-Kart-Rennen, auf das sich viele der Kids schon sehr

gefreut hatten. Einige fuhren zum ersten Mal beim Rennen mit, andere konnten schon auf

Erfahrungswerten aus den vergangenen Jahren aufbauen. Jeweils zu zweit traten die

RennfahrerInnen gegeneinander an, die gestoppte Zeit wurde einzeln gewertet und in einem

zweiten Durchgang erhielten die TeilnehmerInnen die Chance, ihre Zeit nochmals zu

verbessern.

Etwa 20 Teenies und Jugendliche nahmen aktiv am Rennen teil, viele Kinder wollten die

Rennstrecke aber auch langsam und außer Konkurrenz abradeln. Die Siegerinnen und Sieger

des Go-Kart-Rennens erhielten zur Erinnerung feierlich überreichte Urkunden und kleine

Preise, wie z.B. Wasserbälle und Spritzpistolentiere. Um die Wartezeiten zwischen den

Durchgängen zu verkürzen, gab es natürlich auch ein Rahmenprogramm mit Buffet, Musik

und Wuzzler.

Besonders beliebt war die Kreativstation, bei der die Kids Schlange standen, um sich ihr

Gesicht bemalen zu lassen. Viele lebende Kunstwerke entstanden und so bereicherten unser

Fest zahlreiche Hello Kitty-Katzen und Spidermen!

Eine besondere Ehre wurde den

OrganisatorInnen des Fests durch den

Besuch des Jugendbezirksrats Bernhard

Herzog zuteil, der es sich nicht nehmen

ließ, selbst auch mal die Rennstrecke

abzufahren.

Insgesamt besuchten über 70 Kinder,

Teenies, Jugendliche und Erwachsene das

Grubenfest.

3.3.2. Aktion „Gesunde Ernährung“ am Hoßplatz am 16. Juni

Da aufgrund der baulichen Bedingungen die Möglichkeiten am Hoßplatz sehr eingeschränkt

sind, wurde beschlossen, den Kids mit einer gesunden Erfrischung etwas Abwechslung zu

bieten.

Den ganzen Nachmittag lang wurde Bio-Obst geschält und geschnitten und auch der

Lerneffekt blieb nicht aus, als Äpfel, Bananen, Melonen, Erdbeeren und Granatäpfel sowie

deren Herkunftsländer in verschiedenen Sprachen benannt wurden. Die Kids und Teenies

ließen sich das köstliche Produkt ihrer Bemühungen schmecken und auch die Erwachsenen

durften kosten.

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3.3.3. Kochen mit den Jugendlichen vom Carminweg am 13. August

Die für den „Runden Tisch“ vorbereiteten Fragebögen, mittels derer die Situation am

Spielplatz Carminweg aus der Sicht der Jugendlichen vorgestellt werden sollte, sollte ihnen

in gemütlicher Atmosphäre näher gebracht werden. Also wurde die Zielgruppe vom

Carminweg in den Jugendtreff Donaustadt

eingeladen. Selbstständig bereiteten die

Jugendlichen ein 3-gängiges Menü zu.

Im Laufe des Abends ergaben sich

anregende Gespräche und Diskussionen und

zum Schluss wurden die Fragebögen

durchgearbeitet. Das „Check das

Donaufeld“-Team freute sich über das große

Interesse und den Willen, eigene

Lösungsvorschläge einzubringen und

war sehr zufrieden mit dieser kleinen

Veranstaltung, da sie sichtliche Fortschritte

in ihrer Beziehungsarbeit mit den

Jugendlichen brachte.

3.3.4. Tretbootfahren am 17. August

Einen der heißen August-Tage nutzten die beiden „Checker“, um ins kühle Nass der Alten

Donau hinabzutauchen. Mit mehr Mädchen als Burschen unterwegs, mietete das Team von

Check das Donaufeld“ zwei Tretboote und bescherte den Teenies einen unbeschwerten

Nachmittag voller Spiel, Spaß und Sport, mit einem leckeren Eis zum Abschluss.

3.3.5. Kino-Ausflug am 22. Oktober

Um auch für die Jugendlichen in der Grube ein altersadäquates Angebot zu setzen, plante

das Team von „Check das Donaufeld“ einen Ausflug ins Kino in der Milleniumcity. Schon

in der Woche zuvor fiel die Entscheidung auf den Film „Johnny English – Jetzt erst recht!“

und das Gezeigte erfüllte die Erwartungen der Zielgruppe.

3.3.6. Sportliche Ereignisse

Am 14. Mai begleitete das Team von „Check das Donaufeld“ ein geschlechtergemischtes

Fußballteam zum Sportfest des JZ Marco Polo, am 21. Mai nahm eine reine

Burschenmannschaft am Fußballturnier JT Donaustadt teil.

Check das Donaufeld 2011


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Da schon in den Jahren zuvor die Nachfrage nach einem Fußballturnier im Wasserpark sehr

groß war, sollte es auch heuer am 29. April stattfinden, was aufgrund der unsteten

Wetterlage leider kurzfristig abgesagt werden musste.

Jedes Jahr bildete bis jetzt ein Jugendsportfest in der Sportanlage Ringelseeplatz den

Abschluss der Parksaison, doch heuer ließen das die widrigen Wetterbedingungen leider

nicht zu.

3.4. Geschlechtsspezifische Arbeit (Mädchen- und Burschenarbeit)

Da der öffentliche Raum sehr stark von Burschen dominiert wird und Mädchen sich wenig

Raum nehmen, ist es ein Grundsatz in der Arbeit von „Check das Donaufeld“,

geschlechtssensibel zu arbeiten. Dies schlug sich in der regelmäßigen Betreuungs- und

Beziehungsarbeit nieder, aber auch in einzelnen Projekten bzw. Ausflügen.

3.4.1. Burschenausflug in die Kletterhalle am 13. Oktober

Nachdem es letztes Jahr einen Mädchenausflug in die Kletterhalle gab, beschloss das Team

von „Check das Donaufeld“, heuer die Burschen dieses Abenteuer wagen zu lassen.

Fünf Burschen im Alter von 10-14 Jahren machten sich mit uns auf den Weg zur

Kletterhalle der Naturfreunde im 22. Bezirk.

Unter Anleitung eines ausgebildeten Seiltrainers wärmten sich

die Burschen kurz auf, um sogleich voller Konzentration ihre

ersten Kletterversuche an den Boulderwänden zu bestreiten.

Bald wurden sie auch mit der Kletterausrüstung vertraut

gemacht und kletterten nach kurzem Zögern aus Respekt vor

der Höhe, die bis zu 16m hohen Kletterwände hinauf, wobei

sie sich gegenseitig sicherten.

Auf der Rückreise war die Begeisterung groß und es wurden

Pläne geschmiedet, auch mal mit den eigenen Eltern einen

Ausflug in die Kletterhalle zu machen.

3.4.2. Mädchenworkshop zum Thema Selbstverteidigung am 15. Oktober

Ziel des Workshops war es, die Mädchen für bedrohliche Situationen zu sensibilisieren und

ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Im Zuge dieser Veranstaltung wurden die Mädchen in den

Jugendtreff Donaustadt eingeladen, wo zwischen den Workshopeinheiten auch für einen

Mittagssnack gesorgt wurde. Mittels Gesprächen, Rollen-, Bewusstseins-, und

Reaktionsspielen sowie Schlag- und Techniktraining wurden Verteidigungsstrategien und

das Einsetzen der Körpersprache als Ausdrucksmittel trainiert.

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Abschlussbericht Check das Donaufeld 2011 14

3.5. Kontakte im Donaufeld und Gemeinwesenorientierte Arbeit und Vernetzung

Im ersten Projektmonat machte sich das Team von „Check das Donaufeld“ mit den örtlichen

Gegebenheiten im Raum Donaufeld vertraut. Es suchte sämtliche Plätze, Parks, Treffpunkte

mit Dienstfahrrädern auf und führte mittels Nadelmethode eine Sozialraumanalyse durch.

Mit Hilfe dieser Sozialraumanalyse, teilnehmender Beobachtung, Gesprächen und

Vernetzung mit Einrichtungen im Gemeinwesen (Wohnpartner Wien, Polizei Donaufeld,

Verein Transdanubien, MA 42 - Stadtgartenamt, Bezirksvorstehung Floridsdorf,

Jugendbeauftragte von Floridsdorf, MieterInnenbeirat der Autofreien Siedlung,

Regionalforum 21. Bezirk, Verein der Wiener Kinderfreunde, Platzwart der öffentlichen

Jugendsportanlage Ludwig Treybal in der Ringelseegasse, SozialarbeiterInnen des

Flüchtlingsheims Bruno-Kreisky–Haus, Fair-Play-Team) und regelmäßigen

Stadtteilbegehungen verschaffte sich das Team von "Check das Donaufeld" einen Überblick

über die jugendrelevanten Orte im Donaufeld.

Der Erstkontakt mit den Teenies und Jugendlichen gelang sehr schnell und unkompliziert,

dies ist einerseits auf die eindeutige Erkennbarkeit der MitarbeiterInnen (Tragen von T-

Shirts, Gilets und Fahren von Dienstfahrrädern mit dem Logo des Vereins Wiener

Jugendzentren) des Projekts zurückzuführen und andererseits auf die große Beliebtheit

derselben bei den Zielgruppen zurückzuführen..

4. Resümee

Das Projekt „Check das Donaufeld“ konnte 2011 zum sechsten Mal erfolgreich durchgeführt

werden.

Die Angebote und Projekte wurden von den Zielgruppen sehr positiv angenommen und die

Möglichkeit der Mitgestaltung und der Mitsprache gut genutzt.

Es konnten neue Zielgruppen erreicht werden, die bisher die Angebote des „Check das

Donaufeld“ Teams nicht kannten.

Einen wesentlichen Arbeitsschwerpunkt 2011 stellte die Zusammenarbeit mit den

Wohnpartnern, dem Fairplayteam und der Bezirksvorstehung betreffend der Situation am

Carminweg dar.

Die häufige Präsenz der JugendarbeiterInnen am Carminweg, die ständig stattfindenden

Gespräche über die Situation der Jugendlichen und über die Problematiken mit den

AnrainerInnen führten zum Einen zu einer Erkenntnis bei den Jugendlichen darüber, wie ihr

Verhalten bei den Erwachsenen bewertet wird und zum Anderen, wie sie in konstruktiver

Form ihre Anliegen und Wünsche darlegen können.

Ihre Verbesserungsvorschläge (Nutzung des Grünbereichs hinter dem Jugendplatzl) und

Ideen (Überdachung, usw.) wurden in einem Fragebogen zusammengetragen und bei einem

der „runden Tische“ den ExpertInnen, insbesondere der Bezirksvorsteher Stellvertreterin

Frau Fitzbauer präsentiert, die den Vorschlägen gegenüber sehr aufgeschlossen war und eine

Überprüfung der Möglichkeiten zusagte.

Check das Donaufeld 2011


Abschlussbericht Check das Donaufeld 2011 15

Die Einsatzorte des „Check das Donaufeld“ Teams haben sich 2011 um den Carminweg und

im Herbst auf Anfrage des Jugendbeauftragten, Herrn Herzog um die, neubesiedelten

„Bombadiergründe“ erweitert.

Durch die ständige infrastrukturelle Erweiterung des Donaufelds ist in den nächsten Jahren

mit einem weitern Zuzug an BewohnerInnen zu rechnen.

Die Absicht der Bezirksvorstehung Floridsdorf das Projekt „Check das Donaufeld

ganzjährig zu finanzieren wird von allen Seiten als positiv bewertet.

Für die Jugendarbeit bedeutet das, die Möglichkeit kontinuierliche Angebote und

Beziehungsarbeit leisten zu können, die nicht wie bisher über mehrere Monate durch ein

Aussetzen des Projekt abgebrochen wurden.

Die Jugendlichen haben dadurch auch in den Wintermonaten AnsprechpartnerInnen und auf

ihre Wünsche, Bedürfnisse und Situationen kann unmittelbar eingegangen werden.

Die Institutionen die mit dem Sozialraum Donaufeld tätig sind haben ganzjährige

AnsprechpartnerInnen, wodurch die Vernetzung und Zusammenarbeit besser und

kontinuierlicher stattfinden kann.

In welchem Ausmaß die ganzjährige Jugendarbeit stattfinden wird und welche Ressourcen

(Anlaufstelle im Donaufeld) dafür nötig sind wird noch gemeinsam mit der

Bezirksvorstehung Floridsdorf, der MA 13 und dem Verein Wiener Jugendzentren

erarbeitet.

5. Statistik

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Abschlussbericht Check das Donaufeld 2011 16

April Mai Juni Juli August September Oktober Gesamt

Kinder

JuniorInnen 12 14,3 16,2 31,4 24,2 29,7 19,6 21,3

Jugendliche 8 10,4 14,4 9,1 8,8 25,4 21,9 14,6

Erwachsene 4 6,1 7,0 5,3 3,7 8,0 5,9

Gesamt 22 27,9 37,1 40,8 36,1 63,1 40,4 38,8

35

30

25

20

15

10

5

0

GESAMT Durschnittskontakte pro Tag 38,8

April Mai Juni Juli August September Oktober

Kinder JuniorInnen Jugendliche Erw achsene

April Mai Juni Juli August September Oktober Gesamt

Gesamt 291 447 482 652 613 1010 807 4302

weiblich 102 127 178 230 228 359 264 1488

männlich 189 320 304 422 385 651 543 2814

1200

1000

800

600

400

200

0

April Mai Juni Juli August September Oktober

Gesamt w eiblich männlich

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